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Laufende Verzinsung 2018 - Ein Abgesang auf die Lebensversicherung

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Jan 2018 14:25

STAMMTISCH - TREFF
https://www.n-tv.de/ratgeber/Ein-Abgesa ... 25989.html
Montag, 29. Januar 2018
Laufende Verzinsung 2018 - Ein Abgesang auf die Lebensversicherung

Von Axel Witte

Die Zeiten, in denen Verbraucher beim Thema Altersvorsorge reflexartig zur Lebensversicherung gegriffen haben, neigen sich dem Ende zu. Denn auch in diesem Jahr gibt es für Kunden mit den Produkten wenig zu holen. Dafür häufen sich die schlechten Nachrichten.

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Schon lange vor Beginn der Niedrigzinsphase konnten Verbraucherschützer wenig Gefallen an der klassischen Kapitallebensversicherung finden. Denn schon immer schmälern hohe Verwaltungs- und Vertriebskosten sowie Provisionen die Rendite der Policen. Zudem fließt nicht der volle Anteil der Beiträge in die Altersvorsorge, sondern ein Teil auch in den Hinterbliebenenschutz. Für jene, die ihre Lieben im Todesfall absichern möchten, sind denn auch Risikolebensversicherungen die günstigere Wahl.

Die Entwicklungen an der Zinsfront der letzten Jahre haben die Vorbehalte von kritischen Stimmen zum Verkaufsschlager vergangener Tage nur noch lauter werden lassen. Und die aktuellen Zahlen zur laufenden Verzinsung (Garantiezins und Überschussbeteiligung) für das Jahr 2018 geben ihnen recht. Denn diese liegt bei den größten Anbietern im Schnitt nur noch bei 2,4 Prozent. Im Vorjahr waren es um die 2,6 Prozent. Im Jahr 2014 konnten hingegen noch 3,4 Prozent ausgerufen werden. Schuld ist natürlich die anhaltende Niedrigzinsphase. Behaupten zumindest die Versicherer. Was sicher nicht ganz falsch ist, aber eben nicht die ganze Wahrheit.

Schlechte Anlagepolitik

Denn die bequeme Anlagepolitik der Branche spielt eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Die Versicherer haben über Jahrzehnte die Kundengelder vor allem in festverzinsliche Papiere gesteckt - ohne Not. Denn es wäre auch möglich gewesen, bis zu 35 Prozent der Investitionen in sogenanntes Risikokapital anzulegen. Hierzu zählen unter anderem Aktien und Immobilien. Zwei Anlageklassen, die in den vergangenen Jahren bekanntlich nicht die schlechteste Entwicklung genommen haben. Leider wurde aber eine geeignete Diversifikation bei der Anlage der Kundengelder versäumt. Ausbaden müssen dies die Kunden. Und es wird wohl nicht besser.

Beschneidung der Bewertungsreserven

Hinzu kommt, dass mit Inkrafttreten des Reformpakets zur Stabilisierung der Lebensversicherer nicht nur die Garantieverzinsung Stück für Stück gesenkt wird (derzeit 0,90 Prozent), sondern auch die Beteiligung an den Bewertungsreserven geändert wurde. Um die Lebensversicherer in der derzeitigen Niedrigzinsphase zu entlasten, müssen die Reserven aus festverzinslichen Anlagen seit Inkrafttreten der Reform nicht berücksichtigt werden. Zum Leidwesen der Sparer kann dies einige Tausend Euro pro Vertrag ausmachen.

Niedriger Realzins

Die Versicher verweisen an dieser Stelle reflexartig auf die vergleichsweise hohen Renditen, die sie in den vergangenen Jahrzehnten für ihre Kunden erwirtschaften konnten. Aber das ist relativ. Erzielten doch schon Anlagen im sicheren festverzinslichen Bereich in den letzten 40 Jahren eine jährliche Wertentwicklung von rund 5,5 Prozent. Die Konzerne konnten durch Anlage in solche Papiere ohne viel Zutun ihren Verpflichtungen nachkommen und nebenbei an den Verträgen prächtig verdienen. Abgesehen davon darf hier auch nicht vergessen werden, dass sich der Realzins (der nominale Zinssatz im Verhältnis zur Inflation) weitaus weniger beeindruckend darstellt, als die 5 bis 6 Prozent Rendite erwarten lassen. Für eine langfristige Geldanlage, die zumeist auch als Altersvorsorge dienen soll, ist dies viel zu wenig.

Die Branche begegnet solchen Vorbehalten mit neuen Produkten. Bei diesen wird noch nicht einmal mehr der mickrige Garantiezins offeriert, sondern nur noch den Erhalt des eingezahlten Kapitals. Dafür hat der Kunde dann aber die Chance, dass mögliche erzielte Überschüsse in renditestärkere Produkte, sprich Aktien, investiert werden ­oder aber es werden höhere Überschüsse in Aussicht gestellt. Beide Varianten halten Verbraucherschützer für keine gute Idee. Zu teuer, zu intransparent, zu geringe Erfolgsaussichten, so der Tenor.

Belastungen durch Altverträge

Da trifft es sich gut, dass Garantieversprechen aus Alt-Verträgen ihre Gültigkeit behalten. Auch dann, wenn diese über der durchschnittlich laufenden Verzinsung der eigenen Versicherungsgesellschaft liegt. Sparer scheinen also gut beraten, an diesen deutlich steuerbegünstigten Verträgen mit Garantiezinsen von bis zu vier Prozent festzuhalten und sich diese nicht von den Unternehmen abjagen zu lassen. Denn die hohen Zinsversprechen vergangener Jahre belasten die Versicherer. Da eine Kündigung derzeit nicht möglich ist, soll der eine oder andere Kunde selbst zur Kündigung verführt werden. Eine zweifelhafte Praxis.

Doch die Branche ist in Sorge, versuchen doch einzelne Versicherer ihre hochverzinste Altpolicen zu verkaufen. Hierbei werden alte Bestände samt Eigenmitteln und Kapitalanlagen an ein Abwicklungsunternehmen übertragen, welche alle Rechte und Verpflichtungen übernimmt. Verbraucherschützer sehen derlei Bemühungen kritisch, da die Folgen für Kunden noch vollends absehbar sind. Das aber auch dieser Weg für die Unternehmen schwierig ist, zeigt die Ergo Versicherung, die bisher auf ihren Altstlasten sitzen geblieben ist.
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Was nicht gerade zur Beruhigung der Lage beiträgt. Und schon warnen Insider vor dem Kollaps der Anbieter. Zwar gibt es die von der Branche finanzierten Auffanggesellschaft "Protektor", doch deren Rücklagen sind begrenzt und dürften wohl bestenfalls ausreichen, um kleine oder mittlere Versicherer zu retten.

Wahrscheinlicher wäre im Falle eines sich andeutenden Crashs wohl eher, dass die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (Bafin) die Versicherungssummen und Verzinsung herabsetzten. Sprich, auch der Garantiezins ist nicht in Stein gemeißelt. Was an dieser Stelle aber keinesfalls prognostiziert werden soll. Und ungeachtet dessen ist ein isolierter Zusammenbruch der Versicherungsgesellschaften kaum denkbar - denn das Finanzsystem ist untereinander viel zu vernetzt. Also auch Banken würden darüber wohl mehr als nur ins Straucheln kommen. Und mit den entsprechenden Einlagensicherungen dürfte es im Krisenfall ähnlich mau aussehen wie bei "Protektor".

Experten raten denn auch von Panikverkäufen ab. Grundsätzlich sollte aber jeder, der Zweifel an der Überlebensfähigkeit von Lebensversicherungen hat, sich unabhängig beraten lassen und dann entscheiden, was er mit seinem Vertrag macht, rät beispielsweise der Bund der Versicherten (BdV).

Laufende Verzinsung für das Jahr 2018
Gesellschaft Laufende Verzinsung 2018 in Prozent Verzinsung 2017 in Prozent Veränderung in Prozent-Punkten
Allianz 2,80 2,80 0,00
AachenMünchener 2,30 2,60 - 0,30
Alte Leipziger 2,50 2,65 - 0,15
Axa 2,90 2,90 0,00
Debeka 2,50 2,75 - 0,25
Ergo 2,05 2,25 - 0,20
HUK-Coburg 2,40 2,70 - 0,30
Nürnberger 2,50 2,75 - 0,25
Württembergische 2,40 2,40 0,00
R+V 2,60 2,70 -0,10
Zurich Deutscher Herold 2,10 2,10 0,00

Quelle: n-tv.de ,
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Recht auf ein Konto - Wie Verbraucher ein Basiskonto eröffnen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Feb 2018 16:25

STAMMTISCH - TREFF
https://www.n-tv.de/ratgeber/Wie-Verbra ... 74614.html
Donnerstag, 08. Februar 2018
Recht auf ein Konto - Wie Verbraucher ein Basiskonto eröffnen

Jeder hat das Recht auf ein Konto - zumindest theoretisch. In der Praxis sieht es oft anders aus: Wollen Menschen ohne regelmäßiges Einkommen oder Wohnungslose ein Konto eröffnen, müssen sie manche Hürde überwinden. Aber es gibt Hilfe.


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Überweisungen, Daueraufträge oder Kartenzahlungen - ohne eigenes Konto geht das nicht. Damit alle die Möglichkeit haben, am bargeldlosen Zahlungsverkehr teilzunehmen, gibt es seit Mitte 2016 das Recht auf ein Girokonto. Geldinstitute müssen allen Verbrauchern auf Antrag ein entsprechendes Konto ermöglichen - auch Menschen ohne festen Wohnsitz, Flüchtlingen oder finanziell schwachen Verbrauchern.

Was in der Theorie einfach klingt, ist in der Praxis oft schwierig. "Geldinstitute verlangen mitunter hohe Preise für die Basiskonten", sagt Kay Görner von der Verbraucherzentrale Sachsen. Gemeinsam mit anderen Verbraucherzentralen beobachtet er im Rahmen des Marktwächters Finanzen die Entwicklung des Marktes - und stößt dabei immer wieder auf Probleme.
Verbraucherschützer bemängeln Diskriminierung

Einige davon laden auch vor Gericht - wie jüngst im Dezember, als die Verbraucherschützer mit einem Geldinstitut stritten: Eine Bank hatte in ihrem Preisverzeichnis ein Entgelt in Höhe von 39 Euro für die Einrichtung eines Basiskontos verlangt. Aus Sicht der Verbraucherschützer unzulässig, weil für andere Girokonten keine entsprechenden Gebühren verlangt wurden. Nach einer Abmahnung willigte das Institut ein, eine strittige Entgeltklausel bis auf Weiteres nicht mehr zu verwenden.

In einem anderen Fall verlangte ein Kreditinstitut für sein Basiskonto 5,99 Euro pro Monat und damit mehr als für vergleichbare Kontomodelle. Das Problem: Für die günstigeren Modelle war ein monatlicher Eingang von Lohn-, Gehalts- oder Rentenzahlungen Voraussetzung. Regelmäßige Eingänge von Sozialleistungen berücksichtigte das Geldinstitut aber nicht. Aus Sicht der Marktwächter eine Diskriminierung.

Zu ähnlichen Ergebnisse kommt auch die Stiftung Warentest in ihrer jüngsten Untersuchung. Der Vergleich der Basiskonto-Konditionen von 108 Banken zeigt: "Viele Banken sind zu teuer." Während aus Sicht der Experten 60 Euro Jahresgebühr für ein normales Girokonto akzeptabel sind, verlangten einige der Institute im Test zwischen rund 205 und rund 328 Euro Jahresgebühr für ein Basiskonto. Und dabei tätigte der Modellkunde lediglich typische Buchungen wie Überweisungen und Daueraufträge und nutzte für Bargeldabhebungen den Geldautomaten.

Geldinstitute begründen die Preise oft mit dem Aufwand. Um ein Basiskonto zu eröffnen, muss der Kunde einen Antrag ausfüllen. Die Bank braucht außerdem ein Dokument, das ein Foto des Kunden sowie die wichtigsten Daten enthält. Neben Ausweisen kommen auch Duldungspapiere oder Auskunftsnachweise infrage. Zudem muss der Kunde eine Anschrift angeben, über die er erreichbar ist.
Verweigert werden darf das Konto in der Regel nicht

Eine solche Kontoeröffnung sei aufwendiger, weil die Prüfung der persönlichen Daten oft länger dauere, argumentiert die Branche. So erfolgt die Entscheidung über die Kontoeröffnung nach Angaben der Deutschen Kreditwirtschaft in der Regel innerhalb von 10 Geschäftstagen nach Eingang des Antrages.

Immerhin: "Man kann nicht generell sagen, dass der Markt nicht funktioniert", sagt Verbraucherschützer Görner. Trotz bestehender Probleme gibt es auch nach Ansicht der Stiftung Warentest passende Angebote. So boten immerhin neun Geldinstitute Basiskonten an, die weniger als 60 Euro im Jahr kosten. Bei zwei dieser Banken war das Basiskonto bei Abschluss in der Filiale sogar kostenlos.

Genutzt werden kann ein Basiskonto in der Regel auf Guthabenbasis, das heißt, die Geldinstitute müssen dem Kunden keinen Dispokredit anbieten. Auch auf eine Kreditkarte haben Kunden keinen Anspruch. "Eine Karte, mit der sie Geld abheben können, sollte aber verfügbar sein", sagt Görner. Auch Online-Banking sollte aus Sicht des Verbraucherschützers möglich sein. "Das ist aber nicht bei allen Instituten der Fall."
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Verweigert werden darf das Konto in der Regel nicht. Passiert das trotzdem, können sich Verbraucher direkt an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) wenden. Die Bafin prüft dann, ob die Bank das Basiskonto ablehnen durfte. Möglich ist dies zum Beispiel, wenn der Verbraucher bereits ein Konto bei einer anderen Bank in Deutschland führt. Liegt kein Ablehnungsgrund vor, kann die Bafin die Kontoeröffnung anordnen.

Die Möglichkeit, sich an die Bafin zu wenden, nutzten bis Mitte Dezember 2017 insgesamt 490 Verbraucher. In rund 160 Fällen konnte die Finanzaufsicht den Betroffenen helfen, ein Basiskonto zu erhalten. 22 Mal musste die Eröffnung förmlich angeordnet werden und in den übrigen Fällen korrigierten die Banken ihre Entscheidung nach Anhörung durch die Bafin.

Eine andere Anlaufstelle für Verbraucher ist der Ombudsmann des jeweiligen Bankenverbandes. Die Schlichter prüfen ebenfalls auf Antrag, ob eine Ablehnung berechtigt war. Die Deutsche Kreditwirtschaft listet auf ihrer Homepage die entsprechenden Anlaufstellen auf. Auch ein Beschwerdeformular ist dort zu finden. Der Vorteil für Verbraucher: Die Verfahren bei Bafin und den Schlichtungsstellen sind für sie kostenlos.

Quelle: n-tv.de , Falk Zielke, dpa
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Wie kommt Bewertung zustande ? - Aktivisten wollen Schufa-Code knacken

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Feb 2018 21:55

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https://www.n-tv.de/ratgeber/Aktivisten ... 88673.html
Donnerstag, 15. Februar 2018
Wie kommt Bewertung zustande ? - Aktivisten wollen Schufa-Code knacken

Wer einen Kredit aufnehmen oder ein Konto eröffnen will, wird vorher überprüft. Dabei greifen Banken oder Versicherungen auch auf die Schufa zurück, die Verbraucher bewertet. Doch wie arbeitet die Auskunftei? Aktivisten wollen das ergründen.


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Die zwei Nichtregierungsorganisationen AlgorithmWatch und Open Knowledge Foundation wollen das Geschäftsgeheimnis der Auskunftei Schufa knacken. Das Unternehmen entscheide mit seinen Informationen darüber mit, "wer einen Kredit, eine Mietwohnung, einen Handyvertrag und vieles andere bekommt", teilten die beiden Organisationen mit. Doch wie diese Bewertung zustande kommt, sei nicht bekannt. Mit dem Projekt "OpenSchufa" wollen beide Organisationen daher Daten sammeln, um dies herauszufinden.

Es gebe viele Indizien dafür, dass die Schufa - die größte und bekannteste Auskunftei in Deutschland - schlechte Daten verwende, erklärten die beiden Nichtregierungsorganisationen. Ein Beispiel seien unvollständige Informationen darüber, wer seinen Kredit mittlerweile abbezahlt oder eine Pfändung abgewendet habe. Mehrere Hunderttausend Menschen hätten falsche Negativmerkmale, die dazu führten, dass ihre Kreditwürdigkeit im Keller sei. Die Schufa gebe keine "angemessene Auskunft" über die Informationen, die ihr vorliegen. Betroffene könnten ihre Daten kaum korrigieren.

AlgorithmWatch und die Open Knowledge Foundation riefen die Bürger daher auf, Selbstauskünfte bei der Schufa anzufordern und diese Daten an die Organisationen weiterzugeben. Datenjournalisten des "Spiegel" und des Bayerischen Rundfunks sollen sie dann anonymisiert auswerten.
Schufa kritisiert Aktion

Die Schufa erklärte, die Kampagne "OpenSchufa" sei "irreführend und gegen Sicherheit und Datenschutz in Deutschland". Ihr Verfahren zur Score-Berechnung lege sie bereits seit 2010 gegenüber den Datenschutzbehörden des Bundes und der Länder offen, sei "wissenschaftlich überprüft und aussagekräftig". Die Schufa trage zur Verhinderung von Betrug und Identitätsmissbrauch bei und helfe, die Überschuldung privater Verbraucher zu vermeiden.
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Wer die Score-Formel gegenüber der Allgemeinheit offenlegen wolle, der leiste Vorschub für Missbrauch und Betrug und führe die Allgemeinheit unter dem Deckmantel der Transparenz in die Irre, hieß es von der Schufa weiter. Nur wer seinen Score "manipulativ verbessern möchte", habe ein Interesse daran, die Details des Berechnungsverfahrens zu kennen.

Auskunfteien speichern Personendaten wie Name, Geburtsdatum, Geburtsort und Anschrift sowie die "Kredithistorie" mit Anzahl der Konten, Kredite, Handy- und Leasing-Verträge, unbezahlte Rechnungen oder Insolvenzen. Mit Hilfe dieser Daten und einem jeweils eigenen mathematisch-statistischen Verfahren (Scoring) schätzen sie das Zahlungsverhalten eines Verbrauchers ein.

Ihre Scoring-Werte verkaufen die Auskunfteien an Banken, Telefonanbieter oder Versandhändler. Die wiederum nutzen die Angabe, um einen Kunden vor Vertragsabschluss einzustufen - je nach Wert muss ein Kunde etwa Vorkasse leisten oder darf auf Rechnung zahlen, bekommt einen günstigen Kredit oder muss dafür mehr Zinsen aufbringen. Die größte Auskunftei ist die Schufa. Im Bundesverband Deutscher Inkassounternehmen gibt es aber mehr als hundert Firmen, die Risikodaten ermitteln, darunter etwa Creditreform, Deltavista und Bürgel.

Quelle: n-tv.de , mli/AFP
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Es werden nicht weniger - Stechmücken macht der Frost nichts aus

Beitragvon Weltbookadmin47 » 28. Feb 2018 13:15

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https://www.n-tv.de/wissen/Stechmuecken ... 12515.html
Mittwoch, 28. Februar 2018
Es werden nicht weniger - Stechmücken macht der Frost nichts aus

Nein, sie erfrieren nicht. Ein kalter Winter lässt nicht auf weniger Mücken im Sommer schließen. Das sei ein Aberglaube, sagt eine Biologin und erklärt, wie die Viecher überleben und warum milde Winter ihnen viel gefährlicher werden können.


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Frostiger Winter, weniger Mücken im Sommer? Das sei hartnäckiger Aberglaube - und falsch, sagte die Biologin Doreen Walther vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) im brandenburgischen Müncheberg. Den meisten Stechmücken mache selbst später Frost nichts aus. "Insekten haben so eine Art Frostschutzmittel, um über die Wintermonate zu kommen. Denen ist es völlig egal, ob die Temperaturen minus fünf oder minus zehn Grad oder noch kälter erreichen", erklärte die Mückenexpertin.
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Probleme mache die Kälte allenfalls eingewanderten, wärmeliebenden Mückenarten wie der Asiatischen Tigermücke. Einheimischen Mücken dagegen machten stattdessen eher milde Winter zu schaffen: Dann nämlich seien auch Pilzsporen aktiv, die Insekteneier oder Larven überwucherten.

Sowohl die Larven als auch die in Dachböden oder Baumhöhlen überwinternden Mücken warten auf wärmere Temperaturen, um zu schlüpfen oder ihren Winterschlaf zu beenden. Ob es ein mückenreiches Jahr wird, hängt dann davon ab, wie das Wetter im Frühling und Sommer wird: "Viel Niederschlag und warm und kuschlig finden die Mücken auch toll, dann explodiert das", sagte Walther.
Bilderserie https://www.n-tv.de/mediathek/bilderser ... 10919.html
Mücken, Bremsen, Schnaken: Die Plagegeister der Saison Mücken, Bremsen, Schnaken: Die Plagegeister der Saison Mücken, Bremsen, Schnaken: Die Plagegeister der Saison Mücken, Bremsen, Schnaken Die Plagegeister der Saison

Quelle: n-tv.de , asc/dpa
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GroKo wird für Sparer teuer - Bei Aktien bleibt es bei 25 Prozent Steuern

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Mär 2018 13:33

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https://www.n-tv.de/ratgeber/Bei-Aktien ... 24803.html
Freitag, 09. März 2018
GroKo wird für Sparer teuer - Bei Aktien bleibt es bei 25 Prozent Steuern

Ein Gastbeitrag von Michael Bormann

Die künftige Regierung sieht verschiedene steuerliche Änderungen vor. Zinsen unterliegen wieder der normalen Einkommensteuer, bei Aktien gilt weiter die Abgeltungssteuer. Der Soli fällt für zahlreiche Steuerzahler weg - aber erst ab 2021.


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Setzt die neue Regierung ihre Beschlüsse aus dem Koalitionsvertrag um, wird es für viele Sparer künftig teurer. Denn vereinnahmte Zinsen sollen nicht mehr pauschal der 25-prozentigen Abgeltungssteuer unterliegen, sondern der individuellen Einkommensteuer. Damit werden die meisten Sparer in Zukunft von ihren Sparerträgen mehr an den Fiskus abliefern müssen als bisher. Denn ab einem jährlichen Einkommen von rund 15.000 Euro beläuft sich bei Ledigen der Grenzsteuersatz auf 25 Prozent oder mehr. In der Spitze sind das 45 Prozent. Das bedeutet, dass von einem zusätzlich verdienten Euro – in diesem Fall durch Zinseinnahmen – mindestens ein Viertel ans Finanzamt fließt.
Michael Bormann

Dabei geht es um nicht unerhebliche Summen. Denn die Deutschen bunkern rund 40 Prozent ihres Geldvermögens auf Spar- und Festgeldkonten. Nach Schätzungen der Deutschen Bundesbank und der DZ Bank summieren sich die entsprechenden Beträge in diesem Jahr auf insgesamt knapp 2,5 Billionen Euro – also auf 2.500.000.000.000 Euro. Zwar gibt es dafür derzeit kaum oder gar keine Zinsen. Dementsprechend gering fallen die Abgaben an die Finanzämter aus.

Doch die Zinsen steigen wieder. Die Renditen von zehnjährigen Bundesanleihen liegen schon wieder im Bereich von 0,7 Prozent. Im Tief hatten sie bei minus 0,4 Prozent gelegen. Wenn die Zinsen wieder auf breiter Front zulegen, also auch bei Spar- und Festgeldkonten, wird diese steuerliche Änderung, die für viele Sparer eine Erhöhung bedeutet, voll durchschlagen.
Vorteil Aktien

Bei Dividendentiteln bleibt die steuerliche Behandlung dagegen unverändert. Für realisierte Kursgewinne und Dividenden gilt weiterhin die Abgeltungssteuer in Höhe von 25 Prozent, auf die noch 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag aufgeschlagen werden. Insgesamt ergibt das einen Steuersatz von 26,375 Prozent. Dazu kommt noch etwaige Kirchensteuer. Allerdings entfallen nur knapp 19 Prozent des Geldvermögens der Deutschen auf Aktien und Publikumsfonds, von denen nicht einmal alle Aktien enthalten. Trotz einer leichten Zunahme gab es im vergangenen Jahr laut Statista gerade einmal 4,9 Millionen Aktionäre.

Der steuerliche Vorteil von Aktien wird bei den meisten Steuerzahlern sogar noch zunehmen. Denn CDU, CSU und SPD haben sich darauf geeinigt, den Solidaritätszuschlag abschaffen zu wollen.
Soli ab 2021 weg

Diese Zusatzsteuer soll für die meisten Steuerzahler künftig entfallen. Nach den Berechnungen des Finanzministeriums kostet es den Staat rund zehn Milliarden Euro, um die unteren 90 Prozent der Steuerzahler von dieser Extraabgabe zu befreien. Der geplante Finanzrahmen deutet darauf hin, dass diese Steuerentlastung im Jahr 2021 kommt.
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Nach den Berechnungen des Bundes der Steuerzahler greift die geplante Befreiung bei einem Ledigen ab einem zu versteuernden Jahreseinkommen von 54.000 Euro. Da es sich hier um eine Freigrenze und nicht um einen Freibetrag handelt, müssten Steuerzahler, die mehr als 54.000 Euro im Jahr verdienen, eigentlich den vollen Solidaritätszuschlag zahlen – und zwar für ihr komplettes Einkommen. Damit das nicht passiert, hat sich die Große Koalition auf eine Gleitzone verständigt.

Am 14. März soll Angela Merkel erneut zur Bundeskanzlerin gewählt werden. Wir dürfen gespannt sein, ob die künftige Regierung ihre Versprechen beziehungsweise Vereinbarungen tatsächlich umsetzt. In der Vergangenheit war das nicht immer der Fall – so zum Beispiel bei der Verringerung der "kalten Progression". Der Begriff beschreibt den Effekt, dass Steuerzahler schon bei einem reinen Inflationsausgleich mit ihrem Gehalt oder ihrem Lohn in einen höheren Steuertarif rutschen, obwohl sie netto nicht mehr verdienen als zuvor. Das wollte eigentlich schon die letzte Regierung korrigieren – hat sie aber nicht.

Dr. Michael Bormann ist Steuerexperte und seit 1992 Gründungspartner der Sozietät bdp Bormann Demant & Partner www.bdp-team.de. Schwerpunkte seiner Tätigkeiten sind neben Steuern die Bereiche Finanzierungsberatung sowie das Sanierungs- und Krisenmanagement bei mittelständischen Firmen.

Quelle: n-tv.de ,
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Andere Umstände und Hartz IV - Erstausstattung auch bei zweitem Kind

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Mär 2018 12:16

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https://www.n-tv.de/ratgeber/Erstaussta ... 35584.html
Mittwoch, 14. März 2018
Andere Umstände und Hartz IV - Erstausstattung auch bei zweitem Kind
Bekommen Hartz-IV-Bezieherinnen ihr erstes Kind, muss das Jobcenter die Kosten für die Babyausstattung übernehmen. Beim zweiten Kind besteht dieser Anspruch meist nicht mehr. Es sei denn, es liegen außergewöhnliche Umstände vor.


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Der Bedarf bei Schwangerschaft und Geburt ist vom Regelbedarf bei Hartz IV nicht umfasst. Beim ersten Kind hat man daher Anspruch auf eine Erstausstattung.

Ein Anspruch kann sich aber auch bei einem zweiten Kind ergeben. Hier kommt es aber auf den Einzelfall an. Die Arbeitsgemeinschaft Sozialrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) informiert über eine Entscheidung des Sozialgerichts (SG) Karlsruhe (Az.: S 12 AS 1866/17).
Der Fall

Die Frau bekam ihren ersten Sohn im Jahr 2013. Seit 2016 lebte sie in einer Bedarfsgemeinschaft mit ihrem Lebensgefährten. Bis dahin hatte sie gemeinsam mit dem Sohn im Haushalt ihrer Mutter gewohnt. Die junge Frau wurde erneut schwanger und bekam im April 2017 einen weiteren Jungen. Ihr Antrag auf Erstausstattung für Säuglinge wurde abgelehnt. Das Jobcenter meinte, sie habe die Erstausstattung bereits beim ersten Kind erhalten. Diese sei drei Jahre aufzubewahren. Die Frau hielt dagegen, dass sie beim Auszug aus der Wohnung ihrer Mutter die Sachen nicht mitgenommen und die Mutter diese wiederum entsorgt habe. Daraufhin fand in der Wohnung der Frau als auch in der Wohnung der Mutter ein Besuch durch den Außendienst des Jobcenters statt. Es wurde festgestellt, dass in keiner der beiden Wohnungen Schwangerschaftskleidung oder Babykleidung gesichtet werden konnte.
Das Urteil
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Die Klage der Frau auf eine erneute Erstausstattung war erfolgreich. Der neue Bedarf nach einer Erstausstattung sei hier aufgrund außergewöhnlicher Umstände begründet. Die Frau habe glaubhaft vorgetragen, dass die vor mehr als drei Jahren bewilligten Gegenstände nicht mehr vorhanden seien. Hierbei sei der besondere Umstand zu berücksichtigen, dass sie bei ihrer Mutter ausgezogen sei.

Das Jobcenter müsse allerdings nicht bei jeder erneuten Geburt eine Erstausstattung bewilligen. Die Weiterbenutzung einer Säuglingserstausstattung sei etwa zumutbar, wenn eine zweite Schwangerschaft unmittelbar auf die erste folge.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Verbraucher aufgepasst - Das ändert sich im April

Beitragvon Weltbookadmin47 » 31. Mär 2018 09:54

STAMMTISCH - TREFF
https://www.n-tv.de/ratgeber/Das-aender ... 59743.html
Samstag, 31. März 2018
Verbraucher aufgepasst - Das ändert sich im April


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Quelle: n-tv.de , awi
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Leben am Existenzminimum - Heil deutet Hartz-IV-Erhöhung an

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Apr 2018 10:56

STAMMTISCH - TREFF
https://www.n-tv.de/politik/Heil-deutet ... 82428.html
Freitag, 13. April 2018
Leben am Existenzminimum - Heil deutet Hartz-IV-Erhöhung an

Alleinstehende erhalten seit dem Jahreswechsel 416 Euro statt 409 Euro Hartz IV. Zum kommenden Jahr dürften die Regelsätze erneut steigen. Der neue Bundesarbeitsminister will sich außerdem Ausnahmeprobleme wie neue Waschmaschinen genau angucken.


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Bundesarbeitsminister Hubertus Heil rechnet damit, dass Hartz-IV-Empfänger Anfang 2019 wieder etwas mehr Geld bekommen. "Die Regelsätze müssen das Existenzminimum abdecken und ein Mindestmaß an sozialer Teilhabe ermöglichen. Es bleibt für die nächste Anpassung bei dem im Gesetz vorgesehen Mechanismus", sagte Heil der "Rheinischen Post". Er erwarte, dass es zum 1. Januar 2019 zu Erhöhungen komme.

"Genauer angucken will ich mir die Frage von besonderen Bedarfen, wenn etwa eine kaputte Waschmaschine ersetzt werden muss", kündigte der Minister an. "Zudem werden wir das Schulstarterpaket für bedürftige Kinder verbessern."

Die Hartz-IV-Sätze werden regelmäßig angepasst, die Fortschreibung erfolgt auf der Basis von Preisen für den täglichen Bedarf sowie der Nettolohn- und -gehaltsentwicklung. Sie soll Empfänger von Grundsicherung und Sozialhilfe an der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung teilhaben lassen. Anfang dieses Jahres stieg der monatliche Regelsatz für Alleinstehende von 409 Euro auf 416 Euro. Für Paare gibt es seither statt 368 Euro 374 Euro pro Partner.
Einheitliche Sanktionen gefordert
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Heil hatte in den vergangenen Tagen angekündigt, dass er auch prüfen will, welche Sanktionen noch sinnvoll sind. Auch dabei soll es nur um einzelne Bestimmungen gehen, wie er jetzt deutlich machte. "Es wird auch in Zukunft Sanktionen für Langzeitarbeitslose, die sich nicht an die Regeln halten, geben können", betonte der SPD-Politiker. "Nicht in Ordnung finde ich, dass bei den Sanktionsmöglichkeiten für junge Erwachsene und Ältere unterschiedliche Regeln gelten." Er plädiere für eine Vereinheitlichung.

"Für fragwürdig halte ich es zudem, dass derzeit auch Kosten der Unterkunft sanktioniert werden können. Das sollte in Zukunft nicht mehr möglich sein", so Heil weiter. Derzeit können Hartz-IV-Empfängern die Bezüge gekürzt werden, wenn sie etwa Termine im Jobcenter nicht wahrnehmen. Dabei wird gegen jüngere Menschen unter 25 Jahren härter vorgegangen als gegen ältere.

Quelle: n-tv.de , chr/dpa
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