HERZLICH WILLKOMMEN IM WELTINFONETZ

Registrieren sie sich jetzt um die Foren

uneingeschränkt im Mitgliederstatus nutzen  zu können

Gäste können Links in den Foren und Themen nur zum lesen öffnen

Unser Forum steht Ihnen KOSTENLOS zur Verfügung

Ich wünsche Ihnen viel Spass und Erfolg beim surfen

BITTE BEACHTEN SIE UNSERE FORENREGELN ZUM IMPRESSUM

im 1. Forum

Ihr Weltbookadmin


SPORTSTAMMTISCH

THEMENÜBERSICHT :
KRITIKEN - KURIOSES - DIE ERDE LEBT UND BEBT - UMWELT und NATURSCHUTZ - STAMMTISCH - TREFF - Info Gesundheit - Forschung Universum - ENTHÜLLUNGEN - HAUS und GARTEN - HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche - TIERFREUNDE - Info TIERSCHUTZ zu Luft - Land und Wasser - Witze von A bis Z - Comedy - Kabarett - Luft und Raumfahrt - AUSGRABUNGEN - FUNDSACHEN - FORSCHUNG - ZURÜCK IN DIE VERANGENHEIT - FORSCHUNG ERNÄHRUNG - PC-HILFE zur SELBSTHILFE - RATGEBER - TIPPS und TRICKS - JUSTIZ - JUSTIZIRRTÜMER - VERDACHTS- und HAFTUNGSFÄLLE -
Info KINDER UND JUGENDSCHUTZ - FORSCHUNG - TECHNIK - ENERGIE - KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN - ERD und WELTGESCHICHTE - MEINE FREUNDE - DEINE FREUNDE - Die schleichende Gefahr: ELF-Wellen - VERMISST - GESUCHT - FRAUENTREFF - Altrentner werden diskriminiert - ABZOCKE - TÄUSCHUNGEN - BETRUG AM VERBRAUCHER - ARMUT IN REICHEN LÄNDERN - Von Politik und Gesellschaft vergessen ? - KULTUR in DEUTSCHLAND und ihre GEGENSÄTZE - SPORTSTAMMTISCH - MEIN BUNDESLAND - MEINE STADT - DEUTSCHLAND - ÖSTERREICH - SCHWEIZ -
VERSTEIGERUNGEN - ZWANGSVERSTEIGERUNGEN -
Info: VERKÄUFE - KAUFGESUCHE - UFO's - BESUCH AUS FREMDEN WELTEN - REALITÄT oder TÄUSCHUNG - MIT WERBUNG ZUM ERFOLG - Info: IMMOBILIENMARKT Häuser - Wohnungen - Grundstücke - Anlageobjekte -
WELTBOOK-NETZWERKER-TREFF - WELTARMUT - ERNÄHRUNGSARMUT - ONLINE - SPIELE -
WOCHENENDGRUNDSTÜCKE - SCHREBERGÄRTEN -

AbonnentenAbonnenten: 1
LesezeichenLesezeichen: 0
Zugriffe: 23848

Rücktritt und Korruptionsskandal Katar und Russland bangen um ihre WM

Beitragvon Gudrun Graf » 3. Jun 2015 18:51

bild blatter mit pokal.jpg
bild blatter mit pokal.jpg (21.28 KiB) 6894-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/sport/fussball/Katar-und-Russland-bangen-um-ihre-WM-article15226406.html
Mittwoch, 03. Juni 2015
Rücktritt und Korruptionsskandal
Katar und Russland bangen um ihre WM


Ging bei der Vergabe der Weltmeisterschaften 2018 und 2022 an Russland und Katar alles mit rechten Dingen zu? Vor dem neuen Fifa-Präsidenten liegt eine unangenehme Aufgabe. Er muss auch über eine mögliche Neuvergabe entscheiden.

Nach dem überraschenden Abgang von Fifa-Chef Joseph Blatter müssen Katar und Russland um die Austragung der Fußball-Weltmeisterschaften 2018 und 2022 zittern. Als prominentester Politiker forderte Bundesjustizminister Heiko Maas offen eine Überprüfung der WM-Vergabe an die beiden Länder. "Blatters Rücktritt kann nur der Anfang für die dringend erforderliche Aufklärung sein", sagte der SPD-Politiker zu "Bild". "Wenn bei den WM-Vergaben Schmiergelder geflossen sind, müssen die Entscheidungen komplett neu überdacht werden."
Video
n-tv Sportredakteur Holter zur Fifa: "Man muss alle WM-Turniere der Vergangenheit kontrollieren" 03.06.15 – 03:08 min Mediathek n-tv Sportredakteur Holter zur Fifa "Man muss alle WM-Turniere der Vergangenheit kontrollieren"

Ins gleiche Horn bläst der Präsident des englischen Fußballverbands. Über die umstrittene Vergabe könnte neu abgestimmt werden, sagte Greg Dyke. "Wäre ich anstelle der Organisatoren aus Katar, würde ich heute Nacht nicht sehr gutschlafen."

Auch der australische Fußball-Verband ASF stellt die WM-Ausrichtung 2022 in Katar infrage. Der Bewerbungsprozess für die Endrunde in sieben Jahre sei "nicht sauber" gewesen, sagte ASF-Vorsitzender Frank Lowy. Die Australier verloren bei der weltweit kritisierten Abstimmung des Fifa-Exekutivkomitees im Dezember 2010 als Letzter chancenlos im ersten Wahlgang. "Wir haben eine saubere Bewerbung abgeliefert", sagte Lowy: "Ich weiß, dass andere das nicht gemacht haben."
Katar-Organisatoren gewarnt

Die WM 2022 wurde jahrelang von der Fifa-Ethikkommission untersucht. Der frühere Chefermittler Michael Garcia trat am Ende zurück, weil er das angebliche Ergebnis (keine hinreichenden Unregelmäßigkeiten) nicht unterstützte. Seit einer von der Fifa gestellten Strafanzeige ermittelt die Schweizer Bundesstaatsanwaltschaft wegen "Unregelmäßigkeiten" und möglichen Schmiergeldzahlungen bei den Vergaben an Katar und Russland (2018). Zudem ist nicht ausgeschlossen, dass auch die US-Ermittler darauf stoßen. Bislang hatte die Fifa ungeachtet aller Indizien für Manipulationen eine Neu-Vergabe ausgeschlossen - da war aber Blatter noch Präsident.

Die Ermittlungen der US-Justiz sollen die Austragung der WM-Endrunde 2022 in Katar stärker als bisher infrage stellen. Informationen der Schweizer Zeitung Tagesanzeiger zufolge sollen die Organisatoren des übernächsten WM-Turniers wegen drohender Verhaftungen von ihren US-Anwälten vor der Einreise in die USA gewarnt worden sein.

Das Blatt beruft sich in seiner Berichterstattung auf eine zuverlässige Quelle. Bereits zuvor hatte auch ein US-Medienportal gemeldet, dass die Araber von ihren Rechtsvertretern in den Staaten Hinweise auf mögliche Festnahmen bei der Einreise erhalten hätten. Katars WM-Organisationskomitee dementierte die Informationen aus der Schweiz und den USA allerdings. "Das ist falsch, und es ist verantwortungslos, darüber zu schreiben", sagte Komitee-Sprecher Nasser al-Kather laut Tagesanzeiger.
"Die Arbeit geht weiter"
Mehr zum Thema

Fifa statt Golf? Franz Beckenbauer. Im Grunde ginge ja auch beides. 03.06.15 Ein wenig Schmiergeld dürfte reichen Blatters Nachfolger stehen Schlange
Tognoni sieht Uefa in der Pflicht: "Blatters Juristen dösen nicht vor sich hin" 03.06.15 Tognoni sieht Uefa in der Pflicht "Blatters Juristen dösen nicht vor sich hin"
Rote Ausschreibung: Interpol fahndet nach Fifa-Funktionären 03.06.15 Rote Ausschreibung Interpol fahndet nach Fifa-Funktionären

Russland und Katar wollen die Turniere in den Jahren 2018 beziehungsweise 2022 derweil wie geplant austragen. Der Verbandschef Katars, Scheich Hamad Bin Khalifa Bin Ahmed Al-Thani, wies Kritik zurück. Dyke solle das Rechtsverfahren seinen Lauf nehmen lassen und sich darauf konzentrieren, eine englische Mannschaft zu formen, die die WM gewinnen könne, sagte er.

Auch Russland treibt nach Angaben der Regierung die Vorbereitungen für die Weltmeisterschaft 2018 nach dem Rücktritt Blatters weiter voran. "Alle Pläne werden umgesetzt, die Arbeit geht weiter", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow.

Russische Medien werteten die Rücktrittsankündigung von Fifa-Präsident Blatter als eine "unangenehme Nachricht" für den WM-Gastgeber 2018. Russland sei "einer von Blatters treuesten Verbündeten im Kampf um den Präsidentenstuhl" gewesen, schrieb die Zeitung "Kommersant". "Der Rücktritt Blatters ist eine Tatsache, die für die russischen Interessen unangenehm und beunruhigend ist", meinte "Sport Express". Mit "fatalen Folgen" für die WM in drei Jahren rechnet das Blatt allerdings nicht, "da bislang nichts Ernstes (gegen Russland) bekanntgeworden ist".

Quelle: n-tv.de , cro/rts/sid
Benutzeravatar
Gudrun Graf
Forum Admin
 
Beiträge: 543
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Giovane Elber glaubt an Jürgen Klopp als Nachfolger von Pep Guardiola

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Jun 2015 11:34

bild elber.jpeg
bild elber.jpeg (10.44 KiB) 6889-mal betrachtet
http://www.sport1.de/fussball/bundesliga/2015/06/giovane-elber-glaubt-an-juergen-klopp-als-nachfolger-von-pep-guardiola
Giovane Elber glaubt an Jürgen Klopp als Nachfolger von Pep Guardiola
Elber: Klopp geht zum FC Bayern
05.06.2015 / 08:47 Uhr
Giovane Elber sieht Jürgen Klopp als Nachfolger von Pep Guardiola
Giovane Elber sieht Jürgen Klopp als Nachfolger von Pep Guardiola © Getty Images
teilentwitternteilenE-Mail
Kommentare

Pep Guardiolas Vertrag beim FC Bayern läuft derzeit nur bis 2016, Jürgen Klopp ist nach seinem Abschied bei Borussia Dortmund auf dem Markt.

Klar, dass da die Gerüchteküche brodelt. Für Ex-Bayern-Star Giovane Elber ist die Sachlage klar.

"Ich glaube, dass Pep nach der Saison weg ist. Dann kommt ein ganz großer, der auf dem Markt ist. Wenn du einen Jürgen Klopp haben kannst – was will man mehr?", sagte Elber bei Sky: "Klopp macht jetzt ein Jahr Pause und dann kommt er zu uns, wenn Pep nicht mehr will. Er ist ein guter Trainer und menschlich perfekt."

Jürgen Klopp hatte nach seinem Rücktritt bei Borussia Dortmund verlauten lassen, dass er eine Pause einlegt. Guardiola hatte auf Fragen nach seinem Vertrag häufig abweisend reagiert und nur betont, dass er sich bei den Bayern wohl fühle.
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 7214
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Ein Finale wie gemalt - Warum Barça mehr als Messi ist

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Jun 2015 10:18

bild finale.jpg
bild finale.jpg (56.7 KiB) 6889-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/sport/fussball/Warum-Barca-mehr-als-Messi-ist-article15249186.html
Sonntag, 07. Juni 2015
Ein Finale wie gemalt - Warum Barça mehr als Messi ist

Von Stefan Giannakoulis, Berlin

Es gibt schlechtere Endspiele um die Champions League als das des FC Barcelona gegen Juventus Turin. Gerade weil zwei konträre Auffassungen von Fußball sich begegnen. Und weil Lionel Messi nicht alles alleine entscheidet.

Hinterher waren sich alle einig: Es war ein Spektakel. Luis Enrique, der Trainer des FC Barcelona, des neuen Gewinners der Champions League, sagte das. Und Massimiliano Allegri, der Trainer von Juventus Turin, des Verlierers, sagte es auch. Und die 70.500 Zuschauer im ausverkauften Berliner Olympiastadion machten am Samstagabend ebenfalls den Eindruck, als habe ihnen dieses Fußballspiel gefallen. Und in der Tat ließ Barças 3:1 (1:0)-Sieg kaum Wünsche offen. Aber wie gut war dieses Finale wirklich?
Auch wenn man im Moment der Niederlage nicht dran denkt: Die Turiner können erhobenen Hauptes vom Berliner Platz gehen.
Auch wenn man im Moment der Niederlage nicht dran denkt: Die Turiner können erhobenen Hauptes vom Berliner Platz gehen.
(Foto: picture alliance / dpa)

Nun, besser als das, was die Zuschauer sonst im Olympiastadion zu sehen bekommen. Aber das ist natürlich nicht der Maßstab, selbst die Anhänger der Berliner Hertha dürften das so sehen. Die Frage ist, ob zu einem ganz großen Finale ein etwas besseres Juve gefehlt hat. Die Antwort lautet: eher nicht. Natürlich wäre alles noch viel dramatischer gewesen, hätten die Turiner nach dem 1:2 noch ausgeglichen. Ansonsten aber war es gerade der Antagonismus dieser zwei völlig unterschiedlichen Arten, Fußball zu spielen, der diesen Samstagabend in Berlin zu einem besonderen machte.

Auf der einen Seite der FC Barcelona mit Neymar, Luis Suárez und Lionel Messi, dem Sturm der Träume; mit seinem unbedingten Willen zum Ballbesitz, zur Dominanz; mit seiner Kombinationssicherheit und der Freude am schönen Spiel. Und auf der anderen Seite Juventus Turin, wie Barça Meister und Pokalsieger seines Landes, mit den Altmeistern Gianluigi Buffon, dem Torwart, und Andrea Pirlo im Mittelfeld; mit dem französischen Jungstar Paul Pogba und dem chilenischen Kämpfer Arturo Vidal; mit seinem Konterspiel, seinen Pressingattacken und seiner Härte; mit seiner Zielstrebigkeit und seiner taktischen Cleverness. Sagen wir es so: ein Finale wie gemalt. Und gewonnen hat: der FC Barcelona. Nicht, weil Juve schlecht war, sondern Barça so gut.

Messi etwas enttäuschend?

Damit sind wir bei Lionel Messi. Etwas enttäuschend sei der Auftritt des Argentiniers gewesen, hieß es auf der Pressetribüne. Schließlich habe er ja kein Tor geschossen. Stimmt, hat er nicht. Alleine das ist eine Meldung wert. Aber etwas enttäuschend? Das ist dann wohl eine Frage des Maßstabs. Andere lassen sich ein halbes Leben dafür abfeiern, wenn sie in einem Finale der Königsklasse vorbereiten. Messi macht es einfach.
Mehr zum Thema

Luis Enriques merkwürdiger Auftritt: Gnadenloses Barça triumphiert 07.06.15 Luis Enriques merkwürdiger Auftritt Gnadenloses Barça triumphiert
Stimmen zum Champions League Finale: "Wir sind bis ans Maximum gegangen" 07.06.15 Stimmen zum Champions League Finale "Wir sind bis ans Maximum gegangen"
Barcelona gewinnt die Champions League: Ter Stegen: "Geil, dass wir das Ding geholt haben" 06.06.15 Barcelona gewinnt die Champions League Ter Stegen: "Geil, dass wir das Ding geholt haben"

Für den Gegner muss das frustrierend sein. Jeder weiß, dass er irgendwann kommt, und doch ist es nicht zu verhindern. So wie in der 68. Minute, als er im Mittelfeld den Ball bekam. Und dann lief dieser kleine Mann, der mit seiner schnittigen Frisur an den Protagonisten der Fernsehserie "Alf" erinnert, in Trippelschritten geschwind gen gegnerisches Tor. Seinen Schuss wehrte Buffon zwar doch ab, doch Suaréz kümmerte sich um den Abpraller – waren ja nur noch sieben Meter bis zum Tor. Jedenfalls stand es danach 2:1 für Barcelona. Das war jetzt nicht Messis größtes Glanzstück. Aber gut war es schon. Und letztlich entscheidend. Er hatte dafür gesorgt, dass die Katalanen genau dann ein Tor erzielten, als sie es mussten. Ganz abgesehen davon hatte der zurzeit beste Fußballer der Welt auch beim 1:0 durch den Kroaten Ivan Rakitic nach vier Minuten seine Füße im Spiel. Oder besser: vorher. Messi war es, der nach 200 Sekunden den Ball in feiner Manier aus dem Mittelfeld auf die linke Seite zu Jordi Alba beförderte. Der spielte ihn weiter zu Neymar, weiter ging’s zu Andrés Iniesta, Rakitic - Tor.

Viermal hat der FC Barcelona nun die Champions League gewonnen. Und viermal dabei war - Lionel Messi. Dass er im Endspiel zu Berlin nicht selbst getroffen hat, ist kein Makel, sondern vielmehr ein Beweis, dass dieses Barça mehr ist als sein argentinischer Superstar. Und wenn Trainer Enrique hinterher sagte: "Er ist sicherlich der Spieler, der am meisten herausragt", ist das kein Widerspruch. Dass Messi dieses Spiel nicht alleine prägte, zeigt vielmehr, wie gut Barça ist - und wie gut diese Partie war.
Bilderserie
Doch die Hoffnung währte gerade einmal 13 Minuten, denn dann schlug Luis Suárez (r.) zu. FC Barcelona bejubelt den Titel: Das Champions-League-Finale im Spielfilm FC Barcelona bejubelt den Titel: Das Champions-League-Finale im Spielfilm FC Barcelona bejubelt den Titel Das Champions-League-Finale im Spielfilm

Quelle: n-tv.de
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 7214
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

VS - Ökonom: Washington hat Weltfussball angegriffen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Jun 2015 19:45

bild vs ökonom.jpg
bild vs ökonom.jpg (8.46 KiB) 6884-mal betrachtet
http://www.schweizmagazin.ch/nachrichten/ausland/23356---konom-Washington-hat-Weltfussball-angegriffen.html
VS - Ökonom: Washington hat Weltfussball angegriffen
06/06/2015 10:00:00 Editor
Schriftgrösse: Decrease font Enlarge font
image

Der Angriff auf den Weltfussball ist nach dem Skript Washingtons erfolgt, so Paul Craig Roberts, ein VS-amerikanischer Ökonom und Publizist.

Der Angriff sei vergleichbar mit dem auf die Olympischen Spiele in Sotschi. Der Unterschied sei, dass es Washington dort nicht gelang, mit den Lügen und der Propaganda zahlreicher westlicher Massenmedien, die Spiele zu stoppen. Im aktuellen Skandal orchestriert Washington erneut und plane die Übernahme des Weltfussballverbandes. Damit wolle man nur die FIFA-Entscheidung, dass Russland Gastgeber der nächsten Weltmeisterschaft ist, brechen.

Dies ist Teil der Agenda Washingtons, Russland in der Welt zu isolieren. All dies könne nur passieren, weil Washington nicht mehr unter die Herrschaft des Rechts stünde.

Die FIFA sei die einzige gerechte Hoffnung für Südamerika, Asien und Russland gewesen, unabhängig von den Interessen der Vereinigten Staaten, Weltmeisterschaften auszutragen und dem korrupten Westen den Rücken zu kehren, so der amerikanische Publizist.

"Warum sind die Schweiz und andere Länder in einen blinden Gehorsam gegenüber Washingtons gefallen, mit der Behauptung der Universalität ihrer Gesetze? Sind die politischen Führer gekauft worden oder sind sie mit Mord oder falschen Anklagen bedroht? Was erklärt, dass alle Ländern der Erde nur noch Washingtons Gesetze als universell anerkennen und sich davor verneigen? Ist es die Angst vor Vergeltung?", so Paul Craig Roberts.

Amerikanische Justiz hat keine Beweise

Die amerikanische Justiz hat keinerlei Beweise für eine angebliche Korruption bei der FIFA. Die Staatsanwältin steht derzeit mit leeren Händen da und beruft sich nur auf fragwürdige Zeugen, die offenbar gezwungen wurden, solche belastenden Aussagen zu machen.
hinzufügen zu: Add to your del.icio.us del.icio.us | Digg this story Digg
Subscribe to comments feed Kommentare (2 eingetragen):
Vor Gericht ? am 06/06/2015 12:48:44
avatar
Das scheitert schon daran, dass die Gerichte die dafür zuständig sind, das Recht beugen. So wäre Deutschland heute verpflichtet, aufgrund seiner Gesetze, Barack Obama festzunehmen und wegen Kriegsverbrechen anzuklagen.
Als unangebracht melden!
Thumbs Up Thumbs Down
18
sophie ostermann am 06/06/2015 10:41:14
avatar
Die Frage warum sich die Länder dem Willen der USA unterwerfen ist eindeutig mit Drohungen und Erpressungen über die Bühne.Man lese den Artikel vom 12.06.2002 von Steven Geyer US-Kongress droht Niederlande mit Invasion falls amerikanische Bürger vom Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag angeklagt werden. Genauso läuft es. Haben sich nicht Japan und die Phillippen von den USA abgewendet ? Dann hat sie Obama letztes Jahr besucht und schon waren sie wieder auf der Seite der USA. Jetzt ist der Fußball dran weil Obama verlangt hat das man Russland die WM entzieht. Fifa sagte nein und das kann man nicht hinnehmen. Die Weltmacht bestimmt was geschieht. Man hat den Niederlanden seinerzeit gedroht und deshalb nehme ich an das die Ermittlungen zur MH17 gefälscht werden oder im Sande verlaufen. Das sich die Niederlande in Anbetracht von 298 Toten dermaßen missbrauchen lassen ist eine Schande. Und jedes Land das sich daran beteiligt gehört vor Gericht
Als unangebracht melden!
Thumbs Up Thumbs Down
36
total: 2 | anzeigend: 1 - 2
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 7214
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Champions League - Wie ein ZDF-Kommentator den Fans das Finale verdarb

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Jun 2015 10:35

bild champions leaque.jpg
bild champions leaque.jpg (4.56 KiB) 6874-mal betrachtet
bild bela rethy.jpg
bild bela rethy.jpg (2.7 KiB) 6874-mal betrachtet
http://www.abendblatt.de/kultur-live/tv-und-medien/article205366761/Wie-ein-ZDF-Kommentator-den-Fans-das-Finale-verdarb.html
Champions League - Wie ein ZDF-Kommentator den Fans das Finale verdarb

Foto 1 von 20 Foto: Paul Gilham / Getty Images

Das Team des FC Barcelona mit dem Champions-League-Pokal
Foto 2 von 20 Foto: Kay Nietfeld / dpa

Freudentaumel beim FC Barcelona nach dem Gewinn der Champions League

731
0

Béla Réthy ist am peinlichen Tiefpunkt seiner Mikrofon-Karriere. Das Finale hatte eine Top-Quote. Das ZDF patzte auch im Heute-Journal.

Berlinn/Hamburg. Das Finale der Champions League ist gespielt, das ZDF hat eine ordentliche TV-Quote abgeräumt, aber einer hat den Fans den Fernsehabend aus Berlin verdorben: Live-Kommentator Béla Réthy. Der langjährige Fußball-Mann des Zweiten sollte mit dem Sieg des FC Barcelona seine internationale Karriere beenden und sich zurückziehen auf das Wolf-Dieter-Poschmann-Altenteil für Spielbesprecher weit entfernter Partien aus dem Studio-Off. Was Réthy zu dem munteren Finale zwischen dem alerten FC Barcelona und der Senioren-Truppe von Juventus Turin daherschwafelte, war beschämend für die Zunft. Die ganze Bräsigkeit einer arrivierten Mikro-Persönlichkeit mäanderte aus seiner Stimme in die Wohnzimmer.

Das fing an mit den Zahlenspielen, von denen die meisten aus den Statistiken abgelesen waren. x-mal Meister, y-mal Triplesieger und soundsooft die Champions League gewonnen. Stimmte meist nur halb. Man kann den Vorgänger-Wettbewerb Europapokal der Landesmeister dazuzählen, man muss es jedenfalls erwähnen. Ab und an korrigierte sich Réthy. Hatte er einen klugen Assistenten an seiner Seite?

Von Gianluigi Buffon sagte Réthy, er werde im August 38 Jahre alt. Buffon hat aber im Januar Geburtstag. Nach dem nicht gegebenen Treffer von Neymar raunte Réthy, das sei der erste Aufreger des Spiels. Aber warum hatte der ZDF-Mann das in der Zeitlupe mehrmals klar sichtbare Umreißen Pogbas im Strafraum durch Dani Alves nicht als zweifelhaft gewertet? Hatte er die Barca-Brille auf?

Zwischenzeitlich faselte er etwas von einem Stürmer, den sich nicht einmal "P-Sche-Wee" leisten könne. Meinte er PSG, also Paris St. Germain? Oder TGV, den französischen Schnellzug? Über Juve-Mann Llorente sagte er vor dessen Einwechslung, der sei lang aufgewachsen. Meinte er hoch aufgeschossen? Denn Llorente ist 1,93 Meter groß.

Nicht viel besser machte es Jochen Breyer, als er nach dem Spiel Marc-André ter Stegen blitzinterviewte. Nur nachtblinde Floskelfragen, zum Glück war's schnell vorbei. Der smarte Breyer ist sonst der Gesprächspartner für Pep Guardiola. Aber der Bayern-Trainer hatte sich ja bereits für den Urlaub qualifiziert.

Das Champions-League-Finale sahen im Durchschnitt 9,72 Millionen Zuschauer (Marktanteil 36,6 Prozent). Im Vorjahr hatten 7,44 Millionen das Stadtduell zwischen Real und Atletico Madrid gesehen. Als Bayern in dieser Saison gegen Barcelona ausschied, schauten im Rückspiel 12,56 Millionen Zuschauer zu (Marktanteil 40,6 Prozent), im Hinspiel waren es 13,46 Millionen Menschen.

Einen Réthy-artigen Schnitzer leistete sich das Heute-Journal in der Halbzeitpause. Im Nachruf auf Winnetou-Darsteller Pierre Brice hieß es, der Franzose sei 1962 geboren worden und habe dann im Zweiten Weltkrieg gekämpft... (ryb)
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 7214
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Das ewige Déjà-vu gegen Norwegen - Mittags Tattoo weckt Erinnerungen

Beitragvon Gudrun Graf » 10. Jun 2015 19:14

bild frauen em.jpg
bild frauen em.jpg (15.56 KiB) 6866-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/sport/fussball/Mittags-Tattoo-weckt-Erinnerungen-article15272081.html
Mittwoch, 10. Juni 2015
Das ewige Déjà-vu gegen Norwegen - Mittags Tattoo weckt Erinnerungen

Das zweite WM-Gruppenspiel gegen Norwegen hat für die Frauen des DFB vorentscheidenden Charakter. Der Gewinner hat den Gruppensieg und den Achtelfinal-Einzug praktisch in der Tasche. Die Erinnerung an das letzte Duell macht den DFB-Frauen Mut.

Jetzt wird's ernst: Nach dem lockeren 10:0-Aufwärmspiel gegen die Elfenbeinküste ist Norwegen bei der WM in Kanada für die deutschen Fußball-Frauen ein Gegner von ganz anderem Format. "Wir kennen die Norwegerinnen ja schon sehr lange. Sie haben eine ganz andere Spielweise als die Elfenbeinküste, sind härter in den Zweikämpfen und taktisch viel besser", beschreibt Simone Laudehr nur einige Qualitäten des zweiten Gruppen-Gegners am Donnerstag in Ottawa. Keine Zweifel lässt die 28 Jahre alte Mittelfeldspielerin daran, dass man selbstbewusst gegen den Dauerrivalen zu Werke gehen werde: "Wir wollen das Spiel dominieren."
Bilderserie
Sie sollen es richten: Neids 23 Auserwählte für das Turnier im Kanada. Wer ist wer? Und wer macht was? Der deutsche Kader im Überblick: Dazu müssen die Spielerinnen am Ende zu den besten drei europäischen Teams des Turniers gehören. Sollte das nicht klappen, hat Silvia Neid, 51 Jahre alt, bereits angedeutet, dass sie aufhört: "Es würde wahrscheinlich Sinn ergebe, dass die neue Bundestrainerin früher anfängt." Und die heißt Steffi Jones, das steht bereits fest. Länger als bis zum März 2016 würde Silvia Neid den Job also eh nicht machen. Das DFB-Team bei der Frauen-WM: Ein Titeltraum eint Neids 23 Elevinnen TOR: Nadine Angerer Das DFB-Team bei der Frauen-WM Ein Titeltraum eint Neids 23 Elevinnen

Gegen kein anderes Team der Welt hat Deutschland so oft gespielt wie gegen Norwegen. In 38 Duellen siegten die DFB-Frauen 20 Mal, 14 Partien gingen verloren. Ewiges Déjà-vu! "Ich kann mich kaum erinnern, dass wir bei großen Turnieren oder in der Qualifikation mal nicht gegen Norwegen gespielt hätten", betonte Topstürmerin Celia Sasic.

Das bis dato letzte große Treffen liegt nur zwei Jahre zurück. Im EM-Finale in Solna setzte sich die Auswahl von Silvia Neid mit 1:0 durch und feierte den achten Kontinental-Titel. Siegtorschützin war Anja Mittag. Klar, dass sich die 30-Jährige noch bestens an den triumphalen Augenblick am 28. Juli 2013 erinnert. Das Datum hat sie sich sogar auf den Arm tätowieren lassen. Zu Beginn der zweiten Spielhälfte für Lena Lotzen eingewechselt versenkte Mittag den Ball in der 49. Minute mit der ersten Berührung zum 1:0 im Netz. "Es ging alles sehr schnell, auf einmal war der Ball vor meinen Füßen, und ich musste nur noch einschieben", so Mittag im Gespräch mit der Sportschau.

Der Pass zum EM-Coup kam von Celia Sasic, die seinerzeit noch mit Nachnamen Okoyino da Mbabi hieß. Erst vier Tage später, am 1. August, heirate Celia ihren Freund Marko, Sohn des Fußball-Trainiers Milan Sasic. Es ist sicher kein schlechtes Omen, dass Sasic und Mittag zum WM-Auftakt am Sonntag je dreimal trafen und ihre überragende Verfassung bewiesen.
Mehr zum Thema

geht doch: Silvia Neid feiert das erste Tor gegen die Elfenbeinküste. 08.06.15 Kantersieg, blaue Flecken, Respekt Silvia Neid sorgt sich um DFB-Frauen
Auf ein Neues: Sara Däbritz und ihre Kolleginnen. 09.06.15 WM-Duell gegen Norwegen DFB-Frauen wappnen sich mit Bollwerk
Zweistellig gegen Elfenbeinküste: DFB-Frauen starten fulminant in die WM 08.06.15 Zweistellig gegen Elfenbeinküste DFB-Frauen starten fulminant in die WM

Gegen das Team von Trainer-Routinier Even Pellerud, das zum Auftakt 4:0 gegen Thailand gewann, müsse man laut Sasic "sehr aggressiv und robust sein, kompakt stehen und die Zweikämpfe gewinnen". Zudem sei Kaltschnäuzigkeit und Effektivität gefragt: "Mit Sicherheit werden wir nicht so viele Chancen bekommen wie gegen die Elfenbeinküste." Es wird ein Duell auf Augenhöhe gegen den Weltmeister von 1995, der seinen einzigen WM-Titel übrigens mit einem 2:0-Finalsieg gegen Deutschland gewann. Pellerud war auch vor 20 Jahren Trainer der Skandinavierinnen. Und im deutschen Mittelfeld zog die heutige Bundestrainerin Silvia Neid die Fäden. Nur einmal trafen sich die Dauerrivalen seither noch bei Weltmeisterschaften. Im Halbfinale 2007 in China setzte sich die DFB-Elf klar mit 3:0 durch und kehrte ohne ein Gegentor als Weltmeister zurück.

Schöne Erinnerungen, aber all das spielt nun keine Rolle mehr. Am Donnerstag geht es im Landsdowne-Stadion beim vorgezogenen Showdown der Gruppe B allein um die drei Punkte. "Es zählt nur das Hier und Jetzt. Wir müssen als Team alles geben", fordert Sasic. Der Gewinner hat den Gruppensieg und das Achtelfinale praktisch in der Tasche und womöglich den leichteren Weg in der K.o.-Runde. Doch auch das ist keineswegs sicher. "Darüber mache ich mir jetzt noch keine Gedanken", erklärt Laudehr. Auch Bartusiak denkt eher darüber nach, wie die schnellen und gefährlichen Stürmerinnen Ada Hegerberg und Isabell Herlovsen zu stoppen sind. "Sie sind sehr stark", findet die Innenverteidigerin, die sich auf eine Menge Arbeit einstellt: "Wir müssen von Anfang an hochkonzentriert sein."

Quelle: n-tv.de , Ulli Brünger, dpa
Benutzeravatar
Gudrun Graf
Forum Admin
 
Beiträge: 543
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Umfrage: Der "Kaiser" als Fifa-Chef - Beckenbauer soll Blatter-Nachfolger

Beitragvon Gudrun Graf » 10. Jun 2015 19:31

bild fifa beckenbauer.jpg
bild fifa beckenbauer.jpg (30.67 KiB) 6860-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/sport/fussball/Beckenbauer-soll-Blatter-Nachfolger-werden-article15269766.html
Mittwoch, 10. Juni 2015
Umfrage: Der "Kaiser" als Fifa-Chef - Beckenbauer soll Blatter-Nachfolger werden

Franz Beckenbauer soll bei der Fifa aufräumen. Wenn es nach den Deutschen geht, soll der "Kaiser" neuer Chef des Fußball-Weltverbands werden. Ihm trauen die Deutschen zu, Korruption und Geldwäsche bei der Fifa zu besiegen.


Für Deutschlands Fußball-Kaiser Franz Beckenbauer ist der Posten als Präsident des Weltverbandes Fifa zwar kein Thema, doch für die Deutschen bleibt der 69-Jährige trotzdem der Wunschkandidat für die Nachfolge des Schweizers Joseph Blatter.
Mehr zum Thema

Belastende Mail aufgetaucht: Blatter wusste von Zahlungen aus Südafrika 09.06.15 Belastende Mail aufgetaucht Blatter wusste von Zahlungen aus Südafrika
Europa sucht neuen Fifa-Boss: FA-Chef: Blatter wird im Gefängnis landen 06.06.15 Europa sucht neuen Fifa-Boss FA-Chef: Blatter wird im Gefängnis landen
Warner gilt Schlüsselfigur im Fifa-Skandal. 09.06.15 Wo sind die 750.000 Dollar? Fifa-Vize soll Haiti-Hilfe unterschlagen haben
Wer soll Präsident der Fifa werden?: Wer soll Präsident der Fifa werden? 03.06.15 Wer soll Präsident der Fifa werden? Wer soll Präsident der Fifa werden?

Laut einer Forsa-Umfrage für den Stern sehen 18 Prozent der Bundesbürger in dem Ehrenspielführer der deutschen Nationalmannschaft die beste Lösung. Jeweils 13 Prozent der Befragten sprachen sich für den Präsidenten des DFB, Wolfgang Niersbach, oder den französischen Uefa-Boss Michel Platini aus. Zwölf Prozent wünschen sich Portugals Fußball-Ikone Luis Figo, nur fünf Prozent den englischen Ex-Nationalspieler Gary Lineker. Fast ein Drittel der Befragten mochte oder wollte keine Angaben machen.

Der Nachfolger Blatters, der nach heftiger weltweiter Kritik seinen Rücktritt angekündigt hat, soll in einigen Monaten auf einem Außerordentlichen Kongress der Fifa gewählt werden. Blatter war auf dem Fifa-Kongress in Zürich Ende Mai zwar in seine fünfte Amtszeit gewählt worden, doch nicht einmal 100 Stunden später kündigte er seinen Rückzug an.

Beckenbauer selbst will nicht Präsident der Fifa werden. Der 69-Jährige hatte gesagt, dass er mehr Zeit mit seiner Familie verbringen wolle und deshalb kein neues Amt anstrebe. Er hält Uefa-Chef Platini für am besten geeignet, die Fifa anzuführen.

Quelle: n-tv.de , hul/sid
Benutzeravatar
Gudrun Graf
Forum Admin
 
Beiträge: 543
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Der Sommerkick gegen die USA - Löw will's seriös, Klinsmann läuft heiß

Beitragvon Gudrun Graf » 10. Jun 2015 19:45

bild löw klinsmann.jpg
bild löw klinsmann.jpg (6.53 KiB) 6856-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/sport/fussball/Loew-wills-serioes-Klinsmann-laeuft-heiss-article15269981.html
Mittwoch, 10. Juni 2015
Der Sommerkick gegen die USA - Löw will's seriös, Klinsmann läuft heiß

Von Stefan Giannakoulis, Köln

Erst die USA im Test, dann Gibraltar in der EM-Qualifikation - für Bundestrainer Löw und seine DFB-Elf geht es darum, Urlaub für ein paar Tage Urlaub sein zu lassen. Schweinsteiger freut sich über den Bus, Klinsmann findet alles super.

Worum geht’s?

Bastian Schweinsteiger war neulich in Paris und hat zugeschaut, wie seine Freundin Tennis gespielt hat. Er soll ein wenig traurig gewesen sein, dass Ana Ivanovic dann im Halbfinale der French Open ausgeschieden ist. Mario Götze hat auf Ibiza seinen 23. Geburtstag gefeiert. Und Jérôme Boateng, der Dritte im Bunde vom deutschen Meister FC Bayern München, ist erst heute nach Köln gereist, wo die deutsche Fußball-Nationalelf (ab 20.45 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) in aller Freundschaft gegen die Mannschaft der Vereinigten Staaten von Amerika kickt. Was soll das? Alle Pokale sind vergeben, ist nicht Sommerpause? Im Prinzip ja. Aber am Samstag steht in Faro, dito ab 20.45 Uhr, die Partie gegen Gibraltar an. Dort wollen die Weltmeister drei Punkte sammeln - für die Teilnahmeberechtigung an der Europameisterschaft im nächsten Jahr in Frankreich. Und da dachten sie sich beim DFB, es sei vielleicht ganz gut, vorher ein wenig zu üben. Manager Oliver Bierhoff sagte dazu: "Wir haben keinen Einfluss mehr auf Festlegung der Qualifikationsspiele." Es ist also, wie es ist. Immerhin hat Joachim Löw, das ist der Bundestrainer, 18 Spieler überreden können, ihren Urlaub zu unterbrechen.
Wie ist die deutsche Mannschaft drauf?
So könnten sie spielen

Deutschland - USA, 20.45 Uhr

Deutschland: Weidenfeller (BVB, 34 Jahre/4 Länderspiele) - Durm (BVB, 23/7), Rüdiger (VfB Stuttgart, 22/5), Mustafi (Valencia, 23/7), Hector (1. FC Köln; 25/3) - Schweinsteiger (FC Bayern, 30/109), Gündogan (BVB, 24/9) - Herrmann (Gladbach, 24/0), Özil (FC Arsenal, 26/54), Podolski/Inter Mailand (30/123) - Kruse (Gladbach, 27/11). - Trainer: Löw

USA: Guzan (Aston Villa, 30/29) - Chandler (Frankfurt (25/20), Alvarado (CF America, 22/4), Brooks (Hertha BSC, 22/11), Yedlin (Tottenham, 21/16) - Johnson (Gladbach, 27/31), Bradley (FC Toronto, 27/97), Beckerman (Real Salt Lake, 33/44), Morales (Ingolstadt, 25/9) - Wood (Aue (22/7), Zardes (Los Angeles Galaxy, 23/6). - Trainer: Klinsmann

Schiedsrichter: Danny Makkelie (Niederlande)

Na, die Spieler werden sich - nach dem 2:2 im Testspiel gegen Australien und dem 2:0 in Georgien in der EM-Qualifikation Ende März - nun so richtig auf das dritte Länderspiel in diesem Jahr freuen. Oder um mit dem Bundestrainer zu sprechen: "Wir müssen versuchen, die Konzentration und Seriosität zu haben diese Woche. Ich erwarte von der Mannschaft, dass sie Spannung aufbaut." Um seine Urlauber andererseits zu schonen, will er so viel wie möglich wechseln. "Der eine oder andere wird wohl nur eine Halbzeit spielen." Und er hat sich festgelegt, dass der Stuttgarter Antonio Rüdiger und Shkodran Mustafi vom FC Valencia in der Mitte verteidigen. Am rechten Ende der Viererkette wird wohl der Dortmunder Erik Durm stehen, links der Kölner Jonas Hector. Zur Erinnerung: Der Schalker Benedikt Höwedes ist verletzt, Dortmunds Mats Hummels hat kurzfristig abgesagt und Boateng kommt, wenn überhaupt, erst gegen Gibraltar zum Einsatz. Im Tor hat der Bundestrainer Joachim Löw, da sich Manuel Neuer "aus medizinischen Gründen" dringend schonen muss, die Wahl zwischen Roman Weidenfeller vom BVB, der auf vier Länderspiele kommt, und dem Hannoveraner Ron-Robert Zieler, der fünfmal für die DFB-Elf gespielt hat. Die Doppel-Sechs werden wohl Kapitän Schweinsteiger und der Noch-Dortmunder Ilkay Gündogan bilden, rechts offensiv könnte der Gladbacher Patrick Herrmann sein Debüt geben, links spielt wohl Lukas Podolski, der nach einem halben Jahr bei Inter Mailand vor der Rückkehr zum FC Arsenal steht. Zentral dürfte Mesut Özil auflaufen, im Angriff gilt der Bald-Wolfsburger Max Kruse als gesetzt.
Auf welche DFB-Spieler kommt's besonders an?
Video
Stadtrundfahrt mit Podolski: DFB-Team bereitet sich auf US-Spiel in Köln vor 09.06.15 – 01:29 min Mediathek Stadtrundfahrt mit Podolski DFB-Team bereitet sich auf US-Spiel in Köln vor

Keine Ahnung, es geht ja um nichts. Aber es wird interessant sein, Patrick Herrmann zu beobachten. Der Mönchengladbacher steht - wie erwähnt - vor seinem ersten Spiel und wäre der 75. Neuling unter Löw. Eigentlich wollte der Mönchengladbacher ja Urlaub auf Bali machen, aber Köln soll auch ganz schön sein. Herrmann gibt sich jedenfalls begeistert: "Allein die Nominierung ist schon eine tolle Auszeichnung, aber wenn ich spiele, wäre es eine riesige Sache für mich." Und der Bundestrainer sagt: "Im Hinblick auf die EM ist er einer der Spieler, die eine Rolle spielen könnten." Klingt sehr vage, aber auch vielversprechend - zumal Herrmann demnächst in der Champions League spielt. Und in die Sommerfrische fliegt er auch; nur halt nach den Länderspielen. "Ich habe umgebucht. Nach der Nationalmannschaft geht's ab in den Urlaub." Nach Bali und Singapur.
Wie läuft’s bei den USA?

Wer Jürgen Klinsmann vor dem Duell gegen seinen ehemaligen Assistenten fragt, bekommt sinngemäß als Antwort: alles super. "Ich bin unglaublich stolz, Nationaltrainer dieses Landes zu sein." Der ehemalige Bundestrainer wähnt sich und seine Mannschaft auf gutem Weg. Und zwar nach oben. Das 4:3 am Freitag in Amsterdam über den WM-Dritten Niederlande war in der Tat spektakulär, die US-Amerikaner lagen schon mit 1:3 zurück. Ein starker Auftritt heute soll den guten Eindruck bestätigen: "Wir brauchen Spiele gegen die Huntelaars und Götzes dieser Welt, die uns zeigen, was uns noch fehlt." Beraten von Berti Vogts, noch einem ehemaligen Bundestrainer, will Klinsmann diese Lücke so gut wie möglich schließen. Bei der WM im Brasilien erreichte er mit seinem Team immerhin das Achtelfinale; da war dann allerdings gegen Belgien Schluss. Die deutsche Mannschaft findet Klinsmann toll. "Dass hier und da ein kleiner Hänger kommt nach so einer WM, ist mehr als menschlich und nachvollziehbar. Aber alle haben jahrelang versucht, diese Jahrhundertmannschaft Spanien vom Sockel zu stoßen. Und jetzt ist Deutschland auf dem Podest. Egal, wohin ich reise auf der Welt: alle reden bewundernd über Jogi und seine Truppe." Alles super also.
War sonst noch was?
Mehr zum Thema

Franz Beckenbauer hat eine Kandidatur als Fifa-Präsident ausgeschlossen. Hier spielt Beckenbauer mit Fifa-Chef Blatter (m.) und Uefa-Chef Platini bei einem Charity-Turnier im Jahr 2007. 10.06.15 Umfrage: Der "Kaiser" als Fifa-Chef Beckenbauer soll Blatter-Nachfolger werden
476 PS treiben den neuen Mannschaftsbus des DFB voran. 08.06.15 DFB im Premiumhochdecker Neuer Bus für "Die Mannschaft"
DFB hat nichts Besseres verdient: Sepp Blatter ist Dr. Franzensteins Monster 30.05.15 DFB hat nichts Besseres verdient Sepp Blatter ist Dr. Franzensteins Monster

Der nagelneue Premiumhochdecker ist da - und Bastian Schweinsteiger ganz begeistert: "Wir freuen uns schon darauf, mit diesem Bus künftig von Stadion zu Stadion zu fahren." Er und seine Kollegen sind ab sofort nicht mehr die Nationalmannschaft - sondern nur noch "Die Mannschaft". So lautet der hochoffizielle neue Marketingslogan. Die Vorbilder kommen aus Frankreich ("Les Bleus"), Spanien ("Furia Roja") und Italien ("Squadra Azzurra"). Oliver Bierhoff, der Manager, hat das auf den neuen Bus schreiben lassen, ganz groß. Und er erklärt auch, warum: Er und alle anderen auch hätten rund um den WM-Triumph im vergangenen Sommer in Brasilien gemerkt, dass "etwas passiert" sei. Überall auf der Welt sei er mit den Begriffen "La Mannschaft" oder "The Mannschaft" konfrontiert worden. "Man hat gespürt - ohne anderen Mannschaften zu nahe treten zu wollen, dass wir 'Die Mannschaft' sind." Man habe, sagte Bierhoff, "ein neues Markenbild schaffen" wollen, "damit sich die Identifikation auch grafisch niederzeichnet". Dann kann ja nichts mehr schiefgehen.

Quelle: n-tv.de
Benutzeravatar
Gudrun Graf
Forum Admin
 
Beiträge: 543
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Kurz vor Basketball-Meisterschaft - Bamberg lässt Bayern München keine Cha

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Jun 2015 10:39

bild basketball bamberg.jpg
bild basketball bamberg.jpg (46.08 KiB) 6848-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/sport/Bamberg-laesst-Bayern-Muenchen-keine-Chance-article15298856.html
Sonntag, 14. Juni 2015
Kurz vor Basketball-Meisterschaft - Bamberg lässt Bayern München keine Chance

Einen großen Schritt in Richtung siebte deutsche Basketball-Meisterschaft gelingt den Brose Baskets aus Bamberg im Heimspiel gegen den FC Bayern München. Dank ihres deutlichen Siegs führen sie in der Best-of-Five Serie mit 2:1.


Matchball Bamberg: Den Basketballern der Brose Baskets Bamberg fehlt nur noch ein Erfolg zur siebten Meisterschaft. Unter den Augen von NBA-Star Dennis Schröder bezwang der Vorrunden-Primus in seiner "Frankenhölle" den amtierenden Champion Bayern München im dritten Play-off-Finale der Bundesliga mit 91:79 (44:44) und ging in der best-of-five-Serie mit 2:1 in Führung.

Vor allem der starke Lette Janis Strelnieks verhinderte mit seinen 16 Punkten ein erneutes "Heim-Fiasko" des ehemaligen Serienmeisters, der im ersten Finale noch entzaubert worden war und seine erste Heimniederlage der Bundesliga-Saison überhaupt kassiert hatte. Am Sonntag reichten den Münchnern vor 6800 Zuschauern in der ausverkauften Halle auch 20 Zähler des auffälligen John Bryant nicht für einen erneuten Auswärtscoup.

Sollte dieser wiederum den Bambergern am Mittwoch (20.00 Uhr) in München gelingen, wären das brisante bayerisch-fränkische Duell entschieden und die Bayern wieder entthront. Gelingt der Mannschaft von Trainer Svetislav Pesic jedoch der 2:2-Ausgleich, muss ein fünften Spiel am Sonntag (15.00 Uhr) in Bamberg für die Entscheidung sorgen.
Bayern findet gegen Bamberg keine Mittel

Bambergs Coach Andrea Trinchieri hatte im Krimi unter der Woche, als sein Team erst 0,1 Sekunden vor Schluss den 80:78-Sieg perfekt machte, lange Zeit "Leidenschaft und Wille" vermisst.

"Keine Offensive, keine Defensive" wollte er wahrgenommen haben. Die Gastgeber erwischten in einer äußerst hochklassigen und mitreißenden ersten Halbzeit den deutlich besseren Start, nach nicht einmal zwei Minuten lag Bamberg mit 8:0 in Führung. Die Arena tobte - und war nur vier Minuten später wieder leise, als die Bayern erwacht und zum Ausgleich gekommen waren.
Mehr zum Thema

Bamberg gleich in München aus: Dawan Robinson erlegt den FC Bayern 10.06.15 Bamberg gleich in München aus Dawan Robinson erlegt den FC Bayern
Die Bayern, hier mit Robin Benzing (r.), haben gegen Brad Wannamakers Bamberger gewonnen. 07.06.15 München führt in Basketball-Playoffs FC Bayern holt sich das Break in Bamberg
BBL-Playoff-Krimi im Halbfinale: FC Bayern ringt Alba Berlin nieder 05.06.15 BBL-Playoff-Krimi im Halbfinale FC Bayern ringt Alba Berlin nieder

Auch in der Folgezeit ließen die Gäste nicht locker, leisteten sich vor allem in der Offensive weniger leichte Fehler und erspielten sich zum Auftakt des zweiten Viertels sogar die Führung. Absetzen konnten sich die Bayern in dieser Phase allerdings ebenso wenig wie die Hausherren, die einen packenden Kampf auf Augenhöhe lieferten.

Wie im ersten Abschnitt waren es auch nach dem Seitenwechsel die Bamberger, die zunächst den Takt vorgaben. Fünf Minuten waren im dritten Viertel gespielt, als der sechsmalige Meister mit sieben Punkten davongezogen war. Bayern-Coach Svetislav Pesic griff ein, nahm eine Auszeit - deren Wirkung verpuffte: Die Gäste fanden gegen dominante Brose Baskets kein Mittel, wirkten zunehmend kraftlos. Bamberg baute in der Folge den Vorsprung zeitweise bis auf 17 Punkte aus und brachte den Sieg sicher ins Ziel.

Quelle: n-tv.de , jki/sid
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 7214
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

U-21-Team hat große Ambitionen - Volland und Co wollen Kindheitstraum lebe

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Jun 2015 10:50

bild Volland.jpg
bild Volland.jpg (23.77 KiB) 6842-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/sport/fussball/Volland-und-Co-wollen-Kindheitstraum-leben-article15297881.html
Montag, 15. Juni 2015
U-21-Team hat große Ambitionen - Volland und Co wollen Kindheitstraum leben

Eine lange Saison, nur acht Tage Pause und neun Tage Trainingslager - die U-21-Junioren des Deutschen Fußball-Bundes sind in Prag zur Europameisterschaft. Erstes Ziel der Mannschaft von Horst Hrubesch ist das Halbfinale - aus gutem Grund.


Ein Jahr nach dem vierten Weltmeistertitel ist bei der nächsten deutschen Fußball-Generation alles auf einen weiteren Coup ausgerichtet. Beim Betreten der Zimmer im NH Hotel in Prag, dem Teamquartier bei der U21-EM in Tschechien vom 17. bis zum 30. Juni erwartete die Junioren des Deutschen Fußball-Bundes eine angenehme Überraschung. Auf den Kopfkissen lagen Briefe der jeweiligen Trainer aus den Heimatvereinen der Spieler mit schönen Erinnerungen und besten Wünschen.
Der deutsche Kader

Tor: Timo Horn (1. FC Köln), Bernd Leno (Bayer Leverkusen), Marc-André ter Stegen (FC Barcelona)

Abwehr: Matthias Ginter (Borussia Dortmund), Christian Günter (SC Freiburg), Dominique Heintz (1. FC Kaiserslautern), Robin Knoche (VfL Wolfsburg), Julian Korb (Borussia Mönchengladbach), Nico Schulz (Hertha BSC)

Mittelfeld: Maximilian Arnold (VfL Wolfsburg), Leonardo Bittencourt (Hannover 96), Emre Can (FC Liverpool), Kerem Demirbay (1. FC Kaiserslautern), Johannes Geis (FSV Mainz 05), Joshua Kimmich (RB Leipzig), Felix Klaus (SC Freiburg), Moritz Leitner (VfB Stuttgart), Yunus Malli (FSV Mainz 05), Max Meyer (Schalke 04), Amin Younes (1. FC Kaiserslautern)

Angriff: Serge Gnabry (FC Arsenal), Philipp Hofmann (1. FC Kaiserslautern), Kevin Volland (1899 Hoffenheim)

"Da war zum Beispiel unser Weg in der Jugend beschrieben und wie stolz man auf uns ist. Wir wurden zudem ermutigt, unseren Kindheitstraum wahr zu machen. Das war eine tolle Geste", sagte U21-Kapitän Kevin Volland auf der DFB-Pressekonferenz. Vollands erster Verein war der FC Thalhofen im Ostallgäu. Die fußballerischen Wurzeln sind das Motto des deutschen Teams bei der 20. U21-EM. An den Zimmertüren sind Kinder-Porträts der Spieler angebracht, im Eingangsbereich des Zimmertraktes hängt eine Collage mit allen Fotos der Spieler und dem Leitspruch: "Lebe Deinen Kindheitstraum."
Eine Mannschaft, zwei Träume

Für die Spieler von DFB-Trainer Horst Hrubesch können gleich zwei Träume wahr werden. Sollte man in den drei Spielen der Gruppe A innerhalb von sieben Tagen gegen Serbien (Mittwoch/20.45 Uhr), Dänemark (20. Juni/20.45 Uhr) und Gastgeber Tschechien (23. Juni/20.45) das Halbfinale erreichen, wäre die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro 2016 perfekt. "Wenn man das aus den Erzählungen so hört, ist es ein überragendes Ereignis. Vor allem das Olympische Dorf soll überragend sein", erzählte Volland. Im Trainingslager im österreichischen Leogang berichteten die Beachvolleyball-Olympiasieger Jonas Reckermann und Julius Brink vor der DFB-Mannschaft von ihren Erfahrungen.

Aber die Mannen von Horst Hrubesch wollen mehr. Die Konzentration liege, so Volland, voll auf der EM. Und obwohl Horst Hrubesch bereits sagte, dass das jetzige Team bereits weiter sei als die U21 von 2009 mit den späteren Weltmeistern Manuel Neuer, Mesut Özil, Sami Khedira, Mats Hummels, Benedikt Höwedes und Jerome Boateng, mahnte Volland volle Konzentration an: "Schon das erste Spiel ist ein Endspiel." Der Stürmer von 1899 Hoffenheim ist bereits ein gestandener Bundesliga-Profi, weist drei A-Länderspiele und 18 in der U21 auf. Drei herausragende Torhüter mit Champions-League-Sieger Marc-André Ter Stegen (Barcelona), Bernd Leno (Leverkusen) und Timo Horn (Köln) sowie die Wolfsburger DFB-Pokal-Sieger Maximilian Arnold und Robin Knoche dokumentieren die Qualität im Kader.
Mehr zum Thema

Mit der U21 zum nächsten Titel?: Ter Stegen, der Prototyp 07.06.15 Mit der U21 zum nächsten Titel? Ter Stegen, der Prototyp
U21-EM als Sprungbrett: Gnabry will den Durchbruch schaffen 14.06.15 U21-EM als Sprungbrett für Gnabry Das große Vorbild heißt Mesut Özil

Nach einer langen Saison blieben den Spielern aber nur acht Tage Pause und neun Tage Vorbereitung in Leogang. "Wir sind topfit", sagte Volland, und der auf dem Podium neben ihm sitzende Innenverteidiger Knoche meinte gelassen: "Wir kennen das ja schon aus der Liga mit den englischen Wochen."

Quelle: n-tv.de , tno/dpa
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 7214
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Box-Gala des Boxclubs 1921 Neunkirchen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Jun 2015 20:37

bild boxgala neunkirchen.jpg
bild boxgala neunkirchen.jpg (27.16 KiB) 6861-mal betrachtet
http://www.sportreporter24.de/?p=2652
Box-Gala des Boxclubs 1921 Neunkirchen
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 7214
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Formel 1: Hamilton auf Platz zweiVettel eilt im Regen zur Bestzeit

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Jun 2015 13:41

bild vettel formel1.jpg
bild vettel formel1.jpg (21.61 KiB) 6853-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/sport/formel1/Vettel-eilt-im-Regen-zur-Bestzeit-article15342186.html
Samstag, 20. Juni 2015
Formel 1: Hamilton auf Platz zwei - Vettel eilt im Regen zur Bestzeit

Sebastian Vettel setzt auch im letzten freien Training der Formel 1 zum Großen Preis von Österreich die Bestzeit. Der Ferrari-Pilot liegt in knapp vor WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton und nährte bei der Scuderia damit die Hoffnung auf eine Überraschung im Qualifying.



Ferrari-Pilot Sebastian Vettel ist im teilweise verregneten freien Training zum Großen Preis von Österreich die Bestzeit gefahren. Der vierfache Formel-1-Weltmeister aus Heppenheim benötigte auf dem 4,326 Kilometer langen Berg-und-Tal-Kurs unter noch trockenen Bedingungen 1:09,994 Minuten. Titelverteidiger Lewis Hamilton aus Großbritannien belegte im Mercedes mit 17 Tausendstelsekunden Rückstand den zweiten Platz.
Mehr zum Thema

Geht doch: Sebastian Vettel. 19.06.15 Formel 1: Rosberg Trainingszweiter Teilzeitarbeiter Vettel rast allen davon
Vettels Ferrari auf dem LKW: Rosberg hängt Hamilton ab 19.06.15 Vettels Ferrari auf dem LKW Rosberg hängt Hamilton ab
Kritik an Partner Renault: Red Bull droht ein erneutes Fiasko 18.06.15 Kritik an Partner Renault Red Bull droht ein erneutes Fiasko

Der Finne Kimi Räikkönen wurde im zweiten Ferrari Dritter. Für Nico Rosberg reichte es in 1:10,332 Minuten zu Rang fünf. Der Mercedes-Pilot hatte im Vorjahr die Premiere auf dem komplett umgebauten Red Bull Ring gewonnen. Nico Hülkenberg (Emmerich) fuhr im Force India auf den elften Platz. Nach gut einer halben Stunde fing es stark zu regnen an. Die Teams mahnten ihre zunächst noch auf Trockenreifen fahrenden Piloten per Boxenfunk zur Vorsicht, um keine Schäden am Auto zu riskieren. Aber auch nach dem Wechsel auf sogenannte Intermediates rutschten viele von der nassen Strecke.

"Es ist sehr rutschig, aber okay", teilte Vettel seiner Ferrari-Box mit. Wenig später kam er aber auch vom Kurs ab. Über die Startaufstellung zum achten Saisonlauf am Sonntag (ab 14 Uhr bei RTL und im Liveticker bei n-tv.de) entscheidet aber nur die Qualifikation heute ab 14 Uhr. Vor dem Grand Prix in der Steiermark führt Hamilton die WM-Wertung mit 151 Punkten an. Rosberg (134) weist als Zweiter 17 Zähler weniger auf. Vettel (108) ist mit 43 Punkten Rückstand Gesamtdritter.

Quelle: n-tv.de , sgi/dpa
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 7214
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

5 Dinge, gelernt bei der Formel 1 - Mercedes unschlagbar, Vettel ist raus

Beitragvon Gudrun Graf » 22. Jun 2015 19:02

bild formel1 mercedes.jpg
bild formel1 mercedes.jpg (18.3 KiB) 6834-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/sport/formel1/Mercedes-unschlagbar-Vettel-ist-raus-article15350031.html
Montag, 22. Juni 2015
5 Dinge, gelernt bei der Formel 1 - Mercedes unschlagbar, Vettel ist raus

Mercedes demonstriert erneut seine Dominanz. Und das durchaus eindrucksvoll. Ferrari und Sebastian Vettel müssen derweil auf Williams aufpassen. Fünf Erkenntnisse nach dem achten Saisonlauf zur Formel-1-Weltmeisterschaft im österreichischen Spielberg.

Teilen
Nichts Neues beim Großen Preis von Österreich: Mercedes fährt die Konkurrenz in Grund und Boden. Für Spannung sorgt in der Formel 1 nur der WM-Zweikampf zwischen den Teamkollegen Nico Rosberg und Lewis Hamilton. Für den Deutschen sieht es nach seinem Sieg in Spielberg wieder gut aus. Fünf Dinge, die wir in Spielberg gelernt haben:
Video
Mit Rosberg ist zu rechnen: "Nervenstärke macht den Unterschied" 21.06.15 – 00:44 min Mediathek Mit Rosberg ist zu rechnen "Nervenstärke macht den Unterschied"

LEHRE I: Mercedes ist momentan nicht zu schlagen Spielberg hat gezeigt, dass es derzeit nur darum geht, welcher der beiden Silberpfeil-Piloten gewinnt. Zeigt einer eine kleine Schwäche - wie Lewis Hamilton am Start - gewinnt eben der andere. Nico Rosbergs zweiter Sieg auf dem Red Bull Ring war ungefährdet, zumal nach der Fünf-Sekunden-Strafe für seinen britischen Teamkollegen. Fahrer, Auto und Motor sind einfach eine zu starke Kombination für die Konkurrenz. Das beweisen bislang sieben Siege und fünf Doppelerfolge in acht Rennen eindrucksvoll.

LEHRE II: Vettel vorerst aus dem WM-Rennen An den Titel-Triumph muss der vierfache Weltmeister momentan keine Gedanken verschwenden. Vor dem britischen Grand Prix liegt Vettel schon 49 Punkte hinter Spitzenreiter Hamilton zurück. Auf den Gesamtzweiten Rosberg sind es 39 Zähler. Das Mercedes-Duo müsste schon extrem schwächeln und mehrfach ausfallen, damit der Deutsche wieder ein ernsthafter WM-Verfolger werden könnte. Dafür spricht derzeit nichts.

LEHRE III: Ferrari droht von Williams Gefahr Noch ist Ferrari die Nummer 2 hinter Mercedes. Aber die Scuderia muss aufpassen, dass sie nicht von Williams eingeholt wird. Vor zwei Wochen holte Valtteri Bottas in Kanada als Dritter den ersten Podestplatz in dieser Saison für das britische Team. In Spielberg legte Felipe Massa nach. Allerdings war Ferrari geschwächt: Der nur als 14. gestartete Kimi Räikkönen fiel früh aus. Und Vettel büßte durch das Problem beim Reifenwechsel die entscheidenden Sekunden ein.
Mehr zum Thema

Jubel, Trubel, Heiterkeit: Nico Rosberg. 21.06.15 Hamilton lächelt gequält, Vettel patzt Rosberg bejubelt "fantastischen Job"
Slapstick im Krieg der Sterne: Hamilton holt Pole, Vettel auf Rang drei 20.06.15 Slapstick im Krieg der Sterne Hamilton holt Pole, Vettel auf Rang drei
Kritik an Partner Renault: Red Bull droht ein erneutes Fiasko 18.06.15 Kritik an Partner Renault Red Bull droht ein erneutes Fiasko
In der wirklichen Formel 1 ist Lewis Hamilton der Spitzenreiter. In F1 2015 kann der Spieler das Blatt aber wenden. 17.06.15 "Gentlemen, start your engines!" F1 2015 - Die Chance, die Formel 1 zu drehen

LEHRE IV: Die Autos sind sicher Der Unfall zwischen Fernando Alonso und Kimi Räikkönen sah schrecklich aus, endete aber glimpflich. Das zeigte einmal mehr, wie sicher die Autos nach zahlreichen Verbesserungen in den letzten Jahren sind. Aber eine Gefahrenstelle bleibt das offene Cockpit. Hier gibt es aber bereits Modelle mit einer Haube. Gut möglich, dass die Fahrer bei der anstehenden Reglementsreform ein Dach über dem Kopf bekommen.

LEHRE V: Red Bull und Renault im Dauerstreit Das Verhältnis zwischen den einstigen Serienweltmeistern ist zerrüttet. Selbst beim Heimrennen von Red Bull machten sich das Team und der französische Motorenpartner Renault gegenseitig Vorwürfe. Der Vertrag gilt noch bis Ende 2016. Das können noch sehr harte Zeiten werden.

Quelle: n-tv.de , Elmar Dreher, dpa
Benutzeravatar
Gudrun Graf
Forum Admin
 
Beiträge: 543
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Kaiserslautern drängt mit Macht nach oben

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Jun 2015 12:24

FCK jetzt erst recht.jpg
FCK jetzt erst recht.jpg (20.39 KiB) 6825-mal betrachtet
http://www.morgenweb.de/sport/fussball/1-fck/kaiserslautern-drangt-mit-macht-nach-oben-1.2303209

Fußball: Pfälzer versuchen im vierten Anlauf, wieder erstklassig zu werden / Schwierige Suche nach Verstärkungen – und noch fehlt ein Hauptsponsor
Kaiserslautern drängt mit Macht nach oben


FCK-Trainer Runjaic nimmt erneut Anlauf für die Bundesliga.
© dpa

Kaiserslautern. Die tiefen Spuren, die der verpasste Bundesliga-Aufstieg bei Kosta Runjaic hinterlassen hatte, sind dem Trainer des 1. FC Kaiserslautern nicht mehr anzusehen. Gut erholt und voller Tatendrang startete der Fußball-Lehrer mit den Roten Teufeln in die Vorbereitung auf die Zweitligasaison, an deren Ende der Traditionsverein endlich ins Oberhaus zurückkehren will. Auch wenn niemand das Wort Aufstieg in den Mund nimmt, ist die Marschrichtung klar. "Wir haben einen Anspruch an uns selbst, der sehr hoch ist", sagte Runjaic ohne großes Understatement.

Ein höllisches Finale wie im Mai, als der viermalige deutsche Meister auch im dritten Anlauf knapp scheiterte, möchte man in der Pfalz nicht noch einmal erleben. "Das war die härteste Nachsaison, die ich jemals hatte als Trainer, weil ich genauso enttäuscht war und Kraft gelassen hatte wie die Spieler. Mental, emotional und körperlich", erklärte Runjaic. "Deshalb haben wir auch mehr Zeit für den Urlaub gegeben."
Seriöse Prognose schwer
Zum Thema

Gefangen in Liga zwei

Nun schaut der 44-Jährige voller Zuversicht nach vorne, "auch wenn es sehr schwer ist, eine seriöse sportliche Prognose abzugeben. Ich denke, es wird wieder eine enge Liga, in der jeder jeden schlagen kann. Der Name und die Tradition zählen da nicht, sondern die tägliche Arbeit." Um diese zu optimieren, will er die Negativerlebnisse aus dem Saisonendspurt im Trainingslager ab Mittwoch in Herxheim-Hayna intensiv aufarbeiten. "Ich möchte ein Feedback von der Mannschaft haben. Dazu war keine Zeit nach dem letzten Spiel. Da waren alle froh, dass sie weg konnten", kündigte Runjaic an. Konstruktive Kritik auch an seiner Arbeit sei dabei ausdrücklich erwünscht. "Wenn man in der Verantwortung steht, muss man sich auch hinterfragen und versuchen, relativ schnell die Weichen neu zu stellen."

Das ist im sportlichen Bereich gar nicht so einfach, nachdem gleich zehn Profis den Verein verlassen haben. Darunter befinden sich Leistungsträger wie Torwart Tobias Sippel, Kapitän Willi Orban, Dominique Heintz, Karim Matmour, Kevin Stöger und Simon Zoller. Von den bisher verpflichteten fünf Neuzugängen verfügt lediglich Rückkehrer Daniel Halfar, der bereits von 2005 bis 2007 das FCK-Trikot trug, über Bundesligaerfahrung.

"Der Markt ist heiß gelaufen", berichtete Sportdirektor Markus Schupp über die schwierige Suche nach Verstärkungen. Dennoch hofft er, dass bald "der eine oder andere Spieler dazukommt". Bei den finanziellen Möglichkeiten bewege sich der Klub "in einem ähnlichen Bereich wie im Vorjahr", sagte Schupp. Konkrete Zahlen nannte er nicht.

Die größte Baustelle muss der Verein bis zum Saisonauftakt in knapp fünf Wochen aber abseits des Rasens schließen: Die Akquise eines neuen Hauptsponsors. dpa

Kommentar: Gefangen in Liga zwei

Sportredakteur Marc Stevermüer zur Situation beim 1. FC Kaiserslautern

[Zum Kommentar]
© Mannheimer Morgen, Dienstag, 23.06.2015
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 7214
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Der deutsche Meister Bayern München eröffnet die neue Bundesliga-Saison am

Beitragvon Günther Wolfram » 26. Jun 2015 11:45

Bild

Gleich ein Nord-Süd-Schlager: Meister FC Bayern bestreitet das Eröffnungsspiel der neuen Bundesliga-Saison gegen den Hamburger SV.
Der BVB trifft am ersten Spieltag auf Borussia Mönchengladbach.
Hier geht es zum aktuellen Spielplan.

Der deutsche Meister Bayern München eröffnet die neue Bundesliga-Saison am 14. August mit einem Heimspiel gegen den Hamburger SV. Überraschungs-Aufsteiger Darmstadt 98 trifft am ersten Spieltag auf Hannover 96, Neuling FC Ingolstadt feiert seine Liga-Premiere auswärts beim FSV Mainz 05. Das geht aus dem Spielplan der 53. Bundesliga-Saison hervor, den die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Freitagmittag veröffentlicht hat. "Wir freuen uns, am ersten Spieltag zu Hause zu spielen. Auch für die Fans ist das eine tolle Geschichte, nach so vielen Jahren Abstinenz", meinte Darmstadts Kapitän Aytac Sulu in einer ersten Reaktion. Ein weiterer Höhepunkt zum Auftakt ist das Heimspiel von Borussia Dortmund mit seinem neuen Trainer Thomas Tuchel gegen den Champions-League-Teilnehmer Borussia Mönchengladbach. Das erste richtige Topspiel zwischen Titelverteidiger FC Bayern und Pokalsieger VfL Wolfsburg findet bereits am 6. Spieltag in München statt. Aufgrund der EM 2016 in Frankreich endet die Saison bereits mit dem letzten Spieltag am 14. Mai.

Alle Paarungen des ersten Spieltags (14. bis 16. August 2015):

FC Bayern - Hamburger SV (14. August 2015, 20.30 Uhr)

1. FSV Mainz 05 - FC Ingolstadt

Werder Bremen - FC Schalke 04

FC Augsburg - Hertha BSC Berlin

Borussia Dortmund - Borussia Mönchengladbach

Darmstadt 98 - Hannover 96

Bayer Leverkusen - 1899 Hoffenheim

VfL Wolfsburg - Eintracht Frankfurt

VfB Stuttgart - 1. FC Köln



2. Spieltag (21. bis 23. August)

FC Schalke 04 - Darmstadt 98

Borussia Mönchengladbach - 1. FSV Mainz 05

Hamburger SV - VfB Stuttgart

Eintracht Frankfurt - FC Augsburg

1. FC Köln - VfL Wolfsburg

Hannover 96 - Bayer 04 Leverkusen

Hertha BSC - Werder Bremen

TSG 1899 Hoffenheim - FC Bayern München

FC Ingolstadt 04 - Borussia Dortmund

Die Saison endet 27 Tage vor der EURO 2016 in Frankreich am 14. Mai des kommenden Jahres. Die 2. Bundesliga startet bereits am 24. Juli mit der Begegnung zwischen Aufsteiger MSV Duisburg und dem 1. FC Kaiserslautern (20.30 Uhr).
Benutzeravatar
Günther Wolfram
 
Beiträge: 63
Registriert: 10.2014
Wohnort: Oberbayern
Geschlecht:

Löwen-Talent wechselt nach Kaiserslautern

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Jun 2015 21:13

bild löwentalent nach kaiserslautern.jpg
http://www.tz.de/sport/1860-muenchen/loewen-talent-robert-glatzel-wechselt-nach-kaiserslautern-5181562.html
Robert Glatzel verlässt den TSV 1860
Löwen-Talent wechselt nach Kaiserslautern

Aktualisiert: 29.06.15 - 09:04
+
Verlässt die Löwen: U21-Spieler Robert Glatzel.
© Sven Leifer (Archiv)

München - Robert Glatzel geht: Der Junglöwe verlässt den TSV 1860 Richtung Kaiserslautern.

Ein Löwen-Talent streicht die Segel: Stürmer Robert Glatzel (21), bislang in der Zweiten Mannschaft des TSV 1860 aktiv, wechselt zum FC Kaiserslautern und wird dort zunächst in der U23 spielen.

Der 1,92 Meter große Stürmer, der in der abgelaufenen Saison für die kleinen Löwen in der Regionalliga Bayern spielte, ist in diesem Jahr erstmals bei den Profis eingesetzt worden. Der gebürtige Fürstenfeldbrucker feierte sein Debüt im Testspiel gegen des SV Gröding unter dem damaligen Trainer Markus von Ahlen.
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 7214
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Sporttabellen - Sportnachrichten

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Jul 2015 21:37

bild weltmeister feiern.jpg
bild weltmeister feiern.jpg (27.84 KiB) 6780-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/sport/

Sporttabellen - Sportnachrichten

1. Bundesliga 2. Bundesliga 3. Liga DFB-Pokal Champions League Europa League

EM-Qualifikation Premier League Serie A Ligue 1 Prim. Division Torschützen/Karten
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 7214
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

WM-Vergabe an Russland und Katar - 28 neue Hinweise auf Geldwäsche

Beitragvon Gudrun Graf » 12. Jul 2015 19:28

bild fifa.jpg
bild fifa.jpg (14.05 KiB) 6776-mal betrachtet
Sonntag, 12. Juli 2015
WM-Vergabe an Russland und Katar - 28 neue Hinweise auf Geldwäsche

Die Ermittler der Schweizer Bundesanwaltschaft finden immer mehr Hinweise auf Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaften an Katar und Russland. Die Spuren deuten auf Geldwäsche hin.

Teilen

Seite versenden
Seite drucken


Die Schweizer Bundesanwaltschaft hat rings um die WM-Vergaben an Russland und Katar 28 neue Hinweise wegen des Verdachts der Geldwäsche. Bis jetzt seien "insgesamt 81 Meldungen wegen des Verdachts der Geldwäscherei von Finanzinstituten in der Schweiz an die Bundesanwaltschaft weitergeleitet worden.

Diese beziehen sich auf das laufende Strafverfahren der Bundesanwaltschaft im Zusammenhang mit der Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaften 2018 und 2022", teilte André Marty, der Sprecher der Bundesanwaltschaft, mit.

Bundesanwalt Michael Lauber hatte am 17. Juni auf einer Pressekonferenz von 53 Verdachtsfällen im Zusammenhang mit der Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 und 2022 gesprochen. Der Fall sei "groß und komplex", hatte Lauber erklärt. Seitdem hat die Meldestelle für Geldwäscherei (MROS) eine erste Prüfung vorgenommen.
Mehr zum Thema

"Verleumdung und Herabwürdigung": Katars Fußballverband klagt gegen Zwanziger 11.07.15 "Verleumdung und Herabwürdigung" Katars Fußballverband klagt gegen Zwanziger
"Wurde nicht richtig verstanden": Blatter scheut den Rücktritt 09.07.15 "Wurde nicht richtig verstanden" Blatter scheut den Rücktritt

Weil sich der Verdacht erhärtete, hat die nationale Zentralstelle 81 Dossiers an die Bundesanwaltschaft weitergeleitet. Seit den WM-Vergaben im Dezember 2010 gibt es den Verdacht, die Abstimmungen könnten durch illegale Zahlungen beeinflusst worden sein.

Das Schweizer Verfahren geht auf eine vom Fußball-Weltverband Fifa gestellte Anzeige gegen Unbekannt aus dem November 2014 zurück. Separat dazu ermitteln die USA. Dabei geht es um ominöse Geldzahlungen in Höhe von zehn Millionen Euro von 2010-Gastgeber Südafrika an den CONCACAF-Verband. Südafrika hatte Vorwürfe des Stimmenkaufs genauso wie Russland und Katar zurückgewiesen.

Quelle: n-tv.de , vpe/dpa

Zurück zu forum-kategorie-f5/sportstammtisch-t48.html
Benutzeravatar
Gudrun Graf
Forum Admin
 
Beiträge: 543
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Ausgewechselt: Fußballclubs setzen Journalisten vor die Tür

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Aug 2015 19:30

bild Fußballclubs setzen Journalisten vor die Tür.jpg
bild Fußballclubs setzen Journalisten vor die Tür.jpg (87.93 KiB) 6668-mal betrachtet
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/peter-harth/ausgewechselt-fussballclubs-setzen-journalisten-vor-die-tuer.html;jsessionid=E3D365876DA6C7AB49B8057E18AA81A1

23.08.2015


Artikel senden | Drucken |
Ausgewechselt: Fußballclubs setzen Journalisten vor die Tür
Peter Harth

Die Ersetzbaren – das Medienspektakel Fußball findet ohne Journalisten statt. Immer mehr Vereine berichten lieber in Eigenregie über Spiele und Spieler. Inzwischen werden sogar Sportreporter aus dem Stadion verbannt und die Massenmedien verlieren eine weitere, gerade noch sicher geglaubte Zukunft. Deshalb proben sie den Aufstand und rächen sich mit einer Kampagne an den Clubs: Das sei jetzt nur noch »Hofberichterstattung«, wo »gekuschelt, nicht kritisiert« wird. War das mit Journalisten vorher aber anders?



König Fußball. Er scheffelt Milliarden, schafft dafür aber unbezahlbare Momente zur Freude von Millionen am Fernseher. Für die Sportreporter beginnt das Spiel erst nach dem Spiel, wenn sie die ausgelaugten Ballkünstler hartnäckig verhören. Bei denen herrscht im Kopf aber gerade Notstand, weil das Blut durch die Beine pumpt. Der Adrenalinrausch tut sein Übriges.



Die Kicker winden sich im Interview zwar wie Wiesel um klare Antworten, trotzdem entstehen manchmal unfreiwillige Lichtblicke. Herrliches Improvisationstheater und Zitate für die Ewigkeit. Andreas Möller: »Mailand oder Madrid ‒ Hauptsache Italien!« Olaf Thon: »Ich habe ihn nur ganz leicht retuschiert.« Lothar Matthäus: »Es ist wichtig, dass man 90 Minuten mit voller Konzentration an das nächste Spiel denkt.« Marco Rehmer: »Wir sind hierher gefahren und haben gesagt: Okay, wenn wir verlieren, fahren wir wieder nach Hause.« Paul Breitner: »Da kam dann das Elfmeterschießen. Wir hatten alle die Hosen voll, aber bei mir lief es ganz flüssig.«

Anstoß für den FC Bayern im Krieg gegen die Journalisten



Aus und vorbei! Improvisiertes oder Unerwartetes soll es in Zukunft nicht mehr geben. Die Sportreporter werden ausgewechselt. Deutsche Bundesliga-Clubs haben schon lange eigene Sender mit einem vereinseigenen Fernsehstudio. Zusammen mit Medienprofis steuern sie jetzt die Vermarktung ihrer Inhalte selbst. Bild für Bild, Wort für Wort. Federführend ist einmal mehr der FC Bayern mit seinem fcb.tv. Glattgebügelte Interviews mit dem Trainer und den Spielern laufen dort exklusiv.



Der Grundstein dafür wurde bereits 2013 gelegt: Mario Götze – gerade erst von Dortmund zu Bayern gewechselt – schoss das Führungstor für die Bayern in Dortmund. Der heimgekehrte Sohn besiegt im Alleingang seinen alten Verein, den BVB. Eine Wahnsinns-Story. Der versammelte deutsche Sportjournalismus wartete nach dem Spiel auf den Superstar – vergeblich. Götze ging wortlos an den Reportern vorbei.



»Hauseigene Hofberichterstattung«



Am nächsten Tag sprach er exklusiv in die Kamera des Klubsenders. Dort vermarktet der Verein seine Spieler in Eigenregie, die vor extra-großen Sponsorenwänden sitzen – und verkauft diese Bilder an zahlende Zuschauer im Abo. Die Journalisten mussten zähneknirschend die PR-Bilder der Bayern übernehmen, um überhaupt noch dabei zu sein. Der Bayerische Journalistenverband klagte bereits 2010 über die »hauseigene Hofberichterstattung« und eine »massive Einschränkung der Pressefreiheit«. Einfluss auf die Vermarktungsmaschinerie haben die Journalisten nicht mehr. Sie dürfen nicht einmal mehr Fragen stellen. Ausgesperrt.



Der englische Fußball ist dabei schon einen Schritt weiter. In der Premier League wird mehr Geld mit Fernsehbildern verdient als in jeder anderen Liga der Welt. Klub-TV ist dort längst Fan-Alltag, die Inhalte werden gesteuert und poliert. Hinter und vor den Kameras arbeiten zwar immer noch erfahrene Journalisten, aber sie stehen auf der Gehaltsliste der Vereine. Es geht emotionaler zu. Die eigene Mannschaft und ihre Tore werden bejubelt. Spielt das Team schlecht, wird das gerne schöngeredet. Kritische Töne zur Aufstellung, zum Trainer, zu den Spielereinkäufen oder zur Politik des Vereins haben hier Sendepause.



Wer kritisch nachhakt, wird »verbannt«



Bohrendes Nachhaken bei Skandalen soll es schon gar nicht mehr geben: Jetzt bekamen die ersten Journalisten auf der Insel Stadionverbot. BBC-Reporter Chris McLaughlin wurde von den Glasgow Rangers »verbannt«. Auch Graham Spiers darf das Stadion nicht mehr betreten. Beide berichteten über die Steuersparmodelle der Rangers. Die gingen dank der Finanztricksereien 2012 in die Pleite und landeten zwangsweise in der vierten Liga. Spiers schrieb außerdem immer wieder über die anti-katholischen Hassgesänge der Fans im Stadion.



Die Liste der Vereine, die unliebsame Journalisten verbannen, wird in Großbritannien länger und länger: Newcastle United, Nottingham Forest, Southampton, Sunderland, Blackpool, Port Vale und Rotherham. Die britische Journalistenvereinigung NUJ spricht von einem Trend zur »Zensur«. Selbst ein Drittligist wie Swindon Town kann es sich leisten, die Medien auszusperren.



»Die […] Medien brauchen uns mehr als wir sie«



Besitzer Lee Power schaffte die Pressekonferenzen ab. Interviews mit dem Trainer und den Spielern führt nur noch der Pressesprecher. Die Fans bekommen Nachrichten über die clubeigene App. Power ist überzeugt: »Die lokalen Medien brauchen uns mehr als wir sie.« Damit sagt er im Kleinen, was in den großen Clubs gedacht wird. Hinter den Kulissen ist es ein Streit um das große Geld – für beide Seiten.



Fußball und Journalismus haben sich bisher nach Kräften gegenseitig unterstützt. Arm in Arm und nicht in kritischer Distanz zueinander, wie es die ausgesperrten Journalisten jetzt behaupten. Erst durch die Medien wurde es zum Spektakel für Millionen, wenn 22 Männer einem Ball hinterherjagen. Die Spieler im Stadion wuchsen zu überlebensgroßen, symbolischen Kriegern auf den Mattscheiben heran. Eine meist unblutige Gladiatorenschlacht mit klaren Regeln. Wir gegen die. Jeder darf dabei mitfiebern. Schmerzen bleiben auf dem Feld. Wir fühlen nur den Hass und die Freude, den Jubel über den Sieg oder das Leid nach einer Niederlage.



Fußball – ein Spiel für die Massenmedien



König Fußball lenkt ab und ist das Brot-und-Spiele-Substrat der modernen Massenmedien. Er bekommt mehr Zeitungsseiten und mehr Minuten im Fernsehen als alle anderen Sportarten zusammen. Die Vereine sind dabei unverschämt reich geworden, Journalisten freuen sich über Millionen Zuschauer und Leser. Bis jetzt eine Win-Win-Situation.



Es ist kein Zufall, dass ausgerechnet englische Vereine dieses Gentlemen’s Agreement zuerst brechen wollen. Nirgendwo sonst wird mit dem Fußball mehr Geld verdient, nirgendwo sonst ist der Anreiz größer, den ganzen Kuchen für sich haben zu wollen. Die britischen Journalisten lassen sich aber nicht kampflos aus dem Milliarden-Geschäft drängen. Der öffentlich-rechtliche Sender BBC boykottierte Spiele und Pressekonferenzen der Glasgow Rangers. Natürlich mit dem Angebot: Wir stellen das sofort ein, wenn ihr unsere Journalisten wieder zu den Spielen lasst. Sogar werbefinanzierte Sender wie Channel 4 stiegen in die Kampagne mit ein.



Wie viel Geld ist die Pressefreiheit wert?



Die Fußballvereine werden sich in Zukunft kaum noch erpressen lassen. Sie erreichen mittlerweile ihre Fans auf eigenen Kanälen. Vor allem durch das Internet. Wenn Fernsehsender die Spiele nicht mehr zeigen – also ihr eigenes Produkt boykottieren – schaufeln sie nur ihr eigenes Grab. Die Übertragungsrechte kosten Milliarden. Geld, das zwingend durch Werbung wieder eingespielt werden muss. Was nie gezeigt wird, lässt sich aber auch nicht mit Werbung zupflastern.



Journalisten, die jetzt auf Zensur und Pressefreiheit pochen, sind selbst nur Angestellte der riesigen Medien-Konzerne. Für die öffentlich-rechtliche ARD, das ZDF oder den Bezahlsender Sky ist der Fußball unter dem Strich eine ausgesprochen beliebte Ware, die teuer erkauft wurde. Das Risiko bei einem Boykott ist unkalkulierbar. Am Ende müssten sich die Umsatzriesen zwischen Pressefreiheit oder dem Bayern München, dem FC Barcelona und Manchester United entscheiden.


Deshalb ist der Krieg um den Fußball bisher ein Krieg der Worte. Auch deutsche Journalisten haben das Thema für sich entdeckt. Etwa die Zeit. Der Beitrag ist aber eher ein Warnschuss besorgter Sportjournalisten in Richtung der deutschen Fußballvereine: Lasst es lieber nicht so weit kommen wie auf der Insel, lieber FC Bayern München, liebe Borussia Dortmund.



Ein Armutszeugnis für beide Seiten



Dabei hat der Dauermeister aus München diese Grenze längst überschritten. Wer interviewt wird und was gefragt werden darf, das haben die Macher an der Säbener Straße fest im Griff. Sie beantworten Anfragen von unabhängigen Medien inzwischen einfach so: Ein Gespräch mit dem Spieler lief doch bereits auf fcb.tv. Bitte bedient euch. Aber auch Borussia Dortmund unterhält laut Wallstreet Journal einen gut ausgebauten Web-TV-Sender. Über ein Dutzend Angestellte produzieren das Magazin BVB World für 22 Länder.



Der Medienprofessor Thomas Horky ist zwar besorgt über diesen »Nichtjournalismus«. Allerdings sei es auch ein Armutszeugnis für die Journalisten, wenn der Fan nicht einmal mehr den Unterschied bemerkt und sich fragt, von wem Bilder gerade kommen. Die Sportreporter haben den Zuschauer längst an Glattgebügeltes und Banales gewöhnt. Beim Gegenangriff der Journalisten gegen die Clubs geht es eher um die Arbeitsplätze der Sportreporter. Ihre kritische Distanz haben sie bereits vorher verloren.


Copyright © 2015 Das Copyright dieser Seite liegt, wenn nicht anders vermerkt, beim Kopp Verlag, Rottenburg

Bildnachweis: picture-alliance

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.
Leser-Kommentare (2) zu diesem Artikel
23.08.2015 | 20:22
Asylforderer lehnen Karriereangebot beim Kopp ab!

Beim Kopp Verlag arbeiten Menschen, die auf ihre Art und Weise einzigartig sind und smartphonebewaffnete Designklamotten-»Flüchtlinge« gerne als Kollegen willkommen heißen würden. Jedoch lehnen diese »Luxus-Asylforderer« jegliches Jobangebot dankend ab, weil deren Smartphone den Zugriff auf die Webseite http://www.sn.im/2a5kgf7 ermöglicht und sie damit ein Vielfaches der Kopp-Mitarbeiter verdienen. Diese Fachkräfte scheinen es zu wissen, wie man bewährte Technik für sein...

Aufklappen

23.08.2015 | 14:54
Aktivist der ersten Stunde

Schaut Euch diese Nichtsnutze auf dem Bild an . Richtig werft Sie aus dem Stadion.
Alle Kommentare lesen »
Kommentar abgeben
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 7214
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Funsport "Splashdiving" - Bayer gewinnt "Arschbomben"-WM

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Aug 2015 20:27

bild Bayer gewinnt Arschbomben-WM.jpg
bild Bayer gewinnt Arschbomben-WM.jpg (84.37 KiB) 6658-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/panorama/Bayer-gewinnt-Arschbomben-WM-article15824706.html
Sonntag, 30. August 2015
Funsport "Splashdiving" - Bayer gewinnt "Arschbomben"-WM

Je höher die Fontäne, desto gelungener die "Arschbombe". Die WM-Ausrichter im unkonventionellen Turmspringen nehmen ihre Sportart selbst nicht allzu ernst, was den Stolz des Siegers nicht schmälert. Der Weg zum Titel ist ja auch schmerzhaft.


Teilen

Seite versenden
Seite drucken


Bei der "Arschbomben"-Weltmeisterschaft hat Rainhard Riede aus dem bayerischen Waldkraiburg mit gewagten Sprüngen den Titel gewonnen. Im Finale des Zehn-Meter-Springens setzte sich der 21-jährige in Sindelfingen in Baden-Württemberg gegen 13 Konkurrenten durch, darunter Kroaten, Österreicher und Finnen.

"Ein perfekter Tag, ich bin super glücklich - mit der dritten WM-Teilnahme hat es endlich geklappt", sagte Riede. Eigentlich heißt die Sportart "Splashdiving" - die englische Wortschöpfung kann mit "platschendes Tauchen" übersetzt werden. Doch selbst die Veranstalter sprechen von "Arschbomben"-WM, einer "Sportart mit Augenzwinkern".
Mehr zum Thema

... um mit dem Allerwertesten zuerst auf der Wasseroberfläche aufzuschlagen. Allein ... 10.08.14 Arschbomben-WM in Schweinfurt Hauptsache, es klatscht

Splashdiving ist eine Art Turmspringen, bei dem lautes Klatschen beim Aufkommen auf dem Wasser durchaus erwünscht ist. Es geht vor allem um Spaß, Preisgeld gibt es nicht. Die Akrobaten können zwischen verschiedenen Arten der "Arschbombe" wählen, die Figuren heißen Brett oder Kartoffel. Zudem zeigen sie beim Sprung Drehungen und Salti.

Mit der 15-jährigen Franziska Fritz aus Dillingen im Saarland trat im Frauenfinale nur eine Teilnehmerin an. "Es ist schade, dass ich immer so allein bin", sagte sie. Vermutlich sei die Arschbomben-Sportart wegen des Schmerzes bei anderen Mädchen so wenig beliebt. "Aber an den Schmerz gewöhnt man sich." Nun darf sich Fritz Weltmeisterin nennen. Schon 2013 und 2014 hatte sie gewonnen - vergangenes Jahr immerhin mit einer Konkurrentin im Finale.

Quelle: n-tv.de , dka/dpa
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 7214
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Formel-1-Trostpflaster in Brasilien - Rosberg rast zum Vizeweltmeistertite

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Nov 2015 20:05

Rosberg rast zum Vizeweltmeistertitel.jpg
Rosberg rast zum Vizeweltmeistertitel.jpg (41.57 KiB) 6341-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/sport/formel1/Rosber ... 59776.html
Sonntag, 15. November 2015
Formel-1-Trostpflaster in Brasilien - Rosberg rast zum Vizeweltmeistertitel

Mit einem Start-Ziel-Sieg beim Großen Preis von Brasilien sichert sich Nico Rosberg vorzeitig den Vizeweltmeistertitel in der Formel 1. Der Mercedes-Pilot entscheidet somit die "deutsche Meisterschaft" - und zerstört einen Traum seines Teamkollegen Lewis Hamilton.

Teilen
Twittern1
Teilen

Seite versenden
Seite drucken

Nico Rosberg hat sich mit dem nächsten Prestigesieg in der Mercedes-Dauerfehde mit Formel-1-Champion Lewis Hamilton als Trostpreis erneut die Vizeweltmeisterschaft gesichert. Da Ferrari-Pilot Sebastian Vettel in São Paulo nicht über Platz drei hinter dem Silberpfeil-Duo hinauskam, ist Rosberg schon vor dem Saisonfinale in Abu Dhabi in der WM-Gesamtwertung nicht mehr von Rang zwei zu verdrängen.
Strahlender Vizeweltmeister: Mercedes-Pilot Nico Rosberg.
Strahlender Vizeweltmeister: Mercedes-Pilot Nico Rosberg.
(Foto: AP)

In einem spannungsarmen Großen Preis von Brasilien fuhr der von Pole Position gestartete Rosberg fehlerfrei zu seinem insgesamt 13. Karriere-Erfolg, Hamilton bot sich nie eine echte Überholchance. Alle Versuche des WM-Führenden, sich in der Heimat seines Idols Ayrton Senna endlich den ersten Sieg zu holen, waren wie im Vorjahr vergeblich.

Dahinter half Vettel auch ein Taktik-Experiment mit seinen Reifen nicht, um die Lücke zu dem Mercedes zu schließen.

Für die Silberpfeile war es bereits der elfte Doppelerfolg in diesem Jahr, ihre Marke aus dem Vorjahr haben Hamilton und Rosberg damit schon vor dem Schlussakt in zwei Wochen eingestellt. Als starker Sechster erreichte der Rheinländer Nico Hülkenberg im Force India das Ziel.
Trauerflor für Opfer von Paris

Vor dem Start hatte sich auch die Formel 1 vereint in der Trauer über die Opfer der Terrorangriffe in Paris gezeigt. So zierte die französische Flagge mit schwarzer Schleife die Flanken eines Lastwagens, mit dem Hamilton und seine Kollegen bei der Fahrerparade die Strecke umrundeten. Die Piloten trugen während des Rennens Trauerflor. In der Startaufstellung hielten Will Stevens, Nico Hülkenberg, Jenson Button und der Franzose Romain Grosjean eine französische Flagge vor sich.

Nach Erlöschen der Roten Ampeln stand jedoch zunächst wieder das Alltagsgeschäft im Vordergrund. Rosberg behauptete gegen den heranstürmenden Hamilton seinen ersten Platz, den er am Vortag mit einer brillanten Qualifikationsrunde erobert hatte. Schon zum fünften Mal in Serie war der Deutsche von der Pole Position gestartet, zumindest in dieser Disziplin hat Rosberg die Dominanz seines Stallrivalen geknackt.

Auch dahinter änderte sich auf den ersten Kilometern wenig. Vettel hielt seinen Ferrari-Kollegen Kimi Räikkönen in Schach. Hülkenberg allerdings rutschte hinter Williams-Fahrer Valtteri Bottas auf Rang sechs zurück.

Dieses Bild bot sich auch nach der ersten Runde der Boxenstopps. Rosberg kam zuerst zum Reifenwechsel, dann folgte Hamilton. Bei beiden arbeiteten die Boxencrews nicht so zügig wie gewohnt, der Vorsprung auf die Verfolger war aber schon jetzt komfortabel. Bereits im Training hatte sich gezeigt, dass die Silberpfeile trotz aller Anstrengungen von Ferrari weiterhin rund eine halbe Sekunde schneller pro Runde sind.
Knallharte Aufholjagd von Hamilton

Also ging es wie so oft in dieser Saison nur um die Frage: Hamilton oder Rosberg? Der Champion erhöhte den Druck auf den gebürtigen Wiesbadener. "Lewis probiert alles", funkte die Box an Rosberg. Bald aber meldete Hamilton besorgt: "Ich glaube, meine Reifen halten das nicht durch."
Mehr zum Thema

Formel 1 trauert um Opfer von Paris: Rosberg holt fünfte Pole-Position in Folge 14.11.15 Formel 1 trauert um Opfer von Paris Rosberg holt fünfte Pole-Position in Folge
Formel-1-Showdown in Brasilien: Rosberg deklassiert Vettel im Training 13.11.15 Formel-1-Showdown in Brasilien Rosberg deklassiert Vettel im Training
Wer holt sich Platz zwei in der Fahrer-WM hinter Lewis Hamilton? Nico Rosberg (l.) oder Sebastian Vettel (r.) 12.11.15 Duell zwischen Rosberg und Vettel Wer gewinnt die "Deutsche Meisterschaft"?

Dennoch setzte er seine knallharte Aufholjagd fort, nur das Überholmanöver erwies sich wegen der Streckencharakteristik als schwierig. "Es ist unmöglich, auf diesem Kurs dranzubleiben", klagte Hamilton und bat um eine andere Renn-Strategie. Schon zuletzt in Mexiko hatte der Brite am Kommandostand um einen Taktikwechsel im Kampf gegen Rosberg gebeten. Damals hatte die Teamführung das abgelehnt.

Auch diesmal blieben beide Mercedes-Fahrer auf der gleichen Strategie, Hamilton musste abreißen lassen. So ging es dann weiter dahin bis zum Schluss. Hamilton mühte sich immer wieder, in Schlagdistanz zu Rosberg zu kommen, doch sein Teamgefährte tat ihm nicht wie noch bei der WM-Entscheidung in Austin den Gefallen eines Patzers.

Quelle: n-tv.de , cri/dpa
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 7214
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

"Die Angst pfeift immer mit" - Wie Schiedsrichter mit Angriffen umgehen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Nov 2015 11:54

Wie Schiedsrichter mit Angriffen umgehen.jpg
Wie Schiedsrichter mit Angriffen umgehen.jpg (23.81 KiB) 6317-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Wie-Schiedsri ... 38201.html
"Die Angst pfeift immer mit" - Wie Schiedsrichter mit Angriffen umgehen

"Schiri, wir wissen, wo dein Auto steht", ist nur einer der drohenden Sätze, die Fans am Fußballplatz skandieren. Welche Aggressionserfahrungen Schiedsrichter machen und was diese mit ihnen anrichten, kann erstmals wissenschaftlich belegt werden.

Teilen90
Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken


Beleidigungen, Gewaltandrohungen oder tatsächliche Angriffe: Schiedsrichter im Amateurbereich sind regelmäßig verschiedenen Aggressionen ausgesetzt. Das ist eines der Ergebnisse der Studie von Adrian Sigel von der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

In seiner Untersuchung befragte der Absolvent mehr als 900 Unparteiische im Amateurbereich mit einem Fragebogen. Sigel erfuhr durch sein Studiendesign direkt von den Schiedsrichtern, wie sie über Aggressionen durch Spieler, aber auch von Fans, Trainern, Funktionären und sogar Ordnern denken – und, welche Ursachen sie diesen zuschreiben. "Die Befragten führten an, dass mit dem Fußball eine spezielle Emotionalität verbunden ist, die die Entstehung von Aggressionen zu begünstigen und teilweise zu legitimieren scheint", sagte Sigel in einem Gespräch mit n-tv.de. Zudem sei auch ein wachsendes Aggressionspotenzial in der gesamten Gesellschaft, das im Fußball ein Ventil findet, eine Ursache, waren sich die Schiedsrichter sicher.
Aggressionen können Identität stärken
Mehr zum Thema

Fußballer der Bundesliga dienten den Forschern als Beispiele. 15.08.12 Wenn gleich auf gleich trifft Mit Stärke steigt die Konkurrenz
Je mehr Emotionen ein Fußballspiel in uns weckt, desto leichter bleibt es im Gedächtnis hängen. 17.01.12 Frage & Antwort, Nr. 207 Warum lese ich Ergebnisse mehrfach?

Darüber hinaus konnte an den Antworten abgelesen werden, wie die Schiedsrichter mit den Aggressionen umgehen, welche Strategien sie dafür entwickeln und zu welchen Konsequenzen diese Erfahrungen bei den Befragten führen können. Das Spektrum dabei war weit und reichte von einer kritischen Selbstreflexion über die Gewöhnung an Aggressionen bis hin zum Rücktritt vom Schiedsrichteramt. Viele der Befragten gaben an, die belastenden, negativen Erfahrungen auch als persönlichen Wachstums- und Reifeprozess zu erleben, der identitätsbildend beziehungsweise identitätsstärkend ist.

Die Untersuchung beleuchte erstmals die Thematik nicht durch von außen applizierte Schemata, sondern direkt von den Interviewäußerungen der Schiedsrichter, lobt Prof. Sabine Windmann vom Lehrstuhl für Allgemeine Psychologie II an der Goethe-Uni die Arbeit.

Quelle: n-tv.de , jze
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 7214
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Abtransport per Rettungsschlitten - Lindsey Vonn erneut schwer gestürzt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Feb 2016 19:58

Abtransport per Rettungsschlitten.jpg
Abtransport per Rettungsschlitten.jpg (34.88 KiB) 6085-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/sport/Lindsey-Vonn-e ... 98206.html
Samstag, 27. Februar 2016
Abtransport per Rettungsschlitten - Lindsey Vonn erneut schwer gestürzt

Schock für die amerikanische Ski-Dominatorin Lindsey Vonn: Im dichten Schneetreiben von Soldeu verliert sie kurz die Kontrolle über ihre Ski und stürzt. Der Abflug sieht unspektakulär aus, hat aber offenbar schwere Folgen - einmal mehr.

Teilen
Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken


Ski-Star Lindsey Vonn bleibt vom Pech verfolgt. Beim Super-G von Soldeu in Andorra ist die 32-Jährige schwer gestürzt. Die Weltcup-Gesamtführende kam bei extrem schwierigen Bedingungen mit viel Neuschnee in einer Linkskurve zu Fall und blieb zunächst regungslos liegen. Im dichten Schneefall wurde sie von Pisten-Betreuern und drei Ärzten versorgt. Das Rennen wurde für mehrere Minuten unterbrochen, die Weltcup-Rekordsiegerin mit dem Rettungsschlitten schließlich ins Tal transportiert.
Banger Blick: Hat der Sturz schwere Folgen? Das ist noch unklar.
Banger Blick: Hat der Sturz schwere Folgen? Das ist noch unklar.
(Foto: AP)

Drei Stunden nach dem Speedrennen gab es vom amerikanischen Skiverband eine erste, allerdings ziemlich unkonkrete Aussage zum Gesundheitszustand: Vonn habe sich am linken Knie verletzt - das war auf den Fernsehbildern bereits zu erahnen. Wie schwer die Verletzung ist, das blieb offen. Bei der Mannschaftsführersitzung in Soldeu machten die Trainer ebenfalls keine Angaben dazu, wo Vonn untersucht wird und ob eine Zwangspause droht. Sollte es dazu kommen, wäre der Gesamt-Weltcup wohl entschieden - zu Ungunsten der Führenden. Denn Vonns ärgste Verfolgerin Lara Gut aus der Schweiz fehlen nur noch acht Punkte auf Rang eins.
Bestzeitkurs bis zum Sturz

Mit Startnummer 16 war die Amerikanerin vor ihrem Sturz klar auf Kurs Bestzeit unterwegs, als sie erst eine Rechtskurve zu weit fuhr und dann beim Schwungansatz zur folgenden Linkskurve auf dem Innenski wegrutschte. Womöglich war sie mit einem Ski auf den weichen und damit bremsenden Schnee abseits der Rennlinie gekommen. An der wenig steilen Stelle schlitterte sie eingehüllt in eine Schneewolke mehrere Meter weit und blieb regungslos liegen. Helfer schnallten ihr die Ski ab und brachten sie auf einem sogenannten Akia zur Untersuchung.
Mehr zum Thema

"Das Video war keine gute Idee": Lindsey Vonn. 20.02.16 Ausraster-Video und Weltcupsieg Lindsey Vonn muss sich entschuldigen
Heiße Fotos für Bademoden-Katalog: Lindsey Vonn lüftet ihren Skianzug 16.02.16 Heiße Fotos für Bademoden-Katalog Lindsey Vonn lüftet ihren Skianzug

Erstmals seit ihrem Sturz bei der Weltmeisterschaft 2013 im österreichischen Schladming und den dabei erlittenen schweren Knieverletzungen war Vonn in diesem Winter wieder frei von gesundheitlichen Problemen unterwegs - und brach Rekord um Rekord. Bereits am vergangenen Wochenende sicherte sie sich die kleine Kristallkugel für die Abfahrtswertung. Mit 20 Kugeln hat Vonn mittlerweile so viele Trophäen gewonnen wie niemand zuvor - auch bei den Herren gibt es keinen erfolgreicheren Athleten.

Der Sieg des Rennens in Soldeu ging übrigens an die Italienerin Federia Brignone, die damit ihren zweiten Weltcupsieg nach dem Erfolg beim Riesenslalom zum Saisonauftakt im österreichischen Sölden feiert. Auf die Ränge zwei und drei fuhren Laurenne Ross aus den USA und die Österreicherin Tamara Tippler. Die deutsche Viktoria Rebensburg hatte nach der längeren Unterbrechung durch die Bergung von Vonn wegen des Neuschnees keine Chance auf eine Spitzenplatzierung. Mit Platz sieben zeigte sie aber dennoch eine Top-Leistung.

Quelle: n-tv.de , tno
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 7214
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Die Angst des BVB vorm Elfmeter - Finaldrama raubt Tuchel die Fassung

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Mai 2016 09:37

Finaldrama raubt Tuchel die Fassung.jpg
Finaldrama raubt Tuchel die Fassung.jpg (31.53 KiB) 5883-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/sport/fussball/Finaldrama-raubt-Tuchel-die-Fassung-article17748911.html
Sonntag, 22. Mai 2016
Die Angst des BVB vorm Elfmeter - Finaldrama raubt Tuchel die Fassung

Von Christoph Wolf, Berlin

Während Bayerns Thomas Müller im Pokalfinale einfach "die Eier in die Hand" nimmt, versagen Borussia Dortmund im Elfmeterschießen die Nerven. Das nächste Titeltrauma veranlasst BVB-Coach Tuchel zu einem Feuerwerk der Selbstkritik - inklusive einer verbalen Abschieds-Ohrfeige für Mats Hummels.

Teilen105
Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken


Das DFB-Pokalfinale 2016 war abgepfiffen, der FC Bayern im rotgoldenen Konfettigeflirre zum 18. Mal zum Sieger gekrönt, Borussia Dortmund nach der dritten Finalpleite in Folge wie in der Liga nun auch im DFB-Pokal als bester Verlierer aller Zeiten in den Annalen verewigt, und Thomas Müller war einfach Thomas Müller. "Da musst Du deine Eier in die Hand nehmen", beschrieb das Bayern-Unikum gewohnt unverblümt, was die hochklassige Pokalrasenschachschlacht der beiden besten deutschen Fußballteams im Berliner Olympiastadion letztlich entschieden hatte. Die Courage, sein Titelglück zur Not eben im Elfmeterschießen zu erzwingen, wenn es denn schon dazu kommen musste.
Mats Hummels habe um seine Auswechslung gebeten, sagte Tuchel nach Spielende. Der Verteidiger litt unter Krämpfen.
Mats Hummels habe um seine Auswechslung gebeten, sagte Tuchel nach Spielende. Der Verteidiger litt unter Krämpfen.
(Foto: dpa)

Es war jene Courage, die Borussia Dortmund nach einem überaus zehrenden Abnutzungskampf mit dem überlegenen FC Bayern im 56. Pflichtspiel dieser Saison schlicht nicht mehr aufgebracht hatte. Nicht auf dem Rasen und auch nicht auf der Trainerbank. "Ich konnte beim Elfmeterschießen nicht hinsehen", gestand Dortmunds Trainer Thomas Tuchel nach seinem ersten großen Finale, das für die Borussia wie schon 2013, 2014 und 2015 in einer großen Endspiel-Niederlage endete. Mit 4:3 triumphierten die Münchner im letzten Spiel von Josep Guardiola im Elfmeterschießen, und Tuchel konnte es kaum ertragen.

Es war ein Eingeständnis, das seine ohnehin bemerkenswerte Debütsaison als BVB-Coach neben atemberaubenden Siegen, spektakulären Niederlagen und einer rasanten Evolution von schwarzgelben Pressing- zu ballbesitzaffinen Flexiblitätsmonstern um eine weitere Komponente bereicherte. Denn es war Teil eines wahren Feuerwerks der Selbstkritik bei dem Thomas Tuchel einfach nur Thomas Tuchel war: extrem rational und analytisch, präzise, detail- und erfolgsbesessen und dabei immer orientiert am Bestmöglichen (also den Guardiola-Bayern) - und ausgesprochen kritisch. Vor allem mit sich, aber auch mit seiner Mannschaft.
Super verteidigt, aber schlampige Konter

Der attestierte er einen Mangel an "Selbstvertrauen und Schärfe", insbesondere in der ersten Halbzeit. Insgesamt habe der BVB "super verteidigt". Aber: "Im Spiel mit Ball sind wir weit hinter unseren Ansprüchen geblieben", "wir haben zu viel liegen lassen" und bei Kontern "schlampig" agiert. Zudem habe eben auch bei "Handlungsschnelligkeit, Wachheit, Überzeugung und Ausstrahlung was gefehlt", was Tuchel zum wenig erbaulichen Fazit brachte: "Wir haben unsere Unzulänglichkeiten im Spiel mit Leidenschaft kompensiert."
Bayern - Dortmund 4:3 n. E. (0:0 (0:0))

Bayern: : Neuer - Lahm, Kimmich, Boateng, Alaba - Thiago - Costa, Müller, Vidal, Ribéry (108. Coman) - Lewandowski. Trainer: Guardiola

Dortmund: Bürki - Piszczek, Bender, Sokratis, Hummels (78. Ginter), Schmelzer (70. Durm) - Weigl, Castro (106. Castro), Mchitarjan, Reus - Aubameyang. Trainer: Tuchel

Ergebnis nach 120 Minuten: 0:0 (0:0)

Elfmeterschießen: 0:1 (Kagawa), 1:1 (Vidal), 2:1 (Lewandowski), 2:2 (Aubameyang), 3:2 (Müller), 3:3 (Reus), 4:3 (Costa). Bender und Sokratis verschießen für Dortmund, Kimmich für die Bayern.

Schiedsrichter: Marco Fritz

Doch auch wenn Tuchel die Leistung seines Teams schonungslos sezierte ("Wir können es besser") und dabei unterschlug, dass sein BVB den Münchnern phasenweise durchaus ebenbürtig gewesen war, dass Bayerns Franck Ribery nach einer Tätlichkeit in Hälfte 1 vom Platz hätte fliegen müssen und das Dortmund mit Ilkay Gündogan der zentrale kreative Spielgestalter fehlte - als Vorwurf wollte er das alles ohnehin nicht verstanden wissen, sondern: "Das ist eine Beschreibung, das ist mir wichtig." Ein Zwischenfazit in jenem aufregendem Umbau- und Entwicklungsprozess, in dem er sich mit Dortmund gerade befindet. Und es klang glaubwürdig, so wie Tuchel das im Bauch des Olympiastadions betonte.

Noch wichtiger war ihm ja eh, seinen Anteil am finalen Scheitern vom Elfmeterpunkt herauszustreichen. Der von Tuchel bekanntlich verehrte Josep Guardiola stellte nach seinem perfekten Abschied im Berliner Finale zwar fest: "Elfmeter ist Elfmeter. Diese Situation kannst Du nicht kontrollieren." Doch Tuchel haderte damit, sich selbst nicht genug unter Kontrolle gehabt zu haben: "Es war mein Fehler, Manni und Papa (Sven Bender und Sokratis, Anm.d. Red.) den zweiten und dritten Elfmeter schießen zu lassen. Sie haben gesagt, sie wollen schießen, aber ich hätte das vielleicht verhindern müssen." Der Elfmeter von "Manni" Bender geriet zur peinlichen Rückgabe, Sokratis‘ Schuss landete am Außenpfosten.
Innenverteidiger schießen Elfmeter

Es waren die entscheidenden Fehlschüsse und nicht nur Tuchel stellte sich hinterher die Frage, warum in seinem Ensemble technisch Hochbegabter ausgerechnet die beiden eher rustikalen und von der Bayern-Offensive zuvor 120 Minuten intensiv abgeprüften Innenverteidiger zum Elfmeter antreten mussten statt beispielsweise BVB-Topscorer Henrikh Mkhitaryan. Tuchels ehrliche Antwort: "Wir hatten Schwierigkeiten, fünf Schützen zu finden."
Mehr zum Thema

Ein letzter Titel mit dem FC Bayern: Guardiola geht in die Knie - und ist weg 22.05.16 Ein letzter Titel mit dem FC Bayern Guardiola geht in die Knie - und ist weg
Großes Auswechlungsmissverständnis?: Hummels widerspricht Tuchels Version 22.05.16 Großes Auswechlungsmissverständnis? Hummels widerspricht Tuchels Version
Dortmund verliert Pokalfinale: Bayern ringen BVB im Elfmeterschießen nieder 21.05.16 Dortmund verliert Pokalfinale Bayern ringen BVB im Elfmeterschießen nieder
Pokalfinals in London, Rom und Paris: Manchester siegt ohne Schweinsteiger 21.05.16 Pokalfinals in London, Rom und Paris Manchester siegt ohne Schweinsteiger

Das, räumte Tuchel ein, "ärgere" ihn und mache ihn auch "ein bisschen traurig". Ér hätte "andere bestimmen sollen", hätte anders coachen und Verantwortung umverteilen müssen und einfach sagen: "Hey Leute, wenn es ein Bundesligaspiel wäre, würden wir doch nicht um Manni und Papa kämpfen. Da hätten wir uns darum gestritten, wer den Elfmeter schießt." Er wisse auch nicht, "ob wir dann gewonnen hätten. Aber es hätte ein runderes Bild gegeben".

Ein Borusse, der definitiv nicht mitgestritten hätte, war Mats Hummels. Das mögliche Mitwirken des Noch-BVB-Kapitäns und Bald-Bayern an einem etwaigen Elfmeterschießen hatte vorab für hitzige Diskussionen und kuriose Wortmeldungen aus München gesorgt. Am Ende waren es Krämpfe, die Hummels' BVB-Karriere in der 78. Minute vorzeitig beendeten, noch vor Verlängerung und Elfmeterschießen.

Von Tuchel wurde Hummels nach seinem letzten Spiel als Borusse nach achteinhalb Jahren nicht mit warmen Worten verabschiedet, im Gegenteil. "Er hat darum gebeten", antwortete der BVB-Coach lapidar auf die Frage nach dem Grund für Hummels‘ Auswechslung. Zu Hummels‘ ordentlicher Leistung bis zu seiner Auswechslung sagte er schneidend im Stil einer verbalen Ohrfeige: "Er kann’s besser." Das allerdings galt an diesem Pokalabend laut Tuchel für den gesamten BVB – und besonders für ihn selbst.
Bilderserie
Lachen und Weinen zum Schluss - kein schlechter Schlusspunkt. Na dann: Gratulation an die Bayern und ihren "Pep"! .... küssen. ... während der andere vor Freude weinte. Bayern bejubeln Pokalsieg Guardiola lacht und weint zum Abschied

Quelle: n-tv.de
Themen
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 7214
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Anschlagsgefahr in Fußballstadien - BKA hält Drohnenangriffe für möglich

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Jun 2016 08:49

Anschlagsgefahr in Fußballstadien.jpg
Anschlagsgefahr in Fußballstadien.jpg (37.39 KiB) 5830-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/politik/BKA-haelt-Dr ... 92106.html
Donnerstag, 09. Juni 2016
Anschlagsgefahr in Fußballstadien - BKA hält Drohnenangriffe für möglich

Verschärfte Taschenkontrollen, mehr Sicherheitskräfte – das alles würde in einem Stadion nicht vor einem Angriff aus der Luft schützen. Die Gefahr von Drohnenangriffen beschäftigt einem Bericht zufolge das BKA. Der FC Bayern München soll deshalb sogar im Gespräch mit einem Rüstungskonzern sein.

Teilen109
Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken


Mehr zum Thema

Diese undatierte Aufnahme zeigt den französischen Rechtsradikalen, der zahlreiche Anschläge zur EM in seinem Heimatland verüben wollte. 07.06.16 Die Angst ist zurück Behörden warnen vor "realer Gefahr" zur EM
125 Kilogramm TNT dabei: Franzose wollte 15 Anschläge verüben 06.06.16 125 Kilogramm TNT dabei Franzose wollte 15 Anschläge verüben
Wie die Terroristen gefasst wurden: "Deutschland steht im Fadenkreuz" 03.06.16 Wie die Terroristen gefasst wurden "Deutschland steht im Fadenkreuz"
Anschlagsgefahr in Europa: "Die Terroristen lernen dazu" 03.06.16 Anschlagsgefahr in Europa "Die Terroristen lernen dazu"

Deutsche Sicherheitsbehörden halten Drohnenangriffe auf Fußballstadien und andere Massenveranstaltungen für möglich: "Denkbare Szenarien, die mittels Drohnen ausgeführt werden können, reichen von Störungen von Veranstaltungen und allgemeinkriminellen Anwendungen über Ausspähungen bis hin zu möglichen terroristischen Anschlägen, zu denen auch Großveranstaltungen gehören können", sagte ein Sprecher des Bundeskriminalamtes (BKA) den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland.

Das BKA habe eine Stelle eingerichtet, um den Markt für Drohnenabwehrsysteme zu beobachten und "Erkenntnisse der Länder und des Bundes zur Detektion und Abwehr von Drohnen zu bündeln", erklärte das BKA.

Auch deutsche Stadionbetreiber fürchten dem Redaktionsnetzwerk zufolge die Gefahr von Drohnenangriffen. So führe der FC Bayern München schon Gespräche mit dem Rüstungskonzern Rheinmetall über den Kauf von elektromagnetischen Abwehrgeräten zum Schutz der Arena. Die Öffentlichkeit könne "sicher sein, dass wir unseren Pflichten bei Großveranstaltungen sehr sorgfältig nachgehen", zitierte das Redaktionsnetzwerk einen FCB-Sprecher.

Quelle: n-tv.de , hul/AFP
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 7214
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

EM-Analyse mit Hickersberger - "Der Sieg war unglaublich glücklich"

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Jul 2016 10:46

EM-Analyse mit Hickersberger.jpg
EM-Analyse mit Hickersberger.jpg (65.21 KiB) 5759-mal betrachtet


http://www.n-tv.de/sport/fussball-em/De ... 03431.html
Sonntag, 03. Juli 2016
EM-Analyse mit Hickersberger - "Der Sieg war unglaublich glücklich"

Teilen8
Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken
Zur Startseite http://www.n-tv.de/sport/fussball-em/De ... 03431.html

Deutschland gegen Italien, das geht im Fußball einfach nicht ohne Drama, sagt n-tv.de EM-Experte Josef Hickersberger. Den deutschen Triumph nach Elfmeter-Wahnsinn nennt er "spektakulär", "unglaublich glücklich" - und verdient. vor Joachim Löws Mut zieht er den Hut. Kritisch sieht er Jungstar Kimmich. Und die Italiener.
Zwischen 1987 und 1990 sowie zwischen 2006 und 2008 war Josef Hickersberger Trainer der österreichischen Nationalmannschaft. Für n-tv.de analysiert er die deutschen EM-Spiele.
Zwischen 1987 und 1990 sowie zwischen 2006 und 2008 war Josef Hickersberger Trainer der österreichischen Nationalmannschaft. Für n-tv.de analysiert er die deutschen EM-Spiele.
(Foto: imago sportfotodienst)

Herr Hickersberger, wir sind etwas sprachlos nach diesem EM-Drama. Sie haben das Wort.

Ja … (lacht) Ich hatte Verlängerung und Elfmeterschießen erwartet und mich eigentlich nur bei der Torzahl getäuscht. Ich habe nicht gedacht, dass es 1:1 endet, sondern 0:0.

Sonst hat Sie nichts überrascht am Spiel?

Die Länge des Elfmeterschießens.

Warum geht Deutschland gegen Italien nicht ohne Drama?

Weil zwei der weltbesten Nationalmannschaften seit Jahrzehnten aufeinandertreffen. Da ist Drama schon inkludiert im Programm.

Da drängt sich die Frage auf: Was heißt Schnappatmung auf Österreichisch?

Wir kennen das Wort gar nicht.

Und Sie hatten selbstredend auch keine, nicht einmal als Bastian Schweinsteiger statt des möglichen Siegtreffers einen Uli-Hoeneß-Gedächtnis-Elfer fabriziert hat.

Nein, eigentlich nicht. Es war mir klar, dass Schweinsteiger den Elfmeter verwandelt. Da war ich mir ziemlich sicher …

... tja ...

… und dann schwer enttäuscht, dass er diese Gelegenheit nicht nutzen konnte. Aber das hängt wahrscheinlich auch damit zusammen, dass er in diesem einen Spiel fast länger gespielt hat als bei ManUnited in der gesamten Saison.

Haben Sie selbst gern Elfmeter geschossen?

Eigentlich schon. Aber als dann der Norbert Nigbur von Schalke 04 einen von mir gehalten hat, bin ich längere Zeit nicht mehr an die Reihe gekommen. Das ist aber schon lange her, im letzten Jahrtausend. Und das weiß ich nur noch, weil es mich persönlich betroffen hat. Auch bei den Italienern hat jeder einzelne, der verschossen hat, noch lange daran zu kiefeln.

Mesut Özil ist es zum zweiten Mal bei dieser EM nicht gelungen, einen Elfmeter zu verwandeln. Sollte er bei diesem Turnier nochmal schießen?

Ja, warum nicht! Die Wahrscheinlichkeit, dass er den dritten dann verwertet, die ist jetzt relativ hoch.
Mesut Özil feiert den Führungstreffer - hinter ihm Vorlagengeber Jonas Hector.
Mesut Özil feiert den Führungstreffer - hinter ihm Vorlagengeber Jonas Hector.
(Foto: imago/MIS)

Ist das österreichische Fußballlogik?

(lacht) Genau!

Wie fanden Sie Özil sonst?

Er hat ein ganz wichtiges Tor erzielt. Da ist er in den Fünfmeterraum sehr energisch reingegangen. Das war schon sehr wichtig, denn ich habe nicht das Gefühl gehabt, dass Italien ohne Standardsituation ein Tor erzielen könnte.

Waren Sie enttäuscht von den Italienern?

Sie waren zwar wie immer perfekt organisiert und haben hervorragend verteidigt. Aber die Gegenangriffe waren an den Fingern einer Hand abzuzählen. In diesem Spiel war ich eher enttäuscht. Italien war aufgrund der Ausfälle im Mittelfeld von de Rossi und Candreva doch schwer gehandicapt.

Italien war bislang der deutsche Angstgegner schlechthin. Wer war denn der größte Angstgegner in Ihrer Karriere, abgesehen von den Färöer Inseln?

Wir haben mit Österreich gegen Deutschland regelmäßig verloren und haben dann halt irgendwann in Cordoba einmal das Glück auf unserer Seite gehabt - und da ein Spiel gewonnen. Es gibt im Fußball keine Traumata. Es gibt Gegner, gegen die man Probleme hat, die einem vielleicht nicht liegen. Aber man kann im Fußball jede Serie durchbrechen, und es war heute wieder so ein Spiel, wo Deutschland das bewiesen hat.

Bundestrainer Joachim Löw hat trotz der überzeugenden Leistung gegen die Slowakei die Startelf personell und taktisch umgebaut.

Ja, das waren zwei sehr mutige Entscheidungen. Erstens mit Dreierkette zu agieren und zweitens Julian Draxler, der das Spiel gegen die Slowakei entschieden hat und im Angriff der gefährlichste Spieler war, auf die Bank zu setzen. Hut ab! Denn wenn das Spiel nicht gewonnen worden wäre, hätte es jeder besser gewusst.

Auch bei einer Niederlage im Elfmeterschießen?

Ja, wahrscheinlich. Jeder hätte gemeint, mit der Mannschaft, die gegen die Slowaken so gut gespielt hat und überzeugend gewonnen hat, wäre das Spiel gegen Italien auch gewonnen worden.

Sie auch?
Bastian Schweinsteiger (r.) kam für den verletzten Sami Khedira ins Spiel.
Bastian Schweinsteiger (r.) kam für den verletzten Sami Khedira ins Spiel.
(Foto: imago/Jan Huebner)

Es ist immer schwierig. Viele Trainingseinheiten, oder bei der EM fast alle, finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, man kann die aktuelle Form der Spieler nicht beurteilen. Das können nur die, die unmittelbar dabei sind, der Trainerstab, Joachim Löw. Und der hat eine Garantie, dass er bei jedem Turnier zumindest ins Halbfinale kommt. Also muss man jede Aufstellung, die er macht, für absolut richtig halten.

Ab wann hat Ihnen das Spiel gegen Italien Spaß gemacht und ab wann haben Sie angefangen, die Aufstellung für richtig zu halten?

So richtig Spaß hat es mir nicht gemacht, es war kein gutes Spiel. Spannend, aber sehr ausgeglichen mit ganz wenigen Höhepunkten. Erst im Elfmeterschießen hat man dann den Atem anhalten müssen. Das hatte dann schon einen unglaublichen dramatischen Wert und war sehr spektakulär.

In der ersten Halbzeit hat es gewirkt, als spiele Deutschland auf Zeit und warte nur, dass Italien müde wird. Ist das ein probater Matchplan für ein EM-Viertelfinale?

Es hat so gewirkt. Ob das der Matchplan war, kann ich nicht beurteilen. Nach der Pause hat Deutschland auf alle Fälle aktiver und frischer gewirkt.

Die deutschen Spieler haben vorab trotz der Horrorbilanz gegen Italien betont, es fehle Ihnen nicht an Selbstvertrauen und Mut. Haben Sie das dem deutschen Team angesehen?

Ich hatte nicht das Gefühl, dass die Spieler in den Pressekonferenzen leere Worthülsen abgegeben haben. Sondern ich hab schon gesehen, dass sie an sich glauben und dass sie dieses Spiel gewinnen wollen, dass sie mehr für das Spiel tun wollten als die Italiener.

Khedira hat hinterher gesagt, Deutschland hätte das Spiel komplett dominiert. Würden Sie das unterschreiben?
Die Szene, die zum Ausgleich für Italien führte: Boateng breitet die Arme aus, mit denen er den Ball berührt - es gibt Strafstoß.
Die Szene, die zum Ausgleich für Italien führte: Boateng breitet die Arme aus, mit denen er den Ball berührt - es gibt Strafstoß.
(Foto: AP)

Komplett dominiert nicht. Aber es ist immer Ansichtssache, wie man ein Spiel in Summe bewertet. Deutschland war aber auf jeden Fall die aktivere Mannschaft. Der Sieg im Elfmeterschießen war dann zwar unglaublich glücklich, das hätte auch anders ausgehen können. Aber er war letzten Endes auch verdient.

Ihr Spieler des Spiels?

Manuel Neuer. Dass er zwei Elfmeter hält und der Gianluigi Buffon nur einen, hat letztendlich den Ausschlag gegeben. Und vorher Özil. Er hat das einzige Tor aus dem Spiel heraus geschossen.

Aus dem italienischen Lager war vorab durchgesickert, dass man Joshua Kimmich als Schwachpunkt ausgemacht habe. Wie fanden Sie ihn diesmal?

In diesem Spiel nicht gut. Er hat zwei gravierende Fehler gemacht, die beide zu Toren hätten führen können. Aber es ist jetzt sein viertes Länderspiel gewesen und eine Position, die er auch noch nicht oft gespielt hat. Da muss man ihm schon zugutehalten, dass er vor allem im Stellungsspiel noch den einen oder anderen Fehler machen darf.

Wie hat Ihnen die Tor-Vorvorbereitung von Mario Gomez gefallen?

Der Pass auf Hector hatte Spielmacherqualitäten, der war überragend, überraschend für alle. Da muss man schon ein besonderes Wort suchen. Ich hab solche genialen Pässe vom Mario Gomez bisher noch nicht gesehen, aber ich verfolge den Fußball in der Türkei auch nicht. Und er hat ja dann noch eine Aktion gehabt, da wollte er einen hohen Ball mit der Hacke ins Tor schießen. Den hat der Buffon dann sensationell abgewehrt. Also das war eine zirkusreife Vorstellung. Das hat Gomez schon richtig gut gemacht.

Thomas Müller hat wieder nicht getroffen, nichtmal im Elfmeterschießen - obwohl Sie uns jetzt schon seit mehreren Spielen Müller'sche EM-Tore ankündigen. Was ist da los?

Der Thomas Müller hat bei den Bayern wahrscheinlich zu viele Spiele gemacht, dadurch hat sein Torinstinkt gelitten. Aber er arbeitet für die Mannschaft, er läuft, er ackert. Es ist unglaublich. Wenn man das über 120 Minuten macht, ist man halt im Elfmeterschießen nicht mehr so frisch. Aber er hat das Toreschießen nicht verlernt. Es kommt noch das Semifinale und Finale und ich bin überzeugt davon, dass er ein entscheidendes EM-Tor schießen wird - wenn nicht sogar das entscheidende.

Die Niederlage im EM-Halbfinale 2012 gegen Italien galt als schwerste Pleite in der Amtszeit von Joachim Löw. Wie wichtig war der Erfolg im Elfmeterschießen für ihn persönlich?
Mehr zum Thema

Das DFB-Spiel im Schnellcheck: Elfmeterheld Neuer titanisiert Italien-Fluch 03.07.16 Das DFB-Spiel im Schnellcheck Elfmeterheld Neuer titanisiert Italien-Fluch
Nach Niederlage gegen Deutschland: Antonio Conte rechnet mit Medien ab 03.07.16 Nach Niederlage gegen Deutschland Antonio Conte rechnet mit Medien ab
"Erwarte Frankreich im Halbfinale": Löw motiviert Isländer 03.07.16 "Erwarte Frankreich im Halbfinale" Löw motiviert Isländer
Ballack: Das Spiel sei einfach nur "schlecht" gewesen. 03.07.16 Ballacks Zuckerbrot und Peitsche Deutschland ist "riesiger Favorit", aber ...
Herzrasen, Jubel, reine Nervensache: Hunderttausende zittern auf den Fanmeilen 03.07.16 Herzrasen, Jubel, reine Nervensache Hunderttausende zittern auf den Fanmeilen
Fluch gebannt, EM-Halbfinale-Einzug: DFB-Elf bezwingt Italien im Elfmeterschießen 02.07.16 Fluch gebannt, EM-Halbfinale-Einzug DFB-Elf bezwingt Italien im Elfmeterschießen
EM-Analyse mit Hickersberger: "Deutschland ist jetzt der deklarierte Favorit" 27.06.16 EM-Analyse mit Hickersberger "Deutschland ist jetzt der deklarierte Favorit"

Nach dem Gewinn des WM-Titels in Brasilien war das ein ganz wichtiger Sieg, auch wenn er "nur" im Elfmeterschießen errungen wurde. Weil diese Niederlage 2012 bislang doch so ein wunder Punkt in seiner glanzvollen Karriere geblieben ist. Das ist jetzt Vergangenheit und vergessen.

Wer wird der deutsche Gegner im Halbfinale: Gastgeber Frankreich oder England-Bezwinger Island?

Die Isländer haben jetzt schon so oft das Unmögliche möglich gemacht, für England war das nach dem Brexit der absolute worst case, politisch und fußballerisch. Aber ich denke, dass das Märchen irgendwann einmal ein böses Ende findet und Frankreich der nächste Gegner der deutschen Nationalmannschaft wird.

Und dann?

Das wird ein ganz offenes Spiel. Frankreich ist der große Titelkandidat neben Deutschland, der noch im Rennen ist. Und der Heimvorteil ist schon groß.

Im zweiten Halbfinale stehen sich Portugal und Wales gegenüber, der neue Zwergriese des Weltfußballs. Sind die Waliser groß genug für Portugal?

Sie schwimmen jetzt auf einer Erfolgswelle, aber ohne Aaron Ramsey werden sie über die Hürde Portugal nicht drüberkommen. Ramsey ist für die Waliser zusammen mit Gareth Bale und Joe Allen einer der drei Schlüsselspieler, die nicht gleichwertig zu ersetzen sind. Daher denke ich, dass Portugal gewinnen wird.

Auch im Finale?

Wenn Deutschland gegen Frankreich gewinnt, wird Deutschland Europameister.
Bilderserie
Große EM-Schlacht mit ganz irrem Finale: DFB-Team erzwingt Happy End gegen Italien Große EM-Schlacht mit ganz irrem Finale: DFB-Team erzwingt Happy End gegen Italien Große EM-Schlacht mit ganz irrem Finale: DFB-Team erzwingt Happy End gegen Italien Große EM-Schlacht mit ganz irrem Finale DFB-Team erzwingt Happy End gegen Italien

Quelle: n-tv.de
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 7214
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Mehr als ein EM-Finale - Ekstatisches Frankreich sucht Anti-Ronaldo-Plan

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Jul 2016 16:53

Ekstatisches Frankreich sucht Anti-Ronaldo-Plan.jpg
Ekstatisches Frankreich sucht Anti-Ronaldo-Plan.jpg (37.55 KiB) 5709-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/sport/fussball-em/Ek ... 62376.html
Sonntag, 10. Juli 2016
Mehr als ein EM-Finale - Ekstatisches Frankreich sucht Anti-Ronaldo-Plan

Von Stefan Giannakoulis, Paris

Portugiesischer Trotz trifft französisches Pathos: Im EM-Finale sind Les Bleus mit Antoine Griezmann zwar Favorit, aber auch Ronaldos Seleção meint es ernst. Sein Trainer rechnet bei seiner Heimkehr fest mit einer Party.

Teilen40
Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken


Worum geht's?

Um die große Frage, welches Land die beste Fußballmannschaft Europas stellt. Für Joachim Löw und die deutsche Nationalelf ist die Antwort klar, wie der Bundestrainer nach dem Halbfinale in Marseille mehrfach betont hatte. Frankreich habe eine gute Mannschaft, seine aber sei besser. Ein Kompliment für den Gegner und Gastgeber kam ihm nicht über die Lippen. Der hatte allerdings mit 2:0 gewonnen und steht heute im Finale (ab 21 Uhr im Liveticker bei n-tv.de). Im Stade de France in Saint Denis geht's gegen Portugal, das in der Vorschlussrunde gegen Wales in Lyon ebenfalls zwei Tore erzielt hatte - mithin zwei mehr als die doch etwas beleidigten deutschen Weltmeister. Fußball ist und bleibt ein Ergebnissport. Das ist eine Binse, stimmt aber. Und damit erübrigt sich die Diskussion, ob heute wirklich die beiden besten Teams im Endspiel dieser Europameisterschaft stehen.
Wie ist die Ausgangslage?

Die Franzosen hören es nicht so gerne, aber auch sie wissen, dass sie als Favoriten in dieses Spiel gehen. Und sie wissen, dass sie die Hoffnungen einer gespaltenen Nation tragen, die sich nun hinter ihrem Team zu vereinen scheint. Wer gesehen und vor allem gehört hat, wie das enthusiasmierte Publikum Les Bleus am Donnerstag in der Lärmhölle zu Marseille in dieses Endspiel trug, der weiß, was der Fußball für eine Suggestionskraft haben kann. Der Sporttageszeitung "L'Équipe genügte ein Wort, um die Stimmung im Land zu beschreiben: "L'EXSTASE". Es geht um den ersten Titel seit 2000, als die Franzosen die EM in Belgien und den Niederlanden gewannen. Und die Portugiesen? Können mit der Außenseiterrolle gut leben. Das Endspiel gewinnen wollen sie trotzdem. Ihr Trainer Fernando Santos zumindest scheint die Gaben eines Sehers zu haben. "Ich plane nicht, vor dem 11. Juli heimzukommen", hatte er nach dem 0:0 im zweiten Gruppenspiel gegen Österreich gesagt. "Und ich habe das Gefühl, dass dort eine Party auf mich wartet."
Wie ist Portugal drauf?

Apropos Ergebnisfußball: Die Portugiesen sind mit drei Unentschieden ins Achtelfinale gestolpert, im Achtelfinale besiegten sie Kroatien in der Verlängerung, im Viertelfinale Polen im Elfmeterschießen, bevor sie beim 2:0 gegen Wales im Halbfinale erstmals bei diesem Turnier eine Partie in 90 Minuten gewannen. Trainer Santos ist damit sehr zufrieden: "Ich bin lieber hässlich in Frankreich als schön zu Hause", hat er die Kritik am wenig spektakulären Stil seiner Seleção gekontert, die sich strikt seinem Defensivcredo verpflichtet fühlt, dem sich sogar Cristiano Ronaldo unterwirft, der zweifelsohne beste Fußballer Portugals. Und wenn Santos eins nicht hören mag, dann die im Grunde ja nicht so völlig abwegige These, dass nicht die allergrößten Ballkünstler dieses Endspiel bestreiten. Am Samstag sagte er im Stade de France auf eine entsprechende Frage: "Nicht das beste Finale? Was ist denn das beste Finale? Wie können wir hier sein, wenn wir nicht unter den Besten sind?" Und dann kündigte er an: "Wir werden ein neues Kapitel Geschichte schreiben." Frankreich sei zwar der Favorit. "Aber das spielt keine Rolle - ich bin sicher, dass Portugal gewinnt."
Video
Olaf Thon tippt das EM-Finale: "Mit Griezmann-Toren muss man rechnen" 10.07.16 – 01:35 min Mediathek Olaf Thon tippt das EM-Finale "Mit Griezmann-Toren muss man rechnen"

Anders als vor zwölf Jahren, als die Portugiesen als Ausrichter der EM 2004 den Griechen und ihrem deutschen Trainer Otto Rehhagel im Finale mit 0:1 unterlagen - mithin einer Elf, der ebenfalls nachgesagt wurde, ihr Augenmerk eher auf eine solide Abwehrarbeit zu legen. Missgünstige Stimmen sprachen gar von Betonfußball. Doch der Vergleich ist nicht statthaft, die Portugiesen des Jahres 2016 können wesentlich mehr. Erstmals seit 1996 sind sie nicht als einer der gleichermaßen berühmten wie berüchtigten Geheimfavoriten in das Turnier gegangen, haben sich jedem Gegner taktisch extrem gut angepasst - und prompt stehen sie im Endspiel. "Wir haben immer einen Plan. Einen Plan für die Abwehr, aber auch einen für den Angriff", sagte Santos, der im Laufe des Turniers die halbe Mannschaft ausgewechselt hat. Vieirinha, André Gomes und Ricardo Carvalho zum Beispiel haben ihren Stammplatz verloren, dafür spielen Renato Sanches, künftig für den FC Bayern am Ball, Cédric und Adrien Silva. Und natürlich Cristiano Ronaldo, der einzige aus dieser Mannschaft, der 2004 schon dabei war. Der gibt sich verhalten optimistisch: " "Es wird nicht leicht, uns zu schlagen. Seit Turnierbeginn hat das kein Team geschafft. Ich hoffe, Frankreich schafft es auch nicht"
Was machen die Franzosen so?
Video
Duell der Euro-Stars: Cristiano Ronaldo und Antoine Griezmann in der Gegenüberstellung 10.07.16 – 00:59 min Mediathek Duell der Euro-Stars im EM-Finale Cristiano Ronaldo und Antoine Griezmann in der Gegenüberstellung

Sie machen das, was Favoriten meist machen: Sie loben den Gegner und reden ihn stark. Allen voran ein gut gelaunter Trainer Didier Deschamps: "Portugal ist nicht durch Zufall ins Finale gekommen. Das ist ein sehr gut organisiertes Team mit viel Erfahrung." Und dann sei da ja noch dieser Ronaldo: "Es wird wichtig, seinen Einfluss so klein wie möglich zu halten." Das Problem sei nur: "Wenn es einen Anti-Ronaldo-Plan gibt, dann hat ihn bis jetzt noch keiner gefunden." Seine Spieler beeindruckt das allerdings nur bedingt. "Ronaldo gehört zu den Besten der Welt, persönlich macht mir das aber keine Angst", sagte Bacary Sagna, der rechte Verteidiger. Und der nicht nur gegen die deutsche Mannschaft überragende Torwart Hugo Lloris verkündete: "Wir sind bereit."

Das gilt auch für Antoine Griezmann, dem Liebling der Nation und mit sechs Treffern, darunter zwei gegen die DFB-Elf, erfolgreichsten Torschützen dieser EM. "Wir haben wieder einen Helden, einen Stürmer, der für uns Turniere gewinnen kann", sagte Frankreichs ehemaliger Angreifer und Nationalspieler Thierry Henry. Und Griezmann versprach auch brav: "Mein einziges Ziel ist es, am Sonntag den Pokal hochzuhalten." Er weiß, in was für einer Tradition er steht. Bei beiden Heimturnieren nach dem zweiten Weltkrieg gewannen die Franzosen: 1984 die EM mit dem überragenden Michel Platini, der neun Tore erzielte; und 1998 die Weltmeisterschaft mit Kapitän Deschamps, der auch 2000 beim Gewinn der EM dabei war. Eine Zeit, an die er beinahe sehnsuchtsvoll denkt: "Der schönste Platz ist als Aktiver auf dem Feld. Wenn ich das Spiel sehe, ist es frustrierend, dass ich nicht mit meinen Schuhen auf dem Platz stehen kann. Aber das ist nicht mehr möglich." Nun gelte für seine Spieler, was einst für ihn und seine Kollegen gegolten habe: "Wir müssen uns bewusst sein, dass wir ein Privileg haben, in einem solchen Stadion und vor unseren Fans ein Finale spielen zu dürfen."
War sonst noch etwas?
Mehr zum Thema

Cristiano Ronaldo war schon 2004 im verlorenen EM-Endspiel dabei. Diesmal will er siegen. 10.07.16 "Das Griechenland der EM 2016" Portugal will wie "Rehakles" siegen
Der große Traum vom EM-Titel: Ronaldo will es im Finale allen beweisen 08.07.16 Der große Traum vom EM-Titel Ronaldo will es im Finale allen beweisen
Frankreichs große Hoffnung: Matuidi: "Griezmann ist ein würdiger Kandidat für Ballon d'Or" 10.07.16 Frankreichs große Hoffnung Matuidi: "Griezmann ist ein würdiger Kandidat für Ballon d'Or"
Michael Ballack 09.07.16 "Könnte in einen Strudel geraten" Ballack rät Schweinsteiger zum Rücktritt
"Unfassbar langweilig": Favre empfindet EM-Niveau als "Horror" 09.07.16 "Unfassbar langweilig" Favre empfindet EM-Niveau als "Horror"

Kapitän Llloris war nur einer aus der Mannschaft, der die nationale Tragweite dieser Partie betonte - und die Chance, den Menschen nach den Terrorattacken im vergangenen Jahr ein Gefühl der Gemeinschaft vermitteln zu können: "Diese Freude teilen zu können macht die Verbindung zwischen den Spielern und der Öffentlichkeit stärker. Aber noch fehlt der letzte Schritt, um diese Geschichte so schön wie möglich abzuschließen." Die linksliberale Zeitung "Libération" pflichtete ihm bei: "Nach dem Sieg über Deutschland und dem Finale gegen Portugal befindet sich das Land zwischen dem Wunsch, die jüngsten Tragödien hinter sich zu lassen und der aufrichtigen Freude, Les Bleus die Euro gewinnen zu sehen." Dabei hatte das Blatt seit Beginn der Europameisterschaft selten, und wenn, dann wenig positiv über dieses Turnier und die französische Mannschaft berichtet. Vor dem Finale aber war nun zu lesen: "Die Mannschaft symbolisiert die Erwartung, die Hoffnung, die Utopie eines Volkes, die kollektive Sehnsucht, dass eine vereinte, sympathische, einnehmende Nation wieder auferstehen möge. Also alles, was im Gegensatz zur Realität steht." Da möchte man den Franzosen am liebsten zurufen: "Geht's raus und spielt's Fußball."

Quelle: n-tv.de
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 7214
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Drittes Finale für Frankreichs Coach - Didier Deschamps sieht Schicksal am

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Jul 2016 17:18

Drittes Finale für Frankreichs Coach.jpg
Drittes Finale für Frankreichs Coach.jpg (29.07 KiB) 5682-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/sport/fussball-em/Di ... 64026.html
Sonntag, 10. Juli 2016
Drittes Finale für Frankreichs Coach - Didier Deschamps sieht Schicksal am Werk

Als Frankreich im eigenen Land den WM-Titel holte, hielt Dider Deschamps dem großen Zinedine Zidane den Rücken frei, zwei Jahre später bei der EM ebenfalls. Nun steht er als Trainer in einem großen Finale - und verwirrt die Gegner mit undurchsichtiger Spielweise.

Teilen
Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken


Didier Deschamps weiß, wie man EM-Endspiele gewinnt. Er kennt sogar das Gefühl, im Stade de France als Titelträger bejubelt zu werden. Nur spricht er nicht mit seinen Spielern über dieses Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 1998 in Saint-Denis. "Was zählt, ist ihre Geschichte", betont Deschamps immer wieder während der EM, die seine Équipe Tricolore an der Stätte des einstigen WM-Triumphes mit dem EM-Gewinn im Finale krönen will. "Das ist natürlich ein wichtiger Moment in meiner Karriere", sagte Deschamps.

"Ohne ihn stünden wir jetzt nicht hier und würden uns über das Finale unterhalten." Dieser Satz fiel nicht bei der EM. Aimé Jacquet formulierte ihn vor dem Endspiel 1998 über Deschamps. Jacquet war damals das, was Deschamps seit Sommer 2012 ist: Cheftrainer der französischen Fußball-Nationalmannschaft. Deschamps war damals der Aufräumer im Mittelfeld, er war aber auch und vor allem der Kapitän. Dass ein fußballerisch begnadeterer Zinedine Zidane mit seinem Können glänzen konnte, war auch ein Verdienst des Arbeiters Deschamps. 103 Länderspiele bestritt der ehemalige Rekordkapitän für Frankreich.
Video
Duell der Euro-Stars im EM-Finale: Cristiano Ronaldo und Antoine Griezmann in der Gegenüberstellung 10.07.16 – 00:59 min Mediathek Duell der Euro-Stars im EM-Finale Cristiano Ronaldo und Antoine Griezmann in der Gegenüberstellung

"Schicksal ist Schicksal. Man kann es beeinflussen, aber jeder hat sein Schicksal", meint Deschamps. Seines war ihm offensichtlich gewogen: Fünfmal stand Frankreich im Endspiel einer EM oder WM - dreimal zählte Deschamps zu den Protagonisten. "Ich kann mich nicht beklagen", sagt Deschamps. Als Trainer erfülle ihn nun genauso Stolz wie seine Spieler. "Dieses Trikot, das ist das Schönste, das mir passiert ist und auch für die Spieler gibt es nichts, was darüber steht."
Schwer greifbare Spielweise

Deschamps hat das Bewusstsein der Spieler, zu den wenigen Auserwählten zu gehören, die eine ganze Nation vertreten, wieder geschärft. Auch mit seinen Methoden. Deschamps ist konsequent. Disziplin ist eine der Vorgaben. Er konnte den Erpressungsskandal um Karim Benzema und Mathieu Valbuena nicht verhindern, er handelte aber und schloss beide für die EM aus. Sportlich eine gewagte Entscheidung, weil eigentlich eine Schwächung des Teams. Gleichwohl fragte der Sender "Equipe21" vor dem Finale: "Haben die, die fehlen, die Mannschaft früher stärker gemacht?"
Mehr zum Thema

Mehr als ein EM-Finale: Ekstatisches Frankreich sucht Anti-Ronaldo-Plan 10.07.16 Mehr als ein EM-Finale Ekstatisches Frankreich sucht Anti-Ronaldo-Plan
Tattoo, Sperre, trotzdem EM-Finale: Der Schiedsrichter, der nicht pfeifen sollte 10.07.16 Tattoo, Sperre, trotzdem EM-Finale Der Schiedsrichter, der nicht pfeifen sollte
Cristiano Ronaldo war schon 2004 im verlorenen EM-Endspiel dabei. Diesmal will er siegen. 10.07.16 "Das Griechenland der EM 2016" Portugal will wie "Rehakles" siegen

Fragezeichen hinter dem Team, das Deschamps auf den Weg ins Finale schickte, gab es von Anfang an. Kritik am Coach ebenfalls. So richtig (be)greifen kann wohl niemand die Spielweise der Franzosen. Deschamps wechselte die Systeme, Deschamps tauschte in den ersten Spielen jedes Mal die Startelf. Und doch führte er sein Team, aus dem Einzelspieler wie EM-Top-Torjäger Antoine Griezmann herausragen, ins Endspiel. Womöglich war auch die Entscheidung, Griezmann nach einem enttäuschenden Auftakt im zweiten Spiel zunächst auf der Bank zu lassen, genau die richtige: Danach legte der 25-Jährige richtig los.

Es war nicht die einzige mutige Entscheidung. Deschamps setzte im EM-Viertelfinale auf einen Debütanten - und ließ Samuel Umtiti nach dessen starkem Auftritt gegen Island auch gegen Weltmeister Deutschland ran. Mit Erfolg.

Deschamps handelt rein pragmatisch. Die Erfahrungen von der WM 1998 im eigenen Land, als ebenfalls ein riesiger Druck auf der Mannschaft lastete, helfen ihm bei allem, was er tut. "Das nützt mir als Trainer", sagte er. Bei den Spielern nehme er aber keinen Bezug darauf. Sie wissen auch so, dass ihr Trainer weiß, wie man Endspiele gewinnt.

Quelle: n-tv.de , Jens Marx, dpa
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 7214
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Trotz Finaldrama um Ronaldo - Portugal schockt Frankreich und ist Europame

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Jul 2016 08:34

Portugal schockt Frankreich und ist Europameister.jpg
Portugal schockt Frankreich und ist Europameister.jpg (52.05 KiB) 5653-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/sport/fussball-em/Po ... 66096.html
Trotz Finaldrama um Ronaldo - Portugal schockt Frankreich und ist Europameister

Der Fußball-Europameister 2016 heißt überraschend Portugal. In Paris kämpfen sich die Portugiesen gegen Gastgeber Frankreich trotz des frühen Ausfalls von Superstar Cristiano Ronaldo zum ersten EM-Triumph. Gegen die lange überlegenen Franzosen wird ein Joker ganz spät zum Helden.

Teilen1077
Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken


Portugal hat sich nach dem Tränen-Drama um Cristiano Ronaldo mit dem ersehnten ersten EM-Titel gekrönt und Gastgeber Frankreich in Schockstarre versetzt. Joker Eder wurde im Final-Krimi der Fußball-Europameisterschaft mit seinem Fernschuss-Treffer beim glücklichen 1:0 (0:0) nach Verlängerung zum gefeierten Helden. Der Équipe Tricolore um Torschützenkönig Antoine Griezmann blieb hingegen der dritte EM-Titel nach 1984 und 2000 verwehrt.
Europameister Eder feiert sein Siegtor im EM-Finale gegen Frankreich, und die Teamkollegen feiern mit.
Europameister Eder feiert sein Siegtor im EM-Finale gegen Frankreich, und die Teamkollegen feiern mit.
(Foto: AP)

Superstar Ronaldo wurde nach einem bösen Zusammenprall mit Dimitri Payet bereits nach 25 Minuten verletzt vom Platz getragen, weinte wie beim verlorenen EM-Endspiel 2004 bitterlich - und durfte am Ende doch auf der Bank wie entfesselt jubeln. Mann des Abends vor 75.868 Zuschauern im Stade de France war der spät eingewechselte Eder vom OSC Lille, der in der 109. Minute aus der Distanz flach ins linke Eck traf und seine krisengeplagte Heimat ins Glück stürzte.
Weltmeister-Bezwinger beginnen stark

Frankreichs Erfolgscoach Didier Deschamps hatte auf die Startelf vertraut, die zuvor schon Island und Weltmeister Deutschland aus dem Turnier befördert hatte. Die starke Bilanz von zehn Siegen in den vergangenen zehn Spielen gegen Portugal verlieh den Franzosen zusätzlich Selbstvertrauen. Wie die zahlreichen Falter, die den beiden Finalisten beim Aufwärmen zugesetzt hatten, schwärmten die Gastgeber zunächst aus.

Aggressiver als in jedem ihrer sechs Auftritte zuvor bedrängten die Franzosen die Portugiesen, die damit sichtbar Probleme hatten und immer wieder schnell den Ball verloren. Schon nach sieben Minuten dann eine Schlüsselszene: Payet rauschte aus vollem Lauf in einen Zweikampf mit Ronaldo, knallte mit seinem Oberschenkel gegen das linke Knie des dreimaligen Weltfußballers. Ronaldo krümmte sich unter Schmerzen am Boden, der englische Schiedsrichter Mark Clattenburg ließ jedoch weiterlaufen.

Für Ronaldo allerdings war in diesem Moment das nächste Finaldrama nach dem 0:1 im Endspiel der Heim-EM 2004 gegen die Griechen schon perfekt. Zweimal ließ sich der Superstar von Real Madrid behandeln, weinte bittere Tränen, versuchte es mit einem Tape-Verband nochmal, aber es ging einfach nicht mehr. In der 25. Minute musste sich der EM-Rekordspieler in seinem 21. Einsatz bei Europameisterschaften auf einer Trage vom Platz bringen lassen, Ricardo Quaresma ersetzte ihn.
Matchplan über den Haufen geworfen
Bilderserie
In Lissabon. Weit schaffte er es nicht, auch nicht ins Live-TV-Bild der Uefa. Aufregung rund ums EM-Finale: Falter-Invasion, Ronaldo-Drama, Krawalle So sehen glückliche Männer aus: Cristiano Ronaldo und Eder. Falter-Invasion, Final-Tränen, Flitzer, Krawalle Portugal erlöst Ronaldo und bricht Frankreichs Herz

Die ganz auf Ronaldos geniale Momente zugeschnittene Taktik von Trainer Fernando Santos war damit dahin. Das Team um Bayern Münchens Neuzugang Renato Sanches, der im Alter von 18 Jahren und 327 Tagen als jüngster Spieler in einem EM-Finale auflief, stand ohnehin unter Dauerdruck. Auch der zuvor verletzte Abwehrchef Pepe und der im Halbfinale gesperrte Mittelfeldspieler William Carvalho hatten reichlich Mühe mit dem Ansturm der Franzosen.

Top-Torjäger Antoine Griezmann und Sturmpartner Olivier Giroud hatten schon in der 10. Minute mit Kopfbällen Portugals Torhüter Rui Patricio ins Schwitzen gebracht. Angetrieben wurden die Hausherren in dieser Phase vor allem vom überragenden Moussa Sissoko. In der 34. Minute hatte Sissoko die Führung auf dem Fuß, scheiterte aber nach feiner Drehung an Rui Patricio.

Allmählich aber fassten die Portugiesen nach dem Ronaldo-Schock wieder Mut. Weil die Franzosen es nun etwas an der Präzision im Aufbauspiel vermissen ließen, verlor die Deschamps-Elf zunehmend an Schwung. Spätestens jetzt wussten die Gastgeber, dass diese Partie trotz der Serie von drei Siegen in drei großen Turnierspielen gegen Portugal kein Selbstläufer werden würde. In den EM-Halbfinals von 1984 und 2000 und zuletzt im WM-Halbfinale 2006 hatten stets die Franzosen die Oberhand behalten.
Gegen den Fluch des Scheiterns
Mehr zum Thema

Tränen des Schmerzes, Tränen der Freude: Ronaldo erlebt EM-Finaldrama mit Happy End 10.07.16 Tränen des Schmerzes, Tränen der Freude Ronaldo erlebt EM-Finaldrama mit Happy End
Weit schaffte er es nicht, auch nicht ins Live-TV-Bild der Uefa. 11.07.16 TV-Zensur für den schönen Schein Uefa-Regie zeigt Finalflitzer nicht
Mit Tränengas reagierten Polizisten auf die Randale am Eiffelturm und auf den Champs-Élysées. 11.07.16 Tränengas, Wasserwerfer, Panik Polizei nimmt 40 randalierende Fans fest
Invasion vorm Anpfiff des EM-Finals: Tausende Falter fallen ins Stade de France ein 10.07.16 Invasion vorm Anpfiff des EM-Finals Tausende Falter fallen ins Stade de France ein
Viel Private Viewing beim EM-Finale: Fanmeile lockt nur wenige Tausend Fans 10.07.16 Viel Private Viewing beim EM-Finale Fanmeile lockt nur wenige Tausend Fans

Diesen Fluch des Scheiterns wollten die Schützlinge von Coach Santos endlich loswerden. Nach dem Pausenpfiff wirkten sie deutlich sicherer und hatten auch mehr Ballbesitz, weil sie von den Franzosen nun nicht mehr so forsch in der eigenen Hälfte attackiert wurden. Mit der Einwechslung von Bayern-Flügelspieler Kingsley Coman versuchte Deschamps, der Équipe tricolore wieder mehr Esprit zu verleihen. Prompt fand Coman mit einer Flanke den Kopf des lange unauffälligen Griezmann, der jedoch den Ball aus sechs Metern über das Tor setzte (66.).

Giroud fand in der 75. Minute ebenso seinen Meister im glänzenden Rui Patricio wie Sissoko mit seinem Klasse-Fernschuss neun Minuten später. Als dann auch der eingewechselte André-Pierre Gignac in der Nachspielzeit am Pfosten scheiterte, ging es in die Verlängerung. Inzwischen wurde es historisch: Noch nie war ein EM-Finale nach 90 Minuten torlos geblieben.

Nun kam auch Ronaldo zurück aus der Kabine, feuerte seine Kollegen an. Und es half. Die Portugiesen waren das etwas mutigere Team. Beim Latten-Freistoß des Neu-Dortmunders Raphael Guerreiro in der 108. Minute hatten die Franzosen noch Glück. Doch dann schlug Eder zu - und mit dem begeisterten Ronaldo jubelte ganz Portugal.

Quelle: n-tv.de , Florian Lütticke, Jens Marx und Miriam Schmidt, dpa
Themen

Portugal
Frankreich
Cristiano Ronaldo
Fußball-EM 2016 in Frankreich
Fußball
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 7214
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Chaos-Etappe bei Tour de France - Froome läuft zu Fuß zum Ziel

Beitragvon Gudrun Graf » 14. Jul 2016 19:21

http://www.n-tv.de/sport/Froome-laeuft- ... 97706.html
Donnerstag, 14. Juli 2016
Chaos-Etappe bei Tour de France - Froome läuft zu Fuß zum Ziel

Nach einer dramatischen 12. Tour-de-France-Etappe zum Mont Ventoux bleibt Christopher Froome im Gelben Trikot - und das, obwohl er nach einem skandalösen Sturz die Führung zunächst an seinen Landsmann Adam Yates abgeben muss.

Teilen1
Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken


Christopher Froome hat auf der Chaos-Etappe der 103. Tour de France zum Mont Ventoux zunächst sein Gelbes Trikot verloren, darf es nach seinem Jury-Entscheid nun aber doch behalten. Kurz vor dem Ziel der 12. Etappe war der britische Vorjahressieger gestürzt, weil Zuschauer die Straße blockiert hatten. Der 31 Jahre alte Brite verlor so viel Zeit, dass er zunächst die Gesamtführung an seinen Landsmann Adam Yates abgeben musste.
Der Moment des Sturzes: Froomes Rad war danach nicht mehr fahrtüchtig.
Der Moment des Sturzes: Froomes Rad war danach nicht mehr fahrtüchtig.
(Foto: REUTERS)

Nach vorläufigen Ergebnissen lag Froome 53 Sekunden zurück - auf dem sechsten Gesamtplatz. Wenig später teilte die Rennjury jedoch mit, dass Froome das Gelbe Trikot trotz des Sturzes behalten darf. "Ich bin sehr erleichtert", sagte Froome. "Die Entscheidung der Kommissare ist korrekt. Ich danke der Organisation der Tour de France." Sein Vorsprung in der Gesamtwertung auf Yates (Orica-BikeExchange) beträgt nun 47 Sekunden.

Der Vorfall hatte sich wenige hundert Meter vor dem Ziel ereignet, nachdem Froome seine größten Kontrahenten um den Kolumbianer Nairo Quintana schon abgehängt hatte. Zuschauer drängelten auf die Fahrbahn. Ein TV-Motorrad musste stoppen, Richie Porte fuhr auf, Froome krachte hinein. Es folgten dramatische Szenen: Der Sky-Kapitän rannte verzweifelt auf seinen Radschuhen Richtung Ziel, ehe er ein Ersatzrad gereicht bekam, das auch noch viel zu klein für ihn war.
Thomas de Gent holt Etappensieg

Den Sieg bei der Etappe auf den "kahlen Riesen" der Provence holte sich der Belgier Thomas de Gent vor seinem Landsmann Serge Pauwels und dem Spanier Dani Navarro. Die deutschen Fahrer um Tony Martin, der an diesem Freitag beim Zeitfahren zuschlagen will, hatten bei der Entscheidung auf 1435 Metern Höhe am Chalet Renyard nichts mitzureden.

Auch wenn wie erwartet wieder keiner der deutschen Fahrer auf dem legendären Berg triumphierte, wurde diese Etappe mit dem unglaublichen und denkwürdigen Ausgang von ihnen mitgeprägt. Noch immer ohne Sieg bei der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt, gehörte Greipel zu einer Ausreißergruppe, die sich kurz nach dem Start abgesetzt und phasenweise einen Vorsprung von über 18 Minuten auf das Hauptfeld mit Froome herausgefahren hatte.
Anstieg um sechs Kilometer verkürzt
Mehr zum Thema

Taktische Meisterleistung bei Tour: Sagan siegt, Froome festigt Gelbes Trikot 13.07.16 Taktische Meisterleistung bei Tour Sagan siegt, Froome festigt Gelbes Trikot
Mont Ventoux - vom Winde verweht: Darum gewinnt Froome - so oder so 14.07.16 Mont Ventoux - vom Winde verweht Darum gewinnt Froome - so oder so
Froome verteidigt Gelb: Dumoulin wird zum Pyrenäen-König der Tour 10.07.16 Froome verteidigt Gelb Dumoulin wird zum Pyrenäen-König der Tour

Zu Beginn zählte auch Paul Voß zu den Ausreißern in der ersten Reihe, ein Reifenschaden warf ihn nach einigen Kilometern aber zurück. Dahinter versuchte das Team Etixx-Quick Step mit Tony Martin und Marcel Kittel ihren irischen Kollegen Daniel Martin nach vorn zu bringen. Voß wurde rund 37 Kilometer vor dem Ziel gestellt, das wegen heftiger Winde nicht wie vorgesehen auf dem Gipfel des Mont Ventoux, sondern sechs Kilometer davor wartete.

Zu einem Schreckmoment für Froome war es bereits 27 Kilometer vor dem Ziel nach einem Sturz von Simon Gerrans gekommen. Der Australier war bei einem Tempo von 56,3 Kilometern pro Stunde gestürzt, ein Sky-Teamkollege von Froome war dabei ebenfalls zu Fall gekommen. Der Brite stoppte, die Gruppe mit Gesamtsieg-Rivale Quintana attackierte nicht und wartete, bis Froome sie mit seinen Wasserträgern wieder erreicht hatte.

Quelle: n-tv.de , jug/dpa/sid
Benutzeravatar
Gudrun Graf
Forum Admin
 
Beiträge: 543
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Stürmer verlässt Besiktas - Mario Gomez flieht vor politischer Gewalt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Jul 2016 23:01

Stürmer verlässt Besiktas.jpg
Stürmer verlässt Besiktas.jpg (34.34 KiB) 5552-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/sport/fussball/Mario ... 37066.html
Mittwoch, 20. Juli 2016
Stürmer verlässt Besiktas - Mario Gomez flieht vor politischer Gewalt

Es ist sein Comeback-Verein, der Klub, wo Mario Gomez zurück in die Weltspitze des Fußballs fand. Doch der Nationalspieler verlässt Besiktas Istanbul, weil er die Gewalt in der Türkei nicht mehr erträgt. Gomez wendet sich emotional an seine Fans.

Teilen622
Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken


Nach einer Serie von Terroranschlägen nun auch noch ein Putschversuch: Nationalstürmer Mario Gomez hat genug von der politischen Gewalt in der Türkei und verlässt nach nur einem Jahr seinen neuen Herzensverein Besiktas Istanbul. "Der Grund dafür ist ausschließlich die politische Situation", teilte Gomez heute seinen Fans via Twitter und Facebook mit. "Es war eine schwierige Entscheidung, die mich sehr beschäftigt hat", schreibt Gomez. Er wolle sie deshalb den Fans "schweren Herzens (…) persönlich mitteilen". Und weiter schreibt der Torschützenkönig der vergangenen Saison in der türkischen Süper Lig: "Weder sportliche noch andere Gründe haben mich dazu bewegt. Einzig und allein die schrecklichen Geschehnisse der letzten Tage. Ich hoffe, ihr versteht das!"
Künftiger Verein ist unklar

Er hoffe, dass die politischen Probleme des Landes schnell und friedlich gelöst werden, macht der 31-Jährige den türkischen Fans Hoffnung. "Dann ist es mein großer Wunsch nochmal für Besiktas zu spielen! Der Verein und das Land sind mir in diesem einem Jahr sehr ans Herz gewachsen. Hoffentlich bis bald."

Zum Zeitpunkt des Putschversuchs war Gomez im Urlaub und nicht in Istanbul. Gomez war im vergangenen Sommer auf Leihbasis mit Kaufoption vom AC Florenz zum türkischen Meister gewechselt. Wohin er wechselt, ist noch offen.
Besiktas war Ticket zur Nationalmannschaft

Ein Verbleib in Florenz gilt indes als unwahrscheinlich. Zu hoch ist das Gehalt des Mannes der eins als Sensationstransfer und Hoffnungsträger aus München in die Renaissance-Stadt geholt worden war. Vor allem wegen seines schweren Verletzungspechs konnte Gomez in Florenz aber nie an frühere Leistungen anknüpfen.
Mehr zum Thema

Verschmäht, belächelt - vermisst: Gomez bleibt und fehlt dennoch 04.07.16 Verschmäht, belächelt - vermisst Gomez bleibt und fehlt dennoch
Umjubelt und anerkannt: Mario Gomez wird nach seinem 1:0 gegen die Slowaken gefeiert. 27.06.16 Löws radikale Offensivwende Gomez ist endlich unverzichtbar
Khedira und Schweinsteiger fraglich: EM für verletzten Gomez vorzeitig beendet 03.07.16 Khedira und Schweinsteiger fraglich EM für verletzten Gomez vorzeitig beendet

Als ihm schon das Karriere-Ende drohte, fand Gomez im vergangenen Sommer in der sportlich weniger stark eingeschätzten Süper Lig eine neue Chance. Mit seinen vielen Toren sicherte sich der Bosporus-Stürmer unerwartet ein Ticket für die Fußball-EM in Frankreich, wo er viele Kritiker überzeugte. Nach zwei Toren und starken Leistungen endete die Europameisterschaft für Gomez allerdings nach dem Viertelfinale gegen Italien wegen eines Muskelfaserrisses im rechten hinteren Oberschenkel.

Besiktas wollte Gomez unbedingt halten. Der Klub hatte auch wegen Gomez' 26 Toren sensationell die Meisterschaft geholt und dabei die ewigen Erzrivalen Galatasaray und Fenerbahce hinter sich gelassen. Nun werden die Besiktas-Fans mehr denn je auf eine Rückkehr des Friedens in ihrer Heimat hoffen.

Quelle: n-tv.de , shu/dpa
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 7214
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Fehlstart: Olympisches Dorf unbewohnbar

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Jul 2016 10:05

Olympisches Dorf unbewohnbar.jpeg
Olympisches Dorf unbewohnbar.jpeg (45.23 KiB) 5508-mal betrachtet

http://kurier.at/sport/fehlstart-fuer-r ... 11.744.969

Fehlstart: Olympisches Dorf unbewohnbar
The Aquatic venue and the Future Arena are seen at
Foto: DIENER/EM
Im Hintergrund: das Olympiadorf.
Wasser läuft Wände herunter, Toiletten sind blockiert, Stromkabel liegen frei, Treppenaufgänge sind dunkel, es riecht nach Gas.
25.07.2016, 11:23
55 shares

Der Stresstest im Olympiadorf ist schief gegangen: Wasser läuft Wände herunter, es riecht nach Gas. Australiens Team weigert sich vorerst, hier einzuziehen, andere Länder sind auch unzufrieden und bezahlen selbst Handwerker. Ist Rio fit für Olympia?

Die Mängelliste liest sich recht dramatisch, angesichts der Tatsache dass in wenigen Tagen hier über 10 000 Sportler wohnen sollen. „Blockierte Toiletten, undichte Rohre, freiliegende Stromkabel, dunkle Treppenaufgänge, wo kein Licht installiert wurde, verdreckte Böden, die eine intensive Reinigung erfordern“, listet Australiens Delegationschefin Chef Kitty Chiller auf.

Die Konsequenz: Kein Teammitglied zieht vorerst in das Olympische Dorf in Rio de Janeiro ein. Für die Organisatoren der ersten Olympischen Spiele in Südamerika ist das mehr als peinlich.

Können die Probleme überhaupt noch gelöst werden? Die Australier sind nicht allein, auch die Briten oder Neuseeländer klagen über eine lange Mängelliste. Aus der australischen Delegation heißt es, viele Apartments seien „unbewohnbar“. Am Sonntag hatte die Anlage mit 31 Hochhaustürmen ihre Pforten offiziell geöffnet.
"Weder sicher noch fertig"

Am Samstagabend hatten die Australier einen „Stresstest“ für ihre Wohnungen unternommen. „Der ist schiefgegangen“, sagt Chiller. Alle Wasserhähne und Toilettenspülungen wurden auf mehreren Etagen gleichzeitig bedient. „Wasser kam Wände herunter, es gab einen starken Geruch von Gas in einigen Wohnungen und es gab einen Kurzschluss“. Man sei gezwungen, vorerst mit den bereits angereisten Mitgliedern der Delegation in Hotels zu wohnen. „Das Olympische Dorf sei weder sicher noch fertig.“

Das Organisationskomitee räumt zerknirscht ein: Ja, es gebe Mängel. „Arbeiter werden 24 Stunden am Tag arbeiten, bis die Probleme gelöst sind.“ Bis zu 500 Personen sollen das Dorf fit machen. Ankommende Sportler, Trainer und Betreuer, für die noch nicht bewohnbare Komplexe vorgesehen waren, sollen vorerst in funktionierende Apartments der aus 31 Hochhäusern bestehenden Anlage untergebracht werden.

Nach einem Bericht des Portals „Folha de S. Paulo“ haben unter anderem die Delegationen der USA, Niederlande, Italien und Brasilien aus eigener Tasche zusätzliche Spezialtrupps bezahlt, um die Probleme zu lösen.

Das Olympische Dorf ist ein umstrittenes Projekt. Gebaut wurde die Anlage „Ilha Pura“ („Reine Insel“) von dem Milliardär Carlos Carvalho, zusammen mit dem im Fokus einen landesweiten Korruptionsskandals stehenden Baukonzerns Odebrecht. Es stellt sich die Frage, ob hier bei Bau und Inneneinrichtung gepfuscht worden ist. Seit dem Einsturz eines für Olympia gebauten neuen Küsten-Radwegs, bei dem zwei Männer starben, ist das Vertrauen in die Zuverlässigkeit der Olympia-Bauten in Rio stark gesunken.
Karge Räumlichkeiten

Seit einigen Monaten ist das Organisationskomitee für die Anlage zuständig. Die Außenbereiche mit den Swimmingpools, Grillplätzen und Radwegen sind schick, aber die karge Einrichtung könnte Sportler an Sparta erinnern. Die für die Ausstattung verantwortlichen Organisatoren stehen wegen der tiefen Rezession in Brasilien und einem engen Budget unter enormen Spardruck.

Wohnungen sind mit Billigbetten und Plastik-Kleiderschränken bestückt. Nach den Spielen soll alles mit mehr Luxus aufgehübscht werden. Die Bauherren übernehmen dann wieder das Kommando und wollen versuchen, mit dem Verkauf Kasse zu machen. 2012 spendete Carvalho 650 000 Reais (180 000 Euro) für die Wiederwahlkampagne von Bürgermeister Eduardo Paes und seiner Partei. Die Bauregeln beim Olympischen Dorf seien so geändert worden, dass Calvalho 17 Stockwerke hoch bauen durfte - weit höher als in der Umgebung, kritisiert der Anwalt für Immobilienrecht Jean Carlos Novaes.

Paes lässt alle Vorwürfe einer Mauschelei zurückweisen. Er hat jetzt ein ganz anderes Problem: Lassen sich so große Mängel in so kurzer Zeit noch beheben? In der Spitze werden im Olympischen Dorf rund 18 000 Menschen wohnen. Rio 2016 droht noch vor dem Start der Spiele eine Debatte, ob es überhaupt Olympia-Tauglich ist. Dauer-Optimist Paes verspricht, alles werde geregelt. „Wir wollen, dass sich alle hier wie zu Hause fühlen.“ Damit das auch für Australier gelte, überlege er schon ein Känguru am Eingang des Olympischen Dorfes zu platzieren.
(apa / ab) Erstellt am 25.07.2016, 11:23
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 7214
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Hummels-Pfiffe, Ribéry-Ausraster - Ancelottis Bayern stottern zum Titel

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Aug 2016 10:05

Ancelottis Bayern stottern zum Titel.jpg
Ancelottis Bayern stottern zum Titel.jpg (47.87 KiB) 5399-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/sport/fussball/Ancel ... 20176.html
Montag, 15. August 2016
Hummels-Pfiffe, Ribéry-Ausraster - Ancelottis Bayern stottern zum Titel

Von Felix Meininghaus, Dortmund

Der FC Bayern trifft im Supercup auf Borussia Dortmund. Während die Schwarzgelben eine Halbzeit lang ein richtig gutes Spiel machen, gewinnen die Münchner. Zwei Spieler der "Roten" bringen die schwarzgelben Fans in Rage.

Teilen19
Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken


Carlo Ancelotti saß ein wenig verloren auf dem Podium des neu gestalteten Presseraums im Dortmunder Stadion. Der 57-Jährige genießt in der Szene der Fußballer Weltruf, als Spieler gewann er zwei Mal den Europapokal der Landesmeister, als Trainer drei Mal die Champions League. Und doch interessierte sich niemand für ihn. Dabei soll er den FC Bayern München doch zurück an die Spitze Europas führen und damit die Mission beenden, an der sein Vorgänger Josep Guardiola in seinen drei Jahren beim deutschen Branchenführer gescheitert war. So schlecht lässt sich das Unternehmen gar nicht an: Exakt fünf Wochen, nachdem Ancelotti beim Rekordmeister vorgestellt wurde, durfte er bereits seinen ersten Titelgewinn feiern.
Franck Ribéry hatte gegen den BVB einmal mehr seine Nerven nicht im Griff.
Franck Ribéry hatte gegen den BVB einmal mehr seine Nerven nicht im Griff.
(Foto: imago/Revierfoto)

Nun gut, der Supercup hatte hierzulande noch nie eine überragende Bedeutung – noch dazu, wenn parallel Olympische Spiele laufen. Aber so gar keine Fragen zum Spiel und zu den Befindlichkeiten der neuen Fachkraft, das verwunderte dann schon. Schließlich hätte es einiges zu bereden gegeben, nach dem glanzlos herausgespielten 2:0 (0:0) des Doublegewinners beim Herausforderer aus dem Ruhrgebiet. Zum Beispiel die Gefühlswelt eines Thomas Müller, der eine frustrierende EM hinter sich hat und die frischen Erfolgserlebnisse sichtlich genoss. Der Stürmer durfte das erleben, was ihm vor Wochen mit der Nationalmannschaft verwehrt blieb: Er holte einen Titel und durfte sich dabei auch noch als Torschütze feiern lassen. Der 26-Jährige hatte sein typisches Thomas-Müller-Grinsen aufgesetzt, es war ihm schon von Weitem anzusehen, wie wohl er sich an diesem Abend fühlte: "Tore sind gut für mich, sie geben mir Ruhe vor nervigen Fragen und machen Spaß."
Nicht überzeugend, aber eiskalt

Ancelotti und Müller hatten erlebt, dass die Bayern ihre Grundtugend, das Spielgeschehen nervenstark und kühl auf den Punkt zu bringen, nicht verloren haben. Überzeugend war es nicht, was sie boten, aber als es darauf ankam, waren sie da. Von der Dominanz des Ballbesitzfußballs guardiolischer Prägung war nichts zu sehen und doch setzten sich die Gäste durch, weil sie abgeklärter agierten als ihre Kontrahenten. "Es war ein schwieriges Spiel", sagte Ancelotti, "Dortmund hat in der ersten Halbzeit wirklich gut gespielt. Zum Glück haben wir die Dinge danach besser kontrolliert." Dass die Dortmunder ihren Gegner teilweise klar beherrschten und dabei 20:9 Torschüsse und 7:2 Eckbälle kreierten, überraschte Müller nicht wirklich: "Es hätte dieses Spiel nicht gebraucht, um zu wissen, dass Borussia Dortmund wieder unser Hauptkonkurrent ist."

BVB-Trainer Thomas Tuchel durfte erfreut zur Kenntnis nehmen, dass sein mit acht Neuzugängen gepimpter Kader schon erstaunliche Spielfreude entwickelt. "Was ich hier in der Statistik lese, deckt sich mit dem, was ich unten am Spielfeldrand gefühlt habe: Es war keine verdiente Niederlage. Wir haben eine gute Energie auf den Platz gebracht und uns viele Torchancen herausgespielt."

Dass es nicht reichte, um das Spiel zu entscheiden, lag am Unvermögen vor dem gegnerischen Tor und an einem Manuel Neuer in Galaform. "Es wäre interessant gewesen, was meine alten Jungs gemacht hätten, wenn sie in Führung gegangen wären", sagte Mats Hummels: "Aber wir hatten ja einen überragenden Torwart." Damit, dass Hummels bei der Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte bei jeder Ballberührung gnadenlos ausgepfiffen wurde, konnte der Weltmeister souverän umgehen: "Dieses Stadion hat eine überragende Emotionalität, wie es sie weltweit nur ganz selten gibt. Ich muss damit leben, wenn sich das gegen mich richtet."
Rummenigge rügt BVB-Fans

Karl-Heinz Rummenigge war da in seinem Urteil weit weniger gnädig. "Das ist eine Katastrophe", polterte Bayerns Vorstandsvorsitzender. Es sei enttäuschend, "wenn ein Spieler, der acht Jahre lang sein Knochen für diesen Verein hingehalten hat, so behandelt wird". Während Hummels in Dortmund 90 Minuten lang vorspielen durfte, wurde der zweite Seitenwechsler dem Publikum vorenthalten. Dabei waren die Fans doch so neugierig auf Mario Götze. Doch Tuchel ließ den verlorenen Sohn 90 Minuten auf der Bank. Der Rückkehrer habe erst neun Tage trainiert, "wir wollten ihn heute noch nicht im Wettkampf belasten. Für uns war es selbstverständlich, die Spieler zu bringen, die schon länger im Training sind".
Mehr zum Thema

Vidal und Müller treffen, BVB nicht: Ancelotti holt ersten Titel mit den Bayern 15.08.16 Vidal und Müller treffen, BVB nicht Ancelotti holt ersten Titel mit den Bayern
Pikantes Duell beim Supercup: Götze und Hummels treffen auf ihre alten Clubs 14.08.16 Pikantes Duell beim Supercup Götze und Hummels treffen auf ihre alten Clubs

Bei der Attraktion Götze muss sich das Dortmunder Publikum also noch ein bisschen gedulden. Dafür bekam es einen anderen Aufreger geboten: Wieder einmal ließ sich Franck Ribéry zu einer Tätlichkeit hinreißen, erneut entging der Franzose dem fälligen Platzverweis. Nach dem Champions-League-Finale 2013 und dem Pokalendspiel war es der dritte Ausraster eines Profis, der sich ganz offensichtlich nicht im Griff hat. Tuchel sprach von einem "Déjà-vu, es gibt keine Zweifel, wie diese Szene zu beurteilen ist: der gleiche Spieler, die gleiche Aktion." Dieses Mal war es der starke Youngster Felix Passlack, der die geballte Wut mit einem Ellbogencheck zu spüren bekam, im Mai wurde Gonzalo Castro Opfer des Übergriffs.

Warum Ribéry in dieser Form bevorteilt wird, ist dem Dortmunder Trainer schleierhaft: "Im Pokalfinale holt der vierte Offizielle Ribérys Finger aus Gonzos Auge, ohne dass was passiert." In Dortmund fragen sie sich mittlerweile, was eigentlich alles zusammenkommen muss, damit Franck Ribéry vom Platz fliegt ...

Quelle: n-tv.de
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 7214
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

SPORTSTAMMTISCH - Skandal um Vergabe der Fußball-WM 2006 - Beckenbauer, Ni

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Sep 2016 22:08

Skandal um Vergabe der Fußball-WM 2006.jpg
Skandal um Vergabe der Fußball-WM 2006.jpg (53.55 KiB) 5322-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/sport/Beckenbauer-Ni ... 46181.html
Donnerstag, 01. September 2016
Skandal um Vergabe der Fußball-WM 2006 - Beckenbauer, Niersbach, Zwanziger im Visier

Die Schweizer Bundesanwaltschaft ermittelt in der Affäre um die Vergabe der Fußball-WM 2006 nicht nur gegen Franz Beckenbauer. Auch gegen die ehemaligen DFB-Präsidenten Zwanziger und Niersbach sowie Ex-Generalsekretär Schmidt werde ermittelt.

Teilen
Twittern

Seite versenden
Seite drucken


Video
Affäre um Vergabe der WM 2006: Schweizer Justiz ermittelt gegen Beckenbauer und Co. 01.09.16 – 01:44 min Mediathek Affäre um Vergabe der WM 2006 Schweizer Justiz ermittelt gegen Beckenbauer und Co.

Die Schweizer Bundesanwaltschaft (BA) hat im Skandal um die Vergabe der Fußball-WM 2006 nach Deutschland ein Strafverfahren gegen die WM-Organisationsbosse um Franz Beckenbauer eingeleitet. Laut BA sei dies bereits am 6. November 2015 geschehen. Es geht um den "Verdacht der Betrugs, der ungetreuen Geschäftsbesorgung, der Geldwäscherei sowie der Veruntreuung", teilte die BA erst jetzt mit. Neben Beckenbauer werden auch die früheren DFB-Präsidenten Theo Zwanziger und Wolfgang Niersbach sowie der ehemalige Generalsekretär Horst R. Schmidt beschuldigt.

Die BA bestätigte zudem "Hausdurchsuchungen oder begleitete Editionen" an insgesamt acht Orten an diesem Donnerstag. Dies sei in "enger Koordination und Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden Österreichs sowie Deutschlands und unterstützt vom Bundesamt für Polizei (fedpol)" geschehen.

Zudem wurden laut BA "verschiedene Beschuldigte durch die Bundesanwaltschaft, oder im Auftrag der Bundesanwaltschaft einvernommen". Die Schweizer Bundesanwaltschaft ist zuständig, weil die damaligen finanziellen Transaktionen weitgehend über Schweizer Konten durchgeführt wurden.

Im Zentrum der Ermittlungen stehen zwei Zahlungen über insgesamt 6,7 Millionen Euro. Mit Hilfe des früheren Adidas-Chefs Robert Louis-Dreyfus überwiesen Beckenbauer als damaliger Chef des Organisationskomitees und sein Manager Robert Schwan diese Summe 2002 zunächst über ein Konto in der Schweiz an eine Firma des früheren Fifa-Funktionärs Mohamed bin Hammam in Katar. 2005 zahlte das WM-OK die 6,7 Millionen verschleiert an Louis-Dreyfus zurück.
Mehr zum Thema

Verdacht der Untreue und Geldwäsche: Schweiz ermittelt gegen Franz Beckenbauer 01.09.16 Verdacht der Untreue und Geldwäsche Schweiz ermittelt gegen Franz Beckenbauer

Welchen Zweck dieses Geld hatte, ist bislang fraglich. Auch eine Untersuchung im Auftrag des Deutschen Fußball-Bundes durch die Kanzlei Freshfields hatte keine endgültige Klärung in der Sache erbringen können. DFB-Ehrenspielführer Beckenbauer hat juristisches Fehlverhalten bislang stets von sich gewiesen.

Das neue Verfahren in der Schweiz gibt dem Komplex eine neue Dimension. Die "ungetreue Geschäftsbesorgung" wird bei den Eidgenossen mit Geldstrafe oder Gefängnis bis zu drei Jahren geahndet, in besonders schweren Fällen drohen bis zu fünf Jahre.

Quelle: n-tv.de , ppo/AFP/dpa
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 7214
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Razzia in Salzburg - Ermittler sind zwei Stunden bei Beckenbauer

Beitragvon Gudrun Graf » 2. Sep 2016 09:26

http://www.n-tv.de/sport/Ermittler-sind ... 52306.html
Freitag, 02. September 2016
Razzia in Salzburg - Ermittler sind zwei Stunden bei Beckenbauer

Franz Beckenbauer steht wegen der WM-Vergabe 2006 im Visier der Schweizer Justiz. Um mögliche Beweise zu finden und zu sichern, durchsuchen die Ermittler das Haus des "Kaisers" in Salzburg. Der Verdächtige selbst zeigt sich kooperativ.

Teilen
Twittern

Seite versenden
Seite drucken


Ermittler der Schweizer Bundesanwaltschaft (BA) haben am Donnerstag das Haus von Franz Beckenbauer in Salzburg offenbar zwei Stunden lang durchsucht. Dies berichtet die "Bild"-Zeitung. Die BA hatte zuvor bereits bestätigt, dass insgesamt acht Razzien durchgeführt wurden. Laut Bild waren auch Funktionäre des Fußball-Weltverbandes Fifa betroffen.

"Franz Beckenbauer hat die Ermittlungen der Schweizer Bundesanwaltschaft unterstützt, seit er davon Kenntnis hatte, und an der heutigen Durchsuchung konstruktiv mitgewirkt. Er kooperiert auch weiterhin mit allen beteiligten Behörden", ließ der damalige OK-Chef dem Blatt zufolge über seine Anwälte ausrichten.

Die BA hatte am Donnerstag bestätigt, dass bereits am 6. November 2015 ein Strafverfahren gegen die WM-Organisationsbosse um Beckenbauer (70) eingeleitet wurde. Es geht um den "Verdacht des Betrugs, der ungetreuen Geschäftsbesorgung, der Geldwäscherei sowie der Veruntreuung". Neben Beckenbauer werden die früheren DFB-Präsidenten Theo Zwanziger (71) und Wolfgang Niersbach (65) sowie der ehemalige Generalsekretär Horst R. Schmidt (74) beschuldigt, die Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 nach Deutschland mittels Schmiergeldzahlungen erwirkt zu haben.
Mehr zum Thema

Das OK-Präsidium für die WM 2006: Der 1. Vizepräsident Horst R. Schmidt, Vizepräsident Theo Zwanziger, Präsident Franz Beckenbauer und Vizepräsident Wolfgang Niersbach (vl.n.r.). 01.09.16 Skandal um Vergabe der Fußball-WM 2006 Beckenbauer, Niersbach, Zwanziger im Visier
Ermittlungen gegen Beckenbauer: "Wer's glaubt, wird selig" 01.09.16 Ermittlungen gegen Beckenbauer "Wer's glaubt, wird selig"

Laut Schweizer Bundesanwaltschaft sind die "Hausdurchsuchungen oder begleitete Editionen" in "enger Koordination und Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden Österreichs sowie Deutschlands und unterstützt vom Bundesamt für Polizei" geschehen. Zudem wurden nach Angaben der BA "verschiedene Beschuldigte durch die Bundesanwaltschaft, oder im Auftrag der Bundesanwaltschaft einvernommen".
Die Bundesanwaltschaft ist zuständig, weil die damaligen finanziellen Transaktionen weitgehend über Schweizer Konten durchgeführt wurden.

Der ehemalige DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hat unterdessen nach eigenen Angaben nur über die Medien vom Ermittlungsverfahren der Schweizer Bundesanwaltschaft gegen ihn erfahren. Wie Niersbach der "Bild" erklärte, wolle er sich zunächst um "Klarheit bemühen", bevor er sich konkret äußern wolle. Niersbach hatte im Urlaub auf Mallorca von den Ermittlungen erfahren.

Quelle: n-tv.de , fma/sid
Benutzeravatar
Gudrun Graf
Forum Admin
 
Beiträge: 543
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

"Rambazamba" in Norwegen - Löw gibt Sieg-Start-Befehl aus

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Sep 2016 09:43

Löw gibt Sieg-Start-Befehl aus.jpg
Löw gibt Sieg-Start-Befehl aus.jpg (42.01 KiB) 5257-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/sport/fussball/Loew- ... 60521.html
"Rambazamba" in Norwegen - Löw gibt Sieg-Start-Befehl aus

Am Sonntag wird es ernst für den Weltmeister aus Deutschland. Gegen Norwegen startet die WM-Qualifikation - mit einer deutlichen Botschaft von Bundestrainer Joachim Löw.

Teilen
Twittern

Seite versenden
Seite drucken


Bundestrainer Joachim Löw hat vor dem Auftakt der Qualifikation zur Fußball-WM 2018 in Russland seine Spieler in die Pflicht genommen. "Diesmal möchte ich nicht eine so durchwachsene Qualifikation haben", sagte er vor dem Spiel am Sonntag (ab 20.45 Uhr/RTL und im Liveticker bei n-tv.de) in Oslo gegen Norwegen.
Video
Marcel Klein zur WM-Quali gegen Norwegen: Löw kann "aus den Vollen schöpfen" 03.09.16 – 00:27 min Mediathek Marcel Klein zur WM-Quali gegen Norwegen Löw kann "aus den Vollen schöpfen"

"Meine Erwartung an die Mannschaft ist eindeutig, dass wir uns die nächsten zwei Jahre in einigen Dingen entscheidend verbessern", ergänzte er. Löw forderte einen konzentrierten Start in die Ausscheidungsrunde: "Wir sind nicht nach Norwegen gekommen, um die wunderbare Natur anzuschauen und zu genießen. Wir wollen das erste Spiel gewinnen", so Löw.

Nach dem Gewinn des WM-Titels 2014 war die deutsche Mannschaft mit einem 0:2 in Warschau gegen Polen in die Qualifikation zur EM gestartet. Einen ähnlichen Patzer wollen auch die Spieler diesmal verhindern. "Da mussten wir uns strecken für Platz eins in der Gruppe", sagte Toni Kroos, "das wollen wir diesmal vermeiden und sofort vorne wegmarschieren."

Kroos betonte die Bedeutung eines guten Pflichtspielstarts: "Wir wissen, dass wir die bessere Mannschaft sind. Nur, dass wir es wissen, bringt uns wenig. Wir müsse es auch zeigen", forderte der Real-Profi. Neben Norwegen sind Tschechien, Nordirland, Aserbaidschan und San Marino die Gegner der DFB-Auswahl. Nur der Gruppensieger qualifiziert sich direkt für die WM 2018.

Dass Gegner Norwegen sich als Underdog gibt, ist für Löw "das übliche Geplänkel". Er erwartet eine andere Mannschaft als beim 0:1 am Mittwoch gegen Weißrussland - "personell und was die Einstellung betrifft" - sowie "richtig Rambazamba" im mit 26.000 Fans ausverkauften Stadion.
Alle genesen und fit

In Norwegen kann Löw auf alle seine verbliebenen 19 Akteure setzen. Julian Draxler ist von seiner Grippe genesen und kann für die Fußball-Nationalmannschaft im Ullevaal-Stadion von Oslo zum Einsatz kommen. Der neue Kapitän Manuel Neuer wird im Tor stehen. Auch die Einsätze von Mats Hummels, Sami Khedira, Toni Kroos, Thomas Müller, Benedikt Höwedes und Mesut Özil hatte Löw bereits angekündigt. Sicher im Team steht auch Jonas Hector als Linksverteidiger, der Kölner spielte als eine der wenigen Stammkräfte auch beim 2:0 gegen Finnland.
Mehr zum Thema

Legendäre Lieblingsnummer: Özil schnappt sich Podolskis "10" 03.09.16 Legendäre Lieblingsnummer Özil schnappt sich Podolskis "10"
Müller vermisst Mittelstürmer: Ein Gomez - und sonst nichts 03.09.16 Müller vermisst Mittelstürmer Ein Gomez - und sonst nichts
Bastian Schweinsteiger ist zum ersten Mal nicht mehr mit dabei. 03.09.16 Löws Jungs gegen Norwegen Diese Elf soll die WM-Quali sichern
Erster Einsatz am Sonntag: Manuel Neuer ist Kapitän der DFB-Elf 01.09.16 Erster Einsatz am Sonntag Manuel Neuer ist Kapitän der DFB-Elf

Auch die drei weiteren Plätze scheinen vergeben. Rechts hinten in der Abwehr wird wohl Joshua Kimmich spielen, im Sturm Mario Götze. Dieser hat bei Borussia Dortmund noch keine Pflichtspielminute absolviert, bereitete gegen Finnland aber trotz fehlender Dynamik und Spritzigkeit beide Tore vor. Die Position vorne links wird Julian Draxler besetzen. Auch Max Meyer und Julian Brandt seien Kandidaten, sagte der Bundestrainer.

Die voraussichtlichen Mannschaftsaufstellungen:

Norwegen: Jarstein - Svensson, Hovland, Nordtveit, Aleesami - Johansen, Selnaes - Skjelbred, Eikrem, Henriksen - King - Trainer: Per-Mathias Høgmo.

Deutschland: Neuer - Kimmich, Hummels, Höwedes, Hector - Khedira, Kroos - Müller, Özil, Draxler - Götze - Trainer: Joachim Löw.

Schiedsrichter: William Collum (Schottland)

Quelle: n-tv.de , dsi/dpa/sid
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 7214
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Kaiserslautern nun Tabellenletzter - Dynamos drehen auf und klettern

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Sep 2016 19:11

Kaiserslautern nun Tabellenletzter.jpg
Kaiserslautern nun Tabellenletzter.jpg (53.86 KiB) 5193-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/sport/fussball/Dynam ... 14146.html
Sonntag, 11. September 2016
Kaiserslautern nun Tabellenletzter - Dynamos drehen auf und klettern

Der Zweitliga-Aufsteiger aus Dresden dreht beim Erstliga-Absteiger in Hannover auf und feiert einen Auswärtssieg. Die Fürther lassen ein wenig nach und remisieren bei der Fortuna in Düsseldorf . Und der 1. FC Kaiserslautern? Verliert nun auch in Sandhausen.

Teilen
Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken

Hannover 96 - Dynamo Dresden 0:2 (0:1)

Aufsteiger Dynamo Dresden hat Absteiger Hannover 96 die erste Niederlage in der zweiten Fußball-Bundesliga zugefügt. Am vierten Spieltag verloren die Niedersachsen ihr Heimspiel mit 0:2 (0:1) und damit Boden auf Spitzenreiter Eintracht Braunschweig. Die Dresdner, die am Freitag den Vertrag mit Trainer Uwe Neuhaus vorzeitig bis 2019 verlängert hatten, setzten ihre Serie von saisonübergreifend nun 20 Ligaspielen ohne Niederlage fort und sind nun Tabellenzweiter. Marvin Stefaniak (18.) brillierte vor 39.200 Zuschauern mit seinem kunstvollen Freistoß, ehe Florian Ballas (57.) mit einem ebenfalls sehenswerten Volleyschuss erhöhte. Hannover beendete die Partie in Unterzahl, Salif Sané (79.) sah nach einer Tätlichkeit die Rote Karte.
Fortuna Düsseldorf - SpVgg Greuther Fürth 1:1 (0:1)

Düsseldorf und Fürth haben derweil den Sprung auf einen Aufstiegsrang verpasst und trennten sich in einem schwachen Spiel vor 26.866 Zuschauer mit 1:1 (0:1). Khaled Narey (23.) ließ die Franken auf den ersten Auswärtssieg seit fünf Monaten hoffen, doch dem Düsseldorfer Kapitän Oliver Fink (78.) gelang mit einer der ganz seltenen Torchancen seines Teams der Ausgleich. Neuzugang Rouwen Hennings bereitete dieses 1:1 vor. Die Fürther, die zuletzt am 8. April bei 1860 München auswärts gewonnen hatten, beendeten immerhin eine Negativserie von drei Niederlagen auf fremden Plätzen mit zehn Gegentoren. Die Fortuna kassierte ihr erstes Gegentor nach 370 Pflichtspielminuten - das musste sich Torhüter Michael Rensing ankreiden lassen. Er reagierte bei Nareys Distanzschuss zu spät.
SV Sandhausen - 1. FC Kaiserslautern 2:0 (1:0)
Mehr zum Thema

Da sind wir: Stefan Ilsanker, Torschütze Naby Keita, Timo Werner und Marcel Halstenberg. 11.09.16 "Wir machen das nicht schlecht" Abartige Leipziger nerven den BVB
Hamburger punkten erstmals: Schützenfest bei Union, Pauli siegreich 10.09.16 Hamburger punkten erstmals Schützenfest bei Union, Pauli siegreich
Zweite Pleite für Stuttgart: Heidenheim überrascht im Süd-Derby 09.09.16 Zweite Pleite für Stuttgart Heidenheim überrascht im Süd-Derby

Der 1. FC Kaiserslautern bleibt sieglos und rutscht tiefer in die Krise. Die Roten Teufel verloren das Nachbarschaftsduell beim SV Sandhausen mit 0:2 (0:1) und ermöglichten den Gastgebern den ersten Saisonsieg. Lucas Höler (6.) und Korbinian Vollmann (83.) besiegelten den verpatzten Start des ehemaligen Erstligisten, der auch im DFB-Pokal schon ausgeschieden ist. Der FCK musste die letzten knapp 20 Minuten in Unterzahl bestreiten, nachdem Keeper André Weis wegen Handspiels außerhalb des Strafraums die Rote Karte gesehen hatte (73.). Vor 8188 Zuschauern im Hardtwaldstadion wurde Kaiserslautern kalt erwischt. Sandhausens erstmals in die Startelf berufener Neuzugang Höler köpfte zur frühen Führung ein. Kurz vor der Pause vergab Zoltan Stieber (42./43.) gleich zweimal den Ausgleich. Auch nach dem Wechsel blieb auf beiden Seiten vieles Stückwerk.
2. Bundesliga
Fr., 09. Sep. 18:30 Uhr
FC Erzgebirge Aue
0:2 (0:1)
Eintracht Braunschweig Spielbericht
Würzburger Kickers
2:0 (0:0)
VfL Bochum Spielbericht
VfB Stuttgart
1:2 (0:0)
FC Heidenheim Spielbericht
Sa., 10. Sep. 13:00 Uhr
Union Berlin
4:0 (2:0)
Karlsruher SC Spielbericht
FC St. Pauli
2:1 (1:0)
Arminia Bielefeld Spielbericht
So., 11. Sep. 13:30 Uhr
Fortuna Düsseldorf
1:1 (0:1)
Greuther Fürth Spielbericht
Hannover 96
0:2 (0:1)
Dynamo Dresden Spielbericht
SV Sandhausen
2:0 (1:0)
Kaiserslautern Spielbericht
Mo., 12. Sep. 20:15 Uhr
FC Nürnberg
-:-
1860 München
« zurück
vorwärts »

Tabelle
Heimtabelle
Auswärtstabelle

Rang Verein Spiele g u v Tore Diff Pkt.
1.
Eintracht Braunschweig 4 4 0 0 12:2 10 12
2.
Dynamo Dresden 4 2 2 0 6:3 3 8
3.
Hannover 96 4 2 1 1 8:4 4 7
4.
Würzburger Kickers 4 2 1 1 6:4 2 7
5.
FC Heidenheim 4 2 1 1 5:4 1 7
6.
Greuther Fürth 4 2 1 1 6:6 0 7
7.
Fortuna Düsseldorf 4 1 3 0 4:3 1 6
8.
VfB Stuttgart 4 2 0 2 5:5 0 6
9.
Union Berlin 4 1 2 1 11:8 3 5
10.
VfL Bochum 4 1 2 1 4:5 -1 5
11.
1860 München 3 1 1 1 1:1 0 4
12.
SV Sandhausen 4 1 1 2 5:6 -1 4
13.
FC Erzgebirge Aue 4 1 0 3 4:6 -2 3
14.
FC St. Pauli 4 1 0 3 3:6 -3 3
15.
Karlsruher SC 4 0 3 1 1:5 -4 3
16.
Arminia Bielefeld 4 0 2 2 5:7 -2 2
17.
FC Nürnberg 3 0 2 1 3:8 -5 2
18.
Kaiserslautern 4 0 2 2 1:7 -6 2

Quelle: n-tv.de , sgi/dpa
Themen

1.FC Kaiserslautern
SV Sandhausen
Dynamo Dresden
Hannover 96
SpVgg Greuther Fürth
Fortuna Düsseldorf
2. Fußball-Bundesliga
Fußball

Teilen
Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken
Zur Startseite
Nach oben

Anzeige
Videos

Spitzensport mit Spenderherz: Elmar Sprink - das Pumpenphänomen Spitzensport mit Spenderherz Elmar Sprink - das Pumpenphänomen 10.09.16 – 01:35 min
Philipp Köster zum zweiten Spieltag: "Bei Schalke brennt es schon wieder ein bisschen" Philipp Köster zum zweiten Spieltag "Bei Schalke brennt es schon wieder ein bisschen" 09.09.16 – 02:42 min
Als Verein zu hohe Umsätze: Wird der FC Bayern München aufgelöst? Als Verein zu hohe Umsätze Wird der FC Bayern München aufgelöst? 09.09.16 – 01:22 min
Goldkandidaten bei den Paralympics: Deutsche Medaillenhoffnungen fiebern Einsatz in Rio entgegen Goldkandidaten bei den Paralympics Deutsche Medaillenhoffnungen fiebern Einsatz in Rio entgegen 08.09.16 – 01:20 min

Anzeige
Exklusive Kunst bei n-tv
Grafiken von New Yorks Starkünstler Julian Schnabel
Zum Vorzugspreis sichern
Stromanbieter Vergleich
Postleitzahl
kWh / Jahr
Bilderserien

"Wir wussten auch schon vorher, dass wir nicht unantastbar sind." Die Bundesliga in Wort und Witz "Wir sind ja keine Tiki-Taka-Truppe"
Nummer eins der Welt siegt bei US Open: Angelique Kerber stürmt den Tennis-Thron Nummer eins der Welt siegt bei US Open Angelique Kerber stürmt den Tennis-Thron

Das könnte Sie auch interessieren
Bild Promi-News des Tages Sandra Bullock schwärmt von ihren lauten Kindern
Anzeige Der Ford Ecosport
Bild Sandra Navidi, BeyondGlobal Trump-Sieg "würde zu größerer Volatilität...
Bild Zwei Crewmitglieder sterben Kreuzfahrtschiff rammt Eisenbahnbrücke bei...
Recommendations powered by plista
WEITERE INTERESSANTE ARTIKEL
"Wir machen das nicht schlecht" Abar­tige Leip­ziger nerven den BVB Nun sind sie dort, wo sie hinwollten. Und in ihrem ersten Heim­spiel in der Bundes­liga schlagen die Leip­ziger gleich Borussia Dort­mund. Das enthu­si­as­... mehr
Anzeige Unglaublicher Anreiz für Solaranlagen-Käufer Entdecken Sie die Möglichkeiten der Förderungen und Vorteile des Eigenverbrauchs! mehr
Tragisches Urlaubsende in Taiwan Busfahrer reißt Reise­gruppe in den Tod Im Juli kommen 25 Menschen bei einem vermeint­li­chen Busun­glück auf dem Weg zum Flug­hafen zu Tode. Ermitt­lungen ergeben nun: Der Busfahrer beging Selbst­... mehr
Glückwünsche von einem Tennisidol Ange­lique Kerber wandelt auf Grafs Spuren Nach dem Gewinn der Austra­lien Open reckt Ange­lique Kerber nun auch den Pokal für den US-O­pen-Sieg in die Höhe. Es ist der größte Moment ihrer Karriere -... mehr
Zwei Männer sterben Schiff kracht in Brücke Mitten in der Nacht kolli­diert ein Kreuz­fahr­schiff auf dem Main-Do­nau-Kanal mit einer Brücke. Zwei Crew­mit­glieder kommen ums Leben. Die Passa­giere... mehr
Anzeige Stark im Preis. Stark im Job. Leasing jetzt ab 139,-¹ für Gewerbetreibende. mehr
hier werben
Recommendations powered by plista
Hans Meiser enthüllt:
Hans Meiser enthüllt:
Mit diesen 5 Top-Aktien von Börsenguru Rolf Morrien verdienen Sie noch 2016 ein Vermögen!
Erholsame Nächte
Erholsame Nächte
verbringen Sie in einem neuen modernen Boxspringbett! Günstig bei Roller
Die Saeco Incanto
Die Saeco Incanto
Bis zu 5.000 Tassen Kaffeegenuss ohne Entkalken – jetzt mit 30 Tage Geld zurück Garantie!
10 TOP-Aktien für 2016
10 TOP-Aktien für 2016
In diesem Video erfahren Sie sofort die Namen der 10 TOP-Aktien für 2016 - VÖLLIG KOSTENLO
Empfehlungen
Hörbuch Empfehlung
'Fifty Shades of Grey'
Schönheit, Sehnsucht, Sado-Maso: die Literatur-Sensation als Hörbuch! Jetzt gratis sichern!
Unvergessliche Momente
Traumreisen für kleines Geld
Luxusurlaub, der bezahlbar ist: Die besten Hotels und Traumreisen mit einem Preisvorteil von bis zu 70%.
Impressum | Datenschutzerklärung | Datenschutzerklärung mobil | Informationen zu unserer Werbung | Nutzungsbedingungen Website | Nutzungsbedingungen Gewinnspiele |
vermarktet von IP Deutschland GmbH | produziert von der Nachrichtenmanufaktur GmbH
© n-tv.de Alle Rechte vorbehalten
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 7214
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Paralympics-Medaille an der Platte - Deutsche sind voll fokussiert

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Sep 2016 08:52

Deutsche sind voll fokussiert.jpg
Deutsche sind voll fokussiert.jpg (31.97 KiB) 5165-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/sport/olympia/Deutsc ... 15976.html
Montag, 12. September 2016
Paralympics-Medaille an der Platte - Deutsche sind voll fokussiert

Die deutschen Sportler blicken auf ein erfolgreiches Wochenende bei den Paralympics zurück. Am Ende gibt es noch eine Medaille im Tischtennis, eine Enttäuschung und ein Lebenszeichen.

Teilen
Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken


Tischtennis-Spieler Thomas Schmidberger hat dem deutschen Team zum Abschluss eines erfolgreichen Wochenendes eine weitere Paralympics-Medaille beschert. Der Team-Weltmeister holte Silber. Damit haben die deutschen Behindertensportler nach vier Wettkampftagen vier Gold-, sieben Silber- und fünf Bronzemedaillen gewonnen.

Das bedeutet aktuell Platz neun in der Nationenwertung. Dort führt China (39/30/23) mit großem Vorsprung vor Großbritannien (23/14/19). Spannendes Endspiel
"Ganz wenige Bälle haben entschieden"

"Ich habe auf keinen Fall Gold verloren, sondern Silber gewonnen. Es war ein sauenges Match", sagte Thomas Schmidberger nach seiner 1:3-Finalniederlage gegen den Chinesen Panfeng Feng. Im dritten und vierten Satz lag der 24-jährige Europameister von 2013 jeweils schon in Führung. Trotzdem verlor er beide Sätze und damit auch das Match. "Am Ende haben ganz wenige Bälle entschieden. Er ist der glücklichere, vielleicht auch verdiente Sieger", meinte Schmidberger.

Feng hatte im Halbfinale bereits den amtierenden Europameister Thomas Brüchle besiegt. Brüchle verlor anschließend auch das Spiel um die Bronzemedaille gegen den Franzosen Florian Merrien mit 2:3. Krawzow verpasst Medaille
Sitzvolleyballer melden sich zurücl
Mehr zum Thema

Neuer Weltrekord im Weitsprung: Deutsche Paralympioniken feiern Golddreier 11.09.16 Neuer Weltrekord im Weitsprung Deutsche Paralympioniken feiern Golddreier
Ab jetzt: "Feiern, feiern, feiern": Kappel holt erstes deutsches Gold 09.09.16 Ab jetzt: "Feiern, feiern, feiern" Kappel holt erstes deutsches Gold
Geste der Solidarität mit Russland: Flaggenprotest in Rio sorgt für Ärger 08.09.16 Geste der Solidarität mit Russland Flaggenprotest in Rio sorgt für Ärger

Schwimmerin Elena Krawzow gehörte über 200 Meter Brust zu den Favoritinnen. Nach 1:17,46 Minuten wurde die 22 Jahre alte Nürnbergerin aber nur Fünfte. Die siegreiche Fotimakon Atimowa aus Usbekistan schwamm in 1:12,45 Minuten einen Weltrekord. Verena Schott schwamm ein starkes Rennen über 100 Meter Brust und wurde Vierte. Volleyballer schlagen USA

Die deutschen Sitzvolleyballer haben sich eindrucksvoll zurückgemeldet. Nach ihrer Niederlage gegen Ägypten besiegten sie diesmal die USA mit 3:2. 15:10 für die deutsche Mannschaft hieß es am Ende im Tiebreak des entscheidenden fünften Satzes.

Quelle: n-tv.de , nad(düa
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 7214
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

"Kann etwas ganz Großes werden" - Union Berlin flirtet zaghaft mit Liga ei

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Sep 2016 13:12

Union Berlin flirtet zaghaft mit Liga eins.jpg
Union Berlin flirtet zaghaft mit Liga eins.jpg (34.76 KiB) 5076-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/sport/fussball/Union ... 34331.html
Dienstag, 27. September 2016
"Kann etwas ganz Großes werden" - Union Berlin flirtet zaghaft mit Liga eins

Trainer Jens Keller mag über einen Aufstieg nicht reden, nur über Arbeit. Die Maloche bringt den 1. FC Union Berlin dennoch ins Gespräch: Platz zwei in Liga zwei ist eine Grundlage für Größeres. Und ein leidensfähiger Österreicher übernimmt eine Hauptrolle.

Teilen
Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken


Philipp Hosiner kennt die Bundesliga schon, der Siegeszug seines 1. FC Union Berlin lässt den Ex-Kölner zumindest zaghaft an eine Rückkehr in die Beletage des deutschen Fußballs denken. "Es ist eine schöne Momentaufnahme, mehr nicht. Aber wir haben gezeigt, dass wir in der Vorbereitung gut gearbeitet haben. Und wir konnten abstellen, dass wir zu viele leichte Gegentore bekommen", sagte Hosiner nach dem vierten Sieg seines Klubs in Folge in der zweiten Liga.

"Wenn wir weiter so konzentriert spielen, kann es noch etwas ganz Großes werden in dieser Saison", ergänzte der Stürmer, der in der Vorsaison als Leihspieler 15 Erstliga-Einsätze für den 1. FC Köln hatte. Mit seinem Premieren-Treffer für Union konnte der Neu-Berliner Hosiner nun erst einmal zum 2:0 gegen den FC St. Pauli und zum Sprung auf Tabellenplatz zwei beitragen. Auf einem direkten Aufstiegsplatz hatten die Eisernen zuvor im November 2013 gestanden. Damals war es Klubpräsident Dirk Zingler, der das Thema 1. Liga erstmals aus dem Bereich der Utopie in die Möglichkeitsform transferierte.
"Momentan eine echte Spitzenmannschaft"

Nach dem siebten Spieltag dieser Spielzeit wollen die Union-Chefs allerdings noch nicht wieder über höhere Ziele sprechen. "Wir freuen uns drüber", sagte Trainer Jens Keller zur Serie von sieben Pflichtspielen ohne Niederlage: "Mit Reden und großen Sprüchen geht das aber nicht, sondern nur mit Arbeit." Der neue Coach Keller, bereits ein Kenner der ersten Liga aus seinen Zeiten in Stuttgart und Gelsenkirchen, hat in kurzer Zeit eine klare Linie und moderne Erstliga-Elemente ins Spiel der Berliner gebracht. 9:1 Tore aus den jüngsten vier Partien sprechen für sich.
Mehr zum Thema

Starke Vorstellung gegen St. Pauli: Union Berlin schießt sich auf Platz zwei 26.09.16 Starke Vorstellung gegen St. Pauli Union Berlin schießt sich auf Platz zwei
Nürnberg atmet auf, Hannover stark: Schröcks Knaller verdirbt Dynamo die Laune 25.09.16 Nürnberg atmet auf, Hannover stark Schröcks Knaller verdirbt Dynamo die Laune
Freude pur beim 1. FC Heidenheim. 24.09.16 Karlsruhe beendet Sieglosserie Heidenheim stürzt Lautern tiefer in die Krise
Braunschweig siegt, Fürth fast: Bochum trotzt Stuttgart einen Punkt ab 23.09.16 Braunschweig siegt, Fürth fast Bochum trotzt Stuttgart einen Punkt ab

Selbst der Ausfall von Zweitliga-Toptorjäger Collin Quaner (Muskelverletzung) irritierte die Eisernen vor ausverkauftem Haus gegen St. Pauli nicht. "Wichtig ist, dass mehrere Stürmer treffen", sagte Hosiner. Der 27 Jahre alte Österreicher hat eine lange Leidenszeit hinter sich. Gleich in seinem ersten Ligaspiel für Union zog er sich einen Muskelfaserriss zu. Doch Hosinger steckt nie auf. Kämpfen ist er gewohnt vor allem aus dem schweren Jahr 2105, als ihm in seiner Zeit bei Stade Rennes ein Nierentumor entfernt worden war.

Angriffs-Konkurrent Quaner traf für die Berliner schon sechs Mal. Jetzt hat Hosiner die Chance genutzt - auch am Freitag in Nürnberg dürfte er erste Wahl sein. St. Pauli-Trainer Ewald Lienen bescheinigte den Unionern, "momentan eine echte Spitzenmannschaft" zu sein. Sein Kollege Keller bestätigte zumindest, dass nach 14 Punkten und elf Monaten ohne Heimpleite das Selbstbewusstsein gewachsen ist. "Sie geht mit breiter Brust raus, aber nicht mit Überheblichkeit. Das tut der Mannschaft gut."
2. Bundesliga
Fr., 23. Sep. 18:30 Uhr
Eintracht Braunschweig
2:1 (2:0)
Fortuna Düsseldorf Spielbericht
Greuther Fürth
1:1 (0:0)
SV Sandhausen Spielbericht
VfL Bochum
1:1 (0:0)
VfB Stuttgart Spielbericht
Sa., 24. Sep. 13:00 Uhr
FC Heidenheim
3:0 (2:0)
Kaiserslautern Spielbericht
Karlsruher SC
2:0 (0:0)
FC Erzgebirge Aue Spielbericht
So., 25. Sep. 13:30 Uhr
Arminia Bielefeld
1:3 (1:0)
FC Nürnberg Spielbericht
Dynamo Dresden
2:2 (1:0)
Würzburger Kickers Spielbericht
1860 München
0:2 (0:0)
Hannover 96 Spielbericht
Mo., 26. Sep. 20:15 Uhr
Union Berlin
2:0 (2:0)
FC St. Pauli Spielbericht
« zurück
vorwärts »

Tabelle
Heimtabelle
Auswärtstabelle

Rang Verein Spiele g u v Tore Diff Pkt.
1.
Eintracht Braunschweig 7 6 0 1 16:6 10 18
2.
Union Berlin 7 4 2 1 16:9 7 14
3.
Hannover 96 7 4 2 1 14:7 7 14
4.
FC Heidenheim 7 4 2 1 10:4 6 14
5.
VfB Stuttgart 7 4 1 2 9:6 3 13
6.
Würzburger Kickers 7 3 2 2 11:7 4 11
7.
Greuther Fürth 7 3 2 2 9:11 -2 11
8.
Fortuna Düsseldorf 7 2 3 2 8:7 1 9
9.
VfL Bochum 7 2 3 2 10:13 -3 9
10.
Dynamo Dresden 7 2 3 2 8:11 -3 9
11.
1860 München 7 2 2 3 6:8 -2 8
12.
FC Erzgebirge Aue 7 2 1 4 8:9 -1 7
13.
Karlsruher SC 7 1 4 2 4:7 -3 7
14.
SV Sandhausen 7 1 3 3 7:9 -2 6
15.
FC St. Pauli 7 1 2 4 6:11 -5 5
16.
FC Nürnberg 7 1 2 4 12:18 -6 5
17.
Kaiserslautern 7 1 2 4 4:11 -7 5
18.
Arminia Bielefeld 7 0 4 3 10:14 -4 4

Quelle: n-tv.de , Jens Mende, dpa
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 7214
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

Platz vier statt zwei in Suzuka - Ferrari raubt Vettel das Podium

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Okt 2016 11:53

Ferrari raubt Vettel das Podium.jpg
Ferrari raubt Vettel das Podium.jpg (65.16 KiB) 4981-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/sport/formel1/Ferrar ... 18361.html
Platz vier statt zwei in Suzuka - Ferrari raubt Vettel das Podium

Beim Großen Preis von Japan hat Sebastian Vettel einmal mehr das Podium im Visier. Doch zum wiederholten Male in dieser Saison bringt ihn eine falsche Ferrari-Strategie um den Lohn seiner Arbeit. Die Scuderia schielt dennoch auf Platz zwei der Konstrukteurs-WM.

Teilen
Twittern
Teilen

Seite versenden
Seite drucken


Sebastian Vettel gab sich redlich Mühe. Beim Versuch, Ferrari vom Vorwurf einer fragwürdigen Rennstrategie freizusprechen, machte der viermalige Formel-1-Weltmeister auch vor der eigenen Person nicht halt. "Die Entscheidung haben wir gemeinsam getroffen: Das Team am Kommandostand und ich im Auto", sagte der 29-Jährige nach seinem vierten Platz beim Großen Preis von Japan in Suzuka: "Nachher ist man eben immer schlauer."
Video
Christian Danner zur Formel 1 in Suzuka: "Hamilton hat einmal mehr den Start unglaublich verhunzt" 09.10.16 – 00:37 min Mediathek Christian Danner zur Formel 1 in Suzuka "Hamilton hat einmal mehr den Start unglaublich verhunzt"

Der vierte Platz fühlte sich wie eine Niederlage an, nachdem Vettel deutlich auf Podiumskurs gelegen hatte. Viel zu lange blieb er dann aber auf dem zweiten Reifensatz draußen. Einmal mehr lagen die Strategen des Teams in ihren Berechnungen daneben.

Zudem schrumpfte der Vorsprung auf Verfolger Lewis Hamilton von Runde zu Runde, weil Vettel Probleme beim Überrunden langsamer Autos hatte. Während des Rennens ließ er seinen Frust mit wütenden Funksprüchen aus, anschließend reagierte der Heppenheimer etwas diplomatischer: "Es war ärgerlich, dass ich immer dann aufgelaufen bin, wenn die Konkurrenz wenig Möglichkeiten zum Ausweichen hatte."
Platz zwei bleibt das Ziel
Konstrukteurs-WM nach 17 von 21 Rennen

1. Mercedes AMG 593 Punkte

2. Red Bull 385 Punkte

3. Ferrari 335 Punkte

4. Force India 134 Punkte

5. Williams 124 Punkte

6. McLaren 62 Punkte

7. Toro Rosso 47 Punkte

8. Haas 28 Punkte

9. Renault 8 Punkte

10. MRT 1 Punkt

Der Ferrari-Pilot hatte sichtlich Mühe, gute Miene zum misslungenen Spiel zu machen. "So ist der Sport, mal gewinnt man, mal verliert man", sagte Vettel und flüchtete sich ein wenig ratlos in Allgemeinplätze. Es sei natürlich kein ideales Wochenende für ihn und die Scuderia gewesen, aber man habe dennoch einen Schritt nach vorne gemacht: "Vom Speed her wäre Platz zwei drin gewesen." Den verfehlte allerdings auch sein Teamkollege Kimi Räikkönen als Fünfter deutlich.

Dennoch findet Vettel, dass der Saisonverlauf auf dem Papier schlechter aussieht, als er bisher tatsächlich war. "Es hängt immer davon ab, mit welchen Erwartungen man in die Saison geht", sagte er im Gespräch mit der "Bild am Sonntag": "Und wir hatten sehr hohe Erwartungen."
Arbeiten mit Herz statt Hirn
Mehr zum Thema

Mercedes holt Team-Titel in Japan: Hamilton patzt bei Rosbergs Triumph 09.10.16 Mercedes holt Team-Titel in Japan Hamilton patzt bei Rosbergs Triumph
Weltmeister provoziert in Suzuka: Hamilton, wortkarg und mit Hasenohren 06.10.16 Weltmeister provoziert in Suzuka Hamilton, wortkarg und mit Hasenohren
Verstappen rüpelt sich zum Alphatier: Red Bull droht das Mercedes-Problem 04.10.16 Verstappen rüpelt sich zum Alphatier Red Bull droht das Mercedes-Problem
"Sebastian lacht nicht mehr": Italien verliert das Vertrauen in Vettel 03.10.16 "Sebastian lacht nicht mehr" Italien verliert das Vertrauen in Vettel

Trotz aller Rückschläge hat Ferrari nach wie vor den zweiten Platz in der Konstrukteurs-WM hinter Mercedes im Visier. "Ich glaube immer noch, dass wir das in den letzten Rennen umbiegen können", sagte Vettel. Gemeint sind die Rennen in texanischen Austin am 23. Oktober, in Mexiko-Stadt am 30. Oktober, in Sao Paulo am 13. November und Abu Dhabi am 27. November. In Japan holte das Red-Bull-Duo aber erneut vier Zähler mehr als die Scuderia. 50 Punkte beträgt inzwischen der Vorsprung.

Von einem Streit mit Teamchef Maurizio Arrivabene wollte Vettel in Japan ebenfalls nichts wissen: "Wir haben dieselben Ziele, die wir mit derselben Akribie verfolgen." Der Italiener monierte dagegen in einem TV-Interview, Vettel beschäftige sich zu sehr mit Themen außerhalb seiner Verantwortung. "Er muss sich nur auf das Auto konzentrieren. Manchmal müssen wir ihn daran erinnern."

Dagegen ging der frühere Ferrari-Fahrer Eddie Irvine mit Maranello hart ins Gericht. Man sei mit dem Versuch, alle Schlüsselpositionen mit Italienern zu besetzen, krachend gescheitert, sagte der Nordire dem Portal motorsport-total.com: "Bei der Scuderia regieren die Italiener - und die arbeiten manchmal mehr mit dem Herzen als mit dem Kopf."

Quelle: n-tv.de , chr/dpa/sid
Benutzeravatar
Weltbookadmin47
Forum Admin
 
Beiträge: 7214
Registriert: 10.2014
Geschlecht:

VorherigeNächste

Zurück zu "2. Forum in Kategorie 2"

 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron