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Die H-Teams jubeln kollektiv - BVB feiert Traumstart, HSV schlägt den Fluc

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Aug 2017 20:24

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/fussball/BVB-f ... 91481.html
Samstag, 19. August 2017
Die H-Teams jubeln kollektiv - BVB feiert Traumstart, HSV schlägt den Fluch

Der Videobeweis klemmt zum Bundesliga-Start, die Dortmunder Tormaschine nicht. In Wolfsburg beschert sie dem BVB die Tabellenführung. Ebenfalls siegreich: Hamburgs "Pokaldeppen", die Augsburg niederringen. Auch Hertha, Hoffenheim und H96 jubeln.

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VfL Wolfsburg - Borussia Dortmund 0:3 (0:2)

Beim umjubelten Comeback von Weltmeister Mario Götze hat Borussia Dortmunds neuer Coach Peter Bosz eine erfolgreiche Bundesliga-Premiere gefeiert. Beim hilflosen VfL Wolfsburg gewann der DFB-Pokalsieger am ersten Ligaspieltag locker mit 3:0 (2:0). Götze bereitete das 1:0 durch Christian Pulisic (22.) vor. Marc Bartra erzielte in der ausverkauften Volkswagen Arena vor 30.000 Zuschauern das zweite Tor (27.) mit einem Traumschlenzer, Pierre-Emerick Aubameyang (60.) sorgte nach der Pause für die Entscheidung. Dortmund reichte eine clevere und konzentrierte Leistung, um die harmlosen und defensiv schwachen Gastgeber zu bezwingen.
Hertha-Held: Matthew Leckie traf beim Ligadebüt für Berlin doppelt.
Hertha-Held: Matthew Leckie traf beim Ligadebüt für Berlin doppelt.
(Foto: imago/Contrast)
Hertha BSC - VfB Stuttgart 2:0 (0:0)

Mit einer Mathew-Leckie-Show ist Hertha BSC in die neue Saison gestartet und hat Bundesliga-Rückkehrer VfB Stuttgart gleich die Grenzen aufgezeigt. Der Australier Leckie, der im Sommer für drei Millionen Euro nach Berlin gewechselt war, sorgte mit seinen beiden Toren (46. und 62. Minute) für den 2:0 (0:0)-Sieg des Hauptstadtclubs. Kurios: In der Vorsaison hatte der 26 Jahre alte Flügelspieler für Absteiger Ingolstadt nicht ein einziges Mal getroffen. Hertha verdiente sich vor 44.751 Zuschauern im Olympiastadion die ersten drei Saisonpunkte mit einer Tempoverschärfung und präziserem Spiel in der zweiten Hälfte.
1899 Hoffenheim - Werder Bremen 1:0 (0:0)

1899 Hoffenheim hat eine erfolgreiche Königsklassen-Generalprobe gefeiert. Das Team von Julian Nagelsmann setzte sich dank eines späten Tores von Andrej Kramaric mit 1:0 (0:0) gegen Werder Bremen durch. Der Hoffenheimer Joker traf in der 84. Spielminute mit einem abgefälschten Schuss für die Hoffenheimer, die seit dem 14. Mai vergangenen Jahres kein Bundesliga-Heimspiel mehr verloren haben. Damit holten sich die Hoffenheimer Selbstvertrauen für das Playoff-Rückspiel zur Champions League am Mittwoch beim FC Liverpool. Das Hinspiel hatte die TSG 1:2 (0:1) gegen das Team von Jürgen Klopp verloren.
Hamburger SV - FC Augsburg 1:0 (1:0)

Die Pokal-Pleite ist abgehakt, der Startfluch besiegt: Der Hamburger SV hat erstmals seit sieben Jahren die Bundesliga-Saison wieder mit einem Sieg begonnen. Im Duell der "Pokal-Deppen" setzten sich die Hanseaten gegen den FC Augsburg nach einem glanzlosen, aber kämpferisch überzeugenden Auftritt mit 1:0 (1:0) durch. Vor 49.449 Zuschauern im Volksparkstadion erzielte Nicolai Müller bereits in der achten Minute das Tor des Tages, verletzte sich aber beim anschließenden Torjubel und musste nach 15 Minuten raus. Sechs Tage nach der Pokalblamage beim Drittligisten Osnabrück gab der HSV trotz des Müller-Fauxpas' eine prompte Antwort auf dem Platz und hatte dabei auch das nötige Glück. Augsburg schlittert dagegen nach der Niederlage im DFB-Pokal beim 1. FC Magdeburg auf eine frühe Krise zu.
FSV Mainz - Hannover 96 0:1 (0:0)
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Erfolgreiches Bundesliga-Comeback für Hannover 96, missglücktes Debüt für Sandro Schwarz: Der Aufsteiger aus Niedersachsen hat durch ein 1:0 (0:0) beim FSV Mainz einen Einstand nach Maß in die neue Saison gefeiert - und sich dabei als Spielverderber für die Gastgeber erwiesen. Der neue FSV-Trainer Schwarz, Nachfolger des nach der vergangenen Runde entlassenen Martin Schmidt, musste bei seinem ersten Auftritt als Bundesliga-Coach gleich eine bittere Niederlage hinnehmen. Vor 28.279 Zuschauern besiegelte Martin Harnik (73.) den Auswärtscoup von Hannover, die damit seit acht Jahren in Bundesliga-Auftaktpartien ungeschlagen sind.
Videobeweis macht Probleme

Nachdem der Videobeweis im Auftaktspiel des FC Bayern gegen Bayer Leverkusen am Freitag in München einwandfrei funktioniert hatte, gab es in den Samstagspartien massive Probleme. Laut DFL kam der Video-Assistent aufgrund technischer Schwierigkeiten beim Dienstleister Hawkeye bei den Spielen Hoffenheim - Bremen, Hamburg - Augsburg und Hertha BSC - Stuttgart zunächst nicht zum Einsatz. In der zweiten Hälfte funktionierte der Video-Assistent in den Stadien in Hoffenheim und Berlin aber wieder. Bei allen Spielen konnten allerdings bei Abseits-Entscheidungen keine kalibrierten Linien erstellt werden. Die DFL bestellte den Hersteller für kommende Woche zum Rapport ein.

Fr., 18. Aug. 20:30 Uhr
München icon 3:1 (2:0) icon Leverkusen
Sa., 19. Aug. 15:30 Uhr
Mainz icon 0:1 (0:0) icon Hannover
Hamburg icon 1:0 (1:0) icon Augsburg
Hertha icon 2:0 (0:0) icon Stuttgart
Hoffenheim icon 1:0 (0:0) icon Bremen
Wolfsburg icon 0:3 (0:2) icon Dortmund
Sa., 19. Aug. 18:30 Uhr
Schalke icon 2:0 (1:0) icon Leipzig
So., 20. Aug. 15:30 Uhr
Freiburg icon -:- icon Frankfurt
So., 20. Aug. 18:00 Uhr
M'gladbach icon -:- icon Köln


Quelle: n-tv.de , cwo/dpa/sid
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WM-Vorsprung schrumpft zusammen - Hamilton siegt im Thriller von Spa vor V

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Aug 2017 18:24

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/formel1/Hamilt ... 03875.html
Sonntag, 27. August 2017
WM-Vorsprung schrumpft zusammen - Hamilton siegt im Thriller von Spa vor Vettel

Formel-1-Pilot Lewis Hamilton gewinnt in seinem Mercedes den Großen Preis von Belgien. Sebastian Vettel wird in einem Herzschlagfinale auf dem Kurs von Spa-Francorchamps im Ferrari Zweiter. Sein WM-Vorsprung beträgt nunmehr noch sieben Punkte.

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Erst gibt er sein emotionales Ja zu Ferrari, doch dann bleibt ihm das Happy End verwehrt: Der Deutsche Sebastian Vettel hat den ersten Schlagabtausch nach der Formel-1-Sommerpause gegen seinen großen WM-Rivalen Lewis Hamilton in einem wahren Thriller knapp verloren. Beim Großen Preis von Belgien in Spa-Francorchamps musste sich der Ferrari-Star am Tag nach seiner Vertragsverlängerung allein dem fehlerlosen Engländer geschlagen geben, der in seinem Mercedes-Silberpfeil in zahlreichen Windschattenduellen nicht zu überholen war.
Geschlagen: Sebastian Vettel im Ferrari.

Hamilton feierte seinerseits mit der Einstellung des "ewigen" Pole-Rekords von Rekordweltmeister Michael Schumacher am Samstag und seinem 58. Formel-1-Sieg in seinem 200. Grand Prix ein perfektes Wochenende. Vettel geht nach zwölf Saisonrennen mit nur noch sieben WM-Punkten Vorsprung auf den Engländer ins Ferrari-Heimspiel beim Großen Preis von Italien am kommenden Sonntag. Dritter in einem hochklassigen Rennen wurde Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo. Der Deutsche Nico Hülkenberg im Renault stellte mit Rang sechs sein bestes Saisonergebnis ein. Pascal Wehrlein musste seinen Sauber nach einem Defekt bereits nach der zweiten Runde abstellen und sagte später zerknirscht bei Sky, dass er nicht mehr glaube, "nächstes Jahr in einem Sauber zu sitzen".

Hamilton gewann den Start hauchdünn vor Vettel, der Engländer hatte seinen großen WM-Rivalen aber dann in der legendären Eau Rouge direkt hinter sich und konnte den Angriff des Deutschen am Ende der ersten langen Geraden abwehren. In der achten Runde war für einen guten Teil der mehr als 100.000 Zuschauer der Tag bereits gelaufen, als der von zahlreichen Landsleuten unterstützte Niederländer Max Verstappen mit seinem Red Bull kopfschüttelnd ausrollte. "Ich kann das nicht glauben", funkte der 19-Jährige. Es war bereits das sechste vorzeitige Aus für den jüngsten Grand-Prix-Sieger der Formel-1-Geschichte in dieser Saison.
Safety-Car-Phase sorgt für Spannung

Gar zum achten Mal nicht ins Ziel kam Ex-Weltmeister Fernando Alonso wegen eines neuerlichen Defekts an seinem McLaren-Honda. Nach den frühen Boxenstopps von Hamilton und Vettel noch im ersten Renndrittel änderte sich wenig am Bild an der Spitze. Neue Spannung kam auf nach einem Crash der Force-India-Teamkollegen Esteban Ocon und Sergio Perez in der 29. von 44 Runden. Nach dem Ausscheiden des Mexikaners brachte das Safety Car das Feld wieder zusammen. Hamilton und Vettel kamen in die Box, wobei sich der Heppenheimer den schnelleren, aber auch weniger langlebigen Reifensatz aufziehen ließ.
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Hamilton beschwerte sich am Funk lautstark: "Warum ist das Safety Car überhaupt draußen?". Dadurch war sein kleines Polster auf Vettel dahin. Das abschließende Herzschlagfinale war der Höhepunkt eines Wochenendes der Gänsehautmomente, das stark im Zeichen von Michael Schumacher stand. Fast auf den Tag 25 Jahre nach dessen erstem Sieg an gleicher Stelle am 30. August 1992 drehte dessen 18-jähriger Sohn Mick im Vorprogramm des Rennens mit dem ersten Weltmeister-Auto seines Vaters, dem Benetton-Ford B 194 aus dem Jahr 1994, eine Runde auf dem Ardennen-Kurs. Dabei trug der Formel-3-Pilot einen Helm, der auf der einen Seite sein eigenes Design und auf der anderen das seines Vaters aus dessen Anfangsjahren in der Formel 1 trug.

Am Samstag hatte Hamilton im Qualifying von Spa seine 68. Pole Position erzielt und war dadurch mit Schumacher an der Spitze dieses Rankings gleichgezogen. Als ihm eine Glückwunschbotschaft von Schumachers Ehefrau Corinna und der Familie überbracht wurde, hatte der sonst so coole Hamilton Tränen in den Augen und würdigte Schumacher als "Legende" und "Idol".

Quelle: n-tv.de , Marco Heibel, sid
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Hamilton hofft auf Magie - Vettel kündigt für Monza eine Attacke an

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Aug 2017 13:58

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/formel1/Vettel ... 08424.html
Mittwoch, 30. August 2017
Hamilton hofft auf Magie - Vettel kündigt für Monza eine Attacke an

Seit sieben langen Jahren schon warten die Tifosi in Monza auf den Heimsieg eines Ferrari-Fahrers. Sebastian Vettel will ihnen den Gefallen gerne tun. Im Europa-Finale der Formel 1 möchte er seinen WM-Widersacher Lewis Hamilton endlich wieder distanzieren.

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Im Königlichen Park von Monza will Sebastian Vettel die Herzen der Formel-1-Tifosi höher schlagen lassen. Sieben Jahre nach dem bisher letzten Heimsieg eines Ferrari-Fahrers möchte der Deutsche beim Europa-Finale am Sonntag (ab 14 Uhr bei RTL und im Liveticker bei n-tv.de) für die Scuderia erstmals auf dem Highspeed-Kurs ganz oben auf's Podest rasen. Im packenden WM-Zweikampf mit Mercedes-Mann Lewis Hamilton soll das Gewinnerpendel nun wieder zu Vettels Gunsten ausschlagen: "Es werden Kleinigkeiten den Unterschied ausmachen. Es heißt Attacke, dann sehen wir weiter."
"Wir haben den Wagen noch nicht da, wo wir ihn brauchen": Lewis Hamilton.
In der Fahrerwertung ist der Vorsprung des Deutschen nach Hamiltons Sieg in Belgien zwar wieder auf sieben Punkte geschmolzen. Aber kurz nachdem er seinen Vertrag bei Ferrari bis Ende 2020 verlängert hatte, gewann Vettel die endgültige Gewissheit, dass sein Dienstwagen selbst auf Mercedes-Paradestrecken auf Augenhöhe liegt. "Die Crux ist nach wie vor das Qualifying, um wirklich den Umbruch herbeizuführen. Das wissen wir, aber man sieht ja, da sind wir drauf und dran und kommen immer näher", sagte Vettel. "Wir haben bisher einen sehr guten Job gemacht, das ist uns aber nicht genug, wir wollen natürlich vorne sein."

Den Mercedes-Vorteil in der Qualifikation erkennt auch Hamilton. Sieben Poles sicherte sich der Brite in dieser Saison - mit 68 hat er seit dem Belgien-Grand-Prix genauso viele wie Michael Schumacher -, Vettel nur zwei. "Wir haben den Wagen noch nicht da, wo wir ihn brauchen", räumte Hamilton ein. "Offensichtlich liegt er toll in der Qualifikation, aber im Rennen kämpft er sich noch ab." Vettel kommen die Mercedes-Abstimmungsprobleme entgegen. In seinem dritten Jahr bei der Scuderia will er endlich die WM holen. In Monza hat der 30-Jährige dreimal gewonnen. 2008 raste er als Youngster für Toro Rosso zu seinem ersten Erfolg in der Formel 1 überhaupt, im Red Bull jubelte er 2011 und 2013.
"Bin mental ein bisschen vorsichtig"

Der bisher letzte Ferrari-Fahrer, der für die Scuderia im Autodromo Nazionale di Monza Jubelstürme auslöste, war Fernando Alonso. Vettel will die Sehnsucht der Ferraristi nun stillen. "Ich freue mich auf das Heimrennen", sagte er vor dem 13. von 20. Saisonläufen. Mercedes reist mit einer gehörigen Portion Skepsis in den Norden von Mailand.
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"Ich bin mental ein bisschen vorsichtig, weil wir demnächst nicht immer die Schnellsten sein werden. Ich versuche herauszufinden, wie ich es schaffen kann, meine Jungs zu motivieren, dass sie in die nächsten acht Rennen ein bisschen mehr Magie bringen, damit wir gewinnen", sagte Hamilton. Zauberei beim Formel-1-Branchenprimus der vergangenen drei Jahre? Ferrari hat zu den Silberpfeilen aufgeschlossen. Diese Erkenntnis treibt die Scuderia an, für Mercedes ist sie gleichsam Ansporn.

"Unser Job besteht darin, Druck zu machen, den Wagen so gut wie möglich aussehen zu lassen und unser ganzes Potenzial bis zum Ende der Saison abzurufen", betonte Motorsportchef Toto Wolff. In Italien sah der Mercedes in den vergangenen drei Jahren sehr gut aus. Nico Rosberg gewann 2016, Hamilton 2014 und 2015. Zudem stand der heute 32-Jährige auch 2012 auf dem Treppchen ganz oben. "Um oben zu sein, wird uns allen alles abverlangt werden", prognostizierte Hamilton. Vettel wird das nicht anders sehen.

Quelle: n-tv.de , Martin Moravec, dpa
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Mercedes dominiert in Monza - Vettel droht nächste Heimspiel-Enttäuschung

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Sep 2017 22:51

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/formel1/Vettel ... 13680.html
Freitag, 01. September 2017
Mercedes dominiert in Monza - Vettel droht nächste Heimspiel-Enttäuschung

Ein Training ist ein Training, doch die Erkenntnis aus den ersten Runden in Monza ist für Sebastian Vettel und seine Ferrari-Crew ernüchternd: Statt dem geplanten Angriff auf Mercedes gibt's vom Formel-1-Rivalen eine amtliche Watsch'n.

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Ferrari-Star Sebastian Vettel scheint beim Formel-1-Heimspiel der Scuderia in Monza schlechte Karten im Kampf gegen Mercedes zu haben - trotz angekündigter Attacke. Denn die Silberpfeile dominierten das Training zum Großen Preis von Italien augenscheinlich nach Belieben. Die Tagesbestzeit legte Valtteri Bottas (1:21,406 Minuten) hin, der Finne war dabei knapp schneller als Vettels Titelrivale Lewis Hamilton (0,056) im zweiten Mercedes. Vettel selbst wurde Dritter (0,140). Dabei konnte der WM-Spitzenreiter auf einer Runde seinen riesigen Rückstand vom Vormittag auf Hamilton (1,115 Sekunden) zwar deutlich verkürzen, bei den Rennsimulationen war der Brite aber teilweise mehr als eine halbe Sekunde schneller.

Damit deutet sehr viel darauf hin, dass Mercedes auch im vierten Jahr hintereinander auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke den Ton angibt. Ferrari wartet hingegen seit 2010 auf einen Heimsieg. "Es war heute kein ganz so guter Tag. Es gibt noch viel zu tun", sagte Vettel. Er bleibt aber optimistisch: "In Monza ist wichtig, dass man Vertrauen ins Auto hat, das fehlt noch ein bisschen. Wenn wir das für morgen hinkriegen, werden wir hier sehr gut unterwegs sein." Hamilton sprach von einem "guten Tag" und erklärte weiter: "Es geht nur um Kleinigkeiten bei der Performance, wie es scheint. Aber es sieht so aus, dass uns hier wie im letzten Rennen ein enger Kampf mit Ferrari erwartet."
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Renault-Pilot Nico Hülkenberg wurde Zwölfter (+1,866), Pascal Wehrlein kam im Sauber nicht über den 20. und letzten Rang (+3,817) hinaus. Wenn das Kräfteverhältnis an der Spitze so bleibt, würde sich der WM-Kampf weiter zuspitzen: Gewinnt Hamilton am Sonntag (14 Uhr bei RTL und im Liveticker bei n-tv.de) vor Vettel, stünde es in der Meisterschaft sieben Rennen vor dem Saisonende nach Punkten 238:238.
Fällt der Pole-Rekord?

Schiebt sich noch ein Konkurrent zwischen die beiden Rivalen, würde Hamilton gar ausgerechnet beim Ferrari-Heimspiel erstmals in diesem Jahr die alleinige WM-Führung übernehmen. Der Engländer kann zudem im Qualifying am Samstag den "ewigen" Pole-Rekord auf 69 schrauben und damit Rekordweltmeister Michael Schumacher distanzieren, mit dem er erst in der Vorwoche im belgischen Spa gleichgezogen war.

Zumindest droht Vettel wohl keine Gefahr durch Red Bull. Der frühere Weltmeister-Rennstall tauschte an beiden Autos zahlreiche Motorkomponenten aus. Der Australier Daniel Ricciardo wird damit im Rennen um 20 Startplätze zurückversetzt, der frustrierte Youngster Max Verstappen aus den Niederlanden um 15. Auch die Spanier Fernando Alonso (McLaren-Honda/35 Plätze zurück) und Carlos Sainz jr. (Toro Rosso/mindestens zehn Plätze) starten von weit hinten.

Quelle: n-tv.de , tno/sid
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DFB-Team siegt in Tschechien - Hummels' Maßarbeit rettet Löw-Experiment

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Sep 2017 23:05

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/Hummels-Massar ... 14018.html
Freitag, 01. September 2017
DFB-Team siegt in Tschechien - Hummels' Maßarbeit rettet Löw-Experiment

Bundestrainer Joachim Löw setzt in der WM-Qualifikation gegen Tschechien auf eine taktisch offensivere Formation. Die Umsetzung beim Sieg in Prag ist gewohnt ballsicher, aber nicht kreativer. Am Ende bringt eine Standardsituation die wichtigen drei Punkte.

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Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat beim Qualifikationsspiel gegen Tschechien durch einen 2:1-Erfolg (1:0) einen weiteren Schritt in Richtung Weltmeisterschaft 2018 geamcht. Vor 20.000 Zuschauern erzielten Timo Werner (4.) und Mats Hummels (88.) die Treffer für die deutsche Elf. Den zwischenzeitlichen Ausgleich markierte Bundesligalegionär Vladimir Darida (78.).

Für Joachim Löw war das Spiel gegen Tschechien ein Experiment der offensiveren Sorte. Im Gegensatz zum Confed Cup rückte der Bundestrainer von der Dreierkette mit zwei offensiven Außenverteidigern ab. Timo Werner und Lars Stindl starteten als Doppelspitze, Mesut Özil, Thomas Müller und Julian Brandt bildeten die Dreier-Offensivreihe dahinter. Einziger Sechser war Toni Kroos vor einer Viererkette.
Timo Werner spitzelt den Ball an Tschechiens Keeper zum 1:0 vorbei.
Timo Werner spitzelt den Ball an Tschechiens Keeper zum 1:0 vorbei.
(Foto: dpa)

Die angriffslustige Ausrichtung machte sich gleich in der 4. Minute bemerkbar, als Mats Hummels nach Ballgewinn an der Mittellinie zu Özil weiterleitete, der mit einem feinen Pass Werner bediente und der Leipzig-Stürmer gedankenschnell vollendete.

15 Minuten später hätte Stindl bereits auf 2:0 stellen können, doch er scheiterte aus kurzer Distanz an Tschechiens Torwart Tomas Vaclik - den Nachschuss vergab Kroos anschließend. Den Tschechen ergaben sich zwar immer wieder Räume, die Kroos hinter der ersten Mittelfeldreihe im Alleingang nicht schließen konnte, doch der Abschluss von Tomas Kalas (16.) war die einzig nennenswerte Chance der Hausherren im ersten Durchgang. Nach viel Ballbesitz, aber ohne größere Chancen für das DFB-Team, gingen beide Teams in die Pause.
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Am Spielverlauf änderte sich in der zweiten Halbzeit wenig. Deutschland diktierte das Tempo ohne selbst echten Zug in die eigenen Aktionen zu bekommen. Gegen die Fünfer-Abwehrreihe der Tschechen war meistens am Strafraum Schluss.

Entlastung konnte die Elf von Karel Jarolim nur zu selten schaffen, bis sich Vladimir Darida von Hertha BSC in der 78. Minute dann doch ein Herz fasste und den Ball aus rund 25 Metern unhaltbar in den Winkel beförderte.

Dass es am Ende dann doch zu drei Punkten reichte, war Mats Hummels zu verdanken. Nach einer präzisen Freistoßflanke durch Kroos fand auch der deutsche Innenverteidiger per Kopf den Torknick und sicherte der deutschen Mannschaft damit immerhin den Playoff-Platz.

Quelle: n-tv.de , mba
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Sieg und WM-Führung - Hamilton verpasst Vettel doppelte Watsch'n

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Sep 2017 21:14

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http://www.n-tv.de/sport/formel1/Hamilt ... 14906.html
Sonntag, 03. September 2017
Sieg und WM-Führung - Hamilton verpasst Vettel doppelte Watsch'n

Von der Pole Position zum Sieg: Mercedes-Pilot Lewis Hamilton gewinnt das Formel-1-Rennen von Monza. Durch den sechsten Saisonerfolg übernimmt der Brite die WM-Führung von Sebastian Vettel. Der Pechvogel des Wochenendes bleibt Max Verstappen.

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Lewis Hamilton hat Sebastian Vettel mit einer perfekten Vorstellung im Ferrari-Mekka zum ersten Mal in diesem Jahr die WM-Führung entrissen. Der deutsche Formel-1-Pilot kam zum 70. Geburtstag der Scuderia beim Großen Preis von Italien nicht über den dritten Platz hinaus. Den Sieg sicherte sich der neue Pole-Rekordinhaber Hamilton vor seinem Mercedes-Teamkollegen Valtteri Bottas. Als erster Pilot gelangen dem Briten in der laufenden Saison damit zwei Siege nacheinander, sieben Tage zuvor hatte er ebenfalls von der Pole Position aus in Spa-Francorchamps gewonnen.
Das Ergebnis von Monza

1. Hamilton (Mercedes) 1:15:32 Stunden
2. Bottas (Mercedes) + 4,471 Sekunden
3. Vettel (Ferrari) + 36,317 Sekunden
4. Ricciardo (Red Bull) + 40,335
5. Räikkönen (Ferrari) + 1:00,082 Minuten
6. Ocon (Force India) + 1:11,582 Minuten
7. Stroll (Williams) +1:14,156 Minuten
8. Massa (Williams) + 1:14,834 Minuten
9. Perez (Force India) 1:15,276 Minuten
10. Verstappen (Red Bull) + eine Runde


Vettel büßte binnen zwei Rennen seinen 14-Punkte-Vorsprung ein, mit dem er sich in die Sommerpause verabschiedet hatte. Sein Trost: In zwei Wochen wartet mit dem Stadtkurs von Singapur beim Nachtrennen eine Strecke, die dem neuen Ferrari entgegenkommen sollte. Nach 13 von 20 Rennen ist der viermalige Weltmeister aber erstmal der Jäger mit drei Punkten Rückstand, der dreimalige Champion Hamilton der Gejagte.
Die maximale Dominanz

Für Vettel gab es vom Erlöschen der Roten Ampeln an nur ein Ziel: Unbedingte Aufholjagd zur Schadensbegrenzung nach der völlig verkorksten Regen-Qualifikation. Nur dank diverser Strafen rückte der 30 Jahre alte Heppenheimer letztlich noch bis auf Startrang sechs vor. Als es losging, konnte Vettel aber erstmal keine Plätze gut machen. Immerhin: Er hielt sich auch aus möglichen Karambolagen raus auf dem Weg zur Schikane rund 700 Meter nach der Startlinie.
Feiermeister.

An der Spitze verteidigte Hamilton in seinem 201. Grand Prix souverän seine Rekordpole - mit der 69. in seiner Karriere überbot der Brite die bis Samstag gemeinsam mit Michael Schumacher gehaltene Bestmarke. Schon bei seinen Monza-Siegen 2012, 2014 und 2015 hatte Hamilton von Startplatz eins gewonnen. Sein diesjähriger Sieg im Reich von Ferrari hätte kaum deutlicher ausfallen können - er kam 36,3 Sekunden vor Vettel ins Ziel. Dessen Landsmänner Nico Hülkenberg im Renault und Pascal Wehrlein im Sauber wurden 13. und 16.

Vettel versuchte alles, und reihte sich nach acht von 53 Runden auf dem Highspeed-Kurs hinter Hamilton und Bottas ein. Der Finne war mit der Mercedes-Power binnen kürzester Zeit von Startrang vier an Esteban Ocon im Force India und dem 18-jährigen Lance Stroll im Williams vorbeigerast. Ein packendes Duell mit Kimi Räikkönen im zweiten Ferrari hatte Bottas mit einem spektakulären Manöver auf der Außenbahn noch in Runde eins für sich entschieden. Und der Finne, Nachfolger des zurückgetretenen Weltmeisters Nico Rosberg, erledigte seinen Part im Königlichen Park von Monza wie Hamilton erstklassig.
Bottas "schützt" Hamilton
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Der 28-Jährige, der seit seinem fünften Rang in Spa vor einer Woche raus ist aus dem direkten WM-Kampf, war es, den Vettel unbedingt hätte überholen müssen, um im Klassement zumindest punktgleich mit Hamilton an der Spitze zu bleiben. 25 Punkte bekommt ein Grand-Prix-Sieger, der Zweite 18, der Dritte 15. Vettel war mit sieben Punkten Vorsprung in das Rennen gestartet. An seinem eigenen finnischen Kollegen Räikkönen kam Vettel ohne Probleme vorbei, an Bottas kam er nicht ran. Weiterer Druck drohte zumindest für Vettel von hinten nicht. Das auf die Startpositionen zwei und drei gefahrene Red-Bull-Duo Max Verstappen und Daniel Ricciardo hatte wegen Strafversetzungen von den Plätzen 13 und 16 antreten müssen.

Verstappen blieb im Rennen das Pech treu: Ein ungestümes Manöver von Felipe Massa im Williams zerstörte den linken Vorderreifen, ein früher Boxenstopp machte alle Hoffnungen auf einen der vorderen Plätze beim bereits sechsmal in diesem Jahr ausgeschiedenen Verstappen zunichte. Ricciardo versuchte alles, kam letztlich trotz einer furiosen Fahrt auch nicht an Vettel ran. Hamilton blieb für alle außer Reichweite. Auch für Vettel, der 2008 seinen ersten Grand-Prix-Sieg im Toro Rosso in Monza gefeiert hatte, im Ferrari aber weiter auf den Heimerfolg wartet. Seit 2010 gewann die Scuderia in Monza nicht mehr.

Quelle: n-tv.de , tno/sid/dpa
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Defensiv in die K.o.-Runde - DBB-Team zermürbt Italien

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Sep 2017 23:23

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/DBB-Team-zermu ... 18832.html
Dienstag, 05. September 2017
Defensiv in die K.o.-Runde - DBB-Team zermürbt Italien

Viertes Spiel, dritter Sieg: Die deutschen Basketballer stehen bei der Europameisterschaft in Israel im Achtelfinale. Gegen Italien treibt NBA-Jungstar Dennis Schröder das Team trotz einer Verletzung zu einer defensiven Glanzleistung.

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Trotz einer schmerzhaften Handverletzung hat Dennis Schröder die deutschen Basketballer gegen Italien vorzeitig ins EM-Achtelfinale geführt. Das Team um den NBA-Jungstar bezwang die Squadra Azzurra mit einer Defensivgala in Tel Aviv mit 61:55 (29:29) und steht erstmals seit zehn Jahren wieder in der K.o.-Runde einer Europameisterschaft. Der angeschlagene Schröder war mit 17 Punkten zum vierten Mal bester deutscher Werfer. Im 15. EM-Duell mit Italien war es erst der dritte Sieg.
Video http://www.n-tv.de/mediathek/videos/spo ... 18165.html
Zuckerpässe und Monsterdunk: Basketballstars sorgen für atemberaubende EM-Action
05.09.17 – 01:22 min

Zuckerpässe und Monsterdunk Basketballstars sorgen für atemberaubende EM-Action

Zuletzt hatte die deutsche Nationalmannschaft 2007 zur Blütezeit von Superstar Dirk Nowitzki ein K.o.-Spiel erreicht. Am Mittwoch (13.45 Uhr/Telekom Sport) geht es für das deutsche Team zum Abschluss der Vorrunde gegen Litauen um den Gruppensieg und damit eine Top-Ausgangslage für die Endrunde in Istanbul.

In das Spiel gegen Italien startete Schröder mit einem Tapeverband über den Schnittverletzungen an der angeschlagenen linken Hand. "Es tut weh, wenn ich mich abstütze. Aber wir müssen ja noch ein paar Spiele gut spielen - das hat erst mal Vorrang", sagte der 23-Jährige.
Hoher Besuch aus der NBA

Das deutsche Team zeigte zunächst keine Nachwirkungen der bitteren Niederlage gegen Israel, bei dem es einen 16 Punkte Vorsprung im Schlussabschnitt verspielte. Defensivspezialist Karsten Tadda versenkte zu Beginn gleich zwei Dreipunktewürfe und versuchte in der Verteidigung den italienischen Topstar Marco Belinelli zu bremsen.

Früher als in den ersten drei Partien ging Schröder Mitte des ersten Viertels beim Stand von 8:10 auf die Bank, die Ersatzspieler machten ihren Job aber wie schon zuvor bestens. Es entwickelte sich eine defensiv geprägte Partie gegen die von Ettore Messina gecoachte Squadra Azzurra. Der 57-Jährige agiert in der NBA bei den San Antonio Spurs als Assistent von Erfolgstrainer Gregg Popovich, der das Spiel aus der ersten Reihe in der Tel Aviv Arena verfolgte.
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NBA-Neuling Daniel Theis bestätigte seinen Formanstieg bei diesem Turnier. Er sorgte mit einem Dreier und anschließenden Freiwurf zum 24:19 für die höchste deutsche Führung der ersten Halbzeit. Aber vor allem das Star-Trio Belinelli, Luigi Datome und der frühere Bamberger Nicolo Melli hielten Italien im Spiel.
Schröder legt Verband ab

Kurz vor der Pause sorgte Schröder mit unbändigem Willen und Zug zum Korb für den 29:29-Ausgleich - in die zweite Halbzeit startete der Aufbauspieler der Atlanta Hawks ohne Verband an der Hand. Gegen die starke italienische Verteidigung tat er sich aber weiter schwer - Melli blockte seinen Korblegerversuch, anschließend verlor er zum fünften Mal den Ball.

Offensiv überzeugte vor allem Voigtmann. Er erzielte mit einem der seltenen erfolgreichen Dreier das 41:37 kurz vor Ende des dritten Viertels. Auch im Schlussabschnitt lief bei Italien kaum noch etwas zusammen - langsam aber sicher zog das deutsche Team davon. Mit einem getroffenen Sprungwurf sorgte Schröder beim 56:47 bereits drei Minuten vor Ende für die Vorentscheidung.

Quelle: n-tv.de , chr/dpa
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Operation "Unfair Play" - Waren die Sommerspiele in Rio gekauft ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Sep 2017 07:28

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/Waren-die-Somm ... 18415.html
Operation "Unfair Play" - Waren die Sommerspiele in Rio gekauft ?

Gut ein Jahr nach den Olympischen Spielen in Rio droht dem Weltsport das nächste Korruptionsbeben. Wegen vermeintlichen Stimmenkaufs setzt die Polizei bei einer Razzia Teile der obersten Funktionärsriege fest. Es gibt eine heiße Spur zum umstrittenen Lamine Diack.

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Eine "ausgetüftelte und komplexe Korruptions-Verflechtung" mit Brasiliens NOK-Präsident an der Spitze: Nach einer Großrazzia in Rio de Janeiro ist Carlos Arthur Nuzman neben dem bereits in Haft sitzenden Ex-Gouverneur Sergio Cabral mehr denn je in den Verdacht geraten, mit Schmiergeldzahlungen die Sommerspiele 2016 an den Zuckerhut geholt zu haben. In aller Herrgottsfrühe klopften Justizbeamte bei Nuzman an die Tür, stellten vermeintliches Beweismaterial sicher und bestellten den Chef des Comitê Rio 2016 bereits für den Vormittag zum Verhör auf die Wache.
Verdächtig: Carlos Arthur Nuzman.

Der 75-Jährige musste zudem seinen Reisepass abgeben und darf das Land nicht verlassen. Gleichzeitig wurde auch der Sitz des Olympia-OK durchstöbert. Rund 70 Beamte waren im Einsatz, um zwei Haftbefehle zu vollstrecken und insgesamt elf Hausdurchsuchungen vorzunehmen. Nuzmans Anwalt Sergio Mazzillo stritt alle Vorwürfe gegen seinen Mandanten zurück: "Wir haben noch keinen Einblick in die Akten. Aber ich kann schon jetzt versichern, dass er keine Unrechtmäßigkeiten begangen hat. Leider läuft hier ein mediales Spektakel ab."

Im Visier hat die Operation "Unfair Play" dabei auch den Groß-Unternehmer Arthur Soares, in Rio wegen seines Einflusses in höchste politische Kreise nur "König Arthur" genannt. Während der 57-Jährige sich wohl in seinem US-Wohnsitz in Miami aufhält und bereits bei Interpol auf der Fahndungsliste steht, ist seine ehemalige Geschäftspartnerin Eliane Calvacante in Rio dingfest gemacht worden.

Das Paar soll wenige Tage vor der Vergabe der 31. Olympischen Sommerspiele im Oktober 2009 Papa Massata Diack aufgesucht und dem Sohn des höchst umstrittenen Sportfunktionärs Lamine Diack, dem damals als Präsident des Leichtathletik-Weltverbandes stimmberechtigten Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), 1,5 Millionen Dollar ausgezahlt haben. Ausdrücklich auf Geheiß von Sergio Cabral, zu jener Zeit Ministerpräsident des Bundeslandes Rio, seit November 2016 wegen Korruption selber in Haft.
Ritualisierter Prozess?

Dabei sollte Cabral, wie zwischen den beiden üblich, zunächst das Schmiergeld selber für die Vergabe eines öffentlichen Auftrages bekommen. Doch "König Arthur" erhielt die Anweisung, die zwei Millionen Dollar an afrikanische IOC-Mitglieder für Stimmen zugunsten Rios zu zahlen. Bereits im März hatte die französische Zeitung "Le Monde" berichtet, dass der frühere Leichtathletik-Star Frankie Fredericks 500.000 Dollar eingestrichen haben soll. Die Staatsanwaltschaft in Rio sieht es als erwiesen an, dass Nuzman dabei "der verantwortliche Vermittler war, um die interessierten Parteien zusammenzubringen, den Kontakt herzustellen und die Verbindungen zu ölen, um den Mechanismus der Schmiergeldzahlungen von Cabral direkt an afrikanische IOC-Mitglieder zu organisieren."
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FILE - In this Monday, Aug. 3, 2015 file photo, International Olympic Committee President Thomas Bach speaks at a press conference after the 128th IOC session in Kuala Lumpur, Malaysia. On Monday, July 18, 2016 WADA investigator Richard McLaren confirmed claims of state-run doping in Russia. (AP Photo/Joshua Paul, File) 05.02.17 "Fifa und IOC beide Mafia-ähnlich" FBI greift in Olympia-Ticketskandal ein
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Die von der französischen Justiz ausgelöste und vor Ort von Beamten aus Paris begleitete Untersuchung sei bereits vor neun Monaten eingeleitet worden. Die Zahlungen erfolgten entweder bar, über Scheingeschäfte oder per Vergütung persönlicher Auslagen, wobei vor allem ein Geschäftskonto von Soares auf den Karibikinseln Antigua und Barbuda genutzt wurde. Die Haftbefehle wurden wegen "Indizien für Korruption, Geldwäsche und krimineller Organisation" erlassen.

Der französischen Staatsanwaltschaft liegt eine Zeugenaussage vor, wonach Nuzman die russische Staatsbürgerschaft im Gegenzug für seine Stimme zugunsten Sotschis bei der Vergabe der Winterspiele 2014 erhalten habe. Um eine mögliche Flucht Nuzmans nach Russland zu vermeiden und sich damit der Strafverfolgung in Brasilien zu entziehen, sei sein Reisepass einkassiert worden. Rio hatte am 2. Oktober 2009 den Zuschlag zur Ausrichtung der 31. Olympischen Sommerspiele bekommen. Im ersten Wahldurchgang lagen die Brasilianer dabei mit 26 Stimmen hinter Madrid (28) noch auf Platz zwei, stachen in den folgenden beiden Runden aber die spanische Hauptstadt sowie am Ende Japans Metropole Tokio (mit 66:32 Stimmen) aus. Zuvor war der hoch gehandelte US-Bewerber Chicago gleich zum Auftakt ausgeschieden.

Quelle: n-tv.de , Heiner Gerhardts, sid
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McLaren will Zukunft ohne Honda - Formel 1 plant riesigen Motor-Kuhhandel

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Sep 2017 13:47

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/formel1/Formel ... 28843.html
Dienstag, 12. September 2017
McLaren will Zukunft ohne Honda - Formel 1 plant riesigen Motor-Kuhhandel

Fernando Alonsos Meckerei über den schlechten Honda-Motor könnte sich auszahlen: McLaren will in der Königsklasse künftig auf Renault-Motoren setzen. Dafür muss aber Toro Rosso auf Renault verzichten - und die Folgen für die Formel 1 reichen noch weiter.

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Fernando Alonso hat in den letzten knapp drei Jahren getan, was er konnte. Als der zweimalige Formel-1-Weltmeister merkte, dass die Neuauflage der einstigen Traumkombination McLaren-Honda zur Lachnummer wurde, trieb der stolze Spanier mit bemerkenswerter Akribie immer wieder Keile zwischen "sein" Team und den ungeliebten Motorenpartner. Er beschimpfte das schwache Honda-Aggregat als "GP2-Motor", bezeichnete das Rennen in Belgien als "Test" oder spottete über einen Top-Speed, in dem "andere eine Auslaufrunde fahren".

Nun hat Alonso sein Ziel offenbar erreicht: Zwischen McLaren und Honda ist am Jahresende Schluss. Im Rahmen des Großen Preises von Singapur (Sonntag, 14 Uhr im n-tv.de-Liveticker und bei RTL) soll offiziell werden, was im Paddock ein offenes Geheimnis ist. Und der 36-Jährige, der immer noch als einer der besten Fahrer im Feld gilt, könnte ab 2018 mit einem Renault-Motor im Heck vielleicht doch noch bei McLaren glücklich werden.

"Ich kann bestätigen, dass es Gespräche mit McLaren gibt. Sie sind auf uns zugegangen, weil sie für ihre Zukunft etwas ändern wollen", sagte Renault-Berater Alain Prost, 1989 Weltmeister mit McLaren-Honda, am Rande des Rennens in Monza. Dabei geht es bei dem Deal nicht bloß um die Unterschriften zweier zukünftiger Partner. Fast die halbe Branche ist involviert.
Auch Red Bull könnte wechseln
Carlo Sainz jr. wiederum soll von Toro Rosso zu Renault wechseln.

Ein kurzer Abriss: Renault muss als Motorenhersteller in der Formel 1 in der Lage sein, mindestens drei Teams auszurüsten, hat nach eigenen Aussagen aber nicht die Kapazitäten für ein viertes. Neben seinem eigenen Werksteam beliefert Renault derzeit Red Bull und dessen Tochterteam Toro Rosso. Damit auch McLaren einen Renault-Motor bekommen kann, muss sich Renault also von einem Rennstall trennen.

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge sollen McLaren und Toro Rosso 2018 die Motorenpartner wechseln. Damit Renault auch etwas davon hat, soll Toro-Rosso-Fahrer Carlos Sainz jr. bereits beim übernächsten Rennen in Malaysia zu den Franzosen wechseln und dort Jolyon Palmer ablösen, der im Teamduell mit Nico Hülkenberg auf verlorenem Posten steht.

Das fröhliche Geschacher muss damit aber noch nicht zu Ende sein: Wenn das Experiment mit Toro Rosso und Honda glückt, könnte auch Red Bull mittelfristig zu den Japanern wechseln. Der frühere Weltmeister-Rennstall ist seit Beginn der Turbo-Hybrid-Ära 2014 mit den Aggregaten von Renault nämlich alles andere als zufrieden. Red Bull hatte vor zwei Jahren schon einmal die Scheidung von Renault forciert, aber nicht den begehrten Mercedes-Motor bekommen - und musste letztlich reumütig sowie zu einem deutlich höheren Preis doch wieder Power Units von Renault beziehen.
Honda zahlt bislang Alonsos Gehalt
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Einen höheren Preis dürfte künftig auch McLaren zahlen. Honda ist immerhin Partner und zahlt viele Rechnungen, nicht zuletzt das auf mindestens 30 Millionen Euro geschätzte Jahresgehalt von Alonso. Weiterhin würde Toro Rosso künftig den Entwicklungszuschuss von Honda erhalten, während McLaren für die Renault-Motoren selbst aufkommen müsste. Das Team hat aber kaum eine andere Wahl: Alonso ist nicht nur der Hoffnungsträger auf bessere Zeiten, an den Verbleib des Spaniers sind auch einige Sponsorenverträge bei McLaren geknüpft.

Alonso hat sich übrigens noch nicht zu seiner Zukunft bekannt. Drei Jahre ohne echten Wettbewerb seien für McLaren aber "das Limit", sagte er mehr als einmal. Zuletzt erklärte er: "McLaren wird eine Lösung finden." Eine persönliche Entscheidung hatte er für September versprochen. Vielleicht gibt es ja auch in dieser Frage bereits in Singapur etwas zu verkünden.

Quelle: n-tv.de , Christopher Köster, sid
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Hamilton muss ums Podium kämpfen - Vettels "Wunderrunde" schockt Mercedes

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Sep 2017 01:01

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/formel1/Vettel ... 37192.html
Samstag, 16. September 2017
Hamilton muss ums Podium kämpfen - Vettels "Wunderrunde" schockt Mercedes

Eine famose Runde beschert Ferrari-Star Sebastian Vettel beim Formel-1-Rennen in Singapur die Pole vor den starken Red Bulls. Trotz der Probleme im Training hat Vettel nun beste Chancen, Mercedes-Rivale Hamilton wieder die WM-Führung zu entreißen.
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Sebastian Vettel hat in der K.o.-Spätschicht von Singapur den Angriff von Red Bull nervenstark abgewehrt und sich im WM-Duell mit Lewis Hamilton in eine optimale Ausgangslage manövriert. Als die Box dem deutschen Ferrari-Piloten noch im Wagen für Startplatz eins an diesem Sonntag gratulierte, schrie der viermalige Formel-1-Weltmeister seine Freude heraus und bedankte sich überglücklich bei seinem Team. "Ich bin noch voll Adrenalin, was ich auch immer sage, macht wohl keinen Sinn", meinte der Heppenheimer danach beim Interview auf dem Asphalt.
Video http://www.n-tv.de/mediathek/videos/Es- ... 37221.html
Christian Danner zum F1-Qualifying: "Es gab einen überragenden Sebastian Vettel"
16.09.17 – 00:56 min

Wie groß der Druck auf Singapur-Favorit Vettel war, wurde mit jedem Wort deutlich. Es war seine dritte Pole in diesem Jahr, die 49. seiner Karriere. Es war aber vor allem eine eminent wichtige auf dem Weg zu seinem fünften WM-Titel: WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton schaffte es im Mercedes nur auf den fünften Platz. Zwischen Vettel, der drei Punkte Rückstand im WM-Klassement auf Hamilton aufholen muss, und den Briten schoben sich Max Verstappen und Daniel Ricciardo im Red Bull sowie Vettels Ferrari-Teamkollege Kimi Räikkönen.
"Abstand ist einfach zu groß"

In der Box der Silberpfeile schüttelte Teamchef Toto Wolff enttäuscht den Kopf, die Miene von Teamoberaufseher Niki Lauda war entsprechend. "Unser Abstand ist einfach zu groß", betonte Lauda. Hamilton lag 0,635 Sekunden hinter Vettel. "Es ist schwer, aufs Podium zu kommen", meinte Lauda. Er attestierte Vettel eine "Wunderrunde". "Ich weiß nicht, wo Ferrari den Speed hergeholt hat", meinte Hamilton, der seinen Teamkollegen Valtteri Bottas auf Position sechs neben sich stehen haben wird, Siebter wurde Nico Hülkenberg im Renault.

Diesmal ging es vom ersten Training an nicht nur um den Zweikampf Vettel vs. Hamilton. Diesmal gehörte auch Red Bull zum Kreis der Topfavoriten. In allen drei Übungssessions war Vettels Ex-Team die Bestzeit (2x Ricciardo, 1x Verstappen) gefahren, Vettel hingegen hatte teilweise unerwartete Probleme. Also blickten auch um 21 Uhr Ortszeit alle gebannt auf das niederländisch-australische Duo, das die WM-Widersacher auf dem engen Stadtkurs herausfordern wollte.
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Und um in Singapur zu gewinnen, ist die Pole eine mitentscheidende Voraussetzung. In den neun Rennen wurde siebenmal der Pilot von Startplatz eins auch als Erster abgewunken. Vettel allein trug drei Siege von der Pole dazu bei. Insgesamt gewann der mittlerweile 30-Jährige den Grand Prix schon viermal. In der K.o.-Ausscheidung sah es zunächst aber nicht gut aus für Vettel. Vorne leisteten sich Verstappen und Ricciardo ein Tausendstelsekunden-Zweikampf um Platz eins, Hamilton war zumindest in Schlagweite.
Wehrlein fährt hinterher

Ganz raus war nach den ersten 18 Minuten mal wieder Pascal Wehrlein. Der 22-Jährige wurde in seinem Sauber Vorletzter. Das Problem für alle: Eine schnelle erste Runde musste schnell her pro Durchgang, zu groß war die Gefahr, durch Unfälle von Rivalen entscheidend eingebremst zu werden. Gegen Ende der drei Zeitabschnitte galt es aber, diese beste Rundenzeit noch mal zu unterbieten. Und Vettel legte vor, fuhr zunächst eine halbe Sekunde schneller als Hamilton.

Nur schoben sich Verstappen und Ricciardo auch im zweiten K.o.-Durchgang vor Vettel. Als es drauf ankam, war Vettel zur Stelle. 1:139,491 Minuten und damit deutliche 0,323 Sekunden vor Verstappen. "Ich war so erleichtert", betonte Vettel, der in Singapur angesichts der danach folgenden Strecken mit vermutlichen Vorteilen für Mercedes gehörig unter Druck steht im WM-Duell. Nebenbei verhinderte er auch, vom 19-jährigen Verstappen als jüngster Polesetter abgelöst zu werden.

Quelle: n-tv.de , Klaus Bergmann und Lisa Forster, dpa
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FCA entflucht, Werder entnervt - FC Bayern fertigt Mainz und die Krise ab

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Sep 2017 01:17

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/fussball/FC-Ba ... 37140.html
Samstag, 16. September 2017
FCA entflucht, Werder entnervt - FC Bayern fertigt Mainz und die Krise ab

Immer zur Wiesn-Zeit kickt der FC Bayern in der Fußball-Bundesliga in Festlaune, das ist trotz Mini-Krise auch gegen überforderte Mainzer so. Augsburg macht in Frankfurt den besten Saisonstart der Klubgeschichte perfekt, Bremen stolpert auch gegen Schalke - und Stuttgart beißt die "Wölfe".

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FC Bayern - FSV Mainz 4:0 (2:0)

Der FC Bayern kommt zum Start in einen heißen Herbst so langsam wieder auf Betriebstemperatur. Der zuletzt von Problemen auf und abseits des Platzes geplagte Fußball-Rekordmeister gewann zum Wiesn-Auftakt gegen den FSV Mainz souverän mit 4:0 (2:0) und sorgte mit einer ansprechenden Leistung dafür, dass sich die zuletzt angespannte Lage in München zumindest vorübergehend wieder etwas beruhigen dürfte.
Bilderserie
Bierselig unterm Regenschirm: Die Wiesn startet feucht Bierselig unterm Regenschirm: Die Wiesn startet feucht Bierselig unterm Regenschirm: Die Wiesn startet feucht Bierselig unterm Regenschirm: Die Wiesn startet feucht Bierselig unterm Regenschirm Die Wiesn startet feucht

Der auffällige Thomas Müller, der diesmal wieder von Beginn an spielte, brachte die Bayern in der 11. Minute in Führung. Arjen Robben erhöhte auf 2:0 (23.). Robert Lewandowski erzielte nach starker Vorarbeit Müllers das 3:0 (50.) für die Münchner, die damit Wiedergutmachung für die jüngste Liga-Niederlage in Hoffenheim betrieben (0:2). Auch zum Endstand traf Lewandowski (77.), um den es zuletzt reichlich Unruhe gegeben hatte. Es war das fünfte Saisontor des angeblich wechselwilligen Sturmstars.
Eintracht Frankfurt - FC Augsburg 1:2 (0:1)

Der FC Augsburg hat seinen Eintracht-Fluch besiegt und die Frankfurter endlich mal wieder in die Knie gezwungen. Nach fünf Duellen ohne Erfolg gewann der FCA am 4. Spieltag der Fußball-Bundesliga bei den Hessen mit 2:1 (1:0) - und hat nun mit sieben Zählern so viele Punkte auf dem Konto wie noch nie zu diesem Saisonzeitpunkt in der Fußball-Bundesliga. Ein herrlicher Freistoß von Philipp Max (20.) belohnte die Augsburger mit dem 1:0 für ihren taktisch cleveren und defensiv disziplinierten Auftritt. Der in der 68. Minute eingewechselte Caiuby (77.) sorgte mit einem Traumtor per Schlenzer für die Entscheidung. Luka Jovic (79.) gelang bei seiner Bundesliga-Premiere zwar umgehend das Anschlusstor für die Hessen, doch für mehr reichte es für die Frankfurter nicht mehr.
Werder Bremen - FC Schalke 1:2 (1:1)
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Schalke 04 hat seinen ersten Auswärtssieg der Saison eingefahren. Die Mannschaft von Trainer Domenico Tedesco gewann bei ihrem Lieblingsgegner Werder Bremen mit 2:1 (1:1) und holte sich mit dem dritten Sieg im vierten Spiel weiteres Selbstvertrauen für die Partie gegen Rekordmeister Bayern München am Dienstag. Bremens Abwehrchef Lamine Sané brachte die Hausherren in der 20. Minute zwar in Führung, doch Schalke kam nur zwei Minuten später durch ein Eigentor von Milos Veljkovic zum Ausgleich. Nationalspieler Leon Goretzka drehte kurz vor dem Ende (83.) das Spiel komplett. Für Schalke war es der 14. Erfolg an der Weser - bei keinem anderen Team feierten die Königsblauen mehr Auswärtssiege im Oberhaus.
VfB Stuttgart - VfL Wolfsburg 1:0 (0:0)

Der VfB Stuttgart bleibt zu Hause eine Macht. Der Bundesliga-Rückkehrer gewann beim 1:0 (1:0) gegen einen schwachen VfL Wolfsburg auch sein zweites Heimspiel und ist vor eigenem Publikum saison- und ligaübergreifend in elf Begegnungen unbesiegt. Neuzugang Chadrac Akolo sicherte den Dreier mit seinem zweiten Saisontor (42.). Überschattet wurde der VfB-Sieg allerdings vom Zusammenprall von Christian Gentner und VfL-Keeper Koen Casteels in der Schlussphase, bei dem sich Gentner womöglich schwer verletzte.

Fr., 15. Sep. 20:30 Uhr
Hannover icon 2:0 (0:0) icon Hamburg
Sa., 16. Sep. 15:30 Uhr
Frankfurt icon 1:2 (0:1) icon Augsburg
München icon 4:0 (2:0) icon Mainz
Bremen icon 1:2 (1:1) icon Schalke
Stuttgart icon 1:0 (1:0) icon Wolfsburg
Sa., 16. Sep. 18:30 Uhr
Leipzig icon 2:2 (2:1) icon M'gladbach
So., 17. Sep. 13:30 Uhr
Hoffenheim icon -:- icon Hertha
So., 17. Sep. 15:30 Uhr
Leverkusen icon -:- icon Freiburg
So., 17. Sep. 18:00 Uhr
Dortmund icon -:- icon Köln

1 team icon Hannover 96
4 3 1 0 5 : 1 4 10
2 team icon FC Bayern München
4 3 0 1 9 : 3 6 9
3 team icon FC Schalke 04
4 3 0 1 7 : 3 4 9
4 team icon Borussia Dortmund
3 2 1 0 5 : 0 5 7
5 team icon RB Leipzig
4 2 1 1 8 : 5 3 7
6 team icon FC Augsburg
4 2 1 1 7 : 4 3 7
7 team icon TSG 1899 Hoffenheim
3 2 1 0 5 : 2 3 7
8 team icon Hamburger SV
4 2 0 2 4 : 5 -1 6
9 team icon VfB Stuttgart
4 2 0 2 3 : 5 -2 6
10 team icon Borussia Mönchengladbach
4 1 2 1 5 : 5 0 5
11 team icon Hertha BSC
3 1 1 1 3 : 3 0 4
12 team icon Eintracht Frankfurt
4 1 1 2 2 : 3 -1 4
13 team icon VfL Wolfsburg
4 1 1 2 2 : 5 -3 4
14 team icon FSV Mainz 05
4 1 0 3 3 : 7 -4 3
15 team icon SC Freiburg
3 0 2 1 1 : 4 -3 2
16 team icon Bayer Leverkusen
3 0 1 2 4 : 8 -4 1
17 team icon SV Werder Bremen
4 0 1 3 2 : 6 -4 1
18 team icon 1. FC Köln
3 0 0 3 1 : 7 -6 0

Quelle: n-tv.de , cwo/dpa/sid
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Ferrari-K.-o. in Runde 1 - Vettel erlebt Crash-Fiasko in Singapur

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Sep 2017 20:12

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http://www.n-tv.de/sport/formel1/Vettel ... 37598.html
Sonntag, 17. September 2017
Ferrari-K.-o. in Runde 1 - Vettel erlebt Crash-Fiasko in Singapur

Schon vor der ersten Kurve muss Ferrari-Star Sebastian Vettel seinen Siegtraum beim Großen Preis von Singapur begraben. Nach einem wüsten Crash mit Teamkollege Räikkönen und Red-Bull-Pilot Verstappen scheidet er ganz früh aus. Profitieren könnte Lewis Hamilton.
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Von der Pole Position startet Ferrari-Pilot Sebastian Vettel in den Großen Preis von Singapur und damit mit besten Chancen auf den Sieg beim Stadtrennen. Doch der Traum vom fünften Triumph in Singapur und der Rückeroberung der WM-Führung platzte für den Ferrari-Star schon vor der ersten Kurve bei einer spektakulären Karambolage.

Darin verwickelt waren neben Vettel auch der Bolide seines Teamkollegen Kimi Räikkönen und der Red Bull von Jungstar Max Verstappen, für die das Rennen ebenfalls früh beendet ist. Der famos gestartete Räikkönen hatte Verstappen links überholt, touchierte dann aber dessen Red Bull und verlor die Kontrolle. Dadurch krachte sein Bolide in Vettels Ferrari, der als Pole-Mann den Start gewonnen hatte und rechts neben Verstappen gelegen hatte.

Während Räikkönen und Verstappen nach dem Crash sofort von der Strecke rutschten, konnte Vettel zunächst noch weiter fahren. Er drehte sich aber wenig später mit seinem stark am Kühler beschädigten Ferrari. Beim folgenden Einschlag in die Streckenbegrenzung wurde die komplette Frontpartie seines Ferrari abgerissen. Vettel versuchte zwar noch, in die Box zurückzufahren, blieb aber unterwegs auf der Strecke liegen.
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Die Führung in Singapur übernahm zunächst WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton, der im Mercedes nur von Rang fünf ins Rennen gegangen war. Auf Platz zwei lag Daniel Ricciardo im Red Bull vor Renault-Pilot Nico Hülkenberg.

Betroffen von der Startkarambolage war auch Fernando Alonso im McLaren-Honda. Dessen Auto wurde durch den Crash ebenfalls getroffen. Trotzdem konnte Alonso zunächst noch weiterfahren, ehe er sein Auto in Runde neun mit einem Defekt dann doch vorzeitig abstellen musste.
Bilderserie
Fiasko statt WM-Führung hieß es für Sebastian Vettel beim Großen Preis von Singapur. Das Nachtrennen war für den von der Pole Position gestarteten Ferrari-Star nach nicht einmal einer Runde beendet. Noch vor der ersten Kurve kam es zu einem spektakulären Zusammenstoß zwischen Vettel ... Bilderserie Vettel und Ferrari erleben Singapur-Debakel http://www.n-tv.de/mediathek/bilderseri ... 37651.html


Quelle: n-tv.de , cwo
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Wird Paris wirklich zum Debakel ? - Wenn Nigeria sich um den FC Bayern sor

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Sep 2017 21:17

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/fussball/Wenn- ... 54937.html
Mittwoch, 27. September 2017
Wird Paris wirklich zum Debakel ? - Wenn Nigeria sich um den FC Bayern sorgt

Von Tobias Nordmann

Eine Packung? Eine Trainerentlassung? Der FC Bayern wird vor der quasi finalen Schlacht um den Machtanspruch in Fußball-Europa bei Paris St. Germain von großer Sorge begleitet. Coach Carlo lächelt das locker weg - und hat trotzdem ein Problem.

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Dieses Fußballspiel ändert alles. Nein, dieses Fußballspiel hat bereits alles geändert. Denn wenn der FC Bayern München heute in der Fußball-Champions-League bei den torgierigen Millionen-Yuppies von Paris Saint-Germain antritt (ab 20.45 Uhr im ZDF und im Liveticker bei n-tv.de), dann hat die internationale Öffentlichkeit in großen Teilen ihre Ehrfurcht vor der Wucht, der Gier, der maximalen Qualität und dem perfekten Erfolgstiming des Rekordmeisters abgelegt. Wohl selten zuvor haben sich die Münchener vor einem Spiel präventiv mit Fragen zum bevorstehenden Debakel und dessen Aufarbeitung beschäftigen müssen, wie vor dem Gruppenspiel-Showdown mit der französischen Scheich-Kombo.
Paris - München, 20.45 Uhr

Paris Saint-Germain: Areola - Dani Alvis, Marquinhos, Thiago Silva, Kurzawa - Verratti, Thiago Motta, Rabiot - Mbappé, Cavani, Neymar. - Trainer: Emery
FC Bayern München: Ulreich - Kimmich, Süle, Hummels, Rafinha - Tolisso, Vidal - Robben, James, Coman - Lewandowski. - Trainer: Ancelotti.
Schiedsrichter: Antonio Mateu Lahoz (Spanien)

So wirkte der eigentlich unerschütterliche "Mia-san-san"-Dribbler Arjen Robben ziemlich erschrocken, als er vor der zur finalen Schlacht zwischen der altreichen Elite (FC Bayern) und dem neureichen Adel (PSG) ausgerufenen Partie mit dem drohenden Untergang seines Klubs konfrontiert wurde. "Eine Packung?", fragte er höflich, aber bestimmt nach. Fast so, als hätte er sich verhört. Hatte er aber nicht. Und so antwortete er verständnislos, aber erneut höflich bestimmt. "Davon gehen wir natürlich nicht aus. Warum eine Packung? Wir werden uns gut präsentieren, davon bin ich überzeugt."

Nun, diese Zweifel haben ihren Ursprung im spielerischen und taktischen Wankelmut des FC Bayern. Weshalb sie sich auch in Afrika große Sorgen um die Zukunft machen, vor allem um die von Coach Carlo Ancelotti. "Haben Sie Angst, gefeuert zu werden, falls Paris gewinnt", fragt ein nigerianischer Journalist am Tag vor dem Showdown. Coach Carlo zieht seine legendäre linke Augenbraue fast bis zum Haaransatz: "Oha, harte Frage!" Und dann: "Ich bin sehr glücklich, dass sich die Nigerianer solche Gedanken um mich machen." Und dann noch: "Das PSG-Spiel ist sehr wichtig."
Ein Spiel für den Seelenfrieden
Bilanz PSG - FC Bayern

Erstmals seit 17 Jahren treffen beide Vereine wieder in der Königsklasse aufeinander.
An die drei Partien im Parc des Princes haben die Bayern ausnahmslos schlechten Erinnerungen.
1994 gab es bei der Premiere ein 0:2.
Es folgten - ebenfalls in der Gruppenphase - zwei weitere Niederlagen beim 1:3 im Jahre 1997 und zuletzt beim 0:2 im Oktober 2000.
Das war immerhin die Saison, an deren Ende die Bayern den Champions-League-Pokal in Händen halten konnten.

Aber selbst wenn der FC Bayern die erste echte Machtprobe der Saison verlieren sollte, ist in der Champions League eigentlich nichts passiert. Denn nach dem (mauen) 3:0-Auftaktsieg gegen den RSC Anderlecht - die Pariser gewannen am 1. Spieltag mit 5:0 beim schottischen Meister Celtic Glasgow - können sich die Münchener eine Niederlage sportlich erlauben. Ganz anders verhält es sich da mit der atmosphärischen Ebene: Sah es nach zwei Dritteln der vergangenen englischen Woche in der Bundesliga (4:0 gegen den FSV Mainz und 3:0 beim FC Schalke) wieder nach der spektakulären Rückkehr zur chronischen Dominanz aus, veränderte die zweite Halbzeit gegen Wolfsburg am 6. Spieltag so schlagartig die Stimmung, wie sonst nur ein Tweet von US-Präsident Donald Trump.

Und so ist das Spiel gegen Paris ganz besonders für den Trainer tatsächlich mehr als das Untermauern des Anspruchs, in der Gruppe "Erster zu werden". Denn der leidenschaftslose und taktisch verwirrende Auftritt gegen den VfL schreckte selbst den unerschütterlich-immunen Ancelotti auf. "Sehr wichtig" werde deshalb die Defensivarbeit gegen die sich aktuell niedlich-kindlich zoffenden Superstars des PSG. So spricht der Italiener, der die Pariser übrigens 2013 zur Meisterschaft geführt hatte, um dann auf eigenen Wunsch vorzeitig zu Real Madrid überzusiedeln. Und Ancelotti sagt auch noch so etwas wie: "Wir müssen kompakt stehen und dürfen Neymar, Cavani und Mbappe keinen Platz geben." So weit, so langweilig.
Wer spielt, wer nicht?
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Spannend ist die Frage, welches Personal er der Millionen-Mannschaft entgegenstellt, die die heimische Ligue 1 nach sieben Spielen mit 19 Punkten und einem Torverhältnis von 21:3 anführt. Die Startelf des FC Bayern wird erste Indizien liefern, wem Ancelotti in dieser Saison in großen Spielen vertraut. Und die Startaufstellung wird wild diskutiert - je nach Ausgang des Spiels zwischen wohlwollend und vernichtend. Weltmeister Thomas Müller droht im Zweikampf mit dem gegen Schalke sehr starken James Rodríguez wieder die Bank, auch Franck Ribéry sollte sich nicht zu sicher sein. In der Innenverteidigung könnte Jérôme Boateng, der sich gegen Wolfsburg nicht unverzichtbar machte, zum prominenten Opfer werden, die genesenen David Alaba und Thiago drängen zudem ins Team.

Gesetzt sind dagegen nur zwei Feldspieler: Stürmer Robert Lewandowski und Rechtsverteidiger Joshua Kimmich. Und an den hat der Trainer die Premium-Aufgabe verkauft, er muss sich um das derzeit zickige PSG-Alphatier Neymar kümmern. Kein Problem, findet Kimmich. Der Brasilianer sei zwar der "beste Eins-gegen-Eins-Spieler, den es auf der Welt gibt", sagt er. Aber "für solche Spiele trainierst du jeden Tag. Dafür bist du Fußballer geworden, dass du in der Champions League gegen die Besten spielen darfst."

Zu denen muss sich am Abend auch Keeper Sven Ulreich parieren. Denn trotz starker Leistungen in dieser Saison gibt's nach seinem bizarren Freistoß-Bock gegen die "Wölfe" am Freitagabend öffentliche Zweifel an der internationalen Klasse des Vertreters vom verletzten Manuel Neuer. Nicht aber in der Mannschaft: "Natürlich war das ein bitterer Moment für ihn", sagt Robben. "Aber Sven ist mental stark genug und wird ein gutes Spiel machen." Zwingend nötig, denn sonst könnte es hinterher doch wieder Fragen nach einer Packung geben.
Verein Sp. g u v Tore Diff. Pkt. Form
Gruppe A
1 team icon Manchester United
2 2 0 0 5 : 0 5 6
2 team icon ZSKA Moskau
2 1 0 1 2 : 3 -1 3
3 team icon FC Basel
2 1 0 1 2 : 3 -1 3
4 team icon Benfica
2 0 0 2 1 : 4 -3 0
Gruppe B
1 team icon Paris Saint-Germain
2 2 0 0 6 : 0 6 6
2 team icon FC Bayern München
2 1 0 1 3 : 1 2 3
3 team icon RSC Anderlecht
2 0 1 1 0 : 3 -3 1
4 team icon Celtic Glasgow
2 0 1 1 0 : 5 -5 1
Gruppe C
1 team icon FC Chelsea
2 1 1 0 6 : 0 6 4
2 team icon AS Rom
2 1 1 0 2 : 1 1 4
3 team icon Atlético Madrid
2 0 2 0 0 : 0 0 2
4 team icon FK Qarabag
2 0 0 2 1 : 8 -7 0
Gruppe D
1 team icon FC Barcelona
2 1 1 0 3 : 0 3 4
2 team icon Sport. Lissabon
2 1 1 0 3 : 2 1 4
3 team icon Olympiakos
2 0 1 1 2 : 3 -1 1
4 team icon Juventus Turin
2 0 1 1 0 : 3 -3 1
Gruppe E
1 team icon FC Sevilla
2 1 1 0 5 : 2 3 4
2 team icon FC Liverpool
2 0 2 0 3 : 3 0 2
3 team icon Spartak Moscow
2 0 2 0 2 : 2 0 2
4 team icon NK Maribor
2 0 1 1 1 : 4 -3 1
Gruppe F
1 team icon Manchester City
2 2 0 0 6 : 0 6 6
2 team icon Shakhtar Donezk
2 1 0 1 2 : 3 -1 3
3 team icon SSC Neapel
2 1 0 1 4 : 3 1 3
4 team icon Feyenoord
2 0 0 2 1 : 7 -6 0
Gruppe G
1 team icon Besiktas Istanbul
2 2 0 0 5 : 1 4 6
2 team icon FC Porto
2 1 0 1 4 : 3 1 3
3 team icon AS Monaco
2 0 1 1 1 : 4 -3 1
4 team icon RB Leipzig
2 0 1 1 1 : 3 -2 1
Gruppe H
1 team icon Real Madrid
2 2 0 0 6 : 1 5 6
2 team icon Tottenham Hotspur
2 2 0 0 6 : 1 5 6
3 team icon Borussia Dortmund
2 0 0 2 2 : 6 -4 0
4 team icon APOEL Nikosia
2 0 0 2 0 : 6 -6 0

Quelle: n-tv.de
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ormel 1 im Regen von Malaysia - Vettel zum Trainingsauftakt nur Fünfter

Beitragvon Gudrun Graf » 29. Sep 2017 10:50

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/Vettel-zum-Tra ... 58630.html
Freitag, 29. September 2017
Formel 1 im Regen von Malaysia - Vettel zum Trainingsauftakt nur Fünfter

Ein letztes Mal gastiert der Formel-1-Zirkus in Sepang. Der Kurs in Malaysia liegt den WM-Rivalen Lewis Hamilton und Sebastian Vettel gleichermaßen. Doch beim ersten Training muss sich das Duo im Regen erst einmal weiter hinten anstellen. Red Bull fährt vorneweg.

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Sebastian Vettel ist beim Formel-1-Auftakttraining zum Grand Prix von Malaysia direkt vor seinem WM-Rivalen Lewis Hamilton auf Rang fünf gefahren. Der deutsche Ferrari-Pilot war auf dem feuchten Sepang International Circuit etwas mehr als zwei Sekunden langsamer als Red-Bull-Pilot Max Verstappen. Der Niederländer drehte vor seinem Teamkollegen Daniel Ricciardo die schnellste Runde.
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Dritter auf dem 5,543 Kilometer langen Kurs wurde McLaren-Mann Fernando Alonso vor Vettels Teamkollegen Kimi Räikkönen. Sauber-Pilot Pascal Wehrlein wurde 17., Nico Hülkenberg setzte bei Renault zugunsten des Russen Sergej Sirotkin aus.

Wegen heftigen Regens hatte die eineinhalbstündige Einheit erst mit 30 Minuten Verspätung beginnen können. Vor dem 15. Saisonrennen am Sonntag (ab 9 Uhr bei RTL und im Liveticker bei n-tv.de) hat Vettel schon 28 Punkte Rückstand auf Hamilton. In den vergangenen drei Jahren konnte sich der Brite die Pole Position sichern. Mit vier Siegen ist Vettel Rekordgewinner in Sepang.

Quelle: n-tv.de , shu/dpa
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Andersson markiert Hattrick - Lautern stoppt Abwärtstrend, Lilien patzen

Beitragvon Gudrun Graf » 30. Sep 2017 09:14

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/fussball/Laute ... 60339.html
Freitag, 29. September 2017
Andersson markiert Hattrick - Lautern stoppt Abwärtstrend, Lilien patzen

Darmstadt 98 kassiert im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga in Ingolstadt einen herben Dämpfer. Für den 1. FC Kaiserslautern bringt der Trainerwechsel den gewünschten Effekt - und den ersten Saisonsieg gegen Greuther Fürth.

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FC Ingolstadt - Darmstadt 98 3:0 (1:0)

Der FC Ingolstadt hat seine Heimmisere in der 2. Bundesliga im Duell der Erstliga-Absteiger mit Darmstadt 98 beendet. Im fünften Anlauf konnten die Oberbayern am Freitagabend ein verdientes 3:0 (1:0) im eigenen Stadion bejubeln. Stefan Kutschke verwandelte in der 31. Spielminute einen Foulelfmeter. Sonny Kittel erhöhte vor 8746 Zuschauern nach einer Stunde. Den Schlusspunkt setzte Thomas Pledl (79.). Darmstadt verpasste durch die zweite Saisonniederlage den möglichen Sprung auf einen Aufstiegsplatz. Ingolstadt stand defensiv stabil und trumpfte offensiv auf. Auch die Chancenverwertung war diesmal effektiv bei den Schanzern.
1. FC Kaiserslautern - Greuther Fürth 3:0 (0:0)
Die Kommandos von Lauterns Neu-Coach Jeff Strasser scheinen die Spieler zu erreichen.
Die Kommandos von Lauterns Neu-Coach Jeff Strasser scheinen die Spieler zu erreichen.
(Foto: imago/Zink) http://www.n-tv.de/sport/fussball/Laute ... 60339.html

Der 1. FC Kaiserslautern hat seinen ersten Saisonsieg gefeiert und Jeff Strasser ein perfektes Trainerdebüt beschert. Die Pfälzer gewannen am Freitagabend gegen die SpVgg Greuther Fürth mit 3:0 (0:0) und gaben die Rote Laterne an den Gegner ab. Dreifachtorschütze Sebastian Andersson sorgte vor 19 300 Zuschauern am Betzenberg innerhalb von 170 Sekunden für die Vorentscheidung (71./74.) und legte später noch nach (80.). Die Gastgeber setzten die von Strasser geforderten Tugenden wie Kampfgeist und Leidenschaft ein und schafften den lang erhofften Befreiungsschlag.

9. Spieltag
So., 01. Okt. 13:30 Uhr
Heidenheim icon -:- icon Dresden
K'lautern icon 3:0 (0:0) icon Fürth
Nürnberg icon -:- icon Bielefeld
Braunschweig icon -:- icon St. Pauli
Aue icon -:- icon Union
Ingolstadt icon 3:0 (1:0) icon Darmstadt
Düsseldorf icon -:- icon Duisburg
Kiel icon -:- icon Bochum
Sandhausen icon -:- icon Regensburg

Verein Sp. g u v Tore Diff. Pkt. Form
1 team icon Fortuna Düsseldorf
8 6 1 1 15 : 9 6 19
2 team icon 1. FC Nürnberg
8 5 1 2 19 : 9 10 16
3 team icon Holstein Kiel
8 5 1 2 18 : 11 7 16
4 team icon SV Darmstadt 98
9 4 3 2 17 : 15 2 15
5 team icon SV Sandhausen
8 4 2 2 11 : 6 5 14
6 team icon Arminia Bielefeld
8 4 2 2 13 : 12 1 14
7 team icon FC Erzgebirge Aue
8 4 1 3 10 : 10 0 13
8 team icon FC St. Pauli
8 4 1 3 7 : 11 -4 13
9 team icon 1. FC Union Berlin
8 3 3 2 16 : 11 5 12
10 team icon Eintracht Braunschweig
8 2 5 1 12 : 8 4 11
11 team icon FC Ingolstadt
9 3 1 5 13 : 12 1 10
12 team icon VfL Bochum
8 3 1 4 10 : 12 -2 10
13 team icon SSV Jahn Regensburg
8 3 0 5 11 : 12 -1 9
14 team icon Dynamo Dresden
8 2 3 3 11 : 15 -4 9
15 team icon MSV Duisburg
8 2 2 4 12 : 16 -4 8
16 team icon 1. FC Heidenheim
8 2 2 4 9 : 13 -4 8
17 team icon Kaiserslautern
9 1 2 6 6 : 17 -11 5
18 team icon SpVgg Greuther Fürth
9 1 1 7 7 : 18 -11 4
Quelle: n-tv.de , mba/sid
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"Collinas Erben" sehen Erfolge - Warum der Videobeweis immer besser wird

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Okt 2017 11:00

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/fussball/colli ... 62122.html
Montag, 02. Oktober 2017
"Collinas Erben" sehen Erfolge - Warum der Videobeweis immer besser wird

Von Alex Feuerherdt

Videobeweis, die Siebte: In sechs Partien der Fußball-Bundesliga gibt es ihn. Dabei schauen sich die Schiedsrichter doppelt so oft Szenen selbst am Monitor an wie in der gesamten bisherigen Saison. Das hat gute Gründe - und es funktioniert.

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Vor Wochenfrist, am sechsten Bundesliga-Spieltag, hatte sich angedeutet, dass die Praxis des Videobeweises eine wesentliche Modifikation erfahren könnte. Nun, nach der siebten Runde, hat sich diese Änderung bestätigt: Die Schiedsrichter machen jetzt häufiger von der "Review Area" Gebrauch. Das heißt: Statt die Prüfung ganz dem Video-Assistenten zu überlassen, schauen sie sich Szenen, die überprüft werden können, im Zweifelsfall selbst noch einmal auf einem Bildschirm am Spielfeldrand an - also Tore, Strafstoßentscheidungen und strafstoßverdächtige Situationen, Rote Karten und rotverdächtige Vergehen sowie mögliche Spielerverwechslungen bei persönlichen Strafen.

Gleich viermal war das am vergangenen Wochenende der Fall - und damit doppelt so oft wie an allen sechs bisherigen Spieltagen zusammen. Ursprünglich hatte es geheißen, die Review Area solle nur in Ausnahmen aufgesucht werden, etwa bei ungewöhnlich heftigen Bedenken des Spielleiters gegen eine Einschätzung des Mannes am Monitor. So hatte es Hellmut Krug, der Projektleiter Videobeweis beim DFB, jedenfalls vor Saisonbeginn gegenüber den Unparteiischen und der Öffentlichkeit kommuniziert.
Collinas Erben

"Collinas Erben" - das ist Deutschlands einziger Schiedsrichter-Podcast, gegründet und betrieben von Klaas Reese und Alex Feuerherdt. Er beschäftigt sich mit den Fußballregeln, den Entscheidungen der Unparteiischen sowie mit den Hintergründen und Untiefen der Schiedsrichterei. "Collinas Erben" schreiben jeden Montag auf n-tv.de über die Schiedsrichterleistungen des Bundesligaspieltags. Unser Autor Alex Feuerherdt ist seit 1985 Schiedsrichter und leitete Spiele bis zur Oberliga. Er ist verantwortlich für die Aus- und Fortbildung in Köln, Schiedsrichterbeobachter im Fußball-Verband Mittelrhein und arbeitet als Lektor und freier Publizist.

Denn zum einen sollten die Unterbrechungen im Falle einer Inanspruchnahme des Videobeweises so kurz wie möglich ausfallen, zum anderen sollten die Referees auf dem Platz sich auf ihre Kollegen im Kölner Studio verlassen, die sie seit Jahren kennen. Diese Praxis stieß bei Spielern, den Verantwortlichen in den Klubs, Fans und Medien auf unerwartet heftige Kritik, obwohl es durch den Videobeweis eine Reihe von berechtigten Korrekturen klarer Fehler gab. Doch vielen war es wohl nicht geheuer, dass da jemand, den sie nicht sehen oder hören können, fernab des Rasens in einem dunklen Raum befindet, was geschehen soll. Die Video-Assistenten entscheiden zwar nicht selbst, haben nur beratende Funktion. Trotzdem entstand offenbar der Eindruck, dass die Unparteiischen auf dem Platz von ihnen ferngesteuert werden.

Ein Schiedsrichter dagegen, der sich eine Spielsituation an Ort und Stelle selbst noch einmal ansieht, bevor er - und nur er - endgültig entscheidet, wirkt selbstbestimmter. Das Prozedere ist zudem transparenter, die Video-Assistenten werden stärker als das wahrgenommen, was sie tatsächlich sind: Helfer des Unparteiischen und keine Oberschiedsrichter. Der Gang in die Review Area zieht zwar eine längere Spielunterbrechung nach sich, doch die Akzeptanz der anschließenden Entscheidung ist spürbar besser. Ein nicht zu unterschätzender Faktor.
Die Review Area kann die Gemüter beruhigen

Verwirrung gab es am Wochenende jedoch um die Frage, ob die Referees das Reglement für den Videobeweis nicht im einen oder anderen Fall etwas überstrapaziert haben. Denn hieß es nicht, dass der Video-Assistent nur bei eindeutigen, unauslegbaren Fehlentscheidungen zum Zuge kommt? In manchen Spielen schien das nicht unbedingt gegeben zu sein. Doch die Richtlinien des International Football Association Board (Ifab) zum Videobeweis unterscheiden zwischen den Befugnissen des Unparteiischen und jenen des Video-Assistenten. Dieser kann von sich aus nur im Falle eines von ihm festgestellten klaren Fehlers empfehlen, eine Entscheidung zu ändern. Der Schiedsrichter dagegen hat auch dann die Möglichkeit, eine Szene überprüfen zu lassen, wenn er lediglich "vermutet, dass ein klarer Fehler gemacht oder etwas Schwerwiegendes übersehen wurde".

Sobald diese Prüfung eingeleitet wurde, kann er laut Richtlinien entweder "eine Entscheidung fällen, die auf den Informationen des Video-Assistenten basiert", oder "die Aufzeichnungen direkt am Spielfeldrand sichten, bevor eine endgültige Entscheidung gefällt wird". Letzteres soll "hauptsächlich [bei] 'subjektiven' Entscheidungen" geschehen. Subjektiv - weil oft im Graubereich - ist beispielsweise die Entscheidung, ob ein Körpereinsatz regulär ist oder ein Foul darstellt. Auch Handspiele fallen in diese Kategorie. Die Review Area kann er Referee aber auch "zur Unterstützung der Kontrolle über das Spiel" nutzen oder "um eine Entscheidung zu 'bekräftigen'". Mit anderen Worten: Sie kann dazu dienen, die Gemüter zu beruhigen. Gleich sechsmal nutzten die Schiedsrichter an diesem Spieltag die Möglichkeit des Videobeweises, dabei wurden in einigen Fällen potenziell spielentscheidende Fehler korrigiert.

Dann schaum mer mal: Christian Dingert in Mönchengladbach.
(Foto: imago/Team 2) http://www.n-tv.de/sport/fussball/colli ... 62122.html

Borussia Mönchengladbach - Hannover 96 (2:1): Es läuft bereits die Nachspielzeit, als der Hannoveraner Salif Sané im eigenen Strafraum mit vollem Einsatz eine seitliche Grätsche gegen Vincenzo Grifo riskiert. Dabei trifft er erst den Ball, bevor er den Gladbacher regelrecht abräumt. Schiedsrichter Christian Dingert entscheidet auf Elfmeter, eilt nach einem Gespräch mit dem Video-Assistenten Wolfgang Stark aber an die Seitenlinie zum Monitor, um sich noch einmal zu vergewissern, ob der Pfiff richtig war. Der Referee bleibt schließlich bei seiner Einschätzung, was man gewiss diskussionswürdig, aber auch vertretbar finden kann: Wenn zwar der Ball gespielt, der Gegner fast im gleichen Atemzug jedoch ungestüm zu Fall gebracht wird, ist es nicht falsch, auf Foul zu erkennen. Dingert hat hier die im Reglement des Ifab vorgesehene Möglichkeit genutzt, auf Nummer sicher zu gehen - zweifellos eine gute Idee bei einem potenziell spielentscheidenden Pfiff kurz vor Schluss.

VfL Wolfsburg - 1. FSV Mainz 05 (1:1): Nach 89 Minuten spricht der Unparteiische Robert Hartmann den Gästen beim Stand von 1:1 einen Elfmeter zu, als Paul-Georges Ntep den Mainzer Karim Onisiwo zu Fall bringt. Dann aber schaltet sich der Video-Assistent Tobias Stieler ein, der beim Sichten der Wiederholungen bemerkt hat, dass das Foul knapp außerhalb des Strafraums begangen worden ist. Daraufhin korrigiert Hartmann sich und gibt einen Freistoß für Mainz am Sechzehnmeterraum. Die Review Area benötigt er dafür nicht, weil sich der genaue Tatort vom Video-Assistenten mithilfe der Fernsehbilder objektiv bestimmen lässt.

Eintracht Frankfurt - VfB Stuttgart (2:1): Eine ganz ähnliche Situation ereignet sich in Frankfurt. Dort entscheidet Schiedsrichter Felix Brych beim Spielstand von 1:1 in der 65. Minute auf Strafstoß für die Gäste, als Simon Falette den Stuttgarter Simon Terodde umstößt. Doch auch hier interveniert der Video-Assistent, in diesem Fall Bastian Dankert, denn wie in Mainz hat sich das Foulspiel kurz vor dem Strafraum zugetragen. Brych ändert seine Entscheidung deshalb in einen Freistoß. Die Rote Karte für Falette bleibt jedoch bestehen, denn der Frankfurter hat mit seinem Stoß gegen Terodde die "Notbremse" gezogen, also eine klare Torchance verhindert.

Schalke 04 - Bayer 04 Leverkusen (1:1): Nach 71 Minuten geht erst der Schalker Guido Burgstaller im Leverkusener Strafraum im Zweikampf mit Jonathan Tah zu Boden, wenige Augenblicke später foult Bastian Oczipka an der Seitenlinie den Leverkusener Kai Havertz und tritt noch gegen den Ball, als Havertz schon auf der Kugel liegt. Schiedsrichter Guido Winkmann hat deshalb gleich zwei Gründe, sich erst mit dem Video-Assistenten Wolfgang Stark über Funk zu besprechen und schließlich in die Review Area zu laufen: Zu klären ist, ob es einen Elfmeter für Schalke hätte geben müssen und ob Oczipka sich einer Tätlichkeit schuldig gemacht hat. Der Review-Prozess dauert mehrere Minuten, dann trifft Winkmann zwei völlig korrekte Entscheidungen: Es gibt keinen Strafstoß für die Gastgeber und die Gelbe Karte für Oczipka. Der Verdacht einer Tätlichkeit hatte sich nicht erhärtet, aber eine Unsportlichkeit lag allemal vor. Und die musste, nachdem der Referee sich die Bilder selbst angesehen hatte, mit einer Verwarnung geahndet werden.

FC Augsburg - Borussia Dortmund (1:2): 76 Minuten sind gespielt, als Ja-Cheol Koo den Dortmunder Lukasz Piszczek nach einem Freistoß für den BVB abseits des Balles über mehrere Meter hinweg am Trikot festhält. Das Halten beginnt zwar vor dem Strafraum, setzt sich aber in den Sechzehner hinein fort, dort kommt Piszczek zu Fall. Der Unparteiische Marco Fritz lässt weiterspielen, zur Beratung mit dem Video-Assistenten Jochen Drees kommt es erst eine halbe Minute später, weil es so lange bis zur nächsten Spielunterbrechung dauert. Fritz schaut sich die Szene auf dem Bildschirm an und entscheidet zu Recht auf Elfmeter für den BVB.
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Pierre-Emerick Aubameyang vergibt die Chance vom Punkt. Kurz zuvor hatte Sokratis den Augsburger Caiuby im Strafraum ebenfalls am Trikot festgehalten, jedoch im Stehen, was den Video-Assistenten von einem Eingriff absehen ließ, als der Referee nicht pfiff. Tatsächlich bestand hier aufgrund der fehlenden Dynamik mehr Spielraum, um die Partie weiterlaufen zu lassen, zumindest war eine Intervention - anders als bei Koo - nicht zwingend erforderlich.

Hertha BSC - FC Bayern München (2:2): Im Duell mit Javier Martínez kommt Berlins Vladimir Darida im Münchner Strafraum nach 18 Minuten zu Fall. Referee Harm Osmers zeigt sofort auf den Elfmeterpunkt, entscheidet sich nach einem kurzen Gespräch mit dem Video-Assistenten Sascha Stegemann jedoch dafür, die Review Area in Anspruch zu nehmen. Danach nimmt Osmers die Strafstoßentscheidung zurück - eine berechtigte Korrektur, Martínez hatte allein den Ball gespielt und Daridas Sturz nicht verursacht.

In allen sechs Szenen, in denen am siebten Spieltag der Videobeweis zur Anwendung kam, haben die Schiedsrichter also mit Unterstützung der Assistenten korrekt oder zumindest nachvollziehbar entschieden. Sie haben klare Fehler berichtigt, Versäumnisse ausgebügelt und Klarheit in unklaren Situationen geschaffen. Zudem haben sie durch die Nutzung der Review Area für mehr Transparenz, Akzeptanz und Glaubwürdigkeit gesorgt. Der Videobeweis bleibt "work in progress". An diesem Wochenende hat es einen deutlichen Fortschritt bei seiner Anwendung gegeben.
Bilderserie http://www.n-tv.de/mediathek/bilderseri ... 61168.html
Die BVB-Fans singen bereits von der Meisterschaft. Welches Lied würde Bosz anstimmen? "Ich bin kein Sänger, ich bin Trainer." Eins vorweg: Schiedsrichter Christian Dingert hat in der Nachspielzeit alles richtig gemacht und die Review Zone genutzt. "Manchmal ist mein Problem: Die Leichten mache ich nicht rein, die Schweren offenbar eher." Sieht ganz so aus. Denn auch sein Kollege Marc Stendera jubelt: "Das war ein super-super-super-schönes Tor." Die Bundesliga in Wort und Witz "Nicht groß nachgedacht und draufgehauen"


Fr., 29. Sep. 20:30 Uhr
Schalke icon 1:1 (1:0) icon Leverkusen
Sa., 30. Sep. 15:30 Uhr
M'gladbach icon 2:1 (0:0) icon Hannover
Frankfurt icon 2:1 (1:0) icon Stuttgart
Augsburg icon 1:2 (1:2) icon Dortmund
Wolfsburg icon 1:1 (0:0) icon Mainz
Sa., 30. Sep. 18:30 Uhr
Hamburg icon 0:0 (0:0) icon Bremen
So., 01. Okt. 13:30 Uhr
Freiburg icon 3:2 (2:1) icon Hoffenheim
So., 01. Okt. 15:30 Uhr
Hertha icon 2:2 (0:1) icon München
So., 01. Okt. 18:00 Uhr
Köln icon 1:2 (0:1) icon Leipzig

Verein Sp. g u v Tore Diff. Pkt. Form
1 team icon Borussia Dortmund
7 6 1 0 21 : 2 19 19
2 team icon FC Bayern München
7 4 2 1 16 : 7 9 14
3 team icon TSG 1899 Hoffenheim
7 4 2 1 13 : 8 5 14
4 team icon RB Leipzig
7 4 1 2 12 : 8 4 13
5 team icon Hannover 96
7 3 3 1 7 : 4 3 12
6 team icon FC Augsburg
7 3 2 2 9 : 6 3 11
7 team icon Borussia Mönchengladbach
7 3 2 2 10 : 12 -2 11
8 team icon Eintracht Frankfurt
7 3 1 3 6 : 6 0 10
9 team icon FC Schalke 04
7 3 1 3 8 : 9 -1 10
10 team icon Hertha BSC
7 2 3 2 8 : 8 0 9
11 team icon Bayer Leverkusen
7 2 2 3 13 : 11 2 8
12 team icon VfL Wolfsburg
7 1 4 2 6 : 9 -3 7
13 team icon FSV Mainz 05
7 2 1 4 7 : 11 -4 7
14 team icon VfB Stuttgart
7 2 1 4 4 : 9 -5 7
15 team icon SC Freiburg
7 1 4 2 5 : 11 -6 7
16 team icon Hamburger SV
7 2 1 4 4 : 11 -7 7
17 team icon SV Werder Bremen
7 0 4 3 3 : 7 -4 4
18 team icon 1. FC Köln
7 0 1 6 2 : 15 -13 1

Quelle: n-tv.de
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Lehren der Formel 1 in Malaysia - Vettel zerreißt sich, Hamilton lahmt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Okt 2017 11:34

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/formel1/Vettel ... 62357.html
Montag, 02. Oktober 2017
Lehren der Formel 1 in Malaysia - Vettel zerreißt sich, Hamilton lahmt

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Der Große Preis von Malaysia hat viele Verlierer: Lewis Hamilton baut seinen Vorsprung in der WM-Wertung auf Sebastian Vettel aus - und ist doch nicht zufrieden. Der Ferrari-Pilot kann überhaupt nur Schadensbegrenzung betreiben. Einzig Max Verstappen jubelt.
Vettel gibt die Jagd nicht auf
Video http://www.n-tv.de/mediathek/videos/spo ... 61697.html
Christian Danner zur Formel 1 in Malaysia: "Riesenkatastrophe bei Ferrari"
01.10.17 – 00:42 min
Christian Danner zur Formel 1 in Malaysia "Riesenkatastrophe bei Ferrari"

Sebastian Vettels Aufholjagd war imposant. Mit Rang vier betrieb der Heppenheimer äußerst gelungene Schadensbegrenzung vor den Toren Kuala Lumpurs. Trotz seines WM-Rückstands und der anhaltenden technischen Probleme glaubt er weiter an den Titel. "Es war ein schwieriges Wochenende, das Tempo ist aber vielversprechend", versicherte der 30-Jährige. Vettel weiß, wie man Rückstände noch dreht. Eine einfache Rechnung gilt außerdem: Gewinnt der Ferrari-Fahrer unabhängig vom Abschneiden des WM-Führenden Lewis Hamilton alle fünf Grand Prix bis zum Saisonende, ist er Weltmeister.
Hamilton lahmt - Mercedes ist gewarnt

"Ich sehe nichts Positives heute. Natürlich kann man es punktuell betrachten und sagen, wir haben in der Meisterschaft aufgeholt. In Wahrheit haben wir auf den Ferrari 30 Sekunden verloren", mahnte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff. Ergo: Lewis Hamilton und Mercedes hatten in Sepang ein Tempodefizit. Darüber täuschte auch sein zweiter Platz nicht hinweg.

Dass der Brite seine WM-Führung auf 34 Punkte ausbauen konnte, liegt vor allem daran, dass Verfolger Sebastian Vettel wegen seiner Motorenprobleme von Startplatz 20 nicht weiter als auf Rang vier vorfuhr. Für die Silberpfeile ist es weiter schwer zu verstehen, warum sie auf manchen Strecken nicht ihre Topleistung abrufen können.
Dank Verstappen wittert Red Bull seine Chance
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Sein zweiter Formel-1-Sieg tat Max Verstappen besonders gut - nach immerhin schon sieben Ausfällen in diesem Jahr. Vor allem ermutigte den erst 20-jährigen Niederländer, dass der Red Bull vom Tempo her mit Mercedes und Ferrari mithalten kann. "Ich freue mich so sehr für ihn, weil er das letzte Mal im April auf dem Podium war", sagte Teamchef Christian Horner. Damals war Verstappen in China Dritter hinter Sieger Hamilton und Vettel geworden. Mit dem Erfolg in Sepang habe Verstappen die Energiespritze bekommen, "die er gebraucht hat."
Pérez kämpft bis zur Erschöpfung

Von einem Virus entkräftet musste Sergio Pérez erstmal an den Tropf. Mit Platz sechs hatte der Mexikaner zuvor aber mal wieder ordentlich Punkte für Force India eingefahren. "Das war das körperlich anstrengendste Wochenende meiner Formel-1-Karriere", räumte Pérez ein. Auch sein französischer Teamkollege Esteban Ocon fuhr als Zehnter noch einen Zähler ein. Zum zwölften Mal gab es in diesem Jahr damit doppelte Punkte für das Team, das seinen vierten Platz in der Konstrukteurswertung sogar ausgebaut hat.

Quelle: n-tv.de , ara/dpa
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Rückkehrer bis Saisonende - Heynckes ist angeblich neuer Bayern-Coach

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Okt 2017 10:47

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/fussball/Heync ... 66836.html
Donnerstag, 05. Oktober 2017
Rückkehrer bis Saisonende - Heynckes ist angeblich neuer Bayern-Coach

Bayern München hat einen Nachfolger für Carlo Ancelotti gefunden. Presseberichten zufolge kehrt ein alter Bekannter auf die Trainerbank des Rekordmeisters zurück. Allerdings nur zeitlich begrenzt.

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Jupp Heynckes wird offenbar neuer Trainer beim deutschen Fußball-Meister Bayern München. Der 72-Jährige soll das Amt nach der Entlassung von Carlo Ancelotti bis Saisonende übernehmen, wie "Bild" und "Kicker" berichteten.

Heynckes würde Bayern zum vierten Mal trainieren - bei seiner bis dato letzten Amtszeit holte er 2013 das Triple aus Meisterschaft, Pokalsieg und Triumph in der Champions League. Heynckes' Nachfolger Pep Guardiola und der jüngst beurlaubte Carlo Ancelotti waren Meister geworden, hatten in der Königsklasse das Finale aber verpasst.
Magazin: Tuchel stellte Forderungen
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"Bild" berichtete, die Vereinsbosse Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß wollten die Mannschaft für den Rest der Saison keinem Trainer anvertrauen, der noch ohne Bayern-Erfahrung ist. Das trifft auf Tuchel zu, der nach der Trennung von Ancelotti als Favorit auf den Job an der Säbener Straße galt. Eine Heynckes-Lösung könnte darauf hindeuten, dass die Bayern nach der Saison Julian Nagelsmann verpflichten wollen. Der Trainer der TSG 1899 Hoffenheim gilt als Favorit von Präsident Hoeneß.

Die Münchner hatten sich am vergangenen Donnerstag einen Tag nach dem 0:3 in der Champions League bei Paris Saint-Germain von Ancelotti getrennt und zunächst Co-Trainer Willy Sagnol interimsweise übernehmen lassen. Medienberichten zufolge gab es unmittelbar danach bereits erste Sondierungsgespräche mit dem ehemaligen Mainzer und Dortmunder Trainer Tuchel. Dieser habe Forderungen gestellt, schrieb die "Sport Bild". Letztlich hat sich Bayern dann aber wohl für Heynckes' Erfahrung entschieden.

Quelle: n-tv.de , bad/sid/dpa
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Trainingsbester vor Hamilton - Vettel legt im Poker von Suzuka vor

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Okt 2017 11:28

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/formel1/Vettel ... 69234.html
Freitag, 06. Oktober 2017
Trainingsbester vor Hamilton - Vettel legt im Poker von Suzuka vor

Formel-1-Pilot Sebastian Vettel meldet sich im Training von Suzuka eindrucksvoll zurück und distanziert Lewis Hamilton im Mercedes deutlich. Heftiger Dauerregen macht die zweite Session unbrauchbar - das Qualifying könnte so zum Pokerspiel werden.

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Sebastian Vettel hat seine Ansprüche auf ein Comeback im Titelkampf der Formel 1 untermauert. Der Ferrari-Pilot setzte im ersten Training zum Großen Preis von Japan (Sonntag, 7 Uhr bei RTL und im Liveticker bei n-tv.de) die Bestzeit und distanzierte WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton dabei relativ deutlich. In 1:29,166 Minuten lag Vettel mehr als zwei Zehntelsekunden vor dem britischen Mercedes-Piloten. Es blieb die Tagesbestzeit, weil heftiger Dauerregen am Nachmittag die zweite Session fast unbrauchbar machte. Lediglich fünf Piloten gingen für wenige Runden auf die Strecke, aussagekräftige Zeiten wurden dabei nicht erzielt.

Dritter am Vormittag war der Australier Daniel Ricciardo im Red Bull mit knapp vier Zehnteln Rückstand auf Vettel. Erst dahinter reihten sich Vettels Ferrari-Teamkollege Kimi Räikkönen, Mercedes-Pilot Valtteri Bottas und Max Verstappen im zweiten Red Bull ein, keiner der Rennställe dominierte also den Auftakt. Dieses Ergebnis stützt die Vermutung, dass alle drei Top-Teams an diesem Wochenende realistische Aussichten auf Podestplätze und den Sieg haben. Renault-Pilot Nico Hülkenberg belegte den achten Platz, Pascal Wehrlein wurde im unterlegenen Sauber Vorletzter.
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Die Wetterbedingungen in Suzuka dürften sich allerdings weiterhin ändern. Während des ersten Trainings war es trocken und recht kühl. Alle Piloten konnten ihre schnellen Runden und auch die Longruns auf trockener Strecke absolvieren. Für den Samstag ist weiterer Regen nun nicht unwahrscheinlich, am Rennsonntag sollen die Temperaturen bei viel Sonnenschein dann aber deutlich steigen. Damit würde sich auch die Asphalttemperatur deutlich erhöhen, und die Bedingungen wären gänzlich andere als in den vorherigen Einheiten. Das wahre Kräfteverhältnis könnte damit erst beim Rennen zu erkennen sein.

Vor dem 16. von 20 Saisonläufen führt Hamilton das WM-Klassement mit 34 Punkten Vorsprung auf Vettel an. Der Deutsche muss am Sonntag dringend aufholen, um seine Chance auf den Titel zu wahren.

Quelle: n-tv.de , jgu/sid
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Vettel profitiert von Bottas - Hamilton dominiert sich zum Pole-Debüt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Okt 2017 12:09

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/formel1/Hamilt ... 70832.html
Samstag, 07. Oktober 2017
Vettel profitiert von Bottas - Hamilton dominiert sich zum Pole-Debüt

Mit einer Traumzeit rast Lewis Hamilton im Qualifying zum Großen Preis von Japan zu seiner ersten Pole auf der Strecke in Suzuka. Zweiter wird Teamkollege Valtteri Bottas - im Rennen aber steht Sebastian Vettel neben seinem britischen WM-Rivalen.

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WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton hat erstmals in seiner Karriere die Pole Position für den Großen Preis von Japan am Sonntag (7 Uhr bei RTL und im Liveticker bei n-tv.de) geholt - die einzige, die ihm in seiner sportlichen Vita noch fehlte. Zudem verbesserte der Mercedes-Star mit seiner Rekordrunde von 1:27,319 Minuten den elf Jahre alten Rundenrekord von Michael Schumacher. Neben Hamilton in der ersten Startreihe steht Ferrari-Pilot Sebastian Vettel, der zwar im Qualifying nur Dritter war, allerdings von der Fünf-Plätze-Strafe des zweitplatzierten Valtteri Bottas im Mercedes profitiert.

"Das war ein Super-Tag, jede Runde war fantastisch", sagte Hamilton: "Ich hatte in der Vergangenheit hier nie die richtige Balance, jetzt hat alles perfekt gestimmt. Das Auto ist super. Es war alles da, alles hat gepasst. Ich muss das wirklich genießen." Vettel war einigermaßen zufrieden mit seinem Qualifying, auch wenn er "einen kleinen Ausrutscher in meiner letzten schnellen Runde" einräumte: "Klar, ich wäre gerne noch schneller gewesen, aber es ist ein unglaubliches Auto, das ich da habe."
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Nico Hülkenberg im Renault belegte im Qualifying Platz zwölf, 20. war Pascal Wehrlein im Sauber. Allerdings verschieben sich die Startpositionen aufgrund zahlreicher Strafen vor allem in den hinteren Reihen. Am härtesten erwischt es Fernando Alonso, der vom Ende des Feldes starten muss. Denn in seinem McLaren musste vor dem Start die komplette Antriebseinheit ausgetauscht werden, Grund war ein Hydraulik-Leck. Alonso erhält eine 35-Plätze-Strafe. Im 16. Saisonrennen nutzt Alonso unter anderem schon den achten Verbrennungsmotor und den zehnten Turbolader.

Die Startaufstellung: 1. Lewis Hamilton (Mercedes), 2. Sebastian Vettel (Ferrari), 3. Daniel Ricciardo (Red Bull), 4. Max Verstappen (Red Bull), 5. Esteban Ocon (Force India), 6. Sergio Perez (Force India), 7. Valtteri Bottas (Mercedes), 8. Felipe Massa (Williams), 9. Stoffel Vandoorne (McLaren), 10. Nico Hülkenberg (Renault), 11. Kimi Räikkönen (Ferrari), 12. Kevin Magnussen (Haas), 13. Romain Grosjean (Haas), 14. Pierre Gasly (Toro Rosso), 15. Lance Stroll (Williams), 16. Marcus Ericsson (Sauber), 17. Pascal Wehrlein (Sauber), 18. Jolyon Palmer (Renault), 19. Carlos Sainz jr. (Toro Rosso), 20. Fernando Alonso (McLaren);

Quelle: n-tv.de , tno/dpa/sid
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Zehnter Sieg gegen Aserbaidschan - DFB-Team knackt WM-Quali-Rekord

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Okt 2017 00:07

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/fussball/DFB-T ... 72304.html
Sonntag, 08. Oktober 2017
Zehnter Sieg gegen Aserbaidschan - DFB-Team knackt WM-Quali-Rekord

Es ist die perfekte Serie: Deutschland gewinnt auch sein letztes Spiel der WM-Qualifikation gegen Aserbaidschan. Damit stellt das DFB-Team eine Bestmarke auf. Allerdings sehen die Zuschauer 45 Minuten lang eine für einen Weltmeister unwürdige Vorstellung.

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Zehntes Spiel, zehnter Sieg - trotz einer miserablen ersten Hälfte hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft den spanischen Weltrekord in der WM-Qualifikation geknackt. Das 5:1 (1:1) gegen Aserbaidschan machte den 34.613 Zuschauern in Kaiserslautern aber erst spät Spaß. Die Tore erzielten Leon Goretzka mit einem Doppelpack (8./66. Minute), Stürmer Sandro Wagner (54.) sowie Antonio Rüdiger (64.) und Emre Can (81.) mit ihren jeweils ersten Toren im A-Team.

Lars Stindl hatte Pech mit einem Pfostenschuss (61.). Ramil Sheydaev versetzte die beherzt kämpfenden Gäste mit seinem Treffer zum 1:1 in einen kurzen Freudentaumel (34.). Joachim Löw stand in seinem 155. Länderspiel als Bundestrainer vor der Pause mehrfach schimpfend am Spielfeldrand, weil seine überwiegend zweite Garde fahrig und pomadig agierte. Die Steigerung versöhnte.
Und da steht es plötzlich 1:1. Tor für Aserbaidschan.

Die Spanier hatten auf dem Weg zum WM-Titel 2010 ebenfalls eine Zehn-Siege-Quali hingelegt, aber mit geringerer Tordifferenz. Außerdem überbot das DFB-Team seinen eigenen WM-Quali-Rekord. Bisher hatte die deutsche Nationalmannschaft erst einmal eine perfekte Serie: Vor der WM 1982 holte Deutschland in acht Spielen acht Siege.
Fast komplett neue Startelf

Auf sieben Positionen hatte Löw sein Team verändert, nachdem das WM-Ticket mit dem 3:1-Sieg gegen Nordirland in Belfast bereits am Donnerstag gelöst worden war. Die Partie gegen Aserbaidschan hatte der Bundestrainer daher schon mit Blick auf das große Ziel Titelverteidigung als Beginn der Testphase deklariert und angekündigt, den Zuschauern "Freude bereiten" zu wollen. Dies misslang anfangs jedoch gründlich - und gelang nur dem Schalker Goretzka mit seinem sehenswerten Hackentreffer aus fünf Metern.
Sandro Wagner vergibt eine Torchance.
Sandro Wagner vergibt eine Torchance.
(Foto: imago/Thomas Frey)

Abgesehen von der frechen Tor-Aktion leistete sich die neuformierte DFB-Elf in einer 1-3-4-2-Formation mit Shkodran Mustafi hinter Joshua Kimmich, Emre Can und Niklas Süle zu viele Fehler im Spielaufbau, wirkte unsortiert und ideenlos. Schon in der ersten Minute spielte Torwart Bernd Leno dem Gegner den Ball in die Füße, in der 13. Minute verpasste Richard Almeida nach feinem Zuspiel von Sheydaev das 1:1. 20 Minuten waren gespielt, als Löw nach einem weiteren misslungenen Pass von Can und einem weiteren Wackler von Leno an der Seitenlinie erstmals fuchsteufelswild wurde. Mit erhobenem Zeigefinger und abwinkender Geste ermahnte er seine pomadigen Profis zu mehr Konzentration und Einsatz.
Tor steht frei - Schuss geht gegen Pfosten

Zu wenig Bewegung, zu wenig Laufbereitschaft charakterisierten das deutsche Spiel. Und als die Zuschauer endlich mit der ersten sehenswerten Kombination über Stindl und Thomas Müller einen kleinen fußballerischen Lichtblick zu sehen bekamen, brachte Wagner das Kunststück fertig, alleine vor dem leeren Tor nur den Pfosten zu treffen (31.). Die an bizarren Situationen reiche erste Hälfte fand ihren Tiefpunkt dann wenig später beim Ausgleich für Aserbaidschan. Der zunächst ganz schwache Julian Brandt verlor den Ball in der Vorwärtsbewegung, Mustafi verletzte sich im Laufduell mit Sheydaev und blieb am Boden liegen.
Jogi Löw war zeitweise sehr aufgebracht.

Der Angreifer von Karabach Agdam narrte Antonio Rüdiger, der in der 22. Minute für den angeschlagenen Süle gekommen war, und düpierte auch noch Leno mit einem Schuss in das kurze Eck. Der Torwart von Bayer Leverkusen erwischte wieder einmal einen schwarzen Abend im Nationaltrikot und konnte seine Bewährungschance wie viele seiner Mitspieler nicht nutzen.

Das 1:1 war die verdiente Bestrafung einer anfangs Weltmeister-unwürdigen Vorstellung. "Wir bringen uns teilweise selber in Schwierigkeiten", sagte Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff bei RTL zur Pause noch recht diplomatisch und hoffte auf "klare Worte" Löws, der beim Pausenpfiff entschlossen Richtung Kabine geeilt war. Zuvor scheiterte Wagner per Kopf am gut reagierenden Gäste-Torwart Kamran Agajev (36.), Sané verzog aus kurzer Distanz vor dem Tor (45.+2). "Bisschen zäh" fand der frühere Nationaltorwart Jens Lehmann die Darbietung - die sich nach dem Wechsel aber änderte.
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Brandt scheiterte nach schönem Pass von Dauerbrenner Kimmich, der als einziger DFB-Profi in allen zehn Quali-Spielen zum Einsatz kam, an Agajev (47.). Insgesamt war nun das Bemühen zu erkennen, den schlechten Eindruck der ersten 45 Minuten korrigieren zu wollen. Im dritten Anlauf klappte es endlich bei Wagner, der eine Brandt-Flanke per Kopf zum 2:1 vollendete und in seinem fünften Länderspiel zum fünften Mal traf. Rüdiger, Goretzka und Can sorgten mit ihren Toren noch für einen versöhnlichen Abschluss des Abends. Der einzige deutsche Aussetzer blieb folgenlos: Magomed Mirzabekov traf erst nur den Pfosten, der für Mustafi eingewechselte Matthias Ginter klärte auf der Linie (85.).


So., 08. Okt. 18:00 Uhr
Gr E Dänemark icon 1:1 (0:0) icon Rumänien
Gr E Kasachstan icon 1:1 (0:1) icon Armenien
Gr F Litauen icon 0:1 (0:1) icon England
Gr E Polen icon 4:2 (2:0) icon Montenegro
Gr F Slowakei icon 3:0 (1:0) icon Malta
Gr F Slowenien icon 2:2 (0:1) icon Schottland
So., 08. Okt. 20:45 Uhr
Gr C Tschechien icon 5:0 (3:0) icon S. Marino
Gr C Deutschland icon 5:1 (1:1) icon Aserbaidschan
Gr C Norwegen icon 1:0 (0:0) icon Nordirland
Mo., 09. Okt. 20:45 Uhr
Gr I Island icon -:- icon Kosovo
Gr G Albanien icon -:- icon Italien
Gr I Finnland icon -:- icon Türkei
Gr G Israel icon -:- icon Spanien
Gr G Mazedonien icon -:- icon Liechtenstein
Gr D Moldawien icon -:- icon Österreich
Gr D Serbien icon -:- icon Georgien
Gr I Ukraine icon -:- icon Kroatien
Gr D Wales icon -:- icon Irland
Di., 10. Okt. 20:45 Uhr
Gr H Griechenland icon -:- icon Gibraltar
Gr H Belgien icon -:- icon Zypern
Gr H Estland icon -:- icon Bosnien
Gr A Frankreich icon -:- icon Weißrussland
Gr B Ungarn icon -:- icon Färöer
Gr B Lettland icon -:- icon Andorra
Gr A Luxemburg icon -:- icon Bulgarien
Gr A Niederlande icon -:- icon Schweden
Gr B Portugal icon -:- icon Schweiz

Verein Sp. g u v Tore Diff. Pkt. Form
1 team icon Frankreich
9 6 2 1 16 : 5 11 20
2 team icon Schweden
9 6 1 2 26 : 7 19 19
3 team icon Niederlande
9 5 1 3 19 : 12 7 16
4 team icon Bulgarien
9 4 0 5 13 : 18 -5 12
5 team icon Weißrussland
9 1 2 6 5 : 19 -14 5
6 team icon Luxemburg
9 1 2 6 7 : 25 -18 5
1 team icon Schweiz
9 9 0 0 23 : 5 18 27
2 team icon Portugal
9 8 0 1 30 : 4 26 24
3 team icon Ungarn
9 3 1 5 13 : 14 -1 10
4 team icon Färöer-Inseln
9 2 3 4 4 : 15 -11 9
5 team icon Lettland
9 1 1 7 3 : 18 -15 4
6 team icon Andorra
9 1 1 7 2 : 19 -17 4
1 team icon Deutschland
10 10 0 0 43 : 4 39 30
2 team icon Nordirland
10 6 1 3 17 : 6 11 19
3 team icon Tschechien
10 4 3 3 17 : 10 7 15
4 team icon Norwegen
10 4 1 5 17 : 16 1 13
5 team icon Aserbaidschan
10 3 1 6 10 : 19 -9 10
6 team icon San Marino
10 0 0 10 2 : 51 -49 0
1 team icon Serbien
9 5 3 1 19 : 10 9 18
2 team icon Wales
9 4 5 0 13 : 5 8 17
3 team icon Irland
9 4 4 1 11 : 6 5 16
4 team icon Österreich
9 3 3 3 13 : 12 1 12
5 team icon Georgien
9 0 5 4 8 : 13 -5 5
6 team icon Moldawien
9 0 2 7 4 : 22 -18 2
1 team icon Polen
10 8 1 1 28 : 14 14 25
2 team icon Dänemark
10 6 2 2 20 : 8 12 20
3 team icon Montenegro
10 5 1 4 20 : 12 8 16
4 team icon Rumänien
10 3 4 3 12 : 10 2 13
5 team icon Armenien
10 2 1 7 10 : 26 -16 7
6 team icon Kasachstan
10 0 3 7 6 : 26 -20 3
1 team icon England
10 8 2 0 18 : 3 15 26
2 team icon Slowakei
10 6 0 4 17 : 7 10 18
3 team icon Schottland
10 5 3 2 17 : 12 5 18
4 team icon Slowenien
10 4 3 3 12 : 7 5 15
5 team icon Litauen
10 1 3 6 7 : 20 -13 6
6 team icon Malta
10 0 1 9 3 : 25 -22 1
1 team icon Spanien
9 8 1 0 35 : 3 32 25
2 team icon Italien
9 6 2 1 20 : 8 12 20
3 team icon Albanien
9 4 1 4 10 : 12 -2 13
4 team icon Israel
9 4 0 5 10 : 14 -4 12
5 team icon Mazedonien
9 2 2 5 11 : 15 -4 8
6 team icon Liechtenstein
9 0 0 9 1 : 35 -34 0
1 team icon Belgien
9 8 1 0 39 : 6 33 25
2 team icon Griechenland
9 4 4 1 13 : 6 7 16
3 team icon Bosnien und Herzegowina
9 4 2 3 22 : 12 10 14
4 team icon Estland
9 3 2 4 12 : 17 -5 11
5 team icon Zypern
9 3 1 5 9 : 14 -5 10
6 team icon Gibraltar
9 0 0 9 3 : 43 -40 0
1 team icon Island
9 6 1 2 14 : 7 7 19
2 team icon Kroatien
9 5 2 2 13 : 4 9 17
3 team icon Ukraine
9 5 2 2 13 : 7 6 17
4 team icon Türkei
9 4 2 3 12 : 11 1 14
5 team icon Finnland
9 2 2 5 7 : 11 -4 8
6 team icon Kosovo
9 0 1 8 3 : 22 -19 1
Quelle: n-tv.de , hul/dpa
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So läuft der achte Spieltag - Heynckes sortiert das Chaos beim FC Bayern

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Okt 2017 21:46

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/fussball/Heync ... 81291.html
Freitag, 13. Oktober 2017
So läuft der achte Spieltag - Heynckes sortiert das Chaos beim FC Bayern

Von Stefan Giannakoulis & Tobias Nordmann

FC Bayerns Jupp Heynckes bekommt bei seiner Bundesliga-Rückkehr den Premierendreier auf dem Silbertablett serviert. Der HSV möchte eine "kleine Schwäche" ablegen und in Dortmund ist die Lage sehr angespannt.

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Wie gut sind Post-Ancelotti-Bayern?

Sie haben zumindest den Respekt der Konkurrenz wieder zurück. Und das ist für die Münchner eine gute, im Moment sogar die beste Nachricht. "Sie werden aufgrund der Situation bis in die Haarspitzen motiviert sein", sagt Christian Streich, der mit dem SC Freiburg am achten Spieltag der Bundesliga (Samstag ab 15.30 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) in der Münchener Arena vorspielt. Und in einer Zeit, in der sich der deutsche Vereinsfußball international radikal ancelottisiert (bayrisch für abbauen), braucht's ja dringend wieder eine stabile und verlässliche Kraft. Und die war ja stets der FC Bayern (außer unter Erich Ribbeck).
Video http://www.n-tv.de/mediathek/videos/spo ... 80516.html
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13.10.17 – 01:00 min

Nun also, nach einem dümmlichen Saisonstart mit PSG-Desaster, Affront-Akkordarbeit der Spieler und dem (fast) höflichen Abgang von Maestro Carlo Ancelotti, fühlen sich die Bayern vor der Rückkehr von Neu-Alt-Trainer Jupp Heynckes wieder bereit, die Rolle als Leistungsträger des deutschen Fußballs zu schultern. So lobt Sportdirektor Hasan Salihamidzic die klare Linie des Altmeisters: "Ich habe sofort gesehen, wie konzentriert die Spieler im Training zur Sache gehen. Da war in den ersten Tagen der Zug drin, den wir brauchen, um erfolgreich Fußball zu spielen." Und den hatten sie ja an der Säbener Straße zuletzt arg vermisst. Ebenso wie eine klare Hierarchie, das markenbildende "Mia san mia", ausreichende Fitness, eine gute Kommunikation, einen intakten Teamgeist und eine taktische Ordnung. Sie haben folglich fast alles vermisst, was es braucht, um überhaupt Fußball im Sinne von Fußball (nicht Gebolze) über 90 Minuten zu spielen. Chaos-Reiniger Heynckes hat das analysiert - oder von seinem Buddy Uli Hoeneß verklickert bekommen - und erkennt: "Wir haben nicht viel Zeit zu verlieren. Wir müssen dafür sorgen, dass wir schnell Qualität im Training bekommen." Dass nun der SC Freiburg zur vierten Heynckes-Premiere kommt, ist sicher nicht ganz schlecht für das Vorhaben von Salihamidzic: "Drei Punkte zum Start wären optimal." Die gibt's und das Spektakel obendrauf, unser Tipp: 7:0.
Wie läuft's bei der Dortmunder Borussia?

Sportlich ganz prima - nur international noch nicht so. Aber so richtig redet dieser Tage niemand über Form und Erfolge. Überlagert wird das Topspiel zwischen dem Spitzenreiter BVB und dem Tabellenvierten RB Leipzig (Samstag, ab 18.30 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) von den Randale-Erinnerungen an den 4. Februar dieses Jahres. Ebenfalls an einem Samstagabend hatte ein Dortmunder Mob Fans der Gäste von Dortmunder Anhängern gejagt, mit Steinen beworfen und mit Schlägen verletzt. Nun planen die Fans des BVB einen Marsch gegen Red Bull.
Bleibt doch nicht zu Hause: Timo Werner.

Und die Polizei setzt auf ungewöhnlich deutliche Drohgebärden gegen potenzielle Krawallmacher: "Wer Gäste anpöbeln oder angreifen will, wird uns sehr aktiv erleben", sagt Einsatzleiter Edzard Freyhoff. "Die Schwelle, ab der wir einschreiten, ist extrem niedrig." Doch die Ereignisse des Februars haben Spuren bei den Sachsen hinterlassen. Von den angebotenen 8000 Tickets nahmen die Leipziger nur 3500 an. Über die Hälfte bleibt also zu Hause - ebenso wie Timo Werner. Dem Angreifer geht es nach seiner mysteriösen Verletzung immer noch nicht wieder so gut, als dass er ein Bundesligaspiel bestreiten könnte. Erst recht ein so intensives wie in Dortmund. Leipzigs Sportdirektor Ralf Rangnick sagt: "Timo muss selbst das Zutrauen haben und sagen: Ich bin bereit für solch ein Spiel." Tipp: 2:1. Und ein Nachtrag, 12.51 Uhr: Werner kommt jetzt doch mit. "Entgegen anders lautenden Meldungen entscheide ich, ob er im Kader sein wird oder nicht. Und ich kann versichern, dass er im Kader sein wird", sagte Trainer Ralph Hasenhüttl. Und der muss es schließlich wissen.
Wie genervt ist Julian Nagelsmann?

Auf einer Skala von eins bis zehn, wenn eins gar nicht genervt und zehn maximal bedeutet, steht Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann bei 15. Grund dafür ist der FC Bayern. Beziehungsweise alle Menschen, die zwischen ihm und den Münchnern eine zwingende Kausalität der mittelfristigen (also an der nächsten Saison) Zusammenarbeit herstellen. Seinem Stresspegel tut das gar nicht gut. Neulich erst habe er einem Mann ein Foto mit sich untersagt, um irgendwelchen Spekulationen vorzubeugen.

Dazu muss man wissen: Beim (Heimat)-Urlaub in München hatte Nagelsmann jüngst für ein Bild mit einem jungen Burschen bereitgestanden - in einer roten (Achtung: Bayern-Farbe!) Jacke. Die Aufnahme (ohne den Jungen) erschien auf Twitter - und sofort hieß es: Seht her, wir haben den Beweis, Nagelsmann trainert demnächst die Bayern! Totaler Humbug, wie er vor dem Spiel gegen den überraschend starken FC Augsburg (Samstag, ab 15.30 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) zum 12.345 Mal behauptete: "Ich mache mir keine Illusionen, dass ich irgendeine Jackenfarbe trage und dann bei einem Klub Trainer werde. Ich habe heute eine blaue Jacke an - und ich kann in Richtung von Daniel Bierofka und Domenico Tedesco sagen, dass ich übermorgen nicht bei 1860 München oder Schalke 04 anfangen werde." Ah, guter Hinweis. Und zudem ist ihm das Thema, abseits der Spekulationen, fürchterlich egal. Denn: "Ich konzentriere mich nur auf den Erfolg meiner Mannschaft - in meinem Kopf spielt nichts anderes eine Rolle." Tipp: 2:0 dank Sandro Wagners Knie und Rücken.
Was passiert sonst noch so?

VfB Stuttgart - 1. FC Köln (Freitag, 20.30 Uhr): Wenn ein Klub die Statistik bemühen muss, um seine Erfolgsaussichten zu beziffern, dann steht es schlecht um ihn. Seit 21 Jahren haben die Kölner nicht mehr in Stuttgart verloren. Das klingt zunächst einmal gut. In dieser Saison hat der FC allerdings noch kein Spiel gewonnen. Das ist schlecht. Und so sagt Trainer Peter Stöger: "Wir haben Möglichkeiten, das Spiel zu gewinnen, und das hat nichts mit irgendeiner Statistik zu tun. Das ist eine ganz neue Situation." Na dann. Tipp: 2:0.

FSV Mainz 05 - Hamburger SV: Wenn der Trainer einer Mannschaft sagt: "Wir stehen im engen Austausch mit der medizinischen Abteilung" - dann klingt das nicht gut. Und in der Tat hat Hamburgs Markus Gisdol Probleme, geeignetes Personal für die Partie in Mainz zu finden. Abwehrchef Kyriakos Papadopoulos ist gelbgesperrt, André Hahn und Tatsuya Ito haben Magen-Darm-Probleme, Sejad Salihovic hat sich im Training bei der bosnischen Nationalelf das Schienbein aufgeschlitzt. Außerdem hat der HSV seit fünf Spielen kein Tor mehr geschossen. Nun soll es gegen Ex-Torwart René Adler klappen. Der sagt: "Es ist schon etwas Besonderes". Die Gefahr für ihn bestehe darin, "zu viel zu wollen. Nach diesem Spiel wünsche ich dem HSV wieder alles Gute. Freunden soll es ja nicht schlecht gehen". Tipp: 2:1.
Ach komm Ante, wird schon.

Hannover 96 - Eintracht Frankfurt: Wenn einer sagt: "Ich habe alles verloren" - dann lässt sich Tragisches erahnen. Bei Ante Rebic ist das anders. Frankfurts Angreifer war vor der Saison, da vom AC Florenz nur ausgeliehen, schon weg. Nun ist er, da die Eintracht ihn zurückholte, wieder da. Und Rebic berichtete der "Bild"-Zeitung: "In meinem Apartment wohnt jetzt Luca Jovic. Kevin-Prince Boateng übernahm meine Rückennummer. Sebastian Haller hat meinen Spind in der Umkleide. Jetro Willems sitzt auf meinem Platz im Mannschaftsbus." Dafür ist Rebic nun Stammspieler und hat jetzt schon so viele Tore erzielt wie in der gesamten vergangenen Saison - zwei. Tipp: Rebic trifft, übertrifft sich damit selbst und rettet seiner Mannschaft mit dem 1:1 immerhin einen Punkt beim starken Aufsteiger.

Hertha BSC Berlin - FC Schalke 04 (alle Samstag, 15.30 Uhr): Wenn Pal Dardai sagt: "Ich würde ihn mitnehmen, und als Joker würde er uns auch weiterbringen" - dann hört sich das doch ganz vielversprechend an. Es geht um Davie Selke, der im Sommer aus Leipzig kam und seither verletzt war. Nun aber steht der Angreifer erstmals im Kader, was von daher ganz gut ist, als dass Mathew Leckie auszufallen droht. Der hatte am Dienstag beim 2:1 gegen Syrien 120 Minuten gespielt und sich mit Australien für die Playoffs zur WM qualifiziert. "Nach langer Spielzeit und langer Reise hat er ein paar Blessuren, da müssen wir das abwarten, wie sich alles entwickelt." Tipp: 2:0, zweimal Selke.

Bayer 04 Leverkusen - VfL Wolfsburg (Sonntag, 15.30 Uhr): Wenn eine Mannschaft dreimal hintereinander unentschieden spielt, dann ist das gut und schlecht - unentschieden im Wortsinn halt. Wolfsburgs immer noch eher neuer Trainer Martin Schmidt sieht es so: "Es geht nicht zwingend darum, einen Sieg einzufahren, wenn die Entwicklung stimmt. Wenn wir unsere Schritte machen, kommen die Siege automatisch." Aber auch er weiß: "Siege braucht man, die sind das Benzin, die geben dem Team die Zusatzkicks." Tipp: 2:1.
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SV Werder Bremen - Borussia Mönchengladbach (Sonntag, 18 Uhr): Wenn die "Kreiszeitung Syke" acht Gründe dafür zusammenkratzen muss, warum der SV Werder am achten Spieltag endlich sein erstes Spiel in dieser Saison gewinnt, dann klingt das bedenklich. Vor allem, wenn dort Sachen dabei sind wie: "Weil der Start des Bremer Freimarkts die Stimmung in der ganzen Stadt hebt und noch mehr Energien freisetzt." Und: "Weil ein Hauch Thomas Schaaf durch Bremen weht. Der langjährige Erfolgs-Coach könnte Technischer Direktor bei Werder werden. Idealer Zeitpunkt, um an die guten alten Zeiten anzuknüpfen." Die positive Statistik gegen Gladbach bemühen sie auch - aber das kennen wir ja von den Kölnern. Also, in Gottes Namen, unser Tipp: 1:0.
Wer spielt das beste Phrasenschach?

"Wenn Bayern für Rumpi auch so viel zahlen würde, würde ich ihn vermutlich nach München tragen." Sagt Jeff Saibene, Trainer des Zweitligisten DSC Arminia Bielefeld, über seinen Assistenten Carsten Rump. Der FC Bayern soll den Düsseldorfer Fortunen zwei Millionen Euro dafür gezahlt haben, dass ihr Co-Trainer Peter Hermann zu Jupp Heynckes nach München wechseln durfte. Bielefeld und Düsseldorf bestreiten am Samstag (ab 13 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) auf der Alm das Spitzenspiel der zweiten Bundesliga. Die Gäste sind mit 22 Punkten Tabellenführer, der DSC steht mit 17 Zählern auf Rang vier. Tipp: 3:2.

8. Spieltag
Fr., 13. Okt. 20:30 Uhr
Stuttgart icon 1:0 (1:0) icon Köln
Sa., 14. Okt. 15:30 Uhr
Mainz icon -:- icon Hamburg
München icon -:- icon Freiburg
Hannover icon -:- icon Frankfurt
Hertha icon -:- icon Schalke
Hoffenheim icon -:- icon Augsburg
Sa., 14. Okt. 18:30 Uhr
Dortmund icon -:- icon Leipzig
So., 15. Okt. 15:30 Uhr
Leverkusen icon -:- icon Wolfsburg
So., 15. Okt. 18:00 Uhr
Bremen icon -:- icon M'gladbach

Verein Sp. g u v Tore Diff. Pkt. Form
1 team icon Borussia Dortmund
7 6 1 0 21 : 2 19 19
2 team icon FC Bayern München
7 4 2 1 16 : 7 9 14
3 team icon TSG 1899 Hoffenheim
7 4 2 1 13 : 8 5 14
4 team icon RB Leipzig
7 4 1 2 12 : 8 4 13
5 team icon Hannover 96
7 3 3 1 7 : 4 3 12
6 team icon FC Augsburg
7 3 2 2 9 : 6 3 11
7 team icon Borussia Mönchengladbach
7 3 2 2 10 : 12 -2 11
8 team icon Eintracht Frankfurt
7 3 1 3 6 : 6 0 10
9 team icon FC Schalke 04
7 3 1 3 8 : 9 -1 10
10 team icon VfB Stuttgart
8 3 1 4 5 : 9 -4 10
11 team icon Hertha BSC
7 2 3 2 8 : 8 0 9
12 team icon Bayer Leverkusen
7 2 2 3 13 : 11 2 8
13 team icon VfL Wolfsburg
7 1 4 2 6 : 9 -3 7
14 team icon FSV Mainz 05
7 2 1 4 7 : 11 -4 7
15 team icon SC Freiburg
7 1 4 2 5 : 11 -6 7
16 team icon Hamburger SV
7 2 1 4 4 : 11 -7 7
17 team icon SV Werder Bremen
7 0 4 3 3 : 7 -4 4
18 team icon 1. FC Köln
8 0 1 7 2 : 16 -14 1
Quelle: n-tv.de
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