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Die H-Teams jubeln kollektiv - BVB feiert Traumstart, HSV schlägt den Fluc

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Aug 2017 19:24

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/fussball/BVB-f ... 91481.html
Samstag, 19. August 2017
Die H-Teams jubeln kollektiv - BVB feiert Traumstart, HSV schlägt den Fluch

Der Videobeweis klemmt zum Bundesliga-Start, die Dortmunder Tormaschine nicht. In Wolfsburg beschert sie dem BVB die Tabellenführung. Ebenfalls siegreich: Hamburgs "Pokaldeppen", die Augsburg niederringen. Auch Hertha, Hoffenheim und H96 jubeln.

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VfL Wolfsburg - Borussia Dortmund 0:3 (0:2)

Beim umjubelten Comeback von Weltmeister Mario Götze hat Borussia Dortmunds neuer Coach Peter Bosz eine erfolgreiche Bundesliga-Premiere gefeiert. Beim hilflosen VfL Wolfsburg gewann der DFB-Pokalsieger am ersten Ligaspieltag locker mit 3:0 (2:0). Götze bereitete das 1:0 durch Christian Pulisic (22.) vor. Marc Bartra erzielte in der ausverkauften Volkswagen Arena vor 30.000 Zuschauern das zweite Tor (27.) mit einem Traumschlenzer, Pierre-Emerick Aubameyang (60.) sorgte nach der Pause für die Entscheidung. Dortmund reichte eine clevere und konzentrierte Leistung, um die harmlosen und defensiv schwachen Gastgeber zu bezwingen.
Hertha-Held: Matthew Leckie traf beim Ligadebüt für Berlin doppelt.
Hertha-Held: Matthew Leckie traf beim Ligadebüt für Berlin doppelt.
(Foto: imago/Contrast)
Hertha BSC - VfB Stuttgart 2:0 (0:0)

Mit einer Mathew-Leckie-Show ist Hertha BSC in die neue Saison gestartet und hat Bundesliga-Rückkehrer VfB Stuttgart gleich die Grenzen aufgezeigt. Der Australier Leckie, der im Sommer für drei Millionen Euro nach Berlin gewechselt war, sorgte mit seinen beiden Toren (46. und 62. Minute) für den 2:0 (0:0)-Sieg des Hauptstadtclubs. Kurios: In der Vorsaison hatte der 26 Jahre alte Flügelspieler für Absteiger Ingolstadt nicht ein einziges Mal getroffen. Hertha verdiente sich vor 44.751 Zuschauern im Olympiastadion die ersten drei Saisonpunkte mit einer Tempoverschärfung und präziserem Spiel in der zweiten Hälfte.
1899 Hoffenheim - Werder Bremen 1:0 (0:0)

1899 Hoffenheim hat eine erfolgreiche Königsklassen-Generalprobe gefeiert. Das Team von Julian Nagelsmann setzte sich dank eines späten Tores von Andrej Kramaric mit 1:0 (0:0) gegen Werder Bremen durch. Der Hoffenheimer Joker traf in der 84. Spielminute mit einem abgefälschten Schuss für die Hoffenheimer, die seit dem 14. Mai vergangenen Jahres kein Bundesliga-Heimspiel mehr verloren haben. Damit holten sich die Hoffenheimer Selbstvertrauen für das Playoff-Rückspiel zur Champions League am Mittwoch beim FC Liverpool. Das Hinspiel hatte die TSG 1:2 (0:1) gegen das Team von Jürgen Klopp verloren.
Hamburger SV - FC Augsburg 1:0 (1:0)

Die Pokal-Pleite ist abgehakt, der Startfluch besiegt: Der Hamburger SV hat erstmals seit sieben Jahren die Bundesliga-Saison wieder mit einem Sieg begonnen. Im Duell der "Pokal-Deppen" setzten sich die Hanseaten gegen den FC Augsburg nach einem glanzlosen, aber kämpferisch überzeugenden Auftritt mit 1:0 (1:0) durch. Vor 49.449 Zuschauern im Volksparkstadion erzielte Nicolai Müller bereits in der achten Minute das Tor des Tages, verletzte sich aber beim anschließenden Torjubel und musste nach 15 Minuten raus. Sechs Tage nach der Pokalblamage beim Drittligisten Osnabrück gab der HSV trotz des Müller-Fauxpas' eine prompte Antwort auf dem Platz und hatte dabei auch das nötige Glück. Augsburg schlittert dagegen nach der Niederlage im DFB-Pokal beim 1. FC Magdeburg auf eine frühe Krise zu.
FSV Mainz - Hannover 96 0:1 (0:0)
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Erfolgreiches Bundesliga-Comeback für Hannover 96, missglücktes Debüt für Sandro Schwarz: Der Aufsteiger aus Niedersachsen hat durch ein 1:0 (0:0) beim FSV Mainz einen Einstand nach Maß in die neue Saison gefeiert - und sich dabei als Spielverderber für die Gastgeber erwiesen. Der neue FSV-Trainer Schwarz, Nachfolger des nach der vergangenen Runde entlassenen Martin Schmidt, musste bei seinem ersten Auftritt als Bundesliga-Coach gleich eine bittere Niederlage hinnehmen. Vor 28.279 Zuschauern besiegelte Martin Harnik (73.) den Auswärtscoup von Hannover, die damit seit acht Jahren in Bundesliga-Auftaktpartien ungeschlagen sind.
Videobeweis macht Probleme

Nachdem der Videobeweis im Auftaktspiel des FC Bayern gegen Bayer Leverkusen am Freitag in München einwandfrei funktioniert hatte, gab es in den Samstagspartien massive Probleme. Laut DFL kam der Video-Assistent aufgrund technischer Schwierigkeiten beim Dienstleister Hawkeye bei den Spielen Hoffenheim - Bremen, Hamburg - Augsburg und Hertha BSC - Stuttgart zunächst nicht zum Einsatz. In der zweiten Hälfte funktionierte der Video-Assistent in den Stadien in Hoffenheim und Berlin aber wieder. Bei allen Spielen konnten allerdings bei Abseits-Entscheidungen keine kalibrierten Linien erstellt werden. Die DFL bestellte den Hersteller für kommende Woche zum Rapport ein.

Fr., 18. Aug. 20:30 Uhr
München icon 3:1 (2:0) icon Leverkusen
Sa., 19. Aug. 15:30 Uhr
Mainz icon 0:1 (0:0) icon Hannover
Hamburg icon 1:0 (1:0) icon Augsburg
Hertha icon 2:0 (0:0) icon Stuttgart
Hoffenheim icon 1:0 (0:0) icon Bremen
Wolfsburg icon 0:3 (0:2) icon Dortmund
Sa., 19. Aug. 18:30 Uhr
Schalke icon 2:0 (1:0) icon Leipzig
So., 20. Aug. 15:30 Uhr
Freiburg icon -:- icon Frankfurt
So., 20. Aug. 18:00 Uhr
M'gladbach icon -:- icon Köln


Quelle: n-tv.de , cwo/dpa/sid
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WM-Vorsprung schrumpft zusammen - Hamilton siegt im Thriller von Spa vor V

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Aug 2017 17:24

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/formel1/Hamilt ... 03875.html
Sonntag, 27. August 2017
WM-Vorsprung schrumpft zusammen - Hamilton siegt im Thriller von Spa vor Vettel

Formel-1-Pilot Lewis Hamilton gewinnt in seinem Mercedes den Großen Preis von Belgien. Sebastian Vettel wird in einem Herzschlagfinale auf dem Kurs von Spa-Francorchamps im Ferrari Zweiter. Sein WM-Vorsprung beträgt nunmehr noch sieben Punkte.

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Erst gibt er sein emotionales Ja zu Ferrari, doch dann bleibt ihm das Happy End verwehrt: Der Deutsche Sebastian Vettel hat den ersten Schlagabtausch nach der Formel-1-Sommerpause gegen seinen großen WM-Rivalen Lewis Hamilton in einem wahren Thriller knapp verloren. Beim Großen Preis von Belgien in Spa-Francorchamps musste sich der Ferrari-Star am Tag nach seiner Vertragsverlängerung allein dem fehlerlosen Engländer geschlagen geben, der in seinem Mercedes-Silberpfeil in zahlreichen Windschattenduellen nicht zu überholen war.
Geschlagen: Sebastian Vettel im Ferrari.

Hamilton feierte seinerseits mit der Einstellung des "ewigen" Pole-Rekords von Rekordweltmeister Michael Schumacher am Samstag und seinem 58. Formel-1-Sieg in seinem 200. Grand Prix ein perfektes Wochenende. Vettel geht nach zwölf Saisonrennen mit nur noch sieben WM-Punkten Vorsprung auf den Engländer ins Ferrari-Heimspiel beim Großen Preis von Italien am kommenden Sonntag. Dritter in einem hochklassigen Rennen wurde Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo. Der Deutsche Nico Hülkenberg im Renault stellte mit Rang sechs sein bestes Saisonergebnis ein. Pascal Wehrlein musste seinen Sauber nach einem Defekt bereits nach der zweiten Runde abstellen und sagte später zerknirscht bei Sky, dass er nicht mehr glaube, "nächstes Jahr in einem Sauber zu sitzen".

Hamilton gewann den Start hauchdünn vor Vettel, der Engländer hatte seinen großen WM-Rivalen aber dann in der legendären Eau Rouge direkt hinter sich und konnte den Angriff des Deutschen am Ende der ersten langen Geraden abwehren. In der achten Runde war für einen guten Teil der mehr als 100.000 Zuschauer der Tag bereits gelaufen, als der von zahlreichen Landsleuten unterstützte Niederländer Max Verstappen mit seinem Red Bull kopfschüttelnd ausrollte. "Ich kann das nicht glauben", funkte der 19-Jährige. Es war bereits das sechste vorzeitige Aus für den jüngsten Grand-Prix-Sieger der Formel-1-Geschichte in dieser Saison.
Safety-Car-Phase sorgt für Spannung

Gar zum achten Mal nicht ins Ziel kam Ex-Weltmeister Fernando Alonso wegen eines neuerlichen Defekts an seinem McLaren-Honda. Nach den frühen Boxenstopps von Hamilton und Vettel noch im ersten Renndrittel änderte sich wenig am Bild an der Spitze. Neue Spannung kam auf nach einem Crash der Force-India-Teamkollegen Esteban Ocon und Sergio Perez in der 29. von 44 Runden. Nach dem Ausscheiden des Mexikaners brachte das Safety Car das Feld wieder zusammen. Hamilton und Vettel kamen in die Box, wobei sich der Heppenheimer den schnelleren, aber auch weniger langlebigen Reifensatz aufziehen ließ.
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Hamilton beschwerte sich am Funk lautstark: "Warum ist das Safety Car überhaupt draußen?". Dadurch war sein kleines Polster auf Vettel dahin. Das abschließende Herzschlagfinale war der Höhepunkt eines Wochenendes der Gänsehautmomente, das stark im Zeichen von Michael Schumacher stand. Fast auf den Tag 25 Jahre nach dessen erstem Sieg an gleicher Stelle am 30. August 1992 drehte dessen 18-jähriger Sohn Mick im Vorprogramm des Rennens mit dem ersten Weltmeister-Auto seines Vaters, dem Benetton-Ford B 194 aus dem Jahr 1994, eine Runde auf dem Ardennen-Kurs. Dabei trug der Formel-3-Pilot einen Helm, der auf der einen Seite sein eigenes Design und auf der anderen das seines Vaters aus dessen Anfangsjahren in der Formel 1 trug.

Am Samstag hatte Hamilton im Qualifying von Spa seine 68. Pole Position erzielt und war dadurch mit Schumacher an der Spitze dieses Rankings gleichgezogen. Als ihm eine Glückwunschbotschaft von Schumachers Ehefrau Corinna und der Familie überbracht wurde, hatte der sonst so coole Hamilton Tränen in den Augen und würdigte Schumacher als "Legende" und "Idol".

Quelle: n-tv.de , Marco Heibel, sid
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Hamilton hofft auf Magie - Vettel kündigt für Monza eine Attacke an

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Aug 2017 12:58

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/formel1/Vettel ... 08424.html
Mittwoch, 30. August 2017
Hamilton hofft auf Magie - Vettel kündigt für Monza eine Attacke an

Seit sieben langen Jahren schon warten die Tifosi in Monza auf den Heimsieg eines Ferrari-Fahrers. Sebastian Vettel will ihnen den Gefallen gerne tun. Im Europa-Finale der Formel 1 möchte er seinen WM-Widersacher Lewis Hamilton endlich wieder distanzieren.

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Im Königlichen Park von Monza will Sebastian Vettel die Herzen der Formel-1-Tifosi höher schlagen lassen. Sieben Jahre nach dem bisher letzten Heimsieg eines Ferrari-Fahrers möchte der Deutsche beim Europa-Finale am Sonntag (ab 14 Uhr bei RTL und im Liveticker bei n-tv.de) für die Scuderia erstmals auf dem Highspeed-Kurs ganz oben auf's Podest rasen. Im packenden WM-Zweikampf mit Mercedes-Mann Lewis Hamilton soll das Gewinnerpendel nun wieder zu Vettels Gunsten ausschlagen: "Es werden Kleinigkeiten den Unterschied ausmachen. Es heißt Attacke, dann sehen wir weiter."
"Wir haben den Wagen noch nicht da, wo wir ihn brauchen": Lewis Hamilton.
In der Fahrerwertung ist der Vorsprung des Deutschen nach Hamiltons Sieg in Belgien zwar wieder auf sieben Punkte geschmolzen. Aber kurz nachdem er seinen Vertrag bei Ferrari bis Ende 2020 verlängert hatte, gewann Vettel die endgültige Gewissheit, dass sein Dienstwagen selbst auf Mercedes-Paradestrecken auf Augenhöhe liegt. "Die Crux ist nach wie vor das Qualifying, um wirklich den Umbruch herbeizuführen. Das wissen wir, aber man sieht ja, da sind wir drauf und dran und kommen immer näher", sagte Vettel. "Wir haben bisher einen sehr guten Job gemacht, das ist uns aber nicht genug, wir wollen natürlich vorne sein."

Den Mercedes-Vorteil in der Qualifikation erkennt auch Hamilton. Sieben Poles sicherte sich der Brite in dieser Saison - mit 68 hat er seit dem Belgien-Grand-Prix genauso viele wie Michael Schumacher -, Vettel nur zwei. "Wir haben den Wagen noch nicht da, wo wir ihn brauchen", räumte Hamilton ein. "Offensichtlich liegt er toll in der Qualifikation, aber im Rennen kämpft er sich noch ab." Vettel kommen die Mercedes-Abstimmungsprobleme entgegen. In seinem dritten Jahr bei der Scuderia will er endlich die WM holen. In Monza hat der 30-Jährige dreimal gewonnen. 2008 raste er als Youngster für Toro Rosso zu seinem ersten Erfolg in der Formel 1 überhaupt, im Red Bull jubelte er 2011 und 2013.
"Bin mental ein bisschen vorsichtig"

Der bisher letzte Ferrari-Fahrer, der für die Scuderia im Autodromo Nazionale di Monza Jubelstürme auslöste, war Fernando Alonso. Vettel will die Sehnsucht der Ferraristi nun stillen. "Ich freue mich auf das Heimrennen", sagte er vor dem 13. von 20. Saisonläufen. Mercedes reist mit einer gehörigen Portion Skepsis in den Norden von Mailand.
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"Ich bin mental ein bisschen vorsichtig, weil wir demnächst nicht immer die Schnellsten sein werden. Ich versuche herauszufinden, wie ich es schaffen kann, meine Jungs zu motivieren, dass sie in die nächsten acht Rennen ein bisschen mehr Magie bringen, damit wir gewinnen", sagte Hamilton. Zauberei beim Formel-1-Branchenprimus der vergangenen drei Jahre? Ferrari hat zu den Silberpfeilen aufgeschlossen. Diese Erkenntnis treibt die Scuderia an, für Mercedes ist sie gleichsam Ansporn.

"Unser Job besteht darin, Druck zu machen, den Wagen so gut wie möglich aussehen zu lassen und unser ganzes Potenzial bis zum Ende der Saison abzurufen", betonte Motorsportchef Toto Wolff. In Italien sah der Mercedes in den vergangenen drei Jahren sehr gut aus. Nico Rosberg gewann 2016, Hamilton 2014 und 2015. Zudem stand der heute 32-Jährige auch 2012 auf dem Treppchen ganz oben. "Um oben zu sein, wird uns allen alles abverlangt werden", prognostizierte Hamilton. Vettel wird das nicht anders sehen.

Quelle: n-tv.de , Martin Moravec, dpa
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Mercedes dominiert in Monza - Vettel droht nächste Heimspiel-Enttäuschung

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Sep 2017 21:51

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/formel1/Vettel ... 13680.html
Freitag, 01. September 2017
Mercedes dominiert in Monza - Vettel droht nächste Heimspiel-Enttäuschung

Ein Training ist ein Training, doch die Erkenntnis aus den ersten Runden in Monza ist für Sebastian Vettel und seine Ferrari-Crew ernüchternd: Statt dem geplanten Angriff auf Mercedes gibt's vom Formel-1-Rivalen eine amtliche Watsch'n.

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Ferrari-Star Sebastian Vettel scheint beim Formel-1-Heimspiel der Scuderia in Monza schlechte Karten im Kampf gegen Mercedes zu haben - trotz angekündigter Attacke. Denn die Silberpfeile dominierten das Training zum Großen Preis von Italien augenscheinlich nach Belieben. Die Tagesbestzeit legte Valtteri Bottas (1:21,406 Minuten) hin, der Finne war dabei knapp schneller als Vettels Titelrivale Lewis Hamilton (0,056) im zweiten Mercedes. Vettel selbst wurde Dritter (0,140). Dabei konnte der WM-Spitzenreiter auf einer Runde seinen riesigen Rückstand vom Vormittag auf Hamilton (1,115 Sekunden) zwar deutlich verkürzen, bei den Rennsimulationen war der Brite aber teilweise mehr als eine halbe Sekunde schneller.

Damit deutet sehr viel darauf hin, dass Mercedes auch im vierten Jahr hintereinander auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke den Ton angibt. Ferrari wartet hingegen seit 2010 auf einen Heimsieg. "Es war heute kein ganz so guter Tag. Es gibt noch viel zu tun", sagte Vettel. Er bleibt aber optimistisch: "In Monza ist wichtig, dass man Vertrauen ins Auto hat, das fehlt noch ein bisschen. Wenn wir das für morgen hinkriegen, werden wir hier sehr gut unterwegs sein." Hamilton sprach von einem "guten Tag" und erklärte weiter: "Es geht nur um Kleinigkeiten bei der Performance, wie es scheint. Aber es sieht so aus, dass uns hier wie im letzten Rennen ein enger Kampf mit Ferrari erwartet."
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Renault-Pilot Nico Hülkenberg wurde Zwölfter (+1,866), Pascal Wehrlein kam im Sauber nicht über den 20. und letzten Rang (+3,817) hinaus. Wenn das Kräfteverhältnis an der Spitze so bleibt, würde sich der WM-Kampf weiter zuspitzen: Gewinnt Hamilton am Sonntag (14 Uhr bei RTL und im Liveticker bei n-tv.de) vor Vettel, stünde es in der Meisterschaft sieben Rennen vor dem Saisonende nach Punkten 238:238.
Fällt der Pole-Rekord?

Schiebt sich noch ein Konkurrent zwischen die beiden Rivalen, würde Hamilton gar ausgerechnet beim Ferrari-Heimspiel erstmals in diesem Jahr die alleinige WM-Führung übernehmen. Der Engländer kann zudem im Qualifying am Samstag den "ewigen" Pole-Rekord auf 69 schrauben und damit Rekordweltmeister Michael Schumacher distanzieren, mit dem er erst in der Vorwoche im belgischen Spa gleichgezogen war.

Zumindest droht Vettel wohl keine Gefahr durch Red Bull. Der frühere Weltmeister-Rennstall tauschte an beiden Autos zahlreiche Motorkomponenten aus. Der Australier Daniel Ricciardo wird damit im Rennen um 20 Startplätze zurückversetzt, der frustrierte Youngster Max Verstappen aus den Niederlanden um 15. Auch die Spanier Fernando Alonso (McLaren-Honda/35 Plätze zurück) und Carlos Sainz jr. (Toro Rosso/mindestens zehn Plätze) starten von weit hinten.

Quelle: n-tv.de , tno/sid
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DFB-Team siegt in Tschechien - Hummels' Maßarbeit rettet Löw-Experiment

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Sep 2017 22:05

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/Hummels-Massar ... 14018.html
Freitag, 01. September 2017
DFB-Team siegt in Tschechien - Hummels' Maßarbeit rettet Löw-Experiment

Bundestrainer Joachim Löw setzt in der WM-Qualifikation gegen Tschechien auf eine taktisch offensivere Formation. Die Umsetzung beim Sieg in Prag ist gewohnt ballsicher, aber nicht kreativer. Am Ende bringt eine Standardsituation die wichtigen drei Punkte.

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Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat beim Qualifikationsspiel gegen Tschechien durch einen 2:1-Erfolg (1:0) einen weiteren Schritt in Richtung Weltmeisterschaft 2018 geamcht. Vor 20.000 Zuschauern erzielten Timo Werner (4.) und Mats Hummels (88.) die Treffer für die deutsche Elf. Den zwischenzeitlichen Ausgleich markierte Bundesligalegionär Vladimir Darida (78.).

Für Joachim Löw war das Spiel gegen Tschechien ein Experiment der offensiveren Sorte. Im Gegensatz zum Confed Cup rückte der Bundestrainer von der Dreierkette mit zwei offensiven Außenverteidigern ab. Timo Werner und Lars Stindl starteten als Doppelspitze, Mesut Özil, Thomas Müller und Julian Brandt bildeten die Dreier-Offensivreihe dahinter. Einziger Sechser war Toni Kroos vor einer Viererkette.
Timo Werner spitzelt den Ball an Tschechiens Keeper zum 1:0 vorbei.
Timo Werner spitzelt den Ball an Tschechiens Keeper zum 1:0 vorbei.
(Foto: dpa)

Die angriffslustige Ausrichtung machte sich gleich in der 4. Minute bemerkbar, als Mats Hummels nach Ballgewinn an der Mittellinie zu Özil weiterleitete, der mit einem feinen Pass Werner bediente und der Leipzig-Stürmer gedankenschnell vollendete.

15 Minuten später hätte Stindl bereits auf 2:0 stellen können, doch er scheiterte aus kurzer Distanz an Tschechiens Torwart Tomas Vaclik - den Nachschuss vergab Kroos anschließend. Den Tschechen ergaben sich zwar immer wieder Räume, die Kroos hinter der ersten Mittelfeldreihe im Alleingang nicht schließen konnte, doch der Abschluss von Tomas Kalas (16.) war die einzig nennenswerte Chance der Hausherren im ersten Durchgang. Nach viel Ballbesitz, aber ohne größere Chancen für das DFB-Team, gingen beide Teams in die Pause.
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Am Spielverlauf änderte sich in der zweiten Halbzeit wenig. Deutschland diktierte das Tempo ohne selbst echten Zug in die eigenen Aktionen zu bekommen. Gegen die Fünfer-Abwehrreihe der Tschechen war meistens am Strafraum Schluss.

Entlastung konnte die Elf von Karel Jarolim nur zu selten schaffen, bis sich Vladimir Darida von Hertha BSC in der 78. Minute dann doch ein Herz fasste und den Ball aus rund 25 Metern unhaltbar in den Winkel beförderte.

Dass es am Ende dann doch zu drei Punkten reichte, war Mats Hummels zu verdanken. Nach einer präzisen Freistoßflanke durch Kroos fand auch der deutsche Innenverteidiger per Kopf den Torknick und sicherte der deutschen Mannschaft damit immerhin den Playoff-Platz.

Quelle: n-tv.de , mba
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Sieg und WM-Führung - Hamilton verpasst Vettel doppelte Watsch'n

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Sep 2017 20:14

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http://www.n-tv.de/sport/formel1/Hamilt ... 14906.html
Sonntag, 03. September 2017
Sieg und WM-Führung - Hamilton verpasst Vettel doppelte Watsch'n

Von der Pole Position zum Sieg: Mercedes-Pilot Lewis Hamilton gewinnt das Formel-1-Rennen von Monza. Durch den sechsten Saisonerfolg übernimmt der Brite die WM-Führung von Sebastian Vettel. Der Pechvogel des Wochenendes bleibt Max Verstappen.

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Lewis Hamilton hat Sebastian Vettel mit einer perfekten Vorstellung im Ferrari-Mekka zum ersten Mal in diesem Jahr die WM-Führung entrissen. Der deutsche Formel-1-Pilot kam zum 70. Geburtstag der Scuderia beim Großen Preis von Italien nicht über den dritten Platz hinaus. Den Sieg sicherte sich der neue Pole-Rekordinhaber Hamilton vor seinem Mercedes-Teamkollegen Valtteri Bottas. Als erster Pilot gelangen dem Briten in der laufenden Saison damit zwei Siege nacheinander, sieben Tage zuvor hatte er ebenfalls von der Pole Position aus in Spa-Francorchamps gewonnen.
Das Ergebnis von Monza

1. Hamilton (Mercedes) 1:15:32 Stunden
2. Bottas (Mercedes) + 4,471 Sekunden
3. Vettel (Ferrari) + 36,317 Sekunden
4. Ricciardo (Red Bull) + 40,335
5. Räikkönen (Ferrari) + 1:00,082 Minuten
6. Ocon (Force India) + 1:11,582 Minuten
7. Stroll (Williams) +1:14,156 Minuten
8. Massa (Williams) + 1:14,834 Minuten
9. Perez (Force India) 1:15,276 Minuten
10. Verstappen (Red Bull) + eine Runde


Vettel büßte binnen zwei Rennen seinen 14-Punkte-Vorsprung ein, mit dem er sich in die Sommerpause verabschiedet hatte. Sein Trost: In zwei Wochen wartet mit dem Stadtkurs von Singapur beim Nachtrennen eine Strecke, die dem neuen Ferrari entgegenkommen sollte. Nach 13 von 20 Rennen ist der viermalige Weltmeister aber erstmal der Jäger mit drei Punkten Rückstand, der dreimalige Champion Hamilton der Gejagte.
Die maximale Dominanz

Für Vettel gab es vom Erlöschen der Roten Ampeln an nur ein Ziel: Unbedingte Aufholjagd zur Schadensbegrenzung nach der völlig verkorksten Regen-Qualifikation. Nur dank diverser Strafen rückte der 30 Jahre alte Heppenheimer letztlich noch bis auf Startrang sechs vor. Als es losging, konnte Vettel aber erstmal keine Plätze gut machen. Immerhin: Er hielt sich auch aus möglichen Karambolagen raus auf dem Weg zur Schikane rund 700 Meter nach der Startlinie.
Feiermeister.

An der Spitze verteidigte Hamilton in seinem 201. Grand Prix souverän seine Rekordpole - mit der 69. in seiner Karriere überbot der Brite die bis Samstag gemeinsam mit Michael Schumacher gehaltene Bestmarke. Schon bei seinen Monza-Siegen 2012, 2014 und 2015 hatte Hamilton von Startplatz eins gewonnen. Sein diesjähriger Sieg im Reich von Ferrari hätte kaum deutlicher ausfallen können - er kam 36,3 Sekunden vor Vettel ins Ziel. Dessen Landsmänner Nico Hülkenberg im Renault und Pascal Wehrlein im Sauber wurden 13. und 16.

Vettel versuchte alles, und reihte sich nach acht von 53 Runden auf dem Highspeed-Kurs hinter Hamilton und Bottas ein. Der Finne war mit der Mercedes-Power binnen kürzester Zeit von Startrang vier an Esteban Ocon im Force India und dem 18-jährigen Lance Stroll im Williams vorbeigerast. Ein packendes Duell mit Kimi Räikkönen im zweiten Ferrari hatte Bottas mit einem spektakulären Manöver auf der Außenbahn noch in Runde eins für sich entschieden. Und der Finne, Nachfolger des zurückgetretenen Weltmeisters Nico Rosberg, erledigte seinen Part im Königlichen Park von Monza wie Hamilton erstklassig.
Bottas "schützt" Hamilton
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Der 28-Jährige, der seit seinem fünften Rang in Spa vor einer Woche raus ist aus dem direkten WM-Kampf, war es, den Vettel unbedingt hätte überholen müssen, um im Klassement zumindest punktgleich mit Hamilton an der Spitze zu bleiben. 25 Punkte bekommt ein Grand-Prix-Sieger, der Zweite 18, der Dritte 15. Vettel war mit sieben Punkten Vorsprung in das Rennen gestartet. An seinem eigenen finnischen Kollegen Räikkönen kam Vettel ohne Probleme vorbei, an Bottas kam er nicht ran. Weiterer Druck drohte zumindest für Vettel von hinten nicht. Das auf die Startpositionen zwei und drei gefahrene Red-Bull-Duo Max Verstappen und Daniel Ricciardo hatte wegen Strafversetzungen von den Plätzen 13 und 16 antreten müssen.

Verstappen blieb im Rennen das Pech treu: Ein ungestümes Manöver von Felipe Massa im Williams zerstörte den linken Vorderreifen, ein früher Boxenstopp machte alle Hoffnungen auf einen der vorderen Plätze beim bereits sechsmal in diesem Jahr ausgeschiedenen Verstappen zunichte. Ricciardo versuchte alles, kam letztlich trotz einer furiosen Fahrt auch nicht an Vettel ran. Hamilton blieb für alle außer Reichweite. Auch für Vettel, der 2008 seinen ersten Grand-Prix-Sieg im Toro Rosso in Monza gefeiert hatte, im Ferrari aber weiter auf den Heimerfolg wartet. Seit 2010 gewann die Scuderia in Monza nicht mehr.

Quelle: n-tv.de , tno/sid/dpa
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Defensiv in die K.o.-Runde - DBB-Team zermürbt Italien

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Sep 2017 22:23

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/DBB-Team-zermu ... 18832.html
Dienstag, 05. September 2017
Defensiv in die K.o.-Runde - DBB-Team zermürbt Italien

Viertes Spiel, dritter Sieg: Die deutschen Basketballer stehen bei der Europameisterschaft in Israel im Achtelfinale. Gegen Italien treibt NBA-Jungstar Dennis Schröder das Team trotz einer Verletzung zu einer defensiven Glanzleistung.

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Trotz einer schmerzhaften Handverletzung hat Dennis Schröder die deutschen Basketballer gegen Italien vorzeitig ins EM-Achtelfinale geführt. Das Team um den NBA-Jungstar bezwang die Squadra Azzurra mit einer Defensivgala in Tel Aviv mit 61:55 (29:29) und steht erstmals seit zehn Jahren wieder in der K.o.-Runde einer Europameisterschaft. Der angeschlagene Schröder war mit 17 Punkten zum vierten Mal bester deutscher Werfer. Im 15. EM-Duell mit Italien war es erst der dritte Sieg.
Video http://www.n-tv.de/mediathek/videos/spo ... 18165.html
Zuckerpässe und Monsterdunk: Basketballstars sorgen für atemberaubende EM-Action
05.09.17 – 01:22 min

Zuckerpässe und Monsterdunk Basketballstars sorgen für atemberaubende EM-Action

Zuletzt hatte die deutsche Nationalmannschaft 2007 zur Blütezeit von Superstar Dirk Nowitzki ein K.o.-Spiel erreicht. Am Mittwoch (13.45 Uhr/Telekom Sport) geht es für das deutsche Team zum Abschluss der Vorrunde gegen Litauen um den Gruppensieg und damit eine Top-Ausgangslage für die Endrunde in Istanbul.

In das Spiel gegen Italien startete Schröder mit einem Tapeverband über den Schnittverletzungen an der angeschlagenen linken Hand. "Es tut weh, wenn ich mich abstütze. Aber wir müssen ja noch ein paar Spiele gut spielen - das hat erst mal Vorrang", sagte der 23-Jährige.
Hoher Besuch aus der NBA

Das deutsche Team zeigte zunächst keine Nachwirkungen der bitteren Niederlage gegen Israel, bei dem es einen 16 Punkte Vorsprung im Schlussabschnitt verspielte. Defensivspezialist Karsten Tadda versenkte zu Beginn gleich zwei Dreipunktewürfe und versuchte in der Verteidigung den italienischen Topstar Marco Belinelli zu bremsen.

Früher als in den ersten drei Partien ging Schröder Mitte des ersten Viertels beim Stand von 8:10 auf die Bank, die Ersatzspieler machten ihren Job aber wie schon zuvor bestens. Es entwickelte sich eine defensiv geprägte Partie gegen die von Ettore Messina gecoachte Squadra Azzurra. Der 57-Jährige agiert in der NBA bei den San Antonio Spurs als Assistent von Erfolgstrainer Gregg Popovich, der das Spiel aus der ersten Reihe in der Tel Aviv Arena verfolgte.
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NBA-Neuling Daniel Theis bestätigte seinen Formanstieg bei diesem Turnier. Er sorgte mit einem Dreier und anschließenden Freiwurf zum 24:19 für die höchste deutsche Führung der ersten Halbzeit. Aber vor allem das Star-Trio Belinelli, Luigi Datome und der frühere Bamberger Nicolo Melli hielten Italien im Spiel.
Schröder legt Verband ab

Kurz vor der Pause sorgte Schröder mit unbändigem Willen und Zug zum Korb für den 29:29-Ausgleich - in die zweite Halbzeit startete der Aufbauspieler der Atlanta Hawks ohne Verband an der Hand. Gegen die starke italienische Verteidigung tat er sich aber weiter schwer - Melli blockte seinen Korblegerversuch, anschließend verlor er zum fünften Mal den Ball.

Offensiv überzeugte vor allem Voigtmann. Er erzielte mit einem der seltenen erfolgreichen Dreier das 41:37 kurz vor Ende des dritten Viertels. Auch im Schlussabschnitt lief bei Italien kaum noch etwas zusammen - langsam aber sicher zog das deutsche Team davon. Mit einem getroffenen Sprungwurf sorgte Schröder beim 56:47 bereits drei Minuten vor Ende für die Vorentscheidung.

Quelle: n-tv.de , chr/dpa
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Operation "Unfair Play" - Waren die Sommerspiele in Rio gekauft ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Sep 2017 06:28

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/Waren-die-Somm ... 18415.html
Operation "Unfair Play" - Waren die Sommerspiele in Rio gekauft ?

Gut ein Jahr nach den Olympischen Spielen in Rio droht dem Weltsport das nächste Korruptionsbeben. Wegen vermeintlichen Stimmenkaufs setzt die Polizei bei einer Razzia Teile der obersten Funktionärsriege fest. Es gibt eine heiße Spur zum umstrittenen Lamine Diack.

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Eine "ausgetüftelte und komplexe Korruptions-Verflechtung" mit Brasiliens NOK-Präsident an der Spitze: Nach einer Großrazzia in Rio de Janeiro ist Carlos Arthur Nuzman neben dem bereits in Haft sitzenden Ex-Gouverneur Sergio Cabral mehr denn je in den Verdacht geraten, mit Schmiergeldzahlungen die Sommerspiele 2016 an den Zuckerhut geholt zu haben. In aller Herrgottsfrühe klopften Justizbeamte bei Nuzman an die Tür, stellten vermeintliches Beweismaterial sicher und bestellten den Chef des Comitê Rio 2016 bereits für den Vormittag zum Verhör auf die Wache.
Verdächtig: Carlos Arthur Nuzman.

Der 75-Jährige musste zudem seinen Reisepass abgeben und darf das Land nicht verlassen. Gleichzeitig wurde auch der Sitz des Olympia-OK durchstöbert. Rund 70 Beamte waren im Einsatz, um zwei Haftbefehle zu vollstrecken und insgesamt elf Hausdurchsuchungen vorzunehmen. Nuzmans Anwalt Sergio Mazzillo stritt alle Vorwürfe gegen seinen Mandanten zurück: "Wir haben noch keinen Einblick in die Akten. Aber ich kann schon jetzt versichern, dass er keine Unrechtmäßigkeiten begangen hat. Leider läuft hier ein mediales Spektakel ab."

Im Visier hat die Operation "Unfair Play" dabei auch den Groß-Unternehmer Arthur Soares, in Rio wegen seines Einflusses in höchste politische Kreise nur "König Arthur" genannt. Während der 57-Jährige sich wohl in seinem US-Wohnsitz in Miami aufhält und bereits bei Interpol auf der Fahndungsliste steht, ist seine ehemalige Geschäftspartnerin Eliane Calvacante in Rio dingfest gemacht worden.

Das Paar soll wenige Tage vor der Vergabe der 31. Olympischen Sommerspiele im Oktober 2009 Papa Massata Diack aufgesucht und dem Sohn des höchst umstrittenen Sportfunktionärs Lamine Diack, dem damals als Präsident des Leichtathletik-Weltverbandes stimmberechtigten Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), 1,5 Millionen Dollar ausgezahlt haben. Ausdrücklich auf Geheiß von Sergio Cabral, zu jener Zeit Ministerpräsident des Bundeslandes Rio, seit November 2016 wegen Korruption selber in Haft.
Ritualisierter Prozess?

Dabei sollte Cabral, wie zwischen den beiden üblich, zunächst das Schmiergeld selber für die Vergabe eines öffentlichen Auftrages bekommen. Doch "König Arthur" erhielt die Anweisung, die zwei Millionen Dollar an afrikanische IOC-Mitglieder für Stimmen zugunsten Rios zu zahlen. Bereits im März hatte die französische Zeitung "Le Monde" berichtet, dass der frühere Leichtathletik-Star Frankie Fredericks 500.000 Dollar eingestrichen haben soll. Die Staatsanwaltschaft in Rio sieht es als erwiesen an, dass Nuzman dabei "der verantwortliche Vermittler war, um die interessierten Parteien zusammenzubringen, den Kontakt herzustellen und die Verbindungen zu ölen, um den Mechanismus der Schmiergeldzahlungen von Cabral direkt an afrikanische IOC-Mitglieder zu organisieren."
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FILE - In this Monday, Aug. 3, 2015 file photo, International Olympic Committee President Thomas Bach speaks at a press conference after the 128th IOC session in Kuala Lumpur, Malaysia. On Monday, July 18, 2016 WADA investigator Richard McLaren confirmed claims of state-run doping in Russia. (AP Photo/Joshua Paul, File) 05.02.17 "Fifa und IOC beide Mafia-ähnlich" FBI greift in Olympia-Ticketskandal ein
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Die von der französischen Justiz ausgelöste und vor Ort von Beamten aus Paris begleitete Untersuchung sei bereits vor neun Monaten eingeleitet worden. Die Zahlungen erfolgten entweder bar, über Scheingeschäfte oder per Vergütung persönlicher Auslagen, wobei vor allem ein Geschäftskonto von Soares auf den Karibikinseln Antigua und Barbuda genutzt wurde. Die Haftbefehle wurden wegen "Indizien für Korruption, Geldwäsche und krimineller Organisation" erlassen.

Der französischen Staatsanwaltschaft liegt eine Zeugenaussage vor, wonach Nuzman die russische Staatsbürgerschaft im Gegenzug für seine Stimme zugunsten Sotschis bei der Vergabe der Winterspiele 2014 erhalten habe. Um eine mögliche Flucht Nuzmans nach Russland zu vermeiden und sich damit der Strafverfolgung in Brasilien zu entziehen, sei sein Reisepass einkassiert worden. Rio hatte am 2. Oktober 2009 den Zuschlag zur Ausrichtung der 31. Olympischen Sommerspiele bekommen. Im ersten Wahldurchgang lagen die Brasilianer dabei mit 26 Stimmen hinter Madrid (28) noch auf Platz zwei, stachen in den folgenden beiden Runden aber die spanische Hauptstadt sowie am Ende Japans Metropole Tokio (mit 66:32 Stimmen) aus. Zuvor war der hoch gehandelte US-Bewerber Chicago gleich zum Auftakt ausgeschieden.

Quelle: n-tv.de , Heiner Gerhardts, sid
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McLaren will Zukunft ohne Honda - Formel 1 plant riesigen Motor-Kuhhandel

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Sep 2017 12:47

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/formel1/Formel ... 28843.html
Dienstag, 12. September 2017
McLaren will Zukunft ohne Honda - Formel 1 plant riesigen Motor-Kuhhandel

Fernando Alonsos Meckerei über den schlechten Honda-Motor könnte sich auszahlen: McLaren will in der Königsklasse künftig auf Renault-Motoren setzen. Dafür muss aber Toro Rosso auf Renault verzichten - und die Folgen für die Formel 1 reichen noch weiter.

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Fernando Alonso hat in den letzten knapp drei Jahren getan, was er konnte. Als der zweimalige Formel-1-Weltmeister merkte, dass die Neuauflage der einstigen Traumkombination McLaren-Honda zur Lachnummer wurde, trieb der stolze Spanier mit bemerkenswerter Akribie immer wieder Keile zwischen "sein" Team und den ungeliebten Motorenpartner. Er beschimpfte das schwache Honda-Aggregat als "GP2-Motor", bezeichnete das Rennen in Belgien als "Test" oder spottete über einen Top-Speed, in dem "andere eine Auslaufrunde fahren".

Nun hat Alonso sein Ziel offenbar erreicht: Zwischen McLaren und Honda ist am Jahresende Schluss. Im Rahmen des Großen Preises von Singapur (Sonntag, 14 Uhr im n-tv.de-Liveticker und bei RTL) soll offiziell werden, was im Paddock ein offenes Geheimnis ist. Und der 36-Jährige, der immer noch als einer der besten Fahrer im Feld gilt, könnte ab 2018 mit einem Renault-Motor im Heck vielleicht doch noch bei McLaren glücklich werden.

"Ich kann bestätigen, dass es Gespräche mit McLaren gibt. Sie sind auf uns zugegangen, weil sie für ihre Zukunft etwas ändern wollen", sagte Renault-Berater Alain Prost, 1989 Weltmeister mit McLaren-Honda, am Rande des Rennens in Monza. Dabei geht es bei dem Deal nicht bloß um die Unterschriften zweier zukünftiger Partner. Fast die halbe Branche ist involviert.
Auch Red Bull könnte wechseln
Carlo Sainz jr. wiederum soll von Toro Rosso zu Renault wechseln.

Ein kurzer Abriss: Renault muss als Motorenhersteller in der Formel 1 in der Lage sein, mindestens drei Teams auszurüsten, hat nach eigenen Aussagen aber nicht die Kapazitäten für ein viertes. Neben seinem eigenen Werksteam beliefert Renault derzeit Red Bull und dessen Tochterteam Toro Rosso. Damit auch McLaren einen Renault-Motor bekommen kann, muss sich Renault also von einem Rennstall trennen.

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge sollen McLaren und Toro Rosso 2018 die Motorenpartner wechseln. Damit Renault auch etwas davon hat, soll Toro-Rosso-Fahrer Carlos Sainz jr. bereits beim übernächsten Rennen in Malaysia zu den Franzosen wechseln und dort Jolyon Palmer ablösen, der im Teamduell mit Nico Hülkenberg auf verlorenem Posten steht.

Das fröhliche Geschacher muss damit aber noch nicht zu Ende sein: Wenn das Experiment mit Toro Rosso und Honda glückt, könnte auch Red Bull mittelfristig zu den Japanern wechseln. Der frühere Weltmeister-Rennstall ist seit Beginn der Turbo-Hybrid-Ära 2014 mit den Aggregaten von Renault nämlich alles andere als zufrieden. Red Bull hatte vor zwei Jahren schon einmal die Scheidung von Renault forciert, aber nicht den begehrten Mercedes-Motor bekommen - und musste letztlich reumütig sowie zu einem deutlich höheren Preis doch wieder Power Units von Renault beziehen.
Honda zahlt bislang Alonsos Gehalt
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Einen höheren Preis dürfte künftig auch McLaren zahlen. Honda ist immerhin Partner und zahlt viele Rechnungen, nicht zuletzt das auf mindestens 30 Millionen Euro geschätzte Jahresgehalt von Alonso. Weiterhin würde Toro Rosso künftig den Entwicklungszuschuss von Honda erhalten, während McLaren für die Renault-Motoren selbst aufkommen müsste. Das Team hat aber kaum eine andere Wahl: Alonso ist nicht nur der Hoffnungsträger auf bessere Zeiten, an den Verbleib des Spaniers sind auch einige Sponsorenverträge bei McLaren geknüpft.

Alonso hat sich übrigens noch nicht zu seiner Zukunft bekannt. Drei Jahre ohne echten Wettbewerb seien für McLaren aber "das Limit", sagte er mehr als einmal. Zuletzt erklärte er: "McLaren wird eine Lösung finden." Eine persönliche Entscheidung hatte er für September versprochen. Vielleicht gibt es ja auch in dieser Frage bereits in Singapur etwas zu verkünden.

Quelle: n-tv.de , Christopher Köster, sid
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Hamilton muss ums Podium kämpfen - Vettels "Wunderrunde" schockt Mercedes

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Sep 2017 00:01

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/formel1/Vettel ... 37192.html
Samstag, 16. September 2017
Hamilton muss ums Podium kämpfen - Vettels "Wunderrunde" schockt Mercedes

Eine famose Runde beschert Ferrari-Star Sebastian Vettel beim Formel-1-Rennen in Singapur die Pole vor den starken Red Bulls. Trotz der Probleme im Training hat Vettel nun beste Chancen, Mercedes-Rivale Hamilton wieder die WM-Führung zu entreißen.
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Sebastian Vettel hat in der K.o.-Spätschicht von Singapur den Angriff von Red Bull nervenstark abgewehrt und sich im WM-Duell mit Lewis Hamilton in eine optimale Ausgangslage manövriert. Als die Box dem deutschen Ferrari-Piloten noch im Wagen für Startplatz eins an diesem Sonntag gratulierte, schrie der viermalige Formel-1-Weltmeister seine Freude heraus und bedankte sich überglücklich bei seinem Team. "Ich bin noch voll Adrenalin, was ich auch immer sage, macht wohl keinen Sinn", meinte der Heppenheimer danach beim Interview auf dem Asphalt.
Video http://www.n-tv.de/mediathek/videos/Es- ... 37221.html
Christian Danner zum F1-Qualifying: "Es gab einen überragenden Sebastian Vettel"
16.09.17 – 00:56 min

Wie groß der Druck auf Singapur-Favorit Vettel war, wurde mit jedem Wort deutlich. Es war seine dritte Pole in diesem Jahr, die 49. seiner Karriere. Es war aber vor allem eine eminent wichtige auf dem Weg zu seinem fünften WM-Titel: WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton schaffte es im Mercedes nur auf den fünften Platz. Zwischen Vettel, der drei Punkte Rückstand im WM-Klassement auf Hamilton aufholen muss, und den Briten schoben sich Max Verstappen und Daniel Ricciardo im Red Bull sowie Vettels Ferrari-Teamkollege Kimi Räikkönen.
"Abstand ist einfach zu groß"

In der Box der Silberpfeile schüttelte Teamchef Toto Wolff enttäuscht den Kopf, die Miene von Teamoberaufseher Niki Lauda war entsprechend. "Unser Abstand ist einfach zu groß", betonte Lauda. Hamilton lag 0,635 Sekunden hinter Vettel. "Es ist schwer, aufs Podium zu kommen", meinte Lauda. Er attestierte Vettel eine "Wunderrunde". "Ich weiß nicht, wo Ferrari den Speed hergeholt hat", meinte Hamilton, der seinen Teamkollegen Valtteri Bottas auf Position sechs neben sich stehen haben wird, Siebter wurde Nico Hülkenberg im Renault.

Diesmal ging es vom ersten Training an nicht nur um den Zweikampf Vettel vs. Hamilton. Diesmal gehörte auch Red Bull zum Kreis der Topfavoriten. In allen drei Übungssessions war Vettels Ex-Team die Bestzeit (2x Ricciardo, 1x Verstappen) gefahren, Vettel hingegen hatte teilweise unerwartete Probleme. Also blickten auch um 21 Uhr Ortszeit alle gebannt auf das niederländisch-australische Duo, das die WM-Widersacher auf dem engen Stadtkurs herausfordern wollte.
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Und um in Singapur zu gewinnen, ist die Pole eine mitentscheidende Voraussetzung. In den neun Rennen wurde siebenmal der Pilot von Startplatz eins auch als Erster abgewunken. Vettel allein trug drei Siege von der Pole dazu bei. Insgesamt gewann der mittlerweile 30-Jährige den Grand Prix schon viermal. In der K.o.-Ausscheidung sah es zunächst aber nicht gut aus für Vettel. Vorne leisteten sich Verstappen und Ricciardo ein Tausendstelsekunden-Zweikampf um Platz eins, Hamilton war zumindest in Schlagweite.
Wehrlein fährt hinterher

Ganz raus war nach den ersten 18 Minuten mal wieder Pascal Wehrlein. Der 22-Jährige wurde in seinem Sauber Vorletzter. Das Problem für alle: Eine schnelle erste Runde musste schnell her pro Durchgang, zu groß war die Gefahr, durch Unfälle von Rivalen entscheidend eingebremst zu werden. Gegen Ende der drei Zeitabschnitte galt es aber, diese beste Rundenzeit noch mal zu unterbieten. Und Vettel legte vor, fuhr zunächst eine halbe Sekunde schneller als Hamilton.

Nur schoben sich Verstappen und Ricciardo auch im zweiten K.o.-Durchgang vor Vettel. Als es drauf ankam, war Vettel zur Stelle. 1:139,491 Minuten und damit deutliche 0,323 Sekunden vor Verstappen. "Ich war so erleichtert", betonte Vettel, der in Singapur angesichts der danach folgenden Strecken mit vermutlichen Vorteilen für Mercedes gehörig unter Druck steht im WM-Duell. Nebenbei verhinderte er auch, vom 19-jährigen Verstappen als jüngster Polesetter abgelöst zu werden.

Quelle: n-tv.de , Klaus Bergmann und Lisa Forster, dpa
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FCA entflucht, Werder entnervt - FC Bayern fertigt Mainz und die Krise ab

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Sep 2017 00:17

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/fussball/FC-Ba ... 37140.html
Samstag, 16. September 2017
FCA entflucht, Werder entnervt - FC Bayern fertigt Mainz und die Krise ab

Immer zur Wiesn-Zeit kickt der FC Bayern in der Fußball-Bundesliga in Festlaune, das ist trotz Mini-Krise auch gegen überforderte Mainzer so. Augsburg macht in Frankfurt den besten Saisonstart der Klubgeschichte perfekt, Bremen stolpert auch gegen Schalke - und Stuttgart beißt die "Wölfe".

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FC Bayern - FSV Mainz 4:0 (2:0)

Der FC Bayern kommt zum Start in einen heißen Herbst so langsam wieder auf Betriebstemperatur. Der zuletzt von Problemen auf und abseits des Platzes geplagte Fußball-Rekordmeister gewann zum Wiesn-Auftakt gegen den FSV Mainz souverän mit 4:0 (2:0) und sorgte mit einer ansprechenden Leistung dafür, dass sich die zuletzt angespannte Lage in München zumindest vorübergehend wieder etwas beruhigen dürfte.
Bilderserie
Bierselig unterm Regenschirm: Die Wiesn startet feucht Bierselig unterm Regenschirm: Die Wiesn startet feucht Bierselig unterm Regenschirm: Die Wiesn startet feucht Bierselig unterm Regenschirm: Die Wiesn startet feucht Bierselig unterm Regenschirm Die Wiesn startet feucht

Der auffällige Thomas Müller, der diesmal wieder von Beginn an spielte, brachte die Bayern in der 11. Minute in Führung. Arjen Robben erhöhte auf 2:0 (23.). Robert Lewandowski erzielte nach starker Vorarbeit Müllers das 3:0 (50.) für die Münchner, die damit Wiedergutmachung für die jüngste Liga-Niederlage in Hoffenheim betrieben (0:2). Auch zum Endstand traf Lewandowski (77.), um den es zuletzt reichlich Unruhe gegeben hatte. Es war das fünfte Saisontor des angeblich wechselwilligen Sturmstars.
Eintracht Frankfurt - FC Augsburg 1:2 (0:1)

Der FC Augsburg hat seinen Eintracht-Fluch besiegt und die Frankfurter endlich mal wieder in die Knie gezwungen. Nach fünf Duellen ohne Erfolg gewann der FCA am 4. Spieltag der Fußball-Bundesliga bei den Hessen mit 2:1 (1:0) - und hat nun mit sieben Zählern so viele Punkte auf dem Konto wie noch nie zu diesem Saisonzeitpunkt in der Fußball-Bundesliga. Ein herrlicher Freistoß von Philipp Max (20.) belohnte die Augsburger mit dem 1:0 für ihren taktisch cleveren und defensiv disziplinierten Auftritt. Der in der 68. Minute eingewechselte Caiuby (77.) sorgte mit einem Traumtor per Schlenzer für die Entscheidung. Luka Jovic (79.) gelang bei seiner Bundesliga-Premiere zwar umgehend das Anschlusstor für die Hessen, doch für mehr reichte es für die Frankfurter nicht mehr.
Werder Bremen - FC Schalke 1:2 (1:1)
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Schalke 04 hat seinen ersten Auswärtssieg der Saison eingefahren. Die Mannschaft von Trainer Domenico Tedesco gewann bei ihrem Lieblingsgegner Werder Bremen mit 2:1 (1:1) und holte sich mit dem dritten Sieg im vierten Spiel weiteres Selbstvertrauen für die Partie gegen Rekordmeister Bayern München am Dienstag. Bremens Abwehrchef Lamine Sané brachte die Hausherren in der 20. Minute zwar in Führung, doch Schalke kam nur zwei Minuten später durch ein Eigentor von Milos Veljkovic zum Ausgleich. Nationalspieler Leon Goretzka drehte kurz vor dem Ende (83.) das Spiel komplett. Für Schalke war es der 14. Erfolg an der Weser - bei keinem anderen Team feierten die Königsblauen mehr Auswärtssiege im Oberhaus.
VfB Stuttgart - VfL Wolfsburg 1:0 (0:0)

Der VfB Stuttgart bleibt zu Hause eine Macht. Der Bundesliga-Rückkehrer gewann beim 1:0 (1:0) gegen einen schwachen VfL Wolfsburg auch sein zweites Heimspiel und ist vor eigenem Publikum saison- und ligaübergreifend in elf Begegnungen unbesiegt. Neuzugang Chadrac Akolo sicherte den Dreier mit seinem zweiten Saisontor (42.). Überschattet wurde der VfB-Sieg allerdings vom Zusammenprall von Christian Gentner und VfL-Keeper Koen Casteels in der Schlussphase, bei dem sich Gentner womöglich schwer verletzte.

Fr., 15. Sep. 20:30 Uhr
Hannover icon 2:0 (0:0) icon Hamburg
Sa., 16. Sep. 15:30 Uhr
Frankfurt icon 1:2 (0:1) icon Augsburg
München icon 4:0 (2:0) icon Mainz
Bremen icon 1:2 (1:1) icon Schalke
Stuttgart icon 1:0 (1:0) icon Wolfsburg
Sa., 16. Sep. 18:30 Uhr
Leipzig icon 2:2 (2:1) icon M'gladbach
So., 17. Sep. 13:30 Uhr
Hoffenheim icon -:- icon Hertha
So., 17. Sep. 15:30 Uhr
Leverkusen icon -:- icon Freiburg
So., 17. Sep. 18:00 Uhr
Dortmund icon -:- icon Köln

1 team icon Hannover 96
4 3 1 0 5 : 1 4 10
2 team icon FC Bayern München
4 3 0 1 9 : 3 6 9
3 team icon FC Schalke 04
4 3 0 1 7 : 3 4 9
4 team icon Borussia Dortmund
3 2 1 0 5 : 0 5 7
5 team icon RB Leipzig
4 2 1 1 8 : 5 3 7
6 team icon FC Augsburg
4 2 1 1 7 : 4 3 7
7 team icon TSG 1899 Hoffenheim
3 2 1 0 5 : 2 3 7
8 team icon Hamburger SV
4 2 0 2 4 : 5 -1 6
9 team icon VfB Stuttgart
4 2 0 2 3 : 5 -2 6
10 team icon Borussia Mönchengladbach
4 1 2 1 5 : 5 0 5
11 team icon Hertha BSC
3 1 1 1 3 : 3 0 4
12 team icon Eintracht Frankfurt
4 1 1 2 2 : 3 -1 4
13 team icon VfL Wolfsburg
4 1 1 2 2 : 5 -3 4
14 team icon FSV Mainz 05
4 1 0 3 3 : 7 -4 3
15 team icon SC Freiburg
3 0 2 1 1 : 4 -3 2
16 team icon Bayer Leverkusen
3 0 1 2 4 : 8 -4 1
17 team icon SV Werder Bremen
4 0 1 3 2 : 6 -4 1
18 team icon 1. FC Köln
3 0 0 3 1 : 7 -6 0

Quelle: n-tv.de , cwo/dpa/sid
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Ferrari-K.-o. in Runde 1 - Vettel erlebt Crash-Fiasko in Singapur

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Sep 2017 19:12

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http://www.n-tv.de/sport/formel1/Vettel ... 37598.html
Sonntag, 17. September 2017
Ferrari-K.-o. in Runde 1 - Vettel erlebt Crash-Fiasko in Singapur

Schon vor der ersten Kurve muss Ferrari-Star Sebastian Vettel seinen Siegtraum beim Großen Preis von Singapur begraben. Nach einem wüsten Crash mit Teamkollege Räikkönen und Red-Bull-Pilot Verstappen scheidet er ganz früh aus. Profitieren könnte Lewis Hamilton.
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Von der Pole Position startet Ferrari-Pilot Sebastian Vettel in den Großen Preis von Singapur und damit mit besten Chancen auf den Sieg beim Stadtrennen. Doch der Traum vom fünften Triumph in Singapur und der Rückeroberung der WM-Führung platzte für den Ferrari-Star schon vor der ersten Kurve bei einer spektakulären Karambolage.

Darin verwickelt waren neben Vettel auch der Bolide seines Teamkollegen Kimi Räikkönen und der Red Bull von Jungstar Max Verstappen, für die das Rennen ebenfalls früh beendet ist. Der famos gestartete Räikkönen hatte Verstappen links überholt, touchierte dann aber dessen Red Bull und verlor die Kontrolle. Dadurch krachte sein Bolide in Vettels Ferrari, der als Pole-Mann den Start gewonnen hatte und rechts neben Verstappen gelegen hatte.

Während Räikkönen und Verstappen nach dem Crash sofort von der Strecke rutschten, konnte Vettel zunächst noch weiter fahren. Er drehte sich aber wenig später mit seinem stark am Kühler beschädigten Ferrari. Beim folgenden Einschlag in die Streckenbegrenzung wurde die komplette Frontpartie seines Ferrari abgerissen. Vettel versuchte zwar noch, in die Box zurückzufahren, blieb aber unterwegs auf der Strecke liegen.
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Die Führung in Singapur übernahm zunächst WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton, der im Mercedes nur von Rang fünf ins Rennen gegangen war. Auf Platz zwei lag Daniel Ricciardo im Red Bull vor Renault-Pilot Nico Hülkenberg.

Betroffen von der Startkarambolage war auch Fernando Alonso im McLaren-Honda. Dessen Auto wurde durch den Crash ebenfalls getroffen. Trotzdem konnte Alonso zunächst noch weiterfahren, ehe er sein Auto in Runde neun mit einem Defekt dann doch vorzeitig abstellen musste.
Bilderserie
Fiasko statt WM-Führung hieß es für Sebastian Vettel beim Großen Preis von Singapur. Das Nachtrennen war für den von der Pole Position gestarteten Ferrari-Star nach nicht einmal einer Runde beendet. Noch vor der ersten Kurve kam es zu einem spektakulären Zusammenstoß zwischen Vettel ... Bilderserie Vettel und Ferrari erleben Singapur-Debakel http://www.n-tv.de/mediathek/bilderseri ... 37651.html


Quelle: n-tv.de , cwo
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Wird Paris wirklich zum Debakel ? - Wenn Nigeria sich um den FC Bayern sor

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Sep 2017 20:17

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/fussball/Wenn- ... 54937.html
Mittwoch, 27. September 2017
Wird Paris wirklich zum Debakel ? - Wenn Nigeria sich um den FC Bayern sorgt

Von Tobias Nordmann

Eine Packung? Eine Trainerentlassung? Der FC Bayern wird vor der quasi finalen Schlacht um den Machtanspruch in Fußball-Europa bei Paris St. Germain von großer Sorge begleitet. Coach Carlo lächelt das locker weg - und hat trotzdem ein Problem.

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Dieses Fußballspiel ändert alles. Nein, dieses Fußballspiel hat bereits alles geändert. Denn wenn der FC Bayern München heute in der Fußball-Champions-League bei den torgierigen Millionen-Yuppies von Paris Saint-Germain antritt (ab 20.45 Uhr im ZDF und im Liveticker bei n-tv.de), dann hat die internationale Öffentlichkeit in großen Teilen ihre Ehrfurcht vor der Wucht, der Gier, der maximalen Qualität und dem perfekten Erfolgstiming des Rekordmeisters abgelegt. Wohl selten zuvor haben sich die Münchener vor einem Spiel präventiv mit Fragen zum bevorstehenden Debakel und dessen Aufarbeitung beschäftigen müssen, wie vor dem Gruppenspiel-Showdown mit der französischen Scheich-Kombo.
Paris - München, 20.45 Uhr

Paris Saint-Germain: Areola - Dani Alvis, Marquinhos, Thiago Silva, Kurzawa - Verratti, Thiago Motta, Rabiot - Mbappé, Cavani, Neymar. - Trainer: Emery
FC Bayern München: Ulreich - Kimmich, Süle, Hummels, Rafinha - Tolisso, Vidal - Robben, James, Coman - Lewandowski. - Trainer: Ancelotti.
Schiedsrichter: Antonio Mateu Lahoz (Spanien)

So wirkte der eigentlich unerschütterliche "Mia-san-san"-Dribbler Arjen Robben ziemlich erschrocken, als er vor der zur finalen Schlacht zwischen der altreichen Elite (FC Bayern) und dem neureichen Adel (PSG) ausgerufenen Partie mit dem drohenden Untergang seines Klubs konfrontiert wurde. "Eine Packung?", fragte er höflich, aber bestimmt nach. Fast so, als hätte er sich verhört. Hatte er aber nicht. Und so antwortete er verständnislos, aber erneut höflich bestimmt. "Davon gehen wir natürlich nicht aus. Warum eine Packung? Wir werden uns gut präsentieren, davon bin ich überzeugt."

Nun, diese Zweifel haben ihren Ursprung im spielerischen und taktischen Wankelmut des FC Bayern. Weshalb sie sich auch in Afrika große Sorgen um die Zukunft machen, vor allem um die von Coach Carlo Ancelotti. "Haben Sie Angst, gefeuert zu werden, falls Paris gewinnt", fragt ein nigerianischer Journalist am Tag vor dem Showdown. Coach Carlo zieht seine legendäre linke Augenbraue fast bis zum Haaransatz: "Oha, harte Frage!" Und dann: "Ich bin sehr glücklich, dass sich die Nigerianer solche Gedanken um mich machen." Und dann noch: "Das PSG-Spiel ist sehr wichtig."
Ein Spiel für den Seelenfrieden
Bilanz PSG - FC Bayern

Erstmals seit 17 Jahren treffen beide Vereine wieder in der Königsklasse aufeinander.
An die drei Partien im Parc des Princes haben die Bayern ausnahmslos schlechten Erinnerungen.
1994 gab es bei der Premiere ein 0:2.
Es folgten - ebenfalls in der Gruppenphase - zwei weitere Niederlagen beim 1:3 im Jahre 1997 und zuletzt beim 0:2 im Oktober 2000.
Das war immerhin die Saison, an deren Ende die Bayern den Champions-League-Pokal in Händen halten konnten.

Aber selbst wenn der FC Bayern die erste echte Machtprobe der Saison verlieren sollte, ist in der Champions League eigentlich nichts passiert. Denn nach dem (mauen) 3:0-Auftaktsieg gegen den RSC Anderlecht - die Pariser gewannen am 1. Spieltag mit 5:0 beim schottischen Meister Celtic Glasgow - können sich die Münchener eine Niederlage sportlich erlauben. Ganz anders verhält es sich da mit der atmosphärischen Ebene: Sah es nach zwei Dritteln der vergangenen englischen Woche in der Bundesliga (4:0 gegen den FSV Mainz und 3:0 beim FC Schalke) wieder nach der spektakulären Rückkehr zur chronischen Dominanz aus, veränderte die zweite Halbzeit gegen Wolfsburg am 6. Spieltag so schlagartig die Stimmung, wie sonst nur ein Tweet von US-Präsident Donald Trump.

Und so ist das Spiel gegen Paris ganz besonders für den Trainer tatsächlich mehr als das Untermauern des Anspruchs, in der Gruppe "Erster zu werden". Denn der leidenschaftslose und taktisch verwirrende Auftritt gegen den VfL schreckte selbst den unerschütterlich-immunen Ancelotti auf. "Sehr wichtig" werde deshalb die Defensivarbeit gegen die sich aktuell niedlich-kindlich zoffenden Superstars des PSG. So spricht der Italiener, der die Pariser übrigens 2013 zur Meisterschaft geführt hatte, um dann auf eigenen Wunsch vorzeitig zu Real Madrid überzusiedeln. Und Ancelotti sagt auch noch so etwas wie: "Wir müssen kompakt stehen und dürfen Neymar, Cavani und Mbappe keinen Platz geben." So weit, so langweilig.
Wer spielt, wer nicht?
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Spannend ist die Frage, welches Personal er der Millionen-Mannschaft entgegenstellt, die die heimische Ligue 1 nach sieben Spielen mit 19 Punkten und einem Torverhältnis von 21:3 anführt. Die Startelf des FC Bayern wird erste Indizien liefern, wem Ancelotti in dieser Saison in großen Spielen vertraut. Und die Startaufstellung wird wild diskutiert - je nach Ausgang des Spiels zwischen wohlwollend und vernichtend. Weltmeister Thomas Müller droht im Zweikampf mit dem gegen Schalke sehr starken James Rodríguez wieder die Bank, auch Franck Ribéry sollte sich nicht zu sicher sein. In der Innenverteidigung könnte Jérôme Boateng, der sich gegen Wolfsburg nicht unverzichtbar machte, zum prominenten Opfer werden, die genesenen David Alaba und Thiago drängen zudem ins Team.

Gesetzt sind dagegen nur zwei Feldspieler: Stürmer Robert Lewandowski und Rechtsverteidiger Joshua Kimmich. Und an den hat der Trainer die Premium-Aufgabe verkauft, er muss sich um das derzeit zickige PSG-Alphatier Neymar kümmern. Kein Problem, findet Kimmich. Der Brasilianer sei zwar der "beste Eins-gegen-Eins-Spieler, den es auf der Welt gibt", sagt er. Aber "für solche Spiele trainierst du jeden Tag. Dafür bist du Fußballer geworden, dass du in der Champions League gegen die Besten spielen darfst."

Zu denen muss sich am Abend auch Keeper Sven Ulreich parieren. Denn trotz starker Leistungen in dieser Saison gibt's nach seinem bizarren Freistoß-Bock gegen die "Wölfe" am Freitagabend öffentliche Zweifel an der internationalen Klasse des Vertreters vom verletzten Manuel Neuer. Nicht aber in der Mannschaft: "Natürlich war das ein bitterer Moment für ihn", sagt Robben. "Aber Sven ist mental stark genug und wird ein gutes Spiel machen." Zwingend nötig, denn sonst könnte es hinterher doch wieder Fragen nach einer Packung geben.
Verein Sp. g u v Tore Diff. Pkt. Form
Gruppe A
1 team icon Manchester United
2 2 0 0 5 : 0 5 6
2 team icon ZSKA Moskau
2 1 0 1 2 : 3 -1 3
3 team icon FC Basel
2 1 0 1 2 : 3 -1 3
4 team icon Benfica
2 0 0 2 1 : 4 -3 0
Gruppe B
1 team icon Paris Saint-Germain
2 2 0 0 6 : 0 6 6
2 team icon FC Bayern München
2 1 0 1 3 : 1 2 3
3 team icon RSC Anderlecht
2 0 1 1 0 : 3 -3 1
4 team icon Celtic Glasgow
2 0 1 1 0 : 5 -5 1
Gruppe C
1 team icon FC Chelsea
2 1 1 0 6 : 0 6 4
2 team icon AS Rom
2 1 1 0 2 : 1 1 4
3 team icon Atlético Madrid
2 0 2 0 0 : 0 0 2
4 team icon FK Qarabag
2 0 0 2 1 : 8 -7 0
Gruppe D
1 team icon FC Barcelona
2 1 1 0 3 : 0 3 4
2 team icon Sport. Lissabon
2 1 1 0 3 : 2 1 4
3 team icon Olympiakos
2 0 1 1 2 : 3 -1 1
4 team icon Juventus Turin
2 0 1 1 0 : 3 -3 1
Gruppe E
1 team icon FC Sevilla
2 1 1 0 5 : 2 3 4
2 team icon FC Liverpool
2 0 2 0 3 : 3 0 2
3 team icon Spartak Moscow
2 0 2 0 2 : 2 0 2
4 team icon NK Maribor
2 0 1 1 1 : 4 -3 1
Gruppe F
1 team icon Manchester City
2 2 0 0 6 : 0 6 6
2 team icon Shakhtar Donezk
2 1 0 1 2 : 3 -1 3
3 team icon SSC Neapel
2 1 0 1 4 : 3 1 3
4 team icon Feyenoord
2 0 0 2 1 : 7 -6 0
Gruppe G
1 team icon Besiktas Istanbul
2 2 0 0 5 : 1 4 6
2 team icon FC Porto
2 1 0 1 4 : 3 1 3
3 team icon AS Monaco
2 0 1 1 1 : 4 -3 1
4 team icon RB Leipzig
2 0 1 1 1 : 3 -2 1
Gruppe H
1 team icon Real Madrid
2 2 0 0 6 : 1 5 6
2 team icon Tottenham Hotspur
2 2 0 0 6 : 1 5 6
3 team icon Borussia Dortmund
2 0 0 2 2 : 6 -4 0
4 team icon APOEL Nikosia
2 0 0 2 0 : 6 -6 0

Quelle: n-tv.de
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ormel 1 im Regen von Malaysia - Vettel zum Trainingsauftakt nur Fünfter

Beitragvon Gudrun Graf » 29. Sep 2017 09:50

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/Vettel-zum-Tra ... 58630.html
Freitag, 29. September 2017
Formel 1 im Regen von Malaysia - Vettel zum Trainingsauftakt nur Fünfter

Ein letztes Mal gastiert der Formel-1-Zirkus in Sepang. Der Kurs in Malaysia liegt den WM-Rivalen Lewis Hamilton und Sebastian Vettel gleichermaßen. Doch beim ersten Training muss sich das Duo im Regen erst einmal weiter hinten anstellen. Red Bull fährt vorneweg.

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Sebastian Vettel ist beim Formel-1-Auftakttraining zum Grand Prix von Malaysia direkt vor seinem WM-Rivalen Lewis Hamilton auf Rang fünf gefahren. Der deutsche Ferrari-Pilot war auf dem feuchten Sepang International Circuit etwas mehr als zwei Sekunden langsamer als Red-Bull-Pilot Max Verstappen. Der Niederländer drehte vor seinem Teamkollegen Daniel Ricciardo die schnellste Runde.
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Dritter auf dem 5,543 Kilometer langen Kurs wurde McLaren-Mann Fernando Alonso vor Vettels Teamkollegen Kimi Räikkönen. Sauber-Pilot Pascal Wehrlein wurde 17., Nico Hülkenberg setzte bei Renault zugunsten des Russen Sergej Sirotkin aus.

Wegen heftigen Regens hatte die eineinhalbstündige Einheit erst mit 30 Minuten Verspätung beginnen können. Vor dem 15. Saisonrennen am Sonntag (ab 9 Uhr bei RTL und im Liveticker bei n-tv.de) hat Vettel schon 28 Punkte Rückstand auf Hamilton. In den vergangenen drei Jahren konnte sich der Brite die Pole Position sichern. Mit vier Siegen ist Vettel Rekordgewinner in Sepang.

Quelle: n-tv.de , shu/dpa
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Andersson markiert Hattrick - Lautern stoppt Abwärtstrend, Lilien patzen

Beitragvon Gudrun Graf » 30. Sep 2017 08:14

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/fussball/Laute ... 60339.html
Freitag, 29. September 2017
Andersson markiert Hattrick - Lautern stoppt Abwärtstrend, Lilien patzen

Darmstadt 98 kassiert im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga in Ingolstadt einen herben Dämpfer. Für den 1. FC Kaiserslautern bringt der Trainerwechsel den gewünschten Effekt - und den ersten Saisonsieg gegen Greuther Fürth.

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FC Ingolstadt - Darmstadt 98 3:0 (1:0)

Der FC Ingolstadt hat seine Heimmisere in der 2. Bundesliga im Duell der Erstliga-Absteiger mit Darmstadt 98 beendet. Im fünften Anlauf konnten die Oberbayern am Freitagabend ein verdientes 3:0 (1:0) im eigenen Stadion bejubeln. Stefan Kutschke verwandelte in der 31. Spielminute einen Foulelfmeter. Sonny Kittel erhöhte vor 8746 Zuschauern nach einer Stunde. Den Schlusspunkt setzte Thomas Pledl (79.). Darmstadt verpasste durch die zweite Saisonniederlage den möglichen Sprung auf einen Aufstiegsplatz. Ingolstadt stand defensiv stabil und trumpfte offensiv auf. Auch die Chancenverwertung war diesmal effektiv bei den Schanzern.
1. FC Kaiserslautern - Greuther Fürth 3:0 (0:0)
Die Kommandos von Lauterns Neu-Coach Jeff Strasser scheinen die Spieler zu erreichen.
Die Kommandos von Lauterns Neu-Coach Jeff Strasser scheinen die Spieler zu erreichen.
(Foto: imago/Zink) http://www.n-tv.de/sport/fussball/Laute ... 60339.html

Der 1. FC Kaiserslautern hat seinen ersten Saisonsieg gefeiert und Jeff Strasser ein perfektes Trainerdebüt beschert. Die Pfälzer gewannen am Freitagabend gegen die SpVgg Greuther Fürth mit 3:0 (0:0) und gaben die Rote Laterne an den Gegner ab. Dreifachtorschütze Sebastian Andersson sorgte vor 19 300 Zuschauern am Betzenberg innerhalb von 170 Sekunden für die Vorentscheidung (71./74.) und legte später noch nach (80.). Die Gastgeber setzten die von Strasser geforderten Tugenden wie Kampfgeist und Leidenschaft ein und schafften den lang erhofften Befreiungsschlag.

9. Spieltag
So., 01. Okt. 13:30 Uhr
Heidenheim icon -:- icon Dresden
K'lautern icon 3:0 (0:0) icon Fürth
Nürnberg icon -:- icon Bielefeld
Braunschweig icon -:- icon St. Pauli
Aue icon -:- icon Union
Ingolstadt icon 3:0 (1:0) icon Darmstadt
Düsseldorf icon -:- icon Duisburg
Kiel icon -:- icon Bochum
Sandhausen icon -:- icon Regensburg

Verein Sp. g u v Tore Diff. Pkt. Form
1 team icon Fortuna Düsseldorf
8 6 1 1 15 : 9 6 19
2 team icon 1. FC Nürnberg
8 5 1 2 19 : 9 10 16
3 team icon Holstein Kiel
8 5 1 2 18 : 11 7 16
4 team icon SV Darmstadt 98
9 4 3 2 17 : 15 2 15
5 team icon SV Sandhausen
8 4 2 2 11 : 6 5 14
6 team icon Arminia Bielefeld
8 4 2 2 13 : 12 1 14
7 team icon FC Erzgebirge Aue
8 4 1 3 10 : 10 0 13
8 team icon FC St. Pauli
8 4 1 3 7 : 11 -4 13
9 team icon 1. FC Union Berlin
8 3 3 2 16 : 11 5 12
10 team icon Eintracht Braunschweig
8 2 5 1 12 : 8 4 11
11 team icon FC Ingolstadt
9 3 1 5 13 : 12 1 10
12 team icon VfL Bochum
8 3 1 4 10 : 12 -2 10
13 team icon SSV Jahn Regensburg
8 3 0 5 11 : 12 -1 9
14 team icon Dynamo Dresden
8 2 3 3 11 : 15 -4 9
15 team icon MSV Duisburg
8 2 2 4 12 : 16 -4 8
16 team icon 1. FC Heidenheim
8 2 2 4 9 : 13 -4 8
17 team icon Kaiserslautern
9 1 2 6 6 : 17 -11 5
18 team icon SpVgg Greuther Fürth
9 1 1 7 7 : 18 -11 4
Quelle: n-tv.de , mba/sid
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"Collinas Erben" sehen Erfolge - Warum der Videobeweis immer besser wird

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Okt 2017 10:00

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/fussball/colli ... 62122.html
Montag, 02. Oktober 2017
"Collinas Erben" sehen Erfolge - Warum der Videobeweis immer besser wird

Von Alex Feuerherdt

Videobeweis, die Siebte: In sechs Partien der Fußball-Bundesliga gibt es ihn. Dabei schauen sich die Schiedsrichter doppelt so oft Szenen selbst am Monitor an wie in der gesamten bisherigen Saison. Das hat gute Gründe - und es funktioniert.

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Vor Wochenfrist, am sechsten Bundesliga-Spieltag, hatte sich angedeutet, dass die Praxis des Videobeweises eine wesentliche Modifikation erfahren könnte. Nun, nach der siebten Runde, hat sich diese Änderung bestätigt: Die Schiedsrichter machen jetzt häufiger von der "Review Area" Gebrauch. Das heißt: Statt die Prüfung ganz dem Video-Assistenten zu überlassen, schauen sie sich Szenen, die überprüft werden können, im Zweifelsfall selbst noch einmal auf einem Bildschirm am Spielfeldrand an - also Tore, Strafstoßentscheidungen und strafstoßverdächtige Situationen, Rote Karten und rotverdächtige Vergehen sowie mögliche Spielerverwechslungen bei persönlichen Strafen.

Gleich viermal war das am vergangenen Wochenende der Fall - und damit doppelt so oft wie an allen sechs bisherigen Spieltagen zusammen. Ursprünglich hatte es geheißen, die Review Area solle nur in Ausnahmen aufgesucht werden, etwa bei ungewöhnlich heftigen Bedenken des Spielleiters gegen eine Einschätzung des Mannes am Monitor. So hatte es Hellmut Krug, der Projektleiter Videobeweis beim DFB, jedenfalls vor Saisonbeginn gegenüber den Unparteiischen und der Öffentlichkeit kommuniziert.
Collinas Erben

"Collinas Erben" - das ist Deutschlands einziger Schiedsrichter-Podcast, gegründet und betrieben von Klaas Reese und Alex Feuerherdt. Er beschäftigt sich mit den Fußballregeln, den Entscheidungen der Unparteiischen sowie mit den Hintergründen und Untiefen der Schiedsrichterei. "Collinas Erben" schreiben jeden Montag auf n-tv.de über die Schiedsrichterleistungen des Bundesligaspieltags. Unser Autor Alex Feuerherdt ist seit 1985 Schiedsrichter und leitete Spiele bis zur Oberliga. Er ist verantwortlich für die Aus- und Fortbildung in Köln, Schiedsrichterbeobachter im Fußball-Verband Mittelrhein und arbeitet als Lektor und freier Publizist.

Denn zum einen sollten die Unterbrechungen im Falle einer Inanspruchnahme des Videobeweises so kurz wie möglich ausfallen, zum anderen sollten die Referees auf dem Platz sich auf ihre Kollegen im Kölner Studio verlassen, die sie seit Jahren kennen. Diese Praxis stieß bei Spielern, den Verantwortlichen in den Klubs, Fans und Medien auf unerwartet heftige Kritik, obwohl es durch den Videobeweis eine Reihe von berechtigten Korrekturen klarer Fehler gab. Doch vielen war es wohl nicht geheuer, dass da jemand, den sie nicht sehen oder hören können, fernab des Rasens in einem dunklen Raum befindet, was geschehen soll. Die Video-Assistenten entscheiden zwar nicht selbst, haben nur beratende Funktion. Trotzdem entstand offenbar der Eindruck, dass die Unparteiischen auf dem Platz von ihnen ferngesteuert werden.

Ein Schiedsrichter dagegen, der sich eine Spielsituation an Ort und Stelle selbst noch einmal ansieht, bevor er - und nur er - endgültig entscheidet, wirkt selbstbestimmter. Das Prozedere ist zudem transparenter, die Video-Assistenten werden stärker als das wahrgenommen, was sie tatsächlich sind: Helfer des Unparteiischen und keine Oberschiedsrichter. Der Gang in die Review Area zieht zwar eine längere Spielunterbrechung nach sich, doch die Akzeptanz der anschließenden Entscheidung ist spürbar besser. Ein nicht zu unterschätzender Faktor.
Die Review Area kann die Gemüter beruhigen

Verwirrung gab es am Wochenende jedoch um die Frage, ob die Referees das Reglement für den Videobeweis nicht im einen oder anderen Fall etwas überstrapaziert haben. Denn hieß es nicht, dass der Video-Assistent nur bei eindeutigen, unauslegbaren Fehlentscheidungen zum Zuge kommt? In manchen Spielen schien das nicht unbedingt gegeben zu sein. Doch die Richtlinien des International Football Association Board (Ifab) zum Videobeweis unterscheiden zwischen den Befugnissen des Unparteiischen und jenen des Video-Assistenten. Dieser kann von sich aus nur im Falle eines von ihm festgestellten klaren Fehlers empfehlen, eine Entscheidung zu ändern. Der Schiedsrichter dagegen hat auch dann die Möglichkeit, eine Szene überprüfen zu lassen, wenn er lediglich "vermutet, dass ein klarer Fehler gemacht oder etwas Schwerwiegendes übersehen wurde".

Sobald diese Prüfung eingeleitet wurde, kann er laut Richtlinien entweder "eine Entscheidung fällen, die auf den Informationen des Video-Assistenten basiert", oder "die Aufzeichnungen direkt am Spielfeldrand sichten, bevor eine endgültige Entscheidung gefällt wird". Letzteres soll "hauptsächlich [bei] 'subjektiven' Entscheidungen" geschehen. Subjektiv - weil oft im Graubereich - ist beispielsweise die Entscheidung, ob ein Körpereinsatz regulär ist oder ein Foul darstellt. Auch Handspiele fallen in diese Kategorie. Die Review Area kann er Referee aber auch "zur Unterstützung der Kontrolle über das Spiel" nutzen oder "um eine Entscheidung zu 'bekräftigen'". Mit anderen Worten: Sie kann dazu dienen, die Gemüter zu beruhigen. Gleich sechsmal nutzten die Schiedsrichter an diesem Spieltag die Möglichkeit des Videobeweises, dabei wurden in einigen Fällen potenziell spielentscheidende Fehler korrigiert.

Dann schaum mer mal: Christian Dingert in Mönchengladbach.
(Foto: imago/Team 2) http://www.n-tv.de/sport/fussball/colli ... 62122.html

Borussia Mönchengladbach - Hannover 96 (2:1): Es läuft bereits die Nachspielzeit, als der Hannoveraner Salif Sané im eigenen Strafraum mit vollem Einsatz eine seitliche Grätsche gegen Vincenzo Grifo riskiert. Dabei trifft er erst den Ball, bevor er den Gladbacher regelrecht abräumt. Schiedsrichter Christian Dingert entscheidet auf Elfmeter, eilt nach einem Gespräch mit dem Video-Assistenten Wolfgang Stark aber an die Seitenlinie zum Monitor, um sich noch einmal zu vergewissern, ob der Pfiff richtig war. Der Referee bleibt schließlich bei seiner Einschätzung, was man gewiss diskussionswürdig, aber auch vertretbar finden kann: Wenn zwar der Ball gespielt, der Gegner fast im gleichen Atemzug jedoch ungestüm zu Fall gebracht wird, ist es nicht falsch, auf Foul zu erkennen. Dingert hat hier die im Reglement des Ifab vorgesehene Möglichkeit genutzt, auf Nummer sicher zu gehen - zweifellos eine gute Idee bei einem potenziell spielentscheidenden Pfiff kurz vor Schluss.

VfL Wolfsburg - 1. FSV Mainz 05 (1:1): Nach 89 Minuten spricht der Unparteiische Robert Hartmann den Gästen beim Stand von 1:1 einen Elfmeter zu, als Paul-Georges Ntep den Mainzer Karim Onisiwo zu Fall bringt. Dann aber schaltet sich der Video-Assistent Tobias Stieler ein, der beim Sichten der Wiederholungen bemerkt hat, dass das Foul knapp außerhalb des Strafraums begangen worden ist. Daraufhin korrigiert Hartmann sich und gibt einen Freistoß für Mainz am Sechzehnmeterraum. Die Review Area benötigt er dafür nicht, weil sich der genaue Tatort vom Video-Assistenten mithilfe der Fernsehbilder objektiv bestimmen lässt.

Eintracht Frankfurt - VfB Stuttgart (2:1): Eine ganz ähnliche Situation ereignet sich in Frankfurt. Dort entscheidet Schiedsrichter Felix Brych beim Spielstand von 1:1 in der 65. Minute auf Strafstoß für die Gäste, als Simon Falette den Stuttgarter Simon Terodde umstößt. Doch auch hier interveniert der Video-Assistent, in diesem Fall Bastian Dankert, denn wie in Mainz hat sich das Foulspiel kurz vor dem Strafraum zugetragen. Brych ändert seine Entscheidung deshalb in einen Freistoß. Die Rote Karte für Falette bleibt jedoch bestehen, denn der Frankfurter hat mit seinem Stoß gegen Terodde die "Notbremse" gezogen, also eine klare Torchance verhindert.

Schalke 04 - Bayer 04 Leverkusen (1:1): Nach 71 Minuten geht erst der Schalker Guido Burgstaller im Leverkusener Strafraum im Zweikampf mit Jonathan Tah zu Boden, wenige Augenblicke später foult Bastian Oczipka an der Seitenlinie den Leverkusener Kai Havertz und tritt noch gegen den Ball, als Havertz schon auf der Kugel liegt. Schiedsrichter Guido Winkmann hat deshalb gleich zwei Gründe, sich erst mit dem Video-Assistenten Wolfgang Stark über Funk zu besprechen und schließlich in die Review Area zu laufen: Zu klären ist, ob es einen Elfmeter für Schalke hätte geben müssen und ob Oczipka sich einer Tätlichkeit schuldig gemacht hat. Der Review-Prozess dauert mehrere Minuten, dann trifft Winkmann zwei völlig korrekte Entscheidungen: Es gibt keinen Strafstoß für die Gastgeber und die Gelbe Karte für Oczipka. Der Verdacht einer Tätlichkeit hatte sich nicht erhärtet, aber eine Unsportlichkeit lag allemal vor. Und die musste, nachdem der Referee sich die Bilder selbst angesehen hatte, mit einer Verwarnung geahndet werden.

FC Augsburg - Borussia Dortmund (1:2): 76 Minuten sind gespielt, als Ja-Cheol Koo den Dortmunder Lukasz Piszczek nach einem Freistoß für den BVB abseits des Balles über mehrere Meter hinweg am Trikot festhält. Das Halten beginnt zwar vor dem Strafraum, setzt sich aber in den Sechzehner hinein fort, dort kommt Piszczek zu Fall. Der Unparteiische Marco Fritz lässt weiterspielen, zur Beratung mit dem Video-Assistenten Jochen Drees kommt es erst eine halbe Minute später, weil es so lange bis zur nächsten Spielunterbrechung dauert. Fritz schaut sich die Szene auf dem Bildschirm an und entscheidet zu Recht auf Elfmeter für den BVB.
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Pierre-Emerick Aubameyang vergibt die Chance vom Punkt. Kurz zuvor hatte Sokratis den Augsburger Caiuby im Strafraum ebenfalls am Trikot festgehalten, jedoch im Stehen, was den Video-Assistenten von einem Eingriff absehen ließ, als der Referee nicht pfiff. Tatsächlich bestand hier aufgrund der fehlenden Dynamik mehr Spielraum, um die Partie weiterlaufen zu lassen, zumindest war eine Intervention - anders als bei Koo - nicht zwingend erforderlich.

Hertha BSC - FC Bayern München (2:2): Im Duell mit Javier Martínez kommt Berlins Vladimir Darida im Münchner Strafraum nach 18 Minuten zu Fall. Referee Harm Osmers zeigt sofort auf den Elfmeterpunkt, entscheidet sich nach einem kurzen Gespräch mit dem Video-Assistenten Sascha Stegemann jedoch dafür, die Review Area in Anspruch zu nehmen. Danach nimmt Osmers die Strafstoßentscheidung zurück - eine berechtigte Korrektur, Martínez hatte allein den Ball gespielt und Daridas Sturz nicht verursacht.

In allen sechs Szenen, in denen am siebten Spieltag der Videobeweis zur Anwendung kam, haben die Schiedsrichter also mit Unterstützung der Assistenten korrekt oder zumindest nachvollziehbar entschieden. Sie haben klare Fehler berichtigt, Versäumnisse ausgebügelt und Klarheit in unklaren Situationen geschaffen. Zudem haben sie durch die Nutzung der Review Area für mehr Transparenz, Akzeptanz und Glaubwürdigkeit gesorgt. Der Videobeweis bleibt "work in progress". An diesem Wochenende hat es einen deutlichen Fortschritt bei seiner Anwendung gegeben.
Bilderserie http://www.n-tv.de/mediathek/bilderseri ... 61168.html
Die BVB-Fans singen bereits von der Meisterschaft. Welches Lied würde Bosz anstimmen? "Ich bin kein Sänger, ich bin Trainer." Eins vorweg: Schiedsrichter Christian Dingert hat in der Nachspielzeit alles richtig gemacht und die Review Zone genutzt. "Manchmal ist mein Problem: Die Leichten mache ich nicht rein, die Schweren offenbar eher." Sieht ganz so aus. Denn auch sein Kollege Marc Stendera jubelt: "Das war ein super-super-super-schönes Tor." Die Bundesliga in Wort und Witz "Nicht groß nachgedacht und draufgehauen"


Fr., 29. Sep. 20:30 Uhr
Schalke icon 1:1 (1:0) icon Leverkusen
Sa., 30. Sep. 15:30 Uhr
M'gladbach icon 2:1 (0:0) icon Hannover
Frankfurt icon 2:1 (1:0) icon Stuttgart
Augsburg icon 1:2 (1:2) icon Dortmund
Wolfsburg icon 1:1 (0:0) icon Mainz
Sa., 30. Sep. 18:30 Uhr
Hamburg icon 0:0 (0:0) icon Bremen
So., 01. Okt. 13:30 Uhr
Freiburg icon 3:2 (2:1) icon Hoffenheim
So., 01. Okt. 15:30 Uhr
Hertha icon 2:2 (0:1) icon München
So., 01. Okt. 18:00 Uhr
Köln icon 1:2 (0:1) icon Leipzig

Verein Sp. g u v Tore Diff. Pkt. Form
1 team icon Borussia Dortmund
7 6 1 0 21 : 2 19 19
2 team icon FC Bayern München
7 4 2 1 16 : 7 9 14
3 team icon TSG 1899 Hoffenheim
7 4 2 1 13 : 8 5 14
4 team icon RB Leipzig
7 4 1 2 12 : 8 4 13
5 team icon Hannover 96
7 3 3 1 7 : 4 3 12
6 team icon FC Augsburg
7 3 2 2 9 : 6 3 11
7 team icon Borussia Mönchengladbach
7 3 2 2 10 : 12 -2 11
8 team icon Eintracht Frankfurt
7 3 1 3 6 : 6 0 10
9 team icon FC Schalke 04
7 3 1 3 8 : 9 -1 10
10 team icon Hertha BSC
7 2 3 2 8 : 8 0 9
11 team icon Bayer Leverkusen
7 2 2 3 13 : 11 2 8
12 team icon VfL Wolfsburg
7 1 4 2 6 : 9 -3 7
13 team icon FSV Mainz 05
7 2 1 4 7 : 11 -4 7
14 team icon VfB Stuttgart
7 2 1 4 4 : 9 -5 7
15 team icon SC Freiburg
7 1 4 2 5 : 11 -6 7
16 team icon Hamburger SV
7 2 1 4 4 : 11 -7 7
17 team icon SV Werder Bremen
7 0 4 3 3 : 7 -4 4
18 team icon 1. FC Köln
7 0 1 6 2 : 15 -13 1

Quelle: n-tv.de
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Lehren der Formel 1 in Malaysia - Vettel zerreißt sich, Hamilton lahmt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Okt 2017 10:34

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/formel1/Vettel ... 62357.html
Montag, 02. Oktober 2017
Lehren der Formel 1 in Malaysia - Vettel zerreißt sich, Hamilton lahmt

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Der Große Preis von Malaysia hat viele Verlierer: Lewis Hamilton baut seinen Vorsprung in der WM-Wertung auf Sebastian Vettel aus - und ist doch nicht zufrieden. Der Ferrari-Pilot kann überhaupt nur Schadensbegrenzung betreiben. Einzig Max Verstappen jubelt.
Vettel gibt die Jagd nicht auf
Video http://www.n-tv.de/mediathek/videos/spo ... 61697.html
Christian Danner zur Formel 1 in Malaysia: "Riesenkatastrophe bei Ferrari"
01.10.17 – 00:42 min
Christian Danner zur Formel 1 in Malaysia "Riesenkatastrophe bei Ferrari"

Sebastian Vettels Aufholjagd war imposant. Mit Rang vier betrieb der Heppenheimer äußerst gelungene Schadensbegrenzung vor den Toren Kuala Lumpurs. Trotz seines WM-Rückstands und der anhaltenden technischen Probleme glaubt er weiter an den Titel. "Es war ein schwieriges Wochenende, das Tempo ist aber vielversprechend", versicherte der 30-Jährige. Vettel weiß, wie man Rückstände noch dreht. Eine einfache Rechnung gilt außerdem: Gewinnt der Ferrari-Fahrer unabhängig vom Abschneiden des WM-Führenden Lewis Hamilton alle fünf Grand Prix bis zum Saisonende, ist er Weltmeister.
Hamilton lahmt - Mercedes ist gewarnt

"Ich sehe nichts Positives heute. Natürlich kann man es punktuell betrachten und sagen, wir haben in der Meisterschaft aufgeholt. In Wahrheit haben wir auf den Ferrari 30 Sekunden verloren", mahnte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff. Ergo: Lewis Hamilton und Mercedes hatten in Sepang ein Tempodefizit. Darüber täuschte auch sein zweiter Platz nicht hinweg.

Dass der Brite seine WM-Führung auf 34 Punkte ausbauen konnte, liegt vor allem daran, dass Verfolger Sebastian Vettel wegen seiner Motorenprobleme von Startplatz 20 nicht weiter als auf Rang vier vorfuhr. Für die Silberpfeile ist es weiter schwer zu verstehen, warum sie auf manchen Strecken nicht ihre Topleistung abrufen können.
Dank Verstappen wittert Red Bull seine Chance
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Sein zweiter Formel-1-Sieg tat Max Verstappen besonders gut - nach immerhin schon sieben Ausfällen in diesem Jahr. Vor allem ermutigte den erst 20-jährigen Niederländer, dass der Red Bull vom Tempo her mit Mercedes und Ferrari mithalten kann. "Ich freue mich so sehr für ihn, weil er das letzte Mal im April auf dem Podium war", sagte Teamchef Christian Horner. Damals war Verstappen in China Dritter hinter Sieger Hamilton und Vettel geworden. Mit dem Erfolg in Sepang habe Verstappen die Energiespritze bekommen, "die er gebraucht hat."
Pérez kämpft bis zur Erschöpfung

Von einem Virus entkräftet musste Sergio Pérez erstmal an den Tropf. Mit Platz sechs hatte der Mexikaner zuvor aber mal wieder ordentlich Punkte für Force India eingefahren. "Das war das körperlich anstrengendste Wochenende meiner Formel-1-Karriere", räumte Pérez ein. Auch sein französischer Teamkollege Esteban Ocon fuhr als Zehnter noch einen Zähler ein. Zum zwölften Mal gab es in diesem Jahr damit doppelte Punkte für das Team, das seinen vierten Platz in der Konstrukteurswertung sogar ausgebaut hat.

Quelle: n-tv.de , ara/dpa
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Rückkehrer bis Saisonende - Heynckes ist angeblich neuer Bayern-Coach

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Okt 2017 09:47

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/fussball/Heync ... 66836.html
Donnerstag, 05. Oktober 2017
Rückkehrer bis Saisonende - Heynckes ist angeblich neuer Bayern-Coach

Bayern München hat einen Nachfolger für Carlo Ancelotti gefunden. Presseberichten zufolge kehrt ein alter Bekannter auf die Trainerbank des Rekordmeisters zurück. Allerdings nur zeitlich begrenzt.

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Jupp Heynckes wird offenbar neuer Trainer beim deutschen Fußball-Meister Bayern München. Der 72-Jährige soll das Amt nach der Entlassung von Carlo Ancelotti bis Saisonende übernehmen, wie "Bild" und "Kicker" berichteten.

Heynckes würde Bayern zum vierten Mal trainieren - bei seiner bis dato letzten Amtszeit holte er 2013 das Triple aus Meisterschaft, Pokalsieg und Triumph in der Champions League. Heynckes' Nachfolger Pep Guardiola und der jüngst beurlaubte Carlo Ancelotti waren Meister geworden, hatten in der Königsklasse das Finale aber verpasst.
Magazin: Tuchel stellte Forderungen
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"Bild" berichtete, die Vereinsbosse Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß wollten die Mannschaft für den Rest der Saison keinem Trainer anvertrauen, der noch ohne Bayern-Erfahrung ist. Das trifft auf Tuchel zu, der nach der Trennung von Ancelotti als Favorit auf den Job an der Säbener Straße galt. Eine Heynckes-Lösung könnte darauf hindeuten, dass die Bayern nach der Saison Julian Nagelsmann verpflichten wollen. Der Trainer der TSG 1899 Hoffenheim gilt als Favorit von Präsident Hoeneß.

Die Münchner hatten sich am vergangenen Donnerstag einen Tag nach dem 0:3 in der Champions League bei Paris Saint-Germain von Ancelotti getrennt und zunächst Co-Trainer Willy Sagnol interimsweise übernehmen lassen. Medienberichten zufolge gab es unmittelbar danach bereits erste Sondierungsgespräche mit dem ehemaligen Mainzer und Dortmunder Trainer Tuchel. Dieser habe Forderungen gestellt, schrieb die "Sport Bild". Letztlich hat sich Bayern dann aber wohl für Heynckes' Erfahrung entschieden.

Quelle: n-tv.de , bad/sid/dpa
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Trainingsbester vor Hamilton - Vettel legt im Poker von Suzuka vor

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Okt 2017 10:28

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/formel1/Vettel ... 69234.html
Freitag, 06. Oktober 2017
Trainingsbester vor Hamilton - Vettel legt im Poker von Suzuka vor

Formel-1-Pilot Sebastian Vettel meldet sich im Training von Suzuka eindrucksvoll zurück und distanziert Lewis Hamilton im Mercedes deutlich. Heftiger Dauerregen macht die zweite Session unbrauchbar - das Qualifying könnte so zum Pokerspiel werden.

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Sebastian Vettel hat seine Ansprüche auf ein Comeback im Titelkampf der Formel 1 untermauert. Der Ferrari-Pilot setzte im ersten Training zum Großen Preis von Japan (Sonntag, 7 Uhr bei RTL und im Liveticker bei n-tv.de) die Bestzeit und distanzierte WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton dabei relativ deutlich. In 1:29,166 Minuten lag Vettel mehr als zwei Zehntelsekunden vor dem britischen Mercedes-Piloten. Es blieb die Tagesbestzeit, weil heftiger Dauerregen am Nachmittag die zweite Session fast unbrauchbar machte. Lediglich fünf Piloten gingen für wenige Runden auf die Strecke, aussagekräftige Zeiten wurden dabei nicht erzielt.

Dritter am Vormittag war der Australier Daniel Ricciardo im Red Bull mit knapp vier Zehnteln Rückstand auf Vettel. Erst dahinter reihten sich Vettels Ferrari-Teamkollege Kimi Räikkönen, Mercedes-Pilot Valtteri Bottas und Max Verstappen im zweiten Red Bull ein, keiner der Rennställe dominierte also den Auftakt. Dieses Ergebnis stützt die Vermutung, dass alle drei Top-Teams an diesem Wochenende realistische Aussichten auf Podestplätze und den Sieg haben. Renault-Pilot Nico Hülkenberg belegte den achten Platz, Pascal Wehrlein wurde im unterlegenen Sauber Vorletzter.
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Die Wetterbedingungen in Suzuka dürften sich allerdings weiterhin ändern. Während des ersten Trainings war es trocken und recht kühl. Alle Piloten konnten ihre schnellen Runden und auch die Longruns auf trockener Strecke absolvieren. Für den Samstag ist weiterer Regen nun nicht unwahrscheinlich, am Rennsonntag sollen die Temperaturen bei viel Sonnenschein dann aber deutlich steigen. Damit würde sich auch die Asphalttemperatur deutlich erhöhen, und die Bedingungen wären gänzlich andere als in den vorherigen Einheiten. Das wahre Kräfteverhältnis könnte damit erst beim Rennen zu erkennen sein.

Vor dem 16. von 20 Saisonläufen führt Hamilton das WM-Klassement mit 34 Punkten Vorsprung auf Vettel an. Der Deutsche muss am Sonntag dringend aufholen, um seine Chance auf den Titel zu wahren.

Quelle: n-tv.de , jgu/sid
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Vettel profitiert von Bottas - Hamilton dominiert sich zum Pole-Debüt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Okt 2017 11:09

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/formel1/Hamilt ... 70832.html
Samstag, 07. Oktober 2017
Vettel profitiert von Bottas - Hamilton dominiert sich zum Pole-Debüt

Mit einer Traumzeit rast Lewis Hamilton im Qualifying zum Großen Preis von Japan zu seiner ersten Pole auf der Strecke in Suzuka. Zweiter wird Teamkollege Valtteri Bottas - im Rennen aber steht Sebastian Vettel neben seinem britischen WM-Rivalen.

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WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton hat erstmals in seiner Karriere die Pole Position für den Großen Preis von Japan am Sonntag (7 Uhr bei RTL und im Liveticker bei n-tv.de) geholt - die einzige, die ihm in seiner sportlichen Vita noch fehlte. Zudem verbesserte der Mercedes-Star mit seiner Rekordrunde von 1:27,319 Minuten den elf Jahre alten Rundenrekord von Michael Schumacher. Neben Hamilton in der ersten Startreihe steht Ferrari-Pilot Sebastian Vettel, der zwar im Qualifying nur Dritter war, allerdings von der Fünf-Plätze-Strafe des zweitplatzierten Valtteri Bottas im Mercedes profitiert.

"Das war ein Super-Tag, jede Runde war fantastisch", sagte Hamilton: "Ich hatte in der Vergangenheit hier nie die richtige Balance, jetzt hat alles perfekt gestimmt. Das Auto ist super. Es war alles da, alles hat gepasst. Ich muss das wirklich genießen." Vettel war einigermaßen zufrieden mit seinem Qualifying, auch wenn er "einen kleinen Ausrutscher in meiner letzten schnellen Runde" einräumte: "Klar, ich wäre gerne noch schneller gewesen, aber es ist ein unglaubliches Auto, das ich da habe."
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Nico Hülkenberg im Renault belegte im Qualifying Platz zwölf, 20. war Pascal Wehrlein im Sauber. Allerdings verschieben sich die Startpositionen aufgrund zahlreicher Strafen vor allem in den hinteren Reihen. Am härtesten erwischt es Fernando Alonso, der vom Ende des Feldes starten muss. Denn in seinem McLaren musste vor dem Start die komplette Antriebseinheit ausgetauscht werden, Grund war ein Hydraulik-Leck. Alonso erhält eine 35-Plätze-Strafe. Im 16. Saisonrennen nutzt Alonso unter anderem schon den achten Verbrennungsmotor und den zehnten Turbolader.

Die Startaufstellung: 1. Lewis Hamilton (Mercedes), 2. Sebastian Vettel (Ferrari), 3. Daniel Ricciardo (Red Bull), 4. Max Verstappen (Red Bull), 5. Esteban Ocon (Force India), 6. Sergio Perez (Force India), 7. Valtteri Bottas (Mercedes), 8. Felipe Massa (Williams), 9. Stoffel Vandoorne (McLaren), 10. Nico Hülkenberg (Renault), 11. Kimi Räikkönen (Ferrari), 12. Kevin Magnussen (Haas), 13. Romain Grosjean (Haas), 14. Pierre Gasly (Toro Rosso), 15. Lance Stroll (Williams), 16. Marcus Ericsson (Sauber), 17. Pascal Wehrlein (Sauber), 18. Jolyon Palmer (Renault), 19. Carlos Sainz jr. (Toro Rosso), 20. Fernando Alonso (McLaren);

Quelle: n-tv.de , tno/dpa/sid
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Zehnter Sieg gegen Aserbaidschan - DFB-Team knackt WM-Quali-Rekord

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Okt 2017 23:07

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/fussball/DFB-T ... 72304.html
Sonntag, 08. Oktober 2017
Zehnter Sieg gegen Aserbaidschan - DFB-Team knackt WM-Quali-Rekord

Es ist die perfekte Serie: Deutschland gewinnt auch sein letztes Spiel der WM-Qualifikation gegen Aserbaidschan. Damit stellt das DFB-Team eine Bestmarke auf. Allerdings sehen die Zuschauer 45 Minuten lang eine für einen Weltmeister unwürdige Vorstellung.

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Zehntes Spiel, zehnter Sieg - trotz einer miserablen ersten Hälfte hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft den spanischen Weltrekord in der WM-Qualifikation geknackt. Das 5:1 (1:1) gegen Aserbaidschan machte den 34.613 Zuschauern in Kaiserslautern aber erst spät Spaß. Die Tore erzielten Leon Goretzka mit einem Doppelpack (8./66. Minute), Stürmer Sandro Wagner (54.) sowie Antonio Rüdiger (64.) und Emre Can (81.) mit ihren jeweils ersten Toren im A-Team.

Lars Stindl hatte Pech mit einem Pfostenschuss (61.). Ramil Sheydaev versetzte die beherzt kämpfenden Gäste mit seinem Treffer zum 1:1 in einen kurzen Freudentaumel (34.). Joachim Löw stand in seinem 155. Länderspiel als Bundestrainer vor der Pause mehrfach schimpfend am Spielfeldrand, weil seine überwiegend zweite Garde fahrig und pomadig agierte. Die Steigerung versöhnte.
Und da steht es plötzlich 1:1. Tor für Aserbaidschan.

Die Spanier hatten auf dem Weg zum WM-Titel 2010 ebenfalls eine Zehn-Siege-Quali hingelegt, aber mit geringerer Tordifferenz. Außerdem überbot das DFB-Team seinen eigenen WM-Quali-Rekord. Bisher hatte die deutsche Nationalmannschaft erst einmal eine perfekte Serie: Vor der WM 1982 holte Deutschland in acht Spielen acht Siege.
Fast komplett neue Startelf

Auf sieben Positionen hatte Löw sein Team verändert, nachdem das WM-Ticket mit dem 3:1-Sieg gegen Nordirland in Belfast bereits am Donnerstag gelöst worden war. Die Partie gegen Aserbaidschan hatte der Bundestrainer daher schon mit Blick auf das große Ziel Titelverteidigung als Beginn der Testphase deklariert und angekündigt, den Zuschauern "Freude bereiten" zu wollen. Dies misslang anfangs jedoch gründlich - und gelang nur dem Schalker Goretzka mit seinem sehenswerten Hackentreffer aus fünf Metern.
Sandro Wagner vergibt eine Torchance.
Sandro Wagner vergibt eine Torchance.
(Foto: imago/Thomas Frey)

Abgesehen von der frechen Tor-Aktion leistete sich die neuformierte DFB-Elf in einer 1-3-4-2-Formation mit Shkodran Mustafi hinter Joshua Kimmich, Emre Can und Niklas Süle zu viele Fehler im Spielaufbau, wirkte unsortiert und ideenlos. Schon in der ersten Minute spielte Torwart Bernd Leno dem Gegner den Ball in die Füße, in der 13. Minute verpasste Richard Almeida nach feinem Zuspiel von Sheydaev das 1:1. 20 Minuten waren gespielt, als Löw nach einem weiteren misslungenen Pass von Can und einem weiteren Wackler von Leno an der Seitenlinie erstmals fuchsteufelswild wurde. Mit erhobenem Zeigefinger und abwinkender Geste ermahnte er seine pomadigen Profis zu mehr Konzentration und Einsatz.
Tor steht frei - Schuss geht gegen Pfosten

Zu wenig Bewegung, zu wenig Laufbereitschaft charakterisierten das deutsche Spiel. Und als die Zuschauer endlich mit der ersten sehenswerten Kombination über Stindl und Thomas Müller einen kleinen fußballerischen Lichtblick zu sehen bekamen, brachte Wagner das Kunststück fertig, alleine vor dem leeren Tor nur den Pfosten zu treffen (31.). Die an bizarren Situationen reiche erste Hälfte fand ihren Tiefpunkt dann wenig später beim Ausgleich für Aserbaidschan. Der zunächst ganz schwache Julian Brandt verlor den Ball in der Vorwärtsbewegung, Mustafi verletzte sich im Laufduell mit Sheydaev und blieb am Boden liegen.
Jogi Löw war zeitweise sehr aufgebracht.

Der Angreifer von Karabach Agdam narrte Antonio Rüdiger, der in der 22. Minute für den angeschlagenen Süle gekommen war, und düpierte auch noch Leno mit einem Schuss in das kurze Eck. Der Torwart von Bayer Leverkusen erwischte wieder einmal einen schwarzen Abend im Nationaltrikot und konnte seine Bewährungschance wie viele seiner Mitspieler nicht nutzen.

Das 1:1 war die verdiente Bestrafung einer anfangs Weltmeister-unwürdigen Vorstellung. "Wir bringen uns teilweise selber in Schwierigkeiten", sagte Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff bei RTL zur Pause noch recht diplomatisch und hoffte auf "klare Worte" Löws, der beim Pausenpfiff entschlossen Richtung Kabine geeilt war. Zuvor scheiterte Wagner per Kopf am gut reagierenden Gäste-Torwart Kamran Agajev (36.), Sané verzog aus kurzer Distanz vor dem Tor (45.+2). "Bisschen zäh" fand der frühere Nationaltorwart Jens Lehmann die Darbietung - die sich nach dem Wechsel aber änderte.
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Brandt scheiterte nach schönem Pass von Dauerbrenner Kimmich, der als einziger DFB-Profi in allen zehn Quali-Spielen zum Einsatz kam, an Agajev (47.). Insgesamt war nun das Bemühen zu erkennen, den schlechten Eindruck der ersten 45 Minuten korrigieren zu wollen. Im dritten Anlauf klappte es endlich bei Wagner, der eine Brandt-Flanke per Kopf zum 2:1 vollendete und in seinem fünften Länderspiel zum fünften Mal traf. Rüdiger, Goretzka und Can sorgten mit ihren Toren noch für einen versöhnlichen Abschluss des Abends. Der einzige deutsche Aussetzer blieb folgenlos: Magomed Mirzabekov traf erst nur den Pfosten, der für Mustafi eingewechselte Matthias Ginter klärte auf der Linie (85.).


So., 08. Okt. 18:00 Uhr
Gr E Dänemark icon 1:1 (0:0) icon Rumänien
Gr E Kasachstan icon 1:1 (0:1) icon Armenien
Gr F Litauen icon 0:1 (0:1) icon England
Gr E Polen icon 4:2 (2:0) icon Montenegro
Gr F Slowakei icon 3:0 (1:0) icon Malta
Gr F Slowenien icon 2:2 (0:1) icon Schottland
So., 08. Okt. 20:45 Uhr
Gr C Tschechien icon 5:0 (3:0) icon S. Marino
Gr C Deutschland icon 5:1 (1:1) icon Aserbaidschan
Gr C Norwegen icon 1:0 (0:0) icon Nordirland
Mo., 09. Okt. 20:45 Uhr
Gr I Island icon -:- icon Kosovo
Gr G Albanien icon -:- icon Italien
Gr I Finnland icon -:- icon Türkei
Gr G Israel icon -:- icon Spanien
Gr G Mazedonien icon -:- icon Liechtenstein
Gr D Moldawien icon -:- icon Österreich
Gr D Serbien icon -:- icon Georgien
Gr I Ukraine icon -:- icon Kroatien
Gr D Wales icon -:- icon Irland
Di., 10. Okt. 20:45 Uhr
Gr H Griechenland icon -:- icon Gibraltar
Gr H Belgien icon -:- icon Zypern
Gr H Estland icon -:- icon Bosnien
Gr A Frankreich icon -:- icon Weißrussland
Gr B Ungarn icon -:- icon Färöer
Gr B Lettland icon -:- icon Andorra
Gr A Luxemburg icon -:- icon Bulgarien
Gr A Niederlande icon -:- icon Schweden
Gr B Portugal icon -:- icon Schweiz

Verein Sp. g u v Tore Diff. Pkt. Form
1 team icon Frankreich
9 6 2 1 16 : 5 11 20
2 team icon Schweden
9 6 1 2 26 : 7 19 19
3 team icon Niederlande
9 5 1 3 19 : 12 7 16
4 team icon Bulgarien
9 4 0 5 13 : 18 -5 12
5 team icon Weißrussland
9 1 2 6 5 : 19 -14 5
6 team icon Luxemburg
9 1 2 6 7 : 25 -18 5
1 team icon Schweiz
9 9 0 0 23 : 5 18 27
2 team icon Portugal
9 8 0 1 30 : 4 26 24
3 team icon Ungarn
9 3 1 5 13 : 14 -1 10
4 team icon Färöer-Inseln
9 2 3 4 4 : 15 -11 9
5 team icon Lettland
9 1 1 7 3 : 18 -15 4
6 team icon Andorra
9 1 1 7 2 : 19 -17 4
1 team icon Deutschland
10 10 0 0 43 : 4 39 30
2 team icon Nordirland
10 6 1 3 17 : 6 11 19
3 team icon Tschechien
10 4 3 3 17 : 10 7 15
4 team icon Norwegen
10 4 1 5 17 : 16 1 13
5 team icon Aserbaidschan
10 3 1 6 10 : 19 -9 10
6 team icon San Marino
10 0 0 10 2 : 51 -49 0
1 team icon Serbien
9 5 3 1 19 : 10 9 18
2 team icon Wales
9 4 5 0 13 : 5 8 17
3 team icon Irland
9 4 4 1 11 : 6 5 16
4 team icon Österreich
9 3 3 3 13 : 12 1 12
5 team icon Georgien
9 0 5 4 8 : 13 -5 5
6 team icon Moldawien
9 0 2 7 4 : 22 -18 2
1 team icon Polen
10 8 1 1 28 : 14 14 25
2 team icon Dänemark
10 6 2 2 20 : 8 12 20
3 team icon Montenegro
10 5 1 4 20 : 12 8 16
4 team icon Rumänien
10 3 4 3 12 : 10 2 13
5 team icon Armenien
10 2 1 7 10 : 26 -16 7
6 team icon Kasachstan
10 0 3 7 6 : 26 -20 3
1 team icon England
10 8 2 0 18 : 3 15 26
2 team icon Slowakei
10 6 0 4 17 : 7 10 18
3 team icon Schottland
10 5 3 2 17 : 12 5 18
4 team icon Slowenien
10 4 3 3 12 : 7 5 15
5 team icon Litauen
10 1 3 6 7 : 20 -13 6
6 team icon Malta
10 0 1 9 3 : 25 -22 1
1 team icon Spanien
9 8 1 0 35 : 3 32 25
2 team icon Italien
9 6 2 1 20 : 8 12 20
3 team icon Albanien
9 4 1 4 10 : 12 -2 13
4 team icon Israel
9 4 0 5 10 : 14 -4 12
5 team icon Mazedonien
9 2 2 5 11 : 15 -4 8
6 team icon Liechtenstein
9 0 0 9 1 : 35 -34 0
1 team icon Belgien
9 8 1 0 39 : 6 33 25
2 team icon Griechenland
9 4 4 1 13 : 6 7 16
3 team icon Bosnien und Herzegowina
9 4 2 3 22 : 12 10 14
4 team icon Estland
9 3 2 4 12 : 17 -5 11
5 team icon Zypern
9 3 1 5 9 : 14 -5 10
6 team icon Gibraltar
9 0 0 9 3 : 43 -40 0
1 team icon Island
9 6 1 2 14 : 7 7 19
2 team icon Kroatien
9 5 2 2 13 : 4 9 17
3 team icon Ukraine
9 5 2 2 13 : 7 6 17
4 team icon Türkei
9 4 2 3 12 : 11 1 14
5 team icon Finnland
9 2 2 5 7 : 11 -4 8
6 team icon Kosovo
9 0 1 8 3 : 22 -19 1
Quelle: n-tv.de , hul/dpa
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So läuft der achte Spieltag - Heynckes sortiert das Chaos beim FC Bayern

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Okt 2017 20:46

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/fussball/Heync ... 81291.html
Freitag, 13. Oktober 2017
So läuft der achte Spieltag - Heynckes sortiert das Chaos beim FC Bayern

Von Stefan Giannakoulis & Tobias Nordmann

FC Bayerns Jupp Heynckes bekommt bei seiner Bundesliga-Rückkehr den Premierendreier auf dem Silbertablett serviert. Der HSV möchte eine "kleine Schwäche" ablegen und in Dortmund ist die Lage sehr angespannt.

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Wie gut sind Post-Ancelotti-Bayern?

Sie haben zumindest den Respekt der Konkurrenz wieder zurück. Und das ist für die Münchner eine gute, im Moment sogar die beste Nachricht. "Sie werden aufgrund der Situation bis in die Haarspitzen motiviert sein", sagt Christian Streich, der mit dem SC Freiburg am achten Spieltag der Bundesliga (Samstag ab 15.30 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) in der Münchener Arena vorspielt. Und in einer Zeit, in der sich der deutsche Vereinsfußball international radikal ancelottisiert (bayrisch für abbauen), braucht's ja dringend wieder eine stabile und verlässliche Kraft. Und die war ja stets der FC Bayern (außer unter Erich Ribbeck).
Video http://www.n-tv.de/mediathek/videos/spo ... 80516.html
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Nun also, nach einem dümmlichen Saisonstart mit PSG-Desaster, Affront-Akkordarbeit der Spieler und dem (fast) höflichen Abgang von Maestro Carlo Ancelotti, fühlen sich die Bayern vor der Rückkehr von Neu-Alt-Trainer Jupp Heynckes wieder bereit, die Rolle als Leistungsträger des deutschen Fußballs zu schultern. So lobt Sportdirektor Hasan Salihamidzic die klare Linie des Altmeisters: "Ich habe sofort gesehen, wie konzentriert die Spieler im Training zur Sache gehen. Da war in den ersten Tagen der Zug drin, den wir brauchen, um erfolgreich Fußball zu spielen." Und den hatten sie ja an der Säbener Straße zuletzt arg vermisst. Ebenso wie eine klare Hierarchie, das markenbildende "Mia san mia", ausreichende Fitness, eine gute Kommunikation, einen intakten Teamgeist und eine taktische Ordnung. Sie haben folglich fast alles vermisst, was es braucht, um überhaupt Fußball im Sinne von Fußball (nicht Gebolze) über 90 Minuten zu spielen. Chaos-Reiniger Heynckes hat das analysiert - oder von seinem Buddy Uli Hoeneß verklickert bekommen - und erkennt: "Wir haben nicht viel Zeit zu verlieren. Wir müssen dafür sorgen, dass wir schnell Qualität im Training bekommen." Dass nun der SC Freiburg zur vierten Heynckes-Premiere kommt, ist sicher nicht ganz schlecht für das Vorhaben von Salihamidzic: "Drei Punkte zum Start wären optimal." Die gibt's und das Spektakel obendrauf, unser Tipp: 7:0.
Wie läuft's bei der Dortmunder Borussia?

Sportlich ganz prima - nur international noch nicht so. Aber so richtig redet dieser Tage niemand über Form und Erfolge. Überlagert wird das Topspiel zwischen dem Spitzenreiter BVB und dem Tabellenvierten RB Leipzig (Samstag, ab 18.30 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) von den Randale-Erinnerungen an den 4. Februar dieses Jahres. Ebenfalls an einem Samstagabend hatte ein Dortmunder Mob Fans der Gäste von Dortmunder Anhängern gejagt, mit Steinen beworfen und mit Schlägen verletzt. Nun planen die Fans des BVB einen Marsch gegen Red Bull.
Bleibt doch nicht zu Hause: Timo Werner.

Und die Polizei setzt auf ungewöhnlich deutliche Drohgebärden gegen potenzielle Krawallmacher: "Wer Gäste anpöbeln oder angreifen will, wird uns sehr aktiv erleben", sagt Einsatzleiter Edzard Freyhoff. "Die Schwelle, ab der wir einschreiten, ist extrem niedrig." Doch die Ereignisse des Februars haben Spuren bei den Sachsen hinterlassen. Von den angebotenen 8000 Tickets nahmen die Leipziger nur 3500 an. Über die Hälfte bleibt also zu Hause - ebenso wie Timo Werner. Dem Angreifer geht es nach seiner mysteriösen Verletzung immer noch nicht wieder so gut, als dass er ein Bundesligaspiel bestreiten könnte. Erst recht ein so intensives wie in Dortmund. Leipzigs Sportdirektor Ralf Rangnick sagt: "Timo muss selbst das Zutrauen haben und sagen: Ich bin bereit für solch ein Spiel." Tipp: 2:1. Und ein Nachtrag, 12.51 Uhr: Werner kommt jetzt doch mit. "Entgegen anders lautenden Meldungen entscheide ich, ob er im Kader sein wird oder nicht. Und ich kann versichern, dass er im Kader sein wird", sagte Trainer Ralph Hasenhüttl. Und der muss es schließlich wissen.
Wie genervt ist Julian Nagelsmann?

Auf einer Skala von eins bis zehn, wenn eins gar nicht genervt und zehn maximal bedeutet, steht Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann bei 15. Grund dafür ist der FC Bayern. Beziehungsweise alle Menschen, die zwischen ihm und den Münchnern eine zwingende Kausalität der mittelfristigen (also an der nächsten Saison) Zusammenarbeit herstellen. Seinem Stresspegel tut das gar nicht gut. Neulich erst habe er einem Mann ein Foto mit sich untersagt, um irgendwelchen Spekulationen vorzubeugen.

Dazu muss man wissen: Beim (Heimat)-Urlaub in München hatte Nagelsmann jüngst für ein Bild mit einem jungen Burschen bereitgestanden - in einer roten (Achtung: Bayern-Farbe!) Jacke. Die Aufnahme (ohne den Jungen) erschien auf Twitter - und sofort hieß es: Seht her, wir haben den Beweis, Nagelsmann trainert demnächst die Bayern! Totaler Humbug, wie er vor dem Spiel gegen den überraschend starken FC Augsburg (Samstag, ab 15.30 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) zum 12.345 Mal behauptete: "Ich mache mir keine Illusionen, dass ich irgendeine Jackenfarbe trage und dann bei einem Klub Trainer werde. Ich habe heute eine blaue Jacke an - und ich kann in Richtung von Daniel Bierofka und Domenico Tedesco sagen, dass ich übermorgen nicht bei 1860 München oder Schalke 04 anfangen werde." Ah, guter Hinweis. Und zudem ist ihm das Thema, abseits der Spekulationen, fürchterlich egal. Denn: "Ich konzentriere mich nur auf den Erfolg meiner Mannschaft - in meinem Kopf spielt nichts anderes eine Rolle." Tipp: 2:0 dank Sandro Wagners Knie und Rücken.
Was passiert sonst noch so?

VfB Stuttgart - 1. FC Köln (Freitag, 20.30 Uhr): Wenn ein Klub die Statistik bemühen muss, um seine Erfolgsaussichten zu beziffern, dann steht es schlecht um ihn. Seit 21 Jahren haben die Kölner nicht mehr in Stuttgart verloren. Das klingt zunächst einmal gut. In dieser Saison hat der FC allerdings noch kein Spiel gewonnen. Das ist schlecht. Und so sagt Trainer Peter Stöger: "Wir haben Möglichkeiten, das Spiel zu gewinnen, und das hat nichts mit irgendeiner Statistik zu tun. Das ist eine ganz neue Situation." Na dann. Tipp: 2:0.

FSV Mainz 05 - Hamburger SV: Wenn der Trainer einer Mannschaft sagt: "Wir stehen im engen Austausch mit der medizinischen Abteilung" - dann klingt das nicht gut. Und in der Tat hat Hamburgs Markus Gisdol Probleme, geeignetes Personal für die Partie in Mainz zu finden. Abwehrchef Kyriakos Papadopoulos ist gelbgesperrt, André Hahn und Tatsuya Ito haben Magen-Darm-Probleme, Sejad Salihovic hat sich im Training bei der bosnischen Nationalelf das Schienbein aufgeschlitzt. Außerdem hat der HSV seit fünf Spielen kein Tor mehr geschossen. Nun soll es gegen Ex-Torwart René Adler klappen. Der sagt: "Es ist schon etwas Besonderes". Die Gefahr für ihn bestehe darin, "zu viel zu wollen. Nach diesem Spiel wünsche ich dem HSV wieder alles Gute. Freunden soll es ja nicht schlecht gehen". Tipp: 2:1.
Ach komm Ante, wird schon.

Hannover 96 - Eintracht Frankfurt: Wenn einer sagt: "Ich habe alles verloren" - dann lässt sich Tragisches erahnen. Bei Ante Rebic ist das anders. Frankfurts Angreifer war vor der Saison, da vom AC Florenz nur ausgeliehen, schon weg. Nun ist er, da die Eintracht ihn zurückholte, wieder da. Und Rebic berichtete der "Bild"-Zeitung: "In meinem Apartment wohnt jetzt Luca Jovic. Kevin-Prince Boateng übernahm meine Rückennummer. Sebastian Haller hat meinen Spind in der Umkleide. Jetro Willems sitzt auf meinem Platz im Mannschaftsbus." Dafür ist Rebic nun Stammspieler und hat jetzt schon so viele Tore erzielt wie in der gesamten vergangenen Saison - zwei. Tipp: Rebic trifft, übertrifft sich damit selbst und rettet seiner Mannschaft mit dem 1:1 immerhin einen Punkt beim starken Aufsteiger.

Hertha BSC Berlin - FC Schalke 04 (alle Samstag, 15.30 Uhr): Wenn Pal Dardai sagt: "Ich würde ihn mitnehmen, und als Joker würde er uns auch weiterbringen" - dann hört sich das doch ganz vielversprechend an. Es geht um Davie Selke, der im Sommer aus Leipzig kam und seither verletzt war. Nun aber steht der Angreifer erstmals im Kader, was von daher ganz gut ist, als dass Mathew Leckie auszufallen droht. Der hatte am Dienstag beim 2:1 gegen Syrien 120 Minuten gespielt und sich mit Australien für die Playoffs zur WM qualifiziert. "Nach langer Spielzeit und langer Reise hat er ein paar Blessuren, da müssen wir das abwarten, wie sich alles entwickelt." Tipp: 2:0, zweimal Selke.

Bayer 04 Leverkusen - VfL Wolfsburg (Sonntag, 15.30 Uhr): Wenn eine Mannschaft dreimal hintereinander unentschieden spielt, dann ist das gut und schlecht - unentschieden im Wortsinn halt. Wolfsburgs immer noch eher neuer Trainer Martin Schmidt sieht es so: "Es geht nicht zwingend darum, einen Sieg einzufahren, wenn die Entwicklung stimmt. Wenn wir unsere Schritte machen, kommen die Siege automatisch." Aber auch er weiß: "Siege braucht man, die sind das Benzin, die geben dem Team die Zusatzkicks." Tipp: 2:1.
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SV Werder Bremen - Borussia Mönchengladbach (Sonntag, 18 Uhr): Wenn die "Kreiszeitung Syke" acht Gründe dafür zusammenkratzen muss, warum der SV Werder am achten Spieltag endlich sein erstes Spiel in dieser Saison gewinnt, dann klingt das bedenklich. Vor allem, wenn dort Sachen dabei sind wie: "Weil der Start des Bremer Freimarkts die Stimmung in der ganzen Stadt hebt und noch mehr Energien freisetzt." Und: "Weil ein Hauch Thomas Schaaf durch Bremen weht. Der langjährige Erfolgs-Coach könnte Technischer Direktor bei Werder werden. Idealer Zeitpunkt, um an die guten alten Zeiten anzuknüpfen." Die positive Statistik gegen Gladbach bemühen sie auch - aber das kennen wir ja von den Kölnern. Also, in Gottes Namen, unser Tipp: 1:0.
Wer spielt das beste Phrasenschach?

"Wenn Bayern für Rumpi auch so viel zahlen würde, würde ich ihn vermutlich nach München tragen." Sagt Jeff Saibene, Trainer des Zweitligisten DSC Arminia Bielefeld, über seinen Assistenten Carsten Rump. Der FC Bayern soll den Düsseldorfer Fortunen zwei Millionen Euro dafür gezahlt haben, dass ihr Co-Trainer Peter Hermann zu Jupp Heynckes nach München wechseln durfte. Bielefeld und Düsseldorf bestreiten am Samstag (ab 13 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) auf der Alm das Spitzenspiel der zweiten Bundesliga. Die Gäste sind mit 22 Punkten Tabellenführer, der DSC steht mit 17 Zählern auf Rang vier. Tipp: 3:2.

8. Spieltag
Fr., 13. Okt. 20:30 Uhr
Stuttgart icon 1:0 (1:0) icon Köln
Sa., 14. Okt. 15:30 Uhr
Mainz icon -:- icon Hamburg
München icon -:- icon Freiburg
Hannover icon -:- icon Frankfurt
Hertha icon -:- icon Schalke
Hoffenheim icon -:- icon Augsburg
Sa., 14. Okt. 18:30 Uhr
Dortmund icon -:- icon Leipzig
So., 15. Okt. 15:30 Uhr
Leverkusen icon -:- icon Wolfsburg
So., 15. Okt. 18:00 Uhr
Bremen icon -:- icon M'gladbach

Verein Sp. g u v Tore Diff. Pkt. Form
1 team icon Borussia Dortmund
7 6 1 0 21 : 2 19 19
2 team icon FC Bayern München
7 4 2 1 16 : 7 9 14
3 team icon TSG 1899 Hoffenheim
7 4 2 1 13 : 8 5 14
4 team icon RB Leipzig
7 4 1 2 12 : 8 4 13
5 team icon Hannover 96
7 3 3 1 7 : 4 3 12
6 team icon FC Augsburg
7 3 2 2 9 : 6 3 11
7 team icon Borussia Mönchengladbach
7 3 2 2 10 : 12 -2 11
8 team icon Eintracht Frankfurt
7 3 1 3 6 : 6 0 10
9 team icon FC Schalke 04
7 3 1 3 8 : 9 -1 10
10 team icon VfB Stuttgart
8 3 1 4 5 : 9 -4 10
11 team icon Hertha BSC
7 2 3 2 8 : 8 0 9
12 team icon Bayer Leverkusen
7 2 2 3 13 : 11 2 8
13 team icon VfL Wolfsburg
7 1 4 2 6 : 9 -3 7
14 team icon FSV Mainz 05
7 2 1 4 7 : 11 -4 7
15 team icon SC Freiburg
7 1 4 2 5 : 11 -6 7
16 team icon Hamburger SV
7 2 1 4 4 : 11 -7 7
17 team icon SV Werder Bremen
7 0 4 3 3 : 7 -4 4
18 team icon 1. FC Köln
8 0 1 7 2 : 16 -14 1
Quelle: n-tv.de
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Ziel: "Erniedrigung des Landes" - Putin wittert Olympia-Verschwörung der U

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Okt 2017 20:31

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/Putin-wittert- ... 94785.html
Freitag, 20. Oktober 2017
Ziel: "Erniedrigung des Landes" - Putin wittert Olympia-Verschwörung der USA

Hinter den Kulissen arbeiten die USA am Ausschluss Russlands von den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang, behauptet Präsident Wladimir Putin. Deshalb erhöht er seinerseits den Druck auf das IOC und orakelt über einen "ernsthaften Schaden".

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Wladimir Putin stellt die USA mit einer Verschwörungstheorie an den Pranger, Kanada fordert provisorische Sperren gegen russische Athleten: 112 Tage vor der Eröffnung der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang wird das sportpolitische Klima immer frostiger. Putin beschuldigte die USA, das Internationale Olympische Komitee (IOC) bezüglich einer Verbannung Russlands von den Winterspielen indirekt unter Druck zu setzen.
Putin und IOC-Boss Thomas Bach sind ziemlich gute Freunde.

"Wir haben kein Problem mit dem IOC. Da sind sehr anständige Menschen, Geschäftsleute, aber sie sind von Werbekunden abhängig, TV-Kanälen und so weiter", sagte Putin bei einer Konferenz in der Olympiastadt Sotschi: "Diese Sponsoren wiederum erhalten eindeutige Signale von bestimmten amerikanischen Behörden. Wir nehmen das nicht nur an, wir wissen das." Um welche Behörden es sich handeln soll, sagte er nicht.

Der TV-Riese NBC hat 2014 für die Spiele von 2022 bis 2032 mit dem IOC einen Rekordvertrag über 7,65 Milliarden Dollar (5,5 Milliarden Euro) abgeschlossen. Zahlreiche Top-Sponsoren des IOC kommen aus den USA.

Putin wiederum erhöhte den Druck auf das IOC. Wenn russische Athleten gesperrt oder aber dazu gezwungen würden, bei den Spielen in Pyeongchang unter neutraler Flagge zu starten, würde dies "eine Erniedrigung des Landes" bedeuten und der Olympischen Bewegung "ernsthaften Schaden" zufügen. Mit dieser Aussage scheint fraglich, ob Putin seine Sportler überhaupt unter neutraler Flagge in Südkorea starten lassen würde.
Kanada macht Druck
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IOC-Präsident Thomas Bach hatte am Donnerstag in einem offenen Brief um Verständnis für die Verzögerungen bei der Aufarbeitung des Dopingskandals geworben und mögliche Maßnahmen gegen Russland bis zum Jahresende in Aussicht gestellt. Sollte er sich erhofft haben, dadurch die Wogen zu glätten, hat sich der deutsche Wirtschaftsanwalt getäuscht. Denn auch Kanada sorgte für weitere sportpolitische Unruhe.

Der USA-Nachbar forderte als erstes Land im Zuge des Dopingskandals provisorische Suspendierungen von russischen Athleten. Sollten die Untersuchungsergebnisse der beiden vom IOC eingesetzten Kommissionen nicht in Kürze vorliegen, müssten "Maßnahmen, einschließlich Suspendierungen, ergriffen werden, um die Integrität der Olympischen Winterspiele zu wahren", sagte Tricia Smith, Präsidentin des Kanadischen Olympischen Komitees COC.

Quelle: n-tv.de , Jörg Mebus, sid
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Heynckes' Bayern schlagen HSV - Auch ein Zittersieg ist ein Sieg

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Okt 2017 08:47

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/fussball/Auch- ... 95887.html
Sonntag, 22. Oktober 2017
Heynckes' Bayern schlagen HSV - Auch ein Zittersieg ist ein Sieg

Von Oliver Jensen, Hamburg

Der Rumpelsieg beim HSV mag keinen Schönheitspreis verdient haben. Dennoch hat der FC Bayern unter Jupp Heynckes das Siegergen wiedergefunden. In Hamburg drohen derweil die ersten Trainerdiskussionen.

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Drei Pflichtspiele bestritten, alle mit null Gegentoren gewonnen, zudem in der Fußball-Bundesliga fünf Punkte auf den Spitzenreiter Borussia Dortmund aufgeholt - unter Jupp Heynckes sind die Bayern zurück auf der Erfolgsspur. Bereits zwölf Tage nach seiner Rückkehr auf den Trainerstuhl wird der 72-Jährige deswegen bereits als Heilsbringer gefeiert. "Der Trainer hat ganz klar vorgegeben, was Einsatz, Disziplin und Mannschaftsdienlichkeit bedeuten - das sieht man auf dem Platz", schwärmte Sportdirektor Hasan Salihamidžić und fügte hinzu: "Der Trainer macht das einfach super. Er führt viele persönliche Gespräche, macht viele Sitzungen und viele Videoanalysen. Er ist richtig gut drauf."
Musste sich des öfteren die Haare raufen: Bayerns Trainer Heynckes

Kann ein so kurzer Zeitraum wirklich genügen, um einer verunsicherten Mannschaft wieder das Siegergen einzupflanzen? Vor nicht einmal einem Monat blieben die Bayern noch drei Pflichtspiele in Folge sieglos und gingen in der Champions League 0:3 gegen Paris Saint-Germain unter. Heynckes hat offenbar die richtigen Maßnahmen getroffen. "Es ging darum, viele Trainingsreize zu setzen", erklärt der Übungsleiter. "Ich musste die Mannschaft wieder in die Spur bringen, musste sie wieder einen besseren Fußball spielen lassen. Und zwar mit Begeisterung, Spaß und Lockerheit."

Ganz rund lief das 1:0 beim Hamburger SV allerdings nicht. In der ersten Halbzeit tat sich der Rekordmeister überraschend schwer. Es gab Abspielfehler, wenig Tempo und lediglich drei Torschüsse - der schlechteste Wert in dieser Saison. Arjen Robben zeigte sich selbstkritisch: "Die Raumaufteilung auf dem Platz war nicht gut. Wir sind überhaupt nicht nach vorne gekommen." In der zweiten Halbzeit allerdings fand München zur altbekannten Souveränität zurück. Sicherlich auch dadurch begünstigt, dass die Hamburger nach der roten Karte für Gideon Jung 51 Minuten in Unterzahl spielen mussten. Zwei Pfostenschüsse verhinderten einen höheren Sieg der Bayern.
Heynckes setzt auf Rotation

Möglicherweise war der schwerfällige Beginn der Bayern auch mit der Rotation zu begründen. Nach dem 3:0 gegen Celtic Glasgow in der Champions League fanden gleich fünf neue Spieler ihren Weg in die Startelf: Niklas Süle, James Rodriguez, Rafinha, Arturo Vidal und der Siegtorschütze Corentin Tolisso. "Wir haben ein riesiges Programm, daher muss ich alle Spieler mit ins Boot nehmen", erklärte Heynckes. Der Trainer weiß, dass so eine Maßnahme nicht frei von Risiken ist: "Das sind zwar alles gestandene Nationalspieler. Aber durch Rotation kann der Spielrhythmus verlorengehen. Die erste Halbzeit war daher Schwerstarbeit."
Schoss das Siegtor für die Bayern: Corentin Tolisso

Wie stark die Bayern unter Heynckes nun wirklich sind, wird die kommende Woche zeigen. Unstrittig ist: Freiburg, Glasgow und Hamburg waren keine Gegner auf Augenhöhe. RB Leipzig hingegen ist da schon ein ganz anderes Kaliber. Gleich zwei Mal innerhalb von 70 Stunden treffen die beiden Mannschaften aufeinander. Zunächst am Mittwochabend im DFB-Pokal in Leipzig, dann am Samstagabend in der Bundesliga in München.

Der Respekt vor dem Gegner ist groß. "RB Leipzig ist eine super Mannschaft. Die spielen entschlossen nach vorne", weiß Salihamidžić. Innenverteidiger Mats Hummels ergänzte: "Leipzig hat unheimlich viel Qualität. Die spielen mit einem sehr intensiven Gegenpressing. Da muss man von der ersten Sekunde an wach sein. Die werden uns das Leben richtig schwer machen." Fraglich ist, ob der formstarke Thomas Müller mitmischen kann. Der Offensivspieler verletzte sich in Hamburg bei der Torvorlage am Oberschenkel. Eine Untersuchung im Verlaufe des Sonntags soll Klarheit bringen.
Trainerdiskussion in Hamburg?
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Ganz andere Sorgen macht sich der HSV. Seit sieben Spielen sind die Hamburger sieglos. In den vergangenen vier Heimspielen wurde nicht einmal ein Tor erzielt. Das hat es in der langen Geschichte des Bundesliga-Dinos noch nie gegeben. Am Sonntag könnten die Hamburger schlimmstenfalls auf Tabellenplatz 17 durchgereicht werden. Ist das ein Grund, um in Hamburg wieder eine Trainerdiskussion zu entfachen? Es wird zwar bereits spekuliert, dass Trainer Markus Gisdol kein weiteres Spiel mehr verlieren darf, Vereinsboss Heribert Bruchhagen stellte nach der Niederlage gegen die Bayern allerdings klar: "Diese Spekulationen sind falsch."

Nächsten Samstag geht es nach Berlin zu Hertha BSC. Eine Mannschaft, bei der der HSV seit Jahren keine gute Figur abgibt. Die vergangenen vier Auswärtsspiele gingen verloren - und das mit einem Torverhältnis von 0:9. Tatsächlich ist es kaum vorstellbar, dass der um Ruhe bemühte Bruchhagen und Sportdirektor Jens Todt die Trainerfrage von so einem Spiel abhängig machen. Eine Woche später allerdings steht ein Heimspiel gegen Aufsteiger VfB Stuttgart an - direkt vor der Länderspielpause. Und das ist bekanntermaßen ein beliebter Zeitpunkt für Trainerwechsel. Ob das dem HSV gut tun würde, darf allerdings bezweifelt werden.

Fr., 20. Okt. 20:30 Uhr
Schalke icon 2:0 (1:0) icon Mainz
Sa., 21. Okt. 15:30 Uhr
M'gladbach icon 1:5 (1:0) icon Leverkusen
Frankfurt icon 2:2 (0:1) icon Dortmund
Augsburg icon 1:2 (1:0) icon Hannover
Leipzig icon 1:0 (1:0) icon Stuttgart
Sa., 21. Okt. 18:30 Uhr
Hamburg icon 0:1 (0:0) icon München
So., 22. Okt. 13:30 Uhr
Köln icon -:- icon Bremen
So., 22. Okt. 15:30 Uhr
Freiburg icon -:- icon Hertha
So., 22. Okt. 18:00 Uhr
Wolfsburg icon -:- icon Hoffenheim

Verein Sp. g u v Tore Diff. Pkt. Form
1 team icon Borussia Dortmund
9 6 2 1 25 : 7 18 20
2 team icon FC Bayern München
9 6 2 1 22 : 7 15 20
3 team icon RB Leipzig
9 6 1 2 16 : 10 6 19
4 team icon FC Schalke 04
9 5 1 3 12 : 9 3 16
5 team icon TSG 1899 Hoffenheim
8 4 3 1 15 : 10 5 15
6 team icon Hannover 96
9 4 3 2 10 : 7 3 15
7 team icon Eintracht Frankfurt
9 4 2 3 10 : 9 1 14
8 team icon Borussia Mönchengladbach
9 4 2 3 13 : 17 -4 14
9 team icon Bayer Leverkusen
9 3 3 3 20 : 14 6 12
10 team icon FC Augsburg
9 3 3 3 12 : 10 2 12
11 team icon FSV Mainz 05
9 3 1 5 10 : 15 -5 10
12 team icon VfB Stuttgart
9 3 1 5 6 : 11 -5 10
13 team icon Hertha BSC
8 2 3 3 8 : 10 -2 9
14 team icon VfL Wolfsburg
8 1 5 2 8 : 11 -3 8
15 team icon Hamburger SV
9 2 1 6 6 : 15 -9 7
16 team icon SC Freiburg
8 1 4 3 5 : 16 -11 7
17 team icon SV Werder Bremen
8 0 4 4 3 : 9 -6 4
18 team icon 1. FC Köln
8 0 1 7 3 : 17 -14 1

Quelle: n-tv.de
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Zwischen Sport und Spektakel - Formel 1 kämpft um amerikanischen Traum

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Okt 2017 18:20

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/formel1/Formel ... 95588.html
Sonntag, 22. Oktober 2017
Zwischen Sport und Spektakel - Formel 1 kämpft um amerikanischen Traum

Seit Jahren sucht die Formel 1 den Weg in die Herzen und Geldbeutel der US-Fans. Die neuen Bosse sollen den amerikanischen Traum nun endlich verwirklichen und planen dafür neben Austin noch ein zweites US-Rennen. Noch aber wird getüftelt und experimentiert.

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Gleich am Eingang des Formel-1-Fahrerlagers von Austin lädt ein elektrischer Bulle zum Rodeo. Der Cowboyspaß beim Drehkreuz ist ein weiterer Versuch der Vermarkter, die Grand-Prix-Welt mit amerikanischem Entertainment zu vereinen. Seit der Komplett-Übernahme der Rennserie durch den US-Mediengiganten Liberty vor neun Monaten verbindet die Branche mehr denn je die Hoffnungen auf eine einträgliche Zukunft mit dem Geschäft im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
Noch hat Austin ein Alleinstellungsmerkmale als US-Grand-Prix. Das soll sich ändern.

"Vor uns liegt ein enormer, unerschlossener Markt", sagt der neue Formel-1-Geschäftsführer Chase Carey. Das inzwischen etablierte Rennen in Texas, das am Sonntag seine sechste Auflage erlebt, soll nicht mehr lange das einzige in den USA bleiben. Miami und New York werden immer wieder als mögliche Gastgeber genannt, auch Las Vegas reizt die neuen Bosse. "Wenn wir das Interesse der Fans an der Formel 1 in den USA steigern wollen, müssen wir ihnen mehr Gelegenheiten geben, sich dafür zu begeistern. Also wollen wir mehr Rennen in den USA", sagt Marketingchef Sean Bratches.

Von konkreten Verhandlungen oder interessierten Veranstaltern indes ist bislang nichts bekannt. "Alles, was sie tun, ist quatschen. Sie haben noch nichts geschafft. Sie hatten zum Beispiel gesagt, sie wollen sechs Rennen in Amerika", ätzte der im Januar von Liberty als Formel-1-Chef abgelöste Bernie Ecclestone in dieser Woche via "Daily Mail" über seine Nachfolger.
"Müssen langen Atem haben"

Carey indes nennt diese Kritik kurzsichtig. "Wir müssen einen langen Atem haben. Die USA wird in den nächsten zwei oder drei Jahren nicht unser Geschäft tragen, es geht eher um die Möglichkeiten in fünf Jahren und darüber hinaus", erklärt der Schnauzbartträger. Zunächst gelte es, auf dem enorm umkämpften US-Sportmarkt neben American Football, den NBA-Basketballern und Baseball, vor allem aber gegen die Motorsport-Konkurrenz Nascar und Indycar einen Platz zu erobern. Frühere Rennen in Sebring, Watkins Glen, Long Beach, Riverside, Dallas, Detroit, Phoenix, Indianapolis oder auf einem Parkplatz in Las Vegas haben kaum Spuren hinterlassen.

"Wir kratzen da erst an der Oberfläche. Wir haben gerade erst begonnen, das Potenzial dieses Sports hier zu entwickeln", sagt Carey. Die Erwartungen indes sind so steil wie die Rampe vor der ersten Kurve des Circuit of the Americas in Austin. "Der Markt ist groß, das Land ist riesig", sagt Guenther Steiner, Teamchef beim US-Rennstall Haas.
Wie für die USA erfunden

Auf dem Weg in die Herzen und Geldbeutel der amerikanischen Fans setzt die Führung der Königsklasse alles auf den Erlebnis-Faktor. "Auf eine gewisse Art ist die Formel 1 der ultimative Spektakel-Sport. Sie hat die Stars, den Glamour, den Mythos, verbunden mit der Urgewalt von Motorkraft und Geschwindigkeit", wirbt der frühere TV-Manager Carey für sein Produkt, das künftig auch beim Streamingdienst Netflix eine neue Zielgruppe erschließen soll. "Die Formel 1 ist wirklich wie für den US-Markt geschaffen, es wurde nur nichts dafür getan, das zu entwickeln", meint Carey.
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Also drücken die neuen Rechteinhaber in Austin diesmal voll aufs Gas. Damit der Box-Ringsprecher Michael Buffer die 20 Fahrer am Sonntag vor dem Start (21.00 Uhr/RTL und Sky) mit reichlich Getöse vorstellen kann, werden sogar einmalig die ehernen Regeln geändert. Die Startprozedur beginnt 15 Minuten früher als eigentlich festgelegt. "Sie sind die Helden des Sports und werden als solche präsentiert", sagt Marketingmann Bratches.
Usain Bolt spektakelt mit

Auch der Auftritt von Supersprinter Usain Bolt, der die Piloten auf die Einführungsrunde schickt, und die Konzerte der Megastars Justin Timberlake und Stevie Wonder am Streckenrand sollen den Erlebniswert des Grand Prix stärken. "Wir wollen, dass die Formel 1 die Grenzen zwischen Sport und Show überschreitet und so zum einzigartigen Event wird", sagt Bratches.

Weitere PR-Spektakel seien daher bereits geplant. "Wir wollen definitiv noch mehr unternehmen, aber im Moment will ich nicht sagen, was, wo und wann. Austin ist ein Test", sagt Bratches. Noch steckt das neue Formel-1-Management mitten in der Experimentierphase und genießt dabei das Wohlwollen der Rennställe. Deren Geduld aber ist begrenzt. Der amerikanische Traum der Formel 1 soll endlich in Erfüllung gehen

Quelle: n-tv.de , Christian Hollmann, dpa
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"Collinas Erben" zum Schiri-Zoff - Manipulation, Machtmissbrauch, Mobbing

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Okt 2017 11:04

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/fussball/colli ... 99310.html
Dienstag, 24. Oktober 2017
"Collinas Erben" zum Schiri-Zoff - Manipulation, Machtmissbrauch, Mobbing ?

Von Alex Feuerherdt

Bundesliga-Schiedsrichter um Manuel Gräfe wehren sich gegen die Funktionäre Hellmut Krug und Herbert Fandel. Vorwürfe: Manipulation von Noten, Intransparenz, Benachteiligung und Demütigung. Der DFB versucht zu vermitteln, doch die Kluft ist zu tief.

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Für Außenstehende ist der Konflikt zwischen einem Teil der Schiedsrichter in der Fußball-Bundesliga und einem Teil ihrer Führung, der eine ganze Weile schwelt und nun noch einmal an Dynamik zugenommen hat, nicht leicht zu verstehen. Denn es geht um Interna, die der Öffentlichkeit naturgemäß normalerweise verborgen bleiben, jetzt aber teilweise öffentlich gemacht worden sind und daher auch Klubs, Fans und Medien beschäftigen. Im Zentrum stehen die Referees Manuel Gräfe und seit kurzem auch Felix Brych auf der einen Seite sowie die Schiedsrichter-Funktionäre Hellmut Krug und Herbert Fandel auf der anderen.
Nun Projektleiter für den Videobeweis: Hellmut Krug.

Gräfe hatte dem Berliner "Tagesspiegel" zu Saisonbeginn ein vielbeachtetes Interview gegeben, in dem er Krug und Fandel ungewöhnlich heftig kritisierte. Die beiden hätten während ihrer Zeit als sportliche Leiter der Bundesliga-Schiedsrichter die Unparteiischen "zu oft nach Gusto und nicht nach Leistung" beurteilt. So hätten sie Felix Zwayer trotz seiner Verstrickung in die Bestechungsaffäre um Robert Hoyzer bevorzugt, Marco Fritz und Bibiana Steinhaus dagegen "nicht entsprechend ihren Möglichkeiten eingesetzt oder gefördert".

Erst nachdem Lutz Michael Fröhlich im Juli 2016 die Leitung der Schiedsrichter-Kommission Elite von Fandel übernommen habe, sei diese Entwicklung entscheidend verändert worden, so Gräfe. Seitdem hätten sich die schwächer gewordenen Leistungen der Unparteiischen wieder verbessert. Krug und Fandel sind aber keineswegs außen vor: Der eine ist der Projektleiter des DFB für den Videobeweis, der andere sitzt dem Schiedsrichter-Gesamtausschuss vor. Beide Ämter sind mit viel Einfluss verbunden. Bereits Anfang 2016 war öffentlich geworden, dass viele Schiedsrichter ein großes Problem mit Krug und Fandel haben. In einer anonymen Umfrage des DFB hatten die Referees die Art der Führung der beiden Funktionäre erheblich kritisiert. Ihre Beurteilung der Leistungen und ihre Entscheidungen seien oft ungerecht und nicht nachvollziehbar. Die Aktivensprecher Brych und Florian Meyer informierten ihre Vorgesetzten über das Umfrageergebnis und machten deutlich, dass es mit der Stimmung innerhalb der Gilde nicht zum Besten bestellt ist.
Wurden Schiedsrichter gezielt gedemütigt?

Kurz nach dem Interview im "Tagesspiegel" gab es eine Aussprache zwischen Gräfe, Lutz Michael Fröhlich und dem DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius. Doch damit war die Sache nicht beendet. Vor wenigen Tagen fand in der DFB-Zentrale ein Krisentreffen statt, an dem neben Gräfe, Fröhlich, Krug und Fandel unter anderem der für die Schiedsrichter zuständige Vizepräsident Ronny Zimmermann und DFB-Direktor Willi Hink teilnahmen. Besonders bemerkenswert ist aber, dass mit Brych die Nummer eins der deutschen Unparteiischen in Frankfurt zugegen war - und die Kritik seines Kollegen Gräfe gestützt haben soll.
Sietzt nun dem Schiedsrichter-Gesamtausschuss vor: Herbert Fandel

Die Vorwürfe gegen Fandel und Krug wiegen äußerst schwer. So sollen bei Lehrgängen ohne sachlichen Grund immer wieder bevorzugt Spielszenen gezeigt worden sein, in denen die Bundesliga-Schiedsrichter Guido Winkmann und Robert Hartmann nicht gut aussahen. Schon der ehemalige Schiedsrichter Babak Rafati schrieb in seinem Buch "Ich pfeife auf den Tod", dass Krug und Fandel ihn vor versammelter Mannschaft gezielt gedemütigt hätten. Im November 2011 hatte Rafati versucht, sich das Leben zu nehmen. Die Erniedrigungen durch die Funktionäre hätten dazu beigetragen, sagt der heute 47-Jährige.

Umgekehrt sollen Krug und Fandel manche Referees über die Maßen gefördert haben. Gräfe nannte dem "Tagesspiegel" Felix Zwayer, der es unter die Besten geschafft habe, obwohl er 2004 "bei einer Spielmanipulation von Robert Hoyzer als Linienrichter dabei war und vorher von ihm Geld angenommen hatte". So steht es in einem Sportgerichtsurteil des DFB, der Zwayer für ein halbes Jahr sperrte. "Das von der Berliner Staatsanwaltschaft eingeleitete strafrechtliche Verfahren gegen ihn wurde wegen geringer Schuld eingestellt, aber auch eine juristisch geringe Schuld in Zusammenhang mit manipulierten Spielen ist für mich zu viel", sagt Gräfe. Er frage sich, ob Fandel und Krug unter den Topschiedsrichtern "einen Mann haben wollten, der ihnen zu bedingungsloser Loyalität verpflichtet war".
Ex-Schiedsrichter-Beobachter unterstreicht Vorwürfe

Über den Werdegang der Unparteiischen haben bis vor dieser Saison nicht zuletzt die Noten der Beobachter des DFB entschieden. Auf diese Noten - nun abgelöst von einem komplexeren Bewertungs- und Coaching-System - sollen Krug und Fandel starken Einfluss genommen haben. Das sagt Carsten Kadach, der als Schiedsrichter-Assistent tätig war, in dieser Funktion mit 194 Erstligaeinsätzen den deutschen Rekord hält und vom DFB nach seiner Laufbahn als Beobachter eingesetzt wurde. Dem "Kicker" berichtet Kadach nun, ein Funktionär, der Krug nahestehe, habe ihn in der vergangenen Saison aufgefordert, eine hohe Punktzahl für den Unparteiischen Robert Hartmann nach unten zu korrigieren - was er jedoch abgelehnt habe.
"Nicht immer alle gleich behandelt": Carsten Kadach im Jahr 2010.

Als Konsequenz daraus, sagte Kadach der "Bild"-Zeitung, sei er nicht mehr zum Beobachterlehrgang eingeladen worden. "Weil ich den Mund aufgemacht und mich gegen Manipulation gewehrt habe. Die offizielle Begründung war, ich sei nicht teamfähig." Von ähnlichen Erlebnissen, so der 53-Jährige, berichteten auch andere Beobachter. Aus eigener Erfahrung habe er "die begründete Meinung, dass nicht immer alle gleich behandelt werden". Beim Amtsantritt habe Fandel "Transparenz und Offenheit angekündigt", doch das sei "ins Gegenteil umgeschlagen". So habe die Glaubwürdigkeit bei den Aktiven "schwer gelitten".

Für Missstimmung sorgten zudem die Noten, die Krug und Fandel selbst als Beobachter im Stadion vergaben. So erhielt Felix Zwayer als Schiedsrichter der Partie zwischen Borussia Mönchengladbach und Schalke in der Saison 2013/2014 von Krug eine überdurchschnittlich hohe Punktzahl, obwohl er eine Notbremse des Gladbachers Julian Korb an Kevin-Prince Boateng lediglich mit der Gelben statt der Roten Karte geahndet hatte. Krug, viele Jahre auch Zwayers Coach, verteidigte die Entscheidung - und damit seine Benotung: "Wenn eine Flanke von außen kommt, ist es keine zwingende Torchance." Eine verwunderliche Einschätzung, da Boateng den Ball aus kurzer Distanz nur noch ins leere Tor hätte drücken müssen. Kadach hält den Vorwurf der "Vetternwirtschaft" für "nachvollziehbar". Den hatte Gräfe nach dem Krisentreffen in Frankfurt formuliert. Der Einfluss von Fandel und Krug sorge "leider immer noch für das Gegenteil" von Gerechtigkeit und Transparenz.

Wohin das führe, habe man "an den Leistungen [in] der Saison 2015/16 sehen müssen" und sehe es "nun auch bei der unzulänglichen Behandlung des Themas Videobeweis". Weiter schreibt Gräfe, er habe das seit 2015 immer wieder "sowohl bei den Verantwortlichen des Schiedsrichterausschusses als auch auf höheren Ebenen des DFB und letztlich in der Öffentlichkeit angesprochen". Der DFB müsse "für Veränderungen zu sorgen". Diese Forderung geht weiter als jene, die Gräfe im "Tagesspiegel" erhoben hatte.
Collinas Erben

"Collinas Erben" - das ist Deutschlands einziger Schiedsrichter-Podcast, gegründet und betrieben von Klaas Reese und Alex Feuerherdt. Er beschäftigt sich mit den Fußballregeln, den Entscheidungen der Unparteiischen sowie mit den Hintergründen und Untiefen der Schiedsrichterei. "Collinas Erben" schreiben jeden Montag auf n-tv.de über die Schiedsrichterleistungen des Bundesligaspieltags. Unser Autor Alex Feuerherdt ist seit 1985 Schiedsrichter und leitete Spiele bis zur Oberliga. Er ist verantwortlich für die Aus- und Fortbildung in Köln, Schiedsrichterbeobachter im Fußball-Verband Mittelrhein und arbeitet als Lektor und freier Publizist.

Seinerzeit hatte er die Hoffnung geäußert, dass Krug und Fandel "sich auch mal selbstkritisch hinterfragen" und "den neuen Weg mitgehen", der unter Fröhlich eingeschlagen worden sei. Aus Gräfes Sicht ist das nicht geschehen. Dass die Besprechung in Frankfurt konfrontativ verlaufen sein muss, lässt sich daraus schließen, dass der DFB die Ethik-Kommission unter der Leitung des früheren Außenministers Klaus Kinkel beauftragt hat, zwischen den Konfliktparteien zu vermitteln. Auch eine Mediation steht im Raum.
Unüberbrückbare Kluft

Dass diese Maßnahmen zum Erfolg führen und personelle Konsequenzen ausbleiben, scheint zweifelhaft. Fandel und Krug weisen die Vorwürfe strikt zurück, eine Annäherung ist kaum möglich. Dass mit Brych der höchstrangige deutsche Unparteiische auf Gräfes Seite steht und in Frankfurt "den Eindruck etlicher Schiedsrichter geschildert hat", wie Gräfe schreibt, zeigt, wie tief die Kluft zwischen den Funktionären und einem nicht kleinen Teil der Elite-Referees ist. Gräfe betont, ihm und Brych gehe es nur um die Sache: "Der durchschaubare Versuch, die von uns aufgezeigten Fehlentwicklungen auf persönliche Empfindlichkeiten von mir oder anderen abzustellen, geht fehl." Als Beleg führt er seine Schiedsrichter-Vita an.

So habe er "den Hoyzer-Skandal damals allein im Herbst 2004 recherchiert" und seine Ergebnisse Fröhlich übermittelt, der diese an den damaligen Schiedsrichter-Chef Volker Roth und den DFB weitergegeben habe. "Dieses war in meiner ersten Saison als Bundesliga-Schiedsrichter ein hohes Risiko für mich, das ich aber im Interesse des Fußballs einging, um noch Schlimmeres zu verhindern", so Gräfe. Sein Einsatz für verbesserten Bedingungen habe ihn "persönlich nicht vorangebracht", sondern zu Problemen mit Krug und Fandel geführt. Dennoch halte er an seinem Ziel fest, "für mehr Gerechtigkeit und Transparenz zu sorgen".
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Tatsächlich erwecken weder er noch Brych den Eindruck, aus persönlichen Motiven vorgeprescht zu sein. Beide gehören zu den besten deutschen Unparteiischen, werden mit hochkarätigen Spielleitungen betraut und können - Gräfe ist 44, Brych 42 Jahre alt - keine sportlichen Ziele mehr erreichen, die sie nicht schon erreicht haben. Dass sie versucht haben, die massiven Probleme intern zu klären, und erst an die Öffentlichkeit getreten sind, als dieser Versuch scheiterte, erscheint deshalb glaubwürdig. Zwei derart erfahrene Schiedsrichter dürften einen außergewöhnlichen Schritt wie diesen kaum unternehmen, wenn sie eine weniger geräuschvolle Alternative sähen.

Gräfe weist noch darauf hin, dass er in Berlin eine Strukturreform initiiert habe, "gegen eben diese Art von Machtmissbrauch und Vetternwirtschaft von Schiedsrichter-Funktionären", die er Fandel und Krug vorwirft. Seitdem "für mehr Kontrolle und Transparenz der regionalen Ausschüsse" gesorgt worden sei, was die Basis anschließend sogar weiterentwickelt habe, herrsche "mehr Zufriedenheit im Berliner Schiedsrichterbereich". Dort werden seit der Reform von den Unparteiischen Vertrauenspersonen gewählt, die der Neutralität verpflichtet sind und an Sitzungen der Schiedsrichter-Gremien teilnehmen, um dort das Besprochene und Entschiedene, etwa zum Thema Schiedsrichter-Beobachtungen, zu protokollieren und zugänglich zu machen. Womöglich wäre dieses Modell auch für den Schiedsrichterbereich des DFB eine Option - und könnte dabei helfen, Konflikte wie den gegenwärtigen erst gar nicht entstehen zu lassen.

Quelle: n-tv.de
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Elferkrimi nach ewiger Überzahl - FC Bayern kämpft RB Leipzig aus dem Poka

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Okt 2017 08:19

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/fussball/FC-Ba ... 02397.html
Mittwoch, 25. Oktober 2017
Elferkrimi nach ewiger Überzahl - FC Bayern kämpft RB Leipzig aus dem Pokal

Phasenweise hochklassig und am Ende hochdramatisch, so verläuft der Pokal-Zweitrundenkracher zwischen RB Leipzig und dem FC Bayern. Dafür sorgen ein revidierter Strafstoß, Leipzigs Führung trotz Unterzahl, die "Königin der Konzessionsentscheidungen", bayerischer Chancenwucher - und Münchens Elfer-Happy-End nach Werner-Fehlschuss.

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Der FC Bayern hat in einer hochdramatischen Pokalnacht bei RB Leipzig die Oberhand behalten und ist ins Achtelfinale eingezogen. Trotz Überzahl ab der 54. Minute konnte der Fußball-Rekordmeister bei aufopferungsvoll kämpfenden Leipziger aber erst im Elfmeterschießen das erste Zweitrunden-Aus im Pokal seit 17 Jahren abwenden. Im Elfmeterschießen hielt Bayern-Keeper Sven Ulreich den entscheidenden letzten Schuss von Leipzigs Nationalspieler Timo Werner und sorgte vor 42.558 Zuschauern in der ausverkauften Red Bull Arena für den 5:4-Sieg des Rekordpokalsiegers im Elferkrimi. Nach der Verlängerung hatte es 1:1 (1:1, 0:0) gestanden.

Nach einem in Unterzahl verwandelten Foulelfmeter von Leipzigs Emil Forsberg (68.) hatte Thiago (73.) im Duell zwischen dem Münchner Meister und dem gastgebenden Vizemeister für den Ausgleich gesorgt. In der 54. Minute war Leipzigs Naby Keita (54.) mit Gelb-Rot vom Platz gestellt worden.

Als wäre die Partie von Beginn an nicht brisant, intensiv und packend genug gewesen, sorgte das Schiedsrichtergespann um Felix Zwayer in der 34. Minute für zusätzlichen Zündstoff. Nach einem Foul von Arturo Vidal entschied der Unparteiische zunächst auf Elfmeter, ließ sich dann aber vom zuständigen Assistenten umstimmen. Vidal hatte seine Grätsche gegen Forsberg außerhalb des Strafraums angesetzt - der Videobeweis kam in der zweiten DFB-Pokalrunde nicht zur Anwendung. Der Chilene sah nur Gelb statt der auch möglichen Roten Karte für eine Notbremse. Leipzigs Coach Hasenhüttl schüttelte an der Seitenlinie nur frustriert den Kopf.
RB-Sportdirektor Ralf Rangnick stürmte in der Halbzeitpause auf den Platz, um den Referee per "Handybeweis" über seinen vermeintlichen Fehler beim zurückgenommenen Elfer hinzuweisen.
RB-Sportdirektor Ralf Rangnick stürmte in der Halbzeitpause auf den Platz, um den Referee per "Handybeweis" über seinen vermeintlichen Fehler beim zurückgenommenen Elfer hinzuweisen.

Auf dem Weg in die Pause stürmte RB-Sportdirektor Ralf Rangnick wütend auf das Feld, wollte dem Referee-Gespann auf dem Smartphone die strittige Szene zeigen. Nationalspieler Mats Hummels ging dazwischen, weitere Bayern-Spieler schalteten sich ein, es kam zur Rudelbildung um den aufgebrachten Rangnick. Die Aufregung war verständlich. Ein Elfmeter und die mögliche Führung wäre vor der Pause eminent wichtig gewesen.
"Unheimlich schwer zu entscheiden"

In der Halbzeit sagte dann Thomas Schneider, der Assistent von Bundestrainer Joachim Löw, in der ARD: Die Szene sei "unheimlich schwer zu entscheiden" gewesen. "Das eigentliche Foul war auf der Linie und die gehört bekanntermaßen zum Strafraum. Da hätten sich die Bayern nicht beschweren können, wenn es Elfmeter gegeben hätte."

Doch es kam noch härter für die Leipziger: Sechs Minuten nach der Pause ging Jean-Kevin Augustin im Strafraum im Duell mit Jérôme Boateng zu Boden, diesmal war die Szene nicht ganz so umstritten. Nur drei Minuten später musste einmal mehr Keita mit Gelb-Rot nach einem taktischen Foul gegen Bayern-Stürmer Robert Lewandowski vom Feld. In Überzahl wurden die Münchner stärker.
Hummels ätzt über Elfer
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Bayern-Trainer Jupp Heynckes, der mit drei Minuten Verspätung aus der Kabine gekommen war, durfte sich eigentlich entspannt auf der Bank zurücklehnen. Doch dann suchte Yussuf Poulsen den Kontakt an der Strafraumgrenze mit Boateng - diesmal ließ sich Zwayer nicht umstimmen und gab den von Forsberg verwandelten Strafstoß, der ebenfalls umstritten war. Bayern-Abwehrspieler Mats Hummels sprach nach dem Spiel von der "Königin der Konzessionsentscheidungen" und erklärte, das habe er auf dem Spielfeld auch Referee Zwayer so gesagt. Der habe nur gelächelt.

Die ohne die verletzten Thomas Müller und Keeper Manuel Neuer spielenden Bayern kamen jedoch zurück. Boateng machte seinen Fehler wieder gut, spielte auf Thiago. Der Spanier ließ mit seinem Kopfball dem guten RB-Keeper Peter Gulacsi keine Chance. In der 80. Minute kam dann Leipzigs Top-Torjäger und Nationalstürmer Timo Werner für Poulsen, und es ging in die Verlängerung. In der 100. Minute verhinderte einmal mehr Gulacsi mit Glanztaten gegen Lewandowski und den früheren Leipziger Josuha Kimmich den Rückstand. Wenig später kam der 22-jährige Kwasi Okyere Wriedt für Thiago zu seinem Profi-Debüt und köpfte den Ball nur wenig später nach einer Kimmich-Ecke an die Leipziger Latte.

Die Münchner machten weiter Druck, waren aber ideenlos. Leipzig beschränkte sich auf Nadelstiche und kämpfte sich nach insgesamt 70-minütiger Unterzahl ins Elfmeterschießen - wo nur Werner als zehntem Schützen die Nerven versagten. Die Chance auf Wiedergutmachung haben die Leipziger bereits am Samstag. Dann kommt es in der Fußball-Bundesliga in München zur Neuauflage des Duells.

1. Spieltag
Fr., 11. Aug. 19:00 Uhr
Koblenz icon 2:3 (1:1) icon Dresden
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Kiel icon 2:1 (0:0) icon Braunschweig
Karlsruhe icon 0:3 n.V. (0:0) icon Leverkusen
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Lüneburg icon 1:3 (1:2) icon Mainz
Eichede icon 0:4 (0:2) icon K'lautern
Unterhaching icon 0:4 (0:1) icon Heidenheim
Erndtebrück icon 0:3 (0:1) icon Frankfurt
Halberstadt icon 1:2 (0:2) icon Freiburg
Sa., 12. Aug. 18:30 Uhr
Bielefeld icon 1:3 n.V. (1:1) icon Düsseldorf
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Regensburg icon 3:1 (1:1) icon Darmstadt
Sa., 12. Aug. 20:45 Uhr
Würzburg icon 0:3 (0:0) icon Bremen
So., 13. Aug. 15:30 Uhr
Saarbrücken icon 1:2 n.V. (1:1) icon Union
Schweinfurt icon 2:1 (0:1) icon Sandhausen
Bonn icon 2:6 (1:1) icon Hannover
Norderstedt icon 0:1 (0:0) icon Wolfsburg
Nöttingen icon 2:5 (0:2) icon Bochum
Morlautern icon 0:5 (0:2) icon Fürth
Dorfmerkingen icon 0:5 (0:1) icon Leipzig
1860 icon 1:2 (0:1) icon Ingolstadt
Osnabrück icon 3:1 (1:0) icon Hamburg
So., 13. Aug. 18:30 Uhr
Magdeburg icon 2:0 (0:0) icon Augsburg
Cottbus icon 3:4 i.E. (2:2) icon Stuttgart
W.-Wiesbaden icon 2:0 (2:0) icon Aue
Mo., 14. Aug. 18:30 Uhr
BFC Dynamo icon 0:2 (0:0) icon Schalke
Duisburg icon 1:2 (0:2) icon Nürnberg
Paderborn icon 2:1 (1:0) icon St. Pauli
Mo., 14. Aug. 20:45 Uhr
Rostock icon 0:2 (0:0) icon Hertha
Quelle: n-tv.de , cwo/dpa
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Formel-1-Lehren aus Mexiko - Warum Hamilton jetzt zu den Großen zählt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Okt 2017 11:25

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/formel1/Warum- ... 08508.html
Montag, 30. Oktober 2017
Formel-1-Lehren aus Mexiko - Warum Hamilton jetzt zu den Großen zählt

Die entscheidende Fahrt zu seinem vierten Formel-1-Titel fiel weniger glanzvoll aus, als es sich Lewis Hamilton erhofft haben dürfte. Am Ende reichte dem Mercedes-Piloten nach dem Startcrash mit seinem Ferrari-Rivalen Sebastian Vettel und einem platten Reifen ein neunter Platz in Mexiko-Stadt, um vorzeitig seine vierte WM-Mission zu erfüllen. Vettels vierter Rang im drittletzten Rennen reichte nicht, um die Krönung noch einmal zu verschieben.
Hamilton ist ein verdienter Weltmeister
Bilderserie http://www.n-tv.de/mediathek/bilderseri ... 87896.html
Grand Prix Nummer zehn führt den Formel-1-Tross nach England, nach Silverstone, in die Heimat von Hamilton und seinem Team. Die "Gazzetta dello Sport" urteilte im April: "Ein Rennen wie ein Löwe. Hamilton siegt in China, doch Vettel ist ihm auf den Fersen. Wer nach dem verfehlten Start in Melbourne von einer Krise Hamiltons gesprochen hat, muss jetzt seine Meinung ändern." Auf die Blamage daheim folgt das Desaster in Singapur: Beim Start kegeln sich die Teamkollegen Vettel (von der Pole) und Räikkönen gegenseitig aus dem Rennen. Eine peinliche Panne, die Hamilton den Weg zum dritten Sieg in Serie ebnet. Die englische Presse feiert das Duell. Die "Daily Mail" schreibt: "Vermutlich hätte sogar der große Ernest Hemingway vor dieser Macho-Show zweier Alphatiere seinen Hut gezogen." Der Weg auf den Formel-1-Thron Hamiltons späte Wucht knockt Vettel und Ferrari aus

Über die gesamte Saison gesehen war der Brite der überragende Fahrer, auch dank des besten Autos im Feld. Neun Grand Prix gewann er in dieser Saison, elf Mal eroberte er die Pole Position. Sein deutscher Rivale Vettel kam da nicht heran. "Alles in allem war er der bessere Mann und hat den besseren Job gemacht. So einfach ist das", sagte Vettel. Dass sein 32 Jahre alter Konkurrent ausgerechnet mit seinem schlechtesten Ergebnis in diesem Jahr Weltmeister wurde, ist nicht mehr als ein kleiner Schönheitsfehler. "Es war nicht das Rennen, das ich mir erhofft hatte, aber ich habe nicht aufgegeben", sagte Hamilton zu seiner Aufholjagd nach dem Startcrash.
Hamilton schafft Historisches

Nach seinem vierten Titel zählt der Silberpfeil-Star zu den ganz Großen in der Formel-1-Geschichte. Hamilton ist jetzt der erfolgreichste britische Fahrer und liegt nach Titel mit dem Franzosen Alain Prost und Vettel nun gleichauf. Nur noch Juan Manuel Fangio mit fünf Triumphen und Michael Schumacher mit sieben Weltmeisterschaften sind vor ihm. "Ich werde jetzt einen Schritt nach dem anderen gehen", antwortete Hamilton auf die Frage, ob er schon die nächste Weltmeisterschaft im Blick hat. "Ich bin jetzt erst einmal glücklich mit diesem vierten Titel. Ich muss das erst einmal sacken lassen."
2018 gibt's einen Dreikampf
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Das klingt nicht gut für Sebastian Vettel. Nach dem verpassten Titel in diesem Jahr will der Deutsche in der nächsten Saison im vierten Anlauf wie sein Vorbild Michael Schumacher mit Ferrari Weltmeister werden. Doch der 30-Jährige muss sich darauf einstellen, dass er nicht nur gegen Hamilton, sondern wohl auch gegen Max Verstappen kämpfen muss. Das 20 Jahre alte Red-Bull-Ausnahmetalent hat mit seinem Sieg in Mexiko und dem Überholmanöver gegen Pole-Setter Vettel gleich nach dem Start erneut gezeigt, wozu der Niederländer trotz seiner jungen Jahre schon fähig ist.
Renault-Motoren mucken

Motorenbauer Renault erlebte ein bitteres Wochenende. Darüber konnte auch der Sieg von Verstappen mit einem Aggregat der Franzosen nicht hinwegtäuschen. Gleich vier Fahrer mit Renault-Motoren im Heck ihrer Wagen schieden aus. Dazu gehörte auch Nico Hülkenberg vom Renault-Werksteam, der zum dritten Mal nacheinander wegen eines Defekts seinen Wagen vorzeitig abstellen musste. "Uns ist wieder einmal ein sehr gutes Resultat durch die Lappen gegangen, das ist sehr, sehr ärgerlich", klagte er. Auch am Red-Bull-Kommandostand herrschte trotz Verstappens souveräner Siegerfahrt Nervosität. "Wir haben bis zum Schluss gezittert. Max ist nur so schnell gefahren wie nötig", berichtete Red-Bull-Motorsportdirektor Helmut Marko.


Quelle: n-tv.de , sgi/dpa
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"Oh, wie ist das schön" - Werder Bremen trennt sich von Trainer Nouri

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Okt 2017 11:44

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http://www.n-tv.de/sport/fussball/Werde ... 08575.html
Montag, 30. Oktober 2017
"Oh, wie ist das schön" - Werder Bremen trennt sich von Trainer Nouri

Fußball-Bundesligist SV Werder Bremen trennt sich von Alexander Nouri. Das bestätigt der Verein. Die Bremer warten nach dem 0:3 gegen den FC Augsburg weiter auf den ersten Sieg in dieser Saison. Die Fans im Weserstadion reagieren am Sonntag mit Sarkasmus.

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Fußball-Bundesligist SV Werder Bremen hat auf die Talfahrt reagiert und sich von Trainer Alexander Nouri getrennt. Das teilte der Verein mit. Zuerst hatte die "Sport-Bild" darüber berichtet. Werders Ko-Trainer Markus Feldhoff, der ebenfalls entlassen wurde, hatte zudem der "Bild"-Zeitung die Trennung bestätigt: "Es ist nachvollziehbar. Ich gehe als Werder-Fan."

Die Norddeutschen hatten am Sonntag ihr Heimspiel gegen den FC Augsburg mit 0:3 (0:2) verloren und warten nach zehn Spieltagen weiter auf den ersten Sieg. Zudem hat Werder erst drei Tore erzielt. Nouri wurde am Morgen vor dem Training der Mannschaft über die Freistellung unterrichtet. Der 38-Jährige verabschiedete sich anschließend vom Team. "Alex hat in der vergangenen Saison eine sehr schwere Aufgabe übernommen und sie erfolgreich gemeistert. Dafür möchten wir uns bedanken. Er bringt alles mit, was einen erfolgreichen Trainer ausmacht. Ich bin sicher, dass er seinen Weg erfolgreich an anderer Stelle fortsetzen wird", sagte Bremens Geschäftsführer Frank Baumann.

Die Vorbereitung auf das Spiel gegen Eintracht Frankfurt am kommenden Freitag (ab 20.30 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) übernimmt Werders U23-Trainer Florian Kohfeldt. Er wird unterstützt von seinem aktuellen Co-Trainer Thomas Horsch und von U 17-Co-Trainer Tim Borowski. "Wir sind der Überzeugung, dass dieses Trainerteam in den kommenden Tagen einen wichtigen Impuls setzen kann und die Verunsicherung in der Mannschaft auflösen kann", sagte Baumann.
"Deutscher Meister wird nur der SVW"

Nouri ist nach Andries Jonker, der den VfL Wolfsburg verlassen musste, und Carlo Ancelotti, der beim FC Bayern München vin Jupp Heynckes abgelöst wurde, der dritte Trainer in der laufenden Saison, der seinen Posten räumen muss. Der 38 Jahre alte Nouri hatte im September 2016 die Nachfolge von Viktor Skripnik angetreten. Baumann hatte sich am Sonntagabend entsetzt von der Leistung der Mannschaft gezeigt und gesagt: "Ich kann und möchte keine Jobgarantie so kurz nach dem Spiel geben."
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Seit 484 Minuten ist Werder in der Liga ohne Tor. Entsprechend verhagelt war Baumanns Stimmung. "Wenn wir der Überzeugung sind, dass Alex nicht mehr die beste Lösung ist und ein anderer Trainer die schwierige Situation besser lösen kann, haben wir die Verantwortung für den Verein, solche Entscheidungen auch zu treffen", sagte er. Nouri war sich der prekären Lage derweil bewusst. "Wir müssen uns bei jedem einzelnen Fan entschuldigen. Ich kann die Reaktionen der Fans nachvollziehen, die Enttäuschung ist groß."

Die Fans des SV Werder reagierten in der letzten halben Stunde bei der Niederlage gegen Augsburg mit einer Mischung aus Frust und Sarkasmus. Neben den "Nouri raus"-Rufen waren im Weserstadion immer wieder auch Gesänge wie "Oh, wie ist das schön" und "Deutscher Meister wird nur der SVW" zu hören. "Wir verstehen den Unmut, die Enttäuschung. Wir sind ja selber enttäuscht", kommentierte Werders Kapitän Zlatko Junuzovic die skurrile Atmosphäre.
Bilderserie
FSV Mainz - Eintracht Frankfurt 1:1 (0:1) "Der Oktober war goldig für uns." Eintracht Frankfurts Trainer Niko Kovac (r.) ist nach dem Remis in Mainz mit seinem Team seit fünf Spielen in Bundesliga und Pokal unbesiegt. "Ich mache jetzt keine Luftsprünge, bin aber auch nicht tieftraurig." Torwart Robin Zentner von Mainz 05 kommentiert sein Bundesliga-Debüt nüchtern. Die Bundesliga in Wort und Witz "Das kotzt einen extrem an"

10. Spieltag
Fr., 27. Okt. 20:30 Uhr
Mainz icon 1:1 (0:1) icon Frankfurt
Sa., 28. Okt. 15:30 Uhr
Leverkusen icon 2:1 (0:1) icon Köln
Schalke icon 1:1 (1:0) icon Wolfsburg
Hannover icon 4:2 (2:1) icon Dortmund
Hertha icon 2:1 (1:0) icon Hamburg
Hoffenheim icon 1:3 (1:0) icon M'gladbach
Sa., 28. Okt. 18:30 Uhr
München icon 2:0 (2:0) icon Leipzig
So., 29. Okt. 15:30 Uhr
Bremen icon 0:3 (0:2) icon Augsburg
So., 29. Okt. 18:00 Uhr
Stuttgart icon 3:0 (2:0) icon Freiburg

Verein Sp. g u v Tore Diff. Pkt. Form
1 team icon FC Bayern München
10 7 2 1 24 : 7 17 23
2 team icon Borussia Dortmund
10 6 2 2 27 : 11 16 20
3 team icon RB Leipzig
10 6 1 3 16 : 12 4 19
4 team icon Hannover 96
10 5 3 2 14 : 9 5 18
5 team icon FC Schalke 04
10 5 2 3 13 : 10 3 17
6 team icon Borussia Mönchengladbach
10 5 2 3 16 : 18 -2 17
7 team icon TSG 1899 Hoffenheim
10 4 4 2 17 : 14 3 16
8 team icon Bayer Leverkusen
10 4 3 3 22 : 15 7 15
9 team icon FC Augsburg
10 4 3 3 15 : 10 5 15
10 team icon Eintracht Frankfurt
10 4 3 3 11 : 10 1 15
11 team icon Hertha BSC
10 3 4 3 11 : 12 -1 13
12 team icon VfB Stuttgart
10 4 1 5 9 : 11 -2 13
13 team icon FSV Mainz 05
10 3 2 5 11 : 16 -5 11
14 team icon VfL Wolfsburg
10 1 7 2 10 : 13 -3 10
15 team icon SC Freiburg
10 1 5 4 6 : 20 -14 8
16 team icon Hamburger SV
10 2 1 7 7 : 17 -10 7
17 team icon SV Werder Bremen
10 0 5 5 3 : 12 -9 5
18 team icon 1. FC Köln
10 0 2 8 4 : 19 -15 2

Quelle: n-tv.de , sgi/sid
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2. Liga im Überblick - Schlusslicht FCK rutscht tiefer in die Krise

Beitragvon Gudrun Graf » 4. Nov 2017 09:27

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/fussball/Schlu ... 15874.html
Freitag, 03. November 2017
2. Liga im Überblick - Schlusslicht FCK rutscht tiefer in die Krise

Der Befreiungsschlag gelingt dem 1. FC Kaiserslautern nicht - es reicht nur für einen Punkt gegen den VfL Bochum. Die Pfälzer liegen abgeschlagen auf dem letzten Platz der 2. Fußball-Bundesliga. Der MSV Duisburg setzt derweil seinen Aufwärtstrend fort.

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1. FC Kaiserslautern - VfL Bochum 0:0 (0:0)

Zum Auftakt des 13. Spieltags der 2. Fußball-Bundesliga kam der viermalige deutsche Meister, der 1. FC Kaiserslautern, gegen den VfL Bochum nicht über ein torloses Unentschieden hinaus. Nach dem vierten Ligaspiel ohne Sieg in Folge liegt Lautern weiter abgeschlagen auf dem letzten Platz, der Rückstand auf Relegationsrang 16, der derzeit vier Punkte beträgt, könnte sich am Wochenende noch vergrößern.

Zu Beginn der Woche hatte die Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern die Fans in einem offenen Brief um Unterstützung gebeten. 19.086 Zuschauer kamen am Abend, doch zum zweiten Saisonsieg reichte es auch gegen die selbst verunsicherten Bochumer nicht, die nun ihrerseits seit vier Pflichtspielen auf einen Sieg warten. Joel Abu Hanna (29.) per Kopf und Nicklas Shipnoski (58.) mit einem Lattentreffer hatten die besten Chancen für die mit acht Toren schlechteste Offensive der Liga. Kaiserslauterns Trainer Jeff Strasser hatte vor der Partie versucht, sein Team aufzuwecken. "Wir haben allen die Situation nochmal verdeutlicht", sagte der Luxemburger: "Das Team hat das verinnerlicht. Es gilt, die Mentalität für die Erfolge auf den Platz zu bringen." Das Engagement gegen Bochum stimmte, allerdings waren die spielerischen Mängel und das fehlende Selbstvertrauen der Roten Teufel nicht zu übersehen.
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SV Sandhausen - MSV Duisburg 0:1 (0:1)

Der MSV Duisburg hat seinen Aufwärtstrend fortgesetzt. Die Mannschaft von Ilia Gruev gewann allerdings glücklich mit 1:0 (1:0) beim SV Sandhausen und bestätigte vor 5652 Zuschauern ihre Auswärtsstärke. Moritz Stoppelkamp (8. Minute) traf in einer nur phasenweise guten Partie zum fünften Auswärtssieg in dieser Saison. Der MSV rückte in der Tabelle zunächst auf Rang zwölf vor und bleibt der Angstgegner von Sandhausen: Noch nie konnte der SVS in der 2. Liga gegen Duisburg gewinnen. Der Abwärtstrend der Kurpfälzer, die einige gute Torchancen vergaben, setzt sich mit vier sieglosen Spielen in Serie fort.

Quelle: n-tv.de , jgu/sid/dpa
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Duell um Vize-WM in Brasilien - Sebastian Vettel rast zum Sieg

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Nov 2017 11:23

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/formel1/Sebast ... 28973.html
Sonntag, 12. November 2017
Duell um Vize-WM in Brasilien - Sebastian Vettel rast zum Sieg

Beim Großen Preis von Brasilien setzt sich Sebastian Vettel gegen Konkurrent Valtteri Bottas im Mercedes durch. Ferrari-Pilot hat nun beste Chancen auf den Vize-WM-Titel der Formel 1. Der aus der Boxengasse gestartete Lewis Hamilton fährt noch auf Rang vier.

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Sebastian Vettel hat den Frust über den verlorenen Formel-1-Titel mit dem Sieg in Brasilien gedämpft und ist der Vizeweltmeisterschaft ganz nah. Der Ferrari-Pilot gewann im Autódromo José Carlos Pace in São Paulo dank eines starken Startmanövers vor Mercedes-Fahrer Valtteri Bottas und seinem Teamkollegen Kimi Räikkönen. Die große Show lieferte allerdings Weltmeister Lewis Hamilton, der zwei Wochen nach seinem vorzeitigen WM-Triumph aus der Boxengasse noch auf Rang vier raste.

Für Vettel war es der fünfte Saisonsieg in diesem Jahr. Seit Ende Juli und seinem Erfolg in Ungarn hatte der Hesse nicht mehr als Erster die Ziellinie überquert und zuletzt durch Pech und Pannen seine Titelchance im Duell mit Hamilton verspielt. So bleibt dem 30-Jährigen bis zum Saisonfinale Ende November in Abu Dhabi nur noch der Kampf um die Vize-WM gegen Bottas, auf den er nun 22 Punkte Vorsprung hat. Schon Rang acht in zwei Wochen reicht Vettel nun, um zumindest dieses Minimalziel zu erreichen. Nico Hülkenberg sicherte sich im Renault als Zehnter noch einen WM-Zähler. Pascal Wehrlein kam im unterlegenen Sauber als 14. erneut nicht in die Punkte.
Video http://www.n-tv.de/mediathek/videos/spo ... 28997.html
Danner zum Großen Preis von São Paulo: Vettel-Sieg "war bitter nötig"
13.11.17 – 00:42 min
Danner zum Großen Preis von São Paulo Vettel-Sieg "war bitter nötig"

Für Mercedes hatte das Brasilien-Wochenende mit einem Schockmoment begonnen. Ein Kleinbus mit Mechaniker des Teams wurde nahe an der Strecke überfallen. Dann krachte Hamilton in der ersten Qualifikationsrunde nach seinem Titelgewinn auch noch in die Streckenbegrenzung und schied aus. Dennoch stand ein Silberpfeil am Start ganz vorn, weil Bottas in letzter Sekunde noch Vettel die Pole Position weggeschnappt hatte.
Entscheidende erste Kurve

Als die Roten Ampeln verloschen, zwängte sich Vettel allerdings schon nach wenigen Metern am Finnen vorbei und übernahm die Führung. Dahinter gab es reichlich Blechschäden. Für Force-India-Pilot Esteban Ocon, Haas-Fahrer Kevin Magnussen und Stoffel Vandoorne im McLaren war das Rennen nach Unfällen schnell vorbei. Der wegen eines getauschten Motorenteils strafversetzte Daniel Ricciardo musste wegen eines demolierten Red Bull einen frühen Stopp einlegen und rutschte ans Ende des Feldes. Das Safety-Car rückte aus. Nach dem Neustart verteidigte Vettel souverän Platz eins.

Für die meiste Unterhaltung sorgte jetzt Hamilton, der schon nach acht Runden vom letzten auf den zehnten Platz gestürmt war. Der Brite nutzte den Vorteil eines ganz frischen Motors, den sein Team ihm nach dem Quali-Fauxpas eingebaut hatte. Die daraus folgende Startplatzstrafe fiel nicht ins Gewicht, da Hamilton ja ohnehin ganz hinten gestanden hätte. So schienen dem 32-Jährigen die Überholmanöver fast spielend leicht zu fallen. "Unglaublich", kommentierte auch Reifenhersteller Pirelli via Twitter die Aufholjagd des Champions. Als Hamilton nach 18 Runden bereits Sieber war, fragte er via Boxenfunk sogar nach seinem Rückstand auf Spitzenreiter Vettel.
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Der Ferrari-Star konnte sich vorn nicht entscheidend von Bottas absetzen, sein Vorsprung blieb innerhalb von nur zwei Sekunden. Dies eröffnete Mercedes taktische Möglichkeiten, zumal sich Hamilton kurz vor der Phase der Reifenwechsel schon auf Platz fünf verbessert hatte. Nach Runde 27 kam dann Bottas als Erster aus der Spitzengruppe an die Box, eine Runde später folgte Vettel. Es reichte gerade so für den Deutschen, um vor dem Finnen zu bleiben.

Führender aber war nun vorerst Hamilton dank seines brillanten Ritts durch das Feld. Der Silberpfeil-Star hielt trotz seiner deutlich älteren Reifen die Verfolger um Vettel auf Distanz, ehe er nach 43 Runden selbst an der Garage vorfuhr und vorerst auf Platz fünf zurück fiel. Auch danach richteten sich alle Blicke weiter auf Hamilton, der nun mit den frischen und schnelleren Reifen das Spitzen-Quartett jagte. Schon 2009 hatte er in Brasilien eine ähnliche Show geboten, als er von Rang 17 noch auf Platz drei fuhr. Das Podium hatte er nach 59 Runden wieder im Visier, nachdem er fast mühelos auch Max Verstappen im Red Bull passiert hatte. Doch am Ende kam Hamilton nicht an Räikkönen vorbei.

Quelle: n-tv.de , rpe/dpa
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"Fehlentscheidungen erlaubt" - DFB kündigt kuriose Videobeweiswende an

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Nov 2017 11:42

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/DFB-kuendigt-k ... 28829.html
Sonntag, 12. November 2017
"Fehlentscheidungen erlaubt" - DFB kündigt kuriose Videobeweiswende an

Der Videobeweis in der Fußball-Bundesliga ist umstritten. Weitere Verwirrung stiftet jetzt DFB-Präsident Grindel. Der sagt, künftig seien klare Fehlentscheidungen wieder erlaubt. Der Videoschiedsrichter solle nur bei "Wahrnehmungsfehlern" eingreifen dürfen.

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DFB-Präsident Reinhard Grindel hat nach der Absetzung von Videochef Hellmut Krug die durchaus kontroverse Neu-Ausrichtung des Videobeweis-Einsatzes in der Bundesliga bekräftigt. Laut des Chefs des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sollen den Schiedsrichtern zukünftig klare Fehlentscheidungen erlaubt sein, nur bei sogenannten "Wahrnehmungsfehlern" darf der Video-Assistent eingreifen.

"Das ist eine sportpolitische Entscheidung. Soll es nur um Wahrnehmungsfehler gehen - wie es auch die Grundlage der Regelhüter des Ifab vorsieht. Oder soll auch bei klaren Schiedsrichterfehlern, die jedenfalls der Assistent so erkennt, korrigiert werden - wie es übrigens Herr Krug wollte", sagte Grindel im Sport1-"Doppelpass": "Wir sind der Meinung, dass letztere Variante zu viele Diskussionen, zu viel Kommunikation und zu viel Verunsicherung auslöst. Das schafft nicht die Klarheit, die wir brauchen."

Das bedeutet im Klartext: Ein Fehler des Referees soll nicht überstimmt werden, wenn er die Szene gesehen, aber "nur" falsch bewertet hat. Dies dürfte zu neuen Diskussionen über den Sinn und den korrekten Einsatz des technischen Hilfsmittels führen, da dann ja klare Fehlentscheidungen bestehen bleiben.

Grindel sieht dies allerdings anders "Bei Wahrnehmungsfehlern in definierten Situation soll der Video-Assistent eingreifen - nicht bei Schiedsrichter-Fehlern. Der Assistent soll kein Oberschiedsrichter sein, das Sagen hat der Schiedsrichter auf dem Platz", betonte der DFB-Boss: "Die permanente Diskussion zwischen Schiedsrichter und dem Video-Assistenten macht den Fußball kaputt. Wenn der Schiedsrichter etwas sieht, muss er entscheiden. Er hat die Hoheit auf dem Platz. Dann muss man auch damit leben, dass es zu Fehlern kommt."
Weitere Änderungen nicht ausgeschlossen
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Was die Transparenz des Videobeweises für die Zuschauer in den Stadien angeht, hofft Grindel auf ein Umdenken bei den Klubs. Für den 56-Jährigen wäre eine Erklärung auf den Videoleinwänden der Arenen ein wichtiger Schritt: "Vor der Saison wollte das die Mehrheit der Vereine nicht. Darüber müssen wir noch einmal diskutieren."

Auch andere Modifizierungen will Grindel nicht ausschließen. "Die Frage einer möglichen Challenge-Regelung kann man durchaus diskutieren, ich bin offen dafür", äußerte der Uefa-Vizepräsident: "Derzeit ist das in den Regeln des Iifab aber nicht vorgesehen."

Die Forderung der Deutschen Fußball Liga (DFL) nach einer Ausgliederung der Schiedsrichterzunft aus dem DFB erteilte Grindel eine Absage. "Dabei wird übersehen, was wir schon an vielfältigen Neuerungen eingeführt haben", sagte der Verbandsboss: "Wir haben praktisch Profis, die auf jeden Fall erstklassige Bedingungen haben. Und mit Mitte 45 ist die Karriere der Schiedsrichter vorbei. Dann wollen sie wieder stärker zurück in den Beruf. Deshalb sagen die Unparteiischen, dass sie ihre Arbeit mit der Schiedsrichterei vereinbaren können."

Quelle: n-tv.de , rpe/sid
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Gefährliche Selbstzufriedenheit - Löw trotzt Frankreichs Warnsignalen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Nov 2017 11:11

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/fussball/Loew- ... 33180.html
Mittwoch, 15. November 2017
Gefährliche Selbstzufriedenheit - Löw trotzt Frankreichs Warnsignalen

Von Tobias Nordmann und Stefan Giannakoulis, Köln

15 Spiele in diesem Jahr, kein einziges verliert die deutsche Fußball-Nationalmannschaft. Das entspannt den Bundestrainer extrem. Dabei gibt es durchaus einen Grund zur Sorge. Und der heißt Frankreich.

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Als auf der Pressekonferenz nach dem letzten Länderspiel des Jahres eigentlich alles gesagt ist, übernimmt DFB-Pressesprecher Jens Grittner noch einmal. Er fragt den Bundestrainer, ob er den Journalisten zum Jahresende noch etwas mit auf den Weg geben möchte. Joachim Löw stutzt kurz, dann lächelt er mit großer Selbstzufriedenheit und sagt: "Ein friedliches Fest, Gesundheit und bitte keine Nervosität in irgendeiner Form." Von der hat sich Deutschlands oberster Fußballlehrer selbst längst befreit, wie er in einem langen Monolog nach dem 2:2 (0:1) seiner DFB-Elf an diesem Dienstagabend gegen Frankreich in Köln referierte. "Ich bin absolut entspannt. Nach diesem Jahr sowieso." Denn es war dank des Last-Minute-Treffers von Lars Stindl (90.+3) und Toren von Timo Werner (56. zum 1:1) sowie Alexandre Lacazette (34. und 71.) das erfolgreichste Länderspieljahr seit 1997 für den DFB.
Läuft bei Joachim Löw: Unter seiner Regie ist das DFB-Team nunmehr seit 21 Spielen in Serie ungeschlagen.

Das allerdings hat für den Bundestrainer keine Priorität - auch wenn es ihm natürlich ein "gutes Gefühl" gibt. So sagt er jedenfalls. Löw hatte sich und seiner Mannschaft ja öffentlichkeitswirksam Erkenntnisse statt Ergebnisse für den Jahresend-Doppelpack gegen England am Freitag und nun eben die Franzosen verordnet. Er hatte sogar Fehler eingefordert. Fehler, aus denen man lernen könne. So wie er selbst immer und immer wieder gelernt hat. Zum Beispiel aus dem EM-Halbfinale 2012 gegen Italien, als er sich zu sehr am Gegner orientierte, so Teile des erfolgreichen deutschen Spiels opferte und mit 1:2 verlor. Diese Stärke des Lernens betont er nun wieder. Aber er mischt sie mit seiner gefährlichen Überzeugung, auf alles vorbereitet zu sein, für alle Eventualitäten einen Plan zu haben. So unerschütterlich kann er im Sommer kommenden Jahr bei der Weltmeisterschaft in Russland nur erneut am Titel gemessen werden.
Arroganz des Seriensiegers?

Aber Löw ist clever genug, sich nicht der Arroganz des Seriensiegers hinzugeben. Auch wenn er um die "gute Basis" weiß, "die wir uns in den vergangenen Jahren erarbeitet haben. Wir wissen was wir können, aber wir müssen uns auch ein bisschen weiterentwickeln." Zumal er ja wissen müsste, dass im Fußball eben nicht alles planbar ist und der Zufall durchaus eine Rolle spielt. Der Bundestrainer aber tut sich schwer, das anzuerkennen. Nach der bisher letzten Niederlage seines Teams, dem 0:2 im Halbfinale der EM 2016 gegen eben jene Franzosen, wirkte er nach dem Spiel so, als habe ihn das Schicksal persönlich beleidigt. Er beharrte darauf, dass seine Mannschaft die bessere gewesen sei - und vergaß darüber, dem Sieger zu gratulieren: "Die Franzosen waren fast ängstlich, weil wir so dominant waren", hatte er an diesem 7. Juli gesagt und war dabei verdammt nahe an der Grenze zur Überheblichkeit balanciert.

Nun in Köln konstatierte er, er habe bei großen Turnieren schon zu viel erlebt, als dass ihn noch irgendetwas aus der Ruhe bringen könne. Diese, seine Erfahrung sei ein durchaus großer Vorteil. Was demnach also nicht heißen solle, dass er und seine Spieler nichts mehr lernen könnten. Dabei machte er das Umschaltspiel zum Kernthema seiner akademischen Entwicklungsarbeit. Das nämlich hatte er nach dem 0:0 in London heftig kritisiert - und lobte es nun nach der Partie gegen Frankreich. Vor allem in der zweiten Halbzeit habe ihm das schon ausgesprochen gut gefallen. Nur so könne es gegen starke Mannschaften gehen: "Die Räume, die man in kurzen Phasen des Spiels hat, muss man dann auch nutzen." Und: "Wenn wir das gut machen, sind wir nach vorne kaum zu bremsen."
Mentale Stärke? Können die Franzosen auch

Dabei adaptierte seine Mannschaft das zuvor 45 Minuten erlebte. Denn die Gäste mit ihrer Vollsprintoffensive um Kylian Mbappé, Anthony Martial und Doppeltorschütze Lacazette beeindruckten mit Tempo und Entschlossenheit - nicht aber mit Effektivität, was man aber auch dem wirklich starken DFB-Torhüter Kevin Trapp anrechnen muss. Mindestens vier Mal musste der Paris-Ersatzmann spektakulär eingreifen, um Einschläge nach französischem Tempospiel zu verhindern. Und es hätten noch einige Paraden mehr sein können, wenn sich die Spieler der personell noch längst nicht in Topbesetzung - Paul Pogba, Ousmane Dembélé, Dimitri Payet, Thomas Lemar und Hugo Lloris fehlten verletzt - spielenden Équipe Tricolore nicht mitunter selbst im Weg gestanden, wie beispielsweise Martial und Mbappé bei einem Konter allein gegen Niklas Süle nach einer knappen halben Stunde, oder aber im Abschluss heftig geschludert hätten - erneut Mbappé.
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So attestierte Löw den Franzosen nach den immer mal wieder angedeuteten Wucht- und Vehemenzschmankerln, nun durchaus ein Topfavorit auf den WM-Titel im kommenden Jahr zu sein. Seine Mannschaft sei ja in der Kölner Besetzung nicht eingespielt gewesen. Die Franzosen waren das allerdings aufgrund der skizzierten Personallage auch nicht. "Du brauchst bei so einem Turnier vor allem mentale Stärke und psychische Robustheit", sagte der Bundestrainer noch. Auch das spreche für sein Team. Die jungen Franzosen, die allesamt bei europäischen Topklubs ihr Geld verdienen, machten allerdings auch nicht den Eindruck, als ließen sie sich durch allzu viel beeindrucken. Was Löw nicht davon abhielt, ganz schnell wieder in den Modus der gefährlichen Selbstzufriedenheit zu switchen: "Sorgen? Warum soll ich mir Sorgen machen? Gedanken, die mache ich mir schon, klar." Aber es sei doch so: "Wir agieren fußballerisch auf ganz hohem Niveau." Nervös wirkte er wirklich nicht.

Quelle: n-tv.de
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Chaos-Tage gehen weiter - RW Erfurt kann Gehälter wohl nicht zahlen

Beitragvon Gudrun Graf » 15. Nov 2017 16:53

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/fussball/RW-Er ... 33949.html
Mittwoch, 15. November 2017
Chaos-Tage gehen weiter - RW Erfurt kann Gehälter wohl nicht zahlen

Die Querelen bei Rot-Weiß Erfurt scheinen kein Ende zu finden. Sportlich droht dem Drittligisten der Abstieg. Abseits des Steigerwaldstadions versinkt der Klub bereits jetzt im Chaos. Offenbar müssen die RWE-Kicker um ihre Löhne bangen.

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Die Krise beim FC Rot-Weiß Erfurt verschärft sich immer mehr. Offenbar kann der Fußball-Drittligist nach dem Machtwechsel an der Vereinsspitze die Spielergehälter nicht zahlen. Das berichtet der MDR. Demnach hat der frisch gekürte Präsident Frank Nowag keinen Zugriff auf die Vereinskonten. Nowag sagte dem MDR, er werde die Gehälter in Höhe von rund einer Viertelmillion Euro deshalb gemeinsam mit Aufsichtsratschef Peter Kästner vorstrecken. Neben der Entlassung des bisherigen Geschäftsstellenleiters habe Nowag bestätigt, dass das langjährige Steuerbüro des Klubs sein Mandat niedergelegt hat.

Damit gehen die Chaos-Tage beim Tabellenschlusslicht der 3. Liga weiter. Nach tagelangem Gezerre um die Vereinsführung war der bisherige Präsident Rolf Rombach vergangene Woche zurückgetreten. Zuvor war er bereits am 1. November vom Aufsichtsrat abgesetzt worden, drei Tage später übernahm er allerdings wieder den Posten vom zwischenzeitlichen Präsidenten Nowag. Nun steht Nowag erneut an der Spitze des Krisenklubs vom Steigerwaldstadion.

Der 46-Jährige übernimmt das Ruder eines offenbar hoch verschuldeten und chaotisch organisierten Vereins. Wie Nowag in der "Thüringischen Landeszeitung" sagte, liegt die Gesamtverschuldung des Klubs derzeit bei mindestens 6,5 Millionen Euro.

Für die Mitgliederversammlung am 1. Dezember kündigte er an, die Situation des Vereins offenzulegen. Eine einfache Aufgabe scheint dies nicht zu sein - das Portal "Thüringen 24" berichtet von spurlos verschwundenen Spielerverträgen und angeblich verschlossenen Aktenschränken.
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Die Thüringer liegen in der 3. Liga nach 15 Spieltagen mit zehn Punkten auf dem letzten Platz. Erst im Oktober hatte sich der Club von Chefcoach Stefan Krämer getrennt. Seinen Posten übernahm der sportliche Leiter des Nachwuchszentrums David Bergner. Unter seiner Leitung holte RWE aus vier Partien lediglich einen Punkt. Zudem scheiterte der Club im Achtelfinale des Thüringen-Pokals - ausgerechnet gegen den Rivalen aus Jena. Erst vor wenigen Tagen war Zweitligist Dynamo Dresden zu einem Benefizspiel in die thüringische Landeshauptstadt gereist. Die Erfurter Niederlage sahen nicht einmal 2000 Zuschauer.

Verein Sp. g u v Tore Diff. Pkt. Form
1 team icon SC Paderborn
15 12 1 2 40 : 17 23 37
2 team icon Fortuna Köln
15 9 4 2 26 : 13 13 31
3 team icon 1. FC Magdeburg
15 10 1 4 22 : 14 8 31
4 team icon SV Wehen Wiesbaden
15 9 3 3 31 : 10 21 30
5 team icon SpVgg Unterhaching
15 9 1 5 28 : 21 7 28
6 team icon SG Sonnenhof Großaspach
15 7 3 5 22 : 20 2 24
7 team icon SV Meppen
15 7 3 5 20 : 20 0 24
8 team icon FC Hansa Rostock
15 6 4 5 16 : 12 4 22
9 team icon Karlsruher SC
15 6 4 5 17 : 17 0 22
10 team icon VfR Aalen
15 5 5 5 20 : 18 2 20
11 team icon Hallescher FC
15 4 5 6 22 : 24 -2 17
12 team icon Sportfreunde Lotte
15 5 2 8 18 : 21 -3 17
13 team icon Chemnitzer FC
15 4 4 7 21 : 24 -3 16
14 team icon FC Carl Zeiss Jena
15 4 4 7 15 : 21 -6 16
15 team icon FSV Zwickau
15 4 4 7 15 : 25 -10 16
16 team icon Preußen Münster
15 3 5 7 16 : 21 -5 14
17 team icon SV Werder Bremen II
15 3 5 7 13 : 25 -12 14
18 team icon Würzburger Kickers
15 3 4 8 15 : 28 -13 13
19 team icon VfL Osnabrück
15 3 4 8 13 : 26 -13 13
20 team icon FC Rot-Weiß Erfurt
15 2 4 9 9 : 22 -13 10

Quelle: n-tv.de , cri/jwu/dpa
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Kellerduell in der 2. Liga - Kaiserslautern bestraft nachlässige Dresdner

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Nov 2017 09:48

SPORTSTAMMTISCH
http://www.n-tv.de/sport/fussball/Kaise ... 42737.html
Montag, 20. November 2017
Kellerduell in der 2. Liga - Kaiserslautern bestraft nachlässige Dresdner

Im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga gibt Schlusslicht 1. FC Kaiserlautern ein Lebenszeichen. Beim Gastspiel in Dresden sehen die Pfälzer bis kurz vor Schluss wie die verdienten Verlierer aus. Doch dann bestrafen sie Dynamo eiskalt.

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Der 1. FC Kaiserslautern hat im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga ein Lebenszeichen von sich gegeben und seinen zweiten Saisonsieg erkämpft. Der Tabellenletzte kam durch zwei späte Tore zu einem 2:1 (0:1)-Erfolg bei Dynamo Dresden und verkürzte den Abstand auf den Relegationsplatz auf nunmehr vier Punkte. Die Dresdner warten damit seit sechs Spielen auf einen Sieg und rutschten als 16. tiefer in die Krise.
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Vor 27.224 Zuschauern brachte Lucas Röser die Gastgeber in der 14. Minute in Führung. In der 85. Minute glich Stipe Vucur für die Pfälzer aus, ehe drei Minuten später Lukas Spalvis sogar den Siegtreffer für den FCK erzielte, der nach einer achtwöchigen Verletzungspause erstmals wieder auf seinen Kapitän Daniel Halfar zurückgreifen konnte.

Nach kurzem Straucheln in der Anfangsphase fing sich Dynamo mit dem Tor und dominierte die erste Hälfte. Der viermalige Meister Lautern blieb offensiv hingegen zunächst harmlos. Lediglich eine Großchance hatten die Pfälzer kurz vor der Halbzeit (44.). Brandon Borrello schob den Ball quer vors Tor, doch keiner seiner Mitspieler war mitgegangen.

Lauterns Trainer Jeff Strasser verstärkte nach dem Wechsel den Angriff und brachte Manfred Kwadwo für Verteidiger Benjamin Kessel. Lautern erarbeitete sich daraufhin mehr Ballbesitz und wurde in der Schlussphase für seine Bemühungen belohnt.

14. Spieltag
Fr., 17. Nov. 18:30 Uhr
Bielefeld icon 2:2 (1:0) icon Braunschweig
Darmstadt icon 1:2 (0:1) icon Sandhausen
Sa., 18. Nov. 13:00 Uhr
Heidenheim icon 4:3 (1:0) icon Union
Nürnberg icon 2:2 (0:0) icon Kiel
Bochum icon 1:1 (1:1) icon Fürth
So., 19. Nov. 13:30 Uhr
Ingolstadt icon 1:0 (1:0) icon Düsseldorf
St. Pauli icon 2:2 (2:2) icon Regensburg
Duisburg icon 3:0 (0:0) icon Aue
Mo., 20. Nov. 20:30 Uhr
Dresden icon 1:2 (1:0) icon K'lautern

Verein Sp. g u v Tore Diff. Pkt. Form
1 team icon Holstein Kiel
14 9 3 2 34 : 18 16 30
2 team icon Fortuna Düsseldorf
14 9 3 2 23 : 13 10 30
3 team icon 1. FC Union Berlin
14 7 4 3 28 : 18 10 25
4 team icon 1. FC Nürnberg
14 7 2 5 29 : 20 9 23
5 team icon FC Ingolstadt
14 7 2 5 24 : 16 8 23
6 team icon SV Sandhausen
14 6 3 5 17 : 13 4 21
7 team icon FC St. Pauli
14 5 5 4 14 : 17 -3 20
8 team icon MSV Duisburg
14 5 4 5 19 : 20 -1 19
9 team icon Arminia Bielefeld
14 5 4 5 20 : 23 -3 19
10 team icon Eintracht Braunschweig
14 3 9 2 18 : 15 3 18
11 team icon FC Erzgebirge Aue
14 5 3 6 15 : 19 -4 18
12 team icon SV Darmstadt 98
14 4 5 5 24 : 25 -1 17
13 team icon SSV Jahn Regensburg
14 5 1 8 19 : 22 -3 16
14 team icon VfL Bochum
14 4 4 6 13 : 17 -4 16
15 team icon 1. FC Heidenheim
14 4 3 7 19 : 28 -9 15
16 team icon Dynamo Dresden
14 3 5 6 18 : 25 -7 14
17 team icon SpVgg Greuther Fürth
14 3 2 9 15 : 27 -12 11
18 team icon Kaiserslautern
14 2 4 8 10 : 23 -13 10

Quelle: n-tv.de , cri/sid
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Formel-1-Lehren aus Abu Dhabi - Vettel streckt sich, Bottas bedrängt Hamil

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Nov 2017 12:01

SPORTSTAMMTISCH
https://www.n-tv.de/sport/formel1/Vette ... 53389.html
Montag, 27. November 2017
Formel-1-Lehren aus Abu Dhabi - Vettel streckt sich, Bottas bedrängt Hamilton

Nach dem Sieg von Valtteri Bottas in seinem Mercedes beim Saisonfinale von Abu Dhabi verabschiedet sich die Formel 1 in eine vier Monate währende Rennpause - bevor dann die nächste Saison beginnt. Lewis Hamilton ist Weltmeister, der deutsche Ferrari-Pilot Sebastian Vettel landet am Ende auf Platz zwei. Was bleibt vom Schlussakt?

Für Ferrari wird's hart: Eigentlich wollte sich Vettel im letzten Rennen der Saison etwas Rückenwind für das kommende Jahr holen. Stattdessen musste der Deutsche erkennen, wie schwer es wohl auch 2018 für ihn und seinen Rennstall wird, zumindest auf Augenhöhe mit Mercedes zu fahren. "Wir haben viel Arbeit vor uns", sagte der 30 Jahre alte Rennfahrer, der sich in Abu Dhabi als Dritter über weite Strecken des letzten WM-Laufs wie "im Niemandsland" fühlte. In diesem Jahr schien der Titel bis in den Herbst greifbar nahe. Jetzt darf er sich immerhin Vize-Weltmeister nennen - und muss demnächst wieder bei Null anfangen. Alle anderen allerdings auch.

Bottas will mehr: Selbst nach seinem Finalerfolg bezeichnete der 28 Jahre alte Finne Bottas sein erstes Jahr bei Mercedes als "enttäuschend". Drei Siege reichten am Ende nur zu WM-Platz drei hinter seinem Teamkollegen Lewis Hamilton und Vettel. Vor allem nach der Sommerpause musste Bottas einige bittere Lektionen lernen, während Hamilton in Hochform zum insgesamt vierten WM-Triumph raste. Der Sieg nun am Sonntag im direkten Duell mit dem Briten in Abu Dhabi fühlte sich daher umso süßer an. "Das gibt mir Selbstvertrauen für das kommende Jahr." Bleibt die Frage, wie sein Arbeitgeber auf diese Ambitionen reagiert.
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Auf Hülkenberg ist Verlass: Nach seinem Wechsel zu Renault hat Nico Hülkenberg, das lässt sich ohne Umschweife sagen, die Erwartungen der Franzosen erfüllt. Mit dem sechsten Platz in Abu Dhabi brachte der Deutsche sein Team immerhin noch auf Rang sechs der Teamwertung, der mit gut sieben Millionen Euro mehr aus dem Vermarktungstopf vergütet wird. "Dafür bin ich doch da", sagte Hülkenberg bescheiden. Nun hofft der 30-Jährige auf einen nachhaltigen Aufschwung beim Werksteam. "Das zeigt, dass wir uns in die richtige Richtung bewegen und bereitet mir Vorfreude aufs nächste Jahr."

Massa ist dann mal weg: Ein paar wilde Dreher noch, das Auto einfach gegen die Fahrtrichtung auf der Zielgeraden geparkt - so endete die lange Formel-1-Karriere von Felipe Massa. "Es war ein großer Spaß, hier 16 Jahre dabei zu sein. Ich werde viele Dinge vermissen", sagte der Brasilianer nach dem letzten seiner insgesamt 269 Grand Prix. Bei Ferrari lernte er einst von Michael Schumacher, war 2008 für ein paar Sekunden sogar Weltmeister. "Ich hatte viel Glück, so etwas erleben zu dürfen", sagte Massa, ehe er in die Nacht von Abu Dhabi verschwand.



Quelle: n-tv.de , sgi/dpa
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