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Sichere Landung in Abu Dhabi - "Solar Impulse 2" vollendet Weltumrundung

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Jul 2016 07:35

Sichere Landung in Abu Dhabi.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Solar-Impulse ... 72651.html
Dienstag, 26. Juli 2016
Sichere Landung in Abu Dhabi - "Solar Impulse 2" vollendet Weltumrundung

Wenn es nach Bertrand Piccard geht, ist die Zukunft des Fliegens solarbetrieben. Dass es möglich ist, nur mit der Kraft der Sonne um die Welt zu fliegen, hat der Schweizer eindrucksvoll bewiesen - auch wenn die Flugzeit noch alles andere als alltagstauglich ist.

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Der Sonnenflieger "Solar Impulse 2" hat seine Reise um die Welt nach über einem Jahr in Abu Dhabi beendet. Der Flieger landete am Dienstagmorgen, nachdem der Schweizer Abenteurer Bertrand Piccard vor zwei Tagen in Kairo zur letzten der insgesamt 17 Etappen aufgebrochen war. "Wir hatten versprochen, dass wir zurückkommen würden", sagte Piccard nach der Landung in dem arabischen Emirat. Der Solarflieger war im März 2015 in Abu Dhabi zur Weltumrundung aufgebrochen.
"Solar Impulse 2" bei der Landung in Abu Dhabi: 510 Stunden lang war der Sonnenflieger in der Luft.
"Solar Impulse 2" bei der Landung in Abu Dhabi: 510 Stunden lang war der Sonnenflieger in der Luft.
(Foto: picture alliance / dpa)

Schon kurz vor der Landung hatte auch UN-Generalsekretär Ban Ki Moon Pilot Piccard zu seinem Projekt gratuliert: "Das ist ein historischer Tag für Sie", sagte Ban in einer Video-Schaltung mit dem Piloten. Piccard beende zwar seine Reise, aber es sei erst der Anfang für eine nachhaltige Welt. Ban dankte dem Piloten und seinem Team für deren Mut.

Dabei stand das Projekt zwischenzeitlich vor dem Abbruch. Im vergangenen Jahr musste das Team um die beiden Schweizer Wissenschaftler und Abenteurer Bertrand Piccard und André Borschberg eine neunmonatige Zwangspause auf Hawaii einlegen. Die Batterie hatte einen Defekt, der nur aufwendig zu reparieren war.
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Anschließend ging die Reise aber weiter über die USA und den Atlantik in Richtung Spanien und von dort zurück in den Nahen Osten. Die Gesamtflugzeit betrug nach Angaben der Verantwortlichen knapp 510 Stunden, dabei legte die "Solar Impulse 2" mehr als 40.000 Kilometer zurück.

Mit der Erdumrundung in einem Solarflieger wollen die beiden Schweizer für die Nutzung erneuerbarer Energien werben. Der aus Karbonfasern gebaute Flieger mit einer Spannweite von 72 Metern kommt völlig ohne Treibstoff aus und verfügt stattdessen über mehr als 17.000 Solarzellen.
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Ohne Treibstoff um die ganze Welt: Die Rekord-Reise des Sonnenfliegers Ohne Treibstoff um die ganze Welt: Die Rekord-Reise des Sonnenfliegers Ohne Treibstoff um die ganze Welt: Die Rekord-Reise des Sonnenfliegers Ohne Treibstoff um die ganze Welt Die Rekord-Reise des Sonnenfliegers

Quelle: n-tv.de , jve/dpa
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Tod durch Herz-Kreislauf-Leiden - Strahlung gefährdet Mondfahrer

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Jul 2016 08:21

Strahlung gefährdet Mondfahrer.jpg
Strahlung gefährdet Mondfahrer.jpg (45.27 KiB) 3307-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Strahlung-gef ... 90281.html
Tod durch Herz-Kreislauf-Leiden - Strahlung gefährdet Mondfahrer

Die Apollo-Astronauten flogen zum Mond und wurden dadurch weltberühmt - doch einige von ihnen zahlten einen hohen Preis, stellen US-Forscher nun fest. Eine solche Reise könne unter anderem aufs Herz gehen.

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Ein Flug zum Mond erhöht nach Forscherangaben das Risiko, an Herz-Kreislauf-Versagen zu sterben. Das Team um Michael Delp von der Florida State University in Tallahassee (USA) führt das Phänomen auf den Aufenthalt außerhalb des Erdmagnetfeldes zurück, das einen erheblichen Teil der kosmischen Strahlung von der Erdoberfläche fernhält.

Die Zahl der gestorbenen Astronauten, die mit der Apollo-Mission zum Mond reisten, ist zwar relativ klein. Die Forscher untermauerten ihre Ergebnisse jedoch mit Mäuseversuchen und präsentieren ihre Studie im Fachjournal "Scientific Reports".
Erkenntnisse wichtig angesichts der geplanten Weltraumflüge
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Ionen, Laser, Antimaterie: Das sind die schnellsten Raumschiffantriebe Ionen, Laser, Antimaterie: Das sind die schnellsten Raumschiffantriebe Ionen, Laser, Antimaterie: Das sind die schnellsten Raumschiffantriebe Ionen, Laser, Antimaterie: Das sind die schnellsten Raumschiffantriebe Ionen, Laser, Antimaterie Das sind die schnellsten Raumschiffantriebe

"Wir wissen sehr wenig über die Effekte der kosmischen Strahlung auf die menschliche Gesundheit, vor allem auf das Herz-Kreislauf-System", sagte Delp. Dabei seien mehr Erkenntnisse sehr wichtig angesichts der geplanten Weltraumflüge, heißt es dort weiter: Die US-Weltraumbehörde Nasa plane Missionen für die Mondumlaufbahn, Russland, China und die Europäische Weltraumagentur ESA bereiteten Flüge zum Mond vor. Zudem wolle das private Weltraumflug-Unternehmen SpaceX bis 2026 Menschen auf den Mars bringen.

Zwar hat es bereits Untersuchungen gegeben, bei denen Daten zur Gesundheit von Astronauten mit denen des Bevölkerungsdurchschnitts verglichen wurden. Eine solche Bewertung habe jedoch Haken, denn Astronauten hätten eine bessere körperliche Fitness und einen besseren Zugang zu medizinischer Versorgung, schreiben die Forscher. Deshalb verglichen sie die Todesursachen der Apollo-Astronauten mit denen anderen Astronauten, die entweder nur im erdnahen Orbit gewesen waren oder gar nicht in den Weltraum geflogen sind.
43 Prozent der Apollo-Astronauten starben an Herz-Kreislauf-Leiden
Astronaut Ronald Evans (hier nach der Landung von Apollo 17 im Dezember 1972) starb mit 56 Jahren an einem Herzinfarkt.
Astronaut Ronald Evans (hier nach der Landung von Apollo 17 im Dezember 1972) starb mit 56 Jahren an einem Herzinfarkt.
(Foto: AP)

Während nur etwa 10 Prozent der übrigen Astronauten an Herz-Kreislauf-Erkrankungen starben, waren es bei den Apollo-Astronauten 43 Prozent - drei der sieben, die bis zur Auswertung der Studie gestorben waren. Aufgrund der geringen Fallzahl könnten dennoch Zufälle und Ausreißer das statistische Ergebnis beeinflusst haben. Deshalb starteten Delp und Kollegen Versuche mit 44 Mäusen: Bei einem Viertel simulierten sie eine Schwerelosigkeit, ein weiteres Viertel erhielt eine Bestrahlung mit Eisen-Ionen, die harte kosmische Strahlung repräsentierten. Die dritte Gruppe war Schwerelosigkeit und kosmischer Strahlung ausgesetzt, weitere elf Mäuse bildeten die Kontrollgruppe.

Sechs bis sieben Monate nach der Behandlung, was nach Aussagen der Forscher 18 bis 20 Jahren beim Menschen entspricht, wurden die Ergebnisse ausgewertet. Die Schwerelosigkeit hatte in diesem Versuch keine Auswirkungen auf den Zustand des Herz-Kreislauf-Systems. Bei Mäusen, die bestrahlt worden waren, zeigten sich jedoch Veränderungen in den inneren Blutgefäßwänden (Epithel). "Solche negativen arteriellen Effekte können zur Entwicklung arterieller Verschlusskrankheiten führen, einschließlich Herzinfarkt und Schlaganfall", schreiben die Wissenschaftler.
"Solide Studie, aber Datenlage sehr dünn"
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Hanns-Christian Gunga, Leiter des Zentrums für Weltraummedizin am Berliner Uniklinikum Charité, hält eine permanente Entzündung von Blutgefäßen in der Folge von Raumflügen für wahrscheinlich. Die Studie sei solide gemacht, allerdings sei die Datenlage trotz der Tierversuche "sehr dünn". Ob die kosmische Strahlung die Ursache für die Veränderungen in den Adern ist, könne aus den Ergebnissen nicht mit Sicherheit gefolgert werden. "Uns fehlen maßgebliche Daten, die über den erdnahen Orbit hinausgehen", betont Gunga auch im Hinblick auf weitere Weltraummissionen.

Der Apollo-Astronaut Ronald Evans starb 1990 bereits mit 56 Jahren an einem Herzinfarkt. Der Astronaut James Irwin war 61 Jahre, als sein Herz 1991 bei einem Radausflug versagte. Zuvor hatte er schon mehrere Herzattacken erlitten. Der erste Mann auf dem Mond, Neil Armstrong, starb 2012 an den Folgen einer Bypass-Operation, er wurde 82 Jahre alt.

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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Luft und Raumfahrt - 2020 geht es los - China zeigt erste Bilder vom Mars-

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Aug 2016 12:14

2020 geht es los.jpg
2020 geht es los.jpg (46.44 KiB) 3272-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/China-zeigt-e ... 89011.html
Mittwoch, 24. August 2016
2020 geht es los - China zeigt erste Bilder vom Mars-Rover

Noch steht in den Sternen, wann es die erste bemannte Expedition zum Mars geben wird. In nicht einmal fünf Jahren wollen die Chinesen einen Rover zum Mars schicken, um den Planeten weiter zu erforschen. Jetzt werden erste Details der Mission bekannt.

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China hat erstmals Bilder von Fahrzeugen veröffentlicht, mit denen es im Jahr 2020 den Mars erkunden will. Am Computer erstellte Designs, die auf der Internetseite der chinesischen Weltraumbehörde zu sehen waren, zeigten einen sechsrädrigen Rover sowie ein dazugehöriges Landefahrzeug.
Computersimulation des Landefahrzeuges, das den chinesischen Rover 2020 auf die Mars-Oberfläche bringen soll.
Computersimulation des Landefahrzeuges, das den chinesischen Rover 2020 auf die Mars-Oberfläche bringen soll.
(Foto: dpa)

Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, soll das ferngesteuerte Fahrzeug während einer dreimonatigen Mission im Jahr 2020 unter anderem Bodenproben nehmen und nach Spuren von Wasser suchen. Gleichzeitig startete die Raumfahrtbehörde einen Aufruf, um einen Namen für den 200 Kilogramm schweren Rover zu finden.

Die Mars-Mission soll von Erfahrungen profitieren, die China zuvor mit seinem Mond-Rover "Jadehase" sammeln konnte, der vor knapp drei Jahren auf dem Erdtrabanten gelandet war.
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Die Volksrepublik hat im Weltraum ambitionierte Pläne: Erst vergangene Woche hatte China den weltweit ersten Quanten-Satelliten in die Erdumlaufbahn geschossen, mit dem eine nahezu abhörsichere Übertragung von Daten erforscht werden soll. Im Herbst ist der Start des Raumlabors "Tiangong-2" geplant.
Bilderserie
Mit perfekter Beleuchtung: Neue Bilder vom Mars Die hochauflösende Stereokamera ist in der Lage, aus einer Höhe von 200 bis 400 Kilometern Fotos zu machen ... Mit perfekter Beleuchtung: Neue Bilder vom Mars Mit perfekter Beleuchtung Neue Bilder vom Mars

Quelle: n-tv.de , ppo/dpa
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Testpiloten-starten-Elektro-Taxi-

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Sep 2016 16:56

http://www.n-tv.de/panorama/Testpiloten ... 50746.html
Donnerstag, 29. September 2016
Weltpremiere über Stuttgart - Testpiloten starten Elektro-Taxi

Ungewöhnlicher Anblick für Flugzeugfans: Am strahlend blauen Himmel zieht ein futuristisches Fluggerät seine Kreise. Im Inneren des futuristischen Fliegers summt ein Hightech-System, das die Luftfahrt in ein neues Zeitalter katapultieren soll.

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Glücklicher Jungfernflug am Himmel über Baden-Württemberg: Im Südwesten Deutschlands hat das weltweit erste viersitzige Passagierflugzeug mit Brennstoffzellen-Technik seinen Erstflug absolviert. Nach einer Platzrunde über dem Landesflughafen kehrte das Hybridflugzeug vom Typ HY4 sicher zum Boden zurück.
Hybrid nur im Reiseflug: Den nötigen Schub für den Start liefert eine Hochleistungsbatterie.
Hybrid nur im Reiseflug: Den nötigen Schub für den Start liefert eine Hochleistungsbatterie.
(Foto: dpa)

Passagiere konnte die Besatzung aus Sicherheitsgründen noch nicht mitnehmen. In der Kabine neben den beiden Testpiloten befanden sich zwei lebensgroße Puppen, die das Gewicht und die Körpermaße lebender Flugreisender simulieren sollten.
Motorsegler mit zwei Kabinen

Der futuristische Flieger folgt in seinem Aufbau einer ungewohnten Form: Propeller und Antriebsaggregat sind in einem Gehäuse im Mittelteil untergebracht. Zwei jeweils zweisitzige Kabinen liegen links und rechts davon an den Tragflächen.

Das Doppelrumpfflugzeug gilt als wichtiger Schritt für die Forschung auf dem Weg zu sauberem und leisem Fliegen. Der Elektromotor des Hybridflugzeugs wird im Reiseflug über eine Brennstoffzelle mit Strom versorgt. Beim Start und bei Steigflügen wird eine Hochleistungsbatterie zugeschaltet.

Entwickelt und gebaut wurde das Flugzeug als Projekt des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Beteiligt waren Partner wie der Brennstoffzellenhersteller Hydrogenics, der slowenische Flugzeugbauer Pipistrel, die Universität Ulm sowie der Flughafen Stuttgart als Heimatflughafen der HY4.

Der Elektromotor der HY4 hat nach Angaben des DLR eine Leistung von 80 Kilowatt und ermöglicht eine Reisegeschwindigkeit von rund 165 Kilometern pro Stunde. In der Spitze können die Piloten ihre Maschine bis auf 200 Kilometer in der Stunde beschleunigen. Abhängig von Geschwindigkeit, Flughöhe und Zuladung ist eine Reichweite zwischen 750 und 1500 Kilometern möglich.
Elektrische Air-Taxis?

Das Maximalgewicht der HY4 beträgt 1500 Kilogramm. "Mit der HY4 haben wir nun eine optimale Plattform, um den Einsatz der Brennstoffzelle im Flugzeug weiterzuentwickeln", sagte DLR-Projektleiter Josef Kallo. "Kleine Passagierflugzeuge wie die HY4 können sehr bald im Regionalverkehr als Electric Air Taxis eingesetzt werden und eine flexible und schnelle Alternative zu bestehenden Transportmitteln bieten."
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Was im Kleinen klappt, könnte bald auch schon die Großen antreiben: Bis zum Einsatz unter dem Flügel einer A380 ist es noch ein weiter Weg. 18.06.13 "Wir elektrifizieren die Luftfahrt" EADS arbeitet am Elektro-Flugzeug

Nach Angaben des DLR handelte es sich um die Weltpremiere eines viersitzigen Passagierflugzeugs, das allein mit einem Wasserstoffbrennstoffzellen-Batterie-System angetrieben wird. Denkbar sei in einigen Jahren sein Einsatz im Liniendienst zwischen Regionalflughäfen, wie Kallo erklärte. Die Vision der Forscher für die nächsten 25 Jahre sei die Entwicklung eines 40-sitzigen Fliegers mit einer Reichweite von rund 1000 Kilometern.

Allzu große Erwartungen sollten Fluggesellschaften mit der neuen Technik allerdings noch nicht verknüpfen. "Große Passagierflugzeuge werden auf absehbare Zeit noch mit konventionellen Antrieben fliegen", meinte der Leiter des DLR-Instituts für Technische Thermodynamik, André Thess. "Es gehört jedoch zu den großen Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte, die Elektromobilität in die Luft zu bringen und den Luftverkehr der Zukunft CO2-neutral zu machen." Das Ziel der DLR-Forscher ist es demnach, den "Brennstoffzellen-Antriebstrang weiter zu verbessern und ihn langfristig auch in Regionalflugzeugen mit bis zu 19 Passagieren zum Einsatz zu bringen."
Bilderserie
Ohne Treibstoff um die ganze Welt: Die Rekord-Reise des Sonnenfliegers Ohne Treibstoff um die ganze Welt: Die Rekord-Reise des Sonnenfliegers Ohne Treibstoff um die ganze Welt: Die Rekord-Reise des Sonnenfliegers Ohne Treibstoff um die ganze Welt Die Rekord-Reise des Sonnenfliegers

Quelle: n-tv.de , mmo/dpa
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Rätsel um Esa-Sonde wohl gelöst - "Schiaparelli" explodiert auf dem Mars

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Okt 2016 11:30

Rätsel um Esa-Sonde wohl gelöst.jpg
Rätsel um Esa-Sonde wohl gelöst.jpg (9.71 KiB) 3195-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Schiaparelli- ... 11376.html
Rätsel um Esa-Sonde wohl gelöst - "Schiaparelli" explodiert auf dem Mars

Kurz vor der Landung auf dem Mars verschwindet Raumsonde "Schiaparelli" vom Radar. Nun scheint ihr Verbleib geklärt: Vermutlich ist die Sonde mit hoher Geschwindigkeit auf die Marsoberfläche gekracht. Die Esa ist trotzdem vom Erfolg des Milliardenprojekts überzeugt.

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Das erste europäisch-russische Mars-Landegerät ist beim Aufprall auf der Oberfläche des Roten Planeten wahrscheinlich explodiert. Die Sonde "Schiaparelli" sei mit einer Geschwindigkeit von mehr als 300 Stundenkilometern auf der Oberfläche aufgeschlagen, teilte das Kontrollzentrum der Europäischen Raumfahrtagentur Esa in Darmstadt mit.
Vorher- und Nachheraufnahme der Landestelle: Der kleine dunkle Fleck im oberen Bild könnte der Fallschirm von Schiaparelli sein.
Vorher- und Nachheraufnahme der Landestelle: Der kleine dunkle Fleck im oberen Bild könnte der Fallschirm von Schiaparelli sein.
(Foto: dpa)

"Das ist traurig, aber wir müssen feststellen, dass die Sonde nicht erfolgreich gelandet ist", sagte Esa-Chef Jan Wörner. Es sei wahrscheinlich, dass das Landegerät beim Aufprall mit vollen Tanks explodierte. Der Kontakt zu dem 600 Kilo schweren Modul war am Donnerstag etwa 50 Sekunden vor der Landung abgerissen. Später trafen über die Muttersonde umfangreiche Daten von der kritischen Abstiegsphase ein, die aber zunächst keine Klarheit schafften.

Mit dem Milliardenprojekt ExoMars suchen die Esa und ihr russischer Partner Roskosmos nach Spuren von Leben auf dem Wüstenplaneten. Wörner betonte, dass die Muttersonde "Trace Gas Orbiter" (TGO) wie geplant um den Mars fliege. Sein vorläufiges Fazit: "Ein 100 prozentiger Erfolg ist es nicht, es ist nah dran", sagte Wörner.
Muttersonde TGO startet wie geplant

Weitere Erkenntnisse haben die Forscher mit Hilfe der Raumsonde "Mars Reconnaissance Orbiter" (MRO) der US-Raumfahrtbehörde Nasa gewonnen. Auf Bildern erkannten sie erstmals zwei neue Punkte: einen weißen, der wahrscheinlich vom Bremsfallschirm von "Schiaparelli" stammt, und einen großen dunklen. Dieser sei etwa 15 Meter lang und 40 Meter breit und dürfte Oberflächenmaterial sein, das bei dem Aufprall in die Luft wirbelte.
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Wörner sagte, die Muttersonde TGO sei die eigentliche wissenschaftliche Sonde. Sie fliege planmäßig und solle nun zum einen die Marsatmosphäre auf Methan untersuchen. Zum anderen diene sie als Relay-Station für die Daten, wenn im nächsten Projekt ein Mars-Rover zum Roten Planet geschickt werde und in die Erde bohre.

"Schiaparelli" sei eine Vorläufer-Testsonde gewesen, bei der aber soweit Vieles wie geplant funktionierte: Der Fallschirm öffnete sich, und bremste zusammen mit dem Hitzeschild und der dünnen Atmosphäre das Landegerät von 21.000 Stundenkilometern auf 300 Stundenkilometern ab. Auch die Triebwerke gingen an - schalteten sich aber viel zu früh ab.

Darüber hinaus erhoffen sich die Weltraumforscher von der weiteren Auswertung der Abstiegsdaten der Testsonde. 600 Megabite Daten wurden übermittelt. In der kommenden Woche sollen sie auch Bilder von der höchsten auflösenden Kamera an Bord von MRO bekommen. Sie hoffen, dann auch den Hitzeschild finden zu können, der in großer Höhe wie geplant abgeworfen wurde.

Quelle: n-tv.de , lou/dpa
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Frankreich, Russland, USA in ISS - Chinas "Shenzhou 11" von Rekordflug zur

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Nov 2016 10:17

http://www.n-tv.de/wissen/Chinas-Shenzh ... 21551.html
Frankreich, Russland, USA in ISS - Chinas "Shenzhou 11" von Rekordflug zurück

Es ist derzeit einiges los im Weltall: Fünf Raumfahrer starten oder kehren von ihrer historischen Mission zurück. Frankreich ist im ISS-Fieber, China wiederum sieht einen weiteren Sprung zur führenden Raumfahrernation geschafft.

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Nach dem bisher längsten bemannten Raumflug Chinas ist das Raumschiff "Shenzhou 11" wieder auf der Erde gelandet. Die Kapsel mit zwei Astronauten an Bord schwebte an einem großen Fallschirm zur Erde und setzte im nordchinesischen Grasland in der Inneren Mongolei auf den Boden auf, wie auf Live-Bildern des Staatssender CCTV zu sehen war.
Helikopter am Landeort von "Shenzhou 11".
Helikopter am Landeort von "Shenzhou 11".
(Foto: imago/Xinhua)

Die Astronauten Jing Haipeng - der während der Reise seinen 50. Geburtstag feierte - und der 37-jährige Chen Dong waren am 17. Oktober ins All aufgebrochen. Einen Großteil ihrer 33-tägigen Reise verbrachten sie in Chinas neuem Raumlabor "Tiangong 2", wo sie wissenschaftliche Experimente durchführten und Technologien testeten, die für noch längere Aufenthalte im All gebraucht werden. CCTV zeigte Bilder, wie die Astronauten kurz nach der Landung die Luke öffneten und Bergungsmannschaften mit medizinischen Tests begannen.

Der Flug des "Magischen Schiffes" war "ein voller Erfolg", sagte der Kommandeur des Raumfahrtprogramms, Jiang Youxia. Die zwei Astronauten seien gesund zurückgekehrt.
Eigene Raumstation geplant

Die Experimente auf der Mission waren wichtige Voraussetzungen für den Bau einer eigenen chinesischen Raumstation, die um das Jahr 2022 herum fertig werden soll. Sollte die Internationale Raumstation (ISS) wie vorgesehen 2024 ihren Dienst einstellen, wäre China danach die einzige Nation mit einem permanenten Außenposten im All.

Erst Anfang November hatte China erstmals seine neue Rakete "Langer Marsch 5" für besonders schwere Last getestet, mit der die geplante Raumstation in die Erdumlaufbahn gebracht werden soll. Doch die Raumfahrt-Pläne der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt gehen noch weiter: 2021 will China erstmals mit einer Sonde auf dem Mars landen, für das Jahr 2024 wird eine bemannte Landung auf dem Mond angepeilt.
Großes Medienspektakel in China

Chinas sechster bemannte Flug ins All war in der Volksrepublik ein großes Medienspektakel. In einem Tagebuch, das über die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua verbreitet wurde, berichteten Jing Haipeng und Chen Dong unter anderem über den Versuch, Salat anzubauen und Experimente mit Seidenraupen. Auch beschrieben die beiden Astronauten ihr tägliches Fitness-Programm, für das es ein spezielles Laufband und ein Trimmfahrrad im Raumlabor gibt.

In dem neuen Labor können die zwei Astronauten länger als im Vorgängermodell leben. Auch hat "Tiangong 2" eine höhere Ladekapazität und lässt sich auftanken. Die Astronauten sollen es zudem bequemer haben - sie können sogar Fernsehprogramme von der Erde empfangen.
Die Sojus-Rakete beim Start in Baikonur.
Die Sojus-Rakete beim Start in Baikonur.
(Foto: AP)

Nach dem Flug der Astronauten soll im April 2017 zunächst das erste Frachtschiff "Tianzhou 1" (Himmlisches Schiff) folgen, um Material zu liefern und das Raumlabor aufzutanken. Es wäre Chinas erster unbemannter, robotergesteuerter Nachschubflug.
Drei Raumfahrer zur ISS gestartet

In Kasachstan war zuvor bei beißender Kälte von etwa minus 15 Grad Celsius eine Sojus-Rakete mit Thomas Pesquet (Frankreich), Oleg Nowizki (Russland) und Peggy Whitson (USA) vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur abgehoben. Das Trio soll etwa sechs Monate im All forschen.
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Der Flug zum Außenposten der Menschheit 400 Kilometer über der Erde dauert planmäßig zwei Tage. Die Kapsel soll in der Nacht zum Sonntag dort festmachen. Damit wird die 50. Besatzung auf der ISS komplett - in der Schwerelosigkeit arbeiten bereits die Russen Sergej Ryschikow und Andrej Borissenko sowie der US-Amerikaner Robert Shane Kimbrough.

Um beim Flug die Zeit zu vertreiben, hat Pesquet Spielkarten und Würfel eingepackt. "Ich werde mein Bestes tun, um meine Kollegen zu unterhalten", sagte er. Der charismatische 38-Jährige ist der zehnte Franzose im All. Staatschef François Hollande adelte ihn als "unseren besten Botschafter im All". Ähnlich wie der Deutsche Alexander Gerst, der 2014 auf der ISS war, ist Pesquet sehr aktiv in sozialen Netzwerken.

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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Wetteraufzeichnung in fünf Minuten - USA starten "revolutionären" Satellit

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Nov 2016 08:52

http://www.n-tv.de/wissen/USA-starten-r ... 34136.html
Wetteraufzeichnung in fünf Minuten - USA starten "revolutionären" Satelliten

Der US-Satellit "Goes-R" soll eine Wende in der Wetterbeobachtung bringen. Er ist so konzipiert, dass er innerhalb weniger Minuten ein umfassendes Bild der Atmosphäre liefern kann. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, Menschenleben zu retten.

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Die USA haben einem Bericht der "Washington Post" zufolge in Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida einen neuen "revolutionären" Wettersatelliten ins All geschossen. "Goes-R" wird demnach bei seinen Erdumkreisungen in der Lage sein, Hurrikane und schwere Schneestürme mit größerer Auflösung zu sehen als jeder andere US-Satellit seiner Art vor ihm.

Die Scans sollen in kürzerer Zeit erfolgen und wesentlich schneller zur Erde übertragen werden können, heißt es weiter. Dank einer neuartigen Kamera sei "Goes-R" in der Lage, innerhalb von fünf Minuten die gesamte Hemisphäre zu scannen, schreibt die Zeitung. Die Atmosphäre einzelner Regionen könne sogar in wenigen Sekunden aus dem All überblickt werden. Der Satellit soll 2017 aktiviert werden und hauptsächlich Aufzeichnungen der Atmosphäre über Nordamerika liefern.
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Frage & Antwort, Nr. 456: Warum greift die Wettervorhersage so kurz? 08.11.16 Frage & Antwort, Nr. 456 Warum greift die Wettervorhersage so kurz?

Zudem ist der künstliche Himmelskörper der erste in einer ganzen Serie, die in den nächsten Jahren in den Orbit geschickt werden und alternde Beobachtungssatelliten und Wetterballons ablösen soll. Mit "Goes-R" besitzen die USA nun vier Satelliten, die über dem Atlantischen und Pazifischen Ozean positioniert sind und Aufzeichnungen über die Wetterentwicklungen liefern.

Über die gesammelten Ergebnisse wollen die USA mit anderen Wetterbeobachtungsstellen auf der Welt - darunter in China, Russland und Europa - austauschen. "Goes-R" wird laut "Washington Post" damit Teil eines internationalen Netzwerkes von Satelliten sein, in dem Daten innerhalb von 200 Ländern frei zirkulieren. Das soll zu präziseren Wettervorhersagen beitragen und helfen, die Vorwarnspannen vor möglichen Naturkatastrophen zu verlängern und somit Menschenleben zu retten.

Quelle: n-tv.de , lsc/dpa
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Mit gutem Essen im Gepäck - Drei Raumfahrer schweben durch ISS-Luke

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Nov 2016 11:31

http://www.n-tv.de/wissen/Drei-Raumfahr ... 35031.html
Mit gutem Essen im Gepäck - Drei Raumfahrer schweben durch ISS-Luke

Ein Franzose, ein Russe und eine US-Amerikanerin erreichen wohlbehalten die Raumstation ISS. Genau 18 Jahre nach dem Start des ersten Moduls ist damit die 50. Besatzung vollständig. Mit dabei: Leckereien für die Festtage und ein Stück vom Mars.

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Eine russische Rakete hat drei Menschen nach einem zweitägigen Flug erfolgreich für eine Jubiläumsmission zur Internationalen Raumstation ISS gebracht. Mit der Ankunft des Franzosen Thomas Pesquet, des Russen Oleg Nowizki und der US-Amerikanerin Peggy Whitson ist die 50. Besatzung auf dem Außenposten der Menschheit komplett.

Die Sojus-Kapsel dockte in der Nacht zum Sonntag planmäßig an der ISS an. Freudestrahlend schwebten die Raumfahrer durch die Luke in das Weltraumlabor, in dem sie ein halbes Jahr leben und arbeiten sollen. "Glückwunsch zu deinem neuen Zuhause @Thom_astro", schrieb der deutsche Astronaut Alexander Gerst an Thomas Pesquet bei Twitter. Mit Daumen hoch begrüßte Pesquet die wartenden Kollegen, wie in einem Videoclip der US-Raumfahrtbehörde Nasa zu sehen ist.
Traditionelles Essen vom Sternekoch

Pesquet, Nowizki und Whitson waren in der Nacht zum Freitag vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan mit der Sojus MS-03 gestartet. Sie verstärken die Russen Sergej Ryschikow und Andrej Borissenko sowie den US-Amerikaner Robert Shane Kimbrough. Neben zahlreichen Experimenten haben die Raumfahrer Leckereien für die Festtage zum Jahresende im Gepäck. Pesquet brachte traditionelles französisches Essen von einem Pariser Sternekoch mit, das er zu Neujahr zubereiten will.

Außerdem hat er ein Stück eines Meteoriten vom Mars dabei, der auf die Erde gefallen war. Mit der europäisch-russischen Sonde ExoMars soll dieser möglicherweise 2020 zum Roten Planeten zurückgebracht werden. Die Aktion sei ein Symbol für die Zusammenarbeit von Menschen und Robotern bei der Weltraumerkundung, erklärte Pesquet vor dem Start. "Manche schicken Roboter auf den Mars, andere wollen Menschen auf den Mars schicken. Wir sind eine große Familie, die zusammen forscht."

Der 38-jährige Pesquet wird in Frankreich als Held gefeiert. Er ist ausgebildeter Pilot und Ingenieur. Pesquet ist wie Alexander Gerst sehr aktiv in den sozialen Netzwerken. Es war Pesquets erster Raumflug. Nowizki ist zum zweiten Mal auf der ISS, für Whitson - mit 56 Jahren die älteste Frau im All - ist es das dritte Mal.
Noch bis 2024 in Betrieb
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Auf der ISS leben und arbeiten seit dem Jahr 2000 dauerhaft Menschen. Auf den Tag genau vor 18 Jahren hatte Russland mit dem Antriebsmodul "Sarja" den ersten Baustein der Station ins All geschossen. An dem fliegenden Labor 400 Kilometer über der Erde beteiligt sich neben den Raumfahrtbehörden Russlands, der USA, Kanadas und Japans auch die Europäische Raumfahrtagentur Esa. Bis 2024 haben Russland und die USA den Betrieb bestätigt, eine Zusage der Esa wird bei der Ministerkonferenz im Dezember erwartet. Die Zukunft danach ist noch offen.

Die Raumfahrer forschen auf der ISS in Bereichen wie Physik, Biologie und Medizin. Diese Arbeit soll sowohl das Leben auf der Erde verbessern als auch den Weg bereiten für die Erkundung des Alls etwa bei künftigen Flügen zum Mars und zum Mond.
Bilderserie
Außenposten der Menschheit im All: Das harte Leben an Bord der ISS Außenposten der Menschheit im All: Das harte Leben an Bord der ISS Seit dem wird mit ständig wechselnder Besatzung Außenposten der Menschheit im All Das harte Leben an Bord der ISS

Quelle: n-tv.de , Thomas Körbel, dpa
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Kein Nachschub für die ISS - Russland verliert einen Raumfrachter

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Dez 2016 12:01

http://www.n-tv.de/wissen/Russland-verl ... 34216.html
Donnerstag, 01. Dezember 2016
Kein Nachschub für die ISS - Russland verliert einen Raumfrachter

2,5 Tonnen Nachschub soll ein russischer Raumfrachter zur ISS bringen. Doch kurz nach dem Start in Kasachstan treten technische Probleme auf. Die ISS-Raumfahrer müssen damit auf Lebensmittel, Treibstoff und ihre Weihnachtspost verzichten.

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Während seine fünf Kollegen schliefen, fotografierte Astronaut Alexander Gerst, wie es nachts auf der Internationalen Raumstation ISS aussieht. Sechs Monate war Gerst auf der ISS. Die Fotos fangen eine gespenstische Stimmung in einer Umgebung volller Stille ein. Das Geisterhafte lässt an die "Alien"-Filme denken. Stille. Einsamkeit. Schönheit. Wie die ISS durch die Nacht schwebt

Ein russischer Raumfrachter ist kurz nach dem Start zur Internationalen Raumstation ISS verloren gegangen. Nach technischen Problemen sei das unbemannte Raumschiff mit 2,5 Tonnen Nachschub an Bord wahrscheinlich auf die Erde gestürzt, sagten Vertreter russischer Raumfahrtinstitutionen.

Die Flugleitzentrale bei Moskau teilte mit, die Verbindung sei 383 Sekunden nach dem Abheben der Sojus-Trägerrakete vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan abgebrochen. Anscheinend habe sich der Transporter von der Rakete gelöst, sei aber nicht auf die richtige Umlaufbahn gekommen und vermutlich beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre verglüht.
Gebirge, China oder Pazifik?
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Russische Sojus-Trägerraketen gelten als zuverlässig. "Wenn ein Unfall passiert ist, könnte es ein Versagen des Antriebs sein oder ein Versagen der Steuerung", sagte ein Experte. Als mögliche Absturzstellen wurden das russische Altai-Gebirge an der Grenze zur Mongolei, aber auch China oder der Pazifik genannt.

Der Raumfrachter hatte unter anderem Nahrungsmittel und Treibstoff geladen. Die Versorgung der ISS soll nach russischen Angaben aber nicht gefährdet sein. Man könne den nächsten, für Februar geplanten Start vorziehen, hieß es.

Der Transporter sollte am Samstag an der ISS andocken und neben frischem Proviant auch private Post sowie einen neuen Raumanzug zur Raumstation bringen. Derzeit arbeiten drei Russen, zwei US-Amerikaner und ein Franzose auf der Raumstation.
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Jahrhundertprojekt Wostotschny: Russland eröffnet neuen Weltraumbahnhof Jahrhundertprojekt Wostotschny: Russland eröffnet neuen Weltraumbahnhof Jahrhundertprojekt Wostotschny: Russland eröffnet neuen Weltraumbahnhof Jahrhundertprojekt Wostotschny Russland eröffnet neuen Weltraumbahnhof

Quelle: n-tv.de , chr/AFP/dpa
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"Gänsehaut, wenn ich es mir vorstelle" - Alexander Gerst will zum Mond fli

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Dez 2016 10:07

http://www.n-tv.de/wissen/Alexander-Ger ... 23061.html
Sonntag, 04. Dezember 2016
"Gänsehaut, wenn ich es mir vorstelle" - Alexander Gerst will zum Mond fliegen

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Im Mai 2018 startet er zu seiner nächsten Mission: Esa-Astronaut Alexander Gerst, vielen bekannt als Astro-Alex, fliegt zum zweiten Mal zur Internationalen Raumstation ISS. Zurzeit steckt er mitten im Training, die vergangenen sechs Monate hat er überwiegend im "Sternenstädtchen" bei Moskau verbracht. n-tv.de trifft Gerst im Europäischen Astronautenzentrum der Esa in Köln. Im ersten Teil des Gesprächs erzählt er vom rückwärts Einparken im All und dem größten Kompliment, das man ihm machen kann. Jetzt geht es um Ziele jenseits der ISS, um einen gigantischen Evolutionsschritt und um die Schönheit der Erde.

n-tv.de: Die erste Mission hieß "Blue Dot" und zeigte eindrücklich, welch kleiner, wertvoller, zerbrechlicher Planet die Erde im Universum ist. Welche Botschaft ist mit der zweiten Mission verbunden?

Alexander Gerst: Wir wollen unter anderem zeigen, wie wichtig die Raumstation für die Menschen auf der Erde ist und dass wir von dort wichtige Erkenntnisse mit zurückbringen. Auf der ISS können wir nämlich Dinge erforschen, die man nirgendwo auf der Erde erforschen kann – eben weil es die Gravitation hier verhindert. In jedem Forschungsbereich gibt es Lücken, die sich nur durch Experimente in der Schwerelosigkeit füllen lassen. Und da ist die ISS das einzige Labor, das das ermöglicht.

Die Forschung also ist eine Kernbotschaft. Aber Sie sagen "unter anderem". Soll die Mission noch anderes vermitteln?
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Blue Dot: die Erde als Raumschiff: Alexander Gerst rast zur ISS Blue Dot: die Erde als Raumschiff: Alexander Gerst rast zur ISS Blue Dot: die Erde als Raumschiff: Alexander Gerst rast zur ISS Blue Dot: die Erde als Raumschiff: Alexander Gerst rast zur ISS Blue Dot: die Erde als Raumschiff Alexander Gerst rast zur ISS

Ja. Die ISS ist der erste Schritt nach draußen in den Kosmos; durch die Raumstation erfahren wir, wie wir länger und weiter in den Weltraum hinausfliegen können. Wir testen auf der ISS Lebenserhaltungssysteme, die wir brauchen, wenn wir zum Mars oder zum Mond wollen. Die Raumstation ist noch sehr von der Erde abhängig, dort wird noch alles von der Bodenkontrolle gesteuert. Das können wir uns nicht mehr leisten, wenn wir zum Mars fliegen. Mehr und mehr versuchen wir daher, autonome Systeme zu bauen und die Ressourcen auf der ISS so vollständig wie möglich zu nutzen. Man kann sich das vorstellen wie bei den ersten Schiffen, die man gebaut hat: Die Menschen haben damit erste Erfahrungen gemacht und sind zunächst die Küsten hoch- und runtergesegelt, um Mut zu sammeln und das Know-how zu gewinnen, das sie für Reisen über den Horizont hinaus brauchten. Der Mensch ist ein Entdecker. Auch dafür steht die Mission.

Was kommt denn nach der ISS, wenn man sie 2024 aufgibt?

Dass es 2024 vorbei ist mit der Raumstation, würde ich jetzt noch nicht so sagen. Erst 2028 verlieren die ältesten Module der ISS ihre Zertifizierung. Mindestens bis dahin also könnte man die Forschung auf der ISS verlängern. Die Raumstation steht technisch sehr gut da. Dennoch muss man sich um ein ein Nachfolgeprojekt kümmern, das stimmt. Einer der Esa-Pläne basiert auf dem Orion-Modul der Nasa. Die Esa ist daran beteiligt, sie baut das Antriebsmodul. Das ist übrigens ein riesiges Kompliment von der amerikanischen Seite, denn zum ersten Mal hat man bei einem Explorationsvehikel einen internationalen Partner auf den kritischen Pfad gelassen. Es zeigt, dass das Vertrauen der Nasa in die Esa riesig ist. Und mit Orion hat man dann die Möglichkeit, weiter ins All hinauszufliegen.

Bei welchen weiteren Raumfahrt-Missionen wären Sie gerne dabei?
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Erster Schritt Richtung Mars: Nasa schießt Orion ins All Erster Schritt Richtung Mars: Nasa schießt Orion ins All Erster Schritt Richtung Mars: Nasa schießt Orion ins All Dann musste der Countdown zweimal wegen starken Windes abgebrochen werden ... Erster Schritt Richtung Mars Nasa schießt Orion ins All

Zum Mond oder Mars zu fliegen, ist mein Traum. Wenn ich auf solchen Flügen eine Rolle spielen könnte, würde ich mich riesig freuen. Wann solche Flüge anstehen, ist schwer vorherzusagen. Aber das Orion-Modul ist Realität, es ist gebaut und wird im Moment getestet. In absehbarer Zeit ist es also möglich, zum Beispiel um den Mond herum zu fliegen. Mit einer Landetechnologie ist Orion noch nicht ausgestattet, das geschieht alles Schritt für Schritt.

Warum ist der Mond interessant?

Aus mehreren Gründen. Man glaubt, dass man weiß, wie der Mond entstanden ist, dass er sich aus der Erde heraus formiert hat. Deswegen könnte man den Mond quasi als Archiv benutzen: Von ihm kann man lernen, wie sich die Erde im Innern zusammensetzt und wie sie sich entwickelt hat. Außerdem ist der Mond selbst spannend: Wie ist er aufgebaut? Gibt es dort Wasser? Könnte man das abbauen? Darüber hinaus kann der Mond aber auch als Aussichtsposten eine wichtige Rolle für die Menschheit spielen.

Wir sollten den Mond nutzen, um von dort ins All zu schauen?
"Man wünscht sich, dass jeder Mensch einmal so auf unseren Planeten schauen könnte."
"Man wünscht sich, dass jeder Mensch einmal so auf unseren Planeten schauen könnte."
(Foto: picture alliance / dpa)

Wir Menschen sind ein Inselvolk. Oder anders: Wir fliegen auf einem kleinen Raumschiff, der Erde, um die Sonne. Da ist es gut, dass wir den Mond als Aussichtsposten haben, von dem aus wir rausschauen können. Es ist zum Beispiel schon mehrmals passiert, dass ein Asteroid zwischen Mond und Erde durchgezogen ist, und wir es erst hinterher bemerkt haben. Mit dem Mond haben wir die Möglichkeit, besser Ausschau zu halten. Man könnte auf seiner Rückseite ein Teleskop bauen. Oder ein System stationieren, von dem aus man Asteroiden ablenken könnte. Aber die Möglichkeiten muss man natürlich erstmal erforschen.

Wie wäre es für Sie, auf dem Mond herumzulaufen?

Ich bekomme eine Gänsehaut, wenn ich es mir vorstelle. Ich glaube, das Großartigste daran ist das Wissen, auf einem anderen Himmelskörper zu sein und von dort auf die Erde hinüber zu schauen. Unseren Planeten so klein wie möglich sehen, ist wichtig, um zu realisieren, wie verletzlich er ist. Außerdem finde ich es extrem spannend, in den ersten Momenten der Weltraumexploration dabei zu sein.

In den ersten Momenten?
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Die Menschen sind seit Jahrhunderttausenden Entdecker. Aber erst seit 50 Jahren haben wir die Möglichkeit, unseren Planeten zu verlassen. Das ist ein kurzer Moment, ein Wimpernschlag. In 10.000 Jahren werden die ersten Flüge zu anderen Himmelskörpern so relevant sein wie die ersten Fische, die das Wasser verlassen haben. Das ist ein gigantischer Evolutionsschritt, der uns noch gar nicht so klar ist, weil er so neu ist und wir so nah dran sind. Wir sehen noch gar nicht, wie relevant es ist, dass ein Mensch die Erde verlassen hat und auf einem anderen Himmelskörper gelandet ist.

Auf was an Bord der ISS freuen Sie sich diesmal am meisten?

Da gibt es einiges, zum Beispiel den Blick aus der Cupola. Der ist so schön, der haut einen immer wieder um. Man wünscht sich, dass jeder Mensch einmal so auf unseren Planeten schauen könnte. Die Erde sieht immer wieder anders aus, die Vielfalt ist unglaublich. 400.000 Bilder habe ich auf meiner ersten Mission gemacht.

Welche Regionen der Erde haben Sie denn beim Blick aus dem All am meisten beeindruckt?

Ich fand die Wüsten sehr faszinierend. Ich war nicht darauf vorbereitet, dass sie so unterschiedlich aussehen aus dem Weltraum. Auch die Gletscher von Patagonien fand ich interessant, da bin ich nach der Mission extra hingereist. Kamtschatka steht noch auf dem Programm. Es sind Tausende Plätze. Man bekommt große Lust aufs Reisen, wenn man aus der Raumstation schaut. Ganz gleich, welche Landschaft: Die Erde sieht so schön aus.

Mit Alexander Gerst sprach Andrea Schorsch

Was er vom Träumen und Entdecken erzählte, vom rückwärts Einparken im All und von dem größten Kompliment, das man ihm machen kann, lesen Sie hier.
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Aus dem Album des Astronauten: Gersts Blick auf die Welt Aus dem Album des Astronauten: Gersts Blick auf die Welt Aus dem Album des Astronauten: Gersts Blick auf die Welt Aus dem Album des Astronauten Gersts Blick auf die Welt

Quelle: n-tv.de
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Wie ist es, mit einer Rakete zu fliegen ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Dez 2016 08:55

http://www.n-tv.de/wissen/frageantwort/ ... 73551.html
Wie ist es, mit einer Rakete zu fliegen ?

Von Andrea Schorsch

Das Flugzeug rollt auf die Startbahn, beschleunigt, man wird in den Sitz gedrückt, es hebt ab, ruckelt, wenn es die Wolkendecke durchstößt und dann wird es gemütlich. Wie aber ist das, wenn man in einer Rakete auf Reisen geht?

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Als sie mit dem Fahrstuhl zum Cockpit hochfuhren, wirkte die Rakete beinahe wie ein lebendiges, unheimliches Wesen: "mit eisigem Dampf, der an der vom flüssigen Treibstoff gekühlten Außenhaut Eiszapfen bildete; überall fauchte und zischte es aus den Ventilen". Das berichtet Esa-Astronaut Alexander Gerst in dem Buch "166 Tage im All". Die Sojus ist mit rund 80 Tonnen Kerosin und 194 Tonnen flüssigem Sauerstoff betankt. Fast 300 Tonnen Treibstoff also bringen die Rakete in den Weltraum - mit einer Schubkraft von vier Meganewton. "Grob vergleichbar mit 26 Millionen PS", sagt Gerst. "Diese Zahlen sind selbst für Astronauten einschüchternd."
Faszinierende Bilder, eindrücklicher Text: "166 Tage im All" ist für 39,99 Euro zu haben. Alexander Gerst spendet seine Einnahmen aus diesem Buch zugunsten von Unicef.
Faszinierende Bilder, eindrücklicher Text: "166 Tage im All" ist für 39,99 Euro zu haben. Alexander Gerst spendet seine Einnahmen aus diesem Buch zugunsten von Unicef.

Nur wenige Menschen auf der Welt können auf die Frage, wie es sich anfühlt, in eine Rakete zu steigen und mit ihr in den Weltraum zu starten, eine Antwort geben. Seit Beginn der bemannten Raumfahrt vor 55 Jahren sind rund 550 Menschen ins All geflogen und wohlbehalten zur Erde zurückgekehrt. Einer von ihnen ist Gerst. Die Erinnerungen an seine erste Mission hat er jetzt zusammen mit "Geo"-Reporter Lars Abromeit in einem Bildband festgehalten: "166 Tage im All" beginnt mit der letzten Stunde vor dem Start zur Internationalen Raumstation (ISS) im Mai 2014 und endet mit der Rückkehr zur Erde ein knappes halbes Jahr später.
Beschleunigung auf 28.000 km/h

Aus dem Cockpit der Sojus sieht die Crew "die letzten zehn, scheinbar endlos langen Sekunden verstreichen, bis die Borduhr die Startzeit anzeigt", erzählt Gerst in dem Buch. Die Treibstoffpumpen laufen an, die Triebwerke zünden in drei aufeinanderfolgenden Leistungsstufen, doch das spüren und hören die Astronauten kaum. Erst die dritte Leistungsstufe kann die Rakete vom Boden heben. Die Fenster sind während der ersten 157 Sekunden verdeckt, vom Feuerstrahl der Triebwerke und den riesigen Rauchwolken sehen die Astronauten also nichts. Doch jetzt ruckelt es ein wenig, "der Schub drückt uns plötzlich sanft, aber bestimmt in die Sitze", erinnert sich Gerst, "zunächst nur so stark wie im Flugzeug beim Start."

Das aber soll sich schon bald ändern, so sanft bleibt es nicht. Denn je mehr Treibstoff verbrennt, umso mehr verliert die Rakete an Masse, wobei die Schubkraft jedoch gleich bleibt. Der Esa-Astronaut erläutert, was das bedeutet: "die Beschleunigung nimmt so mit jeder Sekunde zu", sagt er, "bis wir schließlich mit vierfacher Schwerkraft in unsere Sitze gedrückt werden. Das ist dreimal so viel wie in einem Formel-1-Rennwagen".
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Aus dem Album des Astronauten: Gersts Blick auf die Welt Aus dem Album des Astronauten: Gersts Blick auf die Welt Aus dem Album des Astronauten: Gersts Blick auf die Welt Aus dem Album des Astronauten: Gersts Blick auf die Welt Aus dem Album des Astronauten Gersts Blick auf die Welt

Ins All zu kommen (es beginnt 100 Kilometer über der Erde), dauert nicht lange: Nach drei Minuten und zehn Sekunden sind die Raumfahrer da. Doch das ist nur ein Etappensieg. Die Sojus muss auf eine Geschwindigkeit von 28.000 Kilometern pro Stunde kommen, um eine stabile Erdumlaufbahn und später die ISS zu erreichen. Die enorme Beschleunigung mit dem ausnehmend starken Druck in die Sitze hält daher mehr als acht Minuten lang an.
"Ein sagenhafter Moment"

Dann ist auch diese Phase überstanden. Wenn die Sojus im Orbit ist, schaltet die letzte Raketenstufe ab, sie hört auf zu brennen und das Raumschiff fliegt einfach weiter. "Ein sagenhafter Moment", schwärmt Gerst. Es ist der Moment, in dem die Schwerelosigkeit einsetzt. "Die Beschleunigung bricht abrupt ab, es wird still, und wir werden – gefühlt – nach vorn in die Anschnallgurte katapultiert", berichtet der Astronaut. "Drei Sekunden später ein lauter Knall, unser Raumschiff sprengt sich von der Raketenstufe ab und schwebt dann frei im Weltraum. Und ich fühle mich für die nächsten Stunden wie eine Fledermaus, die von einer Höhlendecke herunterhängt."

Bis sie an der ISS angekommen sind, haben die Astronauten jetzt richtig Arbeit: Um die Umlaufbahn der Sojus-Kapsel an die der Raumstation anzupassen, müssen sie mehrfach die Triebwerke zünden und dabei alle Systeme im Blick behalten. Das Andocken an die Raumstation schließlich gilt als besonders risikoreich. Idealerweise läuft es vollautomatisch, doch die Crew muss stets bereit sein, die Kontrolle zu übernehmen.
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Apropos Risiko: Dass ein Raketen-Start gefährlich ist, dass es zig Möglichkeiten gibt, im All in Lebensgefahr zu geraten, ist jedem Raumfahrer bewusst. Jeder, der den Planeten verlässt, ist sich darüber im Klaren, dass er womöglich nie mehr zur Erde zurückkehrt. "Kein Astronaut hat jemals die Bilder vom 28. Januar 1986 vergessen, die die letzten Minuten im Leben der Challenger-Crew zeigen, wie als Warnung eingebrannt in einen stahlblauen Morgenhimmel", sagt Gerst in "166 Tage im All". Sein Fazit: "Wir landen entweder mit unserer Kapsel irgendwo in der Steppe. Oder gar nicht. Wir haben damit unseren Frieden gemacht."

Übrigens: Wenn die Raumfahrer die Rakete bestiegen haben und auf den Start warten, hören sie Musik – ein jeder seine eigene Playlist. Bei Gerst gehörten "Rückenwind" von Thomas D., Tocotronics "Hi Freaks!" und "Über den Wolken" von Reinhard Mey dazu.

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Quelle: n-tv.de
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Unausgegorene Idee, keine Mittel - "Mars One"-Mission verschiebt sich um J

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Dez 2016 11:16

http://www.n-tv.de/wissen/Mars-One-Miss ... 15441.html
Unausgegorene Idee, keine Mittel - "Mars One"-Mission verschiebt sich um Jahre

Es ist der Traum einiger Menschen, zum Mars zu fliegen und dort zu leben. Mit dem niederländischen Projekt Mars One werden diese Träume beflügelt. Längst läuft eine Vorauswahl möglicher Kandidaten. Doch es gibt viele Probleme.

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Eine Mars-Mission ohne Rückflug, für die sich jeder bewerben kann - mit dieser äußerst umstrittenen Idee macht das niederländische Projekt Mars One seit einigen Jahren immer wieder von sich reden. Dabei bezweifeln viele Wissenschaftler, dass es der Initiative gelingen wird, dauerhaft eine bewohnbare Siedlung auf dem Mars zu errichten. Und tatsächlich hat Mars One seinen Zeitplan nun zum wiederholten Male geändert.
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Erster Schritt Richtung Mars: Nasa schießt Orion ins All Erster Schritt Richtung Mars: Nasa schießt Orion ins All Erster Schritt Richtung Mars: Nasa schießt Orion ins All Dann musste der Countdown zweimal wegen starken Windes abgebrochen werden ... Erster Schritt Richtung Mars Nasa schießt Orion ins All

Der Start der ersten bemannten Mission zum Roten Planeten verschiebt sich demnach um Jahre. Losgehen soll es nach derzeitigem Fahrplan im Jahr 2031, Ankunft wäre nach rund siebenmonatigem Flug 2032. Tests und Erkundungen ohne Menschen sind schon früher vorgesehen: ab 2022. Die Investitionen müssten in Fahrt gebracht werden, erklärte Mitbegründer Bas Lansdorp, ein Unternehmer und Ingenieur.

Wie das funktionieren soll? Neben der gemeinnützigen Stiftung, der Mars One Foundation, ist kürzlich eine britische Aktiengesellschaft ins Leben gerufen worden. Sie heißt Mars One Ventures und hat Anfang Dezember knapp 250.000 Aktien ausgegeben. Die Gesellschaft soll so das nötige Kapital für die nächsten Schritte einbringen - zunächst einmal ist die Rede von bis zu zehn Millionen Euro. Es geht darum, das gesamte Projekt zu vermarkten: Die Gesellschaft hält unter anderem die Rechte für Merchandising, Übertragung, Spiele und Apps.
Auslese aus 100 Anwärtern

Die Stiftung hingegen ist zuständig für Auswahl und Training der künftigen Astronauten. 2017 will Mars One mit der Auslese weitermachen, auch das ist später als ursprünglich vorgesehen. Aus derzeit noch 100 Anwärtern sollen mehrere je vierköpfige Gruppen ausgewählt und für jahrelanges Missionstraining eingestellt werden.

Das ist auch nötig, denn schon seit diesem Sommer zeichnet sich Kandidatenschwund bei Mars One ab. Die Stiftung teilte mit, Anwärter seien aus persönlichen Gründen ausgeschieden und andere Bewerber nachgerückt. Ein italienischer Top-100-Kandidat zum Beispiel überlegte es sich anders, weil er sich verliebte und auf der Erde bleiben will, wie er der Zeitung "Il messagero" sagte. Insofern dürfte es angesichts des geplanten Starts 2031 eine Herausforderung sein, die Laien-Bewerber überhaupt bei der Stange zu halten. Welches Team als erstes zum Mars aufbricht, soll sich im Jahr des Starts entscheiden.
Probleme über Probleme

Finanzen und Kandidaten sorgten damit bereits rund 15 Jahre vor dem derzeit vorgesehenen Start für Probleme. Um Fragen der Technik - nicht ganz irrelevant bei dem Thema - geht es noch gar nicht im Detail. Raumfahrtexperten betonen seit Bekanntwerden der Pläne, dass die bislang bekannten Ideen unausgegoren klängen.
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Ohnehin steht die Frage im Raum, wie das Geld für die geplanten Missionen zusammenkommen soll. Allein der Marsflug der ersten vier Menschen soll sechs Milliarden Dollar kosten. Und mehrfach bezeichneten Experten die von Mars One veranschlagten Kosten als um ein Vielfaches zu niedrig. Auf der Projektwebseite wird argumentiert, dass die Kosten niedriger lägen, da kein Rückflug vorgesehen sei. Die Menschen dort oben sich selbst zu überlassen, ist für viele aber auch ein ethisches Problem. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt zum Beispiel will sich daher grundsätzlich nicht äußern.

Der Faszination Mars gingen Forscher zuletzt anderweitig nach: Ein kleines Team lebte 365 Tage in einem Kuppelbau auf Hawaii und simulierte dort ein Leben wie auf dem Mars. In diesem Jahr ging das von der US-Raumfahrtbehörde Nasa geförderte Projekt zu Ende. Die deutsche Teilnehmerin Christiane Heinicke, Geophysikerin, sagte dem Bayerischen Rundfunk danach, sie würde bei Gelegenheit auch zum echten Mars reisen. Aber nur, "wenn die Technik ausgereift ist, die richtigen Menschen dabei sind und es einen Rückflug zur Erde gibt".
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Quelle: n-tv.de , Gisela Gross, dpa
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US-Studie zu Germanwings-Absturz - Viele Piloten kämpfen mit Depressionen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Dez 2016 11:42

http://www.n-tv.de/wissen/Viele-Piloten ... 36411.html
US-Studie zu Germanwings-Absturz - Viele Piloten kämpfen mit Depressionen

Im März 2015 ließ ein Copilot eine Germanwings-Maschine in den Alpen zerschellen. Er litt an Depressionen. Eine Harvard-Studie zeigt nun: Es gibt viele Piloten, die Symptome einer Depression erkennen lassen. Auf Hilfe verzichten sie.

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Das Feld zu erforschen, ist schwierig: Wer als Pilot zugibt, mit Depressionen zu kämpfen, riskiert seinen Job. Eine Studie zu diesem Thema sollte den Teilnehmern daher Anonymität zusichern können, entschieden Forscher der US-amerikanischen Elite-Universität Harvard und entwickelten eine entsprechende Online-Umfrage, mit der sie gezielt Piloten - männliche und weibliche - ansprachen.
Rat und Nothilfe

Bei Suizidgefahr: Notruf 112
Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (Tel.: 0800/111-0-111) oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333; wochentags von 14 bis 20 Uhr)
Auf den Seiten der Deutschen Depressionshilfe sind Listen mit regionalen Krisendiensten und mit Kliniken zu finden. Zudem gibt es viele Tipps für Betroffene und Angehörige.
In der deutschen Depressionsliga engagieren sich Betroffene und Angehörige, um die Situation und die Versorgung Depressiver zu verbessern. Sie bieten Depressiven ein E-Mail-Beratung als Orientierungshilfe an.
Eine Übersicht über Selbsthilfegruppen zur Depression bieten die örtlichen Kontaktstellen (KISS).

Rund 3500 Piloten aus mehr als 50 Ländern, zur Hälfte aus den USA, nahmen zwischen April und Dezember 2015 an der Studie teil. Allerdings beantworteten nur 1848 von ihnen auch die Fragen zur aktuellen psychischen Verfassung. Das Ergebnis: 233 von diesen, also 12,6 Prozent, zeigten deutliche depressive Symptome; 75 von ihnen, also 4,1 Prozent, gaben an, in den zwei Wochen vor ihrer Studienteilnahme Selbstmordgedanken gehegt zu haben. Anzeichen für eine Depression gab es besonders bei jenen, die hohe Schlafmitteldosen nahmen und jenen, die sexueller oder verbaler Belästigung ausgesetzt waren.
"Schleier der Verschwiegenheit"

Die Piloten wurden in der Studie unter anderem gefragt, wie oft sie antriebslos sind, wie oft sie deprimiert oder hoffnungslos sind, wie häufig sie Schlafstörungen haben, wie oft sie sich müde oder kraftlos fühlen, wie häufig sie Konzentrationsprobleme haben, wie oft sie daran denken, sich etwas anzutun und wie sehr diese Probleme sie in ihrer Arbeit oder in ihren Kontakten beeinträchtigen. Das sind Fragen, die gemäß eines Diagnose-Standards zur Erkennung von Depressionen gestellt werden.

"Wir haben herausgefunden, dass viele Piloten, die derzeit fliegen, mit depressiven Symptomen kämpfen, und es könnte sein, dass sie keine Hilfe suchen, weil sie Angst vor negativen Auswirkungen auf ihre Karriere haben", fasst der Hauptautor der Studie, Assistenzprofessor Joseph Allen, die Studienergebnisse zusammen. "Es gibt einen Schleier der Verschwiegenheit um psychische Probleme im Cockpit."
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Die Aussagekraft der Studie, ist - das sagen die Harvard-Wissenschaftler selbst - begrenzt. So konnten zum Beispiel die Anzeichen für Depressionen, die sich aus der Online-Teilnahme ergaben, nicht durch ein persönliches medizinisches Gespräch bestätigt werden; die Anonymität sollte eben gewahrt bleiben. Die Forscher gehen aber davon aus, dass die gewonnenen Zahlen eher zu niedrig als zu hoch sind und auf jeden Fall ein relevanter Anteil der Piloten mit Depressionen zu kämpfen habe. Angesichts dessen empfehlen die Wissenschaftler den Fluggesellschaften, ihre Hilfsangebote für Betroffene deutlich zu verbessern. Sie veröffentlichten die Studie im Fachjournal "Environmental Health".

In der Gesamtbevölkerung leiden nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO weltweit rund 350 Millionen Menschen an Depressionen. In Deutschland sind es nach Angaben der Stiftung Deutsche Depressionshilfe rund fünf Prozent der Menschen zwischen 18 und 65, in den USA rund sieben Prozent.

Quelle: n-tv.de , asc/dpa
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Elon Musks Mars-Mission geht weiter - SpaceX will zurück ins All

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Jan 2017 00:07

http://www.n-tv.de/wirtschaft/SpaceX-wi ... 58786.html
Elon Musks Mars-Mission geht weiter - SpaceX will zurück ins All

Von Diana Dittmer

Auch das Fiasko vom September kann den Ausnahme-Unternehmer Musk nicht stoppen. Seine Weltraumfirma SpaceX drängt nach der Explosion einer Trägerrakete wieder an den Start. Für Musk steht mehr auf dem Spiel als Geld.

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Nach viermonatiger Zwangspause will es das private US-Raumfahrtunternehmen SpaceX wieder wagen und eine Rakete ins All schießen. Geben die US-Behörden grünes Licht, wird die nächste Falcon 9 bereits kommenden Sonntag abheben, schreibt die "Los Angeles Times". Für Unternehmenschef Elon Musk stehen mit dem Erolg oder Misserfolg von SpaceX nicht nur Milliarden von Dollar auf dem Spiel, sondern auch sein größter Traum: die Besiedlung des Mars.

Erst im September hatte die Mission des 45-Jährigen einen schweren Rückschlag erlitten. Bei einem verheerenden Unfall war eine Rakete, die einen Facebook-Satelliten an Bord hatte, explodiert. Mit dem Satelliten sollten abgelegene Gegenden Afrikas mit schnellen Internetzugängen versorgt werden. Es war nicht das erste Fiasko für das Unternehmen. Bereits 2015 hatte SpaceX eine Rakete, die Nachschub zur Internationalen Raumstation (ISS) bringen sollte, verloren. Trotzdem: Das Geschäft mit Raketen und Satelliten ist seit Jahren im Umbruch. Und maßgeblich verantwortlich dafür ist Elon Musk. Der Wettbewerb in der Weltraumsparte wird immer härter, die Preise für Trägerraketen sinken, und die Träume über die Eroberung des Weltalls immer hochfliegender.

Für den Visionär, der nicht nur SpaceX, sondern auch Unternehmen wie Paypal und Tesla Motors gründete, wurde die Zwangspause entsprechend nach dem Unfall auch zu einer harten Geduldsprobe. Ursprünglich wollte Musk den Flugbetrieb bereits im November schon wieder aufnehmen. Der Termin musste jedoch immer wieder verschoben werden. Musk bezeichnete die Untersuchung der Panne als das "härteste Puzzle" in der 14-jährigen Unternehmensgeschichte. Den Abschlussbericht zur Unfallursache konnte SpaceX am Ende erst am Montag - vier Monate später - vorlegen. SpaceX gehe sehr vorsichtig vor, zitiert die "Los Angeles Times" einen Analysten von der Teal Group. In der Regel presche das Unternehmen sehr viel schneller vor.

Zu den Hintergründen der Explosion kamen die Experten zu dem Ergebnis, dass sich einer von drei Heliumtanks vor der Explosion offenbar ausgewölbt hatte. Es sammelte sich flüssiger Stickstoff, der zu Reibung führte. Funken flogen, kurz danach kam es zur Explosion. Damit sich so etwas nicht wiederholt, wird künftig laut dem Bericht wärmeres Helium getankt. Langfristig sei ein anderes Design der Tanks geplant, das den angenehmen Nebeneffekt habe, dass die Raketen dadurch auch schneller betankt werden könnten, heißt es weiter.

Sollte die US-Flugaufsicht FAA mit der Erklärung zufrieden sein und die Startgenehmigung geben, sei dies ein Zeichen für die Plausibilität der Untersuchung, zitiert die "Los Angeles Times" John Logsdon, einen ehemaligen Professor für Weltraumpolitik an der George Washington Universität. Musk dürfte aufatmen. Wie das Blatt weiter schreibt, will SpaceX am Sonntag zehn Satelliten mit einer Falcon-9-Trägerrakete ins All transportieren, die für die mobile Kommunikation an Land, auf See und in der Luft vorgesehen sind. Auftraggeber ist Iridium Communications. Das Unternehmen für Satellitenkommunikation twitterte am Montag, es sei "zufrieden mit der Ankündigung von SpaceX und dem anvisierten Starttermin". Wichtig sei, dass es am Sonntag einen erfolgreichen Start absolviere, kommentiert der Weltraum-Experte Logsdon. Musk habe als großer Player im Raumfahrtgeschäft einen großen Ruf zu verlieren.
Wettlauf ins All

Nach eigenen Angaben hat Musks Unternehmen Bestellungen für mehr als 70 Raketenstarts für die US-Weltraumbehörde NASA und kommerzielle Kunden. Die Aufträge haben einen Gesamtwert von mehr als zehn Milliarden Dollar, heißt es. Aber die Konkurrenz schläft nicht. Die Europäer holen auf. Ein ehrgeiziges Projekt zum Beispiel ist OneWeb, an dem der europäische Luft- und Raumfahrtriese Airbus beteiligt ist. OneWeb will demnächst Weltraum-Hightech in Serie produzieren und genauso wie SpaceX mit einer Flotte von Kleinsatelliten schnelles Internet in die hinterletzten Regionen der Erde bringen.

Aber gleichzeitig passiert noch etwas anderes. Die Konkurrenten beflügeln mit ihren immer niedrigeren Preisen für Trägerraketen Visionen von der Besiedlung des Weltraums. Die Kolonisierung des Mars' ist Musks' größter Traum. Irgendwann werde die Erde möglicherweise nicht mehr bewohnbar sein, dann sollten die Menschen über Alternativen verfügen, sagte der SpaceX-Chef auf dem Internationalen Astronauten-Kongress im September im mexikanischen Guadalajara. "Die Menschheit sollte eine multiplanetare Spezies werden."

Zunächst müssten die Kosten für eine Reise zum Mars gesenkt werden, die derzeit noch bei rund zehn Milliarden US-Dollar pro Passagier liegen würden, sagte der Multimilliardär weiter. Dazu will SpaceX sehr große Raumschiffe bauen, die mindestens 100 Menschen und sehr viel Material transportieren können. Zudem sollen die Raumschiffe wiederverwendbar sein und im Orbit beladen und betankt werden können.
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Musks ambitionierte Pläne sehen vor, die Kosten auf rund 140.000 Dollar pro Person zu drücken. Die ersten Menschen sollen 2025 zum roten Planeten reisen. Rund eine Million Menschen könnten in der absehbaren Zukunft auf dem Mars leben. Der Planet biete sich zur Kolonisierung an, weil es dort Sonnenlicht und eine Atmosphäre gebe, sagte Musk. Die Länge eines Tages sei dort vergleichbar mit der Erde und es sei möglich, Pflanzen zu züchten. "Das wird ein großartiges Abenteuer", freute sich der Milliardär, der die Welt verbessern will. "Das Leben ist mehr, als nur jeden Tag Probleme zu lösen. Man sollte jeden Tag aufwachen und inspiriert sein, Neues zu wagen."

Medien bezeichneten Musk bereits als Leonardo da Vinci der Tech-Branche und echten Iron-Man. Und Peter Thiel, milliardenschwerer Tech-Investor und Musks Freund, versprach einmal, er würde Musk immer Geld für SpaceX geben. Wenn einer diesen Traum vom Leben auf dem Mars verwirklichen könne, sei er es.

Zunächst einmal geht es aber nur um einen sauberen Start am Sonntag - und danach viele weitere Testflüge. Nach dem unbemannten Transport von Satelliten, arbeitet SpaceX an einer Crew-Kapsel, um Astronauten zur Raumstation ISS zu shuttlen. Der erste unbemannte Testflug ist für November geplant. Mai 2018 sollen erstmals Menschen mitfliegen. Bis die ersten Menschen ihre Fußabdrücke auf dem Mars hinterlassen, muss SpaceX noch viele Hindernisse überwinden. Ein Flug nach dem anderen.

Quelle: n-tv.de
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"Apollo"-Astronaut Eugene Cernan - Letzter Mann auf dem Mond ist tot

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Jan 2017 09:54

http://www.n-tv.de/wissen/Letzter-Mann- ... 67291.html
"Apollo"-Astronaut Eugene Cernan - Letzter Mann auf dem Mond ist tot

Der US-Astronaut Gene Cernan war im Dezember 1972 Kommandeur der Raumfähre "Apollo 17". Als er aus dem Modul "Challenger" kam, war er der elfte Mensch, der den Mond betrat - und der letzte, der ihn verließ. Nun stirbt er mit 82 Jahren.

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Der US-Astronaut Eugene (kurz Gene) Cernan, der als bislang letzter Mensch den Mond betrat, ist tot. Wie die US-Weltraumbehörde Nasa per Twitter mitteilte, starb Cernan am Montag im Alter von 82 Jahren. Cernan war Kommandant der Raumfähre "Apollo 17" im Dezember 1972. Es war sein dritter Flug ins Weltall und die bislang letzte bemannte Mission zum Mond.
Video
Letzter Mensch auf dem Mond: US-Astronaut Eugene Cernan ist tot
17.01.17 – 00:52 min
Letzter Mensch auf dem Mond US-Astronaut Eugene Cernan ist tot

Als er das Modul "Challenger" verließ, war er der elfte Mensch, der den Mond betrat. Der Pilot des Moduls, Jack Schmitt, war der zwölfte. Da Cernan aber als Kommandeur zuletzt an Bord zurückkehrte, ist er bis heute der letzte, der auf dem Mond war. "Wer hinterließ als bislang letzter Mensch seinen Fußabdruck auf dem Mond?", lautete vor einigen Jahren sogar die alles entscheidende Frage in der "Wer wird Millionär"-Show von Günther Jauch.

Nach Angaben der Familie starb Cernan an den Folgen langwieriger gesundheitlicher Probleme. In der Traueranzeige hieß es, Cernan habe bis ins hohe Alter mit großem Interesse die Erkundung des Alls verfolgt und die "Führer unserer Nation und die jungen Menschen ermutigt", es nicht zuzulassen, dass er der letzte Mensch war, "der den Mond betrat".
"Auf zu den Sternen, Gene"
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Das Kennedy Space Center schrieb zum Tode Cernans beim Kurzmitteilungsdienst Twitter: "Ad Astra, Gene" ("auf zu den Sternen"). Der EX-Astronaut Scott Kelly twitterte, er sei betrauere den "Tod des Pioniers, Marinepiloten, Astronauten und Freundes".

Cernan wurde 1934 in Chicago geboren. Als einer von 14 Astronauten wurde er 1963 für die Nasa ausgewählt, er nahm an mehreren Gemini- und Apollo-Missionen teil. Insgesamt verbrachte Cernan 566 Stunden und 15 Minuten im All, davon 73 Stunden auf dem Mond. 1976 verließ Cernan die Nasa und die Marine, später war er unter anderem als TV-Kommentator für Raummissionen tätig. Erst im Dezember war Raumfahrtpionier John Glenn im Alter von 95 Jahren gestorben. Glenn war 1962 der erste US-Astronaut im All, der die Erde umrundete.
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Quelle: n-tv.de , abe/AFP
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Will Trump die Rückkehr zum Mond ? - Nasa bangt um ihre Mars-Mission

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Jan 2017 10:38

http://www.n-tv.de/wissen/Nasa-bangt-um ... 87727.html
Will Trump die Rückkehr zum Mond ? - Nasa bangt um ihre Mars-Mission

Viel mehr als "Ich liebe die Nasa" hat Donald Trump bisher nicht über die US-Raumfahrtbehörde gesagt. Mehr als 17.000 Beschäftigte sorgen sich um ihre Zukunft. Mars- und Klimaforschung könnten mit dem neuen Präsidenten bald der Vergangenheit angehören.

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Mars oder Mond? Zunächst einmal müssten die Schlaglöcher auf dem Boden zu Hause in den USA repariert werden, antwortete Donald Trump während des Wahlkampfs auf die Frage eines kleinen Jungen. Früher sei die US-Raumfahrtbehörde Nasa großartig gewesen. "Jetzt haben wir größere Probleme." Ansonsten erwähnte der designierte US-Präsident das Thema im Wahlkampf äußerst selten. Allerdings sagte er noch dieses: "Ich liebe die Nasa. Ich liebe das, wofür sie steht."

Wie so manche Aussagen von Trump stifteten auch die zur Raumfahrt Verwirrung, vor allem im Hauptquartier der Nasa in Washington. Was will Trump - und vor allem, was will er nicht? Konkrete Aussagen oder Ankündigungen gibt es von ihm dazu bislang keine. Trump und sein Team müssten "erstmal herausfinden, wie man eine Regierung führt", sagte der Raumfahrtexperte Keith Cowing dem "Houston Chronicle". "Ich glaube nicht, dass es für die Nasa schon einen großen Plan gibt. Das ist das Letzte, woran sie gerade denken."

So bleibt den mehr als 17.000 Mitarbeitern der Nasa erstmal nichts anderes übrig, als abzuwarten und Gerüchte und Andeutungen zu interpretieren. Trumps angekündigte Steuerkürzungen wären jedenfalls kein gutes Omen für die extrem teuren und langfristigen Nasa-Missionen.

Die erste Frage vieler Beobachter aber ist meist: Wohin geht es? "Journey to Mars" (Deutsch etwa: Auf dem Weg zum Mars) ist seit einigen Jahren der viel zitierte Werbespruch der Nasa und Präsident Obama unterstützte das teure Vorhaben weitgehend. Mit Robotern und Sonden ist die Nasa bereits auf dem roten Planeten. Menschen sollen den Himmelskörper den derzeitigen Planungen zufolge Anfang der 2030er-Jahre umrunden.
Mond ist "netter Ort für einen Besuch"
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250709 Treuer Trabant: Der Mond, unser natürlicher Satellit Treuer Trabant: Der Mond, unser natürlicher Satellit Treuer Trabant: Der Mond, unser natürlicher Satellit Treuer Trabant Der Mond, unser natürlicher Satellit

Trump aber könnte eine - von Obama abgelehnte, aber von vielen Republikanern unterstützte - Rückkehr zum Mond befürworten. Auf der Suche nach Ressourcen und möglicherweise sogar Siedlungsraum für Menschen. Nasa-Manager John Grunsfeld lehnte das allerdings kürzlich gegenüber der "New York Times" ab. "Der Mond ist ein netter Ort für einen Besuch, aber dort leben will man nicht. Zum Mars fliegen würde die Nasa wieder groß machen."

Startsystem und Transportkapsel für weite Flüge mit Menschen entwickelt die Nasa bereits. Das Space Launch System (SLS) und die Kapsel Orion sollen 2018 erstmals richtig getestet werden. Allerdings ist das Projekt extrem teuer und schon Obama hatte sich für die Abschaffung ausgesprochen. Ob die für 2020 geplante bemannte Asteroiden-Mission ARM starten kann, ist unklar. Das fast fertige Weltraumteleskop "James Webb", leistungsstarker Hubble-Nachfolger, dürfte auch wegen seiner schon Jahrzehnte laufenden Entwicklung bleiben.

Offen hat sich Trump vor allem gegenüber der Zusammenarbeit mit privaten Anbietern gezeigt. Das macht die Nasa bisher auch schon, unter anderem mit den Firmen SpaceX oder Orbital Sciences. Schon in diesem Jahr sollen auch wieder private US-Anbieter Astronauten zur Internationalen Raumstation ISS bringen und damit die Abhängigkeit von Russland, die Trump Obama einst per Twitter vorwarf, beenden. An die ISS sind die USA noch bis 2024 gebunden.
Nasa soll sich auf Weltall konzentrieren

Sorgen machen sich derzeit aber vor allem die Klimawissenschaftler der Nasa. Die Raumfahrtbehörde betreibt ein riesiges Netz von Satelliten und Messstationen und kann so Daten zu allen möglichen Wetter- und Klimaphänomenen sammeln und veröffentlichen. Für unzählige Wissenschaftler auf der ganzen Welt bilden diese Daten die Grundlage ihrer Forschung. Zudem werden sie unter anderem für Schifffahrt, Landwirtschaft, Wettervorhersagen und Katastrophenwarnungen genutzt.
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Doch die beiden Trump-Berater Robert Walker und Peter Navarro zeigten sich in einem Gastbeitrag im vergangenen Jahr äußerst skeptisch: Die Nasa konzentriere sich zu sehr auf "politisch korrekte Beobachtung der Umwelt". Sie solle sich "auf Aktivitäten im tiefen Weltall fokussieren, nicht auf erdfokussierte Arbeit, die besser von anderen Behörden ausgeführt werden kann". Zum Beispiel die Klima- und Umweltbehörde NOAA. Wie sich diese Umschichtung des Aufgabenbereichs in der zukünftigen Budgetvergabe auswirken wird ist ebenfalls unklar.

Auch personell muss Trump bei der Nasa einige Entscheidungen fällen. Chef Charles Bolden, erster Afro-Amerikaner auf dem Posten, hatte seinen Rückzug schon vor der Wahl angekündigt. Der Republikaner Jim Bridenstine aus Oklahoma wird Gerüchten zufolge als Nachfolger gehandelt. Das von Trump ernannte mehrköpfige Übergangsteam trage aber vor allem die Handschrift von Boldens Vorgänger Michael Griffin, sagen Experten.

Bolden hatte seine Mitarbeiter nach der Wahl per Rundbrief erstmal zu beruhigen versucht. Demokraten und Republikaner ständen hinter der Arbeit der Nasa. Aber, so hatte er schon zuvor gesagt, "jeder, der behauptet, dass irgendwas sicher eine Amtsübergabe überlebt, ist verrückt".
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Mit fast 900 Kilogramm und 3 mal 2,8 Metern ist er der größte mobile Forschungsroboter, der bislang auf den roten Planeten geschickt wurde. Wie aus einem US-Nationalpark, schwärmte Ashwin Vasavada vom Jet Propulsion Laboratory der US-Weltraumbehörde im kalifornischen Pasadena. Vor rund vier Jahren landet der Rover "Curiosity" auf dem Mars. Faszinierende Felsen im All Die spektakulären Fotos des Marsrovers

Quelle: n-tv.de , Christina Horsten, dpa
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Neuer Astronaut bei der ESA - Alexander Gerst bekommt deutschen Kollegen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Jan 2017 11:22

http://www.n-tv.de/wissen/Alexander-Ger ... 95117.html
Neuer Astronaut bei der ESA - Alexander Gerst bekommt deutschen Kollegen

Elf Deutsche sind bisher in den Weltraum geflogen. Nun bekommt ein weiterer die Chance, in diesen exklusiven Kreis aufgenommen zu werden. Bei der nächsten ESA-Mission ist er allerdings noch nicht vorgesehen.

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Interview mit Alexander Gerst: "Auf der ISS ist man Erdenbürger"
18.05.16 – 03:10 min
Interview mit Alexander Gerst "Auf der ISS ist man Erdenbürger"

Nach Alexander Gerst wird ein weiterer Deutscher zum Kreis der ESA-Astronauten stoßen. Der Saarländer Matthias Maurer, Jahrgang 1970, soll nach derzeitiger Planung am 16. Februar offiziell in das Team eintreten, wie ein Sprecher der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) in Köln bestätigte. Bislang waren elf Deutsche auf Missionen im Weltraum, zuletzt "Astro-Alex" Gerst im Jahr 2014.

Der Eintritt ins Team bedeute nicht automatisch, dass Maurer bald ins All fliegt - eine konkrete Mission für ihn gebe es noch nicht, hieß es von der ESA weiter. Zudem müsse er vorher noch ein entsprechendes Training absolvieren.

Der Platz im ESA-Team ist hochbegehrt. Bei der Bewerbungsrunde der ESA im Jahr 2009 hatten sich rund 8500 Kandidaten mit den notwendigen Voraussetzungen beworben - in der Regel Ingenieure und erfahrene Test- oder Verkehrspiloten mit guter körperlicher Fitness.
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Maurer ist nach Angaben der ESA Werkstoffwissenschaftler und kam 2010 zur Raumfahrtagentur. Zur Vorbereitung auf den Astronauten-Job soll er zuletzt bereits einige notwendige Erfahrungen dafür gesammelt haben. Sein Kollege Alexander Gerst war 2014 ein halbes Jahr als Bordingenieur auf der Internationalen Raumstation ISS im Einsatz - und wurde als "Astro-Alex" äußerst populär. Sein nächster Flug ins All steht bereits fest. 2018 soll er abermals in der ISS um die Erde kreisen, dann als ISS-Kommandant - er wäre der erste Deutsche in dieser Funktion.

Quelle: n-tv.de , mbo/dpa
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Drei Jahre nach dem "Jadehasen" - China bereitet Start zum Mond vor

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Jan 2017 11:19

http://www.n-tv.de/wissen/China-bereite ... 18402.html
Montag, 23. Januar 2017
Drei Jahre nach dem "Jadehasen" - China bereitet Start zum Mond vor

Der Mond bekommt Besuch aus Asien: Die chinesische Raumfahrtbehörde will in wenigen Monaten eine neue Mission auf die Reise schicken. "Chang'e-5" soll ein Landefahrzeug auf der Mondoberfläche absetzen - und Proben zurück nach Peking bringen.

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Chinas Raumfahrtbehörde hat sich auf einen Starttermin für die nächste chinesische Mond-Mission festgelegt. Ende November soll eine Mond-Sonde auf den Erdtrabanten geschickt werden, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.

Die Mission der Raumsonde "Chang'e-5" sieht vor, ein Landefahrzeug auf dem Mond abzusetzen, Proben zu sammeln und diese erstmals in der Geschichte der chinesischen Raumfahrt auch zurück auf die Erde zu bringen. China verfolgt seit Jahren ein ehrgeiziges Raumfahrtprogramm, in dem Flüge zum Erdtrabanten eine zentrale Rolle spielen.

Erstmals hatte China vor drei Jahren mit der Raumsonde "Chang'e-3" einen Rover auf die Mondoberfläche gebracht. Bei der Mission gab es jedoch mechanische Probleme, die dazu führten, dass der Kontakt zum "Jadehasen" zwischenzeitlich abriss. Das Gefährt war zweieinhalb Jahre im Einsatz und schickte hunderte Fotos zur Erde.
Chinesen auf der "dunklen Seite"
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Die Flüge zum Mond sind Teil umfangreicher Bemühungen, in der Raumfahrt zu anderen führenden Staaten aufzuschließen. Die Volksrepublik hegt im Weltraum ambitionierte Pläne: Eine weitere Mond-Mission, bei der die Chinesen erstmals auch auf der "dunklen Seite" des Erdtrabanten landen wollen, ist für das Jahr 2018 geplant.

Eine Marsmission soll 2020 ein Landefahrzeug samt Rover auf dem roten Planeten absetzen. Zwei Jahre später soll die erste Raumstation Chinas fertiggestellt sein. Wenn die internationale Raumstation (ISS) wie geplant kurze Zeit später ihren Dienst einstellt, wäre China dann die einzige Nation mit einem permanenten Außenposten im All.
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250709 Treuer Trabant: Der Mond, unser natürlicher Satellit Treuer Trabant: Der Mond, unser natürlicher Satellit Treuer Trabant Der Mond, unser natürlicher Satellit

Quelle: n-tv.de , mmo/dpa
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Alcubierre-Antrieb macht es möglich - Wie man schneller als Licht reisen k

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Jan 2017 10:27

http://www.n-tv.de/wissen/Wie-man-schne ... 79362.html
Alcubierre-Antrieb macht es möglich - Wie man schneller als Licht reisen könnte

Von Kai Stoppel

Es ist eine eiserne Regel der Physik: Nichts ist schneller als Licht. Doch ein Wissenschaftler hat ein Schlupfloch gefunden, welches superschnelle Reisen durchs All ermöglichen könnte. Allerdings gibt es noch einige Hürden zu überwinden.

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Egal ob Warp- oder Hyper-Antrieb: Ohne Technologien, die Raumschiffe schneller als Licht durchs All fliegen lassen, wäre populäre Science-Fiction wie Star Trek und Star Wars undenkbar. Gemäß Albert Einsteins Relativitätstheorie ist es Raumschiffen jedoch unmöglich, die Lichtgeschwindigkeit zu durchbrechen. Ist das Bereisen ferner Sterne in annehmbaren Zeiträumen deshalb für die Menschheit vom Tisch? Vielleicht nicht. Denn es gibt einen Wissenschaftler, der einen Ausweg gefunden hat.
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Ionen, Laser, Antimaterie: Das sind die schnellsten Raumschiffantriebe Ionen, Laser, Antimaterie: Das sind die schnellsten Raumschiffantriebe Ionen, Laser, Antimaterie: Das sind die schnellsten Raumschiffantriebe Ionen, Laser, Antimaterie: Das sind die schnellsten Raumschiffantriebe Ionen, Laser, Antimaterie Das sind die schnellsten Raumschiffantriebe

Der mexikanischen Physiker Miguel Alcubierre hat sich eine Antriebsmethode überlegt, welche unter Berücksichtigung der Naturgesetze das Reisen schneller als Licht möglich macht. Der nach ihm benannte "Alcubierre-Antrieb" hat nach der ersten Veröffentlichung des Konzepts 1994 das Interesse vieler weiterer Forscher und sogar der US-Raumfahrtbehörde Nasa auf sich gezogen. Alcubierres Ansatz: Die Relativitätstheorie verbietet zwar Materie, sich schneller als Licht durch den Raum zu bewegen. Einem Stück Raum selbst ist dies hingegen durchaus gestattet.

Das passiert bereits jeden Tag. So bewegen sich weit entfernte Galaxien schneller als das Licht von unserer eigenen Galaxie weg. Und zwar deshalb, weil sich der Raum dazwischen unglaublich schnell ausdehnt. Man kann es mit einem Rollband auf dem Flughafen vergleichen: Eine Person steht auf dem Rollband, die andere daneben. Beide entfernen sich mit einer gewissen Geschwindigkeit voneinander - obwohl sie sich selbst nicht bewegen. Im Universum ist das Rollband der sich ausdehnende Raum. Die Galaxien sind die Personen.
Wie Warp-Antrieb aus Star Trek
So soll die Warpblase aufgebaut sein: Im Inneren befindet sich das Raumschiff, der Raum davor und dahinter ist stark gekrümmt.
So soll die Warpblase aufgebaut sein: Im Inneren befindet sich das Raumschiff, der Raum davor und dahinter ist stark gekrümmt.
(Foto: Von AllenMcC. - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, commons.wikimedia.org)

Nun hat sich Alcubierre das so überlegt: Man müsste eine Art Raum-Blase um ein Raumschiff herum erzeugen. Vor dieser Blase, also in Flugrichtung, wird der Raum dann so verkrümmt (im Englischen sagt man dazu "warping"), dass er sich zusammenzieht. Hinter der Raum-Blase, die auch Warpblase genannt wird, dehnt sich der Raum stark aus. So zieht und schiebt der Raum selbst die Blase durchs All. Das Raumschiff im Inneren rührt sich nicht vom Fleck, reist aber mit der Warpblase mit. Und das sogar schneller als Licht. Wenn der Raum vor der Blase wieder "entkrümmt" wird, taucht das Raumschiff an einem anderen Ort im Universum wieder auf. Der Alcubierre-Antrieb entspricht damit in etwa dem Warp-Antrieb aus Star Trek.

Das Faszinierende daran: Es ist theoretisch machbar. Jedoch gibt es noch einige erhebliche Probleme bei der Umsetzung. Um die Warpblase zu erzeugen, benötigt man negative Energie. Ob diese überhaupt existiert, ist bis heute nicht bekannt, aber es gibt durchaus Hinweise darauf - bisher allerdings nur im Quantenbereich im Zusammenhang mit dem Casimir-Effekt. Für den Alcubierre-Antrieb würden sehr viel größere Mengen benötigt, als die bisher (möglicherweise) beobachteten.

Die Oberfläche der Warpblase müsste senkrecht zur Flugrichtung ringförmig um das Raumschiff mit negativer Energie ausgekleidet werden. Die negative Energie würde den Raum vor dem Raumschiff stauchen und den dahinter liegenden ausdehnen. Für Alcubierres Konzept wäre allerdings eine gewaltige Menge an negativer Energie vonnöten: Um ein kleines Raumschiff einmal durch die Milchstraße zu transportieren, wäre es ein Vielfaches von dem, was im gesamten beobachtbaren Universum an Energie (in Form von Materie) vorhanden ist. Allerdings haben sich andere Wissenschaftler dieses Problems angenommen und den Energiebedarf deutlich heruntergerechnet: So kommt der US-Forscher Harold G. White etwa nur noch auf einige hundert Kilogramm negativer Energie in Form von negativer Materie.
Unglaubliche Hitze im Inneren der Blase?
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Auch andere Probleme tun sich auf: Die Crew des Raumschiffs würde während des Fluges nicht beobachten können, wohin die Reise geht. Denn die Warpblase ist für Strahlung wie sichtbares Licht eine undurchdringliche Barriere. Auch könnten die Raumfahrer nicht mit der Außenwelt kommunizieren oder das Schiff in irgendeiner Form lenken.

Andere Forscher haben zudem davor gewarnt, dass bei Reisen schneller als das Licht sich das Innere der Blase durch sogenannte Hawking-Strahlung so stark aufheizen könnte, dass alles in ihr zerstört und letztendlich die Blase selbst instabil würde. Eine weitere Studie wies auf die Gefahr hin, dass beim Abbremsen die Blase eine gigantische Schockwelle in Flugrichtung aussenden würde, die alles in ihrem Weg zerstören würde - einschließlich des Reiseziels.

Noch ist unklar, ob diese Probleme wirklich real sind und wenn ja, ob sie jemals bewältigt werden können. Der Astronom und Wissenschafts-Blogger Florian Freistetter fasst es in seinem Buch "Asteroid Now" so zusammen: "Das Beste, was man über den Warp-Antrieb sagen kann, ist: Wir haben noch nicht zweifelsfrei nachgewiesen, dass es physikalisch unmöglich ist, ihn zu konstruieren."

Quelle: n-tv.de
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Feuer in der Nasa-Raumkapsel - "Apollo" begann mit der Katastrophe

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Jan 2017 07:43

http://www.n-tv.de/wissen/Apollo-begann ... 45757.html
Freitag, 27. Januar 2017
Feuer in der Nasa-Raumkapsel - "Apollo" begann mit der Katastrophe

Voller Optimismus will die Nasa vor 50 Jahren ihr Mondprogramm "Apollo" starten, doch schon ein Test endet tragisch: Als die Raumkapsel Feuer fängt, gibt es für die drei Astronauten keinen Notfallplan. Sie haben keine Chance.

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Es sollte der erste große Schritt auf dem Weg zur Mondlandung werden, doch es wurde erstmal das Ende: Rund einen Monat vor dem geplanten Start der "Apollo 1" erstickten am 27. Januar 1967 bei einem Test drei Astronauten in der engen Raumkapsel. Was der umjubelte Start in das "Apollo"-Mondprogramm werden sollte, wurde für die US-Raumfahrtbehörde Nasa zu ersten großen Tragödie.
Bilderserie
27. Januar 1967: Es geht noch gar nicht richtig los, der Start der Apollo 1 wird nur simuliert. Doch dabei ... ... bricht in der Kommandokapsel ein Feuer aus. Die drei Astronauten Virgil Grissom, Edward White und Roger Chaffee kommen ums Leben. 24. April 1967: Auch die erste bemannte Sojus-Mission endet tragisch. Der Start gelingt, doch schon kurz nach Erreichen der Umlaufbahn gibt es die ersten Probleme. Kommandant Wladimir Komarow muss vorzeitig den Rückweg antreten. Als er nach dem Wiedereintritt in die Atmosphäre in etwa sieben Kilometern Höhe den Hauptfallschirm öffnen will, versagt dieser. Die Landekapsel schlägt mit 145 km/h auf der Erde auf. Das kostet Komarow das Leben. Wenn die Technik versagt Katastrophen der Raumfahrt

Zum ersten Mal in der Geschichte der US-Raumfahrt waren Astronauten bei der Arbeit zu Tode gekommen. Virgil Grissom, Edward White und Roger Chaffee hätten ihr Leben für das Land gegeben, sagte der damalige US-Präsident Lyndon Johnson. "Tragödie an Cape Canaveral" titelte die "New York Times" am Tag danach. "Drei Apollo-Astronauten sterben im Feuer." Die Katastrophe warf die US-Raumfahrt und das "Apollo"-Programm weit zurück, sorgte Experten zufolge aber langfristig für eine stärkere Konzentration auf die Sicherheitsvorkehrungen für Astronauten.
"Gedanken an den Tod verbannen"

Der Test am 27. Januar 1967 auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida sollte den für den 21. Februar 1967 geplanten ersten Start der "Apollo"-Raumkapsel auf der Spitze der etwa 68 Meter hohen "Saturn"-Rakete simulieren. Doch um 18:31:03 Uhr Ortszeit berichtete Chaffee erstmals von einem Feuer in der Kapsel. Neun Sekunden später begann die Kabinentemperatur rasch zu steigen, dann fiel die Sauerstoffversorgung der Raumanzüge der drei Astronauten aus. "Erstickung durch Rauchinhalation" wurde als Todesursache festgestellt. Chaffee, Grissom und White hatten keine Chance.
Das Innere der Kapsel nach dem Feuer.
Das Innere der Kapsel nach dem Feuer.
(Foto: NASA/Wikipedia/gemeinfrei)

Den Gedanken an den Tod müsse man aus dem Gehirn verbannen, hatte Grissom noch kurz zuvor gesagt. "Es gibt immer die Möglichkeit eines katastrophalen Fehlers, natürlich, das kann auf jedem Flug passieren, auf dem letzten oder dem ersten."

Ein Brand, ausgelöst durch ein Versagen des elektrischen Systems, war die Unfallursache, wie später umfangreiche Untersuchungen zeigten. Dahinter steckte aber deutlich mehr: mangelhafte Qualitätskontrollen, technische Unzulänglichkeiten der "Apollo"-Kabine wie zu geringer Schutz gegen Feuer und zu umständliche Ausstiegsprozeduren, falsche Einschätzung der Gefährlichkeit des Versuches und fehlende Notfallpläne.
"Von jetzt an: hart und kompetent"

Vieles davon war wohl dem Zeit- und Erfolgsdruck geschuldet, den sich die Nasa angesichts des Raumfahrt-Wettrennens mit der Sowjetunion selbst auferlegt hatte. Zwanzig Monate lang flogen danach keine bemannten "Apollo"-Fähren ins All. Stattdessen war Fehleranalyse angesagt. "Von jetzt an wird die Flugüberwachung für zwei Eigenschaften bekannt sein: Hart und kompetent", sagte Nasa-Manager Gene Kranz damals. "Hart bedeutet, dass wir für immer für das verantwortlich sind, was wir machen und was wir nicht machen. Wir werden unsere Verantwortung nie wieder kompromittieren. Kompetent bedeutet, dass wir nichts mehr als gegeben hinnehmen werden. Die Missionsüberwachung wird perfekt sein."
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Im Oktober 1968 erfüllte "Apollo 7" schließlich die für "Apollo 1" geplante Mission, blieb zehn Tage im All, umrundete die Erde mehr als 160 mal und führte zahlreiche Tests durch. "Apollo 8" umkreiste im Dezember 1968 erstmals den Trabanten und im Juli 1969 betrat mit der "Apollo 11"-Mission dann endlich ein Mensch den Mond.

Das Ziel des "Apollo"-Programms war erreicht, doch die "Apollo 1"-Katastrophe sollte nicht die letzte der US-Raumfahrt bleiben: Fast genau 19 Jahre später explodierte die mit sieben Menschen besetzte Raumfähre "Challenger" kurz nach dem Start. 2003 verunglückte die "Columbia" mit ebenfalls sieben Menschen an Bord. Für beide Tragödien gibt es Gedenkstätten auf dem Arlington-Friedhof in Washington. Mehrere Kongressabgeordnete sind sich einig: Auch die Toten der "Apollo 1"-Tragödie sollen dort ein Denkmal bekommen.
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Ein kleiner Schritt wird zum großen Sprung: Der Mensch erreicht den Mond Ein kleiner Schritt wird zum großen Sprung: Der Mensch erreicht den Mond Ein kleiner Schritt wird zum großen Sprung: Der Mensch erreicht den Mond Ein kleiner Schritt wird zum großen Sprung Der Mensch erreicht den Mond

Quelle: n-tv.de , Christina Horsten, dpa
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Deutschlands erster Raumfahrer - Sigmund Jähn feiert 80. Geburtstag

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Feb 2017 11:39

http://www.n-tv.de/wissen/Sigmund-Jaehn ... 98178.html
Montag, 13. Februar 2017
Deutschlands erster Raumfahrer - Sigmund Jähn feiert 80. Geburtstag

Fast 40 Jahre ist es her: Im August 1978 startet ein Mann aus dem kleinen Ort Morgenröthe-Rautenkranz ins All. 125 Mal umrundet er die Erde. Danach wird er zum Medienstar - und zum DDR-Volksheld.

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Vor fast 39 Jahren schrieb ein Mann aus dem kleinen vogtländischen Ort Morgenröthe-Rautenkranz Weltraumgeschichte: Als erster Deutscher flog Sigmund Jähn am 26. August 1978 ins All und umrundete an Bord einer sowjetischen Raumstation die Erde. Nach seiner Rückkehr wurde der Kosmonaut zum Medienstar und DDR-Volkshelden. Jedes Kind in der DDR kannte seinen Namen. Auch nach seinem Ausflug ins All blieb Jähn, der am Montag seinen 80. Geburtstag feiert, der Raumfahrt verbunden.

Den Grundstein für seine Kosmonautenkarriere legte Jähn schon früh. Am 13. Februar 1937 als Sohn eines Sägewerkarbeiters geboren, lernte er nach dem Abschluss der achten Klasse zunächst Buchdrucker, bevor er sich 1955 für eine Laufbahn in der Nationalen Volksarmee (NVA) entschied. Nach Abschluss der Offiziershochschule wurde er einer der ersten Düsenpiloten der DDR-Luftstreitkräfte und bereits mit 26 Jahren zum Leiter für Lufttaktik und Luftschießen eines Jagdfliegergeschwaders befördert.
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Von 1978 bis heute: Das sind Deutschlands Astronauten Von 1978 bis heute: Das sind Deutschlands Astronauten Von 1978 bis heute: Das sind Deutschlands Astronauten Von 1978 bis heute: Das sind Deutschlands Astronauten Von 1978 bis heute Das sind Deutschlands Astronauten

Parallel dazu legte Jähn mit 28 Jahren das Abitur ab. Den "Feinschliff" als Flieger erhielt er in der damaligen Sowjetunion, wo er an der Militärakademie für Luftstreitkräfte ausgebildet wurde. Als auf einem sowjetischen Raumschiff erstmals ein deutscher DDR-Kopilot mitfliegen sollte, kam Jähn in die engere Wahl.
Jähn zelebriert "kosmische Hochzeit"

1976 zog der zweifache Familienvater und SED-Genosse unter größter Geheimhaltung in die Sowjetunion, wo er im Kosmonautenzentrum "Sternenstädtchen" bei Moskau zwei Jahre lang gründlich auf seinen Weltraumflug vorbereitet wurde.

Am 26. August 1978 war es schließlich soweit: Zusammen mit dem Sowjetoberst Waleri Bykowski startete Jähn mit der "Sojus 31" ins All und koppelte einen Tag später an die Raumstation "Saljut 6" an. Der Blick auf die Erde, die Polarlichter, die zerbrechlich wirkende Atmosphäre - all dies habe sich in sein Gedächtnis eingebrannt, sagte er einmal.

125 Mal umrundete Jähn die Erde, nahm wissenschaftliche Experimente vor und erforschte die Weltkugel mit einer Kamera. In Erinnerung blieb - zumindest vielen Bürgern der früheren DDR - auch die "kosmische Hochzeit", die Jähn im All zwischen dem Sandmännchen und der russischen Puppe Mascha zelebrierte. Nach dem achttägigen Flug landet Jähn in der kasachischen Steppe. Bei der unerwartet harten Landung erlitt er allerdings einen bleibenden Wirbelsäulenschaden.
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Fünf Jahre später fliegt Ulf Merbold

Nach seiner Rückkehr aus dem All wurde Jähn über Nacht zu einem der bekanntesten Gesichter des Sozialismus. Immerhin hatte die DDR die Bundesrepublik im Rennen um den ersten Deutschen im Weltraum geschlagen, weshalb sich die SED vom Genossen Jähn einen Prestigegewinn erhoffte. Erst fünf Jahre nach Jähn schickte die Bundesrepublik mit Ulf Merbold ihren ersten Raumfahrer ins All.

Der Kult um Jähn führte in der DDR zur Umbenennung zahlreicher Schulen und anderer öffentlicher Einrichtungen. Im Rampenlicht zu stehen habe er als anstrengender gefunden als den Raumflug selbst, bekannte Jähn vor Jahren.

In seinem Heimatort Morgenröthe-Rautenkranz wurde dem vielfach ausgezeichneten Jähn sogar eine Raumfahrtausstellung gewidmet. Durch den Kultfilm "Good Bye, Lenin", in der der Kosmonaut der Held des Hauptdarstellers ist, wurde Jähn nach dem Mauerfall auch im Westen einem größeren Publikum bekannt.

Auch nach der Wende blieb Jähn der Raumfahrt treu und arbeitete im Sternenstädtchen als Berater für das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Europäische Weltraumorganisation ESA. Bis heute blieb der Sachse bodenständig. Der Vision, dass die Menschen irgendwann ins All auswandern, kann Jähn nicht viel abgewinnen. Da wandere er doch lieber durch die Wälder des Vogtlands, meint er.

Quelle: n-tv.de , Andrea Hentschel, AFP
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Indien knackt Weltraumrekord - Rakete startet mit 104 Satelliten an Bord

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Feb 2017 09:22

http://www.n-tv.de/wissen/Rakete-starte ... 03428.html
Indien knackt Weltraumrekord - Rakete startet mit 104 Satelliten an Bord

So viele Satelliten auf einmal hat noch nie eine Rakete ins All befördert. Ausgerechnet Indien gelingt das Kunststück. Doch wer genauer hinschaut, ist davon gar nicht so überrascht.

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Nie zuvor war es so voll an Bord einer Rakete: Als die Trägerrakete vom Typ PSLV am Mittwochmorgen vom indischen Weltraumbahnhof in Sriharikota abhebt, hat sie 104 Satelliten an Bord. Die meisten von ihnen sind winzig und gerade einmal ein paar Kilogramm schwer. Kurze Zeit später werden die Satelliten in etwa 500 Kilometern Höhe in ihre Umlaufbahn entlassen. Eine Leuchtturmmission für die indische Raumfahrt - und ihre Kunden aus Ländern wie Israel, den Niederlanden, der Schweiz oder den USA.

Die Trägerrakete PSLV - kurz für "Polar Satellite Launch Vehicle" - ist das Arbeitspferd der indischen Weltraumbehörde ISRO. Obwohl sie maximal 1,4 Tonnen befördern kann, und obwohl die Inder sie zunächst für eigene Satelliten reservieren, nimmt die Rakete inzwischen bei vielen Starts auch fremde Satelliten gegen Bezahlung mit ins All. Vor gut einem halben Jahr auch den am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrttechnik entwickelten "Biros", der zum Beispiel Waldbrände aufspüren kann.
Bisher hielt Russland den Rekord
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Dieses Mal kommen die meisten fremden Satelliten von "Planet", einer Firma aus den USA, die vom Weltraum aus Fotos von der Erde macht. Das Unternehmen vertraut der PSLV gleich 88 Nano-Satelliten an, jeder von ihnen gerade einmal knapp fünf Kilogramm schwer. Sie sollen Teil einer Konstellation aus insgesamt 100 solcher Satelliten werden, die um die Erde ziehen und ständig Fotos machen. Die ersten zwölf brachten ebenfalls die Inder ins Weltall. "Es ist die größte Satellitenflotte, die in der bisherigen Geschichte gestartet wurde", schreiben die Amerikaner auf ihrer Website.

Bisher hielt Russland den Rekord für die meisten bei einem einzigen Start ins All beförderten Satelliten. Im Januar 2014 startete eine Rakete vom Typ "Dnepr" mit 37 davon ins All. Der bisherige Rekord Indiens wurde im Juni 2016 aufgestellt, als eine PSLV mit 20 Flugkörpern an Bord erfolgreich abhob. "Antrix (der kommerzielle Arm von ISRO) macht gute Arbeit damit, die Produkte und Services von ISRO zu vermarkten", sagt Ajey Lele, Weltraumexperte beim indischen Think Tank IDSA. "Das heißt aber nicht, dass Indien damit automatisch zu einem großen Spieler auf dem internationalen Markt für Satellitenstarts wird."
Mehr als drei Tonnen sind nicht drin

Das hat zwei Gründe: Erstens braucht Indien die meisten Kapazitäten seiner Trägerraketen selbst. Und zweitens ist die PSLV mit gerade einmal 1,4 Tonnen Kapazität sehr klein. Zum Vergleich: Eine europäische "Ariane" kann mehr als zehn Tonnen bis zu 36.000 Kilometer weit ins All befördern. Selbst mit der großen Schwesterrakete GSLV kann Indien nur gut drei Tonnen auf einmal transportieren.
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Dennoch kombiniert die PSLV etwas, was nur wenige Konkurrenten zu bieten haben - selbst die GSLV nicht. Denn sie ist einerseits günstig, andererseits trotzdem zuverlässig. Der Start vom Mittwoch ist der 39. Flug einer PSLV. Das letzte Mal misslang ein PSLV-Start im Jahr 1997 - und auch dabei erreichte die Rakete lediglich eine etwas zu niedrige Umlaufbahn. Der Satellit, der ausgesetzt wurde, konnte sich aus eigener Kraft in den gewünschten Orbit bewegen.

Zumindest auf dem Markt für Mini- bis Nano-Satelliten haben die Inder deshalb eine vergleichbar komfortable Position bei der Vermarktung ihrer freien Kapazitäten. Davon könnte es bald mehr geben. "ISRO arbeitet zurzeit an einem Modell, bei dem die PSLV vollständig von einem privaten Unternehmen gebaut und dann vom ISRO-Weltraumbahnhof gestartet wird", sagt ISRO-Sprecher Deviprasad Karnik.

Quelle: n-tv.de , Sunrita Sen und Stefan Mauer, dpa
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Boosterteil landete wieder - "Falcon 9"-Rakete gelingt Start zur ISS

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Feb 2017 08:53

http://www.n-tv.de/wissen/Falcon-9-Rake ... 09669.html
Boosterteil landete wieder - "Falcon 9"-Rakete gelingt Start zur ISS

Dem Unternehmen SpaceX von Tesla-Gründer Musk gelingt ein erfolgreicher Start seiner Trägerrakete "Falcon 9". Sie soll die Besatzung der Internationalen Raumstation mit Nachschub versorgen. Dabei sah es zunächst nicht gut für die Mission aus.

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Eine "Falcon 9"-Trägerrakete ist mit der Dragon-Raumfähre von SpaceX zur Internationalen Raumstation (ISS) aufgebrochen. Nach Angaben der Raumfahrtbehörde Nasa verlief der Start von Cape Canaveral in Florida nach Plan. Am Samstag war der Vorgang wegen einer technischen Unsicherheit nur 13 Sekunden vor Ende des Countdowns gestoppt worden.

Die Dragon-Kapsel hat 2,75 Tonnen Fracht an Bord. Sie soll am Mittwoch bei der Raumstation ankommen und von einem ihrer Arme an ein Ladedock gezogen werden. Der privaten Raumfahrtfirma Space Exploration Technologies (SpaceX) des Tesla-Chefs Elon Musk gelang es, den Boosterteil der Rakete zu erhalten. Wie erhofft landete die erste Stufe von "Falcon 9" acht Minuten nach dem Start unbeschadet wenige Kilometer vom Startplatz entfernt auf dem Gelände des Kennedy Raumfahrtzentrums.
Wissenschaftliches Gerät an Bord
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Zur ISS gebracht werden mit dem aktuellen Flug Geräte zur Überwachung der Erdatmosphäre, Material für medizinische Versuche sowie Nahrung für die sechs Astronauten an Bord der Raumstation. Im September war eine ebenfalls unbemannte SpaceX-Rakete beim Betanken kurz vor dem Start in Kalifornien explodiert. Bis spätestens 2018 sollen die Raketen Raumschiffe mit Astronauten an Bord in den Weltraum befördern.

Ein Gerät an Bord sei "Sage III", ein System zur Messung von Ozon, Aerosolen und Staubpartikeln in der Erdatmosphäre, hieß es von der Nasa. Weitere Geräte sollen demnach Blitze untersuchen helfen, zudem soll ein Autopilot-Navigationssystem für den möglichen Einsatz von Roboter-Raumschiffen zur Reparatur von Satelliten getestet werden. Bei biomedizinischen Experimenten soll unter anderem gezeigt werden, wie sich bestimmte Stammzellen unter Weltraumbedingungen vermehren.

Quelle: n-tv.de , kst/dpa
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Raumkapsel auf dem Weg zum Mond - Nasa soll "Orion"-Start vorziehen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Feb 2017 11:32

http://www.n-tv.de/wissen/Nasa-soll-Ori ... 19451.html
Samstag, 25. Februar 2017
Raumkapsel auf dem Weg zum Mond - Nasa soll "Orion"-Start vorziehen

Die Raumfahrt gehörte bisher nicht zu den Lieblingsthemen Donald Trumps. Doch nun zeigt die US-Regierung offenbar Interesse. Es geht um die neue "Orion"-Raumkapsel.

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Die Nasa prüft nach einer Anweisung der neuen US-Regierung das Vorziehen des ersten bemannten Flugs der neuen "Orion"-Raumkapsel in Form einer Mond-Umrundung. Es handle sich zunächst nur um eine Studie, erklärte der Chef der Nasa-Abteilung für bemannte Einsätze, Bill Gerstenmaier. "Wir stehen nicht unter Druck, das zu tun", sagte er. "Ich finde es ermutigend, dass wir um diese Machbarkeitsstudie gebeten wurden."
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Die nun begonnene Prüfung war Mitte Februar in Auftrag gegeben worden und soll in etwa einem Monat abgeschlossen sein. Damit drückt die Regierung von Präsident Donald Trump der Raumfahrtbehörde erstmals ihren Stempel auf. Bislang ist der erste unbemannte Testflug der von Lockheed Martin entwickelten "Orion"-Kapsel und der dazugehörigen "Space Launch System"-Trägerrakete (SLS) für Ende 2018 geplant. Der erste Flug mit einer Besatzung würde dann im August 2021 stattfinden.

Nun prüft die Nasa, ob bereits Mitte 2019 zwei Astronauten während eines acht- oder neuntägigen Einsatzes den Mond umrunden könnten. Dies entspricht grob der Mission von "Apollo 8" von 1968, die insbesondere der Vorbereitung der ersten Mondlandung im folgenden Jahr diente. Unter Trumps Vorgänger Barack Obama hat die Nasa für Mitte der 2020er Jahre einen Einsatz mit der "Orion" zu einem Asteroiden und in den 2030ern den ersten bemannten Flug zum Mars angepeilt.

Quelle: n-tv.de , sro/rts
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Deutschland will die Astronautin - Das sind die sechs toughesten Frauen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Mär 2017 13:10

http://www.n-tv.de/wissen/Das-sind-die- ... 24699.html
Mittwoch, 01. März 2017
Deutschland will die Astronautin - Das sind die sechs toughesten Frauen

Sie sind Kampfjet-Pilotin, Ingenieurin oder Wissenschaftlerin: Mehr als 400 Frauen haben sich für eine Mission als erste deutsche Astronautin beworben. Nach diversen Tests und Untersuchungen stehen nun die toughesten von ihnen fest. Sechs Frauen sind im Finale.

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Elf deutsche Raumfahrer waren bislang im All, der zwölfte steckt schon in den Startlöchern: Matthias Maurer ist neu im aktiven Astronautenteam der Esa. Schon 2019 könnte er seine erste Reise in den Weltraum antreten. Dann ist er dort Deutschlands zwölfter Mann. Ja, Mann. Denn noch ist die aktive Raumfahrt hierzulande ausschließlich Männersache. Das soll sich ändern.
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Tereschkowa machte den Anfang: 50 Jahre Frauenpower im All Tereschkowa machte den Anfang: 50 Jahre Frauenpower im All Tereschkowa machte den Anfang: 50 Jahre Frauenpower im All Tereschkowa machte den Anfang: 50 Jahre Frauenpower im All Tereschkowa machte den Anfang 50 Jahre Frauenpower im All

Claudia Kessler, selbst Raumfahrtingenieurin und Geschäftsführerin von HE Space Operations, hat das Projekt "Die Astronautin" ins Leben gerufen. Ziel ist es, bis 2020 die erste deutsche Frau zur Internationalen Raumstation ISS zu senden – als ausgebildete Astronautin.

Das Angebot stößt auf Interesse: Mehr als 400 Frauen aus allen Bereichen der Ingenieur- und Naturwissenschaften bewarben sich für die Mission. 86 von ihnen meisterten die Vorauswahl und wurden zum offiziellen Auswahlverfahren des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zugelassen. Es folgten medizinische und psychologische Untersuchungen. Gesundheit, Persönlichkeit und kognitive Fähigkeiten standen auf dem Prüfstand. Nun stehen die in jeder Hinsicht toughen Finalistinnen fest. Diese sechs Frauen sind noch im Rennen:
Nicola Baumann.
Nicola Baumann.
(Foto: Die Astronautin/LoeschHundLiepold)

Nicola Baumann: Für die 31-Jährige gehören Geschwindigkeiten von 2000 km/h sowie Überschläge in der Luft zum Alltag. Baumann ist nämlich Eurofighter-Pilotin. Ihr aktueller Dienstgrad: Major. Bei der Bundeswehr in Nörvenich bei Köln stationiert, ist Baumann unter anderem für die Luftraumüberwachung in Deutschland und den Nato-Staaten zuständig. Nebenbei absolvierte Baumann ein Fernstudium in Maschinenbau. Damit, so hofft sie, kommt sie ihrem Traum von einer Raumfahrt-Karriere möglicherweise etwas näher.
Lisa Marie Haas.
Lisa Marie Haas.
(Foto: Die Astronautin/LoeschHundLiepold)

Lisa Marie Haas: Sie ist promovierte Physikerin und arbeitet als Ingenieurin bei der Robert Bosch GmbH in Reutlingen. Ihr Spezialgebiet sind Sensoren für Spielekonsolen, Handys und Drohnen. Die Spielekonsole soll die Bewegung des Nutzers in Echtzeit auf den Monitor übertragen? Dafür sind Beschleunigungssensoren nötig – eines der Arbeitsgebiete von Haas. Die 33-Jährige hat zwei Kinder, klettert und taucht gern und kann auch Judo und Karate.
Magdalena Pree.
Magdalena Pree.
(Foto: Die Astronautin/LoeschHundLiepold)

Magdalena Pree: Mit Weltraumspaziergängen kennt sich die Luft- und Raumfahrttechnikerin schon ein wenig aus: Pree schrieb ihre Abschlussarbeit über die Eigenschaften von Raumanzügen für Außenbordeinsätze auf der ISS. Heute arbeitet die 28-Jährige im Satellitenkontrollzentrum des DLR in Oberpfaffenhofen und ist dort für Live-Operations und die Kontrolle von Systemkomponenten verantwortlich. Mit 17 Jahren machte Pree einen Motorflugschein. Außerdem hat sie den 3. Dan in Karate.
Susanne Peters.
Susanne Peters.
(Foto: Die Astronautin/LoeschHundLiepold)

Susanne Peters: Die 32-Jährige macht gerade ihren Doktor als Ingenieurin in der Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitet am entsprechenden Lehrstuhl der Universität der Bundeswehr München. Peters' Spezialgebiet ist Weltraumschrott. Sie entwickelt ein Konzept, mit dem alte Raketenelemente aus ihrer Bahn geworfen und auf die Erde zurückgeholt werden. Denn sonst können die winzigen Teile mit großer Schlagkraft aktive Satelliten schädigen. Auch Peters beherrscht eine Kampfsportart: Taekwondo.
Suzanna Randall.
Suzanna Randall.
(Foto: Die Astronautin/LoeschHundLiepold)

Suzanna Randall: Die Münchnerin ist Astrophysikerin an der Europäischen Südsternwarte in Garching. Sie forscht an der Evolution von Sternen und arbeitet außerdem für das Alma-Projekt in Chile – das derzeit größte Teleskop der Welt. Es besteht aus 66 Antennen, von denen die meisten einen Durchmesser von zwölf Metern haben. Randall hat in London studiert und in Montreal, Kanada, ihren PhD gemacht. Sie ist 37 Jahre alt.
Insa Thiele-Eich.
Insa Thiele-Eich.
(Foto: Die Astronautin/LoeschHundLiepold)

Insa Thiele-Eich: Bei ihr dreht sich bislang alles ums Wetter. Eich ist Meteorologin und betreibt Grundlagenforschung für eine verbesserte Wetter- und Klimavorhersage. Dabei geht es zum Beispiel um den Wasser- oder Energieaustausch zwischen Boden, Pflanzen und Atmosphäre. In ihrer Doktorarbeit beschäftigt sie sich außerdem mit den Auswirkungen des Klimawandels auf Bangladesch.

Jetzt geht die Auswahl in die nächste und letzte Runde: Zwei dieser sechs Kandidatinnen sollen zum Schluss zur Astronautin ausgebildet und auf die ISS-Mission vorbereitet werden. Eine der beiden soll die Reise dann auch tatsächlich antreten. Allerdings ist die Finanzierung noch nicht gesichert. Das Geld für Ausbildung und Flug muss von Sponsoren kommen. Man ist zuversichtlich, dass das klappt, aber es ist kein Pappenstiel: Insgesamt geht es um mehr als 30 Millionen Euro.
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Von 1978 bis heute: Das sind Deutschlands Astronauten Von 1978 bis heute: Das sind Deutschlands Astronauten Von 1978 bis heute: Das sind Deutschlands Astronauten Von 1978 bis heute Das sind Deutschlands Astronauten

Quelle: n-tv.de , asc
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"Revolution für die Raumfahrt" - SpaceX verwendet Rakete erfolgreich wiede

Beitragvon Weltbookadmin47 » 31. Mär 2017 12:47

http://www.n-tv.de/wissen/SpaceX-verwen ... 73689.html
"Revolution für die Raumfahrt" - SpaceX verwendet Rakete erfolgreich wieder

Zum ersten Mal in der Geschichte der Raumfahrt gelingt dem privaten Unternehmen SpaceX das Recycling einer zuvor bereits verwendeten Rakete. Gründer Elon Musk feiert euphorisch einen "Meilenstein in der Geschichte des Weltalls".

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Das private US-Raumfahrtunternehmen SpaceX hat erstmals einen Satelliten mit einer wiederverwendeten Antriebsrakete ins Weltall geschickt. Die Rakete startete in der Nacht zum Freitag pünktlich um 0.27 Uhr (MESZ, 18.27 Uhr Ortszeit) vom Kennedy Space Center im US-Bundesstaat Florida. Knapp zehn Minuten später landete die Falcon-9-Rakete auf einer schwimmenden Plattform im Atlantik. Die zweite Stufe der Rakete brachte den Satelliten SES-10 in seine Umlaufbahn, der Signale nach Südamerika und Mexiko weiterleiten soll.

SpaceX-Gründer und Selfmade-Milliardär Elon Musk feierte den Einsatz als "unglaublichen Meilenstein in der Geschichte des Weltalls". 15 Jahre hatten Entwickler laut Musk an der Wiederverwendbarkeit von Antriebsraketen gearbeitet, mit der Raumfahrt-Missionen deutlich günstiger werden sollen. Der Start einer solchen Rakete kostet SpaceX zufolge mindestens 62 Millionen Dollar (58 Mio. Euro). Durch die mehrmalige Verwendung könnten die Kosten deutlich sinken.
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Die erste Stufe der jetzt verwendeten Rakete war im April 2016 im All gewesen. "Dies wird eine riesige Revolution für die Raumfahrt sein", sagte Musk. Bisher seien Antriebsraketen mit Flugzeugen vergleichbar, die man nach jedem Flug entsorge. "Wir haben bewiesen, dass etwas möglich ist, das viele Menschen nicht für möglich gehalten haben."

Raumfahrt-Fans, die den Einsatz im SpaceX-Hauptquartier südlich von Los Angeles in Kalifornien mitverfolgten, jubelten während jeder der erfolgreich abgeschlossenen Phasen begeistert. Die Landung auf einer schwimmenden Plattform im Atlantik war SpaceX schon früher gelungen. Zudem hatte das Unternehmen 2012 als erste Privatfirma mit einer Falcon-9 einen Raumfrachter zur Internationalen Raumstation ISS befördert.

Quelle: n-tv.de , jve/dpa
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Außenarbeiten an der ISS - Astronauten verlieren Hitzeschild

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Apr 2017 18:33

Luft und Raumfahrt
http://www.n-tv.de/wissen/Astronauten-v ... 83330.html
Außenarbeiten an der ISS - Astronauten verlieren Hitzeschild

Vier Schutzschilde wollen die Astronauten an der Internationalen Raumstation anbringen, da geht ein Hitzeschild verloren und schwirrt durchs All. Mit seinen 160 Zentimetern Länge und 60 Zentimetern Breite ist er gut erkennbar - von der Erde aus.

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Bei Arbeiten an der Außenwand der Internationalen Raumstation (ISS) ist ein Hitzeschild im All verloren gegangen. Bei dem rund sechseinhalbstündigen Außeneinsatz wollten die US-Astronauten Peggy Whitson und Shane Kimbrough in der vergangenen Woche vier Schutzschilde anbringen, teilte die Europäische Weltraumorganisation Esa mit. Dabei sei es zu dem Vorfall gekommen. Es habe keine Gefahr für die Crew bestanden, hieß es.
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Der verlorene Hitzeschild ist nach Angaben der Esa mit speziellen Kameras von der Erde aus zu sehen: Er ist 1,60 mal 0,60 Meter groß. Der Schild werde in einigen Wochen in die Atmosphäre eintreten und dabei verglühen.

Ein solch unbeabsichtigter Verlust sei wegen der Schwierigkeiten eines Außeneinsatzes nicht unerwartet, sagte Holger Krag von der Esa. Zu möglichen Folgen für die ISS durch den Verlust des Hitzeschilds teilte die Esa nichts mit.

Mit ihrem achten Außeneinsatz im All ist Whitson zur Frau mit den meisten Arbeitsmissionen im freien Weltraum geworden. Wie nun bekannt wurde, soll die 57-Jährige drei Monate länger als bislang geplant im All bleiben. Eigentlich hätte sie im Juni zurückkehren sollen.
Bilderserie
Immer mehr Weltraumschrott: Die Kollisionsgefahr im All wächst Immer mehr Weltraumschrott: Die Kollisionsgefahr im All wächst Immer mehr Weltraumschrott: Die Kollisionsgefahr im All wächst Immer mehr Weltraumschrott Die Kollisionsgefahr im All wächst

Quelle: n-tv.de , asc/dpa
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Trump kürzt Raumfahrtbudget - Nasa darf keinen Asteroiden einfangen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Mai 2017 10:50

Luft und Raumfahrt
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http://www.n-tv.de/wissen/Nasa-darf-kei ... 57134.html
Mittwoch, 24. Mai 2017
Trump kürzt Raumfahrtbudget - Nasa darf keinen Asteroiden einfangen

Eigentlich wollte die Nasa in wenigen Jahren Astronauten auf einem gezähmten Himmelskörper landen lassen - doch daraus wird nun nichts, weil die neue US-Regierung den Haushaltsentwurf der Weltraumbehörde ordentlich zusammenstutzt.

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Eine Asteroiden-Mission, fünf Erderforschungsmissionen und die Bildungsarbeit: Die US-Raumfahrtbehörde Nasa wird im Haushaltsentwurf von US-Präsident Donald Trump deutlich zusammengekürzt. Der amtierende Nasa-Chef Robert Lightfoot bezeichnete den 19,1 Milliarden Dollar (etwa 17 Milliarden Euro) umfassenden Budgetvorschlag für die Nasa dennoch als "positiv". "Es gibt harte Entscheidungen und wir können nicht alles machen."
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Will Trump die Rückkehr zum Mond?: Nasa bangt um ihre Mars-Mission 19.01.17 Will Trump die Rückkehr zum Mond? Nasa bangt um ihre Mars-Mission
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Ein Mond für den Mond: So will die Nasa einen Asteroiden eintüten 22.03.14 Ein Mond für den Mond So will die Nasa einen Asteroiden eintüten

Im Vergleich mit anderen Regierungsbehörden ist bei der Nasa deutlich weniger gekürzt worden. Außerdem wird erwartet, dass der Kongress den Haushaltsentwurf noch verändert. Vor allem die Einstellung der Planungsarbeiten an der spektakulären "Asteroid Redirect Mission" dürfte der Behörde aber weh tun. Dabei sollte ein Asteroid eingefangen und in die Umlaufbahn des Mondes gezogen werden, so dass darauf Astronauten landen können.

"Viele der zentralen Technologien, die sich für diese Mission in der Entwicklung befinden, werden aber weitergehen, weil sie unerlässliche Fähigkeiten für die Zukunft von bemannten Missionen in die Tiefe des Weltraums darstellen", sagte ein Nasa-Sprecher. Zudem würden zwar fünf Erderforschungsmissionen gestrichen, damit habe die Nasa aber immer noch 18. Und auch wenn die offizielle Abteilung für Bildungsarbeit wegfalle, werde die Nasa weiter daran arbeiten "die Bildungsziele unseres Landes voranzutreiben".
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Nasa dokumentiert Umweltschäden: Der Klimawandel existiert, Mr. Trump! January 28, 2017 - Washington, District of Columbia, United States of America - United States President Donald Trump speaks on the phone with Prime Minister of Australia, Malcolm Turnbull in the Oval Office on January 28, 2017 in Washington, DC, The call was one of five calls with foreign leaders scheduled for Saturday. .Credit: / Pool via CNP Washington United States of America PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY - ZUMAs152 20170128_zaa_s152_027 Copyright: xPetexMarovichx January 28 2017 Washington District of Columbia United States of America United States President Donald Trump Speaks ON The Phone With Prime Ministers of Australia Malcolm Turnbull in The Oval Office ON January 28 2017 in Washington DC The Call what One of Five Calls With Foreign Leaders scheduled for Saturday Credit Pool Via CNP Washington United States of America PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY ZUMAs152 20170128_zaa_s152_027 Copyright xPetexMarovichx Nasa dokumentiert Umweltschäden: Der Klimawandel existiert, Mr. Trump! Nasa dokumentiert Umweltschäden Der Klimawandel existiert, Mr. Trump!

Quelle: n-tv.de , jve/dpa
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Start-up will Marktnische füllen - Neuseeländische Firma startet erste Rak

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Mai 2017 19:15

Luft und Raumfahrt
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http://www.n-tv.de/wissen/Neuseelaendis ... 59664.html
Start-up will Marktnische füllen - Neuseeländische Firma startet erste Rakete

Das Start-up Rocket Lab hat seine erste Rakete ins All geschickt. Damit ist Neuseeland jetzt die elfte Raumfahrtnation. Sobald der reguläre Flugbetrieb aufgenommen wird, soll der Weltraum-Service der privaten Firma kommerziellen Zwecken dienen.

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Mit einem Raketenstart ist Neuseeland zur elften Raumfahrtnation der Welt geworden. Eine 17 Meter lange, schwarz-weiß gestrichene Rakete der privaten Firma Rocket Lab hob von der Mahia-Halbinsel auf der Nordinsel Neuseelands ab, vom weltweit ersten Weltraumbahnhof in Privatbesitz.

"Haben es in den Weltraum geschafft. Team strahlt vor Freude. Mehr folgt!", twitterte Rocket Lab. Der Testflug soll die Basis für regelmäßige, kommerzielle Raumflüge legen. Rocket Lab möchte die während des Flugs erhobenen Daten nutzen, um im Laufe des Jahres einen regulären Flugbetrieb zu starten.

Ziel des neuseeländischen Start-ups im Besitz einer US-Mutterfirma ist es, den Kunden wöchentliche Starts anzubieten. Kostenpunkt pro Start: rund 4,9 Millionen US-Dollar (4,4 Millionen Euro). Rocket-Labs-Raketen nutzen Triebwerke aus dem 3D-Drucker und sind spezialisiert auf leichte Ladungen bis 150 Kilogramm wie Foto- und Kommunikationssatelliten.
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Firmen nutzen diese für Wettervorhersagen, zur Vorsorge vor Naturkatastrophen oder zur Beobachtung der Meere. Experten sehen dabei Chancen: Wenn Rocket Lab es schaffe, schnell verlässlich zu werden und Starts auf Anfrage anzubieten, könne das Start-up einen Markt einnehmen, der von der restlichen Branche weitgehend ignoriert werde, sagte der ehemalige Direktor aller Nasa-Starts bei Boeing, Kris Walsh.

Quelle: n-tv.de , vmi/dpa
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Flug zur ISS im April 2018 - Gersts zweite Mission heißt "horizons"

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Mai 2017 21:35

Luft und Raumfahrt
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http://www.n-tv.de/wissen/Gersts-zweite ... 63996.html
Montag, 29. Mai 2017
Flug zur ISS im April 2018 - Gersts zweite Mission heißt "horizons"

Mit der Mission "Blue Dot" zeigte Esa-Astronaut Gerst im Jahr 2014 eindrücklich, welch zerbrechlicher, wertvoller Planet die Erde ist. 2018 fliegt er unter dem Motto "horizons" zur ISS. Jetzt erklärt er, wie es zu diesem Namen kam.

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"Der Countdown läuft. Heute in einem Jahr wird unsere Sojus MS-09 von Baikonur aus ins All fliegen wenn alles glatt geht", twitterte Alexander Gerst am 29. April dieses Jahres. Im Frühjahr 2018 tritt Gerst seine zweite Reise zur Internationalen Raumstation ISS an. Wie die Mission heißt, hat Deutschlands erfahrener Astronaut jetzt verkündet: "horizons".
Zeitkapsel

Bei der "horizons"-Mission 2018 wird auch eine Zeitkapsel mit an Bord sein. In der Kugel mit 13 Zentimetern Durchmesser finden sich einige Dinge, die mit Alexander Gerst ein halbes Jahr lang die Erde umkreisen werden. Auch ein Datenträger mit Wünschen von Schülern aus ganz Deutschland ist darin enthalten.

Wenn Gerst seine Mission im Oktober 2018 beendet hat, wird die Kapsel dem Haus der Geschichte in Bonn übergeben. Dort soll sie 50 Jahre lang ungeöffnet bleiben. Erst 2068 soll die Kapsel den Blick zurück in unsere Zeit erlauben. "Vielleicht haben wir 2068 schon einen Fuß auf den Mars gesetzt", sagte Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), als sie die Kapsel vorstellte.

"Ich hatte in letzter Zeit Sorge, dass ich den Missionsnamen schon vor dem heutigen Termin ausplappere", sagte Gerst im Astronautenzentrum der Esa in Köln vor Journalisten. "Diese Sorge brauche ich jetzt nicht mehr zu haben."

Der 41-Jährige erzählte, wie es zu dem Motto seiner zweiten Weltraummission kam: "Seitdem es Schiffe gibt, segeln Menschen über den Horizont hinaus. Sie haben Kontinente entdeckt. Jetzt sind wir zum ersten Mal seit Jahrmilliarden in der Lage, unseren Planeten zu verlassen. Auf der ISS lernen wir, wie wir das dafür nötige Schiff segeln." Den Drang, die persönlichen Horizonte zu erweitern, kenne jeder. Jetzt gehe der Blick weit über den Erdhorizont hinaus - hin in die Zukunft.
ISS als Viermaster im Logo

Das Logo zur Mission wurde in Kooperation mit einem Studententeam der Hochschule Darmstadt entworfen. Gerst beschrieb, was bei der Auswahl des Missionslogos alles zu beachten ist: "Es sollte dem Astronauten gefallen, denn der muss den Rest seines Lebens darüber reden. Es muss international verständlich sein, die Mission beschreiben, Neugier hervorrufen und positiv belegt sein."

All das also leistet nun der neue Missionsname "horizons" mit seinem Emblem. Dieses zeigt einen Horizont und eine Linie, die ein abfliegendes Raumschiff andeuten könnte. Außerdem ist das Profil eines menschlichen Gesichts erkennbar. Bei der weiteren Gestaltung wurde auch Gersts Schiff-Metapher aufgegriffen: Die ISS im Logo ist so dargestellt, dass sie auch ein Segelschiff - ein Viermaster - sein könnte. "Ich finde, es ist ein tolles Logo", sagt Gerst, "gerade weil es so simpel ist, nicht überladen. Es ist reduziert auf das, was wir sagen wollen".
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Die Mission soll, wie Gerst bereits im November 2016 im Gespräch mit n-tv.de erzählte, zweierlei leisten: Zum einen soll sie zeigen, wie wichtig die Internationale Raumstation für die Menschen ist, weil von dort wichtige Erkenntnisse zur Erde gelangen. "Auf der ISS können wir nämlich Dinge erforschen, die man nirgendwo auf der Erde erforschen kann – eben weil es die Gravitation hier verhindert", sagt Gerst. "In jedem Forschungsbereich gibt es Lücken, die sich nur durch Experimente in der Schwerelosigkeit füllen lassen. Und da ist die ISS das einzige Labor, das das ermöglicht." "horizons" ist demzufolge nicht nur geografisch zu verstehen, sondern auch wissenschaftlich.
Vorbereitungen für den Mars

Zum anderen soll die "horizons"-Mission aber auch zeigen, dass die ISS der erste Schritt ist nach draußen in den Kosmos. "Durch die Raumstation erfahren wir, wie wir länger und weiter in den Weltraum hinausfliegen können. Wir testen auf der ISS Lebenserhaltungssysteme, die wir brauchen, wenn wir zum Mars oder zum Mond wollen", erklärt der Esa-Astronaut. Wie mit den ersten Schiffen müsse man zunächst vorsichtig in der Nähe des Heimathafens Erfahrungen sammeln und dort das Know-how gewinnen, das man für Reisen über den Horizont hinaus braucht.

"Es ist ein persönlicher Traum von mir, weiterzuschauen, Licht in das Dunkel zu tragen und zu fragen: Was ist da noch?", so Gerst. Wenn sich die Gelegenheit bietet, dann ist er auch auf einem anderen Trip ins All mit dabei: Alexander Gerst möchte zum Mond - und weiter.
Bilderserie
Blue Dot: die Erde als Raumschiff: Alexander Gerst rast zur ISS Blue Dot: die Erde als Raumschiff: Alexander Gerst rast zur ISS Blue Dot: die Erde als Raumschiff: Alexander Gerst rast zur ISS Blue Dot: die Erde als Raumschiff Alexander Gerst rast zur ISS

Quelle: n-tv.de , asc
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Strom von Solarpanels - Satellit komplett elektrisch unterwegs

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Jun 2017 20:51

Luft und Raumfahrt
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http://www.n-tv.de/wissen/Satellit-komp ... 71536.html
Freitag, 02. Juni 2017
Strom von Solarpanels - Satellit komplett elektrisch unterwegs

Satelliten mit elektrischem Antrieb sind ein Trend im All. Sie verbrauchen deutlich weniger Treibstoff und sind deshalb leichter - das kann Geld beim Start sparen. Der erste in Europa gebaute Telekommunikationssatellit bricht gleich einen Rekord.

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Zur Startseite Luft und Raumfahrt forum-kategorie-f5/luft-und-raumfahrt-t33.html#p190

Eine Ariane-5-Rakete hat den ersten in Europa gebauten Telekommunikationssatelliten mit komplett elektrischem Antrieb ins All gebracht. Sie hob in der Nacht zum Freitag vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana ab. Dabei übertraf die europäische Trägerrakete ihren bisherigen Nutzlastrekord: Der Elektro-Satellit Eutelsat 172B, der zweite transportierte Satellit ViaSat-2 und die notwendige Ausrüstung zum Aussetzen der Geräte wogen beim Start zusammen 10,865 Tonnen. Das seien 130 Kilogramm mehr als beim letzten Ariane-5-Rekord aus dem August 2016, teilte der Raketenbauer Airbus Safran Launchers mit.
Video http://www.n-tv.de/mediathek/videos/wis ... 74656.html
Wettbewerb im All: Airbus setzt auf Ariane 6
04.01.17 – 01:37 min
Wettbewerb im All Airbus setzt auf Ariane 6

Der 3,5 Tonnen schwere Satellit Eutelsat 172B wurde von Airbus Defence and Space in Toulouse gebaut. Er nutzt den elektrischen Antrieb sowohl dafür, nach dem Aussetzen im All zu seiner endgültigen Umlaufbahn zu kommen, als auch für spätere Lagekorrekturen. Elektro-Antriebe brauchen deutlich weniger Treibstoff als klassische chemische Antriebe. Die Satelliten haben deshalb entweder mehr Platz für Nutzlast oder sind leichter, womit günstigere Trägerraketen für den Weg ins All eingesetzt werden können. Allerdings haben Elektro-Antriebe einen deutlich geringeren Schub und brauchen deshalb länger für den Weg zum Ziel-Orbit - bei Eutelsat 172B rund vier Monate statt zwei Wochen mit einem chemischen Antrieb.
Strom kommt von Solarpanels

Während bei konventionellen Raumfahrt-Antrieben zwei Chemikalien miteinander reagieren und so Schub erzeugen, wird bei elektrischen Antrieben ein Edelgas elektrisch angeregt (ionisiert), normalerweise Xenon. Mit einem elektrischen Feld wird es dann aus der Antriebsdüse herausgeschleudert und erzeugt so Schub. Man spricht deshalb auch von einem Ionen-Triebwerk. Der nötige Strom kommt von Solarpanels, die bei Telekommunikationssatelliten ohnehin gebraucht werden.
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Die Nutzung des Elektro-Antriebs zur Lagekorrektur ist schon länger üblich, für den Weg in die Umlaufbahn ist dies aber relativ neu. Die ersten voll-elektrisch angetriebenen Satelliten des Airbus-Rivalen Boeing waren 2015 ins All geschossen worden. Experten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt rechnen damit, dass in den kommenden Jahren immer mehr Satelliten rein elektrisch angetrieben werden. In Deutschland entwickelt der Bremer Satellitenhersteller OHB mit Unterstützung der europäischen Raumfahrtagentur Esa seine Electra-Plattform für voll-elektrische Telekommunikationssatelliten unter drei Tonnen.

Mit Eutelsat 172B will der Betreiber Eutelsat Kommunikationsdienste in der Pazifikregion anbieten. ViaSat-2 soll für das US-Unternehmen ViaSat Breitband-Internetverbindungen in Nord- und Lateinamerika sowie in der Karibik ermöglichen.

Quelle: n-tv.de
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SpaceX gelingt das Recycling - Benutzte "Dragon"-Kapsel zur ISS unterwegs

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Jun 2017 12:02

Luft und Raumfahrt
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http://www.n-tv.de/wissen/Benutzte-Drag ... 74358.html
SpaceX gelingt das Recycling - Benutzte "Dragon"-Kapsel zur ISS unterwegs

Es ist ein weiterer Meilenstein für SpaceX: Erstmals schickt die private Firma einen recycelten Raumfrachter auf den Weg zur ISS. Die "Dragon"-Kapsel hat den Außenposten im All schon einmal besucht - und wurde danach wieder aufgemöbelt.

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Zur Startseite Luft und Raumfahrt forum-kategorie-f5/luft-und-raumfahrt-t33.html

Das private Unternehmen SpaceX hat erstmals eine bereits benutzte Raumkapsel auf den Weg zur Internationalen Raumstation ISS geschickt. Beladen mit mehr als 2700 Kilo Nachschub und Ausrüstung für die ISS-Bewohner hob der Raumfrachter "Dragon" am Samstag an der Spitze einer Falcon-9-Rakete vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral ab.

Die Kapsel war bereits 2014 zum Außenposten im All geflogen, dann auf die Erde zurückgekehrt und nach einer erfolgreichen Wasserlandung wieder aufgemöbelt worden. Das Recycling soll künftige Flüge billiger machen. SpaceX gelang es auch erneut, die erste Stufe der "Falcon"-Rakete nach dem Abheben sicher auf die Erde zurückzubringen. Sie löste sich kurz nach dem Start planmäßig ab und setzte aufrecht auf der Luftwaffenbasis in Cape Canaveral auf - nicht weit vom Startplatz entfernt.
Der Drachen soll ein drittes Mal fliegen

Der Transportflug ist der elfte zur ISS, den SpaceX im Auftrag der US-Weltraumbehörde Nasa durchführt. "Dragon" soll am Montag an der Station andocken. Zur Fracht, die er mitbringt, zählt auch Ausrüstung für mehrere wissenschaftliche Experimente, so eines zum Knochenschwund von Menschen und Tieren in längerer Schwerelosigkeit.
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Zweiter Versuch glückt: SpaceX schickt Spionage-Satellit ins All 01.05.17 Zweiter Versuch glückt SpaceX schickt Spionage-Satellit ins All
Will nicht nur hoch hinaus: Elon Musk besitzt offenbar einen Riesenbohrer, um Tunnel zu graben. 28.04.17 Riesenbohrer auf SpaceX-Gelände Musks Tunnelprojekt macht Fortschritte

Verläuft alles weiter planmäßig, will SpaceX den "Drachen" im Juli erneut zur Erde zurückkehren lassen - um ihn hoffentlich ein weiteres Mal wieder in Schuss bringen und einsetzen zu können. So wurde er auch nach seiner ersten Reise mit einem neuen Hitzeschild für den Wiedereintritt in die Erde und neuen Landefallschirmen ausgestattet, wie SpaceX auf einer Pressekonferenz in der vergangenen Woche mitteilte.

Eigentlich sollte der Frachter bereits am Donnerstag aufbrechen, aber schlechtes Wetter verhinderte den Start. Die zweitägige Verzögerung führt der Nasa zufolge nun dazu, dass zwei Raumfrachter einander im Orbit passieren. Am Sonntag dockt nämlich der Transporter "Cygnus" von der Raumstation ab, der dann noch eine Woche lang die Erde umkreisen und dabei unter anderem vier Minisatelliten aussetzen soll. Danach wird er nach Nasa-Angaben beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre über dem Pazifik verglühen.

Quelle: n-tv.de , asc/dpa
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Noch nie so viele auf einmal - Russland schickt 72 Satelliten ins All

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Jul 2017 09:30

Luft und Raumfahrt
http://www.n-tv.de/wissen/Russland-schi ... 37686.html
Noch nie so viele auf einmal - Russland schickt 72 Satelliten ins All

In einer bislang noch nie da gewesenen Größenordnung schickt Russland 72 Satelliten in den Orbit. Darunter sind internationale Projekte aus Japan, den USA und auch aus Deutschland.

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Eine russische Trägerrakete hat am Freitag einen Erdbeobachtungssatelliten und 72 kleinere Satelliten ins All gebracht. Die Sojus-Rakete sei um 8.43 Uhr (MESZ) vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan abgehoben, teilte die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos mit. "Eine derart komplexe und große Mission" sei bislang weltweit einmalig, erklärte die Behörde. Unter den zahlreichen kleinen Satelliten sind auch zwei deutsche Projekte mit dabei.

Die beiden Satelliten "TechnoSat" und "Flying Laptop" wurden von Doktoranden entwickelt, gebaut und für ihren Flug in den Weltraum qualifiziert. Studierende haben dabei in Form von Abschlussarbeiten unterstützt. Nach Angaben des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) dienen die Projekte der praxisnahen Ausbildung des Ingenieur-Nachwuchses und sind ein weiterer Teil der Technologieerprobung.
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Perchlorat, Eisenoxid, Wasserstoffperoxid und dazu auch noch UV-Strahlung: Das überleben Bakterien nicht. 06.07.17 Antibakterielle Beschichtung Mars ist lebensfeindlicher als gedacht

"Bevor neue technische Komponenten in zukünftigen Weltraummissionen mitfliegen, müssen sie im Orbit getestet werden. Nanosatelliten können aufgrund ihrer geringen Größe und ihres Gewichts, sowie aufgrund des Einsatzes von modernen Bauteilen aus Informations- und Kommunikationstechnik und der Automobilindustrie, Raumfahrtmissionen effizienter machen", erklärt Projektleiter Merlin Barschke von der Technischen Universität Berlin.

Der Nanosatellit "TechnoSat" soll eben genau diese Tests im All durchführen. In dem achteckigen und rund 20 Kilogramm schweren Objekt sind sieben experimentelle Nutzlasten verbaut, deren Funktion und Leistungsfähigkeit im Orbit getestet werden soll.

Denn der 110 Kilogramm schwere Kleinsatellit "Flying Laptop" wurde von Doktoranden und Studierenden am Stuttgarter Institut für Raumfahrtsysteme entwickelt und gebaut. Er beinhaltet drei Kamerasysteme, die unter anderem Schifffahrtsbewegungen und Vegetationsmessungen erfassen sollen.

Quelle: n-tv.de , mba/AFP
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Mehr als hübsch gefaltet - Nasa nutzt Origami zur Raumschiff-Planung

Beitragvon Weltbookadmin47 » 28. Sep 2017 19:09

Luft und Raumfahrt
http://www.n-tv.de/wissen/Nasa-nutzt-Or ... 54688.html
Mehr als hübsch gefaltet - Nasa nutzt Origami zur Raumschiff-Planung

Vögel, Blümchen, Schachteln: Mit der Origami-Technik lassen sich die unterschiedlichsten Dinge falten, meist sogar ohne Schere und Klebstoff. Das ist nicht einfach nur ein schönes Hobby. Es ist wegweisend für Robotik und Raumfahrt - sagt die Nasa und macht es vor.

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Für viele Menschen ist Origami ein hübscher Zeitvertreib, sie falten Blumen und Tiere. Die US-Raumfahrtagentur Nasa aber baut mit Hilfe der japanischen Papierkunst Raumschiffe. Viele Entwürfe für Flugkörper seien von Origami inspiriert worden, teilt das Jet-Propulsion-Labor der Nasa im kalifornischen Pasadena mit. Vor allem gehe es dabei um die Frage: "Wie bekommen wir die größte Masse Raumschiff auf dem kleinsten Platz unter?"

Ein Projekt, das die Origami-Experten der Nasa zurzeit beschäftigt, ist eine spezielle Blende. "Starshade" ist eine Art Riesenschirm im All, der für ein dazugehöriges Weltraumteleskop künftig einzelne Sterne etwas abdunkeln soll, um so vorbeiziehende Exoplaneten besser entdecken zu können. Die Blende hat einen Durchmesser von 26 Metern. Wenn "Starshade" so aber lange Zeit durchs All fliegen würde, könnte die Blende leicht beispielsweise von Mini-Meteoriten getroffen werden und kaputtgehen.
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Also fanden die Nasa-Forscher mit Hilfe von Origami-Falttechniken einen Weg, wie "Starshade" sich im All rasch und sicher aus- und wieder einklappen kann. "Ein großer Teil meiner Arbeit besteht daraus, mir etwas aus Papier anzuschauen und mich zu fragen: 'Können wir das fliegen lassen?'", sagt Manan Arya, ein Nasa-Technologe, der an "Starshade" arbeitet.

Der Wissenschaftler schrieb sogar seine Doktorarbeit über die Nutzung von Origami bei der Raumschiff-Entwicklung. Noch sei das erst in der Anfangsphase, so Arya. Aber Origami käme bei der Entwicklung von immer mehr Raumschiffen und inzwischen auch Robotern zum Einsatz.

Quelle: n-tv.de , asc/dpa
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Mit Elon Musk um die Welt - Der 39-Minuten-Langstreckenflug

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Okt 2017 12:57

Luft und Raumfahrt
http://www.n-tv.de/wissen/Der-39-Minute ... 59443.html
Mit Elon Musk um die Welt - Der 39-Minuten-Langstreckenflug

Von Philip Ziche

Mit einer neuartigen Rakete möchte Elon Musk zum Mars fliegen. Schon in fünf Jahren soll das Projekt fertig sein und alles Dagewesene revolutionieren. Auch stundenlange Langstreckenflüge sollen dann der Vergangenheit angehören.

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6.30 Uhr, New York City. In einer halben Stunde geht der Direktflug nach Shanghai. Mit einer Fähre erreichen die Passagiere die schwimmende Raketenrampe auf dem East River. Um 7 Uhr startet die Reise. Mit 27.000 Kilometern je Stunde - oder 21-facher Schallgeschwindigkeit - fliegt die Rakete durch den Orbit. 39 Minuten später landet sie vor der gleißenden Kulisse Shanghais auf dem Huangpu.
Wird sich die Menschheit in wenigen Jahren auch auf dem Mond niederlassen?
Wird sich die Menschheit in wenigen Jahren auch auf dem Mond niederlassen?
(Foto: SpaceX)

Was wie Science-Fiction klingt, ist für Elon Musk ein durchaus realistisches Zukunftsszenario. Der Tesla-Gründer stellt auf dem International Astronautical Congress die Fortschritte seines Raumfahrtunternehmens SpaceX vor - und ist überzeugt, dass aus Träumen bald Wahrheit wird: "Wenn wir ein Schiff bauen, das zum Mars fliegen kann, können wir es dann nicht auch dafür benutzen, um auf der Erde von einem Ort zum anderen zu reisen?"

Wie groß die Kapazität bei einem Passagierflug auf oder über der Erde sein soll, lässt Musk offen. Er versichert aber, dass auf diese Weise Langstreckenreisen auf eine halben Stunde oder weniger verkürzt würden. "Sobald man die Erde verlässt, gibt es keinen Widerstand mehr, kein Wetter. Außerhalb der Atmosphäre fliegst du so sanft wie auf Seide." So sollen Flüge wie London - Los Angeles oder New York - Shanghai in Zukunft nicht mehr 11 oder 15 Stunden dauern, sondern maximal eine Stunde in Anspruch nehmen. Per Instagram fügt Musk später hinzu, dass die Kosten denen eines gewöhnlichen Fluges ähneln würden.
In sechs Monaten zum Mars

Mit Flugzeiten von 60 Minuten wird bei der Reise zum roten Planeten nicht zu rechnen sein. In einem guten Szenario sei die "BFR" - so der Name der SpaceX-Marsrakete - drei Monate unterwegs. Vielleicht sogar sechs Monate, sagt Musk. Angetrieben wird das Schiff mit Methan und soll auch wieder aufgetankt werden können - im Orbit. Darauf basiert das gesamte Konzept von Musks Vision vom Mars: "BFR" wird ins All geschossen und dort automatisiert befüllt. Auf dem Mars wären dann Anlagen notwendig, um das Schiff wieder zu betanken - kein Problem, so Musk. Schließlich könne man aus dem vorhandenen Eis und dem Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre des Mars' Methan und Sauerstoff herstellen. Ein Vorgang, der auch auf unserem Planeten machbar wäre.

Die Arbeiten am Projekt "BFR" sollen Mitte kommenden Jahres beginnen. 48 Meter soll die Marsrakete am Ende messen, neun Meter Durchmesser haben und 150 Tonnen Ladung fassen. Das bisherige Zugpferd des Unternehmens, "Falcon Heavy" genannt, fasst gerade einmal 30 Tonnen. Der Laderaum sei "größer als der Passagierraum eines Airbus A380", sagt Musk. Realistisch gesehen könnten pro Flug 100 Menschen zum Mars reisen und wären mit Unterhaltung, Küche und Schutzräumen vor Solarstürmen ausgestattet. So sieht es der Plan zumindest vor.

Mit der neuen Rakete soll es auch möglich sein, Satelliten ins All zu bringen oder Weltraummüll einzusammeln. Letzteres würde ein Problem lösen, dass der Europäischen Weltraumorganisation seit einiger Zeit Kopfzerbrechen bereitet. Ein Vorteil der "BFR" soll zudem ihr Wiederverwertbarkeit sein. Das spart Kosten. "Wir wollen unsere bisherigen Vehikel obsolet machen." Wie schon die SpaceX-Raketen "Falcon 1" und "Falcon 9" würde "BFR" mit Hilfe von Schubkraft landen können, was besonders auf den felsigen Böden des Mars und des Mondes nötig sei.
Der Mensch als multiplanetäre Spezies
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Denn nicht nur auf dem Mars soll dank SpaceX eine Kolonie entstehen; mit der neuen Technologie sei es auch möglich, den Erdtrabanten auf eine Tankfüllung anzufliegen. "Das ermöglicht uns, Mondbasis Alpha oder wie auch immer sie heißen wird, zu bauen", sagt Musk. "Es ist 2017, wir sollten inzwischen eine Basis auf dem Mond haben." In seinen Augen müsse die Menschheit sich von einer "Einplanetenspezies" zu einer "Multiplanetären Spezies" entwickeln.

2022 soll es bereits soweit sein. Ehrgeizig, findet auch Musk. Er sei aber zuversichtlich, den Zeitplan einhalten zu können. In fünf Jahren würden zunächst Transportschiffe Material auf den Mars bringen und rudimentäre Infrastruktur aufbauen. Die ersten Menschen kämen zwei Jahre später nach, um den Mars zu besiedeln. Über seine Pläne für die Mars-Kolonie hat Musk in der Vergangenheit schon häufig gesprochen. Seiner Meinung nach müsse man die Kosten für einen Flug zum Mars auf den durchschnittlichen Häuserpreis in den USA herunterbrechen, damit Leute das Angebot wahrnehmen würden. Bis dahin bleibt der Menschheit nichts anderes übrig, als träumend in den Sternenhimmel zu schauen und sich an Bord der Boeing 777 nach Shanghai Wiederholungen von "Star Trek" anzuschauen.

Quelle: n-tv.de
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Experten warnen vor Trümmern - Chinesisches Raumlabor stürzt auf Erde

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Okt 2017 22:11

Luft und Raumfahrt
http://www.n-tv.de/wissen/Chinesisches- ... 87225.html
Dienstag, 17. Oktober 2017
Experten warnen vor Trümmern - Chinesisches Raumlabor stürzt auf Erde

"Tiangong 1" kreist seit einem Jahr unkontrolliert um die Erde. Jetzt verliert das Raumlabor an Höhe. Nicht alle Teile werden wohl beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre verglühen - wo sie aufschlagen werden, ist unmöglich vorherzusagen.

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Teile des 2016 außer Kontrolle geratenen chinesischen Raumlabors "Tiangong 1" werden nach Ansicht von Experten wahrscheinlich bald auf der Erde einschlagen. "Ein Großteil des Labors wird in der Atmosphäre verglühen, aber einige besonders große Bestandteile, etwa die Treibstofftanks, könnten auch die Erdoberfläche erreichen", sagte der australische Raumfahrt-Fachmann Morris Jones.
Video http://www.n-tv.de/mediathek/videos/wis ... 98626.html
Lösungssuche auf ESA-Konferenz: Verschmutzung im All gefährdet die Raumfahrt
19.04.17 – 01:37 min
Lösungssuche auf ESA-Konferenz Verschmutzung im All gefährdet die Raumfahrt

Wo genau Teile einschlagen, sei zwar unmöglich vorherzusagen. "Das Risiko, dass Menschen oder Häuser getroffen werden, ist aber äußert gering", betonte Jones. Im vergangenen Herbst war bekannt geworden, dass China den 8,5 Tonnen schwere "Himmelspalast" nicht mehr steuern kann und er nach sechs Jahren im All und vielen Experimenten unkontrolliert auf die Erde stürzen wird.

Laut der Raumfahrtbehörde des Landes umkreist das Labor die Erde zunächst in immer niedrigeren Umlaufbahnen und wird bis spätestens April 2018 in den Sturzflug übergehen. Es ist bei Weitem nicht das erste Mal, dass Weltraumschrott auf Kollisionskurs mit der Erde geht.
Weltraumschrott soll in Zukunft im All recycelt werden

Das bisher größte Teil war die sowjetische Raumstation "Saljut 7", deren Bruchstücke 1991 über Argentinien niedergingen - ohne dass Menschen getroffen wurden. Die USA scheiterte 1979 mit dem Plan, ihr ausrangiertes Forschungslabor "Skylab" über Südafrika kontrolliert abstürzen zu lassen: Die Trümmerteile regneten stattdessen über Australien vom Himmel. "Es ist zu hoffen, dass ausgedienten Satelliten und Stationen im All künftig mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird", sagte der US-Weltraumexperte Leonard David. Es müsse darüber nachgedacht werden, Weltraumschrott direkt im All zu recyceln, statt ihn weiter auf die Erde stürzen zu lassen.
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China hatte "Tiangong 1" im September 2011 ins All geschossen, wo das Raumlabor über die Jahre sechs Kopplungsmanöver mit chinesischen Raumschiffen der "Shenzhou"-Reihe absolvierte. Seit vergangenem Jahr umkreist auch der Nachfolger "Tiangong 2" die Erde. In dem neuen chinesischen Raumlabor können zwei Astronauten länger als im Vorgängermodell leben. Auch hat "Tiangong 2" eine höhere Ladekapazität und lässt sich erstmals auftanken. Die Labore dienen der Vorbereitung für den Bau und Betrieb einer eigenen chinesischen Raumstation, die ab dem Jahr 2022 fertig werden soll.

Sollte die Internationale Raumstation (ISS) wie vorgesehen 2024 ihren Dienst einstellen, wäre China danach die einzige Nation mit einem permanenten Außenposten im All. Chinas Raumstation dürfte mit rund 60 Tonnen aber deutlich kleiner sein als die ISS mit ihren 240 Tonnen. Neben einer eigenen Raumstation plant China in den kommenden Jahren gleich mehrere Ausflügen auf den Mond sowie eine Mission zum Mars.
Bilderserie http://www.n-tv.de/mediathek/bilderseri ... 66421.html
Immer mehr Weltraumschrott: Die Kollisionsgefahr im All wächst Immer mehr Weltraumschrott: Die Kollisionsgefahr im All wächst Immer mehr Weltraumschrott: Die Kollisionsgefahr im All wächst Immer mehr Weltraumschrott Die Kollisionsgefahr im All wächst

Quelle: n-tv.de , bvo/dpa
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