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KRITIKEN - KURIOSES

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Jun 2015 10:42

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KRITIKEN - KURIOSES


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Fake-Zuschauer: Wer sind die Quoten-Marionetten von ARD und ZDF?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Jun 2015 10:51

Fake-Zuschauer: Wer sind die Quoten-Marionetten von ARD und ZDF?
Peter Harth

Die Mehrheit schaltet inzwischen bei ARD und ZDF aus. Trotzdem zahlen wir alle den Zwangsbeitrag. Das Programm wird aber ausschließlich für Quoten-Marionetten gemacht, die sich einen Messkasten ins Wohnzimmer stellen. Wer tut so etwas eigentlich freiwillig, und spiegelt das Gemessene unser Land wider? Auf der Suche nach Phantomen, Sedierten, Lebensmüden und den Westermanns.



Kann die Einschaltquote den Massengeschmack in Deutschland messen? Bei ARD, ZDF und den Dritten glauben sie fest an dieses Quoten-Märchen. Ihr Programm richten sie sklavisch danach aus. Dabei werden die öffentlich-rechtlichen Sender über Zwangsgebühren finanziert, ihre Redakteure sind unkündbar. Eigentlich könnte ihnen alles egal sein.



Trotzdem träumen sie beim NDR die ganze Zeit vom Zuschauer. Alles dreht sich nur um eine einzige Familie: die Westermanns aus Belm. Ein Nachbarort von Rulle bei Osnabrück. Jeder im Sender trägt die Westermanns ganz nah bei sich, auf einem kleinen Plastikwürfel mit den Fotos der Familie, die es wirklich gibt. Papa Ralph, der Polizeikommissar. Mama Doris, die Angestellte in Teilzeit. Dazu die Kinder, ein Sohn und eine Tochter. Was die wollen, weiß man beim Sender auch nicht, sie gehören nicht zur Zielgruppe. Wichtig für den NDR sind allein Ralph und Doris.





Westermanns – die Wunsch-Zuschauer des NDR sind jetzt geschieden



Sie sind die »bild-gewordene« Ermahnung aus der Chefetage: Immer, wenn sich die NDR-Redakteure fragen, für wen sie eigentlich hier Programm machen, sollen sie auf den Würfel mit den Westermanns schauen. Der statistische Durchschnitt, das normalste Ehepaar Norddeutschlands – zwischen 50 und 59 Jahren. Babyboomer, die die Mondlandung noch live gesehen haben. So stellt sich der NDR sein »Eroberungsmilieu« vor, das er sich erkämpfen will. Der wahre NDR-Zuschauer ist im Schnitt nämlich bereits 62. Tendenz: stark vergreisend.



Auch die Westermanns sind in die Jahre gekommen: Hunderte dieser Plastikwürfel sind im Sender immer noch im Einsatz. Verteilt wurden sie aber schon 2010 und auch der eigens für die Redakteure gedrehte Motivationsfilm mit den Westermanns geht schon wieder meilenweit am Puls der Zeit vorbei.



Das Bild von der Durchschnittsfamilie hat Risse bekommen, denn: Westermanns sind jetzt geschieden. Ralph und Doris sitzen schon längst nicht mehr gemeinsam vor dem Fernseher. Das Haus ist verkauft. Die Kinder sind erwachsen geworden und ausgezogen.



Das Märchen von der schönen Quote



Dieser Westermann-Fetisch bietet einen amüsanten Blick hinter die Kulissen des öffentlich-rechtlichen Fernsehens. Dahinter regiert ein System aus Quotengeilheit – oder besser gesagt: Wie macht man Programm für Menschen, die es nur noch in der Fantasie der Fernsehmacher gibt? Das Programm soll harmlos sein, ruhig, bloß nichts Irritierendes. Sonst könnten die Westermanns – der angebetete Fantasie-Götze – einfach wegzappen.



Genauso realistisch ist auch das Quoten-Messsystem, ein modernes Märchen: Angeblich gibt es irgendwo in Deutschland 5000 Familien wie die Westermanns. Bei all denen stand einst ein freundlicher Herr von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) vor der Tür, klingelte und erklärte den Überraschten: »Gott sei Dank, Sie wurden von uns für die Fernseheinschaltquotenmessung ausgewählt! Geld gibt es dafür übrigens nicht.« Anschließend verlegten Techniker im ganzen Haus Kabel und bauten Messgeräte ein. Ab jetzt überwacht sich der Auserwählte mit dem GfK-Meter selbst. So erzählt es das Märchen. Er bekommt eine spezielle Fernbedienung und muss jedes Mal auf seinen eigenen Knopf drücken, wenn er den Fernseher einschaltet.



Großer Bruder GfK: »Schalt sofort den Florian Silbereisen in der ARD ein.«



Kommt die Frau und setzt sich auf das Sofa, muss der Auserwählte auf das Knöpfchen seiner Frau drücken. Kommen die Kinder, muss der Auserwählte ihre Knöpfe drücken. Die GfK will immer genau wissen, wer gerade vor dem Fernseher sitzt und wer nicht. Selbst der Auserwählte darf sich nicht einfach unerlaubt entfernen. Wer etwa auf die Toilette will, muss sich erst bei der GfK abmelden.



Wer – bitteschön – überwacht sich freiwillig selbst? Selbst eine monatliche Stromkostenpauschale von zehn Euro ist das nicht wert. Wer schaut Schmuddel-Filme und RTL 2, wenn er sich beobachtet fühlt? Wer riskiert einen Ehekrieg mit seiner Frau: »Was soll bitte die GfK von uns denken, wenn wir das schauen? Schalt sofort den Florian Silbereisen in der ARD ein, das ist unverdächtig!«



So etwas tun nur Menschen, die ein sehr ereignisarmes Leben führen. Für die es nichts Spannenderes als den Fernseher gibt. Die vermutlich 1995 zum letzten Mal das eigene Haus verlassen haben, weil jedes bisschen Aufregung nur eine dieser teuren Beruhigungspillen auf Privatrezept kostet.



Die Wahrheit über die Quoten-Messung



Mit der Realität hat all das nichts zu tun. Erstens: Die Quote misst nicht die, die gar kein Fernsehen mehr schauen, auch wenn das schon die Mehrheit ist. Zweitens: Die Quote misst nicht einmal die, die noch zuschauen. Drittens: Die Quote misst nur ein paar mysteriöse Versuchskaninchen, die Zeit und Nerven haben, sich selbst beim Überwachungsexperiment der GfK zu überwachen.



Viertens: Weil die Quote nur die Debilen misst, passen die Fernsehmacher in ihrer Quoten-Gläubigkeit unser Programm an genau diese Zielgruppe an. Wundert es Sie da noch, dass Fernsehen ein totsicheres Beruhigungsmittel in Altenheimen ist? Wer sich auf nichts mehr freut im Leben, für den wird auch Florian Silbereisen zur akzeptablen Option.



Die Quotenkeule der Sedierten und Lebensmüden, die den morgendlichen Kontrollanruf der GfK als einsamen Höhepunkt kennen: »Leben Sie noch? Sie schauen sich seit acht Stunden Patagoniens schönste Eselpfade an.«



Der Schriftsteller Joseph von Westphalen wurde tatsächlich von der GfK ausgewählt. Er machte mit – diese Haushalte mit den GfK-Metern muss es also tatsächlich geben. Schließlich lassen sich die deutschen Sender das jedes Jahr 17 Millionen Euro kosten. Allerdings zog Westphalen ein erschütterndes Fazit über seine Zeit als Gratis-Laborratte der GfK: Es werden »zu viele Zuschauer in prekären Situationen gemessen«, die »nicht immer den besten Geschmack hätten«.



Das Prekariat im Promille-Bereich bestimmt den Massengeschmack



Die Quote der GfK steht nur für 0,01 Prozent aller Menschen in Deutschland. Es sind offenbar nicht die besten. Wer genau für die GfK die Fernbedienung drückt, das wird verschleiert. Trotzdem verordnen uns ARD und ZDF mit dieser Quote den gewünschten Massengeschmack. Aber freuen Sie sich: Die GfK darf noch nicht die Bundestagswahlen durchführen, um sie dann auf alle Deutschen hochzurechnen.



Sollte jemals die GfK an ihrer Tür klingeln, sagen Sie aber trotzdem bitte: »Ja, ich will.« Später könnte sich ein Anruf bei RTL lohnen: »Hallo, ich bin einer der 5000 GfK-Haushalte. Meine Fernbedienung stimmt über den Geschmack von 16 800 Zuschauern ab. Was bekomme ich, wenn die ganze Nacht euer Sender läuft?«


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Korruption in der EU-Bürokratie: Pestizid-Verbot aufgehoben

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Jun 2015 10:57

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... hoben.html
Korruption in der EU-Bürokratie: Pestizid-Verbot aufgehoben
F. William Engdahl

Mit Argumenten der Geheimverhandlungen über das Transatlantische Freihandelsabkommen, aber auch unter enormem Lobbydruck von Chemiekonzernen wie Bayer AG und BASF hat die EU-Kommission klammheimlich den Plan begraben, Pestizide strikter zu regulieren. Das ist keine nebensächliche bürokratische Angelegenheit: Auf dem Spiel stehen Gesundheit und Sicherheit von Millionen Menschen in der EU, ganz zu schweigen von Tieren, Vögeln, Insekten und der Natur insgesamt.



Schon 1999, also vor 16 Jahren, untersuchte die EU-Kommission die möglichen gesundheitlichen Gefahren durch chemische endokrin wirksame Pestizid-Wirkstoffe (EDC, nach dem englischen »endocrine disrupting chemical«). Doch bis heute wurde in Brüssel nichts unternommen, Gesundheit und Sicherheit der Bürger gemäß dem »Vorsorgeprinzip« zu schützen. Nach dem Vorsorgeprinzip bleibt eine Substanz bei noch nicht klar definierten Hinweisen auf Schädlichkeit so lange verboten, bis ihre Sicherheit erwiesen ist. Das gilt für GVO-Nutzpflanzen und das Glyphosat-Herbizid Roundup genauso wie für EDCs oder DDT.



Wissenschaftler bringen EDCs schon in geringen Dosen mit einem Anstieg fetaler Auffälligkeiten, erniedrigter Spermienzahl, Missbildungen der Geschlechtsteile, Hodenhochstand, Penis-Missbildungen, Unfruchtbarkeit, Krebs und sogar eingeschränktem IQ in Verbindung. Eine neuere Studie der Washington University School of Medicine fand einen Zusammenhang zwischen 15 EDCs in Plastik, Körperpflegeprodukten, Kosmetika und Haushaltsgegenständen und vorzeitigem Einsetzen der Wechseljahre.



Die Kosten der gesundheitlichen Schädigung durch EDCs werden in der EU auf jährlich 147 bis 270 Milliarden Euro geschätzt. Endokrin wirksame Stoffe finden sich in Lebensmittelbehältern, Plastik, Möbeln, Spielsachen, Bodenbelägen und Kosmetika. Professor Philippe Grandjean von der Harvard University gehört zu einer Gruppe von 18 Endokrinologen, die eine Studie über endokrin wirksame Substanzen durchgeführt haben; er betont: »Dabei erschreckt vor allem, dass der Großteil dieser Kosten auf den Verlust der Gehirnfunktion bei der nächsten Generation zurückzuführen ist.«



Auf Grundlage solcher wissenschaftlicher Studien hatte die EU eine Liste von 31 endokrin wirksamen Substanzen vorbereitet, die 2014 komplett verboten werden sollten. Immer mehr Untersuchungen hatten gezeigt, dass EDCs schon in extrem niedriger Dosierung toxisch wirken; deshalb reiche eine genauere Überwachung nicht aus, man brauche ein umfassendes Verbot.



Angeliki Lyssimachou, Umwelttoxikologin beim Pesticide Action Network Europe (PAN), sagt: »Wären die von der Kommission vorgeschlagenen ›Ausschluss‹-Kriterien korrekt angewendet worden, wären heute 31 Pestizide verboten und das Mandat der Pestizid-Aufsicht, Menschen und Umwelt vor den unterschwellig chronisch endokrin wirksamen Pestiziden zu schützen, wäre erfüllt.«



Stattdessen favorisiert die EU die von der Industrie unterstützte Option für ein »Potenz-basiertes« Maß für EDCs. Damit würden Grenzwerte gesetzt, EDCs mit geringer Potenz gälten als unschädlich, auch wenn keine Langzeituntersuchungen über die Wirkung auf den Menschen durchgeführt wurden.



Chemische Industrie siegt über Gesundheit und Sicherheit



Für die nicht gewählten, gesichtslosen Bürokraten in der EU-Kommission, die über unser tägliches Leben enorm viel Macht haben, aber keiner demokratischen Kontrolle unterliegen, waren die Interessen des internationalen Handels offenbar vorrangig.



Eine der Gesichtslosen, die das Verbot kippten, ist jetzt aber bekannt: Ihr Name lautet Catherine Day. Sie gehört zu den engsten Mitarbeitern von EU-Präsident Jean-Claude Juncker, hat vermutlich als Generalsekretärin der EU-Kommission mehr Macht als dieser. Den Posten bekleidet sie seit über zehn Jahren unter zwei Präsidenten.



Laut EU-Dokumenten, die dem britischen Guardian vorliegen und jetzt veröffentlicht wurden, kippte die gebürtige Irin das geplante EDC-Verbot am 2. Juli 2013, wenige Stunden nachdem Vertreter von TTIP-Offiziellen der US-Vertretung bei der EU in Brüssel aufgetaucht waren. Am selben Tag schickte EU-Generalsekretärin Day einen Brief an den Direktor der Generaldirektion Umwelt, den Deutschen Karl Falkenberg, indem sie ihn anwies, die vorgeschlagenen Kriterien fallenzulassen, nach denen EDCs gemäß dem »Vorsorgeprinzip« verboten worden wären.



Europäische Chemiekonzerne wie Bayer AG und BASF schlossen sich der amerikanischen Handelskammer an und betrieben gemeinsam Lobbyarbeit für die Aufhebung des Verbots.



In den Wochen vor dem 2. Juli 2013 richtete der TTIP-Ausschuss der amerikanischen Handelskammer in Washington vor seiner Reise nach Brüssel einen Brief an die EU-Kommission, in dem es hieß: »Wir befürchten, dass diese Entscheidung [zum Verbot – F.W.E.], die Gegenstand wissenschaftlicher Debatten ist, aus politischen Gründen gefällt wurde, ohne die Auswirkungen auf den europäischen Markt zu berücksichtigen.« Auch BASF klagte, ein Verbot von Pestiziden werde »den freien Handel mit Agrarprodukten auf globaler Ebene einschränken«.



Aus den internen EU-Dokumenten, die dem Guardian vorliegen, geht hervor, dass eine hochrangige Delegation der amerikanischen Handelskammer bei einem Treffen mit EU-Handelsvertretern am 2. Juli 2013 darauf bestand, die EU müsse die geplanten Kriterien zur Identifizierung von EDCs zugunsten einer neuen »Wirkungsstudie« aufgeben, die die EDCs nicht berührte.



Laut Guardian zeigt das Protokoll des Treffens, dass Vertreter der EU-Kommission den Standpunkt vertraten, sie wollten »auch wenn sie wünschten, dass TTIP ein Erfolg werde, nicht den Eindruck erwecken, die EU-Standards zu senken«.



Wenn alle 31 EDCs wie ursprünglich geplant verboten worden wären, hätte das auf dem EU-Markt allenfallsEinbußen von neun Milliarden Euro jährlich bedeutet – verglichen mit bis zu 270 Milliarden Euro Kosten für die Behandlung von Gesundheitsschäden durch EDCs. Als Journalisten von der EU-Kommission die Veröffentlichung der Hintergrundmemoranden und -diskussionen verlangten, entgegnete eine Sprecherin der Kommission: »Die Kommission ist nicht verpflichtet, interne Arbeitspapiere zu veröffentlichen. Wie Sie wissen, handelt die Europäische Kommission völlig unabhängig und im allgemeinen europäischen Interesse.«



Entschuldigen Sie, Madame, könnten Sie das noch einmal langsam wiederholen? »Wie Sie wissen, handelt die Europäische Kommission völlig unabhängig und im allgemeinen europäischen Interesse?«



Catherine Day verteidigte ihre Aufhebung des Verbots: »Es erübrigt sich zu sagen, dass der Vorwurf, unsere Haltung sei durch die Industrie oder irgendjemanden sonst beeinflusst, jeglicher Grundlage entbehrt. Uns geht es ausschließlich um die Qualität und Kohärenz der Arbeit der Kommission – aber nicht jeder ist bereit, darauf zu warten.« Die Arbeit ihrer Kommission ist für die Bevölkerung durchgängig schädlich, aber genau deshalb zieht es Brüssel vor, so gesichtslos wie nur möglich zu bleiben.



Wir lassen zu, dass die nicht gewählten, gesichtslosen, unmoralischen Bürkraten Macht über unsere und unserer Kinder Gesundheit, ja sogar unser Leben ausüben, egal ob sie toxische GVO oder EDCs zulassen. Offenbar sind wir von etwas hypnotisiert, das uns bei schier unglaublichem, für uns alle schädlichem Handeln passiv bleiben lässt. Ist das nicht interessant?


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Lanz-Kritikerin Maren Müller gründet medienkritischen Verein

Beitragvon Gudrun Graf » 10. Jun 2015 21:01

http://www.digitalfernsehen.de/Lanz-Kri ... 4816.0.htm
Lanz-Kritikerin Maren Müller gründet medienkritischen Verein
17.04.2014, 13:11 Uhr, ca

Maren Müller, die durch ihre Online-Petition zur Absetzung des ZDF-Moderators Markus Lanz für Aufsehen in der deutschen Multimedialandschaft gesorgt hatte, hat inzwischen einen Verein gegründet. Die "Ständige Publikumskonferenz der öffentlich-rechtlichen Medien" will als kritische Mittlerin zwischen Gebührenzahlern und öffentlich-rechtlichem Rundfunk fungieren.


Lange hat es nach der Petition gegen eine Weiterbeschäftigung von Markus Lanz als Moderator im ZDF nicht gedauert, bis Maren Müller weitere Schritte unternommen hat, um eine Plattform zu schaffen, auf der sich medienkritische Menschen austauschen können. Mit der "Ständigen Publikumskonferenz der öffentlich-rechtlichen Medien" soll es möglich sein, über aktuelle und grundsätzliche Themen rund um die Aufgaben der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten zu diskutieren und, wenn nötig, auch Petitionen zu starten. Mitmachen kann jeder, anonym oder mit Klarnamen.

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Bis es zur Vereinsgründung kam, gab es anlässlich der "Lanz-Petition" jedoch viel Kritik, die sich zum Beispiel gegen die vermeintlich unseriöse Wahl des Mittels – der Online-Petition – richtete. Am Online-Format der "Publikumskonferenz" wurde jedoch festgehalten. In einem Interview mit der Wochenzeitung "der Freitag" sprach Maren Müller über das Ziel der Vereinsgründung: "Eine Plattform zu organisieren, auf der Gleichgesinnte sich verbinden zu einer kritischen Begleitung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Wo auf den Programmauftrag geachtet wird und eine Programmbeschwerde dann 100 oder 3000 Mitzeichner haben kann." Danach gefragt, wie ein Erfolg der "Publikumskonferenz" aussehen würde, antwortete Müller: "Wenn sich das etabliert und die Sender, die keinen Grund haben, etwas zu verändern, weil die Gebühren sowieso kommen, wenn die wissen: Da ist immer jemand, der kritisch zuschaut."

Das Selbstverständnis des Vereins und seiner Aufgaben geht jedoch noch weiter, als es anlässlich des "Falls Markus Lanz" deutlich wird. Auf der Vereinshomepage ist zu lesen, dass der "Zweck des Vereins (...) die Erlangung und Förderung von Medienkompetenz, demokratischer und kultureller Bildung, sowie der demokratischen Mitsprache bei der Umsetzung des gesellschaftlichen Programm- und Bildungsauftrages." ist. Damit klingt an, was durch das Initiieren von Petitionen allenfalls Stein des Anstoßes sein kann, nämlich die dauerhafte Mitgestaltung bei der Entscheidungsfindung in den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten.

Es geht auch um die Möglichkeiten der direkten Bürgerbeteiligung und um deren Grenzen. Diese Bestrebungen haben ihre Berechtigung und werden sicherlich verstärkt, wenn man sich die jüngsten Nachrichten zum Thema Verflechtung von Medien und Politik vergegenwärtigt. So scheint bei der ARD derzeit ein Machtkampf zu toben, bei dem es im Kern um die Frage geht, wer wie viel Einfluss bei der inhaltlichen Programmgestaltung haben soll: Die Manager und Programmverantwortlichen des Senders oder die Rundfunkräte und die in ihm vertretenen Interessengemeinschaften? Diesem Streit ging das so genannte "ZDF-Urteil" voraus, in dem die Frage nach der erlaubten Anzahl an Vertretern aus der Politik, die in Rundfunkräten der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten sitzen dürfen sollten, entschieden wurde. Und erst am 16.April wurde in Berlin ein Diskussionsforum zu den möglichen Konsequenzen dieses Urteilsspruchs organisiert. Das Thema ist also hochaktuell.

Es dürfte klar sein, dass auch nach dem Karlsruher Urteil viele Probleme zunächst ungelöst bleiben werden, zumal es nur für eine Rundfunkanstalt gilt. Aber auch, weil sich die Frage nach dem, was qualitativ hochwertiges Fernsehen und dessen Sicherstellung ausmacht, zukünftig immer wieder neu stellen dürfte. Und damit auch die Frage nach der Zusammensetzung der an den Entscheidungen beteiligten Akteure. Ob nun Online-Petitionen der richtige Weg sind, mehr Mitbestimmung bei diesem Prozess zu erlangen, die "Ständige Publikumskonferenz der öffentlich-rechtlichen Medien" kann in jedem Fall als spannender Versuch gewertet werden, Antworten auf die Fragen zur zukünftigen Gestaltung der öffentlich-rechtlichen Medien in Deutschland zu geben.
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Gudrun Graf
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»Mündige Bürger« – Wie Politiker und Leitmedien uns auf die Schlachtbank f

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Jun 2015 08:34

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... ehren.html

17.06.2015


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»Mündige Bürger« – Wie Politiker und Leitmedien uns auf die Schlachtbank führen
Udo Ulfkotte

Wir Bürger werden rund um die Uhr belogen. Medien und Politik haben uns etwa mit wohlklingenden Worten die Weichwährung Euro aufgeschwatzt. Sie fordern auch immer neue Abgaben für einen »Klimawandel«, der wissenschaftlich gesehen höchst zweifelhaft ist. Und sie indoktrinieren uns mit der ständig wiederholten Aussage, die nicht enden wollenden Flüchtlingsströme seien eine »Bereicherung« – obwohl wir unter den Lasten zusammenbrechen. Keiner traut sich, gegen diese Lügen aufzustehen. Warum nur?



Von der Wiege bis zur Bahre werden wir Bürger von Politik und Medien gelenkt. Nein, das ist keine Verschwörungstheorie. Wir werden tatsächlich wie eine Schafherde von kaum sichtbarer Hand so gesteuert. Und zwar so, wie Politik und Medien das wollen. Das Zauberwort heißt »Nudging«. Hinter dieser geschickten psychologischen Manipulation von Massen steht die Auffassung, dass wir Bürger völlig blöd sind und beliebig manipulierbar. Politiker und Leitmedien nennen uns zwar »mündige Bürger«, führen uns aber als Metzger auf die Schlachtbänke, weil sie selbst davon profitieren.



Wir wollen das nicht wahrhaben. Schon Mark Twain hat einmal gesagt: »Es ist leichter, die Menschen zu täuschen, als sie davon zu überzeugen, dass sie getäuscht worden sind.« Daran hat sich bis heute nichts geändert. Wir ziehen jedenfalls keine Konsequenzen daraus, dass uns korrupte Medien und Parteien beständig täuschen und ausnutzen. Wir wählen sie in Massen weiter, wir beklatschen sie und wir holen nicht die Kinder von der Straße, wenn dort ein Journalist oder Politiker aufkreuzt.

Unser Verhalten führt allerdings dazu, dass unsere Lebenssituation sich Tag für Tag verschlechtert. Um die Früchte unserer Arbeit – unsere Sparguthaben – müssen wir uns jetzt große Sorgen machen. Sie sind durch den uns von Politik und Medien aufgeschwatzten Euro alles andere als sicher. Und der Zustrom von Massen bildungsferner Menschen schafft Zustände, die wir in ihren Auswirkungen erst ganz langsam begreifen.



Die Manipulation der Massen – das »Nudging« – wirkt halt noch immer. Erinnern Sie sich noch? Vor wenigen Jahren haben uns Politiker aller Parteien und die Leitmedien beispielsweise das »Wunder von Marxloh« verkauft. In Duisburg entstand die größte Moschee Deutschlands, sie sollte Inbegriff für ein friedliches multikulturelles Deutschland werden, in dem wir angeblich gemeinsam eine wunderbare Zukunft haben werden. Aus dem Wunder von einst im Stadtviertel Marxloh wurde inzwischen ein Albtraum, über den – außer den Lokalmedien – aus Gründen der politischen Korrektheit inzwischen keiner mehr sprechen darf. In Marxloh explodiert die Gewalt und auch den beschworenen sozialen Frieden gibt es dort nicht mehr. Seit Jahren schon geht die Polizei dort »Streife im Angst-Raum« – wenn die Polizei sich überhaupt noch hintraut.



Das ist überall dort so, wo uns multikulturelle »Wunder« verkauft werden und die einheimischen Anwohner dann in der Realität ihr blaues Wunder erleben. Das kennt man auch aus anderen europäischen Ländern – für die Europäer ist die multikulturelle Bereicherung der Horror. Die Manipulation der Massen – das »Nudging« – verkauft uns die Islamisierung als etwas Positives. Im Hintergrund werden Politik und Medien dafür geschmiert und reichlich belohnt, dass sie unsere Zukunft einfach verkaufen. Die Fakten dazu stehen in einem neuen Sachbuch. Aber was passiert da eigentlich beim Thema Islamisierung? Nachfolgend ein Kapitel aus dem neuen Sachbuch Mekka Deutschland:

Nach seriösen repräsentativen Studien wird sich die Zahl der Muslime in Europa von 1990 bis 2030 auf mindestens 60 Millionen verdoppeln. Schon seit 2010 ist Mohammed der häufigste Vorname für männliche Neugeborene in Europa. Selbst in der norwegischen Hauptstadt Oslo ist Mohammed seit 2014 der häufigste Vorname für Jungen. Mohammed ist der häufigste Vorname für männliche Neugeborene in Großbritannien. Und schon seit 2006 ist Mohammed der häufigste Jungenname in der europäischen Hauptstadt Brüssel, seit 2008 in Amsterdam, Mailand und Marseille. Letztere ist die zweitgrößte französische Stadt. In Marseille waren schon 2009 mehr als 35 Prozent der Einwohner Muslime. Marseille ist damit neben Birmingham und Brüssel die islamischste Stadt in Europa. In der europäischen Hauptstadt Brüssel hatten 2012 nach offiziellen Angaben schon 43 Prozent der Schüler Islamunterricht – mit stark steigender Tendenz. Mein 2014 verstorbener Freund Peter Scholl-Latour sagte mir bei einem unserer letzten Gespräche, dass Europa eine »prophetengrüne« Zukunft habe. Er hob hervor: »Spätestens im Jahr 2028 werden wir den ersten Jahrgang jener Generation neuer Muslime in Europa haben, die in ungeheuren Zahlen in den Ballungsgebieten das alltägliche Leben prägen und bestimmen werden.«

In Offenbach ist Mohammed seit Ende 2013 auf Platz eins. Auch in Essen-Altenessen im Marienhospital führt Mohammed seit Ende 2014 die Hitliste der Babynamen an. Und auch Omar, Ahmed und Hamed, Tugce, Özlem und Selma dringen Jahr für Jahr weiter in den Hitlisten vor. In der katholischen Domhofschule in Bonn-Mehlem sind von 340 Schülern heute 55 Prozent Muslime. Kein Zweifel: Deutschland wird mehr und mehr und immer schneller islamisch. Das, was vor wenigen Jahren noch von Politik und Medien energisch bestritten wurde, ist heute eine nicht mehr zu übersehende Tatsache. 2015 etwa schrieb die Rheinische Post unter der Überschrift »Droht Deutschland die Islamisierung?« Sätze wie:

»In Nordrhein-Westfalen ist jeder sechste Grundschüler muslimisch, Tendenz steigend. In den Hauptschulen ist es fast jeder vierte. (…) In Gebieten mit hohem Migrationsanteil wie Duisburg-Marxloh oder Berlin-Neukölln ist der Islam in den Klassen schon die stärkste Religion. In anderen europäischen Großstädten gibt es ebenfalls Viertel, die schon mehrheitlich von Muslimen bewohnt werden wie Teile der Pariser Vorstädte oder der Brüsseler Stadtteil Saint-Gilles. Für die belgische Hauptstadt und wichtigste Entscheidungszentrale der Europäischen Union erwarten Experten in den kommenden 20 Jahren eine mehrheitlich muslimische Bevölkerung. In Amsterdam sind mehr als die Hälfte der Neugeborenen islamisch.«

Aus der Sicht unserer Parteien – etwa der SPD, die seit 2015 den Zuzug von Millionen weiteren Türken nach Deutschland fordert – gibt es keine Islamisierung. Das sei ein »Hirngespinst«. Und die Realität? Von 1991 bis 2011, also in nur 20 Jahren, hat sich die Zahl der Muslime in Europa fast verdoppelt. Niemand bestreitet diese Zahl. In der gleichen Zeit ist die Zahl der gebärfähigen europäischen Frauen um mehr als 35 Prozent zurückgegangen. Derzeit sind 6,5 Prozent der Einwohner in Deutschland Muslime, in drei Generationen könnten es bis zu 70 Prozent sein. Es ist aber völliger Unsinn, sich darüber zu streiten, ob in einigen Jahrzehnten nun 25 oder 70 Prozent der Einwohner Muslime sein werden. Denn klar ist unabhängig von allen Zahlenspielen: Bis zum Ende dieses Jahrhunderts verliert Deutschland mindestens ein Drittel seiner ethnischen einheimischen Bevölkerung, weil diese sich einfach nicht mehr fortpflanzt. Das Jahrhundert, in dem wir leben, wird das »Jahrhundert des Islam«.

Die Folgen wird jede der 13 800 deutschen Gemeinden erfahren. So wie die Latinos die USA schleichend, aber unaufhaltsam neu prägen, so vollzieht sich auch mitten in Europa eine Entwicklung, die jetzt keiner mehr aufhalten kann. Es entstehen immer schneller neue Parallelgesellschaften. In Deutschland sind weniger als 0,5 Prozent der muslimischen Frauen mit einem nichtmuslimischen Mann verheiratet. Es gibt also bei realistischer Betrachtung nicht das geringste Anzeichen dafür, dass Muslime und Nichtmuslime sich friedlich vermischen und eine gemeinsame Bevölkerung bilden. Auch aus der Schweiz heißt es 2015 dazu:

Muslime heiraten fast nur noch unter sich. Was die Heirat mit Andersgläubigen angeht, hat sich die Integration der Muslime verschlechtert: Muslime heiraten vor allem unter sich. Das sah vor 14 Jahren noch anders aus.

Die Entwicklung ist überall in Europa identisch. In Frankreich sorgte Marwan Muhammad, der Sprecher des Verbandes gegen Islamophobie in Frankreich (CCIF), unlängst für einen Sturm der Entrüstung mit den Worten: »Wer gibt euch eigentlich das Recht zu sagen, dass Frankreich in 30 oder 40 Jahren nicht ein islamisches Land sein wird? Wer sollte uns das Recht auf dieses Land absprechen?« Frankreich hat derzeit etwa 65 Millionen Einwohner. Und von diesen waren 2013 zehn Prozent Muslime, bei steigender Tendenz. Nicht anders ist es in Großbritannien, den Niederlanden, Schweden, Belgien, Italien – Österreich und Deutschland. Zu einigen dieser Länder habe ich später in diesem Buch eigene Kapitel, weil die Lage dort schon jetzt dramatisch ist.

Das Vienna Institute of Demography der Österreichischen Akademie der Wissenschaften kommt in einer Studie (»Neue Projektionen der Bevölkerung in Österreich nach dem Religionsbekenntnis«) zum Ergebnis, dass im Jahr 2051 zwischen 20 und 26 Prozent der Österreicher muslimischen Glaubens sein werden. Im Jahr 2051 werden demnach sogar 51 Prozent der bis 14 Jahre alten Einwohner der Alpenrepublik muslimischen Glaubens sein und nur noch 32 Prozent der Österreicher einer christlichen Religionsgemeinschaft angehören.

Im »Mekka Deutschland« ist die Zukunft nun einmal nicht multikulturell und bunt – sondern rabenschwarz. Wir verdrängen das gern dank »Nudging«. Aber nur wer die Fakten kennt und die Manipulation durchschaut, der kann sich und seine Familie darauf vorbereiten.



Einer der ersten Kritiker, die das Buch gelesen haben, ist Stefan Winterbauer. Er sagt zu Udo Ulfkotte und dem Buch jetzt knallhart:



»Er ist wieder da. Die Rede ist von Udo Ulfkotte, ehemaliger FAZ-Redakteur und Bestsellerautor (Gekaufte Journalisten) im Verschwörungstheoretiker-Fachverlag Kopp. Mit Mekka Deutschland - Die stille Islamisierung hat Ulfkotte schon wieder ein Buch vorgelegt, das die Bestsellerlisten emporklettern kann.«











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17.06.2015 | 09:30
Naivchen

Was bedeutet die seltsame Händehaltung der Kanzlerin? Welche Geister ruft sie damit????

17.06.2015 | 09:28
Elisa

@ BernhardIhr Kommentar ist emotional und völlig unsachlich und damit irrelevant, erst recht angesichts der gegenwärtigen gänzlich aus dem Ruder laufenden, immer mehr an den Grenzen der europäischen Länder stehenden Emigranten, die sich als Asylanten bewerben. Kein Mensch hat diese Vorgänge mehr im Griff. Wer hier beschönigend etwas hinzu faselt, der ist wohl kein "Verschwörungstheoretiker", dafür ein Schlafwandler erster Güte. Und dies sehr bewusst, denn so blöd kann...

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17.06.2015 | 09:05
Marty

Mündige Bürger ?? wo, hier in Deutschland ??? nene sehe keine, alles was ich sehe ist eine Hammelherde die sich widerstandslos auf die Schlachtbank führen lässt, getreu deren Motto: uns gehts ja noch Gut,,,, NOCH,,

17.06.2015 | 09:02
Anleihenspezialist

Es ist alles ein großer Plan, der schon seit Jahren von der Elite umgesetzt wird. Ich arbeite in der Finanzwirtschaft und habe die Erfahrung gemacht, sobald man bei Sitzungen den Finger in die Wunde legt, wird man anschließend im Einzelgespräch gemassregelt wird. Unserer Finanzsystem ist nur noch eine große Blase und die wird gezielt zum platzen gebracht. Ich kenne den EU - Vertrag von Lissabon sehr gut. Die Ausrichtung in der EU und auf der Welt sind Unruhen und Bürgerkriege....

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17.06.2015 | 08:02
Nuwanda

@ lieber Bernhard! Drum laßt uns weiter den Kopf in den Sand stecken! Es ist ja alles so rosarot schön, der Ulfkotte will ja bloß Kohle machen und nix ändern - der faule Hund! WIR müssen nichts ändern, selbst wenn wir von einem Kohle machenden Ulfkotte auf gewisse Unpäßlichkeiten aufmerksam gemacht werden, weil wir ja keine Verantwortung zu tragen haben! Und bitte, lieber Ulfkotte, belästige uns nicht in unserer Utopie der schönen rosaroten Wolke mit Deinen Büchern und...

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17.06.2015 | 05:31
Bernhard

Oh je, Ulfkotte: Wir Bürger werden rund um die Uhr belogen - Keiner traut sich, gegen diese Lügen aufzustehen Warum nur? - psychologische Manipulation von Massen - Wir wollen das nicht wahrhaben - Unser Verhalten führt allerdings dazu, dass unsere Lebenssituation sich Tag für Tag verschlechtert ... die Jammerindustrie läuft zur Hochform auf. Und je mehr gejammert wird, je düsterer die Wolken am Himmel gemalt werden, je mehr verdient ..... Ulfkotte. So funktioniert die...

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Deutsche Post soll Briefe von Arbeitslosen öffnen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Jun 2015 11:42

http://www.stern.de/politik/deutschland ... 83990.html
Umstrittenes Pilotprojekt
Deutsche Post soll Briefe von Arbeitslosen öffnen

Arbeitserleichterung oder Steilvorlage zur Schnüffelei? Die Deutsche Post soll künftig die Briefe von Arbeitslosen und Kindergeldempfängern an die Arbeitsagenturen öffnen und einscannen dürfen. Ein Pilotversuch läuft demnächst an, ein Erwerbslosenverband fürchtet den "gläsernen Arbeitslosen".

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Öffnen, einscannen, weiterleiten - bald Alltag für Post-Angestellte?
© Michael Reichel/DPA

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) will künftig eingehende Briefe und Papierakten von der Deutschen Post einscannen lassen. Die Digitalisierung soll Arbeitsprozesse in der Behörde vereinfachen und beschleunigen. Das Erwerbslosen Forum Deutschland sieht dagegen den Datenschutz außer Kraft gesetzt. Der Datenschutzbeauftragte Peter Schaar ist zwar grundsätzlich einverstanden mit den Plänen, fordert aber Klarstellungen.
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Das Projekt "Elektronische Akte" (eAkte) soll vom 1. Oktober an zunächst in Sachsen-Anhalt und Thüringen erprobt werden, sagte BA- Vorstandsmitglied Raimund Becker. Nach seinen Worten geht es um 35 Millionen Akten der Arbeitslosenversicherung und der für das Kindergeld zuständigen Familienkassen. Speziell geschulte Mitarbeiter der Post in Halle und Berlin sollen die Briefe von Arbeitslosen öffnen, elektronisch erfassen und per Datenleitung an die Bundesagentur schicken.

Alle Post-Mitarbeiter sollen zur Geheimhaltung verpflichtet werden und in abgeschotteten Hochsicherheitszentren arbeiten. Die Kundendaten und die eingehende Post werden den Plänen zufolge in gesicherten und verplombten Transportzentren angeliefert. Das Projekt wurde vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifiziert. "Der Datenschutz ist gewährleistet", sagte Becker.
Erwerbslosen Forum ist skeptisch

Ähnlich äußerte sich das Arbeitsministerium. Das Projekt sei mit dem Bundesdatenschutzbeauftragten "und allen anderen relevanten Stellen" abgestimmt, sagte ein Sprecher. Die Datensicherheit sei bei dem Projekt "absolut gewährleistet". Es gehe "um eine sichere Vereinfachung und Modernisierung der Verwaltungsabläufe".

Aus Sicht des Erwerbslosen Forums Deutschland droht dagegen der "gläserne Arbeitslose". Der Schutz vor Missbrauch sei bei diesem Verfahren nicht gewährleistet, betonte ein Sprecher. "Es ist nicht auszuschließen, dass mit den Daten Schindluder getrieben wird." Er sei über diese Vorgehensweise entsetzt und forderte einen sofortigen Stopp des Projekts. Auch schloss er rechtliche Schritte dagegen nicht aus.

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Schaar sagte dem Hessischen Rundfunk, grundsätzlich sei es in Ordnung, wenn die Bundesagentur Briefe von Arbeitslosen durch die Post öffnen und einscannen lasse. Allerdings müsste noch einmal klargestellt werden, welche technischen Sicherungen vorgesehen seien. Schaar erwartet von Post und Bundesagentur unter anderem eine Antwort auf die Frage, was mit den originalen Briefen geschieht. Es müsse sichergestellt sein, dass die Papierbriefe zu vernichten seien.
DPA/APN/DPA
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Monsanto will seinen Namen verstecken

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Jun 2015 12:50

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... ecken.html

22.06.2015


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Monsanto will seinen Namen verstecken
F. William Engdahl

Monsanto hat in jüngster Zeit derart viele negative Schlagzeilen gemacht, dass sich der Konzern gezwungen sieht, seinen Namen vor den Blicken wütender Bürger in aller Welt zu verstecken. Als Monsanto vor Kurzem ein Übernahmeangebot für den britisch-schweizerischen Gentechnik-Konzern Syngenta aus Basel einreichte, schlug Konzernchef Hugh Grant in den an Syngenta übergebenen Unterlagen vor, die Zentrale des neu entstehenden Unternehmens von St. Louis im US-Bundesstaat Missouri, wo Monsanto seit 1901 seinen Sitz hat, zu verlegen und ihm einen ganz neuen Namen zu geben. Es klingt verdächtig danach, als versuche Monsanto, sein ramponiertes Konzern-Image loszuwerden.



Unter den veröffentlichten Dokumenten, die Monsanto an Syngenta übergab, findet sich ein Brief von Monsanto-Chef Hugh Grant – der übrigens nicht mit dem britischen Schauspieler verwandt ist. Grant schrieb: »Ein neuer Mutterkonzern mit Sitz in England würde einerseits zum Ausdruck bringen, dass durch unsere Fusion ein neues global agierendes Unternehmen entsteht … und andererseits zusätzliche Synergien schaffen… Darüber hinaus würden wir für den vereinigten Konzern einen neuen Namen vorschlagen, der seinen einzigartigen globalen Charakter widerspiegelt.«

Noch ist nicht klar, ob die vorgeschlagene Fusion gegen Kartellgesetze verstoßen würde, aber offensichtlich sucht Monsanto auch nach einem Weg, das Profil seiner Corporate Identity in den Hintergrund zu spielen. Es zeigt, dass der Saatgutkonzern unter der zunehmend negativen Publicity leidet. In Oregon urteilte ein Richter zugunsten mehrerer Bio-Landwirte, die eine Petition für ein Anbauverbot von gentechnisch veränderter Alfalfa in der Nähe ihrer Ackerflächen eingereicht hatten. Sie hatten argumentiert, das Gensaatgut gefährde ihre natürlichen Pflanzen, weil es mit dem Wind auf ihre Felder getragen werde.



In Mexiko, dem Land mit der größten Sortenvielfalt von Mais, versuchen Monsanto und Syngenta mit allen nur erdenklichen Mitteln, die Regierung dazu zu bringen, ein landesweites Anbauverbot für Gen-Getreide aufzuheben. Im Februar dieses Jahres erklärte die Acción Colectiva del Maiz, sie habe vier weitere positive Gerichtsentscheide in Fällen erreicht, bei denen Firmen versucht hätten, das GVO-Verbot in Mexiko außer Kraft setzen zu lassen.



In der EU wurde Monsanto durch den Widerstand der Bürger gegen den Anbau von Genpflanzen ausgebremst. Und in den USA landete Monsanto 2014 bei einer Umfrage über das Ansehen großer Konzerne auf Rang 58 von 60 bewerteten Firmen. Gary Ruskin, Ko-Direktor der amerikanischen Verbraucherschutzorganisation US Right to Know, betont: »Monsanto will seiner hässlichen Geschichte entkommen, indem der Konzern seinen Namen aufgibt.



Das zeigt, wie verzweifelt er bemüht ist, nicht nur Kritik an seinen Produkten auszuweichen, die Umwelt und Gesundheit gefährden, sondern auch der Sorge der Bevölkerung, dass Konzerne über Landwirtschaft und Lebensmittel herrschen.«



Weltweite Attacken auf Monsanto



Nicht ohne Grund steht Monsanto, der weltweit größte Anbieter von Agrarchemikalien und Gen-Saatgut, weltweit in der Kritik. Um unabhängige Sicherheitstests seiner Gentechnik-Produkte zu verhindern, schreckte der Konzern nicht zurück vor Bestechung staatlicher amerikanischer Behörden wie der Lebensmittelsicherheits- und Arzneizulassungsbehörde FDA [Food and Drug Administration] und des US-Landwirtschaftsministeriums.



Als sich bei unabhängigen Tests an Ratten, die mit Monsanto-Genmais gefüttert wurden, eine alarmierende Häufigkeit von Krebstumoren zeigte, lancierte Monsanto – erfolglos – eine Rufmordkampagne gegen den wissenschaftlichen Leiter der Studie, Prof. Gilles-Éric Séralini. Wäre Monsanto ein normales gewinnorientiertes Unternehmen, hätte es seine GVO-Strategie längst überdacht und aufgegeben. Aber Monsanto ist kein normales Unternehmen, wie die Unternehmensgeschichte der vergangenen 23 Jahre zeigt.



US-Präsident G.H.W. Bush hatte damals hinter verschlossenen Türen im Weißen Haus mit Monsanto-Direktoren verhandelt; heraus kam ein Erlass des Präsidenten, wonach keine staatliche Behörde der USA die üblichen Gesundheits- und Sicherheitsstudien für Genpflanzen durchführen konnte. Der Erlass trägt den Namen »Doktrin der Substanziellen Äquivalenz«: »Genmais sieht aus wie normaler Mais und schmeckt ähnlich, ist also ›substanziell äquivalent‹ dem normalen Mais, zusätzliche Tests sind daher nicht erforderlich.«



Dieser wissenschaftliche Schwindel, die »substanzielle Äquivalenz«, vertuscht unsägliche Schäden, die Mensch und Natur durch die Verwendung von Monsanto-Gensaatgut und dem dazugehörigen Unkrautvernichtungsmittel Roundup in den USA und anderen Ländern zugefügt werden. Roundup enthält Glyphosat und andere giftige Chemikalien, die als Geschäftsgeheimnis gehütet werden.



Das sollte nicht überraschen. Denn Monsanto gehört zu dem Kreis von Konzernen mit Verbindungen zur Rockefeller-Familie, Amerikas einflussreichsten und ohne jeden Zweifel narzisstischsten Oligarchen. James Stillman Rockefeller saß im Monsanto-Vorstand, bis er 2004 im Alter von 102 Jahren verstarb. Zu seiner Zeit entwickelte sich Monsanto vom Agrochemikalien-Produzenten zum weltgrößten Besitzer von Saatgut und GVO-Anbieter.



Spätestens seit der Gründung der Rockefeller-Stiftung im Jahr 1913 waren die Rockefellers begeisterte Unterstützer der weltweiten Eugenik-Bewegung. Sie finanzierten die Eugenik-Forschung der Nazis am Berliner Kaiser-Wilhelm-Institut, bis es durch den Kriegsausbruch 1939 zu riskant für ihre »Reputation« wurde.



Die Rockefeller-Stiftung finanzierte das Laboratorium von Otmar Freiherr von Verschuer, für den Josef Mengele arbeitete, bevor er nach Auschwitz ging. Außerdem bauten sie 1929 das Institut für Gehirnforschung des Kaiser- Wilhelm- Instituts mit einer Beihilfe von 317 000 Dollar und setzten die Unterstützung der Arbeit des Instituts unter Ernst Rüdin bis in das »Dritte Reich« hinein fort.



Die Familien hinter Monsanto, darunter Rockefeller und Bill Gates, ein Monsanto-Großaktionär, betrachten uns Menschen als Unkraut. Für sie gibt es keinen besseren Weg, als uns Unkräuter dadurch umzubringen, dass wir ihre patentierten giftigen Genpflanzen essen, die mit ihrem gefährlichen Unkrautkiller Roundup besprüht sind. Sie haben wirklich lächerliche Vorstellungen. Und jetzt ist das arme Monsanto gezwungen, seinen Namen zu verstecken. Was für eine Schande.











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Leser-Kommentare (6) zu diesem Artikel
22.06.2015 | 13:30
Karl Schreiber

Wer Englisch kann: Exzellenter Artikel: /// http://www.shiftfrequency.com/monsanto- ... e-history/ /// "The Complete History Of Monsanto, “The World’s Most Evil Corporation”

22.06.2015 | 11:36
Tomentella

Wie Krypto-Juden stehts ihre Namen wechseln, so tun sie es nun auch bei Monsanto. Wie lächerlich sind diese Typen doch!

22.06.2015 | 10:01
Spazierengehen ist gesund - ja wirklch?

Monsanto liegt im Sterben, hoffentlich. Das Übernehmeangebot an Syngenta hat diese erneuet vehement abgelehnt. http://www.bilanz.ch/unternehmen/syngen ... uhr-417732 Syngenta ist zwar auch nicht viel besser als Monsanto, jedenfalls bezüglich Glyphosat (bei Monsante ist es Roundup, das ist noch schlimmer) http://www.syngenta.com/global/corporat ... hdown.aspx In der Schweizer...

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22.06.2015 | 09:12
jeanette

2015 ist das jahr der auflklaerung und offenlegung und die ratten muessen sich verstecken oder dort hin zurueckkehren, wo sie hergekommen sind, in ihre loecher. der neue name fuer die killer firma koennte heissen "teufel im schafspelz" ;-) uebrigens haben diese hier erwaehnten familien ihren einfluss beim us militaer (bis heute) damals geltend gemacht und unter der "operation paper clip" die nazi wissenschaftler darunter dr.. mengele (alias dr. green, alias...

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22.06.2015 | 09:11
Nordsee-marie

Den Dreck kriegen wir bereits seit Jahren auf den Teller ! Ich hab 2 Tomaten vergessen, als ich nach 3 Wochen aus dem Urlaub zurückkam , waren sie immer noch so schön und knackig wie frisch geerntet ( das war bereits 1995 ) . Glaubt Ihr wirklich, das Getreide und die schönen neuen Obstsorten resistent gegen Krankheitskeime wären, wenn es nicht entsprechend verändert wurde ?

22.06.2015 | 08:54
Karl Schreiber

Ich kann jedem nur empfehlen, diese Doku anzusehen: /// Chronisch vergiftet - Monsanto und Glyphosat (ARTE Doku) https://www.youtube.com/watch?v=3ivpJx3gkMY /// Das ist Genozid! Und der ist schon auf unserem Teller angekommen!!!/// Übrigens: wer es noch nicht weiß: diese "saubere" Firma ist auch Teil des Aerosol-Sprühens! /// https://vimeo.com/125361957 /// http://vimeo.com/user34509631/videos /// Motiv: Sie halten Patente an Alu-resistenten...

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Streit "unter Männern" - Til Schweiger ohrfeigt Elyas M'Barek

Beitragvon Gudrun Graf » 22. Jun 2015 20:54

http://www.n-tv.de/leute/Til-Schweiger- ... 47771.html
Montag, 22. Juni 2015
Streit "unter Männern" - Til Schweiger ohrfeigt Elyas M'Barek

Zwei Publikumslieblinge verlieren die Fassung: Am Wochenende geraten Til Schweiger und Elyas M'Barek Berichten zufolge heftig aneinander. In die Berliner Nacht schallt mindestens eine Ohrfeige - angeblich sind die Schauspieler aber schon wieder versöhnt.

Til Schweiger ist "die Hand ausgerutscht".
Til Schweiger ist "die Hand ausgerutscht".
(Foto: imago/APress)

Jetzt soll es schon wieder nichts Ernstes gewesen sein. Doch Samstagnacht soll es einen heftigen Streit zwischen den Schauspielern Til Schweiger und Elyas M'Barek gegeben haben. Er endete mit einer Ohrfeige, wie die "Bild"-Zeitung berichtet.

Der 51 Jahre alte Schweiger feierte demnach mit seiner Tochter Luna, Dieter Hallervorden, einem Bodyguard und anderen im Berliner Edel-Restaurant Borchardt. Er hatte beim Deutschen Filmpreis eine Lola für "Honig im Kopf" erhalten. Laut dem Boulevard-Blatt trank Schweiger dabei Alkohol.

Gegen 1.30 Uhr sei Elyas M'Barek in das Restaurant gekommen. Eine halbe Stunde später standen sich die beien Männer plötzlich ziemlich erregt gegenüber. Ein Reporter berichtet, Schweiger hätte dem 33-jährigen Star aus "Fack ju Göhte" mindestens einmal ins Gesicht geschlagen.
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Schweigers Bodyguard musste dem Bericht zufolge eingreifen. Teenieschwarm M'Barek habe aber "die Nerven behalten" und sei gegangen.
Demnächst beim Bier kaputtlachen

Wie es aussieht, treten die beiden Schauspieler nun die Flucht nach vorne an. Alles sei geklärt, behaupten beide. Schweiger sagte der "Bild"-Zeitung: "Wir haben gestritten. Das kommt unter Männern schon mal vor." Es sei "im weitesten Sinne" um Film gegangen und er sehe ein, dass die "leichte Backpfeife" unnötig gewesen sei. Demnächst würden sie ein Bier trinken gehen und sich über den Vorfall "kaputtlachen".

Auch M'Barek spielt den Streit herunter. "Wir haben uns längst wieder versöhnt", sagte er. Schweiger sei "leider die Hand ausgerutscht", er habe sich aber entschuldigt.

Quelle: n-tv.de , nsc
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"Die Grünen waren nützliche Idioten ihrer Parteipäderasten"

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Jun 2015 10:16

http://www.heise.de/tp/artikel/45/45255/1.html
"Die Grünen waren nützliche Idioten ihrer Parteipäderasten"
Reinhard Jellen 24.06.2015
Christian Füller über sexuellen Missbrauch bei den Wandervögeln, 68ern und Grünen. Teil 1
In seinem Buch Die Revolution missbraucht ihre Kinder versucht der Journalist Christian Füller, den geistigen Wurzeln des sexuellen Missbrauchs in den deutschen Protestbewegungen auf die Spur zu kommen. Er entdeckt dabei seit den Wandervögeln die Form des "politischen Eros", der sexuelle Gewalt als Wohltat für die betroffenen Kinder interpretiert. Nach den 68er-Wirren wurde seinen Recherchen nach der sexuelle Missbrauch von Kindern für kurze Zeit sogar zu einer offensiven politischen Forderung.

Herr Füller, haben die 68er Gesellschaft und Politik verändert, um Kinder missbrauchen zu können?

Christian Füller: Nein. Ich würde nicht behaupten wollen, dass die 68er zum Zweck des Kindesmissbrauchs ihren großen Aufbruch starteten. Aber sie haben dem Treiben sorglos zugeschaut, ohne zu begreifen, was da alles an gefährlichen Grenzverletzungen passiert.

Wie ist das möglich? Sexueller Kindesmissbrauch ist doch ein geächtetes Verbrechen.

Christian Füller: Wenn eine soziale Bewegung in die Euphorie des Schranken-Einreißens gerät, dann ist die Rolle des Grenzsoldaten keine besonders attraktive. Sondern eine doofe Spießernummer. Damals zu sagen, "Sex mit Kindern" ist gar kein Sex, sondern ein Verbrechen - das haben sich nicht viele getraut.
"Bild vom Kind als Leitmotiv"

Sie stellen die deutsche Wandervogelbewegung von 1900, die 68er und aktuelle Phänomene im Netz auf eine Stufe. Ist das überhaupt vergleichbar?

Christian Füller: Ich glaube schon, zunächst weil es alles Protestbewegungen sind. Das besondere an ihnen ist in meinen Augen aber, dass sie jeweils ein Bild vom Kind als Leitmotiv benutzen: In der Jugendbewegung war es der Gymnasiast, der als Wandervogel zu einer neuen Gesellschaft aufbrechen sollte. Die 68er bezogen sich ebenfalls auf die Kinder, jetzt sollten sie sexuell befreit werden, um die faschistische Gesellschaft zu überwinden. Denken sie nur an das berühmte Razziafoto der Kommune 1: Alle stehen nackt an der Wand und lassen sich festnehmen, einzig das nackte Kind zwinkert dem Betrachter zu: Ich bin der Neue, wir machen das jetzt anders!

In der digitalen Gesellschaft schließlich ist der Jugendliche das Symbol eines neuen Selbstbewusstseins - millionenfach verbreitet in sexy Selfies. Sie sind das Emblem der Netzgesellschaft, ähnlich wie Fidus' Lichtgebet zu Zeiten der Lebensreform.

Christian Füller. Foto: © Reiner Zensen

Was hat das alles mit sexueller Gewalt an Kindern zu tun?

Christian Füller: Das Entscheidende ist, dass es das alles körperpolitische Bewegungen sind, die als Referenzpunkt einer neuen Gesellschaft das nackte Kind haben. Daraus entwickeln sich dann ein - wie ich es nenne - politischer Eros. Hans Blüher hat mit seinem Buch "Die deutsche Wandervogelbewegung als erotisches Phänomen" den Grundstein dafür gelegt. Er beschreibt aus eigenem Erleben, dass das verbindende Element der Jugendbewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts die erotische Beziehung zwischen einem invertierten Gruppenführer und seinem Wanderknaben ist.

Hört sich nicht sehr gewalttätig an.

Christian Füller: Das ist die Tarnung. Dekodieren sie aber mal den "Invertierten" als pädosexuellen Gruppenführer und übersetzen sie Blühers Eros als etwas Sexuelles, dann sind sie schnell beim Missbrauch - sublimiert als "politischer Eros". Das Kind als erster Bürger einer neuen Gesellschaft, sexuell formatiert durch seinen Meister. Hans Blüher hat daraus das Phantasma einer mann-männlichen Idealgesellschaft formuliert, in der Sex mit Frauen nur noch zur physischen Reproduktion gut ist ...

… und die Männer?

Christian Füller: … die Männer zeugen mit den schönsten Knaben und ihrem besonderen Eros etwas Höherstehendes, Bedeutendes - einen neuen Staat. Heute empfinden wir das Konzept einer solchen päderastischen Republik zurecht als unglaublichen Quatsch. Damals aber gab es Beifall unter anderen von Thomas Mann und dem preußischen Kultusminister Carl Heinrich Becker, der Blüher bat, seine Staatstheorie noch ein wenig feiner auszuarbeiten. Wenn man das ganze Wortgeklingel weglässt, erkennen wir, was sich dahinter versteckt: Sexueller Missbrauch als Ideologie.

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Noch eine GEZ: Journalisten fordern »Medien-Abgabe« der Bürger

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Jun 2015 19:49

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... erger.html

24.06.2015


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Noch eine GEZ: Journalisten fordern »Medien-Abgabe« der Bürger
Peter Harth

Medien und Obrigkeit arbeiten jetzt noch enger zusammen. Weil das Volk den Journalisten nicht mehr traut, geht denen das Geld aus. Deshalb fordern immer mehr Lohnschreiber den Pakt mit der Politik. Das bedeutet: »Postdemokratische Einschläferung« der Bürger statt kritische Kontrolle der Macht. Der Judas-Lohn? Die Politik soll den Journalismus dafür ganz durchfüttern. »Sie muss das nötige Geld beschaffen, […] durch eine Medien-Abgabe der Bürger.«



In der Süddeutschen schreibt Philosophenfürst Jürgen Habermas über die Kanzlerin und die Griechenland-Krise. Für Merkel sind die »Anlegerinteressen wichtiger« als der Wille des Volkes. Warum haben das viele Bürger aber noch nicht gemerkt? Vor allem dank der Medien, die der Macht immer mehr Schützenhilfe leisten, statt sie zu kritisieren.

Habermas diagnostiziert damit auch den kritischen Zustand von Patient Deutschland: »Zur postdemokratischen Einschläferung der Öffentlichkeit trägt auch der Gestaltwandel der Presse zu einem betreuenden Journalismus bei, der sich Arm in Arm mit der politischen Klasse um das Wohlbefinden von Kunden kümmert.«



Der mündige Bürger wird zum ruhiggestellten Patienten. Diese mediale Einschläferungspille gibt es bald in einer noch viel höheren Dosis. Willkommen in Merkels bunter Traumwelt – oder ist es schon ein Irrenhaus?



Ist der Ruf erst einmal ruiniert, schreibt es sich ganz ungeniert



Die Journalisten haben sich dort jetzt offiziell als Pflegekraft beworben. Angetreten waren sie als kritische Beobachter für den Bürger. Als Anwalt des kleinen Mannes. Doch dieser Rolle werden sie immer weniger gerecht. Das Vertrauen in sie sinkt und nirgendwo sonst lässt sich das so deutlich ablesen wie an den Auflagen. Die brechen seit Jahren immer mehr ein, mit einer unschönen Nebenwirkung: Damit stimmt auch das Geld nicht mehr.



Das wichtigste Kapital der Journalisten war das Vertrauen ihres Publikums. Ohne dieses stirbt der unabhängige Journalismus. Oder ist er schon tot? Die Politik und die Netzwerke der Macht haben die Medien schon viel zu stark vereinnahmt. Vertrauen ist wie eine zarte Pflanze. Nur durch klare Distanz zur Macht könnte es wieder gedeihen. Und trotzdem handeln viele Journalisten nach der Devise: Ist der Ruf erst einmal ruiniert, schreibt es sich ganz ungeniert. Sie wollen jetzt auch offiziell das, was ihnen das Publikum schon lange nachsagt. Die absolute Nähe zur Macht und damit auch absolute Hörigkeit.



Rettungsanker: Noch eine weitere Zwangsfinanzierung durch den Bürger



Paradox: Sie schaufeln sich damit langfristig das eigene Grab, aber offenbar zählt das kurzfristige Überleben mehr. Der Rettungsanker, auf den viele Journalisten hoffen, ist noch eine weitere Zwangsfinanzierung durch den Bürger.



Der öffentlich-rechtliche Journalismus wird bereits mit einem Zwangssystem durchgefüttert und ist im Griff der Politik gefangen. Karriere macht dort nur der, der sich in den Netzwerken stromlinienförmig anpasst. Jetzt wollen auch die restlichen Journalisten in das goldene Gefängnis.



Die Medien-Journalistin Marlis Prinzing bringt auf den Punkt, was viele in ihrer Branche denken: Solange der Preis stimmt ... Prinzing ist nicht die Erste, sie wird auch nicht die Letzte sein. Die Medien erbetteln von der Politik einen eigenen Rettungsschirm: »Sie muss das nötige Geld beschaffen, ob durch eine Medien-Abgabe der Bürger oder mittelbar über eine Stiftung aus Branchenvertretern, Politik, Gesellschaft und Wissenschaft.« Ein Judas-Lohn für den Verrat an der eigenen Unabhängigkeit.



»Der sicherste Hafen, der Steuerzahler«



Damit setzen die Journalisten alles auf eine Karte. Wenn die Politik erst eine neue Zwangsfinanzierung beim Volk durchprügelt, wird sie noch direkter lenken wollen, wie über etwas geschrieben wird – oder auch gar nicht. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk und seine politischen Verstrickungen sind dafür ein abschreckendes Beispiel.



Trotzdem sehen viele Journalisten darin schon lange den Ausweg aus der eigenen Glaubwürdigkeitskrise. Schließlich gibt es dann nur unkritische Staatsmedien. Niemand macht mehr auf die Fehler der gelenkten Presse aufmerksam.



Auch der Herausgeber und Chefredakteur des Debattenmagazins The European sieht für seine Branche nur noch eine Chance. Wenn der Bürger nicht mehr freiwillig für Journalismus bezahlen will, soll ihm halt über staatlichen Zwang in die Tasche gegriffen werden: »Es bleiben nur noch Stiftungen, Mäzene und, der sicherste Hafen, der Steuerzahler.«



Das Versagen der Journalisten


Wenn schon die Deutungshoheit verloren ist und das Publikum rebelliert, rettet man sich wenigstens in das staatliche Gnadenbrot. Das ist nur ein anderes Wort für Aufgeben. Die Journalisten schaffen es nicht, im Internet ein Nachrichtengeschäft aufzubauen. Soziale Medien und Mobilgeräte laufen den klassischen Webseiten der Journalisten längst den Rang ab.



Was nützt also eine Paywall, wenn die Leute die News dann doch direkt über Facebook oder Google kostenlos abholen? Dorthin müssen die Medien aber liefern, wenn sie überhaupt beachtet werden wollen in der neuen digitalen Öffentlichkeit. Die Situation ist verfahren. Auch Medien-Journalistin Prinzing gibt es zu:

»Das regelt sich nicht von alleine, die Politik ist in der Verantwortung. Sie muss dafür sorgen, dass glaubwürdige Inhalte gestärkt und finanziert werden – im Interesse der Bürger und damit der Demokratie sowie ohne die Unabhängigkeit der Redaktionen zu gefährden.«



Wenn Unabhängigkeit zur Illusion wird



Die Politik soll »glaubwürdige« Inhalte finanzieren – aber bitteschön die »Unabhängigkeit« der Journalisten wahren. Das ist nicht einmal Wunschdenken, das ist Dummheit. Die Politik war immer das Schlachtfeld der Macht. Dort werden Kämpfe geführt, niemand schwebt hier über den Dingen, jeder ist maximal befangen.



Schließlich geht es darum, aus einer Vielzahl der Meinungen die eigene in einen Gesetzestext meißeln zu dürfen – mit allen gebotenen und auch verbotenen Mitteln. Das ist ein ständiger Kampf, bei dem sich Journalisten von Anfang an mit schmutzig gemacht haben: Sie denunzieren politisch unliebsame Meinungen, damit in den Köpfen Platz für das ist, was sie den Menschen unaufhörlich einhämmern.



Scheuklappen: Sei bloß nicht kritisch!



Der Journalismus ist mittlerweile zum verlängerten Spielfeld der Politik verkommen und prostituiert sich jetzt vollends.



Noch nie haben Berufspolitiker die Chance verstreichen lassen, ihren gewonnenen Einfluss auch in eigener Sache zu nutzen. Etwa, als Merkels Unions-Mehrheit im ZDF-Verwaltungsrat den Chefredakteur Nikolaus Brender abservieren ließ. Urteil: Zu kritisch, zu wenig Hofberichterstattung.



Wenn in Zukunft alle Journalisten zu verkappten Staatsdienern werden, gilt in den Redaktionen nur noch eine Mode. Scheuklappen und auf der Stirn die eingeritzte Warnung: »Sei nur kritisch denen gegenüber, die dich nicht bezahlen.« Die Bürger tun das ja schon länger nicht mehr.









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Leser-Kommentare (25) zu diesem Artikel
24.06.2015 | 20:23
jerry

besondere Informationen: SIND ZU LESEN in dem Buch: 1., Die Volksverdummer--Persönliche Erfahrungen mit deutschen Medienleuten ( FRANZ SCHÖNHUBER ) 2., Die ERPRESSUNG --- WIE DEUTSCHLANDS mILLIARDEN über den Jordan gehen ( Dr. Gerhard Frey (Hg.) 3., Deutsche Stimme Verlag !!!

24.06.2015 | 20:11
Kupferkanne

Diese verlogene Journalistenbande hat den Bürger seit Jahren belogen und für die Politverbrecher mit allen erdenklichen Meldungen hinters Licht geführt. Am besten, wir melden die Verblödungsglotze ab und kündigen sämtliche Zeitungs-Abos, damit diese Lügenbarone, die sich auf Kosten des Bürgers eine goldene Nase verdient haben, arbeitslos werden und von Hartz IV leben müssen. Und das wäre noch viel zu harmlos für dieses Pack.

24.06.2015 | 20:10
Rudolf-Robert Davideit

Tja, der Aufrechtegang macht den Homosapiens zum Menschen (Homo Sapiens Sapiens), was implizieren könnte, daß ein schlecht gestellter Fuß diesbezüglich dauerhaften Einschränkungen unterliegt, wo hingegen ein hasenschartiger Sprechapparat eine selbst applizierte Ursache noch korrigieren kann! Noch Fragen?

24.06.2015 | 19:56
Paps

@Alfred E. Neumann Sie können sich vermutlich nicht vorstellen, wie Sie mir mit Ihrem Beitrag "aus der Seele sprechen"! Nie hätte ich während und nach der "Wiedervereinigung" nur einen Hauch Ahnung von der tatsächlichen Verlogenheit dieses Systems gehabt und auch nur vermutet in das ich mich (auch selbst) "hineindemonstriert" habe! Scham ist nunmehr das mindeste was ich mir gegenüber empfinde! Und Mitleid all jenen gegenüber, die noch immer nicht...

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24.06.2015 | 19:31
bernide

Alfred , Dein Kommentar lässt mich antworten, es ist genau wie Du es beschreibst. Die Michels dieser Nation sind nur noch doof. Kaufen die Bild und begreifen nicht, wie wir untereinander aufgehetzt werden. Ich will immer versuchen "ENKELGERECHT" zu leben, so dass ich meinen Enkeln, wenn sie fragen "wie blöd war die Gesellschaft" antworten kann: ich war überall dabei, wo es zum Protest kommt GEGEN diese Politik des Verrats (EU), des Genderwahnsinns, der...

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24.06.2015 | 19:12
Liesa

Wenn SIE es tatsächlich schaffen, uns zu einer solchen Abgabe zu zwingen, so können SIE jedoch KEINEN zwingen, den Sch...........zu lesen, mich jedenfalls nicht.

Und wenn diese Journalisten noch einen Rest von Verstand und Ehre in sich tragen, dann suchen sie sich irgendeinen anderen Job. Das wird schließlich von jedem Bürger in der freien Wirtschaft oder auch von Hartz IV-lern verlangt und erwartet.
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Das große Schweigen: Medien und Polizei kennen keine kriminellen Ausländer

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Jun 2015 10:09

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http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/peter-harth/das-grosse-schweigen-medien-und-polizei-kennen-keine-kriminellen-auslaender-mehr.html

26.06.2015


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Das große Schweigen: Medien und Polizei kennen keine kriminellen Ausländer mehr
Peter Harth

Die Schweiz ist eine der letzten Bastionen, in denen noch offen über die Nationalität von Straftätern gesprochen wird. Das soll jetzt verboten werden. Grüne, Linke und Migrations-Politiker wollen die Eidgenossen endlich politisch korrekt umerziehen. Dabei zeigt gerade das nahe Deutschland, zu welch heillosem Chaos es führt, wenn über die Täter-Nationalitäten geschwiegen wird.



In der Schweiz ticken die Uhren bisher anders als beim großen Nachbarn Deutschland. Ein Hort der Gelassenheit mitten in der großen Eurozone. Bisher haben die Eidgenossen eisern über die Identität ihrer ausländischen Kontoinhaber geschwiegen – und waren dafür schonungslos offen, falls es um die Identität ihrer ausländischen Straftäter geht.



Wenn die Stadtpolizei in Zürich acht Kriminelle festnimmt, dann kann sich der Schweizer sicher sein: Am nächsten Morgen steht es in der Zeitung. Der Dealer aus dem Kosovo, der Vergewaltiger aus der Türkei, der Mörder aus Syrien, der Schläger aus Albanien, der Ladendieb aus Angola, der Einbrecher aus dem Irak, der Telefonabzocker aus Nigeria und der Autodieb aus Polen.

Über kriminelle Ausländer soll plötzlich geschwiegen werden



Verschwiegen wird nichts – bis jetzt, denn die Schweiz ist auch nicht mehr das, was sie einmal war. Grüne und Links-Politiker haben dort längst dafür gesorgt, dass die Eidgenossen beim Datenschutz für ausländische Kontoinhaber keine Skrupel mehr kennen. Alles wird ausgeplaudert. Wenn es um ausländische Straftäter geht, sollen die Schweizer dafür plötzlich das Schweigen lernen. Bald wird es auch dort in den Zeitungen nur noch heißen: »Die Polizei nahm acht Personen fest.« Die kleine Alpenrepublik steht Kopf.



Im Züricher Stadtparlament haben die Sozialdemokratische Partei (SP), die Grünliberale Partei (GLP), die Grüne Partei und die Alternative Liste (AL) die Mehrheit – und mit ihnen kommt auch eine sehr migrantenfreundliche Politik. Die SP-Fraktionspräsidentin Min Li Marti und der grünliberale Gemeinderat Samuel Dubno wollen, dass die Polizei der größten Schweizer Stadt nicht mehr die Nationalität von Straftätern nennen darf – natürlich in der Überzeugung, dass Zürich in seiner Pionierrolle voranschreitet und das ganze Land später folgt. Die Chancen stehen gut, dass der Vorstoß Erfolg hat.



Die Wahrheit? Die »führt nur zu unzulässigen Verallgemeinerungen«



Bisher stemmt sich die Schweiz geschlossen gegen den Europa-Wahn, die Herkunft von kriminellen Ausländern zu verschweigen. Medien und Polizei stellen sich dort nicht so schützend vor sie, wie das in Deutschland der Fall ist. Bei uns hat dieses Gutmenschentum dazu geführt, dass sich immer mehr Mythen um das Verbrechen ranken, weil die Wahrheit kastriert wird. Ausländer sind deshalb überdurchschnittlich oft Straftäter, weil ein Großteil der Verbrechen von kriminell organisierten Banden begangen wird – die nun einmal aus dem Ausland stammen und vom Wohlstand angezogen werden.



Das ist etwas, das Grüne und Links-Politiker den Menschen nicht sagen. Bisher sperrt sich die Schweiz anders als Deutschland mehrheitlich gegen diese Ideologie, doch die Züricher Bresche könnte nun den Schweizer Widerstand bröckeln lassen. SP-Politikerin Marti fordert von der Stadtpolizei ein Nationalitäten-Verbot in den Pressemitteilungen: »Die heutige Praxis schürt Vorurteile. Und führt dazu, dass die Polizei Ausländer öfter kontrolliert.« Der Grünliberale Dubno geht sogar noch weiter. Die Journalisten sollen nicht einmal mehr auf Nachfrage von der Polizei die Nationalität der Täter erfahren: »Diese Angabe nützt niemandem etwas, sie führt nur zu unzulässigen Verallgemeinerungen.«



»Das TäterIn« – die Endstufe der Anonymisierung



Aus den Augen, aus dem Sinn? Werden die Züricher etwa zu Ausländerfreunden – nur, weil sie nicht mehr erfahren, welche Verbrechen Ausländer begangen haben? Dies ist ja das wahre Ziel hinter dem Vorstoß von Marti und Dubno. Sie werden scheitern, das beweisen die Erfahrungen in Deutschland. Wer ausländerfeindlich ist, wird es nicht weniger, nur weil Nationalitäten verschwiegen werden. Er sieht hinter allen anonymen Tätern den Polen, den Bosnier, den Albaner, den Türken oder den Angolaner. Sogar dann, wenn in Wahrheit ein Mitteleuropäer ohne Migrationshintergrund der Mörder ist.



Das Schweigen löst die Vorurteile nicht, es schürt nur den unterschwelligen Rassismus. Vor allem, weil die Statistik auch in der Schweiz nicht lügt: Die Kriminalitätsrate von Ausländern ist dort höher – wie überall. Außerdem bleibt die ungelöste Frage, wo die Anonymisierung eigentlich noch enden soll? Geschlecht, Alter, Herkunft? Alles weg. Eigentlich könnte ja auch die Tat den Täter verraten und damit diskriminieren. Also bitte auch verschweigen. In den Medien darf dann nur noch stehen: »Die Polizei meldet, dass etwas passiert ist. Die Tat wurde von einer Person begangen und eine andere Person war das Opfer. Mehr dürfen wir nicht mehr sagen.«



Gutmenschentum ist nicht immer mit gesundem Menschenverstand vereinbar



Letztendlich zerstören damit vor allem die Journalisten ihre Glaubwürdigkeit – etwa, wenn zum Schluss nur noch von »das TäterIn« geschrieben werden darf. Übrigens: Dieser Wahn von absoluter Anti-Diskriminierung nimmt besonders die Täter in Schutz; egal, welcher Nationalität. Gutmenschentum ist leider nicht immer mit gesundem Menschenverstand vereinbar. Trotzdem oder gerade deshalb halten sich in Deutschland weder Polizei noch Medien konsequent an dieses Anti-Diskriminierungsgebot.



Dabei schreibt es der Pressekodex den Journalisten eigentlich vor. Richtlinie 12.1 verbietet, dass »die Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten« verraten wird – vor allem, »wenn die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte«. Doch es gibt eine Hintertür: »Wenn für das Verständnis des berichteten Vorgangs ein begründbarer Sachbezug besteht.«



Journalisten dürfen alles verraten – oder nichts



Eine wachsweiche Formulierung, die den Journalisten am Ende alle Freiheiten lässt. Sie dürfen alles verraten oder nichts, es muss nur irgendwie begründbar sein. Deshalb belagerte eine Meute von Reportern nach dem Absturz der Germanwings-Maschine die Stamm-Pizzeria des Selbstmord-Piloten. Nachbarn, Pfarrer, Bäcker, Schuhmacher und die Leute vom Flug-Club – der ganze Ort wurde ins mediale Rampenlicht gezerrt.



Weil Richtlinie 12.1 aber vor allem »Vorurteile gegenüber Minderheiten« verhindern will, messen die deutschen Medien mit zweierlei Maß. Solange der Täter kein Ausländer ist oder einer Minderheit angehört, darf ruhig alles verraten werden. Ist der Täter aber ein Ausländer, setzt bei vielen Journalisten die freiwillige Selbstzensur ein – aus Diskriminierung wird plötzlich Aufwertung. Der ausländische Straftäter wird von den Medien mit Samthandschuhen angefasst, gerade weil er Ausländer ist.



Was wir in unseren Zeitungen über Verbrechen lesen



Etwa, als 2013 drei marokkanische Fußballer einen Linienrichter in Amsterdam totprügelten. Die niederländischen Medien setzten ihre Scheuklappen ab und schrieben, dass 40 Prozent aller marokkanischen Einwanderer zwischen zwölf und 24 Jahren verurteilte Verbrecher sind. Viele Deutsche erfuhren dank ihrer Medien nicht einmal, dass die Täter überhaupt Marokkaner waren.



Was wir in unseren Zeitungen über Verbrechen lesen oder nicht lesen, ist ein heilloses Chaos. Dabei bestimmt die politische Haltung der Redaktionen, was verschwiegen wird und was nicht.



Je nach Herkunft des Täters verhalten sich die Journalisten ganz unterschiedlich. Mal stellen sie sich penibel taub, mal suchen sie den Schmutz in der kleinsten Ritze. War das etwa der Sinn hinter dem Anti-Diskriminierungswahn?



Anti-Diskriminierung wird zum Ausländer-Bonus



Nicht einmal Polizei und Staatsanwaltschaft haben in Deutschland eine klare Linie. Die einen verschweigen in ihren Mitteilungen die Herkunft, andere plaudern regelrecht. Es lässt sich ja irgendwie alles begründen. Die Bundespolizei nennt gerne die Herkunft der Festgenommenen – sie muss schließlich das Aufenthaltsgesetz und das Asylverfahrensgesetz durchsetzen. Aber es gibt selbst regionale Unterschiede. Die Dortmunder Polizei beschrieb einen Fahrraddieb als 35-jährigen Bulgaren. Die Polizei in Baden-Württemberg verriet hingegen die Nationalität eines Mörders nicht.



Letztendlich stoßen aber nicht nur die Polizisten an ihre Grenzen bei diesem politisch verordneten Schweigegelübde. Wie lässt sich etwa ein islamischer Ehrenmord erklären, wenn niemand die Religion von Täter und Opfer erfahren soll? Unmöglich. Deshalb sollten sich die Schweizer genau überlegen, wem das Schweigen am Ende hilft. Es macht Ausländerfeinde gewiss nicht zu Ausländerfreunden – gerade weil diese Anti-Diskriminierungs-Vorschrift am Ende als das gesehen wird, was sie ist: Ein Ausländer-Bonus, der die Realität verschleiern soll.

Wenn, dann Transparenz für alle.



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Leser-Kommentare (21) zu diesem Artikel
26.06.2015 | 10:25
Kleiner Hansel

Die Gutmenschen müssten eigentlich alle gut schwimmen können weil sie absolut hohl sind.
Können sie aber trotzdem nicht, weil sie nicht ganz dicht sind!

26.06.2015 | 10:16
tiriak

was soll der unsinn, dass die herkunft eines täters nicht zur täterbeschreibung gehört bzw dessen ergreifung führt ? dann würde das geschlecht, altersangabe,grösse usw auch nicht dazu führen. also einige sind wirklich intelligenzverweigerer. und ich weiss nicht ob man sich überhaupt noch die frage stellt, ob menschen mit migrationshintergrund krimineller sind ? am besten sollte man dazu polizisten oder justiz befragen. aber einige grüne würden wohl die wahrheit nicht verkraften.

26.06.2015 | 10:09
Theodor Körner

Die ungelenkte vorsätzliche Massenzuwanderung bildungsferner Musel (90% davon Männer) ist eine vorsätzlich herbeigeführte Katastrophe die Hintermänner sind bekannt und deshalb mal zu den Bereicherungsfolgen. Dr Bill Warner PhD Jihad vs Crusades GERMAN-------- ( Nehmen sie sich die 5 Minuten Zeit und wachen sie endlich auf ). -------- https://www.youtube.com/watch?v=zlNAgvZfdLo -------- Standard Musel Argumentation die phösen Kreuzritter und ihre Kreuzzüge, der Jihad war nur...

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26.06.2015 | 10:03
lümrod

@Barbara: Für die Politiker geht es offenbar nur noch darum das Volk so lange niederzuhalten bis der "Point of no return" erreicht ist. Interessant, daß man von israelischer Seite absolut nichts hört obwohl sie mitten im Pulverfaß . sitzen. Sollte die Entvölkerung der dortigen Großregion mit langfristigen Zielen Israels im Zusammenhang stehen?

26.06.2015 | 09:22
wachtamRheinbeiRhöndorf

Genauso könnte man den einen oder anderen hier als von der Stasi bezahlten Troll, der Kopp mit der Reichsflugscheibe links überholend diskreditieren will, ansehen. Das deutsche Reich existiert, ist aber- Überraschung- handlungsunfähig. Durch Willenserklärung und Konkludenz ist die BRD legitim gegründet worden. Es gibt zur Zeit nur dieses Deutschland, das es vor €, EU und EEG zu retten gilt. Alles andere muß man, wenn überhaupt, danach thematisieren.

26.06.2015 | 09:16
Jan

Antirassismus ist antiweißer bzw. weißenfeindlicher Rassismus. aus: Die Sprache der BRD
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Gammelfleisch, Antibiotika, Keime - Grillfleisch ? - Meist zum Kotzen!

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Jun 2015 19:53

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http://www.n-tv.de/ratgeber/Grillfleisch-Meist-zum-Kotzen-article15383371.html
Freitag, 26. Juni 2015
Gammelfleisch, Antibiotika, Keime - Grillfleisch ? - Meist zum Kotzen!

Die Grillsaison ist eröffnet. Nun landet wieder tonnenweise zum Teil mariniertes Schweinfleisch in den Mägen deutscher Schlemmer. Doch das ist keine gute Idee, wie Öko-Test in einer aktuellen Untersuchung herausfindet. Löbliche Ausnahme: Bio.

(Foto: imago/Westend61)

Nein, dem Leser soll nicht per se der Appetit auf ein saftiges Stück Grillfleisch an einem warmen Sommerabend verdorben werden. Doch leider lässt die Untersuchung des Magazins Öko-Test in der Konsequenz wenig anderes zu als den Verzicht.

Insgesamt 13 Schweinenackensteaks mit und ohne Marinade haben die Tester untersucht und fast alle schneiden schlecht ab. Gleich neun Mal gab es die schlechteste Beurteilung "ungenügend", je einmal "mangelhaft" und "ausreichend" und nur zweimal "gut".

Besonders Ekliges gab es bei zwei von drei Chargen des Grillprodukts von Rewe "Ja! Schweine-Nackensteaks in Paprikamarinade" zu entdecken. Unter der roten Pampe war das Fleisch zum Ende der Mindesthaltbarkeitsfrist verdorben. Es zeigte stellenweise grau-grünliche Verfärbungen auf. Zudem fanden sich deutlich erhöhte Keimzahlen über dem Richtwert der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie. Laut Öko-Test sind aus Sicht der Lebensmittelüberwachung solche Proben nicht mehr verkehrsfähig. Selbstverständlich wurden die "Rewe Ja! Schweine-Nackensteaks in Paprikamarinade" mit "ungenügend" bewertet.
Die Gefahr lauert unter der roten Pampe

Elf weitere Produkte waren sensorisch zwar noch in Ordnung, wiesen aber ebenfalls schon zu viele Keime auf. Vier davon enthielten antibiotikaresistente Keime, die dem Menschen gefährlich werden können. Gefunden wurden diese im Fleisch von "Dornseifer Grillsteak Paprika" ("mangelhaft"), "Purland Steak Mexiko Schweinenackenkamm, mariniert " von Kaufland ("ungenügend") und "Schulte+Sohn Bier-Steak, Nackensteaks vom Schwein, mariniert ("ungenügend"). Im "Grill Time Paprika-Steaks" von Aldi Nord fand das mit der Untersuchung beauftragte Labor in einer Charge ein Antibiotikum, das in der Tierhaltung häufig verabreicht wird, aber auch in der Humanmedizin üblich ist – Testurteil: "ungenügend".

Ebenfalls die schlecht möglichste Bewertung erhielten "Gut & Günstig" Grill-Nackensteak vom Schwein mit Paprikamarinade"/Edeka, "Gut Bartenhof Steak Hot Chili mariniert, Schweinenacken"/Norma, "Meister Brauerei-Steaks würzig aus Schweinenacken"/Real, "Mühlenhof Grillparty Schweine-Nackensteaks mariniert Kräuter"/Penny und "Open BBQ Season Schweine Nackensteaks Western Marinade"/Netto.
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"Es kann jeden treffen": Antibiotika-Resistenz steigt weltweit 30.04.14 "Es kann jeden treffen" Antibiotika-Resistenz steigt weltweit

Testsieger und mit "gut" bewertet wurden die Bio-Produkte "Packlhof, Schweinenackensteak, Bioland" sowie "Schröder's Bio Nackensteak, Bioland". Beide wiesen keine Antibiotika-Rückstände, keine auffällige Keimbelastung oder ähnliche "Sauereien" auf. Und auch die Haltung der Tiere ist im Vergleich zu konventionellen Herstellern weniger unerträglich.

Denn die Haltung der etwa 60 Millionen jährlich in Deutschland geschlachteten Schweine ist von "artgerecht" weit entfernt. In ihrem Leben von sechs Monaten werden den Ferkeln laut Öko-Test der Ringelschwanz kupiert und die Eckzähne abgeschliffen. Den männlichen Tieren schneidet man den Hodensack auf, reißt den Samenstrang heraus, schneidet ihn ab und entfernt beide Hoden – alles ohne Betäubung oder Schmerzmittel. Als Mastschwein steht ihnen im Schnitt 0,75 Quadratmeter Platz zur Verfügung, aufgrund der Vollspaltböden verletzen sie sich an den Klauen und Gelenken und leiden aufgrund der Ammoniakdämpfe unter Atemwegserkrankungen.

Quelle: n-tv.de , awi
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Gekaufte Journalisten: So läuft’s beim MDR

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Jul 2015 06:35

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01.07.2015


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Gekaufte Journalisten: So läuft’s beim MDR
Udo Ulfkotte

Fast 8,5 Milliarden Euro vereinnahmen die öffentlich-rechtlichen Sender pro Jahr an Zwangsgebühren, um die Unabhängigkeit der Berichterstattung zu gewährleisten. Doch die Gier der Mitarbeiter kennt offenkundig keine Grenzen. Wenn keiner hinschaut, werden aus angeblich seriösen MDR-Kräften große Raffkes.



Wollen auch Sie nur ein Drittel des Reisepreises für eine Kreuzfahrt bezahlen? Brauchen Sie eine neue Waschmaschine – natürlich diskret und geschenkt? Suchen Sie einen Handwerker, der sofort pünktlich kommt, zuverlässig arbeitet und das alles zum absoluten Spottpreis? Den Designeranzug zum Schnäppchenpreis, Sonderrabatte bei Rossmann, Obi, Apple, Dell, Dallmayr, Swarovski und vielen anderen? Dann sollten Sie Mitarbeiter des öffentlich-rechtlichen Senders sein.



Wer als MDR-Mitarbeiter Schulden macht und bei der SWR-Bank einen Kredit aufnimmt, der bekommt sogar noch einen Freiflug in eine europäische Metropole gratis dazu. Und bei den meisten Onlineshops gibt es für MDR-Mitarbeiter zwischen zehn und 25 Prozent Dauerrabatt. Bei allen privaten Reisen und Flügen bekommen MDR-Mitarbeiter eine »Rückvergütung«, also einen Teil des Preises diskret wieder gutgeschrieben.



Selbst den Umzugsservice, Immobilien oder den Lottoschein erhält man beim MDR selbstverständlich mit einem Preisnachlass, auf den Normalbürger nur neidisch blicken können. Wie machen die das nur? Und warum erfährt der Normalbürger nichts davon?



Den Volltext dieses Artikels lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Hintergrundinformationsdienstes KOPP Exklusiv
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Klimaanlage versagt - Entschädigung bei Hitze im Zug?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Jul 2015 20:00

bild hitze im zug.jpg
http://www.n-tv.de/ratgeber/Entschaedigung-bei-Hitze-im-Zug-article15437966.html
Freitag, 03. Juli 2015
Klimaanlage versagt - Entschädigung bei Hitze im Zug?

Wenn an heißen Tagen im Zug die Klimaanlage ausfällt, wird das für Reisende oft zu einer Härteprobe. Wer in einem solchen Fall eigenmächtig aussteigt, kann versuchen, Geld zurückzubekommen. Doch ganz einfach ist das nicht.


Die Bahn hat in der Sommerhitze wieder mit kaputten Klimaanlagen zu kämpfen. Betroffenen Zuggästen steht nur eine Entschädigung zu, wenn es dadurch zu Verspätungen kommt.
Die Bahn hat in der Sommerhitze wieder mit kaputten Klimaanlagen zu kämpfen. Betroffenen Zuggästen steht nur eine Entschädigung zu, wenn es dadurch zu Verspätungen kommt.
(Foto: dpa)

Der Ausfall der Klimaanlage in Zügen und die damit verbundenen Folgen für Reisende sind in den Fahrgastrechten nicht speziell geregelt. Darauf weist Karl-Peter Naumann vom Fahrgastverband Pro Bahn hin.

Allerdings können Fahrgäste indirekt von der Verspätungsentschädigung profitieren. Das ist etwa der Fall, wenn die Passagiere wegen des Ausfalls der Klimaanlage in einen anderen Zug umsteigen müssen und deshalb erst später an ihrem Ziel ankommen. Ab 60 Minuten Verspätung bekommt man 25 Prozent des Fahrpreises erstattet. Ab 120 Minuten sind es 50 Prozent.

Das entsprechende Beschwerdeformular, um die Ansprüche geltend zu machen, ist in den Servicezentren der Deutschen Bahn oder online erhältlich (fahrgastrechte.info).
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Wer ohne Ansage auf eigene Faust aussteigt, weil es ihm zu warm ist, sollte sich vorab beim Schaffner auf der Fahrkarte bestätigen lassen, dass die Klimaanlage ausgefallen ist. So kann er versuchen, eine Entschädigung zu bekommen, wenn er später am Zielort eintrifft. Sicher ist das dann aber nicht. "Da haben Sie keinen Rechtsanspruch", sagt Naumann. Wichtig ist der Gang zum Schaffner in diesem Fall aber auch deshalb, damit er eine mögliche Zugbindung aufheben kann.

In Nordrhein-Westfalen sind nach Angaben eines Bahnsprechers jetzt in Düsseldorf fünf Regional- und Fernzüge wegen ausgefallener Kühlung gestoppt worden. Drei Intercitys auf dem Weg nach Hamburg wurden in Köln und Dortmund aus dem Verkehr gezogen. Die gestrandeten Fahrgäste konnten einen Ersatzzug nehmen.

Die Bahn hat seit Jahren immer wieder mit den Klimaanlagen in ihren Zügen zu kämpfen. Während einer Hitzewelle im Juli 2010 sind diese binnen weniger Tage in gut 50 Fernzügen ausgefallen - teils komplett, teils in einzelnen Wagen. In einem ICE kollabierten damals mehrere Schüler. Rund 27.000 Bahnkunden erhielten Entschädigungen im Wert von insgesamt knapp vier Millionen Euro.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Blick in die Zukunft: Fragwürdige Chip-Implantate

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Jul 2015 07:49

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nfo.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/neue-wissenschaften/andreas-von-r-tyi/blick-in-die-zukunft-fragwuerdige-chip-implantate.html

04.07.2015


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Blick in die Zukunft: Fragwürdige Chip-Implantate
Andreas von Rétyi

Politik und Medien werben dafür, dass wir uns Chips unter die Haut implantieren lassen. Nicht jeder fühlt sich bei dem Gedanken wohl. Was wird da also geplant?



Die Identifizierung über Radiofrequenzen (RFID) ist heute Alltag. Die Waren der Kaufhäuser werden mit RFID gegen Diebstahl gesichert und auch Haus- und Nutztiere werden wie selbstverständlich mit der Technik markiert. Und nun sollen auch wir Menschen vom eingepflanzten Chip »profitieren«.



Schon vor vielen Jahren bot eine Diskothek in Barcelona ihrem Stammpublikum an, sich solche Chips als elektronische VIP-Karte unter die Haut implantieren zu lassen.

Es sollte eine Art Statussymbol sein. Heute wird solch ein Chip in vielen Ländern zur »Normalität«. Die Entwicklung vollzieht sich rasend schnell.







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arzahlung über 3000 Euro wäre dann illegal - Erster Schritt zur Bargeld-Ab

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Jul 2015 08:15

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http://www.focus.de/finanzen/news/barzahlung-ueber-3000-euro-waere-dann-illegal-erster-schritt-zur-bargeld-abschaffung-nrw-minister-will-obergrenze-fuer-barzahlung_id_4794731.html

Barzahlung über 3000 Euro wäre dann illegal - Erster Schritt zur Bargeld-Abschaffung ? NRW-Minister will Obergrenze für Barzahlung
Freitag, 03.07.2015, 20:00
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In Ländern wie Italien darf man nur bis zu einer Grenze von 1000 Euro bar zahlen – alles darüber ist verboten. NRW-Finanzminister von Norbert Walter-Borjans (SPD) will für Deutschland eine ähnliche Regelung: Bei 2000 bis 3000 Euro soll Schluss sein - weil auch Schwarzgeldgeschäfte und Steuerhinterziehung in bar abliefen.

Im Kampf gegen Schwarzgeldgeschäfte und Steuerhinterziehung fordert Nordrhein-Westfalens Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) eine Obergrenze für das Bezahlen mit Bargeld. „Die wesentlichen kriminellen Finanzgeschäfte erfolgen bar“, begründete er am Freitag in Düsseldorf seinen Vorstoß.

In anderen Ländern gebe es solche Höchstgrenzen bereits. Etwa Italien, wo Bargeschäfte seit längerem bei 1000 Euro gedeckelt sind. In Frankreich solle dieses Limit für dort ansässige Steuerzahler auf 1000 Euro herabgesetzt werden. In Deutschland müsste die Grenze wegen der anderen „Bezahlkultur“ höher liegen, etwa bei 2000 oder 3000 Euro, sagte Walter-Borjans.
FDP-Politiker: Bar zahlen ist "ein Stück Freiheit"

Über diesen Betrag hinaus mache die Barzahlung skeptisch. Der Kauf eines Fernsehers mit Bargeld sollte weiter möglich sein, das Barzahlen eines teuren Sportwagens nicht mehr. „Wenn man die Kultur des Barzahlens erhalten will, muss man die Auswüchse des Barzahlens bekämpfen“, forderte Walter-Borjans.

Der Generalsekretär der NRW-FDP, Johannes Vogel, kritisierte den Vorstoß. „Die Bezahlung mit Bargeld ist ein Stück Freiheit.“ Der Finanzminister stelle die Bürger unter Generalverdacht. Die Bürger seien nicht die „Taschengeld-Empfänger von Vater Staat, der jede Ausgabe kontrolliert“.

Bei einem weiteren Vorstoß des Finanzministers im Kampf gegen Steuerhinterziehung gibt es bislang kaum Fortschritte. Walter-Borjans will erreichen, dass in Registrierkassen eine Smartcard eingesetzt werden muss, die Steuerbetrug an der Ladenkasse aufdecken soll. Um fünf bis zehn Milliarden Euro werde der Fiskus pro Jahr durch Manipulation an den Kassen geprellt, sagte der Minister.
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Die Zeit und ihre Lüge von der Selbstkritik

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Jul 2015 11:14

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07.07.2015


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Die Zeit und ihre Lüge von der Selbstkritik
Peter Harth

Die Deutschen glauben selbst ihren Qualitätsmedien nicht mehr. Deshalb fragt jetzt auch Die Zeit: »Alles Lügen?« Die Selbstkritik bleibt Propaganda – und sinkt noch tiefer. Es ist die Rache an den TV-Satirikern – Sündenböcke, die angeblich das Vertrauen zwischen Publikum und Journalisten zerstört haben. Das ist noch eine Lüge. Denn es bleibt dabei: Deutschlands Medien haben sich selbst in die Vertrauenskrise manövriert. Durch den Linksruck und die freiwillige Gefangenschaft in NATO-Netzwerken.



Ist der Ruf erst einmal ruiniert, schreibt es sich ganz ungeniert – aber Spaß macht es den Journalisten nicht mehr: Deutschlands Medien haben ein Problem mit ihrem Publikum; das glaubt ihnen inzwischen nichts mehr. Sogar Die Zeit räumt es jetzt zähneknirschend ein: Ja, die Leser halten uns Journalisten für Lügner. Die Medien geben damit ihren Ruin zu, denn sie besitzen nur ein Kapital: Der Glaube daran, dass es richtig ist, was sie schreiben und senden. Fast ein halbes Jahr schwieg Die Zeit eisern. Nach dem Motto: Ein Problem wird erst zum Problem, wenn es Problem genannt wird. Das Verschleppen und Verharmlosen half aber nichts mehr. Seitdem stehen die Medien unter Generalverdacht, auch Die Zeit.



Die Macher der linksliberalen Wochenzeitung organisierten regelmäßig Eliten-Gipfel mit – etwa die Bilderberg-Konferenz. Sie sind besonders gut in Lobby-Netzwerken eingebettet – etwa der Atlantik-Brücke. Ihren Lesern gegenüber wahrt Die Zeit aber kühle Distanz – belehrt sie gerne und schulmeisterlich und ignorierte die verlorene Glaubwürdigkeit, so gut es ging.



Jetzt wagt auch dieses Blatt mit einer vermeintlich selbstkritischen Titelgeschichte die Flucht nach vorn. Es inszeniert einen Gang nach Canossa, streut Asche über das Haupt und wundert sich ansonsten, warum – verdammt nochmal – sechs von zehn Bürgern wenig bis gar kein Vertrauen mehr in die Medien haben. Tendenz steigend. Ermittelt durch eine repräsentative Infratest-Studie. Wieder einmal.



Ehrenwort: Journalisten lügen nicht



»Alles Lügen?« ‒ Die Titelseite und den besten Platz im Blatt nutzen die Zeit-Journalisten für die Image-Korrektur in eigener Sache. Damit sich der besorgte Zeit-Leser am Ende wieder selig in den Sessel fallen lässt. Als ob er erleichtert ruft: Nein, natürlich lügen meine Journalisten nicht. Die geben jetzt sogar ihr Ehrenwort. Das bleibt Wunschdenken Der Zeit. Den unfreiwillig komischen Höhepunkt dieser journalistischen Nabelschau liefert ausgerechnet ein Artikel, der gar nicht zur Titelgeschichte gehört, aber die wahre Fratze der Lügenpresse zeigt: ein Besuch bei »Kiews Informationskriegern«.



Die Zeit-Journalistin Simone Brunner sah sich im ukrainischen Propagandaministerium um. Irgendwie ein wehmütiger Blick der deutschen Medien in ein Land, das zum Schlachthaus wurde. Als Bauernopfer im Kalten Krieg zwischen Russland und den USA. Offenbar sehnen sich auch Mitteleuropas Journalisten nach der guten bösen Zeit zurück und schreiben deshalb so verbissen den Krieg zwischen Gut (NATO) und Böse (Putin) herbei. Eine Seifenoper als Arznei gegen die komplizierte Realität mit unerwünschten Nebenwirkungen beim Leser: Er glaubt es nicht. Das wollen die Journalisten nicht einsehen. Warum auch? Es zerstört ihr Selbstbild. Wer sich für die NATO-Politik instrumentalisieren lässt, hat endlich wieder eine Bestimmung und hält sich für relevant.



Ukrainische Verhältnisse: Es gibt nur eine Wahrheit



Für Lohnschreiber symbolisieren die ukrainischen Verhältnisse das Paradies. Die Wahrheit ist dort inzwischen wieder ganz einfach: Es gibt nur eine. Die komplexe Wirklichkeit wurde abgeschafft. Wer widerspricht, muss ein von Putin ferngesteuerter Troll sein. Er wird von Kiews »Informationsarmee« bekämpft – manipulierend oder mit der Moral-Keule und wenn nichts mehr hilft, gibt es den politisch motivierten Mord Unfall. Natürlich kommt der Zeit-Artikel zu dem Fazit, dass solch ein Rückfall in die barbarischen Zeiten der Medienpropaganda gut ist. Schon allein deshalb, weil er sich gegen Russland richtet, die zerstörte demokratische Meinungsbildung in der Ukraine wiegt dagegen nicht viel. Experten sehen »keine Eingriffe in die Pressearbeit«.



Zurück nach Deutschland. Hier gibt es noch kein Medien-Ministerium für Propaganda, noch keine Monopol-Meinung, also müssen sich die deutschen Journalisten weiter mit dem störrischen Publikum herumschlagen, das sich dem Hurra-endlich-wieder-Krieg-Kurs der NATO gegen Russland verweigert, das stattdessen die Massenmedien boykottiert.



Verzeihung, wir haben nichts dazugelernt



Wohl auch deshalb wählte Zeit-Chef Giovanni di Lorenzo als Tatort für die von langer Hand vorbereitete Lügenpresse-Titelgeschichte ausgerechnet das Politik-Ressort. Weil gerade dort der Vertrauensverlust der Leser immens ist. Nicht im Feuilleton, schon gar nicht im unwichtigen Gesellschaftsteil. Das Stück ist kein Journalismus, es wirkt wie Propaganda: Wir sind besser als unser Ruf. Gerade, weil wir 2003 Schützenhilfe für den Irakkrieg der USA geleistet haben. Obwohl wir 2008 die anrollende Finanzkrise übersehen haben. Hier quält der Zeit-Autor die alte, abgedroschene Alibi-Floskel: Wir haben aus unseren Fehlern gelernt.



Dass die Journalisten nichts gelernt haben, zeigt neben dem medialen Dauerelend bei der Ukraine-Berichterstattung auch das Grexit-Desaster. So schreibt etwa die Bild, dass die USA keinen Euro-Austritt der Griechen wünschen. Wie bitte? Läuft nicht die Springer-Propaganda-Maschine gerade bei der Griechen-Hetze auf Hochtouren? Hat nicht die Bild den Grexit-Countdown erfunden?



Die USA-Hörigkeit – das Kern-Problem



Egal, wenn Washington ruft, fällt im Springer-Konzern nicht nur die eigene Meinung um. Für die USA sei es »eine Frage der nationalen Sicherheit«, schreibt das Blatt und übersetzt die Diplomatensprache gleich für den Leser: »Es muss alles getan werden, um den Grexit zu verhindern.« US-Präsident Obama will den endlosen Euro-Horror der Griechen verlängern, damit das bankrotte NATO-Mitglied nicht aus reiner Geldnot den Bruderkuss mit den Russen übt. Das hochgerüstete, ruinierte Mini-Land soll weiter seiner unwichtigen Aufgabe nachkommen: den NATO-Nachbarn Türkei bewachen.



Ist selbst Springer-Journalismus noch vertrauenswürdig, wenn er seine eigene Propaganda verrät, sobald sie sich gegen US-Interessen richtet? Unkommentiert und unhinterfragt darf das Nicht-Euro-Land USA die Deutschen über die Bild manipulieren. Bei einem Thema, das europäischer nicht sein könnte. Gerade diese dreiste Washington-Hörigkeit zeigt immer wieder, dass deutsche Journalisten nicht aus ihren Fehlern lernen können, nicht aus ihren Fehlern lernen wollen. Weil sie es gar nicht als Fehler wahrnehmen.



Neue Sündenböcke: »Satirische Welterklärer« im TV



Das unterwandert den Glauben an die Medien, die nicht nach ihrer Schuld suchen, sondern einen Sündenbock nach dem anderen präsentieren. Erst war es das PEGIDA-verliebte Publikum, für das es nur eine Diagnose im Medien-Deutschland gab: total verblödet. Jetzt – und das ist wirklich neu – präsentiert Die Zeit in ihrer Titelgeschichte den neuesten Schuldigen. Einen kleinen Mann mit großem Kopf, der für das ZDF arbeitet. Nein, nicht das Mainzelmännchen ist gemeint, die Zeit-Journalisten nehmen jetzt Satiriker wie Oliver Welke aufs Korn:



»Medien sind bei den satirischen Welterklärern längst fester Bestandteil jener Elite, die unter Generalverdacht steht.« Männer wie Welke treibt »nur die Lust am Skandal«. Er befriedigt »den simplen Wunsch« des »Publikums nach einer moralisch klar geordneten Welt«. Übersetzt heißt das nichts anderes als: Ihr blöden Witz-Hampelmänner macht uns in euren Sendungen vor dem Zuschauer lächerlich. Das ist eine Erklärung, die viel zu einfach ist.



Das eigenartige Verhältnis der Journalisten zur Unabhängigkeit



Was haben die TV-Satiriker den Lohnschreibern eigentlich angetan? Nun, sie – und nicht etwa die Journalisten – haben dem Publikum 2014 in der Sendung »Die Anstalt« klargemacht, dass Journalisten ihre Unabhängigkeit sehr eigenartig definieren.





Für die sind Staatsnähe und informelle Mitgliedschaften als Beirat oder gar als Vorstand in transatlantischen NATO-Netzwerken absolut in Ordnung. Die politische Haltung, die dort eingeflüstert wird, hat auch garantiert keinen Einfluss auf das, was sie später schreiben. Ehrenwort. Zur Abwechslung sind Journalisten die Einzigen in Deutschland, die das glauben. TV-Kabarettist Max Uthoff prangerte solch eine falsche Selbsteinschätzung an. In einem Radiointerview sagte er später, die Vernetzung der Journalisten mit den Eliten sei »peinlich«. An diesem Beispiel könne man »Propaganda durchexerzieren«.


Gerade Die Zeit kam beim satirischen Entflechten der geheimen Lobby-Netzwerke besonders schlecht weg, ist sie doch besonders gut eingebettet. Die Titelgeschichte »Alles Lügen?« ist deshalb keine Selbstkritik reuiger Journalisten. Hinter der Fassade der vielen Worte lauert ein großer Stiefel, der gegen die TV-Satiriker nachtreten will. Weil die frech genug waren, dem Publikum die Wahrheit zu zeigen – etwas, was die Journalisten der Zeit sich selbst nicht eingestehen wollen: Sie sind nicht unabhängig. Zeit-Politikredakteur Jochen Bittner soll an einer Rede von Bundespräsident Gauck zur Münchner Sicherheitskonferenz mitgeschrieben haben und lobte die eigene Rede anschließend im eigenen Blatt.



Zeit für den Rachefeldzug



Erst begann Die Zeit einen juristischen Feldzug gegen die TV-Satiriker und den entlarvenden Fernsehbeitrag über die Netzwerk-Verstrickungen der Zeitung. Eine einstweilige Unterlassungserklärung des Landgerichts Hamburg verpflichtete das ZDF, den Beitrag aus seiner Mediathek zu löschen. Unter Journalisten ist so etwas unerhört, schreien sie doch immer laut und zuerst, wenn die Meinungsfreiheit bedroht ist. Hier zensierte ein Print-Medium ein TV-Medium, um die Wahrheit einzudämmen. Erreicht hat die Wochenzeitung aber das Gegenteil. Gerade weil sie verboten war, fand die Botschaft der TV-Satiriker über das Internet ihren Weg zu den Menschen und Die Zeit verlor den guten Ruf.



Hinter den Kulissen läuft der juristische Streit weiter, doch jetzt springen die Zeit-Journalisten offenbar vollends auf den Propaganda-Zug auf. Welke, Uthoff & Co sind die Ursache für das journalistische Elend. So etwas schreibt die Wochenzeitung ungeniert. Dass sich an dieser Heuchelei noch etwas ändert, scheint ausgeschlossen. Der Deutsche Journalistenverband (DJV) bestärkt die Journalisten sogar indirekt: Sie können durchaus ein Parteibuch besitzen, haben sie doch die gleichen Rechte »wie alle Menschen«. Ein supervernetzter Alpha-Journalist wie Zeit-Herausgeber Josef Joffe darf weiter seine zahlreichen Mitgliedschaften bei Lobby-Organisationen pflegen. Staatsnähe ist kein Problem, solange er nicht selbst darüber schreibt.



Die Flucht aus der moralischen Verantwortung



Im Klartext heißt das: Joffe gibt die Leitlinie des Blattes vor, das politisch Gewünschte sollen aber bitteschön seine ihm untergebenen Journalisten schreiben. Die Drecksarbeit für die kleinen, abhängigen Lohnschreiber. Damit flieht auch der DJV aus der moralischen Verantwortung. Die Selbstzensur einer Redaktion und interne Anweisungen lassen sich noch schwerer beweisen als informelle Mitgliedschaften in Netzwerken. Juristisch sitzen die vernetzten Alpha-Journalisten damit fest im Sattel. Sie haben das Totschlagargument der üblen Nachrede auf ihrer Seite. Darunter fällt alles, was sich nicht klar beweisen lässt – und die Lohnschreiber werden aus Angst um ihren Platz am Schreibtisch weiter schweigen.



Wie sich der Journalismus selbst ins Aus manövriert



Es ist ein Armutszeugnis für die deutschen Medien, dass allein Schweizer Journalisten mit einer Fernanalyse Tacheles reden: Die deutschen Journalisten manövrieren sich selbst in eine gefährlich unausgewogene Links-Lage und sind zu stark in den NATO-Netzwerken gefangen.



Sie schleusen die Interessen dieser Lager parteiisch in die öffentliche Meinung und verleihen ihnen damit übermäßig Gewicht. Im Gegenzug schließen sie einen großen Teil der Bevölkerung kategorisch aus, der sich fühlt, als ob er keine Stimme mehr hat. Am Ende bleibt die scheinheilige Heuchelei: Genau deshalb verlieren immer mehr Deutsche den Glauben an ihre Journalisten. Die Wächter des Zeitgeistes haben das Gespür für den Zeitgeist verloren.


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Leser-Kommentare (34) zu diesem Artikel
08.07.2015 | 02:05
Sasmurtas

Giovanni - alte Wahlbetrüger (doppelte Stimmabgabe zur EU-Wahl / deutsch und italienisch)...... Habte ihr fertig - isse Mainstream wie Flasche leer! Bewundere ich mehr ehrwürdige Pate - hat de mehr Eier als Giornalista! Weiste Du was isse Unterschied zwischen Mafia et Gazzetta? Mafia hadde Ehre - Gazzetta hadde nixe! Hadde nur influenzare vonne Ponte del Atlantico et Immaginare del Monte! Besinnen Sie sich bei Zeiten - sonst droht Ihnen womöglich noch der der...

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07.07.2015 | 23:38
Helim

Unsere Presseleute haben wohl gänzlich vergessen, das sie das Privileg einer "freien" Berichterstattung haben. Was sie machen ist z.T. übelste Propaganda und nun stinckt es ihnen das der "blöde" Michl das auch noch gemerkt hat. Anstatt sich mit den Ängsten der hier lebenden Menschen in Deutschland zu befassen, diskreditieren sie Volksmeinungen über die aktuelle Politik und reuzieren wie immer alles auf Nazis. Dabei lassen sie sich von den Polit und sonstigen...

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07.07.2015 | 22:34
Beate

sammeln wir einfach Stimmen wie in Griechenland zum Austritt aus der Eu.......wer will schon den Euro,oder Merkel und Co.Wir wollen keine Vasallen Goldman-Sachs sein

07.07.2015 | 22:06
Ben

@ Doro - Scheinbar bekommen wir unsere Nachrichten von Verschwörern? Auf zeit-fragen.ch erschien kürzlich eine spannende Buchrezension "Operation Balkan: Werbung für Krieg und Tod". In dem Buch, welches sich auch auf Studien des Schweizer Bundesamt für Kommunikation beruft, kann man nachlesenlesen: "80% aller Nachrichten stammen aus PR-Büros". Die Autoren sprechen einer von einer "Kolonialisierung der Medien durch die PR-Industrie". Die Seite ist...

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07.07.2015 | 20:48
berger

Hier mal einige Beispiele wie dreist gelogen wird: Ntv 18 Uhr dort wird manipulierte Daten durcheinander gebracht und mindestens 10 mal wiederholt. Dann ARD gekonnte Lügen von Hofer und Daubner, die im Netz sich ganz anders anhören, und dann ZDF ein Abklasch von ARD ohne mit der Wimper zuzucken vorgetragen von Kleber, der Iran Reporter. Im Grunde sind es nur Klatschgeschichten, aber keine NACHRICHTEN.

07.07.2015 | 19:53
stestra

Es wäre das beste wenn die Deutschen endlich wieder aufwachen würden und diese Medien ignorieren. Nicht einmal mehr über diese Medien sprechen oder schreiben. Vielleicht kann es dann zu einer Wende kommen, wenn diese Medien auf ihrem Papier sitzen bleiben. Bei der Pegida hat es funktioniert.Wo die LP und Fernsehleute verscheucht wurden. Nur so kann es gehen.
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Intrigen in der taz: Mächtigste Links-Journalistin Deutschlands gibt auf

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Jul 2015 10:25

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09.07.2015


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Intrigen in der taz: Mächtigste Links-Journalistin Deutschlands gibt auf
Peter Harth

Ausgetazt: Chefredakteurin Ines Pohl verlässt entnervt das deutsche Linksaußen-Leitmedium. Die Ex-Chefin und das unregierbare Kreuzberger Intrigenstadel kämpfen seit Jahren hinter den Kulissen um die Macht. Die Atmosphäre im Haus ist »vergiftet«, zuletzt setzte man Pohl einen Aufpasser vor die Nase. Jetzt rechnet sie ab: Im Links-Blatt herrsche die »Paradoxie einer linken Sehnsucht nach Führung« bei »gleichzeitiger Unfähigkeit, Entscheidungen zu akzeptieren, die eigenen Vorstellungen nicht entsprechen«. Ihr Abgang ist auch die Spätfolge der Kindersex-Debatte um die taz.



Eine Flucht in Rekordzeit: Am Freitagmorgen gab taz-Chefredakteurin Ines Pohl (48) ihren Abschied bekannt, am Abend hatte sie das Büro schon geräumt – in der Samstagsausgabe stand ihr Name schon nicht mehr im Impressum. Eine große Trauergemeinde lässt Pohl nach sechs Jahren im taz-Haus in der Berliner Rudi-Dutschke-Straße nicht zurück. Sie wollte nie das Macht-Zepter schwingen und ging deshalb im Kreuzberger links-grünen Intrigenstadel unter.



Pohl hatte innerlich schon lange beim linken Vorzeigeprojekt aufgegeben. Bereits Ende 2013 rechnete sie in einem denkwürdigen Interview in der Süddeutschen Zeitung mit ihrer taz-Redaktion ab: »Mutti kann nicht immer reingrätschen« lautete der Titel, gemeint war: Pohl will nicht mehr für alle Chaos-Eskapaden ihrer taz-Journalisten den Kopf hinhalten.



Was Grüne und die taz beim Kindersex vereint



Gerade zu der Zeit kochte die Pädophilie-Debatte um die Grünen wieder öffentlich hoch. Noch 1986 hatten Päderasten weite Teile der Ökopartei gekapert und wollten den straffreien Sex mit Kindern politisch durchsetzen. Die Grünen haben sich nie überzeugend von ihrer Kindersex-Phase distanziert. Zum Hintergrund: Die taz buhlt um grüne Politiker und deren Milieu. Ein Schmeichelkurs fast wie beim Bayernkurier und der CSU.



Das Berliner Links-Blatt küsst der links-grünen Bewegung immer wieder die Füße und verliert dabei seine journalistische Distanz. In der Pädophilie-Debatte sitzen Grüne und taz aber auch noch auf eine andere Weise im selben Boot: Dietrich Willier, einer der taz-Gründer, vergewaltigte als Kunstlehrer an der Odenwaldschule systematisch mindestens neun Kinder. Das Internat war jahrzehntelang Deutschlands Päderasten-Paradies.



Pohl leistete im August 2013 den journalistischen Offenbarungseid für die taz. Das Blatt war journalistisch nicht in der Lage, professionell und neutral darüber zu berichten. Die Chefredakteurin kippte einen kritischen Artikel über die Pädophilie-Vergangenheit der Grünen. In einem Handstreich und kurz vor Drucklegung verschwand der Text »Befreites Menschenmaterial« von Christian Füller. Darin warf Füller den Grünen vor, dass Pädophilie in ihrer Ideologie angelegt sei, und bot einen erschütternden Einblick in die links-grüne Missbrauchskultur der 1980er Jahre: »Es wurde geblasen, gewichst und gestreichelt, schildern die damals zwölf- bis 13-Jährigen die Übergriffe dort.«



Die taz rettete die Grünen bei der Bundestagswahl 2013



Die taz und besonders Ines Pohl wurden für ihre Pädo-Zensur hart kritisiert. Sie war unfaire Wahlkampfhilfe – kurz vor der Bundestagswahl 2013 hätte der Füller-Artikel über die Lebenslügen der Grünen und ihres Milieus viele Wählerstimmen gekostet. Bereits der Super-Grüne und Europaabgeordnete Daniel Cohn-Bendit sagte offenbar nicht ohne Hintergedanken über die taz: »Das ist unsere Zeitung.« Das Links-Blatt ist aber vor allem eines: unregierbar. Chefin Pohl war zwar bei der Pädo-Zensur die starke Frau, in vielen anderen Fällen aber nur das Opfer einer Ego-getriebenen Redaktion.



Im Rudi-Dutschke-Haus brodelt eine brisante Mischung. Neben den links-grünen Überzeugungstätern gibt es dort auch eine große Zahl an Karrieristen. Sie sehen die Zeitung als Durchlauferhitzer, der das Tor öffnet zur linksliberalen Wochenzeitung Die Zeit oder gleich zum links-demokratischen Sturmgeschütz der Demokratie – dem Spiegel. Jeder Ressortleiter oder Redakteur regiert deshalb auch als Sonnenkönig in eigener Karriere-Sache. Die ideologisch aufgeladen Diskussionen in der Redaktion verlaufen oft kontrovers und ziellos. Das führte dazu, dass nicht einmal Pohl immer wusste, was ihre Redakteure eigentlich treiben – obwohl sie als Chefin presserechtlich den Kopf dafür hinhalten musste.



Unregierbar: Das Kreuzberger Querblatt



Im September 2013 gab FDP-Chef und Vizekanzler Philip Rösler dem Kreuzberger Querblatt ein Interview. Das wurde auch abgedruckt, aber wo Röslers Antworten stehen sollten, befanden sich nur weiße Flecken. Übrig blieben die Fragen. Etwa: »Warum werden Sie gehasst?« Die taz-Redakteure hielten so etwas für eine gute Idee, Chefin Pohl erklärte hinterher verzweifelt, dass sie immer noch die Zügel in der Hand hält: Sie habe das »Interview in dieser Form erst nach Drucklegung gelesen« und trage »natürlich die Verantwortung«.



Das taz-Chaos wurde in den folgenden Monaten immer größer. Medien-Redakteur David Denk kündigte und schob es auf die »vergiftete Atmosphäre«. Das Blatt sorgte sogar für einen eigenen Spionage-Skandal, der zur Abwechslung einmal nichts mit der NSA oder Edward Snowden zu tun hatte: #tazgate. Dass sich die taz-Journalisten gegenseitig bespitzeln, war ein guter Indikator für die schlechte Atmosphäre im Rudi-Dutschke-Haus. Investigativjournalist Sebastian Heiser zapfte die Rechner von Kollegen an und platzierte digitale Wanzen zum Abhören. Als Heiser im Februar 2015 aufflog, erteilte ihm Chefin Pohl Hausverbot. Heiser brach nachts in die Redaktion ein – wohl, um seine Spuren zu verwischen, scheiterte aber an der zweiten Tür, die mit einem Code gesichert war.



#tazgate



Seine Kollegen schildern Heiser als »absoluten Überzeugungstäter«, der ein deutscher Whistleblower im Stil von Edward Snowden werden wollte. Zuvor hatte er bereits enthüllt, wie die Finanzberichterstattung in der Süddeutschen Zeitung von Anzeigenkunden manipuliert wird. Was Heiser in der taz ausschnüffelte, bleibt weiter geheim. Dass es der Ex-Redakteur enthüllt, ist unwahrscheinlich. Er befindet sich ohnehin mit der Zeitung in einem arbeitsrechtlichen Streit und das Redaktionsgeheimnis ist in Deutschland besonders gut geschützt.



Auch dieses Kapitel der taz lässt die Frage aufkommen, ob das linke Projekt einer Gegenöffentlichkeit nicht längst gescheitert ist – und es war ein weiterer Fehlschlag in einer langen Liste für Chefin Ines Pohl. Die Streitereien nahmen kein Ende: 2014 wurde der Vertrag um ein Haar nicht verlängert und mit Andreas Rüttenauer saß ihr plötzlich ein zweiter Chefredakteur vor der Nase. Wohl als Aufpasser, schrieb FAZ-Redakteur Michael Hanfeld. Noch im Februar 2015, sechs Jahre nach dem Start, fühlte sich die Chefin im Gespräch mit Clap immer noch nicht »angekommen« beim links-grünen Leitmedium.



Die »Paradoxie einer linken Sehnsucht nach Führung«



Es war die vorweggenommene Kündigung. Dass Pohl jetzt aus dem Kreuzberger Chaos flieht, kommt nicht überraschend – es ist allenfalls die Rasanz ihres Abgangs, die keiner erwartet hat. Die taz-Redakteure feierten gerade den Verkaufsstart des selbstgebrauten Panter-Biers, als ihre Nicht-mehr-Chefin in die Mitte trat. Es wurde eine Kopfwäsche. Pohl sei für die Beiträge ihrer Redakteure heftig beschimpft worden und sie sprach »von der Paradoxie einer linken Sehnsucht nach Führung bei gleichzeitiger Unfähigkeit, Entscheidungen zu akzeptieren, die eigenen Vorstellungen nicht entsprechen«. Zumindest kann die Ex-Chefin genau beschreiben, woran der Patient taz krankt, doch die Krankheit scheint unheilbar.



Ines Pohl wird nach dem (un)freiwilligen Turbo-Abgang ab November für den Auslandssender Deutsche Welle über den US-Wahlkampf berichten. Sie kehrt nach Washington zurück, wo sie auch ihre Frau fand, eine Journalistin der Washington Post. Als deutsche Alpha-Journalistin bleibt sie nur wegen einer Sache im Gedächtnis. Nach dem Terrorangriff auf das Satiremagazin Charlie Hebdo marschierten Europas Staats- und Regierungschefs »Seite an Seite« vereint mit den trauernden Millionen auf den Pariser Straßen.



Einmal dem Medien-Leitbullen die Selbstherrlichkeit aus dem Pelz geklopft



Stimmte nur nicht. Die Staatschefs hatten vor den Menschen Angst und liefen für sich; getrennt von den Trauernden und beschützt durch Bodyguards. Später manipulierte die Tagesschau das Ganze durch geschickte Kamerawinkel und einen sorgsam gewählten Ausschnitt. Der Schwindel fiel auf. ARD-Aktuell-Chef Kai Gniffke fühlte sich ertappt und polterte im Blog der Tagesschau nach Gutsherren-Art über die »Verschwörung von Paris«: »Sorry, dass Kameraleute und Fotografen nicht immer einen Hubwagen zur Hand haben.«



Hier war Ines Pohl die Einzige, die sich traute, dem Medien-Leitbullen Gniffke die Selbstherrlichkeit aus dem Pelz zu klopfen: »Leider belegt der Umgang mit den Bildern des Pariser Marsches der Mächtigen, dass das Wort ›Lügenpresse‹ nicht nur ein Hirngespinst der PEGIDA-Anhänger ist, sondern dass die Wirkung der Bilder – übrigens auch für deutsche Medienmacher – manchmal wichtiger ist als die Dokumentation der Realität.«









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Leser-Kommentare (2) zu diesem Artikel
09.07.2015 | 11:13
fox23.de

Die Frau war keineswegs eine alternative Journalistin und sie gibt auch nicht auf. Sie geht nahtlos zur Deutschen Welle und hatte vorher jahrelang dafür gesorgt, dass bei der taz keine wirklich harten Themen (9/11 usw.) zur Sprache kamen. Ines Pohl war immer eine Garantie dafür, dass die taz mainstreamtauglich war.

09.07.2015 | 11:05
Artus

Tja, und somit stünde dem Kopp-verlag-de eine Top-Journalistin zur Verfügung,
Warum eigentlich nicht?

Zudem kann sie einen tollen Leistungsausweis vorweisen.

Und zudem ist es vielleicht, so denke oder gar hoffe ich, der Anfang vom Ende der so hochgepriesenen MSM.

Schön, wenn auch in diesem Bereich der "Bundesrepublik Deutschland" endlich Aufbruchstimmung aufkäme.

Nun denn, die Hoffnung stirbt zuletzt.
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Wer schützt den Schutzmann?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Jul 2015 08:46

bild wer schützt schutzmann.jpg
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10.07.2015


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Wer schützt den Schutzmann?
Markus Gärtner

Sie werden geschubst, bespuckt, gebissen und mit Messern attackiert. Polizisten in Deutschland leben und arbeiten gefährlich.



Nur wer die kleinen Regionalzeitungen liest oder Internetblogs regelmäßig besucht, der bekommt einen Eindruck von der Welle der Gewalt gegen jene, die uns schützen sollen. Es vergeht kein Tag, an dem sie nicht Ziel wogender Aggression werden.



Sie können sich in Teilen Deutschlands kaum noch selbst schützen, geschweige denn uns Bürger. Ein kleiner – und sicher nicht vollständiger - Auszug aus den Berichten Ende Juni 2015 verdeutlicht diesen schleichenden Kollaps der öffentlichen Sicherheit und Ordnung.

Den Volltext dieses Artikels lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Hintergrundinformationsdienstes KOPP Exklusiv

Übergriffe auf Polizei: https://www.google.de/search?q=%C3%BCbe ... yAOi27noCg

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Soziale Gerechtigkeit: Müssen wir Faulheit fördern ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Jul 2015 09:41

bild saale.jpg
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http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/michael-brueckner/soziale-gerechtigkeit-muessen-wir-faulheit-foerdern-.html

12.07.2015


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Soziale Gerechtigkeit: Müssen wir Faulheit fördern ?
Michael Brückner

Erstaunlicherweise träumen auf der Erde nur Menschen vom Sozialismus, die nicht unter ihm leben müssen. Dafür gibt es Gründe, über die wir aus Gründen der Politischen Korrektheit nicht nachzudenken wagen.



Aktuell beweist Griechenland, dass sogar Schlimmes noch schlimmer werden kann, wenn man Sozialisten ans Ruder lässt. Trotzdem: Auch wenn der Sozialismus überall gescheitert ist, hat er nach wie vor seine Apologeten.

Vor allem unter jenen, die nicht in ihm leben müssen oder die ihm gut dotierte Pöstchen verdanken. Der Sozialismus ist gescheitert, und er wird immer wieder scheitern. Weil er sich ein Menschenbild vorgaukelt, das es nicht gibt.



Den Volltext dieses Artikels lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Hintergrundinformationsdienstes KOPP Exklusiv


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Geheime UFO-Akten: Was enthüllen Regierungsdokumente?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Jul 2015 08:43

bild zaun.jpg
bild zaun.jpg (119.59 KiB) 4554-mal betrachtet
http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/phaenomene/redaktion/geheime-ufo-akten-was-enthuellen-regierungsdokumente-.html;jsessionid=7AC71AF419B3C7488EC7A7BA9BB73EDC

13.07.2015


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Geheime UFO-Akten: Was enthüllen Regierungsdokumente?
Redaktion

Viele Regierungs- und Geheimdienstakten, die das Thema UFOs behandeln, sind auch heute noch geheim. Sie werden teilweise bereits seit Jahrzehnten unter Verschluss gehalten. Weltweit fordern engagierte Forscher eine komplette Freigabe des Materials. In Großbritannien sollen 18 »Top Secret« eingestufte Dokumente zum kommenden März vom Verteidigungsministerium in die National Archives wandern. Das bedeutet aber noch nicht, dass sie auch veröffentlicht werden. Aus Deutschland wurden nun auch einige interessante Fakten bekannt.



Wenn UFOs doch nichts als Irrtümer und Hirngespinste sind, warum dann die jahrzehntelange Geheimhaltung durch Behörden weltweit? Eine berechtigte Frage! Warum werden Aspekte der nationalen Sicherheit ins Spiel gebracht, warum andererseits Zeugen und Vorfälle immerfort ins Lächerliche gezogen? Und warum wird von offizieller Seite nachweislich gelogen, sofern auch nur die Frage nach der Existenz von UFO-relevanten Akten gestellt wurde?



Allein schon wegen des geheimdienstlichen Hintergrunds wurde und wird vielfach verschleiert und vernebelt. Methoden, Privatsphäre, nationale Sicherheit – alles typische Argumente, um Dokumente beharrlich unter Verschluss zu halten und damit gleichzeitig das Thema als solches herunterzuspielen, als ob es bei der ganzen Verschwiegenheit gar nicht um die UFOs selbst ginge.



Im britischen Verteidigungsministerium (MoD) werden Dokumente zu etlichen UFO-Sichtungen seit mehr als 30 Jahren geheim gehalten. Zum Jahreswechsel 2013/14 wurde klar, dass eine Freigabe nicht erfolgen werde – die Bearbeitung verzögere sich wegen zusätzlicher Anforderungen. Die Regierung musste sich natürlich eine massive Vertuschung vorwerfen lassen.



Einige UFO-Forscher sprachen davon, die Dokumente könnten die Schlüsselbeweise dafür enthalten, dass Aktivitäten außerirdischer Wesen auch in Großbritannien verzeichnet wurden. Nun wisse man diese hochbrisante Information nicht zu handhaben, daher die Verschleppung. Gerade spezifische Daten zu unerklärlichen Vorgängen, die sich Ende 1980 im Rendlesham Forest zugetragen haben, dürften ebenfalls unter die langjährige MoD-Geheimhaltung fallen, so die naheliegende Vermutung. In jenes »britische Roswell« waren hochrangige Militärs involviert, damals, als nahe dem Luftwaffenstützpunkt Bentwaters-Woodbridge mindestens ein unidentifiziertes Flugobjekt landete.



Anfang Juli 2015 erhielt nun Lord Black of Brentwood seitens der britischen Regierung immerhin die Zusicherung, die vorhandenen UFO-Akten würden im kommenden März vom MoD an die National Archives überstellt werden. Einige UFO-Forscher sind überzeugt davon, genau dieses Material enthalte die erwarteten Existenzbeweise für außerirdische Intelligenzen, da die hochgeheimen Papiere in Privatbüros verschiedener Kabinettminister aufbewahrt worden seien. Es handele sich um 18 MoD-Akten zu unidentifizierten Phänomenen im Luftraum. Sie werden mit dem Kürzel MO9/18 referenziert, was laut Verteidigungsminister Earl Howe der Verweis auf eben jene privaten Büros sei. Allerdings ist auch die Überstellung an die britischen Nationalarchive kein Garant für eine öffentliche Preisgabe des Materials. Diese Entscheidung wird dann erst dort getroffen.



Nick Pope, der selbst drei Jahre lang im MoD für Untersuchungen zur Existenz von UFOs zuständig war, geht davon aus, dass die Akten etliche faszinierende Sichtungen beschreiben werden. Seiner Ansicht nach aber werden sie nicht die britische Variante von Roswell abgeben und keinerlei Informationen über UFO-Hangars und geborgene Außerirdische enthalten. Hier hält er den Ball also eher flach. Vielleicht weiß er sehr genau warum, insgesamt arbeitete Pope 21 Jahre für das MoD. Deshalb vermutet manch einer auch dauerhafte Abhängigkeiten.



Dass die geheimen MoD-UFO-Dokumente auch Informationen zum Rendlesham-Fall enthalten, steht jedenfalls schon jetzt fest. Im letzten Jahr nämlich erfolgte zumindest eine diesbezüglich positive Antwort des MoD auf eine Anfrage, die John Burroughs unter dem Gesetz zur Informationsfreiheit gestellt hatte. US Airman First Class John Burroughs war damals, 1980, auf der gemeinsam von USA und UK betriebenen RAF Woodbridge stationiert und wurde Zeuge der mysteriösen Vorgänge, und zwar weitaus direkter als ihm lieb war: Er erlitt damals Strahlenschäden und kämpft seitdem um Entschädigung.



Die Geschichte von John Burroughs ist umso bemerkenswerter, als sich am 29. Dezember 1980 und damit nur einen Tag nach dem Rendlesham-Zwischenfall der berühmte Cash-Landrum-Fall ereignete, nahe Huffman im US-Bundesstaat Texas. Damals sahen drei Zeugen bei der Fahrt auf einer abgelegenen Landstraße vor sich ein riesiges diamantförmiges Objekt über den Baumwipfeln schweben. Es leuchtete hell und strahlte eine extreme Hitze ab. Auch hier traten bei den Zeugen schwere gesundheitliche Probleme auf. Ein Radiologe bestätigte den schädigenden Einfluss durch ionisierende Strahlung. So das Wesentliche zu diesem Vorfall in knappen Worten.



Also: Zwei weit voneinander entfernt stattfindende rätselhafte UFO-Ereignisse an direkt aufeinanderfolgenden Tagen – in beiden Fällen mit physischen Auswirkungen auf Zeugen. Das alles kann wohl weder blanker Zufall noch ein Fantasieprodukt sein. Was wird dazu in den Akten stehen? Werden sie überhaupt offengelegt oder aber wieder in der Versenkung verschwinden? Fadenscheinige Argumente stehen an der Tagesordnung, wenn es um Geheimnisse geht. Da macht das UFO-Thema keine Ausnahme. Aber nicht immer weiß die linke Hand, was die rechte tut. Und so kommt es gelegentlich schon einmal vor, dass Geheimnisse versehentlich ans Tageslicht gelangen und folglich schleunigst Maßnahmen zur Schadensbegrenzung eingeleitet werden müssen.



Ein prominenter Fall: Die CIA verwies eine an UFO-Material interessierte Initiative einst doch glatt an die NSA – man selbst habe nichts, aber beim technischen Geheimdienst gebe es Dokumente. Nicht wenige sogar. Da hatte man sich also einmal kräftig vergaloppiert, die NSA musste die Existenz des Materials eingestehen und wand sich schlussendlich damit heraus, die Schriftstücke nicht einmal dem damals zuständigen Bundesrichter Gerhart A. Gesell vorzulegen, sondern ihn lediglich mit einer knappen, begründenden Zusammenfassung zufriedenzustellen. Anhand derer sollte er dann entscheiden, ob eine Freigabe möglich ist oder eben nicht. Natürlich genügte ihm die NSA-Begründung. So entschied er nach Einsichtnahme ins eher spärliche Dossier: Die Akten müssen weiterhin unter Verschluss bleiben. Doch die Gegenseite gab so schnell nicht auf.



Die Gruppe Citizens Against UFO Secrecy (Bürger gegen UFO-Geheimhaltung) unter Leitung des US-Anwalts Peter Gersten drängte nun auf Freigabe des seitens der NSA von Eugene F. Yeates unterzeichneten und notariell beglaubigten Affidavits. Durfte die Öffentlichkeit nicht wenigstens diese Zusammenfassung sehen? Nein, gleichfalls nicht! Nach langem Hin und Her wurde das Papier dann doch freigegeben, allerdings stark zensiert. Ganze Seiten waren geschwärzt worden. Schließlich müsse stets die Privatsphäre genannter Personen geschützt, außerdem jeder Passus unkenntlich gemacht werden, in dem geheimdienstliche Methoden enthüllt wurden oder generell negative Auswirkungen auf die nationale Sicherheit zu befürchten waren. Da blieb am Ende nicht mehr viel übrig.



Memorandum von Lieutenant Colonel Charles Halt an das britische Verteidigungsministerium bezüglich eines Zwischenfalls in Rendlesham Forest mit dem Titel »Unexplained Lights«





Mittlerweile liegt das als »Top Secret Umbra« eingestufte Dokument in einer weit weniger stark zensierten Form vor. Insgesamt ist darin gar nicht so viel von UFOs die Rede. Schließlich handelt es sich um eine Begründung zur Geheimhaltung der originalen Akten – und so wird darauf verwiesen, dass bei Freigabe unter anderem Kommunikationssysteme, geheimdienstliche Kapazitäten und Methoden der NSA bekannt würden, unter Gefährdung der nationalen Sicherheit versteht sich. Alles erweckte den Anschein, das UFO-Phänomen als eigentlicher Inhalt sei zweitrangig, es gehe einzig und allein um den Schutz geheimdienstlicher Infrastruktur und Methodik.



Nun handelte es sich wie gesagt um ein Dokument der Einstufung »Top Secret Umbra«. Diese hohe Klassifizierung zeigt an: Die Originalquellen der Information sind von höchster Sensibilität. Das Umbra-Dokument selbst aber umschreibt sie, spricht daher lediglich von »geheimen Quellen« oder »besonderer nachrichtendienstlicher Information«. Auch wird die jeweilige Methode der Informationsbeschaffung keinesfalls erörtert. Erst wenn die Dokumente zusätzlich noch mit »Gamma« codiert sind, wird es konkreter.



Dies galt aber nicht für das aus dem Jahr 1980 stammende Yeates-Affidavit. Kein Gamma, keine konkrete Information. Warum tat man sich dann aber so schwer, allein nur diese begründende Zusammenfassung öffentlich zu machen? Bis heute sind einige Passagen unkenntlich geblieben. Waren es zunächst 75 Prozent des Dokuments, waren es dann 1997 noch 20 Prozent. Ein interessantes Detail am Rande: Nachdem der bekannte UFO-Forscher und Kernphysiker Stanton Friedman die heftig geschwärzten NSA-Seiten wiederholt in Fernsehsendungen gezeigt hatte, entschloss man sich bei der NSA offenbar, die zensierten Passagen in der nächsten Version einfach weiß zu übertünchen. Und schon sah alles längst nicht mehr so dramatisch aus!



Schließlich wurden dann auch 156 wiederum stark zensierte UFO-Dokumente durch die NSA freigegeben. Bemerkenswert: Im vergangenen Jahr erklärte die NSA gegenüber dem UFO-Forscher John Greenewald, die nicht-zensierten Original-UFO-Dokumente seien unauffindbar. Man könne nicht einmal ein einziges Original finden. Wie Greenewald feststellt, seien sämtliche Originale im Zuge der Zensurarbeit vernichtet worden oder aber verloren gegangen. So kann man es natürlich auch machen.



In Deutschland wollen UFO-Forscher natürlich gleichfalls schon lange wissen, was hinter den Kulissen so alles gespielt wird. So hatte Robert Fleischer von Exopolitik Deutschland ein Mitglied des Deutschen Bundestages auf die Existenz der sogenannten VN-Resolution A/33/426 zur Suche nach außerirdischem Leben sowie UFO-Forschung hingewiesen und nachgehakt, wie es um die Umsetzung dieser Resolution in der Bundesrepublik Deutschland bestellt sei bzw. warum nie eine Umsetzung erfolgt sei.



2009 wurde dann eine Ausarbeitung der Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages für dieses MdB-Mitglied verfertigt, Titel: »Die Suche nach außerirdischem Leben und die Umsetzung der VN-Resolution A/33/426 zur Beobachtung unidentifizierter Flugobjekte und extraterrestrischen Lebensformen.« Der private UFO-Forscher Frank Reitemeyer erfuhr über Fleischer von dieser Ausarbeitung und versuchte, mittels des Rechts zur Informationsfreiheit Akteneinsicht zu erhalten.



Die Verwaltung des Bundestages wollte dieses Recht allerdings nicht gewähren. Reitemeyer klagte und erhielt nun Recht. Dann, in der Berufung, wurde es ihm jedoch wieder aberkannt. Erst kürzlich wurde der Klage zur Einsichtnahme in die »UFO-Akte des Bundestages« dann in letzter Instanz stattgegeben: Nach Jahren entschied das Bundesverwaltungsgericht Leipzig am 25. Juni 2015 also endgültig zur Sache. Bei der »UFO-Akte des Bundestages« dreht es sich nicht einmal um geheime Forschungsprojekte einschlägiger Bundesbehörden, sondern wie schon erwähnt lediglich um eine Ausarbeitung der Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages. Die Inhalte sind zum größten Teil tatsächlich nicht allzu spektakulär, enthalten weithin Bekanntes aus öffentlich zugänglichen Quellen.



Die Rede ist natürlich auch von der besagten Resolution der Vereinten Nationen aus dem Jahr 1978. Gemäß dem grundsätzlichen Charakter solcher Resolutionen werden nur Empfehlungen für interessierte Mitgliedsstaaten ausgesprochen, keine rechtlich bindenden Forderungen. Doch immerhin werden geeignete Schritte auf nationaler Ebene nahegelegt, eine wissenschaftliche Erforschung und Untersuchung außerirdischen Lebens einschließlich UFOs zu koordinieren sowie den Generalsekretär entsprechend zu informieren.



Bemerkenswert ist dabei auch das Fehlen von Zynismus oder jeglichen Beigeschmacks des Unseriösen, wie er in der öffentlichen Diskussion hier sonst zum Standard gehört. Im Gegenteil, der Text verweist auch auf die Tatsache, dass Großbritannien wie Frankreich sich mit vergleichbaren Fragestellungen auseinandergesetzt haben und ihre Erkenntnisse nach anfänglicher Geheimhaltung in den vergangenen Jahren teils sogar via Internet veröffentlichten.



Dies lege die Vermutung nahe, dass sich auch deutsche Behörden oder Ministerien mit der Problematik befassten oder nach wie vor damit befassen. Früher habe auch das Ost-West-Konfliktdenken bedingt, UFO-Sichtungen zu untersuchen, da sie auf den militärischen Gegner zurückgehen könnten – was wiederum auch Deutschland genügend Anlass geboten haben könnte, solche Analysen durchzuführen. Neben den bereits früher von privaten Forschern aufgespürten UFO-Akten wird hier der Widerspruch zu den zahlreichen offiziellen Beteuerungen klar, es werde keine UFO-Forschung betrieben und somit gebe es auch keinerlei Aktenmaterial.



Tatsächlich stellte sich nach umfassenden Recherchen von Andreas Müller von grenzwissenschaften.de heraus, dass auch der deutsche Bundesnachrichtendienst über vormals geheime Akten verfügte, die UFO-Untersuchungen an der Innerdeutschen Grenze belegen. Damit bestätigt sich auch, dass der deutsche Geheimdienst sich durchaus mit der Materie befasste. Die Akte »B 206/1914« zielt zwar nicht unmittelbar auf »Phänomene« im eigentlichen Sinne ab, auch nicht auf den Nachweis außerirdischer Kontakte, sondern völlig zeitgemäß auf die Warschauer-Pakt-Staaten und ihre geheimen Entwicklungen. Dabei kommen aber bis heute unerklärliche Sichtungen zum Vorschein.



Noch eine abschließende Bemerkung zur UFO-Akte des Deutschen Bundestages: In einem mit »Sachstand« bezeichneten Zusatzpapier werden schließlich weitere allgemeine Informationen dargestellt, wobei ausdrücklich auf Frankreich hingewiesen wird, als einzigem EU-Mitgliedsstaat, in dem UFO-Sichtungen offiziell dokumentiert und publiziert werden. In diesem Kontext kommt die Sprache auch auf den COMETA-Bericht von 1999, ohne allerdings dessen wesentlichste Feststellung aufzugreifen, nämlich dass UFOs nicht nur ein reales Phänomen darstellen, sondern am wahrscheinlichsten auch außerirdischer Natur sind.



Erklärte Skeptiker sprachen der privat organisierten COMETA-Gruppe zwar Kompetenz ab, doch dürfte das kaum wirklich gelingen. Immerhin zählten zu dieser Gruppe hochrangige Militärs, Politikwissenschaftler, Physiker und Astronomen sowie Experten aus Avionik und Raumfahrt, darunter auch André Lebeau, Leiter der staatlichen französischen Raumfahrtagentur CNES. Es dürfte kaum kompetentere Fachleute geben.



Von Beruf Skeptiker zu sein, stellt für manche Zeitgenossen augenscheinlich eben doch den höchsten Kompetenzgrad dar. Wird sich daran etwas ändern, wenn (vielleicht) im März 2016 die britischen UFO-Akten an die Öffentlichkeit gelangen? Sicherlich nicht. Aber vielleicht werden einige Details zu bisher unbekannten UFO-Sichtungen bekannt, wie Nick Pope mutmaßt. Die wirklich großen Geheimnisse werden jedenfalls gewiss nicht enthüllt.


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Leser-Kommentare (34) zu diesem Artikel
14.07.2015 | 00:47
Timo

@libero. Du armer Mensch. Schön wenn man bei Kopp was anderes Mal liest. Nett Abwechslung. Und wenn es dich stört, Kopp hat genügend andere Artikel wo du lesen kannst, wie die Welt aus den Fugen gerät. Bei deinen Lügenmedien wirst solche Artikel vergeblich suchen.....

13.07.2015 | 23:46
Mirko Alexander

Herrjeh, wenn es denn nur um ein paar Außerirdische, ein bisschen Reverse-Engineering und Geheimtechnologien ginge... Die ganze Wahrheit ("Full Disclosure") wird die ganze Menschheit bis ins Mark erschüttern. NICHTS wird danach mehr so sein, wie es war.

13.07.2015 | 22:41
libero

Gerade ist die Welt aus den Fugen und statt über die Verursacher aufzuklären startet hier eine Diskussion über Ufos? Solche Ablenkungen kennen wir doch zur Genüge von den Lügenmedien.

13.07.2015 | 22:26
Ben

Fünfzehn Mann auf des toten Mannes Kiste, Ho ho ho und die Buddel voll Rum! Fünfzehn Mann schrieb der Teufel auf die Liste, Schnaps und Teufel brachten alle um. Ja! - Herzlichen Glückwunsch AfD! Ben Gun

13.07.2015 | 22:06
ICHBINDRIN unddubistdraußen

Ich habe "Beweise" das Sie da sind Punkt. Wenn ich das öffne würde, würde ich jeden Skeptiker kalt machen und Tschüß.

13.07.2015 | 21:42
fra4121

Was die Lügenmedien als UFO bezeichnen sind meistens Reichsdeutsche Flugscheiben aus NeuBerlin!

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Weltbookadmin47
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Jetzt attackieren sich die tonangebenden Medien gegenseitig

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Jul 2015 09:07

bild medien attakieren sich.jpg
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15.07.2015


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Jetzt attackieren sich die tonangebenden Medien gegenseitig
Markus Gärtner

Sie hetzen gegen Russlands Präsident Putin. Sie unterschlagen das Volksbegehren in Österreich gegen die EU-Mitgliedschaft. Und sie machen die Griechen samt deren Regierung mies. Im Kampagnen-Getrommel der Mainstream-Presse sind die Griechen »Pleite-Griechen« (Bild), Italiens Premier Matteo Renzi ein »Weichspüler« (Focus) und Alexis Tsipras ein »Umkipper« (wieder Focus).



Die Leser der Mainstream-Blätter haben von Lügen, Hetze, Kriegstreiberei und anderen Kampagnen jedoch schon lange die Nase voll. Sie laufen in Scharen davon und treiben die Auflagen in den Keller. Aber jetzt wird es den tonangebenden Medien selbst zu bunt. Sie fragen sich nicht nur wie die Zeit, »Wer vertraut uns noch?«

Sie beginnen sogar, sich gegenseitig für ihre Fehlleistungen in die Pfanne zu hauen. Die Lemminge fallen auf dem Weg zum Kliff übereinander her, weil sie in Panik geraten.



Schon im Februar watschte die Neue Zürcher Zeitung die deutschen Leitmedien in einem ungewohnt bissigen Rundumschlag kräftig ab . Die schlimmsten Vorwürfe gegen führende Zeitungen und Rundfunkanstalten hierzulande lauteten so:



Sie grenzen aus. Sie operieren mit Verdachts-Berichterstattung. Sie lehnen sich an das politische Establishment an. Und sie benehmen sich gegenüber ihrem Publikum wie »strenge Kolonialoffiziere«. Das waren nur ein paar der schroffsten Vorwürfe, mit denen die Neue Zürcher Zeitung deutschen Blättern die Leviten las.



Doch die gescholtenen Blätter watschen sich auch gegenseitig ab. Allein die laufende Woche liefert dafür schon wieder zwei Beispiele.



In der Süddeutschen Zeitung muss man sich wohl bei einer Redaktionskonferenz über einen Bericht bei Spiegel Online sehr gewundert haben.



Das Magazin berichtete am 8. Juli über griechische Lastwagenfahrer, die reihenweise auf europäischen Rastplätzen und Autohöfen liegen bleiben, weil niemand mehr ihre Kreditkarten akzeptiert.



Kollegen der Süddeutschen fuhren daraufhin mehr als 660 Kilometer bayerische Autobahnen ab und stellten fest, die Griechen-LKW hätten sich wohl »in Luft aufgelöst«. Auf die griechischen Fernfahrer findet sich »auf bayerischem Terrain kein Hinweis«.



Abstecher zu etlichen Rastplätzen und Tankstellen sowie Gespräche mit Polizisten und anderen Truckern hätten keine Belege für die phantasievolle Schilderung im Spiegel erbracht. Auch die Autobahnpolizei in Günzburg hätte von gestrandeten griechischen Brummi-Piloten »noch nie was gehört«.



Beispiel zwei: Die Neue Zürcher Zeitung führt einen Auslandsredakteur der Weltwoche aufs Schafott. Sie hat ihn anhand eines Artikels, den er am 2. Juli über ein neues Buch des Historikers Antony Beevor geschrieben hat, des Plagiats in einem schweren Fall überführt.



Abgekupfert wurde beim britischen Telegraph. Laut der Kritik in der NZZ hat der Weltwoche-Redakteur ganze Sätze übernommen, sie zwischen Anführungszeichen gesetzt und somit den Eindruck erweckt, er habe mit dem Autor des Telegraph-Berichtes ein Gespräch geführt:

»Ein genauerer Vergleich der beiden Texte zeigt: Weltwoche-Redaktor Gehriger hat sich beim Telegraph überaus großzügig bedient. Ganze Textabschnitte hat er wortwörtlich übernommen.«

Der Gerügte hat inzwischen gebeichtet und Besserung gelobt. Was bleibt, ist nach diesen beiden Beispielen das Gefühl, dass sich etablierte Blätter jetzt auch zunehmend gegenseitig an die Gurgel gehen, um einen Anschein von Kritikfähigkeit zu erwecken und ihren Lesern zu demonstrieren, dass sie genau hinschauen, wenn sie berichten.



Doch die Glaubwürdigkeit ist längst dahin. Das hat auch viel damit zu tun, dass die attackierten Leitmedien stets zurückschlagen, wenn sie kritisiert werden, anstatt offen und bereitwillig die Fehler bei sich zu suchen. Wie hieß es doch in der Zeit?:

»Nicht Kommunikationsmedien sind gut oder böse, sondern die Menschen. Und so hat sich nicht nur die Zahl der klugen, sondern mehr noch die der wirren und der beleidigenden Kommentare ins Unermessliche gesteigert.«

Es sind also wieder mal die anderen gewesen, nur nicht der Deutungs-Adel, der im kritischen Ansturm der Gegenöffentlichkeit sein Meinungsmonopol – und jetzt auch seine mediale Einheitsfront – kollabieren sieht. Da helfen auch keine kleinlauten Beichten, wahr sei »auch, dass Journalisten in den vergangenen Jahren in entscheidenden Momenten versagt haben«.



Der Scherbenhaufen ist bereits angerichtet. Eine aktuelle Infratest-Dimap-Umfrage im Auftrag der Zeit belegt das enorme Misstrauen der Deutschen gegenüber den etablierten – aber wankenden – Massenmedien. Satte 60 Prozent der Befragten haben wenig oder gar kein Vertrauen in die Berichte, die sie immer seltener lesen.



Sie wenden sich von den schwindsüchtigen Massenblättern ab, weil sie Manipulation, Einseitigkeit und handwerkliche Fehler einfach satt sind und sich im Internet auf Webseiten, denen sie vertrauen, ihre eigene Nachrichtenauswahl zusammenstellen.



Nur so ist es zu erklären, dass ein Video der Komiker Klaas Heufer-Umlauf und Jan Böhmermann über die unsägliche Griechenland-Berichterstattung hiesiger Medien mit dem Titel »unsere schönen deutschen Euros« in nur drei Tagen über eine Million Mal aufgerufen wurde.







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Leser-Kommentare (16) zu diesem Artikel
16.07.2015 | 09:33
Rudi Ehm

Ich habe mein Tagesspiegel-Abo gekündigt. Eigentlich hatte ich es wegen des Lokalteils noch immer aufrechterhalten. Aber nachdem ich diesen Teil eigentlich immer nur noch als Kotztüte benutzt habe, da mir vom Politikteil schlecht wurde, habe ich jetzt Nägel mit Köpfen gemacht.

15.07.2015 | 22:18
sylvia

hallo, ich sitze hier und lache mich kaputt, schön dann sind wir einer meinung. ich habe heute auf MMnews ein kommentar abgegeben der hat sich gewaschen. ich hoffe die MEDIENHU.... lesen ihn? alle sind auf den ATLATIKBRÜCKNER THEVESSEN los. er hat gemeint die ZUSCHAUER würden die GRAUSAME BILDER nicht vertragen, deshalb schauen sie nicht mehr. da bin ich auf 180, ich hatte einen termin, aber ich mußte meinen frußt los werden. ich habe nur die wahrheit geschieben. das sie...

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15.07.2015 | 20:07
Mineli

Es ist ja wirklich schon lange bekannt, dass die Medien gekauft sind und nur zensierte Zeitungen verkauft werden dürfen. Da hat "Grossvater" wirklich Recht. Das Einzige was da noch stimmt ist das Datum auf diesen Zeitungen. Ich habe nicht umsonst sämtliche Abos gekündigt. Soll ich für solches Lügenpack noch Geld ausgeben und mich dabei noch ärgern weil man doch nichts glauben kann?????

15.07.2015 | 20:05
Orendel

Kinderwelt. Die Order ist jetzt einfach: "Wir müßen den Gleichschritt trennen, es ist zu auffällig. Typisches Brüderspiel. Siehe politische Parteien, die gackern vor der Kamera gegeneinander und massieren sich hintenrum gegenseitg den Schließmuskel. Oder "gute "Regierung gegen "faule" Regierungen in der Eurozone. Von Merkel, Cameron, Orban bis Zipras, bekommt jeder die Anweisungen aus dem gleichen Loch. Oder der gute völkerbefreiende Osten (Putin) vs....

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15.07.2015 | 19:44
steht mit Faust

Permanent weiter gegen ARD/ZDF und Mainstream-Lügenpresse vorgehen ! ! Stellt sie an den Pranger und zeigt ihnen die Folterinstrumente,wenn sie weiter machen wie bisher ! ! Es währe doch gelacht wenn wir diese Metastasen und das gesammte linke Verbrechergesindel nicht aus unserem Land vertreiben könnten ! ? ! Die Facharbeiter gleich hinter her ! Welches Land würde wohl der Frau Asyl geben, die unsere hart erarbeiteten Steuern in Griechenland verschwendet ? Dies Geld ist weg, ein...

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15.07.2015 | 19:32
Steffmar

@Wortwechsel: Vergessen Sie dabei unseren Gau(c)kler nicht !!! Berufsheuchler, sog. "Bevorzugter" zu DDR-Zeiten und wüster Kriegstreiber (Putin- und Rußlandhette 2014), daß es übler gar nicht mehr geht - für mich der mit großem Abstand schlechteste und peinlichste Bundespräsident aller Zeiten (selbst Lübke und Rau waren mir mit ihren jeweils allergröbsten Aussetzern noch weitaus sympathischer !!!).
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Gleichgeschlechtlicher Sex als Mittel der Bevölkerungskontrolle ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Jul 2015 10:07

bild motte gleichgeschlechtlich.jpg
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/j-d-heyes/gleichgeschlechtlicher-sex-als-mittel-der-bevoelkerungskontrolle-.html

16.07.2015


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Gleichgeschlechtlicher Sex als Mittel der Bevölkerungskontrolle ?
J. D. Heyes

Lesben, Schwule und Transsexuelle bilden nur einen Bruchteil der Bevölkerung, doch infolge der allgemeinen Akzeptanz hat sich ihr Einfluss in unserer Kultur deutlich erhöht. Jetzt hält diese Lebensform offenbar auch Einzug in die Welt der Wissenschaft.



Wie die Nachrichtenagentur Agence France-Presse (AFP) meldet, führt das Naturhistorische Museum in London eine ziemlich seltsame Studie durch: Die Wissenschaftler verwenden Duftstoffe weiblicher Motten, um männliche Motten zu homosexueller Aktivität zu verleiten. Damit soll verhindert werden, dass sich die Motten vermehren.



Die britische Agrartechnik-Firma Exosect gibt winzige Mengen des Duftstoffs in Wachstabletten, an denen sich liebeshungrige männliche Motten reiben und dann andere Männchen anziehen, berichtet AFP.



»Das Puder verwirrt sie, sodass sie echte Weibchen nicht mehr erkennen können«, erklärte Firmensprecherin Georgina Donovan.



»Wenn ein unbehandeltes Männchen mit einem behandelten zusammenkommt, zeigt es ein Paarungsverhalten, fächelt beispielsweise mit den Flügeln.«



Eine Reflexion in der allgemeinen Gesellschaft?



Männliche Motten durch Täuschung dazu zu bewegen, sich mit anderen männlichen Motten zu paaren, sei wirksamer und umweltfreundlicher als der Einsatz von Pestiziden, wie sie in Mottenkugeln zu finden seien, sagen Exosect-Vertreter.



Das Verfahren wird bereits im Naturhistorischen Museum angewendet, ebenso im Hampton-Court-Palast, im Royal Opera House und im Parlamentsgebäude. Wie ein Sprecher des Museums sagte, habe sich die Zahl der Motten bei Versuchen halbiert. Laut Exosect erzeugt das Verfahren einen Bruch im Paarungszyklus und reduziert auf diese Weise die Zahl der Larven, die sich von Naturfasern ernähren und sie dabei beschädigen. Bei der AFP hieß es weiter:

Das Problem des Mottenbefalls sei akuter geworden, da Wohnungen heute besser isoliert und geheizt würden, sodass ideale Bedingungen für die Insekten entstünden, so die Firma.

Da viele Kunden Kleidung und Möbelbezüge aus natürlichen Stoffen bevorzugten und infolge der Beliebtheit von Vintage-Kleidung seien Motten zu einer größeren Gefahr geworden.

Firmenvertreter betonten, die Technik stehe in verschiedenen europäischen Ländern zur Anwendung bereit. Ein ähnliches Produkt wird weltweit auch gegen Lebensmittelmotten eingesetzt.



Manche setzen diese experimentelle Technik mit einer Veränderung ganzer Gesellschaften gleich – insbesondere Gesellschaften in der westlichen Welt –, die weniger von alpha-männlichen Typen dominiert werden. Dass in beliebten Fernsehsendungen männliche Charaktere femininer, homosexuell, schräg oder als weniger bedrohlich dargestellt würden – beispielsweise in The Big Bang Theory, geschehe absichtlich.



Schon 1998 schrieb Ann Douglas in ihrem Buch The Feminization of American Culture, da die Religion im Viktorianischen Zeitalter die Kontrolle über die Kultur verloren habe, hätten Geistliche und einflussreiche Frauen an Einfluss in Bereichen gewonnen, wo es möglich war: in Kunst und Literatur.



Wobei die Frauen häufig über Themen geschrieben hätten, durch die sie keinen Einfluss bekamen: Frömmigkeit, Schüchternheit und die Verachtung von Wettbewerbsverhalten. Das änderte sich irgendwann.



»Girlie-Men«



2010 zitierte die Kolumnistin Debbie Schussel ein Wall-Street-Journal-Feature zum Thema »Warum Frauen keine Macho-Männer wollen«. Danach belegen Studien, dass sich Frauen in reichen westlichen Gesellschaften zu feminin wirkenden Männern hingezogen fühlen (im Gegensatz zu Frauen in ärmeren Gesellschaften).



»Die Überschrift des Artikels hätte besser geheißen: ›Warum verwöhnte Frauen in der westlichen Welt keine Männer wollen und warum sie lieber selbst Männer sein möchten‹«, schrieb Schussel. Und weiter:

Das Journal macht hier nicht direkt die Unterscheidung – dass die Frauen, die feminine Männer bevorzugen, eher aus westlichen Ländern stammen und vom Feminismus und Quotenregelungen zugunsten von Frauen beeinflusst sind –, sondern bezeichnet sie als Länder mit einer »gesünderen Bevölkerung«. Mit Gesundheit hat das aber nichts zu tun. Sorry, aber Männer, die sich lange mit ihren Haaren beschäftigen und einen ganzen Korb voll Haarpflegeprodukte besitzen, sind keine Männer, sondern Mädchen, die in einem männlichen Körper gefangen sind. Das ist nicht gesund.

Ähnlich sieht es der Naturheilkundler Dr. William Wong. In einer Kolumne schrieb er kürzlich, die Veränderung könnte chemisch bedingt sein:

Nehmen Sie diese Gehirnwäsche zusammen mit dem Östrogen in jeder Flasche eines Sojapräparats, das männlichen Säuglingen verfüttert wird; es ist das Fünf- bis Achtfache einer Antibabypille. Und das zu einer Zeit, wenn ihr Testosteronwert dem eines 18-Jährigen entsprechen sollte, sodass der zuständige Bereich im Hypophysenvorderlappen dem Jungen sagt, dass er ein Kerl ist, männlich, ein zukünftiger Mann. Man erkennt eine vielschichtige Attacke auf die Männlichkeit am Ende des 20. Jahrhunderts, weltweit…


Quellen:

yahoo.com

debbieschlussel.com

totalityofbeing.com













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Leser-Kommentare (8) zu diesem Artikel
16.07.2015 | 10:30
TC

Man muss es in der Summe der Maßnahmen sehen.

16.07.2015 | 09:37
Günter

´Schwule und Transsexuelle bilden nur einen Bruchteil der Bevölkerung, doch infolge der allgemeinen Akzeptanz hat sich ihr Einfluss in unserer Kultur deutlich erhöht.´Die allgemeine Akzeptanz - die der Artikel als Grund nennt - ist nicht vorhanden. Bei mir und meiner Umgebung erkenne ich nur völlige Ignoranz diesem Thema gegenüber. Anderes wäre ja inzwischen strafbar in dieser seltsamen Staatssimulation BRD seit der §175 StGB vor gar nicht langer Zeit aufgehoben...

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16.07.2015 | 08:48
Nationalliberaler

Schwule sind widernatürlich gepolt, wenn auch nicht im humanistischen Sinne. Amoralische Heteroschlampen,welche die Homosexualität feiern, sind dagegen richtiggehend entartet. Heteroschlampen,die zudem das Lebensgas CO2 verteufeln und den Republikschächter EURO als "Geld" verherrlichen, sollten von Kindern ferngehalten werden.

16.07.2015 | 08:17
Loup

Unter diesem Aspekt gibt der ganze Genderwahn und die gepushte Homosexualität, ohne jetzt einen Vertreter des letzteren zu diffamieren, einen ganz neuen Sinn. Nur mich werden sie dazu nicht bewegen können. Aber die meisten Politiker sind eh BI, weil sie auf der karriereleiter den Oberen immer in den Allerwertesten kriechen. Obama zieht solche Menschen besonders an..

16.07.2015 | 07:59
Nordsee-Marie

@ Wolfgang
ich muß Ihnen leider recht geben
@ NATIONALSOZIALIST
Man kann übrigens auch die Feststelltaste lösen . Vielleicht liest dann Jemand Ihren Kommentar

Die allgemeine Akzeptanz und der Einfluss wird sich im Laufe der nächsten Jahre wieder gegen Null bewegen, da eine gewisse Religion, die diese Menschen gerne an Baum/ Laterne usw. sehen, einen noch schnelleren Einfluss hat .

16.07.2015 | 07:57
Knut

Heile Welt der Mikroben - die Motte fliegt nicht in den Kleiderschrank. Sie entsteht aus lebendigen Naturstoffen, jedoch nicht aus Kunstfasern. Wo sich Leben regt, sind Keime am Werk. Ihre Zahl ist unendlich. Ihre Funktionen sind unterschiedlich. Keime können sich verändern, zusammenschließen, wieder trennen und in die Urform zurückkehren. Viren, Bakterien, Pilze sind unterschiedliche Entwicklungsformen der Keime. Dabei gibt es unzählige Zwischenstufen. Für die Art der...
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Körperteile von toten Babys werden bei »Partial-birth«-Abtreibungen »geern

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Jul 2015 06:54

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http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/mike-adams/koerperteile-von-toten-babys-werden-bei-partial-birth-abtreibungen-geerntet-.html

17.07.2015


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Körperteile von toten Babys werden bei »Partial-birth«-Abtreibungen »geerntet«
Mike Adams

Die Überschrift über diesen Artikel ist wahr. So etwas geht heute in unserer verdrehten Welt als »Wissenschaft« durch: Das »Ernten« von Körperteilen toter Babys bei Abtreibungen, damit Profite aus der »wissenschaftlichen« Forschung der Biotech-Industrie gemacht werden können.



Das Ganze wurde auf einem Undercover-Video des Center for Medical Progress festgehalten. Das Transkript und den Link zum Video finden Sie weiter unten. Das Internetportal Life Site News brachte die schockierende Story:

Ein heute morgen veröffentlichtes Undercover-Video zeigt eine führende Vertreterin von Planned Parenthood, die zugibt, dass der Abtreibungs-Anbieter das illegale und hoch umstrittene Verfahren der »partial-birth abortion« benutzt, um intakte fötale Körperteile zu verkaufen.

Während sie lässig am Weinglas nippt und einen Salat isst, enthüllt Dr. Nucatola, sie verlange pro Probe 30 bis 100 Dollar, besonders fötale Lebern seien sehr gefragt – obwohl »zurzeit viele auch intakte Herzen wollen«; sie habe auch Anfragen nach Lungen und »unteren Extremitäten« erhalten.

Dr. Nucatola sagte, zu Beginn des Tages herrsche bei ihr »ein Wirrwarr« zu entscheiden, welche fötalen Körperteile die Kunden verlangten und welche Patientinnen an dem Tag Babys haben werden, von denen sie sie ernten könnten. Abtreibungsbefürworter von Planned Parenthood legen anschließend das Verfahren so an, dass die Organe nicht zerstört werden, was die Profitabilität maximiert.

Sie enthüllte weiter, da Abtreibende das Kind aufgäben, entschieden sie: »Ich werde diesen Teil nicht zerdrücken, ich werde weiter unten zerdrücken, ich werde weiter oben zerdrücken und ich werde sehen, ob ich alles intakt erhalten kann.«



Das alles geschieht im Namen der »Wissenschaft«, nebenbei bemerkt. Online-Bestellformular ermöglicht es Kunden aus der Wissenschaft, Körperteile von toten Babys zu bestellen: Gehirn, Herz, Lunge, Leber und mehr…



Breitbart.com ergänzte den Bericht:

Ein Undercover-Video einer neuen Pro-Life-Organisation mit Namen »Center for Medical Progress« zeigt angeblich die leitende Medizinerin von Planned Parenthood Amerika, die vor der Kamera darüber spricht, wie ein Kind intakt abgetrieben werden sollte, damit die Körperteile des Kindes an die medizinische und wissenschaftliche Forschung weitergeleitet werden könnten.

Außerdem zeigt das Video ein angeblich reales Online-Bestellformular von Stem Express, mit einem Pull-down-Menü für »Gehirn, Herz, Herz (mit anhängenden Venen und Arterien), Lunge, Leber, Leber und Thymus, Milz, Dickdarm« und so fort. Das Bestellformular spezifiziert zudem den »Schwangerschaftsgrad« von vier Wochen an aufwärts.

… Und dann spricht sie über den Kopf des Kindes. »Der geschwindigkeitsbegrenzende Schritt des Verfahrens ist das Calvarium. Das Calvarium – der Kopf – ist der größte Teil. Der Rest kann intakt herauskommen.«

Nucatola erklärt, wie die Position des Babys verändert werden kann, sodass es bis zum Kopf herausgezogen werden kann, und der Kopf dann kollabiert wird, sodass all die übrigen Körperteile ohne Beschädigung herausgezogen werden können.

Laut US-Strafgesetzbuch (US Criminal Code) sind Kauf und Verkauf menschlicher Körperteile verboten. Der kommerzielle Handel mit Körperteilen eines abgetriebenen Babys kann mit Gefängnis bis zu zehn Jahren und/oder einer Geldstrafe von bis zu 500 000 Dollar geahndet werden.



Planned-Parenthood-Kliniken werden aufgefordert, »finanziell profitabel« zu werden, indem sie intakte Organe von Babys ernten, die wenige Minuten zuvor noch am Leben waren



Das Center for Medical Progress, das die Video-Untersuchung durchführte, fügt diesen entsetzlichen Enthüllungen noch hinzu:

Das Center for Medical Progress hat ein Werbeblatt für Planned-Parenthood-Kliniken von StemExpress, LLC, einen der größten Ankäufer von Planned Parenthoods abgetriebenem Fötalgewebe. (Den Flyer können Sie hier einsehen.) Dieser Flyer betont viermal den finanziellen Nutzen, den Planned-Parenthood-Kliniken aus der Lieferung fötalen Gewebes ziehen können, mit Worten wie »finanziell profitabel«, »finanzielle Profite«, »finanzieller Nutzen für Ihre Klinik«, »fiskalisches Wachstum Ihrer eigenen Klinik«. Die Werbung trägt eine Empfehlung von Dr. Dorothy Furgerson, der medizinischen Leiterin von Planned Parenthood.

Nichts davon ist in der Mainstream-Medizin Standard, sehr wohl aber Standard im Bereich der engstirnigen, unverantwortlichen Abtreibungen von Planned Parenthood.



Videos und Transkript erzählen die restliche grausame Geschichte über die ungesetzliche Abtreibungsindustrie und die linken Apologeten, die sie verschleiern



Hier können Sie das Undercover-Videomaterial einsehen.



Hier lesen Sie das ganze Transkript.



Amerika wird für diese großen Missetaten göttlich gestraft



Was haben all diese Industrien gemeinsam? Abtreibung, Impfstoffe, Onkologie und Psychiatrie…



Es sterben massenweise Unschuldige … alle des Profits wegen … und alle durch herzlose »Wissenschafts«-Eiferer, die im Namen der »Wissenschaft« töten, verstümmeln und morden, so lange wie sie genug Geld damit verdienen.



Sie sind das pure Böse und wandeln doch unter uns als Ärzte und medizinische Experten und erklären sich erhaben über alle, die versuchen, Leben zu schützen und die Routine, Kindern zu schaden, zu durchbrechen.



Wenn man sieht, wie das alles in unserer verdrehten Gesellschaft vor sich geht, ist der Punkt von Wahnsinn längst überschritten … weit jenseits gesellschaftlicher Kriminalität. Es ist das pure Böse, das sich wie ein Krebsgeschwür durch das Medizin-Establishment und die »wissenschaftliche« Community gefressen hat, und es reiht sich ein mit anderen großen Übeln wie GVO, dem massenweisen Besprühen unserer Ernten mit Glyphosat-Herbiziden und dem medizinischen Kidnapping von Kindern für eine zwangsweise Chemotherapie.



»Übel«, »nicht zu verteidigen«, »letzter Sargnagel«, »es dreht einem den Magen um«, berichtet Breitbart.com. Kein Zweifel: Amerika wird für diese Übel göttlich gestraft werden. Genug gesagt.


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Leser-Kommentare (2) zu diesem Artikel
17.07.2015 | 06:56
@ Dieter

Wetten, dass er auch hieran wieder was Gutes finden wird?

17.07.2015 | 05:14
Dieter

Herr Basil Geoffrey,
hier haben sie einen von vielen Beweisen, wer, wo und wie unterlaufen wird.

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Der gekaufte Journalismus ist die Zukunft

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Jul 2015 10:51

bild gekaufter journalismus isz zukunft.jpg
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/peter-harth/der-gekaufte-journalismus-ist-die-zukunft.html;jsessionid=D6CAEEE2EC3EDA784AA32A59E2461CE2

19.07.2015


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Der gekaufte Journalismus ist die Zukunft
Peter Harth

Wie unabhängig ist unser Journalismus? Gar nicht, werden Sie sagen. Doch diese Antwort ist zu einfach. Schweizer Journalisten haben hinter die Kulissen geschaut, wie unabhängig Medien in Zeiten knapper Kassen noch sein können. Ihre Untersuchung der Finanzierungsmodelle kommt zu einem verrückten Fazit: Ausgerechnet der gekaufte Journalismus soll unabhängiger sein.



Die Journalisten des Schweizer Wirtschaftsmagazins Punkt waren unverschämt: Sie analysieren in der aktuellen Ausgabe vom 15. Juli, wie sich der Journalismus wirklich finanziert und wie abhängig er von seinen stillen Geldgebern ist. Normalerweise schweigen Journalisten darüber eisern, obwohl sie so gut darin sind, die Skandale anderer aufzudecken. Wer etwas anderes sagt, wird stets mit Floskeln abgespeist: Der Journalismus ist unabhängig und immer im Auftrag seiner Leser unterwegs. Basta! Hat da gerade jemand gelacht?



Punkt versetzt diesem Journalisten-Märchen jetzt den Todesstoß. Journalisten seien schon immer eine »Blackbox« gewesen: »Ob sie selbstständig und unabhängig denken und nicht auch ein bisschen gekauft und gesteuert sind, das [wird der Leser] nie erfahren.«



Besonders gelungen am enthüllenden Artikel ist das Titelbild. Darauf spannen sich Seile um viele Hände. Ein Symbol für die Netzwerke, in denen sich die Journalisten munter verstricken. Ändern wird sich daran nichts. Für Lobbyisten sind und bleiben sie ein lohnendes Ziel, weil Medien immer noch als die Wächter der öffentlichen Meinung gelten.



»Sie verdunkeln, was sie vorher ans Licht bringen wollten«



Doch der Lack ist ab, schreibt Punkt: »Geld, und damit einhergehend Macht, fließen seit Jahren vermehrt weg vom Journalismus in von Wirtschaft, Politik, Verbänden und Interessengruppen finanzierte Public Relations (PR). Stagnierende Löhne bei gleichzeitig steigendem Druck lassen Journalisten in Scharen […] wechseln. Dort versuchen sie nicht selten zu verdunkeln, was sie vorher ans Licht bringen wollten.«



Die Zurückgebliebenen sprechen von »Verrätern« und »Überläufern«, doch das ist scheinheilig. Haben Journalisten nicht schon immer mehr als nur ihre Inhalte verkauft? Vielleicht auch sich selbst? Stichwort: Anzeigenkunden versus Leser. Bei diesem Konflikt blieb oft genug die Wahrheit und damit das Publikum auf der Strecke. Wer Geld für Werbung bezahlt, wird von den Journalisten nie etwas Schlechtes über sein Produkt lesen. Theoretisch sind Inhalt und Werbung getrennt, doch diese »stellenweise schon immer durchlässige Mauer [hat inzwischen] riesige Löcher erhalten«.



Seelenverkauf: Wie Werbung als Journalismus getarnt wird



Punkt hantiert als Beweis dafür mit Schweizer Medien, doch in Deutschland gibt es viel prominentere Namen, wenn es um werbeverseuchte Journalismus-Pampe geht, für die der Leser zahlen darf. Bei der Süddeutschen Zeitung diktierten Werbekunden zusammen mit der Anzeigenabteilung die Wirtschaftsberichterstattung. Sie durften »Schwarzgeldwerbung« in der Zeitung unterbringen, die als Artikel getarnt war. Wer zahlt, bekommt mindestens eine »freundliche Grundhaltung« – aber offenbar immer öfter Schleichwerbung. Dieser Seelenverkauf war lange ein Tabu, inzwischen wird er von Journalisten als Trend verkauft: »Native Advertising«. Verkappte Werbung, die als Artikel daherkommt.



Der Berliner Tagesspiegel verhökert sich damit an die »Hauptstadtentscheider«, unsere Bundespolitik in Berlin. Auch Lobbyverbände dürfen sich beim Tagesspiegel einkaufen. Der Wirtschaftsjournalist berichtete 2013, dass die Springer-Zeitung Welt ihren Anzeigenkunden ein unmoralisches Angebot machte. Eine Einladung, »Werbung und Redaktion zu vermischen«.



Geld wird gegen Glaubwürdigkeit getauscht



Der Deal sah so aus: »Auf der Titelseite sollten Kunden eine Werbe-Banderole buchen. Im Gegenzug sollte die Ausgabe an Abgeordnete und das politische Berlin gehen. Der Clou: Die Werbekunden sollten auch bei zwei, drei Themen im Wirtschaftsteil mitreden dürfen, die in der betreffenden Ausgabe von der Redaktion recherchiert werden. Daher saß bei den Gesprächen auch ein Journalist mit am Tisch, als man das Angebot besprach. Der potenzielle Kunde war überrascht über die offenherzige Option«, schreibt der Wirtschaftsjournalist. Merke: Je weiter hinten in der Zeitung, desto eher stammt der Inhalt direkt aus PR-Abteilungen. Der Journalist gibt nur noch zum Schein seinen Namen dafür her.



Das kann nicht gut gehen, denn der Leser ist nicht blöd. Hier wird Geld gegen Glaubwürdigkeit getauscht, doch davon haben die Journalisten gar nicht mehr so viel übrig. Je klarer der Leser erkennt, dass es sich in Wahrheit um Werbung handelt, desto wütender wird er werden. Und: Je chronisch klammer die Journalisten-Verlage sind, desto mehr trauen sich ihre Anzeigenkunden. Ein Teufelskreis ohne Happy End. Mittelfristig hat der werbeverseuchte Journalismus keine Zukunft.



»Betrug am Leser«



Punkt kommt hier zu einem ähnlichen Fazit: Es ist »Betrug am Leser«. Das Magazin zeigt aber auch den Geburtsfehler der Medien, mit dem die Leser wohl auf ewig leben müssen: »Hinter jeder Publikation stehen Eigentümer, die Chefredaktoren auswählen, die wiederum Journalisten auswählen, die dieses schreiben, aber jenes nicht. Völlig unabhängig ist niemand. Auch die von Medien zitierten Experten verfolgen oft eigene Interessen. Und selbst der kritischste Journalist hat eine Vergangenheit, Vorlieben, Kontakte und Verpflichtungen.«



Wenn werbefinanzierter Journalismus keine Zukunft mehr hat, wie steht es mit den anderen Formen? Hier ein Kurzdurchlauf: Der öffentlich-rechtliche Journalismus ist »staats- und behördennah«. Seine Mitarbeiter müssen sich keinem »ernsthaften Wettbewerb stellen« und entwickeln deshalb einen »verschobenen Blick auf die Realität außerhalb der TV-Studios«. Für den mitgliederfinanzierten Journalismus wählt Punkt die Krautreporter als Beispiel, dabei gibt es in Deutschland ein viel älteres, weitaus erfolgreicheres Modell, die taz.



An wen sich Journalisten sonst noch verkaufen



Die 15 100 Genossen sichern der Zeitung ihre scheinbare Unabhängigkeit. In Wahrheit liefert sich die links-grüne Tageszeitung aber ganz und gar einem einzigen politischen Milieu aus. Dort nimmt man offenbar Einfluss auf die Berichterstattung und kann über die Genossenschaft erheblichen wirtschaftlichen Druck aufbauen. Doch auch die taz-Journalisten werden als »Überzeugungstäter« bezeichnet, sind also nicht unabhängig.



Der stiftungsfinanzierte Journalismus wird von Punkt auch»gemeinnützig« genannt. Im Prinzip steht dahinter aber immer ein Mäzen, der eigene Interessen verfolgt. Er gibt Geld und will damit etwas Bestimmtes in der Öffentlichkeit erreichen. Die Journalisten machen sich zum willigen Werkzeug und liefern sich ganz und gar aus. Damit ist der stiftungsfinanzierte Journalismus viel gefährlicher als der werbefinanzierte. Der prostituiert sich immerhin an unterschiedliche Geldgeber.



Die Zukunft: Journalismus im Laufstall



Besonders das macht auch den Sponsor-Journalismus heikel, den Punkt ausgerechnet zum Nonplusultra der Medien-Zukunft gekürt hat. Im Gegensatz zum stiftungsfinanzierten Journalismus gibt hier ein Wirtschaftsunternehmen das Geld. Die Journalisten verkaufen sich mit Haut und Haaren. Musterbeispiel dafür ist der Getränkekonzern Red Bull, der mehr als 30 Prozent seiner Einnahmen für Marketing ausgibt. Mit diesem Geld betreibt er eine Zeitschrift (The Red Bulletin) und einen Fernsehsender (Servus TV). Red Bull will die Öffentlichkeit aber nicht ausgewogen informieren. Der egoistische Konzern verankert nur seine Marke im öffentlichen Bewusstsein. Er will alles komplett selbst steuern – und kauft die Journalisten ein, statt sie mit Anzeigen zu bestechen.



Mit seinen Journalisten inszeniert Red Bull »Events« vor einem Milliardenpublikum. Etwa den Rekordsprung von Felix Baumgartner aus 39 Kilometern Höhe. Die Aktion kostete 25 Millionen Euro, lieferte aber Werbung im Wert von etwa 100 Millionen. Die Journalisten werden so zum winzigen Rädchen in einer riesigen Vermarktungsmaschine. Das ist für Punkt also die Zukunft der Lohnschreiber: »Auch wenn ein Unternehmen die Rechnung bezahlt: Unabhängiger oder zumindest teilweise unabhängiger Journalismus ist durchaus möglich. Es kommt ganz darauf an, wie viel Freiheit den Journalisten zugestanden wird.«



Das ist, mit Verlaub, Blödsinn. Journalisten im Laufstall, die ganz und gar von der Gnade eines Milliardenkonzerns leben, sind ein Rückschritt – sogar im Vergleich zu den aktuellen Missständen. Die Schweizer Journalisten lassen außerdem die wahrscheinlichste Zukunft der Journalisten vollkommen außer Acht: den sicheren Hafen der Zwangsfinanzierung durch Staatsgelder – eine weitere GEZ.

Update:

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Leser-Kommentare (6) zu diesem Artikel
19.07.2015 | 11:10
Der_Interessierte

Wer noch Abos für die Sudelmedien zahlt, oder gar deren abgesonderten Müll für bare Münze nimmt, sollt möglichst schnell einen Fachmann für psychische Gesundheit konsultieren.

19.07.2015 | 11:07
one

Auch das möchte der EUSA-NA(h)TO(d)-hörige Qualitätsjournalismus totschweigen: Libyen, Syrien, Ukraine: Es ist weit schlimmer als wir uns vorstellen können: http://de.sott.net/article/18618-Libyen ... len-konnen

19.07.2015 | 11:05
doro

Die Lügenpresse und die Medien-Presstituierten bekommen ihre Arbeitsanweisungen, wie sie über etwas berichten sollen, von Chefs, die direkt oder indirekt mit Hochfinanz, Militär und Geheimdiensten zusammen arbeiten. Auch so eine Nachricht wird totgeschwiegen: Als Zentralbank aller Zentralbanken werden letztlich ALLE weltweiten KRIEGSGELDER, die über diesen Knotenpunkt fließen, VON DER BIZ FINANZMÄSSIG ABGEWICKELT - das wussten auch Eva Spatz und ihre Mutter Rosmarie Bachmann -...

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19.07.2015 | 11:03
Was zum Geier sind "Zeitungen"?

Kommt uns seit Jahrzehnten nicht mal als irgendeine Verpackung ins Haus. Mußte mal so nem Schlafschaf aufrechnen: Bei etwa € 25,- mtl Abo (=großzügig eher untertrieben) sind das 300 Flocken im Jahr und satte 3.000 (netto) in 10 Jahren, entspricht gut angelegt einer mittleren wochenlangen Weltreise samt Vollverpflegung. Die buntgelackten BRDodos kapieren das ob der Vollverblödung zwar nicht wirklich aber das dumme Gesicht ist mehr wert wie jede Satiresendung.

19.07.2015 | 11:03
ted

Lügenpresse überall: Der US-Milliardär George Soros finanziert das "Outernet", ein neues, weltweit empfangbares, satellitengestütztes Desinformations- und Indoktrinationsinstrument: http://www.luftpost-kl.de/luftpost-arch ... 260415.pdf ___________ Lügenpresse - Das SOROS - Medien-Syndikat: Süddeutsche Zeitung, Die Welt, Wirtschaftswoche, Handelsblatt bekommen Ihre Nachrichten von der Prager Non-Profit-Organisation "Project...

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19.07.2015 | 11:02
jo

Kopp zensiert seine eigenen Artikel. Also nochmal: Tagesschau-Chef gibt zu: "Wir wollen keine kritischen Zuschauer" - Informationen werden verdreht, gefälscht, weggelassen und gelöscht: http://de.sott.net/article/16549-Tagess ... d-geloscht
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Finanzamt kommt jetzt schon ab 1225 Euro Rente

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Jul 2015 19:15

BILD RENTNER IN DEUTSCHLAND.jpg
BILD RENTNER IN DEUTSCHLAND.jpg (50.2 KiB) 4486-mal betrachtet
http://www.t-online.de/wirtschaft/altersvorsorge/id_67375766/rente-in-deutschland-schon-ab-1225-euro-kommt-das-finanzamt.html


Renten-Besteuerung
Finanzamt kommt jetzt schon ab 1225 Euro Rente

13.01.2014, 14:41 Uhr | bv , t-online.de
Rente in Deutschland: Schon ab 1225 Euro kommt das Finanzamt. Immer mehr Ruheständler müssen auf ihre Rente Steuern zahlen (Quelle: dpa)

Immer mehr Ruheständler müssen auf ihre Rente Steuern zahlen (Quelle: dpa)

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Die Zahl steuerpflichtiger Rentner in Deutschland steigt immer weiter an - gleichzeitig sinkt die Einkommensgrenze, ab der die Ruheständler ans Finanzamt bezahlen müssen. Nach Angaben der "Bild"-Zeitung sind 2014 nun erstmals auch Neurentner betroffen, die in ihrem Berufsleben weniger als den Durchschnittslohn verdient haben.

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Gegen Zuschuss aus Steuern: CDU widerspricht Rentenplänen von Nahles
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Expertenkolumne: Die Rente ist ein wichtiger Vermögenswert

Die Zeitung beruft sich auf Zahlen des Bundesfinanzministeriums. Demnach liegt die Steuergrenze für alleinstehende Neurentner ohne weitere Einkünfte nun bei einer Bruttorente von 1225 Euro im Monat, bei Paaren ist der Betrag doppelt so hoch. Das sei erstmals weniger als die sogenannte Eckrente von 1266,30 Euro, die nach 45 Beitragsjahren mit Durchschnittsverdienst erzielt wird.
Nachgelagerte Besteuerung macht sich bemerkbar

Vor zehn Jahren hätten Single-Rentner erst ab 1599 Euro und Senioren-Paare erst ab 3198 Euro Monatsrente Steuern zahlen müssen. Grund ist das Alterseinkünftegesetz, das am 1. Januar 2005 in Kraft trat. Seitdem wird die Rente zunehmend nachgelagert besteuert, wie es im Amtsdeutsch heißt.
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Der zu versteuernde Anteil ergibt sich aus dem Jahr des Rentenbeginns. 2005 mussten zunächst 50 Prozent versteuert werden. Seitdem steigt dieser Teil jährlich um zunächst zwei Prozentpunkte (bis 80 Prozent) und dann um einen Prozentpunkt, bis im Jahr 2040 schließlich 100 Prozent erreicht werden. Die Neurentner jenes Jahres müssen also ihre Rente voll versteuern. Für die früheren Rentenjahrgänge gilt außerdem: Der steuerfreie Anteil der Rente wird betragsmäßig festgeschrieben und ändert sich nicht mehr. Wird also die Rente erhöht, erhöht sich ausschließlich der zu versteuernde Anteil.
Einheitliche Besteuerung angemahnt

Das Gesetz geht auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts zurück. Es hatte bemängelt, dass Beamtenpensionen und gesetzliche Rente unterschiedlich besteuert werden. Beamte mussten ihre Pensionen voll versteuern, während die Rente unversteuerte Elemente enthielt. Damit es nicht zu einer Doppelbesteuerung kommt, werden während des Berufslebens Altersvorsorgeaufwendungen zu einem immer größer werdenden Teil von der (vorgelagerten) Besteuerung befreit.

Aufgrund des steigenden Anteils, der versteuert werden muss, sind automatisch auch immer mehr Rentner steuerpflichtig. Während 2004 knapp 1,8 Millionen der insgesamt etwa 20 Millionen Ruheständler Steuererklärungen abgeben mussten, stieg ihre Zahl bis 2008 bereits auf 2,8 Millionen, wie "Bild" schreibt.
Steuer relativ gering

Der Steuerbetrag selbst dürfte für die meisten Rentner vorerst noch überschaubar bleiben. Denn von der Bruttorente wird nicht nur der steuerfreie Anteil abgezogen. Die Ruheständler können auch eine Werbungskostenpauschale von 102 Euro, eine Sonderausgabenpauschale von 36 Euro und Vorsorgeaufwendungen von 1286 Euro im Jahr abziehen. Damit ergibt sich bei einer Bruttorente von 1225 Euro für den Neurentner des Jahres 2014 eine Steuer von 30 Euro für das gesamte Jahr. Paare zahlen demzufolge 60 Euro. Für die Neurentner von 2013 sind die 1225 Euro dagegen noch komplett steuerfrei.
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Immer mehr Missgeburten durch Inzucht

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Jul 2015 09:48

bild Inzucht_Fotolia_65048374_Subscription_XXL.jpg
bild Inzucht_Fotolia_65048374_Subscription_XXL.jpg (101.98 KiB) 4473-mal betrachtet
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/edgar-gaertner/immer-mehr-missgeburten-durch-inzucht.html;jsessionid=93E3C966562E3E480ACCB1A4EE6ED6DD

21.07.2015


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Immer mehr Missgeburten durch Inzucht
Edgar Gärtner

In Großbritannien stellen Pakistanis drei Prozent der Geburten, aber 30 Prozent der Kinder mit Erbschäden. Der Grund dafür sind Erbkrankheiten, die durch Inzucht verbreitet werden.



Der Islam und sein strenges Gesetz, die Scharia, gelten vielen Europäern als »mittelalterlich«. Dahinter schwingt die Hoffnung mit, auch die orientalische Religion werde eines Tages so etwas wie die Aufklärung erleben und den Weg in die Moderne finden.



Doch in manchen Dingen ist die Scharia gar nicht so streng, sondern im Vergleich zu den im christlichen Mittelalter von der Kirche eingeführten Regelungen sogar ausgesprochen lasch:



Die Rede ist vom Verbot von Verwandtenehen, an das sich im europäischen Mittelalter auch Könige und Kaiser halten mussten.



Den Volltext dieses Artikels lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Hintergrundinformationsdienstes KOPP Exklusiv
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Kein Pass, keine Abschiebung Über 80 Prozent der Asylbewerber kommen ohne

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Jul 2015 11:25

bild asylbewerber ohne pass.jpg
bild asylbewerber ohne pass.jpg (41.13 KiB) 4462-mal betrachtet
http://www.mdr.de/nachrichten/asylbewerber-ohne-ausweis100_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html

Kein Pass, keine Abschiebung - Über 80 Prozent der Asylbewerber kommen ohne Ausweispapiere

Stichwort Asylbewerber: Im ersten Halbjahr 2015 haben fast 180.000 Menschen bei uns einen Asylantrag gestellt. Das sind 132 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Und obwohl viele der Antragssteller aus Ländern wie dem Kosovo, Albanien oder Serbien kommen, wird häufig nur ein kleiner Teil nach der Ablehnung sofort abgeschoben. Und das hat oft einen ganz banalen Grund: Über 80 Prozent der Betroffenen haben keine Ausweispapiere. Wie die Migrationsbeauftragte in Thüringen das findet, hat unser Reporter erfragt.

von Sebastian Hesse, MDR INFO
Flüchtlinge sitzen in einer provisorischen Unterbringung.

Ihren neuen Job als Thüringer Beauftragte für Integration, Migration und Flüchtlinge hat Mirjam Kruppa nicht von Ungefähr bekommen: Die Fachanwältin für Asylrecht hat viele Jahre als Rechtsbeistand für Migranten gearbeitet. Die meisten ihrer Mandanten hatten keine Ausweispapiere: "Der Hauptgrund ist, dass alle mit Schleppern einreisen. Und die Schlepper teilweise gefälschte Papiere verwenden. Die natürlich wieder zurücknehmen, damit die nirgends vorgelegt werden. Und auch verlangen, dass hier nichts vorgelegt wird. Das ist das Eine. Und das die Menschen teilweise natürlich auch sagen, wenn wir jetzt unsere Dokumente vorlegen, dann können wir auch eher wieder zurückgeschickt werden."

Denn: Ohne Ausweis auch keine Abschiebung. Doch Kruppa warnt davor, allzu leichtfertig von betrügerischer Absicht auszugehen: "Es gibt nicht in allen Ländern Leute, die Papiere haben. Viele haben wirklich keine Papiere. Viele sind nicht registriert in verschiedenen Ländern. Oder sie haben auf der Flucht ihre Papiere verloren. Sie kommen tatsächlich ohne Papiere hier an und können sie nicht in ihren Herkunftsländern beschaffen. Das geht ja nicht überall so wie in Deutschland, dass man sagt, ich gehe jetzt zur Behörde XY und da kriege ich wirklich was ich brauche. Viele verlangen hohe Zahlungen dafür, dass sie überhaupt Papiere ausstellen. Und das können die Leute nicht bezahlen."
Trifft man die Richtigen?

Einmal in Deutschland müssten die Neuankömmlinge bei den Botschaften oder Konsulaten ihrer Herkunftsländer Papiere beantragen: Doch die reagieren zum Teil zögerlich oder gar nicht. Und: Politisch Verfolgte können sich natürlich nicht an die Vertretungen der Länder wenden, denen sie gerade entflohen sind. "Also, manche können wirklich nichts bekommen. Aber niemand weiß, auch die Ausländerbehörden nicht, wer ist jetzt derjenige, der wirklich nichts bekommen kann. Und wer ist derjenige, der es nicht bekommen möchte, weil er ja dadurch seine Abschiebung sichert." Wenn die deutschen Behörden Anhaltspunkte dafür haben, dass die Identität eines Migranten falsch ist, dann gibt es durchaus Druckmittel: Arbeitsverbote können ausgesprochen werden oder Sozialleistungen gekürzt. "Aber da ist immer die Frage: Trifft man die Richtigen? Die wirklich ihre Identität nicht aufdecken. Oder trifft man diejenigen, die es versuchen und nicht können. Und das finden Sie zum Schluss fast nicht raus!"
Flüchtlingsrat für Großzügigkeit

Der Flüchtlingsrat Thüringen, hier in Gestalt seiner Mitarbeiterin Ellen Könneker, plädiert daher für Großzügigkeit. Könneker hat durchaus ein gewisses Verständnis für die Betroffenen. "Ein Familienvater, der aus konkreten Anlässen geflohen ist, weil er sich und seine Familie in Gefahr gesehen hat, der hier im Asylverfahren nicht anerkannt wurde und jetzt vor der Abschiebung steht, ist aus unserer Sicht sehr verantwortungsvoll, sich und seiner Familie gegenüber, sich und seine Kinder zu schützen. Aus Sicht der Behörden ist das natürlich nicht so. Da spricht man dann von Identitätsverschleierung und Passvernichtung etc.! Aber aus Sicht des Familienvaters ist es sehr, sehr nachvollziehbar genau das zu tun." Das Resultat ist, dass in Deutschland vergleichsweise wenige abgelehnte Asylbewerber abgeschoben werden.
Eine Frau mit kinnlangen, dunkelblonden Haaren, blauem Blazer und rosa Halstuch schaut in die Kamera
Kein Pass, keine Abschiebung Über 80 Prozent der Asylbewerber kommen ohne Ausweispapiere

Obwohl viele der Betroffenen aus dem Kosovo oder Serbien kommen, werden erfahrungsgemäß nur wenige nach der Ablehnung abgeschoben. Warum? [Audio]

Zuletzt aktualisiert: 16. Juli 2015, 05:00 Uhr
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Sechs Verlagshäuser kontrollieren die Mehrzahl der wissenschaftlichen Publ

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Jul 2015 10:46

6 verlagshäuser kontrollieren puplikationen.jpg
http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/was-aerzte-ihnen-nicht-erzaehlen/ethan-a-huff/sechs-verlagshaeuser-kontrollieren-die-mehrzahl-der-wissenschaftlichen-publikationen.html

22.07.2015


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Sechs Verlagshäuser kontrollieren die Mehrzahl der wissenschaftlichen Publikationen
Ethan A. Huff

Der Gang der Wissenschaft wird in unserem modernen Zeitalter weitgehend von nur sechs Verlagshäusern kontrolliert. Diese haben spätestens seit den 1970er Jahren den Markt wissenschaftlicher Zeitschriften gezielt leergekauft. Eine neue Studie aus Kanada zeigt, dass diese Konsolidierung verlegerischer Macht in erheblichem Maße darüber bestimmt, was als wissenschaftlicher Fortschritt gilt.



Forscher der University of Montreal haben die zwischen 1973 und 2013 erschienene wissenschaftliche Literatur durchforstet. Ihr Fazit: Der Publikationssektor hat sich in dieser Zeit dramatisch verändert. Viele kleine Verlagshäuser wurden von größeren geschluckt, akademische Forschungsteams waren zunehmend an die Interessen dieser Großverlage gebunden, die tendenziell große Industrien wie Pharma und Impfstoffe bevorzugen.



Viel von der in der wissenschaftlichen Community früher so hoch geschätzten Unabhängigkeit ging verloren, als diese großen Verlagshäuser die Kontrolle übernahmen und heute diktieren können, welche Inhalte veröffentlicht werden. Das Ergebnis ist ein Verlags-Oligopol, in dem Wissenschaftlern durch den Trend zur politischen Korrektheit und industriefreundlicher »Wissenschaft« ein Maulkorb angelegt wird.



»Zusammen kontrollieren die großen Verlage mehr als die Hälfte des Marktes für wissenschaftliche Arbeiten, ob in Naturwissenschaft und Medizin oder in Gesellschafts- und Geisteswissenschaften«, sagte Professor Vincent Larivière, Erstautor der Studie und Professor an der School of Library and Information Sciences der University of Montreal.



»Zudem verzeichnen diese Großverlage hohe Verkaufszahlen und Gewinnmargen von fast 40 Prozent. Gewiss haben Verlage historisch bei der Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse eine entscheidende Rolle gespielt, es ist aber fraglich, ob sie in unserem digitalen Zeitalter noch gebraucht werden.«



Sechs große Verlage kontrollieren die Bereiche Chemie, Psychologie und Sozialwissenschaften



Diese akademische Oligarchie kontrolliert vor allem die Bereiche Chemie, Psychologie und Sozialwissenschaften. Laut der Studie werden biomedizinische Forschung, Physik und Geisteswissenschaften deutlich weniger von den Verlagshäusern kontrolliert.



Mit der Zeit sind also bestimmte Disziplinen stärker korrumpiert worden als andere, weil sie in die Fänge der Großverlage geraten sind. Solcher Inhalt ist zwar bisweilen schräg, aber für Verleger hochprofitabel, denn sie bekommen die Artikel nicht nur kostenlos, sondern können sie auch digital verkaufen, mit Gewinnmargen von deutlich über 40 Prozent.



»Solange Forscher in einflussreichen Fachzeitschriften publizieren müssen, wenn sie eine Position, Forschungsgelder und Anerkennung in Fachkreisen erreichen wollen, werden die großen Verlage das akademische Publikationssystem in der Hand behalten«, sagte Larivière weiter.



Die folgende Infografik von NaturalNews zeigt den Einfluss dieser akademischen Oligarchie:



Studie zeigt: die Veröffentlichung in einer Zeitschrift der »Big Six« erhöht den Wert nicht



Aber ist die Veröffentlichung in einflussreichen Fachzeitschriften für die Verbreitung eines Artikels oder darüber, wie häufig er zitiert wird, wirklich so wichtig? Eigentlich nicht, wie die Forscher fanden. Die Verbreitung ist ungefähr gleich hoch, nur dass kleinere Verlage wahrscheinlich seltener Pläne bestimmter Interessen verfolgen und deshalb wissenschaftliche Arbeiten, die der offiziellen Lesart widersprechen, seltener zensieren.



»Man würde erwarten, dass eine Zeitschrift stärker wahrgenommen würde, wenn sie von einem großen Verlag übernommen wird«, so Larivière. »Doch unsere Studie zeigt, dass nicht häufiger zitiert wird, wenn sie von einem kleinen zu einem großen Verlag wechselt.«



»Unsere Ergebnisse stellen den realen Mehrwert großer Verlage infrage. Letztendlich stellt sich die Frage, ob der Dienst, den diese Verlage der wissenschaftlichen Community erweisen, die steigenden Ausgaben der Universitäten für deren Publikationen rechtfertigt.«


Quellen für diesen Beitrag waren u.a.:

umontreal.ca

plos.org


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Bildnachweis: Andresr / Shutterstock, NaturalNews

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Leser-Kommentare (6) zu diesem Artikel
22.07.2015 | 09:42
Peter

@ Wolfgang: Ja, offensichtlich gibt es noch Menschen, die für ihr Geld malochen (müssen), weil sie z.B. keinen Zugang zu Insiderwissen haben. Es gibt z.B. eine Software, mit der man tausende Euros monatlich verdient und pure Lebensqualität durch die Ausnutzung von Technik hat: http://gg.gg/3runw

22.07.2015 | 08:45
Cyber

Physik wird von anderen kontrolliert, sonst gäbe es schon unzählige kostensparende Verbesserungen für den Normalbürger, der dann kein Profit für den Weltuntergang liefert.

22.07.2015 | 08:40
So ist es

Nun verliert man bald denn Respekt vor studierten?? Na aber die sind zu mindest besser als garnicht belehrter als die nicht studierten. Also quasi , die einäugigen unter den Blinden sozusagen. Oh jeh ! Wo führt das wohl hin?? Trotz dieser Zustände sind wir doch technologisch irgendwie Vorwärts gekommen. So schlimm kann es doch nicht sein. Für uns Michel reicht es allemal.

22.07.2015 | 08:28
Livia

Groß ist nichts Positives! Vor allem im Wirtschftsleben. Da zeigt sich wieder einmal, daß die Abschaffung des Zunftwesens ein großer Fehler war und die Zulassung internationalen Wirtschaftens auch! Da hilft dann auch kein Kartellamt mehr und das Anti-Trust-Gesetz im Ursprungsland der Hauptverbrecher fuhr auch direkt vor die Wand! Diversivität und Meinungsvielfalt sind nur möglich ohne das Entstehen von Monopolisten oder Olgiopolen als Quasi-Monopol. Konzerne und...

Aufklappen

22.07.2015 | 05:45
Wolfgang

uniFORmitäten!. Ihr lernt was ihr wissen dürft, nicht was ihr wissen solltet.Da wundert es auch nicht, daß die Zahl der Hirnis in weiß und der Flachzangen (sogenannte Ingenieur bzw. "Master") ständig steigt. Was hier teilweise Titel trägt, kann im Zoo mit einem Schimpansen gekreuzt werden. Auswendig lernende, des selbst Denkens unfähige, Fachidioten. Gradlinig und schlüpfrig, damit beim Gang im den Enddarm des Vorgesetzten nichts reibt. Wer kennt diese Spezies...

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22.07.2015 | 05:26
Dieter

Na endlich deckt das mal jemand auf. Vielen Dank dafür. Gedacht habe ich mir das immer schon. Seit dieser Zeit gab und gibt es immer wieder große Fussionen, wo das Kartellamt auf einmal eine Augenkrankheit bekam. Jetzt wissen wir warum. Und jetzt wissen wir, wie große Automobilkonzerne fussionieren um uns anschließend monopolisierte Schrotthaufen zu verkaufen. Außerdem zahlen wir noch die Renten für die Kartell-Leute. Das gleiche gilt für fast alle Bereiche. Man merkt es nur...


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Hinweise mehren sich: Kommen bald Strafzinsen und Bargeldverbot im Doppelp

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Jul 2015 09:25

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http://www.neopresse.com/finanzsystem/hinweise-mehren-sich-kommen-bald-strafzinsen-und-bargeldverbot-im-doppelpack/
Hinweise mehren sich: Kommen bald Strafzinsen und Bargeldverbot im Doppelpack ?
Von Wilhelm von Pax - Am 23. Jul. 2015 - unter Finanzsystem 7 Kommentare
CC-BY 401kcalculator

CC-BY 401kcalculator

Der Leitzins der Europäischen Zentralbank ist so niedrig wie nie. Echte Geldvermehrung durch einfaches Sparen ist damit schon lange nicht mehr möglich – zusammen mit der Inflation kommt das bereits jetzt einer Enteignung gleich. Nun mehren sich Hinweise, dass viele deutsche Banken Negativzinsen verlangen wollen. Besonders brisant: Dies dauerhaft zu durchzusetzen, setzt ein Bargeldverbot voraus.

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Wie der Geschäftsführer von Heubach Edelmetalle, Andreas Heubach berichtete, mehrten sich zuletzt die Goldkäufe von Bankangestellten „in gehobenen Positionen“. In solchen Kreisen glaube man bereits, dass es zu Negativzinsen auf Sparguthaben kommen wird. Angeblich sogar vor Ende 2015. Der Grund ist, dass der Leitzins der EZB auf historisch niedrigem Niveau ist.

“ Erste deutsche Banken, darunter die Commerzbank, hatte schließlich Ende vergangenen Jahres “Guthabengebühren” für Geschäftskunden und institutionelle Anleger angekündigt, um die Zins-Kosten zu überwälzen. Die WGZ-Bank, das Dachinstitut der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, spekulierte seinerzeit bereits über Negativzinsen für Normalsparer. Andreas Heubach befürchtet nun, dass neben dem Negativzins für Privatkunden auch ein Beschränkung des freien Bargeldsverkehrs droht. In den vergangenen Monaten gab es in den Medien bereits umfangreiche Berichte und rege TV-Diskussionen zum Thema Bargeldabschaffung“ so Goldreporter.

Heubach: “Um zu verhindern, dass man bei dem geplanten Negativzins als Anleger einfach das gesparte Geld vom Konto abhebt, wird dies einhergehen mit einem neuen Geldwäschegesetz (wahrscheinlich bis 1000€), wie es in Italien seit längerem und in Frankreich ab September der Fall sein wird. Außerdem ist ein leichtes Bargeldverbot zu befürchten, denn so darf nur noch in kleinen Bereichen bar gezahlt werden. Folge von beidem wird sein, dass keine Einzahlungen und Auszahlungen ohne Registrierung und Benennungen eines Grundes erlaubt sind.”

Dadurch wäre der deutsche Sparer zur Enteignung auf dem eigenen Sparkonto gezwungen, da ein Ausweichen in Bargeld kaum mehr möglich wäre. Desweiteren wäre er für Geheimdienste damit vollkommen transparent und alle Interaktionen und Interessen leicht einsehbar für interessierte Kreise. Erst Negativzinsen zu verlangen und schließlich, weil die Menschen den Negativzinsen ausweichen, ein schrittweises Bargeldverbot einzuführen, wäre ein Plan der durchaus funktionieren könne – wenn er nicht auf Widerstand aus der Bevölkerung trifft.



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»Mikroaggressionen«: Wenn man »schwarze Kultur« schätzt, ist man ein Rassi

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Jul 2015 10:59

rassisten hautfarbe.jpg
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http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/paul-joseph-watson/-mikroaggressionen-wenn-man-schwarze-kultur-schaetzt-ist-man-ein-rassist-wenn-nicht-auch-.html

25.07.2015


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»Mikroaggressionen«: Wenn man »schwarze Kultur« schätzt, ist man ein Rassist, wenn nicht … auch«
Paul Joseph Watson

Der amerikanische Fernsehsender MTV setzt seinen Kreuzzug in den Niederungen der in sozialen Netzwerken wie tumblr weit verbreiteten Wahnvorstellungen vermeintlicher Vorkämpfer für soziale Gerechtigkeit mit einem neuen Video fort, das Weißen »rassistische Mikroaggressionen« gegenüber Menschen anderer Hautfarbe vorwirft, wenn sie so hässliche Dinge sagen, wie etwa, dass sie »schwarze Kultur« schätzen.



Beispiele für derartige sogenannte »Mikroaggressionen« – damit sind angeblich unbewusste oder auf Klischees basierende, herabsetzende Äußerungen eigentlich wohlmeinender Personen gegenüber anderen Menschen aufgrund ihrer Rasse oder Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe gemeint –, werden gegenwärtig an vielen größeren amerikanischen Universitäten verbreitet. Laut MTV zählen etwa folgende Äußerungen dazu, wenn sie anders als im Video gegenüber farbigen Menschen geäußert werden:

Schwarze sind gut im Sport.

Schwarze können gut tanzen.

Man fragt nach der Herkunft seines Gesprächspartners.

Man erklärt, der Gesprächspartner spreche ein sehr gutes, akzentfreies Englisch.

Man sagt, man bewundere das Haar Schwarzer.

Man äußert, eine farbige Person sei »hübsch«.

Man erklärt, man schätze »schwarze Kultur«.



Wenn man sagt, man schätze »schwarze Kultur«, ist man also ein Rassist. Und wenn man »schwarze Kultur« ablehnt, ebenfalls. Vielen Dank an MTV, dies so deutlich herausgestellt zu haben.



Ich frage mich nur, ob die Tatsache, dass Schwarze für die Hälfte der Tötungsdelikte in den USA verantwortlich sind, obwohl ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung nur 13 Prozent ausmacht, ebenfalls schon als »Mikroaggression« zu werten ist.



Dieses vermeintlich satirische Video stellt ein weiteres Beispiel des Abstiegs des vor allem unter Jugendlichen populären Fernsehsenders MTV in die Abgründe der Wahnvorstellungen vermeintlicher Vorkämpfer für soziale Gerechtigkeit dar, die von einem »Opferwahn« in einer Welt befallen sind, in der »die Weißen« für alle Missstände in den USA verantwortlich gemacht werden.



An anderer Stelle hatten wir schon früher auf die neue MTV-Dokumentation »White People« hingewiesen, die von einem illegalen Einwanderer produziert wurde und junge weiße Amerikaner zeigt, die sich vor laufender Kamera in Tränen aufgelöst zu ihren »Privilegien als Weiße« äußern. Der Film stellt allgemein Weiße für das, »was sie in Amerika angerichtet haben«, an den Pranger.



Zahlreiche Kommentare zu dem Video zu »Mikroaggressionen« widerlegen die gesamte Prämisse dieses Machwerks. So schreibt etwa Adam Tarnoff an einer Stelle:

»Was für ein Schwachsinn. Ich bin Kubaner, und wenn Leute das herausfinden, sind sie manchmal überrascht und meinen: ›Aber du siehst so weiß aus, wie kannst du Kubaner sein?‹ Aber das ist keine Mikroaggression. Ich heule mich dann nicht auf tumblr über meine Belastung durch sogenannte ›First-World-Probleme‹ aus (Probleme von Leuten aus den Industrienationen, über die Menschen aus Entwicklungsländern nur den Kopf schütteln würden.) So werden persönliche Befindlichkeiten über tumblr zu einem vermeintlichen Mainstream-Problem gemacht.«

Tumblr ist ein Tummelplatz für all die weinerlichen Liberalen und selbsternannten Vorkämpfer für soziale Gerechtigkeit, die sich durch alles und jeden angegriffen fühlen und »umfassenden Opferschutz« für praktisch alles Erdenkliche fordern.



»Ich bin spanischer Herkunft, und ich bin diesen ganzen, gegen Weiße im Allgemeinen gerichteten Schwachsinn einfach leid«, heißt es an anderer Stelle. »Als Mensch spanischer Herkunft bin ich in höherem Maß Klischees und Rassismus (und ich meine wirklichen Rassismus) seitens Schwarzer, Asiaten und anderer spanischstämmiger Menschen ausgesetzt, als ich von Weißen erfahren habe. Tatsächlich verhalten sich Weiße in der Regel respektvoller als andere ›Farbige‹, wenn es um Rassenprobleme geht«.


Ein anderer meinte demgegenüber: »Hallo, ihr Weißen, auch wenn ihr nett und keine Rassisten seid, bleibt ihr trotzdem einfach Ar…löcher und Rassisten.«


Die Ironie dieses Videos besteht darin, dass es auf der Kernaussage beruht, »Mikroaggressionen«, bei denen es sich in Wirklichkeit um ein »rassistisch aufgemotztes« anderes Wort für »Klischees« handelt, würden Weißen gegenüber praktisch niemals eingesetzt, obwohl das Video selbst auf viele Stereotypen verweist, die auch gegen Weiße verwendet werden könnten.



Es gibt in der Tat zahlreiche Klischees oder »Mikroaggressionen«, die sich immer schon gegen Weiße richteten – von ihrer Art, sich zu kleiden, bis hin zu ihrer Sprechweise. Der Hashtag #WhitePeople tauchte nur in der vergangenen Nacht auf Twitter auf, während der Hashtag #WhitePeopleProblems immer wieder benutzt wird.



In einem anderen Video wird gezeigt, dass Millionen Amerikaner alltäglich diese »Mikroaggressionen« begehen, ohne überhaupt zu wissen, was das Wort »Mikroaggression« bedeutet. Steven Crowder schreibt dazu:

»Jeder ist ein Superrassist, Sexist und hat massive Vorurteile, auch wenn man glaubt, davon frei zu sein. Und es gibt keinen Beweis des Gegenteils. Tatsächlich ist kein Beweis sogar besser als ein Beweis …, denn das ist bereits auch schon ein Beweis. Also halten Sie besser die Klappe und hüten sich, eine andere Meinung als ich zu vertreten.«

Nach Ansicht der Universität von Wisconsin verweisen die folgenden Merkmale auf »rassistische Mikroaggressionen«:

Man fragt sein Gegenüber, woher er oder sie komme oder wo er oder sie geboren seien.

Man erklärt, der andere spreche ein gutes Englisch.

Man erklärt im Gespräch, man habe verschiedene schwarze Freunde.

Man behauptet von sich, man sei kein Rassist.

Man erklärt einer Person asiatischen Aussehens, sie könne sich sehr gut ausdrücken.

Man bittet eine asiatisch aussehende Person um Unterstützung bei naturwissenschaftlichen oder mathematischen Problemen.

Man erklärt, es gebe nur eine Rasse, nämlich die menschliche Rasse.

Man vertritt die Auffassung, Amerika sei ein Schmelztiegel, und wenn man jemanden ansehe, so ignoriere man die Rasse.

Man vertritt die Auffassung, die für eine Aufgabe am besten qualifizierte Person solle unabhängig von der Rasse den entsprechenden Job bekommen.

Man erklärt, jeder könne unabhängig von seiner Rasse in der Gesellschaft erfolgreich sein, wenn er hart genug arbeite.

Man erklärt gegenüber einer schwarzen Person, die zu laut ist, sie solle leise sein.

Man erklärt gegenüber einer asiatisch aussehenden oder spanischstämmigen Person, die zu ruhig ist, sie solle »lauter sprechen«.

Man hält eine farbige Person fälschlicherweise für eine Angestellte oder Angestellten, wenn man sich in einem Ladengeschäft aufhält.

Man bezeichnet jemanden als »schwul«.

Man äußert sich beeindruckt über den Dialekt oder den Akzent einer anderen Person.

Mit anderen Worten, wenn man ganz normalen, netten Umgang mit Farbigen pflegt, oder wenn man unbedarft mit besten Absichten eine Frage stellt, die als Beleidigung aufgefasst werden könnte, ist man ein Rassist. Und wenn man versucht, derartiges zu unterlassen, und beteuert, kein Rassist zu sein, ist das genau der Beweis dafür, dass man eben doch ein Rassist ist.


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Leser-Kommentare (3) zu diesem Artikel
25.07.2015 | 11:27
one

Vermischung der Ethnien / Völker ist gezielte NWO Strategie: https://www.youtube.com/watch?v=bpU8p61lk8k _________ “Multi-Kulti” – von daher kommt der Plan der EUdSSr-Gleichmacherei zur Zersetzung und Zerstörung der souveränen Völker und Nationen: Sie sagen es uns ganz deutlich: Barbara Lerner Spectre , Video Interview: https://www.youtube.com/watch?v=1tqWV9e5LE4 ______ Der Geheimplan der EU-Terror-Diktatur wird umgesetzt: Mehr als 50 Millionen schwarzafrikanische Arbeiter sollen...

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25.07.2015 | 11:26
Ben

Noch einmal mein Vorschlag, um dem Weltstaat elegant zu entkommen. Daß keine Absätze vorhanden sind, bitte ich zu übersehen: Windräder in der Form stammen aus der Gründerzeit; Ende des 19. Jhds. stellten die Dänen einige auf, die setzten sich aber nicht durch. Hitler kochte die Idee wieder auf, nachlesbar in "Tischgespräche im Führerhauptquartier", und plante, sie auf alle Bauernhöfe zu verteilen. Der Krieg vereitelte das Vorhaben. Mit der Anti-Atombewegung begann auch...

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25.07.2015 | 11:17
Ben

Das sind alles Anzeichen für den Weg in die gewollte Verhaltensdämpfung. Dieser Weg ist vor allem der Auslöser für Depressionen! Welche dann wiederum mit pharmazeutischen und technischen Methoden gedämpft werden wollen! Ein kantiger Pflock soll an den Rändern abgestutzt werden, damit er in ein rundes Loch paßt. Der Weg in die "glückliche Gesellschaft" ist für die Protagonisten des neuen Weltstaates ein Muß, und dafür darf es keine Exzentriker mehr geben. Deshalb müssen...

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Bill Gates will Technik für ferngesteuerte Sterilisierung von Frauen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Jul 2015 09:38

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26.07.2015


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Bill Gates will Technik für ferngesteuerte Sterilisierung von Frauen
J. D. Heyes

Als Bill Gates 1975 zusammen mit Paul Allen in einer Garage eine kleine Technikfirma namens »Microsoft« startete, hätte er sich wohl kaum vorstellen können, dass daraus der weltgrößte Anbieter von Computern und Betriebssystemen werden würde. Oder dass sie ihn einmal zum reichsten Mann der Welt machen würde.



Aber so ist es gekommen. Und seit 20 Jahren ist Gates über seine Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung daran beteiligt, die Welt sozial in einen Ort zu verwandeln, der nach ihrem Bild geschaffen wurde. In den vergangenen Monaten hat Gates seine Vision mit der Entwicklung einer Computerchip-Technologie einen Schritt weitergeführt. Sie stellt ein Element in seinem Bemühen dar, die Weltbevölkerung zu verkleinern.

Wie Heather Callaghan von der Website Activist Post berichtet, werden schon bald Mikrochip-Implantate eingeführt, die als »neues Gesicht einer Medizin« dienen werden, die »Big Pharma, Biotechnik, Nanotechnik und drahtlose Fernsteuerungstechnik verbindet«. »Vielleicht wird die Verbindung zum Internet der Dinge zur zusätzlichen App, aber das klingt wie eine passive Form der Medizin, in der gewissermaßen jemand anderes den Ton angibt«, schrieb Callaghan weiter.



Von »pro-choice« zu »non-choice«



Angesichts ihres Hangs zu einer Technologie, die die Zahl der Menschen auf der Welt verringert, ist es vielleicht nicht überraschend, wenn sich dieselben Entwickler, die uns drahtlose ferngesteuerte Implantate bescheren, derzeit auf ein Produkt konzentrieren, das einen Meilenstein für zukünftige Projekte darstellt: von der Gates-Stiftung finanzierte Mikrochip-Implantate zur Geburtenkontrolle.



Wie Callaghan betont, ermöglicht es die Drahtlostechnik, dass die ferngesteuerten Chips die Empfängnisfähigkeit einer Frau aktivieren oder verhindern – je nachdem, was gerade gewünscht wird.



Es kommt einer vorübergehenden Sterilisierung gleich (wenn eine mächtige Regierungsbehörde beispielsweise beschließt, zu verhindern, dass eine Frau ein Kind bekommt).



Die Regierung der USA würde umgehend von einer Institution, die »pro choice« (die Genehmigung der Abtreibung) vertritt, zu einer von »no choice« – »keine Wahl«. Die Autorin weiter:

Bei einer von Entvölkerungs-Fanatikern finanzierten ferngesteuerten Technik sollte die erste Frage immer lauten: »die Empfängnisfähigkeit nach wessen Willen?« Es wäre doch das komplette Gegenteil der Mitwirkungsmöglichkeit der Frauen oder der »Wahlfreiheit« einer Frau, oder?

Damit nicht genug: Die Mikrochips sind verschlüsselt, ein Hackerangriff ist also unmöglich, weder von Cyberkriminellen noch von technisch Versierten, die versuchen würden, repressive Maßnahmen der Regierung zu umgehen.



Der Mikrochip kann in Arm, Hüfte oder andere Bereiche des Körpers einer Frau implantiert werden. Die Entwicklung des Chips wurde geheim gehalten.



Endlich wurde jetzt seine Existenz öffentlich bestätigt, weil Betatests der Technik Ende 2015 beginnen sollen; dafür werden Freiwillige gesucht.



Wenn er für arme Frauen geplant wird, warum wird der Chip dann verschlüsselt?



Die Website TWCN berichtet:

Der Chip zur Geburtenkontrolle ist das Geisteskind von Professor Robert Langer vom Massachusetts Institute of Technology. Die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung hat die Forschung finanziert; ein Prototyp steht jetzt für Tests am Menschen bereit. Robert Langer schätzt, dass sie 2018 in den Verkauf kommen. Die Chip Foundation des Instituts und Bill Gates‘ Stiftung arbeiten seit drei Jahren an dem Chip.

Die Sicherheitstests sollen Ende 2015 beginnen; Robert Langer ist zuversichtlich, dass die Chips 2018 auf den Markt kommen werden. Diese Chips sind hauptsächlich für Frauen in der Dritten Welt gedacht, die durch frühe Schwangerschaften oft leiden müssen und von denen viele sogar sterben.

Wie es in dem Bericht heißt, soll der Chip nach der Implantation mindestens 16 Jahre halten.



Die »Zielgruppe« sind arme Frauen in der Dritten Welt, aber eine solche Technologie kann natürlich missbraucht werden.



Denken Sie darüber nach: Wenn demografische Erwägungen im Vordergrund stünden, warum werden die Chips dann verschlüsselt?



In wie vielen Ländern der Dritten Welt kann dies technisch geleistet werden und wie viele können widerstehen?



Als Bill Gates Microsoft startete, hat er vermutlich nie damit gerechnet, so reich zu werden, dass er einmal die Macht über das Leben in Händen halten würde. So viel zum Thema »üble Konzerne«.


Quellen:

activistpost.com
naturalnews.com

thewindowsclub.com


Copyright © 2015 by NaturalNews

Bildnachweis: "Bill Gates - World Economic Forum Annual Meeting Davos 2008 number2" by World Economic Forum /Photo by Andy Mettler - originally posted to Flickr as Bill Gates - World Economic Forum Annual Meeting Davos 2008. Licensed under CC BY-SA 2.0 via Wikimedia Commons

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Leser-Kommentare (20) zu diesem Artikel
26.07.2015 | 10:29
IF

Er verwirklicht doch "nur" Georgia Guidestones! Es wird aufhören, sobald wir das Spiel erkennen und aussteigen, wo es möglich ist. Auch eine Pyramide stürzt ein, wenn die Basis weg geht-also aufwachen, erkennen, aussteigen und nicht mehr energetisch versorgen! Auch ein Krieg hört auf, wenn keiner mehr hingeht.

26.07.2015 | 10:19
Ben

Warum wird Europa dann in Ausländern ersoffen? Garantiert gibt es in Deutschland mehr als die seit Jahrzehnten kolportierten 82 Mio. Einwohner. In den 30er Jahren waren das 65 Mio. Und nun ist der Stand wie festgenagelt? Nur bei einem Bevölkerungswachstum können die Immobilienpreise Rekordhöhen erreichen. Bei Bevölkerungsschwund bleiben Geisterstädte zurück. Aber in Europa wird gebaut wie verrückt. Die schwarzrotgrünen Hysteriker schreien doch ständig nach Wohnraum? - Mit...

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26.07.2015 | 10:16
Basil Geoffrey

Frauen suchen seit 1000den Jahren nach zuverlässigen Verhütungsmitteln. Das ist weder etwas neues, noch etwas unanständiges, und eigentlich nur Männer, die Frauen nicht die Kontrolle über den eigenen Körper geben wollen, haben etwas dagegen. Dieser Chip (der immerhin 2 cm x 2 cm groß ist), ist nur eine Weiterentwicklung anderer Methoden wie der Pille oder Verhütungspflaster. Und warum als Zielgruppe Frauen in der Dritten Welt? Weil genau diese Frauen gute Verhütungsmethoden...

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26.07.2015 | 09:53
Miriam Ziller

:-)

26.07.2015 | 09:50
Melinda reicht

Der arme Billy hat ja minderheitsdefizite,sprich ein softi+micro.

26.07.2015 | 09:48
Thomas Kraal

Ich finde den Chip von Gates super. Bitte in den nächsten 100 Jahren allen Amerikanerinnen einpflanzen und aktivieren
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Schweigers Krieg gegen die Fans: Mit Flüchtlingen ins Medien-Fiasko

Beitragvon Gudrun Graf » 26. Jul 2015 19:40

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25.07.2015


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Schweigers Krieg gegen die Fans: Mit Flüchtlingen ins Medien-Fiasko
Peter Harth

Eigentor für den Messias des Mainstreams. Volks-Idol Schweiger schickt seine Fanbase in die Medienhölle, nur weil die kritisch auf Tils Flüchtlings-Propaganda reagiert. Aus Rache beschimpft der Star seine Anhänger und zieht sie mit einer irrwitzigen These in den Schmutz: Das Verblödungsfernsehen habe deren »rechtes Gedankengut« gefördert. Mit dieser Medienkritik trifft sich Schweiger selbst, denn er hat die TV-Verblödung salonfähig gemacht.



Was ist das für ein Mensch, der so gegen seine Fans hetzt: Til Schweiger produziert die Schlagerwelt für Film und Fernsehen. Eine postmodern inszenierte heile Heimat als Gegenentwurf zur Globalisierung. Hier ist alles am richtigen Platz – spätestens beim Happy End. Dafür sorgt Schweiger persönlich. Der Patriot, Schutzengel, Familienvater, Soldat und Tatort-Kommissar räumt solange auf, bis das Böse in Trümmern liegt und die Sonne wieder scheint.



Was der Star vordergründig als deutsche Hollywood-Action verkauft, ist in Wahrheit eine Beruhigungspille für das Volk – mit der er sich eine goldene Nase verdient. Jetzt ist es aber passiert, der Volks-Schweiger verirrt sich in seiner eigenen Traumwelt. Für ihn gibt es noch Gut oder Böse, Schwarz oder Weiß. Meinungsvielfalt ist ihm zu kompliziert.

Weltfremde Flüchtlings-Romantik für einen weltfremden Star



Das mussten seine Fans schmerzlich erfahren. Schweiger hat 1,3 Millionen Anhänger auf Facebook. Denen empfahl er einen Artikel des Hamburger Abendblatts: »Mitmachen! Montag helfen Hamburger den Flüchtlingen«. Die Flüchtlings-Propaganda der Zeitung kommentierte Schweiger so: »Alle mitmachen!!!«



Ein weltfremder Star instrumentalisiert sich für die weltfremde Flüchtlings-Romantik der Mainstream-Medien. Das gefiel seinen Facebook-Anhängern nicht. Davon zeugt die schiere Masse kritischer Kommentare: »Also mal ganz ehrlich … wir sind die Geldgeber der ganzen Welt … wer hilft Deutschland? Als im Osten alles überflutet war? … Wer hilft da?«



»Verpisst Euch von meiner Seite, empathieloses Pack!«



Den Fans wurde aber noch etwas anderes klar. Hier wird ein Teil der Wirklichkeit totgeschwiegen und Schweiger macht dabei mit: »Lieber Till und im Gegenzug randalieren Sie in Hamburg, gehen mit Schlag Stöcken auf Polizisten ein. Werfen Ihren Müll überall hin oder gespendete Lebensmittel werden weggeworfen abgelegt. … Jugendliche werden ausgeraubt und vieles mehr. Klar gibt es Ausnahmen aber wo soll das noch enden??? Und wer hilft uns oder spendet für uns???«



Der hitzköpfige Star wütete gegen seine Fans: »Oh Mann- ich habs befuerchtet!! Ihr seid zum Kotzen! Wirklich! Verpisst Euch von meiner Seite, empathieloses Pack! Mir wird schlecht!!!« Seine »Seite«, also Facebook, erbebte unter einem gewaltigen Wortgefecht zum Thema Flüchtlinge. Es bildeten sich zwei Hass-Lager, doch die Enttäuschung über das vermeintliche Idol war überall zu lesen: »Finde deinen Post unmöglich. Jeder!!! Kann seine Meinung frei äußern, und nicht jeder, der das ganze mit den Flüchtlingen nicht toleriert, ist gleich ein Nazi.«



Das Volks-Idol trifft den Nerv des Volkes nicht mehr



Schweiger wurde mit Vorwürfen bombardiert. Er sei ein Heuchler, der die Flüchtlinge als Trittbrett für Publicity in eigener Sache missbraucht. Etwas Ähnliches tat er bereits 2011. Der Schauspieler inszenierte im ZDF bei Markus Lanz einen Wutausbruch gegen Kinderschänder und forderte härtere Strafen. Das Ja der Deutschen war ihm damals noch sicher, jetzt hat sich der Volks-Schweiger verschätzt. Zwar traf er wieder einen Nerv im Volk, aber der Groll gegen die bedingungslose Flüchtlings-Freundlichkeit richtet sich nun gegen ihn.



Bei dieser Niederlage hätte es Schweiger belassen können. In seiner verletzten Eitelkeit griff er aber zu den Waffen eines Medien-Idols und verlagerte den Streit auf die Fernsehbühne. Vielleicht schob auch die öffentlich-rechtliche ARD ihren öffentlich-rechtlichen Star vor die Kamera. Letztendlich ist es egal, denn beide führen den gleichen Meinungskrieg gegen das Volk: Der gute Deutsche heißt alle Flüchtlinge dieser Welt willkommen. Der ehrgeizige Schweiger spannte sich jetzt selbst als Zugpferd vor diese Kampagne, doch der inszenierte Auftritt im ARD-Nachtmagazin geriet zum Eigentor. Für Schweiger, für die Medien.



Schweigers Hass gegen das »empathielose Pack«



Angekündigt wurde er von der Moderatorin als Gutmensch, der für seine Selbstlosigkeit im Internet »wüst beschimpft und beleidigt« wurde. Kein Wort über die derben Beschimpfungen, mit denen der ARD-Tatort-Star seine Fans im Netz niedergemäht hatte. Kein Hinweis, dass man das Flüchtlingsthema anders sehen darf. Die von Schweiger beworbene Flüchtlingsaktion in Hamburg sei förmlich von Helfern »überrannt« worden.



Schweiger lud im Interview seinen ganzen Hass gegen das »empathielose Pack« ab. Die Andersdenkenden würden sich lieber im eigenen Wohlstand suhlen und nicht an das Elend der Welt denken. Die Sache entglitt ihm nun vollends: »Es gibt offensichtlich mehr Menschen mit sehr rechtem Gedankengut, als uns lieb ist.« Und wer ist dafür der Sündenbock? Ausgerechnet das Fernsehen: »Wir haben eine Menge Leute, die nicht nachdenken […], weil sie den ganzen Tag vor dem Fernseher sitzen und in irgendwelchen Reality-Shows sehen, wie sich stumpfe Leute gegenseitig beleidigen, heruntermachen und dissen.«



Tils Nonsens-Gleichung: dumm = rechtsextrem



Diese Schmalspur-Soziologie Schweigers lässt sich schnell entschärfen. Der Gutmensch und Streiter für Toleranz macht mit seinen Feinden das, was er an ihnen hasst. Er demütigt sie zu eindimensionalen Karikaturen herab, die verdummt sind. Damit entwertet Schweiger jedes gute Argument, das von dieser Seite kommt, vergiftet die Atmosphäre, heizt emotional auf und erstickt jede Diskussionen bereits im Ansatz. Seine Antwort auf vermeintliche Intoleranz ist Intoleranz.



Aber hier hetzt kein einfach gestrickter Mensch gegen alle, die nicht so ein großes Herz für Flüchtlinge haben wie er selbst. Hier dreht ein Medien-Star komplett frei; schießt gegen die Medien und damit gegen sich selbst. »Das deutsche Fernsehen trägt seinen Teil dazu bei, dass Leute so abgestumpft sind.« Dumm = rechtsextrem, lautet Schweigers Nonsens-Gleichung.



Sind die Deutschen wirklich so dumm, wie Schweiger glaubt?



Was trägt aber Schweiger dazu bei, dass Kino und Fernsehen sind, wie sie sind? Die Branche feiert ihn als Mainstream-Messias, der eine absolut schlichte Schwarz-Weiß-Traumwelt für ein Millionenpublikum erschaffen kann. Zahlreiche Nachahmer kopieren seine Kassenschlager. Das öffentlich-rechtliche Fernsehen legte ihm sogar das Sonntagabend-Heiligtum zu Füßen, den Tatort. In Schweigers Welt werden Probleme auf das Allereinfachste eingedampft – und plötzlich fragt sich der Mainstream-Messias, wer für all die »abgestumpften« Menschen verantwortlich ist?



Schweiger hat die deutschen Unterhaltungs-Medien revolutioniert. Besser sind sie nicht geworden, das gibt er selbst zu. Schlagwort Volksverdummung. OK, akzeptiert. Was hat sein Brot-und-Spiele-Elend aber mit der Flüchtlings-Frage zu tun? Nichts? Alles! Das Spiel funktioniert nicht mehr wie sonst. Die Deutschen wehren sich beim Flüchtlings-Dilemma unerwartet heftig gegen die medialen Einflößungen. Ein verdummtes Volk würde gar nicht mehr gegen die Mehrheitsmeinung am Schirm protestieren, sondern sie einfach schlucken.



Hinter dem Kampagnen-Journalismus



Es steckt also noch mehr in den Deutschen, als Schweiger, das Hamburger Abendblatt oder die ARD ahnten. Die Realität von Millionen ist nicht die Schwarz-Weiß-Welt der Medien. Die überschätzen im Größenwahn ihren Einfluss und wundern sich nun über den Scherbenhaufen. Mit seinem Wut-Striptease entblättert Til Schweiger den Kampagnen-Journalismus der Mainstream-Medien. Gerade weil sie ihn auszeichnen für sein rücksichtsloses Niederbrüllen. Das Niederbrüllen von Meinungen, die nicht vorgesehen sind.


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Leser-Kommentare (161) zu diesem Artikel
26.07.2015 | 18:59
EU-Gegner

@Karsten 25.07. um 17:20 Uhr: Kurz und absolut zutreffend!

26.07.2015 | 18:36
Michel Jacobs

Das einzig gute, der 68er Bewegung, wurde leider verboten. LSD! Ich habe eben zu viel von der roten Pille genascht, deshalb sehe ich ÜBERALL Satanisten. Die meisten mag ich sogar.

26.07.2015 | 16:31
Thomas Boffo

Auch wenn ich fast alles kritisch sehe, ich kann und will nichts schlechtes daran erkennen, was Till da gesagt hat! Als Teil der Verblödungsindustrie sehen ich ihn nicht, im Gegenteil. Till mach Dir nix draus! Du hast die Eier! Deinen nächsten Film schaue ich mir im Kino an! Ein verblödeter Mitmensch Thomas Boffo

26.07.2015 | 15:24
Eulenmann

@michel Jacobs Satanisten? Keine Ahnung wie sie nun auf diese kommen. Ich halte diesen Verein aber für ebenso militant und autoritär wie das Christentum oder eben den Islam. Das aufbrechen der christlichen Autorität verdanken wir den Sekularisierungsprozessen die es im Laufe unserer Geschichte gab, dass sollte doch eigentlich jedem bekannt sein. Die letzte große Sekularisierung fand in den 68ern und der damit verbundenen sexuelle revolution statt. Irgendwelche Satanisten sind...

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26.07.2015 | 15:10
Holger

Der deutsche Bevölkerungsaustausch - Demographisches

http://www.heimatforum.de Demographie

Für ein Einwanderungsrecht wie in Australien, der Schweiz und Dänemark! Für ein strengeres Jugend- und Strafrecht wie bei den Dänen und Schweizern!

Zuerst! Patriotisches Magazin für Souveränität und den säkularen National-Staat!

http://www.zuerst.de

26.07.2015 | 13:27
Manfred

@ Jose: Die Situation im heutigen Europa kommt der Situation in Europa am Vorabend des Ersten Weltkrieges sehr nahe. Die Bedrohungen werden kaum wahrgenommen, und weil sie sehr vielschichtig und komplex sind, wird das ganze Ausmaß der Gefahr nicht erkannt. Man kann verstehen, dass die Menschen die dunkle Wolke, die über ihnen hängt, nicht sehen wollen und glauben, alles werde wieder gut; nur in Osteuropa beginnen sie sich wegen des drohenden Krieges einzugraben. Die im Westen...

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Gudrun Graf
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Irrer Einkommensverfall und gestiegene Lebensunterhaltskosten

Beitragvon Weltbookadmin47 » 28. Jul 2015 09:29

Was hat der Euro dem Verbraucher gebracht ?
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Irrer Einkommensverfall und gestiegene Lebensunterhaltskosten
Das war mir immer klar, wie sonst läßt sich erklären, daß jemand mit 1.800,- DM netto ein gutes Einkommen hatte, aber mit 900,- € in Armut lebt? (1.800,- DM = 900,- €).
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Zensur-Lüge: Springers Welt inszeniert WM-Skandal gegen Putin

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Jul 2015 12:02

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http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/peter-harth/zensur-luege-springers-welt-inszeniert-wm-skandal-gegen-putin.html

29.07.2015

Zensur-Lüge: Springers Welt inszeniert WM-Skandal gegen Putin
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Peter Harth

2018 wird der transatlantische Springer-Konzern eine Propaganda-Kanonade gegen die russische Fußball-WM abfeuern. Einen Warnschuss gibt es von der Welt schon jetzt: Das Blatt konstruierte einen »Skandal vor der WM-Auslosung in Russland – Losfee Hulk ausgeladen«. Weil der Fußballer »die Wahrheit« sprach, wurde er auf Putins Geheiß »ausgetauscht«. Das Springer-Skandälchen entpuppt sich schnell als NATO-gesteuertes Medien-Märchen.



Der Springer-Journalist Patrik Krull inszenierte für die Welt eine makabre Anti-Putin-Kampagne: »Skandal vor der WM-Auslosung in Russland.« Brasiliens Nationalspieler Hulk, »der größte Star der russischen Liga«, sollte am Samstag die Qualifikationsgruppen für die WM 2018 auslosen. »Nun wurde er ausgetauscht.«



Stimmt, Hulk spielte am Samstag nicht mehr die Losfee, sondern Fußball – aber der ganze Rest des Welt-Artikels ist ein abenteuerliches Medien-Märchen voller Konjunktive und Mutmaßungen. Fakten werden verschwiegen und die journalistische Sorgfalt mit Füßen getreten. Springer verdreht die Realität gehörig: Weil Hulk Mut zur »Wahrheit« hatte, wurde der Stürmerstar vom russischen Fußballklub St. Petersburg angeblich zum Opfer der Zensur.



»Hulk soll wohl mundtot gemacht werden«



Also wieder eine kritische Stimme, die in Russland verstummt, ein weiteres Opfer der Apparatschiks im neo-zaristischen Reich des Bösen, »weil unangenehme Wahrheiten im Putin-Reich nun mal Konsequenzen nach sich ziehen«, fabuliert Krull und weiß um das Frösteln, dass das Publikum beim Lesen haben wird: »Hulk soll wohl mundtot gemacht werden.«



Krull schreibt bewusst im Konjunktiv, es ist nur eine Mutmaßung. Ganz sicher hetzt dieser Artikel aber die deutschen Leser an der Heimatfront wieder gegen Russland auf. Das transatlantische Springer-Blatt hat seinen NATO-Auftrag erfüllt.



Doch was ist eigentlich passiert? Die Fakten: Der dunkelhäutige Brasilianer äußerte sich am 20. Juli zu einem Rassismus-Vorfall am ersten Spieltag der russischen Liga. Der Ghanaer Emmanuel Frimpong reagierte auf Affenrufe aus dem Publikum mit dem Mittelfinger und wurde dafür vom Platz gestellt.



Hulk stellte sich auf die Seite des Ghanaers: »Das passiert in der russischen Liga in jedem Spiel. Früher habe ich mich aufgeregt. Heute werfe ich den Fans Küsse zu. Dennoch ist es eine Schande. Wenn das in drei Jahren ebenfalls passiert, wäre es hässlich und widerlich.« Gemeint ist die WM 2018 in Russland.



Springers Welt: Wer hat an der Uhr gedreht?



Ein paar Tage später soll Hulk nicht mehr an der WM-Auslosung teilnehmen. Für Springers Welt ist der Fall sofort klar. Krull schreibt: Es »ist davon auszugehen, dass Hulk kurzerhand ausgeladen wurde«. Die Zensur-Strafe für den gefallenen Fußballstar, weil er die unangenehme Wahrheit aussprach.



Nein, die Welt verdreht hier selbst die Wahrheit – und dreht die Uhr zurück. Hulk wurde am 22. Juli – also zwei Tage nach dem Rassismus-Vorfall – überhaupt erst als Losfee nominiert. Das bestätigen die FIFA und auch der russische Fußball-Verband RFS. Sieht so die Strafe für den kritischen Brasilianer aus? Wäre es nicht zensur-logisch gewesen, ihn gar nicht erst als Losfee zu nominieren? Außerdem hat niemand Hulk »kurzerhand ausgeladen«, wie Krull es behauptet. Weder der RFS, noch die FIFA. Der Brasilianer sagte selbst ab – aus sportlichen Gründen.



Böse FIFA + böser Putin = Skandal



Auf der Webseite seines Clubs Zenit St. Petersburg schreibt Hulk: »Durch den langen Flug und den Wechsel der Zeitzonen kann ich nicht dabei sein. Ich danke jedem im WM-Organisationskomitee noch einmal für die Einladung.« Er musste ein Auswärtsspiel im 2000 Kilometer entfernten Jekaterinburg bestreiten. Während in Moskau die WM-Gruppen ausgelost wurden, saß Hulk im Flieger.



Die Welt konstruierte daraus »eine billige Retourkutsche eines um Anerkennung ringenden Regimes […], das jeden Kritiker mundtot machen will. Außerdem dürfte es ein abgekartetes Spiel zwischen Russland und der Putin wohlgesinnten Fifa-Führung gewesen sein.« Krulls Simpel-Logik sieht so aus: Böse FIFA + böser Putin = Skandal. Er selber mag daran glauben, doch einen Beweis liefert er dafür nicht. Keinen einzigen.



Das viel wahrscheinlichere Szenario



Sehr viel wahrscheinlicher ist es, dass Zenit St. Petersburg den Stürmer unter Druck setzte. Die FIFA wollte den Topstar des russischen Fußballs als Aushängeschild bei der WM-Auslosung dabei haben, doch mit seinem Club war das nicht abgesprochen. Die FIFA-Liste der Losfeen zeigt das Problem: Hulk war der einzige Spieler, der im Moment aktiv spielt – also eigentlich gar keine Zeit hatte.



Zenit sah nicht ein, weshalb der Club zum Saisonauftakt auf seine Tor-Maschine verzichten soll. Man gab den Spieler nicht für die FIFA-Werbeaktion frei. Nach außen wurde das Ganze als Absage verkauft, die von Hulk selbst kam.



Dieses Szenario fehlt im Welt-Artikel komplett – weil es nicht zum FIFA-Putin-Zensur-Märchen passt. Obwohl sich damit zwei entscheidende Fragezeichen wie von selbst auflösen. Diese Fragezeichen musste die Welt ja umständlich verschweigen. Erstens: Warum nominierten FIFA und russischer Fußballverband Hulk trotz seiner kritischen Äußerungen zum Rassismus-Vorfall? Antwort: Es war trotz allem eine Belohnung, keine Strafe.



Die Absage kam vom Verein und nicht durch Putins ominöses Zensur-Regime. Zweitens: Weshalb existiert kein einziger Beweis für die Ausladung durch die FIFA und den RFS? Die gab es nie, Hulk musste sich aus sportlichen Gründen selber ausladen. Dafür schoss er aber zwei Tore in einem Spiel, was er sonst verpasst hätte.



Deutsche Medien-Einigkeit bei der Stimmungsmache gegen Russland



Unter dem Wort-Getöse verstecken sich kein großer Skandal, keine Putin-Zensur und auch keine NATO-taugliche Propaganda – es ist einfach nur eine sportliche Randnotiz. Nicht nur Springers Welt hat den Vorfall aber trotzdem wieder zur neuesten Anekdote des Kalten Medien-Kriegs aufgebauscht. Der Focus übernahm den »Skandal« 1:1 – auch die Süddeutsche erklärte: »Fifa setzt Hulk ab«. Im Handelsblatt war der »kritische Hulk nicht mehr Losfee«. Noch derber titelte das Springer-Boulevardblatt B.Z.: »Nach Rassismus-Kritik – Fifa wirft WM-Losfee Hulk raus«.



Weil es um vorverurteilende Stimmungsmache gegen Russland geht, sind sich Deutschlands Medien wieder einmal auffallend einig.


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Leser-Kommentare (9) zu diesem Artikel
29.07.2015 | 12:03
Günter

@ Romanuss 29.07.2015 | 08:51Die Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse der Siegermächte gegen Politiker und Militärs des Deutschen Reiches sind kein Vorbild für ein Strafverfahren der heutigen Verbrecher.Angeklagt mit rückwirkend geltenden neuen Gesetzen, angewendet nur für die Besiegten und nicht für eigene Kriegsverbrechen, handelt es sich dabei um schlimmste Siegerjustiz, ohne die Möglichkeit einer echten Verteidigung, ähnlich wie die heutigen Holoprozesse.Die geltenden Gesetze...

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29.07.2015 | 11:05
Romanuss

@Ben, danke für Ihre Reaktion. Wenn Sie von deutschem Strafrecht sprechen, sieht es m.E. noch finsterer aus. 1. Weil es kein deutsches Strafrecht gibt, sondern alliiert-geprägtes Gedankengut für ein nicht souveränes Land wie D. 2. Müssten an den von mir herbei gewünschten Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen 2.0 ausschließlich neutrale Personen, Organisation etc. mitwirken, die nicht transatlantisch abhängig sind. Die gibt es zwar Zuhauf, haben gegenwärtig keine Chance,...

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29.07.2015 | 10:47
john galt

Mal davon abgesehen, dass der Autor recht hat, mit der Analyse seines Artikels (nämlich das Anti-Russland Propaganda betrieben wird) - die Aussage Hulks, bezüglich der rassistischen Kommentare der Fans stimmt. Rassismus ist Russland an der Tagesordnung und wird nicht nur geduldet, sondern gefördert. Eine WM in Russland ist ungefähr wie eine WM Nordkorea.

29.07.2015 | 10:41
Peter Freimensch

Ohne objektive Mainstreammedien keine Demokratie ... http://www.demokratiefreund.lima-city.de/

29.07.2015 | 10:11
Naivchen

Viele Journalisten verdrehen um die Wette Tatsachen. Die folgenden beiden Videos bringen die Wahrheit ans Licht: Kredithai IWF: https://www.youtube.com/watch?v=GCkKxITTKYw .................................................. Holger Strohm im Gespräch mit Jo Conrad über die Mächte hinter dem Euro, der Einkreisung Rußlands, über China, Oligarchen und die Banken-Mafia: Video: http://bewusst.tv/die-euro-mafia/

29.07.2015 | 09:20
Ben

@ Romanuss - Das Völkerstrafrecht ist Teil des deutschen Strafrechts. Danach sieht das für alle Parteien ganz finster aus. Auch sollte man sich mit Urteilen des BVerG beschäftigen. Das hat in einem Urteil dem Asylzustrom enge Grenzen gesetzt. Die Gesetze und Urteile sollte endlich mal publik werden, denn daran läßt sich nicht nur klar erkennen, mit wem wir es hier zu tun haben, das gäbe den Leuten, vor allem auch der Pegida, die richtigen Argumente an die Hand. Und nur die...

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Euro-»Rettung«: Altersarmut wegen Niedrigzinsen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 31. Jul 2015 09:39

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31.07.2015


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Euro-»Rettung«: Altersarmut wegen Niedrigzinsen
Michael Brückner

Um die Pleitestaaten – allen voran Griechenland - zu retten, müssen die künftigen Rentner bluten. Experten schlagen Alarm: In Deutschland droht infolge der Niedrigzinspolitik zunehmende Altersarmut. Und die OECD rechnet sogar mit Insolvenzen unter den Lebensversicherern in Deutschland und Österreich.



Das waren noch Zeiten: Wer bis Juni 2000 einen Lebensversicherungsvertrag abschloss, der sicherte sich einen Garantiezins von vier Prozent. Außerdem waren die Erträge nach einer Mindestlaufzeit des Vertrags von zwölf Jahren steuerfrei.



Seit Anfang 2015 liegt der Garantiezins nur noch bei mageren 1,25 Prozent. Es dürfte wohl nicht lange dauern, bis auch diese schmale Rendite noch einmal sinken wird. Und mit der Steuerfreiheit ist es ebenfalls vorbei.



Während uns die Mainstreammedien mit Bildern von weinenden griechischen Rentnern rühren, droht Deutschland eine Altersarmut unglaublichen Ausmaßes. Und von Altersbezügen, wie sie noch vor Kurzem die griechischen Ruheständler kassierten, können deutsche Rentner nur träumen.

Den Volltext dieses Artikels lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Hintergrundinformationsdienstes KOPP Exklusiv
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Behörden gaga: 40-Einwohner-Dorf soll 120 Asylbewerber aufnehmen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 31. Jul 2015 10:07

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31.07.2015


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Behörden gaga: 40-Einwohner-Dorf soll 120 Asylbewerber aufnehmen
Gerhard Wisnewski

Wer integriert hier eigentlich wen: Die Bürger die Asylbewerber oder die Asylbewerber die Bürger? Diese Frage ist kein Witz, sondern stellt sich bereits ‒ zum Beispiel im bayerischen Poschetsried, einem Dorf bei Regen/Niederbayern. In dem 40-Einwohner-Nest sollen 120 Asylbewerber einquartiert werden. Nur weil deutsche Politiker nicht willens und in der Lage sind, die deutschen Grenzen zu verteidigen ..



»Inmitten des Bayerischen Waldes, ca. 1,5 Kilometer östlich der Kreisstadt Regen ... steht in herrlicher Lage mit Blick auf die Bayerwald-Bergkette vom Großen Arber (1456 m) bis zum Großen Rachel (1452 m) das Hotel-Gutshof-Pension Falter, umgeben von Wiesen und Wäldern.« Laut Website sind die 42 bis 65 Quadratmeter großen Ferienwohnungen mit allem Komfort ausgestattet: »Sat-TV-Anschluss, Radio, Kaffeemaschine, Toaster, Föhn, Handtücher, Duschtücher, Bettwäsche, Tischwäsche und Küchenwäsche.« Auch die rustikalen Zimmer mit Holzdecke verfügen über Dusche oder Bad, WC und meistens über einen schönen Holzbalkon im bayerischen Stil.



Das Haus hat außerdem eine Reithalle und ein Hallenbad mit 28 Grad warmem Wasser, Sauna, Solarium, Ruheraum, Fitnessraum, Tischtennis und eine große Liegewiese. Das Ganze verströmt zwar den Charme der 70er-Jahre und ist vielleicht schon etwas abgewetzt. Aber der Gutshof Falter präsentiert sich als richtiges Ferienparadies für den kleinen Geldbeutel, das Doppelzimmer zu 29 und das Einzelzimmer zu 34 Euro. Wie gesagt: Alles laut Website. Weitere Fotos hier.



»40:120=Irrsinn«



Wie viele Urlauber die günstige Ferienanlage zuletzt noch genutzt haben, wissen wir nicht. Aber neuerdings ist das Ferienparadies richtig gut ausgelastet. Mindestens 60 Asylbewerber wurden hier bereits einquartiert, und das ist nur der Anfang: Die Ferienpension soll nun umgebaut werden und anschließend 120 Asylbewerbern Platz bieten. Bei dem üblichen Unterbringungssatz von 38 Euro pro Tag und Person macht das rein rechnerisch 4560 Euro pro Tag, etwa 136 000 Euro pro Monat und rund 1,6 Millionen Euro pro Jahr.



Das Problem ist nur, dass das niederbayerische Dörfchen Poschetsried, in dem die Ferienpension liegt, selbst nur 41 Einwohner zählt ‒ neun davon Kinder ‒, die in etwa 20 Häusern leben. So wird die Einwohnerzahl also locker verdreifacht: »40:120=Irrsinn«, rechneten die Poschetsrieder auf einem Protesttransparent vor. Denn das Dorf gehört zwar verwaltungstechnisch zu der 11 000-Einwohner-Stadt Regen/Niederbayern, aber topografisch ist Poschetsried ein eigenständiges, von Regen abgesetztes Dorf.



Es gibt nur einen Gasthof, aber keinen Laden und eine Polizeistation schon gar nicht. Die Asylbewerber kommen »aus den verschiedensten Kriegs- und Krisenregionen der Welt«, erklärt Heiko Langer, der Pressesprecher des Landkreises Regen laut landkreis-regen.de: »Von Syrien, über Afghanistan, Pakistan, Eritrea oder Nigeria, um nur einige der Herkunftsländer zu nennen«. Aber nach Lage der Dinge handelt es sich bei einem großen Teil schlicht um illegale Einwanderer. »Asyl« ist lediglich ein politischer Euphemismus für das, was hier passiert. Das Asylrecht ist nur der Deckmantel für Landnahme im großen Stil ‒ zu der die Migranten von ausländischen und deutschen Politikern angestiftet und instrumentalisiert werden.



Die Angst geht um ...



In Poschetsried geht schlicht die Angst um, wie die Nachrichtenseite Bürgerstimme von einem Besuch vor Ort berichtete (29.11.2014). Kein Wunder, denn derartige Flüchtlingsheime können schnell außer Kontrolle geraten. Im unterfränkischen Mainstockheim zum Beispiel musste kürzlich eine ganz ähnliche Unterkunft »nach eskalierenden Auseinandersetzungen zwischen rund 300 Türken und albanischen Asylbewerbern« vorübergehend geräumt werden, berichtete der Bayernkurier: »Seit Mai sei eine Gruppe von Bewohnern vermehrt polizeilich auffällig geworden. Immer wieder sei es zu Streitigkeiten und Körperverletzungsdelikten gekommen« (online, 28.7.2015).



Ende Juli 2015 seien die Konflikte dann eskaliert, »als sich zeitweilig etwa 300 Menschen vor dem Gebäude versammelt hatten«. Auslöser waren nach Angaben des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann »Streitereien zwischen Albanern und einer Gruppe von Türken, die schon länger in Deutschland leben. Ein Anwohner sei durch den Messerstich eines Albaners verletzt worden«.



Es geht ums Überleben



Die Wahrheit ist: Die Aufnahme von »Asylbewerbern« verändert die gesamte Umgebung und hat viel weitreichendere Folgen für Struktur und Wohlstand der Bevölkerung, als Medien und Politiker zugeben wollen: In Poschetsried geht es schlicht um das physische und wirtschaftliche Überleben des ganzen Dorfes. Ob die Flüchtlinge das wollen oder nicht, entfalten »Asylbewerberheime« zerstörerische Wirkungen auf ihr Umfeld. »Junge Poschetsrieder, die eigentlich in ihr Dorf zurückkehren, den elterlichen Hof übernehmen und eine Familie gründen wollten ... hätten es sich nun anders überlegt«, berichtete die Website Bürgerstimme von ihrem Besuch: »Keiner wolle unter diesen Umständen zurück nach Poschetsried kommen. Deshalb fürchtet die Dorfgemeinschaft allgemein um ihren Fortbestand.«



Ein Hof bestehe seit dem 12. Jahrhundert, und man sei stolz auf diese lange Tradition, »während man gleichzeitig gezwungen wird, sich mit dessen Ende auseinanderzusetzen.« Schon längst teilt sich die Bevölkerung in Asylgewinner und Asylverlierer. Während die Asylindustrie verdient und von den Asylbewerbern gar nicht genug bekommen kann, erleiden andere Bürger herbe Verluste. Denn die Aufnahme der Migranten kostet nicht nur Milliarden Steuergelder, die an anderer Stelle fehlen werden.



Die Bürger zahlen auch ganz direkt mit ihrem eigenen Vermögen drauf. Im Umkreis von »Asylbewerberunterkünften« sinken in der Regel Mieten und Immobilienpreise: »Häuser und Grundstücke hätten seit der neuen Situation 50 bis 60 Prozent an Wert verloren«, berichteten Poschetsrieder Einwohner der Bürgerstimme.



Keine Chancen für die Bürger



Den Regierungspräsidenten von Niederbayern, Heinz Grunwald, ficht so etwas anscheinend nicht an. Sein autoritärer Rat an die Poschetsrieder: Die Unterkunft zu akzeptieren und »die Menschen willkommen zu heißen«. Basta. Man habe bereits an die 10 000 Asylbewerber in Niederbayern unterzubringen, es würden täglich mehr, und man brauche so schnell wie möglich »jeden einzelnen Platz«, sagte er laut Website des Bayerischen Rundfunks (28.7.2015). Die Poschetsrieder überlegen jetzt, gegen die Massenaufnahme von Asylbewerbern zu klagen.



Die Politik sieht solche Bürgereinwände jedoch wie immer »gelassen«. Übersetzt also: Ihr könnt uns mal. Der Regener Landrat Michael Adam (SPD) zum Beispiel »rechne mit wenig Erfolgschancen« der Klage, berichtete der BR: »Die Rechtslage habe sich längst zugunsten von Asylbewerberunterkünften geändert«. Solchen Politikern kann man nur antworten: Ihr könnt uns mal...


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Leser-Kommentare (36) zu diesem Artikel
31.07.2015 | 10:58
Stachelrochen

Man braucht nur die Bewertungen von Gästen ansehen (http://www.holidaycheck.de/hotelbewertu ... 04080.html), da weiß man, dass der Inhaber nur mit den staatlich geförderten Asylgesldern seine Bude ukmbauen und mit Gewinn nutzen kann. Die restlichen Einwohner sind doch solchen Leuten völlig gleich.

31.07.2015 | 10:50
Manfred

@ Oliver: Die Situation im heutigen Europa kommt der Situation in Europa am Vorabend des Ersten Weltkrieges sehr nahe. Die Bedrohungen werden kaum wahrgenommen, und weil sie sehr vielschichtig und komplex sind, wird das ganze Ausmaß der Gefahr nicht erkannt. Man kann verstehen, dass die Menschen die dunkle Wolke, die über ihnen hängt, nicht sehen wollen und glauben, alles werde wieder gut; nur in Osteuropa beginnen sie sich wegen des drohenden Krieges einzugraben. Die im Westen...

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31.07.2015 | 10:48
Oh weia!

Das fatale, noch arbeitende Mitbürger bekommen von diesen Zuständen nichts oder wenig mit. Die sind alle beschäftigt wie die ihre Mieten Zahlen,den Kredit. Oder mit firmenlösung. Es ist sehr wichtig dass die Firma Kosten spart oder etc. mit solchen Dingen Beschäftigte Arbeitnehmer aller Klassen, bekommen nicht viel mit. Ich sehe es in meiner Umgebung und Bekanntschaft. Bis jetzt habe ich nicht gehört über Thema von Flüchtlingen. Die reden alle über Wetter und andere rosige...

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31.07.2015 | 10:37
Der_Interessierte

@Thomas Weidner Nahezu sämtliche Länder Afrikas bekamen mit der Entlassung in die Unabhängigkeit funktionierende Infrastrukturen; Verwaltungswesen und Gesundheitssysteme übergeben, die den damaligen westlichen Standards in nichts nachstanden. Das ehemalige Rhodesien hatte eine der am besten funktionierenden Landwirtschaften weltweit (!). 2006 wurden dazu allen afrikanischen Ländern die Schulden erlassen - freilich zu Lasten des europäischen (sukzessive deutschen) Arbeitnehmers. ...

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31.07.2015 | 10:28
Thomas Weidner

Ich möchte mall die SMS lesen, die nach Afrika geschickt werden. Etwa so: "Wir kriegen und haben alles. Kommt, kommt, kommt". Nur eines nicht, Arbeit. Aber scheiss drauf. Unwichtig.

31.07.2015 | 10:24
Der_Interessierte

@Oliver, In der Tat wird es spannend, wenn man die hochaggressiven und gewaltgewohnten Primitivkulturen aus dem Zwinger lässt und die auf ein an Ordnung, Sauberkeit und Frieden gewohntes Volk treffen, dass bewaffnete Strassenkriege und individuelle Selbstverteidigung mit Waffen nur aus Geschichtsbüchern und aus Nachrichtensendungen von fernen Ländern kennt.
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Medien-Kampagne: Flüchtlinge sind ehrlicher als der hässliche Deutsche

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Aug 2015 10:26

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bild medienkampagne.jpg (29.03 KiB) 4338-mal betrachtet
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01.08.2015


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Medien-Kampagne: Flüchtlinge sind ehrlicher als der hässliche Deutsche
Peter Harth

In unseren Asyl-Unterkünften leben selbstlose Engel: Überall im Land gehen prall gefüllte Geldbörsen verloren. Prompt werden sie von Flüchtlingen gefunden und zurückgebracht. So viel verblüffende Ehrlichkeit soll die beste Medizin sein gegen die »Parolen schmetternden Stammtischbrüder« in Deutschland – schreiben Journalisten. Die Kampagne der »namenlosen Helden des Alltags« ist auch dringend nötig – laut Umfragen sinkt im Land die Akzeptanz von Flüchtlingen massiv.



Die Stimmung kippt, räumt jetzt sogar die ARD ein. Immer weniger Deutsche wollen noch mehr Flüchtlinge aufnehmen. Dabei haben die ARD-Meinungsforscher seit Monaten das Gegenteil orakelt. Aber Vorsicht: Umfragen von Infratest Dimap für den inoffiziellen Staatsfunk sind umstritten. Die Freiwilligen für solche Befragungs-Panels rekrutieren sich selbst – unter dubiosen Bedingungen.

Jetzt zeigen sogar diese Auftrags-Umfragen der ARD, wie rasant die Ablehnung der Deutschen wächst. Verständlich angesichts einer immer größer werdenden Flut von Flüchtlingen. 450.000 werden 2015 erwartet – so viele wie seit 20 Jahren nicht mehr – doch die Bundesregierung lässt die Kommunen damit allein. Vor allem deshalb lehnen inzwischen 38 Prozent der Befragten die Aufnahme von noch mehr Flüchtlingen ab. Im Januar 2015 waren es nur 21 Prozent, die »Stopp!« sagten.



Nicht einmal jeder vierte Deutsche steht noch hinter der Asyl-Politik



Die Fraktion für grenzenloses Asyl bricht dagegen in sich zusammen: Gerade noch 23 Prozent wollen mehr Flüchtlinge in Deutschland, im Januar waren es 30 Prozent. Auch die Gruppe der Unentschlossenen, die sich weder zu einem klaren »Stopp!« noch zu einem »Gerne mehr« durchringen können, wird immer kleiner: Gerade noch 34 Prozent, im Januar waren es 43 Prozent.



Die Flüchtlingsfrage spaltet Deutschland immer tiefer – und immer weniger Deutsche wollen sich mit den offenen Türen abfinden. Ergebnisse wie diese sind politischer Sprengstoff, denn die Bundesregierung schwört das Land auf noch mehr Flüchtlinge ein. Hinter dem Kurs aus Berlin steht aber nicht einmal mehr jeder vierte Deutsche. Sagt jetzt sogar die ARD-Umfrage.



Flüchtlinge werden zu »Helden des Alltags«



Eine Image-Kampagne für Flüchtlinge wäre da aus Sicht der Asyl-Befürworter hochwillkommen. Aber keine, die offensichtlich von den Medien gesteuert wird.



Davon gibt es zu viele und die Deutschen erkennen das schnell als einseitige Manipulation. Eine Kampagne, in der Flüchtlinge zu »normalen Helden des Alltags« werden, ist subtil und damit viel wirksamer. So etwas findet offenbar gerade statt.



In Deutschland geht in den letzten Tagen eine bis zum Bersten gefüllte Geldbörse nach der anderen verloren. Immer werden sie von lächelnden Flüchtlingen zurückgebracht. Journalisten berichten darüber und brechen in Freudentränen aus: Eine Frau ließ in Germersheim 1.450 Euro im Portemonnaie auf der Parkbank zurück.



Als sie »völlig aufgelöst« die Polizeidienststelle betrat, warteten dort schon überglückliche Polizeibeamte. Ein fröhlicher syrischer Kriegsflüchtling hatte Minuten zuvor den prall gefüllten Geldbeutel abgeliefert. Kein Cent fehlte. Die Frau möchte dem Flüchtling persönlich danken, die Journalisten werden dabei sein.



»Schnappatmung« bei den »Parolen schmetternden Stammtischbrüdern«



In Bad Münstereifel gab – hoffentlich nicht derselbe – syrische Flüchtling eine Geldbörse mit 130 Euro bei der Polizei ab. In Alsdorf bei Aachen brachte am Montagmittag schon wieder ein syrischer Flüchtling zwei 500-Euro-Scheine und ein Sparbuch zur Polizei. »Eine tolle Tat, ohne Zweifel. Und sie ist es sicherlich wert, verbreitet zu werden«, schreibt der Journalist Julian Rohrer.



Die deutsche Kardinal-Tugend Ehrlichkeit bei einem Flüchtling, dass sollen sich die »Parolen schmetternden Stammtischbrüder« mal hinter die Ohren schreiben, findet Rohrer. Obwohl der Journalist selbst nicht daran glaubt: Bei denen wird wohl angesichts dieser unerwarteten Ehrlichkeit bereits die »Schnappatmung« eingesetzt haben.



Rohrer macht sich die Welt, wie sie ihm gefällt. Deutschland sei ein Land, das unter einem »handfesten Rassismus« leidet. Der selbstlose Flüchtling verlange hingegen nicht einmal Finderlohn. »Er wisse, wie wichtig Geld sei und wie schlimm es sei, wenn man etwas verliere.«



Das Alltags-Märchen vom Flüchtling, der Deutschland bereichert



Die Mechanik dahinter ist klar. Durch ein schlechtes Gewissen entsteht Mitgefühl. Aus den anonymen Flüchtlingen werden »Helden des Alltags«. Das ist aber auch ihre Chance, lieber Leser. Wer ein Flüchtlingsheim anzündet, sollte tunlichst anonym bleiben. Wer sein eigenes Haus anzündet und anschließend von syrischen Flüchtlings-Helden gerettet wird, darf auf einen Auftritt bei Stern TV hoffen.



OK, bitte nicht nachmachen. Das ist gefährlich. Setzen Sie lieber ihre Katze auf den Baum und lassen sie die Mietze retten – aber bitte nur von syrischen Kriegsflüchtlingen. Ins Lokalblatt schaffen Sie es damit allemal.



Das ist leider das Traurige hinter diesen inszenierten Alltags-Märchen. Skrupellose Asyl-Aktivisten wollen so die öffentliche Meinung manipulieren. Tun kann das jeder. Geben Sie ihrem syrischen Kriegsflüchtling eine auffallend dick gefüllte Geldbörse, lassen ihn zur nächsten Polizeistelle marschieren und schlagen eine Stunde später selbst dort auf. Fertig ist eine Geschichte, die Journalisten nur zu begierig aufgreifen. Stützt es doch eindrucksvoll die These vom Flüchtling, der Deutschland bereichert. Im wortwörtlichen Sinn.



Asyl-Debatte: Mit dem schlechten Gewissen wird Politik gemacht



Sicher sind Flüchtlinge keine schlechteren Menschen, aber auch nicht besser als die Deutschen. Das Ganze zeigt eher, welche Abgründe die Flüchtlings-Debatte in Deutschland erreicht. Gnadenlose Emotionalisierung statt sachliche aber harte Diskussion. Die Flüchtlingszahlen explodieren nicht ungewollt. Dahinter steht ein politischer Wille, immer mehr Menschen aufzunehmen – aber dieser Plan wird von den Deutschen nicht getragen. Das ist der Kern der Debatte, doch stattdessen wird ein schlechtes Gewissen herbei getrickst. Ob ein Deutscher auch ein guter Deutscher ist, das macht sich jetzt daran fest, wie er zu den Flüchtlingen steht.



Wenn sich Fernseh-Stars wie Til Schweiger für diese Emotionalisierungs-Kampagne selbst missbrauchen, verrät das viel über den öffentlichen Diskurs in Deutschland. Hier wird mit Worten schon so scharf geschossen wie mit Waffen in den Heimatländern der Flüchtlinge. Wer Menschen importiert, importiert offenbar auch ihre Probleme.


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Leser-Kommentare (6) zu diesem Artikel
01.08.2015 | 11:17
Ed

mitlerweile löscht kopp hier fakten stärker als in china. nur weiter so. als zahlender kunde habt ihr mich nun verloren.

01.08.2015 | 11:16
@ jopi 11:11

Die Frage ist doch ganz leicht zu beantworten: JA, das bunte Schlafschaf WILL das so und wenn -falls überhaupt- da nochmal etwas gerafft wird: Ist es zu spät, also Leute wie bereits früher mal gesagt: Laßt´s gut sein, die Heimat ist unwiderbringlich zerstört.

01.08.2015 | 11:14
willi

DIE LISTE DES HORRORS: http://journalistenwatch.com/cms/auslae ... rrors-neu/

01.08.2015 | 11:11
jopi

Wiederingestellt nach KOPP-Zensur: "Italien: Wollen wir so etwas auch bei uns ?" - Video: https://www.youtube.com/watch?v=dWL2a82Qjng

01.08.2015 | 11:09
HG

Da sei nur an die Umfragen von ARD (vor ca. 4 Wochen) und ZDF (letzte Woche) erinnert. Da hatte man sogar genaue Prozentzahlen (!). Die Befragten waren sorgfältig ausgewählt (ehrlich?). Mehr als die Hälfte waren für mehr Zuwanderung! Gleichzeitig lief jedesmal eine Lifeumfrage bei t-online. Hier waren 98,x und 94,x % dagegen. Hier hatten sich ca. 40000 beteiligt! Wie das, muß man da doch fragen!

01.08.2015 | 10:51
Hasi

So sieht meine persönlich erlebte Realität aus: Vor wenigen Tagen in der Bahn erlebt: Fahrkartenkontrolle. Der Kontrolleur erwischte eine Deutsche. Sie musste ihren Ausweis zeigen und Strafe zahlen. Dann hat er drei Migranten erwischt. Nix Ausweis. Nix verstehen. Ich Flüchtling. Nix Unterschrift. Nix schreiben können. Nix Adresse. Nun ja, endlich schrieb einer doch in ausländischer Schrift die (vermutlich gefälschte) Adresse auf. Der Kontrolleur ging frustriert weiter, die...

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Wie die taz gegen Polizisten hetzt: »All Cops Are Bastards«

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Aug 2015 19:21

bild tatz polizeihetze.jpg
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http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/peter-harth/wie-die-taz-gegen-polizisten-hetzt-all-cops-are-bastards-.html

05.08.2015


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Wie die taz gegen Polizisten hetzt: »All Cops Are Bastards«
Peter Harth

Das links-alternative Leitmedium missbraucht seine Bezahlwerbung auf taz.de für widerlichen Humor. Auf einem Foto sind Eis schleckende Polizisten zu sehen. Das harmlose Bild wird so untertitelt: »Welche Kugeln hier bestellt werden? Acht Cookie, Acht Banane.« ACAB – All Cops Are Bastards. Weltweit die Parole für Polizistenhasser. Der Fall ging bis zum Presserat, doch jetzt treibt es die taz noch bunter.



Die links-alternative Tageszeitung taz ist berüchtigt für ihren anarchistischen Humor. Mit journalistischer Professionalität hat das zwar nichts mehr zu tun, war bisher aber für ein paar Lacher gut. 2014 führte der US-Präsident auf dem Titelbild der Zeitung seinen Hund an der Leine aus. Der trockene Einzeiler darunter: »Obama mit Kanzlerin Merkel im Garten des Weißen Hauses.«



Immer öfter geht der taz-Humor aber in Hetze über. Wie beim »ACAB-Eis«, das die Zeitung Deutschlands Polizisten servierte: ACAB – All Cops Are Bastards. Besonders den Bremer Ordnungshütern schmeckte das gar nicht. Sie brachten die kaum versteckte Polizisten-Hetze vor den Presserat.



Der Weg in den ACAB-Skandal



Wie konnte es so weit kommen? Wer Artikel auf taz.de liest – das tun sogar Polizisten – bemerkt seit Längerem eine unterschwellige Hetzkampagne. Immer öfter bringen Journalisten in der Kreuzberger Rudi-Dutschke-Straße die weltweite Hassparole Nummer eins gegen Polizisten.



Als Zeitung ist die taz ein spätes Kind der linken studentischen Protestbewegung. Sie lehnte in den 60ern, 70ern und 80ern alles ab, was als Staatsmacht galt. Ganz besonders Polizisten. Davon hat sich die taz offenbar noch einiges bewahrt.



Die ACAB-Hass-Parole taucht in immer mehr Artikeln auf und ist der politischen Haltung dieser Zeitung nicht unähnlich. Ein ACAB-Beitrag aus dem Jahr 2013 bringt die Haltung der Redaktion auf den Punkt: Die Parole »trifft eine große Gruppe und ist von der Meinungsfreiheit gedeckt«. Also erlaubt – taz-typisch ist auch das Foto zum Beitrag.



Eine Schweineherde mit der Bildunterschrift: »›Wenn Schweine fliegen könnten, bräuchte die Polizei keine Hubschrauber‹. Manchmal wird aus ihnen auch eine beleidigte Leberwurst.« Wieder eine offene Attacke auf die Ehre der Ordnungshüter – ohne juristische Konsequenzen.



Mit Hetze öffnet die taz den Geldbeutel ihrer Leser



Mit ihrer aktuellen ACAB-Hetze geht die taz subtiler vor, doch jetzt landete der Fall vor dem Deutschen Presserat. Wer auf der Webseite der taz etwas lesen will, sieht zuerst einen Klingelbeutel – eine Hinweisseite taucht auf: Bitte freiwillig zahlen. Weil das mit einem Lächeln leichter fällt, bekommen Betrachter jedes Mal ein Foto mit Bildunterschrift dazu serviert. Die Zeitung hortet davon einen ganzen Vorrat.



Vor etwa vier Wochen war dieser Bildervorrat noch größer. Ein Foto, das inzwischen verschwunden ist, zeigte Polizisten vor einer Eisdiele. Darunter stand: »Welche Kugeln hier bestellt werden? Acht Cookie, Acht Banane.« Wieder ACAB – alle Polizisten sind Bastarde. Besonders perfide: Die Zeitung beleidigt Polizisten und öffnet sich damit den Gelbeutel ihrer Stammleser. Die Klientel der taz ist politisch links-grün. Dort wird gerne über so etwas gelacht: »ACAB? Dafür zahl ich doch gerne.«



Bloß eine »kleine Irritation«



Die Polizei Bremen hatte für ihre Beschwerde beim Presserat gute Argumente. Polizeipräsident Lutz Müller sagte: »Hier werden indirekt und offensichtlich gewollt Polizisten beleidigt und in ihrer Ehre verletzt. Diese Darstellung widerspricht journalistischer Ethik.«



Das Bild verschwand zwar schnell, doch taz-Redakteur Jan Feddersen nahm stellvertretend für die ganze Redaktion die Beschwerde nicht einmal ernst: Die Bildunterschriften auf den Hinweisseiten würden »bewusst kleine Irritationen setzen«, um die Aufmerksamkeit der Leser zu erregen.



Verharmlost die Zeitung ihre wiederholte, ehrverletzende Anti-Polizei-Kampagne tatsächlich als »kleine Irritation«, die den Leser belustigt? Offenbar schon. Feddersen sagte, dass man die Presseratsbeschwerde in der taz mit »interessierter Gelassenheit« abwartet. Gewartet hat die Zeitung aber nicht, sie setzte noch eins drauf und kochte den ACAB-Skandal hoch. Im Vertrauen darauf, dass noch mehr stiller Beifall aus den Reihen ihrer Stammleser kommt.



Jetzt erst recht: ACAB auf Seite eins



Am 30. Juli brachte die taz das »ACAB-Eis« endlich auf Seite eins. Die Rubrik »Verboten« grüßte: »Guten Tag, liebe Bremer Polizei!«, darunter sechs Cookies und sechs Bananen. »Was das hier soll? Da müssten wir mal presseraten.« Die fehlenden zwei Cookies und zwei Bananen wurden am folgenden Tag serviert. Zusammen mit einer »Suchmeldung!«:



»Achtung. Es wird dringend vor übermäßigem Verzehr gewarnt. Acht Cookies und acht Bananen könnte man leicht in den falschen Hals bekommen. Und das ist total verboten. Sachdienliche Hinweise bitte an jede Polizeidienststelle.« ACAB.



Schon wieder hat die Zeitung ihren Lesern die Hass-Parole eingeimpft, jedes Polizistengemüt in Erregung gebracht und den größtmöglichen Schaden mit ihrer Beleidigungs-Kampagne erreicht. Ein Ende dieses pubertären Stumpfsinns ist nicht in Sicht. Oder doch? Ihr Auftritt, Deutscher Presserat.







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Leser-Kommentare (14) zu diesem Artikel
05.08.2015 | 18:25
A.K.

Der Ruf nach dem Presserat gehört zum Albernsten, was diese Republik zu bieten hat.. Was ist der Presserat? Eine Anzahl von von Steuern bezahlten Nichtsnutzen, die keine Befugnis haben, alle Woche mal ein böses Du Du in Runde werfen und ansonsten ein feines Leben auf Kosten des Steuerzahlers führen ... Wie so viele in diesem Lande ...

05.08.2015 | 18:20
Werner Runkel

Der Kommentar von laser 234 ist echt unter aller Kanone, primitiv, hetzerisch und hirnlos ! Hoffentlich steckt der einmal mitten in einem Haufen von "Bereicherern" und die Uniformierten gehen lässig lächelnd vorbei...! Da kämen dann die bösen Bullen wohl doch recht ? Was die TAZ betrifft : das Kampfblatt der Primaten und bestbesoldeten leistungs- und verantwortungsfreien Mittelklässler, sich gegenseitig in Menschenfeindlichkeit überbietend ! Aber fette staatliche...

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05.08.2015 | 18:19
nicht taz Leser /in /x ??

Ich denke mal für den Fall dass die Polizei sich mit dem Volk verbündet, haben sie den Armee parat. Wenn nicht die Polizei dann die Armee wird es richten.

05.08.2015 | 18:04
Fernandinho

Vielleicht kapiert die Polizei doch noch, dass auch sie Schafe sind und nicht die Hunde. Schafe, die 2 Minuten länger leben dürfen, nachdem sie die Volksherde ausgeliefert und verraten haben. Ich verstehe auch nicht die Leute, die den aggressiven Asylanten/ Invasoren Zelte aufbauen und ihnen die Sch... wegputzen. Auch diese Systemhelferlein sind Verräter, auch wenn sie das noch nicht kapieren oder meinen, so einen Job zu haben. Außerdem sollten Fachkräfte ihre Zelte selbst...

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05.08.2015 | 18:00
Bodenständig

Jaja, die bösen Linken. Wollen die doch tatsächlich eine gerechtere Verteilung. So was geht natürlich gar nicht.... die Polizei hat heute vor allem die Aufgabe Eliten vor dem einfachen Bürger zu schützen.

05.08.2015 | 17:41
Karlheinz Schiffmann

an laser 234. Wer den TAZ-Dreck liest, ist selber Dreck !
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Medizinkartell: Die Mafia in Weiß

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Aug 2015 11:04

bild Medizinkartell-Die Mafia in Weiß.jpg
bild Medizinkartell-Die Mafia in Weiß.jpg (46.54 KiB) 4301-mal betrachtet
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06.08.2015


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Medizinkartell: Die Mafia in Weiß
Michael Brückner

Die Realität in Deutschland 2015: Wochenlanges Warten auf Facharzttermine, lange Anfahrtswege und kaum noch Mediziner in ländlichen Regionen sowie zunehmende Unzufriedenheit der Patienten.



Das deutsche Gesundheitssystem krankt vor allem am undurchsichtigen Kartell der Kassenärztlichen Vereinigungen (KV). Ein Beispiel: Sachsen mag ein äußerst pittoreskes Bundesland sein. Doch wer ein schwaches Herz hat, der sollte dort nach Möglichkeit nicht außerhalb der größeren Städte leben.

Denn die Statistik weist seit Jahren beunruhigende Zahlen aus. In den ländlichen Regionen des östlichen Bundeslandes ist die Todesrate durch Herzkrankheiten besonders hoch. Das liegt nicht etwa an einer ungesunden Umwelt, sondern mit einiger Wahrscheinlichkeit am Mangel an Kardiologen. Dahinter steckt ein perfides System.



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Leser-Kommentare (16) zu diesem Artikel
06.08.2015 | 11:48
kimdee

@Basil Geoffreyaha, immer gesünder... dann gehen sie mal in einem Krankenhaus an krebs erkrankte kinder, schauen sich da mal um... so was gab es nicht zu Zeiten ihrer Großeltern...http://www.rf-news.de/2014/kw51/neue-st ... krebs/Laut Prognosen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird in der westlichen Welt bis zum Jahre 2050 jeder zweite Mensch an Krebs sterben. Vor 100 Jahren starb 1 Mensch von 27 an Krebs, im Jahre 1940 war bereits jeder siebte...

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06.08.2015 | 11:42
Zitrone

@Basil G. Sind Sie wirklich so naiv? Die Menschen sind deshalb gesünder, weil sich die hygienischen Verhältnisse gegenüber von vor 100 Jahren verbessert haben. Gehen Sie einmal auf die Seite "Impfkritik" und bilden sich. Allerdings kommt die Frage auf, wie lange die Menschen, bei dieser täglichen Vergiftungs- orgie, die am Himmel stattfindet noch "gesund" bleiben. Es hat übrigens nur noch wenige Ärzte, die dem Hypokratischen Eid die Treue schwören, die meisten...

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06.08.2015 | 11:37
zero

War ja nichts anderes zu erwarten vom Basil , schließlich Beiß ich nicht die Hand die mich füttert... http://www.vitalstoff-journal.de/fakten ... eduzieren/

06.08.2015 | 11:34
alacran

Bei der zunehmenden Kommerzialisierung des Gesundheitswesens gilt offenbar der Grundsatz: "Gesundheit ist nur die Folge nicht ausreichender Diagnostik!"

06.08.2015 | 11:25
Basil Geoffrey

Impfkampagnen sind ein sehr gutes Beispiel dafür, wie man mit Prävention Geld verdienen kann, denn durch Impfungen nimmt die Zahl der Kranken erheblich ab (oder wie viele Polio- oder Masern-Kranke gibt es heute noch). Allerdings ist die Prävention auch Aufgabe der Gesellschaft - die Pharmaindustrie verkauft Arzneimittel; werfen Sie der Automobilindustrie auch vor, nicht genug zur Förderung von Radfahrern und Fussgängern zu machen, oder? Die Menschen sind allerdings...

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06.08.2015 | 11:11
Zitrone

@Basil G. Sie habe mich nicht missverstanden, denn nur an Kranken verdient dieses mafiöse System. Oder sind sie der Meinung, man verdiente genügend Kohle an Gesunden? Beantworten Sie doch einfach die Frage: Wie kam die Krankheitsindustrie bisher zu ihren Milliarden Gewinnen? Etwa dadurch, daß die Menschheit gesünder wird, oder eher kränker? Warum werden alternative Methoden, die völlig ohne Nebenwirkungen sind nicht bezahlt? Warum laufend ständig Impfkampagnen?
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