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Insgesamt fast 20.000 Euro - Darmstadt rätselt über Geldschnipsel

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Sep 2015 11:01

bild Darmstadt rätselt über Geldschnipsel.jpg
bild Darmstadt rätselt über Geldschnipsel.jpg (52.7 KiB) 6450-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/panorama/Darmstadt-raetselt-ueber-Geldschnipsel-article15987376.html
Insgesamt fast 20.000 Euro - Darmstadt rätselt über Geldschnipsel

Für immer mehr Rätselraten sorgen Geldschnipsel, die seit Wochen in Darmstadt gefunden werden. Die zerrissenen und zerschnittenen Euro-Scheine seien echt, teilte die Polizei mit. Das habe eine Untersuchung der Deutschen Bundesbank ergeben. "Wir haben jeden Schnipsel in die Hand genommen", sagte Rainer Elm vom Analysezentrum der Bundesbank in Mainz: "Das ist ein kurioser Fall."

Laut Polizei wurden seit Ende August 23 Stellen in Darmstadt bekannt, an denen Teile von 500-, 100- und 50-Euro-Scheinen entdeckt wurden. In mindestens einem Fall lagen die Schnipsel mitten auf der Straße. Insgesamt dürfte es sich um fast 20.000 Euro handeln. Hinweise auf eine Straftat gebe es nicht. Es werde aber weiter ermittelt, woher das Geld stammt. "Man will herausfinden, wer so etwas macht", sagte Elm.
Mehr zum Thema

Geldscheine können schnell kaputtgehen. Verbraucher bekommen für zerrissene Banknoten in der Regel Ersatz. 12.05.11 Mitgewaschen, zerrissen, beschmiert Geld wird meistens ersetzt

Wer solche Schnipsel findet, kann sie nicht ohne Weiteres eintauschen. Bei einer solchen Menge sei die Zuordnung der richtigen Teile zueinander schwierig. "Das sind jetzt zu viele Noten", sagte Elm. "Wir versuchen aber, was da noch an Wert zu rekonstruieren ist und welcher Betrag erstattet werden könnte." Die Betonung liegt auf "könnte" - denn wer Geld mutwillig zerstört, bekommt laut Elm keinen Ersatz.

Quelle: n-tv.de , jki/dpa
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Das Milliardengeschäft mit den Flüchtlingen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Sep 2015 19:33

Das Milliardengeschäft mit den Flüchtlingen.jpg
Das Milliardengeschäft mit den Flüchtlingen.jpg (128.06 KiB) 6439-mal betrachtet

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... ingen.html

24.09.2015


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Das Milliardengeschäft mit den Flüchtlingen
Redaktion

Reich werden mit Armut. Das ist das Motto einer Branche, die sich nach außen sozial gibt und im Hintergrund oft skrupellos abkassiert. Die deutsche Flüchtlingsindustrie macht jetzt Geschäfte, von denen viele Konzerne nur träumen können.



Pro Monat kostet ein Asylbewerber den Steuerzahler im deutschsprachigen Raum derzeit etwa 3500 Euro. Bei einer Million neuer Asylbewerber allein 2015 sind das monatlich 3,5 Milliarden Euro ‒ also pro Jahr 42 Milliarden Euro. Und zwar NUR in Deutschland.



Das entspricht auch jener Summe, die in einem Jahr an alle Arbeitslosen in Deutschland ausgezahlt wird (oder an Kindergeld). Es sind aber nicht nur Betreuer, Dolmetscher und Sozialpädagogen oder Schlepper und Miet-Haie, die davon profitieren.



Die ganz großen Geschäfte machen die Sozialverbände, Pharmakonzerne, Politiker und sogar einige Journalisten. Für sie ist die Flüchtlingsindustrie ein profitables Milliardengeschäft mit Zukunft. Es ist ein Tabu, sich über die Profiteure der Flüchtlingswelle zu äußern.



Deutsche Politiker und Medien weigern sich, öffentlich über dieses brisante Thema zu sprechen. Schließlich ist es ihr Zusatzgeschäft. Wussten Sie, wie jene Journalisten geschmiert werden, die uns allabendlich tränenreiche Geschichten über Asylbewerber präsentieren? Ganz sicher nicht.



Der neue Bestseller Die Asylindustrie, der alle Daten Fakten und Einzelheiten dazu enthüllt, wird von den deutschsprachigen Medien aus gutem Grund totgeschwiegen.



Ganz anders ist es im Ausland. Allein in den englischsprachigen russischen Hauptnachrichten haben am vergangenen Mittwoch weltweit mehr als 250 Millionen Menschen live eine Reportage über Die Asylindustrie in Deutschland gesehen. Man kann sie jetzt auch bei YouTube abrufen:




Tatsache ist: Jeder neue Zuwanderer bringt der Asylindustrie im deutschsprachigen Raum Gewinn. Wer die Zustände bei der Asylpolitik verstehen will, der kommt um unbequeme Fakten nicht herum.



In Die Asylindustrie erfahren die Deutschen zum ersten Mal, welche politischen Parteien Asylbewerberheime betreiben und wie Politiker dort im Nebenjob Gelder ausgeben, die sie im Hauptberuf bewilligen.



Und vor allem: Die Leser erfahren, wie Journalisten für jene Geschichten geschmiert werden, bei denen sich viele Bürger derzeit nur noch verwundert die Augen reiben. Und sie erfahren zum allerersten Mal Datensatz für Datensatz, was uns Asylbewerber wirklich kosten.



Es sind jene Fakten, die uns von Politik und Medien bewusst verschwiegen werden.


Copyright © 2015 Das Copyright dieser Seite liegt, wenn nicht anders vermerkt, beim Kopp Verlag, Rottenburg

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Leser-Kommentare (21) zu diesem Artikel
24.09.2015 | 20:10
LESEN – VERSTEHEN – AUFWACHEN – HANDELN

Diе von korruptеn und eng verquickter mеdialer, politischеr und Finаnz-Elite ausgehenden Bedrohungеn werden kaum wahrgenommеn, und weil sie sеhr vielschichtig und komplеx sind, wird das ganze Ausmаß der Gefahr nicht еrkannt. Man kann verstehen, dass die Menschen die dunkle Wolke, die über ihnen hängt, nicht sehen wollen und glauben, alles werde wieder gut; nur in Osteuropa beginnen sie sich wegen des drohenden Krieges einzugraben. Die im Westen vorherrschende Sorglosigkeit ist...

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24.09.2015 | 20:08
Anna + Martin

@ 24.09.2015 | 15:53 Larissa: Auch wir haben nachfolgendеm Zitat aus einem Kommentar beim Kopp-Verlag unsеre zurückerobertе Lebеnsqualität zu verdankеn und wir habеn (пoch) kеin Heimwеh! Zitat: "Wird Unrеcht zu Rеcht, dann wird Auswandеrn zur Pfliсht! Wandеrt aus, so langе еs noch gеht! Wеnn Ihr die allsеits bewährtе Softwarе http://www.qr.net/8gGa dabei zum Gеld verdienen bеnutzt, dаnn könnt Ihr diesеr Verbrecherbandе, den Politikdarstellеrn, von einer Hotеlsuite aus...

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24.09.2015 | 20:04
Sagi

Wenigstens ein paar sind glücklich oder nicht.

24.09.2015 | 18:32
BP 58

An den letzten Tagen und in den letzten Wochen habe ich hier viele und zum Teil auch recht gute Stellungnahmen gelesen. Es ist schön zu wissen, dass das Pack sich realitätsnäher versteht als unsere Politiker. So möchte ich auch mal ein paar Aspekte meiner Denkweise einfließen lassen. Es geht doch um das (alt) - bekannte und zigfach erprobte Scenario. Warum sollen es die Zionisten mit zwei unterschiedlichen Gegnern aufnehmen? Es ist doch effektiver und sparsamer das Christentum...

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24.09.2015 | 18:01
DerSchnitter_Maxx

Asyl (missbrauch) abschaffen !!! SOFORT !!!

24.09.2015 | 17:30
Berliner

@Thomas. Bitte nicht für Change.org werben. Es handelt sich um eine Organisation von George Soros.
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Gelten christliche Moralvorstellungen in den USA jetzt als Straftatbestand

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Sep 2015 09:50

Gelten christliche Moralvorstellungen in den USA jetzt als Straftatbestand.jpg
Gelten christliche Moralvorstellungen in den USA jetzt als Straftatbestand.jpg (17.98 KiB) 6430-mal betrachtet
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https://www.youtube.com/watch?v=ZgQzGkH ... r_embedded

27.09.2015


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Gelten christliche Moralvorstellungen in den USA jetzt als Straftatbestand ?
J. D. Heyes

Die Verhaftung der Verwaltungsangestellten Kim Davis im Landkreis Rowan im amerikanischen Bundesstaat Kentucky steht aus Sicht vieler beispielhaft für die Kriminalisierung christlicher Glaubens- und Moralvorstellungen. Die Angestellte weigerte sich, Heiratsurkunden an ein homosexuelles Paar auszugeben, und begründete dies damit, dass dies ihre religiösen Vorstellungen verletze.



Davis war am 4. September auf Anordnung des US-Bezirksrichters David Bunning in Beugehaft genommen worden, nachdem sie seiner früheren Anordnung, Heiratsurkunden an homosexuelle Paare auszugeben, nicht nachgekommen war. Im vergangenen Sommer hatte der Oberste Gerichtshof der USA im Sinne früherer Urteile nachgeordneter Bundesgerichte entschieden, bundesstaatliche Gesetze, die solche Heiraten verböten, verstießen gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz der amerikanischen Verfassung, wie er im 14. Verfassungszusatz festgelegt sei.

Vor Gericht erklärte Davis, ihr Gewissen verbiete es ihr, derartige Urkunden auszugeben. »Das moralische Gesetz Gottes steht im Widerspruch zu meinen Amtspflichten. Man kann seine eigenen Werte, die man im Herzen und in der Seele trägt, nicht einfach unterdrücken.«



Bunning hatte daraufhin keine andere Wahl, als sie zu Beugehaft zu verurteilen, da sie sich seinen Anordnungen widersetzt hatte.



»Ein Amtseid besitzt hohen Wert«



»Ihre Überzeugung, nach ihren Glaubensgrundsätzen zu handeln, stellt keine begründete Verteidigung dar«, erklärte Bunning und betonte, es würde ein gefährlicher Präzedenzfall geschaffen, wenn man zuließe, dass die Glaubensüberzeugungen eines Einzelnen schwerer wögen als die Autorität des Gerichts.



»Ich selbst habe ebenfalls meine mir eigenen religiösen Glaubenseinstellungen«, sagte er weiter, »aber ich habe ebenso wie Frau Davis einen Amtseid geleistet. Und dieser Eid hat eine hohe Bedeutung.«



Davis und ihr Anwalt Matt Stawer hatten argumentiert, ihr Grundrecht auf Religionsfreiheit, die im Ersten Verfassungszusatz garantiert werde, sei nicht nur durch die frühere Entscheidung Bunnings, sondern weitergehend noch durch die Entscheidung des Obersten Gerichtshofes verletzt worden.



Dort hätten fünf Richter gegen jahrhundertealte Traditionen und seit Jahrhunderte geltende Präzedenzfälle entschieden – davon vier Richter mit liberaler Einstellung sowie Richter Anthony Kennedy, der für seine wechselnden Voten bekannt sei. Zudem liege es in der Zuständigkeit der Bundesstaaten, darüber zu entscheiden, was eine »Eheschließung« ausmache und was nicht.



Es geht dabei nicht so sehr um die Frage, dass die nachgeordneten Gerichte nun verpflichtet sind, der Entscheidung des Obersten Gerichtes zu folgen – das sind sie. Es geht vielmehr darum, welches Verfassungsrecht im heutigen Amerika größeres Gewicht besitzt, und es zeichnet sich immer deutlicher ab, dass dies nicht die Religionsfreiheit oder die Rechte der US-Bundesstaaten entsprechend dem Zehnten Verfassungszusatz sind.



Befürworter dieser Entscheidung des Obersten Gerichtes erklären, die Legalisierung gleichgeschlechtlicher Ehen sei die einzig mögliche korrekte Entscheidung gewesen. Jede andere Entscheidung des Gerichts wäre einer Institutionalisierung von Bigotterie und Diskriminierung gleichgekommen. Andere halten dem entgegen, dass gerade diese Entscheidung des Obersten Gerichtshofes im Kern Bigotterie und Diskriminierung gegen gläubige Menschen festgeschrieben habe.



Zudem hätte sich der Oberste Gerichtshof auf sicherem festem rechtlichen und verfassungsrechtlichen Boden bewegt, hätten die Richter die Klage mit der Begründung abgewiesen, dass die Bundesstaaten in der Vergangenheit immer über die Grundsätze der Eheschließung entschieden hätten. Kritiker der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs fragen sich nun, wie nun die nächste Entscheidung aussehen könnte. Legalisierung der Polygamie? Heiraten zwischen Menschen und Tieren? Ehen mit Kindern?



Letzteres ist gar nicht so weit hergeholt. Es gibt bereits eine »Organisation«, die North American Man/Boy Love Association (NAMBLA), die sich für »genussvolle, einvernehmliche Liebesbeziehungen« zwischen erwachsenen Männern und heranwachsenden Jungen einsetzt.



Auch schon früher traf der Oberste Gerichtshof der USA falsche Entscheidungen



Nach der Entscheidung des Obersten Gerichtshofes in den USA zu »gleichgeschlechtlichen Ehen« veröffentlichte das Internetmagazin Politico einen Artikel, in dem die Legalisierung der Polygamie gefordert wurde. Der Verfasser argumentierte: »Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofes macht deutlich, dass das Recht der Eheschließung sehr breit gefasst sein sollte – [ein Recht] das die Regierung zwingt, die ›Liebe, Treue, Hingabe, Aufopferung und Familienstruktur‹ … eines privaten Paares anzuerkennen.«



Wohin soll dieses sprichwörtliche Dammbruchargument eigentlich führen? Kritiker dieser Entscheidung des Obersten Gerichtshofes warnen vor einer Situation, in der alle Überbleibsel traditioneller Ehevorstellungen durch Aktivisten im Bundesgerichtswesen hinweggefegt worden wären.



Diesen Aktivisten ist es bereits gelungen, einen »Rechtsanspruch« aus der Verfassung abzuleiten, den es dort niemals zuvor gegeben hat. Zumal die Vorstellungen dieser Leute überall im Land bei Bürgerentscheiden von den Wählern jedes Mal abgelehnt wurden – auch im ultraliberalen Kalifornien.



Zudem, so die Kritiker weiter, habe der Oberste Gerichtshof auch in anderen Fragen in der Vergangenheit falsch entschieden. Dies betreffe etwa die von Franklin D. Roosevelt angeordnete massenweise Internierung von Amerikanern japanischer Herkunft während des Zweiten Weltkrieges, das Urteil im Verfahren Dred Scott versus Sandford und viele andere Urteile.



»Kim Davis im Bundesgefängnis – dies beseitigt alle Zweifel daran, dass das Christentum in diesem Land kriminalisiert wird. Wir müssen die Religionsfreiheit verteidigen (#ReligiousLiberty)!«, erklärte der frühere Gouverneur von Arkansas, Mike Huckabee, der sich um die Präsidentschaftskandidatur der Republikanischen Partei bewirbt, über Twitter nach der Verhaftung von Davis.


Zweifelsohne hat er damit recht.


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Leser-Kommentare (11) zu diesem Artikel
27.09.2015 | 10:18
Cäsario

Jeder sollte nach seiner Fasson glücklich werden, so lange er die öffentliche Ordnung nicht stört. Jeder sollte auch seinen eigenen Glauben praktizieren, aber nicht Andersdenkenden seine Überzeugung vom Heil aufzwingen. Doch dafür plädieren die meisten Religionen. Daher lässt sich fast schon die Aussage begründen, dass Religion Opium fürs Volk sei.keiner sollte wegen seiner Neigungen, solange auch hier die öffentliche Ordnung nicht gestört wird, belangt oder diskriminiert werden....

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27.09.2015 | 09:30
Joahmed Gauck

Es gärt im Reich des Bösen an vielen Orten, und das ist gut so. Nur ein Bürgerkrieg, ein Putsch oder eine gewaltige Naturkatastrophe kann die Welt von Joch des großen Satans befreien. Und dann gnade Gott den Statthaltern der Großnasen in den Regierungen Europas!

27.09.2015 | 09:20
Dieter

27.09.2015 | 08:10 Fritz Hohenheim,vielen Dank für ihre Antwort. Wieder sind einige ihrer Argumente einleuchtend. Ja, ich vermische persönliche moraliche Wertvorstellungen mit gesetzliche Pflichten. Ganz einfach deshalb, weil alles zusammengehört. Was z.B ist eine (meine persönliche) Wertvorstellung den genau? Ist die Tatsache (Naturgesetz), das homosexuelle, keine Kinder zeugen können, meine perönliche Angelegenheit oder trifft das für die gesammte Menschheit zu um nur ein...

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27.09.2015 | 09:15
Migrant exmos.

Leben und leben lassen! Kindergarten verhalten im gesamten Menschheit. Ich bin auch der Ansicht von @ F.Hohenheim. Ordnung muss sein. Nur unsere Regierung (D) macht es mit Absicht diese Regelung kaputt. Islam hat hier nicht verloren, wenn nur toleriert und der müsste genauso wie in den USA dem Gesetz gehorchen. Komisch , da nehmen wir uns nicht ein Beispiel daran. Interressant.

27.09.2015 | 09:09
...

@ Ario: Deine Behauptungen sind schlichtweg falsch. Du sagst Pfarrer, Mönche, Nonnen, etc. würden tagtäglich homosexuelle Praktiken ausüben...jetzt frag ich mich doch woher du das weißt...bist du erwartet Pfarrer? Desweiteren sprichst du über die Germanen, als hättest du damals selbst mit ihnen gelebt...woher weißt du, dass dort nicht auch homosexuelle Praktiken praktiziert wurde? Des weiteren verwechselst du die katholische Religion mit dem christlichen Glauben...das ist nicht...

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27.09.2015 | 08:11
Ario

Das Christentum ist zwar gegen eine homosexuelle Ehe, aber das homosexuelle ist im Christentum weit verbreitet. Bei den Bruderschaften steht das homosexuelle an der Tagesordnung und bei den Schwestern in den Klöstern ist es nicht anders. Ganz zu schweigen von den vielen Fällen des Kindesmisbrauches. Ganz anders bei den Germanen. Diese waren noch freie Menschen . Menschen in Freiheit verhalten sich normal und natürlich.
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Hasspostings und Flüchtlingshetze: Umgangs- und Sorgerecht des Erziehungsb

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Sep 2015 11:29

bild Hasspostings und Flüchtlingshetze.jpg
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/torben-grombery/hasspostings-und-fluechtlingshetze-umgangs-und-sorgerecht-des-erziehungsberechtigten-in-gefahr-.html

29.09.2015


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Hasspostings und Flüchtlingshetze: Umgangs- und Sorgerecht des Erziehungsberechtigten in Gefahr ?
Torben Grombery

Der Deutsche Anwaltverein ist die Interessenvertretung der Deutschen Anwaltschaft. In seinem Magazin hat der Verein jetzt im Rahmen der Flüchtlingsdebatte den Verlust des Umgangsrechtes für Menschen ins Gespräch gebracht, die sich öffentlich besorgt bis offen fremdenfeindlich äußern oder sogar gegen Flüchtlingsheime demonstrieren. Die klugen Ratgeber des Rechts haben dabei nur ein Glaubwürdigkeitsproblem: Ihre offene Nähe zur linken bis linksextremen Szene – wie ein Blog jetzt aufgedeckt hat.



Der Deutsche Anwaltverein (DAV) mit Hauptsitz in Berlin zählt rund 66 000 Mitglieder und ist laut Selbstdarstellung die Interessenvertretung der Anwaltschaft in der Bundesrepublik. In dem vom DAV herausgegebenen Magazin ist jetzt ein Beitrag erschienen, welcher bestens geeignet erscheint, die längst vergiftete Flüchtlingsdebatte weiter zu vergiften.



Dort ist unter der Überschrift »Rassismus und Kindererziehung: Droht Verlust des Umgangsrechtes?« zu lesen:

»Die Diskussion um Aufnahme und Unterbringung von Flüchtlingen fördert einige angenehme, aber auch schockierende Seiten der Deutschen zutage: Immer mehr Menschen äußern sich öffentlich ›besorgt‹ bis offen fremdenfeindlich oder demonstrieren gar gegen Flüchtlingsheime. Das kann diese Menschen nicht nur Facebook- und echte Freundschaften, sondern auch ihren Job kosten.

Kann es sich auch auf das Umgangs- und Sorgerecht für ihr Kind auswirken? Das dürfte vor allem Mütter und Väter interessieren, die ihr Kind gemeinsam mit einem fremdenfeindlich agierenden Ex-Partner erziehen – und sich sorgen, dass das Kind durch ihn oder sie in falsche Kreise gerät beziehungsweise die falschen Werte vermittelt werden.«

Laut den Interessensvertretern von rund 40 Prozent der deutschen Anwälte steht das Wohl des Kindes dabei stets im Vordergrund und der gesunde Menschenverstand sei bei den Kriterien entscheidend. In dem Beitrag weist die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Familienrecht im DAV, Eva Becker, konkretisierend darauf hin:

»Ein drastisches Beispiel: Wer einmal sagt, dass es ihm lieber wäre, wenn in seiner Nachbarschaft keine syrischen Flüchtlinge wohnen würden, wird damit das Kindeswohl noch nicht tangieren. Äußert ein Vater oder eine Mutter hingegen vor dem Kind, dass man alle Flüchtlinge am besten umbringen würde, überschreitet er damit deutlich die kritische Grenze.

Schlimmer als Äußerungen wiegen meist Handlungen: Es ist etwas anderes, im Beisein des Kindes mit Bekannten abfällig über Asylbewerber zu sprechen, als das Kind zu fremdenfeindlichen Demonstrationen mitzunehmen.«

Wenn gegen den missliebigen, »fremdenfeindlich« agierenden Ex-Lebenspartner also ein konkreter Anfangsverdacht gefunden wurde, liefert der DAV sogleich auch Tipps für die weitere Vorgehensweise:

»Das Internet im Allgemeinen und soziale Netzwerke im Besonderen können dabei ausgezeichnete Dienste leisten. Wer sich über die Gesinnung eines Ex-Partners Gedanken macht, könnte in seinen Kommentaren bestätigt finden, was er vermutet hat.
Anwältin Becker rät, von den entsprechenden Seiten Screenshots zu machen oder die Seiten auszudrucken. Falls es zum Prozess komme, könnten solche Belege hilfreich sein.«

Das alternative Blog- und Nachrichtenportal blu-News wollte das alles noch etwas genauer wissen und stellte dem DAV daraufhin einige teils unangenehme Fragen, die bisher nicht beantwortet wurden:

»Was aber ist Rassismus, wie es in der Überschrift des Artikels heißt? Becker, die für ein Interview dem Deutschen Anwaltverein für die rechtlichen Auskünfte zur Verfügung stand, stehe für Rückfragen aus zeitlichen Gründen nicht zur Verfügung, ließ der Anwaltverein blu-News wissen. Damit bleibt auch die Frage von blu-News unbeantwortet, ob PEGIDA-Demonstrationen unter jene Versammlungen fallen, die aus Sicht der Autorin das Kindeswohl gefährden.

Allerdings hätte die Frage, warum der Artikel in so auffälliger zeitlicher Nähe zu der Kampagne des Bundesjustizministers zur Bekämpfung unliebsamer Meinungen in den sozialen Medien platziert wurde, wohl nicht die Interviewpartnerin, sondern vielmehr der im Impressum als verantwortlich genannte Anwaltverein selbst beantworten können. Doch dieser entschloss sich, auch diese Frage unbeantwortet zu lassen.«

Zu guter Letzt decken die Autoren von blu-News über die Vorsitzende des Ausschusses Ausländer- und Asylrecht beim DAV, Gisela Seidler, noch Folgendes auf:

»Es sei schockierend, welche Seiten der Deutschen bei solchen Demonstrationen und Meinungsäußerungen zutage befördert würden. Schockierend ist Rassismus für den Deutschen Anwaltverein allerdings augenscheinlich nur dann, wenn allzu Kritisches gegenüber Flüchtlingen geäußert wird. Rassismus gegenüber ›Weißen‹ scheint aus Sicht der Juristen hingegen kein Problem darzustellen. Beleg für diese Inkonsequenz ist die Vorsitzende des Ausschusses Ausländer- und Asylrecht beim Deutschen Anwaltverein, Gisela Seidler. Die Rechtsanwältin aus München besprach sich im Januar 2013 mit Mitstreitern aus der Antifa-Szene, ein Seminar zu ›Kritisch Weiß-Sein‹ abzuhalten.

Beim ›Kritischen Weiß-Sein‹ geht es um das Unglück, das die weiße Rasse in Form von Kolonialismus und anderem Unrecht, das streng aus heutiger Sicht beurteilt wird, über andere gebracht hat. Der Kolonialismus des türkischen Kalifats, dem zum Beispiel Griechenland über mehrere Jahrhunderte zum Opfer fiel, wird dabei regelmäßig ausgeblendet. Ebenso der blühende Sklavenhandel der Araber.

Über diesen Skandal, der sich in dem städtisch finanzierten und mehrfach wegen antisemitischer Vorfälle in die Schlagzeilen geratenen EineWeltHaus abspielte, berichtete blu-News bereits im Frühjahr 2013. Ebenso über die Verstrickungen des Bayerischen Flüchtlingsrates, dessen Trägerverein Seidler angehört, in die linksextreme Szene Münchens. Seidlers Wirken in dieser Szene und das gemeinsame Agieren mit führenden Köpfen der kommunistisch organisierten Demonstrationen aus Anlass des G-7-Gipfels in Garmisch-Partenkirchen war auch Thema der blu-TV-Dokumentation ›G7 – Gipfel der Staatsknete‹ (Video ab zirka 20:00 Min.).
Zu all dem, zu den Umtrieben seines Mitgliedes Gisela Seidler, das immerhin dem wichtigen Ausschuss für Ausländer- und Asylrecht vorsitzt, und dessen rassistischen Aktivitäten möchte sich der Deutsche Anwaltverein jedoch nicht äußern. Das muss als merkwürdig gelten für einen Verein, der in anderen Fällen so beredt politische Einstellungen dazu nutzen möchte, um sogar in die Kindeserziehung einzugreifen.«

Wer den aufschlussreichen Artikel von blu-News in Gänze lesen mag, kann das hier tun.


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Leser-Kommentare (8) zu diesem Artikel
29.09.2015 | 12:21
Rüdiger

"Mit der Generalklausel eines Gesunden Volksempfindens erhielten die Richter einen größeren Spielraum des Ermessens. An ihnen lag es, eine Entscheidung zu treffen, die „der Volksgeist noch nicht vorgeformt hat, sondern noch in dem Fühlen und Denken des Volkes ruht, ohne dass es sich schon zur Regel konkretisiert hätte."
(https://de.wikipedia.org/wiki/Gesundes_Volksempfinden)

Der Film zum Thema:
https://m.youtube.com/watch?v=bWAcXvcxzfQ
(mit Untertiteln)

29.09.2015 | 12:20
sanftmut

Jaja, die RotNasen und ihr Kampf gegen das deutsche Volk (auch eine Art Rassismus, aber nur die dürfen das). Und was ist mit dem rassistischen Koran, der Moslemen lehrt Christen und Juden zu töten? Waren es nicht gleich 10 moslemische Kinder in einer einzigen Klasse, die soetwas auf einer deutschen Schule gleichzeitig aussagten? Diese Lehre fordert die Weltherrschaft und wendet sich voller Gewalt, bis hin zum Mord, gegen alles was nicht zum Islam passt. Das kommt nicht von mir,...

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29.09.2015 | 12:11
alacran

Einfach nur noch widerlich, Förderung des Denunziantentums als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Anwälte! Was Vorbehalte gegen illegale Invasoren, meist Anhänger einer völlig intoleranten Steinzeitreligion, mit Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu tun haben soll erschließt sich vermutlich nur notorischen Bessermenschlein oder Toleristen! Wer aus Nachbarstaaten Deutschlands einreist hat keinen Rechtsanspruch auf Asyl nach GG! Es gibt auch kein Menschenrecht, nach dem man sich das...

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29.09.2015 | 11:54
Anonym

http://e-waffen.de/........ Vom 1 - 2. Oktober findet in Berlin eine Konferenz über E-Waffen und ihre Opfer statt. Weitere Infos siehe oben. Bei Interesse können Sie gerne diese Konferenz besuchen.

29.09.2015 | 11:53
NochnBremer

Wer ist der größte Arsch im ganzen Land? Der DENUNZIANT! -------------------- Werdet Blockwart, Stellen frei en masse, zukunftssicher!

29.09.2015 | 11:50
LESEN – VERSTEHEN – AUFWACHEN – HANDELN

Diе von korruptеn und eng verquickter mеdialer, politischеr und Finаnz-Elite ausgehenden Bedrohungеn werden kaum wahrgenommеn, und weil sie sеhr vielschichtig und komplеx sind, wird das ganze Ausmаß der Gefahr nicht еrkannt. Man kann verstehen, dass die Menschen die dunkle Wolke, die über ihnen hängt, nicht sehen wollen und glauben, alles werde wieder gut; nur in Osteuropa beginnen sie sich wegen des drohenden Krieges einzugraben. Die im Westen vorherrschende Sorglosigkeit ist...

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Alzheimer-Journalismus ‒ Die Leitmedien und die Flüchtlings-Fachkräfte

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Okt 2015 17:13

Alzheimer-Journalismus.jpg
Alzheimer-Journalismus.jpg (89.78 KiB) 6415-mal betrachtet

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Alzheimer-Journalismus ‒ Die Leitmedien und die Flüchtlings-Fachkräfte
Markus Gärtner

Im deutschen Blätterwald dreht sich seit Tagen kräftig der Wind. Das Willkommens-Spektakel im Flüchtlings-Herbst 2015 wird jetzt selbst denen, die monatelang für unbegrenztes Asyl getrommelt haben, zu viel. Das gilt für die Politik, wie für die Massenmedien.



Noch im Juni hatten Andrea Nahles und Frank-Walter Steinmeier gefordert, »in Flüchtlingen Fachkräfte für Deutschlands Zukunft zu sehen«. Die FAZ berichtete am 19. Juni wie fast alle großen Zeitungen und Rundfunkanstalten brav über diesen Unsinn. Am 25. Juni legte das Wirtschaftsblatt nach: »Fachkräfte sind gesucht – Flüchtlinge kommen«, beschrieb das Leitmedium der Wirtschaftsjournalisten die wunderbare Ehe aus Flüchtlings-Angebot und unerfüllter Job-Nachfrage. Die Welt beschrieb noch im September, »Wie aus Flüchtlingen deutsche Handwerker werden«.



»Das Risiko negativer Folgen für den Arbeitsmarkt«, so die konservative »Qualitätszeitung«, sei »gering«. Und noch Mitte September überschlugen sich die tonangebenden Medien damit, Daimler-Chef Dieter Zetsche mit seiner windig-populistischen Aussage wiederzugeben, die Flüchtlinge könnten das nächste »Wirtschaftswunder« auslösen.

Zetsche gab diesen Quatsch während der IAA von sich, als er das Konzept eines »mitdenkenden Autos« vorstellte. Selbst mitgedacht hat Zetsche bei diesem Spruch jedoch offenbar nicht, oder er hat ihn wider besseres Wissen für den Chor der politisch Korrekten im »hellen Deutschland« rausgeblasen.

Und jetzt?



Nur wenige Wochen nach der Fachkräfte-Arie schauen sich alle im abdankenden Medien-Universum entgeistert gegenseitig an und können es nicht begreifen, was sie da über Monate hinweg von sich gegeben haben, um im großen inszenierten Willkommens-Chor ganz vorne mitzusingen.



Die »Arbeitslosigkeit wird wegen Flüchtlingen steigen«, schenkt uns das Hamburger Abendblatt am 30. September plötzlich reinen Wein ein.



Mich erinnert das an ein Gespräch, das ich im Juli mit einer Frau führte, die im Auftrag der Caritas in einer großen deutschen Autostadt schon 1000 Asylsucher betreut hat. Für jeden führt sie eine Karteikarte. In den 1000 Karten finden sich nach ihren Angaben lediglich drei »Klienten«, wie sie die ihr anvertrauten Menschen nennt, die einen Hochschulabschluss nachweisen können. 80 bis 90 Prozent, sagt sie, haben nicht einmal einen beruflichen Abschluss.



Was jeder Asylbetreuer weiß, sich aber in dem laufenden Meinungsterror nicht zu sagen traut – und die Massenmedien lange Zeit verschwiegen haben – kommt jetzt plötzlich ans Licht, weil es sich nicht länger unterdrücken lässt: »Vielen Flüchtlingen droht Arbeitslosigkeit«, titelt nun die FAZ. Der Zusatz im Text dieses Artikels vom 17.9. lautet »Immer mehr Geringqualifizierte strömen nach Deutschland.«



Auch der Spiegel ist aufgewacht: »Nahles erwartet mehr Arbeitslose«, lässt das Magazin nun die Katze aus dem Sack. Die vielen Fachkräfte erweisen sich »plötzlich« als nicht vermittelbar.



Simple Anrufe der Mainstream-Journalisten bei diversen Flüchtlings-Organisationen oder Arbeitsvermittlern hätten die Wahrheit vor Monaten schon ans Licht bringen können. Aber das war unerwünscht, weil es nicht zur Leitmusik der Willkommenskultur gepasst hätte. Es wurde aus Korrektheit unterdrückt.



Die Leitmedien, die sich immer öfter als Schoßhund des Berliner Parteien-Kartells outen, anstatt als Wachhund ihres Publikums, wollten keine kritischen Stimmen und nichts in den Berichten, was die Deutschen verunsichert hätte. Erziehung statt Informationsauftrag. Das war die Devise in diesem Sommer und Herbst. Auch die Zeit muss sich dieses peinlich späte Erwachen vorhalten lassen.



Ich habe in meinem neuen Buch dem kollektiven Medienverhalten, das ich hier beschrieben habe, einen ganzen Abschnitt im Kapitel über die vielen Gesichter der Lügenpresse gewidmet. Der Abschnitt heißt: Was schert mich das Gewäsch von gestern



Hier der Textauszug aus dem Buch:



»Nicht einmal das kollektive Gedächtnis der Leitmedien scheint richtig zu funktionieren. Siehe Dezember 2014. Nur wenige Stunden nachdem am 29. des Monats die Präsidentenwahl in Athen gescheitert war, drehte der Internationale Währungsfonds (IWF) die Geldzufuhr an das Land ab. Der IWF gab die Aussetzung seiner Notkredite bis zur Bildung einer neuen Regierung in Athen bekannt.

Den ›Pleite-Griechen‹, wie die Bild sie seit Jahren so gerne nennt, wurde finanziell das Messer auf die Brust gesetzt. Bei der anstehenden Wahl sollten die renitenten Südländer gefälligst ›richtig‹ wählen. Dass der IWF dem Land den Hahn abdrehte, begründete IWF-Sprecher Gerry Rice – wie überall im Mainstream-Blätterwald berichtet ‒ so: Griechenland habe ›keinen unmittelbaren Finanzierungbedarf‹. Aha, die brauchten kein frisches Geld.

Das war mehr als komisch: Denn nur vier Wochen zuvor hatte der Spiegel über Griechenland das genaue Gegenteil berichtet: ›Spitzenbeamte aus den Mitgliedstaaten der Eurozone haben sich nach Informationen des Spiegel Ende vergangener Woche bei einem Treffen in Brüssel weitgehend auf ein drittes Hilfsprogramm für Griechenland geeinigt. Nach den Überlegungen soll die griechische Regierung im Rahmen sogenannter vorbeugender Finanzhilfen rund zehn Milliarden Euro vom europäischen Rettungsschirm ESM zur Verfügung gestellt bekommen.‹

Von wegen ›kein unmittelbarer Finanzierungsbedarf!‹ Das Finanzloch war größer denn je. Nur Tage bevor der IWF-Sprecher Gerry Rice diese unsägliche Lüge überall in den Massenmedien verbreiten durfte, hatten dieselben Medien – basierend auf einem Bloomberg-Bericht – ebenso wie der Spiegel – das genaue Gegenteil geschrieben. Laut Bloomberg sollte Griechenland einen neuen Milliardenkredit zur Überbrückung bekommen. Das Land sei sogar ausdrücklich bereit, den IWF einzubeziehen.

Dass ein und dasselbe Land binnen vier Wochen einmal angeblich einen Überbrückungskredit von zehn Milliarden Euro braucht um nicht zu implodieren, und dann plötzlich ›keinen unmittelbaren Finanzierungsbedarf‹ haben soll, das fiel im deutschen Blätterwald niemandem weiter auf. Dieser schreiende Widerspruch ging in der Kanonade der übrigen Nachrichten völlig unter. Wie wir inzwischen alle wissen, wurde ein halbes Jahr später über ein drittes Hilfspaket mit einem Umfang von 86 Milliarden Euro verhandelt.

Übrigens: Wenige Wochen nachdem dieser kaum übersehbare Widerspruch in den Leitmedien schlicht ignoriert – oder nicht erkannt – wurde, meldete die Nachrichtenagentur Reuters unter Bezugnahme auf Spaniens Wirtschaftsminister Luis de Guindos , dass die Eurogruppe bereits Gespräche über ein drittes Hilfspaket für Hellas mit einem Umfang von 30 bis 50 Milliarden Euro führe.

Welchen Eindruck sollte ein fleißiger Zeitungsleser am Ende dieser Nachrichten-Achterbahn von der wirtschaftlichen Situation in Griechenland haben, außer dass er völlig verwirrt war? Hätte unser fiktiver Leser ein paar Wochen auf Zeitungen verzichtet, hätte er Geld gespart und mit Blick auf Griechenland kaum etwas verpasst.

Griechenland ist seit Monaten ein herrliches Beispiel dafür, wie wenig Verlass auf wichtige Nachrichten in den Mainstream-Medien ist. Von Juli bis November 2014 konnte man in großen Zeitungen folgende Schlagzeilen und Dachzeilen über eine beginnende Erholung in dem Land lesen. Der Tagesspiegel meldete eine ›Rückkehr zum Wirtschaftswachstum‹. Die Zeit wusste am 1. August, ›Griechenland lässt Rezession hinter sich‹ . Und das Handelsblatt sah noch Ende November ›Griechenland im Aufschwung‹. Griechenland mausere sich ›beim Wachstum von Europas Sorgenkind zum Klassenprimus‹. Kaum zu glauben: KLASSENPRIMUS. Denn dieselbe Zeitung überschrieb kaum vier Monate später, am 9. März 2015, einen Artikel mit dem Ökonomen-Zitat ›Ohne drittes Hilfspaket – Staatsbankrott‹. Zwischen dem drohenden Staatsbankrott und dem ›Aufschwung‹ lagen weniger als vier Monate.

Ein erstaunlicher Absturz, der für ein ganzes Land in so kurzer Zeit kaum zu bewerkstelligen ist. Aber den Lesern wurde das so vermittelt. Die jüngste Runde der Euro-Krise im Juli 2015 mit der Einigung auf den Fahrplan für ein drittes Hilfspaket kam für diejenigen, die sich nur auf Mainstream-Zeitungen verließen – oder zwangsfinanziertes Fernsehen schauten – ziemlich überraschend. Der im Herbst 2014 so fleißig gepriesene griechische Aufschwung erwies sich jedenfalls als totale Falschinformation, die irgendwo zwischen einem reinen Lügenmärchen und einer gigantischen Fehl-Analyse anzusiedeln war.«


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Leser-Kommentare (12) zu diesem Artikel
01.10.2015 | 17:58
Inge

@Dieter ja, Dieter, hab` gerade heute Post bekommen, hatte diesen Ausweis beantragt und siehe da, mir werden Fußangeln ausgelegt. Muß jetzt erstmal recherieren, wie ich das jetzt händele, um trotzdem an diesen Staatsangehörigkeitsausweis zu gelangen, denn im Anfang des Schreibens steht:nach Prüfung Ihres o.a. Antrages habe ich festgestellt, dass Sie die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen...... was dann danach kommt, ist eine Aufhebung, des gerade genannten. Man muß schon...

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01.10.2015 | 17:41
rospo

Kinderbräute für die Asylbewerber! Wie pervers ist unsere Gesetzgebung, um sowas zu tolerieren?

01.10.2015 | 17:32
Pack

Nun wird wohl aus dem "guten Deutschen" wieder der Bösewicht werden, obwohl er mehr Asylanten aufnimmt, als der Rest Europas, was aber wohl im Rahmen der Umvolkung ebenfalls beabsichtigt war. Zusätzlich haben wir dann noch die vielfältigen massiven Probleme mit den Asylanten. Alles dank IM Erika und ihren Befehlsgebern!

01.10.2015 | 17:29
Patriotin

Hier nochmal der korrekte Link zum Hooton-Plan: http://de.metapedia.org/wiki/Hooton-Plan („Umzüchtung“ und Umvolkung der Deutschen)

01.10.2015 | 17:22
Scharfrichter

" 80 bis 90 Prozent, sagt sie, haben nicht einmal einen beruflichen Abschluss."Man braucht sich die verschrabbelten, nutzlosen Gestalten, welche inzwischen sogar deutsche Kleinstädte verunzieren, nur anzusehen, um zu wissen, dass diese Angaben der Realität entsprechen. Aber davon mal abgesehen, spielt das auch keine Rolle mehr, denn um hier für wenig Geld ungeliebte Tätigkeiten zu verrichten, haben die sich ganz bestimmt nicht auf ihre dreckigen Socken gemacht. Die...

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01.10.2015 | 17:18
Der Narr

http://heimatundrecht.de/personalausweis
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»Lügenpresse« rechnet mit »Pack« ab: Leitmedien fordern das Elite-Publikum

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Okt 2015 10:28

Leitmedien fordern das Elite-Publikum.jpg
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03.10.2015


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»Lügenpresse« rechnet mit »Pack« ab: Leitmedien fordern das Elite-Publikum
Markus Mähler

Medienmogul Sebastian Turner ruft in der Zeit den Sieg der Leitmedien aus: Wir »werden immer wichtiger« und haben auch noch das »Leitmilieu« auf unserer Seite. Das Elite-Publikum ist »die entscheidende Instanz« im Land, »der Rest sind Follower«. Wer auf der Resterampe landet, leidet übrigens unter der PEGIDA-Krankheit und muss isoliert werden. So klingen nur Leitmedien, die in der Geiselhaft der Mächtigen sind.



Wer ist Sebastian Turner: Journalist, Herausgeber, Honorarprofessor, Gründer einer Werbeagentur, Medienmogul, Berater, Kampagnenleiter für Lobbyisten, Netzwerker der Mächtigen und Politiker. Ein Mann ohne Grenzen und ohne Gefühl für das richtige Maß.



Was macht Sebastian Turner falsch? Die Allzweckwaffe redet einfach zu viel.



Sein geschwätziger Essay in der Zeit vom Donnerstag verrät mehr über unsere Leitmedien, als ihnen lieb ist. Die sind in der Dauerkrise, aber statt Ursachen werden dort ständig neue Sündenböcke gesucht – immer beim Publikum.



Wer den Leitmedien nicht folgt, wird ausgesperrt



Dieses Trauerspiel wiederholt jetzt auch Medienmogul Turner: Weil er nebenbei Mitherausgeber der Wochenzeitung ist, schnappte sich der Profiwerber eine prominente Seite in der Zeit und schrie Heureka! Die deutschen Journalisten haben zwar ihre Meinungsmacht über das Volk verloren, aber Turner tischt jetzt die häppchengerechte Lösung auf.



Vorher bringt der Alleskönner das Dilemma noch kurz auf den Punkt: »Wer führt, wer folgt?« Seine Antwort fällt genauso schlicht aus: Endlich führen wieder die alten Leitmedien und wer beim Publikum nicht mehr folgt, wird ausgesperrt. Der darf auch bei Turners schönem neuen »Leitmilieu« nicht mitmachen. Das ist die erste Touristenklasse auf der MS Deutschland.



Placebo-Pillen für die Herde journalistischer Leithammel



Endlich herrscht wieder eine kleine Zahl von Meinungsmachern, weil sie die einzigen sind, die »verlässlich Substanz im Ozean der Botschaften« liefern. Ja, die Durchschnittsjournalisten der »Folgemedien« werden laut Turner zwar bald absaufen, aber auf dem Sonnendeck schippern alle Alpha-Journalisten weiter unterm azurblauen Himmel. Happy End für die Leitmedien. Basta.



Na Gott sei Dank, endlich wird alles wieder einfach, zumindest für die obere Journalistenwelt. Die Massenmedien haben mit dem Internet zwar ihr Monopol verloren – aber der Tausendsassa Turner verteilt Placebo-Pillen an die Herde journalistischer Leithammel. Vielleicht löst das die Schockstarre.



Pressefreiheit: Wenn »200 reiche Leute ihre Meinung verbreiten«



Mussten sich die Alpha-Journalisten doch tatsächlich und zum ersten Mal wirklich mit dem eigenen Publikum befassen. Was sie dort sahen, gefiel ganz und gar nicht. Das Publikum will nicht mehr folgen und spielt mit seiner neuen Macht der Kritik, weil es die Holzmedien nicht mehr braucht. Richtig böse wurden die enttäuschten Leser in den letzten Jahren. Die aufgebrachten Kommentare auf den Nachrichtenseiten im Netz sind dafür ein gutes Trendbarometer.



Was hat sich da bloß aufgestaut? Noch 1965 schrieb Ex-FAZ-Herausgeber Paul Sethe: »Pressefreiheit ist die Freiheit von 200 reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten. Frei ist, wer reich ist. Das Verhängnis besteht darin, dass die Besitzer der Zeitungen den Redakteuren immer weniger Freiheit lassen, dass sie ihnen immer mehr ihren Willen aufzwingen.« 50 Jahre später sind die Medien kaputtgespart, haben ihren Zauber als exklusive Meinungsmacht im Land verloren und alle auf Linie gebrachten Redakteure stöhnen noch viel lauter. Unfreiheit tut immer weh, besonders im Schraubstock.



Neue Spielregeln: Die Menschen haben endlich eine hörbare Stimme



Abseits dieses Trauerspiels wurde aber ein völlig neues digitales Universum geboren. Im dezentralen Netz erreicht ein Mensch jeden anderen und die ganze Welt schaut dabei zu. Eine einzige Meinung kann wie eine Grippeepidemie um die ganze Welt gehen und immer mehr freie Geister infizieren. Kein Medienkonzern kann das noch lenken oder gar zensieren.



Inzwischen sind Suchmaschinen wie Google die neuen Meinungswächter, etwas Meinungsmacht fällt auch an die Menschen zurück, doch die großen Verlierer sind bisher die Medienkonzerne. Deshalb wird auch die Politik ungeduldig. Sie zweifelt öffentlich am Nutzen der Journalisten, weil sich immer mehr Menschen der Deutungshoheit der Journalisten entziehen – oder einfacher ausgedrückt: Das Volk glaubt den Medien nichts mehr, sondern verbreitet lieber seine eigene Meinung. So viel Freiheit ist erlaubt. Die zerstört allerdings die alten Spielregeln. Dass jetzt so viele Menschen eine hörbare Stimme haben, gefällt keinem, der Macht besitzt und sie festhalten will.



Steinmeiers Standpauke



Frank-Walter Steinmeier wusch der versammelten Medienriege deshalb bei den Lead Awards 2014 den Kopf: »Was sind die Ursachen der Glaubwürdigkeitskrise? Die einfachste Erklärung wäre: Der Leser ist schuld, der ist halt dumm und frech. […] Aber mit dem Leser ist es wie mit dem Wähler. Man kann sich über ihn ärgern, aber man sollte ihn nicht ignorieren und am besten sehr ernst nehmen.«



Deutschlands Medienkonzerne zitterten plötzlich: Jetzt denkt nicht mal mehr die Politik, dass uns die Leser noch glauben. Dieser Liebesentzug wiegt offenbar schwerer als sinkende Auflagen. Aber es gibt ja Sebastian Turner, der in seinem Essay das Problem mit dem Publikum klärt.



Ein Elite-Publikum für die Elite-Medien



Wie es sich für einen Werbeguru gehört, liefert er die denkbar einfachste Antwort. Sie lässt sich so drastisch wie einfach in einem Werbeslogan zusammenfassen: Die Leitmedien erreichen vielleicht nicht mehr alle Menschen, dafür aber die besten. Der Rest ist eh nur »Pack« und damit bedeutungslos.



Diese Arroganz zieht sich durch den gesamten Essay: »Die Medien mit dem besten Publikum bekommen die beste Kritik und werden noch besser.« Spiel, Satz und Sieg.



Die Leitmedien haben in der Internetära nicht nur vorzeitig gewonnen, »sie werden immer wichtiger«, formen die wichtigen Meinungen im Land, schreiben für das »Leitmilieu« und werden dort gelesen. Der Elite-Club nimmt in Turners schöner neuen Medienwelt die »Schlüsselrolle« ein. »Sie sind die entscheidende Instanz, der Rest sind Follower.«



Alternativlos: Welche Meinungen in die Isolation führen



Die Meinungsfreiheit wird zu einer geschlossenen Veranstaltung. Wer einen Platz an der Sonne will, muss einiges mitbringen: Turner will Meinungsführer, die eng vernetzt sind. Bildung, Einkommen und Karriere verstehen sich natürlich von selbst.



Und der Rest im Land und seine Meinung – was passiert mit allen, die vom verordneten Konsens abweichen? Im Essay ist von der ansteckenden PEGIDA-Krankheit die Rede, die wie eine Leprakolonie eingedämmt gehört. Sollen sie doch im Internet schmoren, in ihren »Echoräumen«, wie sie Turner nennt. Dort können sie sich zwar gegenseitig den Rücken stärken, aber bleiben »ohne breite gesellschaftliche Akzeptanz«.



Aussperren, Knüppel-Politik und die Flucht aufs Sonnendeck



Wer im Zangengriff der deutschen Leitmedien und des Berliner Parteien-Karussells landet, der wird isoliert, diffamiert und ausgestoßen: Lasst uns über Gabriels »Pack« lachen, schicken wir Gaucks »Dunkeldeutsche« an den Pranger. Feiern wir den Inzest zwischen Politik und Leitmedien. Deutschland ist auf dem besten Weg in eine Diktatur der Eliten. Der Krieg um die Meinungsmacht wird schon längst geführt. Der Beweis dafür steht sogar im Zeit-Essay: »80 Prozent aller substanziellen Zitate« im Mediendschungel gehen auf »eine kleine Anzahl von Leitmedien« zurück, die auch die »Agenda für die Leitmilieus« setzen.



Eine wachsende Zahl von Menschen im Land entzieht sich der bewährten Kontrolle – und den klugen Köpfen im Land fällt nichts dazu ein außer Aussperren, Knüppel-Politik und die Flucht aufs Sonnendeck. Vielleicht schickt der eine oder andere Zeit-Leser doch einen aufgebrachten Leserbrief. Artikel 20, Grundgesetz: »Alle Macht geht vom Volke aus.« Nicht von einem »Leitmilieu«, einigen wenigen Leitmedien oder einer Politkaste.



Zu Sebastian Turner:



Der Mann hat schon immer gerne Einfluss gesammelt. Wenn er nicht gerade als Werber bei Scholz & Friends abräumt oder Oberbürgermeister von Stuttgart werden will, steigt Turner bei defizitären Tageszeitungen ein oder gründet Journalistenmagazine und verkauft sie wieder. Er ist Beirat der Konrad-Adenauer-Stiftung und war der kluge Kopf hinter der Lobbyisten-Kampagne »Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft«. Sie hat am Ende das Gegenteil von dem erreicht, was der Name versprach. Weniger Soziales, dafür aber mehr unternehmerfreundliches Klima im Land.



Jetzt promotet Turner die Leitmedien Zeit, FAZ und Spiegel als »große Sieger der Internetära«. Er ist Aufsichtsrat im Medienkonzern Dieter von Holtzbrinck und kann Einfluss auf das Handelsblatt und die Wirtschaftswoche nehmen. Er ist Mitinhaber des Berliner Tagesspiegel.



Als Profiwerber machte Turner dieses Blatt zum Inbegriff dafür, wie gekaufter Journalismus aussieht und wie man die ohnehin schon löchrige Mauer zwischen Medien und Politik noch weiter einreißen kann. Der Tagesspiegel verkauft seine Inhalte an »Hauptstadtentscheider«. Turner nennt sie »anspruchsvolle Berliner«, das ist aber nur ein Schönwort für Lobbyisten, die Einfluss suchen.



Sie wollen die Nähe zum politischen Berlin und zu Medien. Der Tagesspiegel hat beides und vermittelt die nötigen Kontakte. Turner bringt Lobbyisten, Hauptstadtjournalisten und Politiker auf Konferenzen oder Kongressen zusammen. Dieses Netzwerken wird zwar gut bezahlt, doch Turner drängt seine Journalisten in eine Rolle, die nichts mehr mit ihrem Berufsethos zu tun hat. Man kann solche Veranstaltungen durchaus als Partnerbörse der Mächtigen beschreiben.



Beim Tagesspiegel ist das »Berlin Strategy Lab« angedockt. Die Firma verhilft Lobbyisten, Verbänden und Unternehmen zum optimalen Medienauftritt. Neben Turner ziehen immer Gesichter aus der PR-Branche die Strippen beim Tagesspiegel und bauen dort das eigene Geschäft aus. Turner ist Mitherausgeber der Zeit. Die Macher der Wochenzeitung haben Eliten-Gipfel wie die Bilderberg-Konferenz mitorganisiert und mehrere Zeit-Journalisten gerieten wegen ihrer Nähe zu transatlantischen Netzwerken in die Kritik.



Der dänische Journalist Ulrik Haagerup beobachtet ein europaweites Phänomen: »Der Journalismus wurde in den vergangenen Jahren von Leuten in Geiselhaft genommen, die sich mehr um Ökonomie und Geschäfte gekümmert haben. […] Viele Menschen glauben nicht, dass ihnen die Mainstream-Medien die Wahrheit erzählen. Und zum Teil haben sie recht.«



Klingt nach Sebastian Turner. Er ist das Problem, gerade weil er den Journalisten einen vermeintlich einfachen Ausweg aus der Dauerkrise verkauft. Am Ende verkauft er nur den Journalismus.



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Leser-Kommentare (1) zu diesem Artikel
03.10.2015 | 11:22
LESEN – VERSTEHEN – AUFWACHEN – HANDELN

Diе von korruptеn und eng verquickter mеdialer, politischеr und Finаnz-Elite ausgehenden Bedrohungеn werden kaum wahrgenommеn, und weil sie sеhr vielschichtig und komplеx sind, wird das ganze Ausmаß der Gefahr nicht еrkannt. Man kann verstehen, dass die Menschen die dunkle Wolke, die über ihnen hängt, nicht sehen wollen und glauben, alles werde wieder gut; nur in Osteuropa beginnen sie sich wegen des drohenden Krieges einzugraben. Die im Westen vorherrschende Sorglosigkeit ist...

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Öl, wo ist dein Peak ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Okt 2015 10:38

Öl wo ist dein Peak.jpg
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/f-william-engdahl/oel-wo-ist-dein-peak-.html

Öl, wo ist dein Peak ?
F. William Engdahl

In den vergangenen Jahren wurden zwei große Märchen verbreitet. Sie erzählten von einer großen Katastrophe, wenn wir unser Leben nicht drastisch in Richtung Austerität änderten. Beide Märchen beruhen auf wissenschaftlichem Schwindel und dessen unkritischer Verbreitung durch freundliche Mainstream-Medien und sogar einige alternative Organe.



Das eine ist die Vorstellung, das Klima auf der Welt erwärme sich, zumindest aber »wandle« es sich. Und zwar fast allein durch unsere Schuld, unsere menschengemachten Emissionen. Das zweite große Märchen, das ein Mitarbeiter einer der größten Ölgesellschaften der Welt erstmals 1956 in Houston erzählte, wurde vor rund 15 Jahren, zu Beginn der Amtszeit von US-Präsident George W. Bush und dessen Vizepräsidenten Dick Cheney, wieder hervorgekramt und leicht entstaubt. Es heißt Peak-Oil-Theorie.



Die gute Nachricht ist, dass unsere Küstenstädte nicht schon bald von schmelzenden Eisbergen oder steigenden Ozeanen überschwemmt werden und dass unsere Versorgung mit konventionellem Erdöl und Erdgas wohl noch für mindestens einige Jahrhunderte gesichert ist. Nicht aufgrund der extrem umweltschädlichen und teuren Förderung von Schieferöl, sondern durch die reichen Ölvorkommen überall auf der Welt, die zum größten Teil noch nicht entdeckt oder kartiert sind.



Die dramatischsten neuen Erdöl- und Erdgasfunde gab es in den letzten Jahren im Mittelmeer, in Gewässern vor Zypern, Israel, dem Libanon und vermutlich auch Griechenland. 2010 entdeckten Israel und das texanische Ölunternehmen Noble Energy das größte Offshore-Ölfeld Leviathan.

Es war der größte Erdgasfund in einem Jahrzehnt. Es enthält genügend Gas, um Israel für mindestens 100 Jahre zu versorgen. Die geophysikalischen Bedingungen der Region vor der griechischen Küste sprechen dafür, dass das unglückliche Land auf mehr als genug unentdecktem Erdöl und Erdgas sitzt, um alle Auslandsschulden zu tilgen.

So gesehen ist es nicht überraschend, dass der IWF unter Washingtons Diktat verlangt, dass Griechenland die staatlichen Öl- und Gasgesellschaften privatisiert; und es ist so gut wie sicher, dass westliche Ölgesellschaften deren Entwicklung in der Hand halten werden, wie schon in früheren Jahren, bis die Pachtverträge 2004 ausliefen und die griechische Regierung die Gesellschaften wieder übernahm.



2006 entdeckte die staatliche brasilianische Ölgesellschaft Petrobras im Santos-Becken, 250 Kilometer entfernt von Rio de Janeiro, das größte Offshore-Ölfeld der letzten 30 Jahre mit mindestens acht Milliarden Barrel. Der damalige Präsident Lula da Silva erklärte, es verschaffe Brasilien die »zweite Unabhängigkeit«, nämlich von westlichen Ölimporten. 2008 entdeckte Petrobras in der Nähe das ähnlich große Erdgasfeld Jupiter. Unter Lula erließ das Parlament Bestimmungen, wonach die Entwicklung des Erdöls unter Petrobras in brasilianischer Hand blieb und nicht in die Hände amerikanischer, britischer oder anderer ausländischer Erdölkonzerne geriet.



Im Mai 2013, nachdem Lulas Nachfolgerin Dilma Rousseff das Amt angetreten hatte, traf US-Vizepräsident Joe Biden in Brasilien mit ihr und den Direktoren von Petrobras zum Gespräch zusammen. Brasilianischen Quellen zufolge verlangte Biden von Rousseff die Aufhebung der Gesetze, die amerikanische Ölgesellschaften daran hinderten, die Kontrolle über die riesigen Erdöl- und Erdgasfunde zu übernehmen.



Rousseff erteilte ihm eine höfliche Absage; schon kurz darauf wurde sie Zielscheibe einer US-gesteuerten Farbenrevolution, die bis zum heutigen Tag andauert – nicht überraschend steht im Zentrum ein Skandal um Petrobras. 2012 begann Island, das sich von der Bankenkrise erholte, im Gebiet um die Gletscherinsel Jan Mayen nördlich des Polarkreises ernsthaft mit der Suche nach Öl und Gas. Die Geophysik ist ähnlich wie in der Nordsee.



Ein ehemaliger hoher isländischer Regierungsbeamter erzählte mir bei einem Besuch vor ungefähr fünf Jahren von einer privaten geologischen Untersuchung, die darauf hindeute, dass Island zu einem neuen Norwegen werden könnte. Nach Angaben des US Geological Survey könnten in der Arktis 90 Milliarden Barrel Erdöl lagern, der größte Teil davon noch nicht erschlossen.



China hat Island zu einem wichtigen Partner gemacht. Beide Länder unterzeichneten 2013 ein Freihandelsabkommen, nachdem die chinesische Ölgesellschaft CNOOC 2012 ein Joint Venture zur Erkundung der Offshore-Vorkommen eingegangen war. Im April 2015 gab das Energie-Erkundungsunternehmen UK Oil & Gas Investments bekannt, man habe in der Nähe des Londoner Flughafens Gatwick gebohrt und dort nach eigener Schätzung bis zu 100 Milliarden Barrel neues Erdöl gefunden.



Zum Vergleich: Die gesamte Nordsee hat in 40 Jahren etwa 45 Milliarden Barrel eingebracht. Im Mai verkündete die britische Ölgesellschaft Rockhopper einen neuen Erdölfund in den umstrittenen Gewässern um die Falkland-Inseln vor Argentinien mit geschätzt bis zu einer Milliarde Barrel Öl.



Und im August 2015 meldete die italienische Ölgesellschaft Eni die Entdeckung eines riesigen (»supergiant«) Erdgasfeldes vor der ägyptischen Mittelmeerküste; es ist das größte Feld, das bisher im Mittelmeer gefunden wurde, noch größer als Leviathan. Wie das Unternehmen erklärte, könnte es in einem Gebiet von rund 100 Quadratkilometern 30 Billionen Kubikfuß Schwachgas enthalten. Zohr ist der größte Erdgasfund in Ägypten und im Mittelmeer.



Zudem gibt es riesige unentwickelte Erdöl- und Erdgasvorkommen in der Karibik, dem Gebiet eines Einschlagskraters, der zahlreiche Risse erzeugt hat und in dem drei tektonische Platten aneinanderstoßen und auseinanderdriften. Haiti ist eine solche Region, genauso wie Kuba.



Im Mai veröffentlichte die kubanische Regierung eine Studie mit der Schätzung, dass die kubanischen Offshore-Gewässer etwa 20 Milliarden Barrel Öl enthielten. Russlands Ölgesellschaft Gazprom hat bereits in einen Abschnitt der kubanischen Gewässer investiert.



Und während Putins Kubabesuch im Juli 2014, bei dem Russland Kuba 90 Prozent der Schulden aus Sowjetzeiten (ca. 32 Milliarden Dollar) erließ, unterzeichnete Igor Setschin, Chef der russischen staatlichen Rosneft, einen Vertrag mit der staatlichen kubanischen Ölgesellschaft Cupet für die gemeinsame Erkundung des Beckens vor Kubas nordöstlicher Küste. Die russische Beteiligung an der umfangreichen Erdölsuche in Kuba könnte auch die plötzliche Eile der Obama-Regierung erklären, die Beziehungen zu Kuba »anzuwärmen«.



Wie Erdöl »geboren« wird



Die akzeptierte Erklärung der Ölindustrie lautet, Erdöl sei ein begrenzter Rohstoff, ein so genannter fossiler Brennstoff biologischen Ursprungs, der vor mehreren Hundert Millionen Jahren durch den Tod von Dinosauriern entstand, deren Überreste durch einen bisher nicht identifizierten physikalischen Prozess in Kohlenwasserstoffe umgewandelt wurden.



Irgendwie seien die biologischen Überreste tief in die Erde eingesunken. Die tiefste Ölbohrung in der Sachalin-Region in Russland, durchgeführt von Exxon, ist über zwölf Kilometer tief. Dort floss das Öl angeblich in unterirdische Taschen, die sie Reservoirs nennen. Andere sagen, auch Algen, Baumblätter und andere biologisch zersetzte Materie hätten zu dem Prozess beigetragen.



In den 1950er Jahren, als der Kalte Krieg intensiviert wurde, erhielt eine Gruppe sowjetischer Wissenschaftler den Auftrag, die UdSSR von Erdöl und Erdgas unabhängig zu machen. Als Erstes studierten sie kritisch die gesamte wissenschaftliche Literatur über den Ursprung der Kohlenwasserstoffe. Bei einer genaueren Prüfung der so genannten fossilen Theorie waren sie überrascht, wie unwissenschaftlich diese war.



Ein Physiker schätzte, für das Öl, das aus der großen Quelle Ghawar in Saudi-Arabien gefördert wurde, sei ein Block aus toten Dinosauriern – vorausgesetzt, deren Fleisch und Knochen seien zu 100 Prozent in Erdöl umgewandelt worden – von 30 Kilometern Kantenlänge erforderlich. Schon bald suchten die Wissenschaftler nach anderen Erklärungen für den Ursprung des Öls.



Sie unternahmen umfangreiche Tests in den Erd-Forschungslabors der sowjetischen Streitkräfte in Moskau. Sie entwickelten die brillante Hypothese, das Erdöl werde ständig tief im Erdinneren unter dem Erdmantel gebildet. Von dort dränge es nach oben an die Erdoberfläche durch Schichten verschiedener Elemente wie beispielsweise Ferrit. Bei Laborexperimenten produzierten sie wiederholt Kohlenwasserstoffe unter ähnlichen Temperatur- und Druckbedingungen wie im Erdmantel. Diese Migrationskanäle, wie die sowjetischen Wissenschaftler sie nannten, waren Risse im Erdmantel, die über Jahrmillionen durch die Ausweitung der Erde und erzwungen durch die enormen Temperaturen und Drücke innerhalb des Erdmantels entstanden.



Der Weg, den das ursprüngliche Methangas aufwärts in Richtung Erdoberfläche nimmt, bestimmt, ob es sich zu Erdöl, Erdgas, Kohle, als Bitumen wie im kanadischen Athabasca-Teersand oder sogar als Diamanten sammelt, die ebenfalls Kohlenwasserstoffe sind. Darüber hinaus entdeckten die russischen und ukrainischen Wissenschaftler – nicht überraschend –, dass sich jedes Giant-Ölfeld »selbst wieder auffüllte«; das heißt, neues Öl oder Gas wird ständig aus dem Mantel über die Verwerfungen oder Migrationskanäle nach oben gedrückt, um die entnommene Menge auszugleichen.



Alte Ölquellen in Russland, die am Ende der Sowjetära, als maximale Produktion oberste Priorität hatte, über ihr natürliches Volumen hinaus abgepumpt worden waren, wurden geschlossen. Sie galten als erschöpft. 20 Jahre später seien diese »erschöpften« Quellen, wie mir russische Geophysiker berichteten, wieder eröffnet worden, und siehe da, sie waren komplett mit neuem Öl wieder aufgefüllt.



Die Russen haben ihre Hypothese bis zum heutigen Tag getestet, wenn auch zurzeit mit wenig Unterstützung vonseiten ihrer eigenen Regierung, deren Ölgesellschaften vielleicht fürchteten, eine Schwemme neuen Öls werde die Preise in den Keller schicken. In den westlichen Ländern wäre es das Letzte, was sich Exxon oder andere angloamerikanische Ölgesellschaften wünschten, ihren (einst) eisernen Griff auf den Welt-Ölmarkt zu verlieren. Sie hatten kein Interesse an einer These, die ihrer Peak-Oil-Theorie widersprach.



Heute hat ein geopolitisch motivierter Beschluss Saudi-Arabiens, den neu entstandenen Konkurrenten als weltgrößter Ölproduzent, nämlich die USA mit der ausgeweiteten Schieferölförderung, auszuschalten, den Ölpreis weltweit von über 100 Dollar für das Fass im Juli 2014 auf heute rund 43 Dollar auf dem US-Markt nach unten getrieben.



Die Folge ist eine drastische Kürzung der Förderung weltweit. In einer fairen Welt sollten Erdöl oder Erdgas allen Ländern zur Deckung des Energiebedarfs zu erschwinglichen Preisen zur Verfügung stehen; sie dürften nicht das Monopol eines winzigen Kartells aus britischen oder amerikanischen Unternehmen sein.



Gut zu wissen, dass Erdöl und Erdgas im Übermaß vorhanden sind, dass wir nicht im Dunklen frieren und uns auf Windmühlen verlassen müssen, bis die Menschheit vollkommen andere, saubere und erdfreundliche Energieformen entwickelt. Kriege um die Herrschaft über Erdöl oder Erdgas würden dann vollkommen unsinnig.


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03.10.2015 | 10:27
Sebastian

Generell eignеt sich modernste Technologie zum Einsаtz für gute wie schlеchte Zwеcke. Zum Beispiel verwеnde ich die Tеchnik, um monаtlich einige Tausendеr aus der Sportszеne auf mеin Bаnkkoпto umzuleiten, ganz lеgal bei minimаlstem Zеitaufwand: http://www.is.gd/jZkhWl

03.10.2015 | 09:56
Elisa

@ HartmutOh jeh, die Universitäten sind für mich schon lange nicht mehr uneingeschränkt massgebend, wenn es um wissenschaftliche Resultate geht. Dafür haben sie - wie sich in den vergangen Jahren herausgestellt hat - auf ganz unterschiedlichen Gebieten schon zu viel gelogen und sich in der Rolle der Pudels der Wirtschaft medial tatkräftig etabliert. Monetäre Einnahmen sind für sie - leider - eben wichtiger geworden als immer bei der wissenschaftlichen Wahrheit zu bleiben....

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03.10.2015 | 09:46
Herzlichen Glückwunsch ...

... zum Tag der offenen Moschee! Der höchste deutsche Feiertag, der 3. Oktober, wird in Deutschland schon seit 1997 zusätzlich auch als Tag der offenen Moschee begangen. Das sehe ich persönlich zwar als freche Entweihung an, ausgerechnet den Tag der deutschen Einheit mit einem solchen muslimischen Aktionstag zu belegen - aber im Land des dummen Michel und der dummen Michaela, diesen Nazis, da geht das schon. Sarrazin hatte hatte und hat sowas von recht ...

03.10.2015 | 09:01
Sergej

Der Artikel trifft den Nagel auf den Kopf . Man muss sich nur die tektonischen Platten und die dazugehörige Verteilung der Lagerstätten anschauen ( mittelägäische Platte rund um Zypern , Israel und Griechenland -oder den Grabenbruch vor Norwegen und in der Nordsee (GB ) , oder die Brüche in Algerien und Lybien ).Direkt an den Spalten bildet sich Gas und Öl . Das Märchen von der Endlichkeit dient dazu hohe Preise zu rechtfertigen , hohe Steuereinnahmen zu generieren ,...

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03.10.2015 | 09:00
Ben

Daß die Amerikaner den Irak nicht angegriffen haben, um Demokratie zu bringen, sollte selbst das Spatzenhirn Engedahl aufgegangen sein. Der Irak hat das größte Ölfeld und das haben sie sich sofort gesichert. Das Öl ist von Washington dabei mit keinem Wort erwähnt worden. Peak Oil ist die unausgesprochene Angst der USA, denn ohne Öl brechen die USA zusammen. Die Kriege der USA waren fast ausschließlich Ölkriege. Die Opec-Staaten sollten sich dabei auskennen mit den eigenen...

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03.10.2015 | 09:00
Ben

Daß die Amerikaner den Irak nicht angegriffen haben, um Demokratie zu bringen, sollte selbst das Spatzenhirn Engedahl aufgegangen sein. Der Irak hat das größte Ölfeld und das haben sie sich sofort gesichert. Das Öl ist von Washington dabei mit keinem Wort erwähnt worden. Peak Oil ist die unausgesprochene Angst der USA, denn ohne Öl brechen die USA zusammen. Die Kriege der USA waren fast ausschließlich Ölkriege. Die Opec-Staaten sollten sich dabei auskennen mit den eigenen...

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Altersvorsorge: Zeitbombe Betriebsrenten

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Okt 2015 10:36

Zeitbombe Betriebsrenten.jpg

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... 543E27CB4A

05.10.2015


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Altersvorsorge: Zeitbombe Betriebsrenten
Udo Ulfkotte

Etwa 17 Millionen Deutsche bekommen eine Betriebsrente. Und weitere 20 Millionen hoffen auf eine künftige Betriebsrente. Die aber gerät gerade ins Wanken. Und sicher ist bei der Betriebsrente ganz sicher gar nichts mehr.



Im Jahr 2002 hat die rot-grüne Koalition den Einstieg in die »kapitalgedeckte Rente« gefeiert. Das »Drei-Säulen-Modell« sollte die Rente künftiger Generationen absichern: die auf dem Umlageverfahren basierende gesetzliche Rente (die Erwerbstätigen finanzieren mit ihren Beiträgen die laufenden Renten), die Betriebsrenten und die private Altersvorsorge.



Die beiden letzten Säulen basieren auf dem Kapitaldeckungsverfahren. Die Beiträge werden auf einem persönlichen Beitragskonto angesammelt. Und die Betriebe bilden Rückstellungen, um die Pensionszusagen später auch einmal erfüllen zu können.



Bislang war das nie ein größeres Problem. Doch vom mittelständischen Unternehmen bis zum DAX-Konzern lösen sich die finanziellen Zusagen für die Betriebsrentner gerade in Luft auf.



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Leser-Kommentare (2) zu diesem Artikel
05.10.2015 | 10:56
willy_winzig

Zitat: "Das »Drei-Säulen-Modell« sollte die Rente künftiger Generationen absichern". Das ist falsch!!! Wie Herr Edgar Meister (CDU) als damaliges Mitglied des Bundesbankdirektorium 2001 richtig feststellte, war diese Kapital gedeckte Riester und Betriebsrente nur dazu gedacht um den Profit der Banken und Lebensversicherer zu steigern!!! Weiterhin wollte man die deutschen Arbeitgeber vor weitere Erhöhungen des Rentenbeitrags schützen. Um die kommenden Rentner ging es...

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05.10.2015 | 08:34
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Schwedische Bischöfin: Kreuze auf Kirchen beleidigen Muslime – weg damit

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Okt 2015 19:49

Schwedische Bischöfin.jpg

http://de.sputniknews.com/panorama/2015 ... slime.html
Schwedische Bischöfin: Kreuze auf Kirchen beleidigen Muslime – weg damit
© AFP 2015/ Staffan Claesson
Panorama
14:32 07.10.2015(aktualisiert 14:42 07.10.2015) Zum Kurzlink
Themen:
Migrationsproblem in Europa (234)
481547513283
Die erste lesbische Bischöfin Eva Brunne hat dazu aufgerufen, Die Kreuze von den Kuppeln der Seemannskirche in Stockholm zu entfernen, wie das schwedische Internet-Portal „SVT“ berichtet. Das Ziel sei es, die Kirche für Muslime attraktiver zu machen.

Der Bischöfin zufolge beleidigen Kreuze Muslime. Die Demontage der Kreuze würde die Seemannskirche attraktiver für diejenigen machen, die sich zu anderen Religionen bekennen, ist sich Brunne sicher. Sie schlug zudem vor, die Richtung nach Mekka in der Kirche auszuschildern.

Eva Brunne ist weltweit die erste offen lesbische Frau in einem hohen Kirchenamt. Sie lebt mit Gunilla Lindén, einer Pfarrerin in der „Svenska Kyrkan“, in einer registrierten Partnerschaft. Die beiden Damen erziehen einen Sohn.

Nicht alle Schweden sind jedoch ebenso so tolerant Muslimen gegenüber. Anfang September hatte Gunilla Schmidt, ein Mitglied der nationalistischen Partei „Schwedendemokraten“, aufgerufen, neu ankommende Migranten mit Maschinengewehren zu erschießen.

Weiterlesen: http://de.sputniknews.com/panorama/2015 ... z3nuRfCy5P
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Lügenpresse: Ein Journalist rechnet mit dem Meinungs-Kartell ab

Beitragvon Gudrun Graf » 10. Okt 2015 19:13

Lügenpresse.jpg
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10.10.2015


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Lügenpresse: Ein Journalist rechnet mit dem Meinungs-Kartell ab
Markus Mähler

Markus Gärtner kennt die Abgründe seiner Branche – jetzt rechnet der Journalist schonungslos mit den Meinungsprofis ab. Deutschlands Leitmedien drücken als Schutzschild der Wohlfühl-Republik alle Andersdenkenden gegen die Wand. Mit diesem geistreichen Buch kann sich der Leser dagegen wappnen: Denn die Rudel-Journalisten werden immer lauter bellen. Sie werden als Schoßhunde das alternativlose Kanzler-Diktat noch skrupelloser unter die Massen bringen.



Willkommen zurück beim Festival des Wahnsinns. In den letzten zehn Jahren hat Angela Merkel das Land in eine alternativlose Wohlfühl-Republik verwandelt: »Wo die Demonstrationsfreiheit aufhört und Hetze und Verleumdung anfangen, bestimmt die Kanzlerin«, schreibt der Publizist Henryk M. Broder. Hat Mutti erst einmal ihren Kurs gesetzt, prügeln ihn die Leitmedien beim Volk gnadenlos durch.



Dort glaubt man den Journalisten immer weniger. Nicht nur PEGIDA-Versteher sprechen inzwischen verächtlich von der »Lügenpresse«. Der Schutzschild der Wohlfühl-Republik drückt immer mehr Andersdenkende gegen die Wand.



Das kritische Buch zur Harmonie-Diktatur liefert Markus Gärtner mit seiner schonungslosen Abrechnung Lügenpresse. Wie uns die Massenmedien durch Fälschen, Verdrehen und Verschweigen manipulieren. Er greift das Unwort des Jahres 2014 auf und zeigt, was hinter der Parole steht, die mitten in den Demonstrationen aufgebrachter Bürger geboren wurde. Man geht wieder auf die Straße, seit Diskussionen im politischen Betrieb nur noch stören, seit die Meinung verordnet wird und die Opposition abgeschafft ist.



Die »Lügenpresse« ist zweifellos ein Kind der Großen Koalition, die einfach durchregiert. Ein anderes Kind ist das zutiefst verstörte Volk. Gerade in der Flüchtlingskrise merkt es wieder, wie unsicher seine Zukunft ist. Immer weniger Menschen glauben, dass die ewige Kanzlerin das Ruder noch herumreißen kann.



Gerade jetzt wäre die Stunde der Medien. Sie könnten zwischen den beiden Lagern ausgleichen. Inzwischen verstehen aber auch die Leitmedien den kleinen Mann nicht mehr. Die Journalisten prahlen mit ihrer Meinungsmacht und schimpfen arrogant auf die »Idioten«, das »Pack« oder alle »Dunkeldeutschen«.



Der Spiegel feiert diese verrohten Sitten sogar als neuen Journalismus, der »aktivistischer, aggressiver« ist. Die Leitmedien zerstören die Meinungsfreiheit, weil es nicht mehr ihre Meinung ist. Sie kommt aus dem Internet, von ganz normalen Menschen auf der Straße und das bedroht eine Kaste, die sich als exklusiver Wächter der Öffentlichkeit versteht.



Markus Gärtner ist kein unbeschriebenes Blatt: Er war unter anderem Finanzkorrespondent der ARD in Frankfurt, berichtete für Die Welt aus Malaysia und für das Handelsblatt aus China. Als Teil der Meinungs-Mafia nimmt er sie jetzt gründlich auseinander.



Das macht seine Analyse aber auch so schonungslos offen: Die Mainstream-Medien würden ein Meinungs-Kartell schmieden, das Andersdenkende bewusst ausgrenzt. Dabei sind die Journalisten durch den Einbruch der Werbeeinnahmen mehr denn je abhängig vom Verkauf an die Leser. Was die Zeitungen jetzt also gerade tun, setzt der Autor mit einem »Selbstmord« gleich.



Als Kronzeuge seiner Zunft liefert Gärtner zahlreiche Beispiele, wie weit die Schere zwischen veröffentlichter Meinung und Wirklichkeit inzwischen auseinandergeht. Immer wieder lagen die Journalisten offenbar mit Absicht »voll daneben«: Beim Euro-Debakel, während des Ukraine-Konflikts, in der Flüchtlingskrise und nebenbei verschweigen sie noch immer die wahren Dimensionen der Freihandelslüge TTIP. Bei all diesen Themen gab und gibt es einen krassen Widerspruch zwischen Volk und Parlament, den die Meinungsmacht im Land totschweigt.



Die Medienkonzerne verdrehen die öffentliche Meinung mit Kampagnen-Journalismus und reduzieren alles auf ein Gut-Böse-Schema: Obama »warnt«, Putin »droht«. Immer. Dabei haben beide gerade das Gleiche gesagt. Diese Rollenverteilung sei in den Redaktionen strikt vorgegeben, die damit den Menschen im Land die Welt erklären.



So etwas wertet aber nicht nur Gärtner als den Offenbarungseid der Meinungsprofis. Er hat auch mit dem Medienexperten Wolfgang Donsbach gesprochen und die Aussagen von Roland Tichy runden das Bild ab: Immer mehr Beobachter der Medienbranche sehen einen regelrechten Meinungsterror, der von den Leitmedien ausgeht. Tichy war Chefredakteur der Wirtschaftswoche, inzwischen schreibt er frei im Internet und bezeichnet diese Totschlag-Berichterstattung als den Tiefpunkt des deutschen Journalismus. Gärtner zitiert auch den Handelsblatt-Herausgeber Gabor Steingart, der die »verschwiegene Kumpanei zwischen Kabinettsmitgliedern und Hauptstadtjournalisten« selbst anprangert.



Gärtners »Lügenpresse« liefert damit genügend schlagfertige Äußerungen und geistreiche Zitate für seine Leser. Sie können sich damit abhärten, wenn die Rudel-Journalisten wieder laut bellen und als Schoßhunde das alternativlose Kanzler-Diktat unter die Massen bringen wollen.


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Leser-Kommentare (6) zu diesem Artikel
10.10.2015 | 19:25
willy_winzig

Ausgerechnet Tichy! In seiner Internetzeitung werden doch die Kommentare genauso Zensiert wie bei den MSM! Und dieser Tichy soll jetzt der große Aufklärer sein? Das ist doch wohl ein Witz, oder meinen Sie das Ernst? Da kann ich nur noch Lachen!

10.10.2015 | 18:53
LESEN – VERSTEHEN – AUFWACHEN – HANDELN

Diе von korruptеn und eng verquickter mеdialer, politischеr und Finаnz-Elite ausgehenden Bedrohungеn werden kaum wahrgenommеn, und weil sie sеhr vielschichtig und komplеx sind, wird das ganze Ausmаß der Gefahr nicht еrkannt. Man kann verstehen, dass die Menschen die dunkle Wolke, die über ihnen hängt, nicht sehen wollen und glauben, alles werde wieder gut; nur in Osteuropa beginnen sie sich wegen des drohenden Krieges einzugraben. Die im Westen vorherrschende Sorglosigkeit ist...

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10.10.2015 | 18:06
Thomas Wunderlich

Hallo Zauberrabe. Danke, genau das verfolge ich auch ziemlich gespannt weiter. Das da nur noch Willkür gelaufen ist dürfte langsam überdeutlich sein. Übrigens, was ist eigentlich aus Mollath geworden? Da hört man nichts mehr. Das war nämlich auch so eine riesengroße Sauerei die da gelaufen ist. Der Artikel wird weiter verlinkt auf http://www.DDRZweiPunktNull.de Gruß Thomas

10.10.2015 | 12:23
Zauberrabe

Nicht aus den Augen verlieren! NSU-Prozess: Die Hauptangeklagten sind tot und haben keine Verteidiger http://arbeitskreis-n.su/blog/2015/10/1 ... rteidiger/

10.10.2015 | 11:17
LESEN – VERSTEHEN – AUFWACHEN – HANDELN - NUR -

NUR - DEPPEN - FALLEN - DARAUF - REIN

10.10.2015 | 11:11
Das Volk kocht

.........auf SPIEGEL ONLINE finden Sie unter diesem Text kein Forum. Leider erreichen uns zum Thema Flüchtlinge so viele unangemessene, beleidigende oder justiziable Forumsbeiträge, dass eine gewissenhafte Moderation nach den Regeln unserer Netiquette kaum mehr möglich ist..---------Na also, als nächstes wenden die Foristen dann Gewalt an.
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Tragt doch was ihr wollt! - Haarsträubende Kopftuch-Geschichten

Beitragvon Gudrun Graf » 10. Okt 2015 20:41

Tragt doch was ihr wollt!.jpg
Tragt doch was ihr wollt!.jpg (41.1 KiB) 5894-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/leute/Haarstraeubend ... 01936.html
Samstag, 10. Oktober 2015
Tragt doch was ihr wollt! - Haarsträubende Kopftuch-Geschichten

Von Sabine Oelmann

Bei wenigen Themen gehen die Meinungen so auseinander, werden sonst rationale, liberale, vernünftige, ruhige Menschen plötzlich emotional, unvernünftig, laut, gar aggressiv, wie beim Thema Kopftuch.


Wie herrlich, wenn man die Wahl hat! Wenn man oder frau so frei ist, zu tragen, was sie will. Denn heute habe ich Lust, einen Hut zu tragen. Es regnet. Gestern trug ich meine Haare offen, sie waren frisch gewaschen. Morgen werde ich mir wohl einen Pferdeschwanz machen, denn dann sind die Haare vielleicht nicht mehr so schön wie gestern und heute. Vielleicht trage ich sie aber doch nochmal offen, weil ich einen Pickel am Hals habe oder weil ich mich aus welchem Grund auch immer abschotten will gegen die Blicke meiner Umwelt. Und damit wären wir eigentlich auch schon beim Thema Kopftuch.
Romy Schneider mit Kopftuch
Romy Schneider mit Kopftuch
(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Neulich habe ich mich in Marrakesch so sauwohl unter meinem Tuch gefühlt, dass ich mich selbst gewundert habe. Okay, ich habe hysterische Angst vor einem Sonnenstich und mit Sonnenbrille sieht man mit so einem Tuch auf dem Kopf auch eher stylish (hoffentlich) und hippiesk (na, Oma) als gläubig oder unterdrückt aus. Alles gut also, möchte man meinen. Ist auch schön, nicht ganz nackt durch die engen Gassen eines arabischen Marktes zu laufen - das mach' ich ja zu Hause übrigens auch nicht. Ist aber schön, mit wehendem Haar Fahrrad zu fahren, kann man nicht anders sagen. Ganz großartig ist aber, dass ich die Wahl habe, mir meinen Kopf zu gestalten, wie ich es will.
Das Kopftuch als It-Piece?

Der ganze Streit um das Stück Stoff ist wahrlich nicht neu - fast genauso alt wie das Kopftuch selbst wahrscheinlich - wird momentan aber dadurch beflügelt, dass eine neue Komponente dazu gekommen ist: Es soll Frauen geben, die das Ding tatsächlich nicht nur als Glaubens-Statement, aufgezwängt von ihrem herrischen Ehemann oder Vater, sondern als modisches Statement, vielleicht aber auch nur als Accessoire, nutzen wollen. Aber wo kommen wir denn da hin? Macht hier neuerdings jede, was sie will?

Es sieht doch so aus: Es gibt gute Kopftuch-Frauen und es gibt schlechte Kopftuch-Frauen. So wie es gute Frauen ohne Kopftuch und schlechte Frauen ohne Kopftuch gibt. Es gibt auch gutaussehende Frauen und nicht so gutaussehende Frauen, sowohl mit als auch ohne Kopfttuch. Jetzt kommen aber diese frechen Frauen, die sich einfach aus Lust und Laune in einen Werbespot für den Klamottenhersteller H&M stellen und so tun, als ob es ihnen gefallen würde, so ein Unterdrücker-Kopftuch zu tragen. Moment mal, "die so tun als ob"? Es wirkt doch momentan wirklich eher so, als ob da viel Freiwilligkeit hinter steckt.
Die stets gestylte Catherine Deneuve.
Die stets gestylte Catherine Deneuve.

Kopftücher gibt es schon ewig, unsere Mütter haben sie in der westlichen Welt getragen. Sehr wahrscheinlich um ihre frische Dauerwelle zu schützen, um die Haare gegen den Wind zu feien, weil sie keine Ohrenschmerzen bei Sturm haben wollten, weil ihnen kalt war, oder weil es schick war, irgendwann in den Siebziger Jahren, oder als Turban. Freiwillig. Eine Tante von mir hatte sehr dünnes Haar, mit einem Tuch auf dem Kopf sah sie immer sehr mondän aus. Und was ist eigentlich mit Nonnen? Ist uns normalen Bürgern deren Lebenstil nicht auch total fremd? Und sind die etwa nicht verschleiert?
50 ways to leave your lover - different ways to wear your headscarf

Schon klar, es geht um die voll verhüllten Frauen, von denen man (leider) gar nichts sieht. In Deutschland tragen jedoch Studien zufolge drei Viertel der in Deutschland lebenden Musliminnen überhaupt kein Kopftuch. Und wenn, dann ist es nicht immer eine Burka! Ja, es ist schwer, mit Frauen, die eine Burka tragen, in Kontakt zu kommen. Oft gehören sie in die Familien, deren Töchter auch nicht zum Kindergeburtstag deiner Kinder kommen dürfen. Schade. Auch schade, dass das kleine neue Mädchen aus Afghanistan in der dritten Klasse bis vor kurzem noch mit vielen bunten Haarspangen in der Schule saß, in der vierten nun aber ihre wunderschönen Haare unter einem Schleier sind. Schleier! Tuch! Nicht Burka, aber dazu später mehr. Schade, aber so ist es nunmal, sagt dann auch selbst in einer internationalen Schule die Schulleitung. Aber ganz ehrlich? Es ist manchmal auch sehr schwer, mit einer Frau in Kontakt zu geraten, die ihre Hermès-Tasche wie einen Panzer vor sich her trägt, die von oben aus ihrem SUV herabguckt oder die alle Hausfrauen per se oder alle Vollzeit-arbeitenden Mütter per se verurteilt. Frauen eben, pfff.
Kopf gern immer einschalten, mit oder ohne Tuch
So tragen Frauen auf der ganzen Welt ihre Kopftücher.
So tragen Frauen auf der ganzen Welt ihre Kopftücher.

Es geht beim Kopftuch nicht immer um Unterdrückung. Es geht auch oft um Freiwilligkeit. Und es geht um Tradition. Und haben wir uns eigentlich schon einmal Gedanken darüber gemacht, wieviele Frauen unterdrückt, geschlagen, misshandelt werden, die KEIN Kopftuch tragen? Die eine riesige Sonnenbrille aufsetzen über ihrem blauen Auge? Die langärmelig auch bei 30 Grad im Schatten bevorzugen, damit man die Kratzer nicht sieht? Die psychisch misshandelt werden, was wir übrigens gar nicht sehen können?!

Mir geht eine Begegnung aus dem Sommerurlaub im Salzburger Land/ Österreich nicht aus dem Kopf: Wir sind in Sankt Gilgen, am Zwölferhorn, und stehen in der Schlange an der Gondel. Eine osteuropäische Gruppe - Mutter stillt, Vater isst Joghurt, der Kleine winkt und lächelt. Japaner mit den riesigsten Fake-Smartphones und Keilabsätzen (der Louis Trenker in mir lacht sich kaputt). Eine arabische Familie - vier Söhne, Vater im Trainingsanzug, Mutter komplett verschleiert. Und wir, die Patchwork-Familie mit den vier Nachnamen, den drei Vätern, den schwer zuzuordnenden Kindern. Ich sehne mich spontan nach einem Heimatfilm, denn wir werden noch eine Weile in der Schlange anstehen. Kein Heimatfilm, gut, dann Leute beobachten. Und dann glotz' ich wohl die Schleierfrau an - korrekter gesagt: die Frau unter dem Niqab (siehe Bild) - minutenlang. Sie guckt zurück, mit ihrem Kleinkind auf dem Arm. Als wir uns in dem Wartegatter gegenüber stehen, sagt der kleine arabische Junge "Salaam aleikum", und ich sag' "Aleikum Salaam" oder so etwas in der Art, "wir sehen uns gleich oben auf dem Berg". Die verschleierte Frau ist überfreundlich, fragt mich tausend Dinge, sie erkennt meine Vorurteile, und sie geht mit der besten Waffe voran, die die Menschheit kennt: einem Lächeln - das ich leider nicht komplett sehen kann, aber an ihren Augen erkenne.
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Seitdem bin ich von: "Warum ist die denn bloß so verschleiert, die Arme" zu: "Hey, wie nett, sie spricht mich an" übergewechselt. Und dazu, dass die meisten Frauen sich selbst für oder gegen einen Schleier entscheiden. Den Frauen, die gezwungen werden, geht es so schlecht wie anderen Frauen, die zu Dingen gezwungen werden, die sieh nicht tun wollen. Das ist bedauernswert, aber kein Grund, abfällig über alle Kopftuch-tragenden Frauen zu denken oder zu sprechen.

Die bereits erwähnte H&M-Kampagne hat nun vor allem zur Folge, dass zahlreiche Musliminnen sich positiv äußern: "Danke, H&M. Für uns bedeutet es sehr viel, in den Mainstream-Medien wahrgenommen zu werden." Und Mariah Idrissi, die 23-Jährige aus London, deren Eltern aus Pakistan und Marokko stammen, die zum ersten Mal in dieser Kampagne modelt und für nur wenige Sekunden zu sehen ist, stellt im "Spiegel" fest: "Endlich werden wir nicht mehr ignoriert. Und ob ich einen Hidschab trage oder nicht, das ist ganz allein meine Entscheidung, nicht nur eine Frage der Mode, sondern meiner Spiritualität." Vielleicht ist Spiritualität ein gutes Wort in diesem Zusammenhang, nicht so streng wie "Glaube" und ganz weit weg von "Zwang".

Wer sich weiter informieren will, klickt bitte hier.

Quelle: n-tv.de
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Mehr Mafia als Marketing: Deutsches Zwangsfernsehen verschärft die Zuschau

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Okt 2015 11:51

Mehr Mafia als Marketing.jpg
Mehr Mafia als Marketing.jpg (31.26 KiB) 5884-mal betrachtet

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... ndung.html

Mehr Mafia als Marketing: Deutsches Zwangsfernsehen verschärft die Zuschauerbindung
Markus Gärtner

Wer nicht zahlt, wird lahmgelegt. Immer öfter finden Zuschauer von ARD und ZDF, die ihren Zwangsbeitrag nicht zahlen wollen, einen sogenannten »Ventilwächter« an ihrem Auto. Es ist ein gelber Stöpsel, der auf dem Ventil eines Reifens sitzt und mit einem Schloss gesichert wird. Wer dennoch fährt, endet 500 bis 600 Meter später mit einem Plattfuß.



Eine Mitarbeiterin der Stadt Willich hat der Westdeutschen Zeitung bestätigt, dass es sich dabei um eine bewährte Vollstreckungsmethode handelt. Und die scheint immer öfter zum Einsatz zu kommen.

Denn im vergangenen Jahr haben ARD und ZDF mehr als 890 000 Mal Städte oder Gemeinden um Amtshilfe ersucht, um säumige Beitragszahler an die Kandare zu legen.

Wie die Kommunen ausstehende Gebühren eintreiben, sei ihnen überlassen, berichten uns Mainstream-Zeitungen wie die Welt.



Das ist für die von Propaganda, Lügen, Zahlenbetrug und ständig neu erfundenen Russen-Invasionen in der Ukraine in die Irre geführten Zuschauer allerdings kein Trost. Sie müssen für ein Programm zahlen, das sie in Hunderttausenden von Fällen nicht wollen, weil sie sich dort langweilen, desinformiert und mit Propaganda gepinselt fühlen.



Wir erinnern uns: Das Verfassungsgericht in Karlsruhe hat dem ZDF im März 2014 per höchstrichterlichem Urteil einen zu großen Einfluss der Politiker bescheinigt. Vier Monate später wurde das ZDF dabei erwischt, die Ergebnisse beim Ranking von »Deutschlands Beste« manipuliert zu haben.



Wir erinnern uns auch an den Rauswurf von ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender vor sechs Jahren, dessen Arbeit der CDU nicht mehr passte. Und wir erinnern uns ganz frisch an den Auftritt von Angela Merkel in der vorigen Woche, als die Kanzlerin dem Volk angeblich Rede und Antwort zur Flüchtlingspolitik stand. Knallharte Fragen wurden angekündigt, seichter Talk folgte.



Die Propagandaschau fasste die Sendung anschließend so zusammen:

»Ein die Realität vorsätzlich verzerrender Talk, der sich nahtlos in die westliche Propaganda der letzten Monate einreihte. Anne Will, diejenige also, die dort als Moderatorin hätte agieren sollen und sich stattdessen als Merkels Hausmädchen für Agitation, Öffentlichkeitsarbeit und Anklage gerierte, machte in der gesamten Inszenierung den mit Abstand beschämensten Eindruck.«

471 Beispiele dessen, was das deutsche Publikum angewidert »Lügenpresse« nennt, habe ich in meinem neuen Buch mit dem gleichnamigen Titel zusammengefasst. ARD und ZDF sind prominent darin vertreten.



Aber sie verraten nicht nur ihren Informationsauftrag, sie sorgen auch noch dafür, dass angewiderte Zuschauer mit Methoden an der Mobilität gehindert werden, wie man sie eher von der Mafia erwartet.



Denn merke: Wenn Du nicht willst, was wir Dir senden, dann wirst Du mit ´nem Plattfuß enden.



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Leser-Kommentare (33) zu diesem Artikel
12.10.2015 | 12:38
GEZ-Feind

Also ich zahle schon lange nicht mehr und hör von denen auch nichts mehr- Auto kann ich bis Dato auch noch bewegen. Grund ist ganz einfach-auch auf YouTube zu finden. GEZ ist eine eingetragene Firma mit der ich keinen Vertrag geschlossen habe, Gegenbeweise konnten die mir bisher noch nicht vorlegen... Erst kamen Androhungen-nun ist Ruhe.. Diese Sender kann man sich freiwillig auch nicht anschauen....

12.10.2015 | 12:34
Pierre

LIebes deutsches Volk wie lange lasst ihr euch eigentlich noch auf den Kopf schei...n. Ihr habt wirklich eine hohes Leidenspotential...aber wenn es dann kracht hola die Waldfee

12.10.2015 | 12:24
LESEN – VERSTEHEN – AUFWACHEN – HANDELN

Diе von korruptеn und eng verquickter mеdialer, politischеr und Finаnz-Elite ausgehenden Bedrohungеn werden kaum wahrgenommеn, und weil sie sеhr vielschichtig und komplеx sind, wird das ganze Ausmаß der Gefahr nicht еrkannt. Man kann verstehen, dass die Menschen die dunkle Wolke, die über ihnen hängt, nicht sehen wollen und glauben, alles werde wieder gut; nur in Osteuropa beginnen sie sich wegen des drohenden Krieges einzugraben. Die im Westen vorherrschende Sorglosigkeit ist...

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12.10.2015 | 12:15
edmundotto

Die Vollstreckungsbehörde trägt die materielle Beweislast für die wirksame Bekanntgabe des Leistungsbescheid. Eine Bescheinigung der Vollstreckbarkeit der GEZ ersetzt nicht den Beweis der wirksamen Bekanntgabe, die vorab durch eine Zustellungsurkunde erbracht sein muss. Wenn dann noch die Vollstreckungsbehörde ein Entgeld für die Maßnahme bekommt, liegt genaugenommen ein Offizialdelikt vor (§ 163 StPO). Wird die Auskunft hierüber verweigert,, gilt das als Strafvereitelung. - Wenn...

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12.10.2015 | 11:48
Hermann Paul

Das sind üble Zwangsmethoden der linken Staatsfunksender, die genau zu dem Manipulationssumpf passen, der als "Qualitätsprogramm" wie Sauerbier angepriesen und rund um die Uhr abgeliefert wird. Was ARD/ZDF da veranstalten ist nicht nur per se rechtswidrig, es ist schlicht kriminell, wenn eine akut hilfsbedürftige Person unbedingt und schnellstens mit dem PKW erreicht werden muss. Statt viel zu hohe Beiträge mit Verbrecher-Methoden zu erpressen, müssen die maßlos...

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12.10.2015 | 11:25
Helmut Josef Weber

Um mich gegen diese Art von Nötigung zu wehren, habe ich (als Handwerksmeister) in meiner Werkstatt ausreichende Gegenmittel.
Ich denke in 30 Sekunden hat eine kleine Flex ihren Dienst getan.

Viele Grüße
H. J. Weber
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Abmahnung noch Jahre später ? - Wann ist Filesharing verjährt ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Okt 2015 10:48

Abmahnung noch Jahre später.jpg

http://www.n-tv.de/ratgeber/Wann-ist-Fi ... 81281.html
Abmahnung noch Jahre später ? - Wann ist Filesharing verjährt ?

Filesharing ist in Deutschland verboten. Das machen sich Abmahnanwälte zu nutzen und verschicken auch noch nach Jahren ihre happigen Forderungen. Doch auch bei nachweislichen Verstößen der Nutzer, gibt es Fristen.


Ansprüche aus Filesharing-Abmahnungen sind nach drei Jahren verjährt, meint die Verbraucherzentrale Sachsen.
Ansprüche aus Filesharing-Abmahnungen sind nach drei Jahren verjährt, meint die Verbraucherzentrale Sachsen.
(Foto: imago/blickwinkel)

Beim Filesharing werden Dateien mit Musik oder Filmen von einem Anwender für andere zum Herunterladen freigegeben. Doch wer sich bei den entsprechenden Tauschbörsen an urheberrechtlich geschützten Daten vergreift, droht Unbill. Der dabei ertappte macht sich strafbar und kann im Nachhinein zur Kasse gebeten werden. Darauf spezialisierte Rechtsanwälte reagieren auch bei geringen Verstößen im Namen der Rechteinhaber des Materials mit saftigen Forderungen. Oft auch erst nach Jahren des Verstoßes. Doch wann sind die Ansprüche verjährt?

"Abmahnungen verjähren sowohl bezüglich der Rechtsanwaltsgebühren als auch in Bezug auf die Schadensersatzforderungen nach drei Jahren", meint Michael Hummel von der Verbraucherzentrale Sachsen. Nach Meinung von Experten gilt dies auch für den mit der Abmahnung einhergehenden Unterlassungsanspruch. Das bedeutet, dass diejenigen Abmahnungen, die im Jahre 2011 oder noch früher zugestellt wurden, bereits verjährt sind.

"Auf Grundlage unserer Beratungspraxis können wir jedoch sagen, dass einige Rechtsanwälte und Inkassobüros dennoch versuchen, diese Forderungen durchzusetzen - obwohl viele Ansprüche wegen Tauschbörsennutzung bereits verjährt sind. Verbraucher, die solche Schreiben erhalten, sollten nicht vorschnell bezahlen, sondern sich im Zweifelsfall rechtlichen Rat suchen", rät der Experte.
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Auch anderslautende Hinweise in den Abmahnungen, die von einer zehnjährigen Verjährungsfrist ausgehen, sollten nicht verunsichern. Demnach wird oft in solchen Schreiben auf ein Urteil des Bundesgerichtshofes vom 15. Januar 2015 verwiesen. In der Entscheidung ging es aber laut der Verbraucherzentrale um ungerechtfertigte Bereicherung durch das Zugänglichmachen von Fotografien im Internet. "Viele Gründe sprechen dagegen, dass die Entscheidung auf den Fall des Filesharings anwendbar ist", so Hummel.

Und auch das Amtsgericht Bielefeld (Az. :42 C 368/13) teilt mit seinem Urteil vom 06. März 2014 die Meinung der Verbraucherschützer, dass Ansprüche aus Filesharing-Abmahnungen nach drei Jahren verjährt sind.

Quelle: n-tv.de , awi
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Wie Medien Nachrichten filtern und Realitäten inszenieren

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Okt 2015 19:44

Wie Medien Nachrichten filtern.jpg

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Wie Medien Nachrichten filtern und Realitäten inszenieren
Markus Gärtner

Die Großbank Credit Suisse hat gerade ihre neue Studie zum Reichtum auf der Welt veröffentlicht. Je nachdem, welchen Zeitungsbericht man zu dieser Vermögensstudie liest, sieht die Welt völlig anders aus.



Die Credit Suisse beschäftigt sich diesmal im Schwerpunkt des jährlich erscheinenden Global Wealth Report mit der weltweiten Zerrüttung und Auflösung der Mittelschicht. Doch die meisten Mainstream-Zeitungen, wenn sie den Bericht denn würdigen, erschaffen mit der Wiedergabe der Studie eine andere Realität. Nur wenige Publikationen würdigen die Kernaussage in diesem Bericht, wie der konservative Business Insider in seiner britischen Online-Ausgabe:

»In diesem Jahr hat sich die Investmentbank den anhaltenden und beunruhigenden Zerfall der Mittelschicht mit Blick auf deren Anteil am Vermögen in verschiedenen Regionen der Welt vorgenommen. Und überall wo man hinschaut, geht dieser Anteil zurück. Das gilt für Asien und Europa, wo die Mittelschicht zu Beginn des Jahrhunderts einen hohen Anteil am Vermögen hatte, aber es gilt auch für Länder wie Indien und Nordamerika, wo der Anteil der Mittelschicht schon viel niedriger war«.

Auch die International Business Times bringt die Kernaussage des Credit-Suisse-Berichts ziemlich spitz auf den Punkt:

»Die Ungleichheit nimmt weltweit weiter zu. Dem reichsten einen Prozent aller Haushalte gehört die Hälfte des gesamten Vermögens. Das passiert zum ersten Mal, seit die Credit Suisse im Jahr 2000 mit der Analyse der Daten begann, und zum ersten Mal seit fast einem Jahrhundert. Für die Menschen am anderen Ende der Vermögensskala sieht es genau umgekehrt aus: Der ärmeren Hälfte der Weltbevölkerung gehört lediglich ein Prozent der Vermögen«

Was lesen wir zu dem Investmentbank-Bericht in den deutschsprachigen Medien?



Das Handelsblatt interessiert sich zwar dafür, »wo der Reichtum plötzlich schmilzt«. Doch vom Zerfall der für alle Volkswirtschaften wichtigen Mittelschicht keine Spur. Stattdessen betrachtet der Artikel die Auswirkungen des Dollars auf die Vermögen, beklagt den schwächeren globalen Wirtschaftsausblick, den der Vermögensreport gibt und verweist auf folgenden Befund von Credit Suisse:

»Milliardäre aufgepasst: Erstmals seit 2008 ist das weltweite Vermögen und damit die Zahl der Superreichen gesunken. Die Ursachen sind in den USA zu finden – ausgerechnet in dem Land, das nicht in dem Abwärtssog steckt.«

Die Presse in Wien interessiert sich fast ausschließlich dafür, dass Österreich das »viertreichste Land der Eurozone« ist und bedauert, dass die Alpenrepublik bis zum Jahr 2020 auf den fünften Rang abrutschen könnte. Von der schleichenden Pulverisierung der Mittelschicht keine Rede. Ebenso in den Salzburger Nachrichten.



Im anderen Alpen-Nachbarland, der Schweiz, denkt die Neue Zürcher Zeitung beim Stichwort Reichtum vor allem an das aufsteigende (aber derzeit kriselnde) China:

»Auch wenn sich das Pro-Kopf-Vermögen in China noch auf einem vergleichbar niedrigen Niveau befindet, wird als Folge der wirtschaftlichen Expansion das Reich der Mitte in wenigen Jahren Japan als – in absoluten Zahlen – Land mit den zweithöchsten Vermögen der Welt ablösen. Dieser Befund geht aus dem Global Wealth Report 2014 der Credit Suisse hervor.«

Interessant ist für die NZZ offenbar vor allem, wie viele potenzielle Millionäre aus China in den kommenden Jahren einen Teil ihres Vermögens in der Schweiz parken könnten. Von der weltweiten Dezimierung der Mittelschicht auch in diesem Bericht keine Spur:

»Aussagekräftig sind auch die Credit-Suisse-Prognosen bis 2019 für die aus China stammenden Millionäre. Gibt es bereits mehr als 1 Mio. Chinesen, deren Nettovermögen die Schwelle von 1 Mio. Dollar überschritten haben, dürfte sich der Wert bis 2019 auf 2,3 Mio. verdoppeln.«

Und so hat jede der genannten Mainstream-Zeitungen sich ihren eigenen Aspekt aus dem Bericht, der den brisanten Niedergang der Mittelschicht rund um den Globus schildert, herausgepickt.



Auf diese Weise werden beim Publikum – gewollt oder nicht – ganz bestimmte Realitäten geschaffen. Dass unsere Gesellschaften sozial auseinanderfallen wird trotz der Steilvorlage, die der Credit-Suisse-Bericht liefert, bei dieser Gelegenheit nicht thematisiert.



Oft werden bestimmte Realitäten von den Mainstream-Medien gezielt geschaffen. Ich habe diesem Thema in meinem neuen Buch Lügenpresse – Wie uns die Massenmedien durch Fälschen, Verdrehen und Verschweigen manipulieren einen Abschnitt gewidmet.



Hier ein Textauszug:



Inszenierte Realitäten


Wenn die Realität, die berichtet werden soll, nicht in das gängige Erklärungs- oder Berichtsmuster der Mainstream-Medien passt, wird sie zurechtgebogen. Medienwissenschaftler wie der Tübinger Professor Hans-Jürgen Bucher wissen das. Und nicht erst seit gestern. Bucher schrieb vor über 20 Jahren in seiner Forschungsarbeit »Mediensprache«, dass das »Zusammenspiel von Presse und Politik heute nach komplizierteren Spielregeln verläuft: über inszenierte Berichterstattungsanlässe wie Pressekonferenzen, sogenannte Hintergrundgespräche, oder auch über subtile Formen der Presselenkung.« Wir müssen zum Glück nicht so weit zurückgehen und derart tief in den Zeitungsarchiven graben, um zahlreiche Beispiele für diese These zu finden. Jeder erfahrene Journalist kann die Pressekonferenzen, die er besucht hat, längst nicht mehr zählen. Ganz zu schweigen von Hintergrundgesprächen und allen möglichen Pressefahrten.



Die Berichterstattung in deutschen Mainstream-Blättern über die Flüchtlingswelle, die sich derzeit über das Land ergießt, ist eine einzige Inszenierung, wie die Neue Zürcher Zeitung ihren deutschen Mainstream-Kollegen im Juni 2015 in dem Bericht »Deutsche Medien – Minenfeld Migration« ins Stammbuch schrieb.



Das Schweizer Blatt warf den hiesigen Medien vor, die »große Wanderung« mit »erkennbarer Schlagseite bei der Themensetzung und der Wahl inhaltlicher Schwerpunkte« zu beschreiben. Man könne den Eindruck gewinnen, so wurde die Beobachtung der deutschen Berichterstattung bis zum Juni des Jahres zusammengefasst, dass die Masseneinwanderung nur von den Anhängern einer Festung Europa zu einem Problem gemacht werde. Doch dann entlarvte die NZZ eine wichtige und vielsagende Masche der deutschen Leitmedien: »Wo Vertreter einer solchen Position (Kritiker der Masseneinwanderung, Anm. des Verfassers) überhaupt zugelassen werden, inszeniert man ihren Auftritt so, dass im Fernsehen ihre Thesen durchs Bilder-Arrangement schon dementiert werden.« Den deutschen Massenmedien wirft die NZZ eine stillschweigende Zustimmung zu einer Haltung vor, »die jede kontrollierte Asylpolitik außer Kraft setzen will und nur noch das weite Öffnen aller Tore erlaubt.«



Hier hat sich keine rechtspopulistische Postille zu Wort gemeldet, sondern eine der angesehensten Zeitungen des Alpenlandes. Als Ziel der inszenierten Berichterstattung vermutete die NZZ den Versuch, das Publikum moralisch unter Druck zu setzen, um »einen gesellschaftlichen Wandel von erheblichem Ausmaß zu akzeptieren, ohne die eigenen Sorgen, Vorbehalte und Bedürfnisse angemessen in die öffentliche Erörterung einbringen zu können«. Im Klartext: Zahlreichen Reportagen über die Probleme der Flüchtlinge beim Eingewöhnen in die neue Kultur und Umgebung standen seltene Berichte gegenüber, die schilderten, »wie Deutsche die Verwandlung ihres Viertels in ein neues multikulturelles Viertel erlebten«.



Inszeniert wurden über viele Monate hinweg auch zahlreiche Berichte über angeblich bevorstehende russische Invasionen in der Ukraine. Man kann sie mittlerweile gar nicht mehr zählen. Im Sommer und Herbst 2014 schien es eine Zeit lang, als drohe beinahe jede Woche eine russische Truppeninvasion in der Ukraine. Meist wurde mit dieser Warnung der ukrainische Armeesprecher Andrej Lyssenko zitiert. Fast die gesamte Mainstream-Presse gab die gebetsmühlenartig wiederholten Alarmrufe wieder. Die Invasion blieb freilich aus.



Anfang August 2015 warnte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko den Westen vor den gefährlichen Gelüsten des Wladimir Putin, der »ganz Europa will«, wenn man ihn nur lässt. Man muss kein Militärexperte oder ausgebuffter Ökonom sein, um sich in wenigen Sekunden klarzumachen, dass dies alle Möglichkeiten sprengen würde, die Putin zur Verfügung stehen. Trotzdem wurde Poroschenkos »Warnung«, die nur eine propagandistische Ente sein konnte, von der Welt über Focus und die Zeit bis hin zur kleinen Aargauer Zeitung fast überall gemeldet. Sie passte wunderbar ins Bild vom bösen Iwan und der guten NATO, die Putin ‒ zu allem entschlossen ‒ von seinen aggressiven Plänen abhielt.



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15.10.2015 | 19:33
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Diе von korruptеn und eng verquickter mеdialer, politischеr und Finаnz-Elite ausgehenden Bedrohungеn werden kaum wahrgenommеn, und weil sie sеhr vielschichtig und komplеx sind, wird das ganze Ausmаß der Gefahr nicht еrkannt. Man kann verstehen, dass die Menschen die dunkle Wolke, die über ihnen hängt, nicht sehen wollen und glauben, alles werde wieder gut; nur in Osteuropa beginnen sie sich wegen des drohenden Krieges einzugraben. Die im Westen vorherrschende Sorglosigkeit ist...

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15.10.2015 | 15:36
Pateus

CICERO Magazin: Die Mainstream Medien versuchen die Demonstrationen gegen TTIP zu verschweigen oder runterzuspielen! Presse Propaganda und Diffamierung von Kritikern die anderer Meinung sind http://www.cicero.de/kapital/ttip-demo- ... -was/59981 Nachdenkseiten Weblog nach Albrecht ("Die Reformlüge") http://www.nachdenkseiten.de Globalisierungskritiker http://www.globalisierungskritiker.de/ Medien-Klagemauer.TV - Die anderen...

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15.10.2015 | 11:22
tm

"Die Credit Suisse beschäftigt sich diesmal im Schwerpunkt des jährlich erscheinenden Global Wealth Report mit der weltweiten Zerrüttung und Auflösung der Mittelschicht." Die Frage ist eher wer hier verdreht. Hier aus dem Bericht im Original: "This century, the wealth of the middle class has grown strongly in all regions and in almost all countries." und weiter: "Still, the middle class will continue to expand in emerging economies overall,". Oder...

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15.10.2015 | 04:45
Grauber

Und somit erkennen wir, dass abhängig vom Standpunkt des Betrachters, seine Meinung immer einen Teil der Wahrheit widerspiegelt. Nur das gesamte Bild, die Summe aller Blickwinkel ( Ansichten ), ergibt ein einigermaßen objektives Bild. Aber auch hier kann man nicht sicher sein, ein gewünschtes Ziel-Milieu für die Erhebung einer Umfrage ausgewählt zu haen - damit wäre dann auch wieder eine Schein-Objektivität erreicht.

15.10.2015 | 02:17
SPAM-Alarm


15.10.2015 | 00:40
Wolkenspalter

Inszenierte und unterschlagene Realitäten sind ein Anschlag auf die Demokratie. Es ist die Manipulation des Bürgers. Wie sollen wir Wahlbürger vernünftig wählen können, wenn uns die wichtigste Voraussetzung (wahre und vollständige Information) vorenthalten wird? Wie können wir Medien und Medienmachern vertrauen, die so etwas tun?
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Monsantos Untaten rächen sich

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Okt 2015 09:47

Monsantos Untaten rächen sich.jpg
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16.10.2015


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Monsantos Untaten rächen sich
F. William Engdahl

Der alte Satz: »Flüche sind wie Hühner, sie kommen immer auf die Stange zurück« – im Deutschen etwa: »Untaten fallen immer auf den Urheber zurück« – war selten so passend wie zur Beschreibung dessen, was heute dem weltgrößten Anbieter genmanipulierten (GVO-) Saatguts und dazugehöriger Unkrautgifte widerfährt. Und es könnte kaum ein besseres Ziel treffen. Die Monsanto Corporation aus St. Louis steckt offenbar in großen Schwierigkeiten.



Seit sich US-Präsident George H.W. Bush 1992 mit der Geschäftsleitung von Monsanto dazu verschwor (jawohl, Virginia, es gibt Verschwörungen), einer nichtsahnenden amerikanischen Bevölkerung GVO aufzudrücken, schien Monsanto nicht mehr zu stoppen.



Mithilfe von Bushs Erlass, der völlig unwissenschaftlichen Doktrin der Substanziellen Äquivalenz, wonach keine staatliche US-Behörde Gentech-Produkte unabhängigen Tests unterziehen durfte, konnte Monsanto eigene frisierte Tests durchführen und den Aufsichtsbehörden der USA und der EU als stichhaltig präsentieren. Das Ergebnis war, dass Gen-Saatgut die US-Landwirtschaft übernahm, auch weil Farmern die Lüge aufgetischt wurde, GVO steigerten den Ernteertrag und benötigten weniger chemische Pflanzenschutzmittel.

Monsanto verbreitete Gentech-Saatgut in der ganzen Welt, durch Bestechung wie in Indonesien und durch die Machenschaften der US-Regierung. Monsanto bezahlte Wissenschaftler für falsche Aussagen über die Sicherheit seiner Produkte.



Der Konzern korrumpierte die Brüsseler Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), seine Position zu stärken, auch dann noch, als alarmierende Untersuchungen wie die berühmte Studie von Professor Gilles-Éric Séralini, die im September 2012 in der renommierten Zeitschrift Food and Chemical Toxicology veröffentlicht wurde, die ganze Welt schockierten. Diese erste Langzeitstudie über eine zweijährige Fütterung von 200 Ratten mit GVO zeigte schockierende Auswirkungen, zum Beispiel diese: »Weibliche Ratten, die mit Gen-Mais von Monsanto gefüttert wurden, starben zwei- bis dreimal häufiger als die Tiere in der Kontrollgruppe, und sie starben schneller… Weibchen entwickelten große Mamma-Tumoren, fast immer häufiger und früher als die Kontrolltiere; am zweithäufigsten geschädigt war die Hypophyse; der Sexualhormonhaushalt wurde durch die GVO- und Roundup-Behandlung gestört.«



Monsanto versuchte umgehend, den Überbringer der schlechten Nachricht zu töten, indem die Zeitschrift Food & Chemical Toxicology unter Druck gesetzt wurde, den früheren Monsanto-Mitarbeiter Richard E. Goodman einzustellen, der Séralinis Studie prompt für »unwissenschaftlich« erklärte und zurückzog, ein bei wissenschaftlichen Fachzeitschriften höchst ungewöhnlicher und extrem seltener Akt. Ein Jahr später mussten Goodman und der Chefredakteur zurücktreten; Séralinis Studie wurde in einer anderen wissenschaftlichen Zeitschrift erneut veröffentlicht.



Annus horribilis



Die Liste von Monsantos Vergehen und kriminellen Aktivitäten ist lang. Jetzt scheint es jedoch, als fielen die Untaten auf den Urheber zurück.



Das Jahr 2015 entwickelt sich zu einem, das Großbritanniens Königin Elisabeth ein Annus horribilis nennen würde, ein ganz fürchterliches Jahr. Am 20. März 2015 bewertete die Internationale Krebsforschungsagentur (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Karzinogenität [krebserzeugende Eigenschaft] von Glyphosat, dem Hauptbestandteil von Monsantos meistverkauftem Herbizid Roundup.



Sie fand »Hinweise auf Karzinogenität bei Versuchstieren. Darüber hinaus verursachte Glyphosat in menschlichen Zellen DNS- und Chromosomenschäden… Bei einer Studie an Einwohnern einer Gemeinde wurden erhöhte Blutmarker von Chromosomenschäden (Mikronuclei) gemeldet, nachdem auf nahegelegenen Feldern Glyphosat versprüht worden war.« Monsanto war darüber mit Sicherheit alles andere als begeistert.



Dem WHO-Bericht folgte ein komplettes Verbot von GVO-Saatgut in der Russischen Föderation, gefolgt von der Entscheidung für ein totales GVO-Verbot in 19 von 28 EU-Ländern, ein vernichtender Schlag gegen Monsanto und die Gentech-Lobby. Im September 2015 folgte ein weiterer Schlag gegen ein Monsanto-Herbizid: Ein französisches Berufungsgericht erklärte Monsanto der chemischen Vergiftung für schuldig.



Das Gericht bestätigte das Urteil zugunsten des Getreidebauern Paul François, dessen Rechtsanwälte geltend gemacht hatten, der Unkrautkiller Lasso habe bei ihrem Mandanten neurologische Probleme verursacht, unter anderem Gedächtnisverlust und Kopfschmerzen. Später kündigte der US-Bundesstaat Kalifornien an, man werde Glyphosat als Karzinogen führen, die erste Aufsichtsbehörde in den USA, die entsprechend entscheide, so Dr. Nathan Donley, Wissenschaftler am Center for Biological Diversity.


Diese Rückschläge hatten ernste Folgen für den Gentech- und Chemiekonzern. Die Monsanto-Aktie fiel von 125 Dollar im Februar auf 29 Dollar. Angesichts rückläufiger Verkaufszahlen kündigte Monsanto die Streichung von 2600 Stellen an, das sind zwölf Prozent der Beschäftigten. Außerdem sollen drei Milliarden Dollar für den Aktienrückkauf verwendet werden, eine Form von Finanz- (im Gegensatz zu Gen-) Manipulation, durch die der Gewinn pro Aktie auf magische Weise erhöht wird, indem Aktien vom Markt genommen werden.



Das Ganze wurde noch schlimmer, als die strategische Übernahme des Schweizer Gentech- und Agrochemiekonzerns Syngenta durch Monsanto scheiterte. Seit 2011 verfolgte Monsanto die Strategie, mit Syngenta gleichzuziehen. Syngenta ist der weltgrößte Hersteller von Herbiziden und Pestiziden, ein kleinerer Teil des Gewinns stammt aus patentiertem GVO-Saatgut. Monsanto dagegen ist der weltgrößte Anbieter von GVO-Saatgut, erwirtschaftet aber nur einen relativ kleinen Anteil des Gewinns durch den Verkauf von Agrochemikalien.



Ende August bot Monsanto Syngenta – berüchtigt für sein umstrittenes Herbizid Atrazin und seine Neonicotinoid-Herbizide – 47 Milliarden Dollar. Der Schweizer Konzern lehnte ab und Monsanto musste das Angebot zurückziehen. Monsanto hatte das Übernahmeangebot unterbreitet, um weniger abhängig vom GVO-Verkauf zu werden und stärker auf Gewinne aus dem Verkauf von Unkrautvernichtungsmitteln zu setzen. Ein Zeichen dafür, dass Monsanto nicht an den »Wunder«-Eigenschaften des GVO-Saatguts interessiert ist. Jetzt will sich der Konzern auf giftige Chemikalien konzentrieren, die die Giftstoffbelastung in Tieren, Pflanzen und Boden erhöhen.



In dem verzweifelten Versuch, das Terrain zu verteidigen und eine GVO-Kennzeichnung in den USA zu verhindern, betreibt Monsanto Lobbyarbeit beim US-Kongress für ein Gesetz, das die Kennzeichnung von GVO in Lebensmitteln verbietet. Obwohl 80 Prozent aller abgepackten Lebensmittel in Amerika GVO enthalten, wird dies den Verbrauchern verheimlicht; in der EU ist die Kennzeichnung Pflicht.



Ein neues, von Monsanto unterstütztes US-Gesetz wurde vom Repräsentantenhaus verabschiedet und liegt jetzt dem Senat zur Debatte vor. Durch das Gesetz H.R.1599 mit dem irreführenden Namen »Gesetz über sichere und genaue Kennzeichnung von Lebensmitteln (SAFE)« würde die Kennzeichnung landesweit auf freiwilliger Basis erfolgen, einzelne Bundesstaaten dürften keine Kennzeichnungspflicht verhängen.



Damit soll dem Vorpreschen einzelner Bundesstaaten begegnet werden, die mangels einer nationalen Regelung eigene Bestimmungen erlassen haben. Laut einer kürzlich durchgeführten Umfrage der New York Times befürworten 93 Prozent der Amerikaner eine Kennzeichnung von GVO-Lebensmitteln, drei Viertel der Befragten äußerten sich besorgt über Gentech-Produkte in Lebensmitteln.



Geld von Monsanto könnte die Verabschiedung von H.R.1599 erkaufen. Aktivisten haben das Gesetz in »DARK« umgetauft, weil Amerikaner über ihr Essen im Dunkeln gelassen werden.



Die Zukunftsaussichten von GVO sind definitiv schlechter als zu irgendeinem Zeitpunkt nach dem verhängnisvollen Treffen 1992 mit Papa Bush im Weißen Haus.


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16.10.2015 | 10:37
LESEN – VERSTEHEN – AUFWACHEN – HANDELN

Diе von korruptеn und eng verquickter mеdialer, politischеr und Finаnz-Elite ausgehenden Bedrohungеn werden kaum wahrgenommеn, und weil sie sеhr vielschichtig und komplеx sind, wird das ganze Ausmаß der Gefahr nicht еrkannt. Man kann verstehen, dass die Menschen die dunkle Wolke, die über ihnen hängt, nicht sehen wollen und glauben, alles werde wieder gut; nur in Osteuropa beginnen sie sich wegen des drohenden Krieges einzugraben. Die im Westen vorherrschende Sorglosigkeit ist...

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16.10.2015 | 09:56
Tim Taler

Monsantos will sein genverändertes Saatgut mit Gewalt verbreiten um daran Milliarden zu verdienen. Nur auf der Erde ist Saatgut schon immer kostenlos gewesen.
Genauso wie Wasser.
Dunkel mächtige arbeiten immer mit Gewalt und genauso scheitern sie auch immer.
Wer nicht lernen will muss auch immer scheitern.

16.10.2015 | 09:43
Livia

Länder, die GVO - Pflanzen erlaubt haben, können praktisch ihr ganzes Land abflämmen und die obere Bodenkrume sterilisieren lassen, um das dauerhaft wieder weg zu bekommen. Und alles Grünzeug - bis hin zum Blumenstrauß - aus solchen Ländern muß bei der Einreise beschlagnahmt und verbrannt werden; denn es könnten ja Samen anhaften. ------- Hinter dieser Idee der GVO steckt aber vielmehr als den Ertrag zu steigern - was nicht stimmt, eher das Gegenteil ist der Fall - die...

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16.10.2015 | 08:50
Quacks

@ Sascha ### Ihre Blödheit lässt sich kolloidal aber nicht verbessern - nicht wahr?

16.10.2015 | 07:03
Sascha

Kolloidales Silber neutralisiert GVO Effekte: http://www.seattleorganicrestaurants.co ... eption.php http://in5d.com/all-about-colloidal-silver/ Mit Google Translater kann man das ganz einfach ins Deutsche uebersetzen. Silbergeneratoren gibts im Internet zu bestellen. Fertig ist die eigene Apotheke gegen 650 verschiedene Viren, Bakterien, Pilzerkrankungen und parasitaere Leiden. Kann nur empfwhlen viel ueber das Thema zu lernen.:)
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Massenmedien: Spieglein, Spieglein an der Wand, warum ist das Publikum weg

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Okt 2015 11:13

Massenmedien.jpg

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18.10.2015


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Massenmedien: Spieglein, Spieglein an der Wand, warum ist das Publikum weggerannt ?
Markus Gärtner

Die etablierte Medienlandschaft ist in Auflösung begriffen. Dem Mainstream-Journalismus laufen in Scharen die Leser und Zuschauer davon. Die Werbung bricht weg. Das Vertrauen des Publikums in die Nachrichten, Reportagen und Kommentare ist schwer lädiert, wenn nicht dauerhaft gestört.



Doch was machen die Macher im Mainstream-Blätterwald? Sie organisieren Workshops, Konferenzen und »Terrassengespräche«, wie die Verlagsgruppe Handelsblatt und belügen sich zumindest teilweise auch selbst.



Auf der Medienwebseite Meedia sehen wir in dieser Woche einen Bericht über das letzte Terrassengespräch des Handelsblatts in dieser Saison am Mittwoch in Düsseldorf. Der Bericht beginnt mit der Erwähnung einer Leserin, die kürzlich an einer Umfrage der Zeit über die Leistungen und Fehler des Wochenblattes teilgenommen hat. Sie wird mit den Worten zitiert: »Das Blatt ist nicht das Problem. Ich habe mich verändert.«



Im Klartext: Wieder einmal wird das Publikum als Grund für den Niedergang geschildert, und nicht die Medien selbst.



Diese Darstellungsweise ändert sich erst im Verlauf des Meedia-Berichtes, in dem Giovanni di Lorenzo von der Zeit mit folgender Aussage aus dem Düsseldorfer Medientreff zu Wort kommt: »Wir tun immer so, als seien die Probleme strukturell. Viele sind aber hausgemacht.«



Klare Eingeständnisse wie dieses sind freilich im alten News-Universum, das derzeit im Rekordtempo auseinanderbricht, eher selten. Die Nabelschau endet meist schon beim Blick auf das Publikum.



Die Kernschmelze der Massenmedien mit oft zweistelligen prozentualen Rückgängen in der Leserschaft pro Jahr, wird undankbaren, mit Hass aufgeladenen oder von Moskau auf die Massenmedien losgelassenen Auftrags-Trollen zugeschrieben. Giovanni di Lorenzo hat recht, so wie ihn Meedia zitiert, dass es in der Bevölkerung ein allgemeines Misstrauen gegenüber Eliten gibt. Das betrifft so ziemlich alle Institutionen, also neben Politik und Banken auch Behörden, Verbände und – eben – die Medien.



Doch die Medien bekommen aus einem einleuchtenden Grund besonders viel Fett von ihrem Publikum ab: In einer Phase, in der die politische Kaste sich von der Flüchtlingspolitik über die Griechenlandhilfe bis hin zum Euro gegen das eigene Wahlvolk wendet, da könnten die Medien die Kartellparteien in Berlin an ihren Auftrag und ihre Basis erinnern.



Tun sie aber nicht. Stattdessen haben sie sich vom Wachhund des Publikums zum Schoßhund der Mächtigen gewandelt und begehen schweren Verrat an ihrem Informationsauftrag. Mit diesem Verrat beschäftigt sich mein neues Buch Lügenpresse. Hier ein weiterer Auszug, diesmal aus dem zweiten Kapitel, wo es unter anderem um die Auflösung der alten Medienordnung und das Entstehen eines neuen Nachrichten-Universums geht.



Textauszug:


Das Fundament der alten Medienordnung bröckelt



Die Mainstream-Medien laufen dem Abgrund entgegen. Und sie beschleunigen ihren eigenen Niedergang. Das Internet hat ein anarchisches Informations-Universum geschaffen. Kanzeljournalismus und Nachrichten-Priestertum haben dort keinen Platz mehr. Aber das haben nur wenige Journalisten ganz verstanden. Sonst würden sie ihre Leser und Zuschauer stärker einbinden und weniger an ihnen vorbeischreiben. Selbst ein Manager wie Handelsblatt-Chef Gabor Steingart gab jüngst in einem Interview zu: »Der Typus Redakteur, der sich als Erleuchteter sieht, der morgendlich seine Botschaften verkündet, ist dem Untergang geweiht.« Die Notwendigkeit in der flach gewordenen Nachrichtenwelt des Internets vom Thron zu steigen, sei für viele Kollegen ein »schmerzhafter Lernprozess«. Journalisten haben jedoch nicht nur Probleme, dem Zeitalter des Deutungs-Adels Ade zu sagen und sich stärker mit ihrem Publikum zu engagieren. Sie sind sogar erstaunlich oft bereit, ihre eigene Weltsicht mit Hilfe von Manipulation zu verbreiten. Laut dem Kommunikationsforscher Hans M. Kepplinger wissen wir auch: »Fast die Hälfte der Journalisten billigt das bewusste Hochspielen von Informationen, die ihre eigene Sichtweise stützen«.




Der Medienkritiker Albrecht Müller wirft den Medien hierzulande sogar »hoffnungsloses Versagen« vor. Die Medienschaffenden, so seine These, seien nicht in der Lage, »Debatten und Kampagnen zu wichtigen politischen Entscheidungen kritisch zu begleiten und uns vor gravierenden politischen Fehlentscheidungen zu bewahren«. Das belegte Müller im November 2014 anhand seiner bereits erwähnten zehn Beispiele. Bei der Riester-Rente hätten sich die Leitmedien »in Tausenden von Artikeln und in Hunderten von Sondersendungen« an der Agitation der Finanzwirtschaft zugunsten der privaten Altersvorsorge beteiligt und »grandios« versagt.



Auch seien sie »mehrheitlich einer primitiven Sparideologie gefolgt« und bei der höchst umstrittenen Austeritätspolitik in Ehrfurcht vor Merkel und Schäuble erstarrt. Die Kanzlerin scheint ohnehin strikt zu entscheiden, was die ARD in den Nachrichten bringen kann. Die Welt berichtete im Mai 2015 mit der Schlagzeile »Warum die ARD Merkels Antwort nicht zeigen darf« über den Besuch der Kanzlerin in einer Berliner Schule. Laut Henryk M. Broder erinnerte dieser »an die Besuche Honeckers bei den Jungen Pionieren«. Der Grund: Zu »kritischen Fragen« wie deutschen Waffenlieferungen an Israel gab es keinen O-Ton. Die eigentliche Information blieb ausgeblendet.



Wer so hinters Licht geführt und für dumm verkauft wird, vertraut den Establishment-Medien einfach nicht mehr. Das belegen inzwischen zahlreiche Umfragen und Studien, auch in den USA. Dort ergab eine landesweite Rasmussen-Umfrage im Mai 2015, dass 61 Prozent der US-Wähler, die wahrscheinlich am nächsten Urnengang teilnehmen, nicht den politischen Nachrichten trauen. Nur jeder fünfte der Befragten vertraut der politischen Berichterstattung.



Eine der bekanntesten Studien hierzulande ist die der Zapp-Redaktion des NDR vom Dezember 2014. Infratest dimap befragte in deren Auftrag 1002 Personen nach ihrem Vertrauen in die Medien. Heraus kam, dass ein beachtlicher Teil der Mediennutzer den Berichten über den Ukraine-Konflikt wenig bis gar nicht vertraut. Das waren 63 Prozent der Befragten: Es war eine glatte Bankrotterklärung. Von denen, die sich so kritisch äußerten, empfand fast jeder Dritte die Berichterstattung als einseitig. Der Prozentsatz derjenigen, die »großes oder sehr großes Vertrauen« zu den Medien haben, sank von 40 im Jahr 2012 auf 29 zwei Jahre später.



Zu den Journalisten, die mit dem deprimierenden Ergebnis der Umfrage konfrontiert wurden, gehörte der Ressortleiter Zeitgeschehen beim Deutschlandfunk, Friedbert Meurer. Seine Einschätzung: »Spinner sind immer dabei, aber ja, ich finde das muss man ernst nehmen. Ich bin jetzt schon lange genug dabei, um beurteilen zu können, wenn da ein bestimmter quantitativer Rahmen erreicht ist. Da würde ich schon daraus schließen, dass in beträchtlichen Teilen der Bevölkerung eine andere Meinung gegenüber der Politik und gegenüber Russland vorherrscht als das insgesamt von den deutschen Medien transportiert wird«.


Sehr deprimierend war auch der Korruptionsbericht von Transparency International im Juli 2013. Er zeigte, dass ein Großteil des Publikums die Medien hierzulande nicht nur für einseitig, sondern auch für korrupt hält. Die Süddeutsche Zeitung meldete dazu: »In Deutschland hat eine Branche besonders viel Vertrauen eingebüßt: die Medien. Mehr als die Hälfte der Menschen im Land glaubt, dass Korruption Verlage und Rundfunkanstalten beeinflusst.« Tatsächlich, im »Globalen Korruptionsbarometer 2013« von Transparency schnitten die Medien so schlecht ab, dass sie erstmals hinter der öffentlichen Verwaltung und dem Parlament rangierten.



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19.10.2015 | 11:56
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Diе von korruptеn und eng verquickter mеdialer, politischеr und Finаnz-Elite ausgehenden Bedrohungеn werden kaum wahrgenommеn, und weil sie sеhr vielschichtig und komplеx sind, wird das ganze Ausmаß der Gefahr nicht еrkannt. Man kann verstehen, dass die Menschen die dunkle Wolke, die über ihnen hängt, nicht sehen wollen und glauben, alles werde wieder gut; nur in Osteuropa beginnen sie sich wegen des drohenden Krieges einzugraben. Die im Westen vorherrschende Sorglosigkeit ist...

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19.10.2015 | 03:54
Kamich

@ Putzy : Ich verstehe Sie nicht !!! Die Medien lügen - ja - ist das ein Wunder ?? Oder ist es nicht auch Teil einer falsch verstandenen "Auserwähltheit" ? Wenn der lebendige Gott der Bibel bzw. des alten Testaments (der jüdischen Bibel) das Gesetz und das Recht besonders hervorhebt, und scharfe Konsequenzen ankündigt für Rechtsbruch und Untreue, und dann sagt man im Herzen : wir haben Geld und Macht , kaufen Medien und Politiker (siehe Israel-Lobby), und werden für uns...

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19.10.2015 | 01:47
Berliner

Es wiederholt sich die Aktuelle Kamera und der schwarze Kanal lassen gruessen. Alles was nicht zur Meinung der Herrschenden passt wird totgeschwiegen oder in die rechte Ecke mit dem Vermerk Hetze gestellt. Was die Aktuelle Kamera war sind heute Tagesschau&Co. Man gewinnt den Eindruck fas man sich keine eigene Meinung mehr bilden darf. Man soll alles brav schlucken was einem die MSM vorkauen

19.10.2015 | 01:34
Fernandinho

18.10.2015 | 21:02 Putzy - Ich verstehe nicht, was Sie meinen. Israel liegt in Palästina, die Palästinenser sind Semiten und Muslime. Waren sie das immer? Das, was uns als Juden gezeigt wird, sind größtenteils keine Semiten. Sie sind oft blond und sehen eher aus wie unsereiner. Wie man sagt, stammen 98 % der heutigen sogenannten Juden aus der russischen Steppe, waren nicht sesshafte Hirten und man nennt sie Askenasen oder so ähnlich. Sie sollen den jüdischen Glauben aus...

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19.10.2015 | 00:46
Stan Niol

Apropos "zur Feier des Tages wieder eine Flasche Sekt öffnen" um den Niedergang der Lügenpresse zu geniessen? Bitte bedenken, bei Sekt (in Fachkreisen auch Puffbrause genannt) zahlt man doppelt Steuern, nämlich Umsatzsteuer (im Lügensprech Mehrwert-Steuer genannt) und dann noch die Kaiser-Wilhelm-Schlachtschiff-ZwangsSpende, die SEKTsteuer. Bei billiger Puffbrause (Sekt) übersteigen die Steueranteile (was wird mit Steuern eigentlich heute gesteuert, die...

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18.10.2015 | 22:57
Berliner

Die aktuelle Kamera und der schwarze Kanal lassen gruessen.Alles was nicht nach der Meinung der Regierenden bzw.der Diktazorin ist wird totgeschwiegen oderals Hetze abgestempelt. Frueher war rs die aktuelle Kamera heute die Tagesschau oder aehnliche Sendungen
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Asylbewerber und Organspende: Schockbericht der Transplantationsmediziner

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Okt 2015 09:49

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21.10.2015


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Asylbewerber und Organspende: Schockbericht der Transplantationsmediziner
Redaktion

Asylbewerber bekommen künftig eine Gesundheitskarte und haben Anspruch auf die volle Gesundheitsversorgung. Das hat brutale Folgen: Zuwanderer werden Spenderorgane bekommen und schon lange wartende einheimische Patienten auf den Wartelisten nach hinten rutschen lassen.



Jeden Tag sterben in Deutschland drei Menschen, weil Sie vergeblich auf eine für sie überlebensnotwendige Organtransplantation warten. Rund 12.000 sterbenskranke Patienten benötigen jedes Jahr ein Spenderorgan.



Doch die Zahl der Organspender sinkt kontinuierlich. Im Jahr 2014 befand sich deren Zahl mit nur 864 Spendern auf einem historischen Rekordtief.



Schon seit Jahrzehnten bemühen sich Politik und TV-Prominenz mit vereinten Kräften darum, die Bereitschaft zur Organspende in der deutschen Bevölkerung zu erhöhen.



Auf Großleinwänden in ganz Deutschland halten Schauspieler und Sportler den Menschen von Plakatwänden am Straßenrand ihre Organspendeausweise entgegen. Und nun werden Asylbewerber viele schon lange auf ein Organ wartende Todkranke von den Wartelisten verdrängen, das ist nicht mehr abzuwenden.



Den Volltext dieses Artikels lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Hintergrundinformationsdienstes KOPP Exklusiv


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In der aktuellen Ausgabe finden sie unabhängige Hintergrundinformationen unter anderem zu folgenden Themen:



Schockbericht der Transplantationsmediziner

GEZ: Die Luft rauslassen

Kommt der Grenzzaun?

Geheime Forschungen am »Gedächtniscomputer«


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Leser-Kommentare (7) zu diesem Artikel
21.10.2015 | 09:58
Deutscher Michel

So wie unsere neuen Mitbürger sich aufführen, werden sie wohl eher auf der Spenderseite zu finden sein.

21.10.2015 | 09:38
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Diе von korruptеn und eng verquickter mеdialer, politischеr und Finаnz-Elite ausgehenden Bedrohungеn werden kaum wahrgenommеn, und weil sie sеhr vielschichtig und komplеx sind, wird das ganze Ausmаß der Gefahr nicht еrkannt. Man kann verstehen, dass die Menschen die dunkle Wolke, die über ihnen hängt, nicht sehen wollen und glauben, alles werde wieder gut; nur in Osteuropa beginnen sie sich wegen des drohenden Krieges einzugraben. Die im Westen vorherrschende Sorglosigkeit ist...

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21.10.2015 | 08:41
Scharfrichter

Wer hat denn in diesem Land nach all den bekannt gewordenen Ungereimtheiten und Skandalen noch einen Organspenderausweis? Ich gehe nicht mal mehr Blut spenden.

21.10.2015 | 08:11
Rüdiger

Wenigstens fünf Prozent der Spenderorgane sind ohnehin schon weg.
http://www.welt.de/welt_print/article32 ... srael.html

21.10.2015 | 07:37
Igit

Organspende kommt gar nicht in frage. Man kann keinem Toten Organe entnehmen!! Den es wäre dann nicht mehr durchblutet!! Also der Spender lebt noch!! Da zu viel damit Unfug getrieben wird, ist nicht mehr denkbar, wenn doch die Möglichkeit da ist es zu akzeptieren. Also man muss sich seinem Schicksal ergeben. Diese Werbungen sind doch nicht echt. Die Darsteller tun nur so als ob. Und mit diese impfen von Reportern ist bestimmt auch fake. Woher weiß ich dass das stimmt was ich...

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21.10.2015 | 07:28
W.Distler

Heißer Tipp für alle, die sich die Flucht nach Schland noch nicht leisten können:1. eigene Niere verkaufen (nur eine!!)2. mit dem erhaltenen Geld die Flucht finanzieren3. Niere in Deutschland wieder einbauen lassenUnser eh schon krankes Gesundheitssystem wird in überschaubarer Zeit über den Jordan gehen.Ich habe keinen Organspenderausweis und lehne das Ausschlachten von Toten vor allem wegen dergroßen Missbrauchsgefahr ab. Im Gegenzug erwarte ich auch nicht, irgendwann mit...

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Erst am Pranger, jetzt an der Haustür: BILD ist auf seine Facebook-Hetzjag

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Okt 2015 17:39

Erst am Pranger.jpg
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21.10.2015


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Erst am Pranger, jetzt an der Haustür: BILD ist auf seine Facebook-Hetzjagd »stolz«
Markus Mähler

Die Selbstjustiz der Medien eskaliert: BILD gefällt sich in der Rolle des Facebook-Blockwarts. Am Dienstag veröffentlichte das Blatt den »Pranger der Schande«. 42 »Facebook-Hetzer« wurden auf einer Doppelseite als ausländerfeindliche Unmenschen verurteilt – bloßgestellt mit Namen und Foto vor einem Millionenpublikum. Keine 24 Stunden später weiß ganz Deutschland, wo die »Hasskommentatoren« wohnen. BILD geht auf Hausbesuch. Leider spielen einige der Opfer bei ihrer eigenen Medien-Hinrichtung mit. Wurden Sie bezahlt?



»Herr Staatsanwalt, übernehmen Sie!«, hieß es gestern noch in der BILD. Natürlich kam es nicht so. Die Springer-Zeitung macht weiter und gibt nicht aus der Hand, was sie begonnen hat: eine Hetzjagd. Deutschlands Justizbehörden stehen offenbar wie Zuschauer daneben, während von der Leine gelassene Hetzspezialisten ihre Opfer stellen. BILD klingelt an der Haustür, dringt gerne noch viel weiter ein und zerstört damit das Leben von Menschen.

BILD verurteilte am Dienstag 42 sogenannte »Facebook-Hetzer«. Auf einer Doppelseite veröffentlichten Springer-Journalisten »Hasskommentare« – aber auch die echten Namen und Fotos der Menschen, die so etwas schreiben. Ihre Kommentare sind teilweise fragwürdig. Aber muss man gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen?



Die »Hasskommentatoren« werden wie Staatsfeinde in der Flüchtlingskrise bloßgestellt. Innenminister de Maizière begrüßte die Selbstjustiz von Journalisten sogar mit einem Gast-Kommentar daneben. Dafür kritisiert Medienanwalt Christian Solmecke die Zeitung in einer Pressemitteilung: BILD geht mit ihrer »Berichterstattung zu weit«.



Und noch einen Schritt weiter: »BILD bei den Hetzern«



Die Kommentare – im Springer-Jargon: »widerliche Dokumente der Schande« genannt – würden völlig aus dem Zusammenhang gerissen, meint der Anwalt: »Insbesondere Personen, die zwar moralisch verwerfliche Kommentare von sich geben, jedoch die Grenze der Strafbarkeit noch nicht erreichen, werden besonders stark in ihren Persönlichkeitsrechten verletzt.« Das trifft auf die »meisten Postings« der Menschen zu, die BILD an die Öffentlichkeit zerrt, sagt Solmecke.



Die selbsternannte Facebook-Polizei aus dem Hause Springer ist also selbst im Unrecht, geht aber am Mittwoch noch einen Schritt weiter: »BILD bei den Hetzern.« Die Zeitung verliert keine Zeit.



Deutschlands sogenannte »Hasskommentatoren« standen erst gestern Morgen am Pranger, da lauerten BILD-Reporter bereits im ganzen Land ihren Opfern auf.



BILD verrät, wo der Mob mit Fackel und Mistgabel klingeln muss



Auf der Titelseite vom Mittwoch fragen die Hauptstadtjournalisten: »Wer sind die Menschen, die im Internet hetzen und Hass verbreiten?« Jetzt verrät das Boulevardblatt ihre Wohnorte.



Die offene Einladung an ein Millionenpublikum, doch auch mal dort zu klingeln. So hemmungslos war BILD schon lange nicht mehr. Die ersten Beschwerden sind deshalb beim Deutschen Presserat eingegangen. Julian Reichelt, der Chefredakteur von Bild Online, kommentiert das auf Twitter mit »Stolz!«



Die BILD ist also stolz auf ihre Arbeit – oder besser gesagt: Das ethische Dilemma, was sie angerichtet hat. Deutschland leidet in der Flüchtlingskrise ohnehin unter einem Ton, der immer rauer wird. Pro- und Kontra-Argumente werden persönlicher und das Ganze gipfelt in persönlichen Angriffen.



Darunter sogar ein Messer-Attentat auf Henriette Reker, die künftige Oberbürgermeisterin von Köln. In der Hysterie gießt die »Volks«-Zeitung weiter Öl ins Feuer, jagt das Volk und spritzt Gift in die Köpfe der Menschen. Ihre beispiellose Hetzjagd führt am Ende aber nur zu noch mehr Hass.



Meinungsfreiheit in Deutschland: Passt auf, was ihr sagt, sonst …



Die Reporter führen ihre aufgespürten »Hasskommentatoren« entweder als uneinsichtige Irre vor oder als Angsthasen, die einknicken, sobald BILD an der Tür klingelt. Zwischentöne bleiben stumm. Letztendlich ist diese Schwarz-Weiß-Malerei zynisch und verbreitet Angst. Die Botschaft zwischen den Zeilen wirkt deutlich: Passt auf, was ihr sagt, sonst …



Wie unterscheidet sich diese Zeitung aber dann von den sogenannten Populisten, denen Springer so gerne Angstmacherei unterstellt? Was macht sie besser als sogenannte »Hetzer«, die mit dem BILD-Pranger und der BILD-Hetze bestraft werden?



Wie ein »Facebook-Hetzer« für die BILD posiert



Leider haben etliche der Facebook-Opfer offenbar bei ihrer inszenierten Hexenverbrennung mitgemacht. Es gibt zwar verpixelte Bilder – andererseits posiert der Frührentner Jürgen Trostmann ziemlich deutlich für den Fotografen. Eine Aufnahme, die gestellt wirkt. Manuela Speck aus Thüringen sitzt sogar entspannt zu Hause neben dem Reporter und wird dabei wie im Fotostudio ausgeleuchtet.



BILD-Reporter gerieten schon in der Vergangenheit in die Kritik. Den Medienprofis wird allgemein immer wieder Scheckbuchjournalismus nachgewiesen. Später taucht so etwas in der Buchhaltung als »Info-Honorar« oder Lizenzgebühr auf.



Zwischen Witwenschütteln und Scheckbuchjournalismus



Bereits 1977 beschrieb der Enthüllungsjournalist Günter Wallraff das Witwenschütteln des Springer-Blattes. Etwa, wenn Hinterbliebene wie nach dem Germanwings-Absturz belagert werden. Wenn private Bilder auftauchen oder intime Informationen.



Immer wieder melden sich Opfer der Zeitung, wie jetzt der »Galgen-Mann« bei einer PEGIDA-Demo.



Auch er wurde an der Haustür überrumpelt und ist hinterher erschüttert von der Distanzlosigkeit der Journalisten und dem Druck, den sie ausüben.



Alles nur, damit BILD eine Story bekommt, die vorher schon feststeht. Vermutlich hat sie sich damit aber mehr als nur 42 neue Feinde gemacht.


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Leser-Kommentare (32) zu diesem Artikel
21.10.2015 | 18:26
Dingo

Tja, wer ließt schon BILD? Leider genügend Menschen. Jedes mal wenn man bei der Tankstelle ist, gerade morgens, beobachtet man dieses Ritual. Ein Kaffe to go, ein Brötchen und unter dem Arm die Bild. Da denke ich nur noch eines "das ist Deutschlands Dummvolk". Besonders witzig (oder traurig) ist es dann, wenn ein Herr im feinen Anzug daneben steht, die Augenbraun hochzieht wenn neben ihn der Arbeiter mit der Bild steht und selber dann zum "anspruchsvolleren"...

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21.10.2015 | 18:15
Thomas Wunderlich

Nicht nur der Völkische Beobachter.... Was habt ihr eigentlich von Bild anderes erwartet? Die hoffen darauf, daß das Auflage bringt und nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern. Damit rechnen sie doch. Da hat auch Wallraf nichts geholfen und da wird auch fürderhin nichts helfen. Außer natürlich es finden sich endlich Leute, die anderen die Meinung geigen, was sie da für ein Schundblatt lesen. Aber sind wir dann nicht selber soweit, wie als Beispiel: Deutsche, kauft nciht bei...

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21.10.2015 | 18:14
Traurig ist das!

Ja@ Lotte vom Pack. Hier fragte man warum keine Muselmann zu deutschen steht oder wegen Zustände reagiert, für und mit deutschen. Macht einer das, wie Pirinci, ist auch nicht recht!! Unglaublich und enttäuschend wie Deutschland und Kopp reagiert. Ich mag Pirinci nicht aber, recht hatte der! Wacht auf Deutschland, ihr wisst ja nicht mehr wer Feind oder Freund ist.

21.10.2015 | 18:12
mathias müller

Die Auferstehung der wahren Nazis??? Wer nicht deren Meinung ist bekommt es mit den .............und Adolfs Richter freuen sich schon.

21.10.2015 | 18:08
abraham silberschmied

Wow. Warum gerade 42 ... vielleicht, weil 1942 die Juden einen gelben Stern tragen mußten. Die ursachen kennen die wenigsten: (ii) Anlass war die ökonomische Kriegserklärung / Handelskrieg gegen das Deutsche Reich und (ii) ab 1942 wurden alle Japaner und Deutschen die in der USA lebten in die Internierungslager in die Wüste gebracht. die Zustände dort katastrophal. Bergen-Belsen gab eine 2000 kalorien Ration für jeden "Arbeitenden". Argument: die deutschen und japaner...

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21.10.2015 | 18:07
Marc Bisop

Toller Schachzug der Gründer (CIA), Bild als "Zeitung" zu verkaufen. Dieses Agitprop-Pamphlet der Atlantiker fürs Prekariat hat aber langsam fertig, wenn ich mir die letzten Verkaufszahlen so ansehe. Es gibt doch noch gute Nachrichten als Alternative für die täglichen Angela "nicht-mehr-mein Land" Merkel-News...
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Zensur, Propaganda und Desinformation: Die journalistische Schule der Mani

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Okt 2015 10:25

Die journalistische Schule der Manipulation.jpg
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22.10.2015


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Zensur, Propaganda und Desinformation: Die journalistische Schule der Manipulation
Udo Ulfkotte

Meinungsfreiheit in Deutschland ist die Freiheit, die Bevölkerung staatskonform und im Sinne der herrschenden Elite und der im Hintergrund die Fäden ziehenden transatlantischen Strippenzieher indoktrinieren zu dürfen. Ein Ex-ARD-Korrespondent hat jetzt ausgepackt und zeigt auf, wie gleichgeschaltete Lügenpresse funktioniert.



Zuletzt am 30. September 2015 zitierte Bundeskanzlerin Angela Merkel die Chefs der mit Zwangsgebühren finanzierten öffentlich-rechtlichen Sender zu sich. In Anbetracht sinkender Beliebtheitswerte gab die Führerin neue Richtlinien der Berichterstattung vor. Seit 2008 müssen nicht nur die obersten Staatsfunker regelmäßig bei »Mutti« antreten, um sich die Linien der vom Kanzleramt gewünschten Berichterstattung diktieren zu lassen. Mitunter, wir haben mehrfach darüber berichtet, schweigen einige der zu bloßen Manipulatoren degradierten Journalisten nicht dazu, sondern wenden sich angewidert ab. Und nun hat einer, der über Jahrzehnte das System der Lügenmedien aus nächster Nähe beobachtete, ausgepackt: Markus Gärtner war Finanzkorrespondent der ARD sowie Asien- und Nordamerika-Korrespondent.



Gärtner gilt in Branchenkreisen nicht nur als guter Beobachter und genialer Schreiber. Er hat auch ein überdurchschnittliches Gedächtnis und verfügt über Hintergrundinformationen, um die ihn viele beneiden. Man liest die fast 300 Seiten seines ganz sachlich verfassten neuen Enthüllungsbuches wohl gerade deshalb fasziniert in einem Atemzug, ohne zwischendurch – wie bei vielen anderen Autoren üblich – langweilige Strecken und belanglose Passagen überblättern zu müssen. Gerade das gute Gedächtnis des Autors und die in einer schnelllebigen Zeit von den meisten längst schon vergessenen Episoden journalistischer Fehleinschätzungen machen das Buch zu einem Standardwerk für mündige Bürger. Noch vor dem Vorwort – also auf den allerersten Seiten – präsentiert Gärtner eine Sammlung von Zitaten aus renommierten deutschsprachigen Leitmedien, die rückblickend mehr als peinlich sind. Die Fehleinschätzungen von Journalisten zur Finanzkrise 2008, Rezession und Börsencrash, zur Erweiterung des Schengen-Raums 2007, zur Einführung des Euro und zum künftigen Kurs des Goldpreises machen selbst hartgesottene Leser noch vor dem eigentlichen Buchtext sprachlos. Gärtner zitiert etwa die Welt vom 25. Juli 2008 zur EU-Osterweiterung mit der Schlagzeile »Offene Grenze senkt die Kriminalität«. Wie der Verleger Axel Springer wohl reagieren würde, wenn er noch lesen könnte, was die gleichen Redakteure der Welt dann vier Jahre später am 12. Februar 2012 dem Leser zumuteten »Offene Grenzen erfreuen besonders Kriminelle«. Offenkundig halten Welt-Journalisten ihre Leser für besonders blöd und vergesslich.



Eben solche genialen Gegenüberstellungen ziehen sich unaufgeregt durch das ganze fesselnde Buch Lügenpresse. Gärtner weiß, dass die meisten seiner potentiellen Leser ganz sicher keine abgehobenen Journalisten sind, sondern Menschen wie Du und ich, die schon seit Jahren irgendwie das Gefühl haben, von den Leitmedien Tag für Tag für dumm verkauft zu werden. Ganz unaufgeregt und ohne Schaum vorm Mund liefert Gärtner zu diesem diffusen Gefühl eine Art Thermometer, mit dem jeder Leser selbst ergründen kann, wie weit er der Lügenpresse in der Vergangenheit auf den Leim gegangen ist. Gärtner ist offenkundig davon überzeugt, dass viele Journalisten nicht einmal vorsätzlich »lügen«, sondern schlicht an einer Art »Journalisten-Alzheimer« leiden. Ab Seite 187 beschreibt er dieses Phänomen der journalistischen Vergesslichkeit mit vielen eindrucksvollen Beispielen, etwa:

»Der kollektive Ausfall des Kurzzeitgedächtnisses bei den Massenmedien machte sich auch im März 2015 bemerkbar. Da berichteten die ersten Blätter im Mainstream – darunter die Osnabrücker Zeitung –, dass die CDU plane, abgelehnte Asylbewerber auszuweisen. Dieser Vorstoß wurde in der CDU im Landtag von Hannover unternommen. Nur fünf Monate zuvor hatte der Bundesinnenminister der Partei, Thomas de Maizière, laut der FAZ ein ›dauerhaftes Bleiberecht für bestimmte abgelehnte Asylbewerber‹ geplant. Wies in deutschen Qualitätsmedien jemand auf diesen erstaunlichen Schwenk hin? Ich habe kein Beispiel dafür gefunden. Aber ein viel gröberer Widerspruch fiel ebenfalls niemandem in den Redaktionsstuben auf. In den Monaten bevor die CDU in Hannover abgelehnte Asylbewerber heimschicken wollte, hatte die PEGIDA-Bewegung in Dresden genau diese Forderung als zentralen und ersten Punkt ihres Katalogs aufgeführt. Das trug den Protestlern in Dresden scharfe Vorwürfe der Bundeskanzlerin ein. Merkel hatte die Bundesbürger in ihrer Neujahrsansprache gewarnt, sich PEGIDA anzuschließen, weil dort Vorurteile, Kälte und Hass herrschten. Und Merkels Justizminister Heiko Maas diskreditierte die Bewegung, in der viele Menschen aus der bürgerlichen Mitte mitmarschierten, als ›Schande für Deutschland‹. Machte irgendjemand in den Qualitätsmedien darauf aufmerksam, dass die CDU eine Forderung jener PEGIDA übernahm, die sie Wochen zuvor als kaltherzige und hasserfüllte Bewegung von Dumpfbacken abgetan hatte? Die Antwort erübrigt sich hier, jeder weiß es.

Und so erleben wir dieses Alzheimer-Phänomen immer wieder: Die deutschen Medien meldeten nach dem Massaker an Journalisten und Karikaturisten bei Charlie Hebdo, dass Frankreich 10 000 Soldaten mobilisiere, um die Straßen gegen islamische Terroristen zu sichern. Was lasen wir in den Wochen und Monaten danach über diese massive Selbstbesetzung des Landes? Wenig. Sehr wahrscheinlich, weil es gezeigt hätte, wie sehr der Islam unsere Gesellschaften in Europa bereits verändert. Und das nicht in einer Weise, die uns blauäugige Multikulti-Aktivisten, Politiker und Medienmacher gerne weismachen wollen. Seit 2014 werden in hiesigen Medien auch verstärkt die großen Schwellenländer der BRICS abgeschrieben. Sie seien wirtschaftlich auf den Bauch gefallen, lesen wir, von Korruption und fehlenden Strukturreformen ausgebremst. Dass China, Indien und Brasilien weiterhin mit Blick nach vorn die besten Entwicklungspotenziale haben, weil die Bevölkerungen relativ jung, die Urbanisierung ungebrochen und die Mittelschicht rasant am Wachsen ist, davon lesen wir fast nichts mehr – bis wieder bessere Zahlen kommen und der Wind erneut dreht. Dann werden aus den stagnierenden Riesen plötzlich wieder neue Tiger-Staaten.«

Das schonungslos geschriebene Buch Lügenpresse ist zwar eine Abrechnung mit Journalismus, aber von jener Art, die auch mit viel Verständnis für jene Zwänge geschrieben wurde, denen Journalisten ausgeliefert sind. »Vorbei am Publikum« (Seite 196), »einäugige Hofschranzen« (Seite 197), »ganz egal, ob es die Leute lesen wollen« (Seite (201) und »Rudel-Journalismus« sind harte Vorwürfe. Aber sie werden fundiert belegt und dem Leser mit allem Hintergrundwissen präsentiert.



Vor allem aber ist das spannende Sachbuch topaktuell, wenn es inszenierte Realitäten beobachtet. Auf Seite 165/166 schreibt Gärtner etwa: »Wenn die Realität, die berichtet werden soll, nicht in das gängige Erklärungs- oder Berichtsmuster der Mainstream-Medien passt, wird sie zurechtgebogen.« Und dann beschreibt der Autor, wie man im Ausland diese ganz besondere Art des deutschen Journalismus sieht:

»Die Berichterstattung in deutschen Mainstream-Blättern über die Flüchtlingswelle, die sich derzeit über das Land ergießt, ist eine einzige Inszenierung, wie die Neue Zürcher Zeitung ihren deutschen Mainstream-Kollegen im Juni 2015 in dem Bericht ›Deutsche Medien – Minenfeld Migration‹ ins Stammbuch schrieb. Das Schweizer Blatt warf den hiesigen Medien vor, die ›große Wanderung‹ mit ›erkennbarer Schlagseite bei der Themensetzung und der Wahl inhaltlicher Schwerpunkte‹ zu beschreiben. Man könne den Eindruck gewinnen, so wurde die Beobachtung der deutschen Berichterstattung bis zum Juni des Jahres zusammengefasst, dass die Masseneinwanderung nur von den Anhängern einer Festung Europa zu einem Problem gemacht werde. Doch dann entlarvte die NZZ eine wichtige und vielsagende Masche der deutschen Leitmedien: ›Wo Vertreter einer solchen Position (Kritiker der Masseneinwanderung, Anm. des Verfassers) überhaupt zugelassen werden, inszeniert man ihren Auftritt so, dass im Fernsehen ihre Thesen durchs Bilder-Arrangement schon dementiert werden.‹ Den deutschen Massenmedien wirft die NZZ eine stillschweigende Zustimmung zu einer Haltung vor, ›die jede kontrollierte Asylpolitik außer Kraft setzen will und nur noch das weite Öffnen aller Tore erlaubt‹. Hier hat sich keine rechtspopulistische Postille zu Wort gemeldet, sondern eine der angesehensten Zeitungen des Alpenlandes. Als Ziel der inszenierten Berichterstattung vermutete die NZZ den Versuch, das Publikum moralisch unter Druck zu setzen, um ›einen gesellschaftlichen Wandel von erheblichem Ausmaß zu akzeptieren, ohne die eigenen Sorgen, Vorbehalte und Bedürfnisse angemessen in die öffentliche Erörterung einbringen zu können‹. Im Klartext: Zahlreichen Reportagen über die Probleme der Flüchtlinge beim Eingewöhnen in die neue Kultur und Umgebung standen selten Berichte gegenüber, die schilderten, ›wie Deutsche die Verwandlung ihres Viertels in ein neues multikulturelles Viertel erlebten‹.«

Wer Markus Gärtner kennt, der weiß, wie zurückhaltend er mit harten Urteilen ist. Der Mann ist kein Haudegen, der blind auf Kollegen einschlägt. So schreibt er auf Seite 155:

»Ich zögere, das Wort ›Lügenpresse‹ ohne Anführungszeichen zu gebrauchen und einen pauschalen Vorwurf wie diesen über eine ganze Zunft zu stülpen. Als Wirtschaftsjournalist, der 27 Jahre lang in Deutschland, den USA, Malaysia, China und Kanada für die ARD, die Welt, das Handelsblatt und das Manager Magazin gearbeitet hat, kenne ich genügend Kollegen, die gute, teils herausragende Arbeit leisten. Und trotzdem muss ich ganz ehrlich sagen: Bei den Recherchen für das vorliegende Buch bin ich auf so viel Dämlichkeit, ausgemachte Lügen, Agitation, Hetze, Verlogenheit, Selbstzensur und einseitige Nachrichten gestoßen, dass ich jeden erzürnten Leser und Zuschauer sofort verstehen kann, wenn er die herrschenden Medien angewidert mit diesem Vorwurf konfrontiert. Doch viele Zeitgenossen sind längst nicht so zögerlich wie ich. Zum Beispiel Paul Craig Roberts, einer der Architekten der Wirtschaftspolitik von Ronald Reagan und stellvertretender Finanzminister unter diesem Präsidenten. ›In den USA lügen die Journalisten für die Regierung, weil sie Patrioten sind‹, sagt Roberts, ›und die Leser und Zuhörer glauben die Lügen, weil sie auch patriotisch sind‹. Roberts nennt US-Journalisten ›Huren der Regierung und der Konzerne‹.«

Wer wissen will, wie uns die Massenmedien durch Fälschen, Verdrehen und Verschweigen manipulieren, der kommt am neuen Bestseller Lügenpresse ganz sicher nicht vorbei. Wer dieses Buch gelesen hat, der wird mit einiger Wahrscheinlichkeit seine Tageszeitung abbestellen, den Fernsehnachrichten ab sofort weitaus weniger Glauben schenken und stattdessen jene Informationsseiten aufsuchen, die am Ende empfohlen werden.



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ournalisten jagen die deutsche Sprache durch den »Integrationsdschungel«

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Okt 2015 19:08

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24.10.2015


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JJournalisten jagen die deutsche Sprache durch den »Integrationsdschungel«
Markus Mähler

Weichgespülte Worte braucht das Land. Flüchtlingsstrom oder Flüchtlingswelle – das klingt für die Neuen deutschen Medienmacher zu sehr nach Flutkatastrophe. Dieser Journalisten-Verein pflanzt deshalb verharmlosende Worte in die Köpfe seiner Mitjournalisten. Aus Armutszuwanderern werden »Arbeitszuwanderer«, aus Asylanten »Schutzsuchende« – Asylkritiker sind aber gleich »Rechtsextreme«. Der Dschihad wird verharmlost und aggressive Fundamentalisten gehen als »traditionell gläubige Muslime« durch. Ehrenmorde, Ausländerkriminalität, Clans und Blutrache sind ganz tabu. Das ist kein Witz: Solche Sprachregeln werden bereits umgesetzt.



»Besser Deutsch mit Sprachbotschafterin Jilet Ayse, Kollegas!« Wer Goethe verehrt und Schiller liebt, sollte den Video-Clip der Migranten-Cindy aus Marzahn lieber gar nicht erst öffnen. Trotzdem wird dieses Machwerk auf alle Medienprofis im Land losgelassen. Die sollen die deutsche Sprache hüten, sind aber selbst verunsichert: Wie sagt man das jetzt eigentlich? Klare Worte gelten im Flüchtlingschaos als politisch inkorrekt. Was früher harmlos war, ist jetzt schon Hetze.



Den Profis wird auf die Sprünge geholfen. Jetzt werden neue Worte verteilt wie Beruhigungspillen für das Volk. Diese wöchentliche Deutschnachhilfe gibt ausgerechnet eine Komikerin namens Idil Baydar, die sich hinter der Migranten-Cindy verbirgt:

Der »Biodeutsche« ist schon wieder verboten



»Liebe Journalistin, lieber Journalist. Willst auch du mal alles richtig machen? Wir helfen gerne. Mit Jilet Ayse durch den Integrationsdschungel unserer schönen deutschen Sprache.«


Sie erklärt gleich in der ersten Folge Deutschlands Journalisten, wie man jetzt Deutsche ohne Migrationshintergrund nennt: »Standarddeutsche«.



Klingt schwach, doch leider waren die bösen Rassisten wieder schneller und haben den Begriff »Biodeutscher« schon infiziert. Wie der Wurm den Apfel. Gerade das wäre doch die Steilvorlage für eine Satire gewesen. Wer das nicht teilt, kann wenigstens noch darüber schmunzeln. So etwas gibt es aber nicht. Lieber kalauert sich die selbst ernannte Deutschlehrerin Ayse durch ein deutsch-türkisches Milieu, was nicht nur spracharm ist. Sie zieht sich eigentlich selber durch den Kakao.



Wer hinter dem Verein und der neuen Sprach-Diktatur steht



Die Macher meinen es mit ihren fürchterlichen Videos für Journalisten trotzdem ernst: Der Verein Neue deutsche Medienmacher bezahlt den Nicht-Spaß und will damit das »Wording« in den deutschen Redaktionen korrigieren. Also welche Worte ab sofort verboten sind und was man jetzt stattdessen noch sagen darf.



Gefördert wird der Journalisten-Verein vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, von der Amadeu-Antonio-Stiftung, dem August-Bebel-Institut und der Heinrich-Böll-Stiftung. Das ist ein sehr starker links-grüner Einschlag. Die über 600 Mitglieder lesen sich wie ein Who-is-Who der nicht-»standarddeutschen« Journalisten im Land. Darunter wohl die Bekanntesten: Dunja Hayali, Moderatorin des heute journal, oder die Journalistin Hatice Akyün.



Eine Anleitung zum Verschleiern von Tatsachen



Und was macht dieser Verein, bevor er Videos produziert, die die Welt nicht braucht? Er hat zuerst ein Glossar aufgestellt – eine Art Schreibanleitung für Journalisten, damit sie endlich das Richtige »transportieren und kommunizieren«, meint Konstantina Vassiliou-Enz, die Geschäftsführerin der Neuen deutschen Medienmacher.



Dieses Glossar hilft aber keinem Journalisten, der in der Flüchtlingskrise nach den richtigen Worten sucht. Das Machwerk verleitet eher zum Verschleiern von Tatsachen. Ab sofort nehmen nicht mehr Deutsche Flüchtlinge auf, wir leben schon in der »multikulturellen Aufnahmegesellschaft«. Armutszuwanderer vom Balkan sollen in »Arbeitszuwanderer« umgetauft werden, weil Deutschland von ihnen profitiert. Aus Asylanten werden »Schutzsuchende«. Diese Opferrolle hat einen schönen Effekt. Sie weckt bei den Deutschen einen Mitleidsreflex. Damit verschweigt der Journalisten-Verein aber die ganze, unbequeme Wahrheit und macht es sich genau so einfach wie ein Lutz Bachmann von PEGIDA. Der sieht in Flüchtlingen bloß »Invasoren«.



Mitleid mit Flüchtlingen, keine Gnade für Asylkritiker



Besonders dreist: Der Verein fordert zwar maximale Rücksichtnahme bei Flüchtlingen, kennt aber bei Asylkritikern weder Verständnis noch Gnade. Sie sollen schonungslos als »Rechtsextreme« diffamiert werden. Ausländerkriminalität gibt es übrigens überhaupt nicht mehr, sie wird »allgemein unter Kriminalität eingeordnet«. Das Wort »Blutrache« soll auch aus den Medienberichten getilgt werden. Die Floskel »Verwandtschaft« verharmlost den Clan.



Der Ehrenmord ist nur noch eine »Beziehungstat«. Das Hassverbrechen wirkt viel harmloser, wenn es bloß eine »gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit« ist. Auch illegale Migranten gibt es nicht mehr, sie heißen »papierlose Migranten«. Integrationsverweigerer werden zum Hirngespinst der Deutschen erklärt, zu einer »diffusen Vorstellung«. Geht die Integration schief, war immer der »Mangel an Chancengleichheit« schuld. Auch das Wort »Parallelgesellschaft« soll sich auflösen.



Ist das bereits eine Gehirnwäsche für Journalisten?



Dieser Irrsinn treibt aber noch seltsamere Blüten: Journalisten sollen sogar Fakten verschweigen. Spricht ein Gesuchter mit türkischem Akzent, schreiben sie besser: »Spricht Deutsch mit Akzent.« Welcher es dann ist, darüber darf dann das Publikum rätseln. Sogar am »Deutsch-Türken« stören sich die Neuen deutschen Medienmacher. Das Deutsche soll bitte hinten anstehen. Also lieber »Turko-Deutsche«.



Mehr als skurril wird es aber, wenn das Glossar den Begriff »Dschihad« regelt. Noch mehr Verharmlosung geht nicht. »Dschihad« sei bloß die Anstrengung, die Mühe oder der »innere Auftrag« beim Kampf gegen »das Böse im Herzen«. Noch schlimmer: »Der kleine oder äußere Dschihad hingegen besteht in jeder Form der zulässigen Verteidigung von Muslimen.« Das überschreitet wirklich die Grenzen der Gehirnwäsche von Journalisten: Der Dschihad sei vorgeschrieben, »solange muslimische Gebiete unter Besetzung sind oder Ungläubige gegen Muslime kämpfen«.



Fundamentalisten und Islamisten sind doch ganz harmlos



Der Dschihad provoziert religiös motivierten Massenmord und steht übrigens im krassen Gegensatz zum deutschen Grundgesetz, zur Aufklärung, zur Menschenwürde und zum säkularen Charakter dieses Staates. Das wird hier vergessen. Trotzdem sollen deutsche Journalisten den Dschihad für ihr Publikum derart verharmlosen? Dort schlägt man höchstens die Hände entsetzt über dem Kopf zusammen. Genauso wahnsinnig klingt die Empfehlung, dass aggressive Fundamentalisten plötzlich nur noch »traditionell gläubige Muslime« sind, oder das sich Islamisten hinter dem Begriff »Terrorverdächtige« verstecken dürfen.



Die wie aus der Zeit gefallenen, vollverschleierten Kopftuchträgerinnen sind bloß noch »praktizierende Musliminnen«. Die Islamkritik bekommt einen pathologischen Anstrich verpasst: Es soll lieber von »Islamophobie« geschrieben werden. Damit sind wieder mal die ängstlichen Deutschen das Problem. Die Überfremdung ist bloß noch eine »völkisch-nationalistische Vorstellung«. Auf der anderen Seite wird aber der religiösen Scharia in Deutschland ein Schattendasein zugebilligt – als »verfassungskonformes, alternatives Scharia-Konzept«. Dabei ist das religiöse Gesetz des Islam in weiten Teilen nicht mit dem Grundgesetz vereinbar. Hier prallen zwei Rechtssysteme aufeinander.



Wird hier ein Angriff auf die Verfassung subventioniert?



Allein die Masse an Verharmlosungen und Verdrehungen sollte den Geldgebern des Vereins zu denken geben. Was finanzieren sie hier eigentlich? Und ist das nicht schon ein Abgesang auf die Verfassung? Wer bereits gegen eine grenzenlose Willkommenskultur im Land ist, fühlt sich durch so etwas wieder bestätigt: Die Deutschen passen sich an und auch das Deutsche soll dabei mitmachen. Nebenbei wird auch eine Scharia light importiert, anstatt eine klare Grenze zu ziehen: Religion und Staat sind in Deutschland getrennt und niemals wieder wird es hier ein Gesetz im Namen Gottes oder Allahs geben.



Der Verein der Neuen deutschen Medienmacher ist übrigens keine zahnlose Randerscheinung in der deutschen Medienlandschaft. Die Deutsche Presseagentur (dpa) setzt bereits ähnliche Sprachregeln seit dem August um und versorgt damit Tausende Redaktionen in Deutschland.


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24.10.2015 | 18:57
Widerstand Jetzt

Ich wundere mich immer wieder. Noch vor einem Jahr war kein Geld für unsere Kinder da, weder für kostenlose Schulspeisung und kostenlose Kindergartenplätze. Es fehlte und fehlt noch immer an sauberen Sanitäreinrichtungen, reparierten Sporthallen sowie dichten Fenstern in den Schulen, geschweige denn an frischer Farbe für die Einrichtungen. Nun werden Milliarden Euros für Fremde, die das Christentum hassen und überall auf der Welt wo sie die Macht haben bis auf den Tod bekämpfen,...

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24.10.2015 | 18:57
LESEN – VERSTEHEN – AUFWACHEN – HANDELN

Diе von korruptеn und eng verquickter mеdialer, politischеr und Finаnz-Elite ausgehenden Bedrohungеn werden kaum wahrgenommеn, und weil sie sеhr vielschichtig und komplеx sind, wird das ganze Ausmаß der Gefahr nicht еrkannt. Man kann verstehen, dass die Menschen die dunkle Wolke, die über ihnen hängt, nicht sehen wollen und glauben, alles werde wieder gut; nur in Osteuropa beginnen sie sich wegen des drohenden Krieges einzugraben. Die im Westen vorherrschende Sorglosigkeit ist...

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24.10.2015 | 18:18
Mensch

Albert Einstein sagte: „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“
Wartet mal ab - bald wird die DEUTSCHE SPRACHE ganz verboten werden. Schließlich hat ein gewisser Adolf H. auch DEUTSCH(!) gesprochen. Also, das geht ja gar nicht!

24.10.2015 | 17:16
Alfred E. Neumann

Den medialen Sprachterroristen gehört die Fresse poliert. Mehr ist nicht zu sagen.

24.10.2015 | 17:12
LESEN – VERSTEHEN – AUFWACHEN – HANDELN

Hey Ertlbauer - Ihr manisches Re-Posting hat schon pathologische Züge. Ist das eigentlich Alles, was Sie im Leben erreicht haben !? Sind Sie stolz darauf, der meistgehasste Sportwettenspammer zu sein !? Warum gehen Sie nicht irgendeiner einer ehrenvollen Erwerbstätigkeit nach ?!

24.10.2015 | 17:02
Thomas Wunderlich

• Na gut, ich gebe es ja zu. Schiller war mir immer ein Graus, aber Goethe hat es in sich. Da braucht Ihr gar nicht so einen großen Artikel zu schreiben. Es reicht ganz einfach ein Querverweis zu 1984. Das ist alles doppelt-plus-ungut und wem was nicht passt bekommt eine Nachschulung im Zimmer 101. So einfach ist das. • http://www.DDRZweiPunktNull.de
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Zensur: Schüler dürfen nichts über Lobbyismus lernen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Okt 2015 12:09

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29.10.2015


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Zensur: Schüler dürfen nichts über Lobbyismus lernen
Markus Mähler

Das ist ein Schulbeispiel, wie Lobbyismus in Deutschland funktioniert: Der Unternehmer-Superverband BDA macht Druck auf das Bundesinnenministerium. Schon wird ein Unterrichtsbuch aus dem Verkehr gezogen. Dieses Buch hat es in sich – Lehrer können damit unschuldigen Schülern beibringen, dass es sowas wie Lobbyismus überhaupt gibt. Vor dieser schonungslosen Wahrheit werden sie jetzt beschützt, dank der Lobbyisten.



Das hier passiert nicht in Russland oder China, sondern in Deutschland. Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) ist einer der mächtigsten Lobbyorganisationen. Kaum macht sie Druck auf das Bundesinnenministerium, knickt man dort ein und verbietet den Vertrieb des Bandes »Ökonomie und Gesellschaft«. Es ist – ausgerechnet – ein Unterrichtsbuch über Lobbyismus.

Das Buch erscheint bei der Bundeszentrale für politische Bildung. Diese untersteht dem Innenministerium. Dort reagierte man auch in vorauseilendem Gehorsam und nach dem Motto: »Jawohl, Vertrieb wird eingestellt.« Erst Monate später forscht man dort nach, ob so ein Verbot überhaupt in Ordnung ist. War es nicht: Der Unternehmer-Lobbyverband verfälschte Zitate und hat das Unterrichtsbuch skandalisiert.



Nicht für Schülerohren: Parteispenden und Nebenjobs von Politikern



Dieses 365-Seiten-Werk ist nicht für Schüler gedacht. Es soll erst einmal Lehrer fit machen, damit sie ihren Schülern Wirtschaft beibringen können. Wie kommt es zu Wirtschaftskrisen und warum gibt es immer mehr davon? Welche Rolle spielen Lobbyisten? Warum ist der Reichtum ungleich verteilt?



Das gefiel den Unternehmer-Lobbyisten überhaupt nicht. Am 5. Juni trudelte ein Brandbrief der BDA beim Bundesinnenministerium ein. Über fünf Seiten drückte man dort sein »Befremden« aus. BDA-Geschäftsführer Peter Clever schäumte besonders über das Kapitel zum Lobbyismus: Dort werde ein »monströses Gesamtbild von intransparenter und eigennütziger Einflussnahme der Wirtschaft auf Politik und Schule gezeichnet«.



Hinweise auf die vielen bezahlten Nebentätigkeiten von Bundestagsabgeordneten störten den Lobbyisten genauso wie Auflistungen hoher Parteispenden aus der Wirtschaft.



»Ein durch und durch bestechliches System«



Damit werde »ein durch und durch bestechliches System geschildert, in dem die Wirtschaft ihre Interessen in der Politik mit allen Mitteln, vor allem aber mit Geld, durchsetzt«.



Das Buch sei »einseitige Propaganda gegen die Wirtschaft«, also forderte Clever das Innenministerium dazu auf, dieses Buch zu verbieten:

»Die in Ihrer Publikation transportierten ideologischen und voreingenommenen Anschuldigungen kennen wir aus interessierten Kreisen schon länger. Dass sie nun aber durch die Bundeszentrale für politische Bildung verbreitet und empfohlen werden, ist skandalös und nicht hinnehmbar.«

Die Unternehmer-Lobbyisten »verfälschten« Zitate



Wie skandalös ist »Ökonomie und Gesellschaft« nun aber wirklich? Gar nicht! Das sagt nicht nur die Herausgeberin, die Bielefelder Soziologieprofessorin Bettina Zurstrassen. Auch die Deutsche Gesellschaft für Soziologie empört sich über den vorauseilenden Gehorsam des Innenministeriums.



Der Unternehmer-Lobbyverband habe »in skandalisierender Absicht« den Autoren »Zitate zugeschrieben, die nicht von ihnen stammen, Zitate verkürzend aus dem Kontext gerissen und Zitate durch nicht markierte Auslassungen verfälschend dargestellt«. Das Vertriebsverbot sei »inakzeptabel«.



Auch die Experten vom wissenschaftlichen Beirat der Bundeszentrale für politische Bildung schauten sich das Buch noch einmal an und haben für eine Aufhebung des Vertriebsverbotes gestimmt.



Beim Bundesinnenministerium heißt es nur, man wolle »zeitnah über den weiteren Vertrieb« entscheiden. Im Onlineshop der Bundeszentrale für politische Bildung heißt es also bis auf Weiteres: »vergriffen«.



Das Verbot war falsch und trotzdem bleibt das Buch im Giftschrank



Der Streit um das Unterrichtsbuch zum Lobbyismus ist damit nicht bloß ein Schulbeispiel, wie Lobbyismus funktioniert. Er zeigt auch, wie weit der Arm von Lobbyisten reicht – und wie sich die ganze Sache auch nach einer Niederlage aussitzen lässt. Wann und in welcher Form das Buch wieder erscheint, steht jedenfalls in den Sternen. Minister de Maizière muss erst grünes Licht geben, bevor »Ökonomie und Gesellschaft« wieder aus dem Giftschrank kommt.


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29.10.2015 | 11:57
Kalliope309

Dass unsere gewählten Volksvertreter dabei mitmachen, ist ein Skandal. Aber - in diesem Zusammenhang gibt es einen lesenswerten Vortrag auf Free21 von Prof. Dr. Rainer Mausfeld. Es lohnt absolut, sich diesen Text einmal zu Gemüte zu führen. http://www.free21.org/wp-content/upload ... mmer-2.pdf

29.10.2015 | 10:58
Lobbykratie

Zwischen zwei Diktaturen gibt es entweder Bürgerkrieg oder Demokratie. Die Demokratie ist von Lobbyisten gesteuert und führt in die nächste Diktatur. Das ist schon fast ein Naturgesetz.
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Hexenjagd: Medienkritiker wird als Verschwörungstheoretiker diffamiert

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Okt 2015 15:06

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29.10.2015


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Hexenjagd: Medienkritiker wird als Verschwörungstheoretiker diffamiert
Markus Mähler

Der Schweizer Historiker Daniele Ganser enthüllte 2005 »Gladio«, das geheime Terror-Netzwerk der NATO. Seitdem wird er dafür systematisch diffamiert. Ganser will heute einen medienkritischen Vortrag an der Uni Witten/Herdecke halten: »Fakten, Meinungen, Propaganda - Wie mache ich mir selbst ein Bild?« Das eskaliert zum Spießrutenlauf. Grüne, SPD und Piratenpartei trommeln mit einem offenen Brandbrief dagegen, Medien machen Stimmung und das Publikum soll zu Hause bleiben. Im beschaulichen Witten hat man Angst, dass sich die Bürger sonst mit dem »Lügenpresse«-Virus der PEGIDA infizieren.



Was für eine Hexenjagd: »Wittener Politik nimmt Uni wegen Gastredner in die Mangel«, titelt die WAZ. Darunter ein Bild mit schwerbewaffneten Polizisten, die den Saalbau der Uni Witten/Herdecke bewachen, nebenbei werden die Worte »Verschwörungstheoretiker« und »Rechtspopulisten« eingestreut.



So etwas passiert nicht zufällig, das ist gezielte Stimmungsmache. Ein »Anti-Ganser-Bündnis» wetzt in der nordrhein-westfälischen Stadt bereits mit Messern und schürt den Scheiterhaufen. Hier hat sich aber weder PEGIDA noch die AfD angekündigt. Es geht um einen Wissenschaftler, der nur reden will.

Scheiterhaufen für Ganser: Der Mann will doch nur reden



Der Schweizer Historiker Daniele Ganser hält heute einen öffentlichen Vortrag an der Wittener Uni: »Wer kontrolliert die vierte Gewalt? Fakten, Meinungen, Propaganda - Wie mache ich mir selbst ein Bild?« Besucher der Veranstaltung lernen, wie sie im Internet zwischen Wahrheit und Lüge unterscheiden.



Doch den Gegnern geht es schon lange nicht mehr um Inhalte. Allein der Name Ganser genügte, schon ging das Visier bei der besorgten Wittener Politbasis runter. Links-grüne Parteien haben zur hysterischen Hexenjagd geblasen. Die städtische SPD, die Jusos, die Grüne Jugend, das Antifabündnis und auch die Piratenpartei NRW fordern Wittens Uni in einem offenen Brief auf, den »Verschwörungsideologen« Ganser auszuladen »und sich von ihm und seinen Thesen zu distanzieren«.



Wittens Bürger könnten sich mit dem »Lügenpresse«-Virus infizieren



Natürlich darf der Totschlaghammer nicht fehlen: Tut die Uni das nicht, schafft sie »einen Nährboden für ähnlich weltfremde Äußerungen wie die PEGIDA-Bewegung«. Ganser könnte mit seinem medienkritischen Vortrag zu viel Kritisches über die Medien verraten. Am Ende werden Wittens Bürger noch mit dem ansteckenden »Lügenpresse«-Virus infiziert!



Der grassiert bereits lautstark bei PEGIDA-Demos, in Witten soll es aber weiter ruhig bleiben. Solche dummdreisten Behauptungen sind – mit Verlaub – nichts weiter als ein Paradebeispiel für Hetze.



Lokale Medien spielen bei der plumpen Panikmache mit. Die WAZ reduziert Ganser auf einen Satz: Der Mann, »der bereits bei Diskussionsveranstaltungen von Rechtspopulisten sprach«. Hier entbrennt eine Schlammschlacht.



Auf der einen Seite die besorgte Politik und noch viel besorgtere Medien. Auf der anderen Seite eine Uni, in der man sich die Freiheit von Wissenschaft, Forschung und Lehre nicht verbieten lassen will. Der Ketzerstreit erinnert an die mittelalterliche Inquisition, wobei das Anti-Ganser-Bündnis bereits Züge von weltfremden Glaubenskriegern à la Taliban trägt.



Witten definiert Meinungsfreiheit nach Taliban-Standards



Die Einladung für Ganser kam vom Dekan der Fakultät für Kulturreflexion, Professor Dirk Baecker, und von David Hornemann von Laer. Beide stellen sich gegen das Anti-Ganser-Bündnis und schreiben im Antwortbrief der Uni Witten/Herdecke: Sie sei kein Ort des Dogmas. Hier würde man sich auch mit abweichenden Meinungen lebendig auseinandersetzen. Es gäbe keine wissenschaftlichen Entdeckungen, wenn Wissenschaftler nicht auch Erklärungslücken oder Fehler in der herrschenden Meinung untersuchen dürften.



Wittens Bürger bekommen das aber bestenfalls am Rande mit und sagen: Hoppla, jetzt kommt ein irrer Brandstifter zu uns. Damit hat das Anti-Ganser-Bündnis sein Zensur-Ziel schon erreicht und Gansers Vortrag wird zur Realsatire: Der Wissenschaftler fordert die Menschen auf, sich selbst ein Bild zu machen. Medien und ein Politik schüren aber lieber Ängste und zwingen die Menschen, gerade das nicht zu tun. Nach dem Motto: Vertraut uns mal, wir haben für euch vorgedacht.



Dogmas in Witten – wie im afghanischen Bergdorf?



Wer ist aber der »Verschwörungsideologe« wirklich? Daniele Ganser lieferte 2005 in seiner Doktorarbeit das Standardwerk zu den Geheimarmeen der NATO: Das sogenannte »Gladio«-Netzwerk war eine Ansammlung von Guerillakommandos, die während des Kalten Krieges Anschläge gegen die eigene Bevölkerung in Westeuropa verübten.



Dieser Terror wurde dann linken, kommunistischen Bewegungen in die Schuhe geschoben, um damit Stimmung zu machen. All das ist eine historische Realität, keine Verschwörungstheorie.



Ganser kommt als Terrorismus-Experte nicht nur bei alternativen Formaten wie den Nachdenkseiten oder dem Compact-Magazin zu Wort. Er war auch über 250 Mal Gast bei den sogenannten Mainstream-Medien, darunter Neue Zürcher Zeitung, Le Monde Diplomatique, Standard, Basler Zeitung und das Handelsblatt.



Im September 2011 diskutierte er mit dem ehemaligen Chefredakteur des Spiegels, Stefan Aust, und dem Leiter der Münchener Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, zum Thema »Zehn Jahre 9/11 - Wie vernetzt sind Angst und Terror?«



Wenn das Anti-Ganser-Bündnis all diese Medien auch als »Verschwörungstheoretikern« aussperren will, können Wittens Bürger gleich in ein afghanisches Bergdorf der Taliban umziehen. Dort wird die Meinungsfreiheit ähnlich dogmatisch kaserniert.


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Bildnachweis: Kristin Herbig / danieleganser.ch

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Journalistenverband fordert eine Art GEZ für Printmedien

Beitragvon Weltbookadmin47 » 31. Okt 2015 19:08

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31.10.2015


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31.10.2015


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Journalistenverband fordert eine Art GEZ für Printmedien
Markus Gärtner

Sie erfinden russische Invasionen in der Ukraine. Sie täuschen deutsche Zuschauer mit Bildern von syrischen Kindern darüber hinweg, dass 80 Prozent der Kriegsflüchtlinge und Wirtschaftsmigranten junge Männer sind. Und sie führen sich in der Flüchtlingskrise auf wie das Erziehungsministerium von Angela Merkel. Weil ihnen als Reaktion auf solche Zumutungen das Publikum in Scharen davonläuft, rufen die Massenmedien durch den Deutschen Journalisten Verband (DJV) nach dem Staat und damit nach der Hilfe der getäuschten Leser und Zuschauer.



Der scheidende DJV-Vorsitzende Michael Konken hat in einem Interview mit dem Branchendienst Kress eine Haushaltsabgabe für Printmedien ins Spiel gebracht. Vorbild ist die Zwangsabgabe, die mit beinahe mafiosen Methoden wie Fahrzeugsperren gegen säumige Zahler von ARD und ZDF durch kommunale Vollstrecker verfügt wird.

Die Forderung nach staatlicher Finanzhilfe kommt nicht überraschend. Und sie ist ebenso verlogen wie viele Inhalte, die uns von Zeitungen, Magazinen und Rundfunkanstalten präsentiert werden. Denn sie suggeriert, dass die Printmedien Opfer negativer Einflüsse sind, die sie nicht kontrollieren können.



Aber das stimmt überhaupt nicht. Das genaue Gegenteil ist der Fall. Die Krise der Medien ist hausgemacht.



Zeitungen und Magazine schreiben am Publikum vorbei. Ihre Nachrichten bilden nicht mehr die Welt der Leser ab. Sie belehren statt zu informieren. Sie sind arrogant gegenüber ihrem Publikum, dem sie abwechselnd – wie Jakob Augstein – ein »ungesundes Volksempfinden« vorwerfen, oder das sie – wie DIE WELT – als »Fall für den Psychoanalytiker« bezeichnen, weil es das geplante transatlantische Handelsabkommen TTIP fürchtet.



Da wird vom Spiegel bewusst irreführend eine Viertelmillion Menschen der Anti-TTIP-Demo in Berlin trotz Teilnahme von Gewerkschaften, Sozialdemokraten und linken Globalisierungsgegnern als ein »Schauermärchen vom rechten Rand« dargestellt. Oder Deutsche werden als »islamophob« – also krank – abgestempelt, wenn sie angesichts massenhafter Einwanderung aus dem Nahen Osten und Afrika eine Verschiebung ihres kulturellen Koordinatensystems befürchten.



Das ist die vielleicht infamste Masche der Massenmedien derzeit: Sie taufen die wachsende Furcht vor den ins Land strömenden Ausländern – wie es die taz (!!!) schon vor fünf Jahren, im Dezember 2010 formulierte – in eine »Islamophobie« um, nur um das Böse zu erfinden, »damit sich die Guten alles erlauben können«.



Diese Journalisten, die bis heute nicht bereit sind, sich mit dem Entstehen eines neuen – anarchischen - News-Universums zu arrangieren, das interaktiv ist und in dem Leser auf gleicher Augenhöhe mit den Profi-Journalisten kommunizieren wollen, diese Journalisten werden Opfer ihres eigenen aufklärerischen Sendungsbewusstseins und einer alten Medienwelt, in der sie der Deutungsadel waren.



Dass sie an ihrem Publikum erst vorbeischreiben, die enttäuschten Leser dann einer aggressiven Revolte bezichtigen – und schließlich erzwungene Hilfe durch eine staatliche Förderung verlangen, lässt einmal mehr an ihrem Demokratieverständnis zweifeln.



Zuerst vergessen sie ihren Informationsauftrag. Dann wandeln sie sich vom Wachhund des Publikums zum Schoßhund der Mächtigen. Und schließlich wollen sie an den Tropf des Staates – sprich der Steuerzahler, also jener Leser, deren Auftrag sie längst nicht mehr erfüllen. Wie soll es objektiven und unabhängigen Journalismus geben, wenn dieser am Tropf hängt, und sei es »nur« der des Staates.



Wer sich so verhält, gehört ins Museum, nicht auf die mit Steuern zwangsfinanzierte Intensiv-Station.



Dass die meisten Journalisten bisher trotz des wachsenden wirtschaftlichen Drucks und der fortschreitenden Flucht des Publikums nicht umdenken und sich der neuen Nachrichtenwelt nicht stellen wollen, gibt in einer der seltenen Beichten von Alphajournalisten sogar Handelsblatt-Chef Gabor Steingart zu:

»Der Journalist ist nicht mehr Verkünder, sondern Dialogpartner. Er muss von seinem Thron steigen und die Krone absetzen, die er sich wie einst Kaiser Napoleon selber aufgesetzt hat.«

Wer nach weiteren Belegen für meine Thesen fragt, kann sie in meinem neuen Buch nachlesen. In »Lügenpresse – Wie uns die Massenmedien durch Fälschen, Verdrehen und Verschweigen manipulieren«, habe ich 471 Beispiele durch Webseiten-Links einwandfrei belegt serienweise nachgewiesen, warum die traditionell tonangebenden Massenmedien – auch im Printbereich – keine Sterbehilfe aus den Taschen der Steuerzahler verdienen.



Nachfolgend ein Textauszug aus meinem Buch. Der Abschnitt aus dem zweiten Kapitel über die vielen Gesichter der » Lügenpresse« heißt ...



Einäugige Hofschranzen



In ungezählten Blogs, Kommentar-Foren und Diskussionplattformen sozialer Medien wird tausendfach beklagt, wie manipulativ, mit Lügen behaftet und mit Auslassungen durchsät der »Kriegstreiber« Putin dargestellt und die westliche Politik als Friedensmission verklärt werden. Selbst in der FAZ wurde im April 2014 in einem Kommentar über »Deutsche Medien in der Krim-Krise« deutlich »eine Kluft zwischen Journalisten und Lesern« diagnostiziert. Auch die frühere Moskau-Korrespondentin Gabriele Krone-Schmalz stellte ihren ehemaligen Kollegen im Mainstream ein miserables Zeugnis für die »selektive Wahrnehmung« des Ukraine-Konflikts aus: »Nur noch das, was man wahrnehmen möchte, was den eigenen Vorstellungen entspricht, findet den Weg ins Bewusstsein, alles andere wird ausgeblendet«, wurde sie im Tagesspiegel zitiert. Das Blatt diskreditierte die frühere Korrespondentin gleich in der Schlagzeile als »Russlandversteherin.« Was die erfahrene Korrespondentin und Russland-Kennerin damit meinte, führte Anfang Dezember 2014 Claus Kleber im Heute-Journal in einem Interview mit Bundeskanzlerin Angela Merkel vor.

Schon die Eingangsfrage entlarvte suggestiven Journalismus übelster Sorte, der in einer Analyse des Interviews in der Propagandaschau als »eine Steilvorlage an Propaganda und Desinformation« entlarvt wurde. Klebers erste Frage an Merkel lautete so: »Beginnen wir mit der Außenpolitik. Treibt Sie die Sorge um, dass Russlands, dass Putins Hunger nach Territorium vielleicht noch nicht gestillt sein könnte mit der Krim, und wie wollen Sie sich dagegen einstellen?« Was hier über den Sender ging, war nichts anderes als eine plumpe Behauptung, die als Frage getarnt und in anbiedernder Weise serviert wurde – als Steilvorlage eben. Kleber lag, wie die PROPAGANDASCHAU richtig feststellte, mit dieser Aufführung voll auf NATO-Linie und entpuppte sich als »rotzfreche« und servile »Hofschranze.« Die Fragen, die in diesem denkwürdigen Interview folgten, waren auch nicht besser. Sie führten in der genannten Analyse zu der bitteren – aber wahren – Schlussfolgerung, »dass niemand die deutschen Bürger zwingen kann, solch einen gefährlichen Müll auch noch zu bezahlen.«

»Warum sich Journalisten und Leser immer schlechter verstehen«, ist eine Frage, die auch die HUFFINGTON POST umtreibt , obwohl sich das einst angenehmen freche, provokante und vom Mainstream abgehobene Blatt immer mehr in das mediale Einheitsbrei-Universum einfügt. Mit Blick auf die Berichterstattung zur Ukraine musste die HuffPost im Mai 2014 zugeben: »Es ist wahr, dass der deutsche Journalismus ein Kommunikationsproblem hat.« Der Autor des Berichtes bezog sich auf jene aufsehenerregende Ausgabe der Sendung DIE ANSTALT, in der ein ganzes Spinnennetz von Beziehungen und Mitgliedschaften zwischen deutschen Alpha-Journalisten und amerikafreundlichen Organisationen aufgezeigt und beschrieben wurde. Was die Satiriker Max Uthoff und Claus von Wagner in der Satiresendung von sich gegeben hätten, so das aus den USA stammende Magazin, habe in vielen Punkten ins Schwarze getroffen: »So ist die Verbindung zwischen Journalisten und oft elitären Think Tanks in der Tat ein Problem. Warum die Chefs der Auslandsressorts von Süddeutscher Zeitung und FAZ gleichzeitig im Beirat der staatlichen Bundesakademie für Sicherheitspolitik sitzen dürfen, lässt sich nur schwer erklären.« So wie die HUFFPOST dachten und denken Millionen in Deutschland.

Mit einer sehr wichtigen, weil gefährlich manipulativen Facette des Ukraine-Konflikts beschäftigte sich am 30. März 2015 auf den »NACHDENKSEITEN« der Journalist und Medienkritiker Eckart Spoo im Gespräch mit Jens Wernicke. Es ging um das Spannungsfeld zwischen Propaganda und Aufklärung, in dem sich Journalisten bei heiklen und brisanten Themen ständig bewegen. Spoo fragte sich, warum unsere Alpha-Journalisten gerne schreiben, dass Obama »warnt«, Putin aber »droht«, wenn die beiden Präsidenten etwas von sich geben und das Gleiche sagen. Spoo bezweifelte, dass Journalisten im Blätterwald überhaupt die Freiheit haben, eine andere als diese Wortwahl zu treffen: »In den großen deutschen Medienkonzernen wissen die zuständigen Redakteure, wer als gut und wer als böse zu gelten hat. Der Gute stellt fest oder erklärt, der Böse behauptet, und wer droht und behauptet, beweist damit, dass er der Böse ist.« Im Klartext: Die Mainstream-Medien haben in ihrer Berichterstattung klar Stellung bezogen und verbreiten ihre Weltsicht, anstatt objektiv zu berichten.


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31.10.2015 | 18:58
DerSchnitter_Maxx

@Wer auch immer Sie sein mögen |31.10.2015 | 18:45 |... Schöpfen Sie, womöglich, ihre, vermeintliche, "Intelligenz" aus Vogelfutter als Nahrungsergänzungsmittel ... aus dem Tiernahrungssortiment ihres, hiesigen, Baumarktes ... ? Das könnte, vielleicht, Ihr Spatzenhirn erklären ?! Danke - Die Antwort können Sie sich sparen ...

31.10.2015 | 18:53
DerSchnitter_Maxx

@Anonymes Spatzenhirn | 22:31 | Produzier mich net und führe mich nicht in Versuchung, sondern versuche es in der Unterführung ! Genital oder ? Der Geist war willig, doch das Gras war nass ... Da staunt der Fachmann und der Wunde leiert sich !!! Sie können mich mal gern haben ... Sie anonymes, dumpfbeutel, Spatzenhirn 3mo

31.10.2015 | 18:45
@ DerSchnitter_Maxx

Könnten Sie bitte vorm Verfassen der Beiträge die offenkundig zwingend notwendige Einnahme Ihrer Medikamente besser koordinieren? Danke vielmals vorab ............

31.10.2015 | 18:36
Fletcher

Das sollen sie ruhig machen, ich freue mich schon auf deren Geldeintreiber vor meiner Tür, dem ich den Aluminium-Baseballschläger quer durch die Fresse ziehen werde! In meinem gesamten Freundeskreis werden wir dann lustige Parties feiern und bereiten diesen Leuten einen netten Empfang! Die Polizei ist ohnehin mit anderen Dingen beschäftigt, so dass die auch solche Verbrecher nicht mehr schützen können! Das ist keine Drohung, das ist ein Versprechen! Ich habe genau eine Empfehlung...

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31.10.2015 | 18:13
Zauberrabe

Neues von NSU LEAKS: Video für Einsteiger. Nie gestellte Fragen zum Mord an Halit Yozgat https://www.youtube.com/watch?v=LbtMqDKuCZg

31.10.2015 | 18:08
DerSchnitter_Maxx

Weil Sie (genau) wissen, dass kein vernunfbegabter und denkender Mensch ihnen mehr Glauben schenkt - ihren Lügen überdrüssig sind und ihnen diese gequirlte Scheixxe niemand mehr abkauft ... wollen diese, Münchhausen-by-proxy-Lügenbarone, eine Zwangsabgabe initiieren, um ihren verlogenen Lebensstil und ihren gequirlten Scheixx-Lügen, weiterfrönen zu können: Abartiger geht´s nicht !!! Sucht Euch Werbepartner ihr schmierigen Schleimbeutel !!! (korregiert/bearbeitet)
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Markus Gärtner

Sie erfinden russische Invasionen in der Ukraine. Sie täuschen deutsche Zuschauer mit Bildern von syrischen Kindern darüber hinweg, dass 80 Prozent der Kriegsflüchtlinge und Wirtschaftsmigranten junge Männer sind. Und sie führen sich in der Flüchtlingskrise auf wie das Erziehungsministerium von Angela Merkel. Weil ihnen als Reaktion auf solche Zumutungen das Publikum in Scharen davonläuft, rufen die Massenmedien durch den Deutschen Journalisten Verband (DJV) nach dem Staat und damit nach der Hilfe der getäuschten Leser und Zuschauer.



Der scheidende DJV-Vorsitzende Michael Konken hat in einem Interview mit dem Branchendienst Kress eine Haushaltsabgabe für Printmedien ins Spiel gebracht. Vorbild ist die Zwangsabgabe, die mit beinahe mafiosen Methoden wie Fahrzeugsperren gegen säumige Zahler von ARD und ZDF durch kommunale Vollstrecker verfügt wird.

Die Forderung nach staatlicher Finanzhilfe kommt nicht überraschend. Und sie ist ebenso verlogen wie viele Inhalte, die uns von Zeitungen, Magazinen und Rundfunkanstalten präsentiert werden. Denn sie suggeriert, dass die Printmedien Opfer negativer Einflüsse sind, die sie nicht kontrollieren können.



Aber das stimmt überhaupt nicht. Das genaue Gegenteil ist der Fall. Die Krise der Medien ist hausgemacht.



Zeitungen und Magazine schreiben am Publikum vorbei. Ihre Nachrichten bilden nicht mehr die Welt der Leser ab. Sie belehren statt zu informieren. Sie sind arrogant gegenüber ihrem Publikum, dem sie abwechselnd – wie Jakob Augstein – ein »ungesundes Volksempfinden« vorwerfen, oder das sie – wie DIE WELT – als »Fall für den Psychoanalytiker« bezeichnen, weil es das geplante transatlantische Handelsabkommen TTIP fürchtet.



Da wird vom Spiegel bewusst irreführend eine Viertelmillion Menschen der Anti-TTIP-Demo in Berlin trotz Teilnahme von Gewerkschaften, Sozialdemokraten und linken Globalisierungsgegnern als ein »Schauermärchen vom rechten Rand« dargestellt. Oder Deutsche werden als »islamophob« – also krank – abgestempelt, wenn sie angesichts massenhafter Einwanderung aus dem Nahen Osten und Afrika eine Verschiebung ihres kulturellen Koordinatensystems befürchten.



Das ist die vielleicht infamste Masche der Massenmedien derzeit: Sie taufen die wachsende Furcht vor den ins Land strömenden Ausländern – wie es die taz (!!!) schon vor fünf Jahren, im Dezember 2010 formulierte – in eine »Islamophobie« um, nur um das Böse zu erfinden, »damit sich die Guten alles erlauben können«.



Diese Journalisten, die bis heute nicht bereit sind, sich mit dem Entstehen eines neuen – anarchischen - News-Universums zu arrangieren, das interaktiv ist und in dem Leser auf gleicher Augenhöhe mit den Profi-Journalisten kommunizieren wollen, diese Journalisten werden Opfer ihres eigenen aufklärerischen Sendungsbewusstseins und einer alten Medienwelt, in der sie der Deutungsadel waren.



Dass sie an ihrem Publikum erst vorbeischreiben, die enttäuschten Leser dann einer aggressiven Revolte bezichtigen – und schließlich erzwungene Hilfe durch eine staatliche Förderung verlangen, lässt einmal mehr an ihrem Demokratieverständnis zweifeln.



Zuerst vergessen sie ihren Informationsauftrag. Dann wandeln sie sich vom Wachhund des Publikums zum Schoßhund der Mächtigen. Und schließlich wollen sie an den Tropf des Staates – sprich der Steuerzahler, also jener Leser, deren Auftrag sie längst nicht mehr erfüllen. Wie soll es objektiven und unabhängigen Journalismus geben, wenn dieser am Tropf hängt, und sei es »nur« der des Staates.



Wer sich so verhält, gehört ins Museum, nicht auf die mit Steuern zwangsfinanzierte Intensiv-Station.



Dass die meisten Journalisten bisher trotz des wachsenden wirtschaftlichen Drucks und der fortschreitenden Flucht des Publikums nicht umdenken und sich der neuen Nachrichtenwelt nicht stellen wollen, gibt in einer der seltenen Beichten von Alphajournalisten sogar Handelsblatt-Chef Gabor Steingart zu:

»Der Journalist ist nicht mehr Verkünder, sondern Dialogpartner. Er muss von seinem Thron steigen und die Krone absetzen, die er sich wie einst Kaiser Napoleon selber aufgesetzt hat.«

Wer nach weiteren Belegen für meine Thesen fragt, kann sie in meinem neuen Buch nachlesen. In »Lügenpresse – Wie uns die Massenmedien durch Fälschen, Verdrehen und Verschweigen manipulieren«, habe ich 471 Beispiele durch Webseiten-Links einwandfrei belegt serienweise nachgewiesen, warum die traditionell tonangebenden Massenmedien – auch im Printbereich – keine Sterbehilfe aus den Taschen der Steuerzahler verdienen.



Nachfolgend ein Textauszug aus meinem Buch. Der Abschnitt aus dem zweiten Kapitel über die vielen Gesichter der » Lügenpresse« heißt ...



Einäugige Hofschranzen



In ungezählten Blogs, Kommentar-Foren und Diskussionplattformen sozialer Medien wird tausendfach beklagt, wie manipulativ, mit Lügen behaftet und mit Auslassungen durchsät der »Kriegstreiber« Putin dargestellt und die westliche Politik als Friedensmission verklärt werden. Selbst in der FAZ wurde im April 2014 in einem Kommentar über »Deutsche Medien in der Krim-Krise« deutlich »eine Kluft zwischen Journalisten und Lesern« diagnostiziert. Auch die frühere Moskau-Korrespondentin Gabriele Krone-Schmalz stellte ihren ehemaligen Kollegen im Mainstream ein miserables Zeugnis für die »selektive Wahrnehmung« des Ukraine-Konflikts aus: »Nur noch das, was man wahrnehmen möchte, was den eigenen Vorstellungen entspricht, findet den Weg ins Bewusstsein, alles andere wird ausgeblendet«, wurde sie im Tagesspiegel zitiert. Das Blatt diskreditierte die frühere Korrespondentin gleich in der Schlagzeile als »Russlandversteherin.« Was die erfahrene Korrespondentin und Russland-Kennerin damit meinte, führte Anfang Dezember 2014 Claus Kleber im Heute-Journal in einem Interview mit Bundeskanzlerin Angela Merkel vor.

Schon die Eingangsfrage entlarvte suggestiven Journalismus übelster Sorte, der in einer Analyse des Interviews in der Propagandaschau als »eine Steilvorlage an Propaganda und Desinformation« entlarvt wurde. Klebers erste Frage an Merkel lautete so: »Beginnen wir mit der Außenpolitik. Treibt Sie die Sorge um, dass Russlands, dass Putins Hunger nach Territorium vielleicht noch nicht gestillt sein könnte mit der Krim, und wie wollen Sie sich dagegen einstellen?« Was hier über den Sender ging, war nichts anderes als eine plumpe Behauptung, die als Frage getarnt und in anbiedernder Weise serviert wurde – als Steilvorlage eben. Kleber lag, wie die PROPAGANDASCHAU richtig feststellte, mit dieser Aufführung voll auf NATO-Linie und entpuppte sich als »rotzfreche« und servile »Hofschranze.« Die Fragen, die in diesem denkwürdigen Interview folgten, waren auch nicht besser. Sie führten in der genannten Analyse zu der bitteren – aber wahren – Schlussfolgerung, »dass niemand die deutschen Bürger zwingen kann, solch einen gefährlichen Müll auch noch zu bezahlen.«

»Warum sich Journalisten und Leser immer schlechter verstehen«, ist eine Frage, die auch die HUFFINGTON POST umtreibt , obwohl sich das einst angenehmen freche, provokante und vom Mainstream abgehobene Blatt immer mehr in das mediale Einheitsbrei-Universum einfügt. Mit Blick auf die Berichterstattung zur Ukraine musste die HuffPost im Mai 2014 zugeben: »Es ist wahr, dass der deutsche Journalismus ein Kommunikationsproblem hat.« Der Autor des Berichtes bezog sich auf jene aufsehenerregende Ausgabe der Sendung DIE ANSTALT, in der ein ganzes Spinnennetz von Beziehungen und Mitgliedschaften zwischen deutschen Alpha-Journalisten und amerikafreundlichen Organisationen aufgezeigt und beschrieben wurde. Was die Satiriker Max Uthoff und Claus von Wagner in der Satiresendung von sich gegeben hätten, so das aus den USA stammende Magazin, habe in vielen Punkten ins Schwarze getroffen: »So ist die Verbindung zwischen Journalisten und oft elitären Think Tanks in der Tat ein Problem. Warum die Chefs der Auslandsressorts von Süddeutscher Zeitung und FAZ gleichzeitig im Beirat der staatlichen Bundesakademie für Sicherheitspolitik sitzen dürfen, lässt sich nur schwer erklären.« So wie die HUFFPOST dachten und denken Millionen in Deutschland.

Mit einer sehr wichtigen, weil gefährlich manipulativen Facette des Ukraine-Konflikts beschäftigte sich am 30. März 2015 auf den »NACHDENKSEITEN« der Journalist und Medienkritiker Eckart Spoo im Gespräch mit Jens Wernicke. Es ging um das Spannungsfeld zwischen Propaganda und Aufklärung, in dem sich Journalisten bei heiklen und brisanten Themen ständig bewegen. Spoo fragte sich, warum unsere Alpha-Journalisten gerne schreiben, dass Obama »warnt«, Putin aber »droht«, wenn die beiden Präsidenten etwas von sich geben und das Gleiche sagen. Spoo bezweifelte, dass Journalisten im Blätterwald überhaupt die Freiheit haben, eine andere als diese Wortwahl zu treffen: »In den großen deutschen Medienkonzernen wissen die zuständigen Redakteure, wer als gut und wer als böse zu gelten hat. Der Gute stellt fest oder erklärt, der Böse behauptet, und wer droht und behauptet, beweist damit, dass er der Böse ist.« Im Klartext: Die Mainstream-Medien haben in ihrer Berichterstattung klar Stellung bezogen und verbreiten ihre Weltsicht, anstatt objektiv zu berichten.


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Leser-Kommentare (25) zu diesem Artikel
31.10.2015 | 18:58
DerSchnitter_Maxx

@Wer auch immer Sie sein mögen |31.10.2015 | 18:45 |... Schöpfen Sie, womöglich, ihre, vermeintliche, "Intelligenz" aus Vogelfutter als Nahrungsergänzungsmittel ... aus dem Tiernahrungssortiment ihres, hiesigen, Baumarktes ... ? Das könnte, vielleicht, Ihr Spatzenhirn erklären ?! Danke - Die Antwort können Sie sich sparen ...

31.10.2015 | 18:53
DerSchnitter_Maxx

@Anonymes Spatzenhirn | 22:31 | Produzier mich net und führe mich nicht in Versuchung, sondern versuche es in der Unterführung ! Genital oder ? Der Geist war willig, doch das Gras war nass ... Da staunt der Fachmann und der Wunde leiert sich !!! Sie können mich mal gern haben ... Sie anonymes, dumpfbeutel, Spatzenhirn 3mo

31.10.2015 | 18:45
@ DerSchnitter_Maxx

Könnten Sie bitte vorm Verfassen der Beiträge die offenkundig zwingend notwendige Einnahme Ihrer Medikamente besser koordinieren? Danke vielmals vorab ............

31.10.2015 | 18:36
Fletcher

Das sollen sie ruhig machen, ich freue mich schon auf deren Geldeintreiber vor meiner Tür, dem ich den Aluminium-Baseballschläger quer durch die Fresse ziehen werde! In meinem gesamten Freundeskreis werden wir dann lustige Parties feiern und bereiten diesen Leuten einen netten Empfang! Die Polizei ist ohnehin mit anderen Dingen beschäftigt, so dass die auch solche Verbrecher nicht mehr schützen können! Das ist keine Drohung, das ist ein Versprechen! Ich habe genau eine Empfehlung...

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31.10.2015 | 18:13
Zauberrabe

Neues von NSU LEAKS: Video für Einsteiger. Nie gestellte Fragen zum Mord an Halit Yozgat https://www.youtube.com/watch?v=LbtMqDKuCZg

31.10.2015 | 18:08
DerSchnitter_Maxx

Weil Sie (genau) wissen, dass kein vernunfbegabter und denkender Mensch ihnen mehr Glauben schenkt - ihren Lügen überdrüssig sind und ihnen diese gequirlte Scheixxe niemand mehr abkauft ... wollen diese, Münchhausen-by-proxy-Lügenbarone, eine Zwangsabgabe initiieren, um ihren verlogenen Lebensstil und ihren gequirlten Scheixx-Lügen, weiterfrönen zu können: Abartiger geht´s nicht !!! Sucht Euch Werbepartner ihr schmierigen Schleimbeutel !!! (korregiert/bearbeitet)
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Weltbookadmin47
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Staatsjournalist behauptet: Die »Lügenpresse« lügt wirklich nicht

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Nov 2015 18:14

Staatsjournalist behauptet.jpg

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... 412DCDF628

05.11.2015


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Staatsjournalist behauptet: Die »Lügenpresse« lügt wirklich nicht
Markus Mähler

Marco Bertolaso ist Nachrichtenchef beim Deutschlandfunk – durch den Segen der Zwangsgebühr ein Staatsfunk-Paradies, wo der Journalismus seine Krise aussitzen darf. Ausgerechnet aus diesem Biotop heraus erklärt der Staatsjournalist seinem Publikum, warum die »Lügenpresse« nicht lügt, jedenfalls »nie absichtlich«. Das seien stets nur »handwerkliche Fehler«. Doch das bezweifeln immer mehr Journalisten sogar in der Mainstream-Zunft. Es wird immer offensichtlicher, dass bewusst manipuliert wird.



Über Stil lässt sich ja nicht streiten: Wie ein gütig-strenger Vater setzt sich Marco Bertolaso den Leser auf den Schoß und redet geduldig auf ihn ein. So wirkt Bertolasos Stellungnahme, die an die »Dunkeldeutschen« und das »Pack« geht – von Journalisten liebevoll nur »die da draußen« genannt.



Sieben schöne Ausreden aus der Medienblase, warum die »Lügenpresse« jetzt doch nicht lügt. Die Belehrten kommen sich dabei zwar wie bockige Kinder vor, denen nebenbei jeder Funken Menschenverstand abgesprochen wird – aber nett und sanft macht er es schon, der Monsignore Bertolaso. Eine Standpauke im Knuddelsound.



Er ist Nachrichtenchef beim Deutschlandfunk und der ist mehr als nur ein Radiosender. Das journalistische Schwergewicht hat riesige, schwer verdauliche, auch intelligente Nachrichtenstücke im Programm – ist aber eher nichts für das Volk, sondern eine Eichstation der Journalisten im Land. Die können sich dort selber überprüfen:

Welchen Ton müssen wir bei unseren Themen anschlagen? Den politisch-korrekten Kurs hören sie zuerst im zwangsfinanzierten Deutschlandfunk, der nicht Staatsfunk genannt werden will.



Die Wahrheit hinter der Amnesie: K wie Karriere steht im Parteibuch



Wer sich auf Bertolaso einlässt, bekommt einen verträumt-fluffigen Blick darauf, wie Journalisten gerne sein wollen, wenn sie nicht unter ökonomischen Zwängen leiden. Aber auch er verschweigt das Tabuthema politischer Netzwerke.



Lagerbildungen unter Journalisten? Das ist für den Nachrichtenchef schon so lange her, er kann sich gar nicht mehr daran erinnern. Oder will er es nicht? »Ich wüsste von den meisten in der Redaktion nicht einmal zu sagen, wen oder was sie wählen.« Die Wahrheit hinter der Amnesie sieht so aus: Gerade für öffentlich-rechtliche Journalisten ist das Parteibuch immer noch der Karrierefaktor Nummer eins.



Während Bertolaso vom Deutschlandfunk den deutschen Zuschauern erklärt, wie unabhängig die »Lügenpresse« vorgeblich ist, baut die Deutsche Welle als staatlicher Auslandsfunk in Osteuropa ein Medien-Netzwerk auf. Journalisten werden dort für Anti-Putin-Propaganda geschult und bezahlt. Hand in Hand mit der EU-Außenministerin Federica Mogherini, dem deutschen Außenminister Frank-Walter Steinmeier, einem paneuropäischen Propagandaministerium und der NATO-Propaganda-Stabsstelle in Riga.



Immer nur »handwerkliche Fehler« und »nie mit Absicht«



Das aber nur am Rande der Karte großer politisch-journalistischer Verstrickungen, die es ja nicht geben soll. Zurück zum beschaulichen Deutschlandfunk, wo der nette Bertolaso naiv behauptet, dass die »Lügenpresse« immer nur »handwerkliche Fehler« macht – wenn es doch passiert, war es ein Unfall und »nie mit Absicht«. Das große Misstrauen der Deutschen gegenüber ihren Medien ist bloß ein Anfall von Massenpsychose? So einfach kann man es sich auch machen, aber Bertolaso tut noch mehr: Schimpft uns lieber »Grundgesetzpresse«, schreibt er. Darf man das als Drohung verstehen? Nach dem Motto: Wir haben sowieso den Staat auf unserer Seite?



Nein, er setzt sich nur selber die Scheuklappen auf. Bertolaso behauptet, dass öffentlich-rechtliche Journalisten gut sein müssen, weil sie vom Bürger ja ihren Auftrag bekommen haben – durch das Grundgesetz, an das sich die selbsternannten Musterknaben halten, sagen sie zumindest selber. Ein »großes System«, was den kleinen Bürger mit Brot und Zirkusspielen sediert, das gibt es nicht. Genauso wenig wie Spieler im »großen System«, die aus einem Machtinstinkt heraus den Status quo erhalten wollen; die dafür Medien instrumentalisieren, um die Meinungsmacht im Land in eine Richtung zu schubsen. Sind alles bloß irre Verschwörungstheorien.



Wenn alles gut ist – was spaltet gerade dann unser Land?



Es gibt bloß die Bürger, ihre Journalisten und jetzt ist es auch mal gut. Die Rauchgranate wurde abgefeuert. Bertolaso hat gesprochen. Sagt das sofort den Spindoktoren und Lobbyisten. Es gibt sie nicht! Sagt es den Kommunikationswissenschaftlern. Sie forschen nur über Hirngespinste! Sagt der Flüchtlingskrise: Sie existiert nicht, genauso wenig wie der umstrittene Kurs einer einsamen Kanzlerin. Komisch, was spaltet dann gerade das ganze Land, Parteien, Freundschaften und Büros? Ach ja: Wollen wir ohne »Obergrenze« sein oder ist pragmatische Herzlosigkeit nicht die bessere Lebensversicherung? Dazu gehört auch die brutale Einsicht, dass aus drei Millionen Flüchtlingen mit Anspruch auf Nachzug der Familie ganz schnell zehn Millionen werden.



Das Willkommen wird zur Sprengladung, mit der sich Deutschland seine gesellschaftliche und soziale Zukunft ruiniert. Am totalen Multi-Kulti können auch Nachkommen von Gastarbeitern, die in den 1960er-Jahren hier eingewandert sind, kein Interesse haben. Gerade wird aber erbittert darum gestritten, ob sich ein ganzes Land an die Wand fährt oder nicht.



Die Flüchtlingskrise entlarvt die »Lügenpresse« wieder besonders deutlich



Und das ist auch wieder der Punkt, an dem sich die »Lügenpresse« selbst entlarvt. Willkommen in der Tabuzone, Marco Bertolaso. Hier geht es schon lange nicht mehr um die Wahrheit, sondern um Meinungsmacht, um politische Karrieren, um die Zukunft von Millionen Menschen, um eine historische Krise und die Verantwortung in den Geschichtsbüchern dafür. Das ist der ideale Nährboden für Hass, Hetze und Manipulationen.



Plötzlich mutieren intelligente Journalisten wieder zu einem Rudel namens »Lügenpresse«, das wortreich und im Gleichschritt mit der Großen Koalition auf das Volk einknüppelt – bloß weil man dort nicht glauben will, dass wir es schaffen. Halt: Es ist viel schlimmer. Die Flüchtlingskrise ist wieder ein Tropfen in das große Fass, auf dem steht: »Wir glauben gar nichts mehr.« Vor allem nicht, dass von diesem Politikbetrieb noch irgendein brauchbares Konzept für unsere Zukunft kommt – und die unserer Kinder.



Nicht die Lüge ist das Problem, sondern die Manipulation der Massen



Ob das stimmt oder schon Paranoia ist, spielt keine Rolle. Es wird ein Gefühl der Ohnmacht in die Welt gesetzt. So etwas provozieren Medien, wenn sie immer einseitiger das erlaubte Meinungsspektrum verengen, wenn sie immer aggressiver nur eine politische Linie durchpeitschen, wenn sie hetzen oder den Pranger samt Scheiterhaufen wieder einführen. Nicht die Lüge mutierte hier zum Problem, sondern ihre große Schwester, die Manipulation der Massen. Genau deshalb glauben immer weniger Deutsche noch an ihre Medien.



Wir sind nun sogar an einem Punkt, an dem das auch Journalisten sagen – jedenfalls über andere Journalisten. Das konservativste aller gedruckten Leitmedien ist die FAZ. Es verrät einiges, wenn die verknöcherte Zeitung jetzt gegen das ZDF schießt, wo hinter bunten Mainzelmännchen konservative Parteien den Ton angeben. CDU und CSU. Also Parteien, die unbedingt Werte oder wenigstens Deutschland erhalten wollten – das war vor Merkel, vor der Flüchtlingskrise. Jetzt sieht man mit dem Zweiten schlechter, urteilt die FAZ: »Das öffentlich-rechtliche Fernsehen ist in der Flüchtlingskrise vor allem für Durchhalteparolen zuständig. Es beweist dabei, warum es der Politik so lieb und teuer ist.«



TTIP: Für ein bisschen Anti-Amerikanismus durch den PEGIDA-Fleischwolf



Die Links-Außen-Zeitung taz giftet gegen den nicht ganz so linken Spiegel, weil das Nachrichtenmagazin beim Thema TTIP und Freihandelsabkommen plötzlich ganz auf Linie der Bundesregierung umschwenkt. Das hat natürlich rein gar nichts damit zu tun, dass besagte Bundesregierung pünktlich zur großen Anti-TTIP-Demo in Berlin Geld unter den »Holzmedien« verteilte. In Form von ganzseitigen Anzeigen, auf denen Sigmar Gabriel lächelnd für das Freihandelsabkommen wirbt: »Bangemachen gilt nicht!«



Die deutsche Industrie wird es freuen, den Steuerzahler ärgern. Was aber die taz regelrecht auf die Palme brachte: Schiebt doch der Spiegel einfach Hunderttausende links- und gewerkschaftstreue Anti-Amerikanisten in das Lager der »Dunkeldeutschen« ab. Dort dürfen Mainstream-Medien genüsslich jeden Insassen durch den PEGIDA-Fleischwolf drehen. »Wir bei den rechten Irrläufern?« Pfui, sagt da die taz!



BILD-Pingpong in der Flüchtlingskrise – wer glaubt dieser Presse noch?



Über den politischen Hetzkurs der BILD in der Flüchtlingskrise schüttelt bereits das ganze Volk mit dem Kopf. Die »Volks«-Zeitung mit dem eingebauten transatlantischen Treueschwur spielt irres Pingpong mit unseren Gefühlen. Erst eklige Bilder aus einem Hähnchenfleischlaster voll mit verwesenden Flüchtlingen, dann ein ertrunkenes Kind aus Syrien, später eingebetteter Journalismus: Gemeinsam mit Migranten auf der Balkanroute nach Deutschland. Zwischendurch jagte das Springerblatt in eigener Sache »Dunkeldeutsche« und »Pack«, die dann maximalwirksam an den BILD-Pranger genagelt wurden. Und jetzt? Empört sich ausgerechnet die BILD wieder gegen Flüchtlinge. Schluss mit der Märchenstunde: »Jetzt kommen die Afghanen«, »Slowenien wird überrannt«, »Wir müssen an einer Festung Europa bauen«. Wer soll dieser Presse noch irgendetwas glauben?



Markus Gärtner liefert in seinem Buch »Lügenpresse« zahlreiche weitere Fallbeispiele, wie zuverlässig und akkurat die deutschen Leitmedien ihre Leser »informieren«. Etwa, wenn der griechische Premier Alexis Tsipras in einer heißen Euro-Verhandlungsnacht im Juli 2015 erst »gekreuzigt« wird (Telegraph), dann eine »mentale Wasserfolter« (Guardian) durchleidet – die WELT aber offenbar aus einem Parallel-Universum schreibt: »Europa, so kann man es sehen, hat sich, als es wirklich darauf ankam, von seiner guten Seite gezeigt. Es siegte die Mäßigung, der Wille zur Verständigung.«



Realsatire bis zum Bürgerkrieg: Das Spiel zur Lügenpresse

Wohin man auch schaut: Verdammt viele Lügen in der Presse, verdammt wenig Meinungsfreiheit – oder was meinen Sie, Herr Bertolaso? Ausgerechnet der Deutschlandfunk liefert die Realsatire zur »Lügenpresse« ab. Nicht mit dem netten Grundsatzartikel seines Nachrichtenchefs. Der schweigt, wo es unbequem wird. Es geht um diesen Beitrag: das Computerspiel zur Lügenpresse, eine Zensur-Simulation. Natürlich rein fiktiv in einer Bananenrepublik am Rande zum Bürgerkrieg. Ähnlichkeiten zu Deutschland sind rein zufällig. Der Spieler muss Nachrichten auswählen und Überschriften setzen. Selber mal Lügenpresse spielen.



Jede Schlagzeile kann das Land weiter in die Krise führen, jedes verschwiegene Wort die Katastrophe abwenden. Der Reporter Thomas Ruscher sagt im Radiostück über das Spiel: »Befolgt der Spieler seine Anweisungen und Befehle, oder handelt er nach seinem Gewissen?« Irgendwie verrät dieser Satz auch viel über die Rolle von Journalisten – nicht nur beim Deutschlandfunk.


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Leser-Kommentare (18) zu diesem Artikel
05.11.2015 | 18:07
LESEN – VERSTEHEN – AUFWACHEN – HANDELN

Diе von korruptеn und eng verquickter mеdialer, politischеr und Finаnz-Elite ausgehenden Bedrohungеn werden kaum wahrgenommеn, und weil sie sеhr vielschichtig und komplеx sind, wird das ganze Ausmаß der Gefahr nicht еrkannt. Man kann verstehen, dass die Menschen die dunkle Wolke, die über ihnen hängt, nicht sehen wollen und glauben, alles werde wieder gut; nur in Osteuropa beginnen sie sich wegen des drohenden Krieges einzugraben. Die im Westen vorherrschende Sorglosigkeit ist...

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05.11.2015 | 16:15
Gustav Staedtler

Die weltlichen Medien sind nicht des Gottes Medium, und von daher können sie nur Lügenmedien sein.

05.11.2015 | 15:22
willy_winzig

Na gut, dann setzen wir eben die Bundeskanzlerin ab. Und dann ? Was kommt danach wieder nur ein neuer Bundeskanzler, der genau so weitermacht. Was ist damit gewonnen? Damit Sie wissen, wer in unseren Land das Sagen hat möchte ich hier nochmals den leider kürzlich verstorbenen Egon Bahr zitieren: Die BRD-Kanzler, so Egon Bahr mit Zitaten von Brandt, mussten gegenüber den Siegermächten, »einen Unterwerfungsbrief« unterzeichnen, der die im Grundgesetz und in Verträgen mit den...

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05.11.2015 | 14:31
A. H. von Loen

Es genügt nicht und hat auf Dauer keinen Erfolg, wenn man Roßtäuschern, Betrügern und Lügnern ihr kriminelles Fehlverhalten ständig als „Lügenpresse“ vorhält. Wenn es sich um Journalisten einer öffentlich-rechtlichen Anstalt handelt, die aufgrund ihres Titels schon zu besonderer Sorgfaltspflicht hinsichtlich einer wahrheitsgemäßen Berichterstattung Verantwortung zu tragen haben, müssen bei derartigem Fehlverhalten andere Geschütze aufgefahren werden. Die Öffentlichkeit...

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05.11.2015 | 13:22
Ulrich Neumann

Ich habe mein Zeitungsabo gekündigt und die Stationstasten am Radio mit anderen Sendern als Ndr1, Ndr2 und Bremen1 belegt. Die Staatssender erreichen mich nicht mehr. Sollen sie senden was sie wollen.

05.11.2015 | 13:12
Gabi

Putinversteher,sehr schön gesagt. Stimme ihnen 100% zu.Diese Frau hat für mich nichts menschliches mehr.
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Österreich > Buslenker packen aus: "Asyl-Fahrten zu gefährlich"

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Nov 2015 20:24

Asyl- Fahrten zu gefährlich.jpg
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http://www.krone.at/Oesterreich/Buslenk ... ory-480933

Österreich > Buslenker packen aus: "Asyl-Fahrten zu gefährlich"
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07.11.2015 - 2021
Buslenker packen aus: "Asyl- Fahrten zu gefährlich"
Übermüdet, bedroht
07.11.2015, 16:55
Chauffeure warnen vor Unfällen beim Transport von Flüchtlingen durch Österreich. (Bild: Jürgen Radspieler, krone-Grafik)
Chauffeure warnen vor Unfällen beim Transport von Flüchtlingen durch Österreich.
Foto: Jürgen Radspieler, krone-Grafik
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Sie sind extrem übermüdet, sie werden bedroht, hinter ihnen attackieren sich Asylwerber, sie verzweifeln an den Pannen im Krisenstab: Den 200 Buslenkern, die täglich Flüchtlinge von Spielfeld nach Bayern bringen, reicht's - zwei Chauffeure decken jetzt die Gefahren bei den Asyl-Transporten auf.
 
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Stasi 2.0: Merkel plant eigene Behörde für Internet-Überwachung

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Nov 2015 11:30

Merkel plant eigene Behörde für Internet-Überwachung.jpg
Merkel plant eigene Behörde für Internet-Überwachung.jpg (41.53 KiB) 5672-mal betrachtet

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten ... erwachung/
Überwachung
Stasi 2.0: Merkel plant eigene Behörde für Internet-Überwachung
Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 08.11.15 00:22 Uhr

Stasi 2.0: Die Bundesregierung will mit einer neuen Behörde die Bürger im Internet überwachen. Unter anderem sollen Messenger-Dienste geknackt werden. Offenbar sind bei der Bundesregierung mittlerweile alle Hemmschwellen gefallen.
Ihren XING-Kontakten zeigen
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Angela Merkel will wissen, was die Deutschen im Internet miteinander reden. (Foto: dpa)

Angela Merkel will Zugriff auf die Internet-Kommunikation der Deutschen: Das Bundesinnenministerium plant nach einem Bericht des Magazins Spiegel eine neue Sicherheitsbehörde, um Internetkommunikation der Deutschen gezielt überwachen zu können. Aufgabe der Behörde soll es demnach sein, Methoden zu entwickeln, um auch in verschlüsselte Kommunikation beispielsweise von Messengerdiensten eindringen zu können. Der Spiegel berief sich in seiner neuen Ausgabe auf Angaben aus Regierungskreisen.

Für die neue Behörde will das Ministerium dem Bericht zufolge bis zu hundert Kryptologen und Netzwerkexperten einstellen. Die Institution solle aber nicht selbst überwachen, sondern nur die Technik dafür bereitstellen. Für die Anwendung wären dann bestehende Sicherheitsbehörden wie das Bundeskriminalamt (BKA) oder das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) zuständig. Die entsprechenden Pläne von Innenminister Thomas de Maizière (CDU) seien allerdings in der Koalition umstritten, hieß es im Spiegel weiter.

Erst am Freitag hat auch der Bundesrat die nächste Überwachungs-Welle beschlossen und die Vorratsdatenspeicherung beschlossen. Dagegen rührt sich bereits erster Protest.

Die grüne Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner sowie neun Berliner Abgeordnete beantragten am Freitag zusammen mit Journalistenverbänden sowie einer Rechtsanwaltskanzlei beim Bundesverfassungsgericht den Erlass einer einstweiligen Anordnung, um das Gesetz zu stoppen.

Sie hätten den Antrag als betroffene Berufsgeheimnisträger gestellt, teilten die Anwälte Carl Christian Müller und Sören Rößner mit. Mit einem Erlass einer einstweiligen Anordnung solle erreicht werden, dass die Speicherpflicht der Telekommunikationsanbieter bis zur Entscheidung über eine Verfassungsbeschwerde ausgesetzt wird. Die Verfassungsbeschwerde werde noch eingereicht.

Das Gesetz sieht vor, dass Telekommunikationsdaten künftig für zehn Wochen aufbewahrt werden, damit Ermittler bei der Bekämpfung von Terror und schweren Verbrechen darauf zugreifen können.

Für den Antrag der rot-rot-grünen Thüringer Landesregierung, den Vermittlungsausschuss zwischen Bundesrat und Bundestag anzurufen, gab es in der Länderkammer keine Mehrheit. Aus Sicht Thüringens ist die verdachtsunabhängige Speicherung von Kommunikationsdaten mit der Charta der Grundrechte der Europäischen Union nicht vereinbar.

Linke, Grüne, Piratenpartei, FDP und Netzaktivisten halten das Vorhaben für verfassungswidrig und unverhältnismäßig. Mehrere Politiker und Initiativen hatten bereits in der Vergangenheit angekündigt, gegen das Gesetz zu klagen.

Die Piratenpartei wollte nach eigener Aussage bei einem Scheitern eines Vermittlungsverfahren zunächst an den Bundespräsidenten appellieren, die Unterschrift unter das Gesetz zu verweigern.

Der «Generalverdacht» für alle Bürger sei «mit den Freiheitsrechten in unserem Land nicht vereinbar», erklärten die Berliner Abgeordneten Ramona Pop, Benedikt Lux, Dirk Behrendt, Stefan Gelbhaar, Canam Bayram (alle Grüne), Sven Kohlmeier, Joschka Langenbrinck (beide SPD), Martin Delius und Simon Weiß (beide Piraten). Sie beriefen sich darauf, dass sie wie Ärzte, Anwälte, Journalisten und Geistliche «Berufsgeheimnisträger» seien. Die Verfassung sehe vor, dass sie Angaben über Personen, die ihnen Mitteilungen machten, verweigern dürften.

Nach dem Gesetz sollen Telekommunikationsanbieter die IP-Adressen von Computern und Verbindungsdaten zu Telefongesprächen künftig zweieinhalb Monate aufbewahren. Standortdaten bei Handy-Gesprächen sollen vier Wochen gespeichert werden, Daten zum E-Mail-Verkehr nicht. Die Behörden dürfen die Daten nur zur Verfolgung bestimmter schwerer Straftaten nutzen – etwa bei der Bildung terroristischer Gruppen, Mord oder sexuellem Missbrauch. Den Abruf der Informationen muss ein Richter erlauben.

Um gespeicherte Daten vor Ausspähung zu schützen, wird der Straftatbestand der Datenhehlerei eingeführt. Danach ist es strafbar, Daten entgegenzunehmen, die ein anderer durch eine rechtswidrige Tat – beispielsweise einen Hackerangriff – erlangt hat. Journalistische Arbeit wird vom Straftatbestand nicht erfasst.
Themen: BKA, Internet, Merkel, Überwachung
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US-Oligarchie verbannt die Wissenschaft

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Nov 2015 11:58

US-Oligarchie verbannt die Wissenschaft.JPG

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09.11.2015


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US-Oligarchie verbannt die Wissenschaft
Ethan A. Huff

Welchen immensen Einfluss Konzerne und Sonderinteressen auf die Politik ausüben, zeigte sich kürzlich, als der US-Milliardär Harold Hamm, Chef von Continental Resources, in arroganter Manier von der University of Oklahoma (UO) verlangte, bestimmte Wissenschaftler zu entlassen. Ihm hatte die Wahrheit nicht gefallen, die die Forscher über das hydraulische Frakturieren, kurz »Fracking«, ans Licht brachten.



Die Forscher, die Hamm erledigt sehen möchte, haben sich nichts zuschulden kommen lassen, was ihre Entlassung rechtfertigen würde. Sie hatten lediglich wissenschaftliche Untersuchungen durchgeführt. Danach trägt das Erdgas-Fracking zum in letzter Zeit beobachteten Anstieg von Erdbeben in Oklahoma und anderen normalerweise seismisch inaktiven Regionen bei.



Diese Wahrheit an den Tag zu bringen, gefährdet Hamms auf zweifelhafte Weise erworbenes Vermögen, daher sein armseliger Aufruf, sie von der Universität zu verbannen. Eine E-Mail, die Bloomberg vorliegt, zeigt, dass Hamm, der die University of Oklahoma mit großzügigen Spenden unterstützt, sich selbst für einen »sehr aufgeschlossenen« Menschen hält, der nicht »einschüchternd« ist.



»Ich versuche nicht, jemanden herumzuschubsen«, erklärte er in offenkundiger Überschätzung seiner Bedeutung, als er forderte, zuverlässige Wissenschaftler zu entlassen, nur weil sie zuverlässige Wissenschaft betreiben.



»Mr. Hamm ist über die Erdbeben-Berichte so sehr empört, dass er am liebsten einzelne Mitarbeiter [des Oklahoma Geological Survey] entlassen sehen möchte«, schrieb Larry Grillot, Dekan des Mewbourne College of Earth and Energy der Universität, am 16. Juli 2014 in einer E-Mail an seine Kollegen.



Hamm will anscheinend die Lage »bereinigen«, indem er sich selbst zum Leiter einer neuen Findungskommission ernennt, die einen neuen Direktor für den Geological Survey beruft. Mit anderen Worten: Hamm, dessen Auftreten und dessen Forderungen auf lächerliche Weise dem Verhalten von Jabba dem Hutten aus George Lucas‘ Filmreihe Star Wars ähnelt, will offenbar ein Propagandainstrument, das so tut, als sei Fracking völlig sicher und ertragreich.



Es ist genau dasselbe wie bei der Impf-, Pharma-, Krebs-, Lebensmittel-, Gefängnis- und sonstigen Industrie, die alles tut, ihre eigenen Produkte der Prüfung durch die Öffentlichkeit zu entziehen.



Konzern-Oligarchie beherrscht die Schilderung aller wichtigen Fragen, greift zu Einschüchterung und Drohungen



Wie Sie sich vielleicht erinnern, focht Dr. Mehmet Oz kürzlich mit dem Medizinkartell seinen eigenen Streit aus, nachdem er enthüllt hatte, dass Monsantos Unkrautkiller Roundup (Glyphosat) Krebs verursacht. Einige verärgerte Schulmediziner forderten, Dr. Oz solle von der chirurgischen Abteilung der Columbia University entlassen werden, weil er seinen Zuschauern die Wahrheit präsentiert hatte.



Auch eine in Kanada geplante Podiumsdiskussion über Impfstoffe wurde abgesagt, nachdem Impffanatiker forderten, der Vermieter des Veranstaltungsraums solle die Diskussion untersagen. Das Johnson GEO Center gab dieser Forderung nach, die Veranstaltung muss neu angesetzt werden.



Ähnliches passierte, als Dr. Sherri Tenpenny ihre Teilnahme an einer Podiumsdiskussion über Impfstoffe zusagte, die in Australien stattfinden sollte. Die Impfstoff-Verfechter drohten buchstäblich damit, den Veranstaltungsort in die Luft zu jagen, also musste auch diese Veranstaltung abgesagt werden.



Anscheinend ist heute fast jede wichtige Industrie von einigen wenigen lautstarken Stimmen dominiert, die die Darstellung des Establishments puschen. Und sie haben die Debatten durch Einschüchterung und Drohungen unter Kontrolle und legen damit genau die Art von Konzern-Diktatur an den Tag, vor der wir uns schützen sollten, wie uns die amerikanischen Gründungsväter ermahnten.



»Eine multivariate Analyse deutet darauf hin, dass wirtschaftliche Eliten und organisierte Gruppen, die Unternehmensinteressen vertreten, erheblichen unabhängigen Einfluss auf die US-Regierungspolitik nehmen, während der durchschnittliche Bürger und Interessengruppen an der Basis keinen oder nur sehr geringen Einfluss haben«, heißt es in einer kürzlich veröffentlichten Studie zum Thema »Testing Theories of American Politics: Elites, Interest Groups, and Average Citizens«.



»Was empirische Beweise für Interessengruppen angeht, so ist es etablierte Tatsache, dass organisierte Gruppen regelmäßig Lobbyarbeit betreiben und sich mit Regierungsbeamten treffen, dass sie die Drehtüren zwischen staatlicher und privater Anstellung durchschreiten, dass sie eigennützige Informationen an Beamte geben, Gesetze entwerfen und sehr viel Geld für Wahlkampagnen aufwenden.«



Quellen:

zerohedge.com

bloomberg.com

naturalnews.com

cbc.ca

naturalnews.com

libertyblitzkrieg.com


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Bildnachweis: „Harold Hamm 2012 Shankbone“ von David Shankbone - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY 3.0 über Wikimedia Commons - reshaped resized

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Nachhaltig zahlungsgestört ? - Fast jeder Zehnte ist überschuldet

Beitragvon Gudrun Graf » 10. Nov 2015 19:28

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http://www.n-tv.de/ratgeber/Fast-jeder- ... 21586.html
Dienstag, 10. November 2015
Nachhaltig zahlungsgestört ? - Fast jeder Zehnte ist überschuldet

Die Deutschen machen weiter Schulden. In diesem Jahr trifft es besonders Senioren. Aber auch Frauen rutschen öfter in die roten Zahlen und können ihren Zahlungsverpflichtungen wohl nicht nachkommen. Das zeigt der aktuelle Schuldneratlas.

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(Foto: picture alliance / dpa)

Trotz der guten Konjunkturlage ist die Zahl der überschuldeten Verbraucher in Deutschland in diesem Jahr weiter gestiegen. Insgesamt seien rund 6,7 Millionen Bürger über 18 Jahre nicht mehr in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen in vollem Umfang nachzukommen, berichtete die Wirtschaftsauskunftei Creditreform in Düsseldorf in ihrem "Schuldneratlas 2015".

Demzufolge ist nahezu jeder Zehnte überschuldet. Das seien 44.000 Menschen mehr als im Vorjahr. Besonders stark sei der Zuwachs bei den Senioren, betonte die Wirtschaftsauskunftei. So habe die Zahl der Schuldner in einem Alter ab 70 Jahren zwischen 2013 und 2015 um mehr als 35 Prozent auf rund 150.000 zugenommen. Bei den 60- bis 69-Jährigen liege das Plus bei 12,4 Prozent.
Quelle: Creditreform
Quelle: Creditreform

Deutliche Unterschiede gibt es beim Thema Verschuldung weiterhin zwischen den Bundesländern. Am geringsten ist der Prozentsatz der Schuldner der Untersuchung zufolge nach wie vor in Bayern (7,12 Prozent) und Baden-Württemberg (8,09 Prozent), am höchsten in Berlin (12,99 Prozent) und Bremen (14,08 Prozent). Auch das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen liegt mit einer Schuldnerquote von 11,52 Prozent deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 9,92 Prozent.
Schuldnerquote im Osten höher

Die Schuldnerquote liegt 2015 in den neuen Bundesländern (10,26 Prozent, ohne Berlin) zum vierten Mal in Folge (wie auch bis 2008) über dem Vergleichswert im Westen (9,86 Prozent). Insgesamt sind in diesem Jahr im Westen rund 5,62 Millionen Personen als überschuldet zu betrachten, im Osten Deutschlands sind es wie im Vorjahr rund 1,10 Millionen Personen.
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Die Zahl überschuldeter Frauen hat sich in den letzten zwölf Monaten um rund 0,6 Prozent (19.000 Überschuldungsfälle) und die der männlichen Schuldner um 0,7 Prozent erhöht (25.000 Fälle). 2015 können somit rund 7,39 Prozent der deutschen Frauen über 18 Jahren (2014: 7,35 Prozent) als überschuldet und zumindest nachhaltig zahlungsgestört gelten. Bei Männern sind dies aktuell wie im Vorjahr 12,61 Prozent (2013: 12,55 Prozent).

Die Zahl junger Schuldner in Deutschland (unter 30 Jahre) ist 2015 um ca. 60.000 Fälle auf rund 1,69 Millionen und somit stärker als im Vorjahr zurückgegangen.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Erzwungener Tarifwechsel - Tele-Columbus-Kunden beißen auf Granit

Beitragvon Gudrun Graf » 10. Nov 2015 19:43

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http://www.n-tv.de/ratgeber/Tele-Columb ... 24251.html
Dienstag, 10. November 2015
Erzwungener Tarifwechsel - Tele-Columbus-Kunden beißen auf Granit

Im April schickte Tele Columbus ein Schreiben an Altkunden, das für Ärger sorgte: Ihre Tarife würden umgestellt, sie sollten künftig mehr bezahlen. Verbraucherschützer rieten zum Widerspruch. Doch der Kabelanbieter gibt sich unnachgiebig.

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Rund 2,8 Millionen Haushalte in Deutschland haben einen Anschluss von Tele Columbus.
Rund 2,8 Millionen Haushalte in Deutschland haben einen Anschluss von Tele Columbus.
(Foto: imago/Schöning)

Der Kabelnetzbetreiber Tele Columbus geht offenbar hart mit Kunden um, die einen erzwungenen Vertragswechsel nicht mitmachen. Die Verbraucherzentrale Sachsen berichtet von Inkassodrohungen und ersten Kündigungen gegenüber Nutzern, die sich gegen einen teureren Tarif gewehrt hatten. Betroffen sind Kunden, die bei Tele Columbus einen Internetanschluss haben, aber keine Versorgung mit Fernsehen oder Telefon gebucht haben.

Die Vorgeschichte: Mitte April bekamen die Betroffenen Post von ihrem Kabelanbieter. Darin wurde mit einer Frist von kaum zwei Wochen eine Tarifumstellung zum 1. Mai angekündigt. Der neue Tarif sollte 19,99 Euro kosten, was in jedem Fall eine Verteuerung bedeutete. Vorher zahlten Bestandskunden je nach Tarif zwischen 9,99 Euro und 14,99 Euro.

Mit seinem Vorgehen machte es sich der Provider damals nach Ansicht der Verbraucherschützer zu einfach. Wesentliche Änderungen an bestehenden Verträgen seien grundsätzlich nur unter sehr strengen Voraussetzungen möglich und setzten das Einverständnis des Kunden voraus. Die kurzfristig verkündete Umstellung sei also gar nicht wirksam und der Vertrag gelte zu den alten Konditionen weiter, erklärte Katja Henschler von der sächsischen Verbraucherzentrale damals. Der Rat an die Kunden: Der Änderung widersprechen und weiter nur den alten Preis bezahlen.
Tele Columbus müsste klagen

Wer der Empfehlung der Verbraucherschützer gefolgt ist, stößt bei Tele Columbus allerdings auf Widerstand. Die betreffenden Kunden hätten mehrfach Zahlungserinnerungen und Mahnungen erhalten, außerdem drohe der Anbieter, die Forderungen einem Inkassobüro zu übertagen, heißt es von der Verbraucherzentrale. Man wisse von mehreren Kunden, die bereits Kündigungen erhalten hätten. Henschler rät den Betroffenen, dennoch standhaft zu bleiben: "Wenn das Unternehmen sich im Recht wähnt, muss es seine Forderung nach Vertragsänderung gerichtlich durchsetzen. Das hat es bis jetzt nicht getan."
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Tele Columbus-Sprecher Hannes Lindhuber hatte die Umstellung im Mai gegenüber Golem.de als alternativlos dargestellt. Alte Tarife mit geringen Übertragungsraten würden komplett eingestellt. Das günstigste Angebot sei nun die Doppelflatrate für Internet und Telefonanschluss mit 16 Mbit/s für 19,99 Euro. Wer diese nicht nutzen wolle, habe ein vierwöchiges Sonderkündigungsrecht. Zum Vorgehen gegenüber den Umstellungsverweigerern äußerte sich Lindhuber nun erneut gegenüber Golem.de: "Offene Forderungen nicht zu begleichen, ist jedenfalls nicht ratsam, da in diesem Fall entweder die Versorgungsleistung eingestellt werden muss oder noch höhere Kosten auf den Nutzer zukommen."

Kunden, die es nicht auf einen Rechtsstreit ankommen lassen wollen, haben allerdings auch nicht allzu viele Alternativen. Etwas günstigere Angebote gibt es von Unitymedia, Cablesurf und Kabel Deutschland. Der Vorteil bei diesen Kabelbetreibern ist, dass die Umstellung normalerweise problemlos verläuft. Allerdings sind die Anschlüsse nicht überall verfügbar.

DSL-Tarife: Hier geht's zum Vergleich

Quelle: n-tv.de , ino
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Gudrun Graf
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Warnung: Syngenta patentiert jetzt natürliche pflanzliche Lebensmittel, di

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Nov 2015 10:32

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12.11.2015


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Warnung: Syngenta patentiert jetzt natürliche pflanzliche Lebensmittel, die ohne Gentechnik produziert werden
Daniel Barker

Die Absichten von Biotech-Konzernen wie Syngenta und Monsanto beschränken sich nicht darauf, uns giftige, genmanipulierte Frankenstein-Nahrungsmittel aufzudrücken. Sie wollen die gesamte Nahrungsversorgung, ob genmanipuliert oder nicht, unter ihre Kontrolle bringen.



Die meisten Menschen wissen gar nicht, dass die Agrartechnologie-Konzerne auch Gentechnik-freie Pflanzen und Samen patentieren lassen. Die haben tatsächlich vor, sämtliche Patente auf alle unsere Nahrungsmittel in ihren Besitz zu bringen.



In den USA wurde aus dem einst freien und praktisch kostenlosen Austausch von Saatgut unter Farmern und Hausgärtnern eine gewaltige Industrie. Die US-Umweltorganisation Center for Food 9Safety berichtet:

»Die Geschichte der Entwicklung, Verteilung und Eigentümerschaft von Saatgut ist ein Spiegelbild des wirtschaftlichen Paradigmas der letzten Jahrzehnte, das grundlegende Elemente des Lebens – wie Saatgut und genetische Ressourcen – in private kommerzielle Vermögenswerte verwandelt.

Bis in die letzten Jahrzehnte hinein fielen Saatgut-Entwicklung und -Verteilung in den USA weitgehend in den öffentlichen Sektor, ausgebaut durch Hunderte kleiner, oft familiengeführter Saatgut-Zuchtfirmen, die vornehmlich als Verteiler eigens entwickelter Saatgut-Sorten fungierten. Ganz anders heute, wo zehn Unternehmen 65 Prozent des firmeneigenen oder als intellektuelles Eigentum geschützten Saatguts kontrollieren.«

In Europa ist die Patentierung gentechnisch veränderter Pflanzen gesetzlich untersagt, aber es werden routinemäßig Patente für konventionell angebaute Sorten von Samen erteilt; dadurch entstehen Präzedenzfälle zugunsten von Big Agriculture.



Alles wird privatisiert

Der Trend geht zur Privatisierung aller Dinge, die wir zum Überleben brauchen, sprich Wasser und Nahrung. Wer auch immer diese Elemente beherrscht, hat sehr viel Macht. Die breite Öffentlichkeit muss begreifen, dass Konzerne wie Monsanto und Syngenta voller Vorfreude einer Welt entgegensehen, in der sie den Schlüssel zu unserem Überleben in der Hand halten.



Ein neueres Beispiel dafür, wie das funktioniert, ist Syngentas Patentierung einer Pfeffersorte, die durch konventionelle Zuchtmethoden erzeugt wurde.



Das Europäische Patentamt hat das Patent für den Einsatz »als frisches landwirtschaftliches Erzeugnis, als frisch geschnittenes landwirtschaftliches Erzeugnis oder zur Verarbeitung, beispielsweise die Konservierung in Dosen«, erteilt. Auf der Website GM Watch.org heißt es:

»Diese Art der Patentierung konventionell gezüchteter Pflanzen und Samen nimmt zu, auch wenn mehrere Versuche von Big Ag, Patente zu erwirken, erfolgreich abgeschmettert wurden.«

Beispielsweise hatte Monsanto zunächst Erfolg mit dem Versuch, eine angeblich vom Konzern entwickelte Tomate patentieren zu lassen. Das Patent #EP1812575 wurde zurückgenommen, als nachgewiesen wurde, dass Monsanto die natürliche Resistenz gegen die Pilzkrankheit Botrytis nicht geschaffen hatte. Auf GlobalResearch.ca ist zu lesen:

»Monsantos clevere Anwälte formulierten den Patentantrag in einer Weise, dass der Eindruck entstand, die Samen seien gentechnisch verändert worden, um diese Qualität zu erreichen. Sie erweckten den Eindruck, diese Tomate sei ihre ›Erfindung‹. Das ist im Wesentlichen Biopiraterie.«

Durch die Aktionen der internationalen Koalition No Patents on Seeds! und anderer Aktivisten stoßen die Bemühungen von Big Ag auf Widerstand. Aber diese Gruppen brauchen die Unterstützung der Bevölkerung im Kampf gegen die »Big Boys« und deren gefährliche Pläne.



Der jüngste Vorstoß für ein GVO-Verbot in Europa zeigt, dass die Konzerne erfolgreich herausgefordert werden können. Jetzt ist es an der Zeit, ihrem Versuch, unsere natürlichen Saatgut-Ressourcen zu monopolisieren, ein Ende zu bereiten. Eine Presseerklärung von No More Patents on Seeds! sagt:

»Kein Unternehmen sollte Monopole über Sonnenlicht, Luft oder Wasser besitzen. Das Gleiche gilt für die Ressourcen der Nahrungsproduktion.«





Quellen waren u.a.:

GMWatch.org

CenterForFoodSafety.org

GlobalResearch.ca

IP-Watch.org


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Bildnachweis: fruitnet / Flickr CC BY 2.0, vergrössert - beschnitten - geschärft

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Schweigen über Flüchtlinge: Wie der Spiegel die Sorgen der Bürger kasernie

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Nov 2015 10:37

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http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... FC720F48FD

13.11.2015


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Schweigen über Flüchtlinge: Wie der Spiegel die Sorgen der Bürger kaserniert
Markus Mähler

Spiegel Online schreibt »besorgte Bürger« als hirnverbrannte Unmenschen ab. Die Leser springen deshalb ab. Focus Online nimmt Ängste im Flüchtlingschaos ernst. Und siehe da: Die Leser kommen. Diese Massenwanderung will Stefan Niggemeier stoppen. Das selbsternannte deutsche Medien-Gewissen hetzt gegen Focus Online, wo man »dreckige Likes aus der rechten Ecke« abgreift und »Stoff für Fremdenfeinde« liefert. So sieht jetzt unsere Meinungsfreiheit aus.



Stefan Niggemeier ignoriert, was der Spiegel im Fahrwasser der Flüchtlingskrise treibt. Dabei könnte Deutschlands einflussreichster Medienkritiker gerade bei seinem alten Arbeitgeber Skandalöses im Überfluss finden. Was Niggemeier übersieht: Der Spiegel knebelt seine Leser, immer wieder aufs Neue, bis endlich Ruhe in den Hütten herrscht.



Die »besorgten Bürger« werden dort schon in Anführungszeichen eingesperrt – das ist nicht nur ein orthografisches Gefängnis, das Leitmedium betreibt schon Hetze gegen die Besorgten:



Wir nehmen euch nicht ernst! Ihr »Dunkeldeutschen« könnt ohnehin nicht denken und wenn ihr es doch probiert, kommt nur gefährlicher Unsinn dabei heraus. In der Flüchtlingskrise geht es zwar um eure Zukunft – aber es ist besser, wenn wir euch aufs Abstellgleis schieben.



Auch der Spiegel sät den Hass …



Diese Schiene fährt Spiegel Online im Dauerbetrieb. Gerade wieder deutlich zu sehen im Kommentar »Flüchtlinge: Was ›besorgte Bürger‹ sagen wollen«. Der Autor Hasnain Kazim bezweckt damit nur eines: Er baut die Mauern in den Köpfen höher und ghettoisiert alle, die den Leitmedien und der ausgerufenen Jubelstimmung nicht folgen.



Der Autor montiert geschickt widersprüchliche Aussagen der »besorgten Bürger« aneinander und stellt sie damit als hirnverbrannte Unmenschen bloß, die einfach nur egoistisch und böse sind. So einfach geht das – bitte draufhauen. Nebenbei wird die Meinungsfreiheit niedergeprügelt, indem man Menschen zum Schweigen bringt.



Warum antwortet Spiegel Online aber nicht auf die Fragen der Bürger und baut damit Ängste ab? Weil alle klugen Journalisten damit überfordert sind. Sie wissen selbst nicht, was die Flüchtlingskrise bringt. Genauso wenig wie der Politikbetrieb, der Menschen mental knebelt, mit Durchhalteparolen eindeckt und ansonsten politische Hetz-Kanonaden gegen »Pack« und »Dunkeldeutsche« abfeuert. Eine Sache ist wegen der Flüchtlinge bereits jetzt schon kaputt gegangen: die Vernunft.



… und die Leser wandern ab



Die Rechnung dafür kommt. Immer mehr Menschen wenden sich ab. Spiegel Online hat gerade wieder eine Million Stammleser im Netz verloren, das zeigen die neuen AGOF-Zahlen. Focus Online ist dafür auf der Überholspur und inzwischen die erfolgreichste deutsche Medienmarke, noch vor Bild.de, Welt.de und eben Spiegel Online. Kein anderes Medium bekommt im Netz mehr Likes und Shares.



Woran könnte das wohl liegen? Ein Blick auf das Social-Media-Ranking 1000flies.de verrät es: Allein wegen der Flüchtlingskrise wandern immer mehr Leser zu Focus Online ab. 18 von 20 der erfolgreichsten Artikel im Oktober thematisierten die Ängste der Menschen und nicht Merkels »Wir schaffen das!« – und wenn doch, dann mit der gebotenen Kritik. Kopp Online verzeichnet übrigens genau denselben Wanderungseffekt, doch dieser Erfolg wird im Medien-Mainstream totgeschwiegen.



»Stoff für Fremdenfeinde«



Anders bei Focus Online, die gehören zur Herde. Deshalb wetzt jetzt auch Stefan Niggemeier die Messer gegen das schwarze Schaf, das sich zu weit von der Herde entfernt.



Der Medienkritiker stellt Burdas Erfolgsmarke an den gleichen Pranger, an dem schon »Pack« und »Dunkeldeutsche« stehen. Frei nach dem Medien-Motto: Die Freunde unserer selbsternannten Feinde sind eben auch Feinde.



Niggemeier behauptet, dass Focus Online »Stoff für Fremdenfeinde« verteilt, Burda-Redakteure ganz gezielt »dreckige Likes aus der rechten Ecke« abgreifen und selbst flüchtlingsfreundliche Fakten in eine »PEGIDA-Fan-taugliche Form« umdichten.



Schönwetterprognosen mitten im Sturm


Auf das Wortgeklingel muss man jetzt nicht eingehen, auf seine Masche schon. Niggemeier tut, was er immer macht: Er findet eine Schwachstelle und schreibt damit alles andere runter. In diesem Fall waren es getrennte Schwimmzeiten, damit Muslime nicht mit Christen baden müssen.



Den Vorschlag hat die Stadt Duisburg zwar längst abgelehnt, der Artikel war aber auf Focus Online ein Renner. Genau wie übrigens viele ähnliche Artikel auf Kopp Online.



Das wollen die Menschen lesen, weil sie mittlerweile die ziemliche Gewissheit haben, dass sich in ihrer Zukunft vieles verändern wird – nicht unbedingt zum Besseren. Sie suchen dafür Indizien und bekommen vom Politikbetrieb nur Schönwetterprognosen geliefert, die dann Leitmedien wie der Spiegel wiederkäuen.



Wie viel Vernunft passt noch durch den Meinungskorridor?



Merkels Willkommen ohne »Obergrenze« hat Deutschland in eine Sackgasse manövriert, die sich nur noch so zusammenfassen lässt: Immer mehr Menschen im Land wollen nicht mehr, werden aber in Meinungshaft genommen und gegen ihren Willen weitergezogen.



Wenn jetzt selbst Deutschlands professionellster Medienkritiker blind wird für das, was wirklich schiefläuft, dann ist das nicht nur eine persönliche Niederlage für Niggemeier. Er kann ruhig mitschwimmen in der großen Kampagne gegen die »besorgten Bürger«, obwohl sich selbst gestandene Journalisten dort schon für ihre »Gesinnungschreiberei« schämen.



Die Frage ist nur: Wie soll eigentlich die Meinungsfreiheit in Deutschland jemals wieder zum gesunden Maß zurückfinden? Inzwischen wird sie ja nur noch »Meinungskorridor« genannt. Und der wurde laut Handelsblatt-Chef Gabor Steingart auf »Schießschartengröße« verengt.



Copyright © 2015 Das Copyright dieser Seite liegt, wenn nicht anders vermerkt, beim Kopp Verlag, Rottenburg

Bildnachweis: picture-alliance

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Drama in Wallenfels - Tote Babies: Mutter festgenommen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Nov 2015 11:54

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Drama in Wallenfels.jpg (26.86 KiB) 5556-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/panorama/Tote-Babies ... 50751.html
Drama in Wallenfels - Tote Babies: Mutter festgenommen

Die Polizei fasst die Frau, die die Mutter der acht toten Babies in Wallenfels sein soll. Nach ihr wurde gefahndet. Die Beamten finden sie schließlich in einer Pension. Sie wird verdächtigt, ihre Kinder getötet zu haben.

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Die Polizei in Oberfranken hat die mutmaßliche Mutter von mindestens acht toten Säuglingen festgenommen. Die Frau gelte als tatverdächtig, teilte ein Polizeisprecher mit. Man habe sie in einer Pension in Kronach ausfindig machen können, sagte er weiter. Sie war demnach in Begleitung eines 55 Jahre alten Mannes, der nun ebenfalls vernommen werden sollte. Weitere Einzelheiten nannte er mit Verweis auf die laufenden Befragungen und Ermittlungen nicht.

Die Frau hat bis vor kurzem in dem Haus gelebt, in dem die Ermittler acht Babyleichen gefunden haben. Alle Leichen demnach in Handtücher und Plastiktüten gewickelt. Offen blieb zunächst, wie die Babys zu Tode kamen und wann sie starben. Die Leichen seien in einem schlechten Zustand, sagte eine Polizeisprecherin. Aufschluss soll eine Obduktion in der Erlanger Rechtsmedizin bringen, Ergebnisse erwarten die Ermittler aber erst in der kommenden Woche.

Eine Anwohnerin hatte am Donnerstagnachmittag den Notruf gewählt, nachdem sie in der Wohnung die sterblichen Überreste eines Säuglings gefunden hatte. Daraufhin entdeckten die alarmierten Polizisten in einem Zimmer mehrere weitere Leichen. In welchem Verhältnis die Anruferin zu den Hausbewohnern steht, sagte die Polizei zunächst nicht. Am Freitagmittag hatte die Polizei mitgeteilt, man gehe von sieben Leichen aus. Ermittler im Haus fanden aber am Nachmittag ein weiteres totes Baby.

Mittlerweile wurde die Ermittlungsgruppe "Schlossberg" gegründet. "Es sind noch sehr viele Personen zu befragen und es erfolgen auch weitere Durchsuchungsmaßnahmen", sagte die Polizeisprecherin. Dabei soll vor allem das Anwesen selbst noch genauer unter die Lupe genommen werden. "Unter Umständen kommen auch noch andere Objekte dazu." Es werde jetzt alles, was möglich sei, so zeitnah wie möglich gemacht.

In Wallenfels selbst herrschte am Freitag große Betroffenheit. Man traure um die Kinder, die nicht leben durften, sagte Bürgermeister Jens Korn. Ob es eine Trauerfeier oder einen Gottesdienst geben werde, sei noch offen. Man wolle sich hier mit den örtlichen Kirchengemeinden absprechen.

Quelle: n-tv.de , hul/dpa
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Hotpants, Kopftuch, Jogginghosen - Was dürfen Schüler anziehen ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Nov 2015 19:33

Was dürfen Schüler anziehen.jpg
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http://www.n-tv.de/ratgeber/Was-duerfen ... 48616.html
Samstag, 14. November 2015
Hotpants, Kopftuch, Jogginghosen - Was dürfen Schüler anziehen ?

Von Isabell Noé

Eine Schulleiterin aus Schwaben will an ihrer Gemeinschaftsschule Jogginghosen verbieten. Manche klatschen Applaus, manche regen sich auf und meinen, Kleidung sei Privatsache. Aber ist sie das wirklich? Was dürfen Schulen vorschreiben?

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Wer Jogginghosen trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren, meint Karl Lagerfeld. So weit geht Sandra Vöhringer nicht, die Schulleiterin aus dem schwäbischen Schwieberdingen findet aber auch, dass das legere Beinkleid in der Öffentlichkeit nichts verloren hat: "Die sind maximal zum Abhängen auf dem Sofa daheim geeignet." Zusammen mit Eltern, Lehrern und Schülern will sie eine Kleiderordnung ausarbeiten, die unter anderem ungeliebten Schlabberlook aus der Schule verbannt. Jetzt diskutieren aber erstmal die Unbeteiligten in den Leserbriefspalten und sozialen Netzwerken, inwieweit man Schülern vorschreiben kann, was sie zu tragen haben. In gewisser Weise ist das eine Neuauflage des sommerlichen Streits um Hotpants-Verbote. Was dürfen Schulen Schülern überhaupt vorschreiben?
Was sagt das Gesetz?

In den Schulgesetzen der einzelnen Bundesländer ist alles Mögliche geregelt, Bekleidungsfragen spielen aber keine Rolle. Hier ist die Eigeninitiative der Schulen gefragt. Sie können bei Bedarf in ihren jeweiligen Schul- bzw. Hausordnungen festlegen, wie die Schüler bekleidet sein sollen, bzw. wie nicht.
Viele Schulen schreiben vor, dass Hosen zumindest bis zum Oberschenkel reichen sollen.
Viele Schulen schreiben vor, dass Hosen zumindest bis zum Oberschenkel reichen sollen.
(Foto: imago/CHROMORANGE)

Viele Schulen tun das auch und sind dabei mal mehr, mal weniger restriktiv. Die einen verlangen lediglich, dass die Kleidung Brust und Bauch bedeckt und Hosen bis zum Oberschenkel reichen, also nicht schon am Hintern enden. Andere wollen auch keine nackten Achseln sehen und schreiben vor, dass Hosen und Röcke mindestens bis zum Knie gehen. Fast immer, wenn Kleidungsvorschriften erlassen werden, geht es nicht nur um den Schnitt, sondern auch um Motive. Viele Schulen dulden keine beleidigenden, rassistischen oder sexistischen Aufdrucke.

Egal wie die Vorschriften aussehen – sie werden normalerweise nicht allein im Direktorat beschlossen, sondern durch die Schulkonferenz, die aus Eltern, Lehrern und teilweise auch Schülern besteht. Wie in der Gemeinschaftsschule in Schwieberdingen sind sie also meist das Ergebnis einer Diskussion und erfahrungsgemäß sind es nicht selten auch die Schüler, die sich strengere Vorgaben wünschen. Laut Rektorin Vöhringer hätten die Schüler auf das mögliche Jogginghosenverbot positiv reagiert, einige Jungen wollten jetzt aber auch Leggings auf die schwarze Liste setzen.
Was passiert bei Verstößen?

Im Zweifel obliegt es den Lehrern, Schüler anzusprechen, die gegen die Kleidungsvorschriften verstoßen. Nach Hause geschickt werden die Fehlbekleideten in der Regel aber nicht. Stattdessen bekommen sie ein großes neutrales T-Shirt, das sie bis zum Ende des Schultags tragen und dann gewaschen zurückbringen müssen.
Wie vertragen sich Verbote mit den Persönlichkeitsrechten?

"Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit", sagt das Grundgesetz in Artikel 2. Das bedeutet auch, dass der Mensch grundsätzlich erstmal selbst bestimmen kann, wie er herumläuft. Konflikten mit anderen Interessen sind da allerdings vorprogrammiert. So kann ein Arbeitgeber durchaus darauf bestehen, dass die Mitarbeiter Uniform tragen oder sich an den firmeninternen Dresscode halten. Das Grundrecht auf Persönlichkeitsentwicklung muss dann hinter das Weisungsrecht des Arbeitgebers zurücktreten.

In Deutschland gibt es – jedenfalls an öffentlichen Schulen - keine Schuluniform. Dennoch kann in die Persönlichkeitsrechte der Schüler eingegriffen werden. Solche Einschnitte sind möglich, um sicherzustellen, dass Kleidung nicht die Rechte anderer verletzt oder gegen die guten Sitten verstößt. Auch wenn die Schule die Erfüllung ihres Bildungs- und Erziehungsauftrags in Gefahr sieht oder wenn ein Outfit die schulische Ordnung stört, kann Kleidung verboten werden.
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Hotpants-Verbote an Schulen werden von vielen als sexistisch bewertet, und zwar gegenüber beiden Geschlechtern. Denn sie zwingen Mädchen dazu, ihre Kleidung anzupassen, weil man Jungen unterstellt, dass sie sonst nicht konzentriert dem Unterricht folgen können. Das Jogginghosenverbot ist anders begründet. Schulen hätten den Auftrag, Jugendliche auf das Leben und gegebenenfalls auch auf den Beruf vorzubereiten. "Dazu gehört, dass man Vorstellungen davon hat, welche Kleidung für welche Situation angemessen ist."
Was ist mit religiös motivierter Kleidung?

Das Grundgesetz garantiert nicht nur die freie Entfaltung der Persönlichkeit, sondern auch die Freiheit des Glaubens und die ungestörte Religionsausübung. Die Schule kann deshalb kein generelles Kopftuch- oder Verschleierungsverbot für muslimische Schülerinnen erlassen, genauso wenig dürfte sie einem Hindu den Turban verbieten. Auch christliche Bekenntnisschulen müssen die Religionsfreiheit andersgläubiger Kinder respektieren.

Doch auch hier gibt es Grenzen, nämlich dann, wenn die Religionsausübung die Bildungsvermittlung gefährdet. So können sich muslimische Schüler beispielsweise nicht vom koedukativen Schwimmunterricht befreien lassen. Den Schülerinnen sei es zumutbar, einen Burkini zu tragen, entschied das Bundesverwaltungsgericht im Jahr 2013 (AZ: 6 C 25.12 ).

Quelle: n-tv.de
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Babys gewaltsam getötet - Mutter legt Geständnis ab

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Nov 2015 19:58

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http://www.n-tv.de/panorama/Mutter-legt ... 54526.html
Samstag, 14. November 2015
Babys gewaltsam getötet - Mutter legt Geständnis ab

Nach dem Fund von mindestens acht Babyleichen in einem Haus in Oberfranken hat die Mutter der Kinder ein Geständnis abgelegt. Sie habe eingeräumt, einige Säuglinge lebend geboren und dann getötet zu haben, sagte eine Polizeisprecherin. Deshalb sei gegen sie Haftbefehl ergangen.
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In einem Anwesen in der Kleinstadt Wallenfels in Oberfranken hatte die Polizei die sterblichen Überreste von mindestens acht Babys gefunden. Am Freitagabend wurde die Frau als mutmaßliche Mutter der Kinder festgenommen - sie hatte sich in einer Pension im 15 Kilometer entfernten Kronach aufgehalten und galt als tatverdächtig.

Sie hatte bis vor einigen Wochen in dem Haus gewohnt, sich dann Medienberichten zufolge aber von ihrem Partner getrennt. Offen war nach wie vor der Todeszeitpunkt der Kinder. Die Leichen wurden zur Obduktion nach Erlangen gebracht, ein Ergebnis der Untersuchungen wird erst Anfang der Woche erwartet.

Quelle: n-tv.de , jja/dpa
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Verdächtige "Pepsi" - Schmuggler tarnen 48.000 Bierdosen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Nov 2015 20:32

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http://www.n-tv.de/panorama/Schmuggler- ... 49746.html
Verdächtige "Pepsi" - Schmuggler tarnen 48.000 Bierdosen

Riesencoup für den saudischen Zoll: Die Fahnder fangen an der Grenze ein Ladung Bierdosen ab, die mit dem Logo einer Softdrink-Marke überklebt sind. Im streng religiös geführten Saudi-Arabien ist Alkohol strikt verboten.

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Der Alkohol-Schmuggel treibt am Persischen Golf merkwürdige Blüten: Eine ungewöhnliche Entdeckung deutet nun an, auf welchen Wegen verbotene Rauschmittel in den Wüstenstaat Saudi-Arabien gelangen.
Video
Was kommt nach dem Öl?: Saudi-Arabien plant wirtschaftliche Zukunft 04.03.15 – 01:30 min Mediathek Was kommt nach dem Öl? Saudi-Arabien plant wirtschaftliche Zukunft

An der Landgrenze zu den Vereinigten Arabischen Emiraten im Osten des Landes fingen Beamte einen Mann ab, der mit einer Ladung aus 48.000 Dosen einreisen wollte. Auf den ersten Blick wirkte die Lieferung unverdächtig. Die Etiketten wiesen den Inhalt als gewöhnliche Brause der Cola-Marke Pepsi aus, wie die "Washington Post" berichtet.

Bei näherem Hinsehen wurden die Zöllner jedoch stutzig: Tatsächlich enthielten die Getränkedosen gar keine Cola, sondern Bier der niederländischen Marke Heineken. "Ein Lkw wurde angehalten", beschrieb Grenzkontrolleur Abdulrahman al-Mahna den Vorfall. "Was zuerst aussah wie normale Dosen des Softdrinks Pepsi entpuppte sich bei der Standarduntersuchung der Produkte als alkoholisches Bier, beklebt mit Stickern mit dem Pepsi-Logo."

Ein Video des saudischen Zolls zeigt, wie überzeugend die Dosen verkleidet waren. Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art, bei dem Schmuggler besonders erfinderische Maßnahmen ergreifen, um das saudische Alkoholverbot zu umgehen.

Wenige Monate zuvor wurde ein Mann an der Grenze zu Bahrain mit zwölf Flaschen Schnaps gefasst, die er in seine Hose eingenäht hatte. Vor kurzem fanden saudische Behörden circa 19.000 Flaschen an alkoholischen Getränken versteckt in Säcken voll Reis und Tomatenmark.
Haft oder Peitschenhiebe drohen

Der Schmuggel von Alkohol wird in Saudi-Arabien drakonisch bestraft. Egal ob Einheimischer oder Ausländer: Wer erwischt wird, muss mit einem langwierigen Prozess, Gefängnisstrafen oder Auspeitschungen rechnen. Zuletzt wurde zum Beispiel ein 74-jähriger Brite zu 350 Peitschenhieben verurteilt, weil er versuchte, illegal Wein in das Land zu bringen.
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Der Mann kam erst nach umfangreichen diplomatischen Bemühungen frei. Premier David Cameron musste sich persönlich für ihn einsetzen. Bis zuletzt blieb unklar, ob die Behörden die Strafe vollstrecken. Ein Strafmaß von 350 Hieben gilt als lebensbedrohlich.

Aufhalten lässt sich der illegale Alkoholgenuss durch harte Strafen kaum: Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt, dass der Alkoholkonsum in dem Land bei 0,2 Liter pro Kopf jährlich liegt und damit einer der niedrigsten der Welt ist. Allerdings wird der meiste Alkohol illegal konsumiert, was die Schätzungen der WHO verfälscht.

In Saudi-Arabien gilt die wahhabitische Prägung des Islam, eine strenge Auslegung des Koran, als Staatsreligion. Sie untersagt, sich mit Genussmitteln zu berauschen. Die strenge Rechtslage hielt wohlhabende Saudis jedoch nicht davon ab, rauschende Parties zu feiern, auf denen auch Alkohol und Drogen konsumiert worden sein sollen.

Quelle: n-tv.de , lsc
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Der Drehtüreffekt: Das Netzwerk zwischen Journalisten und Regierung

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Nov 2015 23:05

Der Drehtüreffekt.jpg
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17.11.2015


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Der Drehtüreffekt: Das Netzwerk zwischen Journalisten und Regierung
Markus Mähler

Man braucht sie nicht einarbeiten, denn sie wissen, wie der Hase läuft: Journalisten wechseln auf die Regierungsbank, machen einen Abstecher in die Wirtschaft oder zur Werbung – und dann geht es wieder zurück in die Medien. Nebenbei erzählen sie ihrem Leser: »Keiner kann mich kaufen.« Eine Lüge, wie der Drehtüreffekt zeigt.



Der Springer-Journalist Jörg Eigendorf hatte schon immer ein ganz besonders wundersames Verhältnis zum Publikum. Mitten in der NSA-BND-Abhöraffäre erklärte er den Zuschauern beim hauseigenen Springer-Sender N24, dass es doch jetzt mal gut ist mit der öffentlichen Aufklärung: »Geheimdienste müssen geheim arbeiten können.« Auch ein US-Geheimdienst sollte beim Feind – hier übrigens das befreundete Deutschland – mit »illegalen Methoden« arbeiten dürfen.



Der Zuschauer-Verein »Ständige Publikumskonferenz« brachte Eigendorfs Frau Katrin Eigendorf in die Schusslinie.



Sie ist ZDF-Reporterin und Ukraine-Korrespondentin und hatte dank des Vereins zwei Programmbeschwerden am Hals, mit denen sich das ZDF herumschlagen musste.



Aber die Journalisten-Familie schlug zurück: Jörg Eigendorf ist Investigativ-Chef beim Springer-Blatt Welt und missbrauchte seine Macht für »kleinliche Rachegelüste«, schreibt das Onlinemagazin Telepolis: Er setzte sein ganzes Reporter-Team auf den Verein der aufgebrachten Zuschauer an – besonders auf seine Sprecherin Maren Müller. Die sollte mit ausgegrabenen Stasi-Vorwürfen am Pranger landen.



»Und wenn das dann auch noch gut bezahlt wird – umso besser«



Wohl auch zum Glück für etliche Zuschauer wird der Springer-Journalist Eigendorf sich in Zukunft nicht mehr mit Zuschauern befassen. Er wechselt – jetzt offiziell – die Seiten und ist ab sofort Kommunikationschef der Deutschen Bank. Dem Wirtschaftsjournalist gab er ein Interview über den vorläufigen Abschied bei Springer – und bewies noch einmal Janusköpfigkeit oder ein Gedächtnis wie ein Schweizer Käse.



Eigendorf versprach: »Keiner kann mich kaufen.« Ein paar Zeilen drüber sah das aber noch ganz anders aus. Dort schwärmte er über seine neue Mission als PR-Chef der Deutschen Bank: »Und wenn das dann auch noch gut bezahlt wird – umso besser.«



Journalisten lassen sich nicht kaufen, sondern nur gerne gut bezahlen – egal, von wem. Dafür wechseln sie die Seiten und auch wieder zurück. Die Branche nennt es den »Drehtüreffekt«. Eigendorf ist dafür nur das prominenteste Beispiel seit Steffen Seibert. Der sprang vom heute journal des CDU-nahen ZDF eben mal kurz auf die Regierungsbank. Dort flüstert Seibert als Regierungssprecher anderen Journalisten Merkels Politik ein.



Der Absprung gehört bei Medienprofis in den Lebenslauf



So sieht der ganz normale Wechsel-Wahnsinn im Parteienkarussell aus. Bei der Bundespressekonferenz am 9. November stellte Seibert den neuesten Zugang aus dem Journalistenlager vor: Sibylle Quenett war eben noch stellvertretende Chefredakteurin der Mitteldeutschen Zeitung, jetzt ist sie Sprecherin des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.



Es klingt irrwitzig, aber der Seitenwechsel ist keine fragwürdige Ehre für Star-Journalisten. Abspringen gehört mittlerweile in jeden Lebenslauf.



Bei der Konferenz stellte Quenett ihren Werdegang im Schnelldurchlauf vor: Vom Chemiekonzern BASF kam sie zur Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Dort stieg die Politikjournalistin ins Bundesumweltministerium auf und war Vize-Pressesprecherin – erst für Klaus Töpfer, später für Angela Merkel. Von dort ging es als Chefredakteurin wieder zurück in den Journalismus. Und jetzt? Wieder mal hochgewechselt; als Pressesprecherin ins Bildungsministerium.



Mit bestechenden Informationen zur gefälligen Berichterstattung



Was passiert dabei eigentlich in den Köpfen der Journalisten? Es ist der Wandel vom Anwalt der Wahrheit zum Erfüllungsgehilfen der Wirklichkeitsverschleierung. Nichts anderes ist PR: Sie sorgt mit bestechenden Informationen für gefällige Berichterstattung, damit ihr Brötchengeber besser wegkommt, als er eigentlich ist.



Dieser grenzenlose Wechsel, das Hin und Her, funktioniert eigentlich nur dann, wenn Journalisten sich selbst und ihre Rolle nicht mehr ernst nehmen, wenn sie alle Ideale aufgeben: überparteilich, unabhängig und frei von Vorurteilen sein oder im Dienst ihrer Leser aufklären. All das verkommt zur Worthülse.



»Wer vertraut uns noch?«



Dieser Drehtüreffekt fährt den Journalismus immer tiefer in die Krise, obwohl der ohnehin schon genügend andere Probleme hat. Wenn Zeit-Journalisten wie im Juni 2015 fragen: »Wer vertraut uns noch?«, denken immer mehr Leser auch an Journalisten wie Jörg Eigendorf.



Der erklärte gerade auf Facebook: »Manch einer wird mir nun sagen, dass ich auf der anderen Seite nicht glücklich werden kann. Vielleicht stimmt das. Sollte es so sein, werde ich anschließend hoffentlich ein besserer Journalist sein.« Das verrät eher absolute Beliebigkeit, die für nichts steht. Sollen Leser tatsächlich glauben, dass Journalisten besser werden, wenn sie nur oft genug ihr Gewissen wechseln?



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Zensur findet statt: »Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung veru

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Nov 2015 09:40

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18.11.2015


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Zensur findet statt: »Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern«
Udo Ulfkotte

Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat offiziell mitgeteilt, dass die Bundesregierung der Bevölkerung nicht mehr die Wahrheit mitteilen wird. Bei einer Pressekonferenz sagte er, die Wahrheit würde »die Bevölkerung verunsichern«. Was also passiert da gerade?



Noch vor wenigen Tagen haben alle Mitglieder der Bundesregierung und vor allem die Kanzlerin und der Innenminister immer wieder hervorgehoben, dass es in Deutschland keine konkrete Terrorgefahr gebe und mit dem Asyl-Tsunami keine Terroristen ins Land kämen. Und plötzlich melden alle ausländischen Zeitungen, dass man sich laut Polizei in Deutschland ab sofort wegen der extremen Terrorgefahr »nicht mehr in Gruppen« in der Öffentlichkeit bewegen solle. Schlagartig wird den Deutschen klar, dass Politik und Leitmedien sie eiskalt belogen haben.



Gelogen war etwa die Behauptung, die islamische Welt habe sich flächendeckend von den jüngsten Terroranschlägen distanziert und mit tiefer Trauer reagiert. Zumindest sprechen die uns vorenthaltenen Fakten eine völlig andere Sprache, einige Beispiele: In der Türkei gab es eine Schweigeminute für die Pariser Terroropfer – die zeigte auch das deutsche Fernsehen. Doch kaum war die Schweigeminute vorbei, da feierten Türken die islamischen Terroropfer mit »Allahu Akhbar«-Rufen und Jubel.



Vor diesem Hintergrund hat die Londoner Tageszeitung Guardian auf eine Studie zu den weltweiten Twitter-Mitteilungen zum Thema Islamischer Staat (IS) aufmerksam gemacht. Die kommt zu einem erschreckenden Ergebnis. Demnach loben 48 Prozent der Twitter-Mitteilungen aus Pakistan zum Thema IS die radikalen Islamisten. In Pakistan sind es 35 und in Belgien 31 Prozent, in Deutschland immerhin 16 Prozent, unter den Türken sogar 22 Prozent. In der Islamischen Republik Iran leben nach dieser Auswertung mit 5,8 Prozent erheblich weniger Twitter-Terrorunterstützer als in Deutschland. Solche Studien werden schon seit Jahren regelmäßig etwa von italienischen Wissenschaftlern erstellt.



Klar ist: Deutsche Sicherheitsbehörden haben die von islamischen Migranten ausgehenden Gefahren in den vergangenen Monaten vorsätzlich und bewusst heruntergespielt. Das ist auch im westlichen Ausland aufgefallen.



Die Realität: Zu RAF-Zeiten genügten 50 RAF-Anhänger, um ganz Deutschland zu destabilisieren und die Bevölkerung in Angst und Schrecken zu versetzen und zu halten. Heute vermeldet allein der NRW-Innenminister 500 gewaltbereite Salafisten. Und in Berlin sind es kaum weniger.



Das sieht in jedem Bundesland so aus. Wir haben da draußen jetzt eine Armee von gewaltbereiten IS-Unterstützern, von deren zahlenmäßiger Stärke die RAF nur »träumen« konnte.



Deutsche Sicherheitsbehörden wie das BKA streuen den Bürgern unterdessen Sand in die Augen und behaupten, von derzeit 43 000 Islamisten in Deutschland seien doch »nur etwa 420 potenziell gefährlich«. Man erkennt die Lüge schon, wenn man sich die zeitgleiche Äußerung des NRW-Innenministers zu 500 gewaltbereiten Salafisten allein in seinem Bundesland anschaut. Man kann es aber auch anders sehen: Die hochbezahlten deutschen Sicherheitsfachkräfte haben schlicht den Überblick verloren.



Schon Schulkinder spielen heute an unseren Schulen »IS-Terror«. Und wenn dann dort sogar die Polizei ausrücken muss, dann sehen wir das als »dummer-Jungen-Streich«. Mein langjähriger Freund Robert Baer, der CIA-Stationsleiter in Nahost war und den ich zuletzt in Newport Beach nahe Los Angeles traf, geht von einem 30 Jahre währenden asymmetrischen Krieg in Europa aus, der uns nun bevorsteht. Ich sehe das genauso, habe seit vielen Jahren in Bestsellern vor dem »Krieg in unseren Städten«, dem »Heiligen Krieg in Europa«, dem »Mekka Deutschland« und vor den Folgen des unverantwortlichen Handelns der »Asylindustrie« gewarnt.



Die Niederländer haben in den letzten Tagen Konsequenzen aus dem Terror gezogen: Sie durchsuchen jetzt jeden »Flüchtling« und speichern alle biometrischen Daten. Die Dänen hatten damit an den Grenzen angefangen und registrieren auch noch alle mitgeführten Wertgegenstände von »Flüchtlingen«.



Wahr ist auch, dass die Mehrheit der Briten laut jüngsten Umfragen jetzt KEINEN einzigen neuen Asylanten mehr ins Land lassen wollen – 76 Prozent sehen das so. Haben Sie davon etwa in deutschen Leitmedien gehört? Spätestens, seitdem klar ist, dass mindestens acht »Flüchtlinge« mit dem gleichen »syrischen Pass« nach Europa kamen, ist klar, dass der Strom der Migranten missbraucht wird.



Auf dem Mobiltelefon eines Pariser Attentäters fanden Ermittler jetzt die letzte SMS »Okay, wir sind bereit«. Überall in der Welt sichern demokratische Staaten nun ihre Grenzen – und damit die Freiheit ihrer Bürger. Denn Staaten, in denen die Menschen sich nicht mehr sicher fühlen, verlieren ihre Legitimation. Nur im »Mekka Deutschland« ist man weiterhin grenzenlos für alles offen und damit nicht mehr ganz dicht.



Im »Mekka Deutschland« sagt der Bundesinnenminister jetzt zu den Hintergründen des Terrors: »Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern.« Angela Merkel lässt die deutschen Grenzen weiter offen. Verstehen kann man das nur, wenn man die im Hintergrund stehende Asylindustrie kennt.



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Stadionevakuierung in Hannover: Merkels Blamage

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Nov 2015 19:09

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18.11.2015


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Stadionevakuierung in Hannover: Merkels Blamage
Stefan Schubert

Die Kanzlerin der offenen Grenzen hatte alles so schön geplant: Zur besten Sendezeit live in den Wohnzimmern der Republik Volksnähe vorzutäuschen, das war einfach zu verlockend. Dazu alles in ihrem Haussender ZDF, wo der nächste Regierungssprecher in spe, Claus Kleber, sicher total investigativ im Halbzeit-Interview Merkel die Spielbälle zugeworfen hätte. Frau Kanzlerin, welches wichtige Signal senden Sie heute mit Ihrem Besuch in die Welt hinaus? Doch daraus wurde nichts, Merkels Kontakt mit der Realität endete in der Blamage.



Entgegen den ersten Meldungen der Liveticker der Nachrichtenseiten wird jetzt von Regierungsseite bestritten, dass Merkel und Kabinettsmitglieder bereits in dem VIP-Bereich des Hannoveraner Stadions waren, als wegen konkreter Anschlagsgefahr durch islamistische Terroristen das Länderspiel der deutschen Mannschaft abgesagt und das Stadion geräumt werden musste.

Die schmachvollen Bilder ihrer Evakuierung, ob aus dem Stadion oder dem jetzt behaupteten Rollfeld des Flughafens, enthalten uns die Mainstream-Medien vor. Es wären symbolhafte Bilder, die das Scheitern Merkels fotografisch dokumentieren würden.



Wie Sie zum Beispiel vom Buffet des extra gesicherten Bereichs am Arm gepackt und zur Seite geführt würde, die grimmig dreinblickenden Personenschützer des BKA, in ihren dunklen Anzügen und mit den Funksteckern im Ohr, einen Kordon bilden und die wuchtigen Feuerschutztüren aufstemmen würden.



Blitzschnell würden sich die Personenschützer für einen der vorher abgesperrten Fluchtwege entscheiden. Die Gänge würden durch das rote Blinklicht der Feuermeldeanlage in blutrot getaucht werden. Und Big Gabriel wäre der Schnappatmung nahe, um nicht den Anschluss zu verlieren.



Dann schnell in die gepanzerte Limousine geschubst und zurück, im Blaulichtkonvoi nach Berlin-Mitte, dem Epizentrum der Parallelwelt unserer politisch-publizistischen Elite.



Ihre Erfüllungsgehilfen bei ARD und ZDF, die mit jährlich 8,3 Milliarden Euro Steuergeldern für ihre Kumpanei entlohnt werden, sendeten während diesen dramatischen Momenten was? Genau: das ZDF die Rosenheim Cops, und auf dem Ersten lief ungerührt Matterns Revier.



Zu viele beunruhigende Nachrichten im Terrorzeitalter vertragen sich augenscheinlich nicht mit der ausgegebenen Staatsdoktrin »Wir schaffen das«.



So stehen die Hannoveraner Vorkommnisse symptomatisch für die Flucht Merkels vor ihrer katastrophalen Flüchtlingspolitik, für die Flucht vor ihrer Entscheidungsunfähigkeit und vor allem für Merkels Flucht vor der Realität.



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Regierungsbezirk Arnsberg: Wo Ärzte Waffen tragen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Nov 2015 11:58

Wo Ärzte Waffen tragen.jpg

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... FFC59C25EF
Regierungsbezirk Arnsberg: Wo Ärzte Waffen tragen
Udo Ulfkotte

Im sauerländischen Regierungsbezirk Arnsberg fühlen sich islamische Terroristen besonders wohl. Und die Bevölkerung fühlt sich im Stich gelassen. Was kaum einer weiß: Ärzte dürfen wegen der Gefahr im Regierungsbezirk Arnsberg eine Schusswaffe tragen – mit der Waffe zur Visite.

Im Regierungsbezirk Arnsberg dürfen Ärzte schon seit Ende 2007 wegen der zunehmend rabiaten Umgangsweisen unserer zugewanderten Mitbürger bei Hausbesuchen Schusswaffen tragen. Ein Arzt hatte gegen die Verweigerung eines Waffenscheins durch das Landratsamt geklagt – und gewonnen. Ärzte dürfen seither in der Region bei nächtlichen Krankenbesuchen eine Pistole tragen.

Das Verwaltungsgericht Arnsberg verpflichtete die Kreispolizei, Ärzten einen Waffenschein auszustellen. Ein Arzt hatte geklagt, weil er bei Patientenbesuchen von Mitbürgern mehrfach mit Waffen bedroht worden war. Die Behörde hatte seinen Antrag abgelehnt und dem Mediziner Pfefferspray zur Verteidigung empfohlen. Und dann folgten die Richter der Argumentation des Mediziners, der mehrfach in brenzlige Situationen geraten war.



Man erprobt derzeit viele Wege, um die sich überall ausbrechenden Konflikte zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen in Problemgebieten einzudämmen. Dazu muss man aber erst einmal wissen, was in solchen Stadtvierteln passiert. Weil die dort lebenden Bürger häufig eine Mauer des Schweigens bilden, späht man sie etwa in Frankreich schon länger mit Hilfe kleiner unbemannter Flugzeuge aus. Im Jahre 2005 musste die französische Regierung erstmals landesweit den Ausnahmezustand verhängen, nachdem muslimische Jugendliche in den Banlieus genannten Vorstädten tausende Fahrzeuge angezündet, Geschäfte geplündert und Menschen angegriffen hatten.



Regierung und Sicherheitsbehörden waren seither nicht untätig. Im Gegenteil: Weil man wusste, dass die Unruhen ganz bestimmt wieder aufflammen würden und es auch Terroranschläge geben würde, führte man vom 15. Dezember 2007 an die Luftüberwachung der französischen Trabentenstädte ein. Das Projekt wurde ohne viel Aufhebens realisiert – der Projektname lautet »ELSA« ELSA steht für »Engin Léger de Surveillance Aérienne«, auf Deutsch »Leichtes Gerät für die Luftüberwachung«. Es handelt sich um eine nur 600 Gramm schwere Drohne mit einer Miniaturkamera.



Die Ermittler brauchen seither in den Trabantenstädten nicht sichtbar vor Ort zu sein, um Bilder oder Informationen aus erster Hand zu bekommen. Und die Bilder werden noch aus der Luft direkt in eine Kommandozentrale übertragen. In der Vergangenheit wurden Hubschrauber zur Überwachung der Trabantenstädte eingesetzt. Das aber bekamen die Bewohner mit. ELSA ist da viel diskreter. Nach den Pariser Anschlägen wissen wir: ELSA kostete viel Geld, brachte aber in der Realität nichts.



Im Regierungsbezirk Arnsberg ist das nicht anders. Schusswaffen für Ärzte mögen die Mediziner beruhigt haben – Terrorverdächtige schreckt man so nicht ab. Die islamischen Terroristen der »Sauerland-Zelle« fühlten sich in der Region pudelwohl – und finanzierten die Terrorvorbereitungen von Hartz-IV.



Und im Arnsberger Asylantenheim wurde nun hinter einem Schrank ein Zettel gefunden, der die Sicherheitsbehörden noch mehr in Panik versetzt. Ein Algerien, der schon vor den Pariser Anschlägen mit seinem Wissen geprahlt hatte, hatte sich dazu auch noch Notizen gemacht.



Vielleicht war es ja nur ein »Spinner«? Im »Mekka Deutschland« haben wir doch für alles Verständnis.



Und wenn sich jeder zweite Deutsche inzwischen in seiner eigenen Heimat als Fremder fühlt, dann geht es uns wie den Amerikanern: Auch die Mehrheit der Amerikaner fühlt sich jetzt als Fremder im eigenen Land. Wir liegen also ganz im Trend der neuen Zeit, wenn wir uns in unserer Heimat fremd fühlen und Ärzte wegen der vielen spinnerten Mitbürger nun Schusswaffen tragen dürfen wie im Wilden Westen. Und demnächst sollen Bundeswehrsoldaten auf unseren Straßen patrouillieren. Die wird dann wohl auch in unseren Krankenhäusern eingesetzt werden müssen, denn dort bedrohen »Flüchtlinge« immer wieder Ärzte und Krankenschwestern. Oder bekommen als nächstes auch Krankenschwestern Schusswaffen…?



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Rückgriff auf alte Foltermethoden - Trump fordert Waterboarding

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Nov 2015 19:09

Trump fordert Waterboarding.jpg
Trump fordert Waterboarding.jpg (33.64 KiB) 5456-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/politik/Trump-forder ... 08256.html
Sonntag, 22. November 2015
Rückgriff auf alte Foltermethoden - Trump fordert Waterboarding

Es ist eine verbotene Verhörmethode: das Waterboarding. Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Trump möchte es dennoch im Kampf gegen Terroristen wieder einführen. Es sei "peanuts verglichen mit dem, was sie mit uns machen".

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Der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump ist für die Wiedereinführung "harscher" Verhörmethoden im Kampf gegen Terrorismus - und würde im Fall eines Wahlsieges auch das Waterboarding zulassen. "Waterboarding ist peanuts verglichen mit dem, was sie mit uns machen", sagte der Immobilienmogul in einem Interview des Senders ABC.

Die Methode, bei der Ertränken simuliert wird, war nach den Anschlägen vom 11. September 2001 bei Verhören Terrorverdächtiger in geheimen CIA-Gefängnissen angewendet worden. US-Präsident Barack Obama hatte das Waterboarding und andere Folterpraktiken verboten.

Trump sprach sich in dem Interview auch für Datenbanken über syrische Flüchtlinge aus, die in die USA einreisen, und für die Überwachung "bestimmter" Moscheen. "Wenn ich mir diese Migration anschaue und diese Menschenschlangen, dann sehe ich all diese sehr stark aussehenden Männer ... und ich sehr wenige Frauen, ich sehe wenige Kinder", sagte der Republikaner, der im Rennen um die republikanische Präsidentschaftskandidatur laut den meisten Umfragen vorne liegt.
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"Da geht etwas Merkwürdiges vor sich. Und wenn man sieht, was in Europa passiert ist, eine Menge schlechter Dinge passieren in Europa. ... Frag einfach die Leute, die in Deutschland leben", sagte Trump an den Talkshow-Gastgeber George Stephanopoulos gerichtet.
Registrierung von Flüchtlingen

Am Donnerstag hatte sich Trump bei einem Wahlkampfauftritt im Bundesstaat Iowa außerdem für die Registrierung von Muslimen ausgesprochen. Muslime könnten an verschiedenen Orten erfasst werden, "nicht nur in Moscheen". Das wäre "einfach nur gutes Management", sagte der Geschäftsmann.

Das von den Republikanern dominierte Repräsentantenhaus hatte am selben Tag mit großer Mehrheit für ein Gesetz für strenge Sicherheitskontrollen gestimmt. Dieses würde de facto zu einem Aufnahmestopp für Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak führen.

Quelle: n-tv.de , ghö/dpa
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