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Verpackungsmüll und Ökobilanz - Das Dilemma mit den Kaffeekapseln

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Apr 2017 12:06

KRITIKEN - KURIOSES
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http://www.n-tv.de/ratgeber/Das-Dilemma ... 00741.html
Samstag, 22. April 2017
Verpackungsmüll und Ökobilanz - Das Dilemma mit den Kaffeekapseln

Portionskapseln sind unter Kaffeetrinkern auf dem Siegeszug. Einfache Handhabung, immer richtig dosiert, aber teuer. Nur: Sind die Kapsel-Fans nicht Umweltsünder?

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Es duftet im Nespresso-Laden in Genf verführerisch nach Kaffee. Aber statt des Getränks preist die Verkäuferin als erstes das Video über das Recyceln der Kapseln an. Auf einer Leinwand ist in Endlosschleife zu sehen, wie aus dem Kaffee Energie für die Recycling-Anlage und aus den Kapseln neue Aluminiumprodukte werden. So läuft es in der Schweiz. Mit wachsendem Ökobewusstsein der Kaffeetrinker hat der Nestlé-Konzern ein Problem, das Umsatz kosten könnte: Es wird als Ressourcen-Verschwender hingestellt - zu Unrecht, wie Unternehmen und auch Forschungsinstitute sagen.

Die Stiftung Warentest hat den Kapselmüll in Deutschland 2015 auf fünf Tonnen Abfall hochgerechnet. Gezählt hat es Alukapseln wie bei Nespresso, aber auch Plastikkapseln von anderen Anbietern. Das Fazit: "Umweltschutz sieht anders aus." Die Stadt Hamburg sagt Mitarbeitern im "Leitfaden für umweltverträgliche Beschaffung", was grundsätzlich nicht mehr eingekauft werden soll: Geräte wie Kaffeekapselmaschinen zum Beispiel. "Diese Portionsverpackungen führen zu einem unnötigen Ressourcenverbrauch und Abfallaufkommen und enthalten häufig umweltschädliches Aluminium", heißt es.
Lifestyle- und Luxusgefühl vs. Ökobilanz

Eine schlechte Ökobilanz kann Firmen richtig in die Bredouille bringen. Immer mehr Verbraucher achten darauf, ob sie mit dem, was sie benutzen, die Umwelt belasten. Aber die Beliebtheit des Portionskaffees wächst. "Kapseln bedienen den Wunsch der Verbraucher, ihren Kaffee schnell und einfach zuzubereiten", sagt Holger Preibisch, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Kaffeeverbandes. "Kaffeekapseln sind außerdem für viele Verbraucher mit einem Lifestyle- und Luxusgefühl im Alltag verbunden."

In Deutschland stieg der Kapselverbrauch zwar rasant, von 800 Tonnen 2005 auf rund 20 600 Tonnen 2015. Am Gesamtverbrauch macht das aber nur gut fünf Prozent aus. Weil der Kapselkaffee so teuer ist, entspreche das nach Wert eher 20 Prozent, sagt Chahan Yeretzian, Dozent für analytische Chemie an der Züricher Hochschule für angewandte Wissenschaften, Schwerpunkt: Kaffee. In Frankreich oder Portugal liege der Anteil nach Wert schon bei 40 bis 60 Prozent.

"Nespresso hat ein Problem, weil die Leute nur den Abfall sehen, und nicht die ganze Herstellung betrachten", sagt der Dozent, der früher selbst bei Nestlé war. "Das ist ungerecht."
Kapseln gehören in den gelben Sack

Die größte Umweltbelastung komme aus dem Kaffee selbst: Diesel- und Benzin im Plantagenbetrieb, Düngemittel, die Zubereitung der Bohnen. Bei Vollautomaten und Filterkaffee rechne man mit bis zu neun Gramm Kaffee pro Tasse. In Kaffeekapseln sind etwa sechs Gramm. Das funktioniere, weil in Kapseln das volle Aroma erhalten bleibe, der Kaffee optimal gemahlen sei, und beim Durchpressen des heißen Wassers mit Hochdruck mehr aus dem Kaffee herausgeholt werde als beim herkömmlichen Aufbrühen, sagt Yeretzian. "Die CO2-Belastung der Kapsel selbst entspricht der Belastung eines Gramms Kaffee", sagt er. Da in den Kapseln weniger Kaffee sei, sei die Ökobilanz ausgeglichen.
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Zu diesem Schluss kommt auch die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa). Bei Filterkaffee werde zudem oft mehr Wasser gekocht als benötigt, bei Kaffeemaschinen werde oft mehr Kaffee zubereitet als getrunken. Das Fazit von Autor Roland Hischier in puncto Ökobilanz: "Werden Aluminiumkapseln rezykliert - und nur dann -, sind sie die besten." Portionskaffee in der besten Maschine schneidet auch bei einer Analyse von Quantis, einer kanadischen Firma für nachhaltige Strategien, am besten ab. Knackpunkt überall: die Wiederverwendung.

"Wir bemühen uns, das Recyceln der Kapseln so einfach wie möglich zu machen", sagt Nespresso-Sprecherin Katherine Graham. "Dass die Verbraucher mitmachen, ist der Schlüssel zum Erfolg." In Deutschland gehören die Kapseln in den gelben Sack. Aber wie viele Kaffeetrinker die Kapseln dort reinwerfen, weiß Nespresso nicht. In der Schweiz sammelt das Unternehmen die Kapseln selbst zum Recycling ein, in den Läden etwa. An Abfall-Containern auf der Straße sind oft eigene Behälter für Kapseln. Graham schätzt, dass dort 50 Prozent recycelt werden. "Das recycelte Aluminium findet sich in Autos, Fahrrädern, Trinkdosen, Computern und teils neuen Nespresso-Kapseln wieder."

Quelle: n-tv.de , Christiane Oelrich, dpa
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Nachschlag für GEZ-Nachfolger - Rundfunkbeitrag wird wohl kräftig steigen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Mai 2017 11:14

KRITIKEN - KURIOSES
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http://www.n-tv.de/ratgeber/Rundfunkbei ... 22106.html
Donnerstag, 04. Mai 2017
Nachschlag für GEZ-Nachfolger - Rundfunkbeitrag wird wohl kräftig steigen

Die 17,50 Euro Rundfunkbeitrag pro Monat muss jeder Haushalt zahlen, was immer wieder für Groll und Streit sorgt. Und damit wird es nicht besser, denn die Zwangsabgabe soll erhöht werden - um mehr als einen Euro.

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Seit 2013 wird der Rundfunkbeitrag pro Wohnung erhoben und die derzeit fälligen 17,50 Euro pro Monat werden seitdem unter dem Begriff Rundfunkbeitrag und nicht mehr als GEZ-Gebühr eingefordert. Und nahezu jeder Haushalt muss sie zahlen - auch wer nur ein Radio oder gar kein Rundfunkgerät besitzt. Für Verbraucher gibt es wenige Möglichkeiten, sich um die Zwangsabgabe zu drücken. Die Forderungen der Rundfunkanstalten werden durch entsprechende Urteile legitimiert.

Und wie es aussieht, soll der Rundfunkbeitrag ab der Beitragsperiode 2021 auf 19 Euro und mehr pro Monat steigen. Davon geht die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) aus. Entsprechend äußerte sich KEF-Chef Heinz Fischer-Heidlberger im MDR. Zugleich schränkte er aber ein, dass es genaue Zahlen erst dann geben werde, "wenn man weiß, was 2019/2020 auf dem Tisch liegt".
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Dennoch rechnet die KEF nicht damit, dass die Kosten der Rundfunkanstalten in den nächsten Jahren weiter steigen werden und es deswegen eine Beitragserhöhung in ungewohnten Größenordnungen" geben wird. Fischer-Heidlberger würdigte zwar die "Sparbemühungen" der öffentlich-rechtlichen Sender, verwies aber darauf, dass es durch neue Techniken sowie die "Ausdehnung der Mediatheken und Telemedien" zusätzliche Aufwendungen gebe, die "finanziert sein" müssten. Das größte finanzielle Problem der Sender dürften demnach aber die Betriebsrenten der Mitarbeiter werden, die wegen der niedrigen Zinsen zu einer massiven Belastung zu werden drohen.

Im vergangenen Jahr hatte KEF für die Jahre 2017 bis 2020 noch eine Beitragsenkung auf 17,21 Euro pro Haushalt empfohlen. Zudem wird es auch bei den Rundfunkanstalten Einsparungen in im Personalbereich geben. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, sollen allein bei der ARD in den kommenden drei Jahren 370 Jobs wegfallen.

Quelle: n-tv.de , awi
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Chlor im Wasserbecken - Wenn das Schwimmbad riecht, "ist was faul"

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Mai 2017 11:31

KRITIKEN - KURIOSES
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http://www.n-tv.de/wissen/Wenn-das-Schw ... 24049.html
Chlor im Wasserbecken - Wenn das Schwimmbad riecht, "ist was faul"

Im Schwimmbad dient Chlor zur Desinfektion. Eigentlich ist der Stoff geruchlos - aber nicht in Verbindung mit Harnstoff. Ist die stinkende Chlor-Harn-Kombi nur eklig oder auch schädlich? Wie regeln Bäder den Umgang mit Chlor? Und worauf sollten Besucher achten?

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Wer sich leicht ekelt, bitte jetzt nicht weiterlesen: Wenn es im Schwimmbad stark nach Chlor riecht, heißt das nicht, dass es dort besonders sauber ist - im Gegenteil: Die Chemikalien, die im Badewasser Keime abtöten, sind geruchlos. Erst in Verbindung mit einer anderen Substanz bekommen sie ihr typisches Odeur: Harnstoff.

Urin im Badewasser: Wo kommt das alles her? Wie viel ist drin? Und wie kriegt man es wieder raus? Ist die chemische Verbindung von Harnstoff und Chlor schädlich? Experten für Wasserhygiene, Bäderbetriebe und Mediziner geben Antworten.

Das Infektionsschutzgesetz verpflichtet die Betreiber von öffentlichen Bädern, dafür zu sorgen, dass Gäste durch die Benutzung nicht krank werden. Hier kommt Chlor ins Spiel: Es dient dazu, Krankheitserreger sicher und schnell abzutöten.
Wie viel Chlor darf ins Wasser?

Wie viel Chlor ins Wasser darf oder muss, regelt DIN 19643. Standard sind zwischen 0,3 und 0,6 Milligramm pro Liter Wasser, vorübergehend darf die Chlor-Konzentration - um einer höheren Keimbelastung Herr zu werden - auf bis zu 1,2 Milligramm erhöht werden.

Die richtige Dosis sei abhängig von einer ganzen Reihe von Faktoren, erklärt Jörg Rosbach von den Frankfurter Bäder-Betrieben. Wie ist die Wasserqualität? Wie viele Schwimmer sind im Wasser? Wie leistungsfähig ist die Aufbereitungsanlage? Scheint die Sonne? Denn Chlor baut sich unter UV-Strahlung leichter ab.

Das Problem mit Chlor ist, dass es besonders reaktiv ist: Es geht schnell Verbindungen mit anderen Stoffen ein und - schwupp! - wird aus dem geruchlosen "freien" Chlor und dem ebenfalls geruchlosen Harnstoff "gebundenes" Chlor: zum Beispiel Trichloramin, das sehr stark riecht - und zwar unangenehm.

Das, was wir vermeintlich als Chlorgeruch aus Hallenbädern kennen, ist nämlich nicht das Chlor, sondern die Verbindung, die aus der Reaktion von Chlor plus Harnstoff hervorgeht, wie Alexander Kämpfe erklärt, Fachgebietsleiter für Schwimm- und Badebeckenwasser beim Umweltbundesamt (UBA): "Wenn es stark nach Chlor riecht, heißt das, dass viel Harnstoff ins Wasser eingetragen wurde."
Harnstoff im Badewasser
Ein Teil des Harnstoffs im Badewasser kommt vom Urin aus der Blase, ein Teil von der Körperoberfläche.
Ein Teil des Harnstoffs im Badewasser kommt vom Urin aus der Blase, ein Teil von der Körperoberfläche.
(Foto: dpa)

Wie kommt so viel Harnstoff ins Badewasser? Ein Teil ist tatsächlich Urin aus der Blase: von Pipi machenden Kleinkindern, inkontinenten Älteren oder Schwimmern, die zu faul sind, zur Toilette zu gehen. Ein paar Tropfen verliere auch jede gesunde Blase nebenbei beim Schwimmen, erklärt Rosbach. Leistungssportler pinkeln übrigens beim Training oder Wettkampf gern ins Becken, wie der Schwimmer Michael Phelps mehrfach in Interviews zugab.

Eine nicht zu vernachlässigende Menge Harnstoff kommt aber nicht aus der Blase, sondern von der Körperoberfläche. Harnstoff ist ein natürlicher Bestandteil gesunder Haut. Er sorgt dafür, dass die Haut feucht und geschmeidig bleibt. Ist das nicht der Fall, greifen Menschen mit extrem trockener Haut zu harnstoffhaltigen Cremes.

Beim Schwimmen wird der Harnstoff von der Haut abgewaschen. Im Verhältnis zum Wasserlassen ist das zwar wenig, aber die Masse der Schwimmer kommt zusammen auf hohe Werte. "Einmal ins Becken pinkeln trägt etwa sechs Gramm Harnstoff ins Becken ein", erklärt Kämpfe. "Das entspricht der Menge von fast 40 Badenden, die den Harnstoff nur über die Haut eintragen."
Pro Badegast 0,16 Gramm Harnstoff im Wasser

Das Umweltbundesamt hat es genau ausgerechnet: Pro Badegast gelangen durchschnittlich 0,16 Gramm Harnstoff ins Wasser. Je mehr Harnstoff, desto mehr Trichloramin, desto mehr Schwimmbadgeruch. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollten in einem Kubikmeter Hallenbadluft nicht mehr als 0,5 Milligramm Trichloramin enthalten sein.

Wie reduziert man die Belastung? Die wichtigste Regel - außer zur Toilette zu gehen - lautet: vor dem Schwimmen duschen. Die meisten Menschen duschen nach dem Schwimmen - vermeintlich um das Chlor von der Haut zu waschen. Dabei ist es vorher viel wichtiger. "Gründliches Duschen entfernt 75 bis 97 Prozent des Harnstoffs", informiert das Umweltbundesamt in einem Infoblatt für Schwimmbäder.

Auch bei den Frankfurter Bäder-Betrieben weiß man, dass Duschen vor dem Baden wichtiger ist als Duschen nach dem Baden, aber zwingen will man niemanden. "Das sind ja BadeGÄSTE", betont Jörg Rosbach, bei 14 Frankfurter Bädern zuständig für Technik und Bau. "Wir wollen Gäste nicht ständig maßregeln."
"Je mehr Leute, desto größer die Biofracht"

So lange sich nicht alle Badegäste vor dem Betreten der Schwimmhalle gründlich einseifen und immer wieder jemand ins Becken pinkelt, müssen die Badbetreiber das wieder rausholen, was die Badenden eintragen. "Je mehr Leute da sind, desto größer ist die Biofracht", erklärt Rosbach. Seine Kollegen müssen viele Parameter im Blick haben. Pro Badegast müssen zum Beispiel mindestens 30 Liter Frischwasser zugeführt werden.

Auch Chlor wird ständig neu zugegeben, weil es durch das Reagieren mit anderen Stoffen aufgezehrt wird. Dreimal täglich müssen die Bäder-Betriebe die Konzentration von freiem und gebundenem Chlor messen und in ein Betriebsbuch eintragen. Ist der Wert zu hoch, muss man gegensteuern, wie Rosbach erklärt. Kurzfristig hilft zum Beispiel mehr Frischwasser oder Aktivkohle im Badewasserfilter. Langfristig hilft nur die Investition in eine bessere Reinigungstechnik.
Becken-Pinkler in flagranti ertappt

2014 haben US-Wissenschaftler eine Methode entwickelt, Becken-Pinkler in flagranti zu ertappen. Gibt man Zink-Ionen ins Wasser, verbinden sie sich mit einem Nebenprodukt von Urin und Fäkalien. Es entsteht ein Stoff, der unter Schwarzlicht leuchtet.

Die Methode sei damals "kontrovers diskutiert" worden, sagt Alexander Kämpfe vom Umweltbundesamt. Man wende sie aus ethischen Gründen nicht an - unter anderem, um inkontinente Menschen, die im Wasser ihren Urin nicht mehr halten können, nicht zu diskriminieren.

Auch ohne verräterisch leuchtende Spuren im Wasser ist der Uringehalt nachweisbar. Forscher aus Kanada haben in einer 2017 publizierten Studie ausgerechnet, dass in einem 400.000-Liter-Becken 26,5 Liter Urin schwimmen. Das wäre ein halber Eimer in einem zwei Meter tiefen Pool von 10 mal 20 Metern.

Nachgewiesen wurde das übrigens mit Hilfe eines Süßstoffs, der in vielen Lebensmitteln steckt und nahezu vollständig wieder ausgeschieden wird. Das Team um Xing-Fang Li von der University of Alberta nahm damals Wasserproben in mehr als 30 kanadischen Bädern, maß den Süßstoffgehalt und errechnete daraus die Urinmenge im Wasser.
Nur eklig oder auch schädlich?

Ist die stinkende Chlor-Harn-Kombination nur eklig - oder auch schädlich? "Das kommt auf die Konzentration an und darauf, wie empfindlich man ist", sagt Hermann Josef Kahl, Sprecher des Bundesverbands der Kinder- und Jugendärzte. Trichloramin könne Atembeschwerden hervorrufen - das kann für Asthmatiker gefährlich sein. Es reize die Augen sowie die Schleimhäute in Nase und Rachen.

"Chlor ist in Ordnung", findet der Kinderarzt aus Düsseldorf, "ohne Chlor wären die Gefahren größer." Gegen rote Augen helfe eine Schwimmbrille und Schleimhaut-Reizungen gingen in der Regel wieder weg. Nur extreme Allergiker müssten sich Gedanken machen. Dem Babyschwimmen steht Kahl dagegen skeptisch gegenüber. Eltern von Säuglingen müssten abwägen: "Nehme ich Trichloramin in Kauf oder übe ich lieber Schwimmen in der Badewanne?"
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"Ganz normal für Schwimmer": Auch Phelps pinkelt ins Becken 07.08.12 "Ganz normal für Schwimmer" Auch Phelps pinkelt ins Becken
Babyschwimmen: immer spaßig - für Kinder, die familiär mit Allergien vorbelastet sind, allerdings womöglich ungesund. 10.01.11 Umweltbundesamt warnt Asthma durch Babyschwimmen?

Auf keinen Fall, betont der Kinderarzt, dürfe die wachsende Zahl von Berichten über Trichloramin dazu führen, dass Schwimmbäder diskreditiert werden. Angesichts der steigenden Zahl Ertrinkender sei es ganz wichtig, dass Kinder schwimmen lernen. Auch Wasserqualitäts-Experte Kämpfe würde in jedem öffentlichen deutschen Frei- und Hallenbad ins Wasser steigen. "Die Hygiene-Standards in Deutschland sind sehr hoch."

Auch Bäder-Techniker Rosbach würde "bedenkenlos überall baden": Wasseraufbereitungsanlagen seien heute sehr leistungsfähig. Ob ein Bad seinen Wasserreinigungspflichten nachkomme, könne der Badegast selbst erkennen: "Wenn Sie das Schwimmbad schon im Eingang riechen, dann ist was faul."

Quelle: n-tv.de , Sandra Trauner, dpa
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DEUTSCHE SPRACHE NOCH DEUTSCH ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Mai 2017 11:08

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DEUTSCHE SPRACHE NOCH DEUTSCH ?

Es ist haarsträubend wie in den Medien von Moderatoren, in der Politik von unseren Vertretern die Deutsche Sprache bewusst zum Leidwesen unserer Schüler verfälscht wird die deutlich zu schlechteren Deutschnoten führen.

In welchen Interressen und wessen Auftrag wird dieser Kauderwelsch vorangetrieben, oder wird dieser Kauderwelch unsere neue europäische Sprache für den deutschsprachigen Raum ?

Das letztlich gebrauchte "Unwort" ist HÄCKER, Hacker geschrieben. Warum eigentlich schreibt man nicht gleich Häcker oder sind die Wandlungen einfach nur moderner und kuhler ?. Ist unsere Politik genau so falsch wie die Verfälschung unserer Sprache die sie ja mit bestem Beispiel voranzutreiben scheint ?. Welche Absichen verbergen sich dahinter ?.

Verfälschung und Mißbrauch von Sprache


Es ist das eine, sich eines (falls vorhandenen) sprachlichen Konsens bewußt zu sein sowie über ein entsprechendes Sprachpotenzial zu verfügen und sich dessen zu bedienen. Die andere Seite ist es, die Sprache oder einzelne Wörter ganz bewußt und unter besonderem Hinweis oder mit ironischem Hintergrund einmal anders zu benutzen, um mit ihr zu spielen. Dies ist die Freiheit des Schreibers/Sprechers, der die Sprache damit nicht vergewaltigt. Und außerdem unterliegt die Sprache eh einem ständigen Wandel, so daß sich Wortbedeutungen fließend ändern, neue Begriffe eingeführt oder Komponenten aus Fremdsprachen übernommen werden. Aber es ist ein Vergehen, die Sprache absichtlich zu eigennützigen Zwecken zu manipulieren.

Die meisten Anwender der deutschen Sprache sind sich nicht darüber bewußt, wie viele der mittlerweile integralen Bestandteile des üblichen Wortschatzes ursprünglich aus fremden Sprachen stammen und sie sich als eingedeutschte Lehnworte nicht mehr von anderen Worten unterscheiden. Typisch dafür sind Begriffe des täglichen Lebens, die aus dem Lateinischen herrühren wie Fenster, Dach oder Mauer. Dazu treten noch die unzähligen Fremdworte, die noch als solche zu erkennen sind und die trotzdem zum üblichen Sprachgebrauch gehören. Aber deshalb brauchen wir nicht in Sorge zu geraten, denn das ist ein natürliches Procedere. Von allzu exzessivem Gebrauch von Fremdwörtern oder Anglizismen rate ich allerdings ab.

Ich möchte aber die provokative These aufstellen, daß wir heutzutage - zumindest bei grundsätzlichen gesellschaftspolitischen Begrifflichkeiten - überhaupt keinen sprachlichen Konsensus mehr haben. Die Sprache wird zunehmend als Waffe oder als Instrument zur psychologischen Manipulation des Menschen verwendet. Wesentliche Begriffe wie Demokratie, Freiheit, Soziales, Christliches, Gerechtigkeit, Mitverantwortung oder Gleichberechtigung sind bereits umgedreht worden, so daß sie teilweise in das genaue Gegenteil der früheren Bedeutung umgewandelt wurden.

Euphemismen sind in allen Lebensbereichen auf dem Vormarsch. Man muß sich nur einmal aufmerksam die TV-Nachrichten ansehen oder den Mainstream ganz bewußt lesen - dann wird man die Manipulationen sofort entdecken. Viele Ereignisse, deren wahre Hintergründe verschleiert werden sollen, werden mit beschönigenden Begriffen versehen (so wird zum Beispiel aus einem Kriegseinsatz eine friedenserhaltende Maßnahme usw.), so daß der Bürger langsam aber sicher eingeschläfert wird. Die Sprache verkommt langsam aber sicher zu von einem Werkzeug zur exakten Kommunikation zu einem Desinformationsinstrument, das die wahren Absichten, Hintergründe und Handlungsabläufe vernebeln soll.

Insbesondere die Werbung sowie die Politik haben aus der Wortverdrehung und der absichtlichen Fehlinformation eine Wissenschaft entwickelt. Den Menschen werden mit schönen Worten, die in alten Zeiten positiv besetzt waren, Lügen vorgesetzt und Eigenschaften vermittelt, die nicht mehr damit verbunden sind. Die Sprache wird, ohne daß sie sich dagegen wehren kann, als Mittel zur Propaganda, Indoktrination und zur Vorspiegelung falscher Tatsachen mißbraucht. Mit Hilfe von wissenschaftlichen Methoden aus der Psychologie und Verhaltensforschung wird die Sprache zu einem Vehikel der Machtausübung und Profitsteigerung ausgebaut, so daß sie sich immer mehr vom praktischen Leben entfremdet.

Wir alle sollten uns dieser Entwicklung entgegen stemmen und dazu beitragen, daß Sprache, Worte und Handlungen wieder zu einer Einheit zueinander geführt werden. Wenn wir uns den derzeitigen entfremdenden Prozeß nicht wirklich vor Augen führen und eine Änderung anstreben, dann wird Kommunikation zu einer reinen Farce und wir reden nur noch aneinander vorbei oder versuchen, uns gegenseitig zu täuschen.

MfG Peter A. Weber


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Die Grammatik- und Rechtschreibregeln der deutschen Sprache sind zum Verzweifeln. Scheinbar - oder muss es anscheinend heißen – kennt sich fast niemand mehr aus. Und Sie? Testen Sie es im Quiz.

Treffen wir uns im Juni diesen oder dieses Jahres? Und trugen die Starlets nun das gleiche oder dasselbe Kleid auf der Party? Tja, deutsche Sprache – schwere Sprache. Und sie ist voller Fallstricke. Nicht nur Menschen, die sie neu lernen, haben ihre Schwierigkeiten damit. Auch Muttersprachler kommen bei stilistischen, grammatikalischen und orthografischen Fragen ins Grübeln.

Basierend auf dem Buch der Duden-Redaktion „Allgemeinbildung – Testen Sie Ihr Deutsch!“ haben wir 20 Fragen zusammengestellt.
Quiz starten http://www.focus.de/familie/wissenstest ... 07319.html
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20 Fragen
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Der Torjäger übertraf alle Erwartungen. In dieser Spielzeit schoss er ganze 22 Tore. - Ist der zweite Satz richtig?
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Wahlen, Kriminalität, Gesundheit - Wie Big Data unser Leben verändert

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Mai 2017 17:57

KRITIKEN - KURIOSES
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http://www.n-tv.de/wissen/Wie-Big-Data- ... 29868.html
Dienstag, 09. Mai 2017
Wahlen, Kriminalität, Gesundheit - Wie Big Data unser Leben verändert

Von Kai Stoppel

Mit Beginn des digitalen Zeitalters schwillt die Menge an Daten weltweit rasant an. Hinter Big Data verbirgt sich die Idee, neue Muster und Zusammenhänge in diesem Datenmeer zu erkennen. Doch neben Vorteilen birgt dies auch Risiken.

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Der Datenberg auf der Welt wächst immer schneller. So sollen im Jahr 2020 weltweit zehn Mal so viele Informationen kursieren wie 2013, schätzen Experten. Mit der Idee von Big Data soll dieses Datenmeer jedoch nicht ungenutzt vor sich hinschwappen, sondern sinnvoll genutzt werden. Big Data ist dabei ein Begriff, der sowohl für die gewaltige Datenmenge an sich steht als auch für das Suchen und Erkennen von Mustern und unerwarteten Zusammenhängen. Hier folgen fünf Beispiele, in welchen Bereichen Big Data unser Leben verändern könnte.
Gesundheit

In Zukunft könnte ein Arztbesuch so ablaufen: Der Patient nennt seine Symptome, es werden ein paar Messungen an ihm vorgenommen und dann wandert alles in eine riesige Datenbank, die in Windeseile die Krankheit nennt - und dem Arzt sogar eine Behandlung vorschlägt. Möglich machen soll dies die Analyse gewaltiger Datenmengen aus einer Vielzahl unterschiedlicher Quellen: Big Data.

Der Clou: Zuvor voneinander getrennte Wissensschätze werden von Big-Data-Algorithmen verknüpft und blitzschnell ausgewertet - Patientendokumentationen, klinische Register oder Verbrauchsdaten von medizinischen Produkten. In diesen sollen die Programme Muster erkennen: Welche Behandlung und welches Medikament führt am ehesten zum Erfolg? Auch soll Big Data dabei helfen, Kosten zu reduzieren, indem die Zahl von Falschdiagnosen gesenkt wird.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg nutzt Big Data bereits bei der Erforschung neuer Methoden der Krebs-Früherkennung. Bei der sogenannten Flüssigbiopsie sollen Erbgut-Abschnitte von Tumorzellen bereits in kleinen Blutmengen nachgewiesen werden. Die Analyse des Erbguts häuft riesige Datenmengen an, die schließlich mit Big-Data-Tools ausgewertet werden.

Allerdings birgt die Verwendung von Big Data in der Medizin auch Risiken: So werden sehr viele sensible und personenbezogene Daten von Patienten erhoben. Zugleich warnen manche Ärzte, dass sich mit zunehmender Datenerfassung auch die Zahl unnötiger Therapien erhöht.
Einkaufen

Ein Familienfest steht vor der Tür, sie oder er sucht nach einem neuen Kleid oder Anzug. Was früher zu einem nervenaufreibenden Einkaufstrip zu führen drohte, könnte dank Big Data bald kurz und erfolgversprechend werden. So soll dem Kunden bereits bei Betreten seines Lieblingsgeschäfts auf Bildschirmen ein auf seinen Geschmack zugeschnittenes Angebot präsentiert werden.
Video
n-tv Ratgeber: Big Data auf dem Feld: Digitalisierung im Fußball
08.07.16 – 17:37 min
n-tv Ratgeber Big Data auf dem Feld: Digitalisierung im Fußball

Grundlage dafür sind Daten, welche mittels des "Internets der Dinge" bereits im Vorfeld in den Geschäften gesammelt und ausgewertet werden: Kleidungsstücke enthalten spezielle Chips, Regale übertragen Informationen über ihren Bestand in eine Datenbank und der Boden des Geschäfts erstellt ein Bewegungsprofil der Kunden. Zusätzliche Informationen zum Shoppingverhalten und zu den individuellen Vorlieben liefern die Smartphones der Kunden.

An der Umsetzung dieser Vision arbeitet etwa der deutsche IT-Konzern SAP, der dafür seine Plattform "SAP Hana" einsetzen will. Auch der Online-Modehändler Zalando setzt auf die Analyse großer Datenmengen, mit der Branchentrends schnell erkannt und Lieferengpässe vermieden werden sollen.

Allerdings sind Big Data in diesem Bereich auch Grenzen gesetzt: Die bloße Analyse des bisherigen Kundenverhaltens kann etwa keine neuen Trends setzen. Und auch hier wird der Kunde immer mehr zum "gläsernen Menschen".
Sicherheit

In dem Film "Minority Report" haben es die Gesetzeshüter einfach: Sie wissen im Voraus, wo und wann ein Verbrechen geschieht - und können den potenziellen Täter bereits vor der Tat festsetzen. Auch Big Data soll bei der Verbrechensvorhersage helfen. Das Stichwort lautet "Predictive Policing".
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In der Land- und Forstwirtschaft ist mehr als jeder fünfte Mitarbeiter (22 Prozent) Staub ausgesetzt. Foto: Arno Burgi
17.04.16 – 01:34 min
Big Data auf dem Bauernhof So revolutioniert Hightech die Landwirtschaft

Ein System dieser Art ist die Software "Precobs", die bereits seit 2014 der Polizei in Bayern bei der Verbrechensbekämpfung hilft. Analysiert werden Daten zu Einbrüchen: etwa Tatzeit, Tatort, Vorgehensweise und Art der Beute. Das Programm erkennt in den Datensätzen Muster und trifft Vorhersagen darüber, in welchem Gebiet einer Stadt organisierte Banden als Nächstes zuschlagen könnten. Die Polizei reagiert dort mit einer erhöhten Präsenz.

In den von "Precobs" überwachten Bereichen in München ist die Zahl der Einbrüche 2015 um fast 60 Prozent gesunken. Allerdings führt die bayerische Polizei dies nicht alleine auf den Einsatz der Big-Data-Analyse zurück. In Nordrhein-Westfalen hilft in einigen Städten ein Computersystem mit dem Namen "Skala" bei der Verhinderung von Einbrüchen. Bei diesem fließen aber nicht nur rein polizeiinterne Daten in die Analyse ein, sondern auch solche zur Bebauung oder Sozial- und Infrastruktur eines Viertels.

Doch die Verwendung derartiger Daten führt zu Kritik von Datenschützern. Eine Gefahr besteht etwa darin, dass nicht nur Gebiete, sondern auch konkrete Personen, auf die polizeiliche und sozioökonomische Daten zutreffen, unter Verdacht geraten.
Verkehr
Staus in New York: Mit Mobilfunkdaten ermittelt Google Maps das Verkehrsaufkommen in Echtzeit.
Staus in New York: Mit Mobilfunkdaten ermittelt Google Maps das Verkehrsaufkommen in Echtzeit.
(Foto: Google Maps)

Der Albtraum von Pendlern sind Staus auf den Straßen und überfüllte U-Bahnen auf dem Weg zur Arbeit. Um in Zukunft Verkehrsströme besser lenken und die knappe Infrastruktur der Städte optimal nutzen zu können, soll Big Data zum Einsatz kommen.

Auch hierbei spielt das "Internet der Dinge" eine wichtige Rolle: Autos, Busse, Bahnen, Straßen und Laternen sollen mit Sensoren bestückt und mit einer Datenbank vernetzt werden. Sie alle liefern Daten zur aktuellen Verkehrssituation. Besonderes Augenmerk richten Verkehrsforscher auf die Erfassung von Mobilfunkdaten. Sie können die Bewegungsprofile von Einzelpersonen, Fußgängern und Fahrradfahrern liefern. Mobilfunkdaten werden bereits heute für die Ermittlung der Verkehrslage bei Google Maps herangezogen.

In Zukunft könnte Big Data dabei helfen, Ampelphasen genau zu steuern oder Flotten autonom fahrender Autos effizient durch die Stadt zu navigieren. Auch könnte an Schwerpunkten die Infrastruktur für Fußgänger und Fahrradfahrer entsprechend ausgebaut werden.

Aber auch bei Big Data im Straßenverkehr gibt es Risiken im Bereich Datenschutz und Privatsphäre. Auch wenn meistens anonymisierte Datensätze verwendet werden, kann unter gewissen Umständen die Identität der Verkehrsteilnehmer ermittelt werden.
Politik

Nicht nur ein Produkt kann aufgrund von Big Data individuell auf Menschen zugeschnitten werden, sondern auch eine politische Botschaft. Und das ist keine Zukunftsmusik, sondern bereits Realität. In den USA wurde dies bereits von Barack Obamas Team im Präsidentschaftswahlkampf 2012 praktiziert. Auf Grundlage von öffentlich und kommerziell verfügbaren Daten über Menschen wussten Obamas Wahlhelfer vor Ort noch genauer, mit welchen Themen sie welche Wähler für ihre Sache überzeugen mussten.
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Auf die Spitze getrieben wurde der Einsatz von Big Data jedoch von der Wahl-Kampagne des derzeitigen US-Präsidenten Donald Trump. Verantwortlich für die Analyse war das Unternehmen Cambridge Analytica. Quellen waren neben öffentlich verfügbaren Daten auch die Auswertungen von speziellen Persönlichkeitstests im Internet. Auf deren Grundlage wollen die Targeting-Experten Psychogramme von rund 220 Millionen US-Bürgern erstellt haben, wie sie in der Schweizer Publikation "Das Magazin" erklärten.

Die erstellten Persönlichkeitsprofile seien für die gezielte Ansprache der potenziellen Trump-Wähler durch Werbebotschaften genutzt worden, die via Facebook, Twitter und Snapchat verbreitet wurden.

Erfolg und die Auswirkungen dieser sogenannten Microtargeting-Methode auf Basis von Big Data gelten als umstritten. Unklar ist etwa, ob Trump die Wahl nicht auch ohne deren Einsatz gewonnen hätte. Jedoch zeigt sie die Potenziale von Wählerbeeinflussung durch Datenanalyse auf. Das Problem dabei: Politische Inhalte könnten zukünftig maßgeschneidert auf den individuellen Wähler verkauft werden, nur um Wahlen zu gewinnen.

Quelle: n-tv.de

Kai Stoppel ist Redakteur in den Ressorts Wissen und Wirtschaft bei n-tv.de. Er beschäftigt sich häufig mit Astronomie, Raumfahrt und Zukunftstechnologien.
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Keine Angst vor der Wissenschaft - Vatikan diskutiert über Schwarze Löcher

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Mai 2017 10:51

KRITIKEN - KURIOSES
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http://www.n-tv.de/wissen/Vatikan-disku ... 32131.html
Keine Angst vor der Wissenschaft - Vatikan diskutiert über Schwarze Löcher

Die Beziehung der katholischen Kirche zur Wissenschaft ist mehr als kompliziert. Jahrhundertelang bekriegte man sich. Ein Kongress im Vatikan über den Urknall und Schwarze Löcher zeugt von einer Zeitenwende. Aber auch von Stolpersteinen.

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Galileo Galilei würde seinen Augen nicht trauen. Vor rund 400 Jahren schickte der Vatikan den Astronom in die Verbannung, weil er das katholische Weltbild, alles drehe sich um die Erde, kippte. Mehr als 350 Jahre mussten vergehen, bis die Kirche mit Galilei ihren Frieden machte und die Verurteilung widerrief. Heutzutage ist die Situation eine andere: Vom 9. bis 12. Mai 2017 veranstaltet der Vatikan eine Konferenz mit den angesehensten Kosmologen und Physikern zum Thema Urknall und Schwarze Löcher. Wie passt das zusammen?
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Blick ins Herz der Dunkelheit: Schwarze Löcher - die unheimlichen Massemonster Blick ins Herz der Dunkelheit: Schwarze Löcher - die unheimlichen Massemonster Blick ins Herz der Dunkelheit: Schwarze Löcher - die unheimlichen Massemonster Blick ins Herz der Dunkelheit: Schwarze Löcher - die unheimlichen Massemonster Blick ins Herz der Dunkelheit Schwarze Löcher - die unheimlichen Massemonster

"Was passiert, wenn Du in ein Schwarzes Loch fällst? Was passierte beim Urknall? Was ist die letztendliche Bestimmung des Universums?" So lauten die Fragen, die der Kongress diskutieren will. Mit der Konferenz würdigt der Vatikan den belgischen Priester und Astrophysiker Georges Lemaitre (1894-1966), der als Begründer der Urknall-Theorie gilt. Eingeladen sind dabei keineswegs Kirchenvertreter, sondern international renommierte Forscher wie der Physik-Nobelpreisträger Gerard 't Hooft. Veranstaltungsort ist die vatikanische Sternwarte in Castel Gandolfo bei Rom, mit der Papst Leo XIII im 19. Jahrhundert den Ruf der Kirche als wissenschaftsfeindlich widerlegen wollte.
Will der Vatikan Aliens taufen?

Daran liegt dem Vatikan auch heute. Der Direktor der päpstlichen Sternwarte, Guy Consolmagno, erklärt das Ziel der Tagung: "Den Mythos entzaubern, dass die Religion Angst vor der Wissenschaft hat." Die Erforschung der Wahrheit führe zu Gott. Dass der Vatikan durchaus Sinn für Humor hat, davon zeugt die Frage auf der Homepage der Sternwarte. Ob der Vatikan im Universum wohl Aliens taufen wolle? "Nein, auch wenn das manche Leute vermuten", heißt es.
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Gefangener Körper, grenzenloser Geist: Stephen Hawking feiert 75. Geburtstag Gefangener Körper, grenzenloser Geist: Stephen Hawking feiert 75. Geburtstag Gefangener Körper, grenzenloser Geist: Stephen Hawking feiert 75. Geburtstag Gefangener Körper, grenzenloser Geist: Stephen Hawking feiert 75. Geburtstag Gefangener Körper, grenzenloser Geist Stephen Hawking feiert 75. Geburtstag

Auch mehrere deutsche Forscher sind bei dem Kongress dabei. "Seit Galilei hat sich die katholische Kirche doch sehr gewandelt und die vatikanische Sternwarte hat sich in der Moderne durch streng wissenschaftliche, astronomische und kosmologische Arbeit ausgezeichnet", sagte der deutsche Physiker Achim Kempf, der an der University of Waterloo in Kanada im Bereich Mathematische Physik forscht.

Nach jahrhundertelangen Kämpfen zwischen Kirche und Forschung bemühte sich der Vatikan in den letzten Jahrzehnten tatsächlich verstärkt um eine Annäherung. Der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften gehören Top-Forscher wie der Astrophysiker Stephen Hawking ("Gott ist überflüssig") an, den Papst Franziskus bereits zu einer Audienz empfangen hat. Die Evolutionstheorie von Charles Darwin über die Entstehung der Arten hält der Kirchenstaat mittlerweile mit dem Glauben an die Schöpfungsgeschichte vereinbar.
"Urknall kein Widerspruch zum Schöpfungsplan"

Für Aufsehen sorgte die Rede von Franziskus zur Vollversammlung der Päpstlichen Akademie. "Wenn wir im Buch Genesis den Schöpfungsbericht lesen, so riskieren wir, uns vorzustellen, Gott sei ein Magier gewesen mit einem Zauberstab, der alle Dinge verwirklichen kann. Dem ist nicht so", sagte er 2014. "Der Urknall, den man heute an den Anfang der Welt setzt, steht nicht in Widerspruch zum göttlichen Schöpfungsplan, er verlangt nach ihm. Die Evolution in der Natur steht nicht im Kontrast zum Begriff Schöpfung, denn die Evolution setzt die Erschaffung der Wesen voraus, die sich entwickeln."

Scharf greift der Kirchenstaat dagegen - wenig überraschend - Atheismus-Thesen wie die des Biologen Richard Dawkins an, der die Evolution für einen Beweis dafür hält, dass es Gott nicht geben kann. Auch Gentechnik und medizinische Entwicklungen wie zum Beispiel künstliche Befruchtung und Pränataldiagnostik sind rote Tücher für den Vatikan.

Im Theologie-Studium finde die Auseinandersetzung mit den Naturwissenschaften immer noch nicht statt, sagte Professor Dirk Evers vom Institut für Systematische Theologie und Praktische Theologie und Religionswissenschaft der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. "Dies sollte Einzug erhalten."
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Mit einem Kongress wie dem derzeitigen und der Akademie der Wissenschaften verfolgt der Vatikan zudem nicht nur Öffentlichkeitsarbeit. "Der Vatikan will sich entsprechende Expertise ins Haus holen und kann bei Interesse darauf zugreifen. Es geht dabei natürlich auch um ein Hineinwirken in die akademische Welt." Während die Fragen der Kosmologie am wenigsten umstritten seien, gebe es viel größere Differenzen zwischen Kirche und Forschung bei der Evolutionstheorie.

Auch wenn die Wissenschaft mittlerweile für den Vatikan mehr Partner als Gegner sein soll - Kampffelder wird es wohl immer geben. "Trotz aller Bemühungen und positiven Signale muss die Theologie noch einen langen Weg zurücklegen, um die Wissenschaft als eine wahre Herausforderung und Inspiration anzuerkennen und sie in den theologischen Lebenslauf zu integrieren", heißt es in einem Artikel des Religions- und Wissenschaftsmagazins "Zygon". Aber wie der damalige Papst Johannes Paul II. in seiner historischen Galileo-Wiedergutmachungsrede im Oktober 1992 sagte: "Nie wieder ein Fall Galilei."

Quelle: n-tv.de , Annette Reuther, dpa
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32 Millionen Euro abgezweigt - Mafia soll an Flüchtlingslager mitverdienen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Mai 2017 00:06

KRITIKEN - KURIOSES
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http://www.n-tv.de/politik/Mafia-soll-a ... 42710.html
32 Millionen Euro abgezweigt - Mafia soll an Flüchtlingslager mitverdienen

Viele Flüchtlinge, die nach Europa kommen, landen zuerst in Italien. Der Polizei gelingt nun ein Schlag gegen einen Mafia-Clan, der Millionen Euro für ein Flüchtlingslager abgezweigt haben soll. Es gibt Dutzende Festnahmen - darunter ein Priester.

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Die Mafia verdient bei der Flüchtlingsunterbringung in Italien offenbar kräftig mit. Bei einem Schlag gegen die 'Ndrangheta wurden 68 mutmaßliche Mitglieder des einflussreichen Clans Arena festgenommen, teilte die Anti-Mafia-Behörde in Catanzaro mit. Sie sollen unter anderem aus der Verwaltung eines Flüchtlingslagers in der südlichen Provinz Crotone Gewinne in Millionenhöhe gezogen haben.

Das Zentrum gilt als das größte in Italien. Verwaltet wird es von der katholischen Organisation Misericordia. Die EU unterstützt Italien in der Migrationskrise mit Millionen Euro bei der Flüchtlingsunterbringung. Ermittlungen zufolge ist der Mafia-Clan seit mehr als zehn Jahren in die Geschäfte des Aufnahmezentrums in Isola Capo Rizzuto verwickelt. Er soll in den vergangenen zehn Jahren rund 32 Millionen Euro von öffentlichen Geldern abgezweigt haben. Die Mitglieder sollen unrechtmäßig an Aufträge für verschiedene Dienstleistungen wie zum Beispiel für die Verpflegung gekommen sein.
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Neben dem Chef der Organisation La Misericordia di Isola Capo Rizzuto wurde auch der lokale Priester festgenommen. Er soll pro Jahr 150.000 Euro für die "spirituelle Hilfe" für die Migranten bekommen haben. Das Zentrum "C.A.R.A Sant'Anna" sei zu einer "Gelddruckerei für den Mafia-Clan" geworden, erklärte die Vorsitzende der Anti-Mafia-Kommission im italienischen Parlament, Rosy Bindi. Die Polizei sprach von einem "Geldautomaten für die Mafia". Der Dachverband der Misericordie erklärte, auf eine schnelle Aufklärung zu hoffen.

Die kalabrische 'Ndrangheta gilt als eine der mächtigsten Mafia-Organisationen der Welt. Der Vorwurf, dass die Mafia bei der Flüchtlingsunterbringung mitverdient, ist schon mehrmals aufgekommen. Der Chef der italienischen Antikorruptionsbehörde, Raffaele Cantone, sagte, der Fall in Crotone sei wohl nur "die Spitze des Eisbergs".

Quelle: n-tv.de , mli/dpa
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Verkehrter Pass, echte Beiträge - Gibt es Rente auch unter falscher Identi

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Mai 2017 11:22

KRITIKEN - KURIOSES
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http://www.n-tv.de/ratgeber/Gibt-es-Ren ... 47722.html
Verkehrter Pass, echte Beiträge - Gibt es Rente auch unter falscher Identität ?

Das Thema Rente ist dröge? Nicht unbedingt, wie ein Fall zeigt, bei dem eine Frau mit falschem Pass einreist und unter fremder Identität Rentenbeiträge zahlt. Die Rentenversicherung lehnt wegen des Schummels eine Rentenzahlung ab. Zu Recht?

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Um hierzulande eine gesetzliche Rente zu beziehen, müssen Beitragszahler bei der Deutschen Rentenversicherung gemeldet sein. Zudem müssen mindestens fünf Jahre Beiträge in die Rentenkasse gezahlt werden, um die Anwartschaft auf die Wartezeit zu erfüllen. Soweit, so einfach. Doch wie sieht die Sache aus, wenn jemand unter einer falschen Identität eigentlich reguläre Beiträge in die Rentenkasse einzahlt? Darüber musste jüngst das Sozialgericht (SG) Düsseldorf entscheiden (Az.: S 20 R 2339/13).

In dem verhandelten Fall reiste eine Türkin 1972 mit dem Pass der Ehefrau ihres damaligen Lebenspartners und späteren Ehegatten in Deutschland ein. Ein Jahr zuvor wurde ihr mit ihrem eigenen Pass ein längerer Aufenthalt verweigert. Seitdem lebte und arbeitete die Frau unter der falschen Identität in Deutschland. Nachdem die erste in der Türkei lebende Ehefrau im Jahr 2008 verstorben war, wandte sie sich an die Rentenversicherung und fragte, was nun zu tun sei und ob sie die seit 1995 bezogene Altersrente behalten dürfte.
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Die Behörde forderte die unter dem Namen der ersten Ehefrau geleistete Altersrente in Höhe von circa 30.000 Euro von der Frau zurück und lehnte es darüber hinaus ab, ihr in Hinblick auf eigene erworbene rentenversicherungsrechtliche Zeiten eine Regelaltersrente zu zahlen, da nicht ausgeschlossen werden könne, dass eine dritte Person diese Zeiten erarbeitet habe.

Die Sache landete vor Gericht. Dort gab man der Frau recht. Zum einen, so das SG, sei die Regelaltersgrenze von 65 Jahren und drei Monaten erreicht und auch die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren ist mit Beitragszeiten erfüllt. Zum anderen seien Beitragszeiten Zeiten, für die nach Bundesrecht Pflichtbeiträge oder freiwillige Beiträge gezahlt worden sind. Das Gericht sah es nach der Vernehmung von Zeugen als erwiesen an, dass die Beitragszahlungen für Tätigkeiten der Frau geleistet wurden. Demnach sei es nicht ersichtlich, dass eine dritte Person ebenfalls unter dem Namen der Ehefrau in Deutschland gearbeitet haben solle.

Quelle: n-tv.de , awi
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Viele Betrüger unentdeckt - Beim Passbild schummeln ist leicht

Beitragvon Gudrun Graf » 27. Mai 2017 09:50

KRITIKEN - KURIOSES
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http://www.n-tv.de/wissen/Beim-Passbild ... 60348.html
Viele Betrüger unentdeckt - Beim Passbild schummeln ist leicht

Bekannte Gesichter können Menschen gut erkennen, unbekannte hingegen nicht so gut. Bei einer Passkontrolle müssen Polizisten aber genau dies tun. Psychologen zeigen nun: Getarnte Betrüger könnten sich oft durchschmuggeln. Selbst erfahrene Beamte liegen mal falsch.

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Ist die Person auf dem Foto auch der Mensch vor mir? Diese Frage müssen Polizisten an Passkontrollen am Tag unzählige Male für sich beantworten. Sie sind dabei besser als Laien - aber keineswegs fehlerfrei. Oft geht die Erkennung schief, wie Benedikt Wirth von der Uni des Saarlandes und Claus-Christian Carbon von der Uni Bamberg in einer Studie zeigen, die im "Journal of Experimental Psychology: Applied" erschienen ist.

Für ihre Untersuchung legten die Forscher fast 150 Teilnehmern kleine Passbildfotos und großformatige Porträts vor, welche die gleichen oder ähnlich aussehende Menschen zeigten. Zum Teil waren Gesichtsmerkmale wie Brillen, Muttermale oder Frisur verändert worden. An dem Experiment nahmen drei Gruppen teil: 48 Bundespolizisten mit langjähriger Berufserfahrung, 48 Polizisten mit weniger Erfahrung und 48 Studenten.
Lange Berufserfahrung nicht von Vorteil

Dabei war lange Berufserfahrung nicht von Vorteil: Während die alten Hasen bei der Polizei eine Trefferquote von 85 Prozent aufwiesen, lag diese bei den unerfahreneren Beamten bei 89 Prozent. Die Studenten schnitten etwas schlechter ab und kamen auf immerhin 83 Prozent. "Das hat uns überrascht", sagte Hauptautor Wirth. "Wir hätten gedacht, dass der Unterschied zwischen geschultem Personal und der Allgemeinbevölkerung größer ist." Mögliche Gründe für den Unterschied bei den Polizisten sehen die Forscher im Altersunterschied und darin, dass sich das Auswahlverfahren bei der Bundespolizei verbessert hat.

Über alle Teilnehmer hinweg lagen die Probanden in 95 Prozent der Fälle richtig, wenn es sich auf den Bildern um dieselbe Person handelte. Waren es verschiedene Personen, lagen sie nur in 76 Prozent der Fälle richtig. Jeder vierte Betrüger wäre ihnen also nicht aufgefallen. Besonders wirksam wären diese, wenn sie einzelne Merkmale wie etwa die Frisur an Passfotos angleichen würden, erklärt Wirth.
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"Menschen sind zwar sehr gut darin, bekannte Gesichter wiederzuerkennen, also Freunde, Familie und Bekannte, aber ziemlich schlecht darin, unbekannte Gesichter abzugleichen", sagt Wirth. Dabei verarbeiten Menschen zum einen einzelne Merkmale wie die Form der Nase oder des Mundes und zum anderen die Relationen der einzelnen Merkmale zueinander. "Je bekannter uns ein Gesicht ist, desto mehr verwenden wir Relationen."

Carbon schlägt vor, schon bei der Einstellung von Bundespolizisten zu prüfen, wie gut sie sich Gesichter merken können. Und wer Gesichter sehr schlecht erkenne, sollte keine Passkontrollen durchführen. Das Bundesinnenministerium, das für die Bundespolizei zuständig ist, erklärte auf Anfrage, die Wirksamkeit der Verfahren werde regelmäßig überprüft. "Soweit erforderlich erfolgt eine Anpassung. Dabei fließen auch gewonnene wissenschaftliche Erkenntnisse ein."

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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Käßmann ätzt weiter ! - JouWatch hat Strafanzeige gestellt !

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Mai 2017 16:28

KRITIKEN - KURIOSES
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http://www.journalistenwatch.com/2017/0 ... -gestellt/

Käßmann ätzt weiter ! - JouWatch hat Strafanzeige gestellt !
29. Mai 2017
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Eine Hasspredigerin? Margot Käßmann auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag 2017 (Foto: Maik Meid/ Flickr/ https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/

Der von JouWatch aufgedeckte „Käßmann-Skandal“ schlägt immer höhere Wellen. Heute wird es in den Ämtern Kirchenaustritte hageln, hunderttausende deutsche Bürger fühlen sich zutiefst beleidigt, ob dieser vor Hass triefenden Aussage von Margot Käßmann, die zumindest einen Teil der deutschen Bevölkerung pauschal als Nazis verunglimpft hatte (JouWatch berichtete)

Schützenhilfe bekommt diese Dame von den Mainstream-Medien, die sich auf die Seite der ehemaligen Ratsvorsitzenden stellen und sich damit mal wieder gegen ihre eigenen Leser wenden. Die „Berliner Morgenpost“ und die „WAZ“ zum Beispiel geben Margot Käßmann ein Forum, in dem sie weiter ihren Hass verbreiten darf. Wir zitieren hier mal exemplarisch die „WAZ“:

Die prominente evangelische Theologin Margot Käßmann legt sich mit der AfD an und erwägt rechtliche Schritte gegen die Partei. Grund ist die falsche Darstellung ihrer Aussagen über die AfD in sozialen Netzwerken…

Im Kurznachrichtendienst Twitter wurden vielfach nur die beiden letzten Sätze ohne den Zusammenhang zum Arierparagrafen zitiert und dadurch der Eindruck erweckt, Käßmann habe quasi alle Bürger mit deutschen Ahnen zu Neonazis erklärt. Vor allem von Anhängern und Politikern der AfD wurde auf Twitter gegen Käßmanns Äußerungen geschossen…

Was für eine Frechheit, was für eine unchristliche Haltung dieses „Teufelsweib“ an den Tag legt.

Kann Frau Käßmann belegen, dass die AfD tatsächlich dieses Familienbild fördern will? Nein, kann sie nicht, denn das steht so nicht im Grundsatzprogramm der AfD. Also hat sie gelogen und diese Lüge dazu benutzt, auf der Agit-Prop-Veranstaltung (ehemals Kirchentag) gegen die AfD und damit viele tausend Bürger zu hetzen.

Und nun, anstatt sich bei den Leuten zu entschuldigen und ihre ungerechtfertigte Nazi-Anschuldigungen zurück zu nehmen, legt sie noch nach und will die Verunglimpften rechtlich belangen, weil sie den KURZNACHRICHTENDIENST Twitter benutzt haben, um ihrer berechtigten Wut freien Lauf zu lassen.

Dreist ist auch, dass ausgerechnet die Mainstreammedien, die jedes Wort eines AfD-Politikers im Mund herumdrehen, Sätze zerstückeln, Stellungsnahmen aus dem Zusammenhang reißen und somit Lügen verbreiten, ihr diese Plattform geben.

Es reicht! Höchste Zeit, dass diese „Hasspredigerin“ angezeigt wird. JouWatch hat das gemacht, die Strafanzeige ist raus.

Heute, am späten Nachmittag gibt’s genaueres!

Und hier noch ein Kommentar von Michael Klonovsky:

Käßmann sagt, es sei voll Nazi, wenn jemand fordere, die Deutsche sollten sich vermehren. Und 5000 evangelische Deppen, darunter auch einige mit vierfacher Nazi-Ahnentafel und darob schwerst zerknirscht, spenden solcher exemplarischen Hasssprache „tosenden“ Applaus. Was für eine gemütsverrottete, was für eine abbruchwürdige, was für eine sturmreife Kirche, die solches in ihrer Mitte schwären und eitern lässt! Man versteht täglich immer besser, warum das evangelische Milieu bei den Nazis besonders begeistert mitzog, auf welcher Psychomotorik sein geiler Konformismus beruht(e). Mag der Islam sie platt machen! Dort ist wenigstens noch Stolz.

Eine Hasspredigerin? Margot Käßmann auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag 2017 (Foto: Maik Meid/ Flickr/ https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/


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Ditib-Muslim im Aufsichtsrat des hessischen Rundfunks

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Jun 2017 20:26

KRITIKEN - KURIOSES

von Alice Lehmann
10.06.2017

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Ditib-Muslim im Aufsichtsrat des hessischen Rundfunks

Ich reibe mir ungläubig die Augen. Unwillkürlich schießt mir der neudeutsche Begriff „Fake“ in den Kopf. Doch die brandaktuelle Nachricht ist eine offizielle Mitteilung des Hessischen Rundfunks. Harald Brandes, Vorsitzender des Rundfunkrates hat in seiner gestrigen Sitzung mitgeteilt, dass Selçuk Doğruer, Vertreter des DITIB-Landesverbandes Hessen e.V. von den drei muslimischen Glaubensgemeinschaften DITIP, Ahmadiyya und der Alevitischen Gemeinde einen gemeinsamen Vertreter in der Führung des Senders platziert hat.

Wird der hessische Intendant nicht von der SPD kontrolliert? Schnell mache ich mich kundig. Stimmt…! Fassungslos lese ich die Nachricht erneut. Bislang ging ich davon aus, dass nur Vögel so blöd sind, sich von einem Kuckuck ein fremdes Ei ins Nest legen zu lassen. Wie ich sehe, hat die SPD, dank Martin und Siggi das geistige Niveau von Spatzen erreicht. Was bitte, hat der türkisch-Islamische Verband für muslimische Religionsunterricht ausgerechnet in deutschen Medien verloren? Wer um Himmels Willen ist dafür verantwortlich, dass der Chefkoordinator bei Ditib in Hessen zukünftig Einfluss auf den Hessischen Rundfunk nehmen kann?

Obwohl Imame des Ditib zweifelsfrei für türkische Behörden und für den Geheimdienst MIT ihre Mitglieder und Besucher politisch ausspionieren, denunzieren und sie der Verfolgung durch türkisch-staatliche Stellen ausliefern. Und nicht nur das. Ditib ist seit geraumer Zeit im Visier unseres Verfassungsschutzes, und dennoch scheint es für den Hessischen Rundfunk kein Problem zu sein, Selçuk Doğruer ins Kontrollgremium eines wichtigen, deutschen Senders aufzunehmen. Genau genommen wäre schon die Ernennung eines Ditib-Mitgliedes rechtswidrig.

Sofort lese ich die Statuten des Senders nach. Dort steht wortwörtlich: »Mitglied des Rundfunkrats kann künftig nur sein«, so heißt es im neuen HR-Gesetz, »wer insbesondere die grundgesetzlich geschützte Meinungs-, Presse- und Rundfunkfreiheit achtet.« Aha, denke ich. In diesem Fall hat man entweder Fünfe gerade sein lassen oder Deutsche Sender sind längst infiltriert oder unterwandert. Weshalb stellt man als Programmdirektor nicht gleich ein Führungsmitglied des IS ein oder ernennt den Chef der Al Kaida zum Intendanten? Selbst die SPD hüllt sich in beredtes Schweigen, obwohl die Observation des Ditib durch den Verfassungsschutz angeordnet wurde.

Nun ja, muslimische Führung im HR, das hat ja auch Vorteile. Endlich kommen wir auch in den Genuss von lehrreichen Sendungen wie: „Isch fick deine Mutter“ oder „Wie singe ich IS-Kampflieder auf deutsch“. Selbstredend erhielte die Oma aus Offenbach oder der Rentner aus Hanau bessere Einblicke in die alevitische Küche. „Fladenbrot – leicht gemacht“ – oder "Wir schächten einen Hammel auf dem Balkon". In den Hörfunksendungen nach 22 Uhr gibt es dann praktische Anleitungen für terroristisch ambitionierten Bastler. „Splitterbombe für den Hausgebrauch“.

Den Bock zum Gärtner zu machen, das scheint besonders bei unseren Medien Hochkonjunktur zu haben. Merkwürdiges geschieht in unserem Land. Rena Tangens von Digitalcourage erhebt schon seit einiger Zeit gegen deutsche Justizbehörden den Vorwurf, dass beim Generalbundesanwalt auf wundersame Weise Briefe verloren gehen oder manchmal erst drei Wochen später wieder auftauchen. In der Zwischenzeit haben sich mehrere dubiose Imame des Ditib in die Türkei abgesetzt.

Der Verdacht liegt nahe, dass die strafrechtliche Verfolgung krimineller Indoktrinierung von Muslimen verschleppt wird, um sich nicht mit der Türkei anzulegen. Gleichzeitig nimmt man in Kauf, dass solche Staatsfeinde ungeschoren davonkommen. Das Ergebnis? Anis Amrin - zum Beispiel. Nein, ich möchte mir das nicht bis zu Ende ausmalen.

Weshalb die Bürger aber trotzdem brav Rundfunkgebühren zahlen, und sich niemand erhebt, um einmal kritisch zu hinterfragen, das nimmt mich mittlerweile mehr als nur Wunder. Wahrscheinlich verlange ich zuviel, denn es regt sich auch niemand darüber auf, dass Ditib jährlich immer noch Millionenbeträge vom deutschen Steuerzahler erhalten.

Selbst wenn die türkischen Politiker solche Vorwürfe heftig bestreiten, es ist schlechterdings nicht möglich, dass es Ditib nicht verborgen geblieben sein kann, was die Imame in ihren Moscheen tun. Ich frage mich allen Ernstes, was sich in unserem Staat so alles tut. Religionsfreiheit hin oder her, Staatlich kontrollierte Sende müssen säkularisiert werden, ohne wenn und aber. Und das umgehend. Und wenn Religionsführer an öffentlich-rechtlichen Sendern beteiligt werden wollen, dann sollen sie gefälligst mit dem Klingelbeutel an Haustüren für ihre Sendungen sammeln.

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Ramadan Seligenstadt: „Lasst uns die ungläubigen Christen abschlachten“

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Jun 2017 12:19

KRITIKEN - KURIOSES
https://www.berlinjournal.biz/ramadan-f ... chlachten/

Ramadan Seligenstadt: „Lasst uns die ungläubigen Christen abschlachten“
Von
Max Wolf -
13. Juni 2016 125784
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Die christliche Familien erlitt Stichverletzungen und Prellungen, wie die Syrerin Natalie Bekandi im Krankenhaus dokumentierte (Foto: Natalie Bekandi)
Die christliche Familie erlitt Stichverletzungen und Prellungen, wie die Syrerin Natalie Bekandi im Krankenhaus dokumentierte (Foto: Natalie Bekandi)

Natalie Bakandi aus Wetzlar in Hessen arbeitet nach ihren Angaben für das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und berichtete gestern auf ihrer Facebook-Seite über folgenden Fall, der sich am 11. Juni 2016 im gerade erst für 2,4 Millionen Euro fertiggestellten neuen Flüchtlingsheim der christlichen Caritas im hessischen Seligenstadt in der Einhardstraße zugetragen haben soll:

„Zu Ramadan gestern wurde eine christliche (4-köpfige) Familie von Muslimen – es leben dort 120 Personen in der Unterkunft in Seligenstadt – mit Messerstichen attackiert und schwer verletzt, weil sie nicht nach den Regeln des Ramadan (6. Juni bis 6. Juli 2016 von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang – Anmerkung der Redaktion) gefastet haben.“ Nach einem Besuch der christlichen Flüchtlingsfamilien im Krankenhaus, bei der Natalie Bakandi auch Verletzungen dokumentierte, präzisierte Bekandi ihren Bericht dahingehend, dass die Täter mit Stühlen auf die Köpfe der Frau (55) und der beiden Söhne (25 und 28) einschlugen und einem der Söhne mit spitzen Gegenständen in die Arme stachen. Der Vater (57) erlitt wegen der Aufregung eine Herzrhythmusstörung.
Ramadan im Flüchtlingsheim Seligenstadt: „Lasst uns die ungläubigen Christen abschlachten“

Wie die aus Aleppo stammende Syrerin Bakandi weiter berichtete, wurden den Opfern neben der gefährlichen Körperverletzung auch ihre Sachen und Vermögenswerte entwendet. Und weiter: „Zudem hatten die radikalen Moslems im arabischen Wortlaut geäußert: ‚Lasst uns die ungläubigen Christen abschlachten, bestrafen!’“

Nach einem ebenfalls gestrigen Bericht von Offenbach-online hätten sechs Personen am Samstag in der Flüchtlingsunterkunft an der Einhardstraße den Streit mit Shisha, Bratpfanne und Besenstielen ausgetragen. Offenbach-online:

„Wie die Polizei auf Anfrage mitteilte, handelte es sich dabei um eine Auseinandersetzung zwischen Christen und Muslimen. Die Ursache für den Streit habe nicht geklärt werden können. Die Polizei habe die Situation schnell unter Kontrolle gehabt. Drei Personen hätten leichte Verletzungen erlitten. Die einzige christliche Familie in der Unterkunft sei andernorts untergebracht worden, so der Polizeisprecher.“

Die Bundesamtsmitarbeiterin Natalie Bekandi kommentierte auf Facebook:

„Es tut einen im Herzen weh, sowas mitzubekommen, dass man in einem christlichen Land nicht mal seine Freiheit hat. Nichtfastende sollen bestraft werden, weil sie den Islam beleidigen. Es wurde bewirkt, dass die Familie in ein anderes Flüchtlingsheim verlagert wurde. Die Eltern befinden sich noch in der klinik. Die Polizei hat die Täter nicht bestraft oder zur Rechenschaft gezogen. Das kann doch nicht sein. Sie fliehen in christliche Länder und nutzen die christliche Hilfe aus und dann bestrafen sie christliche Flüchtlinge, die nicht zu Ramadan fasten. Solche Menschen müssen abgeschoben werden, wenn sie das Leben anderer bedrohen.“
Update: IGFM fordert staatliche Notrufnummer bei Gewalt gegen Flüchtlinge

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) Deutsche Sektion e.V. aus der Borsigallee 9 in Frankfurt am Main forderte am 16. Juni 2016 die Einrichtung einer staatlichen Notrufnummer für Opfer von Mobbing, Drohungen und Gewalt in deutschen Flüchtlingsunterkünften. Christen, Jesiden und andere Flüchtlinge geraten immer wieder durch radikale Gruppen unter Druck, wenn sie deren Regeln (zum Beispiel am Ramadan, der am 6. Juni begann) nicht folgen. In den Heimen, wo sich radikale Gruppierungen entfalten können, geht nach Einschätzung der IGFM Angst unter Minderheiten um.

IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin erklärte: „Es müssen zügig Vorkehrungen getroffen werden, damit die Opfer und Bedrohten rasch in Sicherheit gebracht werden können. Wir fordern eine bundesweite mehrsprachige Notrufnummer, wie das bereits erfolgreich bestehende ‚Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen‘, das rund um die Uhr und an jedem Tag des Jahres erreichbar ist. Ein solches bundesweites Notangebot für Gewaltopfer in Flüchtlingsunterkünften ist dringend nötig!“

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte teilte in ihrer Pressemitteilung dazu mit: „In vielen mehrheitlich islamischen Herkunftsländern der Flüchtlinge gilt die religiöse Vorschrift zum Fasten im Ramadan nur für Muslime. Jedoch liegen der IGFM seit Jahren Informationen von Übergriffen gesellschaftlicher Gruppen oder auch von Polizeikräften auf Angehörige der Minderheiten in diesen Ländern vor, um sie im Ramadan zum Mitfasten zu zwingen. Offenbar sind diese Rechtsvorstellungen nun auch unter einigen strenggläubigen Muslimen in deutschen Flüchtlingsunterkünften präsent.

Eine vierköpfige christliche Familie im hessischen Seligenstadt musste erst am Wochenende (Samstag, dem 11. Juni 2016 – Anmerkung der Redaktion) nach einem gefährlichen Angriff in Sicherheit gebracht werden. Eine Gruppe von sechs muslimischen Heimbewohnern ärgerte sich darüber, dass die Christen die Regeln des Fastenmonats nicht befolgt haben. Schließlich wurden die Eltern (55 und 57 Jahre alt) und die Söhne (25 und 28 Jahre alt) mit mehreren Gegenständen (Besenstiele, einer Wasserpfeife und einer Pfanne) angegriffen und verletzt.

Der Familienvater, der Prellungen erlitt, bleibt voraussichtlich noch einige Tage im Krankenhaus. Die Mutter wurde am Kopf verletzt, die Söhne ebenso am Kopf und auch an den Armen, wie aus den Krankenhausberichten hervorgeht. Polizei sowie das örtliche Regierungspräsidium wurden eingeschaltet. Die Familie aus dem irakischen Mossul hat ihre Heimat verloren und ist entsprechend traumatisiert.

In München bedrängte eine radikalislamische Gruppe schon vor dem Ramadan alle Bewohner der Einrichtung, zu den fünf Gebetszeiten mitzubeten. Ein 20-jähriger Informatikstudent aus Homs, der als Flüchtling in Sonthofen lebte, musste ebenso von seiner Unterkunft an einen sicheren Ort gebracht werden, weil er das Mobbing nicht mehr aushielt.“
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Deutschlands Rentner unter der Armutsgrenze

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Jul 2017 13:36

Deutschland 2017.jpg
KRITIKEN - KURIOSES
Deutschlands Rentner unter der Armutsgrenze

Die Renten steigen nur geringfügig,
Die Lebenshaltungskosten dagegen steigen um ein vielfaches
durch enorm steigende Lebensmittelpreise
durch steigende Mieten und deren Nebenkosten
Viele Rentner suchen bei den Sozialämtern Hilfe die aber durch die gesetzlichen Vorgaben nicht alles ausgleichen können
und sogar eventuelle Nebeneinkünfte mit den Zuschüssen verrechnen müssen.
Wo wird das hinführen und was haben zukünftige Rentnergeneration zu erwarten.

Wie sehen Sie die derzeitigen Zustände und die in der Zukunft ?

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90.000 müssen zur MPU - Das Geschäft mit dem Fahreignungstest

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Jul 2017 13:03

KRITIKEN - KURIOSES
http://www.n-tv.de/ratgeber/Das-Geschae ... 45870.html
Donnerstag, 20. Juli 2017
90.000 müssen zur MPU - Das Geschäft mit dem Fahreignungstest

Betrunken Auto gefahren, der Führerschein ist weg. Häufig bekommt man ihn nur über einen speziellen Eignungstest zurück. Darauf können sich Verkehrssünder mit Kursen vorbereiten. Ein Markt, der auch schwarze Schafe anzieht.

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Den Führerschein nach einer Verkehrskontrolle zu verlieren, ist ein einschneidendes Erlebnis. Geht es doch darum, eigenes Fehlverhalten einzugestehen, daraus zu lernen und dann den Blick nach vorn zu richten: Wie bekomme ich die Fahrerlaubnis zurück - und wer kann mir auf dem Weg dorthin helfen?

Rund 90.000 Deutsche stehen laut der Statistik der Bundesanstalt für Straßenwesen jährlich vor dieser Frage. Sie müssen zur MPU, einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung, die von einem Gericht oder der Führerscheinstelle angeordnet wird. Die allein kostet je nach Vorgeschichte 338 Euro bis mehr als 700 Euro. Mit Vorbereitung und Laborbefunden von Alkohol- oder Drogentests kann schnell ein größerer vierstelliger Betrag zusammenkommen.
41 Prozent durch die Prüfung gerasselt

Nur wenn die Beurteilung des amtlich anerkannten Gutachters positiv ausfällt, kann der Verkehrssünder seinen Führerschein zurückerhalten. Doch die Durchfallquote ist hoch, 41 Prozent der Teilnehmer rasselten im Jahr 2015 durch die Prüfung.

Diese Tatsache hat einen Markt für Kurse und Beratungsgespräche geschaffen, auf dem sich Hunderte von Anbietern tummeln. Das Problem: Es ist bei der Vorbereitung auf die im Volksmund auch "Idiotentest" genannte Prüfung nicht ganz leicht, seriöse von unseriösen Firmen zu unterscheiden. "Es gibt keine Zertifizierung von Beratungsangeboten, darüber hinaus ist "Berater" keine geschützte Bezeichnung", warnt der Autoclub ADAC.

Je größer die Versprechungen sind, desto skeptischer sollte man sein, sagt der erfahrene Verkehrspsychologe Reinhard Barth aus Stuttgart. Die schwarzen Schafe in der Branche lockten etwa mit einer "Erfolgsgarantie" oder sogar "Geld-zurück-Garantie" bei Misserfolg. Dafür verlange zum Beispiel ein Anbieter ein Pauschalhonorar von 1300 Euro, bei einer Gegenleistung von nur drei Beratungsstunden.

Eine Garantie könne ein redlicher Berater gar nicht geben, stellt Barth fest. Schließlich treffe der Gutachter seine Beurteilung unabhängig. Geschulte Psychologen unterstützten ihre Klienten dabei, Alkoholprobleme oder Aggressionen zu überwinden, damit sie dann vor der Begutachtungsstelle glaubwürdig ihre Einsicht darlegen könnten.
80 bis 160 Euro pro Stunde

Seinen Führerschein muss abgeben, wer in der Flensburger Verkehrssünderdatei, die seit 2014 amtlich Fahreignungsregister heißt, acht oder mehr Punkte angesammelt hat. Das gilt auch bei schweren oder wiederholten Alkoholdelikten. Betroffene können dann nach frühestens sechs Monaten einen Antrag auf Neuerteilung stellen. In der Regel fordert die Fahrerlaubnisbehörde ein MPU-Gutachten.

"Ein seriöser Berater wird sie niemals unter Druck setzen, er sagt ihnen nicht, dass sie sicher bestehen werden, er empfiehlt auch nicht, beim Gutachter eine erfundene Geschichte vorzutragen. Er dokumentiert das Gespräch, und er stellt Quittungen aus", fasst Barth die wichtigsten Merkpunkte zusammen.
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Trotz vorgeblicher Garantie zahlten die windigen Geschäftemacher unter den MPU-Beratern meist kein Geld zurück. Ihr Trick: Klappt es im ersten Anlauf mit dem Rückerwerb des Führerscheins nicht, werden in der zweiten Beratungsrunde Termine nur noch in großen Abständen vergeben - "bis der Kunde irgendwann die Lust verliert", erzählt Barth.

Eine andere Masche ist diese: Im Kleingedruckten des Vertrags steht, dass der Klient den Zeitpunkt der Anmeldung zur Untersuchung mit seinem Berater absprechen muss. So kann dieser ein paar Extra-Stunden herausschinden. Und: Wird es dem Betroffenen zu bunt und bucht dieser aus freien Stücken einen MPU-Termin, erlischt die angebliche Erfolgsgarantie.

Günstig sind allerdings auch die seriösen Vorbereitungsgespräche nicht zu haben. Die bundesweit rund 380 Verkehrspsychologen verlangen 80 bis 160 Euro pro Stunde. Zehn oder mehr Sitzungen sind die Regel.

Quelle: n-tv.de , Bernd Röder, dpa
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Weltweite Kritik an WHO-Regel - Wie lange soll man Antibiotika nehmen ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Aug 2017 19:47

KRITIKEN - KURIOSES
http://www.n-tv.de/wissen/Wie-lange-sol ... 68242.html
Freitag, 04. August 2017
Weltweite Kritik an WHO-Regel - Wie lange soll man Antibiotika nehmen ?

Die Vorgabe der WHO, die Antibiotika-Packung immer aufzubrauchen, gerät weltweit zunehmend in die Kritik. Wenn man Antibiotika länger nehme als erforderlich, steige das Risiko für Resistenzen, mahnen Mediziner. Und resistente Krankheitserreger sind ein großes Problem.

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Antibiotika soll man nehmen, bis die Packung aufgebraucht ist. Diese Empfehlung dürften die meisten Bundesbürger kennen. Sie soll das Risiko dafür verringern, dass Krankheitserreger Resistenzen gegen die wichtigen Medikamente entwickeln. Die Vorgabe, ausgegeben von der Weltgesundheitsorganisation (WHO), hat manches für sich: Sie klingt plausibel und ist leicht zu befolgen. Doch unter Experten stößt sie zunehmend auf Kritik.

Aufsehen erregte nun ein Aufruf mehrerer Mediziner im "British Medical Journal", die Regel zu widerrufen. Es gebe keine Belege dafür, dass das Aufbrauchen von Antibiotika-Packungen die Entwicklung resistenter Bakterien verhindere, schreiben die Autoren um den Infektiologen Martin Llewelyn von der Brighton and Sussex Medical School. Ganz im Gegenteil: Wenn man Antibiotika länger nehme als erforderlich, steige das Risiko für Resistenzen, mahnen sie. Gewöhnlich genüge es, die bakterientötenden Mittel abzusetzen, sobald Besserung eintritt. Vielen Laien mag das völlig neu sein - in Fachkreisen wird ein solches Vorgehen schon seit Jahren diskutiert.
Das krankheitserregende Darmbakterium EPEC (kurz für: Enteropathogene Escherichia coli): Immer mehr Bakterien werden gegen die gängigen Antibiotika resistent.
Das krankheitserregende Darmbakterium EPEC (kurz für: Enteropathogene Escherichia coli): Immer mehr Bakterien werden gegen die gängigen Antibiotika resistent.
(Foto: picture alliance / dpa)

Das Thema ist nicht nur für den einzelnen Patienten wichtig, sondern für die gesamte Gesellschaft. Denn resistente Krankheitserreger sind ein Problem - unter anderem, weil bei vielen Patienten gängige Antibiotika nicht mehr wirken. "Antibiotika sind essenziell für die moderne Medizin, und Resistenzen gegen Antibiotika sind eine globale, akute Bedrohung für die Gesundheit des Menschen", betonen die britischen Mediziner. "Den unnötigen Einsatz von Antibiotika zu senken ist daher essenziell, um Resistenzen gegen Antibiotika zu schwächen."
Kritik an Darstellung auf WHO-Website

Insbesondere kritisieren die Autoren die Darstellung auf der WHO-Website. Dort rät der zuständige Bereichsleiter Marc Sprenger: "Wenn Sie Antibiotika nehmen, schöpfen Sie stets das volle Rezept aus, auch wenn Sie sich besser fühlen, denn ein früher Stopp der Therapie begünstigt das Wachstum resistenter Bakterien." In Großbritannien steht diese Darstellung sogar auf dem Lehrplan von Schulen.

Das müsse sich ändern, schreiben die britischen Mediziner und fordern, Politik und Ärzte sollten sich öffentlich von der WHO-Regel distanzieren. Deren Vorteil sei, dass die Vorgabe eindeutig und leicht umzusetzen sei. Bei manchen Erregern habe sie auch ihre Berechtigung, etwa bei der Behandlung einer Tuberkulose. Aber generell, so betonen die Ärzte, sollte man die Einnahme von Antibiotika beenden, wenn die Symptome abflauen.
Kürzere Therapie kann vorteilhaft sein

Dass eine kürzere Therapie nicht nur ausreicht, sondern sogar vorteilhaft sein kann, zeigte vor einem Jahr eine spanische Untersuchung zu Lungenentzündungen. Darin wurden insgesamt 312 Erkrankte entweder für fünf Tage - falls keine akuten Probleme dagegensprachen - oder für zehn Tage mit einem Antibiotika-Präparat behandelt. Resultat: Die Erfolgsrate lag bei den kürzer behandelten Patienten sogar etwas höher, wie das Team im Fachblatt "JAMA Internal Medicine" berichtete. Nach einem Monat waren 92 Prozent der kürzer behandelten Teilnehmer beschwerdefrei, in der Kontrollgruppe waren es nur 87 Prozent.

Das seien zwingende Resultate, schrieb Brad Spellberg von der University of Southern California in Los Angeles damals in einem "JAMA"-Kommentar: "Es gibt keinen Hinweis dafür, dass die Einnahme von Antibiotika über den Punkt hinaus, an dem die Symptome verschwinden, Resistenzen vermindert. Im Gegenteil, gerade für Lungenentzündungen zeigen Studien, dass längere Therapien zu mehr Resistenzen führen."

Spellberg spricht von einem Dogma, das es zu ändern gelte. "Man sollte Patienten sagen, dass sie, falls ihre Symptome vor Aufbrauchen der Packung aufhören, mit ihrem Arzt sprechen sollten, ob sie die Therapie vorzeitig beenden können. Das neue Dogma solle heißen: "Kürzer ist besser".

Winfried Kern vom Uniklinikum Freiburg verweist darauf, dass sich Belege dafür häufen, dass bei vielen Infektionen eine kürzere Einnahmedauer ausreiche. "Die empfohlene Therapiedauer hat sich bei vielen Infektionen im Lauf der letzten Jahre verkürzt", sagt der Experte vom Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie (DGI). "Man hat heute andere Behandlungsempfehlungen als früher."
"Regel basiert auf einem grundsätzlichen Missverständnis"

Die weit verbreitete Regel basiere auf einem grundsätzlichen Missverständnis, sagt der Infektiologe. "Die Verpackung von Antibiotika kann nicht über die Behandlungsdauer entscheiden. Die WHO-Empfehlung muss man kritisch hinterfragen." Möglicherweise beruhe sie auf dem Umstand, dass in vielen Ländern Ärzte ihren Patienten abgezählte Tabletten verordnen. Dann könne das durchaus sinnvoll sein.

"Unterm Strich geht es immer darum, den unnötigen Einsatz von Antibiotika zu vermeiden", bestätigt Michael Kresken von der Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie. Dies gelte etwa für viele Harnwegsinfekte. "Man sollte ausreichend hoch dosieren, dann ist der größte Teil der Keime schon am ersten Tag erledigt. Man kann auch noch etwas dem Immunsystem überlassen, wenn es sich auf den Erreger eingestellt hat."

Aber auch das Beispiel Harnwegsinfekt zeigt, wie komplex die medizinische Praxis ist. Denn bei solchen Blasenentzündungen können Ärzte unterschiedliche Antibiotika verordnen. Die Therapie dauert je nach Stärke und Halbwertzeit des jeweiligen Präparats entweder einen Tag, drei Tage oder fünf Tage.
Kein Patentrezept für Dauer solcher Behandlungen

Den Rat, Antibiotika bei einer Besserung abzusetzen, teilt der Freiburger Infektiologe Kern nicht grundsätzlich. Das hänge von vielen Faktoren ab, unter anderem der Art der Infektion und der Art der Antibiotika. Daher gebe es kein Patentrezept für die Dauer solcher Behandlungen. "Man kann keine allgemeingültige Regel aufstellen. Dafür ist das Thema zu komplex. Wenn man zu kurz therapiert, können Probleme wiederkommen."
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Dass ein Rückgang der Beschwerden kein Indiz für eine Besserung sein muss, beschreibt Kern am Beispiel der Wanderröte (Erythema migrans) - einem klassischen Symptom vieler Borrelien-Infektionen. Die Hautverfärbung verschwinde auch ohne Antibiotika. Somit berge ein frühes Absetzen der Mittel das Risiko, dass sich die Borrelien weiter im Körper ausbreiten können. Bei den meisten Antibiotika-Therapien gehe es nicht darum, die Zahl der Keime auf null zu bringen, betont Kern. "Es kann genügen, sie auf 10 oder 1 Prozent des Ausgangsniveaus zu senken."

Dass eine lange Therapiedauer die Entwicklung von Resistenzen fördert, stehe außer Frage. "Je länger man therapiert, desto mehr reichern sich die nicht-empfindlichen Keime an", sagt Kern. "Die anderen sind ja weg." Da Bakterien Erbgut-Teile auch an nicht verwandte Arten übertragen können, berge dies das Risiko, dass die Resistenzmechanismen auf gefährliche Keime übergehen.

Generell, so rät Kern, solle man sich bei der Einnahme der Mittel an die Empfehlungen des Arztes halten. Dabei gelte die Maßgabe: "So viel wie nötig, so wenig wie möglich."
Bilderserie http://www.n-tv.de/mediathek/bilderseri ... 78106.html
Wenn Antibiotika wirkungslos sind: Gefährliche Erreger: Klinikkeime Wenn Antibiotika wirkungslos sind: Gefährliche Erreger: Klinikkeime Wenn Antibiotika wirkungslos sind: Gefährliche Erreger: Klinikkeime Wenn Antibiotika wirkungslos sind Gefährliche Erreger: Klinikkeime

Quelle: n-tv.de , Walter Willems, dpa
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Zu spät und ohne Breitenwirkung - Foodwatch kritisiert Rückrufaktionen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Aug 2017 15:35

KRITIKEN - KURIOSES
http://www.n-tv.de/ratgeber/Foodwatch-k ... 99649.html
Donnerstag, 24. August 2017
Zu spät und ohne Breitenwirkung - Foodwatch kritisiert Rückrufaktionen

Fipronil im Ei, Metallstücke im Keks, Salmonellen im Fleisch: Hunderte Male wurden in den vergangenen Jahren Lebensmittel zurückgerufen. Verbraucherschützern zufolge läuft bei Lebensmittelwarnungen aber längst nicht alles rund.

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Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch schildert in einem erschienenen Report Schwachstellen im System der Lebensmittelwarnung in Deutschland. Dazu Fragen und Antworten.

Wie häufig werden Lebensmittel zurückgerufen?

Im Schnitt der vergangenen Jahre gab es nach Foodwatch-Berechnungen zwei Rückrufe pro Woche. Die Anzahl hat allerdings über die Jahre zugenommen, von 83 Rückrufen im Jahr 2012 auf 148 im vergangenen Jahr. Meist ging es um Verunreinigungen mit Bakterien wie Salmonellen. Aus Sicht von Experten hängt die Zunahme mit einer gestiegenen Bereitschaft der Unternehmen zusammen, fehlerhafte Produkte auch tatsächlich zu melden.

Wie läuft ein Rückruf ab?

Betroffene Chargen werden nicht weiter ausgeliefert und der Verkauf gestoppt, die Ware wird aus den Regalen und Lagern von Händlern geräumt, Kunden werden informiert und zur Rückgabe gekaufter Ware aufgerufen. So sollte es jedenfalls sein. Die öffentliche Warnung gebe es aber nicht immer, berichtet Foodwatch - es komme "immer wieder zum Rechtsbruch". Genaue Zahlen liefert die Organisation dazu aber nicht, sie beruft sich auf Angaben anonymer Branchenexperten. Je nach Fall kann es auch reichen, wenn ein Unternehmen nur Verzehrhinweise herausgibt - zum Beispiel, dass belastetes Hackfleisch gut durchgegart werden sollte.

Was tun die Behörden?

Ihnen seien oftmals die Hände gebunden, so Foodwatch. Denn Risikoeinschätzung und öffentliche Warnung seien vorrangig Aufgabe der Unternehmen. Behörden würden in der Regel überhaupt nur informiert, wenn ein Hersteller sich für Rückruf oder Rücknahme entschieden hat, so Foodwatch. Hinzu kommt: Behörden-Warnungen bergen die Gefahr, dass betroffene Unternehmen Schadenersatz fordern.

Wie erfährt man als Verbraucher von Rückrufen?

Eigentlich gibt es viele Möglichkeiten: Medien, Aushänge, soziale Netzwerke, Firmenwebseite, Newsletter - doch diese werden aus Sicht der Verbraucherschützer längst nicht ausgeschöpft. Unternehmen legen dem Report zufolge weitgehend selbst fest, wie und in welchem Umfang sie warnen. Das staatliche Portal lebensmittelwarnung.de kommt nicht gut weg: Fast jede zweite der gut 90 für den Report untersuchten Warnungen gelangte demnach mit Verspätung auf die Seite, teils geht es um Tage oder gar Wochen. Gründe seien etwa eine verzögerte Weitergabe von Informationen zwischen Behörden, das Warten auf eine Reaktion des Herstellers oder Feiertage.

Was bestimmt die Informationspolitik von Unternehmen?

Die Verbraucherschützer sehen Firmen in einem "unauflösbaren Interessenkonflikt" - es gehe um die Angst vor Umsatzeinbrüchen und vor einem Imageschaden. Entsprechend werde zum Beispiel von einer Information über breitenwirksame, aber für Werbebotschaften gedachte Kanäle wie Facebook tendenziell eher abgesehen. Einheitliche Vorgaben zu den zu Informationskanälen gebe es nicht, beklagt Foodwatch.

Gibt es auch positive Beispiele?
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Foodwatch schildert einen Fall, in dem eine Firmenchefin sogar ihre Handynummer veröffentlicht habe, um Verbrauchern bei Fragen zur Verfügung zu stehen. So etwas sei aber die Ausnahme. Dabei betont die Organisation, dass etwa vorsorgliche Rückrufaktionen zunehmend als Zeichen verantwortlichen Handelns von Kunden honoriert würden. Über den vorsorglichen Eier-Ruckruf großer Discounter im Zuge des Fipronil-Skandals hatte ein Marketing-Experte zum Beispiel kürzlich der dpa gesagt: "Sie signalisieren den Kunden damit, wir kümmern uns, wir tragen Sorge für Euch."

Was sollte sich beim Rückruf-System ändern?

Neben gesetzlichen Klarstellungen - es gehe um das deutsche und das europäische Lebensmittelrecht - und einer Überarbeitung des staatlichen Warn-Portals müssten aus Sicht von Foodwatch Supermärkte an zentraler Stelle über alle Rückrufaktionen informieren, die ihr Sortiment betreffen. Bislang machten das die wenigsten Händler.

Quelle: n-tv.de , Gisela Gross, dpa
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Flüchtlingsgewalt auf Chemnitzer Stadtfest – Medien schweigen, Facebook lö

Beitragvon Weltbookadmin47 » 28. Aug 2017 15:30

KRITIKEN - KURIOSES
http://www.journalistenwatch.com/2017/0 ... nd-sperrt/

Flüchtlingsgewalt auf Chemnitzer Stadtfest – Medien schweigen, Facebook löscht und sperrt
28. August 2017
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»Chemnitz kapituliert – Stadtfest-Abbruch aus Angst vor Massenschlägerei«, titelt noch die Bild in der Regionalausgabe, bevor sie dann in gewohnter Manier auf die AfD einschlägt.

Von Stefan Schubert

Bilder, Videos und Augenzeugenberichte wurden in den sozialen Netzwerken hochgeladen, sodass jetzt eine Einschätzung über die Vorkommnisse möglich ist. Denn in den überregionalen Qualitätsmedien werden die Hintergründe zum Stadtfest-Abbruch bisher verschwiegen. So ist unbestritten, dass es jeweils in den Nachtstunden am Freitag und dann gehäuft am Samstag zu Massenschlägereien, sexuellen Belästigungen und weiteren Straftaten gekommen ist.

Viele Ausländer beteiligt

Es wird von bis zu 4.000 Partygänger berichtet, unter denen sich gegen 0.30 Uhr vor dem Karl-Marx-Monument eine bedrohliche Stimmung entwickelt hat. Darunter, so Sören Uhle, »waren viele Ausländer«. Sören Uhle (41), ist Geschäftsführer der Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH, der Organisator des Chemnitzer Stadtfestes. Und in der Tat sprechen die Bilder aus Chemnitz eine eindeutige Sprache, man sieht Männer und Jugendliche mit schwarzen Haaren, rein augenscheinlich handelt es sich um Nordafrikaner und jungen Männern aus Syrien und dem Irak. Also genau dieselben Gruppen, die sich schon zum Kölner Sex-Mob und auf Volksfesten in allen Ecken der Republik gebildet haben, um dann im Schutz der Masse Straftaten zu begehen. Der AfD-Kreisvorstand Lars Franke war einer der Ersten der auf seiner Facebook-Seite auf diese Vorfälle hinwies. Die Bild machte daraus, »Dafür wurde am Tag danach im Netz heftig gehetzt.« Franke hatte in seinem Post von »300 bis 500 angetrunkenen Araber« besprochen, dies ist durch die vorliegenden Bilder eindeutig belegt und sprach weiter davon, dass es zu »dutzendfacher Belästigung von Frauen« gekommen sei. Da die Chemnitzer Polizei jedoch bisher erst den Eingang einer Anzeige wegen sexueller Belästigung bestätigen wollte, versuchte die Bild ihm daraus nun einen Strick zu drehen. Auch unterließ die Bild-Zeitung auf die Erfahrungen des Kölner Sex-Mobs hinzuweisen, wonach erst hunderte Frauen sich trauten eine Anzeige zu erstatten, nachdem große Medienhäuser die skandalösen Zustände bestätigen mussten, die sie zuvor tagelang verschwiegen hatten.

Massenschlägerei zwischen Deutschen und Flüchtlingen

Bis jetzt wurde erst offiziell eingeräumt, dass eine Massenschlägerei mit 100 Beteiligten vor dem Karl Marx Denkmal tobte, bei der sechs Menschen verletzt wurden, dazu sieben weitere bei einer Pfefferspray-Attacke.

Eine Augenzeugin, die Chemnitzerin Nancy B., schildert auf ihrer Facebook-Seite den genauen Ablauf der Massenschlägerei:

»Fazit Chemnitz Stadtfest von gestern: Unmögliches Verhalten ausländischer „Mitbürger“. Neben uns eine Rangelei mehrerer ausländischer Jugendliche. Sie haben ältere Frauen geschupst, beleidigt etc. Es kamen mehrere deutsche dazu (zu einem auch wir) und haben versucht zu helfen. Die Jugendlichen waren total aggressiv und haben auf alle eingeschlagen und getreten. Es kam dann soweit, dann sich 2 Fronten gebildet haben die sich gegenüberstanden. Eine Reihe Deutsche und Ausländer. Es war wie in einem Film…. Unmöglich dieser Zustand…«.

Des Weiteren beschwert sich die Chemnitzerin über eine, trotz Hilfeersuchens, nicht einschreitende Polizei.

Für noch mehr Furore sorgte am Wochenende der Facebook-Post eines weiteren Chemnitzer Beteiligten, Fabian N. Der Post, mit seinem blutig geschlagenen Kopf bebildert, wurde über 7.000 Mal geteilt und tausendfach kommentiert, bevor die Zensurabteilung von Facebook zuschlug und den Augenzeugenbericht zum Verstummen brachte. Ein Opfer einer Straftat, darf also nicht mal mehr über das Erlebte berichten, wenn er von den »falschen« Tätern zusammengeschlagen wurde. Aber lesen Sie selbst:

»Stadtfest Chemnitz…

Womit soll ich anfangen? Zuerst haben 2 Ausländer eine gute Freundin von mir lautstark angeschrien, als ich dazwischen bin wollte er gerade zum Schlag ausholen.

Fazit 1: die 2 Ausländer sind auf mich losgegangen doch ich habe mein Mann gestanden und ein paar Fäuste verteilt (zum Schutz meiner Freundin) als die 2 »Asylbewerber« bemerkten das ich schneller schlage und viel Wut im Bauch hatte haben sie CS Gas gezückt und mir ne volle Packung ins Gesicht gesprüht. Ich habe fast die Hälfte eingeatmet, den Rest bekamen meine Augen ab. Als ich auf den Boden ging und hilflos war, waren zum Glück meine Freunde da!! Knapp 90 (min) später, als die Polizei meine Daten aufgenommen hat haben wir uns alle auf den Heimweg gemacht. Ich bin die letzten 2 km alleine zu meinem Auto gelaufen! Das war ein Fehler! Denn die selben 2 Ausländer + ein Kumpel von denen sind mir entgegengekommen und schlugen erneut auf mich ein. Ich bin zu Boden gegangen, habe 3-4 Tritte in den Rücken und in die Rippen bekommen. Und sind lachend weiter gelaufen mit den Worten »Scheiß Deutschland«…«

Diesen Post von Fabian N. hat Facebook auf allen 7.000 Seiten gelöscht, ohne eine einzige Begründung zu veröffentlichen, dazu ist das Profil von Fabian N. offensichtlich gesperrt, er kann nicht mehr kommentieren und ist auch nicht erreichbar.

Am Montag gegen 11:00 Uhr zog dann die Chemnitzer Polizei eine vorläufige Bilanz des Stadtfestes. Sie sprach von 27 Straftaten die bis zum Sonntagabend angezeigt wurden. Davon allein 14 Körperverletzungen und Anzeigen wegen sexueller Belästigung, deren Anzahl nicht weiter mitgeteilt wurde. Zur Beruhigung der Lage mussten über 100 Platzverweise ausgesprochen werden. Die Regionalseite TAG24, bestätigte noch einmal, dass die Täter der Massenschlägerei mit 100 Beteiligten, »überwiegend als Ausländer und Asylbewerber beschrieben wurden, unter anderem aus Libyen und Syrien…«

Das Fazit des Chemnitzer Stadtfestes dokumentiert die ganze Heuchelei mit dem Umgang von Flüchtlingskriminalität. Flüchtlinge begehen Straftaten, Massenmedien verschweigen die Hintergründe und Facebook zensiert Augenzeugenberichte von Gewaltopfern.

Stefan Schubert, Ex-Polizist und Bestsellerautor, ist bundesweit als Experte für Themen rund um die innere Sicherheit bekannt. Sein aktuelles Buch lautet: »No-Go-Areas: Wie der Staat vor der Ausländerkriminalität kapituliert«

Hier kann man das Buch erwerben:

https://www.amazon.de/dp/3864453992/ref ... 570&sr=1-8
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8,5 Kilogramm Marihuana unter Bett in Asylantenheim entdeckt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Okt 2017 09:50

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8,5 Kilogramm Marihuana unter Bett in Asylantenheim entdeckt
8. Oktober 2017
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Ulm – In einer Immigrantenunterkunft in Senden – von den Mainstreammedien „Flüchtlingsheim“ genannt, hat ein Bewohner rund 8,5 Kilogramm Marihuana unter seinem Bett vorgefunden.

Wie die Polizei am Freitag mitteilte, sei der Mann in dem Zimmer seiner Unterkunft auf eine Sporttasche gestoßen, die randvoll mit Marihuana war.

Daraufhin habe die Polizei noch eine weitere Sporttasche mit Drogen gefunden. Damit nicht genug, denn die Beamten stießen zudem noch auf mutmaßliches Drogengeld in Höhe von 4.000 Euro.

Im Zuge der Ermittlungen konnte die Polizei drei Männer im Alter von 17 bis 23 Jahren als mutmaßliche Besitzer festnehmen. Einer von ihnen wohnte ebenfalls in der Unterkunft. Woher das Rauschgift stammt, war zunächst unklar. Die drei Tatverdächtigen kamen laut einer Polizeimitteilung in Untersuchungshaft. (SB)
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Kurz nach Start in Frankfurt Airbus lässt 40 Tonnen Kerosin über der Pfalz

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Okt 2017 12:41

KRITIKEN - KURIOSES
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Kurz nach Start in Frankfurt - Airbus lässt 40 Tonnen Kerosin über der Pfalz ab
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Lufthansa Airbus A380
dpa/Boris Roessler Ein Lufthansa Airbus A380-800 mit dem Namen „New York“ startet auf dem Flughafen in Frankfurt am Main.
Samstag, 14.10.2017, 07:36

Erneut hat ein Flugzeug über Rheinland-Pfalz Kerosin abgelassen. Im jüngsten Fall am Dienstag waren es 40 Tonnen des Treibstoffs, die ein Passagierflugzeug wegen technischer Probleme über dem Pfälzerwald versprühte.

Das bestätigte die Deutsche Flugsicherung im hessischen Langen am Freitag. Demnach musste ein Airbus A380 am Dienstagvormittag kurz nach dem Start in Frankfurt zum Flughafen zurückkehren, weil die Piloten Probleme am Fahrwerk bemerkten. Um sicher landen zu können, musste das Flugzeug Gewicht verlieren - und ließ 40 Tonnen Kerosin ab. Darüber hatte zuerst die Tageszeitung "Die Rheinpfalz" berichtet. Betroffen war demnach der Lufthansa-Flug LH440, der am Dienstagvormittag nonstop von Frankfurt nach Houston/Texas fliegen sollte.

"Es geht hier um Menschenleben. Deshalb müssen wir den Piloten die Möglichkeit geben, über möglichst unbesiedelten Gebieten ihre Runden zu drehen, um entsprechend Treibstoff abzulassen", sagte eine Sprecherin der Deutschen Flugsicherung (DFS).
Fünf "Fuel Dumpings" in der ersten Jahreshälfte

Nach DFS-Angaben gingen in der ersten Jahreshälfte bei fünf sogenannten "Fuel Dumpings" rund 187 Tonnen Kerosin über Rheinland-Pfalz nieder. Deutschlandweit gab es zwölf Fälle mit knapp 260 Tonnen abgelassenem Treibstoff. Umstritten ist, wie viel Kerosin beim "Fuel Dumping" verdunstet und wie viel auf dem Boden aufkommt. Mit den Risiken von abgelassenem Kerosin für Gesundheit und Umwelt wird sich nach Landtagsangaben der Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr am 18. Oktober befassen.
Im Video: Unglaubliche Pilotenleistung: Hier landet ein A380 bei stürmischem Seitenwind
[Unglaubliche Pilotenleistung: Hier landet ein A380 bei stürmischem Seitenwind]
FOCUS Online Unglaubliche Pilotenleistung: Hier landet ein A380 bei stürmischem Seitenwind
hej/dpa
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Keine milde Gabe vom Jobcenter - Dortmunder Bettler wurde Hartz IV gekürzt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Nov 2017 14:29

KRITIKEN - KURIOSES
http://www.ruhrnachrichten.de/Staedte/D ... 11900.html

Keine milde Gabe vom Jobcenter - Dortmunder Bettler wurde Hartz IV gekürzt

DORTMUND Wer eine Spende gibt, denkt, er tut etwas Gutes. Doch wenn der Bettelnde Hartz IV-Empfänger ist, kann das Jobcenter dessen Bezüge kürzen. So wie im Fall von Michael Hansen.


Dortmunder Bettler wurde Hartz IV gekürzt

Michael Hansen am Freitag an seinem Stammplatz in der Innenstadt. Foto: Tobias Großekemper

Betteln ist kein Spaß, Michael Hansen (50) weiß das seit einigen Jahren. „Geh arbeiten, du faule Sau“ ist noch einer von den zitierfähigen Sprüchen, die Hansen sich an seinem Stammplatz in der Fußgängerzone so einfängt. „Gib mir Arbeit“, erwidert Hansen dann. „Egal, was.“

Hansen, in Hagen geboren, als Heimkind groß geworden, kein Glück und keine Ausbildung, dafür aber Vorstrafen im Gepäck, hatte – wenn überhaupt – Jobs bei Zeitarbeitsfirmen gefunden. Was auch schon länger her ist: Er bezieht seit 2005 mit kleinen Unterbrechungen Hartz IV. In der Monatsmitte wird dann das Geld knapp. Und so setzt sich Hansen dann vor das Schaufenster eines Modehauses, seinen kleinen Hund neben sich, und hält die Hand auf.

Einnahmenprognose angefordert

Für das, was er da bekommt, interessierte sich Mitte des Jahres das Jobcenter. „Aufforderung zur Mitwirkung“ stand auf dem Schreiben, das er vor einigen Monaten bekam.

Das Jobcenter wollte von Hansen wissen, wie viel er durch die Bettelei einnimmt und ein Einnahmenbuch sehen. Wollte von Hansen wissen, was er erwartet, bis Sommer 2018 einzunehmen und also eine Einnahmenprognose vorgelegt bekommen. Und das Jobcenter wollte wissen, wie viel Hansen und seine Lebensgefährtin in letzter Zeit ausgegeben haben und ein Ausgabenbuch sehen.

Betteln als Beruf betrachtet

Letztlich wurde das Betteln vom Jobcenter als Beruf oder Selbstständigkeit betrachtet und so behandelt. Die Spenden stellen hier für das Jobcenter ein Einkommen in „einer Größenordnung dar, die leistungsrechtlich nicht unberücksichtigt bleiben darf“. Was heißt, dass verrechnet wird. Hansen und seine Frau Christa bekommen als Bedarfsgemeinschaft laut dem Jobcenter zusammen rund 760 Euro im Monat. Dazu die Miete für 60 Quadratmeter am Nordmarkt. Ab dem 1. August 2017 wurde ihnen 300 Euro abgezogen.

Juliane Meuter ist Rechtsanwältin, sie legte Widerspruch ein, ab dem 6. September galt dann ein neuer Bescheid des Jobcenters. Statt der 300 werden aktuell noch 120 Euro abgezogen. Da es für Spenden einen Freibetrag von 30 Euro gibt, werden dem Ehepaar seitdem rund 90 Euro abgezogen.

Sozial wie das Sozialgesetzbuch

Juristisch gesehen verhält sich das Jobcenter korrekt, so steht es im Sozialgesetzbuch II. (Paragraphen 11 und 11a Abs. 5 SGB II)

Doch es gibt hier ja auch noch einen dritten Beteiligten, in dem Fall mehrere dritte Beteiligte. Gemeint sind die Spender. Wenn sie davon ausgehen müssen, dass das, was sie spenden, einem Bettler vom Jobcenter abgezogen wird – schenken sie sich dann das Schenken?

Und was ist mit den vielen Menschen, die sich ihr Essen im Gast-Haus, in der Suppenküche Kana oder bei der Tafel abholen? Ist das nicht, auf den Monat gerechnet, mehr wert als 30 Euro und müsste demnach auf eventuelle Hartz IV-Bezüge angerechnet werden? Wo fängt die Hochrechnerei an? Wo hört sie auf? Und rechnet sich das eigentlich?

Es geht um die Größenordnung, sagt das Jobcenter.

Vergleichbarer Fall in Göttingen

2009 gab es einen vergleichbaren Fall in Göttingen. Dort hatte ein Mitarbeiter des Sozialamtes einen Mann beim Betteln gesehen. Auch hier wurde ein zusätzliches Gehalt erkannt, dem Mann sollten 120 Euro von seinen damals 351 Euro abgezogen werden. Es kam zu bundesweiten Protesten, das niedersächsische Sozialministerium kritisierte das Vorgehen der Stadt, die ruderte schließlich zurück. Die avisierte Kürzung sei dann „letztendlich nicht weiter verfolgt worden, also nicht zu Lasten des Betroffenen“, schrieb die Pressestelle der Stadt Göttingen auf Anfrage am Freitag.

Doch 2009 ist lange her. „Die Gesellschaft hat sich inzwischen an Hartz IV gewöhnt“, sagt der aus Dortmund stammende Armutsforscher Dr. Christoph Butterwegge. In Dortmund gibt es rund 45.000 „Bedarfsgemeinschaften“ wie Michael und Christa Hansen, die Hartz IV beziehen. Oder anders: Rund 88.000 der 600.000 Menschen in Dortmund beziehen Hartz IV. Manche nur als Aufstocker, aber es bleiben 88.000. „Betteln“, sagt Butterwegge, der ehemalige Kandidat der Linken für das Amt des Bundespräsidenten weiter, „ist die entwürdigendste Tätigkeit, die ein Mensch ausüben kann, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Wenn jemand das tut, sollte ein Jobcenter so generös sein, das nicht hochzurechnen.“

Hartz IV als „auskömmliches Einkommen“

Jobcenter-Sprecher Michael Schneider sagt, dass Personen, die Grundsicherung nach dem SGB II erhalten, nicht aufs Betteln angewiesen seien. Bettler würden vom Jobcenter grundsätzlich nicht überprüft, Hansen sei im Januar 2017 von einer Mitarbeiterin des Jobcenters beim Betteln gesehen worden. Daraufhin sei er um eine Stellungnahme gebeten worden.

In den letzten zehn Jahren habe es, so Schneider weiter, „lediglich eine sehr geringe Anzahl überhaupt bekanntgewordener Fälle gegeben, bei denen die leistungsrechtliche Relevanz geprüft wurde“. Die Anwältin von Hansen, die er, so sagt er, beim Betteln in der Innenstadt kennenlernte, findet das Vorgehen des Jobcenters unmenschlich. „Muss demnächst“, so fragt Juliane Meuter, „bei jeder 10-Cent-Spende eine Quittung ausgestellt werden?“

Weitermachen, was sonst?

Michael Hansen wird weiter vor dem Modehaus sitzen. An einem Ort, wo im Umkreis von 50 Metern noch zwei weitere Personen sitzen und um Geld bitten. Wird Geld bekommen oder angepöbelt werden, er weiß vorher nicht, was der Tag bringen wird. In Zeiten, in denen über das bedingungslose Grundeinkommen nachgedacht wird, zeigt der Fall Hansen, dass Hartz IV vielleicht eine Grundsicherung, aber bestimmt nicht bedingungslos zu haben ist. Dafür zeigen Veröffentlichungen wie die der Paradise Papers, dass es auf der anderen Seite Menschen mit irrational hohen Einkommen oder Vermögen gibt, die darauf keine Steuern zahlen – weil sie stattdessen Menschen bezahlen, die ihnen Wege aufzeigen, wie das funktioniert.

Von den Paradise Papers hat Hansen noch nichts gehört. Er wartet auf das nächste Schreiben vom Amt.

Laut dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales ist das Jobcenter gesetzlich verpflichtet, nach den gesetzlichen Regelungen vorzugehen.

Das Jobcenter kündigte am Freitag zukünftig eine Beratung im Gast-Haus an, um die Menschen zu erreichen, die die Angebote des Jobcenters nicht annehmen.
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