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KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN

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KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Jan 2015 13:44

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KLIMA - UMWELT & NATURSCHUTZ - NATURKATASTROPHEN - UNWETTER



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Wissenschaft rätselt über Hitzestau im Pazifik

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Apr 2015 10:07

bild klimawandel hitzestau.jpg
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http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbil ... zifik.html
Wissenschaft rätselt über Hitzestau im Pazifik
Michael Snyder

Ein über 1600 Kilometer langes Gebiet des Pazifischen Ozeans ist derzeit mehrere Grad wärmer als normal. Das geht aus zwei wissenschaftlichen Arbeiten hervor, die die Universität von Washington kürzlich veröffentlichte. Was zu der Erwärmung geführt hat, kann niemand mit Gewissheit sagen.
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Hitzewellen und Flutkatastrophen - Mensch hat viel Einfluss auf Wetterextr

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Apr 2015 21:49

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http://www.n-tv.de/wissen/Mensch-hat-vi ... 89301.html
Hitzewellen und Flutkatastrophen - Mensch hat viel Einfluss auf Wetterextreme

Sintfluten und Dürren setzen dem Menschen schon seit langer Zeit zu. Doch jetzt sind solche Wetterextreme mehr denn je hausgemacht. Der Mensch mischt in der Klima- und Wetterküche kräftig mit.
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Wetter extrem - Die Dekade der Klimakatastrophen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Apr 2015 15:34

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http://www.n24.de/n24/Wissen/Mensch-Nat ... ophen.html
Wetter extrem - Die Dekade der Klimakatastrophen
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Hintergrund: Die Wahrheit über die Wassernot in Kalifornien

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Mai 2015 13:43

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http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbil ... rnien.html
Hintergrund: Die Wahrheit über die Wassernot in Kalifornien
Edgar Gärtner

Schon das vierte Jahr hintereinander hat es in Südkalifornien kaum geregnet. Zwar fiel im vergangenen Winter bis hinunter nach Mexiko Schnee. Doch der hat am Wassermangel kaum etwas geändert.
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Kleinstadt Bützow liegt in Trümmern - Tornado verursacht hohen Millionensc

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Mai 2015 20:06

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http://www.n-tv.de/panorama/Tornado-ver ... 49056.html
Kleinstadt Bützow liegt in Trümmern - Tornado verursacht hohen Millionenschaden

Seit vor fast 300 Jahren ein Großfeuer in der Kleinstadt Bützow tobte, hat der Ort eine derartige Zerstörung nicht mehr gesehen: Der Tornado, der gestern über Mecklenburg-Vorpommern tobte, hinterlässt Schäden, die noch nicht abgeschätzt werden können.
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Australischer Regierungsberater: »Klimawandel« als Brechstange zur »Neuen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Mai 2015 11:50

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http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... nung-.html
Australischer Regierungsberater: »Klimawandel« als Brechstange zur »Neuen Weltordnung«
Redaktion

Der führende Wirtschaftsberater des australischen Premierministers, Maurice Newman, erklärte, beim Klimawandel handele es sich um einen Schwindel, der vor allem von den Vereinten Nationen benutzt werde, um eine »neue Weltordnung« durchzusetzen, die von der UNO kontrolliert werde. Diese Äußerungen erfolgten zeitgleich zu einem Besuch der Generalsekretärin des Sekretariats der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC), Christiana Figueres, in Australien.
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Schneise der Verwüstung nach Tornado in Bayern: „Der Anblick ist unbeschre

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Mai 2015 13:44

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http://www.focus.de/panorama/wetter-akt ... 1505141333
Schock nach Hubschrauber-Flug
Schneise der Verwüstung nach Tornado in Bayern: „Der Anblick ist unbeschreiblich“
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Inlandeis schmilzt weg - Antarktis verliert dramatisch an Masse

Beitragvon Gudrun Graf » 21. Mai 2015 21:11

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http://www.n-tv.de/wissen/Antarktis-ver ... 43676.html
Donnerstag, 21. Mai 2015
Inlandeis schmilzt weg - Antarktis verliert dramatisch an Masse

Der Klimawandel ist kaum noch aufzuhalten. Das bekommen auch die Gletscher in der Antarktis zu spüren. Das Inlandeis schmilzt weg und wird immer dünner - mit gravierenden Folgen für den Planeten.
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Kalt erwischt – Meereis erreicht Umfang von 1979!

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Mai 2015 10:38

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http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbil ... 1979-.html
Kalt erwischt – Meereis erreicht Umfang von 1979!
Redaktion

Neue Karten und Kurven der Abteilung für Atmosphärenwissenschaften der Universität Illinois, die auf der Grundlage von Daten des National Center for Environmental Prediction (NOAA) erstellt wurden, zeigen Ungewöhnliches. So hat das weltweite Meereis nach diesen neuen Zahlen wieder den Umfang des Jahres 1979 erreicht … und offenbar ist Meereis von der Arktis zur Antarktis »gewandert«, in dem Sinne, dass die Eismenge in der Antarktis zugenommen hat, in der Arktis dagegen zurückgegangen ist.
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48 Grad auf dem Subkontinent - 300 Inder sterben bei Extremhitze

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Mai 2015 13:58

bild extremhitze indien.jpg
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http://www.n-tv.de/panorama/300-Inder-sterben-bei-Extremhitze-article15164551.html
48 Grad auf dem Subkontinent - 300 Inder sterben bei Extremhitze

Eine Hitzewelle mit Temperaturen bis 48 Grad hat in Indien mindestens 289 Menschen das Leben gekostet. Allein in den südlichen Bundesstaaten Andhra Pradesh und Telangana seien in den vergangenen zehn Tagen rund 230 Hitzetote gezählt worden, berichten örtliche Medien.

In Andhra Pradesh herrsche zudem Wasserknappheit, beklagte der Chef der Regionalregierung, Chandrababu Naidu. Er rief die Menschen auf, zur heißesten Tageszeit zwischen 11 und 16 Uhr Häuser und Arbeitsplätze nicht zu verlassen.

Der Wetterdienst gab für mehrere Regionen Hitzealarm. Nach Angaben der Meteorologen wird die Hitzewelle mindestens eine weitere Woche anhalten. Auch im Norden Indiens und in der Hauptstadt Neu Delhi klagten die Menschen über extreme Temperaturen.

Angesichts der Hitze ist auch die Waldbrandgefahr groß. Im nördlichen Bundesland Uttarakhand zerstörten Flammen rund 600 Hektar Pinienwald, wie Medien berichteten.

Quelle: n-tv.de , nsc/dpa
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Erhöhtes Tornadopotenzial im Lk Neuburg-Schrobenhausen, nordöstl Augsburg

Beitragvon Gudrun Graf » 29. Mai 2015 21:26

bild tornado1.png
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https://twitter.com/Skywarn_DE
Skywarn Deutschland ‏@Skywarn_DE 20 Min.Vor 20 Minuten

Erhöhtes Tornadopotenzial im Lk Neuburg-Schrobenhausen, nordöstl Augsburg
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Daniel Rüd ‏@drued 1 Std.Vor 1 Stunde

Möglicherweise wirklich Tornado... muss aber noch untersucht werden... http://www.wochenblatt.de/308449
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Skywarn Deutschland ‏@Skywarn_DE 1 Std.Vor 1 Stunde

Neueste Funnelbilder aus dem Kreis Neumarkt in der Oberpfalz.
Es gibt sogar Schadensmeldungen, wonach es sich... http://fb.me/7mPUsd41g
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Skywarn Deutschland ‏@Skywarn_DE 2 Std.Vor 2 Stunden

Die gemeldete Funnelcloud als Bild von Stormchasing Oberfranken https://www.facebook.com/Sturmjagd.Ober ... =1&theater
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Skywarn Deutschland ‏@Skywarn_DE 3 Std.Vor 3 Stunden

Eventuell gab es Bodenkontakt in der Oberfalz https://www.facebook.com/Sturmjagd.Ober ... 4886503756
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Skywarn Deutschland ‏@Skywarn_DE 3 Std.Vor 3 Stunden

Es befinden sich Stormchaser an der Zelle u. beobachten das weitere Geschehen
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Skywarn Deutschland ‏@Skywarn_DE 3 Std.Vor 3 Stunden

Bitte höchste Vorsicht zw. Freystadt & Velburg, sehr hohe Gefahr von Tornados
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Skywarn Deutschland ‏@Skywarn_DE 3 Std.Vor 3 Stunden

#Bayern Erhöhtes Tornadopotenzial in der Oberpfalz! Funnel-Meldung eines unserer Mitglieder
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Extremwetter ‏@Extremwetter 27. Mai

Bitte unterstützt @Skywarn_DE bei dieser Aktion, wir können es gut gebrauchen 🙆 👍😊 https://verein.ing-diba.de/c/umwelt/557 ... chland-e-v … Danke!
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Faszinierendes Naturschauspiel - Warum Gletscherseen verschwinden

Beitragvon Gudrun Graf » 3. Jun 2015 20:45

bild gletscherseen.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Warum-Gletscherseen-verschwinden-article15221456.html
Mittwoch, 03. Juni 2015
Faszinierendes Naturschauspiel - Warum Gletscherseen verschwinden

Eben war er noch da, nur wenige Stunden später ist die hellblaue Herrlichkeit verschwunden: So mancher Gletschersee in Grönland lässt Beobachter an ihrer Wahrnehmung zweifeln. Nun haben Forscher das Phänomen ergründet.

Einige der großen Gletscherseen Grönlands können binnen eines Tages verschwinden - manche sogar innerhalb weniger Stunden. Die Ursache dieses Schauspiels haben US-Forscher nun genauer ergründet: Ein Gleitfilm aus Wasser im Untergrund ist demnach ein entscheidender Faktor, berichten sie in der Fachzeitschrift "Nature". Wichtig ist das Ergebnis auch für Berechnungen zum Klimawandel.

Die grönländischen Gletscherseen entstehen im Sommer, wenn die Sonneneinstrahlung die Eisdecke anschmilzt. Einer von ihnen ist der North Lake im Westen Grönlands, der einen Durchmesser von 2,5 Kilometern erreichen kann und sich auf einer fast einen Kilometer dicken Eisdecke bildet. Er gehört zu den etwa 13 Prozent der Seen, die binnen eines Tages verschwinden können. Bereits 2006 berichteten Wissenschaftler, dass der See sich binnen kurzer Zeit durch einen kilometerlangen Riss im Eis unter dem See entleeren kann. Bekannt ist den Geologen, dass sich solche Risse nur dann bis zum Grund fressen können, wenn sie vollständig mit Wasser gefüllt sind.
Abhang und Seebett nach der Austrockung des North Lake 2011.
Abhang und Seebett nach der Austrockung des North Lake 2011.
(Foto: dpa)

Doch das allein könne die Rissöffnung nicht auslösen, schreiben die Forscher um Laura Stevens vom Massachusetts Institute of Technology in Woods Hole (Massachusetts/USA). Sonst könne sich schließlich nie ein großer See bilden. Die Wissenschaftler verteilten Messstationen, die das Satellitensystem GPS in hoher Auflösung nutzen, rings um den North Lake. Damit maßen sie die Eisbewegungen bei drei Seeentleerungen in den Jahren 2011, 2012 und 2013. Die Stationen registrierten jeweils sechs bis zwölf Stunden vor dem Beginn des Ablaufens ein Anheben des Eises um mehr als 20 Zentimeter.
"Spannende Studie"
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Mit den Messungen und einem errechneten Modell stellt sich der Ablauf für die Forscher wie folgt dar: Wenn das Wasser des North Lake eine benachbarte Gletschermühle (Moulin) erreicht, läuft Schmelzwasser bis zum Grund des Gletschers. Dieses Wasser bildet einen Gleitfilm zwischen dem Eis und dem Felsenuntergrund und der Eispanzer gerät in Bewegung - was sich wiederum durch ein Anheben des Eises bemerkbar macht. In der Folge entstehen Spannungen im Eis, die dazu führen, dass sich der vorhandene Riss unter dem See weiter öffnet und der North Lake in den Gletscher läuft. Das Wasser lässt den Gletscher noch stärker gleiten. Später friert der Riss teilweise wieder zu.

Angelika Humbert von der Sektion Glaziologie des Alfred-Wegner-Instituts in Bremerhaven spricht von einer "spannenden Studie". Sie biete vor allem einen Ansatz zur Beurteilung von Gletscherseen, die wegen des Klimawandels in immer höher gelegenen Regionen Grönlands entstehen. "Die Studie zeigt, dass die Drainage eines Gletschersees nur dort erfolgt, wo schon Risse vorhanden sind. In den höheren Lagen gibt es meist keine Risse, so dass die oberflächlichen Seen nach diesen Erkenntnissen nicht zu einer schnelleren Bewegung der Gletscher führen werden."
Bilderserie
Land aus Eis: Grönland - Die größte Insel der Welt Land aus Eis: Grönland - Die größte Insel der Welt Land aus Eis: Grönland - Die größte Insel der Welt Land aus Eis Grönland - Die größte Insel der Welt

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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Auch Menschheit in Gefahr ? - Forscher warnen vor Massenaussterben

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Jun 2015 21:28

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http://www.n-tv.de/wissen/Forscher-warnen-vor-Massenaussterben-article15342481.html
Auch Menschheit in Gefahr ? - Forscher warnen vor Massenaussterben

Klimaerwärmung, Umweltverschmutzung und Waldrodung sind die Hauptgründe für das beschleunigte Massensterben auf der Erde. Forscher finden Anzeichen für den Beginn einer sechsten Welle des Aussterbens - diesmal könnte es auch den Menschen treffen.

Auf der Erde ist einer Studie zufolge eine sechste Welle des Massenaussterbens im Gange, in der die Arten etwa hundert Mal schneller aussterben als in früheren Phasen. Auch die Menschheit könnte zu den baldigen Opfern zählen, warnen die Wissenschaftler der drei US-Universitäten Princeton, Stanford und Berkeley, die ihre Befunde in der Zeitschrift "Science Advances" veröffentlichten. Ohne Gegensteuern würde es "Millionen Jahre" dauern, bis sich unser Planet erhole, sagte der Hauptautor Gerardo Ceballos von der Universidad Nacional Autónoma de Mexico.
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Für ihre Analyse werteten die Forscher das durch Fossile oder andere Daten dokumentierte Aussterben von Wirbeltier-Arten aus. Die Befunde sind grobe Schätzwerte. Die Wissenschaftler verglichen die Rate des Artensterbens der heutigen Zeit mit den Raten früherer Epochen, als es noch keine Menschen gab.
Aussterberate rasant gestiegen

In früheren Phasen starben pro Jahrhundert von 10.000 Wirbeltierarten zwei aus. "Die Rate im zurückliegenden Jahrhundert war bis zu 114 Mal höher, als sie es ohne menschliche Aktivität gewesen wäre", heißt es in der Studie. Und dies selbst, wenn die zurückhaltendsten Schätzungen zugrunde gelegt werden.

Es gebe "keine relevanten Zweifel" daran, "dass wir in eine sechste große Welle des Massenaussterbens eintreten", sagte Co-Autor Paul Ehrlich von der Stanford University. Wenn nichts unternommen werde, "würde unsere Spezies vermutlich zu einem frühen Zeitpunkt verschwinden", ergänzte Ceballos.
Dringender Handlungsbedarf
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Die Gründe für das beschleunigte Artensterben liegen unter anderem in der Klimaerwärmung, der Umweltverschmutzung und Waldrodung. Nach Angaben der Weltnaturschutzunion IUCN sind 41 Prozent aller Amphibien-Arten und 26 Prozent aller Säugetier-Arten vom Aussterben bedroht. "Es gibt Beispiele für Arten auf der ganzen Erde, bei denen es sich praktisch um wandelnde Leichen handelt", sagte Ehrlich.

Die Autoren verbinden ihre Befunde mit einem eindringlichen Appell: Die Menschheit müsse ihre Bemühungen zum Erhalt bedrohter Arten "schnell erheblich verstärken". Insbesondere müssten der Verlust des natürlichen Lebensraums, die Ausbeutung der Natur und der Klimawandel angegangen werden.
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Quelle: n-tv.de , lda/AFP
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Bund schnürt Klimapaket mit Milliardenkosten für Bürger

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Jul 2015 13:04

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http://de.reuters.com/article/topNews/idDEKCN0PC0PF20150702
Bund schnürt Klimapaket mit Milliardenkosten für Bürger
Donnerstag, 2. Juli 2015, 10:53 Uhr

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A voltage wire is pictured at a transformer substation hosted by 50Hertz Transmission Company in Neuenhagen, March 6, 2014. REUTERS/Tobias Schwarz (GERMANY - Tags: ENERGY)
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Berlin (Reuters) - Die große Koalition hat für ihre Klimaziele ein Paket mit Milliardenkosten für Stromverbraucher geschnürt.

Das Konzept wird für die Bürger um fast zehn Milliarden Euro teurer als die ursprünglich geplante Klimaabgabe für alte Braunkohlekraftwerke, die die Spitzen der Koalition in der Nacht zum Donnerstag verwarfen. Stattdessen sollen umweltfreundliche Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen gefördert, mehr in Energie-Effizienz investiert und die Kapazität von etwa fünf großen Braunkohlekraftwerken vom Netz genommen werden. Sie sollen aber als Reserve vorgehalten und weiter von den Stromkunden finanziert werden. Darüber hinaus verständigten sich Kanzlerin Angela Merkel, Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel und CSU-Chef Horst Seehofer auf neue Trassenführungen für Leitungen, die Windstrom nach Süddeutschland bringen sollen.

Ziel des Pakets ist es, dass Deutschland sein Klimaziel für 2020 doch noch erreicht. Es sieht eine CO2-Verringerung von 40 Prozent gegenüber 1990 vor. Die Energiewirtschaft sollte dafür 22 Millionen Tonnen CO2 zusätzlich einsparen. Der ursprünglich geplante Klimabeitrag für alte Braunkohlemeiler traf aber auf heftigen Widerstand bei Gewerkschaften sowie den Konzernen RWE und Vattenfall.

Gabriel sagte am Donnerstagmorgen, der Vorschlag sei teurer als der andere Plan, der verworfen wurde. Es sei aber klar, dass die Energiewende Geld koste.

KRAFTWERKE IN BEZAHLTE RESERVE

Jetzt sollen Braunkohlekraftwerke mit einer Leistung von insgesamt 2,7 Gigawatt - etwa fünf große Anlagen - in eine Reserve verschoben werden. Dies kostet nach Angaben des Wirtschaftsministeriums im Jahr etwa 230 Millionen Euro, die vom Stromkunden getragen werden müssen. Einzelheiten sollen mit den Versorgern ausgehandelt werden.

Da das Abschieben in diese Reserve allein nicht reicht, um die 22 Millionen Tonnen zu erreichen, ist ein weiterer Ausbau umweltfreundlicher Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen geplant. Dies wird mit einer Umlage über den Strompreis finanziert und kostet die Kunden weitere zwei Milliarden Euro bis 2020.

Da auch so das Klimaziel nicht geschafft wird, soll der Rest durch Stromsparen aufgebracht werden: So könnten Heizungsanlagen modernisiert und der Austausch von Heizungspumpen gefördert, die Straßenbeleuchtung auf LED-Lampen umgestellt oder die Wärmegewinnung aus Solaranlagen verbessert werden. Dies kostet rund 1,2 Milliarden Euro im Jahr oder rund fünf Milliarden Euro bis 2020. Das Geld muss über Steuergelder aufgebracht werden.

Eine Verständigung gab es zudem beim umstrittenen Bau von Hochspannungsleitungen durch Bayern. Sie sollen jetzt teilweise auf bestehenden Trassen errichtet, unter die Erde gelegt und an einigen Stellen umgeleitet werden. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer hatte angesichts des Widerstands von Bürgern auf Änderungen gedrängt.

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Beunruhigend starker Trend - Extrem-Regenfälle nehmen weltweit zu

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Jul 2015 17:54

bild extrem regenfälle.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Extrem-Regenfaelle-nehmen-weltweit-zu-article15470566.html
Beunruhigend starker Trend - Extrem-Regenfälle nehmen weltweit zu

Sintflutartiger Regen ist immer häufiger - auf der ganzen Welt. Mit natürlichen Schwankungen lässt sich die Entwicklung nicht erklären, sagen Potsdamer Klimaforscher. Sie nennen einen anderen Grund für den Rekord-Regen.



Von den Jahrhundertfluten in Europa bis zu Rekord-Regenfällen in Pakistan und Texas: Die Zahl der weltweiten Extrem-Regenfälle hat seit 1980 stark zugenommen. Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zufolge fiel dieser Anstieg um zwölf Prozent stärker aus, als es ohne Klimawandel der Fall gewesen wäre. Eine Studie dazu wurde nun im Fachjournal "Climatic Change" veröffentlicht.
Bilderserie
Langsam aber sicher geht die Erde an dem vom Menschen verursachten Klimawandel zugrunde. Gleichzeitig gebe es jedoch auch in sämtlichen Regionen der Welt ... Gletscher in allen Teilen der Welt ... Der Weltklimarat IPCC kommt zu dem Schluss, dass durch die vom Menschen gemachte Erderwärmung - und die damit verbundenen Dürren - Ernten zerstört werden. Weltweiter Klimawandel Der Mensch richtet die Erde zugrunde

"Einer von zehn Rekord-Regen in den vergangenen 30 Jahren ist nur durch den Einfluss der langfristigen Klima-Erwärmung zu erklären. Und im letzten untersuchten Jahr, 2010, ist es sogar einer von vier Rekord-Regenfällen", bilanziert Mitautor Dim Coumou. Das Team um Jascha Lehmann hatte die Messdaten tausender Wetterstationen weltweit von 1901 bis 2010 auf Starkregen-Ereignisse hin untersucht, statistisch analysiert und dabei natürliche Schwankungen - wie etwa während der Klimaphänomene El Niño- und La Niña - berücksichtigt.
Feuchte Regionen werden noch nasser

Das Ergebnis: Bis 1980 lassen sich die Schwankungen in der Starkregenhäufigkeit mit natürlichen Faktoren erklären, danach jedoch fällt der Anstieg unerwartet deutlich aus. Diese Entwicklung ist auf den verschiedenen Kontinenten unterschiedlich ausgeprägt: Feuchte Regionen erleben eine stärkere Zunahme - in Südostasien sogar um 56 Prozent, in Gesamt-Europa um 31 Prozent. Trockenere Gebiete hingegen verzeichnen weniger Rekord-Regen, der Mittelmeerraum etwa minus 27 Prozent, im Westen der USA minus 21 Prozent.

Den Zusammenhang mit dem Klimawandel stellten die Forscher über die physikalische Tatsache her, dass warme Luft mehr Wasser aufnehmen und dann auch wieder abregnen kann. Pro Grad Celsius wächst das Fassungsvermögen um rund sieben Prozent. Die wachsenden Starkregenmengen entsprechen demnach in etwa dem globalen Temperaturanstieg. "Die einzelnen Rekord-Regenfälle werden durch eine ganze Reihe verschiedener Faktoren beeinflusst - der beunruhigend stark ansteigende Trend liegt aber klar über den zu erwartenden natürlichen Schwankungen", sagt Lehmann.
Wetterdienst ist noch nicht überzeugt
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Siedeln sich bereits in Süddeutschland an: wärmeliebende Insekten wie die Tigermücke. Sie können unter Umständen Malaria oder das Dengue-Fieber übertragen. 24.05.15 Tigermücke und trockene Äcker Das bringt der Klimawandel Deutschland
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Forscher entdecken Mechanismus: Wie entstehen Extremwetterlagen? 18.08.14 Forscher entdecken Mechanismus Wie entstehen Extremwetterlagen?

Beim Deutschen Wetterdienst (DWD) möchte man der Schlussfolgerung des PIK mit Blick auf Deutschland nicht komplett folgen. "Das stellt sich für uns noch nicht eindeutig dar und müsste durch weitere Arbeiten belegt werden", sagt der Klima- und Extremwetter-Experte des DWD, Thomas Deutschländer. Anders als bei den steigenden Jahresmitteltemperaturen sei beim Starkregen ein Zusammenhang mit dem Klimawandel schwieriger herzustellen - und die bisherige Beobachtungsphase zu kurz.

"Wir haben in Deutschland derzeit gewisse Indizien für eine Zunahme im Winter, jedoch nicht für Sommer oder Herbst", sagt Deutschländer. "Das sind noch keine markanten Trends." Zwischen 1980 und 2000 habe es in Deutschland eine Art Starkregen-Loch gegeben. "Seit 2000 zieht die Zahl der Ereignisse wieder an. Aber auch zwischen 1950 und 1980 hat es eine Phase mit relativ vielen Starkregen gegeben."

Quelle: n-tv.de , asc/dpa
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Wetter Deutschland 5-Tage-Wetter

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Jul 2015 19:48

bild 5tagewetter.png
http://www.n-tv.de/wetter/
Wetter Deutschland 5-Tage-Wetter

http://www.n-tv.de/wetter/

Wetter Deutschland http://www.n-tv.de/wetter/Deutschland-R ... 10886.html
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Buchen sollst du suchen ... Was Gewitter so gefährlich macht

Beitragvon Gudrun Graf » 12. Jul 2015 21:29

bild gewitter.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Fakten_und_Mythen/Was-Gewitter-so-gefaehrlich-macht-article15478436.html
Sonntag, 12. Juli 2015
Buchen sollst du suchen ... Was Gewitter so gefährlich macht

Von Jana Zeh

Gewitter mit Blitz und Donner machen vielen Menschen von jeher Angst. Kein Wunder, können Blitze doch gewaltige Schäden anrichten. Aus diesem Grund gibt es eine Reihe von Verhaltensregeln, die das eigene Leben sowie Hab und Gut schützen sollen. Doch welche davon sinnvoll sind, ist nicht immer klar.

Eichen sollst du weichen, Buchen sollst du suchen.

Falsch! "Grundsätzlich sollte man bei Gewitter jeden Baum meiden, da Blitze meist in die höchste Erhebung einschlagen", betont n-tv Wetterexperte Björn Alexander. Warum sich diese Volksweisheit über Jahrzehnte gehalten hat, darüber lässt sich nur spekulieren. Dennoch gibt es einige Anhaltspunkte, warum im Sprichwort die Buchen als günstiger Gewitterschutz angepriesen werden. Buchen kommen, anders als Eichen, öfter in Gruppen vor. So wird das Risiko eines Blitzeinschlages auf mehrere Bäume verteilt. Ein anderer Erklärungsgrund könnte die Rinde sein. Diese ist bei Buchen relativ glatt und bei durchgängig feuchter Rinde könnte ein Blitz besser an der Außenseite des Baumes in den Boden geleitet werden. Bei der Eiche dagegen hat die Rinde tiefe Furchen. Der Stamm ist deshalb niemals durchgängig feucht und so ist die Ableitung des Blitzes nicht gewährleistet. Dennoch gilt: Auch in Buchen schlagen Blitze ein. Zudem standen die meisten Blitzopfer unter oder in der Nähe eines Baumes. "Darüber hinaus werden Gewitter oftmals von starken Windböen begleitet, so dass herabfallende Äste oder umknickende Bäume lebensgefährlich sein können", gibt der Experte zu bedenken. Doch was tun bei einer Wanderung über flaches Land mit unerwartetem Gewitter?

Bei Gewitter am besten flach auf den Boden legen.

Falsch! Auch wenn sich ein Blitz zumeist die höchste Erhebung "aussucht", um einzuschlagen, ist diese Strategie nicht die richtige. Bei flacher Bauchlage kann der Strom, der durch einen Blitzeinschlag in der Nähe entsteht, in voller Länge, also vom Kopf bis zu den Füßen, durch den Körper fließen. Hat man auf einer freien Fläche keine Möglichkeit, Schutz vor Blitzen zu finden, sollte man sich so klein wie möglich machen und hinhocken. Die Füße sollten eng nebeneinanderstehen und der Kopf zu den Knien gezogen werden. Die Arme umgreifen die Knie. In dieser Haltung ist die Angriffsfläche, die man dem Strom durch einen Blitz bietet, am kleinsten. Achtung! Regenschirme und Fährräder sollten so weit wie möglich entfernt liegen beziehungsweise abgestellt werden. Ist man als Gruppe unterwegs, sollten auch die Personen Abstand zueinander halten.

Gibt es kein festes Haus, dann ist ein Auto ein guter Gewitterschutz.
Beim Gewitter kann man bedenkenlos mit dem Handy telefonieren. Am Radioknopf des Autos sollte man aber nicht drehen.
Beim Gewitter kann man bedenkenlos mit dem Handy telefonieren. Am Radioknopf des Autos sollte man aber nicht drehen.
(Foto: imago/CTK Photo)

Richtig. In einem normalen Pkw ist man relativ sicher. Die Metallkarosserie wirkt wie ein sogenannter Faradayscher Käfig, das bedeutet: Schlägt in ein Auto der Blitz ein, werden die Ströme außen am Fahrzeug in die Erde abgeleitet. Dadurch sind die Insassen geschützt, aber nur, wenn Fenster und Türen geschlossen sind und man keinen Körperkontakt zur Karosserie hat. Auch vom Radio Hände weg! Wagen mit Kunststoffdächern oder Cabrios sind hingegen nicht ganz so sicher, aber im Falle eines Falles immer noch die bessere Wahl, als auf der Wiese im Freien zu hocken.

In einem Boot sind Blitze ungefährlich.
Wassersportler wissen: Gewitter sind extrem gefährlich.
Wassersportler wissen: Gewitter sind extrem gefährlich.
(Foto: picture alliance / dpa)

Falsch! In jedem offenen Boot hat man keinerlei Blitzschutz und sollte bei einem heranziehenden Gewitter so schnell wie möglich an Land gehen und Schutz suchen. Bei Kajütbooten hängt der Schutz vor Blitzen vor allem vom Material des Bootes ab. So wie Autos wirken Boote und Schiffe aus Metall wie Faradaysche Käfige, in denen die Passagiere im Inneren geschützt sind, solange sie keine Metallteile berühren. Bei Kunststoff- oder Holzbooten dagegen besteht die Gefahr, dass ein Blitzeinschlag – oftmals über den Segelmast - Schäden am Rumpf oder sogar einen Brand auslöst und dann die elektrischen Anlagen an Bord ruiniert. "Wenn man sich auf Deck aufhalten muss, dann sollten Schuhe mit Gummisohlen getragen werden", ergänzt Björn Alexander.

Schmuck kann bei Gewitter zum Problem werden.

Richtig! "Ketten, Broschen oder sogar Zahnspangen ziehen Blitze zwar nicht an, können aber, kommt es zu einem Blitzeinschlag in der Nähe, sehr heiß werden und so zu Verbrennungen führen", erklärt Alexander. Wer also die Möglichkeit hat, während eines Gewitters seinen Schmuck abzulegen, sollte das auch tun. Viel wichtiger, als sich seines Schmucks zu entledigen, ist es jedoch, sich von exponierten Stellen und metallischen Gegenständen wie Zäunen oder Geländern zu entfernen. Das Gleiche gilt auch für Regenschirme, die zugemacht und weggelegt werden sollten. "Und auch Jägern, die sich mit dem Gewehr auf einem Hochsitz aufhalten, würde ich raten, lieber diese exponierte Position zu verlassen", ergänzt der Experte.

Wie weit ein Gewitter entfernt ist, kann man an den Sekunden zwischen Blitz und Donner abzählen.
Blitze sind auch gefährlich, wenn es nicht regnet.
Blitze sind auch gefährlich, wenn es nicht regnet.
(Foto: picture alliance / dpa)

Richtig! Allerdings ist die weit verbreitete Formel "je gezählte Sekunde ein Kilometer entfernt" falsch. Ein Blitz erreicht eine Temperatur von rund 30.000 Grad Celsius. Die so stark erhitzte Luft dehnt sich schlagartig aus und wird zum Donner. Blitz und Donner gehören also zusammen und treten direkt an der Einschlagstelle auch zusammen auf. Da die Schallgeschwindigkeit aber nur 333 Meter pro Sekunde beträgt, die Lichtgeschwindigkeit aber so hoch ist, dass sie für uns nicht messbar ist, treten Blitz und Donner außerhalb der Einschlagstelle versetzt voneinander auf. Die Formel, um die Entfernung zum Gewitter zu berechnen, lautet: Gezählte Sekunden mal 333 = Abstand des Gewitters in Meter. Ein Beispiel: Zwischen Blitz und Donner liegen acht Sekunden. 8 x 333 = 2664 Meter. Wer lieber mit kleinen Zahlen rechnet, der kann auch die gezählten Sekunden durch drei teilen. Das Gewitter ist also ungefähr 2,6 Kilometer entfernt, das bedeutet relativ nah. Schon mit dem nächsten Zählen des Abstandes zwischen Blitz und Donner kann man dann feststellen, ob sich das Gewitter nähert oder abzieht. Kann man dagegen gar keinen Donner hören, dann ist das Gewitter so weit entfernt, dass es in den nächsten Stunden nicht zur Belastung werden kann.

Ein vom Blitz getroffener Mensch steht noch immer unter Strom und sollte deshalb auf keinen Fall angefasst werden.

Falsch! Der menschliche Körper kann Elektrizität nicht speichern, so dass eine Person, die vom Blitz getroffen worden ist, auch nicht unter Strom steht. Sie sollte so schnell wie möglich Erste Hilfe bekommen. Ein Blitzopfer, das nicht ansprechbar ist und nicht mehr selbstständig atmet, muss mit Herzdruckmassage und Mund-zu-Mund-Beatmung reanimiert werden. Je schneller das nach dem Blitzeinschlag passiert, umso größer sind die Überlebenschancen. Doch Achtung! Diese Maßnahmen gelten nicht bei Blitz-Unfällen mit Leitungen, zu Hause oder in der Nähe von Hochspannungsleitungen. In diesem Fall sollte man sicherstellen, dass die Sicherung raus ist oder der Strom nicht mehr fließen kann, bevor man sich einem Betroffenen nähert – und wie in allen Fällen mit Blitzopfern die 112 anrufen.

Gewitter macht die Milch sauer.

Falsch! Nicht das Gewitter an sich ist die Ursache, wenn Lebensmittel im Sommer verderben, sondern die Kombination von Wärme und Feuchtigkeit. Beides sind Begleiterscheinungen eines Gewitters und zugleich die optimalen Bedingungen für Mikroorganismen. Diese vermehren sich und sorgen so dafür, dass beispielsweise die Milch sauer wird.

Bei Gewitter sollten elektrische Geräte vom Netz getrennt werden.

Richtig! "Durch einen Blitzeinschlag entsteht ein starkes Magnetfeld und eine große statische Elektrizität. Das kann zu Überspannungsschäden an elektrischen Geräten führen", erklärt Alexander. Insofern ist das Abziehen von Steckern - egal, ob Antenne oder Strom – richtig, um elektronische Geräte im Haus zu schützen. Auch wenn für diese Fälle oftmals die Hausratversicherung aufkommt, ist gerade bei Datenträgern der Schaden häufig nicht zu beheben. Steckdosenleisten mit Überspannungsschutz oder Überspannungsschutzadapter sind deshalb geeignete Mittel, um teure Geräte und Daten zu schützen.

Bei Gewitter daheim in die Badewannen zu steigen, ist nicht gefährlich.
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Falsch! Unter bestimmten Umständen ist ein Vollbad, aber auch eine Dusche bei Gewitter keine gute Idee. Denn auch wenn das Haus mit einem Blitzableiter geschützt ist oder die Badewanne geerdet, kann sich der Strom über die Leitungen, Rohre und andere metallische Gegenstände ausbreiten und sogar bis ins Bade- oder Duschwasser gelangen. In modernen Gebäuden werden alle metallenen Einrichtungen im Bereich der Bäder miteinander verbunden und am Haupt-Erdanschluss angeschlossen. Bei fachgerechter Ausführung halten diese Verbindungen dauerhaft. Dann ist die Benutzung von Dusche oder Badewanne während eines Gewitters völlig unbedenklich.

Die Wahrscheinlichkeit, von einem Blitz getroffen zu werden, ist höher, als im Lotto zu gewinnen.

Falsch, denn bei diesem Vergleich gibt es viel zu viele Ungenauigkeiten. Es geht wohl eher um den Vergleich der Wahrscheinlichkeiten von einem Blitztod und einem millionenschweren Lottogewinn. In Deutschland werden pro Jahr drei bis sieben Menschen durch einen Blitzeinschlag getötet. Tausende dagegen gewinnen in Lotterien. 90 Menschen wurden in Deutschland 2013 zu Lotto-Millionären. Die Wahrscheinlichkeit, den Blitztod zu sterben, liegt in Deutschland bei 1:18.000.000, die Wahrscheinlichkeit, vom Blitz getroffen zu werden, dagegen bei 1:6.000.000, denn nicht jedes Blitzopfer stirbt. Bei einem einmaligen Versuch, im Lotto alle sechs Zahlen (ohne Superzahl) richtig zu tippen, liegt die Wahrscheinlichkeit bei 1:14.000.000. Also scheint es tatsächlich so zu sein, dass laut Berechnung die Wahrscheinlichkeit, vom Blitz getroffen zu werden, größer ist, als durch Lotto zum Millionär zu werden. Die Wahrscheinlichkeit einer Lottomillion mit der Wahrscheinlichkeit eines Blitztodes zu vergleichen, war aber sicher nicht im Sinne des Erfinders.
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Donnerwetter!: Blitze - "Zeichen der Götter" Donnerwetter!: Blitze - "Zeichen der Götter" Donnerwetter!: Blitze - "Zeichen der Götter" Donnerwetter! Blitze - "Zeichen der Götter"

Quelle: n-tv.de

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Gudrun Graf
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Wie man Jets einsetzt, um das lokale Klima zu manipulieren

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Jul 2015 10:03

bild klimamanipulation.jpg
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http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/l-j-devon/wie-man-jets-einsetzt-um-das-lokale-klima-zu-manipulieren.html;jsessionid=89DD973D51280DEC222CBA42459984C7

18.07.2015


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Wie man Jets einsetzt, um das lokale Klima zu manipulieren
L. J. Devon

Dass das Wetter durch die Nutzung künstlicher Wolken am Himmel manipuliert wird, ist keine Verschwörungstheorie. Es ist ein wissenschaftliches Faktum, heute mehr denn je. Menschen können Wetter und Temperatur in einer Region verändern, indem sie normale Flugzeugabgase und die richtigen atmosphärischen Bedingungen nutzen.



Unter den richtigen Bedingungen können sich die Flugzeugabgase zu wolkenähnlichen Kondensstreifen formieren. Geografen der Penn State University vermuten, dass sich diese Kondensstreifen in Eiswolken verwandeln, die ähnlich wie normale Wolken die Temperatur auf der Erdoberfläche senken.

Kondensstreifen in einer beliebigen Region werden mit einer Temperaturabsenkung und Veränderungen in lokalen Wettermustern in Verbindung gebracht.



Diese kleinen Veränderungen könnten die anscheinend häufiger auftretenden Klimaveränderungen von Region zu Region erklären, die wir auf der Erde erleben.



Wenn aber Kondensstreifen mit der Zeit die Temperatur an der Erdoberfläche künstlich senken, könnten sie dann ganze Ökosysteme aus dem Gleichgewicht werfen? Könnte das die Art und Weise verändern, wie atmosphärische Gase auf Veränderungen reagieren, oder wie die Atmosphäre Kohlendioxid und Sauerstoff reguliert?



Kondensstreifen können hohe Eiswolken bilden, die die Temperatur am Boden beeinflussen



Die Abgase eines Jets formieren sich nicht immer zu voll ausgebildeten Kondensstreifen, die Wetter und Temperatur beeinflussen. Kondensstreifen bilden sich unter bestimmten Bedingungen. Und wenn die erfüllt sind, können die Streifen ganze Gebiete künstlich abkühlen und potenziell bizarre Wettermuster auslösen. Das Wissen, wie Kondensstreifen geschaffen werden, die das Wetter verändern, setzt die Kenntnis atmosphärischer Temperaturen voraus.



Dieses Wissen über die Bildung von Kondensstreifen könnte bewusst genutzt werden, um das Wetter in einer Region zu kontrollieren oder zu verändern.



Damit ein Kondensstreifen entsteht, muss die Atmosphäre, die das Flugzeug durchfliegt, so kalt sein, dass die Abgase zu Eiskristallen gefrieren. Auch der Feuchtigkeitsgrad muss richtig sein, damit die neu gebildeten Eiskristall-Kondensstreifen lange genug am Himmel bestehen bleiben.



Wenn diese Bedingungen für die Bildung von Kondensstreifen bekannt sind, könnten mehrere Jets über einem bestimmten Gebiet eingesetzt werden, um das Klima dort zu verändern. »Einige Gebiete der USA haben für Kondensstreifen günstigere Bedingungen als andere«, sagt Jase Bernhardt, ein graduate student in Geografie.



Durch ein Verständnis dieser Anfangsbedingungen für die Bildung von Kondensstreifen könnten Geheimdienste mehrere Jets über einem Gebiet einsetzen, um das Klima dieses Gebiets zu verändern.



Ob absichtlich oder nicht, häufig wird beobachtet, dass sich diese langen Kondensstreifen am Himmel wie in einem Spinnennetz überkreuzen. Diese Kondensstreifen werden manchmal als »Chemtrails« bezeichnet. Vielleicht sollte man sie besser Schwermetall-Streifen zur Wettermanipulation nennen, denn diese Jet-Abgase stammen aus verbleitem Jet-Treibstoff.



Kondensstreifen können die Temperatur am Boden um bis zu sechs Grad Fahrenheit verändern



»Untersuchungen vom September 2001 während der drei Tage (nach dem 11. September), als keine Verkehrsflugzeuge in der Luft waren, legen die Vermutung nahe, dass die Kondensstreifen eine Wirkung hatten«, sagte der Geografie-Professor Andrew M. Carleton.



»Aber das waren nur drei Tage, wir müssten längere Zeiträume untersuchen, während Flugzeuge in der Luft sind, um die reale Auswirkung der Kondensstreifen auf die Temperatur und hinsichtlich des Klimas zu studieren.«



Angeregt durch diese Beobachtungen untersuchten die Forscher der Penn State University weiter, ob Kondensstreifen das Wetter verändern können. Carleton und Bernhardt untersuchten verschiedene Temperaturaufzeichnungen von Wetterstationen im Januar im Süden der USA und im April im Mittleren Westen. Sie verglichen tägliche Temperaturdaten von Abschnitten mit und ohne Kondensstreifen. Beide Abschnitte deckten gleiche Landflächen ab, die Bodenfeuchtigkeit und die Luftbedingungen waren gleich.



Die Forscher ermittelten ein durchgängiges Ergebnis. Ein Abschnitt mit Kondensstreifen konnte niedrigeren Tages- und Nachttemperaturen zugeordnet werden als ein Abschnitt ohne Kondensstreifen unter sonst gleichen Bedingungen. Kondensstreifen senkten die Maximaltemperatur sowohl tagsüber als auch nachts um mehrere Grad. Im Mittleren Westen waren es im Durchschnitt fünf Grad Fahrenheit, im Süden sechs. Bemerkenswert ist, dass die Temperaturen auf den Normalwert zurückkehren, wenn sich die Kondensstreifen aufgelöst haben und der nächste Tag heraufzieht. Kurz: Die Kondensstreifen wirken wie Wolken.



In dem Bericht heißt es, der »tageszyklische Temperaturbereich war an Stationen mit Ausstoß statistisch signifikant niedriger als an Stationen ohne Ausstoß«. Das unvorhergesehene Auftreten von Kondensstreifen hilft zu erklären, warum die Meteorologen bei ihrer Vorhersage von Temperatur und Regen so oft danebenliegen.



»Die Wettervorhersage von Tageshöchst- und -tiefsttemperaturen berücksichtigt Kondensstreifen nicht«, sagte Carleton. »Würden Kondensstreifen in Regionen, in denen sie ausgestoßen werden, einbezogen, wären die Vorhersagen vermutlich besser.«


Quellen:

psu.edu

wiley.com
.

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Bildnachweis: Screenshot Youtube

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Leser-Kommentare (7) zu diesem Artikel
18.07.2015 | 09:33
Mooncat

@ IM Erika Danke für den link http://bildermatrix.blogspot.de/. Sehr aufschlussreich diese Seite........

18.07.2015 | 09:29
NochnBremer

Ich vermute, die Billig-Airlines gibt es nur damit mehr Menschen fliegen. Dass das zu diesen Preisen überhaupt möglich ist, liegt meiner Meinung nach daran, dass die Billig-Flieger seitens der "Eliten" gesponsort werden. Die Aussagen über die Kondensstreifen sollen uns doch bloß wieder das Hirn vernebeln, wie in den Kommentaren bereits angesprochen sind CHEMTRAILS völlig anders geartet, absichtlich und bösen Willens versprüht.

18.07.2015 | 09:16
Skeptiker

Da soll wieder mal was schöngeredet werden. Was nicht sein darf soll nicht sein. Der Bürger soll wieder mal für dumm verkauft werden. Ich habe auch schon gesehen, wie ein Flugzeug seinen "Kondensstreifen" abgestellt hat. Der Himmel war schon voll kariert. Aber ein Streifen wurde plötzlich abgestellt. Zufall? Wer´s glaubt wird selig. Ich glaube keinem Politiker mehr und auch keinem Journalisten.

18.07.2015 | 07:18
IM Erika

Alles ist mittlerweile reine Manipulation. Seit ca. 2001 ist die Welt nicht mehr das was sie voher war und genau das haben die wenigen Herren hinter der dumpen Masse so gewollt. Die Welt rast auf Biblische Zustände zu welche gerade produziert werden. Zusammenbruch der EU, mutwillige Umvolkung, latente Enteignung der Bevölkerung und kommende Bürgerkriegsnahe zustände bis hin zum totalen Krieg ...dies alles dient nur einem Zweck, glauben sie mir auch wenn sie nichts über mich...

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18.07.2015 | 06:50
CO² Versteher

Also,dieser Beitrag enthält eine Menge Desinformationen.Es ist alles ganz einfach.Alle Flugzeuge die keine Propeller haben ausser Kampfflugzeuge werden von sogenannten MANTELSTROMTRIEBWERKEN angetrieben.Diese können Aufgrund ihrer niedrigen Abgastemperatur keine Kondensstreifen erzeugen.Dieser Triebwerkstyp wird schon seit über 40 Jahren eingesetzt. Er erzeugt keine Kondesstreifen oder ähnliches.Wenn ein Flugzeug etwas sichtbares am Himmel hinterlässt dann ist dieses Flugzeug...

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18.07.2015 | 06:17
Dieter

Das passt überhaupt nicht zu den vielen hundert anderen Informationen über Chemtrails. Ich glaube nicht, dass bei einer Großwetterlage, z.b. wolkenfrei über ganz Europa, die Luftfeuchtigkeit und Temperatur in ca. 10 km höhe, sich schlagartig verändert.

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Auf Eis gelegt: Forschungsmission zur Klima-Erwärmung

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Jul 2015 10:22

bild klimaforschungsschiff.jpg
bild klimaforschungsschiff.jpg (40.74 KiB) 6395-mal betrachtet
http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/neue-wissenschaften/andreas-von-r-tyi/auf-eis-gelegt-forschungsmission-zur-klima-erwaermung.html;jsessionid=F9A933219519E443F926B56E9431B0D8

24.07.2015


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Auf Eis gelegt: Forschungsmission zur Klima-Erwärmung
Andreas von Rétyi

Die globalen Temperaturen steigen permanent an, so kann man fast überall zu lesen – der menschengemachte Treibhauseffekt heizt die Erde bedrohlich auf. Skeptiker verweisen allerdings darauf, dass in Wahrheit alles völlig anders aussieht, die Erderwärmung beruhe auf einer allgemeinen Konvention, sei im Grunde ein Märchen. Tatsächlich geschehen zuweilen schon merkwürdige Dinge, die ernste Zweifel aufkommen lassen. So musste jetzt eine zum Studium der globalen Erwärmung gestartete Forschungsexpedition umkehren – wegen arktischer Rekordvereisung.



Nach ein paar kochend heißen Sommertagen scheint die vielzitierte Erderwärmung gleich wieder viel plausibler. Dabei haben wir beinahe schon vergessen, was ein heißer Sommer überhaupt ist. Außerdem dürfte sich die veränderte Situation in unseren Landstrichen eher mindernd auf die Temperaturen auswirken. Wenn die arktischen Gletscher schmelzen, fließt das eisige Wasser auch in den Golfstrom, die Zentralheizung des europäischen Kontinents. Wenn sich aber diese maritime Strömung abkühlt, wird es in Europa kälter.

Dass dies alles wirklich so geschieht, bleibt nach wie vor unbewiesen. Dass sich aber in den vergangenen Jahrzehnten offenbar so einiges am Klima geändert hat, spürt beinahe jeder, und vor allem ältere Menschen sprechen von stabileren, sonnigen Sommern, aber auch härteren Wintern in früheren Jahren.



Selektive Erinnerungen? Wie auch immer, das Wetter scheint jedenfalls in diesem Sommer wieder ziemlich verrückt zu spielen, alles kommt vor, auf nichts ist Verlass. Und die Erderwärmung? Mittlerweile gibt es viele fachliche Aussagen und Studien, die sogar von einer drohenden Abkühlung oder Kaltzeit sprechen, vereinzelte Experten legen gegenüber der offiziellen Version völlig konträre Daten vor und nennen ganz andere Faktoren, die unser Klima wirklich beeinflussen.



Größere wissenschaftliche Publikationen versäumen aber auch dann nicht, stets mindestens in einem Satz darauf hinzuweisen, dass die Ergebnisse der betreffenden Studie keineswegs die allgemeine Erderwärmung relativieren oder gar in Frage stellen sollen. Das sei nicht die Absicht der Autoren. Schließlich will niemand seinen guten Ruf aufs Spiel setzen. Karriere ist auch in der Wissenschaft alles.



Jenes schier omnipräsente »Glaubensbekenntnis« scheint von ungeschriebenen Gesetzen und Regeln diktiert, von einer Konvention, die allerdings nicht unbedingt von der Natur unterzeichnet sein muss. Dass sämtliche Ursachen klimatischer Veränderungen mit ihren globalen Skalen heute nach nur wenigen Jahrzehnten umfangreicherer Forschung vollständig bekannt und richtig gewichtet sein sollten, scheint manchen Beobachtern vielleicht nicht ganz zu unrecht doch fraglich.



Nun gibt es auch zu diesem Thema immer wieder Vorfälle, die deutlich aufhorchen lassen und manche allgemein anerkannte Ansicht mit einem Schlag ad absurdum zu führen scheinen. Es erscheint zumindest recht paradox, wenn eine zum Studium der Erderwärmung organisierte Expedition die Arbeit wegen extremer Kälte abbrechen muss. So geschehen erst kürzlich.



Der Eisbrecher CCGS Amundsen wird für die Sommermonate als schwimmende Forschungsstation genutzt. Hier werden dann rund um die Uhr und sieben Tage die Woche lang verschiedenste Experimente durchgeführt. Für dieses Jahr war vorgesehen, in die nördliche Baffin Bay einzufahren – eine sorgfältig geplante wissenschaftliche Expedition, um 115 Tage lang die globale Erwärmung zu studieren.



Am vergangenen Sonntag schon holte die Amundsen ihre letzten wissenschaftlichen Proben ein, musste den Kurs ändern. Das Schiff wurde umgeleitet, um kommerziellen Schiffen in der Hudson Bay den Weg durchs Eis zu bahnen. Laut Aussagen von Johnny Leclair, eines Vertreters der kanadischen Küstenwache, seien die gegenwärtigen Bedingungen in der betreffenden Region so schlimm wie seit 20 Jahren nicht: eisige Kälte und entsprechend dicke Eispanzer. Das gleiche Eis wurde dafür verantwortlich gemacht, »dass vergangene Woche zwei Eisbären bis in die besiedelten Gebiete gelangten«, so berichtete CBC News und ergänzte: »Ein höchst ungewöhnlicher Vorfall.«





Da gegenwärtig nur zwei Eisbrecher in der arktischen Region zur Verfügung stünden, wobei die CCGS Pierre Radisson ihrerseits Versorgungsschiffe durch die Frobisher Bay eskortiert, habe laut Leclair die einzige Option darin bestanden, die Amundsen anzufordern. Nächste Woche sollen dann zwei weitere Eisbrecher auf Fahrt gehen, was der Amundsen wieder die Rückkehr zu ihrer Forschungsmission gestatten könne.



Martin Fortier, als Chef des Forschernetzwerks ArcticNet für die Koordination der wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Schiff zuständig, zeigte sich grundsätzlich wenig erfreut über den Zeitverlust: »Offensichtlich wirkt sich das für uns sehr wesentlich aus … . Das ist eine frustrierende Situation.« Allerdings sprach er im gleichen Atemzug auch von einem »Plan B«, wie er immer bei großen Expeditionen existiere. So würde die Arbeit dann mit einigen Umstellungen eben doch zu bewältigen sein.



Und was ist mit dem vielen Eis? Wie sogar auch die BBC berichtete, nahm das Eisvolumen der arktischen See seit dem Jahr 2013 um rund 33 Prozent zu. Von öffentlichen Geldern finanzierte Wissenschaftler erklären das Rekordeis hingegen schlichtweg als Anomalie. Andere Erkenntnisse, darunter auch Satellitendaten, ließen keine globale Erwärmung seit nunmehr rund 18 Jahren erkennen.



Der britische Journalist und Politiker Lord Christopher Monckton, der sich in den letzten Jahren wiederholt auch kontrovers zur Klimaentwicklung geäußert hat, stellt fest: »Für 222 Monate, seit dem Dezember 1996, gab es überhaupt keine globale Erwärmung.« Aktuelle Daten lieferten »einen neuen Rekordwert für die Pause: 18 Jahre und sechs Monate«, so ergänzt er.



Monckton ist aus verschiedenen Gründen umstritten. Aber vielleicht wäre es doch besser, sich öfters auch anzuhören, was umstrittene Zeitgenossen zu sagen haben, um nicht vollends im allgemeinen Einheitsbrei unterzugehen. Meinungsvielfalt ist zwar ein schönes Schlagwort, doch wo ist sie noch anzutreffen?



Der britische Querkopf weist zudem auf einen weiteren Umstand hin: Durch die Stagnation der Temperaturen liege die vom Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) im First Assessment Report von 1990 vorhergesagte Erwärmungsrate gegenüber den realen Werten nunmehr bereits um das 2,5-fache höher. Monckton spricht von »extremer Übertreibung«.



Bei der trotz weitgehender Einigkeit bestehenden Klima-Kontroverse darf natürlich auch die andere Seite nicht vergessen werden: nämlich die mächtigen Ölkonzerne, die keineswegs ein gesteigertes Interesse daran hegen, anthropogene Faktoren wie »fossile Energieträger« als Schuldige für einen weltweiten Temperaturanstieg zu identifizieren.



Die Fachzeitschrift Nature bezeichnete im Jahr 2001 die US-amerikanische Kohle- und Erdölindustrie als die primäre Quelle für Kritik an der allgemeinen Darstellung der Klimaforschung. Und die Union of Concerned Scientists (Vereinigung besorgter Wissenschaftler stellte klare Meinungsmanipulation durch den ExxonMobil-Konzern fest, wobei über mehrere Jahre hinweg eine Summe von etwa 16 Millionen US-Dollar geflossen sei, um 43 scheinbar unabhängige Organisationen im Sinne des Konzerns zu beeinflussen.



Gerade in diesem Jahr kam zudem heraus, dass Exxon sowie das Kohleunternehmen Southern Company und der US-Konzern Koch Industries die klimakritischen Forschungen des aus Malaysia stammenden US-amerikanischen Astrophysikers Willie Wei-Hock Soon mit insgesamt rund 1,2 Millionen US-Dollar unterstützten. Natürlich, seine Ergebnisse müssen deshalb nicht falsch sein. Schließlich sind auch die staatlich geförderten Forscher abhängig, eben von staatlichen Geldern, was sich ebenso auf ihre Resultate auswirken kann.



Die Dramaturgie der postulierten Erderwärmung scheint jedenfalls nicht ganz den realen Vorgaben zu entsprechen. Daten und Fakten werden vielfach manipuliert, wie es den jeweiligen Lobbyisten gerade passt, auch Wissenschaft ist bestechlich, und so fließen eben hohe Summen, um die Ergebnisse vermeintlich unabhängiger Forschung zu beeinflussen. Nun, das Eisen ist auf beiden Seiten heiß, mächtige Interessen sind im Spiel. Und genau unter diesen Vorbehalten wird man leider auch beide Seiten betrachten und ihnen mit gewisser Vorsicht begegnen müssen.



Was hier in Wirklichkeit stattfindet, ist ein regelrechter eigener Krieg. Lug und Trug sind auf dieser Ebene allerorten anzutreffen. Die Beispiele bestätigen nur, wie skrupellos finanzielle Interessen von allen Lagern durchgesetzt werden. Auf die ganz große Spielwiese schaffen es »die Guten« ohnehin nie. Was bleibt, ist ein reines Ganovenmonopoly.



Wer ehrlich ist, wird zumindest diese Situation attestieren und die verschiedenen Ergebnisse jeweils zur Diskussion stellen. Allerdings sprechen einige, offenbar auch wirklich unabhängig gewonnene Informationen dafür, dass die komplexe Situation gerade auch von kosmischen Faktoren bestimmt wird, die bei der Bewertung der Klimaentwicklung lange unterschätzt wurden und als Antagonisten einer Erderwärmung auftreten.



Übrigens: Nicht zum ersten Mal endet eine Forschungsreise zur globalen Erwärmung vorzeitig an polaren Eispanzern. 2013 leitete Chris Turney von der Universität New South Wales eine Expedition an Bord des unter russischer Flagge fahrenden, eisverstärkten Kreuzfahrtschiffes Akademik Shokalskiy in die Antarktis.



Zu Weihnachten 2013 geriet das Schiff in die Eisfalle, die Gruppe von Klimaforschern um Professor Turney wurde dann am 2. Januar 2014 mit Hubschraubern zu einem nahen australischen Eisbrecher transportiert, der zuvor vergeblich versucht hatte, zur Akademic Shokalskiy vorzudringen. Die 52 Wissenschaftler wurden alle gerettet.



Good Morning America meldete am 30. Dezember, der Eispanzer sei bis zu vier Meter dick. Die wiederum heftig umstrittene medienkritische US-Website mrc NewsBusters registrierte, dass seinerzeit in den Medien sehr oft lediglich von geretteten »Passagieren« oder sogar »Touristen« die Rede gewesen sei. In der öffentlichen Berichterstattung sei zu 98 Prozent auch unerwähnt geblieben, dass das im Eis gefangene Schiff zur Erforschung der Erderwärmung unterwegs war.



Die Forscher selbst betonten, das Eis schwinde infolge der Klimaänderung, türme sich aber eben in einigen Gebieten auf. Professor Turney stellte damals fest: »Wir sind in unserem eigenen Experiment stecken geblieben.« Bleibt nur noch hinzuzufügen: Diese Äußerung könnte vielleicht auch auf die gesamte Menschheit zutreffen!



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Leser-Kommentare (15) zu diesem Artikel
25.07.2015 | 06:54
Ursache und Wirkung

Achtet mal darauf, wie oft der Klimawandel als Ursache für Extremwetter herhalten muss. Kein Orkan, keine Überschwemmung oder Dürre ohne diesen Hinweis. Da Klima das durchschnittliche Wetter der letzten 30 Jahre ist, wird in solchen Fällen einfach mal Ursache und Wirkung vertauscht. -- Analogie: die Geburtenrate in Deutschland liegt ca. bei 1,4 Kinder. Das ist zu wenig! Um das Problem zu lösen, brauchen wir nur wieder mehr ganze Kinder, statt diese 0,4-Krümel in die Welt zu...

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25.07.2015 | 06:41
Karl Schreiber

Die CO2-Lüge wird hier wissenschaftlich widerlegt: /// Climate Scientist Murry Salby Returns! - Presents NEW SCIENCE /// https://www.youtube.com/watch?v=rCya4LilBZ8 /// Achtung: sehr anspruchsvoller Wissenschaftsvortrag in Englisch vor Wissenschaftlern! /// Und hier nochmal, was unsere Lebensgrundlagen wirklich zerstört: /// https://vimeo.com/user34509631/videos /// Man kann es nicht oft genug wiederholen. Hier schließlich noch ein sehr interessanter Artikel dazu,...

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24.07.2015 | 23:18
Rudolof-Robert Davideit

Tja, dem v. Retyi glaube ich ab heute kein Wort mehrt! Noch Fragen?

24.07.2015 | 22:54
pedrobergerac

"»Wir sind in unserem eigenen Experiment stecken geblieben.« Bleibt nur noch hinzuzufügen: Diese Äußerung könnte vielleicht auch auf die gesamte Menschheit zutreffen!" Ein Jahrhundertzitat.

24.07.2015 | 20:42
geneigter Leser

Mein lieber Ben, CO2 verdient nur aus einem einzigen Grund, nur einem EINZIGEN, die Bezeichnung "Treibhausgas". Nämlich deswegen, weil es in Treibhäusern in großen Mengen eingesetzt wird! Es wird von praktisch allen Pflanzen als Nahrung genutzt. Einen "Treibhauseffekt" für ein planetarisches System wie unserer Erde zu postulieren zeugt von haarsträubender Unwissenheit, mangelnder Allgemeinbildung und vollkommener Phantasielosigkeit. Letzteres ist von Nöten, um...

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24.07.2015 | 20:24
Joseph Breitenbach

Danke für diesen sehr guten Artikel! - Kohlendioxid ist übrigens kein Giftstoff, wie ein Haupt- oder Sonderschüler gemeint hat. Kohlendioxid reagiert nämlich nicht chemisch mit den Substanzen, aus denen der menschliche Körper besteht; aber das lernt man ja nicht in der Haupt- oder Sonderschule. - Wer wissen will, welchen Einfluss Kohlendioxid auf die Erdeerwärmung hat bzw. nicht hat, findet die Antwort in diesen fünf...

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"Größter und wichtigster Schritt" - Obama entdeckt den Klimawandel

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Aug 2015 20:34

bild obama entdeckt klimawandel.jpg
http://www.n-tv.de/politik/Obama-entdeckt-den-Klimawandel-article15640556.html
Sonntag, 02. August 2015
"Größter und wichtigster Schritt" - Obama entdeckt den Klimawandel

Die USA haben sich bislang nicht besonders im Kampf gegen den Klimawandel hervorgetan. Doch nun macht Präsident Obama Druck. Er spricht "vom größten und wichtigsten Schritt, den wir jemals getan haben" - dabei geht es aber auch um ihn selbst.


US-Präsident Barack Obama will die Ziele zur Bekämpfung des Klimawandels verschärfen. Nach den neuen Vorgaben müssten Kraftwerke ihren Schadstoffausstoß bis 2030 um 32 Prozent im Vergleich zu 2005 verringern, berichtete die "New York Times".
Obama geht es auch um sein Bild in den Geschichtsbüchern.
Obama geht es auch um sein Bild in den Geschichtsbüchern.
(Foto: AP)

Sollten die Vorsätze umgesetzt werden, müssten Hunderte Kohlekraftwerke schließen, schreibt die Zeitung. Die neuen Zahlen sollen bereits an diesem Montag offiziell veröffentlicht werden, hieß es. Allerdings zeichnet sich bereits starker Widerstand der Republikaner ab.

Obama selbst sprach vom "größten, wichtigsten Schritt zur Bekämpfung des Klimawandels, den wir jemals getan haben". Der Klimawandeln sei nicht mehr zu leugnen, der Kampf gegen die Treibhausgase könne nicht auf die nächste Generation verschoben werden, meinte er in einem auf Facebook veröffentlichten Video.
Es geht ums Geschichtsbuch

Die Initiative soll zugleich eine mutige Vorgabe für den Klima-Gipfel in Paris Ende des Jahres sein, wenn die Welt nach jahrelangem Zögern entschlossene Schritte gegen Treibhausgase und Erderwärmung beschließen will. Obama gehe es auch um sein Bild in den Geschichtsbüchern, meint die "New York Times". Bei den Vorgaben handelt es sich um eine deutliche Verschärfung entsprechender Bestimmungen aus dem Jahr 2014.

Energieunternehmen würden aufgerufen, stärker auf Wind-und Sonnenenergie umzustellen oder von Kohle auf Erdgas umzusteigen, schreibt die Zeitung weiter. Einzelne Bundesstaaten würden aber weiterhin Spielraum für ihre Energiepolitik behalten.
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Allerdings dürfte auch der Widerstand von Republikanern und einer ganzen Reihe von Bundesstaaten erheblich zunehmen. Staatsanwälte von etwa einem Dutzend Staaten planten bereits juristische Schritte. Höchstwahrscheinlich dürfte der Streit bis zum Supreme Court, dem höchsten US-Gericht, eskalieren.

Obama hatte sich bereits im Wahlkampf 2008 als Klima-Vorreiter präsentiert, dann aber rasch aufgegeben. Als große innenpolitische Errungenschaft hat er bisher vor allem die Gesundheitsreform vorzuweisen - Klimaschutz soll zum weiteren Markenzeichen seiner Präsidentschaft werden, die im Januar 2017 endet.
Bilderserie
Langsam aber sicher geht die Erde an dem vom Menschen verursachten Klimawandel zugrunde. Gleichzeitig gebe es jedoch auch in sämtlichen Regionen der Welt ... Gletscher in allen Teilen der Welt ... Weltweiter Klimawandel Der Mensch richtet die Erde zugrunde

Quelle: n-tv.de , vpe/dpa
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Schwund auf Rekordhöhe - Gletscherschmelze ist nicht aufzuhalten

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Aug 2015 13:06

bild Gletscherschmelze ist nicht aufzuhalten.jpg
bild Gletscherschmelze ist nicht aufzuhalten.jpg (40.69 KiB) 6354-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Gletscherschmelze-ist-nicht-aufzuhalten-article15645351.html
Montag, 03. August 2015
Schwund auf Rekordhöhe - Gletscherschmelze ist nicht aufzuhalten

Nie zuvor haben die Gletscher so viel an Masse eingebüßt wie seit Beginn des 21. Jahrhunderts. Und die Entwicklung hält an: Gletscher sind so stark aus dem Gleichgewicht geraten, dass sie fortdauernd Eis verlieren - selbst wenn der Klimawandel gestoppt wäre.


Weltweit schmelzen die Gletscher seit Beginn des 21. Jahrhunderts in Rekordtempo. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des World Glacier Monitoring Service mit Sitz an der Universität Zürich, die im Journal of Glaciology vorgestellt wurde.

"Die Eisdicke der beobachteten Gletscher nimmt derzeit jedes Jahr zwischen einem halben und einem ganzen Meter ab, das ist zwei- bis dreimal mehr als der entsprechende Durchschnitt im 20. Jahrhundert", sagte Studienautor Michael Zemp. Gletscher in verschiedenen Regionen der Welt seien so stark aus dem Gleichgewicht geraten, dass sie auch ohne fortschreitenden Klimawandel weiter Eis verlieren würden.
Alpenregion besonders betroffen
Video
Gletscherschmelze in der Arktis: Wetter in Mitteleuropa "wird sich ändern" 18.04.15 – 03:21 min Mediathek Gletscherschmelze in der Arktis Wetter in Mitteleuropa "wird sich ändern"

Besonders betroffen ist demnach zum Beispiel die Alpenregion. "Der Aletschgletscher hat sich um mehrere Kilometer zurückgezogen", sagte Zemp. Auch der Morteratschgletscher habe stark an Masse verloren. In Alaska sind die Gletscher Gulkana und Lemon Creek Beispiele für massiven Schwund.

Hauptursache für die Gletscherschmelze sind Zemp zufolge die steigenden Temperaturen. Doch es schrumpft nicht jeder Gletscher. Manche wachsen sogar. Diese Wiedervorstöße seien regional und zeitlich begrenzt, schreiben die Autoren der Studie. Zudem erreichten die Gletscher nicht die Ausmaße während der kleinen Eiszeit zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert.
Kilometerweiter Schwund
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Ein Beispiel hierfür sind demnach die norwegischen Gletscherzungen. Sie haben sich seit dem 19. Jahrhundert um einige Kilometer zurückgezogen. Allein an der Küste seien die Gletscher in den 1990ern - zwischenzeitlich - um wenige hundert Meter länger geworden. "In den Neunzigern gab es dort mehr Winterschnee", sagte Zemp. Das habe den Gletscherschwund kurzzeitig kompensiert. "Aber ab 2000 war das vorbei."

Die Studie basiert auf einem Gletscher-Register, das seit mehr als einem Jahrhundert weltweit Daten sammelt. Rund 47.000 Informationen über 2300 Gletscher sind verfügbar, einige davon gehen bis ins 16. Jahrhundert zurück. Die Daten stammen aus Beobachtungen am Boden, aus der Luft und dem Weltraum. Das Netzwerk des Registers erstreckt sich auf 36 Länder und Tausende Beobachter.
Bilderserie
Langsam aber sicher geht die Erde an dem vom Menschen verursachten Klimawandel zugrunde. Gleichzeitig gebe es jedoch auch in sämtlichen Regionen der Welt ... Gletscher in allen Teilen der Welt ... Weltweiter Klimawandel Der Mensch richtet die Erde zugrunde

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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Klimaphänomen besonders stark - Experten warnen vor El Niño

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Aug 2015 12:41

bild Experten warnen vor El Niño.jpg
bild Experten warnen vor El Niño.jpg (33.34 KiB) 6256-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Experten-warnen-vor-El-Nino-article15720021.html
Klimaphänomen besonders stark - Experten warnen vor El Niño

Sie nennen ihn "El Niño", "das Christuskind", doch der schmeichelnde Name peruanischer Fischer bezieht sich nur auf den Beginn des globalen Wetter-Phänomens in der Weihnachtszeit. In diesem Jahr sollen seine Auswirkungen besonders schlimm sein.



Nach Einschätzung von US-Experten könnte sich das unregelmäßig auftretende Wetter-Ereignis El Niño dieses Mal besonders intensiv auswirken. Der Vize-Direktor des Klimavorhersagezentrums der Nationalen Meeres- und Atmosphärenbehörde, Mike Halpert, sagte bei einer Pressekonferenz in Washington, sein Zentrum rechne damit, "dass dieser El Niño zu den stärksten El Niños der bis 1950 zurückgehenden Aufzeichnungen zählen könnte".

Der aktuelle El Niño war im März aufgetreten und wird voraussichtlich bis zum Frühjahr 2016 anhalten. Bei dem Klimaphänomen handelt es sich um eine deutliche Erwärmung der Meeresoberfläche am Äquator, die je nach Region heftige Regenfälle oder Dürren auslösen kann. Dass El Niño dieses Mal besonders stark ist, leiten die US-Wissenschaftler davon ab, dass die Temperaturen der Pazifikoberfläche am Äquator Prognosen zufolge mindestens zwei Grad höher als sonst sein werden. Eine solche Erwärmung sei erst drei Mal in den vergangenen 65 Jahren gemessen worden: 1972/73, 1982/83 und 1997/98.
Für Kalifornien hat El Niño wohl ein Geschenk parat

1997/98 hatte der bislang stärkste El Niño sintflutartige Regenfälle und Überschwemmungen in Peru, Ecuador, Chile und dem US-Bundesstaat Kalifornien verursacht. Im Gegenzug litten Indonesien und Papua-Neuguinea unter einer Rekorddürre und großflächigen Waldbränden.
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Der aktuelle El Niño dürfte laut Halpert stärkere Regenfälle im Süden der USA verursachen, unter anderem in dem unter extremer Trockenheit leidenden Bundesstaat Kalifornien. Dies werde aber wahrscheinlich nicht ausreichen, um die Trockenheit der vergangenen vier Jahre wettzumachen, warnte Halpert.

Die Sturmsaison an den Atlantikküsten dürfte wegen El Niño den Prognosen zufolge deutlich schwächer ausfallen. Dafür ist im Osten und Zentrum im Pazifik mit intensiveren Stürmen zu rechnen.

Zuletzt hatte ein El Niño vor fünf Jahren weitreichende Folgen: Er löste heftige Monsunregen in Südostasien aus, Dürren im Süden Australiens, auf den Philippinen und in Ecuador, enorme Überschwemmungen in Mexiko und Hitzewellen in Brasilien.

Quelle: n-tv.de , dka/AFP
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Heißester Monat seit Aufzeichnung - Juli 2015 stellt Hitzerekord auf

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Aug 2015 10:18

bild Juli 2015 stellt Hitzerekord auf.jpg
bild Juli 2015 stellt Hitzerekord auf.jpg (56.76 KiB) 6241-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Juli-2015-stellt-Hitzerekord-auf-article15765491.html
Heißester Monat seit Aufzeichnung - Juli 2015 stellt Hitzerekord auf

Was sind schon 0,08 Grad? Im Juli war es der Unterschied zum bisher heißesten Monat, weil wieder ein Höchststand gebrochen wurde. Das Klima eilt von Hitzerekord zu Hitzerekord - das könnte zum Problem für die Menschheit werden.


Der vergangene Monat war weltweit der heißeste seit Beginn der globalen Wetteraufzeichnungen vor 135 Jahren. Nach Angaben des US-Wetteramtes NOAA betrug die Durchschnittstemperatur im Juli 16,61 Grad Celsius. Das waren 0,08 Grad mehr als der bisherige Rekordmonat - der Juli vergangenen Jahres. Der Juli 2015 habe 0,81 Grad über dem Mittel des 20. Jahrhunderts gelegen, teilte die Behörde in Washington mit. Auch die ersten sechs Monate zusammen seien das heißeste erste Halbjahr seit 1880 gewesen.

Bei den Temperaturen an Land war der vergangene Monat zwar nur der sechstwärmste Juli mit 0,96 Grad über dem Durchschnitt des 20. Jahrhunderts. Dafür waren die Ozeane heißer als je zuvor in den vergangenen 135 Jahren. Gerade der Pazifische und der Indische Ozean hätten sich mehr als sonst aufgeheizt.
Etwas mehr Eis in der Antarktis
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Der Mai, Juni und August dieses Jahres waren schon die jeweils wärmsten Monate seit Beginn der Aufzeichnungen. Nun kommt als vierter der September hinzu. Das Jahr könnte auch insgesamt einen Temperaturrekord aufstellen. Foto: Frank Rumpenhorst 16.01.15 Spätestens ab 2020 wirds noch heißer 2014 war weltweit wärmstes Jahr
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Schwitzen, stöhnen, Siesta halten: Der beste Umgang mit Hitze 07.08.15 Schwitzen, stöhnen, Siesta halten Der beste Umgang mit Hitze
Ein riesiges Eisstück bricht vom weltberühmten Perito-Moreno-Gletscher in Patagonien ab. Der Gletscherschwund erreicht einen Rekordwert. Foto: Orestis Panagiotou/Archiv 03.08.15 Schwund auf Rekordhöhe Gletscherschmelze ist nicht aufzuhalten

Das bekam auch das Nordpolarmeer zu spüren. In der Arktis gab es den Wissenschaftlern zufolge gut 900.000 Quadratkilometer weniger Eis als im Jahrhundertschnitt - ein Minus von 9,5 Prozent. Das ist das wenigste Eis seit 2009, zuvor hatte es aber schon sieben Sommer mit noch weniger Eis um den Nordpol gegeben.

In der Antarktis war der Trend übrigens gegenläufig: Da gab es diesen Sommer etwas mehr Eis als sonst, immerhin 3,8 Prozent mehr als im Mittel des 20. Jahrhunderts. Allerdings waren es gut 360.000 Quadratkilometer weniger als vor einem Jahr. Auf das Halbjahr betrachtet waren die ersten sechs Monate 0,85 Grad Celsius wärmer als der Schnitt des vergangenen Jahrhunderts. Damit hat dieses Jahr das Jahr 2010 als das mit der heißesten ersten Hälfte seit 1880 abgelöst. An Land wurden 1,34 Grad mehr als im Mittel gemessen, im Wasser 0,67 Grad - beides neue Rekorde.
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So trocken wie seit 50 Jahren nicht: Deutschland leidet unter Dürre So trocken wie seit 50 Jahren nicht: Deutschland leidet unter Dürre So trocken wie seit 50 Jahren nicht: Deutschland leidet unter Dürre So trocken wie seit 50 Jahren nicht Deutschland leidet unter Dürre

Quelle: n-tv.de , spt/dpa
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Deutsches Projekt in "grüner Lunge" - 325-Meter-Turm ragt aus dem Amazonas

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Aug 2015 08:44

bild 325-Meter-Turm ragt aus dem Amazonas.jpg
bild 325-Meter-Turm ragt aus dem Amazonas.jpg (80.28 KiB) 6231-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/325-Meter-Turm-ragt-aus-dem-Amazonas-article15777536.html
Deutsches Projekt in "grüner Lunge" - 325-Meter-Turm ragt aus dem Amazonas

Will die Welt dem Klimawandel entgegenwirken, ist Brasilien einer der Schlüssel. Der Regenwald schrumpft und droht, sich an Treibhausgasen zu verschlucken. Ein riesiger deutsch-brasilianischer Turm soll nun eine "Palette an Geheimnissen" lüften.


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Klaus Kinski versucht im Film "Fitzcarraldo" ein Opernhaus in der "grünen Hölle" des Amazonas zu bauen. Er scheitert. Auch an den Launen der Natur. Um diese besser zu ergründen, um zu verstehen, welche Bedeutung der Regenwald wirklich für das Weltklima hat, was sich hier wandelt, wurde mit deutscher Hilfe wieder ein besonderes Amazonas-Projekt angegangen - und nun vollendet: der höchste Klima-Messturm der Welt, höher als der Eiffelturm. 325 Meter hoch reckt sich der rot-weiß-rote Stahlturm gen Himmel und sticht weit über den Wipfeln aus der grünen Amazonaslandschaft als einsamer Monolith hervor.
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Warnung von WWF und Club of Rome: "Wir sind im Begriff die Regenwälder aufzuessen" 25.05.15 – 01:24 min Mediathek Warnung von WWF und Club of Rome "Wir sind im Begriff die Regenwälder aufzuessen"

Der Eiffelturm ist 24 Meter "kleiner", der Berliner Fernsehturm am Alexanderplatz ist mit 368 Metern nur 43 Meter höher. Am Samstag ist der 150 Kilometer nordöstlich von Manaus tief im Amazonas-Regenwald gelegene Atto-Turm ("Amazonian Tall Tower Observatory") übergeben worden - Sensoren sollen quasi im Sekundentakt Daten sammeln über Treibhausgase, Wolkeneigenschaften und den Transport von Luftmassen in diesem Gradmesser für das Weltklima. Und welchen Einfluss der Regenwald darauf hat. Noch fehlt ein Teil der Technik, spätestens ab 2016 soll er aber voll funktionsfähig sein.

Mit deutscher Hilfe ist der Turm errichtet worden - je zur Hälfte bezahlen die brasilianische und die deutsche Seite 8,4 Millionen Euro für den Bau und die ersten fünf Betriebsjahre. Es ist ein Projekt der Max-Planck-Institute für Chemie (Mainz) und für Biogeochemie (Jena), des brasilianischen Bundesinstituts für Amazonasforschung (Inpa) und der Universität des Staates Amazonas (UEA).
Daten für deutsche Forschung

"Atto hilft, Klimaveränderungen besser zu verstehen und die grünen Lungen unseres Planeten zu schützen", betont Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU). Der Turm soll rund 30 Jahre im Einsatz sein. Durch die Höhe - er ist besteigbar und wird atemberaubende Blicke bieten - sollen fernab von menschlichen Einflüssen durch Städte Messungen in höheren Luftschichten als üblich durchgeführt werden. Etwa zu Veränderungen, die die Regenwaldgebiete in herüberziehenden Luftmassen auslösen; Ablagerung, Bewegung und Auswirkung von Treibhausgasen wie Kohlendioxid, Methan und Stickstoffoxid werden erforscht.
Das "Amazonian Tall Tower Observatory" (Atto) wurde je zur Hälfte von Deutschland und Brasilien finanziert.
Das "Amazonian Tall Tower Observatory" (Atto) wurde je zur Hälfte von Deutschland und Brasilien finanziert.
(Foto: dpa)

Alle Daten fließen in Modelle zur Vorhersage der Klimaentwicklung ein, betont der Vizepräsident der Max-Planck-Gesellschaft (MPG), Ferdi Schüth. Zudem wollen die Forscher wissen, welche Rolle der Regenwald bei der Wolkenbildung spielt. MPG-Projektkoordinator Jürgen Kesselmeier rechnet mit einer ganzen "Palette an Geheimnissen", die mit Atto gelüftet werden könnten.

Deutschland ist seit Jahren einer der größten Finanziers in Brasilien von Regenwald- und Klimaschutzprojekten. Beim Besuch von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in Brasilien ging es vergangene Woche auch um das Thema Regenwald. Staatspräsidentin Dilma Rousseff versprach, dass die Abholzung bis 2030 auf null zurückgefahren werden soll - auch als Signal für den UN-Klimagipfel in Paris, wo im Dezember nach langem Ringen der Abschluss eines Weltklimavertrags gelingen soll.
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Für Merkel ist Brasilien ein Schlüsselland, um gerade Schwellenländer mitzuziehen bei der dringend notwendigen Reduzierung der Emissionen. Brasilien bezieht über 70 Prozent des Stroms aus Wasserkraftwerken, durch zunehmende Dürren spürt es mögliche Klimaveränderungen stark. Die Umweltstiftung WWF sorgt sich, dass in Brasilien bald wieder mehr Regenwald abgeholzt werden könnte - in der ökonomischen Krise werde versucht, geschützte Amazonas-Regionen dem wirtschaftlichen Profit zu opfern.

Rousseff müsse energisch dem Druck der Agrar- und Industrielobby entgegentreten, sagt Alois Vedder, politischer Leiter des WWF Deutschland. Gesetzesinitiativen hätten das Aufbrechen von Waldschutzzonen und geschützter Territorien der indigenen Bevölkerung für Bergbau und Agrarproduktion zum Ziel. Der Amazonasregenwald sei aber einer der Kipppunkte des globalen Klimasystems, warnt Vedder. Und genau diese Punkte sollen dank Atto besser erforscht werden. Wie dramatisch die Lage scheint, wurde gerade wieder bestätigt: Der Juli war weltweit der heißeste Monat seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.

Quelle: n-tv.de , Georg Ismar, dpa
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Mindestens 35 Tote - Wirbelsturm - "Erika" wütet in der Karibik

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Aug 2015 13:11

bild Wirbelsturm.jpg
bild Wirbelsturm.jpg (59.44 KiB) 6220-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/panorama/Wirbelsturm-Erika-wuetet-in-der-Karibik-article15820351.html
Samstag, 29. August 2015
Mindestens 35 Tote - Wirbelsturm - "Erika" wütet in der Karibik

Ein starker Wirbelsturm bedroht die Karibik und richtet Chaos an. Bisher sind 35 Menschen gestorben. Es werden allerdings weitere Opfer befürchtet. Die Dominikanische Republik ruft die höchste Alarmstufe aus. Auch die USA bereiten sich auf "Erika" vor.


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Der Wirbelsturm "Erika" hat bei seinem Zug durch die Karibik Dutzende Menschen getötet und eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Am härtesten betroffen war der östliche Inselstaat Dominica. Mindestens 35 Menschen kamen dort ums Leben, allein in der Ortschaft Petite Savanne im Südosten des Landes gab es 27 Opfer nach einer Schlammlawine, wie örtliche Medien berichten.

Die Zahl der Toten könne weiter steigen. Erwartet wird, dass der Wirbelsturm weiter in Richtung Nordwesten zieht und sich der US-Küste nähert. Fernsehbilder des Senders CNN zeigen, wie Hochwasser Straßen und Dörfer in Dominica überfluteten. "Erika" zog danach in Richtung Dominikanische Republik im Ostteil der Insel Hispaniola. Die Behörden in Santo Domingo riefen die höchste Alarmstufe aus.
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Das benachbarte Haiti warnte vor heftigen Regenfällen und Windböen. Niederschläge wurden auch in Teilen der Jungferninseln, Puerto Ricos, der Turks- und Caicosinseln und der Bahamas, sowie im Osten Kubas erwartet. Mehrere Karibikstaaten gaben eine Tropensturmwarnung aus. Prognosen des Nationalen Hurrikan-Zentrums (NHC) in Miami zufolge könnte sich der mit bis zu 85 Stundenkilometern wütende Tropensturm aber abschwächen.

In der Nacht zum Montag könnte "Erika" Florida erreichen. Der US-Bundesstaat rief den Notstand aus, womit bis zu 8000 Mitglieder der Nationalgarde mobilisiert werden können. Die Katastrophenschutzbehörde Fema bereitet sich darauf vor, Menschen von einem Einsatzzentrum mit Wasser, Essen, Decken und anderen Hilfsgütern zu versorgen. Das Weiße Haus appellierte an betroffene Bürger, sich in Medien über die Lage zu informieren und Anweisungen "gewissenhaft" zu befolgen.

Quelle: n-tv.de , lsc/dpa
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Ende des Ewigen Eises - Meeresspiegel könnte 50 Meter steigen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Sep 2015 13:13

bild Ende des Ewigen Eises.jpg
bild Ende des Ewigen Eises.jpg (33.41 KiB) 6175-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Meeresspiegel-koennte-50-Meter-steigen-article15898291.html
Ende des Ewigen Eises - Meeresspiegel könnte 50 Meter steigen

Die Antarktis hält Wassermassen, die einem Meeresspiegelanstieg von mehr als 50 Metern entsprechen. Nun zeigt eine Studie: Werden alle Kohlereserven verbrannt, schmilzt die antarktische Eisdecke ab – womöglich komplett. Tokio und New York wären Geschichte.

T
Würden alle weltweit verfügbaren fossilen Ressourcen von Kohle, Öl und Gas verbrannt, könnte das ein vollständiges Abschmelzen der antarktischen Eisdecke verursachen. Das zeigt eine Studie, die jetzt in Science Advances veröffentlicht wird. Das Eis der Antarktis hält Wassermassen, die einem Meeresspiegelanstieg von mehr als 50 Metern entsprechen.

Gelingt es, dass die globale Erwärmung die Zwei-Grad-Schwelle nicht überschreitet, könnte der langfristige Beitrag der Antarktis zum Meeresspiegelanstieg auf einige, vielleicht noch handhabbare, Meter beschränkt werden – zeigen die Berechnungen. Jenseits der Zwei-Grad-Schwelle aber würden sich sowohl die West- als auch die Ostantarktis langfristig destabilisieren und die Küstenregionen der Welt durch den Anstieg des Meeresspiegels auf Jahrtausende verändern.
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In der Welt der Eisgewalten: Die Antarktis In der Welt der Eisgewalten: Die Antarktis In der Welt der Eisgewalten: Die Antarktis In der Welt der Eisgewalten: Die Antarktis In der Welt der Eisgewalten Die Antarktis

"Wenn wir alle verfügbaren fossilen Energiequellen verbrennen, wäre das ein Ende des Ewigen Eises: Die Antarktische Eisdecke würde nahezu komplett abschmelzen und einen seit Menschengedenken noch nie dagewesenen Anstieg des globalen Meeresspiegels verursachen", sagt Ricarda Winkelmann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), die Leitautorin der Studie. "Das würde zwar nicht über Nacht geschehen, aber der springende Punkt ist, dass unser heutiges Handeln das Gesicht der Erde, so wie wir sie kennen, noch auf Zehntausende von Jahren verändern kann. Wenn wir eine eisfreie Antarktis verhindern wollen, müssten wir Kohle, Gas und Öl in der Erde lassen."
Risiko steigt mit jedem Zehntelgrad Erwärmung

"Mit der steigenden Nutzung fossiler Energie steigt auch das Risiko großer Veränderungen, die in der Zukunft nicht mehr aufgehalten oder rückgängig gemacht werden können", sagt Ko-Autor Anders Levermann vom PIK. "Die Westantarktis ist vielleicht bereits in einen Zustand unaufhaltbaren Eisverlustes gekippt – ob durch menschlichen Einfluss oder nicht. Wenn wir Städte wie Tokio, Hong Kong, Schanghai, Kalkutta, Hamburg oder New York als unser zukünftiges Erbe bewahren wollen, müssen wir ein Kippen der Ost-Antarktis verhindern und das gelingt nur, wenn wir den Treibhausgas-Ausstoß stoppen."
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Langsam aber sicher geht die Erde an dem vom Menschen verursachten Klimawandel zugrunde. Gleichzeitig gebe es jedoch auch in sämtlichen Regionen der Welt ... Gletscher in allen Teilen der Welt ... Der Weltklimarat IPCC kommt zu dem Schluss, dass durch die vom Menschen gemachte Erderwärmung - und die damit verbundenen Dürren - Ernten zerstört werden. Weltweiter Klimawandel Der Mensch richtet die Erde zugrunde

Würden alle verfügbaren fossilen Energieressourcen der Welt verbrannt, hätte das Kohlenstoffemissionen von etwa 10.000 Milliarden Tonnen zur Folge. Die Simulationen der Wissenschaftler zeigen, dass die Antarktis als Reaktion darauf über die nächsten 10.000 Jahre Eis verlieren würde, mit einem durchschnittlichen Meeresspiegelanstieg von bis zu drei Metern pro Jahrhundert in den ersten tausend Jahren. Die Erkenntnisse der Forscher stehen im Einklang mit jüngsten Beobachtungen und Simulationen und zeigen, dass sogar eine Begrenzung der globalen Erwärmung auf zwei Grad das Risiko einer Destabilisierung der Westantarktis bereits erhöht. "Dieses Risiko nimmt mit jedem zusätzlichen Zehntel eines Grads Erwärmung zu. Ungeminderte Emissionen bedrohen den gigantischen Antarktischen Eisschild in seiner Gesamtheit", sagt Caldeira.
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Die umfangreichen Simulationen der Forscher berücksichtigen den Einfluss der Erwärmung von Luft und Wasser genauso wie mögliche Wechselwirkungen, die Eisverlust und Schmelzprozesse beschleunigen könnten. Sie gehen zudem auf Phänomene wie verstärkten Schneefall in der Antarktis durch die Erwärmung ein, der einen Teil des Eisverlusts ausgleichen könnte. Zwar gebe es weiterhin große Herausforderungen in der Modellierung, wie etwa fehlendes Wissen über die Beschaffenheit des Eisuntergrundes. Dennoch seien die Simulationen für langfristige Projektionen des gesamten Eisschildes gut geeignet: "Man kann viel leichter voraussagen, dass ein Eiswürfel in einem wärmer werdenden Raum schließlich schmelzen wird, als ganz präzise die Geschwindigkeit dieses Schmelzens vorherzusehen", erklärt Winkelmann.

Derzeit trägt die Antarktis weniger als zehn Prozent zum globalen Meeresspiegelanstieg bei und leistet damit im Vergleich zur thermischen Ausdehnung der Ozeane und den schmelzenden Gletschern nur einen relativ kleinen Beitrag. Es sei allerdings zu erwarten, so die Forscher, dass der grönländische und besonders der antarktische Eisschild mit seinem enormen Eisvolumen zum größten Faktor für den künftigen langfristigen Anstieg des Meeresspiegels werden. "Unsere Ergebnisse zeigen, dass die derzeit verfügbaren Ressourcen fossiler Brennstoffe ausreichen würden, um den Antarktischen Eisschild abschmelzen zu lassen, und dass große Küstenstädte bereits bei wesentlich niedrigeren Emissionen gefährdet wären", sagt Winkelmann. "In einer Welt jenseits der Zwei-Grad-Schwelle würde der Meeresspiegelanstieg langfristig wahrscheinlich durch den Eisverlust der Antarktis dominiert werden."

Quelle: n-tv.de , asc
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Re: Ende des Ewigen Eises - Meeresspiegel könnte 50 Meter steigen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Sep 2015 13:29

Steckt hier nicht eine kleine Kliemalüge dahinter ?, ist unser Klimawandel nicht ein natürliches Phänomän das sich seit millionen Jahren stetig widerholt ?. Könnte auch nicht hauptsächlich die Verschiebung der Erdachse eine große Rolle spielen ?
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Kampf gegen Eisschmelze - Schweizer hüllen Gletscher in Decken

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Sep 2015 11:46

bild Kampf gegen Eisschmelze.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Schweizer-huellen-Gletscher-in-Decken-article15952231.html
Kampf gegen Eisschmelze - Schweizer hüllen Gletscher in Decken

Besonders dramatisch macht sich die Erderwärmung bei den Gletschern bemerkbar. Um eine Touristenattraktion zu erhalten, hüllen die Schweizer das Eis in Vliesdecken. Doch der Kampf scheint aussichtslos.



In den vergangenen drei Wochen ist der Rhonegletscher bereits um 6 Meter geschrumpft.
In den vergangenen drei Wochen ist der Rhonegletscher bereits um 6 Meter geschrumpft.
(Foto: imago stock&people)

Aus der Ferne wirkt er unberührt, doch aus der Nähe betrachtet entpuppt sich die weißgraue Oberfläche des Rhonegletschers als eine Ansammlung von Decken. Der einzige Farbtupfer ist die rote Schweizer Flagge. Die Dutzenden Vliesplanen an der Gletscherzunge sehen aus wie Zelte eines hastig verlassenen Flüchtlingslagers. Doch es gibt eine einfache Erklärung für das bizarre Bild: Die Abdeckung soll verhindern, dass das Gletschereis weiter so schnell schmilzt.

Unter der abgedeckten Gletscherzunge liegt eine der Touristenattraktionen der Schweizer Alpen. Seit 1870 wird hier jedes Jahr eine neue Höhle ins Eis geschlagen mit faszinierend blauen Wänden. "In den vergangenen acht Jahren mussten sie die Höhle abdecken, um die Eisschmelze zu reduzieren", sagt der Gletscherexperte David Volken, der für das Schweizer Umweltministerium arbeitet. Dadurch schmelze 70 Prozent weniger Eis.
"Die Abdeckung ist ein aussichtsloser Kampf"

Dank der Decken kann die Eishöhle auch während der heißen Sommermonate geöffnet bleiben, doch eine dauerhafte Lösung sind die Decken nicht. "Das verlangsamt die Dinge für ein oder zwei Jahre, aber dann wird das Eis unter den Decken verschwunden sein", sagt Jean-Pierre Guignard aus Lausanne. Der 76-jährige Tourist erinnert sich noch daran, wie er 1955 den Rhonegletscher zum ersten Mal besuchte. Damals reichte die Gletscherzunge noch weit den steilen Berghang hinunter. "Das tut mir in der Seele weh, den Gletscher schrumpfen zu sehen", sagt Guignard. "Die Abdeckung ist ein aussichtsloser Kampf, den sterbenden Berg zu retten."

1400 Meter bergabwärts steht in der Nähe des Dörfchens Gletsch eine hölzerne Markierung. 1856 reichte der Gletscher noch bis dorthin. Im Vergleich zu damals ist das Eis heute 350 Meter weniger dick. Allein im vergangenen Jahrzehnt schrumpfte es um etwa 40 Meter.
Rhonegletscher ist kein Ausnahmefall

Der Rhonegletscher ist bei weitem nicht der einzige schrumpfende Gletscher in den Alpen. Studien zufolge nahm das Volumen des Eises in den Alpen seit 1850 um zwei Drittel ab. "Der Rhonegletscher ist ein typisches Besipiel für das, was in den Alpen passiert", sagt der Gletscherforscher Matthias Huss von der Universität in Fribourg. "In der Höhe wird weniger neues Eis gebildet und weiter unten schmilzt es schneller."

Ende des Jahres findet in Paris die UN-Klimakonferenz statt, die einen Plan zur Begrenzung der Erderwärmung verabschieden soll. Doch für die Alpengletscher kommen solche Pläne möglicherweise schon zu spät. Denn die Alpen - genauso wie die Arktis und die Antarktis - erwärmen sich Wissenschaftlern zufolge mindestens doppelt so schnell wie der Rest der Welt.
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An heißen Tagen werde das Eis des Rhonegletschers um bis zu zwölf Zentimeter dünner, sagt Gletscherexperte David Volken. "In den vergangenen drei Wochen ist der Gletscher sechs Meter geschrumpft", sagt er und zeigt auf Felsen, die bis vor Kurzem noch mit Eis bedeckt waren. An der Gletscherzunge hat sich ein See gebildet. Längerfristig werden auch die Menschen in anderen Teilen Europas die Folgen der Gletscherschmelze zu spüren bekommen. Der Pegel von Flüssen wie der Rhone werde steigen und es werde mehr Überschwemmungen geben, prophezeit Volken.

Christine Ouedraogo ist als Touristin aus Burkina Faso in die Schweizer Alpen gereist. Sie steht am Rand der Gletscherzunge und lauscht, wie das Eis Tröpfchen für Tröpfchen schmilzt. "Der Gletscher ist so schön und es ist eine Schande, dass er schmilzt", sagt die 37-Jährige. "Ich fürchte, Decken allein werden das nicht aufhalten können."

Quelle: n-tv.de , Nina Larson, AFP
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Deutschland im Klimawandel . Wie bedrohlich Naturgefahren wirklich sind

Beitragvon Gudrun Graf » 21. Sep 2015 19:26

bild Deutschland im Klimawandel.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Wie-bedrohlic ... 73746.html
Montag, 21. September 2015
Deutschland im Klimawandel . Wie bedrohlich Naturgefahren wirklich sind

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Ob Hochwasser, Dürre oder Sturm: Wetterkatastrophen scheinen immer häufiger zu werden, auch in Deutschland. Wird durch den Klimawandel künftig alles noch schlimmer? Von welcher Naturgefahr geht hierzulande die größte Bedrohung aus? Und wie können wir uns schützen? n-tv.de spricht mit Ortwin Renn. Er ist Risikoforscher und Professor für Umwelt und Techniksoziologie an der Universität Stuttgart.

n-tv.de: Dürre, Überschwemmungen, Stürme – solche Wetterkatastrophen haben wir in den vergangenen Jahren mehrfach erlebt. Vor welchem dieser Extremwetterereignisse haben die Deutschen am meisten Angst?
Prof. Dr. Ortwin Renn tritt voraussichtlich am 1.2. 2016 die Nachfolge von Prof. Klaus Töpfer als Direktor des Potsdamer IASS (International Institute for Advanced Sustainability Studies) an.
Prof. Dr. Ortwin Renn tritt voraussichtlich am 1.2. 2016 die Nachfolge von Prof. Klaus Töpfer als Direktor des Potsdamer IASS (International Institute for Advanced Sustainability Studies) an.
(Foto: picture-alliance/ dpa)

Ortwin Renn: Da sind Sturm und Hochwasser fast gleichauf. Hitzeperioden werden in den Umfragen kaum genannt.

Sind Sturm und Hochwasser auch die Naturkatastrophen, die uns tatsächlich am stärksten bedrohen?

Nein. Das ist die Hitze. Die Hitzewelle im Jahr 2003 hat in Deutschland knapp 10.000 vorzeitige Todesfälle ausgelöst. In ganz Europa waren es 70.000. Hitze ist bei Weitem die Nummer 1 bei Todesfällen, die in den letzten 50 Jahren in Europa und in den letzten 100 Jahren in Deutschland durch Naturkatastrophen ausgelöst wurden.

Wie kommt es, dass wir Sturm und Überschwemmungen trotzdem mehr fürchten als Hitze?

Eine der Hauptursachen ist, dass Stürme und Überschwemmungen dramatische Bilder liefern. Im Fernsehen sind verzweifelte Menschen zu sehen. Diese Bilder dominieren tage- oder gar wochenlang die Nachrichten. Das prägt sich natürlich tief ins Gedächtnis ein und wirkt nach. Nach dem verheerenden Elbhochwasser im Jahr 2002 stufte die deutsche Bevölkerung in repräsentativen Umfragen Naturkatastrophen als die höchste Bedrohung für das Land ein. Nachdem dieses Ereignis nicht mehr präsent war, wurden auch Naturrisiken zunehmend als weniger bedrohlich bewertet – bis zum nächsten Hochwasser 2007, dann stieg die Sorge um Naturgefahren wieder stark an. Danach ist sie kontinuierlich, wenn auch in unregelmäßigen Schwankungen, zurückgegangen.

Sind allein die Bilder an der Fehleinschätzung schuld?
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Nein, Hitze ist ein schleichendes Risiko und das sieht man nicht. Stürme tauchen plötzlich auf und sofort steht die Frage im Raum: Hat es Opfer gegeben oder nicht? Die Hitzetoten dagegen kommen nicht auf einen Schlag. Sie werden auch statistisch erst viel später erfasst; in der Hitzeperiode selbst gibt es höchstens Schätzungen, aber keine verlässlichen Zahlen. Wenn die schließlich vorliegen, ist die Hitzewelle längst vorbei und es regnet wieder. Dann interessiert sich niemand mehr dafür. Es ist also auch eine Frage der Aufmerksamkeit.

Wie bedrohlich sind Naturkatastrophen in Deutschland insgesamt?

Naturgefahren, die unser Leben hier in Deutschland bedrohen, gibt es außerhalb der Hitzewelle relativ wenige. In Deutschland kommen durch Naturgefahren im Schnitt weniger als zehn Menschen pro Jahr ums Leben. Blitzschlag ist da ausgenommen (im Durchschnitt der letzten zehn Jahre starben rund 5 Personen pro Jahr an Folgen des Blitzschlages). Die meisten Menschen in Deutschland und auch Europa kommen durch Stürme und Orkane ums Leben, meist durch herunterfallende Äste oder Gegenstände.

Und welche Naturkatastrophe verursacht die größten Schäden?

Über einen längeren Zeitraum betrachtet, stehen in Deutschland Hagel und Stürme im Vordergrund. Bei Hagel werden vor allem Autos und Gegenstände zerschlagen, der Einzelschaden ist nicht dramatisch, aber in der Masse summiert sich das. Viele Menschen haben keine Garage und einfach keine Möglichkeit, das bewegliche Hab und Gut irgendwo zu verstauen. Punktuell betrachtet aber ist es Hochwasser, das die meisten finanziellen Schäden bringt. Das Elbhochwasser von 2002 hat Schäden in Höhe von 11 Milliarden Euro angerichtet. Das war das teuerste Naturereignis in Deutschland seit vielen Jahrzehnten.

Wird sich die Bedrohung durch Naturgefahren mit dem Klimawandel ändern?
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Durch den Klimawandel müssen wir uns auf häufigere und intensivere Naturkatastrophen einstellen. Wir können das nicht so genau berechnen, weil die Vorgänge mit vielen Zufallsschwankungen belegt sind. Aber insgesamt ist der Trend deutlich, dass Hitzeperioden, Stürme und Überschwemmungen häufiger und intensiver werden – weltweit ohnehin, aber auch in Deutschland.

Wie schützen wir uns am besten?

Gegen Hitze kann man sich leicht wappnen, viele tun dies aber offenkundig nicht. Haupttodesursache ist die Dehydrierung und deren Folgen. Die Menschen, vor allem ältere, nehmen nicht genug Wasser zu sich. In der Folge erleiden sie einen Hitzschlag, Kreislaufkollaps oder ähnliches. Man muss gar nicht so viel tun, um sich zu schützen: starke Hitze meiden, sich nach Möglichkeit trotzdem im Schatten bewegen, und vor allem darauf achten, dass man genug Wasser trinkt.

Und müssen wir uns gegen Stürme und Überschwemmungen besser wappnen?

Bei Sturm gibt es häufiger Todesfälle, die vermeidbar gewesen wären; die Menschen waren einfach unvorsichtig. Sturm wird immer wieder unterschätzt. Auch wenn es noch so romantisch ist, dem Rauschen der Bäume im Wald zu lauschen – bei Sturm ist das nicht angebracht. Und auch bei Überschwemmungen kommt es häufig zu einer Unterschätzung der Gefahren, vor allem von denjenigen, die keine Erfahrung mit Hochwasser haben. Da entwickelt sich teilweise ein Tourismus hin zu den Katastrophenorten, mit den Folgen, dass die Notfallmaßnahmen behindert werden und sich die Leute auch selbst in Gefahr begeben. Bei dem großen Passau-Hochwasser etwa hat die Polizei über 15.000 Schaulustige gezählt.
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Wie lautet Ihr Fazit?

Es gibt diejenigen, die die Gefahr übertreiben und zum Beispiel behaupten: Durch den Klimawandel kommt es in Zukunft in Deutschland jedes Jahr zu einem Riesensturm und eine Überflutung. So schlimm und vor allem so regelmäßig ist es aber nicht. Was wir durch den Klimawandel besonders in Deutschland zu fürchten haben, sind lange Hitzeperioden. Darauf muss sich ein jeder besser einstellen. Bei Hochwasser und Stürmen gehen wir davon aus, dass Jahr für Jahr Intensität und Häufigkeit zunehmen. Da ist dann, was den Schutz der Menschen anbelangt, auch die öffentliche Planung gefragt, nicht nur die einzelnen Bürger. Wir sollten uns deshalb sowohl auf der Behördenebene als auch auf der individuellen Seite besser auf solche Ereignisse vorbereiten. Aber es gibt keinen Grund, jetzt zu sagen: Deutschland geht im Wasser unter.

Mit Prof. Dr. Ortwin Renn sprach Andrea Schorsch
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Langsam aber sicher geht die Erde an dem vom Menschen verursachten Klimawandel zugrunde. Gleichzeitig gebe es jedoch auch in sämtlichen Regionen der Welt ... Gletscher in allen Teilen der Welt ... Weltweiter Klimawandel Der Mensch richtet die Erde zugrunde

Quelle: n-tv.de
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Widerstand zwecklos - Die Nordsee steigt. Was nun?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Okt 2015 20:49

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http://www.n-tv.de/wissen/Die-Nordsee-s ... 72016.html
Dienstag, 06. Oktober 2015
Widerstand zwecklos - Die Nordsee steigt. Was nun?


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Es gibt kein Zurück: Der Meeresspiegel steigt und auch Deutschland ist davon betroffen. Prof. Karsten Reise, langjähriger Leiter der Wattenmeerstation auf Sylt, kennt sich aus mit der Nordsee-Küste. Mit n-tv.de spricht er über Häuser auf Pontons, transportable Hotels und einen neuen Lebensstil.

n-tv.de: Herr Reise, wie gefährdet sind die Nordsee-Inseln, wenn der Meeresspiegel in Folge des Klimawandels steigt?

Karsten Reise: Das wird eine sehr missliche Situation, wenn sich die Erhöhung in dem Rahmen bewegt, den die Klimaforscher verkünden. Da die Nordsee so extrem flach ist, zählt da quasi schon jeder Zentimeter. Und der Küstenschutz ist in den letzten Jahrhunderten so gut gewesen. Das ist vor diesem Hintergrund von Nachteil.

Wie kann Küstenschutz nachteilig sein?

Wenn eine Insel fest vermauert wird, hat sie keine Beweglichkeit mehr. Dann kann sie dem Ansturm der Wellen nicht mehr durch Verlagerung und einer Änderung ihrer Uferformen ausweichen. Sie ist starr geworden. Und dann sind da noch die Deiche. Die verhindern, dass Sturmfluten das Land überspülen - was natürlich gut ist für Bewohner und Landwirtschaft. Aber die Deiche verhindern auch, dass Marschböden mit dem Meer mitwachsen können. Denn jede Sturmflut setzt Sinkstoffe aus der Nordsee ab und so würden sich ein ansteigendes Meer und das flache Land in Balance halten - wären da nicht die Deiche.

Sind es allein Mauern und Deiche, die die Balance stören?
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Wo der Mensch keinen Zutritt hat: Unbewohnte Nordsee-Inseln Wo der Mensch keinen Zutritt hat: Unbewohnte Nordsee-Inseln Uthörn.jpg - hallig Wo der Mensch keinen Zutritt hat: Unbewohnte Nordsee-Inseln Wo der Mensch keinen Zutritt hat Unbewohnte Nordsee-Inseln

Auch die Entwässerung der Marschböden spielt eine Rolle. Weil es an der Nordsee viel regnet, werden die Marschböden immer kräftig entwässert. Sonst könnte man dort keine Landwirtschaft betreiben und die Böden mit schweren Traktoren und Mähdreschern befahren. Je mehr man einen Marschboden entwässert, umso mehr schrumpft er aber, umso mehr sackt er, sodass weite Teile des Landes heute tiefer liegen als das Meer. Die Insel Pellworm ist dafür ein gutes Beispiel: Sie ist wie eine Schüssel. Die Mitte der Insel liegt unter dem mittleren Meeresspiegel. Das ist natürlich eine heikle Situation, wenn das Meer nun anfängt, schneller zu steigen.

Wie hoch steigt denn der Meeresspiegel? Es gibt dazu so viele verschiedene Angaben ...

Die Organisation der Klimaforscher rechnet damit, dass der Meeresspiegel in diesem Jahrhundert weltweit um 30 bis 80 Zentimeter steigen könnte. Die exakten Zahlen kennen wir tatsächlich nicht. Wir können das Verhalten der Menschen nicht so recht vorhersagen: Wie viel der Kohlenstoffvorräte werden sie noch verbrennen? Und wie viel genau von den ungeheuren Eismassen, die auf Grönland und der Antarktis liegen, wird schmelzen? Wenn man sich nur ein kleines bisschen verkalkuliert in den Einschätzungen der Schmelzprozesse, liegt man mit den Berechnungen des Meeresspiegels unter Umständen erheblich daneben. Fest steht: Schmelzen von der Antarktis nur fünf Prozent des Eises, hebt sich das Meer weltweit um drei Meter. Das ist eine ziemliche Dimension. Und aktuell laufen die Schmelzprozesse schneller ab, als man es in den Modellen vorhergesehen hatte. Die niederländische Regierung geht daher für dieses Jahrhundert, um auf der sicheren Seite zu sein, bereits von einem Meeresspiegel-Anstieg um einen Meter aus.

Dieses Jahrhundert ist in 85 Jahren vorbei. Was kommt dann?
Prof. Karsten Reise - hier auf einer Muschelbank mit Austern in den Händen - leitete bis zu seinem Ruhestand in 2013 die Wattenmeerstation in List auf Sylt. Sie gehört zum Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung.
Prof. Karsten Reise - hier auf einer Muschelbank mit Austern in den Händen - leitete bis zu seinem Ruhestand in 2013 die Wattenmeerstation in List auf Sylt. Sie gehört zum Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung.
(Foto: picture alliance / dpa)

Danach wird das Meer schneller steigen. An sich ist es sehr träge, viel langsamer als die Atmosphäre. Das Meer ist wie ein großes Schwungrad. Es kommt langsam in Gang. Aber wenn es erstmal in Gang ist, dann gelingt es uns nicht mehr, es aufzuhalten. Man nimmt an, dass das Meer bis 2200 oder 2300 noch um mindestens drei weitere Meter gestiegen ist. Darauf müssen wir uns einstellen.

Wie kann man die Küsten schützen?

Im Moment konzentriert sich der Küstenschutz auf die nächsten Jahrzehnte und erhöht entsprechend die Deiche. Blickt man aber nicht auf Jahrzehnte, sondern auf Jahrhunderte, muss man sich fragen, ob das die richtige Strategie ist.

Welche Strategie wäre besser?
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UNESCO-Weltnaturerbe: Das Wattenmeer UNESCO-Weltnaturerbe: Das Wattenmeer UNESCO-Weltnaturerbe: Das Wattenmeer UNESCO-Weltnaturerbe: Das Wattenmeer UNESCO-Weltnaturerbe Das Wattenmeer

Eigentlich bräuchten wir wieder Inseln, die beweglicher werden können, die also nicht in ein so starres Korsett gegossen sind. Inseln, auf denen Dünen wieder wandern können - mit all den Problemen, die das mit sich bringt, wie etwa Sand auf den Straßen. Und Marschböden müssten wieder aufschlicken können. Dafür brauchen wir Deiche, bei denen wir kontrolliert die Gezeiten ein- und ausfließen lassen können, damit die Nordsee diese Marschböden nach und nach, über Jahrzehnte hinweg, wieder erhöhen kann. Aber so einfach geht das nicht, da wohnen ja Menschen, und Landwirte bauen dort Mais, Rüben und Kohl an. Da kann man die Böden nicht einfach unter Wasser setzen. Was geht, ist, mit den Betroffenen Konzepte zu entwickeln.

Wenn das Mitwachsen der Marschböden Jahrzehnte dauert und Landwirtschaft dort dann nicht mehr möglich ist – wovon sollen die Menschen leben?

Man könnte dort zum Beispiel eine Erholungslandschaft gestalten, in der man dann zum Beispiel windsurfen kann. Oder man baut Feriensiedlungen, die dort auf dem Wasser schwimmen und schafft ein Wasserparadies. Man kann auch Sumpfpflanzen anbauen oder dort Wasserbüffel halten. Es muss nicht so sein, dass das Land dann verloren oder nutzlos ist.

Kontrolliert durchlässige Deiche und mitwachsende Marschböden - welche Möglichkeiten gäbe es noch?

Wenn in der Elbe das Wasser immer höher steigt, kann man sich immer höher verbarrikadieren - oder man schaut auf Venedig und überlegt sich, ob man sich damit arrangieren kann, dass das Wasser bei Sturmfluten durch die Straßen fließt und die Häuser erst ab dem zweiten oder dritten Stockwerk bewohnt werden. Sodass wir wieder zu Bauweisen zurückkehren, bei denen die für uns wichtigen Häuser auf Hügeln stehen, so wie es auch heute noch auf Halligen der Fall ist. Oder man setzt sie, das wäre moderner, auf hydraulische Pfähle, dann kann man die Häuser hochfahren, wenn die Sturmflut kommt. Oder man baut neue Häuser auf schwimmende Pontons, und wenn das Wasser durch den Deich kommen sollte, dann schwimmt das Haus einfach auf. Dafür muss man es bloß gut verankert haben.

Wann könnte und müsste man mit der Umsetzung einzelner Konzepte beginnen?

Ein Beispiel: Damit Sylt da bleibt, wo es ist, spült man ja bereits jedes Jahr etwa eine Million Kubikmeter neuen Sand vor die Strände. So etwas muss man wahrscheinlich langfristig auch fürs Wattenmeer machen, damit es als kilometerweite Schutzzone erhalten bleibt. Das Wattenmeer sorgt ja dafür, dass die Sturmfluten nicht mit voller Wucht auf die Küste prallen. Damit könnte man schon jetzt beginnen, man könnte also hier und da schonmal in kleinen Dosen Sandsedimente mit Spülschiffen aus der Nordsee reinbringen und das Wattenmeer nach und nach erhöhen. Das ist langfristig eine bessere Maßnahme als Steinmauern entlang der Küste. Vor Sylt könnte man so viel Sand spülen, dass sich dort neue Dünen bilden. Dann ist man schon raus aus dem Schneider. Natürlich hat man dann auch mit den wandernden Dünen Probleme, aber auf eine bewegliche Landschaft könnte man sich einstellen. Hotels und Appartements könnte man ja zum Beispiel auch transportabel bauen. Aber das sind gesellschaftliche Entscheidungen, das kann man niemandem vorschreiben.
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Ein Fazit?

Wir haben es ein bisschen verlernt, mit Wasser zu leben. Über Jahrhunderte haben wir immer nur entwässert, weil wir Wasser als etwas Böses angesehen haben. Wir müssen also vielleicht unseren Lebensstil ändern. Ist es denn wirklich so schlimm, wenn wir mehr Wasser unmittelbar um uns herum haben? Können wir uns nicht vielleicht auch darauf einlassen und uns damit arrangieren? Der Meeresspiegel-Anstieg lässt sich nicht verbieten. Man muss sich mit dieser langfristigen Thematik auseinandersetzen. Und je früher wir anfangen, umso leichter können wir noch Lösungen finden.

Mit Karsten Reise sprach Andrea Schorsch

Kurswechsel Küste: Was tun, wenn die Nordsee steigt? bei Amazon bestellen
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Langsam aber sicher geht die Erde an dem vom Menschen verursachten Klimawandel zugrunde. Gleichzeitig gebe es jedoch auch in sämtlichen Regionen der Welt ... Gletscher in allen Teilen der Welt ... Weltweiter Klimawandel Der Mensch richtet die Erde zugrunde

Quelle: n-tv.de
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Mensch als geologische Kraft - Die nächste Eiszeit fällt aus

Beitragvon Gudrun Graf » 14. Okt 2015 21:15

bild eisberg.jpg
bild eisberg.jpg (11.52 KiB) 5892-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Die-naechste- ... 33866.html
(Foto: imago/blickwinkel)
Mittwoch, 14. Oktober 2015
Mensch als geologische Kraft - Die nächste Eiszeit fällt aus

Noch 60.000 Jahre, dann verschwinden weite Teile der Erde unter einer dicken Gletscherschicht. So jedenfalls entspräche es den natürlichen geologischen Zyklen. Der Mensch aber hat es geschafft, diese Eiszeit zu verhindern. Schon jetzt.


Die nächste Eiszeit fällt nach Ansicht des renommierten Klimaforschers Hans Joachim Schellnhuber aus. Grund sei die vom Menschen gemachte Klimaerwärmung. Ohne Einwirkung des Menschen stünde die nächste Vergletscherung weiter Teile der Erde nach den Gesetzen der kosmischen Mechanik in etwa 60.000 Jahren an, sagte Schellnhuber, Leiter des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), zur Eröffnung einer Klimakonferenz in München.

Durch die Verfeuerung fossiler Energieträger seit Beginn der industriellen Revolution seien bereits 500 Gigatonnen (Milliarden Tonnen) Kohlenstoff zusätzlich in die Atmosphäre eingebracht worden. Diese Menge reiche aus, um die nächste Kälteperiode zu verhindern. "Der Mensch ist bereits eine so starke geologische Kraft geworden, dass er sogar Eiszeiten unterdrücken kann", sagte Schellnhuber.
"Business as usual" hat katastrophale Folgen

Etwa sieben Wochen vor dem Weltklimagipfel in Paris warnte der Forscher vor einer Erwärmung der Erde über zwei Grad Celsius hinaus. Falls dieses Ziel nicht erreicht werde, gerate das Klimasystem völlig außer Kontrolle. Bereits eine Erwärmung bis zu zwei Grad bedeute, dass der Meeresspiegel langfristig um schätzungsweise sechs Meter ansteige und viele Ökosysteme, wie die Korallenriffe, zerstört würden. "Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche."
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Bei "business as usual" werde sich die Erde im 21. Jahrhundert um vier bis fünf Grad erwärmen, mit katastrophalen Folgen. Falls die Menschheit den bisherigen Wachstumspfad weiter verfolge und alle fossilen Reserven an Kohle, Erdöl und Gas verfeuere, sei sogar mit einer Erwärmung um mindestens acht Grad zu rechnen, so Schellnhuber. Dann würden selbst die gigantischen Eismassen der Ostantarktis abtauen.
Klimaabkommen zwingend nötig

Der Klimaforscher Hans von Storch, der zuweilen kritische Positionen gegenüber seiner eigenen Zunft vertritt, sagte auf Anfrage, er halte Aussagen, die sich auf Zeiträume von 60.000 Jahren beziehen, für gewagt. "Ob das stimmt oder nicht, kommt natürlich nie raus." Von Storch glaubt, dass beim Pariser Klimagipfel ein Abkommen zustande kommen wird.

"Eine Pleite wie beim Kopenhagener Gipfel wird man sich nicht noch einmal erlauben können." Ob dieser Vertrag dann zu einer signifikanten Verminderung der CO2-Emissionen und zum Einhalten des Zwei-Grad-Zieles führen werde, stehe auf einem anderen Blatt. "Aber jedes Abkommen ist besser als gar keins." Von Storch ist emeritierter Professor für Meteorologie an der Universität Hamburg und war Leiter des "Instituts für Küstenforschung" am Helmholtz-Zentrum in Geesthacht.
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Langsam aber sicher geht die Erde an dem vom Menschen verursachten Klimawandel zugrunde. Gleichzeitig gebe es jedoch auch in sämtlichen Regionen der Welt ... Gletscher in allen Teilen der Welt ... Weltweiter Klimawandel Der Mensch richtet die Erde zugrunde

Quelle: n-tv.de , asc/dpa
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Nur einmal war es noch größer - Ozonloch wächst wieder

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Okt 2015 12:38

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http://www.n-tv.de/wissen/Ozonloch-waec ... 05611.html
Samstag, 24. Oktober 2015
Nur einmal war es noch größer - Ozonloch wächst wieder

Der Zustand des Ozonlochs ist in den letzten Jahren kein großes Thema mehr gewesen. Forscher gingen davon aus, dass sich die schützende Schicht allmählich wieder aufbaut. Doch nun wird ein anderer Befund gemeldet.


Das Ozonloch über der Antarktis ist nach jüngsten Daten so groß wie seit neun Jahren nicht mehr. Es sei derzeit um etwa 2,5 Millionen Quadratkilometer größer als zum selben Zeitpunkt 2014, teilte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln mit. Mit einer derzeitigen Fläche von 26 Millionen Quadratkilometern sei es größer als Nordamerika. Das sei der zweitgrößte Wert seit dem Rekord von 2006 mit etwa 27 Millionen Quadratkilometern.
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Die Ausdehnung des Ozonlochs schwankt während des Jahres. Es erreicht stets um diese Jahreszeit seine größte Fläche und erholt sich anschließend wieder mehr oder weniger. Als mögliche Ursache für die Verschlechterung in diesem Jahr sehen die Forscher veränderte Luftströmungen in der Stratosphäre: Seit Ende August habe sich der polare Wirbel über der Antarktis derart stabilisiert, dass verstärkt Ozon abgebaut werde. Sie vermuten, dass der Klimawandel bei der Entstehung der stabilen Luftströmungen eine Rolle spielen könnte.

Dies werde aber gerade weiter erforscht. Zuletzt hatte sich das Ozonloch weitgehend stabilisiert, so dass Experten von einer allmählichen Erholung der Schicht ausgegangen waren. Die Ozonschicht in 10 bis 50 Kilometer Höhe schützt uns vor den UV-Strahlen der Sonne. Die inzwischen weitgehend verbotenen aber sehr langlebigen Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe (FCKW) tragen in dieser Höhe nach wie vor zum Abbau des Ozons bei.

Quelle: n-tv.de , jaz/dpa
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Temperaturen über 60 Grad berechnet - Klimawandel macht Golfregion unbewoh

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Okt 2015 18:37

Klimawandel macht Golfregion unbewohnbar.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Klimawandel-m ... 16206.html
Montag, 26. Oktober 2015
Temperaturen über 60 Grad berechnet - Klimawandel macht Golfregion unbewohnbar

Der Klimawandel setzt der Region am Persischen Golf massiv zu. Schon jetzt herrschen dort Temperaturen, die für Alte und Kranke eine Gefahr darstellen. Bei ungebremstem Ausstoß von Treibhausgasen wird die Region in absehbarer Zukunft komplett unbewohnbar sein.


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Der Klimawandel könnte die Region am Persischen Golf bis Ende des Jahrhunderts weitgehend unbewohnbar machen. US-Forscher berechnen, dass bei ungebremstem Ausstoß von Treibhausgasen die Sommertemperaturen dort regelmäßig auf Werte steigen, die selbst junge und gesunde Menschen nicht mehr ertragen können. Dies gefährde nicht nur die Bewohner von Städten wie etwa Dubai, Abu Dhabi oder Doha, sondern auch Pilger in Mekka, betonen die Forscher im Fachjournal "Nature Climate Change". Der jüngste Extremsommer in der Region zeige, wie realistisch das Szenario sei, kommentiert ein unabhängiger Schweizer Experte die Studie.
Ein weiterer Temperaturanstieg hätte gravierende Folgen für die islamische Tradition des Hadsch.
Ein weiterer Temperaturanstieg hätte gravierende Folgen für die islamische Tradition des Hadsch.
(Foto: picture alliance / dpa)

Die Forscher Jeremy Pal von der Loyola Marymount University in Los Angeles und Elfatih Eltahir vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge simulierten die Temperaturentwicklung in der Golf-Region unter zwei Szenarien: bei ungebremstem Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) und bei einem Rückgang der Emissionen, der weltweit das 2-Grad-Ziel erreichen könnte. Dabei konzentrierten sie sich auf die sogenannte Feuchtkugeltemperatur (tf) - die Temperatur, auf die sich ein Objekt bei optimaler Feuchtigkeit kühlen lässt, etwa wenn man ein Quecksilberthermometer in ein nasses Handtuch packt. "Ab dem tf-Schwellenwert von 35 Grad Celsius würden wahrscheinlich selbst die gesündesten Menschen nicht mehr als sechs Stunden ertragen und eine Hyperthermie erleiden", schreiben die Forscher.
Regelmäßig über 60 Grad möglich

Derzeit nähern sich Regionen am Persischen Golf gelegentlich diesem Wert, schreiben die Autoren. Dort würden an der Küste und auch in küstenferneren Wüstenregionen oft Normaltemperaturen von 50 Grad Celsius überschritten. Diesen Trend erklären sie damit, dass die Region gewöhnlich wolkenlos ist, das Rote Meer und der Persische Golf viel Sonneneinstrahlung aufnehmen, und Wärme und Feuchtigkeit sich in einer schmalen Luftschicht konzentrieren. Zudem ist der Persische Golf mit einer maximalen Tiefe von etwa 100 Metern sehr flach und heizt sich entsprechend schnell auf.

Die absoluten Temperaturen um den Persischen Golf werden den Simulationen zufolge bei ungebremsten Emissionen im letzten Viertel des Jahrhunderts regelmäßig im Sommer 60 Grad Celsius überschreiten. Betroffen davon seien vor allem die arabischen Golf-Anrainer und der Iran. Am Roten Meer liegen die Temperaturen demnach etwas niedriger, könnten aber noch 55 Grad überschreiten.
"Gravierende Folgen" für Muslime
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"Diese extremen Bedingungen haben gravierende Folgen für die Rituale des Hadsch, bei dem muslimische Pilger bei Mekka im Freien vom Morgengrauen bis zur Abenddämmerung beten", schreiben die Autoren. "Dieses zwangsläufig im Freien abgehaltene Ritual wird wahrscheinlich gefährlich für die Gesundheit, vor allem für die vielen älteren Pilger, wenn der Hadsch in den Sommer fällt." Aus diesen Gründen müssten die Länder in Südwest-Asien ein Interesse daran haben, dass die Treibhausgas-Emissionen deutlich sinken, folgern die Forscher.

In einem Kommentar in der gleichen Zeitschrift schreibt Christoph Schär von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), bisherige Hitzewellen würden vor allem älteren und kranken Menschen zusetzen. Die in der aktuellen Studie prognostizierte Hitze könne dagegen für jeden Menschen tödlich sein.

Einen Vorgeschmack darauf biete die jüngste Hitzewelle in der Golf-Region, die in Bezug auf die Feuchtkugeltemperatur zu den schlimmsten zähle, die jemals registriert wurden. Ende Juli überstiegen die Temperaturen demnach eine ganze Woche lang tagsüber 40 Grad Celsius, nachts sanken sie nicht unter 30 Grad Celsius. Am Mittag des 31. Juli war es demnach 46 Grad heiß, bei einer Luftfeuchtigkeit von 49 Prozent. "Diese Bedingungen entsprechen einer Feuchtkugeltemperatur von 34,6 Grad Celsius, nur wenig unter dem kritischen Schwellenwert", schreibt Schär. "Die neue Studie zeigt damit, dass die Bedrohungen für die menschliche Gesundheit vielleicht viel gravierender sind als bisher gedacht."
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Langsam aber sicher geht die Erde an dem vom Menschen verursachten Klimawandel zugrunde. Gleichzeitig gebe es jedoch auch in sämtlichen Regionen der Welt ... Gletscher in allen Teilen der Welt ... Weltweiter Klimawandel Der Mensch richtet die Erde zugrunde

Quelle: n-tv.de , ail/dpa
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Der heiße Sommer ist schuld - Zig Felsen in der Schweiz abgestürzt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Nov 2015 21:34

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http://www.n-tv.de/wissen/Zig-Felsen-in ... 83436.html
Mittwoch, 04. November 2015
Der heiße Sommer ist schuld - Zig Felsen in der Schweiz abgestürzt

Warme Luft erwärmt Gestein und Eis, in Risse dringendes Regenwasser verursacht zusätzlichen Druck. Der Hitzesommer ließ in den Schweizer Alpen viele Felsen instabil werden. Und die Gefahr ist noch immer nicht gebannt.

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Wegen der hohen Temperaturen sind in den Schweizer Alpen in diesem Sommer außergewöhnlich viele Felsen abgestürzt. Zwischen Ende Juli und Anfang September habe es vor allem oberhalb von 2500 Metern eine ganze Reihe von Felsstürzen gegeben, teilt das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Davos mit. Die Dimensionen dieser Stürze habe zwischen einigen Hundert und mehreren Zehntausend Kubikmetern gelegen. Tausend Kubikmeter entsprechen ungefähr dem Volumen eines Einfamilienhauses.

Die Temperaturen sind mittlerweile zwar deutlich gesunken, die Gefahr von Felsstürzen sei aber auch im kommenden Winter nicht gebannt, erläutern die Forscher. Große Felsmassen reagierten erst mit Verzögerung auf Temperaturänderungen. Das meiste Gestein löste sich demnach in den Sommermonaten in der Auftauschicht nahe der Felsoberfläche. Grund dafür seien hohe Lufttemperaturen gepaart mit häufigen Regenfällen, heißt es.
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Im Sommer 2015 sei die Lufttemperatur 2,5 Grad Celsius wärmer als im Durchschnitt der Jahre 1981 bis 2010 gewesen. Im Gegensatz zum heißen und trockenen Sommer 2003 habe es jedoch häufiger gewittert. Die warme Luft habe somit das Gestein und Eis in Felsspalten erwärmt, das in Risse eingedrungene Wasser habe zusätzlichen Druck verursacht. Beides habe letztlich das Gestein destabilisiert. Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung pflegt eine Datenbank, in der mittlerweile mehrere Hundert Steinschläge und Felsstürze in alpinen Regionen mit Dauerfrostböden erfasst sind.

Quelle: n-tv.de , asc/dpa
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760 Millionen Bewohner in Gefahr - Meeresspiegelanstieg bedroht Menschheit

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Nov 2015 20:17

760 Millionen Bewohner in Gefahr.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Meeresspiegel ... 09431.html
Montag, 09. November 2015
760 Millionen Bewohner in Gefahr - Meeresspiegelanstieg bedroht Menschheit

Was geschieht, sollte die Temperatur durch den Klimawandel global um vier Grad Celsius steigen? Die Entwicklungen wären fatal, sagen Forscher. Allein in Deutschland wären 3,5 Millionen Menschen gefährdet - weil Städte verschwinden.

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Eine Klimaerwärmung um 4 Grad Celsius würde einer neuen Studie zufolge weltweit 470 bis 760 Millionen Menschen in Küstenregionen gefährden. Bei einem Temperaturanstieg von 2 Grad Celsius wären immer noch 130 Millionen Menschen vom höheren Meeresspiegel betroffen, heißt es in dem Report der US-Forschungsorganisation Climate Central.
Die chinesische Küstenstadt Yueqing steht nach einem Taifun komplett unter Wasser.
Die chinesische Küstenstadt Yueqing steht nach einem Taifun komplett unter Wasser.
(Foto: dpa)

Aufbauend auf einer im Oktober veröffentlichten Studie mit Daten für die USA legen die Forscher vor dem Weltklimagipfel im Dezember in Paris nun interaktives Kartenmaterial für die gesamte Welt vor: In Deutschland würden demnach bei einem Anstieg um 4 Grad 3,5 Millionen Menschen gefährdet sein, bei einem 2-Grad-Plus 1,3 Millionen. Am stärksten trifft es demnach China, wo 145 Millionen Menschen in überflutungsbedrohten Regionen leben.

Dort wäre auch der Effekt einer Erwärmung um nur 2 Grad am höchsten: Dann wären nur noch 64 Millionen Menschen gefährdet. In zwölf weiteren Nationen - darunter Indien, Bangladesch und Vietnam - müssten jeweils mehr als zehn Millionen Menschen dem Wasser weichen. Zu den zehn am meisten gefährdeten Megastädten zählen Shanghai, Hongkong, Kalkutta und Mumbai. Auf interaktiven Karten können die verschiedenen Szenarien für alle Regionen der Welt betrachtet werden.
"Land verschwindet, inklusive der Städte"

"Ein Anstieg des Meeresspiegels ist nichts, wovor man Angst haben müsste, weil er sehr langsam verläuft. Aber er ist etwas, um das man sich sorgen muss, weil er unser Land verschwinden lässt, inklusive der Städte", sagte Co-Autor Anders Levermann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung.
Den New Yorkern stand nach Hurrikan "Sandy" das Wasser bis zum Hals.
Den New Yorkern stand nach Hurrikan "Sandy" das Wasser bis zum Hals.
(Foto: dpa)

Die Forscher legen bei ihren Karten einen Meeresspiegelanstieg von 7,4 bzw. 4,5 Metern zugrunde. Je nach Schadstoffausstoß werden diese Höhen in 200 bis 2000 Jahren erreicht, hieß es. Schon jetzt habe der Meeresspiegelanstieg von global rund 20 Zentimetern seit 1901 drastische Auswirkungen selbst in Industrieländern, sagte Katja Frieler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung.

Der Hurrikan "Sandy" führte 2012 zu einer riesigen Sturmflut in New York, die große Teile der Stadt überschwemmte. Durch den höheren Meeresspiegel seien einer Studie zufolge gut ein Zehntel mehr Menschen sowie Wohneinheiten betroffen gewesen als ohne diesen Anstieg, so Frieler. Die Kosten der Schäden von 11,9 Milliarden Dollar (rund 11 Milliarden Euro) wären ohne den Meeresspiegel um 2,3 Milliarden Dollar niedriger gewesen.
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Der Meeresspiegel steigt nach Angaben des Weltklimarates mit zunehmender Geschwindigkeit. Sie liegt derzeit bei mehr als drei Millimetern pro Jahr. Hauptgründe seien die Erwärmung des Meereswassers, das sich dadurch ausdehnt, sowie das Schmelzen des Eises von Gletschern, Grönland und der Antarktis. Die Klimaschutzziele, die auf dem Gipfel in Paris in einen internationalen Vertrag gegossen werden sollen, werden die gefährlichen Folgen des Klimawandels erst einmal nicht verhindern. Denn selbst wenn alle Länder ihre angekündigten Ziele vollständig umsetzen sollten, würde die Erdtemperatur immer noch um 2,7 Grad Celsius steigen, rechnete das unabhängige Projekt Climate Action Tracker aus.

Das UN-Umweltprogramm (Unep) geht im besten Fall sogar von rund drei Grad Erwärmung aus, wenn alle Länder ihre gesamten Klimaschutzziele erfüllen. Zudem habe etwa ein Viertel der 146 Staaten, die bisher nationale Klimaschutzpläne angekündigt haben, diese von finanzieller oder technischer Unterstützung durch die Industrienationen abhängig gemacht, berichtete die Leiterin des UN-Klimasekretariats, Christina Figueres, vor Kurzem in Berlin.

Quelle: n-tv.de , lsc/dpa
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Mit voller Wucht wieder da - El Niño wird noch stärker

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Nov 2015 21:42

Mit voller Wucht wieder da.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/El-Nino-wird- ... 64116.html
Montag, 16. November 2015
Mit voller Wucht wieder da - El Niño wird noch stärker

El Niño ist wieder da - und stärker als in den vergangenen 15 Jahren. Hinter dem harmlos klingenden Namen verbergen sich extreme Wetterlagen mit schlimmen Folgen: Missernten, Hunger und Seuchen. Was verursacht das gefährliche Klimaphänomen?

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Das gefährliche Klimaphänomen El Niño ist nach Expertenangaben mit voller Wucht zurückgekehrt. Es werde sich zum Ende Jahres wahrscheinlich noch verstärken und im Südpazifik zu extremen Wetterlagen mit womöglich schlimmen Folgen für die Anrainerstaaten führen, warnte die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) in Genf.
Waldbrand auf Sumatra am 12. September 2015: Die indonesische Regierung warnt, dass durch El Niño die große Trockenheit verstärkt wird, was wiederum zu mehr Waldbränden führt.
Waldbrand auf Sumatra am 12. September 2015: Die indonesische Regierung warnt, dass durch El Niño die große Trockenheit verstärkt wird, was wiederum zu mehr Waldbränden führt.
(Foto: dpa)

"Dieser El Niño ist der stärkste seit mehr als 15 Jahren", sagte WMO-Generaldirektor Michel Jarraud. "Die tropischen und suptropischen Zonen erleben bereits schwere Dürreperioden und zerstörerische Überschwemmungen, die den Stempel El Niños tragen." Ein Grund dafür, dass das Phänomen immer stärker wird, ist laut Jarraud die Erderwärmung, die maßgeblich durch den Ausstoß von Treibhausgasen verursacht wird. "Die globalen Durchschnittstemperaturen haben neue Rekordwerte erreicht und El Niño facht diese noch weiter an."

Maßnahmen zur Begrenzung des Anstiegs der Erderwärmung um nicht mehr als zwei Grad sollen beim Klimagipfel in Paris vom 30. November bis 11. Dezember vereinbart werden. Unser Planet habe sich durch den Klimawandel bereits dramatisch verändert, mahnte der WMO-Generaldirektor. Zu den Folgen gehöre "der Trend zu einem wärmeren globalen Ozean und der Verlust von arktischem Eis sowie von mehr als einer Million Quadratkilometer sommerlicher Schneedecke in der nördlichen Hemisphäre".
Gefahr von Missernten, Hunger und Seuchen

Humanitäre Hilfsorganisationen haben bereits mehrfach vor der Gefahr von Missernten, Hunger und Seuchen als Folge des Klimaphänomens mit dem harmlos klingenden Namen gewarnt. Der spanische Begriff steht hier für "Niño Jesús", das Christkind. Das Phänomen wurde so genannt, weil Auswirkungen davon oft in der Weihnachtszeit vor der südamerikanischen Pazifikküste auftreten. Jarraud sagte jedoch, die Welt sei heute auf das im Abstand jeweils mehrerer Jahre immer wieder auftretende Klimaphänomen "besser vorbereitet als jemals zuvor".

Weitere Maßnahmen zur besseren frühzeitigen Erfassung des Klimaphänomens und einer entsprechenden Vorbeugung vor Katastrophen sollen auf der Internationalen El-Niño-Konferenz am 17. und 18. November in New York erörtert werden.
Normalmarke bereits bedenklich überschritten
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Hervorgerufen wird das El-Niño-Phänomen durch die Veränderung von Wasser- und Luft-Strömungen in der Nähe des Äquators im und über dem Pazifik. Winde treiben feuchte Luft nicht wie sonst nach Australien und Südostasien, sondern vermehrt nach Osten in Richtung der amerikanische Westküste. Gleichzeitig wird kaltes Wasser aus der Südpolarregion verdrängt.

So kommt es zu einer Erhöhung der Temperatur des Oberflächenwassers. Dem WMO-Bericht zufolge hat der Anstieg inzwischen die Normalmarke um mehr als zwei Grad Celsius überschritten, was als gefährlich gelte. Dies habe unter anderem zur deutlichen Verstärkung der jahreszeitlich üblichen Wirbelstürme im Westen und Osten des Pazifiks beigetragen.

In Südostasien wiederum gehört eine Trockenperiode zu den Folgen, durch die es in Indonesien zu schweren Waldbränden kam. In Südasien sowie in weiten Teilen Afrikas werden wegen ausbleibender Regenfälle erhebliche Ernteeinbußen befürchtet.

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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Hitze, Extremregen, Überflutungen"Deutschland muss klimasicher werden" De

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Nov 2015 19:40

Deutschland muss klimasicher werden.jpg
Deutschland muss klimasicher werden.jpg (61.24 KiB) 5497-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Deutschland-m ... 33916.html
Hitze, Extremregen, Überflutungen - "Deutschland muss klimasicher werden"

Der Meeresspiegel steigt, die Gletscher schmelzen: Die ersten Auswirkungen des Klimawandels sind schon heute spürbar. In den kommenden Jahrzehnten wird es nicht besser werden. Auf Deutschland kommt einiges zu, zeigt eine Studie - und fordert zum Handeln auf.

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Der Klimawandel hat schon längst begonnen, seine Auswirkungen werden sich immer stärker bemerkbar machen. Was kommt auf Deutschland zu? Experten können auf diese Frage inzwischen belastbare Antworten geben: Besonders die Gefahr von Hitzewellen, Starkregen und Hochwasser werde drastisch steigen – sagt eine Studie von Umweltbundesamt und Deutschem Wetterdienst.

Den Analysen zufolge werden einzelne Regionen stärker betroffen sein als andere. In Ballungsgebieten in Ostdeutschland und auch im Rheintal verdoppeln sich demnach die heißen Tage bis zum Jahr 2050. Während die Temperaturen zurzeit lediglich an 8 bis 12 Tagen im Jahr auf 30 Grad Celsius oder mehr klettern, soll das Mitte des Jahrhunderts an 15 bis 25 Tagen der Fall sein.
"Gesundheitssystem muss sich ändern"

Schon jetzt ist die Hitze die bedrohlichste Naturkatastrophe: 2003 fielen hierzulande rund 10.000 Menschen einer Hitzewelle zum Opfer. Sie waren dehydriert, hatten also nicht genug Wasser zu sich genommen, und erlitten in der Folge einen Hitzschlag oder Kreislaufkollaps. Besonders gefährdet sind alte Menschen, die ohnehin oft nicht genug trinken. In den kommenden Jahrzehnten prallen Erderwärmung und demographischer Wandel aufeinander: Es gibt immer mehr ältere Menschen, und sie haben zunehmend mit hohen Temperaturen zu kämpfen. "Das Gesundheitssystem wird sich ändern müssen", hält Paul Becker, Vizepräsident des Deutschen Wetterdienstes, bei der Vorstellung der 690 Seiten starken Studie fest.

Hinzu kommen vermehrt Überschwemmungen – in Norddeutschland durch Flusshochwasser, in Süddeutschland durch Starkregen. Auch das Rhein-Ruhr-Gebiet wird es der Studie zufolge treffen. Straßen und Schienen, Gebäude und Brücken sind dann gefährdet. Das hatte sich schon beim Elbehochwasser 2013 gezeigt. "Wenn Schäden an Deichen auftreten, dann steigt natürlich auch die Wahrscheinlichkeit von Schäden im Hinterland", sagt Inke Schauser vom Umweltbundesamt.
Deutschland muss handeln
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Eine Aufnahme vom 7. Juli 2015: Starkregen in Frankfurt am Main. 08.07.15 Beunruhigend starker Trend Extrem-Regenfälle nehmen weltweit zu

Natürlich wirken sich die mit dem Klimawandel einhergehenden Veränderungen nicht nur auf den Menschen, sondern auch auf Tiere und Pflanzen aus. So könnten sich giftige Blaualgen in Seen ausbreiten. Auch Krankheitsüberträger wie bestimmte Mückenarten und Zecken sind auf dem Vormarsch. Kommt es im Frühjahr und Sommer früher zu Trockenheit, beeinflusst das zudem die Landwirtschaft. Durch die Hitze kann es, wie auch in diesem Jahr, zu Ernteeinbußen kommen. Dafür wird es durch längere Vegetationsperioden möglich, Sojabohnen oder Sorghum-Hirse zu züchten. Die gediehen bislang nicht auf deutschen Äckern.

Deutschland müsse den Klimawandel schon jetzt mitdenken, sagt Rita Schwarzelühr-Sutter, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium. Nicht nur die Dekarbonisierung müssten wir bis 2050 erreichen, "sondern Deutschland auch klimasicher machen". Hellere Straßenbeläge, mehr Grünanlagen – diese Maßnahmen könnten Städte kühlen. Überschwemmungen könnte durch entsprechende Bauplanungen vorgebeugt werden. Anfang kommenden Jahres will die Bundesregierung ein umfassendes Maßnahmenpaket vorlegen. Grundlage dafür ist die aktuelle Studie. Diese Grundlage, sagt DWD-Vizepräsident Becker, ist Material genug für politisches Handeln. Und handeln müsse Deutschland schon jetzt.
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Rund 250.000 Tote in 20 Jahren - Der Klimawandel macht krank

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Nov 2015 13:01

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Der Klimawandel macht krank.jpg (43.63 KiB) 5476-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Der-Klimawand ... 54356.html
Samstag, 28. November 2015
Rund 250.000 Tote in 20 Jahren - Der Klimawandel macht krank

Die einen sterben an den Auswirkungen von starker Hitze, andere an Durchfällen und Malaria, Kinder vor allem an Unterernährung: Der WHO zufolge hat der Klimawandel schlimmste Folgen für die menschliche Gesundheit. Auch Naturkatastrophen werden immer mehr Opfer fordern.

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Experten und Mediziner sind sich einig: Die Erderwärmung macht krank. Nach Schätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bringt sie in den Jahren von 2030 bis 2050 womöglich fast einer Viertelmillion Menschen den Tod: 38.000 älteren Menschen, die Hitze ausgesetzt sind; 48.000 Menschen durch Diarrhö-Epidemien; 60.000 durch Malaria und 95.000 Kindern durch Unterernährung.

Dabei wirkt der Klimawandel nicht immer direkt. Die Erderwärmung führt nicht unmittelbar zu einer Cholera-Epidemie, aber sie schafft Bedingungen, die zur Ausbreitung tödlicher Seuchen führen können. "Es ist schwierig, den exakten Anteil zu messen, der auf höhere Temperaturen zurückzuführen ist", sagt Robert Barouki vom französischen Institut Inserm.
Jährlich 60.000 Tote durch Naturkatastrophen
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Langsam aber sicher geht die Erde an dem vom Menschen verursachten Klimawandel zugrunde. Gleichzeitig gebe es jedoch auch in sämtlichen Regionen der Welt ... Gletscher in allen Teilen der Welt ... Der Weltklimarat IPCC kommt zu dem Schluss, dass durch die vom Menschen gemachte Erderwärmung - und die damit verbundenen Dürren - Ernten zerstört werden. Weltweiter Klimawandel Der Mensch richtet die Erde zugrunde

Zu den direkten Folgen gehören etwa Todesfälle durch Herz-Kreislauf- oder Atemwegskrankheiten bei Hitzewellen. Die Hitzewelle im Sommer 2003 in Europa kostete 70.000 Menschen das Leben. Starke Sonnenstrahlung kann Hautkrebs verursachen. Und der Klimawandel führt zu häufigeren Naturkatastrophen mit Todesopfern.

Seit den 60er Jahren hat sich deren Zahl verdreifacht. "In jedem Jahr haben Naturkatastrophen den Tod von mehr als 60.000 Menschen verursacht, insbesondere in den Entwicklungsländern", konstatiert die WHO.
Mücken und Würmer breiten sich aus

Nicht zuletzt fördern höhere Temperaturen das Wachstum von allergieauslösenden Pflanzen, etwa der Ambrosia. Diese aus Amerika eingewanderte Pflanze mit ihren aggressiven Pollen könnte sich bis 2050 auf dem ganzen europäischen Kontinent ausgebreitet haben.
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Der Klimawandel ist überdies ein Nährboden für Infektionen, die etwa durch Mücken oder Würmer übertragen werden. "Die saisonale Übertragungszeit kann verlängert und die geografische Ausbreitung erweitert werden", schätzt die WHO. So droht in China eine Bilharziose-Epidemie, eine durch Würmer verbreitete Parasiten-Krankheit, von der in den tropischen Regionen 200 Millionen Menschen befallen sind. Auch Malaria und Dengue-Fieber sind auf dem Vormarsch.

Ein weiterer gesundheitsschädigender Faktor ist die Luftverschmutzung und Ozonbelastung. So sind höhere Ozonwerte, die mit der Sonneneinstrahlung steigen, etwa für Asthmatiker ein erhebliches Risiko. Ebenso steigt die Belastung durch Feinstaub, wenn sich wie erwartet die Waldbrände ausweiten und auch nördlichere, bislang verschonte Regionen heimsuchen. Feinstaubpartikel dringen tief in die Atemwege ein, können Lungenkrebs, Herz-Kreislauf-Beschwerden und Asthma hervorrufen. Schon heute leiden weltweit 300 Millionen Menschen an Asthma. "Höhere Temperaturen werden die Sterblichkeit in dieser Gruppe steigen lassen", prognostiziert die WHO.

Quelle: n-tv.de , asc/AFP
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US-Behörde zieht Bilanz - Hurrikan-Saison bricht Rekorde

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Dez 2015 19:26

Hurrikan-Saison bricht Rekorde.jpg
Hurrikan-Saison bricht Rekorde.jpg (28.1 KiB) 5449-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Hurrikan-Sais ... 78861.html
Mittwoch, 02. Dezember 2015
US-Behörde zieht Bilanz - Hurrikan-Saison bricht Rekorde

Die Hurrikan-Saison ist vorbei - und auch wenn größere Katastrophen dieses Jahr ausgeblieben sind, war das Sturmjahr 2015 ein besonderes.

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Die Hurrikan-Saison 2015 hat gleich mehrere Rekorde gebrochen, darunter den des gewaltigsten Hurrikans, der je gemessen wurde. Es wurde auch die größte Zahl starker Hurrikane im Pazifik seit über 40 Jahren registriert, gab die US-Behörde für Wetter- und Meeresforschung (NOAA) bekannt. Die diesjährige Hurrikan-Saison war am Montag zu Ende gegangen.

Wissenschaftler machen das El-Niño-Phänomen für die Rekordzahlen verantwortlich, die Meteorologen und Warndienste seit dem 15. Mai rund um den Ostpazifik und von 1. Juni an im Gebiet des Atlantiks und Zentralpazifiks in Atem hielten. In El-Niño-Jahren sammeln sich - anders als sonst - warme Wassermassen im Ostpazifik. Die Folge sind Wetterextreme weltweit.
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Für Aufsehen sorgte dieses Jahr unter anderem Rekord-Hurrikan "Patricia" im Oktober in Mexiko, der zunächst in die höchstmögliche Hurrikan-Kategorie fünf eingestuft war. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 325 Kilometern pro Stunde war "Patricia" noch stärker als der Supertaifun "Haiyan", durch den im November 2013 auf den Philippinen 7350 Menschen ums Leben gekommen waren. Wirbelsturm "Patricia" schwächte sich aber beim Auftreffen auf die mexikanische Pazifikküste ab und die Schäden waren deshalb deutlich geringer als befürchtet.

Zum ersten Mal wüteten in diesem Jahr auch drei Hurrikane gleichzeitig über dem Pazifik: "Ignacio", "Kilo" und "Jimena" lieferten der Wissenschaft Ende August spektakuläre Satellitenbilder.
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Von windig bis katastrophal: Tornados und andere Wirbelstürme Von windig bis katastrophal: Tornados und andere Wirbelstürme Von windig bis katastrophal: Tornados und andere Wirbelstürme Von windig bis katastrophal Tornados und andere Wirbelstürme

Quelle: n-tv.de , jog/AFP
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