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Arnie setzt auf die US-Army - Doku zeigt "Schlacht" gegen Klimawandel

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Jun 2017 14:26

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
http://www.n-tv.de/wissen/Doku-zeigt-Sc ... 95828.html
Arnie setzt auf die US-Army - Doku zeigt "Schlacht" gegen Klimawandel

Von Kai Stoppel

Wenn Ex-Terminator Schwarzenegger eingreifen muss, wird es ernst: Die Doku-Reihe "Years of Living Dangerously" setzt auf Prominente und Action im Kampf gegen den Klimawandel. Doch dieser taugt nicht so richtig zum Gegner.

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Was vielen Menschen als Gewissheit gilt, wird seit Neuestem wieder infrage gestellt – und zwar von ganz oben: Der neue US-Präsident Donald Trump ist kein Freund von dem Narrativ, dass der Mensch für einen globalen Klimawandel verantwortlich ist. Auch von internationalen Bemühungen gegen die weltweite Katastrophe scheint er wenig zu halten - und steigt mal eben aus dem Pariser Klimaabkommen aus.
Die DVD-Reihe "Years of Living Dangerously – Season 2" ist für 19,99 Euro im Handel erhältlich.


Während Trump vor allem Arbeitsplätze in den USA im Auge hat, sträuben sich bei Wissenschaftlern, Prominenten und Normalbürgern bei so viel Gleichgültigkeit und Leichtsinn die Nackenhaare. Auch ein Aufgebot von Weltstars aus Film und Fernsehen ist anderer Meinung als Trump und kämpft dafür, die drohende Umweltkatastrophe und ihre Folgen ins Bewusstsein der Menschen zu hämmern.

So geschehen in der jetzt auf DVD erschienenen National-Geographic-Serie "Years of Living Dangerously, Season 2". Wie der Name schon andeutet, geht es ums blanke Überleben: Action-Star Arnold Schwarzenegger kreist im Helikopter über einer Nahost-Basis der bald klimaschützenden US-Armee, Super-Model Gisele Bündchen stürmt mit Umwelt-Polizisten durch den Amazonas-Regenwald, während Don Cheadle dem kalifornischen Central Valley und seinen Bewohnern beim Kampf gegen die Dürre beisteht.
Actionhelden ziehen in die "Schlacht"

Die achtteilige Serie "Years of Living Dangerously" geizt nicht mit Zutaten, welche auch die Weltuntergangs-Kassenschlager aus Hollywood auszeichnen: gutaussehende Helden, dramatische Musik, wackelige Kameraführung sowie das US-Militär, das unter der Aufsicht von "Arnie" Schwarzenegger auch noch seinen Teil zum Kampf gegen die Erderwärmung beiträgt. Schwarzenegger spricht wohl deshalb auch von einer "Schlacht", die gewonnen werden muss.

Video http://www.n-tv.de/mediathek/videos/wis ... 92786.html

Rekord-Eisschmelze in der Arktis: Forscher wollen Klimawandel im Grönlandeis auf die Spur kommen
17.06.17 – 01:28 min
Rekord-Eisschmelze in der Arktis Forscher wollen Klimawandel im Grönlandeis auf die Spur kommen

Allerdings hat die Dokumentation ein wesentliches Manko gegenüber fiktiven Apokalypsen: Der Gegner ist oft nur bei genauem Hinsehen erkennbar. Während in Hollywood-Streifen Aliens mit gigantischen Raumschiffen der Erde den Garaus zu machen drohen, ist es bei der Klimaerwärmung die uns vertraute Umgebung, die sich ohne viel Bombast schleichend verändert.

Zwar wirken die aus der Luft aufgenommenen Bilder von fast leeren Stauseen in Kalifornien beeindruckend. Doch die Veränderungen gehen oft zu langsam vonstatten, um wirklich zu ängstigen. So steht Schauspieler Bradley Whitford mit einem Forscher zwar bis zur Hüfte im Meer vor Florida, um das Zurückweichen der Küstenlinie zu demonstrieren - allerdings auch nur ein paar Meter vom Strand entfernt, was nicht recht erschreckend wirkt.

Die wirklich existenzbedrohenden Auswirkungen der Erderwärmung sind bisher weitgehend Prophezeiungen - anders als andere große Probleme, wie etwa die Massenflucht von Afrikanern in Richtung Europa. Zwar versucht New-York-Times-Journalist Thomas Friedman den Klimawandel als Hauptgrund für diese Völkerwanderung auszumachen. "Noch ist der Klimawandel nur ein Teil des Problems", stellt der ehemalige US-Außenminister John Kerry im Gespräch mit Friedman jedoch richtig.
Menschen sind die besseren Gegner

Wenn der Klimawandel sich als schwer fassbarer Gegner präsentiert, müssen eben doch Menschen als Antagonisten herhalten: also US-Präsident Trump und seine Republikaner-Clique, heimliche Beschützer der mächtigen Energiekonzerne. Und es funktioniert: Die Episoden, in denen der Kampf gegen das Establishment gezeigt wird, sind die unterhaltsamsten der DVD-Serie.
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So dröselt die US-Schauspielerin Cecily Strong genüsslich auf, wie die Energieindustrie in manchen US-Bundesstaaten erfolgreich einen möglichen Siegeszug der Sonnenenergie verhindert. Und Bradley Whitford führt Republikaner in Washington vor, welche frei heraus die Erderwärmung oder den Anstieg der Meeresspiegel bestreiten. Gleichzeitig wird Schwarzweißmalerei jedoch vermieden: Es kommen auch Republikaner zu Wort, die sich gegen den Klimawandel engagieren.

Und es bleibt nicht aus, dass US-Präsident Trump als derzeit größter "Klima-Bösewicht" in den Fokus gerät: "Der Präsidentschaftswahlkampf 2016 in den USA war bizarr", hört man Whitfords deutsche Synchronstimme aus dem Off. "Besonders grotesk erschienen mir die Aussagen republikanischer Politiker zum Klimawandel." Dann ist Trump zu sehen mit den Worten: "Die Erderwärmung ist nicht unser größtes Problem, glaubt mir." Für einen Moment hofft man, er möge recht behalten.

Ebenfalls zum Thema Klimawandel im Mai auf DVD erschienen: die National-Geographic-Serie "Before the Flood".
Bilderserie
Nasa dokumentiert Umweltschäden: Der Klimawandel existiert, Mr. Trump! January 28, 2017 - Washington, District of Columbia, United States of America - United States President Donald Trump speaks on the phone with Prime Minister of Australia, Malcolm Turnbull in the Oval Office on January 28, 2017 in Washington, DC, The call was one of five calls with foreign leaders scheduled for Saturday. .Credit: / Pool via CNP Washington United States of America PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY - ZUMAs152 20170128_zaa_s152_027 Copyright: xPetexMarovichx January 28 2017 Washington District of Columbia United States of America United States President Donald Trump Speaks ON The Phone With Prime Ministers of Australia Malcolm Turnbull in The Oval Office ON January 28 2017 in Washington DC The Call what One of Five Calls With Foreign Leaders scheduled for Saturday Credit Pool Via CNP Washington United States of America PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY ZUMAs152 20170128_zaa_s152_027 Copyright xPetexMarovichx Nasa dokumentiert Umweltschäden: Der Klimawandel existiert, Mr. Trump! Nasa dokumentiert Umweltschäden Der Klimawandel existiert, Mr. Trump!

Quelle: n-tv.de
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Zwei Menschen sterben - Unwetter zieht übers Land - Bahnverkehr gestört

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Jun 2017 11:03

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
http://www.n-tv.de/panorama/Unwetter-zi ... 03075.html
Freitag, 23. Juni 2017
Zwei Menschen sterben - Unwetter zieht übers Land - Bahnverkehr gestört

Mit Starkregen und Gewittern ziehen Unwetter über Teile Deutschlands. Zwei Menschen kommen ums Leben. Viele Bahnstrecken sind unterbrochen, auch der Flugverkehr ist betroffen. Zudem gibt es etliche Blitzeinschläge und umgestürzte Bäume.

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Heftige Unwetter sind in der Nacht über Deutschland hinweggezogen. Betroffen waren vor allem die östlichen Bundesländer und Berlin. In den meisten Regionen kam es hauptsächlich zu kleineren Schäden durch umgestürzte Bäume, Starkregen oder Blitzeinschläge.


Orkanböen, Gewitter, Starkregen: Schwere Unwetterfront tobt in der Nacht über Deutschland
23.06.17 – 01:31 min
Orkanböen, Gewitter, Starkregen Schwere Unwetterfront tobt in der Nacht über Deutschland

In Hamburg erreichten die Windböen laut n-tv Meteorologe Björn Alexander Spitzenwerte von 106 Kilometern pro Stunde. In Uelzen und Faßberg in Niedersachsen wurden 107 km/h gemessen. In Sachsen-Anhalt gab es Werte bis zu 104 Stundenkilometern in Dessau und 113 Kilometern pro Stunde in Barleben. Einen Orkan erlebte Neu Ulrichstein in Hessen mit 128 Kilometern pro Stunde.

Heute und am Wochenende geht es laut Alexander ruhiger weiter. Auch die große Hitze ist demnach vorbei. Nur im Osten gebe es noch letzte Schauer- und Gewitterreste aus der Nacht, die aber rasch ostwärts abziehen, so der Meteorologe. Dahinter werde es von Westen her freundlicher bei einem trockenen Mix aus Sonne und Wolken. Hartnäckiger seien die Wolken mit etwas Regen allerdings im Norden und in Richtung Alpen.
Flug- und Zugverkehr betroffen

Am Donnerstag hatte schwerer Sturm vor allem in Norden und Osten Deutschlands schwere Verwüstungen angerichtet. Auch in Süddeutschland gewitterte es heftig, das große Chaos blieb dort aber aus. Am Donnerstagabend tobte das Unwetter besonders in Niedersachsen. Mindestens zwei Menschen kamen hier ums Leben: Ein 50-Jähriger wurde in der Nähe von Uelzen in einem Auto von einem umstürzenden Baum erschlagen. Im Kreis Gifhorn starb eine 83 Jahre alte Frau, nachdem sie mit ihrem Auto durch das Geäst eines umgestürzten Baumes gefahren war.
Im Stadtteil Ricklingen in Hannover stand das Wasser auf den Straßen.
Im Stadtteil Ricklingen in Hannover stand das Wasser auf den Straßen.

In Thüringen schlugen Blitze in drei Wohngebäude ein, wie die Landeseinsatzzentrale in Erfurt mitteilte. Wegen eines Erdrutschs musste eine Landstraße im Landkreis Nordhausen gesperrt werden. Zudem beschädigten umgestürzte Bäume und herabgefallene Äste Autos und Stromleitungen. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde niemand verletzt.

In Berlin fielen an den Flughäfen Schönefeld und Tegel in der Nacht erneut Flüge aus oder starteten verspätet, wie die Flughafengesellschaft über Twitter mitteilte. An gestrandete Reisende wurden nach Angaben eines Sprechers Decken und Wasser verteilt, Feldbetten wurden aufgestellt. Erst am Morgen lief der Flugverkehr wieder an. "In Tegel erwarten wir, dass bis 9.00 Uhr alles wieder planmäßig läuft, in Schönefeld im Laufe des Vormittags", sagte ein Sprecher. Dennoch könne es weiterhin zu Verspätungen kommen.

Der Zugverkehr zwischen Hamburg und Hannover sowie Hamburg und Bremen ist weiter unterbrochen. Am Bremer Hauptbahnhof waren nach Polizeiangaben zeitweise mehr als 800 Menschen gestrandet. Sie wurden versorgt, kamen in umliegenden Hotels unter oder setzten ihre Reise mit anderen Verkehrsmitteln fort. In Hamburg, Hannover, Bremen und Kassel stellte die Bahn Züge mit Schlafwagen als Notunterkünfte bereit.
Vielfach brachen Äste ab oder stürzten Bäumen um - hier in Havighorst in Schleswig-Holstein.
Vielfach brachen Äste ab oder stürzten Bäumen um - hier in Havighorst in Schleswig-Holstein.

Wegen eines Unwetterschadens auf der Bahnstrecke zwischen Bielefeld und Gütersloh ist auch der Fernverkehr zwischen Berlin und Düsseldorf unterbrochen. Die Züge wurden umgeleitet. Auch der Regionalverkehr sei betroffen, wie eine Bahnsprecherin sagte. Ein ICE musste seine Fahrt auf der Strecke gegen 3.00 Uhr unterbrechen und wurde später mit einer Diesellok abgeschleppt. Im Großraum Magdeburg wurden mehrere Bahnstrecken gesperrt. In Mitteldeutschland ist der Regionalverkehr weiter teils massiv gestört.
Unwetter stören Konzerte

In Hannover musste ein Guns-N'-Roses-Konzert unterbrochen werden. Die Band spielte die Schau vor 70.000 Zuschauern später zu Ende. Im Hauptbahnhof stand das Wasser in der Halle. ZUdem brach das Wasser in die Oper und in Kliniken ein, wie der NDR berichtet.

Besucher beim "Hurricane"-Festival in Scheeßel bei Bremen flohen am Abend kurzzeitig vor dem Regen in ihre Autos. Der Veranstalter bat anreisende Gäste, möglichst erst am Freitag zu kommen. In Hamburg wurde das Konzert von Schlagerstar Andreas Gabalier abgesagt. In der Hansestadt war zudem ein Tornado gesichtet worden.

Der MDR berichtet von einer Schlammlawine im Harz. In Magdeburg beschädigte ein umgestürzter Baum Teile des Raubtiergeheges im Zoo, der nun für ein paar Tage geschlossen bleibt. Bei Gardelegen stürzte ein Lkw um - der Fahrer wurde schwer verletzt. In der Altmark seien Hagelkörner groß wie Tischtennisbälle gewesen. In Chemnitz standen laut dem Sender einzelne Straßen unter Wasser.
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Am späten Donnerstagnachmittag erwischte es auch Hessen. Vor allem die Mitte und der Norden des Landes waren betroffen. In Kassel schlug der Blitz in einen Schornstein ein. Eine 67-jährige Bewohnerin wurde von herabfallenden Trümmerteilen getroffen und leicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden von rund 50.000 Euro. In Gießen rückte die Polizei zu insgesamt 95 Einsätzen aus. Der Zugverkehr im Gießener Großraum war unterbrochen.

Der Süden Deutschlands war nach Hitzerekorden am Tag bis zum Abend verschont geblieben. Dann zogen auch hier in manchen Regionen Bayerns heftige Unwetter durch. Polizeisprecher berichteten von umgestürzten Bäumen, abgedeckten Dächern und vollgelaufenen Kellern. Verletzte oder höhere Sachschäden gab es aber nicht.

Am Donnerstag hatten mindestens 20 Wetterstationen neue Juni-Temperaturrekorde gemeldet. Laut n-tv Meteorologe Alexander galt das etwa für die Flughäfen Münster/Osnabrück mit 35,6 Grad, Hannover mit 33,1 Grad, Köln/Bonn mit 36,7 Grad und Düsseldorf, wo 35,2 Grad gemessen wurden. Am Freitag soll das Wetter demnach südlich der Mainlinie oft noch hochsommerlich mit 28 bis 34 Grad werden. Im großen Rest sorgt der teilweise kräftige Westwind für frischere Temperaturen, zwischen 18 Grad in Schleswig-Holstein und 27 Grad im Rheinland.
Video http://www.n-tv.de/mediathek/videos/pan ... 03034.html

Quelle: n-tv.de , mli/dpa
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Steile Wälder und Schwamm-Städte - Klimawandel: wie eine Anpassung gelingt

Beitragvon Gudrun Graf » 28. Jun 2017 20:52

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
http://www.n-tv.de/wissen/Helmholtz/Kli ... 10158.html
Mittwoch, 28. Juni 2017
Steile Wälder und Schwamm-Städte - Klimawandel: wie eine Anpassung gelingt

Wetterextreme und verschobene Jahreszeiten - der Klimawandel ist bereits jetzt spürbar. Forscher wollen die Anpassung an seine Folgen ermöglichen. Auch wenn die Anforderungen je nach Region verschieden sind, gilt hier wie da: Die Natur kann helfen.

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Der Wald mitten in Mailand ragt steil nach oben. 900 Bäume wachsen dort auf den Balkonen zweier Hochhäuser in den Himmel. "Bosco verticale" nennen die Architekten ihren Bau, zu Deutsch "vertikaler Wald": Würde man die Bäume auf ebener Erde pflanzen, bildeten sie ein Wäldchen von 7000 Quadratmetern.

Bei Gebäuden wie diesen Mailänder Wohntürmen, die 2014 den Internationalen Hochhauspreis gewannen, geht es nicht nur um das Aussehen. Einer durchdachten Architektur kommt im Zuge des Klimawandels eine Schlüsselrolle zu: Begrünte Fassaden und Dächer helfen mit, in überhitzten Städten die Temperaturen zu senken und schaffen ein besseres Mikroklima. Experten fassen solche Ideen unter dem Schlagwort der "naturbasierten Lösungen" zusammen – Ansätze, die mit der Natur arbeiten oder von ihr inspiriert sind.

Welche Folgen mit dem Klimawandel einhergehen und wie man sich dagegen wappnen kann, das erforscht Daniela Jacob, Leiterin des Climate Service Center Germany (GERICS) vom Helmholtz-Zentrum Geesthacht. "Schon bei einer Erderwärmung von zwei Grad im Vergleich zu der Zeit vor der Industrialisierung werden wir sehr deutliche Veränderungen in ganz Europa sehen", sagt sie. "Wir müssen zum Beispiel davon ausgehen, dass die Wintermonate im Norden Europas deutlich nasser werden und dass wir Europäer mehr Hitzewellen erleben werden."
Eine Stadt wie ein Schwamm

Einen der radikalsten Entwürfe für eine Stadt der Zukunft liefert der visionäre belgische Architekt Vincent Callebaut mit seiner Utopie "2050 Paris Smart City". Bei dieser wird Ökologie und Nachhaltigkeit groß geschrieben - etwa durch die Vermeidung von Treibhausgasen. Um dieses Ziel zu erreichen, hat Callebaut unter anderem ... ... sogenannte "Photosynthese-Türme" entworfen. Diese sind eigentlich in vertikaler Richtung verlaufende Parks. In den Fassaden dieser Türme sind Algen gespeichert, die den Klima-Killer CO2 in Biomasse umwandeln sollen. Eine andere Idee ... ... ist ein "ökologischer Korridor" in Paris - mehr als 20 Kilometer lang und von begrünten Türmen umsäumt, welche den Smog in der Stadt reduzieren sollen. Grün ist in der Vision von Callebaut ohnehin die dominierende Farbe, sei es ... ... bei den mit Gärten bepflanzten Bambus-Türmen mit integrierten Windkraftanlagen oder ... Visionen und erste Versuche Die grünen Städte der Zukunft

Diese Folgen betreffen Städte und Gemeinden genauso wie Privatpersonen und beispielsweise die Landwirtschaft. "Es müssen Möglichkeiten zur Anpassung gefunden werden", sagt Jacob. Anpassungen können so aussehen wie der vertikale Wald am Mailänder Hochhaus oder schlichtweg großzügige Parkanlagen. Solche gezielten Begrünungen treten dem "Hitzeinsel-Effekt" von Städten entgegen. Um wiederum Starkregenfällen zu begegnen, gibt es die Idee der "Sponge Cities" – Städte werden dabei so geplant, dass sie das Wasser wie ein Schwamm aufnehmen. Speziell gestaltete Parkplätze können etwa als Überflutungsflächen für den Ernstfall dienen. "Solche Maßnahmen können von vornherein und relativ einfach in der Stadtplanung bedacht werden", sagt Jacob.

Auf den Klimawandel müssen sich aber nicht nur Metropolregionen vorbereiten, sondern auch ländliche Gegenden. Dort sind die Herausforderungen andere: In der Forstwirtschaft etwa gilt es, Generationen im Voraus zu denken – zum Beispiel bei der Frage, welche Bäume für die nächsten 30 bis 60 Jahre gepflanzt werden sollen. Die Antworten auf solche Fragen sind deshalb besonders schwer zu finden, weil die Folgen des Klimawandels regional unterschiedlich sein werden. "Während es bei der Vermeidung von CO2-Ausstoß um globale Strategien geht, müssen Anpassungsstrategien lokal umgesetzt werden", sagt Jacob. Der Dialog vor Ort ist wichtig.
Tropische Moore sind eine Zeitbombe

Das zeigt auch das Forschungsthema, mit dem sich Aletta Bonn vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig befasst: Die Wissenschaftlerin hat analysiert, welche Rolle Moore spielen, wenn es um die Milderung des Klimawandels geht. "Moore nehmen in Deutschland rund fünf Prozent der Fläche ein. Obwohl das zunächst nicht viel zu sein scheint, sind sie für den Klimaschutz doch ein bedeutungsvolles Ökosystem", sagt Bonn. "In ihnen sind nämlich im Verhältnis zu anderen Flächen besonders große Mengen Kohlenstoff eingelagert."

Werden die Moore entwässert, dann werden diese Böden "belüftet". Der eingelagerte organische Kohlenstoff aus den Tausende Jahre alten Pflanzenresten verbindet sich dann mit Sauerstoff aus der Luft und wird als Kohlendioxid, also CO2, frei. "Die Moore sind in Deutschland stark durch die Landwirtschaft übernutzt. Je stärker die Moore dafür trockengelegt werden, desto höher ist ihr CO2-Ausstoß." Die in ihnen eingelagerte Menge Kohlenstoff entspricht etwa 4300 bis 8600 Millionen Tonnen CO2. Zum Vergleich: Insgesamt wurden 2014 in Deutschland rund 800 Millionen Tonnen CO2 freigesetzt. "Wiedervernässung von Moorböden ist eine der effektivsten und volkswirtschaftlich kostengünstigsten Klimaschutzmaßnahmen. Extrem ist der globale Blick. Insbesondere die tropischen Moore sind eine tickende Zeitbombe. Entwässerte und übernutzte Waldmoore Südostasiens brennen immer wieder und tragen jedes Jahr messbar zu den weltweiten Emissionen bei", sagt Bonn.
"Vergleichsweise günstige Investition"
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Eine Lösung könnte sein, mit der Natur zu arbeiten. Das würde für die Flächen in Deutschland bedeuten, noch intakte Moore zu schützen und bereits landwirtschaftlich genutzte Flächen umzugestalten, um weitere Emissionen zu vermeiden: Statt Maisfelder könnten weniger stark entwässerte Weiden angelegt werden, optimal wäre es aber, durch sogenannte Wiedervernässung den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen – oder zumindest Schilf anzubauen und so die Moore "nass" zu nutzen.

"Gut wäre es", sagt Bonn, "wenn es uns gelingt, solche Renaturierungsmaßnahmen generell nicht als Kosten zu betrachten, sondern als vergleichsweise günstige Investitionen in die Zukunft." Bonn betont aber auch, dass die Wiederherstellung von Moorlandschaften nur einen Teil der CO2-Problematik abfangen kann: "Natürlich müssen wir intensiv daran arbeiten, weniger neue Treibhausgase auszustoßen."

Um welche Klimaschutzmaßnahme es auch geht: Daniela Jacob plädiert für sorgfältige Planung, Hektik sei nicht zielführend. "Wir müssen herausfiltern, welche Entscheidungen wir heute treffen müssen und welche noch fünf oder sogar zehn Jahre warten können", sagt sie. Anpassung an die Folgen des Klimawandels sei in erster Linie als Risikominimierung zu verstehen. Die genaue Entwicklung des Klimas sei nicht vorhersagbar. Deswegen seien solche Optionen gut, bei denen man auch in 15 Jahren noch nachsteuern kann.
Bilderserie http://www.n-tv.de/mediathek/bilderseri ... 93211.html
Zum Weiterlesen: helmholtz.de/erde_und_Umwelt

Quelle: n-tv.de , asc
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Der große Erderwärmungs-Schwindel

Beitragvon Gudrun Graf » 29. Jun 2017 14:07

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
Der große Erderwärmungs-Schwindel (Die Co2-Lüge - Doku - Deutsch!) - "The
https://www.youtube.com/watch?v=SG3yT0Ol8ik
Great Global Warming…
Was beeinflusst tatsächlich das Klima ?

.
Ich muss erneut feststellen, dass in der Öffentlichkeit die Wissenslücken im Bereich Meteorologie und Klimatologie gewaltig sind. Das ist aus den ständigen naturwissenschaftlichen Falschinterpretationen, Annahmen und Behauptungen der Medien ersichtlich. Wissenslücken sind nur mit entsprechender Fachliteratur zu beseitigen, wie z. B. von Prof. Malberg "Einführung in die Meteorologie und Klimatologie" oder von Herrn Dr. Thüne "Freispruch für CO2". Außerdem sollten die Veröffentlichungen von Prof. Gerlich, Prof. Hebert, Prof. Negendank, Prof. Veizer, Prof Reichholf, von Hans-Georg Beck, Heinz Thieme u.a. INTENSIV gelesen werden, um sich den realistischen naturwissenschaftlichen Fakten zu stellen!

..
Das „Spurengas CO2“ – ist weder „Luftschadstoff noch Klimakiller“

Der große Erderwärmungs-Schwindel („The Great Global Warming Swindle") ist ein britischer Dokumentarfilm von Martin Durkin aus dem Jahr 2007, der sich gegen die vorherrschende scheinbare wissenschaftliche Sichtweise der globalen Erwärmung wendet. https://www.youtube.com/watch?v=SG3yT0Ol8ik

Es ist bis heute wissenschaftlich nicht nachgewiesen worden, dass CO2 den „Treibhauseffekt" (THE) verursacht ! In der Troposphäre gibt es nur einen thermodynamischen Atmosphäreneffekt (TAE – siehe Thieme) – weder einen Glashauseffekt oder "Treibhauseffekt"! Der physikalische "Glashauseffekt" und der thermodynamische Atmosphäreneffekt sind NICHT identisch! Da CO2 keinen Einfluss auf das Wetter hat, hat es auch keinen auf das Klima oder auf eine imaginäre „Klimasensitivität“!

KLIMA ist ein ABSTRAKTUM, eine BEGRIFF für den statistischen MITTELWERT des Wetters der Vergangenheit an einem BESTIMMTEN geografischen Ort über mindesten 30 Jahre. KLIMA ist eine REGIONALE Größe, daher gibt auch KEIN "Globalklima", sondern nur ein GLOBALES SYSTEM von KLIMAZONEN mit unterschiedlichsten KLIMATEN!
Klima wird NUR durch die KLIMAZONEN bestimmt und die KLIMAFAKTOREN beeinflusst!

Hier bitte weiterlesen: https://www.facebook.com/groups/5131517 ... 591262933/
Der große Erderwärmungs-Schwindel (Die Co2-Lüge - Doku in voller Länge - Deutsch!) https://www.youtube.com/watch?v=SG3yT0Ol8ik
Der große Erderwärmungs-Schwindel (Die Co2-Lüge - Doku - Deutsch!) - "The Great Global Warming…
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Leben im Aufruhr - Wie der Klimawandel Alaska verändert

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Jul 2017 12:01

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
http://www.n-tv.de/wissen/Wie-der-Klima ... 11098.html
Leben im Aufruhr - Wie der Klimawandel Alaska verändert

Alaska ist der größte Bundesstaat der USA. Und einer, der vom Klimawandel besonders betroffen ist. Doch vom Klima-Kompromiss haben sich die Vereinigten Staaten gerade verabschiedet. Ureinwohner Alaskas sagen: "Wir haben ein Problem."

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Richard Carroll ist nicht allzu gut auf Donald Trump zu sprechen. "Trump?", fragt er. "Der kann froh sein, wenn er bei uns zehn Stimmen kriegt." Zehn Stimmen sind zu Hause bei Richard Carroll in Fort Yukon immerhin mehr als zehn Prozent. Bei der zurückliegenden Wahl hatten sich 90 Bürger an der Abstimmung in dem kleinen Dorf in Alaska beteiligt. Die meisten von ihnen sind Ureinwohner und sie treibt vor allem eine Frage um: Wer hat eine Antwort auf den Klimawandel?

Die Polarregion ist wie keine andere auf der Welt von dem betroffen, was Donald Trump noch immer nicht wahrhaben will: Die Temperatur steigt bedrohlich. Wenn es noch wärmer wird, sagen Einheimische, haben sie bald nichts mehr zu essen. Vor allem die Ureinwohner, die zur Wahrung der Würde ihrer Völker nur ungern auf Nahrungsimporte zurückgreifen wollen, leiden schon jetzt.
Fünf Grad mehr sind hier schon Realität

Nasa dokumentiert Umweltschäden: Der Klimawandel existiert, Mr. Trump! January 28, 2017 - Washington, District of Columbia, United States of America - United States President Donald Trump speaks on the phone with Prime Minister of Australia, Malcolm Turnbull in the Oval Office on January 28, 2017 in Washington, DC, The call was one of five calls with foreign leaders scheduled for Saturday. .Credit: / Pool via CNP Washington United States of America PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY - ZUMAs152 20170128_zaa_s152_027 Copyright: xPetexMarovichx January 28 2017 Washington District of Columbia United States of America United States President Donald Trump Speaks ON The Phone With Prime Ministers of Australia Malcolm Turnbull in The Oval Office ON January 28 2017 in Washington DC The Call what One of Five Calls With Foreign Leaders scheduled for Saturday Credit Pool Via CNP Washington United States of America PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY ZUMAs152 20170128_zaa_s152_027 Copyright xPetexMarovichx Nasa dokumentiert Umweltschäden: Der Klimawandel existiert, Mr. Trump! Nasa dokumentiert Umweltschäden: Der Klimawandel existiert, Mr. Trump! Nasa dokumentiert Umweltschäden Der Klimawandel existiert, Mr. Trump!

In Savoonga, einer der wohl isoliertesten Siedlungen Alaskas auf der St.-Lorenz-Insel in der Bering-Straße haben die Einheimischen vor ein paar Jahren noch 500 Walrosse gefangen. Im letzten Winter waren es fünf, erzählt Vi Waghivi, eine Einheimische, die inzwischen in Anchorage lebt. Während in den "Lower 48" - wie man in Alaska den Rest der Vereinigten Staaten unter völliger Ignorierung Hawaiis nennt - zumindest Wissenschaftler noch nach Wegen suchen, die Erderwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen, sind in der Polarregion fünf Grad schon längst Realität.

Das hat extreme Auswirkungen. Die Rentierherden verändern ihre Wanderrouten, zugefrorene Flüsse dienen mangels tragfähiger Eisdecke nicht mehr ausreichend lange als Verkehrswege, Walrosse haben keine Jagdgrundlage mehr. Das ganze Leben in der Arktis ist im Aufruhr. "Die Winter werden milder, manchmal regnet es", sagt Carroll.

Alaska leidet unter dem Klimawandel. Schon 2007 hatte die damalige Gouverneurin Sarah Palin eine eigene Abteilung gegründet, die nach Lösungen für bedrohte Menschen und Dörfer suchen sollte. Hohe Millionenbeträge flossen in die Forschung. Doch ihr Nachfolger Sean Parnell machte 2011 alles wieder rückgängig, der Geldhahn war plötzlich zu. Parnell hatte Angst, der Ölindustrie zu viel Knüppel zwischen die Beine zu werfen. Donald Trump will jetzt auch noch den Bundesanteil eindampfen.
Trump ist weit weg von Alaska
Das Gemeindezentrum des Gwichin-Stammes in Fort Yukon.
Das Gemeindezentrum des Gwichin-Stammes in Fort Yukon.

Der Immobilienmilliardär von der Ostküste ist ganz weit weg von den Nöten in Alaska. 15 Flugstunden und vier Zeitzonen, um genau zu sein. In Fort Yukon, einem ehemaligen Handelsposten für Felle, 13 Kilometer nördlich des Polarkreises gelegen und nur aus der Luft oder mühsam per Floß über den Yukon River zu erreichen, leben vor allem Ureinwohner vom Stamme der Gwitchin. Ungefähr 550 Menschen sind hier zu Hause, die Zahl ist in den vergangenen Jahren einigermaßen stabil.

"Meine Kinder sind mit 400 von ihnen verwandt", sagt Richard Carroll, ein kleiner, drahtiger Mann mit der typischen Physiognomie der Ureinwohner und einem langen schwarzen Pferdeschwanz unter der Baseballmütze. Er ist der Bürgermeister des Dorfes. "Ich empfehle allen, hier wegzugehen. Es gibt keine Jobs. Und die, die es gibt, die sind besetzt", sagt er frei heraus. "Isolation und Alkoholismus als Folge, das ist hier ein ernstes Problem." Fort Yukon macht auf den ersten Blick einen Eindruck, den man woanders als trostlos beschreiben würde. Die wenigen Straßen sind nicht asphaltiert, die oft im Eigenbau errichteten Häuser wirken vernachlässigt. Davor stehen alte Autos, manche liegen auf der Seite, anderen fehlen Türen, Fenster oder Motorhauben.

Doch der Eindruck trügt. Was nach Verwahrlosung aussieht, ist eher Effizienz. Geteerte Straßen wären bei den enormen Temperaturschwankungen ein Groschengrab. Für ihre Autos brauchen die Menschen eigene Ersatzteillager. Ein Besuch in einer Werkstatt würde eine Mehrtagesreise mit dem Floß über den Yukon River bedeuten. Und selbst das geht nur im Hochsommer.
Von der Natur leben, das war gestern

Die Arbeitslosenquote in Fort Yukon liegt bei 85 Prozent, 20 Prozent der Menschen leben offiziell unter der Armutsgrenze. Keine untypischen Werte für das ländliche Alaska. Wer hier nicht zu den drei Dutzend Glücklichen zählt, die einen Job bei einer Gemeindeeinrichtung haben oder eine gute Idee, der hat ein Problem. Die Grundlage für die traditionelle Lebensweise - in Abhängigkeit von der Natur und mit ihr im Einklang - sie fällt immer mehr weg. "Der Klimawandel nimmt den Ureinwohnern Alaskas die Nahrungssicherheit", sagt Vi Waghivi.

Die Verlockungen der Bodenschätze kommen hinzu. Schon 1988 haben die Gwitchin-Völker aus Alaska und Kanada einen gemeinsamen Steuerkreis gebildet, weil die mächtigen Ölfirmen auf Land bohren wollten, wo die Tiere der großen Rentierherde ihre Jungen zur Welt bringen. Bernadette Dementieff ist heute Mitglied des Steuerkreises. Die 40-Jährige stammt aus Fort Yukon. Wie Tausende andere aus den Dörfern Alaskas hat sie ihre Heimat nach dem Schulabschluss verlassen und lebt jetzt in der Stadt.
Zugefrorener See in Alaska. Doch es wird wärmer, der Permafrost geht zurück und gibt Bakterien frei, die bislang im Eis eingeschlossen waren.
Zugefrorener See in Alaska. Doch es wird wärmer, der Permafrost geht zurück und gibt Bakterien frei, die bislang im Eis eingeschlossen waren.

Die Lage ihrer Landsleute sieht sie wegen des Klimawandels als dramatisch an. "Wir haben da oben Tausende Jahre überlebt", sagt sie. "Jetzt werden die Menschen krank, weil die Tiere krank sind." Der zurückgehende Permafrost gebe Bakterien frei, die jahrhundertelang im Eis eingeschlossen waren. Jetzt gelangen sie ins Meer und von dort in die menschliche Nahrungskette. "Alaska hat eine irrwitzig hohe Krebsrate", beklagt Dementieff. "Das Wasser gefriert nicht mehr, die Fischeier werden mit Bakterien verseucht - wir haben ernsthaft ein Problem."
Stammesausweis statt Reisepass

Als Bürgermeister von Fort Yukon ist Richard Carroll Herr über ein Rathaus, eine Schule, eine Krankenstation und ein Kraftwerk. Auch ein kleines Eishockey-Spielfeld gibt es und natürlich den Flughafen - die Lebensader des Dorfes. Die Kies-Piste, die Flugsicherheitsbeamten europäischer Prägung ein wenig Kopfschmerzen bereiten dürfte, ist mitsamt einer Baracke bei kleinlicher Definition sogar ein internationaler Flughafen.

Die meisten Maschinen kommen aus Fairbanks, der nächsten größeren Stadt in Alaska, und bringen in einer guten Flugstunde Lebensmittel oder andere Waren. Manchmal ist auch ein Zahnarzt an Bord. Oder sogar ein paar Touristen, die sehen wollen, wie der Einheimische so lebt. Carroll fährt sie dann mit einem alten Schulbus durchs Dorf und erklärt ihnen, wie das Leben so aussieht. Dass sich ein eigener Sozialarbeiter um das Alkoholproblem kümmert, das unter Indianern so stark ausgeprägt ist. Dass andererseits die Gemeinde einen kleinen Liquor-Shop betreibt, wo man Bier und Schnaps kaufen kann. Das Bier kostet sechs Dollar die Dose, der Preis ist etwa dreimal so hoch wie in der Stadt. Der Transport macht alles teuer.

Einige der Flugzeuge auf dem kleinen Airport kommen auch aus Kanada herüber. Donald Trumps Grenzfantasien sind hier graue Theorie. "Ich muss nicht einmal meinen Reisepass zeigen, mein Stammesausweis reicht", sagt Carrol. Auch er ist Mitglied des Stammes der Gwitchin-Indianer, des nördlichsten Indianerstammes Nordamerikas. Ihr Gebiet reicht von Kanada herüber nach Alaska, die Ebene des Yukon bildet die Jagdgründe der Gwitchin.
Wenn es noch wärmer wird in Alaska, sagen Einheimische, haben sie bald nichts mehr zu essen.
Wenn es noch wärmer wird in Alaska, sagen Einheimische, haben sie bald nichts mehr zu essen.

Alaska ist der mit Abstand größte Bundesstaat der USA. Er ist auch der nördlichste und der westlichste. Mit dem 6190 Meter hohen Denali (bis: 2015: Mount McKinley) steht der höchste Berg Nordamerikas in Alaska. Auf der 1,6 Millionen Quadratkilometer großen Fläche, 1867 vom klammen russischen Reich für 7,2 Millionen Dollar erstanden, spiegeln sich die Nordlichter in drei Millionen Seen.
"Man muss auch die Chancen sehen"

Damit gibt es in Alaska ungefähr vier Mal so viele Seen wie Menschen. Die Amerikaner machten nach der Übernahme zweierlei: Alaska wurde zum Zentrum für die Ausbeutung von Bodenschätzen - vor allem Öl und Gas wurden in dem arktischen Gebiet gefunden. So viel Öl, dass eine mehr als 1200 Kilometer lange Pipeline den Rohstoff vom hohen Norden bis nach Valdez, einen eisfreien Hafen an der Südküste, bringt. Zudem wurde Alaska, auch wegen seiner geopolitisch strategischen Lage zum Militärstützpunkt ausgebaut. 20.000 US-Soldaten sind dort stationiert.

Viele von ihnen blieben nach dem aktiven Dienst dort hängen. Veteranen, ihre Angehörigen und ihr Nachwuchs machen einen nicht zu unterschätzenden Teil der Bevölkerung aus. Weiße Zuwanderer, vor allem im urbanen Anchorage zu Hause, stellen inzwischen die Bevölkerungsmehrheit.
Ölförderung vor der Küste Alaskas. Zusammen mit der Seefahrt erhält sie den US-Bundesstaat wirtschaftlich am Leben.
Ölförderung vor der Küste Alaskas. Zusammen mit der Seefahrt erhält sie den US-Bundesstaat wirtschaftlich am Leben.

Und die haben mit den Sorgen und Nöten der Ureinwohner nicht viel am Hut. Dan Sullivan gehört dazu. In Ohio geboren und aufgewachsen, verschlug der Militärdienst beim US Marine Corps ihn vor fast 25 Jahren nach Anchorage, in die größte Stadt Alaskas. Er ist es, der für Alaska heute im US-Senat sitzt - nicht etwa ein Indianerhäuptling. "Man muss auch die Chancen sehen", sagt Sullivan, wenn er über den Klimawandel spricht.
Hillary Clinton? "Eine Verbrecherin"

Eine im Sommer dauerhaft eisfreie Nordwest-Passage, ein Seefahrer-Traum seit Jahrhunderten, und die damit verbundenen wirtschaftlichen Möglichkeiten, schweben ihm vor. Frachtschiffe sparen so von New York nach Ostasien 4000 Kilometer, im Vergleich zur Route durch den Panamakanal. Von Europa aus ist die Ersparnis noch größer. Im August 2016 hatten Satelliten-Bilder der Nasa erstmals die komplette Durchfahrbarkeit gezeigt.

Seefahrt und Öl - das sind die Branchen, die Alaska wirtschaftlich am Leben halten. 60 Prozent der Jobs in dem Bundesstaat hängen direkt oder indirekt davon ab. Kein Wunder dass die der Öl-Lobby nahestehenden Republikaner dort die Mehrheit halten, kein Wunder, dass der Hass auf Barack Obama groß ist, der Bohrlizenzen von Ölfirmen zurückhielt und ganze Meeresabschnitte unter Schutz stellte. "Wenn man das Wohl von zwei Dritteln der Bevölkerung abhängig macht von nur einer Branche, und diese auch noch Auflösungserscheinungen zeigt, dann kommt Frust heraus", sagt Enei Begay, eine Aktivistin der Climate Action Coalition in Fairbanks.
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Wer den Frust sehen und spüren will, muss ins "12-Mile-Roadhouse" gehen, eine kleine Bar am Highway in dem Örtchen North Pole, zwischen Fairbanks und Anchorage. "Natürlich habe ich Trump gewählt", sagt Rob, 58 Jahre alt und als gescheitert zu betrachten. "Das ist das mit Abstand kleinste von mehreren Übeln", sagt er im Schein der im Sommer nicht untergehenden Sonne. Langsam öffnet er die Lose der staatlichen Lotterie, die er sich mit jedem Drink über den Tresen reichen lässt. Ein verzweifelter Ruf nach mehr Wohlstand.

Wer mit Leuten wie Rob spricht, bekommt den ganzen Hass aufgetischt, der sich über die Jahre auf das politische Establishment im fernen Washington und anderswo aufgestaut hat. Hillary Clinton? "Eine Verbrecherin." Es herrscht eine düstere Stimmung in Alaska, obwohl schon im Frühjahr die Sonne fast durchgehend scheint, es jeden Tag sieben Minuten länger hell ist. Nicht viele Menschen sind fröhlich. Wortkarg ist als Beschreibung für den Redefluss bei manchem untertrieben.

Abgeschnitten vom Wohlstand der US-Ostküste und den großen Technologieregionen Kaliforniens, angewiesen auf Öl- und Gasbarone, teils aus dem Ausland, kämpfen die "Alaskans" um ihre Existenzen. Zugezogene wie Ureinwohner. Donald Trump ist weit weg.
Bilderserie http://www.n-tv.de/mediathek/bilderseri ... 79311.html
Quelle: n-tv.de , Michael Donhauser, dpa
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Hitzewellen rund um den Globus - Rekordhitze alarmiert Wetterexperten

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Jul 2017 08:39

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
http://www.n-tv.de/wissen/Rekordhitze-a ... 20239.html
Hitzewellen rund um den Globus - Rekordhitze alarmiert Wetterexperten

Auf der Nordhalbkugel steuert der meteorologische Sommer auf seine Höhepunkte zu: Aus weit auseinanderliegenden Weltregionen gehen Meldungen über schweißtreibende Spitzenwerte ein. Eine Stadt in Pakistan meldet volle 54 Grad im Schatten.

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Eine Serie an Hitzewellen sorgt auf der nördlichen Erdhalbkugel seit Wochen für rekordverdächtige Temperaturen. In der Stadt Ahwas im Iran verzeichneten Beobachter am 29. Juni einen Spitzenwert von 53,7 Grad im Schatten, wie die Weltwetterorganisation (WMO) berichtete. Die Eine-Million-Einwohner-Stadt liegt fast auf Meereshöhe in der Ebene nördlich des Persischen Golfs.

Macron: "Haben keinen Planeten B": So reagiert die Welt auf den Klimaabkommen-Ausstieg der USA
02.06.17 – 02:23 min

Aus Turbat in Südwestpakistan wurden vor einigen Wochen sogar volle 54 Grad gemeldet, ähnlich wie aus Mitrabah in Kuwait im Juli 2016. Die irakische Stadt Basra meldete damals eine Temperatur von 53,9 Grad. Experten untersuchen, ob diese Messungen nach wissenschaftlichen Standards erfolgten und als gesichert angesehen werden können. Sollte dies zutreffen, werden die schweißtreibenden Spitzenwerte aus dem Iran und Pakistan offiziell als neue Rekordwerte für die Region registriert.

Der bisherige Welt-Temperaturrekord liegt noch einmal ein paar Grad Celsius höher: Am 10. Juli 1913 registrierten Wetterbeobachter im kalifornischen Wüstental Death Valley mit einem standardisierten Meteorologen-Thermometer einen Spitzenwert von 134 Grad Fahrenheit. Das entspricht 56,7 Grad Celsius.
47 Grad Celsius in Las Vegas

Auch aus anderen Weltregionen gehen Meldungen über Rekordtemperaturen ein: In den USA sei der 20. Juni nach Angaben der US-Wetterbehörde NOAA besonders heiß gewesen. Las Vegas in Nevada habe mit 47,2 Grad eine frühere Rekordmarke erreicht, aber nicht übertroffen. In der Ortschaft Needles in Kalifornien lasen Beobachter eine Temperatur von 51,7 Grad im Schatten ab. In Phoenix in Arizona seien 48,3 Grad gemessen worden, hieß es.
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Die Hitzewellen träfen in der Regel Regionen, in denen regelmäßig hohe Temperaturen auftreten. Der vom Menschen ausgelöste Klimawandel trage jedoch zu höheren Spitzenwerten und häufigeren Hitzewellen bei, sagte WMO-Sprecherin Clare Nullis. "Wir rechnen damit, dass sich diese Erwärmung fortsetzt und es damit noch längere und heißere Hitzewellen gibt."
Wetterbericht für das Jahr 2100

Wie schon 2014 präsentiert die WMO zusammen mit Fernseh-Meteorologen in aller Welt demnächst fiktive Wetterberichte für Tage, die weit in der Zukunft liegen. Damals begrüßte ARD-Meteorologe Sven Plöger die Zuschauer zur Wettervorhersage für den 7. August 2050. Er zeigte beängstigende Sturmwolken, Temperaturen im Schwarzwald von 42 Grad und warnte vor Hagel mit einem Korndurchmesser von sieben bis neun Zentimetern.

Der fiktive neue Wetterbericht für einen Sommertag im Jahr 2100 soll am 7. Juli unter anderem auf dem Youtube-Kanal der Weltwetterorganisation zu sehen sein. Er basiert wie der erste ebenfalls auf wissenschaftlichen Klimaszenarien. Ob die Vorhersagen zutreffen, dürfte auch von dem weiteren Umgang der Menschheit mit dem Klimawandel abhängen.
Bilderserie http://www.n-tv.de/mediathek/bilderseri ... 79311.html
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Video http://www.n-tv.de/mediathek/videos/pol ... 72189.html
Quelle: n-tv.de , mmo/dpa
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Sieben Mal so groß wie Berlin - Gigantischer Eisberg treibt in der Antarkt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Jul 2017 21:47

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http://www.n-tv.de/wissen/Gigantischer- ... 32579.html
Mittwoch, 12. Juli 2017
Sieben Mal so groß wie Berlin - Gigantischer Eisberg treibt in der Antarktis

Er löste sich vom Larsen-C-Schelfeis und ist einer der größten Eiskolosse, den Forscher in den vergangenen 30 Jahren registriert haben: Ein riesiger Eisberg hat sich im Westen der Antarktis gelöst. Es wird zwei bis drei Jahre dauern, bis er geschmolzen ist.

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Wissenschaftler haben es schon vorhergesehen: Ein gigantischer Eisberg, einer der größten, der jemals dokumentiert wurde, hat sich in der Westantarktis vom Larsen-C-Schelfeis gelöst. In der letzten Zeit war eine Gletscherspalte in Larsen C enorm gewachsen. So hatte sich das spektakuläre Ereignis bereits angekündigt.
Larsen-Schelfeis

Ein langgezogenes Eisschelf im nordwestlichen Teil des Weddell-Meeres, das an der Nordwestküste der Antarktis liegt. Benannt wurde es nach dem norwegischen Kapitän Carl Anton Larsen, der 1893 mit der "Jason" an dem Schelfeis entlangsegelte.

Das Larsen-Schelfeis besteht aus vier einzelnen Eisschelfen: Larsen A, B, C und D (von Nord nach Süd). Larsen A ist der kleinste, Larsen C der größte dieser Eisschelfe.

Der Eiskoloss, der jetzt in der Antarktis treibt, ist fast sieben Mal so groß wie Berlin. Das teilte das Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) mit. Er treibe nun nach Norden und werde wohl zwei, drei Jahre brauchen, bis er geschmolzen ist. Möglicherweise zerfällt er auch in kleinere Teile. Aktuell misst er etwa 175 Kilometer in der Länge und 50 Kilometer an seiner breitesten Stelle. Insgesamt ist der Gigant rund 6000 Quadratkilometer groß. Larsen C hat damit gut zehn Prozent seines Eises verloren.

Der Vorgang wurde von Forschern aus dem britischen Projekt "Midas" unter der Leitung der Swansea University überwacht. Der Riss im Schelfeis hatte sich in den vergangenen Jahren immer weiter vorgearbeitet und besonders im vergangenen Jahr große Sätze nach vorn gemacht. Zuletzt trennten, wie Satellitenaufnahmen zeigten, nur noch wenige Kilometer die Rissspitze von der Schelfeiskante.

Der Eiskoloss wird nach Angaben von "Midas" vermutlich den Namen A68 erhalten. Er driftet wahrscheinlich zunächst mit einer Geschwindigkeit von zehn Kilometern pro Tag. AWI-Glaziologin Daniela Jansen, die am "Midas"-Projekt beteiligt ist, geht davon aus, dass er sich vor der Inselgruppe Südgeorgien, etwa 1400 Kilometer östlich der argentinischen Küste, vollständig auflösen wird. Eine Gefahr für Menschen gehe von dem Giganten nicht aus. "Er schwimmt in einem sehr abgelegenen Teil der Erde", sagt Jansen. "Und einen Eisberg dieser Größe kann man per Satellit super verfolgen." Schiffe wüssten somit, wo er sich gerade aufhalte.

Schelfeise sind, wie es das AWI beschreibt, dicke, schwimmende Platten aus Eis, die die Antarktisküste säumen. Sie entstehen dadurch, dass Eis durch die Auslassgletscher vom Inland in den Ozean fließt. Dort, wo das Eis das Land verlässt, an der Gründungslinie, beginnt es aufzuschwimmen. Wenn mehrere Gletscher in eine Bucht münden, können diese sich zu einem Schelfeis vereinen. Das Larsen-C-Schelfeis ist das viertgrößte Schelfeis der Antarktis. Es hat eine Fläche von fast 50.000 Quadratkilometern und ist damit etwa so groß wie Niedersachsen.
Meeresspiegel steigt zunächst nicht

Schelfeise schieben sich stetig vorwärts Richtung Meer. Die Kante des Larsen-Schelfeises rückt nach AWI-Angaben etwa 700 Meter pro Jahr vor. Daher ist das Kalben von Tafeleisbergen etwa alle 15 bis 20 Jahre ein natürlicher Vorgang. Doch bei den nördlichen Nachbarn von Larsen C wurde dieses Gleichgewicht gestört: "Statt des regelmäßigen Kalbens mit Zeitintervallen, in denen die Kante wieder vorstoßen konnte, begann sich die Front immer weiter zurückzuziehen. Dieser Prozess mündete schließlich in dem kompletten Zerfall der Schelfeise", so das AWI.

Die aktuelle Loslösung des gigantischen Eisbergs dürfte auf den Meeresspiegel keine wesentlichen Auswirkungen haben, denn er schwamm ja bereits auf dem Meer, bevor er abriss. Wenn allerdings das Schelfeisgebiet Larsen C komplett abdriftet und Gletscher dann direkt vom Land ins Meer fließen können, könnte das Forschern zufolge zu einem Meeresspiegel-Anstieg führen.
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Dem AWI zufolge spricht einiges dafür, dass das Larsen-C-Schelfeis in Gefahr ist: Nie zuvor sei beobachtet worden, dass sich die Kante des Schelfeises so weit zurückgezogen hatte. Auch zeigen Modellrechnungen, dass die neue Front instabil sein könnte. Die gesamte Eisplatte stehe unter Spannung. Wenn nun an einer Schlüsselstelle ein Stück abbricht, könnten sich auch an anderen Stellen Risse ausbreiten. So könnte das Schelfeis tatsächlich zerfallen.

Sie hätten keine Beweise, um den Abriss des gigantischen Eisbergs mit dem Klimawandel zu verknüpfen, sagen die Forscher. Allerdings sei es weithin akzeptiert, dass die Erwärmung des Ozeans und der Temperaturen zum frühen Zerfall von Schelfeis auf der Antarktischen Halbinsel beigetragen habe, vor allem bei Larsen A (1995) und Larsen B (2002). In den letzten 20 Jahren sind sieben Schelfeise an der Antarktischen Halbinsel zerfallen oder stark zurückgegangen.
Bilderserie http://www.n-tv.de/mediathek/bilderseri ... 31206.html
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Quelle: n-tv.de , asc/dpa
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Wetterextreme nehmen weiter zu - Dieser Regen-Sommer bleibt keine Ausnahme

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Jul 2017 09:11

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http://www.n-tv.de/wissen/Dieser-Regen- ... 53846.html
Mittwoch, 26. Juli 2017
Wetterextreme nehmen weiter zu - Dieser Regen-Sommer bleibt keine Ausnahme

Das Regenwetter in Deutschland geht vielen auf die Nerven. Andere Regionen in Europa werden von Hitze geplagt. Entweder ist es im Sommer zu heiß oder zu nass, ein ständiger Wechsel. Der Klimawandel zeigt sich in vielen Facetten. Forscher erwarten weitere Kapriolen.

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Ein Sommer mit Stark- und Dauerregen über mehrere Tage wird nach Ansicht von Potsdamer Klimaforschern in Deutschland bald nicht mehr nur Ausnahme sein. "Ganz "normale" Bilderbuchsommer, trocken und mit Temperaturen um die 25 bis 30 Grad über mehrere Wochen werden immer seltener", sagte der Meteorologe Peter Hoffmann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Normal werden nach seiner Einschätzung zunehmend längere Trockenperioden und Hitzephasen, gefolgt von Stark- und Dauerregen.

"Es gibt erste Hinweise, dass der Klimawandel nicht nur die Temperaturen allmählich steigen lässt", sagte Hoffmann. Das sei schon einige Zeit zu beobachten. Da sich die Arktis stärker erwärme als der Rest der Welt, verändere das auch die Zirkulation in der Atmosphäre. "Ein häufiger Wechsel von Wetterlagen mit Unwetterpotenzial könnte die Folge sein", sagte der Meteorologe. "Und wenn die Atmosphäre potenziell wärmer ist, fallen Niederschläge intensiver aus." Tagesrekorde bei Hitze um 40 Grad in Süddeutschland im Vorjahr oder sintflutartige Regenfälle wie Ende Juni in Berlin seien dann ohne weiteres häufiger möglich.
Kanalisation kann Wassermengen kaum aufnehmen
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Die Folgen seien fast vorhersehbar, sagte Hoffmann. In urbanen Ballungszentren hätten die Wassermassen keinen Raum, überfluteten Straßen und Keller. Die Kanalisation könne die Wassermengen kaum aufnehmen. "Es bleibt nur übrig, sich auf Wechselspiele der Extreme einzustellen", sagte Hoffmann. Das Potsdamer Institut beschäftigt sich mit Themen in den Bereichen Klimawirkung, globaler Wandel und Nachhaltige Entwicklung.

In Teilen Deutschlands ist in 24 Stunden mehr Regen heruntergekommen als gewöhnlich im ganzen Juli. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sprach am Dienstag von "beeindruckenden Regenmengen", die seit Wochenbeginn bereits gefallen seien. Grund für den Dauerregen ist das Tief "Alfred", das sich langsam von Südpolen nach Norden verlagert.

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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Forscher geben Hoffnung auf - Schweizer Gletscher nicht mehr zu retten

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Aug 2017 11:39

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
http://www.n-tv.de/wissen/Schweizer-Gle ... 68019.html
Forscher geben Hoffnung auf - Schweizer Gletscher nicht mehr zu retten

Allein 2016 verloren die Schweizer Gletscher einen Kubikkilometer an Eisvolumen oder 900 Milliarden Liter Wasser. Selbst eine Verlangsamung der Erderwärmung käme laut Experten für sie zu spät, der Schwund sei unaufhaltsam. Eine Folge: Der Meeresspiegel steigt.

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Die Gletscher in der Schweiz sind angesichts des Temperaturanstiegs nach Expertenangaben nicht mehr zu retten. Selbst mit den größten Anstrengungen zur CO2-Verringerung würden 80 bis 90 Prozent der Eismassen bis 2100 schmelzen, sagte der Glaziologe Matthias Huss von der ETH Zürich dem "Tages-Anzeiger". "Eine Verlangsamung der Erderwärmung kommt für die Schweizer Gletscher zu spät", so Huss.

Das Blatt berichtet in einer aufwendigen Darstellung über den Rückgang der Gletscher in der Schweiz in den vergangenen 170 Jahren. Seit 1850, dem Höhepunkt der sogenannten Kleinen Eiszeit, sei das Eisvolumen von 130 auf 54 Kubikkilometer gesunken. Der Rückgang verlief gerade in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten dramatisch. 1973 zählte die Schweiz 2150 Gletscher, heute sind es noch rund 1400.
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Kampf gegen Eisschmelze: Schweizer hüllen Gletscher in Decken 17.09.15 Kampf gegen Eisschmelze Schweizer hüllen Gletscher in Decken
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Sechs der acht extremsten Schmelz-Jahre ereigneten sich seit 2008. Allein 2016 verloren die Gletscher nach Recherchen der Zeitung fast einen Kubikkilometer an Eisvolumen oder rund 900 Milliarden Liter Wasser. Angesichts der aktuell sehr hohen Temperaturen werde auch 2017 kein gutes Jahr für die Gletscher. Ihr Schmelzwasser trage spürbar zum Anstieg des Meeresspiegels bei, der bis 2100 insgesamt um 30 bis 100 Zentimeter steigen könnte. "Ein steigender Meeresspiegel betrifft uns in der Schweiz nicht direkt, aber es wird Millionen von Klimaflüchtlingen geben", so das Blatt.

Der Schweizer CH2014-Impacts-Bericht zur Abschätzung der Klimafolgen zeigte bereits im Jahr 2014 anhand einer Simulation an 50 Gletschern, dass deren Eismasse bis Ende des Jahrhunderts fast ganz verlorengehen wird. Auch viele weitere Alpenregionen dürften bis dahin weitgehend gletscherfrei sein. Seit Längerem wird versucht, die Gletscherschmelze durch eine Abdeckung mit Vliesplanen wenn nicht zu verhindern, so doch wenigstens zu verlangsamen - mit wenig Erfolg.

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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Einfluss auf unser Wetter - Aschewolken aus Kanada ziehen bis Europa

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Aug 2017 14:19

KLIMA - UMWELT & NATURSCHUTZ - NATURKATASTROPHEN - UNWETTER
http://www.n-tv.de/wissen/Aschewolken-a ... 99965.html
Einfluss auf unser Wetter - Aschewolken aus Kanada ziehen bis Europa

In der kanadischen Provinz British Columbia vernichten riesige Brände mehr als eine Million Hektar Wald. Die Auswirkungen der Katastrophe sind auch bei uns zu spüren. Ruß- und Aschepartikel überwinden in mehreren Kilometern Höhe große Distanzen.

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Die Folgen der Waldbrände in Kanada sind auch in Europa zu spüren. In Deutschland, Tschechien und Griechenland wurde per Lichtradar eine Staubschicht in rund 12 bis 17 Kilometern Höhe gemessen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auf die Waldbrände in Kanada zurückgeht und in der Atmosphäre über die Arktis nach Europa transportiert wurde, wie das Leibniz-Institut für Troposphärenforschung in Leipzig mitteilte.

In der westkanadischen Provinz British Columbia breitete sich nach Behördenangaben ein riesiger Brand auf einer Fläche von 467.000 Hektar aus. Es ist demnach das größte Feuer in der Geschichte der Provinz. Seit April wurden bereits mehr als 1,2 Millionen Hektar Wald zerstört.

Bei Waldbränden können Ruß- und Aschepartikel durch die große Hitze weit hinauf in die Atmosphäre transportiert werden. Wenn diese sogenannte Aerosolmischung die Troposphäre überwunden hat, befindet sie sich oberhalb der Regenwolken und wird durch Regen nicht wieder aus der Atmosphäre ausgewaschen.
Rauch mit Lichradaren gemessen
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"In der Stratosphäre können diese Partikel dann ähnlich der Asche von Vulkanausbrüchen lange unterwegs sein und mit den Höhenwinden große Entfernungen über die Kontinente hinweg überwinden", erklärte Holger Baars vom Leipziger Leibniz-Institut. In Deutschland und anderen Teilen Europas wurde der Rauch nun mit Hilfe von Lichtradaren gemessen, die mit Laserstrahlen die Atmosphäre vom Boden aus erforschen.

Selbst in der Troposphäre, also in 10 bis 15 Kilometern Höhe, zeigen die Messungen seit Tagen Partikelschichten, die wahrscheinlich auch aus Westkanada herantransportiert wurden. Da in dieser Höhenregion Wolken und Niederschlag entstehen, können die Rauch- und Staubpartikel den Experten zufolge auch das Wetter in Europa beeinflussen, etwa weil die Aerosole die Einstrahlung des Sonnenlichts dämpfen.

Quelle: n-tv.de , mbo/AFP
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CO2-Ausstoß sinkt nicht mehr - Deutschlands Klimaziele sind in Gefahr

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Sep 2017 21:41

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
http://www.n-tv.de/politik/Deutschlands ... 23295.html
Donnerstag, 07. September 2017
CO2-Ausstoß sinkt nicht mehr - Deutschlands Klimaziele sind in Gefahr

Um 35 Prozent will die Bundesregierung den deutschen Treibhausgasausstoß bis 2020 reduzieren. Doch auch dieses bereits nach unten korrigierte Ziel rückt laut einer Studie in weite Ferne. Unter anderem, weil die Luftverschmutzung auf den Straßen zunimmt.

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Deutschland droht seine Klimaziele drastisch zu verfehlen. Ohne zusätzliche Maßnahmen dürfte der Treibhausgasausstoß bis 2020 lediglich um 30 bis 31 Prozent verringert werden, steht in einer neuen Studie der Denkfabrik Agora Energiewende. Die Bundesregierung war bislang von einer Verringerung von immerhin 35 Prozent verglichen mit 1990 ausgegangen. Wiederholt zugesagt war sogar eine Reduzierung um mindestens 40 Prozent.

Nach den Zahlen von Agora Energiewende dürfte Deutschland 2020 etwa 120 Millionen Tonnen CO2 zu viel ausstoßen, wenn nicht noch zusätzlich gegengesteuert wird. Als Ursachen nennt die Klima-Stiftung das Ausmaß der Kohleverstromung, mehr Straßenverkehr, ein stärkeres wirtschaftliches Wachstum sowie einen Rückstand bei der energetischen Gebäudesanierung.
Drei Jahre lang keine Verbesserung
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Selbstversorger dank Riesenbatterie: Brandenburger Dorf wird zum Zentrum der Energiewende
20.05.17 – 02:31 min
Selbstversorger dank Riesenbatterie Brandenburger Dorf wird zum Zentrum der Energiewende

"Ein deutliches Verfehlen des Klimaschutzziels würde dem internationalen Ansehen Deutschlands erheblich schaden", warnen die Experten der Denkfabrik. Dies sei nicht nur schlecht für das Klima, sondern würde "auch die deutsche Vorreiterrolle international grundlegend in Frage stellen".

Die neue Bundesregierung müsse daher "kurzfristig deutlich nachlegen", fordert Agora Energiewende. De facto wurden die Emissionen der Studie zufolge in den vergangenen drei Jahren überhaupt nicht mehr reduziert, im Verkehr gibt es sogar verglichen mit 1990 einen Zuwachs.

Das Bundesumweltministerium erklärte, es sei klar, "dass zu Beginn der kommenden Legislaturperiode noch einmal kräftig nachgesteuert werden muss". Dies gelte auch für die Arbeit an einem "Kohleausstiegspfad". Zudem müssten die Zubauraten bei den erneuerbaren Energien "deutlich erhöht werden" und die Elektrifizierung des Verkehrs mit "mehr Tempo" erfolgen. Ein Sprecher wies aber auch darauf hin, dass das Ministerium "die äußerst negative Einschätzung der Agora Energiewende nicht teilt".
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Der Umweltverband BUND warf der Bundesregierung ein "klimapolitisches Versagen auf ganzer Linie" vor. Ursache sei deren "Angst vor der Kohle- und Auto-Lobby", hieß es. Greenpeace kritisierte: "Während Monsterstürme einen Vorgeschmack auf das drohende Klimachaos geben, versagt ausgerechnet das Energiewendeland Deutschland" bei der CO2-Minderung, kritisierte Karsten Smid von Greenpeace. Der WWF Deutschland forderte nach der Bundestagswahl ein Sofortprogramm, "in dessen Mittelpunkt die schnelle Abschaltung der Uralt-Kohlekraftwerke steht".

Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir verwies auf die Forderung seiner Partei, nach der Wahl die 20 schmutzigsten Kohlekraftwerke umgehend vom Netz zu nehmen. Besonders im Verkehrsbereich hinterließen Union und SPD einen "klimapolitischen Totalschaden". Damit liefere Deutschland nicht das, was das Land im Pariser Klimaschutzabkommen versprochen habe.

"Die Klimaschutzpolitik der Bundeskanzlerin zerplatzt wie eine Seifenblase", erklärte auch die Eva Bulling-Schroeter von der Linken. Allerdings stand die Linkspartei zuletzt selbst wegen Rücksichtnahme auf die Braunkohlewirtschaft in der Kritik.

Quelle: n-tv.de , chr/AFP
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Nasa-Videos - So riesig ist "Irma"

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Sep 2017 11:20

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
http://www.n-tv.de/wissen/So-riesig-ist ... 23792.html
Nasa-Videos - So riesig ist "Irma" http://www.n-tv.de/wissen/So-riesig-ist ... 23792.html

Der andere Blick: Die Nasa hat mehrere Videos veröffentlicht, die "Irma" von oben zeigen. Aus der Ferne ist das Ausmaß des zerstörerischen Hurrikans gut zu erkennen. "Irma" hat ungefähr die Größe von Frankreich.

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"Irma" hat in der Karibik schon mindestens 17 Menschen in den Tod gerissen. Mit Windgeschwindigkeiten im Innern des Sturms von bis zu 300 Kilometern pro Stunde nähert sich der extrem gefährliche Hurrikan dem amerikanischen Festland. Die Nasa veröffentlichte mehrere Videos, die den gewaltigen Hurrikan von der Internationalen Raumstation (ISS) zeigen.
Video http://www.n-tv.de/wissen/So-riesig-ist ... 23792.html
Die spektakulären Aufnahmen wurden von einer der Außenkameras der Raumstation eingefangen - aus einer Höhe von rund 400 Kilometern. Die Kamera blickt dabei direkt in das Höllenauge des wohl gefährlichsten Sturms aller Zeiten.

Am Freitagabend könnte der Wirbelsturm in Kuba auf Land treffen und dürfte dann zur Südostküste der Vereinigten Staaten weiterziehen. An Kubas Nordküste wurden 10.000 ausländische Touristen vorsorglich in Sicherheit gebracht, die Behörden riefen die höchste Alarmstufe aus.
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Bis zu eine Million Menschen erhielten in den Küstengebieten Floridas und des Nachbarstaates Georgia die Anordnung, ihre Häuser zu verlassen. Denen, die nicht evakuiert werden, rät die Regierung, Wasser und Lebensmittel für mindestens drei Tage auf Vorrat zu haben. Laut dem Bürgermeister der Region Miami-Dade, Carlos A. Gimenez, haben über 650.000 Menschen Florida vorübergehend verlassen müssen. Es ist die "größte Evakuierung der Geschichte", sagt der Bürgermeister.

Experten befürchten Schlimmstes. "Irma" werde Florida mit voller Wucht treffen, glaubt etwa Joel N. Myers von "AccuWeather". "Unglücklicherweise gibt es keinen Weg, die nächste Wetter-Katastrophe für die USA zu verhindern", so Myers. "Es wird massive Schäden in Florida geben und der schlimmste Hurricane seit Andrew 1992 sein."
Bilderserie http://www.n-tv.de/mediathek/bilderseri ... 21990.html
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Quelle: n-tv.de , dsi
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Große Bedrohung für Florida - Was Sturmfluten so gefährlich macht

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Sep 2017 13:28

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http://www.n-tv.de/wissen/Was-Sturmflut ... 26020.html
Große Bedrohung für Florida - Was Sturmfluten so gefährlich macht

Es ist nicht der Wind allein, der Hurrikans so gefährlich macht. Es sind auch die Wassermassen, die er Richtung Küste drückt. Sie können kilometerweit ins Landesinnere vordringen. Das droht nun auch Florida.

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Video http://www.n-tv.de/mediathek/videos/pan ... 25781.html
Flut katastrophalen Ausmaßes möglich: So könnte Miami nach "Irma" aussehen
10.09.17 – 01:06 min

Flut katastrophalen Ausmaßes möglich So könnte Miami nach "Irma" aussehen

Sturmfluten sind während eines Hurrikans oft die größte Gefahr für Menschenleben: Nach Angaben der US-Ozean- und Wetterbehörde NOAA kamen die meisten der 1800 Todesopfer des Hurrikans "Katrina" im Jahr 2005 durch eine Sturmflut ums Leben. Durch den Wirbelsturm "Irma" drohen dem US-Bundesstaat Florida an der Küste Wasserstände von bis zu 4,50 Meter über Normalhöhe.

Wie entsteht eine Sturmflut?

Sturmfluten entwickeln sich, wenn starker Wind über den Ozean fegt und die Wassermassen in Richtung der Küste drückt. So entstehen dort sehr hohe Wasserstände, unabhängig von den Gezeiten und Regenfällen.

Was macht Sturmfluten so gefährlich?

Sturmfluten sind tückisch, denn sie beginnen bereits, bevor ein Hurrikan auf Land trifft. Die Wassermassen können dutzende Kilometer ins Landesinnere vordringen und Gebäude und Straßen in kürzester Zeit unter Wasser setzen. Diese Unberechenbarkeit macht es schwer, Menschen rechtzeitig in Sicherheit zu bringen.

Welche Faktoren beeinflussen Sturmfluten?
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Neben der Windstärke und der Größe des Sturms hängt das Ausmaß einer Sturmflut auch von anderen Faktoren ab. Die US-Wetterbehörde NOAA nennt hier vor allem die Beschaffenheit des Meeresgrunds. Bei flachen Ufern können die Wassermassen bis ins Hinterland vordringen, steil ansteigender Meeresgrund erschwert dies. "Irma" sollte die Westküste Floridas entlangwandern. Dort könnte eine Sturmflut nach Angaben von Meteorologen bis zu elf Kilometer ins Landesinnere vordringen.

Welchen Effekt hat der Klimawandel?

In den kommenden Jahrzehnten könnten Sturmfluten wegen steigender Meeresspiegel und erhöhter Wassertemperaturen stärker ausfallen. Wissenschaftlichen Studien zufolge könnten sie auch weitaus häufiger geschehen.

Quelle: n-tv.de , asc/AFP
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Winter is coming: Tiefste Kälte seit 100 Jahren im Anmarsch

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Sep 2017 13:11

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https://de.sputniknews.com/panorama/201 ... -kleidung/
Winter is coming: Tiefste Kälte seit 100 Jahren im Anmarsch
© REUTERS/ Christian Hartmann
Panorama
20:31 16.09.2017(aktualisiert 07:54 17.09.2017) Zum Kurzlink
2564276122257

Der kommende Winter soll britischen Klimaexperten zufolge der kälteste seit 100 Jahren sein. Darüber berichtet das Portal planetanovosti.com.

Winter-Schock für Spanier mitten im Sommer: Plötzlich war alles weiß
© YouTube/ Grado Noticias
Winter-Schock für Spanier mitten im Sommer: Plötzlich war alles weiß – VIDEO https://www.youtube.com/watch?v=i633u9PkyrY
Nach Auffassung der Wissenschaftler ist die Erde in einen neuen Klimazyklus eingetreten, der mit einer geringeren Sonnenaktivität einhergehen soll. Diese Erscheinung wurde zum bisher letzten Mal in den 1950er Jahren beobachtet.

Die Klimaexperten empfehlen den Einwohnern Europas, sich schon jetzt warme Kleidung zu beschaffen, weil Mitte Oktober rekordniedrige Lufttemperaturen zu erwarten seien.
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Ein Hurrikan nach dem nächsten - Werden Wirbelstürme häufiger ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Sep 2017 12:39

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http://www.n-tv.de/wissen/Werden-Wirbel ... 41166.html
Ein Hurrikan nach dem nächsten - Werden Wirbelstürme häufiger ?

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Erst "Harvey", dann "Irma", nun "Maria" - mit immenser Wucht haben die drei Wirbelstürme große Zerstörungen angerichtet. Forscher gehen davon aus, dass die Intensität solcher Stürme weiter zunehmen wird, nicht aber ihre Häufigkeit.
Bilderserie http://www.n-tv.de/mediathek/bilderseri ... 73771.html
Von windig bis katastrophal: Tornados und andere Wirbelstürme Von windig bis katastrophal: Tornados und andere Wirbelstürme Von windig bis katastrophal: Tornados und andere Wirbelstürme Von windig bis katastrophal: Tornados und andere Wirbelstürme Von windig bis katastrophal Tornados und andere Wirbelstürme
Hurrikan, Zyklon oder Taifun?

Während die Wirbelstürme im Nordatlantik und im nordöstlichen Pazifik als Hurrikans bezeichnet werden, ist im Indischen Ozean und im Südpazifik von Zyklonen die Rede. Taifune werden die Stürme im nordwestlichen Pazifik genannt.

Die Atlantische Hurrikansaison begann in diesem Jahr offiziell am 1. Juni, sie endet ungefähr am 30. November. In diesem Zeitraum entstehen die meisten Hurrikans über dem nördlichen Teil des Atlantiks.
Unklare Datenlage im 20. Jahrhundert
Zerstörungen des Hurrikans "Irma" am Biras Creek Resort auf Virgin Gorda in den British Virgin Islands.

Angesichts fehlender Satellitenbilder für alle Weltregionen vor dem Jahr 1970 kann keine Aussage darüber getroffen werden, wie sich die Wirbelstürme über das 20. Jahrhundert hinweg entwickelt haben. Vor Beginn der vollständigen Satellitenüberwachung kam es mitunter vor, dass selbst besonders heftige Hurrikans nicht wahrgenommen wurden, wenn sie nicht auf Land trafen. Wegen der schwachen Datenlage ist eine wissenschaftliche Auswertung der Stürme schwierig.

Im Nordatlantik wird seit rund 20 Jahren eine Zunahme von Hurrikans registriert. Franck Roux von der Universität Paul-Sabatier im französischen Toulouse zufolge war aber zwischen 1970 und 1995 das Gegenteil der Fall.

Tatsächlich sind sich die Forscher einig, dass die Aktivität von Wirbelstürmen in dieser Region Zeitzyklen von mehreren Jahrzehnten folgt. Sie können deshalb noch nicht sicher sagen, ob die gegenwärtige Zunahme der Stürme einem natürlichen Zyklus oder dem Klimawandel geschuldet ist.

Im nordwestlichen Pazifik etwa war im Zeitraum von 1998 bis 2010 ein leichter Rückgang an Wirbelstürmen zu verzeichnen.
Größere Intensität im 21. Jahrhundert
Bilderserie http://www.n-tv.de/mediathek/bilderseri ... 25798.html
"Irma" verwüstet die Karibik: Der schlimmste Hurrikan aller Zeiten "Irma" verwüstet die Karibik: Der schlimmste Hurrikan aller Zeiten "Irma" verwüstet die Karibik: Der schlimmste Hurrikan aller Zeiten "Irma" verwüstet die Karibik: Der schlimmste Hurrikan aller Zeiten "Irma" verwüstet die Karibik Der schlimmste Hurrikan aller Zeiten

Computermodelle zur Klimasimulation zeigen eine verstärkte Intensität der Wirbelstürme. Dies betrifft die Windgeschwindigkeiten und die Regenfälle. Die Modelle weisen aber auch auf eine mögliche zukünftige Abnahme der Häufigkeit solcher Stürme weltweit hin.

"Heftigere Wirbelstürme sind eine der erwarteten Konsequenzen des Klimawandels", sagt Valérie Masson-Delmotte, Mitglied der internationalen Expertengruppe zum Klimawandel (Giec).

Wirbelstürme erlangen ihre Kraft durch die von den Ozeanen freigesetzte Energie. Der Klimaforscherin zufolge werden die Stürme mit der Erwärmung der Meere und der zunehmenden Feuchtigkeit in der Atmosphäre immer heftiger.

"Der Klimawandel lässt diese Stürme nicht entstehen, aber er verschärft ihre Auswirkungen", sagt Anders Levermann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung.
Der Meeresspiegel - ein Doppeleffekt
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Der Anstieg der Meeresspiegel ist eines der Anzeichen für die Erderwärmung. Lag der Anstieg im 20. Jahrhundert noch bei durchschnittlich 20 Zentimetern, könnte er bis zum Jahr 2100 knapp einen Meter erreichen.

Darüber hinaus produzieren die Wirbelstürme Wellen, die wiederum "Wogen an Stürmen" verursachen. Küstengebiete werden den Unwettern durch beide Phänomene künftig stärker ausgesetzt sein.
Verlagerung von Wirbelstürmen

Dem Wetterdienst Méteo France zufolge zeigen Studien, dass sich das Gebiet, in denen die Stürme ihre maximale Intensität erreichen, in den vergangenen 35 Jahren auf der Nord- wie auf der Südhalbkugel in Richtung der Pole bewegt hat. Dies könnte auf die Ausdehnung der Tropen, also des Gebiets beiderseits des Äquators, zurückzuführen sein, wo ein heißes und feuchtes Klima vorherrscht.
Bilderserie
"Fast apokalyptisch": Die zerstörerische Kraft von Hurrikan "Irma" ... oder diese Tankstelle in North Miami - "Irma" kannte auch in Florida kein Erbarmen. "Fast apokalyptisch": Die zerstörerische Kraft von Hurrikan "Irma" "Fast apokalyptisch" Die zerstörerische Kraft von Hurrikan "Irma"

Quelle: n-tv.de , Céline Serrat, AFP
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A68 macht sich auf den Weg - Eisberg-Koloss treibt aufs Meer hinaus

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Sep 2017 15:19

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
http://www.n-tv.de/wissen/Eisberg-Kolos ... 45378.html
Donnerstag, 21. September 2017
A68 macht sich auf den Weg - Eisberg-Koloss treibt aufs Meer hinaus

Es ist einer der größten Eisberge, die je beobachtet wurden: A68, fast siebenmal so groß wie Berlin, ist im Juli vom antarktischen Schelfeis abgebrochen. Jetzt geht er auf die Reise.

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Der gigantische Eisberg A68 treibt aufs Meer hinaus. Satellitenbilder der europäischen Raumfahrtagentur Esa vom 16. September zeigen, dass eine 18 Kilometer große Lücke zwischen dem Eisberg und dem Larsen-C-Schelfeis entstanden ist.
Bilderserie http://www.n-tv.de/mediathek/bilderseri ... 32991.html
Berge auf dem Meer: Wenn Eis-Giganten abreißen Berge auf dem Meer: Wenn Eis-Giganten abreißen Berge auf dem Meer: Wenn Eis-Giganten abreißen Berge auf dem Meer: Wenn Eis-Giganten abreißen Berge auf dem Meer Wenn Eis-Giganten abreißen

A68 ist einer der größten Eisberge, die je beobachtet wurden. Er wiegt nach Angaben von Experten des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts mehr als eine Gigatonne und hat eine Fläche von 5800 Quadratkilometern. Damit ist er fast siebenmal so groß wie Berlin.

Der Eisberg war im Juli in der Westantarktis abgebrochen und hatte sich über Wochen kaum von der Stelle bewegt. Recht schnell waren kleinere Teile abgebrochen, sodass bereits von A68-A und A68-B die Rede ist.
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Bis der Eiskoloss geschmolzen ist, wird es Forschern zufolge zwei bis drei Jahre brauchen - wenn er nicht noch weiter zerfällt. Man geht davon aus, dass er mit einer Geschwindigkeit von etwa zehn Kilometern am Tag driften wird. Gefährlich für den Schiffsverkehr ist er Experten zufolge nicht. Er bewegt sich in einem sehr abgelegenen Teil der Erde und lässt sich - dank seiner Größe - bestens per Satellit verfolgen.
Bilderserie http://www.n-tv.de/mediathek/bilderseri ... 31206.html
In der Welt der Eisgewalten: Die Antarktis In der Welt der Eisgewalten: Die Antarktis In der Welt der Eisgewalten: Die Antarktis In der Welt der Eisgewalten Die Antarktis

Quelle: n-tv.de , asc/dpa
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Australien droht Klimaschock - Großstädte erwarten 50 Grad und mehr

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Okt 2017 08:38

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
http://www.n-tv.de/wissen/Grossstaedte- ... 65456.html
Australien droht Klimaschock - Großstädte erwarten 50 Grad und mehr
Tagestemperaturen von 50 Grad drohen in absehbarer Zeit den australischen Millionenstädten Melbourne und Sydney, wie eine neue Studie ermittelt. Auch für andere Städte liegen demnach nie dagewesene Hitzeextreme nahe.

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Den australischen Großstädten Sydney und Melbourne könnten regelmäßig Temperaturen von 50 Grad Celsius bevorstehen: Nach einer neuen Studie der Australian National University könnten sie auch dann zukünftig unter der Rekordhitze leiden, wenn sich die Welt an die Ziele des Pariser-Klimaschutzabkommens hält und die globale Erwärmung mindestens unter zwei Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter hält.

"Der Anstieg der Sommertemperaturen in Australien legt nahe, dass sich auch andere Großstädte künftig auf noch nie dagewesene Hitzeextreme einstellen müssen", erklärte die führende Autorin der Studie, Sophie Lewis. Das Forscherteam errechnete, dass sich die dramatische Erwärmung in einem Zeitraum von rund 25 Jahren ereignen wird. Demnach könnten die Temperaturen in den australischen Bundesstaaten New South Wales und Victoria um das Jahr 2040 3,8 Grad über den derzeitigen Spitzenwerten liegen - allen Klimaschutz-Bemühungen Australiens zum Trotz.
Forscher raten zur Vorbereitung auf Hitze

Während die höheren Temperaturen sich auf ganz Australien auswirkten, sei für die Städte mit ihrem vielen Beton und geringerer Luftzirkulation eine besondere Belastung zu erwarten. Wie Lewis dem australischen "Daily Telegraph" sagte, müssten die Städte sich vorbereiten. Wie der Berufsverkehr an 50 Grad heißen Tagen aussehen könnte, wie Kinder trotzdem zur Schule geschickt und Krankenhäuser vorbereitet werden können, seien dabei die Hauptfragen.
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Nur sofortiges weltweites Handeln könne verhindern, dass sich diese Hitzerekorde Jahr um Jahr wiederholten, erklärten die Forscher im Fachjournal "Geophysical Research Letters".

Quelle: n-tv.de , fhe/AFPhttp://www.n-tv.de/wissen/Grossstaedte-erwarten-50-Grad-und-mehr-article20065456.html
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Ministerium besorgt um Ansehen - Klimaschutzziele rücken in weite Ferne

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Okt 2017 09:49

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
http://www.n-tv.de/politik/Klimaschutzz ... 76472.html
Mittwoch, 11. Oktober 2017
Ministerium besorgt um Ansehen - Klimaschutzziele rücken in weite Ferne

Deutschland will als Vorreiter beim Klimaschutz eine deutliche CO2-Reduktion bis 2020 umsetzen. Doch die gesetzten Ziele werden voraussichtlich verfehlt - einer Einschätzung des Umweltministeriums zufolge deutlicher als bislang angenommen.

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Deutschland verpasst einem Medienbericht zufolge sein selbst gestecktes Klimaschutzziel deutlicher als gedacht. Die "Süddeutsche Zeitung" berichtete unter Berufung auf interne Berechnungen des Bundesumweltministeriums, ohne "Nachsteuerung" sei bis 2020 bestenfalls ein Minus beim CO2-Ausstoß von 32,5 Prozent zu erwarten; schlimmstenfalls würden die Emissionen nur um 31,7 Prozent sinken. Offiziell wird ein Minus von 40 Prozent bis 2020 im Vergleich zu 1990 angestrebt.

"Eine Zielverfehlung in einer solchen Größenordnung wäre für die Klimaschutzpolitik Deutschlands ein erheblicher Rückschlag", heißt es der Zeitung zufolge in einem ihr vorliegenden Ministeriumspapier. Im Projektionsbericht 2017 der Bundesregierung gehen Experten von einem Korridor zwischen 33,7 und 37,5 Prozent aus. Vor einem Jahr noch ging die Regierung von einem Wert zwischen 37 und 40 Prozent aus.

Dem "SZ"-Bericht zufolge sind der Hauptgrund für die Zielverfehlung die weiterhin hohen Emissionen bei der Stromerzeugung. Zwar sei der Anteil der erneuerbaren Energien weiter gestiegen. Doch zugleich seien die Treibhausgas-Emissionen um zehn Millionen Tonnen durch Kohlekraftwerke gestiegen. Grund sei die Zunahme von Stromexporten.
Sprit- und Ölpreise tun ihr Übriges
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Ein weiterer Grund für das Verfehlen der Ziele sind dem Bericht zufolge die gute wirtschaftliche Lage und das Bevölkerungswachstum. Dies schlage noch einmal mit zehn Millionen Tonnen CO2 zu Buche, heißt es in dem Bericht. Hinzu komme eine höhere Lkw-Fahrleistung, die den Diesel-Absatz steigen lasse. Wegen der günstigen Spritpreise nehme auch die Nutzung von Pkw und Kleinlastern zu. Wegen der günstigen Heizölpreise sei schließlich in der jüngeren Vergangenheit in Wohngebäuden mehr Öl als Gas verheizt worden.

In dem Bericht wiesen die Experten des Ministeriums explizit darauf hin, dass einige der Zahlen mit Unsicherheiten behaftet seien. Es heißt weiter: "Dennoch lassen sie zumindest die Gefahr einer deutlich größeren Klimaschutzlücke in 2020 plausibel erscheinen." Die Beamten weisen darauf hin, dass ein Verfehlen der Ziele für das "internationale Ansehen Deutschlands als Klimaschutzvorreiter verheerend" sei.

Quelle: n-tv.de , jog/dpa
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