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Vertragstext ist fertig - Frankreich legt Klimakompromiss vor

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Dez 2015 07:32

Vertragstext ist fertig.jpg
Vertragstext ist fertig.jpg (52.97 KiB) 4250-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/politik/Frankreich-l ... 56911.html
Samstag, 12. Dezember 2015
Vertragstext ist fertig - Frankreich legt Klimakompromiss vor

In Paris soll ein historisches Abkommen zum Klimaschutz entstehen. Doch bis zuletzt gibt es Differenzen. Gastgeber Frankreich hat über Nacht einen Kompromiss ausgearbeitet. Heute wird sich zeigen, ob er hält.

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Nach tagelangen, teils kontroversen Debatten hat Gastgeber Frankreich nach Informationen aus der Leitung der Pariser Weltklimakonferenz einen endgültigen Vertragsentwurf fertiggestellt. Ankündigungen des französischen Außenministers und Konferenzleiters Laurent Fabius zufolge dürfte es sich um einen Kompromiss zwischen den ehrgeizigen Zielen einiger Industrieländer wie Deutschland handeln und denen verschiedener Schwellen- und Entwicklungsländer, die nicht alle bindenden Klimaschutzziele akzeptieren wollen. Der neue Textentwurf soll diese und andere Streitpunkte überbrücken und noch heute den 196 Vertragspartnern vorgelegt werden.
Video
Fossile Brennstoffe und Co.: Das sind die größten Klimakiller 29.11.15 – 01:21 min Mediathek Fossile Brennstoffe und Co. Das sind die größten Klimakiller

Ursprünglich war die Präsentation des Entwurfs für neun Uhr geplant. Die Übersetzung des Entwurfs machte dem Bericht zufolge aber eine Verschiebung auf 11.30 Uhr nötig.

Am Freitag waren noch beträchtliche Spannungen deutlich geworden. Eine selbst ernannte Koalition der Ehrgeizigen aus EU, USA und zahlreichen Entwicklungsländern warnte davor, bei den Bestimmungen zum Klimaschutz hinter dem letzten Textentwurf zurückzubleiben. Umstritten ist nach wie vor die Frage der Finanzhilfen für Entwicklungsländer. EU und USA wollen hier künftig auch finanzstarke Schwellenländer zur Kasse bitten, diese lehnen das ab. "Wir werden uns nicht mit dem kleinsten gemeinsamen Nenner begnügen", kündigte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks an.

Fabius warnte die Teilnehmer davor, zu hoch zu pokern: "Wenn jeder auf seinen 100 Prozent besteht, dann gehen alle mit null Prozent nach Hause." Wegen anhaltender Differenzen hatte Gastgeber Frankreich die Konferenz um einen Tag verlängert. In fieberhaften Gesprächen im kleinen Kreis suchten Minister und Unterhändler nach Kompromissen bei den umstrittenen Kernpunkten. Auch Staatschefs schalteten sich ein.

Hoffnung schöpften Umweltschützer aus der Ankündigung, dass Brasilien sich der informellen Allianz für einen ehrgeizigen Klimavertrag anschloss. Christoph Bals von Germanwatch sah ein Anzeichen, dass sich Schwellen- und Industrieländer aufeinander zu bewegen. "Es zeichnet sich ab, dass Brasilien, Südafrika und Mexiko eine wichtige Brückenrolle für das Abkommen spielen können."
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Umweltschützer fürchten allerdings, dass die Detailregelungen nicht ausreichen, um die Erderwärmung wie geplant auf deutlich unter zwei Grad zu begrenzen. Mit den bisher vorgelegten nationalen Klimaschutzplänen würde die Temperatur auf der Erde um etwa 2,7 Grad steigen. Indien sieht die alle fünf Jahre geplanten Nachbesserungen der Ziele mit Skepsis und sieht zunächst die Industriestaaten in der Pflicht, die historisch viel mehr CO2-Emissionen in die Atmosphäre gepustet haben.

"Die entwickelten Länder wehren sich etwas gegen die Pflicht, Geld an die Entwicklungsländer zu zahlen", sagte der Umweltminister von Guatemala, Andreas Cord Lehnhoff Temme. Ein Knackpunkt sei die Frage, ob die Hilfen freiwillig oder verpflichtend werden sollten. Christoph Bals von Germanwatch betonte: "Um den gordischen Knoten aufzulösen, müssen sie sich zu regelmäßigen Finanzierungsrunden alle fünf Jahre verpflichten und eine klare Zusage geben, dass ein erheblicher Anteil der Klimafinanzierung für die Anpassung an die Folgen des Klimawandels vorgesehen ist."

Quelle: n-tv.de , bdk/dpa/AFP
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NOAA-Wettersatellit auf mysteriöse Weise zerstört: Wurden Klimadaten manip

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Dez 2015 10:56

Wurden Klimadaten manipuliert.jpg

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... 2750B0BC08

14.12.2015


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NOAA-Wettersatellit auf mysteriöse Weise zerstört: Wurden Klimadaten manipuliert ?
L. J. Devon

Propagandisten der Wetter- und Ozeanografiebehörde der USA (NOAA) wurden bei der Manipulation von Temperaturaufzeichnungen erwischt. Sie sollten belegen, dass die Durchschnittstemperatur der Erdoberfläche und der Weltmeere in den vergangenen 15 Jahren stetig gestiegen sei.





Da die Behörde dem Handelsministerium untersteht, ergäbe eine solche Manipulation der Temperaturdaten auch durchaus »Sinn«, denn sie könnte dazu benutzt werden, die von der Regierung Obama vertretene These der Globalen Erwärmung zu verbreiten und zu fördern.



Aber Ereignisse wie dieses verweisen auf eine noch umfassendere Täuschung, die darauf abzielt, die Weltöffentlichkeit dazu zu bringen, eine supranationale Eine-Welt-Herrschaft zu akzeptieren, bei der eine kleine Elite die Entscheidungen für die Weltbevölkerung trifft – und das alles vom Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York aus.



Die UN-Pläne für die Einschränkung der individuellen Freiheit über die Agenda 21


Wie wir nun wissen, existiert tatsächlich eine Agenda der Globalisten zur Zentralisierung der Regierungsmacht, damit auf diese Weise die weltweiten Rohstoffe kontrolliert und »auf gerechte Weise« auf die Weltbevölkerung verteilt werden können. Begriffe wie »Umweltschutz« oder »nachhaltige Nutzung der Rohstoffe der Erde« werden dazu benutzt, allgemeinverbindliche, neue Regeln einzuführen, die einerseits individuelle Bürger- und Freiheitsrechte einschränken, andererseits aber den Interessen der multinationalen Konzerne dienen.



Einen deutlichen Beweis für diese totalitären Ziele liefert die sogenannte Agenda 21 der Vereinten Nationen, die langsam, aber in immer stärkerem Maße die Entscheidungen kommunaler Verwaltungen in den USA, aber auch weltweit beeinflusst. Diese Agenda 21 wurde vom International Council for Local Environmental Initiatives (ICLEI) initiiert, einer Art weltweiter Dachverband von Städten, Gemeinden und Landkreisen, die sich in besonderem Maße für Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung einsetzen.



Sie ist ein Aktionsplan, mit dem die Entscheidungen der Regierungen dazu gebracht werden sollen, sich immer mehr den Anforderungen einer UN-Weltherrschaft anzunähern. Diese Agenda 21 würde dann sozusagen letztinstanzlich festlegen, wie die Nahrungsmittel für alle Menschen angebaut und verarbeitet werden müssten oder wie hoch der Wasserverbrauch des Einzelnen sein dürfe.



Regierungsbehörden wie die NOAA können dazu benutzt werden, Wetter- und Temperaturdaten zu manipulieren und diese dann zu verbreiten, um die unbewiesene Behauptung eines globalen Klimawandels zu untermauern, sodass jeder zur Überzeugung gebracht wird, die individuelle Freiheit sei das eigentliche Problem, und die natürlichen Rohstoffe der Erde müssten durch eine Weltregierung verwaltet und verteilt werden.



Wurden dann mit dieser Vorgehensweise über apokalyptische Untergangsszenarien in der Bevölkerung ausreichende Ängste geschürt, ist es den Regierungen leichter möglich, Steuererhöhung und neue Gesetze durchzusetzen, die jedem Einzelnen diktieren, welche Art von Energie man benutzen soll, welche Größe Wohnraum haben, wie viel Land man besitzen oder wie viele Kinder man haben darf.



Wenn man die Menschen zur Überzeugung bringen kann, dass das Thema Klimawandel allgemeiner wissenschaftlicher Konsens sei und die »globale Erwärmung« die größte Bedrohung für die Welt und die Menschen darstelle, können die Regierungen leichter ihre »Lösungen« durchsetzen, die zur weiteren Einschränkung der Bürger- und Freiheitsrechte der Menschen führen. Bei diesem ganzen Thema geht es letztlich um Kontrolle.



Wird über die NOAA Klimawandel-Propaganda verbreitet?



Die Nachrichtenseite The Daily Caller berichtete in diesem Jahr bereits über die Manipulationen von Klimadaten durch die NOAA:

»Um die Anstiegsrate der Erwärmung zu erhöhen, gewichteten NOAA-Wissenschaftler Bojendaten bestimmter Meeresregionen stärker, korrigierten Temperaturmessungen durch Schiffe nach oben und gaben leicht erhöhte Temperaturwerte für die Erdoberfläche an. Laut einiger Wissenschaftler hatte die ›Bereinigung‹ der von Schiffen gemessenen Temperaturen ›die stärksten Auswirkungen auf die [Temperatur-]Entwicklung des Zeitraums 2000-2004 und schlug mit einem Anteil von 0,030 Grad Celsius an der gesamten Trendabweichung von 0,064 Grad Celsius zu Buche‹.«

Weiter heißt es in dem Artikel:

»Nach der Offset-Korrektur der Bojendaten lag der entsprechende Anteil an der gemessenen Differenz bei 0,014 Grad Celsius. Und die aufgrund der höheren Messgenauigkeit höhere Gewichtung der Bojendaten trug 0,012 Grad Celsius [zur Erhöhung der Durchschnittstemperatur] bei.«

Als der Betrug aufgeflogen war, leitete der amerikanische Kongress eine Ermittlung der Angelegenheit ein und stellte die Behauptung einer »unmittelbaren Bedrohung« infrage, an der Präsident Obama weiterhin unter Berufung auf den angeblichen »wissenschaftlichen Konsens« in Fragen des Klimawandels festhält.



Das Gremium des Kongresses sprach Vorladungen aus und forderte, die NOAA müsse E-Mails und andere Aufzeichnungen amerikanischer Wissenschaftler vorlegen, die an der Untersuchung teilgenommen hatten. Dies verweigerte die NOAA, und die Ermittlungen gehen weiter.



Batterieausfall des Wettersatelliten – Zufall oder Absicht



In diesem Zusammenhang ist es interessant, dass ein wichtiger Wettersatellit – der NOAA 16 – Berichten zufolge am 25. November auseinanderbrach. Das Joint Space Operations Center (JSpOC) der amerikanischen Streitkräfte bemerkte um 15:41 ET »eine unbekannte Anzahl miteinander in Beziehung stehender Objekte«, die den dann plötzlich zerstörten NOAA 16-Satelliten umkreisten.



Laut dem Bericht kam es nicht zu einer Kollision. NOAA-16 sei aufgrund einer schadhaften Batterie auseinandergebrochen. Dieser Wettersatellit war im Jahr 2000 in seine Umlaufbahn gebracht worden und sollte dort mindestens fünf Jahre arbeiten. Die NOAA nutzte den Satelliten bis zum Juni 2014 weiter, bis sie ihn dann aufgrund einer »kritischen Anomalie« außer Dienst stellte.



In diesem Jahr explodierte aber noch ein weiterer Satellit: der Satellit Nummer 13 des Wettersatellitenprogramms der amerikanischen Streitkräfte (Defense Meteorological Satellite Program, (DMSP). Auch hier erfolgte die Explosion aufgrund einer schadhaften Batterie. Bereits 1993 wurde der Satellit NOAA-13 »aufgrund einer starken Batterieentladung« überraschend deaktiviert.



Der jetzt implodierte NOAA-16 arbeitete mit dem gleichen Batterietyp, mit dem auch die anderen Satelliten, die sich sozusagen selbst zerstört hatten, ausgestattet waren. Handelt es sich hier nur um einen Zufall, oder waren diese Batterien, die von dem Unternehmen Lockheed Martin Space Systems entwickelt worden waren, so konstruiert, dass man sie durch einen einfachen Befehl zerstören konnte? Statteten die Ingenieure von Lockheed die Satelliten mit einem ›Selbstzerstörungsschalter‹ aus, um auf diese Weise Daten zerstören zu können, die bestimmten weltpolitischen Zielen schaden könnten?



Copyright © 2015 by NaturalNews

Bildnachweis: NOAA

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Neuer Kompass für die Kanzlerin - Klimaschutz heißt raus aus Kohle, Gas un

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Dez 2015 11:56

Klimaschutz.jpg
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http://www.n-tv.de/politik/Klimaschutz- ... 60276.html
Neuer Kompass für die Kanzlerin - Klimaschutz heißt raus aus Kohle, Gas und Öl

Ein Gastkommentar von Anton Hofreiter

Ein wichtiger Schritt ist geschafft. Die Klimakonferenz endet mit einem verbindlichen Vertrag. Um ihn mit Leben zu füllen, ist eine 180-Grad-Wende der Bundesregierung notwendig.

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Das Ergebnis ist nicht optimal. Selbst im Rahmen einer Erderwärmung von 1,5 bis 2 Grad werden Inseln unbewohnbar, schmelzen Gletscher und werden Extremwetterlagen häufiger. Es bleibt dabei - die Klimakrise bedroht unsere Lebensgrundlagen. Klimaschutz ist im besten Sinne Selbstschutz der Menschheit.
Video
Steigende Stromkosten?: Was der Weltklimavertrag für Deutschland bedeutet 14.12.15 – 01:34 min Mediathek Steigende Stromkosten? Was der Weltklimavertrag für Deutschland bedeutet

Wenn man allerdings bedenkt, wie viele Bremser in Paris am Werk waren, müssen wir mit dem Ergebnis - oder besser Zwischenergebnis - zufrieden sein. Das Abkommen ist ein Verdienst von vielen Politikern und Diplomaten, jedoch auch von Nichtregierungsorganisationen und Oppositionsparteien, die den Verhandlungsführern kritisch auf die Finger geguckt haben. Die französischen Gastgeber hatten eine schwierige Aufgabe - vergleichbar mit dem Hüten eines Sacks Flöhe. Sie haben Hochachtung verdient.

Ob das gestern vereinbarte Abkommen wirklich historisch ist, liegt in den Händen der einzelnen Regierungen. Sie müssen den Vertrag mit Leben füllen und dafür sorgen, dass diese Konferenz rückblickend wirklich Historisches auf den Weg gebracht hat. Jetzt müssen sich die Regierungen an den Zielen messen lassen. Für sie beginnt nun die eigentliche Arbeit. Und die heißt: raus aus Kohle, Gas und Öl, rein in die erneuerbaren Energien.
Klarer Auftrag aus Paris

Das gilt auch für Deutschland. Jetzt muss die Bundesregierung endlich Ernst machen mit der versprochenen Solidarität mit den Entwicklungsländern und mit der bereits auf dem G7-Gipfel geforderten Dekarbonisierung. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Umweltministerin Barbara Hendricks haben einen klaren Auftrag aus Paris. Die Pariser Ziele heißen übersetzt für die Bundespolitik: Ausstieg aus der Kohle, Offensive für erneuerbare Energien und Aufstockung des deutschen Beitrags am Klimafonds für Entwicklungsländer. Dafür braucht die Kohlekanzlerin Angela Merkel allerdings einen neuen Kompass.
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Die Bundesregierung muss sich in der Energie-, Verkehrs- und Agrarpolitik um 180 Grad wenden. Der Klimaschutz erfordert eine Energie-, Verkehrs- wie auch Agrarwende. Verkehrsminister Alexander Dobrindt und Agrarminister Schmidt sind jedoch ein Totalausfall. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel kuscht vor den Energiekonzernen und Großverbrauchern. Und Umweltministerin Hendricks formuliert zwar gute Forderungen zum Klimaschutz, ihre Bilanz jedoch ist kaum wahrnehmbar.

Was heißt das Pariser Abkommen für die Bundesregierung konkret? Die Kanzlerin und ihr Wirtschaftsminister müssen rasch ein Kohleausstiegsgesetz anschieben. Grenzwerte für Kohlendioxid wären ein effizientes Instrument, um die Kohlekraftwerke schrittweise vom Netz zu nehmen. Die Bundesregierung darf nicht länger den Stromkonzernen öffentliche Gelder für schrottreife Kohlekraftwerke hinterherschmeißen und neue Kohlekraftwerke in anderen Ländern fördern. Die Bundesregierung muss mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz der Wind- und Sonnenkraftnutzung einen neuen Schwung verleihen, einen Technologiesprung für einen klimafreundlicheren Verkehr anbahnen und den Zertifikatehandel ankurbeln.

Wir brauchen endlich eine Bundesregierung, die in Deutschland so handelt, wie sie auf internationalem Parkett auch redet. Mutig, beherzt und mit Weitblick.

Quelle: n-tv.de
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Tief schaufelt Tropenluft in Arktis - Nordpol bis zu 50 Grad wärmer als üb

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Dez 2015 15:46

Tief schaufelt Tropenluft in Arktis.jpg
Tief schaufelt Tropenluft in Arktis.jpg (39.18 KiB) 4208-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Nordpol-bis-z ... 65421.html
Mittwoch, 30. Dezember 2015
Tief schaufelt Tropenluft in Arktis - Nordpol bis zu 50 Grad wärmer als üblich

Minus 40 Grad sind um diese Jahreszeit am Nordpol normal. Derzeit herrschen dort jedoch geradezu milde Temperaturen im Plusbereich. In den kommenden Tagen könnte es am Pol wärmer werden als in Südkalifornien.

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Es ist ein Sturmsystem von historischen Ausmaßen und Werten: Was sich derzeit östlich von Grönland zusammenbraut und weiter nördlich zieht, könnte dem Nordpol Temperaturen von bis zu 50 Grad über den normalen Werten bescheren. Am derzeit 24 Stunden lang dunklen Pol wäre es dann wärmer als in Südkalifornien.
Video
Fast 50 Grad zu warm: Nordpol verzeichnet besorgniserregende Rekordwerte 30.12.15 – 00:58 min Mediathek Fast 50 Grad zu warm Nordpol verzeichnet besorgniserregende Rekordwerte

Eigentlich herrscht derzeit am Nordpol Winter mit minus 30 bis minus 40 Grad. Tatsächlich ist es aber zwei bis vier Grad warm. Entwickelt sich der Sturm weiter wie berechnet, könnte in den nächsten Tagen die Abweichung von 50 Grad erreicht werden, schreiben die Forscher des US-amerikanischen Wetterdienstes NOAA. Ihr globales Vorhersagemodell GFS zeigt ein Wettersystem bei Island, das mehrere hundert Kilometer lang ist.
"Monstersturm explodiert"

In seinem Höhepunkt am Mittwoch könnte der Sturm einen in dieser Gegend nie dagewesenen Wert von 920 Millibar erreichen. Zum Vergleich: Der verheerende Hurrikan "Sandy" in den USA hatte einen Tiefstwert von 940 Millibar. Der Wintersturm wird von zwei riesigen Tiefdruckgebieten begleitet und transportiert jede Menge warmer Luft aus den Tropen bis in die Arktis. Winterstürme im Norden sind normal, aber nicht in dieser Stärke.
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Über die Gründe dieser Wetteranomalie sind sich die Modelle und Forscher nicht ganz einig. Das in diesem Jahr extreme Wetterphänomen El Niño im Pazifik könnte eine Rolle spielen, außerdem wärmere Meere und instabile Jet Streams, das sind globale Starkwindbänder in großer Höhe.

Über Island, schreibt die "Washington Post", werde Mittwoch ein "Monstersturm explodieren". Das zuletzt eh schon reichlich mit Niederschlägen bedachte Großbritannien werde nochmals mehr Regen abbekommen. Im Norden Kanadas und in Sibirien werde es bis zu 20 Grad wärmer als sonst werden.

Quelle: n-tv.de , bdk/dpa
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Extreme Temperaturen in Eisregion - Silvester beschert Nordpol null Grad

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Jan 2016 19:57

Extreme Temperaturen in Eisregion.jpg
Extreme Temperaturen in Eisregion.jpg (28.5 KiB) 4196-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Silvester-bes ... 72006.html
Extreme Temperaturen in Eisregion - Silvester beschert Nordpol null Grad

Am Nordpol ist es derzeit ungewöhnlich warm. Es werden beinahe 50 Grad über dem Normalwert gemessen. Ein Tiefdruckgebiet weht tropische Luft in die Arktis. Forscher gehen bereits von fatalen Langzeitfolgen aus.

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Nach den ungewöhnlich warmen Temperaturen in der Nordpolregion rechnen Meteorologen damit, dass es dort in den kommenden Tagen wieder kälter wird. "Spätestens am Donnerstag ist der Höhepunkt erreicht", sagte Tobias Reinartz vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Eigentlich herrscht in dieser Zeit am Nordpol Winter mit minus 30 bis minus 40 Grad. Aktuell ergeben Messungen milde Werte um null Grad.

Die Temperaturen in der Polregion werden mit Hilfe von Bojen ermittelt, direkt am Nordpol gibt es keine Wetterstation. Die am nächsten gelegene Landstation steht auf Spitzbergen 1500 Kilometer vom Pol entfernt. Dort wurden am Mittwochabend plus sieben Grad gemessen. Auch am Donnerstag sei mit ähnlichen Werten zu rechnen, prognostizierte Reinartz.

Während tropisch warme Luft vom Atlantik bis zum Nordpol gelangt, strömt polare Luft mit Frost und Schnee bis in den Süden der USA. Beides sei Teil desselben Geschehens, hieß es beim DWD. Grund sei das Zusammentreffen von sehr tiefem Druck im Nordwesten und sehr hohem Druck im Nordosten.
"Ausdruck des chaotischen Systems Atmosphäre"
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Über dem Atlantik hatte sich ein starkes Tiefdruckgebiet gebildet und war über Island gezogen. Durch die Drehbewegung des Tiefs gegen den Uhrzeigersinn wird laut DWD auf der Ostseite - über dem Atlantik und Nordwesteuropa - sehr rasch warme Luft weit nach Norden verfrachtet. Dieses Tief schwäche sich wieder ab, sagte Reinartz. Warum sich eine solche Wetterlage ausgebildet habe, sei wissenschaftlich nicht zu erklären, teilte der DWD mit. Es sei ein Ausdruck des chaotischen Systems Atmosphäre. Mit dem Klimawandel habe es nichts zu tun.

Nach Darstellung von Dorthe Dahl-Jensen, Professorin am Niels Bohr Institut an der Universität Kopenhagen, sind solche Lagen keine Seltenheit. Es komme sehr häufig vor, dass sich die Temperaturen in der hohen Arktis sehr stark änderten, sagte sie. Das hänge von den Wettersystemen und der Windrichtung ab. "Wenn es wärmer wird, ist es häufiger, dass so etwas vorkommt. Und wenn es häufiger wird, wirkt es sich auf die Entwicklung und die Dicke des Meereises im Winter aus."
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Wegen eines Pilotenfehlers rammt dieses Flugzeug mit 58 Menschen an Bord am 4. Februar eine Brücke in Taiwans Hauptstadt Taipeh und stürzt in den Fluss. Nur 15 Insassen überleben. Mit bis zu 270 km/h fegt der Zyklon "Pam" Mitte März über den Südpazifik. Auf dem Inselstaat Vanuatu wütet er besonders stark. Er hinterlässt 17 Tote und Schäden von mehr als 200 Millionen US-Dollar. Erdbeben, Unglücke, Naturgewalten Die Katastrophen des Jahres 2015

Quelle: n-tv.de , lsc/dpa
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Ein Hitzerekord jagt den nächsten - 2015 war das mit Abstand heißeste Jahr

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Jan 2016 11:27

2015 war das mit Abstand heißeste Jahr.jpg
2015 war das mit Abstand heißeste Jahr.jpg (32.86 KiB) 4160-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/2015-war-das- ... 17631.html
Donnerstag, 21. Januar 2016
Ein Hitzerekord jagt den nächsten - 2015 war das mit Abstand heißeste Jahr

Noch nie war die Durchschnittstemperatur so hoch: 2015 war das bislang wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen 1880 - und zwar mit noch deutlicherem Abstand als erwartet. Gleich zehn Monate knackten Temperaturrekorde. Ist der weitere Anstieg aufzuhalten?

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Die Erde hat 2015 laut US-Wissenschaftlern das mit Abstand heißeste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen erlebt. Die US-Behörde für Wetter- und Meeresforschung (NOAA) teilte mit, dass die weltweite Durchschnittstemperatur 0,9 Grad Celsius über dem Mittel des 20. Jahrhunderts gelegen habe. Der bisherige Hitzerekord aus dem Jahr 2014 sei um 0,16 Grad übertroffen worden.
Löschflugzeug bei einem Waldbrand in Kalifornien im August 2015: Die Region wurde von jahrelanger Dürre geplagt.
Löschflugzeug bei einem Waldbrand in Kalifornien im August 2015: Die Region wurde von jahrelanger Dürre geplagt.
(Foto: dpa)

Noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen Ende des 19. Jahrhunderts sei es so warm gewesen wie im vergangenen Jahr, erklärte die NOAA. Außerdem sei der globale Temperaturrekord noch nie so deutlich gebrochen worden. Für zehn der zwölf Monate in 2015 - darunter der Dezember - verzeichnete die US-Behörde Rekordtemperaturen.

Ungewöhnlich warm war es den Angaben zufolge vor allem in Zentralamerika und dem nördlichen Südamerika. Auch in Europa, im östlichen und südlichen Afrika, im westlichen Asien und in weiten Gebieten Sibiriens seien Hitzerekorde aufgestellt worden.
"Klimawandel längst ernste Realität"

Seit 1997 wurde der globale Temperaturrekord laut NOAA in 16 der folgenden 18 Jahre gebrochen. Im vergangenen Jahr hätten die Oberflächentemperaturen der Ozeane das Mittel des 20. Jahrhunderts um 0,74 Grad übertroffen. Die Temperaturen an der Oberfläche der Erdmassen hätten sogar 1,33 Grad über dem Durchschnitt gelegen.
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"Nachrichten wie jene vom neuen Rekordjahr 2015 bestätigen, dass der stetige Klimawandel längst ernste Realität ist", erklärte Wolfgang Lucht vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Natürlich gebe es immer wieder Schwankungen, der Trend zeige aber "eindeutig nach oben". Der Pariser Klimavertrag müsse nun "konsequent" umgesetzt werden.
Weitreichendes Klimaschutzabkommen

Die Weltgemeinschaft hatte sich im Dezember in der französischen Hauptstadt auf ein weitreichendes Klimaschutzabkommen geeinigt. Die Vereinbarung sieht vor, die Erderwärmung auf 1,5 bis 2,0 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen.
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Erstmals sagten alle 195 beteiligten Staaten eigene Beiträge im Kampf gegen den Klimawandel zu. Entwicklungsländer sollen finanzielle und technische Hilfen erhalten. Die Fortschritte bei der Umsetzung des Abkommens sollen alle fünf Jahre überprüft werden.

Auch Frankreichs Außenminister Laurent Fabius rief die Teilnehmerstaaten am Mittwoch auf, die Beschlüsse der Weltklimakonferenz zügig umzusetzen. Zunächst müsse der Ratifizierungsprozess rasch vorangebracht werden, sagte er vor dem Europaparlament in Straßburg. Damit das Abkommen in Kraft treten könne, müsse es von mindestens 55 Staaten ratifiziert werden, die zusammen 55 Prozent der globalen Treibhausgase ausstoßen.
Bilderserie
Visionen und erste Versuche: Die grünen Städte der Zukunft Visionen und erste Versuche: Die grünen Städte der Zukunft Visionen und erste Versuche: Die grünen Städte der Zukunft Visionen und erste Versuche Die grünen Städte der Zukunft

Quelle: n-tv.de , Jean-Louis Santini, AFP
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Nach kurzem Tauwetter Am Nordpol herrscht wieder klirrender Frost

Beitragvon Gudrun Graf » 7. Feb 2016 15:49

Nach kurzem Tauwetter.jpg
Nach kurzem Tauwetter.jpg (23.38 KiB) 4112-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Am-Nordpol-he ... 78696.html
Nach kurzem Tauwetter Am Nordpol herrscht wieder klirrender Frost

Es war eine Wetterkapriole, die Angst macht. Tauwetter am Nordpol im Winter - das ist eine Rarität. Doch der Ausnahmezustand währte nicht lange.

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Nach einem außergewöhnlichen Wärmeschub mit Temperaturen um null Grad hat der Frost die Region um den Nordpol wieder fest im Griff. Am Freitag fielen die Temperaturen in Polnähe wieder deutlich unter minus 20 Grad, teilt der Deutsche Wetterdienst mit. Noch am Mittwoch waren sie streckenweise bis an die Null-Grad-Grenze gestiegen. Normalerweise ist es in der Polarregion um diese Jahreszeit minus 30 bis minus 40 Grad kalt.

"Der Einschub der Warmluft lässt spürbar nach", sagte Meteorologe Markus Eifried. An einer Boje rund 160 Kilometer vom Pol entfernt sei am Freitag minus 24 Grad gemessen worden. Auch ansonsten gingen die Temperaturen in der Region wieder deutlich in den Kälte-Keller. Bereits am Donnerstag waren sie gefallen. Es habe sich nur um einen sehr kurzen Wärmeschub gehandelt, ergänzte Eifried.
Keine Auswirkungen des Klimawandels
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Zumindest in den kommenden zehn Tagen sei kein neuer großer Warmluftstrom zu erwarten, sagte der Meteorologe. "Es ist kein weiteres Orkantief dieser Größe in Sicht." Auch auf der Inselgruppe Spitzbergen im Nordatlantik sanken die Temperaturen weiter - auf etwa plus drei Grad.

Die Wetterkapriolen im hohen Norden haben nach Ansicht von Experten aber nichts mit dem Klimawandel zu tun. Sie seien vielmehr Folge eines gewaltigen Tiefdruckgebiets über dem Atlantik, das tropisch warme Luft bis in den Polarraum geschaufelt habe. Gleichzeitig sei kalte Polarluft in Richtung Süden gezogen worden, was etwa Frost und Schnee bis in den Süden der USA bescherte. Ein solches Wetterphänomen sei zwar selten, aber auch keine absolute Rarität oder eine Sensation, meinte Eifried.
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Die Panzer des Wassers: Eisbrecher Die Panzer des Wassers: Eisbrecher Die Panzer des Wassers: Eisbrecher Die Panzer des Wassers Eisbrecher

Quelle: n-tv.de , asc/dpa
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Wetterbericht für den 05.03.2016 - Mehr Regen als Schnee und kalt bis mild

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Mär 2016 18:37

Mehr Regen als Schnee und kalt bis mild.png

http://www.n-tv.de/wetter/
Wetterbericht für den 05.03.2016 - Mehr Regen als Schnee und kalt bis mild

Am Samstag ist es von Schleswig-Holstein über Ostwestfalen bis zum Oberrhein und zu den Alpen meist stark bewölkt und es fällt Regen, oberhalb 600 bis 800 m Schnee. Im Allgäu ist zum Abend hin bis in tiefe Lagen Schnee möglich. Richtung Ems und Niederrhein gibt’s zwischendurch Auflockerungen und längere Regenpausen. Von der Ostsee bis nach Ostbayern sind zwar viele Wolken unterwegs, die aber kaum Schauer mitbringen. Richtung Erzgebirge sowie Niederbayern gibt’s längere freundliche Abschnitte. Die Temperaturen liegen um 2 Grad in der Eifel, 5 Grad im Ruhrgebiet, 8 Grad in Leipzig und 12 Grad am Inn und an der Salzach. Der Wind weht schwach bis mäßig aus südlichen bis westlichen, im Nordosten aus östlichen Richtungen.

In der Nacht zum Sonntag sind dichte Wolken unterwegs und häufig fällt, teils mäßiger Regen. Von Westen her sinkt die Schneefallgrenze bis in tiefe Lagen und besonders in Süddeutschland fällt im Laufe der Nacht bis in die Niederungen in Schnee. Dann klingen die Niederschläge oft aber auch wieder ab. In den Bergen gibt’s einiges an Neuschnee. In Richtung Oder und Neiße ist es bis zum Morgen noch meist trocken. Tiefstwerte von Ost nach West +3 bis -3 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind, meist aus westlichen, im Norden und Osten aus nördlichen bis östlichen Richtungen.

Am Sonntag ist es unbeständig mit häufigem, teils schauerartigen Regen mit Schwerpunkt in der Mitte und im Norden Deutschlands. Oberhalb von 500 oder 600 Meter fällt Schnee. Am Abend gibt’s kräftigere Niederschläge in der Nordhälfte und zunehmend auch in den Niederungen Schnee. Im Süden und Südosten sind im Laufe des Tages einige heitere Abschnitte dabei und die Schauerneigung ist nur gering. Höchstwerte 2 bis 8 Grad. Meist mäßiger, bei Schauern sowie im Bergland und an der Nordsee mitunter böig auffrischender Wind aus West bis Süd, zu den Küsten hin aus Ost bis Nord.

In der Nacht zum Montag im Norden und der Mitte überwiegen meist dichte Wolken und teils fällt mäßiger Niederschlag, anfangs noch häufig als Regen, später überwiegend als Schnee. Im Bergland wird’s richtig winterlich. In der Südosthälfte ist es wechselnd bewölkt, teils auch aufklarend und meist trocken. Tiefstwerte +2 bis -8 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind, im Osten und Südosten meist aus Süd, sonst aus Südwest bis West, an der Nordsee aus Nordwest.

Am Montag ist es wechselnd wolkig mit Regen-, Schnee- und Graupelschauern. In den Morgenstunden und am Vormittag kommen vor allem im Nordwesten sowie in den westlichen Mittelgebirgen und im Schwarzwald Schneeschauer runter – es kann glatt werden. Im Verlauf breiten sich die Schauer aus, zwischendurch scheint aber auch etwas Sonne. Im Osten und Südosten bleibt es lange trocken. Im Nordwesten sind auch Graupelgewitter möglich. Höchstwerte 0 bis 3 Grad im Allgäu, sonst vielfach 3 bis 7, im Dresdener Raum und an der Neiße bis 8 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind um West, im Osten anfangs aus Süd, Richtung Küsten bei Schauern starke Böen.
http://www.wetter.de
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Leere Brunnen, tote Bäume - Kalifornien vertrocknet

Beitragvon Gudrun Graf » 23. Mär 2016 19:37

Kalifornien vertrocknet.jpg
Kalifornien vertrocknet.jpg (34.32 KiB) 4005-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Kalifornien-v ... 43776.html
Mittwoch, 23. März 2016
Leere Brunnen, tote Bäume - Kalifornien vertrocknet

Wasser ist keine selbstverständliche Ressource. Auch Kalifornien erlebt das jeden Tag schmerzlich. Forscher sprechen von "heißen Dürren"; nur 2015 starben hier 29 Millionen Bäume durch Trockenheit, der "Baum-Notstand" wurde ausgerufen. Was sind die Ursachen?

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Ein Hoffnungsschimmer am grauen, kalifornischen Himmel: Die jüngsten starken Regenfälle in dem dürregeplagten US-Westküstenstaat werden als "März-Wunder" begrüßt. Nach einem trockenen, warmen Februar bringt das Klimaphänomen El Niño endlich wieder Wasser.
Leeres Wasserbecken oberhalb von Los Angeles.
Leeres Wasserbecken oberhalb von Los Angeles.
(Foto: dpa)

Das Ende der Dürre? Einige Wasserreservoire im Norden Kaliforniens haben erstmals wieder ihren Durchschnittspegel erreicht. Doch nach vier extrem trockenen Jahren geben Wissenschaftler, Planer und Politiker keine Entwarnung. "Die jüngsten Regenfälle helfen, doch wir haben immer noch erschöpfte Grundwasserspeicher, trockene Wassernetze und leere Brunnen, die sehr lange brauchen, um sich von der Dürre zu erholen", sagt Bauingenieurin Jeanine Jones. Sie ist seit vielen Jahren die "Dürre"-Beauftragte bei der staatlichen Wasserbehörde in Sacramento.

Vor einem Jahr hatte der kalifornische Gouverneur Jerry Brown Wassersparen angeordnet und Auflagen verhängt. Städte und Gemeinden müssen ihren Wasserverbrauch um 25 Prozent reduzieren. Trotz der jüngsten Winterregen soll diese Notstandsregelung mindestens bis Oktober weiter gelten, entschied die Behörde im vorigen Monat.
Menschengemachter Klimawandel
Die Kalifornier werden aufgefordert, Wasser zu sparen.
Die Kalifornier werden aufgefordert, Wasser zu sparen.
(Foto: dpa)

Forscher bringen die Verschärfung der Dürreprobleme im Westen der USA mit dem menschengemachten Klimawandel und den daraus resultierenden wärmeren Temperaturen in Verbindung. "Längere Dürreperioden gab es schon in der Vergangenheit, aber die steigenden Temperaturen verschlimmern nun die Auswirkungen der Trockenheit, wir sprechen von 'heißen Dürren'", erklärt James Vose vom US-Forest Service. Der Wissenschaftler ist Mitverfasser einer im Februar von der Forstverwaltung veröffentlichten Studie über die schädlichen Auswirkungen der Dürre für Wald und Weideland. Seit 2010 sind demnach rund 40 Millionen Bäume in den kalifornischen Wäldern der Trockenheit zum Opfer gefallen, auch durch dürrebedingte Brände und einen starken Borkenkäferbefall der geschwächten Bäume.

Gouverneur Brown sprach im vorigen Oktober von dem schlimmsten Baumsterben in der jüngeren Geschichte des Westküstenstaates und rief einen "Baum-Notstand" aus. Nach Schätzungen der Forstbehörde gingen allein 2015 insgesamt 29 Millionen Bäume durch Trockenheit zugrunde. Wissenschaftler der Carnegie Institution for Science gehen von noch größeren Schäden aus. Im Dezember legten sie eine Untersuchung vor, wonach seit 2011 bis zu 58 Millionen große Bäume - von den Mammutbäumen in Nordkalifornien bis zu den Kiefernwäldern der südlichen Sierra Nevada - so viel Wasser verloren hätten, dass ihr Zustand als "extrem bedrohlich" eingestuft wurde.
"Stark sichtbare Dürreschäden"
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Die Wald-Expertin Toral Patel-Weynand von der Forstbehörde in Washington verweist auf "stark sichtbare Dürreschäden" im Los Padres National Forest und im Sequoia-Wald, einem beliebten Ausflugsgebiet. "Das Baumsterben hat auch Folgen für den Wasserhaushalt, die Holzgewinnung und für den Freizeitwert der Wälder", zählt sie auf. Viele Gegenmaßnahmen gibt es in extremen Dürrejahren nicht. Auf lange Sicht sollen mehr Bäume mit einer höheren Trockenresistenz angepflanzt werden, zum Schutz vor Bränden wird Unterholz ausgedünnt.

Kurz nach dem Weltwassertag, der jährlich am 22. März begangen wird, geht in Kalifornien die Winterregensaison zu Ende. Im Schnitt fallen dort 75 Prozent der jährlichen Niederschläge zwischen Anfang November und Ende März. Die Wintersaison mit Schneefall ist kürzer geworden. Nach Angaben der Forstbehörde hat sich hingegen die Zeitspanne für Waldbrände in den trockenen Sommer- und Herbstmonaten deutlich vergrößert - verglichen mit 1970 um 78 Tage.
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Quelle: n-tv.de , Barbara Munker, dpa
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Schlimmste Dürre seit Jahrzehnten - Die Katastrophe von Äthiopien

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Apr 2016 10:17

Die Katastrophe von Äthiopien.jpg
Die Katastrophe von Äthiopien.jpg (69.64 KiB) 3948-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/politik/Die-Katastro ... 72786.html
Samstag, 30. April 2016
Schlimmste Dürre seit Jahrzehnten - Die Katastrophe von Äthiopien

Ein Gastbeitrag von Helle Thorning-Schmidt, CEO von Save the Children

Äthiopien ist die Hoffnung am Horn von Afrika. Doch nun leiden dort Millionen Menschen unter den Folgen von El Niño: einer verheerenden Dürre. Und sie brauchen dringend Hilfe.

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Äthiopien ist nicht irgendein Land. Und diese Dürre ist nicht irgendeine Dürre. Es ist die schlimmste Dürre seit 50 Jahren, unter der Äthiopien derzeit leidet: Noch nie ist so wenig Regen gefallen, noch nie sind die Temperaturen so hoch geklettert und noch nie zuvor hat sich das Klimaphänomen El Niño so gravierend ausgewirkt.

Und während die Dürre weit über Äthiopien hinausgeht, ist dieses Land doch in besonderem Maße davon betroffen. Die üblichen Regenfälle im Frühling sind nun mehr als zwei Monate überfällig. In Gegenden wie der Sitti-Zone im Osten Äthiopiens ist bereits die dritte Regensaison seit Mitte 2014 ausgeblieben. Die Landschaft bietet ein trostloses Bild: vertrocknete Blätter auf winzigen Büschen, Skelette verhungerter Tiere und ausgetrocknete, aufgeplatzte Flussbetten. Etwa ein Drittel der Gesamtbevölkerung hat keinen Zugang mehr zu Nahrungsmitteln.

Wieder sind es die Kinder, die es am härtesten trifft: 6 Millionen Kinder sind mangelernährt und haben keinen Zugang zu sauberem Wasser. Die unabhängige Kinderrechtsorganisation Save the Children arbeitet eng mit der Regierung zusammen, um die Gegenden zu erfassen, die am schlimmsten betroffen sind. Hauptsächlich behandeln wir in unseren Ernährungszentren akute Mangelernährung, damit die Kinder gar nicht erst in einen so kritischen Gesundheitszustand fallen, von dem sie sich nur noch sehr schwer erholen können und der auch langfristige Folgen für ihre Entwicklung hat. Unterernährte Kinder haben nicht die Kraft, die sie gegen Kinderkrankheiten wie Masern oder Durchfall – zwei Hauptgründe für Kindersterblichkeit unter fünf Jahren – brauchen.
Nach dem Hunger kommen die Krankheiten
Helle Thorning-Schmidt war Ministerpräsidentin von Dänemark und ist nun Geschäftsführerin von Save the Children.
Helle Thorning-Schmidt war Ministerpräsidentin von Dänemark und ist nun Geschäftsführerin von Save the Children.
(Foto: Save the Children)

Als die 4-jährige Malou das erste Mal im Ernährungszentrum von Save the Children ankam, war sie extrem untergewichtig und hinkte, ihre Füße waren geschwollen. Kaum war sie wegen ihrer Mangelernährung behandelt worden und auf dem Weg der Besserung, kämpft sie nun gegen ein neues Problem: eine Lungenentzündung. Das Beispiel dieses Kindes verdeutlicht die eigentliche Tragödie, die sich zurzeit in Äthiopien abspielt: Dass sich jemand gerade so von einer lebensbedrohlichen Krankheit erholt, nur um gleich an einer neuen zu erkranken.

Äthiopien steckt gerade mitten in einem wirtschaftlichen Wandel: Zwar ist es das zweitärmste Land der Welt, hat aber gleichzeitig in den vergangenen zehn Jahren ein durchschnittliches Wirtschaftswachstum von zehn Prozent pro Jahr erlebt. Davon nährte sich die Hoffnung, innerhalb der folgenden Dekade ein Land mit mittleren Einkommen zu werden.

Seit den letzten Dürreperioden hat Äthiopien enorme Fortschritte gemacht. 1990 starben noch schätzungsweise 204 von 1000 Kindern vor ihrem fünften Geburtstag. Bis 2012 hatte das Land diese Zahl um 67 Prozent reduziert und damit das Millenniumsentwicklungsziel drei Jahre früher erreicht als geplant. Auch in der Ernährungskrise hat sich die Regierung tatkräftig und kompetent gezeigt, indem sie frühzeitig 380 Millionen US-Dollar für die Prävention der herannahenden Katastrophe aufgebracht hat. Nichtregierungsorganisationen haben in den vergangenen Jahren mit der Regierung zusammen Entwicklungshilfefonds aufgesetzt, die die Widerstandsfähigkeit des Landes stärken sollten, und so ist das Land auf den Krisenfall besser vorbereitet als je zuvor. Aus diesem Grund haben wir nicht massenweise Menschen verhungern sehen, wie das in früheren Dürreperioden der Fall war.
Die nächste Dürre kommt bestimmt

Wenn es sein muss, ist Äthiopien sogar finanziell in der Lage, der Krise allein Herr zu werden – aber nur zu dem Preis erheblicher Entwicklungsrückschritte oder mit der Konsequenz, dass Äthiopien die nächste Krise dann vermutlich nicht mehr bewältigen kann. Und die wird ganz bestimmt kommen. Alle Indikatoren des Klimawandels weisen darauf hin, dass es sich hier nicht um eine einzelne Dürre handelt, sondern vielmehr ein Muster für die Zukunft.
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Die äthiopische Regierung sieht sich also derzeit drei hauptsächlichen Herausforderungen gegenüber: Sie muss Nahrungsmittel für über 10 Millionen Menschen zur Verfügung stellen. Sie muss sich außerdem gleichzeitig auf die nächste Dürre vorbereiten, die jederzeit eintreten kann. Dazu gehört, flexibles Geld bereitzuhalten, das sehr schnell - und zwar bei den ersten Anzeichen einer Dürre - eingesetzt werden kann, um eine Eskalation verhindern zu können. Und sie muss ein langfristiges Konzept entwickeln, damit Menschen vor Ort sich in ihrer Existenzsicherung den veränderten Klimaverhältnissen anpassen können. Um wirklich erfolgreich zu sein, müssen die Mittel für diese drei Aufgaben gleichzeitig bereitstehen. 600 Millionen US-Dollar werden allein dafür benötigt, um die jetzige Krise in den Griff zu bekommen. Ich bitte die internationale Gemeinschaft inständig, ihrer Verantwortung gerecht zu werden und dringend zu handeln.

Die Weltgemeinschaft hat stark investiert, damit Äthiopiens Wirtschaft stark und autark genug ist, um Krisenzeiten zu überstehen. Dazu gehörte auch die Entwicklung von Frühwarnsystemen, um Notsituationen wie die aktuelle Ernährungskrise frühzeitig zu erkennen und stoppen zu können, bevor sie in eine Katastrophe ausartet. Es ist unsere Schuld, wenn wir das Läuten der Alarmglocken nun überhören.

Quelle: n-tv.de
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Hunderte Liter Gas je Tier täglich - Mehr Methan im Kuhdung durch Antibio

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Mai 2016 10:51

Hunderte Liter Gas je Tier täglich.jpg
Hunderte Liter Gas je Tier täglich.jpg (26.44 KiB) 3895-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Ueberraschendes-Testergebnis-Durch-Antibiotika-mehr-Methan-im-Kuhdung-article17761456.html
Mittwoch, 25. Mai 2016
Hunderte Liter Gas je Tier täglich - Mehr Methan im Kuhdung durch Antibiotika

Antibiotika in der Tierhaltung sind eh schon im Verruf, auch wegen der Entwicklung und Verbreitung von Resistenzen beim Menschen. Nun das überraschende Ergebnis einer Testreihe: Werden Kühe mit Antibiotika behandelt, wird im Dung mehr vom Klimakiller Methan frei.

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Mit Antibiotika behandelte Rinder setzen über den Dung wahrscheinlich verstärkt klimaschädliches Methan frei. Zu diesem überraschenden Ergebnis sind Forscher nach einer ersten kleinen Testreihe gelangt. Möglicherweise profitierten die methanbildenden Mikroben im Darm der Tiere davon, dass die Bakterien dort durch die Antibiotika gehemmt werden, schreibt das Team in den "Proceedings B" der britischen Royal Society. Der weit überwiegende Teil des von Rindern freigesetzten Methans wird allerdings beim Rülpsen abgegeben - die Wirkung von Antibiotika auf diesen Prozess untersuchten die Forscher nicht.

Rinder produzieren Hunderte Liter Methangas je Tier täglich und tragen damit zur Klimaerwärmung bei. Das Gas entsteht beim Zelluloseabbau durch bestimmte Mikroben im Pansen der Wiederkäuer. Im Dung läuft dieser Prozess noch einige Zeit weiter. Wenn Dungkäfer Tunnel durch die auf den Wiesen liegenden Fladen graben, gelangt Sauerstoff hinein. In der Folge sinkt die Menge freigesetzten Methans, weil die Methanbildner durch Kontakt mit Sauerstoff absterben.
Testreihe mit zehn Rindern

Die Forscher um Tobin Hammer von der University of Colorado in Boulder (USA) wollten nun klären, inwiefern sich dieses Zusammenspiel bei der Gabe von Antibiotika verändert. Insgesamt zehn Rinder wurden in ihre Testreihe einbezogen. Fünf von ihnen erhielten Tetracycline, in der Landwirtschaft häufig eingesetzte Breitband-Antibiotika. In einige der anschließend von den Tieren fallengelassenen Fladen wurden Grabende Dungkäfer (Aphodius fossor) gesetzt. Anschließend untersuchten die Forscher die Mikrobenzusammensetzung im Dung sowie im Verdauungstrakt der Käfer und erfassten die Menge freigesetzten Methans, Kohlendioxids und Distickstoffmonoxids (Lachgas).

Sowohl im Dung als auch bei den Käfern war die Mikrobenzusammensetzung nach Antibiotikagabe eine andere. Größe, Vermehrungsrate und Zahl der Käfer blieben aber gleich. Trotz der somit wohl gleichbleibenden Durchlüftung über die Käfergänge wurde in den Fladen behandelter Kühe fast die doppelte Menge Methan freigesetzt.

Tetracycline wirkten auf die zu den Archaeen gehörenden Methanbildner weit weniger als auf Bakterien, erläutern die Forscher. Möglicherweise gebe es einen Konkurrenzvorteil. Die genauen Ursachen des Effekts müssten aber noch untersucht werden. Keine Unterschiede gab es beim Kohlendioxid, der Lachgasausstoß war jeweils in den von Dungkäfern besiedelten Fladen höher und verminderte sich dort bei Antibiotikagabe leicht.

Der Agrarwissenschaftler Michael Kreuzer von der Universität in Zürich beziffert den Anteil des Methans, das über den Dung der Rinder frei wird, auf 10 bis 20 Prozent. "Antibiotika verändern die Mikroben im Pansen und im Dung", sagte Kreuzer, der nicht an der Studie beteiligt war. Das könne alles Mögliche anrichten. Nach einer Vorstudie mit zehn Tieren müssten aber auf jeden Fall noch intensivere Forschungen folgen, um das Ergebnis der Wissenschaftler zu bestätigen.
Entwicklung und Verbreitung von Resistenzen
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Dass Antibiotika die Zusammensetzung der Bakteriengemeinschaften im Verdauungssystem verändern, wurde bereits für viele Tierarten und auch den Menschen gezeigt. Speziell zur Wirkung auf methanbildende Mikroben gebe es aber noch kaum Analysen, schreiben die Forscherin den "Proceedings B". Generell begünstigt der Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung die Entwicklung und Verbreitung von Resistenzen - mit Folgen auch für den Menschen.

In einer von der britischen Regierung in Auftrag gegebenen Studie kamen Forscher erst kürzlich zu dem Schluss, dass ohne entsprechende Gegenmaßnahmen künftig zehn Millionen Menschen weltweit pro Jahr an Infektionen mit resistenten Erregern sterben könnten. Derzeit sind es demnach etwa 700.000 jährlich. Das Forscher-Team um den britischen Ökonomen Jim O'Neill forderte in einem Zehn-Punkte-Programm unter anderem, den Gebrauch von Antibiotika in der Landwirtschaft weltweit einzuschränken.
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Wenn Antibiotika wirkungslos sind: Gefährliche Erreger: Klinikkeime Wenn Antibiotika wirkungslos sind: Gefährliche Erreger: Klinikkeime Wenn Antibiotika wirkungslos sind: Gefährliche Erreger: Klinikkeime Wenn Antibiotika wirkungslos sind Gefährliche Erreger: Klinikkeime

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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Selbstverstärkender Effekt - Blutschnee lässt Gletscher schmelzen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Jun 2016 09:13

Blutschnee.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Blutschnee-la ... 10726.html
Selbstverstärkender Effekt - Blutschnee lässt Gletscher schmelzen

Weiße Flächen, soweit das Auge reicht: So stellt man sich die Arktis vor. In Wirklichkeit aber gibt es größere Gebiete mit roten Verfärbungen. Die Forscher sprechen von Blutschnee – und finden heraus, dass der weitreichende Folgen hat.

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Mit den wärmeren Monaten im späten Frühling und im Sommer kommt in der Arktis die Zeit des Blutschnees. Großflächige rötliche Verfärbungen sind dann in Eis und Schnee zu erkennen. Was dahintersteckt? Eine Algenblüte. Sonne und Schmelzwasser sind lebensnotwendige Voraussetzungen für Schneealgen. Während sie in den Wintermonaten in eine Art Schlafzustand verfallen, zeigen sie sich im Sommer mit ihrer roten Pigmentierung. Forscher vom GeoForschungsZentrum (GFZ) in Potsdam sind jetzt der Frage nachgegangen, welche Auswirkungen der Blutschnee hat. Ihr Ergebnis: Der Beitrag von Schneealgen zur Gletscherschmelze ist bisher stark unterschätzt worden.
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Während weiße Schnee- und Eis-Flächen das Sonnenlicht bestens zurückstrahlen, reflektieren Oberflächen, die durch Schneealgen mit ihrer roten Pigmentierung verdunkelt wurden, das Licht weniger gut. Das wiederum bedeutet, dass Blutschnee mehr Wärme aufnimmt. In der Folge schmilzt er schneller.
Klimamodelle müssen erweitert werden

Wie stark das Licht zurückgestrahlt wird, geben Forscher mit dem Maß Albedo an. Die neue Studie eines internationalen Teams um Stefanie Lutz und Liane G. Benning vom GFZ macht nun deutlich, dass rote Algenblüten die Albedo innerhalb einer Schmelzsaison um etwa 13 Prozent verringern. "Mit dieser Studie zeigen wir, dass der Bio-Albedo-Effekt wichtig ist und in künftige Klimamodelle integriert werden muss", so Lutz.

Die Forscher untersuchten die Biodiversität von Bakterien und Schneealgen mithilfe modernster molekularbiologischer Methoden. Sie nahmen rund 40 Proben von 21 Gletschern in der europäischen Arktis. Ihre Analyse umfasste ein Gebiet, das von Grönland über Island und Spitzbergen bis in das arktische Schweden reicht.
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Dabei stellte sich heraus, dass wohl in weiten Teilen der Arktis ein und dieselbe Schneealgenspezies für den Blutschnee und die dadurch beschleunigte Schmelze verantwortlich ist. Durch die Rotalgenblüte, so der Hinweis der Forscher, kommt es zu einem selbstverstärkenden Effekt: Je mehr Schnee und Gletscher tauen, je mehr Schmelzwasser entsteht, desto mehr blühen die Algen. Das führt zu einer Verdunklung der Oberfläche, die wiederum das Tauen beschleunigt – ein Prozess, der in bisherigen Klimamodellen fehlt.

Die Arbeit von Lutz und Benning, die in Nature Communications veröffentlicht wird, ist die erste überhaupt, die sich mit dem Beitrag von Mikroorganismen auf die Schnee- und Gletscherschmelze beschäftigt. In den kommenden Wochen werden die beiden Wissenschaftlerinnen zusammen mit britischen Kollegen nach Grönland reisen, um weitere Messungen vorzunehmen. In Grönland ist es derzeit ungewöhnlich warm. Das Eis schmilzt in Rekordgeschwindigkeit. Jetzt gilt es herauszufinden, wie stark Schneealgen mit ihrer Blüte zu den Rekordraten der Eisschmelze beitragen.

Quelle: n-tv.de , asc
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Giftige Invasion im Mittelmeer - Exotische Rotfeuerfische breiten sich aus

Beitragvon Weltbookadmin47 » 28. Jun 2016 10:26

Giftige Invasion im Mittelmeer.jpg
Giftige Invasion im Mittelmeer.jpg (50.9 KiB) 3807-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Exotische-Rot ... 61086.html
Dienstag, 28. Juni 2016
Giftige Invasion im Mittelmeer - Exotische Rotfeuerfische breiten sich aus

Der Klimawandel macht sich nicht nur auf dem Land bemerkbar. Forscher legen offen, dass sich ein giftiger Exot im Mittelmeer ausbreitet. Die Artenvielfalt ist in Gefahr. Auch für Menschen kann ihr Gift gefährlich werden.

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Die exotischen und giftigen Rotfeuerfische fühlen sich wegen der steigenden Wassertemperaturen im Mittelmeer immer wohler. Die Art Pterois miles habe innerhalb eines Jahres fast die gesamte Südostküste von Zypern besiedelt, schreiben Forscher der Mittelmeerinsel und der britischen Universität Plymouth im Fachmagazin "Marine Biodiversity Records". Zuvor hat es den Angaben zufolge nur wenige Sichtungen im Mittelmeer gegeben.
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Die Wissenschaftler stützen sich unter anderem auf Angaben von Tauchern und Fischern. Die gefräßigen Rotfeuerfische, die normalerweise im Roten Meer und im Indischen Ozean vorkommen, können sich sehr schnell vermehren und dann die Artenvielfalt gefährden.

Die bis zu etwa 35 Zentimeter großen Rotfeuerfische ernähren sich von Fisch und Krustentieren. Sie sind nachtaktiv und verstecken sich tagsüber. Die Strahlen der Rückenflosse enthalten ein Gift, das auch Menschen gefährlich werden kann.

Besonders mit Blick auf den erst kürzlich erweiterten Suez-Kanal, der das Rote Meer mit dem Mittelmeer verbindet, sollten Maßnahmen ergriffen werden. Eine weitere Invasion der Tiere müsse vermieden werden, sagte Meeresbiologe Jason Hall Spencer von der Uni Plymouth.
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Von lecker bis zerstörerisch: Neobiota fern der Heimat Von lecker bis zerstörerisch: Neobiota fern der Heimat Von lecker bis zerstörerisch: Neobiota fern der Heimat Von lecker bis zerstörerisch Neobiota fern der Heimat

Quelle: n-tv.de , ppo/dpa
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Keine konkreten Ziele bis 2050 - Klimaschutzplan schützt Kohleförderung

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Jun 2016 08:28

Klimaschutzplan schützt Kohleförderung.jpg
Klimaschutzplan schützt Kohleförderung.jpg (27.76 KiB) 3783-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/politik/Klimaschutzp ... 70486.html
Mittwoch, 29. Juni 2016
Keine konkreten Ziele bis 2050 - Klimaschutzplan schützt Kohleförderung

Das hatten sich die Klimaschützer ganz anders vorgestellt: Im neuen Klimaschutzplan bis 2050 sollten verbindliche Ziele für alle Sektoren der Energiewirtschaft festgeschrieben werden. Im aktuellen Entwurf wird indes nur laviert.

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Die Bundesregierung verzichtet im Klimaschutzplan 2050 auf konkrete Ziele für den Kohleausstieg. In einem zwischen Umwelt- und Wirtschaftsministerium abgestimmten Entwurf heißt es lediglich, die Stromgewinnung aus Kohle werde an Bedeutung abnehmen. In einem Entwurf vom April hatte es dagegen noch geheißen: "Die Stromerzeugung auf Basis von Kohle muss somit schon deutlich vor 2050 beendet werden."

Der neue Entwurf liegt zurzeit für weitere Abstimmungen im Kanzleramt. Auch von einer Halbierung der Emissionen der Energiewirtschaft bis 2030, wie sie zunächst vorgesehen war, ist in dem Kompromiss keine Rede mehr. Jetzt heißt es, die Energiewirtschaft müsse einen "angemessenen Beitrag" leisten. Bis 2050 sollten Emissionen "nahezu vollständig" vermieden werden.
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"Ein Klimaschutzplan, der keine klare Aussagen zum Kohleausstieg enthält, ist ein Papiertiger", kritisierte Grünen-Energieexperte Oliver Krischer. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel bremse Umweltministerin Barbara Hendricks (beide SPD) aus und halte "wieder einmal seine schützende Hand über die Kohle."

Krischer forderte ein Klimaschutzgesetz mit verbindlichen Zielen für alle Sektoren, nur so seien die in Paris verhandelten Klimaschutzziele erreichbar. "Mit dem Entwurf wird eine große Chance verpasst, dem Klimaschutz in Deutschland eine neue Glaubwürdigkeit zu geben", sagte Tobias Pforte-von Rando von der Umweltorganisation Germanwatch.

Quelle: n-tv.de , ppo/dpa
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Das "verrückteste Jahr" überhaupt - Starker Pilzbefall in deutschen Weinbe

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Jul 2016 09:54

Starker Pilzbefall in deutschen Weinbergen.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Starker-Pilzb ... 11276.html
Sonntag, 17. Juli 2016
Das "verrückteste Jahr" überhaupt - Starker Pilzbefall in deutschen Weinbergen

Der Sommer kommt vielerorts nicht richtig in Gang, die Niederschlagsmengen waren hoch. Das bekommen auch Deutschlands Winzer zu spüren. Sie kämpfen mit einem Problem, das Hobbygärtnern von Rosen bekannt sein könnte.

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Nach dem Regen der vergangenen Monate macht der deutschen Weinbranche eine Pilzerkrankung zu schaffen. Der sogenannte Falsche Mehltau sei "ein flächendeckendes Problem nicht nur bei uns in Baden, sondern auch in anderen deutschen Anbaugebieten und in anderen EU-Staaten", sagte der Geschäftsführer des Badischen Weinbauverbandes, Peter Wohlfarth. Dadurch drohen Mengeneinbußen bei der Weinlese im Herbst. Branchenvertreter aus anderen Regionen - etwa Rheinhessen, der Pfalz und Württemberg - bestätigten die Probleme. "So hoch ist der Befallsdruck seit Jahrzehnten nicht mehr gewesen", sagte Ernst Büscher vom Deutschen Weininstitut.

Der Falsche Mehltau macht sich an Blättern und jungen Trauben breit und lässt Teile der Pflanze absterben. Niederschlag und generell feuchtes Wetter befördern den Befall. Das Wort "falsch" im Namen kommt daher, dass die Pilze – anders als bei dem auf Rosen vorkommenden "echten" Mehltau - die Unterseite des Blattes befallen. Gegen die Krankheit helfen Pflanzenschutzmittel, die in diesem Jahr mancherorts aber wegen matschiger Böden oder Wasserlachen nicht umfassend eingesetzt werden konnten. Ökowinzer wiederum müssen ohnehin auf weniger wirksame Gegenmittel zurückgreifen, was deren Weinberge anfällig macht.
Ernteeinbußen von 50 Prozent befürchtet

Das Ausmaß der Schäden ist noch unklar. Kommt doch noch ein sonnenreicher und trockener Sommer, könnten die Mehltau-Verluste dank eines guten Wachstums der gesunden Beeren ausgeglichen werden. Im Gespräch mit Winzern werden mögliche Ernteeinbußen zwischen 3 und 50 Prozent pro Weinberg genannt. Hermann Hohl, Präsident des Württembergischen Weinbauverbandes, sprach sogar von noch heftigeren Einbußen: "Es sind sehr viele Anlagen befallen, teilweise ganz massiv, das geht bis zu Totalausfällen an manchen Weinbergen." Die tatsächlichen Verluste ließen sich aber erst Ende August richtig einschätzen.

Auswirkungen auf die Qualität des Weins hat die Pilzerkrankung nicht, weil die befallenen Beeren weggeworfen werden. Andreas Köhr vom Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz Süd sagte: "Bei uns ist die Problematik auch vorhanden, örtlich aber sehr verschieden - je nachdem, wo die Regenfälle runtergekommen sind." Der Befallsdruck sei auch hier sehr hoch. Da sich kein trockener Sommer andeute, bleibe die Situation problematisch. Andreas Engelmann vom Schlossgut Ebringen bei Freiburg berichtete: "Das ist das verrückteste Jahr, das wir je hatten - die Winzer mussten beim Pflanzenschutz so aufmerksam sein wie nie zuvor."

Quelle: n-tv.de , asc/dpa
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Beschleunigt sich die Erderwärmung ? - Juni 2016 stellt Temperaturrekord a

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Jul 2016 08:15

Beschleunigt sich die Erderwärmung.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Juni-2016-ste ... 29806.html
Mittwoch, 20. Juli 2016
Beschleunigt sich die Erderwärmung ? - Juni 2016 stellt Temperaturrekord auf

Passend zu den Temperaturen in Deutschland zur Wochenmitte wartet die US-Klimabehörde mit einem Paukenschlag auf: In ihrer 136-jährigen Geschichte gab es weltweit keinen heißeren Juni als in diesem Jahr. Aber es kommt noch schlimmer.

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Der zu Ende gegangene Monat hat abermals einen Temperaturrekord gebrochen: Nach Berechnungen der US-Klimabehörde Noaa handelte es sich weltweit um den heißesten Juni seit Beginn ihrer Temperaturaufzeichnungen 1880. Damit sei der Juni der 14. Monate in Folge gewesen, in dem ein neuer Temperaturrekord verzeichnet worden sei, teilte die Behörde mit. Eine solche Serie von Rekordmonaten habe es in der 136-jährigen Geschichte der Temperaturaufzeichnungen noch nicht gegeben.
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Den weltweiten Temperaturschnitt über Land und Wasser im Juni gab die Behörde mit 15,5 Grad Celsius an. Dieser Wert liegt 0,9 Grad über dem Mittel des 20. Jahrhunderts. Auch die erste Jahreshälfte 2016 war die wärmste bislang registrierte Jahreshälfte; damit zeichnete sich auch für das Gesamtjahr ein neuer Rekord ab.

Die US-Fachbehörde wies zudem darauf hin, dass in den vergangenen Monaten immer mehr rekordhafte Abweichungen von den mittleren Monatswerten registriert worden seien. 14 von 15 dieser Spitzenabweichungen in jüngster Zeit seien seit Februar 2015 registriert worden, was auf eine Beschleunigung der Erderwärmung schließen lasse.

Quelle: n-tv.de , bad/AFP
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Umweltsünder gibt grünes Licht - China nimmt Klimaabkommen an

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Sep 2016 11:08

China nimmt Klimaabkommen an.jpg
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http://www.n-tv.de/politik/China-nimmt- ... 58986.html
Samstag, 03. September 2016
Umweltsünder gibt grünes Licht - China nimmt Klimaabkommen an

Von allen Ländern haben China und die USA den höchsten Treibhausgasausstoß. Umso wichtiger ist es, dass die größten Umweltsünder das Klimaschutzabkommen unterschreiben. China macht nun als erstes den Schritt.

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Die beiden größten Volkswirtschaften China und die USA wollen den Weg für das globale Inkrafttreten des Pariser Klimaschutzabkommens ebnen. Das chinesische Parlament nahm die historische Vereinbarung an, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Der ständige Ausschuss des Volkskongresses ratifizierte das Abkommen einen Tag vor Beginn des Gipfels führender Industrie- und Schwellenländer (G20) im ostchinesischen Hangzhou.

Es wird erwartet, dass auch US-Präsident Barack Obama nach einem Treffen mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping im Laufe des Tages ankündigen wird, dass die USA dem Abkommen formell beitreten werden. Die Ratifizierung durch die USA und China ist ein wichtiger Schritt für die weltweite Umsetzung des Abkommens.
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Voraussetzung für das Inkrafttreten ist die Annahme durch 55 Länder oder so viele Länder, wie für 55 Prozent der Emissionen verantwortlich sind. Die beiden größten Volkswirtschaften USA und China tragen allein schon zu 38 Prozent des Ausstoßes bei. Obama und Xi Jinping hatten sich 2014 am Rande des Asien-Pazifik-Gipfels (Apec) in Peking auf gemeinsame Anstrengungen im Kampf gegen den Klimawandel geeinigt und damit erst die Vereinbarung in den globalen Verhandlungen ermöglicht.

Das Klimaabkommen gibt als Ziel vor, die Erderwärmung unter zwei Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu bringen. Klimaschützer mahnen aber nachdrücklich, dass dafür viel größere Anstrengungen nötig seien, als die Länder bisher zugesagt haben. Bis Mitte des Jahrhunderts soll dem Abkommen zufolge weltweit Treibhausgasneutralität erreicht sein, zudem sind finanzielle und technische Unterstützung für Entwicklungsländer vorgesehen.

Quelle: n-tv.de , hul/dpa/AFP
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Hunderte Menschen vermisst - Mehr als 130 Tote bei Flut in Nordkorea

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Sep 2016 08:37

Mehr als 130 Tote bei Flut in Nordkorea.jpg
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http://www.n-tv.de/panorama/Mehr-als-13 ... 16831.html
Montag, 12. September 2016
Hunderte Menschen vermisst - Mehr als 130 Tote bei Flut in Nordkorea

Mit ständigen Drohungen, Raketen- und Atomtests hält Nordkorea die Welt in Atem. Gleichzeitig wird das Land von einer Naturkatastrophe heimgesucht und braucht dringend Hilfe von der Weltgemeinschaft, die das Regime ständig beschimpft.

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Bei den schweren Überschwemmungen in Nordkorea sind mehr als hundert Menschen getötet und mindestens hunderttausend zum Verlassen ihrer Häuser gezwungen worden. Die Zahl der Toten bei der Unwetterkatastrophe im Nordosten des isolierten Staats sei auf 133 gestiegen, teilte die UN-Organisation für humanitäre Hilfe (OCHA) mit. 395 weitere Menschen würden vermisst. Etwa 107.000 Menschen hätten ihre Wohnungen und Häuser entlang des Tumen-Flusses verlassen müssen.

Mindestens 140.000 Menschen seien dringend auf Unterstützung angewiesen, erklärte die OCHA. Mehr als 35.500 Häuser sind der UN-Organisation zufolge überschwemmt worden; von ihnen sind 69 Prozent komplett zerstört. Rund 16.000 Hektar Ackerland sind überflutet.

Nach OCHA-Angaben hatte vergangene Woche ein Team aus UN-Vertretern und internationalen Hilfsorganisationen Teile der betroffenen Region untersucht, um das Ausmaß der Schäden abzuschätzen. Die Hilfsorganisationen begannen, Unterstützungsgüter aus ihren Lagern in Nordkorea zu den betroffenen Menschen zu bringen.
"Große Härten" im "Märchenland"
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Nordkoreanische Medien berichteten, die Menschen in der Region seien wegen der Überschwemmungen "großen Härten" ausgesetzt. Bis zum Winterbeginn im Oktober sollen 20.000 Häuser in den Flutgebieten wieder aufgebaut werden.

Erklärtes Ziel sei es, "aus der Region ein Märchenland in der Ära der Arbeiterpartei zu machen", wobei Volk und Armee als "große Einheit und harmonisches Ganzes" ihre Kräfte bündeln sollten, schrieb die nordkoreanische Parteizeitung "Rodong Sinmun".

Menschen in Nordkorea werden immer wieder zum Opfer von Flutkatastrophen. 2012 starben nach schweren Gewittern 169 Menschen in dem verarmten Land. Viele der bergigen Regionen in Nordkorea sind abgeholzt; bei schweren Regenfällen strömt das Wasser ungehindert abwärts.

Quelle: n-tv.de , mbo/AFP
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Rasante Eisschildschmelze in Arktis - Hitze verursacht riesigen Gletschera

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Sep 2016 12:20

Rasante Eisschildschmelze in Arktis.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Hitze-verursa ... 39061.html
Rasante Eisschildschmelze in Arktis - Hitze verursacht riesigen Gletscherabbruch

Der Grönländische Eisschild bedeckt die Insel zu 82 Prozent. Die hohen Sommertemperaturen gehen dem Eis an den Kragen. Die Schmelz-Werte sind so hoch, dass Wissenschaftler ihre Erklärungs-Modelle hinterfragen.

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Grönland taut auf: Die Durchschnittstemperaturen auf der größten Insel der Erde haben in diesem Sommer nach einem außerordentlich frühen Einsetzen der Eisschmelze neue Rekordwerte erreicht. Wie das dänische Meteorologische Institut (DMI) mitteilte, lag die Durchschnittstemperatur in Tasiilaq an der Südostküste bei 8,2 Grad Celsius. Dieser Wert ist der höchste seit dem Beginn der Messungen 1895 und liegt 2,3 Grad Celsius über dem Schnitt der Jahre 1981 bis 2010. Der Forscher Jason Box sagte der dänischen Nachrichtenagentur Ritzau, wegen der Wärme sei eine 95 Quadratkilometer große Eisscholle von einem Gletscher abgebrochen.
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"Diese Werte liefern uns neue und belastbare Beweise dafür, dass der Temperaturanstieg in der Arktis weitergeht", sagte der DMI-Klimaforscher John Cappelen. Das DMI hatte schon im Frühjahr auf außerordentlich hohe Temperaturen in Grönland hingewiesen und dabei angemerkt, die Änderungen seien so erheblich, dass "wir überprüfen mussten, ob unsere Modelle noch stimmten". Gleichzeitig verzeichnete Grönland mit minus 30,7 Grad Celsius in diesem Juli auch einen Kälterekord.

Der Grönländische Eisschild verlor zwischen 2003 und 2010 doppelt so viel Masse wie im ganzen 20. Jahrhundert. Wegen seiner riesigen Ausmaße gehört der Eisschild zu den Hauptfaktoren, die für den Anstieg der Meeresspiegel um 25 Millimeter zwischen 1990 und 2010 verantwortlich sind, wie eine im Dezember im Wissenschaftsmagazin "Nature" veröffentlichte Studie zeigte. Weitere Folgen seien "stärkere Unwetter" und Veränderungen im Ökosystem der Arktis, was sich wiederum auf die Fischerei und die CO2-Aufnahmefähigkeit der Ozeane auswirke.

Quelle: n-tv.de , apo/AFP/dpa
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Wandern über kahle Waldböden - Trockenheit bremst Pilze aus

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Okt 2016 07:56

Trockenheit bremst Pilze aus.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Trockenheit-b ... 71666.html
Wandern über kahle Waldböden - Trockenheit bremst Pilze aus

Für September ist es derzeit nicht nur zu warm, sondern auch viel zu trocken. Das sommerliche Wetter macht vor allem einem zu schaffen: dem Pilz, denn der liebt es feucht.

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Trockene Böden, kaum Regen: Die Bedingungen für das Wachstum von Pilzen sind in deutschen Wäldern derzeit alles andere als ideal. "Deshalb sieht es überall recht dürftig aus", sagte der Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Mykologie, Wolfgang Prüfert. Einzige Ausnahme sei der Süden Bayerns, weil es dort viel geregnet habe.

In allen anderen Teilen des Landes gilt, was Pilzberater Dietmar Theiss aus Kaiserslautern über die Pfalz sagt: "Die Wälder sind ziemlich kahl, was Pilze betrifft." Der Grund für die Misere ist laut Prüfert so einfach wie unbeeinflussbar. "Im Moment ist es im Großteil der Bundesrepublik schlicht zu trocken." Der Boden sei für das Wachstum der Pilze einfach nicht feucht genug. "Für Ende September ist das schon ungewöhnlich", sagte der Pilzexperte.
Volle Körbe gibt es derzeit definitiv nicht.
Volle Körbe gibt es derzeit definitiv nicht.
(Foto: picture alliance / dpa)

Theiss erklärt den Zusammenhang so: "Pilze brauchen Wärme - die haben wir - und Wasser - das fehlt." Er und seine Kollegen hätten bereits Pilzexkursionen in den Pfälzer Wäldern absagen müssen. "Es gibt einfach nicht genug zu zeigen." Auch der Pilzberater der Stadt Frankfurt, Dieter Gewalt, sagte zur Situation in den Wäldern: "Gut ist es auf gar keinen Fall."

Besonders beliebt bei den Sammlern seien Röhrenpilze wie der Steinpilz, sagte Prüfert. Auch der Champignon werde oft gesammelt, allerdings gebe es hier später die meisten Fälle von Pilzvergiftung. "Viele Leute wissen nicht, dass es einen giftigen Champignon gibt." Der Karbol-Champignon erinnert zwar optisch stark an die essbare Variante, lässt sich aber an einem unangenehmen Tintengeruch erkennen. "Spätestens in der Pfanne auf dem Herd fängt das richtig an zu stinken", sagte Pilzexperte Gewalt.
Vorsicht vor Frost

Nach dem ersten Frost sollte man den Experten zufolge aufs Sammeln verzichten. "Die Pilze sind voller Wasser und das gefriert", erklärte Gewalt. Die Pilze beginnen dann, sich zu zersetzen, werden von Bakterien befallen und giftig. "Die dürfen auf gar keinen Fall gegessen werden."
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Immerhin sorgt das Wetter dafür, dass es bislang kein Problem mit den erlaubten Mengen beim Pilzsammeln gibt. Gepflückt werden darf nur für den persönlichen Bedarf. "Das Gesetz macht keine konkrete Angaben", sagte Prüfert. Mit einem Kilogramm pro Person und Tag sei man aber auf der sicheren Seite. "Im Moment spielt das keine Rolle, man kriegt die Körbe eh nicht voll."

Es sei jedoch noch zu früh, die Pilzsaison 2016 komplett abzuschreiben, betonten die Experten. "Die Situation kann sich ganz schnell ändern", sagte Prüfert. Ein lang anhaltender, kräftiger Regen reiche aus, um Pilze üppig sprießen zu lassen. "Ich bin mir sicher, da sitzen in den tieferen Bodenschichten Pilze in den Startlöchern." Die Saison könne dann noch bis weit in den November dauern - je nachdem, wann der erste Frost dem Wachstum ein Ende setzt.

Quelle: n-tv.de , lsc/dpa
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Weltgemeinschaft erzielt Abkommen zu Treibhausgasen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Okt 2016 09:06

Weltgemeinschaft erzielt Abkommen zu Treibhausgasen.jpeg
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https://kurier.at/politik/ausland/inter ... 25.523.092

Weltgemeinschaft erzielt Abkommen zu Treibhausgasen
John Kerry
Foto: AP/STR
Konferenz in Kigali
Schrittweise Abschaffung von Klimakiller FKW beschlossen.
15.10.2016, 08:17

Bei den Verhandlungen der Weltgemeinschaft über ein Verbot der klimaschädlichen Fluorkohlenwasserstoffe (FKW) ist am Samstag eine Einigung erzielt worden. Die Vertreter von nahezu 200 Ländern verabschiedeten in der ruandischen Hauptstadt Kigali ein Abkommen zur schrittweisen Abschaffung der etwa in Kühlschränken oder Klimaanlagen zum Einsatz kommenden Gasverbindungen.

Das erklärte der ruandische Rohstoffminister Vincent Biruta. "Ergänzung und Beschluss sind angenommen", sagte Biruta nach nächtlichen Marathonverhandlungen zum Abschluss des Treffens. Bei den Verhandlungen ging es um eine Erweiterung des Protokolls von Montreal. In dem Umweltabkommen wurde 1987 zum Schutz der Ozonschicht ein Verzicht auf Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) vereinbart. Stattdessen kommt inzwischen der Ersatzstoff FKW zum Einsatz, der zwar nicht die Ozonschicht schädigt, aber in erheblichem Maße zur Erderwärmung beiträgt.

In der Vereinbarung verpflichten sich die entwickelten Länder, darunter die USA und die meisten europäischen Staaten, den Einsatz von FKW-Gasen bis 2019 um zehn und bis 2036 um 85 Prozent zu verringern. Entwicklungsländern wird mehr Zeit eingeräumt. Das Abkommen gilt als ein Meilenstein bei der Bekämpfung des Klimawandels.
(APA / mog) Erstellt am 15.10.2016, 08:18
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Rossmeer vor der Antarktis - Größtes Schutzgebiet der Erde beschlossen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 28. Okt 2016 10:31

Größtes Schutzgebiet der Erde beschlossen.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Riesige-Meere ... 54671.html
Freitag, 28. Oktober 2016
Rossmeer vor der Antarktis - Größtes Schutzgebiet der Erde beschlossen

Eine Kommission aus 24 Staaten und der EU feilscht jahrelang - und findet einen historischen Kompromiss. Das nahezu unberührte Rossmeer vor der Küste der Antarktis soll unter Schutz gestellt werden. Russland stimmt als letztes Mitglied zu.

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Am Rand der Antarktis: Rossmeer wird zur größten Schutzzone der Welt 28.10.16 – 01:02 min Mediathek Am Rand der Antarktis Rossmeer wird zur größten Schutzzone der Welt

Vor der Küste der Antarktis soll das größte Meeresschutzgebiet der Erde entstehen. Das Schutzgebiet im ökologisch bedeutsamen Rossmeer soll 1,55 Millionen Quadratkilometer umfassen. Dies sieht eine Vereinbarung vor, auf die sich 24 Staaten und die EU nach jahrelangen Verhandlungen in der australischen Stadt Hobart verständigten.

Im größten Teil des neuen Schutzgebiets - 1,12 Millionen Quadratkilometern - soll jegliche Fischerei verboten werden. Das Ausmaß des neuen Meeresschutzgebiets entspricht der kombinierten Fläche von Deutschland, Frankreich und Großbritannien.

Die Verhandlungen hatten 2012 begonnen. Zuletzt hatte sich nur noch Russland gegen die Ausweisung des Schutzgebiets gewandt, weil es Nachteile für seine Fischereiflotte fürchtete. Der nun gefundene Kompromiss bringe "den Schutz des Meeres, nachhaltige Fischerei und die Interessen der Forschung in ein Gleichgewicht", sagte der neuseeländische Außenminister Murray McCully in Hobart.
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Geführt wurden die Verhandlungen im Rahmen der Kommission zur Erhaltung der lebenden Meeresschätze der Antarktis (CCAMLR), der 24 Staaten sowie die EU angehören. Die Beschlüsse der Kommission erfordern Einstimmigkeit der Mitglieder. Ein Verbund von Umweltschutzorganisationen, die Antarctic Ocean Alliance, lobte die Entscheidung als bahnbrechend. Es sei die erste Schutzzone dieser Art in internationalen Gewässern.

Das antarktische Rossmeer gilt als eines der letzten unberührten maritimen Ökosysteme. Dort leben Wale, Pinguine und Seehunde. Wissenschaftler erforschen in dem Gebiet unter anderem die Auswirkungen des Klimawandels. Die Antarktis ist abgesehen von ein paar Dutzend Forschungsstationen ein unbewohnter Kontinent rund um den Südpol. Er ist fast vollständig von Eis bedeckt. Es ist die größte Eismasse der Erde, teils mehr als 4000 Meter dick.

Quelle: n-tv.de , rpe/AFP/dpa
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Prügelknabe Autoindustrie - Der Skandal beim Klimaschutz

Beitragvon Weltbookadmin47 » 31. Okt 2016 12:39

Der Skandal beim Klimaschutz.jpg
Der Skandal beim Klimaschutz.jpg (17.09 KiB) 3248-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Der-Skand ... 32511.html
Montag, 31. Oktober 2016
Prügelknabe Autoindustrie - Der Skandal beim Klimaschutz

Von Helmut Becker

Der Abgasskandal kratzt am Image der deutschen Dieseltechnik. Ist die Autoindustrie gar schuld am Klimawandel? Aus der Politik kommen Forderungen, Verbrennungsmotoren zu verbieten. Doch das wäre der falsche Weg.

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"Wie kann ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage": Das ist keine Parole aus dem US-amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf, sondern trifft genau den Kern der jüngsten Forderung nach einem Verbot des Diesel- und Benzinmotors ab 2030 in Deutschland - zur Rettung des Weltklimas. Dass diese Forderung von durchaus ernsthaften Politikern erhoben wird und sicherlich auch gut gemeint ist, macht sie nicht besser. Denn dass der durch fossile Emissionen bedingten Erderwärmung in demokratisch organisierten Marktwirtschaften mit selbstbewussten Bürgern durch Produktions- und Nutzungsverbote nicht beizukommen ist, sollte eigentlich in der Politik bekannt sein.
Helmut Becker schreibt als Autoexperte und Volkswirt für teleboerse.de und n-tv.de eine monatliche Kolumne rund um den Automarkt.
Helmut Becker schreibt als Autoexperte und Volkswirt für teleboerse.de und n-tv.de eine monatliche Kolumne rund um den Automarkt.
(Foto: Helmut Becker)

Wieso das? In einer Marktwirtschaft erfolgt die Lenkung von Angebot und Nachfrage seit Adam Smith über den Preis, nicht nach staatlich-dirigistischen Vorgaben. Der Staat kann seinen Willen und seine Gestaltungsmacht für das öffentliche Interesse in der Realwirtschaft durchsetzen - durch Gebote oder Gestaltung der Rahmenbedingungen in Form von positiven (Prämien) oder negativen Incentives (Bußgelder/Steuern). Ob das wirkt, entscheiden die Bürger.

Mehr dirigistische Eingriffe in das Treiben der Produzenten (was, wann, wo und wie viel sie produzieren wollen) und der Konsumenten (was, wann, wo und wie viel sie nachfragen wollen) sind in unserem freiheitlichen Wirtschaftssystem nicht zulässig. Insofern ist ein Verbot der Produktion und des Kaufs von neuen Benzin- und Dieselautos in Deutschland ab 2030 schlichter marktwirtschaftlicher Unsinn. Selbst wenn die jährlichen Neuzulassungen in Deutschland von rund drei Millionen Fahrzeugen völlig fossilfrei angetrieben würde, bliebe immer noch ein Altbestand von rund 40 Millionen Autos.

Muss man die dann stehen lassen? Und was machen wir mit den Lkw und vor allem mit den Flotten aus den Weiten Osteuropas? Ganz abgesehen davon, dass ein nationales Produktions- und Kaufverbot bei Neufahrzeugen angesichts einer Pkw-Importquote von heute rund 30 Prozent gegen alle WTO-Diskriminierungsverbote von Importfahrzeugen verstoßen würde.
Der Staat hat andere, bessere Mittel

Nein, was der Staat machen kann, um den CO2- und NoX-Ausstoß auf ein klima- und gesundheitsfreundliches Niveau zu verringern, ist: Scharfe Emissionsgesetze erlassen und deren Einhaltung durchsetzen. Er kann lokale oder regionale Zugangsbeschränkungen für Pkw erlassen, die bestimmte Abgas- und Schadstoffgrenzwerte überschreiten - etwa über die Vergabe der Blauen Plakette für Dieselfahrzeuge, die die Euro 6 Norm erfüllen. Dann liegt es an den Herstellern, solche Autos anzubieten und an den Autofahrern, diese auch zu kaufen, wenn sie denn Zugang zu den schadstoffkritischen Innenstädten haben wollen.
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Nach Billigung von Milliarden-Vergleich: Klagewelle gegen VW in den USA geht weiter 26.10.16 – 01:35 min Mediathek Nach Billigung von Milliarden-Vergleich Klagewelle gegen VW in den USA geht weiter

Oder er könnte die Mineralölsteuer auf Benzin und Diesel so anheben, dass die Autokäufer von sich aus auf alternative Antriebe umsteigen würden. Das nennt man pretiale Wirtschaftslenkung und wäre völlig systemkonform - aber gegen jegliche politische Vernunft, wenn man wiedergewählt werden wollte. Im Übrigen müsste die Steuerspreizung schon so kräftig sein, dass die Kunden tatsächlich Verbrennerautos aus Kostengründen meiden würden. Selbst bei einem Benzinpreis von 1,50 Euro, wie vor wenigen Jahren die Norm, fand keine Verkehrsvermeidung statt. Zudem käme diese Verbrenner-Diskriminierungs-Strategie einer kalten Enteignung von Altauto-Besitzern gleich, die drastische Wertverluste zu erleiden hätten

Die Lenkung der Nachfrage über feste Emissionsgrenzwerte oder die Mineralölsteuer setzt allerdings voraus, dass der Autokäufer tatsächlich eine echte Alternative zu anderen Autos hat, die entweder mit synthetischem, fossilfreiem Kraftstoff oder elektrisch via Batterie betrieben werden. Über ersteren ist wenig bekannt, auch wenn VDA Präsident Wissmann davon schwärmt, und vom elektrischen Antrieb weiß man heute nur, dass die Kunden ihn trotz staatlicher Förderung von bis zu 4000 Euro auf breiter Front verschmähen.
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Unzufrieden mit Entschädigungsplänen: EU stellt sich auf die Seite von VW-Kunden 24.10.16 – 01:25 min Mediathek Unzufrieden mit Entschädigungsplänen EU stellt sich auf die Seite von VW-Kunden

Das aber nicht, weil die Autofahrer nicht gerne elektrisch fahren würden - die Leistungseigenschaften von Elektroautos sind überragend -, sondern weil die heutigen Elektroautos sowohl in den Anschaffungskosten und in der Reichweite im Vergleich zur Verbrennerkonkurrenz nicht wettbewerbsfähig sind. Der US-amerikanische Hersteller Tesla verspricht zwar Reichweiten bis zu 400 Kilometer in seinem Luxusmodell, dies aber bei Anschaffungskosten von im Minimum 80.000 Euro und im Durchschnitt von 120.000. Das ist also nichts für den Normalkäufer. Und im deutschen Angebot vor E-Autos lassen solche mit Reichweiten von mickrigen 30 bis 150 Kilometern keine Freude am Fahren aufkommen. Kurz: Das heutige Angebot an E-Autos ist zu teuer für den Massenmarkt und/oder nicht wettbewerbsfähig in der Nutzung/Reichweite gegenüber den Verbrennerautos.
Tipps für die Politik
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Realitätsnähere CO2-Werte: Volkswagen will auf Tricks verzichten 12.10.16 – 00:52 min Mediathek Realitätsnähere CO2-Werte Volkswagen will auf Tricks verzichten

Was kann man der Politik also raten, wenn sie den Verkehr umweltfreundlicher gestalten und dessen Schadstoffausstoß entsprechend dem Weltklima-Schutzabkommen von Paris reduzieren will? Zum einen schärfere und effektive Kontrolle der Emissionsgrenzwerte bei neuen Verbrennerautos. Zum anderen Durchsetzung regionaler und lokaler Zugangsbeschränkungen für Verbrennerautos mit angemessenen Umstellungsfristen für den Altauto-Bestand, keine Verbote einer bestimmten Technologie.

Wenn die Autofahrer keine Wahl haben, werden sie in Scharen in abgasarme Autos steigen. Die gibt es in Form von Hybridautos. Diese sind, solange die Reichweite und die Ladezeit bei reinen Elektroautos nicht dem gewohnten Komfort bei Verbrennerautos entspricht, auf absehbare Zeit der Königsweg zur Lösung der regionalen Abgasprobleme. Und die Lösung kommt vom Land, nicht vornehmlich von den eigentlichen Stadtbewohnern, da diese aus anderen Gründen ohnehin keine eigenen Autos mehr kaufen, sondern mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren - oder mit Hybridtaxis wie dem Toyota Prius.
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Es werden die zigtausenden Pendler vom Land sein, die jeden Morgen in die Städte fluten, die auf abgasarme Verbrenner oder Hybridautos umsteigen werden, sowie die Autovermieter und Taxibetreiber. Und die Autoindustrie wird diese Fahrzeuge in Windeseile entwickeln und anbieten.

Ein Problem bleibt: Die Autoindustrie steht immer allein in der Abgas-Schmuddelecke - und das zu Unrecht. Wenn die Politik es mit dem Umweltschutz ernst meint, muss sie dringend die 90.000 Handels- und Touristik-Schiffe, die heute mit Schweröl als Treibstoff auf den Meeren kreuzen und völlig unbehelligt die Umwelt belasten können, einbeziehen und dort die Abgaswerte erheblich verschärfen.

Es ist kaum zu glauben, aber wahr: Die 15 größten Seeschiffe der Welt stoßen jährlich mehr schädliche Schwefeloxide aus als die ganze Pkw-Flotte der Welt. Und: Laut Naturschutzbund (Nabu) schafft kein einziges der luxuriösen Kreuzfahrtschiffe die Abgasnormen, die für Autos oder Lastwagen schon lange gelten. Ein einziger Ozeanriese auf einer Kreuzfahrt stößt so viele Schadstoffe aus wie fünf Millionen Pkw auf gleicher Strecke, 200 Kreuzfahrtschiffe nehmen es also mit der gesamten Pkw-Flotte der Welt auf. Laut Weltenergiekonferenz emittieren die 400 größten Containerschiffe der Welt so viel C02 wie alle Pkw der Welt zusammengenommen. Es gibt also viel zu tun, aber eben nicht nur für die Autoindustrie.

Quelle: n-tv.de
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Wärmer als im Durchschnitt - Klimawandel trifft Deutschland härter

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Nov 2016 09:35

Klimawandel trifft Deutschland härter.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Klimawandel-t ... 03716.html

Freitag, 04. November 2016
Wärmer als im Durchschnitt - Klimawandel trifft Deutschland härter

Der Klimawandel ist längst da, in Deutschland sogar überdurchschnittlich schnell. Es drohen mehr Wetterextreme wie Hitzewellen oder Starkregen - und ein immenser wirtschaftlicher Schaden.

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Der Klimawandel in Deutschland mit mehr Unwettern, Hitze und Hochwasser bringt auch immense wirtschaftliche Verluste mit sich. Klimabezogene Naturgefahren haben zwischen 1970 bis 2014 volkswirtschaftliche Schäden von mehr als 90 Milliarden Euro verursacht. Dies zeigt ein neues Handbuch von 126 Wissenschaftlern, das in Berlin vorgestellt wurde. Hitzewellen im Sommer haben sich in Westeuropa seit 1880 verdreifacht - und diese Entwicklung dürfte sich noch deutlich verschärfen. Zusammen mit mehr Ozon und Feinstaub nahe am Boden belastet dies vor allem chronisch Kranke, Alte und Allergiker, wie die Klimaforscher warnen.

Die Wissenschaftler belegen, dass von 1881 bis 2014 die Temperaturen - über Deutschland gemittelt - deutlich angestiegen sind, und zwar im Jahresdurchschnitt um 1,3 Grad. Damit hat sich Deutschland stärker erwärmt als die Erde im Durchschnitt. Die wärmsten Jahre hierzulande zwischen 1881 und 2014 waren 2000, 2007 und 2014. Vorhersagen bis zum Ende des Jahrhunderts zeigen einen noch stärkeren Erwärmungstrend: Halten die gegenwärtigen, hohen Emissionen klimaschädlicher Treibhausgase wie Kohlendioxid an, könnte es hierzulande im Jahresdurchschnitt zwischen 3,2 und 4,6 Grad wärmer werden.

Damit geht einher, dass frostige Winter mit viel Schnee immer seltener werden, vor allem im Flachland. Zunehmen dürften im Winter hingegen extremer Starkregen und auch Hagelschlag. Über der Nordsee und Nordwestdeutschland dürften ab Mitte des 21. Jahrhunderts noch mehr Stürme toben.
Politik muss schnell handeln
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Hermann Lotze-Campen vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung erklärte dazu, in Deutschland seien die Klimarisiken zwar weniger dramatisch als etwa in den USA oder Spanien. Trotzdem gelte es, sich dringend vorzubereiten, etwa beim Hochwasserschutz oder in der Landwirtschaft bei der Auswahl der Pflanzen und in der Art der Bodenbearbeitung. "Und zweitens müssen wir, wie alle Länder, unseren Ausstoß von Treibhausgasen rasch reduzieren, um den Anstieg der Temperaturen zu begrenzen, hierzulande und weltweit."

Wilfried Kraus aus dem Bundesforschungsministerium sagte, die Folgen des Klimawandels könne Deutschland "managen", aber nur wenn die Politik rasch energisch gegensteuere. "Es wird teuer, langwierig und verlangt allen eine Verhaltensänderung ab." Betroffen werde Deutschland aber auch durch Klimaschäden andernorts, etwa in Afrika. Wenn Landwirtschaft dort infolge von Dürren regional erschwert werde und gleichzeitig die Bevölkerung stark wachse, könne dies massive Migrationsströme in Richtung Europa in Gang setzen.

Quelle: n-tv.de , lou/dpa
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Ernteausfälle und Wetterextreme - Klimawandel-Wirkungen schon nachweisbar

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Nov 2016 09:02

http://www.n-tv.de/wissen/Klimawandel-W ... 68306.html
Ernteausfälle und Wetterextreme - Klimawandel-Wirkungen schon nachweisbar

Der nächste US-Präsident Trump mag nicht an Klimawandel glauben. Aber laut einer Studie beeinflusst die Erderwärmung schon jetzt die meisten Lebewesen. Der Mensch bekomme die Veränderungen vielfach zu spüren, etwa durch Epidemien und Ernteausfälle.

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Die globale Erwärmung verändere 82 Prozent der ökologischen Schlüsselprozesse wie etwa Wanderungsbewegungen und genetische Vielfalt, heißt es in einer Studie, die in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins "Science" veröffentlicht wird. Die Auswirkungen des Klimawandels seien zu Lande, in den Meeren und Süßwassergewässern nachweisbar - und das, obwohl sich die Erde bislang erst um ein Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter erwärmt habe, heißt es in der Studie weiter. "Wir haben jetzt den Beweis, dass mit nur einem Grad Celsius Erderwärmung schon größere Auswirkungen zu spüren sind", erklärte der führende Autor der Studie, Brett Scheffers von der University of Florida.

Der Klimawandel führt laut Scheffers unter anderem zu individuellen Genmutationen und Veränderungen der körperlichen Eigenschaften von Lebewesen wie etwa der Größe. Außerdem zögen einige Arten wegen der Erderwärmung "in völlig neue Gebiete". Der Mensch bekomme die Veränderungen durch Epidemien, Ernteausfälle und weniger Ertrag bei der Fischerei zu spüren, heißt es in der Studie.
Wetterextreme wie Stürme und Hitzewellen häufiger

Für die Studie untersuchten die Wissenschaftler 94 ökologische Prozesse, die in der Fachliteratur beschrieben wurden. Sie warnten, dass wegen der Erderwärmung Wetterextreme wie Stürme und Hitzewellen häufiger würden, die Ernährungssicherheit gefährdet werde und Lebensräume für Menschen und andere Lebewesen verloren gingen.
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"Wir sind einfach überrascht über den Grad der Veränderung, den wir festgestellt haben, den viele in der Welt der Wissenschaft jahrzehntelang nicht erwartet haben", erklärte Co-Autor James Watson von der University of Queensland. "Es ist nicht mehr vernünftig, das als ein Problem der Zukunft zu betrachten, und wenn wir nicht schnell handeln, um die die Emissionen herunterzufahren, ist es wahrscheinlich, dass jedes Ökosystem der Erde sich noch zu unseren Lebzeiten grundlegend verändert."

Bei der UN-Klimakonferenz im marrokanischen Marrakesch berät derzeit die internationale Gemeinschaft über die Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens, mit dessen Hilfe die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad, möglichst aber unter 1,5 Grad, begrenzt werden soll. Die bisherigen nationalen Zusagen reichen dazu bei Weitem nicht aus. Für Beunruhigung sorgt in Marrakesch auch, dass der künftige US-Präsident nicht an den Klimawandel glaubt und entsprechend keinen Handlungsbedarf sieht.

Quelle: n-tv.de , abe/AFP
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Trauriger Rekord - Temperaturhoch am Nordpol gemessen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 28. Nov 2016 10:04

http://www.n-tv.de/wissen/Temperaturhoc ... 86431.html
Trauriger Rekord - Temperaturhoch am Nordpol gemessen

Der Klimawandel schreitet weiter voran: Am Nordpol wurden die höchsten Temperaturen seit Beginn der Aufzeichnungen gemessen. Gründe dafür gibt es verschiedene, doch über die katastrophalen Folgen sind sich alle einig.

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Der Klimawandel wird auf der norwegischen Inselgruppe Spitzbergen immer stärker spürbar. "2016 wird dort das wärmste Jahr seit Beginn der Messungen 1889", sagte der Klimaforscher Ketil Isaksen vom norwegischen Meteorologischen Institut.

Die Jahresdurchschnittstemperaturen lägen in diesem Jahr bei etwa null Grad. Das seien fast sieben Grad mehr als normal. Auch am Nordpol war es in den vergangenen vier Wochen im Schnitt neun bis zwölf Grad wärmer als normal.

"Wir haben am Pol noch nie so hohe Temperaturen gemessen", sagte der Klimaforscher Martin Stendel vom dänischen Meteorologische Institut. In der vergangenen Woche seien am Pol null Grad registriert worden, das seien sogar 20 Grad mehr als gewöhnlich Mitte November.

Er nannte drei Gründe für die Temperaturen: Eine Ursache seien warme Winde aus Afrika und Europa. Auch der rekordkräftige El Niño habe zu den extremen Temperaturen beigetragen, sagte Stendel. Dass es in diesem Jahr aber so außergewöhnlich warm war, sei auf die Erwärmung der Ozeane zurückzuführen - eine Folge der globalen Erwärmung durch den Ausstoß von Kohlendioxid und anderen Klimagasen.
Schmelzender Permafrost gefährdet Infrastruktur

Problematisch sei, dass die Wärme das Eis zum Schmelzen bringe. Das wiederum führe zur Erwärmung der Luft über dem offenen Wasser und somit zu weiterem Abschmelzen.

"Das ist ein Teufelskreis", meinen beide Wissenschaftler. In den letzten Jahren seien immer größere Flächen des Meeres eisfrei gewesen. "In diesem Jahr gehen wir wieder mit sehr viel weniger Eis in den Winter als üblich", so Stendel.

Jüngste Forschungen zeigen außerdem, dass sich die steigenden Temperaturen auf den Permafrostboden auswirken, der das ganze Jahr hindurch gefroren ist. Bis zu einer Tiefe von 80 Metern habe man Erwärmungen registriert, sagte der norwegische Forscher Isaksen. Setze sich die Entwicklung fort, werde das Folgen für die Infrastruktur und die Bebauung haben.
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Longyearbyen, die größte Siedlung auf Spitzbergen, ist auf Permafrost gebaut und immer häufiger von Lawinen und Erdrutschen bedroht. Starke Niederschläge, die die sonst gefrorenen Massen abgleiten lassen, führten vor wenigen Wochen dazu, dass viele Gebäude evakuiert werden mussten. Vor einem Jahr kamen zwei Menschen ums Leben, nachdem eine Lawine, die letztlich durch Wind ausgelöst wurde, mehrere Häuser mitriss.

"Die Gebiete im Norden werden von der Forschung als Indikator für den Klimawandel angesehen", sagt Isaksen. Je weiter man nach Norden komme, umso deutlicher spüre man die Veränderungen. "Für die Bewohner von Longyarbyen kommt es näher und näher. Das kann katastrophal enden, wenn wir nicht etwas unternehmen." helfen.

Quelle: n-tv.de , vni/dpa
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Klima: – 62 Grad in Russland, Winterstürme in Südeuropa und Türkei – Wisse

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Jan 2017 15:05

http://www.pravda-tv.com/2017/01/klima- ... ialnetwork

Klima: – 62 Grad in Russland, Winterstürme in Südeuropa und Türkei – Wissenschaftler warnen vor neuer Eiszeit
9. Januar 2017 aikos2309

Der Winter hat Europa fest im Griff. Viele Länder meldeten am Samstag Kälterekorde, selbst auf Sizilien und in Istanbul schneite es heftig. In Polen und Italien erfroren binnen zwei Tagen 17 Menschen, weitere Kältetote gab es unter anderem in Bulgarien und Russland.

Wie das Sicherheitszentrum der polnischen Regierung mitteilte, erfroren zehn Menschen, zwei weitere erstickten an Kohlenmonoxid aus defekten Heizungen. Der Wintersturm tobte mit bis zu 90 Kilometern pro Stunde durch die Gebirge im Süden des Landes.

In der Region Rybnik fiel bei mehr als 2000 Menschen die Heizung aus. In der westukrainischen Region Lwiw starben vier Menschen an den Folgen der Kälte.

Schneechaos und Karambolagen in Rumänien und Serbien

In Rumänien blieben zahlreiche Autos im Schnee stecken. Rettungskräfte holten 90 Menschen aus liegen gebliebenen Fahrzeugen. Rund 30 weitere Personen harrten noch in ihren Autos aus. Die Behörden evakuierten 622 Dialysepatienten und 126 Schwangere. Wegen zugeschneiter Gleise fielen mehr als 40 Züge aus.

Nahe der serbischen Stadt Niš kam es im Winterwetter zu einer Karambolage bei der 22 Menschen verletzt wurden, unter ihnen mehrere Kinder. Die Retter seien gegen den Sturm weitgehend hilflos, sagte der örtliche Beamte Dragan Dimitrijevic.

„Wenn wir geräumt haben, sind beinahe sofort neue Haufen da“, sagte er. Die Schneeverwehungen seien bis zu zwei Meter hoch (Klima: Erster Schnee in der Sahara seit 40 Jahren – Schulbuch belegt ungewollt unsichere Datenbasis für „Globale Erwärmung“! (Videos)).

(Wladimir schaufelt am Samstag Schnee vor der Neuen Tretjakow-Galerie in Moskau)

Winterstürme wüten mit 160 km/h über der Adria

In Bulgarien schnitt der Schneesturm die Stromversorgung für rund 650 Dörfer ab. Im Norden Albaniens arbeiteten sich die Rettungsdienste durch bis zu 120 Zentimeter hohen Schnee in abgeschnittene Dörfer vor. Auch der Strom fiel vielerorts aus.

In der Adria wütete der Sturm mit Spitzengeschwindigkeiten von 160 Stundenkilometern. Kroatien stoppte den Fährverkehr zu einigen Inseln. Auch Brücken wurden gesperrt.

Russland stellt Kälterekord in diesem Winter auf

Moskau feierte nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti die kältesten orthodoxen Weihnachten seit 125 Jahren: Im Stadtzentrum zeigte das Thermometer rund -29,8 Grad an, im Moskauer Umland bis zu minus 32,7 Grad. In Sankt Petersburg entdeckte die Polizei die Leiche eines Mannes, der in der Nacht erfroren war.

Das russische Katastrophenschutzministerium warnte seine kältegestählten Landsleute, über das Wochenende nicht zu lange ins Freie zu gehen. Der Seite Meteo-Nederland zufolge verzeichnete Russland sogar einen neuen Kälterekord in diesem Winter. Demnach wurden am Sonntag in der Stadt Chanty-Mansijsk -62 Grad gemessen.

In der Schweiz herrschte ebenfalls klirrende Kälte. Die Temperaturen sanken am Samstag auf -15 bis -10 Grad, in höheren Lagen sogar auf -25 Grad. In Frankreich gaben die Behörden vor allem für den Norden Glatteiswarnung aus. Selbst in der Pariser Region wurden bis zu -11 Grad gemessen.

(Schneefall in Istanbul)

Winterstürme bringen Istanbul Schneechaos und 40 Zentimeter Neuschnee

In Istanbul brachte heftiger Schneefall den Verkehr teilweise zum Erliegen. An den beiden internationalen Flughäfen wurden hunderte Flüge gestrichen, die Küstenwache stoppte den Fährverkehr in der Bosporus-Meerenge, die den europäischen mit dem asiatischen Teil der türkischen Millionenmetropole verbindet.

Weite Teile der Stadt lagen am Samstag unter einer bis zu 40 Zentimeter hohen Schneedecke. Die Fluggesellschaft Turkish Airlines sagte wegen schweren Schneefalls für Samstag 192 Flüge ab. Grund seien Eis, Schnee und heftiger Wind (Staat gegen Klimaleugner: Nach 10 Jahren stellt sich Al Gores Propagandafilm als reine Schwarzmalerei heraus (Video)).

Wenn der Golfstrom und Jetstream kollabieren: Wissenschaftler warnen vor Eiszeit-Apokalypse

Der Klimawandel könnte so extrem werden, dass er lebenswichtige Meeresströmungen im Atlantik zum Kollabieren bringen könnte. Eine eisige neue Wirklichkeit wäre die Folge, warnen Wissenschaftler in einer Studie.

Die Meridionale Umwälzzirkulation, auch globales Förderband genannt, transportiert warmes Wasser aus den Tropen in den Nordatlantik. Sie reguliert dadurch das Klima und Wetter weltweit.

Wenn das globale Förderband Wärme in die Luft entlässt, sinkt das kühle Wasser nach unten und fließt in die Tropen zurück – und der Vorgang wiederholt sich.

Aber Wissenschaftler fürchten, dass die Meeresströmungen ihre Aufgaben in Zukunft nicht mehr erledigen können. Ihre Prognose: Durch den Klimawandel wärmt sich die Luft im Norden auf, sodass die Wärme im Wasser nicht mehr an die Luft abgegeben werden kann. Das globale Förderband käme zum Stillstand (HAARP: Die ultimative Massenvernichtungswaffe – Wettermanipulation zu militärischen Zwecken (Videos)).

(Bild: Das amerikanische Nachrichtenmagazin „Time“ titelte noch 1973 und 1977 „The Big Feeeze“ über die kommende globale Abkühlung, 2001 und 2006 plötzlich dann „Global Warming“ über die kommende globale Erwärmung)

Wie The Day After Tomorrow

„Es ist ein bedeutender Akteur im Klimasystem, wichtig für Europa und Nordamerika“, sagt der Wissenschaftler Tom Delfworth der Wetterbehörde der USA gegenüber dem Online-Portal „The Verge“.

Das Untergangsszenario erinnert an die Geschichte des Sci-Fi-Films The Day After Tomorrow. Darin verwandelt der Kollaps einer Meeresströmung Nordamerika und Europa in eine eisige Ödnis innerhalb weniger Wochen.

Die Gefahr wurde unter anderem von Wei Liu, Wissenschaftler an der Universität Yale, in einer aktuellen Studie enthüllt. Sie wurde im Wissenschaftsjournal Science Advances veröffentlicht. Darin berechnet Liu, dass das globale Förderband innerhalb von 300 Jahren zum Stillstand kommen werde, wenn der CO2-Gehalt in der Atmosphäre 710 ppm (parts per million) übersteigt. Letzte Woche lagen die Werte bei 405 ppm (Kriegswaffe Planet Erde: HAARP, Chemtrails & Co.).

Veränderungen auch in anderen Teilen der Welt

Laut der Studie von Liu gibt es bereits Hinweise, dass sich das globale Förderband verlangsamt. Ein Stillstand würde eine „bedeutende Abkühlung“ des Nordatlantiks und eine „bemerkenswerte Ausbreitung des Meereises“ auslösen. Außerdem würde die normale Regenzone der gemäßigten Zonen deutlich in Richtung Süden verdrängt werden.

Das Modell von Liu sagt auch Störungen in anderen Teilen der Welt voraus. Ohne kaltes Wasser, das sich nach Süden bewegt, deutet das Szenario darauf hin, dass sich südlich des Äquators das Klima stärker erwärmt. Das würde zu mehr Regen in Regionen wie dem Nordosten Brasiliens und weniger Regen in Zentralamerika führen. Das Modell prognostiziert zudem, dass das Meereis im antarktischen Meer zurückgehen wird (Klimasozialismus: Was bezweckt der weltweite CO2-Schwindel wirklich?).

Ohne dieses Modell werde eine korrekte Prognose verhindert

Wie Lui warnt davor, dass die Brüchigkeit der Meridionale Umwälzzirkulation bisher bei Modellen zum Klimawandel übersehen wurde.

„Die Bedeutung unserer Studie liegt darin, dass wir eine systematische Voreingenommenheit in aktuellen Klimawandel-Modellen aufzeigen, die eine korrekte Prognose des Klimas verhindern“, sagt er in einer Stellungnahme.

Die Bedenken zur Meridionale Umwälzzirkulation sind „eine sehr provokante Idee“, sagt der Co-Autor der Studie, Zhengyu Liu von der Universität Wisconsin-Madison.

„Für mich ist es eine 180-Grad-Wende, denn ich dachte vorher wie jeder andere“, fügte er hinzu. Damit bezog er sich auf seine früheren Ansichten, dass die Meridionale Umwälzzirkulation relativ stabil bleiben würde – ungeachtet der Auswirkungen des Klimawandels (Klima: 300 Wissenschaftler wollen, dass die NASA endlich aufhört, Wahrheit zu verstecken (Video)).

Fazit: CO2 hat damit nichts zu tun (Klima: Pflanzen überstehen Dürre bei erhöhten CO2-Werten besser), sondern der Einfluss der Sonne wird ausschlaggebend für diese Veränderungen sein: wenig Sonnenflecken (Klima: Solarphysikerin sieht globale Abkühlung voraus (Video)), Schwächung des Magnetfeldes der Erde, Einfluss auf Jetstream und Golfstrom. Es handelt sich bei dieser Studie auch nur um ein Modell, doch die Punkte über die Veränderungen der wichtigsten Ströme (Jetstream und Golfstrom) sind entscheidende Faktoren, dass sich unser Klima sehr schnell in eine Eiszeit verändern kann (Wissenschaftlicher Konsens 2016: Die Klimamodelle taugen nichts (Video)).

Literatur:

Kriegswaffe Planet Erde von Rosalie Bertell

Der Grüne Blackout: Warum die Energiewende nicht funktionieren kann von Alexander Wendt

Klimahysterie – was ist dran?: Der neue Nairobi-Report über Klimawandel, Klimaschwindel und Klimawahn von Michael Limburg

Der Energie-Irrtum: Warum Erdgas und Erdöl unerschöpflich sind von Hans-Joachim Zillmer

Quellen: PublicDomain/weather.com/de.sott.net am 09.01.2017

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Notstand ausgerufen: USA inszenieren ihr Schnee-Chaos wie eine Vegas-Show (Videos)

Überschwemmungsgefahr: Spezialkamera fliegt erstmals über dem Himalaya (Video)

Sintflutartige Regenfälle: Überschwemmungen in Frankreich und Italien (Video)

Satellitenbild der Woche: Kraft der Wassermassen

Heftiger Schneesturm legt US-Ostküste lahm – Wärmerekorde im November und Dezember – Hitzewelle in Australien (Videos)

Rekordkälte in Nordamerika: Niagarafälle erstarren zum Eiskunstwerk – Kälte soll bald ein Ende haben (Videos)

Zyklon “Ian”: Schwerster Wirbelsturm der Geschichte über Inselstaat Tonga (Videos)

Zeichen der Veränderung: Ende November und Anfang Dezember 2013 (Video)

Winterwunderland: Schnee in Vietnam (Video)

Zeichen der Veränderung im Oktober und November 2013 (Videos)

Das Senkloch in Bosnien, das den Weg ins Jenseits weist – Aktuell: Louisiana Senkloch in USA (Videos)

Wintereinbruch in Nahost: Erster Schnee in Kairo seit 112 Jahren – Schneesturm in Jerusalem (Videos)

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Supersturm “Haiyan”: Taifun verwüstet Philippinen – 1200 Tote befürchtet – Sturm zieht nach Vietnam – Wettermanipulation? (Nachtrag & Videos)

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Science-Studie bestätigt Befürchtungen: Fracking kann Erdbeben auslösen

Indo-Australische Kontinentalplatte bricht entzwei

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Weltweiter Temperaturanstieg - 2016 knackt alle Hitzerekorde

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Jan 2017 11:00

http://www.n-tv.de/wissen/2016-knackt-a ... 85377.html
Weltweiter Temperaturanstieg - 2016 knackt alle Hitzerekorde

Noch immer gibt es Menschen, die den Klimawandel anzweifeln. Doch die Daten mehrerer Wetterbehörden belegen auf Jahressicht den dritten Temperaturanstieg in Folge weltweit. Deutschland springt allerdings aus der Reihe.

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2016 war das weltweit heißeste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1880. Es ist damit das dritte Hitze-Rekordjahr in Folge. Die weltweite Durchschnittstemperatur habe etwa 1,1 Grad Celsius über der der vorindustriellen Zeit gelegen, teilte die Weltwetterorganisation WMO in Genf mit. Aus den Daten der Ozeanografie- und -Wetterbehörde NOAA sowie der Raumfahrtbehörde Nasa in den USA ging hervor, dass der weltweite Temperaturdurchschnitt im vergangenen Jahr um 0,94 Grad Celsius über dem Durchschnittswert des 20. Jahrhunderts lag. Der Schnitt des Jahres 2015 wurde um 0,07 Grad übertroffen.
Anhaltende Dürren trocknen zunehmend Flüsse und Seen aus, wie hier den Mekong in Thailand.
Anhaltende Dürren trocknen zunehmend Flüsse und Seen aus, wie hier den Mekong in Thailand.
(Foto: picture alliance / dpa)

Für Deutschland war 2016 nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes mit einer Mitteltemperatur von 9,5 Grad Celsius wieder ein sehr warmes Jahr, jedoch nicht das wärmste. Die gleiche Mitteltemperatur sei auch 1934, 1989, 1990, 1999, 2006 und 2008 erreicht worden, sagte DWD-Sprecher Gerhard Lux. Die wärmsten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1880 waren in Deutschland 2014 und 2015. Acht der zehn wärmsten Jahre gab es seit Beginn des 21. Jahrhunderts.
Klimawandel und El Niño
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Als Hauptgrund für die Hitzerekorde der vergangenen Jahre benennen Wissenschaftler den menschengemachten Klimawandel. Auch das Klimaphänomen El Niño, das eine Erwärmung des Pazifischen Ozeans bewirkt, habe seinen Anteil - doch der Hauptfaktor sei der "menschliche Einfluss auf das Klima durch den Ausstoß von Treibhausgasen in die Atmosphäre", sagte der britische Klimaforscher Peter Stott.

Die globalen Klimadaten der US-Behörden wurden zwei Tage vor Amtsantritt des neuen US-Präsidenten Donald Trump veröffentlicht, der im Wahlkampf den menschengemachten Klimawandel als Fiktion bezeichnet und den Rückzug der USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen angekündigt hatte.

Diese Äußerungen haben in der Weltgemeinschaft große Sorgen ausgelöst, dass mit Trump der Kampf gegen den Klimawandel einen schweren Rückschlag erleiden könnte. Allerdings sagte der künftige Präsident nach seinem Wahlsieg, er stehe dem Thema "offen" gegenüber.

Quelle: n-tv.de , chr/dpa/AFP
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Antarktis: Große Risse im ewigen Eis

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Jan 2017 11:44

https://kurier.at/wissen/klimawandel-in ... 42.647.063

Antarktis: Große Risse im ewigen Eis
The Thwaites Glacier in Antarctica is seen in this
Foto: REUTERS/NASA
Der Thwaites Gletscher in der Antarktis
Auch am Südkontinent wird der Klimawandel deutlich. Nicht nur das bereitet Forschern Sorge.
Ute Brühl Ute Brühl
24.01.2017, 06:00
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Die Antarktis ist die Kältekammer der Erde. Im Gegensatz zum Pendant im Norden – der Arktis – galt das Eis des Südkontinents allerdings lange Zeit als stabil. Doch inzwischen werden auch dort die Gletscher immer kleiner und in einigen Gegenden könnte der Prozess der Schmelze unumkehrbar sein.

Eine Botschaft, die nicht jeder hören will. Offensichtlich auch nicht der neue amerikanische Präsident Donald Trump – von der Homepage des Weißen Hauses wurden Seiten über den Klimawandel jetzt sogar gelöscht. Dass Politik und Wirtschaft Einfluss auf Veröffentlichungen zum Thema nehmen wollen, ist für Klimaforscher Ben Marzeion von der Uni Bremen (Deutschland) nichts Neues.

"Was jetzt aber in den USA passiert, hat eine neue Qualität. Ich befürchte, dass in den nächsten Jahren viel an guter, fundierter Wissenschaft kaputtgemacht wird, wenn Gelder für die Forschung gestrichen werden. Das wird nachhaltig wirken, weil man z. B. Institute nicht so einfach wieder aufmachen kann. Da geht dazwischen viel an Know-how verloren, an das spätere Wissenschaftler nicht mehr so einfach anknüpfen können." Bisher seien die Vereinigten Staaten ein Vorbild gewesen, weil z. B. die NASA und andere Einrichtungen alle Daten veröffentlicht haben.
Wärme aus der Tiefe

Es waren auch amerikanische Wissenschaftler von der University of California, die jetzt eine neue Entdeckung in der Antarktis gemacht haben, nämlich eine Art "Fußbodenheizung" unter den Gletschern, die für die Schmelze mitverantwortlich sei. Die Forscher haben bei Messungen unter der Amundsen-See (siehe Grafik) tiefe Schluchten im Meeresgrund ausgemacht, durch die warmes Tiefenwasser unter das Eis gespült wird. "Diese Kerben im Meeresboden sind bis zu 1000 Meter tiefer als bisher angenommen", sagt Forschungsleiter Romain Millan. Die beiden größten beginnen bei einer Tiefe von 1200 Metern. Vor vielen dieser Gräben haben die Forscher allerdings Schwellen entdeckt, die verhindern, dass zu viel Warmwasser unter den Gletscher drängt.

Für Ben Marzeion steht fest, dass das zunehmende Warmwasser eine Folge des Klimawandels ist. "Sicher haben wir noch nicht im Detail verstanden, wie sich die Erderwärmung auswirkt, doch dass diese existiert und dass sie von Menschen verursacht ist, ist für die Wissenschaft eindeutig. Für alle anderen Theorien gibt es einfach keinen fundierten wissenschaftlichen Beleg."
Eisblöcke

Anders als in der Arktis bedeutet Schmelze am Südkontinent meist, dass sich riesige Eisberge vom Gletscher lösen und dann im Meer treiben. Jüngstes Beispiel: Im Larsen-Schelfeis im Osten der Antarktis entstand ein gewaltiger Riss von 160 Kilometer Länge und 500 Meter Tiefe, der eine Art Halbinsel entstehen ließ. Es ist nur eine Frage von Monaten oder gar Wochen, bis der Eisberg sich ganz löst – Fachleute nennen diesen Vorgang kalben. Dann schwimmt ein Koloss doppelt so groß wie Vorarlberg im Ozean. Der Gigant würde dann zu den zehn größten jemals registrierten Eisbergen gehören.

"Eigentlich bremst das Schelfeis den Nachfluss von Wasser aus dem Festland der Arktis", sagt Marzeion. Wenn dieses Schelfeis weniger wird, fließt also mehr Wasser in den Ozean.

Wobei der Klimaforscher auch beruhigt: "Von den ca. drei Millimeter, die der Meeresspiegel jedes Jahr ansteigt, kommen 0,25 bis 0,4 Millimeter aus der Antarktis. Der Rest stammt von den Gebirgsgletschern, von Grönland und von der Ausdehnung des Meerwassers durch die Erwärmung." Dass die Antarktis völlig eisfrei wird, ist laut Wissenschaft allerdings äußerst unwahrscheinlich – nicht einmal in den nächsten Jahrtausenden wird es so weit sein. Zum Glück: Denn auf dem 14 Millionen k großen Kontinent ist so viel Wasser gespeichert, dass die Erwärmung einen Anstieg des Meeresspiegels um 65 Meter zu Folge hätte.

Im Norden könnte es in den nächsten Jahrzehnten sogar noch kälter werden, wie eine neue Studie vom kalifornischen Scripps-Institut zeigt: Der Salzaustausch zwischen Atlantik und Indischem Ozean in Südafrika spielt dabei eine entscheidende Rolle. Verringert sich die Salzzufuhr, könnte der Golfstrom zum Stillstand kommen.
(kurier) Erstellt am 24.01.2017, 06:00
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5000 Quadratkilometer groß - In Antarktis entsteht gigantischer Eisberg

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Feb 2017 14:35

http://www.n-tv.de/wissen/In-Antarktis- ... 81456.html
Samstag, 04. Februar 2017
5000 Quadratkilometer groß - In Antarktis entsteht gigantischer Eisberg

Ein ganz besonderes Spektakel erwarten Forscher in der Antarktis: Ein Rieseneisberg wird sich ablösen, doppelt so groß wie das Saarland. Hat der Klimawandel etwas damit zu tun oder ist es ein ganz normaler Prozess?

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Wie lange es noch dauert, weiß keiner. Es kann Wochen oder Monate dauern, aber vermutlich kein Jahr mehr: In der Antarktis wird einer der größten Eisberge entstehen, die Forscher bisher registriert haben. Mit rund 5000 Quadratkilometern wird er doppelt so groß sein wie das Saarland. Der Koloss ist dabei, sich vom Larsen-C-Schelfeis zu lösen. Schelfeise sind auf dem Meer schwimmende Eisplatten, die von Gletschern gespeist werden und mit ihnen noch verbunden sind. "Der Eisberg hängt am seidenen Faden", sagt Adrian Luckman, Leiter des Midas-Projekts der britischen Universität Swansea, das sich mit dem entstehenden Eisberg beschäftigt.
Der Riss trennt das Eis zunehmend vom Festland (Mitte oben). So könnte dort bald ein neuer riesiger Eisberg entstehen.
Der Riss trennt das Eis zunehmend vom Festland (Mitte oben). So könnte dort bald ein neuer riesiger Eisberg entstehen.
(Foto: A. Luckman/ MIDAS Project/ Swans/A. Luckman/ MIDAS Project/ Swans/dpa)

Satellitenbilder zeigen einen 175 Kilometer langen Riss im Larsen-C-Schelfeis. Nur noch 20 Kilometer fehlen, bis sich der Eisblock abtrennt. Kalben nennt sich der Vorgang. "Das ist ein natürlicher Prozess im Schelfeis", sagt die Glaziologin Daniela Jansen vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven. "Sonst würde es ja immer weiter ins Meer hinauswachsen." Schließlich fließe von Land her immer neues Eis nach.
Normaler Prozess?

Trotzdem sind die Wissenschaftler alarmiert. Denn noch sei völlig unklar, ob das jetzige Kalben tatsächlich ein normaler Prozess ist oder sich das Schelfeis im Anschluss dauerhaft zurückzieht, so Jansen. In den letzten zwei Jahrzehnten sind bereits sieben Schelfeise von insgesamt zwölf an der Antarktischen Halbinsel zerfallen oder sehr stark zurückgegangen. "Das hat ziemlich sicher mit der Erwärmung zu tun", sagt die Glaziologin. Experten vermuten, dass Schmelzwasser an der Oberfläche die Schelfeise instabil werden lässt.
Nur noch 20 Kilometer fehlen, bis sich der Eisblock abtrennt.
Nur noch 20 Kilometer fehlen, bis sich der Eisblock abtrennt.
(Foto: NASA/John Sonntag/ NASA/John Sonntag/dpa)

"Ein Problem für das Verständnis dieses Prozesses sind unsere kurzen Beobachtungsreihen", schreibt AWI-Wissenschaftler Olaf Eisen in einem Blogbeitrag. Seit rund 40 Jahren können Forscher überhaupt erst flächendeckend auf Daten zurückgreifen, die solche Beobachtungen möglich machen. "Unbestritten ist jedoch, dass die Temperaturen an der Antarktischen Halbinsel in den letzten Jahrzehnten deutlich gestiegen sind, weshalb wir hier einen Zusammenhang vermuten beziehungsweise nicht ausschließen können." Bricht der aktuell entstehende Eisberg ab, ist die Front des Larsen-C-Schelfeises so weit zurückgebrochen wie nie zuvor beobachtet.

"Modellrechnungen zeigen, dass die Kante langfristig instabil werden und sich dauerhaft zurückziehen kann", so Jansen. Geografisch würde sich dadurch einiges ändern. Ob die Computersimulationen stimmen, werde die Zukunft zeigen. Dafür spricht allerdings die Entwicklung des Larsen-B-Schelfeises. Dort löste sich im Jahr 2002 ein Eisberg ab. "Danach ist die Kante immer weiter abgebröckelt, das Schelfeis hat sich nicht erholt", betont die Bremerhavener Wissenschaftlerin. Wenn aber in der Bucht Schelfeis fehle, haben die Gletscher weniger Halt. "Wenn mehr Eis ins Wasser fließt, steigt der Meeresspiegel."
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Größe des Eisbergs etwas Besonderes

Die Größe des künftigen Eisbergs vom Larsen-C-Schelfeis ist so oder so etwas Besonderes. Jansen beobachtet den Vorgang deshalb mit Spannung fast täglich an ihrem Computer. Im Jahr 2000 löste sich im Ross-Schelfeis ein Eisberg, der doppelt so groß war wie der, der jetzt entsteht. "Seitdem gab es keinen größeren", berichtet Jansen. Der Eisberg kann auf dem Meer treibend Tausende Kilometer zurücklegen. "Er wird vermutlich entlang der antarktischen Halbinsel nach Norden driften und dann weiter Richtung Osten", sagt Jansen. Es sei schon vorgekommen, dass Eisberge bis an die brasilianische Küste schwimmen. Eine Gefahr für die Schifffahrt oder für Menschen bestehe aber nicht.

Wahrscheinlich sei, dass der Eisberg vor der Inselgruppe South Georgia, 1400 Kilometer östlich der argentinischen Küste, im wärmeren Ozeanwasser vollständig schmilzt. "Das kann ein Jahr oder länger dauern", sagt Jansen. "Der Eisberg wird wahrscheinlich relativ stabil sein und nicht in viele Teile zerfallen." Per Satellit wären seine Positionen sehr gut zu bestimmen. "Schiffe können so gewarnt werden."
Bilderserie
In der Welt der Eisgewalten: Die Antarktis In der Welt der Eisgewalten: Die Antarktis In der Welt der Eisgewalten: Die Antarktis In der Welt der Eisgewalten Die Antarktis

Quelle: n-tv.de , Janet Binder, dpa
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Re: KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Mär 2017 23:27

http://www.n-tv.de/panorama/Stella-legt ... 45523.html
Dienstag, 14. März 2017
Wintersturm sorgt für Chaos - "Stella" legt New Yorks Alltag lahm

Der Schneesturm "Stella" versetzt mehrere Bundesstaaten im Nordosten der USA in den Ausnahmezustand - Schulen und Behörden bleiben geschlossen, Flüge fallen aus. Inzwischen entspannt sich die Lage wieder etwas.

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Wintereinbruch mitten im März: Der Sturm "Stella" hat eisigen Wind und starken Schneefall in den Nordosten der USA gebracht. Der Sturm, der Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Verschiebung ihres Besuchs bei US-Präsident Donald Trump zwang, sorgte in der Region zwischen Maine und West Virginia für Stillstand. Schulen blieben geschlossen, Tausende Flüge wurden gestrichen und sogar die Vereinten Nationen in New York schlossen ihre Pforten.
Bei dem Schneesturm im vergangenen Jahr gab es 18 Tote.
Bei dem Schneesturm im vergangenen Jahr gab es 18 Tote.
(Foto: REUTERS)

Der nationale Wetterdienst (NWS) gab eine Wintersturmwarnung für ein Gebiet vom östlichen West Virginia bis zum Bundesstaat Maine im Nordosten der USA aus sowie eine Schneesturmwarnung für ein Gebiet vom östlichen Pennsylvania bis ins südwestliche Maine. Von der Blizzard-Warnung war auch die Metropole New York betroffen.

Nach Tagesanbruch gab es jedoch schon Entwarnung: Der NWS zog seine Schneesturmwarnung für New York zurück. Arbeiter schaufelten auf dem Times Square die Schneemassen weg. Der Meteorologe Joe Pollina sagte, es werde mit 10 bis 15 Zentimetern Schnee in weiten Teilen von New York City gerechnet, in einem Teil von New Jersey möglicherweise mit 30 Zentimetern. "Es ist nicht mehr der schlimmste Sturm der Saison in New York", sagte Pollina.

Zuvor war mit weit größeren Schneemassen gerechnet worden: New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio rief für die 8,4-Millionen-Einwohner-Metropole den Notstand aus und sagte, es könnten bis zu 60 Zentimeter Schnee fallen. Im vergangenen Jahr hatte New York seinen bislang schlimmsten Schneesturm erlebt: Binnen 24 Stunden waren fast 70 Zentimeter Schnee niedergegangen. Bei dem Unwetter starben damals in der Region 18 Menschen.

"Stella" wirbelte aber den Verkehr ordentlich durcheinander: Von Montag bis kommenden Mittwoch wurden insgesamt mehr als 7800 Flüge gestrichen. Betroffen waren vor allem die Flughäfen von New York, Boston, Baltimore, Washington und Philadelphia, wie der Flugbeobachtungsdienst FlightAware mitteilte. Wegen des Sturms war am vergangenen Montagabend kurz vor Merkels Abflug nach Washington das erste Treffen der Kanzlerin mit Trump verschoben worden.
Sturm belastet Mensch und Natur

Das öffentliche Leben stand weitgehend still. Die Schulen in New York sowie in Teilen der Bundesstaaten Connecticut, Massachusetts, Rhode Island und Virgina blieben geschlossen. Die UNO gab bekannt, ihr Hauptquartier in New York geschlossen zu lassen - davon betroffen waren auch tausende Delegierte einer Frauenkonferenz. Die Händler der Wall Street wollten von zu Hause aus arbeiten.
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Der Gouverneur des Bundesstaates New York, Andrew Cuomo, sagte im Sender CNN, 5000 Schneepflüge und 2000 Nationalgardisten seien im Einsatz. Die New Yorker Flughäfen John F. Kennedy und La Guardia sowie die Behörden und Schulen seien geschlossen. "Es gibt keinen wirklichen Grund, auf der Straße zu sein", sagte Cuomo. Schneematsch und Eis bedeckten auch die Straßen der US-Hauptstadt Washington. Mitarbeiter von Bundesbehörden durften dort mit dreistündiger Verspätung zur Arbeit erscheinen.

Der Wintereinbruch machte auch den Pflanzen zu schaffen: Nach Behördenangaben waren in Washington 90 Prozent der berühmten japanischen Kirschblüte durch die Kälte bedroht. "Sorge bereitet uns nicht so sehr der Schnee, sondern die Temperatur, die Blüten sind schon so weit", sagte ein Sprecher der Nationalen Parkbehörde, Mike Litterst. Die rosafarbenen Blüten der japanischen Kirschbäume in Washingtons Tidal Basin locken jedes Jahr zahlreiche Menschen an.

Quelle: n-tv.de , vni/AFP
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Gestörte Luftströme - Wetter-Extreme sind menschengemacht

Beitragvon Weltbookadmin47 » 28. Mär 2017 20:42

http://www.n-tv.de/wissen/Wetter-Extrem ... 68485.html
Dienstag, 28. März 2017
Gestörte Luftströme - Wetter-Extreme sind menschengemacht

Dürren, Dauerregen oder Hitzewellen: Extreme Wetterlagen nehmen zu, vor allem im Sommer. Wie der Mensch die Effekte des globalen Klimawandels verstärkt und welche Rolle die Luftströme spielen, untersuchen Forscher.

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Die Erde erwärmt sich und mit ihr die Luft. Über die Ursachen wird viel gestritten. Die Auswirkungen allerdings können Meteorologen in Form von Extrem-Wetterlagen in den letzten Jahren in verschiedenen Regionen beobachten. Forscher aus den USA haben in Zusammenarbeit mit Forschern des Instituts für Klimafolgenforschung Potsdam mit Computer-Simulationen, Satelliten- und Wetterdaten festgestellt, dass die Lebensweise der Menschheit Einfluss auf die Entstehung von Extrem-Wetter hat.

Das Nasa-Bild zeigt die beiden großen Luftströme, die das Wetter maßgeblich beeinflussen.
(Foto: Nasa)

"Solche Ereignisse treten öfter auf, als durch die direkte Wirkung der globalen Erwärmung zu erwarten wäre. Also muss es hier einen zusätzlichen Effekt des Klimawandels geben", erklärt Michael Mann von der Pennsylvania State University, der die Studie leitete. Als Grund dafür werden Veränderungen der Luftströme, die auch als Jetstreams bezeichnet werden, auf der Erde angegeben.
Jet-Streams stecken fest
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Die Luftströme, die sich über die gesamte Erde ziehen, werden größtenteils durch die Temperaturunterschiede zwischen dem Äquator und den Polen angetrieben. Da sich die Arktis im Vergleich zu anderen Regionen schneller erwärmt, nehmen dort die Temperaturunterschiede am meisten ab. Zudem erwärmen sich die Landmassen schneller als die Ozeane. Beides führt dazu, dass sich die weltumspannenden Winde verändern. Die von West nach Ost gerichteten wellenförmigen Luftbewegungen des Jetstreams kommen ins Stocken, weil die Nord-Süd-Windungen sehr stark werden. Je länger dieser Zustand anhält, umso mehr schaukelt sich der Zustand auf und umso öfter kommt es zu Extrem-Wetter.

"Wenn dasselbe Wetter wochenlang anhält, dann kann in einer Region aus sonnigen Tagen eine heftige Hitzewelle werden oder Dauerregen führt zu Fluten", erklärt Stefan Rahmstorf vom Institut für Klimafolgenforschung. Die Forscher sahen in ihren Daten, dass feststeckende Jetstreams zu einer charakteristischen Temperaturverteilung führten.

"Die Menschheit stand schon lange im Verdacht, zu diesen Mustern beizutragen. Aber jetzt entdecken wir einen deutlichen Fingerabdruck der menschlichen Aktivität", so Mann. Der größte Teil der beobachteten Effekte ist in den letzten vier Jahrzehnten zu sehen. Die Forscher nehmen an, dass die Veränderungen der Jetstreams mit steigenden Treibhausgasen im Zusammenhang stehen – und diese sind menschengemacht.

Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forscher im Fachmagazin "Nature - Scientific Reports".

Quelle: n-tv.de , jaz
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Nichts für nervöse Fluggäste - Klimawandel kann Turbulenzen verstärken

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Apr 2017 13:53

http://www.n-tv.de/wissen/Klimawandel-k ... 85867.html
Samstag, 08. April 2017
Nichts für nervöse Fluggäste - Klimawandel kann Turbulenzen verstärken

Sie sind selten, aber gefürchtet: Turbulenzen, die bei Flügen Gepäck durch die Kabine sausen lassen oder gar zu Verletzungen bei Passagieren führen. 2016 verzeichnete die Luftfahrt 18 solcher Vorfälle. Künftig könnten es deutlich mehr sein, warnt ein Forscher.

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Der Klimawandel dürfte das Fliegen unruhiger machen. Schwere Turbulenzen könnten zur Mitte des Jahrhunderts mehr als doppelt so häufig vorkommen wie derzeit noch. Zu diesem Ergebnis kommt Paul Williams von der Universität Reading in Großbritannien anhand verschiedener Modellrechnungen. Wegen der verbesserten Technik in modernen Flugzeugen sei aber nicht unbedingt mit mehr Verletzten oder Todesopfern durch Turbulenzen zu rechnen, schreibt Williams im Fachmagazin "Advances in Atmospheric Sciences".

"Für die meisten Passagiere sind leichte Turbulenzen nichts weiter als eine lästige Unannehmlichkeit, aber für nervöse Fluggäste können selbst leichte Turbulenzen erschütternd sein", erklärt Williams. Schwere Turbulenzen können zu erheblichen Verletzungen bei Passagieren und Flugbegleitern führen, schlimmstenfalls sogar zum Absturz eines Flugzeugs. Wenn eine Maschine durchgeschüttelt wird, erhöht sich der Bedarf an Wartung und Reparaturen. Eine Schätzung von 2014 veranschlagt jährliche Kosten durch Turbulenzen von 200 Millionen Dollar allein bei amerikanischen Airlines.

Williams verwendete 21 verschiedene Klimamodelle, um die Auswirkungen eines höheren Gehalts an Kohlendioxid (CO2) in der Luft bei einer Reiseflughöhe von etwa zwölf Kilometern zu berechnen. Berücksichtigt wurde das Gebiet des Nordatlantiks zwischen dem 50. und 75. Grad nördlicher Breite und dem 10. bis 60. Grad westlicher Länge. Der Forscher begründet seine Auswahl mit den am häufigsten genutzten Flugrouten. Als Jahreszeit wurde der Winter gewählt - langjährigen Aufzeichnungen zufolge ereignen sich in dieser Zeit die meisten Turbulenzen.
"Genug Zeit, um die Passagiere zu warnen"

Prognose vieler Klimamodelle ist, dass sich etwa zur Mitte des Jahrhunderts der CO2-Gehalt der Luft gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter verdoppelt haben könnte. Sollte das der Fall sein, wird die Zahl leichter Turbulenzen im Durchschnitt der Berechnungen um 59 Prozent steigen, die Zahl mittelschwerer Turbulenzen um 94 Prozent und die Zahl schwerer Turbulenzen um 149 Prozent. Allerdings wird die Unsicherheit der Berechnungen immer größer: Verteilt sich die Wahrscheinlichkeit der Zunahme leichter Turbulenzen auf 43 bis 68 Prozent, so liegen die Werte bei schweren Turbulenzen zwischen 36 und 188 Prozent.
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"Die hochgerechneten Zunahmen der Verbreitung von Turbulenzen in klarer Luft bedeuten nicht notwendigerweise mehr Verletzungen an Bord oder ein größeres Maß an Passagierbeschwerden", schreibt Williams. So würden die Vorhersagen für Turbulenzen zunehmend besser, sodass die entsprechenden Zonen umflogen werden könnten. Mit der LIDAR-Technik (Light Detection and Ranging) an der Flugzeugspitze könnten künftig Turbulenzen in 10 bis 15 Kilometern Entfernung aufgespürt werden - genug Zeit, um die Passagiere zumindest zu warnen.

In aktuellen Statistiken ist der prognostizierte Trend Experten zufolge noch nicht zu erkennen. "Allgemein lässt sich aus unserer Flugunfalldatenbank herauslesen, dass die Anzahl der tödlichen Unfälle, deren Ursachen auf Windscherungen oder Turbulenzen in klarer Luft zurückzuführen waren, eher rückläufig ist", sagt Jan-Arwed Richter von JACDEC. Der Hamburger Dienstleister registriert Vorkommnisse aller Art im weltweiten Luftverkehr und leitet daraus Sicherheitsmaßnahmen ab. 2016 seien 18 Vorfälle mit Turbulenzen auf der ganzen Welt verzeichnet worden, der letzte tödliche Unfall habe sich 2013 ereignet, so Richter. Insgesamt sei das Fliegen in den vergangenen 30 Jahren immer sicherer geworden.

Quelle: n-tv.de , asc/dpa
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EPA-Chef Scott Pruitt: "USA müssen raus aus Klimaschutzab­kom­men"

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Apr 2017 11:49

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
https://kurier.at/politik/ausland/epa-c ... 58.485.570
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EPA-Chef Scott Pruitt: "USA müssen raus aus Klimaschutzab­kom­men"
Scott Pruitt
Foto: AP/Gene J. Puskar
Scott Pruitt mit Minenarbeiter eines Kohle-Bergbaus in Sycamore.
Der Leiter der US-Umweltbehörde sieht eine zu hohe Belastung der USA.
15.04.2017, 09:45
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Der Leiter der US-Umweltbehörde (EPA), Scott Pruitt, hat sich für den Austritt aus dem Pariser Klimaschutzabkommen ausgesprochen. Das Abkommen müsse auf den Prüfstand gestellt werden, sagte Pruitt am Freitag dem Fernsehsender Fox. "Meiner Meinung nach müssen die USA austreten."

Pruitt sagte, das Abkommen belaste die USA, während China und Indien, die einen großen Anteil an den weltweiten Treibhausgas-Emissionen haben, "bis 2030 keine Verpflichtungen im Rahmen dieses Abkommens haben".
Großer Schritt in Paris

195 Staaten hatten im Dezember 2015 in Paris nach zähen Verhandlungen das Klimaschutzabkommen unterzeichnet. Es ist das erste umfassende und rechtlich bindende weltweite Abkommen, das konkrete Maßnahmen zum Kampf gegen die Erderwärmung enthält.

US-Präsident Donald Trump hatte im Wahlkampf den menschengemachten Klimawandel als Fiktion bezeichnet und den Ausstieg aus dem Pariser Abkommen angekündigt. Seit seinem Amtsantritt hat er noch nicht wieder Position bezogen. Ende März kündigte das Weiße Haus an, bis zum G-7-Gipfel Ende Mai eine Position festzulegen.
Trump-Riege ist sich nicht einig

Innerhalb der US-Regierung ist die Frage umstritten: Trumps Chefstratege Steve Bannon ist für den Austritt aus dem Pariser Abkommen, während Außenminister Rex Tillerson, früher Chef des Ölkonzerns ExxonMobil, einen Austritt ablehnt. Auch Trumps Tochter Ivanka und ihr Ehemann Jared Kushner, die beide als Berater im Weißen Haus arbeiten, sind für einen Verbleib in dem Abkommen.
Freund des Öls

Pruitt, der frühere Generalstaatsanwalt des Bundesstaates Oklahoma, gilt als Freund der Ölindustrie. Er räumte zwar Anfang des Jahres grundsätzlich ein, dass die Menschen eine Mitverantwortung für den Klimawandel tragen. Jedoch fügte er hinzu, das genaue Ausmaß sei unklar und die Frage, was dagegen zu tun sei, sei offen. Im März stellte er sich gegen die herrschende Meinung in der Wissenschaft, wonach der CO2-Ausstoß keinen entscheidenden Einfluss auf den Klimawandel habe.
(APA, AFP / sho) Erstellt am 15.04.2017, 09:45
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Es ist Offiziell: Harvard-Wissenschaftler wollen durch “Stratosphärische I

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Apr 2017 13:34

KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN
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http://derwaechter.net/keine-verschworu ... -injektion

Es ist Offiziell: Harvard-Wissenschaftler wollen durch “Stratosphärische Injektion” das Wetter manipulieren
Veröffentlicht am April 10, 2017 in Umwelt/Welt von cosmicus


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Keine Verschwörungstheorie mehr : Harvard-Wissenschaftler präsentieren von Öl-Industrie befürwortete “Stratosphärische Injektion”.

Gerüchte über “Chemtrails” (künstlich erzeugte Kondensstreifen am Himmel mit Chemikalien) erhielten neue Nahrung, als Harvard-Wissenschaftler ein 20-Millionen-Dollar Geo-Engineerin-Programm ankündigten, dass schon in wenigen Wochen beginnen soll – das erste derart umfassende Projekt dieser Art – mit dem Ziel, den globalen Temperaturanstieg aufzuhalten. Mit anderen Worten, Geo-Engineering machte soeben einen kolossalen Schritt näher an die Realität heran, und zwar in einem riesigen Maßstab, aber was einige Wissenschaftler als eine lebensfähige, kostengünstige Lösung sehen, bei Kosten von 10 Milliarden Dollar, betrachten andere als eine alptraumhafte Entwicklung – welche etztendlich katastrophale Dürre hervorrufen könnte. “Irgendwann im nächsten Jahr”, so erklärt MIT Technology Review, “hoffen die Harvard-Professoren David Keith und Frank Keutsch, von einem Standort in Tucson, Arizona, aus einen Ballon in große Höhen zu starten, der an eine mit Propellern und Sensoren ausgerüstete Gondel gekoppelt ist.

Nach anfänglichen Engineering-Tests würde der ‘StratoCruiser’ einen feinen Nebel aus Materialien wie Schwefeldioxid, Aluminiumoxid oder Calciumcarbonat in der Stratosphäre versprühen. Die Sensoren würden dann die Reflexionsvermögen der Teilchen messen, den Umfang, in dem sie sich verflüchtigen oder miteinander verbinden, und wie sie in der Atmosphäre mit anderen Verbindungen in Wechselwirkung treten.”

“Wir würden gern die ersten Flüge im nächsten Jahr machen”, versicherte Professor David Keith während des Forums über US Solar Geo-Engineering Forschung, welches von der Carnegie Stiftung für Internationalen Frieden veranstaltet wurde. Gemäß MIT Technology Review wird diese umfassende Studie eine der ersten ihrer Art sein, die Geo-Engineering als potenzielles Mittel im Kampf gegen die globale Erwärmung außerhalb der Grenzen eines Labors oder einer sonstwie kontrollierten Umgebung untersucht.

“Das ist nicht die erste oder die einzige Universitätsstudie”, sagte Mitbegründer Gernot Wagner, zitiert von The Guardian, “jedoch ist sie sicherlich die größte und die umfassendste.” Einige Wissenschaftler sind fest davon überzeugt, dass steigende Temperaturen und das gehäufte Auftreten von drastischen Wetterereignissen – sowie die aus diesen beiden resultierende Zerstörung des gesamten Ökosystems – es zu einer vorrangigen Priorität machen, fortgeschrittene Versuche zur Manipulation der Atmosphäre des Planeten und zur Reduzierung der Sonneneinwirkung zu unternehmen. Keith ist sich des Potenzials für Geo-Engineering so sicher – mit Veröffentlichungen zu diesem Thema seit Anfang der 1990er Jahre – dass er bereits 2014 versuchte, die Genehmigung für das Projekt zu erreichen, als es zum ersten Mal vorgeschlagen wurde. Ein Experiment, das für New Mexico geplant war und im Jahr 2012 beginnen sollte, ist nie verwirklicht worden. Aber Anfang Februar 2013 argumentierte der angesehene Wissenschaftler und Ingenieur, dass es “fahrlässig” wäre, keine Experimente durchzuführen, und er fügte hinzu:

“Ich sage nicht, dass es funktionieren wird, und ich sage nicht, dass wir es tun sollten, aber es wäre leichtsinnig, nicht mit ernsthafter Forschung darüber zu beginnen. Je früher wir herausfinden, ob es funktioniert oder nicht, umso besser.” Keutsch äußerte ähnliche Vorbehalte hinsichtlich der Umsetzung von Solar-Geo-Engineering in einem großen Maßstab, und ernannte es “eine erschreckende Perspektive”, welche man vermeiden sollte, solange nicht alle anderen Wege erschöpft sind. Gleichwohl bemerkte er, “Keinesfalls sollten wir in einer solchen Situation der Unkenntnis den Vorrrang gegenüber Wissen überlassen.”

Wenn man Wärme in der Stratosphäre verbreitet, könnte das verändern, wie viel Wasser aus der Troposphäre in die Stratosphäre transportiert wird, und die Frage ist, ein wie starker Domino-Effekt mit allen möglichen Konsequenzen letztlich dadurch kreiert wird?

Was wir tun können, um dies zu quantifizieren, ist mit Laborstudien zu beginnen und versuchen, die relevanten Eigenschaften dieser Aerosole zu begreifen.”

Während die Harvard-Wissenschaftler verhaltenen Optimismus über das Programm vermittelten, sind andere der Ansicht, dass die Verwirklichung von Solar-Geo-Engineering in dem Umfang, der nötig ist, um Effektivität zu erreichen, bestimmte lokalisierte Ökosysteme vernichten könnte – wie etwa die 1,6 Kilometer lange Sub-Sahara-Ausdehnung, die als Afrikas Sahel-Zone bekannt ist.

In einer Studie zur Überprüfung der theoretischen Vorteile des Geo-Engineering kam eine Gruppe von britischen Meteorologen 2013 zu dem Schluss, dass – anstatt ein isolierendes Schutzschild zu schaffen – diese Praxis vielmehr eine Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes bewirken könnte. Obwohl sie sich außerstande sahen, endgültig zu beurteilen, ob künftiges Geo-Engineering tatsächlich die planetarische Katastrophe bedeuten könnte, die sie vermuten, hielten die Wissenschaftler für diese Studie jedenfalls die Aussage fest, dass das “Ausbringen von Aerosolen in der Stratosphäre der nördlichen Erdhalbkugel in der Sahel-Zone Dürre verursachen würde.” Das ist die kritische Entwickungsmöglichkeit, wenn man es in Zusammenhang mit der letzten Sahel-Dürre betrachtet – einer Erscheinung über zwei Jahrzehnte hinweg, von 1970 bis 1990, die mindestens 250.000 Menschen das Leben kostete und weitere 10 Millionen vertrieb -, die als “eine der größten humanitären Katastrophen der Welt” eingeordnet wird. Neben dem Freisetzen von Chemikalien in der Atmosphäre mit potenziell umwälzenden Auswirkungen, geht die Praxis des Geo-Engineering mit einem besonderen Orwell’schen Vorbehalt einher – Indiskretion, die bislang von der sich entwickelnden neuen Regierung von Präsident Donald Trump gezeigt wurde.

Denn trotz der vorausschauenden Warnungen von umsichtigen Wissenschaftlern auf diesem Gebiet scheinen die Beamten nun zu weit ausgedehnten Tests und Experimenten entschlossen zu sein – ohne dabei die dringend erforderliche Vorsicht zu üben. “Eindeutig sind Teile der Trump-Regierung nur zu sehr bereit, die Tür für rücksichtslosen Pläne wie die von David Keith zu öffnen, und vielleicht haben sie bereits heimlich die Genehmigung für Open-Air-Experimente gegeben”, sagte Silvia Riberio, von der Technologie-“Aufpasser”-Organisation ETC Group gegenüber The Guardian. “Besorgniserregenderweise könnte Geo-Engineering sich als der bevorzugte Ansatz der Regierung zum Problem der globalen Erderwärmung herausstellen. Nach ihrer Ansicht könnte der Bau “einer großen schönen Wand aus Sulfat im Himmel” eine perfekte Ausrede dafür sein, um eine unkontrollierte fossile Brennstoffgewinnung zu erlauben. Wir müssen uns auf radikale Emissionskürzungen konzentrieren, nicht auf gefährliche und unbillige Reparaturversuche mithilfe von Technik.”

Ein Mitglied der Trump-Administration und ehemaliger Ölindustrie-Top-Boss scheint sich hinter die fabrizierte Lösung für das Problem der steigenden Temperaturen gestellt zu haben, so berichtet der Guardian. “US-Außenminister Rex Tillerson hat sich ebenfalls zu Geo-Engineering bekannt und den Klimawandel als ein ‘technisches Problem’ bezeichnet.

ExxonMobil’s Finanzierung der Industrie, die den Klimawandel leugnet, wird derzeit staatsanwaltschaftlich untersucht in den Vereinigten Staaten, was hingegen weniger bekannt sein mag, ist, dass ExxonMobil-Wissenschaftler unter Tillerson’s Herrschaft als Vorstandsvorsitzender zu den führenden Entwicklern von Geo-Engineering-Technologien wie CO2-Entfernung wurden.”

Zum Thema des schlimmsten denkbaren Ergebnisses für das Klima des Planeten und dem nahezu unvermeidlichen gefährlichen Anstieg des Meeresspiegels – übrigens bereits Realität – sagte Tillerson bei einem ExxonMobil Aktionärstreffen im Jahr 2015, um auf das zu reagieren was auch immer das Klimasystem und seine Auswirkungen uns aufgeben, sei es in Form ansteigender Meeresspiegel, dem, so denken wir, durch verschiedene technische Einrichtubgen in Küstengebieten begegnet werden kann, bis zu Änderungen in der landwirtschaftlichen Produktion aufgrund von Veränderungen der Wetterverhältnisse , die durch den Klimawandel verursacht werden oder auch nicht.”

Gegen ExxonMobil wird, natürlich, ermittelt wegen Beschuldigungen, die bekannten schädlichen Auswirkungen auf die Atmosphäre durch Schadstoffe aus der Öl- und Gasindustrie zu decken – und dass bestimmte Gase tatsächlich die globale Erwärmung verursachen. Ob das Harvard-Projekt Erfolg haben wird – oder ob auch nur ein Flugzeug in diesem Zusammenhang den Boden verlässt – bleibt abzuwarten. Wie Keith neulich beklommen bemerkte, “Wir halten nicht um jeden Preis an dem Experiment fest. Wir sind derzeit in dieset Richtung unterwegs, es zu tun, aber je nachdem, was ein Beratungsausschuss sagt, und was wir technisch lernen, sind wir sicherlich bereit zu stoppen. Unser langfristiges Ziel ist es, eine nachhaltige Anstrengung in der Solar-Geo-Engineering-Forschung zu schaffen, die es uns erlaubt, mehr darüber auszusagen, wie es tatsächlich öffentlichen Nutzen bieten könnte. ”

Verweise:

https://www.technologyreview.com/s/6039 ... periments/
https://www.technologyreview.com/s/6039 ... periments/
http://geoengineering.environment.harva ... March-2017
https://www.ethz.ch/en/news-and-events/ ... doors.html
https://www.theguardian.com/environment ... ring-study
https://www.theguardian.com/environment ... un-balloon
https://www.technologyreview.com/s/5110 ... l-warming/
https://www.theguardian.com/environment ... ring-study
http://www.climatechangenews.com/2013/0 ... -in-sahel/
https://www.theguardian.com/environment ... xperiments
https://www.washingtonpost.com/news/ene ... d11049ffe6
http://www.latimes.com/business/la-fi-e ... story.html
https://www.theguardian.com/environment ... xperiments

Übersetzt aus dem Englischen von http://www.trueactivist.com/not-a-consp ... gineering/
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Hagel und Tornados - Stürme in den USA fordern mehrere Opfer

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Mai 2017 09:09

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http://www.n-tv.de/panorama/Stuerme-in- ... 17242.html
Montag, 01. Mai 2017
Hagel und Tornados - Stürme in den USA fordern mehrere Opfer

Bei schweren Niederschlägen und starken Winden in den USA kommen mehrere Menschen ums Leben. Betroffen sind vor allem Bundesstaaten im Mittleren Westen und im Süden. Die Unwetter sollen nun in den Nordosten weiterziehen.

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Bei schweren Stürmen in den USA sind mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Das teilten die Behörden in den betroffenen Bundesstaaten im Mittleren Westen und Süden der USA mit. Durch heftige Winde wurden Häuser verwüstet, Autos überschlugen sich, Bäume stürzten um.

In Canton im Bundesstaat Texas starben nach Angaben von Bürgermeisterin Lou Ann Everett vier Menschen. Die Katastrophenschutzbehörde im Bundesstaat Arkansas meldete mindestens fünf Tote. In Mississippi starben nach Angaben der dortigen Behörden zwei Menschen, darunter ein Kind, das durch einen Stromschlag in den Wassermassen getötet wurde.
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In Missouri kamen mindestens zwei Menschen ums Leben. Dem Sender CNN zufolge handelte es sich in einem Fall um eine 72-jährige Frau, die in ihrem Auto in den Wassermassen fortgeschwemmt wurde. In Tennessee starb nach Polizeiangaben ein zwei Jahre altes Mädchen in einem Krankenhaus, nachdem es von einem umstürzenden Fußballtor getroffen worden war.

Der nationale Wetterdienst warnte vor Überschwemmungen in Teilen von Oklahoma, Arkansas, Missouri, Illinois und Indiana. Schwere Stürme mit heftigen Winden und Hagel sowie Tornados wurden überdies für Teile des Nordostens der USA vorhergesagt.

Quelle: n-tv.de , vni/AFP
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Weltweite Bilanz - Das sind die tödlichsten Wetterkatastrophen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Mai 2017 11:50

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http://www.n-tv.de/wissen/Das-sind-die- ... 47357.html
Weltweite Bilanz - Das sind die tödlichsten Wetterkatastrophen

Hunderte oder sogar Tausende Todesopfer - so lautet die Bilanz vieler Wetterkatastrophen. Meteorologen haben jetzt im Detail erfasst, bei welchen Ereignissen weltweit besonders viele Menschen ums Leben kamen. Aber was soll diese Zählung bringen?

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Die Wetterkatastrophen mit den meisten Todesopfern weltweit: Die Weltwetterorganisation (WMO) hat ihre Archive durchforstet und solche Ereignisse nun offiziell registriert. Bei dem tödlichsten je registrierten Hagelsturm kamen demnach im April 1988 in Indien 246 Menschen ums Leben. Die Menschen seien von Hagelkörnern so groß wie Apfelsinen erschlagen worden. Der weltweit fatalste Blitzschlag mit 21 Toten habe sich im Dezember 1975 im heutigen Simbabwe (damals Rhodesien) ereignet.
US-Helikopter während eines Hilfseinsatzes nach Zyklon "Sidr" in Bangladesch (2007).
US-Helikopter während eines Hilfseinsatzes nach Zyklon "Sidr" in Bangladesch (2007).

Bisher hielt die WMO vor allem Temperatur- und Wetterrekorde fest. Sie listet in ihrem neuen Bericht drei weitere Wetterphänomene mit den höchsten Opferzahlen auf: Bei einem Zyklon starben noch nie so viele Menschen wie im November 1970 in Bangladesch, damals Ostpakistan: 300.000 kamen durch den "Great Bhola"-Zyklon um. Zyklone werden die tropischen Wirbelstürme im Indischen Ozean und im südlichen Pazifischen Ozean genannt. Der tödlichste Tornado passierte im April 1989 ebenfalls in Bangladesch: Er schlug im Distrikt Manikganj eine 1,5 Kilometer breite Schneise der Verwüstung und riss 1300 Menschen in den Tod.
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Der Blitzschlag mit den höchsten indirekten Opferzahlen wurde im November 1994 in Ägypten erfasst. Dort kamen 469 Menschen um. Bei einem schweren Unwetter mit Überschwemmungen setzte ein Blitzeinschlag drei Tanks mit Flugbenzin und Diesel in Brand. Die Tanks hatten auf Schienen gestanden, die durch eine Flutwelle fortgerissen wurden. Die Wassermassen spülten das brennende Benzin in ein Dorf.
Ziel: aus den Katastrophen lernen

"Der Verlust an Leben darf nie aus den Augen verloren werden", sagte WMO-Generalsekretär Petteri Taalas. Ziel sei, aus den Katastrophen mit einer hohen Zahl von Toten zu lernen, um ähnliche Desaster in Zukunft besser verhindern zu können.

Beim Jahrestreffen der WMO in Genf wurde zudem nachdrücklich die Bedeutung der meteorologischen Dienstleistungen für den Luftverkehrssektor betont. Denn die Luftfahrt sei der wetterempfindlichste aller Wirtschaftssektoren. Der Flugverkehr verdoppele sich alle 15 Jahre - Luft-Sicherheit sei daher wichtiger denn je.
Bilderserie
Donnerwetter!: Blitze - "Zeichen der Götter" Donnerwetter!: Blitze - "Zeichen der Götter" Donnerwetter!: Blitze - "Zeichen der Götter" Donnerwetter! Blitze - "Zeichen der Götter"

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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Nie dagewesenes Pflanzenwachstum - Weiße Antarktis ändert ihre Farbe

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Mai 2017 20:01

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http://www.n-tv.de/wissen/Weisse-Antark ... le19849662
Freitag, 19. Mai 2017
Nie dagewesenes Pflanzenwachstum - Weiße Antarktis ändert ihre Farbe

Der Klimawandel und der damit verbundene Temperaturanstieg hat eine "dramatische Auswirkung" auf die Antarktis. Das Wachstum von Moos auf dem einst rein weißen Kontinent führt dazu, dass er immer grüner wird.

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Die Antarktis hat in den vergangenen Jahrzehnten ein nie dagewesenes Wachstum von Pflanzen erlebt. Wegen des Klimawandels werde der weiße Kontinent immer grüner, heißt es in einer in der US-Fachzeitschrift "Current Biology" veröffentlichten Studie. Der Temperaturanstieg habe eine "dramatische Auswirkung" auf das Wachstum von Moos an den Ufern des Antarktischen Ozeans, sagte Ko-Autor Matt Amesbury von der Universität Exeter in England.
Mit Moos bewachsener Fels und Meeresbucht in der Antarktis, Paradise Bay.
Mit Moos bewachsener Fels und Meeresbucht in der Antarktis, Paradise Bay.
(Foto: imago stock&people)

"Wenn das so weitergeht, und wegen der wachsenden Fläche von eisfreiem Land infolge des Gletscher-Schwunds, wird die Antarktis in Zukunft grüner sein", fügte der Forscher hinzu.

Amesbury und seine Kollegen analysierten fünf verschiedene Bodenproben aus Moos-Schichten, die sie in größeren Abständen auf einem sich über 640 Kilometer erstreckenden Gebiet auf Elephant Island, Ardley Island und Green Island entnommen hatten. In dem Gebiet gibt es die dicksten und ältesten Moos-Schichten der Antarktis, deren Fläche nur zu 0,3 Prozent überhaupt Vegetation hat.

Die Proben lieferten den Forschern Erkenntnisse über die Entwicklung des Klimas und des Pflanzenwachstums der letzten 150 Jahre. Die Untersuchung ergab, dass sich das Wachstum in den vergangenen 50 Jahren deutlich beschleunigt hat.
Mit am stärksten von Erderwärmung betroffen
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Die Antarktis gehört zu den Regionen, die am stärksten von der Erderwärmung betroffen sind: Die Temperaturen stiegen dort seit den 1950er-Jahren um 0,5 Grad Celsius pro Jahrzehnt an. Auch haben Niederschlag und Wind zugenommen.

Der Leiter der Studie, Dan Charman von der Universität Exeter, rechnet damit, dass sich bei einem fortdauernden Temperaturanstieg die Ökosysteme in der Antarktis rasch verändern werden. "Das wird die Biologie und die Landschaft dieser einmaligen Region umkrempeln", fügte Charman hinzu. "Wir könnten dann beobachten, wie die Antarktis immer grüner wird, so wie wir es bereits in der Arktis beobachtet haben." An der Studie waren auch Wissenschaftler der Universität Cambridge und des British Antarctic Survey beteiligt.
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Nasa dokumentiert Umweltschäden: Der Klimawandel existiert, Mr. Trump! January 28, 2017 - Washington, District of Columbia, United States of America - United States President Donald Trump speaks on the phone with Prime Minister of Australia, Malcolm Turnbull in the Oval Office on January 28, 2017 in Washington, DC, The call was one of five calls with foreign leaders scheduled for Saturday. .Credit: / Pool via CNP Washington United States of America PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY - ZUMAs152 20170128_zaa_s152_027 Copyright: xPetexMarovichx January 28 2017 Washington District of Columbia United States of America United States President Donald Trump Speaks ON The Phone With Prime Ministers of Australia Malcolm Turnbull in The Oval Office ON January 28 2017 in Washington DC The Call what One of Five Calls With Foreign Leaders scheduled for Saturday Credit Pool Via CNP Washington United States of America PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY ZUMAs152 20170128_zaa_s152_027 Copyright xPetexMarovichx Nasa dokumentiert Umweltschäden: Der Klimawandel existiert, Mr. Trump! Nasa dokumentiert Umweltschäden Der Klimawandel existiert, Mr. Trump!

Quelle: n-tv.de , abe/AFP
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Zeitpunkt des Kalbens nahe - Riesen-Eisberg in Antarktis kurz vor Abbruch

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Jun 2017 21:38

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http://www.n-tv.de/wissen/Riesen-Eisber ... 71900.html
Freitag, 02. Juni 2017
Zeitpunkt des Kalbens nahe - Riesen-Eisberg in Antarktis kurz vor Abbruch

Ein spektakuläres Ereignis, das sich seit einiger Zeit ankündigt, rückt näher: Der Riss im Larsen-C-Schelfeis ist enorm gewachsen. Nur noch wenige Kilometer fehlen, dann entsteht ein gigantischer Eisberg - einer der größten, der jemals dokumentiert wurde.

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Zur Startseite KLIMA - KLIMAWANDEL - KLIMASCHUTZ - KLIMAKATASTROPHEN forum-kategorie-f5/klima-klimawandel-klimaschutz-klimakatastrophen-t34.html

Der Riss im Larsen-C-Schelfeis in der Antarktis ist in den letzten Tagen um 17 Kilometer gewachsen; es fehlen nun nur noch 13 Kilometer bis zum kompletten Abbruch. Das weist darauf hin, dass das Kalben eines Eisbergs, also das Abbrechen einer größeren Eismasse, wahrscheinlich sehr nahe ist. Das haben Forscher der Swansea University in Wales nach dem Studium der neuesten Satellitendaten herausgefunden.
Larsen-Schelfeis

Ein langgezogenes Eisschelf im nordwestlichen Teil des Weddell-Meeres, das an der Nordwestküste der Antarktis liegt. Benannt wurde es nach dem norwegischen Kapitän Carl Anton Larsen, der 1893 mit der "Jason" an dem Schelfeis entlangsegelte.

Das Larsen-Schelfeis besteht aus vier einzelnen Eisschelfen: Larsen A, B, C und D (von Nord nach Süd). Larsen A ist der kleinste, Larsen C der größte dieser Eisschelfe.

Die Gletscherspalte in Larsen C wird wahrscheinlich zu einem der größten Eisberge führen, die jemals aufgenommen wurden - er wäre etwa 5000 Quadratkilometer groß. Der Vorgang wird von Forschern aus dem britischen Projekt "Midas" unter der Leitung der Swansea University überwacht. Professor Adrian Luckman vom Swansea University College of Science, Leiter des Projektes, beschreibt die neuesten Erkenntnisse so: "Im größeren Sprung seit Januar ist der Riss im Larsen-C-Schelfeis zwischen dem 25. und dem 31. Mai 2017 um weitere 17 Kilometer gewachsen." Dadurch würde einer der größten jemals dokumentierten Eisberge entstehen. "Die Rissspitze scheint sich auch deutlich in Richtung der Eisfront gedreht zu haben, was darauf hinweist, dass die Zeit des Kalbens wahrscheinlich sehr nahe ist", so Luckman weiter. Der Eisberg wäre so groß wie ein Viertel von Wales.
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Larsen C ist etwa 350 Meter dick, schwimmt am Rande der Westantarktis auf dem Meer und hält den Fluss der Gletscher zurück, die das Schelfeis immer weiter nähren. Wenn er kalbt, wird er etwa zehn Prozent seines Eises verlieren. Die Loslösung des Eisbergs dürfte keine wesentlichen Auswirkungen auf den Meeresspiegel haben, weil er bereits im Meer schwimmt. Allerdings würde ein vollständiges Abdriften des Schelfeisgebiets Larsen C den Berechnungen der Forscher zufolge zu einem Ansteigen des Meeresspiegels von schätzungsweise zehn Zentimetern führen.

Das Midas-Projekt werde weiterhin die Entwicklung des Risses überwachen und seine laufenden Auswirkungen auf das Schelfeis beurteilen, so Luckman. Updates dazu finde man auf dem Blog projectmidas.org und auf dem Twitter-Feed des Projektes.

Sie hätten keine Beweise, um das Wachstum dieses Risses und das eventuelle Kalben mit dem Klimawandel zu verknüpfen, so die Forscher. Allerdings sei es weithin akzeptiert, dass die Erwärmung des Ozeans und der Temperaturen zum frühen Zerfall von Schelfeis auf der Antarktischen Halbinsel beigetragen habe, vor allem bei Larsen A (1995) und Larsen B (2002).
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In der Welt der Eisgewalten: Die Antarktis In der Welt der Eisgewalten: Die Antarktis In der Welt der Eisgewalten: Die Antarktis In der Welt der Eisgewalten Die Antarktis

Quelle: n-tv.de , abe
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Doppelt so viele Niederschläge - Das Ozonloch wirkt bis in die Tropen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Jun 2017 20:13

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http://www.n-tv.de/wissen/Das-Ozonloch- ... 87770.html
Dienstag, 13. Juni 2017
Doppelt so viele Niederschläge - Das Ozonloch wirkt bis in die Tropen

Das Ozonloch war in den 1980er Jahren ein Schrecken. Inzwischen erholt sich dank zahlreicher Umweltmaßnahmen die Schutzhülle der Erde. Wie weit sich die ausgedünnte Schicht über der Antarktis indes auf Niederschläge in den Tropen auswirkt, können Forscher nun bestimmen.

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Schweizer Forscher warnen vor den Folgen des Ozonlochs - und zwar auf weit entfernte Regionen. Die ausgedünnte Ozonschicht habe Auswirkungen auf Niederschläge im tropischen Pazifik und somit auf Wetterereignisse, die 10.000 Kilometer entfernt vom Ozonloch über der Antarktis auftreten, teilte das Forscherteam unter Leitung des Oeschger-Zentrums für Klimaforschung der Universität Bern mit. Und diese Phänomene seien unabhängig von der Erholung der Schutzschicht der Erde.

"Dass es im Klimasystem Verbindungen zwischen so weit entfernten Orten gibt, ist faszinierend. Beunruhigend ist allerdings, dass der Mensch daran Schuld trägt", sagt der Berner Klimatologe Stefan Brönnimann, der Leiter der Studie ist. Zu den bisher unbekannten Auswirkungen auf das Klimasystem durch die ausgedünnte Ozonschicht zählt ein Hochdruckrücken östlich von Neuseeland. Das zeigen die statistischen Analysen von Beobachtungsdaten der letzten 60 Jahre, die die Forscher erhoben haben.

Ein wellenförmiges Zirkulationsmuster, das sich von Neuseeland über den Südpazifik erstreckt, hat zu einer Zunahme der Niederschläge geführt. In Rikitea, in französisch Polynesien beispielsweise, hat der Niederschlag von Oktober bis Dezember zwischen den 1960er und den 1990er Jahren um etwa 50 Prozent zugenommen. Ein großer Teil dieser Zunahme lässt sich direkt auf den Einfluss des Ozonlochs zurückführen.
Effekt ist umkehrbar

Doch dieser Zusammenhang ist nicht nur in der einen Richtung zu beobachten. Er bleibt höchstwahrscheinlich mit der Erholung des Ozonlochs, die in den nächsten Jahrzehnten erwartet wird, weiterhin bestehen. Das bedeutet, die Niederschläge in der Region werden wieder wesentlich zurückgehen.

"Es war zwar bekannt, dass die starke Ausdünnung der Ozonschicht die Winde über dem südlichen Ozean beeinflusst", erklärt Brönnimann, "doch ein Effekt bis in die Tropen konnte bisher noch nicht gezeigt werden." Der Fokus bisheriger Untersuchungen lag auf dem Einfluss des Ozonlochs auf die subpolaren Breiten und die südlichen Mittelbreiten.
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"Unsere Studie zeigt, dass der Ozonabbau in der Vergangenheit ein entscheidender Treiber für den Klimawandel im tropischen Pazifik war und genau so wird die Erholung der Ozonschicht das Klima in der Zukunft beeinflussen." Die Erkenntnis, wie stark sich menschliche Aktivitäten auf das regionale Klima am anderen Ende der Erde auswirkten, sei mit Blick auf die Folgen des von Kohlendioxid und anderen Gasen verursachten Treibhauseffekts besorgniserregend, betont der Berner Klimatologe.

Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forscher in der Fachzeitschrift "Environmental Research Letters".

Quelle: n-tv.de , jaz
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