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Forscher bauen Gifte nach - Neue Impfung für Wespenstich-Allergiker

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Aug 2016 19:00

Neue Impfung für Wespenstich-Allergiker.jpg
Neue Impfung für Wespenstich-Allergiker.jpg (30.03 KiB) 3384-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Neue-Impfung- ... 97286.html
Donnerstag, 25. August 2016
Forscher bauen Gifte nach - Neue Impfung für Wespenstich-Allergiker

Ein Wespenstich ist ein schmerzhaftes Vorkommnis, das normalerweise nicht behandelt werden muss. Für Allergiker allerdings kann er schnell lebensbedrohlich werden. Die Bestimmung des allergieauslösenden Giftes könnte in Zukunft helfen.

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Um Insektenstich-Allergiker vor einem lebensbedrohlichen Zustand nach einem Stich zu schützen, wird derzeit die sogenannte Hyposensibilisierung als Therapie angeboten. Dabei werden Insektengifte in ständig steigenden Dosen über mehrere Jahre verabreicht. Das Ziel ist es, dass der Körper sich an das Gift gewöhnt. Bei dieser Therapie, die sowohl zeit- als auch kostenaufwendig ist, kommt es darauf an, genau den Stoff zu injizieren, der für die allergische Reaktion im Körper verantwortlich ist.

Doch egal, ob Mücke, Biene oder Wespe: Jede Insektenart besitzt ihr eigenes Gift und selbst innerhalb einer Familie unterscheidet sich dieses. "Die Gifte verschiedener Wespenarten waren bislang kaum diagnostisch zu unterscheiden", erklärt der Studienleiter Dr. Simon Blank vom Institut für Allergieforschung am Helmholtz Zentrum München. "Dadurch ist es entsprechend schwer, den Patienten die optimale Behandlung anzubieten. Das führt dazu, dass sie häufig unnötigerweise gegen mehrere Gifte behandelt werden – mit Belastungen für Patienten und Krankenkassen."
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Blank und seinem Team ist es gelungen, mit einem neuen Verfahren die Allergenkomponenten der Gifte von insgesamt sieben verschiedenen Wespenarten zu produzieren. Diese untersuchten sie dann auf deren Wechselwirkung mit den allergieauslösenden Antikörpern von insgesamt 63 Patienten. "Eine Abfolge mehrerer Testmethoden ermöglicht uns, aus Blutproben exakt das Gift zu bestimmen, gegen das die Patienten allergisch reagieren", erklärt Erstautor Maximilian Schiener. "Auf diese Weise wäre es möglich, die jeweils optimale Impfung anzubieten."

Allerdings, so die Forscher, sei eine Hyposensibilisierung dieser Art noch nicht gegen alle Insektengifte verfügbar. Weitere Untersuchungen sind deshalb nötig. Das Verfahren hatten die Wissenschaftler bereits erprobt, um die Gifte von Bienen und Wespen zu unterscheiden.

Quelle: n-tv.de , jaz
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Polleninvasion durch Klimawande - Ambrosia verdoppelt Zahl der Allergiker

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Aug 2016 10:08

Ambrosia verdoppelt Zahl der Allergiker.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Ambrosia-verd ... 05746.html
Polleninvasion durch Klimawande - Ambrosia verdoppelt Zahl der Allergiker

Obwohl bereits vor 150 Jahren nach Europa eingeschleppt, kann sie bis heute Angst und Schrecken verbreiten. Besonders unter Pollenallergikern. Ambrosia ist die aggressivste Allergenträgerin und der Klimawandel unterstützt ihre Ausbreitung.

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Der Klimawandel könnte nach Forscherangaben in Europa eine wahre Heuschnupfen-Welle verursachen. Eine besondere Rolle spiele dabei die Ambrosia, berichteten Wissenschaftler der Medizinischen Universität Wien und weiterer europäischer Hochschulen. Die Zahl der Menschen, die wegen Ambrosia-Pollen an Heuschnupfen leiden, könne sich in 35 Jahren mehr als verdoppeln. Nach Einschätzung der Forscher um Michelle Epstein ist der Klimawandel zu zwei Dritteln für den rasanten Anstieg von derzeit 33 Millionen auf dann 77 Millionen Ambrosia-Allergikern verantwortlich. Das weitere Drittel wird auf die Ausbreitung der Pflanze zurückgeführt.

Eine höhere Konzentration der Pollen von Ambrosia sowie eine längere Saison der Blütenstaubkörnchen könnten die Symptome zudem verstärken, hieß es in der Mitteilung der Universität. Die Wissenschaftler gingen bei ihrer Prognose von einer Erderwärmung um 1,4 Grad bis 2050 aus. Rund 40 Prozent aller Europäer haben den Forschern zufolge zumindest einmal im Leben Heuschnupfen.
Ambrosia breitet sich schnell aus
Bilderserie
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Ambrosia kann sich besonders rasch ausbreiten. Ein einziges Exemplar der auch Beifußblättriges Traubenkraut genannten Pflanze kann etwa eine Milliarde Pollenkörner pro Saison produzieren. Die Studie entstand im Rahmen des EU-Projektes Atopica und ist in den "Environmental Health Perspectives" veröffentlicht.

Allergiker leiden schon bei geringer Pollen-Konzentration in der Luft an Schnupfen, Husten, tränende Augen, Hautausschläge oder sogar Asthma. Das Unkraut wurde vor mehr als 150 Jahren aus Nordamerika eingeschleppt. Die Pflanze wächst unter anderem an Straßenrändern, an Autobahnen, auf Brachflächen, an Vogelfütterungsplätzen, in Kleingärten und auf Feldern. Sie wird zehn Zentimeter bis 1,50 Meter hoch. Die Blütezeit ist von Juli bis Oktober.
Noch keine optimale Bekämpfung bekannt
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Allergiker leiden nach Angaben der Forscher in Ungarn, Kroatien sowie im Norden Italiens und Südfrankreich besonders stark. "Deutschland ist weit weniger stark betroffen", so Epstein. Viele Städte in Deutschland lassen die Pflanzen herausreißen, bevor sie blühen. Eine bundeseinheitliche Regelung zur Ambrosia-Bekämpfung gibt es dem Julius Kühn-Institut zufolge aber nicht. Eine optimale Form der Bekämpfung muss laut Epstein erst noch erforscht werden.

Gezielte Maßnahmen wie das Herausreißen oder der Einsatz von Unkrautbekämpfungsmittel könne die angenommene Zahl der Allergiker bis 2050 aber auf etwa 52 Millionen senken. Sollte die Pflanzeninvasion nicht gestoppt und keine weiteren Schritte im Kampf gegen den Klimawandel gesetzt werden, könnte es nach der Prognose dann aber schon 107 Millionen Betroffene geben. Diese Entwicklung führe zu hohen Kosten im Gesundheitssystem. "Die jährliche wirtschaftliche Belastung durch Allergie-Erkrankungen in der EU wird derzeit bereits auf 55 bis 151 Milliarden Euro geschätzt, eine immer höhere Pollenbelastung wird noch höhere Kosten verursachen", sagte Epstein.

Quelle: n-tv.de , jaz/dpa
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Kohlsuppendiät - Essen und trotzdem abnehmen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Aug 2016 12:28

kohlsuppendiaet.jpg
kohlsuppendiaet.jpg (54.62 KiB) 3323-mal betrachtet
Kohlsuppendiät - Essen und trotzdem abnehmen

Kohlsuppendiät„5 Kilo Abnehmen – und das in nur einer Woche! Fühlen Sie sich endlich wieder wohl.“ Wer kennt sie nicht, die Werbeversprechen für neue Diäten. Leider halten nur die wenigsten Wunderkuren dass, was in Form vollmundiger Aussagen gegen überflüssige Pfunde angepriesen wird. Und bei jeder Diät fällt auch der Verzicht auf die vielen kleinen Leckereien schwer. Hier ein Stück Schokolade, dort ein leckeres Eis – während einer Diät sind solche Verlockungen auf jeden Fall tabu. Warum muss abnehmen immer so schwer sein?

Aber es geht auch anders, denn was zwischen Dutzenden Diäten oft außen vorbleibt, ist eine der fundamentalen Abnehmregeln. Es kommt nicht unbedingt darauf an, wieviel gegessen wird, sondern was man zu sich nimmt. Genau an dieser Stelle setzt die Kohlsuppendiät an, bei der trotz Diät kein knurrender Magen den Tagesablauf dominiert. Ihren Ursprung hat die Kohlsuppendiät in den 1970er Jahren und ist in den darauffolgenden Jahren aus den USA auch bis nach Deutschland vorgedrungen.

Grundlage der Kohlsuppendiät ist auch heute noch ein Speiseplan, der vor allem auf kalorienarme Kost setzt. Statt immer hungrig auf das Pausenbrot des Arbeitskollegen zu starren, können sich alle Betroffenen satt essen und gehen trotzdem mit einem guten Gefühl durch den Tag, etwas für ihre Gesundheit getan zu haben. Bevor aber Weißkohl beim nächsten Gang zum Supermarkt im Einkaufswagen landet, empfiehlt sich ein Blick in den einen oder anderen literarischen Ratgeber, denn zwischenzeitlich haben sich mehrere Autoren intensiv mit dem Potenzial von Weißkohl als Alternative zur „Hungerkur“ auseinandergesetzt.

Wer sich dagegen einen ersten Überblick zur Kohlsuppendiät verschaffen will, ist hier genau richtig, denn in den folgenden Artikel werden nicht nur Tipps und Tricks, sondern auch einige Hintergrundinformationen zur Kohlsuppendiät verraten.


Runter mit den Pfunden – Startschuss für die Kohlsuppendiät

Puh – endlich wieder ein ausschweifendes Familienfest überstanden. Obwohl Kater und Müdigkeit längst verflogen sind und sich alle Beteiligten wieder ihrem Alltag widmen - die Waage hält das Ergebnis einer stundenlangen Völlerei auf´s Gramm genau fest. Aber anstatt jetzt beschämt das Mittagessen beiseite zustellen und mit knurrendem Magen ins Büro zurückzukehren, lohnt vielleicht der Gedanke an eine Kohlsuppendiät. Das Besondere an dieser Form des Fastens ist nicht der Verzicht aufs Essen, sondern eine Änderung der Essgewohnheiten.

Kern einer Kohlsuppendiät ist das Weglassen kalorienreicher Nahrungskomponenten, stattdessen wird die Energiezufuhr durch einen hohen Obst- und Gemüseanteil drastisch reduziert. Mit einer solchen Veränderung der Essgewohnheiten purzeln schon am ersten Tag der Kohlsuppendiät die Pfunde. Grund ist die Tatsache, dass sich der Körper aus den eigenen Fettreserven bedienen muss und damit die eingelagerten Polster angreift. Ein Aspekt der Kohlsuppendiät, dessen Auswirkungen bereits nach wenigen Tagen beim Gang zur Waage sichtbar wird.

Und noch etwas macht eine Fastenkur mit der Kohksuppe für alle Diätmuffel so attraktiv, denn statt wochenlang auf Fleisch zu verzichten, dampfen schon nach wenigen Tagen wieder Fleisch und Fisch auf dem Teller vor sich hin. Wer schon immer nach der besonderen Crash-Diät gesucht hat, ist bei der Kohlsuppendiät genau richtig.
Rezepte für die Kohlsuppe

„Wie bereite ich meine Kohlsuppe zu?“ Was Kochprofis sicher nicht mehr fordern wird, ist für so manchen Einsteiger eine Herausforderung, welche es vor dem Start einer Kohlsuppendiät zu meistern gilt. Da auch in der Küche noch kein Meister vom Himmel gefallen ist, hier ein paar Tipps und Rezepte für die Zubereitung einer eigenen Kohlsuppe, die nicht auf Gramm genau befolgt werden müssen, denn natürlich darf an der einen oder anderen Stelle etwas mehr gewürzt oder Zutaten ergänzt werden. Schließlich soll die Basis einer erfolgreichen Kohlsuppendiät nicht nur beim Abnehmen helfen, sondern darf auch gut schmecken.

Die Grundlage der Kohlsuppe bilden: 5 bis 6 Zwiebeln, etwa ein Kilogramm Möhren sowie ein kleiner oder mittlerer Weißkohlkopf. Dazu kommen noch zwei Paprika (Farbe egal, aber wer es etwas bunter mag, kann natürlich verschiedene Farbe verwenden), eine bis anderthalb Selleriestangen sowie Tomaten (der Einfachheit halber erfüllen zwei Dosen ihren Zweck, andernfalls gehören etwa sechs bis sieben frische Tomaten in den Einkaufskorb). Verfeinert wird die Kohlsuppe anschließend mit Kräutern und Gewürzen, hier haben Hobbyköche freie Hand. Neben frischer Petersilie sind tiefgefrorene Produkte vollkommen ausreichend. Statt der Verwendung einzelner Gewürze eignet sich für die Zubereitung auch Gemüsebrühe bzw. einfache Tütensuppen, welche der Kohlsuppendiät eine besondere Note verleihen.

Zuerst werden alle Gemüsebestandteile klein geschnitten und zuerst den Kohl in einem großen Topf zusammen mit fünf Liter Wasser aufkochen. Anschließend die Hitze reduzieren und das Gemüse noch weitere 20 Minuten köcheln lassen. Kurz vor Ende der Garzeit Kräuter hinzufügen sowie die Kohlsuppe mit Salz, Pfeffer oder anderen Gewürzen abschmecken. Neben Paprika können ohne Problem Pepperoni, Knoblauch oder kleinere Rüben einer Kohlsuppe beigefügt werden. Mit ein wenig Experimentierfreude entsteht so ein wohlschmeckendes Gericht für jeden Tag der Kohlsuppendiät. Einfach einige Rezepte variieren und schon entstehen vollkommen neue Geschmacksrichtungen.
Zubereitungstipps für die Kohlsuppe

Eine Kohlsuppe zubereiten – mit dem richtigen Rezept eigentlich kein Problem. Zumindest für alle, die bereits wissen, was wann in den Topf gehört. Für Verbraucher ohne Erfahrung in der eigenen Küche hier ein paar Tipps, damit die erste eigene Kohlsuppe nicht in einem kulinarischen Debakel endet. Grundsätzlich gehören Gemüsesorten, deren Inhaltsstoffe bereits unter niedriger Hitze verloren gehen, möglichst spät in den Kochtopf. Dies trifft vor allem auf sehr feines Gemüse zu oder wenn noch eine gewisse Bissfestigkeit erhalten bleiben soll.

Kleiner Tipp: Zwischendurch einfach probieren, ob der optimale Garpunkt bereits erreicht ist, schließlich sollten alle Komponenten einen gewissen Biss behalten und sich nicht im Kochtopf auflösen. Trotz Kohlsuppendiät – das Auge isst immer noch mit. Besonders empfindlich reagieren Kräuter und einzelne Gewürze auf starke und andauernde Hitze. Deshalb gilt auch hier die Devise: „Nie zuerst im Topf verschwinden lassen“. Gesalzen werden kann zwar bereits zu Beginn der Zubereitung Ihrer Kohlsuppe, aber immer in Maßen (deshalb immer abschmecken) - Petersilie, Rosmarin oder Ähnliches aber bitte erst gegen Ende der Garzeit zur Kohlsuppe geben. Besonderen Pep verleihen Keimlinge und junge Sprossen einer Kohlsuppendiät. Hierbei einfach ein wenig experimentieren, um herauszufinden, was geschmacklich am Besten zusammenpasst.

Noch ein Tipp für alle, denen die Verwendung von Tomaten als zu umständlich erscheint, hier hilft die passierte Variante oder eine Tube Tomatenmark. Auf diese Weise entfällt das lästige Schälen der Tomaten, für das am Ende ein zusätzlicher Topf heißen Wassers notwenig wäre. Ist die Kohlsuppendiät etwas fade und langweilig, hilft ein Griff zu getrockneten Pilzen. Oder wie wäre es am Fleischtag mit Putenbruststreifen, um damit die Kohlsuppe zu garnieren. Mit etwas Phantasie und den Zubereitungstipps lässt sich auch aus dem früheren „Arme-Leute-Essen“ ein schmackhaftes Gericht zaubern.
Der Diätplan

Zu einer echten Diät gehört natürlich auch der passende Plan, wann was gegessen werden darf. Natürlich bildet die Kohlsuppendiät an dieser Stelle keine Ausnahme. Allerdings muss in diesem Fall niemand damit rechnen, zwei oder drei Tage mit knurrendem Magen im Büro zu sitzen. Im Gegensatz zu anderen Fastenkuren bietet die Kohlsuppendiät wesentlich mehr Freiraum und lässt auch andere Nahrungskomplemente zu, ohne dies gleich abzustrafen. Ausgehend von einer 7-tägigen Fastenkur ergibt sich für die Kohlsuppendiät folgender Plan:

Am ersten Tag dürfen neben der obligatorischen Kohlsuppe verschiedene Obstsorten verzehrt werden, ohne Beschränkungen der Menge. Ausgenommen bleiben aber Bananen und Honigmelonen.
Tag zwei sieht rohes Gemüse als Ergänzung zur Kohlsuppe vor, auch hier gibt es Ausnahmen, nämlich Mais und Erbsen. Daneben besteht zum Abendbrot die Möglichkeit des Verzehrs einer großen Kartoffel mit etwas Magerquark.
Wie der Name Rohkosttag (3. Tag der Kohlsuppendiät) bereits vermuten lässt, bereichert Rohkost aus Obst und Gemüse den Speiseplan.
Am vierten Tag Ihrer Kohlsuppendiät dürfen bis zu drei Bananen inklusive etwas Magermilch oder fettarmen Joghurts (250 Gramm bzw. Milliliter) gegessen werden.
Nachdem in den vergangenen vier Tagen auf Fleisch verzichtet wurde, bereichern an Tag fünf etwa 200 Gramm Geflügel oder Fisch die Mahlzeiten. Empfohlen wird eine Zubereitung mit wenig Fett. Ergänzt wird das Essen zum Beispiel mit Tomaten.
Tag sechs sieht neben der Kohlsuppe eine Fleischmahlzeit vor, bestehend aus magerem Steak und Gemüse oder etwas Salat. Der siebente und letzte Tag bietet als Ergänzung Reis und wiederum Gemüse mit etwas Obstsaft.

Der eben angesprochene Diätplan lässt sich ohne Problem abwandeln und ist nicht bis ins letzte Detail genau zu befolgen. Wichtig ist am Ende, dass nach Möglichkeit eine kalorienarme Kost bevorzugt wird und „Kalorienbomben“ gemieden werden. Wie bei jeder anderen Fastenkur gilt aber auch bei einer Kohlsuppendiät der Grundsatz, möglichst viel Flüssigkeit aufzunehmen. Auf Alkohol und Kaffee sollte dagegen verzichtet werden. Für eine langfristige Ernährung auf Basis der Kohlsuppe empfiehlt sich das Hinzufügen eiweiß- und kohlehydrathaltiger Komponenten, um anhaltenden Mangelerscheinungen vorzubeugen.

Was spricht für eine Kohlsuppendiät?

Befürworter und Gegner – jede Form der Diät kennt Situationen, in denen unterschiedliche Argumente aufeinanderprallen – so auch die Kohlsuppendiät. Und natürlich nimmt jede Seite für sich in Anspruch, die richtige Meinung zu vertreten. Widmen wir uns zuerst den Befürwortern. Was spricht also für die Durchführung einer Kohlsuppendiät? Aufgrund der relativ schnellen Gewichtsabnahme während der Kohlsuppendiät eignet sich diese Form der Diät natürlich besonders dann, wenn innerhalb kurzer Zeit die Pfunde purzeln müssen.

Eine Tatsache, die aus Sicht der Betroffenen sicher als einer der größten Vorteile angesehen wird. Aber nicht nur hier erweist eine Kohlsuppendiät ihren großen Nutzen. Selbst die Medizin greift zu diesem Mittel, um übergewichtige Patienten auf einen operativen Eingriff vorzubereiten. Weitere Vorteile einer Kohlsuppendiät ergeben sich natürlich auch unter dem Gesichtspunkt gesunder Inhaltsstoffe, da Vitamine, Mineral- sowie Ballaststoffe einen positiven Effekt auf den Körper bzw. Stoffwechsel entwickeln. Speziell die letztgenannten Bestandteile sorgen im Darm für die Wiederherstellung eines gesunden Gleichgewichts in der Mikrofauna.

Zudem weisen Befürworter der Kohlsuppendiät immer wieder auf die Tatsache hin, dass im Gegensatz zu herkömmlichen Diäten die Betroffenen nicht gegen ihren Hunger ankämpfen, sondern normale Mahlzeiten zu sich nehmen können. Auf diese Weise entfällt bei der Kohlsuppendiät einer der häufigsten Gründe für den Abbruch, da gegessen werden kann, wenn sich auch nur das kleinste Hungergefühl zu Wort meldet. Wer sich heute für die Kohlsuppendiät entscheidet, kann davon auf unterschiedlichste Weise für Körper und Geist profitieren, denn mit der körperlichen Gesundheit steigt auch das geistige Wohlbefinden spürbar an.

Dass sagen Experten zur Kohlsuppendiät

Diäten werden von Ernährungswissenschaftlern oft skeptisch betrachtet, ein großer Teil lehnt Fastenkuren sogar ab. Dies hat natürlich einen Grund, denn jede Diät, egal ob erfolgreich oder nicht, geht immer mit einer einseitigen Ernährung einher. Betroffene erreichen mit ihrer Diät also nicht nur den Effekt purzelnder Pfunde, sondern entziehen in vielen Fällen dem Körper auch lebenswichtige Stoffe, ohne die nach einiger Zeit erste Mangelerscheinungen auftreten können. Was die Kohlsuppendiät betrifft, stehen auch hier viele Experten dieser Form des Fastens skeptisch gegenüber. Zwar muss an dieser Stelle nicht auf Essen verzichtet werden, eine ausgewogene Ernährung, welche dem Körper neben Vitaminen und Mineralstoffen auch Eiweiß und Kohlenhydrate liefert, sieht in den Augen der Ernährungswissenschaftler aber anders aus.

Speziell die nachhaltige Wirksamkeit einer Kohlsuppendiät wird in diesem Zusammenhang oft angezweifelt, vielmehr werden gewichtsreduzierende Effekte bei einer kurzzeitigen Anwendung eher auf den entwässernden Charakter der Fastenkur zurückgeführt. Zudem wirkt sich eine stark eingeschränkte Zufuhr an Eiweiß negativ auf den Körper aus, da stattdessen Muskelmasse abgebaut werden kann (sofern dem Organismus über einen längeren Zeitraum eiweißhaltige Nahrung vorenthalten wird).

Zusammenfassend lässt sich das Urteil einer breiten Masse von Ernährungsexperten über die Kohlsuppendiät nur als ablehnend bezeichnen, und dass, obwohl diese Form des Fastens auch in der Medizin zum Einsatz kommt. Aber auch so mancher Verbraucher kann nicht nur über positive Erfahrungen berichten – gerade am Jo-Jo-Effekt scheiden sich die Geister. Wer trotz allem an seiner Kohlsuppendiät festhält, sollte sich nicht ausschließlich von Kohlsuppe ernähren, sondern verstärkt Wert auf Nahrungsmittel legen, welche den Speisezettel sinnvoll bereichern können.

Diät mit Köpfchen – gegen den Jo-Jo-Effekt

Die Kohlsuppendiät – für manche ist sie das Wundermittel gegen zu viele Pfunde auf den Hüften, für andere dagegen nur eine Fastenkur unter vielen. Aber egal, welcher der beiden Gruppen man am Ende angehört, den größten Feind aller Diäten kennt jeder – es geht um den Jo-Jo-Effekt. Im ersten Moment regt dieser Begriff sicher etwas zum Schmunzeln ein, beschreibt aber sehr treffend eine der Diätfallen, die so manchen Verbraucher gefangen hält. Leider tritt nach einer erfolgreichen Fastenkur oft das Phänomen einer raschen Gewichtszunahme auf, so unter Umständen auch bei der Kohlsuppendiät.

Nach einigen Wochen bzw. Monaten steht die Waage wieder beim Ausgangsgewicht und in vielen Fällen klettert die Anzeige sogar noch weiter. Als Folge wird eine erneute Fastenkur mit ähnlichem Ergebnis durchgeführt. Um diesen Kreislauf langfristig durchbrechen zu können, ist Köpfchen gefragt. Schuld am Jo-Jo-Effekt ist ein falsches Essverhalten. Mit einer einmaligen Kohlsuppendiät sinkt zwar innerhalb weniger Tage das Gewicht, aber im Anschluss steht leider wieder Fettes und Süßes auf dem Speiseplan. Genau an dieser Stelle beginnt der Jo-Jo-Effekt.

Einziges Mittel ist auch nach der Kohlsuppendiät eine ausgewogene Ernährung mit fünf bis sechs kleineren Mahlzeiten. Auf diese Weise sinkt das Hungergefühl und der Magen-Darm-Trakt wird zusätzlich entlastet. Ein weiterer Trick gegen den Jo-Jo-Effekt nach einer Kohlsuppendiät betrifft das Umfeld der einzelnen Mahlzeiten. Statt unser Essen hastig herunter zuschlingen, sollten wir uns auch im Alltag wesentlich mehr Zeit nehmen, da sich bei einer entsprechend langen Kauzeit die aufgenommene Nahrungsmenge reduziert. Und zu guter Letzt fehlt nur noch ausreichend Bewegung. Obwohl Sport anfänglich häufig als Last empfunden wird, hat schon manch erfolgreicher Amateur im Kampf gegen den Jo-Jo-Effekt den Ausdauersport für sich entdeckt.

Sollten Sie sich für eine Kohlsuppendiät entscheiden, wünschen wir viel Erfolg!
+1 Hilfreich: 12

Bild - © Carmen Steiner - Fotolia.com

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Preis ist nicht alles - So punkten Krankenkassen mit Extras

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Aug 2016 11:03

So punkten Krankenkassen mit Extras.jpg
So punkten Krankenkassen mit Extras.jpg (55.16 KiB) 3294-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/ratgeber/So-punkten- ... 42051.html
Preis ist nicht alles - So punkten Krankenkassen mit Extras

Wer von einer teuren Kasse zu einer günstigen wechselt, spart im besten Fall dreistellige Summen. In manchen Fällen sind aber teurere Anbieter die bessere Wahl. Wer Zusatzangebote nutzt, sollte jedenfalls nicht nur auf den Preis schauen.

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Der Gesundheitsökonom Jürgen Wasen wartete jüngst mit beunruhigenden Zahlen auf: Der Zusatzbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung könnte in den nächsten vier Jahren auf weit über zwei Prozent steigen, prognostiziert der Forscher. Derzeit liegt er im Schnitt bei 1,1 Prozent und da soll er nach dem Willen des Bundesgesundheitsministers auch 2017 bleiben. Teurere Kassen verlangen schon heute Beiträge von mehr als 16 Prozent. Trotzdem könne es sich lohnen, zu einer etwas teureren Kasse zu wechseln, oder dort zu bleiben, schreibt die Stiftung Warentest im neuen "Finanztest"-Heft. Manchmal würden die höheren Kosten durch zusätzliche Kassenleistungen wieder wettgemacht.

Der Grundbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung liegt bei 14,6 Prozent, die Hälfte davon bezahlt der Arbeitgeber. Alle bundesweit geöffneten Kassen verlangen aber Zusatzbeiträge, und die sind allein Sache des Arbeitnehmers. Bei einem Einkommen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze von 4237 Euro würde der Wechsel zu einer ein Prozent günstigeren Kasse immerhin gut 42 Euro im Monat sparen, über 500 Euro im Jahr. Am Ende bleibt davon aber nur etwa die Hälfte beim Versicherten kleben. Den Rest kassiere das Finanzamt, dämpft "Finanztest" die Erwartungen.

Dass der Preis nicht das wichtigste Kriterium für die Wahl der Kasse sein muss, zeigt eine Umfrage des wissenschaftlichen Instituts der AOK. Knapp 28 Prozent der befragten Kassenwechsler gaben an, sie hätten sich aus Kostengründen für den Weggang entschieden, für 32 Prozent stand dagegen die Leistung im Vordergrund. Wechseln kann übrigens jeder, der zuvor mindestens 18 Monate beim gleichen Anbieter versichert war. Wenn der Zusatzbeitrag erhöht wird, kann man auch vorher kündigen.
Unter 15,2 Prozent geht wenig

Für alle, denen es in erster Linie auf den Preis ankommt, eignen sich beispielsweise die hkk Krankenkasse, die IKK Gesund Plus und die BKK Firmus. Mit Beitragssätzen von 15,19, bzw. 15,20 Prozent sind sie die günstigsten Kassen, die bundesweit zugänglich sind. Ganz ohne Zusatzbeitrag kommt nur noch die Metzinger BKK aus, sie steht aber nur Kunden aus Baden-Württemberg offen.

"Finanztest" hat Preise und Leistungen von 77 Kassen untersucht und die besten Kassen für verschiedene Schwerpunktthemen herausgesucht. Dabei zeigt sich zweierlei: Keine Kasse ist in allen Bereichen gut. Und der Zusatzbeitrag hat keinen feststellbaren Einfluss auf die Leistungen. Unter den jeweils besten Anbietern fanden sich sowohl teurere als auch günstigere.
Zahnreinigung und Gesundheitskurse
Yoga auf Kassenkosten? Geht, wenn man weiß, wo.
Yoga auf Kassenkosten? Geht, wenn man weiß, wo.
(Foto: imago/Medicimage)

Beispielsweise beim Thema Zahnreinigung: Die günstige Metzinger BKK bezuschusst die Behandlung beim Wunschzahnarzt mit bis zu 120 Euro im Jahr, die AOK Niedersachsen (Beitragssatz 15,40 Prozent) derzeit sogar mit 250 Euro. Wer sich Gesundheitskurse sponsern lassen will, könnte bei der BKK Wirtschaft und Finanzen (15,70 Prozent) auf seine Kosten kommen. Sie zahlt bis zu 500 für Gesundheitskurse wie Yoga, Rückentraining oder Aqua-Fitness. Die Actimonda übernimmt bis zu 600 Euro im Jahr, bzw. 300 Euro pro Kurs. Bei der mit 15,3 Prozent recht günstigen BKK Freudenberg sind es immerhin 200 Euro.
Extras für junge Eltern
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Auch für junge Eltern kann sich ein Kassenwechsel lohnen. "Finanztest" hat sechs Extraleistungen ausgewählt, angefangen von der zusätzlichen Früherkennungsuntersuchung während der Schwangerschaft über den Zuschuss zur teuren Rufbereitschaft der gewählten Hebamme bis hin zu zusätzlichen Vorsorgeuntersuchungen. Die günstigste Kasse, die alle Punkte abdeckt, ist die hkk mit 15,19 Prozent. Die bundesweit geöffnete BKK Gildemeister Seidensticker verlangt 15,80 Prozent, die Heimat KK 15,7 Prozent.
Die besten Vorsorgekassen

Vorsorgeuntemaßnahmen wie das jährliche Hautkrebsscreening, die Brust- oder Prostatauntersuchung oder Darmspiegelungen gehören bei allen Kassen zum vorgeschriebenen Standardprogramm. Einige übernehmen darüber hinaus aber weitere Maßnahmen. Etwa die Darmkrebsvorsorge per Stuhltest oder Brustkrebsuntersuchungen per Ultraschall. Bei der Früherkennung liegen laut "Finanztest" unter anderem die bundesweit geöffnete HEK und die Heimat KK vorn. Wer Wert auf alternative Therapiemethoden legt, sollte sich die BKK VBU oder die BKK Provita ansehen. Beide sind mit 15,5 Prozent noch recht günstig und gehören zu den 13 Kassen im Test, die die Beratung von ho,öopathischen Vertragsärzten unterstützen, alternative Arzneimittel bezahlen und Zuschüsse zu osteopathischen Behandlungen leisten.

Quelle: n-tv.de , ino
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Entstehen Krampfadern durch Krämpfe ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 31. Aug 2016 12:55

Entstehen Krampfadern durch Krämpfe.jpg
Entstehen Krampfadern durch Krämpfe.jpg (14.46 KiB) 3266-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/frageantwort/ ... 05536.html
Entstehen Krampfadern durch Krämpfe ?

Von Jana Zeh

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Ich habe schon seit einigen Jahren Krampfadern, die allerdings keine Schmerzen machen. Dennoch frage ich mich, wie diese unschönen Schlangen an meinen Beinen entstehen. Sind meine nächtlichen Krämpfe daran schuld? (fragt Anneliese D. aus Düsseldorf)

Tatsächlich könnte man glauben, dass Krampfadern durch Krämpfe entstehen, denn die ungewollte Anspannung der Muskulatur hat ja bestimmt auch einen Einfluss auf die Adern und Gefäße im Körper und außerdem gibt der Name schon einen Hinweis darauf. Doch der Experte weiß es besser: "Krampfadern entstehen nicht durch Krämpfe", sagt Dr. Christian Moser, Leiter der Abteilung für Operative Phlebologie der Laserklinik Karlsruhe. Aber Menschen mit Krampfadern leiden oftmals unter ihnen. "Krämpfe können also durch Krampfadern entstehen, aber nicht umgekehrt", so der Gefäßspezialist.

Und auch wenn das Wort Krampf in Krampfadern steckt, ist dieser nicht mit der Ursache gleichzusetzen. "Es ist so, dass das Wort vom althochdeutschen krampen abgeleitet worden ist", erklärt Moser. Damals bedeutete krampen aber nicht krampfen, auch wenn es sehr ähnlich ist, sondern schlängeln. Und tatsächlich schlängeln sich Krampfadern, meistens als hässlich empfunden, an Beinen entlang. Es gibt aber auch Krampfadern im Bereich des Beckens, der Gebärmutter, den Eierstöcken, dem Hoden und an der Speiseröhre. Auf die Frage bezogen, soll es hier aber nur um Krampfadern an den Beinen gehen.
Auch Blut folgt der Schwerkraft
Die Zirkulation des Blutes im menschlichen Körper.
Die Zirkulation des Blutes im menschlichen Körper.
(Foto: imago/StockTrek Images)

Um zu verstehen, wie sich Krampfadern bilden, ist es wichtig, etwas über die Aufgaben von Venen zu erfahren. Diese führen das sauerstoffarme Blut zurück zum Herzen. Alle Venen, die sich unterhalb des Herzens befinden, müssen das Blut gegen die Schwerkraft zurück zum Herzen befördern. Unterstützt werden sie durch die Muskulatur und durch die Venenklappen, die verhindern sollen, dass Blut nach unten fließt.

Die Venen sind wegen ihrer besonderen Aufgaben dünner und dehnbarer als die sauerstoffreiches Blut führenden Arterien. Auch der Blutdruck in den Venen ist wesentlich geringer als in den Arterien. Venen sind also besonders aufnahmefähig. Kein Wunder, müssen beispielsweise die tiefen Leitvenen in den Beinen doch rund 90 Prozent der gesamten Blutmenge aus den Gliedmaßen zum Herzen zurückbefördern.
Blaue Schlangen an den Beinen

"Eine Erweiterung der oberflächlichen Venen, die vor allem an den Beinen auftritt, wird bei den meisten Betroffen im Alter zwischen 30 und 40 Jahren erstmals als Krampfader sichtbar", erklärt Moser. Eine Bindegewebsschwäche lässt mit der Zeit die Venenwände erschlaffen. Das führt dazu, dass die Venenklappen nicht mehr richtig schließen. Das Blut versackt und es kommt zu einer Art Überfüllung in den Venen, die dicht unter der Haut liegen. Das führt zu einer Erweiterung und Verformung dieser Gefäße, die dann durch die Haut nicht nur sichtbar sind, sondern auch hervorquellen.
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Die Ursachen für die Entstehung von Krampfadern sind vielfältig. Sie reichen vom Alter über Gene und Hormone bis hin zu mangelnder Bewegung. Jede zweite Frau und jeder vierte Mann in Deutschland hat Krampfadern, die in der medizinischen Fachsprache auch als Varizen oder Varikosis bezeichnet werden. Die meisten Betroffenen empfinden sie als unschön, aber harmlos. Dabei können Krampfadern im fortgeschrittenen Stadium nicht nur zu Schmerzen, sondern auch zu Wassereinlagerungen, Hautgeschwüren und im schlimmsten Fall sogar zu einer Thrombose mit einer lebensgefährlichen Lungenembolie führen.

"Krampfadern, vor allem, wenn sie zu körperlichen Einschränkungen führen, sollten unbedingt behandelt werden, denn der Krankheitsverlauf ist chronisch. Das bedeutet, dass sich im Laufe der Zeit keine Besserung mehr einstellt", so Moser. Welche Behandlungsmethode die individuell passende ist, könne nur ein Spezialist einschätzen, betont der Experte.

Übrigens: Krampfadern, die in der Schwangerschaft entstanden sind, bilden sich nach der Entbindung oftmals wieder zurück. Allerdings müssen junge Mütter geduldig sein, denn dieser Prozess kann bis zu einem Jahr dauern.

Quelle: n-tv.de
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Ablagerungen im Gehirn verringert - Neue Alzheimer-Therapie macht Hoffnung

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Sep 2016 08:47

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http://www.n-tv.de/wissen/Neue-Alzheime ... 33981.html
Ablagerungen im Gehirn verringert - Neue Alzheimer-Therapie macht Hoffnung

Alzheimer ist nicht heilbar - bisher. Nun gibt eine neue Therapie Anlass zu Hoffnung; sie reduziert die typischen Ablagerungen, die bei Patienten im Gehirn auftreten. Kann das die fortschreitende Verschlechterung der Geisteskraft aufhalten?

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Eine Antikörper-Therapie reduziert bei Alzheimer-Patienten die typischen Eiweißablagerungen im Gehirn. Auch die fortschreitende Verschlechterung der Geisteskraft scheine sich infolge der Behandlung zu verlangsamen, berichten Forscher aus den USA und der Schweiz im Fachblatt "Nature". Dieser positive Effekt auf die kognitiven Fähigkeiten muss aber noch genauer untersucht werden.
Alzheimer-Demenz

Die Alzheimer-Demenz (AD) ist eine seit mehr als 100 Jahren beschriebene Erkrankung, deren eigentliche Ursache trotz großer Anstrengungen noch immer nicht bekannt ist. Sie macht zwei Drittel aller Demenzerkrankungen aus. Aktuell wird von mehr als 30 Millionen Erkrankten weltweit ausgegangen. Neueste Hochrechnungen zeichnen ein dramatisches Szenario mit 106 bis 360 Millionen Erkrankten im Jahr 2050.

Diese neurodegenerative Erkrankung beginnt schleichend bereits im Alter von 45 bis 50 Jahren. Erst 20 bis 30 Jahre später finden sich die klinischen Symptome im Alltag. Es kann damit beginnen, dass man im Kaufhaus steht und plötzlich nicht mehr aus den Ausgang findet oder den Einkauf an der Kasse stehen lässt. Bereits geringe Störungen des Gedächtnisses, die erstmalig auftreten, können Vorboten dieser Erkrankung sein.

Alzheimer ist eine degenerative Erkrankung des Gehirns. Lange bevor Patienten die typischen Alzheimer-Symptome zeigen - etwa Gedächtnis-, Sprach- oder Denkstörungen - häufen sich im Gehirn Bruchstücke von bestimmten Eiweißen. Forscher sprechen von amyloiden Plaques oder genauer: Amyloid-ß-Plaques.
Hauptursache für Alzheimer-Erkrankung?

Eine Reihe von Experten geht davon aus, dass diese Ablagerungen die Hauptursache für die Alzheimer-Erkrankung sind, indem sie etwa Nervenzellen zerstören, Entzündungsreaktionen auslösen und letztlich die Signalübertragung im Gehirn behindern. Bewiesen ist das bisher aber nicht. Dagegen spricht etwa, dass es Menschen mit Eiweißablagerungen gibt, die keine Symptome zeigen. Zudem verbessert eine Auflösung der Plaques nicht zwangsläufig den Geisteszustand.

Die Wissenschaftler um Alfred Sandrock vom US-Biotech-Unternehmen Biogen hatten insgesamt 165 Patienten mit leichten Alzheimer-Symptomen einmal monatlich mit dem Antikörper Aducanumab oder mit einem Scheinmedikament behandelt. Der Antikörper greift die für Alzheimer typischen Eiweiße an und sorgt für ihren Abbau.
"Eine sehr wertvolle Studie"
Büste des Hirnforschers Alois Alzheimer. Er beschrieb als Erster eine Demenzerkrankung, die nach ihm heute Alzheimer-Krankheit oder kurz "Alzheimer" genannt wird.
Büste des Hirnforschers Alois Alzheimer. Er beschrieb als Erster eine Demenzerkrankung, die nach ihm heute Alzheimer-Krankheit oder kurz "Alzheimer" genannt wird.
(Foto: dpa)

"Das ist aus vielerlei Gründen eine sehr wertvolle Studie, unter anderem, weil es erstmals gelingt, mit einem Antikörper aggregierte Eiweiße zu reduzieren, im Tierversuch und im Menschen", kommentiert Theo Dingermann vom Biozentrum der Goethe Universität Frankfurt am Main, der an der Studie nicht beteiligt war. "Dennoch muss man realistisch bleiben. Das ist eine Grundlagenstudie und von einer therapeutischen Anwendung ist man - auch wenn sich die guten Ergebnisse in größeren Studien bestätigten - noch Jahre entfernt."

Dingermann sieht trotz der guten Ergebnisse ein großes Defizit der Studie: Die kleine Studiengruppe umfasse nur Patienten in einem sehr frühen Stadium der Erkrankung, die kaum Symptome zeigen. In der Praxis werde Alzheimer aber sehr viel später diagnostiziert - zu einem Zeitpunkt, an dem schon große Teile des Gehirns zerstört sind. Die bisher verfügbaren Alzheimer-Medikamente wirkten vermutlich deshalb nicht besonders gut, weil sie zu spät eingreifen. Das sei bei dem Antikörper womöglich nicht anders. "Was wir wirklich brauchen, ist eine frühe Diagnostik. Wenn wir die haben, würde ich große Summen auf den Antikörper setzen."

Die Forscher aus der Schweiz und den USA hatten zunächst in Versuchen mit Mäusen gezeigt, dass der Antikörper ins Gehirn gelangt und dort die Eiweißablagerungen angreift. Anschließend hatte sie insgesamt 165 Patienten einmal monatlich mit dem Antikörper Aducanumab oder mit einem Scheinmedikament behandelt. Der Antikörper richtet sich gegen die Amyloid-ß-Eiweiße in ihrer löslichen und unlöslichen Form.
Deutlicher Rückgang der Ablagerungen im Gehirn

Die untersuchten Patienten zeigten bei Start der Tests nur leichte Alzheimer-Symptome, also erste kognitive Einschränkungen bis hin zu einer leichten Demenz. Vor Beginn der Behandlungen waren in Aufnahmen ihres Gehirns Alzheimer-typische Ablagerungen nachweisbar. Nach einem Jahr waren die Ablagerungen im Gehirn deutlich zurückgegangen. Der Rückgang war umso größer, je länger die Patienten behandelt wurden und je höher die verabreichte Antikörper-Dosis war. Zudem zeigte sich, dass die kognitive Leistung der Patienten im Verlauf des Jahres weniger stark abgenommen hatte als bei den Patienten, die ein Scheinmedikament bekommen hatten. Die Forscher fanden zudem einen Zusammenhang zwischen dem Rückgang der Plaques und dem geistigen Zustand der Patienten.

Ihre Ergebnisse bestätigten die Amyloid-Hypothese und rechtfertigten die Weiterentwicklung des Antikörpers zur Behandlung von Alzheimer, schreiben die Wissenschaftler. Sie weisen jedoch darauf hin, dass die Studie darauf angelegt war, die Sicherheit des Präparats und die Auswirkung auf die Eiweißablagerungen zu prüfen. Die Auswirkung der Behandlung auf die klinischen Beschwerden der Patienten standen nicht im Mittelpunkt, die Ergebnisse dazu sollten deshalb mit Vorsicht interpretiert werden.
Warnung vor vorzeitiger Euphorie
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"Sollte sich bestätigen, dass die anti-Aß (Anm: Amyloid-ß)-Therapie den kognitiven Verfall bremst, würde das die Art und Weise, wie wir Alzheimer verstehen, behandeln und vorbeugen, radikal verändern", schreibt der Alzheimer-Forscher Eric Reiman vom Banner Alzheimer's Institute in Phoenix (US-Staat Arizona) in einem Kommentar zu der Studie. Auch er mahnt vor vorzeitiger Euphorie: "Es ist ratsam, sich mit einem Urteil über den kognitiven Nutzen von Aducanumab zurückzuhalten, bis Ergebnisse größerer Studien vorliegen."

Die Patienten hatten den Antikörper recht gut vertragen, ganz ohne Nebenwirkungen verlief die Studie aber nicht. 40 der Patienten stiegen im Verlauf des Jahres aus der Studie aus, 20 davon wegen unerwünschter Nebenwirkungen. Am häufigsten wurde ein Hirnödem festgestellt, also eine Schwellung des Gehirns. Dies war jedoch nicht zwangsläufig mit konkreten Beschwerden verbunden, und oft verschwand die Schwellung nach einigen Wochen wieder.
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Unausweichlich, aber beeinflussbar: Der Verfall des menschlichen Körpers Unausweichlich, aber beeinflussbar: Der Verfall des menschlichen Körpers Unausweichlich, aber beeinflussbar: Der Verfall des menschlichen Körpers Unausweichlich, aber beeinflussbar Der Verfall des menschlichen Körpers

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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Neurologische Komplikationen - Zika könnte weitere Krankheit auslösen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Sep 2016 10:25

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http://www.n-tv.de/wissen/Zika-koennte- ... 57051.html
Neurologische Komplikationen - Zika könnte weitere Krankheit auslösen

Das Zika-Virus kann zu Schädelfehlbildungen bei Ungeborenen führen. Ansonsten verläuft eine Infektion unbemerkt oder nur mit milden Symptomen ab – außer, es treten Komplikationen auf.

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Ein internationales Wissenschaftlerteam hat eine weitere neurologische Erkrankung als Folge einer akuten Zika-Infektion identifiziert. Die sogenannte sensorische Neuropathie reiht sich damit in eine Liste von neurologischen Komplikationen, die im Zusammenhang mit dem Zika-Virus auftreten können. Darunter das sogenannte Guillain-Barré-Syndrom, dessen Fallzahlen in 18 Ländern auffällig stark ansteigen.

"Eine Häufung von Fällen des Guillain-Barré-Syndromes im Zusammenhang mit Zika-Infektionen sind ebenso dokumentiert wie der dramatische Anstieg eines Syndroms, das sich vor allem bei der Ansteckung von Ungeborenen im Mutterleib entwickelt und das insbesondere mit Mikrozephalie und Fehlbildungen des Gehirns einhergeht. Auch andere neurologische Folgen von Zika-Infektionen wurden berichtet, etwa Fälle von Meningoenzephalitis oder akuter Myelitis", erklärt Professor John England von der School of Medicine in New Orleans und Vorsitzender der neue gebildeten Arbeitsgruppe der Weltförderation für Neurologie.
Der erste Fall seiner Art

Die Forscher haben zum Ziel, Behandler von Zika-Patienten weltweit bewusst zu machen, dass eine Zika-Infektion, die normalerweise ganz ohne oder nur mit milden Symptomen einhergeht, neurologische Komplikationen, wie zum Beispiel eine sensorische Polyneuropathie, auslösen kann. In dem gerade veröffentlichten Bericht der Wissenschaftler ist der erste Fall dieser Art beschrieben.

Aktuellen Zahlen der WHO zufolge meldeten zum 25. August 2016 bereits 70 Staaten und Territorien eine anhaltende Übertragung von Zika-Infektionen durch Stechmücken. Seit Februar 2016 haben elf Länder, darunter Deutschland, Frankreich und Spanien, Übertragungen von Mensch zu Mensch berichtet. Mit hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich dabei um sexuelle Übertragungen. Mikrozephalie und andere Missbildungen von Föten, die mit einer Zika-Infektion in Verbindung stehen können, wurden in mittlerweile bereits 20 Ländern registriert. Alle Zahlen steigen laufend an.
Auch in Deutschland immer mehr Zika-Fälle
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Auch die Zahl der Zika-Infizierten in Deutschland erhöht sich ständig. 99 der insgesamt 146 bekannten Zika-Infektionen in Deutschland seien seit Beginn der Meldepflicht am 1. Mai dieses Jahres registriert worden, teilte das Robert Koch-Institut in Berlin auf Anfrage mit. Die übrigen Fälle stammen aus dem Zeitraum ab Oktober 2015.

"Die Infektion mit dem Zika-Virus entwickelt sich zunehmend zu einem neuen neuropathologischen Problem, weil ganz unterschiedliche Komplikationen auftreten können", fasst England die Ergebnisse der Untersuchung zusammen. Die Gruppe der Wissenschaftler aus Honduras, Venezuela und den USA hatte sich im Rahmen der Zika-Arbeitsgruppe der Weltförderation für Neurologie gebildet, um aufzuklären.

Quelle: n-tv.de , jaz/dpa
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Tödlicher als Darm- und Brustkrebs - Ärzte warnen vor Anstieg der Sepsis-R

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Sep 2016 14:13

Ärzte warnen vor Anstieg der Sepsis-Rate.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Aerzte-warnen ... 74821.html
Dienstag, 06. September 2016
Tödlicher als Darm- und Brustkrebs - Ärzte warnen vor Anstieg der Sepsis-Rate

Jedes Jahr erkranken mehr Menschen in Deutschland an einer Sepsis: Fast jeder Vierte stirbt an den Folgen einer Blutvergiftung. Dabei ließen sich viele Todesfälle durch bessere Hygiene und Impfstoffe vermeiden. Ärzte fordern deshalb mehr Aufklärung.

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Ärzte haben vor einem weiteren Anstieg bei Sepsis-Erkrankungen - auch Blutvergiftung genannt - gewarnt. In den Industrienationen sei die Sepsis-Rate während der vergangenen Jahre stetig gestiegen, sagte der Vorsitzende der Globalen Sepsis Allianz, Konrad Reinhart, in Jena. "Inzwischen sterben dort mehr Menschen an einer Sepsis als an Darm- und Brustkrebs zusammen." Die Experten fordern mehr Aufklärung in Hygiene-Fragen, Impfprogramme für Risikopatienten - etwa gegen Grippe und Pneumokokken - sowie eine bessere Schulung von medizinischem Personal, um eine Sepsis früh erkennen und richtig behandeln zu können.
In einem Labor am Universitätsklinikum Jena wird eine Blutprobe für einen Gerinnungstest vorbereitet.
In einem Labor am Universitätsklinikum Jena wird eine Blutprobe für einen Gerinnungstest vorbereitet.
(Foto: picture alliance / dpa)

Zudem müssten bis 2020 in allen Ländern Sepsis-Register eingerichtet werden, die Grundlage für ein internationales Register seien. So könnten die Erkrankungen und Todesfälle besser dokumentiert und der Erfolg einzelner Maßnahmen genauer untersucht werden. Ziel sei es, die Diagnose und Behandlung von Sepsis deutlich zu verbessern. Eine entsprechende Vorlage will Deutschland gemeinsam mit anderen europäischen Staaten 2017 in die Vollversammlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) einbringen.

Allein in der Bundesrepublik hat sich die Zahl der Sepsis-Erkrankungen laut Reinhart in den vergangenen Jahren im Schnitt um 5,7 Prozent erhöht. Demnach erlitten 2013 - aktuellere Zahlen liegen den Angaben nach nicht vor - etwa 279.500 Menschen hierzulande eine Sepsis; fast jeder vierte Patient starb. Der Anstieg wird auch auf die höhere Lebenserwartung zurückgeführt.
Eine der häufigsten Todesursachen
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In ärmeren Ländern tragen demnach Unterernährung, mangelnde Hygiene, fehlende Impfungen sowie Wissenslücken über die Behandlung zu hohen Todesraten bei. "Sepsis ist weltweit eine der häufigsten Todesursachen", so Reinhart. "Sie gehört zu den wenigen Erkrankungen, die gleichermaßen Menschen in Entwicklungsländern und in Industriestaaten heimsuchen." Mediziner gehen davon aus, dass für die meisten Todesfälle bei Infektionskrankheiten - wie etwa Lungenentzündung, Aids oder Malaria - eine Sepsis verantwortlich ist.

Bei einer Sepsis gerät eine Entzündung außer Kontrolle und die körpereigene Abwehr schädigt das eigene Gewebe. Erreger gelangen von einem Herd - zum Beispiel einer Wunde - aus in die Blutbahn. Der Blutstrom verschleppt die Keime in andere Organe, wo sie sich ansiedeln und neue Krankheitsherde bilden. Das kann zum Versagen lebenswichtiger Organe führen. Je früher eine Sepsis von Ärzten erkannt wird, desto besser sind die Überlebenschancen.

Quelle: n-tv.de , jug/dpa
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Was Ärzte so in Mägen finden - Internist präsentiert kuriose Sammlung

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Sep 2016 12:12

Was Ärzte so in Mägen finden.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Internist-praesentiert-kuriose-Sammlung-article18578076.html
Was Ärzte so in Mägen finden - Internist präsentiert kuriose Sammlung

Löffelstiele, Münzen, Batterien oder Zahnarztzubehör - im Laufe seiner Karriere hat ein Bielefelder Arzt eine ganze Menge Gegenstände aus den Mägen seiner Patienten geholt. Die hat er gesammelt, genauso wie die skurrilen Geschichten dahinter.

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Mit Schwertschluckern hatte er es noch nicht zu tun. Dennoch kommt man aus dem Staunen nicht heraus, wenn man sieht, was der Bielefelder Mediziner Siegfried Ernst Miederer schon alles in den Mägen seiner Patienten entdeckt hat: von Fünfmarkstücken über Rasierklingen bis hin zu Löffel-Teilen.

"Die vielen Löffelstiele hat ein Mann verschluckt. Er war Insasse einer Justizvollzugsanstalt bei Bonn und erhoffte sich dadurch Abwechslung vom Gefängnis-Alltag." Miederer zeigt auf eine ganze Reihe von Metall-Stielen. Den eigentlichen Löffel hatte der "arme Schlucker", wie der 74-jährige Mediziner im Ruhestand ihn lächelnd nennt, abgebrochen, um den gut zehn Zentimeter langen Rest vom Besteck besser durch die Speiseröhre zu bekommen. "Das brachte mindestens zwei Wochen Krankenhaus. Er kam aus dem Gefängnis heraus und konnte zudem die Pflege der Krankenschwestern genießen."

Nachdem der Gefängnis-Insasse mehr als 20 Mal operiert worden war, bot Miederer an, die Gegenstände mit einem Endoskop durch die Speiseröhre zu entfernen - und bereitete mit dieser Aussicht den zweifelhaften Ausflügen in die Freiheit ein Ende.
Früher musste man operieren
Kleingeld verschlucken ist keine Kunst. Aber wie schafft man ganze Pinzetten oder Zahnarztwerkzeug?
Kleingeld verschlucken ist keine Kunst. Aber wie schafft man ganze Pinzetten oder Zahnarztwerkzeug?
(Foto: dpa)

Die Löffelstiele hat Miederer behalten und gesammelt. Fast wirken sie wie eine Trophäensammlung, wenn er sie, aufgereiht neben Rollmopsspießen, Knöpfen und Schlüsseln, auf einem Tablett präsentiert. Die Sammlung steht auch für ein Kapitel Medizingeschichte: Schon Mitte des 19. Jahrhunderts gab es die Idee, einem Patienten mit einer langen Röhre in den Magen zu schauen. Seither wurde kontinuierlich geforscht, bis schließlich 1958 das erste flexible Endoskop vorgestellt wurde. Es erlaubte bald darauf auch Miederer, verschluckte Gegenstände ohne Operation wieder zutage zu fördern. Später arbeitete er an der Medizinischen Poliklinik der Universität Bonn mit an der Entwicklung des ersten Desinfektionsgerätes für flexible Endoskope. Heute ist es ausgestellt in der Bonner Zweigstelle des Deutschen Museums - neben einer Reihe von "Magen-Funden" aus der Sammlung von Miederer.

"Sie gehören zu unseren besonders stark beachteten Ausstellungsstücken. Immer wieder stehen Besucher davor und wundern sich, dass man ganze Löffel und sogar einen Zahnarztbohrer einfach verschlucken kann", erklärt Museumsleiterin Andrea Niehaus. Den Sensationscharakter zwischen Ekel und Staunen nutzt das Museum, um die Aufmerksamkeit auf die Geschichte der Endoskopie zu lenken, die mit frühen Endoskopen aus den 1950er Jahren veranschaulicht wird.
Geizige Lehrer und tricksende Jungs

Zu jedem seiner kuriosen Fundstücke kann der langjährige Ex-Chefarzt einer Bielefelder Klinik mit Schwerpunkt Gastroenterologie eine eigene Geschichte erzählen: etwa zu dem Fünfmarkstück, das ein Lehrersohn beim Raufen mit dem älteren Bruder aus Versehen verschluckt hatte - und das der Vater sofort in die eigene Hosentasche steckte, nachdem der Arzt es aus dem Magen hervorgeholt hatte. "Ich musste ihm erst einen Fünfer aus meinem eigenen Portemonnaie geben, bevor er mir die Münze für meine Sammlung überließ", schildert Miederer, der ein Buch mit den interessantesten Begebenheiten rund um die Fundstücke geschrieben hat.
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Darin berichtet er auch über die Batterie, die ein Junge im Grundschulalter bei einem Rennen mit Spielzeugautos verschluckt hat. Er hatte die Batterie aus dem Wagen seines sechsjährigen Konkurrenten heimlich im Mund versteckt, um seine Gewinnchancen zu verbessern - und sie nach einem freundschaftlichen Stupser vom Rennstall-Kollegen aus Versehen geschluckt.

Nicht immer gehen solche Zwischenfälle glimpflich aus. "Problematisch wird es, wenn sich runde Gegenstände auf den Kehlkopf legen. Dann besteht Erstickungsgefahr", erläutert Miederer. Im Zweifelsfall sollte deshalb ein Arzt aufgesucht werden. So mancher kleine Gegenstand findet jedoch auch von ganz allein den Weg zurück ans Tageslicht und benötigt dabei keine Unterstützung - außer vielleicht eine ordentliche Portion Kartoffelbrei und einige Gläser Wasser.

Quelle: n-tv.de , Beate Depping, dpa
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Preise mehr als doppelt so hoch - Neue Medikamente oft ohne Mehrwert

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Sep 2016 08:52

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http://www.n-tv.de/wissen/Neue-Medikame ... 84701.html
Preise mehr als doppelt so hoch - Neue Medikamente oft ohne Mehrwert

Die Kosten für Medikamente steigen. Vor allem, wenn Pharmafirmen neue Präparate auf den Markt bringen. Doch bringen diese etwas? Eine aktuelle Studie fällt ein äußerst kritisches Urteil.

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Neue, teure Arzneimittel gegen Krebs und andere schwere Krankheiten bringen den Patienten laut einer Studie in aller Regel keinen Durchbruch bei der Therapie. Der Mehrwert sei oft fraglich, geht aus dem in Berlin vorgestellten Innovationsreport 2016 der Universität Bremen im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) hervor. Von den 23 neuen Medikamenten des Jahres 2013 gab es in 15 Fällen bereits zuvor andere Arzneitherapien mit oft demselben Wirkungsmechanismus.

Der TK-Report bewertet die Mittel mit Ampelfarben. Nur eines der untersuchten Präparate erreichte die grüne Bestnote. Neun Mittel bewertete der Report mit "gelb", 13 nur mit "rot". Es gebe also kaum echte Innovationen, kritisierten die Studienautoren. Zumindest durch einige der neuen Mittel seien aber Fortschritte erzielt worden, sagte der Vorsitzende der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, Wolf-Dieter Ludwig.

Neben der Frage, ob Patienten auch auf andere Mittel zurückgreifen können, wurde nach dem zusätzlichen Nutzen der neuen Mittel und den Mehrkosten gefragt. Die sind demnach beträchtlich: Der Durchschnittspreis pro Packung habe sich "im Jahr nach der Markteinführung für ein neues Arzneimittel mehr als verdoppelt", heißt es. Die Neuheiten des Jahres 2012 kosteten demnach durchschnittlich 670 Euro pro Packung, die neuen Arzneimittel des Jahres 2013 hingegen 1418 Euro.
Warnung vor höheren Zusatzbeiträgen
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Die TK beklagte, dass das Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz aus dem Jahr 2011 "die in die Neuregelung gesetzten Hoffnungen bislang nicht erfüllt" habe. Nun geplante Veränderungen führten zudem "in die falsche Richtung". So solle etwa vom Prinzip abgewichen werden, dass ein neues Medikament nur teurer sein dürfe, wenn es im Vergleich zu einer bestehenden Therapie einen Zusatznutzen habe.

Die TK warnte in diesem Zusammenhang vor höheren Zusatzbeiträgen für Versicherte. Die gesetzlichen Krankenkassen klagen seit längerem über stark steigende Arzneimittelpreise.

Quelle: n-tv.de , mli/dpa/AFP
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Hypnotherapie: Fragen & Antworten - Hypnose ist kein Hokuspokus

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Sep 2016 22:52

Hypnose ist kein Hokuspokus.jpg
Hypnose ist kein Hokuspokus.jpg (39.82 KiB) 3094-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Hypnose-ist-k ... 95571.html
Donnerstag, 08. September 2016
Hypnotherapie: Fragen & Antworten - Hypnose ist kein Hokuspokus

Egal ob bei Migräne, Übergewicht oder Angst: Hypnose ist zu einem wirksamen Mittel gegen solche Leiden geworden. Galt die Hypnose lange Zeit als Zirkusmagie, ist sie heute eine anerkannte Therapieform.

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Immer mehr Mediziner, Psychologen und weitere Experten wenden in ihren Praxen Hypnotherapien an. Weitläufig Bekannt ist der Einsatz der Hypnose gegen Schmerzen beim Zahnarzt. Aber auch bei Verhaltensstörungen soll die Therapieform helfen. Die Deutsche Gesellschaft für Autosystemhypnose (DGSH) beginnt am Freitag einen Hypnose-Kongress in Mainz. Bereits von Donnerstag an ist in Berlin ein Kongress der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Hypnose (DGZH).
Einige Zahnärzte setzen schon lange die Hypnotherapie vor den Behandlungen ein.
Einige Zahnärzte setzen schon lange die Hypnotherapie vor den Behandlungen ein.
(Foto: imago/JOKER)

Gibt es auf den Kongressen Show-Hypnose wie bei Magiern? "Hypnose ist nicht das, was sich die meisten Menschen darunter vorstellen", sagt DGSH-Präsident Götz Renartz. Es komme keine Schlange Kaa mit marmorierten Augen, die die Menschen verzaubere. Auch Pendel würden kaum verwendet - nicht weil es damit nicht funktioniere, sondern weil zu viel Esoterik damit verbunden sei. Um jemanden in die Hypnose zu versetzten, spricht der Arzt nur langsam und leiernd. Das gilt für die Kongresse natürlich nicht: Dort werden Vorträge laut und deutlich gehalten.

Wie viele Ärzte bieten Hypnose an?
Tausende Hypnotherapeuten sind in Deutschland organisiert. Dazu gehören viele Zahnärzte und Psychotherapeuten, aber auch Chirurgen und Unfallmediziner. Hinzu kommen Logopäden, Heilpraktiker und Hebammen. Mehrere Monate dauert die berufsbegleitende Ausbildung bis zum Zertifikat. "Es hypnotisieren mehr, als die meisten Menschen wissen", sagt Bernhard Trenkle, Mitglied im Vorstand der International Society of Hypnosis (ISH).

Eine Hypnose-Ausbildung ist nicht Teil des Basis-Curriculums der ärztlichen Studiengänge. Ist Hypnotherapie wirklich wissenschaftlich?
Seit 2006 ist sie vom wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie in einigen Feldern anerkannt, etwa bei der Raucherentwöhnung. Mittlerweile umfasst die Liste der Krankheiten und Leiden, die empirisch belegt so wirksam behandelt werden können, unter anderem Operationsschmerzen, Geburtsschmerzen, Migräne, Phobien, Übergewicht sowie Schlaf- und Sexualstörungen. Nicht empfohlen wird Hypnotherapie bei akuten Psychosen und schweren Persönlichkeitsstörungen.

Ist Hypnose wie Meditation?
Beides sind bewusstseinsverändernde Zustände. Bei der Meditation aber wird der Einfluss der Umwelt auf das Ich möglichst ausgeschaltet, eine Leere erzeugt. Bei einer Hypnose fühlt sich der Mensch in sein Inneres vor und spaltet dort den Schmerz oder die Angst ab. Weil der Fokus ganz auf einem inneren Bild liegt - zum Beispiel auf einem Segelboot in der Sonne schaukeln oder entspannt im Tiefschnee den Hang hinabfahren -, können störende Reize ausgeblendet werden.

Können Patienten gegen ihren Willen hypnotisiert werden? Nein. Der Patient muss mitarbeiten. "Er muss den inneren Heiler finden", sagt DGSH-Präsident Renartz. Die hypnotisierenden Ärzte und Therapeuten sind der Ansicht, dass die Patienten viele körperliche und seelische Probleme aus sich heraus behandeln können, mit ihren Selbstheilungskräften. Etwa zehn Prozent der Bevölkerung gelten allerdings wissenschaftlich als nicht hypnotisierbar - bei diesen Menschen klappt es einfach nicht.

Wo setzen entsprechende Zahnärzte die Hypnotherapie ein?
Bei den Zahnärzten gibt es nicht nur die Hypnose am Stuhl, etwa zur Schmerzlinderung beim Ziehen von Weisheitszähnen. "Die hypnotische Kommunikation kommt in jede Behandlung mit rein, ohne dass es der Patient bewusst mitbekommt", sagt Thomas Wolf, Präsident der DGZH. Schon vom ersten Anruf werde den Patienten vermittelt, dass die Praxis ein sicherer Raum sei, sie keine Angst haben müssten und sich dort wohlfühlen könnten.
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Wie findet man einen Hypnose-Arzt?
Wichtig ist eine fundierte medizinische Grundausbildung. "Wenn jemand hochschwanger ist, ist eine Hebamme ohne hypnotherapeutische Ausbildung besser als ein Hypnotherapeut, der keine Ahnung von Entbindungen hat", sagt Trenkle von der ISH. Mit Vorsicht zu genießen seien auch Ärzte, die meinen, alle Krankheiten behandeln zu können. "Ich zum Beispiel bin auf Stottertherapie spezialisiert und mache fast nur das", sagt er.

Zahlreiche wissenschaftlich fundierte deutschsprachige Hypnose-Gesellschaften haben das Portal http://www.hypnose.de eingerichtet. Auf den Webseiten der Gesellschaften finden sich dann Ärzteverzeichnisse.

Quelle: n-tv.de , Doreen Fiedler, dpa
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Es kann jeden treffen - Burn-out vermeiden: Das können Sie tun!

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Sep 2016 09:23

Es kann jeden treffen.jpg

http://www.n-tv.de/ratgeber/Burn-out-ve ... 92766.html
Es kann jeden treffen - Burn-out vermeiden: Das können Sie tun!

Ein Gastbeitrag von Prof. Dr. Norbert Rohleder

Leistungsdruck, ständige Erreichbarkeit, Doppel- und Dreifachbelastungen durch Beruf und Privatleben, zu wenig Zeit zur Regeneration - das kann krank machen. Doch es gibt Möglichkeiten, gegenzusteuern.

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Jeder Mensch benötigt Zeit, um sich zu erholen - ansonsten kann ein Burn-out drohen.
Jeder Mensch benötigt Zeit, um sich zu erholen - ansonsten kann ein Burn-out drohen.
(Foto: imago/Future Image)

Ein Burn-out ist ein Zustand totaler Erschöpfung. Kernsymptome sind emotionale Erschöpfung ("ich kann nicht mehr"), verringerte Leistungsfähigkeit ("ich schaff das alles nicht mehr"), sozialer Rückzug ("ich kann niemanden mehr ertragen") und fehlende Motivation ("ich kann mich nicht mehr überwinden").

Meist beginnt ein Burn-out mit einer hochaktiven Phase, in der der Betroffene hyperaktiv ist. Irgendwann kippt der Energiehaushalt und der Betroffene fühlt sich auch ohne anstrengende Arbeit erschöpft und lustlos. Gereiztheit, Konzentrationsprobleme, immer mehr Fehler in der Arbeit und das Vermeiden sozialer Kontakte sind ebenso deutliche Warnsignale wie ein geschwächtes Immunsystem und häufige Infektionserkrankungen. Im weiteren Verlauf nehmen die intellektuellen Fähigkeiten, die Kreativität und Motivation ab, der Betroffene vernachlässigt sein emotionales, geistiges und soziales Leben, und es treten körperliche Symptome wie Verspannungen, Schmerzen, Ohrgeräusche, Magen-Darm- oder Herz-Kreislauf-Beschwerden auf.

Die Ursachen für ein Burn-out können zum einen in den äußeren Gegebenheiten liegen wie Arbeitsüberlastung, fehlende Bestätigung, Wertekonflikte, private Krisen und ausweglose Situationen. Zum anderen spielt die Persönlichkeit eine Rolle, denn einige Persönlichkeitstypen wie Hektiker, Perfektionisten oder ambitionierte Helfer sind besonders anfällig für ein Burn-out.

Trotzdem ist niemand immun gegen ein Burn-out. Aber es gibt verschiedene Möglichkeiten, etwas für sich zu tun und so ein mögliches Burn-out abzuwenden.

Die folgenden Tipps können Ihnen helfen, einem Burn-out vorzubeugen und besser mit Stress umzugehen:

1. Seien Sie nicht immer erreichbar!

Das Handy liegt nachts griffbereit neben dem Bett, wir rufen schon beim Frühstück die ersten E-Mails ab und vereinbaren ein paar Termine über den interaktiven Kalender. Es gibt kaum eine Zeit, nicht einmal im Urlaub, in der wir nicht ansprechbar sind. Dadurch können wir uns weder für eine längere Zeit wirklich entspannen noch auf eine Aufgabe konzentrieren.

Schaffen Sie sich bewusst Zeiten, in denen Sie nicht erreichbar sind: Legen Sie Computer- und Handy-freie Zeiten fest, erklären Sie das Schlafzimmer zur Handy-freien Zone und gehen Sie auf Internet-Entzug – beginnen Sie mit einem Tag im Monat und steigern Sie sich auf einen Tag pro Woche, an dem Sie 24 Stunden offline bleiben.

2. Vermeiden Sie Multitasking!
Prof. Dr. Norbert Rohleder ist Professor für Human Resource Management und Soziale Interaktion an der Wirtschafthochschule Mainz.
Prof. Dr. Norbert Rohleder ist Professor für Human Resource Management und Soziale Interaktion an der Wirtschafthochschule Mainz.

Verschiedene Studien haben gezeigt, dass unser Bewusstsein sich immer nur mit einer Sache zur gleichen Zeit beschäftigen kann. Multitasking ist nichts anderes als das Hin-und-her-Springen zwischen verschiedenen Tätigkeiten. Die einzelnen Aufgaben erledigen wir dabei deutlich schlechter, als wenn wir uns nur auf eine Sache konzentrieren. Hinzu kommt, dass Multitasking das Stresshormon Cortisol produziert, das nicht nur das Hungergefühl verstärkt, sondern auch als Risikofaktor für einen Herzinfarkt gilt.

Schaffen Sie sich Zeiten, in denen Sie von anderen ungestört arbeiten können – und schalten Sie in dieser Zeit das Handy ab, schließen Sie das E-Mail-Programm, deaktivieren Sie Messenger-Dienste und konzentrieren Sie sich auf eine Aufgabe.

3. Setzen Sie Prioritäten.

Häufig entsteht Stress, weil wir das Gefühl haben, zu viel Arbeit für zu wenige Stunden am Tag zu haben. Wer zu viel zu tun hat, muss vor allem eines: Entscheidungen treffen!
Trennen Sie Wichtiges von Unwichtigem: Was ist zwingend notwendig, was bringt mich weiter, was führt zu schwerwiegenden Konsequenzen, wenn es nicht erledigt wird?
Lernen Sie 'Nein' zu sagen; delegieren Sie, wenn es möglich ist.
Nutzen Sie Zeitmanagement-Techniken, um Ihre Aufgaben zu priorisieren, etwa die Zeitmanagement-Matrix (Eisenhower-Prinzip) oder die ABC-Methode

4. Brechen Sie komplexe Aufgaben auf kleine Einheiten herunter.

Gerade anspruchsvolle, große Aufgaben, die hohe Konzentration erfordern, können allein durch ihren Umfang Stress auslösen. Reduzieren Sie den Druck, indem Sie umfangreiche Aufgaben auf kleinere Einzelschritte herunterbrechen. Berücksichtigen Sie dabei Prioritäten (siehe Punkt 3) und erledigen Sie die einzelnen Aufgaben nacheinander. Planen Sie ausreichend Pufferzeit ein und akzeptieren Sie, dass nicht immer alles in der festgelegten Zeit zu schaffen ist.

5. Machen Sie bewusst Feierabend und verzichten Sie mindestens einen Tag in der Woche auf Arbeit.

Viele Menschen arbeiten bis spät in den Abend und am Wochenende, nehmen sich Aufgaben mit nach Hause oder beschäftigen sich gedanklich mit beruflichen Problemen. Freunde und Familie werden vernachlässigt, Kreativität und Motivation sinken in den Keller, weil kein Raum für neue Inspirationen bleibt. Kommt noch Schlafmangel hinzu, ist die chronische Erschöpfung fast schon programmiert. Deshalb sollten Sie sich abends eine feste Uhrzeit setzen, zu der Ihr Arbeitstag endet. Und versuchen Sie, sich wenigstens einen Tag in der Woche für Aktivitäten freizuhalten, bei denen Sie entspannen und auftanken können – auch einfach mal nichts tun ist erlaubt.

6. Pflegen Sie Ihre sozialen Kontakte.

Der Mensch ist ein "Rudeltier": Wir brauchen soziale Kontakte, Nähe, Austausch. Gerade in belastenden Situationen kann es helfen, mit anderen darüber zu sprechen. Verabreden Sie sich, verbringen Sie Zeit mit Ihrem Partner, Ihren Kindern, treffen Sie Freunde oder rufen Sie sie an, aber bitte ausschließlich für private Gespräche.

7. Nehmen Sie sich Zeit für sich –schaffen Sie sich große und kleine Ruhe-Inseln.

Jeder Mensch benötigt Zeit, um sich zu erholen, sich mit Dingen zu beschäftigen, die ihm Freude bereiten, und Antworten auf die Fragen des Lebens zu suchen und zu finden.

Deshalb ist es wichtig, dass Sie die Urlaubszeit, die Ihnen vertraglich zusteht, auch in Anspruch nehmen. Aber auch als Selbständiger benötigen Sie regelmäßig eine längere Auszeit. Planen Sie feste Urlaubstage ein. Nehmen Sie für die festgesetzte Urlaubszeit keine Aufträge an – Ihre Auszeit ist genauso wichtig wie die Arbeit!

Und wenn einmal große Rückzugsinseln nicht in Sicht sind, "stehlen" Sie sich ein paar Minuten: Gehen Sie spazieren, hören Sie eine Viertelstunde Musik oder ziehen Sie sich einfach für fünf Minuten auf die Toilette zurück, schließen Sie die Augen und hängen Sie Ihren Gedanken nach.

8. Probieren Sie Entspannungstechniken aus.

Auch wenn Sie Yoga, Tai Chi oder Meditation eher skeptisch gegenüberstehen, heißt das nicht, dass es keine geeigneten Entspannungstechniken gibt, die Ihnen helfen können, Stress und innere Unruhe loszulassen. Das Angebot an Entspannungstechniken ist so umfangreich, dass für fast jeden etwas dabei ist. Oft muss es auch kein ganzer Kurs sein, es reichen vielleicht schon ein paar Atemtechniken oder eine halbe Stunde bewusstes Mu-sikhören.

9. Achten Sie auf Ihre Gesundheit!
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Auch wenn eine gesunde Lebensweise kein Garant für Wohlbefinden und Ausgeglichenheit ist, so kann sie doch das Risiko verringern, krank zu werden oder ein Burn-out zu erleiden. Und häufig braucht es nicht viel, um ein bisschen gesünder zu leben:

Bleiben Sie in Bewegung!
Verzichten Sie möglichst auf aufputschende Substanzen.
Ernähren Sie sich bewusst.
Trinken Sie genug.
Achten Sie auf ausreichend Schlaf.

Burn-out kann jeden treffen – ein stressreiches Umfeld, ungesunde Gewohnheiten und ein ständiges Leben gegen die eigenen Bedürfnisse schaden uns auf Dauer. Nutzen Sie die Tipps, um Ihr Leben ein bisschen entspannter, gesünder und stressfreier zu gestalten und so die Gefahr eines Burn-outs zu minimieren. Aber setzen Sie sich nicht unter Druck - Stressvermeidung ist kein Wettbewerb!

Prof. Dr. Norbert Rohleder ist Professor für Human Resource Management und Soziale Interaktion an der Wirtschafthochschule Mainz.

Quelle: n-tv.de
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Ursache medizinisch abklären lassen - Niedriger Blutdruck ist keine Krankh

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Sep 2016 09:11

Niedriger Blutdruck ist keine Krankheit.jpg
Niedriger Blutdruck ist keine Krankheit.jpg (25.33 KiB) 3033-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Niedriger-Blu ... 33926.html
Ursache medizinisch abklären lassen - Niedriger Blutdruck ist keine Krankheit

Ein zu niedriger Blutdruck kann lästig sein, ist aber in vielen Fällen unbedenklich. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte man sich untersuchen lassen. Denn hinter Hypotonie kann auch eine Störung der Schilddrüse oder eine Herzmuskelschwäche stecken.

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Um seinen Blutdruck zu messen, braucht man nicht viel Zeit und muss auch nicht unbedingt zum Arzt. Denn den Blutdruck kann man auch in der Apotheke messen lassen. Dabei liegt das Augenmerk besonders auf Bluthochdruck - vor allem wegen seiner möglichen Folgen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt.

Manch einer hat aber auch einen zu niedrigen Blutdruck. Die sogenannte Hypotonie ist nicht immer harmlos. Ein Arzt sollte untersuchen, ob der niedrige Blutdruck eine organische Ursache hat, sagt der Kardiologe Heribert Brück aus dem nordrhein-westfälischen Erkelenz. Er ist Pressesprecher des Bundesverbands niedergelassener Kardiologen. So kann ein zu niedriger Blutdruck ein Hinweis etwa auf eine Unterfunktion der Schilddrüse oder auf Herzkrankheiten wie eine Herzmuskelschwäche sein.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gilt bei Frauen ein Blutdruck von weniger als 100 zu 60 mmHg und bei Männern von unter 110 zu 70 mmHg als niedrig. Weltweit sind bis zu fünf Prozent der Bevölkerung davon betroffen. "Der niedrige Blutdruck an sich ist keine Krankheit", stellt Brück klar. Vielmehr liegt eine Kreislaufstörung vor. Betroffene nehmen Hypotonie oft erst wahr, wenn sich in bestimmten Situationen Schwindel, Ohrensausen oder Kälteempfindlichkeit einstellen.
Schwindel kann zu Stürzen führen

In Deutschland sind zwischen drei und fünf Millionen Menschen betroffen, wie die Apothekerin Ursula Sellerberg von der Bundesapothekerkammer sagt. Vor allem ältere Menschen sollten einen niedrigen Blutdruck ernst nehmen. Haben Senioren etwa Probleme beim Aufstehen, riskieren sie, bei den ersten Schritten zu stürzen.

Wer unter Bluthochdruck leidet, bekommt mitunter blutdrucksenkende Medikamente verordnet. "Bei niedrigem Blutdruck werden meist keine Arzneimittel verabreicht", sagt Brück. Stattdessen wird eher auf Mittel zur Selbsthilfe gesetzt. "Oft kann es schon hilfreich sein, für eine Verbesserung der Durchblutung und der Sauerstoffversorgung zu sorgen", weiß Christian Dannhart vom Kneipp-Bund-Bundesverband für Gesundheitsförderung und Prävention in Bad Wörishofen.
Trotzdem in Schwung kommen

So können etwa Wechselduschen auf das Herz-Kreislauf-System anregend beziehungsweise durchblutungsfördernd wirken. "Im Vorfeld sollte jedoch ein Arzt zurate gezogen werden", erklärt Brück. Denn Wechselduschen sind bei bestimmten Vorerkrankungen wie etwa Venenleiden nicht immer empfehlenswert.
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Frauen und Männer mit niedrigem Blutdruck sollten außerdem kochsalzreichere Kost zu sich nehmen. "Auch eine mineralstoff- und vitaminreiche Ernährung sind wichtig, also viel Obst und Gemüse", erklärt Dannhart. Nicht zuletzt ist es für den Kreislauf gut, mindestens zwei Liter Mineralwasser am Tag zu trinken. Einen positiven Effekt bei Hypotonie haben oft Heilpflanzen, die eine anregende Wirkung auf den Kreislauf haben. Das kann beispielsweise Rosmarin sein. Bewegung hilft ebenfalls häufig bei niedrigem Blutdruck. "Eine Möglichkeit ist etwa, den Kreislauf dadurch anzukurbeln, indem man morgens im Bett vor dem Aufstehen mit den Beinen in der Luft Rad fährt", sagt Sellerberg.

"Auch Entspannungstechniken wie Yoga oder Atemübungen können die Durchblutung fördern und damit die Sauerstoffversorgung des Gehirns verbessern", weiß Dannhart. Sellerberg hat noch einen weiteren Tipp: "Betroffene sollten sich einfach mal des Öfteren flach hinlegen und die Beine hochlagern."

Quelle: n-tv.de , jaz/dpa
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Kontrolle der Bevölkerung – die Macht der Globalisten: Nahrung die uns ver

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Sep 2016 19:28

Nahrung die uns vergiftet.jpg
Nahrung die uns vergiftet.jpg (27.17 KiB) 3013-mal betrachtet
iebeisstleben.com/2016/09/03/die-macht-der-globalisten-nahrung-die-uns-vergiftet-hochinteressant/
Kontrolle der Bevölkerung – die Macht der Globalisten: Nahrung die uns vergiftet ( VIDEO: hochinteressant ) iebeisstleben.com/2016/09/03/die-macht-der-globalisten-nahrung-die-uns-vergiftet-hochinteressant/
Veröffentlicht von: Alluream: September 03, 2016in: Aktuelles & Weltgeschehen, Wissenswertes2 Kommentare
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Alex Jones nennt eine der dunkelsten Formen der Macht, die von den Globalisten verwendet wird, um die Bevölkerung zu kontrollieren: Das Essen.

Gezielte Veränderungen der Nutzpflanzen auf der Erde, gentechnisch veränderte Arten und vorsätzlich veränderte Nahrung, Luft und Wasser – alle sind Teil eines laufenden eugenetischen Programms um die Menschen zu schwächen und eine totale Herrschaft zu erreichen.

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gifte in unserer nahrung1

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Die Menschen weltweit, aber besonders in den Vereinigten Staaten, sind unter einem chemischen Angriff. Tödliche und gefährliche Giftstoffe von Aspartam bis zu Fluorid, genveränderte Lebewesen (GVO), Quecksilberverunreinigungen, Pestizide, Lebewesen mit Genen verschiedener Arten (Chimären), Kunststoff-Verbindungen in Geflügelfleisch, Fructose-Sirup aus Mais, geklontes Fleisch, rBGH (Rinder-Somatotropin, ein Wachstumshormon) und neue aggressive genmanipulierte Lachsarten finden wir in unserer Ernährung und Umwelt – ob wir es wollen oder nicht.

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Eating Addiction

Von viele dieser Substanzen ist bekannt, daß sie Sterilität verursachen und im Zusammenhang stehen mit niedrigem Geburtsgewicht, Fehlgeburten, kleineren oder mißbildeten Nachkommen, sowie Organversagen, Krebs, Hirntumoren und sogar Todesfolgen. Wer ahnt schon, daß all diese Substanzen in der „Nahrung“ sind, die Sie in Ihrem Lebensmittelladen im Regal finden und daß diese Ihnen schaden können! Darüber hinaus zeigt Alex auf, daß ein Muster von versteckten Studien, verfälschten Statistiken und einer kriminellen vorsätzlichen Vergiftung des Trinkwassers alle auf eine Reduktion der Weltbevölkerung abzielen.

Lassen Sie sich nicht mehr für dumm verkaufen und warnen Sie alle Menschen, die Sie lieben, damit auch sie ihre Nahrung nicht mehr als ein Mittel der Entvölkerung gegen uns alle benutzen lassen! Nur so können wir das noch aufhalten.

Bitte verbreiten Sie dieses wichtige Video und geben Sie es allen, so daß die Wahrheit über diese Gifte in der Ernährung bekannt wird!

prophet534

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Wenn Sie gesund alt werden wollen, dann fangen Sie an zu entgiften!
Wie das geht, erfahren Sie hier…

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Saurer Tod vs. Basisches Leben

Natriumbicarbonat ist ein wichtiges und dabei absolut sicheres Medikament, das bei der Behandlung von Krebs, Nierenerkrankungen oder anderen gesundheitlichen Störungen Außer­gewöhnliches zu leisten vermag. Kein Wunder, dass pharmazeutische Unternehmen es nicht gerne sehen, wenn Ärzte oder irgend­jemand sonst darüber Bescheid weiß… hier weiter

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Daher übernimmt das Coenzym Q10 nicht nur eine wichtige Aufgabe für die Energieversorgung sondern auch für die gesamte Zellgesundheit…
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Vergolden Sie Ihr Wissen

Jeder Mensch besitzt Know-how zu einem Thema. Dazu gehört der gesamte Wissens-und Erfahrungsschatz, den jeder Mensch im Laufe seines Lebens sammelt. Sei es im Beruf oder im Freizeitbereich (z.B. Interessengebiete).

Dieses eigene, wertvolle Know-how kann man aber nicht nur sinnvoll nutzen, um es als private Hilfsleistung Freunden kostenlos zur Verfügung zu stellen. Wenn dieses Know-how richtig verpackt und mit Methoden des modernen Internetmarketings den entsprechenden Zielgruppen angeboten wird, dann kann jeder mit seinem Wissen außerdem (viel) Geld verdienen. Zum Beispiel in Form von Problemlösungen, für die ratsuchende Menschen, gerne bereit sind, Geld zu bezahlen… mehr hier

Reichtum der Erde

Pitahaya – Drachenfrucht – Romanesco – Der grüne Blumenkohl – Cashewapfel

SUPERFOOD & HEILKRAFT von HANFSAMEN

Kaki – Noni-Frucht – Goji Beere – Pomelo – Sternfrucht ( Karambole )

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Ernährung ist zur Waffe gegen die Menschheit geworden – bewusste weltweite Manipulation der Lebensmittel
Substanzen in Nahrungsmittel werden absichtlich einformuliert, um die Verbraucher geisteskrank zu machen und weitverbreitet Unfruchtbarkeit und Organschäden zu verursachen sowie den Verlust der Fähigkeit, rational und bewusst zu denken. Diese toxischen Substanzen finden sich in allen Bereichen der gesamten Nahrungsmittelversorgung, einschließlich in konventionellen Nahrungsmitteln, Bioprodukten, „natürlichen“ Produkten und Nahrungsergänzungsmitteln… hier mehr >>>

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Lange Mittagsschläf­chen sind ein Warnsignal

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Sep 2016 11:03

Lange Mittagsschläf­chen sind ein Warnsignal.jpeg
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https://kurier.at/wissen/lange-mittagss ... 21.410.508
Lange Mittagsschläf­chen sind ein Warnsignal
Restful boy laying down on a park wearing a hat
Foto: Getty Images/iStockphoto/fersurfer/istockphoto.com
Restful boy wearing a straw hat laying down on a wooden table in the middle of the forrest at a park. You can put text on the background that is out of focus.
Das Risiko für Diabetes kann erhöht sein.
16.09.2016, 06:00
3 shares

Wissenschafter haben einen Zusammenhang zwischen langen Mittagsschläfchen und dem Risiko einer Diabetes-Erkrankung (Typ-2-Diabetes) entdeckt. Wer sich tagsüber länger als eine Stunde hinlegt, hat ein um 45 Prozent erhöhtes Risiko für die Stoffwechselkrankheit – im Vergleich zu Menschen, die keinen Mittagsschlaf halten.

Das zeigt eine neue Studie der Universität Tokio. Sie wurde bei der Jahrestagung der Europäischen Diabetes-Forscher in München vorgestellt.
Kürzere Schlafdauer unbedenklich

Bei Menschen, die weniger als 40 Minuten täglich zu Mittag schlafen, ist das Diabetes-Risiko deutlich geringer.

Starke Tagesmüdigkeit könnte eine Folge von Schlafapnoe (Atemaussetzer im Schlaf durch die Erschlaffung der Rachenmuskulatur) sein.

Und diese Schlafstörung kann das Risiko für Herzattacken, Schlaganfall und Stoffwechselerkrankungen wie Typ-2-Diabetes ("Altersdiabetes") erhöhen.
Wenig Schlaf, mehr Appetit

Schlafmangel, etwa durch unregelmäßige Arbeitszeiten oder den Lebensstil, kann auch ein Grund für erhöhten Appetit sein. Die Aufnahme von mehr Kalorien mit dem Risiko für Übergewicht erhöht aber ebenfalls das Diabetes-Risiko.

"Es ist wahrscheinlich, dass die Risikofaktoren, die Diabetes verursachen, auch den Mittagsschlaf begünstigen", schrieb Stoffwechsel-Experte Naveee Sattar von der Universität Glasgow in einem Kommentar zu der Studie.

Jedenfalls sollte starke Tagesmüdigkeit als frühes Warnsignal ernst genommen werden und zu einem Gesundheitscheck führen.
(kurier / em) Erstellt am 16.09.2016, 06:00


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Kein Kuscheln und kein Küssen - Katzenkratzkrankheit kann tödlich enden

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Sep 2016 21:21

Katzenkratzkrankheit kann tödlich enden.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Katzenkratzkr ... 11896.html
Samstag, 24. September 2016
Kein Kuscheln und kein Küssen - Katzenkratzkrankheit kann tödlich enden

Von Jana Zeh

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Sie sind als Haustiere die absoluten Lieblinge: Katzen. 12,9 Millionen Tiere lebten im vergangenen Jahr in deutschen Haushalten. Dabei kann von den Stubentigern nicht nur schnurrendes Wohlgefühl ausgehen. Wissenschaftler vom Zentrum für Krankheitskontrolle und Prävention in den USA haben untersucht, wie viele Menschen mit der sogenannten Katzenkratzkrankheit infiziert werden.

Diese, in der Fachsprache der Bartonellose henselae zugehörige Infektionskrankheit, verläuft normalerweise mit sanften Symptomen, wie geschwollenen Lymphknoten in den Achseln und am Hals. Sie wird hauptsächlich durch das Kratzen oder Beißen einer infizierten Katze auf den Menschen übertragen. Besonders bei Kindern und Personen mit geschwächtem Immunsystem kann eine Bartonellose henselae aber zu einer Reihe gesundheitlicher Komplikationen bis hin zum Tod führen.
Mehr Fälle als erwartet

Die Wissenschaftler aus den USA untersuchten mehr als 13.000 Fälle über einen Zeitraum von mehr als acht Jahren. Pro 100.000 Einwohner wurden im Schnitt 4,5 Diagnosen gestellt. Auch wenn die Katzenkratzkrankheit damit eine immer noch relativ seltene Infektion darstellt, hatten die Forscher insgesamt eine geringere Ansteckung erwartet. Besonders freilaufende oder streunende Katzen, bis zu 70 Prozent, sind mit den stäbchenförmigen Bakterien durch Flöhe oder deren Kot infiziert. Aber auch die meisten Katzen zeigen keine spezifischen Symptome durch die Infektion.

Wenn auch nur eine kleine Minderheit der untersuchten Fälle zum Tod geführt hatten, warnen die Forscher vor einem zu intensiven Kontakt mit den Stubentigern. Denn nicht nur Kratzer und Bisse können zu einer Infektion führen, sondern auch Küsse und Kuscheln. Es ist möglich, dass sich infizierter Flohkot auf dem Fell oder den Pfoten der Katze befinden und auf diesem Weg in den menschlichen Körper gelangen. Eltern sollten vor allem Kinder vor solchen intensiven Streicheleinheiten schützen. Diese waren im Alter zwischen fünf und neun Jahren und 9,4 Diagnosen pro 100.000 Einwohner die am meisten gefährdete Gruppe, so die Forscher.
Blind durch Katzenliebe
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Bei immungeschwächten Personen, Babys und Kleinkindern kann es dann zu seltenen Hautkrankheiten, blutgefüllten Zysten in der Leber, Entzündungen der Herzinnenhaut, Hirnhautentzündungen oder einer generalisierten Infektion kommen. Sogar von einer Sehnerventzündung mit einer späteren Erblindung ist bereits berichtet worden. Die betroffene Frau aus dem US-Bundesstaat Ohio wurde von ihrer mit Katze übers Gesicht geleckt und erblindete auf einem Auge. Die Mieze trug den Erreger der Katzenkratzkrankheit in sich.

Der einfachste Weg, die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern, ist die Einhaltung einfacher Hygieneregeln, wie beispielsweise regelmäßig gründliches Händewaschen nachdem Kontakt mit dem Tier. Dazu kommt der Schutz der Samtpfoten vor Flöhen vor allem für Freigänger. Auch wenn die Verlockung für Katzenliebhaber noch so groß ist, sollten fremde Katzen, vor allem freilaufende, nicht gestreichelt oder beschmust werden.
Bilderserie
Nacktmodelle, Millionäre, Retter: Die Katze ist die beste Freundin der Deutschen Nacktmodelle, Millionäre, Retter: Die Katze ist die beste Freundin der Deutschen Nacktmodelle, Millionäre, Retter: Die Katze ist die beste Freundin der Deutschen Nacktmodelle, Millionäre, Retter Die Katze ist die beste Freundin der Deutschen

Quelle: n-tv.de
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Globales Gesundheitsrisiko - Mehrzahl der Menschen atmet dreckige Luft

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Sep 2016 13:09

Globales Gesundheitsrisiko.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Mehrzahl-der- ... 33491.html
Globales Gesundheitsrisiko - Mehrzahl der Menschen atmet dreckige Luft

Neun von zehn Menschen leben mit verschmutzter Luft. An den Folgen sterben mehr als sieben Millionen Menschen jährlich. Es gibt jedoch starke regionale Unterschiede.

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An den Folgen übermäßiger Luftverschmutzung sterben nach Angaben der WHO jährlich mehr als sieben Millionen Menschen. Die Feinstaubbelastung in der Außenluft ist für mehr als drei Millionen Todesfälle im Jahr verantwortlich. Aber auch verschmutzte Luft in Innenräumen kann den Angaben zufolge gefährlich sein, vor allem in armen Ländern, wo das Kochen mit Holz oder Kohle weit verbreitet ist.

92 Prozent der Erdbewohner - also rund neun von zehn Menschen - leben einem neuen globalen Datenmodell zufolge in Gebieten mit Schadstoffbelastungen der Luft oberhalb von WHO-Grenzwerten. Das Modell zur Erfassung der Luftverschmutzung an mehr als 3000 Orten zeige, dass das Risiko von Herzinfarkten, Lungenkrebs und chronischen Atemwegserkrankungen infolge der Emissionen von Schadstoffen in den ärmeren Ländern besonders groß ist.

Fast 90 Prozent aller Todesfälle in Folge von Luftverschmutzung entfielen auf diese Staaten, zwei Drittel davon auf die Regionen Südostasien und Westpazifik. In ärmeren Staaten ist nicht nur die Außenluft stark verschmutzt. Insgesamt kochen und heizen laut WHO weltweit auch noch fast drei Milliarden Menschen mit Kohle, Dung, Holz oder anderen Pflanzenresten, was erheblich zur Luftverschmutzung in den Innenräumen beitrage.
Erhöhte gesundheitliche Risiken
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Besonders kleine Feinstaubpartikel mit einem Durchmesser von weniger als 2,5 Mikrometer können beim Einatmen bis in die Lungenbläschen gelangen und sind für die menschliche Gesundheit hochriskant. Die Verschmutzung der Luft mit Feinstaub erhöht die Risiken eines Schlaganfalls, von Herzkrankheiten, Lungenkrebs und Atemwegserkrankungen wie Asthma.

Die Direktorin der WHO-Abteilung für öffentliche Gesundheit, Maria Neira, nannte die neuen Zahlen "zutiefst besorgniserregend". Besonders verschmutzt ist die Luft demnach in Entwicklungs- und Schwellenländern, vor allem in Asien. Luftverschmutzung betreffe aber "praktisch alle Länder der Welt und alle Teile der Gesellschaft". Es handle sich um eine "gesundheitliche Notlage".

Quelle: n-tv.de , ase/dpa/AFP
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Was das Alzheimer-Risiko fördert

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Okt 2016 18:26

Was das Alzheimer-Risiko fördert.jpeg
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https://kurier.at/wissen/was-das-alzhei ... 22.030.339

Was das Alzheimer-Risiko fördert
Stock-Fotografie-ID: 55384510<br /> <br /> Human brain resea…
Foto: /goa_novi/iStockphoto
Vom Lebensstil im mittleren Alter hängt die Hirngesundheit ab.
Verhalten in der Lebensmitte entscheidend. Volkshilfe fordert Anerkennung von Demenz als Behinderung.

Ernst Mauritz
Katrin Solomon

20.09.2016, 06:00
0.22k shares

Die 1260 Studienteilnehmer waren zwischen 60 und 77 Jahren alt – und zeigten erste Symptome einer altersbedingten Vergesslichkeit.

Die finnischen Wissenschafter teilten sie in zwei Gruppen: Eine behielt ihren bisherigen Lebensstil weitgehend bei. Die andere erhielt über 24 Monate ein regelmäßiges körperliches Training mit Spaziergängen, übte die Balance, war am Computer mit speziellen Programmen zur Schulung des Gedächtnisses aktiv, ernährte sich ausgewogen (mit hohem Obst- und Gemüseanteil) und ließ regelmäßig das Herz-Kreislauf-System (und damit auch den Blutdruck) überwachen.

Fazit: "Das Ergebnis war eine signifikante Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten", sagt Univ.-Prof. Peter Dal-Bianco, Alzheimer-Experte der Uni-Klinik für Neurologie der MedUni Wien anlässlich des Welt-Alzheimer-Tages am Mittwoch. So war etwa die Geschwindigkeit der Informationsverarbeitung im Vergleich zur Kontrollgruppe deutlich erhöht.
Worauf man achten sollte

Diese Daten decken sich mit neuen Erkenntnissen der MedUni Wien: "Bewegungsträge Menschen haben zum Beispiel ein um 80 Prozent erhöhtes Alzheimer-Risiko im Vergleich zu körperlich aktiven Menschen." Auch Übergewicht im mittleren Lebensalter, unbehandelter Diabetes, Bluthochdruck und Rauchen sind oft unterschätzte Risikofaktoren. Jeder Einzelne kann die Wahrscheinlichkeit einer Demenz deutlich erhöhen (siehe Infografik). Und kann das Auftreten erster Symptome beschleunigen: Denn die ersten degenerativen Gewebsveränderungen im Gehirn entwickeln sich rund 30 Jahre vor den ersten merkbaren Symptomen.

"Das bedeutet aber auch, dass wir ein sehr großes Präventionsfenster haben, das ab dem mittleren Lebensalter genutzt werden sollte." Viele könnten durch Lebensstilmaßnahmen den Ausbruch der Erkrankung so lange hinauszögern, dass diese niemals auftritt.

Mehr Unterstützung

Die Volkshilfe fordert die Anerkennung von Demenz als Behinderung. "Nicht als Stigmatisierung, sondern zur Unterstützung", betonte Volkshilfe-Direktor Erich Fenninger. Ab einem bestimmten Schweregrad sollte es für die Betroffenen einen Behindertenausweis sowie spezielle finanzielle Vergünstigungen geben. Gefordert wird auch der Aufbau eines flächendeckenden Informations- und Schulungsangebotes für Betroffene und Angehörige.

Erst Ende August sorgten erste Ergebnisse mit einem neuen Antikörper für Aufsehen: Er kann die schädlichen Beta-Amyloid-Ablagerungen reduzieren. Und der geistige Abbau konnte bei den Studienteilnehmern zumindest vorübergehend verlangsamt werden. Noch ist allerdings nicht klar, wie groß und dauerhaft diese Auswirkungen auf den Patientenalltag sind.
Zu wenig Geld für Forschung

Die Alzheimer-Gesellschaft und die Gesellschaft für Neurologie fordern mehr Geld für die Forschung: "Rechnet man die Fördersumme des Fonds für wissenschaftliche Forschung hoch, so wird in Österreich jährlich weniger als ein Euro pro Demenzpatient an Forschungsgeldern investiert", so Dal-Bianco. "Die US-Regierung investiert bei rund fünf Millionen Betroffenen mehr als eine Milliarde US-Dollar jährlich in die Alzheimerforschung. Wissenschaft kostet Geld, aber die Machtlosigkeit gegen diese Erkrankungen kommt uns noch viel teurer."
(kurier) Erstellt am 20.09.2016, 06:00
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Gut gegen Gedächtnisschwund - Spermidin soll verjüngend wirken

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Okt 2016 11:43

Gut gegen Gedächtnisschwund.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Spermidin-sol ... 83646.html
Gut gegen Gedächtnisschwund - Spermidin soll verjüngend wirken

Gerade wird Yoshinori Ohsumi für die Entdeckung der Autophagie ausgezeichnet, da gibt es neue Untersuchungergebnisse dazu: Das sogenannte Spermidin soll das Zell-Recycling ankurbeln und so das Altern aufhalten, auch im Gehirn.

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Die Assoziation, die sich beim Lesen einstellt, ist richtig: Spermidin ist vor allem in männlicher Samenflüssigkeit vorhanden. Aber nicht nur dort, sondern in unterschiedlich hohen Konzentrationen auch in allen anderen Körperzellen. Spermidin ist ein körpereigener Stoff, dessen Konzentration abnimmt mit der Zeit. Der Organismus altert. Auf der Grundlage dieses Wissens haben sich Forscher der Freien Universität Berlin, der Georg-August-Universität Göttingen und der Karl-Franzens-Universität Graz auf die Suche nach den Wirkungen von Spermidin gemacht und konnten feststellen, dass die Gabe des natürlichen Stoffes tatsächlich den Gedächtnisverfall unterdrücken konnte – zumindest bei Fruchtfliegen.
Mikroskopische Fluoreszenz-Aufnahme eines Drosophila-Gehirns von gealterten Fliegen, welche an Morbus Parkinson leiden. Es sind sowohl synaptische Verbindungen zwischen den Nervenzellen (grün) als auch die krankheitsauslösenden Proteine (rot) sichtbar.
Mikroskopische Fluoreszenz-Aufnahme eines Drosophila-Gehirns von gealterten Fliegen, welche an Morbus Parkinson leiden. Es sind sowohl synaptische Verbindungen zwischen den Nervenzellen (grün) als auch die krankheitsauslösenden Proteine (rot) sichtbar.
(Foto: Uni Graz/Institut für Molekulare Biowissenschaften)

Für ihre Untersuchung nahmen die Forscher die sogenannten Synapsen unter die Lupe. Diese verbinden die Nervenzellen, auch als Neuronen bezeichnet, im Gehirn miteinander. Auf diese Weise werden ständig neue Erinnerungen kodiert. Diese Fähigkeit, die auch als Lernen bezeichnet werden kann, nimmt im Alter, oftmals in drastischen Tempo und Umfang, ab. Die Abnahme der Anzahl der Synapsen im Gehirn wird auch als Hinweis auf neurodegenerative Erkrankungen wie Demenz oder Parkinson gewertet.
Tierisches Modell zur Simulation

Um festzustellen, ob die Gabe von Spermidin Auswirkungen auf das Gedächtnis haben, griffen die Forscher auf die Fruchtfliege Drosophila melanogaster zurück. Bei dieser verlaufen, kaum vorstellbar, die Erinnerungsprozesse ähnlich wie beim Menschen ab, zumindest auf molekülarer Ebene. Drosophila melanogaster ist damit ein geeignetes Modell für die Simulation von Alterungsprozessen, so die Begründung der Wissenschaftler. Die Insekten wurden mit Spermidin gefüttert und tatsächlich konnte der Gedächtnisverfall dadurch unterdrückt werden.

Diese Ergebnisse schließen an die Untersuchungen aus dem Jahr 2013 an. Nach der Zugabe von Spermidin konnte bei menschlichen Zellen und Hefen eine längere Lebensdauer beobachtet werden. Bei Fliegen, Würmern und Mäusen sind damals wesentlich weniger Proteinschäden zu sehen gewesen. Die Forscher gingen deshalb davon aus, dass die sogenannte Autophagie, für deren Nachweis der Japaner Yoshinori Ohsumi gerade für den Nobelpreis auserwählt wurde, angekurbelt wird.
Spermidin in Lebensmitteln
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Spermidin ist nicht nur in jeder Körperzelle, sondern auch in bestimmten Nahrungsmitteln in relativ hohen Konzentrationen zu finden. Dazu gehören Sojabohnen, Grapefruits und Weizenkeime. Aber auch in traditionellen asiatischen Heilpflanzen wie Madelpilz oder Durian ist es enthalten. Es gibt aber auch Lebensumstände, die zu einem Anstieg der Spermidinwerte im Körper führen. Dazu gehören Schwangerschaft, Wachstum, Reparatur von Muskelzellen nach starker körperlicher Belastung. Auch die Regenerierung von Blutkörperchen nach Blutverlust oder durch Blutarmut oder nach längeren Höhenaufenthalten können zum Spermidinanstieg führen

Wer nun glaubt, er könne durch regelmäßig Sport und eine Grapefruit-Soyabohnen-Weizenkeim-Diät oder die anderweitige Einnahme von Spermidin sein Leben deutlich verlängern, der irrt. Auch der körpereigene Stoff kann zu hoch dosiert werden. Ein Zuviel an Spermidin ist schädlich und kann zu chronischen Entzündungen der Gelenke, der Leber, des Darmes oder der Haut und im schlimmsten Fall sogar zum Tod führen. Ob die Einnahme von Spermidin beim Menschen verjüngende Effekte bringt und wenn ja, wie viel der Mensch dann dafür braucht, muss erst noch genau untersucht werden.

Quelle: n-tv.de , jaz
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Auch in Speichel und Gehirnwasser - Wie sich Zika im Körper ausbreitet

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Okt 2016 00:03

Auch in Speichel und Gehirnwasser.jpg
Auch in Speichel und Gehirnwasser.jpg (44.53 KiB) 2852-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Wie-sich-Zika ... 79141.html
Auch in Speichel und Gehirnwasser - Wie sich Zika im Körper ausbreitet

Um das Zika-Virus wirkungsvoll zu bekämpfen, muss man verstehen, wie es sich im Körper ausbreitet und, wie lange es sich dort aufhält. Wissenschaftler untersuchen das nun an Affen. Besondere Sorge macht, dass es auch in der Gehirnflüssigkeit nachweisbar ist.

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Das Zika-Virus kann sich nach dem Abklingen von Symptomen noch wochenlang in Samenflüssigkeit und möglicherweise auch im Speichel von Patienten halten. Diesen Verdacht legen Studien an zwei Affenarten nahe. Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Eine Infektion mit dem Erreger bringt später vollständigen Schutz auch gegen andere Zika-Varianten. Das berichtet ein Team um James Whitney von der Harvard Medical School im Fachblatt "Nature Medicine".

Das Zikavirus (ZIKV) wurde 1947 in Uganda erstmals bei einem Rhesusaffen entdeckt und später auch bei Menschen. Seitdem wurden einige Epidemien registriert, zuletzt seit 2015 in Lateinamerika. Bei Erwachsenen löst der Erreger, der vor allem durch Mückenstiche übertragen wird, meist nur leichte Symptome aus. Bei Schwangeren kann er aber beim ungeborenen Kind eine Mikrozephalie verursachen - die Babys kommen mit zu kleinem Schädel zur Welt und sind oft geistig beeinträchtigt.
Verschwindet aus dem Blut
Zika-Virus

Das Zika-Virus wurde erstmals 1947 in einer Forschungsstation im Zika Forrest in Uganda in einem Rhesusaffen entdeckt. Es hat so seinen Namen bekommen. Zika wird vor allem von Mücken übertragen und kommt gehäuft in Afrika, Südostasien und seit 2015 auch in Lateinamerika vor.

Eine Infektion damit verläuft bei gesunden Erwachsenen oftmals harmlos und sogar unbemerkt. Für Ungeborene dagegen birgt eine Infektion der werdenden Mutter das Risiko an einer Schädelfehlbildung, der sogenannten Mikrozephalie zu leiden.

Bisher gibt es keine geeignete Therapie bei einer Zika-Infektion. Die beste Vorsorge ist, sich vor Mückenstichen in den betroffenen Gebieten zu schützen.

Um zu klären, wie sich das Virus im Körper verbreitet, infizierten die Forscher 28 Rhesusaffen (Macaca mulatta) und 8 Javaneraffen (Macaca fascicularis) mit zwei Varianten des Virus - eine aus Asien und eine von der derzeitigen Epidemie in Amerika. Schon nach einem Tag fanden die Wissenschaftler Erbgut des Virus im Blut. Nach dem zweiten Tag sanken diese Werte wieder und fielen bis zum zehnten Tag unter die Nachweisgrenze.

Im Urin der Tiere tauchte das Virus ab dem dritten Tag auf, nach zehn Tagen war es nur noch bei einem Tier im Harn nachweisbar. Anders dagegen in Speichel und Samenflüssigkeit: Hier verblieben infektiöse Viruspartikel bis zum Ende der Studie vier Wochen nach der Infektion. Damit waren die Tiere also noch lange ansteckend, nachdem das Immunsystem den Erreger aus dem Blut bereits entfernt hatte.
Erworbene Immunität

Die Forscher vermuten, dass das Virus Reservoire in der Mundschleimhaut und - vor allem bei männlichen Tieren - im Genitaltrakt anlegt. Dies eröffne die Möglichkeit einer sexuellen Übertragung auch lange nach Abklingen der Symptome. Dabei gehe von männlichen Tieren eine stärkere Infektionsgefahr aus als von weiblichen.

Weitere Versuche zeigten, dass eine Infektion mit dem Virus die Affen noch 45 Tage später vor einer Ansteckung mit einem anderen Virustyp schützt.
Auch in der Hirnflüssigkeit

Sorge macht den Forschern der Umstand, dass sie Erreger-Erbgut auch in der Hirnflüssigkeit nachwiesen. "Der Nachweis einer schnellen und hochgradigen ZIKV-Infektion von Kleinhirn-Neuronen macht Sorge und könnte die neurologischen Folgen von ZIKV-Infektionen bei Erwachsenen und Ungeborenen erklären helfen", schreiben die Autoren. "Diese Resultate erfordern eine erhöhte klinische Wachsamkeit in Zika-Gebieten gegenüber Erwachsenen mit neurologischen Symptomen."

Die Studie sei sehr sorgfältig durchgeführt worden, sagt Jonas Schmidt-Chanasit vom Hamburger Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM). Sie beruhe auf Daten mit tatsächlich zirkulierenden Zika-Varianten, die in einer Dosis wie bei Mückenstichen unter die Haut injiziert wurden. "Das kommt dem natürlichen Infektionsweg sehr nahe."
Warnung vor Überbewertung
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Allerdings hätten epidemiologische Daten gezeigt, dass eine Übertragung von Mensch zu Mensch nur eine untergeordnete Rolle spiele, betont der Experte. Bislang gebe es nur wenige Beispiele für eine Übertragung durch zwischenmenschliche Kontakte. Dass sich der Erreger auch beim Menschen sogar mehrere Monate in der Samenflüssigkeit halte, hätten Studien an Zika-Patienten gezeigt.

Dass sich Virenmaterial auch im Gehirn der Affen fand, sollte man nach Ansicht des Virologen nicht überbewerten. "Bei Erwachsenen verläuft die Infektion in den allermeisten Fällen nicht schwer."

Quelle: n-tv.de , Walter Willems, dpa
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Viel mehr als nur ein Wachmacher - Kaffee macht auch potent

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Okt 2016 11:53

Kaffee macht auch potent.jpg
Kaffee macht auch potent.jpg (28.94 KiB) 2814-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Fakten_und_My ... 55351.html
Viel mehr als nur ein Wachmacher - Kaffee macht auch potent

Von Jana Zeh

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Jeder Deutsche trinkt im Schnitt 162 Liter Kaffee im Jahr, das sind zwei Tassen am Tag. Das braune Getränk gilt als Genussmittel und Wachmacher und scheint genau das Richtige für die kleine Pause zwischendurch zu sein. Seine aufmunternde Wirkung allerdings lässt auch immer wieder kritische Stimmen laut werden. Kaffee soll den Körper übersäuern, den Blutdruck erhöhen und schlecht für die Cholesterinwerte sein. Experten halten dagegen und behaupten, dass regelmäßiger Kaffeegenuss sogar gesund sein kann. Was stimmt, erfahren Sie hier.

Nicht jeder sollte Kaffee trinken.

Richtig, denn nicht jedem schmeckt oder bekommt er auch. Manche finden ihn zu bitter, andere bekommen Herzklopfen, Sodbrennen oder innere Unruhe. "Für gesunde Menschen kann Kaffee ein guter Wachmacher sein, der den Blutdruck kurzzeitig erhöht, Langzeiteffekte wurden bisher aber nicht festgestellt", sagt Professor Karen Nieber, ehemalige Pharmakologin an der Universität Leipzig und Autorin des Buches "Schwarz und stark: Wie Kaffee die Gesundheit fördert" in einem Gespräch mit n-tv.de. Obwohl bei zu hohem Blutdruck und Kreislaufstörungen oft von Kaffee abgeraten wird, kann er auch hier positiv wirken, weil Koffein die Gefäße erweitert und den Blutfluss damit erleichtert. "In zahlreichen Studien ist bewiesen worden, dass regelmäßiger Kaffeegenuss keine Auswirkungen auf Blutdruck und Infarktrisiko bei gesunden Menschen hat", ergänzt die Expertin weiter. Ganz offensichtlich scheint die schützende Wirkung dadurch zu entstehen, dass die Inhaltsstoffe des Kaffees Entzündungsreaktionen, sogenannten oxidativen Stress und die Insulinempfindlichkeit beeinflussen. Daher beugt der regelmäßige Kaffeekonsum nicht nur einem Schlaganfall vor. Er kann auch das Risiko für Erkrankungen wie Diabetes und Leberkrebs vermindern. Nur ältere Menschen, die bereits an Bluthochdruck leiden, sollten nicht mehr als eine Tasse davon am Tag trinken.

Kaffee macht süchtig.
BilderserieDer Kult u
Starke Bohnen: Der Kult um den Kaffee Starke Bohnen

Seit einigen Jahren diskutieren Wissenschaftler, ob das Koffein im Kaffee süchtig macht oder nicht. Jetzt kommt die Entwarnung. Koffein erhöht zwar die Aktivität mehrerer Gehirnzentren – die typischen Suchtzentren und das Belohnungssystem sind aber nicht dabei. Dass Kaffee süchtig macht, ist folglich ein Mythos. Allerdings: Wer Kaffee gewöhnt ist, kann Kopfschmerzen bekommen und müde werden, wenn die gewohnte Koffeindosis ausbleibt. Nach etwa zwei Tagen verschwinden die Effekte wieder. Als Gründe werden die verminderte Durchblutung des Gehirns und die Veränderung von bestimmten Bindungsstellen für Botenstoffe im Gehirn angenommen.

Kaffee hält schlank.

Kaffee wird schon seit einiger Zeit neben der wachmachenden auch eine schlankmachende Wirkung zugeschrieben. Und wieder ist es das Koffein, das die gewünschte Wirkung bringt. Es steigert die Leistungsfähigkeit des Gehirns, kurbelt den Stoffwechsel an, weitet die Blutgefäße und erhöht den Herzschlag. Alles Dinge, die ein Hinweis auf einen höheren Energieverbrauch sind. Forscher des Kompetenznetzwerkes Adipositas wollten es ganz genau wissen. Sie untersuchten den Body Mass Index (BMI) von Kaffeetrinkern und von Probanden, die keinen Kaffee trinken. Dabei hatten die Kaffeetrinker einen niedrigeren BMI als die Studienteilnehmer der Vergleichsgruppe. Koffein im Kaffee kann tatsächlich dabei helfen, das Körpergewicht zu senken und danach niedrig zu halten, so die Wissenschaftler. Allerdings nur, wenn mehr als durchschnittlich 1-2 Tassen am Tag getrunken werden. Wer statt zum Kaffee lieber zur zuckerhaltigen Cola greift, wird wohl diese Effekte nicht erkennen.

Kaffee soll man gleich nach dem Aufstehen trinken.

Falsch, meinen kanadische Wissenschaftler, die die Koffeinwirkung in Bezug auf den Biorhythmus untersucht haben. Kurz nach dem Aufwachen schüttet der Körper eigene Wachmacher wie Hydrocortison aus. Das aktiviert den Stoffwechsel und sorgt dafür, dass man sich wach und frisch fühlt. Aus diesem Grund ist der Wert des Hydrocortison, das zu den Stresshormonen gezählt wird, zwischen 8 und 9 Uhr besonders hoch. Ebenso zwischen 12 und 13 Uhr und 17.30 und 18.30 Uhr, so die Forscher. Wer nun in dieser Zeit zur Tasse Kaffee greift, riskiert die muntermachende Wirkung des Getränks. Wann aber ist die richtige Zeit, um Kaffee zu trinken? Nach 9 Uhr, sagen die Wissenschaftler. Dann sinkt die Konzentration des Hydrocortisons im Körper wieder ab, und das Koffein zeigt seine belebende Wirkung.

Kaffee wirkt gegen Kopfschmerzen.

Richtig! Tatsächlich wirkt Kaffee beziehungsweise das darin enthaltene Koffein wie ein mildes Schmerzmittel. Es verengt die Blutgefäße im Gehirn, die bei bestimmten Kopfschmerzen und Migräne erweitert sind. Experten raten bei leichter Migräne sogar, eine starke Tasse Kaffee mit Zitronensaft zu mischen und zu trinken. "Bei Jugendlichen, die zu viel Getränke mit Koffein wie Cola oder Energy Drinks konsumieren, kann das Koffein Kopfschmerzen auslösen", warnt Nieber. Die Wirkung von Schmerzmitteln mit Koffein ist bei Experten sehr umstritten. Einige meinen, dass sich dadurch das Risiko erhöht, einen schmerzmittelbedingten Dauerkopfschmerz zu entwickeln. Andere Experten finden diese Warnung übertrieben. Koffeinhaltige Schmerzmittel fördern weder einen Missbrauch noch führen sie zu einer vermehrten Einnahme, so das Ergebnis eines internationalen Expertengremiums, das die verfügbare Literatur gesichtet und kritisch bewertet hat.

Kaffee erhöht den Cholesterinspiegel.

Auch hierüber sind sich die Mediziner nicht einig. Die Lipid-Liga weist darauf hin, dass ungefilterter Kaffee oder Espresso von Patienten mit erhöhtem Cholesterinspiegel besser gemieden werden sollte. Bei dieser Zubereitungsart lösen sich die chemischen Verbindungen, wie Diterpene Kahweol oder Cafestol, die tatsächlich zu einem Anstieg des Cholesterinspiegels führen können, und werden mit dem Kaffee dem Körper zugeführt. Bei gefiltertem Kaffee dagegen bleiben diese Stoffe im Filter samt Kaffeesatz zurück. Doch auch von diesem Kaffee sollten Menschen mit Stoffwechselstörungen nicht mehr als vier Tassen am Tag konsumieren.

Espresso ist magenfreundlicher als normaler Kaffee.

Grundsätzlich führt Kaffee nicht zu Magenbeschwerden. Jedoch können bei Menschen mit empfindlichem Magen Beschwerden auftreten. Das liegt unter anderem daran, dass der Kaffee durch das enthaltene Koffein, die Säure und das Öl die Beweglichkeit von Magen und Darm anregt. Doch genau diese Inhaltsstoffe lassen sich glücklicherweise maßgeblich beeinflussen: durch Kaffeesorte, Röstung und Zubereitung. Die Frage, ob Espresso tatsächlich gesünder ist als Kaffee, lässt sich nicht eindeutig beantworten, schließlich enthalten beide Kaffeearten Säuren und Koffein. Generell kann man sagen, dass schonend gerösteter, sortenreiner Arabica Kaffee am bekömmlichsten ist, denn er enthält weniger Säure als zum Beispiel Robusta Kaffee. Arabica Bohnen enthalten meistens drei bis sechs Prozent Fruchtsäure (Chlorogensäure), während Robusta Bohnen oft mehr als zehn Prozent enthalten. Der Säuregehalt von Kaffee wird durchs Röstverfahren beeinflusst. Längeres Rösten bei geringerer Hitze senkt den Säuregehalt. Zudem wird Espresso grundsätzlich in kleineren Mengen genossen, enthält also pro Portion weniger Koffein und Säuren, sodass er in diesem Fall tatsächlich für magenempfindliche Personen bekömmlicher wäre als Filterkaffee.

Kaffee macht potent.
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Richtig. Kaffee hebt die Stimmung, steigert die Leistungsfähigkeit des Gehirns und fördert die Durchblutung. Drei Tassen Kaffee pro Tag schützen wahrscheinlich vor Erektionsproblemen. Männer, die täglich Koffein von 171 bis 303 Milligramm zu sich nahmen, hatten seltener erektile Dysfunktion - so das Ergebnis einer Studie von Forschern der University of Texas. Nur auf Diabetiker trifft dieser Effekt nicht zu. Zudem soll Kaffee die Beweglichkeit der Spermien verbessern. An männlichen Ratten konnte sogar beobachtet werden, dass Kaffee wie ein Potenzmittel bei den Tieren wirkte. Allerdings sollten es Männer mit dem beliebten Getränk nicht übertreiben, denn bei zu hohem Kaffeekonsum können sich schnell die positiven Effekte umkehren. Studien belegen auch, dass Kaffee Einfluss auf die Fruchtbarkeit der Frau hat. Wie hoch dieser Einfluss ist, hängt von der konsumierten Menge ab. Als Grenzwerte, ab denen ein negativer Effekt auftritt, werden am häufigsten zwischen 300 und 500 mg Koffein (4-6 Tassen) am Tag genannt

Schwarzer Kaffee macht schön.

Solche Redensarten sind schnell geäußert. Wissenschaftliche Erkenntnisse gibt es dazu nicht. Kein Wunder, liegt Schönheit doch immer im Auge des Betrachters. Es könnte sein, dass die Redewendung auf die schlankmachende Wirkung von Kaffee anpielt. Das beliebte Heißgetränk hat so gut wie keine Kalorien und aktiviert Körper und Geist, so dass der Genuss nicht nur zu einem stabilen Körpergewicht, sondern auch zu guter Laune beiträgt. Durch Zugaben wie Milch, Sahne, Eis, Zucker, Sirup oder Likör kann man den Kaffee zu einer echten Kalorienbombe machen. Dann werden die gewichtsstabilisierenden Effekte ausgeschaltet - die gute Laune allerdings bleibt.

Quelle: n-tv.de
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Gefühlt gesünder - Kaltduscher werden auch krank

Beitragvon Gudrun Graf » 11. Okt 2016 23:34

http://www.n-tv.de/wissen/Kaltduscher-w ... 31161.html
Dienstag, 11. Oktober 2016
Gefühlt gesünder - Kaltduscher werden auch krank

Viele Menschen schwören darauf. Alle anderen finden schon die Gedanken daran unerträglich. Kalt duschen soll viele Effekte für Gesundheit und Wohlgefühl haben. Ob das stimmt, haben Forscher untersucht.

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Werden die Tage kürzer, die Temperaturen niedriger, steigt die Zahl schniefender und hustender Personen. Um solchen Erkrankungen zu entgehen, gibt es eine Reihe von Menschen, die täglich mit kaltem Wasser duschen. Sie wollen sich auf diese Art und Weise abhärten und gesund bleiben. Ob das kalte Wasser tatsächlich hilft, haben Forscher in den Niederlanden untersucht.

Dafür wurden insgesamt 3018 gesunde Probanden zwischen 18 und 65 Jahren gefunden, die das kalte Duschen bisher nicht praktizierten. Diese wurden in verschiedene Gruppen eingeteilt, die für mindestens 30 Tage kalt duschen sollten, allerdings variierte die Zeitdauer. Die erste Gruppe sollte den Körper 30 Sekunden lang dem kalten Wasser aussetzen, die zweite 60 und die dritte 90 Sekunden. Alle Probanden durften vorher so warm duschen, wie sie es wünschten, genauso wie die vierte Gruppe, die den abschließenden, kalten Guss nicht praktizieren sollte.
Sich gesünder fühlen
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Nach den 30 Tagen wurden alle Probanden angehalten, für die nächsten 60 Tage so zu duschen, wie sie es wünschten, sowohl was die Temperatur als auch die Duschdauer anging. Die Probanden sollten außerdem insgesamt drei Mal berichten, zu Beginn, zwischen 30 und 90 Tagen und zwischen 90 und 120 Tagen, wie es ihnen geht und ob sie gesund sind, wie oft und wie lange sie sich bewegten und wie viele Fehltage sie auf Arbeit durch Krankheit hatten. Für die Probanden, die im Studienzeitraum erkrankten, war die Untersuchung beendet.

Die Forscher stellten fest, dass sich kurzfristig kein messbarer gesundheitlicher Vorteil auf der Seite der Kaltduscher feststellen ließ. Die Probanden, die das Kaltduschen praktizierten, waren zwar der festen Überzeugung, dass sie seitdem gesünder seien und vor allem seltener erkältet. Auf der Arbeit fehlten sie jedoch während des gesamten Zeitraums der Untersuchung genauso oft wie die nur warmduschenden Studienteilnehmer. Nur bei den Probanden, die regelmäßig Sport trieben und kalt duschten, konnte eine verringerte Anzahl von Krankheitstagen von einem Drittel beobachtet werden.

Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift "PLOS one".
Bilderserie
Mit dem Herbst beginnt die Erkältungszeit. Viren und Bakterien haben durch Kälte und Dunkelheit leichtes Spiel. Durchschnittlich dreimal pro Jahr erwischt es jeden Deutschen. Halsweh, Schnupfen, Husten und auch Fieber sind die Folge. Dabei scheinen aber die vor allem in Obst und Gemüse vorhandenen Vitamine, sekundären Pflanzenstoffe, ätherischen Öle und Scharfstoffe das Immunsystem zu stärken. Kräutertees wärmen und verflüssigen den Schleim. Den enthaltenen ätherische Ölen sowie Gerb- und Bitterstoffen wird in der Medizin lindernde Wirkung zugesprochen. Demnach wirkt Salbei gegen Keime, Süßholz und Thymian gegen Husten. Minze soll das Atmen erleichtern und Kamille beruhigen. Tipp: Kräuter mit heißem Wasser aufgießen und 10 Minuten ziehen lassen. 10 +1 Fitmacher aus der Natur Die besten Mittel gegen Erkältung

Quelle: n-tv.de , jaz
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Gehirnchip erzeugt Empfindungen - Gelähmter hat "Eindruck von Gefühlen"

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Okt 2016 20:59

Gehirnchip erzeugt Empfindungen.jpg
Gehirnchip erzeugt Empfindungen.jpg (45.74 KiB) 2754-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Bei-gelaehmte ... 47911.html
Gehirnchip erzeugt Empfindungen - Gelähmter hat "Eindruck von Gefühlen"

Großer Fortschritt bei der Überwindung von Querschnittlähmungen: Mit einem Hirnchip erzeugen Forscher bei einem gelähmten Mann Empfindungen der gefühllosen Hand, die sich "irgendwie natürlich" anfühlen. Ein Experte spricht von einer bislang einmaligen Studie.

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Mit einem Hirnchip haben Forscher bei einem querschnittgelähmten Mann den Eindruck von Gefühlen einer Hand erzeugt. Mit dem Implantat konnte der 28-Jährige, der seit zehn Jahren gelähmt ist, zudem Berührungen an einer Handprothese spüren und recht zuverlässig den jeweiligen Fingern zuordnen. Diese haptische Rückmeldung ist äußerst nützlich, um etwa beim Greifen eines Plastikbechers nicht zu viel Druck auszuüben. Das Team um Robert Gaunt von der University of Pittsburgh (US-Staat Pennsylvania) hatte dem Mann zwei Chips mit jeweils Dutzenden Mikroelektroden in das für körperliche Empfindungen zuständige Areal der Großhirnrinde eingepflanzt, wie es im Fachblatt "Science Translational Medicine" berichtet. Ein unabhängiger Experte spricht von einer bislang einmaligen Studie.

Ein wesentliches Ziel bei der Behandlung von Querschnittgelähmten oder Menschen nach Armamputationen ist das Wiederherstellen von Greiffunktionen mit Neuroprothesen. Dafür ist jedoch wichtig, dass die Patienten ihre Bewegungen nicht nur visuell kontrollieren, sondern auch über ein haptisches Feedback spüren. Um dies zu erreichen, pflanzten die Forscher dem Patienten zunächst zwei Matrizen (Arrays) mit jeweils 60 in Gitterform angeordneten Elektroden in jenes Areal des somatosensorischen Kortex ein, das für die sensorische Wahrnehmung der rechten Hand zuständig ist.
Empfindungen "irgendwie natürlich"
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Die große Schaltzentrale: So funktioniert das menschliche Gehirn Die große Schaltzentrale: So funktioniert das menschliche Gehirn Die große Schaltzentrale: So funktioniert das menschliche Gehirn Die große Schaltzentrale: So funktioniert das menschliche Gehirn Die große Schaltzentrale So funktioniert das menschliche Gehirn

Bei elektrischer Aktivierung der Elektroden hatte der Mann ab der vierten Woche den Eindruck von Gefühlen, die von einem großen Teil des Zeigefingers dieser Hand und vom gesamten vorderen Teil der Innenhandfläche zu kommen schienen - nicht allerdings von den Fingerspitzen. Die Empfindungen, gewöhnlich ausgelöst mit einer Stärke von 20 bis 50 Mikro-Ampere, empfand der Patient zu 93 Prozent als "irgendwie natürlich". Zudem konnte er die Reize unterschiedlichen Stellen der Hand zuordnen.

In einem zweiten Schritt wurden ihm mit Hilfe von Sensoren Signale einer Armprothese direkt ins Hirn eingespeist. Berührungen an der Prothese konnte er den jeweiligen Fingern überwiegend richtig zuordnen. Diese Fähigkeit blieb über den gesamten Verlauf der sechsmonatigen Versuche erhalten.
Über mehrere Monate stabil

Die Studie zeige, dass die Stimulation des somatosensorischen Kortex haptische Wahrnehmung ermögliche, schreiben die Autoren. Zudem werde diese Wahrnehmung als natürlich empfunden und bleibe über mehrere Monate stabil. "Insgesamt legen diese Resultate nahe, dass die intrakortikale Mikrostimulation ein vielversprechender Ansatz ist, um Körpergefühl künstlich wiederherzustellen", betonen sie.
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Dies sei erstmals mit implantierten Elektroden am Menschen gelungen, sagt Rüdiger Rupp, der nicht an der Studie beteiligt war. Der Experte von der Klinik für Paraplegiologie der Uniklinik Heidelberg lobt auch, dass der Effekt sechs Monate lang anhielt. Dies sei keinesfalls selbstverständlich, da das Implantieren der Elektroden Nervenzellen schädigen könne.

"Das ist eine sehr seriöse Arbeit, die die eigenen Erfolge nicht überbewertet", betont Rupp. Es sei um Grundlagenforschung gegangen und nicht darum, den Alltag des Patienten zu verbessern. Allerdings mache der Erfolg dafür Hoffnung. Letztlich gelte es zu zeigen, dass man eine Querschnittlähmung technisch überbrücken kann - indem ein Patient die haptischen Empfindungen nutzt, um bei einer Neuroprothese die Stärke des Greifens anzupassen.

Quelle: n-tv.de , Walter Willems, dpa
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Hanf heilt! Nicht durchs Rauchen, sondern auf eine andere Weise

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Nov 2016 15:18

http://www.horizonworld.de/hanf-heilt-n ... ere-weise/
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Ratgeber / Gesundheit
Hanf heilt! Nicht durchs Rauchen, sondern auf eine andere Weise

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Hanf heilt Hanf heilt

Wernard Bruining
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Hanf bzw. Cannabis heilt Krebs

Es wurde nachgewiesen, dass Cannabinoide daran beteiligt sind Krebszellen zu reduzieren, da sie einen großen Einfluss auf den Wiederaufbau des Immunsystems haben.

Obwohl nicht jeder Stamm von Cannabis die gleiche Wirkung hat, wird man zukünftig mehr und mehr Patienten sehen, die in einem kurzen Zeitraum einen großen Erfolg in der Krebs-Reduktion durch die Verwendung von Cannabis haben werden.
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Entgegen der landläufigen Meinung, dass das Rauchen von Cannabis hilfreich bei der Behandlung von Krankheiten im Körper ist, stellte sich dies als Fehlinformation heraus, da das therapeutische Niveau nicht durch das Rauchen erreicht werden kann. Hingegen das Extrahieren von Öl aus Hanf oder das Essen der entsprechenden wichtigen Teile der Pflanze ist der beste Weg, um die notwendigen Heil-Essenzen daraus zu erhalten.

Nach erfolgreicher Selbstheilung mit Cannabis-Öl wurde Rick Simpson über Nacht bekannt. Auch der US-amerikanische Biochemiker Dennis Hill, dessen Spezialgebiet die Krebsforschung war und ist, heilte sich mit Cannabis-Öl von seiner eigenen Krebserkrankung (aggressiver, metastasierender Prostata-Krebs, Stufe 4). Angeregt durch einen Tipp, begann er nach Erhalt seiner Diagnose, die von Rick Simpson aufgestellten Behauptungen zu recherchieren – und stieß auf eine Fülle von wissenschaftlichem Material, das ihn davon überzeugte:

„Cannabis-Öl tötet Krebszellen ab, unabhängig von der Art, Beschaffenheit, Aggressivität und Lage des Krebses.“

Auf eigene Verantwortung entschied er sich für einen Selbstversuch, statt die üblichen allopathischen und radiologischen Methoden anzugehen – mit durchschlagendem Erfolg. Täglich ein Tropfen Öl vor dem Schlafengehen hat bewirkt, dass sein Tumor schon nach drei Monaten verschwunden war, nach weiteren sechs Monaten waren keine Krebszellen mehr in seinem Körper nachweisbar.
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Cannabinoide beziehen sich auf jede Gruppe von verwandten Verbindungen, die Cannabinol und die aktiven Bestandteile von Cannabis enthalten. Sie aktivieren Cannabinoid-Rezeptoren im Körper. Der Körper selbst produziert Verbindungen – so genannte Endocannabinoide – die eine Rolle in vielen Prozessen im Körper spielen und darin zu einem gesunden Umfeld beitragen.

Dies bestätigt auch Dr. Christina Sanchez, Molekularbiologin an der ‚Compultense Universität‘ in Madrid/Spanien. Sie erklärt eindeutig, dass THC (Tetrahydrocannabinol, der wichtigste psychoaktive Teil der Cannabis-Pflanze) vollständig Krebszellen töten kann. THC bindet an die CB1-Rezeptoren und beeinflusst die Signalübertragung an diesen Synapsen, mit Auswirkungen auf das zentrale und periphere Nervensystem, wie Glücksgefühl, Entspannung und Analgesie (Schmerzlinderung). Das schwach psychoaktive Cannabidiol (CBD) hat neben eigenen therapeutischen Wirkungen einen modulierenden Einfluss auf THC. Sowohl THC als auch CBD wirken antioxidativ und entfalten so eine neuroprotektive Wirkung. THC hemmt die Glutamat-Ausschüttung, möglicherweise auch den Eintritt von Calcium über die Ionenkanäle, und könnte deshalb eine neuroprotektive Wirkung entfalten. THC und CBD können Zeichen des apoptotischen und nekrotischen Zelltods bei Tumorzellen induzieren.

Das ‚National Cancer Institute‘ (NCI) erklärt zu Studien mit Cannabis:

„Eine Laborstudie von Cannabidiol (CBD) in östrogenrezeptor-positiven und östrogenrezeptor-negativen Brustkrebszellen zeigte, dass es Zelltod von Krebs verursacht, während es wenig Wirkung auf normale Brustzellen hat. Studien in Maus-Modellen von metastasierendem Brustkrebs haben gezeigt, dass Cannabinoide das Wachstum, die Zahl und die Ausbreitung von Tumoren verringert.“
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Die vollständige Liste zu Krebsstudien unter der Anwendung von Cannabis des ‚National Cancer Institute‘ zeigt weiter folgendes:

Cannabinoide können das Tumorwachstum hemmen und den Zelltod verursachen, durch Blockieren des Zellwachstums und Blockierung der Entwicklung von Blutgefäßen von Tumoren, die sie zum Wachsen benötigen. Labor- und Tierstudien haben gezeigt, dass Cannabinoide in der Lage sind, Krebszellen zu töten, während der Schutz normaler Zellen gegeben ist.

Cannabinoide können vor Entzündungen des Dickdarms in der Behandlung schützen und haben das Potenzial zur Verringerung des Risikos von Darmkrebs.

Eine Laboruntersuchung von delta -9- THC in hepatozellulärem Karzinom (Leberkrebs) -Zellen zeigte, dass es Krebszellen beschädigte oder tötete. Die gleiche Studie von Delta- 9-THC in Modellen von Leberkrebs zeigte Antitumor-Wirkungen. Delta-9- THC ergab weiter, dass diese Effekte durch das Zusammenwirken mit Molekülen verursacht werden kann, die auch in nicht-kleinzelligen Lungenkrebszellen und Brustkrebszellen gefunden wurden.

Eine Laborstudie von Cannabidiol in menschlichen Gliom-Zellen stellte dar, dass eine Chemotherapie wirksamer ist und den Krebszelltod erhöht, wenn sie zusammen mit CBD verabreicht wird, ohne Schädigung normaler Zellen. Studien zeigten weiter, dass CBD mit Delta-9- THC eine Chemotherapie, wie diese mit Temozolomid, effektiver gestalten kann. Diese Studien werden von der NCI als präklinisch berücksichtigt. Sie wurden alle mit Tieren durchgeführt. Nach ihnen wurden keine klinischen Studien von Cannabis bei der Behandlung von Krebs bei Menschen veröffentlicht.

Delta-9- THC und andere Cannabinoide regen den Appetit an und können dafür sorgen die Nahrungsaufnahme zu erhöhen.

Cannabinoid-Rezeptoren wurden im Gehirn und Rückenmark sowie bei Nervenendungen im gesamten Körper untersucht, hinsichtlich ihrer Rolle bei der Schmerzlinderung.

Cannabinoide wurden auf ihre entzündungshemmende Wirkung untersucht und welche Rolle diese bei der Schmerzlinderung spielen können.
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Das ist nicht alles, im April erklärte die NIDA (‚National Institute on Drug Abuse‘):

„Der Nachweis von einer Studie mit Tierexperimenten legt nahe, dass Extrakte aus einer Marihuana-Ganzpflanze eine der schwersten Arten von Gehirntumoren schrumpfen kann. Forschungen an Mäusen zeigten, dass diese Extrakte, wenn sie in Verbindung mit Strahlung verwendet werden, die krebsbekämpfende Wirkung der Strahlung erhöhen.“

Wie können demnach Behörden beschließen Cannabis als „Droge ohne medizinische Zwecke“ zu klassifizieren ?


Die Welt hat einen langen Weg gebraucht diese Pflanze als Heilmittel und nicht als schädliche Substanz anzuerkennen. Es ist eine Pflanze, von der die Menschen in mehr als einer Hinsicht profitieren könnten. Cannabis wird immer noch nicht gleichwertig wie eine Chemotherapie von Medizinern angeboten. Aber immer mehr Menschen wird bewusst, weshalb es so wichtig ist Informationen über die positive Wirkung von Cannabis bei der Krebsbehandlung zu verbreiten. Niemand kann wirklich die enorme Heilkraft dieser Pflanze bestreiten.

In „Hanf heilt“ dokumentiert Wernard Bruining anhand von 42 Fallstudien die therapeutische Wirksamkeit von Hanföl bei diversen Problemen und Krankheitsbildern. Mittlerweile ist er einer der wichtigsten Vorreiter für den medizinischen Gebrauch von Cannabis in den Niederlanden mit seinem Projekt “Mediwiet“. Im Gegensatz zu Rick Simpson, dessen Video-Dokumentation ‚Run from the Cure‘ die Wirksamkeit von Hanföl vor allem bei Krebs belegt, hat Bruining in seiner Arbeit gezeigt, dass der Einsatz von Hanföl auch in vielen anderen Fällen, zum Beispiel bei chronischen Schmerzen, Autismus und sozial unangepasstem Verhalten zu einer dramatischen Besserung führen kann – und dies oftmals mit minimalen Dosen, die bei den Anwendern keinerlei Trübung des Bewusstseins und ihrer Handlungsfähigkeit bewirken. Hanföl, richtig eingesetzt, kann daher für viele Problemstellungen als ideale Volksmedizin bezeichnet werden.
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Im praktischen Teil des Buchs gibt der Autor eine genaue Anleitung, wie das Hanföl gefahrlos und leicht destilliert werden kann. Man braucht dafür keine Laborausstattung und kein Expertenwissen.



Hier kannst du dir gern dazu den kurzen Film „Hanf heilt – Was die Medien verschweigen“ anschauen:



Weitere Beiträge zum Thema Krebs-Heilung findest du hier auf der HORIZONWORLD.


Quellen:

http://www.newearth.media

http://www.drugabuse.gov

http://www.cancer.gov

http://brudertaktiker.com/2013/01/24/du ... ilt-krebs/

http://hanfheilt.net/links/



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Genetischer Fingerabdruck entdeckt - Mutiertes Erbgut in Tumoren von Rauch

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Nov 2016 14:40

Genetischer Fingerabdruck entdeckt.jpg
Genetischer Fingerabdruck entdeckt.jpg (24.61 KiB) 2685-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Mutiertes-Erb ... 94216.html
Genetischer Fingerabdruck entdeckt - Mutiertes Erbgut in Tumoren von Rauchern

Rauchen ist krebserregend. Das ist seit Langem bekannt. Nun entdecken Forscher Mutationen des Erbguts in Krebstumoren von Rauchern - nicht nur in der Lunge, sondern auch in der Harnblase und der Leber.

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Forscher haben spezielle Veränderungen des Erbguts in Krebstumoren von Rauchern entdeckt. Dort kommen fünf Mutationsmuster besonders häufig vor, wie aus einer im Fachmagazin "Science" veröffentlichten Untersuchung hervorgeht. Dazu hatten unter anderem Forscher des National Laboratory in Los Alamos (New Mexico, USA) und des Wellcome Trust Sanger Institute (Hinxton, England) zusammengearbeitet.

Die Zahl der Mutationen in der DNA hängt demnach von der Zahl der Zigaretten und dem Organ ab. Am stärksten ist die Lunge betroffen. Das Rauchen einer Packung Zigaretten am Tag verursacht pro Jahr im Schnitt 150 Mutationen in jeder Lungenzelle. "Bislang hatten wir eine Vielzahl epidemologischer Hinweise auf die Verbindung zwischen Rauchen und Krebs. Jetzt können wir die von Zigaretten verursachten molekularen Veränderungen in der DNA endlich überprüfen und quantifizieren", sagte Erstautor Ludmil Alexandrow vom National Laboratory.

Neben der Lunge gibt es auch in anderen Organen Veränderungen. Im Kehlkopf etwa treten bei einer Schachtel Zigaretten täglich im Jahr im Schnitt zusätzlich 97 Mutationen pro Zelle auf, in der Rachenhöhle 39, im Mund 23. Auch Organe wie die Harnblase (18 Mutationen) und die Leber (6 Mutationen), die nicht direkt mit dem Tabakrauch in Berührung kommen, sind betroffen.
"Studie wird sicher für große Aufmerksamkeit sorgen"
Mindestens sechs Millionen Menschen sterben laut der Studie jedes Jahr an den Folgen des Rauchens.
Mindestens sechs Millionen Menschen sterben laut der Studie jedes Jahr an den Folgen des Rauchens.
(Foto: dpa)

Die Heidelberger Krebsexpertin Martina Pötschke-Langer hält die Studie vor allem in ihrem Umfang für bedeutsam. "Diese Studie wird sicherlich für große Aufmerksamkeit sorgen", sagte die ehemalige Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ). Pötschke-Langer betonte die feine Unterscheidung der Forscher zwischen Organen, die unmittelbar und mittelbar von dem Tabakrauch berührt werden. "Selbst in der Harnblase und der Leber, also fernen Organen, gibt es Mutationen durch Tabakrauch." Die Studie bestärke vorhandenes Wissen. "Aber die Anwendung des Wissens muss in der Politik und im Parlament folgen." Sie fordert Präventivmaßnahmen wie eine Erhöhung der Tabaksteuer, ein Werbeverbot für Tabakprodukte und mehr Nichtraucherschutz.

Die Forscher untersuchten mehr als 5000 Krebstumore und verglichen solche von Rauchern mit solchen von Menschen, die noch nie geraucht hatten. Dabei fanden sie im Erbgut von Rauchertumoren bestimmte molekulare Fingerabdrücke. Konkret identifizierten sie bei den 17 Krebsarten, deren Risiko durch Rauchen steigt, mehr als 20 Mutationsmuster. 5 davon brachten die Forscher mit Krebs von Rauchern in Zusammenhang.

Eine Variante, "Signatur 4", tauchte hauptsächlich in jenen Organen auf, die direkt mit dem Tabakrauch in Verbindung kommen - etwa der Lunge oder dem Kehlkopf. Andere führten die Forscher auf die Aktivität eines bestimmten Enzyms zurück, von dem man weiß, dass es Mutationen auslöst. "Signatur 5", deren Ursprung unklar ist, wurde bei allen durch Rauchen verursachten Krebstypen entdeckt.
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Tabakrauch enthält der Studie zufolge mehr als 7000 Chemikalien, von denen über 70 krebserregend sind. Mindestens sechs Millionen Menschen sterben demnach jedes Jahr an den Folgen des Rauchens. Falls der aktuelle Trend sich fortsetze, würden der Weltgesundheitsorganisation zufolge bis Ende des Jahrhunderts mehr als eine Milliarde Menschen an den Folgen des Tabakkonsums sterben.

Vollständig ist die Ursache des Krebsrisikos bei Rauchern noch immer nicht entschlüsselt. Vor allem bei jenen Organen, die nicht mit dem Rauch in Berührung kommen, bestehen Unklarheiten. "Unsere Forschung macht deutlich, dass der Weg, wie Rauchen Krebs verursacht, noch komplexer ist als gedacht", sagte Mike Stratton vom Wellcome Trust Sanger Institute.

Bekannt ist, dass das Risiko für die meisten Krebsarten schon nach einigen Jahren Rauchverzichts deutlich sinkt. Nach einer Dekade hat der Ex-Raucher laut DKFZ nur noch ein halb so hohes Risiko für Lungenkrebs, wie wenn er weitergeraucht hätte. Bis das Niveau eines Nichtrauchers erreicht ist, dauere es aber 20 bis 30 Jahre.

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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Zahl seit 1975 fast verdoppelt - 1,1 Milliarde Menschen haben Bluthochdruc

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Nov 2016 10:48

http://www.n-tv.de/wissen/1-1-Milliarde ... 04391.html
Zahl seit 1975 fast verdoppelt - 1,1 Milliarde Menschen haben Bluthochdruck

Bluthochdruck ist weltweit ein immer größeres Problem. Mehr als eine Milliarde Menschen sind davon betroffen, an den Folgen sterben jährlich 7,5 Millionen. Und: Bluthochdruck ist "nicht länger ein Problem der westlichen Welt oder der wohlhabenden Länder." Wie kommt das?

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Bluthochdruck wird einer Studie zufolge weltweit ein immer größeres Problem. Mehr als 1,1 Milliarden Menschen leiden heute an Bluthochdruck, ihre Zahl hat sich in den vergangenen vier Jahrzehnten fast verdoppelt, wie aus einer im Fachmagazin "The Lancet" veröffentlichten Studie hervorgeht. Den größten Anstieg verzeichneten die Wissenschaftler in Asien und Afrika, aber auch viele osteuropäische Staaten weisen hohe Zahlen auf.
Bluthochdruck

Bluthochdruck (Hypertonie) ist ein Krankheitsbild, bei dem der Blutdruck in den Arterien chronisch erhöht ist. Das bedeutet, der systolische Druck liegt höher als 140 mmHg und der diastolische Druck ist höher als 90 mmHg (140/90 mmHg).

Die Ursachen für einen Bluthochdruck sind vielfältig. Störungen im Hormon- oder Herz-Kreislauf-System sowie Nierenschäden gehören dazu. Auch Vererbung spielt eine Rolle. In den meisten Fällen sind die Ursachen jedoch unbekannt. Übergewicht, wenig Bewegung und ein hoher Salzkonsum können den Blutdruck zusätzlich erhöhen.

Bluthochdruck kann über Jahre hinweg mit unspezifischen oder ganz ohne Symptome bestehen. Aus diesem Grund wird die Hypertonie auch als "schleichender Tod" bezeichnet. Nicht der Bluthochdruck an sich führt zum Tod, sondern dessen Auswirkungen. Durch Bluthochdruck verursachte Schlaganfälle, Herzinfarkte und Nierenschäden führen bei vielen Menschen zum Tod.

An den Folgen von Bluthochdruck sterben jährlich weltweit 7,5 Millionen Menschen, wie der an der Studie beteiligte Forscher Majid Ezzati vom Imperial College in London sagte. Weltweit betrachtet sei Bluthochdruck "nicht länger ein Problem der westlichen Welt oder der wohlhabenden Länder. Es ist ein Problem der ärmsten Länder und Menschen."

Zwischen 1975 und 2015 sei die Zahl der Betroffenen weltweit von knapp 600 Millionen auf mehr als 1,1 Milliarden angewachsen, heißt es in der Studie. Während in demselben Zeitraum reiche Länder wie Deutschland, Australien, Kanada oder Japan stark gegensteuerten, stieg die Zahl der Menschen mit Bluthochdruck in den ärmeren Ländern südlich der Sahara, in Südasien und in manchen Inselstaaten der Pazifikregion stark an.

2015 lebte demnach mehr als die Hälfte der Hypertonie-Patienten in Ost-, Süd- und Südostasien - insgesamt rund 590 Millionen Menschen. Allein China zählt 226 Millionen Patienten, 199 Millionen sind es in Indien.
"Ernsthaftes Gesundheitsproblem" auch in Europa

Bluthochdruck bleibt aber auch ein "ernsthaftes Gesundheitsproblem" in zahlreichen Ländern Mittel- und Osteuropas, darunter Kroatien, Ungarn, Slowenien und Litauen. Dort leidet jeder dritte Mann an dem Problem. In den meisten Ländern West- und Zentralafrikas wiederum ist mehr als ein Drittel der Frauen betroffen.

Am anderen Ende der Skala stehen laut der Studie Kanada, Australien, Großbritannien, die USA, Peru, Südkorea und Singapur. Dort waren nur jede achte Frau und jeder fünfte Mann betroffen. Für ihre Untersuchung werteten die Forscher knapp 1500 Studien mit den Daten von 19,1 Millionen Erwachsenen aus 200 Ländern aus.
Ernährung der Ärmsten verbessern
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Ezzati forderte eine "wirksame Strategie", um die Ernährung der Ärmsten zu verbessern. Obst und Gemüse müssten auch für sie erschwinglich sein, zudem müsse ihr Salzverbrauch deutlich sinken. Ohne derartige Maßnahmen könne das Ziel der WHO, die Zahl der Menschen mit Bluthochdruck weltweit um 25 Prozent zu senken, kaum erreicht werden.

Menschen mit hohem Blutdruck haben ein größeres Risiko, Herzkreislauferkrankungen, Schlaganfälle, Nierenerkrankungen und Demenz zu erleiden. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO ist Bluthochdruck ab einem Wert von 140/90 gegeben.

Quelle: n-tv.de , abe/AFP
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Rückruf bei Rügenwalder - Salmonellen in Teewurst entdeckt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Nov 2016 12:51

http://www.n-tv.de/ratgeber/Salmonellen ... 87431.html
Rückruf bei Rügenwalder - Salmonellen in Teewurst entdeckt

Wer gerne Teewurst auf sein Brot schmiert, sollte vorsichtig sein: Die Firma Rügenwalder ruft eine Charge der berühmten Wurstsorte zurück. Der Grund: In einer Probe wurden Salmonellen gefunden.

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Wegen eines Salmonellen-Funds ruft die Firma Rügenwalder Spezialitäten Plüntsch GmbH & Co. KG eine Teewurst zurück. Betroffen sei das Produkt "Rügenwalder Teewurst, fein, geräuchert, 250 g" mit der Chargennummer 346177 und den Mindesthaltbarkeitsdaten 26.12.2016 sowie 02.01.2017, erklärte das Unternehmen.
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Bei einer Routinekontrolle seien in einer Probe Salmonellen nachgewiesen worden. Vom Verzehr der Produkte aus der betroffenen Charge werde abgeraten. Diese sei vorsorglich aus dem Handel genommen worden.

Kunden können die Wurst "gegen Erstattung des Kaufpreises auch ohne Vorlage des Kassenbons in ihren Einkaufsstätten zurückgeben". Es sei auch möglich, diese an das Unternehmen zu schicken. Nach Angaben eines Sprechers sei das Produkt bundesweit und größtenteils in Discountmärkten verkauft worden.

Quelle: n-tv.de , kpi/dpa
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Alkohol in der Schwangerschaft - Geschädigten fehlt oft gesundes Misstraue

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Dez 2016 11:50

http://www.n-tv.de/wissen/Geschaedigten ... 15751.html
Alkohol in der Schwangerschaft - Geschädigten fehlt oft gesundes Misstrauen

Ein Glas Sekt oder Wein zum Anstoßen macht doch nichts, denken immer noch manche Schwangere. Doch bereits geringe Mengen Alkohol können viele Schäden beim Ungeborenen verursachen - auch im Gehirn.

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Viele Kinder, die während der Schwangerschaft Alkohol ausgesetzt waren, werden später verhaltensauffällig. Sie geraten häufiger in Gefahr, weil sie Konsequenzen für sich und andere nur schwer einschätzen können, warnt der Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Deutschland (BKJPP).

Sogenannte Fetale Alkohol-Spektrum-Störungen - das sind leichtere Ausprägungen des Fetalen Alkoholsyndroms - sind den Psychiatern zufolge der häufigste Grund für angeborene Behinderungen in Deutschland. Jedes Jahr werden rund 10.000 Kinder mit einer solchen Störung geboren. Ob ein Ungeborenes geschädigt wird oder nicht, hängt nicht nur von der getrunkenen Alkoholmenge ab, sondern auch von der individuellen Alkoholtoleranz von Mutter und Kind. Deswegen kann schon ein Glas Sekt oder Bier in der Schwangerschaft das Kind beeinträchtigen.
Unruhig und schreckhaft
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Bei manchen Kindern ist die Fehlbildung sichtbar - sie haben etwa kleinere Augen oder eine schmale Oberlippe. Bei anderen ist das Gehirn betroffen. Dem BKJPP zufolge sind diese Kinder zum Beispiel permanent unruhig, nervös oder schreckhaft. Häufig fehlt ihnen das natürliche Misstrauen, das Menschen vor Gefahren schützt. Dadurch haben sie ein höheres Risiko, zum Mitläufer bei oder Opfer von Straftaten zu werden, warnen die Psychiater.

Wenn das Kind nicht sichtbar fehlgebildet ist, bleibt die Fetale Alkohol-Spektrum-Störung häufig unbemerkt. Um es vor Gesetzeskonflikten oder auch sexuellem Missbrauch zu schützen, sei es aber wichtig, das Kind so früh wie möglich psychologisch zu betreuen, heißt es vom BKJPP. In einer Verhaltenstherapie lernen die Kinder, mit ihren Stimmungsschwankungen oder impulsivem Verhalten umzugehen - und sich selbst davor zu schützen, ausgenutzt zu werden. Zusätzlich kann eine Bewegungs- und Sprachtherapie sinnvoll sein.

Auch als Erwachsene brauchen Betroffene oft Hilfe. Etwa 85 Prozent der Betroffenen sind dem BKJPP zufolge nicht in der Lage, einen Beruf auszuüben.
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Das Wunder des Lebens: Schwangerschaft und Geburt Das Wunder des Lebens: Schwangerschaft und Geburt Das Wunder des Lebens: Schwangerschaft und Geburt Das Wunder des Lebens Schwangerschaft und Geburt

Quelle: n-tv.de , jaz/dpa
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Retter von 100.000 Menschenleben - Der Erfinder der Heimlich-Methode ist t

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Dez 2016 10:43

http://www.n-tv.de/wissen/Der-Erfinder- ... 55221.html
Samstag, 17. Dezember 2016
Retter von 100.000 Menschenleben - Der Erfinder der Heimlich-Methode ist tot

In den 1970er Jahren ersticken allein in den USA jährlich Tausende Menschen an Essen oder anderen Objekten, darunter viele Kinder. Ein Chrirurg erfindet eine effektive Rettungsmethode. Nun ist der Mediziner gestorben.

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Ein Griff, ein Ruck - und raus ist das potenziell tödliche Objekt. So einfach das sogenannte Heimlich-Manöver sein kann, so viele Leben hat es gerettet. Der Erfinder der Anti-Erstickungsmethode, Henry Heimlich, ist nun im Alter von 96 Jahren in einem Krankenhaus in Cincinnati im US-Bundesstaat Ohio gestorben. Seine Erfindung vor über vier Jahrzehnten hat bislang geschätzt 100.000 Menschen vor dem Tod bewahrt.
Henry Heimlich (r.) Anfang der 1980er Jahre bei der Präsentation seiner Methode in New York.
Henry Heimlich (r.) Anfang der 1980er Jahre bei der Präsentation seiner Methode in New York.
(Foto: AP)

Die Methode kommt etwa dann zum Einsatz, wenn sich Menschen beim Essen verschlucken und die Luftröhre durch Speiseteile verstopft ist. Heimlich hatte sie 1974 entwickelt, nachdem er Zeuge eines solchen Erstickungsanfalls geworden war.

Helfer umfassen den Patienten von hinten, erhöhen mit ruckartigen Bewegungen der Faust im unteren Brustbereich den Luftdruck in der Lunge und katapultieren so den Fremdkörper aus der Luftröhre.
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Als Heimlich die Methode nach erfolgreichen Tests mit Hunden vorschlug, gab es viele Skeptiker, die sie als zu schwierig für Laien befanden und innere Verletzungen befürchteten. Der "New York Times" zufolge war Erstickung an Essen oder anderen Objekten in den 1970er Jahren die sechsthäufigste Todesursache in den USA. Demnach gab es dort etwa 4000 Tote jährlich, darunter viele Kinder. Es dauert nur vier Minuten, bis Sauerstoffmangel zu bleibenden Schäden im Gehirn führt. Kurz danach tritt der Tod ein.

Zu dieser Zeit waren Schläge auf den Rücken oder die Einführung eines Fingers in den Hals die propagierten Hilfsmaßnahmen. Heimlich glaubte, dass dies die Objekte weiter hinunter schübe und entwickelte seine eigene Methode. Als US-Medien immer mehr Meldungen von der erfolgreichen Anwendung durch Laien veröffentlichten, wurde das Heimlich-Manöver auch von Skeptikern anerkannt. Jedes Jahr wird so Tausenden Menschen das Leben gerettet.

Quelle: n-tv.de , rpe
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Was im Vertrag stehen muss - Den richtigen Pflegedienst finden

Beitragvon Gudrun Graf » 19. Dez 2016 10:01

http://www.n-tv.de/ratgeber/Den-richtig ... 22396.html
Montag, 19. Dezember 2016
Was im Vertrag stehen muss - Den richtigen Pflegedienst finden

Ein ambulanter Pflegedienst kann Pflegebedürftigen und deren Angehörigen helfen, den Alltag in den eigenen Wänden zu meistern. Was Betroffene bei der Suche nach einem Anbieter beachten sollten. Und was in dem Vertrag stehen sollte.

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Bevor Pflegebedürftige nach einem ambulanten Pflegedienst suchen, sollten sie zwei Fragen klären: Welche Hilfe brauche ich? Was davon sollen professionelle Pflegekräfte übernehmen? "Die angebotenen Leistungen müssen zu den individuellen Anforderungen passen", sagt Astrid Schultze vom Pflegestützpunkt Pankow in Berlin. "Muss der Pflegebedürftige etwa beatmet werden, sollte der Anbieter darauf spezialisiert sein."

Außerdem wichtig bei der Auswahl: "Der Pflegedienst sollte nicht allzu weit weg sein", rät Schultze. "Damit er auch in Notfällen schnell helfen kann." Adressen von Anbietern in Wohnortnähe finden Betroffene über die Pflegekassen, Pflegestützpunkte oder online über die Weisse Liste.

"Vergleichen Sie immer mehrere Angebote", sagt Petra Hegemann, Leiterin des Projekts Pflegeverträge der Verbraucherzentrale Berlin. Im Vertrag sollten alle Leistungen und Kosten genau aufgeschlüsselt sein. "Idealerweise lassen sich Interessierte einen konkreten Kostenvoranschlag von dem Anbieter erstellen, der zu den eigenen Bedürfnissen passt", empfiehlt Hegemann.
Leistungen vergleichen

Um einen ersten Anhaltspunkt zu bekommen, kann man bei den Pflegekassen nach Preisvergleichslisten fragen. "Fast noch wichtiger als die Kosten ist es, die angebotenen Leistungen genauer unter die Lupe zu nehmen", sagt Hegemann. Auch hier sollten Art, Inhalt und Umfang genau beschrieben sein.

Bevor Pflegebedürftige einen Vertrag unterschreiben, sollten sie den Anbieter um ein persönliches Gespräch bitten. "Es ist ein gutes Zeichen, wenn der Pflegedienst vorab bei einem Hausbesuch kostenlos und ausführlich über seine Leistungen informiert", sagt Schultze. Bei diesem Termin können Kunden Fragen und Wünsche ansprechen – wenig Personalwechsel, ein Nichtraucher als Pfleger oder bestimmte Pflegewunschzeiten zum Beispiel.

Wenn sich der Anbieter darauf einlässt, sollte man die mündlich besprochenen Vereinbarungen idealerweise schriftlich im Vertrag festhalten. "Das sorgt für Klarheit auf beiden Seiten. Denn kommt es zu Schwierigkeiten, gilt nur die schriftliche Vereinbarung", sagt Eugen Brysch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz. "Mündliche Vereinbarungen durchzusetzen wird schwierig." Weiterer Vorteil: Bei wechselndem Pflegepersonal sind alle gleich über die Bedürfnisse und Wünsche des Pflegebedürftigen informiert.

Interessierte sollten zusätzlich nach den Kompetenzen des Personals fragen. "Es ist gut zu wissen, welche Leistungen von Hilfskräften und welche von Fachkräften durchgeführt werden", sagt Schultze. Auch die Haftung muss klar geregelt sein: Der Pflegedienst sollte diese auch bei einfacher Fahrlässigkeit nicht ausschließen. "Das gilt insbesondere für den Punkt Schlüsselverlust", sagt Hegemann.
Keine Vorauszahlungen

Außerdem muss schriftlich fixiert sein, was in Ausnahmefällen gilt – etwa bei einem Krankenhausaufenthalt. "In der Regel ruht der Vertrag dann", erklärt die Verbraucherschützerin. Die entscheidende Frage lautet: Bis wann kann man dem Pflegedienst kostenlos absagen? "Die Frist dafür sollte nicht länger als 24 Stunden betragen."

Noch ein Tipp: Pflegebedürftige sollten im Vertrag besser keine Vorauszahlungen oder Abschlagsrechnungen mit dem Pflegedienst vereinbaren. "Auch hier gilt der Grundsatz: Erst die Leistung, dann die Bezahlung", sagt Brysch. Denn: "Geht der Pflegedienst in die Insolvenz, ist das vorausgezahlte Geld weg", warnt er.

Ist die Entscheidung gefallen, sollte nur der Pflegebedürftige den Vertrag unterschreiben. "Andernfalls kann der Pflegedienst auch gegenüber dem Angehörigen finanzielle Ansprüche geltend machen", erklärt Hegemann. "Wer doch im Auftrag für den Pflegebedürftigen das Dokument unterschreibt, sollte die Vertretung deutlich kenntlich machen", rät sie.
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Am Ende muss der Pflegebedürftige ein Exemplar des Vertrags erhalten. "Damit hat er den Beweis über die vereinbarten Leistungen in den Händen", sagt Brysch. So kann er Ansprüche leichter geltend machen und Details zu den Vertragsbedingungen nachlesen.
Möglichst lange Kündigungsfrist

Ganz egal, was im Vertrag steht, es gilt immer: Der Pflegebedürftige kann den Vertrag jederzeit fristlos kündigen. Für den Pflegedienst sollte hingegen eine möglichst lange Kündigungsfrist gelten. "Vier bis sechs Wochen sind empfehlenswert", sagt Hegemann. Noch besser: "Der Anbieter darf erst kündigen, wenn die weitere Versorgung des Pflegebedürftigen gesichert ist", sagt sie. Dann kann man bei Problemen in Ruhe einen anderen Anbieter suchen.

Für Fragen und Beschwerden sollte es bei dem Pflegedienst einen klaren Ansprechpartner geben. Schultze rät: "Tauchen Probleme auf, sollte man ein offenes Gespräch suchen." Das sei langfristig oft besser, als den Vertrag einfach zu kündigen.

Quelle: n-tv.de , Isabelle Modler, dpa
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Vom Kettenraucher zum Kettenkauer - Auch Zigarettenersatz kann süchtig mac

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Dez 2016 12:58

http://www.n-tv.de/wissen/Auch-Zigarett ... 61091.html
Vom Kettenraucher zum Kettenkauer - Auch Zigarettenersatz kann süchtig machen

Der Jahreswechsel naht und damit die Zeit der guten Vorsätze. Dabei immer ganz weit vorn: der Rauchstopp. Viele Menschen versuchen, von Zigaretten loszukommen. Doch auch Hilfsmittel wie das Nikotinkaugummi haben Tücken. Manch einer kaut und kaut und kaut.

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Drei Mal in der Woche bricht Chris Meyer* mit seiner Gewohnheit. Dann greift er nach dem Frühstück nicht zuerst zu seinen Kaugummis, sondern packt stattdessen die Sporttasche und geht schwimmen. An diesen Tagen merkt er, dass seinem Körper etwas fehlt. Nach dem Bahnenziehen hat der Entzug ein Ende. Er drückt einen Kaugummi aus der Packung und schiebt ihn in den Mund.

Meyer, 44 Jahre alt, hat 25 Jahre lang fast durchgehend geraucht. Seit knapp fünf Jahren kaut er Nikotinkaugummis. "An meiner Sucht hat sich überhaupt nichts geändert."
Wie gefährlich ist Sucht nach Nikotinkaugummis?

Mit dem Jahreswechsel kommt die Zeit der guten Vorsätze. Menschen werden versuchen, mit dem Rauchen aufzuhören. Einige werden stattdessen zu Nikotinkaugummis greifen, manche darauf hängenbleiben. Wie viele Menschen betrifft das? Und wie gefährlich ist die Sucht nach den Nikotinkaugummis?

Meyer kaut, wie er geraucht hat: zum Kaffee, beim Telefonieren, nach dem Essen. "Ich bin eigentlich Kettenkauer geworden." Wenn er morgens aufwacht, ist der Nikotinpegel merklich gefallen.

Früher waren es 30 Kippen am Tag, heute sind es 20 Kaugummis. Seit Heiligabend 2011 raucht er nicht mehr - drei Tage später kam der erste Griff zu den Kaugummis. "Wenn ich die Dinger nicht mehr nehmen würde - ich glaube, ich würde wieder rückfällig." Meyer ist kein Einzelfall. Einigen seiner Kollegen geht es ähnlich, in Internetforen beschreiben andere Ex-Raucher das gleiche Phänomen.
Anteil der Raucher in Deutschland geht zurück
Laut Tabakatlas geht die Zahl jugendlicher Raucher in Deutschland zurück.
Laut Tabakatlas geht die Zahl jugendlicher Raucher in Deutschland zurück.
(Foto: imago/Westend61)

Der Anteil der Raucher in Deutschland geht dem Tabakatlas des Deutschen Krebsforschungszentrums zufolge seit einigen Jahren zurück. Besonders Jugendliche lassen die Finger von Zigaretten. 2013 rauchten rund 25 Prozent der deutschen Bevölkerung ab 18 Jahren. Krebs, Herzkreislauf- oder Atemwegserkrankungen: Zigarettenkonsum stellt in den Industrieländern eines der größten Gesundheitsrisiken dar. Viele Menschen steigen deshalb auf Ersatzprodukte um.

Laut Deutscher Hauptstelle für Suchtfragen ist die Erfolgsaussicht entwöhnungswilliger Raucher mithilfe eines Nikotinersatzes je nach Medikament eineinhalb bis zweineinhalb mal höher als bei der Behandlung mit einem Placebo.
Behandlung soll sechs bis zwölf Wochen dauern

Die Behandlung mit Nikotinkaugummis soll fachlichem Rat zufolge sechs bis zwölf Wochen dauern - dann hat der Patient seine Sucht im Idealfall überwunden. "Eine länger als sechs Monate andauernde Behandlung (...) wird im Allgemeinen nicht empfohlen", heißt es in der Beilage eines Präparats. Die Kaugummis gibt es in einer Stärke von zwei und vier Milligramm Nikotin. Mit dem Rauch einer Zigarette geraten 0,5 bis 1,5 Milligramm Nikotin ins Blut.

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen schreibt, das Risiko, von Nikotinkaugummis abhängig zu werden, werde als eher gering eingeschätzt. Auch Tobias Raupach, der die Tabakentwöhnungsambulanz in Göttingen leitet, kann sich an kaum einen Patienten erinnern, der nach den Kaugummis süchtig war.

Die Wahrscheinlichkeit, von einem Ersatzprodukt - Nikotinpflaster, Nasensprays oder Kaugummis - abhängig zu werden, hängt damit zusammen, wie schnell das Nikotin im Gehirn freigesetzt wird, wie Anil Batra, Leiter der Sektion Suchtforschung und Suchtmedizin an der Universitätsklinik Tübingen, erklärt. Das Pflaster wirkt nach 15 Minuten über mehrere Stunden verteilt, das Nasenspray schnell bei akutem Verlangen. Beim Kaugummi dauert es fünf bis sieben Minuten, bis die Wirkung einsetzt. Experten empfehlen je nach Abhängigkeitsgrad eine Kombination verschiedener Präparate.
Je schneller im Gehirn, desto höher die Suchtpotenz

Die Geschwindigkeit des Zigarettenkicks wird ohnehin von keinem Präparat geschlagen. Das Nikotin des Glimmstängels erreicht das Hirn über die Schleimhäute der Lunge und das Blut schon nach rund 20 Sekunden. "Je schneller ein Suchtmittel im Gehirn ankommt, desto höher ist die Suchtpotenz", sagt auch Tobias Rüther, der die Spezialambulanz für Tabakabhängigkeit am Klinikum der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität leitet.

60 bis 90 Minuten später folge dann der Entzug. Ohne Nikotin, das im Gehirn bestimmte Mechanismen auslöst, hat der Rauchende das Gefühl, das ihm etwas fehlt. "20 Mal am Tag hat ein Raucher einen Entzug, muss eine Substanz konsumieren, hat ein Wohlgefühl, einen Kick, eine schnelle Belohnung", sagt Rüther. Zur physischen - also körperlichen - Abhängigkeit kommt die psychische. Der Raucher wird zum Pawlowschen Hund.
Kaffee und Zigarette - für viele eine geradezu zwanghafte Verbindung.
Kaffee und Zigarette - für viele eine geradezu zwanghafte Verbindung.
(Foto: imago/Westend61)

An dem Hund hat Iwan Petrowitsch Pawlow die klassische Konditionierung nachgewiesen. Klingelte er zu jedem Füttern mit einer Klingel, reagierte der Hund selbst dann mit Speichelfluss, wenn er nur die Klingel hörte - obwohl kein Futter kam. Er war konditioniert.

Auch bei Rauchern gebe es diesen Reflex, sagt Rüther. Sie warten an der Haltestelle, sie trinken Kaffee, sie hatten Sex - und jedes Mal greifen sie zur Zigarette, obwohl die letzte Kippe womöglich erst wenige Minuten zurückliegt. Im Leben eines Rauchers, der mit 14 Jahren angefangen habe, gebe es viele Tätigkeiten, die derjenige noch nie ohne Rauchen gemacht habe, sagt Rüther. Deshalb sei es für viele so schwierig, davon loszukommen. "Weil es nicht nur das Nikotin ist, sondern eben auch das ganze Brimborium drumherum."
Ersatzprodukte sollen körperlichen Entzug hemmen

Die nikotinhaltigen Ersatzprodukte sollen den körperlichen Entzug Entwöhnungswilliger hemmen. Beim Kaugummi geht das so: Man kaut sechs, sieben mal, bis ein pfeffriger Geschmack entsteht. Dann parkt man den Kaugummi in der Backentasche, bis der Geschmack nachlässt. In der ersten Woche tariert der Raucher aus, wie viele Kaugummis er braucht, damit Entzugssymptome wie Reizbarkeit, Nervosität oder Schlafstörungen nicht auftreten. In den Folgewochen wird die Dosis Stück für Stück reduziert.

Viele Konsumenten kauen das Nikotinkaugummi allerdings wie ein normales Kaugummi - der Nikotin-Kick ist ungleich höher. Beim Aufhören hilft das aber eher nicht. Entweder werden diejenigen rückfällig oder sie kauen Woche um Woche, Monat um Monat, Jahr um Jahr. Deshalb plädieren Experten unbedingt für eine fachliche Beratung während des Rauchstopps.
Rascher Rückfall
Viele Raucher werden bereits innerhalb eines Monats wieder rückfällig.
Viele Raucher werden bereits innerhalb eines Monats wieder rückfällig.
(Foto: dpa)

In Deutschland würden Raucher sich oft jedoch auf die eigene Willenskraft verlassen, sagt Raupach. "Das geht in den meisten Fällen schief, und es kommt rasch zum Rückfall." Die Patienten müssten wissen, welche Präparate es gibt, wie man sie einsetzt und welche Nebenwirkungen sie haben.

Im Fachbuch "Toxikologie" von Hans Marquardt heißt es: "Etwa 80 Prozent der Raucher, die sich entschlossen haben, ohne fremde Hilfe das Rauchen aufzugeben, werden bereits innerhalb eines Monats wieder rückfällig und weniger als 10 Prozent bleiben über ein halbes Jahr hinaus abstinent."
Geringe Nebenwirkungen

Die Nebenwirkungen des Nikotinkaugummis sind nach bisherigem Kenntnisstand eher gering. Beim Rauchen ist ohnehin weniger das Nikotin das Gefährliche. Der Tabakrauch enthält mehrere Tausend Substanzen, die beim Inhalieren in den Körper geraten - mindestens 50 sind krebserregend, weitere 50 gelten als chemische Gifte. All das fällt bei den Kaugummis weg.

Von einem langfristigen Konsum raten Experten dennoch ab. Zwar gebe es keine Hinweise darauf, dass Nikotin Herzinfarkte, Schlaganfälle oder Lungenkrebs auslöse, sagt Raupach. "Die Folgen eines langfristigen Gebrauchs sind aber nicht ausreichend erforscht, um eine unbegrenzte Einnahme empfehlen zu können."
"Art Schadensbegrenzung"

"Wir würden jeden ermutigen - auch nach zwei Jahren -, zu versuchen, runterzukommen", sagt Batra von der Uniklinik in Tübingen über die Langzeitkonsumenten. Er nennt das jahrelange Kaugummikauen "eine Art Schadensbegrenzung". Auch Raupach sagt: "Wenn die einzige Alternative ist, dass Sie rauchen, dann nehmen Sie bitte das Kaugummi." Nikotin sei jedoch keine körpereigene Substanz und werde vom Organismus nicht benötigt.

Laut Packungsbeilage treten beim Konsum der Kaugummis bei einem von zehn Patienten Kopfschmerzen, Husten, Schluckauf, Übelkeit und Reizungen von Mund oder Hals auf. Raupach von der Tabakentwöhnungsambulanz in Göttingen nennt Aufstoßen und Sodbrennen als Nebenwirkungen, Rüther von der Spezialambulanz in München verweist bei erhöhtem Nikotinkonsum auf Herzschlagerhöhung und Gefäßverengung.

Chris Meyer hat für sich noch keine körperlichen Beeinträchtigungen des jahrelangen Kaugummikauens ausgemacht. "Dadurch, dass ich rauche, seit ich 14 bin, fühle ich mich mit Nikotin im Körper normal."
Empfehlung: Zehn Kaugummis täglich
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Billiger wäre die Abstinenz selbstverständlich - wobei der Süchtige im Vergleich zum Rauchen auch durch den Nikotinersatz spart. Wer rund eine Packung täglich qualmt - also sechs Euro ausgibt -, dem werden zu Beginn der Therapie zehn Kaugummis täglich empfohlen. Das ergibt bei der Zwei-Milligramm-Version Kosten von etwa 2,20 Euro. Selbst Meyer, der doppelt so viel kaut, bliebe mit 4,40 Euro unter den Kosten für 20 Zigaretten.

Was Meyer tun könnte, um irgendwann doch noch mit seiner Gewohnheit zu brechen - und nicht rückfällig zu werden? Raupach empfiehlt eine fachliche Beratung. Man müsse überlegen, welche Ersatzprodukte die bessere Alternative zum Kaugummi wären. Rüther schlägt vor, immer mal wieder ein Kaugummi durch ein normales zu ersetzen - und den Konsum langsam zu reduzieren.

Ernsthaft versucht, aufzuhören, hat Meyer allerdings noch nicht. Dabei wäre es ihm schon lieber, nicht von dem Nervengift abhängig zu sein. Seinen Stoff hat er jederzeit vorrätig und kauft ihn immer in den gleichen zwei Apotheken. "Eigentlich warte ich darauf, dass ein Apotheker mal sagt: "Was machen Sie eigentlich, das ist ja Medikamentenmissbrauch."

* Name auf Wunsch des Betroffenen geändert

Quelle: n-tv.de , Michel Winde, dpa
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Zwei Brüder mit Diabetes - ein fast normales Leben

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Dez 2016 10:24

https://kurier.at/wissen/stiftung-kinde ... 36.206.733

Zwei Brüder mit Diabetes - ein fast normales Leben
Stiftung Kindertraum Reportage, Familie Streit Son…
Foto: /Daneshmandi Laila
.
Julian und Moritz haben Diabetes Typ 1 – ihr Alltag ist von Blutzucker-Berechnungen bestimmt. Ein Diabetiker-Warnhund könnte ihnen helfen, gefährlichen Unterzucker rechtzeitig zu erkennen.
Laila Daneshmandi Laila Daneshmandi
17.12.2016, 06:00
0.19k shares

Vor jeder Mahlzeit und jedem Schokoriegel müssen der achtjährige Julian und sein kleiner Bruder Moritz, 6, in den Finger gestochen werden. Und dann noch einmal zwei Stunden später. Die Eltern messen ihre Blutzuckerspiegel, um zu berechnen, wie viel Insulin sie den Buben für die Nahrungsaufnahme spritzen müssen. "Im Schnitt brauchen wir pro Kind zehn Messstreifen am Tag", erzählt Peter Streit. Wenn der letzte Wert am Abend nicht passt, bleibt er nachts oft länger auf, um noch einmal zu messen und sicher zu gehen, dass seine Kinder keinen Unterzucker haben. Für die Familie aus Zeltweg ist das ganz normaler Alltag.

Wenn die Buben unterzuckert sind, werden sie launisch bis aggressiv und ihr Gesicht wird blass. Im Extremfall verlieren sie das Bewusstsein: "Das versuchen wir mit allen Mitteln zu verhindern, weil jede Bewusstlosigkeit bedeutet, dass das Gehirn weniger mit Sauerstoff versorgt wird und es Folgeschäden geben kann", erklärt Peter Streit. Die Eltern wollen ihren Kindern einen möglichst normalen Alltag und vor allem eine möglichst gesunde Zukunft ermöglichen. Je früher Schäden entstehen, desto gravierender sind die späteren Folgen.
Unklare Ursache

Im Gegensatz zu Diabetes Typ 2 (Altersdiabetes) wissen Ärzte nicht, wodurch Diabetes Typ 1 ausgelöst wird. Es fällt nur auf, dass die Krankheit in den vergangenen Jahren immer häufiger bei Kindern auftritt, oft nach einer Erkältung. Doch die Ursachen sind noch immer unklar.

Julian war drei Jahre alt, als der Mutter auffiel, dass er ungewöhnlich viel Wasser trank und die Windeln immer öfter gewechselt werden mussten. Der Hausarzt wollte auf Verdacht den Blutzucker messen – er war so hoch, dass sein Gerät den Wert nicht mehr anzeigen konnte. Julian musste sofort ins Spital auf die Intensivstation, nach einer Woche durfte er wieder nach Hause. Seither muss er spritzen. Anfangs bekam er das Insulin über den für Diabetiker typischen Pen – ein Stift, der das Insulin injiziert.

Nach einigen Wochen erhielt er eine Insulinpumpe: ein kleines Gerät mit Schlauch zum Bauch – für ein kleines Kind mehr als unpraktisch. Schließlich erkämpfte die Familie bei der Krankenkasse das aktuellste Gerät, das dem Kind das lebenswichtige Insulin injiziert, den Omnipod. Das ist ein kleines Gerät, das auf den Oberarm geklebt wird – statt mehrerer Nadelstiche am Tag gibt es ein Mal einen Stich, durch den das Insulin über eine Fernbedienung verabreicht wird.

Nach drei Tagen wird ein neues Gerät aufgeklebt und es gibt wieder "nur" einen Stich. Zwei Jahre später erhielt der kleine Bruder Moritz dieselbe Diagnose: "Da haben wir uns wenigstens schon ausgekannt", erzählt Sonja Streit. Seither wird jede Mahlzeit abgewogen, für alles werden die Broteinheiten berechnet. Im Kopfrechnen kann der Familie inzwischen kaum jemand was vormachen. Für Notfälle haben alle immer Traubenzucker dabei. Abends richten die Eltern den Kindern die Schuljause und schreiben der Lehrerin die Broteinheiten auf, damit sie weiß, wie viel sie per Fernbedienung spritzen muss.

Stiftung Kindertraum Reportage, Familie Streit Son… Foto: /Daneshmandi Laila Julian trägt den Omnipod und darüber ein Gerät, das seinen Zuckerstatus regelmäßig über das Gewebe misst - es kann per Handy abgelesen werden, liefert aber nicht so genaue Daten wie ein Stich in den Finger.

"Dass ihre Lehrer das machen, ist alles andere als selbstverständlich", wissen die Eltern. "Viele weigern sich, ein Kind mit Diabetes, Asthma oder Epilepsie aufzunehmen. Es hängt viel an der persönlichen Einstellung der Lehrer, zumal sie haftbar sind, falls etwas passiert." Doch Familie Streit ist mit der Schule ihrer Kinder im guten Einvernehmen.
Niemals alleine

Dass einer der Elternteile bei Ausflügen, beim Schwimmen oder beim Fußballtraining dabei sein muss, ist für sie selbstverständlich. "Das gilt für jede Aktivität. Wir können die Verantwortung nicht abgeben." Deshalb hat sich Peter Streit inzwischen selbstständig gemacht, um zeitlich flexibler zu sein. Die Mutter arbeitet Teilzeit.

Um den Alltag etwas zu erleichtern – und vor allem, um mehr Sicherheit zu haben und ruhiger zu schlafen, spart die Familie auf einen Diabetiker-Warnhund. Die sind speziell darauf trainiert, Zeichen zu geben, wenn eines der Kinder Unter- oder Überzucker hat. So kann die Familie reagieren, bevor es zu gröberen Schwankungen kommt. Doch so ein speziell ausgebildeter Hund kostet bis zu 25.000 Euro – trotz zahlreicher Spenden ist die Familie noch weit entfernt von dem Betrag und hofft nun mit Unterstützung der Stiftung Kindertraum auf die Hilfe der KURIER-Leser.

SPENDENKONTO
Stiftung Kindertraum

IBAN: AT10 6000 0000 9011 8500

BIC: OPSKATWW

Kennwort: Julian und Moritz
Hilfe für Kinder: Stiftung Kindertraum

Die vielen Therapien und Hilfsmittel für kranke oder behinderte Kinder verursachen auch Kosten – viele Familien können sich das nicht leisten. Seit 1998 erfüllt die Stiftung Kindertraum Kindern mit schweren Schicksalen Herzenswünsche. Das Geld dafür stammt aus Spenden und Erlösen von Benefizaktionen. Jedes Jahr realisiert das Team damit rund 200 Herzenswünsche. ✆ 01 / 585 45 16
www.kindertraum.at
(kurier) Erstellt am 17.12.2016, 06:00
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Studie der Krankenkassen - Jedes dritte neue Medikament ist unnötig

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Jan 2017 15:12

http://www.n-tv.de/politik/Jedes-dritte ... 70191.html
Mittwoch, 04. Januar 2017
Studie der Krankenkassen - Jedes dritte neue Medikament ist unnötig

Jedes Jahr kommen zahlreiche neue Medikamente auf den Markt. Doch eine Prüfung der Krankenkassen ergibt nun: Ein Drittel der Mittel bringt den Patienten keinen zusätzlichen Nutzen.

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Jedes dritte neu auf den Markt gebrachte Medikament hat einem Kassenbericht zufolge keinen zusätzlichen Nutzen für die Patienten. Ein weiteres Drittel habe nur einen zusätzlichen Nutzen für einen Teil der Patienten, der Rest bringe klare Verbesserungen für alle Betroffenen, das berichteten die Zeitungen der Funke Mediengruppe. Dabei berufen sie auf einen Zwischenbericht der gesetzlichen Krankenkassen. Die Kassen sind seit fünf Jahren verpflichtet alle neuen Medikamente auf ihren Nutzen und ihre Kosten hin zu untersuchen.
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Krank durch Polymedikation: E-Health-Gesetz soll gefährliche Wechselwirkungen verhindern
10.01.16 – 01:36 min
Krank durch Polymedikation E-Health-Gesetz soll gefährliche Wechselwirkungen verhindern

Ausgewertet wurden die 129 Medikamente, für die Krankenkassen und Pharmahersteller seit 2012 Preisverhandlungen geführt haben. Davon sei ein Großteil für die Behandlung von Krebserkrankungen, Infektionserkrankungen wie Hepatitis oder für Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes bestimmt, hieß es. Die Preisverhandlungen und die Nutzenbewertung sind verpflichtend seit einer Arzneimittelreform im Jahr 2011, die die Ausgaben für Medikamente begrenzen soll.

Insgesamt wurden dem Bericht zufolge in den vergangenen fünf Jahren durch die Preisverhandlungen rund 2,5 Milliarden Euro eingespart. Damit sei die Reform allerdings finanziell hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Ursprünglich sollten jedes Jahr zwei Milliarden Euro eingespart werden.
Gröhe: Nutzenbewertung spart Kosten
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Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe zog dennoch eine positive Bilanz. "Die Nutzenbewertung von Arzneimitteln und die anschließenden Preisverhandlungen führen zu Kosteneinsparungen im Sinne der Versicherten", sagte der CDU-Politiker den Funke-Blättern. Dazu solle auch die geplante Umsatzschwelle beitragen, nach deren Überschreitung künftig ein geringerer Erstattungsbetrag für Medikamente gelten solle.

"Die Nutzenbewertung und die Preisverhandlungen bieten eine Möglichkeit, die Qualität der Arzneimittelversorgung zu steigern", sagte auch der Vizechef des Spitzenverbands der Gesetzlichen Krankenkassen, Johann-Magnus von Stackelberg, den Zeitungen. Nun sei es an der Zeit für eine Weiterentwicklung. Er regte an, Ärzte über regelmäßige Updates ihrer Kliniksoftware schnell über den Nutzen neuer Medikamente zu informieren.

Quelle: n-tv.de , kpi/epd
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Wer an der Straße wohnt, wird eher dement

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Jan 2017 11:33

https://kurier.at/wissen/wer-an-der-str ... 39.471.923

Wer an der Straße wohnt, wird eher dement
Sommerferien - Dichter Verkehr auf der Autobahn A8
Foto: APA/dpa/Stefan Puchner
Leben an der Autobahn - nicht nur für die Fahrer ein Risiko
Nicht nur der Lärm erhöht das Risiko für Demenz. Forscher machten einen zweiten Risikofaktor aus.
05.01.2017, 18:20

Menschen, die an viel befahrenen großen Straßen wohnen, haben ein erhöhtes Risiko, an Demenz zu erkranken. Wie die in der Zeitschrift „The Lancet“ veröffentlichte Studie zeigt, ist das Krankheitsrisiko für jene, die weniger als 50 Meter entfernt wohnen, sieben Prozent höher. Im Umkreis von 50 bis hundert Metern sind es vier Prozent; erst bei mehr als 200 Metern gibt es kein erkennbar höheres Risiko.

Für die Studie unter Leitung von Hong Chen von der Gesundheitsbehörde von Ontario untersuchten die Forscher zwischen 2001 und 2012 sechs Millionen Menschen, die in der kanadischen Provinz leben. Dabei stießen sie nicht nur auf mehr Demenzfälle bei Anrainern von viel befahrenen Straßen, sondern fanden nach eigenen Angaben auch einen Zusammenhang zwischen der Krankheit und den Schadstoffen Stickstoffdioxid und Feinstaub.
Schadstoffe

Jedoch legten die Forscher nahe, dass auch Lärm und andere Schadstoffe eine Rolle bei der Ausprägung der Krankheit spielen könnten. Gleichwohl fand die Studie keine eindeutige Verbindung zwischen der Nähe zu stark befahrenen Straßen und anderen neurologischen Erkrankungen wie Parkinson oder Multiple Sklerose.
Viel befahrene Straßen könnten „Demenz begünstigen“, fasste Hong die Ergebnisse der Studie zusammen. Wegen des Bevölkerungswachstums und der zunehmenden Urbanisierung wohnten mittlerweile zahlreiche Menschen in der Nähe von Straßen, merkte er an und warnte vor einer großen Last für die öffentlichen Gesundheitssysteme. Jedoch seien noch weitere Studien nötig, um den Zusammenhang zwischen Demenz und viel befahrenen Straßen eindeutig zu beweisen.
Der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge sind weltweit rund 47,5 Millionen Menschen an Demenz erkrankt, darunter haben 60 bis 70 Prozent Alzheimer. Demenz zeichnet sich durch Gedächtnisverlust und eine Einschränkung des Denkvermögens und der Sprache aus und wirkt sich stark auf den Alltag der Erkrankten aus. Jährlich werden etwa 7,7 Millionen neue Fälle gemeldet.

(APA) Erstellt am 05.01.2017, 18:20
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Gefährlicher Trend für Kleinkinder - Ärzte warnen vor "Zaubertropfen"

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Jan 2017 14:04

http://www.n-tv.de/wissen/Aerzte-warnen ... 97871.html
Sonntag, 08. Januar 2017
Gefährlicher Trend für Kleinkinder - Ärzte warnen vor "Zaubertropfen"

Wissenschaftler und Mediziner warnen vor einem gefährlichen Trend: Immer mehr Eltern geben ihren Kindern Schlafmittel. Dabei sind nicht die Kinder das Problem, mahnt ein Experte.

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"Ich würde gerne mal wieder acht Stunden schlafen, aber eigentlich will ich meinem Kleinen keine Schlafmittel geben. Nur mein Körper bricht unter der Müdigkeit zusammen." Oder: "Das ist meine letzte Option, endlich mal wieder eine Nacht schlafen zu können." Oder: "Geschmeckt hat's ihr nicht, aber wir nennen sie Zaubertropfen und so hat sie das Zeug doch geschluckt. Wer will schon nicht zaubern?"

Elternforen im Internet sind voll von Einträgen dieser Art, und die lösen immer wieder heftige Diskussionen unter den Teilnehmern aus. Die umstrittene Frage: Dürfen Eltern ihren Kleinkindern Schlafmittel geben, wenn die einfach nicht durchschlafen wollen? Mediziner und Behörden sehen eine bedrohliche Entwicklung. Nach Einschätzung des bayerischen Gesundheitsministeriums geben inzwischen immer mehr Eltern ihren Kindern Schlafmittel. "Diesen gefährlichen Trend, den Kinderärzte und Wissenschaftler derzeit beobachten, müssen wir stoppen", erklärt Ministerin Melanie Huml (CSU) und warnt vor "schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen für die Kinder". Die Mittel können psychisch abhängig machen und innere Organe wie Leber und Niere schädigen, wie Huml betont.

Damit hat sie aus Sicht des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) auch völlig recht. "Es kann - auch in niedrigen Dosen - zum Atemstillstand kommen", sagt BVKJ-Sprecher Hermann Josef Kahl. Auch die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) warnte schon vor Jahren vor Schlafmitteln für Kinder. Konkrete Zahlen haben beide Organisationen nicht - ebenso wenig wie das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Zahlen zu verschriebenen Schlafmitteln für Kinder des Deutschen Arzneiprüfungsinstituts (DAPI), die vor einiger Zeit öffentlich wurden, bezeichnet das Institut selbst inzwischen wegen eines Fehlers bei der Datenerhebung als nicht valide.

"Ich hätte als Arzt Bauchschmerzen, so etwas zu verschreiben", sagt Kahl. "90 bis 95 Prozent der Kinder sind gesund, haben nur einen anderen Schlafrhythmus." Bauchschmerzen macht ihm auch, dass es Schlafmittel für Kinder gibt, die nicht verschrieben werden müssen, weil sie frei verkäuflich sind.
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"Ich merke schon, dass das Thema die Eltern beschäftigt", sagt Carla Sauer von Kirschbach von der Elternberatung der Diakonie Gilching bei München. "Die Frage, ob man Schlafmittel geben darf, taucht hier immer mal wieder auf. Das ist vielleicht einfacher, als den mühsamen Weg zu gehen und den Alltag zu ändern."

Früher, "im Mittelalter", hätten Kinder abends einen Löffel Schnaps bekommen, damit sie tief und fest schlafen, sagt Kinderarzt Kahl. Ob das schlimmer ist als Schlafmittel? "Man sollte beides nicht machen", betont Kahl. Seine Alternative: Die Eltern brauchen Schlaf, nicht die Kinder. "Die Mütter müssen ihre Erschöpfung loswerden. Da empfehlen wir in der Regel den gnadenlosen Einsatz der Verwandtschaft."

Quelle: n-tv.de , Britta Schultejans, dpa
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Notrufnummern – allgemein gültig und für alle Notfälle

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Jan 2017 11:43

http://www.dastelefonbuch.de/Notruf
Notrufnummern – allgemein gültig und für alle Notfälle

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Die zehn größten Grippe-Fehler

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Jan 2017 11:41

https://kurier.at/wellness/fruehe-und-s ... 39.797.166

Die zehn größten Grippe-Fehler
Ah-chooo!
Foto: Getty Images/iStockphoto/benstevens/iStockphoto
So geht es derzeit Tausenden in Österreich.
Diese oft gehörten Empfehlungen sind meist gut gemeint, aber machen alles nur noch schlimmer.

Laila Daneshmandi
Ernst Mauritz

08.01.2017, 06:00
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Sie tritt plötzlich und unerwartet auf und rafft ihren Wirt mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen nieder - heuer fünf Wochen früher als sonst (siehe auch untenstehenden Artikel). Meist dauert der Spuk sieben bis 14 Tage – vorausgesetzt, man gönnt dem Körper genügend Ruhe. Es gibt allerdings etliche gut gemeinte Tipps, die sich eher kontraproduktiv auf die Genesung auswirken, statt sie zu beschleunigen. Eine Grippe braucht eben ihre Zeit. Wer sie gut überstehen will, meidet daher folgende Vorgehensweisen:
1 Die Grippe mit einer Erkältung verwechseln

"Ach, das wird schon wieder. Ich bin nur erkältet." Das hört man vor allem von Grippe-Leugnern, die ihre Erkrankung nicht wahrhaben wollen. Das kann ernsthafte Konsequenzen haben, denn der Grippevirus lässt sich nicht einfach ignorieren und er kann es noch weniger leiden, wenn man so tun will, als wäre nichts. Im Gegensatz zur Grippe verläuft ein grippaler Infekt schleichend, Fieber und Komplikationen sind selten. "Die Erkrankung sollte jedenfalls vom Arzt abgeklärt werden, damit er die richtige Therapie verordnet", sagt Paul Prem, ärztlicher Leiter des Wiener Ärztefunkdienstes.
2 Irgendwann ein Anti-Grippe-Mittel nehmen

Es mag gut gemeint sein, aber die viel diskutierten Neuraminidase-Hemmer wie Tamiflu und Relenza (sie verkürzen die Krankheitsdauer ein wenig und mindern wahrscheinlich das Risiko schwerer Krankheitsverläufe) wirken nur, wenn man sie innerhalb von 48 Stunden nach Auftreten der ersten Grippe-Symptome – also Fieber – einnimmt. Danach bringen sie nichts. Daher gilt auch hier: Vom Arzt die Erkrankung abklären lassen und dann das passende Medikament verschreiben lassen. Neuraminidase-Hemmer sind nach der offiziellen Verkündung der Grippewelle mit Rezept auf Kassenkosten erhältlich. Also auch jetzt.
3 Die Symptome mit Fiebersenkern unterdrücken

Manche schwören auf ihre Schmerzmittel und Fiebersenker – allerdings braucht der Körper die Hitze, um die Viren im Körper zu eliminieren. "Wer ständig das Fieber unterdrückt, muss damit rechnen, dass die Grippe länger dauert", warnt auch Prem. Er rät, das Fieber bis 39 Grad auszusitzen – "darüber kann man schon etwas nehmen, die erhöhte Temperatur sollte aber nicht dauerhaft unterdrückt werden". Auch Antibiotika sind bei einer Influenza (ohne bakterielle Zweitinfektion) nicht angebracht.
4 Kampf den Viren mit der Macht der Liebe

Wer sich von seinem Partner gesund kuscheln lassen will, tut vor allem dem anderen nichts Gutes. Grippe-Viren sind hoch ansteckend. Auch, wenn es in der Leidenssituation trösten mag – keiner von beiden wird eine Freude daran haben, wenn der andere ein paar Tage später auch leidet. Daher gilt: Für die Krankheitsdauer lieber einen Sicherheitsabstand einhalten – und vor allem auf viel Hygiene achten.

Lesen Sie bitte unterhalb der Infografik weiter

5 Alkohol gegen die Viren

"Das ist eine ganz schlechte Idee", sagt Ärztefunk-Leiter Prem. Während der Grippe gilt Alkoholverbot: "Das schwächt nur den Kreislauf und Medikamente wirken nicht unter Alkoholeinfluss." Und bei nicht alkoholischen Getränken gilt es, darauf zu achten, dass jeder sein eigenes Trinkglas hat – dieses sollte außerdem mit Spülmittel und heißem Wasser gewaschen werden, um die Viren abzutöten.
6 Saunieren gegen Grippe-Symptome

Während der Akutphase rät Prem davon ab, in der Sauna zusätzlich zu schwitzen. "Das belastet den Körper nur zusätzlich und nimmt dem Heilungsprozess Energie weg." Zur Prophylaxe sei nichts dagegen einzuwenden, den Körper mit Saunagängen abzuhärten. Auch nach der Grippe sei es ok, wieder saunieren zu gehen, aber lieber nicht währenddessen.
7 Den Viren mit Sport davonlaufen

"Auf gar keinen Fall", sagt der Ärztefunk-Leiter. Der Körper ist durch die Grippe ohnehin stark geschwächt – wer seinen Kreislauf durch Sport ankurbelt, kann sich sogar gefährden. Eine nicht ausgeheilte Grippe, aber auch Erkältung kann eine Herzmuskelentzündung verursachen – und diese kann sogar lebensbedrohlich werden.
8 Fenster zu und einbunkern, bis es einem wieder besser geht

Auch, wenn man sich danach fühlt, ist es gut, zwischendurch einmal durchzulüften – damit kann die Virenkonzentration in der Luft reduziert werden. Am besten, der Kranke packt sich gut in eine Decke ein und jemand anderer macht für ein paar Minuten das Fenster auf und lüftet gut durch. Es ist wichtig, auf eine gute Luftfeuchtigkeit zu achten – ein Luftbefeuchter kann helfen, aber es reicht auch, seine feuchte Wäsche aufzuhängen.
9 Arbeiten gehen, die Kinder in die Schule bringen, Einkäufe erledigen

Manche Dinge müssen sein? Nein, müssen sie nicht. Zum einen braucht der Körper Zeit und Ruhe, um sich zu erholen, sonst verlängert sich nur der Heilungsprozess und es kommt unter Umständen sogar zu Komplikationen wie einer Lungenentzündung. Zum anderen riskiert man, seine Mitmenschen anzustecken. Also sofort krankmelden, die Kinder Verwandte oder Freunde hin- und herbringen lassen.
10 "Ich bin eh nicht mehr ansteckend"

Grippepatienten sind ein bis zwei Tage vor ersten Krankheitszeichen schon ansteckend und danach noch etwa eine Woche. Die ersten Symptome können nach wenigen Stunden bis drei Tagen auftreten. Bei Kleinkindern dauert die infektiöse Phase länger – sie können das Virus länger in sich tragen, bevor die Krankheit ausbricht, und sind auch länger ansteckend.
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Versorgung schwer kranker Menschen - Cannabis-Medizin wird zur Kassenleist

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Jan 2017 13:34

http://www.n-tv.de/wissen/Cannabis-Medi ... 90447.html
Versorgung schwer kranker Menschen - Cannabis-Medizin wird zur Kassenleistung

Von Andrea Schorsch

Es lindert Schmerzen, wirkt krampflösend und macht heiter: Cannabis hat als Heilpflanze eine lange Tradition und wird auch von Ärzten verschrieben. Dennoch mussten Patienten die Therapie bislang meist selbst zahlen. Das ändert sich nun.

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"Schwer kranke Menschen müssen bestmöglich versorgt werden", sagt Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe. Zu dieser bestmöglichen Versorgung soll künftig, wie der CDU-Politiker sagt, auch Cannabis als Medizin gehören – sofern den Patienten nicht anders geholfen werden kann. Die Krankenkassen übernehmen dann die Kosten dafür. Am heutigen Donnerstag hat der Bundestag einen entsprechenden Gesetzentwurf verabschiedet.
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Dass Cannabis in Deutschland als Medikament eingesetzt werden kann, ist nicht neu. Seit 1998 schon darf der Hauptwirkstoff der Hanfpflanze, er heißt Delta-9-THC, in Form synthetischer Präparate verschrieben werden, seit 2011 gelten auch Pflanzenteile wie Marihuana als verkehrsfähig zur Herstellung von Arzneimitteln. Die Produkte gibt es seither mit einer Ausnahmegenehmigung auf Rezept.
Kassen zahlten bislang nur bei MS

Dennoch mussten die Patienten die Kosten dafür bislang meist selbst tragen. Nur ein einziges Cannabis-Mittel ist hierzulande als Arznei zugelassen: ein Mundspray, das bei Multipler Sklerose Anwendung findet, weil es krampflösend wirkt, Spasmen unterdrückt und zur Muskelentspannung beiträgt. Bei allen anderen medizinischen Indikationen jedoch, wo Cannabis in Form von Kapseln verabreicht wird, muss der Patient selbst zahlen. Je nach Dosis und Präparat können dafür monatlich bis zu 800 Euro fällig werden.

Doch ab März 2017 sollen schwer kranke Patienten nun unter bestimmten Voraussetzungen auf Kassenkosten mit qualitätsgesichertem Medizinalhanf versorgt werden können, eine Ausnahmeerlaubnis ist dann nicht mehr nötig. Die Regelung soll vor allem Palliativpatienten zugutekommen. Sie erhalten Cannabis zum Beispiel als Schmerzmittel und begleitend zur Chemo-Therapie. Bei Krebs- und Aidspatienten wird Cannabis auch gegen Übelkeit und Appetitlosigkeit eingesetzt. Indirekt hilft es dabei, der massiven Schwächung der Patienten etwas entgegenzusetzen. Und dann ist da neben den körperlichen Effekten noch die stimmungsaufhellende Wirkung der Droge, von der schwer kranke Menschen profitieren.
Staatliche Cannabisagentur in Planung

Die psychoaktive Wirkung von Cannabis ist allerdings gleichzeitig einer der Gründe, warum die Abgabe der Hanfpflanze in Arzneimittelform so rigide gehandhabt wird. Cannabis kann Heiterkeit und Euphorie auslösen, Entspannung und Gelassenheit, doch auch das Gegenteil ist möglich. Dann entwickeln sich statt eines Hochgefühls eher Angst und Panik, begleitet von Herzrasen, Übelkeit und Schwindel.

Außerdem kann Cannabis bei regelmäßigem Konsum abhängig machen – sowohl körperlich als auch psychisch. Dann lässt sich die Dosis nicht mehr reduzieren, ohne dass sich Nervosität, Ängstlichkeit oder Depressionen einstellen. Außerdem beeinträchtigt Cannabis, wenn es regelmäßig konsumiert wird, die kognitive Leistungsfähigkeit. Die Konzentration lässt nach, ebenso die Lernfähigkeit. Ob die Droge bleibende Hirnschäden verursacht, ist noch ungeklärt.

Wegen dieser Begleiterscheinungen bleiben Cannabis-Medikamente schwer kranken Patienten vorbehalten. Um aber deren Versorgung sicherzustellen, soll das neue Gesetz den Anbau der Hanfpflanze zu medizinischen Zwecken ermöglichen. Geplant ist der Aufbau einer staatlichen Cannabisagentur, die den Anbau und Vertrieb koordiniert und kontrolliert. Die Aufgabe wird dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) übertragen.
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Einige hundert Menschen demonstrierten im Mai 2015 in Bremen für die Legalisierung von Cannabis. 06.04.16 Mehr als ein Rauschmittel Cannabis: die Droge als Medikament
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Für manche kann der Joint nicht groß genug sein. Doch hohe Dosen können zu Psychosen führen. 05.10.15 Hier Heilmittel, da "Einstiegsdroge" Wie gefährlich ist Cannabis wirklich?
Lieber schlucken als rauchen: Cannabis-Kapseln besser bei Schmerzen als Joints 23.04.13 Lieber schlucken als rauchen Cannabis-Kapseln besser bei Schmerzen als Joints

Diese Behörde sammelt fortan auch anonymisierte Daten, die die Ärzte über Diagnose, Therapie, Dosis und Nebenwirkungen der mit Cannabis behandelten Patienten übermitteln. Denn um weitere Erkenntnisse über die medizinische Wirkung von Cannabis zu gewinnen, ist mit der Gesetzesnovelle auch eine wissenschaftliche Begleitstudie vorgesehen – auf Basis der neu gewonnenen Daten.

Eine generelle Freigabe von Cannabis lehnt die Bundesregierung, wie Minister Gröhe betont, weiterhin streng ab. Die Droge fällt weiterhin unter das Betäubungsmittelgesetz. Wegen der "Gefahr von mangelnden Qualitäts- und Sicherheitskontrollmöglichkeiten", so die offizielle Begründung, bleibt daher eines auch schwer kranken Menschen weiterhin verboten: die Hanfpflanze selbst anzubauen.

Quelle: n-tv.de , mit epd
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Hunderttausende Erkrankte jährlich - Lepra ist noch nicht besiegt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Jan 2017 13:00

http://www.n-tv.de/wissen/Lepra-ist-noc ... 62072.html
Hunderttausende Erkrankte jährlich - Lepra ist noch nicht besiegt


"Lepra lebt"? In Europa kommt sie kaum noch vor, die WHO spricht von "eliminiert" - doch auch im 21. Jahrhundert erkranken jährlich mehr als 200.000 Menschen an Lepra. Sie gehört zu den am meisten unterschätzten Krankheiten der Welt.

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Innehalten, abwenden, die Kinder weiterziehen - die Reaktionen auf das schlichte Plakat könnten unterschiedlicher nicht sein. Gerade zeigt die Hand nach oben, Zeige- und Mittelfinger sind ausgestreckt. Dem Ringfinger fehlt ein Glied, der kleine und der Daumen fehlen ganz. "Lepra lebt" steht in großen Buchstaben darüber. Lepra lebt?
Plakat in Fürth mit einer durch Lepra verstümmelten Hand.
Plakat in Fürth mit einer durch Lepra verstümmelten Hand.
(Foto: dpa)

"Lepra gehört wohl zu den am meisten unterschätzten Krankheiten der Welt", sagt Sprecher Jochen Hövekenmeier von der Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW), die die Plakate regelmäßig in mehreren deutschen Städten aufhängt. Von der Öffentlichkeit wird die Krankheit kaum noch wahrgenommen, die Weltgesundheitsorganisation WHO betrachtet sie seit 2000 nicht mehr als Gesundheitsgefahr für die Allgemeinheit. Doch diese "Eliminierung" zeichnet ein verzerrtes Bild - 2015 steckten sich offiziellen Zahlen zufolge noch immer etwa 211.000 Menschen an, Hilfsorganisationen rechnen mit bis zu 250.000 Menschen. Fast die Hälfte davon stammt aus Indien, etwa 27.000 aus Brasilien, mehr als 4000 aus dem Kongo.

Am jeweils letzten Sonntag im Januar soll der Weltlepratag an diese Menschen erinnern. Dabei ist die Krankheit schon seit den 1980er-Jahren behandelbar. Bei der Multidrug-Therapie nehmen Patienten sechs bis zwölf Monate lang eine Kombination aus drei Antibiotika ein. So konnten laut WHO 16 Millionen Menschen geheilt werden. Die Behandlung kostet DAHW-Angaben zufolge im Durchschnitt lediglich 50 Euro, Erkrankte sind ab der ersten Einnahme nicht mehr ansteckend und gesunden vollständig.
Inkubationszeit von vier bis sechs Jahren
Patient vor einem Lepra-Krankenhaus.
Patient vor einem Lepra-Krankenhaus.
(Foto: dpa)

Das Problem für die Hilfsorganisationen: Lepra hat eine Inkubationszeit von durchschnittlich vier bis sechs Jahren, viele Patienten leben in Ländern mit schlechter Versorgung und lassen die Krankheit zu spät behandeln. Sie beginnt meist mit sichtbaren Flecken auf der Haut, Nerven sterben ab, Betroffene verlieren das Gefühl. Viele verletzen sich unbemerkt, infizieren sich mit gefährlichen Krankheiten oder bekommen Entzündungen. Nach Angaben des DAHW hat jeder zehnte Patient sichtbare körperliche Schäden. Auch deshalb forschen Wissenschaftler und Hilfsorganisation an einer Prophylaxe.

Vielversprechend scheint laut Hövekenmeier die Einnahme eines Antibiotikums zu sein. So sollen enge Bezugspersonen eines Erkrankten gegen Lepra geschützt werden. Erste Ergebnisse einer Studie in Tansania seien bis 2018 zu erwarten. Die Lepra wird über Tröpfchen übertragen, wie das genau funktioniert, ist allerdings noch immer kaum erforscht. Klar ist aber: Familienangehörige haben ein achtmal höheres Ansteckungsrisiko, bei Nachbarn ist es viermal höher. Gerade für sie wäre eine Prophylaxe wichtig.
Erkrankte vor gesellschaftlichem Aus

Vor Herausforderungen stellt die Helfer zudem das Bild der Lepra. Über Jahrhunderte wurden Betroffene gemieden. Auch heute stehen viele Erkrankte vor dem gesellschaftlichen Aus. Hövekenmeier hat das in Liberia schon selbst erlebt. Der Rat eines Dorfes entschloss kurzerhand, einen Lepra-Kranken des Ortes zu verweisen. Interventionen der Helfer blieben zunächst erfolglos. "Wir sind dann mit dem ganzen Team hingegangen und haben diesen Menschen in den Arm genommen", erzählt Hövekenmeier. Ein wichtiges Signal für das Dorf: "Er lebt heute noch da."

Aus Europa ist die Krankheit hingegen weitgehend verschwunden. Zwischen 2000 und 2015 meldeten Behörden in Deutschland laut Gesundheitsministerium jährlich null bis fünf Fälle. International bekannt ist nur mehr ein Krankenhaus im spanischen Fontilles, in dem seit Anfang des 20. Jahrhunderts Lepra-Kranke stationär behandelt wurden. Noch heute leben dort nach Klinikangaben dauerhaft etwa 30 ehemals kranke Menschen, rund 25 Lepra-Patienten werden ambulant behandelt.
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Ein Wiedererstarken der Krankheit durch Globalisierung und Flüchtlingsströme ist laut Hövekenmeier wegen der eingeschränkten Übertragungswege unwahrscheinlich: "Lepra ist eine sehr ländliche Krankheit." Die Ziele der WHO für die kommenden Jahre hält er allerdings für ebenso unrealistisch. Die Weltgesundheitsorganisation legte im vergangenen Herbst eine Strategie zur Bekämpfung der Lepra vor. Demnach soll es 2020 keine Neuinfektionen von Kindern und keine Behinderungen aufgrund der Krankheit geben, auch die Stigmatisierung Erkrankter soll beendet sein. "Das wäre realistisch, wenn die Lepraarbeit das entsprechende Budget dafür bekäme", sagt Hövekenmeier. Jeder Mensch in den betroffenen Gebieten müsse einmal jährlich untersucht werden. Lepra lebt vorerst weiter.

Quelle: n-tv.de , Michael Haas, dpa
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Deutschland schnieft und hustet - Zehntausende leiden unter Grippewelle

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Feb 2017 12:53

http://www.n-tv.de/wissen/Zehntausende- ... 89290.html
Montag, 06. Februar 2017
Deutschland schnieft und hustet - Zehntausende leiden unter Grippewelle

Baden-Württemberg, Thüringen und Sachsen waren zuletzt besonders betroffen: Die Grippewelle rollt durch die Republik - offenbar von Süd nach Nord. Ein Abflauen ist noch nicht in Sicht. Ärzte melden immer mehr Infektionen.

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Die Grippe geht um, und der Höhepunkt der Ansteckungswelle ist noch nicht erreicht. Besonders verbreitet ist die Influenza derzeit im Süden und Osten Deutschlands, aber auch Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sind aktuell Schwerpunkte. Das geht aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor.
Die Karte zeigt die Schwerpunkte akuter Atemwegserkrankungen in der letzten Januarwoche.
Die Karte zeigt die Schwerpunkte akuter Atemwegserkrankungen in der letzten Januarwoche.
(Foto: Robert Koch-Institut)

Da die Zahl der Infizierten weiter steigt, sei in den kommenden Wochen noch mit regionalen Verschiebungen zu rechnen, heißt es von Seiten des RKI. Die Grippewelle habe früher begonnen und sei schon jetzt deutlich stärker als bei einem moderaten Verlauf. Offiziell waren bis Ende Januar deutschlandweit 27.000 Grippefälle gemeldet, darunter 85 Todesfälle von zumeist älteren Menschen.

Lothar Wieler, Präsident des RKI, warnt davor, die Krankheit zu unterschätzen. In einem Interview mit den Ruhr Nachrichten rät er: "Jeder, der sich krank fühle und ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf hat, also ältere Menschen oder Personen mit chronischen Vorerkrankungen, sollte seinen Hausarzt konsultieren." Das derzeit zirkulierende Influenza-AH3N2-Virus sei dafür bekannt, dass es bei älteren Menschen zu schweren Krankheitsverläufen führe.
RKI rät noch zur Impfung

Eine Grippeschutzimpfung könne noch sinnvoll sein, auch wenn der Aufbau des Impfschutzes etwa 14 Tage dauere. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt die Impfung allen Menschen ab 60 sowie Schwangeren und chronisch Kranken.
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Zum Einwand von Impfgegnern, im Serum seien Chemikalien und Wirkverstärker enthalten, sagt Gérard Krause vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung: "Gerade bei den Impfungen, die seit Langem und in großer Zahl verabreicht werden – dazu gehört die Grippeschutzimpfung –, ist der Kenntnisstand über die Verträglichkeit sehr gut. Das ist alles gut abgesichert." Der Epidemiologe weist darauf hin, dass für die Risikogruppen die statistische Wahrscheinlichkeit, an einer Grippe schwer zu erkranken oder sogar daran zu sterben, sehr hoch sei. "Dem kann man vorbeugen - also liegt die Abwägung ganz eindeutig bei den Vorteilen einer Impfung", so der Forscher.

Laut RKI-Präsident Wieler sollten unabhängig vom Impfstatus alle Menschen die Hygieneempfehlungen beachten. Dazu gehört etwa, sich nach dem Händeschütteln gründlich die Hände zu waschen. "Wer bereits typische Symptome wie Husten oder Niesen hat, sollte aufpassen, niemanden anzustecken. Das heißt: Einweg-Taschentücher benutzen und notfalls in den Ärmel husten."

Quelle: n-tv.de , asc/dpa
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