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Verfallsdaten bei Medikamenten: Wie lange halten Arzneien wirklich ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Jul 2015 09:44

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http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/was-aerzte-ihnen-nicht-erzaehlen/andreas-von-r-tyi/verfallsdaten-bei-medikamenten-wie-lange-halten-arzneien-wirklich-.html

25.07.2015


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Verfallsdaten bei Medikamenten: Wie lange halten Arzneien wirklich ?
Andreas von Rétyi

Bei Medikamenten erscheinen Verfallsdaten extrem kurz. In einigen Fällen – wie bei verpackten Ohrstöpseln – ist das Verfallsdatum sogar lächerlich. Steckt dahinter vielleicht vor allem ein Geschäftsmodell?

Viele Menschen haben eine kleine Hausapotheke. Man nutzt sie kaum. Und wenn dann doch einmal der Ernstfall eintritt, dann führt der Blick auf das Verfallsdatum häufig zur Ernüchterung. Mitunter liegt es schon lange zurück.

Was macht man dann? Kann man manche Medikamente noch bedenkenlos verwenden? Oder droht eine Vergiftung, weil sich möglicherweise die Substanz verändert hat? Man liest ja überall, dass man abgelaufene Medikamente sofort vernichten soll. Könnte es sein, dass die Pharmaindustrie genau das will?

Den Volltext dieses Artikels lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Hintergrundinformationsdienstes KOPP Exklusiv

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Fieser Feind ist lebenswichtig - Wenn Schmerz nicht weichen will

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Jul 2015 13:25

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http://www.n-tv.de/wissen/Wenn-Schmerz-nicht-weichen-will-article15581626.html
Sonntag, 26. Juli 2015
Fieser Feind ist lebenswichtig - Wenn Schmerz nicht weichen will

Schmerz ist lästiges, aber auch ein lebensrettendes Signal des Körpers. Probleme macht er, wenn er nicht mehr weichen will. Chronischer Schmerz entsteht durch Konditionierung. Medikamente alleine reichen in diesen Fällen nicht aus.


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Depressionen, Arbeitsverlust, sozialer Rückzug: Über Jahre anhaltender Schmerz kann das Leben eines Menschen so vereinnahmen, dass sämtliches Sein und Denken um ihn kreist. Mehr als zehn Millionen Menschen leiden nach Schätzungen allein in Deutschland unter chronischen Schmerzen. "Schmerz ist eine Volkserkrankung geworden", sagt Prof. Hartmut Göbel, Chefarzt an der Schmerzklinik Kiel. Ein Grund sei allein schon der wachsende Prozentsatz älterer Menschen. "Ab einem bestimmten Alter haben alle Schmerzen."

Kopf-, Bauch-, Rücken-, Knie-, Hüft- und allgemeine Schmerzen des Muskel- und Skelettsystems führen die Liste an. Schmerz sei für die ganze Gemeinschaft ein Problem, sagt Göbel. Auch in finanzieller Hinsicht: Frühverrentung und Arbeitsunfähigkeit von Schmerzpatienten verursachen immense Kosten. Zwar gebe es inzwischen Schmerzzentren und immer mehr spezialisierte Ärzte, ideal sei die Versorgungsstruktur aber bei weitem nicht. Das zeigt vor allem der Mangel an speziell ausgebildeten Schmerztherapeuten.
Veraltetes Bild vom Schmerz
Auch wenn es immer mehr Schmerzkliniken gibt, reicht die Zahl noch nicht aus.
Auch wenn es immer mehr Schmerzkliniken gibt, reicht die Zahl noch nicht aus.
(Foto: picture alliance / dpa)

Eine Ursache sei, dass politische Entscheider, aber auch Mediziner und Patienten oft noch ein veraltetes Bild vom Phänomen "Schmerz" hätten. "Nach diesem eindimensionalen Modell wird ein Reiz über einen Nerv ins Schmerzzentrum des Gehirns geleitet, der Schmerz wird wahrgenommen", erklärt Göbel. "Wird die Reizursache beseitigt, ist alles wieder gut." Die Gleichung "kein Reiz – kein Schmerz" funktioniere aber nicht. Tatsächlich sei Schmerz ein äußerst vielschichtiges Phänomen.

Denn "mindestens ebenso bedeutsam wie der konkrete Reiz sind Faktoren wie die eigene Bewertung von Schmerz, soziale Aspekte und das Arbeitsumfeld", erklärt Göbel weiter. In stressvollen Lebenssituationen sei das Risiko 13 Mal höher, chronische Schmerzen zu entwickeln. Bei Menschen mit einer Belastungsstörung nach einem traumatischen Erlebnis seien die Schmerzabwehrkräfte mitunter überhaupt nicht mehr einsetzbar. "Sie können selbst geringen Schmerz nicht mehr bewältigen." Zum Erstaunen vieler Wissenschaftler hätten Hirnanalysen gezeigt, dass seelischer Schmerz in den selben Bahnen und Strukturen präsent ist wie der körperliche, erklärt Göbel. "Das kann man gar nicht trennen", betont der Experte.
Chronische Schmerzen haben ein Anfangsreiz
Auch seelische Schmerzen sind körperlich spürbar.
Auch seelische Schmerzen sind körperlich spürbar.
(Foto: picture alliance / dpa)

Dauert der Schmerz über einen längeren Zeitraum an, dann wandelt er sich vom Wahrnehmungsprozess zu einem sehr emotionalen Prozess und wird im schlimmsten Falle zum chronischen Schmerz, wissen Experten. Am Beginn chronischer Schmerzen stehe oft wirklich ein konkreter Reiz, erklärt Göbel. "Etwa eine Zerrung im Rücken, weil ich mich, vom Chef mit zu viel Arbeit eingedeckt, verspanne." Mit der Zeit genüge allein der Gang ins Büro, Schmerz auszulösen, auch ohne tatsächliches Muskelproblem. "Über Konditionierung entsteht chronischer Schmerz." Schon bei Kindern und Jugendlichen kann die Angst vor bestimmten Lehrern oder Schulfächern Schmerzen verstärken, die zufällig gerade da waren und sonst wieder weggegangen wären. Verstärkend wirkt in solchen Fällen, wenn Eltern ihr Kind dann nicht zur Schule schicken – eine Belohnung, die die Chronifizierung des Schmerzes stützt.

Fatal sei auch die übliche Schmerztherapie nur nach Bedarf in Kliniken, ergänzt Göbel. "Der Patient bekommt dann Aufmerksamkeit, wenn er ein Schmerzmittel fordert." Das fördere Passivität im Umgang mit Schmerzen. Zudem sind mit den Medikamenten selbst auch Risiken verbunden: "Jeder zehnte Kopfschmerzpatient geht auf Selbstmedikation zurück." Vielen Menschen sei gar nicht bewusst, dass Schmerzmedikamente bei längerer Einnahme selbst Schmerzen verursachen. Um im Job zu funktionieren, nimmt mancher täglich Tabletten – was kurzfristig funktioniert, langfristig aber problematisch ist. Ein Verzicht wird immer schwieriger, weil der Körper sich an die tägliche Dosis gewöhnt und mit heftigem Schmerz und Entzugserscheinungen wie Übelkeit reagiert.
Therapie auf mehreren Ebenen nötig
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All dies zeigt, wie sehr es in die Irre führt, beim Kampf gegen chronische Schmerzen ausschließlich den Körper zu berücksichtigen. Dass chronischer Schmerz gelernt wird, bedeutet aber auch noch etwas ganz Entscheidendes: Er kann auch wieder verlernt werden. "Das ist, wie einen Fahrradschlauch mit fünf Löchern zu flicken", sagt Göbel. "Alle müssen verschlossen werden, damit der Reifen nicht wieder platt wird." Der Schmerzreiz werde behandelt, Psycho- und Verhaltenstherapie angeboten, der Patient dazu gebracht, wieder aktiver zu sein – und das über Jahre. "Was sich über Jahre eingeschliffen hat, verschwindet nicht plötzlich wieder."

Die ganzheitliche Schmerztherapie bedeute auch, dass sich der Betroffene intensiv einbringen muss. "Manche Patienten haben noch die irrationale Vorstellung, selbst nichts machen zu müssen", erklärt Göbel. "Sie wollen behandelt werden, nicht selbst handeln." Das funktioniere aber nicht. "50 Prozent des Heilungsprozesses muss der Patient selbst einbringen."

Mitunter seien Betroffene damit unzufrieden und begönnen lieber jahrelanges Ärzte-Hopping auf der vergeblichen Suche nach Linderung ohne Eigeninitiative. Zudem ist das ein Grund dafür, dass so viele dubiose Anbieter mit allerlei vermeintlichen Heilmitteln und Wundertherapien viel Geld verdienen können. "Schmerzpatienten probieren alles Mögliche aus, weil der Leidensdruck so hoch ist."
Bilderserie
Die Auslöser für Schmerzen sind vielfältig. Neben mechanischen Einwirkungen auf den Körper von außen ... Er kann sich im Körper dumpf, stechend, hämmernd oder ... Der Schmerz ... Akute oder chronische Pein Vom Sinn der Schmerzen

Quelle: n-tv.de , Annett Stein, dpa
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Alles andere als harmlos - Viel mehr Hepatitis-E-Fälle in Deutschland

Beitragvon Gudrun Graf » 26. Jul 2015 20:11

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http://www.n-tv.de/wissen/Viel-mehr-Hepatitis-E-Faelle-in-Deutschland-article15584861.html
Alles andere als harmlos - Viel mehr Hepatitis-E-Fälle in Deutschland

Hepatitis E kann zu tödlichem Leberversagen führen. 20 Millionen Menschen stecken sich in Afrika und Asien jährlich damit an. Die Erkrankung wird in Deutschland immer öfter gemeldet, obwohl viele Infizierte gar nicht in diesen Regionen waren. Wie kommt das?


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Ärzte diagnostizieren in Deutschland zunehmend mehr Hepatitis-E-Fälle. 2014 wurden 670 dieser Lebererkrankungen gemeldet. Das sei im Vergleich zu 2013 ein Plus von mehr als 46 Prozent, teilte das Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) mit. "Die Tendenz ist klar steigend", sagte RKI-Epidemiologe Mirko Faber. Hintergrund sei in Europa allerdings nicht eine rasant ansteigende Verbreitung der Erreger, sondern eine verbesserte Diagnostik sowie eine höhere Sensibilität der Mediziner.

Hepatitis E galt lange Zeit als eine aus Asien und Afrika importierte Infektionskrankheit. Dort werde der Erreger hauptsächlich durch verunreinigtes Trinkwasser übertragen, erklärte eine Sprecherin des Brandenburger Gesundheitsministeriums im Vorfeld des Welt-Hepatitis-Tages am 28. Juli.
Viren erst 1983 entdeckt

Die Viren wurden erst 1983 von einem russischen Forscher entdeckt. Später konnten andere Wissenschaftler eine Epidemiewelle in Indien, die 1955 insgesamt 30.000 Erkrankungen verursachte, auf Hepatitis E zurückführen. Im Rückschluss wurde laut Faber so belegt, dass es wohl keine ganz neu aufgetretene Krankheit ist.

Das RKI schätzt, dass sich in Afrika und Asien jährlich bis zu 20 Millionen Menschen mit dem Virus anstecken. "Viele Leute machen eine Hepatitis-E-Infektion durch, ohne es zu wissen", erklärte Faber, denn häufig verlaufe die Infektion mit nur leichten Beschwerden. Oft beginnt die Krankheit nach RKI-Angaben mit unspezifischen Symptomen wie Müdigkeit und Gliederschmerzen, es kann aber auch zu Fieber und Gelbsucht kommen. Zumeist klingen die Beschwerden innerhalb von Wochen ab. Noch häufiger hat die Infektion gar keine Krankheitszeichen.
Alles andere als harmlos

Die akute Hepatitis E-Erkrankung ist jedoch alles andere als harmlos und kann zu tödlichem Leberversagen führen. Das RKI geht in Afrika und Asien jährlich von bis zu 65.000 Todesfällen aus. Die Inkubationszeit beträgt bis zu 60 Tage, und die Erkrankung hat in manchen Ländern eine Sterblichkeitsrate von bis zu vier Prozent. Eine Gefahr besteht nach RKI-Angaben bei Vorschäden der Leber, Immungeschwächten wie etwa Krebspatienten in der Chemotherapie oder in der Schwangerschaft.
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In Deutschland galt Hepatitis E lange Zeit als eine bei Reisen erworbene Krankheit. Wissenschaftler fanden erst vor einigen Jahren heraus, dass es diesen Erreger hier vermutlich schon seit langer Zeit gibt. "Die Übertragung läuft hier aber nicht fäkal-oral über das verunreinigte Trinkwasser, sondern über den Verzehr von kontaminiertem Schweine- und Wildfleisch", erklärte Faber.

In Europa treten andere Genotypen des Erregers auf, diese werden in der Regel nur vom Tier auf den Menschen übertragen und nicht wie in Afrika und Asien von Mensch zu Mensch. Die Mehrzahl der in Europa auftretenden Hepatitis-E-Erkrankungen sind demnach nicht eingeschleppt, sondern hier erworben.

"Da hilft wirklich nur strikte Hygiene", rät Faber. Es sollte nur gut durchgebratenes oder gegartes Fleisch gegessen werden. Nach Tierkontakten sollten stets die Hände gründlich gereinigt werden.

Quelle: n-tv.de , Georg-Stefan Russew, dpa
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Gudrun Graf
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Wie man das »Männer-Hormon« DHT auf natürliche Weise erhöht

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Jul 2015 09:54

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http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/jonathan-benson/wie-man-das-maenner-hormon-dht-auf-natuerliche-weise-erhoeht.html

27.07.2015


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Wie man das »Männer-Hormon« DHT auf natürliche Weise erhöht
Jonathan Benson

Es ist das Hormon, das den Mann zum Mann macht – das DHT oder Dihydrotestosteron, das als stärkstes männliches Sexualhormon über ein gesundes Testosteron-Gleichgewicht entscheidet. Bei Männern in der modernen westlichen Welt kann der DHT-Wert durch die feminisierende Wirkung von Medikamenten, Plastik-Chemikalien wie Bisphenol A (BPA), Unkrautvernichtungsmittel wie Roundup von Monsanto (Glyphosat) und vielen anderen chemischen Umweltgiften zu niedrig sein.



Mit anderen Worten: In unserer heutigen Welt die Männlichkeit zu bewahren, erfordert ständigen Kampf. Aber es ist möglich, den Weg zu besserer Gesundheit durch ein paar einfache Änderungen der Lebensweise einzuschlagen.



1) Bauchfett ist der Feind Nr. 1 von Testosteron und Männlichkeit. Anders als andere Formen von Testosteron kann das DHT nicht durch das Aromatase-Enzym 5-alpha-Reduktase in Östrogen umgewandelt werden. Das ist einer der Gründe dafür, dass DHT im Körper des Mannes verglichen mit anderen Formen von Testosteron bis zu dreimal stärker androgen wirkt und eine zehnmal stärkere anabole Wirkung entfaltet.



Aber das DHT kann auch neutralisiert und unwirksam gemacht werden, und zwar in allererster Linie durch Bauchfett. Wie auf der Website Anabolic Men erklärt wird, führt Bauchfett zu erhöhten Östrogenwerten, weil es nicht nur den Spiegel der 5-alpha-Reduktase erhöht, die dann andere Formen von Testosteron hemmt, sondern auch den Cortisol-Spiegel. Cortisol ist ein Stresshormon, das den Testosteronwert nach unten drückt.



»Die Enzyme im Fettgewebe (Fettmasse) neutralisieren buchstäblich das DHT, indem sie es in ein weniger wirksames Nebenprodukt, das 5-alpha-Androstan-3-alpha,17-beta-Diol aufspalten«, erklärt die Seite unter Bezug auf eine kanadische Studie, bei der Körperfett als Verursacher niedriger Androgen-Werte identifiziert wurde.



2) Ergänzung mit Kreatin treibt den DHT-Wert hoch. Um schädliches Bauchfett abzubauen, sollten Männer den Konsum von Zucker, Alkohol, verarbeitetem Getreide und synthetischen Chemikalien einschränken und mehr Sport treiben.



Eine Ergänzung mit Kreatin hilft auch, den DHT-Wert auf natürliche Weise zu erhöhen, wie sich bei mehr als 70 Humanstudien mit Peer Review gezeigt hat. Eine 2009 veröffentlichte Studie ergab, dass die Einnahme von Kreatin über sieben Tage (dreimal täglich fünf Gramm hochwertiges Kreatin), gefolgt von einer Erhaltungsdosis über 14 Tage (einmal täglich fünf Gramm hochwertiges Kreatin), einen anfänglichen DHT-Anstieg um 56 Prozent und anschließend um weitere 40 Prozent über dem Basiswert nach der 14-tägigen Erhaltungsphase bewirkte.



3) Sorghum steigert auf natürliche Weise die Expression von 5-alpha-Reduktase. Manchmal findet man Sorghum in glutenfreien Produkten, aber es ist viel mehr als ein einfacher Weizenersatz. Studien haben gezeigt, dass es dazu beiträgt, die Expression der 5-alpha-Reduktase zu steigern, was dann den DHT-Wert erhöht. In einer 1996 im American Journal of Medical Geriatrics veröffentlichten Studie heißt es: »Diese ist für die volle Maskulinisierung der äußeren Geschlechtsteile erforderlich.«



4) Meiden Sie Reis, Bockshornklee, Sägepalme und Pflanzenöl. Andererseits sollten Sie auf Nahrungsmittel verzichten, die die Expression der 5-alpha-Reduktase senken. Manche Quellen behaupten zwar, 5-alpha-Reduktase-Hemmer seien für die Testosteronbildung irgendwie wichtig, doch das ist ein Missverständnis, denn tatsächlich senken dieselben Produkte den DHT-Wert auf Kosten anderer Hormone.



5-alpha-Reduktase-Hemmer, deren Konsum im Interesse eines gesunden Testosteronspiegels eingeschränkt werden sollte, sind unter anderem verarbeitete Pflanzenöle, Reis, Bockshornklee, Sägepalme und der Wirkstoff Finasterid.



3) Bor hilft dem Körper, mehr Testosteron und DHT zu bilden. Zahlreiche Studien belegen die Testosteron-steigernde Wirkung von Bor, einem essenziellen Spurenelement, das den Östrogenspiegel senkt und den Testosteronwert, einschließlich des DHT-Werts, erhöht. Darüber hinaus hilft Bor, den Blutspiegel des Sexualhormon-bindenden Globulins, kurz SHBG, zu senken, sodass sich mehr Testosteron und DHT an Hormonrezeptoren im ganzen Körper binden können.



6) Fett ist gesund! Auch die Mainstream-Medizin lenkt in dieser Frage endlich ein: Das lange verteufelte Fett aus der Nahrung veranlasst den Körper zur Bildung des Testosterons, das er braucht, um optimal zu funktionieren. Wohlgemerkt, wir reden hier nicht von Transfetten, verarbeiteten Pflanzenölen und anderen synthetischen Fetten – zu den Fetten, die ein Mann braucht, gehören Kokosöl, Butter von grasgefütterten Kühen, echtes Olivenöl, Speck, Avocadoöl, Palmöl und Fischöl, und zwar alle reichlich.



7) Sport. Eine Studie nach der anderen beweist: Für eine gesunde Testosteronbildung braucht ein Mann die richtige Art von Sport. Alles gesunde Essen und alle Nahrungsergänzungsmittel der Welt sind nur von wenig Nutzen, wenn ein Mann den ganzen Tag auf der Couch sitzt und Sport im Fernsehen anschaut, anstatt selbst Sport zu betreiben.



»Sie sollten sich auf die folgenden Sportarten konzentrieren, wenn Sie den Testosteron- und DHT-Wert in die Höhe bringen wollen: Sprint, Intervalltraining, Krafttraining, Gewichtheben, wenig Wiederholungen, angemessene Ruhe und kurze intensive Workouts mit großen Muskel- und Gelenkbewegungen«, erklärt Anabolic Men.


Quellen:

anabolicmen.com

greenmedinfo.com

t-nation.com

nih.gov

anabolicmen.com


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Bildnachweis: l i g h t p o e t / Shutterstock

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.
Leser-Kommentare (4) zu diesem Artikel
27.07.2015 | 09:42
Elisabeth Jenders

Sorghum hätte er mit Hirse übersetzen sollen - Hirse ist die verbreitetste Unterart von Sorghum.

27.07.2015 | 09:26
Dave

Teilweise etwas widersprüchlich: Verarbeitete Pflanzenöle senken DHT, Olivenöl hingegen wird empfohlen? Ist Olivenöl kein verarbeitetes Pflanzenöl? Fett am Bauch senkt DHT aber in der Nahrung wird reichlich Fett empfohlen? Kreatin (synthetische Quelle) soll man einnehmen, obwohl es in der Regel aus Massentierhaltungsleichenprodukten stammt? Will uns der Autor auch einreden, Vegetarier seien Schwächlinge? Was den Testosteron-Spiegel schon nach 7 Tagen deutlich anhebt, ist Verzicht...

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27.07.2015 | 09:24
Nico Storz

"Meiden sie Reis" ?? Kommt Leute, jetzt wird´s peinlich...

27.07.2015 | 06:03
Ben

Was ist das denn? Fragen Sie Frau Brigitte? "Workouts" verursachen Schrumpfhoden, habe ich in einer Studie gelesen. Deshalb nennt Frau die muskelbepackten Bullen Ochsen.
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Übertriebene Vorsorge - Schwangere lassen sich zu oft untersuchen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Jul 2015 11:08

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Montag, 27. Juli 2015
Übertriebene Vorsorge - Schwangere lassen sich zu oft untersuchen

Während der Schwangerschaft ist es besonders wichtig, auf die Gesundheit zu achten. Doch viele werdende Mütter lassen mehr untersuchen, als empfohlen wird. Experten fürchten, dass eine Schwangerschaft zunehmend als etwas Krankhaftes empfunden wird.


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Zu viel Ultraschall, zu viele Untersuchungen: Fast alle Schwangeren nehmen Vorsorgemaßnahmen in Anspruch, die in den Richtlinien gar nicht vorgesehen sind. Hierzu zählen etwa mehr als drei Ultraschalluntersuchungen und spezielle Blut- oder Herztonmessungen. Dies zeigt eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung, für die knapp 1300 Mütter kurz nach der Geburt befragt wurden.

Nahezu unerheblich war dabei, ob eine Risikoschwangerschaft oder ein unauffälliger Verlauf vorliegt: Die Untersuchungen liefen fast gleich ab. Vier von fünf Frauen haben zudem für solche oft nicht notwendigen Präventionsmaßnahmen auch selbst in die Tasche gegriffen.

Experten fürchten, auf diese Weise werde Schwangerschaft immer mehr als etwas Krankhaftes und Behandlungswürdiges angesehen. Es schüre die Angst der Frauen vor der Geburt und somit "möglicherweise auch ihren Wunsch nach einer vermeintlich sicheren Kaiserschnitt-Entbindung", sagte Studienautorin Rainhild Schäfers von der Bochumer Hochschule für Gesundheit.
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Bei der Befragung gab fast die Hälfte der Frauen mit normaler Schwangerschaft an, mehr als fünf Ultraschalluntersuchungen gemacht zu haben. Die Mutterschaftsrichtlinien sehen aber nur drei vor. Auch scheint eine spezielle Herzton- und Wehenmessung (CTG/Kardiotokographie) längst zur Routine zu gehören. Obwohl diese Untersuchungsmethode nur bei drohenden Frühgeburten und anderen Auffälligkeiten vorgesehen ist, ließen 98 Prozent die Untersuchung durchführen - im Schnitt sogar öfter als vier Mal.

Auch Blutuntersuchungen, die über den normalen Vorsorgestandard hinausgehen oder dreidimensionaler Ultraschall wurden von den Schwangeren genutzt. Die Befragung zeigte auch: Viele werdende Mütter glaubten, die in Anspruch genommenen Kontrollen gehörten zur Routine.
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Das Wunder des Lebens: Schwangerschaft und Geburt Das Wunder des Lebens: Schwangerschaft und Geburt Das Wunder des Lebens: Schwangerschaft und Geburt Das Wunder des Lebens Schwangerschaft und Geburt

Quelle: n-tv.de , cri/dpa
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Wie viel Vitamin D ist zu viel ? - Sie werden überrascht sein!

Beitragvon Weltbookadmin47 » 28. Jul 2015 19:42

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http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/dr-joseph-mercola/wie-viel-vitamin-d-ist-zu-viel-sie-werden-ueberrascht-sein-.html

Wie viel Vitamin D ist zu viel ? - Sie werden überrascht sein!
Dr. Joseph Mercola

Sogenannte Experten warnen vor zu viel Vitamin D, weil es nicht wie einige andere Vitamine mit dem Urin ausgeschieden wird. Vitamin D ist aber eine wichtige Hilfe zum vorbeugenden Schutz gegen eine ganze Reihe von Krankheiten, wie Krebs und Herzerkrankungen und Ihr Bedarf an Vitamin D ist vermutlich weit größer, als man Ihnen bisher erzählt hat.



Vitamin D gehört ohne Zweifel zu den wichtigsten essentiellen Nährstoffen für eine optimale Gesundheit. Aber die Frage nach der Menge, die man täglich braucht, ist noch offen. Dr. Robert Heaney zählt zu den weltweit führenden Experten in Bezug auf Vitamin D. Dr. Heaney arbeitet auch als Forschungsdirektor der Organisation GrassrootsHealth, die von Carola Baggerly geleitet wird und Daten und Fakten aus zahlreichen bevölkerungsbasierten Studien wie etwa dem »D*Action Projekt« zusammenträgt und auswertet.



Klar ist aber, dass die gegenwärtig »empfohlene Tagesdosis« (RDA, »Recommended Dietary Allowance«) tatsächlich um das 10-15fache über dem Wert liegt, den das amerikanische Institute of Medicine (IOM) empfiehlt.



Nach seiner Ausbildung zum klinischen Endokrinologen führte Dr. Heaney in den vergangenen 50 Jahren klinische Forschungen vor allem im Zusammenhang mit Vitamin D durch. Einen Schwerpunkt bildete dabei die Frage nach der quantitativen Erfassung des Vitamin-D-Stoffwechsels. Zu diesem Komplex gehört auch Frage nach der Menge von Vitamin D, die man zu sich nehmen muss, um eine bestimmte Wirkung zu erzielen; nach der vermutlichen Größe der Wirkungen bei einer bestimmten Dosis sowie wie viel Vitamin D die eigene Haut in Abhängigkeit von der Sonneneinstrahlung produziert und wie lange dieser Effekt anhält.



»Wirklich wichtig sind die Menge, die aufgenommen und ausgeschieden wird, und der erreichte Ausgleich«, erklärte er, »Auf diese Probleme habe ich mich bei meinen Forschungen der vergangenen 25 Jahren konzentriert«.



Aufgrund falscher Berechnung sind die gegenwärtigen Empfehlungen unzureichend



Nach Ansicht von Dr. Heaney wirft die Position des IOM in Bezug auf den Vitamin-D-Bedarf zwei Fragen auf:

»1. Hat [das IOM] einen angemessenen Wert als Indikator für eine ausreichende Versorgung ausgewählt? Das IOM legte 20 Nanogramm (ein Nanogramm ist ein Milliardstel Gramm) pro Milliliter (ng/ml) als Serumkonzentration des 25-Hydroxy-Vitamin D [eine Vorstufe von biologisch aktivem Vitamin D] als ausreichend fest, aber viele Vitamin-D-Experten halten diesen Wert für zu niedrig.

2. Um eine Konzentration von 20 ng/ml aufrechtzuerhalten, sollte man nach Ansicht des IOM 600 Internationale Einheiten (IE, bei Vitamin D liegt dieser Wert bei etwa 0,025 μg) pro Tag bis zum Alter von 70 Jahren und 800 IE täglich zu sich nehmen, wenn man älter als 70 Jahre alt ist.«



Nach Ansicht von Dr. Heaney ist die zweite Aussage schlichtweg falsch und das Resultat eines Rechenfehlers. Im letzten Jahr veröffentlichten zwei Forscher der Universität im kanadischen Edmonton in der Fachzeitschrift Nutrients eine Untersuchung, die aufzeigte, dass dem IOM bei der Berechnung der Einnahmemenge, die notwendig sei, um eine Serumkonzentration von 20 ng/ml zu erreichen und aufrechtzuerhalten, schlicht ein Rechenfehler unterlaufen war. Bei korrekter Berechnung liegt die empfohlene Tagesdosis mindestens um das Zehnfache höher als offiziell angegeben.

»Unter der empfohlenen Tagesdosis versteht man, wie die meisten von uns wissen werden, die einer Menge, die nachgewiesenermaßen notwendig ist, um den Nährstoffbedarf von 97,5 Prozent der Bevölkerung zu decken. …

Welche Menge gilt nun als ausreichend? Das Institute of Medicine erklärt 600 IE seien ausreichend. Aber wie sich überzeugend zeigen lässt, reichen 600 IE nicht aus, um bei 97,5 Prozent der Bevölkerung eine Konzentration von mehr als 20 ng/ml herbeizuführen. Das haben die Forscher aus Edmonton nachgewiesen.

Es ist eine Tatsache …, dass praktisch die Hälfte der Menschen, die 600 IU täglich zu sich nehmen, den Wert von 20 ng/ml nicht erreicht. … Die Wissenschaftler aus Edmonton haben eine Dosis von 8895 IU pro Tag errechnet, wobei sie die gleichen Untersuchungen zugrunde legten, auf die auch das IOM seine Berechnung gründete.

Als ich in der Lage war, auf die GrassrootsHealth-Datenbank zurückzugreifen, ergab sich ein ganz anderer Datensatz als der, den das IOM benutzte, und wir konnten die erforderliche Einnahmemenge unmittelbar berechnen. …

Aufgrund der GRH-Datenbank wissen wir nun genau, wie hoch der Anstieg des 25-Hydroxy-Vitamin D eines Teilnehmers bei welcher Einnahmedosis ausfiel. Nach unseren Berechnungen sind etwa 3800 IE täglich zusätzlich zu allem anderen Vitamin D, das sie [etwa aus der Nahrung oder durch Sonneneinstrahlung] gewinnen, erforderlich, um sicherzustellen, dass 97,5 Prozent der Bevölkerung einen Wert von 20 ng/ml erreichen.

Unter Berücksichtigung der basalen Aufnahme der GRH-Population konnten wir zeigen, dass man etwa 7000 IE pro Tag aufnehmen muss, um eine Situation zu erreichen, in der 97,5 Prozent der Bevölkerung einen Wert über 20 ng/ml erreichen. Das kommt den Berechnungen der Forscher aus Edmonton sehr nahe, die auf 8895 IE kamen.«



Möglicherweise ist auch ein höherer Serumanteil an Vitamin D notwendig als gegenwärtig empfohlen



Für die genauere Bestimmung der Dosierung sind noch weitere und bessere Untersuchungen erforderlich. Aber gegenwärtig ist schon klar, dass die Menge an Vitamin D, die erforderlich ist, damit ein Großteil der Bevölkerung einen Serumanteil von mehr als 20 ng/ml erreicht, mindestens zehn Mal höher ist als die Empfehlung des IOM. Dieses Ergebnis hätte sich auch aus deren eigenen Daten ergeben, wenn sie richtig gerechnet hätten.



Doktor Heaney und seine Kollegen haben vor Kurzem die Empfehlungen des IOM zu Vitamin D infrage gestellt und erklärt, die gegenwärtig empfohlene Tagesdosis liege um den Faktor zehn zu niedrig. Die meisten Vitamin-D-Experten stimmen auch darin überein, dass eine Serumkonzentration von 20 ng/ml für eine optimale Gesundheit zu niedrig angesetzt ist. Dies bedeutet, dass der Bedarf der meisten Menschen sogar noch höher ist.



So geht GrassrootsHealth davon aus, dass ein Serumanteil von 40 ng/ml für Vitamin D ein sehr viel angemessenerer Minimalwert ist. Laut Doktor Heaney ist davon auszugehen, dass 20ng/ml für eine Prävention gegen Osteomalazie nicht ausreichen.



»Es ist einfach so, dass das Institute of Medicine hier völlig falsch liegt. Und zwar nicht, weil sie von falschen Zahlen ausgegangen wären, sondern weil ihnen ein Rechenfehler unterlaufen ist. Sie haben sich einfach verrechnet, und dass ist schon wirklich peinlich, wenn man einmal darüber nachdenkt. Es hat einfach niemand nachgerechnet«, sagte Dr. Heaney.

»Wir haben es hier mit Bürokraten zu tun, und nachdem dieser Fehler gemacht worden war, wollten sie ihn einfach nicht korrigieren. Sie werden nicht erklären: ›Tschuldigung, wir haben einen Fehler gemacht, hier ist die richtige Antwort.‹

Stattdessen hört man von ihnen: ›Nein, wir haben alles richtig gemacht. Wir haben uns nicht geirrt, [und] solange keine Bundesbehörde nach einer Überprüfung verlangt, könnte es bis zu zehn Jahre dauern, bevor sich irgendjemand wieder damit beschäftigt.‹«



Ein Rechenfehler mit weitreichenden Folgen



Glücklicherweise ist Vitamin D praktisch überall als Nahrungsergänzungsmittel käuflich zu erwerben, und Ihnen und Ihrem Arzt steht es frei, die Empfehlung des IOM zu ignorieren. Aber andererseits beeinflussen die Tagesdosisempfehlungen des IOM bestimmte Regierungsprogramme, wie etwa die Mahlzeiten für Militärangehörige, das Essen für ältere Mitbürger und das Schulessen.



Die IOM-Empfehlungen werden auch dem Nahrungsmittelhilfsprogramm für (insbesondere schwangere und stillende) Frauen, Kleinkinder und Kinder (WIC) aus ärmeren Schichten zugrunde gelegt. Sie haben auch weitreichende Auswirkungen auf die gesamte Nährstoffversorgungslage der amerikanischen Bevölkerung. Auch die Kanadier sind vom Fehler des IOM betroffen.



Kanada hat sich an der Finanzierung des IOM beteiligt, und so ist ein besonderes Problem für die indigene indianische Bevölkerung (»First Nations«) entstanden, die in den nördlichen Provinzen des Landes leben. In den vergangenen Jahren hatten sie sich weitgehend von Meerestieren wie ölreichem Fisch, Seehunden und Walspeck ernährt, die alle viel Vitamin D enthalten. In der jüngeren Zeit haben sie sich eher industriemäßig hergestellten Nahrungsquellen zugewandt, die wenig Vitamin D aufweisen.



In den Nördlichen Territorien reicht die Sonneneinstrahlung nicht aus, damit die Menschen über ihre Haut selbst genügend Vitamin D produzieren können. Daher ist Kanada nun mit der Gefahr epidemieartig auftretender Rachitis und Osteomalazie in diesen Regionen konfrontiert. Denn den Menschen dort nur 600 IE täglich zur Verfügung zu stellen, reicht nicht aus, auch wenn dies die offiziell empfohlene Tagesdosis ist.



Eine neue Untersuchung aus den Niederlanden weist nach, dass bei Personen, die nachweislich unter Vitamin-D-Mangel leiden, eine tägliche Gabe von 800 IE dazu führt, dass weniger als die Hälfte von ihnen einen Wert von 20 ng/ml erreicht.

»Im Rahmen dieser kontrollierten Studie wurde genau die Dosis verabreicht, die laut IOM für Menschen, die älter als 70 Jahre alt sind, empfohlen wird – und es ging schief. Das Ergebnis wich von dem ab, was das IOM erklärt hatte. Der Grund dafür hat schlicht damit zu tun, dass die Arbeit des IOM schlampig war. Das Institut of Medicine hat sich verrechnet. Ich kann das nicht genug betonen, die Leute haben sich verrechnet.«



Entscheidend ist der Serumanteil, nicht die aufgenommene Dosis an sich



Die meisten Menschen wollen einfach wissen, welche Menge an Vitamin D sie zu sich nehmen müssen. Man muss sich aber klarmachen, dass in der Verstoffwechselung jeder Dosis bei verschiedenen Menschen große Unterschiede auftreten. Man sollte sich also nicht auf die aufgenommene Dosis an sich konzentrieren, sondern darauf achten, wie hoch der Anteil des 25-Hydroxy-Vitamin D bei einer bestimmten Dosierung ist. »Ich strebe für mich selbst einen Wert von mehr als 40 ng/ml an«, sagte Dr. Heaney, »Wenn dieser Wert mit meiner Anfangsdosierung nicht überschritten wird, dann muss ich sie eben erhöhen, so einfach ist das.«


Selbst bei höheren Konzentrationen im Blut ist die Gefahr einer Vergiftung extrem gering. Forscher konnten zeigen, dass man einen Wert von 200 ng/ml deutlich überschreiten muss, damit überhaupt das Risiko einer Vergiftung auftritt, und selbst dann ist das Risiko sehr gering. Unter einem Wert von 200 ng/ml ist eine Vergiftung durch eine Überdosierung ausgeschlossen.



Man kann also festhalten, 200 ng/ml sind der Grenzwert für eine Vergiftung und 40 ng/ml sind der Minimalwert für therapeutische Wirkung und der untere Grenzwert für den Schutz der Gesundheit der allgemeinen Bevölkerung. Das bedeutet, wenn Sie Vitamin D unter Aufsicht eines Arztes im Rahmen der Behandlung einer Gesundheitsstörung zu therapeutischen Zwecken einnehmen, können Sie Ihre Dosis durchaus erheblich steigern.



In der Regel empfehle ich einen Wert zwischen 50-70 ng/ml für eine optimale Gesundheit und als allgemeine Krankheitsvorsorge sowie als Ergänzungsmittel bei der Behandlung von Herzerkrankungen und Krebs. Laut Dr. Heaney gibt es »viel Luft nach oben. Solange die betreffende Person weiß, was sie tut, werden keine Probleme auftreten«.


Man muss darauf hinweisen, dass eine Nichtalkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD) die Fähigkeit der Leber einschränken kann, 25-Hydroxy-Vitamin D zu produzieren. Dieser Zustand wird möglicherweise durch eine zu hohe Fruktoseaufnahme noch verstärkt. NAFLD steht in einem engen Zusammenhang mit Übergewicht, aber Eingeweidefett an und für sich speichert kein Vitamin D, was sonst zu einer höheren Tagesdosis führen würde. Der Grund dafür hat damit zu tun, dass die meisten Menschen ihre Vitaminvorstufen durch Hydroxylase so rasch zum aktiven Vitamin D umwandeln, dass praktisch kein ursprüngliches Vitamin D mehr vorhanden ist, das im Fettgewebe gespeichert werden könnte.



Vitamin D kann nur in Fettgewebe gespeichert werden, wenn die Fähigkeit der Leber 25-Hydroxy Vitamin D herzustellen, erschöpft ist. Dann reichert sich Vitamin D im Blut an, da es nicht mehr in entsprechendem Maße verstoffwechselt werden kann. Aber dies geschieht nicht bei einer Dosierung von weniger als 50 000 IU pro Woche, und das bedeutet, dass bei den meisten von uns nicht sehr viel Vitamin D im Fettgewebe gespeichert ist«, erklärte Dr. Heaney.



Überprüfen Sie um der Gesundheit Ihrer Familie willen die Vitamin-D-Werte



Viele Familien erleben gegenwärtig, dass sie einen immer größeren Anteil ihres Einkommens für Gesundheitsausgaben aufwenden müssen. Für viele liegen diese Kosten jetzt schon höher als ihre Ausgaben für Lebensmittel. Ihre Vitamin-D-Werte regelmäßig zu kontrollieren und zu optimieren, gehört zu den einfachsten und kostengünstigsten Maßnahmen zum Erhalt und zur Verbesserung Ihrer Gesundheit und könnte dazu beitragen, die ausufernden Gesundheitsausgaben einzudämmen.



Die Optimierung des Vitamin-D-Haushaltes gehört zu den wirksamsten Strategien einer effektiven Gesundheitsvorsorge



Denken Sie immer daran, Sie sind nicht an die falschen Berechnungen und daraus folgenden fehlerhaften Vorgaben des IOM gebunden. Sie können bedenkenlos 8000 IE Vitamin D oder mehr am Tag zu sich nehmen, wenn dies erforderlich ist, um eine Konzentration von mindestens 40 ng/ml zu gewährleisten. Vitamin D ist an der epigenetischen Überwachung von tausenden Genen beteiligt und kann dazu beitragen, das Risiko für Herzerkrankungen, Osteoporose, Osteomalazie und vieles mehr deutlich zu verringern. Vitamin D ist ein essentieller Nährstoff mit vielen gesundheitlichen Vorteilen.



Denken Sie aber daran, dass Sie bei einer oralen Einnahme von Vitamin D auch den Bedarf an Vitamin K2 sowie an Zink und Magnesium erhöhen, damit es eine optimale Wirkung entfalten kann. Da Vitamin D fettlöslich ist, nimmt man es am besten zusammen mit einigen wertvollen und gesunden Fetten ein.



Stellen Sie auch sicher, dass der Vitamin-D-Bedarf Ihrer Kinder vor allem im ersten Lebensjahr gedeckt ist. Wenn Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen, sollten Sie Ihre Vitamin-D-Werte feststellen lassen, um zu garantieren, das sich der Vitamin-D-Anteil im »grünen Bereich« befindet, da Ihr Kind während der Entwicklung in der Gebärmutter auch einen hohen Bedarf hat. Dr. Heaney schreibt dazu:

»Es ist niemals zu spät, damit zu beginnen, aber es ist auch niemals zu früh, damit anzufangen. Es bestätigt sich immer mehr, dass in der Lebensmitte und am Ende des Lebens Spätfolgen eines Vitamin-D-Mangels in der frühen Kindheit auftreten. Und es macht uns sehr betroffen, wenn wir diese Verbindung ignorieren. Wir müssen eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D bei Kleinkindern vor allem in der Phase sicherstellen, in der sich ihr Immunsystem entwickelt… . Wenn es dort zu Mangelerscheinung kommt, drohen später verschiedene Autoimmunerkrankungen von Diabetes Typ 1 bis hin zu Multipler Sklerose.

Vor Kurzem konnte nachgewiesen werden, dass Frauen im gebärfähigen Alter häufiger an Präklamsie leiden, wenn sie in ihren ersten Lebensjahren selbst [an einem Vitamin-D-Mangel gelitten haben]. Der Gedanke ist niederschmetternd, dass Fehlverhalten in den frühen Lebensjahren später zu entsetzlichen und mit hohen Kosten verbundenen Spätfolgen führen kann.«



Vitamin-D-Tests können Ihre Gesundheit nachhaltig verbessern



Immer mehr Forschungsergebnisse machen deutlich, dass Vitamin D eine entscheidende Rolle für eine gute Gesundheit und die Krankeitsvorsorge spielt. Über sogenannte Vitamin-D-Rezeptoren, die sich an bestimmte Stellen des menschlichen Erbgutes binden, wirkt das Vitamin auf Ihre DNS. Wissenschaftler haben fast 3000 Gene identifiziert, die durch Vitamin D beeinflusst werden, und Vitamin-D-Rezeptoren wurden im ganzen menschlichen Körper gefunden.



Verwundert es da, dass unabhängig davon, welche Krankheit oder welchen Gesundheitszustand man auch untersucht, Vitamin D eine immer wichtige Rolle spielt?


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Leser-Kommentare (5) zu diesem Artikel
28.07.2015 | 12:14
Naivchen

@Elisa: Ja, die Herstellungsweise wäre schon interessant. Bei Lebertran ist es ja noch sehr natürlich aber viele Produkte enthalten Colecalciferol und damit soll es innerlich und äußerlich zu Verhärtungen kommen. Knochenbrüche und unlebendiges Denken wollen wir doch alle nicht haben!

28.07.2015 | 10:58
Elisa

@Kassandra aus der NotaufnahmeStimme Ihnen voll und ganz zu. Ausserdem würde mich schon mal interessieren, wie man Vitamin D im Labor produziert. Was sind denn das für Substanzen, die da in der Pille sind??? Zum Vitamin D gehört Tageslicht, sprich UV-Strahlung. Und plötzlich soll ich das mit Pillen - schön verkapselt im Dunkeln - einnehmen können - das Tageslicht??? Mit Verlaub, aber das ist in meinen Augen Abrakalabra-Sektiererei. Nichts als mal wieder ein schönes...

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28.07.2015 | 10:03
grillbert

@ Dr. Joseph Mercola..............Ihr Artikel ist in weiten Bereichen sehr aufschlussreich. Dennoch fehlen wichtige Informationen trotz der Fülle der Informationen..............Ich nehme seit einigen Monaten Vitamin D2 und im Wechsel auch D3..............Sie erwähnen nie den Unterschied von D2 und D3, warum?...........Ich hatte Informationen, dass D3 zur Prostatakrebs-prävention hilfreich wäre. Das stimmt BEI MIR offensichtlich nicht (71 Jahre alt)...Ich konnte feststellen, dass...

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28.07.2015 | 09:42
Leser

Guter Artikel, noch besser der Kommentar von Kassandra aus der Notaufnahme 08:43 Uhr

28.07.2015 | 08:43
Kassandra aus der Notaufnahme

Vitamin D ist wie alle essentiellen Nährstoffe mangelhaft vorhanden im "Zivilisationsmenschen": Ich glaube, daß der natürliche Weg der Vit.D-Versorgung unbedingt zu bevorzugen ist. D.h. raus in die Mittagssonne mit möglichst viel freier Haut. Ich habe das Experiment gemacht vom Frühling bis jetzt. 1. Ich erlitt KEINEN Sonnenbrand ohne Creme und Co! Aber unbedingt von unten an die Sonnenbrandschwelle herantasten. Zu Anfang im Mai halbe Stunde pro Hautseite in die...

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Drahtlose Kommunikation: Klare Verbindung – auch zu Krebs

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Jul 2015 11:05

bild drahtlose kommunikation.jpg
http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/andreas-von-r-tyi/drahtlose-kommunikation-klare-verbindung-auch-zu-krebs.html;jsessionid=A3C35909046EFDD396DAF2CDE629948A

29.07.2015


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Drahtlose Kommunikation: Klare Verbindung – auch zu Krebs
Andreas von Rétyi

Eine neue Studie bestätigt die Gefährlichkeit von Mikrowellenstrahlung für den Organismus. Wissenschaftler sind überzeugt von negativen Auswirkungen auf den Stoffwechsel. Die Folge: neurodegenerative Erkrankungen und sogar Krebs. Und so raten die Forscher zu einem vorsichtigen Umgang mit Mobiltelefonen und WLAN.



Der Verdacht ist schon alt, doch gerade in den letzten Jahren scheint die Öffentlichkeit gegenüber gesundheitlichen Einflüssen durch drahtlose Kommunikation wieder etwas gleichgültiger geworden zu sein. Alles halb so wild, so ist häufig zu hören, da gebe es nur ein paar alte Studien, die auf falschen Annahmen beruhten. Und bewiesen sei überhaupt nichts.



Fast scheint bei dieser Einstellung auch ein wenig Fatalismus oder Selbstbeschwichtigung mitzuschwingen, denn schließlich sind wir mittlerweile fast überall von Mikrowellen und WIFI-Geräten umgeben. Sowieso will eigentlich niemand plötzlich darauf verzichten müssen, manche Menschen können das aus beruflichen Gründen auch überhaupt nicht mehr.



Aber, lässt sich das Thema wirklich so schnell zu den Akten legen, wie erklärte Freunde dieser Technologie sich das gerne wünschten? Genau wegen der Omnipräsenz dieser Strahlung ist eher schon das glatte Gegenteil der Fall. In den vergangenen Jahrzehnten wurde die Untersuchung biologischer Effekte nicht-ionisierender Strahlung, zu der eben auch Mikro- und Radiowellen zählen, zwar wesentlich vorangetrieben. Doch gerade, wenn es um die gesundheitlichen Gefahren drahtloser Kommunikation geht, wurde und wird immer wieder abgewiegelt.



Jetzt ist im Fachblatt Electromagnetic Biology & Medicine ein Beitrag erschienen, der sich genau mit jener Frage beschäftigt und die alten Warnungen nur bestätigen kann. Darüber hinaus sind die beteiligten Mediziner überzeugt, herausgefunden zu haben, wie die Mobilfunkstrahlung im Organismus wirkt.



Die Forschergruppe um Igor Yakymenko vom Kiewer Institut für experimentelle Pathologie, Onkokologie und Radiobiologie bekräftigt in ihrer neuen Veröffentlichung nicht nur die grundsätzlichen Bedenken, sondern bereits eigene frühere Untersuchungen. Schon im vergangenen Jahr warnten die Forscher vor einem Ungleichgewicht zwischen der Produktion Reaktiver Sauerstoffspezies (Reactive Oxygen Species, ROS), zu denen auch Radikale zählen, und den antioxidativen Verteidigungsressourcen des Körpers.



Dieses Ungleichgewicht wird den Ergebnissen zufolge durch Mobilfunkstrahlung ausgelöst – eine neue Belastung für den menschlichen Organismus. Dabei kommt es zum oxidativen Stress, bei dem ein ROS-Überschuss gebildet wird, gegen den Körperzellen und ihre Antioxidantien nicht mehr ankommen.



Die Entgiftung ist nicht mehr gewährleistet, ROS oxidieren Proteine und Lipide, der Stoffwechsel gerät aus der Balance. Ende März 2014 berichteten die Kiewer Forscher über »Mikrowellenstrahlung niedriger Intensität: ein neues Oxidationsmittel für lebende Zellen«.



Für ihre Schlussfolgerungen zogen sie 80 Studien zurate, von denen immer 92,5 Prozent die entsprechenden gesundheitlichen Auswirkungen nachgewiesen hätten. Das bedeutet: Lediglich vier Studien konnten keinen Einfluss feststellen. Die betreffende Strahlung von Mobilfunk-Endgeräten könne »zu mutagenen Wirkungen durch deutliche oxidative DNA-Schädigungen führen«, so die Forscher. Denn die Mikrowellen sorgten für eine ROS-Überproduktion in lebenden Zellen. Damit öffne sich ein weites Krankheitsspektrum bis hin zu Krebs.



Abgesehen von vereinzelten, weit früheren Forschungsergebnissen der 1970er-Jahre, die unter anderem negative Auswirkungen von Mikrowellen auf Lymphozyten und das lymphozytische System bei verschiedenen Säugern nachweisen, wurden bald auch einige offizielle Berichte erstellt. So listete das Institut für Strahlenhygiene des Deutschen Bundesgesundheitsamtes im Jahr 1980 auf Grundlage von 16 Studien eine ganze Reihe von gesundheitlichen Beeinträchtigungen und Schädigungen durch Mikrowellenstrahlung auf, darunter Aktivitätsänderungen von Enzymen, Auswirkungen auf Blut und Zellwachstum, Einfluss auf Hirnfunktionen sowie Chromosomenveränderungen, um nur einige Punkte zu nennen. 2011 stufte die International Agency for Research on Cancer die entsprechenden Strahlungsfrequenzen als mögliche Krebserzeuger bei Menschen ein. Welche molekularen Mechanismen dafür aber verantwortlich sein sollten, blieb unklar.



Hier konnte die Gruppe um Yakymenko ansetzen und klassische biochemische Vorgänge nennen, die von Mobilfunkstrahlung beeinflusst werden. Anders ausgedrückt, zeigen sie auf, dass schon lange bekannte biologische Mechanismen verantwortlich sind, und bestätigen in ihrer neuen Arbeit vom Juli 2015 klar ihre bisherigen Erkenntnisse. Aktuell greifen sie auf 100 verfügbare Studien zurück, die sich mit gesundheitlichen Negativwirkungen von WIFI-Strahlung befassen und den üblichen wissenschaftlichen Prüfungsprozess durchlaufen haben.



Aus 93 dieser Untersuchungen gehe stets hervor, dass unsere drahtlose Technologie den Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht bringt, wobei die Störungen auf Zellebene sich später in Gestalt schwerer systemischer Krankheiten äußern. So kann die »Handy-Strahlung« laut Yakymenko anhaltende Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Hautreizungen auslösen, aber auch degenerative Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson hervorrufen und zudem die Ursache von Krebserkrankungen bilden.



Aus diesen triftigen Gründen rät Yakymenko dringend dazu, Handys und WLAN äußerst vorsichtig zu nutzen und möglichst weitgehend auf kabellose Kommunikationsmittel zu verzichten. Dem alten Schnurtelefon ist in jedem Fall der Vorzug zu geben.



Was kann man sonst tun, um den negativen Einfluss zu mindern? Einige Ernährungsberater empfehlen eine zusätzlich verstärkte Zufuhr von Antioxidantien, beispielsweise durch obst- und gemüsereiche Ernährung oder auch entsprechende Nahrungsergänzungsstoffe. Dort, wo es nicht unbedingt nötig ist, sollte man im Übrigen möglichst lieber die Finger von Handy & Co lassen, was natürlich gerade für das private Umfeld gilt.


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Leser-Kommentare (16) zu diesem Artikel
29.07.2015 | 11:50
Sebastian

Generell eignet sich die Technik zum Einsatz für gute wie schlechte Zwecke. Zum Beispiel verwende ich die Technik, um monatlich einige Tausender aus der Sportszene auf mein Bankkonto umzuleiten, ganz legal bei minimalstem Zeitaufwand: http://turl.ca/uwrsfn

29.07.2015 | 10:00
Fragezeichen

Was nützt das ganze wissen um die Schädlichkeit von Mobilfunkstrahlung. Die Telekom zwingt eine doch zur IP-Telefonie. Wie kann man sich dagegen wehren? Soll man auf Telefon und PC verzichten?
Geht doch gar nicht in der heutigen Zeit.

29.07.2015 | 09:46
WirSindDieMacht

Studien zu den verheerenden Auswirkungen von Mobilfunk (vor allem auch Gendefekte durch Strahlungsintensitäten u n t e r h a l b der gesetzlichen Grenzwerte) findet man hier: "Forschungsdatenbank zu Studien über die Auswirkungen der elektromagnetischen Felder des Mobilfunks (nicht-ionisierende Strahlung)" http://www.mobilfunkstudien.org/ http://www.steinhardtverlag.de/info/Doc3.pdf

29.07.2015 | 09:46
Kaiser Wilhelm

Will Euch noch sagen, was bei mir geholfen hat. Ging aber nicht von heute auf morgen. Auf den Gabrielchip würde ich mich da nicht verlassen, obwohl der Preis mit 35 € noch verschmerzbar ist. Da gibt es noch bessere Preise (nach oben). Also Amalgam raus, Entgiftung mit Zeolithen und Algen, B- Vitamine um die Nerven zu stabilisieren, keine schnurlosen Geräte im Haus, kein Handy im Auto, da hämmert es mit voller Leistung. Und man muß sich immer bewußt machen, dass die Beschwerden...

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29.07.2015 | 09:33
WirSindDieMacht

@ Gähn! Leichte bis starke Kopfschmerzen, oft schon nach 3-5 Minuten Telefonieren mit Handy, leichte Ermüdbarkeit. Vor allem auch bei längerer Arbeit am Notebook: Kopfschmerz, Übelkeit, Schwindel. Alles komplett weg mit den Gabriel-Chips! - Übrigens: man hat bei Unzufriedenheit nach Kauf 6 Wochen Rückgaberecht. Und auch 5 Jahre Garantie.

29.07.2015 | 09:30
Kaiser Wilhelm

@ Sebastian oder Manfred Junge machst du schon wieder Werbung für deine Sportwetten? Wenn es wirklich funktionieren würde, müßtest du doch nicht um Kunden betteln, die auf dein System reinfallen. Komisch, wieso fallen mir jetzt Schneebälle ein? Vieleicht fällt dir ja auch mal was zum Thema ein, wie das zum Beispiel: -------- http://kompetenzinitiative.net/KIT/wp-c ... e_2013.pdf ----------- Habe ich selbst so erlebt und war begeistert von...

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Die tägliche Einnahme von Vitamin D kann die Remission von Morbus Crohn ve

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Jul 2015 08:26

bild vitamin d.jpg
http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sandeep-godiyal/die-taegliche-einnahme-von-vitamin-d-kann-die-remission-von-morbus-crohn-verlaengern.html

30.07.2015


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Die tägliche Einnahme von Vitamin D kann die Remission von Morbus Crohn verlängern
Sandeep Godiyal

Morbus Crohn ist eine schwer zu behandelnde Krankheit, die mit chronischer Entzündung, Bauchschmerzen und schweren Durchfällen einhergeht. Laut Statistik der US-Gesundheitsbehörde sind in Amerika circa 200 von 10 000 Einwohnern betroffen, die Erkrankung führt oft zu schweren, langwierigen gesundheitlichen Problemen. Denn die Entzündung kann den Darm schädigen, die Folge sind Gewichtsverlust und Unterernährung.

Das wiederum kann Blutarmut (aufgrund von Eisenmangel) oder Osteoporose (durch mangelndes Kalzium, Magnesium und Vitamin D) nach sich ziehen. Die schulmedizinische Behandlung konzentriert sich zumeist darauf, die entzündliche Reaktion einzudämmen. Neuere Studien zeigen, dass eine Vitamin-D-Ergänzung helfen kann, die Krankheit in den Griff zu bekommen und die Intervalle zwischen schmerzhaften Attacken zu verlängern.



Die neue Studie im Zusammenhang



Die neue Studie, die jetzt überall für Diskussion sorgt, wurde in der Zeitschrift United European Gastroenterology veröffentlicht.



Zum Kontext: Seit Langem weiß man, dass Morbus-Crohn-Patienten einige Nährstoffe – beispielsweise Vitamin C – schlecht absorbieren können.



Mit der Zeit führt das entstehende Defizit zu weiteren gesundheitlichen Problemen. Immer mehr Studien zeigen, dass bei Menschen mit chronisch niedrigen Vitamin-D-Werten ein hohes Risiko für ein geschwächtes Immunsystem und vermehrte Entzündung besteht.



Neue Untersuchungen ergeben aber auch, dass der Vitamin-D-Spiegel die Funktion der Darmbarriere beeinflussen kann. Und diese Funktion, die über die Permeabilität des Darms entscheidet, gibt Aufschluss darüber, wann ein erneutes Aufflackern oder eine Remission der Krankheit zu erwarten ist.



Ergebnisse der Studie



Die Forscher wollten wissen, wie eine Ergänzung mit Vitamin D bei den Erkrankten wirkte; von besonderem Interesse war die Funktion der Darmbarriere.



Sie untersuchten 27 Morbus-Crohn-Patienten in einer Phase der Remission. Die Hälfte von ihnen erhielt täglich ein Vitamin-D-Ergänzungsmittel (1200 IE), die andere Hälfte ein Placebo.



Am Ende der dreimonatigen Studie zeigte sich, dass bei den Patienten in der Vitamin-D-Gruppe nicht nur das Ausmaß der Entzündung geringer war, sondern dass sie auch die Permeabilität des Darms bewahrt hatten, während sich beide Parameter bei der Kontrollgruppe verschlechtert hatten.



Die Wissenschaftler betonten, weitere Untersuchungen seien erforderlich, aber zumindest sei es eine gute vorläufige Studie, die beweise, dass eine simple Intervention wie die Ergänzung mit Vitamin D bei einer schweren chronischen Krankheit wie Morbus Crohn große Wirkung entfalten könne.



Es bleibt zu hoffen, dass zukünftige Studien weitere Informationen darüber liefern, wie Vitamin D im Umgang mit Morbus Crohn eingesetzt werden kann.


Quellen:

sciencedaily.com

eurekalert.org

hcplive.com


Copyright © 2015 by NaturalNews

Bildnachweis: Sathit / Shutterstock

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Leser-Kommentare (1) zu diesem Artikel
30.07.2015 | 09:19
Kassandra aus der Notaufnahme

Und wieder...die Pille soll´s richten. Das ist nicht der richtige Weg. Der Mensch muß in unseren Breiten an die Mittagssonne zum UV-B-Tanken. In diesen sogenannten Studien werden irgendwelche Kollektive verglichen, und aus der Mittelung wird geschlossen: Pille gut, keine Pille schlecht. Ich habe die Originalarbeit nicht auf dem Schreibtisch, aber ich mutmaße mal frech dem Journal und dem Fazit "weitere Studien sind nötig" nach, daß da irgendetwas an Halbwahrheiten...

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Weltgesundheitsorganisation WHO: Krebsgefahr bei Insektiziden mit 50 Jahre

Beitragvon Weltbookadmin47 » 31. Jul 2015 09:50

bild who pestiziede.jpg
bild who pestiziede.jpg (31.02 KiB) 7163-mal betrachtet
http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/was-aerzte-ihnen-nicht-erzaehlen/andreas-von-r-tyi/weltgesundheitsorganisation-who-krebsgefahr-bei-insektiziden-mit-5-jahren-verspaetung-erkannt-.html

31.07.2015


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Weltgesundheitsorganisation WHO: Krebsgefahr bei Insektiziden mit 50 Jahren Verspätung »erkannt«
Andreas von Rétyi

Die WHO koordiniert das Gesundheitswesen auf internationaler Ebene. Ihrer Verfassung zufolge will sie bei allen Menschen das überhaupt bestmögliche gesundheitliche Level verwirklichen. Da mutet es schon äußerst »kontraproduktiv« an, wenn teils Jahrzehnte vergehen, bis allgemein längst als hochgefährlich erkannte Chemikalien endlich auch von der WHO als eindeutige oder zumindest wahrscheinliche Krebserzeuger eingestuft werden. So geschehen in diesem Jahr mit den Insektiziden Lindan und DDT.



Erst kürzlich meldete die Weltgesundheitsbehörde WHO, dass das Insektizid Lindan in einer direkten Verbindung zu erhöhten Krebsraten stehe, insbesondere zu Non-Hodgkin-Lymphomen. Damit wird Lindan jetzt als Substanz der Gruppe 1 eingestuft. Das bedeutet: Diese Chemikalie wirkt bei Menschen als Karzinogen und somit als Krebserzeuger. Eine auffallend späte Erkenntnis der WHO. Nicht weniger frappierend auch deren eher laxe Bewertung von DDT, das nun als »möglicherweise karzinogen für Menschen« beschrieben wird (Gruppe 2A).



Wie auch die medizinische Fachzeitschrift The Lancet berichtete, trafen sich im Juni 2015 genau 26 Experten aus 13 Ländern im französischen Lyon, um hier bei der International Agency for Research on Cancer (IARC) die Frage nach der Krebsgefahr durch die Insektizide Gamma-Hexachlorcyclohexan (Lindan) und 1,1,1-Trichlor-2,2-bis(4-chlorphenyl)ethan (DDT) sowie das Herbizid 2,4-Dichlorphenoxyessigsäure, kurz 2,4-D, zu erörtern und darauf die entsprechenden Gefahreneinstufungen von Lindan und DDT festzulegen.



Das alles kommt aber mit kaum fassbarer Verspätung, zumal es seit über 50 Jahren um Leben und Tod für zahllose Menschen geht und beide Stoffe schon bald als nicht gerade harmlos galten.



Das 1825 durch den berühmten Naturwissenschaftler Michael Faraday hergestellte Lindan wurde später vom Niederländer Teunis van der Linden erstmals isoliert und 1935 schließlich als Insektizid erkannt. Die offizielle »Karriere« als Insektizid begann im Jahr 1942, und im halben Jahrhundert zwischen 1950 und 2000 wurden laut sinnvollen Schätzungen rund 600 000 Tonnen Lindan für vorwiegend land- und forstwirtschaftliche Anwendungen hergestellt.



Allerdings tauchte Lindan auch in der Pharmazie auf, um mit einprozentiger Verdünnung äußerlich gegen Krätzmilben und Lausbefall eingesetzt zu werden! Außerdem war Lindan lange Zeit in Holzschutzmitteln anzutreffen, und noch heute stehen in vielen Kellern alte Behälter mit entsprechenden Lasuren.



Zwar reduzierte sich die Verbreitung von Lindan verschiedenen Angaben zufolge seit dem Jahr 1969, wobei die Chemikalie in Deutschland ab 1980 »nur« noch in einer bestimmten Form (isomerenreines Gamma-Hexachlorcyclohexan) verwendet werden darf – als Fraß- und Kontaktgift. Somit durften rein theoretisch keine Verunreinigungen durch die als noch giftiger, noch schwerer abbaubar beschriebenen Alpha- und Beta-Isomere auftreten, die sich bei gleicher Summenformel beide in der Struktur vom Gamma-Isomer Lindan unterscheiden.



Doch damit war nicht allzu viel erreicht. Der Mensch nimmt die innerhalb des Körpers wie ein Hormon wirkende Substanz über die Nahrung, Hautkontakt oder auch Atmung auf, wobei sie seit den 1980er-Jahren zwar nicht mehr in Deutschland produziert, in anderen Ländern allerdings durchaus weiterhin hergestellt wird. So gelangt Lindan über entsprechende Produkte auch wieder zu uns.



Die Chemikalie wird nur sehr langsam abgebaut und belastet Mensch und Umwelt entsprechend stark. Sie haftet sich beispielsweise an Algen und vergiftet Wasserorganismen. Fische nehmen sie auf, am Ende steht wieder der Mensch als Konsument. Wie gesagt, nicht allein die Nahrungskette spielt hier eine Rolle. Landwirte oder auch Handwerker, die vielfach mit Lindan als Holzschutzmittel arbeiteten, sehen sich einer starken Belastung ausgesetzt.



Verblüffend häufig ist jedoch nur von »Verdachtsmomenten« die Rede, wenn Stoffe wie Lindan mit schweren Erkrankungen in Verbindung gebracht werden – sei es nun mit Parkinson, Multipler Sklerose, allgemeinen Schädigungen des Nervensystems, der Blutbildung sowie den inneren Organen, sei es mit Blick auf das Non-Hodgkin-Lymphom oder aber Brustkrebs. Ein Urteil des Oberlandesgerichts Nürnberg attestiert eine nicht zu vernachlässigende Gesundheitsgefahr, und zwar bereits bei Lindan-Blutkonzentrationen von mehr als 0,08 – 0,10 pg/l.



Die EU-Verordnung 850/2004 legte fest, dass Lindan nur noch bis zum Ende des Jahres 2007 in der Europäischen Union als Insektizid verwendet werden dürfe. Doch die bereits erwähnte Internationale Agentur für Krebsforschung, jene IARC als Einrichtung der WHO, benötigte beinahe acht weitere Jahre, um die Gefahr beim Namen zu nennen. Dabei hatte die ebenfalls nicht gerade immer sehr schnelle US-Umweltschutzbehörde EPA (Environmental Protection Agency) Lindan zumindest bereits im Jahr 2006 aus der Landwirtschaft verbannt.



Hierzu benötigte sie aber rund 30 Jahre Beobachtungszeit, um dann zu attestieren, dass Lindan »eines der giftigsten, persistentesten bioakkumulativen Pestizide ist, die je erfasst wurden.« IARC-Chef Dr. Kurt Straif erklärte, die Beweissammlung zu Lindan und Krebs basiere größtenteils auf Studien zu Arbeitern aus der Landwirtschaft, bei denen ein durchgängiger, annähernd 50-prozentiger Risikoanstieg zu verzeichnen sei. Bei den besonders stark exponierten Arbeitern sei auch das Risiko höher.



Seit dem 31. Dezember 2007 sind beispielsweise auch lindanhaltige Entlausungsmittel in Deutschland nicht mehr zugelassen, doch die Gefahren hätten weit früher erkannt werden müssen. Nichts dergleichen geschah. Es ist ein interessanter Umstand, dass die WHO ihre aktuelle Erklärung erst kundtat, nachdem sowohl USA als auch EU jeweils dafür sorgten, Lindan mit einem Bann zu belegen. Aus unerfindlichen Gründen benötigte die am 7. April 1948 gegründete Weltgesundheitsorganisation aber faktisch ein halbes Jahrhundert, um festzustellen, dass Lindan krebserregend wirkt.



Die WHO legt sich offenbar ungern fest. So war von ihrer Seite hinsichtlich Monsantos Glyphosat auch nur die Rede davon, diese Substanz sei wahrscheinlich krebserregend. Was die jetzt deutlichere Einstufung von Lindan betrifft, stellen kritische Stimmen fest, dass hier ein Beispiel für zahllose weitere steht, wenn es um Verschleppung geht. Denn auch in Tausenden anderer Fälle dauert es Jahrzehnte, bis die federführenden Behörden agieren und ein klares Verbot aussprechen.



Bis dahin werden hochgiftige Stoffe in Unmengen produziert und ahnungslosen Opfern verkauft. Erst, wenn dann schwere Erkrankungen, Todesfälle oder weitreichende Umweltschäden auftreten, beginnt man mit genaueren Überprüfungen. Lindan belastet Menschen, Tiere und Umwelt weltweit und anhaltend. Was hier nicht mehr verwendet werden darf, kommt eben in anderen Ländern zum Einsatz.



Auch das von der WHO als minder gefährlich eingestufte DDT lässt bereits auf eine lange, traurige Geschichte zurückblicken. Allesamt Fakten, die den Verantwortlichen anscheinend bis heute nicht genügen, um DDT vollständig zu bannen. Warum auch, die akute Toxizität wird wie gesagt als gering gegenüber anderen, vergleichbaren Pestiziden eingestuft.



Trotzdem: Was DDT und Krebs angeht, so gibt es bereits zahlreiche Studien – auch Tierversuche, die einen Zusammenhang sogar eindeutig belegen. Und immer noch gilt als unklar, ob diese Versuche auf den Menschen übertragbar sind, also ob DDT auch hier karzinogen wirkt. Nun weiß man ohnehin, dass sich Ergebnisse aus Tierversuchen nicht einfach übertragen lassen. Warum dann also überhaupt solche grauenvollen Tests durchführen? Nur, weil eine ganze »Wissenschafts«-Industrie davon lebt?



Nachgewiesen sind in jedem Falle bereits seit Langem schwerwiegende Negativ-Effekte von DDT auf den menschlichen Organismus. So wirken DDT sowie auch seine Abbauprodukte wiederum ganz ähnlich körpereigenen Hormonen oder können die natürlichen Hormone hemmen. Im Übrigen sollte die aktuelle DDT-Einstufung der IARC: »wahrscheinlich krebserregend beim Menschen« ausreichen, um spätestens jetzt sämtliche Alarmglocken läuten zu lassen, auch wenn bislang wohl kaum jemand DDT für wirklich unbedenklich gehalten haben dürfte.



Doch am bedenklichsten und folgenschwersten dürfte nach wie vor sein, dass Organisationen wie die WHO eine halbe Ewigkeit dafür benötigen, um derart gefährliche Gifte richtig einzustufen, anstatt sie zügig aus dem Verkehr zu ziehen.


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31.07.2015 | 10:01
Bitte!

@Peace deine Frage : --Warum gibt es eigentlich keine zertifizierten Politiker?-- Antwort dazu siehe David Icke im youtube!

31.07.2015 | 09:26
Peace

Seit wie vielen Jahren ist bekannt dass es vor allem Grossfirmen egal ist, welche Stoffe verarbeitet werden, solange es Geld einbringt. Dennoch fehlt sogar auf der politischen Bühne der Ruf, nach einer Haltung, welche den Firmen Eigenverantwortung auferlegt. Firmen müssten zuerst den Nachweis erbringen, dass ihre Stoffe unbednklich sind und zwar von unabhängigen Instituten- keine Zahlen aus den eigenen Labors! Dann sollten auch Gerichte endlich mal aufhören per...

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31.07.2015 | 07:40
Spitze der Evolution

Stoffe die sich tötlich auf Kleinstlebewesen auswirken haben Einfluss auf die Gesundheit von Menschen .. also da wär ich im Leben nicht drauf gekommen!!! *Sarkasmus Ende

31.07.2015 | 06:38
Heinz

Meine Vermutung geht derzeit dahin, daß diese Verschleppung evtl. mit der Verjährung von Regreßansprüchen zu tun haben könnte. Dies würde bedeuten, daß im Hintergrund ein entsprechender Einfluß auf die UN ausgeübt wird. Was belesene Internetforscher nicht wirklich überraschen dürfte. Mehr zur UNO hier : https://www.kulissenriss.eu/nwo-neue-we ... die-u-n-o/
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Überforderung, Kopfschmerz, ADHS - Kinderärzte warnen vor Smartphones

Beitragvon Weltbookadmin47 » 31. Jul 2015 10:41

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http://www.n-tv.de/wissen/Kinderaerzte-warnen-vor-Smartphones-article15629036.html
Freitag, 31. Juli 2015
Überforderung, Kopfschmerz, ADHS - Kinderärzte warnen vor Smartphones

Wer sich schon als Kind mit digitalen Techniken beschäftigt, hat es später leichter - heißt es oft. Kinderärzte widersprechen dem allerdings. Sie warnen vor erheblichen Gesundheitsschäden. Experten halten jedoch nichts von generellen Verboten.



Smartphones, Tablets und Computer bleiben nach Meinung von Kinderärzten trotz neuester Entwicklungen schädlich für die geistige Entfaltung von Kindern. "Wir Kinder- und Jugendärzte sind von deutlichen gesundheitlichen und psychologischen Beeinträchtigungen überzeugt, sehen diese täglich in unseren Praxen", sagte Till Reckert vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ).

Eine Gefahr liege auch darin, dass Eltern ihre Kinder vernachlässigten, weil ihnen ihre Smartphones wichtiger seien, sagte der Kinder- und Jugendarzt, der stellvertretender BVKJ-Vorsitzender in Baden-Württemberg ist. "Hier werden große Herausforderungen auf uns zukommen."

Als Probleme stellen Mediziner einen besorgniserregenden Anstieg an Überforderung, Kopfschmerzen, ADHS und psychischen Erkrankungen fest, der mit der wachsenden Nutzung der digitalen Medien zusammenhänge. "Kinder im Vorschulalter müssen zunächst lernen, mit ihrem Körper, ihren Gefühlen, der Welt und anderen Menschen in immer freierer Weise zurechtzukommen", sagte Reckert. "Bildschirmmedien sind hier eigentlich ausschließlich hinderlich."
"Häufig unsouveränes Verhalten"
Laut BVKJ sind Kinder häufig überfordert von den schier endlosen Informationen und Möglichkeiten mobiler Geräte.
Laut BVKJ sind Kinder häufig überfordert von den schier endlosen Informationen und Möglichkeiten mobiler Geräte.
(Foto: picture alliance / dpa)

Besonders bemängelt Reckert die fehlende Erfahrung der Kinder im Umgang mit der Technik: "Im Alltag beobachtet man häufig leider ein eher unsouveränes Verhalten der 'Digital Natives' ihren Maschinchen gegenüber." Ohne das nötige Grundverständnis seien Kinder häufig überfordert und erschlagen von den schier endlosen Informationen und Möglichkeiten der Geräte. Die Folge: Sie gerieten in Abhängigkeit.

Von dem Argument, dass Kinder möglichst früh an digitale Technik herangeführt werden sollten, um später einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt gerecht zu werden, hält der Experte wenig: "In unseren Praxen sehen wir eher das Gegenteil: Je mehr und je früherer Medienkonsum im Kindes- und Jugendalter, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder mit dem Leben und dann auch mit Medien nicht gut zurechtkommen", sagte Reckert. "Ich vermute: Wer früh und ausschließlich googelt, um zu seinen Informationen zu kommen, wird später ein schlechterer Rechercheur."
Klare Regeln gefordert
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Susanne Rieschel von der Initiative "Schau Hin!" hält von generellen Verboten der digitalen Technik für Kinder nichts. "Statt zu Alarmismus raten wir zu Besonnenheit, nach unserem Motto 'Verstehen statt verbieten'", sagte die gelernte Lehrerin. "Grundsätzlich gilt: Eltern müssen ihre Kinder beim Umgang mit Smartphones und Tablets und Co. aktiv unterstützen und begleiten."

Dazu zählten auch klare Regeln: Was darf gesehen werden und wann ist das Smartphone tabu. "Wir raten Eltern, vor allem kleinere Kinder aktiv zu begleiten", sagte der Bildungsexperte vom Digitalverband Bitkom, Stephan Pfisterer. "Eine Altersbeschränkung nach unten macht keinen Sinn. Smartphones und Tablet Computer lassen sich intuitiv bedienen und können auch von Kleinkindern genutzt werden."

Pfisterer zufolge können die mobilen Geräte auch förderlich sein: "Vor allem dann, wenn sie interaktiv sind und einen Lerneffekt haben." So müssten sich Kinder bei Lernspielen aktiv mit den Inhalten auseinandersetzen, Entscheidungen treffen oder ihre Geschicklichkeit üben. "Dabei haben sie Erfolgserlebnisse und lernen spielerisch zum Beispiel Formen, Farben oder das Alphabet."

Quelle: n-tv.de , cri/dpa
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Impfstoff schützt erfolgreich - "Königswaffe" gegen Ebola gefunden

Beitragvon Weltbookadmin47 » 31. Jul 2015 17:25

bild impfstoff gegen ebula.jpg
bild impfstoff gegen ebula.jpg (67.13 KiB) 7148-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Koenigswaffe-gegen-Ebola-gefunden-article15632976.html
Freitag, 31. Juli 2015
Impfstoff schützt erfolgreich - "Königswaffe" gegen Ebola gefunden

Ein neuer Impfstoff gegen Ebola zeigt erste Erfolge. Geimpfte sind schon zehn Tage nach der Injektion resistent gegen das Virus. Die WHO spricht bereits von einem Ende der Epidemie. Ein Problem gibt es jedoch noch zu lösen.


Ein neuer Impfstoff könnte das Ende der Ebola-Epidemie in Westafrika einleiten: In einer groß angelegten Studie in Guinea schützte das Mittel VSV-ZEBOV die Teilnehmer zuverlässig vor einer Ansteckung mit dem Virus. Geimpft wurden in den vergangenen zwölf Monaten unter anderem Menschen, die engen Kontakt zu Neuinfizierten hatten und als besonders gefährdet galten.
Margaret Chan, Generaldirektorin der Weltgesundheitsorganosation, ist zuversichtlich.
Margaret Chan, Generaldirektorin der Weltgesundheitsorganosation, ist zuversichtlich.
(Foto: dpa)

Die Generaldirektorin der Weltgesundheitsorganosation (WHO), Margaret Chan, sprach von einer "vielversprechenden Entwicklung". Der Feldversuch mit 4000 Teilnehmern habe ergeben, dass der Impfstoff nach zehn Tagen zu 100 Prozent vor einer Ebola-Ansteckung schützt, heißt es in der Studie, an der auch die WHO und der US-Pharmakonzern Merck & Co beteiligt waren. Sie wird im Medizinjournal "The Lancet" vorgestellt.

Ein für Impfungen zuständiges WHO-Gremium sprach von einem akzeptablen Sicherheitsprofil. "Dies könnte endlich das Ende der Ebola-Epidemie in Westafrika einleiten und auch in Zukunft für die Bekämpfung dieser Krankheit nützlich sein", sagte Ko-Autor Matthias Egger vom Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern (ISPM).
"Es hatte keiner mehr zu hoffen gewagt"

"Nachdem ich die verheerenden Auswirkungen von Ebola auf Städte und ganze Länder selbst gesehen habe, macht diese Nachricht Mut", sagte der norwegische Außenminister Børge Brende. Das Land hatte sich ebenso wie Kanada und Guinea an der Studie beteiligt. "Dieser neue Impfstoff könnte die Königswaffe gegen Ebola werden." Allerdings könnte der Einsatz des Impfstoffs in der Region problematisch sein, da das Mittel kalt gelagert werden muss.
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"Ich finde das Ergebnis großartig", sagte Prof. Stephan Becker von der Universität Marburg. Er war bereits an mehreren Ebola-Impfversuchen beteiligt, jedoch nicht an der neuen Studie. "Es hatte keiner mehr zu hoffen gewagt, dass man bei diesem Ausbruch in Westafrika die Wirksamkeit eines Impfstoffes noch überzeugend beweisen kann." Bisherige Versuche hätten mit Hilfe von Bluttests lediglich nachgewiesen, dass das Immunsystem auf die Impfung reagiert, "aber ob dies tatsächlich ausreicht, um einen Menschen sicher vor Ebola zu schützen, das konnte man erst jetzt zeigen".

Obwohl die Neuansteckungen in Guinea, Liberia und Sierra Leone seit Jahresbeginn stark zurückgegangen sind, ist das Virus noch nicht besiegt. Ein Erkrankter reicht, um die Epidemie wieder ausbrechen zu lassen. In den Ländern werden weiterhin einzelne Fälle nachgewiesen. In Westafrika wurden bereits mehr als 11.200 Ebola-Tote registriert, die meisten in den drei genannten Ländern.

Quelle: n-tv.de , lsc/dpa
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Gefährliche Wissenschaft: Genmanipulation an Embryos

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Aug 2015 09:44

BILD Genmanipulation an Embryos.jpg
http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/was-aerzte-ihnen-nicht-erzaehlen/david-gutierrez/gefaehrliche-wissenschaft-genmanipulation-an-embryos.html;jsessionid=99BE2E5A637A135092256AE93DBD16FC

01.08.2015


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Gefährliche Wissenschaft: Genmanipulation an Embryos
David Gutierrez

Zum ersten Mal haben Wissenschaftler die genetische Modifikation menschlicher Embryos (Keimbahnmodifikation) gemeldet, und zwar in einer Studie der Sun-Yat-Sen-Universität in Guangzhou, China. Die Studie wurde im Fachmagazin Protein & Cell veröffentlicht.



Bisher hatten sich Forscher darauf beschränkt, das Genom adulter Zellen zu modifizieren, hauptsächlich aufgrund ethischer Bedenken und der Sorge vor möglichen Nebenwirkungen. Tatsächlich kam die neue Studie zu dem Schluss, dass der Genommodifikation von Embryos immer noch erhebliche Hindernisse im Weg stehen.



»Ich glaube, dies ist der erste Bericht über die Anwendung von CRISPR/Cas9 an menschlichen Embryos, und als solche ist die Studie ein Meilenstein, aber auch eine Mahnung zur Vorsicht«, sagte der Stammzellenforscher George Daley von der Harvard Medical School, der an der Studie nicht beteiligt war. »Ihre Studie sollte jedem Praktiker als Warnung dienen, der meint, die Technik sei so weit entwickelt, dass der Austausch kranker Gene getestet werden könnte.«



Beängstigend hohe Mutationsrate



Um ethische Bedenken zumindest teilweise zu zerstreuen, wurde das Experiment an nicht lebensfähigen Embryos aus Fruchtbarkeitskliniken durchgeführt. Aus diesen Embryos hätte sich nie ein Kind entwickeln können, selbst wenn sie eingepflanzt worden wären.



Die Forscher versuchten, das Gen für die potenziell tödliche Blutkrankheit Beta-Thalassämie zu verändern. Dazu verwendeten sie die so genannte CRISP-Cas9-Technik, die in der Vergangenheit bereits erfolgreich eingesetzt wurde, um das Genom adulter Zellen zu verändern. Dabei wird Zielzellen der CRISP-Cas9-Enzymkomplex injiziert, der so programmiert ist, dass er ein bestimmtes Gen ansteuert (entfernt). Gleichzeitig wird ein weiteres Molekül injiziert, das anstelle des entfernten Gens ein neues einsetzen soll.



Die Forscher injizierten diese Moleküle 86 einzelligen menschlichen Embryos und warteten anschließend 48 Stunden, bis sie sich jeweils in acht Zellen geteilt hatten. Nur 71 Embryos überlebten das Verfahren und nur 54 davon wurden genetisch getestet. Das ursprüngliche Gen wurde nur in 24 Fällen entfernt, und nur bei sehr wenigen davon wurde der Ersatz eingebaut.



»Wenn Sie es bei normalen Embryonen machen wollen, brauchen Sie eine Erfolgsquote von fast 100 Prozent«, sagte Junjiu Huang, führender Mitarbeiter bei der Studie. »Deshalb haben wir die Untersuchung gestoppt. Es ist noch nicht ausgereift.«



Darüber hinaus bewirkte das Verfahren eine überraschend große Zahl an Mutationen, weil CRISP/Cas9 falsche Stellen des Gens entfernte. Die Mutationsrate war höher als bei Mäuseembryos oder adulten menschlichen Zellen. Huang warnte: Da nur ein kleiner Teil des Genoms untersucht wurde, könne die Mutationsrate noch höher als berichtet ausfallen.



Wissenschaftler fordern ein Moratorium



Schon seit Monaten kursieren Gerüchte; im März wurde in einem Leitartikel der Zeitschrift Nature ein Moratorium für Keimbahnmodifikationen gefordert. Bei bestehenden Gentherapien werden nur Gene in adulten Zellen modifiziert, sie sind deshalb in der Wirksamkeit limitiert. Bestimmte Funktionen geschädigter Organe können beispielsweise wiederhergestellt werden, größere Veränderungen an anderen Zellen wie bei der Keimbahnmodifikation sind unwahrscheinlich.



Im Kontrast dazu vermehrt sich eine befruchtete Eizelle (Zygote) und differenziert sich in jede Zelle des erwachsenen Organismus. Eine Modifikation dieser Zelle führt zu Veränderungen des gesamten Genoms, die potenziell die Funktion jedes einzelnen Organs im Körper erfassen können.



Darüber hinaus werden solche Veränderungen an zukünftige Generationen weitergegeben – per definitionem ohne deren Einwilligung. Eine Vorhersage zu treffen, welche Auswirkungen solche Modifikationen langfristig haben werden, ist unmöglich.



Wissenschaftler warnen, jede Keimbahnmodifikation eröffne den gefährlichen Weg zu Versuchen, das menschliche Genom zu »verbessern«, beispielsweise »Designerbabys« zu schaffen. Die Möglichkeiten der Keimbahnmanipulation sind vielfältig, das Risiko unethischer Anwendung ist enorm hoch.



Dennoch laufen in China bereits weitere Studien zur Keimbahnmanipulation.


Quellen:

nature.com

nature.com

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Leser-Kommentare (7) zu diesem Artikel
01.08.2015 | 09:57
Basil Geoffrey

jeanette - diese Art des "Spielens" macht der Mensch schon seit sehr langer Zeit, nämlich seit Ackerbau und Viehzucht betrieben werden. Früher hat man das durch gezielte (auch "widernatürliche") Kreuzungen gemacht, dann mit chemischen and radioaktiven Substanzen und heute mit Gentransfers - vom Prinzip her ist das aber nicht so verschieden.

01.08.2015 | 09:49
jeanette

hier gibt es erstaunlich viele kommentare, die den kern treffen. toll. praesident eisenhower hat sein volk damals bei seiner abschiedsrede vor dem "millitaerischen komplex" gewarnt, in dessen falsche haende neue errungenschaften "gefallen" sind. die auswirkungen dessen spueren wir alle auf dem planeten, bis heute. und ja, diese "forschungen" maassen sich an mit der natur, wie sie unsere schoepfung fuer uns geschaffen hat, zu spielen. sie wird...

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01.08.2015 | 09:21
Lara

@Igitt.................Dieser Artikel ist mir verständlicher, als Ihre gegensätzliche Denkweise in Ihren zwei Kommentaren: 7:11 und 8:52. Einerseits wissen Sie über die modifizierte Sklavenrasse, andererseits soll die erneute Manipulation im Geheimen stattfinden?Zur Sklavenrasse gibt es auch das Buch von Dieter Broers: Der verratene Himmel. Hier wird in einem Artikel über die Archonten berichtet................Wir sollten nicht sklavisch zusehen, wie man aus den Menschen Monster...

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01.08.2015 | 08:52
Igitt

Diese Leute die uns als Sklavenrasse damals modifiziert haben, machen jetzt diesen Unfug! Also Gott hat damit nichts zu tun! Unsere ursprüngliche Wesen wurde ja schon genetisch verändert, das führen diese nur fort, weil wir nicht mehr zufriedenstellend funktionieren. Nach Gottesplan wären wir bestimmt noch in unseren ursprünglichen Form.

01.08.2015 | 08:24
Zeitgleiter

Interessant - interessant! Scheint viele Möglichkeiten der Behandlung von Erbkrankheiten in sich zu bergen. Da der Mensch aber nicht nur aus Materie, sondern auch aus Geist besteht, wird da wohl ein ganz bestimmtes Gebiet ausgeblendet. Bevor eine Krankheit - egal welcher Art - entstseht, gibt es eine Vorgeschichte. Kennt man die Vorgeschichte, kann man den Ausbruch einer Krankheit möglicherweise verhindern. Auch im geistigen Bereich. Das hier ist - wenn es 100% klappen solte - ...

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01.08.2015 | 07:51
Naivchen

Wir sind nicht Gott, deshalb dürfen wir weder, aus welchem Grunde auch immer, einen Menschen töten, noch das menschliche Genom verändern! ....Es ist ein totaler Eingriff in die Freiheit der Menschen, die sich gerade inkarnieren wollen. Wer sich einmal mit Karma auseinandergesetzt hat, weiß, wie alles natürlich Geschaffene seinen Sinn hat.
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Gürtelrose-Impfstoff wird mit Schweine-Gelatine, MSG und Rückständen von a

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Aug 2015 10:10

bild gürtelroseimpfstoff.jpg
http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/was-aerzte-ihnen-nicht-erzaehlen/s-d-wells/guertelrose-impfstoff-wird-mit-schweine-gelatine-msg-und-rueckstaenden-von-abgetriebenen-foeten-her.html

02.08.2015


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Gürtelrose-Impfstoff wird mit Schweine-Gelatine, MSG und Rückständen von abgetriebenen Föten hergestellt
S. D. Wells

Der Gürtelrose-Impfstoff Zostavax (oder Zoster) lindert angeblich das Risiko einer Gürtelrose, die bei älteren Menschen oft mit heftigen Schmerzen einhergeht. Laut einer Empfehlung des Advisory Committee on Immunization Practices (ACIP – ein Gremium, das Impfempfehlungen erstellt) sollte der krebsauslösende Stoff Über-60-Jährigen injiziert werden, auch dann, wenn der Betreffende bereits zuvor an einer Gürtelrose gelitten habe, um ein »erneutes Auftreten« zu verhindern.

Zunächst einmal ist es wenig wahrscheinlich, ein zweites Mal an Gürtelrose zu erkranken. Zum zweiten enthält der Gürtelrose-Impfstoff Mononatriumglutamat (MSG), ein bekanntes Nervengift, das bei einer Injektion schwere Störungen des Zentralnervensystems und eine Schädigung des Gehirns verursachen kann.



Und drittens enthält er Gelatine, die aus dem Kollagen aus Haut und Knochen von Schweinen gewonnen wird, und die Injektion birgt das Risiko einer Infektion durch synthetische Wachstumshormone. Viertens sind die Abwehrkräfte älterer Menschen häufig durch andere Impfstoffe, Grippeimpfungen, Medikamente und eine nährstoffarme Kost (wenn sie nicht regelmäßig Bio-Produkte essen) bereits geschwächt.



Warum sollen 50- bis 59-Jährige vor Gürtelrose sicher sein, aber mit dem 60. Geburtstag plötzlich eine Impfung brauchen? Die US-Gesundheitsbehörde CDC (Centers for Disease Control and Prevention) informiert auf ihrer Info-Seite über Gürtelrose Erwachsene mit den Worten: »…es ist unwahrscheinlich, dass der Schutz mehr als fünf Jahre währt, Menschen, die sich vor dem 60. Lebensjahr haben impfen lassen, sind deshalb in der Lebensphase, in der das höchste Risiko einer Gürtelrose und ihrer Komplikationen besteht, nicht geschützt.«



Mit anderen Worten: Der Impfstoff ist nur für wenige Jahre gut, anschließend muss immer wieder nachgeimpft werden. Die Behörde warnt vor einer Impfung bei geschwächtem Immunsystem. Aber Millionen Amerikaner nehmen regelmäßig Antibiotika, die ihnen von ihren Ärzten verordnet wurden. Sie zerstören die gesunde Darmflora und schwächen die Abwehrkräfte.



Außerdem warnen die CDC vor einer Impfung bei Schwangeren. Aber wer ist schon schwanger und über 60? Und außerdem: Wenn Schwangere sich nicht impfen lassen sollen und die Inhaltsstoffe weitgehend dieselben sind wie die der meisten Impfstoffe – einschließlich des Grippeimpfstoffs – was sagen uns die CDC dann hier über alle Impfstoffe? Wer durch die Giftstoffe in all den Impfstoffen nicht bereits in seiner Denkfähigkeit beeinträchtigt ist, kann es sich vielleicht ausmalen. Beginnen wir mit der Liste der Inhaltsstoffe des Gürtelrose-Impfstoffs, direkt von der CDC-Website. Hier ist die Liste für Zoster, den die CDC empfehlen:



Gürtelrose-Impfstoffe, Inhaltsstoffe: Sucrose, hydrolisierte (d.h. mithilfe von Chemikalien reduzierte) porzine (Schweine-) Gelatine, Mononatrium-L-Glutamat, zweibasisches Natriumphosphat, basisches Kaliumphosphat, Neomycin, Kaliumchlorid, Rückstände von MRC-5-Zellen einschließlich DNS und Eiweiß und bovines Kälberserum.



Zu Ihrer Information: Bovines Kälberserum wird aus Kuhhaut extrahiert. Wird es Menschen injiziert, führt es zu Störungen des Bindegewebes, Arthritis, Lupus, Kurzatmigkeit, Brustschmerzen und natürlich Hautreaktionen.



Wenn man bedenkt, dass Gürtelrose schmerzhafte Ausschläge verursacht, was ist das dann für eine Logik? Schauen wir uns auch MRC-5 genauer an, denn vermutlich wissen Sie nicht, wovon hier die Rede ist bzw. welche Gefahren bestehen, wenn es in menschliches Muskelgewebe injiziert wird.



Schockierende Gefahren einer Injektion von MRC-5-Zellen – aus dem Lungengewebe abgetriebener menschlicher Föten



Das amerikanische National Vaccine Information Center (NVIC), eine gemeinnützige Organisation, die sich um die Sicherheit von Impfstoffen bemüht, hat kürzlich eine unabhängige Prüfung der Inhaltsstoffe von Impfstoffen für Kinder durchgeführt und dabei festgestellt, dass viele mit seltsamen Zusätzen wie fötalem Eiweiß abgetriebener Kinder, verändertem DNS-Material und sogar gentechnisch verändertem Humanalbumin hergestellt werden.



Anlass der Studie war die ständige Zunahme von Autismus mit einhergehenden neurologischen Schäden und Gehirnschäden bei geimpften Kindern. Diese Impfstoffe für Kinder enthalten viele Inhaltsstoffe, die sich auch im Gürtelrose-Impfstoff finden.



Gehen wir 20 Jahre zurück zu der Zeit, als Wissenschaftler einem nach 14 Wochen abgetriebenen Baby Lungengewebe entnahmen und daraus die Zelllinie MRC-5 entwickelten, die für die Impfstoffe Varivax gegen Windpocken, MMR, »Pro Quad«, Hepatitis A, DTP und Polio verwendet wird. RA 27/3 wurde von einem weiteren 1964 abgetriebenen Baby entwickelt und wird heute noch immer in Pro-Quad und MMR II verwendet.



Impfstoffe, die gentechnisch verändertes menschliches Eiweiß oder rekombinantes Humanalbumin enthalten, entgehen noch immer der Aufmerksamkeit vieler Amerikaner, die keine Ahnung davon haben, dass ihnen die Schulmedizin Anteile menschlichen Bluts injiziert, und zwar solches, das sich nicht zurückverfolgen lässt, sodass die Öffentlichkeit keine Ahnung hat, woher diese menschlichen Zellen stammen. Aber alle fragen sich, warum sie an Allergien, Asthma, Reizdarm, Autismus und vielen anderen chronischen Krankheiten und Beschwerden leiden. Der Beipackzettel des Impfstoffs, den niemand liest, enthält keine Informationen über die Herkunft des menschlichen Bluts. Doch in der veröffentlichten Warnung sagen die CDC ihren Opfern, Gürtelrose könne »Lungenentzündung und Gehirnentzündung« nach sich ziehen – aber das können Impfstoffe auch!



Schließlich enthält der Gürtelrose-Impfstoff auch das Antibiotikum Neomycin, das das Immunsystem schwächt, indem es gute Bakterien tötet – die Warnung, Menschen mit geschwächten Abwehrkräften sollten sich nicht impfen lassen, gilt also auch für alle, die den Gürtelrose-Impfstoff erhalten.


Quellen:

cdc.gov

naturalnews.com

naturalnews.com

naturalnews.com

vaccine-tlc.org

drwhitaker.com

naturalnews.com

naturalnews.com


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Leser-Kommentare (4) zu diesem Artikel
02.08.2015 | 10:24
Loup

Edmundotto@ Ich wünsche mir einen Impfstoff, der die Menschen gegen die grenzenlose Dummheit und den überbordenden Fortschrittsglauben schützt. Wahrscheinliche Nebenwirkung:. Weigerung, die Pharma und ihre Anleger durchzufüttern. Es gibt keine" Medikamente" zur Intelligenzförderung, weil es auch nicht erwünscht ist. Interessant zu erwähnen, da Sie auch sich der TCM verschrieben haben, ist der Umstand, daß zügelloser Sex, die Männer betreffend, der gewollten sanften...

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02.08.2015 | 09:10
Sascha

Die Rentner sind zu teuer und der Verbrecherstaat braucht das Geld schliesslich fuer die Millionen an importierten Almosenempfaengern und natuerlich fuer den Staatsdienerapparat. Hier kommt die gute Nachricht: Nach einem Glas Kolloidalem Silber dauerts weniger als eine Stunde, bis der Schmerz weg ist und rund eine Woche bis die Krankheit so gut wie abgeheilt ist. In dieser Zeit sollte man die taegliche Silbertherapie mit einem Brokoli taeglich ergaenzen , um die Vitamin C...

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02.08.2015 | 08:37
Ben

Alle fragen sich, warum sie an Autismus und Reizdarm leiden, ich verstehe. Ist der Autor schon mal geimpft worden?

02.08.2015 | 07:25
edmundotto

@Doc, ich sehe das ebenso, wer keine Anstalten macht, sich im Laufe seines Lebens mit seinem Körper und mit seiner Gesundheit auseinander zu setzen, darf sich nicht wundern, zum "Versuchskaninchen" gemacht zu werden. Impfungen nutzen mit Sicherheit einem, dem Impfstoffhersteller, der von den zulassenden Stellen nicht einmal verpflichtet wird, sämtliche Inhaltsstoffe der Impfmittel anzugeben.
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Probiotika helfen, Schäden durch Antibiotika zu reparieren

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Aug 2015 10:32

bild probiotika.jpg
http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/natuerliches-heilen/dr-sofiya/probiotika-helfen-schaeden-durch-antibiotika-zu-reparieren.html;jsessionid=7DFC40842A7B93F9AC2D2B209E44BD82

03.08.2015


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Probiotika helfen, Schäden durch Antibiotika zu reparieren
Dr. Sofiya

Als die Antibiotika Anfang des 20. Jahrhunderts in Gebrauch kamen, wurden sie als Wundermittel gepriesen. Viele bis dahin oft tödlich verlaufende Infektionen wie Lungenentzündungen, entzündete Wunden oder Infektionen nach Operationen konnten plötzlich behandelt werden, sodass sie oftmals gar nicht mehr als besonders gefährlich erachtet wurden.

Doch mit der Zeit wurde der Markt mit Antibiotika überschwemmt, der viel zu häufige Einsatz in der Medizin, aber auch in der Tierhaltung, wurde zum Problem: Es entstanden resistente Erreger und es mehrten sich Schäden im Magen-Darm-System. Glücklicherweise können Probiotika, die während oder im Anschluss an eine Antibiotika-Behandlung eingenommen werden, die unerwünschten Nebenwirkungen der Medikamente mindern und dem Patienten helfen, sich schneller von einer Infektion zu erholen. Schauen wir uns also an, wie Probiotika helfen können.



Sie bauen die Darmflora wieder auf



Unser Darm ist natürlicherweise dicht besiedelt mit gesunden probiotischen Bakterien. Sie helfen bei der Verdauung, stärken das Immunsystem und halten ungesunde Bakterien und Hefen in Schach. Antibiotika unterscheiden jedoch nicht zwischen gesunden und den ungesunden Bakterien, die sie zerstören sollen.



Eine Runde Antibiotika kann gesunde probiotische Bakterien töten und das Gleichgewicht stören. Durch die Einnahme von Probiotika lassen sich das Gleichgewicht wiederherstellen und viele der Probleme im Zusammenhang mit Antibiotika beheben.



Sie verhüten Durchfall und andere Verdauungsprobleme



Vor allem Patienten, die Antibiotika über längere Zeit und in hoher Dosierung einnehmen müssen, klagen häufig über Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und ähnliche Verdauungsprobleme.



Probiotika können die gesunde Darmflora wiederherstellen (siehe oben), und das wiederum sorgt für eine gesunde Verdauung, sodass Durchfall und Magenprobleme seltener auftreten. Das hilft Patienten in der Rekonvaleszenz von einer Infektion und verhindert weitere Probleme wie Austrocknung oder eine Störung des Elektrolythaushalts, die bei Durchfall auftreten können.



Sie erweisen sich als wirksam gegen resistente Bakterien



Es ist allgemein bekannt, dass zu häufiger Antibiotika-Einsatz das Auftreten medikamentenresistenter Bakterienstämme begünstigt, die sehr schwer, wenn nicht gar unmöglich zu behandeln sind.



Erstaunlicherweise können Probiotika bei diesem Problem hilfreich sein. Bei einer Studie zeigte sich, dass Patienten, die Probiotika einnahmen, um 70 Prozent weniger anfällig für resistente Bakterien waren.



Kurz: Für Patienten, die sich einer Antibiotika-Behandlung unterziehen müssen, sollte die Einnahme von Probiotika ganz oben auf der »Must-do«-Liste stehen. Probiotika helfen, die Darmflora wieder ins Gleichgewicht zu bringen, sie verhüten Verdauungsprobleme, können vor resistenten Bakterien schützen und erleichtern die Erholung des Patienten.


Quellen:

nyrnaturalnews.com

medicalnewstoday.com

health.harvard.edu

naturalnews.com


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03.08.2015 | 10:17
edmundotto

Möglicherweise sind sog. Probiotika hilfreich, eine Fehlbesiedelung unserer Darmflora wieder in Richtung natürliches Gleichgewicht zu bringen. Ich hatte mit einem Produkt namens VITABIOSA mehrfach positive Erfahrungen gemacht, bin jedoch weiterhin den meisten marktüblichen Probiotika gegenüber skeptisch. Auf die zentrale Bedeutung der Darmgesundheit sollte immer wieder hingewiesen werden, mit ihr steht und fällt unser Immunsystem und unsere Gesundheit. Ein hoher Bestand an...

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03.08.2015 | 09:02
Sina

Nun habe ich neulich von Präbiotika gehört, die wohl den selben Effekt haben sollen.
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Tumor nur schwer nachweisbar - Urintest soll Pankreas-Krebs aufspüren

Beitragvon Gudrun Graf » 5. Aug 2015 19:37

bild urintest.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Urintest-soll-Pankreas-Krebs-aufspueren-article15644831.html
Montag, 03. August 2015
Tumor nur schwer nachweisbar - Urintest soll Pankreas-Krebs aufspüren

Bauchspeicheldrüsenkrebs verläuft lange symptomlos. Häufig wird er zu spät diagnostiziert. Die Heilungschancen sind gering. Weniger als fünf Prozent überleben die nächsten fünf Jahre nach der Diagnose. Ein neuer Urintest soll die gefährlichen Tumore schon frühzeitig ermitteln.



Studienleiterin Crnogorac-Jurcevic ist überzeugt, dass ihr Test Leben retten kann.
Studienleiterin Crnogorac-Jurcevic ist überzeugt, dass ihr Test Leben retten kann.
(Foto: Pancreatic Cancer Research Fund)

Ein einfacher Urintest könnte Tumore der Bauchspeicheldrüse künftig schon im Frühstadium ermitteln. Anhand dreier Proteine im Urin könne man die Erkrankung mit einer Zuverlässigkeit von mehr als 90 Prozent ermitteln, berichtet ein Team um Tatjana Crnogorac-Jurcevic von der Londoner Queen Mary University im Fachblatt "Clinical Cancer Research". Eine frühere Diagnose könne die derzeit sehr schlechten Heilungschancen deutlich verbessern, schreiben sie.

Tumore der Pankreas haben zurzeit eine sehr schlechte Prognose. Fünf Jahre nach der Diagnose leben weniger als fünf Prozent der Patienten, schreiben die Forscher. In Europa starben 2013 demnach mehr als 40.000 Menschen an der Krankheit. Ein Grund für die schlechte Heilungschance ist, dass die Tumore meist erst im fortgeschrittenen Stadium entdeckt werden: Mehr als 80 Prozent der Patienten erhalten die Diagnose erst dann, wenn sich der Tumor bereits in dem Organ ausgebreitet oder sogar schon Metastasen gebildet hat. Dann sei es zu spät für eine Operation und damit auch für die bislang einzige Chance auf Heilung, schreiben die Forscher.
Gängige Marker unzuverlässig

Der derzeit gängigste Marker ist das Protein CA19-9 im Blut. Allerdings sei der Test darauf sehr unzuverlässig, betonen die Wissenschaftler. Auf der Suche nach einer Alternative fanden sie im Urin die drei Proteine LYVE1, REG1A und TFF1. Anhand der drei Eiweiße lasse sich Krebs der Bauchspeicheldrüse im Stadium I und II nachweisen. In Stadium I sind die Tumore kleiner als zwei Zentimeter, im Stadium II größer, aber noch auf das Organ begrenzt.
Video
Kein Wundermittel, aber Chance: Dresdner Forscher entwickeln Immuntherapie gegen Krebs 21.05.15 – 01:31 min Mediathek Kein Wundermittel, aber Chance Dresdner Forscher entwickeln Immuntherapie gegen Krebs

Den Urintest prüften die Forscher an 488 Urinproben. 192 stammten von Patienten mit Pankreaskrebs, 92 von Menschen mit einer chronischen Entzündung des Organs und 87 von gesunden Menschen. Zudem nutzte das Team 117 Proben von Patienten mit Erkrankungen der Leber und Gallenblase.

Die am Pankreas-Karzinom erkrankten Teilnehmer hatten erhöhte Werte der drei Proteinwerte im Vergleich zu Gesunden. Im Stadium I und II ermittelte der Test 93 Prozent dieser Patienten. Umgekehrt gab er ebenfalls bei 93 Prozent der gesunden Teilnehmer Entwarnung. Am besten funktioniert das neue Verfahren der Studie zufolge zusammen mit dem herkömmlichen Bluttest: Mit dieser Kombination stieg die Trefferquote bei den Krebs-Patienten auf über 94 Prozent, und alle gesunden Menschen hatten unauffällige Werte.
Experte ist skeptisch
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Die Forscher betonen, das Verfahren müsse sich in größeren Studien bewähren. Sie hoffen, innerhalb weniger Jahre einen kostengünstigen Test entwickeln zu können. "Wenn wir eine Diagnose früher schaffen, können wir die Überlebenschancen sehr steigern", sagt Crnogorac-Jurcevic. Werde die Erkrankung im Frühstadium entdeckt, könnten fast 70 Prozent der Patienten länger als fünf Jahre überleben, schreiben die Autoren.

Dennoch bewertet Prof. Rienk Offringa vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) die Studie mit Skepsis. Es handele sich zwar um eine sehr sorgfältige Untersuchung, allerdings sei es noch zu früh, um den Nutzen beurteilen zu können. Fraglich sei insbesondere, wie sicher der Test zwischen einem Karzinom und einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse unterscheide. "Noch sind die Ergebnisse kein Anlass für große Hoffnungen", sagte Offringa.

Ein erhöhtes Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs haben den Autoren zufolge Menschen, in deren Familie die Erkrankung bereits vorkam – aber auch Raucher und Übergewichtige.

Quelle: n-tv.de , ail/dpa
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Kinder und Antibiotika: Unwägbare Gefahren und Langzeitfolgen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Aug 2015 10:51

bild Kinder und Antibiotika Unwägbare Gefahren und Langzeitfolgen.jpg
http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/natuerliches-heilen/andreas-von-r-tyi/kinder-und-antibiotika-unwaegbare-gefahren-und-langzeitfolgen.html

06.08.2015


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Kinder und Antibiotika: Unwägbare Gefahren und Langzeitfolgen
Andreas von Rétyi

Antibiotika erschienen einst als echte pharmazeutische Wunderwaffe. Doch multiresistente Keime zeigten schnell die Grenzen auf. Neue Forschungen bestätigen: Antibiotika-Attacken auf den Körper sind oft unsinnig und überflüssig. Bei Kindern können sie fatale Folgen nach sich ziehen.



Wenn bei Kindern ein möglicherweise ernsterer Infekt im Anmarsch ist, drängt sich zügiges Handeln wie von selbst auf. Um den Erreger schnellstens in die Knie zu zwingen, verordnen Ärzte dann gerne Antibiotika – teils geschieht das sogar bei Viruserkrankungen, die auf diese Weise überhaupt nicht behandelbar sind. Gerade auch in Deutschland werden Antibiotika allgemein immer noch in großer Quantität verschrieben.



2014 fand die Forscherin Edeltraut Garbe vom Leibniz-Zentrum für Präventionsforschung und Epidemiologie in Bremen (BIPS) im Zuge einer Vergleichsstudie heraus, dass Kinder in Deutschland gegenüber Kindern in den Niederlanden mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit Antibiotika erhalten. Zunehmend kommen dabei Breitbandantibiotika zum Einsatz, um möglichst viele Bakterien abzutöten.



Solche Medikamente, die eher als Reserveantibiotika für besonders problematische Infektionen dienen sollen, wenn schon sonst nichts hilft, werden durchaus auch Kindern unter 14 Jahren gegeben. Doch die übermäßige Verwendung von Antibiotika provoziert bekanntlich die Bildung multiresistenter Keime. Das wird durch die Beobachtung bestätigt, dass Probleme mit solchen Keimen in Ländern mit gemäßigtem Antibiotika-Einsatz kaum ein Thema sind.



Resistenzen sind allerdings nicht die einzige Schattenseite der Antibiotika. Gerade bei Kindern können Antibiotika noch andere wesentliche Nachteile mit sich bringen. Und das liegt unter anderem an »Kollateralschäden« im noch wenig erforschten Mikrobiom als Summe aller uns besiedelnden Mikroorganismen.



Diese eigene Welt der Mikroben, darunter sehr nützliche oder sogar lebensnotwendige Keime, erlebt plötzlich einen enormen Schlag mit der chemischen Keule und gerät aus dem normalen Gleichgewicht. Nicht umsonst führen viele Antibiotika schnell zu unangenehmen Nebenwirkungen, vor allem im Magen-Darm-Bereich.



Vor diesem Hintergrund begann sich der Mikrobiologe und Arzt Martin Blaser von der New York University School of Medicine mit den Folgen von Antibiotika-Behandlung vor allem bei jungen Patienten zu befassen. »Vor zehn Jahren dachte ich: ›Wenn Farmer Antibiotika nutzen, um die Entwicklung junger Tiere abzuwandeln, was richten wir dann bei unseren Kindern an?‹«, so Blaser.



2012 und 2014 veröffentlichten er und seine Kollegen dann Untersuchungen, die zeigen, dass über längere Zeit verabreichte niedrige Dosen von Antibiotika das Körpergewicht steigern und das Mikrobiom junger Mäuse verändern. Damit ergaben sich bereits einige erste Warnzeichen. Doch ging es hier zunächst noch um die Langzeitanwendung geringer Mengen, im Gegensatz zur typischen Situation einer akuten Erkrankung, bei der ein Kind kurzzeitig eher höher dosierte Antibiotika erhält.



Genau diese Verhältnisse analysierte die Gruppe von Blaser dann in ihren jüngsten Untersuchungen. Die Mediziner griffen dabei erneut auf Mäuse zurück und verwendeten zwei Arten von Antibiotika, wie sie Kinder bei einer Ohrinfektion erhalten – das besonders oft genutzte Amoxicillin sowie ein dem Azithromycin verwandtes Präparat. Nebenbei bemerkt: Azithromycin zählt ebenfalls zu den verbreiteten, umsatzstarken Mitteln und wurde bereits mit einem erhöhten Risiko schwerer Herzprobleme in Verbindung gebracht.



Was die Versuche Blasers betrifft, führte er drei verschiedene Serien durch, um die Antibiotika kombiniert oder einzeln zu überprüfen. Wie die Forscher kürzlich berichteten, war bei den Tieren wiederum eine Gewichtszunahme festzustellen sowie eine lang anhaltende Veränderung des Mikrobioms, außerdem eine Vergrößerung der Knochen. Die letzte Dosis erhielten die Tiere 39 Tage nach Versuchsstart, 96 Tage später waren aber die Auswirkungen immer noch im Mikrobiom feststellbar.



Die Versuche wurden wie gesagt nicht an Kindern durchgeführt, sondern an Mäusen. Also lassen sie keine exakten Aussagen zu. Doch eine Schlussfolgerung ist nach Ansicht von Blaser unumgänglich: Was auch immer durch die Antibiotika im Einzelnen ausgelöst wird, es hat stets Konsequenzen für sehr viele Kinder. Und dass die antibakteriellen Präparate auch beim Menschen nützliche Keime töten, ist kein Geheimnis.



Gerade bei Kleinkindern und Heranwachsenden reichen die Risiken weiter. »Die Einnahme von Antibiotika hat ihren Preis«, so sagt Blaser, und genau deshalb sollte deren Gebrauch möglichst reduziert und auf schwere Fälle beschränkt werden, so empfiehlt er. Viele Eltern hätten falsche Vorstellungen von den Symptomen, die einen Antibiotika-Einsatz verlangten – tiefer Husten oder Bronchitis seien allerdings so gut wie nie echter Anlass dafür. Antibiotika richten gegen Viren ohnehin nichts aus, und die meisten Infekte der oberen Atemwege sind nun einmal viral bedingt.



Da diese Erkrankungen häufig selbstlimitierend sind und somit unbehandelt wieder verschwinden, empfehlen Ärzte wie Professor Johannes Liese von der Uni-Kinderklinik Würzburg auch bei Fieber und Schmerzen zunächst unproblematische Medikamente und ansonsten die Philosophie »Abwarten und Beobachten«, was angesichts eines leidenden Kindes natürlich nicht leicht ist. Doch erinnert Prof. Liese die besorgten Eltern an Antibiotika-Nebenwirkungen wie Magenbeschwerden, außerdem auch an den bedingten Nutzen, wenn das Kind doch nur geringfügig schneller wieder gesund wird als ohne entsprechendes Medikament. Und wer die potenziellen Langzeitfolgen der Antibiotika mit ins Kalkül zieht, der wird nach aller Möglichkeit lieber Abstand von solchen »Wundermitteln« nehmen.


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Leser-Kommentare (10) zu diesem Artikel
06.08.2015 | 11:03
Loup

Bärbel Müller@ Beim Beispiel mit der Pharma und den Heilpflanzen wollte ich nur aufzeigen, daß die Pharma nicht die krativen Entwickler sind, sondern, obwohl gegen natürliche Heilmittel massiv vorgegangen wird, sich der Natur bemächtigen.um dann von spezifischer Entwicklung gegen bestimmte Krankheiten zu sprechen. Sie geben zwar den pflanzlichen Inhaltsstoff in einer Studie zu, auch die Pflanze, aber in der Öffentlichkeit entsteht ein ganz anderer Eindruck Und dann sind die...

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06.08.2015 | 10:59
Loup

Bärbel Müller@ Im Grunde genommen richtig. Nur manchmal reicht die Zeit, Selbstheilungskräfte zu mobilisieren, nicht aus. Ich glaube, daß Bakterien nicht immer anngenehme Zeitgenossen sind. Wenn sich im Körper das Milieu, oder das Immunsystem verändert, können sie sehr wohl pathogen sein und Schaden anrichten. Und dann können sie vielleicht sehr massiv auftreten. es ist die Zahl, die maßgeblich ist. Ich glaube, es ist Überschreitung einer Anzahl, die das pathogene Moment auslöst....

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06.08.2015 | 10:57
Bärbel Müller

Berthold, die Beschrieben Szenarien sind doch nur Märchen der Schulmedizin. Alle Krankheiten werden ausgelöst durch Vergiftung, Schock oder Mangel. Im Winter ist es oft der Kälteschock, zusammen mit der extrem trockenen Luft, die die Schleimheute reizt, der zum Husten, Schmerzen und Fieber in diverser Stärke und an diversen Orten führt. Ob man das jetzt Mittelohrentzündung, oder Grippe oder was anderes im Bereich von Hals, Nase oder Ohr nennt, spielt keine Rolle. Bakterien aus...

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06.08.2015 | 10:41
Berthold

Teil 2. Nun sind also alle Antibiotika Unsinn? Das möchte ich nicht behaupten, Die Wirkungsweise der Antibiotika ist wie Bärbel Müller ausführte " Anti-Bio", also gegen das Leben. Krankheiten, wie ich es heute verstehe, sind Programme des Körpers, um einen schlechten Zustand als Krankheit bekannt (oft eine Vergiftung) , wieder zu reparieren. Dazu sind die Bakterien sogar nötig- wie sie auch im Darm nötig sind. Es gibt sogar Präparate im pharm. Bereich, die...

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06.08.2015 | 10:32
Bärbel Müller

@Barbara Veronika, da Sie ja offensichtlich desöfteren schwer erkranken, vermute ich, daß Sie auch viel Medizin dagegen nehmen. Schon mal darüber nachgedacht, daß Ihre Krankheiten durch die Therapien selbst ausgelöst sein könnten? Die Ärzte verstehen es bestens, dem leidenden Patienten einzureden, daß wenn es ihm dann irgendwann besser geht, daß er das den Ärzten zu verdanken hat. Der Patient wagt es dann nicht zu denken, daß er vielleicht ohne Ärzte und ihre Hilfe besser dran...

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06.08.2015 | 09:54
Berthold

Die Schulmedizin-eine Medizin, die offensichtlich noch zur Schule geht- ist schon immer großen Scharlatanen aufersessen. So glaubte man vor einigen hundert Jahren noch, dass Depressionen und viele Krankheiten von einem "zuviel am Blut im Körper" kommen und verordnete dagegen den Aderlaß. George Washington starb daran weil die Ärzte ihn wieder und wieder zur Ader ließen. Wegen eines Kehlkopfinfektes. Bedenken Sie, dass Aderlaß damals die anerkannte Behandlungsmethode...

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Gute Gründe, täglich Zitronenwasser zu trinken

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Aug 2015 08:08

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http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sandeep-godiyal/gute-gruende-taeglich-zitronenwasser-zu-trinken.html

07.08.2015


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Gute Gründe, täglich Zitronenwasser zu trinken
Sandeep Godiyal

Unser Leben ist hektisch, manchmal so hektisch, dass wir kaum die Zeit finden, unserem Körper etwas Gutes zu tun. Oft meinen wir, wir seien zu beschäftigt, um das Richtige zu essen, regelmäßig Sport zu treiben und genug zu schlafen. Dabei gibt es ein paar ganz einfache Mittel, gesund zu bleiben.

Eines der besten und einfachsten besteht darin, jeden Tag Zitronenwasser zu trinken. Das lässt sich auch in den gedrängtesten Tagesablauf einbauen, es erfordert jeden Morgen nur ein paar Minuten, hilft aber der Gesundheit enorm auf die Sprünge. Es folgen einige – vielleicht überraschende – Gründe, warum jeder morgens ein Glas Zitronenwasser trinken sollte:



Bessere Verdauung



Zitronenwasser ist eines der besten Mittel zur Verdauungsförderung. Die Zitronensäure hilft dem Magen, die Nahrung aufzuspalten, und regt zudem die Bildung von Galle in der Leber an. Zusätzliche Gallenflüssigkeit ist gut für die Verdauung und verhindert Magenbeschwerden und Verstopfung.



Stärkung der Abwehrkräfte



Zitronenwasser zu trinken, stärkt auch die Abwehrkräfte. Es enthält reichlich Vitamin C, das den Körper bei der Infektionsabwehr unterstützt, und es hat antioxidative Eigenschaften, die allgemein die Gesundheit stärken.



Gute Hydrierung



Insbesondere bei warmem Wetter kann ein Glas Zitronenwasser am Morgen helfen, den Körper hydriert zu halten und die Probleme, die eine Dehydrierung mit sich bringt, zu verhüten. Außerdem bekommt das Wasser durch die Zitrone mehr Geschmack, sodass mehr getrunken wird. In einem gut hydrierten Körper arbeiten alle Organe besser.



Jugendliche Haut



Zitronenwasser ist hervorragend geeignet, die Haut von innen zu hydrieren und ihr ein natürlich-jugendliches Aussehen zu geben. Da Zitronen viel Vitamin C und andere Antioxidantien enthalten, ist Zitronenwasser auch ein wunderbares Anti-Aging-Tonikum.



Gesundes Gewicht



Das tägliche Glas Zitronenwasser hilft auch, unerwünschte Pfunde loszuwerden. Tatsächlich ist es die wohl billigste Diät der Welt! Bessere Verdauung und gute Hydrierung helfen beim Abnehmen.



Biegsamere Gelenke



Es mag seltsam klingen, aber Zitronenwasser ist auch gut für die Gelenke. Denn dort kann sich Harnsäure ansammeln und Schmerzen, Steifigkeit und Beschwerden verursachen. Zitronenwasser kann helfen, die Harnsäure aufzuspalten und aus dem Körper zu leiten, bevor sie Schäden an den Gelenken anrichten kann.



Aus den genannten Gründen sollte jeder jeden Morgen Zitronenwasser trinken – das ist auch bei der größten Geschäftigkeit möglich, die unmittelbare und langfristige Wirkung auf die Gesundheit ist enorm!



Quellen:

healthyfoodhouse.com

thespiritscience.net

livingtraditionally.com


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Bildnachweis: Lukas Gojda / Shutterstock

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07.08.2015 | 08:48
Uri

Morgens nicht, aber abends im schwarzen Tee. Ich trinke seit Jahren meinen täglichen Becher Tee mit dem Saft einer Viertel Zitrone und habe seither keine ernsthafte Erkältung mehr gehabt. Die Verdauung funktioniert gut und geregelt. Egal wie, Zitrone ist wunderbar. Und der tägliche Apfel natürlich auch.
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Schwitzen, stöhnen, Siesta halten - Der beste Umgang mit Hitze

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Aug 2015 11:58

bild Der beste Umgang mit Hitze.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Fakten_und_Mythen/Der-beste-Umgang-mit-Hitze-article15673766.html
Freitag, 07. August 2015
Schwitzen, stöhnen, Siesta halten - Der beste Umgang mit Hitze

Von Jana Zeh

Der Hochsommer mit Temperaturen bis zu 40 Grad Celsius lässt nicht nur Urlaubsgefühle aufkommen. Viele Menschen kommen mit so hohen Temperaturen nicht zurecht. Tatsächlich kann große Hitze zu einer echten gesundheitlichen Gefahr werden. Welche Maßnahmen wirklich helfen, um hohen Temperaturen zu trotzen, erfahren Sie hier.

Hitze beginnt ab 30 Grad Celsius.

Falsch, denn es gibt keine amtlich festgelegt Definition von Hitze, weder in Deutschland noch weltweit. Der Begriff bezeichnet einfach eine hohe oder eine als ungewöhnlich hoch empfundene Lufttemperatur. Diese Empfindung ist von Mensch zu Mensch und von Region zu Region verschieden. Hohe Temperaturen in Verbindung mit hoher Luftfeuchtigkeit können bereits bei unter 30 Grad Celsius in vielen Fällen das Gefühl von Hitze auslösen. Die meisten Hitzetoten sind übrigens im feuchten Dschungelklima schon bei 26 Grad Celsius zu beklagen.

Bei Hitze möglichst wenig bewegen.
Siestas sind in Ländern mit heißen Sommern ganz normal.
Siestas sind in Ländern mit heißen Sommern ganz normal.
(Foto: imago stock&people)

Richtig. Hitze bringt den Körper auf Hochtouren und kostet Energie. Durch Bewegung, vor allem intensive wie beim Sport, wird dem Körper nicht nur noch mehr Energie abgerungen, sondern er wird auch noch zusätzlich erhitzt. Vor allem untrainierte Körper können in diesen Fällen durch das Schwitzen nicht mehr ausreichend Wärme regulieren. Das führt dazu, dass sich die Blutgefäße erweitern und der Blutdruck fällt. Das Herz erhöht zur Weiterversorgung des Körpers mit Blut seine Frequenz. Eine durch Bewegung bei hohen Temperaturen herbeigeführte akute Überhitzung des Körpers kann zu einem Hitzschlag oder einem Hitzekollaps und im schlimmsten Falle sogar zum Hitzetod führen. Wer kann, sollte Bewegung vor allem in der Mittagshitze vermeiden und besser eine Siesta im Schatten oder in einem Gebäude halten.

Schwitzen macht müde.
Bilderserie
"Klimaanlage" mit individuellem Duft: Wenn wir schwitzen "Klimaanlage" mit individuellem Duft: Wenn wir schwitzen "Klimaanlage" mit individuellem Duft: Wenn wir schwitzen "Klimaanlage" mit individuellem Duft: Wenn wir schwitzen "Klimaanlage" mit individuellem Duft Wenn wir schwitzen

Richtig. Schwitzen ist der Mechanismus, mit dem der menschliche Körper auf hohe Temperaturen reagiert. Schweiß, der sich auf die Haut bildet, ist das Kühlmittel zur Wärmeregulation. Durch die Verdunstung des Schweißes auf der Hautoberfläche wird Wärme abgegeben. Die Verdunstungswärme von einem Liter Schweiß beträgt 2400 Kilojoule. Je heißer es wird, umso mehr schwitzt man auch. Das ist tatsächlich harte und ermüdende Arbeit für den Körper. Bis zu fünf Liter Schweiß kann ein durchschnittlicher Erwachsener durch diese Art der Wärmeregulierung verlieren und mit der Flüssigkeit auch jede Menge Elektrolyte. Umso wichtiger ist es, wenn man viel schwitzt auch viel zu trinken – und mit den Getränken möglichst auch den Elektrolythaushalt wieder auszugleichen. Wer das nicht tut, der riskiert schwere gesundheitliche Folgen, wie zum Beispiel einen Hitzekollaps.

Hitze ist nicht gleich Hitze.

Richtig, denn wie bereits erwähnt, wirkt sich nicht nur die Lufttemperatur auf das menschliche Wärmegefühl aus, sondern auch die Luftfeuchtigkeit. Schwüle Hitze wird als wesentlich unangenehmer und heißer empfunden als trockene Hitze. Ist der Wasseranteil in der Luft hoch, kann der Schweiß nicht so gut verdampfen und der Körper kann dementsprechend nur noch mäßig oder gar nicht gekühlt werden. Das kann dazu führen, dass sich die Körperkerntemperatur von knapp 37 Grad Celsius erhöht und dadurch können sich lebensgefährliche Folgeerscheinungen entwickeln. In diesen Fällen sollte man kleine Schlucke Flüssigkeit zu sich nehmen. Zudem sind kalte Wadenwickel oder Fußbäder mit kühlem Wasser das richtige Mittel der Wahl.

An Hitze kann man sich gewöhnen.
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Cooles für die heißen Tage: Gadgets, die den Sommer perfekt machen 07.08.15 – 02:24 min Mediathek Cooles für die heißen Tage Gadgets, die den Sommer perfekt machen

Richtig. Die Gewöhnung an Hitze ist möglich, aber individuell verschieden und hängt außerdem vom Gesundheitszustand ab. Es dauert für Mitteleuropäer ungefähr zehn Tage, bis sie sich auf Hitze eingestellt haben. Das bedeutet, der gesunde Körper fängt früher an zu schwitzen als sonst, scheidet dabei aber weniger Elektrolyte aus. Menschen, die regelmäßig in die Sauna gehen, können sich leichter und oftmals auch schneller auf hohe Umgebungstemperaturen umstellen. Personen mit Herz-Kreislauf-Problemen dagegen haben mehr Schwierigkeiten, sich umzugewöhnen. Kinder können frühestens ab dem 12. Lebensjahr so schwitzen wie Erwachsene, um ihren Wärmehaushalt zu regulieren. Bei jüngeren Kindern kann die Kerntemperatur des kindlichen Körpers sehr viel schneller ansteigen, als bei Erwachsenen. Eltern sollten deshalb unbedingt für ausreichend Abkühlung und Flüssigkeit sorgen und zudem, vor allem für Kleinkinder, nur klimatisch geeignete Urlaubsorte auswählen.

Eiskalte Getränke kühlen den Körper.

Richtig, aber leider nur kurzfristig, denn der Körper reagiert auch auf kalte Getränke oder Speisen mit Wärmeregulierung. Das bedeutet, er heizt sich durch die kühlenden Getränke selbst wieder auf. Nach einer kurzen Abkühlung folgt ein starkes Schwitzen. Das wiederum bedeutet zusätzlichen Energieaufwand und anschließende Müdigkeit. Wer empfindlich ist, bei dem könnten eiskalte Getränke zu Magen-Darm-Beschwerden führen. Besser ist es, zimmerwarmes Wasser oder Tee zu trinken. Kaffee und Schwarztee oder andere koffeinhaltige Getränke sollte man bei Hitze nur in Maßen konsumieren, denn diese regen den Kreislauf zusätzlich an, fördern damit das Schwitzen und den Energieverbrauch.

Bestimmte Lebensmittel helfen bei Hitze.
Frisches Obst und Gemüse ist an heißen Tagen die richtige Wahl.
Frisches Obst und Gemüse ist an heißen Tagen die richtige Wahl.
(Foto: imago/Future Image)

Richtig. Die Verdauung tierischer Fette belastet besonders bei Hitze den Körper zusätzlich, weil er viel Energie dafür aufwenden muss. Aus diesem Grund sollte man nicht nur auf Bratwurst und Schnitzel, sondern auch wegen der Milchanteile auf Eisshakes oder Eistorten verzichten. Pflanzliche Lebensmittel, die viel Flüssigkeit enthalten, sind bei hohen sommerlichen Temperaturen zu bevorzugen. Hervorragend eignen sich zum Beispiel Ananas, Wassermelonen, Tomaten und Gurken. Zusätzliche Erfrischung könnte Pfefferminze bringen, denn die Moleküle des Menthols docken beim Menschen an dessen Kälterezeptoren an. Aus diesem Grund kann man sich auch nach einem lauwarmen Pfefferminztee richtig erfrischt fühlen.

Bei Hitze bloß kein Chili essen.

Falsch, denn Chili wärmt nicht nur, es führt indirekt auch zur Kühlung. Das Gewürz regt nämlich nicht nur den Stoffwechsel an, fördert die Durchblutung und die Speichel- und Schweißbildung. Diese Maßnahmen des Körpers sind ein gutes Mittel, um Krankheitserreger fern zu halten. Die Inhaltsstoffe des Gewürzes machen zudem wach und gute Laune. Zwei Dinge, die einem bei Hitze schon mal verloren gehen können. Trotzdem sollte Chili auch bei Hitze nur in normalen, wohlschmeckenden Dosen verzehrt werden und wer es nicht mag, sollte auch nicht wegen hoher Temperaturen damit anfangen.

Hitze macht aggressiv.

Richtig! Hitze macht nicht nur schlapp und müde, sondern auch aggressiv. Das haben Forscher in mehreren Untersuchungen herausgefunden. Gefühle von Gereiztheit und Unwohlsein machen sich breit. Die Fähigkeit, angemessen und kontrolliert auf diese Befindlichkeiten zu reagieren, sinkt dagegen. Psychologen der Iowa State University fanden beispielsweise heraus, dass sich Fälle von häuslicher Gewalt, Körperverletzungen und Beleidigungen ab 32 Grad Celsius häufen.

Weniger anziehen ist der beste Hitzeschutz.

Richtig, aber leider ist das nicht immer möglich. Zudem ist nackte Haut völlig schutzlos der Sonne ausgesetzt. Wer bei Hitze nicht in Trägerhemd, Shorts und Flip Flops arbeiten gehen kann oder will, der sollte auf die richtige Kleidung achten. Körperbetonte Out-fits aus Kunstfaser sind bei hohen Temperaturen zu meiden, denn unter engen Hosen und Shirts staut sich die Wärme. Legere und leichte Kleidung aus Naturfasern wie Baumwolle, Leinen oder Seide dagegen, haben den größten Kühleffekt, auch wenn sie knöchellang sind. Denn durch jede Bewegung wird die Kleidung so in Schwung gebracht, dass ein kühles Lüftchen unter dem Gewand entsteht.

Klimaanlagen sind zur Abkühlung besser als Ventilatoren.

Weder, noch. Beide Anlagen machen zwar das Arbeiten in Gebäuden im Hochsommer möglich, bergen aber auch gesundheitliche Gefahren. Schlecht gewartete Klimaanlagen beispielsweise können richtige Keimschleudern sein und deshalb zur gesundheitlichen Belastung werden. Ventilatoren dagegen erzeugen Zugluft, die die Schleimhäute austrocknen und zu Muskelverspannungen führen. Das passiert, weil der Körper sich nach einer gewissen Zeit an die Zugluft gewöhnt und deshalb keine Abwehrmaßnahmen einleitet. Die von Zugluft getroffenen Körperstellen kühlen und trocknen aus. Das macht Krankheitserregern den Weg leicht und Muskeln können verspannen.
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Hitzefrei gibt es nur in Schulen.

Richtig. Auch wenn die sogenannte Arbeitsstättenrichtlinie besagen, dass die Temperatur in Arbeitsräumen nicht über 26 Grad Celsius liegen sollte, haben Arbeitnehmer nicht das Recht, bei höheren Temperaturen ihren Arbeitsplatz zu verlassen. Arbeitnehmer sollten dennoch nicht klaglos vor sich hin schwitzen, sondern an der richtigen Stelle die Missstände reklamieren und auf Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsverhältnisse drängen. Für Arbeitnehmer gibt es also kein Hitzefrei. Für Schüler dagegen schon. Unter welchen Umständen und in welcher Form legen die Schulen beziehungsweise die Schulleitungen selbst fest, oder sie folgen den Vorgaben in den entsprechenden Erlassen der Länder.

Quelle: n-tv.de
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Rosenkohl – Gemüse mit krebshemmenden Eigenschaften

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Aug 2015 10:09

bild Rosenkohl – Gemüse mit krebshemmenden Eigenschaften.jpg
http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sandeep-godiyal/rosenkohl-gemuese-mit-krebshemmenden-eigenschaften.html

Rosenkohl – Gemüse mit krebshemmenden Eigenschaften
Sandeep Godiyal

In den Medien ist viel über Gemüse aus der Familie der Kreuzblütler wie Brokkoli, Kohl und Rosenkohl zu lesen. Tatsächlich sind sie unglaublich gesund. Zum einen liefern sie sehr viele Ballaststoffe, die bei der Verdauung, aber auch beim Abnehmen, helfen. Zum anderen sind sie bepackt mit Vitaminen und Mineralstoffen, die eine nährstoffarme Diät wunderbar ergänzen.



Und auch die Schwefelverbindungen werden ausgiebig untersucht, weil sie offenbar helfen, Krebs zu verhüten und sogar zu behandeln, wenn die Krankheit bereits ausgebrochen ist. Bei all dieser Begeisterung kommt Rosenkohl allerdings ein wenig zu kurz. Anders als in England, wo er äußerst beliebt ist, hat Rosenkohl in Amerika einen schlechten Ruf. Das ist schade, denn er zählt mit Sicherheit zu den besten Superfoods.



Mehr über Rosenkohl



Rosenkohl ist keines der modernen hybriden Gemüse. Er wurde bereits im alten Rom angebaut. Sein englischer Name, Brussels sprouts, ist abgeleitet von der Stadt Brüssel, wo er bereits im 13. Jahrhundert schriftlich erwähnt wurde! Kurz: Seit der Antike erkennen Menschen den Nährwert dieses kleinen Gemüses.



Die moderne Ernährungswissenschaft bestätigt, was die alten Bauern in Europa offenbar bereits wussten: Rosenkohl ist äußerst nährstoffdicht.



Er hat inzwischen den Status eines Superfoods, weil er erstens sehr viel Vitamin K und C enthält und außerdem Ballaststoffe, Cholin, Vitamin B, Kalium und Eiweiß liefert. Plus jede Menge bioaktive sekundäre Pflanzenstoffe, die ihn noch gesünder machen.



Versteckte Schätze im Rosenkohl



Die für unsere Gesundheit wichtigsten Bestandteile des Rosenkohls sind die so genannten Senfölglukoside, die sich auch in anderen Gemüsepflanzen aus der Familie der Kreuzblütler finden. Es handelt sich um eine Gruppe schwefelhaltiger Verbindungen, die sich im Körper in Isothiocyanate umwandeln, das sind Enzyme, die wegen ihrer möglichen krebshemmenden Wirkung und ihrer Bedeutung für die Behandlung bestehender Krebszellen und Tumoren intensiv untersucht werden. Das wichtigste ist das Indol-3-Carbinol (auch bekannt als I3C), das in Versuchen die Replikation von Brustkrebszellen gestoppt hat.



Darüber hinaus helfen die schwefelhaltigen Substanzen im Rosenkohl bei der Entgiftung, indem sie unerwünschte Abfallstoffe entfernen. Der Körper braucht dafür sehr viel Schwefel, und den enthält Rosenkohl reichlich. Außerdem liefert er viel Vitamin C und andere Antioxidantien, die den Körper bei der Entgiftung unterstützen. Kurz: Rosenkohl ist gesund für alle!



Viele Amerikaner wissen nicht einmal, wie sie Rosenkohl kochen sollen! Zum Glück gibt es im Internet sehr viele Rezepte, die ihn sogar Kindern schmackhaft machen. Wer Rosenkohl auf den Tisch bringt, erhöht die Vielfalt gesunder Gemüse!


Quellen:

express.co.uk

brussels-sprouts.com

whfoods.com

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10.08.2015 | 10:01
bv

Rosenkohl "kochen"? Aber wirklich nicht! Da geht aber auch jeglicher Geschmack verloren, und die wichtigsten Inhalte werden dann mit dem Wasser weggeschüttet. Ich dünste Rosenkohl schonend in hochwertigem Öl.

10.08.2015 | 05:52
Willst du gesund sein? Vergiß den Kochtopf!

Bekämpfe den alltäglichen Stress, denn dieser macht Dich hauptsächlich krank! Jeder Mensch reagiert anders auf Stress. Entsprechend vielfältig sind Stress-Symptome. Sie lassen sich grob in zwei Bereiche teilen; körperliche Beschwerden und psychische Störungen. Typische körperliche Stress-Symptome sind Herz- und Kreislaufprobleme. Dazu kommen häufig noch Kopf- und Rückenschmerzen sowie Verdauungsstörungen. In besonders schwerwiegenden Fällen können auch Allergien und...

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Mumps-Ausbruch bei College-Studenten in Illinois, die bereits zwei MMR-Imp

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Aug 2015 08:32

bild Mumps-Ausbruch bei College-Studenten in Illinois.jpg
http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/was-aerzte-ihnen-nicht-erzaehlen/jonathan-benson/mumps-ausbruch-bei-college-studenten-in-illinois-die-bereits-zwei-mmr-impfungen-hinter-sich-hatten.html;jsessionid=6C7AFDA3D5A82255A2F60F950CE5FDC8

11.08.2015


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Mumps-Ausbruch bei College-Studenten in Illinois, die bereits zwei MMR-Impfungen hinter sich hatten
Jonathan Benson

Mehrere Dutzend Studenten der University of Illinois at Urbana-Champaign (UIUC) sind an Mumps erkrankt; die Behörden fürchten den Ausbruch einer Epidemie. Wieder einmal waren die meisten der betroffenen Studenten vor der Ansteckung bereits zweimal gegen Mumps (MMR) geimpft worden. Alles, was die Regierung über diesen gefährlichen und nutzlosen Impfstoff behauptet, ist damit hinfällig.

Berichten zufolge gibt es auf dem UIUC-Campus bisher 69 Mumpsfälle. Wie Nirav Shah, der Direktor der Gesundheitsbehörde von Illinois, mitteilt, waren die meisten Erkrankten zweimal mit dem Kombinationsimpfstoff gegen Masern, Mumps und Röteln geimpft.



Wie Sie sich vielleicht erinnern, stellten zwei frühere Merck-Virologen die Mumps-Komponente des MMR-Impfstoffs infrage, als sie 2010 Anzeige nach dem False Claims Act erstatteten. Der Hersteller habe Studiendaten frisiert, um den umstrittenen Impfstoff als wirksam darzustellen, während er tatsächlich nicht wirkt wie behauptet.



Der Mumpsausbruch an der UIUC bestätigt, was die beiden in ihrer Anzeige konkretisierten: Trotz Mumpsimpfung mit MMR erkranken Menschen. Davon unbeirrt ist Shah überzeugt, zur Eindämmung der Krankheit sollten noch mehr Studenten geimpft werden.



Gegenüber den Medien erklärte er, die beiden früheren Impfungen hätten bei den UIUC-Studenten offenbar nicht gewirkt, deshalb sollten sie sich ein drittes Mal impfen lassen, es könne helfen, »den Ausbruch einzudämmen«, berichtet Fox News.



Der MMR-Impfstoff könnte den Mumpsausbruch in Illinois ausgelöst haben, dennoch werben Gesundheitsbehörden für weitere Impfungen



Nur im verdrehten Denken der Impfstoff-Puscher ergibt es Sinn, weiter einen potenziell lebensbedrohenden Impfstoff zu verabreichen, auch wenn er bei den Geimpften zuvor nicht gewirkt hat. Shah behauptet, der MMR-Impfstoff wirke circa zwei Wochen nach der Spritze, aber warum haben sich dann all die geimpften Studenten mit Mumps angesteckt?



Antwort: Weil der MMR-Impfstoff Mumps nicht verhindert, sondern womöglich sogar verbreitet. Jede Injektion enthält eine abgeschwächte Version eines Mumps-Lebendvirus.



Die US-Gesundheitsbehörde CDC (Centers for Disease Control and Prevention) gibt das auf ihrer Website offen zu, wenn sie betont, nach der Injektion »wüchsen« die drei Viren in MMR und verursachten eine Infektion.



Sind die Viren einmal im Körper, können sie potenziell an andere weitergegeben werden, darunter auch Ungeimpfte oder Immungeschwächte. Man vermutet, dass ein Mumpsausbruch in den Niederlanden, bei dem sich Mumps vom Genotyp D bei Menschen verbreitete, die mit kürzlich MMR-Geimpften in Kontakt waren, durch Freisetzung des MMR-Impfstoffs ausgelöst wurde.



Als Chef der Gesundheitsbehörde von Illinois sollte Shah das wissen oder zumindest diese Studie und auch andere kennen, die auf einen kausalen Zusammenhang zwischen Impfstofffreisetzung und Krankheitsausbruch hindeuten. Aber das hat er in den Medien nie erwähnt, er puscht lieber genau den Impfstoff, der womöglich für diesen Ausbruch in Illinois verantwortlich ist.



»Angesichts erheblicher Lücken in der wissenschaftlichen Erkenntnis über infektiöse Mikroben, das Mikrobiom, Epigenetik und menschliche Gesundheit überhaupt sind langfristige Sicherheit und Wirksamkeit von Impfstoffen mit abgeschwächten Lebendviren und gentechnisch veränderten Virus-vectored-Impfstoffen nicht gesichert«, heißt es in einem Bericht des National Vaccine Information Center (NVIC).



»In einigen Fällen kann der abgeschwächte Virenstamm mutieren und wieder virulent, sogar neurovirulent werden. Das bedeutet ein signifikant höheres Risiko ernster Komplikationen nach einer Infektion von Virusimpfstoffen.«


Quellen:

foxnews.com

techtimes.com

naturalnews.com

cdc.gov

nvic.org

nih.gov

nvic.org[PDF]


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11.08.2015 | 08:05
Bärbel Müller

Die Studenten erkrankten, bekamen Mumps diagnostiziert, was aber keines war. Möglicherweise gab es einen Zusammenhang zu der Impfung. Mehr weiß man nicht. Beiträge wie diese erweisen einen Bärendienst, denn sie suggerieren zwar, daß eine bestimmte Impfung nicht wirkt, sie suggerieren aber auch, daß Impfungen im Prinzip funktionieren sollen und daß es Krankheiten gibt, die sich ausbreiten, sprich, von Mensch zu Mensch übertragen werden. Das ist mitnichten der Fall. Wenn heute bei...

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11.08.2015 | 07:55
Loup

Edmundotto@ Das ist höhere Logik, der wir nicht folgen lönnen.So nach dem Motto: "Führe ein Übel ins Extrem, vielleicht verkehrt es sich dann ins Gegenteil". Nun, es hat nichts mit Logik zu tun, höchstens mit der Logik des Geldes und der absichtlichen Schädigung der Bevölkerung. Ich bin mal gspannt, was der Kommentar von einem gewissen Herrn uns noch anderes lehrt..Es ist eine interessante Behandlungsmethode. Wenn bei der Behandlung oder bei der Prävention etwas...

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11.08.2015 | 07:20
edmundotto

Die hirnverbrannte Argumentation dieses "Gesundheits-Direktors" kann sich in die Rhetorik, die Leute wie von Hirschhausen und Co. im Fernsehen von sich gaben, einreihen. Erstaunlich finde ich die Stellungnahmen von CDC und von der NVIC. Es wäre wünschenswert, wenn solche Erkenntnisse in die Köpfe der "Impf-Apparatschiks" hierzulande einsickert.
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Studie: Marihuana lässt gebrochene Knochen schneller heilen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Aug 2015 09:19

bild Studie - Marihuana lässt gebrochene Knochen schneller heilen.jpg
http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/natuerliches-heilen/david-gutierrez/studie-marihuana-laesst-gebrochene-knochen-schneller-heilen.html

12.08.2015


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Studie: Marihuana lässt gebrochene Knochen schneller heilen
David Gutierrez

Das in Marihuana enthaltene Cannabinoid Cannabidiol (CBD) lässt Knochenbrüche schneller verheilen und kann die Knochen sogar stärker machen als zuvor. Das ergab eine Studie von Forschern der Universität Tel Aviv und der Hebräischen Universität, die jetzt in der Zeitschrift Journal of Bone and Mineral Research veröffentlicht wurde.



CBD zeigt keine psychotrope Wirkung. »Wir haben herausgefunden, dass CBD allein die Knochen während des Heilungsprozesses stärkt, indem es die Reifung der Kollagenmatrix stärkt, die die Grundlage für eine Neumineralisierung des Knochengewebes liefert«, sagt Yankel Gabet, der Leiter der Studie. »Nach der Behandlung ist der verheilte Knochen stärker und künftig bruchresistenter.«



Cannabinoid-Rezeptoren an Knochen



Die Forscher fügten Ratten Knochenbrüche zu und injizierten später einer Gruppe CBD und einer zweiten Gruppe CBD plus Tetrahydrocannabinol (THC, das Marihuana die berauschende Wirkung verleiht). Anschließend beobachteten sie die Heilung. Eine dritte Gruppe von Mäusen erhielt keine Marihuana-Wirkstoffe, sie diente als Kontrollgruppe.



Das Ergebnis: Bei den Ratten, denen CBD injiziert worden war, zeigte sich dieselbe Wirkung, unabhängig davon, ob THC zugesetzt wurde oder nicht. »CBD allein reicht, um die Knochenheilung zu beschleunigen«, sagte Gabet.



»Auch andere Studien haben ergeben, dass CBD sicher ist, was uns bestärkt, diese Untersuchung mit klinischen Studien fortzusetzen, um die bessere Knochenheilung auch beim Menschen zu bestätigen.«



Die Studie unterstützte frühere Ergebnisse derselben Forscher, wonach der Körper über Rezeptoren verfügt, die auf Cannabinoide reagieren. Diese Rezeptoren sind nicht auf das Gehirn beschränkt. »Wir reagieren auf Cannabis, weil unser Körper Rezeptoren hat, die von Komponenten der Hanfpflanze aktiviert werden können«, betonte Gabet.



Bei der früheren Studie wurde entdeckt, dass sich auch im Skelett Cannabinoid-Rezeptoren befinden, die die Knochenbildung stimulieren und den Knochenabbau hemmen. Die neue Studie scheint diese Erkenntnisse zu bestätigen.



Der medizinische Nutzen von Marihuana ist »unbestreitbar«



Immer mehr wissenschaftliche Studien belegen die medizinische Wirksamkeit von Marihuana-Verbindungen, insbesondere von CBD. Die Ergebnisse dieser neuen Studie machen den Weg frei für weitere Forschung über den Einsatz von Marihuana bei der Behandlung von Osteoporose und Knochenkrankheiten. Das klinische Potenzial von Cannabinoid-Verbindungen ist laut Gabet nicht mehr zu bestreiten.



»Natürlich bedeutet die Entwicklung entsprechender Therapien noch eine Menge Arbeit, aber jetzt wissen wir, dass wir die klinischen Therapieziele von der Psychoaktivität von Marihuana trennen können. CBD, der Hauptwirkstoff bei unserer Studie, wirkt vor allem entzündungshemmend und zeigt keine psychoaktive Wirkung.«



Über die positive Wirkung von medizinischem Marihuana erfahren wir täglich mehr. Zurzeit wird es vor allem zur Linderung chronischer Schmerzen, gegen die Nebenwirkungen einer Chemotherapie und zur Appetitsteigerung bei AIDS-Patienten eingesetzt. Außerdem zeigt es das Potenzial, den Blutzucker zu regulieren und den Verlauf einer HIV-Infektion zu verlangsamen. Außerdem wird über die Möglichkeit der Verwendung bei multipler Sklerose und Parkinson geforscht.



Studien haben gezeigt, dass CBD epileptische Anfälle unterdrückt, bei vielen aggressiven Krebsformen die Metastasierung stoppt und möglicherweise sogar Leukämie-Zellen tötet.



Eine 2013 in der Zeitschrift Neuropsychopharmacology veröffentlichte Studie ergab, dass CBD genauso wirksam war wie ein bekanntes Antipsychotikum, das zur Behandlung von Schizophrenie und Paranoia eingesetzt wird, aber ohne die gefährlichen Nebenwirkungen. Andere Studien bestätigen die Wirksamkeit von CBD als sicherem antipsychotischem Mittel.



Nach US-amerikanischem Recht ist Marihuana noch immer illegal, darf aber in 17 US-Bundesstaaten zu Forschungszwecken oder begrenzt in der Medizin verwendet werden. Der medizinische Einsatz von Marihuana selbst ist in 23 weiteren Bundesstaaten legal.



Die Regierung in Washington bleibt bisher bei ihrer Linie, für Marihuana gebe es derzeit »keine anerkannte medizinische Verwendung«. Doch auch das könnte sich bald ändern. Die US-Arzneimittelzulassungsbehörde hat vor Kurzem CBD-Extrakte als experimentelle Therapie beim Dravet-Syndrom, einer seltenen Form von Epilepsie im Kindesalter, zugelassen. Erste klinische Studien sind in Gang.


Quellen:

scienceworldreport.com

business-standard.com

dnaindia.com

huffingtonpost.com

timesofisrael.com

norml.org


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12.08.2015 | 09:42
Willst du gesund sein? Vergiß den Kochtopf!

Bekämpfe den alltäglichen Stress, denn dieser macht Dich hauptsächlich krank! Jeder Mensch reagiert anders auf Stress. Entsprechend vielfältig sind Stress-Symptome. Sie lassen sich grob in zwei Bereiche teilen; körperliche Beschwerden und psychische Störungen. Typische körperliche Stress-Symptome sind Herz- und Kreislaufprobleme. Dazu kommen häufig noch Kopf- und Rückenschmerzen sowie Verdauungsstörungen. In besonders schwerwiegenden Fällen können auch Allergien und...

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12.08.2015 | 09:27
doci

Ein Freund von mir ( Übersiedler aus Polen) war im ersten Afghanistankrieg der Russen dabei. Er wurde verwundet und überlebte aufgrund der Hilfe der "Eingeborenen", die ihn mit Cannabisöl, und Hanfblattumschlägen wieder ins Leben zurückholten. Er lebte über ein Jahr in dem Dorf und erlernte die (bei uns) verloren gegangene Kultivierung der Hanfpflanze. Schade, wenn dieses Potential verloren ginge - denn bisher hat ihm sein spezielles Wissen nur Probleme gebracht. PS...

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Ätherische Öle und Naturheilverfahren bekämpfen medikamentenresistente Sup

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Aug 2015 20:02

bild Ätherische Öle.jpg
http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sandy-j-duncan/aetherische-oele-und-naturheilverfahren-bekaempfen-medikamentenresistente-superkeime.html;jsessionid=9BDC358A2BCCB514D4EC9BB296E3389B

14.08.2015


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Ätherische Öle und Naturheilverfahren bekämpfen medikamentenresistente Superkeime
Sandy J. Duncan

Angesichts der ungehemmten Verbreitung antibiotikaresistenter Superkeime sind auch in der Wolle gefärbte Schulmediziner inzwischen überzeugt, dass natürliche Alternativen gefunden werden müssen. Obamas Haushalt für 2016 enthält 1,2 Milliarden Dollar zur Bekämpfung der Antibiotika-Resistenz, trotzdem wachen Mediziner überall auf und erkennen, dass die natürliche Antwort viel einfacher, gesünder und mit Sicherheit billiger ist!



Ätherische Öle werden seit Jahrtausenden angewendet, und dafür gibt es gute Gründe. Die meisten sind auf ihre antimikrobiellen und antibakteriellen Eigenschaften sowie auf ihre immunstärkende Wirkung untersucht worden. Ätherische Öle, auch »essenzielle Öle« genannt, enthalten tatsächlich die Essenz der Pflanze, aus der sie gewonnen werden; sie sind deutlich wirksamer als getrocknete Kräuter.



Natürliche Mittel



Hier sind fünf gute natürliche, durch wissenschaftliche Studien untermauerte Antibiotika, die in Ihren Arzneischrank gehören:



1. Oregano-Öl erweist sich als einigen Antibiotika überlegen; manche sprechen vom »Antibiotikum der Natur«. Oregano-Öl enthält mit Carvacrol und Thymol zwei kräftige Wirkstoffe, die antibakterielle und antimykotische Eigenschaften besitzen. Carvacrol hat sich bei Studien wirksam gegen Candida albicans, den Schimmelpilz Aspergillus, Staphylococcus, Klebsellia, E. coli, Giardien, Pseudomonas, Salmonellen und Listerien gezeigt. Thymol bringt das Immunsystem auf Trab und schützt vor Toxinen.



Medizinisches Oregano-Öl stammt aus dem Mittelmeerraum (Origanum vulgare). Es wird destilliert, um die ätherischen Öle zu extrahieren und die heilenden Substanzen zu erhalten. Denken Sie daran: Oregano aus dem Lebensmittelladen ist von äußerst geringem therapeutischen Wert.



2. Teebaumöl wird schon seit langer Zeit medizinisch genutzt. Die Aborigines in Australien nutzten die Teebaumblätter zur Heilung von Hautinfektionen, Wunden und Verbrennungen; dazu zerstießen sie die Pflanze und machten daraus Umschläge. Erst kürzlich zeigte eine Studie in den USA, dass Teebaumöl gegen Staphylokokken-infizierte Wunden wirksamer war als herkömmliche Methoden.



3. Muskatellersalbei-Öl zeigte bei einer neueren Studie von Monika Sienkiewicz von der medizinischen Universität Łódź in Polen vielversprechende Resultate. Es erwies sich als wirksames Mittel gegen Staphylococcus aureus, S. epidermidis und S. xylosus. Die beteiligten Wissenschaftler halten die Ergebnisse für signifikant genug, um anzuregen, Präparate mit Muskatellersalbei-Öl als aktivem mikrobiellem Wirkstoff zu entwickeln.



4. Zimtrinden- und Zimtblatt-Öl werden ebenfalls seit Jahrhunderten medizinisch genutzt. Experten an der Kansas City State University haben entdeckt, dass Zimt als natürliches Antibiotikum wirkt und zudem durch seinen hohen Gehalt an Antioxidantien das Immunsystem stärkt. Auch wegen seiner kräftigen antimikrobiellen Eigenschaften preist das American Journal of Chinese Medicine Zimtöl als wirksam gegen Erkältungen. Angeblich verlangsamt es das Wachstum von Mikroorganismen.



5. Rosmarin hat im Versuch das Wachstum von 60 E.-coli-Stämmen, die von Krankenhauspatienten genommen worden waren, wirksam gehemmt.



6. Thymianblatt und Thymian-Öl sind wirksame natürliche Antibiotika. Eine Substanz im Thymian, das Thymol (das auch in Oregano-Öl enthalten ist), wirkt ebenfalls antimikrobiell und antimykotisch. Darüber hinaus tötet es Protozoen.



Es sei darauf hingewiesen, dass nicht alle ätherischen Öle zu therapeutischen Zwecken gewonnen werden. Schätzungen zufolge werden 98 Prozent aller ätherischen Öle als Parfüm verwendet oder enthalten weitere Zusatzstoffe, die für therapeutischen Nutzen ungeeignet sind. Besorgen Sie sich also Ihre ätherischen Öle unbedingt von einer vertrauenswürdigen Quelle und kaufen sie nur 100 Prozent reines Öl ohne Zusätze. Die Öle sind oft sehr konzentriert und müssen bei äußerlicher Anwendung vorher mit einem Trägeröl verdünnt werden.


Diese natürlichen Heilmittel sind kosteneffektiv, ohne Rezept oder Arztbesuch erhältlich und wirksam.



Quellen:

naturalnews.com

naturalnews.com

anh-usa.org

draxe.com

10tophealthsecrets.com

cancer.org

nih.gov

nih.gov

nih.gov

nih.gov

nih.gov

whitehouse.gov


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Leser-Kommentare (9) zu diesem Artikel
14.08.2015 | 18:07
Marion + Andreas M.

Auch wir haben das Buch "Heilende Öle" gelesen. Eine Bereicherung! Es kommt tatsächlich auf die richtige Wahl des Herstellers der ätherischen Öle an. Auch hier war für uns das Buch der beste Begleiter und die richtige Hilfe.

14.08.2015 | 16:43
Gisa N.

Meine Erfahrungen mit 100 % reinen Essenzen ist grandios! Aber es müssen, wie im Artikel am Ende betont wird, 100 % naturreine, ätherische Öle sein. Öle dieser Güteklasse werden weltweit nur 2-3 % hergestellt. Wenn reine Öle drauf steht, müssen nicht 100% reine Öle drin sein! Leider. Aber nur 100% naturreinen Öle, ohne jegliche Zusätze sind in der Lage wirkungsvoll zu wirken. Im Buch" Heilende Öle" steht mehr darüber.

14.08.2015 | 14:44
Achim Wolfrum

Das mit Thymianöl, Oreganoöl oder Teebaumöl ist ja zuerst einmal ganz vernünftig. Aber selbstverständlich werden die Krankenhauskeime auch gegen diese Stoffe resistent werden. Und dann sind wir so schlau wie zuvor.

14.08.2015 | 11:51
Hans-Joachim

Die Nordsee Marie versteht schon was Sache ist, möchte aber noch ergänzen das die resistenten Krankenhauskeime (MRSA) durch das vergessene Wasserstoffperoxid mind. 12 % eliminiert werden und ohne das sie dabei mutieren. Das höher konzentrierte 2H2O ist aber leider viel zu günstig, so das man wenig daran verdienen kann. Lieber Franky, so etwas wie Sie, die unterhalb der Gürtellinie gehen, so etwas ist pure Scheiße. Lassen sie das, damit disqualifizieren sie sich selbst.

14.08.2015 | 09:18
Franky

Manche Leute (wie die nordsee-marie) verstehen nicht, was andere sagen - und geben dümmliche Kommentare ab, statt besser zu schweigen. Mich ärgert sowas sehr. Während "Hans" völlig zurecht beanstandet, dass durch die resistenten Krankenhauskeime (MRSA) viel mehr Menschen umkommen als durch die Flüchtlingskatastrophen, von denen die Presse tagtäglich berichtet, während die Krankenhauskeime in der Presse kaum Erwähnung finden, dummschwätzt die Nordsee-Marie, dass sie sich...

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14.08.2015 | 08:47
Livia

Teebaumöl ist auch gut gegen Stiche, besonders bei Wespenstichen! Die amis wissen übrigens über dessen Wirkung. Schließlich haben sie vor und während des 2. Weltkriegs die gesamte Produktion aufgekauft! Aber die Erkenntnis hilft natürlich nicht den Pharmakonzernen Kasse zu machen! ------ Das läuft doch überall so: Wenn einer etwas Neues erfindet schafft man sich die Konkurrenz des gut bewährten Alten vom Hals indem man dessen Produktion und / oder Vermarktung verhindert! Bei der...

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Vitamin C gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Aug 2015 07:46

bild Vitamin C gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen.jpg
http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/ethan-a-huff/vitamin-c-gegen-herz-kreislauf-erkrankungen.html

15.08.2015


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Vitamin C gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Ethan A. Huff

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weltweit die Todesursache Nummer eins, aber sie haben in Vitamin C einen mächtigen Feind. Das ergab eine neue Studie aus Dänemark. Forscher an der Universität Kopenhagen und am Herlev Gentofte Hospital beobachteten, dass das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankung und frühem Tod sinkt, wenn der Vitamin-C-Spiegel im Blut erhöht wird.



Die im American Journal of Clinical Nutrition (AJCN) veröffentlichte Studie beruht auf der Allgemeinen Bevölkerungsstudie von Kopenhagen, die die Ernährungsdaten von 100 000 Dänen einbezieht. Der Vergleich von Obst- und Gemüseverzehr, DNS und allgemeinem Gesundheitszustand führte das Team zu interessanten Schlussfolgerungen über die Rolle von Vitamin C bei der Prävention von Herzerkrankungen.



»Wir beobachten, dass das Herz-Kreislauf-Risiko bei Menschen mit dem höchsten Obst- und Gemüseverzehr um 15 Prozent und das eines frühen Todes um 20 Prozent niedriger ist als bei Menschen, die nur selten Obst und Gemüse essen«, erklärte Camilla Kobylecki, Ärztin und Doktorandin an der Abteilung für klinische Biochemie am Herlev Gentofte Hospital.



»Gleichzeitig beobachten wir, dass das geringere Risiko höheren Vitamin-C-Konzentrationen aus dem Obst und Gemüse im Blut entspricht.«



Vitamin C repariert Bindegewebe, mindert oxidativen Stress und schützt vor Krankheit



Diese Entdeckung unterstreicht wichtige Charakteristika von Vitamin C, darunter die Fähigkeit, im gesamten Körper und in lebenswichtigen Organen Bindegewebe aufzubauen und zu reparieren. Außerdem ist Vitamin C ein kräftiges Antioxidans, es schützt Zellen und biologische Verbindungen vor oxidativer Schädigung, einer Hauptursache von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und anderen chronischen Krankheiten.



Am besten ist natürliches Vitamin C aus der Nahrung; besonders ergiebige Quellen sind Zitrusfrüchte. Acerolakirschen und Camu-Camu-Beeren sind ebenfalls reich an Vitamin C, reicher als die meisten anderen Nahrungsmittel.



»Wir wissen, dass Obst und Gemüse gesund sind, aber unsere Untersuchung zeigt genauer, warum das so ist«, sagt Børge Nordestgaard, Professor an der Universität Kopenhagen und Berater am Herlev Gentofte Hospital.



»Viel Obst und Gemüse zu essen, erhöht den Vitamin-C-Spiegel im Blut auf natürliche Weise. Langfristig kann es dazu beitragen, das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und frühem Tod zu senken. Natürlich können Sie Vitamin-C-Ergänzungsmittel einnehmen, aber es ist besser, sich über gesunde Nahrung zu versorgen, denn das trägt auch dazu bei, im Interesse der Gesundheit langfristig gesünder zu leben.«



Vitamin C wirkt als wichtiger Kofaktor bei vielen Körperfunktionen, einschließlich der Nährstoffsynthese



Das Linus Pauling Institute an der Oregon State University (OSU) speichert wissenschaftliche Erkenntnisse über Vitamin C. Das Vitamin wirkt als wichtiger Kofaktor bei zahlreichen enzymatischen Reaktionen, das heißt, es hilft bei der Synthese anderer Nährstoffe, die der Körper nutzt, um sich vor Krankheiten zu schützen.



»Im Körper dient Vitamin C als essenzieller Kofaktor bei zahlreichen enzymatischen Reaktionen, zum Beispiel bei der Biosynthese von Kollagen, Carnitin und Katecholaminen, und es wirkt als kräftiges Antioxidans«, erklärt das Institut.



»Prospektive Kohortenstudien zeigen, dass eine höhere Vitamin-C-Zufuhr über Ernährung oder Ergänzungsmittel mit einem niedrigeren Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, einschließlich koronarer Herzkrankheit und Schlaganfall einhergeht.«


Quellen:

eurekalert.org

oregonstate.edu


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15.08.2015 | 07:04
edmundotto

Ob diese 100000 Dänen auch wissen, das mit ihren persönlichen Daten Studien betrieben wurden? Ich gehe nicht davon aus, das alle von der Speicherung ihrer DNA-Daten Kenntnis haben. In unserem Land wird es nicht anders aussehen, von Millionen Bürgern liegen Daten vor, die selbst nicht einmal wissen, das ihre DNA analysiert wurde. - Vitamin C ist zum Überleben notwendig, da wurden bereits unzählige Studien und Bücher verfasst, doch bis heute gibt es von Gesundheitsbehörden keine...

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Studie: Zu viele Antibiotika machen Kinder dick und zerstören die Darmflor

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Aug 2015 11:44

bild Zu viele Antibiotika machen Kinder dick.jpg
http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/natuerliches-heilen/jennifer-lilley/studie-zu-viele-antibiotika-machen-kinder-dick-und-zerstoeren-die-darmflora.html

18.08.2015


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Studie: Zu viele Antibiotika machen Kinder dick und zerstören die Darmflora
Jennifer Lilley

Das Erste, was Kranke bei einer Infektion normalerweise erhalten, ist ein vom Arzt eilig ausgestelltes Rezept für ein Antibiotikum. Dabei machen Antibiotika nicht etwa gesund, oftmals trifft sogar das Gegenteil zu. Eine neue Studie von Wissenschaftlern am Langone Medical Center der New York University (NYU) in Manhattan zeigt, dass Antibiotika die Gesundheit von Kindern aufs Spiel setzen.



Antibiotika, die häufig bei Kindern angewendet werden, wie Amoxicillin und Tylosin (besonders beliebt in der Kinderheilkunde), erwiesen sich als nicht nur auf eine, sondern gleich mehrere Weise gefährlich.



Bei Tests, die den Antibiotika-Einsatz bei Kindern imitierten, beobachteten die Forscher Gewichtszunahme, verzögertes Wachstum und negative Veränderungen der Darmflora. Amoxicillin wurde hauptsächlich mit verlangsamtem Knochenwachstum in Verbindung gebracht, während Tylosin vor allem die Gewichtszunahme förderte.



Beide Antibiotika verschoben die Balance der Darmbakterien, sodass der gesamte Darmtrakt aus dem Gleichgewicht geriet.



Geschwächte Gesundheit bei Kindern auf kumulative Wirkung von Antibiotika zurückgeführt



Insgesamt kamen die Experten zu dem Schluss, der frühzeitige Einsatz solcher Medikamente bei Kindern führe zu kumulativen gesundheitlichen Schäden. Probleme wie Fettleibigkeit, Veränderung der Darmflora und Wachstumsverzögerungen seien Folgen dieser Antibiotika.



»Wir haben Antibiotika verwendet, als verursachten sie keine biologischen Kosten«, sagt Dr. Martin Blaser, der an der Studie beteiligt war. Wie Blaser erklärt, erhält in den USA jedes Kind bis zum zehnten Lebensjahr zehn Runden solcher Medikamente.



Das beweist, wie stark Kinder durch falsche Versprechungen auf der Packung Gefahren ausgesetzt werden – und das in einer kritischen Phase ihrer Entwicklung. Außerdem betont die Studie, wie wichtig es ist, auf langfristige Folgen und nicht nur auf die kurzfristige Wirkung zu achten, da bestimmte Medikamente kumulativ wirken können.



Diese kumulative Wirkung bereitet laut Erstautorin Dr. Laura M. Cox, die an der NYU School of Medicine lehrt, besondere Sorgen. Wie sie erklärt, ist die Anzahl der Runden von Antibiotika wichtig.



»Wir beobachten eine geringfügige Unterbrechung des Reifungsprozesses [des Mikrobioms] nach der zweiten Runde von Antibiotika, und eine stärkere Unterbrechung nach drei Runden.«



Kurz- und langfristige Folgen von Antibiotika sind ein ernstes Problem



Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Nature Communications veröffentlicht, der Beitrag trug die Überschrift »Metabolische und metagenomische Auswirkungen gepulster Antibiotika-Behandlung im frühen Lebensalter«.



Die Autoren betonen, dass bestimmte Antibiotika bis zu vier Monate im Organismus verbleiben können und daher die normalen Funktionen sowohl kurz- als auch langfristig beeinträchtigen können.



»… Die Ergebnisse illustrieren die potenziellen funktionalen Folgen von antibiotika-induzierten Störungen des Mikrobioms im frühen Lebensalter und unterstreichen die Notwendigkeit einer kritischen Überprüfung der Richtlinien für den Antibiotika-Einsatz beim Menschen.«



Weiter heißt es:



»Da Antibiotika die am häufigsten verschriebene Medikamentenklasse bei Kindern darstellen und da unsere Erkenntnisse mit der Auswirkung eines frühen subtherapeutischen Antibiotika-Einsatzes übereinstimmen, stützt das Modell die Hypothese, dass der frühe Antibiotika-Einsatz langfristige entwicklungs-metabolische Auswirkungen zeigen kann; wie Tiermodelle und epidemiologische Humanstudien unterstreichen.«


Die Ergebnisse bestätigen noch eines: Gesundheit aus der Packung ist mehr als fragwürdig.



Antibiotika-Resistenz und die Gefahr, an solchen Medikamenten zu sterben



Nicht genug damit, dass viele Menschen resistent gegen Antibiotika werden, erweisen sich Antibiotika in vielen Fällen bei Kindern als tödlich. So haben Wissenschaftler zum Beispiel entdeckt, dass sich nach einer Runde Antibiotika bestimmte Infektionen entwickeln können, die die Lage verschlimmern.



Nach Angaben der US-Gesundheitsbehörde können Infektionen mit Clostridium difficile im Kindesalter, die nach der Gabe von Antibiotika auftreten, zu schweren Durchfällen mit tödlichem Ausgang führen. Zumindest wird berichtet, dass der Verlust nützlicher Bakterien durch Antibiotika dazu führen kann, dass »… C. difficile unkontrolliert wuchert und Toxine freisetzt, die die Darminnenwand reizen und entzünden und somit eine Colitis auslösen.«





Quellen:

newswise.com

nature.com

naturalnews.com


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18.08.2015 | 12:29
Willst du gesund sein? Bekämpfe den Stress!

Bekämpfe den alltäglichen Stress, denn dieser macht Dich hauptsächlich krank! Jeder Mensch reagiert anders auf Stress. Entsprechend vielfältig sind Stress-Symptome. Sie lassen sich grob in zwei Bereiche teilen; körperliche Beschwerden und psychische Störungen. Typische körperliche Stress-Symptome sind Herz- und Kreislaufprobleme. Dazu kommen häufig noch Kopf- und Rückenschmerzen sowie Verdauungsstörungen. In besonders schwerwiegenden Fällen können auch Allergien und...

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18.08.2015 | 10:05
Berthold

Ja, versteht Ihr es denn nicht? Das Ziel der Schulmedizin ist es, jeden Menschen in einen Patienten zu verwandeln. (stand im Ärzteblatt um 2002) Natürlich zerstören Antibiotika die Darmflora; die Kinder werden dick; kriegen Diabetes 2 und Bluthochdruck und Verschleiss der Gelenke usw. und schon rennt die Mama mit dem Kind zum Arzt und der verschreibt Medikamente und impft- was zu weiteren Erkrankungen wie Allergien, Autismus usw. führt. Alles Fakt, aber die Mediziner wollen und...

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18.08.2015 | 09:46
Livia

Anti - Bio heißt auf gut deutsch gegen das Leben! Wenn ich das Zeugs über Lebensmittel aufnehme, dann aber in einer hoch verdünnten Form. Ganz anders sieht es aus, wenn ich es direkt schlucken soll! Einmal Beipackzettel gelesen und nie wieder!!! ----------------- Es gibt doch 2 Gründe für die ganze Pillenschluckerei, weshalb die Leute das mitmachen: Der eine Grund ist die astronomische Höhe der Krankenkassenbeiträge aus der man seit der Krankenversicherungspflicht auch nicht mehr...

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18.08.2015 | 09:03
Hans-Joachim

Die schulmedizinisch ausgebildedten Ärzte, dürfen nicht die Ursache der Krankheiten therapieren. Stattdessen dürfen sie laut Vorgabe, der von der Pharmaindustrie beeinfußten Kranken-Kassen, nur die Symtome der Beschwerden therapieren. Das ist aus Sicht der Krankheitsentstehung, der absolut falsche, aber profitabele Weg, für die Ärzte und Pharma-Industrie, ihre Kundschaft zwischen Gesund und Krank zu halten, das ist aus meiner Sicht, deren Geschäftsmodell. Abhilfe, kein Stress in...

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18.08.2015 | 08:44
Elisabeth Jenders

An erster Stelle stehen doch die Impfstoffe, die die Darmflora und das Immunsystem zerstören! Genauer gesagt, die Zusatzstoffe. Wie Nagalase, das die körpereigenen Substanz GcMAF (Globulin component Macrophage Activator Factor), die Krankheitsangriffe abwehrt, gezielt ausschaltet. In letzter Zeit sind in den USA 14 Ärzte ums Leben gekommen, die alle über diese beiden Stoffe geforscht haben und mit GcMAF Krebs, Autismus, Parkinson und andere Autoimmunkrankheiten heilen konnten....

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18.08.2015 | 07:47
Egon

Das mit dem Antibiotika kann schon mit ein Grund sein. Wir bekommen diese ja schon mit dem Fleisch zugeführt. Wer kein Biofleisch kauft hat noch die Gifte vom Gensoja kostenlos dabei.
Ich esse seit 2 Jahren nur noch 1x in der Woche maximal Brot o. Brötchen bzw Backwaren, Bier und meide Zucker und bin von 104kg auf 78 kg in nur 3 Monaten runtergegangen. Eigenartig das man das andere so viel essen kann wie man Hunger hat und wird nicht dick.
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Kühlende Nahrungsmittel für Schwangere

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Aug 2015 09:04

bild Kühlende Nahrungsmittel für Schwangere.jpg
http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/kristina-martin/kuehlende-nahrungsmittel-fuer-schwangere.html;jsessionid=346BDAF35B5F312EA73A27773F696150

19.08.2015


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Kühlende Nahrungsmittel für Schwangere
Kristina Martin

Was kann man als Schwangere in einem scheinbar endlosen, überdurchschnittlich heißen Sommer tun? Einige Nahrungsmittel verschaffen Kühlung, sind aber auch sonst für Schwangere sehr günstig. Hier sind ein paar Beispiele für gesunde Snacks in den letzten (möglicherweise heißesten) Sommermonaten. Übrigens brauchen Sie nicht unbedingt schwanger oder Frau zu sein, um davon zu profitieren!



Abkühlung durch Wassermelone



Beginnen wir mit einem Schwergewicht – der Wassermelone. Sie ist ein natürliches Diuretikum, das abschwellend wirkt, dabei aber auch wichtige Nährstoffe ersetzt. Rund drei Viertel aller Schwangeren leiden an Flüssigkeitseinlagerungen; die Vitamine B, C, Beta-Carotin und Folsäure in der Wassermelone sind ideal, das überschüssige Wasser auszuschwemmen, während die Melone selbst kühlend wirkt. Außerdem kann sie die Verdauung unterstützen.



Mit Beeren hydriert bleiben



Beeren helfen, hydriert zu bleiben. Jetzt werden überall frische Beeren angeboten, im Hochsommer sind sie besonders aromatisch und lecker. Blaubeeren, Erdbeeren, Himbeeren und Cranberrys liefern reichlich Antioxidantien, die die Folgen von Stress im Körper reparieren. In der Chinesischen Medizin gelten sie als kühlende Nahrungsmittel, ihr hoher Wassergehalt kann helfen, den Basengehalt im Körper zu erhöhen. Warum nicht zu etwas Süßem greifen, das kühlt und gleichzeitig gesund ist? Essen Sie Beeren als Snack zwischendurch, um das nagende Hungergefühl zu dämpfen, oder versuchen Sie sie in einem cremigen Smoothie.



Der Wert von dunklem Blattgemüse



Neben seinen allgemeinen Vorzügen kühlt und hydriert dunkles Blattgemüse den Körper. Es besteht (je nach Sorte) zu 80 bis 95 Prozent aus Wasser und wirkt vielleicht nicht unmittelbar kühlend, kann aber die Regulierung des Körpers langfristig verbessern. Es liefert Nährstoffe wie die Vitamine A, C, K und Folsäure. Über Folsäure wird im Zusammenhang mit Schwangerschaften viel geredet, einerseits spielt sie eine Rolle bei der Verhütung von Geburtsfehlern, andererseits meinen einige Mediziner, die Einnahme von Folsäure-Ergänzungsmitteln schade mehr als sie nutze. Essen Sie deshalb täglich dunkles Blattgemüse, damit sie beruhigt sind und Kühlung erhalten.



Gesunder Tee



Eisgekühlter Tee ist in den Sommermonaten nicht nur Ausdruck von Gastlichkeit, sondern zur Kühlung praktisch unverzichtbar. Da Schwangeren geraten wird, den Konsum von Koffein, auch aus schwarzem oder grünem Tee, zu senken (und da Koffein sowieso die Haut austrocknen kann), ist ein guter Kräutertee das Richtige. Roter Himbeerblatt-Tee ist für Schwangere hervorragend geeignet. Er enthält Vitamin B, Eisen, Kalzium und Magnesium und reduziert laut Studien die Dauer der Wehen bei der Geburt, steigert die Durchblutung und stärkt die Gebärmutter-Muskeln. Frauen berichten, roter Himbeerblatt-Tee habe dazu beigetragen, die Wehen einzuleiten, es ist also gut, wenn Sie sich informieren, bevor Sie ihn trinken.



Je heißer desto kühler?



Es mag verrückt klingen, aber scharfes Essen, beispielsweise Chillies, können kühlend wirken. Ja, Sie schwitzen danach mehr … aber nur deshalb, weil der Körper Hitze abgibt. Wir produzieren ständig Wärme, und die Abkühlung hängt davon ab, wie schnell man die überschüssige Wärme ausschwitzt. Wer seine Cranberry-Limonade mit etwas Cayennepfeffer würzt, kombiniert die Vorzüge der Beeren und der Chillies in einem erfrischenden Sommergetränk.



Natürlich sind das längst nicht alle kühlenden Nahrungsmittel. Man kann leicht davon träumen, ein Eis nach dem anderen zu essen, um das Schwitzen zu stoppen, aber nach der kurzen Erfrischung ist das innere Kühlsystem nur noch weniger in der Lage, zuverlässig zu arbeiten. Besser ist es, sich die Beeren zunutze zu machen und ein köstlich-cremiges Smoothie zuzubereiten! Ein kühler Snack, der gleichzeitig Erfrischung und Nährstoffe liefert, ist das Beste, sich das Leben (und das Leben des Babys) etwas leichter zu machen.



Quellen:

organiclifestylemagazine.com

organiclifestylemagazine.com

onegreenplanet.org

thescienceofeating.com

bellybelly.com.au

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In Zukunft noch aggressiver - Abgase verstärken Ambrosia-Wirkung

Beitragvon Gudrun Graf » 19. Aug 2015 18:49

bild Abgase verstärken Ambrosia-Wirkung.jpg
bild Abgase verstärken Ambrosia-Wirkung.jpg (31.38 KiB) 6493-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Abgase-verstaerken-Ambrosia-Wirkung-article15741376.html
Mittwoch, 19. August 2015
In Zukunft noch aggressiver - Abgase verstärken Ambrosia-Wirkung

Ambrosia hat aggressive Pollen und wird deshalb vor allem von Allergikern gefürchtet. Die Allergene sollen noch stärker wirken, wenn die Einwandererpflanze am Straßenrand steht.


Abgase von Verbrennungsmotoren bedeuten nicht nur für Mensch und Tier eine Gefahr, sie machen auch Pflanzen Stress. Wie sich dieser genau auf das gefürchtete Beifußblättrige Traubenkraut (Ambrosia artemisiifolia), kurz Ambrosia genannt, auswirkt, haben Forscher des Helmholtz Zentrum München in Zusammenarbeit mit dem Christine Kühne - Center for Allergy Research and Education Schweiz untersucht.
Die Pollen der Pflanze sind das Gefährliche für Allergiker.
Die Pollen der Pflanze sind das Gefährliche für Allergiker.
(Foto: picture-alliance/ ZB)

Für ihre Untersuchung begasten die Forscher mehrere Ambrosia-Pflanzen mit verschiedenen Mengen Stickstoffdioxid (NO2). Dieses Gas entsteht auch bei der Verbrennung von Treibstoff. Sie stellten fest, dass der Stress, den die Pflanze durch NO2 bekommt, sich auf die Protein-Zusammensetzung der Pollen auswirkt. "Verschiedene Formen des bekannten Allergens Amb a 1 waren deutlich erhöht", erklärt Dr. Fenh Zhao vom Institut für Biochemische Pflanzenpathologie des Helmholtz Zentrums München.
Neues Ambrosia-Protein entdeckt

Zudem fanden die Forscher heraus, dass sich die Pollen der mit NO2-begasten Pflanzen deutlich stärker an die sogenannten Immunglobulin E-Antikörper (IgE) von Ambrosia-Allergikern banden als die Pollen von nichtbegasten Pflanzen. Durch diese Bindung kommt es zu bekannten allergischen Reaktionen im menschlichen Körper.
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Allergiepflanze als Plage: Wie kommt man Ambrosia bei? 27.06.15 Allergiepflanze als Plage Wie kommt man Ambrosia bei?
Aggressiver als Gräserpollen: Ambrosia wird zur gefährlichen Plage 27.06.15 Aggressiver als Gräserpollen Ambrosia wird zur gefährlichen Plage
Siedeln sich bereits in Süddeutschland an: wärmeliebende Insekten wie die Tigermücke. Sie können unter Umständen Malaria oder das Dengue-Fieber übertragen. 24.05.15 Tigermücke und trockene Äcker Das bringt der Klimawandel Deutschland

Die Forscher machten bei ihrer Untersuchung eine weitere Entdeckung. Sie fanden ein Protein, das sich vor allem bei erhöhten NO2-Werten bildete. Dieses Protein war zudem bis dato als Ambrosia-Allergen unbekannt. Es ähnelt stark einem Protein, das man aus Gummibäumen, Schimmelpilzen und weiteren Pflanzen bereits kennt. Bei diesen Pflanzen und Pilzen wurde es auch als Allergen beschrieben.

Ambrosia ist als aggressive Allergen-Pflanze ein weitverbreitetes Problem. Sie ist etwa in den USA die Hauptursache für Allergien und Heuschnupfen. Durch den Klimawandel und die Globalisierung breitet sie sich ständig weiter aus. Sie verlängert die Heuschnupfenzeit für in Deutschland lebende Allergiker bereits bis in den Spätsommer hinein. Und auch die jüngsten Erkenntnisse der Forscher lassen nicht aufatmen, denn sie rechnen damit, dass der ohnehin schon aggressive Ambrosia-Pollen durch die Luftverschmutzung in Zukunft noch stärker wirken wird.
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Von lecker bis zerstörerisch: Neobiota fern der Heimat Von lecker bis zerstörerisch: Neobiota fern der Heimat Von lecker bis zerstörerisch: Neobiota fern der Heimat Von lecker bis zerstörerisch Neobiota fern der Heimat

Quelle: n-tv.de , jaz
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Das Gehirn kann durch Neurogenese neue Zellen bilden

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Aug 2015 09:29

bild Das Gehirn kann durch Neurogenese neue Zellen bilden.jpg
http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/natuerliches-heilen/jonathan-benson/das-gehirn-kann-durch-neurogenese-neue-zellen-bilden.html

20.08.2015


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Das Gehirn kann durch Neurogenese neue Zellen bilden
Jonathan Benson

Bis vor circa 20 Jahren galt als sicher, dass ein ausgereiftes Gehirn keine neuen Gehirnzellen mehr bilden könnte. Heute sind sich Wissenschaftler weitgehend einig darüber, dass eine Neurogenese im menschlichen Gehirn möglich ist. Auch im Erwachsenenalter können neue Neuronen gebildet werden, und die Bildung kann durch die richtige Ernährung und Lebensweise sogar noch gesteigert werden.



In zwei Gehirnregionen, der subventrikulären Zone und dem Hippocampus, gibt es Hinweise auf Neurogenese im reifen Gehirn. Vor allem der Hippocampus ist für Lernen und Gedächtnis zuständig, Funktionsstörungen können zu neurodegenerativen Erkrankungen wie Depression, Angst und Parkinson führen. Das Risiko lässt sich jedoch verringern, und gleichzeitig kann die Bildung von Gehirnzellen im Erwachsenenalter durch die fünf folgenden Schritte gefördert werden:



1) Sport. Es klingt vielleicht wie ein Klischee, aber die effektivste Methode zur Förderung der Neurogenese im Gehirn ist regelmäßige sportliche Betätigung. Das Herz durch Laufen, Radfahren oder Schwimmen zum Pumpen zu bringen und die Durchblutung zu steigern, erhöht den Spiegel des Wachstumsfaktors BDNF (»brain derived neurotrophic factor«) und des Nervenwachstumsfaktors GDNF (»glial cell line-derived trophic factor«). Beide fördern die Neurogenese.



Durch Cardio-Training freigesetzte Endorphine helfen ebenfalls, den Spiegel des Stresshormons Cortisol niedrig zu halten und gleichzeitig den Testosteronspiegel zu erhöhen, der genauso wie BDNF und GDNF die Neurogenese fördert. Diese sportinduzierten Hormone und Wachstumsfaktoren sind besonders bei zunehmendem Alter wichtig, denn sie verzögern die Alterung und steigern die kognitive Leistung.



2) Meditation. Der Nutzen der Meditation ist wissenschaftlich bestätigt; man muss nicht unbedingt religiös sein, um davon zu profitieren. Die Beweise mehren sich, dass Meditation helfen kann, die Dichte der grauen Masse bestimmter Gehirnregionen, einschließlich des Hippocampus, zu erhöhen.



Meditation hilft, sich mehr auf das Jetzt als auf Vergangenheit und Zukunft zu konzentrieren, sie verhilft zu geistiger Klarheit und wirkt ausgleichend auf die chemischen Botenstoffe im Gehirn, einschließlich derer, die die Neurogenese regulieren. Mindestens eine Studie ergab, dass Meditation zur Aktivierung integrativer Funktionen im Gehirn beiträgt, die kurz- und langfristige neurale Veränderungen fördern.



Abendliche Meditation kann zudem helfen, die Melatoninproduktion zu erhöhen. Melatonin ist ein Schlafhormon, das direkt mit der Neurogenese in Verbindung steht. Amishi Jha von der University of Miami empfiehlt ein »achtsamkeitsbasiertes mentales Fitnesstraining«, eine Methode, bei der sich auf eine bestimmte Sache, beispielsweise ein Körpergefühl, konzentriert wird, um Struktur und Funktion des Gehirns und damit letztendlich die Intelligenz zu steigern.



3) Ernährung. Richtig zu essen scheint vielleicht offensichtlich, aber viele wissen immer noch nicht, was das eigentlich heißt. Das Gehirn besteht zu 60 Prozent aus Fett, also spielt Fett in der täglichen Ernährung eine wichtige Rolle. Leider gilt es verbreitet bis heute als schlecht, viele wählen deshalb eine fettarme oder gar fettfreie Kost – die dafür jede Menge künstlicher Süßstoffe und Aromazusätze enthält.



Ein gesundes Gehirn braucht regelmäßig Omega-3-Fettsäuren und gesunde gesättigte Fette wie Kokosfett oder Palmöl. Besonders die Docosahexaensäure ist ein wichtiger Fettbestandteil, den das Gehirn braucht, um neue Gehirnzellen bilden zu können.



4) Schlaf, Sonnenstrahlen und Sex. Schlaf wird nicht annähernd hoch genug bewertet, dabei ist er entscheidend für eine gesunde Gehirnfunktion. Schlafmangel bremst die Neurogenese im Hippocampus, bringt den Hormonhaushalt und die Gehirnfunktion durcheinander. Eine Studie, die kürzlich in der Zeitschrift Current Topics in Behavioral Neurosciences veröffentlicht wurde, ergab, dass eine Schlafunterbrechung von mehr als 24 Stunden die Zellproliferation und in einigen Fällen auch die Neurogenese hemmt.



Ein weiterer wichtiger Faktor ist regelmäßige Sonnenstrahlung, da Vitamin D, das durch Sonnenstrahlung auf die ungeschützte Haut gebildet wird, den Spiegel von Serotonin (einem Neurotransmitter) und die GDNF-Expression im Gehirn erhöht. Optimal sind täglich zehn bis 15 Minuten UV-Strahlen aus dem Sonnenlicht.



Und schließlich Sex, der beim Stressabbau hilft und gleichzeitig die Bildung bestimmter »Wohlfühl«-Transmitter im Gehirn erhöht. Eine 2010 im Journal PLoS ONE veröffentlichte Studie zeigte, dass Sex hilft, Ängstlichkeit zu mindern und die Corticosteron-Werte niedrig zu halten, während er die Neurogenese und das Wachstum dendritischer Dornen im Hippocampus fördert.



5) Psilocybin und Cannabis. Verschiedene psychoaktive Substanzen, darunter die in »magischen« Pilzen (Psilocybin) und Cannabis (THC und CBD) enthaltenen, haben sich ebenfalls als hilfreich bei der Bildung neuer Gehirnzellen erwiesen. Psilocybin erhöht die Neurogenese im Hippocampus sowie die Fähigkeit des Gehirns, bestimmte negative Angstreaktionen zu »vergessen«. Deshalb berichten viele Patienten mit einer posttraumatischen Belastungsstörung über einen positiven Effekt.



Cannabis, das mittlerweile in weiten Teilen der USA legal ist, enthält Stoffe wie Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD), die auf Rezeptoren im Gehirn wirken und dort Ängstlichkeit reduzieren und die Neurogenese fördern.


Quellen:

highexistence.com

highexistence.com

pnas.org

newsweek.com

nih.gov

plos.org


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Leser-Kommentare (4) zu diesem Artikel
20.08.2015 | 10:24
KLaus-G. Coracino., Berlin, Arzt und Diplombiologe

Experiment: Vor über 10 Jahren wurde einem Menschenaffen intrathekal (in den liquor cerebrospinalis = in die Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit) Bromodesoxouridin injiziert und es wuchsen ihm neue Gehirnzellen im Hippokampus. Das ist natürlich ein unangenehmer Eingriff, aber man Vorstufen dieser Substanzen (der Pyrimidinnukleotide) oral einnehmen: Glutamin und besser Orotsäure, z.B. ihr Salz Magnesiumorotat. Außerdem ist eine Vorstufe von Vitamin B1 gut: Benfotiamin.

20.08.2015 | 10:01
Willst du gesund sein? Bekämpfe den Stress!

Bekämpfe den alltäglichen Stress, denn dieser macht Dich hauptsächlich krank! Jeder Mensch reagiert anders auf Stress. Entsprechend vielfältig sind Stress-Symptome. Sie lassen sich grob in zwei Bereiche teilen; körperliche Beschwerden und psychische Störungen. Typische körperliche Stress-Symptome sind Herz- und Kreislaufprobleme. Dazu kommen häufig noch Kopf- und Rückenschmerzen sowie Verdauungsstörungen. In besonders schwerwiegenden Fällen können auch Allergien und...

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20.08.2015 | 09:24
Henning Papendorf

Psychoyaktive Substanzen - auf Deutsch Drogenabusus! - zu empfehlen, um die Neurogenese zu aktivieren, ist im höchsten Grade gemeingefährlich und zeugt von großer Unwissenheit. Die Nebenwirkungen snd nämlich trotz ev. neurogenetischer Effekte völlig unkalkulierbar bzw. bekannt negativ. Wenn auf die Wirkung von Meditation verwiesen wird, ist das etwa so spezifisch, wie die Aussage, das Essen gut fürs Gehirn sei. Die positive Wirkung von Ernährung auf die immer wieder vom...

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20.08.2015 | 08:42
Genervte

Sex wird überbewertet. Petting reicht auch für glückshormone. Sinn des sex ist nur für Kinder Erzeugung von Belang sonst nicht. Es ist dem Menschen GEGÖNNT Spaß am Kindererzeugung zu haben, aber es ist kein Freibrief für sex ohne Sinn und Verstand!! Heutige Interpretation von sex ist einfach abartig, ekelhaft, abnormal und unromantisch. Kein Wunder das vielen Frauen und Männern die Lust daran vergangen ist und Hilfsmittel wie Viagra und jetzt diesen Schrott von der nächsten Sorte...

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Workaholics leben gefährlich - Überstunden steigern Schlaganfall-Risiko

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Aug 2015 10:42

bild Überstunden steigern Schlaganfall-Risiko.jpg
bild Überstunden steigern Schlaganfall-Risiko.jpg (23.6 KiB) 6477-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Ueberstunden-steigern-Schlaganfall-Risiko-article15758691.html
Donnerstag, 20. August 2015
Workaholics leben gefährlich - Überstunden steigern Schlaganfall-Risiko

Die Deutschen sind Überstunden-Europameister. In keinem anderen Land wird außerhalb der regulären Arbeitszeit so viel geschuftet. Für Workaholics können Wochenarbeitszeiten von mehr als 40 Stunden allerdings richtig gefährlich werden.

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Lange Arbeitszeiten erhöhen das Risiko für einen Schlaganfall deutlich. Die Gefahr für einen Herzinfarkt steigt dagegen allenfalls mäßig. Das zeigt die bislang größte Übersichtsstudie zu diesem Thema. Demnach steigert ein Arbeitspensum ab 55 Stunden pro Woche die Wahrscheinlichkeit eines Schlaganfalls um etwa 33 Prozent und das Risiko für eine koronare Herzerkrankung um 13 Prozent. Das berichtet ein internationales Forscherteam um den Epidemiologen Mika Kivimäki vom University College London im Fachblatt "The Lancet".
Video
"Sehr erfolgreich": Experten setzen auf neue Schlaganfall-Therapie 11.05.15 – 01:34 min Mediathek "Sehr erfolgreich" Experten setzen auf neue Schlaganfall-Therapie

Die Wissenschaftler werteten Dutzende Studien aus Europa, Australien und den USA aus, bei denen mehrere Hunderttausend Berufstätige über durchschnittlich sieben bis acht Jahre beobachtet wurden. Die Analyse der Resultate ergab, dass das Schlaganfallrisiko zunahm, wenn die wöchentliche Arbeitszeit das normale Pensum von 35 bis 40 Stunden überschritt. Im Vergleich dazu war die Gefahr bei Menschen, die zwischen 41 und 48 Stunden arbeiteten, um 10 Prozent gesteigert. Bei 49 bis 54 Stunden lag es um 27 Prozent höher, ab 55 Stunden dann um 33 Prozent. Dies galt für Männer und Frauen gleichermaßen.
Herzinfarkt-Risiko steigt kaum

Auf die Gefahr einer koronaren Herzerkrankung war der Einfluss langer Arbeitszeiten dagegen mit 13 Prozent überraschend gering. Bei der Analyse der Daten berücksichtigten die Forscher auch andere Einflussfaktoren wie Alter, Rauchen, Gewicht, Bewegung oder den sozioökonomischen Status. Den gesundheitsschädigenden Effekt von Vielarbeit erklären sie vor allem mit Stress und körperlicher Inaktivität bei vielen Berufen.

"Das Sammeln aller verfügbaren Studien zu diesem Thema erlaubte uns, den Zusammenhang zwischen Arbeitszeit und dem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen präziser zu untersuchen als je zuvor", so Kivimäki. "Mitarbeiter im Gesundheitswesen sollten sich darüber bewusst sein, dass lange Arbeitszeiten mit einer deutlich erhöhten Gefahr eines Schlaganfalls einhergehen und vielleicht auch einer koronaren Herzerkrankung."

Urban Janlert von der schwedischen Universität Umea spricht angesichts des enormen Umfangs der Studie von einer Pionierarbeit, welche die bislang klarste kausale Verbindung zwischen Mehrarbeit und Herz-Kreislauf-Erkrankungen belege. Überstunden seien kein unbedeutendes Phänomen, schreibt Janlert. "In allen OECD-Ländern arbeiten durchschnittlich 12 Prozent der berufstätigen Männer und 5 Prozent der berufstätigen Frauen mehr als 50 Stunden pro Woche. Dass die Länge eines Arbeitstages ein wichtiger Faktor für Schlaganfall und vielleicht auch für koronare Herzerkrankung ist, ist ein bedeutendes Resultat."
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"Die Studie ist hochinteressant", sagt der Siegener Experte Prof. Martin Grond vom Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Neurologie. "Der Zusammenhang zwischen langen Wochenarbeitszeiten und einem erheblich erhöhten Risiko für einen Schlaganfall stellt auch für uns Neurologen eine Überraschung dar. Denn Workaholics wurden bislang als Risikopatienten eher für einen Herzinfarkt gesehen." Vor allem angesichts der großen Teilnehmerzahl schätzt er das Resultat als glaubwürdig ein. Nun müssten zusätzliche Studien klären, welche Faktoren im Einzelnen dazu beitragen, betont Grond und nennt als Beispiele etwa Stress, Schlafmangel, Bluthochdruck, Salz- oder Alkoholkonsum. "Die Ergebnisse sollten gerade Vielarbeiter motivieren, zusätzliche Risikofaktoren zu meiden und ganz besonders auf eine gesunde Lebensweise und einen adäquaten Ausgleich zu achten."

Quelle: n-tv.de , Walter Willems, dpa
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Gefährliches aus der Gentechnik: Vergiftung schon im Mutterleib

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Aug 2015 08:35

bild Gefährliches aus der Gentechnik.jpg
http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/andreas-von-r-tyi/gefaehrliches-aus-der-gentechnik-vergiftung-schon-im-mutterleib.html

21.08.2015


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Gefährliches aus der Gentechnik: Vergiftung schon im Mutterleib
Andreas von Rétyi

Die Skrupellosigkeit, mit der Konzerne hochgefährliche Produkte in die Nahrungskette entlassen, kennt keine Grenzen. Obwohl eine kanadische Klinik bereits vor Jahren feststellte, dass ein Insektizid bei 93 Prozent aller getesteten schwangeren Frauen sowie bei 80 Prozent ihrer noch ungeborenen Kinder nachzuweisen war, unternahmen weder Behörden noch Forschung etwas, um diese untragbare Situation zu ändern. Auch hierzulande bleiben ungeklärte Fragen.



Der Bacillus thuringiensis produziert Giftstoffe, die als Bt-Toxine bekannt sind und wie natürliche Insektizide wirken. Der Mensch produziert seinerseits genmodifizierte Pflanzen, in denen Bt-Toxine als Biopestizide zum Einsatz kommen. Bt-Mais des riesigen Genkonzerns Monsanto bildet eine Schädlingsresistenz aus, durch ein direkt ins Nutzpflanzengenom integriertes Bt-Gen. Es codiert das passende Protein, wobei dieses Bt-Toxin dann in unterschiedlichen Pflanzenteilen anzutreffen ist – Blättern, Wurzeln oder Sprossen. 1995 registrierte die US-Umweltschutzbehörde EPA (Environmental Protection Agency) erstmals ein solches in Pflanzen genetisch direkt inkorporiertes Bt-Schutzmittel, durch das wesentliche Schädlinge wie Maiszünsler und Maiswurzelbohrer schnell zugrunde gehen. Zwischenzeitlich fand die Registrierung weiterer solcher Schutzmittel statt, wobei einige Zulassungen für Jahre verlängert wurden. Das wäre in knappen Worten die grundlegende Situation.

Bereits im Jahr 2011 wurde allerdings eine bemerkenswerte Studie veröffentlicht: Damals ließ das Sherbrooke-Hospital im kanadischen Quebec zahlreiche Proben von Nabelschnurblut im Labor untersuchen, um dabei auf eine erschreckende Kontamination zu stoßen. Wie sich herausstellte, waren Bt-Toxine bei 93 Prozent der getesteten schwangeren Frauen sowie bei 80 Prozent der Ungeborenen zu finden. Auf dieses alarmierende Ergebnis wies jetzt Christina Sarich, amerikanische Autorin und Mitarbeiterin der Natural Society, noch einmal explizit hin. Sarich hat sich auf die Betrügereien und Lügen der großen Lebensmittelkonzerne und der Biotech-Branche spezialisiert und betont: »In den vergangenen vier Jahren hat sich trotz eines so klaren Resultats überhaupt nichts geändert.« Wie sie betont, habe es seither keinerlei Folgeuntersuchung gegeben, keine weitere, auf den Nachforschungen des Hospitals aufbauende Studie und auch keinen Versuch, gegen das Unternehmen Monsanto vorzugehen, das Frauen und ihre ungeborenen Kinder so offenkundig mit einem bekannten Karzinogen kontaminiere. Gerade Föten seien bei ihrer weiteren Entwicklung extrem gefährdet. Keine Mutter würde ihr Kind willentlich einem Bt-Toxin aussetzen. Doch die meisten Mütter ahnten eben nichts von der bestehenden Gefahr.



Sarich erinnert auch an das Herbizid Glyphosat (Monsantos weit verbreitetes »Roundup«), das bei vielen Menschen im Blut, im Urin sowie auch in der Muttermilch nachgewiesen werden konnte. So wird die Bevölkerung vergiftet, aber niemand unternimmt etwas dagegen. In den USA kamen vor Jahren Fälschungen von Testergebnissen ans Licht, wobei die betroffenen Labors von Monsanto zu Glyphosatstudien beauftragt worden waren. Der Konzern betont die Wiederholung solcher Untersuchungen, die sich heute auf andere Labors stützten.



2011 konnten in Deutschland ebenfalls Glyphosatrückstände in Nahrungsmitteln festgestellt werden, wenn auch den Angaben zufolge lediglich bei etwas mehr als vier Prozent der genommenen Proben. Was die bereits seit dem Jahr 1938 gebräuchlichen Bt-Toxine betrifft, so wurde der sehr verbreitete Monsanto-Bt-Mais MON810 in der EU zwar teils mit Verboten belegt und darf auch in Deutschland nicht angebaut werden. Doch wurde in Deutschland insektenresistenter Bt-Mais seit 1998 kommerziell angebaut, als einzig hierzulande zugelassene GMO-Pflanze. Seit 2013 werden offiziell keine Freilandversuche mit gentechnisch veränderten Pflanzen durchgeführt, die BASF Plant Science hat sich zu Beginn des Jahres 2012 komplett aus Europa zurückgezogen, MON810 ist als potenzielle Gefahr für die Umwelt seit 2009 verboten.



Interessanterweise kritisierten damals zehn große Wissenschaftsinstitute diese Risikobewertung – sie widersprachen der behaupteten Umweltgefahr und erklärten, eine pauschale Ablehnung der »Grünen Gentechnik« werde den Forschungsstandort Deutschland nachhaltig schädigen. Das Carl Friedrich von Weizsäcker-Zentrum für Naturwissenschaft und Friedensforschung (ZNF) nennt hingegen in einer Publikation zum Thema Biologische Systeme mit Missbrauchspotential interessante Daten und Fakten zu diskutierten Gesundheitsgefahren, Gesetzeslücken und Missbrauchsmöglichkeiten unter anderem auch mit Blick auf gv-Pflanzen, Bt-Toxine und Glyphosat.



Und die Konzerne? Sie suchen sich »attraktivere« Märkte. So nimmt die euphemistisch als »Grüne Gentechnik« bezeichnete Agrogentechnik in Europa ab, in anderen Ländern der Erde aber weiter zu. Bemerkenswert ist hier auch ein Informationstext des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), der Gentechnik offenbar schmackhafter machen soll und ein wenig an John Hammonds launige Intro zu seinem fatal-famosen Jurassic Park erinnert, wieder einmal das alte Motiv des Zauberlehrlings.



Das in seinem Profil gegenüber der Gentechnik als neutral charakterisierte Internet-Forum transgen stellt allerdings als Folge des »globalen Auseinanderdriftens« auch wachsende Handelskonflikte in Aussicht, wobei Europa auf die Einfuhr von Agrarprodukten angewiesen sei und die gentechnikfreie Erzeugung für den europäischen Markt immer teurer werde. Dadurch kann einiger politischer Druck entstehen, außerdem fragt sich, ob die Produkte wirklich den Vorgaben entsprechen.



Das 1990 in Deutschland erlassene Gentechnik-Gesetz, dessen letzte Änderung am 15. Dezember 2010 in Kraft getreten ist, steht nach einem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 24. November 2010 in Einklang mit dem Grundgesetz und sah in dieser Fassung vollumfängliche Haftung durch Landwirte vor, sofern gv-Material in traditionell angebauten Produkten von Nachbarfeldern festgestellt wird und dadurch eine entsprechende Verwertung eingeschränkt oder komplett verunmöglicht ist. Was Lebensmittel betrifft, so gibt es in Deutschland laut einer Verbraucherschutz-Information der Bundesregierung »keine gentechnisch veränderten Lebensmittel in den Regalen«.



Interessant, dass diese Darstellung sich selbst bereits in der Überschrift einschränkt. Hier heißt es »grundsätzlich gentechnikfrei«, im entsprechenden Link wiederum »weitgehend gentechnikfrei«. Deshalb muss man hier zunächst auch zwischen den Zeilen lesen. Weiter unten folgen die Einschränkungen zur Kennzeichnungspflicht. Da findet sich dann unter anderem die Aussage:

»Nicht kennzeichnungspflichtig sind nach europäischem Gentechnik-Recht hingegen etwa Fleisch, Milch, Eier von Tieren, die Futtermittel aus gentechnisch veränderten Pflanzen erhalten haben.« Und damit sieht alles schon wieder ganz anders aus. Die Bundesregierung setze sich jedoch »für einen umfassenden Verbraucherschutz auch auf europäischer Ebene und damit für eine lückenlose Kennzeichnung auch bei der Herstellung mit Gentechnik ein.«

Zwischenzeitlich schaffe das entsprechende Gütesiegel des Bundesverbraucherministeriums mit der Aufschrift »Ohne Gentechnik« mehr Sicherheit für den Verbraucher. Und dennoch, einiges scheint verschwommen, unklar, unsicher. Was generelle Anbauverbote für Gentechnik-Pflanzen betrifft, so erklärte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt im vergangenen Februar, eine solche Entscheidung solle den einzelnen Bundesländern überlassen bleiben, er sprach von einer diesbezüglichen Ergänzung des Gentechnik-Gesetzes.



Nun gilt das Bt-Cry-Protein wegen seiner spezifischen Wirkung für Nichtinsekten und somit auch den Menschen als ungiftig. Wenn Studien mit konträrem Ergebnis unterdrückt werden und auch keine weiteren unabhängigen Untersuchungen folgen, könnte das über kurz oder lang möglicherweise nachteilige Auswirkungen auf das Gentechnik-Gesetz haben, auch hierzulande. Doch schon die erwähnten Einschränkungen der Kennzeichnungspflicht können nicht ohne Folgen bleiben.



Christina Sarich zitiert ihrerseits Ergebnisse, die eine deutliche Sprache sprechen. So publizierte eine Wissenschaftlergruppe ebenfalls 2011 eine Arbeit im Journal of Applied Toxicology, die den Bt-Toxinen Cry1Ab und Cry1Ac jeweils für sich alleine oder aber in Kombination mit glyphosatbasierten Herbiziden eine zytotoxische Wirkung attestieren – sie treten also als echte Zellgifte in Erscheinung und verzögern den programmierten Zelltod. Der aber stellt eine wesentliche Schutzvorkehrung dar, wenn Zellen entarten. Damit leisten diese Gifte auch der Krebsentwicklung Vorschub.



Weitere Resultate zeigen laut Information der Natural Society zudem aber auch, dass Bt-Toxine menschliche Embryozellen abtöten können. Das machte die erwähnte Forschergruppe im Jahr 2013 klar und resümiert: »Auf Grundlage dieser Ergebnisse behaupten wir, dass modifizierte Bt-Toxine sich gegenüber den nicht als Ziel vorgesehenen menschlichen Zellen keineswegs inaktiv verhalten, und dass sie kombinierte Nebenwirkungen zusammen mit anderen Restbeständen von spezifischen GM-Pflanzenpestiziden zeitigen.«


Sarich kann zweierlei nicht verstehen und notiert: »Warum die EPA Bt-Toxine überhaupt je für menschlichen Konsum erlaubt hat, ist eine große Frage. Eine noch wesentlichere Frage ist aber, warum wir Bt-toxisches GM-Getreide nicht geächtet haben, als entdeckt wurde, dass das Gift im menschlichen Nabelschnurblut zu finden ist.« Nun, eher rhetorische Fragen – denn Hintergründe und Abhängigkeiten sind sattsam bekannt.

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21.08.2015 | 09:21
Willst du gesund sein? Vergiß den Kochtopf!

Bekämpfe den alltäglichen Stress, denn dieser macht Dich hauptsächlich krank! Jeder Mensch reagiert anders auf Stress. Entsprechend vielfältig sind Stress-Symptome. Sie lassen sich grob in zwei Bereiche teilen; körperliche Beschwerden und psychische Störungen. Typische körperliche Stress-Symptome sind Herz- und Kreislaufprobleme. Dazu kommen häufig noch Kopf- und Rückenschmerzen sowie Verdauungsstörungen. In besonders schwerwiegenden Fällen können auch Allergien und...

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21.08.2015 | 07:59
FlamingoDrops

Tja, deswegen wollen USA auch mit allen Mitteln Russland zerstören. Die russische Regierung hat Tests mit Gen-Technickpflanzen und deren Wirkung auf den menschlichen Organismus gemacht. Was dabei rauskam, war so schockierend, dass es verboten ist in Russland Gentechnik anzubauen. Russland ist ein Riesenland. USA wollen unbedingt dieses Land besitzen um dort auch ihren "Gendreck" anzubauen. Wer keine Gentechnik mag, sollte nach Russland auswandern, dort ist man sicher!...

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Ebola: So werden wir von der WHO und ihren Komplizen-Organisationen beloge

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Aug 2015 09:48

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22.08.2015


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Ebola: So werden wir von der WHO und ihren Komplizen-Organisationen belogen
Hans U. P. Tolzin

Die Symptome einer Ebola-Infektion sind mit den Symptomen vieler anderer Infektionskrankheiten sowie Pestizid- oder Medikamentenvergiftungen identisch. Deshalb darf eine Diagnose erst nach der vollständigen Abprüfung aller möglichen Ursachen gestellt werden, insbesondere, wenn man es möglicherweise mit einem größeren Ausbruch zu tun hat. Doch dies wurde von der Weltgesundheitsbehörde WHO und ihren Komplizen-Organisationen bis heute systematisch unterlassen. Sie tragen nun die Mitschuld an Tausenden von Todesopfern, die bei einer korrekten Diagnose wahrscheinlich hätten vermieden werden können.


Ebola oder Malaria 2.0?


Die wichtigste Station auf meiner Reise durch Guinea (Westafrika) war das Dorf Meliandou, das als Ursprung der aktuellen Ebola-Epidemie gilt. Dort erzählte mir der Betreuer der staatlichen Krankenstation, er habe die allerersten Ebola-Fälle selbst behandelt ‒ und sie seien alle positiv auf Malaria getestet worden.



Daraufhin habe er sie auf Malaria hin behandelt, und zwar mit Paracetamol und Artenusate- Amodiaquin, also Medikamenten, deren Nebenwirkungen bei geschwächten Patienten die ebolaartigen Symptome weiter verstärken und sogar zum Tod führen können.



Die Behandlung war vergeblich, den Patienten ging es jedes Mal schlechter statt besser. Das Merkwürdige ist nun, dass diese malariapositiven Testergebnisse nirgendwo in der medizinischen Literatur, die es über den Ebola-Ausbruch gibt, erwähnt werden.



Offenbar hat keiner der internationalen Experten, einschließlich den Experten der WHO, der Gesundheitsbehörde Centers for Disease Control and Prevention (CDC), des MSF (französische Abkürzung für »Ärzte ohne Grenzen«), des RKI (Robert-Koch-Institut, deutsche Seuchenbehörde), des BNI (Bernhard-Nocht-Institut, Hamburg, WHO-Kollaborationslabor für hämorrhagische Fieber) oder des Pasteur-Instituts in Lyon, diese Diagnose überprüft. Und dies, obwohl bekannt ist, dass in den Regenwaldgebieten Afrikas die Malaria-Durchseuchung in der Bevölkerung wesentlich höher ist als in trockeneren Gebieten. Und dies, obwohl auch bei Ebola-Verdacht die Abklärung einer Malaria-Infektion weltweit eine allgemein anerkannte Vorgehensweise darstellt.



Bei kritischem Nachfragen tauchen die Komplizen-Organisationen ausnahmslos ab



Ich habe bei Ärzte ohne Grenzen, einer Hilfsorganisation, die schon seit Jahren in Guéckédou eine Malaria-Studie laufen hat und die auch 20 Patientenproben zum BNI nach Hamburg schickte, nach einem Ansprechpartner für die Ebola-Epidemie gefragt. Die Antwort: Es gebe leider keinen Ebola-Ansprechpartner. Das ist völlig lächerlich, denn MSF ist wahrscheinlich jene Hilfsorganisation, die am allerstärksten in die Ebola-Epidemie einbezogen war und ist. Trotz mehrmaligem Nachfragen per E-Mail habe ich nun seit Wochen gar keine Antwort mehr bekommen.



Ähnlich erging es mir mit meinen Fragen an Prof. Günther vom BNI. Er ist einer der Autoren jener ersten Publikation, die als Grundlage für die Ebola-Hypothese gilt. Die erste Antwort kam noch recht zügig. Man habe die Patientenproben nicht auf Malaria getestet, weil dies durch MSF schon geschehen sei. Immerhin erhielt ich noch eine zweite Antwort: Nein, man könne mir keinen Zugriff auf die anonymisierten Testunterlagen gewähren.



Man hätte allenfalls dann auf Malaria getestet, wenn man bei Ebola nicht fündig geworden wäre. Auf meine weiteren Rückfragen reagierte auch Günther trotz mehrmaliger Versuche bis heute nicht mehr. Da nur in fünf, bzw. sechs von 20 Proben das Virus nachweisbar war, wäre es doch durchaus interessant gewesen zu wissen, ob die 14 bzw. 15 anderen Proben auf Malaria und andere in Frage kommenden Erreger getestet wurden und was das Ergebnis war.



Finanzielle Abhängigkeiten fungieren als virtueller Maulkorb



Dieses Abtauchverhalten von Institutionen, die von öffentlichen Geldern und/oder von Industrieaufträgen abhängig sind, ist typisch. Die Industrie pumpt jährlich weltweit unzählige Milliarden in die medizinische Forschung und gleichzeitig auch in die Lobbyarbeit bei den Parlamenten, Instituten und Behörden. Dadurch entstehen mehr oder weniger subtile Abhängigkeiten, die nicht immer auf den ersten Blick zu durchschauen sind.



Wenn sich nun z. B. ein Pasteur-Institut oder das BNI oder MSF oder die WHO öffentlich in einer Weise äußern, die den Interessen der pharmazeutisch-chemischen Industrie schadet, könnte der nächste millionenschwere Forschungsauftrag ganz schnell anderweitig vergeben werden. Das will niemand riskieren, denn schließlich wäre das auch ein schnelles Ende für so manche Karriere. Außerdem muss ja das Haus abbezahlt und der Lebensstandard aufrechterhalten werden.



Russisch Roulette per Labortest



Den wenigsten Patienten ist bewusst, von welchen Zufallsfaktoren eigentlich ihre Diagnose und damit auch ihre Therapie (und deren Nebenwirkungen) abhängig sind. Denn der Ausgangsverdacht des behandelnden Arztes entscheidet darüber, auf welchen Erreger das Labor testet. Prof. Günther hatte mir ja gerade wieder in seiner Antwort bestätigt, dass man angeblich nicht weiter nach der Krankheitsursache suchen muss, wenn sich der Ausgangsverdacht per Labortest bestätigt.



Doch natürlich kann eine Probe auch auf mehrere Erreger positiv reagieren. Die Schulmedizin hat in ihrer »unendlichen Weisheit« auch eine Erklärung dafür parat: Es handelt sich ihrer Ansicht nach dann um eine Sekundärinfektion oder Superinfektion, als Folge der Erstinfektion.



Was man dann jedoch als Primärerreger und was als Sekundärerreger bezeichnet, ist dabei völlig willkürlich. Außerdem gibt es bei allen Erregern, und gerade auch bei Ebola, eine gewisse natürliche Durchseuchung der Bevölkerung.



In den afrikanischen Regenwaldgebieten machen bis zu 20 und mehr Prozent der Menschen Ebola ohne Symptome durch. Dies bedeutet, dass der Nachweis eines bestimmten Erregers nicht automatisch bedeutet hat, dass dieser auch die Ursache darstellt. Doch solche Zweifel will in Expertenkreisen niemand hören.



Keine toxikologischen Untersuchungen



Das größte Verbrechen an den Patienten, vielleicht sogar an der ganzen Menschheit, ist die konsequente Vermeidung von toxikologischen Untersuchungen, also der Überprüfung, ob Vergiftungen vorliegen. Eine neu veröffentlichte Studie hatte in Sierra Leone u.a. gezeigt, dass ein Teil der Ebola-Patienten gar keine typischen Symptome wie fieberhafte Brechdurchfälle zeigte, sondern eine Rhabdomyolyse. Das ist der Fachbegriff für die Auflösung der quergestreiften Muskelfasern.



Rhabdomyolyse stellt eine bekannte Nebenwirkung von Glyphosat dar. Ich konnte mich in Waldguinea (eine der vier inoffiziellen Regionen Guineas) selbst davon überzeugen, dass Glyphosate dort am Straßenrand frei erhältlich sind und in Meliandou, dem angeblichen ersten Ausbruchsort, wurde mir bestätigt, dass die Dorfbewohner vor dem Ausbruch erstmals mit Glyphosat angebauten Reis geerntet hatten.



Auch nach Spuren der regelmäßig in Afrika konsumierten Medikamente, Impfstoffe und Parasitenmittel wird grundsätzlich nicht gefragt. Dabei stimmen die Nebenwirkungen teilweise zu 100 Prozent mit den typischen Symptomen von Malaria, Lassafieber oder Ebola überein, wie Angelika Müller und ich in unserem demnächst beim Kopp-Verlag erscheinenden Buch zeigen werden. Dass diese Untersuchungen nicht gemacht werden, ist aus meiner Sicht ein Verbrechen an den Patienten ‒ und eindeutig im Interesse der Hersteller.



Für mich kein Zweifel: Ebola = Malaria 2.0



Erst kürzlich ging durch die Medien, dass die Erfassung von Malariafällen durch die Ebola-Krise stark zurückgegangen sei. Vergleicht man die bisherigen Schätzungen der Malaria-Todesfälle von Guinea mit den Ebola-Todesfällen, dann sind merkwürdigerweise die Malaria-Sterbefälle im gleichen Ausmaß zurückgegangen, wie die Ebola-Sterbefälle anstiegen. Insgesamt gab es also in Guinea nicht mehr Todesfälle durch tropische Fiebererkrankungen mit Brechdurchfällen als vorher. Dies spricht für meine Hypothese, dass WHO und Komplizen einfach nur den Malariafällen ein neues Etikett verpasst haben.



Abschließende Fragen



Die Fragen sind nun aus meiner Sicht:

Wie stoppen wir dieses globale Verbrechen an der Menschheit?

Wie reformieren wir die WHO?

Wie beenden wir die finanzielle Abhängigkeit der Forschung von Einzelinteressen?

Wie bringen wir die Entscheidungsträger in Wissenschaft, Politik und in den Medien dazu, den – nicht nur bei Ebola ablaufenden – systematischen Wissenschaftsbetrug zu beenden?

Diese Fragen sind ernst gemeint, denn ich selbst habe vielleicht die eine oder andere Idee, aber eine Patentlösung kann auch ich bisher nicht anbieten.


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Leser-Kommentare (3) zu diesem Artikel
22.08.2015 | 09:08
N_K

»Ebola: So werden wir von der WHO und ihren Komplizen-Organisationen belogen« ***--//--*** Bei den gegebenen "Macht"-Schmierereien wird es eine friedliche "Erneuerung" kaum geben. Deshalb als Genesungstherapie: Einfach die gleichen Methoden anwenden wie die geisteskranken Finanzzombies: FED und Dollar-Weltwährung kaputtmachen. Der Rest regelt sich von alleine. In China werden hierzu gerade die Kanonen geladen: Auf die jüngste Abwertung des Yuan, die von den...

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22.08.2015 | 08:07
Elisa

Schon der Hammer! Unterdessen ist es öffentlich, dass der Medizin- und Pharmabranche samt ihren wissenschaftlichen Institutionen nicht mehr zu trauen ist. Projekte mit erwarteten Milliardenerträge sind die angepeilten Ziele, wobei wissenschaftliche Präzision immer dort ausgelassen wird, wo sie dem Ziel im Wege steht. Himmeltraurig, dass die Einhaltung wissenschaftlich notwendiger Vorgänge bei der Forschungsarbeit zugunsten einträglicher Gewinne übergangen wird und die...

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22.08.2015 | 08:01
Verrückter sagt

Die Lösungen und Pläne, müssen sie ohne Computer oder technischen Schnickschnack und Forum Diskussionen ausarbeiten, also im geheimen!!! Ansonsten haben sie keinerlei Chancen, denn Geheimdienst liest mit und vereitelt jeden mucksplan im ansatz. Oder was denken Sie warum Foren erfunden worden sind?? Damit die Menschen sich nicht formieren und revoltieren können. Und nicht mal mehr im geheimen kann der kleine man planen, denn Spione sind überall. Also dem System beugen und gut ist...

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Fettspeicherung vs. Fettverbrennung - Gene für Übergewicht "überführt"

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Aug 2015 19:45

bild Gene für Übergewicht.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Gene-fuer-Uebergewicht-ueberfuehrt-article15768301.html
Fettspeicherung vs. Fettverbrennung - Gene für Übergewicht "überführt"

Übergewicht ist ein ständig wachsendes Problem - weltweit. Um den Ursachen der lästigen Pfunde auf die Spur zu kommen, nehmen Forscher die Aktivität bestimmter Gene unter die Lupe - und werden fündig.

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Dass ein Zuviel an aufgenommenen Kalorien für Übergewicht verantwortlich ist, scheint nur ein Teil der Wahrheit zu sein. Tatsächlich ist auch die genetische Ausstattung des Menschen dafür verantwortlich, ob Fett aus der Nahrung im Körper gespeichert wird oder eben nicht. Welcher genetische Mechanismus dahinter steht, hat ein internationales Team von Wissenschaftlern nun herausgefunden.

Bereits seit 2007 war bekannt, dass ein Bereich innerhalb des sogenannten FTO-Gens ein wichtiger Faktor bei der Entstehung von Übergewicht ist. Trugen Menschen diesen in sich, dann hatten sie auch ein erhöhtes Risiko übergewichtig zu werden. Das Team von Forschern der Technischen Universität München (TUM) und des Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat sich deshalb die Frage gestellt, über welchen genetischen Mechanismus diese FTO-Region tatsächlich Übergewicht verursacht.
Angeschaltet oder verändert
Fettzellen unter dem Mikroskop.
Fettzellen unter dem Mikroskop.
(Foto: imago/CHROMORANGE)

Dafür untersuchten die Forscher zuerst, in welchen Gewebetypen die FTO-Region am stärksten angeschaltet oder auch epigenetisch verändert war (die Veränderung gilt als Zeichen für besondere genetische Aktivität). Bisher haben Forscher versucht, den FTO-Bereich mit Gehirnbereichen in Verbindung zu bringen, die den Appetit oder die Neigung zu körperlicher Aktivität kontrollieren. Die jüngste Untersuchung konnte aber zeigen, dass die regulatorische Region innerhalb von FTO am stärksten in Vorläuferzellen von Fettzellen wirkt, ganz unabhängig von Schaltkreisen im Gehirn.

Diese Erkenntnis führte dazu, dass die Wissenschaftler um Melina Claussnitzer von der TUM und des MIT Proben von menschlichen Fettgeweben untersuchten, die normale oder die Risikoregion des FTO-Gens trugen. Dabei gab es ein eindeutiges Ergebnis: Nur in der Risiko-Gruppe waren zwei bestimmte Gene – IRX3 und IRX5 – angeschaltet.
Zwei genetische Übeltäter
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Beide Gene sind demnach verantwortlich dafür, dass sich die Vorläuferzelle in eine Fettspeicherzelle umwandelt und damit die Fähigkeit zur Fettverbrennung verliert. Dadurch gerät das Energiegleichgewicht aus der Balance und Übergewicht entsteht. Nachdem die Forscher diesen Prozess verstanden hatten, beeinflussten sie gezielt die beiden Gene. Sie schalteten IRX3 oder IRX5 in Kulturen mit menschlichen Fettgewebs-Vorläuferzellen an und aktivierten damit das Fettspeicherprogramm. Waren die beiden Gene dagegen inaktiv, verbrannten die Zellen Fett und erzeugten Hitze.

Dieses Ergebnis konnten die Forscher in Experimenten mit Mäusen bestätigen. War IRX3 in den Fettzellen der Tiere ausgeschaltet, dann hatten die Mäuse einen erhöhten Stoffwechsel und nahmen selbst unter einer Hochfett-Kost nicht zu.

Neben dem genetischen Mechanismus konnten die Forscher nach ihren Untersuchungen nun auch die genetische Ursache für die Speicherung von Fett exakt bestimmen. Sie fanden eine einzige Position innerhalb des FTO-Bereichs, die bei der Risiko-Variante verändert war. Wurde diese Position in menschlichen Fettzellen repariert, funktionierten die Fettzellen wieder normal und steigerten die Fettverbrennung und Wärmebildung, statt Fett zu speichern.
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Zu viel von allem: Problem Übergewicht Zu viel von allem: Problem Übergewicht Zu viel von allem: Problem Übergewicht Zu viel von allem Problem Übergewicht

Quelle: n-tv.de , jaz
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Drei-Monats-Frist ist passé - HIV schon nach sechs Wochen nachweisbar

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Aug 2015 21:05

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bild HIV schon nach sechs Wochen nachweisbar.jpg (8.73 KiB) 6443-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/HIV-schon-nach-sechs-Wochen-nachweisbar-article15769256.html
Samstag, 22. August 2015
Drei-Monats-Frist ist passé - HIV schon nach sechs Wochen nachweisbar

Drei Monate müssen Menschen, die sich auf HIV untersuchen lassen wollen, in Deutschland bisher warten, bevor sie sich testen lassen können. Das bedeutet, drei Monate lang bangen. Nun wird die Wartezeit immens verkürzt.


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Sechs Wochen Angst statt drei Monate: Ein HIV-Test kann in Deutschland jetzt schon deutlich früher Sicherheit liefern. Es gelten nun entsprechende Leitlinien, wie die Deutsche Aids-Hilfe mitteilte. "Bisher hat man den Leuten gesagt: Ihr müsst drei Monate warten, sonst ist es nicht sicher", sagte Holger Wicht, Sprecher der Deutschen Aids-Hilfe. Die Zahl der Viren und Antikörper nimmt erst allmählich zu. Nun aber verkürzten die zuständigen medizinischen Fachgesellschaften die erforderliche Frist.
Video
Fataler Irrtum: Gute Aids-Medikamente machen junge Menschen leichtsinnig 01.12.14 – 01:24 min Mediathek Fataler Irrtum Gute Aids-Medikamente machen junge Menschen leichtsinnig

"Das ist für viele Menschen eine Erleichterung und kann zum Test motivieren", sagt Armin Schafberger, Medizinexperte der Deutschen Aids-Hilfe. Grund für das kürzere Zeitfenster zwischen einer Risikosituation und einer Diagnose ist ein empfindlicheres und kombiniertes Verfahren sowie mehrere Überprüfungen dieses Tests.

Dieser Ag-Ak-Kombinationstest prüft auf Antigene (Ag) und Antikörper (Ak). Er weist Antikörper im Blut früher und sicherer nach als ältere Versionen. Zusätzlich kann er ein Antigen anzeigen: das Protein p24 des Aidserregers. Es ist nur vorübergehend zu finden - aber schon nach ungefähr zwei bis drei Wochen nach einer Infektion. Diese Tests sind allerdings nicht neu. Sie sind laut Deutscher Aids-Hilfe seit 1997 auf dem Markt und fast alle Labors verwenden sie inzwischen.
Sicherheit ging vor

Neu ist aber: Menschen, die sich auf das HI-Virus testen lassen wollen, können das jetzt früher tun. "Die drei Monate Frist, die bisher galten, waren einfach ein Sicherheitsfaktor", sagt der Virologe Jörg Hofmann vom Berliner Uniklinikum Charité. "Man möchte natürlich sicher sein, dass der Test niemanden als HIV-negativ ausweist, der sich doch angesteckt hatte - nur, weil man zu früh getestet hat." Es hätten erst genügend Untersuchungen zeigen müssen, dass der Test bei der Mehrheit der Menschen schon nach sechs Wochen funktioniert.
Die rote Schleife ist ein Symbol der Solidarität mit HIV-Positiven und Aids-Kranken.
Die rote Schleife ist ein Symbol der Solidarität mit HIV-Positiven und Aids-Kranken.
(Foto: picture alliance / dpa)

Mit ihrer Stellungnahme folgen die Deutsche Vereinigung zur Bekämpfung von Viruskrankheiten (DVV) und die Gesellschaft für Virologie (GfV) den europäischen Richtlinien, die schon vor einem Jahr geändert worden waren. In Großbritannien wurde die Diagnose-Frist für den Kombi-Test sogar auf vier Wochen verkürzt. In Deutschland ändert sich nach der Stellungnahme der DVV und GfV allerdings noch etwas. Schlägt der Kombi-Test an, können Betroffene auch schneller eine Bestätigung bekommen als bislang.
Weitere Tests nötig

Wenn der erste Test Hinweise auf eine Infektion liefert, ist nicht zu erkennen, ob er auf Antikörper reagierte oder auf das Antigen, das noch vor Bildung der Antikörper vorhanden ist. Ist es das Antigen, kann es das bisher vorgegebene Bestätigungsverfahren - der Western-Blot-Test - nicht erkennen. Die Menschen mussten also in Unsicherheit warten, bis auch Antikörper nachgewiesen werden konnten.

Es gibt allerdings eine Methode, die ein Ergebnis auch ohne Antikörper bestätigen kann: der Erbgutnachweis (per PCR). Bleibt der Western-Blot-Test negativ, soll jetzt nach den neuen Leitlinien ein Erbgut-Nachweis gemacht werden. Zwar ist das schon gängige Praxis: Viele Ärzte haben nach einem reaktiven Suchtest gleich einen solchen Test veranlasst, heißt es im aktuellen Aids-Report der Deutschen Aids-Hilfe. "Das hat aber bisher auf den Meldebogen nicht gegolten", sagt Schafberger. "Man will aber die Infektion gleich dem Robert Koch-Institut melden und dem Patienten gleich ein sauberes Ergebnis geben."
Ungewissheit ist zermürbend
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Ungewissheit ist belastend. "Deshalb ist es psychologisch gut, wenn man früher Bescheid weiß", sagt Klaus Überla, Leiter des Virologischen Instituts am Universitätsklinikum Erlangen. Er weist noch auf eine weitere Erleichterung für Patienten hin: Eine Probe soll jetzt für beide Tests - den Suchtest und die Bestätigung - genommen werden. "Dann muss der Betroffene nicht noch mal angeschrieben werden, noch einmal Blut abgeben." Für HIV-Schnelltests und ältere Test-Versionen bleibt es allerdings bei einem diagnostischen Fenster von zwölf Wochen.

Die DVV und die GfV machen außerdem zwei Ausnahmen bei der kürzeren Frist: Sie gilt nicht für Menschen, die eine Infektion mit einer seltenen HIV-Variante haben, nämlich HIV-1 Gruppe 0 oder HIV-2. Und auch wer bereits eine Immunsuppression oder einen Immundefekt mit Antikörperbildungsstörung hat, kann sich nicht schon nach sechs Wochen auf den Test verlassen.

Nach einer Schätzung des Robert Koch-Instituts lebten 2013 rund 80.000 Menschen in Deutschland mit HIV oder Aids und etwa 14.000 hatten das Virus, ohne davon zu wissen. Der erste HIV-Test wurde im Januar 1985 in den USA patentiert und wenige Monate später in Deutschland zugelassen.
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Quelle: n-tv.de , Sophie Rohrmeier, dpa
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Falscher Krebsarzt verkaufte Dreck als Medizin

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Aug 2015 09:10

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http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/was-aerzte-ihnen-nicht-erzaehlen/jonathan-benson/falscher-krebsarzt-verkaufte-dreck-als-medizin.html

23.08.2015


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Falscher Krebsarzt verkaufte Dreck als Medizin
Jonathan Benson

In den USA muss sich ein ehemaliger »Medikamentendesigner und Berater« vor Gericht verantworten. Der 69-jährige Vincent Gammill soll unrechtmäßig als Arzt praktiziert haben und wurde dabei erwischt, wie er Patienten, die an Krebs starben, als »Therapieansatz« abgelaufene Arzneimittel und Dreck gab.



Einer Patientin namens Fern hat Gammill für eine Tasche, die buchstäblich nur Müll enthielt, angeblich 2000 Dollar in Rechnung gestellt. Der Inhalt bestand unter anderem aus mehreren Plastiktütchen, die Erde enthielten, dazu leere Kapseln, abgelaufene Medikamente und andere wild durcheinandergewürfelte Dinge.



Gammill ist kein Arzt und hat nach seinem High-School-Abschluss keine höhere Bildung absolviert. Dennoch gibt er sich in seiner fälschlich als »Das natürliche Onkologie-Institut« betitelten »Praxis« in Richmond in Kalifornien weiterhin als Arzt aus.



Sie sei knapp 500 Kilometer gefahren, um sich mit dem vermeintlichen Onkologen Gammill zu treffen, erklärte Fern, die zum Schutz ihrer Privatsphäre nur ihren Vornamen nannte. Im Anschluss an ihr Beratungsgespräch wies Gammill Fern an, die Zutaten in einer Pfanne zu kochen und dann in Kapselform zu sich zu nehmen.



Fern befolgte die Anweisungen, litt danach aber an verdorbenem Magen, wie sie sagte. Gammill erklärte ihr daraufhin angeblich, das Brennen sei ein gutes Zeichen und spreche dafür, dass das Mittel funktioniere.



»Ich habe in seinem Büro eine Pille genommen«, erklärte Fern gegenüber dem US-Fernsehsender ABC7. »Er zeigte mir, wie ich die Dinge mischen sollte, und sagte, es sei sehr ätzend. Er gab mir eine Pfanne und sagte: ›Verkleckern Sie das nicht auf dem Tisch, da frisst es sich glatt durch.‹«


Gammill ist kein Spezialist für alternative Medizin. Er ist ein Quacksalber mit einem Hintergrund in Medikamenten und Impfstoffen.



Fern war von Gammills Methoden nicht überzeugt und kontaktierte die Ermittlungsbehörden, die rasch zu dem Schluss gelangten, dass die »Natürliche Onkologie-Klinik« ein Betrug sei. Gammill behauptet, er biete »Menschen mit Krebs alternative und komplementärmedizinische Betreuung«, aber seine wahre Ausbildung liegt im pharmazeutischen Bereich.



Die Behörden durchsuchten Gammills Zuhause und sein Büro und entdeckten dabei mehrere Flaschen mit der Aufschrift »Gift« und »Ätzend«. Außerdem stießen sie auf Zehntausende Pillen, von denen viele abgelaufen waren, darunter eine Vielzahl von Steroiden, Morphine und auch das Schlafmittel Ambien.



»Ich war sehr aufgebracht darüber, dass da jemand Krebsopfer ausnutzt, die verzweifelt um ihr Leben ringen«, sagte Fern dem Fernsehsender, wie die Daily Mail schrieb. »Ich dachte, er habe eine Lösung für meine Probleme. Im Internet wurde er als Guru bezeichnet und es hieß, er könne Impfstoffe entwickeln.«


Traditionelle Onkologen geben einige der Mittel aus, die auch Gammill verwendet hat – macht sie das alle zu Quacksalbern?



Aktuell ist die Website für Gammills falsche Praxis noch online und aktiv. Berichten zufolge wurde Gammill auf Kaution freigelassen und erwartet nun sein Verfahren. Unter anderem wird ihm vorgeworfen, ohne Lizenz Medizin praktiziert und Rezepte ausgestellt zu haben.



Eines an Gammills betrügerischen »Behandlungsmethoden« gegen Krebs ist allerdings doch sehr interessant: Er verteilte gefährliche Pharmazeutika und das machen viele lizenzierte Onkologen ganz legal. Im Rahmen der Schulmedizin verabreicht die Krebsindustrie den Patienten giftige Chemotherapie-Medikamente, und zwar auch dann noch, wenn sie nicht funktionieren (etwa im Fall von Brustkrebs).



Bedeutet das nun, dass alle Onkologen ganz genauso wie Gammill Betrüger sind? Schließlich ist Chemotherapie nur bei etwa zehn Prozent der Patienten erfolgreich, sagte der inzwischen verstorbene Dr. Nicholas Gonzalez.



Auch eine kürzlich im Fachmagazin Nature Medicine veröffentlichte Studie warf Fragen nach der Effektivität von Chemotherapie auf und zeigte, dass eine Chemo den Krebs sogar noch verschlimmern kann.



Wenn man bedenkt, dass Chemo-Medikamente häufig für die Behandlung von Krebsarten verwendet werden, bei denen ihre Wirksamkeit überhaupt nicht bestätigt ist, bleibt nur eine logische Schlussfolgerung: Der Onkologiebereich als Ganzes betreibt ein ähnlich betrügerisches Geschäft, wie es der falsche Krebsarzt Gammill mit seiner Praxis tut.


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23.08.2015 | 07:39
So!

Es hat System! Solche Quacksalber werden gefördert, unoffiziel natürlich! Und werden unter die anderen richtigen Heiler geschleust, damit man nicht mehr unterscheiden kann wer wer ist! Somit nimmt man das Vertrauen an den richtigen Heiler, die es tatsächlich gibt! Da nimmt man ein unkonventionelle Heilmittel und verwendet es mit Absicht falsch und Zack ist das Heilmittel im Verruf, so geht das!!

23.08.2015 | 07:23
edmundotto

@Staubkorn, Krebsmittel wie Mechloretamin entsprechen chemisch dem Senfgas, es wurde (wird) gegen die Hodgkin-Krankheit eingesetzt. Cyclophosphamid ist ein Senfgas-derivat und wurde ebenso in der Chemotherapie eingesetzt. Für eine Zulassung von Krebsmedikamenten in den USA genügt ein Nachweis über ein Schrumpfen eines Tumors, nicht der Nachweis, das dieses Mittel Leben verlängert. Die Zahl der Studien, die ein "verteilen" bzw. ein Streuen des Krebses ausgehend von...

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23.08.2015 | 07:14
Staubkorn

Man sagt, dass Chemomedikamente aus Senfgas entwickelt wurden. Senfgas !

23.08.2015 | 07:04
Knut

Na ja ... gut und Recht. Aber was uns die Profitmedizin anbietet, ist auch keinen Deut besser. Die Chemo-Gift-Therapie und die Bestrahlung haben als Nebenwirkungen Krebs und den Tod. Da nehme ich noch lieber Plazebo-Tabletten - die sind nicht so schädlich. Dass die Heilungsrate der "Schuldmedizin" (sind da Schüler am Werk?) bei Krebs bei etwa zwei Prozent liegt, beschreibt Dr. Leonard Coldwell in seinen Interviews, Vorträgen und Büchern (googelt mal). In seinen...

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23.08.2015 | 05:48
Stress trägt indirekt zur Krebserkrankung bei!

Bekämpfe den alltäglichen Stress, denn dieser macht Dich hauptsächlich krank! Jeder Mensch reagiert anders auf Stress. Entsprechend vielfältig sind Stress-Symptome. Sie lassen sich grob in zwei Bereiche teilen; körperliche Beschwerden und psychische Störungen. Typische körperliche Stress-Symptome sind Herz- und Kreislaufprobleme. Dazu kommen häufig noch Kopf- und Rückenschmerzen sowie Verdauungsstörungen. In besonders schwerwiegenden Fällen können auch Allergien und...

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Frühe Warnzeichen eines drohenden Herzinfarkts, die Sie nicht ignorieren s

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Aug 2015 07:33

bild Frühe Warnzeichen eines drohenden Herzinfarkts.jpg
http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sandeep-godiyal/fruehe-warnzeichen-eines-drohenden-herzinfarkts-die-sie-nicht-ignorieren-sollten.html;jsessionid=927F8516B2299B86C21667CE7767C73F

24.08.2015


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Frühe Warnzeichen eines drohenden Herzinfarkts, die Sie nicht ignorieren sollten
Sandeep Godiyal

Auch wer gesundheitsbewusst lebt und fit ist, fürchtet sich vor einem möglichen Herzinfarkt. Herz-Kreislauf-Erkrankungen stellen insgesamt ein großes Problem dar: in Amerika und anderen Industrieländern sind sie die Todesursache Nummer eins. Es gibt viele Risikofaktoren, darunter Ernährung, Bewegungsmangel, Familiengeschichte, Übergewicht und Stress.



Die gute Nachricht ist jedoch, dass sich ein Herzinfarkt verhindern lässt. Eine ausgewogene Ernährung, gesundes Gewicht, Fitbleiben und Stressmanagement mindern die Wahrscheinlichkeit eines Infarkts. Darüber hinaus sollte man jedoch auch die frühen Warnzeichen eines drohenden Herzinfarktes kennen, um rechtzeitig eingreifen zu können.



Warnzeichen



Unregelmäßiger oder schneller Herzschlag. Das Gefühl, dass das Herz zu schnell oder unregelmäßig schlägt oder gegen die Brustwand pocht, kann ein Anzeichen für einen drohenden Herzinfarkt sein. Es ist besonders ernst, wenn es nach Anstrengung auftritt und wenn sich der Herzschlag zu schnell und unregelmäßig gleichzeitig anfühlt.



Verdauungsbeschwerden. Nicht alle Anzeichen eines Herzinfarkts sind »Klassiker«. Übelkeit, Sodbrennen oder Magenbeschwerden, die schlimmer scheinen als normal oder durch Antacida und ähnliche Mittel nicht zum Verschwinden gebracht werden, könnten ein Anzeichen auf einen Herzinfarkt sein, besonders bei Frauen über 60.



Müdigkeit. Viele Menschen haben aus verschiedenen Gründen Probleme mit Müdigkeit, die mit der Herzgesundheit nichts zu tun haben. Ist die Müdigkeit aber stark und verschwindet auch nicht durch Ruhe, wird vielleicht sogar noch schlimmer, sollten Sie den Arzt rufen, es könnte sich ein Herzinfarkt anbahnen.



Angst. Angst, die scheinbar plötzlich auftritt – besonders, wenn der oder die Betreffende nie darunter gelitten hat – kann ein Anzeichen von Sauerstoffmangel im Gehirn sein. Der wiederum kann darauf hindeuten, dass das Herz wegen eines drohenden Herzinfarkts nicht genug Blut pumpen kann, um den Körper mit Sauerstoff zu versorgen.



Diese Anzeichen und Symptome zeigen sich nicht bei jedem, da alle Menschen verschieden sind. Aber zu wissen, auf welche potenziellen Anzeichen man achten – und wann man Hilfe rufen muss – ist mehr als sinnvoll. Wer frühzeitig behandelt wird, hat bessere Überlebenschancen als jemand, der erst Hilfe holt, wenn der Infarkt bereits im Gang ist.





Quellen:


ahajournals.org

healthline.com

nih.gov
ahajournals.org
healthline.com

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24.08.2015 | 08:34
Willst du gesund sein? Bekämpfe den Stress!

Bekämpfe den alltäglichen Stress, denn dieser macht Dich hauptsächlich krank! Jeder Mensch reagiert anders auf Stress. Entsprechend vielfältig sind Stress-Symptome. Sie lassen sich grob in zwei Bereiche teilen; körperliche Beschwerden und psychische Störungen. Typische körperliche Stress-Symptome sind Herz- und Kreislaufprobleme. Dazu kommen häufig noch Kopf- und Rückenschmerzen sowie Verdauungsstörungen. In besonders schwerwiegenden Fällen können auch Allergien und...

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Stark bis ins hohe Alter - "Muskeln sind immer in der Pubertät"

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Aug 2015 07:56

bild Stark bis ins hohe Alter.jpg
bild Stark bis ins hohe Alter.jpg (40.42 KiB) 6422-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Muskeln-sind-immer-in-der-Pubertaet-article15766931.html
Stark bis ins hohe Alter - "Muskeln sind immer in der Pubertät"

Ab einem gewissen Alter werden die Muskeln schlaff und die Kraft nimmt ab. Doch das muss nicht sein, denn Muskeln kann man bis ins hohe Alter trainieren. Wie das am besten geht und warum auch Menschen mit typischen Alterserscheinungen regelmäßig ins Fitness-Studio gehen sollten, erklärt Prof. Ingo Froböse, Sportwissenschaftler, Autor und Leiter des "Zentrums für Gesundheit durch Sport und Bewegung" der Deutschen Sporthochschule Köln in einem Gespräch mit n-tv.de.

n-tv.de: Prof. Froböse, es soll in diesem Gespräch um Muskelaufbau im Alter gehen. Wann beginnt denn das Alter?

Eine Frau trainiert mit Klimmzügen.
(Foto: imago/Westend61)

Wann das Alter beginnt, muss jeder für sich selbst definieren. Das Altern als Prozess beginnt vom ersten Moment der Eizellen-Konfiguration. In diesem Stadium der Menschwerdung wird es allerdings anders genannt. Man spricht dann eher vom Reifen. Wir wissen beispielsweise, dass etwa 50 Prozent aller Alterungsvorgänge, wenn man sie auf Zellteilung reduziert, im Alter zwischen 20 bis 25 Jahren abgeschlossen sind. Kindern altern dementsprechend wesentlich schneller als alte Menschen, weil Kinder die meisten und schnellsten Alterungsprozesse erfahren, ohne diese so zu empfinden. Das heißt, je älter wir werden, desto langsamer altern wir.

Was bedeutet das für die Muskeln?

Viele Strukturen im Körper erneuern sich mittels Zellteilung. So bleibt die Qualität dieser Strukturen erhalten. Nehmen wir zum Beispiel den Darm. Er erneuert sich ständig. Es dauert ungefähr zwei Tage, bis sich die meisten Zellen im Darm erneuert haben. Auch Muskelzellen erneuern sich. Das bedeutet in Bezug aufs das tatsächlich Alter eine wichtige Erkenntnis: Muskelzellen sind nie so alt wie der gesamte Körper. Die älteste Muskelzelle im Körper ist 15 bis 20 Jahre alt. Das heißt, Muskeln sind quasi immer in der Pubertät und dementsprechend immer trainierbar.

Aber warum sehen die Muskeln dann nicht aus wie in der Pubertät?

Für die Muskeln gibt es eine altersspezifische Besonderheit, die nennt man Sarkopenie. Das ist ein Wort aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie "Verlust des Fleisches". Wo der altersbedingte Muskelschwund herkommt, weiß man derzeit nicht. Was man aber weiß, ist, dass Sarkopenie nicht an der Muskelmasse direkt, sondern auf dem Weg der Reizübertragung passiert. Zwischen dem Nerv, der die elektrischen Signale über die motorische Endplatte zum Muskel überträgt und dem Muskel selbst gibt es ein Übertragungsproblem. So kommt es sekundär zu dieser altersbedingten Muskelschwächung.

Betrifft Sarkopenie jeden?
Jeder Mensch hat zwei verschiedene Muskelfasertypen im Körper.
Jeder Mensch hat zwei verschiedene Muskelfasertypen im Körper.
(Foto: picture alliance / dpa)

Etwa 50 Prozent der über 80-Jährigen ist davon betroffen. Aber auf die Muskulatur bezogen, trifft es nicht beide Muskelfasertypen. Wir haben ja die langsame, rote, gut durchbluteten Muskelfasern, die uns die ganz kleinen Dinge des Alltags machen lassen und wir haben große, starke, weiße, weniger durchblutete Muskelfasern für die schweren Dinge des Lebens. Von Sarkopenie sind aber primär nur die großen Muskelfasertypen betroffen. Das Motto zum Muskelerhalt sollte deshalb heißen: Je oller, je doller. Ich empfehle immer, je älter man wird, umso höhere, schwerere Belastungen sollte man seinen Muskeln bieten. Muskeln im Alter zu schonen hat nämlich überhaupt keinen Sinn.

Kann Sarkopenie so verhindert werden?

Wir gehen heute davon aus, dass Sarkopenie mittels Muskeltraining, bei dem auch schwere Gewichte bewegt oder wirklich anstrengende Übungen gemacht werden, beeinflusst werden kann. Gemäß der alten biologische Regel: Nur was genutzt wird, entwickelt sich auch. Was nicht genutzt wird, verkümmert, gilt natürlich auch für das Zusammenspiel zwischen Nerven und Muskeln. Auch wenn man so die altersbedingte Regression nicht hundertprozentig aufhalten kann, kann man sie zumindest stark verlangsamen. Geht man von normalerweise zehn Prozent Muskelkraftverlust pro Dekade ab dem 30. Lebensjahr aus. Dann kann man diesen durch Muskeltraining auf ein bis maximal zwei Prozent pro Dekade senken und das zahlt sich natürlich im Alter wirklich aus.

Wie trainiert man denn am besten?

Es ist ganz gut, regelmäßig ins Fitness-Center zu gehen und dort nach einer Einweisung und unter Aufsicht von geschultem Personal hohe Lasten zu stemmen. Es gibt natürlich auch Übungen, die hocheffizient sind und für die man nichts anderes braucht als den eigenen Körper. Welche das sind, habe ich im vergangenen Jahr in einem Buch zusammengestellt. Ob man zu Hause oder im Fitness-Center trainiert, ist Geschmackssache. Dass man regelmäßig seine Muskulatur trainiert, sollte jedem ein Bedürfnis sein, vor allem im Hinblick auf das Alter.

Es wird ja immer wieder gesagt, dass man sich im Alter beim Training eher zurückhalten sollte.
Im Alter muss man sich nicht schonen, sagt Sportwissenschaftler Froböse.
Im Alter muss man sich nicht schonen, sagt Sportwissenschaftler Froböse.
(Foto: imago/Westend61)

Die Schonthese, die in vielen Programmen immer wieder auftaucht, ist totaler Quatsch und einfach falsch. Insbesondere ältere Menschen brauchen hohe Lasten beim Krafttraining, denn sonst werden nur die kleinen, roten Muskelfasern trainiert und nicht die großen weißen. Nur so können hohe Belastung im Alltag auch gut bewältigt werden.

Kann denn wirklich jeder ältere Mensch anstrengende Krafttrainings absolvieren?

Im Prinzip ja, doch bevor man mit dem Training beginnt, braucht man eine Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Arzt. Erst dann kann man auch mit hohen Lasten trainieren, denn dabei belastet man ja nicht nur die Muskulatur, sondern auch die Gelenke. Zudem kann es beim Training zu einer gewissen Erhöhung des Blutdrucks kommen. Wenn man aber medikamentös gut eingestellt ist, wenn man die richtige Hebe- und Atemtechnik und wenn man schon ausreichend Muskulatur entwickelt hat, so dass die Gewichte nicht auf den Gelenken liegt, sondern auf den Muskeln lastet, dann spricht nichts gegen Krafttraining mit hohen Lasten. Für Menschen mit Gelenkproblemen hat geschultes Fitness-Personal Ausweichübungen parat.

Wie weiß man denn, ob man die richtig Hebe- und Atemtechnik hat?
Einige Fitness-Center haben sich auf die Betreuung von Senioren spezialisiert.
Einige Fitness-Center haben sich auf die Betreuung von Senioren spezialisiert.
(Foto: picture-alliance/ dpa)

Eine gute Anleitung durch geschultes Personal ist vor allem am Anfang wichtig. Die findet man bereits in vielen Fitness-Centern. Durch das Training im Fitness-Center lernt man durch die gerätegeführte Bewegungen sehr schön, die richtigen und gelenkschonenden Bewegungsabläufe und -umfänge. Ist man Anfänger, steigt man mit relativ geringen Lasten ein. Beim Training mit dem eigenen Körpergewicht dagegen hat man oft komplexe Bewegungsmuster, bei denen mehrere Gelenke beansprucht werden. Zudem ist bei diesem Training in der Regel niemand da, der einen korrigieren könnte.

Krafttraining kann ja wirklich ziemlich öde sein. Kann ich meine Muskeln denn nicht auch mit Kursen wie Aerobic, Zumba oder Yoga stählen?
Yoga allein reicht nicht aus, um den Muskelabbau aufzuhalten.
Yoga allein reicht nicht aus, um den Muskelabbau aufzuhalten.
(Foto: picture alliance / dpa)

Nein, denn das ist nicht das Gleiche. Der Reiz bei Kursen wie Aerobic oder Zumba liegt immer auf der sogenannten aeroben Komponente, also auf der Ausdauer. Beim Yoga dagegen liegt der Fokus eher auf der Entwicklung von langen, geschmeidigen Muskeln und auf Koordination. Muskeln trainieren kann ich nur, wenn ich auch bestimmte intensive Reize setze. Diese bekommt man in solchen Kursen nicht.

Und als Ergänzung?

Als Ergänzung sind solche Kurse hervorragend. Je älter man wird, umso mehr sollte man auch seine Ausdauer trainieren. Beim optimalen Training kombiniert man immer Ausdauer und Krafteinheiten miteinander. Beide, Ausdauer- und Krafttrainings, stellen die grundlegenden Pfeiler für ein gutes, gesundes und fittes Altern dar. Bewegung in der Gruppe macht nicht nur Spaß, sondern ist auch wichtig, um Sozialkontakte zu pflegen. Auch das ist für gutes Altern grundlegend.
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Die Muskulatur ist das größte Stoffwechselorgan des Menschen und damit auch der größte Energiefresser. Das hilft vor allem bei Patienten mit Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes. Das liegt daran, dass in der Muskulatur stets Energie verbrannt wird, auch wenn ich mich nicht bewege. Je mehr Muskulatur man besitzt, umso mehr Energie wird verbraucht. Es gibt also nichts Effizienteres bei Stoffwechselerkrankungen, als Muskeln aufzubauen. Bei Patienten mit Osteoporose, um, ein weiteres Beispiel zu nennen, übt die Muskulatur einen direkten Reiz auf die Knochen aus. Die Knochenstruktur wird durch den Muskelzug erhalten und im besten Falle sogar neu aufgebaut. Auch hier gilt das Prinzip: Was ich nicht benutze, verkümmert.

Mit Prof. Ingo Froböse sprach Jana Zeh
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Quelle: n-tv.de
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Vitamine, die das Hautkrebsrisiko senken

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Aug 2015 08:29

bild Vitamine die das Hautkrebsrisiko senken.jpg
http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/dr-sofiya/vitamine-die-das-hautkrebsrisiko-senken.html;jsessionid=C072DDC338BAC653A8E7E34239504128

27.08.2015


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Vitamine, die das Hautkrebsrisiko senken
Dr. Sofiya

Hautkrebs ist eine der häufigsten Krebsarten, in den USA und international. Einige Formen sind gut behandelbar mit guter Prognose, andere, wie das Melanom, können tödlich enden, weil sie sich sehr leicht auf andere Körperteile ausdehnen.



Früher wurde den Menschen geraten, Sonnenschutzmittel zu verwenden, Schutzkleidung und Hüte zu tragen oder sich anderweitig vor den UV-Strahlen zu schützen, die Hautkrebs verursachen können. Solarien mit ihren intensiven UV-Strahlen stehen als ungesund in der Kritik. Doch neue Untersuchungen zeigen jetzt, dass auch ein hoher Spiegel bestimmter Vitamine dazu beitragen kann, das Hautkrebsrisiko zu senken.



Viele Forscher meinen heute, zumindest etwas Zeit an der Sonne sei nicht so schlecht wie einst gedacht.



Vitamin D und Hautkrebs



In erster Linie geht es hier um das Vitamin D. Der Körper braucht es, um gesund zu bleiben, aber es findet sich nur in sehr wenigen natürlichen Nahrungsmitteln. Deshalb gilt der Aufenthalt an der Sonne als beste Methode, sich mit dem Vitamin zu versorgen.



Denn wenn Sonnenstrahlen auf die Haut treffen, wird Vitamin D aktiviert und für den Körper nutzbar gemacht. Untersuchungen haben ergeben, dass ein ausreichend hoher Vitamin-D-Spiegel im Körper nicht nur das Risiko eines Melanoms – der ernstesten Form von Hautkrebs – sondern auch anderer Krebsformen senkt.



Damit soll nicht gesagt sein, es sei gut, sich stundenlang ungeschützt der Sonne auszusetzen oder sich jeden Tag auf die Sonnenbank zu legen.



UV-Strahlen stehen definitiv in Zusammenhang mit mehreren Formen von Hautkrebs. Doch die Sonne komplett zu meiden, ist auch nicht gesund.



Am besten scheint ein täglicher mäßig langer Aufenthalt an der Sonne, um den Vitamin-D-Wert auf einem gesunden Niveau zu halten und sich den Schutz zu sichern, den es vor Hautkrebs gewährt.



Vitamin B3 und Hautkrebs



Neue Untersuchungen in Australien haben gezeigt, dass auch das Vitamin B3 zur Senkung des Hautkrebsrisikos beitragen kann, insbesondere bei Menschen mit einer hohen Disposition.



Bei dieser neuen Studie erhielten 386 Patienten, die zuvor an Basalzellkarzinom oder Plattenepithelkarzinom (häufige, aber weniger ernste Formen von Hautkrebs) erkrankt gewesen waren, täglich entweder 1000 mg Vitamin B3 oder ein Placebo.



Am Ende der Studie lag das Krebsrisiko bei den Patienten, die das Vitamin B3 erhalten hatten, um 23 Prozent niedriger. Auch die Wahrscheinlichkeit der Entwicklung präkanzeröser Läsionen war um 20 Prozent gesenkt worden.



Offenbar können also bestimmte Vitamine eine wichtige Rolle bei der Verhütung von Hautkrebs-Rezidiven oder von Hautkrebs insgesamt spielen. Außerdem ist zumindest etwas Sonnenstrahlung nützlich, obwohl es immer noch ratsam ist, auf die Sonnenbank zu verzichten oder sich nicht in der Mittagszeit in der Sonne aufzuhalten, wenn die UV-Strahlung am höchsten ist.

Quellen:

cancer.gov

cbsnews.com

skincancer.org


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Magnesiumöl – die effektivste Form, Ihrem Körper Magnesium zuzuführen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 28. Aug 2015 11:06

bild Magnesiumöl.jpg
bild Magnesiumöl.jpg (58.27 KiB) 6406-mal betrachtet
http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/redaktion/magnesiumoel-die-effektivste-form-ihrem-koerper-magnesium-zuzufuehren.html;jsessionid=5B8A410D318F19AC7486C2B19EDE02CE

Magnesiumöl – die effektivste Form, Ihrem Körper Magnesium zuzuführen
Redaktion

Magnesium gilt zu Recht als einer der wichtigsten Stoffe in unserem Körper. Das Mineral ist an verschiedenen essentiellen Vorgängen in unserem Organismus beteiligt. Stimmt unser Magnesiumspiegel, sind wir in aller Regel gesund, vital und voller Energie. Ist der Spiegel jedoch zu niedrig, öffnet dies Beschwerden und Krankheiten Tür und Tor. Und genau da liegt das Problem: Millionen Menschen haben einen zu niedrigen Magnesiumspiegel. Doch die meisten wissen nichts davon. Und sie ahnen nicht, dass das Defizit die Ursache ihrer Leiden sein kann.



Die Erfolgsautorin Brigitte Hamann hilft Ihnen mit diesem Buch, Magnesiummangel zu erkennen und auszugleichen und so mangelbedingte Leiden zu kurieren. Die »Geheimwaffe« der Autorin ist dabei eine besondere Form des Minerals: Magnesiumöl. Es bietet Ihnen einen entscheidenden Vorteil gegenüber allen anderen Darreichungsformen: Das Öl kann auf die Haut aufgetragen werden. Magnesium wird vom Körper so zu 100 Prozent aufgenommen und kann seine heilende Wirkung voll entfalten.



Das unersetzliche Mineral



In unserem Organismus gibt es kaum eine Funktion, an der Magnesium nicht beteiligt ist. So spielt es eine entscheidende Rolle beim Zellstoffwechsel: Magnesium sorgt dafür, dass unsere Zellen Nährstoffe wie Fette und Kohlenhydrate verwerten können und diese in Energie umwandeln. Das Mineral ist zudem für die Eiweißbildung mitverantwortlich.



Magnesium aktiviert über 300 Enzyme. Ohne sie können Vitamine, Mineralien und Hormone ihre Arbeit nicht verrichten. Magnesium setzt darüber hinaus wichtige Botenstoffe wie Hormone, Neurotransmitter und Pheromone frei. Das ist Grundvoraussetzung für die lebenswichtige Kommunikation zwischen den Zellen. Das Mineral hat aber auch eine Schlüsselrolle beim heiklen Zusammenspiel zwischen Magnesium, Kalzium und Phosphor.



Haben wir genügend Magnesium im Körper, kann das Mineral seine vielfältigen Aufgaben erledigen. Doch leider weisen Millionen Menschen ein Magnesiumdefizit auf. Das liegt zum einen an der Tatsache, dass wir Magnesium unter anderem über die Nahrung zu uns nehmen müssen. Selbst wenn wir Lebensmittel nutzen, die viel Magnesium enthalten: Unser Darm kann nur 30 Prozent davon verwerten. Und da ist noch ein gravierenderes Problem.



»Magnesiumräuber« sorgen für einen Mangel an dem Mineral



Eine ganze Reihe von »Gegenspielern« des Minerals drücken den Magnesiumspiegel auf gefährlich niedrige Niveaus. So vernichtet moderne Zivilisationskost wie Fast Food, Zucker und Süßspeisen Magnesium in unserem Körper. Alkohol und Tabak haben denselben Effekt. Aber auch verschiedene Medikamente können dem Organismus das so wichtige Mineral rauben: Dazu gehören Entwässerungstabletten, ACE-Hemmer, Abführmittel, Herzmedikamente, Antibiotika und die Antibabypille.



Die Folgen des Magnesiummangels



Ein Defizit des Minerals begünstigt Beschwerden und Krankheiten. Die Palette der Leiden, die durch den Mangel verursacht werden kann, reicht von Antriebslosigkeit und Schlafstörungen über Krämpfe, Zahnverfall und Knochenprobleme bis hin zu Krankheiten wie Asthma oder Diabetes. Mit diesem Buch hilft Ihnen die Bestsellerautorin Brigitte Hamann gegen den Magnesiummangel und seine Folgen anzugehen. Dabei macht es Ihnen der Aufbau des Ratgebers leicht, systematisch vorzugehen.



Ein Test zur Ermittlung Ihres Magnesiumdefizits



Brigitte Hamann ermöglicht Ihnen zunächst mit einem Test festzustellen, ob Ihr Magnesiumspiegel zu niedrig ist. Ein ausgeklügelter Katalog an Fragen bringt Symptome für einen Mangel an den Tag. Deutet sich ein Defizit an, können Sie mit einer besonderen Form des Minerals für Abhilfe sorgen.



Magnesiumöl – die optimale Lösung gegen Defizite



Die meisten Mittel gegen Magnesiummangel werden oral eingenommen und haben einen entscheidenden Nachteil: sie wirken nur in geringem Umfang. Magnesiumoxid beispielsweise kommt nur zu vier Prozent im Organismus an. Ganz anders Magnesiumöl. Die Flüssigkeit kann auf die Haut aufgetragen werden. Auf diesem Weg werden hundert Prozent (!) des Magnesiums vom Körper absorbiert. Das Mineral zeigt so sehr schnell seine erstaunlichen Effekte.



Hilfe bei einer Vielzahl von Leiden



Wie Untersuchungen zeigen, lindert das Mineral einfachere Beschwerden wie Muskelkrämpfe, Pilze oder Hühneraugen. Es ist das Mittel der Wahl bei Stress und Schlafstörungen. Magnesium wirkt bei Depressionen und ADHS, es aktiviert die Abwehrkräfte. Der Einsatz empfiehlt sich bei Verdauungsproblemen, Entzündungen, prämenstruellen Leiden und Regelbeschwerden. Magnesium zeigt positive Resultate bei Nieren- und Gallensteinen, bei Arthritis, Diabetes, MS und vielen anderen Krankheiten.



Das ideale Anti-Aging-Mittel



Magnesium hilft des Weiteren gegen die Leiden und Begleiterscheinungen des Alterns. Da es an der Zellbildung beteiligt ist und unter anderem Bindegewebe erzeugt, löst es Verhärtungen und Verkalkungen auf, es macht beweglicher und reduziert Falten. Das Mineral bekämpft freie Radikale, die die Alterung beschleunigen.



Magnesium fördert die im Alter nachlassende Produktion von ATP, einem »Energiegenerator« unseres Körpers. Das Mineral stimuliert auch die Bildung von DHEA. Dieses »Superhormon« wiederum kurbelt die Libido an, beflügelt das Gedächtnis, baut Körperfett ab und schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Magnesium ist deshalb bestens geeignet Alterungsprozesse aufzuhalten und rückgängig zu machen.



Preiswert und leicht herzustellen



Neben all diesen Vorzügen bietet Ihnen die wirksamste Form des Minerals einen weiteren Vorteil: Jeder kann Magnesiumöl selbst herstellen. Und das für wenig Geld. Wie Sie die Flüssigkeit mischen, ist in diesem Ratgeber genau erklärt. Brigitte Hamann erläutert Ihnen aber auch den Einsatz des Öls: wie viel sie auftragen sollten, wie oft – und mit welchem Trick Sie das Einreiben vereinfachen. Thema ist darüber hinaus, wann Sie vorsichtig mit Magnesium umgehen sollten. Und so finden Sie in diesem Buch alles, was Sie über die optimale Anwendung des unersetzlichen Minerals wissen müssen.


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Leser-Kommentare (5) zu diesem Artikel
28.08.2015 | 09:18
ohnweg

Durch ein Lymphödem habe ich Probleme mit meinem Ischiasnerv der mir besonders bei Nacht kolikartige Schmerzen bereitet. Durch aufsprühen von Magnesiumchlorid (Öl) und nachfolgendem aufsprühen von DMSO (googeln) klingen die Schmerzen ab und nach einer Viertelstunde bin ich vom Schlimmsten erlöst. Billiger und nebenwirkungsfreier geht es nicht mehr.

28.08.2015 | 07:42
erwinlottermann

Glaube nie einer Wahrheit, die nicht die Deine ist. - Tyr57 als begeisterter Homöopathieanhänger hält mehr von Globuli und Ascorbinsäure, dabei könnte Magnesiumchlorid der Entspannung äußerst dienlich sein. Die Bioverfügbarkeit von Magnesium"öl" wird mit 90% angegeben (transdermal), während die orale Zufuhr diesen Wert nicht erreicht, hier wird ca. 30% des Magnesiums vom Körper aufgenommen. Die möglicherweise wichtigste Funktion von Mg ist seine Mitwirkung bei der...

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27.08.2015 | 21:26
Wurzel

@Tyr57 wahrscheinlich waren Sie noch nie so krank um dieses Öl ausprobieren zu können. Ich besitze keine solchen Speicher der Magnesium speichert. Wahrscheinlich haben Sie auch noch nie solche schweren Krämpfe von der Fußsohle bis Kopfansatz ,gehabt. Schön für Sie. Das hat mit Glauben nichts zu tun sondern mit Wissen. Sie haben wahrscheinlich auch noch nie etwas über unsere Hautzellen gehört. Wahrscheinlich rennen Sie aber bei jedem Wewehchen zum Arzt, der Ihnen dann Diclo -Salbe...

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27.08.2015 | 18:30
sonja

Tyr57 ihr Kommentar hätten Sie sich sparen können,total unangebracht.Ich benutze dieses Öl schon sehr lange und es hilft mir sehr.Nur der alleinige Glaube versetzt keine Berge.Natürlich muss man auch sonst sehr gesundheitsbewusst leben.Dazu gehört das richtige Wissen.Also lesen,lernen,prüfen dann urteilen.

27.08.2015 | 16:12
Tyr57

"Magnesiumoel" ist der absolute Renner - man muss nur fest daran glauben.
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Dinge in der Zahnpasta, die uns krank machen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Aug 2015 08:49

bild Dinge in der Zahnpasta.jpg
http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/michael-edwards/dinge-in-der-zahnpasta-die-uns-krank-machen.html;jsessionid=F43C0E0498C4DE4B5264FE71A639B0AF

29.08.2015


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Dinge in der Zahnpasta, die uns krank machen
Michael Edwards

Herkömmliche Zahnpasta ist bis oben hin voll mit Giftstoffen. Die Zähne sehen gut aus und fühlen sich sauber an, aber hinter der schönen Fassade wird der Zahnschmelz zersetzt und das Zahnfleisch angegriffen.



Gewöhnliche Zahnpasta mit Weißmacher ist in hohem Maße schädlich für den Mund. Alle konventionellen Marken und viele der »natürlichen« Produkte enthalten Chemikalien, die kein Mensch wissentlich zu sich nehmen würde – mit der Ausnahme von Fluor. Per Gehirnwäsche ist den Menschen ja eingeimpft worden, dass dieses bekanntermaßen krebserregende Nervengift gut für sie sei.



Wenn Sie sich auf die Suche nach einer völlig natürlichen Zahnpasta machen, sollten Sie um die nachfolgenden Inhaltsstoffe einen großen Bogen machen.



Triclosan



Triclosan wird in Hautpflegeprodukten, Deos, Waschmitteln, Matratzen, Klosettbecken, Handreinigern, Zahnpasta und diversen anderen Dingen verwendet. Die Chemikalie wirkt stark antibakteriell und antimykotisch, wurde jedoch auch mit zahlreichen Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht. Triclosan hemmt die Funktion der Schilddrüse, ist wahrscheinlich endokrin wirksam und könnte krebserregend sein. Einige der beliebtesten Zahnpasten enthalten Triclosan.



Natriumlaurylsulfat



Ein häufiger Bestandteil von Zahncreme und ebenfalls möglicherweise krebserregend. Natriumlaurylsulfat (nach dem englischen Namen auch SLS abgekürzt) ist eine grenzflächenaktive Substanz (»Surfactant«) und trägt zum Verdicken der Zahnpasta und zum Schäumen bei. Angeblich hilft SLS gegen Plaque. Es führt bekanntermaßen zu Hautreizungen, es verschmutzt das Grundwasser, es ist für Fische und andere Wasserlebewesen giftig und es wird als Pestizid und Herbizid zur Bekämpfung von Unkraut und Insekten eingesetzt.



Die Hersteller von SLS haben kürzlich die Zulassung der Chemikalie als Pestizid in der ökologischen Landwirtschaft beantragt. Glücklicherweise wurde der Antrag mit dem Verweis auf die umweltverschmutzenden Eigenschaften und die potenziellen Umweltschäden abgelehnt.



Darüber hinaus ist die Herstellung in hohem Maße eine Belastung für die Umwelt, denn es werden krebserregende flüchtige organische Verbindungen und Schwefelverbindungen freigesetzt. Viele Studien haben gezeigt, dass SLS zu Krebserkrankungen beitragen kann sowie zu Problemen an Zähnen und Zahnfleisch, zu Magengeschwüren und vielen anderen gesundheitlichen Problemen.



Aspartam, Saccharin



Künstliche Süßstoffe, die in vielen Zahnpasten und ganz vielen zuckerfreien Lebensmitteln auftauchen. Beide werden mit zahlreichen Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht und sollten möglichst völlig vermieden werden.





Fluor



Fluor ist eine endokrin wirksame Substanz, die die Zirbeldrüse verkalkt und die Funktion von Schilddrüse und Nebenniere beeinträchtigen kann. Fluor verstärkt das Krebsrisiko, schädigt die DNA, legt Enzyme im Körper lahm, beschleunigt den Alterungsprozess, beeinträchtigt das Immunsystem und sollte sowohl in der Zahnpasta als auch im Wasser vermieden werden.



1,2-Propandiol



1,2-Propandiol gehört zu den Mineralölen. Es ist ein Alkohol, der durch die Fermentierung von Hefe mit bestimmten Kohlehydraten entsteht. 1,2-Propandiol gibt es in unterschiedlichen Stärken und es erfüllt zahlreiche Zwecke. In Industriestärke ist es ein aktiver Wirkstoff bei Motoren-Kühlmitteln und Frostschutzmitteln, beim Enteisen von Flugzeugen, in Farben, Email und Lacken. In pharmazeutischen Dosen kommt 1,2-Propandiol in vielen Produkten als Lösungsmittel oder Surfactant zum Einsatz, etwa in Zahnpasten.



Bislang sind noch keine ausreichenden Testreihen mit 1,2-Propandiol durchgeführt worden, aber die US-Umweltbehörde EPA hält die Chemikalie für dermaßen toxisch, dass ein Umgang nur mit Handschuhen und Schutzbrille erlaubt ist und die Chemikalie ordnungsgemäß entsorgt werden muss. Das gilt ehrlich gesagt auch für die meisten anderen Chemikalien, die in Zahnpasten und anderen Körperpflegeprodukten enthalten sind, sowie für viele Inhaltsstoffe in unserem Essen. Natürlich gilt: Wer einen gesunden Mundraum haben will, sollte sich keine Chemie auf die Zahnbürste schmieren. Langfristig kommt es fast immer zu Problemen.



Glycerin



Für sich genommen ist Glycerin nicht giftig. Das Problem mit dieser Chemikalie ist, dass sie auf den Zähnen Rückstände hinterlässt, die sich nur schwer entfernen lassen. Erst nach 20 oder 30 Mal Mundspülen verschwinden die Rückstände.



Kalzium und Phosphor werden von den Zähnen als wichtige Mineralien benötigt und sind normalerweise in unserem Speichel enthalten, sodass sie ständig unsere Zähne umspülen. Glycerin-Rückstände behindern diesen natürlichen Fluss und den natürlichen Prozess von Mineralisation und Demineralisation. Es kommt zu schnellerem Zahnverfall und anderen dentalmedizinischen Problemen.



Diethanolamin



Diethanolamin (DEA) wird in Produkten wie Zahnpasta zum Schäumen eingesetzt. DEA stört Hormone und bildet krebserregende Nitrate. Wiederholter Kontakt mit der Haut kann ein höheres Risiko für Leber- und Nierenkrebs nach sich ziehen, sagt Dr. Samuel Epstein, Professor für Umweltgesundheit an der Universität Illinois.



Sorbitol



Sorbitol dient zum Verdicken und als Nässungsmittel, das verhindern soll, dass die Zahnpasta nach dem Öffnen der Tube oder bei Kontakt mit Luft aushärtet. Sorbitol ist ein Zuckeralkohol (ähnlich wie Xylit), der zum Süßen einiger »Gesundheitsprodukte« verwendet wird. Forscher haben unlängst festgestellt, dass Sorbitol in Kaugummis zu chronischem Durchfall führen kann. Zu dieser Chemikalie gibt es erst sehr wenige Untersuchungen.



Zusammenfassung



Marken mit den genannten Inhaltsstoffen sollten Sie nicht kaufen. Einer Marke, von diesen Stoffen etwas enthält, sollten Sie nicht Ihr Vertrauen schenken. Versuchen Sie ein natürliches Zahnpastapulver, vielleicht finden Sie, wie so viele vor Ihnen, Gefallen daran. Oder Sie stellen Ihre eigene Zahnpasta her! Hier ist ein ganz einfaches Rezept:

zu gleichen Teilen Kokosöl und Natron

ätherisches Öl für den Geschmack (ich mag Pfefferminz)

Stevia für den Geschmack (optional)

eine Prise nicht raffiniertes Meersalz für die Mineralienzufuhr


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Leser-Kommentare (3) zu diesem Artikel
29.08.2015 | 08:28
susanna

Tja, die Werbung für Weleda Kinder-Zahngel ist ein Griff ins Clo, lieber Kopp-Online. Wenn man sich die Liste der Inhaltsstoffe ansieht, findet man an erster Stelle: Glycerin!!!

29.08.2015 | 05:48
Dieter

Michael Edwards,
danke für die Zusammenstellung. Eine besonders lustige Kritik finden sie hier. Geri "Ist Flourid in der Zahnpasta ein Gift ?"

https://www.youtube.com/watch?v=3WQsYXA2qVU

29.08.2015 | 05:06
Willst du gesund sein? Bekämpfe den Stress!

Bekämpfe den alltäglichen Stress, denn dieser macht Dich hauptsächlich krank! Jeder Mensch reagiert anders auf Stress. Entsprechend vielfältig sind Stress-Symptome. Sie lassen sich grob in zwеi Bereiche teilen; körperliche Beschwerden und psychische Störungen. Typische körperliche Stress-Symptome sind Herz- und Kreislaufprobleme. Dazu kommen häufig noch Kopf- und Rückenschmerzen sowie Verdauungsstörungen. In besonders schwerwiegenden Fällen können auch Allergien und...

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Vitamin C: Der Heilungs-Turbo für Ihre Gesundheit!

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Aug 2015 09:54

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30.08.2015


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Vitamin C: Der Heilungs-Turbo für Ihre Gesundheit!
Redaktion

Vitamin C ist der meist unterschätze und ignorierte Wirkstoff der Medizin! In hoher Dosierung angewandt, lassen sich mit der Substanz Ergebnisse erzielen, die oft wie Wunder wirken. Dennoch wird Vitamin C kaum eingesetzt. Ärzte nutzen die Möglichkeiten dieses Stoffes nur in geringem Maße. Auch die Pharmaindustrie torpediert die Anwendung. Der Grund dafür ist klar: Der umfassende Einsatz von Vitamin C würde Tausende Medikamente überflüssig machen.



Denn das nebenwirkungsfreie Naturprodukt kann unzählige Infektionskrankheiten verhindern und rückgängig machen: Erkältungen und Influenza ebenso wie Tuberkulose oder Malaria. Vitamin C wirkt darüber hinaus gegen Vergiftungen der unterschiedlichsten Art. Einzigartig jedoch ist: Der Wirkstoff heilt Krankheiten, die als unheilbar gelten. Zum Beispiel Kinderlähmung und Hepatitis.



Thomas E. Levy zeigt die spektakulären Effekte von Vitamin C in diesem Buch auf. Er hat über 1200 Belege über die Wirksamkeit zusammengetragen und damit das umfassendste Werk seiner Art verfasst. Viele der Berichte kann man kaum glauben. Und doch sind sie gut dokumentiert. Wenn Sie sich mit diesen Fällen auseinandersetzen, werden auch Sie zu der Erkenntnis gelangen: Vitamin C ist ein natürliches Heilmittel, wie es auf dieser Erde kein zweites gibt!



Ein Potenzial, das von Ärzten kaum genutzt wird



Seit über 100 Jahren berichten Forscher immer wieder über die spektakulären Erfolge mit Vitamin C. Ärzte ignorieren die Substanz jedoch weitgehend. Für Thomas E. Levy liegt die Erklärung dafür auf der Hand: Obwohl unzählige Heilerfolge beschrieben sind, fehlt häufig der letzte wissenschaftliche Beweis für die Wirksamkeit. Vitamin C wird in medizinischen Lehrbüchern daher nicht angemessen behandelt. Es sind jedoch diese Bücher, nach denen sich Ärzte richten. Und kaum einer wagt es, mit Heilmethoden, die in der Literatur nicht thematisiert werden, zu experimentieren und so seinen Ruf aufs Spiel zu setzen.



Vitamin C ist eine Bedrohung für die Pharmaindustrie



Auch Pharmakonzerne haben kein Interesse daran, dem Wirkstoff zu Popularität zu verhelfen. Er gefährdet ihre Milliardengewinne! Würde sein Potenzial ausgeschöpft, bräuchte man Tausende von Arzneimitteln nicht mehr. Denn eine einzige natürliche Substanz – Vitamin C – ist in der Lage, Dutzende von Krankheiten und Beschwerden zu lindern und zu heilen. Und das ohne Nebenwirkungen. Die Erfolge mit der Substanz kann man oft nur als spektakulär bezeichnen. Der Autor präsentiert in diesem Buch unzählige dieser Fälle in einer für den medizinischen Laien verständlichen Beschreibung.



Die Heilung des Unheilbaren



Levy legt besonderes Augenmerk auf die Forscher, die Heilerfolge erzielten. Dabei taucht ein Name immer wieder auf: Frederick R. Klenner. Er ist der Pionier der Vitamin-C-Forschung. Der Arzt konnte diverse Krankheiten mithilfe der einzigartigen Substanz kurieren. Ein Meilenstein war seine Behandlung von Poliopatienten Ende der 40er-Jahre. Zu dieser Zeit wurden die USA von einer Kinderlähmungs-Epidemie heimgesucht.



Auch in der Praxis von Frederick Klenner erschienen verzweifelte Eltern, deren Kinder die Symptome dieser Infektion zeigten. Der Allgemeinmediziner diagnostizierte bei 60 der Patienten Polio. Er begann sofort Vitamin C zu injizieren. Und er setzte die Therapie nach einem strengen Dosierungsplan fort. Nach 72 Stunden waren alle Patienten »klinisch unauffällig«. Weitere 48 Stunden später wies keiner von ihnen mehr die typischen Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen und Erbrechen auf. Zudem waren keinerlei Schäden zurückgeblieben. Damit hatte Klenner eine Krankheit geheilt, die als unheilbar gilt.



Thomas E. Levy liefert in diesem Buch viele weitere Beispiele, die die Schulmedizin in ihren Grundfesten erschüttern. Immer wieder ist zu beobachten, dass Vitamin C Krankheiten, die schwer heilbar oder »eigentlich unheilbar« sind, kurierte. Beindruckend sind unter anderem die Erfolge bei Hepatitis.



Vitamin C besiegt verschiedenste Infektionskrankheiten



Levys Fallsammlung macht deutlich, dass es praktisch keine Infektionskrankheit gibt, bei der Vitamin C nicht wirkt. Das Wundermittel der Natur verhindert Krankheiten, lindert deren Symptome und lässt sie verschwinden. Vitamin C brachte spektakuläre Ergebnisse bei Viruserkrankungen wie Erkältungen, Influenza, Masern, Windpocken und Herpes. Es hilft bei Infektionen wie die durch Staphylokokken. Die Substanz wirkt auch bei »nichtviralen« Infektionen wie Keuchhusten, Tuberkulose oder Malaria.



Natürliches Entgiftungsmittel



Wie bei Infektionskrankheiten zeigt Vitamin C auch beim Einsatz gegen gesundheitsgefährdende Stoffe außergewöhnliche Ergebnisse. Das Wundermittel hilft bei Vergiftungen durch Alkohol, Schlafmittel, Tiergifte, Pilze ... .Es wirkt gegen Kohlenmonoxid, Strahlung und 46 verschiedene Toxine – darunter Arsen, Cadmium und Quecksilber.



Thomas E. Levy hat die einzelnen Schadstoffe und entsprechende Fallbeispiele übersichtlich in Gruppen geordnet. Dabei weist er auf bemerkenswerte Fähigkeiten des natürlichen Entgiftungsmittels hin: Vitamin C reagiert zum einen direkt mit den Giften und sorgt so für Linderung. Es bewirkt zum anderen oft eine vollständige Heilung der Vergiftung und schützt vor Langzeitschäden.



Frei von Nebenwirkungen



Wer krank wird, greift in den westlichen Ländern fast immer zu Arzneimitteln der Pharmakonzerne. Dass diese Medikamente die Gesundheit gefährden und jedes Jahr für Tausende von Todesfällen verantwortlich sind, wird in aller Regel verdrängt.



Anders als Pharmaprodukte hat Vitamin C keine Nebenwirkungen. Der Autor belegt dies anhand verschiedener Untersuchungen. Aus ihnen geht klar hervor: Sie können über Jahre täglich einige Gramm Vitamin C zu sich nehmen, ohne dass Sie mit negativen Effekten rechnen müssen. Auch hohe Dosen von bis zu 300 Gramm an einem Tag sind kein Problem.



Was Sie bei der Dosierung des einzigartigen Heilmittels beachten müssen, wird in diesem Buch natürlich ebenfalls ausführlich erläutert.


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Leser-Kommentare (6) zu diesem Artikel
30.08.2015 | 10:47
Willst du gesund sein? Bekämpfe den Stress!

Bekämpfe den alltäglichen Stress, denn dieser macht Dich hauptsächlich krank! Jeder Mensch reagiert anders auf Stress. Entsprechend vielfältig sind Stress-Symptome. Sie lassen sich grob in zwеi Bereiche teilen; körperliche Beschwerden und psychische Störungen. Typische körperliche Stress-Symptome sind Herz- und Kreislaufprobleme. Dazu kommen häufig noch Kopf- und Rückenschmerzen sowie Verdauungsstörungen. In besonders schwerwiegenden Fällen können auch Allergien und...

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30.08.2015 | 09:52
Kassandra aus der Notaufnahme

Pauschale Empfehlungen oder der Gebrauch von Superlativen sind weder bezüglich Vitaminen noch bezüglich Fleichaufnahme oder sonstigem sinnvoll. So wie es nicht das "wichtigste Organ" gibt, gibt es nicht den wichtigsten oder besten Nährstoff. Und der Bedarf an Nähstoffen ist zudem von Mensch zu Mensch sehr individuell, sozusagen so einmalig wie ein Fingerabdruck. Vitamin C scheint mir insbesondere für die Entgiftung wichtig zu sein. Warum Ratten oder Hunde und andere...

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30.08.2015 | 09:50
Elisa

@ ErgänzungIhre Bemerkung kann ich aus Erfahrung nur bestätigen. Vitamin C, synthetisch hergestellt nennt man es Ascorbinsäure, in Tablettenform eingenommen greift es als pure Säure - so wie sie nie in der Natur vorkommt - die Schleimhäute an und verursacht nach häufiger Einnahme böse Entzündungen, wonach der gesamte Stoffwechsel massiv gestört werden kann. Wenn man Pech hat, entsteht Krebs. Vitamin C - das natürliche, von dem hier betont die Rede ist - kommt in der Natur immer...

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30.08.2015 | 09:02
Beobachter

Desinformation! In diesem Aufsatz wird das Wichtigste nicht erwähnt und zwar folgendes: Es darf immer nur natürliches Vitamin C verwendet werden. Künstliche Vitamine sind schädlich! Warum passiert der Redaktion so ein Fehler,sehr merkwürdig.

30.08.2015 | 08:42
Es reicht...

@30.08.2015 | 05:07 Willst du gesund sein? Bekämpfe den Stress! Willste uns Kopp-Leser verar****en??? Ausser die Dauerwiederholung, man kann ja so leicht Geld verdienen,kam nichts rüber. Ich verdiene gut, brauche keinen nebenjob, aber ich hab den Link aus neugier mal angeklickt. Pfui, solch eine Schleichwerbung hier im Kommentar mit einzubauen!!!

30.08.2015 | 06:26
ergänzung

Achtung: Vitamin C präperate die oral zB in Tablettenform als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden ,wirken Krebs erregenden und reizen die magenschleimhaut. Das Vitamin C an sich gut ist streite ich nicht ab, hochdosiert sollte es aber intravenös verabreicht werden.
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Krank durch Schweinegrippeimpfung - 53 Verdachtsfälle auf Narkolepsie regi

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Aug 2015 11:37

bild Krank durch Schweinegrippeimpfung.jpg
bild Krank durch Schweinegrippeimpfung.jpg (37.93 KiB) 6379-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/53-Verdachtsfaelle-auf-Narkolepsie-registriert-article15822116.html
Samstag, 29. August 2015
Krank durch Schweinegrippeimpfung - 53 Verdachtsfälle auf Narkolepsie registriert

Bundesweit sind 53 Verdachtsfälle registriert, bei denen der Schweinegrippe-Impfstoff Pandemrix möglicherweise die unheilbare Schlafkrankheit Narkolepsie ausgelöst hat. Dies geht aus der Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion hervor, über die die "Rheinische Post" berichtet. Zu den Betroffenen zählen demnach 27 Minderjährige. Bei Kindern mit gesicherten Diagnosen seien die Symptome im Durchschnitt etwa 160 Tage nach der Impfung aufgetreten, bei Erwachsenen waren es 194 Tage.
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Das als Schweinegrippe bekanntgewordene Virus H1N1 löste 2009 von Mexiko ausgehend eine Pandemie aus. In Deutschland empfahlen die Behörden, sich durch Impfungen dagegen zu schützen. Während der Influenza-Welle 2009/2010 wurden in Europa fast 31 Millionen Menschen mit Pandemrix geimpft. Daneben gab es noch andere Impfstoffe. Die Gefährlichkeit der Grippe war damals allerdings überschätzt worden. Bei Narkolepsie leiden Patienten tagsüber an Schläfrigkeit und können plötzlich ihre normale Muskelspannung verlieren.

Quelle: n-tv.de , sni/dpa
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