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HAUS und GARTEN WOHNEN

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HAUS und GARTEN WOHNEN

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Apr 2015 20:20

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HAUS und GARTEN MIETEN BAUEN WOHNEN
Alles was das Wohnen und Nutzen von Haus und Garten betrifft

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Kann Eis Blüten vor Frost schützen?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 28. Apr 2015 11:12

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http://www.n-tv.de/wissen/frageantwort/Kann-Eis-Blueten-vor-Frost-schuetzen-article14965446.html
Frage & Antwort, Nr. 376
Kann Eis Blüten vor Frost schützen?

Von Jana Zeh

Ich habe im Wetterbericht gehört, dass man Blüten an Obstbäumen beregnet und einfrieren lässt, um sie vor Frost zu schützen. Wie soll das denn funktionieren? (fragt Annemarie G. aus Hunsrück)
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Ratgeber - Bauen & Wohnen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Apr 2015 17:10

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http://www.n-tvnow.de/ratgeber-bauen-wohnen/thema-ua-kuechenmaerkte-im-service-test.php?film_id=200211&player=1&season=0
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Ratgeber - Bauen & Wohnen
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Schneckenbekämpfung - Was tun gegen Schnecken?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Mai 2015 14:31

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http://www.gartendatenbank.de/wiki/sch%E4dlinge-schnecken_bek%E4mpfen
Schneckenbekämpfung - Was tun gegen Schnecken?
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Die Zeit ist gekommen den Garten zu bepflanzen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Mai 2015 14:39

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Hallo liebe Gartenfreunde,
Die Zeit ist gekommen den Garten zu bepflanzen
Viele Tips und Ratschläge können Sie geben und bekommen
bei HAUS und GARTEN
Aussaatkalender: Mai
http://garten.net/aussaat-kalender/05-mai.htm
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Nicht aus der Reihe tanzen - Welche Dachform ist erlaubt?

Beitragvon Gudrun Graf » 5. Mai 2015 18:59

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http://www.n-tv.de/ratgeber/Welche-Dachform-ist-erlaubt-article14986691.html
Dienstag, 05. Mai 2015
Nicht aus der Reihe tanzen - Welche Dachform ist erlaubt?

Wenn Kinder Häuser malen, sind die Dächer meist rot und dreieckig. Auch wenn man sich in der eigenen Nachbarschaft umschaut, könnte man meinen, die Vielfalt ist gar nicht so groß. Denn eingeschränkt wird diese oft von den örtlichen Behörden.
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Der UNKRAUT-Test: Insektenhotels im Garten | UNKRAUT |

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Mai 2015 11:33

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https://www.youtube.com/watch?v=Wl2D7-ZMsTs&feature=share
Der UNKRAUT-Test: Insektenhotels im Garten | UNKRAUT |
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Legionellen im Trinkwasser - BGH sieht Vermieter in der Pflicht

Beitragvon Gudrun Graf » 7. Mai 2015 13:46

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http://www.n-tv.de/ratgeber/BGH-sieht-Vermieter-in-der-Pflicht-article15048716.html
Legionellen im Trinkwasser - BGH sieht Vermieter in der Pflicht

Ein Mann infiziert sich mit Legionellen, erkrankt schwer und stirbt schließlich. Obwohl sich herausstellt, dass das Trinkwasser des Wohnhauses mit den Bakterien verseucht ist, spricht das Landgericht die Vermieterin frei. Der Mieter habe sich ja auch woanders infizieren können. Nun entscheidet der BGH.
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"Sie promovierter Arsch" - Beleidigungen können zum Auszug führen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Mai 2015 20:51

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http://www.n-tv.de/ratgeber/Beleidigungen-koennen-zum-Auszug-fuehren-article15067106.html
Freitag, 08. Mai 2015
"Sie promovierter Arsch" - Beleidigungen können zum Auszug führen

Ihr loses Mundwerk kostet einem Münchner Ehepaar seine Wohnung. Denn als "promovierter Arsch" will ihr Vermieter nicht betitelt werden und kündigt kurzerhand das Mietverhältnis. Recht hat er, befindet ein Gericht.
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"Völlig lebensfremd" - Gilt der Mietspiegel oder nicht?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Mai 2015 11:39

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http://www.n-tv.de/ratgeber/Gilt-der-Mietspiegel-oder-nicht-article15086006.html
Dienstag, 12. Mai 2015
"Völlig lebensfremd" - Gilt der Mietspiegel oder nicht?

Ist eine gut ausgestattete Altbauwohnung in Berlin-Neukölln vergleichbar mit einer Wohnung im mondänen Bezirk Charlottenburg? Nein, sagt das zuständige Amtsgericht und erklärt den Berliner Mietspiegel für unbrauchbar. Fraglich ist aber, wie weitreichend das Urteil tatsächlich ist.
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Pflanzenschädlinge an Zimmerpflanzen bekämpfen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Mai 2015 12:04

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http://www.zuhause.de/pflanzenschaedlinge-blattlaeuse-spinnmilben-und-trauermuecken-an-zimmerpflanzen-bekaempfen/id_60808698/index
Pflanzenschädlinge an Zimmerpflanzen bekämpfen
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Pflanzenschädlinge bestimmen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Mai 2015 12:08

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http://www.gartenweb.de/pflanzen/pflanzenschutz/pflanzenschaedlinge-bestimmen/
Pflanzenschädlinge bestimmen
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Wichtig für Mieter - Mit Betriebskosten Steuern sparen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Mai 2015 12:17

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http://www.n-tv.de/ratgeber/Mit-Betriebskosten-Steuern-sparen-article15053021.html
Wichtig für Mieter - Mit Betriebskosten Steuern sparen

Von Isabell Noé

Sie haben keine Putzfrau und erst recht keinen Gärtner? Und Handwerker haben Sie auch nicht bestellt? Als Mieter können Sie sich mit der nächsten Steuererklärung trotzdem Geld zurückholen. Der Schlüssel liegt in der Nebenkostenabrechnung.
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Gebissreiniger und Pömpel - Mittel gegen verstopften Abfluss

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Mai 2015 10:10

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http://www.n-tv.de/ratgeber/Mittel-gegen-verstopften-Abfluss-article15078176.html
Mittwoch, 13. Mai 2015
Gebissreiniger und Pömpel - Mittel gegen verstopften Abfluss

Es ist so einfach: Essensreste landen in der Toilette oder werden durch den Abfluss der Spüle gegossen. Auch Haare, die beim Waschen ausfallen, verschwinden in der Kanalisation - aber eben nicht immer. Der Abfluss verstopft irgendwann. Was tun?
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GU - Willkommen im Leben Welches Obst und Gemüse baut ihr an?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Mai 2015 19:30

bild sein eigenes essen anbauen.png
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https://www.facebook.com/gu.verlag/photos/a.110843605720047.13620.105231872947887/546271982177205/?type=1&fref=nf
GU - Willkommen im Leben
Welches Obst und Gemüse baut ihr an?

Einen Überblick über die richtigen Aussaattermine haben wir hier für euch: http://bit.ly/gemüseanzucht.
‪#‎gruenerleben‬
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Ausziehen kommt nicht infrage? - Altersgerechter Umbau für kleines Geld

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Mai 2015 19:50

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http://www.n-tv.de/ratgeber/Altersgerechter-Umbau-fuer-kleines-Geld-article15078251.html
Ausziehen kommt nicht infrage? - Altersgerechter Umbau für kleines Geld

Das Eigenheim ist schon viele Jahre abbezahlt, da kommen auf Hausbesitzer neue Belastungen zu: Zu niedrige Möbel, zu hohe Schwellen und Treppen werden im Alter zum Hindernis im Alltag. Was tun? Umbauen mit einem Kredit? Es gibt auch Lösungen für wenig Geld.
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An den Winter denken - Isolierte Heizungsrohre sparen Geld

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Mai 2015 10:38

bild isolierung heizrohre.jpg
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http://www.n-tv.de/ratgeber/Isolierte-Heizungsrohre-sparen-Geld-article15188091.html
An den Winter denken - Isolierte Heizungsrohre sparen Geld

Eigentlich ist der Winter nun monatelang kein Thema mehr - aber vergessen darf man ihn auch nicht. Hausbesitzer, die Heizkosten sparen wollen, müssen ihr Gebäude den Sommer über darauf vorbereiten. Und zum Beispiel die Leitungen dämmen.

Hausbesitzer können ihre Heizungsrohre selbst dämmen.
(Foto: dpa)

Auch wenn der Gedanke zu Beginn der warmen Jahreszeit schwerfällt: Der nächste Winter kommt bestimmt. Hausbesitzer sollten sich daher Gedanken machen, wie sie beim Heizen Geld sparen können. Es helfen schon kleine Maßnahmen - etwa das Isolieren der Heizungsrohre.

Auf dem weiten Weg aus dem Heizungskeller zu den Heizkörpern geht oft viel Energie verloren. Daher rät die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online, diese Rohre zu dämmen. Das verringere die Kosten durch Verteilverluste um 11 bis 19 Euro pro Meter Rohr und Jahr. Die Ummantelungen kosten den Angaben zufolge zwischen 2 und 9 Euro je Meter, dazu kommen Kosten für Klebeband, Cutter und spezielle Dämmschalen für Pumpen und Ventile. Achten sollte man beim Kauf auf eine Kennzeichnung, wonach das Material dem aktuellen Standard der Energieeinsparverordnung (EnEV) entspricht.

Die Ummantelungen aus den gängigen Materialien Polyethylen (PE), Polyurethan (PUR), Kautschuk, Kunstkautschuk oder Mineralwolle kann jeder Hausbesitzer selbst anbringen. Die Röhren sind bereits aufgeschlitzt und mit einer selbstklebenden Folie versehen, so dass der Heimwerker sie einfach über das Rohr stülpen kann.
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Isolierungen aus Polyethylen (PE) oder Polyurethan (PUR) empfiehlt co2online für leicht zugängliche Rohrleitungen. Da die Kunststoffe aber nicht biegsam sind, muss der Heimwerker das Rohr für Biegungen und Kurven einkerben. Oder er nimmt spezielle Eckstücke. Das Material hält auch nicht hohen Temperaturen stand, daher eignet es sich nicht für Solarleitungen, die sich zeitweise auf bis zu 160 Grad erhitzen können.

Dafür sowie für ein verwinkeltes Rohrsystem taugen Schläuche aus dem biegsamen, aber etwas teurerem Kautschuk oder Kunstkautschuk. Mineralwolle ist ebenfalls nicht gut biegsam, daher für gerade verlaufende, leicht zugängliche Leitungen gut. Aber es ist hochtemperaturbeständig und kann für Solarsysteme genutzt werden.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Gute Nachrichten für Mieter - Das ändert sich im Juni

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Mai 2015 10:45

bild gute nachrichten für mieter.jpg
bild gute nachrichten für mieter.jpg (10.2 KiB) 3777-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/ratgeber/Das-aendert-sich-im-Juni-article15197491.html
Freitag, 29. Mai 2015
Gute Nachrichten für Mieter - Das ändert sich im Juni
(Foto: imago/Westend61)

Für Mieter ändert sich ab dem 1. Juni einiges: Das sogenannte Bestellerprinzip und die Mietpreisbremse treten in Kraft. Auch abseits des Mietmarktes gibt es im kommenden Monat Änderungen für Verbraucher - zum Beispiel bei der Kennzeichnung von Gefahrenstoffen in Putzmitteln. Schlechte Neuigkeiten gibt es für Paternoster-Fans.
Bestellprinzip

Ab Juni gilt in Deutschland das sogenannte Bestellerprinzip. Es besagt, dass bei Mietwohnungen derjenige den Makler bezahlt, der ihn auch bestellt hat. Bislang musste in der Regel der Mieter die Provision bezahlen, wenn er auf ein Maklerinserat hin eine Wohnung mietete. Wenn der Vermieter den Makler beauftragt und versucht, die Provision auf den Mieter abzuwälzen, muss er in Zukunft mit einem Bußgeld von bis zu 25.000 Euro rechnen.
Mietpreisbremse

Gleichzeitig mit dem Bestellerprinzip tritt die Mietpreisbremse in Kraft - allerdings nicht in ganz Deutschland, sondern vorerst nur in Berlin. Grund dafür ist, dass die einzelnen Bundesländer zunächst die Städte festlegen müssen, in denen die Mietpreisbremse greifen soll. Die Preisdeckelung soll Wohnungssuchende vor überhöhten Mieten schützen. Neue Mieten dürfen maximal zehn Prozent über dem üblichen Niveau der Umgebung liegen. Wird eine Immobilie zum ersten Mal nach einer umfangreichen Renovierung vermietet, greift die Preisbremse nicht. Gleiches gilt für Neubauten, die im Oktober 2014 erstmals bezugsfertig wurden.
Reinigung

Mit Monatsbeginn gelten neue Regeln für Warnhinweise auf Reinigungsmitteln. Die quadratischen Hinweise mit schwarzen Zeichen auf orangefarbenem Grund verschwinden - neu sind schwarze Zeichen auf weißem Untergrund umrandet von einer roten Raute. Hintergrund: Die Vereinten Nationen wollen die Kennzeichnung für chemische Stoffe und Gemische weltweit vereinheitlichen. Insgesamt gibt es sechs neue Zeichen - zum Beispiel soll ein toter Fisch vor einem Baum vor Umweltgefahren warnen, wenn das Mittel sorglos weggekippt wird.
Nahrung
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Ab dem 24. Juni müssen Gen-Pollen im Honig EU-weit nicht mehr gekennzeichnet werden. Pollen gelten dann nicht mehr als "Zutat" im Honig, sondern als "natürlicher Bestandteil" und müssen demnach auch nicht mehr in der Zutatenliste aufgeführt werden.
Sicherheit

Aufzüge müssen künftig eine TÜV-Plakette, ähnlich der HU-Plakette an Autos tragen. Die Plakette zeigt den nächsten Prüftermin an. Aufzüge müssen ab dem 1. Juni mindestens alle zwei Jahre überprüft werden. Schlechte Neuigkeiten gibt es für Fans von Paternoster-Aufzügen: Ab Juni dürfen die Aufzüge ohne Türen nur noch von denen genutzt werden, die zuvor eine Einweisung erhalten haben - etwa Beschäftigte in einem Bürohaus. Besucher dürfen sie dagegen nicht mehr betreten. Grund dafür ist eine Verordnung des Bundesarbeitsministeriums.

Quelle: n-tv.de , awi/AFP
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Geheimnisvolle Pflanzenwelt: Was das stille Grün wirklich fühlt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Jun 2015 11:52

bild pflanzenwelt stilles grün.JPG
bild pflanzenwelt stilles grün.JPG (117.3 KiB) 3762-mal betrachtet
http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/phaenomene/andreas-von-r-tyi/geheimnisvolle-pflanzenwelt-was-das-stille-gruen-wirklich-fuehlt.html
Geheimnisvolle Pflanzenwelt: Was das stille Grün wirklich fühlt
Andreas von Rétyi

Erstaunliche Experimente belegen schon lange, dass Pflanzen hochsensibel auf verschiedenste Reize reagieren und deutlich fühlen, was mit ihnen geschieht. Forscher bestätigen jetzt unter anderem: Pflanzen spüren genau, wenn Raupen sie befallen – und sie ergreifen wirksame Gegenmaßnahmen. Doch die botanischen Geheimnisse reichen noch tiefer.



Dass Pflanzen auf verschiedenste Weise auf die Außenwelt reagieren und mit ihr kommunizieren, haben vereinzelte Forscher bereits vor Jahren und Jahrzehnten festgestellt. Vielfach wurden solche Ergebnisse allerdings angezweifelt, als unwissenschaftlich bezeichnet und daher weitgehend abgelehnt.

Da war beispielsweise der vor zwei Jahren verstorbene Grover Cleveland Backster, ein Verhörspezialist der CIA. Er wurde in den 1960er-Jahren vor allem für einige ungewöhnliche Experimente bekannt, bei denen er Lügendetektoren einsetzte, um die Reaktionen von Pflanzen zu untersuchen. Sie würden tatsächlich Schmerz spüren, so behauptete Backster, und zudem über außersinnliche Fähigkeiten verfügen.



Schließlich entwickelte er sein Konzept der »primären Wahrnehmung« − Biokommunikation. Demzufolge würden Pflanzen auch verschieden auf Menschen reagieren. Unweigerlich denkt man dabei an den berühmten »grünen Daumen«. Am 2. Februar 1966 entschloss sich Cleve Backster nach einer langen Arbeitsnacht dazu, seine Lieblingspflanze, einen Drachenbaum, mit einem Lügendetektor zu verbinden. Der CIA-Mann hoffte, Veränderungen des elektrischen Widerstands beim Auftreten verschiedener äußerer Reize zu finden.



Erste Versuche ergaben zunächst keinerlei Reaktion. Dann entschloss sich Backster, eine Schachtel Streichhölzer aus dem Nebenraum zu holen, um die Pflanze geringfügig anzusengen. Tatsächlich konnte der unkonventionelle Forscher ein seltsames Signal aufzeichnen.



Dies allerdings schon zu dem Zeitpunkt, als er ans Erhitzen dachte! Es hatte ganz den Anschein, als ob die Pflanze tatsächlich Gedanken »lesen« konnte. Der Verhörspezialist war fasziniert und wollte mehr in Erfahrung bringen.



Wie empathisch war sein Drachenbaum? Um das herauszufinden, setzte er eine kleine Maschine ein, die lebende Shrimps in zufälliger Zeitfolge in kochendes Wasser warf. Seine Pflanze zeigte daraufhin jeweils einen deutlichen Ausschlag, so als ob sie regelrecht mit den kleinen Krebsen mitfühlte.



Der Versuch wurde berühmt. Backster schien wie besessen und führte weitere Experimente durch, die seine Kollegen und die vielzitierte »Fachwelt« allerdings für zunehmend abstruser hielten. Sogar im Flugzeug soll er einen kleinen Detektor mitgeführt haben, um die Schockstarre eines servierten Salats zu demonstrieren.



Die CIA setzte den offenbar verrückt gewordenen Forscher vor die Türe. Cleve Backster wurde weithin der Lächerlichkeit preisgegeben oder einfach nicht mehr beachtet, zumindest in der westlichen Welt. Doch führte er seine Versuche fort. Der missliebig gewordene Verhörexperte fühlte sich übrigens von keinem Geringeren als Jagadish Chandra Bose inspiriert, einem bengalischen Physiker, Biologen und Allroundgenie – nebenbei bemerkt: nicht zu verwechseln mit Satyendranath Bose, nach dem unter anderem auch die Bose-Einstein-Kondensate benannt sind.



Der Biophysik-Pionier J. C. Bose lehnte Kommerz in der Wissenschaft ab und widmete sich seit 1900 vorrangig der Pflanzenphysiologie. Er stellte unter anderem ein verstärktes Pflanzenwachstum fest, wenn Musik abgespielt wurde, während Lärm bremsend wirkte. In eine ähnliche Kerbe schlagen auch aktuelle Untersuchungen, wie sie von Heidi Appel, einer Wissenschaftlerin am College of Agriculture, Food and Natural Resources der Universität Missouri (MU) durchgeführt worden sind.



»Frühere Forschungen haben geprüft, wie Pflanzen auf akustische Energie einschließlich Musik reagieren«, so hält Dr. Appel fest. »Unsere Arbeit ist allerdings das erste Beispiel dafür, wie Pflanzen auf eine ökologisch relevante Vibration reagieren.« Damit meint die Biologin jene ganz besonderen Vibrationen, wie sie von Raupen ausgelöst werden, wenn sie den Fressvorgang beginnen. Diese Attacke löst ein Alarmsignal in der Pflanze aus, worauf sich ihr Stoffwechsel ändert und die Zellen eine größere Menge an »Verteidigungschemie« produzieren.



Dr. Appel arbeitete bei ihrer Studie mit Professor Rex Cocroft zusammen, der ebenfalls an der MU tätig ist. Mit einer winzigen Reflektorfolie und einem Laser gelang es Cocroft, die Vibrationen abzugreifen und die Pflanzenreaktion zu dokumentieren. Die Forscher spielten zum Test auch Aufzeichnungen der Vibrationen erneut ab und stellten eindeutige Reaktionen darauf fest.



Besonders interessant dabei: Die Pflanzen waren in der Lage, die Vibrationen sehr genau zu identifizieren. Sie ließen sich nicht durch ähnliche Muster täuschen, wie sie durch leichten Wind oder Insektengeräusche verursacht wurden. Sogar wenn etliche akustische Merkmale mit den Fressgeräuschen von Raupen übereinstimmten, wurden die Pflanzen ausschließlich bei identischen Mustern aktiv.



Die beiden Wissenschaftler wollen künftig noch mehr über die Abwehrmechanismen der Pflanzen erfahren: »Diese Forschung öffnet das Fenster zum Studium pflanzlichen Verhaltens ein bisschen weiter, indem sie zeigt, dass Pflanzen auf äußere Einflüsse vielfach in der gleichen Weise wie Tiere antworten, selbst wenn diese Antworten anders aussehen«, so Appel.



Da Raupen also durch die pflanzliche Reaktion – die Ausschüttung von Senfölen – abgeschreckt werden und sich zurückziehen, hoffen Appel und Cocroft darauf, ihre Erkenntnisse gewinnbringend für die Landwirtschaft verwenden zu können.



Sie denken darüber nach, Vibrationen einzusetzen, um die pflanzliche Abwehr gegen Schädlinge zu verstärken. Das wäre allerdings gleichbedeutend damit, die Pflanzen einem widernatürlichen Dauerstress auszusetzen, was im Grunde doch nur eines bewirken kann: sie krank werden zu lassen!



Kann das sinnvoll sein? Am Ende stünden dann kranke Pflanzen und wohl auch kranke Menschen. In seinem Verlangen danach, die Natur zu kontrollieren, hat unsere Spezies schon vielfach Grenzen überschritten. Selten war der dabei errungene »Triumph« von Dauer.
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Bildnachweis: »Dracaena reflexa fruits« von B.navez - Eigenes Werk (own photographic work). Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons

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Angemessenes Verhältnis - Mieter muss auch bei Schimmel zahlen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Jun 2015 18:50

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bild schimmel in wohnung.jpg (34.08 KiB) 3744-mal betrachtet
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Mittwoch, 17. Juni 2015
Angemessenes Verhältnis - Mieter muss auch bei Schimmel zahlen

Schimmel muss der Vermieter beseitigen. Aber was, wenn der nichts unternimmt? Eine Mietminderung kann die Sache beschleunigen. Zudem kann man einen Teil der Miete einbehalten und erst später auszahlen. Doch es gibt Grenzen. Der BGH gibt Hinweise.


(Foto: imago/blickwinkel)

Wenn die Wohnung mit Schimmelpilz befallen ist, dürfen Mieter ihren Vermieter zwar unter Druck setzen und Miete einbehalten. Das darf jedoch nicht so weit gehen, dass sie über einen unbefristeten Zeitraum hinweg gar nichts mehr zahlen, wie der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden hat. (Az.: VIII ZR 19/14)

Im dem Fall hatte ein Mieter aus Kassel von März 2009 bis Oktober 2012 gar keine oder nur wenig Miete überwiesen: Wegen Schimmels in der Wohnung kürzte er die Zahlungen um 20 Prozent und behielt darüber hinaus weitere 80 Prozent ein, um seinen Vermieter unter Druck zu setzen. Am Ende waren rund 14.800 Euro an Mietrückstand aufgelaufen. Das Amtsgericht hatte der Räumungsklage zunächst stattgegeben, das Landgericht hob sie wieder auf.

Nun gab der BGH dem Vermieter Recht. Miete dürfe nicht vollständig und auch nicht endlos zurückgehalten werden. Der Mieter kann demnach zwar die Miete mindern und darüber hinaus auch ein sogenanntes Zurückbehaltungsrecht geltend machen. Dabei behält er einen Teil der Miete ein und zahlt das Geld erst aus, wenn der Mangel beseitigt ist. Letzteres ginge aber nur, solange der Zweck erfüllt sei, den Vermieter unter Druck zu setzen, so der BGH.
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Baustellen verursachen Lärm. In vielen Fällen haben Betroffene die Möglichkeit, aus diesem Grund die Miete zu mindern. 30.04.15 Lärm oder Schmutz Wann kann die Miete gemindert werden?
Wenn Lüften nicht mehr hilft: Was man zu Schimmel wissen muss 25.10.14 Wenn Lüften nicht mehr hilft Was man zu Schimmel wissen muss

Auf einen zeitlichen Rahmen oder die Höhe einer Mindestzahlung hat sich das Gericht nicht festgelegt. Der insgesamt einbehaltene Betrag müsse aber in einer angemessenen Relation zu der Bedeutung des Mangels stehen.

Rechtlos sei der Mieter dadurch übrigens nicht, stellte der BGH klar. Spätestens dann wenn die Mietminderung keine Ergebnisse zeigt, kann man auf Mangelbeseitigung klagen. Und wenn möglich möglich, kann man die Arbeiten auch selbst durchführen bzw. durchführen lassen und die Rechnung an den Vermieter weiterreichen.

Quelle: n-tv.de , ino/dpa
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Reparaturen am eigenen Haus - Ist Arbeiten auf Nachbargrundstück erlaubt ?

Beitragvon Gudrun Graf » 22. Jun 2015 19:54

bild arbeit nachbargrundstück.jpg
bild arbeit nachbargrundstück.jpg (11.39 KiB) 3721-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/ratgeber/Ist-Arbeiten-auf-Nachbargrundstueck-erlaubt-article15335486.html
Montag, 22. Juni 2015
Reparaturen am eigenen Haus - Ist Arbeiten auf Nachbargrundstück erlaubt ?

In Städten ist es oft eng. Manches Haus grenzt direkt an das Nachbargrundstück. Doch was, wenn eine Wand einmal ausgebessert werden soll? Darf der Nachbar das verhindern?

Manchmal muss ein Gerüst auf dem Nachbargrundstück aufgebaut werden, um Schäden am eigenen Haus zu beseitigen. Das Hammerschlagrecht verschafft den Zutritt.
Manchmal muss ein Gerüst auf dem Nachbargrundstück aufgebaut werden, um Schäden am eigenen Haus zu beseitigen. Das Hammerschlagrecht verschafft den Zutritt.
(Foto: dpa-tmn)

An der Fassade hat die Wärmedämmung Schaden genommen. Sie muss schnell repariert werden, damit keine Feuchtigkeit eindringt. Doch vom eigenen Grundstück aus kommt der Hausbesitzer nicht an die schadhaften Stellen heran.

Die betroffene Fassade befindet sich direkt auf der Grundstücksgrenze zum Nachbarn. Was tun, wenn dieser zögert, die Nutzung seines Grund und Bodens zu gestatten? "In solchen Fällen können Grundstücksbesitzer bei ihrem Nachbarn das sogenannte Hammerschlags- und Leiterrecht geltend machen", erklärt Inka-Marie Storm vom Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland. Damit bekommen sie Zutritt zum Nachbargrundstück.

Das Hammerschlagrecht berechtigt zum Betreten des nachbarlichen Grundstücks zur Ausführung von Reparaturen am eigenen Haus. Das Leiterrecht erlaubt, beim Nachbarn eine Leiter oder ein Baugerüst aufzustellen sowie vorübergehend Geräte und Materialen zu lagern.

Das Hammerschlags- und Leiterrecht ist in den Bundesländern unterschiedlich geregelt. "Im Prinzip geht es aber immer darum, dass Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten vom Nachbargrundstück aus vorgenommen werden können, wenn es keine andere Möglichkeit gibt", so Storm. Es muss sich um notwendige Arbeiten handeln, Verschönerungsarbeiten fallen nicht darunter.
Völlig überhöhter Aufwand nicht zumutbar

Die reine Kostenersparnis ist kein ausreichender Grund für die Inanspruchnahme des Hammerschlags- und Leiterrechts. "Gibt es andere Möglichkeiten, die Reparatur auszuführen, müssen diese auch genutzt werden, selbst wenn sie etwas teurer sind", stellt Sandra Weeger-Elsner vom Verein "Wohnen im Eigentum" klar. Ein völlig überhöhter Aufwand ist dem betroffenen Bauherren aber nicht zuzumuten. "Wo die Grenze liegt, hängt stark vom Einzelfall ab."

Um sein Hammerschlags- und Leiterrecht geltend zu machen, muss der Hauseigentümer seinem Nachbarn rechtzeitig anzeigen, welche Arbeiten nötig sind, wann sie beginnen, wie lange sie dauern und welche Beeinträchtigungen sie mit sich bringen. "So kann dieser prüfen, ob er zur Duldung der Arbeiten oder beispielsweise zur Aufstellung eines Gerüsts oder gar zum Einsatz eines Baggers auf seinem Grundstück verpflichtet ist", sagt Storm. Je nach Bundesland hat er dann zwei Wochen bis zwei Monate Zeit zu entscheiden.

Sagt der betroffene Eigentümer nichts, darf der Nachbar bauen, sofern er sein Anliegen fristgemäß und vollständig angebracht hatte. "Liegt eine ordnungsgemäße Anzeige vor, aber der Empfänger äußert sich nicht dazu, darf der Berechtigte das Nachbargrundstück ohne Weiteres betreten und nutzen, um die Arbeiten auszuführen", sagt Eva Reinhold-Postina vom Verband Privater Bauherren. Sie verweist auf ein Urteil des Bundesgerichtshofs (AZ:V ZR 49/12, Randnummer 15).

Anders sieht es aus, wenn der Nachbar die Duldung ablehnt. "Dann darf man keinesfalls auf eigene Faust oder sogar heimlich das Grundstück betreten", warnt Storm. Das wäre Hausfriedensbruch. Notfalls muss der Eigentümer vor Gericht ziehen.
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In Mehrfamilienhäusern ist meist nur wenig Privatsphäre geboten. Damit die Nachbarn nicht auf den Balkon blicken können, braucht es einen Sichtschutz. 27.05.15 Ungestört entspannen Sicht- und Windschutz für den Balkon
Immer schließen: Ein gekipptes Fenster ist für Einbrecher wie ein offenes Fenster. 11.06.15 Schutz vor Dieben Einfache Maßnahmen gegen Einbrecher
Muss der Vermieter hinnehmen: Mieter dürfen im Bad Löcher auch in Fliesen bohren, um zum Beispiel einen Spiegel anzubringen. 16.03.15 Bohren ja, Wände einreißen nein Was Mieter umbauen dürfen

Der Grundstückseigentümer, der die Reparaturen ausführt, ist verpflichtet, so schonend wie möglich vorzugehen. Um den Nachbarn nicht über Gebühr zu belasten, müssen die Arbeiten auf seinem Grundstück zügig ausgeführt werden.

Bei Bränden oder Überschwemmungen darf ein Hausbesitzer ohne Ankündigung auf das Grundstück seines Nachbarn, um Schäden am eigenen Haus zu verhindern oder zu reduzieren. Dann greift das Betretungsrecht im Notfall. Es wird gern aber unberechtigt auch bei Schäden am eigenen Haus herangezogen, die schon länger bestehen. "Der Hausbesitzer muss beweisen, dass eine Notsituation bestand, sonst ist das Betreten verboten", betont Weeger-Elsner. "Ist ein Schaden Folge eines Sanierungsstaus, liegt im Allgemeinen kein Notfall vor.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Gigantische Stinke-Blume - Titanenwurz blüht in Berlin

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Jun 2015 21:39

bild titanwurz.jpg
bild titanwurz.jpg (48.22 KiB) 3708-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Titanenwurz-blueht-in-Berlin-article15363236.html
Mittwoch, 24. Juni 2015
Gigantische Stinke-Blume - Titanenwurz blüht in Berlin

Sie ist eine der spektakulärsten Pflanzen und das Schauspiel eine Seltenheit: Nur alle fünf bis zehn Jahre öffnet sich die riesige Blume der Titanenwurz. Im Botanischen Garten Berlin ist es gerade so weit. Wer das Spektakel sehen will, muss sich beeilen - und die Luft anhalten.


Die aus Indonesien stammende Titanenwurz, lateinisch Amorphophallus titanus, kann einen Rekord für sich beanspruchen: Sie ist die größte Blume der Welt. Ihr Blütenstand kann eine Höhe von mehr als drei Metern erreichen. Damit schaffte es die Pflanze sogar ins Guinness-Buch der Rekorde. Ebenfalls preisverdächtig: ihr Gestank. An ihrem ersten Blühtag verströmt die Titanenwurz einen derart starken Leichengeruch, dass es allen, die ihr von Nahem beim Blühen zuschauen, den Atem verschlägt.
Bilderserie
Stinkende Schönheit: Die größte Blume der Welt Stinkende Schönheit: Die größte Blume der Welt Stinkende Schönheit: Die größte Blume der Welt Stinkende Schönheit: Die größte Blume der Welt Stinkende Schönheit Die größte Blume der Welt

Besucher des Botanischen Gartens in Berlin können sich davon in diesen Tagen überzeugen. Am Dienstag begann dort im Begoniengewächshaus eine Titanenwurz ihre Blume zu öffnen. Mehr als einen Meter maß der Blütenstand am Dientagmorgen, bis auf anderthalb Meter wird er noch wachsen. Am Dienstagabend, als sich das Hochblatt am riesigen Kolben der Titanenwurz öffnete, gab die Pflanze ihren typischen, intensiven Aasgeruch ab. Im Laufe des zweiten Blühtages nun wird sich das Hochblatt ganz langsam wieder schließen, der Gestank wird dann schwächer. Und schon am Donnerstag ist es mit dem Schauspiel wieder vorbei: Dann welkt der Blütenstand und fällt in sich zusammen. Über eine Live-Webcam ist es möglich, der Berliner Titanenwurz auch aus der Ferne beim Blühen zuzuschauen.
Blütenstand wird zur Geruchsfackel

Mit ihrem Gestank lockt die Titanenwurz in der Natur Fliegen an – solche nämlich, die für ihre Eiablage einen verwesenden Tierkadaver suchen. Sie werden enttäuscht: Einen geeigneten Brutplatz finden sie im Blütenstand der Titanenwurz nicht. Aber sie bestäuben bei ihrem Besuch die weiblichen Blüten, die nur in der ersten Nacht (wenn der Gestank am stärksten ist) Pollen aufnehmen können. Damit sich der duftende Lockstoff besonders gut verteilt, erhöht die Pflanze die Temperatur in ihrem Kolben. So wird der Blütenstand zur Geruchsfackel.
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Ursprünglich ist der Titanenwurz auf Sumatra heimisch. 18.08.13 Titanenwurz verschlägt Besuchern den Atem Größte Blume der Welt blüht in Leipzig
Das ist die riesige Müffelblume. 22.03.12 Titanenwurz wiegt 21 Kilo Stinke-Blume blüht wieder

Die Titanenwurz ist eine mehrjährige Pflanze. Sie blüht selten, meist nur alle fünf bis zehn Jahre. Ihre unterirdische Knolle, aus der der große Kolben hervorgeht, kann ein Gewicht von 100 Kilogramm erreichen. Die Knolle der 12 Jahre alten Titanenwurz in Berlin ist noch recht klein: Sie wiegt 17 Kilogramm. Umso erstaunlicher ist die aktuelle Entwicklung ihres Blütenstandes. Titanenwurze gibt es in mehreren Botanischen Gärten in Deutschland. In ihrer natürlichen Heimat, auf Sumatra, ist die Pflanze stark gefährdet: Ihr Lebensraum, der Regenwald, wird zerstört.

Quelle: n-tv.de , asc

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CDU spricht von DDR-Methoden gegen Hausbesitzer

Beitragvon Weltbookadmin47 » 28. Jun 2015 10:45

bild immobilienspitzel.jpg
bild immobilienspitzel.jpg (23.07 KiB) 3690-mal betrachtet
http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/CDU-spricht-von-DDR-Methoden-gegen-Hausbesitzer;art372448,7959063
CDU spricht von DDR-Methoden gegen Hausbesitzer

Spitzelpraktiken oder ein Weg gegen die Wohnungsnot? Eine Grünen-Stadträtin in Konstanz will einen Leerstandsmelder im Internet. Dort sollen Bürger es öffentlich machen, wenn Immobilien nicht genutzt werden. Der CDU-Fraktionschef schäumt vor Wut.
Einen Leerstandsmelder gibt es bereits im Internet. Für Konstanz zeigt er (Stand Freitag) drei Einträge an. Anne Mühlhäußer will für die Stadt ein eigenes Portal.
Einen Leerstandsmelder gibt es bereits im Internet. Für Konstanz zeigt er (Stand Freitag) drei Einträge an. Anne Mühlhäußer will für die Stadt ein eigenes Portal. Bild: Philipp Zieger

Die Stadträtin Anne Mühlhäußer von der Freien Grünen Liste will eine Internetseite, auf der Bürger angesichts der Wohnraumnot leer stehende Häuser und Wohnungen öffentlich markieren können. Sie sagte im Gemeinderat, dieses Instrument werde in vielen Kommunen schon eingesetzt. Es hat das Ziel, Druck auf Immobilienbesitzer aufzubauen, Räume zu vermieten. Angesichts der Zerwürfnisse, die dadurch mancherorts entstehen, solle das in Konstanz aber „nicht ausarten.“

CDU-Fraktionschef Roger Tscheulin erinnerte prompt an „vergangene Zeiten in der DDR, als es dort Blockwarte und Ähnliches gab“. Mühlhäußers Aufforderung, diesen Vergleich zurückzunehmen, kam Tscheulin nicht nach. SPD-Fraktionsvize Herbert Weber, Ortsvorsitzender des Deutschen Mieterbundes, räumte ein, dass seine Organisation die Leerstandsmelder in manchen Kommunen unterstütze. In Konstanz halte er das aber für den falschen Weg, mahnte aber: „Es wäre anständig, wenn die Menschen die Wohnungen nicht leer stehen ließen.“

Hintergrund der Debatte war das im Februar nach hitzigen Auseinandersetzungen eingeführte Zweckentfremdungsverbot. Es erlaubt der Stadt ein Eingreifen, wenn Wohnraum über mehr als sechs Monate leer steht. In der Stadt gibt es mehrere prominente ungenutzte Häuser, unter anderem eine schon mehrfach öffentlich diskutierte Villa im Musikerviertel.

Auch gegen die Umwandlung von regulärem Wohnraum in Ferienappartements oder Gewerbeflächen hat die Verwaltung inzwischen eine Handhabe. Was diese bringt, ist umstritten. Die FDP fordert einen jährlichen Bericht darüber, wie viele Wohnungen durch das Zweckentfremdungsverbot dem Markt zugeführt werden und wie viele Gerichtsverfahren mit welchen Kosten der Stadt entstehen. Für Mitte 2016 sagte die Verwaltung eine erste Bilanz zu. Die Stadträte begrüßten dies in der Sitzung – allerdings mit sehr unterschiedlichen Erwartungen, wie Beiträge aus dem bürgerlichen- und dem links-grünen Lager zeigten.
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Wohnen in Konstanz: Große Nachfrage, wenig Platz, hohe Mieten: Die Lage auf dem Immobilienmarkt in Konstanz ist seit Jahren angespannt. Lesen Sie alles zum Thema Wohnen in unserem Themenpaket.

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Survival-Garten – Auf die Tarnung kommt es an!

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Jul 2015 14:21

bild gemüse.jpg
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/daniel-barker/survival-garten-auf-die-tarnung-kommt-es-an-.html

04.07.2015


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Survival-Garten – Auf die Tarnung kommt es an!
Daniel Barker

Wer sein eigenes Essen anbauen kann, hat im Ernstfall die besten Überlebenschancen. Doch in einer postapokalyptischen Welt, aber auch schon in einer Gesellschaft, die einen Wirtschaftskollaps hinter sich hat, wird alles, was im Garten wächst, zur verlockenden Beute für Plünderer.



Ein herkömmlicher Hausgarten mit säuberlich in Reihen gesetzten Pflanzen bietet sich für jeden, der zufällig mit leerem Magen vorbeikommt, geradezu an. Das ist keine Übertreibung, denn immer wieder berichten Stadtgärtner, dass ihre liebevoll aufgezogenen, erntereifen Tomaten, Paprika oder Maiskolben des Nachts gestohlen werden. Wenn das schon in Zeiten relativer »Fülle« passiert, wie wird es dann wohl erst nach einer richtigen Krise aussehen?



Deshalb ist es wichtig, Wege zu finden, wie Sie Ihren Survival-Garten tarnen können. Dazu bestehen verschiedene Möglichkeiten. Einige sind ein bisschen kompliziert und erfordern ziemlich viel Wissen, andere dagegen sind relativ einfach.



Betrachten wir zunächst die etwas komplizierteren Methoden.



Einen »geheimen Survival-Garten« anlegen



Rick Austin ist der anerkannte »Guru« des Survival-Gärtnerns. Er steht für Permakultur, der in Anlehnung an die Natur auf mehrjährige Pflanzen setzt.



So entsteht ein ertragreicher Garten, der nach dem Pflanzen kaum noch Pflege braucht – und eine perfekt getarnte Nahrungsmittelfabrik, die praktisch nicht mehr als Garten zu erkennen ist.



»Studien über indigene Völker in aller Welt, die sich seit Generationen ohne Strom, ohne Kühlung, ohne kommerzielle Landwirtschaft, ohne Unkraut- und Insektenvernichtungsmittel von ihrem Land ernähren, haben gezeigt, dass diese Menschen hauptsächlich von mehrjährigen Pflanzen leben und nicht von einjährigen, wie sie normalerweise im Geschäft angeboten werden.«



In einem möglichen Szenario ohne Stromnetz sind traditionelle Gärtnermethoden vielleicht nicht das Beste, besonders wenn es nötig wird, den Garten zu verbergen. Austins Methode ist fundiert, aber bis Sie seine Methode in vollem Umfang anwenden, können Sie Ihren Garten mit ein paar einfachen Tricks tarnen.



Einfache Methoden, den Garten zu tarnen



Um den Survival-Garten zu tarnen, sollten Sie zunächst auf Reihenpflanzung verzichten und die Pflanzen stattdessen in separaten Einheiten an verschiedenen Stellen aussetzen. Dadurch sieht Ihr Garten nicht wie ein typischer Garten aus, und selbst wenn ein Plünderer eine oder zwei Einheiten findet, bleiben die anderen unangetastet.



Pflanzen Sie an den Rändern Ihres Grundstücks und nicht in der Mitte. Wenn möglich, setzen Sie einige Gemüsepflanzen außerhalb Ihres Grundstücks, beispielsweise am Waldrand oder in einer Rodung.



Außerdem sollten Sie darüber nachdenken, Pflanzen an einer gesäuberten Stelle innerhalb eines Dickichts zu setzen, in das sich niemand hineintraut oder auch nur auf die Idee kommt, dort könnten Nahrungspflanzen wachsen.



Wählen Sie Pflanzen, die nicht schon auf den ersten Blick wie Nahrungspflanzen aussehen. Tomaten und Mais beispielsweise sind schwer zu tarnen, während andere wie Bohnen und Wurzelknollen nicht so leicht zu erkennen sind.



Im Ernstfall wird sich die Tarnung Ihrer Pflanzen als essenziell erweisen. Fangen Sie schon jetzt an, Ihre wertvolle Nahrungsquelle zu verbergen. Wenn die gesellschaftliche Ordnung zusammenbricht, könnte es den entscheidenden Unterschied bedeuten.





Quellen:



motherearthnews.com

survivopedia.com


Copyright © 2015 by NaturalNews
Bildnachweis: Dasha Petrenko / Shutterstock

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.
Leser-Kommentare (8) zu diesem Artikel
04.07.2015 | 14:13
Meine Güte

@All Nur noch Bekloppte hier? Ich bin ja für Eigenanbau. Und im Worst Case mag es sicher Plünderungen geben. Aber dieser Artikel und vor allem die Kommentare sind nicht einmal mehr als Satire zu akzeptieren. Ist die Paranoia schon so weit fortgeschritten?

04.07.2015 | 14:01
ralf

Mit ca. 20 kg keimfaehigen Sonnenblumensamen, Erbsen, Linsen, Buchweizen etc. (getrocknet und gut verpackt) laesst sich fuer etwa 2 Jahre ausreichend "Babygruen" auf dem Balkon oder der Fensterbank ziehen, um den Gemuesebedarf zu decken. Dieses schmackhafte "Intensivgemuese" waechst unter guenstigen Bedingungen in etwa 7 Tagen zur Schnittreife. Nur sieben Blumenkaesten bringen taeglich reiche Ernte. Genaue Anweisungen finden Sie im Buch "Die...

Aufklappen

04.07.2015 | 12:54
1683 Kahlenberg

# noname Ich auch, grins

04.07.2015 | 12:48
Vorsorge und Fluchtplan

Da das Gros keine umfassende Vorsorge getroffen hat und keinen Fluchtplаn hat, wird der Plan der Schlächter aufgehen und sehr viele Todesopfer fordern. Und da der Mainstream auch nichts über http://7.ly/mpKe schreibt, kennen nur die Leser der alternativen Medien diese pfiffige Mеthode, um jederzeit genügеnd Geld zu haben. - Authentische Erfahrungen dazu hat Kurt B. auf http://7.ly/mpKg geschrieben.

04.07.2015 | 12:36
Steve

Meine Frau hat schon beobachtet wie uns eine im Dorf als sehr freundlich geltende Nachbarin über den Zaun geklettert ist und für die Kirche Buchsbaumzweige abgeschnitten bzw bei uns gestohlen hat. Wenn sie gefragt hätte, wäre das kein Problem gewesen, aber heutzutage zählt Eigentum anderer Leute wohl nicht mehr. Auch gegen Einbrecher habe ich jetzt den Zaun doppelt so hoch gemacht, mit Dornen bewachsen lassen und um ganz sicher zu gehen noch ein paar Rollen S-Draht eingelagert....

Aufklappen

04.07.2015 | 12:08
NoS

Der deutsche Michel weiß doch gar nichts mehr mit frischem Gemüse anzufangen das nicht tiefgekühlt oder in Plastik verschweißt ausliegt. Ausserdem ist da dann "Dreck" dran, und Ungeziefer...
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Hausbesitzer aufgepasst - Prüfpflicht für Wasserleitungen ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Jul 2015 19:47

bild hausbesitzer wasserleitungen prüfpflicht.jpg
bild hausbesitzer wasserleitungen prüfpflicht.jpg (24.35 KiB) 3638-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/ratgeber/Pruefpflicht-fuer-Wasserleitungen-article15428251.html
Hausbesitzer aufgepasst - Prüfpflicht für Wasserleitungen ?

Sind ihre Wasserleitungen dicht? Eine solche Frage kann Hausbesitzer aufschrecken. Schließlich müssen Kanäle bis Ende des Jahres auf ihre Dichtheit geprüft werden. Unter Druck setzen lassen sollten sich Eigentümer aber deshalb nicht. Denn es gibt Ausnahmen.


Eigentümer in Wasserschutzgebieten müssen die Abwasserkanäle ihres Grundstücks bis Jahresende überprüfen lassen.
Eigentümer in Wasserschutzgebieten müssen die Abwasserkanäle ihres Grundstücks bis Jahresende überprüfen lassen.
(Foto: dpa)

Wasserschutzgebiete benötigen besonderen Schutz. Deshalb müssen Abwasserleitungen, die in solchen Gebieten vor dem Jahr 1965 auf Grundstücken verlegt wurden, bis Ende 2015 geprüft werden. Bei später verlegten Leitungen endet die Prüffrist erst Ende 2020.

Doch Vorsicht: Die Frist zur Kanaldichtheitsprüfung ruft unseriöse Anbieter auf den Plan. Darauf weist die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf hin.

Die windigen Unternehmen versuchen Hausbesitzer am Telefon oder der Haustür zu überreden, eine Prüfung durchführen zu lassen. "Machen sich die vermeintlichen Fachfirmen dann mit ihren Gerätschaften und Kamera an der Abwasseranlage des Hauses zu schaffen, überraschen sie die Eigentümer etwa mit der Nachricht, die Leitungen seien marode und dringend sanierungsbedürftig", erklärt Wolfgang Schuldzinski, Vorstand der Verbraucherzentrale. Hausbesitzer sollten sich aber nicht überrumpeln lassen.
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Es geht auch oft ohne chemische Reinigungsmittel: Ein Pömpel pumpt Verstopfungen aus den Leitungen. Im Becken voll Wasser wird der Pömpel dazu über dem Abfluss auf- und abbewegt. 13.05.15 Gebissreiniger und Pömpel Mittel gegen verstopften Abfluss
Wäscheberg statt nur die Lieblingssocken: Um Wasser zu sparen, sollte man die Kapazitäten der Waschmaschine voll ausnutzen. 17.03.15 Sparknopf und Spülmaschine Wie Verbraucher Wasser sparen
Im europäischen Vergleich liegt Deutschland weit vorn unter den Wassersparern. 22.03.12 Lohnt sich immer? Nein! Die fünfeinhalb Wasserspar-Mythen
Umweltbundesamt vergibt Bestnote: Trinkwasser fast immer "sehr gut" 12.02.15 Umweltbundesamt vergibt Bestnote Trinkwasser fast immer "sehr gut"

Der Grund: Wird bei der Prüfung ein Schaden festgestellt, können sich Sanierungsfristen bis zu zehn Jahren ergeben. Und: Hauseigentümer außerhalb von Wasserschutzgebieten sind nicht an die speziellen Prüffristen gebunden. Sie müssen jedoch für eine regelmäßige Wartung und Instandhaltung ihrer Leitungen sorgen. Grundsätzlich sollten vor der Auftragserteilung immer mehrere schriftliche Angebote eingeholt und ausreichend Zeit zur Prüfung erbeten werden, empfehlen die Experten.

Eigentümer, die in den eigenen vier Wänden mit ungutem Gefühl eine Unterschrift unter einen Prüf- oder Sanierungsauftrag gesetzt haben, können den Vertrag binnen 14 Tagen ab dem Tag des Vertragsschlusses schriftlich widerrufen - am besten per Einschreiben mit Rückschein. Wurde den Betroffenen keine gesonderte Widerrufsbelehrung zur Verfügung gestellt, bleiben ihnen 12 Monate und 14 Tage Zeit für einen Widerruf.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Fallen entschlüsseln - Immobilienverträge richtig lesen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Jul 2015 17:54

bild immobilienvertzräge.jpg
bild immobilienvertzräge.jpg (20.94 KiB) 3622-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/ratgeber/Immobilienvertraege-richtig-lesen-article15499541.html
Montag, 13. Juli 2015
Fallen entschlüsseln - Immobilienverträge richtig lesen

Man nehme eine Traumimmobilie, einen Notar und einen Kaufvertrag, eine Unterschrift, und fertig ist der glückliche Hausbesitzer. Doch Vorsicht: Wer eine Immobilie kauft, bindet sich vertraglich. Deshalb sollten Käufer den Vertrag gut prüfen.


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Auf Fallen im Kaufvertrag achten: Mit einer Immobilie binden sich Käufer meist für einen langen Zeitraum.
Auf Fallen im Kaufvertrag achten: Mit einer Immobilie binden sich Käufer meist für einen langen Zeitraum.
(Foto: dpa-tmn)

Keine Frage: Eine Immobilie ist eine große Anschaffung. Anders als zum Beispiel bei Elektrogeräten können Käufer ein Haus oder eine Wohnung nicht einfach umtauschen oder vom Kaufvertrag wieder zurücktreten. Deshalb ist es wichtig, vor der Unterschrift den Kaufvertrag genau durchzulesen.

"Laut Beurkundungsgesetz muss der Notar dem Käufer den Kaufvertrag mindestens zwei Wochen vor dem geplanten Beurkundungstermin zur Prüfung zuschicken", sagt Jürgen Michael Schick, Bundespressesprecher des Immobilienverbands Deutschland (ivd). Im Internet gibt es zahlreiche Standard-Kaufverträge. Sie könnten als eine Art Checkliste dienen, sagt Markus Feck von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. "Aber der eigentliche Kaufvertrag wird vom Notar verfasst", sagt Feck. Er passt ihn an die individuellen Gegebenheiten an.

"Der Erwerb einer Immobilie stellt für viele eine der größten Investitionen im Leben dar", sagt Dominik Hüren von der Bundesnotarkammer. Daher hat der Gesetzgeber die notarielle Beurkundung von Grundstückskaufverträgen vorgesehen. "Das hilft auch, dem Käufer klar zu machen, dass es sich hier um einen folgenreichen Schritt handelt, der gut durchdacht sein sollte", sagt Feck. Außerdem prüft der Notar, ob der Verkäufer laut Grundbucheintrag verkaufsberechtigt sei. Auf welche Punkte es ankommt:
Objektbeschreibung

"Wichtig ist zunächst die eindeutige Bezeichnung des Kaufobjekts. Diese erfolgt durch die entsprechenden Grundbuchangaben, die vom Notar überprüft werden", sagt Hüren. Auch eine genaue Beschreibung des Grundstückes, der Lage und der Innenausstattung gehöre in den Vertrag, weiß Schick. "Im Kaufvertrag müssen außerdem Angaben zu den Grundbesitzern, den im Grundbuch eingetragenen Grundschulden und etwaige Pfandrechte Dritter aufgeführt werden."
Kosten und Fälligkeiten

Feck zufolge muss der Kaufvertrag zusätzlich folgende Angaben enthalten: Den Preis der Immobilie und des Grundstückes, außerdem die Fristen, innerhalb derer Zahlungen fällig werde. In der Regel gebe es eine Klausel, die eine sofortige Zwangsvollstreckung in das persönliche Vermögen des Käufers möglich macht, falls er nicht rechtzeitig zahlen kann, sagt Feck. Diese Klausel sei keine Pflicht, oft müssten Käufer sie aber akzeptieren.
Absicherung für Käufer und Verkäufer

Damit Käufer und Verkäufer auch sicher sein können, dass das Geschäft erfolgreich über die Bühne geht, gibt es einige Möglichkeiten der Absicherung: "Der Notar gestaltet den Vertrag so, dass der Käufer den Kaufpreis erst dann zahlen muss, wenn seine Erwerbsposition ausreichend abgesichert ist. "Dies ist grundsätzlich dann der Fall, wenn die erforderlichen Genehmigungen vorliegen", sagt Hüren. Zum Schutz des Verkäufers sehe der Notar vor, dass dieser sein Eigentum an dem Grundstück erst dann verliert, wenn er den Kaufpreis erhalten hat.
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Auch der Übergabezeitpunkt der Immobilie sollte Gegenstand des Vertragswerkes sein, rät Schick. "Ab diesem Zeitpunkt muss sich der Käufer gegen mögliche Gefahren versichern, wie beispielsweise gegen Schäden, die ein Baum verursacht, der von seinem Grundstück auf die Straße stürzt", erklärt Feck von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.
Mögliche Mängel

Damit Käufer keine böse Überraschung erleben, sollte eine Klausel für unsichtbare Mängel in den Vertrag aufgenommen werden. "Denn sanierungsbedürftige Bauteile, vorhandene Schwämme oder Asbest werden häufig erst später entdeckt", erklärt Schick. Bei manchen Verträgen können Käufer wegen eines vereinbarten Ausschlusses keine Gewährleistungsansprüche geltend machen, wenn später Mängel auftreten. Deshalb rät Feck: "Bestandsimmobilien sollte man vorher mit einem Gutachter oder Sachverständigen besichtigen".

Quelle: n-tv.de , awi/dpa

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Teure Kündigung - Schadenersatz bei vorgetäuschtem Eigenbedarf

Beitragvon Gudrun Graf » 21. Jul 2015 21:55

bild kündigung wegen eigenbedarf.jpg
bild kündigung wegen eigenbedarf.jpg (13.24 KiB) 3549-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/ratgeber/Schadenersatz-bei-vorgetaeuschtem-Eigenbedarf-article15540016.html
Teure Kündigung - Schadenersatz bei vorgetäuschtem Eigenbedarf

Die Wohnung räumen, weil der Vermieter Eigenbedarf angemeldet hat - das ist für Mieter oft ein schweres Los. Denn für die neue Wohnung wird meist eine höhere Miete fällig. Steht ihnen also etwas zu, wenn der Vermieter den Kündigungsgrund nur fingiert hat?


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Eigenbedarf ist der häufigste Kündigungsgrund für Vermieter. Doch vorgetäuscht sein sollte er nicht. Andernfalls können Mieter eine Kompensation fordern.
Eigenbedarf ist der häufigste Kündigungsgrund für Vermieter. Doch vorgetäuscht sein sollte er nicht. Andernfalls können Mieter eine Kompensation fordern.
(Foto: dpa)

Mieter können von ihrem Vermieter Schadenersatz verlangen, wenn dieser seinen Eigenbedarf an der Wohnung nur vorgetäuscht hat. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden und damit seine jahrelange Rechtsprechung bekräftigt.

Den Richtern lag die Schadenersatzklage eines Mieters aus Koblenz vor (Az.: VIII ZR 99/14). Ihm wurde gekündigt, weil angeblich der neue Hausmeister des Gebäudes in seine Wohnung einziehen sollte. Es kam zu einem Prozess, in dessen Verlauf sich beide Parteien per Vergleich einigten. Der Mieter zog aus, doch statt des Hausmeisters zog eine Familie in die Wohnung ein.

Der Mieter bekam Wind von der Sache und wollte nun finanziellen Ersatz für seine höhere Monatsmiete nach dem Umzug, den längeren Weg zur Arbeit und für seine Kosten des ersten Prozesses - insgesamt rund 25.800 Euro. Er scheiterte beim Oberlandesgericht (OLG) Koblenz. Der Kläger hatte die Vier-Zimmer-Wohnung 2008 gemietet; die monatliche Miete belief sich zuletzt auf 523,09 Euro brutto.
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Der BGH hingegen gab ihm mit seinem Urteil recht und wies den Fall zur erneuten Beurteilung an das OLG zurück. Mit dem Vergleich habe der Mieter nicht auf eventuelle Schadenersatzansprüche verzichtet, hieß es.

"Vorgetäuschter Eigenbedarf kann für den Vermieter teuer werden", kommentierte Lukas Siebenkotten vom Deutschen Mieterbund das Urteil.

Grundsätzlich dürfen bestehende Mietverträge nicht ohne weiteres gekündigt werden, wenn das Haus oder die Wohnung selbst genutzt oder an nahe Verwandte vergeben werden soll. In diesem Fall gelten mitunter lange Kündigungsfristen. Bei fünf Jahren Mietdauer beträgt die Frist sechs Monate, ab acht Jahren sogar neun Monate. Zudem können Mieter das Eigenbedarfsrisiko abfedern, indem sie bei Abschluss eines Mietvertrages für einen gewissen Zeitraum einen Ausschluss der Eigenbedarfskündigung vereinbaren.

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Gudrun Graf
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Mieter unter Zugzwang - Zwangsräumung: Was tun ?

Beitragvon Gudrun Graf » 23. Jul 2015 19:55

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bild zwangsräumung.jpg (29.33 KiB) 3516-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/ratgeber/Zwangsraeumung-Was-tun-article15552521.html
Mieter unter Zugzwang - Zwangsräumung: Was tun ?

"Hiermit kündigen wir Ihnen die Wohnung fristlos". Rumms, das sitzt. Noch größer ist der Schreck, wenn die Kündigung mit einer Räumungsklage verbunden ist. Mieter können sich aber zur Wehr setzen. Auch ohne Anwalt.


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Fristlose Kündigung, Räumungsklage, Zwangsräumung - ein Alptraum für Mieter. Sie können sich aber wehren.
Fristlose Kündigung, Räumungsklage, Zwangsräumung - ein Alptraum für Mieter. Sie können sich aber wehren.
(Foto: dpa-tmn)

Was tun, wenn die Zwangsräumung der Mietwohnung droht? Statt Schockstarre ist aktiv werden angesagt. "Der Mieter muss etwas tun", sagt Peter Weber, Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht in Karlsruhe. Das erwartet auch das für die Räumungsklage zuständige Amtsgericht.

Was zu tun ist, hängt davon ab, warum der Mieter auf die Straße gesetzt werden soll. Es gibt drei typisch Fälle: erstens Störung des Hausfriedens. Dazu gehören zum Beispiel Ruhestörung oder Handgreiflichkeiten mit den Nachbarn. Zweitens: Der Vermieter macht Eigenbedarf geltend. Und drittens: Der Mieter zahlt seine Miete nicht.

Kündigung und Räumung drohen, wenn entweder zwei Monatsmieten hintereinander offen geblieben oder Mietschulden über eine Gesamtsumme von zwei Monatsmieten aufgelaufen sind. Im Unterschied zu Störern oder wegen Eigenbedarfs Gekündigten haben Mietschuldner deutlich bessere Karten, um eine Zwangsräumung abzuwenden. Ihnen bleiben insgesamt zwei Monate. Die Frist läuft, sobald Mieter Kündigung und Räumungsklage in der Hand haben.

Zu den zentralen Dingen, die sofort zu tun sind, gehört für den Deutschen Mieterbund (DMB) ein Gespräch mit dem Eigentümer. Dieser sollte um eine gütliche Einigung gebeten werden. Der Mieter könnte ihm zum Beispiel anbieten, die Mietschulden abzustottern. Akzeptiert der Hausbesitzer den Vorschlag, wäre das Unheil gebannt - sofern der Mieter seine Zusage einhält. Rechtlich gilt: "Auch eine berechtigte fristlose Kündigung wegen Zahlungsverzugs wird gegenstandslos, wenn der Rückstand ausgeglichen wird", sagt Ropertz.
Um Übernahme der rückständigen Miete bitten

Wer kein Geld hat, um Mietrückstände aus eigener Tasche zu bezahlen, bekommt normalerweise Hilfe vom Amt. "Die Räumungsklage vorlegen, klarmachen, dass Obdachlosigkeit droht und um Übernahme der rückständigen Miete bitten", beschreibt Peter Weber das Vorgehen in diesem Fall. Das Amt gibt eine sogenannte Übernahmeerklärung ab, die die Behörde sowohl dem Vermieter als auch dem für die Räumungsklage zuständigen Amtsgericht zustellt.

Parallel zum Versuch, die Räumung über die Finanzschiene zu verhindern, müssen Mieter Kontakt zum Gericht aufnehmen. Was das Amtsgericht von ihnen will, steht in der zugestellten Klage. Unter den Belehrung genannten Angaben finden sich Hinweise auf Termine. Etwa über eine schon vom Richter bestimmte Güteverhandlung und die Aufforderung, sich zur Klage zu äußern. "Der Mieter muss binnen 14 Tagen seine Verteidigungsbereitschaft erklären. Entweder brieflich oder persönlich auf der Geschäftsstelle des Gerichts", erläutert Andreas Gimmler, Pressesprecher des Amtsgerichts Offenbach.
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Eigenbedarf ist der häufigste Kündigungsgrund für Vermieter. Doch vorgetäuscht sein sollte er nicht. Andernfalls können Mieter eine Kompensation fordern. 17.07.15 Teure Kündigung Schadenersatz bei vorgetäuschtem Eigenbedarf
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Bleibt die Post vom Gericht unerwidert oder lässt der beklagte Mieter nur eine einzige der genannten Fristen sausen, "droht die Gefahr eines Versäumnisurteils", warnt Richter Gimmler. Das gilt auch, wenn der Mieter nicht zur Güteverhandlung geht. Mit dem Versäumnisurteil steigt das Risiko deutlich, die Wohnung endgültig zu verlieren.

Falls ein gerichtliches Verfahren am Ende trotz aller Mühen zuungunsten des Mieters ausgehen sollte, kann dieser laut DMB noch während der mündlichen Verhandlung eine Räumungsfrist beantragen. Sie verschafft ihm Luft für die Suche nach einer neuen Unterkunft. Üblich seien zwei bis drei Monate.

Sind alle anderen Mittel ausgeschöpft, bleibt noch der sogenannte Vollstreckungsschutz. Er muss ebenfalls beim Amtsgericht beantragt werden, und zwar spätestens zwei Wochen, bevor der Gerichtsvollzieher vor der Tür steht, um den vom Vermieter erwirkten Räumungstitel zu vollstrecken und die Wohnung zu räumen. Der Vollstreckungsschutz ist nach DMB-Angaben an strenge Bedingungen geknüpft. Dazu gehören ein hohes Alter des Mieters, schwere gesundheitliche Probleme von Mieter und Familie oder wenn einer Familie mit Kindern die Obdachlosenunterkunft droht.

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Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Lärm verschwiegen - Wohnungsverkäufer muss Geld zurückzahlen

Beitragvon Gudrun Graf » 27. Jul 2015 20:19

bild lärm in wohnung.jpg
bild lärm in wohnung.jpg (10.91 KiB) 3486-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/ratgeber/Wohnungsverkaeufer-muss-Geld-zurueckzahlen-article15586881.html
Lärm verschwiegen - Wohnungsverkäufer muss Geld zurückzahlen

Nicht nur Kneipen und Kitas können für die Nachbarn anstrengend sein. Auch die Geräusche aus einer Seniorentagesstätte sind nervig, wenn die Schalldämmung nicht richtig funktioniert. Als Verkäufer darf man das Problem nicht unter den Tisch fallen lassen.



Beim Ausbau der Erdgeschosswohnung war der Schallschutz vernachlässigt worden.
Beim Ausbau der Erdgeschosswohnung war der Schallschutz vernachlässigt worden.
(Foto: imago/Science Photo Library)

Wer eine Immobilie verkauft, weil sie ihm zu laut ist, darf dem Käufer diesen Fakt nicht verschweigen. Das hat jetzt das Landgericht Coburg klargestellt und den Verkäufer einer Eigentumswohnung verurteilt. Der Mann, der vorher selbst in der Wohnung gelebt hatte, muss die Immobilie nicht nur zurücknehmen, sondern auch Schadensersatz leisten. (Az.: 23 O 358/13)

Der Fall: Im Sommer hatte die Klägerin vom Vorbesitzer eine Eigentumswohnung gekauft und diese teilweise über ein Darlehen finanziert. Im Kaufvertrag war die Haftung für Sachmängel ausgeschlossen, allerdings hatte der Verkäufer zuvor zugesichert, dass ihm keine verborgenen Mängel bekannt seien. Doch dabei war er nicht ehrlich. Die Wohnung lag nämlich in der ersten Etage über einer Seniorentagesstätte und über deren Lärm hatte sich der Mann mehrfach bei der Hausverwaltung beschwert.

Kurz nach ihrem Einzug bemerkte auch die Käuferin die Mängel bei der Schalldämmung. Gespräche, Singen, Türklingeln – all diese Geräusche aus der unteren Wohnung bekam die Bewohnerin deutlich lauter mit, als ihr lieb war. Der Verkäufer verwies darauf, dass die Hausverwaltung bei der Lärmdämmung schon nachgebessert habe. Doch mit dem Ergebnis war er offenbar selbst nicht zufrieden, schließlich hatte er sich auch danach noch beklagt und die Wohnung wegen des Lärms schließlich aufgegeben. Gegenüber der Interessentin hatte er im Vorfeld auf Nachfrage aber nur von gelegentlichem Türschlagen berichtet.
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Ist der Lärm aus der Nachbarwohnung nur noch mit Kopfhörern zu ertragen, sollten sich Mieter an ihren Vermieter wenden. Foto: Kai Remmers 26.05.14 Laute Wohnung So schaltet man Lärmquellen aus
BGH urteilt im Parkettstreit: Wohnungsinhaber müssen Getrippel ertragen 27.02.15 BGH urteilt im Parkettstreit Wohnungsinhaber müssen Getrippel ertragen

Das Landgericht Coburg gab der Käuferin nun Recht. Der Mangel habe schon bei Übergabe der Wohnung vorgelegen und das sei dem Verkäufer auch klar gewesen. Also habe er die übermäßige Lärmbelästigung arglistig verschwiegen. Daran ändere auch die Tatsache nichts, dass die Frau sich die Wohnung zuvor mehrfach angesehen habe. Der Verkäufer muss nun den Kaufpreis und die zusätzlichen Aufwendungen zurückzahlen und außerdem den Schaden aus dem aufgenommenen Darlehen ersetzen.

Rechtsschutzversicherungen im Vergleich

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Reparaturen in der Mietwohnung - Wer muss zahlen?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Aug 2015 18:15

bild reperatur in mietwohnung.jpg
http://www.n-tv.de/ratgeber/Wer-muss-zahlen-article15597821.html
Dienstag, 04. August 2015
Reparaturen in der Mietwohnung - Wer muss zahlen?

Zugige Fenster, ein undichtes Dach und defekte technische Anlagen: Große Reparaturen im Haus oder in der Wohnung sind nicht die Sache des Mieters. Der muss nur für kleine Dinge aufkommen.



Kleinreparaturen müssen die Mieter selber zahlen.
Kleinreparaturen müssen die Mieter selber zahlen.
(Foto: dpa)

Rohrreiniger kriegt den verstopften Abfluss nicht mehr frei, die Gegensprechanlage ist kaputt, der Herd der Einbauküche heizt nicht mehr auf: Wer kommt für die Reparatur auf? Mieter oder Vermieter? Das kommt ganz auf den Umfang an. Wichtig ist auch, wie man dabei vorgeht.

Große Reparaturen im Haus oder in der Wohnung sind Sache des Vermieters. Er muss die Mietsache in einem zum vertragsgemäßen Gebrauch geeigneten Zustand erhalten. Lediglich für Schönheitsreparaturen wie Anstreichen und Tapezieren und für Kleinreparaturen, etwa einen tropfenden Wasserhahn, kann die Verantwortlichkeit auf die Mieter geschoben werden.
Vermieter so schnell wie möglich informieren

Ansonsten gilt: Mieter sind verpflichtet, den Vermieter so schnell wie möglich zu informieren, dass Mängel vorliegen, die es zu reparieren gilt. Der Vermieter muss dann die Mängel schnellstmöglich und fachgerecht beseitigen lassen. Unternimmt er nichts, um die Mängel abzustellen, kann der Mieter die Reparatur, also den ordnungsgemäßen Zustand der Mietsache, theoretisch auch einklagen.

Das aber kostet viel Zeit. Deshalb gibt das Gesetz dem Mieter die Möglichkeit, unter bestimmten Voraussetzungen die Handwerker selbst zu bestellen und dann den Ersatz der Kosten zu verlangen. Voraussetzung ist, dass der Mieter den Vermieter zur Reparatur aufgefordert und die Reparaturarbeiten noch einmal angemahnt hat.

Rührt sich der Vermieter dann immer noch nicht, ist er in Verzug. Dann kann der Mieter selbst die Handwerker bestellen und mit der Reparatur beauftragen. Allerdings wird er zunächst auch die Rechnung der Handwerker zahlen müssen. Der Deutsche Mieterbund empfiehlt Mietern, diese Kosten dem Vermieter in Rechnung zu stellen. Weigert der sich zu zahlen, kann der Mieter die vorgestreckten Reparaturkosten mit den nächsten Mietzahlungen verrechnen.
100 Euro pro Reparatur akzeptabel

Wichtig zu wissen: Wenn eine Kleinreparaturklausel im Mietvertrag steht, darf der Mieter vom Vermieter keinesfalls beliebig oft zur Kasse gebeten werden. Es muss eine Grenze vereinbart werden. In der Rechtsprechung werden bis zu 9 Prozent der Jahresmiete als legitim betrachtet.
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Vermieter, Eigennutzer, Mieter: Wem hilft der Fiskus? 10.10.14 Vermieter, Eigennutzer, Mieter Wem hilft der Fiskus?
Jedes Mal, wenn Schimmel auftritt, muss das dem Vermieter gemeldet werden. 31.10.12 Mieter in der Pflicht Wiederkehrende Mängel anzeigen
Der Stundensatz für Laienarbeiter liegt deutlich unter dem vom Fachmann. 13.08.12 Mieter beseitigt Mangel selbst Kein Anrecht auf Handwerkerlohn

Ist die im Vertrag veranschlagte Grenze signifikant höher, ist die Kleinreparaturklausel automatisch unwirksam und der Vermieter muss selbst für die Bagatellschäden aufkommen. Gleiches gilt, wenn der für die Einzelreparatur angesetzte Betrag viel zu hoch ist. Oder wenn Gegenstände in der Klausel aufgezählt werden, die nichts in ihr zu suchen haben - wie etwa Heizungsrohre.

Unbedingt Veto einlegen sollte man, wenn der Vermieter verlangt, dass man für Reparaturen außerhalb der Wohnung aufkommt, denn sie fallen prinzipiell nicht unter die Kleinreparaturklausel. Auch die Forderung, sich pauschal an allen Maßnahmen zu beteiligen, ist nicht rechtens. Der Vermieter kann auch nicht fordern, dass man Instandhaltungsmaßnahmen, die über dem Höchstsatz liegen, anteilig übernimmt. Also zum Beispiel 100 von 150 Euro zahlt, weil man sie als Kostengrenze vereinbart hat.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Pflanzen selbst vermehren, alte Sorten pflegen und sich dadurch von der Sa

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Aug 2015 18:46

bild pflanzen selst vermehren.jpg
bild pflanzen selst vermehren.jpg (67.82 KiB) 3458-mal betrachtet
http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/lebenskunst/redaktion/pflanzen-selbst-vermehren-alte-sorten-pflegen-und-sich-dadurch-von-der-saatgutindustrie-unabhaengig.html

05.08.2015


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Pflanzen selbst vermehren, alte Sorten pflegen und sich dadurch von der Saatgutindustrie unabhängig machen
Redaktion

Wenn Sie Salat, Gemüse und Kräuter anpflanzen und dabei Saatgut aus dem Laden verwenden, haben Sie es sicher auch schon bemerkt: Die Samen sind oft von zweifelhafter Qualität, im schlimmsten Fall sogar genmanipuliert. Von den Tomaten, Zucchini und anderen Pflanzen, die Sie ernten, sind häufig nur Teile verwertbar. Zudem schmecken die Früchte nicht besonders gut: ihnen fehlt das Aroma.



Die Devise kann deshalb nur lauten: Stellen Sie Ihr Saatgut selbst her! Sie werden mit wohlschmeckendem Salat und Gemüse belohnt. Gleichzeitig boykottieren Sie die Hersteller von industriellem Saatgut: multinationale Agrar-Monopolisten.



Die erfolgreiche Autorin Constanze von Eschbach macht Sie in diesem Buch mit der Herstellung von Samen und Setzlingen vertraut: Sie vermittelt Ihnen die Grundlagen und zeigt Ihnen bei über 80 Pflanzen, wie die Samengärtnerei in der Praxis vor sich geht. Schon wenn Sie die ersten Seiten dieses leicht verständlich und unterhaltsam geschriebenen Buches gelesen haben, werden Sie erkennen: Saatgut herstellen – das kann jeder!

Wenn Sie Samen oder Jungpflanzen im Supermarkt oder anderen Geschäften kaufen, sollten Sie sich bewusst machen: Diese Produkte werden in aller Regel von einigen wenigen Agrarkonzernen hergestellt. Damit bestimmt eine Handvoll multinationaler Unternehmen, was wir pflanzen und essen dürfen. Und die Konzerne schränken das Angebot immer weiter ein.



Mittlerweile sind etliche Pflanzen für Privatpersonen nicht mehr oder nur noch schwer zu bekommen. So manches Gewächs ist patentrechtlich geschützt. Dabei gilt dies nicht nur für gentechnisch veränderte Produkte. Seit einem Urteil des Europäischen Patentamtes vom März 2015 sind auch Patente auf konventionell gezüchtete Pflanzen möglich.



Wenn Sie Saatgut ab heute selbst herstellen, gehen Sie gegen diese Fehlentwicklung und die Macht der Agrar-Monopolisten an. Sie tragen Ihren Teil zur Erhaltung der Artenvielfalt bei. Aber nicht nur das! Vermehren Sie Pflanzen in Eigenregie, sorgen Sie dafür, dass ebenso gesundes wie schmackhaftes Essen auf Ihren Tisch kommt. Sie sparen darüber hinaus Geld. Und nicht zuletzt machen Sie sich mit einer Tätigkeit vertraut, die einfach Freude bereitet.



Kurz und leicht verständlich: die Grundlagen der Pflanzenvermehrung



Constanze von Eschbach vermittelt Ihnen zunächst das Basis-Know-how der Samengärtnerei. Unter anderem das Wissen über die geschlechtliche Vermehrung bei Pflanzen. Und über die vegetative Fortpflanzung.



Was Erinnerungen an den Biologieunterricht wecken mag, ist von fundamentaler Bedeutung. Beispiel vegetative Vermehrung: Wer etwa Knollen oder Ausläufer nutzt, um neue Pflanzen zu kultivieren, muss wissen, dass er damit einen Klon der Mutterpflanze erzeugt. Jeder neue Klon jedoch verliert an Kraft und an Geschmack. Natürlich erläutert Ihnen die Autorin, wie Sie dieses Problem in den Griff bekommen.



Das praktische Vorgehen: Schritt für Schritt erklärt



In einem eigenen Abschnitt über die Praxis der Samengärtnerei sagt Ihnen Constanze von Eschbach zunächst, welche Pflanzen sich leicht vermehren lassen und welche nicht.



Danach erfahren Sie, wie die Vermehrung vor sich geht. Pflanzenbeispiele – wie das der Möhre – machen die Abläufe nachvollziehbar und veranschaulichen wichtige Details. Etwa, wie Sie Möhren richtig durchschneiden sollten, damit neue entstehen.



Über 80 Pflanzen im »Kurz-Porträt«



Herzstück des Ratgebers sind die »Steckbriefe« zur Vermehrung von Pflanzen. Die Autorin porträtiert mehr als 80 Gemüse-, Salat- und Kräutersorten. Von Artischocken, Brokkoli und Mangold bis zu Zucchini und Zwiebeln. Von Bekanntem wie Knoblauch, Tomaten und Möhren bis hin zu Exotischem wie Barabarakraut, Erdbeerspinat oder Topinambur.



Bei jeder Pflanze finden Sie die Informationen, die für die Kultivierung wichtig sind: • Wie das Gewächs vermehrt wird • Wann Sie es anpflanzen sollten • Wo es sinnvollerweise angebaut wird • Welche Pflanzen sich für Mischkultur eignen • Wie die Ernte aussieht ... und anderes mehr.



Alle Informationen sind kurz und knapp gehalten. So genügen zwei Minuten lesen und Sie sind über die Pflanze, die Sie interessiert, im Bilde.



Damit Sie nicht erst ein Jahr warten müssen: Tipps zur Fehlervermeidung



Constanze von Eschbach hat es mittlerweile zu wahrer Meisterschaft in Sachen »Samengärtnerei« gebracht. Doch wie sie ganz offen bekennt: Am Anfang unterliefen auch ihr zahlreiche Fehler. Damit Sie diese nicht wiederholen, hat die Autorin die typischen Fallstricke bei der Herstellung von Saatgut beschrieben. Schließlich haben Fehler bei der Vermehrung von Pflanzen meist weitreichende Folgen: Laufen Dinge schief, dauert es in der Regel ein Jahr, bis Sie einen neuen Versuch starten können.



Nützliche Tipps, durch die Sie Zeit und Geld sparen



Zahlreiche Tipps der Autorin machen das Buch zu einem echten Schätzkästchen. Wie beispielsweise lässt sich das typische Problem bei Doldenblütlern lösen? Bei diesen Pflanzen fallen die Samen schnell ab. Wertvolles Saatgut geht verloren. Mit einem kleinen aber feinen Trick der Autorin verhindern Sie dies.



Aber auch andere Informationen wie die Bezugsadressen für Samen und Setzlinge werden sehr hilfreich für Sie sein. Die Autorin nennt Ihnen Vereine und Initiativen. Dort können Sie Saatgut und Pflänzchen kaufen – ohne auf die Monopolisten aus der Agrarbranche angewiesen zu sein.


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Leser-Kommentare (4) zu diesem Artikel
05.08.2015 | 15:55
John Galt

Muahahah - vemutlich haben die wenigsten hier ne Ahnung wie man ein Gemüsebeet länger als ein Jahr lang erhält. Und natürlich wird selbst bei solch einem Artikel auf die Flüchtlinge geschimpft. Kopp Verlag trägt sehr zu meiner Erheiterung bei. :-)

05.08.2015 | 15:10
gaianer

Ich sehe da ein anderes Problem.. WIE, botte, will man das Saatgut "pflegen" und verbreiten, wo es, mit Sicherheit, rechtlich VERBOTEN wird, zu tun ?... Vorausgesetzt - es wird überhaupt irgendwas NICHT gen-manipuliertes / nicht verseuchtes zur Verfügung stehen... Sonst - man kann ja Treibhäuser benutzen, sowie Wasser aus der Tiefe... DIE SONNE schließlich kann man nicht verseuchen.. Höchstenes - zeitweise, mit SRM verdecken... Gruß an die, heutzutage noch heile...

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05.08.2015 | 14:50
Carlos

@Nanu / Haben Sie schon einmal Tomaten gegessen, die außer Wasser auch noch Geschmack mitgebracht haben oder einen Salat, in dem noch kleine Tiere lebten, Gemüse, das noch ausreichend Vitamine und Nährstoffe hatte? Oder Obst, nach dem die ganze Küche duftete, das nicht holzig und uniform im Aussehen war? Also richtige LEBENSmittel, Keine Nahrungsmittel oder Füllstoffe! Sicher nicht, denn ansonsten wüssten Sie, das es sich immer lohnt für seine eigene Gesundheit selbst zu sorgen....

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05.08.2015 | 14:33
Nanu?

Ist das jetzt ein Witz?? Wir werden hier von fremden überrollt, die uns womöglich auch diese ganze Arbeit madig machen wird. Und auf welchem Boden bitteschön?? Es ist ja alles versäucht. Die Abgase und Pestizide machen nicht vor Hausgärten halt,weil dieser ein Tor hat!! Na ja man macht was man machen kann, aber ich sehe schwarz, es ist zu spät. Aber trotzdem wer sich leisten kann sollte weiter machen und hoffen , dass die Arbeit nicht umsonst war. (-:((
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Der perfekte Gemüse- und Obstkeller für Heimgärtner

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Aug 2015 10:18

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bild Der perfekte Gemüse- und Obstkeller für Heimgärtner.jpg (78.07 KiB) 3376-mal betrachtet
http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/lebenskunst/janne-joerg-kipp/der-perfekte-gemuese-und-obstkeller-fuer-heimgaertner.html

10.08.2015


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Der perfekte Gemüse- und Obstkeller für Heimgärtner
Janne Jörg Kipp

»Zurück zu den Wurzeln«: Ganz allmählich entdecken wir die Kraft der Natur wieder. Wir stellen das Häusliche, das Einfache, das Unverpackte, das Nicht-Technisierte, das Achtsame endlich wieder in den Vordergrund. Die Selbstversorgung aus dem Garten, reichhaltige Ernten und die großzügige Bevorratung im eigenen Gemüsekeller für das ganze Jahr erfreuen auch in Deutschland immer mehr Anhänger.



Zwei der erfolgreichsten Selbstversorger überhaupt, Mike und Nancy Bubel, haben mit dem Perfekten Gemüse- und Obstkeller für Heimgärtner jetzt einen Selbsterfahrungsbericht und wertvollen Ratgeber vorgelegt.

Sie zeigen in diesem einfach nachvollziehbaren Nachschlagewerk, wie ein gut geplanter und geführter Garten mit der natürlichen Vorratshaltung eine ganze Familie von Januar bis Dezember stets mit einer unvergleichlich reichen Artenvielfalt von Gemüsearten versorgen kann.



Kostengünstig, unabhängig von Wind, Wetter oder Jahreszeit und unverfälscht gesund.



Frischer Endiviensalat im Dezember, zarter Chinakohl im Januar, saftige Äpfel im Februar, knackige, frische Karotten im März oder naturbelassene Kartoffeln im April liefern uns genau jene Nährstoffe aus der Natur, die wir Menschen schon seit Jahrtausenden benötigen.



Reichhaltige Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe, die uns die Lebensmittelindustrie seit vielen Jahren schlicht vorenthält. Dabei helfen beispielsweise diverse Gemüsesorten, den Cholesterinspiegel zu kontrollieren, oder Darmkrebs vorzubeugen. Zudem aktivieren und stärken sie durch ihre wertvollen Vitamine das eigene Immunsystem nachhaltig.



Deshalb lohnt es sich doppelt, den eigenen Garten eigenhändig zu bewirtschaften, ihn umzugraben, zu bepflanzen, zu ernten und die köstlichen Früchte der eigenen Arbeit und Planung schließlich zu genießen.



Wie groß ihr Feld auch immer sein mag und welche Lagermöglichkeiten Sie bislang haben sollten, die Autoren helfen Ihnen dabei, dieses Vergnügen über das ganze Jahr aufrechtzuerhalten.



Dieses neue Buch ist eine umfassende, lebendige Grundlage zur Planung Ihres eigenen Gemüsekellers. Vom Düngen über das Pflanzen bis zum Jäten und Gießen, zur achtsamen Ernte und der haltbarsten Einlagerung.



Diesen Ratgeber runden liebevoll bebilderte Anleitungen zur Anlage einfachster Lagerstätten bis hin zum Bau anspruchsvoller Lagerräume sowie zahlreiche schmackhafte Rezepte ab.


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Leser-Kommentare (3) zu diesem Artikel
10.08.2015 | 11:02
http://www.gold-dna.de

Revolutionen, die bisher mit Blut bezahlt wurden, werden die WAHRHEIT nicht ans Licht bringen können. Dazu bedarf es einer Sprache, die der Zeitgeist nicht versteht. Diese Sprache ist zeitlos und entfaltet ihre Wirkung nur langsam. Die Gentechnik mit all ihren zeitgeistigen Versprechen macht dieses immer deutlicher: ( http://faszinationmensch.com/2015/08/10 ... am-teil-1/ )

10.08.2015 | 10:37
Erasmus

Hallo Administrator, der Link im vorherigen Artikel 9:24 Uhr führt auf eine Pishing Seite ! Bitte beachten, das dürfte auch der Nettikette widersprechen.

10.08.2015 | 09:24
Willst du gesund sein? Vergiß den Kochtopf!

Bekämpfe den alltäglichen Stress, denn dieser macht Dich hauptsächlich krank! Jeder Mensch reagiert anders auf Stress. Entsprechend vielfältig sind Stress-Symptome. Sie lassen sich grob in zwei Bereiche teilen; körperliche Beschwerden und psychische Störungen. Typische körperliche Stress-Symptome sind Herz- und Kreislaufprobleme. Dazu kommen häufig noch Kopf- und Rückenschmerzen sowie Verdauungsstörungen. In besonders schwerwiegenden Fällen können auch Allergien und...

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Mieterhöhung geplant - So können Mieter Formfehler nutzen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Aug 2015 18:47

bild So können Mieter Formfehler nutzen.jpg
http://www.n-tv.de/ratgeber/So-koennen-Mieter-Formfehler-nutzen-article15689351.html
Montag, 10. August 2015
Mieterhöhung geplant - So können Mieter Formfehler nutzen

Vermieter müssen Fristen und Vorgaben einhalten, wenn sie die Miete erhöhen wollen. Das ist die Chance für Mieter: Finden sich im Schreiben Fehler, müssen sie in manchen Fällen gar nicht darauf reagieren. Oft lohnt es sich, den Brief des Vermieters prüfen zu lassen.



Mieterhöhungsbegehren sollte man genau prüfen.
(Foto: dpa-tmn)

Wohnraum in Ballungsräumen wird immer knapper und teurer. Doch auch wenn die Nachfrage größer ist als das Angebot, dürfen Vermieter nicht nach Lust und Laune die Miete erhöhen. Sie müssen Vorgaben und Formen einhalten. Machen sie dabei Fehler, können die Mieter dagegen vorgehen.

Seit der letzten Mieterhöhung müssen mindestens zwölf Monate vergangen sein. "Da zwischen der Ankündigung und der tatsächlichen Mieterhöhung nochmal drei Monate liegen, vergehen de facto insgesamt 15 Monate, bis man eine höhere Miete zahlen muss", sagt Christoph Herrmann, Rechtsexperte der Zeitschrift "Finanztest".

Ausgenommen von dieser Frist sind Erhöhungen aufgrund von Modernisierungsmaßnahmen oder gestiegenen Betriebskosten. Nach Abschluss der Modernisierungsmaßnahme ist der Vermieter berechtigt, elf Prozent der Modernisierungskosten auf die Jahresmiete aufzuschlagen. Voraussetzung ist, dass sich durch die Baumaßnahme der Wohnwert erhöht hat oder dass sich dadurch Energiekosten senken lassen.

Die Mieterhöhung muss schriftlich erfolgen. Dabei ist auch ein Computerausdruck mit Faksimile-Unterschrift möglich, In jedem Fall müsse der Vermieter seine Erhöhung begründen und in seinem Schreiben darlegen, dass er nur die ortsübliche Vergleichsmiete fordert, erklärt Ulrich Ropertz vom Deutschen Mieterbund: "Das ist die Miete, die vor Ort im Durchschnitt für vergleichbare Wohnungen schon gezahlt wird."
Keine Erhöhung ohne Grund

Bei der Begründung könne sich der Vermieter auf verschiedene Argumente stützen, sagt Alexander Wiech vom Eigentümerverband Haus & Grund: den Mietspiegel, ein Sachverständigengutachten oder mindestens drei Vergleichswohnungen. Wenn es in einer Stadt oder Gemeinde keinen Mietspiegel gibt, darf der Vermieter laut Gesetzgeber auch den Mietspiegel einer vergleichbaren Gemeinde verwenden.

"Für den Fall, dass die bisherige Miete deutlich unter der ortsüblichen Vergleichsmiete liegt, muss er die Kappungsgrenze einhalten", sagt Ropertz. Die Miete darf demnach innerhalb von drei Jahren maximal um 20 Prozent steigen. "Für Städte mit Wohnraumknappheit können die Bundesländer Verordnungen erlassen, wonach die Kappungsgrenze auf 15 Prozent abgesenkt wird."

Der Vermieter kann nicht einfach mehr Geld vom Mieter kassieren, sondern er muss vorher dessen Zustimmung einholen. Um die Berechtigung des Schreibens zu prüfen, erhält der Mieter eine Frist. "Sie beginnt in dem Monat zu laufen, in dem der Mieter die Mieterhöhung bekommen hat und läuft dann noch zwei weitere Monate", sagt Ropertz. Wenn das Mieterhöhungsverlangen also im Juni kommt, dann müsste der Mieter bei Zustimmung erstmals ab dem 1. September die Erhöhung tatsächlich zahlen.
Wenn der Vermieter Fehler macht

Der Mieter kann seine Zustimmung aber nicht einfach verweigern, weil ihm die neue Miete zu teuer ist. Wenn inhaltlich und formal alles stimmt, muss er akzeptieren. Wichtig ist, dass der Mieter nachvollziehen kann, wie hoch die neue Miete sein soll. Dabei muss auch die zugrunde gelegte Wohnfläche genannt werden. Es lohnt sich oft, die Angaben zur Quadratmeterzahl zu überprüfen, sagt "Finanztest"-Redakteur Herrmann. "Wenn sie um zehn Prozent abweicht und kleiner als angegeben ist, kann man die Miete reduzieren."

"Bei inhaltlichen Fehlern im Schreiben muss der Mieter der Erhöhung so weit zustimmen, wie das Verlangen berechtigt ist", sagt Herrmann. Wenn der Vermieter beispielsweise einen falschen Wert aus dem Mietspiegel heranzieht, muss er das korrigieren. Das Mieterhöhungsverlangen wird dadurch aber nicht komplett ungültig.
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Anders sieht es bei formalen Fehlern im Schreiben aus. Dann kann sogar das gesamte Mieterhöhungsverlangen unwirksam sein. Der Mieter müsse auch nicht reagieren, erklärt Herrmann. Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn nicht alle Mieter einer Wohnung ein Schreiben erhalten haben. Bevor Mieter das Schreiben ignorieren, sollten sie sich allerdings rechtlich absichern. Denn verweigert der Mieter die Zustimmung oder gibt keine Erklärung ab, kann der Vermieter innerhalb der drei folgenden Monate Klage auf Zustimmung erheben. "Ein Gericht wird dann klären, ob das Mieterhöhungsverlangen berechtigt ist oder nicht", sagt Wiech.

Wenn die Zustimmungsfrist für den Mieter am 31. August endet, hat der Vermieter also Zeit bis zum 30. November, um die Klage einzureichen. Herrmann rät: "Mieter sollten sofort einen Anwalt oder den örtlichen Mieterverein aufsuchen und sich beraten lassen, bevor sie überhaupt mit ihrem Vermieter über das Erhöhungsverlangen sprechen."

Quelle: n-tv.de , ino/dpa
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Hitze in der Wohnung - Darf man die Miete mindern ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Aug 2015 09:37

bild Hitze in der Wohnung.jpg
http://www.n-tv.de/ratgeber/Darf-man-die-Miete-mindern-article15692566.html
Dienstag, 11. August 2015
Hitze in der Wohnung - Darf man die Miete mindern ?

Erdgeschosswohnungen sind normalerweise nicht sonderlich beliebt. Doch im Hochsommer würde so manch ein Dachgeschossbewohner gerne tauschen. Mit jeder Etage steigt auch die Temperatur in der Wohnung. Was können Hitzegeplagte vom Vermieter verlangen?



Bei unerträglichen Temperaturen in der Wohnung können Mieter Abhilfe verlangen.
Bei unerträglichen Temperaturen in der Wohnung können Mieter Abhilfe verlangen.

Das Maisonette im Dachgeschoss ist ein Traum – zumindest im Herbst, im Winter und im Frühjahr. Doch sobald das Thermometer sommerliche Temperaturen erreicht, wird aus der Wohnung ein Backofen, den Menschen mit schwachem Kreislauf mit Rücksicht auf ihre körperliche Unversehrtheit besser meiden sollten. Lüften am Tag macht die Sache nur noch schlimmer und für den Nachtschlaf legt man sich am besten auf die Dachterrasse. Kurz: die Wohnung ist an Hochsommertagen kaum bewohnbar. Darf man deshalb die Miete kürzen?

Dass die Raumtemperaturen im Sommer steigen, ist ganz normal und kein Mietmangel – auch nicht in einer Dachgeschosswohnung. Anders kann es aussehen, wenn die Wohnung tatsächlich unerträglich heiß wird. "Da es sich bei Temperaturen über 26 Grad in der Wohnung auch um eine Beeinträchtigung der Wohnqualität und somit um einen Mangel handeln dürfte, kann der Mieter auch die Miete mindern", erklärt Anja Franz vom Mieterverein München. Eine allgemeine gesetzliche Regelung dazu gibt es allerdings nicht.

Als Faustregel gilt, dass die Innentemperaturen an heißen Tagen sechs Grad unter den Werten draußen liegen sollten. Auf diesen Maßstab haben sich schon vor Jahren die Oberlandesgerichte Hamm und Rostock festgelegt (Az. 30 U 131/06 und Az. 3 U 83/98). Auch das Amtsgericht Hamburg gab einem Mieter recht, in dessen hochwertiger Neubauwohnung trotz stundenlangem Lüften nachts noch Temperaturen über 25 Grad herrschten. Die Vermieterin müsse einen angemessenen Wärmeschutz installieren, fand das Gericht (Az.: 46 C 108/04).
Vermieter entscheidet über Maßnahme

Der beste Wärmeschutz wäre natürlich – gerade unterm Dach - eine entsprechenden Dämmung. Aber auch Außenjalousien oder eventuell eine Klimaanlage können dazu beitragen, die Raumtemperatur auf ein erträgliches Maß zu senken. Der Mieter kann allerdings keine speziellen Maßnahmen verlangen, betont Anja Franz. "Es ist Sache des Vermieters, wie er Sonnen- und Hitzeschutz schafft." Mieter, die selbst Hand anlegen, und beispielsweise eine Sonnenmarkise einbauen wollen, müssen sich vorher die Zustimmung des Vermieters holen. Es handelt sich schließlich um einen Eingriff in die Bausubstanz.
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Wer den Vermieter zum Handeln bringen will, muss vorgehen wie bei allen anderen Problemen mit der Wohnung: erst den Mangel anzeigen und um Beseitigung bitten, möglichst mit Fristsetzung. Passiert dann nichts, kann man die Miete kürzen. Laut Franz geht das nur für die Tage im Monat, an denen es tatsächlich unerträglich heiß war. Dokumentation ist unerlässlich, denn anders als beispielsweise bei einem kaputten Wasserhahn lässt sich der Mangel nicht ohne Weiteres nachweisen. Am besten notiert man sich für jeden Tag die gemessene Höchsttemperatur.

Wie hoch die Mietminderung letztlich ausfällt, hängt vom Einzelfall ab. Bei einem frisch sanierten Luxus-Dachgeschoss können die Mieter andere Ansprüche an das Raumklima stellen als in der obersten Etage eines günstigen 1960er-Jahre-Baus. In der Vergangenheit hielten die Gerichte meist eine Mietminderung von 20 Prozent für angebracht. Wer es gar nicht mehr aushält in der Wohnung, kann auch einfach kündigen. Das sollte man natürlich nur in Erwägung ziehen, wenn man die Wohnung auch in den anderen Jahreszeiten nicht haben will.

Quelle: n-tv.de , ino
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Miniermotten mögen die Hitze - Kastanien-Schädling auf dem Vormarsch

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Aug 2015 10:35

bild Kastanien-Schädling auf dem Vormarsch.jpg
bild Kastanien-Schädling auf dem Vormarsch.jpg (62.44 KiB) 3349-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Kastanien-Schaedling-auf-dem-Vormarsch-article15700266.html
Dienstag, 11. August 2015
Miniermotten mögen die Hitze - Kastanien-Schädling auf dem Vormarsch

Für Gärtner, Landschaftspfleger und Biergartenbesitzer ist es der blanke Horror: Ein gefräßiges Insekt aus Südosteuropa macht sich massenhaft an deutschen Parkbäumen zu schaffen. Dieses Jahr kommt es besonders schlimm.


Das trockene Frühjahr und der anhaltende Hochsommer haben einem Kastanien-Schädling, der sogenannten Miniermotte, beste Bedingungen verschafft. Wie ein Sprecher des Garten-, Friedhofs- und Forstamtes der Stadt Stuttgart betonte, vermehren sich die Tiere bei Trockenheit schneller. Auch hätten Bäume, die von der Hitze ohnehin schon geschwächt sind, den Schädlingen weniger entgegenzusetzen.
Video
Lebensbedrohliche Bakterien: Kastanie könnte in fünf Jahren ausgestorben sein 26.06.14 – 01:28 min Mediathek Lebensbedrohliche Bakterien Kastanie könnte in fünf Jahren ausgestorben sein

Hauptfeind der deutschen Kastanie ist derzeit ein Tierchen, das Experten unter dem wissenschaftlichen Namen "Cameraria ohridella" kennen. Die kleine, unscheinbare Motte wurde Anfang der 1990er-Jahre aus Südosteuropa eingeschleppt und hat sich über ganz Mitteleuropa ausgebreitet.
Eiablage in luftiger Höhe

In heißen Jahren wie etwa im Jahrhundertsommer 2003 verloren viele Kastanienbäume schon im August ihre Blätter. Die Motten selbst tragen nur indirekte Verantwortung am großen Kastaniensterben. Sie selbst tun dem Baum nichts zuleide. Allerdings legen sie ihre Eier in die Kastanienblätter. Die Larven der Miniermotte fressen sich dann durch das frische Grün, so dass Gänge in den Blättern entstehen. Diesem Umstand verdankt die Motte ihren Namen.

Für den Baum - in der Regel fast ausschließlich weißblühende Roßkastanien - ist der massenhafte Befall mit Miniermotten eine Katastrophe. Die Fraßgänge der Larven zerstören die Leitungsbahnen in den Blättern. Durch ihre Gefräßigkeit trennen die Larven die Blattoberhaut vom darunter liegenden Blattgewebe und unterbrechen damit die Wasserversorgung. Dadurch trocknen die Bereiche oberhalb der Minen aus und verbräunen.
Mitreisende Eindringlinge

Bei starkem Befall vertrocknen die Blätter allmählich und rollen sich von den Rändern her ein. Dieses Symptom, so heißt es, könne leicht mit dem Blattbräunepilz und nichtparasitären Schäden an den Kastanien verwechselt werden. Wenn die Schädigungen durch Mottenbefall über mehrere aufeinanderfolgende Jahre auftreten, wird der Baum krank und stirbt schlimmstenfalls ab.

Die Miniermotte ist ein nur etwa fünf Milimeter kleiner Schmetterling, der zur Familie der Blatttütenmotten (Gracillariidae) gehört. "Die kupferfarbenen Vorderflügel tragen weiße, außen schwarz gerandete Querbinden", wie es in einem Informationsschreiben des Berliner Pflanzenschutzamtes heißt. Obwohl die Falter aus eigener Kraft fliegen können, überwinden sie aktiv nur kurze Strecken. "Der leichte Körperbau und die fransigen Hinterflügel ermöglichen dem Tier ein Schweben in der Luft, sodass die Falter passiv mit dem Wind auch größere Distanzen überwinden können."
Das Herbstlaub soll brennen

Neben dem Wind, der die Miniermotte quer durch Deutschland auf die Reise schickt, wird die Verbreitung in erster Linie durch den Menschen selbst über Reise- und Transportwege wie etwa Auto, Bahn oder auch per Schiff beschleunigt, warnen die Experten. In Berlin zum Beispiel wurde die Kastanienminiermotte erstmals im Jahr 1998 nachgewiesen.
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Zur Bekämpfung der Miniermotte raten Experten dazu, das Laub unter den Bäumen im Herbst gründlich zu entfernen und am besten noch vor Ort zu verbrennen. "So verhindert man, dass sich die Motteneier zu Larven weiter entwickeln", sagt Jan Muntendorf, Diplom-Forstingenieur bei der Hamburger Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. "Eine vollständige Bekämpfung ist damit nicht erzielbar", heißt es beim Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft. "Der Befallsdruck wird dadurch aber deutlich herabgesetzt."

Zum Schutz für einzeln stehende Roßkastanien gibt es seit kurzem auch spezielle Lockstofffallen. Wenn die Motten allerdings in dichten Schwärmen auftreten, helfen solche Mittel wenig weiter. "In Deutschland", so schreiben die Experten des Naturschutzbunds Schleswig-Holstein, "entwickelt die Rosskastanienminermotte in Abhängigkeit von der Witterung meist drei sich überlappende Generationen im Jahr."

Quelle: n-tv.de , mmo/dpa
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Fenster bei Einzug nicht gestrichen - Mieter müssen nicht renovieren

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Aug 2015 10:42

bild Mieter müssen nicht renovieren.jpg
http://www.n-tv.de/ratgeber/Mieter-muessen-nicht-renovieren-article15695351.html
Fenster bei Einzug nicht gestrichen - Mieter müssen nicht renovieren

Mieter müssen ihre Wohnung nicht unbedingt frisch gemalert hinterlassen, wenn sie ausziehen. Auch nicht, wenn das so im Mietvertrag steht. Entscheidend ist unter anderem die Frage, wie die Immobilie beim Einzug aussah.


In einer größeren Wohnung wären die ungestrichenen Fenster womöglich nicht so ins Gewicht gefallen.
In einer größeren Wohnung wären die ungestrichenen Fenster womöglich nicht so ins Gewicht gefallen.
(Foto: dpa)

Ist eine Wohnung beim Einzug frisch gemalert, kann der Mieter verpflichtet sein, beim Auszug zu streichen. Sind die Räume nicht renoviert, gilt das nicht. Aber wann ist eine Wohnung renoviert? Die Grenzen sind hier fließend. Es kann schon reichen, dass die Fenster beim Einzug nicht gestrichen waren, damit die Pflicht zu Schönheitsreparaturen komplett entfällt. Die Zeitschrift "Das Grundeigentum" berichtet von einem entsprechenden Fall, der kürzlich das Landgericht Berlin beschäftigt hat. (Az.: 67 S 140/15)

Dabei war die Mieterin aus ihrer 42 Quadratmeter großen Wohnung ausgezogen, ohne zu renovieren. Sie hielt die Schönheitsreparaturklausel für ungültig. Schließlich seien die Fenster der angeblich renovierten Wohnung bei ihrem Einzug nicht gestrichen gewesen. Sie müsse die Wohnung also auch nicht gemalert hinterlassen Der Vermieter weigerte sich daraufhin, die Kaution auszuzahlen und so landete der Fall vor Gericht.

Das gab der Mieterin recht. Die im Formularmietvertrag verwendete Schönheitsreparaturklausel sei ungültig, weil sie die Mieterin unangemessen benachteilige. Sie sei dadurch nämlich auch verpflichtet, Gebrauchsspuren zu beseitigen, die vor ihrem Einzug entstanden seien – und das ohne einen angemessenen wirtschaftlichen Ausgleich. Knackpunkt im Prozess war nun die Frage, wann eine Wohnung renoviert ist und wann nicht. In diesem Fall verwies die Mieterin auf die Fenster der Wohnung, die beim Einzug nicht frisch gestrichen waren und außerdem durch Lackplatzer verunziert waren. Das stand auch so im Übergabeprotokoll.
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Der Vermieter hielt die Dekormängel für unerheblich, das Gericht nicht. Fenster seien ständig in Gebrauch und damit auch einer häufigeren Wahrnehmung ausgesetzt als andere Wohnungsbestandteile. Zudem fielen die Fenster in der kleinen Zweiraumwohnung stärker ins Gewicht, weil optische Mängel hier nicht so in den Hintergrund träten wie bei einer weitläufigeren Immobilie.

"Eine Wohnung ist nicht erst dann unrenoviert oder renovierungsbedürftig, wenn sie übermäßig stark abgenutzt oder gar völlig abgewohnt ist", so das Gericht. Vorhandene Abnutzungserscheinungen seien nur dann unerheblich, wenn sie "bei lebensnaher Betrachtung" nicht ins Gewicht fielen. "Es kommt im Ergebnis allein darauf an, ob die überlassenen Mieträume den Gesamteindruck einer renovierten Wohnung vermitteln". Das sei hier nicht der Fall gewesen, deshalb sei die Mieterin von den Schönheitsreparaturen befreit.

Quelle: n-tv.de , ino
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Lüften kann sogar schaden - So wird der feuchte Keller trocken

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Aug 2015 10:21

bild So wird der feuchte Keller trocken.jpg
http://www.n-tv.de/ratgeber/So-wird-der-feuchte-Keller-trocken-article15780886.html
Lüften kann sogar schaden
So wird der feuchte Keller trocken


In vielen Kellern ist es klamm, die Luft riecht leicht modrig, Bücher oder Kleidung können hier nicht gelagert werden. Schuld an der Feuchtigkeit sind oft Schäden an der Bausubstanz wie schlechte Abdichtungen.


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Ein feuchter Keller ist oft baubedingt. Moderne Häuser sind nicht so häufig betroffen wie solche, die vor 1975 gebaut wurden und deren aufsteigende Wände nicht oder nicht gut abgedichtet wurden.
Ein feuchter Keller ist oft baubedingt. Moderne Häuser sind nicht so häufig betroffen wie solche, die vor 1975 gebaut wurden und deren aufsteigende Wände nicht oder nicht gut abgedichtet wurden.
(Foto: dpa-tmn)

Feuchte Keller sind ein Alarmsignal. Bewohner sollten es ernst nehmen und nicht warten, bis Schimmel entsteht. Schon bei den ersten Anzeichen ist es wichtig, dem Problem auf den Grund zu gehen.

"Es ist wie beim Arztbesuch", sagt Ulrich Zink vom Bundesarbeitskreis Altbauerneuerung. "Nicht immer liegt die Ursache dort, wo es wehtut." Deshalb sei die Diagnose der erste Schritt, dann folgt die Therapie. Auf Selbstheilung zu hoffen, ist keine Alternative: "Viele denken, dass man dem Feuchtigkeitsproblem mit guter Entlüftung beikommen kann. Doch damit ist die Ursache weder erkannt noch beseitigt", betont Zink.

Diagnose

"Feuchtigkeit im Keller hat grundsätzlich zwei Ursachen", erklärt Alexander Lyssoudis von der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau. Sie kann darauf hinweisen, dass das Bauwerk irgendwo undicht ist. "Das ist meist die ungünstige, teure Variante. Denn dann muss das Bauwerk mit teilweise erheblichem Aufwand abgedichtet werden." Nicht ganz so dramatisch ist es, wenn die Feuchtigkeit durch feuchte warme Luft verursacht wird, die an den kühlen Wänden kondensiert. Dann genügt es, die Luft so zu behandeln, dass sie Feuchte verliert.

"Ein Fachmann kann meist schon am Nässebild erkennen, wo die Ursache liegt", betont Lyssoudis. Kondensationsnässe setzt sich breitflächig an den Wänden ab. Gibt es aber Löcher oder poröse Stellen in der Wand oder Abdichtung, weist das Nässebild auf punktuelle Feuchtigkeit hin. Sie breitet sich um ein Zentrum herum aus.

"Ältere Häuser, die vor 1970 gebaut wurden, sind häufig feucht", weiß Altbauexperte Zink. Oft handelt es sich um Schäden durch eine fehlende oder nicht funktionierende Abdichtung an und in den aufsteigenden Wänden. Der Baustoffe zieht dann Feuchtigkeit aus dem umgebenden Erdreich. "Grundsätzlich gilt: Wenn keine horizontale und vertikale Abdichtung vorhanden ist, bleiben die Wände nicht trocken."
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Therapie

Undichte Stellen oder sogar eindringendes Grundwasser können umfangreiche Reparaturarbeiten nach sich ziehen. "Die Löcher müssen verschlossen werden", erklärt Lyssoudis. "Oft werden solche Undichtigkeiten verpresst, indem entsprechende Flüssigkeiten in die Wand injiziert wird, wo sie dann aushärten." Bei größeren Schäden muss ein Bagger den Keller ausgraben. Leichter in den Griff lässt sich Kondensationswasser bekommen. "Aber das birgt auch noch viele Probleme, die Hausbesitzern zu schaffen machen können", sagt Lyssoudis. Wenn die Feuchtigkeit nur einmal eingedrungen ist, hilft ein guter Trockner. Ist das Problem aber dauerhaft, muss die Be- und Entlüftung des Kellers überprüft und neu organisiert werden.

"Keinesfalls darf der Keller bei hohen Außentemperaturen gelüftet werden", warnt der Ingenieur. Sonst verstärkt man das Problem noch. Wer ein automatisches Lüftungssystem einsetzt, sollte darauf achten, dass es die aktuelle Temperatur und Feuchtigkeit misst und nur zu den Zeiten lüftet, in denen der Taupunkt nicht unterschritten wird. "Dann setzt sich auch keine Feuchtigkeit mehr ab."

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Stangen am Dach - Blitzschutz fürs Haus

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Sep 2015 08:33

bild Blitzschutz fürs Haus.jpg
http://www.n-tv.de/ratgeber/Blitzschutz-fuers-Haus-article15809591.html
Stangen am Dach - Blitzschutz fürs Haus

An besonders aktiven Tagen können in Deutschland über 100.000 Blitze entstehen. Mancher schlägt in einem Haus ein - Elektrogeräte explodieren, Heizungsrohre bersten. Dabei kann man das Haus vor der Überspannung schützen - von innen und von außen.

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Jährlich schlagen Hunderttausende Blitze in Deutschland ein. Hausbesitzer können sich mit Blitzableitern vor Schäden schützen. Bewährt hat sich etwa die Stange auf dem Dach.
Jährlich schlagen Hunderttausende Blitze in Deutschland ein. Hausbesitzer können sich mit Blitzableitern vor Schäden schützen. Bewährt hat sich etwa die Stange auf dem Dach.
(Foto: dpa)

Ein Haus ist nicht nur gefährdet, wenn der Blitz direkt einschlägt. Sondern selbst wenn dieser in einem Kilometer Entfernung auf den Boden trifft, kann die Spannung über Elektro- und Stromleitungen, Gas- und Wasserrohre in ein anderes Haus geleitet werden.

In dem betroffenen Gebäude explodieren oder verbrennen dann Elektroinstallation, Heizungsrohre bersten. Darauf weist das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hin. Manchmal bricht im Dachstuhl bei einem Einschlag des bis zu 30 .000 Grad heißen Blitzes auch Feuer aus. Schützen kann man das Haus auf zwei Weisen:
Außen

Der Blitzschutz am Gebäude fängt Blitze ab, bevor sie im Gebäude einschlagen und leiten die Energie in den Boden ab. Aber ein einfacher Blitzableiter auf dem Dach und ein Draht an der Fassade als Erdung schützen das Gebäude von außen oft nicht ausreichend. Besser sind Fangstangen in Verbindung mit Maschennetzen, erklärt der Bauherren-Schutzbund. Sie verhindern, dass ein Blitz in herausragende Teile des Hauses einschlägt, etwa den Schornstein und Satellitenschüsseln. Wichtig ist laut BBK, dass alle metallenen Aufbauten am Haus wie Schneefanggitter, Entlüftungsrohre und Dachgauben mit der Blitzschutzanlage verbunden sind.
Innen
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Versicherungen können Verträge mit einer dreimonatigen Frist zum Ende des Versicherungsjahres kündigen 29.05.13 120.000 Wohngebäudepolicen betroffen Ergo droht Versicherten mit Kündigung

Der innere Blitzschutz des Gebäudes verbindet alle Bauteile aus Metall an der Stelle, wo sie in das Gebäude eintreten mit der Hauptschiene der Erdung. Das betrifft Gas-, Wasserleitungen und Heizungsrohre, aber auch die grün-gelben Leiter der Stromversorgung sowie sonstige Stahlkonstruktionen. So wird die Blitzenergie vom Netz abgeleitet, was Schäden an der Technik verhindert.

Daneben werden Überspannungen in der Hauselektronik verhindert, indem zum Beispiel kleine Module in den Zähler der zentralen Stromversorgung eingesetzt werden, erklärt der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik. Zusätzlich gibt es Überspannungsableiter in Form von Adaptern für die Steckdose, die direkt vor die Elektrogeräte geschaltet verhindern, dass die Überspannung in diese gelangt.
Richtiges Verhalten im Haus

Bei einem Gewitter sollte man in einem Gebäude ohne Blitzschutz nicht duschen und nicht baden. Zur Sicherheit alle elektrischen Geräte vom Strom nehmen oder einen Überspannungsschutz verwenden. Fenster, Roll- und Fensterläden schließen und sich von ungeschützten Öffnungen fernhalten. Handys und schnurlose Telefone können gefahrlos verwendet werden, erklärt der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Staatliche Förderung - Böses Erwachen für Wohnriester-Kunden ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Sep 2015 11:05

bild Böses Erwachen für Wohnriester-Kunden.jpg
http://www.n-tv.de/ratgeber/Boeses-Erwachen-fuer-Wohnriester-Kunden-article15836016.html
Staatliche Förderung - Böses Erwachen für Wohnriester-Kunden ?

Ein Gastbeitrag von Max Herbst

Mit staatlicher Hilfe ins Eigenheim und dabei auch noch Steuern sparen: Bauen mit Wohnriester hat durchaus Vorzüge. Die Musterrechnungen vieler Banken und Berater sind allerdings unrealistisch - und verschweigen die Belastungen der Zukunft.

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Je höher das Einkommen im Rentenalter, desto lohnender ist das Rabattangebot.
(Foto: dpa)

Fast drei Jahrzehnte berät die FMH Verbraucher Bauherren nun schon beim Abschluss von Hypothekendarlehen. Wir haben unzählige Angebote überprüft und die unterschiedlichsten Ausgestaltungen gesehen. Die Bandbreite reicht von kundenfreundlich ausgearbeiteten Angeboten bis hin zu Offerten, bei denen es dem Berater oder Banker vor allem um die eigene Provision ging. Auch staatlich geförderte Wohnriester-Bausparverträge fallen vielfach in diese Kategorie.
Wie der Staat beim Sparen hilft

Grundvoraussetzung für den Wohnriester ist, dass eigens zertifizierte Bausparverträge oder Hypothekendarlehen zur Finanzierung eines Eigenheims eingesetzt werden. Entscheidet sich der Kunde für ein solches Riester-Produkt und zahlt er dort vier Prozent seines zu versteuernden Vorjahreseinkommens ein (max. 2100 Euro pro Jahr), bekommt er jährlich 154 Euro Riesterförderung auf den Bausparvertrag gutgeschrieben. Für jedes Kind, das ab Januar 2008 geboren wurde, gibt es noch mal 300 Euro jährlich. Für ältere Sprösslinge spendiert der Staat immerhin 185 Euro per anno.

Gleichzeitig lässt sich der eingezahlte Betrag (gedeckelt auf 2100 Euro) steuerlich als Sonderausgabe geltend machen. Dann wird es kompliziert. Denn die 154 Euro Prämie sowie etwaige Zulagen für die Kinder zieht der Fiskus von den gesparten Steuern wieder ab. Wie sich dieser Verschiebebahnhof in der Praxis auswirkt, illustriert das folgende Beispiel.

Ein lediger Bausparer mit einem jährlichen Bruttoeinkommen von 60.000 Euro schöpft mit seiner Sparrate von 2100 Euro den maximalen Förderrahmen aus. Für seine Steuererklärung bedeutet das erst einmal einen Vorteil von 930 Euro. Dieser Betrag wird um die 154 Euro Förderung gekürzt. Somit erscheinen auf dem Steuerbescheid 776 Euro mehr Geld. Würde unser Musterkunde nur 30.000 Euro im Jahr verdienen, kämen lediglich 242 Euro jährliche Steuerersparnis heraus.
Warum die Verkäufer zu optimistisch rechnen

Auffallend an der Ausgestaltung vieler Angebote ist, dass der Steuervorteil bei den Musterrechnungen in der Regel direkt mit in den Bausparvertrag eingebracht wird. Ein solches Vorgehen wäre für den Eigenheimbesitzer auch durchaus wünschenswert. Unsere Erfahrungswerte zeigen jedoch: Nur die wenigsten Bausparer sind so konsequent, die Steuererstattung wirklich abzuzweigen und als Sonderzahlung in den Bausparvertrag zu investieren. In der Regel fließt das Steuergeld vielmehr in die allgemeine Lebenshaltung ein - finanziert also zum Beispiel die Klassenfahrt der Kinder, den Kundendienst fürs Auto oder den neuen Plasmafernseher. Die Berechnungen der Anbieter stimmen daher nur in den seltensten Fällen, weil sie den optimalen - leider unrealistischen - Verlauf unterstellen. In der Praxis steuern viele Riester-Bauherren daher auf ein Ende mit Schrecken zu. Mit dem Riester-Vergleich der FMH können Sie sich die unterschiedlichen Berücksichtigungen darstellen lassen.
Wann der Staat die Daumenschrauben anzieht
Max Herbst ist Inhaber der FMH-Finanzberatung, die seit 1986 unabhängige Zinsinformationen erstellt.
Max Herbst ist Inhaber der FMH-Finanzberatung, die seit 1986 unabhängige Zinsinformationen erstellt.

Der klassische (vereinfachte) Ablauf sieht dann in etwa so aus: Nach zehn Jahren wird der Wohnriester Bausparvertrag zugeteilt, der Kunde setzt das Bausparguthaben zur Tilgung von Bankdarlehen ein oder zahlt damit Baukosten. Der Gesetzgeber schreibt allerdings vor, dass alle Tilgungsleistungen, die mit dem geförderten Bausparvertrag erfolgen, einem fiktiven Wohnförderkonto gutzuschreiben sind. Dort werden sie jährlich mit zwei Prozent verzinst. Ziel der Übung ist, dem Staat einen Teil der Förderung zurückzugeben: Denn zum Rentenbeginn muss der Bauherr den angesparten Betrag inklusive Zinsen versteuern - zu seinem dann geltenden persönlichen Steuersatz. Selbst bei einem Ledigen summieren sich die aufgelaufenen Beträge im Wohnförderkonto schnell auf 50.000 bis 80.000 Euro - je nach Finanzierungsdauer.

Immerhin: Bei der Rückzahlung dieser Summe stehen dem Steuerpflichtigen zwei Modelle zur Verfügung.

Variante eins: Das Rabattmodell. Dabei zahlt der frischgebackene Ruheständler seine gesamten Steuerschulden bei Rentenbeginn auf einen Schlag. In diesem Fall gewährt der Fiskus einen Nachlass von 30 Prozent und verlangt nur Steuern auf 70 Prozent des Wohnförderkontos: In unserem obigen Beispiel des ledigen Gutverdieners wären das 37.800 Euro statt der sonst fälligen 54.000 Euro. Das klingt erst einmal lukrativ, kann aber zum Bumerang werden. Denn das zu versteuernde Vertragsguthaben wird auf die normalen Einkünfte im Alter angerechnet und erhöht damit die Steuerlast extrem. Unser Lediger - für den wir im Alter ein tatsächliches Einkommen von nur 15.000 Euro unterstellen - müsste dafür in dieser Variante 13.287 Euro ans Finanzamt zahlen.

Variante zwei: Das sogenannte Verminderungsmodell. Gerade bei geringen Einkommen erweist sich diese Gestaltung oft als vorteilhafter. Kunden können ihre Wohnförderkontos nämlich auch nach und nach auf Null setzen. Der Gesetzgeber lässt ihnen dazu Zeit bis zu ihrem 85. Geburtstag. Sollten sie vorher sterben, müssen allerdings die Erben die noch ausstehenden Steuern bezahlen.

Im obigen Beispiel müssten unser Lediger alle 12 Monate 803 Euro Steuern berappen - oder 14.452 Euro im Laufe der Jahre. Für ihn wäre also das Rabattmodell vorteilhafter. Grundsätzlich gilt: Je höher das Einkommen im Rentenalter, desto lohnender ist das Rabattangebot.
Fazit
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Heute bauen, morgen sparen: Sofortfinanzierungen werden schöngerechnet 27.10.14 Heute bauen, morgen sparen Sofortfinanzierungen werden schöngerechnet

Staatlich geförderte Wohnriester-Verträge können Bauherren dabei helfen, ihr Hypothekendarlehen schneller zu tilgen. Doch nur wer die zusätzliche Steuerersparnis konsequent zum Schuldenabbau einsetzt, profitiert auch langfristig. Wer hingegen das gesparte Geld - wie so oft - in die laufenden Kosten fließen lässt, muss im Alter oft zurückstecken. Denn das Finanzamt fordert seinen Teil der Förderung gnadenlos zurück. Die wenigsten Ruheständler werden bei Renteneintritt 15.000 Euro oder mehr so einfach an Steuernachzahlung leisten können. Auch wiederkehrende jährliche Zahlungen von rund 1000 Euro dürften die meisten schmerzen - erst recht, wenn sie damit eine Förderung zurückzahlen, die sie bereits vor Jahrzehnten erhalten haben.



Quelle: n-tv.de ,
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Drei Modelle sind möglich - Lohnt sich eine Bauspar-Sofortfinanzierung ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Sep 2015 17:16

Lohnt sich eine Bauspar-Sofortfinanzierung.jpg
Lohnt sich eine Bauspar-Sofortfinanzierung.jpg (11.85 KiB) 3268-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/ratgeber/Lohnt-sich- ... 91951.html
Mittwoch, 09. September 2015
Drei Modelle sind möglich - Lohnt sich eine Bauspar-Sofortfinanzierung ?

Sofort ein Immobiliendarlehen und erstmal nur die Zinsen zahlen - das klingt lukrativ. Ob Bausparsofortfinanzierungen wirklich eine Alternative zum klassischen Kredit sind, hängt aber von den Konditionen ab. Die durchblickt nur, wer genau rechnet.

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Gleichbleibende Raten und über lange Zeit festgelegte Zinsen sind die Vorteile einer Bausparsofortfinanzierung. Sondertilgungen sind allerdings oft nicht möglich.
Gleichbleibende Raten und über lange Zeit festgelegte Zinsen sind die Vorteile einer Bausparsofortfinanzierung. Sondertilgungen sind allerdings oft nicht möglich.
(Foto: dpa-tmn)

Die Werbung klingt verlockend: Der Immobilienkäufer erhält sofort einen Kredit, muss aber erst einmal nur sehr niedrige Zinsen zahlen und in einen Bausparvertrag einzahlen. Die angepriesene Sofortfinanzierung hat jedoch auch ihre Schattenseiten.

Die Zinsen sind für viele Jahre festgeschrieben, die Raten für den parallel abgeschlossenen Bausparvertrag niedrig. Aber Bausparsofortfinanzierungen sind oft teurer.

Wie funktioniert eine Bauspar-Sofortfinanzierung?

Es gibt drei Modelle. In der ersten Variante erhält der Kunde ein Darlehen von einer Bausparkasse, zahlt zunächst nur die Zinsen zurück und parallel in einen Bausparvertrag ein. Ist dieser zuteilungsreif, wird damit das Darlehen teilweise getilgt. Die Restsumme wird danach wie ein normales Bauspardarlehen getilgt.

Bei Modell zwei nimmt man ein höheres Darlehen als benötigt auf: "Wenn ich zum Beispiel 200.000 Euro brauche, leihe ich mir 300.000 Euro und zahle die übrigen 100.000 Euro in den Bausparvertrag ein", erklärt Achim Tiffe, Rechtsanwalt aus Hamburg. Auch hier müsse der Kunde zusätzlich monatlich ansparen.

Variante drei besteht aus einem Darlehen und mehreren Bausparverträgen zur Tilgung. "Die Sparverträge werden alle zu Beginn abgeschlossen, aber um mehrere Jahre versetzt bespart und zuteilungsreif", erklärt Jörg Sahr von Stiftung Warentest in Berlin.

Was sind die Vorteile?

Mögliche Pluspunkte können niedrige, gleichbleibende Raten und über lange Zeit festgelegte Zinsen sein. Die oben beschriebene erste Variante zum Beispiel könne für den Verbraucher sinnvoll sein, wenn der Sparvertrag zu dem Zeitpunkt zuteilungsreif sei, an dem die Zinsbindung für das Darlehen ende, erklärt Sahr. Wenn die Konditionen für das Darlehen günstig seien, könnten sie sogar die schlechte Verzinsung für den Bausparvertrag - zurzeit maximal 0,5 Prozent - ausgleichen. "Es kommt immer auf den Einzelfall an", sagt Sahr.

Und die Nachteile?

Die können vielfältig sein. Erstes Problem: Wenn der Sparvertrag zuteilungsreif ist, ist damit nicht notwendigerweise das komplette Darlehen abbezahlt, sondern nur ein kleiner Teil. Es könne also noch viele Jahre dauern, bis der Kredit vollständig abgezahlt ist, sagt Thomas Hentschel von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. "Das kann ein Fass ohne Boden werden."

Gravierend in den ersten Jahren der Laufzeit ist laut Hentschel, dass Sondertilgungen meist nicht möglich sind. Auch wenn jemand den Vertrag vorzeitig beenden wolle oder müsse, werde es sehr teuer. "Ich zahle immer auf die maximale Schuldsumme die Vorfälligkeitsentschädigung, weil das Darlehen erst am Ende getilgt wird und nicht schon während der ersten Jahre der Laufzeit", sagt Hentschel. Auch die Zinslast werde anhand der vollen Summe berechnet.
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Tiffe stimmt dem zu. "Die Kunden unterschätzen die Veränderung ihrer Lebenssituation in der ersten Darlehensphase." Diese laufe im Durchschnitt zehn Jahre, und währenddessen würden sich viele Paare trennen, auch Todesfälle seien möglich. "Man zahlt für einen Bausparvertrag immer ein Bearbeitungsentgeld", sagt Tiffe. Das könnten bei hohen Darlehen 2000 bis 3000 Euro sein. Diese Kosten würden vor Abschluss eines Vertrages aber meist verschleiert.

Ist also ein klassisches Annuitätendarlehen sinnvoller?

In den meisten Fällen, sagt Tiffe, sei ein traditionelles Darlehen sinnvoller, das vom ersten Tag an getilgt werde. "Wenn man einen Kredit will, schließt man keinen Sparvertrag ab", gibt er zu bedenken. Sahr ist gelassener: "Noch vor zehn Jahren hätte ich gesagt, Finger weg von der Bausparsofortfinanzierung." In der derzeitigen Niedrigzinsphase könnten einige Kombiprodukte der Bausparkassen aber mithalten. "Es kommt auf die Konditionen an".

So wehren sich gekündigte Bausparer

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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