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Schlappe für die Gema - BGH stärkt Wohnungseigentümer

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Sep 2015 10:23

bild Schlappe für die Gema.jpg
http://www.n-tv.de/ratgeber/BGH-staerkt-Wohnungseigentuemer-article15957006.html
Schlappe für die Gema - BGH stärkt Wohnungseigentümer

Sobald Musik öffentlich aufgeführt wird, schaltet sich die Gema ein. Aber ist es auch eine öffentliche Aufführung, wenn TV-Signale aus einer Satellitenschüssel in hunderte Wohnungen übertragen werden? Eine Eigentümergemeinschaft sollte dafür rund 7500 Euro zahlen.



Die Gema treibt Nutzungsgebühren für Rechteinhaber ein. Damit macht sie sich häufig unbeliebt.
Die Gema treibt Nutzungsgebühren für Rechteinhaber ein. Damit macht sie sich häufig unbeliebt.
(Foto: imago/Martin Müller)

Wohneigentümer müssen für die Weiterleitung von Fernseh- und Radioprogrammen von einer Gemeinschaftsantenne per Kabel in die einzelnen Wohnungen keine Gema-Gebühr zahlen. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe entschieden (Az.: I ZR 228/14). Den Richtern lag eine Klage der Verwertungsgesellschaft für musikalische Urheberrechte Gema gegen eine Münchner Eigentümergemeinschaft mit 343 Wohneinheiten vor. Die Gema vertritt Urheberrechte von Komponisten, Textdichtern und Musikverlegern.

Die Gema war der Ansicht, dass es eine öffentliche Übertragung von urheberrechtlich geschützten Werken sei, wenn das Sendesignal über das Kabelnetz in die Wohnungen geschickt werde. Deshalb verlangte sie Schadensersatz in Höhe von rund 7500 Euro.

Bei einer "Kabelweitersendung" hätten die Eigentümer zahlen müssen. Dies setzt aber eine öffentliche Wiedergabe voraus. Die war aus Sicht des BGH und der Vorinstanzen aber nicht gegeben. Es liege keine Wiedergabe für eine Öffentlichkeit vor, wenn sie auf "besondere Personen" beschränkt sei, die einer "privaten Gruppe" angehören, so der BGH. Wenn die Wohnungseigentümer anstelle zahlreicher Einzelantennen eine Gemeinschaftsantenne installieren und die Sendesignale über Kabel an die Empfangsgeräte in den einzelnen Wohnungen weiterleiten, sei dies eine Wiedergabe für einen solchen privaten Kreis.

"Im Ergebnis leiten die einzelnen Eigentümer die Sendungen nur an sich selbst weiter", so der I. BGH-Zivilsenat. Der Gema-Anwalt hatte bei der mündlichen BGH-Verhandlung argumentiert, die 343 Wohneinheiten seien eine öffentliche und "zufällige Ansammlung von Bewohnern", vergleichbar mit Menschen in einem Konzertsaal. Die Anwältin der Wohnungseigentümer hatte hingegen auf eine "private, untereinander verbundene Gruppe" verwiesen. "Es schellt nicht einfach jemand an der Tür und sagt: Ich will jetzt mal kostenlos Radio hören oder fernsehen", hatte sie betont.

Quelle: n-tv.de , ino/dpa
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Ohne geht nicht - Aufgaben des Notars beim Immobilienkauf

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Sep 2015 09:06

bild Aufgaben des Notars beim Immobilienkauf.jpg
bild Aufgaben des Notars beim Immobilienkauf.jpg (22.16 KiB) 5668-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/ratgeber/Aufgaben-des-Notars-beim-Immobilienkauf-article15989006.html
Ohne geht nicht - Aufgaben des Notars beim Immobilienkauf
Wer ein Haus oder eine Wohnung kauft, muss dafür einen Notar-Termin vereinbaren. So schreibt es der Gesetzgeber vor. Doch welche Aufgaben übernimmt dieser? Und wann lohnt es sich, vor dem Vertragsabschluss zusätzlich einen Anwalt einzuschalten?


Beim Hauskauf ist der Termin beim Notar Pflicht. Dieser kümmert sich darum, dass alle rechtlichen Voraussetzungen für die Vertragsunterzeichnung gegeben sind.
Beim Hauskauf ist der Termin beim Notar Pflicht. Dieser kümmert sich darum, dass alle rechtlichen Voraussetzungen für die Vertragsunterzeichnung gegeben sind.
(Foto: dpa-tmn)

Der Notar-Termin ist beim Kauf einer Immobilie Pflicht. "Immobilien können nur rechtskräftig den Eigentümer wechseln, wenn beidseitig ein notariell beglaubigter Kaufvertrag unterschrieben wird", sagt Jürgen Michael Schick, Pressesprecher des Immobilienverbands Deutschland (ivd).

Der Notar-Termin ist eine Vorgabe des Gesetzgebers, um die Bedeutung und Tragweite der Kaufentscheidung klarzumachen. "Der Kaufvertrag muss dem Käufer zwei Wochen vor dem Beurkundungstermin vorliegen, damit genügend Zeit bleibt, alle Informationen genau durchzulesen und eventuelle Fragen zu klären", sagt Markus Feck von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Aufgaben des Notars

Der Notar kümmert sich darum, dass alle rechtlichen Voraussetzungen für eine Vertragsunterzeichnung gegeben sind. "Er holt eventuell erforderliche Unterlagen und Genehmigungen ein und prüft diese, teilt dem Käufer mit, wenn der Kaufpreis fällig ist, und sorgt für die Eigentumsumschreibung und Löschung nicht übernommener Belastungen, wenn der Kaufpreis gezahlt wurde", sagt Dominik Hüren von der Bundesnotarkammer.

"Sollte es noch vertragliche Unstimmigkeiten zwischen Käufer und Verkäufer geben, erklärt der Notar, wie man diesen Konflikt im Sinne beider Parteien lösen kann", erläutert Alexander Wiech vom Verein Haus & Grund Deutschland. Aber Vorsicht: "Grundsätzlich ist der Notar zur Neutralität verpflichtet, muss also eigentlich einen ausgewogenen Vertrag im Interesse beider Parteien gestalten", sagt Beate Heilmann, Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Mietrecht und Immobilien im Deutschen Anwaltverein (DAV). Der beantwortet also Fragen, setzt den Vertrag und die Urkunde auf, prüft den Grundbucheintrag und kümmert sich darum, dass er vorgenommen wird.

Der Termin beim Notar

Bei der Beurkundung verliest der Notar den Vertragstext und erklärt den Beteiligten die sich daraus ergebenden Rechtsfolgen, sagt Hüren. Die rechtliche Beratung und Entwurfserstellung durch den Notar sind in der Beurkundungsgebühr inbegriffen.

Grenzen durch Neutralität

"Ein ausgewogener und solide erstellter Vertrag dürfte für beide Parteien keine unzumutbaren Risiken mehr bergen, könnte also unterzeichnet werden", sagt Heilmann. Doch in der Praxis fänden sich Vertragsentwürfe unterschiedlicher Qualität: "Vor diesem Hintergrund ist eine zusätzliche Überprüfung durch einen Anwalt, der ja - im Gegensatz zum Notar - ausschließlich die Interessen seines Mandanten strikt zu wahren hat, durchaus zweckmäßig." Er könne Fehler ausbügeln oder bei eventuell zu einseitiger Gestaltung des Entwurfes entsprechend korrigierend wirken, sagt Heilmann.
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Gleichbleibende Raten und über lange Zeit festgelegte Zinsen sind die Vorteile einer Bausparsofortfinanzierung. Sondertilgungen sind allerdings oft nicht möglich. 09.09.15 Drei Modelle sind möglich Lohnt sich eine Bauspar-Sofortfinanzierung?

Extrakosten für mehr Beratung

Wer eine zweite Meinung beim Anwalt einholt, muss dafür extra zahlen: "In der Regel orientieren sich die Kosten am Wert des Kaufobjektes", erklärt Beate Heilmann. "Beratungsgebühren sind zwischen Anwalt und Mandant aber grundsätzlich frei zu vereinbaren." Eine rechtliche Beratung zum Thema Immobilienkauf bieten auch viele örtliche Verbraucherzentralen an. In Nordrhein-Westfalen beispielsweise können Käufer eines Neubaus den Vertrag für rund 350 Euro prüfen lassen.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Ein Traumhaus aus Stroh ? - Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen

Beitragvon Gudrun Graf » 29. Sep 2015 22:28

Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen.jpg
Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen.jpg (21.79 KiB) 5662-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/ratgeber/Bauen-mit-nachwachsenden-Rohstoffen-article16025271.html
Dienstag, 29. September 2015
Ein Traumhaus aus Stroh ? - Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen

Ein Haus aus Stroh und Hanf? Klingt exotisch. Ist es aber nicht. Nachwachsende Rohstoffe sind mittlerweile Alltag im Baugeschäft. Sie sind nicht nur ökologisch nachhaltig, sondern sorgen auch für gutes Raumklima. Ganz ohne konventionelle Stoffe geht es trotzdem nicht.


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Die Architekten Susanne Körner und Tilman Schäberle aus Bad König (Hessen) haben ein Haus aus Strohballen gebaut.
Die Architekten Susanne Körner und Tilman Schäberle aus Bad König (Hessen) haben ein Haus aus Strohballen gebaut.
(Foto: dpa-tmn)

Mit Stroh, Hanf und Flachs haben nicht nur Landwirte zu tun. Auch Bauarbeiter hantieren oft damit. Denn beim Hausbau sind nachwachsende Materialien immer mehr eine Alternative zu konventionellen Baustoffen.

Die Architekten Susanne Körner und Tilman Schäberle aus Bad König (Hessen) haben ihr Haus weitgehend damit gebaut - unter anderem mit 750 Ballen Stroh. Denn Stroh ist ein Alleskönner: "Er ist nicht nur als Dämmung geeignet, sondern auch ein wandbildender Baustoff", sagt Schäberle. Die Wände zwischen der tragenden Holzkonstruktion sind daraus. "Der Arbeitsaufwand ist natürlich größer als bei einer Ziegelmauer." Aber Stroh ist günstig: "Bei einem Euro pro Ballen haben wir für die gesamten Wände 750 Euro für das Baumaterial gezahlt."

Auch Umweltschutz spielte eine Rolle: "Stroh hat wohl den geringsten Primärenergieeinsatz aller Baustoffe. Im Prinzip braucht es zur Gewinnung nur Diesel im Traktor und die Arbeitskraft des Bauern." Und: "Das Raumklima ist durch die geringere Schadstoffbelastung und die Eigenschaften der Materialien viel besser", sagt Schäberle.
Holz aus der Region

Nachwachsende Baustoffe lassen sich an nahezu allen Stellen eines Hauses verbauen. Für die tragende Konstruktion ist Holz das Material der Wahl. "Um hier Nachhaltigkeit zu gewährleisten, sollte man beim Holzkauf auf Regionalität achten", sagt Andreas Brückner von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe. Orientierung bieten Label von Organisationen wie PEFC, FSC oder "Holz von hier". Diese zertifizieren Produkte aus nachhaltiger Forstwirtschaft.

Die Wände im Innenraum tragen Lehm, der Feuchtigkeit aus der Raumluft aufnimmt und sie bei trockenen Verhältnissen wieder abgibt. Auf das Dach kommen Holzschindeln oder Schilfrohr, im Dach ersetzt Wachspapier die übliche Folie als Dampfbremse. Zur Dämmung sind Flachs, Hanf, Holzfasern, Schafwolle oder eben Stroh geeignet.

"Die Dämmungsqualität ist in der Regel zwar etwas schlechter als bei konventionellen Baustoffen wie Mineralwolle oder Styropor", sagt Klaus-Jürgen Edelhäuser von der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau. "Wir reden hier jedoch von Unterschieden, die sich in der Energiebilanz des gesamten Gebäudes nicht als wirtschaftlicher Nachteil ausweisen lassen." Auch Brückner sagt: "Haben die Baustoffe eine bauaufsichtliche Zulassung, so sind sie geprüft und damit vergleichbar mit konventionellen Baustoffen."
Ohne Beton geht es nicht

Heißt konkret: Die Dämmung ist nur marginal schlechter - und bietet andere Vorteile. Natürliche Dämmstoffe können Feuchtigkeit transportieren, ohne Dämmkraft einzubüßen, so das Bundesagrarministerium. Und die Funktion als CO2-Speicher nützt der Umwelt. Ausgenommen das Stroh, ist der Preis allerdings ein Minuspunkt, sagt Edelhäuser. Rund fünf bis zehn Prozent Mehrkosten sind laut Brückner realistisch.
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Wer ein Bautagebuch führt, kann bei Mängeln auf die Handwerker mehr Druck ausüben. 21.09.15 Suche nach Mängeln Blick in Bautagebuch kann helfen
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Immer schließen: Ein gekipptes Fenster ist für Einbrecher wie ein offenes Fenster. 11.06.15 Schutz vor Dieben Einfache Maßnahmen gegen Einbrecher

Ganz ohne konventionelle Materialien geht es nicht: Alle Teile, die die Erde berühren, betrifft das. So besteht das Fundament meist aus Beton. Schäberle hält beim Dachbau Ziegel oft für die beste Wahl, also kein nachwachsender Baustoff. Doch sie sind eine ökologisch sehr sinnvolle Lösung. "Bei richtiger Anwendung von Dachziegeln kann man auf Folienbahnen zur Abdichtung verzichten."

Wichtig ist hier besonders, die Baufirmen genau auswählen, findet Schäberle. Am besten setzt man auf erfahrene Handwerker mit umfassendem Ansatz. "Ansonsten passiert es am Ende, dass nicht ausreichend gefüllte Ecken in der Dämmung mit konventionellem Bauschaum ausgebessert werden, um ein Extrembeispiel anzuführen."

Haben Baustoffe wie Holz und Stroh ein erhöhtes Brandrisiko? "Klares Nein", sagt Rohstoffexperte Brückner. Im Bauordnungsrecht sei der Einsatz nachwachsender Baustoffe bezüglich Brandschutz bis zu Gebäudehöhen von vier bis fünf Stockwerken klar geregelt. In Ein- und Zweifamilienhäusern sei die Gefahr bei Feuer durch natürliche Baustoffe nicht höher als bei deren konventionellen Alternativen.

Hier gibt es günstiges Baugeld.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Kalte Tage kommen bald - Tipps zum Optimieren der Heizung

Beitragvon Gudrun Graf » 29. Sep 2015 22:46

Kalte Tage kommen bald.jpg
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http://www.n-tv.de/ratgeber/Tipps-zum-O ... 24456.html
Kalte Tage kommen bald - Tipps zum Optimieren der Heizung

Eine lange Heizsaison belastet die Haushaltskasse. Dabei muss das gar nicht sein: Viele Anlagen sind falsch eingestellt oder die Heizkörper können ihre Wärme nicht frei abgeben. Kurz vor der Heizperiode sollten Hausbesitzer sich das genauer anschauen.


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Mit einem Vierkantschlüssel wird am Heizkörper das Entlüftungsventil geöffnet und entlüftet, bis ein durchgängiger Wasserstrahl austritt.
Mit einem Vierkantschlüssel wird am Heizkörper das Entlüftungsventil geöffnet und entlüftet, bis ein durchgängiger Wasserstrahl austritt.
(Foto: dpa)

Bald muss die Heizung wieder anspringen. Das kostet - und je nachdem wie hart der Winter wird, bereitet das manchem Haushalt Sorgen. Aber wer seine Heizung richtig einstellt, kann etwas Geld sparen.

"Mit ein paar Handgriffen und wenigen Euro lassen sich die meisten Heizungen so optimieren, dass 10 bis 15 Prozent weniger Energie benötigt werden", sagt Aribert Peters vom Bund der Energieverbraucher in Unkel (Rheinland-Pfalz).

"Es gibt klare Warnsignale für eine optimierungsbedürftige Heizung", erklärt Michael Herma vom VdZ-Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik. "Gluckert es zum Beispiel in den Rohren oder werden Räume unterschiedlich schnell warm, wurde wahrscheinlich kein hydraulischer Abgleich durchgeführt und die Heizung verbraucht unnötig viel Energie." Ein warmer Heizungskeller deutet auf schlecht gedämmte Rohre hin. Wärme verpufft ungenutzt.

Doch selbst wenn die Heizung augenscheinlich noch keine Probleme macht, sollte man sie regelmäßig checken und eventuell modernisieren lassen. "75 Prozent der Heizungsanlagen in Deutschland arbeiten ineffizient", betont Herma. Das trifft besonders auf ältere Modelle zu. Eine Umwälzpumpe, die zehn Jahre oder älter ist, verbraucht in einem Einfamilienhaus rund 90 Watt. Eine moderne Umwälzpumpe kommt mit 4 Watt aus.
Heizungen meist witterungsgeführt

"Viele Heizungen sind aber auch einfach nur falsch eingestellt", sagt Peters. In der Regel lässt sich eine Heizung so programmieren, dass sie dem individuellen Bedarf der Nutzer entspricht. "Wenn es kälter wird, muss sie stärker heizen als an milderen Tagen." Die Höhe der Leistung hängt aber nicht nur von den Außentemperaturen, sondern auch von der Wärmedämmung des Hauses und den Gewohnheiten der Bewohner ab. Generell empfiehlt Peters, sich die Heizkurve genauer anzusehen.

Denn moderne Heizungen sind meist witterungsgeführt. Das bedeutet, dass ihre Vorlauftemperatur auf Grundlage einer eingestellten Heizkurve und der Außentemperatur berechnet wird. "Die passt in der Werkeinstellung meist nicht zum konkreten Anwendungsfall", sagt der Experte. Hier muss der Nutzer selbst aktiv werden. Die Heizkurve sollte so niedrig wie möglich stehen. "Am besten ist es, ihre Verschiebung auf drei bis fünf Grad einzustellen."

Steht die Heizungspumpe auf der niedrigsten Position, spart das Strom. Das verhindert außerdem störende Geräusche. Dabei ist aber darauf zu achten, dass alle Heizkörper im Haus noch warm werden. Nachts sollte die Heizungspumpe Pause haben. Viel bringt es, die Nachtabsenkung auf 16 Grad Innentemperatur zu stellen - dann schaltet auch der Kessel nachts ab.
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Die grauen Kästen standen besonders in den 70er Jahren in vielen Haushalten: Nachtspeicherheizungen waren damals sehr beliebt und galten als zukunftsfähig. 10.06.15 Vergangenheit oder Zukunft? Fragen zur Nachtspeicherheizung
Die alten Heizkörper raus und neue Heizkörper rein. Wer jetzt in eine moderne und umweltfreundliche Heizung investiert, kann sich über eine höhe Förderung freuen. 04.05.15 Den Frühling nutzen Fördermittel für moderne Heizungen
Bei der Installation einer Fußbodenheizung werden Schläuche mit Hilfe eines Tackers auf Dämmplatten verlegt, darüber kommt Estrich. 21.04.15 Vor- und Nachteile Heizkörper oder Fußbodenheizung?
Eine Verteilereinheit mit mehreren Anschlussleitungen wird in jedem Geschoss installiert. 21.11.14 Gegen Feuchtigkeit und Schadstoffe Frische Luft für Sanierungsobjekte

Nicht jeder Raum benötigt die gleiche Wärme, meist ist es im Badezimmer wärmer als im Schlafzimmer. Mit Thermostatventilen lassen sich die einzelnen Heizkörper aber individuell regeln. "Das verhindert, dass die Räume überheizt werden", erklärt Robert Pörschmann vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Mit programmierbaren Thermostaten lassen sich sogar die Temperaturen an unterschiedlichen Wochentagen oder zu Tages- und Nachtzeiten im Voraus einstellen. "So ist eine optimale Heizung möglich, die sich an den individuellen Gegebenheiten der Bewohner orientiert und gleichzeitig Energie spart."

Auch scheinbar kleine Dinge können dazu beitragen, Energie zu sparen und damit die Heizung zu entlasten. "Heizkörper sollten nicht verstellt oder mit Gardinen und Vorhängen zugehängt werden", erklärt Pörschmann. Das behindert die Wärmeabgabe in den Raum. Auch Staubwischen bringt Effekte. "Die Staubschicht wirkt isolierend. Wer sie konsequent beseitigt, auch in den schmalen Lamellen, nutzt die Heizenergie besser aus."

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Kündigungsgrund Flüchtling: Der neue Horror für Mieter in Deutschland

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Sep 2015 10:19

bild Kündigungsgrund Flüchtling.jpg
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/markus-maehler/kuendigungsgrund-fluechtling-der-neue-horror-fuer-mieter-in-deutschland.html

30.09.2015


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Kündigungsgrund Flüchtling: Der neue Horror für Mieter in Deutschland
Markus Mähler

Kann ich meine Wohnung wegen der Flüchtlinge verlieren? Die Antwort ist kurz und schmerzvoll: Ja, das beweisen zahlreiche Fälle. Mehr und mehr Flüchtlinge strömen aus den Aufnahmelagern in die Städte und Gemeinden. Die stehen unter Druck und müssen um jeden Preis unterbringen. Zu den ersten Opfern gehören viele Mieter städtischer Wohnungen. Sie werden weggeräumt, um Platz zu schaffen. Rechtlich ist das eigentlich verboten. Übrigens: Privatwohnungen sind auch nicht mehr sicher. Die Städte mieten wegen der Flüchtlinge immer mehr an.



Fluchtziel Deutschland – der Menschenstrom nach Deutschland will einfach kein Ende nehmen und Angela Merkel glaubt immer noch: »Wir schaffen das!«. Inzwischen schüttelt man selbst im Berliner Regierungsviertel den Kopf über die Großherzigkeit im Kanzleramt und seine »Mutter aller Flüchtlinge«. Wohin mit all den importierten Menschen, Frau Merkel?



Bettina Halbey weiß es. Die Quittung für den Größenwahn bekommen kleine Mieter wie sie. Wegen Merkels Asylpolitik verliert Halbey ihre kleine städtische Wohnung in Nieheim. Die Kündigung der Stadt lag im Briefkasten und hatte einen fragwürdigen Grund: Eigenbedarf. Die 6300-Einwohner-Gemeinde in Nordrhein-Westfalen braucht Platz für Flüchtlinge. Halbey steht jetzt dafür auf der Straße.



Platzmachen für Flüchtlinge: »Das war wie ein Tritt«



Die 51-Jährige wohnt seit 16 Jahren in der Wohnung, im Mai muss sie ausziehen, dann kommt eine Flüchtlingsfamilie: »Das war wie ein Tritt«, sagt die schockierte Noch-Mieterin.



Sie ist aber nicht allein, der Kündigungshammer traf auch die Nachbarin im Erdgeschoss. Die alleinstehende Mutter mit zwei Kindern steht genauso vor dem Nichts. Inzwischen ist ganz Deutschland über die brutale Räumung für Flüchtlinge entsetzt.



Nieheims Bürgermeister Rainer Vidal rechtfertigt sein Herauskehren von Mietern, ihnen würde bei der Suche nach einer neuen Bleibe ja geholfen: »Ich weiß, dass dies eine unkonventionelle Maßnahme ist, aber wir haben als Kommune die Verpflichtung, Flüchtlinge unterzubringen.« Man könne es sich nicht leisten, neue Unterkünfte zu bauen, und müsse »mangels Alternative« das Mietverhältnis kündigen. Vidal ist sich bei seinem harten Kurs ganz sicher. Er habe »die volle Rückendeckung der Politik«.



Alternativlos: Die Mieter werden herausgekehrt



Nieheim ist überall – auch die Stadt Niederkassel setzt eine achtköpfige Familie wegen Eigenbedarfs vor die Tür. Sie will im städtischen Haus 25 Flüchtlinge unterbringen, die Hejhals müssen gehen. Familienvater Jörg Hejhal ist verzweifelt: »Wir wohnen jetzt seit drei Jahren hier, haben alles renoviert und halten immer alles in Ordnung.« Jetzt sollen sich die Hejhals auf dem privaten Wohnungsmarkt umsehen, doch eine so große Familie hat dort keine Chance. Helmut Esch, der erste Beigeordnete der Stadt Niederkassel, reagiert nur mit Schulterzucken: »Wir bedauern die Situation sehr, haben aber leider keine andere Möglichkeit.«



Das Breisgau-Städtchen Eschbach wirft eine langjährige Mieterin aus der gemeindeeigenen Wohnung, weil es Platz für Flüchtlinge braucht. Dabei wohnte Gabriele Keller 23 Jahre in der Wohnung über dem Kindergarten. Die 56-Jährige ist genauso vor den Kopf gestoßen. Gemeinderätin Claudia Geisselbrecht sagt dazu nur: »Wir standen mit dem Rücken zur Wand«, die Gemeinde sei verpflichtet, die Flüchtlinge unterzubringen.



Und plötzlich stehst du vor dem Nichts…



Lindlar in Nordrhein-Westfalen hat gleich vier Mietern gekündigt. Das Gebäude soll als Flüchtlingsheim genutzt werden, jetzt brauchte die Stadt die letzten noch privat genutzten Wohnungen. Mülheim an der Ruhr verzichtet zwar auf den Hammer mit der Kündigung, ihre Wohnungen sollen die betroffenen Mieter trotzdem aufgeben. Die Stadt will 28 Wohnungen für Flüchtlinge anmieten. Denen wird die Eingewöhnung leichtgemacht. Durch das »bewährte Konzept der 24-Stunden-Begleitung mit Concierge und durch Sozialarbeiter«, sagt Sozialdezernent Ulrich Ernst. In Mülheim kümmert man sich aber auch um die unerwünschten Noch-Bewohner: Die verantwortliche Wohn- und Baugesellschaft SWB hilft bei der Suche nach einer anderen Wohnung.



Besonders kreativ war die Stadtverwaltung in Singen. Dort wurde den Mietern der Romeiasstraße 5 bis 17 erst gekündigt – mit der Begründung, die Gebäude seien baufällig. Jetzt wohnen dort 100 Flüchtlinge. Die ehemaligen Mieter fühlen sich betrogen. Sie haben zwar alle eine neue Bleibe, doch die kostet erheblich mehr.



Goldgräberstimmung: Wohnungen werden zu Dukateneseln



Großstädte wie Berlin leiden ohnehin schon unter galoppierenden Mieten. Jetzt bricht dort auch noch Goldgräberstimmung unter den Vermietern aus. Eine Filmfirma mietete eine Vierzimmerwohnung für 990 Euro im Monat und vermietete sie gleich an die Stadt weiter. Die bringt dort jetzt sieben Flüchtlinge unter und zahlt für jeden 50 Euro am Tag. Das macht 10 000 Euro Einnahmen im Monat. Immer mehr normale Wohnungen verwandeln sich in der Flüchtlingskrise zu Dukateneseln. Wer in Deutschland einfach nur wohnen will, geht dafür leer aus.



Dass man sich mit Flüchtlingen gesund stoßen kann, merken immer mehr Hausherren im Land. Sie drängen ihre Mieter aus den Wohnungen, um sie den Städten und Gemeinden als Flüchtlingsheime anzubieten. Im baden-württembergischen Herbrechtingen wollten das die Bewohner nicht mitmachen und wehrten sich.



Warum immer mehr Mieter vor der Tür sitzen



Deutschland braucht Platz für Flüchtlinge und setzt deshalb seine Mieter vor die Tür. Wie konnte aus dem Flüchtlingschaos ein Wahnsinn in den Wohnungen werden? Deutschland hat sich mit dem Motto »Erst helfen, später denken« selbst unter Druck gesetzt. Die ganze Welt feierte unser Land für seine offenen Grenzen. Jetzt sollen um Himmels willen bitte keine unschönen Bilder um den Globus gehen: frierende Flüchtlinge in Zeltstädten. Um das zu verhindern, werden alle Hebel in Bewegung gesetzt und die Daumenschrauben angelegt. Die Uhr läuft und das heißt Verteilen um jeden Preis. Auch bürokratischer Terror ist erlaubt.



Auf Länderebene läuft es dank dem Königsteiner Schlüssel noch übertrieben genau – bis auf fünf Stellen hinter dem Komma. Nordrhein-Westfalen muss 21,24052 Prozent aller ankommenden Flüchtlinge aufnehmen, Bremen dagegen nur 0,94097 Prozent. Und wie geht es mit dem Menschenstrom dann weiter? Auf der Kreisebene regiert plötzlich der Wilde Westen, weil ein System fehlt. Deutschland ist in der Flüchtlingsfrage tatsächlich unreguliert: In welche Gemeinden die Bundesländer ihre Importware Mensch abschieben, bleibt ganz ihnen überlassen.



Kündigungsgrund Flüchtling: »rechtlich problematisch, politisch katastrophal«



Das öffnet Mauscheleien Tür und Tor. Mancher Bürgermeister mag sich denken: »Hoffentlich geht der Kelch an uns vorüber.« Tut er aber nicht, denn es kommen immer mehr Flüchtlinge und die Gemeinden sind gesetzlich zur Unterbringung schutzbedürftiger Personen verpflichtet. Liegt dann die Liste der Schutzbedürftigen auf dem Tisch, bleibt in vielen kleinen Kommunen keine Zeit mehr. Im Extremfall sind es nur Stunden, dann müssen ganze Familien mit einem Dach über dem Kopf versorgt sein. Das ist ein knallharter politischer Druck, der von oben nach unten weitergereicht wird – aber Turnhallen lassen sich nicht ewig mit Feldbetten zustellen.



Deshalb räumen immer mehr Gemeinden ihre Mieter weg, um Platz für Flüchtlinge zu schaffen. Sie wollen sich selbst vom Druck befreien und greifen zum letzten Mittel: Kündigung aus »berechtigtem Interesse« nach § 573 des Bürgerlichen Gesetzbuches. Der Deutsche Mieterbund hält das Herauskehren von Mietern übrigens für »rechtlich problematisch und politisch katastrophal«, sagt ein Sprecher. Man dürfe Deutsche nicht gegen Flüchtlinge ausspielen. Genau das passiert aber.



Wer zählt mehr: Flüchtlinge oder Mieter?



Beim Paragrafen 573 geht es um den Eigenbedarf von natürlichen Personen. Das können nur Menschen sein. Städte sind nachweislich keine Menschen. Also alles ganz einfach? Nein. Der Bundesgerichtshof hat in einem ähnlichen Fall 2012 entschieden, dass so eine Kündigung durchgeht, wenn die Gemeinden »übergeordneten« Pflichten nachkommen. Die Frage ist aber: Welche Pflicht ist eigentlich übergeordneter? Die Obdachlosigkeit der Flüchtlinge oder Mieter, die wegen der Flüchtlinge ihre Wohnung verlieren?



Bettina Halbey in Nieheim kann sich zum Beispiel gegen die Kündigung so lange wehren, bis die Stadt am Ende eine Zwangsräumung durchführt. Damit wird die jetzige Mieterin aber auf die Straße geworfen und schon ist die Stadt Nieheim wieder in der Pflicht: Sie muss Wohnraum für eine Frau bereitstellen, die vom Bürgermeister obdachlos gemacht wurde.



Die da unten »schaffen das«!



Dass sich die Mieter in Deutschland nicht so weit herablassen, darauf hoffen aber nicht nur die Kommunen. Die Bundesregierung schiebt das von ihr verursachte Problem bei der Unterbringung von Flüchtlingen auf die Länder ab, die wälzen es auf die Kommunen ab und am Ende werden sich die herausgekehrten Mieter schon selber um eine neue Bleibe kümmern. Frei nach Merkels Motto: »Wir schaffen das!« »Wir« meint aber: die da unten. Die vermeintlich eigenen vier Wände sind im Extremfall eben doch nicht mehr sicher.


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Leser-Kommentare (50) zu diesem Artikel
30.09.2015 | 11:04
Grrrrr!!

Über 190000 abgelehnte asylforderer die nicht abgeschoben werden. Was für ein Unsinn ist das?? Warum werden diese denn überhaupt dann bearbeitet mit Anträgen?? Das ist eine beschäftigungstherapie und Opium für die bearbeitende Beamten und für das Volk!!!!!! Somit etwa, es wird ja was getan, aber hintenrum werden wir nur veräppelt!!!! Aufwachen und Generalstreik!!! Alle relevanten Jobs einstellen!!! Leider aber nicht die reinigungskräfte. Die sind sehr schnell ersetzt. Aber, alle...

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30.09.2015 | 11:03
Ario

Ich hatte Gestern Besuch von einem Gesandten des neuen Eigentümers der meine Wohnung, und zwar aus dem Grund die Wohnung müsse neu bewertet werden. Erst vor einem halben Jahr hatte ich einen Besuch vom neuen Eigentümer. Kurz darauf erfolgte eine Mieterhöhung bis an die Obergrenze des Mietspiegels. Gestern nun wurde mir erklärt die Wohnung müsse neu bewertet werden damit die Immobilienblase nicht platze und die Banken sich nicht verspekulieren. Ich wohne in Berlin und jeder hier...

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30.09.2015 | 11:02
Bärbel Müller

@...(ein Nickname wäre schon nett) Welches Flüchtlingsheim war denn das? Wo haben Sie diese Überwachungsvideos gesehen? Haben Sie da ein Link, oder haben Sie das nur gelesen? Wie es scheint berichten alle hier nur über Dinge, die sie irgendwo gelesen haben. Aber niemand hat diese Flüchtlingsströme selber mit eigenen Augen gesehen. In den 80-ern gab es eine Welle von Spätaussiedlern, diese kamen dann mit Zügen aus Polen und Russland und sind im Durchgangslager Friedland...

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30.09.2015 | 10:51
Grrrrr!!

Wann wird vor Bundestag Sammlungen geben gegen solche Ungeheuerlichkeiten?? Warum geht dieses Volker denn überhaupt noch arbeiten?? Stellt das Arbeit ein. Die bereicherer sollen ab sofort anfangen zu arbeiten. Und dann sehen wir mal wie lange das geht. Es wird zu ein Zusammenbruch des täglichen Lebens kommen, da die bereicherer nicht von heute auf morgen uns ersetzen können! Also! Leute, Generalstreik !! Entweder jetzt oder nie!!!!

30.09.2015 | 10:24
Martin K

Traurig, das deutsche Volk ist unseren eigenen Politikern vollkommen egal, sonnst gäbe es solche Nachrichten nicht.

30.09.2015 | 10:03
Scharfrichter

Da hilft nur noch eines: Sich mit anderen Betroffenen zusammenschließen, in den zuständigen Behörden auflaufen und seinen Unmut auf kreative Art und Weise zum Ausdruck bringen. Oder eben aushalten und sich rausschmeißen lassen.
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Förderungen nutzen : Haus mit Denkmalschutz umbauen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Okt 2015 18:55

Haus mit Denkmalschutz umbauen.jpg

http://www.n-tv.de/ratgeber/Haus-mit-De ... 43746.html
Montag, 05. Oktober 2015
Förderungen nutzen : Haus mit Denkmalschutz umbauen

Ein altes Fachwerkhaus, eine Villa aus der Gründerzeit: Viele Menschen träumen davon, in einem solchen Schmuckstück zu wohnen. Steht es unter Denkmalschutz, trifft der Traum aber irgendwann auf die Wirklichkeit: Denn für Umbauten gelten spezielle Regeln.


Beim Umbau eines denkmalgeschützten Hauses muss der historische Kontext bewahrt werden.
(Foto: dpa)

Auf eins müssen sich Besitzer eines denkmalgeschützten Gebäudes einstellen: Wollen sie das Haus umbauen, müssen sie viele Anträge stellen.

Besitzer von denkmalgeschützten Gebäuden müssen vor Umbauten die Zustimmung der Denkmalbehörde einholen. Ohne diese kann die Behörde im Zweifelsfall den Rückbau fordern. Darauf weist der Bauherren-Schutzbund hin.

Oft sind die bauliche Veränderungen eines denkmalgeschützten Gebäudes besonders zeit- und kostenaufwendig - der historische Kontext muss bewahrt werden. Aber: Ein Umbau kann sich trotzdem lohnen, wenn Besitzer staatliche Förderungen und Steuervorteile nutzen. So können sie etwa bei der Einkommenssteuer Aufwendungen für den Erhalt eines Objekts als Denkmal für die Nachwelt geltend machen. Und von der KfW gibt es Förderkredite und nicht rückzahlbare Zuschüsse. Allerdings sollten sich Verbraucher darüber im Klaren sein, dass die Inanspruchnahme eines öffentlichen Förderkredits die steuerliche Berücksichtigung ausschließt.
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Denkmalgeschützt kann nicht nur ein einzelnes Gebäude sein, sondern auch ein Ensemble. Ob es sich um ein Einzeldenkmal oder einen sogenannten Ensembleschutz handelt, macht sich dann auch an den Regeln für das Gebäude bemerkbar. So ist beim Einzeldenkmal - etwa ein altes Fachwerkhaus oder ein Gründerzeit-Wohnhaus - in der Regel das ganze Gebäude geschützt, innen wie außen. Beim Ensembleschutz ist meist vor allem die äußere Erscheinung geschützt - etwa bei einer mittelalterlichen innerstädtischen Gebäudegruppe. Weniger streng sind dann die Auflagen für Umbauten im Innern.

Denkmalschutzgesetze können von Land zu Land sehr unterschiedlich sein. Hintergrundinformationen findet man in der denkmalrechtlichen Anordnung der zuständigen Denkmalbehörde. Darin findet sich etwa der Grund, warum das Gebäude als Denkmal eingeordnet wird.

Hier gibt es günstiges Baugeld.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Fehlerhafte Kreditverträge - Widerrufsrecht soll begrenzt werden

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Okt 2015 11:55

Fehlerhafte Kreditverträge.jpg

http://www.n-tv.de/ratgeber/Widerrufsre ... 92796.html
Fehlerhafte Kreditverträge - Widerrufsrecht soll begrenzt werden

Die Widerrufsbelehrungen von Banken sind oft falsch. Kunden können dadurch Tausende von Euro Zinsen sparen, wenn sie den Fehler reklamieren. In Kürze müssen sie sich wohl beeilen.


Banken und Sparkassen hatten in den Belehrungen oft nicht richtig über den Beginn der Widerrufsfrist informiert.
Banken und Sparkassen hatten in den Belehrungen oft nicht richtig über den Beginn der Widerrufsfrist informiert.
(Foto: dpa)

Aufgrund zahlreicher fehlerhafter Widerrufsbelehrungen bei Baukrediten soll das Widerrufsrecht bei zwischen 2002 und 2010 geschlossenen Immobilien­kredit­verträgen künftig begrenzt werden. Demnach soll das bisher unbegrenzt geltende Widerrufsrecht mit Inkrafttreten des Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilien-Kreditrichtlinie zeitlich befristet werden, wie aus Regierungskreisen verlautete. Bei sogenannten Altfällen ­soll das Recht demnach nur noch für einen bestimmten Zeitraum ab Inkrafttreten des Gesetzes gelten. Der Entwurf wird derzeit im Bundestag beraten, im März 2016 soll das Gesetz in Kraft treten. Betroffen sind Verträge, in denen es um Kredite in Höhe von rund 1,6 Billionen Euro geht.

Laut dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverbraucherministerium, Ulrich Kelber (SPD), seien vor allem Unternehmen durch die Fortdauer des Widerrufsrechts verunsichert. Durch eine Erlöschensregelung werde Rechtssicherheit geschaffen, ohne dass Verbraucher dadurch Nachteile erlitten. Da der Gesetzentwurf derzeit noch im Bundestag beraten werde, könnten Betroffene nun noch über ein halbes Jahr lang prüfen (bis 21. Juni 2016), "ob die Widerrufsbelehrung in den damaligen Verträgen fehlerhaft war" und dann gegebenenfalls von ihrem Widerrufsrecht Gebrauch machen. Verbraucherschützer gehen davon aus, dass Bundesrat und Bundestag nach intensiver Lobbyarbeit von Banken und Sparkassen deren Bemühen auch nachkommen werden und bemängeln, dass ein erfolgreicher Widerruf mehr Zeit zur Vorbereitung benötigt.
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Wegen fehlerhafter Widerrufsbelehrungen können Bauherren und Wohnungskäufer nach Angaben von Verbraucherschützern bislang Tausende Euro Zinsen sparen, wenn sie ihre Kreditverträge widerrufen. Problematisch sind Verträge, die zwischen 2002 und 2010 abgeschlossen wurden, weil es damals keine richtige Klarheit über ein Widerrufsformular der Regierung gab, das viele Banken verwendeten.

Banken und Sparkassen hatten in den Belehrungen oft nicht richtig über den Beginn der Widerrufsfrist informiert, oder es fehlten entscheidende Hinweise, insbesondere zu den Rechtsfolgen eines Widerrufs. Teilweise wurden auch ergänzende Formulierungen, die für den Kreditnehmer verwirrend und unverständlich sind, benutzt. Darüber hinaus wurden auch oft keine Anschriften genannt, obwohl ein Telefonanruf für einen wirksamen Widerruf in Textform nicht ausreichend ist.

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Quelle: n-tv.de , awi
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Pünktliche Abrechnung - Vermieter muss Frist einhalten

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Okt 2015 17:27

Pünktliche Abrechnung.jpg

http://www.n-tv.de/ratgeber/Vermieter-m ... 19751.html
Dienstag, 13. Oktober 2015
Pünktliche Abrechnung - Vermieter muss Frist einhalten

Vermieter müssen die Heizkostenabrechnung rechtzeitig dem Mieter zukommen lassen. Nach Ablauf der Frist haben sie keine Ansprüche auf Nachforderungen. Das gilt auch bei formalen Fehlern im Schreiben.


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Bei den Betriebskosten gibt es häufig Fehler. Nachrechnen sollten Mieter immer.
Bei den Betriebskosten gibt es häufig Fehler. Nachrechnen sollten Mieter immer.
(Foto: dpa)

Für die Heizkostenabrechnung haben Vermieter ein Jahr Zeit. Grundsätzlich sind auch Abrechnungszeiträume möglich, die vom Kalenderjahr abweichen. Wichtig ist nur, dass sie am Ende des zwölften Monats vorliegt. Für das Jahr 2014 läuft die Frist also am 31. Dezember ab.

"Die Abrechnung muss dem Mieter spätestens an dem Tag zugegangen sein, denn sonst ist der Vermieter mit etwaigen Nachforderungsansprüchen ausgeschlossen", sagt Inka-Marie Storm des Eigentümerverbandes Haus & Grund in Berlin. Wer den Brief kurz vor Fristablauf persönlich in dem Briefkasten des Mieters einwirft, sollte sich einen Zeugen mitnehmen.

Übersteigen die Vorauszahlungen des Mieters die tatsächlich angefallenen Betriebskosten, müssen Vermieter das Guthaben auszahlen. Das gilt auch für eine Abrechnung, die zu spät beim Mieter eingetroffen ist. Sollte sich der Vermieter verrechnet haben, darf er den Fehler auch nach Ablauf der Ausschlussfrist beheben.
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Die Abrechnung muss formal ordnungsgemäß sein - also eine geordnete Zusammenstellung der Einnahmen und Ausgaben enthalten sowie den Verteilungsschlüssel und alle Gesamtkosten, auch wenn diese nicht vollständig umlagefähig sind. So könne der Mieter rechnerisch den auf ihn entfallenen Anteil überprüfen und nachvollziehen, ob und in welcher Höhe die Gesamtkosten bereinigt worden sind, erklärt Storm.

Mieter können ihre Heizkosten nur zum Teil durch sparsames Verhalten beeinflussen. Laut Heizkostenvereinbarung müssen nur 50 bis 70 Prozent der Kosten verbrauchsabhängig abgerechnet werden. Die restlichen 30 bis 50 Prozent werden nach der Wohnfläche umgelegt.

Vermieter dürfen innerhalb der gesetzlichen Vorgaben mit jedem Mieter einen eigenen Verteilungsschlüssel vereinbaren. Doch meist ist es für die Verwaltung einfacher, einen Verteilungsschlüssel einheitlich festzulegen.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Streit um Fahrstuhl-Kosten - Wer muss für den Aufzug zahlen ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Okt 2015 17:41

Streit um Fahrstuhl-Kosten.jpg

http://www.n-tv.de/ratgeber/Wer-muss-fu ... 23071.html
Dienstag, 13. Oktober 2015
Streit um Fahrstuhl-Kosten - Wer muss für den Aufzug zahlen ?

Lieber fahren statt die Treppe nehmen: Über einen Aufzug im Haus freuen sich vor allem Mieter in den oberen Stockwerken. Was manchem Mieter im Erdgeschoss aufstößt: Zahlen müssen die Aufzugskosten alle. Tatsächlich?


Wohin soll es gehen? Einfach Knöpfchen drücken. Dann fährt der Fahrstuhl los.
(Foto: dpa)

Wer eine Wohnung in einem Mietshaus mit Aufzug angemietet hat, zahlt für den Fahrstuhl mit. Der Vermieter muss die Gemeinschaftseinrichtung nach Angaben des Deutschen Mieterbundes (DMB) rund um die Uhr betriebsbereit halten.

Wenn der Aufzug längere Zeit nicht genutzt werden kann, dürfen Betroffene die Miete mindern. Die Kosten für den Betrieb des Fahrstuhls können dann über die Betriebskostenabrechnung auf die Mieter umgelegt werden, wenn dies im Mietvertrag vereinbart ist. Dazu gehören Ausgaben für den Betriebsstrom, die Wartung und Reinigung, für eine Notrufbereitschaft sowie eventuelle Tüv-Gebühren. Meist werden die Kosten des Betriebs der Aufzüge nach dem Verhältnis der Wohnflächen umgelegt.

Nur Reparaturkosten dürfen nicht auf die Mieter umgelegt werden. Es sei denn, der Vermieter hat einen Vollwartungsvertrag abgeschlossen. Dann muss er für darin enthaltene Reparaturkosten einen Anteil von 20 bis 50 Prozent herausrechnen.
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Sogar ein Mieter im Erdgeschoss muss die Kosten für den Fahrstuhl anteilig zahlen. Auch wenn er ihn gar nicht nutzen kann, weil er weder einen Keller, einen Dachboden oder ähnliche Räumlichkeiten im Haus hat, entschied der Bundesgerichtshof (BGH) (Az.: VIII ZR 103/06). Denn gewisse Ungenauigkeiten bei der Verteilung der Nebenkosten müssten Mieter hinnehmen - denn ansonsten müsse auch bei den Mietern der Wohnungen der höher gelegenen Etagen nach dem Grad der tatsächlichen Nutzung unterschieden werden, was aber weder praktikabel sei noch zur Transparenz der Betriebskostenabrechnung beitrage, befand der Bundesgerichtshof.

Eine Ausnahme jedoch gibt es: Der Mieter wohnt im Seitenflügel des Gebäudes, der nicht über den Aufzug erreichbar ist. Dann muss er laut BGH keine Aufzugskosten zahlen (Az.: VIII ZR 128/08).

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Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Checkliste zum Winter - Was Hausbesitzer tun müssen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Okt 2015 10:30

Checkliste zum Winter.jpg
Checkliste zum Winter.jpg (24.81 KiB) 5577-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/ratgeber/Was-Hausbes ... 42731.html
Donnerstag, 15. Oktober 2015
Checkliste zum Winter - Was Hausbesitzer tun müssen

Noch sind es nur einige Regionen Deutschlands, die Schnee vermelden. Aber das sollte alle Hausbesitzer aufhorchen lassen: Der Winter kommt. Das Haus und die Bewohner müssen gerüstet sein.


Die Regenrinne muss im Winter von Laub, Nadeln und Moos frei sein, sonst kann sie überlaufen.
(Foto: dpa-tmn)

Es ist noch Herbst, aber erste Schneefälle und Minusgrade sind vor allem in bergigen Regionen angesagt. Wer sein Haus jetzt noch nicht auf den Winter vorbereitet hat, sollte dies baldmöglichst nachholen. Das sind die Aufgaben:

Rohre

Kann Regen ungehindert durch die Dachrinnen und Fallrohre abfließen? Verstopfen Laub, Nadeln und Moos diese, läuft das Wasser über und kann die Fassade durchfeuchten. Dann drohen Wasserschäden. Und noch schlimmer: Gefriert der aufgestaute Regen darin, können die Rohre platzen.

Außenanlage

Sitzen Schneefanggitter, Solaranlagen, Antennen, aber auch Dachziegel fest? Selbst kleinste Risse machen das Dach auf Dauer undicht, betont der Verband Privater Bauherren.

Fassade

Hier können sich im Laufe der Zeit Risse gebildet haben, in denen sich Feuchtigkeit ansammelt. Wenn sich darin im Winter Eis bildet, kann der Riss gesprengt werden und der Putz abspringen. Wasser dringt dann in das Mauerwerk ein, Schimmel kann sich bilden. Kleinere Risse und Löcher lassen sich mit etwas Fugenmasse schnell abdichten.

Dichtung

Türen und Fenster müssen den kalten Wind abwehren. Daher müssen die Fensterdichtungen gereinigt, abgetrocknet und alle beweglichen Beschlagsteile eingefettet werden. Schließen die Fenster und die Haustür nicht mehr dicht? Vor allem die Gummilippe verschleißt mit der Zeit und muss dann ausgetauscht werden. Oder die Scharniere werden nachjustiert.

Sicherheit

Sitzen die Platten auf Gartenwegen fest? Denn bei Minusgraden können sich lose Teile heben und werden so zu Stolperfallen.

Außenanlage
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Funktionieren alle Leuchten im Garten und an der Garage? Auch sollte gegebenenfalls ein Eisfreihalter in den Teich gegeben werden.

Wasserleitung

Sind die Wasserleitungen im Garten entleert und die Wasserzufuhr abgestellt? Das sollte bei Frostgefahr geschehen. Die Rohre können sonst platzen.

Schneeschippe

Sind Sie für den ersten Schneefall gerüstet? Wenn nicht, Schneeschippe bereitlegen und Sand oder Splitt besorgen. Wichtig: Sich bei der Kommune zu erkundigen, welche Streumittel verwendet werden dürfen. Viele Orte verbieten Streusalz.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Sanieren oder neu bauen - Wann lohnt sich der Haus-Abriss ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Okt 2015 11:01

Sanieren oder neu bauen.jpg
Sanieren oder neu bauen.jpg (38.18 KiB) 5564-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/ratgeber/Wann-lohnt- ... 64301.html
Dienstag, 20. Oktober 2015
Sanieren oder neu bauen - Wann lohnt sich der Haus-Abriss ?

Ob geerbt oder gekauft: Ein altes Haus ist selten direkt fertig zum Bezug. Aber eine Sanierung kann finanziell zum Fass ohne Boden werden. Deshalb ist der Abriss in manchen Fällen sogar die bessere Alternative.



Ist das alte Haus nicht mehr wirtschaftlich sanierbar, muss der Abrissbagger anrücken.
Ist das alte Haus nicht mehr wirtschaftlich sanierbar, muss der Abrissbagger anrücken.
(Foto: dpa-tmn)

Alte Häuser haben Charme, entsprechen aber kaum modernen Anforderungen. Eine Sanierung ist deshalb in der Regel unumgänglich. "Wer Geld hat und dumm ist, kauft ein altes Haus und baut es um", heißt es in einem Sprichwort überspitzt.

In der Realität ist ein Umbau allerdings meist kostengünstiger als ein Neubau. Aber eben nicht immer. Wann lohnt sich also der Abriss?

Am Anfang aller Überlegungen steht eine Bewertung der bestehenden Immobilie. Wie sehen Tragwerk, Bausubstanz und technische Ausstattung aus? Im Kern geht es um die Einschätzung, ob das Haus in einem technisch guten Zustand ist oder schwere Mängel hat. "Außerdem wird geklärt, ob und wie das Haus mit energetischen und architektonischen Wünschen der Bauherren in Einklang zu bringen ist", erklärt Klaus-Jürgen Edelhäuser von der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau. Bestehen sie etwa auf einen Keller oder höhere Raumdecken, wird ein Abriss fast unumgänglich.

Schwere, verdeckte Schäden in der Bausubstanz oder dem Tragwerk können eine Instandsetzung ebenfalls erschweren. Während statische Schäden wie durch Korrosion bei Wohnhäusern sehr selten vorkommen, sind hohe Schadstoffbelastungen laut dem Bau-Ingenieur ein häufiger Abrissgrund. "Diese können etwa durch Asbest oder die Holzschutzmittel Lindan und PCP auftreten." Lassen sich die Schadstoffe nicht entfernen, ist das Haus kaum zu retten. Andere Mängel sehen dagegen schlimmer aus, als sie sind. "Aufsteigende Feuchte an den Hauswänden scheint für den Laien ein Riesenproblem", schildert Edelhäuser. "Dabei ist das oft nur ein optischer Mangel." Auch eine Ausbesserung sei mit moderaten Kosten machbar.
Meist kein Fall für den Abrissbagger

Wie selten der Abriss wirklich die bessere Alternative ist, zeigt eine Studie der Arbeitsgemeinschaft Zeitgemäßes Bauen aus dem Jahr 2011. Nur bei rund zwölf Prozent aller Ein- und Zweifamilienhäuser in Deutschland lohnen sich demnach Abriss und Neubau aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten mehr als eine Sanierung nach Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV). Das heißt trotzdem: Knapp 1,8 Millionen Häuser sind eher ein Fall für den Abrissbagger.

Angesichts der strengen Vorgaben zur energetischen Sanierung können Umbaukosten schnell explodieren. Besonders Gebäude aus den 50er bis 70er Jahren können zu einem Fass ohne Boden werden: "Die wurden noch ohne Rücksicht auf Energiekosten geplant", sagt Reimund Stewen vom Verband Privater Bauherren. Dünne Außenwände, veraltete, ineffiziente Elektrospeicherheizungen, große und einfach verglaste Fensterfronten - all das muss mit viel Aufwand erneuert werden.
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Besonders aufwendig wird der Umbau bei Kaltdachkonstruktionen. Diese sind bei Bungalow-Bauten stark verbreitet. "Unter der Abdichtung strömt dort die Luft durch", sagt Stewen. Nur frisch dämmen reiche an der Stelle nicht. Stattdessen muss die bestehende Dachkonstruktion abgerissen und neu aufgebaut werden. "Das wird teuer", weiß Stewen. Neben den energetischen Gesichtspunkten spielt die Architektur eine wichtige Rolle. Die Grundrisse alter Häuser entsprechen nicht immer den Bedürfnissen moderner Bauherren.

Ab welcher Kostengrenze lohnt sich dann der Abriss? Pauschal ist diese Frage nicht zu beantworten. Stewen liefert aber zumindest einen Richtwert: "Entsprechen die Umbaukosten mindestens 75 Prozent der Neubaukosten, ist der Abriss wohl die bessere Option." Zwei Argumente rechtfertigen demnach die Mehrausgaben für die neue Immobilie: Zum einen seien Altbauten nicht immer komplett energetisch aufrüstbar, was sich finanziell zu einem Nachteil entwickeln kann. "Denn energetisch schlechtere Häuser verfallen eher im Wert." Zum anderen wird der Neubau vollständig nach den Wünschen der Bauherren gestaltet. "Bei einem Altbau bleiben Kompromisse im Spiel."

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Schutz für Eigentümer - Hausbesitzerhaftpflicht ? - Unbedingt !

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Okt 2015 10:49

Schutz für Eigentümer.jpg

http://www.n-tv.de/ratgeber/Hausbesitze ... 82596.html
Mittwoch, 21. Oktober 2015
Schutz für Eigentümer - Hausbesitzerhaftpflicht ? - Unbedingt !

Gesetzlich vorgeschrieben ist sie nicht, doch ihr Abschluss ist dringend zu empfehlen: Vermieter von Immobilien sowie Eigentümergemeinschaften sollten eine Hausbesitzerhaftpflicht-Versicherung haben.


Wenn Stürme das Dach abdecken, kann das für Hausbesitzer teuer werden. Eine Hausbesitzerhaftpflichtversicherung kann vor finanziellen Forderungen schützen.
Wenn Stürme das Dach abdecken, kann das für Hausbesitzer teuer werden. Eine Hausbesitzerhaftpflichtversicherung kann vor finanziellen Forderungen schützen.
(Foto: dpa-tmn)

Eigentum verpflichtet, auch in rechtlicher Hinsicht: Wenn ein Sturm übers Land zieht und herabfallende Dachziegel Autos oder Menschen Schaden zufügen, dann haftet der Eigentümer des Gebäudes - im Extremfall mit seinem gesamten Privatvermögen.

Auch in anderen Fällen können Hauseigentümer zur Verantwortung gezogen werden: Wurden etwa vor dem Haus oder auf dem Weg dorthin Schnee, Eis oder nasses Laub nicht entfernt und ein Passant oder Besucher zieht sich bei einem Sturz einen komplizierten Bruch zu, kann das zu Schadenersatzforderungen in Millionenhöhe führen. Vor diesem Risiko schützt eine Hausbesitzerhaftpflicht-Versicherung.

Für Eigenheimbesitzer reicht eine normale private Haftpflichtversicherung aus, sagt Daniela Stanek von Haus & Grund Deutschland. Vermieter sollten eine Hausbesitzerhaftpflicht-Versicherung abschließen. "Sie ist zwar gesetzlich nicht vorgeschrieben, aber wichtig", erklärt Claudia Frenz vom Bund der Versicherten (BdV).

Die Hausbesitzerhaftpflicht- oder auch Grundbesitzerhaftpflicht-Versicherung - tritt ein, wenn einem Dritten ein Schaden zugefügt wird, dessen Ursache vom Grundstück oder dem Haus ausgeht. "Der Eigentümer der Schadensquelle haftet immer, wenn er schuldhaft gehandelt hat oder, was eher der Fall ist, schuldhaft eine Pflicht unterlassen hat", erläutert Siegfried Berger vom Verband Wohneigentum mit Sitz in Bonn.
Verkehrssicherungspflichten beachten

Der Eigentümer ist verpflichtet, nach einem Sturm das Hausdach zu begutachten und gegebenenfalls lose Dachziegel befestigen zu lassen. Auch auf dem Grundstück stehende Bäume müssen regelmäßig geprüft werden, vor allem bei Verdacht auf Astbruch. "Passiert ein Unfall, weil der Eigentümer seinen sogenannten Verkehrssicherungspflichten nicht nachgekommen ist, zahlt seine Versicherung."

"Beim Abschluss einer Versicherung sollte man unbedingt darauf achten, welche Schäden konkret versichert sind", sagt Stanek. Wichtig ist auch, zu prüfen, für welche Schadenssumme die Versicherung maximal aufkommt. In der Regel bieten Versicherungsunternehmen ihren Kunden eine pauschale Versicherungssumme von zwei Millionen Euro an.

"Die Kosten liegen in etwa bei zwischen 40 und 80 Euro im Jahr", erklärt Frenz. Die genaue Prämienhöhe ist nach ihren Angaben etwa davon abhängig, ob es sich um ein Ein- oder Mehrfamilienhaus handelt und wie hoch die Anzahl der Wohneinheiten ist.
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Vermieter, Eigennutzer, Mieter: Wem hilft der Fiskus? 10.10.14 Vermieter, Eigennutzer, Mieter Wem hilft der Fiskus?

Die Versicherung kann - sofern der Eigentümer in der Immobilie wohnt - "in Höhe seines Anteils steuerlich abgesetzt werden", sagt Stanek. Bei einem vermieteten Objekt ist es anders. "Der Vermieter hat die Möglichkeit, die Kosten für die Versicherung als Betriebskosten auf den Mieter umzulegen", so Stanek. Die Nebenkosten, die der Vermieter vom Mieter erhält, müssen in der Steuererklärung als Einkünfte angegeben werden und können dann als Werbungskosten abgesetzt werden.

Bei Abschluss einer Versicherung sollte genau geprüft werden, ob der Versicherungsumfang den eigenen Bedürfnissen entspricht. "Nicht immer ist die preiswerteste Versicherung auch die richtige für die persönliche Situation", betont Stanek. Grundsätzlich kann es sich immer lohnen, regelmäßig die Konditionen der Versicherungen zu prüfen und gegebenenfalls den Anbieter zu wechseln.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Das hilft gegen Mäuse im Haus

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Okt 2015 20:38

Das hilft gegen Mäuse im Haus.jpg

http://www.n-tv.de/ratgeber/Das-hilft-g ... 01951.html
Freitag, 23. Oktober 2015
Das hilft gegen Mäuse im Haus

Mäuse im Haus sind eine beunruhigende Vorstellung. Aber wie wird man sie los? Fallen und Gift sind effektiv, aber gehen nicht gegen die Ursache des Befalls vor. Denn meist ist der Mensch daran schuld. Er bietet den Mäusen Futter an.


Eigentlich ganz possierlich, die kleinen Nager.
(Foto: ZB)

Mäuse im Haus sind nichts Niedliches. Die Nagetiere vermehren sich massenhaft, verunreinigen Lebensmittel und können Krankheiten und Parasiten übertragen. Außerdem nagen sie zum Beispiel an Elektrokabeln und Isolierungen des Hauses - und das kann einen teuren Schaden bedeuten.

Woher weiß ich, dass eine Maus im Haus ist?

Die scheuen Tiere zeigen sich selten. Meist findet man Kot, Tritt- und Nagespuren. "Und wenn man Anzeichen hat, dass da eine ist, sind meist auch mehrere da", sagt Julian Heiermann, Zoologe beim Naturschutzbund Deutschland (Nabu).

Wie bekämpfe ich die Tiere?

Für einen leichten Befall eignen sich Schlagfallen. Gute Köder sind Brot, Walnussstücke, Rosinen und Frischkäse, erklärt der Verbraucherinformationsdienst aid. Die Experten betont aber, es sollte keine Falltypen zum Einsatz kommen, die den Tieren unnötiges Leid zufügen - also solche, die die Tiere ertränken oder erwürgen sowie Leimfallen. Und Lebendfallen sollten nur erfahrene Fänger nutzen, die in der Lage sind, die flinken Tiere zu entnehmen und berechtigt sind, Wirbeltiere zu töten.

Was ist mit Giftködern?

Hauptsächlich enthalten diese laut aid Blutgerinnungsmittel, sogenannten Rodentizide. Die Tiere verbluten dann innerlich. Auch für den Menschen und andere Tiere wie die Hauskatzen und Hunde sind diese Mittel giftig. Der aid rät aber, Chemikalien gegen die Tiere nicht eigenständig einzusetzen. Denn es gibt bereits Regionen, in denen Mäuse wie auch Ratten resistent gegen bestimmte Wirkstoffe sind. Um das nicht weiter zu verbreiten, sollte ein professioneller Schädlingsbekämpfer zurate gezogen werden. Das Problem mit allen Bekämpfungsmethoden ist auch, dass die Tiere schlau sind. Sie stellen sich auf veränderte Situationen ein, suchen sich neue Plätze und meiden Köder und Fallen.

Darf ich die Tiere überhaupt bekämpfen?

Viele Tiere stehen unter dem Schutz der Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV). Ein Beispiel ist der Maulwurf im Garten oder die Waldmaus. Für sie braucht man eine Sondergenehmigung. Ausgenommen ist aber die Hausmaus, botanisch auch Mus musculus genannt, erklärt das Umweltbundesamt.

Gibt es tierfreundliche Lösungen?

Ja. Und Zoologe Heiermann vom Nabu sagt sogar: "Sie einfach wegzufangen, ist nicht wirklich die Lösung. Man muss auch die Ursachen bekämpfen." Mäuse kommen ins Haus, weil es ihnen im Winter draußen zu kalt ist, und vor allem weil der Mensch ihnen Futter anbietet. Daher rät der Experte zur Bekämpfung, den Tieren die Nahrung zu entziehen. "Mäuse beißen sich durch fast alles, auch Plastik", erklärt Heiermann. Aber Glas- und Metallboxen schaffen sie nicht. Damit einher geht natürlich, die Schlupfmöglichkeiten ins Haus zu verschließen.
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Sucht beim Menschen nach Nahrung, lebt aber nicht direkt mit ihm in der Wohnung: die Hausmaus. 21.01.15 Mäuse, Käfer, Bettwanzen Das Versteckspiel in deutschen Wohnungen
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Allerdings schränkt der Zoologe ein: In Altbauten gibt es oft zu viele Eingänge, etwa durch Durchbrüche für Leitungen. Im Winter, wenn die Mäuse Schutz vor der Kälte brauchen, kommen sie hier so oder so in den Keller. "Hier und da ein Käfer oder eine Spinne reicht ihnen schon". Fehlt allerdings weiteres Futter, hält sich die Plage in Grenzen: "Mäuse vermehren sich proportional zum Nahrungsangebot", sagt Heiermann. Und häufig verschwinden die Tiere im Frühjahr wieder ins Freie.

Geräte, die Schall, Ultraschall oder elektronische Felder erzeugen und damit die Tiere vertreiben sollen, sind laut dem aid wirkungslos. Katzen verhindern eventuell, dass sich Mäuse ansiedeln, aber sie schaffen es eigentlich nicht, diese zu vertreiben oder auszurotten.
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Einbruchschäden regulieren - So gibt es wenigstens Geld zurück

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Okt 2015 11:41

Einbruchschäden regulieren.jpg
Einbruchschäden regulieren.jpg (14.98 KiB) 5515-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/ratgeber/So-gibt-es- ... 00501.html
Sonntag, 25. Oktober 2015
Einbruchschäden regulieren - So gibt es wenigstens Geld zurück

Fernseher, Tablet, Familienschmuck - alles gestohlen. Kein Problem, die Hausratversicherung trägt nach Einbrüchen doch den entstandenen Schaden. Allerdings klappt die Regulierung nur dann problemlos, wenn die Versicherten gewissen Pflichten nachkommen.


Es gibt immer mehr Wohnungseinbrüche in Deutschland.
(Foto: dpa)

Nach Einbrüchen zahlt die Hausratversicherung für Schäden und gestohlene Gegenstände. Damit die Schadensregulierung nicht zum Problem wird, sollten Einbruchsopfer einiges beachten. Ein Überblick zu den wichtigsten Fragen:

Wann greift die Hausratversicherung?

Der Einbrecher muss sich mit einem Werkzeug, etwa einer Brechstange, oder einem geraubten Schlüssel Zugang verschafft haben, erläutert die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Der Versicherungsschutz kann durch fahrlässiges Verhalten gemindert werden. Ein Beispiel: Wenn die Eingangstür nur angezogen wurde, regulieren Versicherer in der Regel lediglich 50 Prozent des Schadens, sagt Elke Weidenbach, Referentin für Versicherungen bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Sind die Diebe über ein angekipptes Fenster eingestiegen, kann das den Versicherungsschutz ebenfalls verringern.

Welches Eigentum wird ersetzt?

Alles, was entwendet wurde. Das schließt Möbel, Kleidung und Elektrogeräte ein, aber auch Bücher und Geschirr. Sogar für das entwendete Futter der Haustiere gibt es laut der Verbraucherzentrale Ersatz. Die gestohlenen Gegenstände müssen Einbruchsopfer auf einer Stehlgutliste notieren. Dort sollte man das Diebesgut detailliert beschreiben und unter anderem dessen Neuwert angegeben. Die Liste reicht man bei der Polizei und der Versicherung ein.

Von wertvollem Inventar hat man für alle Fälle besser ein Foto gemacht und den Einkaufsbeleg aufgehoben. Das kann die Regulierung erleichtern. "Das sind Hinweise, keine Nachweise", betont Weidenbach. "Bei hohen Schäden kommt oft noch ein Sachverständiger und prüft, ob die angegeben Schäden plausibel sind."

Auf jeden Fall sollte man auf die Stehlgutliste alles notieren, was weg ist und das lieber zweimal prüfen. Fällt etwa erst Monate später auf, dass die Kamera gestohlen wurde, wird der Verlust unter Umständen nicht mehr von der Versicherung reguliert.

Welche Pflichten hat das Einbruchsopfer?

In vielen Versicherungsverträgen steht, dass der Versicherer "unverzüglich" zu informieren ist. "Das heißt aber nicht, dass man nachts zum Hörer greifen muss", beruhigt Weidenbach. In der Regel habe man drei Tage Zeit, um den Einbruch telefonisch zu melden. Dort sollte man die Umstände des Einbruchs erläutern und direkt notwendige Reparaturen ansprechen, sagt Weidenbach. Ohne vorherige Rücksprache mit dem Versicherer sollte man Schäden an Türen und Fenstern nicht beheben. Sonst droht man, auf den Kosten sitzenzubleiben.
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Im Haus sollten keine Wertsachen aufbewahrt werden. Schecks und Scheckkarten sollten immer getrennt voneinander aufbewahrt werden. 23.10.15 Gelegenheit macht Diebe Das hilft gegen Einbrecher
Wer von einem Einbrecher in den eigenen vier Wänden überrascht wird, sollte sich unbemerkt nach draußen begeben. 15.04.15 Ertappt auf frischer Tat Was, wenn Einbrecher im Haus sind?
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Ein Safe sollte viel Eigengewicht haben - am besten lassen sich Interessenten beim Kauf gut beraten. 17.09.14 Sicher ist sicher Wertsachen in den eigenen Safe?

Wie viel zahlt die Versicherung?

Die Hausrat-Police trägt die Reparaturkosten für beschädigtes Inventar sowie Einbruchsschäden an Türen und Fenstern. Für geklaute Gegenstände wird der Wiederbeschaffungspreis erstattet. Dieser muss nicht dem früheren Kaufpreis entsprechen. Ein Beispiel: Heute kostet ein Fernseher oft wesentlich weniger als ein technisch vergleichbares Gerät vor fünf Jahren. Sofern Hausrat durch den Einbruch beschädigt wurde, aber weiter genutzt werden kann, zahlt die Versicherung die schadensbedingte Wertminderung.

Hausratversicherungen im Vergleich

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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n der Selbstauskunft geschummelt - Mieter fliegt fristlos raus

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Nov 2015 20:19

Mieter fliegt fristlos raus.jpg

http://www.n-tv.de/ratgeber/Mieter-flie ... 49606.html
In der Selbstauskunft geschummelt - Mieter fliegt fristlos raus

Wer mit schlechter Bonität eine Wohnung sucht, hat es naturgemäß ziemlich schwer. Doch Verfehlungen in der Selbstauskunft zu verschweigen, kann nach hinten losgehen, wie ein Fall aus dem noblen München Grünwald zeigt.

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Wenn die Miete zweimal hintereinander ausbleibt, ist das ein Kündigungsgrund.
(Foto: imago/CHROMORANGE)

Mieter, die nicht zahlen, sind der Alptraum jedes Vermieters. Vor dem Einzug soll deshalb eine Selbstauskunft die finanziellen Verhältnisse klären. Wer hier falsche Angaben macht, kann später gekündigt werden, und zwar fristlos. Das hat das Amtsgericht München bestätigt (Az.: 411 C 26176/14).

In dem Fall hatten die Mieter besonders hoch gepokert. Das Ehepaar mit zwei Kindern im Teenageralter mietete im Mai 2013 ein Einfamilienhaus im noblen Grünwald bei München für 3730 Euro im Monat. Nicht wenig Geld, aber die Familie schien solvent. Im Rahmen der Selbstauskunft gab der 50-jährige Mann an, als Selbständiger auf ein Jahreseinkommen von mehr als 120.000 Euro zu kommen. Seine drei Jahre jüngere Ehefrau verdiene als Angestellte 22.000 Euro. Zahlungsverfahren, Zwangsvollstreckungen oder eidesstattliche Versicherungen habe es in den letzten fünf Jahren nicht gegeben.

Die Familie zog ein – und der Ärger begann. Von Anfang an zahlten die neuen Mieter erst auf Mahnungen hin, waren ständig im Rückstand, Anfang 2014 blieben sie zwei Monatsmieten ganz schuldig und die Vermieter drohten erstmals mit fristloser Kündigung. Danach floss das Geld wieder, aber immer verspätet und nie vollständig. Nachdem die Zahlungen für September und Oktober komplett ausgeblieben waren, machten die Vermieter ernst und sprachen die fristlose Kündigung aus.
Schulden zurückzahlen hilft nicht
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Fristlose Kündigung, Räumungsklage, Zwangsräumung - ein Alptraum für Mieter. Sie können sich aber wehren. 20.07.15 Mieter unter Zugzwang Zwangsräumung: Was tun?
Ein hoher Zahlungsrückstand bei den Betriebskosten rechtfertigt laut dem Landgericht Berlin eine fristlose Kündigung. 23.04.15 Streit um Nachforderung Kündigungsgrund Betriebskosten?

Inzwischen hatten die Vermieter auch Bonitätsauskünfte eingeholt. Dabei stellte sich heraus, dass die Selbstauskunft kräftig geschönt war. Bereits seit 1994 liefen unbefriedigte Vollstreckungen gegen den Mieter, im Oktober 2012 hatte er eine eidesstattliche Versicherung abgegeben. Durch die Falschangaben sei das Vertrauensverhältnis restlos und unwiederbringlich zerstört, argumentierten die Vermieter in der Kündigung. Die Bewohner weigerten sich dennoch auszuziehen und zahlten die gesamten Mietrückstände nach.

Doch das sollte ihnen nicht helfen. Das Amtsgericht München gab den Vermietern in ihrer Räumungsklage recht. Die Mieter hätten bewusst und unstreitig gelogen. Deshalb und wegen der wiederholten Zahlungsrückstände sei eine fristlose Kündigung legitim. Die Rückzahlung der Mietschulden könne daran auch nichts ändern. Eine Berufung hat das zuständige Landgericht zurückgewiesen, das Urteil ist rechtskräftig.

Quelle: n-tv.de , ino
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Wie stark darf die Miete steigen ? - BGH prüft Kappungsgrenze

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Nov 2015 19:33

Wie stark darf die Miete steigen.jpg

http://www.n-tv.de/ratgeber/BGH-prueft- ... 78556.html
Wie stark darf die Miete steigen ? - BGH prüft Kappungsgrenze

Bei Mieten schlagen viele Eigentümer derzeit kräftig drauf. Wie stark sie erhöhen dürfen, hängt von der Stadt ab. Die Berliner Regelung landet jetzt vor dem Bundesgerichtshof. Ein Urteil könnte weitreichende Folgen haben.

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Berlin, Stadtteil Prenzlauer Berg. Hier sind günstige Wohnungen knappes Gut, in anderen Bezirken sieht es noch etwas besser aus. Darf die Kappungsgrenze trotzdem stadtweit gelten?
Berlin, Stadtteil Prenzlauer Berg. Hier sind günstige Wohnungen knappes Gut, in anderen Bezirken sieht es noch etwas besser aus. Darf die Kappungsgrenze trotzdem stadtweit gelten?
(Foto: imago/Markus Heine)

Mehr als eine Million Mieterhöhungen landen nach Schätzungen des Mieterbunds jedes Jahr in deutschen Briefkästen. Viele Bewohner treffen sie völlig unerwartet. Und nicht alle sind legitim. Doch auch manche Vermieter sind unzufrieden: In Berlin hat sich ein Mann gewehrt, weil er die Miete nicht so stark erhöhen durfte, wie er wollte. Der Fall geht bis vor den Bundesgerichtshof (BGH) - und könnte wegweisend für Tausende Mieter und Vermieter in anderen Bundesländern sein. (Az.: VIII ZR 217/14)

Wie sind Mieterhöhungen geregelt?

Vermieter dürfen die Miete für ihre Wohnungen nicht unbegrenzt erhöhen. Bundesweit gelten sogenannte Kappungsgrenzen. Das heißt in der Regel, dass Mieten innerhalb von drei Jahren nur um maximal 20 Prozent steigen dürfen. Damit soll verhindert werden, dass günstige Wohnungen auf einen Schlag deutlich teurer werden. Das wäre zum Beispiel bei einem Vermieterwechsel denkbar oder wenn die Mietpreisbindung für eine Sozialwohnung ausläuft.

Was ist der Unterschied zur Mietpreisbremse?

Die Mietpreisbremse gilt nur bei neuen Verträgen. Die Kappungsgrenze muss bei laufenden Mietverhältnissen beachtet werden.

Sind die Kappungsgrenzen überall gleich?

Nein. In einigen Städten mit besonders angespanntem Wohnungsmarkt liegen sie nicht bei 20, sondern bei 15 Prozent. Das dürfen die Länder seit 2013 selber festlegen. Bislang haben das elf Bundesländer für ausgewählte Städte genutzt. Die niedrigere Kappungsgrenze gilt unter anderem in Berlin, Hamburg und München, außerdem in mehr als 250 kleineren Städten.

Warum beschäftigt sich jetzt der BGH damit?

Ein Berliner Vermieter wollte die Miete für eine Wohnung im Stadtteil Wedding um 20 Prozent erhöhen. Der Mieter verweigerte die Zahlung und berief sich auf die in der Hauptstadt geltende niedrigere Kappungsgrenze. Das will der Vermieter aber nicht akzeptieren. Er hält den Wohnungsmarkt nur in einzelnen Bezirken für besonders angespannt - in seiner Wohngegend aber nicht. Die niedrigere Kappungsgrenze dürfe daher nicht in der ganzen Stadt gelten.

Was sagt die Berliner Landesregierung zu dem Vorwurf?

"Die Wohnraumsituation ist in der gesamten Stadt angespannt", betont Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD). Zuletzt sei die Nachfrage auch an den Rändern Berlins stark gestiegen, sodass es in jedem Bezirk eng werde. Deshalb gelte die Kappungsgrenze - wie auch die Mietpreisbremse - flächendeckend. Diese Einschätzung habe das Landgericht dem Senat im vergangenen Jahr auch bestätigt.

Was muss der BGH nun prüfen?

Der Vermieter war mit seiner Klage in den Vorinstanzen gescheitert. Das Landgericht Berlin hatte die abgesenkte Kappungsgrenze gebilligt, weil es die Gründe des Senats nachvollziehbar fand. Der BGH muss nun prüfen, ob das Landgericht bei der Beurteilung Fehler gemacht hat. Der Eigentümerverband Haus & Grund hofft auf grundsätzliche Klärung der Frage, unter welchen Voraussetzungen Kommunen die Kappungsgrenze überhaupt senken dürfen: "Denn das ist ein Eingriff in das Eigentumsgrundrecht der Vermieter. Damit muss man sensibel umgehen", sagt Verbandsjuristin Inka-Marie Storm.
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Um wie viel darf ein Vermieter die Miete anheben? Einen Anhaltspunkt hierfür gibt die ortsübliche Vergleichsmiete. Daran müssen Vermieter sich in der Regel orientieren. 19.10.15 Ortsübliche Vergleichsmiete Maßstab für die Mieterhöhung
Mieter sollten ein Mieterhöhungsschreiben besser genau prüfen. Der Vermieter muss gewisse Vorgaben einhalten. Tut er das nicht, ist die Erhöhung zunächst unwirksam. Foto: Monique Wüstenhagen 10.08.15 Mieterhöhung geplant So können Mieter Formfehler nutzen
Die Berliner Mietsspiegeltabelle 2015 zeigt genau an, wie die ortsüblichen Mieten im Vergleich aufgestellt sind. 01.06.15 Umstrittene Orientierungsgröße Mietspiegel als Maßstab bei Mieterhöhungen

Hat das BGH-Urteil Auswirkungen auf andere Bundesländer?

Nach Angaben des Deutschen Mieterbundes sehen die Verordnungen zu niedrigeren Kappungsgrenzen nicht in allen Bundesländern gleich aus. Das Urteil des BGH gilt also nicht automatisch für alle Städte und Kommunen mit einer niedrigeren Kappungsgrenze - es wird allerdings richtungsweisend sein. Sollte der Vermieter gewinnen, wird das nach Einschätzung von Mieterbund-Sprecher Ulrich Ropertz "die Lust auf Klagen gegen eine niedrigere Kappungsgrenze erhöhen".

Quelle: n-tv.de , Theresa Münch und Diana Niedernhöfer, dpa
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Falsche Zahlen im Mietvertrag - Wohnflächenregelung könnte kippen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Nov 2015 11:40

Falsche Zahlen im Mietvertrag.jpg

http://www.n-tv.de/ratgeber/Wohnflaeche ... 79901.html
Mittwoch, 18. November 2015
Falsche Zahlen im Mietvertrag - Wohnflächenregelung könnte kippen

Viele Mietverträge weisen falsche Wohnungsgrößen aus. Das hat Konsequenzen für Mieten und Betriebskosten. Bisher mussten Mieter wie Vermieter kleine Abweichungen akzeptieren. Doch das könnte sich ändern.

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Zahlenabweichungen sind manchmal auch das Ergebnis unterschiedlicher Messweisen.
Zahlenabweichungen sind manchmal auch das Ergebnis unterschiedlicher Messweisen.
(Foto: imago/Westend61)

Wer geht schon mit dem Zollstock durch die Wohnung, bevor er den Mietvertrag unterschreibt? Künftig könnte das nötig werden. Denn viele Wohnungen sind kleiner oder größer als im Vertrag angegeben. Bisher waren gewisse Abweichungen zulässig. Diese Regelung könnte der Bundesgerichtshof heute aber kippen. Das hätte Einfluss auf Mieterhöhungen und Betriebskosten - und könnte für Mieter wie Vermieter teuer werden. (Az.: VIII ZR 266/14)

Die Größe eines Zimmers sollte doch eine eindeutige Sache sein. Wie kommt es zu den Abweichungen?

Es gibt keine einheitlichen Standards dafür, wie Wohnungen vermessen werden. Kleine Nischen oder Kamine werden häufig unterschiedlich berücksichtigt. Auch wie man mit Balkonflächen, Dachschrägen und Terrassen umgeht, ist nicht eindeutig geklärt. Dazu kommt, dass Mieter und Vermieter die Kosten für eine professionelle Vermessung scheuen. Nach Schätzungen des Deutschen Mieterbunds stimmt deshalb bei zwei von drei Wohnungen die im Mietvertrag genannte Quadratmeterzahl nicht mit der Realität überein.

Worüber verhandelt der Bundesgerichtshof jetzt?

Geklagt hat eine Vermieterin aus Berlin. Sie besitzt eine 5-Zimmer-Wohnung mit 210,43 Quadratmetern Wohnfläche. Im Mietvertrag sind aber nur 156,95 Quadratmeter angegeben - also rund ein Viertel weniger. Die Vermieterin wollte die Miete erhöhen und dabei berücksichtigen, dass die Wohnung eigentlich viel größer ist als bisher angenommen. Das wollte der Mieter nicht hinnehmen.

Warum kann die Vermieterin nicht einfach erhöhen?

Für Mieterhöhungen gibt es Regeln. Die Berliner Kappungsgrenze ist erst vor zwei Wochen vom BGH bestätigt worden. Demnach darf ein Vermieter innerhalb von drei Jahren bei der Miete 15 Prozent draufschlagen. In diesem Fall sollte die Kaltmiete aber von 630 auf 938 Euro steigen - um fast 50 Prozent. Die Vermieterin begründet den großen Schritt mit der falschen Wohnungsgröße.

Wie wurden Abweichungen bei der Wohnfläche bisher gehandhabt?

Nach derzeitiger Rechtsprechung muss eine Abweichung von bis zu zehn Prozent akzeptiert werden. Ist die Wohnung mehr als zehn Prozent kleiner als im Mietvertrag steht, kann ein Mieter die Miete kürzen. Ist sie mehr als zehn Prozent größer, kann der Vermieter mehr verlangen. Solche Fälle sind laut Mieterbund aber selten.

Wird sich die Regelung jetzt ändern?

Das haben die Bundesrichter zumindest angedeutet. Der Senat erwäge, an seiner bisherigen Rechtsprechung nicht mehr festzuhalten, erklärte das Gericht nach einer Vorberatung. Stattdessen soll nur die tatsächliche Wohnfläche gelten. Sonst könne auch die ortsübliche Vergleichsmiete nur ungenau berechnet werden, die eine Grundlage für Mieterhöhungen ist, begründete der Senat.

Was halten Mieter und Vermieter davon?
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Weniger Quadratmeter als gedacht: Eine Miet-Rückzahlung ist aber nicht immer möglich. 19.08.15 Streit um Miethöhe Quadratmeterzahl nicht immer entscheidend
Mieter sollten ein Mieterhöhungsschreiben besser genau prüfen. Der Vermieter muss gewisse Vorgaben einhalten. Tut er das nicht, ist die Erhöhung zunächst unwirksam. Foto: Monique Wüstenhagen 10.08.15 Mieterhöhung geplant So können Mieter Formfehler nutzen
Foto: Axel Heimken 31.03.14 Wenn der Makler übertreibt Kein Geld zurück bei zu kleiner Wohnung

Der Mieterbund befürwortet eine Änderung. Die bisherige Rechtsprechung stoße allgemein auf Unverständnis, sagt Geschäftsführer Ulrich Ropertz. Auch neue Toleranzgrenzen - drei oder fümf statt zehn Prozent - seien halbherzig und lösten das Problem nicht. Der Eigentümerverband Haus&Grund dagegen hält eine Toleranzregelung für nötig. Er hat Wohnungen in einem Praxistest vermessen lassen. Drei Experten kamen auf drei verschiedene Wohnflächen, mit Abweichungen von bis zu 16 Prozent. "Die tatsächliche Wohnfläche gibt es in der Praxis nicht", schließt Hauptgeschäftsführer Kai Warnecke daraus.

Schaltet sich die Politik ein?

Das haben Union und SPD zumindest angekündigt. Im Koalitionsvertrag von 2013 ist vereinbart, dass künftig die tatsächliche Wohnfläche entscheidend sein soll. Ein entsprechender Gesetzentwurf wird im Frühjahr 2016 erwartet.

Quelle: n-tv.de , Theresa Münch, dpa
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BGH zu Wohnflächenabweichungen - Viele Mieten könnten sinken

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Nov 2015 19:40

BGH zu Wohnflächenabweichungen.jpg

http://www.n-tv.de/ratgeber/Viele-Miete ... 84186.html
Mittwoch, 18. November 2015
BGH zu Wohnflächenabweichungen - Viele Mieten könnten sinken

Angeblich stehen in zwei Drittel aller Mietverträge falsche Angaben zur Wohnungsgröße. Bislang hatte das meist keine Auswirkungen auf die Miete, Vertrag ist Vertrag. Doch nun mischt der BGH die Karten neu.

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Wohnungen vermessen ist komplizierter als es scheint.
(Foto: imago/Westend61)

Manchmal sind es unterschiedliche Messweisen, manchmal schlicht Schlamperei, die dazu führen können, dass die Flächenangabe im Mietvertrag nicht stimmt. Wird der Fehler entdeckt, dürfen Vermieter nicht einfach sprunghaft die Miete erhöhen. Auch dann nicht, wenn die Wohnung sehr viel größer ist als angegeben. Das hat der Bundesgerichtshof heute entschieden und damit die Rechte von Mietern gestärkt. Demnach ist bei Mieterhöhungen zwar die tatsächliche Größe einer Wohnung entscheidend. Weicht sie von der im Vertrag angegebenen Fläche ab, darf die Miete aber höchstens um 15 oder 20 Prozent auf einmal steigen (Az.: VIII ZR 266/14). Und in vielen Fällen könnten die Mieten auch sinken.

Dem Urteil lag ein Fall aus Berlin zugrunde. Einer Wohnungseigentümerin war aufgefallen, dass ihre langjährig vermietete Fünf-Zimmer-Wohnung in Charlottenburg gut 210 Quadratmeter hat. Im Mietvertrag war die Wohnfläche aber lediglich mit knapp 157 Quadratmetern angegeben. Wegen der Differenz von mehr als 50 Quadratmetern wollte die Vermieterin die Kaltmiete von rund 630 Euro um 300 Euro erhöhen. Der Mieter war aber nur mit einer Anhebung um rund 95 Euro einverstanden, so viel wie bei einer regulären Mieterhöhung möglich gewesen wäre.

Die Klage der Vermieterin wies das Landgericht Berlin ab. Eine weitergehende Mieterhöhung komme nicht in Frage, weil ansonsten die gesetzliche Kappungsgrenze überschritten werde. Nach Paragraf 558 BGB können Mieten bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete steigen, wenn die Miete seit 15 Monaten unverändert ist. Innerhalb von drei Jahren dürfen Mieten aber nicht um mehr als 20 Prozent erhöht werden, in Gebieten mit knappem Wohnraum - wie in Berlin - nur um 15 Prozent.
Toleranzgrenze gilt nicht mehr

Nun bestätigte auch der BGH , dass die Kappungsgrenze eingehalten werden muss. Zugleich komme es bei Mieterhöhungen aber grundsätzlich "auf die tatsächliche Wohnungsgröße an", unabhängig davon, wie hoch die Abweichung im Vertrag sei. Das ist neu, bislang waren Vermieter an eine zu niedrig angegebene Fläche gebunden, sofern die Abweichung nicht mehr als zehn Prozent betrug. Der BGB-Paragraf 558, der Mieterhöhungen regelt, solle es dem Vermieter ermöglichen, eine "angemessene, am örtlichen Markt orientierte Miete zu erzielen", betonte das Gericht.

Die Anwältin des Berliner Mieters hatte zuvor in der BGH-Verhandlung betont: "Recht ist Recht und soll Recht bleiben." Das Risiko für die Angaben zur Wohnfläche müsse ein Vermieter tragen. "Er hat es in der Hand; er kann das ja ausmessen." Der Anwalt der Vermieterin hatte hingegen darauf verwiesen, es könne nicht sein, dass diese "für alle Ewigkeit" an den Irrtum gebunden sei - und nur in "Trippelschritten" die Miete erhöhen dürfe. Nach Schätzungen des Deutschen Mieterbunds (DMB) stimmt bei zwei von drei Wohnungen die im Mietvertrag genannte Quadratmeterzahl nicht mit der Realität überein
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Falsche Zahlen im Mietvertrag: Wohnflächenregelung könnte kippen 18.11.15 Falsche Zahlen im Mietvertrag Wohnflächenregelung könnte kippen

Der Eigentümerverband Haus & Grund hat eine Erklärung für dieses Phänomen. In der Praxis sei die tatsächliche Wohnfläche einfach schwer zu ermitteln. Ein Test des Verbands habe ergeben, dass bei der Vermessung einer Wohnung und eines Hauses durch drei verschiedene Experten Abweichungen von 16 Prozent herauskamen. Deshalb sei eine gewisse Toleranz notwendig. "Wir befürchten, dass es bereits bei geringsten vermuteten Abweichungen zu rechtlichen Auseinandersetzungen kommt", erklärte der Hauptgeschäftsführer des Verbands, Kai Warnecke.

Der DMB begrüßte die Entscheidung. Sie sei vor allem von Bedeutung, wenn eine Wohnung tatsächlich kleiner ist als im Mietvertrag angegeben. Mieter mussten bislang "für nicht existierende Flächen" zahlen und "Mieterhöhungen auf nicht vorhandene Wohnflächen akzeptieren" erklärte der DMB.

Quelle: n-tv.de , ino/dpa
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Rückzahlung von Betriebskosten - Mieter müssen aktiv werden

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Nov 2015 17:44

Rückzahlung von Betriebskosten.jpg

http://www.n-tv.de/ratgeber/Mieter-mues ... 95541.html
Freitag, 20. November 2015
Rückzahlung von Betriebskosten - Mieter müssen aktiv werden

Die jährliche Betriebskostenabrechnung ist für viele Mieter eine Zitterpartie. Eine Nachzahlung sorgt für miese Stimmung. Doch wer etwas zurückbekommt, sollte besser nicht warten, bis das Geld irgendwann auf das Konto überwiesen wird.

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Gibt es bei der Betriebskostenabrechnung Geld zurück, landet das Guthaben oft nicht automatisch auf dem Konto.
Gibt es bei der Betriebskostenabrechnung Geld zurück, landet das Guthaben oft nicht automatisch auf dem Konto.
(Foto: dpa-tmn)

Rückzahlung oder Nachzahlung? Die jährliche Betriebskostenabrechnung kann bei Mietern für richtig gute oder richtig schlechte Laune sorgen. Wer eine Rückzahlung erhält, kann jedoch in der Regel nicht davon ausgehen, dass der Vermieter das Guthaben einfach auf das Konto überweist.

"Meist verfügt der Vermieter ja gar nicht über die Kontoverbindungen aller Mieter", sagte Wibke Werner vom Berliner Mieterverein. Alle Kontoverbindungen abzufragen, würde für Vermieter meist erheblichen Verwaltungsaufwand bedeuten.

Stattdessen sollten Mieter selbst aktiv werden und das Guthaben mit der Miete verrechnen. Oft fordert der Vermieter sie dazu bereits in der Abrechnung auf. Aber auch, wenn er es nicht tut, können Mieter das Guthaben verrechnen. Im Betrefffeld des Überweisungsträgers schreiben sie dann zum Beispiel "Verrechnung Betriebskosten", rät Werner. Dann wundert sich der Vermieter nicht, warum auf einmal weniger Geld überwiesen wird und weiß, dass es sich nicht um Mietrückstände handelt.
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Bei den Betriebskosten gibt es häufig Fehler. Nachrechnen sollten Mieter immer. 13.10.15 Pünktliche Abrechnung Vermieter muss Frist einhalten

Am Ende des Mietverhältnisses behalten Vermieter oft einen Teil der Kaution ein, weil die Betriebskostenabrechnung noch aussteht. "Allerdings dürfen sie nicht die gesamte Kaution behalten, sondern nur einen angemessenen Teil", warnt Werner. Um herauszufinden, was angemessen ist, hilft ein Blick in die Abrechnungen der vergangenen Jahre. "Die früheren Nachzahlungen dienen als Richtwert", sagt Werner.

Sind aus der ausstehenden Betriebskostenabrechnung keine Nachzahlungen zu erwarten, besteht eigentlich kein Interesse für den Vermieter, weiterhin einen Teil der Kaution einzubehalten. Von daher könnte der Mieter die Rückzahlung der vollständigen Kaution fordern. Weigert sich der Vermieter, bleibt nur die gerichtliche Durchsetzung. Bis der Gerichtsstreit entschieden ist, ist das Jahr bis zur Abrechnung der ausstehenden Betriebskosten aber ohnehin meist abgelaufen.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Schöner Schein mit Schattenseiten - Tipps zu Ethanolöfen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Nov 2015 17:27

Tipps zu Ethanolöfen.jpg

http://www.n-tv.de/ratgeber/Tipps-zu-Et ... 14876.html
Samstag, 21. November 2015
Schöner Schein mit Schattenseiten - Tipps zu Ethanolöfen

Ein Ethanolofen ist die Lösung für alle, die gern einen Kamin hätten, das aber nicht können oder dürfen. Um ihn aufzubauen, braucht man weder einen Handwerker noch die Erlaubnis des Vermieters. Aber es gibt Sicherheitsbedenken.

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Ein Ethanolofen produziert zwar keine Wärme, bietet aber was fürs Auge.
Ein Ethanolofen produziert zwar keine Wärme, bietet aber was fürs Auge.
(Foto: dpa-tmn)

Ein Kaminfeuer wirkt einfach gemütlich. Beim Blick in die flackernden Flammen lässt es sich prima entspannen. Aber dafür braucht es keine klassische Feuerstätte. Mit Ethanol oder Bioethanol betriebene Öfen versprechen ein fast echtes Kaminerlebnis. Zwar ohne Wärme, aber auch ohne Holz oder Kohle.

"Bioethanolkamine sind sehr dekorativ und können je nach Größe in praktisch jedem Raum aufgestellt werden", erklärt Nadine Petermann vom Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik (HKI). "Denn sie müssen nicht an einen Schornstein angeschlossen werden."

Was ist der Nachteil?

Das Ethanol entzündet sich leicht und kann unter Umständen in Verbindung mit Luft sogar explodieren. Ursachen für Unfälle sind meist Bedienungsfehler, aber laut HKI auch mangelhafte Billig-Geräte oder instabile Tischfeuer. "Familien mit Kindern oder Haustieren sollten besonders vorsichtig sein und im Zweifelsfall lieber auf den Tischkamin verzichten", rät Frank Ehlert vom Tüv Rheinland. Die Gefahr ist groß, dass bei einfachen Geräten das brennende Ethanol ausläuft und die Wohnung in Brand setzt.

Wo stehen die Geräte am besten?

Man sollte darauf achten, dass der Kamin möglichst weit entfernt von leicht entzündlichen Materialien wie Gardinen steht. Das gilt besonders für Geräte, die an die Wand gehängt werden. "Manche minderwertige Geräte werden so heiß, dass die Tapete darunter angesengt wird", sagt Ehlert. Niemals sollten die Kamine allein ohne Aufsicht vor sich hinbrennen.

"Wichtig ist, den Raum gut zu belüften, in dem der Kamin läuft", erklärt Philip Heldt von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. "Denn während des Betriebes treten Gase aus, die man möglichst nicht intensiv einatmen sollte." Anders als bei einem normalen Kamin, wo die Verbrennungsrückstände kontinuierlich durch den Schornstein nach außen entweichen, verteilen sie sich beim Ethanolkamin im Raum. Untersuchungen haben ergeben, dass beim Betrieb eines Ethanolofens sehr feine Partikel entstehen können, die mitunter tief in die Lunge eindringen. Auch krebserregende Substanzen wie Formaldehyd und Benzol sowie Stickstoffdioxid wurden in der Raumluft nachgewiesen, und das sogar trotz vorschriftsmäßiger Lüftung.
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Worauf achte ich beim Kauf?

"Auf der sicheren Seite sind Kunden, wenn das Modell die Normen der DIN 4734-1 erfüllt", sagt HKI-Expertin Petermann. Das garantiere, dass die Hersteller alle Sicherheitsvorschriften berücksichtigt haben. Außerdem sollte das Gerät eine Löschvorrichtung haben. Standgeräte benötigen ein solides Gewicht, bei Modellen zum Aufhängen an der Wand ist eine technisch gute Befestigung wichtig. Die Füllstands-Anzeige des Brenners muss deutlich erkennbar sein. Und: Der Brennstoff-Tank darf maximal 3 Liter Inhalt bei Standgeräten und 0,5 Liter bei Tischgeräten haben.

Quelle: n-tv.de , ino/dpa
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Ärger wegen Mieterhöhung - Kein Balkon, weniger Miete ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Nov 2015 19:50

Ärger wegen Mieterhöhung.jpg

http://www.n-tv.de/ratgeber/Kein-Balkon ... 27096.html
Montag, 23. November 2015
Ärger wegen Mieterhöhung - Kein Balkon, weniger Miete ?

Bestimmte Merkmale - etwa ein Balkon - können den Wert einer Immobilie steigern. Das gilt aber nur, wenn der Balkonanbau überhaupt zulässig und baurechtlich möglich ist. Ansonsten hat das Merkmal keine Auswirkungen auf ein Mieterhöhungsverlangen des Vermieters.

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Auch ohne Balkon kann der Wert einer Wohnung hoch sein.
Auch ohne Balkon kann der Wert einer Wohnung hoch sein.
(Foto: dpa)

Will der Vermieter die Miete unter Bezugnahme auf den ortsüblichen Mietspiegel erhöhen, kann der Mieter dem Verlangen widersprechen: Er kann sich dabei auf wohnwertmindernde Merkmale berufen - beispielsweise wenn die Wohnung keinen Balkon hat.

Das gilt jedoch nur, wenn der Anbau des Balkons auch wirklich den Wert der Wohnung steigern würde. Ist dies aus baulichen oder rechtlichen Gründen gar nicht möglich, wird der fehlende Balkon nicht als wohnwertmindernd berücksichtigt. Das entschieden die Richter des Landgerichts Berlin (Az.: 65 S 175/15), wie die Zeitschrift "Das Grundeigentum" (Heft 20/2015) berichtet.

Im konkreten Fall wollte ein Vermieter die Bruttokaltmiete um 53 Euro pro Monat erhöhen - auf insgesamt 734,89 Euro. Nach Auffassung des Mieters überstieg die Forderung die ortsübliche Vergleichsmiete. Der Mieter argumentierte, dass der Wert der Wohnung geringer sei, da sie keinen Balkon hat. Der Vermieter klagte im Rahmen seines Mieterhöhungsverlangens dagegen. Beim Amtsgericht hatte er zunächst keinen Erfolg. Im Berufungsverfahren bekam er jedoch Recht.
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Der Mieter wurde von den Richtern des Landgerichtes Berlin zur Zustimmung verurteilt. Die geforderte Mieterhöhung war nach Auffassung der Richter berechtigt. Das Fehlen eines Balkons berücksichtigten sie nicht als wohnwertmindernd. Zumal in diesem Fall der Bau eines Balkons eher den Wert der Immobilie vermindern würde: Der Innenhof hat nur eine Größe von elf mal sieben Metern, folglich würde der Anbau den übrigen Nachbarn Licht nehmen. Außerdem würde die kurze Entfernung zu den anderen Wohnungen zu einer starken Einsehbarkeit führen.

Grundsätzlich darf bei einem Balkon für die Wohnungsmiete in der Regel nur ein Viertel seiner Fläche berechnet werden. Die früher übliche Anrechnung des halben Balkons als Wohnfläche entspricht nicht mehr dem aktuellen Gesetzesstand und ist nur in Ausnahmefällen rechtmäßig, wie in einem anderen Urteil das Amtsgericht Flensburg klargestellt.

Hier gibt es günstiges Baugeld.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Ein Mieter, ein Wort - Mietvertragsschluss auch per Handschlag ?

Beitragvon Gudrun Graf » 9. Dez 2015 20:23

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Nur-wenn-es-ausdruecklich-vereinbart-wurde-muss-der-Mietvertrag-dem-Vermieter-zum-Abschluss-im-Original-vorliegenMietvertragsschluss auch per Handschlag.jpg (22.78 KiB) 5303-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/ratgeber/Mietvertrag ... 13536.html
Ein Mieter, ein Wort - Mietvertragsschluss auch per Handschlag ?

Vertrauen ist gut, ein Vertrag ist besser. Denken viele. Doch ist es auch möglich, eine Wohnung nur mündlich anzumieten? Was geht und wo Risiken lauern, steht hier.

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Der Gesetzgeber geht davon aus, dass Verträge im Grundsatz gerade keiner besonderen Form bedürfen.
Der Gesetzgeber geht davon aus, dass Verträge im Grundsatz gerade keiner besonderen Form bedürfen.
(Foto: dpa)

Der Abschluss eines Mietvertrages ist in Form eines schriftlichen Kontraktes üblich. Dabei bedarf er grundsätzlich keiner bestimmten Form und kann sowohl mündlich als auch schriftlich geschlossen werden. Es sei denn, die Vertragsparteien haben ausdrücklich die Schriftform vereinbart. Dann kommt der Vertrag nur zustande, wenn dieser von beiden Seiten eigenhändig unterschrieben wird und im Original vorliegt. Ansonsten können auch mündliche Absprachen einen wirksames und unbefristetes Mietverhältnis begründen.

http://urban.adspirit.de/adview.php?tz= ... &target=-Für mündliche Verträge gelten die gleichen Bedingungen wie für schriftliche. Für Mieter gilt hier so zum Beispiel auch eine dreimonatige Kündigungsfrist. Abweichende Vereinbarungen zum Nachteil der Mieter, also längere Kündigungsfristen, sind unwirksam, gibt der Deutsche Mieterbund zu beachten. Eine kürzere Frist von etwa zwei Wochen kann hingegen vereinbart werden. Für den Vermieter ist, abhängig von der Wohndauer, die Kündigungsfrist gestaffelt. Sie beträgt in den ersten fünf Jahren drei Monate, nach fünf Jahren sechs und nach acht Jahren neun Monate.
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Der Verzicht auf die Schriftform stellt vor allem für Vermieter ein Risiko dar. Sind beispielsweise die Begleichung der Nebenkosten nicht mündlich vereinbart, gelten sie mit der vereinbarten Miete als bezahlt. Ähnlich problematisch stellt sich eine nicht erwähnte Kaution dar. Wird keine Kaution vereinbart, muss auch keine gezahlt werden. Der Vermieter hat dann nach Auszug des Mieters keine Sicherheit, aus der er nach Beendigung des Mietverhältnisses mögliche durch den Mieter verursachte Schäden begleichen kann.

In der Praxis kommen mündliche Verträge eher selten vor, meist innerhalb der Familie oder bei Studenten. Bei Letzteren dient dies dann nicht selten der Verschleierung. Zum Beispiel, wenn keine Erlaubnis des Vermieters vorliegt. Da im Streitfall zumeist Wort gegen Wort steht, sollten informelle Verträge möglichst vor neutralen Zeugen geschlossen werden.

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Quelle: n-tv.de , awi
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Zum neuen Jahr - Auch alte Heizungen brauchen Energielabel

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Dez 2015 21:17

Auch alte Heizungen brauchen Energielabel.jpg

http://www.n-tv.de/ratgeber/Auch-alte-H ... 89551.html
Donnerstag, 17. Dezember 2015
Zum neuen Jahr - Auch alte Heizungen brauchen Energielabel

Erst seit Ende September müssen neue Heizkessel ein Energielabel tragen, wie man es etwa auch von Waschmaschinen kennt. Deutschland erweitert die Maßnahme nun auf manche alte Heizanlagen. Ab 2016 freiwillig, ab 2017 verpflichtend bekommen diese den Aufkleber.

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Das Energielabel für alte und für neue Heizungen im Vergleich: Während bestehende Anlagen in die Klassen A++ bis E eingeteilt werden, gibt es für die neuen Anlagen noch die Klassen A++ bis G und ab 2019 A+++ bis D.
Das Energielabel für alte und für neue Heizungen im Vergleich: Während bestehende Anlagen in die Klassen A++ bis E eingeteilt werden, gibt es für die neuen Anlagen noch die Klassen A++ bis G und ab 2019 A+++ bis D.
(Foto: dpa-tmn)

Nicht nur neue Heizungen im Handel tragen künftig ein Energielabel. Ab 1. Januar 2016 bekommen auch nach und nach alte Öl- und Gas-Heizkessel mit einer Nennleistung von bis zu 400 Kilowatt das bunte Etikett.

Wie bereits von den Neuanlagen und von Elektrogeräten wie Fernsehern und Waschmaschinen bekannt, ordnet es die Heizung in Effizienzklassen ein. Diese werden mit einer bunte Skala von Rot bis Grün verdeutlicht. So sollen die Besitzer besser die Effizienz ihres Heizkessels einschätzen können - und natürlich dazu bewogen werden, eher die alte Anlage auszutauschen.

Zunächst ist das Ganze freiwillig. Schornsteinfeger, Installateure und bestimmte Energieberater können die Anlage in die Klassen einstufen und das Etikett anbringen, erklärt der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks in Sankt Augustin bei Bonn. Diese Dienstleistung sei kostenlos.

Ab 2017 sollen die Bezirksschornsteinfeger bei ihrer regelmäßigen Feuerstättenschau das Kennzeichnen der Anlagen dann übernehmen, die bis dahin noch kein Label tragen. Dies ist dann verpflichtend für Heizungen, die älter als 29 Jahre sind, wie die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online erklärt. Schrittweise wird die Altersgrenze gesenkt und bis 2024 erhalten Kessel einen Aufkleber, die mindestens 15 Jahre alt sind.
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Aber das Label gibt nur Informationen über den Gerätetyp, erklärt co2online. Eine gute Klasse bedeute nicht auch, dass auch alle Komponenten der Anlage aufeinanderabgestimmt sind oder dass die Anlage zum Gebäude passt - was beides ebenfalls wichtig für die Energieeffizienz ist.

Neue Gas-, Öl- und Stromheizungen, Heizungen auf Basis von Wärmepumpen sowie Kraft-Wärme-Kopplung und Kombinationsheizungen mit integrierter Warmwasserbereitung im Handel tragen seit September 2015 ein ähnlich gestaltetes Label. Hier ist die Einteilung der Klassen etwas anders: In den ersten vier Jahren gibt es die Einteilung A++ bis G. Schlechteres darf nicht mehr auf den Markt kommen. Ab August 2019 gelten dann nur noch die Klassen A+++ bis D. Zusätzlich gibt das Label der neuen Anlagen noch Heizleistung und Schallpegel an.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Teuer statt günstig - Abriss von Miet- für Eigentumswohnungen ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Dez 2015 19:17

Abriss von Miet.jpg

http://www.n-tv.de/ratgeber/Abriss-von- ... 33251.html
Mittwoch, 23. Dezember 2015
Teuer statt günstig - Abriss von Miet- für Eigentumswohnungen ?

Bezahlbarer Wohnraum ist in vielen Städten Mangelware. Um ihn zu schützen, gibt es das Zweckentfremdungsverbot - Eigentümer dürfen demnach Wohnraum nicht anderweitig nutzen. Der Bau hochpreisiger Eigentumswohnungen ist aber nicht per se verboten.

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Kein Regelverstoß: Eigentümer können preiswerte Mietwohnungen abreißen und stattdessen hochpreisige Eigentumswohnungen bauen lassen.
Kein Regelverstoß: Eigentümer können preiswerte Mietwohnungen abreißen und stattdessen hochpreisige Eigentumswohnungen bauen lassen.
(Foto: dpa)

Nach dem Zweckentfremdungsverbot dürfen Eigentümer Wohnraum nicht einfach in Gewerbeflächen verwandeln. Lässt ein Eigentümer jedoch preiswerte Mietwohnungen abreißen und baut stattdessen hochpreisige Eigentumswohnungen, liegt kein Regelverstoß vor.

Das entschied das Berliner Verwaltungsgericht in einem Eilverfahren (Beschluss: VG 1 L 317.15), wie die Zeitschrift "Das Grundeigentum" (Heft 22/2015) berichtet. Im konkreten Fall wollte eine Eigentümerin ein sechsgeschossiges Haus abreißen lassen. Das Wohngebäude stand seit 2011 leer. Es wurde bis dahin im Erdgeschoss als Gewerbe und in den übrigen Geschossen als Wohnhaus mit 15 Wohneinheiten und einer Gesamtwohnfläche von 1300 Quadratmetern genutzt. Auf dem Grundstück in Berlin-Wilmersdorf sollten nach dem Abriss Eigentumswohnungen sowie eine Gewerbefläche im Erdgeschoss entstehen.

Die Eigentümerin hatte bereits eine Genehmigungsfreistellung - also eine positive Mitteilung, dass sie das Haus errichten darf. Das zuständige Bezirksamt verlangte aber, dass die Frau das Haus instand setzt und wieder Mietwohnungen anbietet.

Das Berliner Verwaltungsgericht stoppte diese Anordnung. Die Eigentümerin darf den alten Wohnraum durch neuen ersetzen. Sie ist nicht verpflichtet, wieder preiswerte Mietwohnungen zu bauen. Auch hochpreisige Eigentumswohnungen können ein angemessener Ersatz sein. Die Grenze sei allerdings bei Luxuswohnungen erreicht.
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Gewaltige Zinsunterschiede: Schlaraffenland Immobilienfinanzierung 16.12.15 Gewaltige Zinsunterschiede Schlaraffenland Immobilienfinanzierung
Bei der Besichtigung einer schicken, preiswerten Wohnung gibt es oft viele Mitbewerber. Wer nur ein geringes Einkommen hat, muss oft eine Mietbürgschaft vorweisen, um den Vermieter zu überzeugen - doch sie ist nicht immer die beste Lösung. 18.12.15 Hohe Risiken Mietbürgschaft sollte die Ausnahme sein
Nur wenn es ausdrücklich vereinbart wurde, muss der Mietvertrag dem Vermieter zum Abschluss im Original vorliegen. 07.12.15 Ein Mieter, ein Wort Mietvertragsschluss auch per Handschlag?

Grundsätzlich stellte das Verwaltungsgericht klar: Auch wenn der Eigentümerin bereits eine Genehmigung erteilt wurde, kann dennoch das Zweckentfremdungsgesetz angewendet werden. Der Umstand, dass das Gebäude bereits zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Zweckentfremdungsverbotsverordnung am 1. Mai 2014 leer stand, führt nicht dazu, dass das Zweckentfremdungsverbotsgesetz von vorneherein nicht anwendbar ist. Denn Baurecht und Verbot stehen in einem Verfahren nebeneinander. Der Streitwert wurde auf 37.500 Euro festgesetzt.

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Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Die 12-Liter-Regel: Wer im Winter falsch lüftet verbreitet Schimmel im gan

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Feb 2016 11:34

Wer im Winter falsch lüftet verbreitet Schimmel im ganzen Haus.jpg
Wer im Winter falsch lüftet verbreitet Schimmel im ganzen Haus.jpg (62.98 KiB) 4996-mal betrachtet

http://www.seniorbook.de/themen/kategor ... 2016_1648h
Die 12-Liter-Regel: Wer im Winter falsch lüftet verbreitet Schimmel im ganzen Haus - Lüften auch bei kaltem Wetter - Warum es gerade jetzt so wichtig ist
Mehr zum Thema
Lüften
Schimmelpilze
Luftfeuchtigkeit

Wenn es draußen kalt ist, verbringen wir besonders viel Zeit in geschlossenen Räumen. Wenn man nicht von Zeit zu Zeit die Fenster komplett aufreißt, kann das böse Folgen für die Gesundheit haben.

Nach Angaben der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen produziert ein 4-Personen-Haushalt ganze 12 Liter Feuchtigkeit pro Tag. Grund dafür ist weniger die Transpiration, als Kochen, Waschen und Duschen. Wenn tagsüber die Heizung läuft, kann die warme Luft eine große Menge von dieser Luftfeuchtigkeit aufnehmen. Kühlt es in der Nacht ab, verliert die kühlere Luft diese Absorptionskraft, das Wasser kondensiert und schlägt sich nieder.

An den feuchten Stellen kann sich Schimmel bilden. Wenn die Heizung dann tagsüber wieder höher läuft, kommt die Luft in der Wohnung in Bewegung und die Schimmel-Sporen breiten sich in der gesamten Wohnung aus. Auf diese Weise wird nicht nur die Substanz der Wohnung geschädigt, auch die Gesundheit der Bewohner steht auf dem Spiel.

Deshalb raten Experten: Mehrmals am Tag stoßlüften!

Dazu die Fenster komplett aufreißen und ca. 10 Minuten geöffnet lassen, damit die entstandene Luftfeuchtigkeit entweichen kann. Nach Angaben von Focus Online sollte die Luftfeuchtigkeit im Winter nicht längere Zeit über 50 Prozent liegen, in schlecht gedämmten Häusern nicht über 40 Prozent. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, kann sich zur Kontrolle ein Hygrometer, ein Messgerät für Luftfeuchtigkeit zulegen.
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Die kalte Jahreszeit beginnt und wir müssen unsere Heizungen...


130 Kommentare



Roller Stone
der langen Rede kurzer Sinn:

Thermometer + Hygrometer + Automat. Luftentfeuchter = nie Schimmel

Heute, 10:12 Uhr
1

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Frei Dorfer
Ein großes Problem ist das alles zu gut Isoliert ist und auch die Fenster zu dicht sind deshalb sollte man öfter und kurz lüften auch wegen des Sauerstoffgehalts in der Luft. Und die Heizung nie komplett abschalten damit die Wände nicht abkühlen können

Heute, 09:09 Uhr
1

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Rainer Stelling
Ich stelle in meinen Miethäusern immer wieder fest, dass die Menschen wenig bis keine Ahnung von Wohnverhalten haben. Sie können schlichtweg mit dem Wort nichts anfangen. Dann machen sie sich im Internet schlau! Das geht dann so ähnlich ab wie in diesem Forum auch. Alle Besserwisser fühlen sich berufen ihren Senf abzugeben und der Fragende rennt dann mit Halbwissen bis zum Gericht, wo dann vom Richter das Wort Wohnverhalten benutzt und erklärt wird. Am Ende bleiben dann die Gerichtskosten für den Mieter oder den Hausbesitzer. In jeder Wohnung gibt es Kältebrücken dass sind Wandteile die aus baulichen Gründen nicht so gedämmt werden konnten wie es an anderen Teilen der Wohnung geschehen ist. Ein Altbauhaus atmet anders als ein Neubau. Kunststofffenster reagieren anders als Holzfenster. Das sind Dinge die man wissen sollte wenn man sich mit diesem Thema beschäftigt. Aber ein Mieter wohnt nur und wird nicht einsehen, warum er teuer aufgeheizte Wohraumluft durch lüften aus dem Fenster rauslassen sollte. Richtig ist ein Klimagerät in der Wohnung, welches mir anzeigt wie es mit der Raumfeuchte und der Temperatur aussieht. So kann ich ein Gefühl dafür entwickeln wie mein Wohnverhalten aussehen sollte.

Heute, 06:13 Uhr
8

Jörg Schneider
Geht mir genau so 😱

Heute, 07:01 Uhr
0

Harald R.
Wohne im 11 Jahre alten Gebäude.
Das schwitzt immer noch Wasser aus der Bausubstanz, weil es wohl zu gut isoliert ist.
Im sommer sind die Fenster den ganzen Tag offen und leichter Zug herrscht, den ich abwchselnd durch die verschieden Räume leite.

Das Bad hat nur einen Lüfter und kein Fenster. Es ist traurig, weil sich an den Kacheln und am Duschvorhang unterere Rand oftmals Schimmel bildet.
Den Lüfter lasse ich bis zu 45 min laufen und die Tür bleibt nach dem Duschen offen.

Trotzdem, brauche ich mehr Schimmel-Ex als es Sinn macht.

Heute, 07:35 Uhr
0

Rainer Stelling
@Harald. Also, aus der Bausubstanz kann nach 11 Jahren kein Wasser mehr austreten, es sei den die Aussenfassade ist auf der Wetterseite undicht. Wetterseite heißt, dass hauptsächlich bei Regen das Regenwasser gegen diese Wand schlägt. Wenn eine Regenperiode über einen längeren Zeitraum besteht, dann wird die undichte Wand klitsche nass sein. Das kann man an losen Tapeten erkennen. Denn dauerhafte Feuchtigkeit löst den Tapetenkleister mit dem die Tapete verklebt ist. Du beschreibst Deine Lüftung im Sommer, wie sieht es denn im Winter aus, wenn es bitter kalt ist? Gerade im Winter bildet sich Schimmel, weil die warme Luft nur sehr wenig ausgetauscht wird und die Feuchtigkeit von Innen nicht weg kann. Ein Lüfter im Bad besagt im Grunde nichts, denn dieser muss auch saubergemacht werden. Wenn Schaumstofffilter oder Lamellen von Staub verklebt sind, kann der Lüfter saugen so viel er will, aber er befördert keine Luft nach außen. Eine offene Badtür macht nur Sinn, wenn die Feuchtigkeit die dann aus dem Bad in die Wohnung zieht, von dort weiter raus befördert wird. Nur in die Wohnung lüften macht keinen Sinn.

Heute, 10:05 Uhr
1

Rainer Stelling
@ Jörg, genauso mit dem Schimmel oder genauso mit Mietern?

Heute, 10:15 Uhr
0

Und los!
Cornelia Lauterbach
Ich habe gar keinen Platz für Pferde in unserer Wohnung .

CoLa die doch nur die Chefin aller Göttinnen und Götter ist aber keines einzigen Menschen. Gott sei Dank

Heute, 06:05 Uhr
1

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Gabriele Middelberg
je mehr ein haus gedämmt ist, desto mehr hat man mit schimmel zu kämpfen.
das problem fängt erst mal richtig an und man weiß es. es wird ja schon empfohlen, dass fenster mit autom. klappen (die sich je nach feuchtigkeit und sauerstoffgehalt) selbständig öffnen.

Eine falsche Dämmung kann hingegen die Gefahr von Schimmel stark erhöhen und somit Gesundheitsprobleme hervorrufen. Einige Experten kritisieren daher die von der Bundesregierung geförderte "Dämmwut" der letzten Jahrzehnte, da hierbei wichtige Aspekte nicht bedacht wurden.
Falsche Dämmung: Leben wie in einer Plastiktüte

http://www.t-online.de/ratgeber/heim...emmung.html

+++

Die Fassaden veralgen

Gedämmte Wände werden nicht von innen gewärmt, Regenwasser trocknet also nicht so schnell wie auf ungedämmten Fassaden und Luftfeuchtigkeit kondensiert. Die hässliche Folge: Algenbildung. Doch der grau-grüne Belag ist nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern unter Umständen auch gesundheitsschädlich. Dort, wo es feucht ist, gedeihen auch Schimmelsporen prächtig und sie können beim Lüften ins Haus gelangen. Besonders betroffen sind Häuser mit Nord- oder Westausrichtung oder nahe am Wald.

+++

http://www.konrad-fischer-info.de/2136bau.htm

Gestern, 23:55 Uhr
2

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Alfred Dumke
Und ein Hygrometer ist sowiso in jeder Wohnung "Pflicht".

Gestern, 22:44 Uhr
0

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Alfred Dumke
Das A und O ist, wann man lüftet. Dazu gehören noch etwas mehr Kenntnisse über Feuchtigkeit. Es muss immer ein Vergleich zwischen drinnen und draußen stattfinden, sonst kann man auch genau das Gegenteil erreichen.
Im Winter ist Lüften kein Problem, da ist unsere Wohnung eh immer zu trocken. Wenn es draußen unter 0 Grad ist, hat der Schimmel keine Chance, es sei denn die Wohnung wird nicht geheizt oder die Fenster sind immer zu.
Richtig Probleme hat man erst im Hochsommer, wenn die Luft 3-4 mal so viel Feuchte enthält als im Winter. Da hat man mit Lüften nach dem Duschen oft keine Chance, im Gegenteil ich habe schon erlebt, das da das Bad noch feuchter wurde. Da hilft dann nur noch ein elektrischer Entfeuchter.
Wer aber im Winter eine Feuchte Wohnung hat, dem ist nicht mehr zu helfen.

Gestern, 22:41 Uhr
3

Harald R.
Im Sommer habe ich keine Probleme eher jetzt, nach dem Duschen.

Heute, 07:36 Uhr
0

Gabi Kleine
Ja meine thailändische Schwägerin lüftet nie...und deren Wohnung ist ständig feucht.und mir gehört die Hälfte vom Haus.unbelehrbar....

Heute, 09:10 Uhr
0

Und los!
Ninety Nine
Ich wünsche mir diesen Hinweis auf Plattformen, auf denen sich die nächste Generation tummelt... unglaublich viele haben so gar nichts von ihren Eltern gelernt.
Manchmal frage ich mich, wie dumm deren Eltern sein mögen...

Gestern, 22:36 Uhr
2

Harald R.
Meine Eltern waren bis zur ihrem seeligen Ende Waschbeckenduscher. Da gab es nur Waschlappen und Seife vor dem Waschbecken für den ganzen Körper..

Als die Dusche mal defekt war und die Wanne getauscht werden musste, habe ich da für 14 Tage auch gemacht. Ekelhaftes gefühl sich nicht wirklich sauber zu fühlen.

Grund meiner beiden war ein angeblicher Fußpilz der eigentlich nie existierte. Und wenn es gibt Sakrotan. Danach wäre alls steril gewesen.

Der einzige, der immer duscht war und bin ich. Dananch werden die Kacheln mit einem Wasserschaber gereinigt. Somit bleibt weniger Wasser auf den Kacheln.

Mein temporärer Untermieter kommt aus den Generationen Doof, so ab 1985 bis heute, und weiß nix von allem.
Der macht eigentlich gar nichs. Hauptsache Wasser rauscht gut.

Ok, der ist bald wieder weg wenn seine Bude saniert ist.

Heute, 07:45 Uhr
0

Und los!
Marianne Wa
im Winter benötuugen wir frische auch frische Luft, nur man sollte die Fenster voll öffnen für nur kurze Zeit. Die Wärme ist sehr schnell wieder da,

Gestern, 21:55 Uhr
0

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Christine R.
Au weia - DAS hat mir meine Mutter schon vor 40 Jahren erklärt!
Aber vielleicht geht man davon aus, dass wir in unserem Alter so ganz allmählich wieder vergessen, was uns in der Jugend beigebracht wurde ...

Gestern, 21:34 Uhr
4

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De Hoastl
und weht ein kalter Wind ins Zimmer, mag i nimmer-

Gestern, 21:09 Uhr
1

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Stephan T.
Stoßlüften mach ich eher auf'm Klo...........

Gestern, 21:09 Uhr
1

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Jean-Marc Choquet
Lüften ? Isch aabe keine Fenschter . . .

Gestern, 20:51 Uhr
0

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Dirk Geissler
Nur gut das hier nur junges gemüse in SENIORBOOK ist !!! Sowas aber auch !!!!

Gestern, 20:43 Uhr
1

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Papi Llon
ja, so kann's gehen....
heute früh fand ich in der Wohnzimmermausefalle
einen Karpfen.....

Gestern, 20:41 Uhr
3

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Wölk Chen
Na endlich. Ohne SB wüssten wir das gar nicht. Ganz neue Erkenntnisse!

Gestern, 20:21 Uhr
1

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Anton Schröder
@ Marianne Hartmann
Du schreibst von Kipplüftung. Schau....., gerade die Kipplüftung ist häufig für Schimmelbildung verantwortlich. Ich will jetzt nicht näher drauf einsteigen. Einfach mal "Kipplüftung" googeln......

Gestern, 19:36 Uhr
3

Karin Hoelbing
hallo Anton dieses hat sie nicht geschrieben.Kipplüftung..lese mal richtig........

Gestern, 20:09 Uhr
2

Marianne Hartmann
wenn ich die Heizung net anhabe und die Türen zu passiert da gar nichts ...hatte noch nie ein Problem früher gab es Einfachverglasung da waren Eisblumen am Fenster....

Gestern, 22:06 Uhr
1

Ursula Pröse
Da hatten die Türen und Fenster aber auch nicht solche Dichtungen wie heute. Und außerdem waren die Wände diffusionsoffen und

Heute, 02:18 Uhr
0

Ursula Pröse
nicht mit Dampfsperren und Kunststoffanstrichen versiegelt. Ganz abgesehen von den so modernen Dämmstoffen.
Da kommt man sich vor wie in einer Plastiktüte.

Heute, 02:28 Uhr
0

Und los!
Uli M.
......mein lieber Schwan ,bei mir wird schon morgens um 6Uhr richtig durch gelüftet ......die Heizung hat immer gleichbleibende Temperatur ......Schimmel ???? kenne Ich nicht !!!

Gestern, 19:04 Uhr
6

Ruth Bröker
Ich kenne das auch nicht. Ich lüfte so, wie es sein muss.

Gestern, 19:16 Uhr
3

Ge- Be
Genau richtig, Stoßlüftung und keine großen Temperaturschwankungen

Gestern, 19:55 Uhr
4

Und los!
Marianne Hartmann
und dennoch haben noch sehr viele Menschen Schimmel an den Wänden.....weil viele ihre Fenster net aufmachen....bei mir sind die Schlafzimmerfenster immer gekippt da ich da auch keine Heizung anhabe...weil ich warm net schlafen kann....und hatte noch nie ein Schimmelproblem...

Gestern, 19:03 Uhr
2

Herbert Sobierei
Auch keine Erfrierungen?

Gestern, 19:31 Uhr
0

Marianne Hartmann
neee...ich lieg doch im Bett

Gestern, 19:36 Uhr
0

Herbert Sobierei
Das muss einem ja auch gesagt werden.

Gestern, 19:37 Uhr
0

Marianne Hartmann
ich halte mich tagsüber net im Schlafzimmer auf

Gestern, 22:02 Uhr
0

Herbert Sobierei
Nein? Das erstaunt mich aber.

Heute, 01:36 Uhr
0

Und los!
Claus Kurven
Ich finde der Dämmwahn, den wir Deutschen im Zusammenhang mit der Energiewende an den Tag legen ist schuld an vielen Fällen von Schimmelbefall. Wir haben uns entschieden statt irgendwelcher kunststoffgedämmten 80 cm dicken Wände nur natürliches Baumaterial zu verwenden. Unser Holzhaus hat massive aber diffusionsoffene Holzaußenwände, wir brauchen natürlich Energie, denn es ist kein Passivhaus. Unsere Wohn- und Lebensqualität ist jedoch unübertroffen und wenn ich in 20 oder 30 Jahren renovieren muss habe ich kein Entsorgungsproblem.

Gestern, 18:58 Uhr
1

Heidi Well
Ei, das gibt ein Feuerchen.

Gestern, 19:32 Uhr
0

Claus Kurven
Na ja wir habe kein 3 Minutenhaus wie es die meisten sogenannten Holzhäuser sind. Massive Holzbalken brennen gar nicht so gut. Frag mal die Feuerwehr!

Gestern, 19:38 Uhr
1

Heidi Well
Brandbeschleuniger einsetzen

Gestern, 19:39 Uhr
1

Claus Kurven
Nur wenn´s brennen soll, es wohnt sich aber hier soooo gut, dass ich das eigentlich nicht will.

Gestern, 19:41 Uhr
0

Heidi Well
Also, dann eben nicht. Wollte bloß behilflich sein. KG Heidi

Gestern, 19:42 Uhr
0

Claus Kurven
Danke, ich komme ggf. gerne auf Dich zurück. Aber mein Wohnmobil ist noch nicht fertig ausgebaut und zum Zelten ist es mir zu ungemütlich.

Gestern, 19:45 Uhr
0

Und los!
CRNA KOSA
Hier kann man nur lachen!!!

Gestern, 18:57 Uhr
0

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K. T.
und Früher hat es immer geheißen einmal aber richtig und das so ca 15 Minuten

Gestern, 18:50 Uhr
1

W. Aller
Auf jeden Fall besser als nur Kippfenster!

Gestern, 19:39 Uhr
1

K. T.
genau....

Gestern, 19:41 Uhr
0

Jürgen Gensel
K.T. sprichst du immer noch übers lüften

Heute, 00:29 Uhr
0

K. T.
@Jürgen ich lieb halt frische Luft

Heute, 00:46 Uhr
0

Jürgen Gensel
wollte gerade schlafen gehen aber jetzt hast du mir richtig gute laune gemacht . 6 uhr morgens brauch ich noch keine frische luft .

Heute, 00:53 Uhr
1

K. T.
das denk ich mir dann mal gute Nacht Ach ja, ich hab fei bloß 2 Kommentare abgegeben

Heute, 00:55 Uhr
0

Jürgen Gensel
gute nacht karin , habe eben mein fenster aufgemacht .

Heute, 00:56 Uhr
1

K. T.
ha wen das nix is...

Heute, 00:57 Uhr
0

Jürgen Gensel
na das denke ich doch auch . .... bis morgen .. tschüssi

Heute, 00:58 Uhr
1

K. T.
tschüssie und träume was schönes

Heute, 00:59 Uhr
0

Jürgen Gensel
was soll das teufelchen?

Heute, 01:01 Uhr
0

K. T.
laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaach gute Nacht

Heute, 01:01 Uhr
0

Jürgen Gensel
du auch , bist ne ganz nette

Heute, 01:02 Uhr
1

K. T.
Danke, ich mach jetzt auch Schluss war echt lustig

Heute, 01:02 Uhr
0

Und los!
Rudi Pfeifer
ja Mama.. (peinlich)

Gestern, 18:44 Uhr
0

Stefan Kreutzer
Na Du Vogel, es ist aber so !

Gestern, 18:51 Uhr
1

Hanna Mainzerin Rheinhessen

Gestern, 18:53 Uhr
1

Rudi Pfeifer
Anstand hat dieser Schwätzer nicht...wohl ein typisches "Mamakind!"???

Gestern, 18:55 Uhr
5

Freya VDB
Humor ist, wenn man trotz Pfeifer pfeift????

vor 48 Minuten
0

Rudi Pfeifer
herrlich eine Antwort einer sich wichtig vorkommenden Spezies Frau..
Nein Danke..so etwas bitte nicht!

vor 45 Minuten
0

Rudi Pfeifer
einfälltig und Geistig eben sehr begrenzt!

vor 44 Minuten
0

Freya VDB
Den Anstand besteigt der Jäger morgens um fünf!!!

vor 38 Minuten
0

Freya VDB
Ins unbekannte blaue schießen, kann einen mit Querschläger selber treffen

vor 35 Minuten
0

Rudi Pfeifer
wobei mich Keiner /Keiner kann.. wohl aber erinnere ich an die Worte in diesem Theaterstück von J.W.v.G.

vor 31 Minuten
0

Und los!
Bernd Schumacher
Ich habe gerade mein Profil gelüftet

Gestern, 18:28 Uhr
2

Ruth Bröker
Sehr witzig

Gestern, 18:38 Uhr
0

Bernd Schumacher
So sollte es auch sein

Gestern, 18:39 Uhr
1

Ruth Bröker
Aber nicht zu der Information .

Gestern, 18:44 Uhr
0

Ruth Bröker
Ich glaube,ich bin im Kindergarten

Gestern, 18:45 Uhr
1

Bernd Schumacher
Fast jeder erwachsene Mensch lüftet seine Wohnung oder sein Haus und im Kindergarten sind wir hier auch nicht.
Also was sollen deine Kommentare ?

Gestern, 18:49 Uhr
0

Und los!
Horst Schmitt
Kondensierte Feuchtigkeit an den Wänden kann nur dann abgeführt werden, wenn die Luft ungehindert an der Wand vorbeistreichen/aufsteigen kann.

Gestern, 18:25 Uhr
0

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Paul Helmut
Gutes und wichtiges Thema!
Wir haben fugendichte Fenster und ein innenliegendes Bad und eine innenliegende Küche, beide Räume werden mit Zwangsentlüftung jeweils über den Lichtschalter aktiviert.
Gut wir haben Vollwärmeschutz und saugen die Frischluft über das ständig angekippte Schlafzimmerfenster an.
Das mag nicht die energiesparenste Variante sein, jedenfalls sind unsere Räume, auch in den Außenecken schimmelfrei.

Gestern, 18:25 Uhr
1

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Wolfgang Lopodepaseo
Meine Darmwinde lassen jeden Schimmelpilz im Keim ersticken .

Gestern, 18:23 Uhr
2

Karin Franke

Gestern, 18:38 Uhr
0

Wolfgang Lopodepaseo
Mit über 60 braucht mir keiner mehr zu sagen wann ich lüften muss

Gestern, 18:39 Uhr
6

Ursula Pröse
Schimmel fragt nicht nach dem Alter. Aber mit Deiner Ansicht liegst Du im Trend. Wenn Du alles richtig machst ist es ja auch gut so.

Heute, 02:43 Uhr
0

Und los!
Gerhard Reicht
ohne SB, wüsste ich gar nicht wie ich überleben sollte

Gestern, 18:23 Uhr
2

kommentieren
Peter Leopold
Oooch...wir lüften auch im Winter

Gestern, 18:19 Uhr
2

Barbara Buchner geb. Buchner
Deshalb is es auch so warm draußen, weil die alle lüften und so gut Bescheid wissen

Gestern, 18:59 Uhr
3

Peter Leopold
Na da weiß man doch, wofür man Heizkosten zahlt

Gestern, 19:14 Uhr
0

Barbara Buchner geb. Buchner
Für die Klimaerwärmung! Daher weht nämlich der Wind! So schaut's aus! Die Lüfter sind Schuld, nicht die Industrie und die Autos und die Kühe! Die Lüfter!

Gestern, 19:38 Uhr
0

Peter Leopold
Naja...an der Klimaerwämung habe ich meine Zeifel, wenn ich mir die letzten Tage hier ansehe. Nachts 8 Grad...Das gab es bei uns noch nie !! Unter 20 Grad - undenkbar!

Gestern, 19:49 Uhr
1

Barbara Buchner geb. Buchner
Der Rest auf 20 is bei uns

Gestern, 20:02 Uhr
0

Peter Leopold
Na toll...wie mich DAS freut ! Aber wir haben keine Heizung und müssen LEIDEN

Gestern, 20:03 Uhr
0

Sibylle Beyer
Ihr macht das ja auch alle falsch:-Also man nehme einen Staubsauger befestige das Rohr an der falschen Seite und dann pustet Ihr die schlechte Luft einfach raus und die Feuchtigkeit auch und nach dem Test, informiert Ihr mich bitte über den Erfolg.
Übrigens hier im Harz +2 Grad-da kann man getrost die Fenster kurzfristig aufreißen-muss ja nicht stundenlang sein !

Heute, 09:31 Uhr
0

Sibylle Beyer
Peter keine Heizung-dann sammle Holz oder klaue Dir Paletten vom Getränkemarkt und baue Dir ein Feuerchen,
aber Du musst Dir noch eine Unterlage bauen-schlage vor -die Nabe von Autoreifen oder ähnliches.
Weitere Lösung überwintere im Süden-folge einfach den Vögeln !

Heute, 09:36 Uhr
0

Peter Leopold
Hahaha ich LEBE seit 18 Jahren auf Gran Canaria. Deshalb keine Heizung

Heute, 09:42 Uhr
0

Und los!
Monika B. B.
wo sind wir hier eigendlich solche Einträge finde ich zum

Gestern, 18:04 Uhr
3

Ruth Bröker
Da hast du Recht, Manche Menschen sind einfach unmöglich

Gestern, 18:40 Uhr
0

Hanna Mainzerin Rheinhessen
... ich weiß wen du meinst, das ist nicht mehr auszuhalten - das Wort Anstand ist für einige Menschen überhaupt nicht vorhanden Ja, der Schimmelpilz

Gestern, 18:43 Uhr
0

Robert B.
Könnt ihr mir das mal erklären?
Sind tatsächlich große Teile der Bevölkerung so gut aufgeklärt, dass solche Tipps völlig überflüssig sind?
Den Eindruck habe ich leider nicht.

Gestern, 18:46 Uhr
4

Hanna Mainzerin Rheinhessen
@Robert B. das weiß ich nicht - mir ist das bekannt.

Gestern, 18:54 Uhr
0

Robert B.
Ich werde mich jetzt mal nicht darüber empören, wie man sich selbst als einzig gültigen Maßstab nimmt oder auch gerne mal schnell einen Kommentar rausschießt ohne nachzudenken.
Wer hat denn jetzt keinen Anstand?
Der Einsteller dieses Lüftungstipps?

Gestern, 19:06 Uhr
2

Sibylle Beyer
Ja Robert ,der sollte sich wahrlich schämen-plädiere dafür das er sich in die Ecke stellt und schämt und eine Woche lang keinen Nachtisch

Heute, 09:25 Uhr
0

Und los!
M. L.
MEINE Fenster sind undicht---also habe ich immer Durchzug

Gestern, 17:55 Uhr
2

Cornelia Fornoff
Im ernst M. L. ? Undichte Fenster sind ja auch ganz schöne Energiefresser.

Gestern, 17:57 Uhr
2

M. L.
Nein…aber gottfriedstutz..jede Hausfrau weiss doch, dass und wie sie lüften muss !!!!

Gestern, 18:03 Uhr
2

Cornelia Fornoff
Stimmt, damit hast du natürlich recht! Vorallem bekommen wir das seit etlichen Jahren immer wieder zu lesen.

Gestern, 18:08 Uhr
2

Fulmi Nant
Ja irgendwas müssen die ja schreiben. Es ist jedes Jahr dasselbe... An deren Stelle würde ich die Artikel aus dem letzten Jahr unverändert verwenden.

Winter
- richtig Weihnachtsbasteln
- Vorsicht bei Glatteis (für einen selbst)
- Vorsicht bei Glatteis (für andere)
- richtig gegen Erkältungen schützen
- richtig lüften
- richtig Strom sparen trotz Winter

Sommer
- was tun bei Insektenstichen
- Im Sommer genug trinken
- richtig vor Sonnenbrand schützen
- richtig vor Sonnenstich schützen
- Auch Kinder müssen genug trinken
- richtig Strom sparen trotz Sommer

Jahreswechsel
- richtig Kater kriegen
- richtig Kater wegkriegen
- Rezepte für den Jahreswechsel
- richtig Strom sparen trotz Jahreswechsel

Gestern, 18:34 Uhr
3

M. L.
..du hast die Sparmenu vergessen

Gestern, 18:36 Uhr
2

Robert B.
Weiß das jeder?
Man kann es immer wieder lesen und trotzdem sehe ich im Winter nicht wenige, die stundenlang Ihre Fenster gekippt haben und die Straße beheizen.
Und auch diese anderen Tipps scheinen mir durchaus immer noch ihre Berechtigung zu haben, auch wenn es manche anscheinend nie lernen.

Gestern, 18:43 Uhr
2

Fulmi Nant
Na aber wenn es jedes Jahr erklärt wird und die Fenster sind weiter gekippt, dann nützt es auch nix, es jedes Jahr neu zu schreiben.

Gestern, 18:47 Uhr
3

Cornelia Fornoff
Robert,
manchmal denke ich, wenn ich es so sehe, dass die Straße geheizt wird, die Energie ist scheinbar immer noch zu billig.

Gestern, 19:12 Uhr
2

Fulmi Nant
Ja! Aber wehe der Heizölpreis steigt oder Ölheizungen werden besteuert.

Gestern, 19:13 Uhr
1

Anni Titz
Au Weiha

Gestern, 19:29 Uhr
0

Cornelia Fornoff
Ja, vermutlich schimpfen dann diejenigen am Meisten, die sich über ihren Energieverbrauch absolut keine Gedanken machen. Denn daran sind wieder mal die Anderen schuld.

Gestern, 19:40 Uhr
0

Und los!
Fulmi Nant
Ich mache den Schimmel regelmäßig mit dem Hochdruckreiniger weg. Muss ich danach trotzdem lüften?

Gestern, 17:44 Uhr
1

Freya VDB
Scherzkeks

Gestern, 17:55 Uhr
2

M. L.

Gestern, 17:55 Uhr
1

Fulmi Nant
Ja! Ein Mann und sein Hochdruckreiniger - das ist wahre Männerfreundschaft!!!!

Gestern, 18:04 Uhr
2

Freya VDB

Gestern, 18:18 Uhr
1

Witch Queen
Fulmi, ich habe auch einen und er dümpelt da so vor sich hin, ganz ohne einen Männerfreund. Ich habe schon ein sehr schlechtes Gewissen, dass ich ihn so in der Ecke liegen lasse.
Mus sich ihm jetzt ne Männergruppe suchen?

Gestern, 18:53 Uhr
1

Fulmi Nant
Du kannst ihn auch einfach an den Schlauch anschließen und anschalten.

Gestern, 18:54 Uhr
0

Jo. K.
Und das in der guten Stube,dann lohnt es sich richtig.

Gestern, 19:15 Uhr
2

Witch Queen
Ich bin da leider gar nicht so scharf drauf. Und wenn, dann im Hochsommer und halbnackt. Ich bin danach nämlich auch selber pitschnass.

Gestern, 19:16 Uhr
2

Jo. K.
Ganz nackt Witch , wenn schon denn schon. Und die Fenster weit auf machen, dann haben die Nachbarn auch mal Spaß.

Gestern, 19:18 Uhr
3

M. L.
Ich bitte dich ---liebe Jo….

Gestern, 19:19 Uhr
1

Jo. K.
Wieso , meinst du nicht? Ich sehe wir verstehen uns.

Gestern, 19:20 Uhr
2

M. L.
Ud wie...

Gestern, 19:24 Uhr
0

Witch Queen
Also, Jo, das war nicht ich, die ihn im Haus benutzen möchte. Ich behandle damit Terrassen, Gehwege, Stellplätze rund ums Haus. Ob meine Nachbarn dabei Spaß haben? Mein Grundstück ist eher wenig einsehbar.

Gestern, 19:28 Uhr
1

Jo. K.
Witch gut das du es nicht in der guten Stube machst, kluges Kind. Aber auch draußen kannst du nackt umher springen, zumal du ja schreibst dein Grundstück ist nicht so gut ein zusehen. Wenn du den Nachbarn aber auch mal deinen nackten..... zweigen willst, bohre ein paar Löcher in den Bretterzaun oder W.and,Möchtest du keine Zuschauer, nun du bist ja gut geschützt. Ich hoffe du verstehst meinen Spaß.

Gestern, 19:33 Uhr
1

R. Paul
Was lassen manche Menschen doch für einen Schwachsinn los und halten es noch für Hilfreich und Humor

Heute, 08:09 Uhr
0

Sibylle Beyer
@ Fulmi: Ich würde rate Dir setze Deinen Hochdruckreiniger an Dein linkes Ohr-durchpusten lassen und dann an Dein rechtes Ohr-Vorgang wiederholen--damit hast Du Dein Oberstübchen gereinigt
Und dir noch einen schönen Tag-kleiner Scherzkeks--wenn Du Langeweile hast kannst Du vorbei kommen und bei mir Frühjahrsputz machen--Du bekommst von mir auch eine Schürze--muss ich erst kaufen-extra für Dich ,denn als moderne Oma-trage ich Jeans und Sweatshirts und die fliegen dann in die Wäsche

Heute, 09:20 Uhr
1

M. L.
R.P.…humorlos…fad einfach

Heute, 10:20 Uhr
0

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Olivenöl, Bügeleisen, Schleifpapier - Reparaturtipps für Böden

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Apr 2016 09:17

Reparaturtipps für Böden.jpg

http://www.n-tv.de/ratgeber/Reparaturti ... 28321.html
Olivenöl, Bügeleisen, Schleifpapier - Reparaturtipps für Böden

Es geht so schnell: Eine Tasse fliegt auf das Laminat, ein Steinchen unterm Schuh verkratzt das Parkett. Und dann? Den ganzen Boden austauschen? Nein, mit recht einfachen Mitteln lassen sich kleine Macken schnell ausbessern. Profis verraten hier ihre Tricks.

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Wer mit hohen Schuhen übers Parkett stöckelt, stört mit dem Lärm schnell die Nachbarn - und kann ungute Spuren hinterlassen.
Wer mit hohen Schuhen übers Parkett stöckelt, stört mit dem Lärm schnell die Nachbarn - und kann ungute Spuren hinterlassen.
(Foto: dpa)

Fußböden sind eigentlich robust. Aber nach Jahren in Gebrauch zeigen sich Abnutzungsspuren und mitunter kleine Schäden. Das Möbelrücken, heruntergefallene Gegenstände oder einfach Steinchen unter der Schuhsohle sorgen für die Dellen, Risse oder Kratzer. Aber deswegen muss man nicht den Belag abschleifen oder gar austauschen. Oft reichen ein paar einfache Reparaturtricks:

- Parkett: Für kleinere Schäden gibt es im Handel Reparatursets mit farbigen Wachsen. Erst mal die losen Holzteile entfernen und die Fläche reinigen, erklärt der Verband der Deutschen Parkettindustrie. Dann die Wachsstifte erwärmen und so lange mischen, bis die richtige Nuance entstanden ist. In den Kratzer füllen und mit dem Hobel Überstehendes abtragen. Die Stelle wird mit einem Vlies entfettet und mit dem Klarlackstift aus dem Set versiegelt. Nach etwa fünf Minuten ist der Lack getrocknet, dann mit einem Schleiftuch poliert. Mini-Kratzer lassen sich noch schneller beheben - mit Nagellack, erklärt die DIY-Academy in Köln. Die Stelle mit 240er-Schleifpapier anschleifen, den Staub wegwischen und mit dem klarem Lack versiegeln.

- Laminat: Laminat hat keine Laufschicht aus Massivholz. "Daher lässt sich im Falle einer größeren Reparatur hier nichts abschleifen", erklärt Anke Wöhler vom Verband der Europäischen Laminatfußbodenhersteller. Größere Verschleißspuren lassen sich nur durch den Austausch einzelner Paneele reparieren. Das heißt: Sockelleiste entfernen und im Falle von Klick-Laminat möglicherweise mehrere Paneele herausnehmen, um an die betroffene Stelle zu gelangen. Wöhler empfiehlt daher, beim Verlegen einige Paneele als Vorrat beiseite zulegen.
Olivenöl gegen Kratzer

Manche Risse und Kratzer lassen sich ebenfalls mit Spezial-Wachsen und Reparatur-Pasten retuschieren. "Wer nicht sicher ist, welcher Farbton passt, sollte ein Laminatstück von zu Hause mit in den Baumarkt nehmen und ausprobieren", rät Wöhler. Wachse und Pasten werden nach beiliegender Gebrauchsanleitung einfach mit einem Kunststoffschaber in die kaputte Stelle gedrückt. "Hat man keinen zur Hand, eignet sich auch ein Plastik-Kärtchen wie ein Autoscheibenkratzer." Überschüssige Füllung sofort abziehen. Dann die Masse eine Weile trocknen und aushärten lassen.

Kleine und oberflächliche Kratzer lassen sich einfach mit etwas Oliven- oder Babyöl kaschieren, erklärt Wöhler. Dazu den Boden erst leicht feucht abwischen, trocknen lassen und mit einem Tuch etwas Öl auf den schadhaften Stellen verreiben. Überschüssiges wegwischen.

- Teppich: Einen Augenblick nicht aufgepasst - und schwups, kippt das Glas mit dem Getränk auf den Teppich. Je eher der Fleck entfernt wird, desto besser sei das Ergebnis, sagt Sophia Gelderblom vom TFI-Institut für Bodensysteme in Aachen. Sie empfiehlt, flüssige Substanzen sofort mit einem saugfähigen Baumwolltuch aufzunehmen. Pastöses wie Ketchup oder Jogurt sollte man mit einem Löffel abkratzen. Anschließend mit einem lauwarm-feuchten Tuch den Fleck von außen nach innen wegtupfen. Dabei nicht kräftig reiben, betont die Expertin. Sonst verfilzen die Fasern. Den Vorgang so oft wiederholen, bis keine farbige Substanz mehr vom Tuch aufgenommen wird. Und dann kommt ein feuchtes Baumwolltuch über Nacht auf die Stelle, das Ganze mit Büchern beschweren – dann sollte der Fleck verschwinden.

Falls nicht, oder nicht rechtzeitig mit der Bekämpfung begonnen wurde, rät Gelderblom einen speziellen Fleckenentferner zu benutzen, am besten nach einer Produktberatung im Fachhandel. Bei Mitteln aus der Drogerie sollte man auf das richtige für das Fasermaterial achten - also Chemie- oder Naturfaser. Vorsicht ist bei Sisal oder Kokos geboten. Diese können schon auf Wasser empfindlich reagieren. "Am besten das Mittel erst mal an einer versteckten Stelle ausprobieren, um sicher zu gehen, dass keine Farbstoffe angegriffen werden."
Teppichshampoo, Schleifpapier und Repair-Stift

Laut der DIY-Academy lassen sich Kerzenwachs, Öl- und Fettflecken auch mit Lösch- oder Packpapier vom Teppich entfernen. Einfach mit einem Bügeleisen auf niedrigster Stufe so lange darüberfahren, bis das Papier das Fett aufgesaugt hat. Ist das Fett hartnäckig, kann ein Schwamm mit etwas Teppichshampoo helfen. Danach den Schaum mit einem sauberen Schwamm oder Tuch entfernen.

Bei einem Loch durch Zigarettenasche auf dem Teppich empfiehlt es sich, in kreisenden Bewegungen mit feinem Schleifpapier über die Stelle zu gehen. Bei tieferen Löchern sollte das Stück Teppich ersetzt werden. Dazu ein neues Stück über das alte legen und beide Lagen zusammen ausschneiden. Möglich ist auch, die Teile mit einem Locheisen auszustanzen. Das Ersatzstück kommt dann in Florrichtung mit doppelseitigem Klebeband oder Universalkleber in das Loch. Die Übergänge werden mit einer Rasierklinge bearbeitet.
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- Linoleum und PVC-Böden: Bei Rissen in elastischen Fußböden, also Kunststoffbeläge wie Linoleum oder PVC, hilft ein spezieller Repair-Stift. "Der Lack des Stifts füllt den Riss wieder auf und macht ihn unsichtbar", erklärt Uwe Viebrock beim Fachverband der Hersteller elastischer Bodenbeläge in Münster.

Beim Herausschneiden von größeren beschädigten Stellen muss klar sein: Man sieht die Nahtkanten. Die Alternative, wenn auch die aufwendigere ist das Erneuern der gesamten Oberfläche, was am besten auch ein Profi übernimmt. "PVC-Designbeläge für die Wohnung besitzen eine circa 20 Mikrometer dicke PU-Nutzschicht aus Polyurethan, die man abschleifen kann", erklärt Viebrock. "Anschließend wird ein spezieller Zwei-Komponenten-Lack aufgetragen, so dass die Oberfläche wieder wie neu aussieht."

Quelle: n-tv.de , Evelyn Steinbach, dpa
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Einfach ausziehen ? -Kommen Mieter vorzeitig aus dem Vertrag ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Apr 2016 11:34

Kommen Mieter vorzeitig aus dem Vertrag.jpg

http://www.n-tv.de/ratgeber/Kommen-Miet ... 75091.html
Einfach ausziehen ? -Kommen Mieter vorzeitig aus dem Vertrag ?

Die neue Wohnung ist gefunden, die alte aber noch nicht gekündigt. Bisweilen kommt es da zu Überschneidungen bei den Mietzahlungen. Bleibt nur, den Vermieter um vorzeitige Entlassung aus dem Vertrag zu bitten. Einfach keine Miete zu zahlen, ist hingegen keine gute Idee.

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Grundsätzlich haben Mieter eine Kündigungsfrist von drei Monaten und müssen bis spätestens zum Dritten eines Monats kündigen.
Grundsätzlich haben Mieter eine Kündigungsfrist von drei Monaten und müssen bis spätestens zum Dritten eines Monats kündigen.
(Foto: dpa)

Möchten Mieter ihre Wohnung kündigen, müssen sie in der Regel eine Kündigungsfrist von drei Monaten einhalten. Sollen wegen eines Umzuges doppelte Mietzahlungen vermieden werden, können sie ihren Vermieter darum bitten, sie vorzeitig aus dem Vertrag zu entlassen. Einen Anspruch auf eine Zustimmung haben die Mieter allerdings nicht. Dies hat das Landgericht Berlin entschieden (Az.: 67 S 39/16). Demnach muss die Miete solange gezahlt werden, wie der Vertrag läuft.

Diese Erfahrung musste ein Mieter in Berlin machen. Dieser hatte seine Wohnung im September gekündigt und zudem seine Vermieterin gebeten, den Mietvertrag zum 31. Oktober aufzulösen. Davon wollte die Vermieterin aber nichts wissen. Dennoch stellte der Mieter die Mietzahlungen Ende Oktober ein. Daraufhin behielt die Vermieterin die Mietkaution ein und verrechnete sie mit den beiden noch ausstehenden Mieten für November und Dezember. Der Mieter wehrte sich gegen das Vorgehen mit einer Klage.
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Ohne Erfolg. Demnach habe die Vermieterin zu Recht die Kaution einbehalten dürfen, da ihr die beiden nicht gezahlten Mieten zustanden, urteilte das Gericht. Denn Mieter haben keinen Anspruch darauf, vorzeitig aus ihrem Vertrag entlassen zu werden.

Entgegen der landläufigen Meinung gilt dies auch dann, wenn der Mieter einen oder drei potentielle Nachmieter präsentiert. Ob und mit wem der Vermieter einen neuen Vertrag abschließt, ist allein seine Sache. Der Mieter kann insofern nur darauf achten, dass die alte Wohnung möglichst frühzeitig gekündigt wird und der neue Mietvertrag möglichst spät beginnt, sodass keine Überschneidung entsteht. Grundsätzlich haben Mieter eine Kündigungsfrist von drei Monaten und müssen bis spätestens zum Dritten eines Monats kündigen, damit dieser zur Frist zählt. Samstage gelten dabei als Werktage. Zudem muss die Kündigung schriftlich erfolgen.

Hier gibt es eine günstige Immobilienfinanzierung

Quelle: n-tv.de , awi
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Frühjahrsputz Im April ist im Garten am meisten zu tun

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Apr 2016 10:49

Gartenpflege im April.jpg
http://www.plant-happy.de/gartenarbeit-im-april/

Frühjahrsputz
Im April ist im Garten am meisten zu tun

Freuen Sie sich auch schon auf eine bunte Pflanzen- und Blütenpracht im Frühjahr? Auch wenn das eigensinnige Aprilwetter noch gerne mit unserer Sehnsucht nach Sonne spielen mag: Mit jedem Tag sieht man ein paar mehr Pflanzentriebe und Knospen, die die warme Jahreszeit einläuten. Die alljährlichen Frühlingsboten sind Krokus, Schneeglöckchen oder Narzisse, sie leuchten schon jetzt in voller Pracht von überall her.

Doch damit es im heimischen Garten bald so richtig bunt zugeht und Kräuter sowie Gemüse geerntet werden können, muss spätestens jetzt die Vorarbeit geleistet werden. Für den Frühjahrsputz im Garten sollten Sie den noch wechselhaften April nutzen. Oder haben Sie etwa schon im März vor Ihrer Türe alles auf Vordermann gebracht? Wenn ja: Hervorragend – wenn nein: Ab ins Beet!
V2_a

Volmary Verbenen sind das Blühwunder auf Balkon und Terrasse. Die Leuchtkraft der großen Blütenbälle überzeugt. Die Serie ‚Vectura‘ ist flach-kugelig wachsend und eignet sich für ideal für Blütenoasen mit wenig Platz. Die Sorten der Serie ‚Samira‘ wachsen hingegen kräftiger, hängend und sind ideal für größere Pflanzgefäße, Ampeln und Balkonkästen.
Im April ist im Garten am meisten zu tun

Mit den ersten wärmeren Sonnenstrahlen summt und brummt es auch wieder überall: Die Insekten sind schwer unterwegs und stürzen sich auf alles, was bestäubt werden will. Wer also jetzt nicht zeitig sät, hegt und pflegt, darf sich später nicht über einen ertraglosen Garten wundern. Die Stachelbeere beispielsweise fängt in vielen Regionen schon ab Mitte April an zu blühen. Und wer genießt nicht gerne einen spritzig erfrischenden Stachelbeerkuchen im Sommer?

Nachts wird es aber immer noch frisch! Tipp: Zusammengekehrtes Laub oder andere übrig gebliebene Pflanzenreste können gut zerkleinert zum Mulchen verwertet werden. Wer reifen Kompost hat, kann natürlich auch diesen verwenden. So können die Beete nach dem Entfernen allen Unkrauts wieder bedeckt und noch ein paar Wochen warm gehalten werden. Für Schnittarbeiten ist es im April eigentlich schon zu spät, denn Stauden fangen beispielsweise jetzt schon an auszutreiben. Außerdem haben einige Vögel gerade Brutzeit.
Ist der Frost erst einmal weg …

Schon seit März kann in den Gärten vertikutiert werden. Denn nicht nur in den Beeten lockt die Sonne junge Triebe aus dem Boden. Auch der Rasen fängt nun an zu sprießen. Nur hatte er sich im Winter mit einer dicken Schicht Moos gewärmt. Jetzt im April ist kaum noch mit Bodenfrost zu rechnen. Deshalb kann die Moos-Schicht abgetragen werden, sodass der Rasen wieder atmen kann. Je nach Größe der Rasenfläche ist das mit einem Hand-, Elektro- oder Benzin-Vertikutierer schnell erledigt. Die Schnitttiefe sollte dabei nicht über 2cm betragen.
Checkliste „Frühjahrsputz im Garten“:

Beete und bepflasterte Wege von Unkraut und altem Laub befreien.
Mulchen oder Kompost ausbringen.
Aufgepasst bei Schnittarbeiten – junge Triebe könnten versehentlich mit abgeschnitten werden!
Bei starkem Moos-Befall: Rasen nach dem letzten Frost vertikutieren, düngen und nachsäen.

Das muss jetzt in die Erde

Zu den anfangs erwähnten Frühblühern gehören auch Winterlinge, Tulpen und Hyazinthen, die schon seit einigen Wochen mit ihren starken Knollen und Zwiebeln in der Erde sitzen und miteinander um die Wette blühen. Ende April ist dann Startschuss, um Gemüse wie Zucchini oder Kürbisse im Gartencenter oder in der Gärtnerei zu kaufen. Die mögen nämlich gar nicht gerne in zu kalten Boden gesetzt werden. Auch Zwiebeln, Spinat und Kartoffeln können Ende des Monats loslegen. Da freut man sich direkt auf herrlich gesunde Eintöpfe und bunte Gemüsepfannen.

Damit die gedeihenden Pflanzen nicht direkt von Schnecken befallen werden, kann man auf eine sehr wirksame aber ungiftige Methode zurückgreifen: Bauen Sie einfach eine Barriere aus Pflanzen rundherum an, die den Schnecken so gar nicht schmecken. Dazu gehören beispielsweise Kräuter wie Kapuzinerkresse, Thymian oder Rosmarin. Aber auch um Lavendel machen Schnecken einen großen Bogen. Mit so einer Schnecken-Barriere können Ihre Salate in Ruhe gedeihen.

Checkliste „So wird der Garten frühlingsfit“:

Vor dem Aussäen den Boden umgraben
Gemüse erst nach dem letzten Bodenfrost anbauen
Letzte Chance, um Frühblüher einzupflanzen!
Bauen Sie eine „Kräuter-Mauer“ gegen Schneckenbefall an

Übrigens: Nicht nur die baldige ertragreiche Ernte und bunte Farben sind Gründe dafür, sich genau jetzt in den Garten zu begeben. Frühlingsluft und Bewegung im Garten helfen hervorragend gegen Frühjahrsmüdigkeit. Also, wer nicht nur einen schönen Garten haben, sondern auch Körper und Gemüt in Schwung bringen möchte: Der April ist die optimale Zeit dafür. Los geht’s!

Unser Tipp für Balkonpflanzen: Diese Arten können auch jetzt schon nach draußen, weil sie etwas mehr Kälte vertragen:
Verbene 'Samira®'

Verbene ‚Samira®‘
Kapkörbchen Erato® Double White Blush

Kapkörbchen ‚Erato® Double White Blush‘
Strauchmargerite Aramis

Strauchmargerite ‚Aramis‘




Hängepetunie 'Pegasus® Spezial Burgundy Bicolor'

Hängepetunie ‚Pegasus® Spezial Burgundy Bicolor‘
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Es dem Einbrecher schwermachen - So lassen sich Haustüren sicherer machen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Mai 2016 10:42

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http://www.n-tv.de/ratgeber/So-lassen-s ... 08036.html
Montag, 30. Mai 2016
Es dem Einbrecher schwermachen - So lassen sich Haustüren sicherer machen

Die Zahl der Einbrüche in Privathäuser und Wohnungen ist 2015 stark angestiegen. Das verunsichert. Wie kann ich mein Eigenheim vor Einbrechern schützen? Vor allem die Eingangstür ist hier im Fokus.

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(Foto: imago/Westend61)

Die Nachricht schreckt viele auf: Die Zahl der Wohnungseinbrüche hat stark zugenommen. 2015 wurden in der Kriminalstatistik bundesweit 167 136 Fälle registriert, das sind fast zehn Prozent mehr als 2014. Eine Schwachstelle im Haus ist die Eingangstür. Dabei kann man sie gut nachrüsten. Doch: "Leider informieren sich die meisten erst, nachdem sie Opfer eines Einbruchs wurden oder jemand in der Nachbarschaft", sagt Tobias Enke, Sprecher der Initiative für aktiven Einbruchschutz "Nicht bei mir!".

Auch bei Mietwohnungen lässt sich einiges verbessern. Doch: Vermieter haben lediglich die Pflicht, die Tür mit einem Schloss zu sichern. "Für eventuelle mechanische Nachrüstungen muss im Zweifel der Mieter aufkommen", erklärt Enke.

Aber der Experte stellt klar: Absolut sicher wird die Tür durch zusätzliche Beschläge und Schlösser nicht. Lediglich die Zeit, die der Dieb zum Einbrechen benötigt, werde erhöht. "Jedoch lassen Einbrecher in der Regel wieder ab, wenn sie die Tür nicht innerhalb von zwei bis fünf Minuten öffnen konnten", erklärt Enke. Was ist also möglich, den Einbrechern ihr Werk an der Tür zu erschweren?

Türschloss:

Es ist das Herz einer Tür. "Es sollte der Klasse 4 entsprechen, also einbruchhemmend sein", erklärt Harald Schmidt von der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. "Schlösser mit Mehrfachverriegelung empfehle ich ab Klasse 3." Im Idealfall weisen sie sogar die Angriffswiderstandsklasse 2 auf, sind also bohrsicher. "Um sicherstellen zu können, dass keine Nachschlüssel angefertigt werden können, gibt es Schließzylinder mit Sicherungskarte", ergänzt Enke. Zudem sei ein Schutzbeschlag notwendig, der den Schließzylinder eng umschließt und von innen stabil verschraubt ist. Er schützt damit den Profilzylinder und das Einsteckschloss. Idealerweise verfügt er über eine zusätzliche Zylinderabdeckung. "Ist das nicht der Fall, muss der Zylinder mit dem Schutzbelag außen bündig mit maximal drei Millimetern plus minus abschließen", erklärt Schmidt. "Der Profilzylinder sollte dann mit einem sogenannten Ziehschutz ausgestattet sein."

Querriegelschloss

Wird die Tür außerdem durch ein Querriegelschloss gesichert, sei ein weiteres Nachrüstung in der Regel nicht erforderlich, erklärt Schmidt. "Wichtig dabei ist, dass der Schließkasten im Mauerwerk fest verankert und der Zylinder durch eine Schutzrosette, am besten mit zusätzlicher Zylinderabdeckung, geschützt wird." Angebracht wird das Schloss etwa 30 Zentimeter unterhalb des Hauptschlosses, "weil die meisten Angriffe diesem Türbereich gelten", sagt Enke.

Kastenschloss mit Sperrbügel

Es wird auf der Türinnenseite montiert und im Mauerwerk verankert - es erhöht so den Sicherheitswert der Tür. "Ist die Tür spaltbreit geöffnet, wird durch den Sperrbügel das Aufstoßen verhindert", erläutert Schmidt.

Türrahmen

"Jede Tür ist nur so sicher wie ihr schwächstes Teil", betont Enke. Oft sei dies der Türrahmen. "Ist er instabil, also nicht fest mit dem Mauerwerk verbunden, lässt er sich leicht aufhebeln." Um ihn zu sichern, gibt es spezielle Schließbleche. "Sie werden mehrfach im Mauerwerk verankerte und sollten drei Millimeter stark sein", erläutert Schmidt. Ebenso lässt sich der sogenannte Bandbereich der Tür, die Scharnierseite, verstärken. "Hierfür gibt es spezielle Bändersicherungen, die ebenfalls ins Mauerwerk greifen."

Türblatt

"Ein schwaches Türblatt sollte unbedingt verstärkt oder besser gegen ein massives ausgetauscht werden - etwa eine 40 Millimeter starke Vollholztür", empfiehlt Schmidt.

Türspion

Auch das Guckloch in der Tür lässt sich nachrüsten. "Verwendet werden sollten dabei ausschließlich Weitwinkel-Spione", rät Enke. Auch wichtig: Der Bereich vor der Tür sollte immer gut beleuchtet sein, etwa mit Hilfe eines Bewegungsmelders.

Nebeneingänge
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Sofern eine Nebeneingangstür vorhanden ist, sollte man ihre Widerstandsfähigkeit der der Eingangstür anpassen. "Wirkungsvoll nachrüsten kann man diese durch ein Querriegelschloss, massive Schubriegel, starke Vorlegestangen aus Holz oder Profilstahl im oberen und unteren Türdrittel", nennt Schmidt Möglichkeiten. Handelt es sich dabei jedoch um eine Brandschutztür, dürfen nachträglich so gut wie keine Veränderungen vorgenommen werden. Die Lösung: "Zahlreiche Hersteller bieten sogenannte Multifunktionstüren an, die sowohl die Anforderungen des Brandschutzes wie auch der Einbruchhemmung erfüllen", erklärt der Experte.

Beratung vom Profi

Enge empfiehlt einen Sicherheitsexperten zur Beratung zu rufen. "Er kann den Bedarf genau benennen, ein erstes Beratungsgespräch ist meist kostenlos." Auch die Polizei hat deutschlandweit kostenlose Beratungsstellen zum Einbruchschutz.

Nach Einbrüchen zahlt die Hausratversicherung für Schäden und gestohlene Gegenstände. "Damit der Versicherungsschutz greift, legen die meisten Versicherer jedoch Bedingungen fest, welche die Tür erfüllen muss", erklärt Philipp Opfermann von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. So könnte der Versicherer beispielsweise einen von außen abschraubbaren Schutzbeschlag nicht als Mindestsicherung akzeptieren. Die Folge: Der Versicherungsschutz erlischt. Opfermann rät, der Versicherung im Zweifel Fotos der Eingangstür zur Prüfung zu schicken.

Quelle: n-tv.de , Jana Illhardt, dpa
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Miet-Zahlungsverzug - Wann droht die Kündigung ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Jun 2016 11:39

http://www.n-tv.de/ratgeber/Wann-droht- ... 87936.html
Montag, 20. Juni 2016
Miet-Zahlungsverzug - Wann droht die Kündigung ?

Mieter sind verpflichtet, ihre Miete fristgerecht zu bezahlen. Gibt es hier einen Rückstand, kann Kündigung drohen. Mitunter geht das ganz schnell.

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Ein Vermieter kann einen Nachlasspfleger bestellen, wenn sein verarmter Mieter verstorben ist und noch Schulden offen sind.
Ein Vermieter kann einen Nachlasspfleger bestellen, wenn sein verarmter Mieter verstorben ist und noch Schulden offen sind.
(Foto: dpa)

Gerät ein Mieter mit mehr als zwei Monatsmieten in Rückstand, droht ihm die Kündigung - und zwar unter Umständen die fristlose und parallel dazu die ordentliche Kündigung mit der gesetzlichen Frist.

Auch wenn die Zahlungsrückstände ausgeglichen wurden, kann der Räumungsanspruch des Vermieters weiterhin bestehen. Darauf macht der Deutsche Mieterbund aufmerksam und verweist auf ein Urteil des Bundesgerichtshof (BGH) (Az.: VIII ZR 321/14).

Im verhandelten Fall stellte das Jobcenter Zahlungen an eine Familie ein, daraufhin geriet sie mit ihrer Miete in Rückstand. Die Vermieterin kündigte deshalb fristlos und zusätzlich ordentlich. Daraufhin zahlte das Jobcenter die Unterkunftskosten wieder und glich die Zahlungsrückstände vollständig aus, noch bevor die Vermieterin eine Räumungsklage erheben konnte. Aufgrund der gesetzlichen Schonfristregelung war die fristlose Kündigung vom Tisch, jedoch nicht die ordentliche Kündigung.
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Die BGH-Richter entschieden in diesem Fall zwar, dass die Familie nicht ausziehen muss und der Räumungsanspruch der Vermieterin keinen Bestand hat. Der Grund: Die Mieter hatten sich unmittelbar nach der Kündigung um die Zahlung der Mietrückstände gekümmert, und das Jobcenter hatte die Mietschulden vollständig ausgeglichen.

Denn Mieter können durch Ausgleich der Mietschulden die fristlose Kündigung unwirksam machen, wie der Mieterbund erklärt. Spätestens zwei Monate nach Eintritt der sogenannten Rechtshängigkeit - also der Klageerhebung des Vermieters - müssen die Mietschulden bis zum letzten Cent ausgeglichen sein. Oder es muss sich eine öffentliche Stelle zur Zahlung der Schulden verpflichtet haben, so die Experten.

Generell sei es rechtlich jedoch nicht missbräuchlich, wenn eine Vermieterin an ihrer ordentlichen Kündigung festhält. Das gilt auch, wenn die Mietrückstände alle zurückgezahlt wurden. Das Gericht müsse dann die besonderen Umstände im Einzelfall prüfen. Da die Mieter in dem verhandelten Fall vorher nie ihre vertraglichen Pflichten verletzt hatten, entschied der BGH diesmal in ihrem Sinne.

Hier eine günstige Rechtsschutzversicherung finden

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Wichtige Wohngebäudeversicherung - Die richtige Versicherung fürs Haus fin

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Jun 2016 10:03

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http://www.n-tv.de/ratgeber/Die-richtig ... 52691.html
Montag, 27. Juni 2016
Wichtige Wohngebäudeversicherung - Die richtige Versicherung fürs Haus finden

Sturm, Wasser, Feuer - hinterlassen diese Naturgewalten Schäden am Haus, springt die Wohngebäudeversicherung ein. Aber die Tarife sind sehr unterschiedlich. Teuer muss nicht immer besser sein, günstiger nicht unbedingt gut.

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Vorschäden am Haus müssen bei der Suche nach einer Police angegeben und Fragen wahrheitsgemäß beantwortet werden.
Vorschäden am Haus müssen bei der Suche nach einer Police angegeben und Fragen wahrheitsgemäß beantwortet werden.
(Foto: imago/MITO)

Man plant das Traumhaus lange. Spart dafür, kappt auch nach dem Hausbau noch jahrelang das Budget, um es abzubezahlen - und dann soll dem Eigenheim bitte nichts passieren. Doch schon ein Rohrbruch kann es beschädigen. Stürme, gar ein Brand sind sogar fatal. Vor den finanziellen Folgen solcher Schäden sollte man sich absichern. Doch welche Wohngebäudeversicherung wählt man? Die Frage stellt sich gerade, wenn laut einem Tarifvergleich der Zeitschrift "Finanztest" (5/2016) mehrere hundert Euro Differenz zwischen dem teuersten und dem günstigsten Anbieter bestehen.

"In jedem Lebensbereich gibt es einen Trend zur Individualisierung. Auch bei den Versicherungen für das eigene Haus", sagt Andreas Kutschera vom Bundesverband der Versicherungsberater. Will heißen: Der eine hat eine Solaranlage, der andere eine Sauna, der dritte lebt in einer denkmalgeschützten Villa einschließlich denkmalgeschütztem Baumbestand im Park, der gegen Sturmschäden mitversichert werden soll. Solche Details müssen im jeweiligen Vertrag berücksichtigt sein. Denn das wirkt sich auf die Prämien aus.
Bei Neubauten wird die Schadensgefahr niedriger eingeschätzt

Neben solchen Besonderheiten sind Alter, Bausubstanz, Vorschäden und Lage der Immobilie entscheidende Kriterien zum Bemessen des Beitrags. Ältere Häuser stufen Versicherer generell als höheres Risiko ein. Grund sind vor allem die Wasserleitungen. "Da ist Gefahr eines Rohrbruchs größer", erläutert Kutschera. Leitungswasser verursachte nach Angaben des Gesamtverbands der Versicherungswirtschaft (GDV) in den vergangenen Jahren jeweils mehr als eine Million Schadensfälle, die die Gesellschaften mit mehr als zwei Milliarden Euro regulierten. Keine anderen Schäden gehen so ins Geld wie die Lecks. Erst mit weitem Abstand folgen Sturm und Hagel.

Bei Neubauten stufen die Versicherer die Schadensgefahr niedriger ein. Das schlägt sich in der Prämienkalkulation nieder – und wird über die Beitragshöhe an den Kunden weitergereicht. Meist wird laut Kutschera eine Staffelprämie nach Alter des Gebäudes vereinbart. Je älter das Gebäude ohne Sanierung, umso höher auch die Prämie.

Großes Risiko bedeutet in der Regel: Eigentümer zahlen entweder mehr für ihre Police, oder die Auswahl an Tarifen ist eingeschränkt. Das kann zum Beispiel bei Vorschäden und ungünstiger Lage passieren. "In der Altstadt von Köln oder Passau dürften Hausbesitzer höchstens zwei Tarife finden", sagt "Finanztest"-Redakteur Michael Bruns. Kutschera ergänzt: "Ich lande dann bei einem teuren Anbieter, weil mir kein anderer ein Angebot macht". Ob dieser Anbieter im Schadensfall mehr leistet, spielt dann keine Rolle – Hauptsache überhaupt versichert. Denn: "Wenn das Gebäude bereits einmal von einem Elementarschaden betroffen war, ist eine Police nicht zu bekommen", berichtet Bianca Boss vom Bund der Versicherten.

Die Versicherungen unterteilen das Bundesgebiet in Gefahrenzonen. Bei Leitungswasser sind es Bruns zufolge meist vier Zonen, bei Sturm und Hagel zwei. Bei den sogenannten Elementarschäden – Überschwemmung, Erdbeben, Explosionen – gibt es ebenfalls mehrere Zonen. Zu welcher Risikozone das jeweilige Haus gehört, bewerten Versicherer sehr unterschiedlich. Manchmal entscheiden wenige Meter.

"Eine Versicherung zieht die Grenze in der Müllerstraße, eine andere in der Schmidtstraße 100 Meter weiter", beschreibt Bruns eine gängige Praxis. Er kritisiert die Messlatten: "Das ist ein Problem, weil der Kunde oft nicht weiß, warum der eine die Grenze da zieht und der andere nicht." Der Verbraucherschützer empfiehlt daher, mindestens bei drei Gesellschaften Angebote einzuholen.
Teure Policen müssen nicht die besten sein

Beim Vergleich sollten Verbraucher laut Bruns darauf achten, ob der Preis für den allgemeinen Versicherungsschutz eventuell günstig, der für Elementarschäden aber hoch ist – oder umgekehrt. Unter dem Strich zählt das Gesamtpaket. Und im Kleingedruckten steckt der Teufel im Detail. Wichtig sei der Hinweis, dass der Versicherer auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit verzichtet, findet Boss: "Das ist ein klarer Vorteil für den Versicherten."
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Andere Punkte sind: Brandschäden zum Beispiel durch Kaminfeuer sind abgedeckt, Aufräum- und Abbruchkosten werden bis zur Höhe der Versicherungssumme ersetzt, nach einem Brand wird das Ausbaggern von kontaminiertem Erdreich bezahlt. Die Frage dagegen, ob die Versicherung die Kosten für einen Hotelaufenthalt von 120 statt von 100 Tagen übernimmt, sind für Bruns "Kinkerlitzchen".

Teure Policen müssen nicht die besten sein. "Das sind die, die den Anforderungen an die Immobilie entsprechen", betont Alexander Wiech vom Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland. Steht beispielsweise ein Haus in einem erdbebengefährdeten Gebiet wie dem Oberrheingraben oder der Schwäbischen Alb sollte die Elementarschadenversicherung auch Schäden durch Beben abdecken. Ist Erdbeben keine realistische Gefahr, ist der Schutz verzichtbar und der Eigentümer kann eventuell einige Prämieneuro sparen.

Vorschäden müssen bei der Suche nach einer Police angegeben und Fragen wahrheitsgemäß beantwortet werden. Probleme kann es laut Haus & Grund geben, wenn Hausbesitzer den Schaden beseitigen, bevor sie die Versicherung informieren. "Fotos vom Schaden machen und Kontakt mit der Gesellschaft aufnehmen", rät Wiech.

Quelle: n-tv.de , Von Monika Hillemacher, dpa
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Eine andere Intelligenz - Pflanzen können Risiken abwägen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Jul 2016 08:31

Pflanzen können Risiken abwägen.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Pflanzen-koen ... 86416.html
Eine andere Intelligenz - Pflanzen können Risiken abwägen

Die Erbse zockt: Die Hülsenfrüchtler können beim Wachstum Risiken und Sicherheiten gegeneinander abwägen, sagen Forscher. Ähnliches sei bisher von keinem anderen Lebewesen ohne Nervensystem bekannt.

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Auch Pflanzen sind zu einer Art Risikoabschätzung in der Lage. Ob sie mit ungewissen Erfolgsaussichten in kraftraubendes Wurzelwachstum investieren, machen sie davon abhängig, ob sie viel oder wenig zu verlieren haben.

In Boden mit schwankendem Nährstoffgehalt wurzeln sie nur bei spärlicher Grundversorgung ausgeprägt, berichten Forscher im Fachmagazin "Current Biology". Bei gutem Basisangebot hingegen meiden sie demnach das Risiko, mit ungewissen Erfolgsaussichten Energie in das Wurzelwachstum zu stecken.
Pflanze wurzelt beidseitig
Ein Blick in die Versuchsanordnung.
Ein Blick in die Versuchsanordnung.
(Foto: Hagai Shemesh)

Die Wissenschaftler um Alex Kacelnik von der britischen Universität Oxford hatten Erbsen (Pisum sativum) im Labor in zweigeteilten Töpfen wachsen lassen. Eine Pflanze wurzelte dabei auf zwei Seiten eines Topfes, wobei sich der Nährstoffgehalt der beiden Seiten unterschied.

In einem ersten Experiment zeigten die Forscher, dass die Pflanzen bei unterschiedlichem Nährstoffgehalt stärker auf der Seite mit dem besseren Angebot wurzelten.

In einer zweiten Versuchsreihe gestalteten die Forscher die Bedingungen komplexer: Eine Topfseite enthielt jeweils Substrat mit wechselndem, die andere mit konstantem Nährstoffgehalt. Der wechselnde Nährstoffgehalt auf der einen Topfseite wurde über zweimal wöchentliches Gießen mit unterschiedlich konzentrierten Düngerlösungen erreicht. Im Mittel lag der Gehalt auf beiden Topfseiten jeweils gleichauf.
Risiko oder Sicherheit?

Auf welcher Topfseite die Hülsenfrüchtler mehr Wurzeln sprießen ließen, hing nun von der Grundversorgung ab. Das zeigte der Gewichtsvergleich der beiden Wurzelballen einige Wochen später. War der mittlere Nährstoffgehalt gering, hatten die Erbsen verstärkt im Topf mit variablem Angebot gewurzelt. War der Nährstoffgehalt auf der Topfseite mit der konstanten Versorgung hingegen gut, trieben die Pflanzen auf der variablen Seite kaum aus.

Damit ließen die Pflanzen eine Art Chancen-Risiken-Abwägung erkennen, schreiben die Forscher. Mit einer halbwegs anständigen Versorgung im Startgepäck gingen sie nicht das Wagnis ein, möglicherweise unnütz Energie in Wurzelwachstum zu stecken. Bei einer auf magerem Grund vegetierenden Pflanze hingegen könne es sinnvoll sein, die Chance auf bessere Versorgung zu ergreifen und vermehrt dort zu wurzeln, wo sich der Nährstoffgehalt verändert - mit dem Risiko, bei sinkenden Werten noch mehr zu darben.
RST erstmals auf Pflanzen übertragen
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Die Daten seien über die Experimente gut hergeleitet, so das Fazit von Alisdair Fernie vom Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie in Potsdam, der nicht an der Studie beteiligt war. Schon zuvor sei bei Pflanzen verstärktes Wurzelwachstum in Böden mit unbeständigen Nährstoffbedingungen beobachtet worden. Mit der Studie seien nun aber erstmals die spezifischen Ansätze der sogenannten Risk-sensitivity Theory (RST) auf Pflanzen übertragen worden. Das mache sie so bedeutsam. Diese Theorie, die das Entscheidungsverhalten in Risikosituationen beschreibt, wurde ursprünglich für höhere Tiere entwickelt. Sie besagt, dass Tiere abhängig von den verfügbaren Ressourcen ihr Risikoverhalten anpassen.

"Nach unserer Kenntnis ist das der erste Beleg risikoangepassten Verhaltens bei einem Lebewesen ohne Nervensystem", sagt Kacelnik. Sein Team ziehe daraus aber nicht den Schluss, dass Pflanzen intelligent seien im für Menschen und Tiere verwendeten Sinn, betont er. Die Mechanismen hinter dem abwägenden Wuchsverhalten der Erbsen seien noch völlig unklar. Weitere Studien sollen das nun klären.

Quelle: n-tv.de , Annett Stein, dpa
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Abschluss per E-Mail - Maklervertrag kann widerrufen werden

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Jul 2016 10:00

Maklervertrag kann widerrufen werden.jpg

http://www.n-tv.de/ratgeber/Maklervertr ... 39701.html
Abschluss per E-Mail - Maklervertrag kann widerrufen werden

Immer mehr Kontakte mit Immobilienmaklern kommen über das Internet zustande, also elektronisch. Auch der Vertragsschluss erfolgt dadurch elektronisch. Und damit können diese widerrufen werden. Trotz erfolgreicher Vermittlung einer Immobilie, befindet der BGH.

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Keine Provision - trotz erfolgreicher Vermittlung einer Immobilie.
Keine Provision - trotz erfolgreicher Vermittlung einer Immobilie.
(Foto: dpa-tmn)

Den Vertrag mit einem Makler über den Erwerb einer Immobilie kann schon vor dem Besichtigungstermin per E-Mail abgeschlossen werden. Damit handelt sich um ein Fernabsatzgeschäft, welches innerhalb von 14 Tagen nach Abschluss vom Kunden widerrufen werden kann, wie der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden hat (Az.: I ZR 30/15 und 68/15).

In den verhandelten Fällen hatten zwei Käufer unabhängig voneinander über zwei Makler ein Grundstück erworben. Anschließend wollten sie allerdings nicht die zuvor vereinbarte Provision zahlen. Stattdessen widerriefen sie die Maklerverträge nach den Regeln für Fernabsatzgeschäfte. Dagegen wehrten sich die Makler mit einer Klage. Zunächst mit Erfolg. Das Oberlandesgericht (OLG) Schleswig-Holstein befand das Vorgehen des Käufers denn auch für unzulässig. Demnach sei der Vertrag erst während des Besichtigungstermins und nicht schon per E-Mail geschlossen worden und somit die Vorschriften über Fernabsatzgeschäfte nicht anwendbar. Zudem habe der Kunde auch von der fälligen Provision gewusst und müssten daher nicht vor einer übereilten Entscheidung geschützt werden.
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Das Thüringer OLG hingegen urteilte im Sinne des anderen Kunden. Genauso wie nun der Bundesgerichtshof. Demnach kann sehr wohl ein Maklervertrag schon vor einer Besichtigung per E-Mail abgeschlossen werden – und somit, da es sich um ein Fernabsatzgeschäft handelt – auch innerhalb der vorgesehenen Fristen widerrufen werden. "In beiden Fällen gehen die Makler leer aus", sagte der Vorsitzende Richter des BGH. Denn zum Zeitpunkt der Besichtigung war der Vertrag damit schon abgeschlossen.

Grundsätzlich haben Verbraucher innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsabschluss die Möglichkeit, einen durch ein Fernabsatzgeschäft zustandegekommenen Vertrag zu widerrufen. Dies kann etwa persönlich, per Brief, E-Mail oder auch am Telefon erfolgen. Entscheidend ist, dass die Erklärung eindeutig ist und gegebenenfalls auch bewiesen werden kann.

Hier eine günstige Rechtsschutzversicherung finden

Quelle: n-tv.de , awi
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Wäschetrocknen im Haus soll abkühlen - Vier Hitzetipps im Faktencheck

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Jul 2016 10:02

Vier Hitzetipps im Faktencheck.jpg

http://www.n-tv.de/ratgeber/Vier-Hitzet ... 68351.html
Montag, 11. Juli 2016
Wäschetrocknen im Haus soll abkühlen - Vier Hitzetipps im Faktencheck

Wer an heißen Sommertagen zu Hause sein muss und keine Klimaanlage hat, quält sich: Die Luft steht und die Hitze staut sich in den Räumen. Zum Glück gibt es viele Tipps, wie man die Hitze möglichst gering hält. Aber taugen sie wirklich was?

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An sehr heißen Tagen sollte am besten nur nachts und in den kühleren Morgenstunden bei weit geöffnetem Fenster gelüftet werden.
An sehr heißen Tagen sollte am besten nur nachts und in den kühleren Morgenstunden bei weit geöffnetem Fenster gelüftet werden.
(Foto: dpa)

Besonders heiße Tage gehören zum Sommer wie das Eis in der Waffel und der Sprung ins kühle Schwimmbecken. Doch: Hitze kann eine Qual sein. Gerade wenn man nicht frei hat und zu Hause etwas tun muss. Für solche Situationen gibt es viele Tipps, wie man die Temperatur im Haus möglichst kühl hält. Dazu gehört, die Räume abzuschotten und abzudunkeln. Doch hilft das eigentlich wirklich?

Experten machen den Faktencheck: Stimmt es, dass ...

... man an heißen Sommertagen besser die Fenster geschlossen lässt?

Ja, und zwar tagsüber, sagt Christian Stolte von der Deutschen Energie-Agentur. Denn wenn die Hitze ins Haus gelangt, kann man nur schwer etwas dagegen tun - es sei denn, man wirft die Klimaanlage an. Er rät, in den kühlen Morgenstunden und abends stoßzulüften. Auch die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online empfiehlt, am Tag die Fenster geschlossen zu lassen - ausgenommen ist kurzes Stoßlüften. Ausgiebiges Lüften sei an wirklich heißen Tagen vor Sonnenaufgang am besten und am frühen Morgen möglich. Nach 11.00 Uhr aber nicht mehr.

... man im Sommer auch den Keller nicht lüften sollte?

Ja, wenn die Außentemperaturen bei über 30 Grad liegen und die Kellerwände kälter als 12 Grad sind, sollte man im Sommer besser die Räume im Untergeschoss geschlossen halten. Denn es drohen Feuchtigkeitsschäden, da beim Lüften die warme und feuchte Außenluft in einen Raum gelangt, der kühl ist. Das führt dazu, dass die Außenluft an besonders kühlen Stellen im Keller wie den Wänden, Decken oder Böden kondensiert. Erst bildet das Wasser feuchte Flecken im Putz, nach und nach kann Schimmel wachsen. Werner Eicke-Hennig, Programmleiter der Hessischen Energiespar-Aktion, rät zum Messen der Wandtemperatur mit einem kleinen Laser-Thermometer.

... zugezogene Gardinen eigentlich nichts gegen Hitze bringen?

Es kommt darauf an. Nur der beste Sonnenschutz hält die Sonnenstrahlen überhaupt vom Eindringen ins Haus ab. Daher sind Rollläden, aber auch Markisen oder Jalousien, die außen am Fenster angebracht sind, an heißen Tagen am besten. Sie können die Sonneneinstrahlung durch Fenster sowie Balkon- und Terrassentüren um bis zu 90 Prozent reduzieren, erklärt Stolte. Falls man außen aber keinen Sonnenschutz hat oder nicht anbringen kann, rät er zu gut abdunkelnden Vorhängen sowie Sonnenschutzrollos. Diese sollten wenig Licht durchlassen oder hell sein und so die Sonne reflektieren.
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... dass Wäschetrocknen in der Wohnung die Räume abkühlt?

Da gehen die Meinungen auseinander. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Berlin rät dazu. Denn das Trocknen der Wäsche senke die Zimmertemperatur. Der Grund: Dabei entsteht Verdunstungskälte, die etwa nachts das Schlafzimmer kühler hält.

Claus Händel, technischer Referent beim Fachverband Gebäude-Klima, hingegen sagt, der Kühleffekt sei kaum messbar. Noch dazu werde dadurch die Luftfeuchtigkeit im Raum gesteigert. Dabei sei diese entscheidend für das thermische Wohlbefinden - wir empfinden die Luft als wärmer. "Gerade in Deutschland ist große Hitze oft mit hoher Luftfeuchtigkeit verbunden, was uns dann die Temperaturen besonders unangenehm empfinden lässt", erklärt Händel. Er rechnet vor: Um ein Kilowatt Kälteleistung zu erzielen, was etwa kleine Klimaanlagen mit circa 300 Watt Stromverbrauch schafften, müssten pro Stunde mindestens zwei bis drei Liter Wasser aus feuchter Wäsche verdunsten.

Quelle: n-tv.de , Simone Andrea Mayer, dpa
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Vermieter muss zustimmen - Berufliche Nutzung der Mietwohnung

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Jul 2016 05:38

Vermieter muss zustimmen.jpg

http://www.n-tv.de/ratgeber/Berufliche- ... 08751.html
Vermieter muss zustimmen - Berufliche Nutzung der Mietwohnung

Wollen Mieter in ihrer Wohnung einer gewerblichen Tätigkeit nachgehen, dann brauchen sie dafür immer eine Erlaubnis - es sei denn, es ist im Mietvertrag eine gewerbliche Nutzung vorgesehen.

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Stört die gewerbliche Nutzung die Nachbarn nicht unzumutbar, muss der Vermieter sie genehmigen. Mitarbeiter sowie bauliche Veränderungen sind in der Wohnung dann aber nicht erlaubt.
Stört die gewerbliche Nutzung die Nachbarn nicht unzumutbar, muss der Vermieter sie genehmigen. Mitarbeiter sowie bauliche Veränderungen sind in der Wohnung dann aber nicht erlaubt.
(Foto: dpa)

Mieter dürfen ihre Wohnung nicht ohne Erlaubnis gewerblich nutzen. Darauf macht der Deutsche Mieterbund (DMB) aufmerksam. Ausnahme: Es liegt ein Mischmietverhältnis vor und im Mietvertrag ist eine gewerbliche Nutzung vorgesehen. Oder der Vermieter stimmt dieser Nutzung zu.

Unter bestimmten Voraussetzungen muss der Vermieter die Nutzung sogar genehmigen, entschied der Bundesgerichtshof (BGH) (Az.: VIII ZR 165/08). Etwa wenn der Mieter einer freiberuflichen oder gewerblichen Tätigkeit zu Hause nachgeht, die die Nachbarn nicht unzumutbar belästigt. Der Mieter darf dann aber weder den Wohnungscharakter verändern noch Mitarbeiter in der Wohnung beschäftigen und keine baulichen Veränderungen vornehmen.

Ansonsten ist die Genehmigung des Vermieters immer notwendig. Auch wenn der Mieter die Wohnung nur beim Gewerbeamt als Betriebsstätte angeben und als Geschäftsadresse nutzen will, entschied der BGH (Az.: VIII ZR 149/13).

Untersagen kann der Vermieter die berufliche Nutzung, wenn sich Nachbarn davon gestört fühlen, entschied der BGH (Az.: VIII ZR 213/12). Wenn der Mieter etwa an drei Werktagen in der Woche rund zwölf Schülern Gitarrenunterricht gibt. Der Vermieter kann bei störendem Kundenverkehr widersprechen - etwa wenn der Mieter ein Makler- oder Ingenieurbüro unterhält oder ein Kosmetikstudio betreibt. Der Vermieter kann auch eine teilgewerbliche Nutzung verbieten, wenn die Mieterin als Tagesmutter mehrere Kinder entgeltlich betreut. Das entschied der BGH (Az.: V ZR 204/11).
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Wer ohne Erlaubnis des Vermieters in seiner Wohnung einer beruflichen Tätigkeit nachgeht, riskiert eine Abmahnung. Bei vertragswidrigen Gebrauch der Mietsache ist laut DMB sogar eine Kündigung möglich.

Bei einer Eigentumswohnung gilt, dass wenn die Räume in der Teilungserklärung als Wohnung definiert sind, sind sie einerseits zum Wohnen da. Andererseits ist es nicht möglich, eine teilgewerbliche Nutzung generell zu verbieten, weil jeder mit seinem Eigentum machen kann, was er will.

Um Streit zu vermeiden, sollte aber in der Gemeinschaftsordnung genau geregelt sein, was wie zulässig sein soll - bis hin zu Details wie dem Anbringen von Hinweisschildern. Zudem könne festgelegt werden, dass der Verwalter einer teilgewerblichen Nutzung zustimmen muss, und es können Gründe für eine Ablehnung genannt sein. Das, was in der Gemeinschaftsordnung steht, bindet über den Mietvertrag auch Mieter.

Hier eine günstige Rechtsschutzversicherung finden

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Versicherungen rund um den Bau - Diese Policen sind beim Hausbau sinnvoll

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Jul 2016 08:26

Diese Policen sind beim Hausbau sinnvoll.jpg
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http://www.n-tv.de/ratgeber/Diese-Polic ... 68266.html
Dienstag, 12. Juli 2016
Versicherungen rund um den Bau - Diese Policen sind beim Hausbau sinnvoll

Beim Hausbau drohen viele Gefahren. Versicherungsunternehmen bieten zahlreiche Policen. Nicht alle sind wirklich nötig, einige aber unerlässlich.

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Häuslebauer sollten das bauausführende Unternehmen fragen, ob dieses eine sogenannte Baufertigstellungsversicherung hat.
Häuslebauer sollten das bauausführende Unternehmen fragen, ob dieses eine sogenannte Baufertigstellungsversicherung hat.
(Foto: imago stock&people)

Es kann immer etwas passieren beim Hausbau. Zum Beispiel, wenn ein Kran umstürzt. Dann prallt er vielleicht auf das Nachbargebäude und beschädigt es. Oder er zertrümmert den davorstehenden Sportwagen. Oder, noch schlimmer: Ein Spaziergänger wird schwer verletzt. In solchen Fällen zahlt die Bauherrenhaftpflicht. "Der Bauherr ist gut beraten, eine solche abzuschließen", sagt Inka-Marie Storm vom Verband Haus & Grund Deutschland in Berlin. Das gilt auch für die Bauleistungsversicherung. Wogegen sich Bauherren absichern müssen - eine Übersicht:

Schäden bei Bauarbeiten

Bauherrenhaftpflicht leistet Schadenersatz für alle Schäden, die vom Bau und Baugrundstück ausgehen. Sie wehrt auch unberechtigte Ansprüche gegen den Bauherren ab. "Als Bauherr gilt, wer auf dem im Versicherungsschein bezeichneten Grundstück Bau-, Umbau-, Instandsetzungs- oder Modernisierungsmaßnahmen ausführen lässt, deren Planung, Bauleitung und Ausführung an einen Dritten vergeben wurde", erläutert Florian Becker, Geschäftsführer des Bauherren-Schutzbundes (BSB) in Berlin.

Die Bauherrenhaftpflicht sollte bereits beim Kauf eines Grundstücks abgeschlossen werden. "Dann ist der Abschluss einer Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung überflüssig", erklärt Bianca Boss vom Bund der Versicherten in Henstedt-Ulzburg bei Hamburg. Sie rät, die Deckungssumme auf fünf Millionen Euro für Personen- und Sachschäden festzulegen. Die Beitragshöhe richtet sich nach den Baukosten. Eigenleistungen müssen gesondert angegeben werden.

Wer eine Privathaftpflicht abgeschlossen hat, die ein Bauvorhaben einschließt, sollte die Bausumme mit der in der Versicherung genannten Summe vergleichen. Liegen die Baukosten darüber, entfällt der Versicherungsschutz komplett. "Dann muss eine Bauherrenhaftpflicht abgeschlossen werden", betont Boss. Eine solche ist nach ihren Aussagen dann unnötig, wenn Haus und Grundstück von einem Bauträger gekauft werden.

Schäden am Bau

Unwetterschäden, Diebstahl von Gebäudebestandteilen oder mutwillige Beschädigung durch Unbekannte: Hierfür kommt die Bauleistungsversicherung auf. Versichert ist der Wert der Bauleistungen. "Ausgeschlossen sind Schäden durch normale orts- und jahreszeitlich übliche Witterungseinflüsse sowie mangelhafte Handwerkerleistungen", erläutert Becker. Der Versicherungsschutz kann um weitere Risiken vergrößert werden – etwa Überschwemmungen oder Vandalismus.

Die genaue Beitragshöhe richtet sich nach den Baukosten. "Bauherren sollten mit der Baufirma und den Handwerkern klären, ob diese sich am Beitrag für die Bauleistungsversicherung beteiligen", rät Boss. Die Versicherung kommt nach ihren Angaben nämlich auch dann auf, wenn der Schaden zu Lasten der Baufirma geht – etwa bei Folgen von Materialfehlern.

Pleite der Baufirma

Häuslebauer sollten das bauausführende Unternehmen fragen, ob dieses eine sogenannte Baufertigstellungsversicherung hat. Denn auch das ist ein Risiko, mit dem Bauherren rechnen müssen. Wenn die Firma Insolvenz anmelden muss, bleibt dem Häuslebauer nichts anderes übrig, als ein anderes Bauunternehmen zu beauftragen. Dadurch kann alles teurer werden. Hat die Firma eine Baufertigstellungsversicherung, dann ist das für den Bauherren von Vorteil. "Die Baufertigstellungsversicherung kommt für Mehrkosten auf, die durch die Beauftragung anderer Firmen entstehen können", erläutert Boss. Kann das Bauunternehmen eine Fertigstellungsbürgschaft seiner Bank vorweisen, dann ist diese Police unnötig.

Pleite der Baufirma während der Gewährleistung

Auf der sicheren Seite sind Bauherren auch dann, wenn die Baufirma eine Baugewährleistungsversicherung vorweisen kann. "Oft stellen Hauseigentümer noch Jahre nach der Schlüsselübergabe Gewährleistungsmängel fest", erklärt Boss. Die Baufirma haftet für fünf Jahre. Sollte in dieser Zeit das Unternehmen Konkurs anmelden müssen, kommt die Police für eventuelle Mängel auf.
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Unfall von Helfern

Wer Unterstützung von Freunden oder Familienangehörigen beim Hausbau hat, sollte für einen ausreichenden Unfallversicherungsschutz seiner Helfer sorgen, rät Florian Becker. Private Bauherren haben Melde- wie Anzeigepflichten. Ansprechpartner ist die Bauberufsgenossenschaft. Bauherren, die selbst am Hausbau mitwirken, sollten prüfen, ob sie gegen Unfallfolgen ausreichend abgesichert sind.

"Von Versicherungsgesellschaft zu Versicherungsgesellschaft gibt es teils enorme Unterschiede bei den Prämien", erklärt Inka-Marie Storm vom Bund Haus & Grund. Bauherren sollten daher von mehreren Anbietern Angebote für eine Bauherrenhaftpflichtversicherung und für eine Bauleistungsversicherung einholen und miteinander vergleichen. Auf dem Markt gibt es zudem viele weitere Versicherungen rund um den Bau. Häuslebauer sollten genau checken, welche solcher Policen sie wirklich brauchen – und im Zweifel Experten fragen. Das kann der Architekt sein, aber auch Fachleute des Bauherren-Schutzbundes, eines Haus & Grund-Vereins und der Verbraucherzentralen.

Quelle: n-tv.de , Sabine Meuter, dpa
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Bloß nicht nerven - Verhalten bei der Wohnungsbesichtigung

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Jul 2016 09:18

Verhalten bei der Wohnungsbesichtigung.jpg
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http://www.n-tv.de/ratgeber/Verhalten-b ... 68216.html
Bloß nicht nerven - Verhalten bei der Wohnungsbesichtigung

Die Wohnungssuche wird vielerorts immer schwieriger. Und ist mal eine schöne dabei, muss man auch noch den Vermieter von sich überzeugen. Aber wie tritt man richtig auf? Welche Fragen sind angemessen, wie kritisch darf man sein? Profis geben Tipps.

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Die Wohnung liegt perfekt, ist gut geschnitten und auch noch bezahlbar - aber wie überzeugt man den Makler oder Vermieter? Auch das Auftreten bei der Besichtigung ist entscheidend.
Die Wohnung liegt perfekt, ist gut geschnitten und auch noch bezahlbar - aber wie überzeugt man den Makler oder Vermieter? Auch das Auftreten bei der Besichtigung ist entscheidend.
(Foto: dpa-tmn)

Wer eine schöne Wohnung mieten will, muss sich gegen viele Mitbewerber durchsetzen. Wie gelingt das? Vor allem nicht durch nerviges Verhalten. Allzu penible Menschen, die mit Zollstock und Taschenrechner zur Besichtigung erscheinen, sind bei Vermietern schnell unten durch.

Dabei haben Mietinteressenten das Recht, sich ein genaues Bild von der Wohnung machen, denn es gilt: Offensichtliche Mängel können sie nach der Unterschrift unter den Vertrag nicht reklamieren. Doch: "Man muss ja nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen", sagt Siegmund Chychla vom Mieterverein zu Hamburg. "Freundlichkeit und etwas Diplomatie helfen meist weiter." Acht Punkte, die man bei der Wohnungsbesichtigung beachten sollte:

Mängelsuche

Vermieter wollen nicht immer etwas verbergen. "Sie sind grundsätzlich an guten und langfristigen Mietverhältnissen interessiert, haben also nichts gegen gut informierte Mieter, die ihre Rechte kennen", betont Alexander Wiech vom Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland. "Außerdem sind Vermieter sogar verpflichtet, Mängel anzugeben, wenn sie davon Kenntnis haben." Sie müssen sie dann in einer angemessenen Frist, möglichst vor dem Einzug, beheben lassen. Chychla rät daher: "Am besten ist es, freundlich und seriös aufzutreten. Und lieber etwas tiefer stapeln, als allzu kritisch nachzufragen." Das heißt aber nicht, eventuelle Mängel hinzunehmen. "Wer gut vorbereitet ist, entdeckt Schwachpunkte auch, ohne explizit nachfragen zu müssen."

Fotografieren

"Wer Fotos in der Wohnung machen möchte, muss vorher unbedingt den Vermieter oder Makler fragen und seinen Wunsch auch begründen", sagt Michael Drasdo, Vorsitzender des Gesetzgebungsausschusses Mietrecht und Immobilien im Deutschen Anwaltverein. Besondere Sensibilität ist in bewohnten Wohnungen angebracht. "Dort dürfen Fremde keinesfalls in das Persönlichkeitsrecht der Bewohner eingreifen", betont der Rechtsanwalt. Es verbietet sich also, ungefragt Dinge anzufassen.

Wohnungsgröße

Mitunter schummeln Vermieter hierbei. Entscheidend ist, was im Vertrag steht. Allerdings darf die angegebene Zahl bis zu zehn Prozent von der Wohnungsgröße abweichen. "Statt beim Besichtigungstermin alle Räume auszumessen, kann man zum Beispiel den Vermieter um einen Grundriss der Wohnung bitten", empfiehlt Chychla.

Undichte Fenster und Türen

Natürlich hat niemand etwas dagegen, wenn bei der Besichtigung das eine oder andere Fenster oder eine Tür geöffnet oder geschlossen wird, um zu schauen, ob sie gut schließen. "Dabei wird aber nicht klar, ob sie auch dicht sind", erklärt Chychla. Das ist aber kein Grund zur Sorge. Solche Mängel kann der Mieter auch noch später nach seinem Einzug anzeigen. "Dabei handelt es sich um verdeckte Mängel. Die muss der Vermieter immer beheben", stellt der Mietexperte klar. Der Mieter ist sogar verpflichtet, sie umgehend anzuzeigen, sobald er sie entdeckt hat.
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Heizung

Außerhalb der Heizsaison ist es schwer, herauszufinden, ob die Heizung funktioniert. "Wenn in jedem Raum ein Heizkörper steht, ist anzunehmen, dass sich die Wohnung ausreichend beheizen lässt", erklärt Chychla. Fehlt irgendwo einer, sollte man das im Übernahmeprotokoll vermerken. Stellt sich später heraus, dass die Wohnung nicht ausreichend warm wird, muss der Vermieter diesen verdeckten Mangel abstellen.

Offensichtliche Mängel

Diese sollten Mieter bei der Besichtigung immer ansprechen und im Übergabeprotokoll festhalten lassen. Denn es gilt: Gemietet wie gesehen. Eine Mietminderung kann der Mieter dafür später nicht mehr geltend machen. Es besteht sogar die Gefahr, dass er beim Auszug für diese Mängel geradestehen muss.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Eigentumswohnung gesucht ? - Das sollten Käufer vorher lesen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Aug 2016 08:28

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http://www.n-tv.de/ratgeber/Das-sollten ... 59406.html
Eigentumswohnung gesucht ? - Das sollten Käufer vorher lesen

Wohnungseigentümer müssen sich zwar nicht den Vorschriften von Vermietern beugen. Pflichten haben aber auch sie. Um unangenehme oder teure Überraschungen zu vermeiden, ist es gut, die Gemeinschaftsordnung schon vor dem Kauf zu kennen.

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Meist kümmert sich der Bauträger auch um die Gemeinschaftsordnung.
Meist kümmert sich der Bauträger auch um die Gemeinschaftsordnung.
(Foto: imago/Schöning)

Zustand, Lage und Finanzierung - wer eine Wohnung kaufen will, muss viele Dinge beachten. Nicht zuletzt das Kleingedruckte im Kaufvertrag. Dazu gehört für Mitglieder einer Eigentümergemeinschaft auch die Gemeinschaftsordnung - häufig wird sie von Wohnungskäufern nur unzureichend beachtet. Das kann später zu erheblichen Problemen führen.

Was ist eine Gemeinschaftsordnung?

Die Gemeinschaftsordnung ist so etwas wie eine Satzung der Wohnungseigentümergemeinschaft, erklärt Petra Uertz, Geschäftsführerin des Verbands Wohneigentum in Bonn. Hier sind die Details zum Eigentum geregelt. Deshalb bezeichnet sie Lothar Blaschke, Vizepräsident des Verbands Deutscher Grundstücksnutzer, auch als "inneres Gesetz".

Was ist in der Gemeinschaftsordnung geregelt?

Im Wesentlichen geht es dabei um drei wichtige Bereiche - die Verwaltung der Eigentümergemeinschaft, die Kostenaufteilung beim Gemeinschaftseigentum sowie die Regeln zum Sondereigentum. Die Gemeinschaftsordnung legt also beispielsweise fest, welche Aufgaben der Verwalter hat, erklärt Sabine Feuersänger, Referentin beim Verband Wohnen im Eigentum. Oder wie hoch die Instandhaltungsrücklage sein muss.

Häufig stehen dort auch Einzelheiten zur Eigentümerversammlung, zum Beispiel zur Frage der Stimmverteilung. Nicht zuletzt kann sie Bestimmungen zu den Wohnungen enthalten - also Fragen zum Sondereigentum klären. Beispielsweise: "Darf ich in meiner Wohnung gewerblich tätig werden? Darf ich die Wohnung vermieten? Darf ich sie sogar tageweise vermieten?", erklärt Feuersänger.

Auch bestimmte Vereinbarungen für das Gemeinschaftseigentum kann sie enthalten. Ein Beispiel: Normalerweise müssten alle Eigentümer gemeinsam den Austausch finanzieren, da Fenster zur Fassade und damit zum Gemeinschaftseigentum gehören. "Ich kann in der Gemeinschaftsordnung aber auch vereinbaren, dass der Austausch der Fenster vom jeweiligen Eigentümer bezahlt werden muss", erklärt Happ.

Wer setzt die Gemeinschaftsordnung auf?

Die Gemeinschaftsordnung wird meist von dem Eigentümer bestimmt, der die Wohnungen aufteilt und verkauft. "Das ist in der Regel ein Bauträger", sagt Feuersänger. Das Regelwerk ist entweder Bestandteil der Teilungserklärung oder eine gesonderte Urkunde. Es besteht übrigens keine Pflicht, eine Gemeinschaftsordnung aufzusetzen. Ist keine vorhanden, greifen automatisch die gesetzlichen Vorgaben des Wohnungseigentumsgesetzes, erklärt Uertz. "Theoretisch könnte man sie weglassen, aber in der Praxis ist mir so etwas noch nie untergekommen", sagt Blaschke.

Welche möglichen Stolpersteine gibt es?

Probleme kann es geben, wenn in der Gemeinschaftsordnung etwa festgelegt ist, dass eine jährliche Eigentümerversammlung nicht verpflichtend ist. "Dadurch werden die neuen Eigentümer faktisch entmachtet, denn Weisungen an die Verwaltung kann die Gemeinschaft nur in der Versammlung beschließen", sagt Feuersänger.

Auch eine Regelung, dass die einzelnen Eigentümer die Instandhaltungskosten für Gemeinschaftseigentum übernehmen müssen - etwa für die Wohnungsfenster, sieht Feuersänger kritisch. "Das kann zu Konflikten führen, wenn die Eigentümergemeinschaft den Austausch der Fenster beschließt und einzelne sich weigern."

Wie kann man die Gemeinschaftsordnung ändern?

Jede neue Vereinbarung muss der Notar beglaubigen, da die Gemeinschaftsordnung im Grundbuch hinterlegt wird. Grundsätzlich kann sie auch nur verändert werden, wenn alle Eigentümer zustimmen. Wohnen die Eigentümer in verschiedenen Städten, müssen nicht alle gleichzeitig beim selben Notar sein. Es reicht, wenn jeder von ihnen einen Notar in seiner Stadt aufsucht und dort unterschreibt. Die Einwilligungen sammelt der federführende Notar und leitet dann die geänderte Ordnung ans Grundbuchamt weiter.
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Unter bestimmten Voraussetzungen kann ein Eigentümer Schadenersatz für Gemeinschafteigentum auch allein fordern. 05.11.15 Feuchter Keller Schadenersatzforderung allein möglich
Fenster sind als Teil des Gebäudes Gemeinschaftseigentum. Mieter müssen nicht alle Reparaturkosten alleine tragen. 16.07.15 Streit unter Eigentümern Wer zahlt das kaputte Fenster?
Wem gehört der Balkon? In einer Teilungserklärung wird beschrieben, welche Teile zum Sondereigentum und welche zum Gemeinschaftseigentum zählen. 06.05.15 Immobilienkäufer aufgepasst Vor dem Kauf Teilungserklärung lesen
Auch wenn zwischen der Eigentümerschaft und dem potenziellen Käufer Spannungen bestehen: Einen Wohnungskauf können sie nur in besonderen Fällen verhindern. 12.01.16 Eigentümergemeinschaft diskutiert Auch schwierige Mieter dürfen kaufen

Was bedeutet das für Käufer?

Bei der Unterzeichnung des Kaufvertrages liest der Notar in der Regel nur den Kaufvertrag vor, die Teilungs- und Gemeinschaftsordnung jedoch nicht. Er ist aber verpflichtet, Fragen zu den Regelungen zu beantworten. Deshalb sollte man vor dem Kauf die Gemeinschaftsordnung genau durchlesen, damit muss man schließlich erstmal leben. "Alles, was man selber nicht versteht, sollte man sich erklären lassen", sagt Feuersänger. Sie rät außerdem, die Schriftstücke - also Teilungs- und Gemeinschaftsordnung - von einem Experten für Eigentumsrecht prüfen zu lassen.

Hier günstige Finanzierung sichern

Quelle: n-tv.de , Sandra Ketterer, dpa
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Streitfall Eigentumswohnung - Wenn der Kaufpreis plötzlich höher ist

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Aug 2016 14:25

Wenn der Kaufpreis plötzlich höher ist.jpg

http://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-der-Ka ... 36101.html
Streitfall Eigentumswohnung - Wenn der Kaufpreis plötzlich höher ist

Mieter haben Rechte. So können sie zum Beispiel ein Vorkaufsrecht ausüben, wenn ihre Wohnung verkauft werden soll. Dabei müssen sie es nicht unbedingt akzeptieren, mehr zu zahlen als Dritte. Denn Preise dürfen im Nachhinein nicht einfach angehoben werden.

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Immer wieder gibt es Streit zwischen Käufer und Verkäufer.
Immer wieder gibt es Streit zwischen Käufer und Verkäufer.
(Foto: dpa)

Vertrag ist Vertrag. An diesen Grundsatz sollten sich die Parteien eigentlich halten. Das gilt insbesondere, wenn Verträge nachträglich zu Lasten Dritter geändert werden, wie eine Entscheidung des Landgerichts Düsseldorf zeigt.

So kann der Verkäufer einer Immobilie nicht ohne Weiteres nachträglich den zu zahlenden Kaufpreis erhöhen, wenn ein Mieter sein Vorkaufsrecht ausüben möchte. Darüber berichtet die Zeitschrift "Wohnungswirtschaft und Mietrecht" (Heft 8/2016).

In dem verhandelten Fall hatte der Eigentümer eines Mehrfamilienhauses die Wohnungen in dem Haus in Eigentum umgewandelt. Eine Maklerin sollte sich um den Verkauf kümmern. Zwei Jahre später wurde eine der Wohnung schließlich an ein Ehepaar verkauft. Als Kaufpreis wurde ein Betrag von 225.000 Euro vereinbart.

Die langjährige Mieterin entschloss sich allerdings, von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch zu machen. Daraufhin änderten der Eigentümer und die ursprünglichen Käufer den Vertrag und nahmen eine Maklerklausel auf. So stieg der Preis nachträglich auf 245.000 Euro.

Der folgende Streit um die Höhe des zu zahlenden Betrags ging zugunsten der kaufenden Mieterin aus (Az.: 5 O 124/15): Durch die Ausübung des Vorkaufsrechts werde zwar ein selbstständiger Kaufvertrag neu gegründet. Allerdings gelten hier die gleichen Bedingungen wie beim ursprünglichen Vertrag. Die nachträgliche Änderung dieses Vertrages sei nicht rechtens, so das Urteil. Sie sei zum Nachteil der Klägerin aufgenommen worden.

Grundsätzlich gilt bei einer Umwandlung der Mietwohnung in Eigentum der Grundsatz: Kauf bricht nicht die Miete. Der neue Vermieter tritt per Gesetz anstelle des bisherigen in alle Rechte und Pflichten aus dem alten Mietverhältnis ein. Ein neuer Mietvertrag muss also nicht abgeschlossen werden, Vertragsänderungen müssen vom Alt-Mieter nicht unterschreiben werden.
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Und auch etwaige Kündigungen müssen nicht hingenommen werden, genießt der Mieter einer umgewandelten Eigentumswohnung doch einen besonderen Kündigungsschutz. So darf der neue Vermieter frühestens drei Jahre nach der Umwandlung kündigen – dies gilt auch bei Eigenbedarf. Auch kann die jeweilige Landesregierung in bestimmten Gegenden aus Mangel an bezahlbarem Wohnraum die Kündigungsfrist sogar auf bis zu zehn Jahre verlängert haben.

Darüber hinaus hat der Mieter erstmals nach der Umwandlung der Wohnung ein Vorkaufsrecht. Das bedeutet, dass der Bestandsmieter in einen Kaufvertrag zwischen Alt-Eigentümer und potenziellem Neu-Eigentümer einsteigen kann. Dies kann sich für den Mieter lohnen, ist der Preis für vermieteten Wohnraum doch zumeist deutlich günstiger als für ein bezugsfreies Objekt.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Warum gibt es keine feuerfesten Häuser ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Aug 2016 08:58

Warum gibt es keine feuerfesten Häuser.jpg
Warum gibt es keine feuerfesten Häuser.jpg (36.1 KiB) 3857-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/frageantwort/ ... 37311.html
Dienstag, 23. August 2016
Frage & Antwort, Nr. 445
Warum gibt es keine feuerfesten Häuser ?

Von Andrea Schorsch

Ob durch Unachtsamkeit, technische Defekte, Naturkatastrophen oder Brandstiftung: Immer wieder brennen Gebäude - mit zum Teil schlimmen Folgen. Warum eigentlich baut der Mensch nicht längst so, dass Häuser brandbeständig sind?

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Es gibt durchaus feuerfeste Häuser. Die Landesfeuerwehrschule Rheinland-Pfalz etwa übt in einem solchen. Das Gebäude besteht überwiegend aus Stahlblechen. So nimmt es nur bedingt Schaden, wenn draußen oder drinnen ein Feuer wütet. Selbst das Mobiliar, mit dem das Haus eingerichtet ist, hält den Flammen stand. Allerdings sieht es auch anders aus als das, was man gemeinhin aus Wohnzimmern kennt: Ob Schrank, Tisch, Sofa oder Sessel – in dem Brandhaus ist alles aus Metall. Schön ist das nicht. Aber hier geht es nicht ums Ambiente; hier geht es darum, brennbares Material durchweg zu vermeiden. Eben auch im Innern.

Und damit deutet sich schon an, was die Krux beim Brandschutz ist: "Eine Hauptursache für Brände ist vielmehr die Einrichtung eines Gebäudes als das Gebäude selbst", sagt Prof. Dirk Lorenz, Experte für Baulichen Brandschutz an der Technischen Universität Kaiserslautern, im Gespräch mit n-tv.de. "Denn die Einrichtung muss grundsätzlich keine bestimmten brandschutztechnischen Eigenschaften aufweisen."
Video
n-tv Ratgeber: Gängige Rauchmelder im Vergleich 29.01.13 – 03:23 min Mediathek n-tv Ratgeber Gängige Rauchmelder im Vergleich

Für das Wohngebäude gibt es keine Vorschrift, die besagt, dass Möbel feuerwiderstandsfähig sein müssen. Meist sind sie aus Holz. Und was zum Beispiel im hölzernen Kleiderschrank hängt, ist aus brennbarer Baumwolle oder Kunststoffen. In den Regalen in Wohn- oder Arbeitszimmer stapeln sich Zeitschriften und Bücher aus leicht entflammbarem Papier. Dann sind da noch Elektrogeräte wie Kühlschrank, Fernseher und Waschmaschine, die in Flammen aufgehen können. Und auch Betten sind feuergefährlich: "Eine zehn Kilogramm schwere Schaumstoffmatratze", gibt Lorenz zu bedenken, "kann bei einem Schwelbrand ein Rauchvolumen von rund 25.000 Kubikmetern freisetzen." (Zum Vergleich: Ein 25-Meter-Becken, wie wir es aus dem Schwimmbad kennen, fasst rund 1000 Kubikmeter. Der Rauch einer brennenden Schaumstoffmatratze kann also mitunter 25 Freibadbecken füllen …)
"Darin will doch niemand leben"

Wollte man auf Nummer sicher gehen, müssten wir, wie Lorenz ausführt, auf schwer entflammbaren Polstern schlafen, jedes Bücher- und Aktenregal müsste mit Metall umschlossen sein, jede Tür wäre eine Brandschutztür. Wir hätten so wenige Elektrogeräte wie möglich in der Wohnung und wenn wir sie gerade nicht nutzten, müssten sie in einem feuerfesten Raum verschwinden. Das klingt wenig praktikabel. Und noch dazu ist es einfach nicht wohnlich.

Laut Lorenz ist dies auch der wesentliche Grund, warum neue Häuser nicht ausschließlich aus nicht brennbarem Material gebaut werden. "Dann wäre alles nur aus Stahl und Stahlbeton", sagt er. "Darin will doch niemand leben." Aber Brandschutzbestimmungen gelten bei der Errichtung von Neubauten dennoch. Sie sind abhängig von der Größe des Gebäudes und seiner Nutzung. Ist es ein Wohnhaus, ein Kaufhaus oder eine Fabrikhalle? "In einem sechsstöckigen Wohnhaus etwa", erzählt Lorenz, "müssen die tragenden und separierenden Bauteile, also etwa Decken und Wände, hauptsächlich aus nicht brennbaren Baustoffen bestehen, die einen Feuerwiderstand von mindestens 90 Minuten aufweisen."
"Feuerfest" kennt der Brandschutz nicht

Da kämen dann Mauerwerk oder Stahlbeton infrage. Grundsätzlich wären auch Lehm und Keramik als nicht brennbare Baustoffe geeignet. "Aber dann", so der Experte, "ist wichtig, wie sie kombiniert werden. Die Kombination mit brennbaren Baustoffen verändert ihre Eigenschaft. Dann ist am Ende wieder das Risiko zu bewerten: brennbar oder nicht?"

Begriffe wie "feuerfest" und "brandbeständig" gibt es im Brandschutzwesen nicht. Sie sind zu ungenau. Fachleute teilen Baustoffe nach ihrem Brandverhalten in nicht brennbare, schwer entflammbare, normal entflammbare und leicht entflammbare ein. Die Bauteile werden in Feuerwiderstandsklassen kategorisiert: Als feuerbeständig gilt, was einem genau definierten Vollbrand 90 Minuten lang standhält. Bei immerhin 60 Minuten spricht man von hoch feuerhemmend, bei 30 Minuten von feuerhemmend. Und dann gibt es noch die Bauteile ohne Feuerwiderstand.
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Fast immer aber brennt ein Haus von innen nach außen ab, woran einmal mehr zeigt: Riskant ist das, was innerhalb der vier Wände geschieht. Dass ein Brand von einem Gebäude aufs nächste überspringt, "kommt in Deutschland äußerst selten vor", sagt Lorenz. Das sei ein Beleg dafür, "dass unsere Bauweise ausreichend sicher ist im Sinne der Gesetzgebung". Die Gesetze sehen nämlich nicht etwa einen vollständigen Schutz vor Bränden vor, sondern zielen darauf ab, die Folgen von Bränden in Grenzen zu halten. "Gesetzliche Regelungen sorgen dafür, dass die Gefahren, die von Bränden ausgehen, in einem gesellschaftlich festgelegten, vertretbaren Rahmen bleiben", so der Experte. "Dabei ist eindeutig festgehalten und allgemein akzeptiert, dass es jederzeit zu einem Brand kommen und keine hundertprozentige Sicherheit davor geben kann."

Brandstiftung übrigens wird Lorenz zufolge bei den Regelungen nicht berücksichtigt. "Brandstiftung ist Vandalismus und vor Vandalismus kann man sich nicht gesetzlich schützen", sagt er, gibt aber zu bedenken: "Wenn wir allein über Baustoffe sprechen, ist das nur ein Teil des Brandschutzes, nämlich der passive." Werden Brände vorsätzlich gelegt, sei der aktive Brandschutz gefragt. Oder anders ausgedrückt: Das ist dann ein Fall für die Feuerwehr.

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