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Zwei Drittel erfolgreich - Einspruch gegen Steuerbescheid lohnenswert

Beitragvon Weltbookadmin47 » 31. Jul 2015 11:06

http://www.n-tv.de/ratgeber/Einspruch-g ... 26156.html
Zwei Drittel erfolgreich - Einspruch gegen Steuerbescheid lohnenswert

Es ist für die meisten Deutschen ein unangenehmes Thema - die Steuererklärung. Und kommt später der Steuerbescheid, ist das Thema vielfach nicht vom Tisch. Fast dreieinhalb Millionen Mal wurde 2014 Einspruch erhoben - oftmals zu Recht.


Wer Einspruch gegen seinen Steuerbescheid einlegt, hat gute Erfolgsaussichten. 2014 wurden zwei Drittel der bemängelten Steuerbescheide tatsächlich abgeändert, wie aus aktuellen Zahlen des Bundesfinanzministeriums hervorgeht. Von den 4,23 Millionen erledigten Einsprüchen führten 2,87 Millionen zu einer sogenannten Abhilfe, also einem veränderten Steuerbescheid. Dass bedeutet aber nicht unbedingt, dass das Finanzamt vorher Fehler gemacht hat.

Wenn Steuerzahler vermuten, dass es in ihrem Steuerbescheid Fehler zu ihrem Nachteil gibt, können sie beim Finanzamt Einspruch einlegen. Im vergangenen Jahr gingen laut Bundesfinanzministerium 3,47 Millionen Einsprüche bei den Ämtern ein, gut 18 Prozent weniger als 2013. Mit 4,23 Millionen erledigten die Finanzbeamten etwa gleich viele Fälle wie im Vorjahr. Der Berg der unerledigten Einsprüche schrumpfte im Jahresverlauf entsprechend deutlich - am 1. Januar 2014 waren es 3,91 Millionen, am 31. Dezember noch 2,88 Millionen.

Der Vorsitzende der für die Mitarbeiter der Finanzverwaltung zuständigen Deutschen Steuer-Gewerkschaft, Thomas Eigenthaler, sprach angesichts des Rückgangs um mehr als ein Viertel von einer "schönen Zahl". Die "Einspruchshalde" habe sich deutlich verringert, sagte er. Eigenthaler verwies auch darauf, dass von den Ende 2014 unerledigten Verfahren rund 1,5 Millionen zu diesem Zeitpunkt gar nicht abgeschlossen werden konnten, da noch Urteil des Bundesfinanzhofs oder Bundesverfassungsgerichts abgewartet werden mussten.
Klagen mit wenig Chancen

Von den 2014 abgearbeiteten Einsprüchen hatten 67,8 Prozent zumindest teilweise oder vorläufig Erfolg. Daraus kann aber laut Bundesfinanzministerium nicht automatisch geschlossen werden, dass der zuerst verschickte Steuerbescheid fehlerhaft war. Darauf wies Eigenthaler ebenfalls hin, räumte aber zugleich ein: "Fehler gibt es auch - und die müssen dann korrigiert werden".

Laut Bundesfinanzministerium passiert es häufig, dass der Steuerpflichtige erst im Einspruchsverfahren überhaupt eine Steuererklärung abgibt oder neue Belege einreicht. Beziehe sich der Einspruch auf ein noch anhängiges Mustergerichtsverfahren, dessen Ausgang die Berechnung der zu zahlenden Steuern beeinflussen könnte, könne in den ursprünglichen Steuerbescheid schlicht ein Vorläufigkeitsvermerk eingefügt werden.
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Geht ein Einspruchsverfahren nicht so aus, wie der Steuerzahler sich erhofft hat, kann er gegen das Finanzamt klagen. Dies geschieht aber recht selten. Laut Bundesfinanzministerium gab es im vergangenen Jahr knapp 62.000 Klagen, somit wurden rund 1,5 Prozent der erledigten Einsprüche gerichtlich angegriffen. Gewerkschaftschef Eigenthaler sagte, da die Finanzämter umfangreiche Prüfungen vornähmen, bevor es überhaupt zu einer Klage kommen könne, seien die Erfolgsaussichten vor Gericht "sehr gering".

Unbekannt ist der Anteil der Steuerpflichtigen, die sich gegen ihren Bescheid wehren. Denn das Bundesfinanzministerium hat nach eigenen Angaben keine Daten darüber, wie viele "Verwaltungsakte" der Finanzämter pro Jahr verschickt werden.

Quelle: n-tv.de , jwu/AFP
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Mechaniker will Geld zurück - Ist Duschen Arbeitszeit ?

Beitragvon Gudrun Graf » 3. Aug 2015 17:01

http://www.n-tv.de/ratgeber/Ist-Duschen ... 47221.html
Montag, 03. August 2015
Mechaniker will Geld zurück - Ist Duschen Arbeitszeit ?

Vor Schichtbeginn umziehen, nach Feierabend duschen - das lässt sich nicht vermeiden, wird aber nicht bezahlt. Ein Mechaniker ist der Ansicht, dass die Vor- und Nachbereitung zur Arbeitszeit gezählt werden sollte. Sein Arbeitgeber sieht das anders.


Zehn Minuten Duschzeit veranschlagte der Mechaniker.
(Foto: imago/Medicimage)

Seit fast 20 Jahren arbeitet ein Mann als Mechaniker für die Stadtwerke Oberhausen. In einer Werkstatt repariert er Busse, unter den Fahrzeugen flickt er Schläuche zusammen. Eine Umgebung, in der Ölgeruch so unvermeidlich ist wie Spritzer von Diesel oder Kühlmittel. Früher stopfte B. die verschmutzte Arbeitskleidung zu Hause in die Waschmaschine und bekam eine Pauschale, das Waschgeld. Seit der Betrieb eine Firma engagiert, die sich um die Reinigung kümmert, muss der Mann seine Arbeitskleidung vor Ort ablegen - und damit länger bleiben, als ihm lieb ist.

Länger bleiben, das heißt: morgens die Latzhose, Jacke und das T-Shirt anziehen, nach Feierabend die verschmutzte Kleidung ausziehen und Duschen. 20 Minuten braucht er dafür nach seiner Rechnung. 20 Minuten, die in der Lohnabrechnung aber nicht auftauchen. Denn für das Umziehen und Duschen ihrer Mitarbeiter wollen die Stadtwerke nicht aufkommen.

Ende vergangenen Jahres reichte der Kfz-Mechaniker mit 15 anderen Schraubern Klage vor dem Arbeitsgericht Oberhausen ein. Dort setzte er sich durch, der Fall landete in zweiter Instanz vor dem Landesarbeitsgericht Düsseldorf (Az.: 3 Ca 1700/14). Durch einen salomonischen Richterspruch konnten sich die Streitparteien in Düsseldorf gütlich einigen. Und das überraschend schnell: Der Mechaniker bekommt die Hälfte seiner Forderung nachbezahlt, also den Lohn für die zehn Minuten, die er täglich für das An- und Ausziehen seiner Arbeitskleidung in sieben Monaten benötigt hatte - 375 Euro. Für das Duschen bekommt er dagegen kein Geld.
Jede Branche ist anders

Was ist Arbeitszeit, was ist Privatvergnügen? Keine einfache Entscheidung für das Gericht. "Wir haben es mit einem Pilotverfahren zu tun", sagte der Vorsitzende Richter. Die Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts regele, wann Umziehen zum Job zählt. Dies sei etwa der Fall, wenn Arbeitskleidung aus Gründen der Hygiene oder des Arbeitsschutzes notwendig sei oder die Montur nicht privat getragen werden dürfe.
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Allein diese Richtlinien seien branchenübergreifend schwierig zu bewerten: Ein Mechaniker sei eben kein Mitarbeiter eines Atomkraftwerks. Noch schwieriger sei das Duschen, erklärte der Richter. Hierzu gebe es noch keine gesicherte Rechtsprechung. Ab wann darf man duschen? Beginnt Verschmutzung beim bloßen Schweißgeruch? Sind zehn Minuten unter der Brause zu lange? Der Mechaniker und die Vertreter seines Arbeitgebers haben nun drei Wochen Zeit, gegen die gütliche Einigung Widerspruch einzulegen.

Die Stadtwerke Oberhausen könnte das Verfahren letztlich teuer zu stehen kommen: Je nachdem wie der Fall ausgeht, soll die Entscheidung nach Angaben eines Gerichtssprechers auf alle anderen 15 Fälle übertragen werden. "Wenn wir einen Präzedenzfall geschaffen haben, sind wir zufrieden", sagt der Betriebsratsvorsitzende der Stadtwerke, Michael Stemmer.

Quelle: n-tv.de , ino/dpa
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Rabattschlacht geht weiter - Deutscher Automarkt boomt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Aug 2015 17:07

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Deutscher ... 52811.html
Dienstag, 04. August 2015
Rabattschlacht geht weiter - Deutscher Automarkt boomt

Die Autoindustrie kann ihren Absatz in Deutschland im vergangenen Monat weiter erhöhen. Doch der Boom hat für die Hersteller auch eine Schattenseite, die wiederum die Käufer erfreuen dürfte.



Der deutsche Automarkt zeigt sich auch im Sommer in guter Verfassung: Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen stieg im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,4 Prozent auf rund 290.000, wie das Kaftfahrt-Bundesamt in Flensburg mitteilte. Von Januar bis Juli stand demnach im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Plus von 5,6 Prozent.

Nur rund ein Drittel der neuen Pkw wurde den Angaben zufolge im Juli auf private Halter zugelassen. Der durchschnittliche CO2-Ausstoß ging im Vergleich zum Vorjahresmonat um drei Prozent auf 129,5 Gramm pro Kilometer zurück. Allerdings waren nur 1,6 Prozent der neu zugelassenen Pkw mit alternativen Antriebsarten ausgestattet. Darunter waren 2859 Wagen mit Hybrid- und 962 mit Elektroantrieb.
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Quartal für die Firmengeschichte: VW verkauft - Toyota verdient 04.08.15 Quartal für die Firmengeschichte VW verkauft - Toyota verdient
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Die Verlierer des Autobooms: Droht deutschen Zulieferern das Aussterben? 27.07.15 Die Verlierer des Autobooms Droht deutschen Zulieferern das Aussterben?

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young rechnet für das Gesamtjahr damit, dass der deutsche Pkw-Markt um vier Prozent auf etwa 3,16 Millionen verkaufte Neuwagen wächst. Im Juli habe der Neuwagenmarkt "weiter an Fahrt gewonnen", erklärte Autoexperte Peter Fuß. Auf dem Neuwagenmarkt sei zugleich kein Ende der Rabattschlacht absehbar. Kaum jemand zahle noch Listenpreise.

Der Wettbewerb bleibe damit trotz der guten Absatzentwicklung "extrem intensiv" und werde nach wie vor in erheblichem Maß über den Preis ausgetragen, erklärte Fuß. Die Hauptgründe für die insgesamt anhaltend positive Entwicklung seien neben den hohen Rabatten unter anderem die nach wie vor robuste Konjunkturentwicklung, die sehr gute Arbeitsmarktlage und die steigenden Reallöhne.
Bilderserie
... so auch Peugeot mit seinem baugleichen Zwilling 108. Ein günstiges Angebot macht mit 6.990 Euro auch Mitsubishi für seinen Space Star. Der viertürige Koreaner hat einen Dreizylinder-Benziner mit 71 PS unterm Blech und ist ausschließlich viertürig zu haben. Beide Franzosen werden von einem 69 PS starken Dreizylinder-Benziner angetrieben und haben zwei Türen, sechs Airbags und einen Bordcomputer. Die kosten "fast" gar nichts Deutschlands billigste Neuwagen

Quelle: n-tv.de , mbo/AFP
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Gold und Silber vor Neubewertung ? - Lagerhäuser der Terminbörsen liefern

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Aug 2015 11:58

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... r-aus.html

08.08.2015


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Gold und Silber vor Neubewertung ? - Lagerhäuser der Terminbörsen liefern deutlich mehr aus
Markus Gärtner

Der Goldpreis notiert nach dem jüngsten Einbruch acht Prozent unter dem Kurs, den er zu Jahresbeginn hatte. Silber ist seit Anfang Januar mehr als sechs Prozent abgerutscht. Seit Wochen rätseln Goldexperten wie es sein kann, dass die physische Nachfrage nach den Edelmetallen so stark ist, deren Preise jedoch nachgeben.



Spekulation an den Futures-Märkten wird verantwortlich gemacht. Dort wird in großen Mengen auf sinkende Kurse gewettet, ohne physisches Gold einzubeziehen. Es geht den Short-Tradern nur darum, dem Markt mittels Termingeschäften auf dem Papier starke Verkäufe vorzutäuschen.



Aber genau das ändert sich jetzt – und lässt auf bessere Preise hoffen. Besonders gut lässt sich das am Silbermarkt beobachten. Laut dem TF Metals Report wird normalerweise in einem typischen Monat auf 80 bis 85 Prozent der am Monatsende noch offenen Kontrakte eine physische Auslieferung des zugrundeliegenden Silbers verlangt.



Diese Zahl stieg im Juli plötzlich auf 135 Prozent an. Das bedeutet, dass jetzt auch auf ältere Kontrakte Auslieferungen der Ware verlangt werden. Das macht aber nur Sinn, wenn für die Ware, sprich die Silberbarren, eine Wertsteigerung zu erwarten ist.



Offenbar ist das jetzt der Fall.



Diese Stimmungsänderung hat mehrere Gründe. Zum einen ist Silber ein Nebenprodukt in vielen Minen, die bevorzugt andere Metalle abbauen. Der scharfe Preisverfall bei den Rohstoffen hat dazu geführt, dass seit Monaten viel Kapazität in der Minenindustrie stillgelegt wurde. Das beginnt, über die Verknappung des Angebots auch den Preis für Silber zu stützen.



Der zweite Grund ist die für den September anstehende Zinswende in den USA. Die Notenbank hat erklärt, dass die Zeit für die erste Zinsanhebung nach fast einem Jahrzehnt Minizinsen gekommen ist. Für Edelmetalle ist das schlecht. Aber die schlechte Nachricht ist bereits in die niedrigen Kurse eingebaut. Der Druck lässt also nach.



Der dritte Faktor, der für das Silber spricht, ist die enorm starke physische Nachfrage. Seit Mitte Juni haben die Käufe enorm angezogen. Die US-Münzanstalt hat ab dem 12. Juli zwei Wochen lang die Auslieferung des »Silver Eagle« angehalten. Als die Verkäufe wieder aufgenommen wurden, konnten in zwei Tagen 2,5 Millionen Münzen abgesetzt werden.



Insider am Silbermarkt sehen eine Verbindung zwischen der enorm gestiegenen Nachfrage nach Münzen und Barren auf der einen Seite und den erhöhten Auslieferungen von physischer Ware aus den Lagerhallen der COMEX auf der anderen Seite. Die Silberbarren werden gebraucht, um mehr Münzen zu prägen.



Ein kurzer Lagebericht am 4. August auf der Webseite The Market Oracle verdeutlicht das:



»Einige große Edelmetall-Depots im Lande (USA), wie in Los Angeles, haben kein Silber mehr auf Lager, und die Betreiber von Münz-Prägeanstalten suchen überall nach Silber, damit sie ihre Produktion nicht anhalten müssen.«



Am Goldmarkt sieht das ähnlich aus. Vor allem in Asien heizen die niedrigen Kurse die physische Nachfrage an. Und zwar enorm. Käufer in China und Indien haben zusammen allein im Mai knapp 300 Tonnen Gold importiert. Das entsprach 14 Prozent mehr, als in diesem Monat rund um die Welt gefördert wurde.



Wenn in beiden Ländern im laufenden Jahr die Nachfrage nicht mehr einbricht, werden sie zusammen 2015 über 2000 Tonnen Gold auf dem Weltmarkt einkaufen. Das wären mehr als zwei Drittel der gesamten jährlichen Goldproduktion auf der Welt.



Allein die Shanghai Gold Exchange in China hat in der ersten Woche im August über 73 Tonnen Gold an Käufer ausgeliefert. Das war die drittgrößte Menge in der Geschichte der Börse. Und es war die dritte Woche mit einem Plus in Folge.



Auch in Indien, wo die privaten Haushalte auf elf Prozent der weltweiten Goldvorräte sitzen, schnellt die Nachfrage empor. Die Käufe im laufenden Jahr übertreffen das Vorjahr bisher um 61 Prozent. Von Thailand über Malaysia bis nach Vietnam und Südkorea steigt die Gold-Nachfrage, weil es in China Turbulenzen an den beiden Börsen gibt und weil die Goldpreise stark ermäßigt sind.



Die Aussichten, in naher Zukunft steigende Gold- und Silberpreise zu erleben, bessern sich also. Und dennoch schreiben die Mainstream-Medien den Goldpreis nach unten wie eh und je.



Schon am 4. Mai 1999, bevor das Gold zu einer jahrelangen Rally mit einem Zuwachs von 650 Prozent ansetzte, fragte die New York Times, »wer braucht Gold, wenn wir Greenspan haben?« Der Hintergrund ist simpel und erschreckend.



Der jahrtausendealte Glaube an einen der werthaltigsten Rohstoffe der Menschheit ist in den Redaktionsstuben der Mainstream-Medien zerbrochen. Denn das Gehirn der Journalisten wurde von den Notenbanken und den Wall-Street-Analysten gewaschen.



Das Argument lautet so: Die beste Absicherung gegen Verluste an den Finanzmärkten sind inzwischen die Notenbanken. Diese begannen in den 90er-Jahren unter Alan Greenspan, nach jeder Krise mit einer Überdosis extrem niedriger Zinsen die Konjunktur und die Börsen zu stabilisieren.



Ein verheerender Irrglaube setzte ein, wonach Notenbanker von nun an die Finanzmärkte vor jedem größeren Ungemach zuverlässig retten. Wer brauchte da noch eine Absicherung gegen Risiken durch Edelmetalle?



Der Irrglaube, Gold sei inzwischen nur noch irgendein Metall, hat sich bis heute gehalten, wie ein Kommentar am 17. Juli 2015 im Wall Street Journal zeigte. In diesem Kommentar wurde Gold von der Werthaltigkeit her auf eine Stufe mit einem »Pet Rock« gestellt. Pet Rocks sind die kleinen Tiere, die sich Kinder und Jugendliche aus Steinen basteln und anmalen.



Wenige Tage nach dem Wall Street Journal schoss auch die Washington Post eine Breitseite auf das gelbe Edelmetall ab und schrieb, »das Gold ist dem Untergang geweiht«. Die Journalisten, die gegen das Gold Stimmung machen, werden beeinflusst von Zitate-Gebern wie dem Chefökonom der Citigroup, Willem Buiter. Dieser gibt gerne zum Besten, dass Gold sich seit 6000 Jahren in einer Dauerblase befinde.



Wirtschaftsfreundliche TV-Sender wie CNBC greifen solche abgenutzten Uralt-Bonmots gerne auf. Die entstehende Gegen-Öffentlichkeit nimmt sie jedoch als das wahr, was sie sind: Propaganda der übelsten Sorte.



Als Buiter seinen Spruch im November 2014 zum x-ten Mal wiederholte, weil die Niederlande wie eine wachsende Zahl anderer europäischer Staaten – darunter Deutschland – ihr Gold heimholten ‒ kommentierte Zero Hedge die Gold-Schmonzette mit diesen Worten: »Der holländische Stratege von Citi kotzt sich gerade voll über dem Gold aus.«


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Leser-Kommentare (10) zu diesem Artikel
08.08.2015 | 12:11
Eber

"Seit Wochen rätseln Goldexperten wie es sein kann, dass die physische Nachfrage nach den Edelmetallen so stark ist, deren Preise jedoch nachgeben." ___ Wenn diese "Experten" da rätseln müssen, dann sind es keine ... Es ist doch ganz offensichtlich, dass der Goldpreis mit Hilfe bunt bedruckter Zettel (= Papiergold) brutalst manipuliert wird. Oder wie kann das sein, dass der Goldpreis seit Wochen fast wie festgetackert ist, obwohl die Käufe an physischem Gold...

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08.08.2015 | 11:08
jimi

Tagesenergie 77 : Neue Video : http://bewusst.tv/tagesenergie-77/

08.08.2015 | 11:05
oesiblog

Der Goldpreis wird seit Jahren, wenn nicht seit Jahrzehnten, von jener Mafia manipuliert, der auch die Notenbanken, die Medien und die größten Konzerne gehören ... und die sich anschickt, künftig die gesamte Welt zu beherrschen ...

08.08.2015 | 11:05
jim

Der frühere NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen wird Berater bei Goldman Sachs: http://de.sott.net/article/18861-Dicke- ... -Rasmussen

08.08.2015 | 10:32
unprogrammierter

es rästseln Goldexperten - so ein Schmarrn. Fragt Rothschild, der will, dass wir nicht an Edelmetalle glauben sondern an den Schein, den Geldschein, der scheint als wäre er noch was wert. Wer weiss, was Gold und Silber nach dem Crash wert ist, aber ich denke immer noch mehr als der Schein. In GR blüht der Tauschhandel, wie gut wenn man da Silbermünzen zum Tauschen hat. Eines ist doch klar, wenn soviel Gold und Silber gekauft wird wie noch nie und Silber immer knapper wird, dann...

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08.08.2015 | 10:26
alacran

Da muss man nicht rätseln! In handelsschwachen Zeiten werden Tonnen Papiergold leer verkauft, damit die Papierwährungen scheinbar stabil gegenüber Gold bleiben. Rätseln muss man nur wohin das Bundesbankgold entschwunden ist und warum man es nicht repatriiert! Aber eigentlich ist auch das kein Rätsel wenn man unsere lieben Freunde und Verbündeten kennt und ihre uneigennützige Verbreitung westlicher Werte seit rund 150 Jahren verfolgt.
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Berufsziel Leichenfarmer: Verwesung im Dienst der Wissenschaft

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Aug 2015 12:12

http://info.kopp-verlag.de/medizin-und- ... chaft.html
Berufsziel Leichenfarmer: Verwesung im Dienst der Wissenschaft
Andreas von Rétyi

Es gibt Berufe, die kaum einer kennt. Etwa den Verwesungsfachmann auf einer Farm für Leichen. Was wie eine Szene aus einem Horrorfilm klingt, ist jedoch Realität.



Es gibt weltweit Verwesungsfarmen. Sie haben noch nie etwas davon gehört? Kein Wunder, die Orte werden ja auch streng von der Öffentlichkeit abgeschirmt. Für die forensische Forschung sind sie von unschätzbarem Wert.



Auf den Geländen wird der Verfall toter Körper unter verschiedenen Bedingungen in allen Details dokumentiert. So werden beispielsweise neue Erkenntnisse für die Aufklärung von Mordfällen gewonnen. Wer Horrorfilme liebt, der findet dort seinen Traumjob.





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Kündigung von Alt-Verträgen - Tausende Sparer hoffen auf Scala-Urteil

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Aug 2015 11:14

http://www.n-tv.de/ratgeber/Tausende-Sp ... 75001.html
Kündigung von Alt-Verträgen - Tausende Sparer hoffen auf Scala-Urteil

Viele Kunden der Sparkasse Ulm erfreuen sich heute noch an hoch verzinsten Sparverträgen, die sie vor über zehn Jahren abgeschlossen haben. Die Sparkasse würde den Klotz am Bein gerne loswerden, doch die Sparer wehren sich. Heute fallen wichtige Urteile.



In den 90er Jahren versprach die Sparkasse Zinsen von sechs Prozent oder mehr. Die muss sie auch heute noch zahlen.
In den 90er Jahren versprach die Sparkasse Zinsen von sechs Prozent oder mehr. Die muss sie auch heute noch zahlen.
(Foto: imago/Eibner)

Lukrative Sparverträge, verärgerte Kunden: Seit eineinhalb Jahren streitet die Ulmer Sparkasse mit Anlegern über ein gut verzinstes Anlageprodukt. Die Bank wollte Tausende Kunden aus den sogenannten Scala-Verträgen herauslocken - zu Unrecht, wie das Landgericht Ulm bereits im Januar entschied. Da das deutsche Recht in diesem Fall keine Sammelklage vorsieht, muss jeder Fall einzeln vor Gericht verhandelt werden.
Was ist passiert?

Stein des Anstoßes sind rund 22.000 sogenannte Scala-Verträge. Diese hatte die Sparkasse Ulm zwischen 1993 und 2005 mit ihren Kunden abgeschlossen. In Zeiten niedriger Zinsen sind sie für das Geldhaus allerdings eine Last. Daher wollte die Bank zuletzt mit Alternativen die Kunden zum Ausstieg bringen - und wies dabei auf ihr Recht hin, den Sparern ansonsten die Verträge kündigen zu können.
Wie haben die Kunden reagiert?

Etwa 14.000 Kunden gingen auf Alternativangebote ein - wohl auch aus Angst, am Ende sonst noch schlechter dazustehen. Etwa 4000 Sparverträge sind für die Bank ohnehin unproblematisch, weil sie entweder bald auslaufen oder nur mit niedrigen Beträgen bespart werden. Weitere 4000 Kunden aber wehrten sich gegen den Wechsel. Der Ulmer Rechtsanwalt Christoph Lang vertritt nach eigenen Angaben 70 Sparer und setzt sich seit Monaten mit der Bank auseinander. "Es kommen immer mehr dazu", sagte er. Ihm zufolge sind mehr als 40 Verfahren anhängig.
Was ist bisher passiert?

Das Landgericht Ulm entschied bereits im Januar, dass die Sparkasse die hoch verzinsten Verträge nicht einfach kündigen darf. Die Bank will sich aber gegen das Urteil wehren und legte Berufung beim Stuttgarter Oberlandesgericht (OLG) ein. Im September soll in Stuttgart verhandelt werden. Parallel laufen Verfahren weiterer Kläger vor dem Ulmer Landgericht. Jeder Fall wird einzeln verhandelt.
Worum geht es konkret?

Im Scala-Streit soll im Kern geklärt werden, ob die Bank die Verträge kündigen kann und ob die Sparkasse Kunden eine Erhöhung der monatlichen Sparraten zu Recht verweigerte. Heute will das Gericht auch erstmals im Streit um die Zinsberechnung urteilen. Es geht um die Frage, ob der variable Scala-Grundzins in einem absoluten oder relativen Verhältnis zu einem Referenzzins gekoppelt sein muss. Die Kläger fordern einen relativen Zinsbezug, weil die Zinsen ihrer Auffassung nach sonst ins Minus rutschen könnten.
Gibt es eine Tendenz?
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Die Sparkasse Ulm hat wohl ihre eigene Werbung nicht verstanden. 13.07.15 Versprechen müssen gelten Sparkasse vor erneuter Schlappe
Gut verzinste Scala-Verträge: Sparkasse darf Altkunden nicht kündigen 26.01.15 Gut verzinste Scala-Verträge Sparkasse darf Altkunden nicht kündigen
Es zeichnete sich ab, dass die Bank zu Unrecht die Erhöhung der Sparraten verweigerte. 01.04.14 Gekündigte Sparverträge Sparkassen-Kunden können hoffen

Die Kammer hatte sich bereits im Juli in einer Verhandlung für ein relatives Verhältnis ausgesprochen - das Urteil zur Zinsberechnung dürfte also im Sinne der Sparer fallen. "Das Landgericht hat seine Rechtsauffassung schon sehr deutlich geäußert. Insofern erwarte ich, dass wir in vollem Umfang obsiegen werden", sagte Anwalt Lang. Kommt die Klage durch, erwartet er für den durchschnittlichen Sparer Nachzahlungsansprüche von 2000 bis 4000 Euro.
Hat der Fall Signalwirkung?

Noch hat der Scala-Streit laut Ulmer Landgericht vor allem regionale Bedeutung. Der Rechtsstreit könnte aber immer mehr Klagen von Scala-Sparern nach sich ziehen. Sollte das Oberlandesgericht außerdem Rechtsmittel zulassen, könnte es bis zum Bundesgerichtshof gehen - was ein Urteil mit bundesweiter Bedeutung nach sich ziehen würde.

Quelle: n-tv.de , ino/dpa
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Klug investieren und vorsorgen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Aug 2015 09:58

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... EDCCD33B81

10.08.2015


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Klug investieren und vorsorgen
Markus Gärtner

Wer derzeit seine Ersparnisse klug anlegen will, der ist oftmals ratlos. Dabei gibt es Investitionen, die neben hoher Sicherheit auch noch Zufriedenheit und eine gute Rendite garantieren.



Wer in diesen Tagen aktuelle Veränderungen in Deutschland studiert und sich fragt, wo er sein Geld überhaupt noch anlegen kann, kommt zu einem interessanten Schluss: Wohnraum für Senioren könnte sich über Jahrzehnte hinweg als lohnendes Investment erweisen. Für die Eigennutzung und zur Vermietung.


Dieser Befund ist keineswegs ein schwer zu lüftendes Geheimnis. Ein kurzer Blick auf die Entwicklung der Bevölkerung sowie den Wohnungsmarkt genügt. Man muss nicht einmal Immobilienprofi sein, um dahinter zu kommen.


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10.08.2015 | 10:28
Volker

@Kopf nick nick, wie kommen Sie darauf? Wer besetzt unser Land, die Kirche nicht. Ich hatte es schon einmal ausgeführt und wurde vom Kopp-Verlag gelöscht, manche Gesetze darf man hier nicht nennen.

10.08.2015 | 10:18
Kopf nick nick

@ Volker , Ihre Kommentar --alle Häusle Bauer und auch Käufer sind allenfalls Besitzer und KEINE Eigentümer, des selbigen.-- genau Eigentümer ist die Kirche bzw. Vatikan.

10.08.2015 | 10:02
Volker

Wer sich hier Grundstücke kauft in der BRD, der begibt sich auf unsicherem Eis und das weil man nicht so einfach Eigentümer von seinem Grundbesitz werden kann. Es muß eine Anfrage an den Alliierten gestellt werden um Grundbesitz zu erwerben, alle Häusle Bauer und auch Käufer sind allenfalls Besitzer und KEINE Eigentümer, des selbigen. In diesem Sinne, einen schönen Tag.

10.08.2015 | 08:22
Grauber

Bedenkt man dabei, dass der Staat Zugriff auf das Kapital der Immobilien hat und sie über Nacht mit einer " Grundschuld " belegen kann, so verschuldet man sich bitte nicht auch noch bei der Umsetzung solcher Pläne.

10.08.2015 | 08:06
Dagobert Kagan

Klar doch. Wenn dann unsere Freunde und Verbündeten den Russen dann genug provoziert haben und der sich eines Tages in Richtung Europa wehren muss, investieren und sorgen wir danach ganz einfach noch mal aufs Neue vor.
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Gewaltige Beitragsunterschiede - Sparen bei Risiko-Versicherungen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Aug 2015 16:34

http://www.n-tv.de/ratgeber/tests/Spare ... 69381.html
Gewaltige Beitragsunterschiede - Sparen bei Risiko-Versicherungen

Wer sich vor finanziellen Risiken einer Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit absichern will, sollte beim Abschluss die Kosten im Blick haben, denn die Prämienhöhen der Versicherungen klaffen weit auseinander. Dies ergab der aktuelle Test, den das Deutsche Institut für Service-Qualität im Auftrag von n-tv durchgeführt hat.


Ein großes Einsparpotenzial zeigte sich dabei in allen Bereichen und sämtlichen Kundenszenarien: Bei Berufsunfähigkeitsversicherungen kamen Kunden bei Wahl der richtigen Police bis zu 63 Prozent günstiger davon. Bei rund 59 Prozent der Nettoprämie lag die maximale Ersparnis beim Erwerbsunfähigkeitsschutz. Noch eklatanter war der Effekt im ebenfalls untersuchten Bereich Risikolebensversicherungen: Annähernd 80 Prozent ließ sich hier zwischen den vergleichbaren Produkten sparen.

Preis und Leistung im Blick behalten

Doch nicht allein die Kosten, sondern insbesondere auch die Leistungen sind von Interesse. Resultat der Analyse der Berufsunfähigkeitsversicherungen: DISQ-Kooperationspartner Franke und Bornberg vergab bei 40 untersuchten Produkten, rund 83 Prozent der Tarife die höchste Ratingnote.

Markus Hamer, Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Service-Qualität: "Die Berufsunfähigkeitsversicherung wird von Experten allgemeinhin als ein wichtiger Risikoschutz-Baustein empfohlen. Alles entscheidend ist dabei der Kosten-Nutzen-Aspekt". Insgesamt erzielten sechs Anbieter in der Kategorie Berufsunfähigkeitsversicherung das Qualitätsurteil "sehr gut". Bei den Policen mit Schutz vor Erwerbsunfähigkeit sicherten sich drei Versicherer das Gesamturteil "sehr gut".

Bei identischen Versicherungssummen ist bei Risikolebensversicherungen der Kostenaspekt das Entscheidungskriterium.

Individuelle Wünsche beachten

Wichtiges Testergebnis: Kein Versicherer war bei allen drei untersuchten Laufzeiten (10, 20 und 30 Jahre) durchgängig der günstigste. Wer sparen will, muss deshalb erst seine individuellen Wünsche definieren, um gezielt vergleichen zu können.

Testsieger Berufsunfähigkeistversicherung

Testsieger in der Kategorie Berufsunfähigkeitsversicherung wurde Canada Life mit dem Qualitätsurteil: "sehr gut". Der Anbieter erhielt in der Leistungsbewertung die höchstmögliche Punktzahl. Im Bereich der Kosten war der Tarif im Schnitt aller vier untersuchten Kundenprofile der günstigste. Das Einsparpotenzial lag bei der Nettoprämie im Vergleich zum teuersten Versicherer je nach Profil zwischen 48 Prozent und 68 Prozent.

Auf den Plätzen zwei und drei folgten Württembergische und Nürnberger, beide ebenfalls mit dem Qualitätsurteil "sehr gut".

Testsieger Erwerbsunfähigkeitsversicherung

Im Bereich Erwerbsunfähigkeitsversicherung platzierte sich Europa auf Platz eins (Qualitätsurteil: "sehr gut"). Die Kosten lagen in allen Szenarien unter dem Branchendurchschnitt. Bei der Nettoprämie ließen sich gegenüber dem teuersten Anbieter je nach Profil zwischen rund 32 Prozent und 55 Prozent sparen. Zudem zählten die Leistungen des Tarifs mit zu den besten im Test.

Rang zwei und drei belegten Continentale und Stuttgarter, die ebenfalls beide ein sehr gutes Gesamtresultat erzielten.

Testsieger Risikolebensversicherung

Europa sicherte sich auch den Testsieg in der Kategorie Risikolebensversicherung. Bei einer Laufzeit von 20 und 30 Jahren bot der Versicherer mit seinem Produkt die günstigste, bei einer Laufzeit von 10 Jahren die zweitgünstigste Prämie. Im Vergleich zum teuersten Anbieter ließen sich mit dem Tarif bis zu rund 80 Prozent sparen.

Platz zwei belegte Prisma-Life vor DLVAG auf Rang drei.



Quelle: n-tv.de
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Vorruhestand "dank" Hartz-IV - Zwangsverrentung ist rechtmäßig

Beitragvon Gudrun Graf » 19. Aug 2015 19:35

http://www.n-tv.de/ratgeber/Zwangsverre ... 55621.html
Mittwoch, 19. August 2015
Vorruhestand "dank" Hartz-IV - Zwangsverrentung ist rechtmäßig

Wenn Hartz-IV-Empfänger keine Aussicht mehr auf einen Job haben, müssen sie auch einen vorzeitigen Renteneintritt akzeptieren - und damit Einbußen bei der Altersrente. Das Bundessozialgericht fällt ein Grundsatzurteil mit weitreichender Wirkung.


Die Zwangsverrentung ist politisch umstritten.
(Foto: dpa)

Hartz-IV-Empfänger können von Jobcentern vorzeitig in Rente geschickt werden und müssen dann Abschläge bei der Altersrente akzeptieren. Das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel fällte ein entsprechendes Grundsatzurteil (AZ: B 14 AS 1/15 R). Damit ist eine vorzeitige Verrentung rechtmäßig.

Das Gesetz sehe vor, dass die Jobcenter die Hartz-IV-Empfänger auffordern können, eine vorgezogene Altersrente mit 63 Jahren zu beantragen, wenn bei den Beziehern keine Aussicht mehr auf einen Job besteht.

Im konkreten Fall hatte ein Hartz-IV-Empfänger aus Duisburg (Nordrhein-Westfalen) gegen das dortige Jobcenter prozessiert, weil ihn das Jobcenter gegen seinen Willen vorzeitig mit 63 statt mit 65 Jahren in Rente schicken wollte. Seine abschlagsfreie Regelaltersrente von rund 924 Euro reduziert sich dadurch um etwa 77 Euro. Die Vorinstanzen hatten dem Jobcenter Recht gegeben. Die Rente mit 63 sei die Folge, die vom Gesetzgeber als hinnehmbar erachtet werde.

Das Rentenrecht sieht vor: Mit Vollendung des 63. Lebensjahres kann zwar eine vorzeitige Altersrente in Anspruch genommen werden. Diese ist dann aber meist für jeden Kalendermonat um 0,3 Prozent zu kürzen. Erst mit Erreichen der variierenden Regelaltersrente sind bei den meisten Versicherten keine Abschläge zu erwarten. Nach dem Urteil des BSG gilt der Grundsatz: Die Bezieher von Grundsicherungsleistungen können grundsätzlich von den Jobcentern angewiesen werden, eine vorgezogene Rente mit 63 Jahren zu beantragen. Dies gilt auch dann, wenn dies bei ihnen mit Abschlägen verbunden ist.
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Laut Urteil des Sozialgerichts ist es zu respektieren, wenn Leistungsempfänger auf angebotene Verpflegung verzichteten. 29.06.15 Verkäuferin auf Diät Hartz-IV-Minderung trotz Wurstverzicht?
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Gerichtssprecherin Nicola Behrend erklärte aber auch: "Ausnahmen sind anerkannt bei besonderen Härten für den Betroffenen. Zum Beispiel, wenn in nächster Zukunft eine Altersrente abschlagsfrei in Anspruch genommen werden kann. Nach dem Urteil des BSG müssen die Jobcenter bei einer Ermessungsentscheidung auch Einzelfallgesichtspunkte berücksichtigen." Etwa ob der Verweis auf die vorgezogene Rente mit 63 Jahren unmittelbar dazuführt, dass ergänzenden Sozialhilfeleistungen in Anspruch genommen werden müssen.

Die Folgen der vorzeitigen Rente sind politisch umstritten. In Berlin war bereits über eine Abschaffung der Zwangsverrentung diskutiert worden. Das Gesetz hat aber nach wie vor Bestand. Dabei ist die Zahl der Hartz-IV-Bezieher, die mit 63 in Rente gehen in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Gewerkschaften und Sozialverbände hatten deswegen die Abschaffung der Zwangsverrentung gefordert. Da das Renteneintrittsalter auf 67 Jahre erhöht wurde, werden die Abschläge für die Betroffenen weiter steigen.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Gudrun Graf
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Turbulenzen an der Börse - Kommt jetzt der große Kurssturz ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Aug 2015 10:20

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/akt ... 63663.html

Turbulenzen an der Börse - Kommt jetzt der große Kurssturz ?

In der vergangenen Woche hat sich der Markt bedrohlich zur Seite geneigt - Richtung Depression. So etwas haben wir seit der Finanzkrise nicht mehr gesehen. Geht das jetzt so weiter?
23.08.2015, von Dyrk Scherff
Börsen auf Talfahrt
© dpa
Der deutsche Leitindex Dax hat innerhalb einer Woche acht Prozent verloren - so viel wie seit vier Jahren nicht mehr.

Der legendäre Investor Warren Buffett hat es schon immer gewusst: „Der Markt ist ein betrunkener Irrer, der zwischen Euphorie und Depression hin und her schwankt“, sagte er im Frühjahr. Und er scheint Recht zu haben, wie die vergangene Woche gezeigt hat. In der hat sich der Markt bedrohlich zur Seite geneigt, Richtung Depression.

Dyrk Scherff Autor: Dyrk Scherff, Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Folgen:

Das war heftig. So eine harte Woche haben die Anleger schon lange nicht mehr erlebt. Acht Prozent rauschte der Dax in den Keller, der höchste Wochenverlust seit vier Jahren. Seit dem Höchststand vom April hat er schon fast 20 Prozent verloren und ist wieder auf 10.000 Punkte gefallen. Einzelne Aktien haben seitdem sogar mehr als 30 Prozent abgegeben. Alle Gewinne des Jahres 2015 sind damit fast wieder weg. Der Dax ist dabei in bester Gesellschaft. Auch an der Wall Street, in Tokio, in London, an allen wichtigen Börsenplätzen der Welt stürzten die Aktienkurse ab. Weltweit wurden in wenigen Monaten fast 9000 Milliarden Euro Börsenwert vernichtet, das ist dreimal so viel wie die deutsche Wirtschaftsleistung eines Jahres.

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Dabei hätten sich die Anleger eigentlich freuen können, denn die monatelange Griechen-Krise hat sich mit dem Abschluss des dritten Hilfspakets erst einmal beruhigt. Doch stattdessen blickte man nach China, wo sich die schlechten Nachrichten häufen. Die Aktienkurse dort brachen so stark ein, dass sich die Regierung genötigt sah, in den Markt einzugreifen und mit eigenen Aktienkäufen die Preise etwas zu stabilisieren. Konjunkturdaten fielen mau aus. Die Abwertung des Yuan zum Dollar, die erste seit vielen Jahren, schien die Ängste vor einem schwächeren Wachstum zu bestätigen. All das passiert vor dem Hintergrund einer bis vor kurzem sicher scheinenden Zinserhöhung in Amerika im September, die das Ende des billigen Geldes einläuten würde. Dieses Geld war der Haupttreiber der Aktienhausse in den vergangenen Jahren. Das macht die Anleger sowieso schon seit längerem nervös.
Chinas Schwäche ernsthafte Bedrohung für deutsche Unternehmen

All diese schlechten Nachrichten treffen auf einen Aktienmarkt, der sich schon im siebten Jahr eines Aufschwungs befindet. Alle stellen sich darum nur noch eine Frage: Ist diese lange Hausse jetzt womöglich vorbei? Die Analysten in den Banken wiegeln schnell ab und sprechen verharmlosend von einer „willkommenen Korrektur innerhalb eines intakten Börsenaufschwungs“. Doch ganz so einfach ist es nicht.

China ist immerhin nach den Vereinigten Staaten die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt. Einige deutsche Exportfirmen machen dort einen Großteil ihrer Geschäfte. Volkswagen steht dabei an der Spitze, ein Drittel des Umsatzes wird in China erwirtschaftet, der Chiphersteller Infineon macht 20 Prozent seines Geschäfts dort, etwas mehr als BMW. Für Adidas sind es rund 12 Prozent. Am Gewinn sind die Anteile Chinas teilweise noch höher, weil zum Beispiel Autobauer dort höhere Preise verlangen können und größere Modelle verkaufen. Für die Ergebnisse solcher Unternehmen ist die Verlangsamung des chinesischen Wirtschaftswachstums eine ernsthafte Bedrohung, vor allem wenn sie wie Volkswagen kaum vom boomenden amerikanischen Markt als Ausgleich profitieren können.

Weniger gut erklärbar ist allerdings, warum auch fast alle anderen Dax-Unternehmen so stark fallen, auch wenn sie mit China nur wenig Geschäfte machen. Gut, die Versorger Eon und RWE kämpfen immer noch mit den Folgen der Energiewende. Aber warum stürzt die Aktie der Deutschen Telekom in zwei Wochen um 14 Prozent ab? Warum verliert Fresenius Medical Care 17 Prozent, obwohl die Firma vor allem in Nordamerika Geld verdient? Mit China haben diese Unternehmen wenig zu tun.
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(0) Viel Lärm um nichts!
herbert peter (njet-njet) - 23.08.2015 10:49
(2) Aber gerade auch für die Börsen gilt, wenn jemand verliert wird vermutlich auch jemand gewinnen
Rolf-Dirk Maehler 31 (RDMAEHLER1) - 23.08.2015 10:27
(2) auf und ab
Hinrich Thies (Hinrich_Knox) - 23.08.2015 10:27
(10) Keine Panik.
Thomas Anders 10 (Luckner) - 23.08.2015 10:11
(8) Gefahr in Verzug
Christoph Singer 1 (CS49) - 23.08.2015 10:10
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"Das ist definitiv ein Crash" - Chinas Börsenbeben trifft Dax-Anleger hart

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Aug 2015 10:03

http://www.n-tv.de/wirtschaft/marktberi ... 80261.html
Montag, 24. August 2015
"Das ist definitiv ein Crash" - Chinas Börsenbeben trifft Dax-Anleger hart

Mehr als acht Prozent geht es an Chinas Börsen abwärts. Das lässt auch die Anleger hierzulande nicht kalt, die Kurse taumeln, psychologisch wichtige Marken werden pulverisiert. Doch es gibt auch positive Stimmen.


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Charts

Dax Dax 9.835,81
Euro / US-Dollar Euro / US-Dollar 1,15
Shanghai Composite Shanghai Composite 3.210,90
Nikkei Nikkei 18.540,68
Brent Crude Oil Brent Crude Oil 46,33
Kupfer Kupfer 4.931,50

"Von den Ausmaßen ist das definitiv ein Crash", sagt Folker Hellmeyer, Chefanalyst der Bremer Landesbank, gegenüber n-tv. "Da baut sich eine Panik auf", kommentiert n-tv-Wirtschaftschef Ulrich Reitz. "Es handelt sich um mehr als nur um eine Korrektur", so ein Marktteilnehmer. Die Nerven am deutschen Aktienmarkt liegen zum Wochenstart blank. Der Dax notiert erstmals seit Monaten wieder unter der 10.000-Punkte-Marke. Der Grund dafür liegt in China.

Der Dax markiert bei 9760 Punkten sein Tagestief, ein Minus von mehr als 3 Prozent. Danach erholen sich die Kurse etwas, der Abschlag schrumpft auf 2,5 Prozent bei 9875 Zählern. Die 10.000er Marke ist damit vorerst Geschichte. Am Freitag war der Dax mit einem Abschlag von 3 Prozent noch oberhalb von 10.100 Punkten aus dem Handel gegangen, hat aber auf Tagestief geschlossen. Auch der MDax verliert deutlich: 3,2 Prozent auf 18.729 Stellen. Der TecDax rutscht 3,7 Prozent ins Minus auf 1565 Punkte – er war mit einem Abschlag von 5 Prozent in den Handel gestartet.

"Nun heißt es hoffen auf den Turnaround-Tuesday", kommentiert n-tv-Börsenexpertin Sabrina Marggraf. Marktteilnehmer sind sich allerdings noch uneins, ob der jahrelange Bullenmarkt zu Ende gegangen ist. Einige Experten - wie Hellmeyer beispielsweise - sehen aber auf dem derzeitigen Niveau bereits Einstiegsmöglichkeiten. Allerdings könnte es seiner Meinung nach in einem "Worst Case Szenario" beim Dax "bis auf 8150 bis 8300 Punkte" nach unten gehen.

"Aktienmärkte reagieren oft über. Wir haben eine Korrektur, die sicher noch nicht beendet ist", sagt Holger Schmieding, Chefvolkswirt der Berenberg Bank, zu n-tv. Er macht aber gleichzeitig deutlich: "China hat riesige Reserven, kann wirtschaftlich handeln."
Dax: Alle Werte im Minus

Wie zu erwarten, geht es hierzulande mit den Kursen aller 30 Dax-Unternehmen nach unten. Nachdem zum Handelsstart noch die Autowerte die Verliererliste anführten, sind es am späten Vormittag nun Deutsche Bank und K+S, die jeweils mehr als 3 Prozent abgeben. Auch Fresenius und HeidelbergCement liegen in dieser Größenordnung. Die geringsten Kursabschläge weisen Lufthansa und Henkel mit je 1,2 Prozent auf.
China sendet Schockwellen

Die Situation an den dortigen Aktienmarkten verunsichert die Börsianer weltweit. In Shanghai bricht das Börsenbarometer um 8,5 Prozent ein - das größte Minus seit acht Jahren. Der Composite hat damit sämtliche seit Jahresbeginn aufgelaufenen Gewinne wieder verloren. Auch der kleinere Shenzhen Component Index fällt um 7,8 Prozent. Zudem zieht der Kursrutsch die Indizes an den Nachbarbörsen mit in den Keller. In Tokio rutscht der Nikkei-Index um über drei Prozent ab – erstmals seit fünf Monaten notiert er unter die psychologisch wichtige 19.000-Punkte-Marke -, in Hongkong verliert der Börsenindex knapp 5 Prozent, in Sydney stürzen die Kurse um durchschnittlich gut drei Prozent ab.

Die Anleger zeigen sich enttäuscht, dass die chinesische Notenbank am Wochenende nicht die Geldpolitik gelockert hat oder mit anderen Maßnahmen versucht, die Kurse zu stützen. Entsprechende Spekulationen haben am Wochenende die Runde gemacht. Sie warten nun darauf, wie Peking auf die dramatische Entwicklung an der Börse weiter reagieren wird, nachdem eine ganze Reihe von Stützungsmaßnahmen bislang offenbar nicht fruchten. Dem "Wall Street Journal" zufolge bereitet die chinesische Notenbank eine Liquiditätsspritze für den Bankensektor vor, die die Kreditvergabe ankurbeln soll.
Rohstoffe: Preise purzeln

Für weiteres Ungemach sorgt der anhaltende Kursverfall an den Rohstoffmärkten. Der Preis für das US-Öl WTI rutscht um 3,7 Prozent auf 39,16 Dollar je Fass ab und markiert damit den tiefsten Stand seit sechseinhalb Jahren. Das Nordseeöl Brent wird mit 44,07 Dollar je Barrel 2,8 Prozent schwächer gehandelt und ist damit ebenfalls so billig wie seit mehr als sechs Jahren nicht mehr. Auch der Kupferpreis kennt kein Halten und fällt in der Spitze um 3 Prozent auf 4903 Dollar je Tonne. Hier belasten vor allem die Sorgen, dass die chinesische Konjunktur in der Krise stecken könnte.

Gold zieht nach einem kurzen Rücksetzer wieder an. Die Feinunze wird bei 1160 Dollar gehandelt und damit nur knapp unter dem neuen Siebenwochenhoch vom Freitag. Gold gilt als sicherer Hafen in Krisenzeiten, aber auch als Profiteuer der neuen Dollar-Schwäche. Aus technischer Sicht verbessere sich die Lage stark, wenn die Feinunze das 2013er Tief bei 1.180 Dollar überwinde, heißt es bei Wellenreiter-Invest.
Devisen: Euro im Höhenrausch
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Der Euro setzt dagegen seinen Höhenflug der vergangenen Handelstage wegen der Dollar-Schwäche weiter fort. Die Gemeinschaftswährung notiert bei 1,1485 - und damit nahe der Marke von 1,15 Dollar - den höchsten Stand seit Anfang Februar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Referenzkurs am Freitagmittag auf 1,1281 festgesetzt.

Die Anleger fürchten, dass die US-Notenbank Fed ihre Zinswende wegen der Turbulenzen in China abermals verschieben und den Zinsschritt erst im Dezember vollziehen könnte. Das belastet den Dollar und sorgt im Gegenzug für Auftrieb beim Euro - was wiederum die Aktienkurse hierzulande drückt.

Quelle: n-tv.de , bad/dpa/DJ
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Der Dow verliert über 1.000 Punkte: Großes Entsetzen an den Weltbörsen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Aug 2015 09:28

bild Großes Entsetzen an den Weltbörsen.jpg
bild Großes Entsetzen an den Weltbörsen.jpg (44.5 KiB) 6378-mal betrachtet
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/wirtschaft-und-finanzen/markus-gaertner/der-dow-verliert-ueber-1-punkte-grosses-entsetzen-an-den-weltboersen.html

24.08.2015


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Der Dow verliert über 1.000 Punkte: Großes Entsetzen an den Weltbörsen
Markus Gärtner

Bitte anschnallen für das Grande Finale. Nach dem Kurs-Massaker mit minus neun Prozent in China gehen heute auch die westlichen Börsen in die Knie. Der Dow Jones Index verliert zum Auftakt des Handels am Nachmittag über 1000 Punkte. Das sind über sechs Prozent. Der DAX rauscht mit nach unten: Das Minus beträgt mehr als sieben Prozent. Es scheint, als gäbe es kein Halten mehr. Der Dollar verliert zwei Prozent, der Ölpreis schmiert fünf Prozent ab.



Den Startschuss zum Rausch in die Tiefe hat am Montag früh China gegeben. In Shanghai rutschte das Leitbarometer, der Composite Index, für das laufende Jahr nach einem Einbruch von neun Prozent ins Minus. Wut und Entsetzen unter Chinas Börsianern sind so groß, dass im Morgengrauen aufgebrachte Anleger in Shanghai den Chef der Fanya Metals Exchange, einer Börse für Industriemetalle der zweiten Reihe, aus seinem Bett zerrten und der Polizei übergaben.



Dass die Chinesen nun ihr schlimmes Börsianer-Los selbst in die Hand nehmen und Betrüger in eigener Regie zur Strecke bringen, zeigt das völlige Versagen der KP und der Behörden. Diese können trotz einer Hexenjagd auf Aktienverkäufer sowie trotz drastischer Kaufbefehle für staatliche Fonds den Kollaps der Kurse nicht aufhalten.



In Deutschland ist der DAX-Index am Montag früh zunächst um etwa drei Prozent eingebrochen und damit erstmals im laufenden Jahr unter die Marke von 10 000 Punkten gefallen. An Europas Börsen löste sich in den ersten Stunden des Handels ein Börsenwert von 230 Milliarden Euro in Luft auf. Der Verlust entsprach der jährlichen Wirtschaftsleistung von Portugal. Dieser Wert wurde in kürzester Zeit regelrecht pulverisiert. Und das war noch, bevor die Wall Street am Nachmittag im Sturzflug die neue Börsenwoche einläutete und alles deutlich schlimmer machte..



Aber nicht nur an den Aktienmärkten kracht es. Auch im Wechselkurs-Universum herrschen schwere Turbulenzen. Nicht nur der Dollar kommt ins Rutschen. Der russische Rubel brach gegenüber dem Dollar wegen der kollabierenden Ölpreise auf den niedrigsten Kurs aller Zeiten ein.



Nur der Euro, der unter dem politischen Chaos in Griechenland sowie wirtschaftlicher Stagnation in der Euro-Zone und einem miserablen Krisen-management stark leiden müsste, ist plötzlich gegenüber dem Dollar und anderen Währungen ein sicherer Hafen.



Das ist keine verkehrte Welt. Die scheinbare Stärke des Euro zeigt nur, wie viel maroder die anderen Volkswirtschaften und Währungen derzeit sind. In Asien bahnt sich eine Krise wie 1997 an. Die Aktien des fernöstlichen Kontinents sind am Montag auf den niedrigsten Stand in drei Jahren gefallen. In Tokio kollabierte der Nikkei-Index um vier Prozent, weil Japan in eine erneute Rezession rutscht, obwohl die Zentralbank des Landes gemessen am Bruttoinlandsprodukt mehr Geld druckt als alle anderen.



Derweil rutschen Energie- und Rohstoff-Notierungen auf immer neue Tiefs ab. Der Rohstoff-Index von Bloomberg hat den niedrigsten Stand in diesem Jahrhundert erreicht. Die grassierende Furcht, dass in China, der zweitgrößten Volkswirtschaft auf dem Planeten, die Sicherung durchbrennt und es zu einem Finanz-GAU kommt, ist aber nur vordergründig der Panik-auslöser.



In Wirklichkeit macht sich unter Anlegern und Investoren eine doppelt deprimierende Einsicht breit: Sie wurden von den Mainstream-Medien, die fleißig die Kurs-Dompteure der Wall Street zitieren, wieder einmal hinters Licht geführt. Die Erholung der US-Wirtschaft findet nicht statt. Europa enttäuscht weiterhin. Japan bleibt in der Abwärtsspirale. Und in China sieht es deutlich brenzliger aus, als alle zugeben.



Jetzt geht – und das ist der entscheidende Punkt – der Glaube daran verloren, dass die Notenbanken auch in diesem tosenden Sturm wieder alles richten werden. Ihre Pipeline ist zwar nicht leer, sie können noch viele Billionen Dollar über dem Planeten abwerfen. Aber die Zinsen können sie nicht weiter senken. Und das viele neue, künstlich geschaffene Geld wird nichts an den Überkapazitäten der weltweiten Industrie und an der schwachen Nachfrage der Konsumenten ändern. Diese werden von eskalierenden Steuern, stagnierenden Reallöhnen und Schulden regelrecht erdrückt.



Was jetzt droht, ist nicht schwer zu erkennen: Die US-Notenbank, die immer noch alle im Glauben lässt, sie werde im Herbst eine Zinswende nach oben einleiten, sie wird kneifen. Die Abwertung des Yuan in China und die Schwäche der Weltkonjunktur – nicht zu vergessen die marode Wirtschaft in den USA – erlauben keine Anhebung der Leitzinsen, höchstens eine kosmetische, die nichts verändern wird.



In Europa wird EZB-Chef Mario Draghi die Geldschleusen noch weiter öffnen. Neuwahlen in Griechenland, die ungewisse Zukunft des dritten Hilfspakets sowie nachlassendes Wachstum und erneut steigende Anleihe-renditen werden eine noch exzessivere Geldpolitik erzwingen. Bringen wird sie freilich ebenso wenig wie das, was Notenbanken in den USA und Japan erfolglos vorexerziert haben.



Wie schwach die Weltwirtschaft inzwischen ist, zeigen die führenden Barometer aus der Reederei-Branche. Der Shanghai Containerized Freight Index und der Baltic Dry Index fallen wie reifes Obst im Herbst. Die Raten für den Gütertransport auf See von Asien nach Nordeuropa sind allein in der vergangenen Woche für 20-Fuß-Container knapp 27 Prozent gefallen.



Laut ZeroHedge sind die Frachtpreise jetzt 60 Prozent niedriger als vor drei Wochen. Besser lässt sich nicht illustrieren, wie die Weltwirtschaft gegen die Wand fährt. In diesem Umfeld lässt sich von den zu allem entschlossenen Investmentbanken nicht einmal mehr der Preis von Gold nach unten manipulieren. Er hat seit Beginn des Monats um 80 Dollar je Feinunze zugelegt.


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Leser-Kommentare (21) zu diesem Artikel
25.08.2015 | 10:13
Chinakracher

Crash? Party vorbei? Wie, wo, was? Also der Dax stand Samstagnachmittag bei 9.863 Punkten und jetzt bei 9.900 Punkten. Die China-Party geht weiter, Autohersteller Geely und Brilliance schonwieder über 8 % im Plus. Und Gold fällt wie gehabt. Das Vertrauen scheint wohl doch noch nicht weg zu sein, oder kaufen etwa ausschließlich die Notenbanken alles auf? Da haben sich einige hier zu früh gefreut, oder gehts heut oder morgen weiter abwärts? Wer glaubt daran?

25.08.2015 | 10:04
Sind die Aktionäre auch schon aufgewacht?

Insider erzielen schon lange sehr lukrative und garantiertе Renditеn mit Arbitragеn. Diese stellen nämlich alle anderen Anlаgeklassen in den Schatten! Abgesehen von den steuerlichen Vorteilen werden diese Renditen auch schon in wenigen Tagen erzielt. Ein bewährter Anbieter solcher Arbitragеn ist http://www.2.gp/Gqsz In Kombination mit physischen Edelmetallen zur Kapitalsicherung ist das die perfekte Anlagestrategie! Zur Kapitalsicherung dienen nämlich schon seit Jahrhunderten...

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25.08.2015 | 07:40
Grossvater

Wer der Meinung ist dass das Geld für ihn arbeiten soll,der muss so langsam umdenken und selbst seinen Hintern bewegen um etwas zu bewerkstelligen das seinen Lebensunterhalt sichert und das ist gut so..Es gib immer ein paar Unverbesserliche , die meinen dass sie , wenn sie Spekulieren sich auf der Sonnenseite des Lebens befinden. Die Geldgier frisst das Gehirn und die Hütchenspieler an der Börse schieben den Reibach ein der von den Anleger erbracht wurde.

25.08.2015 | 04:55
Mulinski

Endlich kommt der große Crash, das passiert halt wenn die Notenbanken ihre eigentliche Aufgabe, die Währungsstabilität, missachten und den Markt mit billigem Geld fluten um unrentable Staaten und gescheiterte Währungsexperimente zu finanzieren.

24.08.2015 | 22:19
Notzrim

Der Autor hat es nicht verstanden: Es ist Shemmitah. Der 13.09.2015 ist der 29. Elul, der letzte Tag des Sabbatjahres.. Der Tag an dem alle Schulden und alle Guthaben gelöscht werden. Das wird grösser als wir uns alle zusammen vorstellen können. Ich empfehle ein ernstgemeintes Bekenntnis zu Gott und Jesus Christus. Man höre Johnathan Cahn zu und verstehe.

24.08.2015 | 21:40
Nachdenkender

@Dieter: --> Auch ich besitze keine Aktien und gebrauche die Dinge solange, bis sie definitiv ´hinüber´, sprich kaputt sind. Das Handy ist 7 Jahre alt und funktioniert immer noch bestens (kein Smartphone), außerdem sind manchmal gebrauchte Güter sinnvoll (weniger Ressourcen-Verschwendung). Bzgl. der ´Arbeitsplätze´ darf man nicht vergessen, daß ´reparieren´ ebenfalls zur Wertschöpfung beiträgt (nicht nur neue Güter herstellen).
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Regeln für Ebay & Co. - So gelingt das Schnäppchen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Aug 2015 09:16

http://www.n-tv.de/ratgeber/So-gelingt- ... 94456.html
Mittwoch, 26. August 2015
Regeln für Ebay & Co. - So gelingt das Schnäppchen

Dass Auktionsware nicht immer günstig erworben wird, ist bekannt. Dennoch gehen gerade online viele Verbraucher bei Auktions-Plattformen auf die Jagd nach günstigen Preisen - und zahlen dabei öfter kräftig drauf. Mit einfachen Tipps wappnen sich Bieter dagegen.

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Soll ich oder soll ich nicht? Bei einer Online-Auktion spielen Emotionen oft eine große Rolle. Wer sie nicht im Griff hat, zahlt unter Umständen mehr, als er muss.
Soll ich oder soll ich nicht? Bei einer Online-Auktion spielen Emotionen oft eine große Rolle. Wer sie nicht im Griff hat, zahlt unter Umständen mehr, als er muss.
(Foto: dpa-tmn)

Versteigerungen ähneln einer Pokerpartie. Beide Seiten spielen mit Risiko, um ein gutes Geschäft zu machen. Verkäufer hoffen auf mehr Gewinn, als sie mit einem Festpreis erzielen würden. Bieter hoffen auf Schnäppchen, ziehen dabei aber nicht selten den Kürzeren und zahlen am Ende drauf.

Die Wissenschaft hat sich mit dem Phänomen des "Overbidding" (englisch für "Überbieten") in einigen Studien beschäftigt - und liefert viele Erklärungen. Zusammengefasst lässt sich sagen: Bieter zahlen häufig dann zu viel, wenn Emotionen ins Spiel kommen.

Monika Müller weiß, was schon das erste Gebot im Hirn auslösen kann: "In dem Moment empfinden Bieter mitunter, dass der Gegenstand quasi bereits in ihrem Besitz ist", sagt die Finanzpsychologin aus Wiesbaden. In ihrem Geist nutzen sie das Produkt schon, obwohl die Auktion noch läuft: Sie tragen imaginär den angebotenen Ring am Finger, telefonieren mit dem neuen Handy. Müller spricht vom "Besitztums-Effekt".

Durch diese emotionale Verbindung mit dem Auktionsgegenstand steigt beim Bieter die Bereitschaft, einen höheren Preis zu zahlen. Außerdem schränkt sich die Wahrnehmung ein, wie Müller sagt: "Studien haben ergeben, dass seitlich eingeblendete günstigere Angebote für das gleiche Produkt in der Situation nicht mehr registriert werden."
Wert ermitteln

Auktionen sind immer auch ein Spiel mit vielen Mitspielern, von denen nur einer - der mit dem letztlich höchsten Gebot - gewinnen kann. Das führt zu einem Wettkampf-Effekt. Der Preis geht in die Höhe, weil sich die Bieter gegenseitig übertrumpfen wollen. US-Forscher haben mittels MRT-Untersuchungen sogar herausgefunden, dass Menschen aus Angst vor Ansehensverlust bei Auktionen überhöhte Preise zahlen.

Auch vermeintlich rationale Beweggründe können zu unverhältnismäßig hohen Geboten führen. "Bieter rechnen mitunter den Zeitaufwand, den sie für die Auktion haben, mit ein", sagt Müller. "Subjektiv steigt dadurch der Wert der Sache." Die Finanzpsychologin nennt das den "Betriebskosten-Effekt".
Kühler Kopf hilft

Gegen diese emotionalen Effekte hilft vor allem ein kühler Kopf. Bieter sollten zunächst vorab zumindest kurz recherchieren, wie viel ein Objekt etwa wert ist. Bei neuen Produkten geht das leicht im regulären Handel oder über Preis-Suchmaschinen im Internet, wie Michael Hummel von der Verbraucherzentrale Sachsen sagt. "Bei gebrauchten oder seltenen Gegenständen beobachtet man vorher am besten Auktionen zu ähnlichen Artikeln."

Wenn der Bieter weiß, wie viel die Ware wert ist, legt er für sich einen Höchstpreis fest. Bei der Auktion sei es wichtig, daran auch wirklich festzuhalten und sich nicht hinreißen zu lassen, betont Hummel. "Lieber steigt man aus, wenn die Gebote zu hoch werden und sucht sich ein anderes Angebot." Bietagenten helfen dabei, die Schmerzgrenze nicht zu überschreiten. Auf Plattformen wie Ebay ist diese Software schon integriert. Nachdem man ein Höchstgebot eingegeben hat, bietet der Bietagent so lange mit, bis es erreicht ist. Danach endet das automatische Mitbieten.
Nutzung von "Sniper-Tools"
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Externe Programme wie mySniper, Biet-O-Matic oder Baytomat bieten auch automatisch bis zu einem festgelegten Höchstgebot. Sie agieren aber taktischer, indem sie nicht jedes Gebot sofort überbieten, sondern erst in den letzten Sekunden einer Auktion aktiv werden. Die Nutzung derartiger "Sniper-Tools" kann allerdings durch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Auktionsplattformen untersagt sein.

Bei Ebay galt das etwa bis März 2014. Danach änderte der Konzern seine Richtlinien. "Mit der aktuellen Fassung der Ebay-AGB sind Gebote mittels automatisierter Datenverarbeitungsprozesse nicht mehr ausgeschlossen", erläutert Thomas Lapp, auf IT-Recht spezialisierter Rechtsanwalt aus Frankfurt am Main.

Auch Bietern, die keine Bietagenten nutzen, rät Monika Müller, so spät wie möglich bei einer Auktion einzusteigen. "Dann sinkt das Risiko, emotionalen Effekten ausgesetzt zu sein." Und damit auch die Gefahr, unnötig mehr zu bezahlen.

Quelle: n-tv.de , awi/AFP
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Inmitten des Preisverfalls - Iran drängt zurück auf den Ölmarkt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Aug 2015 10:33

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Iran-drae ... 90046.html
Inmitten des Preisverfalls - Iran drängt zurück auf den Ölmarkt

Es soll kräftig gefördert werden, egal, wie billig Öl ist: Sobald die Sanktionen verschwunden sind, will der Iran seine Ölproduktion kräftig nach oben fahren. Die Weltbank erwartet dann weiteren Preisverfall, ein Rohstoff-Stratege nicht.

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Rohöl (WTI) Rohöl (WTI) 39,28
Rohöl (Brent) Rohöl (Brent) 42,81

Der Iran will seinen Anteil am Erdölmarkt zurückerobern, sobald die Sanktionen gegen das Land im Zuge des Atom-Abkommens aufgehoben sind. Auf den derzeit extrem niedrigen Preis für den Rohstoff soll dabei keine Rücksicht genommen werden. "Wir sollten unser Öl verkaufen, ob der Preis fällt oder bei 100 Dollar pro Barrel liegt", sagte Ölminister Bidschan Sanganeh.

Von der 100-Dollar-Marke ist der Preis derzeit weit entfernt, die Ölpreise liegen derzeit im Bereich um 40 US-Dollar. Als Gründe für den jüngsten Preisverfall gelten vor allem ein Überangebot und die schwächere Wirtschaftsentwicklung in China, einem wichtigen Abnehmer des Rohstoffs.

Sobald die Strafmaßnahmen beendet seien, werde der Iran die Förderung um 500.000 Barrel pro Tag erhöhen, kündigte Sanganeh an. Kurz darauf könne sie um weitere 500.000 Barrel angehoben werden. Der Iran hat nach Angaben der Internationalen Energieagentur (IAE) im Juli rund 2,87 Millionen Fass pro Tag gefördert. Innerhalb einiger Monate könne die Produktion ohne Probleme auf 3,4 Millionen bis 3,6 Millionen Barrel erhöht werden, schätzt die IAE. Allerdings könne der Iran die Förderung wohl weniger stark anheben als geplant, weil zunächst erhebliche Investitionen in die Anlagen nötig seien.
"Am Markt wird die Zukunft gehandelt"

Und was würde eine vollständige Rückkehr Irans auf die Ölmärkte für den Preis bedeuten? Die Weltbank ging Mitte des Monats davon aus, dass sich Öl dann um weitere zehn Dollar verbilligen würde. Commerzbank-Stratege Eugen Weinberg sieht das anders. Die Rückkehr iranischer Exporte sei in den heutigen Ölpreisen bereits nahezu vorweggenommen, sagte er n-tv.de. "Am Markt wird ja stets die Zukunft, nicht die Gegenwart gehandelt. Die erwartete Anhebung iranischer Ölexporte war unseres Erachtens ein wichtiger Grund hinter dem jüngsten Ölpreisrückgang. Eine deutlich größere Überraschung für den Markt wäre, wenn sich die Exporte stark verzögern würden oder das Abkommen doch nicht in Kraft treten würde. In diesem Fall würde Rohöl mit einem Preissprung reagieren."
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Der Iran und die fünf UN-Veto-Mächte USA, Russland, China, Großbritannien und Frankreich sowie Deutschland hatten im Juli ein Abkommen ausgehandelt, demzufolge der Iran sein Atomprogramm zurückfährt. Im Gegenzug sollen die Sanktionen schrittweise gelockert werden.

Quelle: n-tv.de , jga/rts
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In turbulenten Zeiten Werte langfristig erhalten

Beitragvon Weltbookadmin47 » 28. Aug 2015 12:47

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... alten.html

28.08.2015


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In turbulenten Zeiten Werte langfristig erhalten
Udo Ulfkotte

Die längste Lebensdauer einer Papiergeld-Währung liegt bisher bei etwa 200 Jahren (US-Dollar). In dieser Zeit hat der amerikanische Dollar allerdings rund 95 Prozent seiner Kaufkraft eingebüßt.



Ganz anders ist es beim Gold, denn ein Gramm Gold hat heute noch immer jene Kaufkraft, die es auch vor 200 oder vor 2000 Jahren hatte. In China sind die Börsen abgestürzt. Und die Anleger kaufen dort … Gold. Warum nur? Unsere Leitmedien haben uns doch in Europa eingehämmert, dass man mit Gold Geld verliere. Gold ist doch jetzt angeblich »nichts mehr wert«. Warum gehen dann die Chinesen mit Gold durch die Krise?

Tatsache ist: Wer den inneren Wert von Gold langfristig betrachtet, der erhält Werte. Der erhält Kaufkraft. Wer kurzfristig denkt (also nur an schnelle Rendite), der ist mit Gold falsch beraten. Schauen Sie sich die Lage in jenen Teilen der Welt an, wo vor wenigen Jahren noch großer Wohlstand dauerhaft und wie selbstverständlich gesichert schien: Ein US-Haushalt im Schuldendesaster und in Europa immer mehr Streit darüber, wer künftig für die Schulden der anderen aufkommen soll.



Wer Ersparnisse hat, der ist verunsichert. Und auch die Börsen sind seit der Pleite der Lehman Bank im September 2008 nervös wie nie. Da fragt man sich schon, wie man Ersparnisse sinnvoll investiert, wenn man langfristig denkt.



André Kostolany war im vergangenen Jahrhundert über viele Jahrzehnte hin der wohl bekannteste Anlagefachmann der Welt. Er starb 1999 im Alter von 93 Jahren. Kostolany hielt angeblich nichts von Gold. Bei seinen wöchentlichen Fernsehauftritten behauptete der legendäre Kostolany stets, Gold sei »totes Kapital«.



Die Wahrheit: Als Privatmann kaufte Kostolany regelmäßig Gold. Er sagte in seinem Freundeskreis: »Sagen Sie mir, wann sich der Mensch verändern wird und ich werde Ihnen sagen, wann die Bedeutung von Gold aufhören wird. Wer Gold hat, der hat immer auch Geld.«



Wer sich mit Gold befasst, der muss wissen, wer auf diesem Gebiet warum welche Äußerungen tätigt. Er muss vor allem einen klaren Kopf bewahren und sich mit Hintergründen befassen. Nur dann kann er sich beruhigt zurücklehnen.



Der Milliardär George Soros hat sich gerade beim größten Goldproduzenten der Welt eingekauft. Er hat 1,9 Millionen Aktien von Barrick Gold gekauft. Und er ist nicht der einzige Superreiche, welcher derzeit in aller Stille Teile seines Vermögens in Gold investiert.



Während unsere Leitmedien dazu raten, Omas Goldschmuck noch schnell zu Papiergeld zu machen, ist klar, dass die Finanzelite sich günstig mit dem Edelmetall eindeckt. Ihr Motto lautet offenkundig für einen Teil ihrer Vermögen: »Mit Gold durch die Krise« – auch wenn »gekaufte Journalisten« uns einreden wollen, dass Papiergeld gut für Ersparnisse sei.



Im Vordergrund steht dabei der langfristige Werterhalt. Reiche Familien denken über Generationen, nicht kurzfristig. Wer heute eine Goldmünze kauft, in der Hoffnung morgen damit einen Gewinn zu machen, dem ist nicht mehr zu helfen. Wer für seine Kinder oder Enkel einen Teil der Früchte seiner Lebensarbeit erhalten will, dem ist auch Gold zu empfehlen.



Nochmals zur Erinnerung: Die längste Lebensdauer einer Papiergeld-Währung liegt bisher bei etwa 200 Jahren (US-Dollar). In dieser Zeit hat der amerikanische Dollar allerdings rund 95 Prozent seiner Kaufkraft eingebüßt.


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28.08.2015 | 13:42
Die perfekte Anlagestrategie!

Das große Gehеimnis einer perfekten Anlаge, welches Ihnen die Expertеn vorenthalten: Insider erzielen sehr lukrative und garantiertе Renditеn mit Arbitragеn. Diese stellen alle anderen Anlаgeklassen in den Schatten! Abgesehen von den steuerlichen Vorteilen werden diese Renditen auch schon in wenigen Tagen erzielt. Ein bewährter Anbieter solcher Arbitragеn ist http://www.2.gp/Gqsz In Kombination mit physischen Edelmetallen zur Kapitalsicherung ist das die perfekte Anlagestrategie!...

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28.08.2015 | 13:23
Freitag

@tm und Die perfekte Analstrategie:
http://www.zoo-infos.de/set.html?karte.php

28.08.2015 | 13:08
tm

"Nochmals zur Erinnerung: Die längste Lebensdauer einer Papiergeld-Währung liegt bisher bei etwa 200 Jahren" Was war denn dazu im Vergleich die längste ununterbrochene Zeit einer Goldwährung? DIe Hochzeit des klassischen Goldstandards dauerte etwa ein halbes Jahrhundert bis 1914. Und da es aktuell keinen Goldstandard auf der Welt gibt, kann man wohl behaupten, diese Währugnsform hat sich nicht durchgesetzt.
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"Wir sind recht zurückhaltend" - Experten sorgen sich um Arbeitsmarkt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Aug 2015 20:53

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Experten- ... 23286.html
Sonntag, 30. August 2015
"Wir sind recht zurückhaltend" - Experten sorgen sich um Arbeitsmarkt

Den großen Schub auf dem deutschen Arbeitsmarkt vermissen Fachleute schon länger - in den kommenden Monaten könnte sich die Dynamik weiter abschwächen, prognostizieren Volkswirte. Viele Unternehmen seien wegen der globalen Krisen verunsichert.


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Am Dienstag gibt es neue Zahlen zum deutschen Arbeitsmarkt.
Am Dienstag gibt es neue Zahlen zum deutschen Arbeitsmarkt.
(Foto: dpa)

Angesichts der wachsenden Verunsicherung vieler Unternehmen wegen der globalen Krisen, aber auch als Folge des Mindestlohns rechnen Volkswirte für das zweite Halbjahr 2015 mit einer Abschwächung auf dem Arbeitsmarkt. Vor allem die Zahl der Minijobs sei in den vergangenen Monaten stark gesunken, etliche Betroffene seien jetzt arbeitslos, berichteten Volkswirte deutscher Großbanken in einer dpa-Umfrage.

Für den August rechnen die Fachleute saisonbedingt mit einem leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit. Von der Konjunktur komme derzeit wenig Schub. Die offiziellen Arbeitslosenzahlen will die Bundesagentur am kommenden Dienstag bekanntgeben.

"Wir wollen die Lage nicht dramatisieren. Aber wir sind recht zurückhaltend, was die Arbeitslosenentwicklung in den kommenden Monaten angeht", sagte Eckart Tuchtfeld von der Commerzbank. Der von ihm im Jahresschnitt 2015 erwartete Rückgang der Arbeitslosigkeit um rund 100.000 auf rund 2,78 Millionen gehe vor allem auf das Konto der vergleichsweise guten Entwicklung in der ersten Jahreshälfte. Auch rechnet er - wie andere Volkswirte auch - für dieses Jahr nur noch mit halb so vielen neuen Arbeitsplätzen wie 2014.

Ungewisse Exportaussichten

Differenziert fällt auch die Prognose von BayernLB-Volkswirt Stephan Kipar aus. Er rechnet bis zum Jahresende bei der Arbeitslosigkeit mit einer "breiten Seitwärtsbewegung auf hohem Niveau". Unternehmen seien vor allem wegen der ungewissen Exportaussichten verunsichert. Deswegen würden derzeit zwar noch keine Stellen abgebaut. Aber auch bei Neueinstellungen hielten sich die Unternehmen zurück.

Heiko Peters von der Deutschen Bank rechnet zwar weiterhin mit der Schaffung neuer Stellen. Profitieren dürften nach seiner Erwartung davon aber wie schon in der Vergangenheit eher Zuwanderer aus den östlichen und südöstlichen EU-Ländern.
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Schwache Inlandsnachfrage: IWF kritisiert deutsche Überschüsse 15.07.15 Schwache Inlandsnachfrage IWF kritisiert deutsche Überschüsse

Vergleich gelassen beurteilen die meisten Experten die aktuelle Schwäche der chinesischen Wirtschaft. Trotz der Turbulenzen in China verzeichneten die deutschen Unternehmen kräftige Auftragseingänge aus dem Ausland, betonte Allianz-Volkswirt Rolf Schneider. Der niedrige Euro begünstige deutsche Exporte. Die US-Wirtschaft laufe wieder rund und auch die Exporte in EU-Länder zögen wieder an.

Für den August rechnen die Volkswirte mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit um etwa 30.000 auf rund 2,8 Millionen. Der Anstieg habe fast ausschließlich saisonale Gründe. So meldeten sich zum Spätsommer viele junge Leute nach ihrer Lehre arbeitslos, weil sie nicht sofort eine Stelle gefunden hätten. Auch Werksferien in größeren Betrieben führten dazu, dass Neueinstellungen auf die Zeit nach der Sommerpause verschoben würden. Ohne die Saisoneffekte hätte es im August Stillstand auf dem deutschen Arbeitsmarkt gegeben.

Quelle: n-tv.de , wne/dpa
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Weltbörsen: Das Vertrauen in Konjunktur und Notenbanken schwindet weiter

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Sep 2015 09:52

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... eiter.html

Weltbörsen: Das Vertrauen in Konjunktur und Notenbanken schwindet weiter
Markus Gärtner

Das wichtigste Fieberthermometer der deutschen Aktien, der DAX, glänzt zur Wochenmitte in kräftigem Grün. Doch das ist in diesem Fall eine Tarnfarbe. Deutsche Börsianer sind erleichtert, dass es am Mittwoch in Asien – vor allem an den beiden China-Börsen – nicht deutlich weiter nach unten ging.



Das liegt aber nur daran, dass Börsenaufseher und Notenbank in der Volksrepublik mit kräftigen Marktinterventionen die Kurse gestützt haben. In den nächsten zwei Tagen wird in Peking mit viel Pomp und einer riesigen Parade ein wichtiger Jahrestag gefeiert. Es ist das Ende des Zweiten Weltkriegs in Asien. Im Vorfeld will man keine Kapitulation an den Börsen erleben.



Erleichtert über die Markt-Kosmetik in China, wo die Aktienkurse zuerst 4,4 Prozent einbrachen, bevor kommunistische Kader und Zentralbanker sie aus dem Kurskeller hievten, erholten sich auch alle Aktien im Rest von Asien.



Der DAX lässt sich heute von dieser künstlich erzeugten Euphorie anstecken und geht zwei Prozent nach oben. Doch das wird nur einer dieser Tage sein, an denen Anleger und Investoren eine falsche Entwarnung geben.



Erst gestern haben wir erlebt, wie es unter der Decke an den Börsen brodelt und wie das Vertrauen in die Weltwirtschaft, die Politik und die Entschärfung der vielen Krisenherde weiter schwindet.



Der Dow Jones Index in New York brach 470 Punkte ein. Es gab nur zwei schlechtere Tage in New York in diesem Jahr. Und das nach dem schlimmsten August in drei Jahren. Und wir wissen alle, dass der Monat September sowieso meist der schlechteste im Börsenjahr ist.



Diesmal gibt es für diese Erwartung mehrere triftige Gründe. In China bremst das Wachstum weiter ab. Die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, musste nach nur zwei Monaten in dieser Woche erneut ihre Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft nach unten korrigieren.



Der Ausblick sei schlechter, als man es im Juni erwarten konnte. Damit meint sie natürlich die chronisch schlechten Prognosen des IWF, auf den sich viele Beobachter längst nicht mehr verlassen.



So geht es auch mit den Konjunkturzahlen aus den USA, die mit Blick auf den Arbeitsmarkt selbst der Chef des Meinungsforschers Gallup, Jim Clifton, als »große Lüge« bezeichnet hat. Im zweiten Quartal soll die gesamtwirtschaftliche Leistung der USA von April bis Juni gegenüber demselben Zeitraum im Vorjahr um 3,7 Prozent gewachsen sein. Das meldete vorige Woche das Handelsministerium in Washington.



Woher dieses Wachstum genau kommen soll, leuchtet nicht ein, angesichts wieder hoch verschuldeter privater US-Haushalte, schwacher Exporte – und jetzt auch der schwächsten Produktion der US-Industrie seit dem Mai 2013. Ronald Reagans ehemaliger Budgetdirektor David Stockman schreibt heute in seinem Blog Contra Corner Folgendes:

»Ungeachtet der Tatsache, dass wir im 74. Monat einer angeblichen Erholung sind, sehen wir immer noch kaum Beweise dafür, dass es einen sich selbst tragenden Aufschwung geben könnte. Aber das Märchen von der ›Erholung‹ hält sich hartnäckig, weil es immer irgendwo saisonal zurechtgebogene ›Fakten‹ gibt, oder noch ›anzupassende Daten‹, die die Propagandisten begeistern.«

Tatsächlich: In den Wall-Street-freundlichen TV-Sendern und Webseiten der USA werden fleißig Beruhigungspillen verteilt. Bei CNBC ruft der Dauer-Optimist Ron Insana die Anleger auf, Ruhe zu bewahren. Anzeichen für eine größere Korrektur der Kurse gebe es nicht. Aber wir wissen: Diese Nachricht wurde auch vor dem Crash zu Beginn der Finanzkrise 2008 verbreitet.



Ganz anders lauten Einschätzungen und Prognosen bei Investoren, die große Vermögen verwalten und unabhängiger sind als die Auftragsschreiber und Erbsenzähler von Investmentbanken. Jim Rogers zum Beispiel sagt vorher, dass die US-Notenbank erneut »die Finanzmärkte retten wird«. Gemeint ist ein weiterer Schluck aus der Pulle der massiven Geldvermehrung.



Das Drehbuch sieht laut Rogers so aus: Die US-Notenbank wird eine neue Runde von Anleihekäufen starten, die Börsen feiern noch eine Rally, aber das wird die letzte sein. Aus gutem Grund. »Die Welt hört auf, an diese künstliche Geldvermehrung zu glauben«, sagt Rogers.



Den Notenbanken macht er einen schweren Vorwurf: »Die wissen gar nicht, was sie tun. Das sind Akademiker und Bürokraten, die sich für schlauer als alle anderen halten. Aber das sind sie nicht, und wir alle werden den Preis dafür bezahlen.« Eine Prognose, die auch für deutsche Anleger und Sparer zutrifft, wenn die große Liquiditäts-Party vorbei ist.



Dass sich jetzt an den Börsen alles in Wohlgefallen auflöst, bezweifelt auch der Anlage-Stratege Michael Lewitt. Er rät zum Kauf von Gold. Der Preis für das Edelmetall in Dollar ging in den zwölf Monaten bis Ende August um zwölf Prozent zurück. »Gold ist weiterhin nicht sehr beliebt, das sehe ich als Beweis für die Leichtgläubigkeit und Ignoranz gegenüber der Flutung der Welt mit Geld«, sagt Lewitt.



Wie sehr die chinesischen Behörden zu kämpfen haben, um die Panik an den lokalen Börsen einzudämmen, das sehen wir derweil auch an der Tatsache, dass in den vergangenen Tagen fast 200 Broker, Journalisten und Blogger verhaftet und teilweise in den Staatsmedien für das »Streuen von Gerüchten« vorgeführt wurden. Die Hetzjagd auf Börsen-Kritiker und Zweifler erinnert viele in China an die Übergriffe von Maos Roten Garden.



Die nächsten Tage werden uns zusätzlich Aufschluss darüber geben, wie miserabel es um die Weltwirtschaft wirklich steht. Südkorea hat für den August auf Jahresbasis einen Einbruch seiner Exporte von knapp 15 Prozent gemeldet. Die Koreaner sind in jedem Monat die ersten, die den Reigen der nationalen Exportzahlen beginnen.



Und sie hängen wie die exportstarke deutsche Industrie so sehr von chinesischen Käufen ab, dass die wachsenden Bremsspuren im Reich der Mitte ganze Firmenstrategien über den Haufen zu werfen beginnen. Das betrifft nicht nur unsere Börsenkurse, sondern auch Arbeitsplätze und die Zukunft insgesamt.


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Leser-Kommentare (4) zu diesem Artikel
03.09.2015 | 10:05
Sind die Aktionäre auch schon aufgewacht?

Insider erzielen schon lange sehr lukrative und garantiertе Renditеn mit Arbitragеn. Diese stellen nämlich alle anderen Anlаgeklassen in den Schatten! Abgesehen von den steuerlichen Vorteilen werden diese Renditen auch schon in wenigen Tagen erzielt. Ein bewährter Anbieter solcher Arbitragеn ist http://www.2.gp/Gqsz In Kombination mit physischen Edelmetallen zur Kapitalsicherung ist das die perfekte Anlagestrategie! Zur Kapitalsicherung dienen nämlich schon seit Jahrhunderten...

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02.09.2015 | 21:44
Rudolf-Robert Davideit

Tja michl gärtner, das sind doch nur die Muschkoten der bereits festgesetzten Auftraggeber und auf die Gefahr des öffentlichen Genickschuß werden die das ihrem Clan doch nicht antuen wollen! Noch Fragen?

02.09.2015 | 15:27
Die europäische Mutter Sau

Die Syphillis Sppirochäten meiner Öffnung feiern diesen Monat Hochzeit. Um zahlreiche Teilnahme wird gebeten!. Alles Liebe!

02.09.2015 | 15:06
Martin

Ich glaube dass der Aktienmarkt schon immer von den großen (Goldman Sachs ect.) gesteuert wird. Spätestens seit 2009 hat man den diesen großen Spielern (player lautet ja die offizielle Bezeichnung von Marktteilnehmern in usa) den direkten und indirekten Zugriff auf die Resourcen der Zentralbanken gegeben. Bald ist es soweit, dass die Spieler mit einem Crash das Gewinnpotential ausschöpfen werden. Man hat sich lange genug mit virtuellem Geld zufrieden gegeben, jetzt will man auf...
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Regionalwährungen – das bessere Papiergeld ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Sep 2015 10:32

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... geld-.html

04.09.2015


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Regionalwährungen – das bessere Papiergeld ?
Michael Brückner

In zahlreichen Regionen der Erde kamen in den vergangenen Jahren Alternativwährungen in Umlauf. Geld, das nicht verzockt werden kann, sondern die heimische Wirtschaft stärken soll, und das unabhängig von den jeweiligen Notenbanken ist.



Wo liegen die Vor- und Nachteile dieser Regionalwährungen? Können sie einen Ausweg bei einem möglichen Bargeldverbot weisen?



Junge Erdenbürger, die in den Gemeinden Klingenthal und Zwota im sächsischen Vogtlandkreis das Licht der Welt erblicken, erhalten seit 2011 ein Willkommensgeschenk der besonderen Art: 50 Klingentaler werden den stolzen Eltern ausgezahlt.


Den Volltext dieses Artikels lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Hintergrundinformationsdienstes KOPP Exklusiv


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04.09.2015 | 09:22
Aktivist der ersten Stunde

Von den Elektrizitätswerken in Schönau bis zum Autohaus Schlögl in Traunreut, von der Bäckerei Miedl in Brannenburg bis Irmi´s Käseladl in Waging: Bei über 500 Händlern und Dienstleistern in den Landkreisen Rosenheim und Traunstein können Verbraucher ihre Rechnung nicht nur in Euro, sondern auch in Chiemgauern begleichen. Über 1500 Menschen in der Region zücken an der Kasse regelmäßig das Regionalgeld, das in 1er-, 5er-, 10er-, 20er- und 30er-Scheinen umläuft. Einige...

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Deutschland: Fachkräfte gehen, Flüchtlinge kommen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Sep 2015 10:46

http://www.contra-magazin.com/2015/09/d ... ge-kommen/
Deutschland: Fachkräfte gehen, Flüchtlinge kommen

in Wirtschaft & Finanzen, Wirtschaft D/A/CH 2 Stunden ago 3 Kommentare

Die deutsche Wirtschaft jammert über den Fachkräftemangel, den sie mit ihrer massiven Lohnzurückhaltung selbst heraufbeschworen hat. Im Ausland warten für Fachkräfte oftmals bessere Konditionen. Flüchtlinge können dieses Problem nicht lösen, da deren Ausbildungsgrad im Schnitt oftmals deutlich niedriger ist.

Von Marco Maier

Deutschland ist nicht nur ein Einwanderungsland, sondern auch ein Auswanderungsland. Das zeigen die Statistiken. Für die OECD selbst gibt es dazu aufschlussreiche Daten die zeigen, dass vor allem gut ausgebildete Deutsche ihrer Heimat den Rücken kehren – weil sie in den Zielländern oftmals deutlich bessere Bedingungen vorfinden, als in der Niedriglohnland deklassierten Bundesrepublik.

Alleine in den OECD-Ländern lebten im Jahr 2011, dem Erhebungszeitraum, ganze 3,4 Millionen Menschen aus Deutschland. Das ist die fünftgrößte Auswanderergruppe in der OECD nach Mexiko, Großbritannien, China und Indien. Die meisten der "Expats" leben demnach in den USA, in Großbritannien und in der Schweiz. Vor allem Karrieregründe und bessere Verdienstmöglichkeiten führen zu diesem Schritt, den jährlich 140.000 Deutsche (in die anderen OECD-Länder) wagen.

Besonders auffällig ist das hohe Bildungsniveau der Auswanderer, welches in der Tendenz weiter ansteigt. 1,4 der 3,4 Millionen Auslandsdeutschen in den OECD-Ländern haben Abitur und/oder eine Berufsausbildung, weitere 1,2 Millionen haben ein Studium abgeschlossen. Einen Doktortitel konnten immerhin noch 46.000 der Auswanderer vorweisen.

Fast zwei Millionen Deutsche arbeiten im Ausland – häufig in höherqualifizierten Jobs als Deutsche im Inland. Ein Drittel der Auswanderer in nicht-europäischen OECD-Ländern ist als hochqualifizierte Fachkraft beschäftigt, weitere 13 Prozent üben Führungsfunktionen aus. Deutsche, die das Land verlassen, haben häufiger eine Hochschulausbildung als Deutsche, die wieder zurückkehren. Auch waren sie vor ihrer Emigration eher in Beschäftigung als jene, die nach Deutschland zurückkehren, wie die OECD berichtet.

Indessen sucht die deutsche Wirtschaft "händeringend nach Fachkräften". So Unternehmerverbände, Politik und Medien. Gesucht werden diese inzwischen unter den hunderttausenden Flüchtlingen. Hoch qualifiziert seien diese oftmals, heißt es. Doch eine Erhebung in Österreich zeigt ein anderes Bild:

Von 5007 Syrern haben 3705 (74,0 Prozent) gerade einmal eine Pflichtschulausbildung. Eine mittlere, höhere oder Lehrausbildung können gerade einmal 727 Personen (14,5 Prozent) vorweisen. Eine akademische Ausbildung noch 356 Personen (7,1 Prozent). Bei den 4221 Afghanen sieht es noch düsterer aus. 3898 von ihnen (92,3 Prozent) haben gerade einmal ein Pflichtschulausbildung. Eine bessere Ausbildung können 201 Personen (4,8 Prozent) vorweisen. Bedenkt man noch das fehlende Sprachwissen, wird es dann eng.

Dieses Verhältnis dürfte auch in Deutschland nicht signifikant anders sein. Dementsprechend sollte man sich in Sachen Fachkräfte keine allzugroßen Hoffnungen machen, da das Wunschdenken mancher Kreise einfach nicht mit der Realität konform geht.

Allerdings zeigt sich damit auch eine bedenkliche Entwicklung, die längerfristig keine besonders guten Perspektiven für Deutschland aufzeigt. Der "brain drain", den man sich eigentlich zur Entwicklung des eigenen Landes wünscht, indem hoch qualifizierte Kräfte einwandern, erhalten so eher andere Länder – die den Fachkräften eben bessere Konditionen anbieten als eine deutsche Wirtschaft, die mittels Dumpinglöhnen zu konkurrieren versucht. Gute und qualifizierte Mitarbeiter muss sich ein Unternehmen erst verdienen. Auch in Deutschland.
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3 Kommentare

TheRealSaddam
4. September 2015 at 10:47

Fachkräftemangel – ich kann’s nicht mehr hören!
Zahlt anständge Gehälter, ihr Wirtschats-Bonzen-Vollidioten!!! – Dann kriegt ihr auch motivierte Facharbeiter.
Matura (Abi) + 2 Lehrabschlüsse, fließend Englisch und man bietet mir für 40 Std. 1240,- Brutto an – gehts eigentlich noch?!?
Da mach ich mir doch lieber einen Lenz – hab zwar keinen Knopf Geld, dafür aber eine herrliche Ruhe den ganzen Tag über.
ARSCHLÖCHER!
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Rolandson
4. September 2015 at 11:09

Nur für Geld in die USA wo es kein Wasser ohne Gift gibt.
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Ernst
4. September 2015 at 11:10

Der „brain drain“ ist nicht so sehr durch zu niedrigen Gehälter die Unternehmen zahlen bedingt, sondern durch die unverhältnismäßig hohen Steuern und Abgaben, die die gut ausgebildeten „Besserverdiener“ in Deutschland zu entrichten haben. Nicht von ungefähr ist die Schweiz mit ihren niedrigen Steuern das beliebteste Land für deutsche Auswanderer.
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Tipps für Jobsuchende - So klappt die Initiativbewerbung

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Sep 2015 10:49

http://www.n-tv.de/ratgeber/So-klappt-d ... 44091.html
Tipps für Jobsuchende - So klappt die Initiativbewerbung

Wieder in den Stellenanzeigen nichts dabei gewesen? Dann sollten Bewerber es einmal mit einer Initiativbewerbung versuchen. Doch wie geht man so etwas an?

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Die Jobsuche ist oft langwierig und ermüdend: Statt nur auf die richtige Stellenanzeige zu warten, sollten Bewerber jedoch auch eine Initiativbewerbung in Betracht ziehen.
Die Jobsuche ist oft langwierig und ermüdend: Statt nur auf die richtige Stellenanzeige zu warten, sollten Bewerber jedoch auch eine Initiativbewerbung in Betracht ziehen.
(Foto: dpa-tmn)

Beim Gedanken an eine Initiativbewerbung läuft es manchem kalt den Rücken herunter. Sich zu bewerben, obwohl gar nichts ausgeschrieben ist, erfordert Mut. Die Karriereberaterin Hanne Bergen gibt Hinweise, worauf Jobsuchende achten sollten.

Kompetenzen analysieren

Viele wissen überhaupt nicht, was ihre Fähigkeiten sind. Bewerber sollten sich die Frage stellen: Welche Probleme gibt es auf dem Markt, die ich lösen kann? Können Sie gut Texte formulieren? Zusammenhänge erkennen? Das herauszufinden, ist oft gar nicht so leicht. Gut ist, sich von Freunden und der Familie beraten zu lassen, statt nur im eigenen Saft zu kochen.
Marktanalyse machen

Als nächstes kommt dann der Schritt: Welche Branche kann die eigenen Fähigkeiten gebrauchen? Und welcher Betrieb? Bin ich in einem Start-up besser aufgehoben oder im Mittelstand. "Viele Bewerber machen den Fehler, dass sie nur von sich und ihren Wünschen ausgehen", erklärt Bergen. Besser sei, mit der Brille des Personalers zu schauen: Welche Probleme kann der Bewerber für den Arbeitgeber lösen.
In Kontakt treten
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Bei den infrage kommenden Firmen sollten Jobsuchende dann Kontakt mit dem für die Personalauswahl zuständigen Mitarbeiter aufnehmen. Haben Bewerber herausgefunden, wer das ist, schreiben sie ihn am besten persönlich an. Anstatt ihm eine Bewerbungsmappe zukommen zu lassen, sollte das Schreiben kurz und knapp sein. Welche Probleme hat die Firma? Und mit welchen Fähigkeiten können Mitarbeiter dem Unternehmen bei der Lösung dieser Probleme helfen?
Nachhaken

Im besten Fall kommt dann schon die Einladung zu einem Gespräch oder die Aufforderung, weitere Unterlagen zu schicken. Bleibt beides aus, sollten Jobsuchende auf jeden Fall telefonisch nachhaken. Das Wichtigste ist, zunächst einmal in Kontakt zu kommen. Bis ein Jobangebot folgt, kann es einige Zeit dauern.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Auf dem Boden der Tatsachen - Wenn Einsteiger vom Beruf enttäuscht sind

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Sep 2015 10:43

http://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-Einste ... 99596.html
Dienstag, 08. September 2015
Auf dem Boden der Tatsachen - Wenn Einsteiger vom Beruf enttäuscht sind

Ausbildung, langes Studium und dann das: Der Job ist nicht das Gelbe vom Ei. Gehört ein bisschen Unzufriedenheit dazu oder sollte die Suche weitergehen? Karriereberater empfehlen, nichts zu überstürzen.


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Zur Startseite forum-kategorie-f5/handel-wirtschaft-arbeit-biete-suche-t47.html

Ankunft auf dem Boden der Tatsachen: Sind Berufseinsteiger vom ersten Job enttäuscht, sollten sie klären, ob ihre Erwartungen zu hoch waren.
Ankunft auf dem Boden der Tatsachen: Sind Berufseinsteiger vom ersten Job enttäuscht, sollten sie klären, ob ihre Erwartungen zu hoch waren.
(Foto: dpa-tmn)

Viele Jahre war der Beruf ein Traum, der Weg dahin lang. Doch die ersehnte Ankunft am Arbeitsplatz ist ernüchternd: So viel Spaß macht die Arbeit nicht. Und dann?

"Das Streben nach dem absolut perfekten Job passt zum Zeitgeist", sagt Karriereberaterin Hanne Bergen aus Hamburg. Früher hätten Eltern oft gesagt: "Such' dir einen Job, der sicher ist." Heute lautet die Botschaft häufig: "Such' dir einen, der dich glücklich macht." Doch das Streben nach dem ultimativen Glück kann in der Regel nur scheitern: "Es gibt keinen Job, bei dem man immer happy ist." Was tun, wenn die Ankunft im Berufsalltag bitter ist?

Erwartungen überprüfen

Der erste Schritt ist, Wunsch und Wirklichkeit zu überprüfen. "Oft klafft da eine ziemlich große Lücke, die man sich mal genauer anschauen muss", sagt Tom Diesbrock, Karrierecoach und Autor aus Hamburg. Erwarte ich zu viel? Sind meine Vorstellungen unrealistisch? "Es ist nicht ganz leicht, hier wirklich Klarheit zu finden", sagt der Experte. Er empfiehlt, sich mit guten Freunden und Familienangehörigen über den Zwiespalt auszutauschen. "Gerade am Anfang gehört es ja in den meisten Betrieben dazu, dass die jungen Mitarbeiter erstmal mit Aufgaben anfangen, die nicht so toll sind", ergänzt Julia Funke, Laufbahnberaterin aus Frankfurt am Main.

Klarheit finden

Was stört mich und warum? Diese Fragen zu klären, sei der nächste Schritt. "Es ist wichtig zu konkretisieren, was fehlt und für Unzufriedenheit sorgt", erklärt Funke. Sind es soziale Faktoren, zum Beispiel kein gutes Klima unter den Kollegen, zu wenig Feedback oder Lob? Oder sind es inhaltliche Faktoren? Ist es die Tätigkeit als solche oder die Vorgabe, wie sie zu erledigen ist? Sind es die Hierarchien in der Firma? "Dann ist es auch wichtig, sich zu fragen: Wie würde mir der Job gefallen, was müsste anders sein?", sagt Funke. "Auf diese Weise kann man Lösungen entwickeln, die die Zufriedenheit im Job verbessern."

Veränderungen bewirken

Nicht immer muss Unzufriedenheit mit dem Job bedeuten, gleich alles hinzuschmeißen. "Viele Dinge lassen sich in Gesprächen lösen", erzählt Bergen. Sie empfiehlt, mit Vorgesetzten zu sprechen. "Fragen Sie, ob es Optionen für Veränderungen gibt. Die meisten Chefs sind offen für Anregungen und wünschen sich, dass ihre Mitarbeiter zufrieden sind." Möglicherweise ist eine firmeninterne Versetzung möglich oder die Erweiterung des Arbeitsspektrums. "Vielleicht lässt sich mit dem Vorgesetzten ein Plan aufstellen, der Perspektiven aufbaut und der noch unbefriedigenden Arbeit erstrebenswerte Ziele setzt", sagt Funke.

Neue Weichen stellen

Wer am Ist-Zustand wirklich nichts Gutes findet, sollte sich tatsächlich nach neuen Ufern umschauen. Hier hilft noch einmal der Blick auf die Wünsche: "Wem zum Beispiel viel Austausch mit Kollegen wichtig ist, sollte diesen Wunsch ernst nehmen und seine Jobsuche konsequent darauf ausrichten", sagt Diesbrock. "Ein Probetag kann helfen, sich ein Bild vom neuen Team zu machen, bevor man einen Arbeitsvertrag unterschreibt." Wer sich nach ganz anderen Aufgaben sehnt, sollte nach Möglichkeiten für Quereinsteiger suchen: "Es gibt so viele Möglichkeiten, sich zu verändern – ohne gleich eine neue Ausbildung machen zu müssen", erzählt Bergen. Wichtig sei es bei alledem, nichts zu überstürzen: "Nicht gleich kündigen, sondern ganz in Ruhe planen und umschauen."

Kompromisse eingehen
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Den absoluten Traumjob zu finden, ist nicht ausgeschlossen. "Aber es gibt dafür niemals hundertprozentige Sicherheit", sagt Julia Funke. Selbst wenn in einem Beruf vieles perfekt ist, können neue Kollegen oder Aufgaben alles wieder auf den Kopf stellen. Funke empfiehlt unzufriedenen Berufsanfängern deshalb Durchhaltevermögen: "Es gibt einfach mal schlechte Phasen und es gehört im Berufsleben dazu, diese aushalten zu können." So sei es eine Aufgabe der inneren Einstellung, nicht ständig Idealen hinterherzulaufen, sondern sich zu sagen: "Auch wenn hier nicht alles perfekt läuft, ich mache das Beste daraus und versuche mich in die richtige Richtung weiterzuentwickeln."

Sich selbst einschätzen

Manchmal sind Erzählungen von Freunden schuld an der Unzufriedenheit. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn die Studienfreunde zur Weltreise aufbrechen und man selbst im Buchhaltungskurs sitzt. Dann kommen natürlich schnell Zweifel auf: Entdecken die jetzt die Welt, während ich hier versauere? "Aber Menschen sind so unterschiedlich: Der eine braucht Sicherheit, der andere Abenteuer", sagt Bergen. Sich selbst genau einschätzen können und zu hinterfragen, sei wichtig, um sich nicht in diffusen Sehnsüchten zu verlieren. "Ein Buchhalter wird auf Weltreise nämlich nicht zwingend glücklicher."

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Schwächster Wert seit 1990 - Chinas Wachstum auf neuem Tiefstand

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Sep 2015 11:57

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Chinas-Wa ... 77281.html
Schwächster Wert seit 1990 - Chinas Wachstum auf neuem Tiefstand

Nach unten korrigiert China sein Wirtschaftswachstum für vergangenes Jahr - das niedrigste seit Anfang der 1990er-Jahre. Die Börsen reagieren entsprechend panisch. Dieses Jahr soll es noch ein bisschen schlimmer kommen - wenn die Zahlen denn stimmen.


Shanghai Composite Shanghai Composite 3.170,57

Inmitten anhaltender Sorgen um die Konjunktur in China hat die Volksrepublik ihr Wirtschaftswachstum für vergangenes Jahr nach unten korrigiert. Die chinesische Wirtschaft habe im vergangenen Jahr lediglich um 7,3 Prozent zugelegt und nicht wie bisher gedacht um 7,4 Prozent, teilte die Nationale Statistikbehörde mit. Dies sei das Ergebnis einer "vorläufigen Bestätigung"; endgültige Zahlen für 2014 sollen erst im Januar 2016 vorliegen. Die Anleger reagierten verunsichert auf die Revision der wichtigen Wachstumszahl: Die Börse in Shanghai schloss nach zwischenzeitlichen Gewinnen wieder mit deutlichen Abschlägen.

Das Wirtschaftswachstum in China war im vergangenen Jahr so schwach wie seit 24 Jahren nicht mehr. Für dieses Jahr peilt die Regierung in Peking ein Wachstum von rund 7 Prozent an. Das wäre der niedrigste Wert seit einem Vierteljahrhundert. Zwar erreichte die Volksrepublik im ersten Halbjahr dieses Wachstumstempo, doch im August veröffentlichte Konjunkturdaten verstärkten Zweifel über das Erreichen des Jahreszieles. Zum Ankurbeln der Wirtschaft beschloss die Planungskommission, weitere 77 Milliarden Yuan (rund 10,8 Milliarden Euro) in den Bau von Straßen und Brücken zu pumpen.
Zweifel an starken Wachstumszahlen mehren sich

Allerdings gibt es zunehmende Zweifel an den Wachstumszahlen der chinesischen Regierung: Denn derzeit schrumpft beispielsweise die Industrie in dem Riesenreich. "Wir glauben, dass die Zahlen reine Fantasie sind", sagt Erik Britton vom Londoner Analysehaus Fathom Consulting. Er schätzt, dass die weltweit zweitgrößte Volkswirtschaft dieses Jahr um lediglich 2,8 Prozent und kommendes Jahr nur um ein Prozent zulegen wird.

Derweil greifen viele Analysten wie Fathom auf stark vereinfachende Alternativen zurück, um das Wachstum Chinas einschätzen zu können. Die Briten blicken auf drei Größen: den Energieverbrauch, die Menge der auf der Schiene transportierten Güter und die Kreditvergabe der Banken. Von den drei genannten Größen wächst allerdings nur die Kreditvergabe – und das ist kein Grund zur Beruhigung. Im Gegenteil: Die chinesischen Staatsbanken haben immer mehr faule Kredite in ihren Bilanzen.
Neues System soll Börsencrash aufhalten
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Börsen-Crash auf Raten. Hier die Anzeige am 25. August. 06.09.15 "Das war nur die Aktien-Blase" China erklärt das Ende des Crashs
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"Reine Fantasie": Wie stark frisiert China das Wachstum? 02.09.15 "Reine Fantasie" Wie stark frisiert China das Wachstum?

Zuletzt versuchte die Regierung, Bedenken über die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft des Landes erneut zu zerstreuen. Die Staatliche Kommission für Entwicklung und Reform NDRC erklärte, das Land sei auf Kurs, das Wachstumsziel für dieses Jahr zu erreichen. Darauf wiesen Indikatoren von Energieverbrauch bis hin zu Immobilienpreisen hin.

Am Wochenende fand der chinesische Zentralbankchef Zhou Xiaochuan ebenfalls beschwichtigende Worte angesichts der jüngsten Marktturbulenzen. Er sagte, die Korrektur am Aktienmarkt sei nahezu ausgestanden und die chinesische Währung stabilisiere sich nach der Abwertung im August. Zudem teilte die Wertpapieraufsicht des Landes mit, die Einführung eines Sicherungssystems zu erwägen, um drastische Ausschläge im Handel künftig zu begrenzen. Bei erheblichen Kursschwankungen soll das System den Aktien-Handel stoppen können. Wenn es zu abnormalen Marktbewegungen komme, könne die Regierung nicht untätig bleiben. Die Börsen in China sind seit Mitte Juni um etwa 40 Prozent eingebrochen.

Quelle: n-tv.de , kst/AFP/DJ
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Neue Beitragsbemessungsgrenzen - So viel teurer wird's für Besserverdiener

Beitragvon Gudrun Graf » 8. Sep 2015 23:54

http://www.n-tv.de/ratgeber/So-viel-teu ... 89376.html
Dienstag, 08. September 2015
Neue Beitragsbemessungsgrenzen - So viel teurer wird's für Besserverdiener

Wer auf ein Jahresbrutto von mehr als 49.500 Euro kommt, muss 2016 etwas mehr in die Sozialkassen einzahlen. Die Beitragsbemessungsgrenzen steigen. Nun ist absehbar, wie hoch die Mehrbelastung ausfallen wird.

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Die Beitragsbemessungsgrenzen folgen der Gehaltsentwicklung.
(Foto: imago/JuNiArt)

Gutverdienende müssen ab dem kommenden Jahr vermutlich etwas mehr für ihre Sozialversicherungen bezahlen. Weil die Löhne zuletzt gestiegen sind, werden sich auch die Beitragsbemessungsgrenzen erhöhen. Die entsprechende Rechengrößen-Verordnung für 2016 ist zwar noch nicht verabschiedet, der Haufe-Verlag hat aber bereits die Grenzwerte veröffentlicht, die im entsprechenden Referentenentwurf genannt sind.

Voraussichtlich wird das Bundeskabinett dem Entwurf aus dem Bundesarbeitsministerium im Oktober zustimmen. Wesentliche Änderungen sind nicht mehr zu erwarten, denn die Werte werden nicht willkürlich festgelegt, sondern nach einem bestimmten Schema. Maßgeblich ist die Entwicklung der Löhne und Gehälter im Vorvorjahr. Auf die Beitragsbemessungsgrenze für 2016 wirkt sich also die Konjunkturentwicklung des Jahres 2014 aus. Und die war ziemlich gut. In den alten Ländern bekamen Arbeitnehmer im Schnitt 2,54 Prozent mehr, in den neuen Ländern standen im Schnitt sogar 3,39 Prozent mehr auf dem Gehaltszettel. Und so schlägt sich das in den neuen Beitragsbemessungsgrenzen nieder:
Krankenversicherung: Mindestens 9,50 Euro mehr

In der Kranken- und Pflegeversicherung gelten für alle Bundesländer einheitliche Zahlen. Liegt die Beitragsbemessungsgrenze jetzt noch bei 4125 Euro im Monat (49.500 Euro im Jahr), steigt sie 2016 um 112,50 Euro auf 4237,50 Euro (50.850 Euro/Jahr). Bleibt es bei den aktuellen Beitragssätzen, bedeutet das eine Mehrbelastung von mindestens 9,50 Euro im Monat, bzw. 114 Euro im Jahr, sofern das Gehalt oberhalb der neuen Beitragsbemessungsgrenze angesiedelt ist. Meistens wird es noch etwas teurer, weil Krankenkassen Zusatzbeiträge verlangen und Kinderlose in der Pflegeversicherung 0,25 Prozent mehr bezahlen müssen. Wer keine Kinder hat und bei einer Krankenkasse mit einem Gesamtbeitrag von 15,5 Prozent versichert ist – die meisten Kassen verlangen derzeit 0,8 oder 0,9 Prozent Zusatzbeitrag -, muss bis zu 10,80 Euro mehr kalkulieren.
Mindestens 16 Euro mehr für die Rente
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Privatversicherte genießen viele Vorzüge. Allerdings müssen sie zumeist im Alter mit steigenden Beiträgen rechnen. 02.09.15 Vorzugsbehandlung mit Tücken PKV? Vor- und Nachteile

In der Renten- und Arbeitslosenversicherung gelten für Ost und West unterschiedliche Werte. Im Westen soll die Grenze um 150 Euro im Monat angehoben werden und liegt dann bei einem Monatsgehalt von 6200 Euro (74.400 Euro im Jahr). Bleibt es bei den bisherigen Beiträgen für Renten- und Arbeitslosenversicherung – und davon ist derzeit auszugehen - ergibt sich ein maximales Plus von gut 16 Euro im Monat. In den neuen Bundesländern steigt die Grenze voraussichtlich um 200 Euro auf monatlich 5400 Euro (64.800 Euro im Jahr). Gutverdiener im Osten müssen somit bis zu 21,70 Euro mehr ausgeben als 2015.

Nicht nur die Beitragsbemessungsgrenzen steigen. Auch die allgemeine Versicherungspflichtgrenze verschiebt sich nach oben, wie jedes Jahr um 1350 Euro. Arbeitnehmer, die in die private Krankenversicherung wechseln wollen, müssen künftig mindestens 56.250 Euro im Jahr, bzw. 4687,50 Euro im Monat verdienen.

Quelle: n-tv.de , ino
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Gudrun Graf
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Wann droht die Kündigung ? - Nach langer Krankheit zurück in den Job

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Sep 2015 11:20

http://www.n-tv.de/ratgeber/Nach-langer ... 78261.html
Mittwoch, 09. September 2015
Wann droht die Kündigung ? - Nach langer Krankheit zurück in den Job

Bandscheibenvorfall, Krebs oder eine Depression: Leiden Mitarbeiter an einer solchen Krankheit, sind sie oft länger arbeitsunfähig. Die Sorgen sind dann groß. Kann der Arbeitgeber mich entlassen? Für Betroffene ist gut zu wissen: Sie haben mehr Rechte, als viele denken.

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Alexander Kreidel bei einem Gespräch im Rahmen des betrieblichen Eingliederungsmanagements bei seinem Arbeitgeber EvoBus.
Alexander Kreidel bei einem Gespräch im Rahmen des betrieblichen Eingliederungsmanagements bei seinem Arbeitgeber EvoBus.
(Foto: dpa-tmn)

Auf die Betriebsferien nach Weihnachten freute Alexander Kreidel sich sehr. Obwohl er gerade im November zur Arbeit zurückgekehrt war. Der Arzt hatte ihn wegen seines hartnäckig schmerzenden Arms zuletzt für acht Wochen krankgeschrieben.

Er wollte nicht schon wieder ausfallen. In den Betriebsferien würde die Entzündung im Arm schon abklingen, so seine Hoffnung. Doch das war nicht der Fall. Im Gegenteil: Zurück bei der Arbeit hatte sich sein Arm nach ein paar Wochen so verschlimmert, dass er nicht einmal mehr jemandem die Hand geben konnte, ohne Schmerzen zu haben. An Arbeit war auf absehbare Zeit nicht zu denken. "Da kommen einem viele Sorgen in den Kopf", sagt er.

Kreidel arbeitet bei EvoBus, einer Daimler Tochter, die Omnibusse produziert. Er war in einem Team, das die Sitze in den Bussen montiert. Er trug mit Kollegen die im Werk produzierten Sitze im Bus an die richtige Stelle im Fahrzeug und befestigte sie. Irgendwann streikte sein Arm. Was Kreidel geschehen ist, kann viele Arbeitnehmer treffen. Die Befürchtungen sind dann groß.
Es kommt auf den Einzelfall an

Im Hinblick auf eine krankheitsbedingte Kündigung ist für Mitarbeiter gut zu wissen, dass die Voraussetzungen sehr hoch sind, sagt Hans-Georg Meier. Er ist Fachanwalt für Arbeitsrecht in Berlin und Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht des Deutschen Anwaltvereins. Voraussetzung ist unter anderem, dass ein Arbeitnehmer drei Jahre hintereinander mindestens jeweils mehr als sechs Wochen krank gewesen ist. Es kommt aber immer auf den Einzelfall an.

Für sechs Wochen bekommen Arbeitnehmer Lohnfortzahlung vom Arbeitgeber. Danach springt die Krankenkasse für maximal 78 Wochen mit Krankengeld ein - das sind etwa 70 Prozent des Bruttoentgelts. Dann bleibt die Möglichkeit, Leistungen von der Arbeitsagentur oder von der Rentenversicherung zu beantragen.

Als Kreidel zum zweiten Mal länger krankgeschrieben war, bekam er wie beim ersten Mal Post vom EvoBus-Gesundheitsmanagement. Er wurde zu einem Gespräch zum betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) eingeladen. Dabei wird gemeinsam überlegt, wie die Arbeitsunfähigkeit überwunden und der Mitarbeiter wieder optimal in den Betrieb eingegliedert werden kann. Auch kann sich der Mitarbeiter den Personenkreis aussuchen, der bei den Gesprächen dabei ist, sagt Kerstin Meyer Koschnike vom Evo-Bus-Gesundheitsmanagement. Gemeinsam wird dann überlegt, was der Arbeitgeber tun kann, um die Arbeitsfähigkeit und die Gesundheit des Mitarbeiters zu erhalten.
Mehr zum Thema

Die wichtigsten Stationen im Lebenslauf sollten Bewerber kurz und knapp benennen können. Foto: Britta Pedersen 24.08.15 Ehrlich währt am längsten? Die beliebtesten Lügen im Lebenslauf
Bevor man nach einem Karriereknick neue Bewerbungen schreibt, sollte man die Gründe für den Dämpfer herausfinden. Denn im Vorstellungsgespräch sollte man damit souverän umgehen können. 13.04.15 Beim Bewerbungsgespräch Mit Karriereknick offen umgehen
Keine Lust auf den Job? Wer unzufrieden ist, sollte die Probleme analysieren. 15.03.15 Innerlich gekündigt? Wenn der Job nicht passt

Arbeitgeber sind laut Sozialgesetzbuch 9 dazu angehalten, BEM anzubieten. Für die erkrankten Mitarbeiter ist es ein freiwilliges Angebot. "Beschäftigte sind in dem Gespräch nicht dazu verpflichtet, zu erzählen, welche Krankheit sie haben", erläutert Andreas Tautz. Er ist Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM). Das Ziel ist, gemeinsam eine Perspektive für den Mitarbeiter zu entwickeln, Arbeitsunfähigkeit vorzubeugen und den Arbeitsplatz zu erhalten. Gibt es in Firmen kein organisiertes Gesundheitsmanagement, suchen Betroffene am besten frühzeitig das Gespräch mit dem Betriebsarzt.

Kreidel wurde im April am Ellbogen operiert. Ganz in Ordnung ist sein Arm noch nicht, aber es wird besser. Das Ergebnis des BEM: Er hat nun einen Job in der Qualitätskontrolle, bei dem er seinen Arm weniger stark belasten muss. Nach der Operation stieg er im Rahmen einer stufenweise Wiedereingliederung mit einer geringen Stundenanzahl wieder ein und steigerte sich dann. "Dank des betrieblichen Eingliederungsmanagements hat die Rückkehr in den Job schnell geklappt."

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Seltsame Vorgänge am Mittwoch an der New Yorker Warenterminbörse COMEX

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Sep 2015 21:43

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... 63C4F8E860

Seltsame Vorgänge am Mittwoch an der New Yorker Warenterminbörse COMEX
Tyler Durden

Bereits am gestrigen Morgen kündigten wir an, »den Update der COMEX heute im Auge zu behalten, um zu sehen, ob JPMorgan (JPM) seine ›Korrekturen‹ zurücknimmt und noch ein paar weitere Tonnen real verfügbaren Goldes seinem [COMEX-] Tresor hinzufügt«.



Und nun liegt diese Aktualisierung der Daten vor, und siehe da, JPM blieb nicht nur bei seinen Korrekturen der Umwertung von so genanntem »registered« (d.h. realem physischem) Gold zu »eligiblem« Gold (dieses Gold ist zwar auch »irgendwie« da und gehört auch »irgendjemandem«, kann aber nicht gehandelt werden), sondern auch ScotiaMocatta, nach der Großbank HSBC der zweitgrößte Gold-Einlagerer, vollzog eine ähnliche Anpassung und verschob 16 644 Feinunzen Gold (etwa eine halbe Tonne) und damit 14 Prozent seiner Lagerbestände von der Kategorie »registered« in die Kategorie »eligible«.

Damit sank der Gesamtbestand an registriertem Gold im Inventar der COMEX erneut und diesmal um 8,3 Prozent auf ein Rekordtief von 185 315 Feinunzen und damit auf weniger als sechs Tonnen.



Somit hat sich der bereits rekordhohe »Verdünnungsfaktor« von 200 Unzen Papiergold gegenüber einer Unze real vorhandenen Goldes im COMEX-System noch weiter erhöht und steht nach dieser neuerlichen »Anpassung« nun bei 228 zu eins.



Bereits vor einem Monat waren wir nicht nur angesichts der anhaltenden Verringerung der realen Goldbestände der COMEX auf 350 000 Feinunzen (etwas mehr als zehn Tonnen) sprachlos. Uns überraschte auch der Anstieg der Papiergold-Forderungen (d.s. alle Goldanlageformen ohne physisches Gold wie Goldleasing, Goldderivate, Futures, Zertifikate und Goldkonten) auf ein Verhältnis von 124 zu eins (jeder Feinunze realen physischen Goldes standen also Ansprüche von 124 Feinunzen Papiergold gegenüber).



Am 3. August schrieben wir dazu:

»Auch wenn die Summe aller offenen Positionen in Gold-Termin- oder Optionskontrakten (die so genannten ›Gold Open Interest‹) für sich genommen schon keine Freude auslösen dürfte, wie wir an anderer Stelle schon gezeigt haben, so muss man diesen Wert zur Menge physischen Goldes, das ja angeblich alle diese Papierforderungen abdecken soll, in Beziehung setzen. Dieses Verhältnis zwischen realem Gold und Papiergold bezeichnet man auch als ›Deckungsverhältnis‹.

Und hier ist die Lage wohl etwas außer Kontrolle geraten, denn wie die untenstehenden Abbildungen unter sonst gleichen Bedingungen zeigen, ergeben die 43,5 Mio. Unzen aus Gold Open Interest und die auf ein Rekordtief von 351 519 Unzen abgesackten Bestände an registriertem Gold [Ende Juli] ein Verhältnis von 123,8 Unzen an potenziellen Papiergold-Forderungen zu einer Unze realen Goldes.

Dies ist ein absoluter Rekordwert und übersteigt den bisherigen Rekordwert vom Januar 2014, nachdem JPM Goldbestände verkauft hatte.

Sucht man nach einer anderen Möglichkeit, dieses beispiellose Missverhältnis zu beschreiben, so könnte man sagen, dass der Verdünnungsfaktor zwischen physischem Gold und Papiergold nunmehr auf einen Rekordtiefstand von 0,8 Prozent abgesunken ist. Seit dem 1. Januar 2000 betrug das durchschnittliche Deckungsverhältnis von Papiergold zu physischem Gold 19,1. Mit dem heutigen Freitag [Anfang August 2015] ist es um das Sechsfache angestiegen.«

Vor einem Monat veröffentlichten wir die folgende Grafik, die diesen Rekordanstieg an Papiergoldforderungen darstellte:



Aber wenn die Zahlen des vergangenen Monats schon schockierend waren, sind die jüngsten Veröffentlichungen der COMEX geradezu atemberaubend. Hier die jüngste Aktualisierung der Bestände von registriertem und »eligiblem« Gold durch die CEM:




Man kann deutlich erkennen, dass JPM weitere 90 000 Tonnen Gold aus seinem Bestand, diesmal aus der Kategorie »eligible«, abzog, um dann 122 124 Unzen Gold aus der Kategorie »registered« in die Kategorie »eligible« umzuwidmen. Damit sank der JPM-Bestand an registriertem Gold (die rote Linie in der unten stehenden Grafik) auf einen Rekordtiefstand von nur noch 19 718 Unzen – ein Rückgang um 86 Prozent innerhalb nur eines Tages. Damit war nur noch weniger als eine Tonne physischen Goldes, etwa 600 Kilogramm, verfügbar, um konkreten Forderungen nachzukommen.



Diese dramatischen Veränderungen bei JPM bedeuten zugleich, dass die Gesamtmenge des bei der COMEX eingelagerten Goldes, das damit zum Ausgleich konkreter Forderungen zur Verfügung steht, natürlich entsprechend ebenfalls gesunken ist, und zwar mit 202 054 Unzen (etwas mehr als sechs Tonnen) auf den niedrigsten Stand der Geschichte.



Diese Grafik zeigt die Entwicklung der bei der COMEX registrierten Goldeinlagen seit 2014:





Es überrascht aber nicht, dass der jüngste Rückgang der registrierten Goldmenge erfolgte, als die Gold Open Interest praktisch in einem bestimmten Schwankungskorridor verblieb und im vergangenen Jahr nur moderat anstieg:





Und das bringt uns zur aussagekräftigsten Grafik, die das »Deckungsverhältnis« (oder besser die Deckungslücke) zwischen dem bei der COMEX eingelagerten Gold und der Höhe der Papiergeldforderungen bezogen auf eine Unze realen physischen Goldes abbildet.



Am vergangenen Freitag lag dieser Wert so hoch, dass er praktisch nicht mehr in die zuvor gezeigte Abbildung gepasst hätte.



Er war nämlich auf einen Wert von 207 Unzen Papiergoldforderungen gegenüber einer Unze verfügbaren realen physischen Goldes angestiegen.



Anders ausgedrückt ist der Verdünnungsfaktor zwischen realem physischem Gold und Papiergold auf ein neues Allzeittief von nur noch 0,48 Prozent abgesunken.


Wir wissen zwar, was diese gigantische Zunahme bei den Papiergoldforderungen ausgelöst hat – der unablässige Abfluss registrierten Goldes.



Wir wissen aber nicht, ob es sich hier um ein systemisches Ereignis handelt, das dazu führen könnte, dass die nächste Lieferforderung von COMEX-Gold aufgrund mangelnder Lagerbestände nicht bedient werden kann, oder um einen potenziellen Ausfall oder einfach nur eine auf einen Tag beschränkte Abweichung.



Aber mit Sicherheit wissen wir, dass irgendetwas Seltsames, wenn auch vielleicht nur auf einen Tag beschränkt, an der COMEX vorgefallen ist.



Wir werden diese Entwicklungen daher weiter genau verfolgen, um zu sehen, ob JPM seine »Anpassungen« korrigiert und mindestens einige Tonnen verfügbaren Goldes zusätzlich bei der COMEX einlagert. Wenn nicht, müssten vielleicht ein oder zwei Telefonanrufe getätigt werden.


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Bildnachweis: Zerohedge

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Leser-Kommentare (7) zu diesem Artikel
10.09.2015 | 18:07
Jabberwoqui

Ich fürchte, daß die ungute bayerische Gepflogenheit, daß man den Eid ableitet, wenn man die linke Hand mit gespreitztem Zeige - und Ringfinger nach unten hält, auch von den anderen deutschen Repräsentanten in der Politik angenommen wurde.
Und heute abend feiert ein ehemaliger "Würstchenverkäufer" der Firma Gutfried, den Bruch dieses Eides durch so viele Politiker im ZDF

10.09.2015 | 17:30
Habnix

Endlich mal jemand der dei Formulierung des Amtseids verdeutlicht.

10.09.2015 | 17:18
Die perfekte Anlagestrategie!

Das große Gehеimnis einer perfekten Anlаge, welches Ihnen die Expertеn vorenthalten: Insider erzielen sehr lukrative und garantiertе Renditеn mit Arbitragеn. Diese stellen alle anderen Anlаgeklassen in den Schatten! Abgesehen von den steuerlichen Vorteilen werden diese Renditen auch schon in wenigen Tagen erzielt. Ein bewährter Anbieter solcher Arbitragеn ist http://www.2.gp/GuXR In Kombination mit physischen Edelmetallen zur Kapitalsicherung ist das die perfekte Anlagestrategie!...

Aufklappen

10.09.2015 | 16:21
rudi

Einigen ist die Formulierung im Amtseid noch nicht klar!! ----------------------Der Amtseid: -----------------------„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“--------------------------- Als erstes: Wer ist das deutse Volk?...

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10.09.2015 | 12:04
Chris

Eine Frage, vielleicht kann ja jemand diese beantworten: " Was sagt der open interest genau aus, sind das die täglich sich für die Summe interessieren, jährlich ? Wie ist das Kaufverhalten ? Es kann doch nicht sein, dass sich täglich Käufer für 1300 Tonnen Gold finden (hochgerechnet Comexzahlen 421.000 open interest x 100 Ounzen) ?

10.09.2015 | 12:02
Stefan Malsi

Geht Gold kaufen, solange noch was zu ergattern ist! https://plus.google.com/+HansScholl/posts/WjLFXtrKrQh
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Sinkflug: Journalisten kassieren immer weniger mit Werbung

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Sep 2015 11:03

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... rbung.html

11.09.2015


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Sinkflug: Journalisten kassieren immer weniger mit Werbung
Markus Mähler

Die Großkonzerne ziehen beim Anzeigengeschäft mit Zeitschriften den Stecker. Deutsche Telekom, Volkswagen, Postbank und Deutsche Bank haben ihre Ausgaben halbiert. Besonders hart trifft das Titel wie Spiegel, Focus und Bild am Sonntag. In den Printhäusern wird bereits gezittert vor der Krise, die »historisch« ist.



Post vom Chef, davor hat jeder Angst. Besonders Journalisten kommen aus dieser Zitterpartie gar nicht mehr heraus, denn die Zeitschriftenverlage sind schon wieder in der Krise. Erst kam die Glaubwürdigkeitskrise, dann liefen die Leser auf und davon, doch erst jetzt wird es wirklich bitter:



Die größten deutschen Werbekunden ziehen den Stecker und halbieren ihre Ausgaben. Der Geldstrom fließt nicht mehr, er tropft nur noch.



Post vom Chef haben deshalb gerade Tausende Mitarbeiter im Burda-Konzern bekommen – mit den Flaggschiffen Focus und Bunte immerhin die Nummer fünf am deutschen Medienmarkt und der Zeitschriftengigant im Land.



Burda-Vorstand Philipp Welte wählte einen dramatischen Ton im firmenweiten Rundschreiben:

»Was wir in unseren Anzeigenumsätzen in den ersten sieben Monaten dieses Jahres erlebt haben, ist in seiner Wucht historisch nur vergleichbar mit der Wirtschaftskrise 2009.«



Der Print-Anzeigenmarkt 2015: Sinkflug in die Trümmerlandschaft



2009 brachen die Anzeigenumsätze um 16,8 Prozent ein, ermittelte der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW). 2015 könnte noch ein größeres Katastrophen-Jahr für Journalisten werden. Der Marktforscher Ebiquity mit Sitz in London hat gerade das deutsche Anzeigengeschäft analysiert und die Zahlen zeigen das Bild einer Trümmerlandschaft.



Die Großkonzerne gaben von Januar bis August 2015 nicht einmal halb so viel Geld für Anzeigen aus wie noch 2014. Der Schwund fällt drastisch aus: Telekom (minus 55,8 Prozent), Volkswagen (minus 55,2 Prozent), Union Investment (minus 46 Prozent), Deutsche Bank (minus 52,4 Prozent), Postbank (minus 57,7 Prozent).



Wenn die Großen gehen, bricht gleich der ganze Werbeumsatz mit Anzeigen ein. Allein die Bild am Sonntag verlor 20 Prozent. Media Impact, der Vermarkter für den gesamten Springer-Konzern, ist mit 12,2 Prozent im Minus. Auch Spiegel QC liegt 6,6 Prozent unter dem Vorjahr. Mit Anzeigenrückgängen kämpft auch Burdas Nachrichtenmagazin Focus.



Das Werbegeld ist nicht weg, es ist jetzt nur bei Google



Die Umsätze sinken schon seit 2007. »Aber wir beobachten derzeit eine Beschleunigung dieser Entwicklung«, kommentiert Ebiquity-Geschäftsführer Hellmut Fischer im Marketing-Fachmagazin W & V. In den Zeitschriftenverlagen macht das Wort »Alarmstimmung« die Runde.



Das beeindruckt die Großkonzerne aber nur wenig, die ihren Abschied vom Gedruckten ganz einfach begründen: Sie wollen jetzt lieber in Onlinewerbung investieren. Dort kassieren nicht mehr die Journalisten.



Die Werbe-Platzhirsche im Netz sind mit 65 Prozent Marktanteil die Suchmaschinenbetreiber. Weil es dort aber einen Monopolisten gibt, der seine große Hand aufhält, fällt wieder nur ein Name: Das Werbegeld ist nicht weg, es ist jetzt nur bei Google.



Und wie reagieren die Print-Verlage auf die neueste Krise? Sie schicken ganze Zeitungen in die Pleite, stellen Zeitschriften ein und pressen aus immer weniger Journalisten immer mehr Journalismus heraus. Das geht nicht mehr an die Substanz, denn die ist schon abgenagt.



Was beim neuen »Journalismus auf Sparflamme« als Zeitungs-Zombie am Kiosk liegt, wird nämlich schon längst in der großen Zentralredaktion zusammengestöpselt.



Ein besonders drastisches Beispiel dafür ist die neue Gemeinschaftsredaktion der Funke Mediengruppe. Die sitzt in Berlin mit 120 Journalisten im Großraumbüro. Das Ganze erinnert aber eher an Hennen in der Legebatterie.



Alles auf »Sparflamme«: Journalisten in der Legebatterie



Sieben Tage die Woche, von 5 bis 24 Uhr, schreiben sie dort Artikel im Akkord. Austauschbare Stücke, die gleich in einem Dutzend Zeitungen recycelt werden. Vom Hamburger Abendblatt bis zur Berliner Morgenpost. Von der WAZ bis zur Neuen Ruhr Zeitung. Das ist die neue journalistische Einheitskultur.



Wer als Journalist in der Legebatterie lebt, kann eigentlich nur noch hoffen: Hoffentlich merkt der Leser nichts, denn dann sinkt die Auflage noch weiter und es sind nicht nur Großkonzerne, die sich als Werbekunden verabschieden. Spätestens dann wird für die Journalisten dieser Teufelskreis aber zur Schockstarre.


Copyright © 2015 Das Copyright dieser Seite liegt, wenn nicht anders vermerkt, beim Kopp Verlag, Rottenburg

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Leser-Kommentare (8) zu diesem Artikel
11.09.2015 | 11:44
laser234

@Der verlogene Politiker/Journalist Es sind nicht die Juden. Wir werden von Psychopathen regiert (Politische Ponerlogie). Die ganze Misere Beruht unter anderem auch darauf das unser Verzinstes Schuldgeld System gerade am Kollabieren ist (wissensmanufaktur.net) und die einzige Möglichkeit den Zinsfluss aufrecht zu erhalten ist es einen Krieg anzuzetteln. Da ansonsten unser Geldsystem kollabiert und damit unsere Kultur wie es schon bei den anderen Hochkulturen geschehen ist. Auch...

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11.09.2015 | 11:25
Der verlogene Politiker/Journalist

Der Mainstream wird solange die Eliten regieren niemals NIEMALS aufhören Ihre Hauptwaffe(Die Breite Meinung!) zu ver- schwinden lassen,das ist nen Ammen- Märchen und Lächerlich!Man sollte zugeben das man (Truther Scene!) Sennen aber auch NIXX entgegen zu setzen hat!Deren Agenda läuft wie geschmiert!Ich beschuldige ganz KLAR die Juden ohne wenn und aber,wobei Ich NICHT das Volk meine,die werden genauso wie die Schweine Vorhergejagd,ich rede von den sogn.USrael Libby Dreckspack...

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11.09.2015 | 11:21
LESEN – VERSTEHEN – AUFWACHEN – HANDELN

Diе von korruptеn und eng verquickter mеdialer, politischеr und Finаnz-Elite ausgehenden Bedrohungеn werden kaum wahrgenommеn, und weil sie sеhr vielschichtig und komplеx sind, wird das ganze Ausmаß der Gefahr nicht еrkannt. Man kann verstehen, dass die Menschen die dunkle Wolke, die über ihnen hängt, nicht sehen wollen und glauben, alles werde wieder gut; nur in Osteuropa beginnen sie sich wegen des drohenden Krieges einzugraben. Die im Westen vorherrschende Sorglosigkeit ist...

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11.09.2015 | 10:59
Marty

der Leser wacht auf?? Mainstreammedien mit ihrem Einheitsbrei, glaubt eh kein Mensch mehr, und wer kauft schon eine "Fachzeitschrift die mit 90% Werbung vollgemüllt ist?ich reg mich ja schon über den schund in meinem Briefkasten auf. Davon abgesehen, die Grossfirmen haben wohl vom beispiel QUELLE-Versand gelernt wie es endet wenn man sich neuen Vertriebs- Strukturen nicht anpasst.....

11.09.2015 | 10:51
Rico

Und da sage noch einer, dass hier nur schlechte Nachrichten verbreitet werden. Leider wird es nicht passieren, dass solche Zionisten-Speichellecker-Hefte wie Die Welt, Süddeutsche, FAZ und Konsorten über den Jordan gehen, eher werden die subventioniert. Die Medien- und Meinungsvielfalt war sowieso immer nur vorgegaukelt.

11.09.2015 | 10:49
Marc Bisop

Klasse, der gesamten deutschen Lügenjournaille muß es den existentiellen Boden unter den Füßen wegziehen. Bedauerlicherweise haben wir Mindestlohn, da fallen die, die notgedrungen dann eine ehrliche Arbeit annehmen müssen, nicht ganz ins Bodenlose...
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Nahles: Mehrheit der Asylbewerber schlecht qualifiziert

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Sep 2015 11:45

https://jungefreiheit.de/politik/deutsc ... lifiziert/
Nahles: Mehrheit der Asylbewerber schlecht qualifiziert
Frau auf dem Weg ins Arbeitsamt: Viele Asylbewerber sind schlecht qualifiziert Foto: dpa

BERLIN. Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) rechnet wegen des Zustroms von Asylbewerbern mit steigenden Arbeitslosenzahlen in Deutschland. Weniger als zehn Prozent der Asylsuchenden bringe die Voraussetzungen mit, sofort auf eine freie Stelle vermittelt zu werden. „Nicht alle, die da kommen, sind hoch qualifiziert. Der syrische Arzt ist nicht der Normalfall.“

Nahles betonte jedoch, die durch die Asylbewerber steigenden Arbeitslosenzahlen seien dann „kein Zeichen einer gescheiterten Arbeitsmarktpolitik“, sondern ein Zeichen, „daß wir eine andauernde Aufgabe bewältigen müssen“. Allein ihr Ministerium benötige im kommenden Jahr drei Milliarden Euro zusätzlich, um Asylsuchende zu versorgen und zu integrieren.

Arbeitsvisa für Balkanstaaten

Um die Asylanträge aus den Balkanstaaten zu verringern, plant die Arbeitsministerin zudem ein jährliches Kontingent von 20.000 Arbeitsvisa für diese Länder. Wer dann einen Arbeits- oder Ausbildungsvertrag vorweise, dürfe in die Bundesrepublik einwandern.

SPD-Chef Sigmar Gabriel dagegen sieht den Zustrom von Asylsuchenden positiv für die deutsche Wirtschaft. „Schaffen wir es, die Menschen, die zu uns kommen, schnell auszubilden, weiterzubilden und in Arbeit zu bringen, dann lösen wir eines unserer größten Probleme“, unterstrich Gabriel.

Wirtschaftsinstitute sehen nur Vorteile

Die italienische Großbank UniCredit zeigte sich ebenfalls davon überzeugt, daß Deutschland finanziell profitiert. Bis 2020 werde die Wirtschaft wegen der Asylbewerber und anderer Einwanderer um 1,7 Prozent wachsen, heißt es in einem Bericht der Italiener. „Das entspricht einem Zuwachs von rund 50 Milliarden Euro, verglichen mit einem Szenario ohne zusätzliche Einwanderung“, sagte der Deutschland-Chefsvolkswirt der Bank, Andreas Rees.

Das Essener Wirtschaftsforschungsinstitut RWI sagte in seiner Herbstprognose voraus, daß junge Einwanderer die Sozialsysteme entlasten würden, wenn es gelinge, sie zu integrieren. Dagegen hatte der Chef des Ifo-Instituts in München, Hans-Werner Sinn, die Einwanderung nach Deutschland bereits 2014 als „Verlustgeschäft“ bezeichnet. Der Sozialstaat wirke wie ein Magnet auf unqualifizierte Einwanderer, kritisierte der Wirtschaftsexperte damals. (ho)



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Sie sind hoch motiviert - Daimler-Chef Zetsche: "Flüchtlingswelle könnte n

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Sep 2015 12:34

http://www.focus.de/finanzen/news/sie-s ... 46873.html

Sie sind hoch motiviert - Daimler-Chef Zetsche: "Flüchtlingswelle könnte neues Wirtschaftswunder auslösen"
Montag, 14.09.2015, 21:55
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Daimler, Flüchtlinge, Wirtschaftswunder
dpa/Uwe Anspach Dieter Zetsche ist davon überzeugt, dass die Flüchtlinge hoch motiviert sind und in Deutschland etwas erreichen wollen

Als Herkulesaufgabe bezeichnet Daimler-Chef Dieter Zetsche die Mission, mehr als 800.000 Flüchtlinge in Deutschland aufzunehmen. Da diese Menschen ihr komplettes Leben zurücklassen, seien sie besonders motiviert. Zetsche meint, es könnte dadurch sogar ein neues Wirtschaftswunder geben.

Daimler-Chef Dieter Zetsche sieht im aktuellen Flüchtlingsstrom eine Chance für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Mehr als 800.000 Menschen in Deutschland aufzunehmen, sei eine Herkulesaufgabe, sagte Zetsche am Montagabend im Vorfeld der IAA in Frankfurt. «Aber im besten Fall kann es auch eine Grundlage für das nächste deutsche Wirtschaftswunder werden – so wie die Millionen von Gastarbeitern in den 50er und 60er Jahren ganz wesentlich zum Aufschwung der Bundesrepublik beigetragen haben.»
"Wer an die Zukunft denkt, wird sie nicht abweisen"

Natürlich sei nicht jeder Flüchtling ein brillanter Ingenieur, Mechaniker oder Unternehmer, so Zetsche. Aber wer sein komplettes Leben zurücklasse, sei hoch motiviert. «Genau solche Menschen suchen wir bei Mercedes und überall in unserem Land.» Studien zufolge drohten fast 40.000 Lehrstellen unbesetzt zu bleiben. Deshalb müssten Flüchtlinge in Deutschland willkommen geheißen werden. «Wer an die Zukunft denkt, wird sie nicht abweisen.»

Auch andere Industriebosse hatten sich zuletzt für mehr Hilfe für Flüchtlinge ausgesprochen. Darunter Porsche-Chef Matthias Müller, der Chef des Essener Chemiekonzerns Evonik, Klaus Engel und der Post-Vorstandsvorsitze Frank Appel.

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"Ich würde jeden Deutschen küssen" - Flüchtling zeigt Deutschland seine Dankbarkeit und flucht über Golfstaaten
[Flüchtling zeigt Deutschland seine Dankbarkeit und hetzt gegen die Golfstaaten]
FOCUS Online Flüchtling zeigt Deutschland seine Dankbarkeit und hetzt gegen die Golfstaaten

pk/dpa

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Beck's Mutter greift an - Bierbranche steht vor Mega-Fusion

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Sep 2015 18:55

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Bierbranc ... 43481.html
Mittwoch, 16. September 2015
Beck's Mutter greift an - Bierbranche steht vor Mega-Fusion

Kommt bald jedes dritte Bier von einem Unternehmen? Der weltgrößte Brauereikonzern Anheuser-Busch InBev plant ein Angebot an die Nummer zwei SABMiller. An der Börse gibt es starke Reaktionen.

Charts

AB Inbev AB Inbev 102,90
SABMiller SABMiller 50,00

In der Bierbranche zeichnet sich eine Mega-Übernahme ab: Weltmarktführer Anheuser-Busch InBev will der Nummer zwei, dem britischen Konzern SABMiller, ein Angebot unterbreiten, wie beide Firmen mitteilten. Aus dem Hause des fusionierten Unternehmens könnte künftig in etwa jedes dritte Bier kommen, das auf der Welt getrunken wird. Auf Basis der aktuellen Börsenkurse hätte der Konzern einen Marktwert von 270 Milliarden Dollar.

Die Beck's-Mutter Anheuser-Busch ist vor allem in Lateinamerika dominant, SABMiller in Afrika stark vertreten. Das würde Experten zufolge gut zusammenpassen, auch weil beide Regionen noch wachsen. In Asien würden die Unternehmen zudem stärker werden.

SABMiller teilte mit, die Offerte zu prüfen, sollte sie denn tatsächlich kommen. Der Vorstand werde angemessen reagieren. Finanzielle Details sind noch nicht bekannt. Die Aktionäre reagierten aber bereits euphorisch auf die Aussicht eines Zusammenschlusses, der in der Regel mit Kostensenkungen und einer größeren Marktmacht einhergeht .

SABMiller-Papiere verteuerten sich um bis zu 24 Prozent, so stark wie noch nie in der Firmengeschichte. Anheuser-Aktien kletterten um sieben Prozent, bevor sie vom Handel ausgesetzt wurden.
Widerstand der Kartellbehörden?

Investoren gehen davon aus, dass sich die beiden Firmen von Teilen ihres Geschäfts trennen müssen, um eine Erlaubnis von den Wettbewerbshütern zu bekommen. Vor allem in den USA könnte es Widerstände geben. Dort dominiert Anheuser-Busch fast die Hälfte des Marktes. Das SABMiller-Joint-Venture Molson Coors kommt auf einen Anteil von knapp 30 Prozent.

Anheuser-Busch ist unter anderem noch für Marken wie Budweiser und Stella Artois bekannt. SABMiller vertreibt zum Beispiel Pilsner Urquell, Grolsch, Tyskie, Miller und Foster's. Konkurrenten sind Heineken als Nummer drei im Markt und der viertgrößte Anbieter Carlsberg.

SABMiller hatte zuletzt im Frühjahr ein Umsatzplus von drei Prozent eingefahren. Die Nachfrage zog vor allem in Lateinamerika und Afrika an. Schwierigkeiten gab es dagegen in Europa und China. Die Briten hatten in der Vergangenheit immer wieder Interesse an einem Kauf von Heineken angemeldet. Viele Experten hatten dies als defensive Maßnahmen gewertet, um größer zu werden und eine eigene Übernahme zu verhindern.
SABMiller ist Fusionsprodukt
Mehr zum Thema

Die Brauerei Heineken aus den Niederlanden feierte in diesem Jahr ihr 150-jähriges Firmenjubiläum. 15.09.14 Bierbrauer wollen sich schlucken Heineken will sich nicht kaufen lassen
Ende einer Tradition: Chef der Oettinger Brauerei ist tot 05.05.14 Ende einer Tradition Chef der Oettinger Brauerei ist tot

Der Druck zur Konsolidierung des Biermarktes scheint groß: In den Industrieländern wächst der Bierdurst nicht mehr, nur durch Zukäufe kommen die großen Unternehmen noch zu Wachstum. Verändertes Konsumverhalten und eine breitere Angebotspalette belasten die großen Standardsorten. Unter anderem bieten die Konzerne daher auch verstärkt Mischgetränke an.

SABMiller war 2002 aus der Fusion der südafrikanischen South African Breweries sowie der Miller Brewing Company entstanden, Sitz ist London. Der Konzern ist unter den großen Bierbrauern derjenige mit dem stärksten Geschäft in Schwellenländern. Damit konnte er in den vergangenen Jahren immer wieder den harten Konkurrenzkampf in den USA und die schwache Entwicklung in Europa ausgleichen.
Bilderserie
Ein Hoch auf Hopfen, Malz und Wasser: Die Geschichte des Bieres Ein Hoch auf Hopfen, Malz und Wasser: Die Geschichte des Bieres Ein Hoch auf Hopfen, Malz und Wasser: Die Geschichte des Bieres Ein Hoch auf Hopfen, Malz und Wasser Die Geschichte des Bieres

Quelle: n-tv.de , wne/rts/dpa
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Reaktionen auf den Zins-Entscheid - "Die Fed spielt mit ihrer Glaubwürdigk

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Sep 2015 11:28

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Die-Fed-s ... 57831.html
Freitag, 18. September 2015
Reaktionen auf den Zins-Entscheid - "Die Fed spielt mit ihrer Glaubwürdigkeit"

Das Geld bleibt nach dem Willen der US-Notenbank billig. Die meisten Beobachter hatten damit gerechnet, dass Fed-Chefin Yellen die Zinswende aus Sorge um eine Abkühlung der Weltwirtschaft aufschieben würde. Aber einverstanden sind viele damit nicht.


Das Geld bleibt nach dem Willen der US-Notenbank billig. Der Schlüsselsatz für die Versorgung des Finanzsystems bleibt in einer Spanne von null bis 0,25 Prozent, wie die Währungshüter mitteilten. Die meisten Beobachter hatten damit gerechnet, dass Fed-Chefin Janet Yellen die Zinswende wegen des jüngsten Börsenbebens in China und Sorgen um eine Abkühlung der Weltwirtschaft vorerst noch aufschieben würde. Experten sagten in ersten Reaktionen:

Andreas Bley, Chefvolkswirt der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken:

"Leider hat die Fed die lange überfällige Leitzinserhöhung noch einmal herausgeschoben. Die Konjunktur hat sich in den USA weitgehend normalisiert. Dazu passt kein Leitzins nahe null. Die Fed sollte im Dezember den Mut haben, den Leitzins anzuheben, auch wenn die Teuerung dann noch auf einem niedrigen Niveau verharrt."

Brian Rehling, von der US-Bank Wells Fargo:

"In unseren Augen ist das die richtige Entscheidung. Die Inflationsdaten stützen derzeit noch keine Zinserhöhung. Auch die globalen Turbulenzen sprechen für diese Entscheidung. Ein bisschen enttäuscht bin ich über die Hinweise auf die Zukunft. Ich hatte mit etwas mehr Andeutungen auf den Zeitpunkt für einen Zinsschritt erhofft. Es gab aber nicht sehr viele Signale."

Marcel Fratzcher, Präsident des DIW-Instituts:

"Die Entscheidung der US-Notenbank ist enttäuschend und nicht konsequent. Die Fed hat sich vom großen Druck der Finanzmärkte beeindrucken lassen. Eine Nullzinspolitik ist nicht mehr angebracht, da die US-Volkswirtschaft nicht mehr in der Krise ist. Wachstum, Beschäftigung und Inflationserwartungen deuten alle auf eine nachhaltige wirtschaftliche Erholung in den USA hin.

Die US-Notenbank muss in den kommenden zwei Jahren die Zinsen nachhaltig anheben, um nicht den gleichen Fehler der 2000er-Jahre, in der eine Zinserhöhung zu lange herausgezögert wurde, zu wiederholen.

Die größte Gefahr für die Finanzmärkte ist nicht eine Zinserhöhung der US-Notenbank, sondern eine anhaltende Unsicherheit über den geldpolitischen Kurs der USA."

Liana Buchholz, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands Öffentlicher Banken:

"Die amerikanische Notenbank verzögert die Zinserhöhung und spielt mit ihrer Glaubwürdigkeit. Obwohl die Fed eines ihrer erklärten Ziele, die Vollbeschäftigung, nahezu erreicht hat, traut sie es der US-Konjunktur noch nicht zu, eine erste Zinserhöhung zu verkraften. An den Märkten verlängert die Fed durch ihr Zögern die Unsicherheit über die lang erwartete Zinswende in den USA."

Bob Michele, vom Asset Management der Bank JP Morgan:

"Ich bin alles andere als überrascht. Es hätte mich schockiert, wenn die Fed ihre Zinsen angehoben hätte. Denn der Markt wäre darauf alles andere als vorbereitet gewesen."

Otmar Lang, Chefvolkswirt der Targobank:

"Seit zwei Jahren prognostizieren Analysten weltweit den Beginn eines Zinsanhebungszyklus in den USA - und immer wieder wird dieser verschoben. Klar rechnen auch wir irgendwann mit einem Zinsschritt. Aber wir glauben nicht, dass damit auch tatsächlich langfristig eine Schubkraft für die Kapitalmärkte verbunden wäre. Denn eine Erhöhung würde ohnehin nur im minimalen Bereich erfolgen - das würde dann sicher auch für die weiteren Folgeschritte in den kommenden Monaten gelten.
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Eine andere Taktik kann sich die USA auch gar nicht erlauben. Sie ist im Prinzip gefangen in ihrer eigenen Zinsstarre - denn eine tatsächliche Wende in der Politik des billigen Geldes könnte die Erholung am US-Immobilienmarkt ins Wanken bringen. Außerdem würde bei steigenden US-Zinsen und gleichzeitig einem Null-Zins-Kurs in der restlichen Welt der US-Dollar sehr stark an Wert gewinnen.

Zwei Konsequenzen wären dann naheliegend: Zum einen brächen die US-Exporte weg; zum anderen würden aus den Schwellenländern sehr hohe Geldbeträge abfließen und dort einen dramatischen konjunkturellen Einbruch herbeiführen. Und das könnte die gesamte Weltwirtschaft schwer in Mitleidenschaft ziehen."

Quelle: n-tv.de , mbo/AFP
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Hintehaltetaktitk der Fed - Dax-Kurse gehen nach hinten los

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Sep 2015 11:37

http://www.n-tv.de/wirtschaft/marktberi ... 59096.html
Freitag, 18. September 2015
Hintehaltetaktitk der Fed - Dax-Kurse gehen nach hinten los

Seit zwei Jahren warten Börsianer vergeblich auf den Beginn eines Zinserhöhungszyklus in den USA. Die Hängepartie der Fed spricht für große Unsicherheiten. Bei Einzeltiteln gibt es schlechte Nachrichten von RWE. Die Bafin prüft den Handel mit den gebeutelten Aktien.


Charts

Dax Dax 10.013,06

Die weltweiten Börsen reagieren überwiegend negativ auf den Zinsentscheid der US-Notenbank Fed. Die Notenbank hatte am Donnerstagabend den Leitzins nahe der Nulllinie belassen und ein geringeres Tempo für Zinserhöhungen im kommenden Jahr angekündigt.

Nur die Indizes in Hongkong und Schanghai legten bis zum Mittag um rund 0,4 Prozent zu, genauso wie die Kurse in Sydney und Seoul. Der japanische Leitindex Nikkei verlor dagegen fast zwei Prozent. Bereits am Donnerstag hatte der New Yorker Dow-Jones-Index nach dem Zinsentscheid rund 0,4 Prozent verloren.

Der Euro legte zu und stand am Freitagmorgen bei 1,14 Dollar. Vor der Fed-Entscheidung am Mittwochabend hatte die Gemeinschaftswährung noch bei 1,12 Dollar gelegen.

Auch der deutsche Aktienmarkt startet am Freitagmorgen schwächer. "Mit der aufgeschobenen Zinswende ist die Unsicherheit über die künftige Zinsentwicklung und den Weg der Wirtschaft in den USA gestiegen", sagte Frank Schneider von Alpha Wertpapierhandel.

Der Dax rutschte im frühen Handel 1,0 Prozent auf 10.119 Punkte ab. Eigentlich kommen niedrige Zinsen dem Aktienmarkt zugute, weil Anlagealternativen wie Anleihen derzeit kaum Rendite bringen. Aber im Moment überwiegt die Verunsicherung: Der MDax der mittelgroßen Aktienwerte verlor 0,6 Prozent auf 19.619 Punkte. Der Technologiewerte-Index TecDax trat bei 1770 Punkten auf der Stelle.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 büßte 1,0 Prozent auf 3221 Punkte ein. Schon an der Wall Street und an Japans Börse war die Verschiebung der Zinswende negativ aufgenommen worden.
Zinspolitik: Fed lässt Börsianer schmoren

"Yellen benutzt jede kleine internationale Krise von Griechenland bis China, um nichts zu tun", begründete ein Händler die Kursabschläge. Zudem schüre sie Angst, dass die Fed "mehr wisse" und eine neue ökonomische Krise irgendwo auf der Welt befürchte. Für die Märkte sei dies sehr negativ. Fundamental erschließe sich das Beharren auf der Nullzinspolitik ohnehin nicht mehr, da der US-Arbeitsmarkt wieder stark laufe.

Neben der Fed steht der Große Verfallstag an den internationalen Terminbörsen im Blick. Beim sogenannten "Hexensabbat" verfallen alle Optionen und Futures auf Indizes und Einzelaktien mit September-Termin. An den meisten Börsen Europas findet der Verfall der Index-Optionen gegen Mittag statt. Händler rechnen daher mit volatilen Kursbewegungen bis dahin. Bei Einzelaktien könne sich dies bis zum Handelsschluss hinziehen, da deren Optionen erst per Handelsschluss verfallen.

Wichtige Konjunkturdaten stehen am Freitag nicht an. Lediglich die Frühindikatoren in den USA werden vorgelegt. Hier sind jedoch bereits die meisten Komponenten bekannt.
Dax: Finanzaufsicht prüft Handel mit RWE-Aktien

Bei den Einzeltiteln standen am Morgen RWE im Fokus: Die Finanzaufsicht Bafin nimmt Geschäfte mit Aktien des Energiekonzerns RWE unter die Lupe. "Wir führen wegen des Verdachts auf Marktmissbrauch eine routinemäßige Analyse in den Aktien der RWE AG durch. Zugrunde liegen unterschiedliche Verdachtshinweise von August und September", sagte eine BaFin-Sprecherin.

Es handele sich um eine ergebnisoffene Untersuchung des Handels, die sich nicht gegen RWE richte. Die Bafin startet pro Jahr 700 bis 800 solcher Routineprüfungen. Wenn sie fündig wird, leitet sie das Ganze an die Staatsanwaltschaft weiter.

Dies "Rheinische Post" hatte zuvor über den Fall berichtet. "Sollten sich Ermittlungen gegen die RWE AG als Emittentin richten, würden wir angehört werden. Dies ist bislang nicht erfolgt", sagte die Sprecherin. Über sonstige Ermittlungen habe der Konzern keine Erkenntnisse.

Die Aktien von RWE haben in diesem Jahr rund 60 Prozent an Wert verloren. Die Papiere haben unter anderem auf Berichte über mögliche zusätzliche Milliardenbelastungen durch den Atomausstieg mit heftigen Kursreaktionen reagiert. Am Donnerstag waren die Aktien nach einem Bericht über einen kurz bevorstehenden Einstieg eines arabischen Investors in die Höhe geschossen, ehe es sie nach einer Klarstellung durch RWE einen großen Teil der Gewinne wieder einbüßten.
Großer Verfalltag: Versorger taumeln - Kampf um Basispreise

Am Morgen verbilligten sich die RWE-Papiere um 1,6 Prozent. Eon notierten unverändert. Ein Händler verweist dabei vor allem auf den Großen Verfalltag an den Terminbörsen: "Letzlich ging es heute nur darum, welche Basispreise von den Aktien gerissen werden".
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Sitz der Deutschen Bank in Moskau. 18.09.15 Teilweiser Rückzug aus Russland Deutsche Bank schließt Investmentbanking

Das Überschreiten runder Basispreise für Optionen sorge für starken Anpassungsbedarf bzw Gegenwehr von Stillhaltern in Calls, was zu überraschend auftretenden Aktienkäufen oder -verkäufen führen könne. "Bei beiden Versorgern geht es um runde Marken, was die Situation verstärkt", so der Händler. Bei Eon werde um die 8-Euro-Marke gerungen, bei RWE um 12 Euro.
Rohstoffe: Ölpreise kaum bewegt

Die Ölpreise reagierten kaum auf die verschobene Zinswende in den USA reagiert. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 49,14 US-Dollar. Das waren sechs Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Oktober gab um 13 Cent auf 46,77 Dollar nach.

Vor der Leitzinsentscheidung der US-Notenbank hatten die Ölpreise am Donnerstag über den Tag keine klare Richtung gefunden, ihre Gewinne vom Vortag aber im wesentlichen gehalten. Am Mittwoch waren die Ölpreise wegen eines überraschenden Rückgangs der Lagerbestände an Rohöl in den USA deutlich gestiegen.

Der Goldpreis hatte in Reaktion auf die Fed kräftig um 15 Dollar auf 1.131 Dollar je Feinunze zugelegt und kommt am Freitagmorgen leicht zurück auf 1.129 Dollar. Gold hätte im Fall einer Zinserhöhung an Attraktivität eingebüßt, denn das Edelmetall wirft keine Zinsen ab. Risikoscheue Anleger wären in diesem Fall auf den ebenfalls als sicher geltenden US-Anleihemarkt ausgewichen, wo ihnen höhere Renditen winkten.

Quelle: n-tv.de , ddi/wne/DJ/dpa/rts
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Neustart im Filialgeschäft - Deutsche Bank tauscht Manager aus

Beitragvon Gudrun Graf » 19. Sep 2015 19:17

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Deutsche- ... 64946.html
Neustart im Filialgeschäft - Deutsche Bank tauscht Manager aus

Im Filialgeschäft der Deutschen Bank stehen Einschnitte bevor. 200 der 750 Filialen sollen schließen. Diese Schrumpfkur umzusetzen wird Aufgabe einer neuen Führung sein. Die beiden bisherigen Chefs des Privat- und Firmenkundengeschäfts geben ihre Posten ab.


Charts

Deutsche Bank Deutsche Bank 25,19

Deutsche-Bank-Privatkundenvorstand Christian Sewing will den Neustart der Sparte mit einer neuen Führungsspitze in Deutschland angehen. Wilhelm von Haller und Peter Schedl, die das Privat- und Firmenkundengeschäft im Inland bisher gemeinsam geführt hatten, geben ihre Ämter zum Monatsende ab. Sewing werde "zu gegebener Zeit" einen Nachfolger bestimmen, sagte ein Sprecher.

Die Privatkundensparte steht vor einem großen Umbau. Die Deutsche Bank will 200 der 750 Filialen aufgeben, die bisher zur Sparte gehörende Postbank soll abgespalten und an die Börse gebracht werden.
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Die Geldinstitute leiden unter nun schon seit Jahren andauernden Niedrigzinsphase. 18.09.15 Stresstest von Bafin & Bundesbank Minizinsen belasten deutsche Banken
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Deutsche Bank schrumpft radikal: Cryan will 23.000 Mitarbeiter loswerden 14.09.15 Deutsche Bank schrumpft radikal Cryan will 23.000 Mitarbeiter loswerden

Der 63-jährige von Haller wäre mitten in der Umorganisation der Sparte in den Ruhestand gegangen. Deshalb soll schon jetzt ein Nachfolger für seinen Posten bestimmt werden. Von Haller hatte 25 Jahre im Management der Bank gearbeitet und nach der Übernahme von Sal. Oppenheim zeitweise auch die Kölner Privatbank geführt.

Der 48 Jahre alte Peter Schedl war erst zu Jahresbeginn von der Südtiroler Sparkasse zur Deutschen Bank zurückgekehrt. Er soll nun eine andere Aufgabe in der Sparte übernehmen, wie es in einer internen Mitteilung Sewings heißt. Schedl habe sich dazu "angesichts der anstehenden grundlegenden Veränderungen in der Privat- und Firmenkundenbank und um einen Wechsel und Neustart in der Führung zu ermöglichen" entschlossen.

Quelle: n-tv.de , jog/DJ
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Umweltverstöße in den USA - VW muss 500.000 Autos zurückrufen

Beitragvon Gudrun Graf » 19. Sep 2015 19:35

http://www.n-tv.de/wirtschaft/VW-muss-5 ... 65411.html
Umweltverstöße in den USA - VW muss 500.000 Autos zurückrufen

Wegen Verstößen gegen Umweltschutzvorschriften muss der Autobauer Volkswagen in den USA knapp eine halbe Million Autos in die Werkstätten zurückrufen. Insgesamt geht es um 482.000 Diesel-Fahrzeuge.


Charts

VW Vorzüge VW Vorzüge 162,58

Volkswagen steht in den USA vor neuen Problemen: Die Umweltbehörde EPA wirft dem deutschen Autobauer Verstöße gegen das Klimaschutzgesetz "Clean Air Act" vor und fordert den Rückruf von 482.000 Diesel-Fahrzeugen in Kalifornien.

Das Unternehmen stehe im Verdacht, eine spezielle Software eingesetzt zu haben, um die Messung des Schadstoffausstoßes zu manipulieren, teilte die Environmental Protection Agency (EPA) mit. Auf VW könnten hohe Bußgelder und Zivilklagen zukommen, wenn sich die Vorwürfe bestätigen sollten.

VW erklärte zunächst nur, bei den Ermittlungen kooperieren zu wollen. Die Wolfsburger tun sich auf dem US-Markt ohnehin schwer und kämpfen dort schon lange mit schwachen Verkaufszahlen.

Auch im Gesamtmarkt setzt sich bei Volkswagen der Abwärtstrend bei den Fahrzeugverkäufen im August fort. Vor allem die Schwäche im größten Einzelmarkt China macht dem Hersteller zu schaffen.
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Beteiligung zurückgekauft: Suzuki vollzieht Scheidung von VW 17.09.15 Beteiligung zurückgekauft Suzuki vollzieht Scheidung von VW

Auch Südamerika und Russland blieben schwach. Wie VW mitteilte, ging die Zahl der Fahrzeugauslieferungen im August konzernweit um 5,4 Prozent auf 714.400 zurück. In den ersten acht Monaten liegt der Absatz des Zwölf-Marken-Konzerns um 1,5 Prozent tiefer als im Vorjahreszeitraum.

Die Kernmarke VW lieferte im August 432.900 Autos aus und damit 8,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Auf die ersten acht Monate gerechnet ergibt sich damit ein Rückgang von 4,8 Prozent.

Quelle: n-tv.de , jog/dpa/AFP
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Rohstoff-Schock - Russland will Ölförderer zur Kasse bitten

Beitragvon Gudrun Graf » 19. Sep 2015 19:52

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Russland- ... 68726.html
Rohstoff-Schock - Russland will Ölförderer zur Kasse bitten

Wegen des Preisverfalls bei dem wichtigsten Exportgut Öl nimmt der russische Staat immer weniger ein. Der Kampf gegen die schwache Realwirtschaft und die hohe Inflation wird immer schwieriger. Drastische Maßnahmen sollen Abhilfe schaffen.

Charts

WTI Oil WTI Oil 44,68
Brent Crude Oil Brent Crude Oil 48,74

Russland erwägt einem Agenturbericht zufolge höhere Steuern auf die Förderung von Öl. Dies könnte zwischen 2016 und 2018 zusätzlich 1,6 Billionen Rubel (rund 21 Milliarden Euro) in die Staatskasse spülen, berichtete die Nachrichtenagentur RIA unter Berufung auf Dokumente des Finanzministeriums.

Aufgrund der westlichen Sanktionen wegen des Ukraine-Konflikts und des Preisverfalls bei dem wichtigen Exportgut Öl steckt das Land in einer tiefen Wirtschaftskrise. Erst am Freitag schloss Russland erstmals eine Kürzung seiner Ölproduktion nicht mehr aus, sollte der Preisverfall weiter anhalten. Zuletzt war der Preis unter 48 Dollar je Fass gerutscht.

Um dennoch mehr einnehmen zu können, soll der Berechnungsschlüssel für die Besteuerung geändert werden, wie RIA berichtete. Ölfirmen müssen derzeit nicht auf alle Umsätze aus der Ölförderung Steuern zahlen, ihnen steht ein Freibetrag von 15 Dollar je Fass zu.
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Ölpreis auf neuem Tiefstand: Abwärtsstrudel statt Comeback 24.08.15 Ölpreis auf neuem Tiefstand Abwärtsstrudel statt Comeback
Massive Verluste: Kursrutsch am Golf 23.08.15 Massive Verluste Kursrutsch am Golf

Bei der Umrechnung Dollar in Rubel werden die Wechselkurse angewandt, die am Zahltag gelten. Nun sollen die Kurse von 2014 zugrunde gelegt werden, womit sich weitaus niedrigere Preise ergeben. Dadurch erhöht sich die Summe der Umsätze, die zu besteuern sind. Das Finanzministerium war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Auch auf frühere Medienberichte zu den Steuerplänen hatte es nicht reagierte.

Quelle: n-tv.de , ddi/rts
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Ifo-Institut - Viele Flüchtlinge nicht für Arbeitsmarkt qualifiziert

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Sep 2015 16:13

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/i ... 13576.html

Ifo-Institut - Viele Flüchtlinge nicht für Arbeitsmarkt qualifiziert

Münchner Wirtschaftsexperten glauben, dass die Mehrheit der Flüchtlinge sich schwer tun wird, eine Beschäftigung zu finden - und schlagen drastische Maßnahmen vor.
20.09.2015
Zuwanderung in Schwäbisch Gmünd - Die Stadt in Baden-Württemberg steht beispielhaft für die Probleme des demographischen Wandels in ländlichen Gebieten und deren Lösung durch Einwanderung.
© Frank Röth
Asylbewerber lernen in einer Schreinerwerkstatt den Umgang mit Holz.

Die meisten der Flüchtlinge sind nicht gut genug für den deutschen Arbeitsmarkt qualifiziert. Zu dieser Einschätzung kommt das Münchner Ifo-Institut. Damit die Flüchtlingskrise den Steuerzahler nicht dauerhaft überlastet, müssten die Zuwanderer so schnell wie möglich bezahlte Jobs annehmen, erläuterten die Wirtschaftsexperten in einer Mitteilung vom Sonntag. „Es steht zu befürchten, dass viele von ihnen bei einem Mindestlohn von 8,50 Euro keine Beschäftigung finden, weil ihre Produktivität schlicht zu gering ist.“ Das Institut plädiert deshalb dafür, den Mindestlohn abzusenken.

Die Experten rechnen damit, dass dem Staat durch den Zustrom von Flüchtlingen Mehrkosten von zehn Milliarden Euro entstehen. Von einer ähnlichen Größenordnung gingen zuletzt auch die Schätzungen der Bundesregierung aus. Nicht erfasst in seinen Berechnungen hat das Institut Kosten für Bildung. Um aber die Migranten fit für den Arbeitsmarkt zu machen, müsse der Staat neben Deutschkursen auch in die Berufsbildung investieren. Das werde weitere Kosten verursachen.

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Wie syrische Flüchtlinge eine Schule in Ostdeutschland retteten
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Arbeitsmarkt: Vielen Flüchtlingen droht Arbeitslosigkeit
Arbeitgeber und DGB: Eine Bilanz nach acht Monaten Mindestlohn

Der Anteil von Analphabeten in den Herkunftsstaaten sei meist hoch, in Afghanistan etwa liege er bei mehr als 50 Prozent bei den 14- bis 29-Jährigen. Der Anteil der Hochschulabsolventen betrage selbst im vergleichsweise hoch entwickelten Syrien nur sechs Prozent. Zudem seien in vielen Fällen die Abschlüsse nicht gleichwertig.

Die Experten sprachen sich zugleich dagegen aus, die Hartz-IV-Regelsätze anzuheben, da dies nach ihrer Auffassung den Anreiz für Migranten, eine Arbeitsstelle anzutreten, verringern könnte. Die Ifo-Prognosen basieren auf der Zahl von 800.000 Flüchtlingen, die in diesem Jahr in Deutschland erwartet werden.
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© DW, Deutsche Welle
Jobs für Flüchtlinge – Große Worte, nichts dahinter?
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Quelle: dpa
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Konjunkturrisiko Volkswagen ? - VW-Skandal gefährdet Arbeitsplätze

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Sep 2015 09:57

http://www.n-tv.de/wirtschaft/VW-Skanda ... 85976.html
Konjunkturrisiko Volkswagen ? - VW-Skandal gefährdet Arbeitsplätze

Der Schwindel bei den Diesel-Abgaswerten in den USA betrifft womöglich sehr viel mehr als nur den Autobau: Mittlerweile fürchtet die gesamte Exportwirtschaft um den guten Ruf von Produkten "Made in Germany".


Wie schwer wird der VW-Skandal die deutsche Wirtschaft treffen? Nach dem Eingeständnis des Wolfsburger Autoherstellers, in den USA bewusst Abgasuntersuchungen bei Diesel-Fahrzeugen manipuliert zu haben, herrscht in weiten Teilen der Industrie pure Sprachlosigkeit. Wie konnte das geschehen?
Video
Mit Software Abgas manipuliert: Wie die US-Umweltbehörde VW auf die Schliche kam 22.09.15 – 01:46 min Mediathek Mit Software Abgas manipuliert Wie die US-Umweltbehörde VW auf die Schliche kam

Die Schockstarre hat einen guten Grund: Der Autohersteller Volkswagen zählt zu den wichtigsten Aushängeschildern der Exportwirtschaft und stand bislang weltweit im Ruf, beispielhaft für Ingenieurskunst und deutsche Wertarbeit zu sein.

Entsprechend wortkarg fallen die ersten Reaktionen aus: Egal, ob beim Industrieverband BDI, dem deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) oder beim Handelsverband BGA - zunächst will sich kaum jemand öffentlich zu dem Skandal äußern. Nur hinter vorgehaltener Hand ist bei dem einen oder anderen Wirtschaftsvertreter von einem "Image-GAU" für die so stark auf den Export ausgerichtete deutsche Autoindustrie die Rede.

Noch ist vollkommen unklar, wie groß die Konsequenzen für VW ausfallen. An der Börse griffen dennoch bereits Spekulationen um sich, Volkswagen könnte mit den softwarebasierten Tricksereien bei der Abgasuntersuchung der gesamten Diesel-Technologie aus Deutschland - zumindest in den USA - eine Art Todesstoß versetzt haben. "Das Gütesiegel 'Made in Germany' insgesamt hat kräftige Kratzer bekommen", klagte ein führender Wirtschaftsvertreter.
Es geht um das Vertrauen

Konjunkturexperten befürchten durch die Affäre gravierende Folgen für die deutsche Wirtschaft. Der Verlust von Arbeitsplätzen sei möglich, heißt es. "Der Imageschaden wird VW nicht nur in den USA, sondern auch global teuer zu stehen kommen", sagte zum Beispiel der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher. Damit seien auch Jobs bei VW und vielen Zulieferern in Deutschland gefährdet. Die möglichen Strafzahlungen für VW seien "noch das geringste der Probleme".
Video
Abgasskandal in den USA: Dobrindt lässt alle VW-Diesel in Deutschland überprüfen 21.09.15 – 01:54 min Mediathek Abgasskandal in den USA Dobrindt lässt alle VW-Diesel in Deutschland überprüfen

Der seit Jahrzehnten andauernde Erfolg der Exportnation Deutschland beruhe nämlich nicht auf billigen Preisen, er beruhe auf Qualität, sagt der DIW-Chef. Genau das mache "Made in Germany" aus. "Die VW-Affäre könnte somit nicht nur VW, sondern auch viele andere deutsche Exporteure treffen und das Vertrauen in Produkte 'Made in Germany' schwächen."
"VW steht für 'Made in Germany'"

Der VW-Skandal könnte damit Deutschland an einer der verwundbarsten Stellen treffen. Seit langem warnen Experten, darunter auch der Internationale Währungsfonds (IWF), dass die hohe Exportabhängigkeit Deutschlands samt der einseitigen Ausrichtung auf die Automobilindustrie erhebliche Risiken berge. Die großen Hersteller und ihre Zulieferer stehen in Deutschland für mehrere Hunderttausend Arbeitsplätze - Stellen, die gefährdet sind, wenn es dem Autobau insgesamt schlecht gehen sollte.

Dadurch wird klar: Wenn deutsche Produkte in der Welt ihren guten Ruf verlieren, dann könnte das über Effekte am Arbeitsmarkt die gesamte deutsche Wirtschaft treffen. Vor diesem Hintergrund ließ Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel bereits die Sorge erkennen, dass sich die VW-Verfehlung zu einem Problem weit über den Wolfsburger Konzern hinaus auswachsen könnte.
Video
Weiße Haus: "ziemlich beunruhigt": Abgasskandal zwingt VW zu Gewinnwarnung 22.09.15 – 02:02 min Mediathek Skandal um Abgas-Manipulationen Merkel fordert "volle Transparenz" von VW

"Dass wir Sorgen haben, dass der berechtigte, exzellente Ruf der deutschen Automobilindustrie und insbesondere Volkswagens darunter leidet, das können Sie sicherlich verstehen", sagte Gabriel mit Blick auf die VW-Affäre. Er betonte allerdings, dass er nicht mit einem dauerhaften Schaden für die deutsche Industrie rechne. Doch Volkswagen ist kein Konzern wie jeder andere: Das Land Niedersachsen ist mit einer breiten Sperrminorität an der Wolfsburger AG beteiligt.

Auch symbolisch und historisch verfügt VW über Gewicht: "VW steht wie kaum ein zweites Unternehmen für Produkte 'Made in Germany' - nämlich für Perfektion, Zuverlässigkeit und Vertrauen", beschrieb DIW-Chef Fratzscher die Rolle des Unternehmens. Der Autobauer, der bis in die 1970er Jahre den schier endlos laufenden "Käfer" - und später den "Golf" - auf die Straßen der Welt brachte, sei eine Institution und stehe seit langem für Deutschland.
"Made in Germany" wichtigster Standortfaktor

Es ist noch nicht allzu langer her, da befasste sich der Industrieverband BDI mit der Außenwirkung der deutschen Industrie. In einer Umfrage Anfang vergangenen Jahres erklärten 84 Prozent der befragten Unternehmen, für sie sei dieses Gütesiegel für deutsche Produkte der wichtigste Standortfaktor Deutschlands.
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Volkswagen allerdings steht nicht nur für das "Made in Germany", der Name zählt selbst als Marke zu dem wertvollsten, was die deutsche Wirtschaft zu bieten hat. So ist der Konzern auch Mitglied des Markenverbandes, der die meisten der großen Namen umfasst, mit denen Deutschland in der Welt seit Jahrzehnten erfolgreich ist: Die Liste reicht von A wie Alete über O wie Osram bis W wie Warsteiner.

"Marke ist Verantwortung", prangt auf der Selbstdarstellung des Markenverbandes. "Marken haben seit mehr als 100 Jahren einen großen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung", heißt es selbstbewusst. Durch professionelle Pflege der Marke "gewinnt der jeweilige Anbieter einen Wettbewerbsvorteil" und erhöhe den Wert des Unternehmens. Für die Konzernspitze in Wolfsburg müssen diese Feststellungen mittlerweile wie Hohn klingen.
Erinnerungen an das Audi-Problem

Welche Folgen der VW-Skandal konkret haben kann, könnte die VW-Führung in der eigenen Konzerngeschichte nachblättern. In den 80er Jahren gab es bei der Tochter Audi in den USA ein vermeintliches technisches Problem mit dem Begriff "unintended acceleration" - unbeabsichtigte Beschleunigung.

Auch wenn kein Fehler gefunden wurde - der Audi-Absatz in den USA brach damals dramatisch ein und erholte sich bis weit in die 90er Jahre nur wenig. Das Imageproblem währte Jahre. Ähnlich, so fürchten Branchenbeobachter, könnte es nun auch der Marke VW ergehen.
Bilderserie
Blick auf Wolfsburg in Niedersachsen mit der Volkswagen Arena, der Autostadt und dem Volkswagenwerk. Foto: Matthias Leitzke Zwischen 1940 und Kriegsende verließen nur 640 zivile Neuwagen das Werk. Kübelwagen, Kanarienvögel und die Konkurrenz: 75 Jahre Volkswagen Kübelwagen, Kanarienvögel und die Konkurrenz 75 Jahre Volkswagen
O-Ton Volkswagen AG | Create infographics

Quelle: n-tv.de , mmo/rts
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Unseriöser Ebay-Bieter - Verkäufer darf Auktion nicht abbrechen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Sep 2015 08:55

http://www.n-tv.de/ratgeber/Verkaeufer- ... 96941.html
Unseriöser Ebay-Bieter - Verkäufer darf Auktion nicht abbrechen

Wer Ebay-Auktionen vorzeitig löscht, muss dafür schon gute Gründe haben, sonst kann der Höchstbietende Schadensersatz verlangen. Dass es der potenzielle Käufer mit seinem Gebot womöglich gar nicht ernst meint, zählt nicht, so der BGH.


Der Bieter hatte keine weiße Weste, doch gegenüber dem Verkäufer hatte er sich nichts zu Schulden kommen lassen.
Der Bieter hatte keine weiße Weste, doch gegenüber dem Verkäufer hatte er sich nichts zu Schulden kommen lassen.
(Foto: imago stock&people)

Darf ein Verkäufer eine Ebay-Auktion abbrechen, wenn er Zweifel daran hat, dass der Höchstbietende auch zahlt? Nur im Ausnahmefall, stellt der BGH klar. Dass der potentielle Käufer in den letzten sechs Monaten hunderte Kaufangebote zurückgenommen hat, ist demnach kein zulässiger Grund für ein vorzeitiges Ende. (Az.: VIII ZR 284/14).

Grundsätzlich gilt: Angebote bei Ebay sind verbindlich. Beendet man eine Auktion ohne zulässigen Grund, kommt automatisch ein Vertrag mit dem Höchstbietenden zustande, man muss also an ihn verkaufen. Weigert man sich, kann der Bieter für den entgangenen Kauf Schadensersatz verlangen. So war es auch in diesem Fall. Zur Versteigerung stand ein Jugendstil-Gussheizkörper. Der Verkäufer hatte das historische Bauteil zu einem Startpreis von einem Euro auf Ebay eingestellt. Drei Tage später stoppte er die Auktion und ließ alle Angebote streichen. Zu diesem Zeitpunkt lag das Höchstgebot bei 112 Euro.

Der Bieter verlangte die Herausgabe des Heizkörpers, doch der Aufforderung kam der Verkäufer nicht nach. Das antike Stück sei zwischenzeitlich zerstört worden. Doch das wollte der spätere Kläger nicht glauben. Daraufhin änderte der Verkäufer seine Argumentation. Er habe erfahren, dass der Kläger zusammen mit seinem Bruder in letzter Zeit insgesamt 370 Kaufangebote auf Ebay zurückgenommen hätte. Angesichts dieses Verhaltens sei er berechtigt gewesen, sein Angebot zu streichen.

Der leer ausgegangene Bieter verklagte den Mann daraufhin auf 3888 Euro Schadensersatz. Er habe den Heizkörper für 4000 Euro verkaufen können und der Gewinn sei ihm nun entgangen. In den Vorinstanzen kam er damit aber nicht durch. Wegen der zahlreichen Angebotsrücknahmen gebe es objektive Anhaltspunkte für die "Unseriösität" des Klägers, fand das Landgericht.
Verdacht auf Unseriösität ist kein Grund
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Ware ersteigern auf Ebay: Der BGH stellte sich auf die Seite des Bieters - dieser hat nun Anspruch auf Schadenersatz nach der geplatzten Auktion. Foto: Inga Kjer 12.11.14 Anderen Käufer gefunden Ebay-Auktion darf nicht abgebrochen werden
Online-Händler unter Druck: Bewertungen sind eine harte Währung 28.10.14 Online-Händler unter Druck Bewertungen sind eine harte Währung
Lukrative Haushaltsauflösung: Erbin muss Umsatzsteuer zahlen 23.09.15 Lukrative Haushaltsauflösung Erbin muss Umsatzsteuer zahlen

Doch der BGH sah das anders. Zwar könne ein Verkäufer sein Angebot zurückziehen, um zu verhindern, dass ein Vertrag mit einem bestimmten Interessenten abgeschlossen wird. Doch dafür müssten schon "gewichtige Umstände" vorliegen. Dass der Bieter in der Vergangenheit viele Auktionen platzen ließ, sei kein Grund. Daraus habe der Verkäufer nicht ableiten können, dass der Bieter auch in seinem Fall nicht zahle. Und selbst wenn, würde ihm dadurch kein Schaden entstehen. Schließlich müsse er keine Ware liefern, solange das Geld nicht da sei.

Der BGH hat den Fall nun an das Landgericht zurückverwiesen. Das muss nun prüfen, ob der Heizkörper tatsächlich nach Auktionsbeginn unverschuldet zerstört worden ist. Dann hätte der Verkäufer nämlich das Recht gehabt, sein Angebot zu streichen.

Quelle: n-tv.de , ino
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In den zehn größten Volkswirtschaften der Welt schmieren die Börsen ab

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Sep 2015 10:02

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... en-ab.html

27.09.2015


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In den zehn größten Volkswirtschaften der Welt schmieren die Börsen ab
Michael Snyder

Wenn die größten Aktienmärkte der Welt gleichzeitig in den Keller rauschen, sollte das doch eigentlich reichlich Schlagzeilen machen, könnte man meinen. Aber im Westen unterstellen die Mainstreammedien bislang, dies sei nicht weiter erwähnenswert. Während der vergangenen 60 Tage haben wir den schwersten Einbruch der globalen Aktienmärkte seit Herbst 2008 erlebt. Trotzdem meinen viele Leute offenbar weiterhin, es handele sich um einen vorübergehenden »Ausrutscher« und dass schon bald die Bullen wieder das Sagen haben werden. Man kann nur wünschen, dass sie recht behalten.

Am 29. September 2008 raste der weltweit bedeutendste Index, der Dow Jones Industrial Average aus den USA, um 777 Punkte in den Keller. Damals verfielen alle in Panik, und zwar zu Recht. Aber ein Börsencrash muss sich nicht auf einen einzelnen Tag beschränken. Gegenüber seinem bisherigen Höchststand aus diesem Jahr hat der Dow fast drei Mal so viel verloren wie diese 777 Punkte von 2008.



Während der vergangenen Tage haben wir, nach Punkten gerechnet, den achtgrößten Tagesverlust in der Geschichte der amerikanischen Börsen erlebt und den zehntgrößten gleich noch dazu. Also das sollte die Leute jetzt doch wirklich wachrütteln, oder? Das sollte man glauben, aber die meisten Amerikaner so wie auch die Investoren in Europa wirken weiterhin nicht sehr beunruhigt. Und natürlich ist das, was den Aktien aus dem Dow Jones bislang zugestoßen ist, noch vergleichsweise mild, wenn man sich mal im Rest der Welt umsieht.



Aktuell wird rund um den Globus an den Börsen jede Menge Vermögen vernichtet und keine der großen Volkswirtschaften bleibt davon verschont. Hier eine Auswahl der aktuellen Ereignisse:



1. USA – Der Dow Jones Industrial Average liegt über 2000 Punkte unter seinem Höchststand. Vergangenen Monat hat der Index erstmals an zwei Handelstagen hintereinander über 500 Punkte eingebüßt. Derartige Turbulenzen haben die amerikanischen Märkte seit dem Herbst 2008 nicht mehr erlebt.



2. China – Der Shanghai Composite Index hat fast 40 Prozent gegenüber seinem Höchststand verloren. Chinas Wirtschaft wächst langsamer und langsamer und wie wir gerade erfahren haben, ist der Index, der die Stimmung chinesischer Manager erfasst, auf dem tiefsten Stand seit 78 Monaten.



3. Japan – Der Nikkei hat zuletzt eine regelrechte Achterbahnfahrt hingelegt und steht aktuell mehr als 3000 Punkte unter seinem bislang besten Ergebnis des Jahres. Wirtschaft und Finanzsystem des Landes sind mittlerweile Sanierungsfälle und es braucht nicht mehr viel, damit Japans Finanzen vollends den Bach hinuntergehen.



4. Deutschland – Die deutschen Aktien haben bereits ein Viertel ihres Wertes verloren und es könnte noch deutlich schlimmer werden. Der Emissionsskandal rund um Volkswagen macht weltweit Schlagzeilen. Hinzukommen könnte massiver Ärger bei der Deutschen Bank.



5. Großbritannien – Die Aktien in Großbritannien liegen rund 16 Prozent unter ihrem Höchststand und die britische Wirtschaft steht definitiv sehr wackelig da.



6. Frankreich – Fast 18 Prozent haben französische Titel verloren. Es wird immer deutlicher, dass Frankreich exakt den Weg geht, den Griechenland bereits hinter sich hat.



7. Brasilien – Brasilien ist das Epizentrum der südamerikanischen Finanzkrise von 2015. Über 12 000 Punkte unter ihrem Höchststand notiert der brasilianische Aktienindex inzwischen. Brasilien befindet sich mittlerweile offiziell in einer Rezession.



8. Italien – Behalten Sie unbedingt Italien im Blick! Italienische Titel haben bereits 15 Prozent verloren. In den kommenden Monaten dürfte Italiens Wirtschaft sehr große und sehr negative Schlagzeilen machen.



9. Indien – Fast 4000 Punkte haben die indischen Indizes verloren und die Analysten sind zutiefst besorgt, wie es mit dieser großen Exportnation weitergeht, wenn der Welthandel weiter schrumpft.



10. Russland – Der Preis für Rohöl ist in den Keller gerauscht, dennoch geht es Russland besser als praktisch allen anderen Ländern auf dieser Liste. Der russische Aktienindex hat bislang etwa zehn Prozent seines Werts eingebüßt.



Bleibt der Ölpreis auf dem derzeitigen niedrigen Niveau, wird Russlands Finanzsystem weiter bluten müssen.



Was wir hier erleben, ist die Fortsetzung zyklischer, alle sieben Jahre auftretender Abschwünge in der Finanzwelt. Hier eine kurze Zusammenfassung, wie dieser Zyklus während der vergangenen 50 Jahre ablief:



Es begann 1966 mit einem 20-prozentigen Wertverlust der Börsen.

Sieben Jahre später verlor der Markt weitere 45 Prozent (1973-74).

Sieben Jahre später setzte die »harte Rezession« ein (1980).

Sieben Jahre später, 1987, kam es zum Schwarzen Montag.

Sieben Jahre später erlebten wir den Börsencrash von 1994.

Sieben Jahre später bescherte uns den 11. September 2001 und das Platzen der Internetblase.

Sieben Jahre später, 2008, brach die globale Finanzkrise aus.

2015: Und jetzt?

Viele Menschen erwarteten »etwas Großes« für den 14. September und als dann nichts geschah, waren sie enttäuscht.



Doch in Wahrheit ging es nie um ein einzelnes Datum. Während der vergangenen 60 Tage sind rund um den Globus absolut außergewöhnliche Dinge geschehen, aber dennoch schenken einige Leute dem keinerlei Beachtung, weil die Ereignisse nicht den vorgefassten Erwartungen dieser Menschen entsprachen.



Und das ist erst der Anfang. Von der großen aufziehenden Derivatekrise haben wir noch nichts gesehen. All diese Dinge entwickeln sich nicht von heute auf morgen, es braucht alles seine Zeit.



Bei vielen Menschen, die über »wirtschaftlichen Zusammenbruch« schreiben, klingt es so, als gebe es da dieses eine Ereignis, das an einem bestimmten Tag oder während einer bestimmten Woche eintreten wird und von dem wir uns dann anschließend erholen.



Tja, nur wird es leider nicht so kommen. Sie müssen sich darauf einstellen, dass es eine sehr, sehr lange Krise wird. Was an Leid auf Amerika zukommt, übersteigt die Vorstellung der meisten Menschen. Und die ersten Anzeichen der Krise sind bereits zu erkennen. Der Bürgermeister von Los Angeles beispielsweise sagt, in seiner Stadt habe die Zahl der Obdachlosen derart zugenommen, dass es sich mittlerweile um einen Notfall handele:

»Am Dienstag erklärten Vertreter von Los Angeles die Probleme der Stadt mit Obdachlosigkeit zum Notfall. Sie schlugen vor, 100 Millionen Dollar bereitzustellen, um die enorme und stetig steigende Zahl der Menschen ohne festen Wohnsitz unterbringen zu können.

Bürgermeister Eric Garcetti gab am Montagabend zudem eine Direktive heraus, 13 Millionen Dollar freizugeben. Das Geld soll dazu beitragen, die geschätzt 26 000 Menschen unterzubringen, die auf den Straßen der Stadt leben.

Wie die zuständige Behörde von Los Angeles mitteilte, ist die Zahl der Lager und der Menschen, die in ihren Fahrzeugen leben, allein in den vergangenen zwei Jahren um 85 Prozent gestiegen.«

In den vergangenen Jahren mussten wir mitansehen, wie sich in den gesamten USA die Armut explosionsartig ausgebreitet hat. Was während der Weltwirtschaftskrise in den 1930er-Jahren die »Brotschlangen« waren, sind heute die Lebensmittelkarten (EBT).



Für Oktober droht eine Schließung der US-Regierung. Dann könnte es »bei den Zahlungen der Lebensmittelkarten zu Ausfällen oder Verzögerungen kommen«:

»Sollte die Regierung am 1. Oktober arbeitsunfähig werden, könnte es für einige der 46 Millionen Amerikaner, die diese Dienste in Anspruch nehmen, bei den Zahlungen der Lebensmittelkarten sofort zu Ausfällen oder Verzögerungen kommen.

Am Dienstag kündigte das Landwirtschaftsministerium an, ab Anfang Oktober diese Leistungen nicht mehr zu bieten, sollte der Kongress kein Gesetz verabschieden, das es den Behörden erlaubt, ihre Arbeit fortzusetzen.

›Wenn der Kongress nicht aktiv wird und eine Verzögerung der Bewilligungsvorlagen nicht vermeidet, werden dem Landwirtschaftsministerium die Mittel fehlen, die für die Auszahlung der SNAP-Dienste im Oktober nötig sind. Binnen weniger Oktober-Tage wird das Ministerium gezwungen sein, sein Angebot einzustellen‹, sagte Catherine Cochran, Sprecherin des Landwirtschaftsministeriums. ›Wenn das geschieht, werden Familien dieses Angebot nicht mehr in den Lebensmittelgeschäften nutzen können, um die Nahrung zu kaufen, die sie benötigen.‹«

Allein in den USA können Dutzende Millionen nur dank der Unterstützung durch die Zentralregierung überleben und Tag für Tag werden es mehr Menschen, die aus der Mittelklasse absteigen. Um uns herum zerfällt die Volkswirtschaft und jetzt hat auch noch eine große Finanzkrise begonnen.



Wann wird die »Ist doch gar nichts los«-Menge endlich aufwachen? Man kann nur hoffen, dass es der Fall sein wird, bevor sie alle auf der Straße sitzen und die Passanten um etwas Kleingeld anbetteln.


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Leser-Kommentare (5) zu diesem Artikel
27.09.2015 | 10:42
Sind die Aktionäre auch schon aufgewacht?

Insider erzielen schon lange sehr lukrative und garantiertе Renditеn mit Arbitragеn. Diese stellen nämlich alle anderen Anlаgeklassen in den Schatten! Abgesehen von den steuerlichen Vorteilen werden diese Renditen auch schon in wenigen Tagen erzielt. Ein bewährter Anbieter solcher Arbitragеn ist http://www.2.gp/GwQJ In Kombination mit physischen Edelmetallen zur Kapitalsicherung ist das die perfekte Anlagestrategie! Zur Kapitalsicherung dienen nämlich schon seit Jahrhunderten...

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27.09.2015 | 09:53
Gähn

Na ? ist die Zahl 7 nicht eine besondere Zahl in diesen Kreisen?? Vielleicht deswegen passiert alle 7 Jahre mal was.

27.09.2015 | 09:14
Ronaldo

Bisher hat anscheinend noch niemand kapiert, dass die "Verunreinigten Staaten von Armerika das Tor zur 4. Welt weit aufgestossen haben. US wird untergehen, ebenso der "Wertlos-Dollar". Man wird aber alles unternehmen, um die gesamte Welt mit in den Abgrund zu reissen, um beim "Neuanfang´ (vom Regen in die Traufe) der beste Phoenix aus der Asche zu sein. Weitere Hintergrund-Informationen hier: http://www.sea-paradise.org (Insider-Informationen).

27.09.2015 | 08:13
Soso - Alle 7 Jahre also .......

Mal davon abgesehen, daß ich die Dot-Com Blasenvernichtung im Jahre 2000 (also weit vor 9/11) in Erinnerung habe kann das doch nur heißen: Alle 7 Jahre wird ordentlich Kasse gemacht - im Grunde sind die steuernden Hintertanen recht bescheiden, bei der Dummheit der Massen könnte man die "Zyklen" auch gut & gerne etwas verkürzen.....................

27.09.2015 | 06:21
Rüdiger

Da kommt kein großer Aufschschwung mehr.Schon weil die BRICS wieder dort sind, wo sie hingehören und auch dort bleiben sollen.Einige Andere werden sich recht zügig auch auf deren Niveau begeben.Da gab es mal diesen Bestseller "Die Welt ist flach".Jetzt ist es soweit.Nebenbei:Von wegen "Die Welt ist flach".Da gab es doch diese Geschichte mit dem Löwen und den Antilopen.Mir fehlt da eine dritte Art.Aber auf Russen und Chinesen setzen ist riskant....

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Fehler bei der Aktienanlage - Mehr Rendite durch einfache Regeln

Beitragvon Gudrun Graf » 29. Sep 2015 22:37

http://www.n-tv.de/ratgeber/Mehr-Rendit ... 34156.html
Dienstag, 29. September 2015
Fehler bei der Aktienanlage - Mehr Rendite durch einfache Regeln

Aktien gehören ins Depot - auch wenn es derzeit ordentlich rumst an den Börsen. Selten waren sich Börsenexperten und Verbraucherschützer so einig wie derzeit. Doch damit das Investment nicht wieder zum Fiasko wird, gilt es klassische Fehler zu vermeiden.


Langfristig kann die "Buy-and-hold-Strategie" überzeugen.
Langfristig kann die "Buy-and-hold-Strategie" überzeugen.
(Foto: imago/CHROMORANGE)

Deutsche Sparer reagieren trotz besseren Wissens nicht adäquat auf die derzeitige Niedrigzinsphase. Obwohl laut einer Umfrage der Gesellschaft für Konsum-, Markt- und Absatzforschung rund 70 Prozent der Deutschen Sparbuch und Tagesgeldkonten für unattraktiv halten, lassen sie dennoch 37 Prozent ihres Geldvermögens genau dort versauern. Was wiederum durch den Einbruch der Zinseinkünfte in den letzten fünf Jahren zu einem Verlust von insgesamt 190 Milliarden Euro geführt hat.

Die Lösung des Problems ist eigentlich einfach. Wer langfristig eine ordentliche Rendite erzielen möchte, muss auch am Kapitalmarkt investiert sein, sprich: ein Teil des Ersparten sollte in Aktien angelegt werden, so Ökotest.

Doch die Erinnerungen an vergangene Börsenabstürze wirken abschreckend. Dabei lassen sich mit einem langfristigen Anlagehorizont und der Vermeidung der nachfolgend genannten Fehler Verlustrisiken deutlich reduzieren.

Historische Renditen

Es ist ein weitverbreiteter Irrtum, dass die Gewinner von gestern auch zu denen von morgen zählen müssen. Für die Prognose bei Fonds und anderen Geldanlagen ist die Vergangenheitsperformance nur bedingt geeignet. Anleger sollten vielmehr auf ihre persönliche Risikoneigung und die Chancen, die dem Markt oder der Branche insgesamt eingeräumt werden, achten.

Kosten unterschätzen

Hohe Ausgabeaufschläge, üppige Verwaltungsgebühren und eventuell anfallende, Gewinnbeteiligungen können auch die besten Renditen empfindlich schmälern. Denn jeder Cent, den Anbieter und/oder Verwalter bekommen, muss erst einmal verdient werden, bevor der Sparer profitiert. Anlagen mit vergleichsweise niedrigen Kosten sind vorzuziehen.

Kursprognosen vertrauen

Kein noch so hoch gehandelter Experte besitzt eine Glaskugel, mit der er zukünftige Wertentwicklungen verlässlich vorhersagen kann. Das kann auch kein Computerprogramm oder keine Chartanalyse. Über die Auswahl der Anlagen und die Gewichtung von Aktien und Anleihen sollte deshalb nur die persönliche Risikoneigung und Einschätzung entscheiden. Wer zudem auf passive Investments wie ETFs setzt, verdient oder verliert immer so viel wie der entsprechende Markt.

Häufiges Umschichten
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"Hin und her macht Taschen leer" - alte Weisheit, immer noch richtig. Wer jedem neuen Trend folgt oder jeder Prognose Rechnung trägt, schichtet viel zu häufig sein Depot um. Denn aktive Anlagestrategien verursachen viel zu hohe Kosten, um wirklich erfolgreich sein zu können. Langfristig kann nur die "Buy-and-Hold-Strategie" überzeugen. Dabei wird der einmal gewählte Anlagemix über Jahre hinaus unverändert beibehalten. Lediglich die Chance-Risiko-Mischung muss einmal jährlich überprüft werden und auf die anfänglich gewählte Gewichtung zurückjustiert werden.

Bester Einstiegszeitpunkt

Da nichts und niemand die Entwicklung von Märkten vorhersagen kann, gilt dies auch für den richtigen Einstiegs- oder Ausstiegszeitpunkt. Mehr Sinn als hier zu spekulieren hat es, regelmäßig in Form von Sparplänen zu investieren oder größere Anlagesummen aufzuteilen und zu verschiedenen Zeitpunkten das Geld zu investieren.

Quelle: n-tv.de , awi
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Depot-Kosten fressen die Rendite - So können Anleger sparen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Okt 2015 19:59

http://www.n-tv.de/ratgeber/So-koennen- ... 40756.html
Donnerstag, 01. Oktober 2015
Depot-Kosten fressen die Rendite - So können Anleger sparen

Anleger müssen Kosten wie Depotgebühren im Blick behalten. Sonst ist die Rendite futsch. Das gilt bei durchschnittlichen Anlagebeträgen umso mehr. Onlinebanken sind eine mögliche Alternative. Aber auch bei ihnen ist nicht jede Leistung umsonst.

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Anleger müssen die Depotkosten gut im Blick behalten - sonst ist das Geld aus der Rendite manchmal schneller weg, als man denkt.
Anleger müssen die Depotkosten gut im Blick behalten - sonst ist das Geld aus der Rendite manchmal schneller weg, als man denkt.
(Foto: dpa-tmn)

Wer sein Geld in Wertpapiere investiert, hofft auf Gewinn. Doch die Depotgebühren können solche Hoffnungen trüben. Davon sind vor allem für Kleinanleger betroffen.

"Je geringer die Anlagesumme, desto stärker beeinflusst die Depotgebühr die Rendite", erläutert Christina Häußler vom Verband mittelständischer Versicherungs- und Finanzmakler. Preiswerte Angebote für das Aufbewahren der Wertpapiere finden Anleger bei Filialbanken, Direktbanken und Discountbrokern.

Bei den Depotgebühren zu sparen, indem man auf die Beratung verzichtet, ist nur etwas für Anleger, die so fit sind, dass sie Börsengeschäfte in Eigenregie abwickeln können. Verbraucherschützer haben grundsätzlich nichts gegen Online-Verwahrung. Ihrer Einschätzung nach sind die Angebote transparent. Als günstige Option empfiehlt Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg Anlegern, nach einem ETF-Sparplan-Angebot Ausschau zu halten. Das gebe es oft kostenlos.

Dennoch dürfte sich der Anleger-Wunsch nach einer Verwahrung der eigenen Wertpapiere ohne zusätzliche Ausgaben selten erfüllen. Es wird keine Bank ein Depot kostenfrei zur Verfügung stellen können, ohne die langfristige Aussicht, daran doch noch zu verdienen, sagt Finanzmaklerin Häußler.
Online lässt sich sparen

Manche Geldinstitute machen die Verwahrgebühr abhängig vom Depotvolumen. Wird die Gebühr prozentual berechnet, kämen Anleger mit hohen Einlagen besser weg als solche, die Papiere für kleinere Summen im Depot hätten, sagt Thomas Hentschel, Finanzreferent der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Filialbanken arbeiten seiner Beobachtung nach auch mit einer Variante, bei der die Verwahrung sich nicht am Wert orientiert, sondern pro im Depot befindlichem Titel berechnet wird. Das kann teurer werden für Kleinanleger, die ihr Geld in viele verschiedene Aktien gesteckt haben.
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Anleger müssen außerdem Zusatzausgaben einkalkulieren. Online- wie Filialbanken verlangen zum Beispiel üblicherweise Orderkosten. Diese können einem Bericht der Zeitschrift "Finanztest" (Ausgabe 7/2015) zufolge deutlich schwanken. In einem Test lagen die günstigsten Offerten für online geführte Depots unter 10 Euro, beim klassischen Depot reichte die Mindestpreisspanne von 10 bis 35 Euro. Vielfach hängen die Kosten vom Volumen des Depots und der Art der gehandelten Papiere ab. Laut "Finanztest" fällt der Handel von ETF, Aktien und Zertifikaten im Vergleich zum Handel mit Anleihen in der Regel etwas günstiger aus.

Sparpotenzial bietet auch das Nutzen des Onlinebankings bei der Hausbank: So können Kunden selbst an der Börse aktiv werden und von den meist günstigeren Tarifen im Netz profitieren, ohne komplett auf den gewohnten Service zu verzichten. Das Freischalten kann sich auszahlen, wie Thomas Hentschels Vergleich von Angeboten einer Sparkasse in Nordrhein-Westfalen zeigt: Sie verlangt bei einen Volumen bis zu 15.000 Euro für das Brokerage am heimischen PC 0,5 Prozent, also 75 Euro. Beim Berater sind die Kosten doppelt so hoch.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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