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Euro-Zone hält robustes Tempo - Deutsche Industrie verliert an Schwung

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Mär 2018 12:44

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Deutsche ... 14509.html
Donnerstag, 01. März 2018
Euro-Zone hält robustes Tempo - Deutsche Industrie verliert an Schwung

Die Nachfrage nach deutschen Industriegütern ist nach wie vor hoch. Doch die Lieferanten stoßen dabei an ihre Leistungsgrenzen und die Preise steigen. Auch die Wirtschaft in der Euro-Zone verliert leicht an Dynamik.


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Das Wachstum der deutschen Industrie hat sich im Februar verlangsamt. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) der Industrie sank im Februar um 0,5 auf 60,6 Punkte, wie das Institut IHS Markit zu seiner Umfrage unter rund 400 Firmen mitteilte. Dabei handelt es sich um eine zweite Veröffentlichung. Im Zuge des ersten Ausweises war ein Indexrückgang auf 60,3 Punkte berichtet worden. Ab 50 Zählern signalisiert das Konjunkturbarometer ein Wachstum.

"Das enorme Wachstum in der deutschen Industrie scheint an seine Grenzen zu stoßen und sich weiter von seinen Rekordwerten vom Jahresende 2017 abzuschwächen", sagte Markit-Experte Phil Smith. "So stellen die Lieferketten mittlerweile ein derart ernstes Problem dar, dass die Befragten die Situation so dramatisch einschätzen wie nie zuvor in der 22-jährigen Umfragegeschichte."

Die anhaltend hohe Nachfrage sorge für Kapazitätsprobleme und Engpässe auf Lieferantenseite, was wiederum die Preise nach oben schießen lasse. Hersteller von Investitionsgütern in der metallverarbeitenden Industrie seien davon am stärksten betroffen. Zudem stiegen die Exportaufträge so langsam wie seit sieben Monaten nicht mehr. "Das deutet darauf hin, dass die steigenden Verkaufspreise, aber auch die Aufwertung des Euro so langsam auf die Auslandsbestellungen schlägt", sagte Smith.
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Letzteres verteuert deutsche Waren in wichtigen Abnehmerländern wie den USA. Es erhärte sich der Verdacht, "dass wir den Höhepunkt des Aufschwungs in der Industrie bereits hinter uns haben könnten", sagte Smith.

In der Euro-Zone insgesamt fiel der Einkaufsmanagerindex um 1,0 auf 58,6 Punkte. Damit hat sich das Barometer zum zweiten Mal in Folge abgeschwächt. Im Januar hatte der Index bei 59,6 Punkten gelegen. Dennoch befindet sich der Sektor in einer der besten Wachstumsphasen seit 18 Jahren. "Erfreulich ist, dass der Aufschwung nach wie vor auf breiter Basis stattfindet und alle von der Umfrage erfassten Länder robustes Wachstum vermeldeten", sagte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson. Mit Griechenlands Industriesektor etwa gehe es so kräftig aufwärts wie zuletzt vor 18 Jahren.

Quelle: n-tv.de , cri/rts/DJ
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Konzentration auf Hybride - Toyota stellt Diesel-Verkauf in Europa ein

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Mär 2018 13:44

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Toyota-s ... 21422.html
Dienstag, 06. März 2018
Konzentration auf Hybride - Toyota stellt Diesel-Verkauf in Europa ein

Dank seiner Hybrid-Antriebe gilt Toyota als Nutznießer des Dieselskandals. Die Japaner konnten ihren Marktanteil in Europa zuletzt deutlich steigern. Diesel-Motoren spielen dabei kaum noch eine Rolle - und fliegen schon bald ganz aus der Modellpalette.


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Der japanische Autobauer Toyota will in Europa keine Diesel-Pkw mehr verkaufen. Die Auslaufphase werde schon in diesem Jahr beginnen, sagte Johan van Zyl, Präsident von Toyota Motor Europe, in Genf, wo in dieser Woche die Messe Genfer Autosalon beginnt. "Wir werden keine neue Dieseltechnologie für Pkw mehr entwickeln, wir werden uns auf Hybride konzentrieren", fügte er hinzu.

Im vergangenen Jahr hatten knapp 15 Prozent der in Europa verkauften Toyota einen Dieselmotor. 2012 waren es noch 30 Prozent. Seitdem sind die Verkaufszahlen für die Hybridmodelle von Toyota stark gestiegen.
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Der japanische Autohersteller reagiert mit dem Verkaufsende auf die Dieselaffäre, die 2015 vom Volkswagen-Konzern ausgelöst wurde. Seitdem geriet die Dieseltechnologie immer stärker in Verruf - auch wegen des gesundheitsschädlichen Ausstoßes von Stickoxid. Dies war ein schwerer Rückschlag für die Automobilindustrie, die jahrelang alles auf die Entwicklung des Diesel gesetzt hatte, um den Ausstoß von Kohlendioxid zu verringern.

Toyota wiederum gilt als großer Nutznießer des Dieselskandals. Seinen Absatz in Europa konnte der weltweit drittgrößte Autobauer im vergangenen Jahr um 14 Prozent steigern - der gesamte Automarkt wuchs um 3,4 Prozent. Maßgeblichen Anteil am Erfolg hatte der Hybrid: Hier legte Toyota 2017 in Europa um 45 Prozent zu.

Quelle: n-tv.de , mbo/AFP
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Trump legt im Handelsstreit nach - "Dann belegen wir ihre Autos mit 25 Pro

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Mär 2018 12:27

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Dann-bel ... 23428.html
Mittwoch, 07. März 2018
Trump legt im Handelsstreit nach - "Dann belegen wir ihre Autos mit 25 Prozent"

Nach seiner Strafzoll-Ankündigung kritisiert US-Präsident Trump die EU erneut scharf. Sie sei zu den USA "besonders hart" und mache es "fast unmöglich für uns, mit ihnen Geschäfte zu machen". Zugleich bekräftigt er seine Drohungen gegenüber Europas Autoindustrie.


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In der Debatte um US-Strafzölle auf ausländischen Stahl sowie auf Aluminium muss US-Präsident Donald Trump erneut einen personellen Verlust in seiner Mitarbeiterriege hinnehmen. Gleichzeitig fährt er erneut schwere Geschütze in Richtung Europa auf. Sollte die EU Vergeltungszölle beschließen, wie etwa von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker vorgeschlagen, auf Jeans, Bourbon-Whiskey und Motorräder, dann würden die USA zurückschlagen, kündigte Trump an.

"Dann belegen wir ihre Autos mit einer Steuer von 25 Prozent - und glaubt mir, dann machen sie es nicht sehr lange", sagte Trump. "Die Europäische Union war besonders hart zu den Vereinigten Staaten", so Trump. "Sie machen es fast unmöglich für uns, Geschäfte mit ihnen zu machen und trotzdem senden sie ihre Autos und alles andere in die Vereinigten Staaten", sagte Trump weiter. "Die Europäische Union hat uns nicht sehr gut behandelt und es ist eine sehr, sehr unfaire Situation."
Tür für Gespräche offen

Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/ge ... 22337.html
Geldanlage-Check: Schwierige Zeiten für Aktienanlagen?
06.03.18 – 02:18 min

Trump machte aber auch deutlich, dass es Gesprächsbereitschaft für den Fall gebe, dass die EU bereit sei, Handelshemmnisse zu beseitigen: "Wenn die EU einige ihrer furchtbaren Hürden abbaut, dann können wir anfangen zu reden", sagte er. Einen Handelskrieg scheue er nicht. Er würde den Vereinigten Staaten weniger schaden als anderen Ländern, die derzeit einen Handelsüberschuss mit den USA hätten.

Trump äußerte sich weniger als 24 Stunden vor einem Treffen der EU-Kommissare in Brüssel, bei dem über Gegenmaßnahmen der Europäer gegen die angekündigten Strafzölle der USA beraten werden soll. EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström soll die Überlegungen der Brüsseler Behörde präsentieren.

Es wird nicht damit gerechnet, dass die EU-Kommission bereits konkrete Entscheidungen trifft, solange die US-Maßnahmen noch nicht in trockenen Tüchern sind. Erwartet wird vielmehr eine politische Grundsatzerklärung.
Kritik an Trump-Plänen aus den USA

Trump kommt derweil wegen seiner Zoll-Ankündigung auch in den USA selbst mehr und mehr unter Beschuss. Die beiden führenden Republikaner im Repräsentantenhaus und im Senat, Paul Ryan und Mitch McConnel, sowie weitere Vertreter von Trumps eigener Partei haben große Bedenken geäußert. "Ich glaube, die schlauere Vorgehensweise bestünde in einem präziseren und gezielteren Ansatz", sagte Ryan. Statt alle Länder mit einem generellen Zoll zu belegen, sprach er sich für ein gezieltes Vorgehen gegen die Hauptverursacher der Billigpreise auf dem Stahlmarkt aus.
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Deutsche Konzerne sehen Donald Trumps Androhung von Strafzöllen auf europäische Autoimporte betont gelassen. Beim Genfer Autosalon sagte Daimler-Chef Dieter Zetsche, Spekulationen über das, was letztlich komme, seien genauso sinnlos wie vor der Steuerreform des US-Präsidenten. BMW-Chef Harald Krüger zeigte sich optimistisch, dass es keine Zölle auf europäische Auto-Einfuhren gebe: "Das geht nicht per Dekret des Präsidenten von heute auf morgen." Und einige Abgeordnete lehnten das ab.

Trump hatte mit seiner Ankündigung die Angst vor einem internationalen Handelskonflikt geschürt. Politiker und Wirtschaftsführer in aller Welt äußerten ihre Besorgnis über eine solche Auseinandersetzung. Am Dienstag überbrachten die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen US-Außenminister Rex Tillerson ihre Position. "Wir haben unsere gemeinsame Position zum Ausdruck gebracht, dass Wirtschaftskriege, Handelskriege nicht das sind, was wir erwarten. Wir erwarten, dass es möglich sein wird, Positionen einander näher zu bringen", sagte der litauische Außenminister Linas Linkevicius.

Quelle: n-tv.de , bad/dpa/AFP
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Verband alarmiert über US-Zölle - Zehntausende Stahl-Jobs in Europa bedroh

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Mär 2018 12:54

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Zehntaus ... 27647.html
Freitag, 09. März 2018
Verband alarmiert über US-Zölle - Zehntausende Stahl-Jobs in Europa bedroht

Die US-Strafzölle könnten nicht nur europäischem Stahl den Marktzugang erschweren. Es droht auch eine Schwemme vom US-Markt ausgeschlossenen Stahls anderer Weltregionen in Europa. In der Folge gefährdet ein möglicher Preisverfall viele Arbeitsplätze.


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Der europäische Stahlverband Eurofer hat die Verhängung von Strafzöllen durch die USA scharf kritisiert. Die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump sei "schädlich und kontraproduktiv" und könne zum Verlust zehntausender Arbeitsplätze in Europa führen, erklärte Eurofer am Freitag in Brüssel. Die europäischen Produzenten würden "erheblich unter dem Verlust eines ihrer wichtigsten Exportmärkte leiden". Der Verband forderte Schutzmaßnahmen der EU für die Branche.
Charts

Salzgitter Salzgitter 44,49
ThyssenKrupp ThyssenKrupp 21,59

Die Begründung der Zölle mit der nationalen Sicherheit der Vereinigten Staaten und die Verbindung mit Verteidigungsausgaben innerhalb der Nato sei "eine Absurdität", erklärte Eurofer-Generaldirektor Axel Eggert. Trump hatte bei der Entscheidung insbesondere auf Deutschlands Exportüberschuss im Handel mit den USA verwiesen und gleichzeitig erneut die verhältnismäßig geringen deutschen Verteidigungsausgaben kritisiert.

Eurofer forderte von der EU gleichzeitig Schutzmaßnahmen für die europäischen Produzenten. Denn die US-Zölle würden zur Folge haben, dass Ausfuhren aus anderen betroffenen Herstellerländern nun im großen Stil auf den europäischen Markt umgelenkt würden, erklärte Eggert. Solche Schutzmaßnahmen sind nach den Regeln der Welthandelsorganisation WTO grundsätzlich möglich, wenn ein deutlicher Anstieg von Einfuhren die europäische Industrie ernsthaft zu schädigen drohen.
"Können nicht tatenlos zusehen"
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"Der Verlust der US-Exporte zusammen mit dem massiven Importanstieg in der EU könnten zehntausende Jobs in der EU-Stahlindustrie und verbundenen Sektoren kosten", erklärte Eggert. "Ironischerweise zeigen Schätzungen auch, dass die USA als Folge der Maßnahme unter dem Strich auch Jobverluste erleiden könnten."

Es sei gut, dass die EU-Kommission bereits angekündigt habe, sofort zu handeln, erklärte der Eurofer-Generaldirektor. "Wir können nicht tatenlos zusehen, während die USA ein Streichholz unter dem globalen Handelssystem anzünden."

Quelle: n-tv.de , shu/AFP
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Hohe Zusatzkosten befürchtet - Brexit könnte deutsche Wirtschaft hart tref

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Mär 2018 13:11

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Brexit-k ... 30882.html
Montag, 12. März 2018
Hohe Zusatzkosten befürchtet - Brexit könnte deutsche Wirtschaft hart treffen

Durch Zölle, Zulassungsverfahren und Wartezeiten an den Grenzen kommen nach dem Brexit zusätzliche Kosten auf die EU-Wirtschaft zu. Deutschland könnte der Austritt Großbritanniens laut einer Studie besonders hart treffen - die Rede ist von bis zu neun Milliarden Euro.


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Für die deutsche Wirtschaft wird der Brexit laut einer aktuellen Studie teure Folgen haben. Kosten in Höhe von neun Milliarden Euro jährlich sollen demnach für den Fall anfallen, dass der Handel mit Großbritannien nach dem EU-Austritt zu den Regeln der Welthandelsorganisation zurückkehrt - das heißt mit Zöllen und sogenannten regulatorischen Barrieren wie Zulassungsverfahren oder Wartezeiten an den Grenzen, die ebenfalls Kosten verursachen. Das habe das Beratungsunternehmen Oliver Wyman und die Anwaltssozietät Clifford Chance errechnet.

Deutschland wäre damit das am stärksten betroffene EU-Land, heißt es in der Analyse. Für die Unternehmen in der gesamten EU - dann ohne Großbritannien - werden Kosten von zusammen jährlich 37 Milliarden Euro veranschlagt. Die britische Wirtschaft müsste mit 32 Milliarden Euro rechnen.

Großbritannien und die EU verhandeln derzeit darüber, wie ihre Wirtschaftsbeziehungen nach dem Brexit aussehen sollen. London will Binnenmarkt und Zollunion unbedingt verlassen, aber trotzdem einen möglichst reibungslosen Handel ohne Zölle und einen Erhalt von Liefer- und Produktionsketten über Grenzen hinweg. Die EU hält eine solche "Zoll-Partnerschaft" aber nicht für umsetzbar.
Deutschlands Autoindustrie betroffen
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Stark exportorientierte Wirtschaftszweige wären der Studie zufolge naturgemäß besonders betroffen. Ein gutes Drittel der neun Milliarden Euro in Deutschland müsste allein die Autoindustrie schultern, die einen großen Anteil an den Exporten nach Großbritannien hat, wie es in der Analyse heißt.

Unabhängig von Größe und Branche gelte es für alle Unternehmen, sich auf unsichere Zeiten vorzubereiten, betonte die Deutschland-Chefin von Oliver Wyman, Finja Carolin Kütz. Gerade kleinere Firmen könnten Schwierigkeiten bekommen, die neue Komplexität des Handels mit Großbritannien in den Griff zu bekommen. "Über 60 Prozent der exportierenden kleinen und Kleinstunternehmen in Deutschland handeln nur innerhalb der EU und haben keine Prozesse für den außereuropäischen Handel", sagte Kütz.

Quelle: n-tv.de , mba/dpa
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"Es gibt keine Gewinner" - Lagarde attackiert Trumps Protektionismus

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Mär 2018 13:05

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Lagarde- ... 38901.html
Freitag, 16. März 2018
"Es gibt keine Gewinner" - Lagarde attackiert Trumps Protektionismus

Von Roland Peters, Buenos Aires

Anfang kommender Woche treffen sich die G20-Finanzminister in Argentinien. IWF-Chefin Lagarde ist bereits da - und gibt gegen die Handelspolitik der USA einen scharfen Ton vor.


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Maßnahmen aus dem Weißen Haus und Getöse über mögliche Handelskriege, obwohl es der Weltwirtschaft nach zehn Jahren Bewältigung der Finanzkrise alles andere als schlecht geht: Es sind keine einfachen Zeiten für den Internationalen Währungsfonds. Aber: In solchen Zeiten werden kritische Stimmen lauter gehört als sonst. Der IWF gehört dazu und er wirbt deutlich hörbar für den freien Handel.

Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/po ... 38615.html
Joschka Fischer im n-tv Interview: "Bei Handelskrieg wäre Deutschland auf der Verliererseite"
15.03.18 – 03:38 min

3,2 Prozent weltweites Wirtschaftswachstum im Jahr 2016, 3,7 Prozent 2017, im aktuellen Jahr sollen es 3,9 Prozent werden: So beschreibt IWF-Chefin Christine Lagarde die Lage in Buenos Aires vor dem dortigen G20-Finanzministertreffen. Am Montag und Dienstag kommender Woche werden Bundesfinanzminister Olaf Scholz und seine internationalen Kollegen hier erwartet. Und die Folgen der Einfuhrzölle auf Aluminium und Stahl, die US-Präsident Donald Trump verhängt hat, werden sicher ein Thema sein.

Lagarde ist schon früher als die anderen Konferenzteilnehmer nach Südamerika gekommen, sitzt mit Argentiniens Finanzminister Nicolás Dujovne an einer Privatuniversität in Buenos Aires und nutzt die Fragen des gastgebenden Direktors und Publikums für eine düstere Prognose. "Der Handel wird weniger", sagt sie über die Auswirkungen die protektionistischen Maßnahmen der USA. "Abnehmender Handel wird nicht die Armut bekämpfen und er wird auch nicht die Lebenshaltungskosten von Niedrigverdienern senken." Vielmehr sei weniger Handel eine Last für den sozialen Zusammenhalt auf der ganzen Welt. "Es gibt keine Gewinner." Es sind deutliche Worte ans Weiße Haus.

Zuvor hatte Lagarde dem US-Präsidenten bereits direkt widersprochen: "Die Wirtschaftsgeschichte zeigt deutlich, dass Handelskriege nicht nur das globale Wachstum beeinträchtigen, sondern auch nicht zu gewinnen sind", so Lagarde. Sei seien schlecht für die Wirtschaft und schlecht für die Menschen. Trump hatte gesagt, es sei "leicht", solche Konflikte zu gewinnen.
Arme Menschen im Fokus

Die Hauptziele des Währungsfonds sind laut Lagarde derzeit, die gute wirtschaftlichen Lage zu nutzen, um die Produktivität weltweit zu erhöhen und die soziale Ungleichheit zu bekämpfen. Die hat seit der Finanzkrise stark zugenommen. Doch Zölle treiben die Preise nach oben, weil die Konkurrenz künstlich aus dem Markt gehalten wird - und vor allem ärmere Menschen sind auf günstige Preise angewiesen.

Mit solchen Aussagen geht der IWF auch gegen sein schlechtes Image vor, das er in Teilen der Welt noch immer hat, besonders abseits des Globalen Nordens. Eine Frage aus dem Publikum konfrontiert Lagarde mit der vorherrschenden Skepsis gegenüber dem IWF: Der Währungsfonds sei ja früher der "bad guy" gewesen, warum beschäftige er sich denn inzwischen eigentlich mit Armut? Lagarde erwidert sachlich, selbst rein ökonomische Studien zeigten, dass ungleiche Gesellschaften schlecht für nachhaltiges Wirtschaftswachstum seien.
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In den 1980er-Jahren hatte der Währungsfonds in der Region seine dringend nötigen Kredite an marktliberale Reformen und Sparmaßnahmen geknüpft. Als Folge schrumpfte das Wachstum, der Lebensstandard sank. Der IWF war auch mitverantwortlich für Argentiniens Staatspleite im Jahr 2001. Ex-Präsident Néstor Kirchner beendete als Konsequenz im Jahr 2004 die Zusammenarbeit mit dem Währungsfonds. Für viele in der Region galt der IWF als neoliberales Werkzeug der US-Finanzindustrie. Erst 2016 gab es unter dem wirtschaftsliberaleren Präsidenten Mauricio Macri wieder eine deutliche Annäherung. Der ausgiebige Besuch Lagardes in Buenos Aires unterstreicht die Absicht des IWF, sich in Südamerika als Unterstützer zu zeigen.

Lagarde betont Gemeinsamkeiten - Dinge gingen nicht innerhalb von Landesgrenzen, sondern international vonstatten. "Ob Finanzströme oder Terrorismus, wir leben in einer total vernetzten Welt." Es sei nicht der Moment, internationale Zusammenarbeit aufzugeben, sich zurückzuziehen, sondern sie zu verstärken. Sie lobt damit den Kurs der wirtschaftlichen Öffnung des Gastgebers und kritisiert zugleich die Handelspolitik der USA. Ob die US-Zölle auch Argentinien träfen? Sie könne nicht viel zu Auswirkungen auf argentinische Aluminiumexporte sagen, sie kenne die Zahlen nicht. "Ich bin mehr Expertin bei Zahlen zu argentinischem Wein", sagt Lagarde und lächelt.

Quelle: n-tv.de
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Billigflieger kauft Anteile - Ryanair will Mehrheit an Airline von Niki La

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Mär 2018 13:18

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https://m.focus.de/finanzen/news/billig ... 39820.html

Billigflieger kauft Anteile - Ryanair will Mehrheit an Airline von Niki Lauda kaufen
20.03.2018 | 10:38
Niki Lauda will Kooperation von Laudamotion und Lufthansa
Herbert Pfarrhofer/APA/dpa

Der irische Billigflieger Ryanair will die Mehrheit der österreichischen Airline Laudamotion von Ex-Rennfahrer Niki Lauda kaufen. Ryanair habe den Kauf von 24,9 Prozent an Laudamotion vereinbart und wolle die Anteile auf 75 Prozent aufstocken, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Ryanair will für die 75-Prozent-Beteiligung weniger als 50 Millionen Euro investieren und weitere 50 Millionen für Betriebskosten zur Verfügung stellen. Helfen will sie auch beim Ausbau der Laudamotion-Flotte auf 21 Flugzeuge im Sommer 2018. Aktuell hat sich Laudamotion 14 Flugzeuge gesichert.

Der Mehrheitsübernahme muss aber noch die EU-Kommission zustimmen. Der Niki-Gründer und ehemalige Rennfahrer Niki Lauda hatte Ende Januar im Bieterrennen um die einstige Air-Berlin-Tochter Niki den Zuschlag erhalten und die Gesellschaft Laudamotion genannt. Lauda hatte das Unternehmen für knapp 50 Millionen Euro zurückgekauft, nachdem eine Übernahme durch die Lufthansa am Widerstand der EU gescheitert war.
Im Video: Lufthansa-Vorstand glaubt, dass Berliner Pannenflughafen abgerissen wird
[Lufthansa-Vorstand glaubt, dass Berliner Pannenflughafen abgerissen wird]
FOCUS Online/Wochit Lufthansa-Vorstand glaubt, dass Berliner Pannenflughafen abgerissen wird
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Profile, Werbung, Preise - So werden unsere digitalen Spuren verwertet

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Mär 2018 13:25

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/So-werde ... 46970.html
Mittwoch, 21. März 2018
Profile, Werbung, Preise - So werden unsere digitalen Spuren verwertet

Im Internet können alleine schon Likes viel über eine Person verraten. Solche privaten Daten sind in der Konsumwirtschaft von großem Wert und Nutzen. Methoden zur Manipulation wie bei Cambridge Analytica in der Affäre um Facebook sind hier schon länger Praxis.


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Big Data, Profilbildung und Microtargeting: Der Skandal um Cambridge Analytica und Facebook hat ins Licht gerückt, wie potenzielle Wähler durch eine geschickte Auswertung und Verknüpfung ihrer persönlichen Daten mit passgenauen Botschaften versorgt werden können. So soll Cambridge Analytica nicht nur die Brexit-Entscheidung beeinflusst, sondern auch Donald Trump zum Sieg bei der US-Präsidentenwahl 2016 verholfen haben. Die britische Datenanalyse-Firma war illegal an einige Informationen von bis zu 50 Millionen Facebook-User gekommen - ohne das Wissen der Nutzer.

Die Affäre sorgt seit Tagen für große Empörung. Sie rückt ein Geschäftsmodell in den Blickpunkt, Daten zusammenzuführen und mit Hilfe von Algorithmen Profile zu erstellen. Dieses Vorgehen ist vor allem im Konsumbereich längst nicht mehr ungewöhnlich. "Dass was Cambridge Analytica offensichtlich gemacht hat - oder machen wollte, ist durchaus vergleichbar mit dem, was jeden Tag immer stärker im Wirtschaftsbereich passiert, wenn es um Werbung, Kreditwürdigkeit oder um die individuelle Preisgestaltung geht", sagt der frühere Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar.
Likes verraten viel – etwa übers Liebesleben

Und der österreichische Datenschutzexperte Wolfie Christie kritisierte bereits vor eineinhalb Jahren auf einer Konferenz: "Während wir immer transparenter werden, wird der Umgang der Unternehmen mit unseren Daten immer undurchsichtiger." Doch was passiert mit unseren Daten im Netz? Via Smartphone oder Webbrowser kann ein konstanter Datenstrom über unser Leben oder unser Nutzungsverhalten an Dritte weitergegeben werden.

Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/po ... 46680.html
Vor versteckter Kamera: Cambridge-Analytica-Chef ruft zu Erpressung auf
21.03.18 – 01:47 min

Dazu gehören rein technische Informationen wie die IP-Adresse der verwendeten Rechner, Standortdaten oder die Tatsache ob ich ein iPhone oder ein Android-Gerät benutze. Hinzu kommen persönliche Informationen - etwa über Social Media. So lässt sich etwa anhand einiger Facebook-Likes mit hoher Zuverlässigkeit auf Eigenschaften wie Alter, sexuelle Orientierung, ethnische Zugehörigkeit, politische Einstellung, Beziehungsstatus oder Alkoholkonsum schließen. Mitunter sind diese Informationen - je nach Privateinstellungen - für viele einsehbar.
Verschiedene Preise für verschiedene Menschen

Auf Basis solcher Informationen wird dann oftmals personalisierte Werbung angeboten. Es könnten aber auch diskriminierende Entscheidungen über Kunden gefällt werden, von der Kreditwürdigkeit bis hin zur Wartedauer in einer Hotline, warnen Experten. Ein typisches Beispiel sei die Preisdifferenzierung, sagt Schaar. So bekämen verschiedene Menschen etwa beim Buchen von Flügen für dieselbe Verbindung unterschiedliche Preise angeboten. Je nachdem wie viel die Kunden - laut Analyse - bereit seien zu zahlen.

Und auch Lina Ehrig vom Bundesverband Verbraucherzentrale sagt: "Die Bildung von Profilen und die individuelle Ansprache, sei es zu Werbezwecken oder zur Preisgestaltung, ist ein Thema, das wir zum Teil schon beobachten und das noch viel stärker kommen wird." Besonders verbreitet seien hierzulande bereits individuelle Rabatte.
"Heimliche Steuerung unserer Bedürfnisse"
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Manche Nutzer sind diesen Werbestrategien ahnungslos ausgeliefert. Ihnen ist gar nicht bewusst, dass sie maßgeschneiderte Botschaften erhalten, geschweige denn auf Basis welcher Informationen diese erstellt wurden. "Intransparenz ist das A & O jeder erfolgreichen Manipulation", sagt Schaar. Und: "Das Problem gehe weit über den Datenschutz hinaus." Es gehe um eine heimliche Steuerung unserer Bedürfnisse, unseres Handelns oder unseres Wahlverhaltens.

Hoffnung setzen die Experten auf die E-Privacy-Verordnung, die derzeit verhandelt wird, sowie auf die Datenschutzgrundverordnung, die Ende Mai in Kraft treten wird. "Der Vorteil ist, dass die Datenschutzgrundverordnung europaweit gilt und sich auch nichteuropäische Unternehmen daran halten müssen. Das heißt Facebook, Google, Amazon und Co. können nicht mehr einfach so weitermachen wie bisher", sagt Ehrig. Außerdem gelte künftig ein Kopplungsverbot. So dürfe man dann einen Dienst auch nutzen, wenn man nicht der Datenverarbeitung zustimmt.

Und Schaar, der inzwischen Vorsitzender der Europäischen Akademie für Informationsfreiheit und Datenschutz ist, sagt: "Wir müssen diese Schattenseiten ausleuchten, was ja nicht bedeutet, dass wir die Digitalisierung stoppen oder bremsen wollen. Aber wir müssen sie in gesellschaftlich akzeptable Bahnen leiten und diesen Willen erwarte ich von den Politikern."

Quelle: n-tv.de , Jenny Tobien, dpa
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US-Regierung sagt Ausnahme zu - EU bleibt von Strafzöllen verschont - vore

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Mär 2018 17:23

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/EU-bleib ... 50037.html
Donnerstag, 22. März 2018
US-Regierung sagt Ausnahme zu - EU bleibt von Strafzöllen verschont - vorerst

Aufatmen in der europäische Stahlbranche: Die US-Regierung nimmt die EU und sechs andere Länder vorläufig von den geplanten Strafzöllen auf Stahl und Aluminium aus. Das teilt der US-Handelsbeauftragte bei einer Senatsanhörung mit.


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Die US-Regierung will die EU vorerst von den geplanten Strafzöllen auf Stahl und Aluminium befreien. Der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer sagte bei einer Anhörung im US-Senat, die Europäische Union werde ebenso wie sechs andere Länder vorläufig von den neuen Tarifen ausgenommen. Die von US-Präsident Donald Trump verhängten Strafzölle sollen am Freitag in Kraft treten.

Die Ausnahme für die EU hatte sich bereits angedeutet. Am Mittwoch hatte Lighthizer dafür im US-Repräsentantenhaus neben der EU auch Argentinien, Australien und Brasilien ins Spiel gebracht. Die US-Nachbarn Kanada und Mexiko sollen ebenfalls von den Strafzöllen verschont bleiben.
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Gleichzeitig will Trump offenbar stärker als bisher beabsichtigt China in die Mangel nehmen. An diesem Donnerstag will er ein Maßnahmenpaket vorgestellen, das vor allem auch dem Diebstahl geistigen Eigentums einen Riegel vorschieben soll. Laut dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron will Trump in diesem Zusammenhang um 22 Uhr europäischer Zeit eine Stellungnahme abgeben.

Trump hatte vor zwei Wochen Zölle auf Importe von Stahl und Aluminium in Höhe von 25 und 10 Prozent angekündigt. Die EU hält die Tarife für regelwidrig und hatte für diesen Fall gedroht, Vergeltungszölle auf US-Produkte wie Whiskey, Jeans und Motorräder zu verhängen.

Quelle: n-tv.de , chr/AFP/dpa
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Glänzendes Geschäft ? - Wie Anleger in Gold investieren sollten

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Mär 2018 15:45

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Freitag, 23. März 2018
Glänzendes Geschäft ? - Wie Anleger in Gold investieren sollten

Gold glänzt verführerisch. Als Geldanlage ist es aber spekulativ. Anleger müssen viele Risiken einkalkulieren. Worauf kommt es an?


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Gold sieht meist nicht nur glänzend aus, es wird auch schon seit Langem als Zahlungsmittel akzeptiert. Kein Wunder also, dass viele Anleger auf das Edelmetall setzen. Ein wichtiger Vorteil: Selbst bei einer schweren Wirtschaftskrise würde Gold vermutlich nie ganz wertlos, anders als möglicherweise Bargeld.

Dennoch gilt: Alles an Geld in Gold anzulegen, ist riskant. Rendite machen Anleger nur über den Preis, und dessen Entwicklung gleicht einem ständigen Auf und Ab. "Insofern ist Gold eine spekulative Geldanlage", betont Max Schmutzer von der Stiftung Warentest.

Gold wird in der Regel in US-Dollar gehandelt. "Vom Jahr 2000 an bis 2011 ist der Goldkurs von circa 300 auf über 1900 US-Dollar je Unze gestiegen", sagt Ralf Scherfling von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Ab 2011 hat der Goldkurs dann in kurzer Zeit ein knappes Drittel seines Wertes verloren. 2017 schwankte er im Bereich von 1200 bis 1350 US-Dollar je Unze.
Entwicklung schwer vorherzusehen

Wie die Entwicklung in diesem Jahr ausfallen wird, kann niemand seriös vorhersagen. "Das hängt von unterschiedlichen und schwer vorhersehbaren Faktoren ab", erklärt Tanja Beller vom Bundesverband deutscher Banken. Eine Rolle spielt etwa die Nachfrage nach physischem Gold, zum Beispiel für Schmuck oder Produkte, bei denen Gold verwendet wird. Hinzu kommt, ob und wenn ja wie viel Gold gefunden wird und wie hoch die Schürfmenge ist.

Ebenfalls bedeutsam sind Nachfrage und Angebot von Gold durch die Notenbanken weltweit. "Auch die niedrigen Zinsen nennen Experten immer wieder als Preistreiber für Gold, da der Nachteil, dass Gold keine Zinsen abwirft, damit an Bedeutung verliert", erläutert Schmutzer. Aber wie hoch die Zinsen in fünf oder zehn Jahren sein werden, kann niemand prognostizieren.

Wer Gold kaufen möchte, sollte dies als Beimischung sehen und maximal fünf bis zehn Prozent seines Geldes investieren. Käufer sollten bedenken, dass Gold keine regelmäßigen Erträge bringt. "Eine Rendite erzielen sie nur aus einem steigenden Goldpreis", betont Beller.

Doch dabei sind selbst bei sehr langen Anlagezeiträumen keine Wunder zu erwarten, wie eine Studie von Wissenschaftlern der London Business School und Experten der Schweizer Bank Credit Suisse zeigt. Gold brachte demnach seit dem Jahr 1900 gerade einmal 0,7 Prozent jährlich.
Schlechte Phasen auszusitzen

Diejenigen, die die Anlage langfristig planen, haben immerhin die Möglichkeit, schlechte Phasen auszusitzen. "Wer hingegen kurzfristig auf eine Rendite hofft, muss im Zweifel mit Verlust verkaufen, falls der Goldkurs in die falsche Richtung geht und Geld benötigt wird", sagt Scherfling.

Zusätzlich zu den Schwankungen des Goldpreises kommt das Währungsrisiko hinzu. "Letztlich spekulieren Anleger, die Gold kaufen, auf einen steigenden Goldkurs und einen stärker werdenden Dollar", erläutert Scherfling. Aber es kann auch anders laufen: "Wenn der Euro gegenüber dem Dollar zulegt, verliert das Gold-Investment deutscher Anleger an Wert", so Schmutzer. Somit sollte auch das Währungsrisiko für Anleger ein Argument sein, nicht zu einseitig auf das Edelmetall zu setzen.

In Gold kann auf unterschiedliche Weise investiert werden. "Viele Goldliebhaber bevorzugen physisches Gold, das sie auch anfassen können - also Münzen oder Barren", sagt Beller. Sie rät, keine zu kleinen Stückelungen zu kaufen. Denn für kleine Barren und kleine Münzen sind nach Angaben der Bankenexpertin die Herstellungskosten und damit die Preise verhältnismäßig höher. "Zu empfehlen sind eher handelsübliche Goldmünzen wie beispielsweise amerikanische Eagle, kanadischer Maple Leaf oder englische Britannia." Wer Münzen oder Barren kauft, sollte auch an die sichere Aufbewahrung denken - und an die Kosten zum Beispiel für ein versicherten Banksafe.
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Auch eine Aufbewahrung der Goldbarren oder -münzen in einem Safe zu Hause ist möglich. "Dann sollte man aber prüfen, ob und in welcher Höhe das Gold im Rahmen der Hausratversicherung abgesichert ist", rät Scherfling.

Goldbarren mit einem Feingoldgehalt von 99,99 Prozent oder gängige Anlagemünzen lassen sich laut Schmutzer schnell und problemlos zu Geld machen. Anlaufstellen sind der Münzhandel und auch einige Kreditinstitute. "Hat ein Anleger Münzen oder Barren erworben und verkauft er die Edelmetall-Stücke nach mindestens einem Jahr wieder mit Gewinn, dann muss er diesen Gewinn nicht versteuern."

Neben Barren und Münzen gibt es auch Finanzprodukte mit dem Schwerpunkt Gold. Das können Investmentfonds, Aktien, Zertifikate oder ETF-Fonds sein. Eine weitere Möglichkeit sind Goldsparpläne. "Jeder Anleger sollte sich im Vorfeld genau über die Vor- und Nachteile der einzelnen Formen informieren, um nicht ungewollt Risiken einzugehen oder überteuerte Produkte zu kaufen", rät Scherfling. Erst dann ist die Zeit reif für eine Entscheidung.

Quelle: n-tv.de , Sabine Meuter, dpa
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Zoff bei der Deutschen Bank - IT-Chefin muss nach Kritik um Job bangen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Mär 2018 20:00

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Montag, 26. März 2018
Zoff bei der Deutschen Bank - IT-Chefin muss nach Kritik um Job bangen

Die Deutsche Bank sei das "dysfunktionalste Unternehmen", für das sie je gearbeitet habe, soll IT-Chefin Hammonds gesagt haben. Nun bekommt sie richtigen Ärger. Sogar ihr Job steht auf dem Spiel.


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Kim Hammonds, Vorstandsmitglied und IT-Chefin der Deutschen Bank, steht nach umstrittenen Äußerungen über das Geldhaus unter Druck. "Es wird eng", hieß es von einem der größten Aktionäre des Geldinstituts. "Wer in einer solchen Position so schlecht über den eigenen Arbeitgeber spricht, dürfte kaum haltbar sein." Ein anderer Großinvestor äußerte sich ähnlich. Hammonds hatte laut "Frankfurter Allgemeiner Sonntagszeitung" bei einer Tagung der obersten Führungskräfte des Finanzkonzerns gesagt, die Bank sei das "dysfunktionalste Unternehmen", für das sie je gearbeitet habe.
Charts

Deutsche Bank Deutsche Bank 11,19

In einem Interview mit dem "Handelsblatt" bestätigte Hammonds diese Wortwahl zwar nicht, dementierte sie aber auch nicht. Die Situation bei der Deutschen Bank sei allerdings "noch komplexer" als bei ihren früheren Arbeitgebern, "was nicht wirklich erstaunlich ist - schließlich sind wir eine globale Bank in einer schwierigen Transformation. Diese Komplexität verringern wir seit nunmehr drei Jahren - wir kommen dabei gut voran, aber es muss schneller gehen."

Unter ihrer Ägide sei die Zahl der IT-Systeme von 45 auf 32 reduziert worden, die deutlich stabiler liefen als früher. Das Ziel sind vier.
Kontrollchef entscheidet

Die Diskussion um die Leistungsfähigkeit der IT der Deutschen Bank ist nicht neu. Sogar Vorstandschef John Cryan, der im Juli 2015 das Ruder übernahm, hatte die Computersysteme des Instituts kurz nach seinem Amtsantritt öffentlich als "lausig" bezeichnet und dafür intern viel Kritik einstecken müssen. Hammonds Äußerungen auf der Führungskräftetagung hätten einen besonders schalen Beigeschmack, weil sie ja schon vor Jahren gerade dafür angetreten sei, um den schlechten Zustand der IT zu beheben, hieß es von einem Großinvestor.
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Aufsichtsratschef Paul Achleitner werde nun zu entscheiden haben, ob Hammonds im Amt bleiben könne, nachdem ihre Meinung über die Bank öffentlich geworden sei. Dass ihr Vertrag, der noch bis zum kommenden Jahr läuft, verlängert werde, sei "nun aber eher schwer vorstellbar", sagte ein Insider, der nicht namentlich genannt werden wollte.

Normalerweise beginnen die Gespräche über eine Verlängerung des Engagements von Vorständen etwa ein Jahr im Voraus. Hammonds war 2013 nach Stationen bei Ford, Dell und Boeing als IT-Chefin zur Deutschen Bank gekommen und dann 2016 als "Chief Operating Officer" in den Vorstand eingezogen.

Quelle: n-tv.de , wne/rts
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Angebot an Bauland knapp - Hauspreise steigen stark - auch auf dem Land

Beitragvon Weltbookadmin47 » 31. Mär 2018 21:44

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Samstag, 31. März 2018
Angebot an Bauland knapp - Hauspreise steigen stark - auch auf dem Land

In Deutschland wurden 2017 250 Milliarden Euro für Immobilien ausgegeben - deutlich mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig stagniert die Zahl der Verkäufe. Doch nicht nur das knappe Angebot treibt die Preise.


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Die Bundesbürger haben auch 2017 deutlich mehr Geld ausgeben müssen, um sich den Traum von den eigenen vier Wänden zu erfüllen. "Die Preise steigen weiter", sagte Peter Ache, Geschäftsstellenleiter des Arbeitskreises der Gutachterausschüsse der dpa. Auf Basis der vorliegenden Kaufverträge schätzt er, dass bis zu 250 Milliarden Euro für Wohnungen, Häuser, Grundstücke und Gewerbeimmobilien bezahlt wurden. Das wären rund neun Prozent mehr als im Vorjahr, während die Zahl der Kaufverträge zwischen 900.000 und einer Million stagniert.

Damit hält der Aufwärtstrend auf dem deutschen Immobilienmarkt seit zehn Jahren an. "Das Angebot ist knapp", sagte Ache. "Es wird nicht genug Bauland auf den Markt gebracht." Das gelte vor allem für Großstädte. Befeuert werden die Preise durch niedrige Zinsen. "Es gibt nicht genug Möglichkeiten, Geld gewinnbringend anzulegen." Investoren und Anleger setzten deshalb weiter auf Häuser und Wohnungen.
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Auch auf dem Land werden dem Immobilienfachmann zufolge Häuser nun vielerorts teurer. Denn die Preise seien noch vergleichsweise gering. "Es ist zum Teil günstiger, eine Immobilie zu kaufen als eine zu mieten", sagte Ache und verwies auf die günstigen Darlehen. Sorgen vor einem Kollaps des Marktes sind aus Sicht der Gutachter unbegründet. "Die Kreditvergabe ist in Deutschland ordentlich reglementiert. Da wird die Welt nicht zusammenbrechen."

In dem Arbeitskreis laufen die Berichte der örtlichen Gutachterausschüsse zusammen. Anders als viele Marktstudien gewinnen sie ihre Erkenntnisse aus den tatsächlichen Kaufverträgen. Seinen nächsten bundesweiten Bericht legt der Arbeitskreis Ende 2019 vor. 2016 wechselten nach den amtlichen Daten Immobilien für 237,5 Milliarden Euro den Besitzer.

Quelle: n-tv.de
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Kampf gegen Preisblasen - China untersucht Online-Vermögensverwalter

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Apr 2018 15:16

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/China-un ... 65662.html
Dienstag, 03. April 2018
Kampf gegen Preisblasen - China untersucht Online-Vermögensverwalter

Die chinesische Führung versucht, Finanzrisiken einzudämmen. Ab sofort stehen die Internet-Finanzdienstleister unter verstärkter Beobachtung der Notenbank in Peking. Es geht um Geldanlagen in Billionenhöhe.


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Zur Abwehr von Finanzrisiken nimmt China Online-Vermögensverwalter genauer unter die Lupe. Die Notenbank des Landes startete dazu laut Insidern eine Untersuchung, die Ende Juni abgeschlossen werden soll.

Einem Dokument der Notenbank zufolge sollen solche Internet-Finanzdienstleister ohne ausreichende Lizenz ihr Geschäft bis zum Ende der Prüfung in Ordnung bringen. Der unberechtigte Verkauf von Geldanlage-Produkten könne demnach als illegale Kapitalbeschaffung, als illegale Annahme von Einlagen und als illegale Ausgabe von Wertpapieren angesehen werden.
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Ende März hatte Präsident Xi Jinping eine verschärfte Aufsicht über die Vermögensverwaltung angeordnet, bei der es um Geldanlagen im Volumen von rund umgerechnet zwölf Billionen Euro geht. Damit sollen Überschuldung und Preisblasen verhindert sowie Schlupflöcher geschlossen werden, die sogenannte Schattenbanken nutzen, um die Aufsicht zu umgehen und riskante Geschäfte mit erhöhtem Kreditumfang zu machen.

Die regierende Kommunistische Partei hat sich unter Xi dem verstärkten Kampf gegen solche Geschäfte verschrieben. In der Grauzone jenseits des regulierten Bankensektors tummeln sich in China Versicherer, Leasingfirmen und andere Unternehmen - darunter auch illegale.

Quelle: n-tv.de , wne/rts
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Gegenseitige Strafzölle - USA und China auf Weg zum Handelskrieg

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Apr 2018 11:26

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/USA-und- ... 66604.html
Mittwoch, 04. April 2018
Gegenseitige Strafzölle - USA und China auf Weg zum Handelskrieg

Die USA kündigen neue Strafzölle auf Importe aus China in Höhe von 50 Milliarden Dollar an. Die Volksrepublik schießt umgehend in gleichem Maße zurück. Die beiden größten Volkswirtschaften befinden sich auf Kollisionskurs.


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Der Handelsstreit zwischen China und den USA eskaliert. Nach der Ankündigung von 25-prozentigen Strafzöllen auf chinesische Waren im Wert von 50 Milliarden US-Dollar durch die Vereinigten Staaten konterte die Volksrepublik mit eigenen Sonderabgaben. Wie das chinesische Staatsfernsehen berichtete, sollen zusätzliche Zölle von 25 Prozent auf US-amerikanische Einfuhren in gleicher Höhe erhoben werden.
Die beiden führenden Wirtschaftsmächte gehen auf Konfrontationskurs.

Betroffen sind demnach besonders Sojabohnen, Autos, Rindfleisch sowie Produkte der Chemie- und Flugzeugindustrie. Es geht um insgesamt 106 US-Güter in vier Kategorien. Den Wert der Importe gab das Handelsministerium in Peking mit 50 Milliarden US-Dollar an.

Zuvor hatte die Regierung in Washington eine Liste mit Einfuhren aus China im Wert von 50 Milliarden US-Dollar im Jahr vorgelegt, auf die künftig zusätzlich Abgaben erhoben werden sollen. Der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer begründete das scharfe Vorgehen mit chinesischen Verstößen gegen Urheberrechte und dem Zwang für US-Unternehmen in China, Technologie an heimische Firmen weiterzugeben.
Senats-Mehrheitsführer fürchtet Handelskrieg

Lighthizer sagte, die USA hätten wirksame Maßnahmen ergreifen müssen, um China wegen seiner staatlich gelenkten Bemühungen zu konfrontieren, sich zwangsweise amerikanische Technologie anzueignen "oder sogar zu stehlen". Er bezog sich auch direkt auf die ehrgeizige chinesische Industriestrategie "Made in China 2025", mit der das Reich der Mitte zum weltweiten Technologieführer aufsteigen will.
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Vertreter der US-Wirtschaft und der in China tätigen US-Unternehmen warnten allerdings, dass höhere Einfuhrzölle der falsche Weg seien und Verbraucher in den USA schädigten. Der Mehrheitsführer im US-Senat, Mitch McConnell, sagte nach US-Medienberichten vor Bauern und Wirtschaftsvertretern im US-Bundesstaat Kentucky, er sei "kein Freund von Zöllen". Der Republikaner warnte, dass sich die USA auf einem "rutschigen Abhang" bewegten. "Ich bin nervös, in einen Handelskrieg zu geraten, und hoffe, dass es nicht zu weit geht."

Die neuen Strafzölle weckten Sorgen über die weltweiten Auswirkungen einer Eskalation des Handelsstreits zwischen den beiden größten Volkswirtschaften. Einige Beobachter fürchten, dass sich eine Spirale aus immer neuen wechselseitigen Strafmaßnahmen ergeben könnte.

Quelle: n-tv.de , wne/dpa
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Geschlossene Fonds - Marktwächter kritisieren Kostenintransparenz

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Apr 2018 21:42

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Freitag, 06. April 2018
Geschlossene Fonds - Marktwächter kritisieren Kostenintransparenz

Geschlossene Fonds gelten Verbraucherschützern als riskante Geldanlage. Allerdings ist das aus ihrer Sicht nicht das einzige Problem.


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Durchblick Fehlanzeige: Anleger geschlossener Fonds haben Verbraucherschützern zufolge kaum Chancen, die Kosten zu vergleichen. "Einzelne Posten werden bei den verschiedenen Fonds häufig ganz unterschiedlich berechnet", kritisierte Wolf Brandes, Marktwächter-Experte Grauer Kapitalmarkt bei der Verbraucherzentrale Hessen.

Untersucht wurden alle 25 inländischen Publikumsfonds, die von Oktober 2016 bis September 2017 aufgelegt und von der Finanzaufsicht Bafin genehmigt wurden. Das Ergebnis: Verbraucher haben den Angaben zufolge kaum eine Möglichkeit, die Kosten zu erfassen und zu vergleichen. Selbst bei den Dokumenten zu ein- und demselben Fonds habe es Abweichungen für die gleichen Posten gegeben, betonten die Verbraucherschützer.

So würden zum Beispiel in 18 von den 25 untersuchten Fonds die Kosten für einmalige Aufwendungen, sogenannte Initialkosten, in den untersuchten Dokumenten teils mit, teils ohne Ausgabeaufschlag genannt. Vorgeschrieben ist den Angaben zufolge die Nennung einschließlich Ausgabeaufschlag. Abweichungen wurden auch bei den laufenden Kosten festgestellt: Die Unterschiede zwischen den wesentlichen Anlageinformationen und dem Verkaufsprospekt betrügen bis zu 3,85 Prozentpunkte. Lediglich ein Fonds machte demnach identische Angaben zu den laufenden Kosten sowohl im Verkaufsprospekt, als auch in den Anlagebedingungen und den wesentlichen Anlegerinformationen.
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69 Prozent der geschlossenen Fonds, die die Finanztester unter die Lupe nahmen, bescherten den Anlegern Verluste. Foto: Stiftung Warentest 25.01.18 Riskante Beteiligung Geschlossene Fonds können gefährlich sein
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Zudem seien die Texte häufig schwer verständlich, kritisierten die Verbraucherschützer. Kleinanleger hätten dabei oft das Nachsehen. "Aus unserer Sicht sollte es Verbrauchern anhand von standardisierten Kostendarstellungen möglich sein, Produkte vergleichen und abschätzen zu können", forderte Brandes.

Bei geschlossenen Publikumsfonds haben Anleger vor Ende der Laufzeit kein Rückgaberecht, sie kommen also nicht an ihr Geld. Da die Anteile an den Fonds üblicherweise nicht an der Börse gehandelt werden, lassen sie sich vor Laufzeitende auch nur schwer weiterverkaufen. Geschlossene Fonds investieren typischerweise in Immobilien, Schiffe, Flugzeuge oder Unternehmensbeteiligungen.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Warnung vor Handelskrieg - Kurz fordert von China Marktöffnung

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Apr 2018 22:27

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Kurz-for ... 74170.html
Sonntag, 08. April 2018
Warnung vor Handelskrieg - Kurz fordert von China Marktöffnung

Während seines Besuches in Peking fordert Österreichs Kanzler Kurz von China, seine Märkte zu öffnen. Gleichzeitig kritisiert er den drohenden Handelskrieg des Landes mit den USA. Doch die Wiener Delegation unterzeichnet auch Verträge im Milliardenwert.


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Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz hat China zu einer vollständigen Marktöffnung aufgerufen. Nach Treffen mit Staats- und Parteichef Xi Jinping und Premier Li Keqiang in Peking äußerte sich Kurz besorgt über den wachsenden Protektionismus in der Welt und den drohenden Ausbruch eines Handelskrieges zwischen den USA und China.

Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 72213.html
USA und China im Strafzoll-Duell: Handelsstreit würde auch Deutschland treffen
06.04.18 – 01:33 min

"Wir hoffen, dass die Negativspirale zwischen China und den USA, die hier starten könnte, so nicht stattfindet." Aus Anlass des knapp einwöchigen Staatsbesuches mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen unterzeichneten Unternehmen beider Länder 30 Wirtschaftsvereinbarungen im Umfang von 1,5 Milliarden Euro.

Die beiden Politiker sind mit der größten Delegation in der Geschichte ihres Landes nach China gereist, um die Kooperation mit der zweitgrößten Volkswirtschaft auszubauen. Nach den USA ist China für Österreich der zweitwichtigste Markt in Übersee.

Der Bundeskanzler betonte, sich bei der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft in der zweiten Jahreshälfte für "fairen Freihandel" einsetzen zu wollen. Neue Handelsbarrieren träfen besonders exportorientierte Nationen wie Österreich, das sechs von zehn Euro mit Ausfuhren erwirtschafte, sagte Kurz.
Mehr Rechtssicherheit und Planbarkeit
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Der österreichische Kanzler bemängelte aber nicht nur den Protektionismus von US-Präsident Donald Trump, sondern kritisierte auch die Marktbarrieren in China. "Wir erwarten uns eine vollkommene Marktöffnung, wie sie Europa für China praktiziert." Ausländische Unternehmen in China wollten auch mehr Rechtssicherheit und Planbarkeit. Die chinesische Seite habe in den Gesprächen allerdings eine "schrittweise Marktöffnung" angedeutet - beispielsweise bei Banken, Versicherungen und in der Landwirtschaft.

In dem eskalierenden Handelskonflikt mit den USA habe die chinesische Seite angedeutet, "Gegenmaßnahmen" zu ergreifen, wenn US-Präsident Donald Trump seine Drohungen wahr mache, sagte Kurz. So denke Peking an eine Erhöhung von Zöllen und Handelsbarrieren. "Unsere Hoffnung ist, dass es nicht dazu kommt."

Der Streit war vergangene Woche über US-Vorwürfe des Diebstahls von Technologie offen ausgebrochen. Nachdem die USA 25-prozentige Strafzölle auf Importe aus China im Wert von 50 Milliarden Dollar angekündigt hatten, konterte China mit Strafabgaben in gleicher Höhe auf Einfuhren aus den USA. Trump legte nach, indem er weitere Strafzölle auf Einfuhren von 100 Milliarden US-Dollar plant.

Quelle: n-tv.de , mli/dpa
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Hunderte Flugzeuge am Boden - Verdi mobilisiert Zehntausende

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Apr 2018 20:55

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Verdi-mo ... 77777.html
Dienstag, 10. April 2018
Hunderte Flugzeuge am Boden - Verdi mobilisiert Zehntausende

Flughäfen, Bahnhöfe und Kitas sind geschlossen - das ist nicht einfach für Flugreisende, Pendler und Eltern. Die Warnstreiks von 60.000 Beschäftigten legen derzeit Teile des öffentlichen Dienstes in Deutschland lahm. Und sie sind noch nicht zu Ende.


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Straßenbahnen blieben im Depot, Kitas geschlossen und Flugzeuge am Boden: Rund 60.000 Beschäftigte von Bund und Kommunen haben nach Angaben der Gewerkschaft Verdi mit Warnstreiks das öffentliche Leben teilweise lahmgelegt. Sie wollten damit Druck machen vor der nächsten Verhandlungsrunde mit den Arbeitgebern. Schwerpunkt waren die Flughäfen in Frankfurt, München, Köln und Bremen. Dort kam es zu hunderten Flugausfällen.
Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 76342.html
800 Flüge gestrichen: Verdi bestreikt Airports, Nahverkehr und Kitas
10.04.18 – 01:15 min

Gestreikt wurde nach Verdi-Angaben in insgesamt acht Bundesländern. Allein in Nordrhein-Westfalen beteiligten sich rund 42.000 Beschäftigte an den Arbeitsniederlegungen. In Köln und Dortmund standen unter anderem die Stadtbahnen komplett still. Neben dem Nahverkehr waren landesweit auch die Müllabfuhr, Stadtverwaltungen, Jobcenter, Kindertagesstätten und Krankenhäuser vom Warnstreik betroffen.

Zu Streikaktionen kam es auch in Südbayern, wo unter anderem die Wasserstraßen des Bundes, Einrichtungen der Bundeswehr und kommunale Betriebe bestreikt wurden. In Baden-Württemberg waren Verwaltungen, Kitas, Kliniken und der Nahverkehr unter anderem in Karlsruhe, Baden-Baden und Freiburg betroffen. In zahlreichen Städten, darunter Köln, München, Kassel, Berlin und Karlsruhe gab es zentrale Demonstrationen.
Lufthansa streicht 800 Flüge
Die Lufthansa-Schalter vieler Flughäfen blieben leer.

Seit dem frühen Morgen hatten das Boden- und Kontrollpersonal sowie teilweise die Feuerwehr an den Flughäfen Frankfurt, München, Köln und Bremen die Arbeit niedergelegt. Allein an den größten deutschen Flughäfen Frankfurt und München waren mehr als 100.000 Fluggäste betroffen. In der Folge kam aus an den Airports in Berlin und Leipzig/Halle zu Ausfällen. Allein die Lufthansa strich über 800 Verbindungen.

Der Flughafenverband ADV kritisierte Verdi scharf. "Ein so genannter Warnstreik, der gleich zu wirtschaftlichen Millionenschäden bei Airlines und Flughäfen, langen Wartezeiten und massiven Flugausfällen führt, lässt jede Verhältnismäßigkeit vermissen", sagte Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel.

Angesichts der Auswirkungen der Warnstreiks forderte der CDU-Wirtschaftspolitiker Carsten Linnemann Einschnitte beim Streikrecht. "Die aktuellen Flughafenstreiks treffen vor allem unbeteiligte Fluggesellschaften und ihre Gäste anstatt die Tarifgegner der Gewerkschaften", sagte er dem "Handelsblatt". Natürlich müssten Streiks wehtun, aber sie müssten ebenso verhältnismäßig sein. Linnemann plädierte für die Einführung verbindlicher Vorwarnzeiten, wie in anderen europäischen Ländern, um die Auswirkungen für Dritte zumindest zu lindern.
Weitere Streiks geplant

Bei einer Kundgebung am Flughafen in Frankfurt am Main bekräftigte Verdi-Chef Frank Bsirske die Forderung nach sechs Prozent mehr Lohn für die 2,3 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Bei den bisherigen zwei Verhandlungsrunden hätten die Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt. Mit den Warnstreiks werde "ein klares Zeichen" gesetzt.
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Sollte es bei der dritten Verhandlungsrunde ab Sonntag in Potsdam zu keinem Ergebnis kommen, "droht eine Eskalation des Tarifkonflikts", warnte Bsirske. Ab Mittwoch bis Freitag sind noch weitere Warnstreiks in zahlreichen Bundesländern geplant. Flughäfen sollen aber vorerst nicht mehr bestreikt werden.

Quelle: n-tv.de , cam/AFP/dpa
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Opel-Sanierung mit Konsequenzen - Tarif-Streit könnte zu Werksschließung f

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Apr 2018 16:21

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Dienstag, 17. April 2018
Opel-Sanierung mit Konsequenzen - Tarif-Streit könnte zu Werksschließung führen

Der neue Opel-Eigner und die IG Metall werden sich nicht einig. Das kann nach Auffassung eines Experten für einige deutsche Werke gefährlich werden. Sollte der Tarif-Streit demnach nicht bald beigelegt werden, seien Werksschließungen wider Erwarten doch möglich.


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Die stockende Sanierung des Autobauers Opel gefährdet nach Auffassung eines Experten den Bestand zweier Werke in Deutschland. Dass die IG Metall mit politischer Unterstützung auf die Einhaltung bestehender Tarifverträge poche, könnte dem neuen Mutterkonzern PSA als Vorwand für bislang ausgeschlossene Werkschließungen dienen, sagte der Direktor des CAR-Centers an der Universität Duisburg-Essen, Ferdinand Dudenhöffer.
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PSA Peugeot Citroën PSA Peugeot Citroën 20,72

"Am Ende könnte die Schließung der beiden Opel-Werke in Kaiserslautern und Eisenach stehen", sagte Dudenhöffer. Nur der Stammsitz Rüsselsheim sei wegen der dort sitzenden Entwicklung und der sehr modernen Produktion für PSA unverzichtbar. Die Peugeot-Mutter PSA hatte am Montag eine Investitionsentscheidung für Eisenach verschoben, nachdem Verhandlungen mit IG Metall und Betriebsrat nicht zur gewünschten Kostensenkung geführt hatten.
Opel-Verkäufe sacken in Deutschland

Die Arbeitnehmer bestehen auf der Erfüllung älterer Tarifverträge, die noch mit dem Opel-Vorbesitzer General Motors abgeschlossen und von PSA übernommen worden waren.
Darin sind nach Lesart des thüringischen Wirtschaftsministers Wolfgang Tiefensee beispielsweise zwei Modelle für das Werk Eisenach vorgesehen. PSA will dort aber nur einen Geländewagen bauen und nennt dazu keine Zahlen für einen möglichen Arbeitsplatzabbau.Nach den vorerst erfolglosen Gesprächen muss Opel zum April auch die Tariferhöhung im Metall-Flächentarif von 4,3 Prozent zahlen.

Dudenhöffer sieht Opel aktuell in sehr schlechter Verfassung: Die Verkäufe sind in Deutschland trotz neuer SUV-Modelle in den ersten drei Monaten abgesackt, auch für Europa seien keine besseren Zahlen zu erwarten. In diesem und dem folgenden Jahr seien außer dem Nutzfahrzeug Combo keine neuen Fahrzeuge mehr geplant: "Opel steckt in einem Produktloch." Auch die Kündigung sämtlicher Händlerverträge sei überhaupt nicht hilfreich bei dem Vorhaben, mehr Autos zu verkaufen.

Die hohen Lohnkosten machten die deutschen Werke im PSA-Verbund sehr teuer, zumal die Produktivität nicht dem Branchenstandard entspreche, sagte Dudenhöffer. Die IG Metall sei aus seiner Sicht in ihrer Strategie gefangen, da sie selbstverständlich nicht dulden könne, dass gültige Tarifverträge vom Unternehmen nicht eingehalten werden.

"Die festgefahrene Situation könnte PSA-Chef Carlos Tavares als Begründung dienen, doch noch die Werke Eisenach und Kaiserslautern zu schließen", sagte der Auto-Professor. Derzeit versucht Opel, mit Kurzarbeit und hohen Abfindungen das vorhandene Arbeitsvolumen zu senken. Die Höhe möglicher Abfindungen von bis zu 275.000 Euro ohne Zuschläge zeige deutlich den Ernst der Lage, meinte Dudenhöffer.
Nahles mahnt PSA wegen Opel ab

Inzwischen bekommt der PSA-Konzern schon Ärger mit der Politik. Die SPD-Fraktionsvorsitzende Andrea Nahles warf dem Unternehmen vor, Zusagen nicht einzuhalten, die 2017 bei der Übernahme von Opel gegeben worden seien. Dies sei nicht akzeptabel.

PSA habe bei der Übernahme eine Standortgarantie für Eisenach, Kaiserslautern und Rüsselsheim ausgesprochen, erinnerte Nahles. Die damals gemachten Zusagen hätten sich auch auf bestehende Lohnzusagen und Tarifverträge bezogen. "Wir merken jetzt, dass PSA versucht, diese bestehenden Tarifverträge in Frage zu stellen und Lohnabstriche zur Bedingung für den Erhalt der Standorte macht", sagte Nahles und ergänzte: "Das ist aus meiner Sicht inakzeptabel und ein Bruch der Verabredungen und Zusagen 2017."
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Eine Einhaltung der gemachten Zusagen sei möglich, auch ohne dass man zu Lasten der Beschäftigten Einsparungen vornehme, sagte Nahles. Dies können glaubhaft auch von den Betriebsräten und den Gewerkschaften nachgewiesen werden. "Deswegen ermahne ich an dieser Stelle PSA, diese Zusagen von 2017 - das ist ja nun noch nicht so lange her, dass man sich daran nicht mehr erinnern kann - dann auch einzuhalten." Nahles sicherte den Beschäftigten und den Betriebsräten ausdrücklich die Unterstützung der SPD-Bundestagsfraktion zu. Die SPD werde auf der Seite der Beschäftigten kämpfen.
Sanierung ohne Entlassungen und Werkschließungen

Für die rund 18.000 Beschäftigten in Deutschland sind bis Jahresende betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen. Opel will die Sanierung nach eigenem Bekunden ohne Entlassungen und Werkschließungen bewältigen. Größere Investitionen hat PSA aber bislang nur für Opel-Werke außerhalb Deutschlands freigegeben. Eisenach hat aktuell rund 1800 Beschäftigte, im Komponentenwerk Kaiserslautern arbeiteten im vergangenen Jahr gut 2000 Menschen.

Im Vertrieb hat Opel sämtlichen europäischen Händlern die Verträge gekündigt. Ziel seien neue Vereinbarungen, mit denen Leistung und Profitabilität des Handels gesteigert werden könnten, sagte ein Unternehmenssprecher in Rüsselsheim. In Europa werden demnach rund 1600 Verträge gekündigt, auf Deutschland entfallen davon 385.

Quelle: n-tv.de , jki/dpa
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Es war einmal ein CrashAutomobile - Fake News - und nackte Fakten

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Apr 2018 12:17

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Automobi ... 94013.html
Montag, 23. April 2018
Es war einmal ein CrashAutomobile - Fake News - und nackte Fakten

Von Helmut Becker

Die Abgasskandale zeigen ihre Wirkung: Der Diesel ist tot, der VW-Konzern steht vor dem Aus - das sind nur zwei Schlagzeilen, die durch die Öffentlichkeit geistern und sich als automobile Fake News herausgestellt haben.


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"Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich völlig ungeniert!" Satiriker Wilhelm Busch hat damit eine Verhaltensweise beschrieben, derer sich nach Meinung von Öffentlichkeit und Medien ein gutes Jahrhundert später die deutsche Autoindustrie, allen voran der Volkswagen-Konzern, akribisch befleißigten. Doch diese und andere Meinungen über die Autoindustrie oder einzelne Hersteller entpuppen sich im Nachhinein als reine Spekulationen und Fehlurteile, als "Fake News" im Trumpschen Sinne.
"Fake News" 1
Helmut Becker schreibt für n-tv.de eine monatliche Kolumne rund um den Automarkt. Becker war 24 Jahre als Chefvolkswirt bei BMW tätig und leitet das "Institut für Wirtschaftsanalyse und Kommunikation (IWK)". Er berät Unternehmen in automobilspezifischen Fragen.
Helmut Becker schreibt für n-tv.de eine monatliche Kolumne rund um den Automarkt. Becker war 24 Jahre als Chefvolkswirt bei BMW tätig und leitet das "Institut für Wirtschaftsanalyse und Kommunikation (IWK)". Er berät Unternehmen in automobilspezifischen Fragen.

Der viel beschworene Untergang des Volkswagen-Konzerns! Verstöße gegen Abgasgesetze und -normen mit Milliardenstrafzahlungen, Verschleierung und Verschleppung von juristischen und medialen Aufklärungsversuchen. Das Unterlaufen von allen möglichen ethisch-moralischen Normen des Verhaltens ehrbarer Kaufleute auf der obersten Führungsebene. Noch nie stand in Deutschland ein Großunternehmen dermaßen unter Druck wie der VW-Konzern seit Herbst 2015.

Mit der Folge, dass zunächst die Medien, dann - aufgestachelt von denselben - die öffentliche Meinung in Deutschland dem VW-Konzern sowohl ungeheure Imageverluste wie auch schreckliche Absatz- und Gewinneinbußen bis hin zum Exitus vorhersagten - mit erheblichen Beschäftigungs- und Einkommenseinbußen für die gesamte Volkswirtschaft. Gelegentlich wurde sogar die Zerschlagung des VW-Konzerns gefordert.
Die Wirklichkeit

Nichts dergleichen trat ein. Im Nachhinein erwies sich die ganze mediale VW-Apokalypse als das, was altgediente Markt- und Branchenkenner von Anfang an vorhergesagt hatten: als mediales Schlagzeilen-Getöse, bar jeder Kenntnis des Verhaltens von Autokäufern. Düpiert mussten automobile Untergangspropheten aus Medien und Wissenschaft zur Kenntnis nehmen, dass der VW-Konzern 2017 trotz allem mit 10,74 Millionen verkauften Autos einen neuen Rekord aufgestellt hat und abermals der weltgrößte Autobauer blieb, das beste Ergebnis seiner Geschichte erzielte und den Nettogewinn mit 11,4 Milliarden Euro zum Vorjahr verdoppelt hat und den Umsatz 6,2 Prozent auf 230,7 Milliarden Euro steigern konnte. Das entsprach in etwa dem BIP von Portugal und war ein Drittel größer als in Griechenland. Ein Autokonzern vor dem Untergang sieht anders aus.
"Fake News" 2

Der Dieselmotor ist tot! Am 27. Februar 2018 hat das Leipziger Bundesverwaltungsgericht in zwei Urteilen den Weg für Dieselfahrverbote in besonders belasteten Städten frei gemacht. Sie stellen zwar kein "Muss" für Fahrverbote dar, allerdings sind diese zulässig, wenn keine anderen Mittel zur Absenkung der Stickoxidbelastung unter die EU-Grenzwerte möglich sind.

Für die Öffentlichkeit und viele Medien war damit alles klar: Allein aus dem potenziellen Verbot wurde das Todesurteil für den Dieselmotor abgeleitet: Die Dieselabgase seien schuld am Tod von Abertausenden Menschen. Folge: Der Absatz von Dieselautos brach im zweistelligen Bereich ein, ihr Anteil an den Neuzulassungen fiel innerhalb weniger Monate um fast 20 Prozentpunkte auf fast ein Drittel.


Das Gegenteil ist richtig. "Deutschland sollte stolz auf den Diesel sein!", wie die "Bild"-Zeitung schrieb. Der Dieselmotor ist besser als sein Ruf, wir führen die Dieseldiskussion zur falschen Zeit, die Stickoxidprobleme sind inzwischen gelöst - nur, niemand will das mehr hören oder glauben. Zum Beleg führt "Bild" zehn Fakten an, von denen die Wichtigsten sind:

Der Dieselmotor ist der effizienteste und sauberste Motor für Pkw, jedem Benzinmotor, aber auch in der Gesamtumweltbilanz jedem E-Auto mit deutschem Energie-Mix überlegen (ganz abgesehen von der extrem gefährlichen und umweltschädlichen Herstellung von Batteriezellen weit weg vom Schuss deutscher Umweltpusseligkeit). Die Stickoxid-Probleme sind bei den neuesten Dieselmotoren technisch gelöst. Tests sogar der Deutschen Umwelthilfe haben ergeben, dass sieben der zehn saubersten Diesel aus dem VW-Konzern kommen.
Die Stickoxid-Werte in Deutschland sinken, auch in den belasteten Städten, von 2,9 Millionen Tonnen im Jahre 1990 auf 1,2 Millionen Tonnen 2015. Mit den ergriffenen Maßnahmen des "Diesel-Gipfels" ist ein weiterer Rückgang programmiert. Aber das braucht eben Zeit!
Hinzu kommt, dass die Stickoxidmeßwerte oft nicht stimmen, weil die Messstationen erwiesenermaßen falsch positioniert sind und zu hohe Werte messen. Im Übrigen sind die gesetzlichen Stickoxid-Grenzwertvorgaben für den Straßenverkehr teilweise um ein Vielfaches niedriger als jene für die Arbeitsstätten in Büros und Fabrikhallen.
Die EU-CO2-Ziele sind ohne Diesel nicht zu schaffen. Dieselautos sind verbrauchsgünstiger als Benziner und stoßen daher weniger CO2 aus, zumal der Trend zu großen SUV weiter anhält. Ohne Dieselautos bleiben die CO2-Ziele eine Null-Nummer.

Fake News 3

Autonomes Fahren mit Roboterautos macht den Verkehr sicherer und senkt die Anzahl von Unfalltoten.
Die Wirklichkeit
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Das Gegenteil dürfte der Fall sein. Zwar gibt es nur empirische Erkenntnis über Unfälle mit tödlichem Ausgang in den USA, wo Roboterautos bereits in Arizona und Kalifornien im Straßenverkehr zugelassen sind. Diese allerdings lassen den Schluss zu, dass die Unfälle im "Normal-Betrieb", also mit einem Fahrer am Steuer, nicht stattgefunden hätten. Und das, obwohl selbst in den USA bisher nur wenige autonome Autos auf den Straßen unterwegs sind und auf eben diesen das Verkehrsgeschehen ein völlig anderes ist als auf den hochfrequentierten Straßennetzen im dichtbesiedelten Deutschland.

Im Übrigen kann sich die Unfallbilanz der deutschen Verkehrspolitik der letzten Jahrzehnte durchaus sehen lassen. Zwar ist die Anzahl der Unfälle aufgrund der zunehmenden Verkehrsdichte ebenfalls im Zeitverlauf gestiegen, die Anzahl der Verkehrstoten hat dennoch deutlich abgenommen: Von 19.193 im Jahr 1970 (Kfz-Bestand: 16,78 Millionen) auf 3177 Tote 2017 (Kfz-Bestand: etwa 56 Millionen). Völlig ohne Roboterautos.
Die Wirklichkeit
Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/po ... 65694.html
Allergologe über Atemwegserkrankungen: "Diesel ist für 60.000 Tote pro Jahr verantwortlich"
02.02.18 – 02:34 min
Quelle: n-tv.de
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Panik macht sich breit - Dow Jones bricht um 600 Punkte ein

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Apr 2018 21:52

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Dow-Jone ... 03079.html
Dienstag, 24. April 2018
Panik macht sich breit - Dow Jones bricht um 600 Punkte ein

An der Wall Street brechen nach einem positiven Start die Kurse ein. Der wichtige Dow-Jones-Index sackt um mehr als zwei Prozent ab. Steigende Zinsen auf US-Staatsanleihen befeuern alte Ängste. Die Alphabet-Aktie bezieht besonders heftige Prügel.


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An der New Yorker Börse ist die Stimmung erneut im Keller: Der Dow-Jones-Index rutschte im Tief um mehr als 600 Punkte ab. Belastet wurden die Aktienkurse an der Wall Street von wieder aufkeimenden Inflationsängsten. Vor allem der Anstieg der Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen auf rund drei Prozent - dem höchsten Stand seit Januar 2014 - machte Anleger nervös.
Charts

Dow Jones Dow Jones 23.936,00

Der Dow Jones gab um bis zu 2,5 Prozent auf 23.829 Zähler nach. Am Vortag war er noch fast unverändert bei 24.449 Punkten aus dem Handel gegangen. Der S&P 500 sackte im Tief rund 2,0 Prozent auf 2617 Punkte ab. Der Index der Nasdaq verringerte sich zuletzt um 1,9 Prozent.

"Und da stand sie plötzlich auf den Monitoren der Händler, die Drei vor dem Komma bei der zehnjährigen US-Anleiherendite, und brachte die Angst vor steigenden Zinsen zurück in die Köpfe", fasste Analyst Jochen Stanzl vom Onlinebroker CMC die Stimmung zusammen. Das erinnere an Februar, als die Aktienkurse schon einmal ins Rutschen gekommen seien. Seinerzeit habe die Lohnentwicklung in den USA die Inflationsängste geschürt. Nun sei der Anstieg der Renditen und der Ölpreise entscheidend.
Alphabet-Aktien stürzen ab
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Anleger hinterfragen die explodierenden Börsenkurse von Facebook, Apple und Co. zunehmend. 24.04.18 Branchen-Rotation am Aktienmarkt Geht US-Tech-Werten die Luft aus?

Ansonsten standen zahlreiche Bilanzen im Fokus. Fünf Dow-Firmen und die Google-Mutter Alphabet legten Zahlen vor. Dabei gab es Licht und Schatten. Der Internetriese enttäuschte mit einer niedrigeren Gewinnmarge. Die Aktien stürzten um bis zu fünf Prozent ab. Sollte sich der Kurs bis Handelsschluss in New York nicht erholen, wäre eine Marktkapitalisierung von über 23 Milliarden Dollar ausgelöscht.

Unter Druck standen auch Coca-Cola und der Versicherer Travelers, die zwischen 2,3 und vier Prozent verloren. Die Papiere des Mischkonzerns 3M sackten nach einer Senkung der Gewinnprognose über acht Prozent ab. Nach einem fulminanten Start in den Handel mit einem Plus von über vier Prozent drehten Caterpillar ins Minus und fielen um 6,1 Prozent. In der Analystenkonferenz kündigte das Management höhere Materialkosten an. Die Aktien des Rivalen Deere büßten rund vier Prozent ein.

Quelle: n-tv.de , kst/rts
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Finnland beendet ein Experiment

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Apr 2018 10:01

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https://jungefreiheit.de/debatte/kommen ... xperiment/
Finnland beendet ein Experiment

Bargeld (Symbolbild): Finnland schafft das bedingungslose Grundeinkommen wieder ab Foto: picture alliance/Bildagentur-online

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Die finnische Regierung hat beschlossen, ihr vielbeachtetes Grundeinkommensexperiment nicht zu verlängern – aus Geldmangel. Finnlands zweijähriges Pilotprojekt startete im Januar 2017 und wird in diesem Jahr auslaufen.

Einer Stichprobe von 2.000 Arbeitslosen im Alter von 25 bis 58 Jahren wurden monatlich 560 Euro gezahlt, ohne daß sie eine Beschäftigung suchen oder annehmen mußten. Fanden sie während des zweijährigen Experiments einen Job, konnten sie das Geld dennoch behalten.

Ein Grundeinkommen schafft keine Anreize zu arbeiten

Die Regierung hat einen Antrag auf zusätzliche Mittel der finnischen Sozialversicherungsbehörde Kela abgelehnt, um das Experiment fortzusetzen, berichtete nun der Guardian. Die Zahlungen an die aktuellen Test-Teilnehmer enden im Januar 2019. Ursprünglich war geplant, das Experiment Anfang 2018 auf abhängig Beschäftigte auszuweiten. Die Regierung in Helsinki will nun über alternative Reformen des finnischen Sozialsystems nachdenken.

Zwischenzeitlich hatte sie unter dem Namen „Aktiviivimalli“ neue Rechtsvorschriften eingeführt, die bestimmte Leistungen für Arbeitslose davon abhängig machen, daß sie innerhalb von drei Monaten mindestens 18 Stunden lang eine Ausbildung absolvieren oder arbeiten. Bei Verstößen droht nunmehr eine Kürzung des Arbeitslosengeldes um 4,65 Prozent.

Was auch kommende Experimente, ganz gleich ob in Finnland oder anderen Ländern, nicht ändern werden: Ein Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) schafft keinen Anreiz zur Arbeit. Es wird nicht helfen, das Problem der Arbeitslosigkeit zu lösen.

Grundeinkommen führt zu Produktivitätsrückgang

Das Bedingungslose Grundeinkommen überwindet nicht die den Sozialprogrammen innewohnenden Arbeitshemmnisse, sondern verschiebt sie lediglich. Jedes Wohlfahrtssystem ist notwendigerweise ein Umverteilungssystem und auch das Grundeinkommen muß finanziert werden. Die progressive Besteuerung, die zu seiner Finanzierung notwendig ist, führt zu wachsender Steuerbelastung der Nettozahler. Arbeitshemmnisse sind daher auch mit einem Grundeinkommen überaus präsent, auch wenn sie auf andere, höhere Einkommensgruppen übertragen werden.

Das bedingungsloes Grundeinkommen teilt ein weiteres Problem mit den traditionellen Sozialsystemen. Weit davon entfernt, die Arbeitslosen bei ihrer Suche nach Arbeit zu fördern, subventioniert es tendeziell eher unproduktive Aktivitäten. Aus gutem Grund sind es heute meist (Lebens-)Künstler, die für das Grundeinkommen streiten. Denn der Markt hat ihre Dienste als unzureichend bewertet. Die von ihnen präferierte Tätigkeit ist leider von geringem Nutzen für die meisten Konsumenten.

In einem funktionierenden Markt müssen Hersteller von Waren und Diensten, die die Verbraucher nicht wollen, diese Bemühungen schnell aufgeben und ihre Anstrengungen auf produktive Bereiche der Wirtschaft konzentrieren. Das Bedingungslose Grundeinkommen erlaubt es ihnen jedoch, ihre weniger wertvollen Bemühungen mit dem Geld derjenigen fortzusetzen, die tatsächlichen Mehrwert geschaffen haben.

Letztlich würde das Bedingungslose Grundeinkommen eine Abwärtsspirale finanzieren: Die durch Umverteilung wachsenden Arbeitshemmnisse verhinderten eine Steigerung der Produktivität und lähmten den Willen der Menschen, sich am Markt produktiv einzubringen. Mit Anstrengung verbundene, aber nützliche Dientsleistungen würden Gefahr laufen, nicht mehr vollbracht zu werden.

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Ausblick bestätigt - China und Lkw-Sparte beflügeln Daimler

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Apr 2018 15:12

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/China-un ... 07916.html
Freitag, 27. April 2018
Ausblick bestätigt - China und Lkw-Sparte beflügeln Daimler

Das Lkw-Geschäft läuft gut für Daimler, vor allem in Nordamerika - dementsprechend positiv sieht es beim Umsatz für den Stuttgarter Autobauer aus. Der Gewinn von Daimler liegt allerdings unter dem Vorjahreswert.


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Gestützt auf Rekordverkäufe von Autos und Lkw hat der Autobauer Daimler im ersten Quartal mehr Geld in die Kasse bekommen. Daran konnte auch der starke Euro nichts ändern. Der Umsatz stieg um drei Prozent auf 39,8 Milliarden Euro, wie der Stuttgarter Konzern mitteilte. Ohne die Folgen des starken Euro wäre der Umsatz um acht Prozent gestiegen.
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Daimler Daimler 65,51

Beim Gewinn verzeichnete der Mercedes-Benz-Hersteller einen Rückgang - das ist aber auf positive Einmaleffekte im Vorjahresquartal zurückzuführen. In den ersten drei Monaten des Jahres stand unter dem Strich ein Gewinn von 2,35 (Vorjahr: 2,6) Milliarden Euro. Am Markt wurde allerdings mit einem stärkeren Gewinnrückgang gerechnet. Vor Zinsen und Steuern (Ebit) verdiente Daimler mit 3,3 Milliarden Euro rund zwölf Prozent weniger.

Rückenwind erhielt Daimler besonders von einem guten Lkw-Geschäft, das immer besser in Fahrt kommt und von der hohen Nachfrage im weltgrößten Markt Nordamerika profitiert. Im Autogeschäft, in dem Mercedes dieses Jahr erneut mit einigem Abstand vor BMW und Audi rangiert, beflügelte den Konzern die anhaltend hohe Nachfrage nach Premiumfahrzeugen, vor allem in China. Die operative Marge stieg trotz hoher Aufwendungen für Zukunftsthemen leicht auf 9,0 von 8,9 Prozent.
Neuer Sprinter-Transporter
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Deutliche Gewinnrückgänge musste der Autobauer bei den Vans und den Bussen hinnehmen. Die Entwicklung neuer Technik und die Einführung des neuen Sprinter-Transporters gehen ins Geld, so dass letztlich auch die Absatzsteigerung nicht half. Das operative Ergebnis ging um knapp die Hälfte zurück.

Auf der negativen Seite hinterlassen neben den hohen Investitionen auch die Folgen des Diesel-Skandals ihre Spuren - und zwar beim Leasing-Geschäft. Dass der Wert gebrauchter Diesel in Deutschland sinkt, macht sich laut Finanzvorstand Bodo Uebber inzwischen mit 100 Millionen Euro in der Bilanz bemerkbar.

Umsatz und operatives Ergebnis der ersten drei Monate lagen damit etwas unter den Erwartungen von Experten. Daimler bestätigte zudem den Ausblick für das Gesamtjahr. Demnach sollen Absatz, Umsatz und operatives Ergebnis leicht steigen.

Quelle: n-tv.de , cam/dpa/DJ
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Wonnemonat Mai - Jetzt kommt die Dividende

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Mai 2018 13:05

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Samstag, 05. Mai 2018
Wonnemonat Mai - Jetzt kommt die Dividende

Von Egmond Haidt und Benjamin Feingold

Die Dax-Unternehmen haben im vergangenen Jahr Spitzengewinne erwirtschaftet und stellen hohe Dividendensteigerungen in Aussicht. Anleger können sich auf eine reiche Ernte freuen.


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Die Dividendensaison im Dax kommt auf Touren. Bis Ende Mai werden 15 der 30 Unternehmen aus dem Index ihre Hauptversammlung abhalten - und über die Ausschüttung an die Aktionäre entscheiden.
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Dax Dax 12.819,60

Von der florierenden Weltwirtschaft im vergangenen Jahr haben auch die Dax-Firmen mächtig profitiert und den operativen Gewinn im vergangenen Jahr um 17 Prozent auf den Rekord von 133 Milliarden Euro gesteigert. Daran sollen auch Aktionäre in Form von Dividendensteigerungen partizipieren. Laut Andreas Hürkamp, Aktienstratege bei der Commerzbank werden die Dividenden der Unternehmen um 15,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf den Spitzenwert von 36,7 Milliarden Euro klettern.

Was diese Zahlen in der Performance bedeuten, zeigt ein Blick auf die Entwicklung vom Dax-Kurs- und vom Performanceindex. Letzterer enthält die Dividenden, und der Kursindex wird ganz ohne Dividendenzahlungen berechnet. Der Unterschied besteht also in der Berücksichtigung der Dividenden. Über die Jahre summieren sich die Zahlungen, wie ein Vergleich der beiden Indizes zeigt: Im Drei-Jahreszeitraum hat der Dax-Kursindex einen Gewinn von 2,7 Prozent erzielt, während der Dax-Performanceindex auf eine Rendite von rund 11,7 Prozent gekommen ist. Die Differenz beträgt neun Prozentpunkte, auf Fünfjahressicht summiert sich die Differenz sogar auf rund 20 Prozent.

Dividenden sind aber auch aus einem anderen Grund interessant, wie Marcus Landau, Derivate-Experte bei der DZ Bank erklärt: "Dividendenausschüttungen werden von den Banken zur Finanzierung von Zertifikaten eingesetzt. Grundsätzlich gilt: Je größer eine Dividende ausfällt, desto besser lassen sich die Konditionen dieser Papiere gestalten." Diese Vorteile können sich dann in höheren Renditechancen widerspiegeln.

Wer sich die Dividende auszahlen lassen will, muss einiges beachten: Die Aktie muss am Tag der Hauptversammlung (HV) im Depot sein, nur dann sind Anleger dividendenberechtigt. Am ersten Bankarbeitstag nach der HV handelt die Aktie ex-Dividende, also zu einem um die ausgezahlte Dividende niedrigeren Betrag. Anleger sind dann genauso gestellt wie vor der Auszahlung. Aber aufgepasst: Die Dividende ist in etwa zu 26 Prozent zu versteuern, so dass der Anleger bei einer Dividendenauszahlung seine Vermögenssituation sogar verschlechtern könnte. Die HV-Termine sind daher von Bedeutung, nun folgt der Fahrplan für den Dividendenwonnemonat Mai.
Allianz und Eon stocken Ausschüttung kräftig auf

In die Hauptversammlungssaison starten die Commerzbank und die Lufthansa mit ihrer Hauptversammlung am 8. Mai. Während das Geldhaus das zweite Jahr in Folge keine Dividende zahlt, erhöht die größte deutsche Airline die Ausschüttung von 50 auf 80 Cent. Das entspricht einer Dividendenrendite von 3,3 Prozent, die etwas über dem Schnitt für den Dax von 3 Prozent liegt. Die Erhöhung erscheint gerechtfertigt, schließlich hatte die Lufthansa im Jahr der Pleite von Air Berlin das beste Ergebnis ihrer Geschichte eingeflogen.

Einen Tag später folgen unter anderem die Hauptversammlungen der Allianz und von Eon. Der größte Versicherer Europas hat 2017 trotz dreier US-Hurrikans den operativen Gewinn mit 11,1 Milliarden Euro stabil gehalten und stockt wegen der guten Kapitalausstattung die Ausschüttung um 40 Cent auf 8 Euro auf - ein Rekord. Mit einer Dividendenrendite von 4,1 Prozent belegt der Versicherer damit Rang fünf im Dax. Insgesamt schüttet der Konzern damit 3,5 Milliarden an die Aktionäre aus und liegt damit auf Platz zwei in dem Index hinter Spitzenreiter Daimler (3,9 Milliarden). Das Aktionärstreffen des weltgrößten Premiumherstellers von Automobilen fand am 5. April statt.

Der Versorger Eon erhöht die Ausschüttung ebenfalls kräftig, sie klettert von 21 auf 30 Cent. Vorstandschef Johannes Theyssen peilt für 2018 einen weiteren kräftigen Zuwachs auf 43 Cent an. "Damit wollen wir unseren Aktionären … Verlässlichkeit bieten", sagte Finanzchef Mark Spieker. Um diese Dividendenkontinuität dürften sich viele Fragen auf der bevorstehenden Hauptversammlung in der Grugahalle in Essen drehen.
Telekom hat die dritthöchste Dividendenrendite

Im Fokus vieler Aktionäre wird einmal mehr vor allem die Hauptversammlung der Deutschen Telekom stehen. Sie findet am 17. Mai in Bonn statt. Der Telekomriese stockt die Dividende erneut um 5 Cent auf, womit der Wert auf 65 Cent klettert. Mit einer Rendite von 4,5 Prozent rangiert die Telekom damit auf Platz drei im Dax hinter RWE (7 Prozent) und Daimler (5,2 Prozent). Der Versorger hat die Hauptversammlung bereits am 26. April in Essen abgehalten. Die hohe Rendite für die Telekom ist aber nicht zuletzt wegen der schwachen Kursentwicklung der vergangenen Jahre so hoch. Je niedriger der Aktienkurs im Verhältnis zur Dividende notiert, desto höher ist die Dividendenrendite. Für Verunsicherung bei Investoren sorgt, dass der operative Gewinn im laufenden Jahr lediglich leicht steigen soll, und die Telekom weiter kräftig in ihre Netze investieren will. Das Beispiel Telekom zeigt eindrucksvoll, warum Anleger nicht nur auf die Höhe der Dividendenrendite schauen sollten.

Die geröteten Augen vieler Anleger werden zudem auf das Aktionärstreffen der Deutschen Bank am 24. Mai gerichtet sein. Der hiesige Branchenprimus hat 2017 einen Verlust von 735 Millionen Euro verbucht. Das war das dritte Jahr in Folge mit roten Zahlen. Die Dividende sinkt von 19 auf 11 Cent. Auf der Hauptversammlung wird sich der neue Vorstandschef Christian Sewing den Fragen der Aktionäre stellen müssen, wie er den Turnaround schaffen und den Konzern auf Wachstumskurs bringen will.
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Auf einen nebenwirkungsfreien Schlusspunkt der diesjährigen Aktionärstreffen setzt diesmal der Pharma- und Chemieriese Bayer am 25. Mai in Bonn. Zwar haben der Umsatz und der Gewinn des Konzerns im vergangenen Jahr stagniert, vor allem weil das Agrargeschäft und das Geschäft mit rezeptfreien Gesundheitsprodukten geschwächelt haben. Umso mehr versucht Vorstandschef Werner Baumann die Investoren mit der Erhöhung der Dividende um 10 Cent auf den Rekord von 2,80 Euro bei der Stange zu halten. "Damit wollen wir die Dividende zum achten Mal in Folge erhöhen", sagte Baumann.

Bis zum Ende der Dax-Dividendensaison werden den Anlegern in den nächsten Wochen Milliarden an Ausschüttungen zufließen. Das muss reichen, bis der nächste Dividendenreigen mit der Hauptversammlung von Siemens am 30. Januar 2019 wieder startet.

Quelle: n-tv.de
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Amt kürzt Arbeitslosengeld - 3 Angebote, 3 Nichtbewerbungen, 1 Sperrzeit

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Mai 2018 10:19

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
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Amt kürzt Arbeitslosengeld - 3 Angebote, 3 Nichtbewerbungen, 1 Sperrzeit

Wer arbeitslos ist und entsprechende Angebote der Bundesagentur für Arbeit nicht annimmt, dem kann das Arbeitslosengeld vorenthalten werden. Hagelt es allerdings innerhalb weniger Tage Offerten von Seiten der Behörde, darf nur einmalig sanktioniert werden.


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Wer seine Arbeit verliert und dafür selbst die Verantwortung trägt, muss unter Umständen für eine Zeit eine Sperre beim Arbeitslosengeld hinnehmen. Gleiches gilt, wenn ein Arbeitsloser nicht auf entsprechende Jobangebote der Bundesagentur für Arbeit reagiert. Die Sperrzeitregelung soll die Solidargemeinschaft davor schützen, dass jemand Leistungen in Anspruch nimmt, die vermeidbar gewesen wären.

Im III. Sozialgesetzbuch ist die entsprechende Dauer der Sanktion festgelegt. Diese beträgt demnach:

im Fall des erstmaligen versicherungswidrigen Verhaltens dieser Art drei Wochen,
im Fall des zweiten versicherungswidrigen Verhaltens dieser Art sechs Wochen,
in den übrigen Fällen zwölf Wochen. [...]

In einem vor dem Bundessozialgericht (BSG) verhandelten Fall wollte die Bundesagentur für Arbeit gleich alle drei Sperrzeiten verhängen. Doch das Gericht befand, dass ein Arbeitsloser, dem innerhalb weniger Tage drei Arbeitsangebote unterbreitet werden, auf die er sich nicht bewirbt, nur mit einer einzigen Sperrzeit sanktioniert werden darf.
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Hier waren einem zuletzt als Beikoch beschäftigtem Arbeitslosen von der Behörde am 29.11.2011 zwei Vermittlungsvorschläge unterbreitet worden. Ein weiteres Stellenangebot ebenfalls in seinem alten Job übersandte die Bundesagentur für Arbeit am 30.11.2011 per Post. Gut sechs Wochen später räumte der Beschäftigungslose ein, sich auf keine der Stellen beworben zu haben. Mit drei Bescheiden stellte das Amt daraufhin den Eintritt einer drei-, einer sechs- und einer zwölfwöchigen Sperrzeit fest, wogegen sich der Betroffene mit einer Klage wehrte.

Erfolgreich. Nach Auffassung des BSG ist bei mehreren Beschäftigungsangeboten, die in einem so engen zeitlichen Zusammenhang unterbreitet werden, dass sie dem Arbeitslosen gleichzeitig vorliegen, von einem einheitlich zu betrachtenden Lebenssachverhalt auszugehen. Bewerbe sich der Arbeitslose in einer solchen Situation nicht, müsse dies als einheitliches versicherungswidriges Verhalten gewertet werden. Ein einziges versicherungswidriges Verhalten dürfe jedoch nicht mehrfach sanktioniert werden.

Quelle: n-tv.de , awi

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US-Botschafter droht Wirtschaft - DIHK bittet Berlin bei Iran-Geschäft um

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Mai 2018 14:27

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.n-tv.de/wirtschaft/DIHK-bit ... 26217.html
Mittwoch, 09. Mai 2018
US-Botschafter droht Wirtschaft - DIHK bittet Berlin bei Iran-Geschäft um Hilfe

Deutsche Wirtschaftsvertreter fürchten nach dem Ende des Atom-Abkommens um ihre Iran-Geschäfte. Sie fordern Unterstützung aus Berlin und Brüssel. Während der US-Botschafter in Berlin droht, verspricht Frankreichs Präsident Hilfe.


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Die deutsche Wirtschaft hat besorgt auf den angekündigten Rückzug der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran reagiert und die Regierung um Beistand gebeten. "Die jüngste Entscheidung des US-Präsidenten, die Iransanktionen wiederzubeleben, trifft die deutsche Wirtschaft hart", sagte der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Eric Schweitzer. "Angesichts dieser Entwicklung ruft die deutsche Wirtschaft die Bundesregierung und EU dazu auf, die Geschäfte zu sichern."


Der deutsche Export in den Iran habe im vergangenen Jahr nochmals um 16 Prozent zugelegt, teilte der DIHK mit. Das "einseitige Agieren der US-Regierung" stelle diese Geschäfte nunmehr unter einen enormen Vorbehalt. Schon am Dienstagabend hatte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier erklärt, das Wiederaufleben der US-Sanktionen führe zu "enormer Verunsicherung bei der deutschen Wirtschaft".

Für eine entschlossene Unterstützung auf europäischer Ebene für die Wirtschaft will sich Frankreichs Präsident Emmanuel Macron einsetzen. Die Europäer würden nach Angaben aus Paris "alles zum Schutz der Interessen" ihrer Unternehmen im Iran tun, verlautete aus dem Umfeld von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Auf Ebene der Europäischen Union werde in Washington interveniert.
Maschinenbauer sehen Teheran am Zug

Kritik handelte sich der neu US-Botschafter Richard Grenell mit seiner Forderung an deutsche Unternehmen ein, die Geschäfte mit dem Iran zu beenden. "Herr Grenell ist ja erst kurz Botschafter in unserem Land und wird sich sicherlich in seine neue Rolle noch einfinden", sagte das Geschäftsführende Vorstandsmitglied der Deutsch-Iranischen Handelskammer, Michael Tockuss. "Ich bin auch sicher, dass unser Auswärtiges Amt ihn darauf hinweisen wird, dass es nicht seine Aufgabe sein kann, deutschen Firmen Anweisungen zu geben oder zu drohen."
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Grenell hatte sich am Dienstagabend kurz nach dem von US-Präsident Donald Trump verkündeten Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran über Twitter zu Wort gemeldet. "Deutsche Unternehmen, die im Iran tätig sind, sollten den Betrieb unverzüglich einstellen", schrieb Grenell, der gerade erst sein Amt als US-Botschafter in Deutschland angetreten hat.

Der Siemens-Konzern erklärte, er nehme die Ankündigung aus Washington "zur Kenntnis" und prüfe die Folgen für das eigene Geschäft. Das Unternehmen werde sich stets an alle geltenden Exportregeln halten, versicherte ein Sprecher.

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) teilte mit, nun sei Teheran am Zug. "Dort muss entschieden werden, ob man das Nuklearabkommen auch unabhängig von den USA fortsetzen will - was für alle Seiten die beste Lösung wäre", so VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann. Solange die EU ihre Sanktionen gegen den Iran nicht wieder aktiviere, sei ein legales Irangeschäft für die deutsche Wirtschaft weiterhin möglich. Der VDMA werde seine Mitglieder dabei weiterhin unterstützen.


Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/po ... 25579.html
Neue Unsicherheit im Nahen Osten: Das sind die Folgen des US-Ausstiegs aus dem Iran-Deal
09.05.18 – 01:40 min
Quelle: n-tv.de , mbo/dpa/AFP/rts
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Der flexible Mitarbeiter ? - Plötzliche Versetzung kann unwirksam sein

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Mai 2018 22:00

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.n-tv.de/ratgeber/Ploetzlich ... 23599.html
Mittwoch, 09. Mai 2018
Der flexible Mitarbeiter ? - Plötzliche Versetzung kann unwirksam sein

Arbeitgeber dürfen ihre Angestellten versetzen. Allerdings nicht von einem Tag auf den anderen und vor allem nicht über mehr als 100 Kilometer. Macht ein Chef das trotzdem, müssen Arbeitnehmer der Anweisung nicht folgen.


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Arbeitgeber haben gegenüber ihren Angestellten ein Direktionsrecht. Damit sind auch Versetzungen möglich, an andere Standorte eines Unternehmens zum Beispiel. Allerdings gibt es bei der Versetzung Grenzen, erklärt der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und verweist auf ein Urteil des Landesarbeitsgerichts Berlin-Brandenburg (Az.: 2 Sa 965/17).

In dem Urteil ging es um einen Lagerarbeiter, der von seinem Arbeitgeber die Kündigung erhielt. Dagegen zog er vor Gericht. Das Unternehmen nahm die Kündigung daraufhin zurück. Gleichzeitig wies es den Mitarbeiter aber an, sich am nächsten Tag nicht wie bisher an der Niederlassung im brandenburgischen Zossen einzufinden, sondern an der im etwa 170 Kilometer entfernten Dresden - um 7 Uhr morgens.

Das tat der Arbeitnehmer nicht, stattdessen trat er am nächsten Morgen in Zossen zum Dienst an - und erhielt eine Abmahnung. Etwas zu tun gab es in Zossen nicht für den Arbeiter, deshalb ging er nach Hause und erhielt gleich die zweite Abmahnung. Als er dann am nächsten Morgen wieder nicht in der Dresdener Niederlassung erschien, kündigte ihm der Arbeitgeber.
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Abmahnungen und Kündigung waren jedoch unzulässig, entschied das Gericht: Die Versetzung nach Dresden sei eine sogenannte unbillige Weisung gewesen. Der Mann habe ihr nicht folgen müssen. Deshalb sei das Nicht-Erscheinen in Dresden auch keine Arbeitsverweigerung. Laut Arbeitsvertrag habe das Unternehmen zwar das Recht, seinen Angestellten zu versetzen. Dabei müsse es aber die persönlichen Umstände des Mitarbeiters berücksichtigen.

Das habe es hier nicht getan: Erstens hatte der Mann keinen Führerschein, für die Fahrt von Zossen nach Dresden hätte er deshalb fünf Stunden gebraucht. Zweitens arbeitete er gleichzeitig als Pferdewirt und musste sich auf dem heimischen Hof um Tiere kümmern. Beides wusste der Arbeitgeber, nahm aber trotzdem keine Rücksicht darauf und konnte gleichzeitig nicht gut genug begründen, warum er den Mann nur in Dresden einsetzen konnte.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Clement holt die "Kuh vom Eis" - Bauarbeiter bekommen mehr Geld

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Mai 2018 10:37

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Bauarbei ... 29904.html
Samstag, 12. Mai 2018
Clement holt die "Kuh vom Eis" - Bauarbeiter bekommen mehr Geld

Mit einem Kompromiss beendet Wolfgang Clement eine ungewöhnlich lange Nacht am Bau: Per Schlichterspruch bringt der SPD-Politiker die festgefahrenen Tarifverhandlungen zu einem vorläufigen Ergebnis. 800.000 Bauarbeiter können sich auf eine Lohnerhöhung freuen.


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Im Tarifkonflikt der deutschen Bauwirtschaft besteht Aussicht auf eine endgültige Lösung: Die Vertreter von Arbeitgebern und der Gewerkschaft IG Bauen-Agrar-Umwelt stimmten dem Kompromissvorschlag des Schlichters Wolfgang Clement zwar zu. Allerdings müssen die zuständigen Gremien dem ausgehandelten Tarifvertrag noch zustimmen. Dafür gilt eine Erklärungsfrist von 14 Tagen.
Respektierter Schlichter: Wolfgang Clement.
Respektierter Schlichter: Wolfgang Clement.
(Foto: picture alliance / Marcel Kusch/)

Laut Schlichterspruch sollen die Beschäftigten im Westen zum 1. Mai 2018 rückwirkend eine Lohnerhöhung um 5,7 Prozent erhalten bei einer Vertragslaufzeit von 26 Monaten. Die Ost-Löhne sollen um 6,6 Prozent zum 1. Mai 2018 und um 0,8 Prozent zum 1. Juni 2019 steigen, wie der SPD-Politiker und frühere NRW-Landeschef Clement am Morgen nach einer langen Nachtsitzung erklärte. Hinzu kommen mehrere Einmalzahlungen.
"Ich bin sehr zuversichtlich"

"Die Tarifparteien haben jetzt 14 Tage Zeit, um dem Schlichterspruch zuzustimmen", sagte der SPD-Politiker, der die 19-stündigen Marathonverhandlungen am frühen Morgen mit einem Schlichterspruch beendet hatte. "Ich bin sehr zuversichtlich, dass sie das auch tun werden." Der IG-BAU-Vorsitzende Robert Feiger zeigte sich mit Clements Kompromissvorschlag "zufrieden". Der Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Uwe Nostitz, sagte: "Wir haben die Kuh vom Eis geholt."

Die Tarifverhandlungen für die rund 800.000 Beschäftigten der deutschen Bauwirtschaft hatten sich in der für Freitag angesetzten Schlichtungsrunde zuletzt immer weiter in die Länge gezogen. Erst der Schiedsspruch führte zu der vorläufigen Einigung. Clement gilt als Schlichter als sehr erfahren und allseitig respektiert: Der ehemalige Bundeswirtschaftsminister hatte bereits zum fünften Mal eine Schlichtung für die Branche geleitet.
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Die IG BAU war mit einer Forderung von 6 Prozent mehr Geld bei 12 Monaten Vertragslaufzeit in die Verhandlungen gegangen. Sie verlangte für die Beschäftigten außerdem eine Aufstockung des 13. Monatsgehalts sowie eine Vergütung für lange Anfahrtszeiten zu wechselnden Baustellen.
Ostlöhne noch immer niedriger

Die Arbeitgeber hatten vor dem Beginn der zweiten Schlichtungsrunde am Freitag eine Erhöhung um 4,2 Prozent angeboten. Hinzu kam eine Einmalzahlung von 400 Euro bei einer Laufzeit von 22 Monaten.

Bei diesem Vorschlag könnten zudem die niedrigeren Ostlöhne um 1,8 Prozent an das Westniveau angenähert werden, hieß es. Zwischen Ost- und Westlöhnen gab es zuletzt noch eine Lücke von etwa 7 Prozent.

Quelle: n-tv.de , mmo/dpa
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Entlastung nicht in Sicht - Günstig tanken ist wohl Geschichte

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Mai 2018 11:07

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Guenstig ... 31025.html
Sonntag, 13. Mai 2018
Entlastung nicht in Sicht - Günstig tanken ist wohl Geschichte

In den vergangenen Jahren hat das Füllen des Auto- oder Heizöltanks finanziell nicht mehr ganz so eingeschlagen. Doch damit ist nun wohl Schluss. Die großen Ölförderer verknappen das Angebot und Trump nimmt vielleicht einen Akteuer empfindlich aus dem Spiel.


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Die guten Jahre für Autofahrer und Heizölkäufer sind erst einmal vorbei - und kommen wohl nicht so schnell zurück. Seit einem Jahr steigen die Preise für Rohöl wieder, und mit ihnen jene für Heizöl und Benzin. Erstmals seit fast drei Jahren müssen deutsche Autofahrer an der Zapfsäule mehr als 1,40 Euro für einen Liter Superbenzin E10 bezahlen. Für einen Liter Diesel wird im bundesweiten Durchschnitt mindestens 1,26 Euro fällig; das ist ebenfalls der höchste Stand seit rund drei Jahren.
Charts

Rohöl (WTI) Rohöl (WTI) 71,03
Rohöl (Brent) Rohöl (Brent) 77,18

Angesichts der enormen Tagesschwankungen an den Tankstellen von zehn Cent je Liter und mehr können die Spitzenpreise regional und zu ungünstigen Zeiten noch weitaus drastischer ausfallen. Der Energie-Informationsdienst EID ermittelte in der vergangenen Woche die höchsten Preise in Berlin mit 1,54 Cent für einen Liter E10 und 1,38 Euro für Diesel.
"Akteure haben Ölschwemme eingedämmt"

Das sind Ausreißer-Werte, zu denen kaum ein Autofahrer tankt. Aber sie zeigen, wohin die Reise gehen könnte. Der Heizölpreis hat nach den EID-Erhebungen in den größeren Städten die Marke von 70 Euro für 100 Liter (bei Abnahme von 3000 Litern, inkl. MwSt) geknackt. Bei den Internet-Preisportalen steht er im bundesweiten Durchschnitt noch knapp darunter. Damit müssen die Heizöl-Käufer wieder so viel bezahlen wie vor dreieinhalb Jahren, im November 2014. Vor einem Jahr lag der Heizöl-Preis bei 55 Euro für 100 Liter; der Anstieg beträgt somit mehr als 15 Euro oder fast ein Drittel. Bei einer Tankfüllung sind das immerhin 450 Euro.

Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl ist ferner innerhalb eines Jahres gar um mehr als die Hälfte gestiegen, bei der Nordsee-Sorte Brent von gut 50 auf mehr als 77 Dollar. Noch Anfang 2016 war der Preis ganz kurzzeitig unter 30 Dollar je Barrel gefallen. "Die Akteure auf den Märkten haben wirksame Mittel gefunden, um die Ölschwemme dieser Zeit einzudämmen", sagt EID-Chefredakteur Rainer Wiek. Denn jahrelang förderten die Ölproduzenten mehr Rohöl, als weltweit gebraucht wurde, und füllten so die Lager. Das ist vorbei. In den USA liegen die Lagerbestände bei Rohöl um 17 Prozent unter dem Vorjahr, bei Benzin und Diesel sogar um 23 Prozent.
Experte: Iran-Sanktion kostet acht Dollar pro Fass

Auf der Angebotsseite hat das Opec-Kartell seine Förderung zurückgefahren, unterstützt von Russland und anderen Förderländern. Rund zwei Millionen Barrel pro Tag (bpd) hat die Opec aus dem Markt genommen. Opec-Mitglied Venezuela, das Land mit den größten Ölreserven, würde gern mehr Rohöl liefern. Doch eine tiefgreifende politische und wirtschaftliche Krise hat das Land ins Chaos gestürzt; aus Venezuela kommt tatsächlich immer weniger Öl.
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Nachdem US-Präsident Donald Trump das Atomabkommen mit dem Iran aufgekündigt und neue Sanktionen gegen das Land angekündigt hat, stehen weitere 2,5 Millionen bpd auf der Kippe. Iran ist der fünftgrößte Ölexporteur weltweit. Das meiste Iran-Öl geht nach China und Indien sowie in weitere asiatische Länder, geringere Mengen nach Europa. "Das war schon in den Rohölnotierungen eingepreist", sagt Wiek. Auch die Internationale Energie-Agentur IEA äußert sich vorsichtig über die Folgen der US-Politik. "Die Sanktionen könnten Einfluss auf das Marktgleichgewicht haben", heißt es in einer Stellungnahme.

Doch es gibt auch andere Stimmen. "Kurz- und mittelfristig dürfte es zu einem Verlust von rund 600.000 bpd an iranischen Öl-Exporten kommen", befürchtet Öl-Analyst Jan Edelmann von der HSH Nordbank. Dann würden nach seinen Berechnungen die Ölpreise nochmals um acht Dollar je Barrel steigen, also auf deutlich mehr als 80 Dollar. Denn ungeachtet aller klimapolitischen Ziele steigt die Nachfrage nach Öl weiter. Das liegt vor allem an der guten Weltkonjunktur. Allein im laufenden Jahr erhöht sich der weltweite Ölbedarf nach der Prognose der IEA um 1,5 auf 99,3 Millionen Barrel pro Tag. Für Autofahrer und Heizölkunden in Deutschland ist das keine gute Nachricht. Entlastung auf dem Ölmarkt ist zunächst nicht in Sicht.

Quelle: n-tv.de , jwu/dpa
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Frühe Feiertage - EU-Automarkt legt kräftig zu

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Mai 2018 12:19

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/EU-Autom ... 38974.html
Donnerstag, 17. Mai 2018
Frühe Feiertage - EU-Automarkt legt kräftig zu

Es ist der höchste Absatz in einem April seit Jahren. In Europa bringen die Autohersteller 1,3 Millionen Neuwagen an die Kunden. neben der robusten Wirtschaft sorgt aber auch ein spätes Osterfest für das Absatzplus.


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Die Zahl der neu zugelassenen Autos in der EU hat im April deutlich zugenommen. Insgesamt wurden gut 1,3 Millionen Neuwagen verkauft, wie der europäische Automobilherstellerverband Acea in Brüssel mitteilte. Das sind fast zehn Prozent mehr als im Jahr zuvor. Diesel-Fahrzeuge verlieren hingegen weiter Marktanteile.

In den fünf größten Absatzmärkten - Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien - habe es beim Anteil von Dieselfahrzeugen das stärkste Minus seit Ausbruch der Dieselkrise im Spätsommer 2015 gegeben, erklärte die Unternehmensberatung EY. Demnach sank der Dieselanteil dort im April im Vergleich zum Vorjahresmonat von 47,4 auf 38,1 Prozent.

Dass der Absatz von Neuwagen im April insgesamt aber den höchsten Stand seit zehn Jahren erreichte, ist nach Angaben der Unternehmensberatung auch auf Kalendereffekte zurückzuführen. Da die Osterfeiertage in diesem Jahr teilweise in den März fielen, hatte der April in den meisten Märkten zwei Verkaufstage mehr als im Vorjahr.
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"Der Neuwagenmarkt ist in den meisten europäischen Ländern derzeit in guter Form - wenngleich das tatsächliche Wachstum schwächer ist als es die April-Zahlen vermuten lassen, da Kalendereffekte das Bild verzerren", erklärte EY-Automarktexperte Peter Fuß.

Den stärksten Zuwachs bei den Neuzulassungen gab es Acea zufolge im April in Spanien (plus 12,3 Prozent), Großbritannien (10,4 Prozent), Frankreich (9,0 Prozent), Deutschland (8,0 Prozent) und Italien mit einem Plus von 6,5 Prozent.

Quelle: n-tv.de , jwu/DJ
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Mehr Gehalt - Wann die Weiterbildung lohnt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Mai 2018 13:43

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https://www.n-tv.de/ratgeber/Wann-die-W ... 41011.html
Samstag, 19. Mai 2018
Mehr Gehalt - Wann die Weiterbildung lohnt

Ohne Fleiß kein Preis - soviel scheint klar. Wer beruflich und finanziell vorankommen möchte, muss sich auf den Hosenboden setzen. Denn Bildung wirkt sich positiv auf das Einkommen aus. Eine Untersuchung zeigt, dass es dafür nie zu spät ist.


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Je höher der Abschluss, desto höher das Einkommen? Stimmt meistens, aber es macht auch einen Unterschied, in welcher Branche anschließend - oder im Falle von Weiterbildungen - währenddessen gearbeitet wird.

Wie viel durch Weiterbildungen finanziell herauszuholen ist, zeigt eine Untersuchung des Vergleichsportals Gehalt.de. Untersucht wurden 27.508 Gehälter von Personen ohne Ausbildung, mit abgeschlossener Lehre und von solchen mit einem Meister- beziehungsweise Fachwirt-Titel.

Die Erhebung zeigt, Beschäftigte ohne abgeschlossene Berufsausbildung verdienen in Deutschland im Durchschnitt 33.011 Euro pro Jahr. Mit einer Lehre steigt das Gehalt auf durchschnittlich 37.132 Euro an. Wer im Anschluss eine Weiterbildung zum Meister oder Fachwirt absolviert, verdient 45.890 Euro. "Meister und Fachwirte haben eine deutlich höhere Chance, Führungspositionen zu bekleiden und durch Personalverantwortung ihr Gehalt signifikant zu steigern", erklärt Philip Bierbach, Geschäftsführer von Gehalt.de.
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Im Handwerk lohnt sich der Zusatzeinsatz besonders, hier verdienen Hilfskräfte in der Schlosserei ohne Lehre 27.770 Euro jährlich, während ausgebildete Schlosser 36.989 Euro erhalten. Ein Meister verdient wiederum 39.898 Euro durchschnittlich. Auch im Maurerhandwerk macht sich eine höhere Ausbildung deutlich bemerkbar beim Gehalt: Ungelernte Hilfskräfte verdienen durchschnittlich 31.413 Euro. Ausgelernte Maurer erhalten 35.567 Euro und ein Meister verdient ein Jahresbruttogehalt von 42.686 Euro.

Im Gastgewerbe sind die Gehaltssteigerungen dagegen weniger stark ausgeprägt. Beschäftigte an der Rezeption ohne Ausbildung erhalten 24.310 Euro im Jahr. Nach einer Ausbildung steigt ihr Gehalt auf 27.398 Euro an.

Beim Vergleich von Führungskräften mit und ohne Meister- beziehungsweise einem Fachwirttitel konnten die Analysten dagegen kaum Gehaltsunterschiede feststellen. So verdienen leitende Angestellte mit Personalverantwortung im Handwerk 87.146 Euro durchschnittlich. Führungskräfte mit Meistertitel erhalten mit 86.375 Euro im Durchschnitt etwas weniger. In kaufmännischen Führungspositionen sieht das Ergebnis ähnlich aus: 90.404 Euro verdienen Führungskräfte mit einer abgeschlossenen Lehre, 88.916 Euro solche mit einem Meister- oder Fachwirttitel. Bei der Betrachtung der Medianwerte liegen die Gehälter für Meister und Fachwirte in Führungspositionen nur leicht höher.

Quelle: n-tv.de , awi
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SGB II Bedarfsunterdeckung durch Falschberechnung

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Mai 2018 19:39

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https://www.gegen-hartz.de/news/sgb-ii- ... berechnung
SGB II Bedarfsunterdeckung durch Falschberechnung

Bildung von Durchschnittseinkommen bei abschließendem SGB II Bescheid löst Bedarfsunterdeckung aus
von der Juristin Miriam Hansel bei BRG Rechtsanwälte in Berlin

Durch rechtswidrige Bildung eines Durchschnittseinkommens durch die Jobcenter bei zuvor erlassenen vorläufigem Hartz IV Bewilligungsbescheid wegen schwankendem Einkommen, lässt die Bedarfsgemeinschaft oft unterhalb des ihnen zustehenden Bedarfs leben. Sie erhält schlichtweg durch diese Berechnungsmethode zu wenig Leistungen im Sinne des SGB II. Nachfolgendes gilt für Bescheide, die vor dem 01.08.2016 erlassen wurden:

unterdeckung-bedarf

Wenn eine SGB II Empfängerin, ein SGB II Empfänger oder eine oder mehrere Personen aus der Bedarfsgemeinschaft schwankendes Einkommen beziehen, wird zunächst vom Jobcenter für den zukünftigen Bewilligungsabschnitt ein vorläufiger Bewilligungsbescheid erlassen, in dem durchschnittlich das zu erwartende zukünftige Einkommen im Durchschnitt angerechnet wird. Dies ermöglicht der Behörde, im laufenden Bewilligungszeitraum mit weiteren vorläufigen Bescheiden ändernd zu entscheiden. Sobald sämtliche Verdienstbescheinigungen der Bedarfsgemeinschaft vorliegen, wird seitens des Jobcenters ein Festsetzungsbescheid über diesen Bewilligungsabschnitt erlassen. Dieser ist in der Regel mit einem Erstattungsbescheid wegen zu viel gezahlter Leistungen verbunden.

Bei der Berechnung des Festsetzungs – und Erstattungsbescheides muss nun darauf geachtet werden, ob das Jobcenter aus dem schwankenden monatlichen Einkommen ein Durchschnittseinkommen gebildet hat. Dieses wird gebildet, indem für den Bewilligungszeitraum der monatliche Verdienst addiert und sodann durch die Anzahl der Monate dividiert wird.

Diese Berechnungsmethode ist
rechtswidrig
, da die Leistungsempfängerinnen dadurch eklatant in einigen Monaten des Bewilligungsabschnittes durch das Jobcenter benachteiligt werden und damit im Endeffekt zu wenig Leistungen erhalten haben.

Dies ergibt sich aus Folgendem:

Die Bildung eines Durchschnittseinkommensist im Sinne des § 2 Abs. 3 ALG II –V alte Fassung (im Folgenden a.F.) nicht zulässig, da es dafür keine Rechtsgrundlage gibt. Denn es ist jeweils auf das konkret zugeflossene und nachgewiesene Einkommen abzustellen, welches mit in die Berechnung aufzunehmen ist. Das Einkommen ist gem. § 11 Abs. 2 SGB II im jeweiligen Monat des Zuflusses zu berücksichtigen. Das ergibt sich aus § 11 Abs. 2 und 3, § 11 b Abs. 2, § 20 Abs. 1 Satz 3 und § 41 Abs. 1 SGB II.

Mehrere Kammern des SG Berlin (so auch Urteil vom 28.10.2015 AZ: S 205 AS 19970/13und Urteil vom 24. Juni 2016 AZ: S 154 AS 3033/15) haben sich mittlerweile dieser Meinung angeschlossen.

Darin wird zusammenfasend ausgeführt, dass nur ein Durchschnittseinkommen bei der abschließenden Entscheidung gebildet werden darf, wenn das tatsächliche monatliche Durchschnittseinkommen, das bei der vorläufigen Entscheidung zu Grunde gelegte monatliche Durchschnittseinkommen um nicht mehr als 20,00 € übersteigt (§ 2 Absatz 3 Satz 3 ALG IIV a.F.).

Gem. § 2 ALG II V a.F. kann daher vorerst nur ein Durchschnittseinkommen gebildet werden, wenn zukünftig in der Höhe schwankendes Einkommen erwartet wird. Steht dieses Einkommen nun nach Ablauf des Bewilligungsabschnittes durch den Zufluss im jeweiligen Monat fest und liegt kein Ausnahmefalls des § 2 Absatz 3 Satz 3 ALG IIV a.F. vor, so muss das Jobcenter, für jeden Monat das erzielte Einkommen anhand des zugeflossenen Betrages ermitteln und anhand dessen für jeden Monat gesondert die zu bewilligenden Leistungen berechnen.

Wurde das Zuflussprinzip bei der abschließenden Berechnung der jeweils zustehenden Leistungen nicht angewendet, so kann eine eklatante Bedarfsunterdeckung vorliegen. Das bedeutet, dass die Leistungsempfängerinnen für einige Monate zu wenig an Leistungen erhalten haben.

Fazit:

Die korrekte Anwendung des Zuflussprinzips bei der abschließenden Berechnung des tatsächlich zugeflossenen Einkommens bei schwankendem Einkommen ist leider noch keine durchgehend gefestigte Rechtsprechung. Die verschiedenen Kammern der Sozialgerichte tendieren mehr und mehr zu der vorbenannten Vorgehensweise. Auch stehen diverse bekannte Verfahren noch zur Entscheidung beim LSG Berlin Brandenburg aus.

Im Ergebnis bedeutet dies für alle Leistungsempfängerinnen, dass alle Personen deren Festsetzungs- und Erstattungsbescheid vor dem 01.08.2016 erlassen wurde und die noch kein Jahr alt sind, mit dem Überprüfungsantrag § 44 SGB X angegriffen werden sollten.

Für Monate, in denen nun das Durchschnittseinkommen aus dem Festsetzungs- und Erstattungsbescheid das tatsächlich erzielte Einkommen übersteigt, gilt zweierlei. Es kann entwedereine Erstattungsforderung gegenüber dem Jobcenter auslösen, weil der tatsächlich erzielte Betrag noch niedriger als der zuvor vorläufig bewilligte war oder aber es kann die Erstattungsforderung aus dem Erstattungs- und Festsetzungsbescheid reduzieren. Für Monate, in denen das tatsächlich erzielte Einkommen nun den Durchschnittsbetrag aus dem Festsetzungs- und Erstattungsbeschied übersteigt, kommt begünstigend für die Leistungsempfängerinnen das Verböserungsverbot zum Zuge. Das bedeutet, dass der alte berechnete Erstattungsbetrag bestehen bleibt. Die Erstattungsforderung erhöht sich demnach nicht.

Rechenbeispiel (vereinfachte Darstellung ohne Berechnung Freibeträge) anhand einer 1 Personen Bedarfsgemeinschaft mit Gesamtbedarf in Höhe von 810,00 EUR:

Vorläufiger Bescheid (gebildetes Durchschnittseinkommen des zu erwarteten Einkommens):

Fehlerhafte Berechnung der Jobcenter, Bildung eines Durchschnittseinkommens (Einkommen Monate Januar bis Juni addieren, dann durch 6 teilen (2.900,00 EUR:6= 483,33 EUR)

Korrekte Berechnung
:

Das Beispiel zeigt, dass sich die vormals festgesetzten Erstattungsbeträge nicht wegen des Verböserungsverbotes erhöhen können, obwohl, in den Monaten Januar, Februar, April und Juni höhere Erstattungsbeträge an das Jobcenter errechnet werden. Für die Monate März und Mai entfällt die Erstattung komplett. Dort steht der Bedarfsgemeinschaft nun sogar ein höherer Leistungsanspruch zu, so dass eine Nachzahlung wegen zu wenig bewilligter und entrichteter Leistungen zu erfolgen hat. Im Beispiel würde sich die Nachzahlung für März auf einen Betrag in Höhe von 50,00 EUR und für Mai auf einen Nachzahlungsbetrag in Höhe von 150,00 EUR belaufen.

Eine Überprüfung der Bescheide sollte daher in jedem Fall erfolgen, damit abschließend jede Person die korrekten ihr zustehenden Leistungen im Sinne des SGB II erhält und nicht, trotz Erzielung eines schwankenden Einkommens unter Bedarf leben muss. Zudem kann eine Überprüfung bestehender Erstattungsforderungen diese zu Gunsten der Leistungsbezieherinnen reduzieren.

Bild: A.R./fotolia
Berechnungsvorlage https://www.deltra.com/software/basis/v ... gLnnvD_BwE
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Aus dem Job in die Schule - Der Quereinstieg als Lehrer

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Mai 2018 09:52

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Montag, 21. Mai 2018
Aus dem Job in die Schule - Der Quereinstieg als Lehrer

Vor allem den Grundschulen fehlen vielerorts ausgebildete Lehrer. In dieser Mangellage suchen die Schul-Ministerien händeringend nach qualifizierten Seiteneinsteigern. Doch der Wechsel vom alten Job ins neue Lehramt funktioniert in jedem Bundesland anders.


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Lehrer sind vielerorts Mangelware. Betroffen sind vor allem Grundschulen und bestimmte Fächer an weiterführenden Schulen, aber auch Berufsschulen. Dafür gibt es gleich mehrere Gründe, sagt Heinz Peter Meidinger, Vorsitzende des Deutschen Lehrerverbands - darunter der unterschätzte Geburtenanstieg und der steigende Zuzug von Familien mit Migrationshintergrund. Und mit der Not der Schulbehörden steigt auch die Zahl der Quer- und Seiteneinsteiger.

Neu ist es zwar nicht, dass auch andere Berufstätige zu Lehrern werden. Doch noch nie waren es so viele wie derzeit. Das hat gute und schlechte Seiten und ist – wie alles, was die Schulen anbetrifft – Ländersache. Daher ist es auch kaum möglich, zu sagen, wie der späte Eintritt in den Schuldienst deutschlandweit aussieht: Jedes Bundesland hat sein eigenes Prozedere und seine eigenen Empfehlungen.
35.000 Lehrer fehlen

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat 2012 lediglich einen knappen Beschluss verfasst, nach dem die Länder die Möglichkeit haben, jede mögliche Notmaßnahmen gegen den Pädagogenmangel zu ergreifen. Die Nachqualifizierungen sollten sich an "grundständigen Standards orientieren", hieß es: Die Bewerber sollen so qualifiziert werden, dass sie später nicht mehr von studierten Lehrern zu unterscheiden sind.

Allerdings gebe es teils dramatische Unterschiede zwischen den Bundesländern, was Angebote und Anforderungen für Seiteneinsteiger anbelangt, sagt Dirk Zorn. Er ist Teamleiter Bildung bei der Bertelsmann-Stiftung und einer der Autoren der Studie, die zu Beginn des Jahres auf den dramatischen Lehrermangel an Grundschulen bis 2025 hinwies: Rund 35.000 Lehrer werden demnach in sieben Jahren für die ersten Schuljahre fehlen. Besonders schlecht sieht es mit Lehrkräften im Osten aus; entsprechend viele werden dort gesucht.

Das hat Konsequenzen für die Qualifizierung der neuen Lehrer: "In manchen Schulen stehen die Seiteneinsteiger vom ersten Tag an vor einer Klasse, in anderen werden sie erstmal mehrere Monate lang intensiv geschult", sagt Meidinger. Mitbringen müssen die Neulehrer in der Regel einen Hochschulabschluss, das Fach ist allerdings oft egal. "In der Grundschule geht es ja hauptsächlich um den Verbund aus Deutsch, Mathe sowie Heimat- und Sachkunde." Dadurch sei der Inhalt eines Fachstudiums sehr flexibel.

Wichtiger ist, dass die Neu-Lehrer Kinder mögen, Wissen weitergeben wollen und eine Portion Humor haben. "Menschen, die zu stark um sich selbst kreisen und wenig kommunikativ sind, werden Schwierigkeiten haben", sagt Meidinger. Manche Bundesländer setzen eine bestimmte Durchschnittsnote für den Einstieg fest, andere ein Höchstalter.
Alles, nur kein Halbtagsjob

Und einen Unterschied zwischen Seiten- und Quereinsteigern gibt es auch, zumindest in den meisten Ländern. "Seiteneinsteiger müssen noch pädagogisch qualifiziert werden", erläutert Meidinger. Quereinsteiger dagegen sind meist solche, die zwar nicht für ein Lehramt studiert haben, aber dann noch ein reguläres Referendariat machen. Das ist nach Ansicht vieler Experten die beste Variante.
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Der Umstieg kann für Quer- und Seiteneinsteiger durchaus lukrativ sein. "Natürlich wird in der Zeit der Lehrernot auch mit Beamtenstellen gelockt", sagt Meidinger. Eine Ausnahme ist Berlin, dort werden Lehrer nicht mehr verbeamtet. Die Arbeitszeiten und die Ferien taugen allerdings weniger als Anreiz: "Wer Lehrer für einen Halbtagsjob hält, täuscht sich gewaltig." Ein gutes Zeitmanagement ist sogar Grundvoraussetzung, um Arbeitsspitzen beispielsweise in der Zeugnisphase aufzufangen.

Wer es einmal in den Beamtenapparat geschafft hat, kann dort eine ganz normale Karriere hinlegen und als Quereinsteiger sogar Schulleiter oder Seminarlehrer werden. Sollte sich der Mangel in einigen Jahren wieder umkehren, sind die Beamten zudem in ihren Jobs sicher. Ein Zurück in den alten Beruf gibt es theoretisch auch - allerdings ist das selten und mit größeren Schwierigkeiten verbunden. Wichtig, da sind sich die Experten einig, ist überall die gute Durchmischung eines Kollegiums. "Dann kann man den einen oder anderen Seiteneinsteiger auch gut integrieren."

Quelle: n-tv.de , Verena Wolff, dpa
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Neue Streikwelle in Frankreich - Fluglotsen drosseln den Reiseverkehr

Beitragvon Weltbookadmin47 » Gestern 13:20

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Dienstag, 22. Mai 2018
Neue Streikwelle in Frankreich - Fluglotsen drosseln den Reiseverkehr

Der Widerstand gegen die politischen Reformen von Frankreichs Staatspräsident Macron wird nicht geringer: Protestaktionen im öffentlichen Dienst führen landesweit zu spürbaren Behinderungen. Auch an einzelnen Flughäfen wird gestreikt.


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Ein Streik der Fluglotsen in Frankreich stellt Reisende erneut auf eine Geduldsprobe: Die zivile Luftfahrtbehörde riet den Airlines, ihre Flüge am heutigen Tag um 20 Prozent zu reduzieren. Betroffen sind die Flughäfen Paris-Orly, Lyon und Marseille. Noch unklar ist, wie viele Verbindungen tatsächlich gestrichen werden.


Die Auswirkungen der Arbeitsniederlegungen im öffentlichen Dienst sind landesweit zu spüren. Auch Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser und Arbeitsagenturen wurden bestreikt. Die Mitarbeiter im öffentlichen Dienst legten zum dritten Mal seit dem Amtsantritt von Präsident Emmanuel Macron vor gut einem Jahr die Arbeit nieder.

Der Protest richtet sich gegen Macrons Vorhaben, rund 120.000 Stellen in dem Bereich zu streichen. Landesweit sind für heute mehr als 130 Kundgebungen geplant.
Frankreich politisch gespalten

Die Streikmaßnahmen drohen das Land zu spalten: Laut einer Umfrage für die Zeitung "Le Figaro" und andere Medien lehnen 49 Prozent der Franzosen den Arbeitskampf ab. Lediglich 40 Prozent der Befragten signalisierten dagegen ihre Unterstützung.

Eine gütliche Einigung ist vorerst nicht in Sicht - ganz im Gegenteil: Ab Mittwoch sind neue zweitägige Streiks bei der französischen Bahn angekündigt. Auch Zugverbindungen nach Deutschland könnten erneut ausfallen, heißt es. Die Mitarbeiter der staatlichen Gesellschaft SNCF protestieren gegen die von Macron geplante Öffnung des Personenverkehrs für den Wettbewerb.
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Bei der umstrittenen Bahnreform hatte Macron Mitte April einen wichtigen Etappensieg errungen. Im Parlament stimmte eine große Mehrheit der Abgeordneten dem Vorhaben zu. Macrons Gesetzentwurf muss jetzt nur noch weitere Beratungen im Senat überstehen. Die französische Regierung will den mit rund 50 Milliarden Euro verschuldeten Bahnbetreiber SNCF nach deutschem Vorbild in eine staatseigene Aktiengesellschaft umwandeln und damit die Kosten senken.

Nebenbei soll der französische Schienenverkehr auf diese Weise - wie auf EU-Ebene beschlossen - auch für Wettbewerber geöffnet werden. Kritiker sehen in dem Plan vor allem Vorbereitungen auf eine mögliche Privatisierung - mit einem Abbau von bislang bestehenden Privilegien für SNCF-Bedienstete.

Video https://www.n-tv.de/mediathek/sendungen ... 27070.html
"Wir haben eine Art Diktatur": Macrons Reformen spalten Frankreich
12.05.18 – 03:58 min


Quelle: n-tv.de , mmo/AFP
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Mehr Rechte für Arbeitnehmer - Die Brückenteilzeit kommt

Beitragvon Weltbookadmin47 » Heute 10:25

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Mittwoch, 23. Mai 2018
Mehr Rechte für Arbeitnehmer - Die Brückenteilzeit kommt

Von Axel Witte

Immer mehr Menschen in Deutschland arbeiten in Teilzeit. Darauf haben sie zumeist einen Rechtsanspruch. In Zukunft soll es auch per Gesetz möglich werden, wieder in Vollzeit zurückzukehren. Das sollten Arbeitnehmer jetzt wissen.


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Innerhalb von 20 Jahren hat sich die Zahl derer, die in Teilzeit arbeiten, fast verdoppelt. Fast 40 Prozent der Arbeitnehmer bekleiden keine Vollzeitstelle mehr. Die Gründe dafür sind vielfältig: beispielsweise Kinder, Pflege von Angehörigen oder ein entsprechendes Freizeit- und Erholungsbedürfnis. Vor allem Frauen arbeiten in Teilzeit. Und zwar mehr als die Hälfte von ihnen. Aber auch Männer wollen oder müssen kürzertreten, was aber besonders in qualifizierten Berufen nicht immer auf das Verständnis der Arbeitgeber stößt. Trotz entsprechendem Rechtsanspruch.

Aber abgesehen davon soll es in Zukunft nicht nur ein Recht auf Teilzeit geben, sondern eben auch eines auf die Rückkehr in Vollzeit. Ein Gesetzentwurf der SPD zur geplanten Brückenteilzeit soll zeitnah verabschiedet werden. Als Brückenteilzeit bezeichnet Bundesarbeitsminister Hubertus Heil die Neuregelungen übrigens deshalb, weil sie "eine Brücke von der Teilzeit in die Vollzeit bauen sollen, damit die Arbeit zum Leben passt".

Anbei die wichtigsten Fragen zum Thema:

Wer hat überhaupt Anspruch auf eine Teilzeitstelle?

Nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) jeder Arbeitnehmer, dessen Arbeitsverhältnis länger als sechs Monate besteht, vorausgesetzt, der entsprechende Arbeitgeber beschäftigt mehr als 15 Mitarbeiter. Auszubildende werden nicht mitgerechnet. Auch betriebliche Gründe, wie zum Beispiel feste Produktionsabläufe bei Schichtarbeit, können zumindest vorübergehend zu einer Ablehnung des Antrags auf Teilzeitarbeit führen.

Was gilt für die Antragstellung?

Der Antrag muss mindestens drei Monate vor der geplanten Reduzierung schriftlich oder mündlich gestellt werden. Der Arbeitgeber kann bis einen Monat vor dem genannten Termin schriftlich widersprechen. Ansonsten gilt der Antrag als genehmigt.

Was soll sich ändern?

Bisher hat der Arbeitnehmer kein Recht darauf, wieder in Vollzeit zurückzukehren. Dies soll die neue Brückenteilzeit ermöglichen. Bisher ist dies nur in der Eltern- oder Familienpflegezeit möglich. Hier können Arbeitnehmer auch schon jetzt ihre Arbeitszeit auf 15 bis 30 Stunden reduzieren und im Anschluss daran wieder per Gesetz auf eine volle Stelle zurückkehren.

Ab wann soll es den Rechtsanspruch auf die Wiederkehr in Vollzeit geben?

Ab dem 1. Januar 2019 und nur für jene, die ab diesem Zeitpunkt in Teilzeit gehen. Wer bereits zuvor reduziert gearbeitet hat, ist weiterhin auf die Kulanz seines Arbeitgebers angewiesen. "Bestandsteilzeitbeschäftigte" haben also auch durch die Brückenteilzeit keinen Rechtsanspruch zu einer Rückkehr in eine Vollzeitbeschäftigung.

Welche Fristen gelten?

Der Antrag muss mindestens drei Monate vor Beginn der gewünschten Veränderung in Textform gestellt werden.

Mehr zum Thema

Mitarbeiter können Überstunden verweigern, wenn sie vertraglich nicht dazu verpflichtet sind. Eine Bestrafung durch den Arbeitgeber ist unzulässig. 18.12.17 Rechte von Arbeitnehmern Das gilt für Überstunden
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Business-Mann im Spiegel 28.11.16 Weniger arbeiten vor Gericht Kann man Teilzeit erzwingen?
Innerlich gekündigt 23.04.17 4-4-4-Regel im Job So konstruktiv mit Stress umgehen
Auch Männer haben es manchmal im Job nicht leicht. 23.11.16 Weniger arbeiten Wer reduzieren möchte, hat ein Problem
Innerlich gekündigt 13.02.17 Wenn die Luft raus ist Innere Kündigung nicht aussitzen

Gibt es weitere Beschränkungen?

Ja, die Brückenteilzeit greift nur dann, wenn der entsprechende Betrieb mehr als 45 Mitarbeiter beschäftigt. Unternehmen mit bis zu 200 Arbeitnehmern müssen nur einem von 15 Mitarbeitern den Anspruch gewähren. Zudem kann der Arbeitgeber eine befristete Teilzeit ablehnen, wenn diese ein Jahr unter- oder fünf Jahre überschreitet. Außerdem muss das Arbeitsverhältnis länger als sechs Monate bestehen.
 Analog zur bisherigen Teilzeitregelung dürfen auch in Zukunft keine betrieblichen Gründe einer Veränderung des Beschäftigungsumfangs entgegenstehen, welche die Organisation, den Arbeitsablauf oder die Sicherheit im Betrieb wesentlich beeinträchtigen.


Gibt es Kritikpunkte?

Natürlich. Da Frauen häufig in kleinen Betrieben arbeiten, erhält nur eine Minderheit ein Rückkehrrecht, bemängelt zum Beispiel der Deutsche Gewerkschaftsbund. Wer jetzt schon in Teilzeit arbeitet, hat sowieso kein Recht, auf eine Vollzeitstelle zu wechseln.

Arbeitgeberverbände beanstanden hingegen die abnehmende Souveränität bei der Arbeitszeitgestaltung und die erschwerte Personaleinsatzplanung.

Quelle: n-tv.de
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Mehr Rechte für Arbeitnehmer - Die Brückenteilzeit kommt

Beitragvon Weltbookadmin47 » Heute 10:27

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Mittwoch, 23. Mai 2018
Mehr Rechte für Arbeitnehmer - Die Brückenteilzeit kommt

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Immer mehr Menschen in Deutschland arbeiten in Teilzeit. Darauf haben sie zumeist einen Rechtsanspruch. In Zukunft soll es auch per Gesetz möglich werden, wieder in Vollzeit zurückzukehren. Das sollten Arbeitnehmer jetzt wissen.


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Innerhalb von 20 Jahren hat sich die Zahl derer, die in Teilzeit arbeiten, fast verdoppelt. Fast 40 Prozent der Arbeitnehmer bekleiden keine Vollzeitstelle mehr. Die Gründe dafür sind vielfältig: beispielsweise Kinder, Pflege von Angehörigen oder ein entsprechendes Freizeit- und Erholungsbedürfnis. Vor allem Frauen arbeiten in Teilzeit. Und zwar mehr als die Hälfte von ihnen. Aber auch Männer wollen oder müssen kürzertreten, was aber besonders in qualifizierten Berufen nicht immer auf das Verständnis der Arbeitgeber stößt. Trotz entsprechendem Rechtsanspruch.

Aber abgesehen davon soll es in Zukunft nicht nur ein Recht auf Teilzeit geben, sondern eben auch eines auf die Rückkehr in Vollzeit. Ein Gesetzentwurf der SPD zur geplanten Brückenteilzeit soll zeitnah verabschiedet werden. Als Brückenteilzeit bezeichnet Bundesarbeitsminister Hubertus Heil die Neuregelungen übrigens deshalb, weil sie "eine Brücke von der Teilzeit in die Vollzeit bauen sollen, damit die Arbeit zum Leben passt".

Anbei die wichtigsten Fragen zum Thema:

Wer hat überhaupt Anspruch auf eine Teilzeitstelle?

Nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) jeder Arbeitnehmer, dessen Arbeitsverhältnis länger als sechs Monate besteht, vorausgesetzt, der entsprechende Arbeitgeber beschäftigt mehr als 15 Mitarbeiter. Auszubildende werden nicht mitgerechnet. Auch betriebliche Gründe, wie zum Beispiel feste Produktionsabläufe bei Schichtarbeit, können zumindest vorübergehend zu einer Ablehnung des Antrags auf Teilzeitarbeit führen.

Was gilt für die Antragstellung?

Der Antrag muss mindestens drei Monate vor der geplanten Reduzierung schriftlich oder mündlich gestellt werden. Der Arbeitgeber kann bis einen Monat vor dem genannten Termin schriftlich widersprechen. Ansonsten gilt der Antrag als genehmigt.

Was soll sich ändern?

Bisher hat der Arbeitnehmer kein Recht darauf, wieder in Vollzeit zurückzukehren. Dies soll die neue Brückenteilzeit ermöglichen. Bisher ist dies nur in der Eltern- oder Familienpflegezeit möglich. Hier können Arbeitnehmer auch schon jetzt ihre Arbeitszeit auf 15 bis 30 Stunden reduzieren und im Anschluss daran wieder per Gesetz auf eine volle Stelle zurückkehren.

Ab wann soll es den Rechtsanspruch auf die Wiederkehr in Vollzeit geben?

Ab dem 1. Januar 2019 und nur für jene, die ab diesem Zeitpunkt in Teilzeit gehen. Wer bereits zuvor reduziert gearbeitet hat, ist weiterhin auf die Kulanz seines Arbeitgebers angewiesen. "Bestandsteilzeitbeschäftigte" haben also auch durch die Brückenteilzeit keinen Rechtsanspruch zu einer Rückkehr in eine Vollzeitbeschäftigung.

Welche Fristen gelten?

Der Antrag muss mindestens drei Monate vor Beginn der gewünschten Veränderung in Textform gestellt werden.

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Gibt es weitere Beschränkungen?

Ja, die Brückenteilzeit greift nur dann, wenn der entsprechende Betrieb mehr als 45 Mitarbeiter beschäftigt. Unternehmen mit bis zu 200 Arbeitnehmern müssen nur einem von 15 Mitarbeitern den Anspruch gewähren. Zudem kann der Arbeitgeber eine befristete Teilzeit ablehnen, wenn diese ein Jahr unter- oder fünf Jahre überschreitet. Außerdem muss das Arbeitsverhältnis länger als sechs Monate bestehen.
 Analog zur bisherigen Teilzeitregelung dürfen auch in Zukunft keine betrieblichen Gründe einer Veränderung des Beschäftigungsumfangs entgegenstehen, welche die Organisation, den Arbeitsablauf oder die Sicherheit im Betrieb wesentlich beeinträchtigen.


Gibt es Kritikpunkte?

Natürlich. Da Frauen häufig in kleinen Betrieben arbeiten, erhält nur eine Minderheit ein Rückkehrrecht, bemängelt zum Beispiel der Deutsche Gewerkschaftsbund. Wer jetzt schon in Teilzeit arbeitet, hat sowieso kein Recht, auf eine Vollzeitstelle zu wechseln.

Arbeitgeberverbände beanstanden hingegen die abnehmende Souveränität bei der Arbeitszeitgestaltung und die erschwerte Personaleinsatzplanung.

Quelle: n-tv.de
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Beitragvon Weltbookadmin47 » Heute 10:29

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Immer mehr Menschen in Deutschland arbeiten in Teilzeit. Darauf haben sie zumeist einen Rechtsanspruch. In Zukunft soll es auch per Gesetz möglich werden, wieder in Vollzeit zurückzukehren. Das sollten Arbeitnehmer jetzt wissen.


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Innerhalb von 20 Jahren hat sich die Zahl derer, die in Teilzeit arbeiten, fast verdoppelt. Fast 40 Prozent der Arbeitnehmer bekleiden keine Vollzeitstelle mehr. Die Gründe dafür sind vielfältig: beispielsweise Kinder, Pflege von Angehörigen oder ein entsprechendes Freizeit- und Erholungsbedürfnis. Vor allem Frauen arbeiten in Teilzeit. Und zwar mehr als die Hälfte von ihnen. Aber auch Männer wollen oder müssen kürzertreten, was aber besonders in qualifizierten Berufen nicht immer auf das Verständnis der Arbeitgeber stößt. Trotz entsprechendem Rechtsanspruch.

Aber abgesehen davon soll es in Zukunft nicht nur ein Recht auf Teilzeit geben, sondern eben auch eines auf die Rückkehr in Vollzeit. Ein Gesetzentwurf der SPD zur geplanten Brückenteilzeit soll zeitnah verabschiedet werden. Als Brückenteilzeit bezeichnet Bundesarbeitsminister Hubertus Heil die Neuregelungen übrigens deshalb, weil sie "eine Brücke von der Teilzeit in die Vollzeit bauen sollen, damit die Arbeit zum Leben passt".

Anbei die wichtigsten Fragen zum Thema:

Wer hat überhaupt Anspruch auf eine Teilzeitstelle?

Nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) jeder Arbeitnehmer, dessen Arbeitsverhältnis länger als sechs Monate besteht, vorausgesetzt, der entsprechende Arbeitgeber beschäftigt mehr als 15 Mitarbeiter. Auszubildende werden nicht mitgerechnet. Auch betriebliche Gründe, wie zum Beispiel feste Produktionsabläufe bei Schichtarbeit, können zumindest vorübergehend zu einer Ablehnung des Antrags auf Teilzeitarbeit führen.

Was gilt für die Antragstellung?

Der Antrag muss mindestens drei Monate vor der geplanten Reduzierung schriftlich oder mündlich gestellt werden. Der Arbeitgeber kann bis einen Monat vor dem genannten Termin schriftlich widersprechen. Ansonsten gilt der Antrag als genehmigt.

Was soll sich ändern?

Bisher hat der Arbeitnehmer kein Recht darauf, wieder in Vollzeit zurückzukehren. Dies soll die neue Brückenteilzeit ermöglichen. Bisher ist dies nur in der Eltern- oder Familienpflegezeit möglich. Hier können Arbeitnehmer auch schon jetzt ihre Arbeitszeit auf 15 bis 30 Stunden reduzieren und im Anschluss daran wieder per Gesetz auf eine volle Stelle zurückkehren.

Ab wann soll es den Rechtsanspruch auf die Wiederkehr in Vollzeit geben?

Ab dem 1. Januar 2019 und nur für jene, die ab diesem Zeitpunkt in Teilzeit gehen. Wer bereits zuvor reduziert gearbeitet hat, ist weiterhin auf die Kulanz seines Arbeitgebers angewiesen. "Bestandsteilzeitbeschäftigte" haben also auch durch die Brückenteilzeit keinen Rechtsanspruch zu einer Rückkehr in eine Vollzeitbeschäftigung.

Welche Fristen gelten?

Der Antrag muss mindestens drei Monate vor Beginn der gewünschten Veränderung in Textform gestellt werden.

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Mitarbeiter können Überstunden verweigern, wenn sie vertraglich nicht dazu verpflichtet sind. Eine Bestrafung durch den Arbeitgeber ist unzulässig. 18.12.17 Rechte von Arbeitnehmern Das gilt für Überstunden
Geld macht nicht glücklich: Wie happy sind deutsche Arbeitnehmer? 06.09.17 Geld macht nicht glücklich Wie zufrieden sind deutsche Arbeitnehmer?
Business-Mann im Spiegel 28.11.16 Weniger arbeiten vor Gericht Kann man Teilzeit erzwingen?
Innerlich gekündigt 23.04.17 4-4-4-Regel im Job So konstruktiv mit Stress umgehen
Auch Männer haben es manchmal im Job nicht leicht. 23.11.16 Weniger arbeiten Wer reduzieren möchte, hat ein Problem
Innerlich gekündigt 13.02.17 Wenn die Luft raus ist Innere Kündigung nicht aussitzen

Gibt es weitere Beschränkungen?

Ja, die Brückenteilzeit greift nur dann, wenn der entsprechende Betrieb mehr als 45 Mitarbeiter beschäftigt. Unternehmen mit bis zu 200 Arbeitnehmern müssen nur einem von 15 Mitarbeitern den Anspruch gewähren. Zudem kann der Arbeitgeber eine befristete Teilzeit ablehnen, wenn diese ein Jahr unter- oder fünf Jahre überschreitet. Außerdem muss das Arbeitsverhältnis länger als sechs Monate bestehen.
 Analog zur bisherigen Teilzeitregelung dürfen auch in Zukunft keine betrieblichen Gründe einer Veränderung des Beschäftigungsumfangs entgegenstehen, welche die Organisation, den Arbeitsablauf oder die Sicherheit im Betrieb wesentlich beeinträchtigen.


Gibt es Kritikpunkte?

Natürlich. Da Frauen häufig in kleinen Betrieben arbeiten, erhält nur eine Minderheit ein Rückkehrrecht, bemängelt zum Beispiel der Deutsche Gewerkschaftsbund. Wer jetzt schon in Teilzeit arbeitet, hat sowieso kein Recht, auf eine Vollzeitstelle zu wechseln.

Arbeitgeberverbände beanstanden hingegen die abnehmende Souveränität bei der Arbeitszeitgestaltung und die erschwerte Personaleinsatzplanung.

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