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Briefe nicht mehr jeden Tag ? - Post beendet Zustellungstest

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Dez 2017 11:45

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Post-bee ... 89910.html
Montag, 18. Dezember 2017
Briefe nicht mehr jeden Tag ? - Post beendet Zustellungstest

Soziale Medien verändern die Art, wie Menschen kommunizieren. Die Deutsche Post hat in den vergangenen Monaten getestet, ob es ausreicht, Briefe nur noch an einem oder drei Wochentagen auszutragen. Jetzt wird das Projekt ausgewertet.

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Die Deutsche Post hat am Wochenende ihr umstrittenes Pilotprojekt zur veränderten Briefzustellung planmäßig beendet. Ein halbes Jahr wurde dabei mit ausgewählten Kundengruppen erprobt, Briefe nicht mehr an allen Werktagen, sondern nur noch an einem oder drei Wochentagen auszutragen. Das Vorhaben hatte vorab eine Welle von Kritik ausgelöst. Aussagen zu Ergebnissen seien noch nicht möglich, sagte eine Sprecherin.

Hilfe bekommen könnten die Postboten künftig von Robotern. Einen entsprechenden Test im osthessischen Bad Hersfeld mit einem Begleitroboter im Zustelldienst beendete die Deutsche Post erfolgreich; sie will das Projekt weiterentwickeln. Das vierrädrige, 1,50 Meter hohe Gefährt folgt Zustellern auf Schritt und Tritt und kann bis zu 150 Kilogramm Postsendungen tragen.

Den Test zur veränderten Zustellung will die Post erst einmal in Ruhe auswerten. Hintergrund ist das seit Jahren schrumpfende klassische Privatbriefgeschäft mit der zunehmenden Digitalisierung der Gesellschaft. E-Mails, WhatsApp und Facebook werden in der privaten Kommunikation immer wichtiger. Den überwiegenden Teil des Briefgeschäfts macht die Post mit Geschäftskunden. Nur rund 15 Prozent des Sendungsvolumens entfallen auf Privatkunden. Andererseits ist das Unternehmen als Universaldienstleister gesetzlich verpflicht, an jedem Tag Briefe flächendeckend zuzustellen.
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Die Post hat mehrfach betont, dass sie sich an diese Rechtslage halte. Mit dem Projekt habe man lediglich prüfen wollen, ob es unter den Postkunden einen verstärkten Wunsch nach einer eingeschränkten Zustellung gebe. Im November hatten sich die Justizminister der Länder zu Wort gemeldet und auf eine Briefzustellung an jedem Werktag gepocht. Das sei zur Gewährleistung rechtssicherer Justizverfahren so lange nötig, bis diese in digitaler Form möglich seien.

Quelle: n-tv.de , jki/dpa
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Was bringt 2018 ? - Konjunktur stottert, Inflation steigt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Dez 2017 12:31

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https://www.teleboerse.de/private_finan ... 90417.html
Dienstag, 19. Dezember 2017
Was bringt 2018 ? - Konjunktur stottert, Inflation steigt

Ein Gastbeitrag von Thomas Buckard

Bei den Ausblicken für das nächste Jahr herrscht weitgehend Konsens: Aktien steigen rund zehn Prozent, die Inflation bleibt niedrig und mit ihr das Zinsniveau. Es könnte aber auch ganz anders kommen. Bleiben Sie wachsam.

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Die Aktienanleger bewegen sich derzeit in einem fast optimalen Umfeld: Weltweit wächst die Wirtschaft, wodurch die Unternehmen ihre Gewinne steigern können. Trotzdem bleibt die Inflation niedrig, und die Notenbanken fahren weiter einen expansiven Kurs. Niedrige Teuerungsraten und eine lockere Geldpolitik bedeuten tiefe Zinsniveaus. Steigende Unternehmensgewinne und niedrige Zinsen sind die wichtigsten Kurstreiber für Aktien. Vor diesem Hintergrund sagen die meisten Banken für nächstes Jahr weitere Kurssteigerungen bei Aktien von rund zehn Prozent voraus – also same procedure as every year!?

Die weiterhin extrem niedrigen Volatilitätsindizes, auch Angstbarometer genannt, signalisieren, dass die Anleger sich derzeit sehr sicher fühlen und Risiken kaum adressieren. Doch es gibt für die Finanzmärkte substanzielle Gefahren, auch wenn sie derzeit nur wenig Beachtung finden: Sogenannte graue Schwäne, also Risiken, die eigentlich bekannt sind, mit denen die Börsianer aber nicht rechnen - vielleicht zu unrecht.
Konjunktur geht die Luft aus
Thomas Buckard ist seit dem Jahr 2000 Gründungsmitglied und Aktionär der MPF AG. Als Vorstand ist er für die Kundenakquisition und -betreuung zuständig. Zuvor arbeitete der passionierte Bergsteiger im Private Banking der Deutsche Bank AG.
Thomas Buckard ist seit dem Jahr 2000 Gründungsmitglied und Aktionär der MPF AG. Als Vorstand ist er für die Kundenakquisition und -betreuung zuständig. Zuvor arbeitete der passionierte Bergsteiger im Private Banking der Deutsche Bank AG.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) sagt für kommendes Jahr eine leichte Beschleunigung des weltweiten Wirtschaftswachstums von 3,6 (2017) auf 3,7 Prozent voraus. Aber ist es tatsächlich so sicher, dass sich die USA und China, die beiden größten Volkswirtschaften der Welt, nächstes Jahr so gut wie 2017 oder sogar noch besser entwickeln?

In den USA lebt die Konjunktur vor allem vom Konsum. Da die Aktienkurse und die Immobilienpreise in den Vereinigten Staaten 2017 stark gestiegen sind, fühlen sich viele amerikanische Verbraucher wieder wohlhabender. Das ist in den USA die beste Voraussetzung für einen brummenden Konsum. Gleichzeitig ist die Sparrate gesunken. Auch das ist gut für steigende Ausgaben der Verbraucher. Das erinnert doch ein wenig an 2007/2008, als das Platzen der amerikanischen Schuldenblasen eine weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise auslöste. Die Auto- und Studentenkredite zumindest sind dieses Jahr schon wieder auf Rekordniveaus gestiegen; insgesamt sind die privaten Haushalte mit mehr als 15 Billionen US-Dollar verschuldet.
Schuldenblase in China

Bei der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt ist die Schuldenproblematik wahrscheinlich sogar noch gefährlicher. Ein Großteil des Wachstums in der Volksrepublik basiert auf einem hohen Hebel (Leverage) durch eine immense Kreditvergabe. Vor allem die staatseigenen Betriebe stehen tief in der Kreide. Kommt es in China zu größeren Kredit-Ausfällen und tritt die chinesische Regierung auf die (Not-)Bremse, kann das Ziel von 6,5 Prozent Wirtschaftswachstum umgehend ad acta gelegt werden.

Wie die Börsianer auf Konjunkturzweifel in Bezug auf China reagieren, haben wir 2016 gesehen: Innerhalb von nur vier Wochen brach die Börse in Shanghai um mehr als 20 Prozent ein und riss die internationalen Finanzmärkte mit nach unten. Momentan ist es im Reich der Mitte sehr ruhig – was sich aber sehr schnell ändern kann.
Inflationsschub in Deutschland

Die Aktien sind 2017 auch wegen der niedrigen Inflation und der damit verbunden geringen Zinsen so gut gelaufen. Die meisten Marktteilnehmer gehen davon aus, dass die Inflation auch 2018 unter dem Ziel der Europäischen Zentralbank von knapp zwei Prozent bleibt. Sicher ist das nicht. Im Warenkorb des Statistischen Bundesamtes ist der Bereich Wohnen mit 32 Prozent gewichtet. Wenn die Mieten verzögert den sehr stark gestiegenen Immobilienpreisen folgen, dürfte dies der Inflation Auftrieb verleihen.

Gleichzeitig könnte aufgrund höherer Lohnabschlüsse eine Lohn-Preisspirale in Gang kommen. Davon abgesehen ist die Inflation längst da: Bei Aktien und Immobilien zum Beispiel, also bei Preisen für Sachwerte - nur eben (noch) nicht bei den Verbraucherpreisen. Sollte die Geldentwertung in Europa wieder spürbar anziehen, könnte die EZB deutlich früher und schärfer geldpolitisch umsteuern als bislang erwartet. Mit der derzeitigen Aktienhausse wäre es in diesem Fall wahrscheinlich schnell vorbei.
Weitere Dollar-Abwertung

Eine Bemerkung noch zum Dollar. Nach dessen Abwertung in diesem Jahr rechnen die meisten Investoren mit einer Stabilisierung des Wechselkurses gegenüber dem Euro. Dabei berücksichtigen sie nicht, dass der Dollar trotz seiner 2017 erlittenen Kursverluste immer noch vergleichsweise hoch notiert. Zu Erinnerung: 2014 gab es für einen Euro in der Spitze fast 1,40 Dollar, 2011 sogar von 1,50. Derzeit notiert der Greenback bei 1,18. Eine weitere Abwertung des Dollars (vor allem bei einer Abschwächung der Wirtschaft aufgrund der Zinserhöhungen) und eine Verteuerung des Euros könnten die europäischen Exportwerte empfindlich treffen. Völlig auszuschließen ist das nicht.

Zu einer positiven Überraschung könnte es 2018 zumindest in Deutschland kommen. Vielleicht schafft es Bundeskanzlerin Angela Merkel schneller als erwartet, eine neue handlungsfähige Regierung auf die Beine zu stellen. Den Börsianern wäre das wahrscheinlich egal. Sie haben sich 2017 auch nicht für das politische Patt in Berlin interessiert und den Dax auf ein neues Allzeithoch getrieben.

Alles in allem: Anleger sollten sich nicht von den allzu optimistischen Vorhersagen einlullen lassen. Wenn es so kommt, wäre ich der letzte, der etwas dagegen hätte. Axel Weber, der Chairman der UBS, hat es jüngst sehr schön zusammengefasst: "Nutzen wir die gute Situation solange sie anhält. Denn sie wird nicht anhalten…"
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Disclaimer

Diese Publikation dient nur zu Informationszwecken und zur Nutzung durch den Empfänger. Sie stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung seitens oder im Auftrag der Michael Pintarelli Finanzdienstleistungen AG (MPF) von Wertpapieren oder Investmentfonds dar. Die in der vorliegenden Publikation enthaltenen Informationen wurden aus Quellen zusammengetragen, die als zuverlässig gelten. Die MPF gibt jedoch keine Gewähr hinsichtlich deren Zuverlässigkeit und Vollständigkeit und lehnt jede Haftung für Verluste ab, die sich aus der Verwendung dieser Information ergeben. www.mpf-ag.de

Quelle: n-tv.de
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Sicherung der Bargeldversorgung - Schweizer Notenbank kauft Papierlieferan

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Dez 2017 13:21

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Schweize ... 96630.html
Donnerstag, 21. Dezember 2017
Sicherung der Bargeldversorgung - Schweizer Notenbank kauft Papierlieferant

Seit vergangenem Jahr sind in der Schweiz die neuen bunten Banknoten im Umlauf. Nun wird das Papier für neue Geldscheine knapp. Die Nationalbank übernimmt deswegen einen Anbieter von Banknotentechnologie.

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Die Schweizer Notenbank sieht sich zu einem ungewöhnlichen Schritt gezwungen, damit das Papier für die neuen Geldscheine nicht knapp wird. Die Hersteller-Firma des speziellen dreischichtigen Papiers stand nach Angaben der SNB kurz vor dem Aus. Also habe sich die Zentralbank entschlossen, die Firma Landqart zu übernehmen.
Charts

Euro / Schweizer Franken Euro / Schweizer Franken 1,17

"Mit dem jetzigen Schritt bleibt die Bargeldversorgung sichergestellt und damit die Erfüllung des gesetzlichen Auftrags der SNB gewährleistet", erklärte die Zentralbank. Sie übernimmt 90 Prozent des Unternehmens, das Druck- und Verlagshaus Orell Füssli die restlichen zehn Prozent.
Erste Übernahme seit Jahrzehnten

Zusammen bezahlen sie für Landqart insgesamt 21,5 Millionen Franken. Für die Zentralbank ist es die erste Übernahme seit Jahrzehnten.
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Daniel M. (Mitte) hatte ein Geständnis abgelegt. 09.11.17 Steuerfahnder ausgeschnüffelt Schweizer Spion erhält Bewährungsstrafe
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Die SNB hat vergangenes Jahr mit der Ausgabe der neuen bunten Banknoten begonnen. Bislang befinden sich neue 50er-, 20er- und 10er-Noten im Umlauf. Sie sind auf einem speziellen Sicherheitspapier gedruckt: Zwischen zwei Papierschichten befindet sich eine Plastikfolie.

Darüber hinaus gibt es weitere Sicherheitsmerkmale wie etwa das durchsichtige Schweizerkreuz und einen Sicherheitsstreifen. Landqart sei der einzige Anbieter, der über diese Technologie verfüge, erklärte die SNB. Bei Landqart arbeiten rund 250 Beschäftigte.

Quelle: n-tv.de , jki/rts
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Von wegen ! - Der Kunde ist immer König ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Dez 2017 14:44

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https://www.n-tv.de/ratgeber/Der-Kunde- ... 49384.html
Freitag, 22. Dezember 2017
Von wegen ! - Der Kunde ist immer König ?

Konflikte mit Kunden werden in vielen Branchen häufiger und heftiger. Laut einer aktuellen Studie liegt das aber nicht zwangsläufig an mangelndem Service. Oft haben auch Kunden falsche Vorstellungen.

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"Es ist immer dasselbe bei dem Schweineverein. Eben habt ihr wieder bewiesen wie *** ihr seid!" Sätze wie diese auf der Facebook-Seite der Deutschen Bahn zeigen: Der Ton zwischen Kunden und Service-Mitarbeitern wird rauer. Nach Firmenangaben kommt es immer öfter zu heftigen Auseinandersetzungen. Und auch in anderen Branchen werden nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi in Nordrhein-Westfalen Kundenkonflikte nicht nur häufiger, sondern auch härter.

Zwar würden die Mitarbeiter in Schulungen und Trainings auf heikle Situationen vorbereitet, sagt eine Sprecherin der Bahn. Dennoch gebe es immer wieder Kunden, bei denen weder deeskalierende Kommunikation noch deeskalierendes Handeln weiterhelfen. "An der Stelle sind wir auf die Unterstützung von DB Sicherheit und Polizei angewiesen."

Auch im telefonischen Kundenkontakt kommt es immer häufiger zu lautstarken Auseinandersetzungen. Call-Center-Betreiber wie Karsten Schievelbusch von der Trend GmbH in Wuppertal sehen dieses Problem: Zwar betreibe auch er großen Aufwand, um Personal zu schulen. Dennoch würden die Mitarbeiter in einigen Fällen derart übel beschimpft, dass die Gespräche abgebrochen werden müssten. "Kein Mitarbeiter in unserem Hause muss sich wegen irgendeines Sachverhaltes als Dummkopf oder Arschloch von Anrufern titulieren lassen", sagt Schievelbusch.
Kunde muss an die Hand genommen werden

Besonders heftig fallen die Kommentare aber meist online aus: "In der vermeintlichen Anonymität des Internets ist die Hemmschwelle gering", berichtet die Bahn-Sprecherin. Dabei verändern die sozialen Medien nicht nur das Gesprächsklima, sondern auch die Auswirkung von Konflikten. Einzelne Fälle könnten im Internet verheerende Folgen für Unternehmen haben, meint Sascha Alavi, Wirtschaftsprofessor an der Universität Bochum, der die Durchsetzung von Regeln bei Firmen untersucht hat. "Soziale Medien sind da ein enormer Brandbeschleuniger."

Aber warum kommt es immer wieder zu lautstarken, teils gar zu handgreiflichen Streitigkeiten zwischen Kunden und Servicepersonal? Sicher sind Beschwerden über Probleme oder schlechten Service ein Anlass. Grund seien aber auch überzogene Erwartungen und exzessive Ansprüchen der Kunden, meint Forscher Alavi. Das Problem sei, dass viele Kunden ein falsches Bild ihrer eigenen Positionen hätten.

Nicht zufällig berichten vor allem jene Branchen von einer Zunahme der Konflikte, in denen Servicemitarbeiter Regeln gegenüber Kunden durchsetzen müssen - etwa bei der Bahn oder bei Sicherheitskontrollen an Flughäfen. Öffentlich in die Schranken gewiesen zu werden, entspreche oft nicht dem Selbstbild der Kunden, sagt Alavi.
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Das bestätigt auch Call-Center-Betreiber Schievelbusch: "Den Mitarbeitern wird "von den Kunden da oben" oft herabwürdigender Inhalt an die "Agenten da unten" adressiert." Die Vorstellung des Kunden als König sei aber oft nicht zutreffend, erklärt Alavi. Das sei er längst nicht mehr. "In der Regel muss er an die Hand genommen werden."

Der Fehler liege aber auch bei den Firmen. Unangenehme Regeln würden oft nur schlecht kommuniziert. Viele Kunden seien deshalb überrascht und schockiert, öffentlich gemaßregelt zu werden. Sie fühlten sich dadurch in ihrem Selbstbild bedroht, sagt Alavi. Das mache sie emotionaler und uneinsichtiger.

Der Wissenschaftler rät daher zur Prävention: "Die Regeln müssen im Vorfeld klar kommuniziert und empathisch erklärt werden. Dann nimmt der Kunde das in der Regel auch nicht negativ wahr."

Quelle: n-tv.de , Christoph Zeiher, dpa
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Sicherheitslücken ausgenutzt - Wie Kriminelle Bankdaten stehlen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Dez 2017 14:44

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Wie-Krim ... 90176.html
Samstag, 23. Dezember 2017
Sicherheitslücken ausgenutzt - Wie Kriminelle Bankdaten stehlen

Kriminelle versuchen mit allen Mitteln, an Bankdaten deutscher Kunden zu kommen. Dank Milliardeninvestitionen in mehr Sicherheit lassen sich diese immer seltener zu Geld machen. Doch noch gibt es Lücken.

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Bis ins ferne Kathmandu führt die Spur aus Mittelhessen: In der Hauptstadt des Himalaya-Staates Nepal machen Kriminelle in diesem Herbst Daten von Bankkunden zu Geld, die sie an einem Geldautomaten in Bad Nauheim abgefischt hatten.

Der Fall bestätigt den Trend: Kriminelle müssen weit reisen oder gut vernetzt sein, um in Deutschland gestohlene Bankdaten zum Geldabheben oder Bezahlen zu missbrauchen. Denn Kartendubletten funktionieren im Grunde nur noch dort, wo Bezahlkarten nach wie vor mit leicht kopierbaren Magnetstreifen ausgerüstet werden.
Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/ge ... 97442.html
Geldanlage-Check: Was sich 2018 für Bankkunden ändert
21.12.17 – 02:25 min

Immer mehr Länder weltweit setzen auf moderne EMV-Technik. Dabei sind Bezahlkarten mit einer Art Mini-Computer ausgestattet: Der Datensatz wird verschlüsselt, die Karte bei Gebrauch auf Echtheit geprüft - und zwar bei jedem Einsatz sowohl am Geldautomaten als auch an der Ladenkasse. In Deutschland sind seit Ende 2010 alle inzwischen gut 100 Millionen Girocards mit EMV-Chip ausgestattet, ebenso sämtliche knapp 60.000 Geldautomaten und 720.000 Terminals im Handel.

"In Europa haben wir praktisch keine Skimming-Schäden mehr dank moderner Technik", sagt Margit Schneider von Euro Kartensysteme in Frankfurt. Das hält Kriminelle aber nicht davon ab, an Geldautomaten in Deutschland Kartendaten und Geheimnummer (Pin) von Bankkunden auszuspähen ("Skimming") - im Gegenteil: sowohl die Fallzahlen als auch der Bruttoschaden gingen im laufenden Jahr wieder nach oben.
Brennpunkt Berlin

476 Manipulationen von Geldautomaten bundesweit zählte die Einrichtung Euro Kartensysteme, die sich im Auftrag der deutschen Kreditwirtschaft um das Sicherheitsmanagement für Zahlungskarten kümmert, von Januar bis einschließlich November 2017. Brennpunkt einmal mehr: Berlin. Mit 267 Fällen registrierten Fahnder 56 Prozent aller Skimming-Attacken in der Bundeshauptstadt. Die Häufung hat nach früherer Einschätzung des Bundeskriminalamts auch damit zu tun, dass in Berlin viele Touristen unterwegs sind - unter anderem aus Ländern, in denen Zahlungskarten noch nicht mit dem EMV-Chip ausgestattet sind.

In den ersten elf Monaten des Vorjahres waren 344 Manipulationen von Geldautomaten gezählt worden, im Gesamtjahr 2016 dann 369. Dabei können einzelne Automanten mehrfach Ziel von Skimming-Attacken sein.

Der Bruttoschaden durch den Einsatz von Kartendubletten ging nach vier Jahren in Folge mit sinkenden Werten erstmals wieder nach oben. Von Januar bis einschließlich November des laufenden Jahres summierte er sich auf gut 2 Millionen Euro - das sind über 30 Prozent mehr als in den elf Monaten des Vorjahres (rund 1,6 Mio Euro) und liegt bereits über dem Rekordtief des Gesamtjahres 2016 (1,9 Mio Euro). Im Gesamtjahr 2015 waren es 2,7 Millionen Euro, 2014 noch 3,1 Millionen, 2013 noch 11,3 Millionen Euro, 2012 wie 2011 sogar 34 Millionen Euro.

"Die Tätergruppe, die sich auf Skimming spezialisiert haben, versuchen alles auszuschöpfen, was geht, bevor sich die EMV-Technik überall durchgesetzt hat", meint Schneider. Der aktuelle Anstieg der Zahlen sei aus ihrer Sicht kein Grund zur Besorgnis: "Ich sehe das nicht als alarmierend an, denn unter dem Strich ist der Nettoschaden äußerst gering."
Karte und Pin getrennt aufbewahren

Tatsächlich bleiben von dem Bruttoschaden nur etwa 300.000 Euro (15 Prozent) an den heimischen Banken und Sparkassen hängen. Grund sind internationale Abkommen, wonach für Schäden aus betrügerischen Geschäften mit geklauten Kartendaten die Länder aufkommen müssen, die die niedrigsten Sicherheitsstandards haben.

Diese sogenannte Haftungsumkehr greift seit diesem November auch für Indien, im April 2018 kommt Nepal hinzu, ab Januar 2022 als letztes Land dann Indonesien - und damit jenes Land, in dem Kartenfälschungen auf Basis von in Deutschland geklauten Daten in jüngster Zeit vor allem zu Geld gemacht werden. Dort lag der Schadensanteil in den ersten elf Monaten 2017 bei gut 28 Prozent, gefolgt von den USA (22 Prozent) und Australien (16 Prozent).
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Millionenschaden in 2017: Datenklau am Geldautomaten nimmt zu 09.12.17 Millionenschaden in 2017 Datenklau am Geldautomaten nimmt zu

Zu einem größeren Problem hat sich in den vergangenen Jahren Diebstahl und Verlust von Zahlungskarten in Deutschland entwickelt. Hier jedoch sind die aktuellen Zahlen rückläufig: 9584 (Vorjahreszeitraum: 11.378) Fälle wurden von Januar bis November gezählt, der Bruttoschaden sank von rund 14,3 Millionen Euro auf rund 12,6 Millionen Euro. Weil Kriminelle oft mit Originalkarten und korrekter Geheimnummer am Automaten Bargeld ziehen, gehen Experten davon aus, dass viele Verbraucher nach wie vor Karte und Pin zusammen im Geldbeutel aufbewahren - entgegen aller Warnungen.

Quelle: n-tv.de , Von Jörn Bender, dpa
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"Spekulativer Wahn" - Ist der Bitcoin eine Währung?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Dez 2017 22:19

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Ist-der- ... 03773.html
Samstag, 30. Dezember 2017
"Spekulativer Wahn" - Ist der Bitcoin eine Währung?

Der Hype um den Bitcoin ist gewaltig. Doch was ist er eigentlich? Währung oder Spekulationsobjekt? Die Meinungen dazu gehen weit auseinander.

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Währung oder nicht? Bezeichnungen wie "Internetgeld", "virtuelles Geld" oder "Kryptowährung" erwecken den Eindruck, beim Bitcoin handle es sich um so etwas wie echtes Geld - auch, weil zur Illustration oft ein goldener Fantasietaler abgebildet wird. Aber anfassen kann man den Bitcoin nicht. Und das ist noch das Geringste, was den Bitcoin von normalem Geld unterscheidet.
Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 98359.html
Perspektive des Bitcoins für 2018: "Staat und Notenbanken könnten etwas machen"
27.12.17 – 02:20 min

Was ist ein Bitcoin? Der Bitcoin ist die bekannteste von mittlerweile mehr als 1300 Kryptowährungen. Er wird durch gigantische Rechenprozesse erzeugt, die mit der Zeit immer komplizierter werden, so dass die Menge an Cyber-Einheiten knapp gehalten wird. Anleger bleiben anonym. Es gibt keine Scheine oder Münzen, sondern nur verschlüsselte Datenblöcke: Bits und Bytes auf Computern. Ein gewisser Satoshi Nakamoto soll den Bitcoin 2009 in Umlauf gebracht haben. Dessen Identität ist aber bis heute nicht eindeutig geklärt.

Ist Bitcoin eine mit Euro oder Dollar vergleichbare Währung? Nein. Gesetzliche Zahlungsmittel wie Euro und Dollar werden von Zentralbanken und Regierungen kontrolliert und gesteuert. Im Euroraum dürfen die Europäische Zentralbank (EZB) und die nationalen Notenbanken - in Deutschland die Bundesbank - Banknoten in Umlauf bringen. Für die Münzen sind die Regierungen der Eurostaaten zuständig. Dagegen kann an dem Rechenprozess, mit dem Bitcoin erzeugt werden, prinzipiell jeder mitwirken, Bitcoins unterliegen keiner Kontrolle. Immerhin ist die umstrittene Digitalwährung in Japan als offizielles Zahlungsmittel anerkannt. Auch hier übt die Zentralbank aber keine Kontrolle aus.

Ist der Bitcoin dann überhaupt eine Währung? Dass er nicht staatlich reguliert wird und nur digital existiert, bedeutet nicht automatisch, dass der Bitcoin keine Währung ist. Ökonomen definieren Geld über drei wesentliche Funktionen: Als Zahlungsmittel vereinfacht es den Güteraustausch sowie die Vergabe und Tilgung von Krediten. Als Recheneinheit macht es den Wert von Gütern vergleichbar und als Wertaufbewahrungsmittel ermöglicht es das Sparen. Aber: "Diese Eigenschaften fehlen dem Bitcoin", sagt Bundesbankchef Jens Weidmann. Der Wert des Bitcoin schwankt extrem, ein Auf und Ab von mehreren Tausend Dollar binnen eines Tages ist keine Seltenheit. Seit Jahresbeginn ist er von 1000 auf zwischenzeitlich bis zu 20. 000 Dollar gestiegen. Die Bezeichnung "Digitalwährung" für den Bitcoin hält Weidmann daher für irreführend.
Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 98359.html
Kryptowährung für "Internet of Things": Das unterscheidet Iota vom Bitcoin
22.12.17 – 01:37 min

Wird der Bitcoin tatsächlich für Zahlungen genutzt? Vom großen US-Konzern bis zum Szene-Café in Berlin-Neukölln gibt es einige Firmen, die Bitcoins annehmen. Statt einer Bankverbindung bekommt der Kunde für eine Überweisung einen QR-Code - also ein quadratisches Muster aus Punkten und Strichen, dass auch bei anderen Anwendungen zum Einsatz kommt. Zudem brauchen beide Seiten eine sogenannte Wallet, eine Art digitale Geldbörse, etwa auf dem Handy. Die starken Wertschwankungen des Bitcoin machen Kunden und Händlern allerdings zu schaffen. Manchmal ändert sich der Wert des Bitcoin bis zum Abschluss der Transaktion so stark, dass Nachüberweisungen nötig werden. Zudem gibt es hohe Transaktionsgebühren. Einige Anbieter wie der US-Konzern Dell oder der Online-Computerspielehändler Steam haben daher die Bitcoin-Zahlungsoption schon wieder eingestellt.

Wenn der Bitcoin kein Geld ist, was ist er dann? Führende Währungshüter der Welt sind sich einig: Der Bitcoin ist keine Währung, sondern ein Spekulationsobjekt. Also ein Finanzprodukt, das Zocker unter großen Risiken für Wetten auf steigende oder fallende Kurse nutzen können. Australiens Chef-Währungshüter Philip Lowe bezeichnete den Bitcoin-Hype gar als einen "spekulativen Wahn", der mit einer "Verwendung als effiziente und bequeme Form des elektronischen Zahlens" wenig zu tun habe.
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Kann der Bitcoin als Spekulationsobjekt gefährlich werden? Dazu gibt es unterschiedliche Meinungen. Janet Yellen, Chefin der US-Notenbank Fed, sieht keine Gefahr für die Stabilität an den internationalen Finanzmärkten, da die Bedeutung des Bitcoin zu gering sei. Ebenso sieht es die EZB. Dagegen warnt der US-Milliardär Thomas Petterfy vor einem Crash wie nach der Lehman-Pleite, der die Finanzkrise im Herbst 2008 verschärfte. Und die Wirtschaftsweise Isabel Schnabel beobachtet mit Sorge, dass Bitcoins zunehmend auf Pump gekauft werden.

Werden die Staaten etwas gegen den Bitcoin unternehmen? Die Forderungen nach einer Regulierung werden immer lauter. Der französische Finanzminister Bruno Le Maire will mit den G20-Partnern darüber sprechen. Auch Ökonomen wie Clemens Fuest, Chef des Münchner Ifo-Instituts, sind für eine Regulierung. Chinas Führung hat bereits spezielle Finanzierungen verboten, bei denen Digitalwährungen verwendet werden (ICOs). Südkorea, eine Hochburg des Bitcoin-Handels, erwägt die Besteuerung von Bitcoin-Gewinnen. Auch EU-Kommissionsvizepräsident Valdis Dombrovskis zeigt sich besorgt. Er bat zuletzt europäische Regulierungsbehörden schriftlich, ihre jüngsten Warnungen vor dem Bitcoin zu aktualisieren.

Quelle: n-tv.de , Tobias Schmidt, dpa-AFX und Jörn Bender, dpa
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Die Mehrwertsteuer wird 50 - Ein Weihnachtsbaum, vier Steuersätze

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Jan 2018 20:41

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Montag, 01. Januar 2018
Die Mehrwertsteuer wird 50 - Ein Weihnachtsbaum, vier Steuersätze

Abgaben auf das Einkommen kann man kaum übersehen: Auf dem Lohnzettel steht es schwarz auf weiß. Doch wer zählt schon nach, wie viel sich bei der Mehrwertsteuer zusammenläppert? Dabei ist die "unsichtbare" Steuer wirtschaftlich bedeutend - und ziemlich skurril.

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Haben Sie Ihren Weihnachtsbaum auf einer Weihnachtstannen-Plantage auf dem platten Land erstanden? Das hätten Sie, zumindest steuerlich, günstiger haben können: 10,7 Prozent an Mehrwertsteuer fallen hier an, im Baumarkt wären es nur 7 Prozent gewesen und im Wald gar nur 5,5 Prozent. Beim Pendant aus Plastik schlägt der Fiskus 19 Prozent drauf. Bei einem Baum, der steuerfrei 30 Euro kosten würde, macht das einen Aufschlag zwischen 1,65 und - beim Plastikbaum - 5,70 Euro aus.

Kurzum: Ein halbes Jahrhundert nach ihrer Einführung in Westdeutschland machen die Irrungen und Wirrungen der Mehrwertsteuer selbst vor dem Weihnachtsbaum nicht halt. Außer auf Helgoland, denn die Nordsee-Insel ist ebenso wie die deutsche Exklave Büsingen in der Schweiz mehrwertsteuerfreie Zone - aber das ist ein anderes Thema. Dass ein solches Gesetzes-Geflecht entstehen würde, hätten sich die Finanzpolitiker Ende der 1960er Jahre wohl nicht träumen lassen. Schließlich sollte die neue Mehrwertsteuer eine Abgabe ersetzen, deren Name bereits auf ein wahres Ungetüm schließen lässt: Die "Allphasen-Brutto-Umsatzsteuer" fiel bei jedem einzelnen Verkaufsschritt innerhalb der Produktionskette an.

Das begünstigte die Großen und förderte so Firmen-Zusammenschlüsse und -übernahmen: "Ein Großkonzern, der alle Prozesse bei sich integriert hatte, musste diese Steuer nur einmal bezahlen. Wenn das Produkt hingegen mehrere Betriebe durchlief, musste jeder von ihnen die Steuer abführen", erklärt Historiker Marc Buggeln von der Humboldt-Universität in Berlin.

Seit dem 1. Januar 1968 ist das anders. Heute zahlen Unternehmen und Händler einander zwar den Bruttopreis inklusive Mehrwertsteuer, bekommen diese aber größtenteils vom Staat erstattet (Vorsteuerabzug). Nur für die von ihm verursachte Wertsteigerung etwa durch Weiterverarbeitung muss jedes Unternehmen aufkommen. Zur Kasse gebeten wird am Ende der Verbraucher, an den die Unternehmen die Kosten weitergeben.
"Das muss man mal erklären"

Das trifft vor allem Geringverdiener, weil diese einen höheren Teil ihres Einkommens für Konsum und damit für die Mehrwertsteuer ausgeben als Gutverdiener. "Wenn man vor allem die Bürgerinnen und Bürger, die untere und mittlere Einkommen beziehen, steuerlich entlasten will, sollte man nicht die Einkommensteuer senken, sondern die Mehrwertsteuer", folgert Ökonom Stefan Bach vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), der gemeinsam mit Niklas Isaak verschiedene Szenarien durchgerechnet hat. Möglich sei dies, obwohl die EU Mindestsätze für die Umsatzsteuer vorgibt - wiederum inklusive historisch begründeten Ausnahmeregelungen in einzelnen EU-Staaten.

Anlass zur Kritik bietet auch das dichte Gestrüpp an Abweichungen vom vollen Mehrwertsteuer-Satz von 19 Prozent. Rechnungshof-Präsident Kay Scheller kann darüber nur den Kopf schütteln. "Gänseleber, Froschschenkel, Trüffel ohne Essig: 7 Prozent. Trüffel in Essig: 19 Prozent", zählt er auf. "Das muss man ja mal erklären, und ich könnte es nicht." Endlich Zeit für eine Reform, meint deshalb auch der Rechnungsprüfer des Bundes.

Den Finanzpolitikern in Berlin und Brüssel bereiten indes eher die zahlreichen Möglichkeiten zum Betrug Kopfzerbrechen. Ein gängiger Trick: Händler stellen die Mehrwertsteuer zwar in Rechnung, führen sie aber nicht ab. Lieferanten aus Fernost gelingt es im Online-Handel, das Finanzamt zu umgehen. Oder Neuwagen werden als steuerlich günstigere Gebrauchtwagen verkauft.
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Finanzpolitiker in Berlin und in Brüssel mühen sich, solche Schlupflöcher zu stopfen. Einige Unruhe löste Deutschlands zweitwichtigste Steuer (nach Einkommens- und Vermögensabgaben) übrigens schon bei der Einführung aus. Verbraucherverbände beklagten "Preistreiberei", wie der "Spiegel" im Januar 1968 berichtete. "Manche haben die Preise gesteigert und das mit dem neuen System begründet", erzählt Historiker Buggeln. "Dabei hatte das damit gar nichts zu tun. Wenn es komplexe Veränderungen gibt, die Verbraucher nicht unbedingt verstehen, dann kann man immer sagen: Naja, das mussten wir jetzt deswegen machen." Doch das seien Anfangswehwehchen gewesen: "Innerhalb eines halben Jahres war es dann weitgehend geschafft." Von größeren Protesten danach sei nichts mehr bekannt.

Quelle: n-tv.de , Martina Herzog, dpa
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Chef-Wechsel zum Jahresstart - Theodor Weimer lenkt die Deutsche Börse

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Jan 2018 16:16

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Dienstag, 02. Januar 2018
Chef-Wechsel zum Jahresstart - Theodor Weimer lenkt die Deutsche Börse

Das Jahr 2018 beginnt für die Deutsche Börse mit einem neuen Mann an der Spitze: Zum 1. Januar übernimmt ein erfahrener Bank-Manager den Chefposten bei dem Marktbetreiber. Theodor Weimer muss die Deutsche Börse aus schwierigem Fahrwasser führen.

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Pünktlich zum Jahreswechsel bekommt die Deutsche Börse einen neuen Chef: Wie Mitte November angekündigt, wechselt der frühere HVB-Chef Theodor Weimer an die Spitze des wichtigsten deutschen Börsenbetreibers.
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Deutsche Börse Deutsche Börse 95,94

Der 57-jährige Weimer löst damit Carsten Kengeter ab, der Ende 2017 aus dem Unternehmen aus­schied. Im Zusammenhang mit dem Verdacht auf Insiderhandel stand Kengeter zuletzt massiv unter Druck. Gegen ihn wird wegen eines lukrativen Aktiengeschäfts in Millionenhöhe ermittelt. Aufsichtsrat, Vorstand und Kengeter wiesen die Vorwürfe wiederholt zurück. Ende Oktober zog Kengeter jedoch schließlich die Konsequenzen und stellte sein Amt zum Jahresende zur Verfügung. Dem Aufsichtsrat der Deutschen Börse blieben nur wenige Wochen, einen Nachfolger zu finden.

Theodor Weimer war schnell als Wunschkandidat im Gespräch. Als langjähriger Chef der Münchner Hypovereinsbank bringt er reichlich Erfahrung im Finanzbereich mit. Zudem dürfte er auch die Anforderungen des Aufsichtsrats erfüllen, im Kontakt mit Politik und Behörden mehr Fingerspitzengefühl mitzubringen als Kengeter. "Für mich ist es nicht so wichtig, dass der Nachfolger das Geschäft so in der Tiefe versteht wie Kengeter", hatte der Aufsichtsratschef der Deutschen Börse, Joachim Faber, im Herbst erklärt. "Gefragt ist ein Generalist."
Von der HVB nach Frankfurt
Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 04699.html
Ermittlungen wegen Insiderhandel: Deutsche-Börse-Chef Kengeter tritt zurück
26.10.17 – 01:34 min

Neben seinen Erfahrungen in der Praxis verfügt Weimer über einen breiten akademischen Hintergrund. Der gebürtige Wertheimer hat in Tübingen und St. Gallen Volkswirtschaft, Betriebswirtschaft und Geographie studiert und an der Universität Bonn promoviert. Nach seiner Arbeit an der Uni war Weimer zeitweise als Unternehmensberater bei McKinsey und Bain tätig. 2001 wechselte er zu Goldman Sachs und stieg dort zum "Partner" im Bereich Investment Banking auf. 2007 wechselte Weimer zur Unicredit Gruppe, wo er das Geschäftsfeld "Global Investment Banking" leitete. 2009 wurde er zum Vorstandssprecher der Hypovereinsbank (heute Unicredit Bank AG) ernannt.

Mit dem Wechsel an der Spitze hofft die Deutsche Börse, in ruhigeres Fahrwasser zurückzukehren. Weimer sei ein "über die Landesgrenzen hinaus hoch anerkannter Kenner der Finanzbranche, der das Geschäft unserer Kunden bestens versteht", fasste Aufsichtsratschef Faber die Eignung von Kengeters Nachfolger zusammen. "Er ist sowohl international orientiert als auch im Heimatmarkt tief verwurzelt und sehr gut mit Regulatoren vernetzt", heißt es in einer Mitteilung des Dax-Konzerns.
"Reizvolle Aufgabe"
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Weimer bringe "alle Voraussetzungen" mit, so Faber, um den Wachstumskurs des Börsenbetreibers fortzusetzen. Neben dem Lob für den neuen Mann an der Spitze vergaß Faber nicht, sich bei Kengeter zu bedanken. Als Chef der Deutschen Börse habe er "in schwieriger Zeit wichtige strategische Weichenstellungen für das Unternehmen vorgenommen und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens gestärkt".

Für Weimer bietet der Wechsel in den Vorstandssessel der Deutschen Börse Gelegenheit, sich in einem neuen Umfeld zu bewähren. "Ich freue mich auf eine reizvolle Aufgabe in einem sehr internationalen und technologisch global führenden Unternehmen, dessen Wurzeln am Finanzplatz Frankfurt liegen", sagte er. Zugleich bekannte er sich zum Heimatmarkt. Die Deutsche Börse, so Weimer, werde ihren Beitrag dazu leisten, dass der Finanzstandort Frankfurt weiter erstarken könne.

Quelle: n-tv.de , mmo
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Online-Handel boomt weiter - Einzelhändler erlösen deutlich mehr

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Jan 2018 13:55

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Freitag, 05. Januar 2018
Online-Handel boomt weiter - Einzelhändler erlösen deutlich mehr

2017 war ein gutes Jahr für den Einzelhandel. Nach ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamtes stiegen die Erlöse höher als im Vorjahr. Doch es gibt nicht nur Gewinner.

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Im deutschen Einzelhandel sind die Umsätze im Jahr 2017 auf ein Rekordniveau gestiegen. Nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes lagen die Erlöse der Händler zu aktuellen Preisen zwischen 4,5 und 4,9 Prozent über den Werten aus dem Jahr zuvor. Eine ähnlich starke Steigerung hat es in der seit 1994 vergleichbaren Statistik noch nie gegeben, wie ein Sprecher in Wiesbaden mitteilte.

Um die Preissteigerungen bereinigt stieg der Umsatz aber nur zwischen 2,7 und 3,1 Prozent. Hier hatte es 2015 mit einem Zuwachs von 3,8 Prozent ein stärkeres Wachstum gegeben.

Die beiden genannten Spannen liegen jedoch deutlich über den Umsatzsteigerungen aus dem Jahr 2016, als ein reales Umsatzplus von 2,6 Prozent und ein nominales von 3,0 Prozent festgestellt worden war. Die Schätzung für das Gesamtjahr basiert auf den Statistiken bis einschließlich November 2017.

Der vorletzte Monat des Jahres war mit einer jahresbezogenen Umsatzsteigerung von 6,2 Prozent sehr stark ausgefallen. Vor allem für Textilien (+11 Prozent) und Lebensmittel (+6,7 Prozent) gaben die Kunden deutlich mehr Geld aus.

Im Monatsvergleich stiegen die Umsätze im November mehr als doppelt so stark wie erwartet. Laut Statistischem Bundesamt kletterten sie nach Abzug der Inflation um 2,3 Prozent gegenüber dem Vormonat. Ökonomen hatten lediglich einen Zuwachs um 1,0 Prozent prognostiziert. Für Oktober wurde der monatliche Rückgang um real 1,0 Prozent bestätigt.
Branchenverband wartet ab

Mit mindestens 4,5 Prozent nominaler Steigerung liegt das Bundesamt auch deutlich über der im Dezember bestätigten Prognose des Branchenverbandes HDE, der von 3 Prozent Wachstum ausgeht. Man wolle die Schätzung aus Wiesbaden nicht kommentieren, sondern Ende Januar auf der Basis tatsächlicher Zahlen eine stabile Bilanz ziehen, sagte ein HDE-Sprecher in Berlin. Auch das Bundesamt will am 31. Januar Zahlen inklusive der Dezemberwerte vorlegen.
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Einig sind sich die Experten über die wachsende Bedeutung des Online-Handels. Dessen Geschäftsumfang legte in den ersten elf Monaten nominal um 9,6 Prozent zu, wie das Bundesamt berichtete. Der HDE rechnet für das Gesamtjahr mit rund 10 Prozent Steigerung. Mit 49 Milliarden Euro werde der Onlinehandel 2017 einen Anteil von 9,6 Prozent am Gesamtvolumen von 501 Milliarden Euro erreichen.

Unterdurchschnittlich lief bei geringen Umsatzsteigerungen das Geschäft in Apotheken und Drogerien sowie im sonstigen Einzelhandel zum Beispiel für Bücher und Schmuck. Einen realen Umsatzrückgang um 0,2 Prozent erlebte der Facheinzelhandel mit Lebensmitteln.

Quelle: n-tv.de , mli/dpa/DJ
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Steuerbetrug in Milliardenhöhe - Chinesische Amazon-Anbieter gesperrt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Jan 2018 18:36

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Steuerbetrug in Milliardenhöhe - Chinesische Amazon-Anbieter gesperrt

Tausende chinesische Anbieter lassen von Amazon in Deutschland Waren im Wert von Milliarden Euro verkaufen. Beim zuständigen Finanzamt haben sich die meisten von ihnen nie gemeldet. Nun greifen die Behörden durch.

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Kurz vor Jahresende machen die Steuerbeamten ernst: Wegen des Verdachts auf Umsatzsteuerbetrugs beschlagnahmen sie Lagerbestände und Guthaben von rund 100 chinesischen Onlinehändlern, die über Amazon Waren in Deutschland verkaufen. Wie zuerst der Branchenkenner und Blogger Mark Steir berichtet, teilt Amazon den Händlern am 28. Dezember mit, dass ihre Accounts gesperrt seien und die deutschen Behörden ihre Bestände in hiesigen Amazon-Lagern sowie Guthaben sichergestellt habe. Es soll sich hauptsächlich um größere Verkäufer mit Lagerbeständen im Wert von Millionen Euro handeln.
Charts

Amazon Amazon 1.229,14

Dass Händler vor allem aus China in Deutschland über den Amazon Marketplace Elektronik- und andere Artikel verkaufen, ohne Umsatzsteuer abzuführen, ist seit Jahren bekannt. Schätzungen zufolge entgehen dem Fiskus dadurch Einnahmen von bis zu einer Milliarde Euro jährlich. Zudem beklagen sich deutsche Einzelhändler über massive Schäden, denn durch den Steuerbetrug können die außereuropäischen Konkurrenten leicht unterbieten.

Das Ausmaß wird deutlich, wenn man die Zahl der chinesischen Händler vergleicht, die beim deutschen Amazon Marketplace Waren anbieten, mit derjenigen vergleicht, die beim zuständigen Finanzamt in Berlin Neukölln registriert sind: Nur 432 der bis 6000 aktiven Anbieter aus der Volksrepublik und Hongkong haben Berichten zufolge dort Umsatzsteuernummern beantragt.
Finanzminister wollen Amazon haftbar machen

Amazon bietet den Händlern zwar einen Rundum-Service an: Der Konzern übernimmt gegen Bezahlung Lagerlogistik, Auslieferung, Bestellabwicklung und Zahlungsabwicklung. Dafür aber, ob die Anbieter ihre Steuerpflichten erfüllten, sei jeder Händler als eigenständiges Unternehmen selbst verantwortlich, argumentiert Amazon. Amazon selbst wird offenbar kein Steuerbetrug vorgeworfen, sondern höchstens, diesen zu dulden. Zu den aktuellen Ermittlungen wollen bisher weder der Konzern noch das Finanzamt Stellung nehmen.
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Dem "Handelsblatt" zufolge kooperiert Amazon mit den Steuerfahndern. Um den mutmaßlichen Steuersündern habhaft zu werden, sind die Beamten auf interne Daten des Online-Riesen angewiesen. Da die betroffenen Händler sich in Deutschland gar nicht erst angemeldet haben und alle ihre Geschäfte von Amazon abwickeln lassen, fehlen den Behörden die nötigen Informationen, um sie überhaupt zu finden und zu identifizieren.

Über Jahre hinterzogene Steuern von chinesischen Firmen einzutreiben, dürfte nahezu unmöglich sein. Dem systematischen Betrug wollen deutsche Finanzpolitiker aber in Zukunft durch eine Gesetzesänderung einen Riegel vorschieben. Die Länderfinanzminister haben im Herbst bereits gemeinsam gefordert, Plattformen wie Amazon für das korrekte Abführen von Steuern in die Pflicht zu nehmen. Vorbild ist Großbritannien. Dort dürfen chinesische Händler Waren anbieten, wenn sie eine britische Steuernummer haben. Im Fall von Steuerhinterziehungen ist der Plattformbetreiber für den Schaden haftbar.

Quelle: n-tv.de , mbo
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Von Arbeitszeit bis Abbruch - Das Wichtigste rund ums Praktikum

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Jan 2018 17:52

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Samstag, 06. Januar 2018
Von Arbeitszeit bis Abbruch - Das Wichtigste rund ums Praktikum

Mal freiwillig, mal als Pflichterfüllung: Mit Praktika sammeln Studierende Berufserfahrung. Aber wie finden sie das richtige Praktikum? Welche Rechte haben sie dabei? Und was, wenn sich die erhoffte Schnupperei als Reinfall erweist?

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Praktika sind in vielen Studiengängen Pflicht. Und selbst ohne Zwang nutzen viele Studierende ihre vorlesungsfreie Zeit, um den Arbeitsalltag kennenzulernen. Die wichtigsten Fragen und Antworten dazu im Überblick:

Warum sind Praktika sinnvoll?

"Ein Praktikum dient vor allem dazu, praktische Arbeitserfahrungen zu sammeln, die im eher theoretischen Studium nicht vermittelt werden", erklärt Birgit Adam. Sie ist Autorin des Ratgebers "Chance Praktikum" der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Im besten Fall lernt man in einem Praktikum den ganz normalen Arbeitsalltag kennen, sagt sie. Praktika sind zudem eine gute Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen.

Wo finde ich das richtige Praktikum?

Jutta Boenig empfiehlt dafür vor allem Messen. Denn dort können Interessenten direkt mit einem Unternehmen in Kontakt kommen, erklärt die Vorstandsvorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Karriereberatung (DGfK). Alternativ wenden sie sich ans Career Center ihrer Hochschule. Gerade für Geisteswissenschaftler lohnt sich auch ein Blick in die Newsletter von Unternehmen, auch Plattformen wie Xing und Linkedin können weiterhelfen.

Worauf kommt es in der Bewerbung und beim Vorstellungsgespräch an?

"Ganz klar: Man muss über die Firma Bescheid wissen, bei der man sich bewirbt", sagt Boenig. Bewerber sollten in ihren Unterlagen und dem Gespräch außerdem ihre Persönlichkeit und ihre Motivation zeigen sowie möglichst den Mehrwert, den sie für das Unternehmen mitbringen.

Bekomme ich Geld für ein Praktikum?

Generell gilt der Mindestlohn von 8,84 Euro auch für Praktikanten. Es gibt aber Ausnahmen: Handelt es sich etwa um ein Pflichtpraktikum im Rahmen des Studiums, müssen Unternehmen keinen Mindestlohn zahlen. Was für ihr Praktikum gilt, können Studierende mit einem Online-Test des Bundesarbeitsministeriums herausfinden.

Welche Rechte habe ich?

Für Praktikanten gilt wie für andere Arbeitnehmer auch das Arbeitszeitgesetz: Pro Tag dürfen sie demnach höchstens acht, in Ausnahmefällen auch bis zu zehn Stunden arbeiten, dazu kommt ein grundsätzliches Recht auf Pausen. Und wie andere Arbeitnehmer haben Praktikanten ebenfalls das Recht auf ein qualifiziertes Zeugnis.

Bin ich während meines Praktikums versichert?
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Wie und in welcher Form man im Praktikum sozialversicherungspflichtig wird, hängt nicht nur vom Verdienst ab. Auch hier macht es einen Unterschied, ob das Praktikum Pflicht oder freiwillig ist, erklärt Adam. Es lohnt sich also, vorher beim Arbeitgeber nachzufragen. Immer Pflicht ist dagegen die Krankenversicherung. "Hier empfiehlt es sich, die Versicherungslage vor Beginn eines Praktikums mit der jeweiligen Krankenkasse durchzusprechen", rät Adam deshalb.

Was muss ich zum Start ins Praktikum beachten?

"Am ersten Tag gilt: gucken, gucken, gucken", sagt Boenig. "Besserwisser kommen in keinem Betrieb gut an. Deshalb sollte man sich mit Sätzen wie "Das habe ich in der Uni ganz anders gelernt" zurückhalten." Fragen seien dagegen schon erwünscht.

Was, wenn es gar nicht läuft - abbrechen?

"Durchhaltevermögen ist im Praktikum schon gefragt", sagt Boenig. "Man sollte sich auf den Betrieb einlassen und kann immer etwas lernen." Trotzdem kann es vorkommen, dass ein Praktikum überhaupt nichts ist und man abbrechen möchte. Vorsicht: Während freiwillige Praktika auch bei der Kündigung wie normale Arbeitsverhältnisse behandelt werden, sind Studenten im Pflichtpraktikum zusätzlich an die Studienordnung gebunden. Deshalb sollten sie sich laut DGB bei einem Abbruch mit ihrem Studierendensekretariat in Verbindung setzen.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Goldman macht Sparern wenig Hoffnung

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Jan 2018 20:52

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Goldman macht Sparern wenig Hoffnung
von:

Frank Wiebe

Datum:

10.01.2018 15:35 Uhr

Der Chef-Ökonom für Europa, Huw Pill, glaubt an eine dauerhaft niedrige Inflation in Deutschland. Damit bliebe die Preissteigerung überall in der Euro-Zone niedrig, sagt er. Das bremst die EZB bei Zinserhöhungen.
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FrankfurtIst die IG Metall daran Schuld, dass es den deutschen Sparern so schlecht geht? Wenn man Huw Pill glaubt, trägt die mächtigste deutsche Gewerkschaft einen guten Teil der Verantwortung für die niedrigen Zinsen in Deutschland und damit letztlich auch für die zögerliche Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB).

Der Chefökonom von Goldman Sachs für Europa sagte am Mittwoch: „Zurzeit sehen wir weltweit Bilder von streikenden Arbeitern in Deutschland. Aber ich glaube, dass sie sich am Ende irgendwo bei drei Prozent Lohnsteigerung einigen werden.“ Und drei Prozent für die Metaller, sagte Pill bei einer Investment-Konferenz seiner Bank in Frankfurt, werden die niedrige deutsche Inflation nur wenig hochtreiben. Der Ökonom hat dabei die sogenannte Kerninflation im Blick, bei der kurzfristig schwankende Preise wie die für Energie und Lebensmittel nicht einbezogen ist. Diese Rate liegt für Deutschland seit langem bei rund einem Prozent. Sie wird sich nach Meinung des Goldman-Experten in den nächsten Monaten nur geringfügig erhöhen. Damit bleibt Deutschland aber weit unter den von der Europäischen Zentralbank (EZB) angestrebten knapp zwei Prozent.
Huw Pill

Der Chefökonom Europa von Goldman Sachs ist überzeugt, dass Mario Draghi wenig Spielraum für Zinserhöhungen bleibt.(Foto: Goldman Sachs - all rights reserved)

Und daraus leitet Pill eine unerbittliche Logik ab. Er nennt zwei Fälle. Einmal kann es passieren, dass die Inflation im gesamten Euro-Raum so niedrig bleibt wie in Deutschland. Dann hat die EZB nur wenig Spielraum, die Zinsen zu erhöhen. Oder aber die Inflation läuft in anderen Ländern wie Frankreich und Italien schneller. „Dann nehmen die Spannungen innerhalb der Euro-Zone wieder zu“, sagte Pill. Deutschland ist ohnehin Exportweltmeister und wettbewerbsfähiger als die anderen großen Euro-Länder. Sollte die Inflation hier niedriger bleiben als anderswo, könnte das schnell zu einer Krise führen – oder zu mehr Lohnzurückhaltung oder einer dämpfenden Politik in den Ländern mit höherer Preissteigerung. Am Ende wäre das Ergebnis, dass EZB-Präsident Mario Draghi wiederum wenig Raum für Zinserhöhungen bliebe.
Euro-Raum: Die Inflation bleibt niedrig

Euro-Raum
Die Inflation bleibt niedrig

Im Dezember sind die Preise im Euro-Raum wieder langsamer gestiegen. An der schwachen Entwicklung wird sich wohl 2018 nicht viel ändern. Die Differenz zwischen der Euro-Zone und Deutschland dürfte aber größer werden. mehr…

Was die Sparer ärgert, könnte die Aktionäre aber freuen. Denn die hohen Aktienkurse werden ja weltweit vor allem mit dem Blick auf die niedrigen Zinsen gerade noch als angemessen angesehen. Der bekannte Vermögensverwalter Jens Ehrhardt, Gründer und Chef der DJE Capital AG, setzt beim Blick auf europäische Aktien daher auch auf Draghi. „Es gibt zwar noch Probleme, etwa hohe Arbeitslosigkeit, in einigen europäischen Ländern“, sagte er auf derselben Veranstaltung wie Pill. „Aber ich sehe darin kein Problem“, fuhr er fort, „im Gegenteil: So lange Draghi EZB-Chef ist und es noch Probleme gibt, werden wir so schnell keine Zinserhöhungen sehen.“

Draghis Amtszeit läuft im Herbst 2019 aus. In Deutschland gibt es Stimmen, die für Bundesbank-Präsident Jens Weidmann als Nachfolger plädieren - in der Hoffnung, dass der mutiger die Zinsen erhöht. Aber vielleicht langen bis dahin die deutschen Gewerkschaften ja auch etwas kräftiger zu als bisher.

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Frank Wiebe

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Brexit-Folgen Düstere Aussichten für deutsche Zulieferer

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Jan 2018 11:05

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Brexit-Folgen
Düstere Aussichten für deutsche Zulieferer

von:

Kerstin Leitel

Datum:

11.01.2018 09:08 Uhr

Der Brexit bringt deutsche Zulieferer in die Bredoullie. Viele Arbeitsplätze und Umsätze in Milliardenhöhe sind in Gefahr, warnt eine Studie der Unternehmensberatung Deloitte. Doch viel schlimmer trifft es die Briten.
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Autoproduktion in England

Autos wie der Mini werden auf der Insel produziert, doch viele Teile kommen aus Kontinentaleuropa.

LondonDer Brexit wird viele Unternehmen vor Schwierigkeiten stellen, auf beiden Seiten des Kontinents. Zu den größten Verlierern dürften aber die deutschen Automobilzulieferer gehören. Die Branche, zu denen Konzerne wie Bosch oder Continental zählen, müsste im Vergleich zu einem No-Brexit-Szenario mit Umsatzeinbußen in Höhe von 3,8 Milliarden Euro rechnen. Zu diesem Schluss kommen die Experten der Unternehmensberatung Deloitte in einer aktuellen Studie.

Ihre Hochrechnungen sind erschreckend. Das Szenario: Wenn sich Großbritannien ohne ein Freihandelsabkommen aus der EU verabschiedet und die geltenden Zölle die für Länder der Welthandelsorganisation WTO in Kraft treten, sind etwa 14.000 Arbeitsplätze der deutschen Automobilzulieferer in Gefahr. „Man kann ein solches Schreckensszenario nicht ausschließen, das ist eine durchaus realistische Option“, warnt Deloitte-Chefökonom Alexander Börsch im Gespräch mit dem Handelsblatt. „Unmittelbar nach dem Referendum hatten viele Unternehmer noch gehofft, dass die Folgen des Brexit nicht so schlimm werden würden, schließlich liegt es im Interesse beider Seiten, dass der Handel zwischen der EU und Großbritannien möglichst reibungslos verläuft“. Doch nachdem in den Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien im vergangenen Jahr keine greifbaren Erfolge erzielt wurden, ist diese Hoffnung vielerorts verschwunden.

Darüber hinaus macht nicht nur der Brexit der Autobranche Sorgen. Auch die strengeren Vorschriften für Diesel-Fahrzeuge, die in vielen Ländern eingeführt wurden, hinterlassen ihre Spuren in den Verkaufszahlen. So sank der Autoabsatz in Großbritannien im vergangenen Jahr erstmals seit sechs Jahren. Auch für 2018 wird in den Reihen des britischen Automobilherstellerverbands SMMT ein Minus von fünf bis sieben Prozent erwartet. Keine guten Aussichten – weder für deutsche noch britische Unternehmen der Branche. Denn wenn der Absatz von Automobilen sinkt, sinkt zwangsläufig auch der Absatz der Zulieferer.
BMW, Volkswagen, Toyota
Das sind die wertvollsten Autokonzerne der Welt

Platz 10: Ford – Marktkapitalisierung: 43 Milliarden Dollar

Die stolzen amerikanischen Autoriesen haben im vergangenen Halbjahr mächtig an Wert verloren. Um satte 11 Prozent schrumpfte die Bewertung von Ford an der Börse – mehr als bei jedem anderen Konzern. Auch das könnte ein Grund für den Abgang von Konzernchef Mark Fields gewesen sein.

Stand: Juni 2017, Quelle: EY-Studie „Die größten Automobilhersteller weltweit“

Platz 9: Honda – Marktkapitalisierung: 49,8 Milliarden Dollar

Auch die Japaner haben ein schwieriges erstes Halbjahr hinter sich. Der Börsenwert ging um fünf Prozent zurück. Global scheint das Unternehmen zu klein, um internationalen Wettbewerb zu bestehen.

Platz 8: SAIC – Marktkapitalisierung: 51,9 Milliarden Dollar

Der größte chinesische Autokonzern kooperiert in seiner Heimat mit Volkswagen und General Motors – doch schielt längst auch auf den Weltmarkt. Im ersten Halbjahr legte der Börsenwert rasant zu und stieg um 39 Prozent.

Platz 7

General Motors – Marktkapitalisierung: 52,2 Milliarden Dollar

GM-Chefin Mary Barra (Bild) hat den Konzern auf Diät gesetzt. Die Rendite soll wachsen, aus Europa haben sich die Amerikaner zurückgezogen und dafür auch die deutsche Tochter Opel verkauft. Trotz schrumpfte der Börsenwert leicht um ein Prozent.

Platz 6: Tesla – Marktkapitalisierung: 60,5 Milliarden Dollar

Der wertvollste Autokonzern der USA verkauft noch nicht einmal eine Million Autos. Doch die Hoffnung, dass der Elektropionier die Großen das Fürchten lehrt, füttert die Fantasien der Anleger. Allein im ersten Halbjahr wuchs der Börsenwert der Kalifornier um satte 76 Prozent – mehr als bei jedem anderen Konzern.

Platz 5: BMW – Marktkapitalisierung: 61,1 Milliarden Dollar

Die Münchener sind nach wie vor der Branchenprimus im Premiumsegment. Mit einer Marge von 11,7 Prozent arbeitet kein Konzern profitabler. Beim Börsenwert fährt allerdings ein direkter Konkurrent vorne weg.

Platz 4: Daimler – Marktkapitalisierung: 75,6 Milliarden Dollar

Die Schwaben haben beim Börsenwert im ersten Halbjahr rund fünf Prozent eingebüßt. Und das, obwohl die Geschäfte eigentlich rund laufen. Rekordabsatz und Rekordgewinne könnten die Börsianer bislang aber nicht ausreichend überzeugen.

Platz 3: Nissan/Renault/Mitsubishi – Marktkapitalisierung: 75,7 Milliarden Dollar

Das Dreierbündnis, angeführt von Carlos Ghosn (Bild), ist im ersten Halbjahr zum größten Autohersteller der Welt aufgestiegen. Beim kumulierten Börsenwert reicht es nur für Bronze. Nissan kommt auf einen Wert von 39 Milliarden Dollar, Renault auf rund 26 Milliarden Dollar und Mitsubishi auf 10,7 Milliarden Dollar. Damit schieben sich die drei knapp an Daimler vorbei.

Platz 2: Volkswagen – Marktkapitalisierung: 76,5 Milliarden Dollar

Trotz der anhaltend schlechten Nachrichten im Dieselskandal hat sich der Börsenkurs des VW-Konzerns im ersten Halbjahr wieder erholt. Die Marktkapitalisierung stieg um sechs Prozent. Das reicht allerdings bei weitem nicht, um zum wertvollsten Konzern aufzusteigen.

Platz 1: Toyota – Marktkapitalisierung: 167,5 Milliarden Dollar

Die Japaner spielen beim Börsenwert in einer eigenen Liga – und sind doppelt so wertvoll wie Platz Zwei und Drei zusammen. Denn die Japaner verkaufen nicht nur viele Autos, sondern erwirtschaften dabei auch viel Rendite.

Die Verflechtungen zwischen deutschen Automobilzulieferern und in Großbritannien ansässigen Automobilherstellern sind eng. Nicht nur, dass die deutschen Unternehmen ihre Produkte an britische Automobilhersteller in Großbritannien liefern, rund 30 der größten deutschen Automobilzulieferer haben auf der Insel auch eigene Produktionsstätten. Jedes fünfte Bauteil, das in Großbritannien unter der Motorhaube verschwindet, stammt aus deutscher Produktion. Mit 7,3 Milliarden Euro Umsatz ist das Vereinigte Königreich der größte Absatzmarkt deutscher Automobilzulieferer innerhalb Europas. Dazu kommen aber noch indirekte Umsätze, weil die Briten schließlich auch Autos kaufen, die in Europa produziert wurden und in denen ebenfalls Bauteile „Made in Germany“ stecken.
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Schon heute ist das Engagement deutscher Großunternehmen und Mittelständler im Bereich Smart Factory groß: In vielen Fabriken koordinieren bereits intelligente Maschinen selbstständig Fertigungsprozesse... Mehr...

Der Umsatz, den deutsche Zulieferer aufgrund der britischen Automobilproduktion und des Marktes erzielten, belief sich 2016 auf 16,9 Milliarden Euro, wie Deloitte kalkuliert. Insgesamt 42.500 Arbeitnehmer seien mittelbar oder unmittelbar vom Handel mit Großbritannien abhängig.
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Düstere Aussichten für deutsche Zulieferer
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Teure Handelsschranken
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Deutsche-Bank-Vize sieht Umbruch - Europas Geldhäuser vor Fusionen ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Jan 2018 12:57

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Europas- ... 29185.html
Deutsche-Bank-Vize sieht Umbruch - Europas Geldhäuser vor Fusionen ?

Europa braucht mehr Banken-Zusammenschlüsse, fordert Deutsche-Bank-Vize Schenck - und sieht sein Institut bestens dafür gerüstet. Für den Wettbewerb mit amerikanischen Banken hält er auch einen einheitlichen Finanzmarkt für notwendig.

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Der stellvertretende Deutsche-Bank-Chef Marcus Schenck sieht die Bankenbranche in Europa vor einem tiefgreifenden Umbruch. "Europa braucht mehr Zusammenschlüsse von Banken", sagte Schenck beim Neujahrsempfang seines Hauses in Düsseldorf. "Die Konsolidierung in Europa wird kommen. Sie ist unausweichlich." Auch in Deutschland müsse es Zusammenschlüsse geben.
Chart

Deutsche Bank Deutsche Bank 15,29

Sein Institut sieht er dafür gut gerüstet. "Die Deutsche Bank hat sich darauf eingestellt." Das Geldhaus habe "aufgeräumt" und Kapital sowie Liquidität nachhaltig gestärkt. "Wir haben nahezu alle unsere Altlasten beseitigt", unterstrich Schenck. Jetzt gelte es, wieder zu wachsen. Dazu müsse die Bank auch die Herausforderungen durch die Digitalisierung meistern.

Die Europäische Union brauche neben Zusammenschlüssen aber auch einen einheitlichen Finanzmarkt, um im Wettbewerb etwa mit amerikanischen Banken bestehen zu können, sagte Schenck. Diese seien profitabler als die Geldhäuser in Europa. Neben der US-Zinspolitik liege das auch daran, dass es in Übersee anders als auf dem alten Kontinent einen einheitlichen Markt gebe. "Wir brauchen eben auch diesen einen großen Markt." Auf Dauer könnten zudem nur Banken "mit einer gewissen Größe nachhaltig bestehen". Der Brexit werde auch den Wettbewerb an den Finanzplätzen zusätzlich verschärfen.
"So etwas wie Apple"

Schenck, der bei dem Geldhaus zusammen mit Garth Ritchie die Investmentbank leitet, sieht für seinen Bereich eine Zukunft: "Das Investmentbanking wird weiter an Bedeutung gewinnen." Dies gelte gerade vor dem Hintergrund der Digitalisierung. Sie lasse den direkten Zugang zum Kunden immer wichtiger werden. Das Geldhaus reagiere auch mit einer neuen Digitalbank auf die Herausforderungen. Insgesamt wolle die Deutsche Bank "ein Stück weit so etwas wie Apple unter den Banken werden."

Schenck bekannte sich auch zum Deutschland-Geschäft des Instituts. Die Bank wolle in der Bundesrepublik führend sein, der Heimatmarkt sei für das Geldhaus "Grundvoraussetzung". Schenck räumte ein, dass sich sein Institut in der Vergangenheit zu sehr mit sich selbst beschäftigt habe. Deshalb habe sie ihre "PS vielleicht nicht immer auf die Straße gebracht". "Die Weichen sind jetzt gestellt", sagte er. "Wir haben wieder die Kraft zu wachsen."
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Für das vergangene Jahr hatte das Geldhaus Anfang Januar erneut einen Verlust in Aussicht gestellt. Dieses Mal macht ihm die US-Steuerreform von Donald Trump einen Strich durch die Rechnung. Sie belastet Deutschlands größtes Geldhaus mit rund 1,5 Milliarden Euro. Unter dem Strich werde deshalb 2017 ein geringer Verlust zu Buche stehen, hieß es vor einer Woche.

Es ist das dritte Verlustjahr in Folge. US-Konkurrent JP Morgan schnitt deutlich besser ab: Die größte amerikanische Bank schrieb trotz der Belastung durch die Steuerreform 2017 einen Gewinn von 24,4 Milliarden Dollar.

Quelle: n-tv.de , ftü/rts
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Air Berlin versteigert Inventar - 180 Euro für ein paar Schokoherzen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Jan 2018 18:41

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Montag, 15. Januar 2018
Air Berlin versteigert Inventar - 180 Euro für ein paar Schokoherzen

Von Hannes Vogel

Die größten Teile von Air Berlin wurden längst meistbietend verkauft. Nun kommen die Fans zum Zug. Flugzeug-Freaks und Nostalgiker bieten bei der Auktion Mondpreise für die Restposten der Pleite-Airline.

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Ein Schnäppchen ist dieser Kulturbeutel wahrlich nicht. Klar, das Logo von Wolfgang Joops Modemarke Wunderkind prangt zwar auf der kleinen, schwarzen Ledertasche. Und das Beauty-Set enthält neben einer Schlafmaske auch eine Einmal-Zahnbürste, Bodylotion, Ohrstöpsel und Reise-Söckchen. Ob es deswegen wirklich rund 55 Euro wert ist (inklusive Gebühren und Mehrwertsteuer), steht aber auf einem anderen Blatt.
Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 16468.html
Konkurrenz für Lufthansa: Easyjet startet innerdeutsche Flüge
05.01.18 – 01:46 min

Doch um den wahren Wert geht es vielen Teilnehmern bei dieser Versteigerung des Hamburger Auktionshauses Wilhelm Dechow nicht. Seit heute Mittag kommt dort ein Stück deutscher Luftfahrtgeschichte unter den Hammer. Der Insolvenzverwalter von Air Berlin versteigert die letzten Restposten der Airline. Viele Bieter dürften nicht nur auf Schnäppchenjagd sein, sondern aus Nostalgie mitmachen. Sie wollen sich ein Stück des Air-Berlin-Gefühls kaufen.

Als der letzte rot-weiße Jet vor zweieinhalb Monaten auf seinem Abschiedsflug aus München auf dem Tegeler Airport landete, vergossen Passagiere, Flugbegleiter und Schaulustige auf der Aussichtsplattform manche Träne. Auf der Resterampe der einst zweitgrößten deutschen Airline verleihen die Fans ihrer Trauer nun mit dem Portemonnaie Ausdruck. Mehrere zehntausend haben sich nach Angaben des Auktionshauses für die Versteigerung registriert. "Das haben wir so auch noch nie erlebt", sagt der zuständige Mitarbeiter.
Werbegeschenke für hunderte Euro

Schon fünf Minuten nach Beginn der Auktion kracht die Webseite zusammen. Was für die Pleite-Airline schon seit Sommer gilt, wiederholt sich nun bei ihrer Versteigerung: Air Berlin ist down. Doch die Panne währt nur kurz. Schon nach wenigen Minuten startet die Seite wieder durch. Inzwischen scheint alles reibungslos zu laufen.

Zwei Wochen dauert die Auktion noch. Der große Andrang treibt schon jetzt die Preise. Air Berlins Schokoherzen bekamen die Passagiere beim Aussteigen aus dem Flieger früher umsonst. Beim Checkout im Auktionshaus kostet das teuerste Los mit 100 der berühmten Werbegeschenke nun 130 Euro. Dann kommen noch 15 Prozent Auktionsgebühr und 19 Prozent Mehrwertsteuer dazu, macht insgesamt rund 180 Euro. Haltbar sind sie bis Juli, wer sie kauft, muss also ordentlich reinhauen.

Soll's also lieber eine Rettungs-Übungspuppe für 110 Euro sein? Ein Air-Berlin-Regenschirm für 70 Euro? Ein Kaffeebecher mit Air-Berlin-Logo, Startgebot ein Euro - für 55 Euro? Jutebeutel der knallroten Airline sind auch noch reichlich zu haben, Aufschrift "Ich bin airberliner". Rund 116 Euro kosten 250 Stück. Wahrscheinlich will eine Berliner Hipster-WG zuschlagen. Oder die Gewerkschaft verdi.
Darf's noch ein Trolley mehr sein?

Selbst die Saftwagen finden reißenden Absatz. Sie machen mehr als ein Drittel aller angebotenen Air-Berlin-Erinnerungsstücke aus. Trotzdem hat auf so ziemlich jeden Trolley jemand schon geboten. Der teuerste kostet nun bereits 1163 Euro. Für den gleichen Preis sind in einem anderen Los aber auch fünf Stück zu haben.

Preise und Mengen gehorchen bei der Auktion nur wenig der Logik. Viele Leute bieten offenbar mehr mit Herz als mit Verstand: Der teuerste Doppelsitz steht mit rund 1100 Euro im Kurs. Für das gleiche Geld gibt es aber auch den günstigsten Zweisitzer aus der Business-Class. Die teuerste Dreier-Sitzbank kostet dagegen rund 960 Euro.
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Mit Air Berlin ging es ging in den vergangenen Jahren nur noch nach unten. 15.08.17 Etihad zieht die Reißleine Air Berlin ist am Ende

Ein paar Schnäppchen sind dann aber doch dabei. Wer schon immer mal eine echte Schwimmweste zünden oder damit beim Fasching auflaufen wollte, kann sich diesen Wunsch aktuell für rund 34 Euro erfüllen. Auch das Wandbild mit zwei Schweinen und dem Logospruch "Urlaub ohne Air Berlin ist wie Sau ohne gut" wäre sicher in jeder Wohnung ein Hingucker, zumal es momentan nur 41 Euro kostet. Und wer will, kann sich für knapp 22 Euro mit Wundertüten für den nächsten Kindergeburtstag ausrüsten.

Das Geld aus all den Auktionen soll die Insolvenzmasse aufbessern und den Schuldnern von Air Berlin zugutekommen. Das ist auch dringend nötig. Tausende Kunden warten noch immer auf Geld für geplatzte Flüge. Und auch beim Steuerzahler steht Air Berlin tief in der Kreide: Um Arbeitsplätze zu retten hatte der Bund dem Pleiteflieger kurz nach der Insolvenz einen Brückenkredit von 150 Millionen Euro gegeben. Trotzdem gingen tausende Jobs verloren – und die Hälfte seines Geldes wird der Staat wohl nicht wiedersehen. Auch ein paar Schokoherzen mehr oder weniger werden daran nichts ändern.

Quelle: n-tv.de
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Größter Börsengang seit Telekom - Healthineers lockt mit Renditeverspreche

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Jan 2018 16:33

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Dienstag, 16. Januar 2018
Größter Börsengang seit Telekom - Healthineers lockt mit Renditeversprechen

Der Technologiekonzern Siemens schickt in den kommenden Wochen seine Gesundheitssparte an die Börse. Im Werben um Investoren öffnet der Konzern dazu nun die Bücher des Bereichs.

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Kurz vor dem Börsengang von Siemens Healthineers hat der Mutterkonzern detaillierte Ziele und Zahlen für die Medizintechniksparte veröffentlicht. Angestrebt wird ein mittelfristiges organisches Wachstum von vier bis sechs Prozent, hieß es in einer auf dem Kapitalmarkttag in London veröffentlichten Präsentation. Das wäre deutlich mehr als in den zurückliegenden Jahren. Einsparungen von jährlich 240 Millionen Euro sollen die Gewinnmargen in die Höhe treiben. Diese sollen bis 2020 voll greifen.
Charts

Siemens Siemens 123,78

Mittelfristig strebt das Unternehmen in den Bereichen Bildgebung und Neue Therapien bereinigte Umsatzrenditen von 20 bis 22 Prozent an. In beiden Geschäftsfeldern ist Siemens weltweit marktführend und will diese Position ausbauen. In der Labordiagnostik peilt Siemens Healthineers ein mittelfristiges Margenband von 16 bis 19 Prozent an. Im laufenden Geschäftsjahr wird der Umsatz um drei bis vier Prozent auf dem Niveau der Vorjahre wachsen und die Gesamtmarge bei 17 bis 18 Prozent erwartet.

In den vergangenen drei Jahren hatte Siemens über aggregierte Daten hinaus keinerlei Informationen zu den verschiedenen Geschäftsfeldern gegeben. Bis zum Geschäftsjahr 2014 hatte es noch Angaben zur Labordiagnostik gegeben, die Siemens Mitte der 2000er-Jahre zusammengekauft hatte, darunter Dade Behring, Teile von Bayer und Diagnostic Products.
Satte Dividende versprochen

Siemens will Healthineers nach bisher unbestätigten, aber nicht dementierten Berichten kurz vor Ostern in Frankfurt an die Börse bringen. Offiziell bleibt es bei der Angabe, dass der Börsengang im ersten Halbjahr geplant sei. Den künftigen Investoren versprach das Unternehmen, 50 bis 60 Prozent des Nettoertrags künftig als Dividende ausschütten zu wollen.

Analysten schätzen den Wert des Geschäfts mehrheitlich auf 40 Milliarden Euro. Zwischen 15 und 25 Prozent davon könnte der Münchener Dax-Konzern bei dem Börsengang versilbern, womit es wahrscheinlich der größte Börsengang seit dem der Deutschen Telekom von 1996 wird.

Siemens könnte der Börsengang zwischen sechs und zehn Milliarden Euro in die Kasse spülen. Unklar ist allerdings, ob die Tochter auch noch eine Kapitalerhöhung vornimmt und so selbst Geld bei Investoren einsammelt. Zum Volumen des Börsengangs machte Siemens keine Angaben. Angestrebt werde ein liquider Markt für die Siemens-Healthineers-Aktien, hieß es lediglich.
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Die Siemens-Tochter aus Erlangen ist hoch profitabel. Im abgelaufenen Geschäftsjahr fuhr sie bei gut 13,8 Milliarden Euro Umsatz mit 18,1 Prozent die zweitbeste Umsatzrendite unter allen Industriegeschäften von Siemens ein. Healthineers trug mit fast 2,5 Milliarden Euro gut ein Viertel zum Gewinn des industriellen Geschäfts bei.

55 Prozent der Umsätze sind wiederkehrend, kommen also aus dem Service. Beim größten Geschäftsbereich Imaging mit zuletzt 8,2 Milliarden Euro Jahresumsatz entfielen 40 Prozent auf wiederkehrende Einnahmen, im Bereich Diagnostics waren es 90 Prozent von 4,2 Milliarden Euro, im Bereich Advanced Therapies mit der Präzisionsmedizin 40 Prozent von zuletzt 1,5 Milliarden Euro.

Quelle: n-tv.de , jwu/DJ
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Starke Zuwächse im Osten - Europas Automarkt legt zu

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Jan 2018 14:58

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Mittwoch, 17. Januar 2018
Starke Zuwächse im Osten - Europas Automarkt legt zu

Die Konjunktur brummt, die Zahl der Neuzulassungen steigt: Fast überall in Europa bringen die Autobauer 2017 mehr Pkw auf die Straße als im Jahr davor. Ein Blick auf die Marktanteile verrät, wer im europäischen Autogeschäft in Führung liegt.

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Der europäische Automarkt hat im abgelaufenen Jahr trotz eines Rückgangs im Dezember insgesamt weiter zugelegt. Die Zahl der Neuzulassungen in den EU-Ländern sei im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 Prozent auf 15,14 Millionen Fahrzeuge gestiegen, teilte der Branchenverband Acea mit.

Im Dezember rutschten die Verkäufe hingegen um 4,9 Prozent auf 1,09 Millionen Stück ab. Die Acea-Statistiker verwiesen hier allerdings auf einen Kalendereffekt: Der Rückgang zum Jahresende sei vor allem darauf zurückzuführen, hieß es, dass der Dezember 2017 einen Arbeitstag weniger gehabt habe als im vorangegangenen Jahr.



Insgesamt geht es europaweit mit der anziehenden Konjunkturlage auch im Automarkt aufwärts: Dem Verband zufolge entwickelten sich 2017 fast alle wichtigen Automärkte in der Europäischen Union positiv. Lediglich in Großbritannien und in Irland ging die Zahl der Neuzulassungen zurück. Im britischen Automarkt verzeichnete Acea ein Minus von 5,7 Prozent und damit den ersten Rückgang in sechs Jahren. Im irischen Automarkt wurden mit 131.000 Fahrzeugen 10,4 Prozent weniger Einheiten neu zugelassen als vor Jahresfrist.
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In Deutschland legte der Absatz mit 2,7 Prozent nur unterdurchschnittlich zu. Kräftige Zuwachsraten sind dagegen in Mittel- und Osteuropa zu beobachten: Polen kommt mit knapp 490.000 Neuzulassungen auf ein Plus von 16,9 Prozent. In Litauen zieht die Zulassungszahl sogar um mehr als 27 Prozent an.
Deutsche Autobauer vorn

Mit Blick auf die Marktanteile der Hersteller ergibt sich ein klares Bild: Der Automobilkonzern Volkswagen stellt 2017 mit seinen Marken wie VW, Audi und Porsche fast ein Viertel aller Neuzulassungen im EU-Automarkt. Zusammen kommen die deutschen Hersteller auf einen europäischen Marktanteil von 36,6 Prozent.

Zweitstärkste Kraft im EU-Pkw-Markt sind den Acea-Daten zufolge die Franzosen. PSA und Renault erreichen zusammen einen Marktanteil von 22,8 Prozent. Die japanischen Hersteller Toyota, Nissan, Suzuki, Mazda, Honda und Mitsubishi stehen gemeinsam für 12,7 Prozent der Neuzulassungen 2017.

Quelle: n-tv.de , mmo/dpa
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Lohnvergleich der Bundesländer n- Hier ist am meisten zu holen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Jan 2018 14:18

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https://www.n-tv.de/ratgeber/Hier-ist-a ... 39014.html
Lohnvergleich der Bundesländer n- Hier ist am meisten zu holen

Wer es auf ein hohes Einkommen abgesehen hat und nicht auf eine Region festgelegt ist, sollte sich genau überlegen, wo er seine Brötchen verdienen möchte. Denn in einigen Bundesländern gibt es deutlich mehr Geld als in anderen, wie eine neue Studie zeigt.

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Dass in einigen Teilen Deutschlands mehr verdient wird als in anderen, hat sich herumgesprochen. Die Höhe dessen, was mit ein und derselben Tätigkeit zu verdienen ist, überrascht dann schon. Denn der Unterschied kann bis zu fast 18.000 Euro betragen - bei gleicher Ausbildung und Arbeit.
Quelle: Gehalt.de

Die höchsten Gehälter beziehen Arbeitnehmer nach Untersuchungen des Portals Gehalt.de in Hessen. Hier liegt das regionale Lohnniveau 12,7 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Auf dem zweiten Platz folgt Baden-Württemberg mit einem überdurchschnittlichen Niveau von 110 Prozent. Dahinter landet Bayern mit 106,4 Prozent. Das bundesweite Durchschnittsgehalt liegt bei rund 44.0000 Euro. Hier wurden die Löhne alle Alters- und Berufsgruppen sowie Branchen berücksichtigt (ohne Führungskräfte).

Besonders auffällig ist aber auch 27 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung das Ost-West-Gefälle. Denn auf den letzten Plätzen liegen ausschließlich die ehemals neuen Bundesländer Thüringen (78,1 Prozent), Sachsen (76,9 Prozent), Brandenburg (76,2 Prozent), Sachsen-Anhalt (75,4 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (73,5 Prozent). Damit liegt das Lohnniveau von Spitzenreiter Hessen fast 40 Prozent höher als das in Mecklenburg-Vorpommern.
Quelle: Gehalt.de

Was sich auch bei Berufseinsteigern zeigt - sie verdienen in Hessen durchschnittlich 33.509 Euro, in Mecklenburg-Vorpommern sind es gerade einmal 21.847 Euro, also gut 17.500 Euro weniger.

Bei den Einstiegsgehältern nach dem Studium fallen die Unterschiede in Relation noch gravierender aus. So gehen Akademiker nach dem Berufsstart in Hessen mit durchschnittlich jährlich 51.517 Euro nach Hause, in Mecklenburg-Vorpommern gibt es 33.587 Euro zu holen - ein Unterschied von fast 18.000 Euro. Nicht vergessen werden sollte aber beim Vergleich solcher Zahlen, dass auch die Lebenshaltungskosten in den entsprechenden Bundesländern deutlich höher oder geringer ausfallen.

Interessant ist die Untersuchung auch unter Berücksichtigung des "Hauptstadtfaktors" des jeweiligen Bundeslandes. Beim Vergleich der Landeshauptstädte hat Stuttgart die Nase vorn. Hier verdienen Angestellte jährlich 27,6 Prozent mehr als der Bundesdurchschnitt, dicht gefolgt von München mit 26,1 Prozent mehr. Die Städte Düsseldorf (118,5 Prozent) und Wiesbaden (117,4 Prozent) liegen fast gleichauf. Auf dem fünften Platz folgt Mainz mit 106,8 Prozent. Die hinteren Ränge belegen Schwerin (76,1 Prozent), Magdeburg (80,7 Prozent), Erfurt (80,4 Prozent), Potsdam (80,6 Prozent) und Dresden (83,1 Prozent).
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Beschäftigte, die im Laufe ihres Berufslebens hohe Gehälter erhalten möchten, sollten möglichst früh eine Position mit Führungsverantwortung übernehmen. 11.12.17 Wie viel mehr ist drin? Hier ist die Gehaltsprognose 2018
Einstiegsgehälter im Check: Wann lohnt der Doktor-Titel? 18.09.17 Einstiegsgehälter im Check Wann lohnt der Doktor-Titel?
Akademiker, Koch, Maurer & Co.: So viel Geld kann man im Leben verdienen 22.10.17 Akademiker, Koch, Maurer & Co. So viel Geld kann man im Leben verdienen
Auch in der virtuellen Welt wird die Arbeit mit realem Geld vergütet. 14.05.17 Gehälter im Netz Wie viel Geld bringt der Online-Job?

in der Auswertung nehmen die Analysten von Gehalt.de auch Bezug auf die unbereinigte Entgeltlücke. Das bedeutet, dass die Experten die Gehälter nach Geschlecht trennen und vergleichen, ohne dabei weitere strukturelle Faktoren zu berücksichtigen. Das Ergebnis: Der Gehaltsunterschied geht stets zuungunsten der Frauen aus. Die größte Lücke mit fast 27 Prozent existiert in Baden-Württemberg, die geringste in Brandenburg mit rund 17 Prozent.

Für die Untersuchung wurden 750.848 Gehaltsdaten von Beschäftigten in Deutschland untersucht und je nach Bundesland ausgewertet.

Quelle: n-tv.de , awi
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Neue Untersuchung - EZB kauft immer mehr Südeuropa-Anleihen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Jan 2018 14:27

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/EZB-kauf ... 43730.html
Montag, 22. Januar 2018
Neue Untersuchung - EZB kauft immer mehr Südeuropa-Anleihen

Das Anleihenkaufprogramm der EZB stößt nicht nur der Bundesbank sauer auf. Auch in der Wissenschaft erntet es zunehmend Kritik. Die Gründe dafür zeigt eine neue Studie.

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Aus der Wissenschaft kommt scharfe Kritik an dem umstrittenen Anleihenkaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB). Laut einer neuen Studie überwiegen immer mehr die Käufe von südeuropäischen Staatsanleihen, besonders von italienischen und spanischen Staatspapieren, dabei werde immer stärker vom vorgegebenen EZB-Kapitalschlüsse abgewichen, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf eine Untersuchung des Finanzwissenschaftlers Friedrich Heinemann vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim und der Universität Heidelberg.

"Das Anleihekaufprogramm der EZB wirkt zunehmend asymmetrisch. Immer stärker kauft die EZB ausgerechnet die Anleihen der hoch verschuldeten Euro-Staaten", sagte Heinemann der Zeitung. "Damit verfehlt die EZB von Monat zu Monat in wachsender Weise ihr eigenes Ziel, die Käufe nach dem EZB-Kapitalschlüssel zu steuern."
Deutschland unterproportional vertreten
Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 96636.html
Anleihekaufprogramm zulässig: Bundesverfassungsgericht stützt Anti-Krisenkurs von EZB-Chef Draghi
21.06.16 – 01:24 min

Im Jahr 2015, als das Kaufprogramm "Quantitative Lockerung" begann, habe die Orientierung an den Kapitalanteilen noch recht gut funktioniert. "Inzwischen werden ankaufsfähige Anleihen aber immer knapper, so dass Europas Zentralbanken dort kaufen müssen, wo noch viel zu holen ist", erklärt der Finanzprofessor gegenüber dem Blatt.

Viel zu holen sei bei den hoch verschuldeten Staaten wie Italien und Frankreich, Österreich, Belgien. "Für diese Länder lag das Kaufvolumen 2017 schon um die 10 Prozent über dem eigentlich nach Kapitalanteilen zulässigen Niveau", kritisiert Heinemann den Angaben zufolge. Auch für Spanien stellt er überproportionale Käufe fest.

Aus Deutschland wurden unterproportional viele Anleihen gekauft, aus den baltischen Staaten kaufen die Notenbanken fast gar nichts mehr. Bis zum Stichtag 31. Dezember 2017 hatten die Euro-Notenbanken mit ihrem sogenannten PSPP-Programm für 1931 Milliarden Euro Staatsanleihen oder Anleihen öffentlicher Institutionen gekauft.
Privilegierung der Schulden-Staaten
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Der ZEW-Ökonom hält diese Entwicklung der Zeitung zufolge für kritisch in mehrfacher Hinsicht: "Im Hinblick auf das laufende Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof ist die Konzentration der Käufe auf die Hochschulden-Staaten Wasser auf die Mühlen der Kläger", sagt er. "Eine rein geldpolitisch motivierte Maßnahme darf bei den Wertpapierkäufen kein Land privilegieren."

Mit jedem weiteren Monat des Kaufprogramms verschärfe sich nun aber die sichtbare Privilegierung der Schulden-Staaten weiter. "Damit wachsen auch die Zweifel an der Vereinbarkeit des Programms mit dem Verbot der monetären Staatsfinanzierung", so Heinemann weiter. Das Bundesverfassungsgericht hatte im vergangenen Jahr mehrere Verfassungsbeschwerden an den EuGH zur Prüfung überwiesen. Die Karlsruher Richter sahen "gewichtige Gründe" dafür, dass das EZB-Kaufprogramm das Verbot einer monetären Staatsfinanzierung - also quasi über die Notenpresse – verletze.

Quelle: n-tv.de , bad
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Über Jahre Apple geschmiert - EU verdonnert Qualcomm zu Strafzahlung

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Jan 2018 15:18

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/EU-verdo ... 48761.html
Mittwoch, 24. Januar 2018
Über Jahre Apple geschmiert - EU verdonnert Qualcomm zu Strafzahlung

Der Chipmarkt ist hart umkämpft. Damit der Technik-Gigant Apple seine Geräte nicht mit Waren der Konkurrenz bestückt, zahlt Qualcomm Unmengen an den Konzern. Das bringt nun in der EU eine saftige Strafe. Der Bescheid kommt zur Unzeit für den Hersteller.

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Die EU-Kommission brummt dem US-Chipbauer Qualcomm wegen Marktmissbrauchs eine Strafe von einer Milliarde Euro auf. Qualcomm habe seine marktbeherrschende Stellung bei bestimmten Funk-Chipsätzen für Handys auf rechtswidrige Weise ausgenutzt, teilte die Kommission mit. Das Unternehmen habe einer Untersuchung zufolge "Milliarden von US-Dollar an Apple gezahlt, damit Apple nicht bei der Konkurrenz kauft", teilte EU-Kommissarin Margrethe Vestager mit.
Charts

Qualcomm Qualcomm 54,40

Konkurrenten seien dadurch in rechtswidriger Weise mehr als fünf Jahre lang vom Markt für sogenannte LTE-Basisband-Chipsätze ausgeschlossen worden. Diese sorgen in vielen Smartphones und Tablets für die Funkverbindung. Die Buße beläuft sich exakt auf 997 Millionen Euro. Das entspricht 4,9 Prozent des Umsatzes von Qualcomm im Jahr 2017.

Für Qualcomm ist die Entscheidung der EU-Wettbewerbshüter ein weiterer schwerer Rückschlag. Das Unternehmen sieht sich derzeit mit einem feindlichen Übernahmeversuch des US-Rivalen Broadcom konfrontiert. Zudem liefert sich Qualcomm seit Monaten einen Rechtsstreit mit seinem wichtigen Kunden Apple. Die EU hatte eine Untersuchung des Verhaltens von Qualcomm im Jahr 2015 eingeleitet.

Quelle: n-tv.de , jwu/dpa/rts
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Ifo-Index überraschend besser - Beste Laune in deutschen Chefetagen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Jan 2018 17:57

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Donnerstag, 25. Januar 2018
Ifo-Index überraschend besser - Beste Laune in deutschen Chefetagen

Die deutsche Wirtschaft entwickelt mehr Dynamik als gedacht. Der Ifo-Index zum Geschäftsklima steigt im Januar auf 117,6 Punkte. Ökonomen hatten im Schnitt mit einem leichten Rückgang gerechnet. Nur bei den Aussichten sieht es nicht ganz so rosig aus.

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Deutschland im Aufschwung: Der Optimismus unter Führungskräften der deutschen Wirtschaft ist zu Jahresbeginn deutlich stärker ausgeprägt als erwartet. Der Ifo-Geschäftsklima-Index stieg im Januar von 117,2 im Vormonat auf aktuell 117,6 Punkte, wie das Münchner Ifo-Institut mitteilte. Ökonomen hatten im Schnitt mit einem leichten Rückgang gerechnet.
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Ifo-Chef Fuest zur Geldpolitik der EZB: "Ich denke, es ist Zeit, vom Gas runter zu gehen"
07.09.17 – 02:58 min

"Die deutsche Wirtschaft startet mit Schwung ins neue Jahr", sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Der an den Märkten viel beachtete Ifo-Index stützt sich auf eine Umfrage des Instituts unter 7000 Managern. Der Teilindex zur Beurteilung der aktuellen Geschäftslage kletterte auf ein Rekordhoch von 127,7 Punkten. Die von den Ifo-Experten befragten Unternehmenslenker beurteilten ihre Geschäftslage demnach so gut wie noch nie.

Allerdings gibt es einen Wermutstropfen: Die Aussichten für die kommenden sechs Monate entwickelten sich im Januar etwas schlechter als zuletzt. Der Teilindex der Geschäftserwartungen sank von 109,4 auf aktuell 108,4 Punkte. Das ist der niedrigste Stand seit September 2017.

Insgesamt zeichnet die Entwicklung beim Ifo-Index jedoch ein Bild robuster Stärke: Selbst die Erwartungswerte bewegten sich weiterhin auf hohem Niveau, wie das Institut betonte. Die Konjunkturforscher erwarten in diesem Jahr ein Wirtschaftswachstum von 2,6 Prozent. Im Vorjahr erreichte Deutschland eine Zuwachsrate von 2,2 Prozent.
Rückenwind aus dem Welthandel
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Die Gründe für das vergleichsweise starke Wachstum liegen für Konjunkturexperten auf der Hand: Die Exporteure können derzeit stark vom anziehenden Welthandel profitieren, weshalb viele Unternehmen wieder mehr investieren.

Auch der private Konsum dürfte angesichts einer Rekordbeschäftigung am deutschen Arbeitsmarkt und steigenden Löhnen eine Konjunkturstütze bleiben. Die Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) sagt für Februar einen Anstieg ihres Barometers zum GfK-Konsumklima um 0,2 auf 11,0 Punkte voraus - den höchsten Wert seit Oktober 2001.

Quelle: n-tv.de , mmo/DJ/rts
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Riskante Beteiligung - Geschlossene Fonds können gefährlich sein

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Jan 2018 21:16

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Donnerstag, 25. Januar 2018
Riskante Beteiligung - Geschlossene Fonds können gefährlich sein

Ein Flugzeug besitzen - oder ein Schiff? Das ist durchaus auch für kleinere Geldbeutel drin. Denn über geschlossene Fonds können sich Anleger an entsprechenden Investitionen beteiligen. Das hat aber seine Tücken.

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Wohin mit meinem Geld? Diese Frage stellen sich viele Anleger. Und in Zeiten der Zinsflaute schauen sich manche auch nach riskanteren Produkten um - dazu gehören geschlossene Fonds. Geld zum Anlegen ist in Deutschland durchaus vorhanden: Das Vermögen der privaten Haushalte ist in der Zeit vom zweiten bis zum dritten Quartal 2017 um 1,2 Prozent gestiegen - auf den Rekordwert von 5,779 Billionen Euro. Das hat die Deutsche Bundesbank ermittelt. Bis Ende 2017 könnte das Geldvermögen Schätzungen zufolge auf etwa sechs Billionen (6000 Milliarden) Euro gestiegen sein.

Einen großen Teil davon verwaltet die deutsche Fondsbranche. Immerhin über 1 Billion Euro steckte Ende November 2017 in offenen Publikumsfonds, also zum Beispiel Aktien-, Renten oder Mischfonds, erklärt der Fondsverband BVI. Wer sich die Statistik ein wenig genauer anschaut, stellt fest, dass fast 6 Milliarden Euro in geschlossenen Publikums- und Spezialfonds liegen.
Anleger erhält aktuellen Gegenwert seines Anteils

Geschlossene Fonds investieren laut BVI in der Regel in Sachwerte wie beispielsweise Immobilien und Flugzeuge oder in Unternehmensbeteiligungen. Die Fondsgesellschaft gibt nur für eine begrenzte Zeit und oft auch nur für einen begrenzten Gesamtbetrag Fondsanteile aus. Sind alle Anteile verkauft, wird das Geld entsprechend den Vorgaben investiert.

Das Kapital der Anleger bleibt grundsätzlich im Fonds, bis die vereinbarte Laufzeit endet - daher der Name geschlossener Fonds, erklärt der BVI. Danach wird der Fonds abgewickelt, seine Anlagen wieder verkauft, und der Anleger erhält den aktuellen Gegenwert seines Anteils.

Nach Angaben der Ratingagentur Scope wurden 2017 mehr dieser geschlossenen Publikumsfonds emittiert als 2016. Insgesamt wurden demnach 29 entsprechende Produkte von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) zum Vertrieb zugelassen - 3 mehr als 2016. Die überwiegende Mehrheit dieser Fonds, nämlich 21, investiert das Geld in Immobilien. Andere Anlageklassen wie Flugzeuge, erneuerbare Energien oder Infrastruktur führen laut Scope derzeit hingegen eher ein Nischendasein.

Zwar richten sich geschlossene Fonds in der Regel vor allem an institutionelle Anleger. Doch auch Kleinanleger investieren immer wieder Vermögen in diese Produkte. Angesichts des großen Sicherheitsbedürfnisses vieler Anleger eigentlich ein Widerspruch, denn geschlossene Fonds sind mit besonderen Risiken verbunden. "Mit ihrer Beteiligung werden Anleger eigentlich zum Unternehmer", erklärt Markus Feck von der Verbraucherzentrale NRW in Düsseldorf. "Dessen muss man sich bewusst sein."
Finanzberatern nicht blind vertrauen

Das Problem: Geht etwas schief, haben Anleger häufig das Nachsehen. Im Pleitefall werden oft erst die Ansprüche der anderen Gläubiger bedient, bevor die Anleger an die Reihe kommen. Das Argument, dass es sich bei einem geschlossenen Fonds um einen Sachwert handelt, greift an dieser Stelle allzu häufig nicht: "Die Anlageobjekte werden zum Teil auch mit Fremdkrediten finanziert, die dann erst einmal abgelöst werden müssen", sagt Feck.

Auch Mitspracherechte haben Anleger bei geschäftlichen Schwierigkeiten nicht unbedingt, wie ein Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf zeigt (Az.: I-6 U 225/16), über das das Wirtschaftsmagazin "Capital" (Ausgabe 2/2018) berichtet. In dem Fall ging es um einen geschlossenen Fonds, der ein Hotel besaß.

Im Laufe der Zeit häufte der Fonds Schulden in Höhe von gut 13 Millionen Euro an. Die Fondsgesellschaft wollte das Hotel für diesen Betrag an einen Investor verkaufen, um eine Insolvenz abzuwenden. Dem Verkauf hätten 75 Prozent der Anleger zustimmen müssen, es waren aber nur 48 Prozent. Die Fondsgesellschaft verkaufte das Hotel dennoch.
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Die Klage eines Anlegers blieb erfolglos. Nach Ansicht des Gerichts war es rechtens, die Nein-Stimmen der Eigner zu Ja-Stimmen umzuwidmen. Denn der Verkauf sei alternativlos gewesen. Angesichts der Schwierigkeiten hätten die Anleger eine Treuepflicht gehabt, um die Insolvenz zu verhindern. Die Nein-Stimmen seien pflichtwidrig abgegeben und dürften zu Ja-Stimmen umdeklariert werden.

Anleger sollten daher Finanzberatern nicht blind vertrauen, wenn diese ihnen geschlossene Fonds anbieten, empfiehlt Feck. "Die wichtigste Frage, die Sie beantworten müssen: Verstehen Sie das Investment?", erklärt der Jurist. Misstrauisch sollten auch hohe Renditen machen. Denn das sei oft ein Ausdruck von großem Risiko. "Lesen Sie den Prospekt aufmerksam und kritisch."

Auch von einem "Bafin geprüften Prospekt", mit dem Finanzberater mitunter werben, sollten Anleger sich nicht täuschen lassen. "Das ist kein Freibrief", erklärt der Kapitalrechts-Experte. Denn die Bafin prüft nicht, ob das Geschäftsmodell funktioniert, sondern in der Regel lediglich, ob der Prospekt die formalen Anforderungen erfüllt.

Quelle: n-tv.de , Falk Zielke, dpa
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Rekordzahlen nach Steuerreform - Chip-Sicherheitslücken bereiten Intel Sor

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Jan 2018 18:53

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Freitag, 26. Januar 2018
Rekordzahlen nach Steuerreform - Chip-Sicherheitslücken bereiten Intel Sorgen

Mit glänzenden Zahlen und einem optimistischen Ausblick gelingt es Intel vorerst, Sorgen um schwere Sicherheitslücken zu zerstreuen. Wie und wann genau die Computerchip-Schwachstellen wirklich behoben werden, bleibt aber weiter unklar.

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Nach einem überraschend starken Umsatz und Gewinn fürchtet Intel die wirtschaftlichen Folgen des Eklats wegen Sicherheitslücken bei seinen Chips. Dies könne die Kundenbeziehungen wie auch die Ergebnisse belasten, warnte der weltgrößte Chipkonzern.

Bisher schlagen sich die Bedenken allerdings nicht in der Bilanz nieder. Fürs laufende Jahr überraschte das US-Unternehmen nach einem starken Schlussquartal mit einer zuversichtlichen Prognose. Diese, wie auch die Ankündigung, die Dividende anzuheben, ließen die Intel-Aktie nachbörslich um rund vier Prozent klettern. Zuvor hatte bereits der weltweit zweitgrößte Speicherchipanbieter, SK Hynix aus Südkorea, einen Rekordgewinn eingefahren und damit für Applaus an der Börse gesorgt.

Intel kündigte an, im Jahresverlauf mit der Auslieferung von Produkten zu beginnen, bei denen Silikon-Lösungen zum Schutz vor den Schwachstellen eingesetzt werden. Bisher hat der Konzern nur Sicherheits-Updates auf den Markt gebracht, die jedoch teils fehlerhaft waren und beispielsweise häufige Neustarts nötig machten.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) riet in diesem Zusammenhang Kunden dazu, zwischen dem Sicherheitsgewinn und möglicherweise auftretenden Stabilitätsproblemen abzuwägen. Die Lücken in verschiedenen Computerchips waren Anfang Januar öffentlich gemacht worden. Hacker könnten darüber an vertrauliche Nutzerdaten von PCs, Smartphones und anderen Geräten gelangen. Auch Halbleiter von Advanced Micro Devices sowie ARM Holdings von Softbank sind betroffen. Bisher ist nicht bekannt, dass die Chip-Fehler, denen die Namen "Kernschmelze" (Meltdown) und "Geist" (Spectre) gegeben wurden, von Hackern ausgenutzt wurden.
Intel profitiert von Steuerreform
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Noch gänzlich unberührt von dem Chip-Vorfall machte Intel im Weihnachtsgeschäft weitere Fortschritte beim Konzernumbau. Das Unternehmen punktete mit florierenden Geschäften mit Rechenzentren und neueren Bereichen wie künstlicher Intelligenz und selbstfahrenden Autos. Die Gesamterlöse stiegen trotz leicht schwächerer Einnahmen mit Halbleitern für Computer im vierten Quartal um vier Prozent auf knapp 17,1 Milliarden Dollar. Analysten hatten mit weniger gerechnet.

Die US-Steuerreform drückte Intel im Schlussquartal 2017 in die roten Zahlen. Es fiel ein Fehlbetrag von 687 Millionen Dollar an nach einem Überschuss von 3,6 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal. In dem Verlust ist eine Steuerbelastung von 5,4 Milliarden Dollar enthalten, die unter anderem für die Einmal-Besteuerung von Auslandsvermögen fällig wird. Insgesamt wird die Steuerquote für Intel sinken, da die Körperschaftssteuer fällt. Intel-Finanzchef Bob Swan kündigte an, deswegen auch die Fabrik in Arizona auszubauen.

Quelle: n-tv.de , mba/rts/dpa
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Traumjob mit fünf Sternen - Online-Bewertungen für Arbeitgeber

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Jan 2018 15:52

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Samstag, 27. Januar 2018
Traumjob mit fünf Sternen - Online-Bewertungen für Arbeitgeber

Wohin reisen? Was kaufen? Bei solchen Entscheidungen sind Bewertungen anderer Verbraucher eine wichtige Unterstützung. Und immer öfter helfen Sterne, Kommentare und Co. auch bei der Suche nach einem neuen Arbeitgeber. Doch wie sinnvoll ist das?

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Hier große Zufriedenheit, da viel Gemecker: Wer sich durch Arbeitgeber-Bewertungsportale wie Glassdoor, Kununu oder MeinChef klickt, sieht schnell die ganze Bandbreite von Lob und Tadel. Da feiert einer seinen "Top Arbeitgeber" und schreibt von Projekten, "die mich fordern, fördern und erfüllen". Ein anderer hält sein Gehalt für "einigermaßen gutes Geld", kritisiert den "Sparzwang in den Abteilungen" und schlägt dem Unternehmen vor, für eine Verbesserung des Klimas zu sorgen. Wieder ein anderer übt harsche Kritik: Jeder Fehler werde "konsequent bestraft", Mitarbeiter "eingeschüchtert bis zur völligen Aufgabe".

Was andere denken, interessiert viele - nicht nur bei Reisen, Restaurants und Online-Shopping, sondern auch auf dem Arbeitsmarkt. Für Jobsuchende haben die Portale durchaus Vorteile, sagt Juliane Petrich, Expertin für Bildung beim IT-Verband Bitkom. "Man hat die Möglichkeit, das Unternehmen von einer anderen Seite kennenzulernen als über die zumeist sehr positive Selbstdarstellung." Allerdings sieht sie auch das Problem, "dass vereinzelt frustrierte Arbeitnehmer, die das Unternehmen bereits verlassen haben, solche Bewertungsplattformen nutzen, um ihrem Unmut Luft zu machen".
Kriterien für die Bewertung

Kununu, die nach eigenen Angaben größte Plattform ihrer Art in Europa, hat rund zwei Millionen Bewertungen zu fast 400.000 Unternehmen gesammelt. Zwei Drittel davon seien positiver Natur, sagt Johannes Prüller, Sprecher des Wiener Unternehmens. Offenbar posten hier also nicht nur die Unzufriedenen. Wer dem Ex-Chef eins auswischen will, kann aber auch an den Kontrollen hängenbleiben: Genau wie die Anonymität der Poster gewahrt bleibt, checken bei Kununu ein Algorithmus und dann ein Team von Mitarbeitern die abgegebenen Statements.

Wer die Regeln nicht beachtet, geht mit seiner Bewertung nicht online, erklärt Prüller. Ein Beispiel: "Bei uns ist es verboten, die Bewertung so zu formulieren, dass man auf eine Person im Unternehmen rückschließen kann." In diesem Fall werde der Poster kontaktiert und gebeten, seine Formulierung anzupassen. Auch Beschwerden von Unternehmen gehe man nach. "Wir wehren uns aber auch gegen ungerechtfertigte Kritik. Wenn die rechtlichen Rahmenbedingungen und die moralischen Richtlinien eingehalten wurden, dann geht eine Bewertung auch wieder online", sagt Prüller.

Wer sich nicht an diese Richtlinien hält, kann umgekehrt sogar rechtlichen Ärger bekommen. Grenzen seien erreicht, "wenn es weniger um eine sachliche und neutrale Darstellung geht, sondern vielmehr um Schmähkritik oder die Verbreitung von unwahren Tatsachen", so Petrich. Auch das Verbreiten von Betriebsgeheimnissen könne für den Verfasser einer Bewertung unangenehme Konsequenzen haben.
Gefühlte Fakten

Denkbar ist natürlich auch, dass die Geschäftsführung eines Unternehmens sich bei Glassdoor, MeinChef und Co. selbst großzügig Pluspunkte gibt. "Ich bin mir auch sicher, dass das manche machen", sagt Prüller. "Wir sind aber davon überzeugt, dass das relativ wenig bringt." Seiner Erfahrung nach achten die Nutzer nicht zuerst auf Sterne und Punkte, sondern vor allem auf die frei formulierten Statements. "Softe Themen", wie Prüller sagt, werden dabei immer wichtiger - zum Beispiel eine individuelle und flexible Gestaltung des Arbeitsalltags.

Allein darauf verlassen sollte man sich aber nicht, warnt Bewerbungsberater Jörg Hallberg. "Man sollte das immer abgleichen, bestenfalls mit persönlichen Erfahrungen oder, wenn möglich, durch Gespräche mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Unternehmens." Was aber nicht heißt, dass die anonymen Kontakte im Netz überhaupt keinen Nutzen haben. "Es kann ein Indiz dafür sein, ob die Stimmung innerhalb des Unternehmens positiv oder eher kritisch gesehen wird", so der Experte. "Aber es kann für den Einzelfall nur ein Baustein sein."
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Jeder macht mal Fehler - auch Chefs. Wenn Vorgesetzte damit offen umgehen, wirkt sich das positiv auf ihr Team aus. 10.09.16 Mit Selbstkritik punkten So gehen Chefs mit eigenen Fehlern um

Georg Tryba von der Verbraucherzentrale NRW plädiert dafür, Online-Bewertungen generell als subjektiv anzusehen. "Ich kenne die Situation des Bewertenden nicht, warum er dieses Gefühl hat. Deshalb darf man das nicht zu hoch gewichten. Das sind gefühlte Fakten." Für viele seien solche subjektiven Bewertungen inzwischen wichtiger als unabhängige Tests, sagt Tryba - und das zu Unrecht: "Bewertungen haben einen viel zu hohen Punkt bei Entscheidungen."

Der Branchenverband Bitkom fand schon 2015 bei einer Umfrage heraus, dass sich drei von zehn Internetnutzern im Netz darüber informieren, wie Mitarbeiter ihr Unternehmen bewerten. Heute dürften es nach Einschätzung von Juliane Petrich eher noch mehr sein: Mehr als drei Viertel der Jobsuchenden wurden durch die Berichte und Noten in ihrer Entscheidung beeinflusst.

Quelle: n-tv.de , Christina Bachmann, dpa
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Kochen für das Betriebsklima - Das steckt hinter Teamevents

Beitragvon Weltbookadmin47 » 28. Jan 2018 22:27

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Sonntag, 28. Januar 2018
Kochen für das Betriebsklima - Das steckt hinter Teamevents

Gemeinsam kochen, bowlen oder klettern: Teamevents sind in vielen Firmen üblich. Im beruflichen Alltag kann das gemeinsame Erlebnis aber schnell verpuffen - wenn es keine klaren Ziele gibt. Davor drücken können sich Arbeitnehmer aber längst nicht immer.

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Nur ein schickes neues Wort für den Abteilungsausflug - oder doch etwas Neues? Im besten Fall ist ein Teamevent letzteres: Es geht darum, das Zugehörigkeitsgefühl jedes Mitarbeiters zur Abteilung oder Firma zu stärken. Der Beschäftigte soll sich im beruflichen Umfeld wohlfühlen - und je zufriedener die Mitarbeiter, desto leistungsfähiger sind sie. So zumindest das Kalkül der Unternehmen.

Dafür gehen Kollegen zum Beispiel zum Kochen oder Bowling, manche klettern auch oder schuften für den guten Zweck. Wichtig ist jedoch: "Das Teamevent sollte eine klare Zielsetzung haben, damit für alle die Erwartungshaltung geklärt ist", sagt Katharina Heuer, Geschäftsführerin der Deutschen Gesellschaft für Personalführung (DGFP). Vielleicht ist die Kommunikation im Team schlecht oder das Betriebsklima miserabel? Dann kann das Teamevent dazu dienen, Knackpunkte anzusprechen und nach Lösungen zu suchen.
Rollentausch ermöglicht neue Perspektiven

In solchen Fällen kann es auch sinnvoll sein, wenn das Event von einem neutralen Dritten moderiert wird, der vermittelt oder Ratschläge gibt. Und natürlich sollten auch Chef oder Chefin dabei sein. Sie sind schließlich nicht nur Kopf, sondern auch Teil des Teams. "Beim gemeinsamen Kochen können dann etwa auch die Führungsrollen anders verteilt werden", erklärt Torsten Schneider, Mitglied im Präsidium des Bundesverbands der Personalmanager (BPM).

Ein solcher Rollentausch ermöglicht neue Perspektiven. Über die dabei gesammelten Eindrücke können sich dann später alle beim Essen austauschen. Für viel gute Laune kann auch ein Kochduell sorgen, bei dem das Team in Gruppen aufgeteilt wird, die gegeneinander antreten. Im Idealfall schweißt der gemeinsame Kampf um den Erfolg zusammen - und dieser Effekt lässt sich dann auf den beruflichen Alltag übertragen.

Neben dem Kochen gibt es noch andere Varianten: Auch beim Bowling kämpfen Kollegen in Gruppen um den Sieg. Nach ein paar Runden können sich Teams immer neu zusammensetzen - so spielt jeder mal mit jedem. Und zwischendurch gibt es genügend Zeit, sich auch über andere Themen als über berufliche Dinge auszutauschen.
Teamevent am Wochenende in der Regel freiwillig

Beim Seifenkistenrennen tüfteln verschiedene Teams erst an fahrbaren Untersätzen, ehe der eigentliche Wettkampf ausgetragen wird. Ein Teamevent kann auch daraus bestehen, dass man gemeinsam eine Stadt kreiert, aus Legosteinen zum Beispiel. Die dafür nötige Abstimmung und das Arbeiten Hand in Hand können ebenfalls eine gute Übung für den Berufsalltag sein. Unter professioneller Anleitung kann ein Team auch einen Klettergarten besuchen und die dabei gemachten Erfahrungen analysieren.

Selbst ein simpler Kinobesuch ist mit den richtigen Rahmenbedingungen ein gutes Teamevent. "Wichtig ist, hinterher über das Gesehene zu sprechen und daraus Parallelen zum Alltag zu ziehen", erklärt Schneider. Nicht immer muss das Ziel sein, das Miteinander zu fördern. "Mit einem Teamevent kann auch einfach nur der Erfolg der Abteilung oder eines Unternehmens gebührend gefeiert werden", betont Julia Siems, Beratungsleiterin bei der Karriereberatung Von Rundstedt.

In der Regel findet ein Teamevent während der Arbeitszeit statt - Abendtermine bis in die späte Nacht sind aber ebenfalls möglich. Vielleicht fließt dabei sogar Alkohol, auch wenn das nicht jedermanns Sache ist. "Es ist aber in aller Regel nicht verpönt, wenn jemand dann nicht mittrinken kann oder will", erklärt Schneider. "In einem guten Team wird das akzeptiert", sagt auch Siems.
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Und manche Teamevents finden sogar am Wochenende statt. Die Teilnahme ist dann in aller Regel freiwillig, genau wie bei Abendterminen. "Der beziehungsweise die drückt sich" sei dann keine gute Kollegenreaktion, erklärt Schneider. Denn es kann gute Gründe geben, dass jemand nicht dabei ist - ein Kind etwa, das betreut werden will. Ordnet ein Arbeitgeber die Teilnahme an einem Teamevent am Wochenende als verpflichtend an, braucht es dafür gute Gründe. Findet das Event während der Arbeitszeit statt, sind Arbeitnehmer aber meistens zum Mitmachen verpflichtet.

Immerhin: Meistens sind es die Arbeitgeber, die für die Kosten eines Teamevents aufkommen. Aber es gibt auch die Möglichkeit, dass zunächst das Unternehmen zahlt - und jeder Mitarbeiter nachher entscheidet, was ihm das Event wert war. "Die dabei zusammengekommene Summe wird dann für einen sozialen Zweck gespendet", so Schneider.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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So paradox es klingt - Ein Plädoyer für den Diesel

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Jan 2018 13:44

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Montag, 29. Januar 2018
So paradox es klingt - Ein Plädoyer für den Diesel

Von Helmut Becker

Der Diesel ist tot. Lang lebe der Diesel! Von Umweltschützern, Politikern und einem immer größeren Teil der Öffentlichkeit verteufelt, sorgt gerade der moderne Diesel für saubere Luft in den Innenstädten. Das sind die Gründe.


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"Getretner Quark wird breit, nicht stark." Das wusste schon Johann Wolfgang von Goethe. Und diese Erkenntnis gilt heute hinsichtlich der seit Monaten politischen und medialen Verdammung des Dieselantriebs als Umweltsünder und Gesundheitsgefährder Nummer eins im Verkehrssektor. Zigtausend Umwelttote werden Dieselabgasen jährlich in Deutschland zugeschrieben. Eine wissenschaftliche Glaubensangelegenheit, denn allein die Feinstaubbelastung aus dem Silvesterfeuerwerk über Deutschland entspricht nach Aussagen des Umweltbundesamtes 17 Prozent des gesamten Straßenverkehrs. Allerdings findet Silvester nur einmal im Jahr statt, Verkehr auf der Straße jeden Tag - und jeder möchte dabei sein und macht mit Freuden mit: bei der Gesundheitsgefährdung.
Helmut Becker schreibt als Autoexperte und Volkswirt für teleboerse.de und n-tv.de eine monatliche Kolumne rund um den Automarkt.

Aber wenn der Quark zu Unrecht einmal breitgetreten ist, fällt es schwer, ihn mit Vernunft-Argumenten wieder in Form zu bringen. Zum einen, weil man die Betrugs-Abgasmanipulationen an der Software dem Dieselmotor selbst anrechnet. Zum anderen, weil die ideologisch "Umweltbewegten und chronischen Mahner", wie Nikolaus Doll von der "Welt" sie bezeichnet, eigentlich die autofreie Stadt und der innerstädtischen individuellen Mobilität den Garaus machen wollen. Sie sehen nunmehr eine reale Chance und im Diesel einen Sündenbock.
Beispiel: München

Allerdings sind sie blind für die Tatsache, dass es nicht das einzelne (Diesel-)Auto ist, das die Umweltprobleme bereitet, sondern die schiere Menge an Autos schlechthin, die sich täglich auf engstem innerstädtischem Raum bewegt. Beispiel München: Hatte die Stadt 1957 erstmals eine Million Einwohner, wuchs deren Anzahl über die nachfolgenden 60 Jahre um rund 50 Prozent auf 1,52 Millionen. Gleichzeitig nahm allein der Pkw-Bestand im Zeitraum von 1960 bis Anfang 2017 um das Fünffache von 138.000 auf 701.131 Einheiten zu - und davon allein 90.000 seit 2014.

Anschuldigungen gegen das Automobil mit Verbrennungsmotor im Allgemeinen und gegen den Diesel im Besonderen werden nunmehr von einschlägigen Umweltverbänden und so mancher Medien immer und immer wieder aufgegriffen: Die EU droht mit Klagen gegen die Bundesregierung wegen laxer Durchsetzung bestehender Abgas-Umweltvorschriften; deutsche Verwaltungsgerichte drohen mit einschlägigen Diesel-Fahrverboten.
Ja, das Auto ...
Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/pa ... 81338.html
Dichter Verkehr auf der Avenue de Champs Élysées.
13.10.17 – 01:40 min

Und schon hat sich im Bewusstsein der Bürger, zumindest jener, die als Fußgänger, mit dem Fahrrad oder dem ÖPNV unterwegs sind, die Überzeugung festgesetzt: Ja, das Auto mit Verbrennungsmotor gehört verboten - allen voran der das Dieselauto. In England wird auf Autos mit alten Verbrennungsmotoren, die nicht der Euro-4-Abgasnorm genügen, seit Oktober 2017 eine "Gift-Gebühr" von 10 Pfund pro Tag erhoben, zusätzlich zu der ohnehin bestehenden City-Maut von 11,50 Pfund.

Und wenn dann auch noch VW-Chef Matthias Müller höchstselbst quasi als "Diesel-Judas" (so FDP-Generalsekretärin Nicola Beer) öffentlich der Politik vorschlägt, die "Subvention" von Dieselkraftstoff schrittweise abzuschaffen und das Geld in die Förderung umweltschonender Antriebstechniken, sprich Elektroautos zu investieren, dann kommt das einem Todesurteil für den Selbstzünder schon ziemlich nahe. Zur Erinnerung: Der VW-Konzern, dessen Marken-Absatz bis vor einem Jahr noch zu 52 Prozent aus Dieselfahrzeugen bestand, hat mit seinen perfiden Diesel-Abgastricks die ganze Diskussion erst ausgelöst. Ja, dann läuft Deutschland Gefahr, etwas Bewährtes mit einzigartiger Weltmarktstellung - die Dieseltechnologie - abzuschalten. Und das zudem, ohne etwas auch nur annähernd Gleichwertiges dafür anzuschalten.
Es fehlt an allem

Das alltags- und massentaugliche Elektroauto, von dem viele Menschen träumen, ist noch nicht erfunden. Auch nicht von Tesla: Die Batterien sind unzureichend, das Rohstoffangebot an Seltenen Erden zu ihrer Herstellung limitiert und politisch extrem unsicher und die Herstellung der Batterien eine ökologische Katastrophe.

In Deutschland wird zudem ein erheblicher Teil der elektrischen Energie mit fossilen Brennstoffen erzeugt. Auch die Strom- und Leitungskapazität ist überall, aber eben vor allem in Städten und Wohnanlagen für einen plötzlichen Bedarfsanstieg von E-Tankstellen völlig unzureichend. Kurz: Es fehlt an allem. Nur wagt das die Politik der Öffentlichkeit nicht zu sagen.
So paradox es klingt ...
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Vorstoß aus der Autobranche: VW-Chef fordert Abbau der Dieselsubventionen
11.12.17 – 01:30 min

In der Zwischenzeit zeigt das Diesel-Bashing Wirkung: In Deutschland ging der Dieselabsatz bis Jahresende 2017 auf nur noch ein Drittel der Neuverkäufe zurück. Im Jahresdurchschnitt sank der Marktanteil auf unter 38,8 Prozent. Zwei Jahre zuvor waren es noch etwa 50 Prozent. Das Paradoxe: Mit einem sinkenden Anteil an Dieselautos erreicht man das genaue Gegenteil von dem, was man eigentlich will: möglichst rasch saubere Luft in den Innenstädten.

Höchste Zeit, den Versuch zu wagen, den guten alten Selbstzünder als Prunkstück deutscher Ingenieurkunst wieder auf den Sockel zu stellen, von dem ihn Politik und Öffentlichkeit gestoßen haben - mit der unsinnigen Erwartung: Wenn man kurzfristig alle Diesel ausrangiert, würde die Luft schlagartig besser.

Um nicht missverstanden zu werden: An der Elektrizität als Antriebsmedium für Automotoren führt auf Dauer kein Weg vorbei. Nur ist die Art und Weise dabei völlig offen, wie Elektrizität erzeugt und vor allem, in welcher Form sie motorisch "verarbeitet" wird. Kurz: Es ist nicht die Absicht des Autors, den Elektroantrieb zu diskreditieren. Die Absicht besteht vielmehr darin, den Dieselmotor als das effizienteste und sauberste Antriebsaggregat für Autos zu rehabilitieren! Was also bewegt die Menschen mit einem Auto künftig am sinnvollsten und umweltfreundlichsten?
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Das spricht für den Diesel:

Der Dieselmotor der neuesten Generation, wie ihn alle deutsche Premiumhersteller im Angebot haben, ist sowohl hinsichtlich Feinstaubbelastung wie CO2- und Stickoxid-Emissionen das effizienteste Verbrenner-Antriebsaggregat, das die Weltautomobilindustrie zu bieten hat. Der moderne Diesel ist in der Abgasbilanz sowohl jedem Benziner als auch jedem Elektroauto auf Batteriebasis überlegen - unter Einbeziehung der gesamten Umweltschadstoffbilanz.

Die Belastungen der Stadtbewohner durch den hochkonzentrierten innerstädtischen Autoverkehr durch etwa Staus lassen sich grundsätzlich nicht über die Verringerung von Abgasemissionen lösen. Selbst wenn alle Verbrennerautos- gleich ob Diesel oder Benziner - über Nacht durch E-Autos ersetzt würden, bliebe die Verkehrsbelastung durch die Menge an Fahrzeugen gleich. Abhilfe kann da nur eine rigorose innerstädtische Zugangsbeschränkung für alle Individualfahrzeuge à la London schaffen.

Der umweltpolitische Nachteil, den der Diesel heute in der innerstädtischen Stickoxid-Diskussion gegenüber dem E-Auto aufweist, hat zwei mögliche Ursachen: Sofern der Strom für das E-Auto aus fossiler Erzeugung stammt, finden die Abgasemissionen regional nicht in der Stadt, sondern woanders statt. Zum anderen belastet der Altbestand an Dieselautos. Den nahezu abgasfreien Dieselmotor gibt es seit 2016/17. Momentan gibt es daher (noch) zu wenige davon auf der Straße. Die heutigen Emissionsbelastungen sind Altlasten aus dem Altbestand an Dieselfahrzeugen der Euro-5- und noch früherer Normen. Wir sprechen in Deutschland etwa von 15 Millionen Altdieseln. Nachrüstungen sind dabei nur bedingt zielführend. Die Wirtschaftlichkeit von technisch sinnvollen Nachrüstungen verhält sich umgekehrt proportional zum Alter des Dieselautos - ist daher also keine echte Lösung, Gelöst werden kann das Problem nur durch E-Fuel, also synergetisch hergestellten Dieseltreibstoff - zunächst als Beimischung, später als vollwertiges Substitut. Die Rezeptur dafür gibt es. Es fehlt die Initialzündung durch die Politik. Aber auch die Autobauer selbst sind gefordert.

Helmut Becker: Kurzporträt

Helmut Becker ist ehemaliger Chefvolkswirt von BMW und leitet seit 1998 das Institut für Wirtschaftsanalyse und Kommunikation (IWK) in München. Er berät Industrieunternehmen und Dienstleister in strategischen sowie wirtschafts- und finanzpolitischen Fragen.

Quelle: n-tv.de
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Nur einmal ist keinmal - Diese Bank kassiert fürs Geldabheben

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Jan 2018 13:02

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Dienstag, 30. Januar 2018
Nur einmal ist keinmal - Diese Bank kassiert fürs Geldabheben

Die Mehrheit der Deutschen hebt mehrfach im Monat Geld von ihrem Girokonto ab. Für 65.000 Kunden einer Bank wird dieses Verhalten nun teuer. Denn diese verlangt ab der zweiten Abhebung drei Euro.


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Auch Geldinstitute leiden unter der Zinspolitik der Europäischen Zentralbank. Ihnen fällt es immer schwerer, etwas mit ihrem Kerngeschäft - Geld teurer zu verleihen, als sie es selbst geliehen bekommen - zu verdienen. Deshalb verlangen Banken und Sparkassen zunehmend (höhere) Gebühren für ihre Dienstleistungen. So auch die Netbank.

Diese hat im Herbst 2017 für ihre 65.000 Kunden die Girocard abgeschafft. Nun gibt es die kostenlose "Mastercard Debit". Allerdings verursacht die Karte nur dann keine Kosten, wenn sie nicht mehr als einmal im Monat zum Geldabheben benutzt wird. Denn ab der zweiten Abhebung am Geldautomaten werden Gebühren von drei Euro fällig - pro Vorgang. Wer die "Mastercard Premium" für 100 Euro Jahresgebühr nutzt, wird ab dem vierten Vorgang zur Kasse gebeten.
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Zudem erhebt die vor allem aufs Onlinegeschäft spezialisierte Bank auch noch eine Kontoführungsgebühr fürs Giro von einem Euro pro Monat bei einem Einkommenseingang von mindestens 400 Euro im selben Zeitraum.

Gegenüber der "Bild"-Zeitung erklärte die Netbank auf Anfrage, dass es sich um ein "sehr transparenten Preismodell" handele, mit denen die Kunden gut zurechtkämen. Allerdings hatte kürzlich eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Marktwächterteams der Verbraucherzentrale Sachsen gezeigt, dass rund 38 Prozent der befragten Girokontobesitzer mindestens einmal pro Woche Bargeld am Geldautomaten abheben. Weitere 27 Prozent der Befragten gaben an, dies alle zwei Wochen zu tun. 23 Prozent beziehen demnach mindestens einmal pro Monat Bargeld am Automaten.

"Auf diejenigen, die einmal in der Woche Geld holen, kämen damit monatlich 9 Euro Abhebeentgelte zu", kommentierte Kerstin Schultz, Teamleiterin Marktwächter Finanzen in der Verbraucherzentrale Sachsen, die Gebührenstruktur der Netbank. Die Verbraucherschützer halten diese Entgelt für unzulässig.

So wechseln Sie das Konto

Quelle: n-tv.de , awi
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Wettbewerb und Kostendruck-Studie prophezeit - Aus für Hunderte Banken

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Feb 2018 15:50

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Donnerstag, 01. Februar 2018
Wettbewerb und Kostendruck-Studie prophezeit - Aus für Hunderte Banken

Gut 2000 Finanzinstitute buhlen derzeit in Deutschland um Kunden. Viel zu viel, heißt es in einer Studie. Im schlimmsten Szenario der Experten überlebt nicht einmal jedes zehnte Haus. Die Branche steuert auf gravierende Umwälzungen zu.


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Dem deutschen Bankenmarkt droht in den kommenden Jahren womöglich ein Aderlass. Wie aus dem "Bankenreport Deutschland 2030" der Beratungsgesellschaft Oliver Wyman hervorgeht, rechnen die Experten damit, dass sich die Zahl der Institute von derzeit rund 1900 in den kommenden Jahren auf nur noch 150 bis 300 Geldhäuser reduzieren wird. 2004 waren es nach Angaben des Bankenverbandes BdB rund 2400.

Gründe sind unter anderem der steigende Wettbewerb durch neue Spieler wie Fintechs und ausländische Banken, aber auch der hohe Kostendruck und die strenge Regulierung. Unter dem Strich gibt es nach Ansicht der Experten zu viele Banken, die sich um einen seit Jahren weitgehend stabilen Kuchen streiten.

Oliver Wyman beziffert in der Studie, über die die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" zuerst berichtet hatte, den vorhandenen Ertragspool für alle Institute auf etwa 115 Milliarden Euro. Darum balgen sich fast 1000 Volks- und Raiffeisenbanken, beinahe 400 Sparkassen und neben Großbanken wie der Deutschen Bank und Commerzbank noch eine Vielzahl an anderen Instituten mit teilweise hochgradig spezialisiertem Geschäftsmodell.
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Deutsche-Bank-Vize sieht Umbruch: Europas Geldhäuser vor Fusionen? 12.01.18 Deutsche-Bank-Vize sieht Umbruch Europas Geldhäuser vor Fusionen?

Diese für das deutsche Bankensystem typische Drei-Säulen-Struktur ist nach Ansicht der Unternehmensberater nicht in Stein gemeißelt. Derzeit entstehe durch ausländische Institute, technologisch starke Fintechs, Anbieter von Marktinfrastruktur und global aktive Technologiefirmen eine weitere Säule: "Diese 'Vierte Säule' greift traditionelle Geschäftsmodelle an und verändert die Erwartungshaltung der Kunden."

Erst vor wenigen Tagen hatte Deutsche-Bank-Vize Marcus Schenck der Bankenbranche in Europa einen tiefgreifenden Umbruch prophezeit. "Europa braucht mehr Zusammenschlüsse von Banken", hatte er beim Neujahrsempfang seines Hauses gesagt. "Die Konsolidierung in Europa wird kommen. Sie ist unausweichlich." Auch in Deutschland müsse es Zusammenschlüsse geben.

Quelle: n-tv.de , jwu/rts
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Düsseldorfer Dividende lockt - Uniper-Interessent Fortum wächst kräftig

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Feb 2018 13:35

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Freitag, 02. Februar 2018
Düsseldorfer Dividende lockt - Uniper-Interessent Fortum wächst kräftig

Kommende Woche will Fortum den Stand ihrer Bemühungen um die Eon-Tochter Fortum bekanntgeben. Zuvor öffnen die Finnen die Bücher - und präsentieren ein glänzendes abgelaufenes Geschäftsjahr.


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Der Uniper-Käufer Fortum aus Finnland hat im vergangenen Jahr deutlich mehr verdient. Der Stromkonzern steigerte seinen Gewinn auf Jahressicht um 75 Prozent auf 882 Millionen Euro. Der Umsatz legte um knapp 900 Millionen Euro auf 4,5 Milliarden zu. Das Unternehmen will seinen Anteilseignern, darunter mehrheitlich der finnische Staat, wiederum 1,10 Euro pro Anteilsschein als Dividende ausschütten.
Charts

Uniper Uniper 23,38
Fortum Corporation Fortum Corporation 17,75

In der Jahresbilanz nimmt die Übernahme der bisherigen Eon-Kraftwerkstochter Uniper eine prominente Position ein. "Wir sehen zahlreiche Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Uniper, um Mehrwert für alle Beteiligten zu schaffen. Wir betrachten unsere Investition als Win-Win-Situation", sagte Fortum-Chef Pekka Lundmark.

Für den Anteil von 46,65 Prozent zahlen die Finnen rund vier Milliarden Euro an Eon. Weil sie mehr als 30 Prozent übernehmen wollten, musste ein Angebot an alle Aktionäre vorgelegt werden. Um Mitternacht endet an diesem Freitag die Frist für Uniper-Aktionäre, die Fortum ihre Anteile andienen wollen.
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Bislang halten sie sich aber zurück, weil der Uniper-Kurs an der Börse über der Offerte von 22 Euro je Aktie steht. Bisher sind dem Konzern aus dem hohen Norden nur 0,28 Prozent des Grundkapitals zusätzlich angeboten worden.

Am Dienstag will Fortum berichten, wie viele Aktionäre auf das Angebot schließlich eingegangen sind. Lundmark schloss neulich aus, den Investmentfonds Elliott und Knight Vinke ihre Anteile abzukaufen. Nach seinen Worten ist es die Dividende aus Düsseldorf, die den Einstieg in Deutschland rechtfertigt. Uniper hatte die Übernahme über Monate als feindlichen Vorstoß bekämpft. Vorstandschef Klaus Schäfer wollte den Versorger in eigener Regie führen.

Quelle: n-tv.de , jwu/DJ
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Streit um Postbank-Kauf - Kanzlei zeigt Deutsche-Bank-Vorstände an

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Feb 2018 16:09

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Kanzlei- ... 66136.html
Streit um Postbank-Kauf - Kanzlei zeigt Deutsche-Bank-Vorstände an

Schon lange beschäftigen sich die Gerichte mit der Postbank-Übernahme durch die Deutsche Bank. Ehemalige Postbank-Aktionäre fühlen sich geprellt. Nun eskaliert der Streit. Der Staatsanwaltschaft liegt eine Strafanzeige unter anderem gegen Konzernchef Cryan vor.

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Der Rechtsstreit zwischen der Deutschen Bank und ehemaligen Aktionären der Postbank wegen der Übernahme des Bonner Geldhauses eskaliert. Die Anwaltskanzlei BayerLaw stellte bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt Strafanzeige gegen frühere und aktuelle Vorstände der Deutschen Bank, der Postbank und der Ex-Postbank-Mutter Post, bestätigte Rechtsanwalt Jan Bayer am Freitag einen Vorabbericht des "Spiegel".
Charts

Deutsche Bank Deutsche Bank 13,86

Die Anzeige richte sich unter anderem gegen Deutsche-Bank-Chef John Cryan und den früheren Konzernchef Josef Ackermann. Zudem betreffe sie Anwälte der Kanzleien Hengeler Mueller und Freshfields sowie Spitzenbeamte der Finanzaufsicht BaFin.

In mehreren Verfahren fordern ehemalige Postbank-Aktionäre eine Nachzahlung, weil die Deutsche Bank ihrer Ansicht nach bereits 2008 die Kontrolle bei dem Bonner Geldhaus übernommen habe, obwohl die Aktienmehrheit formal noch von der Deutschen Post AG gehalten wurde. Die Deutsche Bank bestreitet das.
Umstände des Einstiegs falsch dargestellt?

In seiner Strafanzeige argumentiert Bayer, dass die Umstände des Einstiegs der Deutschen Bank bei der Postbank 2008 falsch dargestellt wurden - faktisch sei die Postbank überschuldet und reif für eine Verstaatlichung gewesen. Die Deutsche Bank habe sofort durchregiert.
Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 64926.html
Hohe Boni für Manager fließen dennoch: US-Steuerreform kostet Deutsche Bank fast eine Milliarde Euro
02.02.18 – 01:49 min

Ein Sprecher der Deutschen Bank bezeichnete die Vorwürfe als haltlos. Es handele es sich offenbar um den erneuten Versuch einer Kanzlei, die Deutsche Bank und ihre Repräsentanten anzugreifen, um in laufenden Rechtsstreitigkeiten die Stimmung anzuheizen. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt, die Kanzleien Hengeler Mueller und Freshfields, die BaFin und die Post lehnten eine Stellungnahme ab oder äußerten sich zunächst nicht.

Die Deutsche Bank war im September 2008 zunächst mit 29,75 Prozent bei der Postbank eingestiegen. Damit blieb sie unter der Marke von 30 Prozent, oberhalb der ein Pflichtangebot an die übrigen Aktionäre fällig wird. Erst 2010 stockte die Deutsche Bank ihre Beteiligung auf und veröffentlichte ein Übernahmeangebot.
Für Deutsche Bank steht viel auf dem Spiel
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Vor Jahren war noch deutlich mehr drin in der Bonus-Kasse der Deutschen Bank. 29.01.18 Angeschlagene Bank im Dilemma Deutsche Bank kann Boni kaum vermeiden

Der Streit zwischen der Deutschen Bank und ehemaligen Postbank-Aktionären beschäftigt die Gerichte schon seit Jahren. Im Oktober 2017 sprach das Landgericht Köln klagenden Aktionären eine Nachzahlung von 32,50 Euro je Aktie zu. Eine andere Klage beschäftigt derzeit das Oberlandesgericht Köln. In der mündlichen Verhandlung Anfang November hatte der Vorsitzende Richter die Argumente der Kläger zerpflückt und deutete ein Urteil im Sinne der Deutschen Bank an. Am Freitag sagte das Gericht jedoch überraschend einen für den 07. Februar geplanten Urteilstermin ab. Stattdessen will es am 29. Juni die mündliche Verhandlung wieder eröffnen.

Für die Deutsche Bank steht in dem Streit viel auf dem Spiel. Vor dem Ende einer Verjährungsfrist Ende Dezember hatten zahlreiche ehemalige Postbank-Aktionäre Klagen eingereicht, darunter mit Allianz Global Investors, Union Investment und Deka Investment auch prominente deutsche Fondsgesellschaften. Das Volumen der Forderungen liegt bei mehr als 800 Millionen Euro.

Quelle: n-tv.de , kpi/rts
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Lohnvergleich für Angestellte - In diesen Branchen gibt's am meisten Geld

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Feb 2018 00:23

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https://www.n-tv.de/ratgeber/In-diesen- ... 71769.html
Dienstag, 06. Februar 2018
Lohnvergleich für Angestellte - In diesen Branchen gibt's am meisten Geld

Je besser die Qualifikation, desto höher das Einkommen? Stimmt meistens. Aber es macht mitunter auch einen großen Unterschied, in welcher Branche gearbeitet wird, wie eine aktuelle Untersuchung erneut bestätigt.


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Wie hoch der Verdienst ausfällt, ist nicht nur vom Beruf, der Qualifikation oder dem Bundesland, in dem man seine Brötchen verdient, abhängig, sondern auch von der Branche, in der Arbeitnehmer tätig sind.

Dies zeigt eine Untersuchung der Vergütungsanalysten von Compensation Partner, welche 143.000 Gehaltsdatensätze aus 17 branchenübergreifenden Berufen, die in 60 Bereichen vertreten sind, ausgewertet haben.
Darstellung: Compensation Partner
Darstellung: Compensation Partner

Demnach ist aus finanzieller Sicht eine Beschäftigung in der Sparte Maschinenbau besonders vorteilhaft. Hier verdienen Angestellte circa 27 Prozent mehr im Vergleich zum Durchschnitt. Diese Branche ist durch die Autoindustrie besonders kapitalstark, daher sind die Gehälter hier überdurchschnittlich hoch

Aber auch im Bereich Software (+24,1 Prozent) und Halbleiter (+23,3) lassen sich Arbeitgeber die Dienste ihrer Mitarbeiter etwas mehr kosten. Spezialisten für Investitionsgüter und Experten aus der Biotechnologie dürfen sich über rund 22 Prozent mehr Einkommen im Vergleich zum Bruttodurchschnittslohn von 44.000 Euro freuen.

Zu den Branchen, in denen sich die Gehälter kaum unter beziehungsweise über dem Durchschnitt bewegen, zählen die Lebensmittelindustrie, der Immobiliensektor und der Bereich Werbung und PR. Die Gehälter liegen zwischen +0,18 und -0,5 Prozent im marktüblichen Durchschnitt. Ein Branchenwechsel in diesem Mittelfeld lohnt sich finanziell nur bei einem Karrieresprung, dem Wechsel in ein größeres Unternehmen oder einer persönlichen Präferenz.
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Deutlich weniger Gehalt als in anderen Branchen bekommen Beschäftigte in der Dienstleistungsbranche und in Krankenhäusern (-16,8 Prozent). Auch Beschäftigte in Call Centern (-34,18), Zeitarbeitsfirmen (-21,90) und in der Hotel- und Gaststättenbranche (-15,9) beziehen nur ein unterdurchschnittliches Einkommen.

Ein Wechsel von einer kapitalschwachen in eine kapitalstarke Branche kann sich deshalb sehr positiv auf das Gehalt auswirken und in Ausnahmen fast zu einer Verdopplung des Einkommens führen, wie Tim Böger, Geschäftsführer von Compensation Partner, erklärt. Beispielhaft hierfür nennt er eine Sekretärin, die in einem Call Center beschäftigt ist und ein Gehalt von 19.700 Euro bezieht. Durch einen möglichen Branchenwechsel in ein Softwareunternehmen würde die Beschäftigte bei gleichbleibender Tätigkeit allerdings 37.200 Euro erhalten.
Bilderserie
Fliesenleger bringen es im Durchschnitt auf 2651 Euro (Männer: 2653, Frauen: k.A.). Mit 2888 wird am besten in Baden-Württemberg bezahlt, Sachsen bekommen nur 1987 Euro. Als chemisch-technische AssistenIn verdient man am besten in Hessen, 4182 Euro gibt es hier. In Sachsen bringt der gleiche Job nur 2535 Euro. Die Durchschnittswerte liegen bei 3496 Euro (Männer: 3893, Frauen: 3207). Als Fleischer hat man natürlich immer Zugriff auf die besten Würstchen, der Durchschnittsverdienst liegt bei 2022 Euro (Männer: 2094, Frauen:1640). In Schleswig-Holstein sind auch 2537 Euro drin, in Sachsen hingegen nur 1534 Euro. Und super Würstchen natürlich. Von Altenpflegerin bis Zimmermann Wer verdient in Deutschland wie viel?

Quelle: n-tv.de , awi
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Mitarbeiter hinter Gittern - Kann der Chef wegen Haftstrafe kündigen ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Feb 2018 11:33

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https://www.n-tv.de/ratgeber/Kann-der-C ... 77699.html
Mitarbeiter hinter Gittern - Kann der Chef wegen Haftstrafe kündigen ?

Gründe dafür, einen Arbeitnehmer zu entlassen, gibt es viele. Einer wäre, wenn der Beschäftigte seiner Arbeitspflicht nicht nachkommt. Was bei einem Gefängnisaufenthalt durchaus vorstellbar ist. Oder doch nicht?

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Die Hauptpflicht des Mitarbeiters besteht darin, seine vertraglich geregelte Arbeit zu leisten. Ausnahmen gelten in aller Regel nur bei Krankheit oder Mutterschutz. Insofern verwundert es nicht, dass ein Arbeitgeber das Beschäftigungsverhältnis mit einem Arbeitnehmer kündigen kann, welcher eine Freiheitsstrafe von mehr als zwei Jahren zu verbüßen hat und dessen vorzeitige Entlassung nicht sicher erwartet werden kann, wie das Landesarbeitsgericht (LAG) Hessen entschieden hat (Az.: 8 Sa 146/17).

In dem verhandelten Fall wurde ein junger Vater und Bäcker wegen seiner Beteiligung an einem versuchten Raubüberfall rechtskräftig zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und acht Monaten verurteilt. Wobei die Tat in keinem Zusammenhang mit seinem Beruf stand.

Als er nun seine Haft antreten musste, kündigte ihm sein Arbeitgeber, weil der Arbeitnehmer, der im Betrieb bereits seine Ausbildung gemacht hatte, künftig mehr als zwei Jahre ausfallen werde. Dagegen erhob der Delinquent Kündigungsschutzklage. Er argumentierte, dass er aufgrund seiner günstigen Sozialprognose damit rechnen könne, nach Verbüßen der Hälfte - zumindest aber von zwei Dritteln - der Haftstrafe vorzeitig entlassen zu werden. Sein Arbeitgeber wäre außerdem auch verpflichtet, ihm seinen Arbeitsplatz freizuhalten, wenn er beispielsweise nach der Geburt seines Kindes einen dreijährigen Erziehungsurlaub genommen hätte.
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Dies sah das zuständige Gericht anders. Es befand, dass ein Arbeitgeber eine Kündigung aussprechen darf, wenn zu diesem Zeitpunkt damit zu rechnen ist, dass der Arbeitnehmer länger als zwei Jahre ausfallen wird. Eine Anwendung des Kündigungsschutzgesetztes ist demnach nur denkbar, wenn die Haftstrafe entsprechend kürzer ausfällt.

Demnach sind hier keine Überbrückungsmaßnahmen durch den Arbeitgeber erforderlich und dieser muss seinem Mitarbeite den Arbeitsplatz bis zur Rückkehr aus der Haft nicht freihalten. Denn als der Bäcker die Gefängnisstrafe antrat, stand nicht sicher fest, ob er seine Strafe vollständig verbüßen oder früher in den offenen Vollzug wechseln würde.

Ein Vergleich mit dem gesetzlich geregelten Ruhen eines Arbeitsverhältnisses während der Elternzeit sei nicht gerechtfertigt, da dies dem Schutz der Familie dient, befand das LAG.

Quelle: n-tv.de , awi
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"Entschiedene Ablehnung" - Kritik der USA an Nord Stream 2 wächst

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Feb 2018 22:32

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Kritik-d ... 88776.html
Donnerstag, 15. Februar 2018
"Entschiedene Ablehnung" - Kritik der USA an Nord Stream 2 wächst

Das Erdgas-Projekt Nord Stream 2 ist nicht nur bei einigen EU-Ländern umstritten. Auch in den USA wächst der Widerstand gegen die Pipeline zwischen Russland und Deutschland. Ein designierter Staatssekretär äußert sich zumindest eindeutig.


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In der US-Regierung zeichnet sich wachsender Widerstand gegen die geplante Nord-Stream-2-Gaspipeline in der Ostsee ab. Der designierte US-Staatssekretär für Energie-Ressourcen im Außenministerium, Francis Fannon, kündigte bei seiner Anhörung vor dem Senat an, sich dem Projekt entgegenzustellen.
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Die Haltung der USA sei eine "entschiedene Ablehnung dieser Pipeline", erklärte er. Er würde im Fall seiner Bestätigung durch die Abgeordneten weiter nach Alternativen suchen, um die Notwendigkeit russischer Erdgaslieferungen nach Europa zu reduzieren. Ende Januar hatte bereits Außenminister Rex Tillerson das Projekt kritisiert. Polen und die baltischen Staaten stehen der Pipeline ebenfalls kritisch gegenüber.

Die gut 1200 Kilometer lange Pipeline soll russisches Erdgas durch die Ostsee nach Deutschland leiten. Das Projekt wird vom russischen Monopolisten Gazprom vorangetrieben. An der Finanzierung beteiligt sind auch das deutsche Unternehmen Uniper, die BASF-Tochter Wintershall und der österreichische Ölkonzern OMV.

Im vergangenen Sommer wollten die USA nach Darstellung deutscher Industrievertreter und Politiker mit neuen Sanktionen gegen Russland den Bau von Nord Stream 2 verhindern und damit selbst größeren Einfluss am europäischen Gasmarkt gewinnen.

Quelle: n-tv.de , mli/rts
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Experten warnen vor Strafzöllen - Deutschland soll USA "klare Kante" zeige

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Feb 2018 15:54

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Deutschl ... 91463.html
Samstag, 17. Februar 2018
Experten warnen vor Strafzöllen - Deutschland soll USA "klare Kante" zeigen

US-Handelsminister Ross veröffentlicht Vorschläge zu Strafzöllen auf Stahlimporte, von denen auch Deutschland betroffen ist. Hierzulande reagieren Wirtschaftsvertreter mit Sorge auf die künftige US-Importpolitik.


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Deutsche Wirtschaftsvertreter haben mit Sorge auf die von den USA geplanten Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte reagiert. Die "freundliche Pose" von US-Präsident Donald Trump beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos sei ein "Marketing-Gag" gewesen, sagte Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, der "Welt am Sonntag". Falls die künftige US-Importpolitik nicht den Regeln der Welthandelsorganisation (WTO) entspreche, müsse die Bundesregierung "klare Kante zeigen".

Der EU-Stahlmarkt sei der offenste der Welt, sagte Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, der Zeitung. "Die Industrie wäre überfordert, wenn andere Länder ihre Märkte abschotten." Kerkhoff hält "protektionistische Maßnahmen" für ungeeignet, um auf die "massiven Verzerrungen" auf den internationalen Stahlmärkten zu reagieren.
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Auch Holger Bingmann, Präsident des Außenhandelsverbands BGA, äußerte sich besorgt. "Die deutsche Wirtschaft mit ihrer internationalen Ausrichtung würde sicher zu den Leidtragenden gehören, selbst wenn die im Raum stehenden Strafzölle sie nicht direkt betreffen würden", sagt er.

Am Freitagabend hatte das US-Handelsministerium bekanntgegeben, dass es Schutzmaßnahmen zugunsten heimischer Stahl- und Aluminiumhersteller für eine Frage der nationalen Sicherheit hält. Präsident Trump muss bis Mitte April entscheiden, ob er den Vorschlägen folgt.

Quelle: n-tv.de , lri/AFP
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Geistig voll da - Sieben Tipps für mehr Konzentration im Job

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Feb 2018 16:02

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Sonntag, 18. Februar 2018
Geistig voll da - Sieben Tipps für mehr Konzentration im Job

Eigentlich muss das Projekt heute fertig werden. Und eigentlich ist das auch kein Problem – wenn man mal konzentriert durcharbeiten könnte. Das ist manchmal nicht so einfach. Doch mit ein paar Tipps von Experten klappt es sicher besser.


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Ständig klingelt das Telefon, eine Mail nach der anderen ploppt auf und zu guter Letzt kommen auch noch die lieben Kollegen auf ein Pläuschchen vorbei. Für manche Aufgaben braucht es aber einfach Ruhe.

Was tun? Den einen Konzentrations-Tipp für alle gibt es natürlich auch nicht. Aber vielleicht hilft die eine oder andere Anregung:

Ausgeruht sein

"Wer nicht erholt ist und eine schlechte Nacht hatte, wird auch einen schlechten Tag haben", sagt Autor und Berater Jochen Mai. Außerdem sollte man während der Arbeit regelmäßige Pausen einlegen. "Man kann sich ohnehin nur ungefähr 90 Minuten konzentrieren." Nach rund vier Stunden braucht man dann eine längere Pause, am besten mit frischer Luft und einer Runde um den Block.

Mails

Oft sind die Mails wie ein "ständiges Getröpfel", sagt Karrierecoach Ute Bölke. Jedes Tröpfchen reißt einen wieder aus der Konzentration heraus. Deshalb schaltet man am besten zunächst Hinweise auf neue Mails aus. Dann sollte man sich Zeitfenster schaffen, in denen man die Post bearbeitet, empfiehlt Bölke. "Ich muss nicht alle Mails sofort beantworten."

Telefon

Ähnlich wie ständig eingehende E-Mails kann auch das dauernd bimmelnde Telefon die Konzentration bei der Arbeit stören. "Wer nicht gerade in einer Notdienstzentrale arbeitet, kann vielleicht mal einen Anrufbeantworter laufen lassen", sagt Bölke.

To-do-Listen

Noch am Freitag oder gleich am Montagmorgen schreibt man die anstehenden Arbeiten auf und ordnet sie nach Priorität. "Was man am liebsten aufschiebt oder wofür man am meisten Konzentration braucht, das sollte man gleich zu Beginn erledigen", sagt Anette Wahl-Wachendorf, Vizepräsidentin des Verbandes der Werks- und Betriebsärzte. Jochen Mai sieht das etwas anders: Wer Motivation braucht, um gut arbeiten zu können, sollte besser nicht mit der unliebsamsten Aufgabe starten.

Kollegen

"Natürlich sollte man freundlich und wertschätzend miteinander umgehen", betont Wahl-Wachendorf. "Aber immer ein offenes Ohr haben und somit Arbeit zu jedem Zeitpunkt unterbrechen - das funktioniert nicht." Fragen oder Absprachen könne man daher ohne schlechtes Gewissen aufschieben, wenn man mitten in der Arbeit steckt. Wer gerade Konzentration braucht, könne das im Einzelbüro durch eine geschlossene Tür und im Großraum durch Kopfhörer deutlich machen, sagt Mai.
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Arbeitszeit

Wer die Möglichkeit hat, seine Arbeitszeit etwas freier zu gestalten, sollte das ruhig nutzen, rät Wahl-Wachendorf. Früher zu kommen oder später zu gehen kann eine gute Möglichkeit sein, in Ruhe arbeiten zu können. Was einem eher liegt, ist individuell unterschiedlich. Bölke gibt allerdings zu bedenken: Wer sehr früh oder auch sehr spät kommt, hat unter Umständen wesentlich weniger Kontakt zu Kollegen oder Kunden.

Essen und Trinken

Klingt banal, ist aber nicht zu unterschätzen: regelmäßig trinken. Das heißt nicht, sich alle 90 Minuten einen Liter Wasser reinzuwürgen - besser nimmt man alle paar Minuten einen kleinen Schluck. "Wenn man dehydriert, sinkt die Konzentrationsfähigkeit", erklärt Mai.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Arbeitgeber gefragt - Früher aus der Elternzeit zurückkehren ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Feb 2018 15:32

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https://www.n-tv.de/ratgeber/Frueher-au ... 93414.html
Montag, 19. Februar 2018
Arbeitgeber gefragt - Früher aus der Elternzeit zurückkehren ?

Wer nach der Geburt eines Kindes früher aus der Elternzeit zurückkehren will, muss das mit seinem Arbeitgeber klären. Wenn er ablehnt, wird es kompliziert - aber nicht unmöglich.


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Einen Plan für die Elternzeit haben die meisten Eltern, schon bevor das Kind geboren wird. Doch Pläne können sich ändern - wegen Schicksalsschlägen oder einfach, weil Mutter oder Vater zu Hause die Decke auf den Kopf fällt. Mancher reicht zum Beispiel zunächst für anderthalb Jahre Elternzeit ein und stellt dann nach der Geburt des Kindes fest, dass er bereits nach einem Jahr wieder arbeiten gehen kann. Passt dem Arbeitgeber das nicht, kann er dem Mitarbeiter den Wunsch jedoch verwehren. Denn er hat womöglich eine Elternzeitvertretung eingestellt, und braucht nicht zwei Personen auf der Position.

Früher aus der Elternzeit zurückzukehren geht also nur mit der Zustimmung des Arbeitgebers, wie Peter Meyer, Fachanwalt für Arbeitsrecht und Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht im Deutschen Anwaltverein, sagt. Sind sich beide Parteien einig, ist eine frühere Rückkehr gar kein Problem. Zu beachten ist dann nur der Mutterschutz und das damit verbundene Beschäftigungsverbot in den ersten acht Wochen nach der Geburt. Stimmt der Arbeitgeber der Rückkehr nicht zu, wird es jedoch deutlich komplizierter.
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Denn Elternzeit für die ersten zwei Lebensjahre des Kindes müssen Arbeitnehmer sieben Wochen vor deren Beginn anmelden - inklusive der Laufzeit. Daran sind sie dann auch gebunden. Es gibt aber Ausnahmen: "Einen Anspruch auf eine vorzeitige Rückkehr gibt es in Fällen besonderer Härte", sagt Meyer. Wird der Partner arbeitslos, und ist dadurch die wirtschaftliche Existenz der Eltern gefährdet, kann das zum Beispiel ein guter Grund für einen Antrag auf Abbruch der Elternzeit sein.

Gleiches gilt auch, wenn jemand aus der Teilzeitarbeit in Elternzeit früher als geplant wieder in Vollzeit wechseln will. Gleichzeitig hat der Arbeitgeber aber ebenfalls berechtigte Interessen. "Der hat ja vielleicht eine Elternzeitvertretung eingestellt, deren Vertrag nicht vorzeitig beendbar ist, damit wäre der Arbeitsplatz dann doppelt besetzt", nennt Meyer ein Beispiel. Im Streitfall müsste ein Arbeitsgericht dann die Interessen beider Parteien gegeneinander abwiegen. "Oder man findet eine Kompromisslösung, das ist dann vielleicht der beste Weg."

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Gefahr durch US-Steuerreform - Altmaier fürchtet um deutsche Jobs

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Feb 2018 13:14

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Altmaier ... 95991.html
Dienstag, 20. Februar 2018
Gefahr durch US-Steuerreform - Altmaier fürchtet um deutsche Jobs

Die USA bauen ihr Steuersystem derart radikal um, dass der Begriff Reform seinen Sinn hat. Dadurch könnte das Land als Firmenstandort interessant werden. Das Nachsehen hätten Arbeitnehmer anderer Länder. Das ruft nun die EU auf den Plan.


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Finanzminister Peter Altmaier fürchtet wegen der US-Steuerreform eine Abwanderung von Arbeitsplätzen. Man müsse alles tun, um unfairen Wettbewerb zu verhindern, sagte der geschäftsführende Ressortschef vor einem Treffen mit seinen Amtskollegen in Brüssel. "Wir möchten vermeiden, dass Unternehmen ihren Sitz verlagern aus Europa nach den USA, wir wollen vermeiden, dass Investitionsströme umgelenkt werden."

Die wirtschaftlichen Effekte sollten genau geprüft werden. Es müsse vermieden werden, "dass durch besonders günstige Ausgestaltung ein Wettlauf entsteht". Dies werde bei dem Treffen von den Ministern diskutiert. "Es ist ein sehr dickes Brett, das wir bohren, aber wir werden die Arbeitsplätze in Europa schützen", hob er hervor. Die Finanzminister einiger EU-Länder hätten in der Sache bereits einen Brief an die US-Regierung geschickt, so Altmaier.
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EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici hob hervor, die Kommission habe "Zweifel" und "Fragen" mit Blick auf eine Vereinbarkeit der Steuerreformpläne in den USA mit den Regeln der Welthandelsorganisation WTO. "Wir müssen den Austausch mit der US-Regierung fortsetzen", betonte er. Der luxemburgische Finanzminister Pierre Gramegna sagte, darüber hinaus sei es wichtig, dass die Europäer geschlossen auftreten, um den nötigen Druck aufzubauen.

Österreichs Finanzminister Hartwig Löger forderte insgesamt "eine klare europäische Linie". Dies gelte auch für die jüngsten Ankündigungen von US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium. Darauf müsse man auf europäischer Ebene und nicht national reagieren. "Wichtig ist, dass man da mit Vernunft vorgeht", forderte er.

Die USA hatten Ende vorigen Jahres die größte Steuerreform seit mehr als 30 Jahren abgesegnet. Das Prestige-Projekt von Präsident Donald Trump muss allerdings eine letzte Hürde nehmen, bevor es in Kraft tritt: Wegen verfahrenstechnischer Probleme ist eine erneute Abstimmung im Repräsentantenhaus nötig. Republikanische Politiker sahen dies aber als Formsache an, da sie über eine komfortable Mehrheit verfügen.

Quelle: n-tv.de , jwu/rts/DJ
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Fehlplanungen und Mängel - BER-Kosten knacken Sieben-Milliarden-Marke

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Feb 2018 13:59

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.n-tv.de/wirtschaft/BER-Kost ... 04100.html
Freitag, 23. Februar 2018
Fehlplanungen und Mängel - BER-Kosten knacken Sieben-Milliarden-Marke

Für den neuen Hauptstadtflughafen werden angeblich noch einmal rund 770 Millionen Euro Zusatzkosten fällig. Das ergibt sich Berichten zufolge aus dem Businessplan der Flughafengesellschaft.


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Die Kosten für den neuen Hauptstadtflughafen bei Berlin steigen voraussichtlich auf mehr als sieben Milliarden Euro. Laut dem Businessplan der Betreiber seien 770 Millionen Euro zusätzlich notwendig, berichtete der Sender RBB. Damit würden die Kosten für den drittgrößten deutschen Flughafen BER knapp 7,3 Milliarden Euro erreichen - beim ersten Spatenstich 2006 war von zwei Milliarden Euro die Rede gewesen. Fehlplanungen, Verzögerungen, Baumängel und Erweiterungen des Baus treiben seither jedoch die Kosten in die Höhe.

Ein Unternehmenssprecher wollte sich zu dem Bericht nicht äußern und verwies auf die Aufsichtsratssitzung am Freitag nächster Woche. Dass sich weitere Mehrkosten ergeben würden, war klar, seit die Eröffnung des Flughafens im Dezember ein weiteres Mal verschoben wurde - dieses Mal von 2018 auf 2020. Ursprünglich sollten im neuen Terminal in Schönefeld 2011 die ersten Passagiere einchecken.

Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup hatte im Januar erklärt, für das Terminal würden 300 bis 400 Millionen Euro benötigt. Zudem sei Geld nötig, um Kredite zu tilgen und Zinsen zu zahlen. Im vergangenen Jahr habe das Unternehmen 140 Millionen Euro für den Schuldendienst aufbringen müssen.
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Damit ist der Sprung über die Marke von sieben Milliarden Euro plausibel. Lütke Daldrup betonte jedoch, insgesamt würden die Mehrkosten unter einer Milliarde Euro liegen. Nach RBB-Informationen soll die Hälfte der 770 Millionen von den Flughafeneigentümern Bund, Berlin und Brandenburg kommen - ob als Zuschuss oder Darlehen blieb offen. Für den Rest wolle die Flughafengesellschaft Bankkredite aufnehmen.

Der Berliner Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen bestätigte, dass ihm Zahlen dazu vorliegen. Kollatz-Ahnen sprach von dem Ziel, die Finanzierungslücke durch Anstrengungen des Unternehmens sowie weitere Optimierung zu verkleinern.

Quelle: n-tv.de , jki/dpa
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Risiken kommen aus der Politik - Dax zwischen Euphorie und Zinsangst

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Feb 2018 10:45

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https://www.n-tv.de/wirtschaft/marktber ... 05954.html
Risiken kommen aus der Politik - Dax zwischen Euphorie und Zinsangst

Die Unternehmen schütten zuletzt Rekordsummen an die Aktionäre aus. Konjunkturdaten stehen nur wenige an in der kommenden Woche. Was kann also schiefgehen aus Anlegersicht? Zum Beispiel die Wahl in Italien oder der Mitgliederentscheid der SPD.


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Erneut kurze Verschnaufpause oder wieder nach unten? Die Meinungen am Markt über die kommende Börsenwoche gehen auseinander. Analysten sehen einerseits positive Signale durch die bisherigen Ausschüttungen der Dax-Konzerne, andererseits bleiben die Sorgen vor schnell steigenden Zinsen in den USA bestehen. Nach dem jüngsten Auf und Ab im Dax mit einem Verlust von rund 1000 Punkten in den letzten vier Wochen bleiben die Anleger skeptisch.
Charts

Dax Dax 12.586,48
MDax MDax 26.490,22
TecDax TecDax 2.629,34

Der deutsche Leitindex zeigte sich am Freitag ähnlich richtungslos wie an den vergangenen Tagen. Der Dax schloss 0,18 Prozent höher bei 12 483,79 Punkten. Auf Wochensicht gelang ein Plus von 0,26 Prozent.

Die Bilanzsaison neigt sich allmählich dem Ende zu, und auch wichtige geldpolitische Entscheidungen stehen in der kommenden Woche nicht auf der Agenda. Die Aktienmärkte dürften sich daher eher seitwärts bewegen, sagt Marktanalyst Milan Cutkovic vom Brokerhaus AxiTrader.

Hauptgesprächsthema bei Börsianern dürfte die Furcht vor steigenden Zinsen bleiben. Diese war ein Grund für den Kurseinbruch an den weltweiten Börsen in der ersten Februarhälfte. Investoren sorgen sich, dass die Leitzinsen in den USA schneller steigen als bisher angenommen. Denn die weltweit größte Volkswirtschaft brummt, die Arbeitslosigkeit ist so niedrig wie lange nicht, und die Stundenlöhne sind zuletzt unerwartet stark gestiegen. "Die Rahmenbedingungen sprechen dafür, dass die US-Notenbank die Zinsen in diesem Jahr graduell erhöhen wird", sagt Volkswirt Carsten Klude von der Privatbank MM Warburg. Mit mehr als den bisher in Aussicht gestellten drei Zinsanhebungen sei aber nicht zu rechnen.
Neuer Fed-Chef muss das Undenkbare schaffen

Mit Spannung wird daher der Auftritt des neuen Fed-Chefs Jerome Powell am Mittwoch im Kongress erwartet. Hier könnte er eine erste Duftmarke setzen, welchen Kurs die Notenbank unter seiner Führung verfolgt.
Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/ge ... 97033.html
Geldanlage-Check: Große Kursschwankungen alltäglich
20.02.18 – 02:55 min

Auch Marktanalyst Jochen Stanzl vom Brokerhaus CMC Markets geht davon aus, dass die US-Währungshüter ihre Geldpolitik sanft straffen werden. Niemand wolle noch mehr Öl ins Feuer kippen. Zentralbanken hätten allerdings einen Drahtseilakt vor sich. "Sie müssen das Undenkbare schaffen: Dem Markt das Ende der Medikamente verkaufen, ohne dass die Entzugserscheinungen allzu großen Schaden anrichten."

Für die Euro-Zone halten Fachleute die Zinsängste ohnehin für übertrieben. Dies dürften die am kommenden Mittwoch anstehenden Verbraucherpreis-Daten für Februar einmal mehr deutlich machen, erläutern die Volkswirte der Commerzbank. Sie erwarten einen Rückgang der Inflationsrate im Währungsraum auf 1,1 Prozent. Bereits am Dienstag werden die Verbraucherpreise für Deutschland veröffentlicht.

Auf der anderen Seite des Atlantiks erhalten Investoren am Dienstag Einblick in die Auftragslage der US-Unternehmen. Zudem stehen aktuelle Daten zum Konsum, den privaten Einkommen sowie den Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe auf dem Plan.
Schicksalstag 4. März
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Die Bilanzwelle im Ausland neigt sich in der neuen Woche dem Ende zu, in Deutschland legen noch ein paar Konzerne ihre Zahlen offen. Fresenius, Fresenius Medical Care und BASF präsentieren ihre Zahlenwerke am Dienstag. Bayer, Salzgitter und die Aareal Bank folgen am Mittwoch. Am Donnerstag berichten unter anderem Beiersdorf, Rheinmetall und Zalando über ihre Ergebnisse.

Spannend könnte es in der neuen Handelswoche auch an der politischen Front werden. In Großbritannien, Italien und Deutschland stehen wichtige Entscheidungen an. So will die britische Premierministerin Theresa May das weitere Vorgehen ihres Landes beim Austritt aus der Europäischen Union (EU) erläutern. "Die Zeit für eine Lösung wird allmählich knapp", konstatiert Commerzbank-Volkswirt Peter Dixon. "Das Risiko eines harten Brexit ohne eine Einigung ist gestiegen."

Bauchschmerzen bereitet Investoren auch die Parlamentswahl in Italien am 4. März. Experten erwarten, dass die Euro-skeptischen Parteien Erfolge erzielen und langwierige Koalitionsverhandlungen die Folge sind.

Ebenfalls am 4. März will die SPD-Führung das Ergebnis der Mitglieder-Abstimmung zum Koalitionsvertrag mit CDU und CSU vorlegen. Den Dax könnte eine Ablehnung aus der Ruhe bringen, jedoch würde er sich binnen weniger Stunden wieder berappeln, prognostiziert Folker Hellmeyer, Chef-Analyst des Vermögensverwalters Solvecon-Invest. "Die Bildung einer Minderheitsregierung oder Neuwahlen würden zwar für Verunsicherung sorgen, auf die wirtschaftliche Stabilität Deutschlands hätte das aber keine Auswirkungen."

Quelle: n-tv.de , mbo/dpa/rts
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Dauerärgernis Akorn - Fresenius liefert ab - und hat ein Problem

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Feb 2018 12:45

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Freseniu ... 09516.html
Dienstag, 27. Februar 2018
Dauerärgernis Akorn - Fresenius liefert ab - und hat ein Problem

Der Gesundheitskonzern Fresenius erzielt 2017 das 14. Mal in Folge Höchststände bei Umsatz und Gewinn. Auch die Tochter FMC überzeugt. Doch eine geplante milliardenschwere Übernahme in den USA belastet.


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Neue Probleme bei einem geplanten Zukauf in den USA trüben die Rekordergebnisse bei Fresenius. Der Gesundheitskonzern legte 2017 das 14. Jahr in Folge Höchststände bei Gewinn und Umsatz hin und verbuchte auch bei seiner Dialyse-Tochter Fresenius Medical Care (FMC) Rekordergebnisse, wie das Unternehmen verkündete.
Charts

Fresenius Fresenius 66,56
FMC FMC 84,88

Doch bei der 4,4 Milliarden Euro schweren Übernahme des US-Arzneiherstellers Akorn erleidet Fresenius einen neuen Rückschlag. Dort gab es möglicherweise Unregelmäßigkeiten in der Produktentwicklung. Die ohnehin umstrittene Akorn-Übernahme wird damit für Fresenius zum Dauerärgernis.
Akorn bereitet Probleme

Wegen "angeblicher Verstöße" gegen Vorgaben der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA zur Datenintegrität und Produktentwicklung führe Fresenius eine Untersuchung bei Akorn mit externen Sachverständigen durch, erklärte der Konzern. Sollten Vollzugsbedingungen der Übernahmevereinbarung nicht erfüllt sein, könne dies "Folgen für den Abschluss der Transaktion haben".

Ein Sprecher sagte, es gehe um mögliches Fehlverhalten von Akorn beim Zulassungsverfahren neuer Medikamente. Fresenius wolle diese nun auf Stichhaltigkeit prüfen. Der Konzern halte aber an der Übernahme fest. Ursprünglich wollte Fresenius den Kauf von Akorn Anfang 2018 abschließen, zuletzt zog sich aber die kartellrechtliche Prüfung in den USA dahin. Zudem steht Akorn selbst unter Preisdruck auf dem US-Markt für Nachahmermedikamente.
Quironsalud bereitet Freude

Die Sorge, Fresenius könne sich mit dem Zukauf verhoben haben, belastet die Aktie seit längerem. Dank eines starken Geschäfts mit Privatkliniken stieg der Umsatz von Fresenius 2017 indes gemessen am Vorjahr um 15 Prozent auf knapp 33,9 Milliarden Euro. Der Gewinn kletterte um 16 Prozent auf gut 1,8 Milliarden Euro.

Erneut sorgte die Übernahme der spanischen Klinikkette Quironsalud für Auftrieb. In der Krankenhaussparte schoss der Umsatz um 48 Prozent hoch und das Ergebnis um über ein Drittel. Auch bei der Sparte Flüssigmedizin gab es kräftige Zuwächse.
FMC-Dividende steigt

Zudem verbuchte die Tochter FMC mit Geschäften rund um Blutwäsche Rekordergebnisse. Dort stieg der Umsatz währungsbereinigt um 7 Prozent auf 17,8 Milliarden Euro. Den Gewinn konnte FMC auch dank positiver Effekte aus der US-Steuerreform um 12 Prozent auf 1,28 Milliarden Euro steigern, hinkte damit aber Analystenerwartungen hinterher.
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In einem laufenden Vergleichsverfahren mit der US-Börsenaufsicht und dem dortigen Justizministerium wegen fragwürdiger Geschäftsvorgänge hofft FMC auf eine Einigung. Das Unternehmen stellte nun dafür 200 Millionen Dollar zurück. Fresenius-Anteilseigner sollen nun erneut eine um 21 Prozent höhere Dividende von 0,75 Euro je Aktie bekommen - die 25. Anhebung in Folge.

An FMC-Aktionäre soll eine um 10 Cent auf 1,06 Euro gesteigerte Dividende ausgeschüttet werden. Die Ergebnisse zeigten, dass sich die Ausrichtung auf "Patientennutzen und Qualität auch für unsere Kapitalgeber auszahlt", erklärte Fresenius-Chef Stephan Sturm. Für das neue Geschäftsjahr will Fresenius seinen Gewinn um 6 bis 9 Prozent währungsbereinigt steigern. FMC soll um 13 bis 15 Prozent zulegen. Dabei sollen positive US-Steuereffekte von 140 bis 160 Millionen Euro 2018 helfen.

Quelle: n-tv.de , bad/dpa
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