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Teslas Hoffnung geht in Serie - Musk präsentiert erstes Model 3

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Jul 2017 22:18

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Musk-prae ... 29415.html
Montag, 10. Juli 2017
Teslas Hoffnung geht in Serie - Musk präsentiert erstes Model 3

Die Tesla-Aktie ließ zuletzt ordentlich Federn. Nun setzt der Konzern auf sein neues Modell. Oder besser gesagt: Model 3. Das läuft seit Freitag vom Band. Konzernchef Musk präsentiert sich als Besitzer des ersten Fahrzeugs.

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Teslas erstes komplett produziertes Model 3 ist vom Band gelaufen. Zum Beweis teilte Firmenchef Elon Musk am Wochenende Fotos bei Twitter und Instagram, auf denen das Mittelklasse-Elektroauto geparkt vor dem Tesla-Werk im kalifornischen Fremont zu sehen ist.
Charts

Tesla Motors (USD) Tesla Motors (USD) 316,05

Am Freitag war die Serienproduktion des mit Spannung erwarteten Models angelaufen. Musk verriet seinen 9,96 Millionen Twitter-Followern auch, dass er selbst der Besitzer des Wagens mit der Seriennummer 1 ist. Eigentlich habe Tesla-Verwaltungsrat Ira Ehrenpreis die erste Bestellung angezahlt und Anspruch auf das erste Model 3 gehabt, aber zu Musks 46. Geburtstag habe dieser ihm den Vortritt gelassen, schrieb Musk.

Die ersten 30 Käufer sollen ihre Wagen bei einer Party am 28. Juli erhalten. Der Rummel um Teslas erstes Elektroauto für den Massenmarkt ist riesig. Dem Unternehmen liegen bereits rund 400.000 Vorbestellungen vor. Mit einem Preis von 35.000 Dollar vor Abzug von staatlichen Förderprämien für Elektroantriebe ist das Model 3 erheblich günstiger als Teslas bisherige Luxus-Angebote Model S und Model X, die in den meisten Versionen über 100.000 Dollar kosten.
Tesla-Aktie sackt ab
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Zuletzt lief es für das Unternehmen von Tech-Milliardär Musk allerdings nicht so rund. Nachdem das Auslieferungsziel im zweiten Quartal nur knapp erreicht wurde und die Investmentbank Goldman Sachs eine Verkaufsempfehlung für die Tesla-Aktie abgab, ging es an der Börse in den vergangenen fünf Tagen um 15 Prozent bergab. Auf Jahressicht liegt der Kurs aber immer noch mit 46 Prozent im Plus.

Musk versucht mit dem Model 3 eine drastische Aufstockung der Produktion: Im gesamten vergangenen Jahr baute Tesla rund 84.000 Autos, 2018 sollen es bereits 500.000 sein und für 2020 wird die Millionen-Marke angepeilt.

Auch andere Hersteller arbeiten an günstigeren Elektrofahrzeugen. So brachte etwa General Motors bereits Anfang des Jahres zu einem ähnlichen Preis den Chevrolet Bolt auf den Markt und will 2017 bis zu 30.000 Fahrzeuge davon verkaufen.

Quelle: n-tv.de , mli/dpa
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Gemüse kostet zehn Prozent mehr - Diese Lebensmittel sind deutlich teurer

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Jul 2017 22:34

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
https://www.rbb-online.de/wirtschaft/th ... Woche.html
Gemüse kostet zehn Prozent mehr - Diese Lebensmittel sind deutlich teurer geworden

20.01.17 | 10:48 Uhr

Die Inflation zieht an, und das liegt auch am Preisboom einiger Lebensmittel. Gurken etwa kosten doppelt so viel wie noch vor einem Jahr. Andere Lebensmittel wie Nudeln oder Kekse sind sogar günstiger geworden. Woran liegt das? Von Robin Avram und Dominik Wurnig

An der Tankstelle merken es viele Verbraucher: Volltanken geht wieder mehr ins Geld. Im Dezember 2016 stieg die Inflation auf 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat - so hoch fiel sie seit dreieinhalb Jahren nicht mehr aus. Doch das liegt nicht nur am teureren Öl. Auch im Supermarkt müssen Verbraucher für viele Produkte deutlich mehr bezahlen.

Das bekommen besonders die einkommensschwächeren Haushalte zu spüren. Jeder fünfte Arbeitnehmer in Berlin und Brandenburg erwirtschaftet mit seinem Job nur den Mindestlohn.

Viele Geringverdiener überlegen es sich daher vielleicht zweimal, ob sie beispielsweise frische Gurken in den Einkaufswagen legen. Denn deren Preis hat sich gegenüber dem Vorjahresmonat sogar verdoppelt. In der Rangliste folgen Butter und andere Gemüsesorten.

Was sind die Gründe für diesen Preisanstieg? Sind die Deutschen mittlerweile bereit, mehr Geld für Lebensmittel auszugeben, so wie es viele Landwirte seit Jahren - und aktuell wieder auf der am Freitag begonnenen Grünen Woche - fordern? Gespräche von rbb|24 mit Produzenten und Verbänden legen andere Schlüsse nahe - und verdeutlichen einmal mehr, wie global ausgerichtet die deutsche Lebensmittel-Industrie inzwischen agiert.
Gurken und Tomaten im Supermarkt-Regal (Quelle: PA / Chris Radburn)
Gurken sind derzeit ein gefragtes und damit teures Gut - weil so viele in Italien und Spanien erfroren sind.
Kalte Winter setzen spanischen Gurken und italienischen Tomaten zu

Besonders verteuert hat sich im Dezember das Gemüse - im Schnitt war es zehn Prozent teurer als noch ein Jahr zuvor. "Das sind Preissteigerungen, die wir viele Jahre lang nicht mehr hatten", sagt Stefan Taubert, Geschäftsführer der Werder-Frucht GmbH rbb|24. Der Brandenburger Großhändler beliefert Einzelhandels-Ketten, Restaurants und Caterer mit Obst und Gemüse.

Dass Gurken, Feldsalate und Tomaten so viel knapper und damit teurer als noch ein Jahr zuvor sind, liegt laut Taubert daran, dass der Winter in den großen Anbauländern Spanien und Italien ungewohnt kalt verlaufen ist. "Produkte aus der Freiland-Produktion sind flächendeckend kaputt gegangen." Auch Kohl und Wirsing aus deutschen Anbaugebieten konnte wegen der Minustemperaturen bislang nicht geerntet werden.

Die gute Nachricht: Schon bald werden die Gemüse-Preise wieder sinken, prognostiziert Tauber: Mitte Februar kämen Tomaten, Salate und Gurken aus deutschen und holländischen Gewächshäusern auf den Markt. Und deutscher Weißkohl und Wirsing sind zäh und überstehen den Frost: Sie können geerntet werden, sobald die Böden nicht mehr gefroren sind.
Milchbauern demonstrieren am 24.08.2015 in Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern) bei einer Protestkundgebung gegen die fallenden Milchpreise (Quelle: dpa / Jens Büttner)
Milchbauern demonstrieren seit Jahren gegen zu niedrige Milchpreise - geändert hat sich wenig.
Milch moderat teurer, Butter zieht stark an

Wie groß die Auswirkungen des globalisierten Lebensmittel-Handels auf die Preisbildung sind, zeigt sich beispielsweise bei den Milchprodukten: Frischmilch verteuerte sich innerhalb eines Jahres relativ wenig, um rund fünf Prozent. Butter dagegen zog im Preis um 25 Prozent an. Wie kann das sein?

"Das liegt daran, dass man Butter einfrieren, lagern und weltweit handeln kann, Milch jedoch nicht", erklärt Björn Börgermann vom Milchindustrie-Verband. Deshalb bildet sich der Butter-Preis auf dem Weltmarkt, den Frischmilchpreis dagegen handeln die großen deutschen Supermarkt-Ketten mit den heimischen Molkereien aus.
Weniger neuseeländische Milch = teurere Butter in Deutschland

Der Butterpreis sei dabei aus zwei Gründen geklettert: Erstens habe Neuseeland als einer der weltweit größten Milchproduzenten im vergangenen Jahr durch höhere Naturschutzauflagen und Klimaeinflüsse weniger Milch produziert - das Weltmarkt-Angebot an Milch und Butter sank also.

Und zweitens sei die Nachfrage nach Butter-Produkten in Deutschland angestiegen. "Mit Pflanzenöl versetzte streichfähige Butter läuft Margarine zunehmend den Rang ab", sagt Börgermann - für ihn und den Industrieverband ist das eine gute Nachricht.

Und die Frischmilch? "Die war Ende 2015 einfach viel zu billig", urteilt der Fachmann - dutzende Milchviehwirte auch in Brandenburg mussten deshalb inzwischen aufgeben. Eigentlich sollte dieses verringerte Angebot den Preis nach oben bewegen. Doch ihr Produkt bringt den Milchbauern immer noch kaum kostendeckende Erlöse.

Das liege laut Börgermann vor allem an der Einkaufsmacht der großen Einzelhandels-Ketten Lidl, Aldi, Edeka und Rewe: Sie schafften es immer wieder, die fünf großen und vielen kleinen Molkereien bei den alle sechs Monate stattfindenden Milchpreis-Verhandlungen gegeneinander auszuspielen. "Mehr Kooperationen und Fusionen in der Milchwirtschaft wären schon sinnvoll", sagt Börgermann selbstkritisch.
Gute Ernten erzeugen niedrige Getreidepreise

Für preisbewusste Verbraucher gibt es auch gute Nachrichten: Lebensmittel, in denen viel Mehl steckt, sind etwas günstiger geworden - Nudeln, Kekse und Weizenmehl selbst wurden billiger. Auch hier sind die Zusammenhänge global. "Der Mehlpreis hängt ganz eng am Getreidepreis, und der bildet sich auf dem Weltmarkt. Im vergangenen Jahr waren die Getreidepreise recht günstig, weil die großen Produzenten rund um den Globus sehr gute Ernten eingefahren haben", erläutert Peter Haarbeck vom Verband Deutscher Mühlen.

Deshalb habe der Preis für eine Packung Mehl im Supermarkt im vergangenen Jahr zeitweise um 30 Prozent niedriger gelegen als zu Hochpreiszeiten. Aber ob niedrige Getreidepreise auch gute Nachrichten für Getreidebauern sind? "Natürlich sind wir an einem guten Verhältnis zu den Landwirten interessiert", formuliert es Haarbeck diplomatisch. "Aber Preisschwankungen gleichen sich über die Jahre ja wieder aus." Ob Getreidebauern in ärmeren Ländern, die vom Weltmarkt-Preis abhängig sind, das auch so gelassen sehen?

Das Fazit der Recherche: Der Anstieg der Lebensmittel-Preise folgt keinem langfristigen Trend und kann sich schnell wieder umkehren. Wer regionale Lebensmittel kauft, ist unabhängiger von Turbulenzen auf den Weltmärkten - entziehen können sich Supermarkt-Kunden den Schwankungen jedoch kaum.

Beitrag von Robin Avram
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Berlin will Investoren ablehnen - Vetorecht gegen Firmenverkäufe geplant

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Jul 2017 09:07

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http://www.n-tv.de/wirtschaft/Vetorecht ... 31678.html
Mittwoch, 12. Juli 2017
Berlin will Investoren ablehnen - Vetorecht gegen Firmenverkäufe geplant

Technisches Know-how aus Deutschland ist weltweit ein geschätztes Gut - und weckt Begehrlichkeiten. Damit das Wissen hier bleibt, plant die Bundesregierung nun offenbar ein Vetorecht gegen Übernahmen von strategisch wichtigen Firmen aus dem Ausland.

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Die Bundesregierung plant laut "Süddeutscher Zeitung" für bestimmte Fälle ein Vetorecht bei Firmenübernahmen. Der Verkauf deutscher Unternehmen soll künftig untersagt werden können, wenn dadurch wichtiges Know-how ins Ausland verloren ginge, wie das Blatt berichtet. Das gehe aus einer Verordnung des Wirtschaftsministeriums hervor, die heute das Bundeskabinett passieren solle.

In den neuen Regeln werde erstmals konkret eine "Gefährdung der öffentlichen Ordnung" durch Firmenübernahmen definiert. Dies sei etwa der Fall, wenn es um sogenannte kritische Infrastruktur gehe. Deren Betreiber sollten gegebenenfalls besser vor dem Einstieg von Investoren von außerhalb der EU geschützt werden.

Dies gelte ebenso für heimische Softwarefirmen, die Programme für Strom- oder Telekomnetze, Kraftwerke, Wasserversorgung, Banken, Krankenhäuser, Flughäfen oder Bahnhöfe entwickeln. Auch für Unternehmen mit Zugriff auf Daten, die in Clouds abgelegt wurden, sollen verschärfte Übernehmeregeln gelten, wie es in dem Pressebericht heißt.
"Wir sind nicht naiv"

Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig sagte der Zeitung: "Wir wissen, dass es kritische Infrastrukturen gibt, die für Investoren attraktiv sind." Der SPD-Politiker ergänzte: "Wir sind zwar eine offene Volkswirtschaft, aber wir sind nicht naiv."
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Dem Bericht zufolge kann sich die Regierung mit der Überprüfung der Verkaufspläne künftig vier Monate Zeit lassen und damit doppelt so lange wie bisher. Auch Informationen von Geheimdiensten könnten einfließen. Untersucht werden solle ferner, ob für eine Übernahme Scheinfirmen innerhalb der EU gegründet wurden.

Die Verordnung ist dem Blatt zufolge eine Reaktion auf die mehrheitliche Übernahme des Augsburger Roboter- und Anlagenbauers Kuka durch den chinesischen Haushaltsgeräte-Hersteller Midea im vergangenen Jahr. Auch der Fall des Aachener Maschinenbauers Aixtron sorgte Ende vergangenen Jahres für Aufsehen, als die USA die Übernahme der dortigen Tochter von Aixtron untersagten. Es gebe "Risiken für die nationale Sicherheit", begründete die US-Regierung damals.

Quelle: n-tv.de , cri/rts/dpa
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Butter fast 60 Prozent teurer - Lebensmittel treiben Inflation

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Jul 2017 08:04

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http://www.n-tv.de/wirtschaft/Lebensmit ... 33942.html
Donnerstag, 13. Juli 2017
Butter fast 60 Prozent teurer - Lebensmittel treiben Inflation

Die Zeit der stagnierenden oder gar sinkenden Preise in Deutschland ist vorbei. Energie wird zwar teilweise immer noch billiger, steigende Lebensmittelpreise machen das jedoch mehr als wett.

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Teurere Lebensmittel haben die Inflation im Juni steigen lassen. Die Verbraucherpreise in Deutschland zogen um durchschnittlich 1,6 Prozent zum Vorjahresmonat an, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Im Mai lag die Rate bei 1,5 Prozent, im April bei 2,0 Prozent.

Die Europäische Zentralbank (EZB) spricht bei Werten von knapp unter zwei Prozent von stabilen Preisen. Eine schnelle Abkehr von ihrer Nullzinspolitik ist angesichts des geringen Inflationsdrucks in der Währungsunion insgesamt nicht in Sicht - trotz besserer Konjunktur.

Preistreiber waren diesmal Nahrungsmittel. Sie kosteten 2,8 Prozent mehr als im Juni 2016. Besonders für Milchprodukte mussten die Verbraucher tiefer in die Tasche greifen, nachdem viele Molkereien mit großen Einzelhändlern höhere Preise durchsetzen konnten. Butter kostete 59,5 Prozent mehr. Bei Fisch (+3,4 Prozent) und Fleisch (+1,8) zogen die Preise ebenfalls überdurchschnittlich an.
Reallöhne steigen kaum noch
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Für Pauschalreisen mussten wegen der Pfingstferien 5,6 Prozent mehr bezahlt werden. Dämpfend auf die Inflation wirkte Energie: Hier blieben die Preise insgesamt stabil. Dabei kosteten Kraftstoffe 0,2 und Strom 1,5 Prozent mehr, während sich Gas um 3,2 Prozent und die Umlagen für Zentralheizung und Fernwärme um 1,1 Prozent verbilligten.

Experten wie die vom Münchner Ifo-Institut rechnen in diesem Jahr mit einer durchschnittlichen Teuerungsrate von 1,7 Prozent. Damit nagt die Inflation stärker an der Kaufkraft, denn 2016 lag sie nur bei 0,5 Prozent. Im ersten Quartal stiegen die Reallöhne mit 0,6 Prozent so schwach wie seit mehr als drei Jahren nicht mehr.

Quelle: n-tv.de , mbo/rts
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12 Milliarden Dollar vernichtet - Warum Bitcoin-Anleger die Flucht ergreif

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Jul 2017 21:34

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http://www.n-tv.de/wirtschaft/Warum-Bit ... 32958.html
Donnerstag, 13. Juli 2017
12 Milliarden Dollar vernichtet - Warum Bitcoin-Anleger die Flucht ergreifen

Von Diana Dittmer

Der Bitcoin verliert innerhalb eines Monats ein Viertel seines Wertes. Hier platzt keine Blase, wie Skeptiker sagen. Der Crash hat einen anderen Grund: Die Kryptowährung wird erwachsen - und das geht nicht ohne Operation am offenen Herzen.

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Die einen sagen, Bitcoin ist das neue Gold. Die anderen halten den Hype um die erste und größte Kryptowährung für die nächste große Blase. Am Mittwoch sackte der Bitcoin-Kurs auf 2257,08 Dollar. Zum 11. Juni, als die Kryptowährung auf Allzeithoch bei 3025,27 Dollar notierte, entspricht das einem Verlust von 25 Prozent. Durch den Crash verlor der Bitcoin damit zwölf Milliarden Dollar an Marktkapitalisierung.
Chart

Bitcoin Bitcoin 2.329,76

Skeptiker fühlen sich bestätigt: "Wenn wir am Markt nach Zeichen einer Übertreibung suchen, schaue ich mir den Chart an, und für mich sieht das ziemlich furchteinflößend aus", sagte Richard Turnill, Chefinvestmentstratege des weltgrößten Vermögensverwalters Blackrock. Auch die Investmentbanker von Goldman Sachs wittern Ungemach. Sie prognostizieren einen Kurssturz auf 1857 Dollar.
Eine Krypto-Blase? Mitnichten.
Video
Frank Meyer spricht mit Stefan Riße: "Bitcoins sind die Tulpen des 21. Jahrhunderts"
21.03.17 – 16:46 min
Frank Meyer spricht mit Stefan Riße "Bitcoins sind die Tulpen des 21. Jahrhunderts"

Andere versuchen jedoch zu mäßigen: "Der Bitcoin-Kurs steht relativ stabil bei 2400 Dollar. Nach einem gigantisch schnellen Anstieg von unter 1000 auf 2800 Dollar halte ich diesen 'Einbruch' für vollkommen normal und eine gesunde Konsolidierung", sagt Markus Miller, Geschäftsführer und Betreiber der Internet-Plattform www.geopolitical.biz gegenüber n-tv.de.

Wenn überhaupt, dürfte Investoren weniger die Sorge vor Übertreibungen, sondern vielmehr das künftige Handelsmuster nervös machen. Viele in der Community beobachten die sogenannte Skalierungsdebatte mit wachsender Sorge. Dabei geht es darum, wie Transaktionen ab dem 1. August schneller abgewickelt werden können.
Was ist eine Blockchain?

Die "Block-Kette" ist eine Art digitales/elektronisches Kassenbuch, in dem alle Transaktionen verzeichnet werden - vergleichbar dem Orderbuch bei Börsentransaktionen, in den alle Einnahmen und Ausgaben dokumentiert werden. Der Unterschied ist: An der Börse braucht man eine Bank für den Wertpapierhandel. Für ein Kassenbuch braucht man auch eine Bank für Ein- und Auszahlungen. Bitcoins dagegen brauchen keine Banken mehr. Die Blockchain ist dezentral und frei von Noten- und Geschäftsbanken. Kurz gesagt: Die Blockchain ist die Bank der kryptografischen Währungen.

Mit seiner steigenden Popularität, vor allem in Japan, ist das Bitcoin-Netzwerk an seine Grenzen gestoßen. Die zugrundeliegende Technik ist erlahmt, Transaktionen dauern inzwischen schlicht zu lange. Und die Konkurrenz schläft nicht: "Der Bitcoin hat in den vergangenen Monaten erhebliche Konkurrenz durch andere digitale Währungen, sogenannter Altcoins oder alternativen Cryptocoins, bekommen. Dash oder Litecoin haben die Bitcoin-Vorteile übernommen und optimiert, was zu mehr Sicherheit und zu schnelleren sowie kostengünstigeren Transaktionen führt. Das setzt den Bitcoin unter Druck, technologisch nachzuziehen", sagt Miller.

Der Platz auf der Blockchain von Bitcoin ist begrenzt. Laut Design kann jeder Block nur etwa 3000 Transaktionen abhandeln. Damit mehr Prozesse gleichzeitig verarbeitet werden können, soll der zugrunde liegende Code deshalb optimiert werden. Die Frage ist nur, wie?

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Die Community hat dazu unterschiedliche Ansichten. Grob ist sie in zwei Lager gespalten: Es gibt die Anhänger von Bitcoin Core und die von Bitcoin Unlimited. Die einen wollen nur die Transaktionen optimieren, die anderen die einzelnen Blöcke auf der Blockchain vergrößern.
Vorschlag A und B - Bitcoin mal zwei

Die Entwicklergruppe hinter Bitcoin Core, die den Bitcoin-Code bewacht, will die Blockgröße von einem MB beibehalten. Das Team will die Software so optimieren, dass die Transaktionen kleiner werden. Dafür sollen andere Techniken genutzt werden, die die Kapazität durch eine "Soft Fork" vergrößern können. Der Vorteil besteht darin, dass es zwar ein Update der Software gibt, aber Computer mit alter Software weiter genutzt werden können. Dieser Vorschlag wird "Segregated Witness" oder kurz SegWit genannt.

Den Minern, die Bitcoins schürfen und Transaktionen auf der Blockkette verifizieren und verarbeiten, reicht SegWit nicht. Sie haben ihren eigenen Plan: Bitcoin Unlimited. Hier soll die Größe der "Blöcke" auf zwei MB erweitert werden. Dieser Schritt macht jedoch eine "Hard Fork" notwendig, die eine Unkompatibilität zur Folge hat. Jeder, der die Software nutzt, ist gezwungen, ein Update durchzuführen, wenn er sie weiter nutzen will.

"Harte Gabel" bedeutet auch, dass die Bitcoin-Blockkette in zwei Teile aufgeteilt und jede Person, die Bitcoins hält, die Originalmünze behalten und gleichzeitig neue Münzen in gleicher Menge erhält. In der Theorie sollte die alte Münze jedoch später ihren Wert verlieren und durch die neue ersetzt werden. Praktisch heißt das, Investoren werden zwischenzeitlich die ursprünglichen Bitcoin-Token und die neuen Bitcoin Unlimited gleichzeitig besitzen.
Aus A und B wird Plan C - Schwankungen programmiert

Weil weder Plan A noch Plan B alle überzeugt hat, kursiert mittlerweile ein weiterer Vorschlag, der SegWit2MB genannt wird. Dieser gewinnt in der Community immer mehr an Zuspruch. Der Trick ist, dass gewissemaßen die Vorschläge von Bitcoin Core und Bitcoin Unlimited zusammen führt. Etwa 85 Prozent der Miner, die sich mit ihrer Rechenleistung an der Schöpfung neuer Bitcoin-Einheiten beteiligen, plädieren derzeit für diese Lösung. Es sind folgende Schritte geplant:

Sollte die Zahl der Miner im Verlauf der kommenden zwei Wochen auf 95 Prozent ansteigen, wird SegWit sofort aktiviert.
Im nächsten Schritt beginnt ein 2MB Hardfork-Countdown, der am 14. Dezember 2017 abläuft.

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Ob Plan A, B oder C gezündet wird, entscheidet sich in den kommenden beiden Wochen. Miller rechnet damit, dass zum 1. April SegWit umgesetzt wird. Erst wenn die Mehrheit der Anwender im Bitcoin-Mining-Prozess diese Anwendung bis dahin nicht aktivieren, könnte sich der Bitcoin in zwei unterschiedliche Bitcoins aufspalten. Die Verunsicherung der Anleger wegen der möglichen Splittung der Blockchain hält der Experte für Kryptowährungen dabei für unbegründet, "weil der Bitcoin in diesem Fall auf beide Blockchains kopiert wird".

Langfristig sei die Optimierung des Netzwerkes richtig für den Bitcoin, sagt Miller. Die Transaktionsgeschwindigkeit des Bitcoin werde dadurch erheblich erhöht. Außerdem "werden die Transaktionskosten deutlich gesenkt. Das stärkt die Zukunftsfähigkeit des Bitcoin ganz grundsätzlich auch gegenüber der zunehmenden Konkurrenz der Altcoins".

Kinderkrankheiten können dennoch nicht ausgeschlossen werden. Der anstehende Schritt wird im optimalen Fall die Probleme lösen, aber kurzfristig steigen auch die Unsicherheiten, wie Mati Greenspan, Analyst bei der Social-Trading-Plattform eToro, sagt. Grund genug für Anleger, das Pulver trocken zu halten.
Video
Pseudonym "Satoshi Nakamoto": Rätsel um Bitcoin-Erfinder offenbar gelöst
02.05.16 – 00:50 min
http://www.n-tv.de/mediathek/videos/wir ... 02761.html
Quelle: n-tv.de
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Nicht schön - So tricksen Banken bei den Dispozinsen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Jul 2017 20:43

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http://www.n-tv.de/ratgeber/So-tricksen ... 36779.html
Freitag, 14. Juli 2017
Nicht schön - So tricksen Banken bei den Dispozinsen

Harte Zeiten für Kunden: kaum Zinsen fürs Ersparte und stattdessen Zusatzgebühren für die Kontonutzung, mitunter auch fürs Geldabheben. Und auch die hohen Belastungen für den Dispo sind ein Ärgernis. Die Branche zeigt sich hier besonders kreativ, wie Warentest feststellt.

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Okay, Kredite für Immobilien sind preiswert zu haben. Und auch für Ratenkredite müssen Schuldner etwas weniger Zinsen zahlen als lange Jahre vorher. Der Grund: Banken können sich zu null Prozent Geld bei der Europäischen Zentralbank (EZB) leihen. Dass sie überhaupt Zinsen für einen Kredit verlangen, ist dabei per se nicht verwerflich. Denn es gehört grundsätzlich zum Geschäftsmodell von Geldhäusern, den schnöden Mammon teurer zu verleihen, als sie ihn geliehen bekommen. Schließlich kann der Verbraucher nicht direkt bei der EZB anklopfen, um sein neues Häuschen oder den Kühlschrank zu finanzieren. Nur die Relation sollte ungefähr hinhauen.

Bei den Zinsen, die für die Kontoüberziehung verlangt werden, gibt es allerdings seit jeher eine - vorsichtig ausgedrückt - Übertreibung. Zwar räumen Banken mit dem Dispokredit ihren Kunden die Möglichkeit ein, Geld auszugeben, obwohl gar nichts mehr auf dem Girokonto ist, ein durchschnittlicher Zinssatz von fast 10 Prozent für so viel Freigebigkeit ist dann aber doch etwas viel.

Um Verbrauchern die Möglichkeit zu geben, die Angebote der Banken besser zu vergleichen, sind die Geldhäuser seit letztem Jahr per Gesetz dazu verpflichtet, die aktuellen Zinssätze gut sichtbar auf ihrer Internetseite zu präsentieren. Bereits seit 7 Jahren müssen Kunden nachvollziehen können, wie und wann sich die Zinsbelastung verändert.
Referenzzinssatz + Aufschlag von x Prozent

So weit, so gut. Doch wie "Finanztest" festgestellt hat, tricksen nicht wenige Banken bei der geforderten Transparenz. Demnach werden die Belastungen nicht vermindert, selbst wenn der Referenzwert (meist EZB-Leitzins oder der 3-Monats-Euribor) in den Minusbereich rutscht. Negative Zinsen werden also wie eine Null behandelt. Oder aber die Zinsanpassungsklauseln werden kurzerhand geändert - wenig überraschend zuungunsten der Kunden. Aber auch bei der schnöden Transparenz mangelt es mitunter. Statt klar die genauen Höhe des Dispozinses im Preisverzeichnis zu nennen, werden Formulierungen wie "Referenzzinssatz + Aufschlag von x Prozent" gewählt. Da fällt Vergleichen schwer. Genauso wie wenn die gewünschten Informationen nur unter Stichworten wie "Wohnimmobilienkreditrichtlinie Girokonto" oder "Wunschkredit“ zu finden sind.

Die Tester wissen aber auch zu berichten, dass manche Banken die Höhe des Dipos von der Bonität ihrer Kunden abhängig machen. Insgesamt sind bei der Untersuchung 29 Institute negativ aufgefallen, die unklare Angaben zum Dispozins gemacht haben. Darunter die Berliner Bank, die Deutsche Bank, viele Volks- und Raiffeisenbanken und diverse Sparkassen.
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Bargeld wird teuer: Diese Sparkassen kassieren fürs Abheben 31.03.17 Bargeld wird teuer Diese Sparkassen kassieren fürs Abheben
Kontoauszüge werden am besten mehrere Jahre aufbewahrt. Denn sie gelten als Zahlungsbelege und können etwa im Garantiefall den Kauf eines Produkts nachweisen. Foto: Jens Büttner 29.04.16 Negativzinsen für Sparer? So wechseln Sie das Konto

Wenig tröstlich ist da die Initiative der Banken, mit Kontomodellen zu werben, bei denen die Überziehung des Girokontos den Kunden weniger teuer zu stehen kommt. Denn die Institute langen im Gegenzug beim Kontoführungspreis hin, so dass das Standardkonto mit höherer Dispobelastung - trotz regelmäßiger Nutzung - oft günstiger ist.

Alles in allem keine schönen Bedingungen für Bankkunden. Doch ungeachtet der Tricksereien: Spitzenreiter beim Abkassieren fürs Überziehen sind die Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost (13,75 Prozent), die Raiffeisenbank Aulendorf (13,06 Prozent) und die VR-Bank Landsberg-Ammersee ((13 Prozent).

Nicht unerwähnt soll bleiben, dass es auch anders geht - dies zeigen vor allem die Direktbanken. An voran die Deutsche Skatbank. Sie berechnet derzeit fürs Girokonto "Flat" 0 Prozent, beim Kontomodell "Trumpf" sind nur 4,17 Prozent Zinsen fällig.

So klappt der Kontowechsel

Tagesgeld und Festgeld: Hier gibt's die besten Konditionen

Quelle: n-tv.de , awi
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Dominanz im Online-Handel - Amazon verändert den deutschen Käufer

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Jul 2017 10:57

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Sonntag, 16. Juli 2017
Dominanz im Online-Handel - Amazon verändert den deutschen Käufer

In kaum einem anderem Land hinterlässt Online-Händler Amazon deutlichere Spuren im Einkaufsverhalten der Menschen als in Deutschland. Von jenen, die online shoppen, geht mittlerweile ein Drittel seltener in Geschäfte, ergibt eine Studie.

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Der Internetriese Amazon hat das Einkaufsverhalten der Deutschen nachhaltig verändert. Das geht aus einer aktuellen Umfrage der Unternehmensberatung PwC hervor. Demnach kaufen rund 90 Prozent der deutschen Online-Shopper inzwischen beim Marktführer ein. Gut ein Drittel der Befragten gab an, durch den Einkauf bei Amazon seltener im stationären Handel Geld auszugeben.
Charts

Amazon Amazon 873,70

Laut dem Handelsverband Deutschland lag der Marktanteil des Online-Handels bei Waren, die nicht Lebensmittel sind, im vergangenen Jahr bei 13,7 Prozent. Bei den Lebensmitteln hingegen spielen Versandhändler noch keine große Rolle, dort liegt der Anteil bei gerade mal einem Prozent.

Die Deutschen gehören weltweit zu den besten Kunden von Amazon. Nur in Japan, Großbritannien, Italien und den USA ist der PwC-Studie "Total Retail 2017" zufolge der Anteil der Amazon-Kunden unter den Online-Shoppern noch größer.
Portal für Preisvergleiche

Dabei dient die Internetseite des US-Riesen vielen Konsumenten längst nicht mehr nur zum Einkaufen. Knapp die Hälfte der deutschen Online-Shopper nutzt die Website nach eigener Aussage inzwischen auch als Suchmaschine für Produkte und für Preisvergleiche. Die Nutzung von Amazon sei für diese Gruppe ein fester Bestandteil des Kaufprozesses geworden, heißt es in der Untersuchung. Produkte und Preise von Wettbewerbern würde stets mit dem Angebot und dem Preisniveau von Amazon verglichen.

Der Erfolg des US-Giganten hat spürbare Konsequenzen für die Konkurrenten in den Einkaufsstraßen und im Internet. Gut ein Drittel der befragten Amazon-Kunden gab an, mittlerweile seltener bei stationären Händlern einzukaufen. Jeder Vierte berichtete, seltener bei anderen Online-Händlern auf den Bestell-Button zu drücken.
Stationäre Händler stehen vor Problemen
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Besonders die stationären Händler stehen nach Einschätzung des PwC-Handelsexperten Gerd Bovensiepen vor großen Herausforderungen. Denn die Digitalisierung habe nicht nur die Art und Weise revolutioniert, wie Konsumenten Produkte und Dienstleistungen kaufen. Amazon und Co hätten auch neue Standards bei Liefergeschwindigkeit, Produktauswahl und -erlebnis gesetzt.

Mit der Eröffnung von Buchläden und dem Kauf der US-Supermarktkette Whole Foods dringe der Internetgigant jetzt auch in das bisherige Kerngeschäft des klassischen Handels vor. "Noch haben die Händler mit stationärem Ursprung einen Vorteil in der Offline-Welt, doch Amazon wird - nicht zuletzt dank seiner Unmengen an Kundendaten - so rasant aufholen wie wohl kein Unternehmen je zuvor", warnte Bovensiepen.

Quelle: n-tv.de , kst/dpa
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Weniger zurück als geborgt - Erstmals Negativzins für Kreditnehmer

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Jul 2017 20:25

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Montag, 17. Juli 2017
Weniger zurück als geborgt - Erstmals Negativzins für Kreditnehmer

Das sind doch mal gute Nachrichten von der Geldfront. Erstmals müssen Kreditnehmer einer Bank weniger Geld zurückzahlen, als sie sich leihen. Im Vergleich zum Marktdurchschnitt lockt so eine Ersparnis von mehr als 4 Prozent.

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Stellen Sie sich vor, Sie möchten eine Ratenkredit über 1000 Euro aufnehmen. In diesem Falle wären im Schnitt 4 Prozent Zinsen für die Bereitstellung des Geldes fällig. Dass es derzeit auch anders geht, zeigt das Kreditvergleichsportal "smava.de". Denn wer sich bei der Fidor Bank für 36 Monate 1000 Euro borgt, muss nur 993,70 Euro zurückzahlen - was einem effektiven Jahreszins von minus 0,4 Prozent entspricht.

"So günstig konnte man noch nie Geld leihen", erklärt Alexander Artopé, Gründer und Geschäftsführer des Portals. Mit diesem Angebot möchte smava Verbraucher für die erheblichen Preisunterschiede zwischen Online- und teureren Filial-Krediten sensibilisieren, denn Online-Kredite seien wesentlich günstiger als Filial-Kredite. Laut smava zahlten die Deutschen im letzten Jahr mehr als 2,4 Milliarden Euro zu viel an Zinsen.

Bereits seit 2015 lockt der Anbieter mit einem Null-Prozent-Kredit. Jetzt folgt mit dem Negativzins-Kredit ein noch deutlicheres Signal. Ein zusätzliches Plus soll sein, dass der Negativzins-Kredit nicht nur der günstigste Online-Kredit ist, sondern auch schnell zur Verfügung steht. Das Geld wird unmittelbar nach erfolgreicher digitaler Beantragung automatisiert ausgezahlt.
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Kontoauszüge werden am besten mehrere Jahre aufbewahrt. Denn sie gelten als Zahlungsbelege und können etwa im Garantiefall den Kauf eines Produkts nachweisen. Foto: Jens Büttner 29.04.16 Negativzinsen für Sparer? So wechseln Sie das Konto

Der Verwendungszweck des Negativzins-Kredits ist freigestellt und auf einen Betrag von 1000 Euro begrenzt. Ansonsten ist das Angebot unlimitiert und gilt bis Ende August. Verbraucher können ihn beispielsweise auch dafür nutzen, um deutlich teurere Dispokredite abzulösen. Für die Kontoüberziehung werden Verbraucher derzeit mit einem durchschnittlichen Zinssatz von fast 10 Prozent zur Kasse gebeten.

Für n-tv.de Gastautor und Gründer der FMH-Finanzberatung Max Herbst handelt es sich um eine Werbeaktion. Dennoch sei das Angebot gut, denn marktüblich seien aktuell rund 4 Prozent.

Trotz aller Verlockung sollten sich Verbraucher darüber im Klaren sein, dass auch der so offerierte Negativzins-Kredit zurückgezahlt werden muss. So beträgt heute die monatliche Rückzahlungsrate 27,60 Euro. Das Portal verleiht denn auch nur Geld an Kunden, bei denen eine entsprechende positive Einschätzung ihrer finanziellen Situation gegeben ist.

Quelle: n-tv.de , awi
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Folgen des Gastarbeiter-Booms - Mehr Arbeitslose mit Migrationshintergrund

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Jul 2017 09:19

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Dienstag, 18. Juli 2017
Folgen des Gastarbeiter-Booms - Mehr Arbeitslose mit Migrationshintergrund

Von den 2,5 Millionen Arbeitslosen in Deutschland hat inzwischen fast die Hälfte einen Migrationshintergrund. Das zeigen aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Bei den Hartz-IV-Aufstockern liegt die Quote sogar deutlich höher.

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Fast jeder zweite Arbeitslose in Deutschland hat einen Migrationshintergrund – das geht aus einer aktuellen Auswertung der Bundesagentur für Arbeit (BA) zum Stand Dezember 2016 hervor, über die die "Welt" berichtet.

Unter den 2,5 Millionen Menschen, die in Deutschland arbeitslos sind, sind Zuwanderer und deren Nachkommen schon lange besonders stark vertreten, Tendenz: steigend. Im gesamten Bundesgebiet haben den Angaben zufolge 43,1 Prozent der Arbeitslosen einen Migrationshintergrund, in den westdeutschen Bundesländern sind es sogar 49,5 Prozent. Den Spitzenwert vermeldet das Bundesland Hessen mit 57,7 Prozent.

Nach aktuellsten Zahlen ist der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund bezogen auf die Gesamtbevölkerung auf 21 Prozent gestiegen - diese Zahl stammt allerding aus dem Jahr 2015. Neue Zahlen dazu legt die Arbeitsagentur erst Ende des Jahres vor.
"Aufstocker" besonders stark betroffen

Unter den rund 4,3 Millionen "erwerbsfähigen Leistungsberechtigten" – hier sind etwa auch sogenannte Aufstocker enthalten, also Hartz-IV-Empfänger, deren Lohn nicht zum Leben reicht – ist der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund sogar noch höher. Laut BA liegt die Quote bundesweit bei 52,6 Prozent – im Westen sogar bei 59,9 Prozent.

Weil die Angaben zum Migrationshintergrund - das heißt, wenn die Person selbst oder mindestens eines der Elternteile nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren wurde - freiwillig sind, stützen sich die Statistiker der Arbeitsagentur auf diejenigen befragten Transferbezieher, die antworteten, also etwa 78,6 Prozent.

Besonders in den letzten drei Jahren verzeichnet die Behörde in dieser Gruppe einen deutlichen Anstieg: Noch Ende 2013 lag der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund unter den erwerbstätigen Leistungsberechtigten bei 43 Prozent. Unter der Gesamtzahl der Arbeitslosen hatten lediglich 36 Prozent einen Migrationshintergrund – verglichen mit den Zahlen von Ende 2016 also ein Anstieg um 7,1 Prozent. Auch waren damals mit 2,9 Millionen deutlich mehr Menschen arbeitslos gemeldet als heute.
Spätfolgen der Zuwanderung
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Experten machen ein Zusammenspiel diverser Gründe für die Entwicklung verantwortlich. Zum einen spiegelten sich in der höheren Arbeitslosigkeit der Menschen mit Migrationshintergrund noch immer "die Nachwirkungen der Anwerbung un- oder gering qualifizierter Arbeitskräfte bis in die 1970er-Jahre wider", heißt es in einem Forschungsbericht des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge zu "Migranten am Arbeitsmarkt".

Nach wie vor gibt es zudem bei der Bildung einen starken Zusammenhang zwischen dem Bildungshintergrund der Eltern und dem Schul- und Berufserfolg der Kinder - so setzt sich die Entwicklung bei Kindern, deren Eltern als Migranten nach Deutschland kamen, fort. Hinzu kommt außerdem, dass viele Personen mit Migrationshintergrund unter negativen Fremdzuschreibungen aufgrund ihrer Herkunft zu leiden haben - das wiederum beeinflusst oftmals die Leistungsfähigkeit.

Quelle: n-tv.de , jgu
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Aktionsplan Gold

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Jul 2017 12:41

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Nicht ohne Steuer-ID - Das sollten Ferienjobber wissen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Jul 2017 09:37

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Mittwoch, 19. Juli 2017
Nicht ohne Steuer-ID - Das sollten Ferienjobber wissen

Der Sommer zahlt sich für Schüler und Studenten oft aus - denn mit einem Ferienjob können sie ihr Einkommen aufbessern. Damit es keinen Ärger gibt, sollten sie ein paar Regeln kennen.

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Kellnern im Café, Aushilfe am Fließband oder Einsatz auf dem Bau - im Sommer arbeiten viele Schüler und Studenten, um sich etwas dazuzuverdienen. Dabei müssen sie allerdings auch an das Finanzamt denken. Denn das Einkommen muss möglicherweise versteuert werden. Worauf es ankommt:

Lohnsteuerkarte
Aushilfen auf dem Bau verdienen zum Teil recht gut - für Studenten kann das ein lukrativer Ferienjob sein.
Aushilfen auf dem Bau verdienen zum Teil recht gut - für Studenten kann das ein lukrativer Ferienjob sein.
(

Damit der Arbeitgeber die elektronische Lohnsteuerkarte ELStAM nutzen kann, muss der Ferienjobber seine Steuer-ID und sein Geburtsdatum mitteilen. Außerdem muss er angeben, ob es sich um das erste Beschäftigungsverhältnis handelt. In diesem Fall wird er in die Steuerklasse I eingeordnet und Lohnsteuern werden bis zu einem Monatslohn bis 1006 Euro nicht fällig. Ist der Schüler oder Student bereits bei einem anderen Arbeitgeber gemeldet, wird sein Ferienjob nach der Lohnsteuerklasse VI besteuert. In diesem Fall werden nahezu ab dem ersten Euro Lohnsteuern einbehalten.

Steuererklärung

Wurde zu viel Lohnsteuer gezahlt, lässt sich das Geld mit einer Einkommensteuererklärung im darauffolgenden Jahr zurückholen. Beträgt nach Abzug aller Werbungskosten, Sonderausgaben wie den Ausbildungskosten und weiterer Abzugsbeträge das steuerliche Einkommen nicht mehr als 8354 Euro im Jahr, wird das Finanzamt gar keine Steuern festsetzen und alle Steuerabzüge erstatten.

Kindergeld

Für das Kindergeld spielt der Verdienst während der Ferienzeit und auch neben der Ausbildung keine Rolle mehr. Wer bereits eine abgeschlossene Erstausbildung hat und weiter lernt, muss seine Nebentätigkeit allerdings zeitlich auf höchstens 20 Stunden pro Woche begrenzen. Anderenfalls erlischt der Anspruch. Bis zu zwei Monate, beispielsweise in der Ferienzeit, kann diese Grenze überschritten werden, wenn im Jahresdurchschnitt die 20 Stunden eingehalten werden.

Sozialabgaben
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Ferienjobs bleiben sozialversicherungsfrei, wenn sie von vornherein auf zwei Monate oder 50 Arbeitstage begrenzt sind. Für freiwillige Praktika gilt dies grundsätzlich ebenso. Bei länger andauernden Tätigkeiten, auch bei freiwilligen, bezahlten Praktika, werden Sozialversicherungsbeiträge fällig - mindestens zur Rentenversicherung.

Schüler dürfen in den Ferien höchstens vier Wochen pro Jahr arbeiten. Außerdem gilt eine maximale Arbeitszeit von acht Stunden am Tag und 40 Stunden pro Woche, erklärt der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB).

In der Regel dürfen Schulpflichtige nur zwischen 6.00 und 20.00 Uhr arbeiten, mindestens 16-Jährige auch etwas länger - allerdings nicht am Wochenende.

Grundsätzlich müssen Jugendliche für einen Ferienjob mindestens 13 Jahre alt sein. 13- und 14-Jährige brauchen allerdings eine Erlaubnis der Eltern und dürfen auch dann nur zwei bis drei Stunden pro Tag jobben. Anspruch auf Mindestlohn gibt es bei einem Ferienjob nur für Volljährige.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Abgas-Skandal zum Trotz - VW-Konzern kann Absatz steigern

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Jul 2017 12:58

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Mittwoch, 19. Juli 2017
Abgas-Skandal zum Trotz - VW-Konzern kann Absatz steigern

Der Volkswagen-Konzern steckt noch tief im Morast des Abgas-Skandals - und kann dennoch seine Verkäufe steigern. Selbst für das Sorgenkind mit den vier Ringen geht es wieder bergauf.

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Mitten in der Aufarbeitung des Abgas-Skandals steigert der Volkswagen-Konzern seine Verkaufszahlen weiter. Im ersten Halbjahr 2017 hat Europas größter Autobauer knapp 5,2 Millionen Fahrzeuge an seine Kunden übergeben - 0,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Allein im Juni legten die Auslieferungen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,2 Prozent auf 920.700 Neuwagen zu, wie der Hersteller mitteilt. Konzern-Vertriebschef Fred Kappler sprach von einem starken Monat, in dem alle Marken ihre Auslieferungen im Vergleich zum Vorjahr verbessert hätten: "Das stabile Wachstum in den Kernregionen lässt uns zuversichtlich in die zweite Jahreshälfte starten."
Charts

VW Vorzüge VW Vorzüge 142,70

Während der Absatz in den ersten sechs Monaten in Europa um 3,5 Prozent auf knapp 2,3 Millionen Fahrzeuge, in Osteuropa um 12,9 Prozent auf 366.000 Fahrzeuge und in den USA um 7,2 Prozent auf rund 293.000 Fahrzeuge wuchs, musste Volkswagen auf dem wichtigen chinesischen Markt Federn lassen: VW übergab dort im ersten Halbjahr zwar mehr als 1,8 Millionen Fahrzeuge an seine Kunden - das waren aber 1,9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Konzern begründete dies mit dem schwachen ersten Quartal: Im Juni dagegen wurden rund 315.000 Fahrzeuge und damit 5,2 Prozent mehr als im Vorjahr ausgeliefert.
Auch bei Audi Ende der Durstrecke sichtbar

Auch auf dem deutschen Heimatmarkt musste Volkswagen einen Rückschlag hinnehmen: Im ersten Halbjahr verkaufte der Konzern dort knapp 680.000 Autos und damit 1,0 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Im Juni gab es ein Minus von 2,3 Prozent auf rund 124.000 Fahrzeuge. Unter den einzelnen Marken wuchsen die Auslieferungen der PKW-Kernmarke VW mit Modellen wie Golf und Passat im ersten Halbjahr leicht um 0,3 Prozent auf rund 2,9 Millionen Autos - im Juni verkaufte VW dagegen fast 513.000 Autos, ein Plus von 4,0 Prozent. Die Tochter Seat steigerte ihre Verkäufe im ersten Halbjahr um 13,7 Prozent auf rund 247.000 Autos. Im Juni gab es ein Plus von 12,6 Prozent auf rund 45.000 Autos.
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Einen Rückgang um 4,7 Prozent auf 909.000 Autos musste Audi im ersten Halbjahr hinnehmen. Im Juni allerdings schaffte die Marke ein Plus von 1,0 Prozent auf mehr als 170.000 Autos. Anfang Juli hatten der Verband der Automobilindustrie (VDA) und das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) bekanntgegeben, dass die Zahl der Neuzulassungen in Deutschland im ersten Halbjahr um rund drei Prozent auf gut 1,7 Millionen Autos gestiegen war. Dabei schlug sich auch die Diesel-Debatte nieder: Laut KBA lag der Diesel-Anteil bei den Neuzulassungen bei 41,3 Prozent - im ersten Halbjahr 2016 waren es noch 46,9 Prozent. Davon profitierten Benziner sowie - auf geringem Niveau - Elektro- und Hybrid-Autos.

Eine Ursache dieser Entwicklung dürften drohende Fahrverbote in mehreren deutschen Städten wegen zu hoher Stickoxid-Emissionen von Diesel-Autos sein. Die deutschen Hersteller planen laut VDA ein Software-Update für Dieselmotoren der Abgasnorm Euro 5.

Quelle: n-tv.de , bdk/dpa
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Turbinenlieferung auf Krim - Siemens steigt aus russischer Firma aus

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Jul 2017 10:50

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Freitag, 21. Juli 2017
Turbinenlieferung auf Krim - Siemens steigt aus russischer Firma aus

Entgegen vertraglicher Vereinbarungen leitet ein russischer Partner Turbinen von Siemens auf die Krim weiter. Wegen dieses "eklatanten Vertrauensbruchs" stoppt Siemens die Lieferung von Kraftwerksausrüstung an staatlich kontrollierte Firmen.

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Siemens zieht Konsequenzen aus der Affäre um die Lieferung von Turbinen auf die Krim. Der Konzern werde sich von seiner Minderheitsbeteiligung an dem russischen Unternehmen Interautomatika trennen, das Produkte und Dienstleistungen für Steuerungs- und Kontrollsysteme in Kraftwerken anbietet, teilte das Unternehmen mit. Zudem sei die Beendigung eines Lizenzabkommens mit russischen Unternehmen in Gang gesetzt worden, das die Lieferung von Ausrüstung für Kombikraftwerke betreffe.

Die Lieferung von Kraftwerksausrüstung bei bestehenden Verträgen mit staatlich kontrollierten Firmen in Russland will Siemens bis auf Weiteres stoppen. Das Unternehmen werde künftige Lieferungen zudem kontrollieren, eigene Mitarbeiter würden sich künftig um die Installation kümmern.

"Siemens hat glaubhafte Informationen erhalten, dass alle vier für das Projekt Taman, Südrussland, im Sommer 2016 gelieferten Gasturbinen lokal modifiziert und rechtswidrig, entgegen klarer vertraglicher Vereinbarungen, auf die Krim verbracht worden sind", erklärten die Münchener. Der Konzern habe "alle in seiner Macht stehenden Maßnahmen ergriffen, dies zu verhindern". Die Rede war von einem "eklatanten Bruch der Lieferverträge mit Siemens, des Vertrauens und der EU-Regularien."
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Siemens bekräftige weiterhin sein Angebot, die Ausrüstung zurückzukaufen und den ursprünglichen Vertrag zu annullieren. Auch die Bundesregierung hatte kürzlich von einem "bemerkenswerten Vorgang" gesprochen und erklärt, sie sehe den Konzern in der Verantwortung.

Die Halbinsel Krim wurde 2014 von Russland annektiert und unterliegt deshalb Wirtschaftssanktionen. Siemens reichte daher in Moskau Klage gegen seinen russischen Abnehmer Technopromexport (TPE) ein. Dieser ist Generalunternehmer sowohl für das nie gebaute Kraftwerk auf Taman, für das Siemens insgesamt vier Turbinen lieferte, als auch für die auf der Krim geplanten Projekte. Die Regierung in Moskau steht auf dem Standpunkt, dass es sich um Turbinen aus russischer Produktion handele, die deshalb keinen Sanktionen unterlägen.

Quelle: n-tv.de , rts/AFP/ftü
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Wer zahlt Diesel-Nachrüstung ? - Maas warnt Autobauer, Kosten abzuwälzen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Jul 2017 09:33

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http://www.n-tv.de/wirtschaft/Maas-warn ... 49622.html
Samstag, 22. Juli 2017
Wer zahlt Diesel-Nachrüstung ? - Maas warnt Autobauer, Kosten abzuwälzen

Auf einem Gipfeltreffen Anfang August wollen Politik und Autobauer den Diesel-Motor retten. Doch Rückruf und Umrüstung werden teuer. Der Bundesverbraucherminister fordert die Branche in ihrem eigenen Interesse auf, die Kosten selbst zu tragen.

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Für die angestrebten Nachrüstungen bei Millionen Dieselautos müssen aus Sicht von Bundesverbraucherminister Heiko Maas die Hersteller aufkommen. "Die Kosten dürfen nicht an den Autokäufern hängenbleiben", sagte der SPD-Politiker. "Sie haben es nicht zu verantworten, wenn eine zweifelhafte oder manipulierte Software in ihrem Auto ist." Es sollte im eigenen Interesse der Branche liegen, ihre Glaubwürdigkeit und damit auch viele Tausend Arbeitsplätze in Deutschland zu bewahren.

Bei einem "Diesel-Gipfel" am 2. August will die Bundesregierung mit mehreren Ländern und Autobauern Schritte für einen geringeren Schadstoffausstoß festlegen. Dabei geht es auch darum, Modelle der Emissionsklassen Euro 5 und 6 mit neuer Software nachzurüsten. Zur Frage einer möglichen Kostenbeteiligung des Staates sagte Maas: "Das ist zunächst eine Frage zwischen den Vertragspartnern - dem Kunden und dem Autohersteller."

Maas sprach sich für weitere Konsequenzen aus dem VW-Skandal und auffälligen Abgaswerten auch bei anderen Herstellern aus. "Es wäre sinnvoll, wenn es beim Kraftfahrt-Bundesamt so etwas wie einen Verbraucherbeirat gäbe, damit dort von Anfang an die Interessen der Kunden nicht unter den Tisch fallen." Dem Flensburger Amt wurde oft eine zu große Nähe zur Industrie vorgeworfen.
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Der Minister warb erneut für neue Klagemöglichkeiten in derartigen Massenfällen. Ein Verband sollte vor Gericht ziehen und ein grundlegendes Urteil herbeiführen können: "Wir brauchen endlich ein Instrument, mit dem Kunden sich gegen große Konzerne, die massenhaft Schaden verursachen, gemeinsam zur Wehr setzen können, ohne ein großes Kostenrisiko einzugehen. Das würde dafür sorgen, dass nicht nur Anwaltskanzleien an den Verfahren verdienen, sondern viele betroffene Kunden ihr Recht bekommen." Die große Koalition konnte sich nicht mehr auf solche Musterfeststellungsklagen verständigen.

Zur Planung des "Diesel-Gipfels" kursieren derweil erste Details. So soll es bei den diskutierten Lösungen ausschließlich um Updates von Software gehen, wohl aber nicht um mögliche Nachrüstungen ganzer Bauteile, hieß es aus Kreisen der Grünen im Bundestag. Außerdem soll es Arbeitsgruppen geben, die sich mit Themen wie E-Mobilität im Nah- und Lieferverkehr, Verkehrslenkung und allgemein dem Umbau der Autoindustrie beschäftigen sollen.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hatte Ende April bereits als Ziel ausgegeben, dass die Hersteller ihre Pkw auf eigene Kosten nachrüsten und so die Stickoxid-Emissionen um mindestens die Hälfte senken sollen.

Quelle: n-tv.de , chr/dpa
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Höhepunkt überschritten ? - Dax sehnt sich nach Überraschungen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Jul 2017 19:32

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Samstag, 22. Juli 2017
Höhepunkt überschritten ? - Dax sehnt sich nach Überraschungen

Auf die Anleger prasseln in der kommenden Woche neben ein paar Konjunkturdaten vor allem Quartalszahlen ein. Doch dass diese überraschen, ist unwahrscheinlicher geworden. Und so zeichnet sich für den Handel eher ein Trippeln auf der Stelle ab.

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Warm anziehen müssen sich Anleger in der kommenden Woche. Die Berichtssaison nimmt volle Fahrt auf, doch dieses Mal ist etwas anders: Die abwartende Haltung der Investoren,wie sie in den vergangenen Quartalen zu beobachten war, ist einer fordernden Haltung gewichen. Die Angst ist groß, dass vor allem der deutsche Leitindex Dax den Höhepunkt seines Gewinnmomentums schon im Juni überschritten haben könnte. Der Fall durch die 12.400er-Marke sei nur ein erster Schritt nach unten, heißt es.
Charts

Dax Dax 12.240,06
Dow Jones Dow Jones 21.580,07

Reagierten Investoren bislang freudig überrascht auf gute Zahlen und belohnten diese mit entsprechenden Kursgewinnen, zeigen sie sich nun immer häufiger intolerant. Schon die kleinste Verfehlung bei Umsatz, Marge oder Ausblick reicht, um die Aktien der jeweiligen Unternehmen in den Keller zu treiben. "Aktien, die die Schätzungen verfehlen, werden dieses Quartal aggressiver abverkauft als in der vergangenen Berichtssaison", stellt Aktienstratege Emmanuel Cau von JP Morgan in einer ersten Auswertung der laufenden Saison fest.

Klassische Beispiele zeigten in der abgelaufenen Woche die Kurseinbrüche bei Lufthansa oder Philips Lighting. Verluste in diesem Umfang waren zuvor nur bei Gewinnwarnungen zu finden, nicht aber bei leicht verfehlten Schätzungen. Wer dann noch von einer Nachfrageabschwächung berichtet, wie der schwedische Autozulieferer SKF, der muss sich über zehn Prozent Minus nicht wundern. Die Zahlen von Michelin, Peugeot und Daimler versprechen daher, spannend zu werden.
Dax-Unternehmen öffnen die Bücher

Bei der Deutschen Börse wird trotz des ruhigen Finanzmarktumfelds und der geplatzten Fusion mit der Londoner Börse ein ordentliches zweites Quartal erwartet. Der erste Höhepunkt in dieser Saison ist der Donnerstag, wenn neben BASF und der Deutschen Bank auch Volkswagen und Bayer ihr Zahlenwerk offenlegen. Für Anleger der Deutschen Post und von Linde dürften die Resultate des US-Logistikers UPS und des Linde-Fusionspartners Praxair von größerem Interesse sein. Der Handelsriese Amazon rundet die Tagesagenda am Donnerstagabend in den USA ab.

Zu den fundamental induzierten Verkäufen gesellt sich mittlerweile eine Dominanz von Handelstechniken, wie sie trendfolgende Hedge Fonds betreiben, die sich ohne ein echtes Interesse an einem Unternehmen nur an Kursbewegungen dranhängen und sie durch ihr Volumen verstärken. Ähnlich agieren passive Fonds und regelbasierte ETFs, die sich an einzelnen Kennzahlen orientieren.

Für die Schwäche europäischer Aktien spricht zudem, dass Europa im Vergleich zu den USA gar nicht so gut aussieht: So hätten im S&P-500 rund 78 Prozent der Unternehmen die Erwartungen geschlagen, im Stoxx-600-Index seien dies nur 45 Prozent gewesen, hat Aktienstratege Cau festgestellt. Besonders enttäuschend hätten sich hier bisher die Industriewerte entwickelt.
Gewinnanhebungen sind wohl Geschichte
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Und auch die Ausblicke reichten nicht mehr aus, um für weiter erhöhte Schätzungen oder Hochstufungen zu sorgen. Dafür gebe es nun einfach zu viele Belastungen, darunter der Sprung im Eurokurs. "Die Revisionen beim Gewinn je Aktie scheinen global ihren Höhepunkt überschritten zu haben und sogar klar ins Negative gedreht zu haben in der Eurozone und Großbritannien", schließt Cau.

Vormals wichtige Sentiment-Daten wie die Einkaufsmanager-Indizes (PMIs) für Juli am Montag oder selbst der Ifo-Index am Dienstag dürften daher untergehen. Denn Anleger wollen nur noch harte Fakten sehen - und da gibt es nun einmal nichts Direkteres als die Quartalszahlen der Unternehmen. Daneben wird mit Argusaugen auf die ersten Inflationsdaten für Juli aus Deutschland, Frankreich, anderen Ländern Europas und den USA sowie die BIP-Daten zum zweiten Quartal geachtet. Sollte die Inflation auf zu niedrigem Niveau verharren oder das Wirtschaftswachstum nicht die erhoffte Beschleunigung zeigen, dürfte es mit den Aktienkursen auf breiter Front nach unten gehen.

Quelle: n-tv.de , jwu/DJ/rts
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Künstliche Intelligenz - Tech-Riesen klotzen am Zukunftsmarkt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Jul 2017 10:08

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Künstliche Intelligenz - Tech-Riesen klotzen am Zukunftsmarkt

Von Franz-Georg Wenner und Daniel Saurenz

Der Markt für künstliche Intelligenz bietet Unternehmen enormes Wachstumspotenzial. Umso energischer investieren US-Konzerne dort. Wer hat derzeit die Nase vorn?

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Es klingt wie ein Widerspruch, wenn Tesla-Chef Elon Musk einerseits mit seinem Unternehmen Tesla an selbstfahrenden Autos arbeitet, andererseits aber eindringlich vor den Gefahren künstlicher Intelligenz (KI) warnt. "Künstliche Intelligenz stellt ein grundlegendes Risiko für die Existenz der menschlichen Zivilisation dar, auf eine Weise wie es Autounfälle, Flugzeugabstürze, schadhafte Drogen oder schlechtes Essen nie waren", sagte Musk auf einem Treffen der "National Governors Association", einer Organisation von US-Gouverneuren. "Ich habe Zugang zu hochmoderner künstlicher Intelligenz, und ich glaube, die Leute sollten besorgt sein", so der Tesla-Chef. Aber dieser Bereich ist eben gleichzeitig ein großer und stark wachsender Markt, der zahlreichen Unternehmen neue Gewinnchancen ermöglicht.

KI (engl. artificial intelligence, kurz AI) bezeichnet menschenähnliches Denken oder Handeln eines Computers, Roboters oder einer Maschine. Das System lernt aus seinen Fehlern und kann ohne erneute Programmierung auf eine gleiche Aufgaben- oder Problemstellung anders reagieren. Ein intelligentes Verhalten wird somit durch maschinelles Lernen simuliert. Möglich wird KI durch nahezu unbegrenzt verfügbare, flexible Rechenleistung (Cloud Computing) und riesige Datenmengen. In den nächsten Jahrzehnten dürfte KI zur wesentlichen Stellschraube für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen werden. Die Analysten der Researchfirma Markets and Markets prognostizieren, dass der Markt bis zum Jahr 2022 auf rund 16 Milliarden Dollar wachsen wird, was einem durchschnittlichen Anstieg von knapp 63 Prozent pro Jahr zwischen 2016 und 2022 entspricht.
Profiteure im Software- und Hardwarebereich

Andere Analyseunternehmen wie Gartner sind ebenfalls optimistisch für die weitere Entwicklung und erwarten, dass ab dem Jahr 2020 KI-Technologie in fast jedem neuen Software-Produkt enthalten sein wird. Entsprechend kräftig investieren Cloud-Spezialisten, wie Microsoft und kleinere Softwarefirmen wie Salesforce.

Microsoft hat in den vergangenen Jahren kleine KI-Firmen, wie Netbreeze, Equivio und Genee gekauft und im September 2016 eine große neue KI-Einheit namens AI and Research Group aufgebaut. Leistungsfähigere Software erfordert leistungsfähigere Hardware, womit der Hersteller von Grafikkarten Nvidia ins Spiel kommt. Die hochpreisigen Grafikkarten von Nvidia werden verstärkt in Rechenzentren im Bereich Machine Learning eingesetzt. Gleichzeitig bietet der Konzern mit Drive PX eine Platform, die Autoherstellern beim Bau von selbstfahrenden Fahrzeugen hilft. Die Grafikkarten können "sehen" und auf Hindernisse reagieren.

Der weltgrößte Chiphersteller Intel will ebenfalls an dem Wachstum partizipieren und kauft den israelischen Kameratechnik-Spezialisten Mobileye. Dessen Kameras und Sensoren gelten in der Branche als das Auge des selbstfahrenden Autos. Mit der Technologie ist das Unternehmen der weltweit führende Anbieter von Fahrassistenzsystemen, der Vorstufe von selbständig fahrenden Autos. Im Hype um KI bläst Apple zur Aufholjagd. Ende Mai gab es Berichte, dass Apple an einem Prozessor arbeite, der speziell auf KI-Aufgaben ausgelegt sein solle. Mit dem Chip wolle der Konzern in den Markt für selbstfahrende Autos und augmented Reality vordringen. Darunter versteht man die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Zudem will das Unternehmen den Rückstand auf Amazon und Alphabet verringern, die ebenfalls mit Hochdruck in dem Bereich arbeiten, nicht zuletzt mit dem sprachgesteuerten Gerät Amazon Echo oder dem intelligenten Lautsprecher Google Home. Google verwendet zudem in seinen eigenen Rechenzentren einen selbst entwickelten KI-Chip, um die Suchergebnisse und die Bilderkennung zu verbessern.
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Das soziale Netzwerk Facebook war zwar weniger auf Akquisitionstour, entwickelt aber mit seiner FAIR-Einheit (Facebook AI Research) eigene Lösungen für Bild- und Spracherkennung, Natural Language Processing (Computerlinguistik) der Machine Learning. Die Fantasie um künstliche Intelligenz lässt die Umsätze in den beteiligten Aktien deutlich ansteigen, wie Manuel Suckart vom Onlinebroker Degiro weiß: "Trotz Sommerpause sehen wir vor allem bei den großen US-Tech-Firmen aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz ein großes Anlegerinteresse."

Daher dürfte trotz Musks Bedenken nicht nur das Interesse der Investoren hoch bleiben, sondern auch das Wachstum des KI-Marktes. Dabei könnten sich vor allem die US-Technologiekonzerne einen großen Teil vom Kuchen abschneiden.

Quelle: n-tv.de
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Billiger Praktikanten-Ersatz - Viele Betriebe nutzen Azubis aus

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Jul 2017 20:55

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Sonntag, 23. Juli 2017
Billiger Praktikanten-Ersatz - Viele Betriebe nutzen Azubis aus

Angesichts des Fachkräftemangels sollte man meinen, Betriebe wüssten ihre Auszubildenden zu schätzen. Doch vor allem Kleinbetriebe sollen sie missbrauchen. Betroffen sind vor allem jene Azubis, die sonst kaum Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben.

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Viele Auszubildende in Deutschland werden einem Bericht zufolge von ihren Betrieben ausgenutzt. Die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" schreibt, dass sie vor allem in Kleinbetrieben regelmäßig Überstunden machen, die ihnen weder auf den Urlaub angerechnet noch bezahlt werden. Weiterhin sollen viele Azubis Aufgaben erledigen, die mit ihrer eigentlichen Ausbildung nichts zu tun haben - etwa Fensterputzen, Bodenwischen und Messestände aufbauen.

Besonders schlimm sei die Lage bei Friseuren, in Zahnarztpraxen, Reisebüros, in der Gastronomie sowie in der Hotel- und Reinigungsbranche, berichtet die Zeitung. In einigen Wäschereien würden Auszubildende etwa systematisch gezwungen, Überstunden zu leisten. Bezahlt werden diese allerdings nicht: Vorgesetzte hielten die Überstunden selten offiziell fest, heißt es in dem Bericht. Beschwerden gegen diese Praxis hätten deswegen fast nie Aussicht auf Erfolg. Zusätzlich weisen die betroffenen Azubis überdurchschnittlich viele Fehltage in der Berufsschule auf und fallen häufiger durch die Abschlussprüfung.
Missbrauch mit System
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Betroffen von dem Missbrauch sind dem Blatt zufolge vor allem Jugendliche, die auf dem Arbeitsmarkt kaum Chancen haben, zum Beispiel Hauptschüler mit schlechten Noten. Diese gelten demnach als billige Alternative zu Praktikanten, für die Unternehmen seit zwei Jahren einen Mindestlohn zahlen müssen. Auszubildende kosten dagegen nur 500 Euro pro Monat.

Glaubt man Gewerkschaften, hat der Missbrauch System. Tobias Wunsch, bei der IG Metall für Ausbildung zuständig, sagte der Zeitung: "Natürlich sind das alles nicht nur Einzelfälle oder schwarze Schafe." Seit Jahren beschweren sich Jugendliche Untersuchungen zufolge über die Ausbildung in den genannten Branchen.

Obwohl diese Vorwürfe seit langer Zeit bekannt sind, greifen die zuständigen Handwerks- sowie Industrie- und Handelskammern nur selten ein. "Weil sie immer wieder die Interessen der Wirtschaft vertreten, nicht die der Jugendlichen", erklärt Gewerkschafter Wunsch.

Quelle: n-tv.de , chr
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Recht verständlich - Wer bei der Arbeit pennt, fliegt raus ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Jul 2017 08:52

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Montag, 24. Juli 2017
Recht verständlich - Wer bei der Arbeit pennt, fliegt raus ?

Ein Gastbeitrag von Alexandra Henkel

Arbeitgeber dürfen die Pausenzeiten festlegen. Doch riskiert ein Mitarbeiter, der außerhalb dieser bei der Arbeit schläft, eine fristlose Kündigung? Darf der Arbeitgeber hier von Arbeitszeitbetrug und damit einer Straftat ausgehen?

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Das Arbeitsgericht Siegburg - Az.: 4 BV 56/16 – hatte kürzlich den Fall eines Betriebsratsmitglieds zu beurteilen, das sich einige Minuten vor Beginn der Pausenzeiten im Pausenraum hingelegt hatte und tief und fest eingeschlafen war. Betriebsratsmitglieder unterliegen besonderem Kündigungsschutz und können grundsätzlich nur dann gekündigt werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt, der sogar eine fristlose Kündigung rechtfertigt und wenn vorher die Zustimmung des Betriebsrates zum Ausspruch der Kündigung vorliegt. Die Frage, ob Schlafen am Arbeitsplatz außerhalb der Pausen eine fristlose Kündigung rechtfertigt, stellt sich aber auch generell bei "normalen" Mitarbeitern.
Dr. Alexandra Henkel MM, Partnerin FPS.
Dr. Alexandra Henkel MM, Partnerin FPS.

Bei Schlafen am Arbeitsplatz könnte man eventuell an einen Arbeitszeitbetrug denken. Der Arbeitnehmer spiegelt dem Arbeitgeber vor, dass er ganz normal arbeitet und kassiert sein normales Gehalt für die vermeintliche Arbeitszeit - er arbeitet aber nicht, weil er zum Beispiel private Dinge erledigt oder wie hier Pause macht und schläft. Betrug, hier Arbeitszeitbetrug, ist eine Straftat und kein Kavaliersdelikt und je nach Einzelfall ist in der Arbeitsrechtsprechung anerkannt, dass Arbeitszeitbetrug ein wichtiger Grund für eine fristlose Kündigung – auch ohne vorherige einschlägige Abmahnung - sein kann. Je nach Einzelfall aber eben ...

... und hier sah das Arbeitsgericht in diesem Einzelfall keinen hinreichenden Grund dafür, dass das Betriebsratsmitglied seinen Job fristlos verliert und hielt eine Kündigung für nicht zulässig. Hierbei sprachen 20 Jahre beanstandungsloser Tätigkeit für den Arbeitgeber für den Mitarbeiter und die Tatsache, dass es sich nur um 2 Minuten frühere Pause handelte. Der Mitarbeiter hatte als Entschuldigung angegeben, sich wegen starker Knieschmerzen zwei Minuten früher in den Pausenraum begeben zu haben, um dort auf der Krankenliege kurz das Bein hochzulegen.
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Dieses Ergebnis galt laut Arbeitsgericht Siegburg auch trotz der Tatsache, dass der Mitarbeiter schon einige Tage zuvor ebenfalls einige Minuten vor Pausenbeginn beim Schlafen erwischt und abgemahnt worden war. Zweimal nur wenige Minuten reichten dem Gericht nicht aus. Es führte aus, dass nicht jede Nichteinhaltung der Pausenzeiten automatisch auch ein Arbeitszeitbetrug sei.

Bei einem anderen Fall von längerem Schlafen am Arbeitsplatz oder kürzerer Beschäftigungszeit könnte die richterliche Wertung der Interessen im Einzelfall durchaus auch anders aussehen und eine Kündigung drohen. Hier wäre der Arbeitgeber sicherlich auch besser beraten gewesen, wenn er den Mitarbeiter vor Einleitung des Verfahrens auf Zustimmung zu einer fristlosen Kündigung vorher angehört und nicht nur eine Tatkündigung (bei der man hier den Vorsatz des Betruges beweisen muss), sondern auch noch eine Verdachtskündigung ausgesprochen hätte. Angesichts der 20 Jahre Beschäftigung und der lediglich zweimaligen wenigen Minuten zu viel Pause wäre aber auch das kein rechtlich sicheres Verfahren gewesen und die Gerichte wären jedenfalls bei einem besonders zu schützenden Betriebsratsmitglied wohl zu demselben Ergebnis gekommen.

Rechtsanwältin Dr. Alexandra Henkel MM ist Partnerin der Kanzlei FPS.

Quelle: n-tv.de ,
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US-Prozess zu Abgas-Skandal - VW-Manager legt Geständnis ab

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Jul 2017 20:55

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http://www.n-tv.de/wirtschaft/VW-Manage ... 53553.html
Dienstag, 25. Juli 2017
US-Prozess zu Abgas-Skandal - VW-Manager legt Geständnis ab

Im Prozess gegen die mutmaßlich für den Abgasbetrug in den USA verantwortlichen VW-Manager bahnt sich eine Wende an. Der Mann, der jahrelang für die Zusammenarbeit mit den Umweltbehörden verantwortlich war, will nun offenbar ein Geständnis ablegen.

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Ein seit Anfang des Jahres inhaftierter Volkswagen-Manager, den die USA im Abgas-Skandal zur Rechenschaft ziehen wollen, will sich nun doch schuldig bekennen. Die Anwälte des langjährigen VW-Mitarbeiters haben den zuständigen Richter Sean Cox informiert, dass ihr Mandant ein Geständnis abgeben will. Das teilte ein Sprecher des Gerichts in Detroit mit.
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Vorteil Zetsche: Der Daimler-Chef zusammen mit den damaligen Vorstandsvorsitzenden von VW und BMW Winterkorn und Reithofer. 24.07.17 Wer kommt straffrei davon? Daimler kam VW mit Selbstanzeige zuvor

Das Schuldbekenntnis soll bei einer Anhörung am 4. August erfolgen. Das FBI hatte den Deutschen, im Januar in Miami festgenommen. Die USA beschuldigen den Mann, Teil einer Verschwörung zum Betrug und Verstoß gegen US-Umweltgesetze gewesen zu sein. Bislang hatte der VW-Angestellte, dem eine lange Haftstrafe droht, die Vorwürfe zurückgewiesen und auf unschuldig plädiert.

Der Ex-Chef des für die Koordination mit den US-Behörden zuständigen Umwelt- und Ingenieursbüros von VW ist einer von acht früheren und aktuellen Managern unterhalb der Konzernführung, die von der US-Justiz für die Manipulation von Abgaswerten und deren Verschleierung verantwortlich gemacht werden. Ein weiterer ehemaliger VW-Mitarbeiter in den USA, der sich bereits schuldig bekannt hat, arbeitet mit den Ermittlern zusammen. Die anderen halten sich in Deutschland auf und müssen keine Auslieferung fürchten.

Quelle: n-tv.de , mbo/rts/dpa
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Wirtschaft » Börsenkurse Zertifikate

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Jul 2017 21:11

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Wirtschaft » Börsenkurse Zertifikate
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Dow Jones 21.618,98 105,81 0,5% 21:51
NASDAQ 100 5.930,31 -11,06 -0,2% 21:51
S&P 500 2.477,31 7,40 0,3% 21:51
NIKKEI 19.955,20 -20,47 -0,1% 08:35
HANG SENG 26.852,05 19,26 0,1% 10:09
Nasdaq 100 Future 5.931,25 -2,75 -0,0% 21:51
Konjunkturticker
« Dienstag, 25. Juli 2017 »
Konjunktur Index Wert Prognose
08:00 Importpreise Juni -1,1% gg Vm/+2,5% gg Vj -0,7% gg Vm/+2,9% gg Vj
08:45 Geschäftsklimaindex Juli 109 108
10:00 Ifo-Index Juli 116,0 114,9
15:00 Case-Shiller-Hauspreisindex Mai +5,7% gg Vj +5,9% gg Vj
16:00 Index des Verbrauchervertrauens Juli 121,1 116,0
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DAIMLER 61,46 0,8% 0,46 22:00
COMMERZBANK.. 10,84 1,4% 0,15 22:00
VOLKSWAGEN .. 133,63 -1,3% -1,71 21:31
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NORDEX 12,19 1,8% 0,22 21:56
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MDax Gewinner TALANX AG N.. 35,10 7,1%
DT. PFANDBR.. 11,38 3,6%
AURUBIS 73,49 2,8%
BILFINGER 34,92 2,7%
SALZGITTER 38,19 2,6%
TecDax Gewinner NORDEX 12,10 2,7%
EVOTEC AG O.. 12,16 2,7%
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AIXTRON 7,49 1,9%
UTD.INTERNET 50,93 1,6%
Dow Jones Gewinner CATERPILLAR 114,51 5,9%
MC DONALDS 159,39 5,0%
WAL MART 78,57 2,2%
J.P. MORGAN 92,97 1,9%
GOLDMAN SAC.. 221,89 1,7%
Nasdaq Gewinner Tractor Sup.. 53,50 3,8%
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Nikkei Gewinner HITACHI ZOS.. 4,50 7,7%
MITSUBISHI .. 6,23 5,1%
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Aktien Flopp
Dax Verlierer PROSIEBENSA.. 32,81 -1,8%
VOLKSWAGEN .. 134,05 -1,3%
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E.ON 8,30 -0,4%
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MDax Verlierer STEINHOFF I.. 4,43 -1,5%
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NORMA GROUP.. 51,95 -0,9%
SCHAEFFLER .. 12,05 -0,8%
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TecDax Verlierer SARTORIUS A.. 80,61 -3,5%
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PFIZER 33,02 -0,9%
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Nasdaq Verlierer Seagate Tec.. 33,30 -16,2%
Micron Tech.. 29,85 -5,7%
Viacom Inc 35,02 -3,3%
Incyte Corp.. 133,90 -3,2%
Alphabet Inc 949,44 -3,2%
Nikkei Verlierer SHOWA DENKO 22,57 -9,4%
ISUZU MOTORS 10,80 -7,7%
FURUKAWA 1,53 -5,8%
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TORAY 7,57 -3,9%
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DWS Top Dividen.. Deutsche Asset .. 2,1%
DWS Deutschland Deutsche Asset .. 24,5%
FvS Sic Multipl.. Flossbach von S.. 1,5%
DekaFonds CF Deka Investment.. 20,2%
DWS Vermögensbi.. Deutsche Asset .. 11,1%
hausInvest Commerz Real In.. 2,1%
Kapital Plus A Allianz Global .. 1,6%
UniFonds Union Investmen.. 18,7%
Performance je Fondsart Fondsart 1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre
Aktienfonds 15,7% 25,2% 64,6%
Geldmarktfonds -0,0% -0,1% 323,1%
Immobilienfonds -1,4% 14,8% 35,2%
Laufzeitfonds 4,9% 16,1% 41,1%
Mischfonds 5,3% 9,8% 26,6%
Rentenfonds 2,7% 6,2% 14,4%
Sonstige 2,3% 1,1% 10,2%
wertgesicherte Fonds 0,7% 3,8% 11,7%
ETF
Tagesgewinner WKN NAME Perf.
A1JVYJ Solactive Global Oil 3,3%
A0RPR2 Source Markets Source STO.. 3,2%
DBX1SB dbxtr STE600 BasRs UETF 1C 2,4%
A0F5UK iShares STOXX Europe 600 .. 2,4%
LYX0AX LYXOR UCITS ETF STX EUROP.. 2,3%
ETF063 ComStage STOXX Europe 600 2,3%
ETF573 ComStage CBK U.S. Treasury 2,0%
A0REJZ AMUNDI ETF MSCI EUROPE BA.. 1,9%
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A12GVR db x-trackers MSCI Emergi.. -1,9%
A2DKPP iSh III Intermed Cred USD.. -1,6%
A1JHYU HSBC ETFs HSBC MSCI SOUTH.. -1,6%
A12HL9 iShares $ Treasury Bond 2.. -1,4%
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A12HMZ iShares Euro Government B.. -1,2%
ETF509 ComStage iBoxx € Liquid S.. -1,2%
Zertifikate
Gewinner WKN NAME Perf.
VS92BK 8X Long Index linked to .. 150,0%
CR90N1 Commerzbank Faktor 10x u.. 111,1%
TD70LL HSBC Faktor 7,5 Brent-C .. 100,0%
MF2MXC Seagate Technology PLC s .. 62,7%
VS7RK2 8X Long Index linked to .. 50,0%
CN1TMV Commerzbank Faktor 5x L .. 50,0%
LS9FRA LUS Wikifolio-Index Exod .. 49,7%
MF16Q3 S&P GSCI Coffee Commodit .. 49,0%
Verlierer WKN NAME Perf.
LS9JBH LUS Wikifolio-Index EXOD .. -99,5%
CE295G Commerzbank Faktor 12x u.. -66,7%
CZ6SP8 Commerzbank Faktor 5x L .. -66,7%
CR13H9 Commerzbank Faktor 4x L .. -66,7%
LS9HKB LUS Wikifolio-Index Pres .. -64,1%
CZ6VJ2 Commerzbank Faktor 4x S .. -54,5%
CR5JKS Commerzbank Faktor 9x S .. -50,0%
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Hebelprodukte
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Schlag für deutsche Autobranche - Briten planen Diesel- und Benziner-Verbo

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Jul 2017 10:05

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Briten-pl ... 53769.html
Mittwoch, 26. Juli 2017
Schlag für deutsche Autobranche - Briten planen Diesel- und Benziner-Verbot

Der Diesel-Skandal, in den immer mehr Hersteller verwickelt sind, kratzt am Image der Branche. In Deutschland wollen einige Metropolen den Diesel in Innenstädten verbieten. Großbritannien geht einen Schritt weiter: Alle Verbrenner sollen verboten werden.

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Großbritannien will offenbar ab 2040 den Verkauf von Diesel-Fahrzeugen und Benzinern verbieten. Die britische Regierung werde das Vorhaben im Lauf des Tages bekanntgeben, berichteten mehrere britische Tageszeitungen. Zum Klimaschutz sollten auch Hybrid-Autos, die sowohl über einen Elektro- als auch über einen Benzin- oder Dieselmotor verfügen, nicht mehr zugelassen werden, berichtete die "Times". Auf britischen Straßen seien dann nur noch Elekroautos erlaubt.

Das Umweltministerium in London war zunächst nicht zu einer Stellungnahme zu erreichen. Auch Frankreich plant ein Verbot von Diesel- und Benzinautos ab 2040.
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Nach Einschätzung von Experten wird die Nachfrage nach Verbrennungsmotoren mit Diesel und Benzin unter dem Druck schärferer Klimavorschriften im kommenden Jahrzehnt sinken. Angesichts der höheren Kosten und geringeren Reichweite machen Elektroautos aber nach wie vor nur einen Bruchteil der Autoverkäufe aus.

Daimler und Volkswagen peilen an, bis 2025 rund ein Viertel ihres Pkw-Absatzes mit Elektroautos zu bestreiten. Der schwedische Autobauer Volvo, eine Tochter der chinesischen Geely, hatte jüngst als erster traditioneller Autobauer seinen Abschied von Benzin- und Dieselmotoren bekanntgegeben. Ab 2019 soll jeder neue Volvo entweder mit Elektro- oder Hybridantrieb fahren. BMW teilte mit, den angekündigten Elektro-Mini in Großbritannien fertigen zu wollen.

Quelle: n-tv.de , bad/rts
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US-Investor wird Großaktionär - "Höllenhund" steigt bei Commerzbank ein

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Jul 2017 09:21

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http://www.n-tv.de/wirtschaft/Hoellenhu ... 55335.html
US-Investor wird Großaktionär - "Höllenhund" steigt bei Commerzbank ein

Vor einem Jahr noch galt die Commerzbank als Krisenbank. Der Aktienkurs brach ein. Seitdem allerdings hat sich viel getan. Besonders ein als besonders aggressiv geltender US-Finanzinvestor setzt wieder auf die deutsche Finanzbranche.

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Der US-Finanzinvestor Cerberus ist bei der Commerzbank eingestiegen. Das Unternehmen meldete einen Anteil von 5,01 Prozent an Deutschlands zweitgrößter Privatbank. Das Paket ist knapp 700 Millionen Euro wert. Cerberus ist damit zweitgrößter Aktionär der Commerzbank nach dem deutschen Staat, der das Institut in der Finanzkrise gerettet hatte und noch gut 15 Prozent der Anteile hält.
Charts

Commerzbank Commerzbank 11,18

Was der als aggressiv geltende, nach dem griechischen Wächter der mythischen Unterwelt benannte Investor mit dem Aktienpaket im Schilde führt, blieb zunächst unklar. Eine Commerzbank-Sprecherin wollte nicht sagen, ob Cerberus im Vorfeld des Einstiegs wie üblich Kontakt mit der Bank aufgenommen hatte.

In einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg hatte es Anfang des Monats geheißen, Cerberus wolle mit dem Einstieg vom Aufschwung in der deutschen Finanzbranche profitieren. Der Kurs der Commerzbank-Aktie hatte sich in den vergangenen Monaten kräftig erholt. Seit dem Tiefststand von 5,16 Euro im August 2016 hat er sich mehr als verdoppelt. Am Mittwoch legte die Aktie um 1,5 Prozent auf fast elf Euro zu.
Deutsche Banken im Fokus
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ARCHIV - Das Schild einer Commerzbank-Filiale ist am 10.02.2015 in Frankfurt am Main (Hessen) vor der Zentrale der Commerzbank zu sehen. Am 09.02.2017 legt das Kreditinstitut seine Jahresbilanz vor. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ 09.02.17 Gewinn bricht um 75 Prozent ein Commerzbank kürzt Mitarbeitern die Boni

Deutsche Banken stehen ohnehin im Interesse des Investors: Vor kurzem hatte Cerberus die Übernahme der Stuttgarter Regionalbank Südwestbank perfekt gemacht. Die österreichische Bawag, deren Mehrheitseigner Cerberus ist, macht sich gerade schick für einen Börsengang, der laut Finanzkreisen ab Herbst über die Bühne gehen könnte.

Bawag und ihr Großaktionär sind laut der "Süddeutschen Zeitung" auch an der Wüstenrot Bank interessiert, an der der Stuttgarter Finanzkonzern W&W das strategische Interesse verloren hatte. Auch mit einer Übernahme der Postbank hatte sich Cerberus schon beschäftigt: Die Pläne hatten sich allerdings zerschlagen, weil die Deutsche Bank einen zu hohen Preis gefordert hatte. Eine Komplettübernahme der Commerzbank wäre für einen Finanzinvestor wie Cerberus allerdings zu teuer: Ihr Börsenwert liegt bei fast 14 Milliarden Euro.

Quelle: n-tv.de , mbo/rts
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Mitarbeiter im Visier - Wenn der Chef einen Detektiv einschaltet

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Jul 2017 09:49

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http://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-der-Ch ... 39610.html
Donnerstag, 27. Juli 2017
Mitarbeiter im Visier - Wenn der Chef einen Detektiv einschaltet

Arbeitgeber dürfen nicht ohne Weiteres Detektive auf ihre Mitarbeiter ansetzen. Das Landesgericht Baden-Württemberg gab dem Einspruch eines Mitarbeiters statt. Dieser war während seiner Krankschreibung von Detektiven überwacht worden.

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Ein Arbeitgeber darf Kontrollen anordnen, um festzustellen, ob der Arbeitnehmer seinen Pflichten nachkommt. Einen Detektiv kann er allerdings nur einschalten, wenn der Verdacht einer Straftat vorliegt. Der Verdacht auf einen Wettbewerbsverstoß reicht nicht, erklärt die Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht des Deutschen Anwaltvereins. Sie beruft sich auf eine Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Baden-Württemberg (Az.: 4 Sa 61/15).

Im verhandelten Fall arbeitete ein Mann seit 37 Jahren im Stanzformenbau. Er bezog zuletzt ein durchschnittliches monatliches Brutto-Arbeitsentgelt von 3400 Euro. 2013 gründeten seine drei Söhne eine Firma, die ebenfalls im Stanzformenbau tätig ist. Ein Kunde der Firma des Vaters erhielt im Mai 2015 eine E-Mail, in der die Söhne die Leistungen ihrer Firma darstellten und ausdrücklich darauf verwiesen, dass ihr Vater bei der später beklagten Firma seit 37 Jahren tätig ist. Diese E-Mail nahm der Arbeitgeber des Vaters zum Anlass, ihn darauf hinzuweisen, dass er nicht in Wettbewerb zu seinem Arbeitgeber treten dürfe.
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In Deutschland dürfen Vermieter und Hausbesitzer ihre Immobilien nur sehr eingeschränkt mit Kameras überwachen. 11.12.14 Datenschutzverstoß möglich Tücken bei privaten Überwachungskameras

Gleichzeitig beauftragte der Arbeitgeber ein Detektivbüro. Dieses stellte fest, dass der Mitarbeiter an einem der vielen Tage, an denen er krankgeschrieben war, in der Firma seiner Söhne war. Dabei habe er am Montage-Tisch gestanden und an zwei Stanzformen gearbeitet. Er habe den Detektiv sogar noch durch den Betrieb geführt, die Maschinen erklärt und mitgeteilt, dass es sich um einen Familienbetrieb handele. Die Firma kündigte dem Mann fristlos. Dagegen wehrte er sich.

Mit Erfolg. Das Gericht stellte fest, dass das Arbeitsverhältnis nicht aufgelöst sei. Die Erkenntnisse des Detektivs dürften im Arbeitsschutzprozess nicht verwertet werden. Nach dem Bundesdatenschutzgesetz dürften Mitarbeiter nur dann überwacht werden, wenn einem konkreten Verdacht zielgerichtet nachgegangen werden müsse. Dafür müsse der Verdacht einer Straftat vorliegen. Ein reiner Wettbewerbsverstoß reiche jedoch nicht. Da die Informationen des Detektivs somit rechtswidrig erlangt wurden, konnten sie im Prozess nicht verwertet werden.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Euro und Diesel-Krise belasten - Dax erwartet schwere Woche der Bilanzen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Jul 2017 18:17

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http://www.n-tv.de/wirtschaft/marktberi ... 60739.html
Sonntag, 30. Juli 2017
Euro und Diesel-Krise belasten - Dax erwartet schwere Woche der Bilanzen

In der kommenden Woche erreicht die deutsche Bilanzsaison ihren Höhepunkt. Dabei könnte die Furcht der Anleger vor schrumpfenden Firmengewinnen dem Dax erneut zu schaffen machen. Auch die Euro-Stärke und die Abgasaffäre bleiben Belastungsfaktoren.

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Der Dax könnte in der neuen Woche weiter schwächeln. Der starke Euro, die laufende Berichtssaison in Deutschland und die wegen mutmaßlicher Kartellabsprachen unter Druck stehenden deutschen Autowerte dürften Belastungsfaktoren bleiben. Zudem stehen wichtige Konjunkturdaten auf der Agenda - vor allem der US-Arbeitsmarktbericht für den Juli, aber auch Inflationszahlen aus den USA und Europa. Am Freitag büßte der deutsche Leitindex 0,40 Prozent auf 12.162 Punkte ein. Auf Wochensicht lag sein Minus damit bei 0,6 Prozent.
Charts

Dax Dax 12.162,70
MDax MDax 24.689,17
TecDax TecDax 2.258,28

Eine Gefahr bleibt laut Daniel Saurenz von Feingold Research der für Dax-Investoren sehr wichtige Autosektor, dessen Gewicht im Index zuletzt auf 13 Prozent gesunken sei. "Der Autosektor droht zum Finanzsektor 2.0 zu werden und drückt dank seiner Gewichtung gewaltig auf den Index", sagte Saurenz im Gespräch mit n-tv.de. Wegen der jüngst kräftigen Kursverluste und der damit einhergehenden niedrigen Bewertung sollten sich die Papiere von BMW, Daimler und VW jedoch in den kommenden Wochen stabilisieren.

Im Blick werden auch zahlreiche Geschäftsberichte deutscher Unternehmen stehen. Allein die Hälfte der Dax-Konzerne legt vorläufige oder endgültige Zahlen vor. Hinzu kommen viele Quartalsdaten von Unternehmen aus dem MDax, in dem mittelgroße Firmen notiert sind, sowie aus dem Technologie-Index TecDax. Am Dienstag berichten der Medizinkonzern Fresenius und seine Dialyse-Tochter FMC über ihr zweites Quartal. Auch HeidelbergCement und Infineon werden Zahlen vorlegen. Commerzbank und Vonovia legen am Mittwoch vorläufige Zahlen vor, während die Lufthansa den endgültigen, detaillierten Bericht vorstellt. Am Donnerstag kommen dann auch endgültige Zahlen von Adidas. Zudem informieren Beiersdorf, BMW, Continental, Telekom, Merck KGaA und Siemens über ihre Geschäftsentwicklung.
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In der Konjunktur stehen am Montag zuerst die Inflationsdaten aus der Europäischen Wirtschaftsunion (EWU) an. Die Preistrends sollten laut den Experten der Postbank eine Stabilisierung zeigen und die Inflationsrate im Juli bei 1,3 Prozent geblieben sein. Am Dienstag rückt dann das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in der EWU in den Fokus. Es sollte verdeutlichen, dass sich der Aufschwung weiter gefestigt hat. Am Freitag stehen nach den deutschen Auftragseingängen die US-Arbeitsmarktdaten auf der Agenda.

Quelle: n-tv.de , cri/dpa
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Diesel-Krise kostet Geld - Audi will Kosten um Milliarden senken

Beitragvon Weltbookadmin47 » 31. Jul 2017 19:21

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http://www.n-tv.de/wirtschaft/Audi-will ... 61919.html
Montag, 31. Juli 2017
Diesel-Krise kostet Geld - Audi will Kosten um Milliarden senken

Beim Autobauer Audi schlägt die Affäre um manipulierte Dieselabgaswerte voll durch. Insidern zufolge will der Konzern deshalb massiv Kosten in der Entwicklung senken. Neue Elektroautos sollen zudem verlorenes Terrain zurückerobern.

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Die von der Dieselaffäre und weiteren Rückschlägen gebeutelte VW-Tochter Audi will Informationen von Insidern zufolge die Kosten bis zum Jahr 2022 um zehn Milliarden Euro senken. Zugleich sollen fünf neue Elektroautos in den nächsten Jahren auf den Markt gebracht werden, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Insider.
Charts

Audi Audi 710,74

Ziel sei es demnach, Audi auch mit Elektroautos bei einer Umsatzrendite von mindestens acht Prozent zu halten. Die Zusammenarbeit mit der Konzernschwester Porsche solle ausgebaut werden. Ein Audi-Sprecher lehnte einen Kommentar zu dem Bericht ab.

Die Marke mit den vier Ringen kämpft mit den Nachwehen des Dieselskandals ebenso wie mit hausgemachten Problemen, die den einst erfolgsverwöhnten Hersteller hinter die Oberklasse-Konkurrenten Mercedes und BMW zurückfallen lassen. In China, dem größten Pkw-Markt der Welt und auch Audis größtem Einzelmarkt, schickte etwa ein Streit mit den Händlern die Verkaufszahlen auf Talfahrt.

Wegen des lange halbherzigen Bekenntnisses zur Elektromobilität und häufigen Wechsels im Entwicklungsressort wurden intern Befürchtungen laut, bei Zukunftsthemen und bei der Modellpalette den Anschluss zu verlieren. Die Aufarbeitung der Abgasaffäre verschlingt zudem viel Geld: In den Jahren 2015 und 2016 stellte Audi dafür insgesamt 1,8 Milliarden Euro zurück.
"Noch eine Schippe drauflegen"

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Bereits im vergangenen Jahr setzten die Ingolstädter ein milliardenschweres Sparprogramm auf. Jetzt gehe es darum, "noch eine Schippe draufzulegen", sagte ein Insider. Audi müsse Geld für Zukunftsthemen freischaufeln und gleichzeitig die Rendite absichern. Dazu werden etwa in der Entwicklung die Kräfte mit der Konzernschwester Porsche gebündelt. Möglichst viele Fahrzeugarchitekturen, Module und Komponenten sollten gemeinsam entwickelt werden, um den Aufwand zu senken, hieß es bei der Ankündigung im Frühjahr. Neben einer Plattform für die nächsten Generationen des Porsche Panamera und des Audi A8 gehört dazu eine sogenannte Elektro-Premium-Plattform. Auch eine gemeinsame Architektur für Elektro-Geländewagen ist vorstellbar.

Nach früheren Angaben von Audi entsteht durch die Kooperation mit Porsche "ein Potenzial zur Kostensenkung in Höhe eines dreistelligen Millionenbetrags pro Jahr". Dieses Geld soll auch in Themen wie Digitalisierung und autonomes Fahren fließen. Audi hat zudem drei Elektroautos bis 2020 angekündigt sowie über kurz oder lang die Elektrifizierung aller Modellreihen.
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Einkaufsvorstand Bernd Martens sagte bei der Betriebsversammlung Mitte Juli, um Audi aus der Krise zu führen, gelte die einfache Formel: "Kosten runter - Erlöse rauf". Nur mit vollen Kassen könne sich Audi Investitionen in Zukunftsthemen leisten. Dem Manager zufolge sind vier bis fünf zusätzliche Modelle geplant, die allesamt Derivate bestehender Baureihen sein sollen. Dies verschlingt weit weniger Geld, als komplett neue Fahrzeugtypen auf den Weg zu bringen.

Wie das "Handelsblatt" berichtete, lautet die Vorgabe des neuen Entwicklungschefs Peter Mertens, dass die Entwicklung eines neuen Modells künftig am besten nur noch die Hälfte kosten soll. Bereits ausprobiert werde dies an der Modellüberarbeitung des A6, die statt der bislang angepeilten Kosten von einer Milliarde Euro nur noch 500 bis 600 Millionen Euro verschlingen soll.

Für die Geländewagen Q4 und Q6, die ab 2018 auf den Markt kommen sollen, seien statt 500 Millionen Euro nur noch maximal 280 Millionen Euro vorgesehen. Die Ingenieure dürften künftig nicht mehr bis kurz vor Produktionsbeginn teure Neuerungen einführen. Modellvarianten mit wenig Nachfrage würden gestrichen.
Video http://www.n-tv.de/mediathek/videos/wir ... 58564.html
Dudenhöffer zum Dieselskandal: "Merkels Nähe zur Autolobby erinnert an Familie Trump"
28.07.17 – 01:54 min

Quelle: n-tv.de , mli/rts
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Handelsstreit vor Eskalation ? - Trump erwägt Sanktionen gegen China

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Aug 2017 14:16

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http://www.n-tv.de/wirtschaft/Trump-erw ... 64812.html
Mittwoch, 02. August 2017
Handelsstreit vor Eskalation ? - Trump erwägt Sanktionen gegen China

Die USA und China könnten vor Beginn eines Handelskrieges stehen: So soll US-Präsident Trump laut Insidern Handelssanktionen gegen die Volksrepublik in Erwägung ziehen. Helfen soll dabei ein Gesetz, das schon gegen Japan zum Einsatz kam.

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Es könnte ernst werden im Handelsstreit zwischen den USA und China: US-Präsident Donald Trump erwägt einem Insider zufolge die Vorbereitung von Strafmaßnahmen gegen die Volksrepublik. Er denke darüber nach, den US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer zu ermutigen, eine Untersuchung der Handelspraktiken Pekings auf Basis eines Gesetzes aus den 70er-Jahren einzuleiten.

Kurz vor Handelskrieg ? Trump droht Europa

Dieses erlaubt es dem Präsidenten, einseitig Zölle oder sonstige Beschränkungen anzuordnen, um die USA vor "unfairen Handelspraktiken" anderer Staaten zu schützen. Eine Entscheidung könne noch in dieser Woche fallen, sagte der US-Regierungsvertreter, der anonym bleiben wollte. Washington wirft Peking unter anderem den Diebstahl geistigen Eigentums und Dumpingpreise bei Stahl-Exporten vor.

Die US-Regierung klopft derzeit Möglichkeiten ab, ihre Wirtschaft gegenüber ausländischen Konkurrenten besser zu positionieren. Dem dienen Überlegungen zur Erhöhung von Importzöllen und -abgaben, steuerliche Änderungen zum Erschweren von Einfuhren, Verfahren wegen angeblicher Dumping-Praktiken sowie mehr staatliche Eingriffsmöglichkeiten gegen die Einfuhr bestimmter Güter wie etwa Stahl.
Widerstand der Schwellenländer

Beim jüngsten G20-Gipfel in Hamburg verabredeten die Partner - also auch die USA, China und die Europäer - jedoch, auf internationaler Ebene im sogenannten "Globalen Forum Stahl" auf eine Verständigung hinzuarbeiten. Ungeachtet dessen treiben die USA offenbar dennoch ihre Bemühungen voran, einseitig vorzugehen, wie sich aktuell im Falle Chinas zeigt.

Mit dem sogenannten Trade Act von 1974 könnte Trump einen Hebel nutzen, der bereits in den 80er-Jahren gegen die damals aufsteigende Wirtschaftsnation Japan zum Einsatz kam - zum Schutz vor Importen von Stahl und Motorrädern "Made in Japan". Nun könnte es China treffen: Trump wirft dem Land vor, für Jobverluste in den USA verantwortlich zu sein. Zudem hat er bereits kurz nach Amtsantritt mit höheren Importzöllen gedroht. Chinas Staatschef warnte daraufhin vor den Folgen eines Handelskriegs.

Gegen mögliche amerikanische Strafmaßnahmen formiert sich Widerstand in der von Peking geführten Gruppe der großen Schwellenländer (Brics). Laut dem chinesischen Handelsminister Zhong Shan hat er sich mit seinen Kollegen aus Brasilien, Russland, Indien und Südafrika darauf verständigt, Protektionismus im Handel und bei Investitionen zu bekämpfen und notfalls zurückzudrängen. Konkrete Zusammenarbeit vereinbarten die Staaten bei den gesetzlichen Rahmenbedingungen zum Schutz geistigen Eigentums und dessen Durchsetzung.
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Angesichts der nun drohenden Eskalation dürften sich US-Unternehmen wohl noch stärker als zuletzt bei Investitionen im Reich der Mitte zurückhalten. Laut Daten von Thomson Reuters ging die Beteiligung amerikanischer Firmen an Fusionen und Akquisitionen in der ersten Jahreshälfte drastisch zurück: Im Vergleich zum Vorjahr sank das US-Engagement um fast ein Drittel auf 523 Millionen Dollar - das niedrigste Niveau seit 14 Jahren. "Amerikanische Firmen scheuen vor Zukäufen in einem Umfeld zurück, in dem sie im Streit zweier Regierungen zwischen die Fronten geraten könnten", betonte ein Insider, der mit dem Handelskonflikt zwischen beiden Staaten vertraut ist.

Allerdings macht es China ausländischen Unternehmen auch nicht einfach, dort Fuß zu fassen. Präsident Xi Jinping hat erst jüngst dazu gemahnt, Verwaltungshürden abzubauen und ausländische Firmen "fair" zu behandeln. Internationale Investoren klagen oft darüber, dass sie einen schlechteren Zugang zum chinesischen Markt haben als umgekehrt Firmen aus dem Reich der Mitte im Ausland.

Nach einem Treffen Trumps mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping im April entspannten sich die Handelsbeziehungen zunächst. Erstmals seit 2003 führten die USA danach Rindfleisch nach China aus. Handelsgespräche im Mai blieben jedoch ohne Ergebnis. Zudem sind die Beziehungen zwischen Washington und Peking durch die jüngsten nordkoreanischen Raketentests angespannt. Trump wirft China vor, nicht genug Druck auf Pjöngjang auszuüben.
Video http://www.n-tv.de/mediathek/videos/wir ... 36041.html
Kurz vor Handelskrieg? : Trump droht Europa
14.07.17 – 01:23 min

Quelle: n-tv.de , kst/rts/AFP
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Sparstrumpf oder Safe ? - Sichere Geldanlage in Niedrigzinszeiten

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Aug 2017 14:42

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http://www.n-tv.de/ratgeber/Sichere-Gel ... 09916.html
Mittwoch, 02. August 2017
Sparstrumpf oder Safe ? - Sichere Geldanlage in Niedrigzinszeiten

Das Geld unter das Kopfkissen zu packen ist nicht unbedingt die beste Idee. Wer Bares zu Hause aufbewahren will, guckt sich nach einem soliden Versteck um. Das wird meistens ein Safe sein. Allerdings gibt es auch andere Möglichkeiten.

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Die Europäische Zentralbank fährt seit Jahren einen Niedrigzinskurs. Das hinterlässt allmählich Spuren beim Sparvermögen. Die Nullzinspolitik lässt nicht nur die Rendite von Lebensversicherungen dahinschmelzen, sondern knabbert auch die Spargroschen an. Geld aufs Konto zu packen, lohnt einfach nicht.

Mancher entdeckt angesichts mangelnder Alternativen Omas Sparstrumpf wieder, legt sein Geld unter die Matratze oder deponiert es im Schuhkarton. Zinsen gibt auch zwar dafür nicht. Trotzdem kann Max Herbst von der FMH-Finanzberatung in Frankfurt am Main dieser Idee etwas Gutes abgewinnen: "Ich bin immer flüssig." Allerdings sollte das Geld sicher aufbewahrt werden.
Gold und Schmuck mit 25.000 Euro versichert

Schein-Verstecke wie Einmachgläser, Mikrowelle, Bücher, Vasen, Socken oder aufgehängte Waschlappen halten Einbrecher nicht vom Zugriff ab, sondern nötigen ihnen allenfalls ein müdes Lächeln ab. Abgesehen davon besteht das Risiko, dass unwissende Familienmitglieder versehentlich das Vermögen in der Mikrowelle verkohlen oder es samt Büchern ins Altpapier werfen.

Die Hausratversicherung ersetzt den Schaden nur bedingt. Die Assekuranzen haben unterschiedliche Obergrenzen. Als Richtwert fürs Bare nennt eine Sprecherin des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GdV) 3000 Euro. Den gleichen Maximalbetrag gibt es für Sparbücher. Gold und Schmuck sind grundsätzlich mit 25.000 Euro versichert. "Wenn im Vertrag 1500 Euro vereinbart sind, erhält der Versicherte nur diesen Betrag", betont die Sprecherin. Sie empfiehlt, einen Blick in die Unterlagen zu werfen.

Tresore bieten mehr Sicherheit als vermeintliche Topverstecke. Denn Safes können den Tatendrang von Einbrechern bremsen. Diese "wollen schnell Beute machen", erläutert Falko Adomat, der für die in Frankfurt ansässigen European Certification Body (ECB) Tresore zertifiziert. "Den Tresor müssen sie aber entweder aufbrechen oder aus der Verankerung reißen. Das kostet Zeit." Seiner Erfahrung nach versucht ein Fünftel der Täter gar nicht erst, dem Wertbehältnis zu Leibe zu rücken. Andere versuchen, gleich den Tresor zu klauen, um ihn dann in Ruhe aufzubrechen.

Um Tätern die Arbeit so schwierig wie möglich zu machen, sollte der Behälter deshalb entweder sehr schwer oder fest verankert sein. Mit vernünftigen Schrauben im Betonboden oder der Betonwand festdübeln, rät Adomat. Er bevorzugt eine Verankerung im Boden, weil nicht jede Wand massiv genug ist. Die Montage muss nach Herstellervorgaben erfolgen, weil zertifizierte Tresore sonst ihre Anerkennung verlieren. Dies kann später Ärger mit der Versicherung nach sich ziehen.
Wie viel darf in den Safe?

Der Einbau in Mietwohnungen kann aber auch zu Ärger mit dem Eigentümer führen. "Je nach Größe und Verankerung stellt die Montage einen schwerwiegenden Eingriff in die Mietsache dar", erläutert Ulrich Ropertz vom Deutschen Mieterbund. "Unter Umständen brauche ich die Genehmigung des Vermieters." Wer einbaut, muss bei Auszug die Spuren beseitigen, also "die Mietsache in den ursprünglichen Zustand versetzen". Um Schäden etwa an der Fußbodenheizung oder an Rohrleitungen zu vermeiden, sollte Rat von Fachleuten eingeholt werden.

Die Versicherungswirtschaft rät, beim Kauf eines Geldschranks auf ein geprüftes und zertifiziertes Gerät zurückzugreifen. Diese Safes haben eine einbruchstechnische Prüfung bestanden. Zu erkennen sind sie an einer blauen Plakette an der Innenseite. Es gibt verschiedene Sicherheitsstufen. In Wohnungen reiche oft die Stufe S2 nach der Europäischen Norm EN 14450:2005 aus, erklärt Falko Adomat.
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Ein kleineres Schließfach kostet pro Jahr ab etwa 30 Euro, größere Tresore kosten bis zu 730 Euro pro Jahr. 24.06.16 Schutz für Hab und Gut Bankschließfächer zusätzlich absichern
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Viele Hausratsversicherungen erlaubten darin Werte bis 30.000 Euro aufzubewahren. Die S2-Tresore leisten immerhin so hohen Widerstand, dass Täter beim Öffnungsversuch einigen Lärm verursachen müssten. Das reiche häufig, um die Nachbarn zu alarmieren.

Ohne hellhörige Nachbarschaft rät Adomat mindestens zur Widerstandsstufe I (nach der Norm EN 1143-1) zu greifen. Soll der Safe 100.000 Euro und mehr aufnehmen, käme die Stufe II infrage. Das sollte aber mit der Versicherung besprochen sein. Grundsätzlich gilt: Je höher die Stufe, desto stabiler der Wertbehälter. Als Brandschutztresore vermarktete Behälter schützen auch vor Feuer.

Max Herbst bevorzugt eine klassische Lösung, die sowohl die Nerven schont als auch Zinsen bringt: den Wechsel der Bank vom Filialinstitut hin zur Direktbank. "Das ist nicht verwerflich. Die eine Bank will mich ja nicht, sonst würde sie mir mehr Zinsen bieten." Ältere ohne Erfahrung mit Online-Banking sollten Kinder und Enkel bitten, den Transfer zu organisieren.

Die andere Anti-Sparstrumpf-Option ist das Schließfach in der Bank. Das bringt zwar kein Geld, sondern kostet Gebühren. Dafür kann man aber ruhig schlafen.

Quelle: n-tv.de , Monika Hillemacher, dpa
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Ressourcen für 2017 verbraucht - Menschheit lebt ab jetzt auf Pump

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Aug 2017 10:12

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http://www.n-tv.de/wissen/Menschheit-le ... 62753.html
Ressourcen für 2017 verbraucht - Menschheit lebt ab jetzt auf Pump

"Earth Overshoot Day": Die Menschheit hat ihre für dieses Jahr verfügbaren Ressourcen bereits verbraucht. Der Welterschöpfungstag rückt stetig weiter nach vorn und ist sechs Tage eher erreicht als im Vorjahr. Deutschland für sich genommen war schon im April so weit.

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Ab dem 2. August hat die Menschheit alle natürlichen Ressourcen aufgebraucht, die die Erde innerhalb eines Jahres regenerieren kann. Das teilte die Naturschutzorganisation World Wide Fund For Nature (WWF) in Berlin mit. Damit ist der "Welterschöpfungstag" (Englisch: Earth Overshoot Day) um sechs Tage nach vorn gerutscht, denn 2016 reichten die Ressourcen noch bis zum 8. August; im Jahr 2015 war dieser Tag "erst" am 13. August erreicht. Für den Rest des Jahres lebt die Menschheit somit von den stillen Reserven der Erde.

Deutschland allein hatte seine Natur-Ressourcen rechnerisch sogar schon am 24. April aufgebraucht. Dass der Überlastungstag weltweit erst Monate später erreicht wird, liegt am niedrigeren Verbrauch der Entwicklungs- und Schwellenländer; das drückt den Durchschnittswert.
Mehrere Planeten nötig
Erdüberlastungs- oder Welterschöpfungstag

Grundlage für die Berechnungen ist der ökologische Fußabdruck. Darin spiegelt sich wider, wie stark der Mensch das Ökosystem beansprucht, um etwa Energie, Nahrung und Holz zu gewinnen. Die Analysen des "Global Footprint Networks" messen den Verbrauch an natürlichen Ressourcen und die Ressourcenkapazität von Nationen über Jahre hinweg. Anhand der Daten - etwa 15.000 Datenpunkte pro Jahr und Land - wird seit 1961 bereits der "Fußabdruck" von mittlerweile mehr als 200 Nationen ermittelt.

Er wird berechnet, indem gegenübergestellt wird, was genau verbraucht und wie viel CO2 von einer Nation ausgestoßen wird. Verbrauch und Ausstoß erfordern produktive Bereiche wie etwa Ackerland für Nahrung und etwa Waldflächen, um CO2 aufzunehmen und wieder aus der Atmosphäre zu entfernen. Diese Werte werden in "globale Hektar" übertragen. Die Summe an Fläche, die benötigt wird, um dem Ressourcenverbrauch und dem CO2-Ausstoß zu entsprechen, ergibt den ökologischen Fußabdruck.

Die Berechnungen der Forschungsorganisation Global Footprint Network zum "Overshoot Day" gehen auf das Konzept des "Ökologischen Fußabdrucks" zurück, der ausweist, wie viel Fläche benötigt wird, um alle Ressourcenbedürfnisse inklusive der Energieversorgung zu gewährleisten. Lebte die Menschheit unverändert weiter wie bisher, benötigen wir bis zum Jahr 2030 zwei Planeten, um unseren Bedarf an Nahrung und nachwachsenden Rohstoffen zu decken. Bis zum Jahr 2050 wären es knapp drei. 1961 benötigte die Menschheit hingegen nur zwei Drittel der weltweit zur Verfügung stehenden Ressourcen.

Allein die CO2-Emissionen haben sich seit 1970 mehr als verdoppelt. Auch der Rückgang der Artenvielfalt ist deutlich. So zeigt der "Living Planet Index" für die vergangenen vier Jahrzehnte einen Rückgang der biologischen Vielfalt um 52 Prozent. Im Durchschnitt hat sich die Anzahl der untersuchten Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische damit halbiert.
"Wir können den Trend umkehren"

Laut Global Footprint Network fällt der Tag diesmal auf das früheste Datum seit Beginn der Überlastung der Erde in den 1970er-Jahren. Aber es sei noch nicht zu spät: "Wir können den Trend umkehren", meint das Netzwerk.
Bilderserie
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Für WWF-Vorstand Eberhard Brandes ist das "die größte Herausforderung unserer Zeit." Denn, so führt er aus: "Seit über 30 Jahren nehmen wir der Erde mehr weg, als sie uns bereitstellen kann. Diese dauerhafte Übernutzung hat unseren Planeten auf die Intensivstation gebracht. Die Ökosysteme, die uns mit Wasser, Nahrung oder Energie versorgen, kollabieren. Wir müssen endlich einen Weg finden, in den natürlichen Grenzen unseres Planeten zu leben und zu wirtschaften."
Kritik an Autoindustrie
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Besonders kritisiert Brandes in diesem Zusammenhang die aktuell in die Schlagzeilen geratene deutsche Autoindustrie - diese arbeite "nicht konsequent auf eine nachhaltige Mobilität hin. Zusätzlich stellt sie mit Absprachen und Softwaremanipulationen den kurzfristigen Profit über die Gesundheit von Mensch und Natur. Sie setzt damit nicht nur Deutschlands Zukunft als Automobilstandort aufs Spiel, sondern gefährdet auch die Gesundheit der Erde und ihrer Bewohner."

Die Auswirkungen des Raubbaus sind laut WWF bereits spürbar: Dürre und extreme Wetterereignisse, Hungersnöte oder Artensterben nehmen immer dramatischere Ausmaße an. Ganze Ökosystem wie Korallenriffe, Regenwälder oder Flusssysteme drohen zu verschwinden. Insgesamt sind vier von neun ökologischen Belastungsgrenzen, die die Stabilität der planetaren Lebensräume definieren, überschritten: beim Klimawandel, dem Verlust der Biodiversität, der Landnutzung sowie den biogeochemischen Kreisläufen von Stickstoff und Phosphor.

Nasa dokumentiert Umweltschäden: Der Klimawandel existiert, Mr. Trump! January 28, 2017 - Washington, District of Columbia, United States of America - United States President Donald Trump speaks on the phone with Prime Minister of Australia, Malcolm Turnbull in the Oval Office on January 28, 2017 in Washington, DC, The call was one of five calls with foreign leaders scheduled for Saturday. .Credit: / Pool via CNP Washington United States of America PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY - ZUMAs152 20170128_zaa_s152_027 Copyright: xPetexMarovichx January 28 2017 Washington District of Columbia United States of America United States President Donald Trump Speaks ON The Phone With Prime Ministers of Australia Malcolm Turnbull in The Oval Office ON January 28 2017 in Washington DC The Call what One of Five Calls With Foreign Leaders scheduled for Saturday Credit Pool Via CNP Washington United States of America PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY ZUMAs152 20170128_zaa_s152_027 Copyright xPetexMarovichx Nasa dokumentiert Umweltschäden: Der Klimawandel existiert, Mr. Trump! Nasa dokumentiert Umweltschäden Der Klimawandel existiert, Mr. Trump!
Bilderserie http://www.n-tv.de/mediathek/bilderseri ... 79311.html
Quelle: n-tv.de , abe
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Keine Fahrverbote - oder doch ? - Städte geben Dobrindt deutliches Kontra

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Aug 2017 08:08

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http://www.n-tv.de/wirtschaft/Staedte-g ... 67279.html
Keine Fahrverbote - oder doch ? - Städte geben Dobrindt deutliches Kontra

Die Ergebnisse des Diesel-Gipfels werden vielfach kritisiert. Verkehrsminister Dobrindt spricht dagegen von einem "guten Ergebnis". Fahrverbote seien weitgehend gebannt. Städte wie München sehen das anders. Auch die EU-Kommission erwartet mehr.

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Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hält mit den Ergebnissen des Diesel-Gipfels die Gefahr von Fahrverboten für weitgehend gebannt. "Ich bin ganz zuversichtlich, dass wir mit diesen Entscheidungen die Fahrverbote vermeiden", sagte Dobrindt. In Summe würden die Maßnahmen, die bei dem Spitzentreffen von Politik und Industrie am Mittwoch verabredet wurden, dazu beitragen, dass Diesel-Fahrzeuge auch künftig in allen Innenstädten rollen könnten. Das sei eine gute Botschaft für die Betroffenen.

Unfaire Behandlung von Dreckschleudern? Diesel dampft Binnenschiffe durch Umweltzonen

Deutlichen Widerspruch erhielt Dobrindt aus München: Die bayerische Landeshauptstadt behält sich auch nach dem Gipfel Fahrverbote für Diesel-Autos vor. Oberbürgermeister Dieter Reiter erklärte, er begrüße zwar die vereinbarten Schritte zur Verringerung der Stickoxidbelastung. "Ich fürchte aber, dass die versprochenen Software-Updates für neuere Fahrzeuge und die finanzielle Unterstützung für die Besitzer älterer Autos nicht ausreichen werden, um die Gesundheit der Menschen in den Städten zu schützen", sagte der SPD-Politiker.

Reiter sagte, er habe gehofft, dass die Autobauer bei betroffenen Fahrzeugen nicht nur die Software, sondern auch Bauteile auf eigene Kosten nachrüsten. Er kündigte an, München werde die Wirksamkeit der Gipfel-Beschlüsse mit eigenen Luft-Messstationen überprüfen. Reiter hatte bereits im Juni Fahrverbote ins Spiel gebracht, wie zuvor schon Stuttgart und Hamburg. Ein Gericht hatte eine unzulässig hohe Luftverschmutzung in der Stadt gerügt.

Andreas Knie zur Dieselkrise "Staat hat es versäumt, Autoindustrie Regeln aufzuerlegen"

Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn von den Grünen erklärte ebenfalls, er sei enttäuscht vom Gipfel. "Das kann nur ein erster Schritt sein, da muss schon noch mehr kommen." Stuttgart steht nach einem Urteil des Verwaltungsgerichts unter Druck, ab 2018 umfassende Diesel-Fahrverbote zu verhängen. Das Land Baden-Württemberg muss bis Ende September entscheiden, ob es gegen das Urteil in Revision geht.

Auch die EU-Kommission sieht die Beschlüsse lediglich als ersten Schritt. Die Behörde begrüße die Anstrengungen, "endlich das Vertrauen der Verbraucher wiederherzustellen und die öffentliche Gesundheit nach dem Skandal zu verbessern", sagte eine Sprecherin in Brüssel. Die geplanten Maßnahmen seien aber lediglich "sehr anfängliche Schritte". Es solle geprüft werden, ob die Schritte genügten, um die Emissionen "ausreichend zu reduzieren". Auch Umweltschützer und Verbraucherverbände haben daran Zweifel. Die Gipfel-Ergebnisse wurden vielfach scharf kritisiert.
"Dobrindt hat Lage nicht unter Kontrolle gebracht"
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Dobrindt beklagte, derzeit konzentriere sich das Interesse in weiten Teilen der Öffentlichkeit noch zu stark auf das Thema Software-Updates für Diesel-Fahrzeuge der Schadstoffklassen Euro-5 und Euro-6. Dabei sei eines der ganz wichtigen Ergebnisse die Umstiegsprämie, die die Hersteller zahlen wollten, um alte Diesel durch schadstoffärmere Modelle zu ersetzen. Daneben sei der geplante Mobilitätsfonds, mit dem die Luft in den Städten reingehalten werden soll, ein wichtiges Element, so Dobrindt. "Das ist in der Summe ein gutes Ergebnis".

FDP-Chef Christian Lindner kritisierte den Minister jedoch scharf. "Dobrindt hat auch zwei Jahre nach dem US-Abgasskandal die Lage nicht unter Kontrolle gebracht", sagte er. "Offensichtlich hat es hier ein krasses Politikversagen gegeben. Das darf nicht auf dem Rücken der Steuerzahler ausgetragen werden." Lindner verlangte mehr Ehrlichkeit bei der Aufarbeitung der Krise: "Die deutsche Politik hat den Diesel zum Klimaschutz gefördert und vor den Nebenwirkungen die Augen verschlossen."

Ein im April veröffentlichter Bericht des Umweltbundesamts legte dar, dass der Ausstoß von Stickstoffoxiden pro Kilometer bei der Diesel-Pkw-Flotte in Deutschland 2016 bei durchschnittlich 767 Milligramm lag. Nach den EU-Abgasnormen Euro 5 sind aber nur 180 Milligramm zulässig, nach Euro 6 nur 80 Milligramm.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil von der SPD sieht derweil auch ausländische Autobauer in der Pflicht. "Die Wahrscheinlichkeit, dass französische oder italienische Autos wesentlich sauberer sind als deutsche, halte ich für ziemlich gering", sagte er dem "Focus". Dieselautos ausländischer Hersteller müssten mit ins Visier genommen werden. Die im Verband VDIK zusammengefassten Importeure haben bislang keine gemeinsame Position zur Frage gefunden, ob sie bei den Software-Updates mitmachen wollen.
Video http://www.n-tv.de/mediathek/videos/wir ... 66846.html
Andreas Knie zur Dieselkrise: "Staat hat es versäumt, Autoindustrie Regeln aufzuerlegen"
03.08.17 – 02:21 min


Video http://www.n-tv.de/mediathek/videos/wir ... 67102.html
Unfaire Behandlung von Dreckschleudern?: Diesel dampft Binnenschiffe durch Umweltzonen
03.08.17 – 02:15 min

Quelle: n-tv.de , mli/rts/dpa/AFP
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Unerlaubte Telefonwerbung - Bundesnetzagentur verhängt Rekordstrafe

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Aug 2017 20:27

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http://www.n-tv.de/ratgeber/Bundesnetza ... 65252.html
Unerlaubte Telefonwerbung - Bundesnetzagentur verhängt Rekordstrafe

Unerwünschte Werbeanrufe von Unternehmen sind schon ärgerlich genug. Der Stromversorger Energy2day hat den Angerufenen dann auch noch dreiste Lügen aufgetischt. Dafür muss er jetzt zahlen.

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Wegen unerlaubter Telefonwerbung hat die Bundesnetzagentur ein Rekordbußgeld von 300.000 Euro gegen den Stromversorger Energy2day verhängt. Zuvor waren rund 2500 Beschwerden über die Werbeanrufe der Firma eingegangen. Es ist das erste Mal, dass die Bundesnetzagentur ihren Bußgeldrahmen voll ausschöpft.

Nach Angaben der Aufsichtsbehörde hatten sich Anrufer im Auftrag von Energy2day wiederholt als Mitarbeiter oder Partner der örtlichen Energieversorger ausgegeben und versucht, die Verbraucher zu einem Anbieterwechsel zu bewegen. Teilweise seien die Anrufe von Subunternehmen aus dem Ausland getätigt worden. Wettbewerber haben deshalb schon mehrfach erfolgreich gegen den Anbieter geklagt. Auch Verbraucherschützern ist das Geschäftsgebaren ein Dorn im Auge. So sind Fälle bekannt, in denen Energy2day Verbrauchern Verträge untergejubelt haben soll, ohne dass diese etwas unterschrieben hätten.
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Die jetzt verhängte Strafe ist noch nicht rechtskräftig, der Stromanbieter kann beim Amtsgericht Bonn Einspruch gegen die Entscheidung einlegen. Energy2day hat derweil angekündigt, das Telefonmarketing gegenüber Verbrauchern einzustellen.

Der Stromdiscounter ist kein Einzelfall: 2017 waren bei der Bundesnetzagentur rund 26.000 schriftliche Beschwerden über Anbieter eingegangen. Schon im Vorjahr hatte es einen Zuwachs gegeben. Telefonwerbung unterliegt in Deutschland strengen Regeln. Sogenannte Cold Calls, also Werbeanrufe ohne vorherige Zustimmung, sind seit 2009 durch das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb verboten. Verbrauchern, die von unerlaubter Telefonwerbung betroffen sind, rät die Bundesnetzagentur, die Belästigung zu melden.

Quelle: n-tv.de
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"Hat DB-Lobby nicht nötig" - Flixbus argumentiert gegen Bahn-Entlastung

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Aug 2017 09:46

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http://www.n-tv.de/wirtschaft/Flixbus-a ... 70101.html
Sonntag, 06. August 2017
"Hat DB-Lobby nicht nötig" - Flixbus argumentiert gegen Bahn-Entlastung

Nach jahrelanger Expansion erreicht Flixbus gerade die schwarzen Zahlen. Doch die von mehreren Parteien geforderte Busmaut könnte das zunichte machen.

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Der deutsche Fernbus-Marktführer Flixbus warnt vor weiteren Entlastungen für die Deutsche Bahn nach der Bundestagswahl. "Wir haben beide bewiesen, dass wir ein attraktives Produkt bauen können", sagte Flixbus-Chef André Schwämmlein. "Die DB-Lobby hätte es nicht nötig zu sagen, erlasst uns mal ein paar Milliarden mehr und schiebt zeitgleich noch ein paar Millionen Kosten zu den Flixbus-Leuten."

Hintergrund sind Forderungen, die Gebühren für die Nutzung des Schienennetzes nach dem Güterverkehr auch für Personenzüge zu senken; SPD, Grüne und Linke haben sie in ihre Wahlprogramme aufgenommen. Gleichzeitig gibt es immer wieder Forderungen, die Autobahnmaut auf Busse auszuweiten. "Verkehrspolitisch würde ich das für völligen Wahnsinn halten", sagte Schwämmlein. Die Bahn könne dann ihre Fahrkarten billiger anbieten. Flixbus aber müsse Ziele in Klein- und Mittelstädten aufgeben, weil sich die Fahrten nicht mehr lohnen.
Zehn Prozent teurer

Wer die Maut fordere, müsse auch ehrlich sagen: "Wir möchten eine Busmaut und wir möchten, dass der Student und der Rentner zehn Prozent mehr für sein Ticket zahlt." Flixbus dominiert gut vier Jahre nach der Fernbus-Marktfreigabe den deutschen Markt und ist auch in mehreren europäischen Ländern unterwegs. "Wir fahren in Italien und Frankreich jeweils gut 200 Busse, beide Märkte entwickeln sich sehr gut. In Frankreich liegt unser Marktanteil bei 50 Prozent plus, in Italien eher bei 30 Prozent." Jede vierte Flixbus-Verbindung führt über Grenzen. Für dieses Jahr erwartet das Unternehmen europaweit ein Fahrgastplus von 30 Prozent auf 40 Millionen. "Wir werden es in diesem Jahr schaffen, im Gesamtunternehmen profitabel zu sein", kündigte Schwämmlein an. In Deutschland, Österreich und der Schweiz schreibe man schon schwarze Zahlen.
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Schwämmlein sagte, die meisten Fahrgäste wechselten aus dem Auto in den Bus. "Natürlich ist die Deutsche Bahn für uns der große sichtbare, unternehmerische Wettbewerber. Aber es werden Bus und Bahn wachsen - auch wenn nicht jeder morgen sein Auto verkaufen wird." Von der Strecke Berlin-München will sich Flixbus nicht zurückziehen, obwohl die Bahn dort von Dezember Fahrten unter vier Stunden über die neue Schellfahrstrecke anbieten will.

"Natürlich werden dann mehr Menschen Bahn fahren", sagte Schwämmlein." Aber ich gehe davon aus, dass es den Fliegern mehr weh tun wird als uns." Fahrgäste von Flixbus sollen auf ihren Handys künftig genau verorten können, wo ihr Bus sich gerade befindet. Über Echtzeit-Daten bei Google-Maps will das Unternehmen besser über Verspätungen informieren. "85 Prozent unserer Busse sind pünktlich", sagte Schwämmelin. Das heißt nach der Unternehmensdefinition, dass sie weniger als 15 Minuten zu spät oder zu früh ankommen.

Ab Dezember geht es von Berlin nach ... ... München in nur noch vier Stunden - von ehemals über sechs. Beim Bau des Verkehrsprojekt Deutsche Einheit 8 sind ingenieurtechnische Meisterleistungen vollbracht worden. Die Strecke der Superlative Von Berlin nach München in vier Stunden

Quelle: n-tv.de , sba/dpa
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Abgasskandal sorgt für Umdenken - Wirtschaftsministerium erwägt E-Auto-Quo

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Aug 2017 12:32

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http://www.n-tv.de/wirtschaft/Wirtschaf ... 71413.html
Montag, 07. August 2017
Abgasskandal sorgt für Umdenken - Wirtschaftsministerium erwägt E-Auto-Quote

Die Elektromobilität soll wichtiger werden - auch aufgrund des Abgasskandals. Nun könnten verbindliche Quoten für Elektrofahrzeuge eingeführt werden, heißt es aus dem Wirtschaftsministerium. Doch Autobauer fürchten diese Pläne.

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Zu hohe Abgaswerte von traditionellen Verbrennungsmotoren sorgen für Ärger - und könnten E-Autos Auftrieb verleihen. Deutschland und die EU denken nun wieder über verbindliche Quoten für Elektrofahrzeuge nach.

"Wir wollen, dass Deutschland auch in Zukunft das Automobilland Nummer eins ist", sagte Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig. Themen wie Digitalisierung und neue Technologien bei Antrieben entschieden darüber, wer künftig an der Spitze stehen werde. "Deshalb sollten wir auch über ein verbindliches Ziel für den Hochlauf der Elektromobilität in Europa und damit auch in Deutschland sprechen", sagte er. "Mobilität wird künftig neu gedacht, die ganze Autobranche steht daher vor einem großen Umbruch, den sie mit Innovationen meistern wird", ergänzte er.
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Der SPD-Politiker reagierte mit seinen Äußerungen auf einen "Handelsblatt"-Bericht, nach dem in der EU-Kommission über eine verbindliche Quote für emissionsarme Fahrzeuge wie Elektroautos in Europa ab 2025 nachgedacht werde. Eine konkrete Mindestabsatzquote könnte neben schärferen Grenzwerten für CO2 bereits Teil eines Maßnahmenpakets zur klimaschonenden Mobilität werden, das die Kommission Ende bis zum Jahresende vorlegen werde, berichtete die Zeitung unter Berufung auf EU-Kreise.

Die deutschen Autohersteller lehnen eine solche Quote ab. "Wir halten derartige Verkaufsquoten grundsätzlich für den falschen Weg", zitierte das "Handelsblatt" den Branchenverband VDA. In dem für die deutschen Autohersteller wichtigen Markt China steht die baldige Einführung einer E-Auto-Quote schon in wenigen Jahren an. Bei den deutschen Autobauern lösten diese Pläne massive Sorgen aus. Inzwischen ist davon die Rede, dass die Quote 2019 gelten soll und damit ein Jahr später als zunächst geplant.

Quelle: n-tv.de , ara/rts
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Frust statt Lust - Leidenschaft im Job kann auch schaden

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Aug 2017 21:46

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http://www.n-tv.de/ratgeber/Leidenschaf ... 41373.html
Frust statt Lust - Leidenschaft im Job kann auch schaden

Dienst nach Vorschrift: Wird ein Mitarbeiter so beschrieben, ist das in der Regel nicht positiv gemeint. Leidenschaftlich soll man arbeiten, seine Berufung finden. Was nach Erfüllung und Glück klingt, sehen Experten aber überaus kritisch.

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Das Hobby zum Beruf machen, für den Job brennen, sich bei der Arbeit selbst verwirklichen – das erhoffen sich viele. Das sind zweifelsohne hohe Ansprüche, doch nicht selten bleibt die Wirklichkeit hinter den Erwartungen zurück. Was folgt, ist oft Unzufriedenheit und Frustration. Mitunter geht die Suche nach dem Beruf als Berufung von vorne los. Aber muss das sein – mit Leidenschaft arbeiten, für den Job brennen? Experten sind sich recht einig: nein. Es gibt natürlich ein Aber.

"Brennen, das hat etwas Unkontrollierbares", sagt die Karriereberaterin Ute Bölke aus Wiesbaden. Und Bernd Slaghuis, Karrierecoach aus Köln, ergänzt: "Da ist auch die Gefahr groß, auszubrennen - Stichwort Burn-out." Beim Arbeiten in einen Flow kommen, mal Überstunden machen – das sei alles kein Problem. Außerdem sei Leidenschaft auch für die Motivation wichtig. Wer aber vor lauter Leidenschaft für den Job zum Beispiel den Partner, Freunde oder die Familie vernachlässigt, werde das über kurz oder lang wahrscheinlich als Belastung erleben, sagt Slaghuis.
Muss man für den Job brennen? Nein!

Überhaupt: "Manche können von ihrer Arbeit kaum leben, bei vielen Jobs ist man nur ein kleines Rädchen im Getriebe. Muss man dafür brennen? Nein", sagt Bölke. Leidenschaft im Job sei ein Luxus, der nicht allen vorbehalten ist oder auch nicht angestrebt wird.

Ähnlich sieht es Volker Kitz, Autor des Buches "Feierabend! Warum man für seinen Job nicht brennen muss". "Arbeit ist zu einem Lifestyle-Objekt geworden", kritisiert er. Es werde suggeriert, dass der Job einen erfüllen muss, man seine Arbeit toll finden muss, dass man für seinen Beruf brennen muss. Die Realität sehe aber anders aus: Die breite Masse – und die werde laut Kitz nicht wahrgenommen – mache ihren Job gut und sei zufrieden. Eigentlich. Denn: "Die bekommen ständig vermittelt, dass das nicht reicht und sie zusätzlich noch für den Job brennen müssten", sagt Kitz. "Das macht sie unzufrieden und unglücklich."

Statt Leidenschaft sollte man sich eher Zufriedenheit zum Ziel nehmen, rät Slaghuis. Vielen Angestellten sei dieses nachhaltige Gefühl wichtiger als Hingabe oder Passion. "Es muss nicht himmelhoch jauchzend und Achterbahn sein." Dafür sollte man sich überlegen, was man von seinem Beruf erwartet. Wer als Kassierer Herausforderung und Abwechslung sucht, werde in seinem Job kaum zufrieden sein. Wer den Kontakt zu Menschen mag und Routine bevorzugt, schon eher.

Wenn man gerne zur Arbeit geht, man seine Fähigkeiten einsetzen kann und das Geld stimmt, sei das schon viel wert, sagt auch Bölke. Um das im Job zu finden, rät sie, sich zu überlegen, was einen antreibt – Geld, Unabhängigkeit oder die Vereinbarkeit von Job und Privatleben zum Beispiel. Wer sich im Klaren darüber ist, was er will, kann gezielter suchen und habe somit größere Chancen auf Zufriedenheit.
Am Anfang Leidenschaft - dann harte Arbeit

In manchen Unternehmen wird das Thema Zufriedenheit und Leidenschaft auch überinterpretiert, wie Bölke aus ihren Beratungen weiß. Sie habe mal einen Marketing-Manager beraten, in dessen Unternehmen alle immer super drauf sein sollten und niemand mal seinen Unmut zum Beispiel über die Unlust am Montagmorgen äußern sollte. "Das ist dann nicht mehr ehrlich." Dadurch entstehe viel Druck. Mit dem Beruf sei es schließlich oft ähnlich wie mit der Liebe, meint Bölke: "Am Anfang ist es Leidenschaft, und dann wird es harte Arbeit."
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Es werde immer suggeriert, dass Routine im Job nicht erstrebenswert ist, dass man die Herausforderung suchen müsse, meint Kitz. Das sei nicht realistisch. Denn: "Wir alle wollen mit Menschen arbeiten, die routiniert sind. Wer will schon einen Piloten, der seinen Flug als Herausforderung sieht, oder eine Ärztin, die beim Blutabnehmen nicht routiniert ist?"

Kitz nennt sein Buch nicht umsonst Streitschrift – und hat noch mehr an der Verknüpfung von Leidenschaft und Arbeit zu kritisieren: "Wir nehmen es als gegeben hin, dass wir etwas, das wir mit Leidenschaft machen, auch gut machen." Das sei allerdings ein Trugschluss. Bestes Beispiel seien Castingshows. Dort singen viele Menschen schlecht, sind aber mit größter Leidenschaft dabei. "Leidenschaft und Können schließen sich nicht aus, gehen aber nicht automatisch miteinander einher." Sein Buch sei kein Plädoyer für Faulheit, auch nicht dafür, seinen Job möglichst ungern zu machen, betont Kitz. "Aber es ist ein Plädoyer dafür, Arbeit als Austausch von Zeit gegen Geld zu sehen."

Quelle: n-tv.de , Elena Zelle, dpa
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Aufklärung des Eier-Skandals - Schmidt macht Druck auf Benelux-Staaten

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Aug 2017 10:12

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http://www.n-tv.de/panorama/Schmidt-mac ... 72588.html
Dienstag, 08. August 2017
Aufklärung des Eier-Skandals - Schmidt macht Druck auf Benelux-Staaten

"Schnelle Informationen und Transparenz" fordert Landwirtschaftsminister Schmidt im Skandal um belastete Eier - und kritisiert die Behörden Belgiens und der Niederlande. Für den Handel gibt er jedoch Entwarnung in Sachen Fipronil.

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Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat das Krisenmanagement der Niederlande und Belgiens im Fipronil-Skandal kritisiert. "Die Geschwindigkeit und der Umfang der Informationen seitens Belgien und der Niederlande ist zu optimieren", sagte der CSU-Politiker der "Neuen Osnabrücker Zeitung". In Telefonaten mit seinen Kollegen aus den Beneluxstaaten habe er am Montag "unmissverständlich" zum Ausdruck gebracht, dass er "schnelle Informationen und Transparenz" erwarte.

Kritik an Krisenmanagement Schmidt: Eierskandal hat kriminellen Hintergrund

Schmidt fügte hinzu, es würden nun Verbindungsbeamte in die jeweiligen Behörden der Länder entsandt. Der Informationsfluss zwischen den EU-Staaten müsse besser werden. Zuvor war bekannt geworden, dass Belgien bereits Anfang Juni vom Verdacht um mit dem Insektizid Fipronil belastete Eier wusste, aber erst am 20. Juli EU-weit gewarnt hatte.

Der Minister wies Kritik von Grünen-Politikern an seinem Krisenmanagement zurück. Er könne darin keine Substanz erkennen, sagte Schmidt der "NOZ". "Mit der Lebensmittelsicherheit und den Sorgen der Verbraucher sollte man allerdings keinen Wahlkampf machen."
Wohl keine belasteten Eier mehr im Handel

Die Chargennummern der betroffenen Eier seien nun alle bekannt, ergänzte Schmidt in der ARD. Die Niederlande hätten am Montag noch "eine ganze Reihe von Chargennummern geliefert". Dass noch belastete Eier im Verkauf seien, könne er "mit allergrößter Wahrscheinlichkeit ausschließen".

Jetzt gehe es darum, auch verarbeitete Produkte zu untersuchen, fügte Schmidt hinzu. "Man kann die Chargen verfolgen bis zu dem, der beispielsweise Nudeln macht", sagte der Minister. Um die Rückverfolgung zu gewährleisten, habe er ein Monitoring für diese Produkte angeordnet.

Die Forderung nach einer Herkunftskennzeichnung für verarbeitete Eier nannte der CSU-Politiker im Zusammenhang mit dem Fipronil-Skandal "nicht nachvollziehbar". Die Hersteller seien bereits verpflichtet, die Rückverfolgbarkeit der Chargen zu gewährleisten. Deswegen sei es am Freitag bereits zu ersten Rückrufen von eihaltigen Produkten gekommen. Ihn beschäftige nun am allermeisten, die Strukturen auszuhebeln, die hinter der Verunreinigung stecken, sagte der Minister. Das sei kriminell und inakzeptabel.
Ermittlungen in Niedersachsen
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Das Schädlingsbekämpfungsmittel Fipronil war zuerst in Eiern aus Belgien und den Niederlanden nachgewiesen worden. Mindestens zehn Millionen kontaminierte Eier aus den Niederlanden wurden nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums nach Deutschland geliefert, ein Teil davon gelangte in den Handel.

Allerdings ermittelt die deutsche Justiz auch gegen deutsche Landwirte. Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Oldenburg erklärte, dass Ermittlungsverfahren gegen niedersächsische Betriebe eingeleitet worden seien. Es gehe um den Verdacht, gegen das Lebensmittel- und Futtermittelgesetz verstoßen zu haben. Die Ermittlungen richteten sich gegen Verantwortliche derjenigen Betriebe, die positiv auf das Insektizid getestet worden seien. Dort wurde offenbar ein aus den Niederlanden bezogenes, gepanschtes Desinfektionsmittel eingesetzt.

Der Discounter Aldi nahm deutschlandweit seine Eier aus den Regalen, andere Supermarktketten schränkten den Verkauf aus Sicherheitsgründen ein. Auch in Schweden und der Schweiz wurden belastete Eier aus dem Verkehr gezogen. Inzwischen weitete sich der Skandal auf Frankreich und Großbritannien aus.
Video http://www.n-tv.de/mediathek/videos/pan ... 72739.html
Kritik an Krisenmanagement: Schmidt: Eierskandal hat kriminellen Hintergrund
08.08.17 – 01:36 min

Quelle: n-tv.de , mli/AFP
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Abwrackprämie für alte Diesel - Autobauer starten Rabattschlacht

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Aug 2017 08:12

HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Autobauer ... 74181.html
Abwrackprämie für alte Diesel - Autobauer starten Rabattschlacht

Mit der Dieselaffäre manövrieren sich die deutschen Autohersteller in die schwierigste Situation seit Jahrzehnten. Um die schlimmsten Drecksschleudern von der Straße zu bekommen, bieten jetzt fast alle eine Umstiegsprämie an. Doch Fachleute zweifeln an den Motiven.

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Die deutsche Autoindustrie liefert sich angesichts drohender Fahrverbote und sinkender Zulassungszahlen neuer Dieselautos eine Rabattschlacht. Volkswagen übertraf seine Konkurrenten am Dienstag mit der Ankündigung, Besitzern alter Dieselautos Preisnachlässe von bis zu 10.000 Euro zu gewähren. Das Angebot richtet sich an alle Fahrer eines beliebigen Diesel-Fahrzeugs der Abgasnormen Euro 1 bis Euro 4, die einen Euro 6-Neuwagen von VW oder der Ingolstädter Tochter Audi kaufen. Für den Erwerb von Autos mit alternativen Antriebsarten wie Erdgas- oder Elektromotor stellt VW zudem je bis zu 2380 Euro in Aussicht. Die beiden Rabatte gelten bis Ende 2017.

Ähnliche, aber niedrigere Rabatte und Zuschüsse hatten zuvor bereits Ford, BMW und Toyota angekündigt. Daimler präzisierte derweil die Umtauschprämie, die nach Angaben vom Dienstag 2000 Euro betragen soll.

Bis zu 10.000 Euro für alte Diesel VW lockt Kunden mit Umweltprämie

Hinter den Preisnachlässen verbirgt sich eine Abwrackprämie auf Konzernkosten: Entscheidet sich ein Kunde für den Rabatt, lässt VW den alten Wagen verschrotten. Damit will Volkswagen nicht nur die Luft säubern, sondern auch verhindern, dass der Verkaufswert gebrauchter Diesel in den Keller rauscht. Mit der Prämie nehme man Fahrzeuge aus dem Gebrauchtwagenmarkt, das hebe tendenziell die Preise, erklärte Deutschland-Vertriebs- und Marketingchef Thomas Zahn in einer Telefonkonferenz.
Gefährliche Leasingverträge

Daimler versucht seine Kunden mit einer Prämie über 2000 Euro vom Kauf eines neuen Diesels zu überzeugen. Für einen Smart Electric Drive gibt es 1000 Euro, wie ein Sprecher mitteilte. Die Prämie bekommen Besitzer von Diesel-Autos aller Marken mit den Abgasnormen Euro-1 bis Euro-4, wenn sie bis Ende des Jahres einen neuen Mercedes-Diesel mit Euro-6, Plug-in-Hybride oder einen elektrischen Smart kaufen. Die alten Autos müssen mindestens sechs Monate auf die aktuellen Besitzer zugelassen sein.

Nicht nur für Dieselfahrer, auch für die Bilanzen der Autobauer ist die Entwicklung der Gebrauchtwagenpreise wichtig. Denn wegen vieler Leasingverträge entsteht den Unternehmen ein Risiko, wenn der Verkaufswert ihrer Dieselfahrzeuge sinkt - sie sind de facto Eigentümer der geleasten Autos.

Volkswagen hatte vergangene Woche nach dem Berliner Dieselgipfel Umstiegsprämien für sämtliche VW-Marken angekündigt. Nach Angaben des Kraftfahrtbundesamts kommen dafür 6,4 Millionen Autos in Deutschland mit den Abgasnormen Euro-1 bis Euro-4 in Frage. Mit welchen Gesamtkosten VW für die Aktion rechnet, wollte Marken-Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann nicht genau sagen. Es handele sich aber um einen "bedeutenden" Millionen-Euro-Betrag.
Zulassungszahlen sinken
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Fachleute gehen davon aus, dass die Rabattaktionen neben der Reduzierung giftiger Stickoxide auch einem anderen Zweck dienen: In den vergangenen Monaten sind die Zulassungszahlen neuer Diesel zurückgegangen, während Benziner, Hybride und Elektroautos zugelegt haben. So ging allein in Bayern die Zahl neu angemeldeter Diesel im ersten Halbjahr um über sechs Prozent zurück, obwohl die Autoverkäufe insgesamt zulegten.

Um die Luftverschmutzung durch Diesel zu beenden, hatten Volkswagen, Daimler, BMW und Opel beim Dieselgipfel in Berlin außerdem "umfassende und zügige" Updates an der Steuersoftware von etwa 5,3 Millionen Pkw der Schadstoffnormen Euro 5 und 6 zugesagt. Dabei sind rund 2,5 Millionen Autos eingerechnet, die VW ohnehin zurückrufen muss.

Grünen-Umweltexperte Oliver Krischer kritisierte den Kurs: "Die Abwrackprämie von VW dient wohl eher der Dieselabsatzförderung als dem Umweltschutz", sagte der Bundestagsabgeordnete. "Wenn VW wirklich etwas für saubere Luft in Städten tun will, sollte der Autobauer eine kostenlose Hardware-Nachrüstung für Euro 5 und 6 anbieten."
Video http://www.n-tv.de/mediathek/videos/wir ... 73575.html
Bis zu 10.000 Euro für alte Diesel: VW lockt Kunden mit Umweltprämie
08.08.17 – 01:34 min

Quelle: n-tv.de , Carsten Hoefer, dpa
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Mondeo soll überprüft werden - Hat auch Ford geschummelt ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Aug 2017 22:27

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http://www.n-tv.de/wirtschaft/Hat-auch- ... 78370.html
Donnerstag, 10. August 2017
Mondeo soll überprüft werden - Hat auch Ford geschummelt ?

VW, Audi, Porsche und jetzt auch noch Ford? Auch der US-Autobauer steht laut einem Bericht unter Verdacht, bei der Abgastechnik geschummelt zu haben. Ein Ford-Modell soll bei einem Test aufgefallen sein.

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Das Kraftfahrtbundesamt (KBA) nimmt auch die Abgas-Systeme von Ford genauer unter die Lupe. In der vergangenen Woche sei Ford von der Behörde wegen des Diesel-Modells Mondeo 2.0 TCDI kontaktiert worden, erklärte der Autobauer. Die "Wirtschaftswoche" hatte zuvor berichtet, es bestehe der Verdacht auf den Einsatz eines illegalen Systems zur Abschaltung der Abgasreinigung. Das Verkehrsministerium habe deshalb eine Untersuchung durch das KBA in Auftrag gegeben, hatte in dem Bericht gestanden. Der Test soll schon im Gange sein.
Charts

Ford Ford 10,78

Ford bestreitet, illegale Einrichtungen zu verwenden: Die Fahrzeuge und Dieselmotoren erfüllten die aktuell vorgeschrieben Abgasrichtlinien. Das Bundesverkehrsministerium äußerte sich bisher nicht.

Der "Wirtschaftswoche" zufolge liegen dem KBA Ergebnisse von Abgastests vor, die Rückschlüsse auf mögliche illegale Systeme zuließen. Diese Tests sollen Auslöser für die Überprüfung des Ford-Modells sein. Ford-Deutschland-Chef Gunnar Herrmann sagte dem Magazin, dass Ford "weder geschummelt noch getrickst" habe: "Bei der Abgasnachbehandlung unserer Dieselmodelle wurden keine illegalen Abschaltvorrichtungen verwendet."
Bisher sind Ford-Modelle sauber
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Die Untersuchungskommission des Bundesverkehrsministeriums hatte bereits im vergangenen Jahr die Ford-Modelle Focus und C-Max auf mögliche illegale Abschalteinrichtungen hin überprüfen lassen. Es wurden laut Bundesverkehrsministerium keine illegalen Abschalteinrichtungen gefunden. Allerdings attestiert der Abschlussbericht dem Modell C-Max sehr hohe Stickoxidemissionen, sobald das Auto nicht mehr auf dem Prüfstand, sondern auf der Straße getestet wird.

Nach dem Skandal um Abschalteinrichtungen von Volkswagen hatte das Verkehrsministerium Prüfungen von vielen Modellen verschiedener Hersteller eingeleitet, die auch nach Veröffentlichung eines Zwischenberichts im vergangenen Jahr fortgesetzt werden. So hat das Ministerium in den vergangenen Monaten auch unzulässige Abgassysteme bei Audi und Porsche ausgemacht.

Quelle: n-tv.de , hul/rts/AFP
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Mehrere Milliarden Euro - Deutsche horten immer noch D-Mark

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Aug 2017 12:32

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http://www.n-tv.de/wirtschaft/Deutsche- ... 80306.html
Samstag, 12. August 2017
Mehrere Milliarden Euro - Deutsche horten immer noch D-Mark

Seit Jahre bleibt die Menge geschätzten D-Mark-Bestände in deutschen Haushalten hoch. Die Bundesbank tauscht nach wie vor jeden Betrag in Euro um. Bei einigen Geldstücken und -scheinen dürfte inzwischen aber der Sammlerwert über dem Nennwert liegen.

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Jahrzehntelang bezahlten die Deutschen mit D-Mark, dann kam der Euro. Noch immer aber sind nach Angaben des Bundesverbands deutscher Banken Münzen und Scheine mit Milliardenwert nicht aufgetaucht. In vielen Haushalten dürfte damit noch immer ein kleiner Schatz schlummern. Denn umgetauscht werden dürfen sie weiterhin.

Reichlich D-Mark im Umlauf Deutsche klammern sich an alte Währung

Der Branchenverband hat errechnet, dass vor allem Münzen zu einem großen Teil nicht zurückgegeben wurden. Im Jahr 2000 - vor der Einführung des Euro - waren demnach Geldstücke im Wert von 16 Milliarden Mark oder 8,18 Milliarden Euro im Umlauf. Mehr als 40 Prozent wurden bisher nicht umgetauscht. Das entspricht einem Wert von rund 6,7 Milliarden Mark oder 3,43 Milliarden Euro.

Geldscheine gaben die Deutschen dagegen weitaus vollständiger zurück. Von den im Jahr 2000 im Verkehr befindlichen Banknoten im Wert von 262 Milliarden Mark oder 134 Milliarden Euro schlummern nur noch etwa drei Prozent in Schatullen und Alben oder gingen als Touristensouvenir ins Ausland. Diese haben immerhin einen Wert von etwa 5,95 Milliarden Mark oder drei Milliarden Euro.
Umtausch sogar per Post

Den Umtausch in die aktuelle Euro-Währung organisiert die Bundesbank. Sie nimmt die Scheine und Münzen in allen ihren Filialen an und tauscht sie nach eigenen Angaben kostenlos um. Höchstgrenzen gibt es nicht, auch an irgendwelche zeitlichen Fristen sind Bürger nicht gebunden. Der Umtauschkurs ist immer gleich. Ein Euro ist 1,95583 Mark wert. Das ist der amtliche Umtauschkurs, der auch bei der Euroeinführung 2001 galt.

Finder können ihre D-Mark sogar per Post zum Umtausch an die Bundesbank senden, dann übernimmt die deutsche Notenbank laut eigenen Angaben aber keine Haftung für den Verlust während des Postwegs. Der dazugehörige Umtausch-Antrag kann unter anderem auf der Internetseite der Bundesbank heruntergeladen werden.
Materialwert kann höher als der Nennwert sein
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Der Bankenverband rät zu einem genauen Blick auf die alten Scheine und Münzen, bevor sie bei der Bundesbank zum Nennwert umgetauscht werden. Einige Geldscheine aus den Anfangsjahren der Bundesrepublik sind begehrte Sammlerobjekte, die entsprechend wertvoll sind.

Gleiches gilt für einige Fünf-Mark-Gedenkmünzen. Der 1953 zum 100. Geburtstag des Germanischen Museums Nürnberg erschienene erste "Gedenk-Fünfer" wird demnach im Internet für 1000 Euro und mehr angeboten. D-Mark-Finder sollten sich also vorab etwa dort informieren und eventuell Fachhändler aufsuchen.

Ein weiterer Sonderfall sind alte Fünf- und Zehnmark-Stücke aus Silber, bei denen der Materialwert je nach Höhe der Preise für das Edelmetall unter Umständen höher sein kann als der Nennwert. Laut Bankenverband kann es sich ab einem Preis von mehr als 40 Cent je Gramm Silber lohnen, sie zum Einschmelzen zu bringen.
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Reichlich D-Mark im Umlauf: Deutsche klammern sich an alte Währung
26.12.14 – 01:19 min

Quelle: n-tv.de , nsc/AFP
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Vertrag wird neu ausgeschrieben - Daimler will aus Lkw-Mautsystem aussteig

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Aug 2017 11:37

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http://www.n-tv.de/wirtschaft/Daimler-w ... 81612.html
Vertrag wird neu ausgeschrieben - Daimler will aus Lkw-Mautsystem aussteigen

Laut einem Bericht will sich Daimler offenbar nicht an der Neuausschreibung für Toll Collect beteiligen. Aktuell hält der Automobilhersteller noch 45 Prozent des Mautsystems. Eigentlich gilt der deutsche Mautmarkt als attraktiv.

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Der Stuttgarter Autokonzern Daimler will nach Informationen des "Handelsblatts" aus dem Lkw-Mautbetreiber Toll Collect aussteigen. An der Neuausschreibung für den Vertrag ab Sommer 2018 wolle sich Daimler nicht beteiligen, schreibt die Zeitung und beruft sich auf Branchen- sowie Regierungskreise. Zu den Gründen wurde nichts mitgeteilt. Daimler äußerte sich auf Anfrage nicht.
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Daimler Daimler 60,36

Derzeit halten Daimler und die Deutsche Telekom je 45 Prozent der Anteile an Toll Collect, die restlichen zehn Prozent hält die französische Cofiroute. Seit 2005 erheben sie mit dem System im Auftrag des Verkehrsministeriums die Maut. Ende August 2018 endet der Vertrag, weshalb der Bund die Anteile für den Betrieb neu ausschreibt.

Telekom und Cofiroute würden nun allein für die Anteile weiter bieten, hieß es laut "Handelsblatt" in der Branche. Daimler teilte auf Nachfrage mit: "Zu dem Vergabeverfahren wurde Vertraulichkeit vereinbart." Der deutsche Mautmarkt gilt als attraktiv, zumal die Europäische Union ein EU-weit einheitliches Mautsystem anstrebt.

Quelle: n-tv.de , kpi/AFP
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Arbeitsunfall oder nicht ? - Trunkenheitssturz bei Betriebsfeier

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Aug 2017 20:43

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http://www.n-tv.de/ratgeber/Trunkenheit ... 61379.html
Arbeitsunfall oder nicht ? - Trunkenheitssturz bei Betriebsfeier

Die Grenzen für einen Arbeitsunfall sind sehr eng gesteckt. Diese Erfahrung musste ein Feuerwehrmann machen. Er war zwischen Toilette und Partyrunde schwer gestürzt.
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Bei einem Arbeitsunfall gilt für die Betroffenen der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Das gilt nicht nur für Unglücke während der Arbeit und auf dem Weg dorthin, sondern auch für Unfälle, die sich bei einer Betriebsfeier ereignen. Doch es gibt Grenzen, wie ein Fall zeigt, auf den der Deutsche Anwaltverein (DAV) hinweist. Entscheidend ist demnach unter anderem die Frage, wann der offizielle Teil einer Veranstaltung beendet ist (Az.: L 16/3 U 186/13).

Der Fall: Ein Feuerwehrmann hatte an einem Freundschaftswettkampf mit befreundeten Feuerwehren teilgenommen. Nach der offiziellen Siegerehrung reiste ein Teil der Teilnehmer ab, ein anderer hingegen blieb noch in geselliger Runde beisammen. Dabei floss auch reichlich Alkohol. Am frühen Abend wurde der Mann im Bereich der provisorischen Toilettenanlage vorgefunden. Er war dort mit 3,0 Promille gestürzt und hatte sich eine Unterschenkelfraktur zugezogen. Die Feuerwehrunfallkasse lehnte die Anerkennung eines Arbeitsunfalls ab. Der Kläger hingegen vertrat die Auffassung, er habe einen versicherten Wegeunfall auf dem Rückweg vom Wasserlassen erlitten.
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Das Landessozialgericht teilte allerdings die Rechtsansicht der Unfallkasse. Der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung bestehe nur bis zum Ende der betrieblichen Gemeinschaftsveranstaltung. Mit der Siegerehrung sei die Veranstaltung offiziell abgeschlossen gewesen. Die gesellige Runde sei daher nicht mehr vom Schutzbereich umfasst.

Doch selbst wenn sich der Mann noch im Rahmen der offiziellen Veranstaltung verletzt hätte, wäre er leer ausgegangen, stellte das Gericht klar. Zwar sei nach gängiger Rechtsprechung der Weg zur Toilette versichert, nicht jedoch das Wasserlassen selbst. Die Abgrenzung erfolge grundsätzlich mit dem Durchschreiten der Toilettentür. Im verhandelten Fall war die provisorische Toilette baulich aber nicht klar abgegrenzt. Weil sich der Feuerwehrmann noch nicht weit genug vom Pissoir entfernt hatte, habe sich der Unfall bei einer privaten Verrichtung ereignet, so das Gericht.

Quelle: n-tv.de , ino/dpa
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Experte zur Insolvenz - "Gute Nachricht für Air-Berlin-Mitarbeiter"

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Aug 2017 19:48

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http://www.n-tv.de/wirtschaft/Gute-Nach ... 85285.html
Dienstag, 15. August 2017
Experte zur Insolvenz - "Gute Nachricht für Air-Berlin-Mitarbeiter"

Mit seinem riesigen Schuldenberg war Air Berlin nicht überlebensfähig, sagt Luftfahrtexperte Heinrich Großbongardt, im Interview mit n-tv.de. Die Insolvenz biete dagegen nun die Möglichkeit für einen Neuanfang ohne diese Last - auch wenn das Unternehmen seine Selbständigkeit verliert.

n-tv.de: Was bedeutet die Insolvenz in Eigenverwaltung, während der Flugbetrieb und die Übernahmeverhandlungen mit der Lufthansa weiterlaufen, für Air Berlin?

Heinrich Großbogardt: Ich denke, das ist insgesamt eine positive Nachricht sowohl für die Mehrheit der Mitarbeiter als auch für die Verbraucher.

Die Pleite ist eine gute Nachricht?

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Air Berlin war nicht überlebensfähig mit seinem riesigen Rucksack von Schulden, einem negativen Eigenkapital und Millionenverlusten seit Jahren. Eine Sanierung bei dieser Schuldenlast nicht möglich. Durch die Insolvenz ist dieser Druck erst einmal weg, und es kann nach einer Lösung - wahrscheinlich eine Übernahme oder Teilübernahme durch die Lufthansa - gesucht werden. Für viele Air-Berlin-Mitarbeiter sind die Chancen groß, ihren Job zu behalten. Die Lufthansa braucht die Air-Berlin-Maschinen und -Strecken, um ihre Low-Cost-Tochter Eurowings schnell so groß zu machen, dass sie mit Ryanair und Easyjet konkurrieren kann. Und die benötigten Piloten, Flugbegleiter und Techniker dafür wachsen ja auch nicht auf Bäumen, derzeit. Schlecht ist dagegen die Position der Verwaltungsmitarbeiter von Air Berlin. Die Marketing-Abteilung beispielsweise benötigt im Falle einer Übernahme sicher niemand.

Müssen die Mitarbeiter bei einer Übernahme durch die Lufthansa oder Eurowings nicht erheblich schlechtere Arbeitsbedingungen und Gehälter befürchten?

Sicher bietet Eurowings heute nicht mehr die gleichen Bedingungen wie sie früher einmal bei der Lufthansa waren. Aber die Kondiktionen sind immer noch erheblich besser als etwa bei Ryanair, gegen die ja staatsanwaltschaftliche Ermittlungen wegen Scheinselbständigkeit der Piloten laufen und wo Flugbegleiter ihre Ausbildung teilweise selbst bezahlen müssen.

Sind die Verbraucher nicht die Verlierer, wenn die zweitgrößte Fluglinie vom Markt verschwindet?

Zunächsteinmal ist durch die geordnete Insolvenz gesichert, dass alle Kunden weiter fliegen und auch aus dem Urlaub wieder zurückkommen können. Die Konkurrenz unter den Fluglinien wird auch bei einer Fusion der Air Berlin mit Lufthansa hart bleiben. Ryanair, Easyjet und andere sind ja auch am Markt und werden dafür sorgen, dass die Preise niedrig bleiben.

Sehen sie daher auch keine kartellrechtlichen Bedenken für eine Übernahme von Air Berlin durch die Lufthansa?
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Es wird sicher Auflagen geben durch das Bundeskartellamt und von der EU. Wahrscheinlich muss Lufthansa ein paar Strecken an die Konkurrenz abgeben. Aber insgesamt sehe ich keine Probleme, der Wettbewerb in Deutschland funktioniert.

Die Bundesregierung hält den Flugbetrieb in den kommenden Wochen mit einem Kredit über 150 Millionen Euro aufrecht. Wird der Steuerzahler dieses Geld wohl wiedersehen?

Dieser Kredit im Rahmen des Insolvenzverfahrens fließt nicht in die Insolvenzmasse von Air Berlin. Er wird beim Verkauf von Teilen des Unternehmens zum Beispiel an Lufthansa bevorzugt bedient und ist sowieso gut investiertes Geld. Denn ohne diesen Kredit, stünden heute bereits mehr als 8000 Mitarbeiter von Berlin arbeitslos auf der Straße - und hätten Anspruch auf staatliche Leistungen.

Mit Heinrich Großbogardt sprach Max Borowski
Video http://www.n-tv.de/mediathek/videos/wir ... 84843.html
Insolvenzantrag gestellt: Flugbetrieb bei Air Berlin läuft dank Notkredit weiter
15.08.17 – 02:09 min

Quelle: n-tv.de
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