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Gericht: Staat muss Existenz sichern - Verstoßen Hartz-IV-Strafen gegen Ve

Beitragvon Gudrun Graf » 27. Mai 2015 22:46

http://www.n-tv.de/ratgeber/Verstossen- ... 82391.html
Mittwoch, 27. Mai 2015
Gericht: Staat muss Existenz sichern - Verstoßen Hartz-IV-Strafen gegen Verfassung?

Versäumten Termine beim Amt oder ausgeschlagenen Job-Angebot folgt zumeist eine Kürzung der Zahlungen. Ein Gericht in Gotha zweifelt an der rechtmäßigkeit dieses Vorgehens - und ruft Karlsruhe.

Das Sozialgericht Gotha hält Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger für verfassungswidrig und ruft deshalb das Bundesverfassungsgericht an. Nach seinen Angaben wird diese Frage damit Karlsruhe erstmals von einem Sozialgericht vorgelegt.

Das Gericht im thüringischen Gotha sieht die Menschenwürde verletzt, wenn Leistungen gekürzt werden, weil Hartz-IV-Bezieher zum Beispiel Termine nicht einhalten oder Job-Angebote ablehnen. Der Staat müsse ein menschenwürdiges Existenzminimum jederzeit garantieren. Außerdem bedeuteten Sanktionen einen Verstoß gegen die Berufsfreiheit.
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Das Bundesverfassungsgericht hat nach eigenen Angaben aktuell einige Verfahren vorliegen, in denen es um Leistungskürzungen geht. Über die Verfassungsmäßigkeit derartiger Sanktionen haben die Karlsruher Richter noch nicht entschieden.

In seinem Grundsatzurteil von 2010 zur Höhe der Hartz-IV-Sätze hatte das Gericht dem Gesetzgeber einen "Gestaltungsspielraum" zugestanden. Vorlagen von Gerichten haben in Karlsruhe üblichreweise eine geringe Erfolgsquote.

Quelle: n-tv.de , jwu/dpa
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Gudrun Graf
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Süßes Klingeln im Geldbeutel - Deutsche wollen das Bargeld behalten

Beitragvon Weltbookadmin47 » 28. Mai 2015 17:09

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Deutsche- ... 86656.html
Süßes Klingeln im Geldbeutel - Deutsche wollen das Bargeld behalten
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Die Menschen in Deutschland wollen ihre Einkäufe auch in Zukunft in bar bezahlen können. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov würden es drei von vier Befragten (74 Prozent) ablehnen, wenn in Deutschland der Annahmezwang für Bargeld wegfallen würde.

Dies ist in Dänemark geplant: Dort müssen kleine Geschäfte und Cafés voraussichtlich ab dem kommenden Jahr keine Scheine und Münzen mehr annehmen. Immerhin jeder Fünfte (21 Prozent) in Deutschland würde ein solches Gesetz allerdings befürworten.

Top-Ökonomen hatten sich Mitte Mai für eine Abschaffung des Bargelds ausgesprochen und damit eine heftige Debatte ausgelöst. So hatte der Wirtschaftsweise Peter Bofinger argumentiert, dass ohne Bargeld die Märkte für Schwarzarbeit und Drogen ausgetrocknet werden könnten.

Quelle: n-tv.de , ppo/dpa
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Deutschland investiert nicht, Deutschland bröckelt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Mai 2015 11:37

http://www.welt.de/wirtschaft/article14 ... ckelt.html
Deutschland investiert nicht, Deutschland bröckelt

Die Deutschen sind zunehmend genervt vom Zustand der Straßen, Schulen und Kindergärten. Jetzt könnte sich bei den öffentlichen Investitionen eine Wende abzeichnen. Doch schon gibt es neue Hürden.

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Von Michael Gassmann Korrespondent Handel und Konsumgüter
Michael Gassmann
Keine Seltenheit: Der Zustand vieler Schulen, Sporthallen und Kitas lässt sehr zu wünschen übrig
Keine Seltenheit: Der Zustand vieler Schulen, Sporthallen und Kitas lässt sehr zu wünschen übrig Foto: picture-alliance/ ZB

Im Gemäuer der Rothenburg-Grundschule in Berlin-Zehlendorf gedeihen Schimmelpilze. In Lübeck reicht das Geld gerade für die Sanierung von fünf Schulklos. Und in Köln schließt die Kita Wirbelwind, weil sich kein Träger findet, der für die Reparatur des maroden Baus aufkommen mag.
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Das sind drei von Hunderttausenden Beispielen für den fortschreitenden Verfall öffentlicher Bauten und Verkehrswege, der die Bundesbürger zunehmend nervt. Zwei Drittel der Deutschen sind inzwischen der Meinung, dass zu wenig Geld in die Infrastruktur investiert wird. Nur 18 Prozent finden, dass die Ausgaben ausreichen, zeigt eine neue Allensbach-Umfrage.

Die Zahlen haben sich in den vergangenen zwei Jahren massiv verschoben: 2013 beurteilten lediglich 56 Prozent die Höhe der Investitionen als zu gering, mehr als ein Viertel der Deutschen war damals noch damit zufrieden.

Pflegen und reparieren reicht nicht mehr

Ganz oben auf der Liste der am stärksten vernachlässigten Bauwerke stehen Schulen und Kindergärten. Mehr als vier von fünf Befragten nannten sie auf die Frage: "Wo sehen Sie im Allgemeinen großen Bedarf für eine Verbesserung?" zuerst. Kaum besser schneiden Krankenhäuser und Gesundheitszentren ab.

Aber auch der Zustand des Straßen-, Schienen- und Telekommunikationsnetzes bereitet mehr als der Hälfte der Einwohner Sorge. Die Sozialforscher von Allensbach hatten Ende März und Anfang April dieses Jahres gut 1400 Bundesbürger über 16 Jahre im Auftrag der Bauindustrie befragt.
Die Hälfte der Bevölkerung hält die Verkehrsinfrastruktur für unbefriedigend
Foto: Infografik Die Welt Die Hälfte der Bevölkerung hält die Verkehrsinfrastruktur für unbefriedigend

Demnach beurteilt inzwischen die Hälfte der Bevölkerung den Zustand der Straßen als "eher schlecht" oder "sehr schlecht". Noch vor vier Jahren habe dieser Anteil nur ein Drittel erreicht, so Allensbach.

"Es wächst die Überzeugung, dass es für eine Verbesserung des Zustands nicht mehr ausreicht, die bestehende Verkehrsinfrastruktur zu pflegen und zu reparieren, sondern dass größere Investitionen notwendig sind", heißt es in der Analyse zur Umfrage.

Gewaltiger Investitionsstau

Der Eindruck, dass Fußgängern, Auto- und Radfahrern die Verkehrswege unter den Füßen wegbröseln, lässt sich mit Zahlen untermauern. Schon vor zwei Jahren kam das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in einer Untersuchung zu dem Ergebnis: "Investitionen in die Erhaltung und Qualitätssicherung der Verkehrsinfrastruktur wurden in den letzten Jahren substanziell vernachlässigt."
Baustelle an der A8 bei Zusmarshausen
Infrastruktur
Bundesregierung einigt sich auf Investitionsprogramm

Die Investitionslücke betrage vier Milliarden Euro jährlich, und das seit vielen Jahren. Ähnlich sehe es im Bereich Bildung und Schulen aus – dabei zahlten sich Investitionen in diesem Bereich volkswirtschaftlich besonders aus, so die Wirtschaftsforscher. Die staatliche Förderbank KfW schätzt den Investitionsstau bei Städten und Gemeinden insgesamt auf inzwischen 118 Milliarden Euro.

Doch an Investitionen – auch privaten – mangele es in der gesamten Volkswirtschaft, mahnte das DIW. Der anhaltende Aufschwung verdecke nur, dass Deutschland zurückfalle: Die Investitionsquote insgesamt, also der Anteil der Investitionen am Bruttoinlandsprodukt, sei in den letzten anderthalb Jahrzehnten von 20 auf 17 Prozent geschrumpft.

Deutschland lebt von der Substanz

Die Bundesrepublik liege damit unter dem Durchschnitt der westlichen Industrieländer. Der Bauhauptverband spricht von einem "schleichenden Verzehr des öffentlichen Kapitalstocks". Mit anderen Worten: Deutschland erntet heute die Früchte früherer Investitionen und sät zu wenig nach. Es lebt von der Substanz.

Dass der Befund mehr ist als Lobby-Geklingel der Bauindustrie, ist in der Bundespolitik offenbar angekommen. "Unsere stetige Kritik am Zustand der Infrastruktur und an der Investitionszurückhaltung von Bund, Ländern und Gemeinden scheint zu tragen", freute sich Thomas Bauer, der Präsident des Hauptverbands der Bauindustrie, bei einem Branchentreffen in Berlin.

Vor allem der Bund habe in den vergangenen Wochen die Grundlagen für eine "Investitionswende" gelegt, so der Baupräsident: "Lange haben wir darauf gewartet."

Zu den positiven Anzeichen zählte Bauer die geplante Aufstockung der Investitionslinie Verkehr des Bundes von derzeit 10,8 Milliarden auf geplante 13 Milliarden im Jahr 2017. In den Ausbau des Breitbandnetzes sollten weitere 1,1 Milliarden Euro fließen, und von der Ausweitung der Lkw-Maut auf kleinere Fahrzeuge und Bundesstraßen verspricht sich die Bauindustrie weitere 900 Millionen Euro ab dem übernächsten Jahr.

Personell ausgeblutet

Auch die Kommunen als wichtigster öffentlicher Investor sollen nicht leer ausgehen. Ein von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel eingesetzter Expertenkreis empfahl einen "Nationalen Investitionspakt für Kommunen", der mit 15 Milliarden Euro jährlich den Verfall der Kitas, Schulen und Krankenhäuser stoppen soll.
Über institutionelle Anleger wie zum Beispiel Versicherungen sollen sich auch Kleinanleger an Autobahnen beteiligen können
Über institutionelle Anleger wie zum Beispiel Versicherungen sollen sich auch Kleinanleger an Autobahnen beteiligen können

Doch Kritiker stoßen sich unter anderem daran, dass Gabriel vermehrt auch private Finanzierungsquellen für die öffentlichen Bauvorhaben einspannen will.

Zudem gibt es weitere Hindernisse. So zweifelt der Baupräsident daran, dass Ämter und Ministerien noch über genügend Fachkräfte verfügen, um das bereit gestellte Geld überhaupt auszugeben. Viele Bauverwaltungen seien personell ausgeblutet, sagt Bauer. Die planerischen Vorarbeiten für eine Reihe von Projekten könnten sie kaum in vertretbarer Zeit schaffen.

Bund, Länder und Gemeinden müssten ihre Bauverwaltungen wieder aufstocken, verlangt Bauer und bot im Zweifel Hilfe von den Bauunternehmen im Rahmen sogenannter Design-and-Build-Verträge an – im eigenen Interesse natürlich.

Arbeitskräftereserven sind ausgeschöpft

Die jüngste Entwicklung bestätigt Bauers Skepsis. So sind zwischen Anfang Januar und Ende März dieses Jahres zwar acht Prozent mehr Aufträge aus dem öffentlichen Bereich bei den Baufirmen eingegangen, doch schrumpfte die Summe, die die Unternehmen tatsächlich mit den Ämtern abrechnen konnten, gegenüber dem Vorjahr um sechs Prozent. Dabei spielte allerdings auch das Wetter mit.

Während der öffentliche Bauboom vorerst also vor allem ein Hoffnungswert ist und es im Wirtschaftsbau kaum besser aussieht, lebt die Branche in erster Linie vom Wohnungsbau. Der Umsatz der Sparte werde schon in diesem Jahr um drei Prozent zulegen und damit Treiber der Entwicklung sein, prognostizierte Bauer.

Allerdings tue sich die Branche zunehmend schwer, noch Fachkräfte zu finden, nachdem die Zahl der Arbeitsplätze in den letzten fünf Jahren um 55.000 auf 760.000 gewachsen ist. "Die Arbeitskräftereserven auf dem deutschen Baumarkt sind weitgehend ausgeschöpft", konstatiert der Verband. Das macht die beginnende Aufholjagd bei den öffentlichen Investitionen voraussichtlich nicht leichter.
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Jugendsünden selten verhängnisvoll - Was steht im Führungszeugnis?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Mai 2015 20:55

http://www.n-tv.de/ratgeber/Was-steht-i ... 00176.html
Freitag, 29. Mai 2015
Jugendsünden selten verhängnisvoll - Was steht im Führungszeugnis?

Von Isabell Noé

Drogendelikte, Alkoholfahrten, Steuerhinterziehung - wer ein Führungszeugnis vorlegen soll, kommt bei dem Gedanken an dessen Inhalt womöglich ins Schwitzen. Welche Delikte können einem zum Verhängnis werden? Und wann verjähren die Einträge?


Der Job ist fast sicher, der Vertrag schon unterschriftsreif. Der Arbeitgeber braucht nur noch ein paar Unterlagen, unter anderem das Führungszeugnis. Das zu beschaffen, ist kein Problem: Man stellt - am besten online - einen Antrag beim Bundesamt für Justiz, zahlt 13 Euro und bekommt die gewünschte Urkunde nach zwei bis drei Wochen zugesandt. Alternativ wendet man sich an das örtliche Meldeamt. So weit, so simpel. Heikler ist da schon die Frage: Was steht überhaupt drin und wie lange? Kann es dem Mittzwanziger noch auf die Füße fallen, wenn er als pupertärer Tunichtgut Autos demoliert hat oder mit Drogen erwischt wurde? Muss sich die ehemalige Gorleben-Aktivistin noch Jahre später wegen schweren Landfriedensbruchs verantworten? Kann einem eine Filesharing-Abmahnung schon den Job vermasseln?

In vielen Fällen gibt es Entwarnung: Früher hieß es zwar noch "polizeiliches Führungszeugnis", das lag aber nicht daran, dass darin jeder Polizeikontakt vermerkt wäre, sondern daran, dass man es bei der Polizei beantragen musste. Das Führungszeugnis ist ein Auszug aus dem Bundeszentralregister. In diesem Register vermerkt das Bundesamt für Justiz unter anderem alle Strafen, die Gerichte in den letzten Jahren gegen den Betroffenen verhängt haben. Kommt es zu keiner Verurteilung, gibt es auch keinen Eintrag. Eine simple Filesharing-Abmahnung beispielsweise wird nicht im Zentralregister auftauchen. Eine Jugendstrafe wegen Betäubungsmitteldelikten dagegen schon.

Das heißt nicht, dass sie auch im Führungszeugnis erscheint, denn hier werden nur die schwereren Verurteilungen aufgelistet. Die Latte hängt relativ hoch: Sofern keine weiteren Einträge vorhanden sind, landen Geldstrafen bis zu 90 Tagessätzen ebenso wenig im Führungszeugnis wie Freiheitsstrafen bis zu drei Monaten. Nur wenn diese Grenzen überschritten sind, gilt man als vorbestraft. Jugendstrafen von unter zwei Jahren werden nur dann berücksichtigt, wenn sie nicht zur Bewährung ausgesetzt waren. Man muss es also - gerade als Jugendlicher - schon ziemlich wild getrieben haben, damit sich die kriminelle Vergangenheit im Führungszeugnis niederschlägt.

Sexualdelikte bleiben beim einfachen Führungszeugnis im Interesse der Resozialisierung außen vor. Sie werden aber im "erweiterten Führungszeugnis" aufgelistet. DAs muss man vorlegen, wenn man ehrenamtlich oder beruflich mit Kindern und Jugendlichen zu tun hat.
Nach fünf Jahren "sauber"

Wer keine blütenweiße Weste hat, braucht Geduld. Irgendwann werden alle Einträge gelöscht, außer jene, bei denen der Verurteilte "lebenslänglich" bekommen hat oder Sicherungsverwahrung angeordnet wurde. Die Verjährungsfristen hängen von der verhängten Strafe ab. In der Regel erfolgt die Tilgung nach fünf Jahren. Es gibt aber Ausnahmen. Die Tilgung erfolgt:

- nach drei Jahren bei Geldstrafen und Freiheitsstrafen bis zu drei Monaten (sofern diese überhaupt im Führungszeugnis stehen) oder Bewährungsstrafen bis zu einem Jahr

- nach zehn Jahren bei Verurteilungen wegen bestimmter Sexualdelikte zu einer Freiheitsstrafe von mehr als einem Jahr

Die Einträge im Bundeszentralregister bleiben länger bestehen. Hier liegt die Frist zwischen fünf und 15 Jahren. Kriminelle Teenager-Taten hängen einem nicht ewig nach, denn Jugendstrafen bis zu einem Jahr werden nach fünf Jahren gelöscht. Die meisten Sexualdelikte bleiben dagegen 20 Jahre lang gespeichert.
Nur gucken, nicht mitnehmen
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Dritte können das Führungszeugnis nicht einfach abrufen, man kann aber selbst entscheiden, wem man es zeigt. Vermieter schauen sich beispielsweise immer öfter genauer an, wen sie sich ins Haus holen. Oft wird das Dokument zudem von Arbeitgebern gefordert, gerade wenn der Job mit Geld oder Sicherheit zu tun hat. Wer sich bei einem öffentlichen Arbeitgeber bewirbt, bekommt auf Antrag ein sogenanntes behördliches Führungszeugnis, das üblicherweise gleich an die zuständige Einstellungsbehörde gesendet wird.

Der Zugang zum Bundeszentralregister ist dagegen streng reglementiert. Uneingeschränkten Zugriff haben nur bestimmte Behörden und das auch nur bei berechtigtem Interesse. So können unter anderem Staatsanwaltschaften, Gerichte oder der Verfassungsschutz Einsicht verlangen. Wer selbst einen Überblick über die gespeicherten Informationen haben möchte, kann beim Bundesamt für Justiz Einblick beantragen. Die Auskunft wird dann aber nicht einfach wie beim Führungszeugnis nach Hause geschickt, sondern dem zuständigen Amtsgericht überstellt. Dort bekommt man die Informationen in einem versiegelten Umschlag und muss sie auch vor Ort lesen. Den Inhalt kann man sich abschreiben; kopieren oder abfotografieren sind verboten. Im Anschluss wird die Auskunft dann von einem Gerichtsmitarbeiter vernichtet.

Quelle: n-tv.de
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TTIP – Brüssel subventioniert mit einem miesen Abkommen die siechende USA

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Mai 2015 10:35

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... 0533EB2CEB

TTIP – Brüssel subventioniert mit einem miesen Abkommen die siechende USA
Markus Gärtner

In Brüssel wird weiter eifrig daran gearbeitet, das schon weitgehend verlorene Vertrauen der Bürger in die EU ganz zu verspielen. Der Handelsausschuss im EU-Parlament hat am Donnerstag für ein Konzept von Kommissarin Cecilia Malmström zu den heftig umstrittenen Schiedsstellen gestimmt. Kosmetik und faule Kompromisse wurden dabei über knallharte Verhandlungspositionen in den laufenden Gesprächen mit den USA gestellt. – Warum eigentlich?



Die absehbaren rechtlichen Auseinandersetzungen zwischen großen Firmen und Staaten, die vermeintlich geschäftsschädigende Gesetze auf den Weg bringen, können durch das Malmström-Konzept nicht verhindert werden.

Den Staaten werden keine scharfen Zähne, sondern ein morsches Gebiss eingesetzt. Damit können diese sich kaum gegen die wüsten Attacken von Konzernen wappnen, die von Aktionären und Managern wie Geldautomaten betrieben werden.



Die Handelspolitiker im EU-Parlament stimmen auf Dauer berufenen Richtern mit einer Qualifikation zu, die der von nationalen Richtern entsprechen soll. Hinzu kommt ein Berufungsverfahren, das sich an das Revisionssystem der WTO anlehnt.



Diese Kernpunkte klingen wie eine beschlossene Sache. Sind sie aber nicht. Sie stellen lediglich eine Verhandlungsposition gegenüber den USA in den fortlaufenden Gesprächen dar. Es ist zu erwarten, dass die Europäer im Verlauf des Geschachers mit den amerikanischen Unterhändlern zulassen werden, dass von diesen ohnehin unzureichenden Forderungen noch einiges abgenagt werden wird.



Die Europäer setzen die ohnehin schwierigen Verhandlungen mit dem Globalisierungs-Bulldozer USA fort, indem sie schon bei der eigenen Position große Abstriche machen, bevor sie diese für die weiteren Gespräche auf den Tisch legen.



Wir hören nach dem Beschluss des Handelsausschusses vom Donnerstag, dass langfristig eine Lösung gefunden werden müsse, mit der Konflikte zwischen Konzernen und Staaten auf Basis demokratischer Regeln in einem transparenten Verfahren von unabhängigen Richtern ausgetragen werden können.



Warum geht Brüssel nicht gleich mit dieser entscheidenden Forderung in die weiteren Gespräche? Warum soll das erst langfristig angestrebt werden? Weil die EU-Politiker das selbst nicht wollen? Weil sie miserable Unterhändler haben und solche Positionen nicht durchsetzen können? Weil sie vielleicht Zugeständnisse an anderer Stelle bekommen haben und im Austausch sich bei diesem kritischen Punkt über den Tisch ziehen lassen?



Wir wissen es nicht, denn die Verhandlungen sind ja alles andere als transparent.



Doch für die Bürger in Europa drängt sich die Frage auf: Seit wann geht man nicht mit einer Maximalforderung in eine schwierige Verhandlung, von der man schon lange weiß, dass auf der anderen Seite multinationale Firmen den Taktstock führen und die US-Unterhändler am Verhandlungstisch nur die Marionetten ihrer Industrie-Lobbyisten sind?



Was bei den Bürger hierzulande nach einem Beschluss wie an diesem Donnerstag im EU-Parlament ankommt, ist diese Botschaft:



In einem sehr kritischen Punkt, den die Bürger als Killer-Kriterium in dem angestrebten Handelsabkommen sehen, gehen europäische Unterhändler mit bereits aufgeweichter Position in die weiteren Gespräche.



Und gleichzeitig geben die Europäer einen nach dem anderen Verhandlungspunkt willig auf: Beim Datenschutz zeichnet sich ab, dass der zwar hierzulande ein Grundrecht darstellt, aber zu Lasten der europäischen Verbraucher immer weiter ausgehöhlt wird.



Die US-Regierung ist der Anwalt großer Konzerne wie Google, Amazon oder Facebook, die ungehindert Daten sammeln, speichern, auswerten und verkaufen. Die EU hat bereits im Rahmen sogenannter Safe-Harbor-Abkommen den Transfer der in Europa geschützten Daten aus der EU heraus erlaubt.



US-Firmen wollen sich im Gegenzug europäischen Regeln unterwerfen. Sagen sie. Ob sie das wirklich tun, hat noch keiner abschließend überprüft. Wenn die Europäer in diesem Punkt so windelweich verhandeln wie beim Schiedsstellen-Verfahren, wissen wir, was uns droht.



Ein weiteres Beispiel sind die Pestizide. Hier hat die EU dem britischen Guardian zufolge hinter verschlossenen Verhandlungstüren bereits klein beigegeben. Sie lässt von einem geplanten Gesetzentwurf, der den Gebrauch von Pestiziden eindämmen sollte, zumindest vorerst ab. Das Papier verschwindet bis mindestens im kommenden Jahr vom Tisch.



Bei all diesen Punkten – Schiedsstellen, Pestizide, Datentransfer − wird jedes Mal auf ein simples Prinzip gesetzt, das aus dem mündigen Bürger einen Volltrottel macht: Der Bürger wird diese Punkte ja eh schnell vergessen, dann lassen wir den jeweiligen Verhandlungspunkt ganz verschwinden.



Damit werden wir gleich zwei Mal massiv betrogen, in einer Weise, die unsere komplette Zukunft bedroht:

Die politische Kaste in Berlin, Brüssel, Paris und London lässt es nicht nur zu, dass die USA die Europäer im Konflikt mit Russland in einen neuen Kalten Krieg treiben. Sie organisiert auch einen Ausverkauf wirtschaftlicher Interessen, um eine siechende Weltmacht – die USA – auf Kosten europäischer Konsumenten und Sparer mit einem einseitigen Handelsabkommen zu stabilisieren.

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Leser-Kommentare (14) zu diesem Artikel
30.05.2015 | 08:01
Django Unchained

@Ben Ist das wirklich Ihr ernst was Sie da schreiben, oder hat da jmd. Ihren Nickname gekapert?! In jedem Fall ist das schon ziemlich hanbüchen, was Sie da schreiben!

30.05.2015 | 07:41
Django Unchained

Danke Shamael - sehr guter Kommentar, der die Machenschaften und Verbindungen der Strippenzieher mal ganz grob aufzeigt! Die Rolle der IG-Farben, bei den Weltkriegen und auch heute noch, kommt leider immer zu kurz bzw. wird bewusst unter dem Teppich gehalten! Die Finanziers, damals wie heute, sind immer noch die gleichen, nur sind über die Jahrzehnte noch einige Konzerne dazu gekommen! Es sind die immer gleichen Interessensgemeinschaften, die sich den globalen Markt aufteilen und...

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30.05.2015 | 00:38
Shamael

Dass TTIP allein den Amerikanern zuzuschreiben sei ist Blödsinn. TTIP ist ein Attacke auf unsere Freiheiten, und dies ist eine Machenschaft der Oel-Chemie-Pharme Mafia. Die Machenschaften dieser Gruppe sich durch manipulierte Naturformeln die Natur regelrecht zu eigen zu machen, die Welt so zu kontrollieren, durch krankmachende Medikamente und ihren Nebenwirkungen Menschen von ihnen abhängig zu machen ist ein deutsches Konzept. Carl Duisberg von Bayer hat einst den ersten...

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29.05.2015 | 22:06
hermann

Wie opponiert die Linke gegen TTIP?Alles bluf.Die sind sich untereinander alle einig-nur nach aussen wird ab und zu Kino gemacht.Man muss es nur verfolgen.Ben,du hast keine ahnung das hat mit verschwoerungs theorie nichts zu tun.Alles ist-egal was die Amis auch durchsetzen wollten - bis jetzt durchgekomen und Deutschland hat so gut wie keinen einfluss.Uns wird auch niemand fragen,das war schon immer so.Ich weiss auch nicht wann die Zeit reiff ist und ob es ueberhapt noch Zeit...

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29.05.2015 | 20:30
EU-Gegner

Hat es schon mal jemand mit Verweigerung probiert? ___ Meine illegal abgezapften Gelder werden geringer.

29.05.2015 | 20:19
Ben

Wie man vom Regen in die Traufe latscht: Die Gefahr lauert im Hinterhalt. Die Linke macht Stimmung gegen die TTIP, gegen die USA und für Rußland. Praktisch träumt sie davon, wovon auch die Neue Rechte träumt, nämlich eine Zusammenarbeit mit Rußland. Es gibt noch einen weiteren Punkt, der Linke, die Neue Rechte und das Altparteienkartell eint, die Feindschaft gegen die AfD. Die Schröder -Regierung hatte Israel und den USA damals den Marsch geblasen und sich nach Moskau gewendet....

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Tarifkonflikt Post-Chef Appel erhebt schwere Vorwürfe gegen Verdi

Beitragvon Weltbookadmin47 » 31. Mai 2015 10:11

http://newsburger.de/tarifkonflikt-post ... 84287.html
Tarifkonflikt Post-Chef Appel erhebt schwere Vorwürfe gegen Verdi

“Die Beschäftigten werden gemobbt, es wird Angst geschürt.”

Berlin – Kurz vor dem Beginn der nächsten Tarifrunde bei der Post kommende Woche in Berlin macht der Konzern der Gewerkschaft Verdi schwere Vorwürfe. “Die Beschäftigten werden gemobbt, es wird Angst geschürt, damit sie sich hinter der Gewerkschaft versammeln”, sagte Post-Vorstandschef Frank Appel der “Welt am Sonntag”. Wer sich das Recht nehme, nicht zu streiken, werde übelst beschimpft. “Da fallen Begriffe wie `Judas`”, sagte Appel.

In dem bereits von Warnstreiks begleiteten Tarifstreit geht es um Arbeitszeiten und Gehälter der rund 140.000 Postangestellten, aber auch um eine Auslagerung der Paketzustellung in neue Firmen, die geringere Stundenlöhne zahlen.

“Alle Versuche, gerichtlich gegen die Umstrukturierung vorzugehen, sind gescheitert”, sagte Appel. Jetzt versuche die Gewerkschaft, die Mitarbeiter unter Druck zu setzen. “Es wird mit Rufschädigung und Diffamierung gearbeitet”, sagte Appel.

Auf die Frage, ob die Post die neu gegründeten Zustellfirmen wieder einstellen werde, um eine Einigung mit Verdi zu erreichen, sagte Appel: “Das ist realitätsfern. Wir haben bereits mehr als 6.000 Mitarbeiter eingestellt, die ersten Betriebsräte sind in Vorbereitung, die Betriebe arbeiten.”

Die Wettbewerber der Post zahlten dramatisch niedrigere Stundenlöhne, darauf müsse der Konzern reagieren. “Wir können die Einkommen der Vergangenheit nicht länger für die Zukunft versprechen”, sagte Appel. Das Problem der Post im Brief- und Paketgeschäft liege darin, dass die Gewinne nicht in gleicher Höhe wie der Umsatz stiegen. “Das geht auf Dauer nicht, weil uns die Investitionsmittel fehlen werden, um unsere Infrastruktur für das Paketwachstum auszubauen”, sagte der Konzernchef.

Die Tarifverhandlungen werden auf Seiten der Post von Melanie Kreis geleitet. Sie ist die einzige Frau im siebenköpfigen Vorstand des Bonner Konzerns. “Es ist noch anspruchsvoll in Deutschland, genügend qualifizierte Frauen für Spitzenpositionen zu finden”, begründete Appel den geringen Anteil von Frauen in dem Gremium. Dies zu erhöhen, gehe nicht so schnell, wie es politisch gewollt sei. “Ich war daher immer Gegner einer Quote und bin heute noch kein Freund von ihr”, sagte Appel.

Anfang des Jahres hat die Post das Briefporto um zwei Cent auf 62 Cent erhöht. Nach Ansicht des Managements ist dies kein Aufregerthema für die Kunden. “Jeder Deutsche gibt im Schnitt rund vier Euro im Monat für Post aus, da fällt eine Anhebung um wenige Cent nicht so ins Gewicht”, sagte Postchef Appel. Ob es in diesem Jahr eine weitere Erhöhung geben werde, darüber werde der Postvorstand im Herbst entscheiden.

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de - 31.05.2015
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Wenn der Schutz vor Gefahren unsere Existenz bedroht

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Jun 2015 09:52

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... droht.html
Wenn der Schutz vor Gefahren unsere Existenz bedroht
Markus Gärtner

Seit sieben Jahren zwingen Notenbanken in der jüngsten Runde ihres geldpolitischen Wahnsinns die Zinsen zu Boden. Seit Jahren manipulieren Notenbanker Wechselkurse nach unten, damit Exporte billiger werden. So lange wir uns erinnern, lesen wir in den Zeitungen von immer neuen Geldstrafen für kriminelle Banker, die Zinsen, Wechselkurse, Edelmetallpreise und andere Messlatten des Finanzsystems zu ihrem eigenen Vorteil manipuliert haben.



Niemand glaubt mehr an freie Märkte. Und doch macht es Schlagzeilen, wenn einer wie Paul Craig Roberts jetzt im Internet zu Protokoll gibt, dass »freie Finanzmärkte ein Schwindel« sind. Warum trifft diese Bemerkung so ins Mark, obwohl sie nur zum tausendsten Mal bestätigt, was wir ohnehin alle längst wissen?

Vielleicht, weil freie Finanzmärkte bei Weitem nicht alles sind, was grassierender Kontrolle, Manipulation und staatlicher Bevormundung zum Opfer fällt? Uns geht derzeit so ziemlich alles verloren, was unser Dasein für einige Zeit zuverlässig geprägt und stabilisiert hat:



Die Herrschaft des Rechts, die freie Meinungsäußerung, der Schutz unserer Daten, das Bargeld, die Ersparnisse, die Zuversicht, von Parteien vertreten zu werden, die Hoffnung auf ausreichend gefüllte Rentenkassen, das kulturelle Koordinatensystem. Und diese Liste ist alles andere als vollständig.



Wir sind, was unsere Freiheiten, Hoffnungen und Rechte angeht, im Belagerungszustand. Die Angreifer sind genau jene, die uns eigentlich vor Ungemach schützen sollen. Man lese nur einmal den Amtseid der Bundeskanzlerin nach. − Zur Umzingelung kommt also noch Verrat hinzu.



Mehr noch: Ständig sagen wir uns, es könne ja nicht schlimmer kommen. Und jedes Mal reiben wir uns am nächsten Tag wieder verwundert die Augen, weil das Ende der Fahnenstange immer noch nicht erreicht ist.



Jetzt erleben wir, dass selbst jene, die zum »System« gehören, vor noch schlimmerem Betrug, noch maßloserer Ausbeutung und noch mehr Gängelung warnen. Vor nur zwei Monaten entlarvte der Topmanager des Meinungsforschers Gallup die Arbeitsmarkt-Statistik der USA als »eine große Lüge«.



Am Tag darauf musste der Mann seine Äußerung live im Fernsehen zurückziehen, weil er »auf dem Heimweg nach der Arbeit nicht verschwinden will«. Wie passt das alles zusammen mit den übrigen Nachrichten, die wir in diesen Tagen lesen?



Nachrichten über die geplante Abschaffung des Bargeldes? Nachrichten über Mindestlohn und Frauenquoten in Konzernen? Oder die Meldung, dass man Paternoster-Aufzüge bald nur noch nach vorheriger Schulung benutzen darf? − Führerscheine zum Hoch- und Runterfahren? Geht es noch?



Wir können schon auf der Fahrt ins Büro gar nicht mehr alle Straßenschilder für Tempolimits im Auge behalten, ohne zumindest einen Teil der Konzentration für andere Regeln im Straßenverkehr zu verlieren. Der allmächtige Staat freut sich über die von ihm betriebene Überforderung unserer Aufmerksamkeits-Kapazität. Er kann immer mehr Geld für seine leeren Kassen eintreiben.



Uns regt das alles auf, ebenso wie die verhasste GEZ-Zwangsgebühr, gegen die wir schon lange rebellieren wollen – und es doch nicht tun, weil wir zu bequem sind.



Noch bevor wir uns zu diesem Schritt durchgerungen haben, lesen wir, dass in Berlin, Köln und anderen Städten überlegt wird, uns pauschale Gebühren – ähnlich dem GEZ-Diktat – für öffentliche Verkehrsmittel aufzubrummen, selbst wenn wir diese gar nicht nutzen – oder nutzen können.



Hinzu kommen immer neue Nachrichten über Abhöraktionen. Und über die ersten Autohersteller, die uns erklären, wir seien in Wahrheit gar nicht die Eigentümer unserer Fahrzeuge, weil Software inzwischen alle Teile steuert und Software lediglich ein Lizenzprodukt ist, mehr nicht.



In dieser Woche habe ich von meiner Frau erfahren, dass ich an meinem Wohnort auch für den Regen zahle, der vom Himmel fällt, eine Abflussgebühr, die in Abhängigkeit von der Fläche des Dachs berechnet wird.



Britische Zeitungen berichten derweil im Internet von Gedankenspielen über eine »Todessteuer«, damit der Staat auch von unserem Ableben profitieren und seinen unersättlichen Hunger nach neuen Einnahmen für ein paar weitere Wochen stillen kann – bis die nächste Verrücktheit geplant und uns aufgezwungen wird.



Entwertetes Geld. Bürgerliche Freiheiten. Staatliche Raffgier. Unersättliche Politiker. Vorschriftenwahn und Schnüffel-Exzesse. Unsere bürgerliche Existenz wird Biss für Biss abgenagt. Zur Begründung verweisen Politiker und Mainstream-Medien auf allgegenwärtige Terroristen, die wachsende Gefahr für die Sicherheit, den Schutz vor grassierendem Betrug.



Dabei werden Eigentum und Rechte in einem Maße eingeschränkt, dass ein brisanter Punkt erreicht worden ist: der Punkt, an dem der wuchernde »Schutz« vor den genannten Gefahren uns mehr ängstigt, als die täglich beschworenen Gefahren selbst.



Es ist ein Punkt erreicht, an dem uns niemand mehr hilft, außer wir uns selbst. Das merken wir daran, dass unser Vertrauen in jegliche Institutionen so weit zerstört ist, dass wir erschrocken darüber sind. Der Punkt, an dem die berühmten Heugabeln gezückt werden, ist aber noch nicht erreicht. Er scheint sogar noch relativ weit weg zu sein.



Und das steigert die ganze Unsicherheit noch. Wir wissen nicht einmal, wann der Blitz einschlägt. Wir wissen nur, dass er aus einem riesigen Gewitter direkt über uns irgendwann auf uns herniederfahren wird.



Man stelle sich vor, ganz allein auf einem großen Acker zu stehen, mit genau diesem Szenario. Wir würden uns schnell überlegen, was wir dagegen unternehmen. − Warum tun wir es im wirklichen Leben nicht?

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Gütliche Trennung - Aufhebungsvertrag statt Kündigung

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Jun 2015 10:46

http://www.n-tv.de/ratgeber/Aufhebungsv ... 06786.html
Dienstag, 02. Juni 2015
Gütliche Trennung - Aufhebungsvertrag statt Kündigung

Ein Aufhebungsvertrag ist eine Alternative zur Kündigung. Dabei gehen Arbeitgeber und -nehmer im gegenseitigen Einvernehmen auseinander. Doch die gütliche Trennung hat Tücken: Nicht immer profitieren beide Seiten.

Alternative zur Kündigung: Bevor Mitarbeiter einen Aufhebungsvertrag unterschreiben, sollten sie ihn gründlich prüfen und sich dabei nicht unter Druck setzen lassen.
Alternative zur Kündigung: Bevor Mitarbeiter einen Aufhebungsvertrag unterschreiben, sollten sie ihn gründlich prüfen und sich dabei nicht unter Druck setzen lassen.
(Foto: dpa-tmn)

Im Guten auseinandergehen: Kommt es zur Trennung vom Arbeitgeber, finden das viele wünschenswert. Ein Aufhebungsvertrag erscheint meist sehr attraktiv. Anders als bei einer Entlassung kann der Mitarbeiter mitbestimmen, zu welchen Konditionen er aus dem Betrieb ausscheidet.

"Das ist ein großer Vorteil im Vergleich zu einer einseitigen Kündigung", sagt Peter Voigt von der IG Bergbau, Chemie, Energie in Hannover. So kann beispielsweise eine Abfindung vereinbart werden, erläutert der Jurist. Doch vorschnell sollte niemand unterschreiben: Nicht selten haben die Verträge einen Pferdefuß.
Schont Finanzen und Nerven

Generell bietet ein Aufhebungsvertrag beiden Seiten mehr Flexibilität: Die Vorteile eines Aufhebungsvertrags sind die schnelle Regelung von Differenzen. "Im Vergleich zu einem Gerichtsverfahren schont das Finanzen und Nerven", sagt Daniel Marquard, Fachanwalt für Arbeitsrecht in Hamburg. Der Umstand, dass sich beide Seiten im Guten trennen, kann sich außerdem positiv auf das Arbeitszeugnis auswirken.

Doch nicht nur, wenn Arbeitgeber sich von einem Mitarbeiter trennen wollen, ist er eine Option. Für Arbeitnehmer ist er auch dann interessant, wenn sie einen neuen Job in Aussicht haben und zum Beispiel schnell aus ihren Arbeitsvertrag hinaus wollen.

Inhaltlich sollten im Aufhebungsvertrag alle Fragen geregelt werden, die noch offen sein könnten: "Das reicht vom Resturlaub über die Höhe der Abfindung bis zur Note im Arbeitszeugnis", erläutert Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht in Berlin.

Eine rasche Trennung kann auch im Interesse des Arbeitnehmers sein, etwa wenn dieser bereits einen Job in Aussicht hat: "Wenn der Mitarbeiter schon eine neue Stelle hat, ist das natürlich ein Glücksfall", sagt Marquard. "Aber die Regel ist das nicht." Droht die Arbeitslosigkeit, sei die gütliche Trennung häufig von Nachteil. "Ein Manko am Aufhebungsvertrag ist die Sperrzeit beim Arbeitslosengeld."
Kein Geld vom Amt?

Weil der Arbeitnehmer an der Beendigung des Arbeitsverhältnisses mitgewirkt hat, kann es passieren, dass er von der Agentur für Arbeit für bis zu drei Monate keine finanzielle Unterstützung erhält. Um die Gefahr einer solchen Sperrzeit zu minimieren, sollte der Vertrag daher entsprechend formuliert werden: "Der Aufhebungsvertrag sollte eine Klausel enthalten, dass er geschlossen wurde, um eine betriebsbedingte Kündigung zu vermeiden", rät Voigt.
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Die Klage gegen eine Kündigung muss innerhalb von drei Wochen eingereicht werden. 30.10.14 Abfindung wahrscheinlich Weiterbeschäftigung nach Klage?

Abschläge beim Arbeitslosengeld drohen auch, wenn die Kündigungsfrist nicht eingehalten wird. "Zwischen dem Abschluss des Vertrags und dem Ende des Arbeitsverhältnisses muss mindestens die im Arbeitsvertrag vereinbarte Kündigungsfrist liegen", sagt Bredereck. Sind die gesetzlichen oder tarifvertraglichen Kündigungsfristen länger, sind diese entscheidend. Deshalb sollte im Vertrag das Ausstellungsdatum sowie das Datum des Ausscheidens aus dem Betrieb klar genannt werden.

"Aufhebungsverträge sind für Arbeitnehmer oft ungünstig, weil dabei gerne mal Kündigungsfristen umgangen werden", bestätigt Marquard. Einen Aufhebungsvertrag sollten Mitarbeiter daher niemals spontan oder unter Druck unterschreiben. "Der Verlust des Arbeitsplatzes ist eine existenzielle Bedrohung, die es dem Arbeitgeber ermöglicht, eine Drohkulisse aufzubauen." Dennoch sei es oft besser, auf Zeit zu spielen: "Ein Kündigungsschutzverfahren bietet dem Arbeitnehmer in der Regel mehr Sicherheit."

Auf keinen Fall sollte der Aufhebungsvertrag sofort im Unternehmen unterschrieben werden. "Wenn ein Arbeitgeber sagt: Das Angebot gilt nur hier und jetzt. Dann ist das unseriös", sagt Voigt.

Hier günstige Rechtsschutzversicherungen finden

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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"Verbrechen im Verborgenen" - Bericht: Ausbeutung in EU verbreitet

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Jun 2015 12:30

http://www.n-tv.de/politik/Bericht-Ausb ... 13746.html
Dienstag, 02. Juni 2015
"Verbrechen im Verborgenen" - Bericht: Ausbeutung in EU verbreitet

Hungerlohn, Pass einkassiert, von der Außenwelt abgeschnitten: Laut einem EU-Bericht werden ausländische Arbeitnehmer in Europa oft extrem ausgenutzt. Einige verdienen weniger als einen Euro pro Stunde.

Die Ausbeutung von Arbeitskräften ist einem EU-Bericht zufolge in einigen Wirtschaftszweigen in Europa keine Seltenheit. Die EU-Grundrechteagentur (FRA) stützt sich bei dieser Einschätzung unter anderem auf rund 600 Gespräche mit Gewerkschaftern, Polizisten oder Mitarbeitern von Aufsichtsbehörden.

"Ausländische Arbeitnehmer haben in der EU ein ernsthaftes Risiko, ein Opfer von Arbeitsausbeutung zu werden", sagte Blanca Tapia von der FRA. Jeder fünfte Gesprächspartner traf demnach mindestens zweimal pro Woche auf einen solchen Fall, heißt es in der Untersuchung. Zum Teil verdienten die Betroffenen nur einen Euro pro Stunde oder weniger, arbeiteten an sechs bis sieben Wochentagen und hätten keinen Vertrag.

Eine klare Definition ist indes schwierig. "Das Projekt hat sich nur mit jenen Formen der Arbeitsausbeutung befasst, die strafrechtlich verfolgt werden können", sagte Albin Dearing von der FRA. Dabei sei die rechtliche Situation unter den EU-Ländern aber unterschiedlich. In Polen beispielsweise gelten landwirtschaftliche Betriebe laut seiner Kollegin Tapia als Privatgrundstücke, relevante Kontrollen seien schwierig. "Sie können die Bedingungen für die Hühner kontrollieren, aber nicht für die Arbeiter", beklagte Tapia.
"Keiner fühlt sich zuständig"

Deutschland gehört laut Bericht zu gerade einmal vier Staaten innerhalb der Europäischen Union, die Nicht-EU-Bürgern den gleichen Schutz gewähren wie EU-Bürgern. Allerdings sei hierzulande unklar, welche Behörde gegen Arbeitsausbeutung vorgehen müsse, bemängelte Dearing. "Es fühlt sich keiner richtig zuständig." Die Verhältnisse in der Baubranche geben in Deutschland den Befragten zufolge am häufigsten Anlass zur Sorge. Die Einbindung von Subunternehmern erhöhe das Risiko, betonte Dearing.
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Insgesamt sahen die Teilnehmer der Untersuchung im Bereich Land- und Forstwirtschaft das höchste Risiko für Ausbeutung, gefolgt von der Baubranche, dem Hotel- und Gaststättengewerbe, der Beschäftigung im Haushalt und in der verarbeitenden Industrie.

Zahlen zum Ausmaß des Problems in Deutschland oder in der EU liefert die Studie nicht. "Diese Verbrechen geschehen im Verborgenen", erklärte Tapia von der FRA. "Niemand kann diese Zahlen haben." Die Autoren hätten vielmehr nach Ursachen forschen und Gruppen von Betroffenen identifizieren wollen.

Die Agentur pocht auf bessere Kontrollen und schärfere Gesetze. Vorbildlich seien die Instrumente im Kampf gegen den Menschenhandel. Denkbar sei auch ein staatlich überwachtes Siegel für Produkte, die ohne Ausbeutung entstanden sind.

Quelle: n-tv.de , ghö/dpa
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Selbständig statt arbeitslos - Gründungszuschuss trotz Abfindung?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Jun 2015 12:39

http://www.n-tv.de/ratgeber/Gruendungsz ... 08906.html
Selbständig statt arbeitslos - Gründungszuschuss trotz Abfindung?

Wer arbeitslos wird und sich selbstständig machen möchte, kann bei der Agentur für Arbeit die Zahlung von Überbrückungsgeld beantragen. Ob dieses auch gezahlt wird, liegt allerdings im Ermessen des Amtes. Vor allem, wenn mit der Arbeitslosigkeit eine hohe Abfindung einhergeht, wird es schwierig.

Der Gründungszuschuss kann, muss aber nicht gewährt werden.
Der Gründungszuschuss kann, muss aber nicht gewährt werden.
(Foto: imago/McPHOTO)

Grundsätzlich kann ein Arbeitsloser, der sich selbständig machen will, einen Gründungszuschuss (Überbrückungsgeld) von der Arbeitsagentur erhalten. Dieser Zuschuss wird zunächst für sechs Monate in Höhe des zuletzt bezogenen Arbeitslosengeldes zuzüglich 300 Euro pro Monat gezahlt und kann für weitere neun Monate verlängert werden. Ob Arbeitslose aber tatsächlich einen Gründungszuschuss bekommen, liegt im Ermessen des Beraters bei der Arbeitsagentur.

In dem verhandelten Fall hatte ein 59 Jahre alter Mann vor seiner Arbeitslosigkeit mehr als 30 Jahre bei einem großen Heiztechnikunternehmen gearbeitet. Das Arbeitsverhältnis wurde durch Aufhebungsvertrag gegen Zahlung einer Abfindung in Höhe von etwas mehr als 170.000 Euro brutto aufgelöst. Der Mann bezog zunächst Arbeitslosengeld und stellte dann einen Antrag auf einen Gründungszuschuss für die Errichtung einer GmbH & Co. KG. Die Geschäftsidee war der Verkauf und die Reparatur heiztechnischer Austauschteile. Die Firma besteht noch.
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Die zuständige Agentur für Arbeit lehnte den Antrag mit Verweis auf die hohe Abfindung ab. Der Arbeitslose verfüge über genügend finanzielle Ressourcen, um das Gründungsvorhaben selbst zu finanzieren, so das Amt. Der Existenzgründer argumentierte, von der Abfindung seien mehrere Kredite abgelöst worden.

Dennoch scheiterte er mit seiner Klage auf Gewährung des Gründungszuschusses. Nach Auffassung des Gerichts verfolgt das Überbrückungsgeld den Zweck, den Lebensunterhalt in der ersten Zeit nach der Existenzgründung zu sichern. Der Lebensunterhalt sei aber hier durch die gezahlte Abfindung gesichert gewesen. Der Gründungszuschuss diene nicht dazu, einem Antragsteller die Ablösung von Darlehen zu ermöglichen. Die Ermessenentscheidung der Agentur für Arbeit sei daher nicht zu beanstanden, zumal diese auch die Grundsätze der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit zu beachten habe, begründete das Gericht sein Urteil.

Quelle: n-tv.de , awi
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Lupenreiner Demokrat: Martin Schulz würgt TTIP-Debatte ab

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Jun 2015 10:39

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten ... ebatte-ab/
Freihandel
Lupenreiner Demokrat: Martin Schulz würgt TTIP-Debatte ab
Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 11.06.15 00:23 Uhr | 10 Kommentare

Die große Koalition im EU-Parlament hat eine Debatte über das umstrittene Freihandelsabkommen TTIP abgewürgt. Die Opposition schäumt - völlig zu recht.
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Themen: Brüssel, Bürgerinitiative, EBI, EU, EU-Parlament, EuGH, Freihandel, Kommission, Konservative, Linke, Michael Efler, Parlament, Schulz, Stop TTIP, Streit, TTIP, Tumult, Unterschriften
EU-Parlamentspräsident Martin Schulz gilt als TTIP-Befürworter. (Foto: dpa).

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz gilt als TTIP-Befürworter. (Foto: dpa).

Das EU-Parlament hat sich am Mittwoch für eine Verschiebung der TTIP-Debatte und Abstimmung entschieden, woraufhin es zu Tumulten im Plenarsaal kam. Auf Vorschlag von Parlamentspräsident Martin Schulz stimmte das Parlament mit den Stimmen von Konservativen, Liberalen und Rechtskonservativen mit 183:181 Stimmen für die Verschiebung der Debatte, meldet der finanz- und wirtschaftspolitische Sprecher der Grünen im Europaparlament, Sven Giegold, in einer Mitteilung.

Giegold wörtlich:

„Der Tumult um TTIP im EU-Parlament ist ein Etappensieg für die Bürger. Sie haben in den letzten Monaten die größte Europäische Bürgerbewegung des Jahrzehnts auf die Straße gebracht. Das Verhalten von Martin Schulz ist höchst fragwürdig: Es war allein seine Entscheidung, die Abstimmung abzusagen. Ebenso war es allein seine Entscheidung, selbst über das Stattfinden der Debatte zu TTIP abzustimmen zu lassen.

Aus Sicht eines neutralen Parlamentspräsidenten ist für mich nachvollziehbar, dass er die Abstimmung selbst verschoben hat. So hat der Handelsauschuss die Chance, eine Mehrheit für TTIP zu finden, obwohl ich das politisch ablehne. Es ist aber ein demokratischer Skandal, die gesellschaftlich wichtige Parlamentsdebatte über TTIP zu unterdrücken. Diese Debatte interessiert die Bürger in Europa. Der einzige Grund für die Absage der Debatte ist, dass die Große Koalition ihre Zerrissenheit nicht vor laufenden Kameras zur Schau stellen wollte. Weder mit noch ohne private Schiedsgerichte gibt es eine stabile Mehrheit für TTIP, mal sind die Sozialdemokraten dagegen, mal die Konservativen. Die Sozialdemokraten müssen sich jetzt zwischen dem Bruch mit den Konservativen oder dem Bruch mit den Bürgern bei TTIP entscheiden. Der faule Kompromiss für private Schiedsgerichte aus der Abstimmung im Handelsausschuss bleibt unakzeptabel.

So ging die Abstimmung über die Verschiebung der Debatte aus: Viele waren um 8 Uhr morgens abwesend. Grüne, Linke, EFDD gegen die Verschiebung. Konservative, Liberale und Rechtskonservative dagegen. Sozialdemokraten gegen die Verschiebung bei vielen Enthaltungen. Hätten alle anwesenden SPD-Abgeordneten gegen die Absage gestimmt, statt sich zu enthalten, wäre sie nicht abgesagt worden.“

Erst diese Woche hatten die EU-Spitzen, Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama das Abkommen als eine der absoluten Prioritäten der gemeinsamen Politik gepriesen.
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11. Juni 2015 um 10:28
wasgehtsiedasan sagt:

Er würgt TTIP ab,ja uns würgt es auch schon lange.Schulz denkt das er seine Macht diktatorisch verteidigen müsse,ein Demokratieverständnis hat er wohl nicht.Seine Sprüche kann ich schon nicht mehr hören,hochtrabende Phrasen,von Frieden,Freiheit und Demokratie,dabei ist es gerade die EU, die diese Werte veruntreut !
Antworten
11. Juni 2015 um 10:18
passerby sagt:

Die Parteien, die “Ja” stimmen verliere meine Stimme.
Antworten
11. Juni 2015 um 10:04
Ekkehardt Fritz Beyer sagt:

Sven Giegold: „Es ist aber ein demokratischer Skandal, die gesellschaftlich wichtige Parlamentsdebatte über TTIP zu unterdrücken.“

Und wenn ich im letzten Satz dieses Artikels lese, dass zur EU-Spitze unter der Dr. Merkel nun auch der Obama gezählt wird, dann wird mir natürlich besonders deutlich, dass das „Abkommen“ als eine der absoluten Prioritäten der gemeinsamen Politik „gepriesen“ wird!
Antworten
11. Juni 2015 um 08:57
Klaus sagt:

Bin gespannt wie die das durchdrücken. Vielleicht später unter anderem Namen.. Die müssen erst noch einige Karrieristen auf Linie bringen. Das es kommt ist sicher. Da geht’s um alles.
Antworten
11. Juni 2015 um 08:43
Josef Wanner sagt:

Der Bürger hat doch hier schon seit Jahrzehnten nichts mehr zu melden. Diese “Wahlen” und “Parlamente” sind doch alles nur ganz großes Schauspiel. Einzig und allein kommt es darauf an, dass der Bürger ohne Widerspruch einen Teil des Ergebnisses seiner Wertschöpfung sich von diesen “Eliten” rauben lässt. Um mehr geht es nicht in diesem Europa. Wer Augen und Ohren zumacht, bekommt schnell mit, was eigentlich mit ihm passiert.
Antworten
11. Juni 2015 um 08:42
AdiEU! sagt:

“Hätten alle anwesenden SPD-Abgeordneten gegen die Absage gestimmt, statt sich zu enthalten, wäre sie (die TTIP-Debatte) nicht abgesagt worden.“

Und schon wieder:

Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten.

Oder allgemeiner ausgedrückt:

Wer hat uns verraten? Partei-Soldaten.

EU-Parlament hat fertig.

Adi€U!
Antworten
11. Juni 2015 um 08:41
sofasurfer sagt:

Wir sind das Volk …
… sagt sich die EU-Diktatur und schei… sowieso auf die parlamentarische Entscheidung, ob nun die SPD ihr Mäntelchen in den Wind hängt oder nicht.
Wir (als Volk) können nur etwas ändern, wenn wir die Diktatur stürzen und in Europa eine Demokratie aufbauen, alles andere ist reine Augenwischerei und führt zu rein garnichts.
Aber wie soll man politisch gegen Strukturen vorgehen, die offensichtlich außerhalb der Politik stehen und handeln? Es muss andere Wege als Gewalt geben, nur welche?
Ich bin mal wieder ratlos und hoffe auf die Zeit, welche auch die größten Ungerechtigkeiten irgendwann hinfort spült …
Antworten
11. Juni 2015 um 08:40
martin sagt:

Dieser Schulz ist für mich unglaubwürdig und unaktzeptabel. Leute die sich die Taschen stoppen und sich einen schönen Lenz auf Kosten der Bürger machen, sind einfach daneben. Dieser ganze Laden gehört aufgelöst. Lasst die Länder ihre eigene Entscheidungen treffen, und mich für solche Leute Milliarden verbraten für Unfug.
Antworten
11. Juni 2015 um 08:36
JR sagt:

Die Niederlanden hat über Jahrzehnten ISDS Clausus in Handelsabkommen genutzt. Die letzte Jahren haben kam es zu ein Explosion solcher Rechtsverfahren von Ausländische Firmen die für diese Verfahren sich zum Niederlanden umzögen um die Niederlandische Handelsabkommen zu nutzen. Das hat schon zum Beendigung von Handelsabkommen geführt.
http://nos.nl/nieuwsuur/artikel/2030414 ... -druk.html
Antworten
11. Juni 2015 um 07:14
Anonymous sagt:

TTIP auf Wikileaks sind die Dokumente einsehbar für jeden! Es geht um die komplette Ausbeutung Europas! Nie wieder Bioprodukte! Nur noch unsaubere mit chemikalien verunreinigte Lebensmittel von Monsanto und Co!Schauen Sie sich den Film Food Inc. auf youtube an!
https://www.google.de/search?q=Food+Inc ... sgGt34DIBA
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Griechenland und das billige Gold: Warum der Goldpreis trotzdem stagniert

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Jun 2015 11:34

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... niert.html

12.06.2015


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Griechenland und das billige Gold: Warum der Goldpreis trotzdem stagniert
Janne Jörg Kipp

Analysten und Investoren reiben sich weiter die Augen. Der Goldpreis kommt nicht von der Stelle, obwohl die Unsicherheit an den Finanz- und Währungsmärkten weiter wächst. Wer verkauft eigentlich?



Der Goldpreis hat Mühe, auch nur 1.200 Dollar/Unze zu überwinden. In Euro notiert fiel der Goldpreis am 9. Juni sogar auf den tiefsten Stand der vergangenen fünf Monate. Was ist los mit der Krisenwährung? Warum greift niemand zu?

Noch immer weiß niemand, ob das Griechenland-Aus nicht unmittelbar bevorsteht. Ende des Monats müssen die Griechen dem internationalen Währungsfonds (IWF) gebündelt 1,6 Milliarden Euro zurückzahlen.



Selbst Finanzminister Varoufakis räumte beispielsweise zu einem Teil der Hilfsgelder ein: »Das Geld der Deutschen ist in einem schwarzen Loch verschwunden.«



Das nächste Krisentreffen steht bereits auf wackligen Beinen. Zudem täuscht der zuletzt etwas gestiegene Ölpreis über die Stabilität der Wirtschaft hinweg. Denn die Nachfrage»prognose« aus den USA hat sich kaum verändert. Die Rohölproduktion in den USA soll ab jetzt bis zum Jahr 2016 sogar sinken. Noch immer gibt es ein massives Überangebot an Öl, womit sich das scheinbar positive Signal des steigenden Ölpreises als kurzfristiges Strohfeuer entpuppt.



Umso erstaunlicher ist der schwache Goldpreis. Allerdings gibt es einen großen Verkäufer am Markt: Die Goldfonds. Der »SPDR Gold Trust«, weltweit größter börsengehandelter Goldfonds, hat alleine tonnenweise verkauft.



Alle bedeutenden Gold-ETFs (börsengehandelte Fonds) haben seit Anfang Juni laut Bloomberg mehr als 13 Tonnen Gold verkauft. Dies dürfte der wesentliche Grund für den schwächeren Goldpreis sein. Fundamentale Gründe sehen wir nicht.



Zudem sind die sogenannten »Großspekulanten« noch immer optimistisch. Nach dem jüngsten Bericht aus der US-Aufsichtsbehörde CFTC zu den Aktivitäten der »Non-Commercials«-Großspekulanten zeigt sich, dass deren Long-Wetten auf steigende Preise in etwa auf Vorwochenniveau bleiben.



Lediglich die Kleinspekulanten haben ihre »Long-Positionen« stark reduziert. Großspekulanten allerdings bewegen den Markt und sind deshalb für die kurz- und mittelfristige Preisbewegung wesentlich bedeutender.



Das heißt: Insgesamt müssen Sie nicht mit einem massiven Goldpreisverlust rechnen. Wetten, wonach es Richtung 1.000 Dollar geht, dürften in erster Linie Marketing-Beiträge von Marktteilnehmern sein, die genau dann profitieren.



Angesichts der anstehenden Krise und des drohenden schleichenden Bargeldverlustes bleibt es bei der Empfehlung, dass Sie sich − auch − mit Gold eindecken sollten. Wie und wo, zeigt Ihnen Udo Ulfkotte in seinem bedeutenden Gold-Kompendium.



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Athener Börse verliert an Boden - Dax von Griechenland-Drama angeschlagen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Jun 2015 12:08

http://www.n-tv.de/wirtschaft/marktberi ... 99681.html
Montag, 15. Juni 2015
Athener Börse verliert an Boden - Dax von Griechenland-Drama angeschlagen

Ein Wirkungstreffer für den Dax ist das erneute Scheitern einer Gesprächsrunde im Streit um die griechischen Schulden. Der Index zieht sich spürbar zurück, kann seine Verluste aber eingrenzen. Neue Impulse werden aus den USA erwartet.
Dax Dax 11.034,05

Ein herber Rückschlag für den deutschen Aktienmarkt ist das erneute Scheitern der Gespräche zwischen Athen und seinen Geldgebern. Der Dax geht bereits im frühen Handel in die Knie, kann seinen Verlust am späten Vormittag jedoch bei minus 1,3 Prozent stabilisieren. Dennoch setzt er damit seine Talfahrt vom Freitag fort. Der Euro, zwischenzeitlich unter 1,12 Dollar gerutscht, erholt sich am Morgen etwas und hält sich knapp über dieser Marke.

Erneut unter Abgaben leidet auch die Börse in Athen: Der Leitindex verlor zu Handelsbeginn mehr als 7 Prozent und gibt am späten Vormittag weiter um rund 4 Prozent nach. Besonders Bank-Aktien rutschen ab - die Papiere der Piräus Bank etwa verloren bis zu 18,5 Prozent, auch die Titel anderer Geldhäuser lagen zeitweise zweistellig im Minus.
Video
Welt-Index im Mai: Grexit wäre für Börsen und Weltwirtschaft verkraftbar 15.06.15 – 01:46 min Mediathek Welt-Index im Mai Grexit wäre für Börsen und Weltwirtschaft verkraftbar

Die griechische Regierung hält an ihrer bisherigen Position fest. Streitpunkte bleiben Steuererhöhungen und die Rentenreform. Auch pocht Griechenland weiter auf einen Schuldenerlass. "Wenig überraschend" findet Dirk Gojny von der National-Bank, dass es am Wochenende keine Einigung gegeben hat: "Zu weit liegen die Positionen auseinander."

Auch vom Treffen der Euro-Gruppe am Donnerstag solle man sich keine Lösung erhoffen, so Gojny weiter. Und ob es in der letzten Juni-Woche zur "üblichen Last-Minute-Lösung" kommt, sei ebenfalls nicht absehbar. Angesichts der Entscheidung des EuGH zu den Anleihekäufen der EZB am Dienstag und der Fed-Sitzung am Mittwoch dürften die Marktakteure sehr zurückhaltend agieren.

Neben der Hellas-Krise richten Anleger ihre Aufmerksamkeit auf die Zahlen zur US-Industrieproduktion und auf das Konjunkturbarometer der Federal Reserve Bank von New York. Hiervon erhoffen sie sich Hinweise auf den Zeitpunkt der geplanten US-Zinserhöhung.

Chris Weston vom Broker IG Markets wertete die Käufe von US-Treasuries am Morgen als Beleg für eine "überzeugende Risk-off-Bewegung" nach den gescheiterten Verhandlungen mit Griechenland. Zehnjährige US-Papiere rentieren mit 2,345 Prozent, 5 Basispunkte niedriger als am Freitag.
Deutschland: Metro geben im MDax kräftig nach
Chart

Lanxess Lanxess 51,94

Der Dax verliert am späten Vormittag 1,3 Prozent und sinkt auf 11.056 Punkte - zuvor war er kurzzeitig sogar auf 11.021 Punkte abgerutscht. Beim Nebenwerte-Index MDax zeigt sich ein Minus von ebenfalls 1,3 Prozent auf 19.744 Punkte. Runter um 1,6 Prozent geht es auch für den technologielastigen TecDax, der auf 1630 Punkte fällt. Der Euro-Stoxx-50 büßt 1,1 Prozent ein.

Einziger Gewinner im Dax ist am späten Vormittag Lanxess mit einem Plus von 0,4 Prozent. Analysten der Deutsche Bank haben den Titel auf "Buy" (zuvor "Hold") hochgestuft. Der Chemiekonzern besitze inzwischen ein günstigeres Chance-Risiko-Profil, meinen die Analysten. Auf der Basis einer besseren Nachfrageentwicklung sei eine Gewinnerholung absehbar.

Dahinter folgen nur Verlierer: Ganz am Ende landen K+S mit einem Minus von 2,3 Prozent. Auch Lufthansa und Deutsche Bank verlieren jeweils 2,2 Prozent.
Chart

Metro Metro 29,70

Im Nebenwerte-Index MDax verlieren Metro zunächst um mehr als 5 Prozent, lassen aktuell noch 4,2 Prozent nach. Der Handelskonzern verkauft seine Warenhaus-Tochter Kaufhof für 2,83 Milliarden Euro an den kanadischen Konkurrenten Hudson's Bay. Anleger hätten aber auf einen Preis von drei Milliarden Euro gehofft, sagten Börsianer. Die in Frankfurt gelisteten Titel von Hudson's Bay gewinnen 11,9 Prozent.

Daneben hat der MDax-Konzern Deutsche Annington den Kauf der Süddeutschen Wohnen (Südewo) für 1,9 Milliarden Euro von Patrizia Immobilien bekannt gegeben. Die Immobiliengruppe finanziert die Übernahme mit einer Kapitalerhöhung. Der Kurs der Deutsche Annington verliert weiter um 3,9 Prozent.

Weiterer Verlierer im MDax ist die Aktie der Deutsche Wohnen, die 3,7 Prozent abgibt. Der Grund: Die Frankfurter Wohnungsgesellschaft hatte zuletzt Spekulationen geschürt, sie könnte selbst mit Annington zusammengehen. Das wiederum würde einen Immobilienkonzern schaffen, der die nötige Größe für ein Engagement auch auf europäischer Ebene hätte, wie es im Handel heißt. "Eine solche Fusion oder Übernehme ist nun aber noch schwerer vorstellbar", sagt ein Händler.
Asien: Tokio behauptet kleinen Gewinn
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Nikkei Nikkei 20.387,79

Der ungelöste Schuldenstreit zwischen Griechenland und seinen internationalen Geldgebern hat auch die Aktienmärkte in Fernost zum Wochenbeginn verunsichert. In Tokio startete der 225 Werte umfassende Leitindex Nikkei den Handel mit Abschlägen und schloss 0,1 Prozent niedriger bei 20.387 Punkten. Der breiter aufgestellte Topix erholte sich im Handelsverlauf und schloss mit 0,03 Prozent leicht im Plus bei 1651 Zählern.

Die meisten anderen asiatisch-pazifischen Börsen lagen im Minus. Der MSCI-Index für asiatische Aktienwerte außerhalb Japans gab 0,82 Prozent nach. "Ohne eine Vereinbarung in Sichtweite werden die Erwartungen einer Staatspleite und eines Austritts (Griechenlands aus der Eurozone) in den nächsten Tagen deutlich ansteigen", sagte Elsa
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Eine deutliche Verkaufsstimmung herrschte an den chinesischen Aktienmärkten, wo Nachrichten über eine weitere Einschränkung des Marging Tradings die Runde machten. Bei dieser Art Terminhandel müssen Anleger nur einen Teil des Kaufpreises hinterlegen.
Devisen: Euro stabilisiert sich

Der Euro fällt am Morgen bis auf 1,1192 US-Dollar zurück, erholt sich dann aber wieder und stabilisiert sich oberhalb der 1,12-Dollar-Marke. Belastet wurde die Gemeinschaftswährung zwischenzeitlich von den stockenden Verhandlungen zwischen Athen und seinen Geldgebern. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Freitagmittag auf 1,1220 Dollar festgesetzt.

Quelle: n-tv.de , kst/mbo/rts/DJ
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Cash im Ausland kann teuer werden - Diese Grenzen gelten für Barzahlungen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Jun 2015 22:25

http://www.n-tv.de/ratgeber/Diese-Grenz ... 36916.html
Freitag, 19. Juni 2015
Cash im Ausland kann teuer werden - Diese Grenzen gelten für Barzahlungen

Die Ferienwohnung in Ligurien oder das gebrauchte Auto in Belgien einfach bar bezahlen? Geht nicht! Denn in vielen Ländern Europas sind Barzahlungen begrenzt. Wer sich nicht an das Verbot hält, kann in Teufels Küche kommen.


Barzahlungen lassen sich vom Fiskus schwer kontrollieren.
Barzahlungen lassen sich vom Fiskus schwer kontrollieren.

Das Geld für den neuen Porsche cash auf den Tisch legen? So man es denn hat, ist das in Deutschland kein Problem. Denn hierzulande sind Barzahlungen uneingeschränkt erlaubt und Händler müssen Scheine und Münzen normalerweise auch akzeptieren. Im Ausland kann das anders aussehen. Im Kampf gegen Schwarzgeldverkehr und Steuerhinterziehung erlauben viele Staaten Barzahlungen nur in begrenztem Rahmen. Bei Verstößen drohten empfindliche Strafen bis zu 40 Prozent der bar bezahlten Summe, warnt das Europäische Verbraucherzentrum. Wer Ferienhäuser, Handwerker, Autos oder andere hochpreisige Waren und Dienstleistungen vor Ort bezahlen will, sollte sich vorher also schlau machen, ob das überhaupt zulässig ist. Ein Überblick:

1000 Euro: In Italien liegt die Höchstgrenze für Bargeldzahlungen bei 999,99 Euro. Mieten dürfen generell nicht bar bezahlt werden. Das gilt auch für Feriendomizile. Auch in Portugal muss man Beträge über 1000 Euro per Überweisung, Kreditkarte oder Scheck begleichen.

1500 Euro: In Griechenland liegt das Limit bei 1500 Euro. Beim Autokauf dürfen aber auch höhere Summen bar über den Tisch wandern.

2000 Euro und mehr: In Rumänien liegt die Grenze bei umgerechnet 2260 Euro. In Belgien dürfen Waren und Dienstleistungen nur bis zu 3000 Euro bar bezahlt werden. Beim Immobilienkauf darf grundsätzlich kein Bargeld fließen.

5000 Euro und mehr: In der Slowakei liegt die Grenze bei Geschäften zwischen Verbrauchern und Händlern bei 5000 Euro. In Bulgarien müssen Beträge über umgerechnet rund 7670 Euro per Bankzahlung beglichen werden. Und das auch dann, wenn es sich um Ratenzalung handelt.

15.000 Euro: In Spanien, Frankreich und Polen dürfen ausländische Verbraucher, die nicht im Land leben, bis 15.000 Euro in bar bezahlen.
Händler muss nicht alles annehmen

Wer mehr als 10.000 Euro über die Landesgrenze bringen will, muss das Geld auf Nachfrage mündlich beim Zoll anmelden. Das gilt übrigens nicht nur für Scheine und Münzen, sondern beispielsweise auch für Sparbücher, Schecks oder Aktien.
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In Deutschland sind Banknoten das einzige unbeschränkte gesetzliche Zahlungsmittel, Händler können Barzahlung also nicht ohne weiteres ablehnen. 500 Euro-Noten müssen sie aber nicht akzeptieren, sofern sie von vornherein darauf hinweisen. Außerdem muss sich der Verkäufer nicht darauf einlassen, wenn ein Kunde kleine Beträge mit sehr großen Scheinen bezahlen will oder mehr als 50 Münzen auf den Tresen legt. Diese Grenze gilt auch in anderen Ländern, mancherorts können Händler auch Bargeld ab einer bestimmten Summe ablehnen.

Vorsicht: Führt der Händler oder Dienstleister bei größeren Barzahlungen keine Steuern ab, können in einigen Ländern auch die Kunden zur Verantwortung gezogen werden. Wenn der Geschäftspartner auf Barzahlung drängt, sollte man also skeptisch werden.

Quelle: n-tv.de
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Der Finanz-Crash kommt näher

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Jun 2015 12:56

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... 4952EAB1E1

22.06.2015


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Der Finanz-Crash kommt näher
Edgar Gärtner

Während das breite Publikum wie gebannt auf Griechenland und das Gebaren seiner linken Regierung starrt, ist auf den internationalen Finanzmärkten etwas eingetreten, dessen Tragweite zunächst nur von Profis erkannt wurde. Die Renditen der deutschen Bundesanleihen, im Fachjargon »Bunds«, sind von 0,049 Prozent im April auf zeitweise über ein Prozent im Juni gestiegen. Sie haben sich also während weniger als 40 Handelstagen verzwanzigfacht.



Weniger drastisch, aber in die gleiche Richtung bewegten sich auch die Renditen der Anleihen (Bonds) anderer Staaten. Das mag für Laien zunächst als gute Nachricht erscheinen. Doch bedeutet das für frühere Käufer solcher Staatsanleihen einen gewaltigen Wertverlust in der Größenordnung von insgesamt über 600 Milliarden Dollar. Die Profis sprechen deshalb von einem Bond-Crash. Zwischenzeitlich haben die »Bunds« sich zwar wieder etwas erholt, doch die Kursausschläge (im Börsenjargon Volatilität) bleiben beunruhigend hoch.



Bislang galten die deutschen Staatspapiere bei professionellen Anlegern als sicherer Hafen. Nach den Statistiken, deren sich Finanzjongleure wie Computer bei der Abschätzung von Anlagerisiken bedienen, hätte ein Crash, wie wir ihn in diesem Frühjahr erlebten, nur alle 15 000 Jahre vorkommen sollen.



Kein Wunder, dass sich Versicherungen und Garantiefonds um die »Bunds« rissen. Nach den jüngsten Kursausschlägen können diese aber nicht mehr als sicher gelten.



Jetzt trennen sich viele Anleger in Panik von Staatsanleihen. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble wird nun Mühe haben, weitere Staatsanleihen auf dem Finanzmarkt zu platzieren. Die Staatsverschuldung wird auf jeden Fall teurer, was die Steuerzahler bald zu spüren bekommen werden.



Wegen der Nullzinspolitik der Zentralbanken und der Ankündigung des EZB-Chefs Mario Draghi, Staatsanleihen notfalls in unbegrenzter Höhe aufzukaufen, waren auch niedrig verzinste Staatspapiere in den letzten Jahren zum sicheren Geschäft für Großinvestoren geworden. Sie konnten Geld, das sich die Großbanken für beinahe null Prozent Zinsen bei den Zentralbanken ausgeliehen hatten, sicher und profitabel anlegen.



Die Realwirtschaft und insbesondere der Mittelstand hatten davon freilich kaum etwas. So gab es sowohl in den USA als auch in der EU seit dem Beinahe-Finanz-Crash im Jahre 2008 unterm Strich kein reales Wirtschaftswachstum. Wir befinden uns noch immer in der Rezession.



Gewachsen ist nur der Schuldenberg. Er beträgt inzwischen weltweit über 200 Billionen US-Dollar, das heißt etwa das Vierfache des Weltsozialprodukts. Hinzu kommen nur mit Hoffnung unterfütterte Kreditausfallversicherungen (CDS) in einer Gesamthöhe von etwa 800 Billionen Dollar, das heißt etwa dem 14-Fachen der Weltwirtschaftsleistung.



Da den Investoren wegen der Nullzinspolitik der wichtigste Kompass fehlt, nimmt die Volatilität in allen Börsensegmenten gewaltig zu. Die Kurse für Aktien und Anleihen koppeln sich mehr und mehr von der realen Wirtschaftsentwicklung ab. Und das Dutzend Männer und Frauen, welches die wichtigsten Zentralbanken und den Weltwährungsfonds lenkt, weiß de facto nicht mehr, was es tut.



So steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Mächtigen der Welt bei ihrem fieberhaften Bemühen, den Crash zu vermeiden, diesen selber herbeiführen. Der amerikanische Finanzanalyst David Stockmann weist darauf hin, dass der letzte Beinahe-Finanzcrash von unbedienten Immobilien-Krediten (Subprimes) in Höhe von 1,3 Billionen Dollar ausgelöst wurde. Seither sei eine neue Kreditblase entstanden, die mit 2,8 Billionen Dollar mehr als doppelt so groß ist wie die Subprime-Blase. Diese könne jederzeit platzen.



Das durch den Film The Forecaster in diesem Frühjahr auch in Deutschland bekannt gewordene amerikanische Finanz-Genie Martin Armstrong erwartet den großen Crash am 1. Oktober 2015. Armstrong beruft sich dabei auf eine »Weltformel«, die er in mühsamer Kleinarbeit aus der Analyse des Niedergangs des Römischen Reiches abgeleitet hat. Wichtigster Indikator war dabei die allmähliche Verringerung des Edelmetallgehalts der Münzen. Die Idee einer Weltformel wird vielen als abwegig erscheinen.



Tatsächlich gibt es aber eine solche Formel bereits seit dem 18. Jahrhundert. Sie wurde im Jahre 1748 vom britischen Geistlichen Thomas Bayes veröffentlicht. Diese Formel wird heute in etlichen Naturwissenschaften von der Evolutionsbiologie und der Geologie über die Quantenphysik und die Astronomie bis zur Neuropsychologie mit großem Erfolg angewandt. Auch in der Finanzwissenschaft könnte sie vielleicht hilfreich sein.



Die Bayes-Formel besagt, dass die Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses A unter der Voraussetzung, dass die Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses B bekannt ist, dem Produkt aus der Wahrscheinlichkeit von B bei bekanntem A und der A priori Wahrscheinlichkeit von A dividiert durch die A priori Wahrscheinlichkeit von B entspricht. Alles klar?



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Leser-Kommentare (14) zu diesem Artikel
22.06.2015 | 12:44
Niemand

Liebe(r) @ josy. Für positive Nachrichten sind Sie hier falsch. Hier geht es um Aufklärung und auf die Wunde drücken wo es weh tun soll. Damit man gegen Missstände reagieren mag, so gut es geht. An positiven läuft doch alles gut, was soll man da berichten. Negatives müssen wir abschaffen und da wird nun mal deprimierendes berichtet. So ist es nun mal. Mfg.

22.06.2015 | 12:14
Niemand

@DennSoIsses, ja genau so sollte es sein !!! 100% ige Zustimmung. Aber noch schwer zu verwirklichen.

22.06.2015 | 12:00
auf die Versicherer achten !!

Auf einen wesentlichen Punkt ging der Author nicht ein, der aber entscheidend ist. Die Versicherungen / Lebensversicherer kaufen aufgrund des geringen Risikos die sicheren Anleihen. Jetzt sind aber die Anleihenkurse aufgrund des Zinsanstiegs gesunken. Hier kommt nun ein überraschendes zusätzliches Risiko rein! Einige Bondteilnehmer waren anscheinend regelrecht geschockt über die Höhe und Schnelligkeit der Bewegungen! Wer sagt denn, dass diese Bewegung schon zu Ende ist? Viele...

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22.06.2015 | 11:48
Käsefrau

DIE BRD-PFAFFIN KÄSEFRAU "SCHÄMT" SICH WEGEN DIE EU-ASYLPOLITIK!! Haha! WAR RUSSEN-GERHARD NUN DAMALS AN BORD, ALS SIE BESOFFEN AUTO FUHR, ODER NICHT? DIE 2 POLIZISTEN, DIE SIE ANHIELTEN, WURDENT DAMALS VERSETZT UND ZUR VERSCHWIEGENHEIT VERDONNERT!

22.06.2015 | 11:46
DM

Danke MB. Endlich sehe ich wieder Licht am ende des Tunnels. Jaaaa, nicht Bargeld abschaffen, sondern mit neue DM handeln und wieder Frei und Glücklich sein. Machen wir es!

22.06.2015 | 11:38
Kurzer

http://trutzgauer-bote.info/2015/06/19/ ... r-illegal/
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Verbraucherpreise in Europa - Deutsche bekommen meist mehr fürs Geld

Beitragvon Gudrun Graf » 22. Jun 2015 21:07

http://www.n-tv.de/ratgeber/Deutsche-be ... 51451.html
Montag, 22. Juni 2015
Verbraucherpreise in Europa - Deutsche bekommen meist mehr fürs Geld

Ob Alkohol, Autos oder Hotelübernachtungen: Deutschland ist im Vergleich mit den Nachbarländern relativ günstig für Verbraucher. Vor allem die Schweiz und Dänemark sind deutlich teurer.


Das teuerste Pflaster in der EU ist Skandinavien
(Foto: dpa)

Auf Auslandsreisen merken es Deutsche schnell: In den meisten Nachbarländern bekommen sie weniger für ihr Geld als in der Heimat. Vor allem in der Schweiz oder in Dänemark sind Hotels, Cafés und Restaurants deutlich teurer. Dasselbe gilt für Nahrungsmittel, Alkohol oder Tabakwaren.

Insgesamt lag das Niveau der Verbraucherpreise in Deutschland 2014 um 1,5 Prozent über dem Durchschnitt der 28 EU-Länder, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden berichtet - doch außer in Polen und Tschechien kosten Waren und Dienstleistungen in allen Anrainerstaaten mehr als hier. Und: Deutschland ist im EU-Vergleich billiger geworden. 2009 mussten Verbraucher hier für Konsumgüter und Dienstleistungen noch sieben Prozent mehr bezahlen als EU-weit.
Preiswertes Osteuropa

Dass Deutschland über dem Schnitt liegt, ist vor allem auf Staaten im Osten zurückzuführen, die wie das billigste EU-Land Bulgarien den Durchschnitt kräftig nach unten ziehen: Dort müssen die Verbraucher für den Kauf eines repräsentativen Warenkorbs nicht einmal halb so viel (48 Prozent) bezahlen wie in der EU insgesamt. Rumänien (54 Prozent) und das bei deutschen Urlaubern beliebte Reiseland Türkei (61 Prozent) sind ebenfalls vergleichsweise günstig. Für das pleitebedrohte Griechenland gilt das nur bedingt: Das Land ist zwar deutlich günstiger geworden, bleibt mit einem Preisniveau von 86 Prozent des EU-Schnitts aber deutlich teurer als etwa die Türkei.

Auch in anderen Südländern wie Portugal (81 Prozent) oder Spanien (93) ist das Leben billiger als im EU-Schnitt. Das freut auch deutsche Touristen, die im Süden günstiger übernachten, essen, trinken oder Kleidung kaufen können als in der Heimat. Hingegen ist Italien mit einem Preisniveau von 101,9 Prozent sogar minimal teurer als Deutschland. Zum Vergleich: Hierzulande sind Hotels und Gaststätten nach Eurostat-Zahlen drei Prozent billiger als im EU-Schnitt, in Italien 9 Prozent teurer. Auch für Getränke mit und ohne Alkohol, Tabak und Nahrungsmittel müssen Verbraucher in Bella Italia etwas mehr bezahlen als in Europas größter Volkswirtschaft.
Teures Skandinavien, teure Schweiz

Das teuerste Pflaster in der EU ist aber Skandinavien: In Dänemark liegen die Lebenshaltungskosten um 38 Prozent über dem EU-Durchschnitt, in Schweden um 25 und in Finnland um 23 Prozent. Noch tiefer müssen Verbraucher im Nicht-EU-Land Norwegen (+48 Prozent) in die Taschen greifen. Das teuerste Land Europas ist aber die Schweiz: Dort liegt das Niveau der Verbraucherpreise um 54 Prozent über dem EU-Schnitt. "Norwegen und die Schweiz funktionieren gut. Das führt dazu, dass viel Geld in diese kleinen Länder strömt und sie aufwerten müssen. Das macht sie teuer", sagt Dekabank-Chefvolkswirt Ulrich Kater.

Für Auslandsreisende sind die Preisunterschiede durchaus spürbar, wie der Bankenverband vorrechnet. Demnach ist der Euro aus Sicht des deutschen Urlaubers in Dänemark nur 74 Cent und in Norwegen nur 70 Cent wert, in Frankreich und Österreich immerhin 94 Cent: "Das wohl teuerste Urlaubsdomizil in Europa dürfte die Schweiz sein. Dort beträgt die Kaufkraft des Euro nur etwa 57 Cent." Hingegen müsse der Urlauber in der Türkei nur einen Euro für Waren und Dienstleistungen bezahlen, die in Deutschland 1,55 Euro kosten.

Besonders groß sind die Preisunterschiede in Europa bei alkoholischen Getränken und Tabakwaren. Die Spanne reicht von 58 Prozent des EU-Durchschnitts in Bulgarien bis 170 Prozent in Irland. "Es ist zu beachten, dass diese großen Preisunterschiede in erster Linie auf die unterschiedliche Besteuerung dieser Produkte in den einzelnen Mitgliedstaaten zurückzuführen sind", betonen die Statistiker von Eurostat in Luxemburg. Dabei sind Bier oder Zigaretten in Irland bei Weitem nicht so teuer wie im Nicht-EU-Land Norwegen: Dort liegt das Preisniveau für Alkohol und Tabak bei 239 Prozent des EU-Schnitts.
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In Deutschland sind Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke im EU-Vergleich relativ teuer: Sie kosten neun Prozent mehr als im Schnitt. Für Bekleidung müssen Verbraucher ein Prozent mehr ausgeben als im Schnitt der 28 EU-Länder. Weniger kosten Dienstleistungen von Hotels und Restaurants (minus drei Prozent), Autos (-4), Unterhaltungselektronik (-5) sowie Alkohol und Tabak (-11).

Ein Hauptgrund für das vergleichsweise niedrige Preisniveau in Deutschland dürfte die Lohnentwicklung der vergangenen Jahre in Folge der Agenda 2010 sein, betont Kater: "Deutschland hat derartig an Wettbewerbsfähigkeit gewonnen, dass die Kapazitäten jetzt voll ausgelastet sind." Das wiederum lasse die Preise nun allmählich steigen. Die Inflation werde hierzulande in den kommenden Jahren höher sein als in den südlichen Euroländern, die ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken und sich daher mit Preiserhöhungen zurückhalten müssten. Kater ist überzeugt: Das Preisniveau in Deutschland wird im Europavergleich nicht auf Dauer so niedrig sein.

Quelle: n-tv.de , Harald Schmidt, dpa
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Bedienungsanleitung für das nächste Finanz-Fegefeuer

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Jun 2015 20:54

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... feuer.html

22.06.2015


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Bedienungsanleitung für das nächste Finanz-Fegefeuer
Markus Gärtner

Im Mai 2010 erwischte es den US-Anleihemarkt. Im April 2013 krachte es an der Börse in Singapur. Im Oktober vergangenen Jahres schockte ein plötzlicher Kurssturz die US-Regierungsanleihen. Im Januar erfolgte die Freigabe des Schweizer Franken. Und im Mai kamen Bundesanleihen unter die Räder. Ein Beben jagt an den Kapitalmärkten das nächste. Und keiner weiß, wann der große Ausbruch kommt.



Die Taktung der Schocks ist jedenfalls atemberaubend. Ereignisse, die es früher ein bis zwei Mal im Jahrzehnt gab, kegeln jetzt alle paar Monate die Märkte und Anleger durcheinander. Aber was macht ein kleiner Sparer, um bei einer wachsenden Zahl von Eruptionen an den Finanzmärkten sein Geld rechtzeitig in Sicherheit zu bringen?

Zumal, wenn Prognosen über den nächsten Crash sich ebenfalls häufen? Am Wochenende warnte beispielsweise der Manager eines der führenden Anleihefonds in Großbritannien, es sei jetzt an der Zeit, auch Bares unter das Kopfkissen zu legen.



Wenn selbst die Geldhändler und Vermögensverwalter im Mainstream – in diesem Fall bei Fidelity – solche Tipps geben und von einem »systemischen Ereignis« sprechen, dann zeigt das auf jeden Fall eines: Diejenigen, die wissen, was hinter den Kulissen passiert, glauben jetzt auch nicht mehr an ewig steigende Börsenkurse.



Es ist an der Zeit einen Katalog von Maßnahmen zu erstellen, um die Ersparnisse vor dem nächsten Börsen-Crash sowie vor überraschenden Kapitalschnitten, etwaigen Zwangssteuern oder Bargeldverboten zu schützen.



Die erste Maßnahme ist eine Verteilung der Ersparnisse auf verschiedene Konten. So sichert man sich gegen eine mögliche Bankenpleite oder eine Enteignung, bei der ein Teil der Einlagen abgeschnitten wird. Die Streuung ist besser als wenn alles Geld auf einem einzigen Konto liegt.



Das zweite oder dritte Konto kann man auf Familienmitglieder eintragen. Denkbar ist auch eine zusätzliche Kontoeröffnung in einem anderen Land, wenn dort Verwandte helfen können oder ein zweiter Wohnsitz besteht.



Zweitens: Was der Fidelity-Manager empfohlen hat, macht durchaus Sinn − auch wenn es aus dem Mainstream kommt. Ein Teil des Baren sollte griffbereit aufbewahrt werden, um die laufenden Ausgaben für zwei oder drei Monate bestreiten zu können.



Denn Bankschließungen sind denkbar, auch bei uns. Zum Beispiel, wenn Schockwellen wie ein »Grexit«, ein Börsen-Crash oder die Pleite mehrerer Banken über die Märkte rollen.Anleihen sind ein mögliches Investment. Deren Anteil im Krisen-Portfolio sollte aber – wie alles − begrenzt bleiben, vielleicht auf 20 Prozent. Langlaufende Anleihen sollte man dabei meiden. Sie lassen sich schwerer verkaufen, wenn die Märkte in Aufruhr sind.



Anleihen gehören jedoch zu den enteignungsgefährdeten Finanzprodukten, wenn es ganz hoch hergeht. Daher darf ihr Anteil am Portfolio nicht zu groß sein.



Ein dritter Punkt, den es zu überlegen gilt: Ausgaben, die sowieso in den kommenden Monaten oder Jahren anstehen, sollten vorgezogen werden: Kann man den Tank jetzt schon mit Heizöl auffüllen? Der geplante Wintergarten oder die Renovierung des Daches, vielleicht die erwogenen Solarpanels?



Gold und Silber in kleinen Mengen müssen unbedingt ins Krisen-Depot. Sie sollten in Form von Münzen oder kleinen »Stücken« gekauft werden, die sich leichter tauschen lassen, wenn die Krise kommt und aus der Supermarkt-Wirtschaft eine Tauschwirtschaft wird. Jeweils eine Unze Feingewicht oder leicht mehr macht Sinn. Wenn man nach über einem Jahr wieder verkauft, drohen keine Steuern.



Legen Sie sich Google Alerts für Reizwörter wie »Bargeldverbot«, »Bail-in«, »Enteignung« oder »Kapitalkontrolle« an. Wenn eine dieser Maßnahmen kommt, wird sie zwar überraschend umgesetzt, doch solche drastischen Schritte können sich über Wochen oder Monate hinweg anbahnen, wenn man aufmerksam hinschaut.



Die Chancen, einer Enteignung zu entgehen, steigen zwar nur minimal. Aber das allein rechtfertigt schon den relativ geringen Aufwand.



Prüfen Sie, ob es Ausgaben gibt, die Sie ohne größeren Verzicht auf Lebensqualität verringern können: Beiträge für Lebensversicherungen, das zweite Auto, Abos jedweder Art.



Suchen Sie systematisch nach Rat und Hinweisen, um diese Liste entsprechend ihren Bedürfnissen regelmäßig zu erweitern.


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Leser-Kommentare (7) zu diesem Artikel
22.06.2015 | 20:36
Ben

Und dann kann man sich selbst überlegen, wie oft man vorm Geldautomaten steht und der einen technischen Defekt hat, oder der Server der Bank ist überlastet. Wenn die deutsche Bank angegriffen würde, wären die Tankstellen verstopft, die Leute kämen nicht durch die Kasse, es würde kein Geld überwiesen, Schuldzinsen bauten sich rasend schnell auf usw. Die Technik ist viel zu wackelig. Was der werte Herr Gärtner ja auch anspricht.- Einen Grexit wird es nicht geben. Der hätte nicht...

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22.06.2015 | 20:17
Ben

Daß das Bargeld abgeschafft werden wird, kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Meldung heute: Cyberangriff in Rheinland-Pfalz - Hacker legen Zulassungsstellen lahm. Cyberkrieger sind im Grunde die Freunde des Bargelds. Da müßte schon ein Wunder geschehen, um das Netz sicher zu machen. Bisher hat sich gezeigt, daß mit jeder neuen Technik der Mißbrauch sofort nachwächst. Und das Internet hat gewaltige Spielspielfelder für Kriminelle geschaffen. Eine interessante...

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22.06.2015 | 18:13
WachtamRheinbeiRhöndorf

off-topic und doch ganz geistesverwandt: http://eu-austritts-volksbegehren.blogspot.co.at/ Immerhin hat unser wichtigster, völlig untadeliger €-Kläger, Anti-EU-Bollwerkler und größter Staatsrechtler der letzten 2-3 Dekaden, Prof.Dr. iur. K.A.Schachtschneider, da gründlichste seriöse verfassungsrechtliche Vorarbeit geleistet..:http://www.kaschachtschneider.de/files/Argumente_Oesterreich.pdf LESEN!!

22.06.2015 | 17:40
E.Müller

Nicht schlecht Batoris : Langzeitlebensmittel ( Getreide, Komissbrot o.ä.) , die Sache mit dem Brunnen , also möglichst autonom für ein 1/2 Jahr , damit muß man rechnen. Eine Vorsorge dafür ist zur Zeit noch nicht teuer und im Havariefall von großem Nutzen. Auch eine Tätigkeit als Putzfrau in dem Überlebensbunker in Rothenstein/Thüringen kann helfen. Da ist man mit den Superreichen unter der Erde zusammen und kann beim Goldumstapeln helfen. Man fragt sich wirklich ob es schon so...

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22.06.2015 | 17:21
@Batoris

Darf man fragen, wohin Sie ausgewandert sind? Meine Familie und ich denken auch schon länger darüber nach!

22.06.2015 | 16:47
Schneider

Warum wurde eben der interessante Kommentar mit den Internetadressen ausgeblendet, wie man die GEZ abbestellen kann? Es waren soeben noch 2 Kommentare, jetzt nur noch einer! Diese Zensur habe ich jetzt schon öfters festgestellt.
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Bricht im Herbst 2015 alles zusammen?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Jun 2015 10:55

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... mmen-.html

26.06.2015


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Bricht im Herbst 2015 alles zusammen?
Markus Gärtner

Vergessen Sie Griechenland. Die Lunte am Fass für die nächste Finanzkrise liegt nicht in Südeuropa. Die Lunte glimmt an der Wall Street. Die Kurse an den US-Börsen seien so übertrieben, dass ein Crash droht, sagt die Webseite Money Week vorher. Sie behauptet allerdings, es sei nicht möglich, den kommenden Crash mit einem Datum zu versehen.



Doch genau das bestreiten immer mehr Finanzkenner. Sie rechnen mit einem Ausbruch des wabernden Finanzvulkans in diesem Herbst. Die Experten bei der Bank of America haben ihre Uhr sogar ganz genau gestellt.

Sie haben sich im Kalender einen ganz bestimmten Tag markiert. Zu diesem Zeitpunkt tagt der Offenmarktausschuss der US-Notenbank routinemäßig in seinem 14-Tage-Rhythmus. Und dann geht es los.



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Der Drache kotzt: Startet Chinas Aktien-Crash die Finanz-Katastrophe?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Jun 2015 19:35

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... ophe-.html

26.06.2015


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Der Drache kotzt: Startet Chinas Aktien-Crash die Finanz-Katastrophe?
Markus Gärtner

Geht der globale Börsen-Crash, den einige Fondsmanager für den Herbst vorhersagen, in China los? An den Börsen in Shanghai und Shenzhen rennen die Anleger zu den Ausgängen, als wäre ein Großbrand ausgebrochen. Am Freitag stürzte der »Shanghai Composite«-Index 7,4 Prozent ein. Der Leitindex in der südchinesischen Börsenstadt Shenzhen plumpste 8,2 Prozent.



Es herrscht Ausverkaufstimmung: 2000 der insgesamt 2800 Aktien auf den Börsentafeln in beiden Städten sind am Freitag jeweils zehn Prozent kollabiert und haben damit das Tageslimit bei der erlaubten Kursbewegung erreicht.

In den vergangenen zwölf Monaten hatten sich die Index-Stände an Chinas Börsen mehr als verdoppelt. Millionen von Chinesen hatten Konten eröffnet, um an der fulminanten Rally teilzunehmen. Binnen eines Jahres verdoppelte sich der Wert der notierten Unternehmen.



Die lokalen Zeitungen in der Volksrepublik zitierten jubelnde Bauern, die sich freuten endlich ohne Arbeit Geld verdienen zu können. In westlichen Medien wurden chinesische Straßenhändler gezeigt, die an ihren Obst- oder Gemüsekarren saßen und in ihre Laptops mit Aktien-Charts starrten.



Der Begeisterungssturm erinnert an die Euphorie des Neuen Marktes in den frenetischen Monaten der Jahre 1999 und 2000. Damals lautete ein geflügeltes Wort auf dem Frankfurter Parkett, der Unterschied zwischen Lotto und dem Neuen Markt sei, dass man für den Lottoschein zahlen müsse.



Im Schnitt der vergangenen 20 Tage wechselten an den China-Börsen täglich für 314 Milliarden Dollar Aktien den Besitzer. An allen US-Börsen, die eine zweimal so große Marktkapitalisierung haben, waren das zur selben Zeit nur 244 Milliarden.



Angetrieben wurde die chinesische Börsen-Party von einer Lockerung der Geldpolitik, mit der die Notenbank das langsamere Wachstum auffangen will. Aber auch von einem massiven Zustrom neuer Anleger und von zahlreichen Börsengängen neuer Tech-Firmen.



Selbst der Goldrausch der Tech-Aktien endet jetzt im Jammertal. Chinas Version der Nasdaq, der zu 90 Prozent aus Kleinfirmen bestehende »CHINEXT«, verlor am Donnerstag 8,3 Prozent.



Es war der größte Tagesverlust in der Geschichte des Markt-Barometers und seit dem Hoch Anfang Juni wurden bereits 27 Prozent eingebüßt.



Jetzt beschleunigt sich der Kollaps der Kurse, da viele Chinesen ihre Aktienkäufe mit Krediten finanziert hatten. Weil die auf Pump gekauften Wertpapiere an Wert verlieren und die Kredite wackeln, zwingen die Brokerhäuser ihre Kunden, die Aktien schnell abzustoßen und mit dem Verkaufserlös die Kredite zurückzuzahlen.



Allein in den vergangenen drei Tagen schrumpfte das ausstehende Kreditvolumen, mit dem Aktien gekauft wurden, um zehn Milliarden Dollar. Chinas staatlich kontrollierte Zeitungen beobachten die Kapitalmärkte stets sehr genau. Als Sprachorgan der KP und des Staatsrates (Kabinett) unterstützen sie mit gezielten Hinweisen Kursaufschwünge oder lassen Luft aus einer Blase.



Das jüngste Kurs-Massaker hat ihnen jedoch weitgehend die Sprache verschlagen. Sie arbeiten jetzt mehr mit sanfter Symbolik als mit Worten.



Die Asien-Ausgabe der China Daily zeigte am Freitag einen Ausschnitt der Kurstafeln in Shanghai und Shenzhen. Darüber war ein Ausschnitt der Kugel vom Fernsehturm in Shanghai zu sehen. Es war eine vorsichtige Anspielung auf eine Blase.



Wie hoch Chinas Aktien zuletzt geflogen sind, zeigt ein Vergleich zu dem ebenfalls völlig aufgeblähten Aktienmarkt an der Wall Street. In den USA werden die Aktien – gemessen an ihren Kursen – derzeit mit dem 21-fachen der Firmengewinne bewertet. In China hat dieser Wert 84 erreicht.



Für die herrschende KP stellt das ausgebrochene Kurs-Gemetzel gleich aus zwei Gründen ein großes Problem dar. Geht die rasante Talfahrt weiter, wovon große Banken in Hong Kong ausgehen, dann verlieren Millionen von Chinesen in den kommenden Wochen sehr viel Geld. Die sozialen Spannungen könnten einen Siedepunkt erreichen.



Der zweite Grund hat mit der aktuellen Konjunktur zu tun. Die wächst so langsam wie seit einem Vierteljahrhundert nicht mehr.



Chinas Führung gelang es seit dem Sommer 2014, mit einer bombastischen Börsen-Rally von der dümpelnden Konjunktur und dem einbrechenden Immobilienmarkt abzulenken.



Dieses Ablenkungsmanöver funktioniert nicht mehr, falls die Schussfahrt der Kurse anhält. Für die Herrscher in Peking ist jetzt ein weiteres Problem hinzugekommen. Neben dem gedrosselten Wachstum und der schmerzhaften Korrektur am Immobilienmarkt bricht nun auch die Börse weg.



Irgendwie muss ein Absturz verhindert werden. Das geht eigentlich nur mit einer Lockerung der Geldpolitik wie in den vergangenen Monaten. Doch die würde den Aktienmarkt noch gefährlicher aufheizen.



Chinas Mandarine stehen mit dem Rücken zur Wand. Sie haben sich selbst dorthin manövriert. Ebenso wie die westlichen Fiskalpolitiker und Notenbanken, die sich immer mehr winden und manipulieren müssen, um zu verhindern, dass ihr Kartenhaus zusammenbricht.

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Leser-Kommentare (6) zu diesem Artikel
26.06.2015 | 17:44
Rtlos

@ fred, Schweiz.....
wenn ich richtig gelesen habe (in anderen Zeitungen) ist in China die Quote der fremdfinanzierten Aktienkäufe gerade in letzter Zeit sehr in di Höhe geschossen...das wäre dann doch nicht ganz so "so what"??? oder??

26.06.2015 | 15:05
http://www.gold-dna.de

Nein, das ist das Sommerloch, in welches das Offensichtliche hineinstürzt, um so zügig aus dem Bewusstsein der Masse zu verschwinden .. Hauptsache, der Urlaub in die Ferne ist gebucht: ( http://faszinationmensch.com/2015/06/25 ... ch-selbst/ )

26.06.2015 | 14:15
Eckart

"Börsengewinne sind Schmerzensgeld. Erst kommen die Schmerzen, dann das Geld." aber davon hat der Autor vermutlich noch nie etwas gehört. ------ Und hier noch eine Grundweisheit für den Autor: "Wenn die Börse auf gute Nachrichten nicht mehr reagiert, herausgehen - und wenn schlechte Nachrichten keine Wirkung mehr haben, hereingehen." Vielleicht versteht er das ja, und hält sich mit seinen Weissagungen zukünftig etwas bedeckter.

26.06.2015 | 14:13
HJS "5%"Club

Die Artikel von Markus Gärtner sind (...) Hier geht es nur um Quantität und nicht um Qualität. Irgendwie muß ja die Kasse stimmen. Die meisten Chinesen wissen überhaupt nicht was Aktien und Börse sind. Um die Chinesen ,bei denen die Gier das Hirn ausgeschaltet hat, ist es nicht schlimm. Der Masse der Chinesen geht es auch nach dem "Crash" nicht schlechter als jetzt, Die chinesische Regierung ist genauso schlimm wie die des Westkapitals. Sonst hätten die das nie zugelassen. Aber...

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26.06.2015 | 13:55
U $ R A H € L L

HURRAH!! DIE TOD€SWÄHRUNG IST BIS 11/15 WEITERHIN CASINO-GELD!!! USRAHELL BEFAHL JA, GIERCHENLAND WEGEN NATO-INTERESSEN IM EURO ZU LASSEN. DENN SONST WÄREN GERNE DIE ORTHODOXEN RUSSISCHEN BRÜDER BEIGESPRUNGEN. UND SO KANN SICH GOLDMAN-SACHS MITTELS DER CSD-BETRUGSWETTEN UND DADURCH GESCHAFFEN IHREN KUNSTSCHULDEN WEITER DEN RACHEN VOLLSTOPFEN!!

26.06.2015 | 13:36
Fred Wittwer, Schweiz

Einmal mehr versucht der Autor dieses Artikels einen Crash herbeizuschreiben. Lieber Markus Gärtner in China geben gerade rund 200 Millionen Chinesen den unverschämten Buchgewinn der letzten Monate wieder zurück. So what?
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Früher in den Ruhestand - Lohnen sich freiwillige Beiträge ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Jun 2015 22:13

http://www.n-tv.de/ratgeber/Lohnen-sich ... 74891.html
Früher in den Ruhestand - Lohnen sich freiwillige Beiträge ?

Auch wenn immer wieder auf sie geschimpft wird: "Die Rente ist sicher." Zumindest für jene, welche die Voraussetzungen für die gesetzliche Rente erfüllt haben. Für alle anderen können freiwillige Beiträge Sinn ergeben.


Freiwillige Beiträge können die gesetzliche Rente erhöhen.
(Foto: dpa)

Finanzmarktkrisen und daraus resultierende Niedrigzinsen bescheren der umlagefinanzierten Altersvorsorge der gesetzlichen Rentenversicherung wieder ein besseres Image. Für all jene, die nicht gesetzlich rentenversichert sind, ist die Zahlung von freiwilligen Beiträgen erlaubt und kann durchaus lohnend sein, wie die Stiftung Warentest ermittelt hat. Dies gilt vor allem für Menschen, die nicht die für eine gesetzliche Rente notwendige Anwartschaft von fünf Jahren Versicherungszeit erreichen.

Allen voran sind hier Mütter und Väter zu nennen, die nie in die Rentenkasse eingezahlt haben und sich stattdessen der Kindererziehung gewidmet haben. Sie bekommen pro Kind, das ab 1992 geboren wurden, drei Jahre Kindererziehungszeit gutgeschrieben. Mütter und Väter, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, werden in Zukunft zwei Jahre fiktive Beitragszahlung angerechnet – bisher war es nur ein Jahr. Doch das ist zumindest bei einem Kind nicht ausreichend, um in den Genuss einer gesetzlichen Rente zu kommen.

In diesen Fällen gibt es die Möglichkeit, freiwillige Beiträge in die Rentenkasse einzuzahlen und so die Mindestversicherungszeit – auch Wartezeit genannt - zu erfüllen. Eine Mutter von zwei Kindern die vor 1992 geboren wurde, muss beispielsweise mindestens 1009,80 Euro investieren, um sich eine monatliche Rente von derzeit 119 Euro in den alten Bundesländern und 110 Euro in Ostdeutschland zu sichern. Aktuell müssen mindestens 84,15 Euro und dürften höchstens 1131,35 Euro monatlich in die Rentenkasse fließen. Dies ist sogar für Mütter und Väter möglich, die bereits das Rentenalter erreicht haben – sie können sich so eine Sofortrente sichern.
Sofortrente kann lohnen

Aber auch Freiberufler und Beamte können sich auf diesem Weg ihre gesetzliche Rente sichern. Auch sie können die Höhe ihres monatlichen Beitrages in den genannten Grenzen frei wählen. Im Falle von Beamten schmälert die so erworbene gesetzliche Rente nicht die Höhe der Pension. Darüber hinaus lässt sich mit einer freiwilligen Beitragszahlung auch der Versicherungsschutz für eine Rente wegen teilweiser oder voller Erwerbsminderung aufrechterhalten und die Beiträge sind von der Steuer absetzbar.

Für vor 1950 Geborene besteht bis zum Endes diesen Jahres die Möglichkeit, durch eine Einmalzahlung eine Sofortrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung zu beziehen. Für einen Einmalbetrag von 20.000 Euro ergäbe sich eine monatliche Rente von rund 87 Euro. Bei einer privaten Rentenversicherung wären es nur 68 Euro, wie die Tester errechnet haben.
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Rentenversicherungen im Test: Gut versorgt im Alter? 19.09.14 Rentenversicherungen im Test Gut versorgt im Alter?
Garantiefonds sind bei Anlegern sehr gefragt. 20.09.13 Anleger in der Cash-Lock-Falle Missverständnis Riester-Fondssparen
20 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer setzten auf Betriebs- und Riester-Rente. 22.05.13 Betriebliche Altersvorsorge vs. Riester Wo gibt es mehr Rente?

Interessant sind freiwillige Beiträge auch für Menschen, die pflichtversichert sind und vorzeitig in den Ruhestand gehen möchten. Sie können auf diese Art Rentenkürzungen kompensieren. Allen anderen Pflichtversicherten ist es nicht möglich, zusätzliche Beiträge einzuzahlen – sei es, um die spätere Rente zu erhöhen oder Rentenlücken auszugleichen.

Um wie viele Euro die freiwilligen Zahlungen die gesetzliche Rente erhöhen, lässt sich hier errechnen.

Ob es im Einzelfall tatsächlich lohnend ist, in das gesetzliche Rentensystem einzuzahlen oder ob das Geld besser individuell am freien Kapitalmarkt angelegt ist, lässt sich nicht allgemein beantworten. Das hängt nicht zuletzt vom jeweiligen Lebensmodell und den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ab.

All jene, die durch Kindererziehung oder einer früheren Beschäftigung bereits Beitragszeiten unterhalb der Mindestversicherungszeit erworben haben, sollten die Möglichkeit der freiwilligen Beitragszahlung hingegen unbedingt nutzen, um sich so ihren Rentenanspruch zu sichern.

Quelle: n-tv.de , awi
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Bisschen Taschengeld dazuverdienen - Worauf man bei Ferienjobs achten soll

Beitragvon Weltbookadmin47 » 28. Jun 2015 12:35

http://www.n-tv.de/ratgeber/Worauf-man- ... 89391.html
Samstag, 27. Juni 2015
Bisschen Taschengeld dazuverdienen - Worauf man bei Ferienjobs achten sollte

Die Sommerferien stehen kurz bevor und viele Schüler wollen sich den einen oder anderen Euro hinzuverdienen. Doch bei Ferienjobs gibt es einiges zu beachten.

Ab welchem Alter dürfen Schüler arbeiten?

Grundsätzlich ist Kinderarbeit in Deutschland bis einschließlich des 14. Lebensjahres verboten. Allerdings gibt es Ausnahmen, wie der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) erklärt: Wenn Eltern zustimmen, dürfen Kinder über 13 Jahre pro Tag bis zu zwei Stunden arbeiten - in der Landwirtschaft bis zu drei Stunden. Erlaubt sind aber nur leichte Tätigkeiten wie Zeitungen austragen oder Gartenarbeit. Zudem müssen die Tätigkeiten zwischen acht und 18 Uhr erledigt werden.

Welche Tätigkeiten dürfen Schüler verrichten?

Das hängt vom Alter ab. Wer zwischen 15 und 17 ist, gilt als Jugendlicher und muss mit weniger Einschränkungen rechen. "Aber auch hier sind Regeln zu beachten", erklärt DGB-Bundesjugendsekretär Florian Haggenmiller. Schwere körperliche oder gefährliche Arbeit ist auch für Jugendliche tabu - gleiches gilt für Akkordarbeit.

Wie lange dürfen Schüler arbeiten?

Auch hier gibt es wieder Unterschiede, insgesamt aber gilt: in allen Ferien zusammen nicht länger als vier Wochen im Jahr. "Denn Schulferien sind in erster Linie zur Erholung da", erläutert Haggenmiller. Pro Tag dürfen Schüler nicht mehr als acht Stunden, in der Woche nicht mehr als 40 Stunden arbeiten. In den meisten Fällen muss die Arbeitszeit zwischen sechs und 20 Uhr liegen. Ausnahmen gelten für Jugendliche ab 16 Jahren, die im Gastgewerbe bis 22 Uhr und in Mehrschicht-Betrieben bis 23 Uhr arbeiten dürfen. Abgesehen von Veranstaltungen dürfen Schüler nicht am Wochenende arbeiten.

Wie lange müssen die Pausen sein?

Die Ruhepausen für Jugendliche sind im Jugendarbeitsschutzgesetz geregelt. Schüler, die zwischen viereinhalb und sechs Stunden pro Tag arbeiten, haben Anspruch auf mindestens 30 Minuten Pause. Liegt die Arbeitszeit darüber, sind es 60 Minuten.

Bekommen Schüler Mindestlohn?

Nicht, wenn sie unter 18 Jahre alt sind. Für erwachsene Ferienjobber gilt das Mindestlohngesetz aber. Sie haben Anspruch auf 8,50 Euro pro Stunde.

Sind die Jobs steuerpflichtig?

Wenn Schüler über 900 Euro brutto im Monat verdient haben, ja. Auch wenn sie insgesamt nur einen Monat in den Ferien gearbeitet haben. Normalerweise können sich die Schüler ihre Steuern aber wieder vom Finanzamt zurückholen, da sie aufs Jahr gerechnet die Summe für das steuerfreie Existenzminimum nicht überschreiten. Aus diesem Grund brauchen Arbeitgeber auch eine Lohnsteuerkarte.

Ist ein Arbeitsvertrag nötig?
Mehr zum Thema

Aushilfen auf dem Bau verdienen zum Teil recht gut - für Studenten kann das ein lukrativer Ferienjob sein. 29.06.14 Nicht ohne meine Steuer-ID Worauf Ferienjobber achten müssen

"Auf jeden Fall sollte jede Schülerin und jeder Schüler nur mit einem schriftlichen Vertrag in der Hand den Ferienjob beginnen", rät Haggenmiller. Darin sollten die Aufgaben, Arbeitszeiten und die Entlohnung klar definiert werden. Hielten sich Arbeitgeber nicht an die Verträge, sollten sich Schüler zusammen mit ihren Eltern an das örtliche Gewerbeaufsichtsamt oder Ämter für Arbeitsschutz wenden.

Quelle: n-tv.de , Michael Rebmann, AFP
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Wer rettet den Steuerzahler?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Jun 2015 13:32

Video
https://www.youtube.com/watch?v=WbungOioj0w
Rückblick auf das was uns von Experten vorausgesagt wurde, von der Politik missachtet, und heute unser Problem ist
Wer rettet den Steuerzahler? - Dirk Müller und Sahra Wagenknecht 13.10.2011
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Liveticker zur Griechenland-Krise+++ 7:30 Das sind die Länder, die IWF-Rat

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Jul 2015 07:53

http://www.n-tv.de/wirtschaft/7-30-Das- ... 11781.html
Wirtschaft
Mittwoch, 01. Juli 2015
Liveticker zur Griechenland-Krise+++ 7:30 Das sind die Länder, die IWF-Raten schuldig geblieben sind +++

Dadurch, dass Griechenland die IWF-Kreditrate schuldig geblieben ist, hat es sich in den Club der afrikanischen Schuldenländer Somalia, Sudan und Simbabwe eingereiht. Nur diese vier Länder sind beim Internationalen Währungsfonds im Zahlungsrückstand.

Eine Klausel in der IWF-Charta erlaubt zwar theoretisch die Verschiebung der Ratenrückzahlung um bis zu fünf Jahre. In der Geschichte des IWF geschah dies aber erst zwei Mal: 1982 bekamen Nicaragua und Guyana eine Gnadenfrist. Wie der IWF nun mit Griechenland weiter verfährt, ist offen.

+++ 7:23 Im Schuldendrama gibt es heute wieder wichtige Termine +++
Ab 11:30 Uhr beraten die Finanzminister der Eurozone wieder einmal telefonisch darüber, wie eine Staatspleite Griechenlands noch abgewendet werden kann. Aus Athen werden neue Vorschläge für ein Spar- und Reformpaket erwartet.

Außerdem debattiert der Bundestag ab 13 Uhr in einer zweistündigen Sondersitzung über die Lage. Neben Kanzlerin Angela Merkel werden auch Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Finanzminister Wolfgang Schäuble sprechen. Sonntag soll sich die griechische Bevölkerung in einem Referendum für oder gegen das Angebot der Geldgeber entscheiden.

+++ 6:44 Countdown zum Referendum: Athen startet offizielle Website +++
Eine offizielle Website der griechischen Regierung zum Referendum soll den Griechen bei ihrer Entscheidung am Wochenende helfen. Auf der Seite tickt ein Countdown.
(Foto: Offizelle Website Athen)

Unter dem Stichwort "Info & Infographics" gibt es die Daten zu den Hintergründen der Volksbefragung. Im Sinne der Regierungsmeinung liefern die Grafiken Argumente gegen die Austeritätspolitik der Geldgeber. Prominent: Zahlen zu den seit 2010 gestiegenen Zahlen von Depressionsfällen und Suiziden. Außerdem Angaben dazu, dass sich die Gruppe der Menschen ohne Krankenversicherung verfünffacht habe.

+++ 6:13 Wagenknecht für Referendum in Deutschland +++ Die designierte Linken-Vorsitzende Sahra Wagenknecht wünscht sich auch in Deutschland eine Volksabstimmung über die Euro-Rettungspolitik. "Schließlich sind wir es, die bezahlen", sagte Wagenknecht der "Passauer Neuen Presse". Sie hofft, dass die Griechen den Vorschlag der Geldgeber am Sonntag ablehnen. "Das Paket, das EU-Kommission, IWF und EZB vorgeschlagen haben, ist die Fortsetzung genau der falschen Politik, die seit fünf Jahren in Griechenland gemacht wird", sagte sie weiter. Von einem Nein zur Verlängerung des Rettungspakets würden auch die deutschen Steuerzahler profitieren.

+++ 4:32 Eurogruppe erwartet neue Vorschläge aus Athen +++ Neue Runde im Schuldenstreit zwischen Griechenland und seinen Geldgebern: Die Finanzminister der Eurogruppe wollen am Mittwochvormittag (11.30 Uhr MESZ) erneut über die verfahrene Lage in dem pleitebedrohten Krisenland sprechen. EU-Diplomaten erwarten neue Spar- und Reformvorschläge der Regierung in Athen. Griechenland ist seit Mitternacht offiziell "in Zahlungsverzug".

Eine Frist zur Rückzahlung ausstehender Verpflichtungen an den Internationalen Währungsfonds (IWF) ließ die griechische Regierung ungenutzt verstreichen. Das zweite Hilfsprogramm der europäischen Partner lief zum Monatsende aus. Die Banken des Landes bleiben bis zur kommenden Woche geschlossen. Griechenland steht aktuell - trotz seines enormen Schuldenbergs im Staatshaushalt - ohne finanzielle Hilfen da.

+++ 3:48 Österreich glaubt nicht an den Grexit +++
Der österreichische Finanzminister Hans Jörg Schelling schätzt die Wahrscheinlichkeit eines "Grexit" eigenen Angaben zufolge als nicht sehr hoch ein. Ein solcher Schritt sei gar nicht möglich, denn dann müsste Griechenland einen Austrittsantrag aus der EU stellen. Die griechische Regierung habe aber bislang immer betont, dass Griechenland einen Austritt nicht anstrebt. Schelling ist als Finanzminister des Euro-Mitglieds Österreich eng in die Verhandlungen zur Rettung Griechenlands eingebunden.

+++ 1:40 Schelling: Tsipras verlangt Unmögliches +++
Eine Absage des Referendums steht in Griechenland offenbar gar nicht zur Debatte. Finanzminister Yanis Varoufakis stellte nach Angaben seines österreichischen Kollegen Hans Jörg Schelling (ÖVP) nicht eine Absage der für Sonntag geplanten Volksbefragung in Aussicht, sondern lediglich eine "Ja"-Empfehlung der griechischen Regierung für die Abstimmung. Dies sollte in dem Fall geschehen, dass die EU-Finanzminister den neuen Vorschlägen Griechenlands zustimmten, sagte Schelling im österreichischen Fernsehen.
Video
Ja zum Euro, aber nicht sparen: Ausgang des Griechen-Referendums bleibt spannend 30.06.15 – 01:19 min Mediathek Ja zum Euro, aber nicht sparen Ausgang des Griechen-Referendums bleibt spannend

Das Referendum abzusagen, "würde nicht schaden", so der Minister. Die Sorge sei, dass niemand verstehe, worüber überhaupt abgestimmt werde. Er hoffe, dass Vernunft einkehre. "Wenn die griechische Regierung empfiehlt, 'Ja' zu stimmen, wäre es genauso hilfreich, wie wenn es nicht stattfindet."

Am Mittwoch werde die Eurogruppe weiter beraten, so Schelling. Was Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras zuletzt brieflich gefordert habe, entspreche nicht den Vereinbarungen und sei auch nicht machbar. Alle Finanzminister müssten sich dafür Genehmigungen holen. Ein Kredit aus dem Sicherheitsmechanismus innerhalb von Stunden sei also gar nicht möglich, sagte Schelling.

+++ 0:37 IWF: Griechenland in Zahlungsverzug +++
Das Euro-Mitglied Griechenland ist als erstes Industrieland der Welt beim Internationalen Währungsfonds (IWF) in Zahlungsverzug geraten. Der IWF bestätigte am Abend nach einer Sondersitzung der IWF-Spitze, dass Athen die fällige Kreditrate von 1,5 Milliarden Euro nicht fristgerecht überwiesen habe. Zuvor hatte sich die griechische Regierung noch um eine Fristverlängerung bemüht.

"Ich bestätige, dass die fällige Rückzahlung von 1,2 Milliarden Dollar (rund 1,5 Milliarden Euro) Griechenlands an den IWF nicht eingegangen ist", teilte IWF-Sprecher Gerry Rice mit. Griechenland könne erst dann mit weiteren Finanzmitteln aus den Töpfen des IWF rechnen, wenn die überfällige Rate beglichen sei.

+++ 0:09 Währungsfonds tagt in Washington +++
Am Hauptsitz des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington sitzen zur Stunde die Mitglieder des Exekutivrats zusammen, um in einer Sondersitzung über den jüngsten Antrag Griechenlands zu beraten. Die Sitzung begann am späten Nachmittag (Ortszeit US-Ostküste, 22.30 Uhr MESZ). Eine Entscheidung steht noch aus.

IWF-Chefin Christine Lagarde hatte in den vergangenen Wochen eine Fristverlängerung für Athen klar ausgeschlossen. Allerdings würde eine Klausel in der Charta des Währungsfonds theoretisch die Verschiebung der Rückzahlung um bis zu fünf Jahre erlauben. In der Geschichte des IWF geschah dies aber erst zwei Mal: Nicaragua und Guyana bekamen beide im Jahr 1982 eine Gnadenfrist gewährt.

+++ 0:00 Athen versäumt die Frist +++
Punkt 12.00 Uhr Mitternacht (MESZ) ist für Griechenland die Frist zur Rückzahlung von rund 1,6 Milliarden Euro an den Internationalen Währungsfonds (IWF) abgelaufen. Wenige Stunden zuvor hatte die Regierung in Athen noch um eine weitere Stundung gebeten. Falls der Exekutivrat des IWF - der rund 188 Mitgliedsstaaten repräsentiert - hart bleibt, könnte der Währungsfonds noch in der Nacht den Zahlungsverzug feststellen. Griechenland wäre damit offiziell pleite.

Griechenland ist damit das erste Industrieland, das seine Schulden beim IWF nicht rechtzeitig begleicht. Derzeit sind lediglich Länder wie Somalia, Sudan und Simbabwe beim Währungsfonds im Zahlungsrückstand.



Hinweis: Die Entwicklungen des Vortages finden Sie hier. Eine Übersicht zu den Ereignissen der vergangenen Tage können Sie im Liveticker vom Montag, 29. Juni, Sonntag, 28. Juni 2015 und Samstag, 27. Juni 2015 nachlesen.

Quelle: n-tv.de , ddi/mmo/AFP/dpa/rts
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Im Neben-Universum der Finanzmärkte droht ein galaktischer Sturm

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Jul 2015 19:40

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... 07D637BA5C

01.07.2015


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Im Neben-Universum der Finanzmärkte droht ein galaktischer Sturm
Markus Gärtner

Im größten und gefährlichsten Neben-Universum der Kapitalmärkte rumort es. Dem Reich der Schattenbanken droht ein Kollaps, wenn die Turbulenzen an den Börsen weitergehen.



In dieser dunklen Materie der Finanzwelt sind laut dem internationalen Rat für Finanzstabilität, dem Financial Stability Board, 75 Billionen Dollar unterwegs. Das entspricht der jährlichen Wirtschaftsleistung der ganzen Welt. Hier werden mit riesigen Kredithebeln hoch-explosive Wertpapiere finanziert und gehandelt. Ein kleiner Funke wie Griechenland kann das Fass entzünden.

Als Schattenbanken gelten Geldmarktfonds, Investmentbanken und Hedgefonds ‒ also Finanzdienstleister und Kreditgeber ‒ die nicht wie die klassischen Banken von der staatlichen Einlagenversicherung gedeckt sind.



Weil sie es nicht sind, unterliegen sie auch nicht den Auflagen, die Regulierer den Banken machen. Die Folge: Waghalsige und extrem auf Pump finanzierte Geschäfte werden zunehmend dorthin verlagert, um sie vor der Finanzaufsicht zu verstecken.



Im vergangenen Jahr ist dieses Neben-Universum um fünf Billionen Dollar weiter angeschwollen. Das entspricht der jährlichen Wirtschaftsleistung von Japan. Chinas oberster Börsenaufseher hat diesen Bereich der Kapitalmärkte als »Betrugsschema« bezeichnet.



Der bekannte Anleihe-Experte Bill Gross hat vor einem Liquiditäts-Infarkt bei den Schattenbanken gewarnt. Und sogar die New Yorker Zweigstelle der US-Notenbank gibt zu, dass die Schattenbanken »die Zerbrechlichkeit des gesamten Finanzsystems erhöht« haben.



Dem jüngsten Halbjahresbericht des Financial Stability Board sind beunruhigende Zahlen zu entnehmen. Demnach machen die Schattenbanken in den führenden westlichen Volkswirtschaften im Schnitt 25 Prozent des gesamten Anlagevermögens aus. Sie sind etwa halb so große wie das offizielle Bankensystem. Und sie entsprechen 120 Prozent der jeweiligen Wirtschaftsleistung in einem Jahr.



Doch die eigentlich schockierende Zahl ist eine andere. Das Schattenbanken-System hat sich nicht nur seit 2002 verdreifacht. Es zieht auch immer stärker die offiziellen Banken durch Kreditaufnahme in sein gefährliches Orbit hinein.



In den vergangenen drei Jahren haben die Schattenbanken ihre Kreditaufnahme bei den Banken um über 200 Prozent gesteigert. Das Geld wird aufgenommen, um mit Papieren zu spekulieren, die Warren Buffett als »finanzielle Massenvernichtungswaffen« bezeichnet hat.



In den USA sind Kredite an die Schattenbanken im laufenden Jahrzehnt von der elftgrößten zur fünftgrößten Position im Kreditgeschäft der Banken aufgestiegen. Im Klartext: Immer mehr Geld aus dem offiziellen Bankensystem wird abgezweigt, um das Riesenrad im Atomwaffen-Segment der Wertpapiere zu bewegen.



In den USA und in Großbritannien hat diese Entwicklung mehr Wucht als in Europa. In China hat sie das Finanzsystem zuletzt an den Rand des Abgrunds geschoben. Das geht aus Quellen hervor, die nichts mit Banken oder Fonds zu tun haben und daher relativ unverdächtig sind.



So drohen Streitfälle um Kredite für Schattenbanken die Zivilgerichte Chinas förmlich zu überwältigen.



Laut dem jüngsten Bericht des Präsidenten des Obersten Gerichtshofs in der Volksrepublik vom März haben Chinas Gerichte im vergangenen Jahr über eine Million Streitfälle mit Schattenbanken behandelt. Das war jeder fünfte Zivilfall im Land.


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Leser-Kommentare (6) zu diesem Artikel
01.07.2015 | 19:35
anberg

Ich verstehe das Kasperltheater überhaupt nicht. Ein normaler Mensch zahlt den Banken gar nichts, weil die Geldmengen ein Pyramidenspiel sind. Das ganze hat mit "Geld" nichts zu tun. Geld ist ein gewöhnliches Tauschmittel - nicht mehr. Hallo alle Politiker, zahlt mit eurem Gehalt die Zeche der Spekulanten. Die Allgemeinheit hat mit dem Ausplündern nichts zu tun

01.07.2015 | 17:47
leser1

@Elisa Man darf hier nicht den Fehler machen, alle Großbanken in einen Topf zu werfen: Es gibt die "Big 6", deren assets seit 2009 bis heute um 42%, deren deposits im gleichen Zeitraum um 86%, und deren cash reserves gar um 400% gewachsen sind (https://www.youtube.com/watch?v=qqF2YFQ1fhg, ab etwa 7:30). --- N.b.: Das sind echte Werte, und keine Derivate. Daneben gibt es jedoch die 100erten Großbanken weltweit, die bereits jetzt große Probleme haben, und deren Ausfälle...

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01.07.2015 | 17:33
Livia

Das ganze Universum der Finanzindustrie ist dazu ausgetüftelt um mit verwirrenden, für den Einzelnen nicht durchschaubaren "Produkten", die mit denen der Realwirtschaft nichts, aber auch garnichts zu tun haben, den Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen um eine Clique sogenannter Finanzdienstleister und vor allem ihre Bosse auf höchstem Niveau - ohne reale Leistungen - auszuhaltem! --- Der Gau wurde schon damit eingeleitet, als Banken erlaubt wurde, bzw. verpennt...

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01.07.2015 | 17:09
Elisa

Wer an die staatliche Einlagenversicherung glaubt, wenn es wirklich crasht, ist ein Träumer. Was nützen die regulatorischen Auflagen für Banken, wenn diese im Nu nicht nur pleite, sondern in Windeseile auch mit Unsummen, die sie im Geschäft mit Hedgefonds, Investmentbanken oder Geldmarktfonds verwettet haben, verschuldet sind??? Die Einlagenversicherung ist nichts als eine Beruhigungstablette für die Bankkunden. Letztlich gilt aber nur ein Gesetz - und das muss man nicht mal...

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01.07.2015 | 16:39
Tommy Rasmussen

Im Neben-Universum der Finanzmärkte droht KEIN galaktischer Sturm. Nach Griechenland können wir nur erwarten, dass Spanien, Italien, Frankreich, Deutschland und schlussendlich USA einer fast ähnlichen Flugbahn folgen werden, wie wir es bei der Sowjetunion gesehen haben. Was die meisten Menschen über den Fall der Sowjetunion nicht wissen ist, dass sie nicht wegen einer verfehlten Ideologie gescheitert ist, sondern durch einen finanziellen Bankrott. Deshalb wird USA und EU dazu...

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01.07.2015 | 16:33
Brigitte

Jeder klar denkende Mensch kann sich doch an den Fingern einer Hand abzählen, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis das alles zusammenbricht und er ganz sicher keinen Job, keine Rente oder irgendwelche Sozialleistungen mehr bekommen wird. Und wer dann nicht eines der automatisierten Technologien wie z.B. http://www.cutt.us/TM21 verwendet, dem ist der Hungertod garantiert.
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Der Albtraum beginnt erst: Den Griechen drohen massive Verluste bei Einlag

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Jul 2015 19:57

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... lagen.html

01.07.2015


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Der Albtraum beginnt erst: Den Griechen drohen massive Verluste bei Einlagen
Tyler Durden

Nach der Einführung von Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland fragen sich viele, ob wir damit das Schlimmste gesehen haben. Doch wie das Beispiel Zypern zeigt, hat für die Griechen ihr Nightmare on Euro-Zone Street gerade erst begonnen. In Zypern verloren die Einleger etwa 40 Prozent ihrer Einlagen.



Zur Erinnerung: In den vergangenen Monaten machten immer wieder Gerüchte die Runde, dass die Europäische Zentralbank (EZB) beabsichtige, die so genannten »Haircuts«, einen Teilverzicht der Gläubiger gegenüber den griechischen Banken, zu erhöhen. Das soll den Druck auf die griechische Regierung verstärken.



Das Ziel sind vor allem Vermögenswerte, die griechische Banken als Sicherheit für die Notkredite der EZB im Rahmen der so genannten »Emergency Liquidity Assistance« (ELA) hinterlegten. Über diese Haircuts soll sichergestellt werden, dass in die (niedrigere) Neubewertung sowohl die sich dramatisch verschlechternde Lage der griechischen Banken, als auch die immer mehr abnehmende Wahrscheinlichkeit einer einvernehmlichen Lösung zwischen Athen und seinen Gläubigern einfließt.



Kurz nach dem Beschluss der griechischen Regierung im April, die Regionalverwaltungen müssten »überschüssige« Kassenbestände an die griechische Zentralbank abführen, berichtete Bloomberg, die EZB erwäge drei Optionen für Haircuts bei den von den griechischen Banken hinterlegten Sicherheiten für die ELA-Kredite:

»Die Haircuts könnten auf das Niveau des letzten Jahres erhöht werden, also auf den Stand vor der Lockerung der Sicherheitsanforderungen an die griechischen Banken seitens der EZB; oder sie könnten auf 75 Prozent oder sogar 90 Prozent festgelegt werden. Die beiden letzten Optionen würden wohl dann zur Anwendung kommen, wenn sich Griechenland in einem ›geordneten Insolvenzverfahren‹ im Rahmen eines formalen EZB-Programms befindet oder aber es zu einer ›ungeordneten Zahlungsunfähigkeit‹ kommt.«

Gegenwärtig ist es viel zu früh, abzuschätzen, wie »geordnet« die Zahlungsunfähigkeit Griechenlands letztlich ablaufen wird. Bisher ist das Land lediglich mit einer fälligen Rate an den IWF in Verzug geraten. Aber damit befindet sich Griechenland praktisch nicht mehr unter dem »Rettungsschirm«.



Das heißt, gegenwärtig gibt es kein »Rettungspaket« mehr, und damit erlischt die Verpflichtung der EZB, weitere ELA-Kredite auszugeben oder das gegenwärtige Niveau des Haircuts für die griechischen Sicherheiten beizubehalten.



Die EZB muss also erneut über eine Wertberichtigung der hinterlegten Vermögenswerte für weitere ELA-Kredite entscheiden. Wie die Financial Times heute berichtet, ist damit zu rechnen, dass EZB-Chef Mario Draghi den Druck bereits morgen weiter erhöhen wird:

»Wenn sich die Zentralbanker der Euro-Zone am Mittwoch in Frankfurt treffen, könnten sie eine Entscheidung treffen, die nach Befürchtungen einiger Regierungsvertreter eine oder mehrere der größten griechischen Banken in die Insolvenz treiben würden.

Der EZB-Rat ist bereit, von den griechischen Gläubigern im Gegenzug für weitere Notkredite einen höheren Haircut zu fordern. Sollten die Haircuts massiv ausfallen, hätten die griechischen Banken größte Schwierigkeiten, sich überlebenswichtiges neues Kapital zu besorgen.

Am vergangenen Sonntag legte die EZB die verbindliche Obergrenze für die so genannten ELA-Kredite auf 89 Mrd. Euro fest und schickte das griechische Bankensystem damit in eine Art Ruhezustand. Wenn die EZB nun angesichts des wachsenden Risikos

einer Zahlungsunfähigkeit die griechischen Regierungsanleihen und von der Regierung gedeckte Wertpapiere, die die Kreditgeber als Sicherheiten hinterlegten, wertmäßig herunterstuft, könnte dies dazu führen, dass es den Banken schwerer fiele, ihre Notfall-Tagesgeld-Kredite zu verlängern.

Einige Mitglieder des nun politische Entscheidungen treffenden EZB-Rates befürchten, ein Ausstieg Athens aus einem Programm lasse – trotz der Bitte [aus Athen] um eine Verlängerung und ein drittes Rettungspaket – der EZB keine andere Wahl, als Maßnahmen zu ergreifen, die letztlich die Notunterstützung der griechischen Zentralbank an griechische Kreditgeber unmöglich machen würden.

Einige Regierungsvertreter aus der Euro-Zone befürchten, die Lage der größten griechischen Kreditgeber sei so angespannt, dass die EZB mit ihren Entscheidungen einige der schwächeren Banken in den Zusammenbruch drängen würde, wenn massivere Haircuts durchgesetzt würden.«

Zu Erinnerung: Mitte Juni hieß es, die griechischen Banken verfügten über geeignete ELA-Sicherheiten in Höhe von 32 Mrd. Euro, die künftig als Puffer dienen könnten. Seitdem wurde die ELA-Obergrenze um etwa fünf Mrd. Euro angehoben, was diesen Puffer nach wohlwollender Schätzung (wohlwollend deshalb, weil den griechischen Banken laut JPM bereits vor Wochen die ELA-Sicherheiten ausgingen) bei einem Volumen von wenig mehr als 25 Mrd. Euro belässt.



Wenn sich der Haircut erhöht, verschwindet dieser Puffer, und sobald die Wertminderung der Sicherheiten ein bestimmtes Niveau erreicht, läuft dies auf einen Haircut (also Verluste) der Einleger (Sparer) hinaus. Warum ist das so? Diese Konsequenz ergibt sich ganz einfach aus den Bilanzregeln, nach denen die Vermögenswerte den Verbindlichkeiten entsprechen müssen (was dem Kapitaleigner einen symbolischen Wert von 0,01 Euro belassen könnte).



Und sobald die Haircuts den Puffer an Sicherheiten aufgefressen haben, wird der implizite Wert der von Griechenland bereitgestellten Vermögenswerte (die gegenwärtig mit etwa 125 Mrd. Euro beziffert werden) sehr schnell unter den Wert der ungesicherten Verbindlichkeiten der griechischen Banken fallen, die am Tage der Einführung der Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland am vergangenen Wochenende mit etwa 120 Mrd. Euro angegeben werden, in Wirklichkeit aber darunter liegen dürften. Diese Verbindlichkeiten sind auch als »Einlagen« bekannt. Zu diesem Zeitpunkt ist ein Haircut bei den Einlegern unvermeidlich.



Das Volumen der Haircuts bei den Sicherheiten ist öffentlich nicht bekannt, aber der Nennwert der verpfändeten Sicherheiten, der in der Bilanz der griechischen Zentralbank erscheint, entspricht der ELA-Obergrenze. Daraus kann man auf die Größenordnung des gegenwärtigen Haircuts schließen.



Und wenn man von der wohlwollenden Annahme ausgeht, dass nach dem Einfrieren der ELA-Obergrenze auf 89 Mrd. Euro durch die EZB am Sonntag noch ein Puffer von 25 Mrd. Euro verbleibt, kann man Rückschlüsse auf die implizierte »Beteiligung« der Einleger an Rettungsaktionen, das so genannte »Bail-In«, im Zusammenhang mit unterschiedlichen Annahmen zu den Haircuts bei Sicherheiten ziehen.



Die folgenden Grafiken zeigen eine summarische Sensitivitätsanalyse, aus der sich ergibt, wie sich bestimmte ELA-Haircuts auf Haircuts bei den Einlegern auswirken dürften.



Eine andere Darstellung dieser Dynamik ergibt sich, wenn man den ELA-Haircut auf der X-Achse und den entsprechenden Haircut bei den Einlagen auf der Y-Achse darstellt – und zwar ab dem Zeitpunkt, an dem der kritische »Haircut«-Schwellenwert von 60 Prozent bei den ELA-Haircuts überschritten wird.





Wie man sehen kann, kommt es zu einem Einlagen-Bail-In (also zu einem Verlust der Einleger) mit einem Volumen von 33 Mrd. Euro oder entsprechend 37 Prozent, sobald der ELA-Haircut auf 75 Prozent ansteigt. Sollte der ELA-Haircut sogar 90 Prozent erreichen, stiege der Einlagen-Bail-In entsprechend auf ein Volumen von 67 Mrd. Euro oder 55 Prozent.



Gerade das zweite Szenario erinnert fatal an die Ereignisse in Zypern, und das ist auch keineswegs eine Überraschung, und wenn, wie der Chef der Euro-Gruppe, der Niederländer Jeroen Dijsselbloem, selbst erklärte, Zypern das »Vorbild« ist, wird auf die Kapitalverkehrskontrollen ein Bail-In der Einleger folgen.



Wir wünschten, wir hätten einige bessere Nachrichten für die griechische Bevölkerung, aber diese Konsequenz wurde vielleicht von niemand anderem als Goldman Sachs gewollt und vorherbestimmt. Huw Pill, der frühere Forschungsdirektor und Leiter der geldpolitischen Abteilung der EZB und seit August 2011 Goldman-Sachs-Chefökonom für Europa, schlug am 28. Juni Folgendes vor:

»Die Stammwähler der gegenwärtigen griechischen Regierung – Rentner und Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes – besaßen einen vorrangigen Anspruch auf die verbleibenden Barreserven der Regierung. Erst wenn diese Barreserven erschöpft sind, werden diese Stammwähler die direkten Auswirkungen des Liquiditätsengpasses zu spüren bekommen, der durch den politischen Stillstand zwischen Griechenland und seinen Gläubigern entstanden ist. Und erst dann wird eine Anpassung der innenpolitischen Interessen innerhalb Griechenlands möglich sein, die einen Ausweg erlaubt.«

Und da sich der frühere Goldman-Sachs-Vizepräsident und heutige EZB-Chef Mario Draghi anscheinend durchsetzen wird, werden die griechischen Rentner und Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes die ersten sein, die bluten müssen – zunächst aufgrund der Kapitalverkehrskontrollen und dann mit immer steigenden Haircuts bei ihren Spareinlagen. Letztlich verfolgt die Troika das Ziel, Tsipras entweder zum Einlenken zu bewegen, oder den Stammwählern von Syriza aus Rentnern und Mitarbeitern des öffentlichen Dienstes so massive Härten aufzuerlegen, dass sie ihren Ministerpräsidenten stürzen.



Dazu sollen ihnen zunächst Kapitalverkehrskontrollen und dann zunächst kleinere und später immer massivere Einlagenverluste aufgezwungen werden, bis die Griechen dann kollektiv um Gnade betteln und Europa auf Knien um Wiederaufnahme bitten, wobei Merkel dann die Köpfe von Tsipras und Varoufakis auf dem sprichwörtlichen (aber hoffentlich nur metaphorischen) Silbertablett serviert werden.


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Leser-Kommentare (16) zu diesem Artikel
01.07.2015 | 19:12
Harriet

...und die Zinsgötter und Zinses-Zins-Götter reiben sich mal wieder die Hände, wie in der Vergangenheit schon, und nun kann man verstehen, warum es damals zum Weltkrieg kam, es ist wieder genau das selbe Szenario, erst quetscht man die Völker aus und dann wundert man sich scheinheilig, dass es einen Rechts-Ruck in Europa gibt. Gegen die Goldman-Sachs-Elite ist alles andere HARMLOS!

01.07.2015 | 18:55
TC

Für mich ist das immer wieder unfassbar! Die Völker müssten doch regelrect durchdrehen und jeden verdammten Politiker aufhängen wollen. Sie gehen arbeiten, und die verdammten Banker sacken ihr Geld ein!!! Wie kann das sein, dass die Banker wieder und wieder und wieder zocken und zocken und verlieren und sich "retten" lassen aber auch nach einem Bail in oder Bail out einfach weiterzocken können und wieder mit dem Geld der Einleger gemästet werden? Ich begreif es nicht....

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01.07.2015 | 18:40
Vorsorge und Fluchtplan

Da das Gros keine umfassende Vorsorge getroffen hat und keinen Fluchtplаn hat, wird der Plan der Schlächter aufgehen und sehr viele Todesopfer fordern. Und da der Mainstream auch nichts über http://7.ly/mk7c schreibt, kennen nur die Leser der alternativen Medien diese pfiffige Mеthode, um jederzeit genügеnd Geld zu haben. - Authentische Erfahrungen dazu hat Kurt B. auf http://ur1.ca/myqf3 geschrieben.

01.07.2015 | 18:36
Michael K.

"Den Griechen drohen massive Verluste bei Einlagen" - tja, sowas kann tatsächlich eintreten, wenn Banken nicht gerettet werden.

01.07.2015 | 18:27
Hajo

Griechenland, Deutschland und die Eurozone Rede von Prof. Dr. Yanis Varoufakis, Finanzminister Griechenlands, bei der Hans-Böckler-Stiftung in Berlin (8. Juni 2015) http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=2176 Zeit-Fragen > 2015 > Nr. 17, 23. Juni 2015 > Griechenland, Deutschland und die Eurozone Griechenland, Deutschland und die Eurozone Rede von Prof. Dr. Yanis Varoufakis, Finanzminister Griechenlands, bei der Hans-Böckler-Stiftung in Berlin (8. Juni 2015) zf. Weil im...

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01.07.2015 | 17:47
Imperator

@ spatzinderhand "Ich habe nur eine Frage - warum jammern die Griechen um ihre Rente, das sie so gering ist - haben sie denn auch so viel in die Rentenkassen eingezahlt wie wir???" Und warum studieren so viele Deutsche in Wien gratis Medizin und nehmen Österreichern den Studienplatz weg, obwohl sie selbst noch nie einen Beitrag geleistet haben ???
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Bamf-Präsident in der F.A.Z. „Kein Taschengeld mehr für Asylbewerber aus s

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Jul 2015 20:10

http://www.faz.net/aktuell/politik/bamf ... 79515.html

Bamf-Präsident in der F.A.Z. „Kein Taschengeld mehr für Asylbewerber aus sicheren Herkunftsstaaten“

Der Präsident des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf) plädiert im Gespräch mit der F.A.Z. dafür, Asylbewerbern aus dem westlichen Balkan das monatliche Taschengeld zu streichen.
01.07.2015, von Jasper von Altenbockum und Eckart Lohse
Der Präsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Manfred Schmidt, am 10.10.2014 b
© Imago
BAMF-Präsident Manfred Schmidt

Der Präsident des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, Manfred Schmidt, hat sich für Kürzungen der Leistungen für Asylbewerber ausgesprochen. Schmidt sagte der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, das monatliche Taschengeld in Höhe von 140 Euro sollte für Asylsuchende aus sicheren Herkunftsländern gestrichen werden. Damit werde der Anreiz für Migranten vor allem aus dem westlichen Balkan gesenkt, sagte Schmidt.

Jasper von Altenbockum Autor: Jasper von Altenbockum, Verantwortlicher Redakteur für Innenpolitik. Folgen:
Eckart Lohse Autor: Eckart Lohse, Politischer Korrespondent in Berlin. Folgen:

Schmidt sagte der F.A.Z., zu Optimismus gebe es mit Blick auf die nach wie vor hohen Flüchtlingszahlen keinen Anlass. Nach wie vor komme ein erheblicher Teil der Asylsuchenden aus Staaten des Westbalkans, die keinerlei Aussicht auf Asyl hätten. „Bis Ende Mai hatten wir 111.000 Asylsuchende aus den zehn wichtigsten Herkunftsländern, 68.000 kamen aus Ländern des westlichen Balkans“, sagte Schmidt. Zwar sei die Zahl der Migranten aus Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina zurückgegangen, nachdem die Länder zu sicheren Herkunftsstaaten erklärt worden seien. Auch die Anträge aus dem Kosovo seien drastisch zurückgegangen. Dafür sei die Zahl der Anträge aus Albanien schlagartig gestiegen. „Derzeit wollen 30.000 Albaner Asyl in Deutschland haben. Diesen Menschen wird von Schleppern eine falsche Wirklichkeit vorgespielt“, sagte Schmidt.

F.A.Z. Mehr dazu in der F.A.Z. vom 02.07.2015. Am Vorabend schon in der F.A.Z. -App und als E-Paper.

Der Bamf-Präsident plädiert deshalb für eine Änderung des Asylbewerberleistungsgesetzes. „Nur 0,1 bis 0,2 Prozent der Menschen aus den Staaten des westlichen Balkans bekommen Schutz zugesprochen, alle anderen werden abgelehnt, weil sie aus Gründen hier sind, für die man keinen Schutz erhält. Das muss Konsequenzen haben“, sagte Schmidt der FAZ. Eine Möglichkeit sei es, das monatliche Taschengeld zu streichen. „Wir müssen Menschen, die vermutlich kein Asyl bekommen, sagen, dass sie vom ersten Tag in Deutschland an kein Taschengeld erhalten. Dann würde der Zustrom schnell abnehmen.“ Die 140 Euro, die es in Deutschland während des Asylverfahrens als Taschengeld gebe, seien in etwa der durchschnittliche Monatsverdienst in Südserbien.

Schmidt sprach sich in dem Interview außerdem dafür aus, sämtliche Staaten des westlichen Balkans, also auch Albanien, das Kosovo und Montenegro, zu sicheren Herkunftsstaaten zu erklären.

Schmidt sagte in dem Interview auch, dass eine solche Kürzung von Leistungen die Migration aus Afrika nicht aufhalten könne. Denn die Leute, die von dort kämen, hätten in ihre lebensgefährliche Reise nach Europa sehr viel Geld investiert und kämen hierher, um für sich und die Angehörigen in Afrika zu arbeiten, nicht um Sozialleistungen zu erhalten.
Zur Homepage

Quelle: F.A.Z.
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Freihandelsabkommen TTIP - EU-Parlament nimmt neuen Anlauf für Resolution

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Jul 2015 21:08

http://www.handelsblatt.com/politik/int ... 04140.html
Freihandelsabkommen TTIP
EU-Parlament nimmt neuen Anlauf für Resolution
Autor:

afp

Datum:

02.07.2015 17:37 Uhr

Nach dem Eklat im Juni versucht sich das Europaparlament erneut an einer sachlichen Diskussion des Freihandelsabkommens TTIP mit den USA. Vor allem die geplanten Schiedsgerichte stoßen bei den Abgeordneten auf Ablehnung.

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Viele Gegner des TTIP-Abkommens stören sich an den Investor-Staat-Schiedsgerichten, die in TTIP enthalten sein sollen. Quelle: Reuters
Proteste gegen TTIP

Viele Gegner des TTIP-Abkommens stören sich an den Investor-Staat-Schiedsgerichten, die in TTIP enthalten sein sollen.(Foto: Reuters)

BrüsselDer erste Versuch des Europaparlaments für eine Resolution zum Freihandelsabkommen TTIP mit den USA war vor drei Wochen in tumultartigen Szenen gemündet und gescheitert. Nun unternimmt die Volksvertretung einen neuen Anlauf: Sie setzte die Abstimmung über eine geänderte Resolution für Mittwoch auf die Tagesordnung, wie das Büro des Abgeordneten Bernd Lange (SPD) am Donnerstag in Brüssel mitteilte. Eine Debatte über TTIP soll demnach am Dienstag stattfinden.

Das Europaparlament hat kommende Woche seine letzte Plenartagung vor der Sommerpause und will dabei seine Position zu TTIP festlegen. Es ist zwar nicht direkt an den Verhandlungen beteiligt, die die EU-Kommission führt. Das Parlament kann aber das fertig verhandelte Abkommen ablehnen; daher würde eine Resolution bereits jetzt die roten Linien der Abgeordneten deutlich machen.
Müssen wir Schwarzwälder Schinken und Tiroler Speck wirklich schützen? Quelle: dpa

Kommentar zu TTIP
PremiumRicardo reicht nicht mehr

Im Juni scheiterte der erste Versuch. Der wichtigste inhaltliche Punkt, an dem sich dann auch ein Streit über das Verfahren entzündete, war die Schiedsgerichtsbarkeit. Sie soll Investoren schützen, Kritiker befürchten jedoch ein Aushöhlen demokratischer Standards. Dass das herkömmliche Schiedsgerichtsverfahren (unter dem Kürzel ISDS bekannt) nicht beibehalten werden soll, darin sind sich alle einig – nicht aber über das Ausmaß der Änderungen.

Der neue Resolutionsentwurf dringt darauf, „das ISDS-System durch ein neues System zu ersetzen“. Dieses solle „demokratischen Prinzipien“ unterliegen und die Fälle von unabhängigen Richtern öffentlich verhandelt werden. Auch eine Berufungsinstanz wird gefordert. Das System soll die nationale und die EU-Rechtsprechung respektieren. Ferner wird das Prinzip festgeschrieben, dass „private Interessen öffentliche politische Ziele nicht unterhöhlen können“.
Bekannte Schiedsgerichtsverfahren

Philip Morris vs. Australien

Der Tabakkonzern Philip Morris verklagte den australischen Staat wegen eines neuen Raucherschutz-Gesetzes: Seit 2012 dürfen Zigarettenschachteln in Australien nur ohne Markenzeichen und Logos verkauft werden. Das Unternehmen nutzte für die Klage ein Investitionsschutzabkommen zwischen Australien und Hongkong. Als Klägerin trat dementsprechend „Philip Morris Asia“ auf – und verlor in allen Instanzen.
Vattenfall vs. Deutschland
Cargill vs. Mexiko
Malbaie River Outfitters vs. Kanada
Exxon Mobil vs. Venezuela
Lone Pine vs. Kanada

Berichterstatter Lange hält dies für eine starke Position und wirbt im Parlament für Zustimmung. Ansonsten „setzt sich die EU-Kommission mit ihren offensichtlich mangelhaften Vorschlägen durch“, warnte er bereits am Mittwoch.

Beispielsweise die Grünen halten jedoch auch den neuen Vorschlag für zu schwach. Die Europaabgeordnete Ska Keller nannte ihn einen „fadenscheinigen Kompromiss“. Auch die Organisation Campact aus dem Bündnis Stop TTIP ist skeptisch. „Das sind relative Verbesserungen. Aber das Gesamtsystem ist nicht notwendig – es braucht keine Sondergerichtsbarkeit für Investoren“, sagte Campact-Sprecher Jörg Haas.
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Rette sich, wer kann: Europa taumelt dem Abgrund entgegen

Beitragvon Günther Wolfram » 7. Jul 2015 11:32

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/
Rette sich, wer kann: Europa taumelt dem Abgrund entgegen


Eurovisionen
Ende einer Illusion
Angela Merkel: Unter ihren müden Augen zerfällt die EU
Angela Merkel nach dem ultimativen Euro-Gipfel: Technokratisch gescheitert. (Foto: dpa)
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten ... lt-die-eu/
Angela Merkel nach dem ultimativen Euro-Gipfel: Technokratisch gescheitert. (Foto: dpa)

Die EU steht vor der Spaltung. Der Gipfel legte die Bruchlinien schonungslos offen: Die Südeuropäer wollen etwas anderes als der Norden oder der Osten. Griechenland ist der Katalysator für eine zentrifugale Dynamik. Mittendrin Angela Merkel: Müde, ausgelaugt, überfordert. Sie kann nur noch zusehen, wie auseinanderfällt, was mit der Verführung des Geldes in eine Einheit gezwungen werden sollte.
Der Gipfel in Brüssel hat wie noch kein Treffen der Euro-Retter gezeigt, dass die EU nicht funktioniert. Griechenland ist nicht mehr das Problem. Die nächsten Kandidaten sind Italien und Frankreich, vermutlich auch Spanien. Die Fehler sind systemisch und können nicht durch faule Kompromisse korrigiert werden. Die Ursachen sind einfach zu analysieren, doch zu komplex, um sie zu beheben. In der Krise fliegt auseinander, was durch eine Kredit-Orgie nicht aneinander gekettet werden kann.

Die Probleme:

Die Institutionen der EU funktionieren in der Krise nicht: Die EU besteht aus viel zu vielen unvollkommenen Gremien. Es war bezeichnend, dass Angela Merkel selbst bei der Pressekonferenz den Überblick verloren hatte. Sie schien kurzzeitig nicht mehr zu wissen, welche Sitzung gerade stattfand. Sie sprach vom Gipfel als dem „Rat“, musste sich jedoch später korrigieren: Die Staats- und Regierungschefs der Euro-Zone hatten sich getroffen. Die EU-Kommission schwebt irgendwo im Nirwana. Jean-Claude Juncker wirkt wie von einem anderen Stern. Er beschwor die Einheit, und doch konnte man seinen schwammigen Sätzen entnehmen, dass er nicht mehr an die Einheit glaubt. Der Rat ist vertreten von Donald Tusk. Tusk hat keine Ahnung, was er machen soll. Er versteht die Brüsseler Welt nicht. Das Parlament führt ein Eigenleben und beklagt, dass es nicht ausreichend Gewicht hat. Die EZB gilt für viele als der Retter in höchster Not. Sie hat Macht, übernimmt aber keine Verantwortung – eine typische Konstellation im Investment-Banking. Der ESM soll es jetzt richten. Der ist so kompliziert, dass niemand weiß, wie er überhaupt zum Einsatz kommen kann. Nicht einmal Angela Merkel weiß im Schlaf, wofür die Buchstaben stehen und sprach vom Europäischen Stabilisierungsmechanismus (richtig: Europäischer Stabilitätsmechanismus).

Die Interessen der Mitgliedsstaaten sind gegenläufig: Italiens Premier Matteo Renzi sagte am deutlichsten, was die Südeuropäer denken: Man brauche ein anderes Europa. Er halte das prinzipielle Problem der EU für schwerwiegender als das Problem Griechenland. Er wolle kein Europa der Austerität, sondern eines des Wachstums. Francois Hollande sagte, er wolle Griechenland unbedingt im Euro halten. Er weiß: Wenn es in Griechenland zur humanitären Katastrophe kommt, dann braucht Marine Le Pen keine Kredite mehr von Russlands Präsident Wladimir Putin. Eine EU in Auflösung ist eine kostenlose Wahlkampfmaschine für den Front National. Deutschland kann nicht nachgeben, weil Merkel und Schäuble den Deutschen versprochen haben, dass Griechenland auf einem guten Weg sei. Die bei den griechischen Seilschaften versickerten Steuer-Milliarden sollen ein gutes Investment gewesen sein. Sigmar Gabriel gibt den Hardliner und macht üble Stimmung gegen Griechenland. Die Osteuropäer sind gehorsam und euphorisch in die Austeritäts-Falle getappt. Sie wollen nicht die anderen Geld-Töpfe mit den Griechen teilen. Die kleinen Staaten haben immer stärkere, euroskeptische Parteien. In dieser Gemengelage ist eine einheitliche politische Willensbildung unmöglich.

Die Solidarität in der EU funktioniert nur so lange, so lange sie den nationalen Egoismen dient: Renzi hat völlig zu Recht moniert, dass der Umgang mit den Flüchtlingen ein Skandal erster Güte ist. Italien wird mit dem Problem alleingelassen. Wenn erst die Flüchtlingswelle aus Griechenland einsetzt, wird die ohnehin schon minimale Hilfsbereitschaft aus den anderen Staaten erodieren. Der Einsatz von Militär gegen Flüchtlingsboote diskreditiert eine Gemeinschaft, die sich angeblich über Werte definiert. Auch wenn es die Technokraten nicht wahrhaben wollen: Eine politische Union zerbricht immer an einem schweren, humanitären Sündenfall.

Die EU hat sich selbst zur Geisel der Troika gemacht: Die EZB, der IWF und die EU-Kommission haben in der Griechenland-Krise total versagt. Sie haben sich auf eine reine Austeritäts-Politik festgelegt: Steuern rauf, Sozialausgaben runter, Privatisierungen. Das mag in einem Excel-Sheet gut aussehen. In der Praxis funktioniert es nicht.
Das komplexe System ist nicht in der Lage, Fehler zu korrigieren. Die Entwicklung in Griechenland spricht Bände. Mit dem Einsetzen der Kredit-Orgie bei gleichzeitiger Austerität ist die Wirtschaft auf Sturzflug gegangen, wie die Grafik von Standard &Poor’s eindrucksvoll zeigt.

grafiii

Angela Merkel hat den Zenit ihrer Karriere überschritten: Die Kanzlerin ist müde, überfordert, ausgelaugt. Mangels politischer Willenskraft verheddert sie sich in technokratischen und pseudo-juristischen Spitzfindigkeiten. Zu einer Parallelwährung in Griechenland fällt ihr nur ein, dass das die Finanzminister diskutieren sollen. Sie beharrt auf Vereinbarungen, die keiner ihrer Kollegen mehr kennt. Keiner hat die Vereinbarungen je eingehalten: Die rot-grüne Bundesregierung hat als erste den Maastricht-Vertrag gebrochen, um eine NRW-Wahl nicht zu stören. Der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann sagt auf die Frage, dass eine Euro-Austritt rechtlich gar nicht möglich sei: „Da werden sich die Juristen noch in 20 Jahren drüber streiten. Jetzt werden Fakten geschaffen.“ Anarchie von oben – auch daran zerbrechen politische Systeme in der Regel.

Vielleicht gibt es mit Griechenland einen Kompromiss in letzter Sekunde: Nun ist ein zweijähriges ESM-Programm in der Diskussion. Einen Schuldenschnitt wird es nicht geben, weil Merkel immer noch glaubt, dass es besser ist, als Rechthaberin zu sterben als den Schaden zu minimieren. Sie sagt, ein Haircut wäre eine verbotene Staatsfinanzierung. Doch beim Grexit sind 340 Milliarden Euro weg – das war dann auch eine verbotene Staatsfinanzierung, nur eben in der Retrospektive. Vielleicht kann man sich nun auf technische Lösungen einigen, wie die Verlängerung der Laufzeiten oder die Aussetzung der Zinszahlungen. In sechs Monaten ist das Dilemma auf Wiedervorlage, weil die Troika-„Reformen“ nur die Zerstörung bewirken und echte Strukturmaßnahmen wie die Abschaffung von korrupten nationalen Netzwerken nicht von außen zu überwachen sind.

Der Gipfel von Brüssel hat dem Taktieren ein Ende bereitet. Nun sind die Fakten stärker als die Ideologien. 50 Prozent Jugendarbeitslosigkeit hält kein politisches System aus. Erodierende Rentensysteme, hausgemachter Wahnsinn wie die Russland-Sanktionen oder externe Faktoren wie der sich abzeichnende Crash in China werden der EU den Rest geben.

Die kommenden Generationen müssen Europa neu erfinden. Doch sie verwalten kein reiches Erbe. Ihre verantwortungslosen Ahnen haben ihnen ein drückendes Schulden-Paket aufgebürdet. Sie werden viel Mut, Tatkraft und Kreativität brauchen, um wieder die Null-Linie zu erreichen. Die griechische Tragödie ist ein europäisches Drama von epischem Ausmaß.
Themen: Austerität, Deutschland, EU, Euro, Euro-Krise, Europa, EZB, Flüchtlinge, Frankreich, Hollande, Italien, IWF, Merkel, Osteuropa, Renzi, Schäuble, Schulden, Sigmar Gabriel, Technokraten, Troika

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Europäisches Parlament stimmt für TTIP

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Jul 2015 09:23

http://www.rtdeutsch.com/25417/internat ... fuer-ttip/

Europäisches Parlament stimmt für TTIP

Das Parlament der Europäischen Union hat für eine Resolution gestimmt, in der es sich für den Abschluss des sogenannten Freihandelsabkommens TTIP mit den USA ausspricht. Bürgerinitiativen in ganz Europa kündigten umgehend Proteste an. Die Industrie jubelt.
Quelle: betterfinance.org
Quelle: betterfinance.org

Nachdem im Juni dieses Jahres eine ähnliche Abstimmung gescheitert war, stimmten die Abgeordneten im Straßburger EU-Parlament nun für eine Resolution, die sich für den grundsätzlichen Abschluss des sogenannten Freihandelsabkommens TTIP mit den USA ausspricht.
Auch lesen: Analyse des von WikiLeaks veröffentlichten Kerntextes des TiSA-Abkommens

Auch lesen: Analyse des von WikiLeaks veröffentlichten Kerntextes des TiSA-Abkommens

Die besonders umstrittenen Pläne privater Schiedsgerichte, bei denen transnationale Konzerne Staaten auf Regress für „in der Zukunft erwartbare Gewinne“ verklagen können sollen, wurden nun in „öffentlicher Investorenschutz“ umbenannt. Auch wenn einige Abgeordenete fordern, dass diese Pläne dann „demokratischen Prinzipen“ folgen sollen, deutet nichts darauf hin, dass dies letztlich auch der Fall ist. Ein Antrag der ein generelles Verbot der privaten Schiedsgerichtbarkeit forderte, fand keine Mehrheit im Parlament.

Überschattet wurde die Abstimmung von Vorwürfen gegen Parlamentspräsidenten Martin Schulz (SPD), der die Geschäftsordnung gebogen habe.

Europäische Bürgerinitiativen gegen TTIP und CETA sowie das deutsche Bündnis TTIPunfairHandelbar kündigten umgehend eine Großdemonstration gegen TTIP am 10. Oktober in Berlin an. Der Bund der deutschen Industrie zeigte sich hingegen entzückt von der Annahme der Resolution.
8. Juli, 2015 93 Kommentare - International

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Schlagwörter: EP, Europäisches Parlament, Martin Schulz, Straßburg, TTIP

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93 comments

polo
8. Juli, 2015 at 16:41

Ein großartiger Tag für Europa, die EU und die USA. Aber nur ein erster Schritt. Zum Glück ist zu erwarten, dass sich Common Sense durchsetzt. (Ich freue mich schon auf die Kommentare hier.)
Reply
Chilitester
8. Juli, 2015 at 16:57

@polo:
Was du da ausgeschwitzt hast, das geht ja nicht mal mehr als Satire durch!
Reply
polo
8. Juli, 2015 at 20:43

Leute, ganz im ernst: da schreib‘ ich noch „ich freu mich schon auf die Kommentare“. Und? Das macht doch so keinen Spaß. Man hält das Stöckchen hin und alle springen drüber, man schmeißt ein Stöckchen weg und alle hecheln hinterher. Das machen doch nicht einmal Hunde und das sind schon dumme Viecher. Das ist wie Angeln im Aquarium. Man muß nur TTIP, NATO, USA, Freiheit, Demokratie, Putin böse schreiben und zack kommt der pawlowsche (unbestritten einer der ganz Großen die Rußland hervorgebracht hat) Reflex. Stimmt das geht nicht mehr als Satire durch, Satire soll geistreich überraschen. Das ist wie Volkspalastgeschrei auf Knopfdruck. Eher beängstigend. Andererseits aber auch beruhigend. Wenn sich hier der Kampf gegen unsere freiheitliche Grundordnung austauscht, dann kann man zumindest völlig beruruhigt schlafen gehen – keine Gefahr.

Aber putzig, putzig ist es schon. Wie ein zehn mal gehörter Kalauer.

Halt wie bei einem Hund: „Los Waldi, feines Stöckchen, hol das Stöckchen…“ Einmal paar mal lustig und dann nach kurzer Zeit total langweilig.

So long Folks, viel Spaß beim Weltverstehen und Weltverändern im Internet, hält Euch wenigstens vom wahren Leben fern und Ihr könnt Euch auch nicht verletzen. Ganz besonderen Gruß an Abendsternchen, meinen besonderen Fan (zwischen uns beiden: Hüh, hüpf…).
Reply
Mario Nette
8. Juli, 2015 at 22:11

ja dann ist für Dich ja alles bestens in Ordnung – Viel Spass noch mit Deinem Leben !
Reply
Abendsternchen
8. Juli, 2015 at 22:27

Wenn du dir einbildest, dass du hier nen Fan hast, dann bist du ja dümmer als gedacht :)

Ich sehe es so, dass der Trolle-Mist nicht so einfach in der Gegend rumliegen sollte, wie Müll. Was sollen denn die Besucher denken, wenn her nicht aufgeräumt wird. Das kann man doch keinem zumuten und deshalb machen wir halt gerne sauber und fegen den Scheiß weg :)
Reply
Umut
8. Juli, 2015 at 17:00

Ich hoffe sie sind der erste der Qualvoll an den folgen des Monsanto Fraßes drauf geht…
Reply
ronja
8. Juli, 2015 at 17:09

polo, sind Sie eigentlich pervers veranlagt? Sie freuen sich also, dass wir bald noch mehr Arbeitslose haben, den Dreck der Amis fressen sollen, und wenn alles nicht so läuft, wie die Amis es wollen, wir auch noch zum Zahlen verdonnert werden. Merkel hat Deutschland mit TTIP und CETA den Amis zur freien Verfügung gestellt, und Sie freuen sich?
Reply
Liuhvan
8. Juli, 2015 at 17:54

Nein, poro ist nur rappeldumm, nicht mehr – nicht weniger.

Der begreift halt einfach nicht worum es geht….leider dürfen solche Blindwürste auch noch wählen.
Reply
Chilitester
8. Juli, 2015 at 18:01

@ronja:
Nee, der freut sich, dass er uns wieder mit seinem widerlichen Getrolle nerven kann. Das ist einer von der übelsten Sorte, gegen den sind unsere Haustrolle Nikita & Co. ein Kinderchor. Unter http://www.rtdeutsch.com/24601/wirtscha ... lungsbank/ hab ich mal ein paar aufschlussreiche Selbstoffenbarungen aus ihm rausgekitzelt.
Reply
ronja
8. Juli, 2015 at 20:09

Liuhvan und Chilitester, Ihr habt beide recht. Ein rappeldummer Troll, mit einer perversen Ader, der Geld für sein widerliches Geschreibe bekommt.
Gruß Ronja
Reply
Kermit
8. Juli, 2015 at 19:41

Logo das freut den Polo. Der Name ist Programm. Immer schön von oben herab gegen die Menschen…
Reply
Eric
8. Juli, 2015 at 17:12

Endlich mal ein vernünftiger Kommentar hier. Das gemeine Volk darf man nicht über alles entscheiden lassen; da lag Platon gar nicht so falsch :)
Reply
Chilitester
8. Juli, 2015 at 17:49

@Eric:
„… das gemeine Volk …“
Ich weiß ja nicht, wofür du dich hältst, aber wenn du das „gemeine Volk“ betreffende Entscheidungen gern an „höhere Gewalten“ abdelegierst, darfst du gern als Erster auf die Schlachtbank gehen.
Reply
Heureka Πάντα ρεΐ
8. Juli, 2015 at 17:57

Sind Sie von Beruf Kabarettist?
Reply
mst
8. Juli, 2015 at 17:20

und warum wenn ich fragen darf?
Reply
Abendsternchen
8. Juli, 2015 at 16:46

Ich sags doch DIKTATUR !!!! Es wird nicht für die Menschen gedacht, sondern nur gegen sie und für den Profit der Superreichen, die uns ja eh beherrschen. War mir aber vorher schon klar. Wir sind Gefangene in der EU..

Wie man hier sehen kann:

Spanien: Protestieren steht ab sofort unter Strafe

Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 08.07.15

Spaniens rigides Anti-Demonstrationsgesetz ist trotz massiver Proteste aus Bevölkerung, Politik und Justiz in Kraft getreten. Ab sofort können Behörden für Teilnahme oder den Aufruf zu Demonstrationen Geldbußen bis zu 600.000 Euro verhängen. Die Polizei kann Bürger für die Ausübung ihrer Grundrechte ohne jede richterliche Entscheidung finanziell bestrafen.

Spaniens höchst umstrittenes Anti-Protest Gesetz trat trotz massiver Proteste Anfang Juli in Kraft. Das neue Sicherheitsgesetz – von Gegnern „Knebelgesetz“ genannt, wird von Bürgern, Oppositionsparteien, Richtern, Anwälten und Menschenrechtsexperten der Vereinten Nationen und dem Europarat gleichermaßen kritisiert. Sie werfen der Regierung von Mariano Rajoy vor, mit dem Gesetz grundlegende Bürgerrechte wie die Freie Meinungsäußerung und das Versammlungsrecht aushebeln, um Proteste zu verhindern.

Die Beschränkungen beinhalten das Demonstrieren in der Nähe der Regierungsgebäude, die zu Geldstrafen von bis zu 600.000 € führen können. Auch das Fotografieren von Polizisten ist ab sofort per Strafe verboten. Die Polizei bekommt weitreichende Befugnisse, kann Bürger direkt mit bis zu 600 Euro bestrafen, wenn sie sich „respektlos“ behandelt fühlen und jede friedliche Versammlung in der Öffentlichkeit auflösen, sofern eine „zuständige Behörde“ dies anordnet. Das Gesetz kriminalisiert auch das Blockieren von Zwangs-Räumungen – eine seit dem Beginn der Wirtschaftskrise weit verbreitete Solidaritätspraxis in Spanien, wo zahllose Bürger mit ihrem Arbeitsplatz auch ihre Häuser verloren, da sie nicht mehr in der Lage waren, ihre Hypotheken zu bezahlen. Nicht nur das Mitmachen, bereits das Verbreiten einer solchen Demonstration etwa über Twitter oder Facebook-Posts wird strafbar.

Nur 7 Prozent der Bürger unterstützen laut Umfrage das Gesetz, seit Monaten gibt Massendemonstrationen gegen die Einführung. Dazu haben die Bürger sogar eine Hologramm-Demo organisiert, bei der statt physischen Menschen eine virtuelle Masse von Protestierenden auf die Straße vor das Parlament projiziert wurde.

Alle Oppositionsparteien haben bereits gesagt, dass sie das Gesetz aufheben, wenn sie eine Mehrheit in der spanischen Wahlen noch in diesem Jahr zu erreichen. „Die ,Knebelgesetze‘ dauern so lange wie die Regierung Rajoy. Sobald wir in der Regierung sind werden sie aufgehoben“, so die sozialdemokratischen Führer Pedro. Die Protestpartei Podemos hat ebenfalls die sofortige Abschaffung der „unnötigen und ungerechten Gesetze“ in ihr Wahlprogramm geschrieben. Die spanische Zeitung El Diario schreibt: „Was auch passiert – nach diesem Gesetz hat die Regierung immer Recht.“

Hier kann man es weiter lesen: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten ... er-strafe/

Ist doch wunderbar. Macht doch gleich nen Zaun um die EU und nen Schild „HAFTANSTALT DER BÜRGER“ das wäre doch passend.

Unsere Gefängniswärter wurden von der USA-Bilderbergern eingesetzt ^^
Reply
Chilitester
8. Juli, 2015 at 17:04

Francos Jünger machen ihrem Ziehvater alle Ehre. Na dann, liebe Spanier, willkommen zurück im Faschismus! Noch habt ihr die Möglichkeit, das Räuberpack abzuwählen, beeilt euch!
Reply
André Marggraf
8. Juli, 2015 at 20:04

Abwählen? Abstrafen – aber nachhaltig!!!
Reply
Hoschi
8. Juli, 2015 at 17:07

Fragst Du die eigentlich, bevor Du deren urheberrechtlich geschütze Inhalte woanders veröffentlichst?
Reply
Abendsternchen
8. Juli, 2015 at 17:48

Da ist doch der Link dabei, also was willst du ^^ Du bist doch nur sauer, dass hier die Wahrheit verbreitet wird ;)

Das macht den scheiß Job eines US-Trolls ja so schwierig. Heul dich doch bei der Tante Führungsoffizier aus ^^
Reply
Hoschi
8. Juli, 2015 at 18:25

@Abendsternchen: „Da ist doch der Link dabei, also was willst du“

„Alle Inhalte auf den Seiten der Deutschen Wirtschafts Nachrichten sind urheberrechtlich geschützt. Das betrifft insbesondere die veröffentlichten Artikel. Einzelne Textpassagen daraus dürfen auszugsweise im Rahmen des Zitatrechts verwendet werden, wenn dabei eine Quellenangabe in Form eines Links auf den Originalartikel erfolgt.“ (DWN-Impressum)

„Einzelne Textpassagen .. dürfen auszugsweise“ würde zumindest ich anders deuten. Im Zweifel auch die Rechtsabteilung von RT.

Zum restlichen Gelaber: Gähn.
Reply
Gustl
8. Juli, 2015 at 18:34

„Alle Inhalte auf den Seiten der Deutschen Wirtschafts Nachrichten sind urheberrechtlich geschützt. Das betrifft insbesondere die veröffentlichten Artikel. Einzelne Textpassagen daraus dürfen auszugsweise im Rahmen des Zitatrechts verwendet werden, wenn dabei eine Quellenangabe in Form eines Links auf den Originalartikel erfolgt.“

Von einzelnen Textpassagen kann hier wohl nicht mehr die Rede sein…
Reply
Liuhvan
8. Juli, 2015 at 17:56

Wo steht dass es urheberrechtlich geschütze Inhalte sind?
Reply
Gustl
8. Juli, 2015 at 18:31

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/impressum/
Reply
Michau2000
8. Juli, 2015 at 17:15

@Abendsternchen

Ich bin immer wieder von deinen Kommentaren begeistert.
Ich find es richtig krass und besorgniserregend was in Europa und der Welt passiert. Wir sind schon lange keine Demokratie mehr. Der Weg, der von den Politikern seit längeren eingeschlagen wird, führt auf gar kein Fall in die richtige Richtung. Im Gegenteil; Wir werden in DEN Abgrund geführt. Es wird Chaos und Widerstand ausbrechen. Die Mischung aus Bürgerkrieg und neuen Weltkrieg, den USANATOEU vorbereiten ist hoch explosiv. Ich möchte gar nicht wissen wie viele Menschen sterben werden und ich sehe das schon vor mir, den größten Gefängnis der Welt: Europa…
Reply
Oma
8. Juli, 2015 at 17:36

Dich begeisert Copy&Paste?
Reply
Abendsternchen
8. Juli, 2015 at 17:53

Mensch Ludy, hab dich sofort erkannt, zwar gealtert aber genau so nen Scheiß wie vorher :)

Wahrscheinlich findet er es toll, dass ich mich bemühe die Wahrheit zu finden und hier reinzustellen. Außerdem ist auch hier wieder mehr eigenständiger Text dabei, als in deinen ganzen Vorlagen-Trolle-Posts. Bist wohl neidisch, weil du/ihr keinen vernünftigen intelligenten Satz zustande bekommt *lach*

Ich sags, doch als Unterhaltungsprogramm seid ihr Trolle erste Sahne :)
Reply
LUDY VON T-ONLINE, DER NICHTS BESSERES ZU TUN HAT ALS ABENDSTERNCHEN HIER ZU STALKEN
8. Juli, 2015 at 18:33

„Ich sag[‚]s[] doch[,] als Unterhaltungsprogramm seid [I]hr Trolle erste Sahne[!] :)

Nicht nur da! Auch was der Umgang mit der deutschen Sprache angeht! Aber keine Bange, Sternchen! Noch ein paar Abendkurse in Russland, dann kannst Du das auch irgendwann!
Liuhvan
8. Juli, 2015 at 17:56

Na ja….dich begeistern offensichtlich sinnentleerte Kommentare.
Reply
Abendsternchen
8. Juli, 2015 at 19:05

Hallo Liuhvan ^^ Klar, doch wenn man wie Oma-Ludy, den Intellekt einer verstorbenen Seegurke besitzt, dann wird’s doch bei 3 Wörtern schon mehr als schwierig noch durchzublicken :)

Wir scheinen ihn immer mehr zu überfordern, er wiederholt auch die paar Worte inzwischen schon in Dauerschleife :)

Bei der Trolle-Rekrutierung standen wohl nur noch Intelligenzallergiker zur Verfügung und die mussten noch mit Bananen von den Bäumen gelockt werden :)

Auf der Suche nach Argumenten von denen würde selbst der Mentalist an seine Grenzen stoßen ^^
ronja
8. Juli, 2015 at 18:14

Oma, und wo haben Sie Ihre Weisheiten her? Sie sind immer und überall der Zeitzeuge, oder wie?
Reply
Abendsternchen
8. Juli, 2015 at 18:04

Hallo Michau, danke schön ^^ Sehe ich genau wie du, deshalb hab ich ja auch geschrieben, dass wir in ner Diktatur leben und unsere Gefängniswärter sind die Bilderberger und unsere Politiker deren willfährigen Ausführungsorgane. Und wenn es so weiter geht, dann wird es schlimmer als man es sich vorstellen möchte. Und der 3. Weltkrieg ist wohl gar nicht so abwegig, weil die USA sich ja bei den immensen Schulden irgendwie sanieren muss und die hat es doch noch nie gestört die Menschen abzumurken.

Für die meisten Kriegstote die USA zuständig ist. Das US amerikanische Friedensforschungsinstitut hat die Zahl der durch die USA verursachten Kriegstoten seit 1776 auf 85 Millionen beziffert. Da kann wirklich niemand mithalten.

Und unsere Haus- und Hoftrolle, die wieder nix gegen mich vorbringen können, außer dem selben Blödsinn wie immer, sind die untersten aber sehr willigen Sklaven, wie man wieder unschwer erkennen kann :) Und haben kein Gewissen und verkaufen sich und nehmen den Krieg wohl in Kauf. Erbärmlich !!!
Reply
polo
8. Juli, 2015 at 17:27

Schon klar…

Übrigens zu Ihrem Kommentar: Second place is first loser. In Ihrem Fall hätte aber auch gegolten: First place ist first loser. Zumindest intellektuell.

Versuchen Sie jetzt mal nicht zu schäumen und nicht zu antworten.
Reply
Liuhvan
8. Juli, 2015 at 18:01

Dafür antworte ich du Hungerranzen.

Jemand der – wie du – auf dem geistigen Niveau eines schimmeligen Hasenköttels hängen geblieben ist, sollte erst einmal selbst versuchen das freihändige Denken wieder zu erlernen.

Und das dauert in deinem Fall Jahre….und bis dahin verabschieden wir uns von dir Dümmling und weinen dir keine Träne nach.

Viel Spass beim Steigern deines Niveaus auf das Level eines Kleinkindes.
Reply
Fickschnitzel
8. Juli, 2015 at 18:57

„freihändige Denken“

Ist bei Dir vielleicht auch besser, Liuhvan, dann musst Du die Vorhänge beim „Denken“ nicht zuziehen.
Reply
ronja
8. Juli, 2015 at 20:15

Nochmal Liuhvan und Chilitester, ihr habt mich jetzt zum lauten lachen gebracht. Macht weiter so!
Reply
Chilitester
8. Juli, 2015 at 18:07

polo, du bist nicht nur arrogant, sondern auch lernresistent. Na komm, Trollchen, zeig’s mir! Mach mich nackig!^^
Reply
Abendsternchen
8. Juli, 2015 at 19:09

Hallo Chili ^^ Das kann dauern, er muss sich doch erst erklären lassen, was du geschrieben hat und dann mit der Tante Führungsoffizier nen Text aufsetzten und das wird wieder schwierig werden, kennt man ja :)
Reply
Abendsternchen
8. Juli, 2015 at 18:10

Na, den ersten Platz bei den Losern hast doch du inne und den machen dir hier höchstens deine Trolle-Kollegen streitig. Eure Vorlagen sind doch nur Lügen und sonst nix. Und dass ich wieder richtig liege, zeigt doch, dass der ganze Troll-Kindergarten wieder unter meinem Post aufgeschlagen ist :)

Ich freu mich immer über die Bestätigung, dass ich auf dem richtigen Weg bin und ihr gegen die Wahrheit keine Argumente habt, sondern nur das übliche dumme Trolle-Rumgeheule :)
Reply
Chilitester
8. Juli, 2015 at 18:36

@Abendsternchen:
„dass der ganze Troll-Kindergarten wieder unter meinem Post aufgeschlagen ist“
Da könnte ich echt neidisch werden. Und dann noch der Trollkönig in der Luxusloge – wie machst du das bloß?^^
Reply
ronja
8. Juli, 2015 at 20:20

Sternchen, ist doch eine Freude, mit den Dummsprüchen der Trolle. Argumente habe ich von denen auch noch nie gehört.
Ich bin stolz auf dich!
Gruß Ronja
Reply
Abendsternchen
8. Juli, 2015 at 22:18

Dankeschön ronja, freut mich ^^ Ganz liebe Grüße zurück :)
Raptorpunzel
8. Juli, 2015 at 22:18

Diese blöde winner/loser Gehirnwäschematrix haben andere schon als solche durchschaut – sie hat in Europa ohnehin nicht so viel Rückhalt in den Köpfen. Was von Ihnen als Provokation gedacht ist, hat in etwa die Wirkung eines nassen Furzes, bei dem man zwar angewidert dei Nase rümpft, der aber ansonsten nicht weiter beeindruckt. Viele Menschen weltweit haben inzwischen begriffen: dieses Spiel ist einfach nur perfide und schwachsinnig – denn wenn es nur einen Gwinner gibt, sind ja alle anderen, also praktisch jeder, ein Verlierer! Wer könnte so blöd sein, sich ernsthaft auf sowas einzulassen, außer vielleicht einem Sportler??? Es handelt sich dabei um die berühmte Karotte vor der Nase des Esels, die ihn die Karre ziehen lässt, ohne dass er sie jemals einholen kann. Die Esel haben das jetzt durchschaut und haben fristlos gekündigt! Jetzt müssen
Reply
sanosa navsegda
8. Juli, 2015 at 17:52

klingt alles sooooo schrecklich :(
Reply
Heureka Πάντα ρεΐ
8. Juli, 2015 at 18:04

600.000€ ist eigentlich zu billig, es sollten schon 600 Milliarden sein und natürlich auf die nächsten 100 Generationen einklagbar.
Reply
Abendsternchen
8. Juli, 2015 at 18:23

Warum träumst du von ner Trolle-Gehaltserhöhung weil du für deinen Scheiß nur nen paar billige Dollars bekommst, weil die Arbeitgeber mit 211 Billionen vor dem Untergang rumkrebsen ;)

Aber euer Mist ist ja noch nicht mal 1 Dollar im Monat wert ^^
Reply
Smashy Fourtwenty
8. Juli, 2015 at 20:43

Ich lebe jetzt seit 22 jahren in spanien, wie sich dieses land in der zeit gewandelt hat, ist einfach unglaublich. deshalb hab ich (kinder- und fraulos) fuer mich die entscheidung getroffen, das die rote linie ueberschritten ist. Ich hab vor 3 monaten aufgehoert meine hypotek zu bezahlen, hab meinen job zum jahresende gekuendigt, und zieh nach skandinavien in die waelder, fernab von den zombies die einen ueberall umgeben. und das meine ich verdammt ernst.
Reply
Chilitester
8. Juli, 2015 at 16:54

Na dann, liebe EU, willkommen im Haifischbecken! Und bitte schön langsam ausbluten, so ist’s ökonomisch effektiver. Das Sternenbanner könnt ihr schon immer mal auf halbmast setzen.
Reply
Michau2000
8. Juli, 2015 at 16:56

So, der GMO Frass kommt bald nach Europa. Langsam sollten wir uns Strebergarten anlegen und selbst alles züchten bevor wir uns diesen scheiss reinziehen.
Reply
buffy
8. Juli, 2015 at 18:17

Danke für den einzigen konstruktiven Vorschlag, den ich hier im Zusammenhang mit dem Thema TTIP gelesen habe.
Allerdings bitte ich zu beachten, dass auch diese Fluchtlücke von den TTIP-Verbrechern bereits erkannt ist: In den USA sollte das Bewirtschaften kleiner Gärten schon eingeschränkt werden. So gab und gibt es Überlegungen, auch den privaten Saatguttausch zu verbieten, ebenso den Verkauf oder die Weitergabe dessen, was man im Garten übrg hat. Das Verbot ist logisch im Sinne der TTIP- und EU-Denke: Jedes gentechnisch veränderte Radieschen, dass du künftig nicht bei Aldi kaufst, schmälert den vom Unternehmen erwarteten Gewinn. Das Verbotsvorhaben ist in den USA vorerst gescheitert. Meiner Erinnerung nach schlummert der Entwurf eines ähnlichen Verbotspapiers in den Akten der EU-Sachwalter.
Reply
solaris
8. Juli, 2015 at 20:42

mache ich schon seit langem…so ist am effektivsten die GMO zu stoppen!
Reply
sistema
8. Juli, 2015 at 16:57

Auf die Strasse! Volksabstmmungen! Strafanzeigen!
Reply
Horst
8. Juli, 2015 at 17:01

Sobald ich mein Studium international Management abgeschlossen habe, bin ich weg aus diesem Scheiß Land und Europa generell.
Reply
hackl
8. Juli, 2015 at 19:17

Aber erst noch von der deutschen Infrastruktur profitieren, das haben wir gerne. Studier woanders, du Schnorrer.
Reply
ronja
8. Juli, 2015 at 17:04

Sternchen, du hast wie immer recht. Es ist zum verzweifeln. Anscheinend können die gekauften Schreiberlinge es gar nicht abwarten, bis TTIP und CETA kommen. Ganz schön blöd sind die. Wir werden zu Gunsten der reichen Industriebosse verarscht bis zum geht nicht mehr. Wenn dann die vielen neuen Arbeitlosen kommen, wird es noch so manch Einen an den Kragen gehen. Aber Hauptsache den Amis geht es gut und die können ihren Willen durchsetzen.
Gruß Ronja
Reply
Abendsternchen
8. Juli, 2015 at 18:30

Hallo Süße ^^ Danke :) Jo, die müssen doch die Scheiße für ihre Arbeitgeber schön reden. Und es wurde ja jetzt schon in Deutschland in Muttermilch Rückstände von Glyphosat festgestellt und wenn die ganze Ami-Müll hier her kommt, dann brauchen die uns wenigstens nicht mehr wegzubomben :)

Liebe Grüße zurück ^^
Reply
Chilitester
8. Juli, 2015 at 20:41

@ronja:
Ich habe eher die Befürchtung, dass die uns beim Absaufen mit in die Grube reißen. Ertrinkende können beim Klammern Bärenkräfte entwickeln, da hast du keine Chance.
Reply
Sascha
8. Juli, 2015 at 17:12

Es ist Wahnsinn, einfach nur Wahnsinn. Ich denke wir wissen alle was letztendlich so oder so geschehen wird.

Der Egoismus wird seit tausenden Jahren von der Menscheit gelebt, warum sollte sich ausgerechnet jetzt etwas daran ändern? Wurde und wird doch dieser Egoismus stets durch Egoismus durchgesetzt.

Die Menschlichkeit unterdrückt man erst in sich selbst und dann unterdrückt man die Menschlichkeit der anderen. Die negativen Auswirkungen für die Menschheit, Tiere und Natur aber vor allem letztendlich für einem selbst sind einem dabei offensichtlich völlig egal, werden völlig ignoriert. Warum nicht, vergängliches Geld und Wohlstand bringt es einem doch.

Die eternalistische und nihilistische Ideologie des Teufels in Geist, Wort und Schrift (Religion/Rechtsstat) der seine eigene Ideologie immer zum eigenen Vorteil zitieren wird, wird sein Teufelswerk mit seinen beiden Masken Gut und Böse auch als heiligen Auftrag mit allen Mitteln umsetzten wie bisher.

Realität und Menschlichkeit ist der Feind, und man hat sich doch längst in die Parallelwelten der Religionen und Rechtsstaaten davor geflüchtet und in Sicherheit und Freiheit davor gebracht die es zu schützen und verteidigen gilt.

Es bräuchte eine dominierende Menschlichkeit innerhalb der Menschheit, die fehlt jedoch bedauerlicherweise weiterhin da sie geflüchtet ist in diese Sicherhheit und Freiheit vor der Realität und Menschlichkeit.
Reply
Gesichts osbecke
8. Juli, 2015 at 17:34

oh!odin jetzt kommt der ganze fress dreck von den amis zu uns shoppen u.sunshine reicht mir schon muss den rest net haben lol
Reply
asurathekishin
8. Juli, 2015 at 17:35

Es ist unglaublich was hier passiert . Ich hoffe es werden bald wieder alte Geister der Gesichte wiederkehren…..Und jeden heuchler in diesem Industriehuren Parlament heimsuchen!
Reply
XZL
8. Juli, 2015 at 17:36

Und deswegen musste man jetzt in Griechenland über die Tage so eine Theater veranstalten? Gott bin ich froh das es jetzt endlich durch ist mit diesem TTIP! Endlich könne die Bürger in der EU ohne Einschränkungen Monsanto Produckte direkt verkonsumieren, es muss vieeeel mehr solcher abkommen mit der Industrie geben TISA muss auch endlich durch. Ewig diese Nörgler in Amerika läuft das alles so gut im Moment. Den Menschen dort geht es viel besser als im Rest der Welt, ich liebe Amerika, sie bekommen sogar Essensmarken auch werden Sie immer gleich erschossen wenn sie nicht gehorchen oder so. Echt jetzt, es muss alles durch, finde es auch wesentlich besser wenn die Konzerne das Sagen haben und unbedingt die Banken. Ich könnte mich stundenlang darüber aufregen das es so viele Menschen hier in Europa gibt die einfach nicht begreifen das wir diese Amerikanische Demokratie unbedingt brauchen! Wer sonnst soll sich den diesen Russen in den weg stellen, wenn nicht die Tapfere Amerikanische Regierung. Man man begreift das hier keiner.
Reply
Chilitester
8. Juli, 2015 at 18:26

@XZL:
„Endlich könne die Bürger in der EU ohne Einschränkungen Monsanto Produckte direkt verkonsumieren“
Jo, und nun stell dir mal vor, da soll es hier mitten im US-Überseegebiet Leute geben, die konsumieren mit boykottieren verwechseln. So hat sich das Uncle Sam mit der industriemäßig organisierten Volksverblödung aber nicht vorgestellt, oder?
Reply
Gesichts osbecke
8. Juli, 2015 at 19:33

hahaha!!!! ja die imperialisten kommen mit ihr seuche und brut!.gelobt sein die globalisten…….!.hirnprothesenträger lol
Reply
michau2000
8. Juli, 2015 at 17:57

@Oma
Was meinst du ?
Reply
Chilitester
8. Juli, 2015 at 18:42

@michau2000
Oma hat nur gerülpst, dabei ist ihr das Gebiss rausgeflogen, also nix von Bedeutung.
Reply
farbetterlife
8. Juli, 2015 at 17:57

Weder Ironie noch Klagen sind zielführend, wenn sich wirklich etwas ändern soll. Solange es aber in Europa keinen grenzüberschreitenden Widerstand, keine echte Solidarität und vor allem keine Vorstellung davon, wie es denn für uns alle gut und richtig sein soll auf diesem Kontinent, solange werden wir Stück für Stück unserer Menschenrechte und Freiheit beraubt.
Und alle diejenigen, die meinen, dass es die „Amerikaner“ gut finden, dass diese Abkommen geschlossen werden sollen, die sind irgendwie nicht auf dem Laufenden. Den informierten amerikanischen Bürgern geht das Abkommen genauso gegen den Strich wie uns hier in Europa, nur dass sie ihrerseits Angst haben, von unseren Produkten dominiert zu werden und deswegen die wenigen Arbeitsplätze auch noch zu verlieren. Sie sind da halt schon ein bisschen weiter …
Es ist mal wieder das eine Prozent, dass sich die Welt Stück für Stück unter den Nagel reißen wird und wir, die neunundneunzig lassen es wegen unserer mangelnden Solidarität und fehlenden Perspektive einfach wieder geschehen. Dabei hätten wir alle Möglichkeiten …
Reply
Chilitester
8. Juli, 2015 at 22:00

@farbetterlife:
Jeder Satz ein Volltreffer! Schade, dass es noch viel zu wenig Menschen sind, die das so glasklar blicken.
Reply
Frank Geppert
8. Juli, 2015 at 18:01

Sehr gut. Dann können endlich private Schiedsgerichte über ganze Staaten entscheiden, über entgangene Gewinne. Dann melde ich ein Fracking-Unternehmen an, fracke niemals, aber warte auf ein Gesetz, das dies verhindert und verklage dann den Staat auf entgangenen Gewinn. Ein Reibach für mich und alle Anwaltskollegen… oh wait, ich bin gar kein Anwalt. Ach egal! Wir zocken gemeinsam den Steuerzahler ab, bevor die Amis das machen!
Reply
Putinversteher
8. Juli, 2015 at 18:05

Was soll man zu Polo sagen außer“ bezahlt oder bildungsfern“
Aber jeder hat das Recht sein Wissen in das Internet zu stellen!
Die Pisastudie lässt grüßen!
Reply
Bernhard
8. Juli, 2015 at 18:08

Warum träume ich nur so oft von der französischen Revolutiomn??
Reply
Dissident
8. Juli, 2015 at 18:37

…weil Du nicht die Augen aufmachen willst und eine d e u t s c h e Revolution starten willst.
Reply
Dissident
8. Juli, 2015 at 18:39

…weil Du Dir nicht traust, mit wachem Kopf eine d e u t s c h e Revolution zu unterstützen!
Reply
buffy
8. Juli, 2015 at 18:51

Da geht es dir wie mir.
Die Blutorgie damals war ein Graus. Aber noch immer ist diese Revolution unvollendet. Erstens, weil die alten Strippenzieher bis hin zum TTIP anschließend weiter machten und machen. Zweitens, weil die revolutionäre Forderung nach fraternité noch immer nicht verwirklicht ist. Mal abgesehen vom Nicht-Wollen – letzteres könnte keiner von den Hochverrätern amtlich verordnen.
Es liegt an den einzelnen Menschen in Europa, die fraternité zu verwirklichen. Zur Verwirklichung fehlt es den meisten allerdings an entsprechender Bildung (= Persönlichkeitsbildung, nicht: Ausbildung).
TTIP sehe ich unter den gegebenen Umständen nicht mehr nur als Nachteil, sondern als den Beginn einer umfassenden ‚Flurbereinigung‘. Es wüde mich nicht wundern, wenn die Umsetzung des Abkommens zu einer allmählich sich entwickelnden Bewegung gegen die Folgen des Abkommens führt, gegen dessen Macher und gegen dessen Betreiber. Mit Blick auf die Geschichte schließe ich – falls nicht äußere Umstände in den nächsten Jahren dem Weltverskalvungs-Spuk ein Ende machen – einen langen und grausamen Bürgerkrieg in Europa nicht mehr aus – jeder gegen jeden, grausam, stumpfsinnig und sinnlos wie gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges. TTIP erinnert mich auch an die gegen die spanische Besatzungs- und Ausbeutermacht siegreichen Geusen in Holland, an die Vietkong oder die Taliban – alles einfache Leute, mit klaren Ziel vor Augen, bereit zu einem langem, blutigem Ringen und am Ende sehr erfolgreich! Und ich habe eine Vision des amerikanischen Sehers Edgar Cayce in Erinnerung, die ich bisher nicht einordnen konnte – US-Städte als rauchende Ruinentrümmer.
Reply
André Marggraf
8. Juli, 2015 at 20:16

Wegen der Nachhaltigkeit?
Reply
agent
8. Juli, 2015 at 18:11

Quelle?
Reply
Ben
8. Juli, 2015 at 18:12

Eine groteske Widerlichkeit in einer Zone welche sich Demokratie, Freiheit und sonstige Wahrheiten auf die Flaggen geschrieben hat und das genaue Gegenteil konsequent durchsetzt… und der Mauerbau ist medial und bezüglich dezimierter Bürgerrechte schon mehrere Jahre am laufen. Es wird die Zeit kommen, wenn nicht für uns dann für unsere Kinder, in der wir von den Freiheiten und Rechten auf der anderen Seite zu berichten wissen wärend man hier ein Leben in Angst und Schrecken als Kostenfaktor und Konsument verbringt der seine Lebenszeit mit einem Androiden Begleiter überwachen lässt…
Reply
Felix Klinkenberg
8. Juli, 2015 at 18:20

Bitte bitte göttlicher Herrscher Obama, uns sind unsere Sklavenketten, nicht Ausreichend erniedrigend, wir bitten den leuchtenden Herrscher, um Schandhalskrausen und möglich regelmäßige Auspeitschungen und bitte bitte recht oft, um die Chance, das original US Waterboarding, erleben zu dürfen. Am besten können wir Leben und Arbeiten, wenn der Herr, mit seinen Stiefeln, unsere Nacken, zu Boden tritt.
Reply
Dissident
8. Juli, 2015 at 18:42

@berhard: ….weil Du Dich nicht traust, mit wachem Kopf eine d e u t s c h e Revolution zu unterstützen!
Reply
Widerstand
8. Juli, 2015 at 18:50

DONT FEED THE POLO-TROLL!!!!!
Reply
Jürgen
8. Juli, 2015 at 18:51

Das bedeutet,dieses ganze Griechenland Theather wurde inszieniert.Um still und Heimlich über TTIP ab zu stimmen.Wow,ich bin begeistert.Doch so sieht wahre Demokratie aus.Das Volk wird nicht gefragt.Die Industrie und Bankenmafia machen ungestraft was Sie wollen.Mir soll einmal ein Politiker bei einer Wahlkampfveranstalltung über den Weg laufen.Dies wird sein letzter Tag auf Erden sein.
Reply
buebchen
8. Juli, 2015 at 18:59

Eine Schande auf die Leute die uns verkaufen und den zukünftigen Generationen das Leben schwer machen… ich schäme mich für unsere Gesellschaft und diese egoistische Ideologie… Es wird Zeit etwas zu ändern. Es sollten jeden Tag Demos sein und überall in Europa gestreikt werden, bis die EU-Menschenverkäufer sehen das die Bevölkerung den Dreck nicht will
Reply
Dani
8. Juli, 2015 at 19:23

Ab sofort achte ich darauf, dass es kein Made in TTIP Produkt sein wird. Gut, da ich gerade dabei bin ein Kayak zu kaufen. Das erleichtert mein Ausschlussverfahren dann doch.

Produkten aus China und anderen Ländern gebe ich ab sofort den Vorrang und werde auch gezielt darauf achten.
Reply
alexander
8. Juli, 2015 at 19:54

Tatsache ist, ich werden keine Amiwaren kaufen und alle sollten mitmachen!
Reply
Frank Schulze
8. Juli, 2015 at 20:13

Wenn die fälschlicherweise genannten Freihandelsabkommen wirklich Realität werden hat die USA uns richtig an den Eiern! Alle die dies befürworten sollten sich mal nur 1/2 Stunde belesen! Wer es dann noch nicht begriffen hat, dem hilft auch kein Arzt mehr!
Reply
Abendsternchen
8. Juli, 2015 at 20:16

Na das wird so richtig lustig. Jetzt können wir uns auf Chlor-Hühnchen, Radioaktiv bestrahlte Lebensmittel, Hormonbelastetes Fleisch, Gentechnisch veränderte Lebensmittel, Klonfleisch, Antibiotika im Fleisch und wer weiß was die noch alles im Überraschungsei haben, was die uns ins EU-Nest legen werden.

Wird das gekennzeichnet oder dürfen wir beim Einkauf russisches Roulett spielen.

Da wird einiges auf uns zukommen. Man wacht morgens auf und die Amis stehen im Vorgarten und bauen entweder nen Frackingturm auf oder gleich nen Raketenschild gegen Russland :)

Da sieht man mal wieder, dass wir keine Demokratie haben sondern ne EU-Diktatur vom Feinsten. Es haben so viele Menschen gegen den Mist unterschrieben und das ist denen wohl total egal. Aber war eigentlich vorher klar, wie sind doch eh nur nen ausgelagerter Bundesstaat der USA. Wann kriegt die EU eigentlich ihren Stern auf der Ami-Flagge ^^

Warum eigentlich noch Wahlen ? Wofür ? Wir haben doch eh keine Politiker mehr, sondern nur noch von den Imperatoren eingesetzte Politikdarsteller.
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Querdenker
8. Juli, 2015 at 20:29

Das unsere Großkonzerne jubeln kann ich nachvollziehen. Schließlich dürfen sie dann auch die eigene Regierung verklagen wenn wieder mal was gegen den Strich beschlossen werden soll. Alle die das bisher nicht interessiert hat werden spätestens bei der Einführung des TISA Abkommens wach. Ausländische Firmen können dann auch ausländische Arbeiter nach Deutschland holen die zu den Tarifen die in ihren Heimatländern gelten, arbeiten müssen. Das Bargeld wird verknappt also mit betteln ist dann auch nichts mehr weil keiner mehr Münzen hat. Wer dann noch demonstrieren will wird doch glatt erschossen oder in ein Umerziehungslager gesteckt. Jeder bekommt was er nicht haben wollte gratis. Der von den Nazis entfremdete Spruch „Jedem das seine“ wird populärer als je zuvor. Danke Frau Merkel, Danke faschistische EU.
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SATRAPIN
8. Juli, 2015 at 20:36

EINE HAND WÄSCHT DIE ANDERE.

HILFE UNTER LOGENBRÜDERN.
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Kermit
8. Juli, 2015 at 20:40

http://www.neopresse.com/politik/ukrain ... -putsches/ Hacker leakten einen Brief der ukr. Regiertung in USA. Die Herren seien unzufrieden mit Personalentscheidungen des Gefreiten Pornoschenko. Der Artikel erwähnt auch Vorfälle in Kernkraftwerken aufgrund falscher amerik. Brennstäbe und die Freunde der Grünen, Monsanto.
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be
8. Juli, 2015 at 21:10

Weniger konsumieren und weniger arbeiten = weniger Steuern dann gibts auch weniger auszugeben für die vielen Tim Thalers und Lohnschreiber.
Damit die Lohnschreiber ernüchtern und eine Kostprobe von dem bekommen was man Ermächtigungsgesetz oder TTIP nennt.
Die Politiker haben sich damit hoffentlich auch abgeschafft, wenn ihnen lediglich das deligieren an die Wirtschaft einfällt.
Tschüß ihr Volksverräter!
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saskiar83
8. Juli, 2015 at 21:15

https://www.youtube.com/watch?v=9baMoBFyv6o die macht liegt in den gemeinden leute!!!schaut das video an-wir müssen die gemeinen reaktivireren
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Frohlocke
8. Juli, 2015 at 21:25

Kommt TTIP kommen auch die FEMA -Särge.
Da wir alle ständig überwacht und abgespeichert werden hätten wir wenig Chancen einer Faschistenregierung zu entkommen.
Das ist wohl das Ziel der Vorratsspeicherung, jede neue Idee für eine, sagen wir mal, gerechtere Welt, im Keim zu ersticken.
Ich wünsche mir eine Riesenladung Schrot im Orbit! Pfeiff‘ aufs Navi!
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Ropri
8. Juli, 2015 at 21:34

Wir sind es, die all das zulassen! Ja, ich schäme mich, weil auch ich es bin, wie Ihr alle auch! Wir lesen die Nachrichten, schäumen vor Wut, verurteilen, haben gute Gedanken, aber HANDELN? – Fehlanzeige! Uns solange das ist, machen sie mit uns, was sie wollen. Warum nur sind die Menschen so „brav“ und lassen alles mit sich machen? – Es fängt auf Arbeit an, Entlassungen sind geplant – viele Protestieren nicht, weil sie denken, dann werden sie nicht gekündigt. So geht es weiter – Ja, man müßte wohl protestieren, aber man ist lieber still und hält sich zurück… Das Vertrauen untereinander ist kaputt, das Solidarverhalten auch. Jeder lebt in seiner „Internet“-welt, isoliert von den anderen. Und die Straßen bleiben leer.
Und weil das so ist, wird noch mehr passieren, immer mehr. Irgendwann finden wir uns im Krieg wieder – weil durch TTIP die USA über die Bundeswehr entscheiden kann und wird. Ob wir dann alle endlich wach werden und uns erheben? – Oder schreiben wir bis zum letzten Atemzug unsere Kommentare und verurteilen…?
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Peter
8. Juli, 2015 at 22:27

Also ich finde Polo ja Lustig und recht hat er.
Ihr seid so schlau, ständig auf gezielte Provokation reinzufallen.
Würde sich keiner darüber aufregen, wären die hälfte der Kommentare kein geistiger dünschiss.
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Geldschwemme: Blasenalarm bei Sachwerten

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Jul 2015 20:24

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... 8F4E59806C
0.07.2015


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Geldschwemme: Blasenalarm bei Sachwerten
Michael Brückner

Weil die Aktien- und Immobilienmärkte aufgrund der Liquiditäts-Flutung durch die Notenbanken zum großen Teil stark überbewertet erscheinen, flüchten viele Anleger in Kunst, Oldtimer, Edelsteine, Uhren und andere alternative Sachwerte. Die Folge: drastisch steigende Preise. In vielen Bereichen haben sich bereits gefährliche Preisblasen gebildet.



»Wasser sucht sich seinen Weg.« Dieser bekannte Merksatz für Handwerker und Feuerwehrleute gilt gleichermaßen für Geld. Seit die führenden Notenbanken die Märkte mit Liquidität fluten, flüchten immer mehr Anleger in Realwerte. Man muss kein Ökonom sein, um zu spüren, dass alles, was in unbegrenzten Mengen vorhanden und beinahe zum Nulltarif zu bekommen ist (im Fall von Geld also zu Zinsen nahe der Nulllinie) keinen wirklichen inneren Wert hat.



Deshalb fließt Liquidität in rauen Mengen in die schon sehr hoch bewerteten Aktienmärkte. Und deshalb schwören viele Anleger auf »Betongold« und kaufen Immobilien, obwohl deren Preise in vielen Großstädten schon schwindelerregende Höhen erreicht haben. Eine Politik des sehr billigen Geldes führt beinahe zwangsläufig zur Blasenbildung.



Da interessante Aktien überbewertet und Immobilien an guten bis sehr guten Standorten überteuert sind, wächst die Nachfrage nach alternativen Sachwert-Investments, bei denen Kapitalanleger und Sammler aufeinandertreffen. Ob Edelsteine, Kunst, Oldtimer oder Uhren ‒ in allen Bereichen der alternativen Sachwert-Investments ist die Preisentwicklung seit einigen Jahren atemberaubend.



Anleihe-Milliardär setzt auf Briefmarken



Der »Anleihen-Guru« und Fondsmanager Bill Gross zum Beispiel ‒ geschätztes Vermögen: etwa 2,1 Milliarden US-Dollar ‒ investiert privat in »Wertpapiere« ganz anderer Art: Der Amerikaner sammelt Briefmarken und erzielte damit in den vergangenen Jahren eine bessere Rendite als mit seinem Fonds.



Längst treibt der Boom bei den alternativen Sachwerten bizarre Blüten: Die Zahl der Banküberfälle geht europaweit seit Jahren zurück, dafür werden immer mehr Juweliere zum Ziel größtenteils osteuropäischer Räuberbanden. Teure Markenuhren aus der Schweiz und Glashütte sowie aufwendiger Schmuck sind bei Kriminellen offenbar begehrter als Euro-Banknoten.



Wer alternative Sachwerte legal ersteht, muss derweil immer tiefer in die Tasche greifen. Nach der massiven Goldpreis-Manipulation der vergangenen Monate interessieren sich Anleger zunehmend für Edelsteine, deren Preise allerdings ebenfalls in die Höhe geschnellt sind. Der Gemval-Index, der die Preisentwicklung für 26 Steinarten abbildet und als eine Art »Dax für Edelsteine« bezeichnet werden darf, hat sich seit dem Jahr 2005 mehr als verdoppelt.



Vor allem die Investment-Steine Rubin, Saphir und Smaragd, aber auch die »Nebenwerte« Tansanit, Mandarin-Granat und Turmalin, verzeichneten signifikante Preissteigerungen. Ihre Performance liegt sogar über jener von Diamanten, die zwischen 2005 und 2015 um 60 Prozent zulegten. Handelt es sich dabei bereits um eine Blase? Die Meinungen der Experten gehen auseinander. Tatsache ist: In den Minen wird immer seltener hochwertiges Material gefunden, was bei steigender Nachfrage für weitere Preisschübe spricht.



In der Hand von Spekulanten?



Auch Oldtimer-Freunde sind mittlerweile besorgt, dass ihre Leidenschaft bereits in der Hand von Spekulanten mit der Folge einer Blasenbildung sein könnte. »Wird der Klassiker-Markt mit Oldtimern und Veteranen manipuliert wie der Libor-Zins und der Goldpreis durch Banken?«, fragte vor einiger Zeit ein Freund alter Automobile auf der Internetseite http://www.oldtimer-veranstaltung.de.



Unberechtigt scheint diese Sorge keineswegs: Für eine BMW Isetta 300 mussten unlängst 48 400 US-Dollar gezahlt werden. Ein Austin Mini Cooper S aus dem Jahr 1964 brachte knapp 37 000 Euro. Ein Mercedes SL Roadster wechselte gar erst bei rund zwei Millionen US-Dollar seinen Besitzer.



Kein Wunder, dass sich da mancher Oldtimer-Liebhaber ohne Millionen-Vermögen allmählich fragt, wie lange er sich sein Hobby noch leisten kann. Der vom Verband der Automobilindustrie ermittelte Deutsche Oldtimer Index spricht Bände: Er lag im Jahr 1999 bei 1000 Punkten, bis 2014 war er auf 2285 Zähler gestiegen.



Hohe Nachfrage aus China sowie die Suche nach alternativen Sachwerten in Europa und den USA katapultieren zudem die Preise für Luxusuhren in geradezu stratosphärische Höhen. Gefragte Modelle von edlen Marken kosten heute teilweise deutlich mehr als das Doppelte von vor zehn Jahren. Ein Uhrenfreund aus Hannover kaufte sich 1997 eine Longines Admiral Chrono zum Preis von umgerechnet 775 Euro.



Heute muss man für das Nachfolgemodell mit dem gleichen Werk, nur ein paar Millimeter größer, mehr als dreimal soviel zahlen. »Ich wünsche mir ein bisschen mehr Kritik hinsichtlich der heutigen Preisexplosionen im Uhrensektor«, schrieb der Sammler jetzt im Fachblatt Uhren-Magazin. Tatsache ist: Sogar Anleger, die gar keine Affinität zu Uhren haben, investieren verstärkt in teure Zeitmesser von Rolex und Patek Philippe. Schweizer Bankangestellte berichten laut Neuer Zürcher Zeitung, viele Kunden wünschten Schließfächer, um dort neue Rolex-Uhren zu horten.



Der Kunstmarkt wächst und wächst



Doch die Preissteigerungen in diesen Bereichen muten geradezu moderat an, vergleicht man sie mit dem Kunstmarkt. Der »Mei-Moses-Art-Index«, in dem sich die Verkaufspreise auf Auktionen widerspiegeln, verzeichnete in den vergangenen Jahren regelmäßig zweistellige Wachstumsraten. Die extreme Niedrigzinspolitik der Notenbanken verlieh den Preisen für Gemälde und Plastiken einen zusätzlichen Schub. Jetzt kauften sogar Anleger, die eigentlich überhaupt kein Interesse an Kunstwerken hätten, stellte unlängst ein Auktionator hinter vorgehaltener Hand fest.



Absoluter Top-Star ist der deutsche Maler Gerhard Richter. Einige seiner Werke wurden in den 1980er-Jahren noch für rund 20 000 D-Mark gehandelt. Heute kosten sie acht bis zehn Millionen Euro. Für das Gemälde »Domplatz, Mailand« von Gerhard Richter zahlte der Höchstbieter bei einer Sotheby’s-Auktion in New York neulich sage und schreibe knapp 29 Millionen Euro.



»Bestimmte Märkte sind einfach überspekuliert. Junge Künstler aus China etwa«, warnt Stefan Horsthemke von der Berenberg Art Advice. Trotz drohender oder bereits vorhandener Preisblasen: Der Kunstmarkt wächst und wächst. Sein Volumen hat sich nach Angaben der Art Market Report Conference in Maastricht in den zurückliegenden Jahren mehr als verdoppelt.



Sammler verfolgen die Flucht in alternative Sachwerte zunehmend mit gemischten Gefühlen: Einerseits wird es immer teurer, die Sammlungen auszubauen. Andererseits kann man mit gesuchten Stücken derzeit viel Geld verdienen. Dann aber hat man wieder Papiergeld in der Tasche oder auf dem Konto. Und der Tausch von Sachwerten in Geldwerten ist ‒ sofern kein akuter finanzieller Notfall vorliegt ‒ meist ein schlechter.
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Leser-Kommentare (5) zu diesem Artikel
10.07.2015 | 18:45
Ben

Kunst und Antiquitäten haben nur den Wert, den man ihnen beimißt. Im Multikulti-Sumpf verliert alles seinen Wert, weil die Geschichte an Wert verliert. Kunst ist immer die Geschichte hinter dem Gegenstand. Und die macht den Preis. Und Geschichte im historischen Sinne ist ideel. Futurismus führt zum Hedonismus hat den Nachteil, daß die Vergangenheit verloren geht. Wer seinen Computer hackt und alle Preise mit Ebay vergleicht, der lebt nicht im Hier und Jetzt, sondern nur für den...

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10.07.2015 | 18:36
Diplom-Physiker Martin Wagner

Ich empfehle dem Normalbürger als Sachwerte: Für Wochen bis Monate lang haltbare Nahrung wie Spaghetti, Reis, Kartoffeln, Konserven, dazu Trinkwasservorrat + Wasserfilter, die Bakterien filtern, Solarmodule einige 100W + Solarakkus einige 100 Ah + Laderegler, (Sinus)- Wechselrichter, LED-Taschenlampen + viele Akkus, Weltempfänger, Medikamente, KEINE Waffen (siehe Fall Pistorius in Südafrika), Vertrauen auf Gott! Gottes Segen, Martin Wagner

10.07.2015 | 18:23
Armin

Von den Spekulanten noch unentdeckt und eine wahre Goldgrube sind echte, handgemachte Orientteppiche. Mittlerweile kommen Iraner nach Deutschland und kaufen die wertvollen Stücke auf. Teppiche, die einst in jahrelanger Handarbeit geknüpft wurden und etliche Tausend Mark kosteten bekommt man in Deutschland heute für ein Lächeln. In der Türkei ist der Preis jedoch sehr stabil. Beispiel für Deutschland:...

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10.07.2015 | 18:00
Ben

Kunst, Oldtimer und Antiquitäten sind nur im hochpreisigen Segment überteuert. Für Edward Munchs "Der Schrei" hat wer 100 Millionen Dollar auf den Tisch geblättert. Oder waren das Euros? Das ist bloß Buchgeld. Die Erde ist ohnehin so verbrannt, daß die Zeit für Kunst und Kultur ein für alle Male vorbei ist. Nach dem Crash wird man das sehen. Und der kommt, weil die Umweltsünden immer unbezahlbarer werden. Die drängen sich einfach auf.

10.07.2015 | 16:54
Livia

.... und dann fragt mal ein paar 90jährige, die sich noch gut an die Zeiten erinnern können, wieviel Kartoffeln diese "Sachwerte" nach dem Krieg im Ernstfall Wert waren ....
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China: Gestoppter Aderlass oder Ruhe vor dem noch größeren Sturm ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Jul 2015 20:41

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... turm-.html

10.07.2015


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China: Gestoppter Aderlass oder Ruhe vor dem noch größeren Sturm ?
Markus Gärtner

Ist der Spuk in China vorbei? Erholen sich die Börsen nach zwei Tagen im Plus am Donnerstag und Freitag? Viele Beobachter sind skeptisch. Ihre wichtigsten Argumente sind ein düsteres Warnzeichen für die Weltwirtschaft.



Der Absturz der Kurse um über ein Drittel seit dem Hoch am 12. Juni hat mit über drei Billionen Dollar mehr Wert vernichtet als die gesamte Börsenkapitalisierung in Frankreich. Und die chinesische Führung schoss mehr frisches Geld in den Markt ein, um die Kurse zu stützen, als die US-Regierung mit ihrem TARP-Programm, das in der Finanzkrise den großen GAU verhinderte.



Der Crash an den Börsen in Shanghai und Shenzhen hat den Rest der Welt so erschreckt, dass die ohnehin niedrigen Rohstoffpreise noch einmal stark auf Tauchstation gingen. Die Preise für Eisenerz, das wichtig in der Erzeugung von Stahl ist, fielen in China allein am vergangenen Mittwoch, als fast die Sicherungen durchbrannten, um zehn Prozent, auf den niedrigsten Stand seit Mai 2009.



Zur Mitte der vergangenen Woche war ein Punkt erreicht, an dem eine Tonne Stahl billiger war als eine Tonne Kohl. Das hat der Marktanalyst Evan Lucas bei IG Markets, einem der größten Derivate-Anbieter weltweit, in einem Newsletter geschrieben. Jetzt fragen sich alle, ob der schlimme Aderlass an den China-Börsen ein Spuk ist, den die Regierung mit drakonischen Maßnahmen erfolgreich beendet hat, oder ob wir nur eine Pause in einem unvollendeten Crash sehen, der sich zu einem Problem für den Rest der Welt auswachsen kann.



Wenn man sich anschaut, zu welchen Mitteln das Regime in Peking greifen musste, um den Kurskollaps anzuhalten, dann glaubt man nicht an ein Ende des Crashs. Immer noch ist fast die Hälfte aller Aktien vom Handel ausgeschlossen.



Um den Markt nach dem mächtigen Absturz ins Plus zu drehen, zwangen die Börsenaufseher am Ende der vergangenen Woche alle börsennotierten Firmen, binnen zwei Tagen eine Liste mit Maßnahmen vorzulegen, aus denen hervorgeht, wie die Kurse des jeweiligen Unternehmens an der Börse durch Eingriffe gestützt werden sollen.



Die chinesische Polizei machte zum Ausklang der Woche Jagd auf »illegale Orders« an den Aktien- und Futures-Märkten. Damit waren vor allem Investoren gemeint, die auf weitersinkende Kurse wetten.



Am Donnerstag wurde eine landesweite Fahndung ausgerufen, um jene zu finden, die Aktien des Großversicherers Ping An und des staatlichen Energiekonzerns PetroChina abstießen, während staatliche Finanzagenturen im Auftrag der Regierung massiv Aktien dieser beiden Firmen kauften.



Im Klartext: Die Implosion des chinesischen Aktienmarktes in Shanghai und Shenzhen wurde mit Polizeistaatsmethoden gebremst. Sie gehen weit über das hinaus, was wir von westlichen Notenbanken im Rahmen schubartiger Geldvermehrung kennen.



Und schließlich: Fast ein Viertel des Gesamtwertes aller Aktien an Chinas Börsen war zuletzt von Käufen getragen, die mit Krediten finanziert wurden. In keinem Land der Welt hat es irgendwann in der Geschichte eine Börsen-Rally gegeben, die so stark mit Schulden finanziert war wie diese.



Selbst wenn die Führung in Peking den Kursabsturz jetzt gebremst hat, bleiben Millionen und Abermillionen von Chinesen auf Krediten sitzen, die sie nicht zurückzahlen können, weil die Kurse ihrer Aktien eingebrochen sind und sie mit Verlust verkaufen mussten.



Wie groß diese Gefahr auch für den Rest der Weltwirtschaft ist, sehen wir nicht nur daran, dass der Internationale Währungsfonds gerade wieder seine Prognose für das Wachstum der Weltwirtschaft nach unten korrigiert hat ‒ und China dafür als wichtigste Begründung nannte.



China repräsentiert mit 16 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung 40 Mal so viel Gewicht wie Griechenland mit knapp 0,4 Prozent. Mehr noch: Stürzen Chinas Börsen weiter ab, gibt es einen erneuten Rutsch bei den Rohstoff-Notierungen.



Das mag für Verbraucher in den energieabhängigen Importländern ein Vorteil sein. Doch Rohstoff-Lieferanten wie Russland, Kanada, Australien sowie Länder in Afrika wie Südamerika bremst das aus, wenn ihre Verkaufserlöse im Export einbrechen.



Wie stark Chinas Wirtschaft wegen der Umstellung des Wachstumsmodells auf heimischen Konsum unter Druck steht, sehen wir an verschiedenen Indizes. Der Index der Herstellerpreise, also die Fabrikpreise, fiel zuletzt um 4,8 Prozent.



Das heißt, die Produzenten in der chinesischen Wirtschaft haben es mit einem extrem schwachen Markt zu tun und müssen starke Preisnachlässe gewähren, um ihre Ware abzusetzen. Nach Lokomotive für die Weltwirtschaft klingt das jedenfalls nicht.



Ein Blick in Chinas Stahlsektor, den mit enormem Abstand größten der Welt, illustriert das Problem: Der Einkaufsmanager-Index in der Eisen- und Stahlbranche der Volksrepublik brach im Juli weitere fünf Prozent ein und hat jetzt den niedrigsten Stand seit Dezember 2008 erreicht.



Überall in der gesamten Wertschöpfungskette der Stahlindustrie herrscht Auftragsstau. Das lässt auf Schwäche in weiteren wichtigen Industrien wie der Bauwirtschaft und dem Schiffsbau schließen.



Natürlich strahlt das auf die Konsumenten in der größten Handelsnation der Welt aus. Der Index der Verbraucherstimmung ging im Juli zum dritten Mal in Folge nach unten. Er hat den niedrigsten Wert in diesem Jahr erreicht. Und das ist ohnehin schon durch das geringste Wachstum in fast drei Jahrzehnten gekennzeichnet.


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Leser-Kommentare (5) zu diesem Artikel
10.07.2015 | 18:29
Simieto

Es schadet den Rohstoffliferanten Südafrika, China und Russland, also den BRICS? Dann ist die Antwort doch nicht so schwer wem es nützt und nach allen Regeln der Kriminalistik dahinter steckt.

10.07.2015 | 17:51
Ben

@ Werner - Das war der Jiang Zemin-Clan. Der hat die Börse mit Leerverkäufen gekapert, um die Regierung unter Xi Jinping zu stürzen. Wohl aus Rache, weil Staatschef Xi Jinping gegen die Korruption vorgeht und auch bei den Eliten nicht halt macht.

10.07.2015 | 17:28
Werner

Ausführliche Katastophen-Beschreibung. Alles gruselig. Aber: Kein Wort zu den Ursachen. So etwas kommt doch nicht aus "heiterem "Himmel". Hat irgendwer daran gedreht? Das wäre doch mal eine Recherche wert.

10.07.2015 | 16:39
Rüdiger

"...Wie groß diese Gefahr auch für den Rest der Weltwirtschaft ist, sehen wir nicht nur daran, dass der Internationale Währungsfonds gerade wieder seine Prognose für das Wachstum der Weltwirtschaft nach unten korrigiert hat ‒ und China dafür als wichtigste Begründung nannte..."Nach allem, was anderswo zu lesen war, hier z.B.http://www.breitbart.com/national-secur ... kness/oder auch bei Reuters, liegt es an den...



10.07.2015 | 16:28
Livia

Kohl kann man essen, Stahl nicht! Bei zunehmender Weltbevölkerung wird eben das wertvoller, was wirklich gebraucht wird. ---- Wahrscheinlich war es von der chinesischen Regierung der Vergangenheit ein Fehler, das "westliche" Wirtschaftssystem auf das Reich der Mitte loszulassen! Vor allem die westliche (Piraten-) Finanzwirtschaft mit all ihren unsauberen Wetten, Börsen(un)wesen, etc. und vor allem den Versprechen an eine breite Bevölkerung, damit leistungslos zu Geld zu...

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Aktienhandel teilweise verboten - Wie Millionen chinesische Hobbyzocker di

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Jul 2015 11:37

http://www.focus.de/finanzen/news/staat ... 15722.html
Aktienhandel teilweise verboten - Wie Millionen chinesische Hobbyzocker die deutsche Wirtschaft gefährden
Dienstag, 14.07.2015, 20:59
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Automobilhersteller, Aktiencrash, Börsenboom, China
dpa/Alex Hofford In China verlieren derzeit Millionen Kleinaktionäre ihr Vermögen

Chinas Börsen sind seit Wochen im freien Fall. Binnen drei Wochen stürzte der Leitindex in Shanghai um 30 Prozent ab. Viele Chinesen haben mit gepumptem Geld in Aktien investiert - und fast alles verloren. FOCUS Online erklärt, was das für Deutschland bedeutet.

In China brechen die Aktienkurse ein. Binnen eines Monats lösten sich rund 3,6 Billionen Euro Börsenwert in Luft auf. Um weitere Kursverluste zu verhindern, haben dutzende Unternehmen ihre Aktien vom Handel aussetzen lassen. Denn die Leidtragenden sind zum überwiegenden Teil nicht etwa Investment-Profis, sondern Millionen Kleinanleger, die in vielen Fällen ihr gesamtes Erspartes in Aktien investiert haben. Einige haben sogar Versicherungen aufgelöst oder sich Geld von den staatlichen Banken geliehen, um beim vermeintlichen Börsenboom mitverdienen zu können.

Nun ist die Angst ist bei den Anlegern groß. Und das Geld, das sie verloren haben, könnte den Konsum im Land erheblich schwächen.
Regierung machte leere Versprechen

Das schnelle Geld wurde Kleinsparern versprochen - nicht etwa von Unternehmen, Bankangestellten oder Finanzspekulanten, sondern von der eigenen Regierung Der Partei- und Staatschef des kommunistischen Regimes Xi Jinping höchstselbst forderte sein Volk energisch dazu auf, an die Börse zu gehen. Mit günstigen Krediten und einfachen Spielregeln lockte die Regierung die Hobbyzocker. Sie versprach ihnen ein wirtschaftlich wachsendes China und eine bessere Zukunft. Doch davon kann nicht die Rede sein.

Plötzlich sehen die Kleinanleger nämlich, wie sich ihr gesamtes Hab und Gut in Luft auflöst. Die Börse in Shenzen verlor in den vergangenen drei Wochen 30 Prozent, die Börse in Shangai über 25 Prozent.

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Börsencrash: Auswirkungen auf deutsche Exporteure

Und genau das könnte nun direkt Auswirkungen auf Deutschland haben. Denn verlieren die Menschen in Fernost ihr Geld, müssen sie sparen und können keine Produkte „Made in Germany“ mehr kaufen.

Besonders die deutschen Exporteure würde das hart treffen. Zum Beispiel die Automobilhersteller, deren Rekordverkaufszahlen ohne die Nachfrage im Reich der Mitte gar nicht möglich gewesen wären. „Viele Automobilhersteller setzen immer noch stark auf China”, sagt der unabhängige Autoanalyst Klaus Paur.
Autohersteller müssen auf die Bremse treten

Volkswagen plant dort zum Beispiel in den nächsten vier Jahren Investitionen in Höhe von über 20 Milliarden Euro. Auch das Gemeinschaftsunternehmen von General Motors und SAIC Motor Corp. strebt Investitionen im zweistelligen Milliardenbereich an.

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"Die massiven Investitionen der letzten Jahre werden sich verlangsamen, und alles was in den Ausbau der Kapazitäten fließt, wird sich verlangsamen müssen”, sagte Paur. “Die Hersteller müssen auf das Bremspedal treten."

Setzt sich die Talfahrt in China fort, hätte das erhebliche Folgen für die Weltwirtschaft. Denn die Auslandsinvestitionen des Landes liegen bei stolzen 790 Milliarden Euro. Davon entfielen 63,5 Milliarden alleine auf die USA, 27 Milliarden auf Australien und 45 Milliarden auf Brasilien.
Goldman Sachs sieht (mal wieder) keine Blase

Während Anleger aus dem Ausland ihr Geld abziehen, Kleinanleger im Rekordtempo verkaufen und Finanzökonomen von einer Blase warnen, hält die Investmentbank Goldman Sachs unerschütterlich an ihrem optimistischen Ausblick für das Land fest.

Kinger Lau, Aktienstratege bei Goldman Sachs Hongkong, prognostiziert sogar eine Rally. „Das ist noch keine Blase”, sagte Lau dem Nachrichtendienst Bloomberg. "Die chinesische Regierung hat viele Mittel, um den Markt zu stützen."

Im Video: Euro-Einigung nach 17 Stunden Verhandlungen: Wie Schlafentzug Politiker zu willenlosen Marionetten macht
[Euro-Einigung nach 17 Stunden Verhandlungen: Wie Schlafentzug Politiker zu willenlosen Marionetten macht]
FOCUS Online/Wochit Euro-Einigung nach 17 Stunden Verhandlungen: Wie Schlafentzug Politiker zu willenlosen Marionetten macht

Regierung greift massiv in den Aktienmarkt ein

Tatsächlich unternahm das kommunistische Regime in den vergangen Wochen alles, um die Talfahrt in den Griff zu bekommen. Der staatliche Ölkonzern Sinopec kaufte zum Beispiel im großen Stil eigene Aktien auf, um seinen Kurs zu stützen.
Sinopec
0,72 EUR -0,01 (-0,97%)

1 Tag
3 Monate

Chart-Details
Chart Sinopec

Die Zentralbank gab weitere Geldmittel frei, die dem nationalen Kreditgeber China Securities Finance Corporation (CSF) zuflossen. Schätzungsweise über 30 Milliarden Euro wurden so für den Aufkauf von Aktien zur Verfügung gestellt.

Zudem hat das Regime für Kleinanleger eine happige Haltefrist verhängt. Wer weniger als fünf Prozent an einem Unternehmen hält, darf seine Aktien mindestens sechs Monate lang nicht verkaufen.

Tatsächlich haben sich die Kurse daraufhin in dieser Woche gefangen. Doch bis die Kleinanleger ihr Geld wieder haben, wird es noch Monate dauern.
Im Video: "Schäuble führt Eurozone in Holocaust"
[Griechen-Zeitung nach Einigung: Schäuble führt Eurozone in Holocaust]
Huffington Post/Wochit Griechen-Zeitung nach Einigung: "Schäuble führt Eurozone in Holocaust"

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Fragwürdiger Geldsegen per Post - Darf man den BHW-Scheck annehmen ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Jul 2015 10:28

http://www.n-tv.de/ratgeber/Darf-man-de ... 34841.html
Freitag, 17. Juli 2015
Fragwürdiger Geldsegen per Post - Darf man den BHW-Scheck annehmen ?

Von Axel Witte

Die Bausparkassen entledigen sich teurer Kunden. Rechtlich ist das zwar fragwürdig, dennoch werden Verträge gekündigt - und Guthaben ausgezahlt.. Die BHW verschickt zu diesem Zweck derzeit Schecks. Wird mit dem Einlösen die Kündigung wirksam?


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Eine Bausparkasse nach der anderen kündigt teure Verträge. Dabei wird nichts unversucht gelassen, um Kunden den vereinbarten Zins nicht länger zahlen zu müssen. Auch die BHW möchte sich nicht an einst gegebene Versprechen halten. Derzeit erhalten gekündigte Kunden Verrechnungsschecks über ihr Guthaben.

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt allerdings davor, diese einzulösen. Denn damit würden die Betroffenen der Auflösung Ihres Bausparvertrages zustimmen. Besser sei es, denn Scheck an einem sicheren Ort zu verwahren. Schließlich könne ein Verrechnungsscheck von jedermann eingelöst werden und sollte er in falsche Hände geraten, sei das Geld weg. Deshalb raten die Verbraucherschützer auch davon ab, den Scheck an die Bausparkasse zurückzuschicken.
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Und raus bist du. Bausparkassen sind derzeit weder um Kreativität noch um Konsequenz verlegen, sich von teuren Kunden zu trennen. 23.12.14 BHW kündigt zu Weihnachten Bausparkasse wirft Altkunden raus
Zinsen bis zu 3,5 Prozent: LBS Bayern kündigt 26.000 Altverträge 17.11.14 Zinsen bis zu 3,5 Prozent LBS Bayern kündigt 26.000 Altverträge
15.000 Altverträge gekündigt: Bausparkasse schickt Kunden in die Wüste 13.09.13 15.000 Altverträge gekündigt Bausparkasse schickt Kunden in die Wüste

Rechtsanwalt Klaus Hünlein, der mit zahlreichen Fällen betraut ist, gibt Entwarnung. Zwar rät auch er seinen Mandanten, die Schecks nicht einzulösen. Doch wenn man zuvor der Kündigung widersprochen habe, sei mit dem Einlösen kein Anerkenntnis verbunden. Das gelte auch, wenn man schon ein Ombudsmannverfahren eingeleitet oder Klage erhoben habe. Kritisch wird es Hünlein zufolge nur dann, "wenn Bausparer den Scheck einlösen und dann erst später der Kündigung widersprechen wollen. Dann konstruieren die Bausparkassen Verwirkung und/oder Rechtsmissbrauch und dergleichen."

Betroffene Bausparer sollten sich also unbedingt wehren und der Kündigung zunächst schriftlich widersprechen. Darüber hinaus können sie auch über die Schlichtungsstelle der Bausparkassen gegen die Kündigung vorgehen. Hier sollte allerdings bedacht werden, dass der Ombudsmann von den Bausparkassen bezahlt und besetzt wird. Im Zweifelsfall bleibt nur der Klageweg. Erst dann kann der Scheck sicher eingelöst werden.

Verbraucherschützer mahnen indes, dass die Bausparkassen gut beraten seien, sich an die einst gegebenen Vertragsversprechen zu halten und nicht im Kleingedruckten nach Ausflüchten zu suchen, um sich ihrer Verpflichtungen zu entledigen. Andernfalls stünde die dauerhafte Akzeptanz der Branche infrage.

Quelle: n-tv.de ,

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TTIP: Lobbyparadies für Konzerne

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Jul 2015 10:36

http://corporateeurope.org/de/internati ... r-konzerne

TTIP: Lobbyparadies für Konzerne
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Welche Unternehmen drängen am meisten auf das geplante EU-USA Handelsabkommen TTIP? Wer beeinflusst die Verhandlungsposition der EU? Acht neue Infographiken von Corporate Europe Observatory bringen Licht in die Konzern-Lobby hinter TTIP.

[597 geheime Lobbytreffen zum TTIP] - https://www.google.de/search?q=geheime+ ... yQPlv4a4Dg
[TTIP Lobby Malmström] - https://www.google.de/search?q=Lobby+Ma ... ygPpvZLQCg
[TTIP lobby Gruppen] - https://www.google.de/search?q=TTIP+lob ... yQOJlIO4BA
[TTIP Lobby Sektoren] - https://www.google.de/search?q=TTIP+Lob ... ywPRh5GgBw
[TTIP Lobby Pharma & Finanz] - https://www.google.de/search?q=TTIP+Lob ... ygOPvJX4Dw
[TTIP lobby regulatory cooperation] - https://www.google.de/search?q=TTIP+lob ... ygPr56nYDA
[TTIP Lobby Länder] - https://www.google.de/search?q=TTIP+Lob ... ywPo4aSICg
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Goldpreis: Der jüngste Coup der Papiergeldlobby

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Jul 2015 11:47

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... lobby.html

20.07.2015


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Goldpreis: Der jüngste Coup der Papiergeldlobby
Michael Brückner

Auf dem Höhepunkt der Griechenland-Krise kauften Anleger verstärkt Gold und Silber. Einige der Münzen waren vorübergehend sogar ausverkauft. Gleichzeitig brach der Goldpreis ein. Was paradox klingt, ist nichts anderes als eine bekannte Masche: Die mächtige Papiergeldlobby will Sparern und Anlegern das Gold madig machen.



Es war eigentlich das ideale Umfeld für steigende Goldpreise: Griechenland stand einmal mehr vor dem akuten Staatsbankrott, und der Europäischen Währungsunion drohte, was ihr Ökonomen von Anfang an vorausgesagt hatten – der Zusammenbruch. In Brüssel jagte eine Krisensitzung die nächste, die Regierungen waren heillos zerstritten. Und aus dem fernen Puerto Rico kamen ebenfalls alarmierende Nachrichten: Die Karibikinsel, deren Name übersetzt ausgerechnet »Reicher Hafen« bedeutet, ist hoffnungslos pleite.

Während die US-Regierung Druck auf die Europäer ausübte, Griechenland »aus geopolitischen Gründen« zu retten, schlitterte mit Puerto Rico eines der US-amerikanischen Außengebiete in den Bankrott.



Wie gesagt, unter normalen Umständen hätten diese beiden aktuellen Ausbrüche der weltweiten Schuldenwirtschaft ausgereicht, um die Gold- und Silberpreise in die Höhe zu treiben. Doch was geschah in der ersten Juli-Hälfte? An der Rohstoff-Börse Comex überschlugen sich die Ereignisse. In gerade einmal zwei Stunden wurde mehr Gold gehandelt, als der weltweit führende Goldproduzent pro Jahr auf den Markt bringt. Der Goldkurs brach ein. Und wieder einmal wurde deutlich, wo der Preis für das gelbe Edelmetall gemacht wird: in den USA, und zwar mithilfe von Papiergold. Nicht die Nachfrage nach den physischen Edelmetallen bestimmt den Preis, sondern der Terminmarkt.



American Eagle vorübergehend ausverkauft



Denn ginge es nach Angebot und Nachfrage, sähe die Kursentwicklung ganz anders aus. Wegen der Griechenland-Krise waren viele Anleger aus der Eurozone in Gold- und Silbermünzen sowie -Barren geflüchtet. Tatsächlich verkaufte die US-Münzprägeanstalt schon im Juni rund 76 000 Unzen Goldmünzen und damit rund 50 Prozent mehr als im Juni des Vorjahres. In der ersten Juli-Woche kauften Anleger nochmal über 38 500 Unzen. Auch Silbermünzen standen hoch im Kurs. Der American Eagle war vorübergehend sogar ausverkauft.



Wie passt das zusammen? Hier der Einbruch der Edelmetallpreise am Terminmarkt, dort eine offenkundig stark zunehmende Nachfrage nach physischem Gold und Silber? So neu ist dieses scheinbare Paradoxon keineswegs. Vielmehr handelt es sich um die Neuinszenierung einer Aufführung, die einer staunenden Öffentlichkeit schon mehrfach dargeboten wurde. Zuletzt im April 2013.



Damals steuerte die Zypernkrise ihrem Höhepunkt entgegen. Auf der kleinen Mittelmeerinsel testete man gerade die Auswirkungen eines riskanten Tabubruchs: Sparer wurden enteignet, um den maroden Bankensektor zu retten. Nach anfänglichen Protesten sedierte man die Kleinsparer zwar dadurch, dass die teilweisen Enteignungsmaßnahmen nur für Einlagen ab 100 000 Euro gelten sollten.



Doch spätestens jetzt war unversehens allen Europäern klar, dass ihr Geld auf der Bank nicht mehr sicher schien. Auch damals hätte der Goldpreis eigentlich steigen müssen. Aber das Gegenteil trat ein, es kam im April 2013 zu einem regelrechten Gold-Crash. Was damals geschah, beschreibt der im In- und Ausland renommierte Rohstoffexperte Dimitri Speck im Buch Insiderwissen Gold (KOPP Verlag 2015):

»Schon am Freitag, dem 12. April, gab es einen schockartigen Rückgang des Goldpreises. Die zweite Schockwelle folgte am darauffolgenden Montag in der Früh, ausgelöst in Australien. ... Der Markt war unglaublich dünn, es gab keine Liquidität, und trotzdem wurden hier enorme Mengen Goldes verkauft, aus heiterem Himmel ... . In zwei Tagen ging der Goldpreis um über 200 Dollar zurück, obgleich es zu dieser Zeit eine signifikante Goldnachfrage gab ... .«

Schon während der Finanzmarktkrise 2008 war eine ähnliche Entwicklung zu beobachten. Im Laufe des Jahres 2008 stieg der Goldpreis auf über 1000 US-Dollar je Feinunze. Doch plötzlich, als Sparer und Anleger rund um die Welt um ihr Vermögen bangten, stürzte der Kurs für das Edelmetall auf fast 700 Dollar ab. Dimitri Speck:

»Das wurde durch Interventionen erreicht. Hier haben die Zentralbanken vermutlich ziemlich viel Gold aus den eigenen Beständen in die Hand genommen und über die Goldleihe in den Markt gebracht. Das ganze System befand sich in einer äußerst kritischen Phase. Also wurde der Goldpreis gedrückt ... .«

Die Papiergeldlobby schlägt zu



Dieses Mal war es wohl nicht anders. Trotz deutlich anziehender Nachfrage durfte der Goldpreis nicht steigen, weil es einflussreiche und finanzkräftige Kreise nicht wollten. Doch wer steckt hinter der Manipulation? Es müssen Marktteilnehmer mit erheblichem Potenzial sein.



Dimitri Speck nennt die Zentralbanken. Vieles spricht dafür, vor allem für die US-Notenbank. Sicher haben aber auch einige der milliardenschweren US-Finanzkonzerne ihre Finger im Spiel.



Die Papiergeldlobby ist mächtig und verfügt über genug Geld, Macht und Einfluss, um den finalen Crash des maroden Papiergeldsystems immer wieder hinauszuzögern – »whatever it takes«, um EZB-Chef Mario Draghi zu zitieren. Man erkauft sich ungeniert und zu Lasten künftiger Generationen immer wieder Zeit. So auch in den vergangenen Tagen.



Das Ergebnis wird dann mit atemberaubender Chuzpe als »Rettung« bezeichnet. Um die Sparer und Kleinanleger aber nicht auf falsche Gedanken zu bringen, muss der Preis für Gold und Silber fallen. Das Signal soll lauten: Der Euro (also das Papiergeld) wird »gerettet«, aber der Gold- und Silberpreis stürzt ab. Also, liebe Anleger, bleibt lieber bei eurem Papiergeld.



Viele Sparer und Anleger haben diese Manipulation längst durchschaut. Ihnen ist klar, dass mit jeder neu aufflammenden Finanzkrise (und die aktuelle Griechenland-Tragödie ist mit Sicherheit nicht die Letzte) und der dann regelmäßig folgenden Gold- und Silberpreis-Manipulation gute Kaufgelegenheiten entstehen.



Wenn das auf Schulden aufgebaute Papiergeldsystem wieder einmal ächzt und kracht, ergeben sich günstige Einstiegspreise. Dann greift der intelligente Sparer und Anleger zu. Das erklärt nicht nur das eingangs erwähnte Paradoxon, vielmehr können Anleger somit den dreisten Preis-Manipulateuren ein Schnippchen schlagen.


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20.07.2015 | 10:48
chilluminat

In der Tat wird der Gold und Silberpreis manipuliert ABER wem wird hier wirklich was vermiest ? Eigentlich doch nur denen die nicht in physisches Metall gehen oder ? All die, welche auf steigende Goldpreise hofften und Wetten darauf abschließen sind in diesem Fall die Verlierer. Zugegebener maßen sind die Insider (Manipulatoren) welche auf den Kursverfall setzen die Gewinner Nichts desto Trotz: Wenn der Goldpreis auf "Normalpreis" wäre könnten nur Superreiche sich mit...

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20.07.2015 | 10:38
Die perfekte Anlagestrategie!

Das große Gehеimnis einer perfekten Anlage, welches Ihnen die Experten vorenthalten: Insider erzielen sehr lukrative und garantiertе Renditen mit Arbitragen. Diese stellen alle anderen Anlageklassen in den Schatten! Abgesehen von den steuerlichen Vorteilen werden diese Renditen auch schon in wenigen Tagen erzielt. Ein bewährter Anbieter solcher Arbitragen ist http://2.gp/Fdkz In Kombination mit physischen Edelmetallen zur Kapitalsicherung ist das die perfekte Anlagestrategie! Zur...

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20.07.2015 | 10:35
Eckart

Den Kursverlauf des Goldpreises ist keine Sache kurzfristiger Ereignisse, weil Gold eine langfristige Wertanlage ist. Den Verlauf kann man hier gut verfolgen ---- http://www.finanzen.net/rohstoffe/goldpreis

20.07.2015 | 09:46
Dietmar Fürste

"Die Papiergeldlobby ... verfügt über genug Geld", na logisch! Druckt sie es doch wie jeder Falschmünzer nach Belieben nach. Dieses "Geld" verdient diese Bezeichnung nicht, weil es längst keinen Bezug zur Realwirtschaft mehr hat. Als Fiat-Money in dem, auch der EU aufgezwungenen, Schuldgeldsystem der FED hat es nur den Zweck, Staaten über Kredite in astronomische Schulden zu treiben, um sie erpressbar zu machen und zu kolonialisieren. Wer sich dagegen stemmt,...

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20.07.2015 | 09:42
Livia

Jahrtausendelang war Metall, welches arbeitsintensiv zu gewinnen ist, relativ selten und von daher wertbeständig, Geld! An der Spitze stand das Metall, welches korrosionsbeständig und praktisch unzerstörbar ist, nämlich Gold. Ganz unten Eisen, das besonders korrosionsfreudig ist. Papier hat diese Eigenschaften nicht und wurde im alten China nur deswegen als Geld "erfunden" weil man gewichtige große Summen nicht über tausende Meilen aufwändig transportieren wollte; das...

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20.07.2015 | 09:30
asisi1

der deutsche Michel, siehe umfragewerte von Merkel, glaub immer noch es kann nichts passieren.
er läßt weiterhin sein Geld auf der bank.
Kommentar von meinen bekannten: das was in Griechenland passiert ist, ist bei uns unmöglich.
was soll man dazu noich sagen???
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Goldmarkt: Spekulanten machen Kasse

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Jul 2015 11:51

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... kasse.html

21.07.2015


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Goldmarkt: Spekulanten machen Kasse
Janne Jörg Kipp

Der Goldkurs fällt und fällt. Inzwischen haben Charttechniker Alarm gerufen, da die Kurse auf weniger als 1140 Dollar/Unze sanken. Wirtschaftlich seltsam, denn die Papiergeldkrisen setzen sich munter fort. Lösungen sind weder in China, noch in den USA und erst recht in Europa nicht in Sicht. Dennoch scheint Gold Vertrauen zu verlieren. Oder greifen die großen Zentralbanken tatsächlich ein?



In den vergangenen Tagen kam es am Goldmarkt zu massiven Verkaufsaufträgen, vor allem in den USA. Am Montagmorgen ging der Ausverkauf weiter, als das gelbe Edelmetall erstmals seit langer Zeit wieder unter 1100 Dollar/Unze fiel. Charttechniker wittern darin ein Alarmzeichen und sehen sogar die 1000-Dollar-Linie in Gefahr. Doch hilft hier die Charttechnik weiter?



Charttechnische Analysen sollen das Verhalten an Märkten abbilden und Muster erkennen lassen. Wenn ein Markt wie der Goldhandel jedoch so sehr von einzelnen massiven Markteingriffen abhängt, lassen sich schwerlich Muster ablesen. Dann ist sehr kurzfristig keine klare Tendenz vorhanden, sondern schlicht eine künstliche Manipulation.



Manipulation bedeutet lediglich, dass ungewöhnlich große Aufträge den Marktpreis kurzfristig verfälschen. Hat sich ein Kurs von x herausgebildet und trifft plötzlich wie aktuell auf außergewöhnlich hohe Verkaufsaufträge, wird der vom Markt festgestellte Kurs nicht halten. Dies wissen allerdings auch Verkäufer, die das Volumen am Markt recht gut kennen und damit den Einfluss ihrer Aufträge abschätzen können.



Wer also plötzlich große Verkaufsaufträge an den Markt gibt, ist in größter Not oder manipuliert. Meist werden solche Aktionen mit kleineren Markttests vorbereitet und fallen dann in bestimmten Situationen wie ab Ende vergangener Woche auf fruchtbaren Boden. Dann verstärkt sich der Druck, hier von Verkäuferseite aus.



Zentralbanken werden in der aktuellen Situation wenig Interesse an einer Manipulation Richtung fallender Kurse haben. Die Eurozone zerlegt sich zwar selbst, gleichzeitig aber profitiert davon der US-Dollar. Der Devisenmarkt ist relativ zueinander, sodass das Papiergeld nicht plötzlich weiter gestützt werden müsste.



Möglicherweise könnte China nun versuchen, seinen Goldbestand weiter aufzustocken, um Dollar-Bestände abzubauen. Dann aber würden die Chinesen nicht mittels Marktmanipulation den Goldpreis senken müssen.



Fallende Goldpreise laufen auch den Interessen von Goldfonds zuwider, die derzeit wenige Kapitalzuflüsse verzeichnen und daher wenig neues, günstiges Gold kaufen müssten. Sie haben eine hinreichend große Dollarmenge. Daher ist der aktuelle und gezielte Abverkauf anderen Kräften zuzuordnen. Manipulationen mit kurzfristigen Verkäufen können nach menschlichem Ermessen nur Short-Spekulationen aus der Bankenwelt sein.



Wahrscheinlich sind es US-Geschäftsbanken, so wie etwa vor längerer Zeit Goldman Sachs als Täterbank galt. Die Bank hatte sich mit sogenannten Terminkontrakten so platziert, dass sie einen niedrigen Goldkurs benötigte. Insider sprachen vor ein bis zwei Jahren von Goldzielen in Höhe von 1000 Dollar/Unze, die GS benötigen würde. Genau danach sieht es auch jetzt wieder aus.



Der Goldpreis gerät also spekulativ massiv unter Druck. Dies wird nur kurzfristig halten. Mittel- und langfristig überwiegt das Käuferinteresse, wie sich auch am Ausverkauf der physischen Münzen in den USA zeigte.



Vor allem für uns Europäer gilt ohnedies, dass Gold lukrativ bleibt. Die Entwicklung des Goldpreises ist gemessen in Euro seit einem Jahr deutlich positiver als im Dollar. Die EZB und die EU-Regierungen garantieren mit ihrer Papiergeldflut nahezu, dass diese Tendenz auch kurzfristig anhält. Gold ist eine Investition in die Geld-Illusion.



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21.07.2015 | 11:32
Nachgedacht

Man kann einer mal darauf achten damit die Kommentare nicht zu gespamt werden mit Überfliegerlinks die gewaltig nach Betrug richen???

21.07.2015 | 11:28
Ario

Das Gold wird geschickt abgewertet. Denn Russland häuft Gold für eine neue Goldwährung an.

21.07.2015 | 11:11
Die perfekte Anlagestrategie!

Das große Gehеimnis einer perfekten Anlage, welches Ihnen die Experten vorenthalten: Insider erzielen sehr lukrative und garantiertе Renditen mit Arbitragen. Diese stellen alle anderen Anlageklassen in den Schatten! Abgesehen von den steuerlichen Vorteilen werden diese Renditen auch schon in wenigen Tagen erzielt. Ein bewährter Anbieter solcher Arbitragen ist http://2.gp/Fdkz In Kombination mit physischen Edelmetallen zur Kapitalsicherung ist das die perfekte Anlagestrategie!...

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Globales Muffensausen – wenn das Undenkbare Normalität wird

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Jul 2015 19:10

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... -wird.html

22.07.2015


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Globales Muffensausen – wenn das Undenkbare Normalität wird
Markus Gärtner

Ist das der weltweite wirtschaftliche »worst case?« ‒ Die Zuversicht der Amerikaner in die Zukunft kollabiert, während sich enorme Kreditblasen wie am Automarkt weiter aufblähen und führende Konzerne wie IBM horrend schlechte Bilanzen vorlegen. In Europa spitzt sich die Schuldenkrise weiter zu, weil die Regierung Tsipras die vor einer Woche versprochenen Reformen schon jetzt verschleppt. In China setzen die Aktien ihren Crash auf Raten fort. Und die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) schlägt Alarm wie vor der Finanzkrise von 2008.



Wenn auf dieser Webseite die Nachrichten aus der Weltwirtschaft zusammengefasst und bewertet werden, handeln wir uns gelegentlich Kritik ein, wir würden dramatisieren. Doch das Drama steckt in den Zahlen selbst ‒ und in ihrer erschreckenden Gleichzeitigkeit.



Von New York über Athen bis nach Shanghai und Mexico City kommen Nachrichten, die alarmieren. In Mexiko hat der Peso in den vergangenen zwölf Monaten 23,5 Prozent seines Wertes gegenüber dem Dollar verloren und ist auf ein Rekordtief gefallen.



Dabei handelt es sich um ein Schwellenmarkt-Beben, das sich zu einem globalen Flächenbrand entwickeln könnte. Denn der starke Dollar lässt die Schulden von halbwegs entwickelten Ländern, deren Firmen Kredite in Dollar aufgenommen haben, explodieren. Auch in Südostasien sind diese Vorbeben eines größeren Vulkanausbruchs bereits sichtbar. An der Wall Street werden derweil Anleger und Investoren Opfer ihrer überzogenen Erwartungen und strafen die Apple-Aktie massiv ab. Apple hat gute, aber nicht die blauäugig prognostizierten Umsatz- und Gewinnzahlen gemeldet.



Die Junkies im Wall-Street-Kasino, die aus Naivität und Ignoranz den Notenbanken Allmacht und Unfehlbarkeit unterstellen und deshalb auf eine Endlos-Rally wetten, sind plötzlich völlig verunsichert. Dazu trägt auch der Rekordverlust von Microsoft im jüngsten Quartal bei.



Die Notenbanker können noch so viel Geld künstlich erzeugen, sie können nicht die Physik am Aktienmarkt aufheben. Das Erwachen aus diesem Traum beginnt jetzt auch bei den hartnäckigsten Träumern. Und es ist bitter. Die Kurs-Orgie in New York kann selbst mit einem Ozean aus gedrucktem Geld nicht beliebig verlängert werden.



Aber es geht den US-Konsumenten ähnlich. Der Meinungsforscher Gallup stellt in seiner neuesten Umfrage fest, dass 57 Prozent der Amerikaner eine noch schlechtere Konjunktur erwarten. Die Abwärtskurve, die den Rückgang der Zuversicht grafisch abbildet, sieht seit Februar aus wie eine Olympia-Abfahrt im Ski-Zirkus.



Gleichzeitig wird immer deutlicher, dass sich die verzagten Amerikaner wieder verschuldet haben wie schon vor der Finanzkrise. Das Kreditgeschäft am Automarkt glänzt durch eine Vielzahl von Rekorden – und ist damit ein brisantes Warnzeichen:



Die Laufzeiten der Autokredite haben mit durchschnittlich 67 Monaten einen neuen Höchstwert erreicht. Längere Laufzeiten bedeuten niedrigere monatliche Tilgungsraten. So wird den Amerikanern eine geringere Belastung vorgegaukelt, obwohl sie am Ende mehr an ihre Gläubiger zurückzahlen müssen.



Auch der Anteil der Kredite an den Autokäufen hat mit durchschnittlich 28 711 Dollar je Fahrzeug einen Rekord erreicht. Amerika fährt immer mehr auf Pump, obwohl es das schon seit Jahrzehnten tut.



In Europa hören wir zur Wochenmitte erneut Beunruhigendes aus Griechenland. Alexis Tsipras, der an diesem Mittwoch weitere Reformen durch das Parlament in Athen peitschen muss, kneift. Er hat die heftig umstrittenen Pläne für eine höhere Besteuerung der Bauern und das Fortschreiben der Rentenreform verschoben und – entgegen der Absprache mit den Gläubigern – erst einmal nicht zur Abstimmung vorgelegt.



Es gibt nur wenige in Europa, die große Hoffnungen an das Ergebnis der Verhandlungen in Brüssel vor einer Woche geknüpft haben.



Aber selbst die sind inzwischen entgeistert. Und viele in Deutschland werden überrascht sein. Denn die Mainstream-Medien haben ihnen meist vorenthalten, wie grausam mit den Griechen in Brüssel verfahren wurde.



Nach dem Gläubiger-Diktat gegen die griechische Regierung in Brüssel konnte man im britischen Telegraph lesen, dass Tsipras in der Verhandlungsnacht »gekreuzigt« wurde. Der Guardian beschrieb die Art und Weise, wie der griechische Premier überwältigt wurde, sogar als »mentale Wasserfolter«.



Doch deutsche Leser bekamen beispielsweise von der Welt folgende Zusammenfassung des Verhandlungsmarathons serviert:

»Europa, so kann man es sehen, hat sich, als es wirklich darauf ankam, von seiner guten Seite gezeigt. Es siegte die Mäßigung, der Wille zur Verständigung.«

Die angebliche Mäßigung endete mit einem Diktat, das so drastisch und so schädlich für Griechenland ist, dass Tsipras jetzt die nötige Vorlage im Parlament verzögert, weil er fürchtet, sie nicht durchzubekommen. Damit verschärft sich der bislang größte Stresstest für den Euro und das Projekt Europa weiter.



Aber auch in China schwelt die wirtschaftliche Krise, ohne dass eine Entschärfung in Sichtweite ist. Im Gegenteil: Die schroffe Korrektur am Aktienmarkt, wo Geld im Umfang der französischen Börse vernichtet worden ist, geht weiter. Im laufenden Monat Juli bricht auch die Zuversicht der chinesischen Unternehmer ein. Und China hat über sein belgisches Vehikel Euroclear nach Erkenntnis des Finanzblogs ZeroHedge in den vergangenen drei Monaten für 143 Milliarden Dollar US-Anleihen abgestoßen.



Kein Wunder also, wenn die BIZ im neuen Jahresbericht eine ähnliche Warnung ausspricht wie schon vor der Finanzkrise 2008, als die Organisation eine der Ersten war, die vor dem Finanz-Wirbelsturm warnten.



Nach Ansicht der BIZ dehnen die negativen Zinsen für viele Staatsanleihen die »Grenzen des Undenkbaren« und sind das »offensichtliche Symptom einer größeren Malaise«. Im Klartext: Wenn man so lange so niedrige Zinsen erlebt, wie wir sie seit der Finanzkrise erleben, dann ist etwas mega-faul.



Laut dem Finanz-Newsletter »Sicheres Geld« von Dimitri Speck wurden »von Dezember 2014 bis Ende Mai 2015 im Durchschnitt langfristige globale – zumeist im Euro-Raum begebene – Staatsschuldtitel in Höhe von rund zwei Billionen US-Dollar mit negativen Renditen gehandelt.«


Das ist nichts anderes als eine massenhafte Enteignung von Sparern, um damit den anhaltenden Schuldenwahn auf der Welt zu finanzieren und fortzuführen. Denn dies bedeutet, dass Anleger für staatliche Schuldpapiere im Umfang von zwei Billionen Dollar drauflegen, um irgendwann einen Teil ihres Geldes zurückzubekommen.



Das betroffene Anlagevolumen, auf das gierige Finanzminister wie Wegelagerer zugreifen, entspricht der jährlichen Wirtschaftsleistung Italiens. Und das ist die drittgrößte Volkswirtschaft der Eurozone.


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Leser-Kommentare (3) zu diesem Artikel
22.07.2015 | 18:38
Stefan meint:

Welche schlechten Nachrichten? Das liest sich alles sehr gut und lässt doch hoffen. Den Reichen (wie welche Krise?) richtig schreibt geht es gut und wird es noch eine ganze Weile gutgehen. Selbst nach einem Neustart steht diese widerwärtige Clique wieder in den Startlöchern und hofft auf das Heer von Deppen, die den Scheinmessiassen eventuell wie immer in die nächste Runde folgen werden. Mal sehen, wie es diesmal läuft - ein voller Magen mit den Segnungen des Mobilfunks und...

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22.07.2015 | 18:24
alexander

ja es ist höchste zeit das giral/buchgeld zu stoppen damit diese unredliche bereicherungsgier aufhört. in der schweiz hat die initiative bald 100´000 unterschriften beisammen und kann dann eingereicht werden. ähnliche bestrebungen banken einzuschränken geld aus dem nichts zu schöpfen gibt es auch in Island und Kanada. der staat würde dann auch direkte zinsfreie kredite erhalten um die infrastruktur zu erneuern und zu erweitern, das wäre für soviel staaten bitter notwendig...

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22.07.2015 | 18:18
welche Krise?

Die Reichen sind so reich wie nie zuvor und werden immer noch reicher. Welche Krise?

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Abwehr von Flüchtlingen - Eurotunnel stellt Millionen-Rechnung

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Jul 2015 19:34

http://www.n-tv.de/politik/Eurotunnel-s ... 70761.html
Mittwoch, 22. Juli 2015
Abwehr von Flüchtlingen - Eurotunnel stellt Millionen-Rechnung

Täglich versuchen Flüchtlinge, sich in Züge zu schmuggeln, die unter dem Ärmelkanal fahren. Das führt immer wieder zu tragischen Todesfällen und zur hohen Kosten für den Tunnel-Betreiber. Das will das Unternehmen nicht allein bezahlen.


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Der Betreiber des Eisenbahntunnels unter dem Ärmelkanal verlangt von Frankreich und Großbritannien 9,7 Millionen Euro für Kosten, die aus dem Ansturm von Flüchtlingen in Calais entstanden sind. Bereits 13 Millionen Euro hat Eurotunnel nach eigenen Angaben seit Jahresbeginn für verschärfte Sicherheitsmaßnahmen ausgegeben – so viel wie im gesamten Jahr 2014. Unter anderem wurden neue Barrieren errichtet, um Flüchtlinge vom Tunnel fernzuhalten.

Die geforderten 9,7 Millionen Euro seien zu zwei Dritteln auf solche erhöhten Sicherheitsaufwendungen sowie zu einem Drittel auf Verspätungen und Zugausfälle infolge zum Tunnel vordringender Flüchtlinge zurückzuführen, so die Betreibergesellschaft. Die Verträge würden vorsehen, dass ein Teil dieser Kosten von den Staaten übernommen werden könnten, argumentiert Eurotunnel. Die britische Regierung habe bereits die Zahlung von 4,7 Millionen Euro für das gesamte laufende Jahr zugesagt.
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In der französischen Hafenstadt Calais harren mehrere Tausend Menschen unter erbärmlichen Umständen aus. Immer wieder versuchen die Flüchtlinge, zum Tunnel und in Züge nach Großbritannien zu gelangen, einige Versuche endeten bereits tödlich. Zuletzt war Anfang Juli ein Mann ums Leben gekommen. Er hatte offenbar versucht, auf einen Frachtzug aufzusteigen und war dabei von dem Zug erfasst worden.

Eurotunnel-Chef Jacques Gounon warf den französischen Behörden vor, die Zahl der Flüchtlinge in Calais zu niedrig anzugeben und nicht ausreichend Polizisten einzusetzen. Das Innenministerium habe die Zahl der Migranten, die in einem als "Dschungel" bekannten improvisierten Flüchtlingslager leben, mit 2000 angegeben. "Vor Ort wissen alle, dass es eher 5000 sind", sagte Gounon.
Bilderserie
Ein Flüchtlingslager in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad. Vor allem Afghanen leben hier, die aus ihrer krisen- und kriegszerrütteten Heimat geflohen sind. Die Suche nach Schutz und Sicherheit bedeutet in der Regel ein Leben in Armut, Elend und Perspektivlosigkeit. Oft dauert die Flucht Jahre oder Jahrzehnte. Leben ohne Sicherheit Millionen auf der Flucht

Quelle: n-tv.de , kmi/dpa/Reuters/AFP
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Goldman Sachs & Co. Haben US-Großbanken den Bondmarkt manipuliert ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Jul 2015 22:27

http://www.handelsblatt.com/finanzen/ma ... 00248.html
Goldman Sachs & Co.
Haben US-Großbanken den Bondmarkt manipuliert ?

Autor:

Bloomberg
jur

Datum:

24.07.2015 12:37 Uhr

Mehrere Institute - darunter JPMorgan Chase, Goldman Sachs und Deutsche Bank – stehen erneut im Visier der Aufsichtsbehörden. Sie sollen den Handel mit US-Staatsanleihen auf Kosten der Kunden manipuliert haben.
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Der US-Bondmarkt ist 12,7 Milliarden Dollar schwer. Nicht alle Marktteilnehmer haben dort offenbar die gleichen Chancen. Quelle: Reuters
Goldman Sachs

Der US-Bondmarkt ist 12,7 Milliarden Dollar schwer. Nicht alle Marktteilnehmer haben dort offenbar die gleichen Chancen.(Foto: Reuters)

New York/DüsseldorfDie Bankenbrache ist kein unbeschriebenes Blatt, was mutwillige Marktmanipulationen angeht - der Liborskandal ist nur ein Beispiel dafür. Nun sollen 22 US-Finanzfirmen - darunter auch die Großbanken Goldman Sachs, JPMorgan Chase und die Bank of America Auktionen am US-Staatsanleihenmarkt zu ihren Gunsten beeinfluisst haben. Auch europäische Finanzinstitute HSBC, Credit Suisse und die Deutsche Bank sind unter den Verdächtigen.

Investoren klagen, weil sie sich durch das Vorgehen der Großbanken hintergangen fühlen. Der Bostoner Pensionsfonds für Staatsangestellte wirft den Händlern vor mit Hilfe von Chatrooms und Kurznachrichten die Gebote bei Auktionen für US-Staatsanleihen, welche sie an andere Investoren weiterverkauften, künstlich hochgetrieben zu haben.

Zugleich sollen sie die Preise, die sie für die Anleihen zahlen mussten, auf gleichem Wege gedrückt haben. Am Donnerstag hat der Fonds eine Beschwerde beim Bundesgericht in Mahattan eingelegt: „Das Vorgehen der Finanzfirmen hat ihren Profit auf Kosten ihrer Kunden und anderer Marktteilnehmer maximiert”, heißt es in der Beschwerde.
Mehr als 130 Milliarden Euro an Pfandbriefen und anderen gedeckten Anleihen in der Bilanz. Quelle: dpa

EZB-Anleihekäufe
Ein ungeliebter Investor

PremiumFür Milliarden von Euro kauft die EZB Anleihen, auch deutsche Pfandbriefe und Covered Bonds. Damit verdrängt die Notenbank zunehmend private Investoren – mit schädlichen Nebenwirkungen, sagen Marktbeobachter. mehr…

Es ist nicht der einzige Skandal, der die Aufsichtsbehörden in den USA derzeit beschäftigt. Erst vor Kurzem hatten die Aufseher Großbanken zu Strafen von insgesamt sechs Milliarden US-Dollar verurteilt - wegen Manipulationen am Währungsmarkt. Auch die Deutsche Bank musste zahlen.

Nun nehmen die Behörden den 12,7 Billionen-Dollar schweren US-Anleihenmarkt ins Visier. Das Problem scheint das Auktionsverfahren zu sein. Die US-Staatsanleihen werden per Auktion versteigert. Schon vorher können Händler ihre Gebote abgeben. Doch offenbar haben einige von ihnen auch die Gelegenheit, bereits Stunden vor der eigentlichen Auktion Informationen zu diesen Geboten zu erhalten - und diese für sich zu nutzen.

Zu den Vorwürfen des Bostoner Pensionsfonds wollten bislang keine der beschuldigten Großbanken Stellung beziehen.
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Der Wert des Goldes steigt täglich

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Jul 2015 17:26

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... glich.html

29.07.2015


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Der Wert des Goldes steigt täglich
F. William Engdahl

Der Wert des Goldes steigt täglich. Das klingt vielleicht paradox, ist es aber nicht. Denn der Wert des Goldes wird nicht bei der COMEX-Warenterminbörse oder beim Handel in London oder Zürich festgelegt. Allerdings orientiert sich der Goldhandel am Preis für COMEX-Gold-Futures der CME, und dort sieht es momentan nicht so aus, als würde der Wert eines Goldbarrens steigen. Wie kann man da von steigendem Wert des Goldes reden?



An der COMEX ist der Preis für Goldfutures vom Höchststand von 1896 Dollar im August 2011 auf das gegenwärtige Tief von 1099 Dollar gefallen, den niedrigsten Wert seit sechs Jahren, Tendenz fallend. Hier unterläuft uns ein Fehlschluss, wenn wir von einem bestimmten Faktor auf das Ganze schließen, wenn wir annehmen, etwas gelte für das Ganze, nur weil es für einen Teil des Ganzen gilt.

Der COMEX-Goldfutures-Markt in New York und der außerbörsliche (»OTC«, nach dem englischen »over the counter«) Handel, der über die London Bullion Market Association abgewickelt wird, setzen die Preise fest, die weltweit weitgehend eingehalten werden.



Darüber hinaus bestehen Märkte aus einigen wenigen einflussreichen Playern, den sechs Gold-Clearingbanken der Londoner Bullion Market Association – darunter die korrupte JPMorgan Chase, die skandalumwitterte UBS-Bank aus Zürich und die Bank of Nova Scotia und ScotiaMocatta, die älteste Goldbank der Welt, die als Bank für die Britische Ostindiengesellschaft begann, die ihrerseits die Opiumkriege in China steuerte. Wichtige Zentralbanken, darunter die Federal Reserve und die Bank of England, werden beschuldigt, gemeinsam mit den großen Clearingbanken den Goldpreis künstlich niedrig zu halten, wie im August 2011 geschehen, als er außer Kontrolle zu geraten drohte und die Rolle des Dollars als führender Weltreservewährung in Gefahr brachte. Organisationen von Goldinvestoren wie GATA haben jahrelang detailliert dokumentiert, wie die Manipulation des Goldpreises ablief.



Kurz: Kauf und Verkauf von Gold in London und New York liegen in zweifelhaften Händen. Es kursieren sogar Gerüchte, wonach einige der Topnamen im Goldhandel in kriminelle Geschäfte verwickelt sind, bei denen Wolfram-Barren mit einer dünnen Goldschicht versehen und als gefälschte Goldbarren in Umlauf gebracht wurden. Solche Vorwürfe sind naturgemäß extrem schwer zu verifizieren, aber vielleicht sollten Sie zur Absicherung ein winziges Loch durch den Goldbarren bohren, bevor Sie ihn kaufen.



In letzter Zeit haben westliche Banken so genannte Gold-ETFs, börsengehandelte Fonds, geschaffen. Das sind Gold-Derivat-Fonds, die durch Gold abgesichert, aber nicht in Gold ausgezahlt werden. Der Handel mit so genanntem Papiergold – Futures und anderen Formen spekulativer Kontrakte, bei denen kein physisches Gold den Besitzer wechselt – war zwar lange Zeit lose an Kauf und Verkauf realen Goldes auf der Welt gekoppelt, ist aber heute völlig davon losgelöst.



Es ist ein eigenständiges Kasino, das frei darüber entscheidet, welchen Preis wir für Gold zahlen. Wir haben inzwischen einen Goldmarkt, auf dem der Preis von Großbanken und Zentralbanken westlicher Länder manipuliert und letztendlich festgelegt wird – genauso wie beim Rohöl übrigens.



Der Aufbau eines neuen Goldmarktes



Diese Ablösung missfällt Goldfans wie China, Russland und anderen. Aber anstatt die Eigentümer von COMEX/CME oder die Großen Sechs der Londoner Bullion Market Association lauthals des Betrugs zu bezichtigen, unternehmen diese Länder einen genialen Schachzug: Sie schaffen einen völlig neuen Goldmarkt, den nicht JPMorgan Chase, die HSBC oder die Deutsche Bank unter Kontrolle haben, sondern China, Russland und andere. Es passt in das Bild der neugegründeten Neuen Entwicklungsbank der BRICS-Staaten und der in Shanghai ansässigen Asiatischen Infrastruktur-Investitionsbank (AIIB).



Im Mai dieses Jahres gab China die Gründung eines staatlichen Gold-Investitionsfonds bekannt. Es soll ein Pool geschaffen werden, gegenwärtig von 16 Milliarden Dollar, der weltgrößte Fonds, der Goldbergbauprojekte entlang der neuen Hochgeschwindigkeits-Eisenbahn-Verbindungen von Präsident Xis Neuer Seidenstraße fördern soll. Wie China betont, soll damit erreicht werden, dass eurasische Länder entlang der Seidenstraße ihre Währung durch Gold stützen können. Das klingt danach, dass einige klar denkende, weitsichtige Regierungen auf der Welt einen stabilen Block goldgedeckter Währungen bilden könnten, der einen ordentlichen Handel unabhängig von Washingtons Währungskriegen gewährleisten würde. Die Länder entlang der Seidenstraße und die BRICS-Staaten repräsentieren die Mehrheit der Weltbevölkerung und verfügen über einen Reichtum an Bodenschätzen, der sie von den westlichen Ländern unabhängig macht.



Ende Mai etablierte die Shanghaier Goldbörse formell den »Seidenstraßen-Goldfonds«. Die beiden Hauptinvestoren sind bisher die zwei größten Goldbergbaugesellschaften Chinas: die Shandong Gold Group mit 35 Prozent der Anteile und die Shaanxi Gold Group mit 25 Prozent. Der Fonds wird in Goldbergbauprojekte entlang der Seidenstraße in Eurasien investieren, unter anderem in den riesigen unterentwickelten Regionen der Russischen Föderation.



China kooperiert beim Goldbergbau mit Russland, seinem engsten Partner, seit törichte Wirtschaftssanktionen von USA und EU Russland zu einer strategischen Wende zwangen – weg von der angestrebten Anerkennung als respektierter Partner des Westens, was vor allem die Präsidentschaft Medwedews kennzeichnete, hin zu einer Strategie der Zusammenarbeit mit China und Russlands östlichen eurasischen Partnern in der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit und den BRICS-Staaten Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika.



Am 11. Mai, unmittelbar vor der Gründung von Chinas neuem Goldfonds, unterzeichnete die China National Gold Group Corporation eine Vereinbarung mit der russischen Goldbergbaugesellschaft Polyus Gold, der größten in Russland und einer der zehn größten der Welt. Beide Unternehmen werden gemeinsam die Goldvorkommen in Russlands derzeit größter Lagerstätte in Natalka bei Magadan im Bezirk Kolyma erkunden.



Russland hat in den letzten Jahren seine Goldreserven systematisch aufgestockt. In der Jelzin-Ära zu Beginn der 1990er Jahre soll die Jelzin-Mafia dem Staat fast alle Goldreserven geraubt haben. Zu Sowjetzeiten galt eine Golddeckung des Rubels in der zentral geplanten staatlichen Kommandowirtschaft als überflüssig.



Laut offiziellen Statistiken verfügte Russland im Juni über 1250,9 Tonnen Gold. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres hat Russland die heimische Goldförderung um mehr als das Sechsfache gesteigert. Gold gewinnt für Putin und die russische Führung immer größeres Interesse. Manche glauben, ein goldgedeckter Rubel sei nicht mehr fern, und China werde den Renminbi durch Gold, und zwar sehr viel Gold, untermauern, um ihn als Weltreservewährung akzeptabel und zu einer echten Alternative zum schwächelnden Dollar und zum Euro zu machen.



Sibirien gilt als Lagerstätte riesiger unentdeckter Goldvorkommen. Russland ist heute der viertgrößte Goldproduzent der Welt, 2013 wurden 209 metrische Tonnen gefördert. China liegt mit mehr als 450 metrischen Tonnen pro Jahr auf Platz eins. Südafrika, gemeinsam mit China und Russland Mitglied der BRICS-Staaten, wird der neuen Gold-Renaissance zusätzlichen Schwung verschaffen, als Unterstützer solider, gut gestützter Währungen, die das entwertete Dollar-System ersetzen. Südafrika war bis 2006 der größte Goldproduzent der Welt und liegt heute mit 150 Tonnen auf Platz sieben. Usbekistan, Mitglied der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit, war 2014 mit 102 Tonnen der achtgrößte Goldproduzent. Am 4. Mai verkündete der chinesische Botschafter in Usbekistan, das Land werde an Chinas Projekt »Wirtschaftsgürtel entlang der Seidenstraße« beteiligt.



Langsam aber systematisch entstehen die Umrisse einer neuen goldgedeckten Alternative zum überblähten Dollar-System und zum schuldenbelasteten Euro. Das Wirtschaftsprojekt Neue Seidenstraße, das die Mitgliedsländer von Russlands neuer Eurasischer Wirtschaftsunion und andere einbezieht, ist viel mehr als eine einfache Eisenbahnverbindung. Es wird zum Zentralnervensystem eines Wirtschaftsraums, der sich in den nächsten drei bis fünf Jahren zu dem schnellstwachsenden der Welt entwickeln wird.



In Kombination mit der Eisenbahn-Infrastruktur von Chinas Projekt Neue Seidenstraße und dem neuen 16-Milliarden-Dollar-Goldfonds zur Unterstützung von Goldbergbauprojekten entlang der Seidenstraße lockert Eurasien, angeführt von China und Russland, den angloamerikanischen Griff auf das Gold, der den Marktpreis seit Jahrzehnten manipuliert und künstlich niedrig hält und so verhindert, dass Gold in der Weltwirtschaft eine größere Rolle spielt. Während jetzt alles auf den Goldpreis starrt, den die COMEX oder der Londoner Goldmarkt täglich festlegen, steigt der reale Wert des Goldes als Währungsreserve und Standard monetärer Stabilität. Das sorgt im US-Finanzministerium, bei der Federal Reserve und an der Wall Street ordentlich für Bauchweh.


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Leser-Kommentare (1) zu diesem Artikel
29.07.2015 | 16:54
Grossvater

In € gerechnet blieb bis jetzt der Goldpreis fast konstant. Meine grösste Freude wäre wenn der Preis pro Unze auf 50.-€ fallen würde, dann könnte ich endlich einmal so richtig zuschlagen und gleich Kiloweise einkaufen, denn wenn alles den Bach runter geht , das Scheingeld den Schein verliert und die Aktienblase platzt, dann wird das Edelmetall "Gold" für den Normalo unerschwinglich weil der Preis dafür durch die Decke geht..
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