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Diese Bullen sind Schweine! - "Wir waren Könige": Abgründe einer SEK-Einhe

Beitragvon Gudrun Graf » 2. Jun 2015 22:40

http://www.n-tv.de/leute/dvd/Wir-waren- ... 37321.html
Diese Bullen sind Schweine! - "Wir waren Könige": Abgründe einer SEK-Einheit

Von Thomas Badtke

Sinnlose Polizeigewalt ist nicht nur in den USA ein heiß diskutiertes Thema. Auch in Deutschland gibt es schwarze Schafe - oder vielmehr Wölfe im Schafspelz. Rohe Gewalt bis hin zu kaltblütigem Mord, alles ist möglich, wenn man ein König ist.

"Wir siegen" - diese zwei Worte sind ein Motto. Sie prangen unter dem Gemälde eines Wolfskopfs mit blutroten Augen im Büro von Harthmann (Thomas Thieme; "Das Leben der Anderen", "Der Baader-Meinhof-Komplex"). Er ist der SEK-Chef in einer namenlosen deutschen Großstadt. Bandenkriminalität, Prügeleien, Überfälle und Drogenhandel stehen auf der Tagesordnung - und das SEK muss immer wieder als Regulativ eingreifen, für Ruhe, Ordnung und Gesetz sorgen. Die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen dabei immer mehr. Harthmann zieht die Fäden im Hintergrund. Er hat Verbindungen nach ganz oben.
Mendes und Kevin: zwei SEK-Gruppenleiter, zwei verschiedene Wege, "Probleme" zu lösen.
Mendes und Kevin: zwei SEK-Gruppenleiter, zwei verschiedene Wege, "Probleme" zu lösen.
(Foto: Universum)

"Wir sind das, was ihr am Computer spielt" schreien große Lettern von einem Zettel an der Wand des SEK-Besprechungsraumes einem entgegen. Wenn man in die entschlossen und finster dreinblickenden Gesichter der beiden Gruppenleiter Kevin (Ronald Zehrfeld; "Zwischen Welten", "Barbara") und Mendes (Misel Maticevic) blickt, weiß man sofort: Bekommt man es mit ihnen zu tun, ist es egal, wie oft man "GTA" oder "Halo" auch gespielt haben mag, man wird den Kürzeren ziehen. Aufgeben kennen sie nicht. Verlieren können sie schon gleich gar nicht. Aber dann geht ein Routineeinsatz schief.

Eine Wohnung. Babyschreie. Eine Frau kreischt. Ein Mann sorgt mit mächtiger Stimme für Ruhe. Das normale Leben in einem Großstadt-Plattenbau, wie es scheint. Doch die Wohnung dient drei Kriminellen als Hauptquartier. Und vor der Wohnungstür macht sich gerade Kevins und Mendes' SEK-Einheit bereit zur Stürmung. Doch statt eines schnell und sauber durchgezogenen Routineeinsatzes endet die Stürmung in einem Desaster. Zwei Kriminelle sterben, ein SEK-Mitglied wird lebensgefährlich verletzt.
All cops are bastards

Vor dem Haus kochen nach dem Einsatz die Gefühle der Beteiligten hoch. Die Luft ist adrenalingeschwängert. Worte fliegen, Fäuste auch. Der Einzelne ist nichts, das Team ist alles? Davon ist hier nichts mehr zu spüren. Die SEK-Einheit ist längst keine verschworene Gemeinschaft mehr. Kevin weiß das, er kennt den Grund: Immer wieder biegen einzelne Mitglieder der Gruppe das Gesetz so, wie sie es brauchen - wie sie es für richtig halten. Wie Könige eben machen sie, was sie wollen, denn das Gesetz scheint für sie nicht mehr zu gelten.

Zusätzlicher Druck kommt von oben. Das Innenministerium will sparen, Kevins und Mendes' Einheit steht auf dem Prüfstand. Harthmann hält zwar noch die schützende Hand über sie, aber er macht ihnen auch unmissverständlich klar, dass er sie jederzeit wegziehen könnte. Und genau jetzt geraten zwei Jugendbanden aneinander.
Jacek ist leicht erregbar und dann gewalttätig.
Jacek ist leicht erregbar und dann gewalttätig.
(Foto: Universum)

Thorsten (Tilman Strauss) und Jacek (Frederick Lau; "Tod den Hippies! Es lebe der Punk", "Victoria"), die beiden Anführer waren sich noch nie grün. Aber Thorsten scheint geläutert, er saß schon im Knast, nun will er es ruhiger angehen lassen - auch seiner Freundin zuliebe. Sein einziges Problem heißt Nasim (Mohammed Issa). Der Junge versucht mit allen Mitteln, die Zuneigung und Anerkennung Thorstens zu gewinnen. Ungewollt spielt er dabei die beiden Gangs gegeneinander aus. Blut fließt, Polizisten sterben. Es kommt zum Showdown zwischen Thorsten und Jacek, Nasim ist mittendrin. Und die SEK-Truppe? Ihr kommt eine schlagende wie tragende Rolle bei der Auseinandersetzung zu, die Teil einer viel größeren Verschwörung zu sein scheint. Am Ende muss sich jeder SEK-ler fragen: Wie weit würdest du für die Beibehaltung des Status quo gehen? Würdest du dafür morden?
Ein Film wie ein Schlag in die Magengrube
"Wir waren Könige" ist bei Universum auf DVD und Blu-ray erschienen.
"Wir waren Könige" ist bei Universum auf DVD und Blu-ray erschienen.
(Foto: Universum)

Es ist harter Tobak, den Drehbuchautor Regisseur Philipp Leinemann mit "Wir waren Könige" für die große Kinoleinwand produziert hat. Der Film geht da weiter, wo viele "Tatorte" aufhören, wo sie sich nicht wagen, tiefer zu bohren. "Wir waren Könige" deckt schonungslos offen und ungeschönt die Situation der Polizei in diesem Land auf, die zwischen Sparzwängen und steigender Kriminalität gefangen scheint - ohne Ausweg auf Besserung.

Es dauert lange, bis man als Zuschauer einen Sympathieträger in dem Film gefunden hat. Die Rolle des kleinen Nasim ist doppeldeutig ausgelegt. Das erschwert die Sache. Thorsten drückt man die Daumen, dass er doch noch den Absprung schafft. Am Ende hält man es wohl mit Kevin. Warum, bleibt hier offen.
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Gegen einen Beamten der Bundespolizei wird wegen des Verdachts der Körperverletzung im Amt ermittelt. 18.05.15 Misshandlungen in Gewahrsam? Bundespolizist soll Flüchtlinge gequält haben
Gewalt ist die Lösung: "Hooligans Around The World" 25.02.13 Gewalt ist die Lösung "Hooligans Around The World"
Cobra im Stadion: Früher war er da als Fan, jetzt muss er dort arbeiten. 05.11.12 "Ihr Drecksbullen, ihr seid alles Schweine" "A.C.A.B. - All Cops Are Bastards"

Es sind aber vor allem die Bösewichte, die gefallen. Allen voran der opportunistische Harthmann, der auf seinem Weg nach oben über Leichen geht. Eine Paraderolle für den Thüringer Charakterkopf Thieme. Auch die innere Zerrissenheit Mendes' kommt an. Er scheint an der Lage, in der er sich offenbar ziellos hineinmanövriert hat, zu zerbrechen. Und auch Kevin hat seine dunklen Momente.

Sie alle machen "Wir waren Könige" zu einem bösen Film, einem bitterbösen. Zu etwas, das man nicht erwartet, in einer deutschen Produktion vorzufinden. Krimi ja, Gangsterfilm okay, aber einen teilweise vor Gewalt strotzenden Actionthriller mit Tiefgang? Das sucht man bisher vergebens. Suchte. "Wir waren Könige" ist das alles, und das erschreckende dabei: Er könnte Realität sein, der Fall eines Bundespolizisten in Hannover beweist das.

DVD "Wir waren Könige" bei Amazon bestellen

Quelle: n-tv.de
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"Wer wird Millionär?" ganz speziell - Anke Engelke spielt die Millionenfra

Beitragvon Gudrun Graf » 2. Jun 2015 22:46

http://www.n-tv.de/leute/Anke-Engelke-s ... 13176.html
"Wer wird Millionär?" ganz speziell - Anke Engelke spielt die Millionenfrage

Was haben Lukas Podolski, Markus Lanz, Paul Panzer und Anke Engelke gemeinsam? Sie spielen das Prominentenspecial von Günther Jauchs "Wer wird Millionär?"-Show. Aber die Komikerin sticht dabei alle aus.

Komikerin Anke Engelke ist im Prominentenspecial von Günther Jauchs Show "Wer wird Millionär?" auf RTL erneut bis zur Millionenfrage vorgedrungen. Allerdings musste sie am Ende zum dritten Mal mit 500.000 Euro vorliebnehmen. Die halbe Million geht an das Deutsche Medikamenten-Hilfswerk action medeor.

Die Frage aller Fragen war: "Was hat die gebürtige Düsseldorferin Luise Rainer, die 2014 im Alter von 104 Jahren starb, zweimal hintereinander gewonnen?" Engelke wollte die bis dahin erspielte Gewinnsumme nicht riskieren und stieg aus. Die richtige Antwort war "Schauspiel-Oscar".
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... viel Musik, Sketche und sonstige Showacts. Das Ballett des DFF - später deutsches Fernsehballett - ist fester Bestandteil der Sendung. 06.04.15 Bewegende Momente - große Shows 80 Jahre deutsches TV: Tore, Talks und "Tutti Frutti"
Novum bei "Wer wird Millionär?": Kandidatin zeigt Jauch den Mittelfinger 28.10.14 Novum bei "Wer wird Millionär?" Kandidatin zeigt Jauch den Mittelfinger

Engelke war schon zum fünften Mal bei Günther Jauch zu Gast und immer sehr erfolgreich. Neben den drei Malen, bei denen sie die 500.000 Euro erspielte, brachte sie es zweimal auch auf jeweils 125.000 Euro. Weitere Gäste bei dem Prominentenspecial waren der Comedian Paul Panzer (125.000 Euro), der Fernsehmoderator Markus Lanz (125.000 Euro) sowie ein Kandidaten-Duo aus Fußballer Lukas Podolski und dem Koch der deutschen Nationalmannschaft, Holger Stromberg (zusammen erspielten sie 125.000 Euro).

Quelle: n-tv.de , bad/dpa
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Geburt beeinflusst Gesundheit - Mai-Kinder am gesündesten

Beitragvon Gudrun Graf » 10. Jun 2015 18:37

http://www.n-tv.de/wissen/Mai-Kinder-am ... 69711.html
Mittwoch, 10. Juni 2015
Geburt beeinflusst Gesundheit - Mai-Kinder am gesündesten

Von Fabian Maysenhölder

Der Monat der Geburt hat Auswirkungen auf das Risiko, bestimmte Krankheiten zu bekommen. Eine Studie belegt: Menschen, die im Mai geboren sind, sind am gesündesten. Doch es gibt auch besonders risikoreiche Geburtsmonate.

Was sich auf den ersten Blick nach Astrologie anhört, ist alles andere als das: Der Geburtsmonat eines Menschen beeinflusst die spätere Anfälligkeit für bestimmte Krankheiten. Das haben Forscher der Columbia University in New York herausgefunden. Sie fanden 55 Krankheiten, die signifikant häufiger bei Menschen auftreten, die in einem bestimmten Monat oder zu einer bestimmten Jahreszeit geborden wurden.

Das Ergebnis: Im Großen und Ganzen haben Menschen, die im Mai geboren wurden, das niedrigste Krankheitsrisiko. Herbstkinder, deren Geburt in den Oktober oder November fällt, haben das höchste. Doch solche allgemeinen Aussagen sind schwierig - denn für die einzelnen Krankheitsbilder schwanken die Ergebnisse der Studie stark.

Das höchste Risiko für Atemwegserkrankungen etwa fanden die Forscher bei einer Geburt im Oktober und November, bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen hingegen ist das Risiko in den Monaten März und April höher als in den anderen Monaten. Während das Asthma-Risiko seinen Höhepunkt im Geburtsmonat September findet, sind im November Geborene einem höheren ADHS-Risiko ausgesetzt oder der Gefahr, an Virusinfektionen oder einer akuten Bronchitis zu erkranken.

Für ihre Studie werteten die Forscher Daten von rund 1,7 Millionen Patienten aus, die zwischen 1985 und 2013 in zwei New Yorker Krankenhäusern behandelt worden waren. Geboren wurden die Patienten zwischen 1900 und 2000. Die Wissenschaftler warfen auf 1688 Krankheiten einen genaueren Blick und versuchten, diese in einen Zusammenhang mit dem Geburtsmonat der Patienten zu bringen. "Gibt es bestimmte Monate, bestimmte Jahreszeiten, die anzeigen könnten, ob ein höheres Risiko besteht, eine bestimmte Krankheit zu bekommen?", fasst Nicholas Tatonetti die Ausgangsfrage zusammen. Tatonetti ist einer der Leiter der Studie, die im Fachblatt "Journal of the American Medical Informatics Association" veröffentlicht wurde.
"Es gibt viele Faktoren und Variablen"
Die Geburtsmonate und ihr Zusammenhang mit bestimmten Krankheiten.
Die Geburtsmonate und ihr Zusammenhang mit bestimmten Krankheiten.
(Foto: Dr. Nicholas Tatonetti)

Der Wissenschaftler warnt jedoch davor, sich die Ergebnisse allzu sehr zu Herzen zu nehmen, sollte man selbst oder das eigene Kind in einem Risikomonat geboren sein. "Es ist wichtig, sich wegen dieser Ergebnisse nicht verrückt zu machen", sagt Tatonetti. "Unsere Studie zeigt zwar, dass es Geburtsmonate mit höherem Krankheitsrisiko gibt, aber das Risiko ist nicht so hoch, dass man sich ernsthafte Sorgen machen sollte." Es gebe viele Faktoren und Variablen, die bei der Gesundheit eines Menschen eine wichtige Rolle spielen.

Doch wie erklären sich die Forscher das, was sie herausgefunden haben? Auch wenn die genauen Zusammenhänge noch im Dunkeln liegen - es gibt Anhaltspunkte dafür, warum die Geburt zu einer bestimmten Jahreszeit Einfluss auf die Gesundheit eines Menschen haben könnte. So hat zum Beispiel bereits im Jahr 1983 eine Studie herausgefunden: Kinder, die zu einer Jahreszeit geboren wurden, in der ein höheres Aufkommen an Staubmilben herrscht, haben später ein um 40 Prozent höheres Risiko, durch Komplikationen wegen der Milben an Asthma zu erkranken.

Auch die saisonal bedingten Schwankungen des Vitamin-D-Spiegels (der im Winter niedriger ist als im Sommer) könnten eine Erklärung sein. Oder die Tatsache, dass Frauen bei einer Schwangerschaft im Winter anfälliger für Infektionen sind. "Wir haben einige Theorien, die wir untersuchen. Aber wir wollen alle Möglichkeiten anhand von Daten überprüfen, um die genauen Mechanismen zu finden, die diese Zusammenhänge verursachen", sagt Tatonetti.
Fabian Maysenhölder

Fabian Maysenhölder ist Redakteur für Aktuelles und im Wissens-Ressort bei n-tv.de. Er schreibt vorwiegend über gesellschaftliche und naturwissenschaftliche Themen.
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Mit Astrologie hat all das also gar nichts zu tun. Auch wenn noch nicht alle Fragen geklärt sind, ist klar, dass die Antworten darauf nicht in den Sternen, sondern in weitergehenden Untersuchungen und Analysen stehen. Die Studie zeigt jedoch: Selbst wenn man auf seine Ernährung und seinen Körper achtet, gibt es Faktoren, auf die man schlicht keinen Einfluss hat. Die Gesundheit ist ein hohes Gut. Gerade deshalb, weil man nicht alles kontrollieren kann.

Quelle: n-tv.de
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Was ist drin, wie wirkt es ? - Muttermilchforschung geht an die Uni

Beitragvon Gudrun Graf » 12. Jul 2015 20:07

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http://www.n-tv.de/wissen/Muttermilchforschung-geht-an-die-Uni-article15461616.html
Was ist drin, wie wirkt es ? - Muttermilchforschung geht an die Uni

Der Glyphosat-Alarm vor einigen Tagen hat die Diskussion um das Für und Wider des Stillens erneut angefacht. Die deutsche Stillkommission empfiehlt die Muttermilch hingegen wärmstens und die Uni Zürich schafft sogar einen Lehrstuhl zu dem Thema - den ersten weltweit.

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Die Nationale Stillkommission in Deutschland empfiehlt, Säuglinge mindestens vier Monate lang voll zu stillen, da Muttermilch besonders gut auf die Bedürfnisse des Babys abgestimmt ist und das Risiko für spätere Allergien oder Infektionskrankheiten mindert. Auch angesichts der derzeitigen Diskussion um Glyphosat-Rückstände bleibe Muttermilch der Favorit zur Ernährung von Säuglingen, betonte der Berufsverband Frauenärzte Anfang Juli 2015.

In der Schweiz wird nun ein ganz der Muttermilchforschung gewidmeter Medizin-Lehrstuhl geschaffen - an der Universität Zürich. Es sei der erste dieser Art weltweit, teilte die Hochschule mit. Ziel sei es, neue Erkenntnisse über die Inhaltsstoffe von Muttermilch und ihre funktionellen Eigenschaften zu gewinnen.
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Der Lehrstuhl werde 2016 die Arbeit aufnehmen und mindestens 25 Jahre lang betrieben, hieß es weiter. Dafür stellt die Familie Larsson-Rosenquist Stiftung eine Anschubfinanzierung von 20 Millionen Franken (19,2 Millionen Euro) bereit. Die im Schweizer Kanton Zug ansässige Stiftung setzt sich seit 2013 für die Förderung der Ernährung mit Muttermilch ein. Viele Fragen zum Thema Stillen und Muttermilch seien bisher unbeantwortet, so Stiftungsratspräsident Michael Larsson laut der Uni. Die Stiftung habe deshalb das Ziel, bestehende Wissenslücken zu schließen.
Auswirkungen bis ins Erwachsenenalter

Allgemein bekannt sei, dass Muttermilch den Immunschutz stärke sowie Allergien vorbeuge und damit die Gesundheit Neugeborener stärke, erklärte die Universität. Die Auswirkungen hielten bis ins Erwachsenenalter an.

Parallel zum Lehrstuhl in Zürich finanziere die Stiftung verwandte Forschungen an der University of Australia in Perth mit einem Fokus auf Biochemie. Damit wolle die Stiftung garantieren, dass die Muttermilchforschung multidisziplinär angegangen wird.
Bilderserie
Von wegen anstößig: Stillende Göttinnen Von wegen anstößig: Stillende Göttinnen Von wegen anstößig: Stillende Göttinnen Von wegen anstößig Stillende Göttinnen

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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R.I.P., immermüdes Mädchen - Das kurze Leben der Bobbi Kristina Brown

Beitragvon Gudrun Graf » 27. Jul 2015 19:17

http://www.n-tv.de/leute/Das-kurze-Lebe ... 96826.html
Montag, 27. Juli 2015
R.I.P., immermüdes Mädchen - Das kurze Leben der Bobbi Kristina Brown

Von Sabine Oelmann

Ende eines tragischen, viel zu kurzen Lebens. Bobbi Kristina Brown, Tochter von Whitney Houston und Bobby Brown, ist tot. Ihr Leichnam wurde aus einem Sterbehospiz nahe Atlanta abgeholt. Aber warum musste die 22-Jährige wirklich so früh sterben?


Armes reiches Mädchen. Dieses Klischee wird oft bemüht, doch leider stimmt es in diesem Fall wirklich. Bobbi Kristina Brown ist nach einem halben Jahr im Koma in einem Hospiz bei Atlanta gestorben. Ihre Eltern: Whitney Houston und Bobby Brown. Übertalentiert, vor allem die Mutter. Am Anfang die große Liebe, große Karrieren, doch dann die Drogen, Alkohol, keine Liebe mehr. Doch, die Liebe zum Kind, aber die von der so oft falsch verstandenen Sorte.
Whitney Houston bedankt sich für den "Lifetime Achievement Award" im Juni 2001. Hinter ihr ihre Mutter Cissy Houston, die ihr den Preis überreicht hatte, und Tochter Bobbi Kristina Brown.
Whitney Houston bedankt sich für den "Lifetime Achievement Award" im Juni 2001. Hinter ihr ihre Mutter Cissy Houston, die ihr den Preis überreicht hatte, und Tochter Bobbi Kristina Brown.
(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Das Mädchen wird bei jeder Gelegenheit auf die Bühne gezerrt. Anfangs ist so was ja noch süß. Aber als die Kleine, als sie wieder einmal auf die Bühne zu ihrer Mutter stolpert, sagt: "Daddy made me do it" - da wird einem klar, dass das nicht mehr lustig gemeint ist. Daddy steht erschöpft am Rand, seine Frau wird beklatscht, er nicht. Er ist die Nummer zwei, wenn Bobbi Kristina auf der Bühne steht, sogar nur die Nummer drei. Das ist wahrscheinlich wirklich nicht so einfach für ihn, den "Mann im Haus". Seine abgehackten und fahrigen Bewegungen sprechen Bände.
Whitney Houston, Bobby Brown und Bobbi Kristina im Disneyland in Anaheim im Jahr 2004.
Whitney Houston, Bobby Brown und Bobbi Kristina im Disneyland in Anaheim im Jahr 2004.

Whitney Houston hat ebenfalls fahrige Augen und auch diese kantigen Bewegungen. Sie ist schepperdürr und trägt wahrscheinlich eine Perücke. Ihre Stimme ist toll, aber ihre Stimme war mal noch toller. Immer wieder lässt sie das Publikum singen. Und auch die kleine Bobbi Kristina soll eine Zeile zum Besten geben. Das macht sie auch auf der Platte "Your Love Is My Love" so. Aber es ist wohl ein Unterschied, ob man eine Drei-oder Vierjährige im Studio etwas singen lässt oder vor Publikum, spät abends, obwohl Oma auch im Publikum sitzt (und auch singt wie eine Göttin).

Das Kind Bobbi Kristina wirkt müde - und diesen Eindruck wird man ihr ganzes Leben lang nicht mehr los. Immer zerrissen zwischen ihren irgendwann endgültig getrennten Eltern, die entweder allein oder auch zu zweit gern zu Drogen griffen. Immer mit der Frage im Gesicht: Was soll ich machen?

Diese Frage wird sie in den vergangenen drei Jahren besonders beschäftigt haben, denn seit ihre Mutter 2012 auf so tragische Weise, in einer Badewanne, ums Leben kam, wurde die junge Frau ihres Lebens gar nicht mehr froh.
Was wollte Bobbi Kristina?
Cissy Houston und Bobbi Kristina Brown bei der Premierenparty für "The Houstons On Our Own" im Oktober 2012.
Cissy Houston und Bobbi Kristina Brown bei der Premierenparty für "The Houstons On Our Own" im Oktober 2012.
(Foto: Donald Traill/Invision/AP)

Anfang 2014 vermählt sich Bobbi Kristina mit Nick Gordon, den sie kannte, seit er als 12-Jähriger mit ihnen lebte (aber nie von Whitney adoptiert wurde, wie es eigentlich der Plan war). Auch wenn Gordon eher ein Bruder als ein potenzieller Ehemann für sie war, dachten Fans und Freunde, sie könnte sich wieder fangen, er könnte ihr Halt und Sinn geben. Oma Cissy Houston allerdings war von Anfang dagegen, sie fand das Verhältnis inzestuös. Und nun heißt es im Gegenteil, er habe sie geschlagen, er sei rasend vor Eifersucht gewesen.

Die Hölle auf Erden - das war das Leben für Bobbi Kristina wohl. Sie erlebte mit, wie ihre Eltern sich regelmäßig mit Drogen abschossen, lallten, nicht mehr sie selbst waren. Wie sie sich um sie stritten, wie sie sich torkelnd wieder in die Arme fielen, was war echt, was war Show, was sollte sie glauben?

Eine Weile kümmerten sich Tanten und Freundinnen um das Mädchen, aber trotz aller Probleme war die Liebe und das Band zwischen Mutter und Tochter groß. Eigentlich schön, aber auch fatal!
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Wenn man nachschlägt, was Bobbi Kristina in ihrem Leben so gemacht hat, außer Tochter zu sein, dann kommt nicht viel. Wikipedia listet sie als "herself" auf, als Tochter, in der Reality-TV-Show "Being BobbyBrown", in "The Oprah Winfrey Show", oder "The Houstons: On Our Own". Gesungen hat sie mit Mommy im Duett.

Was machte sie, wenn sie nicht mit Mommy war? Was waren ihre Interessen, was wollte sie werden? Es hieß, sie sei sehr enttäuscht von Angela Bassett gewesen, die die Rolle der Whitney Houston in der Film-Biografie "Whitney" nicht mit ihr besetzen wollte. Die Schauspielerin und Regisseurin fand, dass man dazu spezielle Fähigkeiten brauche - die sie in Bobbi Kristina wohl nicht sah.

Traurig ist das alles, sehr traurig. RIP - "Rest in Peace": So abgelutscht dieser Ausspruch auch sein mag - an dieser Stelle ist er wohl wirklich angebracht.
Bilderserie
Ruhm kann tödlich sein: Das Whitney-Houston-Drama Ruhm kann tödlich sein: Das Whitney-Houston-Drama Ruhm kann tödlich sein: Das Whitney-Houston-Drama Ruhm kann tödlich sein Das Whitney-Houston-Drama

Quelle: n-tv.de
Zuletzt geändert von Gudrun Graf am 7. Feb 2016 17:35, insgesamt 1-mal geändert.
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"Palo Alto": Lebt gefährlich! - Drogen, Sex und Grenzerfahrungen

Beitragvon Gudrun Graf » 3. Aug 2015 19:53

http://www.n-tv.de/leute/dvd/Drogen-Sex ... 19166.html
Montag, 03. August 2015
"Palo Alto": Lebt gefährlich! - Drogen, Sex und Grenzerfahrungen

Von Thomas Badtke

Wenn James Franco Kurzgeschichten über seine Heimatstadt schreibt; wenn die Enkelin von Regie-Ikone Francis Ford Coppola daraus einen Film macht; wenn Emma Roberts dabei ist - dann kann das nur großes Kino sein. Ein Drama.



Die Kindheit ist etwas Feines. Man lebt unbeschwert in den Tag hinein, hat von nichts eine Ahnung und braucht sich auch um nichts zu kümmern - geschweige denn Sorgen zu machen. In der Jugend ändert sich das schlagartig. Plötzlich muss man erkennen, dass bestimmte Handlungen auch Konsequenzen nach sich ziehen. Aktion, Reaktion. Das Leben wird ernst - und man selbst muss seinen Weg finden. Grenzen ausloten gehört dabei unweigerlich dazu.
Fußball-Coach Mr. B (James Franco) und seine "Lieblingsspielerin" April (Emma Roberts)
Fußball-Coach Mr. B (James Franco) und seine "Lieblingsspielerin" April (Emma Roberts)
(Foto: Capelight)

In "Palo Alto" dreht sich alles um darum. Drogen, Sex, Depression, Parties: Die US-amerikanische Jugend hat den Sonnenschein von "O.C., California" mit der scheinbaren Vorstadtidylle von James Francos Geburtsstadt getauscht und ist dabei, eine Art "Generation X reloaded" zu werden. Das gilt für die schüchterne April (Emma Roberts; "Wir sind die Millers") genauso wie für den introvertierten Kiffer Teddy (Jack Kilmer), dessen besten Freund, den Chaoten Fred (Nat Wolff; "Happy New Year") und für die nymphomanisch veranlagte Emily (Zoe Levin; "Trust") sowieso.

Um ihre Schicksale geht es in "Palo Alto". Alltägliche Kleinigkeiten, bei denen man als Jugendlicher eine Wahl treffen muss: April spielt Fußball und verdient sich als Babysitterin etwas dazu. Sie hat sich dabei in ihren Fußballtrainer Mr. B (James Franco; "Everything will be fine", "The Interview") verguckt, auf dessen Sohn sie zudem ab und an aufpasst. Auch Mr. B, Single, scheint Gefühle für April zu hegen.
Fred und Emily: Er kennt keine Grenzen, sie ist traumatisiert von einer sexuellen Grenzerfahrung.
Fred und Emily: Er kennt keine Grenzen, sie ist traumatisiert von einer sexuellen Grenzerfahrung.
(Foto: Capelight)

Er ist nicht der Einzige: Kiffer Teddy sehnt sich ebenso nach April, schafft es aber nicht, mit ihr zusammenzukommen. April, Teddy ebenfalls nicht abgeneigt, bringt gleichfalls nicht den Mut zum "ersten Schritt" auf. Für Teddys Kumpel Fred ist das einfach alles nur Kindergarten. Er hat ganz andere Probleme, sein Elternhaus beispielsweise. Das kommt so gutbürgerlich und nachsichtig daher, dass Fred machen kann, was er will. Unfall bauen mit Fahrerflucht? Why not. Emily zu einem Gangbang zwingen? Kleinigkeit.
Große Namen, großer Film

Nach und nach wird dem Zuschauer klar, dass die scheinbar losen Geschichten der jugendlichen Protagonisten miteinander verwoben sind. Regisseurin Gia Coppola, Enkelin von Regie-Ikone Francis Ford Coppola, ist mit "Palo Alto" eine wunderschöne und zugleich verstörende Momentaufnahme des Lebens von Vorstadtjugendlichen in den USA gelungen.
"Palo Alto" ist bei Capelight auf DVD und Blu-ray erschienen.
"Palo Alto" ist bei Capelight auf DVD und Blu-ray erschienen.
(Foto: Capelight)

Einen wesentlichen Beitrag zu diesem Indie-Drama-Erfolg steuerte auch James Franco bei. Film und Drehbuch basieren auf der gleichnamigen Kurzgeschichten-Sammlung des Schauspielers und Tausendsassas. Auch ohne das Buch zu kennen, wird deutlich, dass in "Palo Alto" alles stimmig zusammenpasst und ineinandergreift.
Wir waren doch alle mal so?!

Da wären die starken Leistungen der noch jungen Schauspieler, allen voran von Emma Roberts, Tochter des Oscar-nominierten Eric Roberts und Nichte von Oscar-Gewinnerin und "Pretty Woman" Julia Roberts. Ihr sieht man den Spaß am Schauspiel an, auch wenn die Rolle der April eher depressiv ausgelegt ist. Kurzum: Man kauft ihr das absolut ab. Genauso wie das Durchgeknallte von Nat Wolff.

Da wäre aber auch ein kongenialer Soundtrack, bei dem auch die schauspielernden Jungstars kräftig mitmischen durften. Kilmer und Wolff steuerten ihren Teil dazu bei. Der auffälligste Song stammt aber von Die Antwoord und heißt "Enter the Ninja" - eine Mischung aus Synthie, Rap und Elektro.

Und nicht zuletzt ist da eben auch verbale Interaktion zwischen den Charakteren, die gefällt. Ein typisches Gespräch: April: "Denkst du, sich erschießen tut weh?" Teddy: "Vielleicht 'ne Sekunde. Aber ich glaube, Schmerz tut nur weh, wenn er andauert." Fred: "Wenn ich mich umbringen würde, ich würd' noch ein paar Leute mitnehmen. Wenn schon, denn schon." April: "Wieso denn? Warum nicht 'n paar verrückte gute Sachen machen, wie Leute retten oder Kindern helfen oder so was?" Teddy: "Ich glaube, wenn man lebensmüde ist, denkt man wahrscheinlich nur an sich selbst." April: "Ich weiß nicht. Ich würde versuchen, gut zu sein." Fred: "Scheiß auf gute Leute. Scheiß auf gut! Lebt das gefährliche Leben!"
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Ja, mit "Palo Alto" ist die Kindheit vorbei, die Jugend bricht sich brachial ihre Bahn. Ein Film, der bestens unterhält und ein Drama, das fast jeder kennt und selbst erlebt hat - zumindest teilweise. Alle waren wir schließlich einmal jung.

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Quelle: n-tv.de
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Vorzeigeprojekt für 600 Menschen - Til Schweiger baut Flüchtlingsheim

Beitragvon Gudrun Graf » 3. Aug 2015 20:04

http://www.n-tv.de/leute/Til-Schweiger- ... 39571.html
Sonntag, 02. August 2015
Vorzeigeprojekt für 600 Menschen - Til Schweiger baut Flüchtlingsheim

Als Schauspieler hadert Til Schweiger mit seiner gesellschaftlichen Rolle, als Regisseur geht es schon besser. Doch jetzt hat er das ultimative Projekt gefunden, um sich seiner Relevanz zu vergewissern.


Til Schweiger will sich persönlich in der Hilfe für Flüchtlinge engagieren und eine vorbildliche Unterkunft bauen. "Ich werde mit Freunden zusammen ein Flüchtlingsheim aufbauen", sagte der 51-jährige Schauspieler und Filmemacher der "Bild am Sonntag". Anfang 2014 hätten die Freunde die Rommel-Kaserne im niedersächsischen Osterode gekauft. "Wir wollen ein Vorzeige-Flüchtlingsheim bauen. Und ich werde eine Stiftung für traumatisierte Kinder gründen."
Video
Vorzeigeunterkunft im Harz: Til Schweiger will Kaserne für Flüchtlinge umbauen 03.08.15 – 01:32 min Mediathek Vorzeigeunterkunft im Harz Til Schweiger will Ex-Kaserne für Flüchtlinge umbauen

In dem Heim solle es Freizeitangebote für Kinder, eine Sportanlage, Werkstätten und eine Näherei geben, damit die Menschen arbeiten könnten, beschrieb Schweiger das Projekt. 600 Menschen sollen dort Platz finden. Für sein Engagement ernte er viel Zuspruch, auch von Kollegen. "Doch der Einzige, der vorgeschlagen hat, etwas zusammen zu machen, ist Jan Josef Liefers." Demnächst gebe es ein Treffen.

Auf die Frage nach der Motivation für sein Engagement sagte Schweiger: "Ich habe früher immer mit meiner Rolle als Schauspieler gehadert: Ich mache ja nur Faxen vor der Kamera und kriege dafür auch noch Geld. Jeder Polizist, jeder Soldat, jede Krankenschwester leistet mehr für die Gesellschaft. Ich vermiete nur mein Gesicht." Erst mit seiner Funktion als Regisseur habe er das Gefühl, dass er etwas geschaffen habe, das gesellschaftliche Relevanz habe. "Jetzt schaffe ich etwas viel Relevanteres."
"Ich höre auf mein Herz"
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Dass er für seinen Einsatz aber auch "viel auf die Fresse kriegt", sei ihm egal. "Dann höre ich erst recht auf mein Herz." Mitgefühl für Flüchtlinge habe er schon immer gehabt, doch um konkret etwas zu machen, hatte er laut eigenen Angaben beruflich "zu viel um die Ohren". Dass er ausgerechnet jetzt auf einmal ganz vorne gegen "den Hass", "die Dummheit" und die "Sorge, Flüchtlinge könnten uns alles wegnehmen" hierzulande kämpft, sei "reiner Zufall".

Er habe keine Stimmung machen wollen, nun macht er es aber, denn: "Ich verstehe nicht, das Menschen in Deutschland aus Angst vor Islamisierung und Radikalisierung des Islams auf die Straße gehen, und gleichzeitig Menschen, die genau davor fliehen, nicht helfen."
Bilderserie
Eines haben fast alle Asyl-Unterkünfte gemein - eine gewisse Trostlosigkeit. Doch abgesehen davon gibt es mittlerweile gewaltige Unterschiede. Die Schlafräume ... Gemütlich ist etwas anderes. Was nicht passt, wird passend gemacht So leben Flüchtlinge in Deutschland

Quelle: n-tv.de , sba/dpa/spot
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Hier entwickelt, in USA zugelassen - "Viagra für die Frau" wirkt anders

Beitragvon Gudrun Graf » 19. Aug 2015 18:32

http://www.n-tv.de/wissen/Viagra-fuer-d ... 47726.html
Mittwoch, 19. August 2015
Hier entwickelt, in USA zugelassen - "Viagra für die Frau" wirkt anders

Bei Erektionsstörungen greift Mann zu Viagra. Die blaue Pille kann dann Wunder wirken. Nun gibt es das Mittel auch für die Frau. Die Pille ist rosa - und verfolgt einen ganz anderen Wirkansatz.


Die rosa Pille wirkt auf die Psyche.
Die rosa Pille wirkt auf die Psyche.

Die "Viagra für die Frau" kann in den USA auf den Markt kommen. Die Arzneibehörde FDA in Washington hat zum ersten Mal ein luststeigerndes Präparat als Medikament zugelassen. Die Food and Drug Administration genehmigte das Mittel Flibanserin, das unter dem Namen Addyi auf den Markt kommen soll. Die rosa Pille soll die sexuelle Lust von Frauen wecken. Eine körperliche Stimulanz ist sie nicht.

"Die heutige Zulassung gewährt Frauen, die unter sexueller Unlust leiden, eine überprüfte Therapiemöglichkeit", sagte FDA-Forschungsdirektorin Janet Woodcock. "Die FDA ist um den Schutz und die Förderung der Gesundheit von Frauen bemüht, und wir fühlen uns verpflichtet, die Entwicklung sicherer und effektiver Präparate zu unterstützen."

Die FDA hob in ihrer Entscheidung außerdem hervor, dass Flibanserin nicht mit Alkohol eingenommen werden darf. Im Zusammenspiel mit Alkohol könne das Medikament ernsthafte Beschwerden wie Ohnmacht oder gefährlich niedrigen Blutdruck auslösen. Daher solle es nur auf Rezept in geprüften Apotheken erhältlich sein. "Patienten und Verschreiber sollten die Risiken im Zusammenhang mit der Einnahme von Addyi vollständig verstehen, bevor sie die Behandlung in Betracht ziehen", mahnte Woodcock.
Wann kommt die Pille nach Deutschland?

Einige Experten, darunter der deutsche Berufsverband der Frauenärzte (BVF), äußern sich skeptisch über die Wirksamkeit des Mittels. Außerdem warnen sie vor Nebenwirkungen wie Müdigkeit, niedrigem Blutdruck und Schwindelanfällen, die durch Alkoholkonsum verstärkt werden. Auch ein erhöhtes Brustkrebsrisiko wird befürchtet. Eine von zwei Studien an Labortieren mit Flibanserin deutete darauf hin.

Nach Untersuchungen, die auch die FDA veröffentlicht hat, kam es bei Frauen mit dem Wirkstoff zu einem halben bis einem Mal Sex mehr pro Monat als bei Frauen mit Placebo. Das ist ein geringer Wert - allerdings dennoch einer, der für viele Paare einen großen Unterschied machen kann. Frigidität oder sexuelle Gefühlskälte ist ein Problem für Millionen Frauen: Sie haben keine Lust auf Sex und empfinden keinen Spaß am Geschlechtsverkehr.

Die Störung der Libido ist eine Belastung für viele Beziehungen, die oft psychotherapeutisch behandelt wird. Nach Angaben von Medizinern ist in Deutschland etwa jede dritte Frau betroffen. Ob und wann das Präparat nach Deutschland kommt, ist noch ungewiss.
Es geht nicht um Können, sondern Wollen

Mediziner gehen zudem davon aus, dass die Tablette nur zehn Prozent der Betroffenen hilft - was allerdings Millionen sein können. Die rosa Pille wirkt weniger auf den Körper, denn auf die Psyche. Während Viagra und Co. bei Männern ein körperliches Problem anpacken und zu Erektionen verhelfen können, beeinflusst Flibanserin im Gehirn die Botenstoffe Dopamin und Serotonin und soll die Libido anregen. Es geht also nicht um das Können, sondern das Wollen. Die Pille muss aber jeden Abend eingenommen werden - ob Sex geplant ist oder nicht.
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Der Wirkstoff Flibanserin erhöht in der Tat die sexuelle Erregbarkeit, führt aber auch zu gefährlichen Nebenwirkungen. 05.06.15 "Viagra für die Frau" Frauenärzte warnen vor Nebenwirkungen
Kampf gegen Sex-Unlust: US-Behörde empfiehlt "Viagra für Frauen" 05.06.15 Kampf gegen Sex-Unlust US-Behörde empfiehlt "Viagra für Frauen"
Zu Zeiten Marilyn Monroes dachte noch keine Frau an luststeigernde Pillen. 08.10.10 Keine Lust bei Boehringer Ingelheim Aus für Frauen-Viagra

Flibanserin wurde vom deutschen Hersteller Boehringer Ingelheim entwickelt - als Mittel gegen Depressionen. Die luststeigernde Wirkung wurde erst später bekannt. Nach einem negativen FDA-Bericht gaben die Rheinland-Pfälzer das Projekt 2010 auf. Sprout Pharmaceuticals aus Raleigh im Bundesstaat North Carolina übernahm die Forschung, scheiterte aber 2013 ebenfalls an der US-Behörde.

Daraufhin gab es heftige Kontroversen zwischen Frauenrechtsgruppen. Die einen warfen der FDA Sexismus vor, weil sie Viagra zugelassen habe, nicht aber Flibanserin. Andere behaupteten, das Unternehmen missbrauche die Aktivistinnen, um ein noch nicht als sicher bewiesenes Präparat durchzudrücken.

Quelle: n-tv.de , bad/dpa/AFP
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Ohne Oma gäbe es die Ehe nicht - Wenige One-Night-Stands, mehr Babys

Beitragvon Gudrun Graf » 8. Sep 2015 22:56

http://www.n-tv.de/wissen/Wenige-One-Ni ... 78251.html
Ohne Oma gäbe es die Ehe nicht - Wenige One-Night-Stands, mehr Babys

Dass Frauen nach dem Ende ihrer fruchtbaren Phase noch mehrere Jahrzehnte leben, ergibt - rein evolutionär betrachtet - zunächst keinen Sinn. Forscher simulieren nun eine Gesellschaft ohne Großmütter. Schnell zeigt sich: Omas sind überlebenswichtig.


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Oma ist die Beste - das galt wohl schon vor etlichen Jahrtausenden. Sie habe möglicherweise eine entscheidende Rolle dafür gespielt, dass der Mensch so ausdauernd in Paarbeziehungen lebe, berichten Forscher in den "Proceedings" der US-Akademie der Wissenschaften (PNAS). Weil Großmütter so wichtig waren und sich die Lebenserwartung des Menschen darum im Laufe der Zeit erhöhte, entfielen immer mehr zeugungsfähige Männer auf die Frauen im fruchtbaren Alter. Eine feste Paarbindung verschaffte Männern in der Folge deutlich höhere Aussichten auf viele Nachkommen als One-Night-Stands.

"Es sieht so aus, als ob der Großmutter-Einsatz für die Entstehung der Paarbindung ausschlaggebend war", erklärt die US-Anthropologin Kristen Hawkes von der University of Utah in Salt Lake City. Sie hatte zusammen mit Statistikern und Mathematikern die Entwicklung einer Gemeinschaft mit und ohne den Einsatz von Großeltern simuliert. In langlebigeren Gemeinschaften konkurrierten demnach mit der Zeit immer mehr - auch im höheren Alter noch - zeugungsfähige Männer um die deutlich kleinere Zahl gebärfähiger Frauen. Die Simulationen zeigten: Über 30.000 bis 300.000 Jahre hinweg stieg der Männerüberschuss durch den "Großmutter-Effekt" von 77 auf 156 Männer pro 100 Frauen an. "Dieser männliche Überhang im Geschlechterverhältnis machte eine Partnerbindung für Männer zu einer besseren Strategie als die Suche nach zusätzlichen Partnerinnen - es gab einfach zu viele andere Typen als Konkurrenten", so Hawkes.
Daddy bringt den Schinken, Oma versorgt die Kinder

Andere Anthropologen allerdings vertreten die sogenannte Jäger-These: Danach hat sich die Paarbindung vor allem dadurch entwickelt, dass jagende Männer die Frau und gemeinsame Nachkommen verlässlich versorgen konnten. Hawkes hält dagegen: "Der Schlüssel, warum Mamas schneller weitere Babys bekommen können, ist nicht Daddy, der den Schinken nach Hause bringt, sondern Oma, die beim Füttern der abgestillten Kinder hilft."

Mit der neuen Analyse stützt Hawkes ihre bereits seit Jahren diskutierte Großmutter-Hypothese. Sie liefert eine Erklärung dafür, warum Frauen nach Ende ihrer fruchtbaren Zeit noch so lange leben - was aus biologischer Sicht zunächst keinen Sinn macht. Demnach war die Unterstützung der Großmütter bei der Versorgung kleiner Kinder immens wichtig und erhöhte deren Überlebenschancen massiv. In der Folge setzten sich während der Evolution die Gene von Familien durch, in denen die Omas besonders lange lebten.
Ist Oma keine Hilfe, sterben die Frauen früher
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Kinder engagierter Väter sind erfolgreicher. Das hatten bereits frühere Studien ergeben. 09.09.13 Testosteron beeinflusst Fürsorglichkeit Kleine Hoden, gute Väter

Ihre These hatten Hawkes und ihre Kollegen nach Feldforschungen vor fast 20 Jahren beim Volk der Hazda im Norden Tansanias entwickelt. Bei den als Jäger und Sammler lebenden Hazda halfen die Omas tatkräftig mit, die bereits abgestillten Kleinkinder mit ausgegrabenen Wurzeln und Knollen zu ernähren. Die Kinder konnten noch nicht selbst nach Nahrung graben, ihre Mütter aber hatten oft schon einen neuen Säugling an der Brust.

In einer weiteren Studie 2012 verglich Hawkes dann in Hochrechnungen den Großmutter-Effekt der Hazdas mit den Lebensspannen großer Menschenaffen. Selbst wenn man Hirngröße oder Jagdverhalten herausrechnete, wurde der Effekt sichtbar: Stellen die Großmütter keine wichtige Hilfe dar, sterben die weiblichen Mitglieder der Gruppe meist schon wenige Jahre nach Ende ihrer Fortpflanzungsfähigkeit. Die menschliche Lebensspanne hingegen habe sich im Verlauf von nur 24.000 bis 60.000 Jahren um 25 bis 49 Lebensjahre verlängert, so die Forscherin. Der Grund liegt für sie auf der Hand: "Länger lebende Großmütter helfen mehr." Ein Großvater-Effekt wurde bisher nicht ausfindig gemacht.

Quelle: n-tv.de , asc/dpa
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Misslungene Schönheits-OP - Unzufriedener Patient erschießt Arzt

Beitragvon Gudrun Graf » 8. Sep 2015 23:33

http://www.n-tv.de/panorama/Unzufrieden ... 89651.html
Misslungene Schönheits-OP - Unzufriedener Patient erschießt Arzt

Ein Mann lässt sich seine Nase und seine Ohren von einem Schönheitschirurg korrigieren. Mit dem Ergebnis ist er allerdings so unzufrieden, dass er den behandelnden Arzt zur Rechenschaft zieht. Letztlich muss dieser sterben.


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Ein 34-jähriger Russe hat seinen Arzt erschossen, weil ihm das Ergebnis einer Schönheitsoperation nicht gefallen hat. Anschließend richtete er die Waffe gegen sich selbst. Der Täter sei seinen Verletzungen erlegen, teilten die Behörden in St. Petersburg der Agentur Interfax zufolge mit.

Der Mann hatte sich an der Nase und den Ohren operieren lassen, war aber mit dem Ergebnis unzufrieden. Der frühere Berufssoldat stellte den Chirurgen daraufhin in einer Klinik zur Rede. Die Nachrichtenwebsite "Fontanka.ru" berichtete, dass der Mann die Waffe unbemerkt in das Krankenhaus schmuggeln konnte, weil die Metalldetektoren am Eingang ausgeschaltet waren.

Die beiden Männer gerieten in Streit, schließlich tötete der Patient den Mediziner mit einem Gewehrschuss in die Brust. Den Ermittlungen zufolge hatte der Arzt nicht selbst operiert, sondern die Eingriffe beaufsichtigt.
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Private Probleme habe der ehemalige Soldat stets auf sein Aussehen zurückgeführt, berichtete "Fontanka.ru" unter Berufung auf Freunde des Mannes. In dessen Wohnung fand die Polizei die Korrespondenz zwischen dem mutmaßlichen Täter und der Klinik, in der es um die Schönheitsoperationen ging. In seinem letzten Brief schrieb der später ermordete Arzt demnach: "Sie sollten zu einem Psychiater gehen."

Quelle: n-tv.de , kpi/AFP/dpa
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Trends in der Schönheits-Chirurgie - Brustvergrößerungen immer beliebter

Beitragvon Gudrun Graf » 11. Sep 2015 18:39

bild Brustvergrößerungen immer beliebter.jpg
bild Brustvergrößerungen immer beliebter.jpg (20.13 KiB) 1466-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Brustvergroesserungen-immer-beliebter-article15893331.html
Trends in der Schönheits-Chirurgie - Brustvergrößerungen immer beliebter

Ein voluminöser Busen steht ganz oben auf der Wunschliste, wenn Frauen einen Schönheitschirurgen aufsuchen. Bei Männern sind die Ziele naturgemäß andere. Welche, verrät eine Umfrage. Sie zeigt auch, worum es den Patienten bei den Eingriffen eigentlich geht.


"Der Implantateskandal konnte das Vertrauen der Patientinnen nicht dauerhaft erschüttern", sagt Sven von Saldern, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ästethisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC), als er in Berlin die Ergebnisse der diesjährigen DGÄPC-Patientenbefragung präsentiert. 1005 Patienten der Schönheitschirurgie hatten daran in der Zeit von Januar bis Ende Juni 2015 teilgenommen. Brustvergrößerungen sind demzufolge nach wie vor die häufigste Schönheits-OP in Deutschland. Erstmals seit dem Skandal um Brustimplantate mit Billigsilikon erfreuen sie sich noch dazu wachsender Beliebtheit.
(Foto: DGÄPC-Patientenbefragung 2015)

20,4 Prozent der befragten Frauen gaben an, eine Brustvergrößerung mit Implantat vornehmen lassen zu wollen. "Allerdings greifen immer mehr Frauen auf Brustvergrößerungen mit Eigenfett zurück", sagt von Saldern. Mit 4,4 Prozent nahmen deutlich mehr Patientinnen diese Alternative zum Silikon-Implantat wahr als noch 2014. Da waren es 3,2 Prozent. Bruststraffungen und Nasenkorrekturen hingegen waren in diesem Jahr weniger gefragt als im vergangenen.
Das Ende des Männertrends?

Wenn sich Männer einer Schönheits-OP unterziehen, wollen sie – das zeigt die Umfrage – meist straffe Lider oder weniger Fett. Mit einem Anteil von 20,6 Prozent ist die Lidstraffung bei männlichen Patienten sehr viel beliebter als bei Frauen; dort erreicht sie nur 12,2 Prozent. Fettabsaugungen wurden bei 18,3 Prozent der befragten Männer vorgenommen. Intimkorrekturen und Schweißdrüsenabsaugungen dagegen fanden weniger Anklang unter den männlichen Patienten als noch 2014.

Insgesamt liegt der Anteil der schönheitschirurgisch behandelten Männer heute bei 13,5 Prozent, 2008 waren es nur 9,6 Prozent. Schönheits-OPs haben inzwischen eine größere Bedeutung bei Männern erlangt. Dennoch betont von Saldern: "Von einem Männertrend können wir nicht mehr sprechen." Denn im Vergleich zu 2013 (17,1 Prozent) und 2014 (14,7 Prozent) ging der Anteil männlicher Patienten 2015 deutlich zurück.
Es geht um Aussehen und Wohlbefinden
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Ist Stillen auch nach einer Brustvergrößerung möglich? Oder blockieren Silikonimplantate den Milchfluss? 25.08.15 Frage & Antwort, Nr. 393 Ist Stillen mit Silikon-Brüsten möglich?
Auch im Intimbereich gibt es eine ganze Bandbreite von Erscheinungsbildern - und Schönheitschirurgen, die anbieten, diese zu optimieren. Foto: Diagentur 18.08.15 Operationen im Intimbereich Auch untenrum soll alles Standard sein
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Der Altersdurchschnitt der Patienten, die einen ästhetisch-plastischen Chirurgen in Deutschland aufsuchen, ist seit 2010 um etwa vier Jahre gestiegen. Heute sind die behandelten Menschen im Schnitt 42 Jahre und 6 Monate alt. "Beim Alter setzt sich ein bestehender Trend mit großer Deutlichkeit fort", sagt von Saldern. "Wir haben immer mehr ältere Patienten." Während die 18- bis 30-Jährigen mit 24,5 Prozent einen kleineren Anteil darstellen als noch im Vorjahr (27,8 Prozent), nehmen Altersgruppen über 40 Jahre deutlich zu. Laut der aktuellen Erhebung sind männliche Patienten mit 44,4 Jahren durchschnittlich gut zwei Jahre älter als weibliche (42,2 Jahre).

Erstmals fragte die DGÄPC in diesem Jahr auch nach den Hoffnungen, die für die Patienten hinter der jeweiligen Behandlung stehen. Am häufigsten wurde das veränderte Aussehen genannt. 15,3 Prozent der Befragten antworteten mit diesem Begriff. Aber auch Schlagworte wie Wohlbefinden, Selbstsicherheit und ein besseres Körpergefühl tauchten auf. Über mögliche Risiken der Eingriffe waren sich die Patienten meist schon vor dem Besuch des Facharztes bewusst. 71,8 der männlichen und 80 Prozent der weiblichen Patienten gaben an, sich im Vorfeld über etwaige Komplikationen informiert zu haben. Ein ermutigendes Zeichen, finden die Ärzte. Denn eines muss klar sein: Ästhetisch-plastische Operationen sind medizinische Eingriffe mit allen damit verbundenen Risiken.
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Brustvergrößerung, Fettabsaugung, Lidstraffung: Schönheitsoperationen Brustvergrößerung, Fettabsaugung, Lidstraffung: Schönheitsoperationen Brustvergrößerung, Fettabsaugung, Lidstraffung: Schönheitsoperationen Brustvergrößerung, Fettabsaugung, Lidstraffung Schönheitsoperationen

Quelle: n-tv.de , asc
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Bauer sucht Frau - "Die Stute habe ich selbst eingeritten"

Beitragvon Gudrun Graf » 23. Mai 2016 10:25

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http://www.n-tv.de/leute/Die-Stute-habe ... 51951.html
Sonntag, 22. Mai 2016
Bauer sucht Frau - "Die Stute habe ich selbst eingeritten"

Von Verena Maria Dittrich

Jürgen schwärmt für lange Haare, Arie wünscht sich jemanden, der ihn so nimmt wie er ist und Kathrin verfrachtet ihre Auserwählten in ein mickriges Zimmer. In einem "Bauer sucht Frau"-Special versucht Inka, Ponyfreunde zu verkuppeln. Kann das gutgehen?

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"Oh, die hat aber schöne Haare", sagt Pferdefreund Jürgen, als er die blonde Magret zum ersten Mal erblickt. Der "Hansi Hinterseer" unter den Pferdehofbesitzern hat es satt, den ganzen Tag allein auf seinen Gäulen rumzureiten und sucht deshalb eine Frau. Im Angebot gibt es zum einen die sehr blonde Magret, zum anderen die rothaarige Gabriela, die, noch nicht mal auf dem Hof des "wilden Sonnyboys" angekommen, schon an ihm herummäkelt: "Er könnte sich die Haare ordentlich machen und sich rasieren", sagt sie forsch und hofft, dass Jürgen "den Unterschied zwischen Frau und Pferd" kennt. Gleich zu Beginn gibt es nämlich schon ein kleines Problem: Statt den Grazien erstmal Haus und Hof zu zeigen, spannt der dominante Jürgen sie direkt zur Tierfütterung ein. Während Magret sich am liebsten "in eine Stute verwandeln" würde, geht Gabriela die Wallach-Fütterung ganz gehörig gegen den Strich.
Ein Pony ersetzt keinen Partner, weiß Angela.
Ein Pony ersetzt keinen Partner, weiß Angela.

In Deutschland gibt es einige tausend Ponyhöfe. Das bedeutet zwar nicht zwangsläufig, dass deren Besitzer alle Singles sind, schließlich sind Pferde ja auch ganz treue Wesen, aber ein paar Dutzend einsame Herzen werden es schon sein. Fünf von ihnen haben sich auf der Suche nach der Liebe an Kuppelqueen Inka gewendet. In drei neuen Ausgaben der Spezial-Reihe "Bauer sucht Frau: Das Leben ist (k)ein Ponyhof" will Inka für die Pferdeflüsterer das passende Pendant finden.
Pferde können nicht den Partner ersetzen

Dass dies nicht so leicht ist, wie es anfangs zu sein scheint, sieht man sofort an Western-Girl Katrin. Die dunkelhaarige Thüringerin findet ihre "ehrlichen Pferde" zwar wirklich dufte, aber "die Tiere können natürlich keinen Partner ersetzen". Deshalb hat sie sich zwei "cute" Kerlchen namens Albert und Alberto auf ihren Hof eingeladen, um mal zu gucken, bei welchem der beiden feurigen Hengste ihr das Herz aufgeht.

Dass Katrin die beiden Konkurrenten jedoch in ein und derselben Butze nächtigen lässt, passt ihnen gar nicht. Als Albert aus der Not eine Tugend macht und die Chefin zu sich ins Bett einlädt, schlackern dem eifersüchtigen Alberto die Ohren unter seinem graumelierten Haupthaar. "Also, da hätte sie jetzt aber was sagen müssen", ereifert sich der Postbeamte darüber, dass die Cowboyhutträgerin sich von der nonchalanten Albert-Anmache nicht brüskiert fühlt.
Verena Maria Dittrich

Verena Maria Dittrich schreibt regelmäßig TV-Kritiken. Seit 2013 ist sie freie Autorin bei n-tv.de.
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Vorsicht Verwechslungsgefahr: Katrins Albert hat nichts mit Angelas Albert zu tun. Der Auserwählte der burschikosen Ponytante aus NRW heißt zwar genauso, sieht aber ganz anders aus und ist auch ein vollkommen anderer Typ. Angie, die mit ihrem schnitzfreudigen Vater und einem tauben, 42-jährigen Pony namens Prince den Hof gemeinsam bewohnt, ist "total aufgeregt", "Albert live zu sehen". Schließlich kann so eine Hofwoche ja auch schnell nach hinten losgehen, aber weil der gemütliche Ostfriese sich sofort sichtlich wohlfühlt, hat Angie auch "Schmetterlinge im Bauch".

Schnell kommen sich die schampusverwöhnten Turteltäubchen näher und pfeffern sich gegenseitig die Heuballen ins Gesicht. Als Albert die Pferdenärrin dann auch noch auf einen Heuhaufen hochhebt und ihr zeigt, "wie stark er ist", kommt die kleine Lockenmaus nicht mehr aus dem Schwärmen raus: "Dass er so ein bisschen Bauch hat, finde ich sexy, da hat man wenigstens was zum Anpacken."

Natürlich fragt man sich bei dem einen oder anderen Bauern, ob da nicht wieder Jan Böhmermann seine Finger im Spiel hat. Doch vor allem der gutmütige "Holzwurm" Albert möchte zeigen, dass er ein Pfundskerl ist. Schnell schließt man den sanften Riesen in sein Herz und vergisst etwaige Bedenken.
"Enten sind ein Leben lang treu"
Arie, die sensibelste Versuchung seit es Niederländer gibt.
Arie, die sensibelste Versuchung seit es Niederländer gibt.

So ergeht es einem auch mit Tulpenfreund und fast Zwei-Meter-Mann Arie. Der möglicherweise sensibelste Holländer der Welt sucht eine Frau, die ihn "nimmt, wie er ist". Der Hufschmied und zweifache Vater scheint von einem anderen Stern zu sein, irgendwoher, wo es noch pure Aufrichtigkeit und reine Seelen gibt, jedenfalls aus einer weit, weit entfernten Galaxis.

Auch Arie hat sich zwei Bewerberinnen auf seinen tulpenbeschmückten Hof eingeladen: die rothaarige Drogerieverkäuferin Angelika und die inkahaarschnittige Tanja, die auch eine "Stute besitzt, die sie sogar selbst eingeritten hat". Arie schenkt den Damen holländische Holzschuhe und hat Angelikas Bett mit Enten-Bettwäsche bezogen. Die freut sich darüber wie Bolle, denn "Enten sind ein Leben lang treu". "Wenn ich merkte, dass eine Frau glücklich ist", so der liebenswürdige Stallbursche, "dann bin ich auch glücklich".
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Damit scheint es aber erst einmal nichts zu werden, denn Arie, der seit vier Jahren Single ist, muss sich für eine der Ladys entscheiden - für den schüchternen Fohlenfreund ist das so schlimm, dass er die Tränen nicht zurückhalten kann. Dramatisch wird’s auch bei Blondschopf "Hansi Hinterseer" aka Eifel-Jürgen. Magret will sich partout nicht zum Frikadellen-Wettbraten verdonnern lassen.

Das alles und noch viel mehr gibt’s am kommenden Sonntag, wenn es wieder heißt: "Das Leben ist (k)ein Ponyhof".

Quelle: n-tv.de
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