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Das große Finale naht - Rosetta: die einzigartige Kometen-Mission

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Aug 2016 21:02

Das große Finale naht.jpg

http://www.n-tv.de/mediathek/bilderseri ... 19551.html

Freitag, 19. August 2016
Das große Finale naht - Rosetta: die einzigartige Kometen-Mission

Bilderserie: - http://www.n-tv.de/mediathek/bilderseri ... 19551.html

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Erfolgreicher Einsatz - Neue Andockstation an der ISS montiert

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Aug 2016 10:45

Erfolgreicher Einsatz.jpg
Erfolgreicher Einsatz.jpg (55.83 KiB) 3886-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Neue-Andockst ... 62886.html
Samstag, 20. August 2016
Erfolgreicher Einsatz - Neue Andockstation an der ISS montiert

Rund sechs Stunden haben zwei amerikanische Astronauten einen Außeneinsatz an der ISS absolviert - dabei führten sie erfolgreich Vorbereitungen für eine neue Andockstelle durch. Die Montage wurde in rund 400 Kilometern über der Erde durchgeführt.

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Zwei US-Astronauten haben bei einem Außeneinsatz an der Internationalen Raumstation ISS mit Vorbereitungen für eine neue Andockstation begonnen. Jeff Williams und Kate Rubins schwebten am Freitag durch eine Schleuse ins freie Weltall und montierten eine erste Andockstelle, wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa mitteilte. Der Einsatz am Außenposten der Menschheit rund 400 Kilometer über der Erde dauerte rund sechs Stunden.
Bilderserie
Während seine fünf Kollegen schliefen, fotografierte Astronaut Alexander Gerst, wie es nachts auf der Internationalen Raumstation ISS aussieht. Sechs Monate war Gerst auf der ISS. Die Fotos fangen eine gespenstische Stimmung in einer Umgebung volller Stille ein. Das Geisterhafte lässt an die "Alien"-Filme denken. Stille. Einsamkeit. Schönheit. Wie die ISS durch die Nacht schwebt

Die Andockstation ist für bemannte Raumschiffe privater US-Unternehmen wie SpaceX und Boeing gedacht. Die USA wollen künftig wieder selbst Menschen ins All befördern. Seit dem Ende des Shuttle-Programms 2011 fliegen US-Astronauten mit russischen Sojus-Kapseln vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan zur ISS.

Eine zweite Station soll bei einem späteren Außeneinsatz montiert werden. Die Nasa bezeichnete die Pläne für zwei neue Andockstellen als "wichtigen Meilenstein für die Bemühungen, bemannte Raumflüge aus den USA wieder aufzunehmen". Für Rubins war es der erste Außeneinsatz in ihrer Karriere. Williams stieg zum vierten Mal ins freie Weltall aus. Derzeit arbeiten auf der ISS noch ein Japaner und drei Russen.

Quelle: n-tv.de , sgu/AFP
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Zwergplaneten-Liste wächst" - Prager Planetensturz" degradiert Pluto

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Aug 2016 08:39

Zwergplaneten-Liste wächst.jpg
Zwergplaneten-Liste wächst.jpg (22.12 KiB) 3854-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Prager-Planet ... 55971.html
Mittwoch, 24. August 2016
Zwergplaneten-Liste wächst" - Prager Planetensturz" degradiert Pluto

Unser Sonnensystem hat acht Planeten: Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und die Erde. Es gab sogar mal einen neunten. Er löste einen wissenschaftlichen Streit aus, der bis heute anhält.

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Am 24. August 2006 verlor unser Sonnensystem seinen neunten Planeten: Pluto, die ferne Eiswelt, wurde von der Internationalen Astronomischen Union IAU zum Zwergplaneten degradiert. Die umstrittene Herabstufung Plutos war eine Konsequenz der ersten wissenschaftlichen Definition der Bezeichnung Planet, die von der IAU-Vollversammlung in Prag an jenem Tag vor zehn Jahren beschlossen worden war. Vom "Prager Planetensturz" war später die Rede.

Seitdem hat unser Sonnensystem nur noch acht Planeten. Hunderte Lexika, Schul- und Lehrbücher mussten geändert werden - und bis heute schwelt der Streit unter den Fachleuten über die Degradierung Plutos. Derweil wächst die Liste der Zwergplaneten.
Immer mehr Himmelskörper entdeckt
Vor allem Astronomen in den USA waren verärgert wegen der Zurückstufung Plutos - er war der einzige (bisherige) Planet, der von einem US-Amerikaner entdeckt worden war.
Vor allem Astronomen in den USA waren verärgert wegen der Zurückstufung Plutos - er war der einzige (bisherige) Planet, der von einem US-Amerikaner entdeckt worden war.
(Foto: Nasa/Jpl-Caltech/University Of Arizona/dpa)

Nötig geworden war die Planetendefinition, weil immer mehr Himmelskörper in den Außenbezirken des Sonnensystems entdeckt wurden, wo auch Pluto seine Bahn zieht. "Ende des 20. Jahrhunderts kannte man bereits ein paar hundert solcher Objekte, von denen einige ähnliche Bahnen hatten wie Pluto und fast an seine Größe heranreichten", erläutert der Astronom Hermann Böhnhardt vom Göttinger Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung. "Dadurch entstand die Frage: Was tun mit diesen Objekten? Wenn man sie auch alle als Planeten bezeichnet, werden es unter Umständen sehr viele."

Stein des Anstoßes für die Pluto-Degradierung war dann der Himmelskörper 2003 UB313, der wie Pluto jenseits des Neptun um die Sonne kreist und sogar etwas mehr Masse besitzt als der Eiszwerg. Die Entdecker um Mike Brown vom California Institute of Technology hatten daher beantragt, ihren Fund als zehnten Planeten einzustufen. Angesichts der zunehmenden Zahl ähnlicher Entdeckungen stimmten die Delegierten der IAU-Vollversammlung darüber ab, was aus Sicht der Wissenschaft einen Planeten ausmacht. "Eine wissenschaftliche Definition eines Planeten gab es nicht - der Begriff hat sich historisch entwickelt", so Böhnhardt. "Er entstammt dem Griechischen und bedeutet umherirrender Stern."
Pluto erfüllt nicht mehr die Planetenkriterien
Bilderserie
Die Nebel-Partikel sind grau und rot, aber sie streuen das Licht derart, dass die Nebel blau erscheinen. Damit hat neben der Erde auch der Pluto einen blauen Himmel. "New Horizons" auf Erfolgskurs: Pluto zeigt Menschheit sein wahres Gesicht "New Horizons" auf Erfolgskurs: Pluto zeigt Menschheit sein wahres Gesicht "New Horizons" auf Erfolgskurs: Pluto zeigt Menschheit sein wahres Gesicht "New Horizons" auf Erfolgskurs Pluto zeigt Menschheit sein wahres Gesicht

Planeten waren ursprünglich solche Objekte, die im Gegensatz zu den Fixsternen deutlich sichtbar über das irdische Firmament wandern, so dass sie ihre Position relativ zu den scheinbar unbeweglichen Sternen verändern. Gemäß der IAU-Definition ist ein Planet nun ein Himmelskörper, der die Sonne umkreist, kein Mond ist, eine annähernd kugelförmige Gestalt hat - der Fachausdruck hierfür lautet hydrostatisches Gleichgewicht - und seine Umgebung von anderen Himmelskörpern freigeräumt hat. "Die Konsequenz war für Pluto, dass er nicht mehr die Planetenkriterien erfüllt", sagt Böhnhardt. Pluto kreist zwar um die Sonne, ist kugelförmig und kein Mond, aber er teilt sich seine Heimatregion mit zahlreichen anderen Himmelsobjekten. "Die Planetendefinition ist ziemlich gelungen, auch wenn es eventuell emotionale Schwierigkeiten damit gibt", urteilt Böhnhardt. Die Definition sei auch für fremde Sonnensysteme anwendbar. "Auch für Exoplaneten ist das eine brauchbare Definition."
Die Sonde "New Horizons" näherte sich dem Pluto auf rund 12 000 Kilometer.
Die Sonde "New Horizons" näherte sich dem Pluto auf rund 12 000 Kilometer.
(Foto: EPA/NASA/dpa)

Noch am Tag der Abstimmung stritten die Astronomen auf der Vollversammlung allerdings heftig über die Definition. Dieser Streit hält bis heute an. Einer der prominentesten Kritiker ist der US-Astronom Alan Stern, wissenschaftlicher Leiter der "New Horizons"-Mission, die just im Jahr von Plutos Degradierung zu dem Eiszwerg gestartet war. Nachdem die Sonde der US-Raumfahrtbehörde Nasa im vergangenen Jahr die ersten spektakulären Aufnahmen zur Erde gefunkt hatte, sagte Stern "Zeit online": "Ich glaube, jetzt sehen alle Pluto und sagen "Hey, das ist wirklich ein Planet". Wir Planetenforscher nennen Objekte wie Pluto auch weiterhin Planeten."
Neue Klasse der Zwergplaneten geschaffen
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Für Objekte wie Pluto schuf die IAU die neue Klasse der Zwergplaneten. Das sind solche Himmelsobjekte, die wie Pluto das letzte Kriterium der Planetendefinition nicht erfüllen. Pluto, der einen Durchmesser von 2274 Kilometern hat, wurde Gründungsmitglied der neuen Klasse. Ebenfalls aufgenommen wurde 2003 UB313, der nach der griechischen Göttin der Zwietracht Eris benannt wurde, sowie Ceres aus dem Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Seitdem wächst die Zahl: Mittlerweile gibt es schon fünf Zwergplaneten und mehr als ein Dutzend Kandidaten. "Mit der Definition von Zwergplaneten hat sich die IAU etwas schwer getan, wirklich gelungen ist diese Definition nicht", sagt Planetenforscher Böhnhardt. "Sie wird zwar benutzt, ist aber ein wenig eine Konzession an den degradierten Pluto."

Eris-Entdecker Mike Brown, der im Kurznachrichtendienst Twitter unter "@plutokiller" firmiert und ein Buch über die Degradierung Plutos geschrieben hat, müht sich unterdessen, unserem Sonnensystem einen neunten Planeten zurückzugeben. Bei der Erforschung der fernen Außenbezirke unseres Systems haben Brown und sein Kollege Konstantin Batygin indirekte Hinweise auf einen noch unentdeckten fernen Planeten gefunden, der größer sein soll als die Erde. "Planet Neun", wie der Arbeitstitel lautet, könnte unter anderem erklären, warum mindestens sechs ferne Objekte jenseits von Pluto erstaunlich gleiche Umlaufbahnen haben, was nach Berechnung von Brown und Batygin nur zu 0,007 Prozent zufällig zustande gekommen sein kann. Brown ist überzeugt von seiner Hypothese, wie er in seinem Blog schreibt: "Anders als manche Hypothesen hat diese einen eindeutigen Test. Wir müssen ihn finden. Das werden wir. Ich habe sehr wenig Zweifel, dass wir das werden."
Bilderserie
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Quelle: n-tv.de , Till Mundzeck, dpa
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Grenzerfahrung auf Hawaii - Bei der Mars-Simulation gab es Streit

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Aug 2016 09:09

Bei der Mars-Simulation gab es Streit.jpg
Bei der Mars-Simulation gab es Streit.jpg (43.9 KiB) 3827-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Bei-der-Mars- ... 00971.html
Grenzerfahrung auf Hawaii - Bei der Mars-Simulation gab es Streit

Nach einem Jahr in völliger Abgeschiedenheit geht ein Mars-Experiment zu Ende. Die sechs Teilnehmer lebten 365 Tage in einer Station auf einem Vulkan, um das Leben auf dem Nachbarplaneten zu erproben. Eine entbehrungsreiche Zeit.

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Am Ende eines einjährigen Mars-Experiments freut sich die deutsche Wissenschaftlerin Christiane Heinicke vor allem auf frisches Obst und Gemüse und einen Sprung in den Pazifik. Das Nasa-Experiment auf Hawaii, bei dem eine Mars-Mission simuliert wurde, habe alle sechs Teilnehmer an ihre Grenzen geführt, berichtete die 30-jährige ehemalige Studentin der Technischen Universität Ilmenau.

Nach 365 Tagen endet das Experiment am Sonntag. Abgeschieden von der Außenwelt lebten die Teilnehmer auf dem Vulkan Nauna Loa auf engstem Raum in einer kuppelförmigen Station, die sie nur zweimal in der Woche für Außeneinsätze verlassen konnten.

Ziel der Studie war demnach die Erforschung der Gruppendynamik. Die Erkenntnisse aus dem Experiment sollen der US-Raumfahrtbehörde Nasa helfen, eine möglichst gute Crew für künftige lange Mars-Missionen zusammen zu stellen.
Streit und Grüppchenbildung
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Heinicke berichtete von Streit und Grüppchenbildung. "Am Ende des Tages haben wir uns aber immer wieder zusammengerauft." Auch die Versorgung war gewöhnungsbedürftig. Ernährt hat sich das Team vor allem mit gefriergetrocknetem Gemüse und Fleisch, Nudeln und Reis. Sie freue sich jetzt "riesig auf frisches Obst und Gemüse", sagte die Geophysikerin laut TU Ilmenau. Die selbst angebauten Stauden hätten im ganzen Jahr nur "zwanzig kleine Tomätchen abgegeben - für sechs Personen".

Nach einem Jahr ohne Kontakt zu Krankheitserregern werde sie sich nun wohl binnen einer Woche "einen ordentlichen Schnupfen einfangen", meint Heinicke. Zum Mars würde sie trotzdem fliegen, unter drei Bedingungen: "Wenn die Technik ausgereift ist und die richtigen Menschen dabei sind. Und es einen Rückflug zur Erde gibt."
Bilderserie
Ein Platz zum Wohnen?: Der Mars Ein Platz zum Wohnen?: Der Mars Ein Platz zum Wohnen?: Der Mars Ein Platz zum Wohnen? Der Mars

Quelle: n-tv.de , kpi/AFP

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Verwandter unserer Galaxie - "Dunkle Milchstraße" entdeckt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Aug 2016 08:54

Verwandter unserer Galaxie.jpg
Verwandter unserer Galaxie.jpg (43.55 KiB) 3794-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Dunkle-Milchs ... 08836.html
Verwandter unserer Galaxie - "Dunkle Milchstraße" entdeckt

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Ein internationales Team von Astronomen hat eine Art dunklen Cousin der Milchstraße entdeckt. Die Galaxie namens Dragonfly 44 (Libelle 44) im Sternbild Haar der Berenike enthält fast keine Sterne und besteht zu 99,99 Prozent aus der mysteriösen Dunklen Materie, wie die Forscher um Pieter van Dokkum von der US-amerikanischen Yale-Universität im Fachblatt "The Astrophysical Journal Letters" berichten. Nur 0,01 Prozent sind demnach leuchtende Sterne. Die Astronomen nutzten das W. M. Keck Observatorium und das Gemini North Teleskop, die beide auf Hawaii stehen.

Dunkle Materie ist eine rätselhafte unsichtbare Form von Materie, die sich nur über ihre Schwerkraft bemerkbar macht. Indirekt ist die Dunkle Materie durch ihre Gravitationswechselwirkung dennoch zu beobachten, etwa durch sogenannte Gravitationslinsen. Kosmologischen Untersuchungen zufolge ist sie im Universum rund fünfmal häufiger als die uns vertraute Materie, aus der die Erde, das Sonnensystem und wir Menschen bestehen. Worum es sich bei dem Stoff handeln könnte, ist eines der größten Rätsel der modernen Physik.
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Dragonfly 44 ist den Angaben zufolge ein diffuser Klumpen in etwa von der Größe und Masse unserer Heimatgalaxie, der Milchstraße. Zuvor waren bereits Zwerggalaxien gesichtet worden, die einen ähnlich hohen Anteil Dunkler Materie besitzen. Diese haben jedoch rund 10.000 Mal weniger Masse als Dragonfly 44.

"Wir haben keine Ahnung, wie sich Galaxien wie Dragonfly 44 gebildet haben können", erläuterte Ko-Autor Roberto Abraham von der Universität Toronto in einer Mitteilung der Yale-Universität. "Was wir letztlich wirklich verstehen wollen, ist, was Dunkle Materie ist", ergänzte van Dokkum. "Das Rennen ist eröffnet, um dunkle Galaxien zu finden, die noch näher sind als Dragonfly 44, so dass wir nach schwachen Signalen Ausschau halten können, die vielleicht ein Teilchen der Dunklen Materie verraten."
Bilderserie
Galaxie Milchstraße, ziemlich am Rand: Unser Sonnensystem Die Sonne: Sie ist einer von rund 200 Milliarden Sternen in unserer Galaxie, ... Galaxie Milchstraße, ziemlich am Rand: Unser Sonnensystem Galaxie Milchstraße, ziemlich am Rand Unser Sonnensystem

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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Nasa-Forschungssonde im All - "Juno" ganz nah am Jupiter

Beitragvon Weltbookadmin47 » 28. Aug 2016 10:29

Nasa-Forschungssonde im All.jpg

http://www.n-tv.de/wissen/Juno-ganz-nah ... 14691.html
Sonntag, 28. August 2016
Nasa-Forschungssonde im All - "Juno" ganz nah am Jupiter

Fast fünf Jahre dauert die Reise der Nasa-Sonde in den Orbit des König unseres Sonnensystems. Nun ist sie am Ziel und soll Neues über den riesigen Gasplaneten liefern.

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Die Nasa-Forschungssonde "Juno" hat ihre größte Annäherung an den Planeten Jupiter erreicht. Wie die US-Raumfahrtbehörde am Samstag mitteilte, gelangte die Sonde bis auf eine Entfernung von 4200 Kilometer an den größten Planeten des Sonnensystems heran. Die Sonde, die mit einer Geschwindigkeit von 208.000 Stundenkilometern durch das All reist, ist damit näher an den riesigen Gasplaneten herangelangt als jemals eine Sonde zuvor.
Der Jupiter ist mit einem Äquatordurchmesser von rund 143.000 Kilometern der größte Planet des Sonnensystems.
Der Jupiter ist mit einem Äquatordurchmesser von rund 143.000 Kilometern der größte Planet des Sonnensystems.
(Foto: obs)

Nasa schaltete am Samstag auch erstmals die Kamera und die acht Messinstrumente an Bord von "Juno" an, wie die Behörde mitteilte. Damit hat die eigentliche Forschungsmission der Sonde begonnen. "Dies ist unsere erste Gelegenheit, von Nahem den König unseres Sonnensystems zu betrachten und herauszufinden, wie er funktioniert", sagte der "Juno"-Chefentwickler Scott Bolton vom Southwest Research Institute in San Antonio in Texas.

Der Jupiter ist mit einem Äquatordurchmesser von rund 143.000 Kilometern der größte Planet des Sonnensystems. Mit einer durchschnittlichen Entfernung von 778 Millionen Kilometern ist er von der Sonne aus gesehen der fünfte Planet.
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Astronom und "Plutokiller" Mike Brown ist sich sicher: Seine Entdeckung ist ein Planet. 21.01.16 Sensation "Planet Neun" Wann ist ein Himmelskörper ein Planet?

"Juno" war Anfang Juli nach einer fast fünfjährigen Reise in den Orbit von Jupiter eingetreten. Mit der Mission will die Nasa Erkenntnisse über die Ursprünge des Solarsystems gewinnen. "Juno" wird nun die verschiedenen Schichten von Jupiter vermessen, um ihre Zusammensetzung zu erforschen. Die Forscher erhoffen sich Aufschluss über die Gründe für die extremen Winde auf dem Jupiter sowie zur Frage, ob der Gasplanet einen festen Kern hat.

Außerdem will die Nasa den riesigen roten Punkt auf dem Jupiter erforschen - einen gigantischen Sturm, der seit Jahrtausenden wütet. Der Vorbeiflug am Samstag war die erste Gelegenheit, Fotos der mysteriösen Pole des Planeten zu machen. Die Nasa will die Fotos Ende kommender Woche veröffentlichen, wenn sie auf der Erde eintreffen. Die Analyse der Bilder durch Wissenschaftler wird aber sehr viel länger dauern.
Bilderserie
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Quelle: n-tv.de , awi/AFP
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Hinweis auf Alien-Zivilisation ? - Forscher empfangen Signal von Sternsyst

Beitragvon Weltbookadmin47 » 31. Aug 2016 10:05

Forscher empfangen Signal von Sternsystem.jpg
Forscher empfangen Signal von Sternsystem.jpg (33.79 KiB) 3734-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Forscher-entd ... 26331.html
Hinweis auf Alien-Zivilisation ? - Forscher empfangen Signal von Sternsystem

Von Kai Stoppel

Wissenschaftler entdecken ein ungewöhnliches Radiosignal von einem fernen Stern. Aufgrund seiner Beschaffenheit könnte es von einer intelligenten außerirdischen Zivilisation stammen - die möglicherweise genau in Richtung Erde funkt.

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Das vorneweg: Es sind (noch) keine Aliens entdeckt worden. Aber ein Signal, das ein internationales Team von Wissenschaftlern aus einem fernen Sternsystem empfangen haben will, sorgt derzeit für Furore unter Astronomen. Denn es handelt sich um ein äußerst ungewöhnliches Signal. Und es besteht die Möglichkeit, dass es von einer außerirdischen Zivilisation möglicherweise genau in unsere Richtung gesandt wurde, wie US-Astronom Seth Shostak in einer Mitteilung schreibt. Shostak ist Chef-Forscher beim Seti-Insitut, welches sich der Suche nach intelligentem außerirdischen Leben widmet.

Das Ratan-600-Radioteleskop in Russland.
(Foto: Wikipedia/CC BY 3.0/Александр с Кавказа)

Bereits im Mai 2015 wurde das Signal von dem Ratan-600-Radioteleskop in der russischen Kaukasusregion entdeckt. Allerdings hielten die Entdecker ihre Informationen bis vor Kurzem zurück. Ein Vorgang, der bereits ungewöhnlich ist - schließlich handelt es sich bei dem Forscherteam ebenfalls um Seti-Astronomen.

Das Sternsystem, aus dessen Richtung das Signal kommen soll, trägt den Namen HD 164595 und liegt im Sternbild Herkules. Es ist rund 94 Lichtjahre von der Erde entfernt und weist in einer Hinsicht eine große Ähnlichkeit zu unserem Sonnensystem auf: Sein Stern ist fast genauso groß wie die Sonne. Allerdings ist er mit 6,3 Milliarden Jahren deutlich älter. Bisher ist bekannt, dass das System über mindestens einen Planeten verfügt, der etwa die Größe von Neptun hat und in einem sehr engen Radius um den Stern kreist - was Leben dort unwahrscheinlich macht. Allerdings ist nicht ausgeschlossen, dass es noch weitere Planeten in dem System gibt.
Eine uns technisch weit überlegene Zivilisation denkbar
Der Stern HD 164595 ist fast genau so groß wie die Sonne und wird von mindestens einem Planeten umkreist.
Der Stern HD 164595 ist fast genau so groß wie die Sonne und wird von mindestens einem Planeten umkreist.
(Foto: Nasa)

Und auch wenn die Chance auf Entdeckung einer außerirdischen Zivilisation nicht "furchtbar vielversprechend" ist, wie Shostak es formuliert: Die Beschaffenheit des Signals hält die Seti-Forscher nicht davon ab, bereits zu spekulieren, welchen technischen Entwicklungsstand eine mögliche außerirdische Zivilisation haben müsste, um ein derartiges Signal auszusenden.

Shostak nennt zwei Möglichkeiten: Sollten die Aliens sich entschieden haben, das Signal in alle Richtungen auszusenden, würde dieser gigantische Sender hundertmal so viel Energie benötigen, wie in Form von Sonnenlicht auf die Erde fällt. Es würde sich also um eine Zivilisation handeln, die uns technisch weit voraus wäre. Nach der Kardaschow-Skala, welche die Entwicklungsstufen extraterrestrischer Zivilisationen kategorisiert, wäre es eine Zivilisation des Typs II. Eine, die in der Lage ist, die gesamte Energie ihres Zentralgestirns anzuzapfen und zu nutzen. Denkbar wäre das etwa mit einer sogenannten Dyson-Sphäre, die den gesamten Stern umschließt.
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Laut Shostak gibt es aber auch die denkbare Möglichkeit, dass eine Alien-Zivilisation bei HD 164595 das Signal gezielt nur in unsere Richtung sendet. Dafür wäre weit weniger Energie vonnöten. Allerdings immer noch so viel, wie die gesamte Menschheit derzeit verbraucht. In diesem Fall könnte es sich um eine Kardaschow-Zivilisation des Typs I handeln, die immerhin die gesamte auf ihrem Planeten verfügbare Leistung ausnutzen kann. Die Menschheit ist übrigens auf gutem Weg, eine Typ-I-Zivilisation zu werden, ist aber derzeit noch eine des Typs 0.
Wir wurden vielleicht noch gar nicht entdeckt

Wenn es um HD 164595 tatsächlich eine hochentwickelte Zivilisation gibt - hat sie uns demnach bereits entdeckt? Shostak hat da Zweifel. Schließlich liege das System so weit entfernt, dass noch keine Fernseh- oder Radarsignale von der Erde dort angekommen sein dürften. Denn diese benötigen 94 Jahre von uns dorthin. Das erste Fernsehsignal wurde aber erst vor etwa 89 Jahren gesendet.
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Laut Shostak sind jedoch noch einige Fragen um das entdeckte Signal offen. Etwa müsse noch geklärt werden - auch wenn vieles dafür spricht - ob das Signal tatsächlich aus dem besagten Sternsystem stammt. Auch könne die wirkliche Stärke des Signals noch nicht abschließend bestimmt werden. Und zu guter Letzt: Bis jetzt ist das Signal noch von keinem anderen Radioteleskop bestätigt worden.

Doch die Seti-Astronomen haben bereits das "Allen Telescope Array" - ein nördlich von San Francisco gelegenes Radiointerferometer - in Stellung gebracht, um das in Russland entdeckte Signal zu bestätigen. Seit zwei Tagen bereits suchen die Forscher, ohne bisher fündig geworden zu sein. Allerdings müsse eine große Bandbreite abgesucht werden, schreibt Shostak, was noch etwas dauern dürfte. In den kommenden ein bis zwei Tagen soll es Gewissheit geben. Falls ja, würde die Forschungsarbeit erst richtig beginnen.
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Quelle: n-tv.de
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"Extrem jung" - Eisvulkan auf Zwergplanet Ceres entdeckt

Beitragvon Gudrun Graf » 2. Sep 2016 09:40

http://www.n-tv.de/wissen/Eisvulkan-auf ... 44221.html
"Extrem jung" - Eisvulkan auf Zwergplanet Ceres entdeckt

Im März 2015 erreichte Raumsonde "Dawn" das größte Objekt im Asteroidengürtel: den Zwergplaneten Ceres. Er verblüffte mit weißen Flecken und einer riesigen Pyramide. Nun machen Forscher einen Eisvulkan ausfindig, der erst vor relativ kurzer Zeit entstand.

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Auf dem Zwergplaneten Ceres haben Forscher Hinweise auf Kryovulkanismus, also Eisvulkanismus, entdeckt. Anhand von Fotos der "Dawn"-Mission erspähte das Team um Ottaviano Ruesch vom Goddard Space Flight Center der US-Weltraumbehörde Nasa den kuppelförmigen Berg Ahuna Mons, der sich in der Nähe des Äquators etwa 4000 Meter hoch erhebt. Entstanden sei der Kryovulkan aus einer Mischung von Chloriden, Mineralien und Wassereis, berichtet das Team in der Zeitschrift "Science".
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Mit einem Durchmesser von gut 900 Kilometern ist der fast kugelförmige Zwergplanet Ceres das größte Objekt im Asteroidengürtel zwischen den Umlaufbahnen von Mars und Jupiter. Die Raumsonde "Dawn" hatte ihn im März 2015 erreicht. Vorher hatten Astronomen bereits gemutmaßt, es könne auf Ceres, dessen Durchschnittstemperatur am Äquator etwa 160 Kelvin (etwa -110 Grad Celsius) beträgt, Vulkanismus geben.

Ahuna Mons, der sich von anderen Erhebungen auf Ceres unterscheidet, misst an der Basis etwa 17 Kilometer und steigt an drei Seiten steil an. Auf dem Gipfelplateau trägt er eine etwa 300 Meter tiefe Delle. Die Form ähnele Vulkanen auf der Erde und auf dem Mond, schreibt das Team, dem auch Forscher aus Deutschland angehören.
Höchstens 200 Millionen Jahre alt

Aus der Häufigkeitsverteilung der umliegenden Krater, die durch Einschläge kosmischer Projektile entstanden sind, leiten die Autoren ab, dass der Berg - je nach angewandtem Modell - etwa 70 oder aber etwa 200 Millionen Jahre alt ist. "Für planetologische Verhältnisse ist das extrem jung", sagt der Planetologe Harald Hiesinger von der Universität Münster, der an der Studie beteiligt war. Ceres entstand vor etwa 4,5 Milliarden Jahren.
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Die Autoren vermuten, dass Ahuna Mons sich nicht durch Tektonik oder Erosionsprozesse gebildet hat, sondern durch Verdrängungsprozesse. Unterhalb einer Tiefe von 50 Kilometern könne die Temperatur auf etwa 40 Grad minus steigen. Dies genüge zum Schmelzen von Chloriden. Dies könne die Fließfähigkeit des umliegenden Gemischs aus Gestein und Wassereis um mehrere Größenordnungen steigern. "Das Material wird leichter, drängt nach oben und kann durch Spalten an die Oberfläche gelangen", erläutert Hiesinger. Die Spalten entstanden vermutlich durch Einschläge anderer Körper auf dem Zwergplaneten.

Als Wärmequelle, die den Prozess auslöste, vermutet der Forscher entweder chemische Reaktionen oder aber Einschläge. Die Vermutungen müssten allerdings noch belegt werden. Dennoch zeige die Beobachtung, dass es auf Ceres - im Gegensatz etwa zum Mond - noch in jüngster Zeit geologische Aktivität gegeben habe.
Bilderserie http://www.n-tv.de/mediathek/bilderseri ... 91901.html
Raumsonde "Dawn" beim Zwergplaneten: Ceres gibt Geheimnisse preis Raumsonde "Dawn" beim Zwergplaneten: Ceres gibt Geheimnisse preis Raumsonde "Dawn" beim Zwergplaneten: Ceres gibt Geheimnisse preis Raumsonde "Dawn" beim Zwergplaneten Ceres gibt Geheimnisse preis

Quelle: n-tv.de , asc/dpa
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Nasa-Sonde nimmt Polarlichter auf - Juno fotografiert Jupiter-Nordpol

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Sep 2016 09:09

Nasa-Sonde nimmt Polarlichter auf.jpg
Nasa-Sonde nimmt Polarlichter auf.jpg (14.36 KiB) 3674-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Juno-fotograf ... 59246.html
Samstag, 03. September 2016
Nasa-Sonde nimmt Polarlichter auf - Juno fotografiert Jupiter-Nordpol

Die Nasa-Sonde Juno nimmt erstmals in der Geschichte Polarlichter und Schallwellen vom größten Planeten unseres Sonnensystems auf. Auch Fotos vom Nordpol des Gasriesen sichickt die Sonde zur Erde - und sorgt damit bei den Forschern für eine Überraschung.

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Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat erstmals Fotos vom Nordpol des Jupiter veröffentlicht. Die von der Raumsonde Juno gelieferten Bilder seien völlig anders als alles, was die Forscher bislang gesehen oder sich vorgestellt hätten, kommentierte Nasa-Forscher Scott Bolton. Infrarotaufnahmen von den beiden Polen des Planeten zeigten warme und heiße Punkte, erklärte Alberto Adriani vom Astrophysischen Institut in Rom.

Erstmals wurden auch Polarlichter am Südpol des Jupiter fotografiert. Zudem konnte die Forschungssonde Schallwellen aufnehmen, die der Jupiter aussendet. Wissenschaftlern sind diese Wellen seit den 50er Jahren bekannt, sie konnten jedoch noch nie aus so geringer Entfernung analysiert werden.

Juno hatte Ende August ihre größte Annäherung an den Jupiter erreicht. Dabei gelangte sie bis auf eine Entfernung von 4200 Kilometer an den größten Planeten des Sonnensystems heran - näher, als jemals eine Sonde zuvor.
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Dem Gas-Riesen so nah wie nie: Jupiter hat irdischen Besuch Dem Gas-Riesen so nah wie nie: Jupiter hat irdischen Besuch Dem Gas-Riesen so nah wie nie: Jupiter hat irdischen Besuch Dem Gas-Riesen so nah wie nie Jupiter hat irdischen Besuch

Quelle: n-tv.de , bdk/AFP
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"Rosetta"-Mission zu Komet - Sonde findet Landeroboter "Philae" wieder

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Sep 2016 19:31

Sonde findet Landeroboter.jpg
Sonde findet Landeroboter.jpg (13.98 KiB) 3644-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Sonde-findet- ... 71436.html
Montag, 05. September 2016
"Rosetta"-Mission zu Komet - Sonde findet Landeroboter "Philae" wieder

Gemeinsam reisten sie durch das All - doch am Ziel trennten sich ihre Wege: Wenige Monate vor dem Ende der Mission entdeckt die Esa-Raumsonde "Rosetta" ihren auf einem Kometen gestrandeten Landeroboter wieder. Zum Beweis gibt es ein Bild.

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Vor mehr als einem Jahr brach der Kontakt zum Landeroboter "Philae" auf dem Kometen Tschuri ab - nun hat die Raumsonde "Rosetta" ihn kurz vor dem Ende ihrer Mission wiedergefunden. Bilder von der hochauflösenden Kamera von "Rosetta" zeigten, dass "Philae" in einer dunklen Erdspalte des Kometen 67P/Tschurjumov-Gerasimenko eingeklemmt ist, teilte die Europäische Weltraumagentur ESA mit.
Suchbild der Esa: Irgendwo steckt der Lander. Kleiner Tipp: rechte Bildhälfte.
Suchbild der Esa: Irgendwo steckt der Lander. Kleiner Tipp: rechte Bildhälfte.
(Foto: AP)

Die ESA-Forscher hatten im Juli vergangenen Jahres das letzte Mal Kontakt zu "Philae" gehabt. Am 27. Juli dieses Jahres stellte "Rosetta" ihre Versuche, den Kontakt wiederherzustellen, ein. In weniger als einem Monat endet die "Rosetta"-Mission.

Der kühlschrankgroße "Philae"-Roboter ist das Landegrät der europäischen Kometenmission "Rosetta". Die "Rosetta"-Sonde hatte im August 2014 mit "Philae" huckepack ihren Tschuri genannten Zielkometen erreicht. Während die "Rosetta"-Muttersonde seitdem den Kometen umkreist, setzte "Philae" am 12. November 2014 auf der Kometenoberfläche auf - als erstes von Menschen geschaffenes Gerät.
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Allerdings kam die Landesonde auf Tschuri erst nach mehreren Hüpfern an einer schattigen Stelle abseits des ursprünglich geplanten Landeplatzes zum Stehen. In der Folge bekamen die Sonnensegel von "Philae" nicht genug Energie ab - nach nur gut 60 Stunden wissenschaftlicher Arbeit fiel der Lander wegen Energiemangels in einen siebenmonatigen Kälteschlaf.

Erst am 13. Juni 2015 meldete sich der Landeroboter erstmals wieder bei seiner Muttersonde. Nach weiteren Kontaktaufnahmen sandte "Philae" dann am 9. Juli 2015 ein letztes Lebenszeichen - danach verstummte die Sonde.

Quelle: n-tv.de , jwu/AFP
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Wie gefährlich ist Bennu ? - US-Sonde "Osiris Rex" startet zu Asteroid

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Sep 2016 06:24

Wie gefährlich ist Bennu.jpg
Wie gefährlich ist Bennu.jpg (21.57 KiB) 3618-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/US-Sonde-Osir ... 99201.html
Freitag, 09. September 2016
Wie gefährlich ist Bennu ? - US-Sonde "Osiris Rex" startet zu Asteroid

Eines Tages könnte Bennu der Erde gefährlich nahe kommen. Das Risiko ist zwar gering, trotzdem will die Nasa den Asteroiden genau erforschen. Die Sonde "Osiris Rex" hat sich jetzt auf den Weg zu Bennu gemacht - und soll eine Probe zurückschicken.

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Klatschen und Jubel im Kontrollzentrum der US-Raumfahrtbehörde Nasa: Ohne jede Komplikation und unter strahlenblauem wolkenlosen Himmel ist die Sonde "Osiris Rex" als erster US-amerikanischer Flugkörper zu einem Asteroiden aufgebrochen, von dem sie eine Probe zurückschicken soll. "Alles ist glatt gelaufen", sagt Nasa-Manager Tim Dunn nach dem Abheben der etwa 19 Gebäudestockwerke großen "Atlas"-Rakete vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral am Donnerstagabend (Ortszeit). "Perfektes Wetter, perfekter Start - ein Traum für einen Raketenstart-Manager."
Eine Animation der Landung von "Osiris Rex" auf Bennu.
Eine Animation der Landung von "Osiris Rex" auf Bennu.
(Foto: imago/ZUMA Press)

Rund eine Stunde nach dem Start löst sich "Osiris Rex" dann hoch im Weltall über der Westküste Australiens auch erfolgreich von seinem Transporter. "Die Sonde funktioniert selbstständig und wir kommunizieren mit ihr", sagt Nasa-Manager Geoffrey Yoder und strahlt. "Alles funktioniert, das ist ein großartiger Tag für die Raumfahrt." Nasa-Chef Charles Bolden spricht von einem "Meilenstein". Mehr als 650 Millionen Kilometer muss "Osiris Rex" (die Abkürzung steht für: Origins, Spectral Interpretation, Resource Identification, Security-Regolith Explorer) nun zurücklegen, um den Asteroiden Bennu zu erreichen. 2018 soll es soweit sein.

2020 soll sich die etwa sechs Meter lange und 2100 Kilogramm schwere Sonde Bennu dann soweit nähern, dass sie eine Probe von mindestens 60 und bis zu 2000 Gramm aufsaugen kann. 2023 soll eine Kapsel mit der Probe zur Erde zurückkehren. Bereits 2005 war die japanische Raumsonde "Hayabusa" auf einem solchen Himmelskörper gelandet und hatte 2010 die ersten je gesammelten Bodenproben eines Asteroiden zur Erde gebracht.
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Der tiefschwarze Asteroid Bennu mit einem Durchmesser von 500 Metern könnte der Erde in mehr als 150 Jahren gefährlich nahe kommen. Auch wenn das Risiko sehr gering ist, zählt die Nasa Bennu zu den gefährlichsten der derzeit bekannten Asteroiden. Mit fünf wissenschaftlichen Instrumenten und Kameras soll die vom US-Unternehmen Lockheed Martin gebaute Sonde "Osiris Rex" Bennu ausgiebig untersuchen. Von der rund eine Milliarde Dollar teuren Mission erhoffen sich die Nasa-Wissenschaftler Erkenntnisse über die Entstehung unseres Sonnensystems.

"Der Start war schon einmal großartig", sagt Nasa-Manager James Garvin. "Die Mission ist so aufregend - manche sagen, Bennu ist besser als Beyoncé. Aber bislang haben wir noch gar nichts gesehen. Wir müssen ja noch einen ganzen Asteroiden analysieren. Macht euch bereit!"

Quelle: n-tv.de , ino/dpa
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"Wie aus einem US-Nationalpark" - Marsrover "Curiosity" schickt tolle Bild

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Sep 2016 09:24

Marsrover Curiosity schickt tolle Bilder.jpg
Marsrover Curiosity schickt tolle Bilder.jpg (29.13 KiB) 3588-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Marsrover-Cur ... 12016.html
Sonntag, 11. September 2016
"Wie aus einem US-Nationalpark" - Marsrover "Curiosity" schickt tolle Bilder

Er sorgt schon länger für Schlagzeilen als ursprünglich geplant: Seit vier Jahren rollt "Curiosity" über den Marsboden. Jetzt schickt er Fotos, die beeindruckende Gesteinsformationen zeigen. Bei ihrer Entstehung spielte Grundwasser eine Rolle.

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Der Marsrover "Curiosity" begeistert die Nasa-Wissenschaftler mit gestochen scharfen Farbbildern von Gesteinsformationen auf dem Roten Planeten. "Wie aus einem US-Nationalpark", schwärmte Ashwin Vasavada vom Jet Propulsion Laboratory der US-Weltraumbehörde im kalifornischen Pasadena.
Der Mars bietet möglicherweise gute Bedingungen für Kletterer (im Raumanzug allerdings unter erschwerten Bedingungen ...).
Der Mars bietet möglicherweise gute Bedingungen für Kletterer (im Raumanzug allerdings unter erschwerten Bedingungen ...).
(Foto: NASA/JPL-Caltech/MSSS)

"Curiosity" ist in der "Murray Buttes"-Region am Mount Sharp unterwegs. Der Berg wird auch Aeolis Mons genannt und befindet sich in der Mitte des Gale-Kraters. Der wiederum ist südlich der Tiefebenen von Elysium Planitia gelegen.

Die neuen Fotos entstanden am 8. September. Die Gesteinsformationen (Tafelberge und Spitzkuppen) sind der Nasa zufolge die Überreste uralter Sanddünen, die der Wind deponierte. Die Dünen verschwanden dann unter der Oberfläche, wurden dort vom Grundwasser chemisch verändert, tauchten wieder über der Oberfläche auf und wurden durch Erosion "zu der Landschaft, die wir heute sehen", sagt Vasavada.

Der Marsrover ist seit über einem Monat in der "Murray Buttes"-Region unterwegs. Er nahm dort auch Bohrungen vor. Jetzt wird "Curiosity" weiter nach Süden und den Aeolis Mons ein Stück hinauf rollen.

Es ist vier Jahre her, dass der Rover in der Nähe von Aeolis Mons auf dem Mars landete. Den Fuß des Berges erreichte er 2014. Bis dahin hatte sich bereits herausgestellt, dass einst vorhandene Mars-Seen durchaus Mikroben-freundliche Lebensbedingungen boten.

Nun untersucht "Curiosity", wie und wann sich die lebensfreundliche Umgebung in eine trockene und eher lebensfeindliche verwandelte.
Bilderserie
Nach dem ersten Jahr: Was Curiosity auf dem Mars entdeckt hat Nach dem ersten Jahr: Was Curiosity auf dem Mars entdeckt hat Nach dem ersten Jahr: Was Curiosity auf dem Mars entdeckt hat Nach dem ersten Jahr Was Curiosity auf dem Mars entdeckt hat

Quelle: n-tv.de , asc/dpa
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Rätselhaftes Bild des Nasa-Roboters - Curiosity entdeckt Pyramide auf dem

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Sep 2016 09:49

Curiosity entdeckt Pyramide auf dem Mars.jpg
Curiosity entdeckt Pyramide auf dem Mars.jpg (33.23 KiB) 3548-mal betrachtet

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Wisse ... -mars.html

Rätselhaftes Bild des Nasa-Roboters - Curiosity entdeckt Pyramide auf dem Mars
Die von Curiosity aufgenommene Pyramide soll in etwa so groß wie ein Auto sein. (Foto: NASA)

Es ist ein sensationelles Bild. Auf dem Mars hat der Rover Curiosity eine Pyramide entdeckt. Ist der mysteriöse Fund gar der Beweis, dass einst Leben auf dem roten Planeten existierte?

Für Verschwörungstheoretiker bieten die neuen Bilder aus dem All die perfekte Grundlage für Spekulationen. Sowohl auf dem Zwergenplaneten Ceres, als auch auf dem Mars sollen pyramidenartige Gebilde entdeckt worden sein.

Besonders auf einem Bild vom Mars, das der NASA-Roboter Curiosity aufgenommen hat, ist eine fast perfekte Pyramide zu erkennen, die in etwa so groß wie ein Auto sein soll. Forscher gehen derzeit davon aus, dass der Zufall das Gebilde so geformt hat. Staubstürme oder Wind können die Ursache sein.

Verschwörungstheoretiker hingegen sehen in der fast vollendeten Perfektion einen Beweis, dass nur Lebenwesen die Pyramide gebaut haben können.

Eine weitere Theorie: Was auf dem Foto zu sehen ist, könnte nur die Spitze einer zu großen Teilen unterirdisch liegenden Pyramide sein. Fantasien, wie die Pyramide entstanden sein könnte und was sie zu bedeuten hat, kursieren vielerorts im Netz.
Zweite Pyramide auf Planeten Ceres entdeckt

Weiteren Anlass für Spekulationen bietet der Zwergenplanet Ceres, der sich im Asteroidengürtel befindet. Hier wurde am selben Tag eine weitaus größere Pyramide entdeckt.

Sie wurde von der US-Raumsonde "Dawn" entdeckt und soll circa fünf Kilometer hoch sein. Die Erhebung ist nun erstmals auf Bildern aufgetaucht und soll deutlich herausragen. Forscher haben ihr bereits den Namen "Ceres-Pyramide" gegeben.

Der Planet ist von Kratern übersät und durch vulkanische Aktivitäten geprägt. Derzeit bietet er Forschern vor allem durch eine Reihe weißer Flecken Anlass für Spekulationen. Theorien, wie sie entstanden sein könnten, gibt es genug. Eis oder Salz sind nur zwei der möglichen Ursachen. Genauere Untersuchungen stehen noch aus.

Bislang versucht die NASA in einer Abstimmung auf einer eigens dafür eingerichteten Webseite, Asterologie-Fans in die Spekulationen mit einzubeziehen. Die Geheimnisse um die weißen Punkte und die Pyramide auf dem Ceres werden sich im August lüften lassen. Dann kommt die Raumsonde "Dawn" so nah an den Planeten heran, dass sie Details von 140 Metern Größe erkennen kann. Inwiefern die Mars-Pyramide weiter erforscht werden soll, ist nicht bekannt.
23.06.2015 | 20:42 Uhr, zuletzt aktualisiert am 24.06.2015 | 23:21 Uhr nago, N24
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Endspurt der großen Kometen-Mission - "Rosetta hat alle Theorien infrage g

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Sep 2016 15:27

Endspurt der großen Kometen-Mission.jpg
Endspurt der großen Kometen-Mission.jpg (47.33 KiB) 3511-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Rosetta-hat-a ... 21311.html
Montag, 26. September 2016
Endspurt der großen Kometen-Mission - "Rosetta hat alle Theorien infrage gestellt"

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Die Raumfahrt schrieb Geschichte, als sich Landegerät Philae im November 2014 von der ESA-Raumsonde Rosetta abkoppelte und auf Komet Tschurjumow-Gerassimenko aufsetzte - mehr als 500 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Seither erreichen uns von dort sagenhafte Bilder und wegweisende wissenschaftliche Daten. Jetzt steht die Mission vor dem Abschluss. Paolo Ferri, Leiter des ESA-Missionsbetriebs, erzählt im Gespräch mit n-tv.de von den Highlights der Weltraum-Expedition, spricht von Theorien, die verworfen werden mussten, und verrät, warum es Vorteile hatte, dass Philae davongehüpft ist.

n-tv.de: Was waren die Höhepunkte der Rosetta-Mission?
20. Januar 2014: Im europäischen Raumfahrt-Kontrollzentrum ESOC in Darmstadt ist die Freude groß, als Rosetta aus dem Winterschlaf erwacht.
20. Januar 2014: Im europäischen Raumfahrt-Kontrollzentrum ESOC in Darmstadt ist die Freude groß, als Rosetta aus dem Winterschlaf erwacht.
(Foto: ESA-Jürgen Mai)

Paolo Ferri: Es gab so viele! Es war eine lange Mission, zwölfeinhalb Jahre dauerte die Reise. Eines der Highlights war auf jeden Fall, als Rosetta Anfang 2014 nach einem langen Winterschlaf aufgewacht ist. Das war einmalig in der Mission. Bis dahin hatten wir auf der Erde zweieinhalb Jahre kein Signal von der Sonde empfangen.

Wie weit war Rosetta damals von der Erde entfernt?

Rund 800 Millionen Kilometer. Das Signal brauchte etwa 45 Minuten, um uns zu erreichen.

Die nächsten Highlights ließen nicht lange auf sich warten, oder?

Nein, wenige Monate später war Rosetta am Ziel, sie kam am Kometen Tschurjumow-Gerassimenko an. Das war der 6. August 2014. Und dann folgte im November 2014 die spektakuläre Landung von Philae.

Ja, das war beeindruckend - wenn auch nur so halb geglückt … Inwiefern wäre die Mission eine andere gewesen, wenn Philae eine Bilderbuchlandung hingelegt hätte?
Dort, wo Philae schließlich stehenblieb, bekam er wenig Sonne ab.
Dort, wo Philae schließlich stehenblieb, bekam er wenig Sonne ab.
(Foto: ESA/Rosetta/Philae/CIVA)

Dann hätte Philae ein paar Wochen weitermachen können. Da wir keine Ahnung hatten, was der Lander auf der Kometenoberfläche finden würde, war er so gebaut, dass er mit Batterie mindestens 60 Stunden durchhalten würde. Die waren garantiert, das war unsere Mindestanforderung, die sogenannte "Primärsequenz", die alle Experimente mindestens einmal durchgeführt hat. Aber was dann bei seinem ungeplanten Sprung ins Dunkel nicht funktionieren konnte, war das Laden einer zweiten, kleineren Batterie über Solarzellen. Mit der hätten wir die Möglichkeit gehabt, die Experimente zu wiederholen, sie häufiger durchzuführen. Außerdem hätten wir auf dem anvisierten Landeplatz bohren können. So funktionierte der Bohrer zwar, hat aber wahrscheinlich die Kometenoberfläche nicht erreicht.

Hatte es auch Vorteile, dass Philae davongehüpft ist?

Wissenschaftlich gesehen ist die endgültige Landestelle von Philae in vielerlei Hinsicht sogar interessanter, weil sie nicht so flach und mit so viel Oberflächenstaub bedeckt ist wie die ursprünglich vorgesehene Landestelle.

Welche Erkenntnisse konnten die Wissenschaftler aus den von Philae und Rosetta übermittelten Daten gewinnen?
Bilderserie
Das große Finale naht: Rosetta: die einzigartige Kometen-Mission Das große Finale naht: Rosetta: die einzigartige Kometen-Mission Das große Finale naht: Rosetta: die einzigartige Kometen-Mission Am 12. November 2014 dann ist es so weit: Minilabor Philae koppelt sich von Rosetta ab. Das große Finale naht Rosetta: die einzigartige Kometen-Mission

Rosetta hat alle Theorien aus der bisherigen Kometenforschung infrage gestellt. Die Daten haben gezeigt, dass diese Theorien nicht präzise genug oder schlicht falsch waren. So zeigte sich zum Beispiel schon Ende 2014, dass die isotopische Zusammensetzung des Wassers auf dem Kometen nichts mit dem Wasser auf der Erde zu tun hat. Die meisten Wissenschaftler dachten, das Wasser auf unserem Planeten stamme von einem Bombardement durch Kometen in den Anfängen des Sonnensystems. Jetzt muss man eine neue Theorie entwickeln.

Was hat Rosetta anders gemacht als die bisherige Kometenforschung?

Fünf Satelliten haben bisher Kometen erforscht. Aber jeder ist nur wenige Stunden in der Nähe des Kometen geblieben. Rosetta blieb zwei Jahre. Die Sonde konnte das ganze Leben des Kometen auf seinem Weg um die Sonne beobachten: wie seine Oberfläche heiß wurde, wie in Explosionen Gas und Staub herausgeschleudert wurden und auch, wie sich die Kometenoberfläche nach dieser aktiven Phase veränderte. Das war einmalig. Es wird Jahre dauern, bis alle Daten ausgewertet sind.

Rosettas Mission soll ein furioses Ende finden. Was ist geplant?

Wir hoffen, der Geschichte noch ein letztes Highlight hinzufügen zu können: Am 30. September soll auch Rosetta auf dem Kometen landen. Das war ursprünglich nicht beabsichtigt. Aber wenn es so läuft, wie wir uns das vorstellen, wird das ein fast so spektakuläres Ereignis wie die Philae-Landung.

Was könnte schiefgehen?

Wir fliegen in den letzten Tagen und Stunden so nah an den Kometen heran, dass die Navigation nicht so präzise wirkt. Und wir sammeln dabei noch Daten, die wir in Echtzeit zur Erde schicken. Es könnte passieren, dass das Signal früher abreißt als wir uns das wünschen. Oder dass die Kamera, die noch Bilder macht, nicht in die richtige Richtung schaut. Die Risiken in dieser Hinsicht sind groß. Die Sonde wurde nicht für eine solche Operation gebaut, und es ist eine sehr schwierige Phase.

Aber Rosetta wird auf jeden Fall auf dem Kometen auftreffen?
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Ja, garantiert. Dass die letzte Korrektur der Umlaufbahn misslingt, ist unwahrscheinlich. Wir machen diese Korrekturen seit zwei Jahren zwei- bis dreimal in der Woche. Und sie haben immer funktioniert. Doch eines steht fest: Bei der Landung selbst wird Rosetta kaputt gehen, und sie wird sowieso von uns in den letzten Stunden so programmiert, dass sie sich später bei Berührung der Oberfläche voll ausschaltet. Das ist dann der Abschluss der Mission.

Was haben Sie gedacht, als Rosetta kürzlich ein Foto von Philae gelang?

Das war eine große Erleichterung! Ich hatte meinen Kollegen schon gesagt, dass mich Rosetta nur in einer Hinsicht enttäuscht habe: Sie hatte kein Bild von Philae nach der Landung gemacht. Monatelang hatten wir das versucht; bei der vorletzten Gelegenheit klappte es dann endlich. Das Bild wurde am Abend des 2. September gemacht, einem Freitag. Der letzte Versuch war für Montag, den 5. September, geplant. Danach hatten wir keine Möglichkeit mehr, Philae zu fotografieren. Wir mussten uns um andere Daten kümmern; die Wissenschaftler wollten andere Bereiche beobachten. Ich muss zugeben: Ich hatte die Hoffnung schon aufgegeben. Doch jetzt kann ich sagen: Rosetta hat mich nie enttäuscht.

Mit Paolo Ferri sprach Andrea Schorsch

Quelle: n-tv.de
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"Top-Kandidat für Leben" - Nasa findet Wasserdampf auf Jupitermond

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Sep 2016 10:05

Nasa findet Wasserdampf auf Jupitermond.jpg
Nasa findet Wasserdampf auf Jupitermond.jpg (47.49 KiB) 3480-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Nasa-findet-W ... 28546.html
Dienstag, 27. September 2016
"Top-Kandidat für Leben" - Nasa findet Wasserdampf auf Jupitermond

Dass es auf dem Mond Europa Wasser gibt, war bereits bekannt. Jetzt hat das Weltraumteleskop "Hubble" Fontänen entdeckt, die so groß sind, dass künftige Missionen wohl Wasserproben nehmen können, ohne den Eispanzer durchbohren zu müssen

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Astronomen der US-Raumfahrtbehörde Nasa haben weitere Anzeichen für die Existenz von Wasserdampf-Geysiren auf der vereisten Oberfläche des Jupiter-Monds Europa entdeckt. Europa, einer der mehr als 50 Monde des Gasgiganten, gilt laut Nasa als einer der "Top-Kandidaten" für die Existenz von Leben außerhalb der Erde, da die Wissenschaftler unter seiner Eisschicht einen gigantischen Ozean vermuten.

Die vermuteten Wasserfontänen könnten helfen, Proben des Ozeans zu untersuchen, ohne den dicken Eispanzer des Jupitermonds durchbohren zu müssen, sagte der amtierende wissenschaftliche Leiter der Nasa, Geoff Yoder. Sollte sich die Existenz der Geysire bestätigen, ließe sich die Zusammensetzung des Ozean-Wassers mit Hilfe der Dampfproben erforschen.

Entdeckt wurden die Fontänen demnach mit Hilfe des "Hubble"-Weltraumteleskops am Südrand des Jupitermonds. Sie sollen eine Höhe von 200 Kilometern erreichen. Bei insgesamt drei Gelegenheiten binnen 15 Monaten hätten die Wissenschaftler die mutmaßlichen Geysire erspäht, sagte der Astronom Willam Sparks vom Space Telescope Science Institute in Baltimore. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich dabei tatsächlich um Wasserdampf-Fontänen handelt, bezeichnete er als sehr hoch.
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Andere Wissenschaftler hatten schon 2012 über dem Südpol des Jupitermonds riesige Fontänen aus Wasserdampf entdeckt. Ähnliche Fontänen hatte die Nasa-Sonde "Cassini" bereits 2005 auf dem Saturn-Mond Enceladus gesichtet. Flüssiges Wasser gilt als Grundvoraussetzung für Leben. Nach den Plänen der Nasa soll eine Raumsonde 2020 den Mond Europa umrunden. Sie soll untersuchen, ob die dortigen Konditionen für lebende Organismen geeignet sind. So viel verriet die Nasa allerdings schon: Außerirdische gibt es auf dem Europa nicht.
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Quelle: n-tv.de , hvo/AFP
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Helles Licht über Queensland - Stürzte ein Meteor ins Meer ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 28. Sep 2016 08:57

Stürzte ein Meteor ins Meer.jpg
Stürzte ein Meteor ins Meer.jpg (15.52 KiB) 3452-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Stuerzte-ein- ... 31821.html
Helles Licht über Queensland - Stürzte ein Meteor ins Meer ?

Was für ein Naturschauspiel: Ein riesiger Lichtblitz am Himmel und ein lauter Knall versetzen die Menschen im australischen Queensland in Aufruhr und Begeisterung. Waren sie Augenzeugen eines "der größten Meteore der letzten Jahre"?

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Ein grelles Licht am Abendhimmel, ein lauter Knall und ein leichtes Zittern haben die Anwohner in Gladstone, einer Stadt an der australischen Ostküste, in der Nacht zu Montag in Atem gehalten. Ein Sprecher der Forschungsagentur Geosciences Australia bestätigte indes, dass die Erde um Gladstone herum gegen 20.30 Uhr "zitterte", es sich dabei jedoch nicht um ein Erdbeben gehandelt habe.

Hinter dem Phänomen soll "einer der größten Meteore der letzten Jahre" stehen, wie Harvard Astrophysiker Jonathan Powell der Lokalzeitung "Gladstone Observer" sagte. Seiner Einschätzung zufolge muss der Gesteinsbrocken eine Größe von etwa einem Meter Durchmesser gehabt haben, eventuell groß genug, um Fragmente zu hinterlassen. Noch ist unklar, ob auch Teile bis zum Boden gelangt sind. Nachdem es aber keine Berichte von Schäden gibt, wird derzeit vermutet, dass der Meteor ins Meer gestürzt ist.

In den sozialen Medien tauschten Hunderte Menschen ihre Beobachtungen über "dieses Licht" aus. "Ich dachte, ich werde verrückt", schreibt Kylie Ferriday auf der Facebookseite der Wettergruppe Higgins Storm Chasing. "Es fühlte sich so an, als ob ein Luftzug oder eine Druckwelle durch das Haus ging, obwohl die Türen zu waren."

Besonders gut sichtbar war der vermeintliche Meteor offenbar am Strand von Boyne Island. Dort befand sich Jacques Reimers, der das ungewöhnliche Schauspiel über dem Meer wie folgt schildert: "Ich sah, wie er sich wie eine riesige Sternschnuppe entwickelte und den Strand aufleuchten ließ und etwa eine Minute später gab es einen lauten Knall und eine Druckwelle kam über das Wasser und schüttelte mein Auto leicht durch." Es sei ein einmaliges Erlebnis gewesen.
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Eine andere Einwohnerin von Boyne Insel schrieb auf Facebook, was ihr Mann sah. "Er brachte den Müll raus, als er plötzlich die Außenseite unseres Hauses leuchten sah. Er drehte sich um und sah einen glänzenden Meteor oder irgendetwas Blinkendes oben, das dann im Meer verschwand."

Erst im Februar war über dem Atlantik der wohl größte Meteorit seit dem spektakulären Absturz eines Meteoriten in Russland vor zwei Jahren nahezu unbemerkt verglüht. Nach Aufzeichnungen der Nasa trat der Himmelskörper am 6. Februar rund 1800 Kilometer vor der Küste Brasiliens etwa 30 Kilometer über dem Meeresspiegel in die Erdatmosphäre ein.
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Spektakuläre Gefahr aus dem All: Asteroiden, Meteoriten und Kometen Spektakuläre Gefahr aus dem All: Asteroiden, Meteoriten und Kometen Spektakuläre Gefahr aus dem All: Asteroiden, Meteoriten und Kometen Spektakuläre Gefahr aus dem All Asteroiden, Meteoriten und Kometen

Quelle: n-tv.de , dsi
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Furioses Finale der Kometen-Mission - Rosetta geht auf Kollisionskurs

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Sep 2016 11:51

Rosetta geht auf Kollisionskurs.jpg
Rosetta geht auf Kollisionskurs.jpg (46.73 KiB) 3422-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Rosetta-geht- ... 39956.html
Donnerstag, 29. September 2016
Furioses Finale der Kometen-Mission - Rosetta geht auf Kollisionskurs

Von Andrea Schorsch

Zwei Jahre hat die Raumsonde den Kometen Tschuri begleitet, nun geht ihr - weit weg von der Sonne - die Energie aus. Der Abschied von Rosetta soll spektakulär werden: Sie folgt Philae und schlägt auf Tschuri auf.

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Nie zuvor hatte es das gegeben: Mehr als 500 Millionen Kilometer von der Erde entfernt setzte ein von Menschen gebautes Mini-Labor auf einem Kometen auf. Keine Bilderbuchlandung zwar – das Gerät prallte mehrmals ab und kam daher nicht an geplanter Stelle zum Stehen. Doch ein neues Kapitel in der Geschichte der Raumfahrt hatte begonnen. Die Protagonisten wurden weltbekannt: Es waren die ESA-Sonde Rosetta, Lander Philae und Komet Tschurjumow-Gerassimenko, gern Tschuri genannt. Ihren großen Auftritt hatten die drei am 12. November 2014.
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Sonde vor dem großen Finale: Rosetta: die einzigartige Kometen-Mission Sonde vor dem großen Finale: Rosetta: die einzigartige Kometen-Mission Sonde vor dem großen Finale: Rosetta: die einzigartige Kometen-Mission Am 12. November 2014 dann ist es so weit: Minilabor Philae koppelt sich von Rosetta ab. Sonde vor dem großen Finale Rosetta: die einzigartige Kometen-Mission

Bis dahin war Rosetta – mit Philae an Bord – bereits zehneinhalb Jahre unterwegs gewesen. Nochmals zwei Jahre später ist nun das Ende der Mission erreicht. Und es soll Philaes berühmtem Touchdown in nichts nachstehen. Was geplant ist? Am Freitag soll auch Rosetta auf Tschuri aufsetzen. Bei dem Aufprall geht die Sonde kaputt. Doch während sie sich dem Kometen nähert, soll sie weitere Fotos und Daten schicken. In Echtzeit – mit der entfernungsbedingten Verzögerung von 40 Minuten – gelangen sie zur Erde. Ein furioses Finale, bevor Rosetta für immer verstummt.

Der Abschluss der Mission wirft Fragen auf. Hier die Antworten:

Wird Rosetta direkt neben Philae aufkommen? Nicht direkt, aber mehr als zwei Kilometer werden die beiden nicht voneinander trennen. Rosetta soll auf dem kleineren Teil des vier Kilometer großen Kometen landen, auf dem Kopf der "Ente".

Warum schlägt Rosetta gerade dort auf? Die Sonde forscht bis zum Schluss. Da sie bis kurz vor dem Aufprall Daten sammelt und Fotos macht, haben die Wissenschaftler eine in dieser Hinsicht besonders spannende Region auf dem Kometen ausgewählt. Es gibt dort Senken, 50 Meter tief, in denen einige von Tschuris Staubstrahlen ihren Ursprung haben. An den Wänden der Senken befinden sich Gebilde, die sehr frühe Kometenteile sein könnten. Das wollen die Forscher durch einen dichten Überflug genauer unter die Lupe nehmen. Damit dafür genug Energie zur Verfügung steht und außerdem eine gute Sicht gewährleistet ist, liegt der geplante Landepunkt im Sonnenlicht zwischen zwei Senken.

Wie schnell ist Rosetta, wenn sie auf Tschuri trifft? Wenn alles nach Plan läuft, wird Rosettas Geschwindigkeit beim Aufschlag 90 cm/s betragen. Damit ist sie dann in etwa so schnell wie ein gehender Mensch.

Kann es sein, dass Rosetta genauso davonhüpft wie einst Philae? Rosetta ist nicht für die Landung konzipiert. Anbauten, wie etwa das 32 Meter breite Sonnensegel, werden dabei kaputt gehen. Das ist ein Energieverlust, und der – so vermuten die Rosetta-Experten – verhindert wahrscheinlich, dass die Sonde nach dem Aufprall zurück in den Orbit geschleudert wird. Sollte das allerdings doch geschehen, würden wir auf der Erde nichts davon erfahren; Rosetta schaltet sich beim Aufschlag komplett aus.

Wie sieht der Zeitplan für den Abschied von Rosetta aus? Am Donnerstagabend, 29. September, wird Rosetta auf Kollisionskurs gebracht und der Abstieg aus 19 Kilometern Höhe in die Wege geleitet. Am Freitag, 30. September, soll die Sonde um 12.40 Uhr MESZ auf Tschuri aufschlagen. Bis das entsprechende Signal auf der Erde ankommt, vergehen allerdings 40 Minuten. Die Bestätigung für den Aufschlag wird daher um 13.20 Uhr erwartet.
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Wie erfährt die ESA, dass Rosetta erfolgreich aufgeschlagen ist? Der Kontakt zu ihr wird auf den Bildschirmen des ESA-Kontrollzentrums in Darmstadt (ESOC) durch eine Pegelspitze angezeigt. Wenn Rosetta die Kometenoberfläche erreicht und der Haupttransmitter abgeschaltet wird, verschwindet die Pegelspitze aus der Anzeige. Damit ist dann klar: Der Aufschlag hat stattgefunden.

Warum kreist Rosetta nicht noch länger um Tschuri? Die Sonde bewegt sich mit dem Kometen zurzeit immer weiter von der Sonne weg – weiter als jemals zuvor. Sonnenlicht ist für Rosettas Energieversorgung aber unerlässlich. Ende 2016 würde der Sonde der Strom ausgehen, ihre Instrumente könnten nicht mehr betrieben werden. Da sich Tschuri auf seiner Bahn irgendwann der Sonne auch wieder nähert, wäre es denkbar, Rosetta bis dahin in den Winterschlaf zu versetzen. Wahrscheinlich jedoch würde sie den nicht überstehen. Sie würde auskühlen, weil ihre Heizungen so weit weg von der Sonne nicht für ausreichend Wärme sorgen könnten. Und dann hätte Rosetta nur noch für etwa ein halbes Jahr Treibstoff an Bord. Außerdem ist die Sonde mittlerweile recht betagt, den rauen Weltraumbedingungen hielt sie lange Stand. Rosetta hat, wie die ESA sagt, das Ende ihres "natürlichen Lebens" erreicht.
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Spektakuläre Gefahr aus dem All: Asteroiden, Meteoriten und Kometen Spektakuläre Gefahr aus dem All: Asteroiden, Meteoriten und Kometen Spektakuläre Gefahr aus dem All: Asteroiden, Meteoriten und Kometen Spektakuläre Gefahr aus dem All Asteroiden, Meteoriten und Kometen

Quelle: n-tv.de
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100 Mal so groß wie Saturn-Ringe - Riesiges Ringsystem kreist um Exoplanet

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Okt 2016 19:44

100 Mal so groß wie Saturn-Ringe.jpg
100 Mal so groß wie Saturn-Ringe.jpg (44.84 KiB) 3366-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Riesiges-Ring ... 57491.html
Freitag, 14. Oktober 2016
100 Mal so groß wie Saturn-Ringe - Riesiges Ringsystem kreist um Exoplaneten

Wenn der Saturn ähnlich gigantische Ringe hätte, wären sie von der Erde aus zu sehen: Forscher entdecken einen Planeten, der wohl von riesigen Staubscheiben umkreist wird. Allerdings "falsch herum" - was sehr ungewöhnlich ist.

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Astronomen haben einen Planeten mit einem gigantischen Ringsystem identifiziert. Die Ringe kreisen demnach in "falscher" Richtung: entgegen der Drehrichtung um den Planeten, in der dieser seinen Stern umrundet. Das sei zumindest die beste Erklärung für die Beobachtung einer Serie seltsamer Helligkeitsschwankungen des Sterns mit der Katalognummer J1407, erläutern Steven Rieder vom japanischen Forschungszentrum Riken und Matthew Kenworthy von der Universität Leiden in den Niederlanden. Sie stellen ihre Arbeit in einem Aufsatz vor, der zur Veröffentlichung im Fachblatt "Astronomy & Astrophysics" angenommen worden ist.
Lägen die J1407b-Ringe um den Saturn herum, könnten wir sie von der Erde aus sehen - so wie hier auf der Illustration.
Lägen die J1407b-Ringe um den Saturn herum, könnten wir sie von der Erde aus sehen - so wie hier auf der Illustration.
(Foto: M. Kenworthy/Leiden/dpa)

Aus den Helligkeitsschwankungen hatten die Astronomen geschlossen, dass der Stern einen Planeten mit einem Ringsystem besitzt, das mehr als hundertmal so groß ist wie die Ringe des Saturn in unserem Sonnensystem. Allerdings blieb fraglich, ob ein so großes Ringsystem überhaupt Bestand haben kann. Denn der Exoplanet mit der Katalognummer J1407b kreist auf einer stark eiförmigen Bahn um seinen Stern. Dabei kommt er seiner Sonne mal sehr nahe, dann entfernt er sich wieder weit von ihr. Die im Laufe eines elf Jahre langen Umlaufs stark schwankende Schwerkraftwirkung des Sterns kann die Riesenringe schnell zerstreuen.
Ringe können sich durchaus halten
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Simulationsrechnungen haben nun aber gezeigt, dass sich die Ringe durchaus halten können - allerdings unter einer besonderen Voraussetzung: "Das System ist nur stabil, wenn sich die Ringe entgegen der Richtung drehen, in welcher der Planet seinen Stern umkreist", berichtet Rieder in einer Mitteilung der Universität Leiden. Dann können die Ringe für mindestens 10.000 Umläufe des Planeten existieren.

Da eine solche sogenannte retrograde Rotation sehr ungewöhnlich ist, nehmen Rieder und Kenworthy an, dass die Ringe das Produkt einer kosmischen Katastrophe sind und sich nicht aus bereits vorhandenem Staub angesammelt haben. Die Forscher wollen nun genauer untersuchen, wie sich die Ringstruktur gebildet haben könnte und ob sie sich mit der Zeit verändert.

Quelle: n-tv.de , Till Mundzeck, dpa
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Esa-Mission geht auf die Zielgerade - Mars-Sonde dockt vom Satelliten ab

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Okt 2016 10:18

Mars-Sonde dockt vom Satelliten ab.jpg
Mars-Sonde dockt vom Satelliten ab.jpg (37.61 KiB) 3331-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Mars-Sonde-do ... 67676.html
Sonntag, 16. Oktober 2016
Esa-Mission geht auf die Zielgerade - Mars-Sonde dockt vom Satelliten ab

In nur wenigen Tagen soll eine europäisch-russische Sonde auf dem Mars landen. Einen wichtigen Schritt dafür meistert das Modul nun erfolgreich: "Schiaparelli" trennt sich vom Trägersatelliten.

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Zur Startseite forum-kategorie-f5/forschung-universum-t30.html

Nächster Halt: Roter Planet. In einem schwierigen technischen Manöver hat sich eine europäisch-russische Raumsonde von einem Satelliten getrennt und Kurs auf den Mars genommen. "Schiaparelli" habe nach siebenmonatigem Flug vom Forschungsapparat "Trace Gas Orbiter" (TGO) abgedockt, teilte Europas Raumfahrtbehörde Esa über die Expedition ExoMars mit.

Das 600 Kilogramm schwere Modul - benannt nach dem italienischen Mars-Forscher Giovanni Schiaparelli (1835-1910) - soll an diesem Mittwoch auf dem Mars landen und Daten senden - eine Premiere für Europas Raumfahrt. Der Satellit TGO verbleibt im Orbit und erforscht unter anderem die Atmosphäre. Weil wichtige Zusatzdaten nach der Trennung zunächst ausblieben, berief Flugdirektor Michel Denis eine Beratung ein. Nach bangem Warten teilte die Flugleitung dann mit: "Telemetriedaten laut und klar. Schiaparelli ist frei und unterwegs zum Mars."
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Mit dem mehrere Milliarden teuren ExoMars-Projekt suchen Russland und Europa nach Hinweisen auf Leben auf dem Wüstenplaneten. In einer zweiten Phase wollen die Partner 2020 ein Forschungsfahrzeug zu dem Himmelskörper schicken. Die Raumfahrtagenturen Esa und Roskosmos sehen ihr Projekt auch als Beweis dafür, dass Kooperation zwischen Ost und West in politisch schwierigen Zeiten möglich ist.

Der Forschungssatellit und das Testlandemodul waren Mitte März vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan gestartet. Nach siebenmonatiger Huckepack-Reise zündete die Flugleitzentrale ESOC in Darmstadt nun per Funkbefehl die Sprengbolzen, um das Sondenpaar zu trennen.

"Ein Federmechanismus drückt dann Schiaparelli sanft weg und sorgt für eine Rotation um seine Achse - so wird sichergestellt, dass das Modul nicht ins Taumeln gerät oder rückwärts in die Mars-Atmosphäre eintritt", teilte die Esa vorab mit. Das Abkoppeln galt als eine der schwierigsten Hürden der Expedition.
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"Neue Ära der Forschung": ExoMars düst zum Roten Planeten "Neue Ära der Forschung": ExoMars düst zum Roten Planeten "Neue Ära der Forschung": ExoMars düst zum Roten Planeten "Neue Ära der Forschung" ExoMars düst zum Roten Planeten

Quelle: n-tv.de , mli/dpa
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Sonde könnte Krater gerammt haben - "Schiaparelli" ist gelandet - sendet a

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Okt 2016 08:54

http://www.n-tv.de/wissen/Schiaparelli- ... 95741.html
Donnerstag, 20. Oktober 2016
Sonde könnte Krater gerammt haben - "Schiaparelli" ist gelandet - sendet aber nicht

War "Schiaparellis" siebenmonatige Reise zum Mars völlig umsonst? Nach der Landung sendet die europäische Sonde kein Signal mehr nach Hause - das aber wäre wichtig für einen Erfolg der Mission, die als Generalprobe für den ersten ESA-Rover auf dem Mars gilt.

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Die Testsonde "Schiaparelli" ist auf dem Mars gelandet, sendet aber kein Signal. Die Sonde habe den Boden des Roten Planeten berührt, sagte Thierry Blancquaert von der europäischen Weltraumagentur ESA in der Nacht zu Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Es sei unklar, ob die Sonde intakt sei oder nicht. Möglicherweise habe "Schiaparelli" einen Felsen oder einen Krater gerammt oder könne "einfach nicht kommunizieren", sagte Blancquaert weiter.

Im Zuge der europäisch-russischen Mission ExoMars hatte sich "Schiaparelli" am Sonntag nach siebenmonatiger Reise von der Atmosphärensonde TGO gelöst, mit der sie Huckepack zum Mars gereist war. Am Mittwochabend konnte die ESA zunächst einmal feiern, dass die TGO planmäßig in den Orbit des Roten Planeten eingetreten ist. Doch von "Schiaparelli" gibt es nach wie vor kein Zeichen.
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Laut Zeitplan sollte die knapp 600 Kilogramm schwere Sonde nach einem ruppigen Abstieg durch die Marsatmosphäre kurz vor 16.50 Uhr (MESZ) auf dem Roten Planeten landen.

Das Aufsetzen der Testsonde auf der Mars-Oberfläche ist eines der schwierigsten Raumfahrtmanöver überhaupt. Es war erwartet worden, dass es bis zur Bestätigung einer Landung mehrere Stunden dauern könnte.

Die Landung der Testsonde "Schiaparreli" ist die Generalprobe für den ersten europäischen Rover, den die ESA in vier Jahren auf dem Mars absetzen will. Der erste europäische Versuch einer Mars-Landung war vor 13 Jahren missglückt: Im Dezember 2003 verschwand das in Großbritannien gebaute Mini-Landegerät "Beagle 2" spurlos, nachdem es sich planmäßig von der ESA-Sonde Mars Express gelöst und zur Landung angesetzt hatte.

Quelle: n-tv.de , jve/AFP
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Winzige Wolken, leuchtendes Band - Besondere Karte zeigt Details der Milch

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Okt 2016 10:53

Besondere Karte zeigt Details der Milchstraße.jpg
Besondere Karte zeigt Details der Milchstraße.jpg (33.56 KiB) 3270-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Besondere-Kar ... 98056.html
Winzige Wolken, leuchtendes Band - Besondere Karte zeigt Details der Milchstraße

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Mit großen Radioteleskopen in Bonn und Australien haben Astronomen eine besondere Karte der Milchstraße und ihrer Umgebung aufgenommen. Es ist die bislang genaueste Karte zur Verteilung von Wasserstoff in diesem Bereich.

Die Daten zeigen wesentlich detailliertere Strukturen des sogenannten interstellaren Mediums in der Milchstraße als bislang bekannt und können zudem helfen, andere Beobachtungen zu verbessern, wie das Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn mitteilte. Die Forscher präsentieren die Karte im Journal "Astronomy & Astrophysics". Die Karte setze Maßstäbe für Jahrzehnte, unterstrich Projektleiter Jürgen Kerp von der Universität Bonn.
Wasserstoff-Verteilung aussagekräftig

Wasserstoff ist das häufigste Element im Universum. Es ist schon direkt nach dem Urknall entstanden. Aus seiner Verteilung lässt sich daher viel über kosmische Strukturen lernen. Nach Angaben der Forscher wurden etwa winzige Wolken sichtbar, die anscheinend seit Milliarden von Jahren zur Sternentwicklung in der Milchstraße beitragen.
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Radiobild des aktiven Galaxienkerns BL Lacertae, gemessen mit RadioAstron bei 1,3 Zentimetern Wellenlänge mit einer Rekord-Winkelauflösung von nur 21 Mikro-Bogensekunden. Die extrem elliptische Umlaufbahn des Weltraum-Radioteleskops um die Erde führt zu einer ausgeprägten Richtungsabhängigkeit der Winkelauflösung, durch die im Bild dargestellte Strukturen sehr stark elliptisch auseinandergezogen erscheinen. 29.01.16 100.000-Kilometer-Teleskop Bislang schärfstes Astro-Bild gelingt

Die Forscher suchten mit dem Radioteleskop Effelsberg bei Bonn von 100 Metern Durchmesser und dem etwas kleineren Parkes-Radioteleskop in Australien nach Wasserstoff. Sie maßen dafür eine sehr schwache, aber charakteristische Radiostrahlung mit 21 Zentimetern Wellenlänge, die atomarer Wasserstoff ausstrahlt.

Aus mehr als einer Million einzelnen Beobachtungen kombinierten sie in tausenden Stunden Rechenzeit die bislang besten Karte des gesamten Himmels im Licht der 21-Zentimeter-Linie. Sie zeigt nicht nur unsere Heimatgalaxie, die Milchstraße, als zentrales leuchtendes Band mit zahlreichen feinen Strukturen, sondern unter anderem auch die Wasserstoffstrahlung der Satellitengalaxien Große und Kleine Magellan'sche Wolke sowie der 2,5 Millionen Lichtjahre entfernten Andromeda-Galaxie (Katalognummer M31) und des benachbarten Dreiecksnebels (M33).
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Galaxie Milchstraße, ziemlich am Rand: Unser Sonnensystem Die Sonne: Sie ist einer von rund 200 Milliarden Sternen in unserer Galaxie, ... Galaxie Milchstraße, ziemlich am Rand: Unser Sonnensystem Galaxie Milchstraße, ziemlich am Rand Unser Sonnensystem

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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Trotz "Schiaparelli"-ExplosionMars-Mission nicht in Gefahr

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Okt 2016 18:34

Mars-Mission nicht in Gefahr.jpg
Mars-Mission nicht in Gefahr.jpg (17.88 KiB) 3238-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Mars-Mission- ... 20306.html
Montag, 24. Oktober 2016
Trotz "Schiaparelli"-Explosion - Mars-Mission nicht in Gefahr

Wie kaum ein Himmelskörper beflügelt der Mars die Weltraumforschung. Der Absturz der Mars-Sonde "Schiaparelli" ändert daran Experten zufolge nichts. Wie geht es weiter mit Europas und Russlands Milliardenprojekt ExoMars?

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Die Mars-Sonde "Schiaparelli" hat die Landung auf dem Mars nicht überstanden - trotz des Absturzes rechnen russische Raumfahrtexperten jedoch mit einer Fortsetzung der europäisch-russischen Forschungsmission ExoMars. "Da das Projekt bereits läuft, denke ich, dass die Spezialisten es fortsetzen, aber ihre Arbeiten an bestimmten Phasen der Landung verstärken werden", sagte Iwan Moissejew vom Institut für Raumfahrtpolitik in Moskau.

"Schiaparelli" war beim Aufprall auf dem Mars am Mittwoch nach Analysen der Europäischen Raumfahrtagentur Esa explodiert. Demnach verlief die Landung nur etwa bis zum Einschalten der Triebwerke wenige Sekunden vor dem Aufsetzen nach Plan. Es hätte die erste gemeinsame Landung der Esa und ihres russischen Partners Roskosmos auf dem Wüstenplaneten werden sollen.

Mit dem Milliardenprojekt ExoMars suchen Europa und Russland nach Spuren von Leben. 2020 wollen sie einen Rover zum Roten Planeten schicken. "Selbstverständlich wird es Korrekturen geben", sagte Alexander Schelesnjakow von der Russischen Akademie der Raumfahrt. Die Daten, die "Schiaparelli" vor dem Absturz gesammelt habe, würden in den Bau eines Landers fließen, der für die zweite Phase des Projekts ExoMars vorgesehen ist.
Finanzierung wird schwieriger

Die Aufgabe der Ingenieure bestehe nun darin, den Einsatz der Triebwerke für die geplante Landung des Rovers zu verbessern, sagte Moissejew. Eine Möglichkeit sei, Ersatztriebwerke einzubauen, schlug er vor. Esa und Roskosmos entwickeln die Instrumente für die zweite Phase von ExoMars gemeinsam. Der Journalist Igor Lissow von der Fachzeitschrift "Nowosti Kosmonawtiki" verwies darauf, dass die negativen Schlagzeilen vom Absturz dennoch die Pläne für ExoMars belasten könnten, da die Esa noch eine Finanzlücke stopfen müsse. Der Agentur mit Sitz in Paris fehlen noch knapp 300 Millionen Euro. Esa und Roskosmos haben bisher zusammen mehr als zwei Milliarden Euro in ExoMars investiert.

Es sei wichtig, dass die Esa nun transparent mit den ausgewerteten Daten von "Schiaparellis" Landeversuch umgehe und zeige, was alles gut funktioniert habe, empfahl Lissow. Eine für Finanzfragen wichtige Ministerkonferenz der Esa-Mitglieder ist für Dezember geplant. Die Esa teilte mit, dass der Forschungssatellit "Trace Gas Orbiter" (TGO) erfolgreich um den Mars kreise. TGO soll künftig nach Spuren von Methan in der Atmosphäre suchen. Wird das Gas nachgewiesen, könnte dies ein Hinweis auf biologische Aktivität sein. TGO war im März zusammen mit "Schiaparelli" zum Mars gestartet.
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Der Rote Planet fasziniert Wissenschaftler seit Jahrhunderten, weil er trotz großer Unterschiede als erdähnlich gilt. So hat der Mars etwa wie die Erde eine Atmosphäre, deren Gasmix aber anders zusammengesetzt ist. Die Raumfahrtindustrie träumt davon, in den kommenden Jahrzehnten erstmals Menschen zum Mars zu schicken. Forscher versuchen unter anderem herauszufinden, welche Stoffe Raumfahrer bei einem Aufenthalt auf dem Nachbarplaneten vorfinden und nutzen könnten. Aufgrund der großen Herausforderungen etwa durch Weltraumstrahlung und die mehrjährige Reisezeit halten Experten einen Marsflug aber derzeit lediglich für ein Fernziel.

Quelle: n-tv.de , fma/dpa
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Astronomen untersuchen Phänomen - Saturns Nordpol wechselt die Farbe

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Okt 2016 11:02

Saturns Nordpol wechselt die Farbe.jpg
Saturns Nordpol wechselt die Farbe.jpg (23.56 KiB) 3204-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Saturns-Nordp ... 31586.html
Astronomen untersuchen Phänomen - Saturns Nordpol wechselt die Farbe

Über dem Saturn-Nordpol tobt ein gigantischer sechseckiger Sturm - vielleicht bereits seit Jahrhunderten. Aufnahmen der Nasa zeigen nun, dass die Struktur nicht mehr blau, sondern golden ist. Wissenschaftler haben vage Vermutungen, weshalb.

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Der Nordpol des Planeten Saturn bietet ein rätselhaftes Bild - schon seit Jahrzehnten. Beim Vorbeiflug der Raumsonde Voyager 1 im Jahr 1980 zeigten Bilder eine riesige sechseckige Struktur mit einer Breite von rund 32.000 Kilometern. Es handelt sich vermutlich um einen Sturm, der bereits seit Jahrzehnten, vielleicht seit Jahrhunderten, über dem Pol tobt; alleine das Auge dieses Sturms hat einen Durchmesser von rund 10.000 Kilometern. Zum Vergleich: Die Erde hat einen Durchmesser von rund 12.700 Kilometern.
Die beiden Cassini-Aufnahmen im direkten Vergleich.
Die beiden Cassini-Aufnahmen im direkten Vergleich.
(Foto: Nasa)

Niemand weiß, wie die merkwürdig geformte Struktur entstanden ist. Und nun werfen neue Aufnahmen weitere Rätsel auf. Das Hexagon über dem Nordpol des Planeten hatte bisher eine bläulich-graue Färbung. Das zeigen Aufnahmen aus dem Jahr 2012 der Raumsonde Cassini. Dieselbe Kamera fing nun ein weiteres Bild ein - die komplette Polarregion ist jetzt aber in einen gelb-goldenen Ton getaucht.
Anbruch einer neuen Jahreszeit?

"Wissenschaftler untersuchen mögliche Ursachen für den Farbwechsel", schreibt die US-Raumfahrtbehörde Nasa auf ihrer Webseite. Die bisher beste Theorie ist, dass die Farbänderung mit einem Wechsel der Jahreszeiten auf dem Saturn zu tun hat. "Die Veränderung von einer bläulichen Farbe hin zu einem goldenen Farbton könnte mit der erhöhten Produktion photochemischen Dunstes in der Atmosphäre zu tun haben", mutmaßt die Nasa. Eine solche erhöhte Produktion wäre im Vorfeld der Sonnenwende erklärbar, die der Saturn-Nordpol im Mai 2017 erreicht.
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Es ist der mit "Tigerstreifen" verzierte Südpol des Saturnmondes, der vulkanisch aktiv ist. 20.12.15 Ein letztes Mal nah am Saturnmond "Cassini" verabschiedet sich von Enceladus

Das könnte folgendermaßen funktionieren: Die starken Winde am Rand des Sechsecks wirken, so vermuten Forscher, wie eine Barriere. Diese Barriere sperrt Gaspartikel aus anderen Teilen der Atmosphäre aus. Während des polaren Winters zwischen 1995 und 2009 hat sich die Atmosphäre innerhalb des Hexagons von Aerosolen befreit, die durch photochemische Prozesse entstehen. Diese Prozesse sind Reaktionen, die unter Einwirkung des Sonnenlichts mit Molekülen in der Atmosphäre ausgelöst werden.

Nach der Tag-Nacht-Gleiche im August 2009 erhöhte sich nun möglicherweise langsam der Anteil der Aerosole innerhalb des Hexagons wieder, was zu seinem derzeit dunstig-goldenen Erscheinungsbild geführt haben könnte. Für die Wissenschaftler ist das im Zusammenspiel mit anderen Atmosphäre-Veränderungen auf dem Saturn die plausibelste Erklärung der Beobachtungen.

Quelle: n-tv.de , fma
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234 Sterne mit Zivilisationen ? - Forscher deuten Impulse als Alien-Signal

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Okt 2016 20:57

Forscher deuten Impulse als Alien-Signale.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Forscher-deut ... 40106.html
Mittwoch, 26. Oktober 2016
234 Sterne mit Zivilisationen ? - Forscher deuten Impulse als Alien-Signale

Kanadische Forscher beobachten auf mehr als 200 Sternen merkwürdige Lichtimpulse. Woher diese kommen, können sie nicht sagen - alle bekannten Erklärungen schließen sie jedoch aus. Übrig bleibt nur eine: Außerirdische, die Kontakt aufnehmen wollen.

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Forscher der kanadischen Universität Laval haben bei 234 Sternen ein Lichtflackern beobachtet, dass sie sich nicht erklären können. In der Studie, die im Fachblatt "Publications of the Astronomical Society of the Pacific" eingereicht wurde, erklären die beiden Wissenschaftler Ermanno Borra und Eric Trottier zudem, die wahrscheinlichste Erklärung ihrer Beobachtungen seien Signale außerirdischer Zivilisationen.

Die Astronomen haben Datensätze der "Sloan Digital Sky Survey" durchforstet, die zum Ziel hat, den Himmel zu kartographieren. Die Spektralanalysen von 2,5 Millionen Sternen haben ergeben, dass 234 davon ein mysteriöses Signal produzieren. Es handelt sich um Lichtimpulse, die in einem konstanten Zeitintervall ausgesendet werden.

Diese Signale entsprechen exakt der Form, die Signale außerirdischer Lebensformen hätten, schreiben die Forscher. Bereits im Jahr 2012 hatte Borra eine Studie zu der Frage veröffentlicht, wie Signale Außerirdischer aussehen könnten. Die 234 Sterne weisen den Forschern zufolge zudem ein ähnliches Spektrum auf wie unsere eigene Sonne - und hier gibt es bekanntermaßen Leben.
Beobachtungen sollen überprüft werden

Die Forscher können eigenen Angaben zufolge andere Erklärungen für ihre Beobachtungen wie etwa Datenreduktion oder Messverfälschungen ausschließen. Für "unwahrscheinlich" halten die Wissenschaftler die Möglichkeit, dass die Signale aufgrund einer enorm ungewöhnlichen chemischen Zusammensetzung der Sterne entstehen. Die These, es handle sich um Signale außerirdischer Lebensformen, müsse noch "mit weiteren Untersuchungen unterstützt werden", schreiben die Astronomen.
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Und in der Tat: In der wissenschaftlichen Welt blickt man zwar mit Interesse, aber dennoch mit großer Skepsis auf die Beobachtungen der beiden Kanadier. Die "Breakthrough Listen Initiative", ein wissenschaftliches Projekt, das nach intelligentem Leben im Universum sucht, hat bereits angekündigt, sich einige der 234 merkwürdig flackernden Sterne genauer anzuschauen.

Besonders zuversichtlich ist man dort jedoch bislang nicht. Es sei sicherlich lohnenswert, sich die Objekte mit merkwürdigen Spektren genauer anzuschauen, heißt es in einer Stellungnahme, die sich auf die kanadischen Behauptungen bezieht. Und weiter: "Außergewöhnliche Behauptungen erfordern außergewöhnliche Beweisen."

Vorsicht ist auch angebracht. Immer wieder machen Meldungen über unerklärliche Beobachtungen die Runde, bei denen als Erklärungsmodell schließlich außerirdische Zivilisationen angeführt werden. Prominentestes Beispiel ist KIC 8462852, der Stern, der durch seine unerklärlichen Helligkeitsschwankungen im vergangenen Jahr für wilde Spekulationen über eine dort lebende außerirdische Zivilisation gesorgt hat.
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Quelle: n-tv.de , fma
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Vollmond in extremer Erdnähe - Kometenreste verglühen als Leoniden

Beitragvon Weltbookadmin47 » 31. Okt 2016 00:37

Kometenreste verglühen als Leoniden.jpg
Kometenreste verglühen als Leoniden.jpg (17.23 KiB) 3143-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Kometenreste- ... 07656.html
Sonntag, 30. Oktober 2016
Vollmond in extremer Erdnähe - Kometenreste verglühen als Leoniden

Der Sternschnuppenstrom der Leoniden flammt im November wieder am Himmel auf. Diesmal stört das Mondlicht die Schau aber jedoch etwas. Wegen seiner extremen Erdnähe erscheint der Vollmond diesmal besonders groß; es kommt zudem an Küsten zu Springfluten.

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In der nun früh einsetzenden Abenddämmerung glänzt als erstes Gestirn die weißglänzende Venus am Südwesthimmel. Noch ist unser innerer Nachbarplanet nicht besonders auffällig, da er recht horizontnah steht. Venus geht zu Monatsbeginn schon um halb sieben Uhr abends unter. Ende November erfolgt ihr Untergang bereits eine dreiviertel Stunde später.

Am Beginn des Monats kann noch der Ringplanet Saturn am Abendhimmel gesichtet werden. Er steht ebenfalls horizontnah im Südwesten nicht weit von Venus entfernt. Allerdings ist Saturn wesentlich lichtschwächer als Venus und kann nur unter guten Sichtbedingungen ohne Hilfsmittel erkannt werden. Um die Monatsmitte zieht sich der Ringplanet vom Abendhimmel zurück und wird unbeobachtbar.
Mars tief am Abend-, Jupiter am Morgenhimmel
Mars-Aufnahme des Maven Imaging UltraViolet Spectrographen von Juli 2016.
Mars-Aufnahme des Maven Imaging UltraViolet Spectrographen von Juli 2016.
(Foto: imago/ZUMA Press)

Auch Mars ist noch in der Abenddämmerung tief am Südhimmel auszumachen. Der Rote Planet läuft rasch ostwärts und wechselt am 8. aus dem Sternbild Schütze in den Steinbock. Bald nach 21.00 Uhr wird er in den horizontnahen Dunstschichten unsichtbar. Am 28. beginnt auf seiner Nordhalbkugel der Winter. Da seine Rotationsachse ähnlich wie die der Erde um 25 Grad zur Senkrechten auf seiner Bahnebene geneigt ist, kommt es auf dem Mars ebenfalls zu Jahreszeiten. Sie dauern allerdings etwa doppelt so lange wie die irdischen.

Am 2. November zieht die schmale Sichel des zunehmenden Mondes zuerst an Saturn und dann an Venus vorbei. Vier Tage später begegnet der zunehmende Halbmond dem Roten Planeten.

Jupiter kann am Morgenhimmel erspäht werden. Seine Aufgänge erfolgen im Laufe des Monats immer früher. Am Monatsanfang geht er um halb fünf Uhr morgens auf, Ende November erscheint er bald nach 3.00 Uhr am Osthimmel. Der Riesenplanet wandert durch das Sternbild Jungfrau, wobei er auf dessen Hauptstern Spica zusteuert. Am 25. erhält Jupiter Besuch vom abnehmenden Mond. Seine schmale Sichel sieht man gegen 4.00 Uhr morgens etwa drei Vollmondbreiten nördlich von Jupiter.
Meteore des Leonidenstromes
Für die Leoniden lohnt der Blick in den Himmel - auch wenn der Mond recht hell strahlen wird.
Für die Leoniden lohnt der Blick in den Himmel - auch wenn der Mond recht hell strahlen wird.
(Foto: REUTERS)

Vom 10. bis Ende November tauchen die Meteore des Leonidenstromes auf. Ihr Maximum erreichen die Leoniden in der Nacht vom 17. auf 18. in den Morgenstunden. Die Sternschnuppen scheinen aus dem Sternbild Löwe zu kommen. Sie flitzen in alle Richtungen. Um festzustellen, ob ein Meteor zu den Leoniden zählt oder ob es sich um eine sporadische Sternschnuppe handelt, verlängert man die Leuchtspur in Gedanken rückwärts. Endet sie im Gebiet des Sternbildes Löwe, so handelt es sich höchstwahrscheinlich um einen Vertreter der Leoniden.

In manchen Jahren boten die Leoniden einen wahren Schauer von Meteoren mit mehreren hundert Exemplaren pro Stunde. Diesmal dürfte die Fallrate geringer ausfallen. Sie wird auf zwanzig Sternschnuppen pro Stunde um die Zeit des Maximums geschätzt. Leider stört diesmal das helle Licht des Vollmondes die Beobachtung. Die Leonidenmeteore sind Reste des Kometen 55P/Tempel-Tuttle, die mit hohen Geschwindigkeiten um 70 Kilometer pro Sekunde in die Erdatmosphäre eindringen und verglühen.
Himmels-W im Zenit
Himmels-W, das Sternbild Kassiopeia.
Himmels-W, das Sternbild Kassiopeia.
(Foto: imago/StockTrek Images)

Der Fixsternhimmel trägt eindeutig herbstlichen Charakter. Zur Standardbeobachtungszeit gegen 22.00 Uhr steht das Himmels-W - das Sternbild Kassiopeia - hoch über unseren Köpfen im Zenit. Die mittlere Spitze dieses Sternen-Ws deutet in etwa auf den Polarstern. Der Sage nach ist die Kassiopeia die eitle Königin von Äthiopien. Sie prahlte einst, ihre Tochter Andromeda sei hübscher als die Nereїden, die Töchter des Meeresgottes Neptun. Weinend beschwerten sich diese bei ihrem Vater über diese Kränkung. Umgehend schickte Neptun den Cetus, ein Meeresungeheuer, an die Gestade Äthiopiens.

Einem Orakelspruch nach muss die Prinzessin Andromeda dem Cetus geopfert werden, um Äthiopien vor dem Cetus zu retten. Andromeda wird an einen Felsen geschmiedet, um dem Cetus zum Fraße zu dienen. In höchster Not eilt der Held Perseus mit seinen Flügelschuhen heran. Aus der Luft stürzt er herab und tötet das Ungeheuer Cetus. Alle Beteiligten bleiben zur ewigen Erinnerung am Sternenhimmel erhalten.

Außer den Sternbildern Kassiopeia, Andromeda, Cetus und Perseus ist auch König Kepheus, Gemahl der Kassiopeia, als Sternbild am Firmament vertreten. Der Kepheus ist recht blass und unscheinbar, denn dieses Bild setzt sich nur aus lichtschwachen Sternen zusammen. Dennoch ist er im November gut auszumachen, da er ebenfalls hoch am Himmel fast im Scheitelpunkt steht. Er befindet sich in dem Areal zwischen Kassiopeia, Polarstern und Deneb, dem Hauptstern des Schwans.
Tiefroter Granatstern

Im Sternbild Kepheus stößt man auf den berühmten Granatstern, so benannt, weil er tiefrot leuchtet. Der Granatstern ist ein kühler, roter Überriesenstern in der enormen Distanz von
2800 Lichtjahren. Seine Helligkeit schwankt unregelmäßig, da er pulsiert.

Im Südosten hat der Aufmarsch der Wintersternbilder begonnen: Stier, Orion und Zwillinge sind bereits aufgegangen, Kleiner und Großer Hund mit Sirius folgen eine Stunde später.
Mond in extremer Erdnähe
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Am 14. tritt exakt um 14.52 Uhr die Vollmondphase ein. Nur drei Stunden vor dem Vollmondtermin kommt der Mond mit nur 356.509 Kilometern Distanz in extreme Erdnähe. Erst am 7. April 2020 wird unser Nachbar im All der Erde mit 356.907 Kilometer ähnlich nahe kommen. Noch näher war der Mond uns am 4. Januar 1912, wobei er bis auf 356.375 Kilometer an die Erde herankam. Wegen seiner extremen Erdnähe erscheint der Vollmond diesmal besonders groß.

Das Zusammenfallen von Vollmond und Erdnähe führt an den Küsten zu Springfluten. Auch die Erdkruste wird durch die Gezeitenkräfte gestresst. Am 27. passiert der Mond seinen erdfernsten Bahnpunkt, wobei ihn 407.550 Kilometer von uns trennen. Am 29. wird um 13.18 Uhr Neumond erreicht.

Die Sonne wandert weiterhin am absteigenden Ast ihrer Jahresbahn. Ihre Mittagshöhe nimmt um sieben Grad ab, die Tageslänge schrumpft um rund eine Stunde und 20 Minuten. Am Sonntag, 6. November 2016, endet für die meisten Bundesstaaten der USA und Kanada die Sommerzeit.
Bilderserie
Treuer Trabant: Der Mond, unser natürlicher Satellit Treuer Trabant: Der Mond, unser natürlicher Satellit Treuer Trabant: Der Mond, unser natürlicher Satellit Treuer Trabant Der Mond, unser natürlicher Satellit

Quelle: n-tv.de , Hans-Ulrich Keller, dpa
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Von der Erde aus nur knapp zu sehen - Rätsel um Mondkrater mit drei Ringen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Nov 2016 10:41

Rätsel um Mondkrater mit drei Ringen gelöst.jpg
Rätsel um Mondkrater mit drei Ringen gelöst.jpg (78.73 KiB) 3107-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Raetsel-um-Mo ... 90071.html
Von der Erde aus nur knapp zu sehen - Rätsel um Mondkrater mit drei Ringen gelöst

Der Mondkrater Orientale wird von drei mysteriösen Ringen umgeben. Wie ist diese ungewöhnliche Struktur entstanden, die auch auf anderen Himmelskörpern wie etwa dem Mars vorkommt? Dank der US-Raumsonde "Grail" gibt es nun eine Erklärung.

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Neue Beobachtungen der US-Raumsonde "Grail" lösen das Rätsel um den ungewöhnlichen Mondkrater Orientale mit drei Ringen. Mit den "Grail"-Daten haben Forscher um Maria Zuber vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) und Brandon Johnson von der Brown-Universität in Providence (US-Staat Rhode Island) die Entstehung des Kraters am Südwestrand des Erdtrabanten rekonstruiert. Sie stellen ihre Analysen im Fachblatt "Science" vor.

Der Einschlagkrater liegt am Rand der sichtbaren Hälfte des Mondes und ist von der Erde aus nur knapp zu sehen. Seit vielen Jahren rätseln Astronomen, wie genau die drei Ringe entstanden sind, die den Krater umgeben. Die Mondsonde der US-Raumfahrtbehörde Nasa hatte sich den Krater 2012 genau angeschaut und sich ihm dabei auf bis zu zwei Kilometer Entfernung genähert. Mit ihren Aufnahmen und Messungen haben die Wissenschaftler nun ein Modell von der Entstehung des Kraters erstellt.
Einschlag mit 54.000 Kilometern pro Stunde

Demnach ist vor 3,8 Milliarden Jahren ein etwa 64 Kilometer großer Brocken mit 54.000 Kilometern pro Stunde auf dem Mond eingeschlagen. Der ursprüngliche Krater, der dabei entstanden ist, war bis zu 180 Kilometer tief. Dieser Krater war nicht stabil, die Wände brachen ein, und warmes Gestein floss von der Seite hinein. Durch diesen Zustrom brach die darüber liegende Kruste ein, und es bildeten sich die mehrere Kilometer hohen Klippen der äußeren beiden Ringe, von denen der hintere einen Durchmesser von 930 Kilometern hat.
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Der dritte, innere Ring bildete sich dem Modell zufolge auf andere Weise: Bei einem kosmischen Einschlag entsteht oft durch den Rückschlag ein zentraler Hügel im Krater. Dieser Hügel war im Fall des Orientale-Kraters zu groß und hoch, um stabil zu bleiben. Er stürzte unter seiner eigenen Schwerkraft zusammen und bildete so den inneren Ring des Kraters. "Es war ein wirklich heftiger Prozess", erläutert Johnson in einer Mitteilung seiner Hochschule. "Diese mehrere Kilometer hohen Klippen und der innere Ring bildeten sich alle innerhalb von Minuten des Einschlags."

Die Analysen helfen den Astronomen zufolge nicht nur, die Entstehung des Mondkraters zu verstehen. Orientale ist der jüngste und am besten erhaltene Krater mit einem Mehrfach-Ringsystem in unserem Sonnensystem. "Es gibt mehrere Becken dieser Art auf dem Mars", erläutert Johnson. "Aber verglichen mit dem Mond haben dort sehr viel mehr geologische Prozesse nach diesen Einschlägen stattgefunden, die sie abgebaut haben. Nun, da wir besser wissen, wie die Becken entstanden sind, können wir die nachfolgenden Prozesse besser verstehen."
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Treuer Trabant: Der Mond, unser natürlicher Satellit Treuer Trabant: Der Mond, unser natürlicher Satellit Treuer Trabant: Der Mond, unser natürlicher Satellit Treuer Trabant Der Mond, unser natürlicher Satellit

Quelle: n-tv.de , Till Mundzeck, dpa
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Halbgefrorener Ozean als Gewicht - Was trägt Pluto unter seinem Herzen ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Nov 2016 12:15

http://www.n-tv.de/wissen/Was-traegt-Pl ... 11346.html
Halbgefrorener Ozean als Gewicht - Was trägt Pluto unter seinem Herzen ?

Ein Herz ziert den Zwergplaneten Pluto. Was verbirgt sich unter der auffälligen Struktur? Irgendein Gewicht muss Pluto in seine jetzige Position gedreht haben - Forscher vermuten einen unterirdischen Ozean. Wie kommen sie darauf?

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Die auffällige Herzstruktur auf dem Zwergplaneten Pluto deutet auf einen ‎unterirdischen Ozean. Das berichtet ein US-Forscherteam um Francis Nimmo von der Universität von ‎Kalifornien in Santa Cruz im britischen Fachblatt "Nature". Die eine Hälfte des Herzens, die als Sputnik ‎Planitia bezeichnet wird, hat Pluto demnach aus seiner ursprünglichen Position gedreht. Die Studie gibt ‎früheren Spekulationen über einen möglichen unterirdischen Ozean auf dem Eiszwerg neue Nahrung.‎
Sputnik Planitia, die linke Seite von Plutos "Herz", entstand vermutlich infolge eines Kometeneinschlags.
Sputnik Planitia, die linke Seite von Plutos "Herz", entstand vermutlich infolge eines Kometeneinschlags.
(Foto: Illustration by James Tuttle Keane/dpa)

Sputnik Planitia ist aller Wahrscheinlichkeit nach ein großer Einschlagkrater. Er liegt heute erstaunlich ‎exakt Plutos großem Mond Charon gegenüber. Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass der Einschlag zufällig ‎genau an dieser Stelle erfolgt ist, liegt den Wissenschaftlern zufolge nur bei rund fünf Prozent. Sie ‎nehmen daher an, dass Sputnik Planitia erst nachträglich in diese Position gewandert ist. Charons ‎Gezeitenkräfte haben Pluto demnach langsam gedreht, bis der Zwergplanet seine heutige ‎Orientierung erreicht hatte.
Zusätzliches Gewicht irgendwo unter der Oberfläche

Das Problem bei dieser Theorie: Sie erfordert zusätzliches Gewicht in Sputnik Planitia, an dem Charons ‎Gezeitenkräfte angreifen können. Die Region ist jedoch eine Tiefebene. "Es ist ein großes, elliptisches ‎Loch im Boden", erläutert Nimmo. "Das zusätzliche Gewicht muss ‎sich also irgendwo unter der Oberfläche verbergen. Und ein Ozean ist ein natürlicher Weg, dies zu ‎bekommen." Denn flüssiges Wasser ist schwerer als Wassereis. ‎

Zwar ist die Tiefebene mit Stickstoffeis gefüllt, das ebenfalls schwerer ist als Wassereis. Die ‎Stickstoffeisschicht müsste jedoch rund 40 Kilometer dick sein, um das nötige Gewicht auf die Waage ‎zu bringen, erläutern die Forscher. So eine dicke Schicht halten sie für unwahrscheinlich. Stattdessen ‎gehen sie davon aus, dass unter der Pluto-Oberfläche ein halbgefrorener Ozean schwappt, der sich ‎nach dem Einschlag in Sputnik Planitia deutlich nach oben gedrückt hat. Der aufwärts gewanderte ‎Ozean könnte zusammen mit einer etwa 7 Kilometer dicken Stickstoffeisschicht das nötige ‎Zusatzgewicht liefern. ‎
Bedeutung für andere Objekte im Kuiper-Gürtel
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Die Untersuchung könnte auch Bedeutung für andere Objekte im eisigen Kuiper-Gürtel haben, die ‎ähnlich groß sind wie Pluto. Sie könnten Nimmo zufolge ebenfalls unterirdische Ozeane besitzen. ‎‎"Wenn wir diese Objekte betrachten, sind sie möglicherweise genauso interessant und nicht bloß ‎gefrorene Schneebälle." ‎

Auch eine zweite, in derselben "Nature"-Ausgabe veröffentlichte Untersuchung kommt zu dem ‎Ergebnis, dass ein Zusatzgewicht in Sputnik Planitia Pluto gekippt hat. Die Wissenschaftler um James ‎Keane von der Universität von Arizona in Tucson nehmen dabei an, dass eine jahreszeitlich bedingte ‎Ansammlung von schwerem Stickstoff-, Methan- und Kohlenmonoxideis ausgereicht hat, um Plutos ‎Nordpol im Laufe von Jahrmillionen um etwa 60 Grad wandern zu lassen. Die Spannungen und ‎Belastungen der Oberfläche in diesem Prozess führen demnach in Modellrechnungen zu genau ‎solchen Schluchten und Grabenbrüche, wie sie heute auf dem Eiszwerg zu sehen sind. ‎
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Quelle: n-tv.de , Till Mundzeck, dpa
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"Rost-Studie" dämpft Erwartungen - Ist der Mars zu trocken für flüssiges W

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Nov 2016 11:56

http://www.n-tv.de/wissen/Ist-der-Mars- ... 55241.html
Mittwoch, 23. November 2016
"Rost-Studie" dämpft Erwartungen - Ist der Mars zu trocken für flüssiges Wasser ?

Im vergangenen Jahr verkündet die Nasa, man habe Wasser auf dem Mars gefunden - allerdings nur indirekt. Neue Untersuchungen treten auf die Bremse: Demnach sind die Bedingungen für flüssiges Wasser auf dem Mars nicht gegeben.

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Flüssiges Wasser auf dem Mars: Es ist heute nahezu Konsens in der wissenschaftlichen Welt, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis wir darauf stoßen. Und mit der Suche nach dem Wasser verbindet sich die nach lebenden Organismen auf unserem Nachbarplaneten. Das ist ein großer Antrieb für die Forschung - und auch ein nicht zu unterschätzender Faktor für die Finanzierung weiterer Missionen der US-Weltraumorganisation Nasa. Regelmäßig schürt man dort die Hoffnung, bald flüssiges Wasser auf dem Roten Planeten direkt nachweisen zu können.

Wassereis als auch viele Hinweise auf ausgetrocknete Gewässer hat man dort bereits gefunden; flüssiges Wasser noch nicht - jedenfalls noch nicht direkt. Im Herbst vergangenen Jahres lüftete die Nasa mit großer Vorab-Ankündigung ein "Mars-Geheimnis". Dabei handelte es sich um Erkenntnisse einer Studie, die Daten des "Mars Reconnaissance Orbiter" (MRO) auswertete.

Die Forscher gelangten zu dem Schluss, dass es auch heute noch zu bestimmten Jahreszeiten flüssiges Wasser auf dem Mars geben müsse. Das zeige die Analyse bestimmter Fließstrukturen an manchen Steilhängen auf dem Mars. Eine genaue astrobiologische Untersuchung, so die Forscher damals, stehe jedoch noch aus. Einen direkten Nachweis für flüssiges Wasser erbrachte die Nasa nicht, auch wenn vieles darauf hinweist und viele Wissenschaftler weltweit dieser Deutung folgen.
"Rost-Studie": Luftfeuchtigkeit fast null
Die Wissenschaftler haben untersucht, wie schnell Eisen auf unserem Nachbarplaneten rostet.
Die Wissenschaftler haben untersucht, wie schnell Eisen auf unserem Nachbarplaneten rostet.

Eine neue Studie tritt nun auf die Bremse, was den Nachweis flüssigen Wassers auf dem Mars betrifft. Forscher der Universität Stirling in Großbritannien haben die Witterungsverhältnisse unseres Nachbarplaneten genauer unter die Lupe genommen und dabei eine neue Methode angewendet. Sie haben sich angeschaut, wie stark Eisen in steinigen Meteoriten auf dem Mars oxidiert. Oder kurz: wie schnell Eisen auf dem Mars rostet. Rost entsteht, wenn Eisen sich in der Gegenwart von Wasser mit Sauerstoff verbindet. Die Studie wurde im Fachblatt "Nature Communications" veröffentlicht.

Die Forscher fanden heraus: Eisen rostet auf dem Mars enorm langsam. Da die Geschwindigkeit, mit der etwas verrostet, mit der Luftfeuchtigkeit zusammenhängt, folgert die Studie, dass der Mars eine sehr trockene und dörrende Umgebung hat. Deshalb kommen die Forscher zu einem deutlichen Resultat: "Eine solch extreme Dürre führt bereits auf der Erde dazu, dass mikrobiologisches Leben so weit zurückgeht, dass es nicht mehr nachgewiesen werden kann."

Was aber ist nun mit der Studie, die die Nasa im vergangenen Jahr veröffentlicht hat? Das "Astronomy"-Magazin zitiert Christian Schröder, der für die neuesten Ergebnisse verantwortlich zeichnet. Er sagte dem Blatt, die Daten seiner Studie widerlegten nicht die bisherigen Daten. Schließlich habe es bei seinen Beobachtungen ja tatsächlich Rostvorgänge gegeben, wenn auch sehr langsame. Aber: "Es gibt dem Ganzen eine Obergrenze und zeigt, dass, obwohl es ein wenig Feuchtigkeit geben könnte - es ist sehr wenig."
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Matthew Chojnacki, einer der Wissenschaftler, die im vergangenen Jahr an der aufsehenerregenden Studie zu flüssigem Wasser auf dem Mars beteiligt waren, betrachtet die Ergebnisse dieser neuen Studie zwiegespalten. "Viele Studien den Mars betreffend scheinen sich zu widersprechen", sagte Chojnacki "Astronomy". Es komme darauf an, welche Herangehensweise an die Daten man wähle. Chojnacki gesteht ein: Sollten die Fließsstrukturen auf dem Mars tatsächlich durch zeitweise flüssiges Wasser entstanden sein, müssten die Daten der "Rost-Studie" eine schnellere Verwitterung des Eisens zeigen. Er relativiert dies jedoch mit dem Hinweis, dass es auch regionale Unterschiede in der Feuchtigkeit geben könne. "Die neuen Erkenntnisse ändern meine Ansicht nicht", betont er.

Schröder ist da skeptischer. Er sagt dem Magazin zufolge, es sei unwahrscheinlich, dass die Atmosphäre in manchen Regionen mehr, in anderen weniger Feuchtigkeit enthalte. Wie so häufig in der Wissenschaft gilt es nun, unterschiedliche Forschungsergebnisse unter einen Hut zu bringen. Schröder verweist auf die Notwendigkeit weiterer Studien und Untersuchungen, um die Erkenntnisse einordnen zu können.
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Eine Kugel, die zu perfekt ist - Runder Stern stellt Astronomen vor Rätsel

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Nov 2016 08:47

http://www.n-tv.de/wissen/Runder-Stern- ... 62506.html
Mittwoch, 23. November 2016
Eine Kugel, die zu perfekt ist - Runder Stern stellt Astronomen vor Rätsel

Es ist ein Zufallsfund, über den die Forscher nicht schlecht staunen: Der Stern Kepler 11145123 entpuppt sich bei Messungen als das natürliche Objekt, das der perfekten Kugel am nächsten kommt. Das Problem: So rund dürfte er eigentlich gar nicht sein.

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Sterne und Planeten sind nicht perfekt symmetrisch. Auch wenn es intuitiv so scheinen mag - weder unsere Sonne noch unsere Erde noch sonst ein uns bekannter Himmelskörper haben die Form einer perfekten Kugel. Eine perfekte Kugel, das würde bedeuten: Der Poldurchmesser entspricht genau dem Durchmesser am Äquator. Die Erde zum Beispiel ist an den Polen um rund 21 Kilometer abgeplattet. Das heißt: Der Radius der Erde ist gemessen von Pol zu Pol ist 21 Kilometer kleiner als am Äquator (für den Durchmesser sind das entsprechend 42 Kilometer). Bei der Sonne ist das nicht anders - auch wenn die Abweichung hier mit 10 Kilometern (Durchmesser: 20 Kilometer) gemessen an der Größe unseres Heimatsterns sehr gering ist.

Grund für diese Unterschiede ist die durch die Rotation auftretende Zentrifugalkraft. Sie "zieht" die Himmelskörper gewissermaßen am Äquator auseinander, sodass sie an den Polen abplatten. Je schneller sich ein Objekt dreht, desto stärker ist diese Kraft.

Astronomen haben nun das rundeste bisher vermessene natürliche Objekt des Universums entdeckt. Es handelt sich um einen langsam rotierenden Stern mit Namen Kepler 11145123. Der Stern ist mehr als 5000 Lichtjahre von der Erde entfernt und mit einem durchschnittlichen Radius von 1,5 Millionen Kilometern gut zweimal so groß wie unsere Sonne. Dabei weicht der Radius, der von den Polen zum Mittelpunkt gemessen wurde, nur um 1,5 Kilometer vom Äquator-Radius ab. Angesichts des riesigen Durchmessers des Sterns von drei Millionen Kilometern ist diese Abweichung erstaunlich klein - nur rund 0,000001 Prozent.
Zu rund für gängige Erklärung

Die Beobachtung stellt nicht nur einen neuen Rekord auf, sondern die Forscher zugleich vor ein Rätsel. Denn der Himmelskörper dürfte eigentlich aufgrund seiner Rotation gar keine so perfekte Kugel sein. Die Wissenschaftler hatten eine deutlich größere Abflachung erwartet. Sie gehen deshalb davon aus, dass der Stern ein bislang unbekanntes Magnetfeld besitzt, das ebenfalls Einfluss auf seine runde Form hat. Solche Felder sind jedoch schwer zu ermitteln - und finden sich etwa bei unserer Sonne überhaupt nicht.
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"Den bisher rundesten bekannten Stern zu entdecken, war ein Zufallsfund", sagte Laurent Gizon vom Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung. Der Göttinger Forscher ist Erstautor der Studie, die im Fachblatt "Science Advances" veröffentlicht wurde. Für ihre Untersuchung haben die Göttinger Wissenschaftler Beobachtungen und Messungen des Weltraumteleskops "Kepler" der amerikanischen Weltraumagentur Nasa ausgewertet.

Die Forscher nutzen dazu Methoden der sogenannten Asteroseismologie, die Schwingungen von Sternen misst und dadurch Rückschlüsse auf ihren Aufbau zulässt. Durch Vergleiche der Frequenzen der Schwingungen zwischen dem Äquator von Kepler 11145123 und den Frequenzen in höheren Breitengraden des Sterns konnten die Wissenschaftler den Unterschied der Strecke vom Mittelpunkt zum Pol und dem vom Mittelpunkt zum Äquator mit einer Genauigkeit von einem Kilometer bestimmen. Eine unglaublich präzise Methode - bedenkt man, dass der Stern 5000 Lichtjahre von uns entfernt liegt und selbst auf den größten Teleskopen der Erde nur als kleiner Punkt erscheint.

Quelle: n-tv.de , fma
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Schutz gegen tödliche Strahlung - Kosmische Schilde könnten Aliens verrate

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Dez 2016 10:56

http://www.n-tv.de/wissen/Kosmische-Sch ... 34491.html
Schutz gegen tödliche Strahlung - Kosmische Schilde könnten Aliens verraten

Von Kai Stoppel

Bei der Suche nach Außerirdischen stellt sich Forschern die Frage: Wonach genau soll man Ausschau halten? Zwei Forscher haben einen neuen Ansatz. Sie glauben, dass Aliens große Schutzschilde im All errichtet haben könnten.

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Im Weltall lauern tödliche Gefahren, die das Leben auf der Erde erheblich schädigen, wenn nicht vernichten könnten. Die Rede ist diesmal nicht von Asteroiden oder Kometen, sondern von viel gewaltigeren Ereignissen. Gemeint sind Sternenexplosionen, sogenannte Supernovae, und Gammablitze, die durchs All zucken. Beide setzen gewaltige Energiemengen frei. Geschieht dies in zu größer Nähe zu unserem Planeten, könnte es das Ende der Menschheit bedeuten.
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Wie soll man sich dagegen schützen? Derzeit wäre die Menschheit wohl technisch nicht dazu in der Lage. Aber eine Möglichkeit wäre, gigantische Schutzschilde im All zu errichten, welche die Strahlung abschwächen könnten. Zwei Forschern aus Serbien kam bei dieser Überlegung eine andere Idee, welche sie in einem Aufsatz ausführen: Im Unterschied zur Menschheit wären hoch entwickelte Alien-Zivilisationen auf anderen Planeten möglicherweise bereits in der Lage, solche Schutzschilde zu bauen.

Milan Cirkovic und Branislav Vukotic nehmen jedenfalls an, dass sich intelligente und technisch potente Außerirdische gegen eine der erwähnten Bedrohungen aus dem All wappnen würden, sobald sie eine solche identifizieren. Am einfachsten sei dies mit einem Schwarm aus Eisklumpen zu bewerkstelligen, der in weitem Abstand vom bewohnten Planeten am Rande eines Sternsystems schwebt. Warum diese Überlegung von Interesse ist? Ganz einfach: So ein Schutzschild wäre von der Erde aus erkennbar. Und diese Erkenntnis könnte der Menschheit bei der Suche nach außerirdischem Leben hilfreich sein.
Alien-Suche im sichtbaren Bereich erfolgversprechender?
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Denn die war bisher erfolglos. Seit Jahrzehnten suchen Astronomen mit Radioteleskopen vergeblich den Himmel ab, um einen Alien-Funkspruch oder zumindest auffällige Signale zu entdecken. Immerhin erweiterte das Weltraumteleskop Kepler seit seinem Start im Jahr 2009 die Möglichkeiten der Wissenschaftler. Seitdem können tausende Sterne gleichzeitig nach möglicherweise bewohnten, erdähnlichen Planeten abgesucht werden. Der Trick dabei: Das Teleskop kann kleinste Helligkeitsschwankungen im Licht eines Sterns nachweisen, wenn ein Objekt aus unserer Sicht vor ihm vorbeifliegt.

Mit Kepler können theoretisch aber nicht nur Planeten, sondern auch Hinweise auf technisch hoch entwickelte Zivilisationen entdeckt werden - etwa künstliche Strukturen, die sich um einen Stern herum bewegen. Bereits in den 1960er Jahren wurde vorgeschlagen, dass Alien-Zivilisationen gigantische Strukturen um ihren Stern herum errichten könnten, um dessen Energie zu nutzen. Freeman Dyson erdachte diese nach ihm benannten Dyson-Sphären, die einen Stern auffällig stark verdunkeln würden. Der Stern KIC 8462852 etwa versetzte die Fachwelt in Aufregung, da Kepler beim ihm ungewöhnliche Helligkeitsschwankungen festgestellt hatte, die auf eine Art Dyson-Sphäre hindeuten könnten.

Cirkovic und Vukotic sagen, dass auch Schutzschilde gegen kosmische Strahlen-Katastrophen anhand von Helligkeitsschwankungen des Sternenlichts nachgewiesen werden könnten, die sie in ihrem Orbit verursachen. Zudem könnten weitere Untersuchungen mit leistungsstarken Infrarot-Teleskopen die Schutzschilde anhand der von ihnen ausgestrahlten Wärme sichtbar machen.
Auch Menschen könnten bald einen Schutzschild bauen
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Zugleich sei es lohnend für Astronomen, glauben die beiden Forscher, nach sich andeutenden kosmischen Katastrophen in unserer Galaxie zu suchen. Denn die Sterne in deren Nähe könnten, sofern sie von hoch entwickelten Aliens besiedelt sind, bereits Schutzschilde gegen drohende Strahlenausbrüche errichtet haben. Denkbar sei es, dass Wissenschaftler in naher Zukunft etwa die Kollision von miteiander verschmelzenden Neutronensternen (eine mögliche Quelle für Gammablitze) durch das Beobachten von Gravitationswellen vorhersagen könnten.

Im Unterschied zu Dyson-Sphären wären Schwärme aus Eis-Klumpen für eine außerirdische Intelligenz zudem mit ungemein weniger Aufwand konstruierbar. Sogar die Menschheit könnte dazu in einigen Jahrzehnten oder Jahrhunderten in der Lage sein, glauben Cirkovic und Vukotic. Mithilfe von gebündelten Elektronen etwa könnten Eisklumpen im Kuipergürtel (ein Ring aus zigtausenden kleinerer und größerer Objekte am Rand unseres Sonnensystems) beschossen werden. Dabei entstehende Magnetfelder würde viele kleine Eisbrocken zu einem Schwarm mit dem Durchmesser der Erde zusammenziehen. Dieser wiederum könnte unseren Planeten vor den katastrophalen Folgen eines Gammablitzes oder einer Supernova in der Nähe unseres Sonnensystems bewahren.

Quelle: n-tv.de
Kai Stoppel

Kai Stoppel ist Redakteur für Wirtschaft und schreibt auch für das Ressort Wissen bei n-tv.de.
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Problem für IT-Systeme - 2017 wird eine Sekunde länger

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Dez 2016 10:05

http://www.n-tv.de/wissen/2017-wird-ein ... 93391.html
Donnerstag, 22. Dezember 2016
Problem für IT-Systeme - 2017 wird eine Sekunde länger

Eine Schaltsekunde in der Silvesternacht macht das kommende Jahr eine Sekunde länger als gewöhnlich. Ob das sinnvoll ist oder nicht, darüber streiten die Experten. Denn immerhin kann die IT-Technik dadurch aus dem Tritt geraten. Was passiert genau und warum?

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Gleich die erste Stunde des neuen Jahres wartet mit einer gewissen Extravaganz auf: Statt der üblichen 3600 Sekunden wird die erste Stunde des Jahres 2017 genau eine Sekunde mehr haben. Die sogenannte Schaltsekunde soll Zeit und Erdrotation wieder besser in Einklang bringen. Die Technik könnte dadurch allerdings aus dem Tritt geraten.

Was passiert in der Silvesternacht?

Am ersten Januar wird weltweit zum gleichen Zeitpunkt eine Extra-Sekunde eingeschoben. Um 00:59:59 unserer Zeit folgt nicht wie sonst 1:00:00, sondern 00:59:60 und dann erst 1:00:00. So eine Schaltsekunde gibt es seit 1972 in unregelmäßigen Abständen alle paar Jahre. Im neuen Jahr findet sie zum 27. Mal statt.

Warum ist die Schaltsekunde nötig?
Die Atomuhr CS2 in der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig.
Die Atomuhr CS2 in der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig.
(Foto: dpa)

Grob gesagt, dreht sich die Erde in 24 Stunden einmal um sich selbst. Ganz genau betrachtet, braucht sie für diese Umdrehung jedoch ein ganz kleines bisschen länger. Damit die Atomuhren, die weltweit die Zeit vorgeben, auch weiterhin parallel zum Tag-Nacht-Rhythmus der Erdrotation laufen und beides nicht irgendwann auseinanderklafft, muss diese kleine Ungenauigkeit hin und wieder ausgeglichen werden. Langfristig betrachtet würde die Sonne in ein paar Millionen Jahren sonst erst am Mittag aufgehen.

Wer kümmert sich um die Umstellung?

Wann weltweit eine Extra-Sekunde eingeschoben wird, entscheidet der Erdrotationsdienst IERS. Mitarbeiter des IERS in Frankfurt messen und überwachen die Drehung der Erde. Alle anderthalb bis zwei Jahre entscheiden sie, eine Schaltsekunde einzufügen. "Die Erde dreht sich ungleichmäßig schnell", erklärt Andreas Bauch von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig. "Deshalb findet auch die Schaltsekunde nicht regelmäßig statt." Damit die Uhren in Deutschland auch nach der Schaltsekunde richtig ticken, sendet die PTB über einen Sender ein Signal an alle Funkuhren. Das sorgt dafür, dass in der Nacht Millionen Uhren automatisch um eine Sekunde zurückspringen. Auch die Zeitsignale, die per Telefon und Internet verbreitet werden, berücksichtigen die Schaltsekunde.

Welche Folgen hat die Umstellung?

Dass der Mensch von der Schaltsekunde etwas bemerkt, ist unwahrscheinlich. Auch die meisten Uhren werden den Sprung wohl gut bewältigen. Probleme könnte es dagegen bei einigen Konzernen geben. Betroffen davon sind zum Beispiel die Systeme von Telekommunikationsunternehmen, die ihre Angebote sekundengenau abrechnen oder Betreiber von Hochspannungsnetzen, die im Mikrosekundenbereich arbeiten. Bei der Schaltsekunde 2012 wurden mehrere Websites lahmgelegt. Bei der australischen Fluggesellschaft Quantas fiel das Buchungssystem aus. 2015 lief dagegen alles glatt.
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Gibt es Alternativen zur Schaltsekunde?

Es gibt einige Kritiker, die die Abschaffung der Schaltsekunde fordern. Russland und Großbritannien wollen sie unter allen Umständen beibehalten, USA und Japan lieber darauf verzichten. Statt alle paar Jahre eine Sekunde einzustreuen, fordern manche Zeit-Experten auch einer Schaltminute, die man deutlich seltener bräuchte. Zeit-Experte Bauch hält den Vorschlag allerdings für "bizarr". "Wenn eine Schaltsekunde manchem schon Probleme bereitet, wäre eine Schaltminute doch noch viel schlimmer", meint er.
Bilderserie
Alle vier Jahre wird vor dem 1. März ein zusätzlicher Tag ins Jahr eingefügt: der 29. Februar. 2016 ist ein solches Schaltjahr. Die Schalttags-Regelung gibt es, weil die Natur und unser Kalendersystem nicht perfekt harmonieren. Ein Sonnenjahr - die Zeit, in der die Erde um die Sonne läuft - dauert nämlich nicht genau 365, sondern 365,2422 Tage. (im Bild: Computersimulation von zwei Stereo-Sonnen-Sonden auf der Umlaufbahn der Erde und der Sonne) Kompliziertes Verfahren Wie der 29. Februar in den Kalender kommt

Quelle: n-tv.de , Rebecca Krizak, dpa
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Risse im Rad und andere Zipperlein - Mars-Rover sind reif für den Ruhestan

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Dez 2016 11:57

http://www.n-tv.de/wissen/Mars-Rover-si ... 22311.html
Risse im Rad und andere Zipperlein - Mars-Rover sind reif für den Ruhestand

Sie sind bereits sehr viel länger auf dem Roten Planeten unterwegs als ursprünglich geplant, doch allmählich zeigen die Mars-Rover der Nasa gewisse Alterserscheinungen. Halten sie durch, bis die nächste Generation kommt?

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So hoch wie nie strebt der Rover "Curiosity" derzeit auf dem Mars. Langsam, aber kontinuierlich klettert er den Berg Mount Sharp hinauf und untersucht ihn mit seinen zahlreichen wissenschaftlichen Instrumenten. Auch sein Vorgänger "Opportunity" strebt neue Ziele an und rollt in eine etwa 200 Meter lange Schlucht, die laut US-Raumfahrtbehörde Nasa noch nie zuvor ein Mars-Rover von innen gesehen hat.
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Die Welt schaut auf "Curiosity" und die spektakulären Bilder, die ... ... der neueste Mars-Rover der NASA seit August 2012 zur Ende schickt. Doch in seinem Schatten fährt ein anderer ... ... Forschungsroboter schon seit einem Jahrzehnt über den Roten Planeten: "Opportunity". Am 8. Juli 2003 wurde "Opportunity" auf die weite Reise geschickt. Nach einem guten halben Jahr ... "Opportunity" seit zehn Jahren auf Mission Roboter-Oldie rollt über den Mars

Dabei wäre die Mars-Zeit von "Curiosity" und "Opportunity" eigentlich längst abgelaufen. Die "Curiosity"-Mission war ursprünglich auf zwei Jahre angelegt. Der Zeitpunkt verstrich vor zwei Jahren - und gerade erst wurde um weitere zwei Jahre verlängert. "Opportunity" läuft sogar schon zwölf Jahre länger als seine ursprünglich auf drei Monate angelegte Mission - und wurde ebenfalls gerade um zwei weitere Jahre verlängert. Zwar machte die baugleiche Schwester "Spirit" vor rund fünf Jahren schlapp - aber "Opportunity" und "Curiosity" rollen und rollen und rollen.

Zudem umkreisen drei Nasa-Sonden den Roten Planeten. Das klingt nach Erfolg - vor allem im Vergleich zu den Mars-Bemühungen anderer Länder. Die europäische Weltraumorganisation Esa hatte mit der Bruchlandung der Sonde "Schiaparelli" im Oktober einen Rückschlag hinnehmen müssen. Immerhin wurde ein Forschungssatellit in die Umlaufbahn des Mars gebracht. Und es laufen Planungen, 2020 einen Rover auf den Roten Planeten zu schicken. Ob der dann dort auf die immer noch umherrollenden Nasa-Rover "Curiosity" und "Opportunity" treffen wird?
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Mit fast 900 Kilogramm und 3 mal 2,8 Metern ist er der größte mobile Forschungsroboter, der bislang auf den roten Planeten geschickt wurde. Wie aus einem US-Nationalpark, schwärmte Ashwin Vasavada vom Jet Propulsion Laboratory der US-Weltraumbehörde im kalifornischen Pasadena. Vor rund vier Jahren landet der Rover "Curiosity" auf dem Mars. Das kleine Marsfahrzeug hatte die spektakulären Fotos am 8. September zum Abschluss einer rund einmonatigen Erkundungstour in der "Murray Buttes"-Region am Mount Sharp aufgenommen. Faszinierende Felsen im All Die spektakulären Fotos des Marsrovers

Theoretisch möglich, aber keineswegs sicher, denn beide sind nicht mehr so richtig fit. "Curiosity" gibt sich zwar gerne tough per Kurznachrichtendienst Twitter: "Wetter-Vorhersage für den Mars: Globaler Staubsturm steht an", heißt es dort zum Beispiel. "Ich werde es schon überstehen." Aber der Rover musste in den vergangenen Jahren immer wieder vorübergehend in den Ruhezustand geschaltet werden, um kleinere Computerstörungen zu beheben. Außerdem bereiten vor allem die Räder Sorgen. An den sechs Aluminiumreifen von "Curiosity" haben Wissenschaftler schon 2013 Risse und Löcher entdeckt. "Wir inspizieren und beobachten den Zustand der Räder sorgfältig", sagte Nasa-Wissenschaftler Steve Lee. Bislang sei man noch hoffnungsvoll, dass der Zustand ausreiche, um den Mount Sharp zu erklimmen.
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"Opportunity" wird derweil alt - und vergesslich. Seit 2014 hat der Rover, der auf dem Mars schon mehr als einen Marathon zurückgelegt hat, immer wieder Probleme mit seinen Speicherkapazitäten. Hinzu kommt, dass eines der Räder nicht mehr richtig will, weswegen die Nasa den Rover rückwärts fahren lässt. Und auch der Roboterarm ist nur noch eingeschränkt bewegungsfähig. Aber: "Für sein Alter ist er in wirklich bemerkenswertem Zustand", betont Nasa-Manager John Callas immer wieder. "Jeder weitere Tag ist ein Geschenk."

Die nächste Generation der Rover steht schon in den Startlöchern. 2020 soll "Curiosity 2.0" zum Roten Planeten starten - mit insgesamt sieben Forschungsgeräten, darunter ein UV-Laser und ein Sauerstoff-Produktionsgerät. "Zuvor nie dagewesene wissenschaftliche Untersuchungen" sollen so möglich sein, kündigt die Nasa an.

Quelle: n-tv.de , Christina Horsten, dpa
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Blick "an den Rand des Universums" - Forscher erstellen riesiges Himmelsle

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Dez 2016 12:47

http://www.n-tv.de/wissen/Forscher-erst ... 37176.html
Freitag, 30. Dezember 2016
Blick "an den Rand des Universums" - Forscher erstellen riesiges Himmelslexikon

Weißt du, wie viel Sternlein stehen? Forscher versuchen diese Frage zu beantworten und stellen einen riesigen Datenkatalog zu Milliarden von Himmelsobjekten vor, außerdem eine 3D-Karte der Milchstraße. Ein Großteleskop durchforstete dafür jahrelang den Nachthimmel.

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Ein riesiges digitales Nachschlagewerk für Milliarden von Sternen, Galaxien und anderen Himmelsobjekten hat ein internationales Forscherteam erstellt. Das Himmelslexikon sei die bisher weltweit größte digitale Himmelsdurchmusterung, drei Viertel des Nachthimmels seien darin erfasst, teilte das beteiligte Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg mit. "Wir konnten bis an den Rand des Universums blicken", sagte Institutsdirektor Hans-Walter Rix.
Pan-Starr1-Observatorium auf Haleakala Maui.
Pan-Starr1-Observatorium auf Haleakala Maui.
(Foto: Rob Ratkowski/dpa)

Der Katalog basiert auf Beobachtungen des Teleskop-Systems "Pan-Starrs". Das Großteleskop "PS1" mit einer extrem leistungsfähigen Kamera durchforstete dafür seit 2010 über vier Jahre hinweg den Nachthimmel. Abgelichtet wurden etwa Sternenexplosionen (Supernovae), Asteroiden, fremde Galaxien und bis zu 12,5 Milliarden Lichtjahre entfernte Schwarze Löcher.
Hinweise auf Entstehung des Universums

Insgesamt wurden drei Milliarden Himmelsobjekte in die Datenbank eingespeist. Die Wissenschaftler erhoffen sich davon unter anderem neue wichtige Hinweise auf die Entstehung des Universums. Auch können sie beispielsweise erdnahe Asteroiden sichten und damit die mögliche Gefahr eines Einschlags auf der Erde besser bewerten. Der riesige Katalog umfasst zwei Petabyte Daten - "das entspricht 40 Millionen Aktenschränken mit jeweils vier Schubladen eng bedrucktem Text", hieß es. Der Himmel war dafür 60 Mal durchkämmt und gescannt worden.

Die Forscher brauchten dann noch drei weitere Jahre, um alle Informationen systematisch zu erfassen, damit Astrophysiker und andere Wissenschaftler schnell darauf zugreifen können. Sie haben nun Zugang zu Millionen von Bildern, Karten von Sternenstaub und präzisen Messdaten der Objekte.
3D-Karte der Milchstraße
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Außerdem wurde eine 3D-Karte der Milchstraße, unserer Heimatgalaxie, erstellt. Im Unterschied etwa zur Sternenhimmel-Karte des Astronomie-Satelliten "Gaia" wurden dabei Farbfilter verwendet, die eine fünfmal tiefere Schau in die Galaxie ermöglichen und auch schwächer leuchtende Objekte sichtbar machen. Beide Karten können aber nur 10 bis 20 Prozent der Milchstraßen-Sterne erfassen. Der Rest bleibe hinter Staub verborgen, erläuterte Rix.

Das Teleskop "PS1" ist eines von inzwischen zwei auf einem Berggipfel auf der zu Hawaii gehörenden Insel Maui stationierten Großteleskopen. "Pan-Starrs" steht für "Panoramic Survey Telescope And Rapid Response System".

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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Hundert Sternschnuppen pro Stunde - Erde kommt Sonne besonders nah

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Jan 2017 14:21

http://www.n-tv.de/wissen/Erde-kommt-So ... 72466.html
Hundert Sternschnuppen pro Stunde - Erde kommt Sonne besonders nah

Am abendlichen Winterhimmel zeigen sich besonders viele helle Sterne. Himmelsgucker dürfen sich zudem im Januar auf die Meteore des Quadrantidenstromes freuen. Pro Stunde sind bis zu hundert Sternschnuppen zu sehen.

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Den Jahresreigen am Sternenhimmel eröffnet Venus als strahlender Abendstern. Im Laufe des Monats nimmt ihre Helligkeit leicht zu. Die Venusuntergänge verschieben sich bis Ende Januar um fast eine Stunde. Anfang Januar sinkt unser innerer Nachbarplanet kurz nach 20.30 Uhr unter den Horizont, am Monatsende aber erst um 21.30 Uhr. Die Sichel des zunehmenden Mondes zieht am 2. weit nördlich an der Venus vorbei.
Die Erde vom Mond aus gesehen.
Die Erde vom Mond aus gesehen.
(Foto: dpa)

Auch Mars kann noch am frühen Abendhimmel tief im Westen gesehen werden. Der rote Planet wandert durch das Sternbild Wassermann und wechselt am 19. in das Sternbild Fische. Mars wird von der wesentlich helleren Venus verfolgt, der er allerdings davonläuft. Ende Januar stehen beide Nachbarplaneten am westlichen Abendhimmel eng beieinander. Am 31. gesellt sich die schmale Sichel des zunehmenden Mondes zu Mars und Venus. Gegen 19 Uhr wird das ein netter Anblick. Alle drei erdnächsten Gestirne stehen dann über dem Südwesthorizont.

Jupiter beherrscht unübersehbar die zweite Nachthälfte. Nach Venus ist er der zweithellste Planet am irdischen Firmament. Zu Jahresbeginn erfolgt der Aufgang des Riesenplaneten gegen halb zwei Uhr morgens, Ende Januar schon kurz vor Mitternacht. Jupiter wandert durch das Sternbild Jungfrau und passiert am 20. die bläuliche Spica, Hauptstern der Jungfrau, in acht Vollmondbreiten nördlichem Abstand. Einen Tag vorher begegnet der abnehmende Halbmond dem Riesenplaneten.

Saturn im Sternbild Schlangenträger taucht in der zweiten Januarhälfte allmählich am Morgenhimmel auf. DerRingplanet ist in der beginnenden Morgendämmerung tief am Südosthimmel zu erspähen.

Der sonnennahe Merkur gibt am Morgenhimmel ein kurzes Gastspiel. Vom 10. bis 22. Januar ist der flinke Planet gegen 7.15 Uhr knapp über dem Südosthorizont auszumachen.
Besonders viele helle Sterne
Am 4. Januar 2017 erreicht die Erde mit 147.101.000 Kilometern ihre geringste Entfernung von der Sonne. (Kreisende Planeten im Sonnensystem, Computergrafik)
Am 4. Januar 2017 erreicht die Erde mit 147.101.000 Kilometern ihre geringste Entfernung von der Sonne. (Kreisende Planeten im Sonnensystem, Computergrafik)
(Foto: imago/Ikon Images)

Der abendliche Winterhimmel ist besonders reich an hellen Sternen. Zu keiner anderen Jahreszeit bietet der Sternenhimmel auf der Nordhalbkugel der Erde einen so schönen Anblick. Von allen Wintersternbildern ist der Orion das prominenteste. Er gilt als Leitsternbild des Winterhimmels. Viele Völker sahen in dieser Sternenkonstellation einen Jäger oder Krieger.

Gegen 22 Uhr steht Orion im Januar im Süden. Im Südosten flackert unübersehbar der blau-weiße Sirius. Er ist derHauptstern des Sternbildes Großer Hund. Am irdischen Firmament ist Sirius der hellste Fixstern. Nur die Planeten Venus und Jupiter sowie gelegentlich Mars übertreffen Sirius an Helligkeit.

Ein wenig höher als Sirius sieht man Prokyon, den gelblichen Hauptstern des Kleinen Hundes. Prokyon bedeutet so viel wie "Vorhund", denn er geht in unseren Breiten vor Sirius auf.

Senkrecht über unseren Köpfen sieht man die helle Kapella im Fuhrmann. Knapp südwestlich vom Fuhrmann nimmt der Stier seinen Platz ein mit seinem orange-gelblichen Stern Aldebaran und den beiden Sternhaufen Hyaden und Plejaden. Dem Stier folgen im Tierkreis die Zwillinge, die von zwei Sternenketten dargestellt werden, an deren östlichen Enden die beiden hellen Sterne Kastor und Pollux zu sehen sind. Tief im Osten ist der Löwe aufgegangen, Vorbote des kommenden Frühlings.
Meteore des Quadrantidenstromes zeigen sich
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Treuer Trabant: Der Mond, unser natürlicher Satellit Treuer Trabant: Der Mond, unser natürlicher Satellit Treuer Trabant: Der Mond, unser natürlicher Satellit 250709 Treuer Trabant Der Mond, unser natürlicher Satellit

Gleich zu Jahresbeginn flammen die Meteore des Quadrantidenstromes auf. Sie scheinen aus dem Nordteil des Sternbild Bootes zu kommen, das einst auch als Mauerquadrant bezeichnet wurde. Ihre Aktivitäten sind bis zum 10. Januar zu erwarten. Das spitze Maximum tritt im Jahre 2017 am 3. Januar auf. Erst in den Stunden nach Mitternacht, wenn Bootes hoch am Himmel steht, kann man pro Stunde bis zu hundert Sternschnuppen dieses Stromes sehen.

Am 10. Januar kommt der Mond mit 363.240 Kilometer in Erdnähe, während ihn am 22. Januar 404.910 Kilometer von uns trennen. Am 12. wird um 12.34 Uhr die Vollmondphase erreicht. Abends sieht man den hellglänzenden Vollmond im Sternbild der Zwillinge knapp nördlich des Orion. In der Nacht vom 14. auf 15. zieht der abnehmende Mond südlich von Regulus im Löwen vorbei. Dabei kann man sehr eindrücklich verfolgen, wie der Mond von Stunde zu Stunde immer näher an Regulus herankommt. Neumond tritt exakt um 1.07 Uhr am 28. ein.
Tage werden im Januar rund eine Stunde länger
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Ist im Sonnensystem nur ein Trabant von vielen: der Erdmond. 18.10.16 Frage & Antwort, Nr. 453 Warum hat der Mond keinen Namen?

Die Sonne wandert am aufsteigenden Ast ihrer Jahresbahn. Am 19. verlässt sie abends das Sternbild Schütze und wechselt in das Sternbild Steinbock. Nur zwei Stunden später tritt sie in das Tierkreiszeichen Wassermann. Die Tage werden im Januar rund eineinviertel Stunden länger, die Mittagshöhen der Sonne nehmen um fast sechs Grad zu.

Am 4. erreicht die Erde mit 147.101.000 Kilometern ihre geringste Entfernung von der Sonne. Das Sonnenlicht ist dann acht Minuten und zehn Sekunden zur Erde unterwegs. Anfang Juli, wenn die Erde besonders weit weg von derSonne ist, ist das Licht siebzehn Sekunden länger zu uns unterwegs.
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Galaxie Milchstraße, ziemlich am Rand: Unser Sonnensystem Die Sonne: Sie ist einer von rund 200 Milliarden Sternen in unserer Galaxie, ... Galaxie Milchstraße, ziemlich am Rand: Unser Sonnensystem Galaxie Milchstraße, ziemlich am Rand Unser Sonnensystem

Quelle: n-tv.de , Hans-Ulrich Keller, dpa
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Extrem starke Strahlungsausbrüche - Zwerggalaxie erzeugt mysteriöse Radiob

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Jan 2017 12:06

http://www.n-tv.de/wissen/Zwerggalaxie- ... 81231.html
Donnerstag, 05. Januar 2017
Extrem starke Strahlungsausbrüche - Zwerggalaxie erzeugt mysteriöse Radioblitze

Sie sind kürzer als ein Wimpernschlag und flackern unregelmäßig am Himmel auf. Aber woher kommen die mysteriösen Radioblitze? Forscher lokalisieren eine Strahlungsquelle - in drei Milliarden Lichtjahre Entfernung.

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Astronomen haben eine ferne Zwerggalaxie als Ursprung mysteriöser Radioblitze ausgemacht. Die Entdeckung überrascht die Forscher um Shami Chatterjee von der US-amerikanischen Cornell-Universität, die von einer so kleinen Galaxie nicht derart starke Strahlungsausbrüche erwartet haben. Das Team, zu dem auch Laura Spitler vom Bonner Max-Planck-Institut für Radioastronomie zählt, stellt seine Beobachtungen im britischen Fachblatt "Nature" sowie bei der Jahrestagung der Amerikanischen Astronomischen Gesellschaft AAS in Grapevine (US-Bundesstaat Texas) vor.
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Blick ins Herz der Dunkelheit: Schwarze Löcher - die unheimlichen Massemonster Blick ins Herz der Dunkelheit: Schwarze Löcher - die unheimlichen Massemonster Blick ins Herz der Dunkelheit: Schwarze Löcher - die unheimlichen Massemonster Blick ins Herz der Dunkelheit: Schwarze Löcher - die unheimlichen Massemonster Blick ins Herz der Dunkelheit Schwarze Löcher - die unheimlichen Massemonster

Erst seit rund zehn Jahren kennen Astronomen das Phänomen der kurzen Radioblitze (Fast Radio Bursts, FRB), die viel kürzer sind als ein Wimpernschlag und scheinbar unregelmäßig am Himmel aufflackern. Zur Natur ihrer Quellen gibt es zahlreiche Ideen: Die Blitze könnten etwa von der Verschmelzung zweier Neutronensterne stammen oder von massereichen Schwarzen Löchern erzeugt werden. Wegen ihrer extrem kurzen Dauer ist der genaue Ursprung der Radioblitze nur schwer zu bestimmen.

Die Forscher um Chatterjee untersuchten nun die einzige Himmelsregion, in der wiederholt Radioblitze beobachtet wurden, mit zuvor unerreichter Genauigkeit. Dazu richteten sie die Antennen US-Radioastronomie-Observatoriums Karl G. Jansky Very Large Array (VLA) auf die Stelle am Himmel, an der ein Team um Spitler mit dem großen Arecibo-Radioteleskop in Puerto Rico am 2. November 2012 einen Radioblitz entdeckt hatte, der zwei Jahre später erneut aufleuchtete.

Tatsächlich konnten die 27 zusammengeschalteten VLA-Radioantennen von dort nun sogar neun Blitze auffangen. Damit ließ sich die exakte Position von FRB 121102, wie der Ort nach dem ersten dort registrierten Aufflammen genannt wurde, 200 Mal genauer bestimmen als bisher. Weitere Beobachtungen mit einem internationalen Zusammenschluss von Radioteleskopen, zu dem auch die 100-Meter-Antenne des Bonner Max-Planck-Instituts gehört, steigerten die Genauigkeit noch einmal um das Zehnfache.
Monströse schwarze Löcher
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Riesen, Zwerge, Supernovae: Wenn Sterne sterben Riesen, Zwerge, Supernovae: Wenn Sterne sterben Riesen, Zwerge, Supernovae: Wenn Sterne sterben Riesen, Zwerge, Supernovae: Wenn Sterne sterben Riesen, Zwerge, Supernovae Wenn Sterne sterben

Die Untersuchungen zeigten, dass sich an dem Ursprungsort der Radioblitze lediglich eine kleine Zwerggalaxie befindet, mit einer schwachen, dauerhaft leuchtenden Radioquelle. Die Ursprungsgalaxie ist rund drei Milliarden Lichtjahre entfernt. Ein Lichtjahr ist die Strecke, die das Licht in einem Jahr zurücklegt. Die Strahlungsausbrüche müssen also extrem stark sein, damit sie in so großer Entfernung noch deutlich messbar sind.

Welcher Prozess in einer Zwerggalaxie solche starken Radioblitze erzeugen kann, ist noch Spekulation. "Die Bedingungen in dieser Zwerggalaxie sind so, dass noch wesentlich massereichere Sterne als in unserer Milchstraße dort entstehen können, und vielleicht liegt der Ursprung der Strahlungsausbrüche im kollabierten Überrest eines solchen Sterns", mutmaßt der niederländische Ko-Autor Jason Hessels von der Universität Amsterdam in einer Mitteilung des Bonner Instituts.
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Diese verkleinerte Ansicht des gesamten Himmels, der vom Standort des Pan-STARRS Observatoriums auf Hawai'i sichtbar ist, ist das Ergebnis einer halben Million Aufnahmen mit jeweils etwa 45 Sekunden Belichtungszeit über einen Zeitraum von 4 Jahren. Die Form ergibt sich aus der Darstellung der Himmelskugel als zweidimensionale Karte, ähnlich einer Weltkarte, wobei das südliche Viertel weggelassen wurde. Die Scheibe der Milchstraße ist als gelblicher Bogen zu sehen, der Staub erscheint als rötlichbraune Filamente. Der Hintergrund besteht aus Milliarden von schwachen Sternen und Galaxien. Würde das Bild in voller Auflösung gedruckt, wäre es über 2 Kilometer lang; gleichzeitig müssten Sie sehr genau hinsehen um alle Details zu erkennen. 30.12.16 Blick "an den Rand des Universums" Forscher erstellen riesiges Himmelslexikon
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Alternativ könnten die Blitze von einem extrem massereichen Schwarzen Loch erzeugt werden, das Materie aus seiner Umgebung verschlingt. Allerdings kommen solche monströsen Schwarzen Löcher in Zwerggalaxien normalerweise nicht vor. Tatsächlich hatten andere Forscher bei der Untersuchung eines Radioblitzes aus dem Jahr 2015 eine große, elliptische Galaxie in rund sechs Milliarden Lichtjahren Entfernung als Ursprung bestimmt. Solche Galaxien besitzen in der Regel gigantische Schwarze Löcher in ihrem Zentrum.

"Es gibt Anzeichen dafür, dass diese beiden Bursts, FRB 121102 und FRB 150418, einen ganz unterschiedlichen Ursprung haben", erläuterte Prof. Michael Kramer, einer der Ko-Autoren der damaligen Untersuchung und Direktor am Bonner Max-Planck-Institut, auf Nachfrage. Weitere Antworten erhoffen sich die Astronomen von Nachbeobachtungen und der Entdeckung weiterer Radioblitze.
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Quelle: n-tv.de , dsi/dpa
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Teamwork im AllAstronauten meistern ersten Außen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Jan 2017 11:05

http://www.n-tv.de/wissen/Astronauten-m ... 95516.html
Samstag, 07. Januar 2017
Teamwork im All - Astronauten meistern ersten Außeneinsatz

Die Batterien an der ISS sind erschöpft und auch schon älteren Baujahrs. Das macht einen Außeneinsatz an der Raumstation erforderlich, den zwei Astronauten in Rekordzeit erledigen.

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Bei mehrstündigen Außenarbeiten an der Internationalen Raumstation ISS haben zwei US-Astronauten wichtige Wartungsarbeiten verrichtet. Nach gut sechs Stunden im freien Weltall kletterten ISS-Kommandant Shane Kimbrough und Astronautin Peggy Whitson wieder zurück durch die Schleuse in den Außenposten der Menschheit, wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa mitteilte.

Die beiden Astronauten montierten unter anderem drei neue Lithiumionen-Batterien. Dafür entfernten sie alte Nickel-Wasserstoff-Zellen. Diese waren mehr als zehn Jahre im Einsatz und sollen nicht mehr verwendet werden, wie die Agentur Tass meldete. Da Kimbrough und Whitson ihre geplanten Arbeiten routiniert etwa eine Stunde früher als erwartet erledigt hatten, gab ihnen die Bodenkontrolle weitere Wartungsaufgaben. Unter anderem verlegten sie ein Netzwerkkabel und demontierten eine Außenlampe. Auf Bildern im Internet war zu sehen, wie Kimbrough und Whitson sich in ihren weißen Raumanzügen an Griffen auf der Außenwand der ISS entlang hangelten.
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"Peggy und Shane managen ihren Ausstieg perfekt", schrieb ihr französischer Kollege Thomas Pesquet von der Europäischen Raumfahrtagentur Esa bei Twitter. "Ein Außeneinsatz ist Teamarbeit", meinte er. Pesquet hatte ihnen zuvor beim Anziehen der Anzüge geholfen. Am kommenden Freitag sollen Kimbrough und Pesquet die Arbeiten bei einem weiteren Außeneinsatz fortsetzen. Für Pesquet wird dies der erste Ausstieg in den Weltraum in seiner Karriere sein. Er veröffentlichte bei Twitter mehrere Fotos, auf denen er bereits den Raumanzug für seinen Einsatz kommende Woche testete.

Pesquet war Mitte November gemeinsam mit Whitson vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan zur ISS gestartet. Kimbrough arbeitete zum dritten Mal im freien Weltall, für Whitson war es bereits der siebte Außeneinsatz. Whitson dürfte bei ihrer für 15. Mai geplanten Rückkehr zur Erde den Rekord für den längsten Aufenthalt eines US-Bürgers im All aufstellen. Den bisherigen US-Rekord hält der Astronaut Jeff Williams mit 534 Tagen. Die 56-Jährige Biologin Whitson ist zudem die älteste Frau im All. Neben Kimbrough, Whitson und Pesquet arbeiten derzeit auch drei russische Kosmonauten in dem fliegenden Labor rund 400 Kilometer über der Erde.

Quelle: n-tv.de , sba/dpa
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Große Asteroiden-Treffer auf Erde - Hat Einschlagsserie den Mond geformt ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Jan 2017 10:16

http://www.n-tv.de/wissen/Hat-Einschlag ... 05511.html
Große Asteroiden-Treffer auf Erde - Hat Einschlagsserie den Mond geformt ?

Wie kam die Erde eigentlich zu ihrem Mond? Dazu gibt es bisher nur Theorien. Umstritten ist vor allem ein Detail: Waren mehrere Einschläge oder nur einer Grundlage der Entstehung?

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Der Mond ist möglicherweise das Produkt zahlreicher großer Asteroideneinschläge auf der jungen Erde. Dieses Szenario untermauern zumindest Modellrechnungen israelischer Forscher um Raluca Rufu vom Weizmann-Institut in Rehovot. Schon etwa 20 große Treffer könnten demnach genug Material aus der Erde herausgeschleudert haben, um über einige Millionen Jahre Stück für Stück den Mond zu bilden, wie die Wissenschaftler im britischen Fachblatt "Nature Geoscience" berichten.

Die Entstehungsgeschichte des Erdmonds ist bis heute ungeklärt. Als wahrscheinlichstes Szenario gilt derzeit der gigantische Einschlag eines einzigen Himmelskörpers von der Größe des heutigen Planeten Mars auf der jungen Erde. Dieses katastrophale Ereignis könnte das Baumaterial für den Mond mit einem Schlag in die Erdumlaufbahn katapultiert haben. Das Problem an diesem Modell: Der Mond sollte dann hauptsächlich aus dem Material dieses Einschlagkörpers bestehen, wie Modellrechnungen zeigen.
Mond und Erde chemisch gesehen extrem ähnlich

Mond und Erde sind sich chemisch gesehen allerdings extrem ähnlich. Das wirft Probleme auf, denn die Himmelskörper in unserem Sonnensystem unterscheiden sich chemisch in der Regel so stark, dass sich daran unter anderem die Herkunft von Meteoriten bestimmen lässt, die auf der Erde gefunden werden. Es erscheint daher unwahrscheinlich, dass der Himmelskörper, durch dessen Einschlag der Mond entstanden sein soll, dieselbe Zusammensetzung hatte wie die Erde. Auch eine entsprechend gründliche Durchmischung des Materials beider Himmelskörper ist Modellrechnungen zufolge kaum möglich.

Das Team um Rufu hat nun fast tausend Einschläge großer kosmischer Brocken auf der jungen Erde im Computer simuliert. Die Modellrechnungen zeigen, dass die Trümmerwolke dieser Kollisionen meist zum Großteil aus dem Material des Erdmantels besteht - anders als beim zurzeit für die Mondentstehung favorisierten gigantischen Einschlag. Diese Trümmerwolken bilden zunächst Ringe um die Erde, die sich schließlich zu Mini-Monden zusammenballen. Solche Mini-Monde könnten nach diesem Modell wiederum nach und nach zu unserem Mond verschmolzen sein.
Einschläge waren sehr häufig
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Im jungen Sonnensystem waren Einschläge sehr häufig. Je nachdem, wie effizient die Zusammenballung der Mini-Monde abgelaufen ist, könnten allerdings weit mehr als 20 und sogar unrealistisch viele Einschläge nötig gewesen sein, um die Größe des heutigen Monds zu erreichen, betont Gareth Collins vom Londoner Imperial College in einem Begleitkommentar in "Nature Geoscience".

Unter Umständen lässt sich das Szenario sogar überprüfen: Wenn der Erdtrabant tatsächlich durch verschmelzende Mini-Monde entstanden ist, könnten sich dort auch heute noch unterschiedliche geochemische Bereiche nachweisen lassen, die einen Teil der Entstehungsgeschichte unseres Mondes dokumentieren, schreibt Collins.
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Treuer Trabant: Der Mond, unser natürlicher Satellit Treuer Trabant: Der Mond, unser natürlicher Satellit Treuer Trabant: Der Mond, unser natürlicher Satellit Treuer Trabant Der Mond, unser natürlicher Satellit

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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"Apollo 14"-Gesteinsanalyse - Mond älter als gedacht

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Jan 2017 08:54

http://www.n-tv.de/wissen/Mond-aelter-a ... 44116.html
Sonntag, 15. Januar 2017
"Apollo 14"-Gesteinsanalyse - Mond älter als gedacht

Die meisten Forscher gehen davon aus, dass der Mond Ergebnis des Einschlags eines Himmelskörpers auf der jungen Erde ist. Sein genaues Alter ist schwer zu bestimmen. Aber Gesteinsproben ergeben nun: er ist wohl 40 bis 140 Millionen Jahre älter als gedacht.

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Der Mond ist möglicherweise noch etwas älter als gedacht. Das legt eine neue Analyse von Gesteinsproben der "Apollo 14"-Mission nahe. Der Erdtrabant habe sich demnach bereits innerhalb der ersten 60 Millionen Jahre nach der Geburt unseres Sonnensystems geformt, berichten Forscher um Melanie Barboni von der University of California in Los Angeles im Fachblatt "Science Advances". Das ist 40 bis 140 Millionen Jahre früher als in den meisten bisherigen Annahmen.
Zirkon-Probe der "Apollo 14-Mission.
Zirkon-Probe der "Apollo 14-Mission.
(Foto: Mélanie Barboni/dpa)

Die meisten Forscher gehen davon aus, dass der Mond das Resultat des gigantischen Einschlags eines etwa marsgroßen Himmelskörpers auf der jungen Erde ist. Alternativ könnte sich der Erdtrabant auch durch eine Serie größerer Einschläge nach und nach gebildet haben. Diesem ursprünglich bereits verworfenen Szenario hatten israelische Forscher kürzlich mit detaillierten Modellrechnungen neues Leben eingehaucht.
Schwierige Altersbestimmung

Das genaue Alter des Mondes ist schwer zu bestimmen. Das Team um Melanie Barboni hat nun acht Zirkon-Fragmente untersucht, die mit der "Apollo 14"-Mission der US-Raumfahrtbehörde Nasa 1971 auf die Erde gekommen waren.
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Zirkon gilt als eines der ältesten Minerale in der Kruste der Erde und des Mondes. Sowohl eine Uran-Blei- als auch eine Hafnium-Datierungsmethode ergaben übereinstimmend ein Alter von rund 4,51 Milliarden Jahren für die "Apollo"-Proben, plusminus zehn Millionen Jahre, wie die Forscher berichten.

Das ist nicht nur älter als die meisten bisherigen Schätzungen, sondern auch noch etwas älter als eine frühere Analyse derselben Bodenproben mit anderen Methoden. Das Alter des Mondes sei nicht nur bedeutend für ein tieferes Verständnis des Erde-Mond-Systems, sondern auch für die Evolution des Sonnensystems während später Stadien der Planetenentstehung, betonen die Wissenschaftler.
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250709 Treuer Trabant: Der Mond, unser natürlicher Satellit Treuer Trabant: Der Mond, unser natürlicher Satellit Treuer Trabant Der Mond, unser natürlicher Satellit

Quelle: n-tv.de , Till Mundzeck, dpa
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10.000 Kilometer durch Atmosphäre - Sonde sichtet Mega-Struktur auf der Ve

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Jan 2017 12:56

http://www.n-tv.de/wissen/Sonde-sichtet ... 60116.html
10.000 Kilometer durch Atmosphäre - Sonde sichtet Mega-Struktur auf der Venus

Eine neue Entdeckung macht die japanische Raumsonde "Akatsuki" auf der Venus: Eine gigantischer Bogen schwebt in der oberen Atmosphäre des Planeten auf der Stelle. Forscher haben bereits eine Idee, worum es sich dabei handeln könnte.

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Durch die dichte Wolkenhülle unseres Nachbarplaneten Venus zieht sich eine gigantische, bogenförmige Struktur. Das Phänomen erstrecke sich rund 10.000 Kilometer durch die oberen Atmosphärenschichten des Planeten, berichten japanische Forscher um Makoto Taguchi von der Rikkyo-Universität in Tokio im Fachblatt "Nature Geoscience".
Aufnahmen der Venus, welche die Temperaturunterschiede zeigen (l.) sowie die Verteilung der UV-Strahlung auf dem Planeten (r.).
Aufnahmen der Venus, welche die Temperaturunterschiede zeigen (l.) sowie die Verteilung der UV-Strahlung auf dem Planeten (r.).
(Foto: dpa)

Die Wissenschaftler hatten die Struktur auf Bildern der japanischen Venus-Sonde "Akatsuki" (Morgendämmerung) entdeckt, die 2015 in eine Umlaufbahn um unseren inneren Nachbarplaneten eingeschwenkt war. Die bogenförmige Struktur ist auf den Bildern als hellere, heißere Zone in der Atmosphäre zu sehen. Sie steht stationär über der Venusoberfläche und bewegt sich nicht mit den Wolken. Das ist überraschend, da die Winde in dieser Höhe mit rund 350 Kilometern pro Stunde um den Planeten fegen.
Sind Schwerewellen der Grund?

Die Struktur steht über einer Bergregion der Venus. Die Forscher nehmen an, dass diese Berge eine sogenannte Schwerewelle im bodennahen Wind erzeugen, der über sie hinweg weht - ähnlich wie es auch an Bergketten auf der Erde geschieht. Diese Welle könnte sich bis in die oberen Schichten der Venusatmosphäre fortpflanzen und dort zu dem beobachteten riesigen Phänomen führen. Solche von Bergen hervorgerufenen Schwerewellen könnten daher eine wichtige Rolle für das Venus-Klima spielen.

Die Venus ist der der Erde nächste Nachbarplanet im Sonnensystem. Und in vielerlei Hinsicht ist sie der Erde auch sehr ähnlich: Sie ist wie die Erde ein Gesteinsplanet, besitzt eine ähnliche Oberflächenstruktur und eine dichte Atmosphäre mit eigenem Wetter. Auch was Größe, Masse und Dichte angeht, könnte die Venus ein Zwilling der Erde sein.
Zweimal am Tag geht die Sonne auf
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Hier in einer künstlerischen Darstellung: ein erdähnlicher Planet, der um seine Sonne kreist. 11.11.15 Zwilling der Venus Naher erdähnlicher Planet entdeckt

Allerdings sind Venus und Erde in vielerlei Hinsicht grundverschieden: Die Temperatur auf der Venus-Oberfläche beträgt im Schnitt 465 Grad Celsius, auf der Erde hingegen nur 15 Grad Celsius. Auch der Atmosphärendruck ist auf der Venus gewaltig: rund 90 Mal höher als auf der Erde. Die dichte Atmosphäre besteht fast gänzlich aus Kohlendioxid. Die Wolken bestehen im Wesentlichen aus Schwefelsäure-Tröpfchen.

Einer der deutlichsten Unterschiede zur Erde: Ein Tag auf der Venus, also eine komplette Umdrehung, dauert 243 Erdentage an - und damit länger als ein Venus-Jahr. Das liegt an der extrem langsamen Rotation der Venus. Noch verrückter: Auf der Venus geht an einem Tag zweimal die Sonne auf - und zwar alle 116,8 Erdtage. Das liegt an der rückläufigen Rotation des Planeten, denn die Venus dreht sich - anders als die Erde - im Uhrzeigersinn. Deshalb geht auf ihr die Sonne auch im Westen auf und im Osten unter.
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Galaxie Milchstraße, ziemlich am Rand: Unser Sonnensystem Die Sonne: Sie ist einer von rund 200 Milliarden Sternen in unserer Galaxie, ... Galaxie Milchstraße, ziemlich am Rand: Unser Sonnensystem Galaxie Milchstraße, ziemlich am Rand Unser Sonnensystem

Quelle: n-tv.de , kst/dpa
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"Macht Euch keine Sorgen um mich" - Roboter twittern aus dem Weltall

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Jan 2017 11:18

http://www.n-tv.de/wissen/Roboter-twitt ... 41207.html
"Macht Euch keine Sorgen um mich" - Roboter twittern aus dem Weltall

Ob von Mars, Jupiter oder Tschuri: Immer mehr Rover und Sonden twittern von ihren Abenteuern im All und sammeln Hunderttausende Fans. Die Social-Media-Teams dahinter haben schon Preise gewonnen - und polieren das Image der Raumfahrtbehörden auf.

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Ein "frohes neues Jahr vom Mars" wünschte der Rover "Curiosity" der US-Raumfahrtbehörde Nasa zum Jahresbeginn. Zu Weihnachten sei er zwar alleine auf dem Roten Planeten gewesen, aber er fühle sich nicht einsam, ließ er seine Twitter-Follower wissen. Und als es vor den Feiertagen ein kleines Problem mit seinem Bohrer gab, beruhigte er rasch: "Mir geht es gut, macht euch keine Sorgen um mich. Ich fahre schon wieder. Der Bohrer wird untersucht, aber die Forschung hat nie aufgehört."

"Curiosity" ist für die Nasa nicht nur wissenschaftlich eine Erfolgsgeschichte, sondern auch und vor allem unter Marketing-Gesichtspunkten. Mehr als 3,6 Millionen Menschen folgen dem Forschungsroboter, der im August 2012 auf dem Mars landete und dort nach Spuren von früherem Leben sucht, bei Twitter. Bei Instagram sind es mehr als 100.000, bei Facebook mehr als 1,3 Millionen. "Was hat sechs Räder, einen Laser und ist jetzt auf dem Roten Planeten? Ich", stellt sich der Rover seinen Fans dort vor. Das fast 900 Kilogramm schwere Gerät von der Größe eines Kleinwagens twittert regelmäßig, witzig, schlagfertig und immer in Ich-Form. Dahinter steckt ein Social-Media-Team der Nasa im Jet Propulsion Labor im kalifornischen Pasadena, das schon Preise für seine Arbeit gewonnen hat.
Witz und Charme auf allen Kanälen

"Curiosity" ist ein gutes Beispiel dafür, wie die Nasa beliebte Kanäle benutzt, um den Menschen die Weltraumforschung näherzubringen", sagt Josh Greenberg, Direktor der School of Journalism and Communication an der Carleton University in der kanadischen Hauptstadt Ottawa. In den vergangenen drei Jahren habe der Rover die Zahl seiner Fans auf Twitter vervierfacht. Das liege zwar auch am Wachstum von Twitter allgemein, sagt Greenberg, "aber es reflektiert auch, wie das Social-Media-Team der Nasa Twitter und Facebook genutzt hat, um ein ansonsten komplexes Wissenschaftsprogramm durch Witz, Charme und Anspielungen auf die Populärkultur zu humanisieren."
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Für die Nasa sei das aus mehreren Gründen wichtig: Die Raumfahrtbehörde soll, so ist es ihr seit der Gründung vorgeschrieben, nicht nur forschen, sondern den Menschen auch verständlich erklären, was sie da so macht, und zur Bildung beitragen. Ein beliebtes Twitter-Profil könne Menschen für die Raumfahrt begeistern und Steuerausgaben rechtfertigen, sagt Greenberg. Außerdem sei es natürlich gut für das zuvor recht angekratzte Image der Nasa. "Curiosity" wird als Paradebeispiel gefeiert, war aber nicht der erste in Ich-Form twitternde Forschungsroboter - und ist inzwischen ohnehin in Gesellschaft.

Die "Juno"-Sonde der Nasa, derzeit unterwegs am Jupiter, hat auch schon mehr als 500.000 Fans auf Twitter eingesammelt. Auch die Europäische Raumfahrtagentur Esa mischt mit. Sowohl die Raumsonde "Rosetta" als auch ihr Landemodul "Philae", die inzwischen beide auf dem Kometen Tschurjumow-Gerassimenko liegen, berichteten Hunderttausenden Twitter-Fans in Ich-Form von ihren Abenteuern. Ende September meldete sich "Rosetta" noch einmal kurz vor ihrem Aufprall auf dem Kometen: "Weil ich nachher sehr beschäftigt sein werde, wollte ich die Chance nicht verpassen, mich noch einmal zu verabschieden und für all die Tweets zu bedanken. Danke, Erde, dass du mit mir dieses großartige Abenteuer geteilt hast.
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Quelle: n-tv.de , Christina Horsten, dpa
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