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FORSCHUNG - TECHNIK - ENERGIE

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FORSCHUNG - TECHNIK - ENERGIE

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Apr 2015 17:35

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FORSCHUNG - TECHNIK - ENERGIE

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Kriminalistischer Fortschritt: Ein unvollständiger Fingerabdruck genügt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Apr 2015 17:50

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... nuegt.html
Kriminalistischer Fortschritt: Ein unvollständiger Fingerabdruck genügt
Andreas von Rétyi

Ein deutscher Chemiker hat ein neues Verfahren entwickelt, um schon mit Teilen eines Fingerabdrucks einen Täter einwandfrei zu identifizieren. Das ist schlecht für Kriminelle.
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Vulkan im Yellowstone-Nationalpark - Forscher finden gigantisches Magmares

Beitragvon Gudrun Graf » 26. Apr 2015 08:28

http://www.n-tv.de/wissen/Forscher-find ... 75406.html
Vulkan im Yellowstone-Nationalpark - Forscher finden gigantisches Magmareservoir

Der US-Nationalpark Yellowstone ist für seine atemberaubende Natur bekannt. Mittendrin: einer der größten Supervulkane der Welt. Geologen haben nun eine zweite Magmakammer mit riesigen Ausmaßen entdeckt - sie könnte den Grand Canyon elf Mal füllen.
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Nur mit interner Testversion - Whatsapp schneidet Telefongespräche mit

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Apr 2015 15:27

http://www.n-tv.de/technik/Whatsapp-sch ... 02001.html
Nur mit interner Testversion - Whatsapp schneidet Telefongespräche mit

Die Meldung sorgte für Aufsehen: Whatsapp schneidet IP-Telefonate mit und speichert sie unbemerkt auf dem Smartphone ab. Inzwischen ist aber klar: Betroffen war nur eine ins Netz geleakte interne Testversion, die nicht zur Veröffentlichung bestimmt war.
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Durchbruch: Audi stellt Diesel aus CO2 und Wasser her

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Mai 2015 12:02

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten ... asser-her/
Durchbruch: Audi stellt Diesel aus CO2 und Wasser her
Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 30.04.15 11:33 Uhr | 35 Kommentare

Dem Autobauer Audi ist es gelungen, kohlenstoffneutrale Brennstoffe herzustellen. In einer Pilot-Fabrik werden künftig 160 Liter E-Diesel täglich produziert. Das gesamte Verfahren ist auf ökologischen Ressourcen aufgebaut.
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Risiko Strom - Diese Elektro-Schutzschalter bringen Sicherheit

Beitragvon Gudrun Graf » 5. Mai 2015 18:56

http://www.n-tv.de/ratgeber/Diese-Elekt ... 40746.html
Dienstag, 05. Mai 2015
Risiko Strom - Diese Elektro-Schutzschalter bringen Sicherheit

Wenn plötzlich das Licht ausgeht, ist oft der FI-Schalter rausgesprungen. Er bewahrt die Elektroinstallationen im Haus und die Geräte an der Steckdose vor den Folgen einer beschädigten Stromleitung - vor Bränden und tödlichen Stromschlägen.
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iPhone-Nutzer chatten unsicher - Whatsapp-Verschlüsselung hilft nicht viel

Beitragvon Gudrun Graf » 5. Mai 2015 19:46

http://www.n-tv.de/technik/Whatsapp-Ver ... 17321.html
iPhone-Nutzer chatten unsicher - Whatsapp-Verschlüsselung hilft nicht viel

Whatsapp verschlüsselt seinen Nachrichtenverkehr. Das ist an sich zwar vorbildlich, doch in der Praxis ist die Verschlüsselung nicht viel wert - vor allem für iPhone-Nutzer.
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Europäische Feuerwehr am CERN - Brandschutz im Grenzgebiet der Physik

Beitragvon Gudrun Graf » 7. Mai 2015 13:24

http://www.n-tv.de/wissen/Brandschutz-i ... 46356.html
Europäische Feuerwehr am CERN - Brandschutz im Grenzgebiet der Physik

Von Nina Jerzy

Am Teilchenbeschleuniger CERN suchen Forscher nach Dunkler Materie. Zum Gelingen der bahnbrechenden Experimente tragen auch Feuerwehrleute aus ganz Europa bei. Rund 1200 Einsätze im Jahr absolvieren sie an einem der extremsten Orte der Welt.
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Fracking soll möglich werden - Koalition lässt keinen Zweifel erkennen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Mai 2015 18:48

http://www.n-tv.de/politik/Koalition-la ... 58026.html
Fracking soll möglich werden - Koalition lässt keinen Zweifel erkennen

Grüne und Linke pochen auf ein Verbot der Gasförderung aus tiefen Gesteinsschichten in Deutschland. Sie bezeichnen das Fracking als "Eskalationsstufe der fossilen Energiegewinnung". Der Koalition geht es auch um Forschungsfreiheit eine neue Technologie.
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Kabellose Stromtankstellen - Ikeas Lade-Möbel bei Stiftung Warentest

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Mai 2015 07:51

http://www.n-tv.de/technik/Ikeas-Lade-M ... 69601.html
Kabellose Stromtankstellen - Ikeas Lade-Möbel bei Stiftung Warentest

Seit dem 15. April verkauft Ikea Möbel, an denen Smartphones kabellos aufgeladen werden können. Stiftung Warentest hat überprüft, wie gut sie funktionieren und wie viel Strom sie verbrauchen.
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Vortex Wind: Neue Windturbine verzichtet auf Rotorblätter und bringt doppe

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Mai 2015 16:56

bild vortex windturbine.jpg
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http://www.trendsderzukunft.de/vortex-w ... 015/05/09/
Vortex Wind: Neue Windturbine verzichtet auf Rotorblätter und bringt doppelte Leistung
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Wichtige Funktionen fehlen - Nur 7 von 38 Banking-Apps sind gut

Beitragvon Gudrun Graf » 21. Mai 2015 20:37

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http://www.n-tv.de/ratgeber/Nur-7-von-3 ... 21606.html
Wichtige Funktionen fehlen - Nur 7 von 38 Banking-Apps sind gut

Sie sind eine praktische Hilfe, um unterwegs schnell mal eine Finanztransaktion zu erledigen: Apps für das mobile Banking. Experten haben die Programme getestet - und Mängel entdeckt.
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Deutsche Forscher entwickeln leuchtendes Papier

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Mai 2015 16:15

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Deutsche Forscher entwickeln leuchtendes Papier

Dem Institut für Technologie in Karlsruhe (KIT) ist es nämlich gelungen Elektrolumineszenz-Lichtquellen auf Papier zu drucken. Das, was man von Schwarzlicht-Ereignissen kennt, soll zukünftig mit jedem Objekt möglich sein. Gemeinsam mit der Franz Binder GmbH & Co konnte das Projekt verwirklicht werden. Mithilfe einfacher 3D-Drucktechnik werden auf Objekte, wie beispielsweise in Papier, dünne Schichten elektrischer Leuchtplatten raufgelegt, die sich Falten und Biegen lassen.

Die benötigten Komponenten werden mit dem sogenannten Tampondruckverfahren aufs Papier gebracht. Das Material besteht dabei aus gummiartigen und flexiblen Unterlagen, die das ganze beweglich machen. Üblicherweise liegen die dünnen Folien zwischen zwei Plastikschichten, doch das innovative an der neuen Methode ist, dass die Folien jetzt direkt auf die 3D-Objekte angebracht werden kann. So lassen sich konvexe und konkave Formen herstellen.

Dr. Rainer Kling vom Lichtechnischen Institut am KIT ist davon überzeugt, dass zukünftig alle möglichen 3D-Objekte auf diese Art und Weise zum Leuchten gebracht werden könnten. Jedes Objekt kann dabei mit den Tamponaufdrücken bestückt werden. Vor allem könnten damit Flugzeuge oder große Baukomplexe sowie Baustellen damit ausgestattet werden um so für höhere Sicherheit von Passagieren, Kunden und Arbeitern sorgen zu können.
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Trotz sinkender Vergütung - So rechnet sich die Solaranlage noch

Beitragvon Weltbookadmin47 » 28. Mai 2015 06:45

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http://www.n-tv.de/ratgeber/So-rechnet-sich-die-Solaranlage-noch-article15180231.html
Trotz sinkender Vergütung - So rechnet sich die Solaranlage noch

Die Einspeisevergütung ist stark gesunken und schrumpft weiter. Da lohnt sich die Solaranlage doch gar nicht mehr, oder? Irrtum! Mit der richtigen Strategie können Hausbesitzer auch heute noch gute Renditen einfahren.

Photovoltaikanlagen am richtigen Standort waren lange einträgliche Geldanlagen.
Photovoltaikanlagen am richtigen Standort waren lange einträgliche Geldanlagen.
(Foto: imago/blickwinkel)

In manchen Dörfern in Süddeutschland gehören Photovoltaikanlagen zum Ortsbild wie Marienstatuen oder Mähdrescher. Doch in letzter Zeit sind Hausbesitzer zurückhaltender geworden, immer weniger setzen sich Solarmodule aufs Dach. Bundesweit wurden im letzten Jahr neue Anlagen mit 1,9 Gigawatt installiert, 2013 waren es noch 3,3 Gigawatt. Das Ende des Booms war abzusehen, denn zuletzt ist die Einspeisevergütung deutlich gesunken. Wer heute eine Anlage in Betrieb nimmt, bekommt pro eingespeister Kilowattstunde 12,43 Cent, das sind rund 7 Cent weniger als vor drei Jahren. Geschäfte lassen sich mit der Stromproduktion also nicht mehr machen. Trotzdem kann sich die Investition noch lohnen – und zwar dann, wenn man den Großteil des Stroms nicht einspeist, sondern selbst verbraucht.

Solarstromanlagen brachten früher zwar mehr Geld ein, allerdings musste man dafür auch deutlich mehr dafür ausgeben. Die Stiftung Warentest befragt regelmäßig Leser, was sie für ihre Anlagen gezahlt haben. Seit 2011 sind die Preise demnach um gut 40 Prozent abgerutscht. Zuletzt mussten Hausbesitzer etwa 1500 Euro pro Kilowatt Spitzenleistung kalkulieren, zuzüglich Umsatzsteuer. Eine Kilowattstunde Strom zu produzieren kostet somit zwischen 11 und 14 Cent. Beim aktuellen Vergütungssatz lässt sich mit der Einspeisung schwerlich etwas verdienen. Interessant wird die Rechnung, wenn man die aktuellen Strompreise gegenüberstellt. Im Durchschnitt kostet Haushaltsstrom derzeit rund 24 Cent pro Kilowattstunde plus Umsatzsteuer. Wer eigenen statt fremden Strom verbraucht, spart also zwischen 10 und 13 Cent.
Batteriespeicher sind noch teuer

Das Problem: Strom genug wäre ja da – nur nicht dann, wenn man ihn braucht. Während die Anlage an sonnigen Sommertagen auf Hochtouren läuft, herrscht nachts Flaute und im Winter ist auch nicht viel los. Abhilfe kann ein Stromspeicher bringen, aber noch sind die Batterien sehr teuer. Zur Zeit müsse man für den Speicher oft mehr ausgeben als für die Anlage selbst, schreibt "Finanztest". Es gibt aber Hoffnung. Der technische Fortschritt und wachsende Nachfrage hätten die Speicherpreise im Lauf des letzten Jahres schon um ein Viertel sinken lassen, meldet der Bundesverband Solarwirtschaft. Und wenn die Nachfrage weiter steigt, dürften die Batterien in nächster Zeit noch erschwinglicher werden. Das Interesse der Hausbesitzer wächst jedenfalls spürbar: Allein in den ersten vier Monaten 2015 hat die KfW rund 1800 Speichersysteme gefördert, das sind 40 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Hausbesitzer, die einen Solarspeicher mit einbauen oder nachrüsten wollen, können von der Kfw nicht nur einen zinsgünstigen Kredit bekommen, sondern auch einen Tilgungszuschuss bis zu 660 Euro pro Kilowatt Spitzenleistung. Förderung für den nachträglichen Einbau gibt es nur für jüngere Anlagen, die ab 2013 in Betrieb gegangen sind.
Wer viel verbraucht, profitiert

Wer vorerst auf die Batterie verzichtet, wird vermutlich nur 20 bis 30 Prozent des produzierten Stroms selbst verbrauchen. Um die Rendite müsse man sich dennoch nicht sorgen, hat "Finanztest" ausgerechnet. Schon wenn der Strompreis im Jahr um ein Prozent steige, seien bei 30 Prozent Eigenanteil im Schnitt Renditen von vier Prozent drin. Je günstiger der Anschaffungspreis und je sonniger der Standort, desto mehr kann man herausholen.

All die Prognosen sind natürlich nur vage. Denn die Renditeermittlung ist eine Rechnung mit mehreren Unbekannten. Über einige Faktoren herrscht Klarheit, beispielsweise über den Preis der Anlage. Anhand ihrer Nennleistung und der Dachausrichtung lässt sich auch ungefähr absehen, wie viel Strom sie produzieren wird. Für Versicherung, Zählermiete und andere laufende Kosten sollte man pro Jahr etwa 1,5 bis 2 Prozent des Anlagenpreises kalkulieren.
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Die Rendite hängt aber entscheidend davon ab, wie sich der Strompreis in Zukunft entwickeln wird. In den vergangenen 15 Jahren mussten die Haushalte immer tiefer in die Tasche greifen, 2015 gibt es für sie aber erstmals Entlastung. Und nach der Entwicklung an der Strombörse hätte der Preisrückgang noch deutlich stärker ausfallen müssen. Nur wenn die Kosten in den nächsten 20 Jahren wieder deutlich steigen, sind hohe Renditen für Solaranlagenbesitzer drin. Der zweite wichtige Faktor ist der Eigenverbrauch. Er kann im Vorfeld zwar geschätzt werden, Klarheit gibt es aber erst, wenn die Anlage in Betrieb gegangen ist.

Interessenten sollte auf jeden Fall klar sein, dass dem Ertrag auch einiges an Aufwand gegenüber steht: Angebote einholen und vergleichen, Fördermöglichkeiten abklopfen, Versicherungen abschließen und die Einnahmen mit dem Finanzamt abrechnen – wer Solarstrom produzieren will, muss sich mit reichlich Papierkram herumschlagen. Wer den nicht scheut, kann sich auch weiterhin über Rendite freuen.

Quelle: n-tv.de , ino
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Auch für iPhone 4S und iPad mini - iOS 9 macht alte iPhones wieder flott

Beitragvon Weltbookadmin47 » 28. Mai 2015 07:03

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http://www.n-tv.de/technik/iOS-9-macht-alte-iPhones-wieder-flott-article15170491.html
Auch für iPhone 4S und iPad mini - iOS 9 macht alte iPhones wieder flott

Die nächste iOS-Version soll kaum neue Funktionen bringen, dafür aber stabiler und leistungsstärker werden und auch auf älteren Geräten gut laufen. Ganz ohne neue Features geht es aber auch bei iOS 9 nicht.

Wenn Apple Anfang Juni seine alljährliche Entwicklerkonferenz "WWDC" in San Francisco abhält, wird es auch eine neue Version seines mobilen Betriebssystems iOS vorstellen. Anstelle zahlreicher neuer Funktionen oder einer überarbeiteten Benutzeroberfläche soll der Fokus bei iOS 9 vor allem auf Leistungsverbesserungen und mehr Stabilität liegen. Das kommt Besitzern älterer Geräte zugute. Auch das Desktop-System OS X 10.11 soll stabiler und leistungsfähiger werden. Doch ganz ohne sichtbare Neuerungen lässt Apple seine Nutzer nicht stehen.

Laut einem Bericht von "9to5Mac" stand bei der Entwicklung von iOS 9 (Codename "Monarch") und Mac OS X 10.11 (Codename "Gala") die Qualitätssicherung im Vordergrund. Vor der Integration neuer Features sollte zuerst sichergestellt sein, dass eine Kernversion der Systeme auch auf älteren Geräten stabil läuft. Neue Funktionen könnten dann schrittweise hinzugefügt werden, im Einzelfall nur für neuere Geräte mit leistungsstärkerer Hardware.
Neue Software für alte Geräte

Dafür soll iOS 9 laut der für gewöhnlich verlässlichen Quellen von "9to5Mac" selbst auf Geräten mit dem in die Jahre gekommenen A5-Prozessor laufen - dazu gehören das erste iPad mini sowie das iPhone 4S. Vergangene Updates für iOS hatten ältere Geräte oft in die Knie gezwungen und an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit gebracht.

Optisch soll sich die neue Software vor allem durch die verwendete Schriftart von den Vorgängerversionen unterscheiden – iOS 9 und OS X 10.11 bekommen den für die Apple Watch entwickelten Font "San Francisco". Außerdem soll es neue "Home"-App für die Kontrolle von Geräten geben, die Apples Schnittstelle Homekit für vernetzte Geräte im Haushalt nutzen. Auf der Liste möglicher neuer Funktionen steht auch eine Split-Screen-Ansicht für iPads sowie Routenplanung mit öffentlichen Verkehrsmitteln für die Karten-App.
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Sowohl für OS X als auch für iOS soll Apple zudem an einem neuen Sicherheitssystem namens "Rootless" arbeiten, das besseren Schutz vor Schadsoftware bieten, die Arbeit mit Erweiterungen sicherer machen und sensible Daten besser schützen soll. Dafür könnte bei Geräten mit Rootless das Dateisystem allerdings auch schwerer per "Jailbreak" zu öffnen sein. Für die schnellere und sicherere Synchronisation von Daten aus Apps wie Notizen, Mail, Erinnerungen oder Kalender soll Apple laut dem Bericht künftig anstelle traditioneller IMAP-Server auf seinen Cloud-Dienst iCloud Drive setzen. Ein Verfahren für mehr Sicherheit bei der Verbindung mit WLAN-Netzen namens "Trusted Wifi" ist ebenfalls im Gespräch, könnte sich aber noch verzögern.

Bereits im Februar hatte "9to5Mac" berichtet, dass Apple iOS 9 vor allem stabiler und zuverlässiger machen wolle. Damals war jedoch noch offen, ob auch Geräte wie das iPhone 5c, das erste iPad mini oder die fünfte iPod-Touch-Generation das Update bekommen würden.

Quelle: n-tv.de , jwa
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Tesla und Lichtblick – Allianz gegen die großen Stromkonzerne

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Jun 2015 11:13

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http://energyload.eu/smart-grid/tesla-lichtblick-allianz-gegen-stromkonzerne/
Tesla und Lichtblick – Allianz gegen die großen Stromkonzerne

Wie bekannt geworden ist, bringt das amerikanische Unternehmen Tesla einen sogenannten Heim-Batteriespeicher auf den Markt. Dadurch sollen die Haushalte von den Energiekonzernen unabhängiger werden. Nach Mitteilung von Spiegel-Online gehört die deutsche Firma Lichtblick zu den Projektpartnern des US-Giganten. Beide Unternehmen versuchen, Stromkunden weitgehend von den Energieversorgern unabhängig zu machen.
Tesla stellt Akku für Haushalte vor

Vor kurzem hat Tesla-Chef Elon Musk auf einer Präsentation einen neuen Akku für Haushalte und kleinere Unternehmen vorgestellt, der den überschüssigen Sonnen- und Windstrom zwischenspeichert. So kann dieser zeitunabhängig wieder genutzt oder ins Netz zurückgespeichert werden, wenn dieser benötigt wird. Der Hamburger Ökostromanbieter Lichtblick möchte den zukünftigen Besitzern dabei helfen, mit diesem Akku Geld zu verdienen.

Dabei möchte das deutsche Unternehmen die Infrastruktur liefern, so dass der Speicher mit dem Stromnetz kommunizieren kann. Wird in Deutschland zu viel Strom erzeugt, könnte dieser in den Akkus gespeichert werden und auf diese Weise das Netz entlasten. Sowohl für den gespeicherten Strom als auch für den zurückgespeicherten sollen die Eigentümer der Tesla-Akkus eine Entschädigung erhalten. Lichtblick hat diesbezüglich schon in einem anderen Projekt die maßgeschneiderte Informationstechnik entwickelt. Über einen IT-Plattform mit Namen Schwarm-Dirigent steuert Lichtblick momentan viele tausend kleinere Blockheizkraftwerke. Diese erzeugen Wärme und erzeugen gleichzeitig Strom, der ins Netz abgegeben wird. Die hieraus erzielten Erlöse teilt sich Lichtblick mit den Betreibern.
Batteriespeicher als milliardenschwerer Zukunftsmarkt

Interessanterweise wächst in vielen Ländern der Bedarf an erneuerbaren Energien. So steuern die beiden Unternehmen konsequent in einen milliardenschweren Zukunftsmarkt. Immer häufiger kommt es zu starken Schwankungen der verfügbaren Energie. In vielen Industrieländern, also auch in Deutschland, kommt es auf eine stabile Energieversorgung an. Lichtblick hat sich zum Ziel gesetzt, viele tausend Kraftwerke und Speicher miteinander zu vernetzen und zentral zu steuern. Hierdurch ergäbe sich ein virtuelles Kraftwerk, welches in der Lage ist, Netzschwankungen im Stromnetz innerhalb von Minuten auszugleichen oder ganz zu unterbinden.
Auch die großen Stromkonzerne sehen hierin die Zukunft

Selbst die klassischen Energieversorger wie zum Beispiel RWE oder E.ON sehen im dezentralen Energiemarkt die Zukunft. Sollte jeder Haushalt bald einen Teil des Stroms selbst produzieren, dann könnte Strom in Laufe der Zeit immer günstiger und sogar gratis angeboten werden. Die großen Kraftwerke der Stromerzeuger würde infolgedessen immer weniger erwirtschaften. Gingen diese dann endgültig vom Netz, wäre es überaus wichtig, die vielen tausend kleinen Anlagen so genau zu steuern, dass überall immer genügend Strom zur Verfügung steht. Insoweit stellen Tesla und Lichtblick gemeinsam einen starken Konkurrenten gegenüber den herkömmlichen Erzeugern dar. Immerhin hat Tesla mit seinen Elektroautos und seinem Chef bereits eine ernstzunehmende Marke weltweit aufgebaut. In Kooperation mit Lichtblick werden die Tesla-Akkus nun auch noch für viel mehr Kunden interessanter als vorher. Neben der Giga-Factory in Arizona plant Tesla auch ein eigenes Batteriewerk in Deutschland.
Auch ohne Solar- und Windkraftanlage lässt sich Geld verdienen

Bisher waren nur die Besitzer von Solar- und Windkraftanlagen angesprochen, mit Batteriespeichern Energie zu speichern. Sollte sich die Technik von Lichtblick aber durchsetzen, dann könnten auch Haushalte und Unternehmen, die nicht über diese Erzeugeranlagen verfügen, mit dem Zwischenspeichern von Energie in Batterien Geld verdienen. Vorteilhaft ist, dass die Ausgaben für einen solchen Akku dadurch auch sehr schnell wieder eingespielt würden, wenn man in einem solchen Stromnetz eingebunden wäre. Bisher kooperieren Tesla und Lichtblick ausschließlich in Deutschland. Doch schon bald möchte man auch andere europäische Staaten sowie die USA, Neuseeland und Australien für sich gewinnen.

Bildquelle: © AndreaDamm / pixelio – http://www.pixelio.de





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Forscher entwickeln neue TechnikRoboter lernt nach Verletzung wieder laufe

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Jun 2015 18:18

bild Roboter.jpg
bild Roboter.jpg (33.01 KiB) 6748-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Roboter-lernt-nach-Verletzung-wieder-laufen-article15208666.html
Montag, 01. Juni 2015
Forscher entwickeln neue Technik - Roboter lernt nach Verletzung wieder laufen

Für einen Roboter bedeutet ein gebrochenes Rad oder ein kaputtes Gelenk bisher den sicheren Weg auf den Schrottplatz. Das soll sich nun ändern: Forscher geben den Maschinen die Möglichkeit, mit Verletzungen umzugehen - und einsatzfähig zu bleiben.

Forscher haben einen Roboter entwickelt, der selbstständig lernt, mit Beschädigungen seiner Einzelteile umzugehen. Bei Versuchen konnte ein sechsbeiniger Roboter dank einer Lernsoftware nach kurzer Zeit weiterlaufen, auch wenn Beine abmontiert oder beschädigt wurden, wie es in einer im Fachmagazin "Nature" veröffentlichten Studie heißt. Die Technologie sei wichtig für Roboter, die in schwierigen Umgebungen wie einem zerstörten Atomkraftwerk oder im Weltall im Einsatz seien und normalerweise nach einem Schaden ausfallen würden.

"Bei der Entwicklung der Software haben wir an Roboter gedacht, die in einer feindlichen Umwelt überleben müssen, etwa bei einer Atomkatastrophe wie in Fukushima", sagte Jean-Baptiste Mouret von der Pariser Universität Pierre und Marie Curie. "Wenn man Roboter schickt, dann müssen die ihre Mission selbst dann fortsetzen, wenn sie kaputt sind. Sie dürfen nicht mitten im Atomkraftwerk stehen bleiben."
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Die Forscher nahmen das Verhalten von Tieren und Menschen bei Verletzungen als Vorbild. Wenn sich ein Hund an einer Pfote verletzt, wird er anders laufen, um die Pfote nicht zu belasten. Diese Anpassung erfolgt über Erfahrungen, indem der Hund ausprobiert, wie er seinen Körper anders bewegen kann.

Ähnlich geht der 50 Zentimeter große Forschungsroboter dank einer speziellen Software vor. "Wenn ein Roboter beschädigt ist, dann leitet ihn die Software zu Tests an, um ein ausgleichendes Verhalten zu finden", erklärte Mouret. "Dieses erlaubt ihm trotz der Schäden zu funktionieren." Der Roboter probiere "jede mögliche Lösung" aus, erklärte Mitentwickler Antoine Cully. "Wenn eine Lösung nicht funktioniert, ist er intelligent genug, sie auszuschließen und eine andere auszuprobieren." Der Roboter habe sich so teilweise schon nach zwei Minuten wieder effizient fortbewegen können.
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Quelle: n-tv.de , kst/AFP
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Zellen wachsen in der Petrischale - Forscher züchten Brustmodell

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Jun 2015 10:15

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http://www.n-tv.de/wissen/Forscher-zuechten-Brustmodell-article15289366.html
Zellen wachsen in der Petrischale - Forscher züchten Brustmodell

Zehntausende Frauen erkranken jährlich an Brustkrebs. Jetzt gelingt es Forschern, Brustdrüsengewebe im Labor züchten. Das Experiment könnte helfen, neue Medikamente zu entwickeln.


Das mikrospische Foto zeigt eine gezüchtete Bruststruktur am Helmholtz Zentrum in München.
Das mikrospische Foto zeigt eine gezüchtete Bruststruktur am Helmholtz Zentrum in München.
(Foto: dpa)

Forscher des Helmholtz-Zentrums und der Ludwig Maximilians-Universität in München haben erstmals Brustdrüsengewebe in der Petrischale gezüchtet. Daran sei die Entstehung von normalem Drüsengewebe nachvollziehbar, berichten sie in der Fachzeitzeitschrift "Development". Das Modell soll helfen, Brustkrebs und seine Entstehung im Detail verfolgen und verstehen zu können.

Erste Beobachtungen an dem gezüchteten dreidimensionalen Gewebe lassen vermuten, dass die Weichen für einen späteren Brustkrebs möglicherweise schon in der Pubertät gestellt werden, erklären die Forscher. Die Hoffnung ist, künftig vielleicht Substanzen gegen Brustkrebs in der Petrischale testen zu können.

Die Forschungsgruppe von Christina Scheel brachte Brustzellen unterschiedlicher Frauen aus Brustverkleinerungen in der Petrischale in ein transparentes Gel. Darin entwickelten sich die Zellen wie in der Pubertät in einer weiblichen Brust. "Die Stammzellen sind in der Lage, komplexe Drüsenstrukturen mit verschiedenartigen Zellen nachzubilden", erläuterte Scheel. Wie in der echten Brust formten sich in dem Gel Milchgänge und an deren Ende traubenartige Strukturen. Dabei zeigte sich unter anderem, dass die Elastizität der Brust das Wachstum der Zellen beeinflusst. In härterem Gel war das Zellwachstum stärker war als in elastischem Gel.
Nächste Studie mit Krebszellen
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Andere Stammzellforscher setzen in die Studie große Hoffnung. Es sei ein bisher einzigartiges System, Brustdrüsengewebe dreidimensional in der Petrischale nachzubilden, sagte Prof. Andreas Trumpp, Abteilungsleiter Stammzellen und Krebs am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg. Er warnte aber vor verfrühter Euphorie. Das Experiment wurde noch nicht mit Krebszellen vollzogen. Falls das gelänge, könnte das eine große Chance für die Entwicklung neuer Medikamente sein. Das Kultursystem könnte dann zur Fahndung nach neuen Substanzen genutzt werden, die das Wachstum und die Wanderung der Krebszellen blockieren.

Rund 70.000 Frauen bekommen allein in Deutschland jährlich die Diagnose Brustkrebs. Gerade bei jungen Frauen kann der Krebs sehr aggressiv sein. Laut Scheel ist es sehr gut möglich, dass schon während der Pubertät Vorläuferformen von Krebs bei jungen Frauen angelegt werden. Bei Krebs laufe das Wachstum der Zellen ähnlich wie in der Pubertät - nur unkontrolliert: "Die Brustdrüse wächst bei ihrer Entwicklung wie ein invasiver Krebs, aber kontrolliert in das Fettgewebe ein. Das ist der Prozess, den wir jetzt nachstellen können."

Das Experiment zeigt zunächst die Funktionsweise der normalen Brust. Für die Forscher ist das die Voraussetzung, um die Abläufe bei Krankheit besser zu verstehen. Im nächsten Schritt wollen die Forscher Krebszellen in das Gel einbringen - und sehen, ob und wie sich Krebs entwickelt.
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Der Kampf gegen den Tumor: Diese Stars besiegten den Brustkrebs Der Kampf gegen den Tumor: Diese Stars besiegten den Brustkrebs Der Kampf gegen den Tumor: Diese Stars besiegten den Brustkrebs Der Kampf gegen den Tumor Diese Stars besiegten den Brustkrebs

Quelle: n-tv.de , hul/dpa
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Energie: Minikraftwerk auf dem Balkon: Solarsystem für den eigenen Strom

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Jun 2015 14:16

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Energie: Minikraftwerk auf dem Balkon: Solarsystem für den eigenen Strom
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Solaranlage
Energie: Minikraftwerk auf dem Balkon
Solarsystem für den eigenen Strom

(06:32)

Montag, 15. Juni 2015, 21.00 - 21.45 Uhr
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Montag, 15. Juni 2015, 21.00 - 21.45 Uhr

Eigenen Strom erzeugen mit einem eigenen Mini-Solarsystem? Das ist in den Niederlanden schon längst üblich. In Deutschland ist es allerdings kaum bekannt, obwohl so eine Anlage rund 200 Watt Strom erzeugen kann. Genug, um zum Beispiel einen Kühlschrank mit Strom zu versorgen. markt fragt nach, warum diese Geräte nicht auch in unseren Haushalten zu finden sind.

Solaranlage
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Strom aus Sonnenenergie – warum nicht auch ganz einfach auf dem Balkon?

Ohne viel Aufwand von der Sonnenenergie profitieren – das versprechen die Hersteller von Mini-Solaranlagen. Ein Modul, das Sonnenschein in Strom umwandelt, wird mit wenigen Handgriffen zusammengesteckt und mit einer Steckdose verbunden. Das tragbare Modul kann man einfach auf Balkon oder Terrasse stellen. Je nach Sonneneinstrahlung produziert es maximal 200 Watt – das reicht für den Betrieb eines großen Kühlschranks.

Die Funktionsweise der Mini-Solaranlagen ist ganz einfach: Ein Solarmodul produziert Strom und speist diesen über eine normale Steckdose in den Stromkreis des Hausnetzes ein. Der Stromzähler – der den Verbrauch vom Energieversorger misst – dreht sich langsamer. Und das spart Geld.

Allerdings kostet es erst mal Geld. Ein Modul liegt bei rund 500 Euro, die Stromersparnis bei etwa 50 Euro im Jahr. Also ist es erst nach zehn Jahren abbezahlt. Steigen die Stromkosten, dann spart der Verbraucher jedes Jahr mehr Geld und das Balkonmodul rechnet sich schneller. In jedem Fall gibt es dem umweltbewussten Stromverbraucher ein gutes Gewissen.
Sind Mini-Solaranlagen gefährlich?

Wer Mini-Solarstromproduzent werden will, befindet sich in Deutschland in einer rechtlichen Grauzone. Der Verband der Elektrotechnik – zuständig für Normen und Richtlinien – warnt sogar vor dem Einsatz der Balkonanlagen:

"Wir sehen hier Gefahren für die elektrische Sicherheit. Durch diese Einspeisung von Solarstrom über die Steckdose, kann es passieren, dass die dafür vorgesehenen Sicherheitseinrichtungen, sprich Sicherungskasten, Sicherungen, FI-Schutzschalter, nicht mehr erkennen was genau im Stromnetz von statten geht und das kann dazu führen, dass Stromschläge und Überlastung des Stromnetzes stattfindet."

Und das, obwohl die Module eine eigenen Sicherung haben? Sind Mini-Solaranlagen, die es auch in ganz kleinen Varianten gibt, gefährlich? Thomas Seltmann ist Elektrotechniker und Experte für Photovoltaik, unter anderem für die Stiftung Warentest. Er sagt, die gesetzlichen Vorgaben, die Normenvorgaben, die technischen Richtlinien seien alle gemacht für große Anlagen, für Photovoltaikanlagen mit einer Haushaltsgröße von 3 bis 10 KW und größer. Für die kleinen 3 bis 500 Watt Systeme gebe es keine Vereinfachungsregeln. Er hält dies allerdings für sinnvoll und notwendig.

Eine Solaranlage wird auf einem Hausdach installiert
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Bei Eigenheimen in Deutschland werden in der Regel große Solaranlagen angebracht, die aufwändig zu installieren sind. Kleine Anlagen für den Balkon findet man hier kaum.

Beispiel Niederlande

In den Niederlanden ist der Betrieb von Mini-Solaranlagen kein Problem. Technische oder rechtliche Bedenken haben unsere Nachbarn nicht. Bis zu 600 Watt darf man dort selber generieren und ins eigene Stromnetz einspeisen. Einzige Bedingung: Die Geräte müssen beim Netzbetreiber angemeldet werden. Dann darf Strom zum Eigengebrauch produziert werden – selbst mit uralten Sicherungen.

Die Elektrotechniker dort haben die gleichen Sicherheitsanforderungen wie in Deutschland. Sie sehen kein Problem darin, 500 Watt Photovoltaikleistung über normale Steckdosen ans Netz anzuschließen.
Wenn Stromzähler rückwärts laufen

Eine weitere Hürde in Deutschland: Wenn keine Geräte in Betrieb sind und kaum Strom gebraucht wird, die Solarmodule aber Strom liefern, dann laufen alte Stromzähler rückwärts. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft – Lobby der Stromerzeuger und Netzbetreiber – warnt eindringlich: "Dieses Verhalten verstößt jedoch gegen die Stromnetzzugangsverordnung, die Niederspannungsanschlussverordnung und das Steuerrecht." In den Niederlanden reagieren die Energiekonzerne darauf, indem sie zügig die alten Zähler durch neue ersetzen, die sich nicht zurückdrehen.

Ein Stromzähler in Nahaufnahme.
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Wenn mehr Strom rein kommt als verbraucht wird, dann drehen sich die alten Stromzähler rückwärts. Davon halten die meisten Energieversorger wenig.

Innovation statt Verbot – in Holland und auch in der Schweiz hat man die Chancen von Mini-Solaranlagen erkannt.

Autor: Jörn Kersten
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Sprache sichtbar gemacht - Forscher hören Worte direkt aus dem Hirn

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Jun 2015 18:11

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http://www.n-tv.de/wissen/Forscher-hoeren-Worte-direkt-aus-dem-Hirn-article15307116.html
Sprache sichtbar gemacht - Forscher hören Worte direkt aus dem Hirn

Kann man allein aus Hirnströmen auf Worte und gar ganze Sätze schließen? Karlsruher Wissenschaftlern ist das zumindest im Ansatz gelungen. Damit könnte Gelähmten geholfen werden, die bislang unfähig sind, sich der Außenwelt verständlich zu machen.


Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben direkt aus Gehirnströmen Laute, Wörter und sogar ganze Sätze rekonstruiert. Ausgewertet wurden Daten der Gehirnströme von sieben Epilepsiepatienten in den USA: Ihnen lag während des Sprechens ein Elektrodennetz direkt auf der Großhirnrinde des für ihre Epilepsie-Behandlung ohnehin freigelegten Gehirns. Mit Elektroden, die von außen auf den Kopf angelegt werden und so die elektrische Aktivität des Gehirns messen, sind solche spezifischen Aufzeichnungen noch nicht möglich.

"Zum ersten Mal können wir das Gehirn beim Sprechen beobachten", sagte Informatik-Professorin Tanja Schultz. Die Forscher können nun praktisch zusehen, wie das Gehirn den Sprechvorgang plant und dann die Muskeln der Artikulationsorgane mittels der Neuronen in der Großhirnrinde aktiviert, bevor die eigentliche Sprache hörbar wird.

Sichtbar gemacht wurden die Aktivitäten mit Hilfe von Farben: "Je höher die Aktivität, umso heißer die Farbe, erklärte Schultz. Die Patienten waren zuvor gebeten worden, bestimmte Texte zu sprechen - etwa eine Rede des ehemaligen US-Präsidenten John F. Kennedy oder auch einfache Kinderreime. Die Forscher wussten also zunächst, welche Laute wann gesprochen wurden und legten mit Hilfe der dabei gemessenen Hirnströme Datenbanken mit Prototypen von etwa 50 verschiedenen Lauten an.
Hilfe für Locked-in-Patienten
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Auf Basis von Algorithmen gelang es anschließend, allein anhand der Gehirnströme zu verstehen, was gesagt wurde. Dazu werden Laute im Kontext von Wörtern und ganzen Satzphrasen betrachtet. "Wir bekommen damit schöne Ergebnisse, die in der Qualität zwar noch weit von der akustischen Spracherkennung entfernt, aber schon deutlich besser sind, als wenn man rät", sagte Schultz.

Knackpunkt der vierjährigen Forschung ist bislang die geringe Datenbasis von nur sieben Patienten, von denen jeweils höchsten fünf Minuten Sprache vorliegen. Die Wissenschaftler wollen ihre Analysen daher ausweiten. Neben einem besseren Verständnis der Sprachprozesse könnte der sogenannte Brain-to-Text "ein Baustein sein, um Locked-in-Patienten zukünftig eine sprachliche Kommunikation zu ermöglichen". Beim Locked-in-Syndrom sind Menschen zwar bei Bewusstsein, aber gelähmt und damit unfähig, sich der Außenwelt verständlich zu machen.
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Unausweichlich, aber beeinflussbar: Der Verfall des menschlichen Körpers Unausweichlich, aber beeinflussbar: Der Verfall des menschlichen Körpers Unausweichlich, aber beeinflussbar: Der Verfall des menschlichen Körpers Unausweichlich, aber beeinflussbar Der Verfall des menschlichen Körpers

Quelle: n-tv.de , ppo/dpa
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Leichtes Spiel für Hacker - Millionen Samsung-Smartphones bedroht

Beitragvon Gudrun Graf » 22. Jun 2015 20:42

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http://www.n-tv.de/technik/Ein-Sicherheitsleck-in-der-Tastatur-App-bedroht-Millionen-Samsung-Smartphones-article15317401.html
Leichtes Spiel für Hacker - Millionen Samsung-Smartphones bedroht

Wer ein aktuelles Samsung-Smartphone besitzt, lebt unsicher: Durch ein Sicherheitsleck wird eine System-App zum Einfallstor für Angreifer, Millionen Geräte sind gefährdet. Können Nutzer sich überhaupt schützen?


Eine Schwachstelle in einer System-App gefährdet viele Millionen Samsung-Smartphones. Wie NowSecure berichtet, birgt die Tastatur-Software von Swiftkey ein Sicherheitsrisiko. Die App ist auf Smartphones der Galaxy-S-Reihe (S3, S4, S5 und S6) sowie dem Galaxy Note 3 und 4 als Standard-Tastatur vorinstalliert. Angreifer können die Sicherheitslücke ausnutzen, um manipulierte Software aufs Smartphone zu schmuggeln. Samsung teilte n-tv.de inzwischen mit, dass der Fall bekannt sei.

Swiftkey zählt zu den beliebtesten alternativen Tastatur-Apps für Android-Smartphones. Aktuelle Geräte von Samsung werden mit einer angepassten Version von Swiftkey namens Samsung IME ausgeliefert. Mehrmals am Tag sowie nach jedem Neustart schickt die App eine Anfrage nach Aktualisierungen an die Swiftkey-Server. Updates sowie neue Sprachpakete werden von dort aus aufs Gerät geschickt. Das Problem: Anfrage und Updates erfolgen über eine unverschlüsselte HTTP-Verbindung.
Nutzer sind fast machtlos

Wenn Angreifer diese Verbindung anzapfen und manipulierte Software aufs Gerät schleusen, können sie unbemerkt Schädlinge installieren und auf Systemebene ausführen, vorhandene Apps verändern, Anrufe mithören, SMS und Tastatureingaben mitlesen und auf Sensoren wie Kamera, GPS oder Mikrofon zugreifen. Wie das geht, zeigt NowSecure in einer detaillierten Dokumentation. Dafür muss sich das angegriffene Smartphone zwar im gleichen unverschlüsselten WLAN befinden wie der Angreifer, doch angesichts der vielen unverschlüsselten Netzwerke im öffentlichen und halböffentlichen Raum sowie der weitreichenden Zugriffsmöglichkeiten, die eine systemnahe Tastatur-App bietet, ist dieses Szenario nicht wirklichkeitsfern.

Pikant: Die meisten Nutzer können selbst nichts unternehmen, um die Schwachstelle zu umgehen. Samsung IME ist eine System-App und kann nicht ohne Weiteres deinstalliert werden. Zwar können Nutzer eine andere Tastatur wählen, die Software kommuniziert im Hintergrund jedoch weiterhin mit den Swiftkey-Servern.

Bekannt ist die Schwachstelle offenbar bereits seit Dezember 2014. Samsung hat laut NowSecure bereits einen Patch ausgeliefert, der die Lücke schließen soll. Doch nicht alle Netzbetreiber hätten das Sicherheits-Update an ihre Kunden weitergegeben, schreibt das Sicherheitsunternehmen. Welche Betreiber betroffen seien und wie viele Geräte nach wie vor gefährdet sind, sei aufgrund der vielen Geräte und Netzbetreiber weltweit schwierig herauszufinden, heißt es bei NowSecure. Das Unternehmen listet eine Reihe von Modellen und US-Anbietern auf.
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Ob auch deutsche Samsung-Kunden und Geräte ohne Netzbetreiber-Bindung betroffen sind, ist unklar. Nutzer der regulären Version von Swiftkey müssen aber nichts befürchten, betroffen ist nur die für Samsung angepasste Version von Swiftkey. Um sich abzusichern, empfiehlt NowSecure Samsung-Nutzern, sich bei ihrem Mobilfunkanbieter nach dem Patch zu erkundigen und unverschlüsselte WLAN-Netzwerke zu meiden - oder sie steigen gleich auf ein Smartphone eines anderen Anbieters um.
Stellungnahme von Samsung: Knox schützt

Inzwischen hat Samsung Deutschland eine Stellungnahme veröffentlicht: "Das Thema Sicherheit hat bei Samsung höchste Priorität. Der aktuelle Fall ist uns bekannt, und wir arbeiten kontinuierlich daran, unsere mobilen Geräte mit aktuellen Sicherheitsfeatures auszustatten. Dadurch, dass alle Modelle ab der S4-Serie mit der Samsung KNOX Plattform geschützt sind, ist der Kernel der Smartphones vom aktuellen Fall nicht betroffen. Samsung KNOX erlaubt es zudem, die Sicherheitseinstellungen der Smartphones over-the-air upzudaten, um jeglichen, noch potenziell vorhandenen Gefahren entgegenzuwirken. Mit den Updates dieser Security Policies wird in ein paar Tagen gestartet. Zusätzlich arbeiten wir auch eng mit SwiftKey zusammen, um zukünftige Risiken zu minimieren."

Quelle: n-tv.de , jwa
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Statt Erdöl: Dresdener Ingenieure produzieren Diesel aus Wasser, Ökostrom,

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Jun 2015 08:55

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Statt Erdöl: Dresdener Ingenieure produzieren Diesel aus Wasser, Ökostrom, Luft
Autor
Christine Kewitz
Redakteurin

2 May 2015 // 11:00 AM CET

Klingt es nicht wie ein Traum, wenn wir die Energiewende herbeiführen und dabei sogar die enthusiastischen SUV-Fahrer mit ihren blanken Spritschleudern glücklich machen könnten? Findigen Ingenieuren aus Dresden ist das Wunder nun gelungen, Wasser, Ökostrom und Luft in Diesel zu verwandeln. Manche Probleme lassen sich scheinbar ganz einfach lösen—jetzt muss nur noch die Industrie mit aufspringen.

Seit die Ingenieure des Unternehmens sunfire 2012 mit ihren ersten Experimenten für den Labordiesel begannen, sind lediglich drei Jahre ins Land gezogen, so dass sie bereits heute ihren neuen, glasklaren Kraftstoff präsentieren können. Und der Plan scheint aufzugehen.

Bisher können die geringen Mengen lange nicht den weltweiten Durst nach Erdöl stillen, doch mit der vor wenigen Wochen in Betrieb genommenen Pilotanlage soll die Produktion auch in industriellem Umfang stattfinden. Ein weltweiter Umbau der Raffinerien in solche Alchemiefabriken würde einige Umwelt-Probleme lösen und Deutschland sogar wirtschaftlich zu einem Energieexporteur machen.

„Die Anlage ist ein Energiewandler“, erklärt Christian von Olshausen, Geschäftsführer von sunfire in einem Video des Unternehmens. „Das heißt, man nimmt auf der einen Seite eine Energiequelle, erneuerbare Energie, Wind, Sonne, Wasserkraft und Chemikalien, CO2 und Wasser und lädt diese mit dieser Energie auf. Und dann kommt ein Energieträger raus. Das ist im Grunde das Neue an dieser Anlage, man produziert hier einen Energieträger, den die Welt schon kennt, nämlich Kohlenwasserstoff. Die werden heutzutage in Raffinerien aus Erdöl zu den Kraftstoffen aufgearbeitet, die wir kennen.“

Die Effizienz des Wandlers ist deswegen so hoch, weil die Dresdener Spritproduzenten mit Dampf und nicht mit flüssigem Wasser arbeiten. Laut Olshausen erreicht die Pilotanlage bereits nahezu das Optimum dessen, was in Sachen Effizienz möglich ist.

Im ersten Schritt des Produktionsverfahrens wird in einer Elektrolyse das Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten. Im zweiten Schritt wird das CO2 zu Kohlenmonoxid konvertiert und im dritten Schritt wird das Kohlenmonoxid mit Wasserstoff zu Kohlenwasserstoff zusammen gefügt.

Der Designerkraftstoff schont nicht nur unsere fossilen Rohstoffquellen, er hat auch noch weitere unschlagbare Eigenschaften. Durch fehlende Aromaten verbrennt er rußfrei, der Motor läuft durch die besseren Verbrennungseigenschaften ruhiger und der Wagen stößt keinen Schwefel mehr aus. Es gibt also keinen Grund, der gegen den klimaneutralen Synthetikdiesel spricht. Sogar den Preis von 1 bis 1,5 Euro pro Liter kann man sich für die Qualität schon mal leisten.

Das sollte den Deutschen ihr liebstes Kind doch schon wert sein.

Themen: Kraftstoff aus dem Labor, Energie, Nachhaltigkeit, Erdöl, Umwelt, Diesel, Transport, Start-up, Zukunft
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Noch mehr Leistung - "SuperMUC" wird aufpoliert

Beitragvon Weltbookadmin47 » 28. Jun 2015 11:16

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http://www.n-tv.de/wissen/SuperMUC-wird-aufpoliert-article15393301.html
Sonntag, 28. Juni 2015
Noch mehr Leistung - "SuperMUC" wird aufpoliert

Sechs Billiarden Rechenschritte pro Sekunde schafft der Höchstleistungsrechner "SuperMUC" nun. In das Gerät am Garchinger Forschungscampus wurde noch einmal kräftig investiert. Am Montag startet die neue Betriebsphase.


Der Garchinger Höchstleistungsrechner "SuperMUC" wird noch schneller. Für rund 49 Millionen Euro wurde seine Rechenleistung verdoppelt. Das Superhirn am Forschungscampus Garching bei München schafft damit jetzt 6,4 Petaflops, das sind über sechs Billiarden Rechenschritte pro Sekunde.

Der Höchstleistungsrechner steht Forschern aus 25 europäischen Ländern sowie Israel und der Türkei zur Verfügung. Sie können damit riesige Datenmengen etwa zum Klima oder aus der Genforschung verarbeiten. Auch Unternehmen können den Rechner nutzen, wenn die Ergebnisse veröffentlicht werden.

Der "SuperMUC" war im Sommer 2012 mit einer Leistung von 3 Petaflops gestartet. Damals war er der schnellste Rechner Europas und Viertschnellste weltweit. Heute landet er trotz der Erweiterung nicht mehr unter den ersten zehn.
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Die neue Betriebsphase startet offiziell am Montag. Zur Eröffnung werden unter anderem der Vorsitzende des Leibniz-Rechenzentrums, Arndt Bode, Bayerns Wissenschaftsminister Ludwig Spaenle, der Staatssekretär beim Forschungsministerium, Stefan Müller, und der Präsident der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Karl-Heinz Hoffmann erwartet.

Quelle: n-tv.de , wne/dpa
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Eine Zukunft für die Kohle

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Jul 2015 07:57

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04.07.2015


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Eine Zukunft für die Kohle
Edgar Gärtner

Sogar minderwertige Kohle kann man mit einem interessanten Verfahren auf wirklich saubere Weise nutzen. Und dabei gewinnt man als Nebenprodukt auch noch Keramikpulver für die Herstellung von High-Tech-Werkstoffen. Es ist eine von vielen deutschen Erfindungen, die im verdummenden Deutschland nicht genutzt werden, weil keiner in verantwortlicher Position die Intelligenz der Erfinder nachvollziehen kann.



Unter unseren Füßen liegen schätzungsweise zehn Billionen Tonnen Kohle. Das ist ein Vorrat, der leicht reichen könnte, um die Menschheit für mindestens 1000 Jahre mit Wärme und Strom zu versorgen. Folgte der Lauf der Welt jedoch den Vorstellungen der Grünen aller Parteien, dann dürfte dieser Schatz zum allergrößten Teil nicht gehoben werden. Denn bei der Verbrennung von Kohle entsteht das »böse« Kohlenstoffdioxid, das hauptsächlich für die Erderwärmung verantwortlich sein soll.

In seiner Öko-Enzyklika »Laudato si« hat sich nun sogar Papst Franziskus, den Einflüsterungen seines neuen Beraters John Schellnhuber vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) folgend, dieser Weltsicht angeschlossen: Um Gottes Schöpfung vor Verschmutzung zu bewahren, soll die Kohle unter der Erde bleiben. Milliarden von Armen sollen sich mit kohlenstofffreien, aber größtenteils unzuverlässigen »erneuerbaren« Energien begnügen.



Aber vielleicht irrt sich der Papst und die Kohle gehört doch zu den Geschenken, die uns der liebe Gott hinterlassen hat, damit wir Menschen unser Leben im Diesseits etwas angenehmer gestalten können. Denn abgesehen von ihrem reichlichen Vorhandensein hat die Kohle als Energieträger noch andere Vorzüge: Sie lässt sich gefahrlos transportieren und lagern.



Freilich hat die Kohle auch gewichtige Nachteile: Bei ihrer bergmännischen Gewinnung unter oft schwierigen Bedingungen verlieren vor allem in Asien und Lateinamerika und zum Teil auch in Osteuropa immer wieder Tausende Bergleute ihr Leben. Außerdem entstehen Beeinträchtigungen der Umwelt wie Bergsenkungen und Belastungen des Grundwassers mit Giften wie Arsen, Quecksilber und Blei.



Nicht zuletzt werden bei der ungefilterten Verbrennung von Kohle Schadstoffe in großen Mengen in die Luft geblasen. Ob auch der bei der Verbrennung entstehende Pflanzennährstoff Kohlenstoffdioxid (CO2) als Schadstoff betrachtet werden muss, bleibt allerdings wissenschaftlich umstritten.



Schon seit der »Ölkrise« in den 1970er-Jahren gibt es deshalb Versuche, schwer zugängliche Kohlelagerstätten an Ort und Stelle in Brand zu setzen und die dabei entstehenden Gase (hauptsächlich Wasserstoff und Kohlenstoffmonoxid sowie etwas Methan, aber auch nicht brennbares CO2 und Wasserdampf) nach einer mehr oder weniger aufwendigen Reinigung über Tage energetisch oder rohstofflich zu nutzen.



Der Prozess heißt Untertagevergasung von Kohle, englisch Underground Coal Gasification (UCG). Allein im Kohleland USA gab es mehr als 30 Pilotprojekte, mit denen die Ingenieure mehr oder weniger gute Erfahrungen sammelten. In Australien startete im Jahre 1997 unter dem Namen »Chinchilla« das erste UCG-Langzeitpilotprojekt in der westlichen Welt. Ziel war die Herstellung von ultrareinem Diesel und Kerosin. In Südafrika zündete der Stromversorger Eskom im Jahre 2007 das erste Kohlefeld.



Als besonders groß gelten die Chancen der UCG in Indien und China. Indien verfügt kaum über Erdgasvorkommen, dafür aber über viel größtenteils schwer zugängliche Kohle. Auch China hat etliche für die UCG geeignete Kohleflöze, von denen einige schon ohne menschliches Zutun in Brand geraten sind. Über den Fortgang der chinesischen UCG-Projekte gibt es im Westen keine Übersicht. Wie im Westen dürften aber auch diese Projekte in den letzten Jahren wegen der Verfügbarkeit großer Mengen von preiswertem Schiefergas und -öl auf dem Weltmarkt durch Fracking ins Stocken geraten sein.



In den USA war vor allem das bekannte kalifornische Lawrence Livermore Lab mit der Auswertung der UCG-Pilotprojekte betraut. Es fand, dass zumindest bei einem frühen UCG-Projekt im US-Bundesstaat Wyoming schwere Umweltschäden aufgetreten waren, weil krebserregendes Benzol in die Grundwasserschichten aufgestiegen war. Spätere Versuche wurden deshalb vom Vorhandensein undurchlässiger Tonschichten über den Kohleflözen abhängig gemacht.



Das in großen Mengen entstehende CO2 wurde über Pipelines für die Verbesserung der Ausbeute von Ölfeldern genutzt. Es könnte aber auch in die durch die UCG unter Tage entstehenden Hohlräume gepumpt werden. Ob das mit tragbaren Kosten machbar ist, steht allerdings dahin.



Eine viel bessere Lösung für die energetische und rohstoffliche Verwertung von Kohlevorkommen glaubt der Münsterländer Erfinder Dr. Florian Krass gefunden zu haben. Der heute in der Schweiz lebende gelernte Zahnarzt hat sich bzw. seiner Firma Sincono AG u.a. die »Self Propagating High Temperature Synthesis« (SHS) von Siliziumcarbid und Siliziumnitrid aus Ölsanden oder silikatreicher Braunkohle (Diatomeenkohle) patentieren lassen.



Die Idee geht zurück auf Vorarbeiten, die Professor Bernhard Himmel in den letzten Tagen der DDR an der Universität Rostock durchführte. Deren Ziel war allerdings nicht die Energiegewinnung, sondern die Herstellung widerstandsfähiger Sinter-Formteile (Keramik) aus Diatomeenkohle.



Dabei fiel ihm auf, dass die von ihm benutzten Brennstäbe viel heißer wurden als erwartet. Es musste eine chemische Reaktion abgelaufen sein, bei der viel mehr Wärmeenergie frei wurde, als in Form der Kohlenstoffoxidation investiert worden war. Doch diese Entdeckung ging in den Wirren der Wendezeit unter.



Florian Krass sah hingegen in dieser von Professor Himmel nicht weiter verfolgten Entdeckung eine Möglichkeit, Kohle energetisch nutzen zu können, ohne damit das politisch lästige Nebenprodukt CO2 produzieren zu müssen. Denn anstelle des »bösen« CO2 entsteht bei der chemischen Reaktion, der carbothermischen Nitridierung, Siliziumcarbid- und Siliziumnitridpulver, woraus hochwertige technische Keramikteile hergestellt werden können. In der freien Natur können Nitride, das heißt Verbindungen mit dem an sich reaktionsträgen Stickstoff, nur bei Abwesenheit von Sauerstoff entstehen und sind dementsprechend äußerst selten.



Die von Florian Krass zum Patent angemeldete carbothermische Nitridierung läuft demgegenüber, einmal in Gang gesetzt, unter Anwesenheit von Sauerstoff in Form chemischer Wellen selbsttätig ab. Florian Krass schlägt vor, die stillgelegten deutschen Kernkraftwerke zu »Molekül-Kraftwerken« für die Energiegewinnung und die gleichzeitige Produktion von Keramikpulver umzurüsten, statt sie mit großem technischem Aufwand zu verschrotten.


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Leser-Kommentare (3) zu diesem Artikel
04.07.2015 | 08:11
Günter

Unter unseren Füßen liegen schätzungsweise zehn Billionen Tonnen Kohle. Das ist ein Vorrat, der leicht reichen könnte, um die Menschheit für mindestens 1000 Jahre mit Wärme und Strom zu versorgen.Was ein großes Durcheinander von verschiedenen Meinungen über Verfahren zur Kohleverwertung, insbesondere von Nichtfachleuten (z.B. Zahnärzte), wie hier in unserer ferngesteuerten Pseudodemokratie üblich. Zunächst mal ist es doch wohl so, daß man die Energie vorrangig nutzen sollte, die...

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04.07.2015 | 07:59
Zacherwatch

http://www.aerzteblatt.de/archiv/171122 ... raftwerken Ich habe ja durch solche Artikel noch mehr Vertrauen in die Götter in Weiß....

04.07.2015 | 07:25
Edgar Gärtner

Manche Leser werden sich fragen, was bei diesem Prozess mit dem CO2 geschieht. Es wird mit dem vorhandenen Ammoniak umgesetzt (Solvay-Reaktion).
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Tipp by Guido Faust WLAN Antenne „Slotted Waveguide“

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Jul 2015 09:50

bild wlanantenne 2.jpg
bild wlanantenne1.jpg
bild wlanantenne1.jpg (87.25 KiB) 6580-mal betrachtet
http://uebach-palenberg-aktuell.de/wlan-antenne-slotted-waveguide/


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Home Internet Tipp by Guido Faust WLAN Antenne „Slotted Waveguide“
WLAN Antenne „Slotted Waveguide“
WLAN Antenne „Slotted Waveguide“

In diesem Artikel möchte ich den Bau meiner WLAN 2.4 GHz Antenne beschreiben. Die Antenne ist für alle Netzte die dem IEEE Standard 802.11b und 802.11g folgen geeignet. Die Arbeitsfrequenz meiner Antenne habe ich 2,437 GHz festgelegt. Das entspricht Kanal 6 in einem WLAN Endgerät. Die WLAN Antennenbeschreibung basiert auf den Daten von der Homepage von Trevor Marshall.
Jeder des einen bisschen handwerklichen Geschick besitzt, kann diese Antenne ohne Probleme nachbauen. Alle Bauteile können in Elektronikläden und Baumärkten beschafft werden.

Der Große Nachteil dieser Antenne ist wohl das Gewicht und Größe. Jedoch bietet diese Art von Antennen den Vorteil in „Punkto“ Aufbau, Wetterfestigkeit und Robustheit. Die Antenne kann als Rundstrahler oder Richtantenne konzipiert werden. Entscheidet man sich für die Richtantennenvariante, so steigt sogar etwas die Leistung der Antenne. Oftmals wird diese Art von Antennen als „Sektor Antenne“ bezeichnet und genutzt.
Die „Slotted Waveguide“ Antenne nach dem Vorbild von Trevor Marshall, wird auch im deutschen als Hohlleiter Antenne bezeichnet. Alle Hohlleiter Antennen nutzen die physikalische Eigenschaft, dass sehr kurze elektromagnetische Wellen sich in Hohlrohren (auch Wellenleiter genannt) fortpflanzen.
In unserem Fall ist der Wellenleiter Rechteckig. Das Signal wird über einen „Injektor“ in den Hohlraum des Wellenleiters geleitet. Der Injektor hat in der Regel eine Stift- oder Trompetenform. Als Material wird in der Regel Kupfer verwendet. Ich benutzte für meine Antenne einen trompetenförmigen Injektor. Dieser ist zwar schwerer zu bauen, jedoch deutlich besser.
Da der Innenraum des Wellenleiters eine „Hohlraumresonator-Kammer“ bildet, entsteht im Innern des Wellenleiters ein elektromagnetisches Wechselfeld. Das elektromagnetische Wechselfeld entweicht an den Stellen aus dem Hohleiter an dem dieses geöffnet wurde. Elektrotechnisch gesehen stellt die Antenne eine „Ansammlung“ invertierter Dipole dar, dessen „N-fache“ Wellenlänge auf die Antennen „zugeschnitten“ ist. Aus diesem Grund muß der Hohleiter an den Enden abgeschlossen (terminiert) sein, damit das elektromagnetische Wechselfeld an den Enden reflektiert werden kann und somit das elektromagnetische Wechselfeld nur den Resonanzraum an den definierten Stellen verlässt.

So sieht die Antenne Fertig aus:
WLAN Antennen mit AP

WLAN Antennen mit AP

Achtung und Vorsicht beim Nachbau!
Für WLAN-Antennen gibt es keine Bauvorschriften nur für die Leistung. Die maximale Strahlungsleistung darf 100mW EIRP (Equivalent Isotropic Radiated Power) nicht übersteigen!
EIRP ist die Sendeleistung einer fiktiven Antenne, die in alle Richtungen gleich stark strahlt, diese hat 0dBi Gewinn, das ist ein Gewinn vom Faktor 1(Isostrahler). D.h. man darf keine Feldstärke erzeugen, die größer ist, als die eines Isostrahlers bei 20dBm Sendeleistung.

Der Zahlenwert aus folgender Formel darf den Zahlenwert 20 nicht überschreiten:
Ausgangsleistung ohne Antenne in dBm + Antennengewinn in dBi - Verluste in Kabel, Stecker, usw. in dB <= 20

Verantwortlich für die Einhaltung des Wertes, wenn Veränderungen an den Geräten vorgenommen werden, ist der WLAN-Betreiber. Empfangsseitig gibt es jedoch keine Einschränkungen, diese kann beliebig groß sein. Die Meldepflicht für grundstückübergreifenden WLAN-Betrieb (Amtsblattverfügung Nr. 154/1999 der RegTP) wurde am 17.12.2003 aufgehoben. Damit ist die Standortmeldung nicht mehr notwendig. Weiterhin gilt nach § 4 TKG. D.h. wer Telekommunikations-Dienstleistungen für die Öffentlichkeit erbringt, muss dies der Bundesnetzagentur anzeigen.

Bauplan: Slotted Waveguide

+ + + Alle Angaben ohne Gewähr und es wird keine Haftung in jeglicher Form für den Bau oder Betrieb der WLAN Antenne übernommen! +++

Autor: Guido Faust
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Menschenähnlich und lernfähig - Roboter werden aus Fehlern klug

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Jul 2015 11:07

bild roboter werden aus fehlern klug.jpg
bild roboter werden aus fehlern klug.jpg (27.95 KiB) 6574-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Roboter-werden-aus-Fehlern-klug-article15495401.html
Sonntag, 12. Juli 2015
Menschenähnlich und lernfähig - Roboter werden aus Fehlern klug

Sie sollen laufen, balancieren, greifen, selbstständig handeln und innerhalb von Millisekunden komplexe Entscheidungen treffen: Ziel ist es, Roboter zu entwickeln, die sich wie Menschen verhalten. Doch die Humanoiden auf das Leben einzustellen, ist alles andere als einfach.


Ein Roboter tastet sich durch den zerstörten Atomreaktor. Er steigt eine Leiter hinauf, öffnet eigenständig Türen, überwindet Hindernisse und gelangt schließlich zu den Ventilen, die er öffnen soll. Das ist die Vision. Denn noch können die sogenannten humanoiden Roboter nicht viel. "Nach derzeitigem Forschungsstand sind sie alle so programmiert, dass sie den Kontakt mit Objekten vermeiden und Hindernissen ausweichen", sagt Ludovic Righetti, Gruppenleiter am Max-Planck-Institut (MPI) für Intelligente Systeme in Tübingen. Sein Ziel: Der Roboter soll so viel wie möglich berühren, damit er lernt, mit Gegenständen und Hindernissen umzugehen.
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Maschinen mit Weltbild: Humanoide Roboter treten ins Leben Maschinen mit Weltbild: Humanoide Roboter treten ins Leben Maschinen mit Weltbild: Humanoide Roboter treten ins Leben Maschinen mit Weltbild: Humanoide Roboter treten ins Leben Maschinen mit Weltbild Humanoide Roboter treten ins Leben

Für seine Forschung hat der 33-Jährige Anfang des Jahres 1,5 Millionen Euro vom Europäischen Forschungsrat erhalten. Gemeinsam mit Jeannette Bohg und Alexander Herzog entwickelt Righetti Computerprogramme, die den Robotern Handlungsanweisungen geben. Doch die Roboter sollen die Anweisungen nicht nur umsetzen, sondern auch daraus lernen, es beim nächsten Mal gegebenenfalls besser zu machen.
In zehn Jahren sollen sie's können

"Die Roboter sollen einmal selbstständig handeln können", sagt Righetti. Das ist seine Vision für die nächsten fünf bis zehn Jahre. Dazu muss der Roboter seine Umgebung wahrnehmen und die Daten sammeln. Apollo, ein Roboter mit zwei Armen und einem Kopf, wurde dafür mit Kameras und Sensoren ausgestattet. Mit einem Laserscanner tastet er seine Umgebung ab und erzeugt ein dreidimensionales Bild der Welt. Der Sensor am Kopf stammt von der X-Box, einer Spielekonsole. "Die sind weit verbreitet in der Robotik, weil sie so günstig und einfach zu handhaben sind", sagt Jeannette Bohg.

Die 34-jährige promovierte Informatikerin arbeitet seit drei Jahren am MPI und war eine der ersten in der Abteilung für Autonome Motorik. Ein Mensch zeigt dem Roboter die Bewegung einmal, indem er seine Hand führt, danach muss Apollo selbstständig handeln. Er lernt, wo genau er einen Gegenstand angreifen muss, damit dieser nicht herunterfällt. Fehler sind einkalkuliert, weil der Roboter auch daraus wieder lernt. "Durch die Sensoren merkt sich Apollo, wie es sich anfühlt, wenn er einen Gegenstand an der richtigen Stelle aufnimmt", sagt Righetti.
Jede Millisekunde eine Entscheidung
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In anderen Kategorien können die deutschen Teams dagegen glänzen. Bei den sogenannten Humanoiden - also menschenähnlichen Robotern von rund einem Meter Körperhöhe - setzt sich die Mannschaft NimbRo von der Universität Bonn gegen die internationale Konkurrenz durch. Immerhin: Dem Erzrivalen Deutschland kann die niederländische Mannschaft mit einem 6:0 eine Fußball-Lektion erteilen. Eine High-Tech-Fußball-Lektion. Und da hapert es oft noch. Vor allem bei den Humanoiden, den Robotern mit Armen und Beinen. Sie wackeln und stolpern meist wie Lego-Männchen übers Feld. Rasant dreht sich der Stürmer, schießt und trifft. Roboter kämpfen um die Fußball-Weltmeisterschaft Hightech-Messis gegen Stahl-Ronaldos

Athena, ein weiterer Humanoid, hat starke Arme und zierliche Beine. Die Sprunggelenke bestehen aus Prothesen, die für Menschen entwickelt wurden. Sie wiegt 55 Kilogramm und ist damit recht leicht für einen Roboter. "Dadurch kann sie zum Beispiel ihr Bein sehr schnell zur Seite bewegen", erklärt Alexander Herzog. Der Doktorand erforscht die Bewegungen des Roboters: Laufen, Balancieren, Greifen. "Jede Millisekunde trifft Athena eine Entscheidung", sagt Righetti. "Um richtig reagieren zu können, wenn sie plötzlich hinfällt, muss sie aber noch komplexere Entscheidungen in der kurzen Zeit treffen können."

Derzeit ist Athena in den USA bei ihrer Herstellerfirma, weil sie neue Arme und Beine bekommt. Die Tübinger Wissenschaftler, die im MPI Grundlagenforschung betreiben, arbeiten eng mit den Herstellerfirmen zusammen, "um die Prototypen weiterzuentwickeln und sie zu verbessern", so Righetti. Rund eine Million US-Dollar koste ein Humanoid wie Athena.
Wie verarbeitet der Mensch Informationen?
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Die Wissenschaftler am MPI tauschen sich auch mit anderen Forscherteams aus, aber "weltweit gibt es nur wenige Forschungsgruppen, die sich mit lebensgroßen, kompletten humanoiden Robotern beschäftigen", erklärt Righetti. "Wir sind erst am Anfang und verstehen noch zu wenig, wie die Informationsverarbeitung beim Menschen läuft", sagt auch Tamim Asfour, Professor für Humanoide Robotik Systeme am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

Asfour arbeitet momentan an einem Roboteranzug, den Menschen sich wie ein Kleidungsstück anziehen können und der ihnen einmal helfen soll, ihre motorischen oder sensorischen Fähigkeiten zu verbessern. "Man könnte zum Beispiel schneller laufen, in der Dunkelheit sehen oder sogar fremde Sprachen verstehen", erklärt er. Doch er will nicht zu viel versprechen. Er weiß, dass dafür noch viel Forschungsarbeit notwendig ist, "und der Teufel steckt im Detail".

Gemeinsam mit Forschungseinrichtungen in London, Lausanne und Rom hat Asfour vor kurzem ein Projekt begonnen, um Roboter zu entwickeln, die dem Menschen bei Reparatur- und Wartungsarbeiten an Maschinen zur Hand gehen sollen. Dass Roboter Jobkiller seien, will er so nicht stehen lassen. "Die Robotik ist die Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts", sagt er. Als Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Robotik will Asfour die Forschung koordinieren. Dadurch erhofft er sich Synergieeffekte mit den Wissenschaftlern am MPI oder auch an anderen Standorten in Deutschland wie München oder Bielefeld, um die Autonomie der Roboter voranzubringen. "Da gibt es noch viel zu tun, dieses Gebiet entwickelt sich zu langsam."
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Hinter der Bar, am Kochtopf und auf dem Laufsteg: Roboter erobern die Welt Hinter der Bar, am Kochtopf und auf dem Laufsteg: Roboter erobern die Welt Hinter der Bar, am Kochtopf und auf dem Laufsteg: Roboter erobern die Welt Hinter der Bar, am Kochtopf und auf dem Laufsteg Roboter erobern die Welt

Quelle: n-tv.de , Manuela Mild, dpa

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Amazon bringt das ultimative Big-Brother-Spionagegerät

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Jul 2015 10:16

bild amazon spionagegerat.jpg
bild amazon spionagegerat.jpg (13.47 KiB) 6562-mal betrachtet
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/j-d-heyes/amazon-bringt-das-ultimative-big-brother-spionagegeraet.html

14.07.2015


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Amazon bringt das ultimative Big-Brother-Spionagegerät
J. D. Heyes

Eines der neuen technischen Geräte, die in die Privatsphäre eindringen, wird als Instrument vermarktet, das Ihnen in Haus oder Büro »hilft«: Die Rede ist vom so genannten »Internet of Everything«, das potenziell von spionierenden Behörden eingesetzt werden kann.



Ein solches Gerät wird von Internet-Händler Amazon angeboten. Es heißt Amazon Echo und ist ein durch die Stimme aktiviertes »Wissens«-Gerät, das auf Fragen des Nutzers antworten soll. Nur überwacht das Gerät dafür ständig alle Klänge Ihrer Stimme, und könnte so, angesichts seiner Internet-Verbindung, als Überwachungsinstrument für jeden dienen, der in der Lage ist, sich in das Gerät zu hacken.



Das 23 cm hohe und 7,5 cm breite schwarze zylindrische Gerät ist teils Mikrofon, teils Computer. Wird ihm eine Frage gestellt, reagiert es mit einer Antwort, die es sich aus der »Cloud« holt. »Echo ist ein Gerät, das um Ihre Stimme herum geplant ist«, heißt es in einem Marketing-Video. »Sagen Sie einfach ›Alexa‹ und stellen Sie eine Frage oder geben Sie ein Kommando.«



Und dann gibt es noch den »Familien«-Roboter



Weiter wird in dem Marketing-Video betont, Echo sei mit Alexa verbunden, »einem Cloud-basierten Stimmdienst, sodass es bei Bedarf mit nützlichen Informationen aller Art aufwarten kann«. Und weiter: »Echo kann Sie aus jedem Winkel des Raums hören, ist also stets bereit zu helfen.«



Ein Nutzer betont die Effizienz der Stimmerkennungstechnologie des Geräts: »Bei mir kann das Wasser laufen, ich kann kochen, der Fernseher kann im Hinterzimmer laufen und es kann mich immer noch hören.«



Weitere Anwendungen, die in dem Video erwähnt werden: Echo kann helfen, eine Einkaufsliste zu erstellen, kann Nachrichten liefern, das Licht kontrollieren, Zeitschaltuhren einstellen, an Verabredungen erinnern und sogar aktuelle Verkehrsnachrichten liefern – alles Informationen, die für jemanden, der Sie überwacht, nützlich sein können.



Und natürlich kann Echo die Nutzer mit Amazon verbinden, damit sie Produkte bestellen oder nachbestellen. Das Motto für Echo lautet: »Immer bereit. Immer online. Nur einfach fragen.«



Echo ist nicht das erste oder einzige Gerät, das als Audio-Überwachungsinstrument für Hacker und Behörden fungieren kann. Manche Leser erinnern sich vielleicht, dass wir im Frühjahr dieses Jahres über einen neuen »Familien-orientierten« Roboter namens Jibo berichteten. Er übt im Wesentlichen dieselbe Überwachungsfunktion aus wie Echo.



Genauso wie das Amazon-Produkt kann auch Jibo viele Dinge, beispielsweise mit Ihnen reden, Ihre Bewegungen nachverfolgen, er beherrscht Gesichts- und Spracherkennung, kann Fotos und Videos machen und sogar Ihre Kinder »unterrichten« und »unterhalten«.



Weiter betont die Zeitung USA Today:

Jibo verspricht einen Sinn für Humor. Mit seinen eingebauten Kameras kann er Sie erkennen und mit der Zeit von Ihnen lernen. Er kann Sie nach Ihrer Lieblingsfarbe fragen und die Antwort berücksichtigen, wenn er Informationen liefert.

Und Jibo ist so angelegt, dass er wichtige Hinweise erkennt, beispielsweise ob Sie lächeln oder nicht. Das kann er dann nutzen, um zu entscheiden, ob er einen Schnappschuss von Ihnen oder Ihrer Familie macht. [Hervorhebung J.D.H.]

Es sind nicht nur physische Geräte – Roboter, sprechende »Begleiter« oder Ähnliches –, über die man sich Sorgen machen sollte, wenn es um ständiges Eindringen in die Privatsphäre geht. Alltägliche Dinge, die wir online nutzen, wie der Medienriese Google, sind Teil eines wachsenden Netzwerks von technischen Instrumenten, die eingesetzt werden können, um alles, was wir tun, zu überwachen.



Auch Online-Technologie beobachtet und verfolgt Sie



Wie die britische Zeitung Guardian berichtet, installiert Google Überwachungsprogramme auf den Computern von Nutzern – ohne deren Einwilligung. In der Zeitung hieß es:

Verteidiger der Privatsphäre und Open-Source-Entwickler sind in heller Aufregung über die geheime Installierung von Google-Software, die Gespräche, die vor einem Computer geführt werden, belauschen kann.

Der zuerst von Open-Source-Entwicklern entdeckte Chromium-Browser – die Open-Source-Basis von Google Chrome – war dabei, ferngesteuert einen Audio-Überwachungs-Code zu installieren, der die Gespräche von Nutzern belauschen konnte.

Google-Vertreter versuchten, die Erkenntnisse und den Bericht der Zeitung herunterzuspielen, aber schon nach wenigen Tagen zog das Unternehmen das Programm zurück.



Quellen:


amazon.com

naturalnews.com

theguardian.com

theguardian.com


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Bildnachweis: Screenshot Youtube

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Fusionsanlage im Test - "Wendelstein 7-X" erzeugt Magnetfeld

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Jul 2015 18:14

http://www.n-tv.de/wissen/Wendelstein-7 ... 36211.html
Fusionsanlage im Test - "Wendelstein 7-X" erzeugt Magnetfeld

Der Betrieb der Fusionsanlage "Wendelstein 7-X" rückt in greifbare Nähe: Nach den erfolgreichen Tests der Magnete wurde erstmals ein Magnetfeld im Fusionsexperiment aufgebaut.


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Die Forscher sind bei der Inbetriebnahme des Kernfusionsexperiments "Wendelstein 7-X" einen entscheidenden Schritt vorangekommen. Erstmals konnten sie ein Magnetfeld in der Anlage im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Greifswald aufbauen. Der magnetische Käfig für das viele Millionen Grad heiße Fusionsplasma sei nun so, wie die Physiker ihn in der Theorie berechnet hatten, sagt der zuständige IPP-Bereichsleiter Thomas Sunn Pedersen.
Bilderserie
In Greifswald wird am 20. Mai 2014 die weltweit größte Fusionstestanlage vom Typ Stellarator in (Vor-)Betrieb genommen. Das Projekt hat bisher mehr als eine Milliarde Euro und viele Jahre Zeit verschlungen. Trotzdem wird daran festgehalten. Warum eigentlich? (Modell der Anlage) Kernenergie wird meistens mit der Energie durch Atomspaltung, wie es in Kernkraftwerken passiert, gleichgesetzt. Doch Energie kann auch durch die Verschmelzung von zwei Atomkernen entstehen. (Im Bild: Deuterium und Tritium verschmelzen zu einem Heliumkern unter Freisetzung eines Neutrons) Auf der Suche nach Energie "Wendelstein 7-X" wird angeschaltet

Die wissenschaftliche Gemeinschaft der Fusionsforscher feierte nun die erfolgreichen Magnetfeldtests. Mit dem Nachweis sogenannter geschlossener Flussflächen im Magnetfeld sei die Voraussetzung für den Betrieb bestätigt worden, sagt der IPP-Bereichsleiter. Noch in diesem Jahr soll in der 725 Tonnen schweren Anlage das erste Plasma erzeugt werden.

In Kernfusionskraftwerken soll später - so die Erwartung der Forscher - analog zu den Prozessen auf der Sonne durch die Verschmelzung von Atomkernen Energie klima- und umweltfreundlich erzeugt werden. Wann die Technik kraftwerksreif sein wird, ist bislang offen. Schon die Inbetriebnahme von "Wendelstein 7-X" hatte sich immer wieder verzögert.

Die Anlage ist nach Institutsangaben nach Fertigstellung die weltweit größte Fusionsanlage vom Typ Stellarator, der im Dauerbetrieb laufen kann. Die Anlage soll noch keine Energie erzeugen, aber die Kraftwerkseignung untersuchen. Damit es tatsächlich zu einer Fusionsreaktion kommt, müsste die Anlage größer sein. Die Erkenntnis ist dennoch ein Meilenstein auf dem Weg zu saubererer Atomkraft.

Quelle: n-tv.de , kpi/dpa
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Neue Gehirnimplantate können unbemerkt eingesetzt werden

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Jul 2015 10:41

bild gehirninplantate.jpg
http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/was-aerzte-ihnen-nicht-erzaehlen/ethan-a-huff/neue-gehirnimplantate-koennen-unbemerkt-eingesetzt-werden.html

25.07.2015


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Neue Gehirnimplantate können unbemerkt eingesetzt werden
Ethan A. Huff

Die so genannte »Wissenschaft« treibt einen Kult damit, Mensch und Maschine zu verschmelzen. Das jüngste Unterfangen ist eine neue Technologie von Gehirnimplantaten, die Menschen in eine Kombination aus Fleisch und Computer verwandeln würde.



Forscher der University of California, Berkeley (UCB) haben ein Konzept entwickelt, dem sie den Namen »neuronaler Staub« verliehen haben. Er könne Menschen zum Zweck der Datensammlung ins Gehirn implantiert werden. Berichten zufolge ist er so klein, dass Menschen nicht einmal merken würden, was sie da im Kopf haben.

Mithilfe eines speziellen Apparats kann der neuronale Staub in den zerebralen Kortex »eingetaucht« werden, berichten Wissenschaftler. Dort würde er unbegrenzt eingebettet bleiben. Und da er durch spezielle piezoelektrische Materialien angetrieben wird, brauchte dieser Staub nicht aufgeladen zu werden. Einmal implantiert, ist er für immer da.



Berichten zufolge enthält dieser neuronale Staub einen ergänzenden Metalloxid-Halbleiter (CMOS), der es möglich macht, die Gehirnaktivität eines Menschen zu überwachen. Nach der Sammlung dieser Daten übermittelt sie der Staub an einen speziellen Transmitter im Schädel dieses Menschen. Das Wall Street Journal (WSJ) beschreibt die Technologie folgendermaßen:

»Tausende biologischer neuronaler Mikrosensoren in der Größenordnung eines Zehntel Millimeters (ungefähr die Dicke eines Menschenhaars) würden elektrische Signale in Ultraschall umwandeln, der außerhalb des Gehirns gelesen werden könnte.«



Mit staatlichen Finanzmitteln unterstützte implantierbare Gehirnchips werden Gedanken der Menschen lesen und kontrollieren



Was ist also der Zweck einer solch invasiven Technologie? Das Team, das die Idee vorstellt, behauptet, neuronaler Staub könne genutzt werden, um chronische Erkrankungen und »schwere Behinderungen« leichter zu behandeln. Das ist oft die Entschuldigung für Mensch-Maschine-Alchemie-Projekte – es solle den Menschen helfen!



Die Kehrseite ist, dass mikroskopisch kleine Schädelimplantate ruchlosen Wesen einen Weg bieten, buchstäblich ins Gehirn von Menschen einzudringen, vielleicht unbemerkt, und ihre Gedanken und Verhaltensweisen auszuforschen. Das ist ein viel wahrscheinlicheres Szenario – eine Art »Malzeichen des Tieres« für jemandes Gehirn, das es sogar Regierungen ermöglichen könnte, den Geist der Menschen zu beherrschen.



Bevor Sie das alles als Verschwörungstheorie abtun, denken Sie daran, dass die amerikanischen Streitkräfte offen zugegeben haben, Gehirn-Computer-Projekte zu finanzieren, die Gedanken und Gefühle der Menschen kontrollieren können. Und niemand anders als UCB-Professor Jose Carmena, der auch am Projekt über neuronalen Staub mitwirkte, war an der Leitung dieses Projekts beteiligt.



Mit rund 70 Millionen Dollar unterstützten die US-Streitkräfte die Forschung in implantierbare Elektroden, die in das Gehirn von Menschen eingesetzt werden könnten, um ihre Gefühle abzulesen und zu kontrollieren. Und auch hier war die Begründung, »geistig kranken Menschen« zu helfen, von ihrer Besessenheit und Abhängigkeit frei zu werden.



»Stellen Sie sich vor, wenn ich alkoholabhängig bin und zum Glas greifen möchte«, erklärte Carmena gegenüber der Zeitschrift MIT Technology Review. »Wir könnten das Gefühl aufspüren und dann im Gehirn stimulieren, dass es nicht dazu kommt.«



Obamas »BRAIN Initiative« verfolgt das Ziel der staatlichen Gedankenkontrolle



Beide Projekte fallen zusammen mit der »BRAIN Initiative« der Obama-Regierung, einem Programm zum so genannten »brain mapping«, das aktiv von den National Institutes of Health (NIH), der National Science Foundation (NSF) und der Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) finanziert wird. Das Programm wird als »Unterstützungs«-System für verletzte Veteranen und Soldaten bezeichnet; andere erkennen darin einen Versuch zu totalitärer Gedankenkontrolle.



»Unsere Generation hat Science Fiction überdauert«, schrieb der New-York-Times-Kolumnist William Safire bereits 2002, er warnte schon damals vor den Gefahren dieser neuen Technologie.



»Genauso wie wir heute über Antidepressiva zur Stimmungsaufhellung verfügen, können wir für morgen eine Art von Botox fürs Gehirn erwarten, das faltige Stimmungen glättet, scheue Menschen in extrovertierte verwandelt oder einem geborenen Nörgler einen Sinn für Humor einpflanzt. Aber welchen Preis wird die menschliche Natur für diese nicht-menschlichen Kunstgriffe zahlen? Was bedeutet das Ausbügeln der physischen und mentalen Unterschiede zwischen den Menschen, begleitet von einer forcierten Anpassung mentaler Außenseiter, für die Vielfalt der Persönlichkeit, die die zwischenmenschliche Dynamik so faszinierend macht?«


Quellen für diesen Beitrag waren u.a.:

unknowncountry.com

wsj.com

technologyreview.com

wireheading.com[PDF]

nytimes.com


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Leser-Kommentare (11) zu diesem Artikel
25.07.2015 | 11:08
MadChengi

Die Bankster Familien sind vermutlich die Verwalter unserer Schein-Heiligen Götter, die sich einst Annunaki nannten und hinterher als Hochstapler mit Namen wie Jhwe, Jahwe, Apollo, Zeus, Jupiter usw. bekannt wurden. Sie verlangen absoluten Gehorsam, wenn das nicht reicht gibt´s ein bisschen "Neuralen Staub" um nachzuhelfen. Schliesslich sind wir ihr Nutzvieh/Sklaven zur Goldgewinnung...warum auch immer, sie wollen GOLD!! (Man lese Der 12.Planet/Zecharia Sitchin -...

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25.07.2015 | 10:51
BewusstSEIN

Die Abwesenheit Gottes auf diesem Planeten treibt immer neue Blüten. Was uns noch blüht, ist noch gar nicht abzusehen. Wenn diesen satanischen Kräften nicht das Handwerk gelegt wird, ist das der baldige Untergang der Menschheit. Aber bitte jammert nicht, wenn es zu spät ist. Es ist nur eine schwache Ausrede, wenn ihr sagt "ich habe ja nichts gewusst" oder "was kann ich denn dagegen tun?" Manche fragen sogar "warum lässt Gott das zu?" Gott kann nur...

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25.07.2015 | 10:42
doro

DAS ZIEL der Bankster-Familien, die unser Geld-Versklavungs-Wirtschafts-System und die Medien beherrschen, ist ein hellbraune RFID-gechippte neu kreierte Rasse, nicht mehr als 500 Millionen weltweit, mit geringem IQ, der gerade so hoch ist, das sie brav gehorchen, willenlos arbeiten konsumieren, verbrauchen und wie beherrschbarte auf Knopfdruck ausschaltbare Marionetten funktionieren: http://www.youtube.com/watch?v=bkUIOGPKUpE ------------------------- Auf dem Weg dahin werden...

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25.07.2015 | 10:36
Ben

Schon Francis Fukuyama hat befürchtet, daß man Drogen allgemein einsetzen wird, um Stimmungs- und Verhaltensextreme zu dämpfen, und daß der Mensch zu einem blassen, fügsamen Zombie degenerieren könnte. Extreme Persönlichkeitstypen werden zum Beispiel mit Prozak ausgelöscht, mit dem Depression bekämpft werden oder die Hyperaktivität ansonsten gesunder Kinder mit Ritalin. Wir sind auf direktem Weg in Huxely negative Utopie der schönen neuen Welt; auch wenn wir äußerlich unverändert...

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25.07.2015 | 10:33
Entwicklungen

Wäre es töricht anzunehmen, dass der Blinde wieder sehend werden könne, im medizin. Sinne, wie im übertragenden?

25.07.2015 | 10:26
Grauber

Nanopartikel werden bereits bewußt von Flugzeugen versprüht - Geo-Engeneering nennen sie das. Denken Sie nicht, dass man diesen " Staub " nicht schon längst miniaturisiert hat ? Die "Herde" zu beherrschen ist das ZIel und der Tod jeglicher Individualität ist das Mittel dazu. Wir werden wohl unbemerkt zu blonden, doofen ELOY gemacht, die von den haarigen MORLOCKS benutzt werden. " Die Würde des Menschen ist unantastbar ", sein freier Wille jedoch...

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Revolutionärer Hände-Druck - Auch Prothesen kommen aus dem 3D-Drucker

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Aug 2015 12:19

bild prothesen 3d drucker.jpg
bild prothesen 3d drucker.jpg (31.38 KiB) 6410-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Auch-Prothesen-kommen-aus-dem-3D-Drucker-article15649651.html
Dienstag, 04. August 2015
Revolutionärer Hände-Druck - Auch Prothesen kommen aus dem 3D-Drucker

Eine neue Hand aus dem 3D-Drucker: Das soll auch Menschen ohne Zugang zu Hightech-Prothesen helfen. Entwickler feiern die Idee weltweit. Sie soll auch für Menschen mit geringem Einkommen zugänglich und erschwinglich sein.



Finger aus buntem Plastik, die greifen können - aus dem 3D-Drucker. Die künstliche Hand ist rudimentär, die Idee aber revolutionär. Weltweit verfolgen Forscher das Ziel, Handprothesen zu entwickeln, die für jeden zugänglich und erschwinglich sind. Für Menschen ohne soziale Absicherung, die sich Hightech-Prothesen nicht leisten können, wäre das eine enorme Hilfe. Doch noch sind die Prototypen nicht massentauglich.

Wer das Pech hat, eine Hand zu verlieren, aber im Umkreis von Omaha lebt, der kann direkt bei Jorge Zuniga eine künstliche Hand bekommen. Aus Plastikgliedern und Kordeln. Die Glieder kommen aus dem 3D-Drucker. Zunigas Mission: individuell angepasste, günstige Prothesen für Menschen, die sich das sonst nicht leisten könnten. "Aber es ist noch zu früh, um der Masse helfen zu können", sagt er. Zuniga leitet an der Creighton University in Omaha (US-Staat Nebraska) das Projekt "Cyborg Beast". "Die Forschung steht noch sehr am Anfang", sagt er.
"Besser das als gar nichts"
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Von unbeweglich bis gefühlsecht: Prothesen einst und heute Von unbeweglich bis gefühlsecht: Prothesen einst und heute Von unbeweglich bis gefühlsecht: Prothesen einst und heute Von unbeweglich bis gefühlsecht: Prothesen einst und heute Von unbeweglich bis gefühlsecht Prothesen einst und heute

Das einfachste Modell funktioniert rein mechanisch - mit den Muskeln des Trägers. Durch die verschraubten Glieder der Plastik-Hand laufen Kordeln, die von den Muskeln bewegt werden. Die Finger ziehen sich dann zusammen oder strecken sich. Diese Prothesen ermöglichen nur eine Greifbewegung - ähnlich wie eine Zange. "Besser das als gar nichts", sagt Boris Bertram, Leiter der Abteilung für Armprothetik an der Universitätsklinik Heidelberg. "Funktionell sind diese Hände sehr gut - auch wenn es nicht dem entspricht, was zum Beispiel in Deutschland Stand der Technik ist."

Bertrams moderne Prothesen kosten mindestens 2000 Euro für eine unbewegliche Variante - und bis zu 75.000 Euro für eine hochfunktionelle Teilhand mit Silikonschaft. In Deutschland tragen die Krankenkassen die Kosten von Prothesen - in vielen anderen Ländern nicht. Gerade dort hat die Idee einer Open-Source-Prothese großes Potenzial, denn der Bedarf ist groß. Nicht nur nach Unfällen brauchen Menschen neue Gliedmaßen. Manche werden ohne Finger oder Hände geboren, andere verlieren Extremitäten durch Minen oder andere Waffen. Auch viele Diabetes-Patienten büßen Beine oder Arme ein.
Eine Milliarde Menschen mit Behinderung weltweit
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Medizinische Neuheit aus Wien: Erste fühlende Beinprothese macht Hoffnung 21.06.15 – 01:30 min Mediathek Medizinische Neuheit aus Wien Erste fühlende Beinprothese macht Hoffnung

Insgesamt schätzt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Zahl der Menschen mit einer Behinderung auf eine Milliarde. 80 Prozent davon leben in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, wo der Zugang zu medizinischer Grundversorgung beschränkt ist. Für die meisten von ihnen sind künstliche Hightech-Gliedmaßen unerreichbar. "Es ist eine große Herausforderung, Prothesen zu jenen Menschen zu bringen, die sie am meisten brauchen", sagt Zuniga.

Wo Armut herrscht, ist meist auch ein 3D-Drucker fern. Die Organisation E-Nable versucht daher, die sogenannte Robohand über eine Online-Gemeinschaft von Freiwilligen zugänglich zu machen. E-Nable bringt über ihr weltweites Netzwerk Patienten und Besitzer von 3D-Druckern in Kontakt, auch Zuniga ist Mitglied. Auf diesem Weg gibt es die fertige Prothese mitunter sogar kostenlos. Die Designs von Zuniga und andere Modelle sind im Internet als Open-Source-Datei frei verfügbar.
Noch ist es ein Experiment

Auf der Website Thingiverse sammeln und tauschen Nutzer digitale Design-Daten. Das Material für einen Hand-Bausatz kostet etwa 20 bis 50 US-Dollar (18 bis 45 Euro). Wer Internet und Zugang zu einem 3D-Drucker hat, kann eine Hand-Prothese ausdrucken. Manche Druckpläne sind allerdings lizenziert und müssen bezahlt werden.

Die 3D-Drucker legen durch Schmelzschichtung (Fused Deposition Modeling) Schicht um Schicht von geschmolzenem Plastik aufeinander. Strangpressen bewegen sich in drei Dimensionen und folgen dabei den Koordinaten aus einer digitalen Datei. Noch ist das Ganze ein Experiment. "Und das muss man auch deutlich machen, wenn man solche Hände nach außen gibt", sagt Zuniga. Seine bisherigen Erfahrungen: Bei Temperaturen über 50 Grad Celsius passen die Plastik-Prothesen nicht mehr gut. Und im Gebrauch bricht eine von fünf Händen an irgendeiner Stelle. "Man muss den Leuten sagen: Sie sind nicht sehr haltbar."
Kein perfekter Ersatz

Kinder können mit solchen Modellen schwimmen, sich an einer Schaukel festhalten oder einen Fußball fangen, aber nicht am Klettergerüst turnen. Ein voller Ersatz für eine Hand sind diese Prothesen also nicht. "Aber auch modernste Bauteile stoßen irgendwann an Grenzen", sagt der Experte Bertram. Selbst mit Hightech-Modellen sei ein Handstand undenkbar.

Deutsche Sanitätshäuser und Kliniken dürften die einfachen Ersatzhände aus dem 3D-Drucker nicht herstellen, da sie dem Medizinproduktegesetz unterliegen. "Das soll den Patienten schützen", sagt Bertram - die Materialien seien für den deutschen Markt nicht geprüft und zugelassen.

Moderne Prothesen funktionieren myoelektrisch: Sie nutzen elektrische Spannung, die in den Muskelzellen über biochemische Prozesse entsteht. Diese fortgeschrittene Technologie wollen drei junge Ingenieure und Designer in Japan nun auch für Hand- und Armprothesen aus dem 3D-Drucker nutzen. Ihr Tokyoter Unternehmen Exiii entwickelt gerade den Prototyp Handiii. Der Plan soll ebenfalls frei im Netz zugänglich sein. Die Materialkosten liegen bei rund 300 US-Dollar (rund 270 Euro).
Handprothesen, die sich jeder leisten kann
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Handprothesen zu entwickeln, die sich jeder leisten kann: Daran hat - soweit bekannt - zuerst Richard Van As gearbeitet. Aus eigener Not. Der Zimmermann aus Südafrika schnitt sich 2011 bei einem Unfall vier Finger der rechten Hand ab. Heute kann er trotzdem wieder arbeiten. Zusammen mit dem Washingtoner Special-Effects-Künstler Ivan Owen baute er sich eine Robohand aus dem 3D-Drucker. Die beiden Pioniere machten ihre Baupläne auf Thingiverse zugänglich. Die Robohand zusammenzubauen ist nicht viel schwieriger als ein komplexes Lego-Modell - und so sieht sie auch aus. "Sie ist kosmetisch eher fragwürdig. Das ist ein Standard, den man in Deutschland ganz schlecht verkauft kriegt", sagt Bertram.

In Ländern wie Uganda oder Sierra Leone ist das anders. Eine Behinderung bedeutet dort meist ein Leben ohne Versorgung, in Armut. Eine aus privilegierter Sicht provisorische Prothese kann die Rettung sein. Und manche Kinder in den USA liebten Plastikhände im Roboter-Style, heißt es in Berichten über "Cyborg Beast". In Japan werben die Macher von Handiii sogar mit dem Maschinen-Look - als Alternative zur hautfarbenen, puppenartigen Standard-Prothese. 3D-Innovation statt Einheitsbrei.
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Prothesen, Spielzeug, Eierbecher: 3D-Drucker spuckt alles aus Prothesen, Spielzeug, Eierbecher: 3D-Drucker spuckt alles aus Prothesen, Spielzeug, Eierbecher: 3D-Drucker spuckt alles aus Prothesen, Spielzeug, Eierbecher 3D-Drucker spuckt alles aus

Quelle: n-tv.de , Sophie Rohrmeier, dpa
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Bewiesen: Erdöl ist kein fossiler Brennstoff

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Aug 2015 11:18

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Bewiesen: Erdöl ist kein fossiler Brennstoff
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erdoel-BM-Bayern-DuesseldorfWissenschaftler der KTH, die Königlich Technische Hochschule Stockholm, Schwedens grösste technische Universität, haben bewiesen, dass fossile Tiere und Pflanzen nicht notwendig sind um Rohöl oder Erdgas zu formen. Dieses Ergebnis bedeutet eine radikale Wende in der Auffassung, woher Erdöl stammt. Und es bedeutet, es wird viel leichter sein, diese Energieressourcen zu finden und das Quellen überall auf der Welt anzutreffen sind.

Das Resultat ihrer Forschung bestätigt die Aussagen von Freeman aus August 2008 „Welche Energiekrise?“, wo er erklärte, Erdöl entstand nicht aus biologischen Lebewesen, sondern wird permanent in der Erdkruste produziert, das sogenannte abiotische Öl.

“Mit Hilfe unserer Forschung wissen wir sogar wo Öl in Schweden gefunden werden kann!” sagt Vladimir Kutscherov, Professor der KTH Abteilung für Energietechnologie in Stockholm.

Zusammen mit zwei Forschungskollegen, hat Professor Kutscherov den Prozess von Druck und Hitze simuliert, welcher natürlich im Inneren der Erdkruste stattfindet. Dieser Prozess produziert Hydrokarbone, die Grundbausteine für Öl und Erdgas.

Laut Kutcherov sind diese Resultate ein klares Anzeichen, dass die Ölquellen nicht austrocknen, was lange von Forschern und Experten in diesem Bereich befürchtet wurde.

Er fügt hinzu, es ist unmöglich, dass fossiles Öl nur durch die Erdanziehung oder andere Kräfte bis auf 10,5 Kilometer abgesickert ist, wie zum Beispiel im Golf von Mexiko. Das ist, laut Kutcherov, zusätzlich zu seinen eigenen Forschungsresultaten, ein weiterer Beweis, diese Energiequelle entsteht ohne Fossilien – etwas was eine rege Debatte unter den Wissenschaftlern für lange Zeit auslösen wird.

“Es gibt keinen Zweifel, unser Forschung hat gezeigt, Rohöl und Erdgas können ohne Zusatz von Fossilien entstehen. Alle Gesteinsformationen können der Ort für Öllagerstätten sein,“ sagt Kutcherov und er fügt hinzu, dies trifft auf Gebiete zu, die bisher als mögliche Fundorte für diese Energieform unerforscht blieben.

Diese Entdeckung hat mehrere positive Aspekte. Die Erfolgschance Öl zu finden wird dramatisch erhöht – von 20 auf 70 Prozent. Da die Suche nach Öl und Gas extrem teuer ist, werden die Kosten radikal sich für die Ölgesellschaften verringern und schlussendlich auch für den Konsumenten.

“Das bedeutet eine Einsparung von Milliarden von Kronen,” sagt Kutcherov.

Um die erfolgsversprechenden Orte für eine Bohrung zu identifizieren, hat Professor Kutcherov durch seine Forschung eine neue Methode entwickelt. Die Welt wird in ein feines Netzwerk aufgeteilt. Dieses Netz ist mit Erdspalten gleichzusetzen, bekannt als Flusskanäle durch Schichten in der Erdkruste. Ein guter Ort um eine Bohrung durchzuführen ist dort, wo die Spalten zusammenstossen.

Laut Professor Kutcherov, sind diese Ergebnisse extrem wichtig, da mindestens 61 Prozent des Weltenergieverbrauchs mit Rohöl und Erdgas abgedeckt wird.

Der nächste Schritt sind weitere Experimente, speziell um die Methoden zu verfeinern, welche es leichter machen, die richtigen Punkte für eine Bohrung festzulegen.

Die Forschungsergebnisse von Vladimir Kutcherov, Anton Kolesnikov and Alexander Goncharov wurden im August 2009 im Nature Geoscience, Volume 2 veröffentlicht.

Öl entsteht durch einen chemischen Prozess unter Druck und Hitze in der Erdkruste, und findet andauernd statt. Öl gibt es im Überfluss, wir schwimmen auf Öl und es kann nie ausgehen.

Entdeckt haben es die Russen schon vor mehr als 70 Jahren, als sie zu ihrer Überraschung feststellten, ihre Ölfelder füllen sich wieder von alleine auf. Darauf haben sie eine spezielle Technik entwickelt, um auf bis zu 13 Kilometer zu bohren. Sie fanden heraus, man findet praktisch überall Öl, man muss nur tief genug suchen.

Die beste Chance hat man dort, wo Erdplatten sich treffen oder die Erde sich spaltet. Dadurch findet das in der Tiefe produzierte Öl seinen Weg nach oben und füllt dann das poröse Gestein oder Sediment, dass der Mensch dann anzapft.

Das Öl fliesst also in den Erdschichten nicht von oben nach unten, sonder weil es leichter ist von unten nach oben und sammelt sich knapp unter der Erdoberfläche.

Dies wird eindeutig dadurch bestätigt, alle wichtigen grossen Ölvorkommen der Welt sind auf oder in der Nähe von Gräben und Spalten, wie den afrikanischen Graben, der von der Mitte Afrikas von Uganda, über Kenia, Sudan und Äthiopien hoch läuft und dann aber weiter übers Rote Meer nach Jemen, Saudi Arabien, Irak, Iran, bis ins Kaspische Meer führt. Entlang dieser Linie gibt es gigantische Öl- und Gasvorkommen.

Laut neuesten Entdeckungen hat Uganda mehr Öl als Saudi Arabien. Auch Berichte über sehr reiche Ölquellen in Haiti und Kuba bestätigen diese These, denn die Erbeben dort sind ja weil Erdplatten sich verschieben und es Erdspalten gibt.

Was uns die Erdölkonzerne, Geologen, Gelehrten und Medien erzählen, Erdöl ist fossilen Ursprungs und hat sich nur einmal in der Erdgeschichte vor 500 Millionen Jahren entwickelt, ist komplett falsch. Tatsächlich wurde noch nie diese biotische Theorie bewiesen, sondern sie wurde ungeprüft über die letzten hundert Jahre gelehrt und als richtig angenommen. Es ist ein völliger Irrtum oder in Wirklichkeit, eine bewusst platzierte Desinformation.

Es gibt deshalb auch kein sogenanntes “Peak Oil”. Das ist auch ein Märchen welches die Ölkonzerne erfunden haben und viele Panikmacher benutzen, um das baldige Ende des Ölzeitalters anzukündigen. Das Motiv der Ölkonzerne ist nämlich den Eindruck zu erwecken, es wäre rar und kostbar und deshalb teuer. Dabei ist es im Überfluss vorhanden und könnte billig sein. Das wäre aber sehr schlecht fürs Geschäft. Das gleiche Spiel läuft auch bei den Diamanten. Die gibt’s reichlich, werden aber künstlich knapp gehalten, um einen hohen Preis zu erzielen.

Beides, Öl und Diamanten, sind aus Kohlenstoff, eines der häufigsten Elemente auf der Erde und in unserem Sonnensystem. Kohlenstoff gibt’s überall, am meisten im Erdinneren. Wir Menschen, alle Lebewesen und Pflanzen sind aus Kohlenstoff, der ursprünglich in einem lange vergangenen Stern entstanden ist, der sich in einer Supernova auflöste. Wir sind alle Sternenkinder.

Deshalb, Erdöl und Erdgas ist definitiv kein fossiler Brennstoff der bald ausgeht, sondern ein Geschenk, welches die Erde kontinuierlich produziert. Es geht beim US-Imperialismus mit ihren Kriegen und Eroberungen nicht darum das Öl zu stehlen, sondern um die Kontrolle über die Förderung zu haben, denn das Öl muss im Boden bleiben und nur so viel auf den Markt kommen, wie sie bestimmen und nur an den gehen den sie wollen. Es geht um ein Energie-Monopol, genau wie De Beers das Monopol auf Diamanten hat.

quelle: Geschrieben von Freeman
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Öffnet die Europäische Organisation für Kernforschung ein Portal zu einer

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Aug 2015 09:58

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16.08.2015


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Öffnet die Europäische Organisation für Kernforschung ein Portal zu einer anderen Dimension ?
Michael Snyder

Was um alles in der Welt treiben die da bei CERN? Spielen die Forscher dort womöglich mit Kräften herum, die sie schlichtweg nicht begreifen? Ich werde mit Ihnen in diesem Artikel über einige Dinge sprechen, die zutiefst beunruhigend sind.



Die Europäische Organisation für Kernforschung (CERN) beschäftigt sich damit, absichtlich Partikel ineinander krachen zu lassen, und das bei unglaublich hohen Geschwindigkeiten. Das klingt wirklich gefährlich, finden Sie? Mit dieser Meinung stehen Sie alles andere als allein dar. Aus aller Welt melden sich Forscher mit Mahnungen. Sie befürchten, die bizarren Experimente, die am CERN-Standort in der Schweiz stattfinden, könnten ein schwarzes Loch aufreißen, den gesamten Planeten vernichten oder ein Portal in eine andere Dimension öffnen. Ernst genommen wurden diese Bedenken nicht, stattdessen machen die CERN-Wissenschaftler einfach weiter. Sie lassen mehr und mehr Partikel kollidieren, und das bei immer aberwitzigeren Geschwindigkeiten.



Kürzlich traf ich mich mit Brad Scott, der erklärte, das schreckliche Erdbeben, das am 25. April Nepal heimsuchte, falle zeitlich mit einigen sehr ungewöhnlichen Aktivitäten am Large Hadron Collider (LHC) zusammen, dem Großen Hadronen-Speicherring. Diese Theorie war völlig neu für mich und weil ich von Natur aus skeptisch bin, beschloss ich, der Sache zunächst einmal selbst nachzugehen, bevor ich ihm Glauben schenkte. Mittlerweile weiß ich, dass es sehr, sehr schwer ist, in dieser Sache endgültige und unumstößliche Schlussfolgerungen zu ziehen. Sehen Sie sich dieses Video an und fällen Sie Ihr eigenes Urteil.

Von einem bin ich aber voll und ganz überzeugt: Die Aktivitäten von CERN geben Anlass zu allergrößter Sorge. Aber bevor wir uns weiter mit dem Thema befassen, hier noch einige ziemlich gute grundlegende Informationen über den Large Hadron Collider aus dem Online-Lexikon Wikipedia:

»Der Large Hadron Collider (LHC, deutsche Bezeichnung Großer Hadronen-Speicherring) ist ein Teilchenbeschleuniger am Europäischen Kernforschungszentrum CERN bei Genf. In Bezug auf Energie und Häufigkeit der Teilchenkollisionen ist der LHC der leistungsstärkste Teilchenbeschleuniger der Welt. An Planung und Bau waren über 10 000 Wissenschaftler und Techniker aus über 100 Staaten beteiligt, es kooperierten hunderte Universitätslehrstühle und Forschungsinstitute. Die maßgebliche Komponente ist ein Synchrotron in einem 26,7 Kilometer langen unterirdischen Ringtunnel, in dem Protonen oder Blei-Kerne gegenläufig auf nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und zur Kollision gebracht werden.

[…] Nach Wiederinbetriebnahme am 20. November 2009 fanden drei Tage später in den Teilchendetektoren die ersten Proton-Proton-Kollisionen statt, weitere sechs Tage später erreichte der Protonenstrahl mit 1,05 TeV die Energie des Tevatrons, des bis dahin stärksten Teilchenbeschleunigers. Während des Winters 2009/10 wurden am Teilchenbeschleuniger Verbesserungen vorgenommen, die 3,5 TeV pro Strahl, also eine Schwerpunktsenergie von sieben TeV, erlaubten. Am 30. März 2010 fanden erstmals Kollisionen mit dieser Energie statt. Alle Verantwortlichen zeigten große Zufriedenheit, so auch CERN-Generaldirektor Rolf-Dieter Heuer.«

Inzwischen finden nach längerer Umrüstung erneut Versuche statt und die Zahl der Partikel, die man kollidieren lässt, wird weiter steigen.



Ist es wirklich eine gute Idee, die Zahl der Kollisionen so stark zu erhöhen? Hier ein Auszug aus einer neueren Pressemitteilung, in der einige der spezifischen technischen Details dargelegt werden:

»Wie bei jeder Maschine, die in Sachen Energie in Neuland vorstößt, bekommen es auch die Betreiber des LHC Tag für Tag mit zahlreichen Herausforderungen zu tun. Seit dem Beginn des zweiten Laufs wurde schrittweise die Intensität der beiden LHC-Strahlen erhöht, die in gegenläufiger Richtung mit nahezu Lichtgeschwindigkeit um den 27 Kilometer langen Ring geschickt werden. Bei seinem bisherigen Rekord arbeitete der LHC mit Strahlen, die aus bis zu 476 Paketen mit 100 Milliarden Protonen bestanden und bei denen es alle 50 Nanosekunden zu Kollisionen kam. In den kommenden Tagen wird die Intensität noch weiter gesteigert, indem der Rhythmus auf 25 Nanosekunden gesteigert wird. Nach einer geplanten technischen Unterbrechung Anfang September werden die Teams imstande sein, die Zahl der Pakete weiter zu erhöhen. Ziel ist es, bis Jahresende über 2000 Pakete pro Strahl zu erreichen.

›Während der Phase, in der die Hardware in Betrieb genommen wurde, haben wir gelernt, sehr sorgfältig die gewaltige Energie zu handhaben, die in den Magneten gespeichert ist. Mit Inbetriebnahme des Strahls müssen wir nun schrittweise lernen, die Strahlenergie zu speichern und mit ihr umzugehen‹, sagte Frédérick Bordry, CERN-Direktor für Beschleuniger. ›Unser Ziel für 2015 ist es, für den LHC die nominelle Leistung von 13 TeV zu erreichen, um dann von 2016 bis 2018 dieses Potenzial nutzen zu können.‹«

Bei Volllast kann der Large Hadron Collider eine Milliarde Protonen pro Sekunde aufeinander prallen lassen – eine nahezu unvorstellbare Menge. Was genau hoffen die Wissenschaftler damit zu erreichen? Wenn man liest, was in den Mainstream-Medien über den LHC steht, geht es in erster Linie um schnöde Forschungsziele, die scheinbar all den Aufwand an Zeit, Mühe und Geld überhaupt nicht rechtfertigen. Kann es sein, dass die Führungsriege von CERN in Wirklichkeit andere Dinge plant?



Leiter von CERN ist der Physiker Sergio Bertolucci und er hat erklärt, der LHC werde möglicherweise eine »Tür« erschaffen, die zu »einer zusätzlichen Dimension« führt. Wie er sagte, könne vielleicht etwas durch diese Tür kommen oder »wir schicken etwas hindurch«:

»Ein ranghoher Mitarbeiter am Large Hadron Collider (LHC) sagte, die gewaltige Maschine werde möglicherweise bislang unvorstellbare wissenschaftliche Phänomene erschaffen oder entdecken, ›unbekannte Unbekannte‹ wie beispielsweise ›eine zusätzliche Dimension‹.

›Vielleicht kommt etwas durch diese Tür oder wir schicken etwas durch sie hindurch‹, erklärte Sergio Bertolucci diese Woche im CERN-Hauptquartier gegenüber Reportern. Bertolucci ist der wissenschaftliche Leiter des CERN.«

Warum sollte jemand ein Portal zu einer anderen Dimension erschaffen wollen, wenn man überhaupt nicht weiß, was dahinter ist?! Oder weiß er es doch? Andere bekannte Forscher haben sich ebenfalls besorgt darüber geäußert, was am CERN alles geschehen könnte.



Stephen Hawking beispielsweise deutet an, dass der LHC möglicherweise ein schwarzes Loch erschaffen kann, das unsere Welt verschlingt und das gesamte Universum zerstört:

»Das ›Gottesteilchen‹, das nach Auffassung der Wissenschaft die Welt hat entstehen lassen, könnte sie auch wieder beenden, sagt Stephen Hawking.

Das so genannte Higgs-Partikel ›hat die beunruhigende Eigenschaft‹, bei extrem großen Energiemengen instabil zu werden. Es könne zu einem schwarzen Loch kommen, das einen Zusammenbruch des Universums auslöst, warnte der legendäre britische Physiker in seinem neuen Buch Starmus, so der Daily Express.

›Es könnte jederzeit passieren und wir würden davon überrascht werden‹, schreibt Hawking in dem Buch.«

Andere stellen Fragen eher philosophischer Natur. Warum beispielsweise enthält das Logo für CERN die »666«?

Und warum steht direkt vor dem CERN-Hauptquartier eine Statue des Hindu-Gottes Shiva (Spitzname »der Zerstörer«)? In diesem YouTube-Video verweist Jim Staley auf diese Dinge, wie auch auf die Tatsache, dass der LHC an einem Ort gebaut wurde, wo zu Zeiten der Römer eine »Apollyon« gewidmete Stadt stand? Ich kann Ihnen dieses 13-minütige Video nur dringend ans Herz legen.



Was sollen wir von alledem halten? Pfuschen europäische Forscher – wissentlich oder unwissentlich – mit einigen sehr dunklen Mächten herum? Hoffen wir, dass wir nicht schon bald eine klärende Antwort auf diese Frage erhalten, denn die Antwort wird uns möglicherweise nicht gefallen.



Und natürlich belässt es die wissenschaftliche Gemeinde dabei nicht. Aktuell gibt es Planungen, 2026 einen noch größeren Teilchenbeschleuniger einsatzbereit zu haben:

»Die Physiker hoffen, noch größere Teilchenbeschleuniger zu bauen, um Kollisionen auszulösen, die noch energiereicher als die am LHC sind. Sie versprechen sich davon, auf diese Weise neue Partikel zu entdecken und ein besseres Verständnis der schwarzen Materie zu entwickeln. Der vorgeschlagene International Linear Collider beispielsweise wäre über 30 Kilometer lang und würde nicht wie der LHC und andere Teilchenbeschleuniger über das vertraute ringförmige Design verfügen, vielmehr würden hier zwei Beschleuniger frontal zueinander aufgebaut. Das Projekt ist noch in der Planungsphase, könnte aber in Japan errichtet werden. Die Forscher hoffen auf eine Inbetriebnahme im Jahr 2026.«

Ich habe auch nicht auf alles eine Antwort, aber ich hoffe, in diesem Artikel einige sehr wichtige Fragen aufgeworfen zu haben.


Copyright © 2015 by EndOfTheAmericanDream

Bildnachweis:"CERN shiva" by Arpad Horvath - Own work. Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.
Leser-Kommentare (15) zu diesem Artikel
16.08.2015 | 10:51
duckorgrouse

Wenn du keine Ahnung von den einfachsten physikalischen Grundlagen hast, dann konstruier Verschwörungen – davon profitiert bestens der Kopp-Verlag. CERN hat zum Absturz der Germanwings Maschine Flug Nr. 9525 geführt, selbstverständlich auch das schreckliche Erdbeben, das am 25. April Nepal heimsuchte, verursacht und sicher auch den Tsunami, der zur Kernschmelze in Fukushima geführt hat. Wie gut, dass es diese Kundschaft gibt, die diesen Blödsinn glaubt. Und da schreibt der...

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16.08.2015 | 10:43
TC

"....das schreckliche Erdbeben, das am 25. April Nepal heimsuchte, falle zeitlich mit einigen sehr ungewöhnlichen Aktivitäten am Large Hadron Collider (LHC) zusammen, dem Großen Hadronen-Speicherring...." Vielleicht war es aber auch einfach nur ein wenig Geo-Engineering der Pest des Universums: "Geo-Engineering/Haarp: Technologie für die ul­ti­ma­ti­ve Kriegs­füh­rung (Erdbeben, Wetter/Klima, elek­tro­mag­ne­ti­sche Wel­len...)" -> http://goo.gl/Ela86h

16.08.2015 | 10:35
denkanstoss

ich schätze die Absichten, die hinter allen diesen Aktivitäten stecken als doch etwas profaner ein. Eingedenk unserer historischen Erfahrung mit der Skrupellosigkeit von Mainstream-Wissenschaftlern möchte ich annehmen, daß man Wege sucht, Antimaterie zu erzeugen und zu beherrschen. Den Nutznießer würde damit das Erschaffen der ultimativen Waffe in die Hand gegeben und ein Erpressungsinstrument zu Beherrschung nicht nur dieses Planeten...

16.08.2015 | 10:33
Thulkraft

:-) DH.v.SS

16.08.2015 | 09:34
Ben

Was in Cern abgeht, das ist der Wahnsinn mit Methode. Cern wäre nebenbei auch der Beweis, daß es keine ausserirdischen Besucher gab. Die hätten sich auf dem Weg zur Lichtgeschwindigkeit 1000 mal verseucht und in die Luft gesprengt. Das wäre eine Risiko-Spezies wie wir, die jeden Tag mit ihrer eigenen Auslöschung spielt. Der Weg in den Weltraum ist gepflastert mit Tianjin-Explosionen oder radioaktivem Fallout. Das ist schon eine bemerkenswerte Tatsache, daß die Werbung an den...

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16.08.2015 | 09:21
:-D

@ Uri, und Sie gehören zu den 5% schlaueren oder wie??
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Energiequelle der Zukunft ? - Kanadier planen Kernfusion mit Dampfkraft

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Aug 2015 12:03

bild Kanadier planen Kernfusion mit Dampfkraft.jpg
bild Kanadier planen Kernfusion mit Dampfkraft.jpg (45.84 KiB) 6282-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Kanadier-planen-Kernfusion-mit-Dampfkraft-article15725406.html
Montag, 17. August 2015
Energiequelle der Zukunft ? - Kanadier planen Kernfusion mit Dampfkraft

Von Kai Stoppel

Saubere und unerschöpfliche Energie ist ein Menschheitstraum. Eine Firma aus Kanada will diesen wahr machen und den ersten kommerziellen Fusionsreaktor bauen. Investoren stecken Millionen in das Projekt, das einen neuen Ansatz verfolgt.



Die Suche nach einem Weg, die Kraft der Sonne auf der Erde zu bändigen, gleicht der Suche nach dem Stein der Weisen. Saubere Energie aus Kernfusion, der Verschmelzung von Atomkernen, ist schon seit den 1970er-Jahren das Ziel von Forschern und Tüftlern. Alle Energieprobleme auf der Erde könnten auf einen Schlag gelöst werden. Jedoch: Einen funktionierenden Reaktor, der konstant mehr Energie produziert, als er verbraucht, gibt es bis heute nicht. Kostengünstiger Strom lässt sich mit Kernfusion nicht erzeugen. Noch nicht. Das will ein Unternehmen aus Kanada nun ändern - mit einem neuartigen Konzept soll der Energiemarkt revolutioniert werden. Und das schon in naher Zukunft. Die Methode ist: ungewöhnlich.

Das im Jahr 2002 gegründete Unternehmen General Fusion aus dem kanadischen Vancouver arbeitet an einem Reaktor, der unter anderem auf dem Prinzip von Hammer und Amboss beruht. Daher rührt auch die ungewöhnliche Form der Anlage. Gleichzeitig kombiniert sie bisher bekannte Techniken auf eine neue Weise.

Bislang wurden vor allem zwei Methoden zur Erzeugung von Kernfusion verfolgt: Bei der einen wird bis zu 100 Millionen Grad heißes Plasma aus Wasserstoff in ein Magnetfeld eingeschlossen - wie etwa bei dem noch im Bau befindlichen Fusionsreaktor Iter in Südfrankreich. Bei der anderen Methode wird das Plasma mittels starker Laser extrem zusammengepresst, damit es verschmilzt - die sogenannte Trägheitsfusion. Im Herbst 2013 war es US-Forschern erstmals überhaupt gelungen, mittels Trägheitsfusion mehr Energie zu erzeugen als für deren Zündung verbraucht wurde.
"Hammer" und "Amboss" verdichten das Plasma

"Was wir machen wollen, ist ein Mittelweg", sagte Michel Laberge, Gründer und leitender Forscher von General Fusion, jüngst in einem Interview mit dem US-Sender CNBC. Dieser Ansatz wird "magnetized target fusion", also etwa magnetische Zielobjekts-Fusion genannt. Wie das funktionieren soll? Das 65-köpfige Team will mit einem Magnetfeld heißes Plasma aus Wasserstoff erzeugen, das von oben und unten in eine Stahlkugel injiziert wird. In dieser dreht sich ein Strudel aus heißem, geschmolzenen Metall, der das Plasma einschließt (in dem unteren Video verdeutlicht eine Animation den Vorgang).

Dann kommt die Spezialität der Anlage ins Spiel: Hammer und Amboss. An den Außenwänden des Kugelreaktors sind viele Kolben befestigt. Diese sausen mittels Dampfkraft synchron auf die Kugel nieder - wie ein Hammer auf einen Amboss. Beim Aufprall entstehen dann, so der Plan, Schockwellen, die das Plasma in der Mitte des flüssigen Metall-Wirbels zusammenpressen - und fusionieren lassen. Das Praktische daran: Das flüssige Metall kann die Kernfusion kühlen und gleichzeitig ihre Hitze an einen Wärmetauscher nach außen ableiten. In diesem wird dann Wasser zu Dampf, der wiederum eine Turbine antreibt, die schließlich den gewünschten Strom erzeugt.

General Fusion spricht bei seiner Methode von drei Vorteilen im Unterschied zu bisherigen Fusions-Konzepten: Der spezielle Aufbau schone erstens das Material des Reaktors, benötige zweitens nur ein Prozent der Energie, um die Fusion zu ermöglichen und verbrauche drittens keine teuren Materialien für den Einschluss des Plasmas - wie es bei anderen Systemen, die auf dem Prinzip der Trägheitsfusion basieren, notwendig ist.
Fusions-Strom soll günstiger als Strom aus Kohlekraftwerken sein

Das Unternehmen plant, einen 100-Megawatt-Reaktor zu bauen, der eine Stadt von 75.000 Einwohnern mit Strom versorgen kann. Der Strom soll dann 0,07 Dollar die Kilowattstunde kosten - eingerechnet der Investitionskosten für das Kraftwerk. Zum Vergleich: In Nordamerika kostet eine Kilowattstunde Strom aus Gaskraftwerken 0,064 Dollar, aus Wasserkraft 0,085 Dollar und aus Kohlekraft 0,095 Dollar. Und General Fusion hat es eilig, das alles Wirklichkeit werden zu lassen: "Wir wollen das in zehn Jahren hinkriegen", sagt General-Fusions-Gründer Laberge. Zum Vergleich: Der multinationale Fusionsreaktor Iter in Frankreich wird frühestens ab 2027 mit Fusions-Experimenten starten.
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Derzeit arbeitet General Fusion an der Produktion der Teilsysteme - Kugel, Kolben und Plasma-Injektoren. Erst in einem nächsten Schritt soll ein Prototyp in voller Größe gebaut werden. Der praktische Nachweis, dass das Konzept der Kernfusion auch aufgeht, steht also noch aus. Jedoch scheinen namhafte Investoren zuversichtlich zu sein: Mehr als 100 Millionen US-Dollar will General Fusion bereits eingesammelt haben. Unter den Investoren ist auch Jeff Bezos, der Gründer und Präsident von Amazon, dessen Investmentfirma Bezos Expedition an dem Projekt beteiligt ist.

Allerdings gab es in der Vergangenheit schon häufiger die Meldung eines "völlig neuen Ansatzes" bei der Kernfusion. In den 1970er Jahren etwa lagen die Hoffnungen auf der Trägheitsfusion. Bei der praktischen Umsetzung haben sich am Ende jedoch immer wieder unvorhergesehene Probleme ergeben, die einer kommerziellen Nutzung im Wege standen. Ungeachtet dessen forschen heute mehr Unternehmen und Wissenschaftler denn je an einer Realisierung des Traums von der unerschöpflichen Energiequelle. Zuletzt stellten US-Forscher ein neues Konzept für einen vergleichsweise kostengünstigen Reaktor vor, der aber noch theoretischer Natur ist. Der US-amerikanische Rüstungs- und Technologiekonzern Lockheed Martin arbeitet ebenfalls an einem Mini-Fusionskraftwerk. Vielleicht wird der Traum irgendwann wahr.
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Bis zuletzt wurden im inneren der Anlage, die 725 Tonnen auf die Waage bringt, Hitzeschilder montiert. Kernenergie wird meistens mit Energiegewinnung durch Atomspaltung, wie es in Kernkraftwerken passiert, gleichgesetzt. Das Geld stammt aus Mitteln des Bundes, der Europäischen Union und des Landes Mecklenburg Vorpommern. Auf der Suche nach Energie "Wendelstein 7-X" wird angeschaltet

Quelle: n-tv.de
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Tödliches Natriumzyanid und deutsche Windräder

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Aug 2015 11:55

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http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/edgar-gaertner/toedliches-natriumzyanid-und-deutsche-windraeder.html

18.08.2015


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Tödliches Natriumzyanid und deutsche Windräder
Edgar Gärtner

Wenige Tage nach der gigantischen Explosion im Hafen von Tianjin herrscht noch immer Unklarheit über deren Ursachen. Die chinesischen Behörden geben Informationen nur tröpfchenweise frei. Dabei sollten gerade die deutschen Anhänger von Windenergie genau hinschauen.



Nach einem Bericht der Zeitung Xinjingbao, den die Zensur wieder gelöscht hat, sollen sich in den Lagerhallen 700 Tonnen Natriumzyanid befunden haben. Nachdem eine Gesundheitsgefährdung der Anwohner durch Schadstoffe in der Atemluft und im Erdreich zunächst abgestritten worden war, wird nun die Bevölkerung im Umkreis von mehreren Kilometern aus den Wohngebieten gebracht.



Es wird vermutet, dass es erst beim Löschen eines Brandes zur Serie von Explosionen gekommen ist. Deshalb befinden sich unter den Todesopfern auch so viele Feuerwehrleute. Denn wie etliche andere Chemikalien darf auch Natriumzyanid nicht mit Wasser in Berührung kommen.



Bei seiner Zersetzung in sauren Flüssigkeiten entsteht das tödliche Gas Blausäure. Diese führt zur raschen inneren Erstickung infolge der Blockierung der Atmungskette in den Mitochondrien der Zellen.



Natriumzyanid wird im Bergbau zur Gewinnung von Edelmetallen und Seltenen Erden verwendet. Seltene Erden werden für den Bau von Hochleistungsmagneten (Neodym-Magnete) von deutschen Windkraftanlagen benötigt. Die chinesische Solarzellenindustrie, deren Produkte auf deutschen Hausdächern zu finden sind, braucht zudem Schwermetalle, die auch mit Hilfe von Zyaniden ausgewaschen werden.



All diese Rohstoffe sind in China zu finden und werden dort abgebaut ‒ unter teils menschenunwürdigen Umständen. Die Umweltschäden, die dadurch entstehen, sind riesig. Und nun auch noch das Unglück von Tianjin, das von seiner Kraft her durchaus mit einer Nuklearexplosion vergleichbar ist.



Die Gegend wird dort wohl für lange Zeit nicht mehr bewohnbar sein und das Grundwasser vergiftet bleiben. Bedenkt man, welche Hysterie im 10 000 Kilometer entfernten Deutschland nach der Havarie des japanischen Kernkraftwerks Fukushima herrschte, bei dem übrigens kein einziger Mensch ums Leben kam, und vergleicht das mit dem gelangweilten Desinteresse am Unglück in China, bei dem möglicherweise viele hundert Menschen ihr Leben lassen mussten, könnte man leicht verzweifeln.



Doch so sauber, wie die grüne Lobby uns die sogenannten erneuerbaren Energien verkaufen will, sind diese offenbar doch nicht.

Copyright © 2015 Das Copyright dieser Seite liegt, wenn nicht anders vermerkt, beim Kopp Verlag, Rottenburg

Bildnachweis: "2015 Tianjin explosion" by Eristic-霖璟 via Wikimedia Commons - reshaped

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Leser-Kommentare (7) zu diesem Artikel
18.08.2015 | 12:27
Sebastian

Generell eignеt sich die Technik zum Einsаtz für gute wie schlеchte Zwеcke. Zum Beispiel verwеnde ich die Tеchnik, um monаtlich einige Tausendеr aus der Sportszеne auf mеin Bаnkkoпto umzuleiten, ganz lеgal bei minimаlstem Zеitaufwand: http://www.turl.ca/uwrsfn

18.08.2015 | 12:15
Genervte

Es geht ja darum, dass die WKA´s als saubere Energie gepriesen wird. Aber oft wird es verschwiegen, was für eine infralogistik aufwand dahinter steckt. Die sind näher betrachtet, nicht angenehm. Aber wenn wir es so sehen, dann dürften wir weder essen, trinken noch ankleiden, was alles importiert wird. Denn im Hintergrund laufen Abläufe, von Herstellung bis zur Lieferung , die uns so nicht bewusst sind. Auch Technologie ist mit viel Ausbeutung verbunden. So ! Also wenn wir...

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18.08.2015 | 11:46
Genervte

Habt ihr den nicht richtig gelesen?? Windkraftanlagen brauchen Bauteile!!!! Zitat von oben:--- " Natriumzyanid wird im Bergbau zur Gewinnung von Edelmetallen und Seltenen Erden verwendet. Seltene Erden werden für den Bau von Hochleistungsmagneten (Neodym-Magnete) von deutschen Windkraftanlagen benötigt. ---- UND was ist da nicht zu verstehen???? Die Befürworter der Anlagen, Stimmen der Ausbeutung im China existierenden seltenen Erden unter menschenunwürdigen Zuständen...

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18.08.2015 | 11:41
Christof777

Hier eine Einschätzung von Michael Winkler, die ich weitergeben möchte: Michael Winkler zu Tianjin Irgendwie kennen wir das Rezept aus Dresden: Man fliegt einen Luftangriff, wartet, bis die Feuerwehren ausgerückt sind, und fliegt einen zweiten Angriff, um möglichst viele Feuerwehrleute zu erwischen. In Dresden hat man noch einen dritten Angriff geflogen und mit Tieffliegern Nachlese gehalten, doch das Thema ist nicht Dresden mit seinen 650.000 Toten, sondern Tianjin. Dort gab...

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18.08.2015 | 10:37
Artus

Jetzt mal ganz ehrlich, Herr Gartner,
Was hat denn dieser Ihr Beitrag mit deutschen Windrädern und erneuerbarer Energie zu tun?
(Nichts gegen den Inhalt desselben)
Aber diesen Ihren Artikel hier auf Kopp verstehe ich jetzt nicht so ganz.
Bin ich zu blöd oder habe ich da irgendwas nicht verstanden?
Oder kommt da noch demnächst ein Folgeartikel?
Bin mal gespannt.
MfG

18.08.2015 | 10:29
wahrheit

Ist Edgar Gärtner ein Jesuit (https://de.wikipedia.org/wiki/Edgar_G%C3%A4rtner)? Was will/soll er erreichen? Dieser Artikel ist längst überholt, da Medien im Internet ausführlich berichteten. Die permanente radioaktive Bedrohung durch das japanische Kernkraftwerk mit dem permaneneten Austoss von radioakt. verseuchtem Wasser (hunderte von mill. Tonnen Wasser), die Verseuchung der Luft bis an die Küste von Kalifornien, die Verseuchnung der Meeresbewohner etc. ist das Vergleichbar...

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Ein neues Leben für unter 50 Euro- Kind erhält Handprothese aus 3D-Drucker

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Aug 2015 19:33

bild Kind erhält Handprothese aus 3D-Drucker.jpg
bild Kind erhält Handprothese aus 3D-Drucker.jpg (31.16 KiB) 6266-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Kind-erhaelt-Handprothese-aus-3D-Drucker-article15739851.html
Dienstag, 18. August 2015
Ein neues Leben für unter 50 Euro- Kind erhält Handprothese aus 3D-Drucker

Maxence ist sechs Jahre. Er wurde ohne rechte Hand geboren. Prothesen für Kinder sind meist auch eine Kostenfrage. Abhilfe versprechen 3D-Drucker. Maxence liefert den Beweis.


Ein sechsjähriger Junge in Frankreich, der ohne rechte Hand zur Welt kam, hat eine Handprothese aus einem 3D-Drucker bekommen. Maxence zeigte Journalisten in seinem Zuhause in Cessieu, wie er die orange-gelb-blaue 3D-Prothese mit Klettverschluss befestigt und führte vor, wie er damit zum Beispiel einen Tennisball werfen kann.

Maxences Vater Eric Contegal hob hervor, der Nutzen der Prothese müsse sich noch erweisen: "Wenn er sie behält, dann weil er einen Nutzen darin sieht, und wenn er findet, dass sie mehr stört als sonst was, tut er sie weg." Schließlich sei es "seine Hand, er entscheidet".
"Ein Superheld mit einem Teil mehr"
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Die 3D-Prothese wurde von dem Unternehmer Thierry Oquidam geliefert, der sich an einer Initiative der US-Stiftung e-Nable beteiligt. Diese stellt den Kontakt zwischen Eigentümern von 3D-Druckern und Familien mit Kindern her, denen Finger oder eine Hand fehlen. Über diese Plattform wurden bereits mehr als 1500 Prothesen bereitgestellt. Die Handprothese ermögliche es Maxence, "ein Superheld mit einem Teil mehr zu sein und nicht mehr ein kleiner Junge mit einem Teil weniger", sagte Oquidam.

Nach Angaben der Familie ist der Einsatz nicht medizinisch abgestimmt. Der Vorteil der 3D-Hand liegt vor allem in ihren niedrigen Herstellungskosten, die unter 50 Euro liegen. Das ist vor allem bei Kindern im Wachstum wichtig, die die Prothese immer wieder erneuern müssen. Charles Msika von der Französischen Gesellschaft für orthopädische und traumatologische Chirurgie sagte, eine 3D-Prothese habe auf jeden Fall den Vorteil, dass Kinder den Nutzen einer Prothese austesten könnten, bevor diese aufwändig hergestellt werde.
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Prothesen, Spielzeug, Eierbecher: 3D-Drucker spuckt alles aus Prothesen, Spielzeug, Eierbecher: 3D-Drucker spuckt alles aus Prothesen, Spielzeug, Eierbecher: 3D-Drucker spuckt alles aus Prothesen, Spielzeug, Eierbecher 3D-Drucker spuckt alles aus

Quelle: n-tv.de , bad/AFP
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"Wir nennen es Mordor" - Der Schlund, aus dem das Kupfer kommt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Aug 2015 10:49

bild Der Schlund aus dem das Kupfer kommt.jpg
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http://www.n-tv.de/wirtschaft/Der-Schlund-aus-dem-das-Kupfer-kommt-article15771826.html
Samstag, 22. August 2015
"Wir nennen es Mordor" - Der Schlund, aus dem das Kupfer kommt

Von Roland Peters, Calama

Seit 100 Jahren ist die größte offene Kupfermine der Welt in Betrieb: Chuquicamata in Chile. Der Tagebau in der Atacama-Wüste hält eine Stadt am Leben, eine andere frisst er auf. Die Arbeiter kämpfen um ihre Jobs. Ihre Zukunft liegt unter der Erde.


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Kupfer Kupfer 5.061,00

Enrique weiß, wem er die Hände schütteln muss. Und Michelle Bachelet weiß, was sie in solchen Situationen tun muss. Also lächeln sie beide breit in die Kameras, neben ihnen stehen Mitarbeiter, Begleiter. Die Präsidentin Chiles braucht das Geld aus dem Norden des Landes für den Staatshaushalt. Enrique hat in der Sozialistin eine sichere Unterstützerin für seinen Arbeitgeber. Drei gemeinsame Fotos stehen hinter ihm im braunen Regal, Holzfurnier, gut sichtbar für alle, die er im fünften Stock empfängt.

An den getönten Fensterscheiben von Enriques Büro schiebt sich ein schier endloser Güterzug vorbei. Auf den Waggons funkeln große, rotbraune Platten in der hellen Wüstensonne. Der Transport entlang der Hauptstraße ist eine Erinnerung für die Menschen in Calama, wovon sie abhängig sind. Vom Kupfer. Das Metall hält ihre Stadt am Leben. "Alles hier hängt mit der Mine zusammen", sagt Enrique im Aufzug nach unten, auf dem Weg zum Parkplatz: "Direkt oder indirekt".
12 Kilometer Wegstrecke müssen die Lastwagen nach oben zurücklegen.
12 Kilometer Wegstrecke müssen die Lastwagen nach oben zurücklegen.
(Foto: REUTERS)

Sein Arbeitgeber Codelco hat einen Anteil von 10 Prozent am Kupferweltmarkt, mehr als jedes andere Unternehmen. Einer der Standorte ist die größte unterirdische Mine überhaupt, "El Teniente", - ein weiterer der größte Tagebau, "Chuqicamata". Redet man mit den Menschen in Calama, sprechen sie von "Chuqui". Doch die 15 Kilometer entfernte Mine ist nicht niedlich oder klein; im Gegenteil. Sie ist ein wachsendes Monster. Ein Ungetüm, das sich in die Atacama-Wüste frisst. Der chilenischen Regierung zufolge lagern 209 Millionen Tonnen Kupfer in dem südamerikanischen Land. Das sind ein Drittel der weltweiten Reserven.

Anfang Mai feierte Chuqui offiziell ihren hundertsten Geburtstag. Die älteste Grube misst an ihrem oberen Rand inzwischen fünf mal drei Kilometer; rund einen Kilometer tief haben sich die riesigen Schaufeln im Laufe eines Jahrhunderts gegraben. Und natürlich war auch zu diesem Anlass Michelle Bachelet wieder zu Besuch.
"Ein Drecksloch"

Der U-förmige Glas- und Betonbau der Chuqui-Verwaltung wirkt in Calama deplatziert. Ähnlich modern erscheint nur das Einkaufszentrum gegenüber, auf der anderen Seite der Schienen. Ansonsten dominieren Flachbauten, simpel geplant, flüchtig gezimmert. Das Licht brennt in den Augen, die Straßen sind staubig. "Ein Drecksloch" sei die Stadt im chilenischen Hochland, lästert ein Reiseführer. Calama und Chuqi liegen fast 3000 Meter über dem Meeresspiegel. Steine, Sand, Kupfer, eine halb verschüttete, versunkene Siedlung direkt neben der monströsen Mine; mehr gibt es hier nicht.
(Foto: REUTERS)

Das staatliche Bergbauunternehmen hat von Januar bis März 2015 an neun Standorten 428.000 Tonnen Kupfer gefördert. Aus Chuqi kamen 49.000 davon, ein Jahr zuvor waren es 76.000 Tonnen. Codelco brachte dem Staatshaushalt so 312 Millionen US-Dollar in die Kasse. Fast zwei Drittel der Exporte des Landes sind Rohstoffe und Metalle. Rund 60 Prozent des Kupfers gehen nach Asien, der größte Abnehmer ist China.

Das rotbraune Metall ist der Wachstumstreiber in Fernost. Es steckt unter anderem in Kühlschränken, Klimaanlagen und Autos. Dass Chinas Wirtschaftswachstum schwächelt, bekommt auch Chile zu spüren. Schon länger zeigt die Kurve nach unten: Innerhalb von vier Jahren ist der Weltmarktpreis um 40 Prozent gesunken.

Die größte offene Kupfermine der Welt und die zugehörigen Sektoren sind so weitläufig, dass sie ein eigenes Straßennetz haben. Bis vor wenigen Jahren gab es die gleichnamige Kleinstadt, inklusive Krankenhaus, Kindergarten und Schule. Arbeiter wohnten hier, aber auch hochrangige Mitarbeiter. "Hier herrschte Segregation, alles war getrennt", erzählt Enrique, während wir mit einem der firmeneigenen Geländewagen durch die verlassenen Straßen fahren. Die früheren Eigentümer des US-amerikanischen Bergbauunternehmens Anaconda Copper Company hatten sich ihr eigenes Wohnbiotop: Das Campamento Americano. Die Häuser waren großzügig angelegt, mit Gärten, Platz für Bedienstete, und hierarchisch angeordnet. Je höher die Lage, desto höher die Position im Unternehmen. Chilenen waren hier nicht erwünscht.
In der Gießerei wird das Kupfer aus dem Stein gewonnen.
In der Gießerei wird das Kupfer aus dem Stein gewonnen.
(Foto: REUTERS)

Bei der Fahrt durch die verlassenen Straßen überlegt Enrique, wie lange er schon für die Mine arbeitet. "27 Jahre müssten es sein", sagt er dann, leicht zweifelnd, dass es schon sein halbes Leben sein soll. Er ist ein Urgestein. Auch seine Kinder sind hier aufgewachsen. "Da hinten war unser Haus." Enrique zeigt in Richtung Ende der Teerstraße, wo nur noch eine Wand aus Sand und Geröll zu sehen ist. Links und rechts stehen zwar noch ein paar Wohndomizile, doch der Tagebau und sein Abraum breiten sich immer weiter aus. Alle Einwohner mussten ins nahe gelegene Calama umziehen, die Minenstadt ist seit 2007 geräumt. Chuqui verschlingt, was es geschaffen hat.
Prostituierte, Drogen, soziale Kälte

Eine Teilung gibt es auch in Calama, aber eine ökonomische. Etwa 800 Euro kostet eine Wohnung pro Monat. Wer nicht einen international konkurrenzfähigen Lohn wie von Codelco erhält, kann eine solche Miete nicht bezahlen. Die meisten kommen wegen des Geldes in die Stadt, nicht, um etwas aufzubauen. Mit den Arbeitern kamen die Prostituierten, die Drogen, neue soziale Kälte. "Ich hatte das satt", sagt Cecilia, die in Calama groß wurde. Sie zog ins 100 Kilometer entfernte San Pedro de Atacama, wo sie ein Hostel mit ihrem Mann betreibt. Ihre Tochter könne über den Innenhof toben, ohne dass sie Angst um sie haben müsse, sagt sie. Den Ort ihrer Kindheit zu erkennen, fällt Cecilia heute schwer. "Die Mine lockt Arbeiter an, die nur das tun – arbeiten. Sie bringen nichts mit. Keine Familie, kein Herz, keinen Sinn für Heimat." Sie kommen, treiben die Preise nach oben und lassen nach ein paar Jahren ihre Kinder mitsamt den Müttern zurück.

In Chuqui arbeiten derzeit 12.000 Menschen: Ingenieure, Kumpel, Fahrer. Auf dem Weg durch das Minengelände beäugen mehrere Kontrollposten skeptisch die Pässe, fragen, ob eine Besichtigung angemeldet sei. Leute wie Enrique erklären, was er und seine Kollegen bei Codelco in Calama und Chuqui machen. Alvaro arbeitet derweil daran, was sie machen werden: Die Förderung fortsetzen, aber unter Tage. Deshalb kam Alvaro im Jahr 2010 ins Unternehmen, vorher war er bei ähnlichen Bergbauprojekten in Peru und Kolumbien beschäftigt.
Alvaro (l.) und Enrique an einem Förderturm, der das Geröll nach den Sprengungen nach oben bringt.
Alvaro (l.) und Enrique an einem Förderturm, der das Geröll nach den Sprengungen nach oben bringt.
(Foto: Roland Peters)

Mehrere Versorgungstunnel treiben die Experten momentan nach unten, um so bald wie möglich mit dem Abbau beginnen zu können. "Im Schnitt vier Meter pro Tag, aber das ist abhängig von der Beschaffenheit des Gesteins", erklärt Alvaro. Ein Geomechaniker klassifiziert es in fünf Stufen: 5 ist die weichste, 1 die härteste. Je härter der Stein, desto weniger Befestigung ist nötig, also kann in schnellerer Abfolge gesprengt werden. So treiben sie die Röhren voran, zehn Meter breit und acht Meter hoch, und zwar nach unten, immer weiter. 400 Meter tief sind die Spezialisten bislang gekommen.
Riesiger Treibstoffhunger

Geplant sind Stollen, die noch einmal 900 Meter unter dem tiefsten Punkt des Tagebaus liegen und aus denen bis ins Jahr 2060 gefördert werden soll. Codelco geht von 1,176 Milliarden hier lagernden Tonnen Kupfer aus. Damit die Arbeiter beim Abbau atmen können, graben sie einen seitlich abfallenden Tunnel für Frischluft in die Tiefe. Durch einen weiteren wird das Kupfer und das Gestein an die Oberfläche gebracht. Ein dritter ist als Personalzugang gedacht. Nur der "Pique" erstreckt sich grade nach oben; ein Schornstein, durch den das Kohlenmonoxid der geatmeten Luft an die Oberfläche entweicht.
Roland Peters

Roland Peters ist Politik- und Technik-Redakteur. Er befasst sich mit Nord- und Südamerika, der digitalen Welt und Bürgerrechten.
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Dort hoffen die Arbeiter, dass der Gang in den Untergrund die Lebensdauer der Mine verlängert und damit auch ihre Jobs rettet. Der Durchschnittslohn in Chile beträgt 14.000 US-Dollar pro Jahr, die Fahrer verdienen 9000 US-Dollar - pro Monat. Dafür schuften sie im Drei-Schicht-System, 24 Stunden am Tag. Die riesigen Speziallastwagen bringen die Bodenschätze über die kaskadischen Terrassen in schier endlosen Schleifen nach oben; Für jeden Lastwagen mit Kupfer rollen drei mit Abraum aus dem Schlund heraus. Die Laster verschlingen Unmengen Diesel. "Jeder Transporter verbraucht an einem Tag etwa so viel Treibstoff wie ein Pkw in zwei Jahren", sagt Enrique, während mehrere der monströsen Maschinen vorbeiröhren.
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Von den rund 1200 Fahrern wird ab dem Jahr 2020 ein großer Teil seine Jobs verlieren und Codelco viel Geld sparen. "Wir gehen unter die Erde, weil die Transportkosten so immens sind", sagt Alvaro. "Irgendwann würde es sich nicht mehr lohnen, das Kupfer unter offenem Himmel nach oben zu bringen." Der sinkende Kupferpreis bringt den Zeitpunkt schnell näher. Also graben sie.

Plötzlich ist Gestank wahrnehmbar, ein wenig Teergeruch, leicht verbrannt riecht es. Neben der Straße zur großen Grube ragen zwei schwarze Schornsteine hervor. Hier wird das Kupfer aus dem Stein gewonnen. Die Anlage leitet das erhitzte Metall in offene Becken - wie Lava erhellt es die Abenddämmerung und später die Nacht. "Wir nennen die Anlage Mordor", sagt Alvaro. Das feuerrote Glühen am Horizont ist auch von der Verwaltung in Calama aus zu sehen.

Quelle: n-tv.de
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Windenergie-Flutwellen aus Deutschland werfen seine Nachbarn in die Dunkel

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Aug 2015 08:22

bild Windenergie-Flutwellen aus Deutschland.jpg
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25.08.2015


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Windenergie-Flutwellen aus Deutschland werfen seine Nachbarn in die Dunkelheit
Redaktion

Die Ökonomie der »Energiewende« in Deutschland ist so bizarr, dass man denken könnte, sie sei von einem »Expertengremium« der DDR erdacht worden, bevor im Jahre 1989 die Mauer fiel. In Deutschland wurden inzwischen rund 100 Milliarden Euro an Subventionen für Erneuerbare verbrannt; gegenwärtig belaufen sich die Energieabgaben auf etwa 56 Millionen Euro pro Tag. Und: Das Subventionslevel für Wind und Solar lässt die Deutschen 20 Milliarden Euro pro Jahr zahlen für eine Energiemenge, die an der Strombörse lediglich für zwei Milliarden Euro verkauft werden kann.



Verschwendung von 18 Milliarden Euro pro Jahr für Energie – über die Deutschland aus bedeutenden Quellen reichlich verfügt – hat eine faire und vernünftige Frage aufgeworfen: Wie viel Energie bekommen denn nun die Deutschen für die Milliarden von Euro, mit denen sie um sich geworfen haben – und dies für Wind und Solar auch weiterhin tun?



Die Antwort lautet: NICHT VIEL: Die Deutschen geben Hunderte Milliarden Euro für ihre »Energiewende« aus und bekommen im Gegenzug aus diesen Quellen lediglich drei Prozent ihres Energiemixes (hier).



Y-Achse: Private Strompreise in der zweiten Hälfte des Jahres 2014 (Eurostat)
X-Achse: Installierte Wind-/Solarleistung pro Kopf (2015 BP Statistical Review)



Aber dabei darf man sich nicht nur auf die unsinnig hohen Kosten für die deutschen Energieverbraucher und Steuerzahler konzentrieren – und die überaus mageren Rückläufe für ihre Milliarden von Euro an Subventionen –, sondern man muss auch das betrachten, was sich nur mit der Bezeichnung »Markt-Fiasko« versehen lässt.



Auf einer mehr praktischen Ebene – die für Energiespekulanten noch wichtiger ist – haben unvorhersagbare Flutwellen von Windenergie das deutsche Netz an den Rand des Zusammenbruchs gebracht (hier).



Weil Deutschland nicht in der Lage ist, selbst weitere Leitungskapazitäten zu schaffen – hauptsächlich weil die Deutschen die Nase voll davon haben, dass ihre teils idyllischen Naturlandschaften in industrielle Fabriklandschaften verwandelt werden –, und um die kolossalen und völlig unnötigen Kosten eines zweiten Netzwerkes zu erwähnen, nur um gelegentliche Spitzen bei der Erzeugung von Windenergie aufzufangen – leitet Deutschland seine überschüssige Energie als Abfall in die Netze seiner Nachbarländer.



Die Folge hiervon ist, dass die Nachbarn Tschechien, Polen, die Niederlande, Belgien und Frankreich mit überschüssiger Energie geflutet werden – immer wenn der Wind in Norddeutschland stark auffrischt –, was zu Instabilitäten des Netzes und Stromausfällen führt.



Deutschland war hin und wieder ein irgendwie sehr ungestümer Nachbar. Dass Deutschland seine überschüssige Windenergie auf sehr unregelmäßiger Basis in Netze entsorgt, die einfach nicht darauf ausgelegt sind, rapide Zuwächse des Energievolumens aufzunehmen, bringt die Nachbarn Deutschlands wegen dessen Arroganz und wegen der für sie anfallenden Kosten, um diese Energie aufzufangen, in Weißglut.



Hier folgen ein paar Momentaufnahmen noch weiterer Aspekte der deutschen Windkraft-Katastrophe:



Deutschlands Nachbarn erzürnt durch die Energiewende des Landes

The American Interest, 4. August 2015

Der deutsche Energiemix ist während der letzten Jahre radikal verändert worden, hauptsächlich getrieben durch zwei Kräfte: den Wunsch nach Ausweitung der Marktanteile erneuerbarer Energie (was durch großzügige staatliche Subventionen mit der Bezeichnung »Einspeisetarife« gefördert wird) und eine Aversion gegen Kernkraft nach dem Unfall in Fukushima im Jahre 2011. Innerhalb Deutschlands hatten diese Änderungen eine Anzahl vielleicht unvorhergesehener und mit Sicherheit schädlicher Konsequenzen, einschließlich explodierender Energiekosten für Geschäfte und Haushalte. Eine weitere, irgendwie bizarre Konsequenz ist eine gestiegene Abhängigkeit von einer besonders »schmutzigen« Kohleart, nämlich Braunkohle. Aber die sich immer mehr steigernden Auswirkungen der Berliner Energiewende breiten sich über nationale Grenzen hinweg aus, und wie Politico berichtet, sehen sich Deutschlands Nachbarn mit der Überlastung ihrer eigenen Netze durch unregelmäßige Wind- und Solarenergie konfrontiert:



Die Abkehr des Landes von der Kernkraft und die Zunahme der Erzeugung von Wind- und Solarenergie sind inzwischen an einem Punkt angelangt, an dem die bestehenden Überlandleitungen nicht immer mithalten können. Und es sind Tschechien, Polen, die Niederlande, Frankreich und Belgien, die diese Tatsache ausbaden müssen.



»Falls es in Norddeutschland mal Sturm gibt, dann ist es so weit, dann bekommen wir den Stromausfall!«, sagte Martin Povejšil, ständiger EU-Botschafter der Tschechischen Republik in Brüssel jüngst bei einer Anhörung dort.



Deutschland hat es versäumt, seine Stromnetz-Infrastruktur in gleichem Umfang auszubauen wie die rasant wachsende Solar- und Windindustrie. Das heißt, besonders an sonnigen und gleichzeitig windigen Tagen ist Deutschland abhängig von der Freundlichkeit seiner Nachbarn, diese Menge zu verteilen. Polen und die Tschechische Republik waren gezwungen, 180 Millionen Dollar aufzubringen, um »ihre Systeme vor Energiewellen aus Deutschland zu schützen«. Dagegen verhindert in Deutschland selbst ein zunehmender NIMBY-ismus [NIMBY = Not In My BackYard = etwa: nicht vor meiner Haustür] den Bau neuer Überlandleitungen.



Bei der Betrachtung der Kosten der zunehmenden Erneuerbaren ist es ein großer Fehler, die Ausgaben für die Netzausrichtung zur Handhabung von Überproduktion außen vor zu lassen. Deutschland scheint mit seiner Energiewende genau diesen Fehler gemacht zu haben, und Mitteleuropa hat größte Mühe, damit fertig zu werden.

The American Interest



Deutschlands Wind lässt Mitteleuropa erzittern: Kernkraft auf den Müll zu werfen schafft große Probleme für Deutschlands Nachbarn

Kalina Oroschakoff, Politico, 3. August 2015

Deutschlands Hinwendung zu erneuerbarer Energie wurde als ein historisches Politikum beschrien – aber Deutschlands Nachbarn mögen das überhaupt nicht.



Die Abkehr des Landes von Kernkraft und die Zunahme der Erzeugung von Wind- und Solarenergie ist inzwischen an einem Punkt angelangt, an dem die bestehenden Überlandleitungen nicht immer mithalten können. Und es sind Tschechien, Polen, die Niederlande, Frankreich und Belgien (hier), die diese Tatsache ausbaden müssen.



»Falls es in Norddeutschland mal Sturm gibt, dann ist es so weit, dann bekommen wir den Stromausfall!«, sagte Martin Povejšil, ständiger EU-Botschafter der Tschechischen Republik in Brüssel jüngst bei einer Anhörung dort.



Deutschlands Nord-Süd-Überlandleitungen haben eine zu geringe Kapazität, um die gesamte von entlang der Nordsee installierten Windturbinen erzeugte Energie in die industrialisierten Bundesländer wie Bayern und Baden-Württemberg sowie nach Österreich zu leiten. Dies bedeutet, dass die überschüssige Energie durch die Tschechische Republik und Polen gejagt wird.



Um diesen oftmals unerwarteten Energieflüssen aus Deutschland einen Riegel vorzuschieben, nehmen diese Länder das jetzt in die eigene Hand. Besorgt hinsichtlich der Stabilität ihrer eigenen Netze, zusätzlicher Kosten und der Fähigkeit, ihre eigene Energie zu exportieren, schaffen beispielsweise die Tschechen technische Installationen, um von 2016 an die Energie aus Deutschland zu blockieren.



Auch Polen arbeitet an solchen Installationen, Phasenschieber genannt, und erwartet, noch in diesem Jahr die ersten davon in Betrieb nehmen zu können. Im Westen haben auch die Niederlande, Belgien und Frankreich Phasenschieber installiert, um die Überschüsse aus Deutschland abzuwehren.



Diese unabhängig voneinander durchgeführten Bemühungen kommen zu einem Zeitpunkt, da Brüssel auf eine Integration der europäischen Energiemärkte drängt. Die Bemühungen zeigen, wie die Hinwendung zu noch mehr erneuerbarer Energie in Kombination mit veralteter Infrastruktur und inkonsistenter Kooperation innerhalb der EU unbeabsichtigte Nebenwirkungen zeitigt.



»In der Vergangenheit war das Energiesystem mit Kohle und Kernkraft extrem leicht vorhersagbar. Jetzt nimmt die Vorhersehbarkeit des Systems mit immer mehr zugeführter erneuerbarer Energie immer mehr ab, was auch zu einer Herausforderung der Markt-Debatte führt«, sagte Joanna Maćkowiak Pandera, eine leitende Mitarbeiterin der deutschen Denkfabrik Agora Energiewende.



»Wir haben dies den Deutschen immer wieder gesagt: ›Erweitert euer Leitungssystem, oder wir werden euch ausschließen‹«, sagte ein EU-Diplomat bei einer Anhörung in Brüssel. Flüsse überschüssiger Energie entstehen, wenn die Netz-Infrastruktur eines Landes nicht ausreicht, Produktionsüberschüsse zu verkraften. Dann wird der Strom automatisch durch die Nachbarländer geleitet auf dem Weg zu dem Land, in dem er gebraucht wird.



»Dies führt auch zur Verstopfung in den Nachbarsystemen«, sagte Georg Zachmann von der in Brüssel ansässigen Denkfabrik Bruegel. Dies kommt zusätzlich zu der Situation, dass Länder ihre eigenen Stromexporte nach Süddeutschland reduzieren können, um Platz für den Strom aus Deutschland zu machen. Dies jedoch bedeutet, dass Deutschlands Energiewende das Exportpotenzial von Ländern wie der Tschechischen Republik und Frankreich schädigt.



Der Druck auf Deutschland, seine Nord-Süd-Verbindungen auszubauen, steigt. Aber diese Pläne führten zu lokalen Protesten in Bayern, wo die Anwohner nicht gewillt sind, hinzunehmen, dass ihre wunderschöne Landschaft durch unansehnliche Überlandleitungsmasten verschandelt wird.



»Falls wir einen zunehmenden Anteil an Erneuerbaren haben wollen, müssen wir die Netze ausbauen«, sagte Walter Boltz, Vizepräsident des Vorschriften-Gremiums der Agency for the Cooperation of Energy Regulators (ACER).


Die einfachste Lösung wäre es ihm zufolge, dass Deutschland die erforderlichen Verbindungen errichtete. Aber das wird dauern. Alternativ könnte Deutschland einfach seine Windenergieanlagen an sehr produktiven Tagen abregeln, aber dem steht die Politik des Landes im Wege. »Es ist ein unbequemes Problem und hat mit der irrationalen politischen Priorität Deutschlands zu tun, derzufolge man nicht einfach Erneuerbare stilllegen kann«, sagte Boltz.



Deutschlands Nachbarn sind nicht immun gegen Kritik an dieser Angelegenheit. Polen beispielsweise könnte die Energieimporte aus Deutschland selbst nutzen, den es seiner Industrie vorenthält. Außerdem müsste auch Polen seine Netze erweitern.



Mehr Kooperation

Deutschland für seinen Teil hat die Kooperation mit seinen Nachbarn verstärkt, um dem Problem abzuhelfen. Energie-Staatssekretär Rainer Baake hat jüngst Kritik an der Behauptung geübt, dass Deutschlands Energiewende ein einseitiger politischer Akt gewesen sei. Deutschen Medien zufolge sagte er dazu: »Personen innerhalb und außerhalb Deutschlands, die glauben, dass dies eine Art Re-Nationalisierung der Energiepolitik sei, könnten nicht noch mehr unrecht haben.«



Im Jahre 2014 sind die deutschen Netzbetreiber mit den Tschechen überein gekommen, die grenzüberschreitenden Flüsse zu regulieren, um das Netz in Tschechien vor Überlastung zu bewahren und das Risiko von Stromausfällen zu senken. Ein ähnliches Abkommen zwischen Polen und Deutschland wurde auf den Weg gebracht.



Auf politischer Ebene unterzeichnete Deutschland im Juni einen Pakt mit elf »Strom«-Nachbarn einschließlich Frankreich, Polen und Tschechischer Republik, um die Integration der jeweiligen Energiemärkte voranzutreiben, gegen Überkapazitäten vorzugehen und es dem Markt zu überlassen, die Energiepreise festzulegen.



Dennoch hat Polen im vorigen Jahr einen Brief an ACER geschrieben mit der Aufforderung, mit einem Standpunkt hinsichtlich der Überschüsse aus Deutschland aufzuwarten. Eine Antwort wird für September erwartet. Im Jahre 2013 war die Agentur hinsichtlich ungeplanter Überschüsse zu der Schlussfolgerung gekommen, dass »diese Flüsse in den meisten Fällen eine Bedrohung für ein sicheres und effizientes Funktionieren des internen Energiemarktes sind«.



Energiemix ist nationale Politik



Die Lage ist für die Tschechische Republik und Polen heikel. Diese Länder haben lange darauf bestanden, dass die Auswahl, ob Energie durch Wind, Sonne, Kohle, Kernkraft oder auf andere Weise erzeugt wird, auf nationaler Ebene getroffen wird, nicht auf Brüsseler Ebene.



Daher steht es Deutschland frei, Entscheidungen hinsichtlich der Art seiner Energieerzeugung zu treffen, in diesem Falle die Entscheidung zur Schließung seiner Kernkraftwerke. Brüssel hat Bemühungen gestartet, um die Energiemärkte des Blocks miteinander zu verbinden, wobei die Europäische Kommission in einem politischen Papier im Februar betonte, dass »die Verbindung der Strommärkte eine politische Priorität sein muss«.



Die Kommission erließ Mitte Juli einen initialen Plan dazu, wie ein grenzenloser Energiemarkt geschaffen werden könnte, der mit dem Anstieg der Erneuerbaren fertig wird. Die Vorlage des Entwurfs ist für das Jahr 2016 geplant.



»Wir haben die Netze nicht entwickelt«, sagte Energiechef Miguel Arias Cañete im vorigen Monat und fügte hinzu, dass, während es viele Investitionen in Erneuerbare gegeben habe, die Netze nicht im gleichen Maßstab ausgebaut worden seien. Auch das ist ein Grund, warum Brüssel so erpicht darauf ist, grenzüberschreitende Verbindungen zunehmen zu lassen.



Es unternimmt politische und finanzielle Bemühungen (hier), um am Ende mindestens zehn Prozent der in der EU installierten Erzeugungskapazität bis zum Jahre 2020 zu verbinden. Aber es ist ein langer Weg, den Block zu verbinden: Hatten doch die EU-Länder dieses Ziel bereits für das Jahr 2002 vereinbart.


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Bildnachweis: AHMAD FAIZAL YAHYA / Shutterstock, irishenergyblog.blogspot.de

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Viel schwächer als erwartet - Die Windkraft hat ihre Grenzen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Aug 2015 10:10

bild Die Windkraft hat ihre Grenzen.jpg
bild Die Windkraft hat ihre Grenzen.jpg (14.2 KiB) 6238-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Die-Windkraft-hat-ihre-Grenzen-article15780191.html
Viel schwächer als erwartet - Die Windkraft hat ihre Grenzen

Der Wind ist eine schier endlose Energiequelle - seine Nutzung für die Stromproduktion hat aber Grenzen. Der Maximalwert ist viel geringer als der, von dem bisher ausgegangen wurde. Und: Je mehr Windräder, desto weniger Strom produziert die einzelne Turbine.


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Der Wind ist eine enorme Energiequelle, doch seine Nutzung für die Stromproduktion hat natürliche Grenzen. Forscher des Jenaer Max-Planck-Instituts für Biogeochemie haben die Obergrenze nun bei einer Leistung von gut einem Watt pro Quadratmeter errechnet. Bei diesem Wert tritt den Angaben nach eine Sättigung ein. Das heißt dann: "Je mehr Windräder ich installiere, umso weniger Strom produziert die einzelne Turbine", sagte Forschungsgruppenleiter Axel Kleidon.
Video
n-tv Ratgeber: Energie selbst erzeugen mit Windrädern zum Hausgebrauch 25.11.14 – 06:32 min Mediathek n-tv Ratgeber Energie selbst erzeugen mit Windrädern zum Hausgebrauch

Im Vergleich der erneuerbaren Energien hat Wind in Deutschland die Nase vorn. Gut 9 Prozent der Bruttostromerzeugung stammten 2014 hierzulande aus der Nutzung des Windes. Der errechnete Maximalwert von etwa einem Watt pro Quadratmeter liegt den Angaben nach deutlich unter Ergebnissen früherer Studien, die von bis zu 7 Watt ausgegangen sind.
Wind wird durch Windräder ausgebremst

Sie basierten mitunter nur auf beobachtete Windgeschwindigkeiten, so Kleidon. "Das funktioniert prima für eine einzelne Turbine. Je größer ein Windpark wird, desto wichtiger ist es aber, auch andere Effekte zu berücksichtigen." So werde der Wind einerseits durch Windräder ausgebremst. Zum anderen müsse berücksichtigt werden, inwieweit die Atmosphäre von oben für Nachschub an Windenergie sorge.

Dies haben die Wissenschaftler anhand einer 100.000 Quadratkilometer großen Region im windreichen US-Staat Kansas simuliert. Nach Berechnungen der Forscher können maximal 26 Prozent der natürlichen Windenergie für Strom genutzt werden, wobei der Wind um 40 Prozent seines natürlichen Wertes verringert wird. Über ihre Ergebnisse berichten sie in den "Proceedings" der US-nationalen Akademie der Wissenschaften ("PNAS"). An der Studie beteiligt waren auch Experten aus den USA und Frankreich.
Maximal 357 Gigawatt für Deutschland
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Nach Angaben von Kleidon sind die Erkenntnisse auf andere Regionen übertragbar - und wohl auch auf Windparks auf hoher See. Derzeit werde an einer ähnlichen Untersuchung für solche Offshore-Windparks gearbeitet. "Da sehen wir sehr ähnliche Effekte." Übertragen auf die Fläche Deutschlands ergäbe sich ein Maximalwert von gut 357 Gigawatt - zuletzt lag die durch Windanlagen eingespeiste Leistung laut Kleidon bei etwa 6 Prozent davon.

Allerdings kann letztlich nur ein Bruchteil der Landesfläche für den Bau von Windrädern genutzt werden - etwa wegen Siedlungen und Schutzgebieten. Das Umweltbundesamt hatte 2013 das verfügbare Flächenpotenzial auf rund 49.400 Quadratkilometer - knapp 14 Prozent der Landesfläche - beziffert.

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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Wo die meisten Blitze einschlagen - Neuer deutscher Gewitter-Rekordhalter

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Aug 2015 09:55

bild Wo die meisten Blitze einschlagen.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Neuer-deutscher-Gewitter-Rekordhalter-article15796576.html
Wo die meisten Blitze einschlagen - Neuer deutscher Gewitter-Rekordhalter

Von Kai Stoppel

Unruhige Tage und Nächte haben die Bewohner von Cottbus ertragen müssen: Nirgendwo in Deutschland blitzte und donnerte es 2014 öfter. Am ruhigsten dagegen war es in Passau - dabei ist gerade Bayern besonders anfällig für Blitze.


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Es krachte im vergangenen Jahr kräftig an Deutschlands Himmel: 623.000 Blitze registrierten die Detektoren des Blitz-Informationsdienstes von Siemens, rund ein Sechstel mehr als im Vorjahr. Allerdings war es immer noch ein vergleichsweise ruhiges Jahr: Zwischen 2005 und 2009 wurden jeweils deutliche mehr Blitze gezählt, 2007 sogar mehr als eine Million.
Der "Blitzatlas" für 2014 zeigt, wo in Deutschland am häufigsten der Blitz einschlug.
Der "Blitzatlas" für 2014 zeigt, wo in Deutschland am häufigsten der Blitz einschlug.
(Foto: Siemens)

Die Hauptstadt der Blitzeinschläge in Deutschland ist diesmal Cottbus. Auf jeden Quadratkilometer der brandenburgischen Stadt gingen rechnerisch gut 8,4 Blitze nieder. Warum ausgerechnet Cottbus? "Ganz einfach", sagt Stephan Thern, Leiter des Blitz-Informationsdienstes von Siemens, "Cottbus hatte die meisten Gewittertage". Besonders prädestiniert ist die Stadt jedoch nicht für Blitzeinschläge - im Vorjahr etwa wurden im oberfränkischen Coburg die meisten Einschläge registriert. "Das verschiebt sich von Jahr zu Jahr", sagt Thern. Blitzhauptstadt kann also prinzipiell jede Kommune mal werden.
Gebirgige Regionen häufiger von Blitzen heimgesucht

Generell sei es jedoch so, dass es auf einen längeren Zeitraum betrachtet drei Regionen in Deutschland gebe, in denen es am häufigsten blitzt, so Thern. Das seien das sächsische Erzgebirge, die schwäbische Alb und der Alpenrand. "Dort stoßen die Luftmassen an die Gebirge, erhalten Auftrieb und kühlen sich ab. Das begünstigt die Entstehung von Gewittern", sagt Blitz-Experte Thern.

Aber das ist auch keine feste Regel: Die zweitwenigsten Erdblitze gab es im vergangenen Jahr nämlich im niederbayerischen Passau an der Grenze zu Österreich - und damit am Alpenrand. Noch seltener als in Passau krachte es im vergangenen Jahr hingegen im ostfriesischen Aurich, wo es rechnerisch nur 0,23 Einschläge je Quadratkilometer gab, teilte Siemens mit.
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Der Technologie-Konzern Simens betreibt in Karlsruhe eine Zentrale zur Erfassung aller Blitzeinschläge in Deutschland, die bis auf wenige Hundert Meter genau registriert werden können. Wie das funktioniert? Jeder Blitz sendet ein elektromagnetisches Signal aus, welches mit Antennen registriert wird und in der Zentrale gesammelt wird. Aus den Informationen verschiedener Antennen kann der Einschlagsort dann genau ermittelt werden. Vor allem Energieversorger und Versicherungen sind nach Angaben des Unternehmens an den Daten interessiert.

In Cottbus ist man angesichts des neu erworbenen Titels Blitzhauptstadt übrigens alles andere als vom Schlag getroffen: "Der diesjährige Titel als Blitze-Hauptstadt ganz gut zu unserer Region und zum Start des FC Energie in die Saison", sagte Holger Kelch, Oberbürgermeister der Stadt Cottbus. Zudem steckten die Bürger der Stadt und der Region auch voller Energie und Elan. Und zu guter Letzt ist "einer der Hauptschwerpunkte unserer Universität ist die Energieforschung", so Kelch. Also: Blitzgescheite Menschen gibt es dort also auch noch.
Bilderserie
Donnerwetter!: Blitze - "Zeichen der Götter" Donnerwetter!: Blitze - "Zeichen der Götter" Donnerwetter!: Blitze - "Zeichen der Götter" Donnerwetter! Blitze - "Zeichen der Götter"

Quelle: n-tv.de
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Warentest vergleicht Kompakte - Die besten Kameras mit Superzoom

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Aug 2015 20:10

bild Die besten Kameras mit Superzoom.jpg
bild Die besten Kameras mit Superzoom.jpg (33.2 KiB) 6217-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/technik/Die-besten-Kameras-mit-Superzoom-article15801706.html
Warentest vergleicht Kompakte - Die besten Kameras mit Superzoom

Stiftung Warentest vergleicht 14 kompakte Digitalkameras mit extremem Zoom. Sie holen Motive nah heran und eignen sich für tolle Makro-Fotos. Doch nicht alle überzeugen im Test - viel Zoom ist nicht alles und teuer ist nicht gleich gut.

Wer eine Kamera mit Superzoom hat, kann Dinge aufs Foto bannen, die mit dem bloßen Auge kaum sichtbar, weil schlicht zu weit entfernt sind. Die Kuppel des Berliner Fernsehturms aus über 4 Kilometer Distanz bildfüllend aufnehmen? Kein Problem, zumindest für eine Kamera mit extremem Teleobjektiv. Doch nicht nur dafür eignen sich die Zoom-Knipsen. Auch für beeindruckende Nahaufnahmen oder das perspektivische Spiel mit der Tiefe kann es nützlich sein, ein Objektiv mit viel Brennweitenspielraum zu haben. Doch Zoom ist nicht alles: Die Bildqualität ist mindestens genauso wichtig und auf Reisen kommt es auch auf Größe und Gewicht an.
Wie die Bildgestaltung durch Tele- und Weitwinkelobjektive beeinflusst wird, zeigt dieser Vergleich.
Wie die Bildgestaltung durch Tele- und Weitwinkelobjektive beeinflusst wird, zeigt dieser Vergleich.
(Foto: Stiftung Warentest / P. Knaak)

Bei den 14 kompakten Digitalkameras, die Stiftung Warentest miteinander verglichen hat, gilt wie auch sonst oft in der Fotografie: Wer beste Leistung will, muss mehr Größe und Gewicht in Kauf nehmen. Der Testsieger, die Nikon Coolpix P900, wiegt fast ein Kilogramm, ähnlich viel wie eine digitale Spiegelreflexkamera mit Objektiv. Dafür gibt es ein extremes Tele mit 83-fachem Zoom (das entspricht an einer Kleinbildkamera einer Brennweite von rund 2000 mm), ein insgesamt gutes Bild und sehr hohe Auflösung.
Nikon und Canon führen

Unter den großen Kompaktkameras mit extrastarkem Zoom belegen Nikons Coolpix-Modelle die ersten drei Plätze, die P900 erreicht die Testnote 2,2 (gut), die P610 bringt es auf 2,3 (gut), die L840 schafft mit 2,6 nur "befriedigend". Punkten kann die P900 gegenüber ihren Schwestermodellen durch einen guten Verwackelungsschutz - besonders wichtig bei langen Brennweiten. Die Canon Powershot SX530 HS erreicht den vierten Platz unter den Extra-Zoomern. Sie bietet mehr Gestaltungsspielraum bei den Belichtungszeiten und ist leichter.
Die Canon Powershot SX710 HS ist die beste unter den kleinen Kompakten.
Die Canon Powershot SX710 HS ist die beste unter den kleinen Kompakten.
(Foto: Canon)

Es geht aber auch deutlich kleiner und kompakter: Wer seine Kamera im Handgepäck mitnehmen oder sie unterwegs in der Handtasche verstauen möchte, sollte auf eine der kleinen Kompakten mit starkem Zoom zurückgreifen. Die leichteste Kamera im Test, die Nikon Coolpix S7000, wiegt nur 162 Gramm. In der Gesamtwertung belegt sie den fünften von acht Plätzen. Beste unter den kleinen Zoom-Wundern ist die Canon Powershot SX710 HS. Sie ist in der Farbwiedergabe und bei wenig Licht sogar besser als die Nikon, hat aber weniger Zoom - der 30-fache Zoomfaktor entspricht an einer Kleinbildkamera "nur" 715 Millimeter.
Farbwiedergabe kann Probleme bereiten

In Sachen Bildqualität erreichen zehn der getesteten Kameras eine gute Note, darunter vier Modelle mit extrastarkem Zoom. Verbogene Geraden, Farbsäume oder dunkle Bildecken sind für die neuen Kompakten kein Problem. Insgesamt schneiden 7 der 14 Kameras im Test gut ab (beste Bewertung: 2,2), der Rest erzielt die Note "befriedigend". Probleme bereitet manchen Superzoom-Kameras die Farbwiedergabe. Neun Testmodelle erzielten dabei nur befriedigende Ergebnisse, überzeugen konnten die Powershot-Kameras von Canon sowie die große Nikon Coolpix L840. Bei wenig Licht sank zudem die Bildqualität deutlich, hier bekamen nur die Canon Powershot SX710 HS, die Panasonic Lumix DMC-TZ71 und die Nikon Coolpix L840 ein "gut". Die Sony Cyber-shot DSC-HX90V liefert bei wenig Licht die schlechtesten Bilder und ist auch insgesamt das Schlusslicht.

Wer auf einen digitalen Sucher nicht verzichten will, kommt bei den kleinen Kompakten an der Lumix DMC-TZ71 nicht vorbei, sie ist die einzige im Test mit diesem Ausstattungsmerkmal. Die beiden besten Großen (Coolpix P900 und P610) haben zusätzlich zum Display ebenfalls einen elektronischen Sucher. Für ambitionierte Fotografen, die mit Rohdaten arbeiten wollen, dienen sich die Olympus Stylus SH-2 oder die Lumix DMC-TZ71 an. Das längste Durchhaltevermögen hat die große Coolpix L840 - laut Hersteller nimmt sie 590 Bilder mit einer Akkuladung auf, alle anderen Modelle im Test schaffen nicht mehr als 390 Bilder.
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WLAN haben fast alle Modelle, ein NFC-Chip ist in 10 der 14 Kameras verbaut. Nur das Schlusslicht im Test der Großen, die Canon Powershot SX410 IS, muss auf beides verzichten. Touchscreens sind dagegen noch Mangelware, lediglich die Olympus Stylus SH-2 hat einen berührungsempfindlichen Bildschirm.

Preisbewusste Nutzer bekommen mit der kleinen Nikon Coolpix S7000 das beste Angebot, die Kamera kostet im Schnitt nur 184 Euro. Der Testsieger unter den kleinen, die Powershot SX710 HS, schlägt mit 292 Euro zu Buche, richtig teuer ist das Schlusslicht, die Sony Cyber-shot DSC HX90V, mit durchschnittlich 470 Euro. Teurer ist da nur der Testsieger: Für die Coolpix P900 werden satte 570 Euro fällig. Die zweitplatzierte P610 kostet nur rund 355 Euro, für die L840 fallen durchschnittlich 211 Euro an.

Quelle: n-tv.de , jwa
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