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Soja: Die ganze Wahrheit über ein beliebtes Nahrungsmittel

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Feb 2016 11:33

Soja.jpg
Soja.jpg (235.34 KiB) 3394-mal betrachtet

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10.02.2016


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Soja: Die ganze Wahrheit über ein beliebtes Nahrungsmittel
Janne Jörg Kipp

Die Ernährungswissenschaftlerin Dr. Kaayla T. Daniel, in den USA als »The Whole Nutritionist« sehr bekannt, hat ein Buch vorgelegt, das einen Irrglauben entzaubert, dem viele von uns erlegen sind. Soja ist kein wertvolles Nahrungsmittel. Die Sojaindustrie vornehmlich aus den USA hat sehr erfolgreich viele Menschen an der Nase herumgeführt. Ein ungemein wichtiger und aufrüttelnder Enthüllungsbericht.



Vor mir liegt ein Buch, das zu den wichtigsten der vergangenen Jahre zählen dürfte. Mehr als 450 Seiten stark. 30 Kapitel, eines erschütternder als das andere. Dr. Kaayla T. Daniel, die bekannte Ernährungswissenschaftlerin und -beraterin aus den USA, hat einen Meilenstein gesetzt. Soja, erfahre ich unmissverständlich, ist ein minderwertiges Nahrungsmittel, das die Industrie uns allen als wertvoll verkaufen wollte. Zu Unrecht, und deshalb empfehle ich dieses Buch allen, die Wert auf ihre Ernährung legen. Es sollte in keinem Haushalt fehlen.



Worum geht es? Soja gilt oder galt bislang als die »gesunde Alternative zu Fleisch«. Es liefert Protein für viele »hungernde Menschen«, dient als Muttermilchersatz, findet sich in zahlreichen Haushalten in Form von Tofu und wendet sich an die Kostenbewussten unter uns. Kurz, ein Wundernahrungsmittel mit einem bedeutenden Schönheitsfehler: Es fördert schlicht das Wachstum einer Branche, die außergewöhnlich erfolgreich ist, die Sojabohnen erzeugende und verarbeitende Industrie. Und die hat faktisch alle Kommunikationswege so besetzt, dass die frohe Botschaft uns seit Jahrzehnten erreicht.



Der Siegeszug begann 1975. »Von den ärmeren Bevölkerungsschichten wird ein Produkt am schnellsten akzeptiert, wenn sie sehen, dass es sich aus eigener Kraft auf dem Markt der Wohlhabenderen durchsetzt«, erkannte die Sojaindustrie damals. Also musste man sich an die etwas kaufkräftigere Kundschaft wenden, die sich nicht nur ernähren möchte, sondern Gesundheit sucht. Soja, so hieß es fortan, hilft gegen Herzkrankheiten, Krebs, beseitigt Hitzewallungen, festigt die Knochen und hält den Essenden jung. Also all das, was wir uns vom Leben wünschen könnten.



Die zweite Säule der künftigen Propaganda, erfahren wir aus dem Buch der Wissenschaftlerin Kaayla T. Daniel, ist die Forschungsfinanzierung. Gerade in den USA sorgt privates Kapital in vielen Fällen für die passende Forschung. So auch hier: »Angesehene Universitätsprofessoren (verteufelten) die Konkurrenz – Fleisch, Milch, Käse, Butter und Eier – gnadenlos.« Dies dürfte Ihnen bekannt vorkommen.



Hochglanzmagazine, alternative Newsletter, Internetberichte, Interviews in Frauenzeitschriften, so ziemlich alle Medien wurden über Jahre zur Plattform für die wichtige Botschaft: Soja ist gesund. Soja macht uns gesund. Soja ersetzt in allen möglichen Formaten bis hin zum Sojabrot die schlechten Lebensmittel, die uns krank machen. Soja schaffte es auch in diverse Diätrezepte und -programme. Sojazusätze, erläutert das Buch von Kaayla T. Daniel, senkt den Fettgehalt von Lasagne oder Hamburgern beispielsweise auf weniger als 30 Prozent der Gesamtkalorienmenge. Weniger Fett und Cholesterin dank Soja, dies ist die scheinbar gute Botschaft.



Förderlich bei der Propaganda war die berühmte und auch schon berüchtigte Lebens- und Arzneimittelbehörde Food an Drug Administration (FDA), die schon zahlreiche Patente an den Markt brachte, nachdem die Industrie nur intensiv genug drängelte. 1998 also gab die Behörde grünes Licht. Fortan wurden gesundheitsbezogene Aussagen zu Soja zugelassen. Ein Durchbruch für die Gesundheitspropaganda.



So schaffte es die Sojaindustrie, sich weltweit breit zu machen. Forschungsprojekte, so ein Kommentar zu den Ergebnissen der Autorin, verwandelten sich einfach in Werbetexte und Zeitungsartikel. Anwaltskanzleien kümmerten sich um die politische Lobby. Im Ausland finanzierte der Internationale Währungsfonds Sojabetriebe, die nebenher traditionelle Nahrungsmittelunternehmen verdrängten. Und schließlich sorgten und sorgen die Freihandelsabkommen dafür, dass die Sojaerzeugnisse auch nicht mehr verdrängt werden können und Sojabohnenüberschüsse aus den USA in Europa oder Asien aufgenommen werden müssen.



Gewagte Behauptungen, könnte man meinen. Denn Soja ist doch möglicherweise dennoch gesund. Obwohl die Nahrungsmittelindustrie so viel Kraft darauf verwendet, die Wunderbohnen weltweit anzupflanzen, zu verarbeiten und schließlich andere Nahrungsmittel und deren Produzenten zu vertreiben. Ist Soja vielleicht doch ein Grundnahrungsmittel? Wird Soja nicht etwa in Asien als Ersatz für andere Nahrungsmittel verwendet?



Die Autorin räumt auf. Dies ist eines der vielen Mythen. Tatsächlich machen Sojalebensmittel nur etwa 1,5 Prozent der Kalorienaufnahme in der chinesischen Bevölkerung aus. 65 Prozent stammen, so erfahren wir, aus Schweinefleisch. Und wer genau hinsieht, wird feststellen, dass es in Asien keine Sojawürste gibt, keine Sojabürger und keine hühnerfleischähnlichen Sojabratlinge. Und dennoch:



Soja ist billig. Deshalb kam es in den Westen. Produziert und verarbeitet von einem bekannten Unternehmen, das die meisten von uns bereits mit Konsum beglückt haben. John Harvey Kellogg hat in »Flugschriften, Büchern und vom Rednerpult« aus gegen den Fleischkonsum gekämpft. Und Soja propagiert. Er wurde bekanntermaßen zum Cornflakes-König. So kam Soja – in den USA – in den Westen. In Europa übernahmen Hitler und Mussolini die Einführung (fast) höchstselbst. Aus demselben Grund vermutlich, die Sojabohne ist schlicht billig. In Italien findet sich das minderwertige Nahrungsmittel in der Polenta.



Angefeuert durch großartige Erfolge in Europa übernahm bald auch die Kommunistische Partei in der Sowjetunion das Wundermittel. Sojaeiweiß oder Sojamargarine wurden zu Schlagern im Ernährungsprogramm. Die Argumente überzeugen, sodass schließlich auch Fidel Castro in Kuba dazu überging, Sojaernährung zu propagieren. Legendär sind Sojajoghurt sowie Sojagetränke, die kleinere Kinder kostenfrei bekamen. Kurz und gut: Dr. Kaayla zeichnet das Bild eines billigen Fleischersatzes.



Deshalb ist Soja so beliebt. Und genau deshalb ist es so wichtig, dass Sie die »ganze Wahrheit über Soja« erfahren. In einzelnen Abschnitten sehen Sie, was Soja ist. Was Soja anrichtet und woher Soja kommt. Kapitel wie »Das Sojakomplott«, »Die Babynahrungs-Katastrophe«, »Insiderinfos: Sojaprotein« oder eines meiner Lieblingskapitel »Sojafett: Verkürzte Lebensdauer«.



Leichthändig erklärt die Autorin auch Laien, mit welchen biochemischen Prozessen sie rechnen müssen. Sie erfahren von Lektinen (»Die große Verklumpung«) oder »Saponinen« (»Seife im Mund«). Giftiges Aluminium oder giftiges Fluroid, giftiges Mangan oder Soja-Kohlenhydrate – hier spart Dr. Kaayla nichts aus.



Sehr praktisch wird es wiederum in den abschließenden Kapiteln. Säuglingsnahrung, die schon bei den Babys für spätere Empfängnisverhütung sorgt, Soja und das Fruchtbarkeitsproblem, Soja und Krebs, ein Abschnitt, in dem ganz besonders große Lügen aufgedeckt werden, oder der sogenannte »Jodfaktor«, der Schilddrüsenerkrankungen hervorruft. Hier erfahren Sie viel über den – wie es im hintersinnigen Wortspiel heißt – »(r)eingelegten Erwachsenen«.



Die »ganze Wahrheit« ist schockierend. Ein Buch, das sehr wichtig ist.



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Viel Fisch und Meeresfrüchte können Alzheimer und andere Demenzerkrankunge

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Feb 2016 11:54

Viel Fisch und Meeresfrüchte können Alzheimer und andere Demenzerkrankungen verhindern helfen.jpg

http://info.kopp-verlag.de/medizin-und- ... elfen.html

18.02.2016


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Viel Fisch und Meeresfrüchte können Alzheimer und andere Demenzerkrankungen verhindern helfen
Sarah Landers

Laut einer neuen Studie traten bei älteren Menschen, die eine genetische Disposition für Alzheimer und Demenzerkrankungen aufweisen, aber mindestens einmal pro Woche Fisch oder Meeresfrüchte aßen, über einen längeren Zeitraum vergleichsweise geringere Veränderungen im Gehirn auf. Dieses Ergebnis deutet darauf hin, dass der Verzehr von Fischen oder Meeresfrüchten die Alzheimer-Erkrankung verhindern oder zumindest deren Fortschreiten verlangsamen kann.



Die Untersuchung wurde vor Kurzem im Journal of the American Medical Association veröffentlicht. Dr. Laura Phipps von der Gesundheitsorganisation Alzheimer’s Research UK erklärte: »Die in fettreichen Fischen enthaltenen Omega-3-Fettsäuren sind wichtiger Bestandteil jeder ausgeglichenen Ernährungsweise. Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass sie eine wichtige Rolle im Zusammenhang mit der Gesunderhaltung des Gehirns spielen können.«



Der Verzehr von Fischen und Meeresfrüchten bietet zahlreiche Vorteile



Fisch enthält lebensnotwendige Nährstoffe wie Proteine, Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren. Dies macht ihn zu einem der gesündesten Nahrungsmittel weltweit. Er enthält viel der Nährstoffe, von denen die meisten von uns nicht ausreichend genug zu sich nehmen – wie etwa das fettlösliche Vitamin D sowie andere Vitamine und Mineralien. Wenn Sie ein gesundes Herz behalten wollen, gehört Fisch zu den besten Nahrungsmitteln, die Sie zu sich nehmen können.



Zahlreiche Studien haben nachgewiesen, dass Menschen, die regelmäßig Fisch verzehren, ein geringeres Risiko aufweisen, Herzanfälle und/oder einen Schlaganfall zu erleiden oder frühzeitig an Herzerkrankungen zu sterben. Laut einer von der U.S. National Library of Medicine veröffentlichten Untersuchung, an der sich mehr als 40 000 Männer beteiligten, die regelmäßig jede Woche einmal oder mehrere Male Fisch verzehrten, wiesen diese Personen ein um 15 Prozent geringeres Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf.



Aufgrund ihres hohen Anteils an Omega-3-Fettsäuren sagt man fettreichen Fischen nach, sie seien für die Gesundheit des Herzens und des Gehirns noch förderlicher. Diese Fettsäuren spielen eine wichtige Rolle beim Wachstum und der Entwicklung. Dies gilt insbesondere für die Docosahexaensäure (DHA), da sie sich im in der Entwicklung befindlichen Gehirn und den Augen anreichert. Aus diesem Grund wird oft empfohlen, dass Schwangere und stillende Frauen viel Fisch essen sollten.



Fisch soll auch den Anteil der sogenannten »grauen Substanz« im Gehirn vergrößern und es vor altersbedingten Leistungsminderungen oder einer Abnahme der kognitiven Fähigkeiten schützen. Anwendungsbeobachtungen haben gezeigt, dass Menschen, die jede Woche Fisch essen, in ihren Gehirnzentren, die für die Steuerung der Erinnerungen und Gefühle verantwortlich sind, vergleichsweise mehr graue Substanz aufwiesen.



Depressionen sind zu einem der größten Gesundheitsprobleme weltweit geworden. Dennoch schenkt man ihnen nicht die gleiche Aufmerksamkeit wie etwa Herzerkrankungen oder krankhaftem Übergewicht. Bei Depressionen handelt es sich um schwerwiegende und sehr weit verbreitete seelische Störungen.



Untersuchungen haben ergeben, dass Menschen, die regelmäßig Fisch verzehren, eine geringere Wahrscheinlichkeit aufweisen, an einer Depression zu erkranken. Darüber hinaus haben zahlreiche kontrollierte Tests nachgewiesen, dass Omega-3-Fettsäuren dazu beitragen, die Wirksamkeit von Antidepressiva zu erhöhen.



Fisch ist auch das einzige gute Nahrungsmittel, das Vitamin D liefert. Diesem Vitamin wurde in den vergangenen Jahren in der Öffentlichkeit zu Recht viel Aufmerksamkeit gewidmet. Ein schockierend hoher Anteil von 42 Prozent der amerikanischen Bevölkerung leidet unter Vitamin-D-Mangel. Wenn man sich nicht ausreichend lange der Sonnenstrahlung aussetzt und auch nicht regelmäßig fettreichen Fisch isst, sollte man darüber nachdenken, zusätzlich Vitamin D als Nahrungsergänzungsmittel aufzunehmen.



Der Verzehr von Fisch wird auch mit einem verringerten Risiko für Autoimmunerkrankungen in Verbindung gebracht. Dazu zählt auch der Diabetes Typ 1, bei dem das Immunsystem die insulinproduzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse angreift. Einige Studien konnten zeigen, dass Omega-3-Fettsäuren bei Kindern zu einer Verringerung des Risikos beitragen, an Diabetes Typ 1 oder anderen Autoimmunerkrankungen zu erkranken.



Bei Asthma handelt es sich um chronische Entzündungen der Atemwege. In den vergangenen Jahren hat die Zahl der Asthmakranken dramatisch zugenommen. Studien ergaben, dass ein regelmäßiger Verzehr von Fisch das Risiko, an Asthma zu erkranken, bei Kindern um bis zu 24 Prozent verringern kann.



In den vergangenen Jahren wurden die gesundheitsfördernden Effekte des Verzehrs von Fisch und die Frage, welche Bestandteile des Fisches ihn zu einem so gesunden Nahrungsmittel machen, in zahlreichen Studien untersucht. Und auch in der nahen Zukunft werden viele entsprechende Untersuchungen erfolgen. Aber angesichts der Chance, die Gefahr zu verringern, an Alzheimer oder einer anderen Form der Demenz zu erkranken, sowie der zahlreichen anderen gesundheitsfördernden Wirkungen sollten Sie nicht länger warten und bereits heute Fisch in größeren Mengen in Ihren regelmäßigen Speiseplan aufnehmen. Aber um in den vollen Genuss der positiven Effekte des Fischverzehrs zu kommen, sollten Sie so weitgehend wie möglich auf Zuchtfische verzichten.




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Warum Bio-Essen deutlich besser ist als Industrienahrung

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Mär 2016 06:36

Warum Bio-Essen deutlich besser ist als Industrienahrung.jpg

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... hrung.html

16.03.2016


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Warum Bio-Essen deutlich besser ist als Industrienahrung
Harold Shaw

Bio-Nahrung und das, was uns die Industrie in die Supermarktregale stellt, sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe. Das ist keine Neuigkeit. Bio-Gegner wie Jon Entine wollen uns etwas anderes weismachen. Sie sagen, es gebe keinerlei Grund zur Beunruhigung, was herkömmliche Lebensmittel anbelangt, aber die Forschung kommt zu anderen Ergebnissen.



Eine neuere Studie der Universität Newcastle hat sich mit umweltbewusster Landwirtschaft befasst und kommt zu folgendem Ergebnis: Bio-Produkte weisen mehr gesunde Fette auf als industriell verarbeitetes Essen, sie enthalten mehr Nährstoffe, und auch der Anteil an schädlicher Chemie ist geringer.



In den 1950er-Jahren betrug die Weltbevölkerung schätzungsweise weniger als drei Milliarden Menschen. Bis zum Jahr 2000 hat sich diese Zahl locker verdoppelt, zur Jahrtausendwende bevölkerten mehr als sechs Milliarden Menschen den Planeten. Diese Menschen alle satt zu bekommen ist eine gewaltige Herausforderung. Wenn man es dann noch mit Industriellen zu tun hat, die von Samen über Gemüse und Pflanzen bis hin zu Tieren alles in Masse produzieren, wie kann man da noch wissen, was überhaupt auf dem Teller vor einem liegt?



Was ist so schlimm an Fleisch und Milch, die nicht bio sind?


Um die Umsätze zu steigern und die Gewinne zu erhöhen, haben sich die Lebensmittelproduzenten bemüht, die Produktion zu optimieren. Sie haben ihre eigenen Höfe gegründet, oder sie kümmern sich selbst um die Nahrung, die das Schlachtvieh benötigt. Aber Tiere brauchen normalerweise Jahre, um heranzuwachsen. Sie können krank werden, manche benötigen medizinische Hilfe.



Hier ließ die Industrie nicht der Natur ihren Lauf. Sie vertrat vielmehr die Ansicht, die Abläufe könne man noch weiter verbessern. Das Resultat: Das Genmaterial der Tiere ist dahingehend modifiziert worden, dass Tiere rascher heranreifen sowie mehr Fleisch entwickeln und weniger Fett. Gleichzeitig durchsetzen die Betriebe die Nahrung der Tiere mit Antibiotika, damit sie auch unter engsten Bedingungen gehalten werden können.



Und auch die Tiernahrung ist genetisch verändert worden, um resistent gegen Pflanzenschutzmittel zu werden. Warum das? Ansonsten müssten gewaltige Felder von Menschenhand vor Unkraut und Schädlingen geschützt werden.



Das jedoch wäre zu zeitaufwändig und zu kostspielig. Sind die Pflanzen aber resistent gegen die Schutzmittel, können Chemikalien eingesetzt werden, die alles unerwünschte Unkraut abtöten, ohne dass gleichzeitig die Ernteerträge in Gefahr geraten.



Wenn man allerdings etwas Lebendes manipuliert, kann man eine Kettenreaktion in Gang bringen, die sich nicht mehr aufhalten lässt. Lebende Organismen sind keine Lego-Steine, die man nach Belieben hin und her verschieben kann. Sie sind Teil einer Sequenz, die vollständig miteinander verknüpft ist.



Schlimmer noch: Diese transgenetischen Mutationen werden mit großer Wahrscheinlichkeit an die Tiere weitergereicht, die sich von diesen Pflanzen ernähren. Also auch an den Menschen. Wer zu Essen greift, das nicht bio ist, isst im Grunde genommen Pestizide. Man isst auch Unkrautvernichtungsmittel wie Roundup, das von der Forschungsbehörde der Vereinten Nationen als »möglicherweise krebserregend« eingestuft wurde.



Wenn man da jetzt noch die Veränderungen bedenkt, denen die Tiere unterzogen werden! Das Ganze in einer Konserve, und Sie haben ein ganz gewöhnliches Lebensmittelprodukt … reich an Chemikalien und sehr gefährlich für die Gesundheit.



Warum Bio besser ist


Die umfangreichen Untersuchungen der Uni Newcastle wurden angeführt von Carlo Leifert, Professor für biologische Landwirtschaft. Sie zeigen, dass Bio-Fleisch deutlich höhere Werte an Omega-3-Fettsäuren aufweist, und zwar nicht nur Rind oder Huhn, sondern auch Schwein, Lamm und Ziege. Wie viel besser also ist Bio-Fleisch? Entscheiden Sie selbst: Den Zahlen zufolge enthält das Bio-Fleisch 47 Prozent mehr ungesättigte Omega-3-Fettsäuren als herkömmliches Fleisch.



Auch Bio-Milch liegt deutlich vor der industriellen Version: Sie weist 46 Prozent höhere Omega-3-Fettsäuren auf, 13 Prozent mehr Vitamin E und 20 Prozent mehr Eisen. Tiere, die frei grasen und natürliche Pflanzen fressen dürfen, geben also ganz offensichtlich besseres Fleisch und bessere Milch. In der Intensivtierhaltung mag man schneller und mehr produzieren können, dafür ist die Qualität aber auch deutlich niedriger.



Wenn man Tiere so schnell wie möglich großzieht, geht das unausweichlich mit Überfütterung einher. Das wiederum hat Folgen für die Umwelt, denn die Lebensmittelindustrie benötigt mehr Ressourcen, und verschiedene Lebensräume werden durch Bakterien verunreinigt, die resistent gegen Antibiotika sind.



Wenn man so wenig Ahnung hat wie wir aktuell, was genetische Mutationen anbelangt, ist man am besten beraten, wenn man sich natürlich und nach Bio-Kriterien ernährt. So schützen wir unser Immunsystem und unsere Gesundheit, während wir gleichzeitig das Risiko minimieren, uns durch genetisch veränderte Organismen Krankheiten zuzuziehen.





Verblüffende Heilungen durch UrMedizin

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Nachdem er 1965 dem Krankenhaus entfloh und selbst sein schweres Krebsleiden heilte, studierte Franz Konz über drei Jahrzehnte lang in den europäischen und amerikanischen Universitätsbibliotheken Schulmedizin und Naturheilkunde. Er kam dabei zu dem Urteil, dass es sich bei der Krankheits-Schulmedizin um nichts anderes als ein im Laufe der Jahrhunderte geschickt aufgebautes Schwindelsystem handelt. Stück für Stück versammelt er dafür die Beweise in diesem Buch, wobei er es nicht belässt: Anstelle der Schulmedizin setzt er, aufbauend auf Hippokrates, auf die »Klassische Naturheilkunde«. Eine Ganzheitstherapie, nach der sich jeder Kranke schnellstens von seinen Krankheiten befreien kann.

Doch die UrMedizin vermag noch mehr: Sie ist auch in der Lage, alle Krankheiten zu verhüten und damit jedem bleibende Gesundheit zu garantieren, der sie früh genug aufnimmt.

Die Grüne Bibel für alle, die ohne Chemie gesund werden und gesund bleiben wollen. Das Lehrbuch der klassischen Naturheilkunde mit der sanften Ganzheitsbehandlung von Körper, Geist und Seele. Jetzt erstmals als preiswerte Sonderausgabe!


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Wie Sie die häufigsten Fehler bei der Saftherstellung vermeiden

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Mär 2016 06:55

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Wie Sie die häufigsten Fehler bei der Saftherstellung vermeiden
Daniel Barker

Immer mehr Menschen erkennen die Vorteile des Entsaftens und der Saftherstellung, wenn es darum geht, das Gewicht zu halten oder die ausreichende Versorgung mit wichtigen Nährstoffen zu sichern, um das gesunde Funktionieren des Körpers zu gewährleisten.



Aber nur wenige von uns sind in ausreichendem Maße über die beste Art und Weise des Entsaftens und der Saftherstellung informiert. Wenn man dabei aber fehlerhaft vorgeht, beeinträchtigt dies möglicherweise die volle Entfaltung der gesundheitsfördernden Wirkungen, und es kann sogar zu Magenverstimmungen oder anderen Beeinträchtigungen des körperlichen Wohlbefindens kommen.



Einer der gegenwärtig populären Trends bei der Saftherstellung sind die sogenannten »grüne Säfte«, weil man dabei vor allem grüne Gemüse und manchmal auch andere Inhaltsstoffe benutzt, um gesunde und besonders nährstoffreiche Saftmischungen herzustellen.



Wenn man weiß, wie man grüne Säfte zubereitet und zu sich nimmt, können die wohltuenden Wirkungen überraschend sein – jedoch muss man dazu einige wenige, aber wichtige Faktoren berücksichtigen.



Vermeiden Sie häufige Fehler beim Entsaften

Vani Hari, besser bekannt als The Food Babe, liefert auf ihrer Internetseite viele hilfreiche Ratschläge, deren Beherzigung dazu beiträgt, weitverbreitete Fehler zu vermeiden, wenn man selbst gesundheitsfördernde Säfte herstellt und trinkt.



Hier eine kleine Auswahl aus ihrer Auflistung der häufigsten Fehler bei der Saftherstellung:



Trinken von grünen Säften, nachdem man bereits andere Nahrungsmittel gegessen hat: Grüne Säfte sollten immer auf nüchternen Magen getrunken werden. Andernfalls kann es zu Sodbrennen kommen, und überdies entgeht einem ein Großteil der nützlichen Wirkung, weil nur ein leerer Magen die vollständige Aufnahme der Nährstoffe über die Magenschleimhaut ermöglicht. Hari empfiehlt, mindestens zwei Stunden nach einer Mahlzeit verstreichen zu lassen, bevor man grünen Saft trinkt. Umgekehrt sollte man nach dem Genuss von grünem Saft mindestens 20 Minuten warten, bis man wieder etwas zu sich nimmt.



Zu langes Warten nach der Herstellung grüner Säfte: Sie sollten Ihre grüne Saftmischung umgehend nach der Herstellung trinken. Die gesundheitsfördernden, aktiven Enzyme, die in grünem Saft enthalten sind, zerfallen unter Sauerstoffeinfluss rasch, und der Nährstoffgehalt des Saftes nimmt ab, je länger er steht, bevor er getrunken wird. Wenn Sie einen Entsafter mit geringerer Geschwindigkeit oder einen Zwei-Gang-Entsafter besitzen, spielt dieser Aspekt eine untergeordnete Rolle, und der Saft kann gelagert werden. Allerdings sollte das entsprechende Gefäß bis an den Rand gefüllt, luftdicht verschlossen und gekühlt aufbewahrt werden, um den Nährstoffgehalt zu bewahren und ein Wachstum der Bakterien zu verhindern. Wenn man einen normalen Entsafter oder Mixer benutzt, sollte man den Saft innerhalb von 15 Minuten nach Fertigstellung trinken.



Herstellung von grünen Säften mit zu vielen Früchten und süßen Gemüsen: Es ist zwar nicht grundsätzlich falsch, zu dem grünen Saft einige Früchte oder süße Gemüse hinzuzufügen, aber ein zu hoher Anteil an natürlichem Zucker kann Ihren Insulinspiegel in ungesunde Höhen treiben und zusätzlich eine Gewichtszunahme begünstigen. Harry empfiehlt nur ein süßes Obst oder Gemüse pro Getränk. Zitronen und Limonen bilden eine Ausnahme.



Mahlzeiten durch grüne Säfte ersetzen: Grüne Säfte sollten als Ergänzung zur Ihrer normalen Ernährung und nicht als Ersatz für Mahlzeiten betrachtet werden. Anders verhält es sich natürlich, wenn Sie gerade eine Saftdiät machen. Grüne Säfte bieten eine großartige Möglichkeit, Ihre Versorgung mit der empfohlenen Tagesdosis an Gemüsen zu sichern, es ist aber sinnvoller, sie zusammen mit anderen gesunden festen Nahrungsmitteln zu konsumieren.



Vermeiden von Kaubewegungen, während Sie Ihren Saft trinken: Auf den ersten Blick hört es sich vielleicht lustig an, tatsächlich zu versuchen, grünen Saft zu kauen. Aber dahinter steckt die Idee, den Saft vor dem Schlucken einige Zeit im Mundraum zu bewegen, damit die verdauungsfördernden Enzyme, die in Ihrem Speichel enthalten sind, die Verstoffwechselung der Nährstoffe erleichtern können.



Der Entsafter wird nach dem Gebrauch nicht gereinigt: Wenn man den Entsafter nach dem Entsaften nicht umgehend gründlich reinigt, wird eine spätere Säuberung sehr viel schwieriger werden. Sollten Sie in Eile sein, weichen Sie die Teile in Wasser ein, um die spätere Reinigung zu erleichtern.



Zu häufige Verwendung bestimmter grüner Gemüsesorten: Stellen Sie bei der Verwendung der Gemüsesorten (wie Grünkohl, Spinat, Rauke und Stielmus) eine gewisse Rotation oder Abwechslung sicher, um eine zu starke, ungesunde Anreicherung von Oxalsäure zu verhindern, die sich unter Umständen schädlich auf die Schilddrüse auswirken kann, und sorgen Sie für eine ausgewogene Versorgung mit Nährstoffen.



Wechsel zu Smoothies: Oft hört man die Meinung, Smoothies seien aufgrund ihrer Ballaststoffe gesünder als Säfte, aber Hari empfiehlt, beides zu trinken. Ballaststoffe sind sicherlich positiv zu bewerten, aber bei Säften werden die Nährstoffe besser vom Köper aufgenommen.



Verblüffende Heilungen durch UrMedizin

»Das revolutionäre Gesundheitskonzept des Franz Konz! Bestsellerautor und Gesundheitsreformer Franz Konz ist das beste Beispiel dafür, dass auch Schwerkranke durch UrMedizin genesen können. Er befreite sich selbst von Magenkrebs. Mithilfe pflanzlicher Rohkost, Bewegungstraining und positivem Denken. Und Tausende machten es ihm nach und genasen von scheinbar unheilbaren Leiden.« Bio-Magazin

Nachdem er 1965 dem Krankenhaus entfloh und selbst sein schweres Krebsleiden heilte, studierte Franz Konz über drei Jahrzehnte lang in den europäischen und amerikanischen Universitätsbibliotheken Schulmedizin und Naturheilkunde. Er kam dabei zu dem Urteil, dass es sich bei der Krankheits-Schulmedizin um nichts anderes als ein im Laufe der Jahrhunderte geschickt aufgebautes Schwindelsystem handelt. Stück für Stück versammelt er dafür die Beweise in diesem Buch, wobei er es nicht belässt: Anstelle der Schulmedizin setzt er, aufbauend auf Hippokrates, auf die »Klassische Naturheilkunde«. Eine Ganzheitstherapie, nach der sich jeder Kranke schnellstens von seinen Krankheiten befreien kann.

Doch die UrMedizin vermag noch mehr: Sie ist auch in der Lage, alle Krankheiten zu verhüten und damit jedem bleibende Gesundheit zu garantieren, der sie früh genug aufnimmt.

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Als Cholesterinbombe geschmäht - Das Ei ist rehabilitiert

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Mär 2016 22:03

Das Ei ist rehabilitiert.jpg
Das Ei ist rehabilitiert.jpg (14.14 KiB) 3320-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Das-Ei-ist-re ... 52986.html
Freitag, 25. März 2016
Als Cholesterinbombe geschmäht - Das Ei ist rehabilitiert

Der Appetit auf Ostern könnte einem glatt vergehen. Denn Eier gelten als Cholesterinbomben und Schokohasen auch nicht gerade als gesund. Aber: Eier und Schokolade sind besser als ihr Ruf. Wie viele Eier darf man denn nun essen?

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Cholesterin, Kalorien, Dioxin - und dann Salmonellen. Klingt nicht gerade gesund. Das Ei, früher geschätzt als Alternative zum teuren Fleisch, ist in Verruf gekommen. Nur selten und fast als Delikatesse sollte man es verzehren, wird oft geraten. Gute Nachricht zu Ostern: Eier sind besser als ihr Ruf. Sie enthalten wichtige Vitamine, Mineralstoffe, Jod, hochwertiges Eiweiß und Lecithin, das die Gedächtnisleistung verbessert und die Nerven stärkt.

"Eier sind ja der Nährstoffvorrat für das neugeborene Küken. Deshalb ist es auch nachvollziehbar, dass sie sehr viele gute Nährstoffe beinhalten", sagt Professor Berthold Koletzko. Er leitet die Abteilung Stoffwechsel- und Ernährungsmedizin im Dr. von Haunerschen Kinderspital der Universität München. Die stets zitierte Warnung vor dem Cholesteringehalt scheint ein wenig wie die Mär vom gesunden Spinat. "Die Rolle des Hühnereies für den Cholesterin-Stoffwechsel wird überschätzt", sagt Koletzko. "Viel wichtiger ist es, ob wir Eier in ungesättigtem Fett aus Pflanzenöl oder in gesättigtem Fett zum Beispiel aus Schmalz braten, wodurch das Cholesterin im Blut viel stärker ansteigt." Ablagerungen in Blutgefäßen können zu Herzinfarkt und Schlaganfall führen.
Zu Ostern dürfen es auch drei Eier am Tag sein
Eier beinhalten "viele gute Nährstoffe".
Eier beinhalten "viele gute Nährstoffe".
(Foto: dpa)

Ein Hühnerei hat etwa 400 Milligramm Cholesterin. "Das hört sich viel an" sagt Koletzko. Doch nur die Hälfte wird aufgenommen. Den Großteil des in Blutgefäßen abgelagerten Cholesterins produziert der Körper selbst. "Von allem Cholesterin, das wir in den Blutgefäßen ablagern, sind zwei Drittel hausgemacht. Nur ein Drittel kommt aus der Nahrung." Und nicht nur aus dem Ei. Butter, Fleisch und Wurst erhöhen durch ihre gesättigten Fette das Cholesterin weit stärker.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt einen maßvollen Konsum von zwei bis drei Eiern in der Woche. Das beinhalte auch verarbeitetes Ei in Lebensmitteln wie Mayonnaise, Nudeln, Suppen, Soßen und Backwaren, erläutert Silke Restemeyer von der DGE. Was frühere Bedenken wegen Cholesterin betrifft, sagt aber auch sie: "Das Thema Ei steht hier ein bisschen auf dem Prüfstand."

Koletzko geht je nach Ernährungsstil davon aus, dass auch zwei Eier am Tag nicht zu viel sind. "Und zu Ostern dürfen es auch drei sein." Bei den im Handel erhältlichen Eierfarben sieht er keine Probleme. Aber: "Ich würde sie nicht gerade im Internet aus China bestellen."
Bunte Eier zum Osterfest

Warum bunte Eier zu Ostern gehören, dafür gibt es mehrere Erklärungen. Im östlichen Christentum galt das Ei als Zeichen für die Auferstehung, Rot als Symbol für das Blut Christi. Jenseits davon wird das Ei als Fruchtbarkeitssymbol gesehen. Auch das Dekorieren hat Geschichte: In Jahrtausende alten Gräbern wurden etwa in Ägypten verzierte Eier entdeckt; in Afrika wurden Straußeneier gefunden.

Inzwischen stehen Eier für manchen eher für Lebensmittelskandale, wie die Salmonellen-Affäre um die niederbayerische Firma Bayern-Ei. Dutzende Menschen erkrankten, ein Mann starb. Die Staatsanwaltschaft geht von gewerbsmäßigen Betrug und einem Millionen-Schaden aus. Jahre zuvor war in Eiern als krebserregend geltendes Dioxin entdeckt worden. Grund war gepanschtes Billigfutter. Selbst Bio-Konsumenten sind nicht ganz gefeit. Dioxine entstehen bei Verbrennung und lagern sich auch in Böden ab. Pickt das Huhn Körner, kann es auch Dioxin aufnehmen.

Dasselbe gelte für Salmonellen-Erreger, argumentieren konventionelle Hühnerhalter. Eier aus dem Stall seien hygienischer. Forscher der Technischen Universität München haben aber festgestellt: Hennen und Eier vom Biohof sind nicht keimbelasteter als jene aus konventionellen Betrieben. In Ökohaltung gefundene Bakterienstämme sind seltener resistent gegen Antibiotika. "Und das ist für den Verbraucher ein klarer Gesundheitsvorteil", betonten die Forscher.
Eierkonsum steigt
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Zu Ostern mag niemand an all die Skandale und Belastungen denken. Der Eierkonsum steigt. Würden im Schnitt pro Kopf monatlich geschätzt etwa neun bis zehn Eier im Laden gekauft, seien es im Ostermonat etwa elf bis zwölf, sagt Margit Beck vom Brancheninformationsdienst Marktinfo Eier und Geflügel (MEG). "Die Versorgungslage der europäischen Eiermärkte ist so gut, dass wir den Mehrkonsum locker decken können", so die Marktanalystin. Nach Ostern sinken erfahrungsgemäß die Preise. Der Verbraucher hat Eier erst mal satt.

Dabei sind Hühnereier ohnehin der geringere Bestandteil in deutschen Osternestern. Dort liegen Marzipan-, Nougat und Krokanteier. Bestimmt nicht gesund. Ernährungsexperten sprechen aber nicht Verbote aus. Naschkatzen sollten moderat genießen. Koletzko: "Auch da macht es die Dosis."

Wer bei Schokolade auf die Gesundheit achten will, greift zu dunklen Sorten: Kakao wirkt antioxidativ, soll das Rückfallrisiko nach einem Herzinfarkt mindern und die Gefäßfunktion verbessern. Aber: Gerade in der Bitterschokolade wurde das Schwermetall Cadmium entdeckt. Gesundheitsschädliche Mineralöle fanden sich in Schokolade aus Adventskalendern. Die bittersüße Erkenntnis: Unbedachtes Essen kann überall Gefahren bergen. Und das nicht nur zu Ostern.

Quelle: n-tv.de , Sabine Dobel, dpa
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Auch werdende Väter haben Einfluss - Koffein erhöht Risiko von Fehlgeburte

Beitragvon Gudrun Graf » 26. Mär 2016 14:52

Koffein erhöht Risiko von Fehlgeburten.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Koffein-erhoe ... 20456.html
Samstag, 26. März 2016
Auch werdende Väter haben Einfluss - Koffein erhöht Risiko von Fehlgeburten

Der regelmäßige Konsum koffeinhaltiger Getränke von Frauen und Männern vor einer Empfängnis oder zu Beginn einer Schwangerschaft erhöht das Risiko einer Fehlgeburt. Zum Glück gibt es ein Mittel zur Prävention.

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Der Konsum von mehr als zwei koffeinhaltigen Getränken kurz vor der Empfängnis und zu Beginn der Schwangerschaft erhöht einer Studie zufolge das Risiko einer Fehlgeburt. In einer im Fachmagazin "Fertility and Sterility" veröffentlichten Untersuchung stellten Forscher in den USA zugleich fest, dass nicht nur der Koffeinkonsum der Mutter eine Rolle spielt - sondern auch der des Vaters.

"Der Konsum koffeinhaltiger Getränke durch den Mann, der das Kind zeugt, ist ebenso eng wie bei der Frau mit dem Verlust des Fötus verknüpft", sagte Germaine Buck Louis, die Leiterin der Studie, die von den US-Gesundheitsinstituten (NIH) und der Universität Ohio vorgenommen wurde. Auch ein fortgeschrittenes Alter des Paares sowie die Anhäufung schädlicher chemischer Substanzen im Körper - wie häufig bei Älteren der Fall - erhöhe die Gefahr einer Fehlgeburt. Die Einnahme von Vitaminen verringere dagegen das Risiko.

Für die Studie untersuchten die Forscher in den Jahren 2005 bis 2009 in den US-Bundesstaaten Michigan und Texas 501 Paare. Sie betrachteten den Zusammenhang zwischen der Fruchtbarkeit und dem Lebensstil sowie den Umweltgiften, denen die Probanden ausgesetzt waren.
Täglich Multivitamintabletten

In einem Fragebogen sollten die Paare etwa Angaben zu ihrem Koffein- und Tabakkonsum und zur Einnahme von Multivitamintabletten machen. Bei den 344 Paaren, bei denen die Frau schwanger wurde, verglichen die Forscher die Angaben aus den sieben Wochen vor der Befruchtung und den ersten sieben Schwangerschaftswochen. Unter diesen Paaren gab es 98 Fehlgeburten, was einen Anteil von 28 Prozent bedeutet.
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Ein Quotient größer als 1,0 bedeutete ein erhöhtes Fehlgeburtsrisiko für jeden Tag nach der Empfängnis, ein Quotient kleiner als 1,0 ein verringertes Risiko pro Tag. Den Wissenschaftlern zufolge stieg das Risiko einer Fehlgeburt um den Quotienten 1,74, wenn die Frau durchschnittlich mehr als zwei koffeinhaltige Getränke trank. Bei Männern mit entsprechendem Konsum erhöhte sich das Risiko um den Quotienten 1,73.

Um 55 Prozent verringert sich das Risiko einer Fehlgeburt, wenn die Frau in den Wochen vor Beginn der Schwangerschaft täglich Multivitamintabletten schluckt. Setzt sie die Einnahme nach der Befruchtung fort, sinkt das Risiko sogar um 79 Prozent.
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Das Wunder des Lebens: Schwangerschaft und Geburt Das Wunder des Lebens: Schwangerschaft und Geburt Das Wunder des Lebens: Schwangerschaft und Geburt Das Wunder des Lebens Schwangerschaft und Geburt

Quelle: n-tv.de , jki/AFP
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Hilft Solarium gegen Vitamin D-Mangel ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Mär 2016 10:15

Hilft Solarium gegen Vitamin D-Mangel.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/frageantwort/ ... 06811.html
Dienstag, 29. März 2016
Frage & Antwort, Nr. 424
Hilft Solarium gegen Vitamin D-Mangel ?

Von Jana Zeh

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Hilft es, ins Solarium zu gehen, um Vitamin-D-Mangel vorzubeugen? (fragt Melanie S. aus Nordhorn)

Am Ende des Winters fühlen sich viele Menschen schlapp und ausgelaugt. Manche glauben, dass diese Symptome von einem Vitamin D-Mangel kommen und beginnen, entsprechende Präparate zu nehmen. Andere dagegen greifen auf die künstliche Sonne im Solarium zurück. Warum weder das eine noch das andere keine gute Idee ist, erklärt Professor Uwe Reinhold, Facharzt für Dermatologie am Dermatologischen Zentrum Bonn Friedensplatz.

"Prinzipiell lehnen wir Dermatologen den Besuch in Solarien wegen der Gefahren für die Haut ab", sagt Reinhold. Für die Vitamin-D-Bildung ist ein Besuch im Solarium auch eher ungeeignet, da die Röhren im Solarium in der Regel nur Licht im UV-A-Bereich zur Verfügung stellen. Dieses ultraviolette Licht im langwelligen Bereich (315 bis 380 Nanometer) lässt die Haut braun werden. Vitamin D bildet sich jedoch dabei im Körper nicht. Dieses entsteht nur, wenn ultraviolettes Licht im kurzwelligen Bereich (280 bis 315 Nanometer), auch UV-B genannt, auf die Haut trifft. Da diese Strahlung aber auch dazu führt, dass Sonnenbrand entsteht, verzichtet man bei den meisten Sonnenbänken darauf. Aus diesem Grund ist der Besuch im Solarium bei Vitamin-D-Mangel nicht zu empfehlen.

Was kann man denn stattdessen tun?

"Ob ein Vitamin-D-Mangel vorliegt, merkt man als junger Mensch gar nicht, denn es gibt keine eindeutigen Symptome dafür", erklärt Reinhold. Erst nach vielen Jahren können schwerwiegende Erkrankungen wie Knochenweiche, auch als Osteomalzie bekannt, oder Knochenschwund (Osteoporose) entstehen. Ob es einen Zusammenhang zwischen Symptomen wie Erschöpfung, Müdigkeit, Wachstums- oder Nackenschmerzen und Wadenkrämpfen und einem Vitamin-D-Mangel gibt, ist bisher nicht eindeutig geklärt. "Wirklich Klarheit hat man erst, wenn man sein Blut auf den Vitamin-D-Gehalt beim behandelnden Arzt testen lässt", betont der Experte.

Begründet der Arzt die Notwendigkeit für den Test, dann wird er von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Ansonsten kostet er um die 30 Euro. Ein Mangel liegt vor, wenn der Wert unter 20 Nanogramm pro Mililiter (ng/ml) liegt. In solchen Fällen lässt sich mit Vitamin-D-Präparaten gut regulieren, zumindest im Winterhalbjahr. Die genaue Dosis sollte der Arzt vorgeben, denn Vitamin D kann auch überdosiert werden.

Speichermöglichkeiten vorhanden
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Vitamin D kann vom Körper im Fett- oder Muskelgewebe gespeichert werden, geringere Mengen auch in der Leber. Die Speicherkapazität ist relativ hoch, so dass man durch regelmäßige, kurze Aufenthalte im Freien im Sommerhalbjahr die Speicher gut füllen kann. Allerdings nimmt die Fähigkeit der Haut, Vitamin D zu bilden, mit dem Alter ab. Sie wird im Vergleich zum jüngeren Lebensalter auf weniger als die Hälfte reduziert. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass auch bei älteren Menschen der Vitamin-D-Spiegel regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf durch Präparate reguliert wird.

Übrigens: Wie schnell und wie viel Vitamin D von der Haut gebildet werden kann, hängt vom Hauttyp ab. Besonders helle Haut kann schnell Vitamin D produzieren. Sie verbrennt allerdings auch schnell. Bei Menschen mit dunkler oder bereits gebräunter Haut dauert es um einiges länger, bis die Vitamin-D-Produktion in Gang gesetzt wird. Wer sich also im Solarium "vorbräunt", riskiert nicht nur die Gesundheit seiner Haut, sondern tut sich auch in Bezug auf Vitamin-D-Bildung durch natürliches Sonnenlicht keinen Gefallen.

Quelle: n-tv.de
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Die zehn besten Lebensmittel gegen das Altern

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Mär 2016 18:21

Die zehn besten Lebensmittel gegen das Altern.jpg

http://info.kopp-verlag.de/medizin-und- ... ltern.html

29.03.2016


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Die zehn besten Lebensmittel gegen das Altern
Sarah Landers

Im Kampf gegen das Altern kann man keinen besseren Arzt an seiner Seite haben als Mutter Natur. Fast jeden Tag erscheint eine neue Studie oder ein neuer Bericht, der belegt, wie wirksam natürliche Lebensmittel sein können, wenn es darum geht, Krankheiten zu heilen, die allgemeine Gesundheit zu stärken, fitter zu bleiben und länger gesund.



Auf das Altern angesprochen, nennen viele Menschen Falten oder schlaffe Haut als ihre Hauptsorge, aber mit dem Älterwerden gehen zahlreiche gesundheitliche Beschwerden einher, die sich verhindern oder zumindest lindern lassen, und zwar ganz einfach: Einfach die richtigen Dinge essen!



Diese erstaunlichen Lebensmittel sind fantastische Waffen im Kampf gegen das Älterwerden:



Äpfel

Einige Lebensmittel sollten Sie bevorzugt auf dem Teller haben, um auch im Alter geistig fit zu bleiben. Studien der Universität Cornell haben ergeben, dass Äpfel bestimmte Verbindungen enthalten, die das Gehirn vor neurodegenerativen Schäden schützen, die Krankheiten wie Alzheimer auslösen können.



Avocados

Auch die Avocado gilt als gut für ein gesundes Gehirn. Sie enthält viele einfach ungesättigte Fette, die den Blutdruck senken, den Blutkreislauf stärken und eine Insulinresistenz verhindern. Avocados beeinflussen diese Faktoren positiv und reduzieren darüber hinaus das Risiko, kognitiv abzubauen. Zudem haben Avocados entzündungshemmende Wirkung, die im Kampf gegen Alzheimer hilft.



Avocados tun nicht nur etwas für das Gehirn, sie enthalten auch viel Vitamin E, Vitamin B und Kalium – alles wichtig für eine gesunde Haut mit ausgeglichenem Feuchtigkeitshaushalt.



Wassermelonen

Der Blog Olena Network schreibt, Wassermelone sei das ultimative Obst im Kampf gegen das Alter: Sie enthält extrem viel Wasser, dazu wichtige Elektrolyte, Mineralien, Antioxidantien und Vitamine. All diese Faktoren tragen dazu bei, die Haut mit Flüssigkeit zu versorgen und der Bildung von Falten vorzubeugen.



Rotwein (ja, Sie lesen richtig)

Rotwein enthält viele Flavonoide und von denen weiß man, dass sie das Risiko altersbedingter Erkrankungen reduzieren und erstaunlich antioxidant wirken, schreibt Wellness Resources.



Diese Flavonoide helfen den Neuronen, Erinnerungen aufzunehmen und besser abzurufen. Sie helfen Ihrem Gehirn auch, Schadstoffe besser abzubauen und Folgen des Alters entgegenzuwirken.



Grünkohl

Grünkohl hat sich in den USA zum heißesten Superfood überhaupt entwickelt. Grünkohl enthält sehr viele Omega-3-Fettsäuren und ist deshalb extrem gut für Ihr Gehirn, denn das Gehirn besteht zu 60 Prozent aus Fett. Gesunde Fette wie die im Grünkohl helfen, einen Abbau der kognitiven Fähigkeiten zu verhindern und Sie bis ins hohe Alter fit zu halten. Ein Schrumpfen der Zellen und Zelltod werden umgekehrt.



Beeren

Blaubeeren sind auch ein Superfood mit fantastischem Nutzen für die Gesundheit. Unter anderem enthalten sie die so wichtigen Antioxidantien und Flavonoide, die sowohl für das Kurzzeitgedächtnis als auch für das Langzeitgedächtnis gut sind. Aber auch Brombeeren, Erdbeeren und andere Beeren haben erwiesenermaßen positive Auswirkungen auf das Gehirn. Beeren schützen Gehirnzellen vor Schäden und reduzieren Entzündungen. Gleichzeitig sind sie voll mit Vitaminen wie Vitamin C. Vitamin C trägt dazu bei, dass das Kollagen in Ihrer Haut elastisch bleibt, schreibt das Olena Network.


Granatäpfel

Granatäpfel schmecken nicht nur lecker, sie sorgen auch für die Gesundheit Ihrer Haut, indem sie die Kollagenproduktion anregen. Das trägt zu einer straffen, faltenlosen Haut bei. Granatäpfel enthalten Vitamine und Mineralien, die die Zellgesundheit verbessern.



Tomaten

Tomaten enthalten viel Lycopin. Dieser Farbstoff schützt die Haut vor freien Radikalen und sorgt für eine straffe Haut, weil er den Kollagen-Abbau durch Enzyme verlangsamt. Top10GrocerySecrets.com schreibt, dass Lycopin auch das Gehirn vor freien Radikalen schützt, die dort ansonsten Entzündungen auslösen können und Krankheiten wie Alzheimer nach sich ziehen könnten.

Spinat

Nicht jeder mag Spinat, aber das Gemüse ist reich an Vitamin C, Ballaststoffen, Mineralien wie Kalzium und Eisen sowie an Vitamin E. Vitamin E glättet Fältchen und macht sie weniger tief.


Zimt

Zimt hat wohl jeder Haushalt im Gewürzregal stehen, denn er schmeckt lecker. Aber er enthält auch viele Antioxidantien und wirkt deshalb entzündungshemmend und gegen Bakterien.



Zimt schützt das Gehirn vor freien Radikalen, hilft bei der Reparatur von Gewebeschäden und bei der Abwehr von Infektionen.



Setzen Sie all diese Lebensmittel auf Ihren wöchentlichen Einkaufszettel. Sie reduzieren die Wahrscheinlichkeit, degenerative Gehirnerkrankungen zu bekommen, und Sie tun etwas für Ihre Langlebigkeit.









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Der Körper wehrt sich jahrelang - Diäten bringen langfristig nichts

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Mai 2016 09:08

Diäten bringen langfristig nichts.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Diaeten-bring ... 31866.html
Der Körper wehrt sich jahrelang - Diäten bringen langfristig nichts

Ein Kommentar von Jana Zeh

Egal, ob Low-Carb-, ketogene oder Steinzeit-Diät: Das Angebot an Diäten zum Abnehmen ist breit. Doch der Körper wehrt sich langfristig gegen den mühsam erarbeiteten Gewichtsverlust. Also: Schluss damit!

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Haben Sie schon einmal eine Diät gemacht, um abzunehmen? Und? Hat es langfristig geklappt? Viele werden die erste Frage mit einem Ja und die zweite mit einem Nein beantworten, wenn sie die Wahrheit sagen. Das zeigt: Diäten sind zur langfristigen Gewichtsreduktion für die Katz.

Der menschliche Körper betreibt nämlich eine Menge Aufwand, um die verlorenen Kilogramm wiederzubekommen - egal, welche Diät man gemacht hat. US-Forscher fanden jüngst heraus, dass die Mehrzahl der 16 Teilnehmer der Reality-TV-Show "The Biggest Loser" die vorher in 30 Wochen durch strikte Diät und viel Bewegung mühsam heruntergekämpften Pfunde wieder auf den Rippen hatten. Einige waren sechs Jahre nach der Show sogar noch schwerer als vorher. Der Grund: der herabgesetzte Grundumsatz nach der Diät. Das ist nicht neu. Überraschend allerdings ist, dass auch noch nach sechs Jahren der Körper im Ruhemodus ist. Es scheint so, als würde der Grundumsatz so lange runtergefahren bleiben, bis ein bestimmtes Gewicht wiederhergestellt wurde - selbst wenn das Jahre dauert.
Prinzip Hoffnung
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Obwohl Diätwillige diesen Jo-jo-Effekt kennen, werden weltweit Millionen für Diätprodukte und Ratgeber zur Gewichtsreduktion ausgegeben. Dennoch steigt die Anzahl der Menschen mit Übergewicht weltweit weiter an. Die Vermarktung von methodischem Verzicht basiert auf dem Prinzip Hoffnung und untermauert ein gesellschaftliches akzeptiertes Schönheitsideal, das vor allem unter Jugendlichen immer wieder zu Essstörungen und sogar bereits zu Todesfällen geführt hat.

"Und nun?" werden sich Betroffene mit Übergewicht fragen. Auch Menschen, die laut Body-Mass-Index als übergewichtig eingestuft werden, können fit und gesund sein. Den Körper, auch mit ein paar Kilo mehr auf den Rippen, durch Bewegung und Sport leistungsfähig und stark zu halten oder zu machen, sollte wichtiger sein, als ein unrealistisches Körpermaß mit übertriebener Kalorienzählerei anzustreben und dabei matt und unglücklich zu sein. Denn mal ehrlich: Dauerhafter Verzicht und übermäßige Selbstkontrolle lösen Frustration und Unzufriedenheit aus. Deshalb: Schluss mit Diäten, die nichts bringen. Es geht vielmehr darum, sich im eigenen Körper wohlzufühlen.

Quelle: n-tv.de
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Smoothies, Veggie-Boom, Paleo-Diät - Ernährung ist zu einer Mode geworden

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Mai 2016 15:25

Ernährung ist zu einer Mode geworden.jpg
Ernährung ist zu einer Mode geworden.jpg (14.52 KiB) 3196-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Ernaehrung-is ... 26406.html
Smoothies, Veggie-Boom, Paleo-Diät - Ernährung ist zu einer Mode geworden

Geht es Veganern, Flexitariern und anderen Trend-Essern vor allem ums Wohl der Tiere? Wissenschaftler bezweifeln das. Sie sehen in neuen Ernährungs-Moden eher eine wachsende Selbstinszenierung - und ein "Identitätsprojekt für ein bessergestelltes soziales Milieu".

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Paleo, vegan - oder doch lieber Wechseljuicer und Flexitarier? Die Ernährungsstile und die Diskussionen darüber werden in Deutschland immer ausgefallener. Genuss, Rücksicht aufs Tierwohl oder ein kritischer Blick auf den ökologischen Fußabdruck müssen nicht immer dahinterstecken, sagen Wissenschaftler. In einer Überflussgesellschaft scheint es vielmehr für viele hip zu sein, sich mit wohldosiertem Verzicht abzugrenzen - für die schicke Ich-Performance auf dem Teller.
Vegane Schnitzel, vegetarische Frikadellen und vegetarische Grillsteaks: Der Anteil fleischloser Lebensmittel steigt.
Vegane Schnitzel, vegetarische Frikadellen und vegetarische Grillsteaks: Der Anteil fleischloser Lebensmittel steigt.
(Foto: dpa)

Früher zeugten langweilige Kalorientabellen von bewusster Ernährung. Oder wenige missionseifrige Idealisten wachten verbissen über Essensregeln samt Weltanschauung. Heute muss die Berliner Polizei einen Imbiss ohne Fleisch in Kreuzberg zur Eröffnung wegen Überfüllung räumen. Ein Berliner Vater will veganes Schulessen für seine Tochter einklagen. Und beim Vietnamesen um die Ecke heißt es plötzlich "Tofu ist alle", wenn der Andrang in der Mittagszeit am größten ist. Eine schleichende Revolte? Wenn es in Deutschland ums Essen ging, kreisten die Diskussionen - bis hin zur Schulspeise - lange wenig genussvoll meist um den Preis.

"Bei uns sind Ernährung und Essen eher naturwissenschaftliche Phänomene", erläutert Jana Rückert-John, die an der Hochschule Fulda "Soziologie des Essens" lehrt. "Die Gesellschaft kommt zu kurz." Doch gab es 2015 ganze 119 neue Kochbücher für Veganer. 7,8 Millionen Menschen ernähren sich nach Angaben des Vegetarierbundes heute ohne Fleisch, 900.000 Menschen vegan - also komplett ohne tierische Lebensmittel wie Eier oder Milch.
Weniger Fleischkonsum nur während BSE-Krise
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Schnitzel, Burger, Putenbrust: Unser täglich Fleisch gib uns heute Schnitzel, Burger, Putenbrust: Unser täglich Fleisch gib uns heute Schnitzel, Burger, Putenbrust: Unser täglich Fleisch gib uns heute Schnitzel, Burger, Putenbrust: Unser täglich Fleisch gib uns heute Schnitzel, Burger, Putenbrust Unser täglich Fleisch gib uns heute

Am 45-Milliarden-Euro-Umsatz der Fleischindustrie habe das allerdings bisher kaum etwas geändert, sagt Forscherin Rückert-John. "Den einzigen wirklichen Rückgang beim Fleischkauf gab es während der BSE-Krise." Sie hält den Vegan-Trend deshalb noch nicht für mehrheitsfähig. "Das ist eher ein Identitätsprojekt für ein bessergestelltes soziales Milieu." Aber: Nach dem jüngsten Konsum-Index der Gesellschaft für Konsumforschung lag der Umsatz für Fleischersatz und pflanzliche Brotaufstriche 2015 bei rund 311 Millionen Euro - und wuchs damit zuletzt um ein gutes Drittel.

Ganz ohne Fleisch und Wurst lebten die Konsumenten deshalb nicht unbedingt. Viele Menschen machten den Kompromiss, weniger Fleisch zu essen, aber nicht völlig auf Steak oder Bratwurst zu verzichten, stellten die Konsumforscher fest. Bereits ein Drittel der Haushalte rechne sich den "Flexitariern" zu.
"Ernährungswahn"

Doch das ist nicht alles. Außer auf "veggie" und "bio" kann das Augenmerk auch ganz ohne Verdauungsprobleme auf "glutenfrei" oder "laktosefrei" liegen. Dazu kommt das Jonglieren mit Kohlehydraten bei high-carb und low-carb, die Steinzeitkost Paleo oder das Schwören auf Obst- und Gemüsemixgetränke - Juice oder Smoothie.

"Ernährungswahn" nennt Ernährungswissenschaftler Uwe Knop diese Entwicklung. Den endgültigen Schub habe der "Wahn" bekommen, seit Ernährung der Persönlichkeitsfindung und Profilierung diene - und zum wichtigen Bestandteil des individuellen Lebensstils geworden sei: "Ich zeige, was ich esse - und damit zeige ich, was ich bin und wo ich hingehöre."
Suche nach Identitätsstiftung und Sinn

Essen zur Identitätsbildung, die Sicherheit und Halt in einer zunehmend unsicheren Welt gibt - an diese These glaubt Thomas Ellrott, Leiter des Instituts für Ernährungspsychologie an der Universität Göttingen. Wenn tradierte Ordnungssysteme wie Religion und Familie an Bedeutung einbüßten, nehme die Suche nach Identitätsstiftung und Sinn an anderer Stelle zu, sagt er.

Vieles von der Herkunft bis zum Wohnort lasse sich dabei schwer beeinflussen. "Aber was ich esse, ist eine Facette des Ichs, die ich vergleichsweise leicht selbst bestimmen und ändern kann. Auch mit wenig Geld", ergänzt Ellrott. Eine größere Rolle als das Tierwohl könnten dann Selbstinszenierung, Abgrenzung, aber auch der Wunsch nach Zugehörigkeit spielen. Solche Motive hält der Forscher für die wesentlichen Ursachen des Trends zu immer ausgefalleneren Ernährungsstilen.
Keine ganz neue Entwicklung

Völlig neu ist die Entwicklung nicht. "Essen war immer schon an sozialen und kulturellen Status gebunden", meint Stephan Becker-Sonnenschein, Geschäftsführer des Vereins "Die Lebensmittelwirtschaft", der unter anderem von Supermarktketten und Fleischproduzenten gefördert wird. Dabei stand "gutes Essen" lange auch für Wohlstand. Doch wenn alle im Wohlstand leben, scheint es angesagter, in Richtung Verzicht zu gehen. Das hat Ping-Pong-Effekte. TV-Sendungen und Zeitschriften bieten den jüngsten Ernährungsmoden und Diäten eine große Bühne. Manche Fleisch- und Wurstproduzenten leisten sich ein veganes Nischensegment.
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Jan Bredack, Gründer der ersten veganen Supermarktkette "Veganz", sieht den Trend auch marktwirtschaftlich. Der Foodmarkt eigne sich nun für Risikokapitalanleger, sagt er. "Vor fünf Jahren musste ich dem Geld hinterherrennen, heute kommen Investoren von allein".

An der Berliner Charité sieht Ernährungsexperte Andreas Pfeiffer die Sache unverkrampft. "Niemand isst auf die Dauer, was ihm nicht schmeckt", sagt er. Das Gewese um tierisches und pflanzliches Eiweiß kann er, vom Tierschutz abgesehen, nicht nachvollziehen. Studien mit älteren Diabetikern hätten zum Beispiel gezeigt, dass es in der Wirkung im Körper kaum Unterschiede gebe, sagt er. Und dass fast alle Studienteilnehmer sich gesünder fühlten und abspeckten - es habe vor allem daran gelegen, dass sie weniger Snacks aßen.

Quelle: n-tv.de , Ulrike von Leszczynski, dpa
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Ernährung als ständige Verführung - "Günstiges Essen ist Wohlstandsindikat

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Jun 2016 21:10

Ernährung als ständige Verführung.jpg
Ernährung als ständige Verführung.jpg (34.31 KiB) 3127-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Guenstiges-Es ... 22436.html
Ernährung als ständige Verführung - "Günstiges Essen ist Wohlstandsindikator"

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Vegetarisch, vegan, paleo: Ernährungstrends sind derzeit in aller Munde. Aber sind sie nur Lifestyle? Wo liegen Gemeinsamkeiten und Unterschiede? Welche Rolle spielt unsere Überflussgesellschaft? Und muss gutes Essen teuer sein?Ernährungssoziologin Prof. Dr. Jana Rückert-John von der Hochschule Fulda verrät es im n-tv.de Interview.
Prof. Dr. Jana Rückert-John arbeitet an der Hochschule Fulda im Bereich Oecotrophologie.
Prof. Dr. Jana Rückert-John arbeitet an der Hochschule Fulda im Bereich Oecotrophologie.

n-tv.de. Frau Prof. Dr. Rückert-John: "Du bist, was du isst", heißt es so schön. Heutzutage ernähren sich immer mehr Menschen bewusst. Wie halten Sie es damit?

Rückert-John: (lacht) Ich versuche natürlich auch, mich bewusst und gesund zu ernähren. Aber das ist im Alltag nicht so einfach durchzuhalten und zu praktizieren. Der Alltag wird ja nicht nur von der Ernährung bestimmt.

Was ist denn gesunde Ernährung?

Das lässt sich nicht oder zumindest nicht ganz einfach beantworten. Es gibt, je nachdem worauf man fokussiert und Wert legt, verschiedene Einschätzungen. Was am Ende dann bleibt und was auch Ernährungswissenschaftler dann häufig sagen, ist, dass gesunde Ernährung bedeutet, sich erstens ausgewogen zu ernähren und sich zweitens auch ausreichend zu bewegen.

Ausgewogen, was bedeutet das?
Video
Auf das "Was" kommt es an: Frühstück verhilft Schülern zu besseren Noten 20.02.16 – 01:16 min Mediathek Auf das "Was" kommt es an Frühstück verhilft Schülern zu besseren Noten

Ausgewogenheit heißt von allem etwas, aber nicht übermäßig und zu viel, also eine gute Balance.

Sie lehren die "Soziologie des Essens". Was verbirgt sich denn dahinter?

Die Soziologie befasst sich ganz allgemein damit, wie das Zusammenleben der Menschen in der Gesellschaft möglich ist und wie sich Ordnung in der Gesellschaft herstellt. Wenn man sich dann die Ernährungssoziologie anschaut, befasst sich diese damit, zu schauen, wie sich Ordnung herstellt über das, was wir essen, wie wir essen oder auch, mit wem wir essen.

Medial sind derzeit Ernährungstrends fast omnipräsent. Welche gibt es?

(lacht) Das ist eine große Frage, denn es gibt eine Vielzahl von Ernährungstrends. Da wäre der Veganismus, der Vegetarismus, Paleo, die Frei-von-Diäten im Hinblick beispielsweise auf Gluten oder Laktose. Man kann aber auch die Orientierung an regionalen oder Bio-Produkten als Ernährungstrends in der Gesellschaft bezeichnen.

Wo liegen denn die Unterschiede?

Die verschiedenen Ernährungstrends fokussieren alle verschiedene Aspekte. Sie präferieren jeweils eine bestimmte Art der Ernährung und schließen eine andere aus. Typisch für alle ist, dass man sich auf bestimmte Produkte oder ein Portfolio reduziert, die dann gegessen werden. Im Fachjargon sind Ernährungstrends Strategien der Komplexitätsreduktion: Ich orientiere mich beispielsweise daran, hauptsächlich Bio-Produkte zu konsumieren und kann so Risiken reduzieren, die mit konventionellen Anbauweisen und Produkten verbunden sind.

Ist Ernährung damit auch eine Art Lifestyle?
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n-tv Ratgeber-Reportage: "Foodies": Wenn Essen und Trinken zur Lust werden 23.04.16 – 18:30 min Mediathek n-tv Ratgeber-Reportage "Foodies": Wenn Essen und Trinken zur Lust werden

Ja, das kann man so sagen. Mit den Ernährungsweisen findet einerseits eine Komplexitätsreduktion statt. Andererseits lässt sich aber auch erkennen, dass man sich durch Ernährungstrends auch selbst definiert. Es findet eine identitäre Selbstbeschreibung statt: Durch das, was ich esse, zeige ich, zu welcher gesellschaftlichen Gruppe ich im sozialen Gefüge gehöre, aber auch, von welcher Gruppe ich mich abgrenze.

Das heißt: "Ich zeige, was ich esse und damit zeige ich auch, wer ich bin"?

Genau. Dafür ist Essen und Ernährung eine Möglichkeit, in der heutigen Zeit sogar eine wichtige. Das lässt sich natürlich auch über andere gesellschaftliche oder Alltagsbereiche definieren: mein Handy, mein Haus, mein Auto.

Welche Rolle spielt denn dabei die Überflussgesellschaft?

Die spielt eine große Rolle. In Deutschland liegen ihre Anfänge in den 1960er-Jahren, die mit technologischem Fortschritt im Lebensmittelbereich verbunden waren, Beispiel bezahlbarer Kühlschrank etwa. Damit einher gingen die zunehmende Abwesenheit von Hunger und gleichzeitig die Überproduktion und der zunehmend stärker einsetzende Überfluss. Letzterer hatte dann allerdings auch die ernährungsassoziierten Erkrankungen wie Adipositas, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen zur Folge. Negative Effekte finden sich aber auch im Umweltbereich.

Sie sind im Vorstand des Netzwerks Ernährungskultur. Hat sich beim Thema Ernährung in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten noch etwas anderes verändert?

Mit dem Übergang vom Mangel zum Überfluss mitsamt der großen Gegenwartsherausforderung eines "Überlebens im Überfluss" sind weitere große Veränderungen verbunden: So haben wir uns von der Frage der Ernährungssicherung hin zur Ernährungssicherheit hinbewegt. Ernährungssicherung bedeutet grob, alle erst einmal satt zu bekommen, also dass ausreichend Nahrungsmittel verfügbar sind in einer Gesellschaft. Ernährungssicherheit spielt dagegen im Allgemeinen auf den Ausschluss von Lebensmittelskandalen an oder auch Umweltauswirkungen.

Früher hieß es: "Frühstücke wie ein Kaiser, iss mittags wie ein König und abends wie ein Bettelmann". Gilt das heute noch?
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Lebensmittel-Scanner für die Hosentasche: Was ist eigentlich im Essen? 17.05.16 – 01:34 min Mediathek Lebensmittel-Scanner für die Hosentasche Was ist eigentlich im Essen?

Aus gesellschaftlicher Sicht betrachtet, gilt das heute nicht mehr. Statt dieser drei festen Mahlzeiten am Tag lässt sich heute vielmehr eine Flexibilisierung beobachten. Ich kann jederzeit und überall Essen konsumieren. Nahrungsmittel sind ständig und rund um die Uhr verfügbar. Wir sprechen dabei von einer adipogenen Umwelt, weil wir ständig den Verführungen hochkalorischer Angebote ausgesetzt sind. Zeitliche und räumliche Barrieren beim Thema Ernährung gibt es heutzutage kaum noch. Das ist auch ein Zeichen der modernen Überflussgesellschaft. Feste zeitliche Essensstrukturen gibt es bei vielen nur noch am Wochenende.

Früher bedeutete "gutes Essen" auch gleich Wohlstand. Aber muss heute "gutes Essen" auch teuer sein?

Der Preis hat eine hohe Sensibilität im Ernährungsbereich. Er spielt auch heutzutage eine große Rolle. Umfragen zeigen immer wieder, dass viele beim Essenseinkauf sparen. Historisch betrachtet wurden in der Nachkriegszeit 44 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens für Lebensmittelausgaben aufgewandt. Fast die Hälfte also. Heute sind es im Schnitt gerade mal noch 13 Prozent. Da hat sich einiges getan. Je weniger Geld ich von meinem Nettomonatseinkommen für Ernährung ausgeben muss, desto besser - das wurde und wird gesellschaftspolitisch heute immer noch als ein Wohlstandsindikator aufgefasst, ist aber stark infrage zu stellen. Generalistisch gesprochen heißt das: Für viele Menschen darf Ernährung eigentlich nichts kosten, muss billig sein.
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Da haben es qualitätsorientierte Produkte natürlich schwer ...

So ist es. Das gilt beispielsweise für Bio-Produkte oder im Allgemeinen für Produkte, die einfach ihren Preis haben.

Sind diese Produkte dann einfach zu teuer?

Nein, wenn ein Qualitätsprodukt nach gewissen Standards hergestellt wird, kostet es nun einmal mehr. Ich würde das Ganze daher eher umkehren und sagen: Konventionell hergestellte Produkte sind einfach zu billig!

Gibt es eine "Goldene Regel der Ernährung"?

(Lacht) Die gibt es nicht. Unterm Strich ist eine ausgewogene Ernährung immer die beste. Und natürlich: Die Lust und den Spaß am Essen im Zuge des ganzen Gesundheitswahns nicht verlieren!

Mit Jana Rückert-John sprach Thomas Badtke

Quelle: n-tv.de
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Frage & Antwort, Nr. 438 - Sollen Erdbeeren gebadet werden ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Jul 2016 07:41

Sollen Erdbeeren gebadet werden.jpg
Sollen Erdbeeren gebadet werden.jpg (39.59 KiB) 3087-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/frageantwort/ ... 41416.html
Frage & Antwort, Nr. 438
Sollen Erdbeeren gebadet werden ?


Von Jana Zeh

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Ich habe gehört, dass man Erdbeeren nicht unter fließendem Wasser abspülen sollte. Stimmt das und wenn ja, warum nicht? (fragt Sabine O. aus Karlsruhe)

Erdbeer-Eisbecher, -Torte oder -Bowle: Die roten Früchte werden vor allem zur Erntezeit vielfältig eingesetzt und schmecken Jung und Alt - aber manchmal lässt das Aroma zu wünschen übrig. Dann sind Erdbeeren einfach nur fad und wässrig im Geschmack. Woran liegt's?
Schon beim Transport der frisch gepflückten Erdbeeren ist Fingerspitzengefühl gefragt.
Schon beim Transport der frisch gepflückten Erdbeeren ist Fingerspitzengefühl gefragt.
(Foto: imago/Eibner)

Tatsächlich können Erdbeeren wässrig schmecken, weil sie zu lange gewaschen worden sind oder einfach zu lange im Wasser lagen. Erdbeeren sind nämlich empfindliche Früchte, die man nicht unter einem Wasserstrahl waschen sollte, da auf diese Weise nicht nur Schmutz und Stroh von den Früchten gespült wird, sondern auch Aroma verloren geht. Zudem kann ein zu harter Wasserstrahl Druckstellen auf den Erdbeeren verursachen, die wiederum zu Geschmacksverlust führen.
Erdbeeren sind sehr empfindlich

Aus diesem Grund sollten Erdbeeren, die weiterverarbeitet werden sollen, vorsichtig in einer Schale mit kaltem Wasser hin und her bewegt, also gebadet werden. Danach werden die Früchte vorsichtig aus dem Wasser genommen und in ein mit Küchentüchern ausgelegtes Sieb zum Abtropfen gegeben. Erst dann sollten mit einem scharfen Messer die Kelchblätter entfernt und die Früchte in die gewünschte Form geschnitten werden. Die Kelchblätter der Früchte sollten immer erst nach dem Spülen entfernt werden, denn sonst saugen sie sich auch beim kurzen Baden schneller mit Wasser voll.

Erdbeeren, die nicht gleich gegessen oder verarbeitet werden, sollten auch nicht gewaschen werden. Frische Früchte können ein, höchstens zwei Tage im Gemüsefach des Kühlschranks, am besten abgedeckt in einer Schüssel, gelagert werden. Sollen die Erdbeeren eingefroren werden, ist es auch für das Aroma besser, sie vorher zu pürieren. Erdbeeren, die eingefroren, mit Schokolade überzogen oder auf einen Kuchen gelegt werden sollen, müssen vorher ganz trocken sein.

Aber nicht nur die Art, die Früchte zu waschen, ist maßgeblich für den Geschmack der Früchte. Die Erdbeeren, die in Gewächshäusern oder in begehbaren Folientunneln wachsen und reifen, haben meistens weniger Aroma, weniger Duft und weniger Nährstoffe als Früchte, die Luft und Sonne abbekommen haben. Aus diesem Grund ist es wichtig, erst einmal eine Nase vom Duft der Früchte zu nehmen und am besten auch zu kosten, bevor man kauft. Erdbeeren, die nur wenig oder gar nicht duften, haben auch kein volles Aroma. Das betrifft vor allem Früchte, die außerhalb der heimischen Erdbeersaison im Angebot sind. Diese sollten ohnehin nur für dekorative Zwecke gekauft werden.
Auch die Farbe prüfen
Erdbeeren mit gelben oder grünen Stellen sind noch nicht reif.
Erdbeeren mit gelben oder grünen Stellen sind noch nicht reif.
(Foto: imago/Eibner)

Aber nicht nur der Geruch der Früchte gibt Auskunft über Qualität und Aroma, sondern auch deren Aussehen. Erdbeeren sollten gleichmäßig rot sein. Das muss nicht immer tiefrot sein, denn es gibt auch helle Sorten, die überaus gut schmecken. Zudem sollten sie glänzend und knackig sein. Früchte mit grünen oder gelben Stellen sind einfach zu früh geerntet worden und schmecken nicht. Unreife Erdbeeren reifen übrigens nicht nach. Ein weiteres Merkmal einer reifen Erdbeere ist, dass sich Stiel und Kelchblätter leicht entfernen lassen.

Nicht nur zu früh, sondern auch zu spät geerntete Erdbeeren sind zu meiden. Überreife oder überlagerte Erdbeeren sind matschig oder wie Gummi und schmecken oftmals gärig. Sie haben meistens eine matte Oberfläche und Druckstellen. Die Kelchblätter der überreifen Früchte sehen kraftlos aus und sind an- oder sogar schon vertrocknet.
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Eine reif geerntete Erdbeere sollte deshalb so schnell wie möglich beim Verbraucher ankommen, dort gegessen oder weiterverarbeitet werden. Die empfindlichen Früchte verlieren nicht nur durch das Waschen, sondern auch durch die Zeit, die für Transport und Zwischenlagern benötigt wird, an Aroma. Im Durchschnitt verzehrt jeder Deutsche rund drei Kilogramm der schmackhaften Früchte.

Übrigens: In Deutschland reicht die Erdbeersaison von Mitte Mai bis in den August. Nach der Hauptsaison gibt es die sogenannten Monatserdbeeren mit durchaus schmackhaften Früchten. Die Pflanzen, die bis Mitte Oktober oder sogar bis zum ersten Frost, Früchte tragen, benötigen mehr Pflege als normale Erdbeerpflanzen und sind deshalb zumeist in (Klein-)Gärten zu finden. Monatserdbeeren gelangen nur selten in den Verkauf, weil sie insgesamt weniger und kleinere Früchte tragen.


Quelle: n-tv.de
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Ein gutes Mittelmaß finden - Auch zu wenig Salz kann krank machen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Aug 2016 09:57

Auch zu wenig Salz kann krank machen.jpg
Auch zu wenig Salz kann krank machen.jpg (49.38 KiB) 3018-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Auch-zu-wenig ... 73121.html
Ein gutes Mittelmaß finden - Auch zu wenig Salz kann krank machen

Über den Salzkonsum kann der Blutdruck beeinflusst werden. Aus diesem Grund wurde lange Zeit geraten, so wenig Kochsalz wie möglich zu verzehren. Doch mit diesem Dogma wird jetzt gründlich aufgeräumt.

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Lange Zeit galt Kochsalz als Blutdruck-Erhöher. Je weniger man davon aß, umso besser. Auch wenn es eine Reihe von Untersuchungen dazu gibt, die einen Zusammenhang zwischen Bluthochdruck und einem hohen Salzkonsum feststellen, muss man heute jedoch diese Aussage differenzieren. Forscher haben nämlich in einer groß angelegten Studie festgestellt, dass Menschen ganz und gar nicht von einem zu niedrigen Salzkonsum profitieren.
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Das Forscherteam um Andrew Mente von der McMaster University in Hamilton (Kanada) verglichen in einer sogenannten Metaanalyse von vier großen Studien mit insgesamt 135.000 Menschen aus 49 Ländern die tägliche Ausscheidung von Natrium im Urin, Herz-Kreislauf-Ereignisse sowie die Zahl der Todesfälle. An der Natriumausscheidung im Harn kann man die Aufnahme von Kochsalz beurteilen, auch als Natriumchlorid bekannt, wobei 5 Gramm Kochsalz etwa 2,3 Gramm Natrium entsprechen.

Die Wissenschaftler unterschieden zwischen Menschen mit und ohne Bluthochdruck. Bei Hochdruckpatienten stieg die Ereignisrate erwartungsgemäß bei einer Natriumaufnahme, die über 4 bis 5 Gramm pro Tag hinausging. Dies war bei Menschen mit normalem Blutdruck jedoch nicht der Fall. Bei einer Zufuhr von Natrium unter 3 Gramm pro Tag nahmen die Zahlen von Herz-Kreislauf-Ereignissen und Gesamttodesfällen hingegen zu und das bei Menschen mit und ohne Bluthochdruck.
In Deutschland wird eher mehr Salz verzehrt
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Erwachsene sollten täglich nicht mehr als 6 Gramm Kochsalz zu sich nehmen, so die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Doch real wird mehr verzehrt. Bei Männern sind es im Durchschnitt 10 Gramm am Tag, bei Frauen 8,4 Gramm. In Deutschland enthalten Fertiggerichte, Brot, Wurst, Käse und Milchprodukte reichlich Kochsalz, so dass es bei normalen Essverhalten schwierig ist, seine tägliche Dosis überhaupt festzustellen.

"Bluthochdruckpatienten sollten nach wie vor Salz meiden oder nur sparsam verwenden. Dies gilt auch für Patienten mit Herzinsuffizienz. Menschen mit normalem Blutdruck müssen weniger auf ihren Salzkonsum achten", resümiert Professor Matthias Weber von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz die Ergebnisse. "Die Lancet-Arbeit zeigt uns, zu wenig Salz – unabhängig davon ob der Mensch einen erhöhten oder einen normalen Blutdruck hat – sollte man auch nicht zu sich nehmen. Aber das Problem stellt sich angesichts der Produktionsbedingungen und Ernährungsgewohnheiten in Deutschland nicht", so Weber weiter, der auch Sprecher der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie ist.

Die Ergebnisse der Metaanalyse sind in der aktuellen Ausgabe des Fachzeitschrift "The Lancet" veröffentlicht worden.

Quelle: n-tv.de , jaz
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Besser nicht bio - Was taugt Thunfisch ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Aug 2016 18:19

Besser nicht bio.jpg

http://www.n-tv.de/ratgeber/Was-taugt-T ... 96251.html
Donnerstag, 25. August 2016
Besser nicht bio - Was taugt Thunfisch ?

Wenig Fett, viel Eiweiß, viel wichtiges Omega 3 - aber auch viel ungutes Quecksilber? Wie gesund ist der begehrte Raubfisch? Die Stiftung Warentest hat 20 Thunfisch-Produkte auf Schadstoffe untersucht. Das Ergebnis gibt es hier.

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Schmeckt und ist wohl doch gesund - Thunfisch.
(Foto: imago/CTK Photo)

Im Salat, auf der Pizza, in der Nudelsoße, als Katzenfutter oder einfach so aus der Dose: Thunfisch erfreut sich in Deutschland großer Beliebtheit. Rangiert er doch gleich hinter Alaska-Seelachs, Hering und Lachs auf Platz 4 des meistgekauften Speisefischs.

Doch der große Raubfisch steht auch im Verdacht, voll mit Schadstoffen - allen voran mit Quecksilber - zu sein. Zumindest die Schuldfrage ist dabei unstrittig. Denn der Schwarmfisch nimmt im Laufe seines etwa 15-jährigen Lebens den gesundheitsgefährdenden Stoffe selbst über die Nahrung auf, in Form von planktonfressenden Fischen. Denn zunächst reichert sich das giftige Metall in Plankton an. Ins Meer kommt es durch den Menschen. Ungeachtet dessen, dass er nur gerecht wäre, wenn dieser seinen eigenen Müll auf dem Teller wiederfinden würde, ist die Stiftung Warentest der Frage nachgegangen, ob Thunfisch unbedenklich verzehrt werden kann.

Die gute Nachricht ist: Das Leben ist nicht gerecht und so waren in insgesamt 20 untersuchten Thunfischprodukten (Dosentunfisch in Öl sowie tiefgefrorene Steaks) zwar in jeder Probe Quecksilber, aber nur in geringen Mengen. Diese lagen weit unter den EU-Grenzwerten von 1 Milligramm je Kilo Thunfisch. Dass sich vergleichsweise wenig Quecksilber in den Fischen findet, liegt vor allem daran, dass vor allem junge Tiere in Dosen und auf dem Grill landen. Sie lebten einfach nicht lange genug, um mehr von dem Schadstoff anzureichern.
Mögliche Gefahren lauern im Öl

Eine Verunreinigung lauert an anderer Stelle. Nämlich im Öl, in welchem der Fisch in den Konserven eingelegt ist. Vor allem, wenn raffinierte anstelle von kaltgepressten Ölen verwendet wurden, konnten Schadstoffe in Form von 3-MCPD- und Glycidyl-Ester nachgewiesen werden. Eine mögliche Gefahr geht von der im Fisch gefundenen Menge laut der Tester allerdings nicht aus. Bedenkliche Konzentrationen von möglicherweise krebserregenden Mineralölen wurden ausgerechnet in den Bio-Produkten von Fontaine und Pan do Mar gefunden, welche Bio-Olivenöl beziehungsweise Bio-Sonnenblumenöl enthalten. Infolgedessen erhalten beide Waren im Test die Note "ausreichend".
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Ohne Sorge kann man hingegen beim Testsieger von Aldi Süd zulangen. Die "Armada Thunfischfilets in Sonnenblumenöl" werden mit "gut" (1,9/0,99 Euro pro Dose) bewertet. Zudem trägt die Konserve das Siegel "Dolphin Safe" - welches ein die Delphinbestände schonendes Fangsystem dokumentieren soll. Hiermit kann sich auch die zweitplatzierte Fischkonserve schmücken. "Star Mare Thunfisch-Filets in Sonnenblumenöl" von Kaiser's Tengelmann erhält zudem auch die Note "gut" (2,0/1,49 Euro pro Dose).

Bei den tiefgekühlten Produkten machen die Thunfisch-Steaks von Edeka das Rennen. Sie erhalten ebenfalls ein "gut" (2,1/3,50 Euro pro Packung). Diese müssen zwar ohne Siegel auskommen, können dafür aber mit sehr niedrigen Schadstoffbelastungen punkten.
Bilderserie
"Vielen steht das Wasser bis zum Hals": Welchen Fisch man noch essen darf "Vielen steht das Wasser bis zum Hals": Welchen Fisch man noch essen darf "Vielen steht das Wasser bis zum Hals": Welchen Fisch man noch essen darf "Vielen steht das Wasser bis zum Hals" Welchen Fisch man noch essen darf

Quelle: n-tv.de , awi
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Streit ums Fleisch - Wann ist eine Wurst eine Wurst ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Okt 2016 19:26

Wann ist eine Wurst eine Wurst.jpg
Wann ist eine Wurst eine Wurst.jpg (25.32 KiB) 2840-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/ratgeber/Wann-ist-ei ... 60541.html
Freitag, 14. Oktober 2016
Streit ums Fleisch - Wann ist eine Wurst eine Wurst ?

Fleischlose Burger, vegetarische Schnitzel, vegane Wurst: Mit solchen Produkten reagiert die Lebensmittelindustrie auf die steigende Nachfrage nach fleischlosem Essen. Aber: Darf eine Wurst ohne Fleisch auch als Wurst bezeichnet werden?

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Es geht nicht nur um die Wurst, sondern auch um Frikadelle, Schnitzel oder Gulasch: In den Supermärkten gibt es immer mehr Produkte, die zwar aussehen und auch in etwa so schmecken, als ob sie vom Metzger kommen, aber auf pflanzlicher Basis hergestellt wurden. Die Frage lautet:

Darf eine vegetarische Wurst überhaupt unter dem Begriff "Wurst" verkauft werden? Oder ist das womöglich Verbrauchertäuschung? Auf Antrag der CDU ist diese Frage inzwischen auch ein Thema für den niedersächsischen Landtag, die "Neue Osnabrücker Zeitung" hatte zuvor darüber berichtet.

Um welche Produkte geht es eigentlich?

Das Angebot der Supermärkte an Steaks aus Soja, vegetarischem Gulasch, fleischloser Bolognese oder rein pflanzlichen Frikadellen wächst. "Der Markt boomt und ein Ende ist nicht in Sicht", stellte kürzlich das Kölner Institut für Handelsforschung (IFH) in einer Studie fest. Vor allem die sogenannten Flexitarier gehören nach Meinung der Marktbeobachter zu den Käufern solcher Produkte: Das sind Kunden, die ihren Fleischkonsum reduzieren, aber nicht komplett einstellen. Mehr als ein Drittel der Haushalte in Deutschland isst inzwischen bewusst weniger Fleisch.

Wo liegt das Problem?

Nach Ansicht des Deutschen Fleischerverbandes (DFV) und des Deutschen Bauernverbandes handelt es sich um eine Verbrauchertäuschung, wenn ein fleischloses Schnitzel als Schnitzel bezeichnet wird. Dabei gehe es nicht darum, dass der Verbraucher bei einem als "vegetarisch" bezeichneten Schnitzel Fleisch erwarte. Vielmehr hätten viele der Ersatzprodukte weder in Zusammensetzung noch in Geschmack mit den traditionellen Erzeugnissen wie Wurst und Schinken etwas gemeinsam, meinen die Kritiker. Es komme nicht allein auf das Aussehen an, sondern entscheidend seien auch der Geruch, die Konsistenz und der Geschmack.

Was schlägt das Fleischerhandwerk vor?

Fleischlose Erzeugnisse sollten neutrale Bezeichnungen bekommen wie "Bratstück". Das sei dem Verbraucher gegenüber ehrlicher. Daher haben beide Verbände bereits im März einen Antrag bei der Deutschen Lebensmittelbuchkommission gestellt, dass für fleischlose Produkte die Bezeichnungen von Fleischerzeugnissen nicht verwendet werden dürfen. "Wir wollen eine Klärung, welche Bezeichnungen erlaubt sind und welche nicht", sagt DFV-Sprecher Gero Jentzsch. Gerade bei Fleischerzeugnissen gebe es sehr strenge Bezeichnungsregeln: "Die hebeln Sie im Moment alle aus, indem sie 'vegetarisch' davorschreiben."

Was sagen die Vegetarier?
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Wenn fleischlose Schnitzel und Frikadellen deutlich mit dem Zusatz "vegetarisch" oder "vegan" gekennzeichnet werden, wird aus Sicht des Vegetarierbundes Deutschland (VEBU) der Verbraucher nicht getäuscht. Die Bezeichnung als "Schnitzel", "Würstchen" oder "Frikadelle" bringe für den Supermarkt-Kunden kurz und griffig die wesentlichen Eigenschaften des Produkts auf den Punkt: Etwa, dass die Produkte paniert sind, in der Pfanne gebraten werden müssen, und sie geben auch einen Hinweis auf den Geschmack. "Eine Bezeichnung wie 'Bratstück' wäre verwirrend für die Konsumenten. Auf die Verpackung müssten noch Zusatzinformationen drauf, damit man weiß, was mit dieser Bezeichnung gemeint ist", sagt VEBU-Experte Till Strecker.

Was sagen die Verbraucherschützer?

Der Verbraucher müsse auf der Verpackung erkennen können, um welches Produkt mit welchen Eigenschaften es sich handelt, sagt Sophie Herr vom Verbraucherzentrale Bundesverband. Sie ist der Meinung, dass es tatsächlich eine Diskussion darüber geben müsse, wie solche neuen pflanzlichen Produkte bezeichnet werden sollten. Denn es gehe nicht nur um Ersatz für Fleisch, sondern auch um "veganes Eis", "vegane Sahne" und Ähnliches. Es müsse einen Leitsatz im Deutschen Lebensmittelbuch geben, wie solche Alternativprodukte benannt werden dürfen.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Waschen hilft nicht gegen Erreger - So gefährlich ist abgepackter Salat wi

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Nov 2016 12:33

http://www.n-tv.de/wissen/So-gefaehrlic ... 50356.html
Waschen hilft nicht gegen Erreger - So gefährlich ist abgepackter Salat wirklich

Salat in Plastiktüten ist praktisch - und oft keimbelasteter als frischer Salat. Ein Experiment zeigt, warum dies der Fall ist. Besonders heikel: Selbst gründliches Waschen hilft nicht gegen riskante Keime. Dennoch kann man das Gesundheitsrisiko minimieren.

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Wenn es schnell gehen muss und trotzdem gesund sein soll, greift der bewusste Konsument gerne mal zum fertig gewaschenen und abgepackten Salat. Doch der Schein kann trügen: Die Plastiktüten sind ein Paradies für Keime. Forscher der Universität Leicester in England haben nun nicht nur herausgefunden, warum das so ist - sie haben auch zwei Salatsorten identifiziert, die besonders anfällig für bestimmte Erreger sind.

Den Wissenschaftlern zufolge sind bereits kleine Schnitt- und Bruchstellen der Salatblätter das Problem. Der dort austretende Salat-Saft fördert das Auftreten und Wachstum zum Beispiel von Salmonellen-Bakterien. Und das nicht zu knapp: Bei Salatpackungen, die die Mikrobiologen im Kühlschrank aufbewahrten, vermehrte sich eine Population von rund 100 Salmonellen-Bakterien innerhalb von fünf Tagen auf 100.000. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe ist das das 2400-Fache. "Wir haben festgestellt, dass bereits wenige Mikroliter der Salat-Säfte dafür ausreichen, das Salmonellen-Wachstum zu befördern - trotz Kühlung", erklärt die Mikrobiologin Primrose Freestone, die die Studie mit ihrem Team durchführte. Während Salmonellen-Bakterien in den Proben der Wissenschaftler vor allem auf Spinat wuchsen, vermehrten sich E.coli-Erreger besonders auf Rucola. Beide Erreger lösen unter Umständen Darmerkrankungen aus.

Das Experiment brachte eine weitere warnende Erkenntnis: Der aus den Schnittstellen austretende Salat-Saft sorgt dafür, dass sich eine Art "Biofilm" auf den Salatblättern bildet, der die Bakterien eng an die Blätter bindet und sich nicht abwaschen lässt. Das heißt, wie Freestone zusammenfasst: "Selbst gründliches Waschen kann die Bakterien nicht entfernen."
Folgen für den Verbraucher?

Was ist also zu tun - keinen Tütensalat mehr kaufen? Nein. Denn die Untersuchungsergebnisse bedeuten nicht, dass jeder abgepackte Schnittsalat keimbelastet ist. Darum ging es den Forschern nicht. Die Studie zeigt nur: Falls gesundheitsschädliche Bakterien vorhanden sind, vermehren sie sich wegen des Salat-Saftes rasch und hartnäckig.

Das Problem ist jedoch - und darüber sollten Verbraucher sich im Klaren sein-, dass Lebensmittel wie Salate grundsätzlich ein höheres Infektionsrisiko darstellen. Der Grund dafür ist einfach: Sie werden normalerweise roh konsumiert und kaum weiterverarbeitet. Salmonellen- oder E.coli-Erreger können zum Beispiel durch die Böden oder durch den Kontakt mit Insekten oder anderen Tieren beim Anbau hineingelangen. Das gilt auch für Salate, die man selbst kleinschneidet und in Tüten oder Dosen im Kühlschrank aufbewahrt. In der Regel werden diese aber deutlich schneller verbraucht als abgepackte Salate.

Das A und O sind deshalb hohe Hygienestandards bei Anbau, Ernte und Verpackung, betonen die Wissenschaftler. Es müsse mit allen Mitteln verhindert werden, dass Erreger überhaupt an die Salate und damit in die Salatverpackungen gelangen.
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Was die Ergebnisse für den Konsumenten bedeuten, führen die Forscher ebenfalls aus: Man muss nicht so radikal sein und auf Tütensalat komplett verzichten. Dennoch sollte man einige Vorsichtsmaßnahmen beachten. Wichtig ist, auf das Verfallsdatum zu achten - es sollte auf jeden Fall einige Tage in der Zukunft liegen. Auf jeden Fall verzichtet werden sollte auf Packungen, in denen bereits bräunliche oder matschige Blätter zu sehen sind. Zudem sollte der Salat sofort aufgebraucht werden, am besten noch am selben Tag. Angebrochene Schnittsalate sollten nach Möglichkeit auch nicht aufbewahrt werden - denn ist die Tüte einmal geöffnet, vermehren sich Keime noch schneller.

Quelle: n-tv.de , fma
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Unerklärliche körperliche Gier - Erde-Esser in Afrika geben Rätsel auf

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Dez 2016 10:54

http://www.n-tv.de/wissen/Erde-Esser-in ... 25791.html
Unerklärliche körperliche Gier - Erde-Esser in Afrika geben Rätsel auf

"Es macht süchtig": Ein bisschen Lehm als Mahlzeit zwischendurch oder als Mittel gegen körperliche Gebrechen - in Afrika essen viele Menschen Erde. Vor allem schwangere Frauen. Woher kommt die Lust und welche Folgen hat das?

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Die ersten Kundinnen warten schon, als Beatrice Athiambo am Morgen die Plastikplane über ihrem Verkaufsstand zurückzieht. Die Frauen auf dem Markt in Kenias Hauptstadt Nairobi wollen Lehm zum Essen - teils so stark komprimiert, dass er aussieht wie Gestein, teils fast zu Pulver zermalmt. In Afrika ist Geophagie, also das Essen von Erde, weit verbreitet - vor allem unter schwangeren Frauen.

Einschätzungen darüber weichen stark voneinander ab: Verschiedenen Studien zufolge greifen 28 bis 84 Prozent der schwangeren Afrikanerinnen zu den meist stark lehmhaltigen Produkten. Manche sammeln sie selbst - an Steinbrüchen, von Termitenhügeln oder aus Flussbetten. Andere kaufen die Erdklumpen auf dem Markt oder im Supermarkt - wo sie oft auch in gebrannter Form angeboten werden und dann noch eher aussehen wie massive Steine.
"Steine zum Essen"
Beatrice Athiambo an ihrem Stand auf dem Toi Market.
Beatrice Athiambo an ihrem Stand auf dem Toi Market.
(Foto: dpa)

Zum Beispiel bei Beatrice Athiambo. Ihren Stand kennt so gut wie jeder auf dem Toi Markt in Nairobi. Um zu ihr zu gelangen, drängt man sich von der Hauptstraße aus durch enge Gassen - vorbei an Hosen, Töpfen, Blusen und Taschenlampen, die von Wellblechdächern hängen. Schließlich steht man vor ihrem Angebot an "Mawe ya kula" - übersetzt aus der Landessprache Kisuaheli "Steine zum Essen".

Da gibt es orangefarbene Blöcke, die weich sind und im Mund zu ganz feinem Sand zerfallen. Und dann sind da noch die grauen Blöcke - gröber und härter. Eigentlich würden die zum Bauen genutzt, wenn sie nicht gerade auf Mama Athiambos Ladentheke landeten, lacht Zimmermann Ayub Odhiambo, der am Stand nebenan arbeitet und ihr manchmal beim Ausladen der schweren Säcke hilft.
Naschen beim morgendlichen Tratsch

Athiambo kauft ihre Ware direkt an einer Lehmgrube in Säcken zu rund 100 Kilogramm. Mit einer Machete hackt sie die ziegelsteingroßen Klötze klein. Fünf kenianische Schilling (fünf Cent) verlangt sie für ein apfelgroßes Stück. Die kleiner gehackten Blöcke kosten drei Schilling. Von den bröseligen Resten naschen hauptsächlich die Stammkundinnen beim morgendlichen Tratsch. Die Geschäftsidee hatte Athiambo vor vier Jahren, weil sie selbst gern Erde aß.

Aber warum nehmen Menschen Erde zu sich - und das teils in Mengen von mehreren Hundert Gramm pro Tag? Eine Gruppe von Wissenschaftlern um die Medizinanthropologin Ruth Kutalek von der Medizinischen Universität Wien ließ im Zuge einer Studie die Konsumenten selbst zu Wort kommen. Die Befragungen in Uganda, dem westlichen Nachbarland Kenias, lieferten zwar keine repräsentativen Ergebnisse für ganz Afrika. Doch sie eröffneten einen Einblick in die wenig erforschten Beweggründe für das Essen von Erde, sagt Kutalek.
Unerklärliches körperliches Verlangen
Nicolas Mutesia verkauft auf dem Toi Market Flip-Flops, Wäscheleinen, Taschen - und harte Lehmklumpen zum Essen.
Nicolas Mutesia verkauft auf dem Toi Market Flip-Flops, Wäscheleinen, Taschen - und harte Lehmklumpen zum Essen.
(Foto: dpa)

50 Menschen befragte das Team zum Thema - Männer und Frauen, Schwangere und Nicht-Schwangere und auch medizinische Fachleute. Fazit: Am weitesten verbreitet ist das Phänomen unter Schwangeren. Sie nannten als Grund für den Griff zu den Klumpen zumeist ein unerklärliches körperliches Verlangen. Viele Schwangere gaben an, die Erde helfe gegen Morgenübelkeit und Sodbrennen.

Vor allem deren Gerüche seien verlockend, wie etwa der Duft von feuchter Erde nach dem Regen, oder jener von frisch gebrannten Ziegelsteinen. "Es macht süchtig. Mir läuft das Wasser im Mund zusammen, wenn ich es sehe", sagt Joyce Andalo. Sie ist Stammkundin bei Nicolas Mutesia, der auf dem Toi Markt neben Flip-Flops, Taschen und Wäscheleinen auch Steine verkauft. Die 34-jährige Verkäuferin aus Nairobi kostete zum ersten Mal als kleines Mädchen von den erdigen Brocken. Ihre Mutter hatte welche gekauft.
Snack als Belohnung

Heute versuche sie, den besonderen Snack als Belohnung zu sehen. Wie ein kaltes Bier nach einem langen Arbeitstag. Sie isst die Klumpen als Leckerbissen nach dem Abendessen. Oder nach dem Mittagessen. Oder einfach zwischendurch. Bei ihrer letzten Schwangerschaft habe sie vier bis fünf von den großen Stücken gegessen. "Täglich", fügt sie ein wenig verlegen hinzu.

Das Phänomen ist weit verbreitet. So isst Mary Gitonga seit etwa vier Jahren die harten Lehmstücke, derzeit etwa einen halben pro Tag. Die Lust darauf hat auch bei ihr in der Schwangerschaft zugenommen. Manche Wissenschaftler vermuten Eisenmangel als Hauptgrund für Geophagie. Zwar sei diese Annahme durch Studien nicht ausreichend bestätigt, schreiben Forscher aus Französisch-Guyana. Aber viele Indizien deuteten darauf hin. Außerdem könnten Stoffe, die in der tonhaltigen Erde enthalten seien, Vergiftungen vorbeugen. Das sei für den Menschen im Laufe der Evolution sehr wichtig gewesen.
Seit Urzeiten isst der Mensch Erde
Eine Kundin am Verkaufsstand von Beatrice Athiambo. Sie kauft jeden Tag mehrere Kilo der Erde und verkauft die kleinen, harten Stücke an ihrem Straßenstand weiter.
Eine Kundin am Verkaufsstand von Beatrice Athiambo. Sie kauft jeden Tag mehrere Kilo der Erde und verkauft die kleinen, harten Stücke an ihrem Straßenstand weiter.
(Foto: dpa)

Schon seit Urzeiten isst der Mensch Erde. An der Grenze zwischen Sambia und Tansania in Ostafrika entdeckten die Forscher aus Französisch-Guyana Indizien, dass bereits Homo habilis spezielle Erden sammelte und verzehrte. Auch an europäischen Ausgrabungsstätten wurden demnach Zähne aus der Jungsteinzeit mit entsprechenden Abnutzungserscheinungen gefunden.

Bis weit in die Neuzeit hinein sei das Essen von Erden auch in Europa verbreitet gewesen, sagt die Medizinanthropologin Kutalek. Heute gebe es das Phänomen noch in Teilen der USA, in Lateinamerika, in Indien - und afrikanischen Ländern. In Europa könne man spezielle Erde zum Essen auch in exotischen Supermärkten kaufen. Wie viele Menschen tatsächlich zugreifen, sei jedoch unklar.

Im Nairobi Hospital in Kenia behandelt der Gynäkologe Samson Mabukha Wanjala täglich Frauen, die Erde essen. Seine Erklärung für ihre Lust darauf: "Physiologisch reagiert der Körper darauf, nach etwas zu verlangen, das ihm fehlt." So bräuchten Schwangere etwa viel Kalzium. Der Arzt praktiziert seit den 70ern in Kenia.
Geophagie gleichermaßen in Stadt und Land

Geophagie komme in der Stadt und auf dem Land gleichermaßen vor, sagt er. Über die vergangenen Jahrzehnte habe sich der Konsum kaum verändert. Dabei berge das Verhalten Risiken für die Frauen: "Während sie ihr Verlangen befriedigen, nehmen sie oftmals andere Krankheiten auf, wie etwa Infektionen." Die Ware werde nicht hygienisch behandelt und liege - wie Baumaterial - auf dem Boden herum. Durchfall- und Wurmerkrankungen seien da keine seltenen Nebenerscheinungen.
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Der Verzehr von Erde in Mosambik hat traditionelle Gründe. Nach der Menstruation oder während der Schwangerschaft haben Frauen ihren Mineralien-Haushalt schon früher durch das Essen von Erde wieder auf Trab gebracht. 11.09.09 Ungewöhnliche Delikatesse Erde auf der Speisekarte
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Verlässliche wissenschaftliche Erkenntnisse über die Wirkung von Lehm und Erde auf den menschlichen Körper gebe es nicht, sagt Kutalek. Klar sei aber, dass viele dieser Erden Schwermetalle enthielten, die möglicherweise gesundheitsschädlich wirkten. Die Forscher aus Französisch-Guyana gehen davon aus, dass Lehm den Eisenmangel sogar verschlimmert und Vergiftungen hervorrufen kann - und raten vom Verzehr ab.

Die zweifache Mutter Andalo bleibt aber bei ihren steinartigen Lehmblöcken. In der letzten Schwangerschaft habe sie zwar kurzzeitig auf sie verzichtet, als ihr Arzt ihr Nahrungsergänzungsmittel gegeben habe. "Doch nur ein paar Monate nach der Geburt ..." Sie lacht und schiebt sich genüsslich noch ein nussgroßes Stück in den Mund.

Quelle: n-tv.de , Anna Kerber und Violetta Kuhn, dpa
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Essen ohne Reue - Wie gut sind Garnelen ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Dez 2016 08:18

http://www.n-tv.de/ratgeber/Wie-gut-sin ... 73406.html
Essen ohne Reue - Wie gut sind Garnelen ?

Viel Eiweiß, wenig Fett und lecker: Garnelen sind bei Schlemmern derart begehrt, dass der Bedarf längst nicht mehr nur durch Wild-Garnelen gedeckt werden kann. Die Krustentiere werden auch gezüchtet. Was beide Arten taugen, hat Stiftung Warentest untersucht.

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Die gute Nachricht gleich zu Beginn: der Verzehr von Garnelen gefährdet nicht die Gesundheit. Zumindest wenn diese nicht übermäßig genossen werden. Dies ergab eine Untersuchung von 20 tiefgekühlten, geschälten Produkten der Wasserbewohner. Dabei ist es egal, ob die Tiere aus dem Meer oder Süßwasser stammen und ob sie groß oder klein sind. Weder Medikamentenrückstände noch Krankheitserreger oder Schwermetalle wurden in besorgniserregender Menge bei einer Untersuchung der Stiftung Warentest gefunden. Und auch nicht schlecht: fast die Hälfte der getesteten Produkte schnitt "gut" ab - nur einmal gab es ein "mangelhaft".

Und ob gegrillt oder gebraten oder sogar roh, Garnelen haben sich längst vom einstigen Luxusgut zur erschwinglichen Discounterware entwickelt. Was nicht zuletzt durch Zucht in sogenannten Aquakulturen möglich wurde. Dementsprechend langen die Deutschen zu. Mehr als 500 Gramm werden hierzulande von den Tieren pro Jahr verspeist. 100 Gramm sind oft schon für unter 2 Euro zu haben.

Bei so vielen guten Nachrichten darf allerdings der Hinweis nicht fehlen, dass die oftmals betriebene Intensivzucht dem Ökosystem der Meere schadet. Denn für die erforderlichen Zuchtteiche müssen nicht selten Mangrovenwälder weichen. Aber es trifft auch die Menschen, die seit Generationen in den betroffenen Gebieten fischen oder Reis anbauen. Schlemmer sollten deshalb auf ein Nachhaltigkeitssiegel auf den Garnelen-Verpackungen achten, als da wären: "Bio", "Naturland", "ASC" oder "MSC", welches immerhin 10 der getesteten Waren tragen.
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Den Testsieg bei den großen, rohen Warmwassergarnelen konnten die Alnatura Origin Garnelen für sich verbuchen. Die Zuchtgarnelen stammen aus Costa Rica und sind für durchschnittlich 2,67 Euro pro 100 Gramm zu haben ("gut", 2,0). Auch "gut" sind unter anderem die Sea Gold Garnelen-Schwänze Classic" von Netto und die "Tip King Prawns Natur" von Real (beide 2,1, 1,78 Euro).

Nicht gereicht hat es für die "Three Coconut Tree Black Tiger Garnelen", denn das Produkt erhält dann doch zu viele Schadstoffe, namentlich Perchlorat. Und auch wenn davon keine akute Gesundheitsgefährdung ausgeht, gab es hierfür von den Testern ein "mangelhaft".

Bei den großen, gekochten Warmwassergarnelen lag der Heimlieferdienst Eismann im Test vorn ("gut", 1,8, 4,40 Euro pro 100 Gramm). Ebenfalls ein "gut" konnten die Bio Organic Shrimps" von Ristic ergattern ("gut", 2,2/3,75 Euro pro 100 Gramm). Beide Produkte stammen aus Aquakulturen.
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"Vielen steht das Wasser bis zum Hals": Welchen Fisch man noch essen darf "Vielen steht das Wasser bis zum Hals": Welchen Fisch man noch essen darf "Vielen steht das Wasser bis zum Hals": Welchen Fisch man noch essen darf "Vielen steht das Wasser bis zum Hals" Welchen Fisch man noch essen darf

Quelle: n-tv.de , awi
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Deutlich mehr Frauen als Männer - Vier Prozent der Deutschen sind Vegetari

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Jan 2017 10:07

http://www.n-tv.de/wissen/Vier-Prozent- ... 56876.html
Deutlich mehr Frauen als Männer - Vier Prozent der Deutschen sind Vegetarier

Religiöse oder gesundheitliche Gründe, ethische Bedenken: es gibt viele Motive, sich vegetarisch zu ernähren. In Deutschland tun das mehr als 4 Prozent der Bevölkerung - unter Frauen und Männern, Großstädtern und Landbewohnern ist der Anteil sehr ungleich verteilt.

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Gut vier von hundert Erwachsenen (4,3 Prozent) in Deutschland ernähren sich gewöhnlich vegetarisch. Zu diesem Schluss kommt eine vom Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin vorgestellte Studie. Unter den Frauen sind demnach 6,1 Prozent Vegetarierinnen, von den Männern ernähren sich lediglich 2,5 Prozent üblicherweise fleischlos.

"Die Möglichkeiten, sich ausgewogen vegetarisch zu ernähren, haben sich in Deutschland in den letzten Jahren deutlich verbessert und Vegetarierinnen und Vegetarier sind heute mehr als eine idealistische Minderheit", schreiben die Autoren. Ein verringerter Fleischkonsum reduziere die Massentierhaltung, schone die Umwelt und sei nach Einschätzung von Experten vielfach gesünder, heißt es in der Analyse. "Diese positiven Effekte würden weiter verstärkt, wenn neben der relativ kleinen Gruppe der Menschen, die ganz auf Fleisch verzichten, eine insgesamt größere Bevölkerungsgruppe ihren Fleischkonsum reduzieren würde."
Fleischkonsum noch höher als empfohlen

Derzeit liege er im Durchschnitt noch erheblich über der Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Am höchsten liegt der Anteil überwiegend vegetarisch lebender Menschen der Auswertung zufolge bei den 18- bis 29-Jährigen (Frauen 9,2 Prozent, Männer 5 Prozent) sowie bei Frauen von 60 bis 69 Jahren (7,3 Prozent). Zudem steige er mit zunehmendem Bildungsstand, zeigen die im "Journal of Health Monitoring" vorgestellten Daten. "Gleiches gilt für Personen, die in Großstädten leben und für Menschen, die mehr als vier Stunden pro Woche Sport treiben."
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Vegetarische Ernährung gibt es in verschiedenen Varianten. Hierzu gehören beispielsweise die ovo-lakto-vegetarische (Meiden von Fleisch und Fisch), die lakto-vegetarische (Meiden von Fleisch, Fisch und Eiern) und die vegane (Meiden von allen tierischen Produkten) Ernährung. Zudem gibt es Formen, denen eine stark pflanzenbasierte Ernährung mit reichlich Obst und Gemüse zugrunde liegt, die jedoch geringe Mengen an tierischen Produkten (flexitarisch) oder Fisch (pesco-vegetarisch) einschließen, so das RKI.

In die Auswertung der RKI-Forscher waren zwischen 2008 und 2011 aufgenommene Angaben von 6933 Menschen im Alter von 18 bis 79 Jahren eingeflossen. Verzehrhäufigkeit und -menge von 53 Lebensmittelgruppen wurden dabei jeweils über vier Wochen erfasst. Vegetarier konsumieren demnach auch weniger kalorienreduzierte Getränke, Bier und Wein sowie mehr Tee, Obst und Gemüse.

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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Lieber "gesund" als "lecker" - So wollen die Deutschen essen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Jan 2017 13:06

http://www.n-tv.de/wissen/So-wollen-die ... 19756.html
Mittwoch, 11. Januar 2017
Lieber "gesund" als "lecker" - So wollen die Deutschen essen

Eine neue Studie bescheinigt einen erfreulichen Trend bei den Ernährungsgewohnheiten der Deutschen. Doch offenbar klafft eine große Lücke zwischen Wunsch und Wirklichkeit.

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Nächste Woche ist statistisch gesehen der Tag, an dem die meisten Deutschen ihre guten Neujahrsvorsätze über Bord werfen. Da kommt diese Studie doch zur Motivation gerade richtig: Laut dem Ernährungsreport der Techniker Krankenkassen und der Organisation Foodwatch gab knapp die Hälfte der Befragten (45 Prozent) an, dass sie vor allem "gesund" essen möchte. In der letzten Studie 2013 sagten das nur 35 Prozent. Damit steht "gesund" erstmals vor "lecker" (41 Prozent). Für die Deutschen unwichtiger werden auch die Kriterien "kalorienarm" und "schnell".

Dies steht im Widerspruch zur offiziellen Ernährungsstudie der Bundesregierung. Wodurch die unterschiedlichen Aussagen zustande gekommen sind, ist nicht ersichtlich. Denn beide Studien basieren auf Umfragen. Man könnte der TK-Studie mehr Gewicht zugestehen, da sie nach eigenen Angaben "einen repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung" abbildet. Hingegen basiert der Regierungsreport lediglich auf 1000 willkürlichen Befragungen.

TK-Chef Jens Baas stimmt der Trend grundsätzlich glücklich: "Als Krankenkasse freut es uns natürlich, dass sich immer mehr Menschen gesund ernähren möchten." Denn, so Baas weiter: "Wir verzeichnen seit Jahren einen Anstieg ernährungsbedingter Beschwerden." Allein bei der Todesursache Nummer eins, Krankheiten im Bereich Herz-Kreislauf, sind die Arzneimittelverordnungen für Erwerbspersonen in den letzten 15 Jahren um über 80 Prozent gestiegen. Baas hofft deshalb auf den Willen der Deutschen: "Mit Ernährung lassen sich viele Risikofaktoren reduzieren."

Laut der Studie "Iss was, Deutschland" sagen knapp die Hälfte der Menschen in Deutschland Übergewicht zu haben, acht Prozent bezeichnen sich als stark übergewichtig. Was hält die Menschen davon ab, sich gesünder zu ernähren? "Häufig fehlt es an der Zeit für den Einkauf und die Zubereitung von frischen Lebensmitteln. Die Menschen greifen dann aus Bequemlichkeit zu Fertiggerichten oder Snacks, die häufig zu viel Fett, Salz oder Zucker enthalten", erklärt die Gesundheitspsychologin Prof. Dr. Annegret Flothow von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften HAW in Hamburg. "Nur ein Viertel der Befragten gibt an, dass sie nicht genug über gesunde Ernährung wissen."
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Forderungen der Politik, das Thema Ernährung auf die Lehrpläne zu nehmen, sehen die Experten daher eher kritisch, wichtig seien unabhängige Verbraucherinformationen. Oliver Huizinga von der Verbraucherorganisation Foodwatch: "Die gesunde Wahl wird uns unnötig schwer gemacht. Der Großteil der Erfrischungsgetränke ist überzuckert, die Kennzeichnung von Fett, Zucker und Salz ist eine Zumutung, und selbst Süßigkeiten werden wie gesunde Produkte beworben. Das ist kein Bildungsproblem, sondern ein Problem des Angebots, das die Lebensmittelwirtschaft uns vorsetzt." Hier müsse die Politik aktiv werden. Denn, so Huizinga: "Der Bundesregierung mangelt es offensichtlich an dem politischen Willen, sich mit der Branche anzulegen."

Auch TK-Chef Baas sieht Industrie und Politik in der Pflicht: "Wenn ich für den Besuch im Supermarkt ein Biochemiestudium benötige, um Zucker in der Zutatenliste überhaupt identifizieren zu können, läuft etwas falsch." Oftmals seien die entsprechenden Tabellen nur sehr klein aufgedruckt und auf den großen Packungen versteckt.

Die Weltgesundheitsorganisation fordert bereits seit Langem ein Bündel an Maßnahmen gegen Fehlernährung und Übergewicht. Baas begrüßt das: "Wir brauchen endlich eine verständliche Nährwertkennzeichnung in Ampelfarben, damit wir auf einen Blick im Supermarkt Produkte vergleichen können." Und Foodwatch-Chef Huizinga richtet noch einen Appell an die Getränke-Industrie: Sie solle weniger Zucker in ihre Produkte mischen – "eine Sonderabgabe für besonders zuckerreiche Getränke scheiterte bislang an der Blockadehaltung der Lebensmittelindustrie".

Quelle: n-tv.de , cas
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Unterjubeln und gelassen bleiben - Wie greifen Kinder bei Gemüse zu ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Jan 2017 13:02

http://www.n-tv.de/wissen/ie-greifen-Ki ... 64522.html
Unterjubeln und gelassen bleiben - Wie greifen Kinder bei Gemüse zu ?

Nudeln mit Tomatensoße, Würstchen und Pommes verschwinden schnell vom Kinderteller. Brokkoli und Blumenkohl aber bleiben liegen. Wie schaffen Eltern es, ihren Kindern Gemüse schmackhaft zu machen? Mit Zwang jedenfalls nicht. Ein paar gute Tipps.

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Fast alle Kinder sind erst einmal Gemüsemuffel. Wenn der Nachwuchs selber essen kann, beginnt in vielen Familien am Esstisch ein Machtkampf. Auf dem Kinderteller bleiben Bohnen, Kohlrabi und Co. unberührt. Viele Eltern sorgen sich, der Nachwuchs könnte zu wenig Vitamine aufnehmen. Fakt ist: Das Essverhalten wird in der Kindheit geprägt, und Gemüse gehört zu einer gesunden Ernährung dazu. Richtig ist aber auch: Mit Zwang erreichen Eltern gar nichts. Neun Tipps, die bei Kindern die Lust auf Gemüse wecken:

1. Nur keinen Stress

Essen soll vor allem Spaß machen. "Das Kind muss sich gerne zu den Mahlzeiten hinsetzen", sagt Ute Alexy vom Institut für Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften der Universität Bonn. Stress hat am Esstisch nichts zu suchen. Wichtig seien regelmäßige gemeinsame Mahlzeiten in einer entspannten, freundlichen Atmosphäre. "Auf diese Weise wird das Essen mit etwas Positivem verknüpft", sagt Alexy. Druck, Zwang und Ermahnungen dagegen seien kontraproduktiv.

2. Gelassen bleiben

Eltern veranstalten besser kein Trara ums Gemüse. "Bleiben Sie entspannt und machen Sie kein riesen Thema draus, sonst wird es irgendwann zum Spiel", rät die Food-Journalistin und Buchautorin Inga Pfannebecker. "Kinder finden es umso toller, wenn jedes Mal viel Aufmerksamkeit erregt wird, weil sie etwas nicht essen." Manche Eltern reden auf ihre Kinder ein, versprechen einen Nachtisch oder stellen Alternativen auf den Tisch. "Je mehr man sich darauf einlässt, desto schlimmer wird es", sagt die Ökotrophologin.

3. Probieren ja, zwingen nein

Dass Kleinkinder phasenweise sehr einseitig essen, ist normal, heißt es beim Verbraucherinformationsdienst aid. Sie müssten in manche Geschmacksrichtungen erst hineinwachsen. Eine wichtige Regel lautet daher, dass das Kind am Esstisch alles probieren muss, wenn auch nur in ganz kleiner Menge. "Wenn es nicht schmeckt, muss das Kind nicht weiteressen. Aber beim nächsten Mal wieder probieren, damit sich langsam der Geschmackssinn erweitert", sagt Pfannebecker. Kinder bräuchten manchmal bis zu 15 Anläufe, um etwas Neues zu akzeptieren. "Geben Sie also nicht zu früh auf und bieten Sie das Gemüse immer wieder an", rät sie.

4. Die Form machts

Als Fingerfood, gerieben, gekocht, gebraten oder püriert - Gemüse lässt sich auf viele Arten zubereiten. Möglich, dass dem Kind die Möhre gekocht nicht schmeckt, als roher Stick aber schon. "Obst und Gemüserohkost sollten Kindern klein geschnitten gegeben werden, dann essen sie deutlich mehr davon", rät Alexy. Pfannebecker sagt: "Kindern macht das Dippen Spaß." Sie nennt Kräuterquark, Humus oder fein geriebenen Parmesan als Beispiele für Dips, die man mit rohen Gurken, Tomaten oder Möhren reichen kann. Aber Vorsicht: Kleine Kinder können sich an harter Rohkost verschlucken.

5. "Flavor-Flavor-Learning"

Eine gute Methode, Kinder an neues Gemüse heranzuführen, ist das Auftischen mit Altbewährtem. "Neue und ungewohnte Sorten sollten mit bekannten und beliebten Lebensmitteln kombiniert werden", rät Alexy. Zur Not könne ein kleiner Klecks Ketchup drauf. Pfannebecker sagt: "Es sollte grundsätzlich immer etwas dabei sein, was das Kind mag."

6. Fantasie einsetzen

"Machen Sie sich die Tricks der Werbung zu eigen", empfiehlt die Buchautorin. So könnten Eltern "Prinzessinnenerbsen" servieren, oder "Zaubermöhren" statt schnöder Karotten. Spielerisch wird Gemüse spannend: die Gurke mit Plätzchenformen ausstechen oder den Salat zur Abwechslung am Spieß reichen. "Ändern Sie einfach mal die Präsentation", rät Pfannebecker.

7. Mitmachen lassen

"Kinder sollten den Speiseplan mitgestalten dürfen, ohne ihn komplett zu bestimmen", sagt Alexy. Mitmachen weckt das Interesse. Das kann durch den Anbau von Tomaten auf dem Balkon oder im Garten geschehen. Oder beim Einkaufen, wie Pfannebecker erklärt: "Fragen Sie Ihr Kind, was seine Lieblingsfarbe ist, und lassen Sie es im Supermarkt dazu passendes Gemüse aussuchen." Darf das Kind anschließend noch beim Kochen helfen, bekommt es einen Bezug zu dem, was später auf dem Teller landet - die Freude am Essen wächst.

8. Unterjubeln
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Das Gemüse stets zu 'verstecken', ist kein Allheilmittel. "Aber um den Gemüseanteil im Essen zu erhöhen, ist das schon gut, so kriegt man einiges unter", sagt Pfannebecker. Klassisches Beispiel: Tomatensoße. Überhaupt eignen sich Soßen gut, um Gemüse püriert unterzumischen - so merkt der Nachwuchs nicht einmal, dass er Gemüse isst. Von vielen Kindern akzeptiert werden auch Suppen. Pfannebecker nennt noch weitere Tricks, etwa kleine Pancakes, die durch Erbsen zu "Froschpfannekuchen" werden. Im Gulasch könne man Möhren mitkochen. Geraspelte Zucchini verschwinden in selbst gemachten Hackbällchen.

9. Vorbild sein

All das hilft aber kaum, wenn Eltern und ältere Geschwister nicht mit gutem Beispiel vorangehen. "Eltern sind wichtige Rollenmodelle für ihre Kinder", sagt Alexy. Pfannebecker ergänzt: "Betonen Sie nicht dauernd, wie gesund Gemüse ist. Das ist Kindern zu abstrakt." Besser sei es, zu vermitteln, dass Gemüse einfach dazugehört: "Ist der Verzehr von Gemüse für die Familie selbstverständlich, wird er es für das Kind auch sein."

Quelle: n-tv.de , Olivia Konieczny, dpa
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Lebensmittel im Test - In dubio pro bio ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Feb 2017 10:49

http://www.n-tv.de/ratgeber/In-dubio-pr ... 07302.html
Sonntag, 19. Februar 2017
Lebensmittel im Test - In dubio pro bio ?

Bio boomt. Denn ökologische Lebensmittel gelten als schmackhafter und gesünder. Eine Meta-Analyse von Stiftung Warentest klärt die Frage, ob dem wirklich so ist.

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In Deutschland sind Bio-Produkte der Renner. Nicht zuletzt wegen der angenommenen besseren Qualität. Bio-Lebensmittel gelten als gesündere und bessere Nahrung. Und da die Produkte oft kaum noch teurer sind als konventionelle Produkte, wird zugegriffen. So investierten die Deutschen 2015 bis zu 8,62 Milliarden Euro in den Kauf biologischer Erzeugnisse. Zur Jahrtausendwende waren es noch 2,1 Milliarden Euro (Quelle: Arbeitskreis Biomarkt). Das entspricht einem Anstieg von 310 Prozent. Dies hat auch Folgen für die Landwirtschaft. Im Jahr 2014 wurden 6,3 Prozent der Anbauflächen in Deutschland durch biologischen Anbau gestellt, der Anteil landwirtschaftlicher Biobetriebe stieg seit 1996 von 1,3 auf 8,6 Prozent.

Doch was ist tatsächlich dran und drin in so einem typischen Bio-Produkt? Das Verbraucherportal Vergleich.org hat 49 Testberichte der Stiftung Warentest im Zeitraum von 2006 bis 2016 zu entsprechenden Waren ausgewertet, darunter Obst und Gemüse, Öle, Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Fertiggerichte, Schokolade und Vollkornprodukte.

Und siehe da, Im Durchschnitt bieten biologische Lebensmittel (Note: 2,95) keine höhere Qualität als Produkte aus konventioneller Landwirtschaft (Note: 2,91). Dies ergibt sich aus den kumulierten Testergebnissen der Stiftung Warentest, die verschiedene Lebensmittel vornehmlich nach sensorischen und mikrobiologischen Prüfkriterien sowie auf die Belastung durch Schadstoffe untersuchte.
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Besser nicht bio: Was taugt Thunfisch? 25.08.16 Besser nicht bio Was taugt Thunfisch?

Die Frage, ob Bio-Lebensmittel tatsächlich gesünder sind, kann laut den Testergebnissen nicht eindeutig beantwortet werden. Verschiedene Studien kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen, was den Gehalt von Vitaminen, Mineral- und sekundären Pflanzenstoffen betrifft. Untersucht man die Ergebnisse genauer, lässt sich feststellen, dass die Qualität von Premium-Bio-Produkten nicht besser ist als von Bio-Produkten aus dem Discounter. Im Durchschnitt bewertete die Stiftung Warentest Premium-Bio-Produkte mit einer 2,95, während die Bio-Produkte aus Discountern eine Bewertung von 2,73 erzielten.

Ist es also egal, ob Verbraucher hier zugreifen oder nicht? Nicht ganz, denn für Personen, denen eine bessere Tierhaltung und der Schutz der Umwelt am Herzen liegt, kann der Kauf von Bio-Produkten dennoch die bessere Wahl sein. Allerdings stellt jedes Bio-Siegel andere Anforderungen an die jeweiligen Produkte. Während das EU-Bio-Siegel beispielsweise bis zu 0,9 Prozent genetisch veränderte Organismen erlaubt, verbieten die Siegel Biokreis, Bioland, Naturland und Demeter Genveränderungen komplett. Auch zeigen sich große Unterschiede in Tierhaltung und Düngung mit emissionssteigerndem Stickstoffdünger. Laut Vergleich.org stellt die Organisation Demeter die strengsten Anforderungen an die Gütesiegel.

Quelle: n-tv.de , awi
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Was nach einem Cola im Körper passiert

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Mär 2017 15:57

https://kurier.at/wissen/was-nach-einem ... 45.161.166

Was nach einem Cola im Körper passiert
cola
Foto: cc by pic_p_ter
Der Gesundheitsblogger Niraj Naik hat Fakten über die Auswirkungen im Körper zusammengesammelt.
04.08.2015, 13:17
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Kühl, erfrischend und am besten zu Pizza. Doch wenn man sich darüber klar wird, was nach einer Dose Cola im Körper abgeht, könnte es einem glatt im Hals stecken bleiben. Der Gesundheitsblogger und Apotheker Niraj Naik hat auf seinem Blog The Renegade Pharmacist eine Übersicht dazu aufgestellt:

Nach 10 Minuten: Eine Dose enthält etwa zehn Teelöffel Zucker. Damit nimmt man bereits die empfohlene Tagesdosis Zucker auf. Der einzige Grund, warum einem bei so viel Süße nicht übel wird, ist, dass der Hersteller Phosphorsäure in den Softdrink gemischt hat, die den süßen Geschmack neutralisiert, erklärt Naik.

Nach 20 Minuten: Weil der Blutzucker in die Höhe schießt, wird massiv Insulin ausgeschüttet. Darauf reagiert wiederum die Leber, die jetzt versucht so viel Zucker wie möglich in Fett umzuwandeln.

Nach 40 Minuten: Das Koffein ist inzwischen angekommen: Die Pupillen weiten sich, der Blutdruck steigt und die Leber pumpt noch mehr Zucker in die Blutbahn. Außerdem verhindert die Blockierung bestimmter Rezeptoren im Gehirn das Gefühl von Müdigkeit.

Nach 45 Minuten: Der Körper fährt die Dopamin-Produktion hoch, Glückshormone werden ausgeschüttet. Dadurch werden die Lustzentren im Gehirn angeregt - das entspricht denselben körperlichen Reaktionen wie bei der Aufnahme von Heroin, beschreibt Naik.

Nach 60 Minuten: Kalzium, Magnesium und Zink werden durch die Phosphorsäure im unteren Verdauungstrakt gebunden, der Stoffwechsel wird dadurch angeregt. Weil Zucker und künstlicher Süßstoff harntreibend wirken, wird zudem die Ausscheidung von Kalzium begünstigt. Weil Koffein auch auf die Blase wirkt, ist der Gang zur Toilette quasi nicht mehr vermeidbar. Dabei werden das Kalzium, Magnesium und Zink, das eigentlich in die Knochen wandern sollten ausgespült. Ebenso wie Elektrolyte und Wasser.

Nach mehr als 60 Minuten: Nach einer Stunde beginnt die Wirkung des Colas nachzulassen. Das bedeutet, der Zuckerspiegel stürzt ab. Es kommt zu Reizbarkeit und Müdigkeit, erklärt Naik. Das Wasser, das durch das Cola abgezogen wurde ist längst mit dem Urin aus dem Körper verschwunden. Ebenso wie wichtige Mineralien und Spurenelemente. Wenige Stunden später folgt dann der Koffein-Crash.

Niraj Naiks Resümee: Der Gesundheitsblogger will das Trinken von Cola zwar nicht verteufeln, mahnt aber dazu, sich die Erfrischung nur ab und an zu gönnen. Wer regelmäßig Cola trinkt, müsse sich der gesundheitlichen Risiken bewusst sein. Dazu gehören Herz-Kreislauf-Beschwerden wie Bluthochdruck, aber auch Diabetes (Typ 2). Eine Studie der Harvard-Universität hätte außerdem gezeigt, dass der tägliche Konsum von Softdrinks das Risiko für eine Herzerkrankung um 20 Prozent erhöht. Wer eine richtige Erfrischung sucht, die dem Körper nicht schadet, bleibt lieber bei Wasser oder Tee.
Grafik
Diät-Cola
Niraj Naik zeigt auch, was bei einem Diät-Cola im Körper passiert.
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(Kurier) Erstellt am 04.08.2015, 13:17
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Frage & Antwort, Nr. 477 - Wird aus Schoko-Weihnachtsmann ein Hase ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Apr 2017 20:17

FORSCHUNG ERNÄHRUNG
http://www.n-tv.de/wissen/frageantwort/ ... 73377.html
Dienstag, 11. April 2017
Frage & Antwort, Nr. 477 - Wird aus Schoko-Weihnachtsmann ein Hase ?

Von Jana Zeh

Stimmt es, dass nicht verkaufte Schoko-Weihnachtsmänner in Fabriken wieder eingeschmolzen und zu Schoko-Osterhasen verarbeitet werden?

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Jedes Jahr stellt sich die gleiche Frage: Was wird aus den Schokoladenweihnachtsmännern, die nicht verkauft werden? Eingeschmolzen und zu Osterhasen gemacht, glauben manche. Doch das stimmt nicht. Der Mythos, der jedes Jahr von Neuem aus der Schublade geholt wird, hält sich wahrscheinlich so standhaft, weil sich Schokoladenliebhaber nicht vorstellen können, dass die niedlichen Leckereien in Häschenform im Müll landen, wenn sich auch zum halben Preis nach den Festtagen keine Abnehmer finden. Das geschieht wohl auch nicht so oft, denn Kindereinrichtungen und die Tafeln in Deutschland sind auch nach Ostern dankbare Abnehmer.

Aus rein technischer Sicht wäre ein Einschmelzen und Wiederherstellen neu geformter Schokoladenhohlkörper machbar, selbst in hochautomatisierten Großbetrieben. Dennoch gibt es eine Reihe von Gründen, es nicht zu tun. An erster Stelle steht wohl die Rentabilität. Für die großen Hersteller lohnt es sich einfach nicht, die übriggebliebenen Hasenhohlkörper abzuholen, von Hand auszupacken, einzuschmelzen und neu herzustellen. Dieser Aufwand würde den Preis der Schokoladenfiguren ungefähr vervierfachen. Zudem könnte es Probleme mit der sogenannten Chargenkennzeichnung geben.
Hygienevorschriften machen es unmöglich

Das Gesetz jedoch, keine alten Lebensmittel zu verwenden, gibt es heute nicht mehr. Es ist unnötig geworden, weil die penibel überwachten Hygienevorschriften in Lebensmittelfabriken klar regeln, dass Produkte, die bereits in Läden standen, weder in die Fabriken zurückkehren noch dort weiterverwendet werden dürfen.
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Ein weiterer Grund wäre der Geschmack. Da sich durch zu große Hitze und mehrfaches Schmelzen der Fettgehalt in der Schokoladenmasse verändert wird, kann sich auch der Geschmack verändern. Das trifft vor allem die Vollmilchschokolade beziehungsweise das Fett im Milchpulver, das sich in ihr befindet. Herbe oder sehr dunkle Schokoladen dagegen könnten öfter geschmolzen werden, ohne dass der Geschmack leidet. Grund ist die Kakaobutter, die das einzige Fett in einer Bitterschokolade ist.

Die Herstellung von Schokoladenhohlfiguren ist anspruchsvoll, denn sie müssen besonders vorsichtig behandelt werden. Bricht die Figur, so wird sie in den vielen Betrieben tatsächlich wieder eingeschmolzen und neu gefertigt. Ein alter Weihnachtsmann allerdings wird nicht eingeschmolzen, um daraus Osterhasen zu fertigen.

Übrigens: In kleinen Konditoreien wird das Schokoladen-Recycling mit Einschmelzen und Wiederverwenden auch praktiziert, allerdings nur, wenn die Schokolade noch frisch genug ist.

Quelle: n-tv.de
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Fadenwurm in rohem Fisch - Ärzte warnen vor Parasiten im Sushi

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Mai 2017 08:40

FORSCHUNG ERNÄHRUNG
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http://www.n-tv.de/wissen/Arzte-warnen- ... 42058.html
Fadenwurm in rohem Fisch - Ärzte warnen vor Parasiten im Sushi

Ob Maki, Nigiri oder Sashimi - in Europa kommt immer öfter roher Fisch als Sushi auf den Teller. Doch wer das japanische Gericht liebt, sollte vorsichtig sein: Viele Fischarten können vom sogenannten Anisakis-Wurm befallen sein. Und der kann ernsthaft krank machen.

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Die wachsende Beliebtheit von Sushi in den westlichen Staaten Europas könnte die Zahl der Anisakiasis-Erkrankungen erhöhen. Davor warnt eine Gruppe von Gastroenterologen in einer neuen Studie, die das "British Medical Journal" veröffentlicht hat. Die Krankheit wird durch die Aufnahme von Fadenwürmern ausgelöst, die in rohem Seefisch vorkommen und über die Nahrung in den menschlichen Körper gelangen können. Setzen sich die Larven im Magen-Darm-Trakt fest, treten in der Regel innerhalb eines Tages die ersten Beschwerden auf - etwa in Form von Schwindelgefühl, Erbrechen und Durchfall. Wird die Infektion nicht behandelt, kann sie im schlimmsten Fall zu einem Darmdurchbruch führen.
Das Ende des Fadenwurms hatte sich bereits durch die Magenwand gebohrt.
Das Ende des Fadenwurms hatte sich bereits durch die Magenwand gebohrt.
(Foto: Joana Carmo et al. BMJ Case Reports 2017)

In ihrer Studie führen die Autoren einen Krankheitsfall in Portugal an. Dort war ein 32-jähriger Mann mit Fieber und Bauchschmerzen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Seinem Arzt sagte der Mann, er habe vor kurzem Sushi gegessen. Bei einer Endoskopie bestätigte sich dann der Verdacht: Ein Fadenwurm hatte sich an der Magenschleimhaut festgesetzt - und das Ende des Wurms hatte bereits die Magenwand durchbohrt. Die Ärzte entfernten den Parasiten mit dem sogenannten "Roth-Netz", das sonst vor allem zur Entfernung von Polypen dient. Eine Untersuchung des Wurms ergab, dass es sich dabei um den Anisakis-Wurm handelt.

"Noch vor ein paar Jahrzehnten kannten Mediziner diese Infektion noch nicht", erklärte die Studienleiterin Joana Carmo. Der Anisakis-Wurm könne aber "Lachs, Hering, Kabeljau, Makrelen, Tintenfisch, Red Snapper und Heilbutt befallen." Laut einem Bericht von CNN gebe es allein in Japan zwischen 2000 und 3000 Fälle im Jahr - dort ist der Verzehr von rohem Fisch besonders verbreitet. Aber auch in Spanien komme es jährlich zu geschätzten 8000 Neuerkrankungen, die wohl vor allem auf den Konsum von rohen, marinierten Sardellen zurückzuführen sei. "In europäischen Ländern ist Fisch womöglich häufiger befallen, als wir dachten", so Camo.
Fisch ist öfter befallen als gedacht
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Die Studienleiterin bezog sich auf Untersuchungen, wonach rund 39 Prozent der Makrelen, die auf Fischmärkten im spanischen Grenada verkauft worden waren, mit den Anisakis-Erregern befallen waren - beim Blauen Wittling sei es sogar jeder zweite untersuchte Fisch aus fünf Supermarktketten des Landes. Dass es so wenige bestätigte Krankheitsfälle gebe, sei Experten zufolge darauf zurückzuführen, dass die Krankheit unterschätzt und nur selten diagnostiziert werde.

Wer sich effektiv vor einer Infektion mit dem Anisakis-Wurm schützen will, kann übrigens nur drei Dinge tun: Den Fisch entweder vor dem Verzehr kochen, ihn für mindestens einen Tag bei unter 20 Grad Celsius einfrieren oder gänzlich darauf verzichten.

Quelle: n-tv.de , jug
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"Preis ist kein Kompass mehr" - Die Hack-Ordnung am Fleischregal

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Jun 2017 10:53

FORSCHUNG ERNÄHRUNG
http://www.n-tv.de/ratgeber/Die-Hack-Or ... 01564.html
Donnerstag, 22. Juni 2017
"Preis ist kein Kompass mehr" - Die Hack-Ordnung am Fleischregal

Ist Schweinebraten für vier Euro das Kilo schlechter als einer, der das Doppelte kostet? Nicht unbedingt, denn Preise verlieren an Aussagekraft. Wer auf Tierschutz Wert legt, sollte dennoch nicht blind zugreifen.

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Bei Edeka gibt's Schweineschnitzel zum halben Preis, das Kilo für 4,49 Euro. "Kracher" steht daneben im Prospekt. Real haut den Rinderbraten für 5,55 Euro raus - 42 Prozent Rabatt. Aldi schwingt beim Putenschnitzel den "Preishammer der Woche": 2,99 Euro das Pfund. Fleisch zieht, vor allem billiges Fleisch. Darauf setzen die Werber - allen Debatten über Gesundheit und Tierschutz zum Trotz. Doch wie kann das Kilo Fleisch billiger sein als ein Kilo Erdbeeren oder eine Schachtel Zigaretten?

Die Frage beschäftigt nicht nur die Landwirte beim Deutschen Bauerntag nächste Woche in Berlin. Auch viele Kunden verlangen Antworten. "Billig, billiger, am billigsten - das ist eure Religion", schleuderte ein Facebook-Nutzer neulich einem Discounter entgegen. Zehntausende stimmten zu. "Lebensmittel sind mehr wert", meint auch Bauernpräsident Joachim Rukwied. Der Konsument treffe seine allermeisten Kaufentscheidungen aber nun mal "preisorientiert", sagte der Landwirt. Die Kunden wollen es also billig haben. Den Bauern bleibe nichts übrig, als zu liefern, wollten sie die Investitionen in ihre Höfe wieder reinholen und ihre Kredite zurückzahlen.
Konsum ist minimal gesunken
Künftig soll ein staatliches Siegel Fleisch aus besserer Tierhaltung auszeichnen.
Künftig soll ein staatliches Siegel Fleisch aus besserer Tierhaltung auszeichnen.

Das Gewissen vieler Kunden indes ist rein. Jeder zweite Deutsche isst aus Gründen des Umwelt- oder Klimaschutzes weniger Fleisch - das kommt jedenfalls heraus, wenn man sie selbst danach fragt, wie es Greenpeace zu Jahresbeginn tat. Nach Branchenzahlen essen die Bürger aber nur etwas weniger Fleisch. Gut 59 Kilogramm pro Kopf waren es 2015, rund zwei Kilo weniger als noch vor fünf Jahren - aber auch nicht weniger als zur Jahrtausendwende.

Dafür gibt es mehr Bio-Fleisch, für das Tiere etwa mehr Platz und regelmäßigen Auslauf bekommen müssen - das aber auch das Doppelte oder Dreifache kosten kann. Auch vegetarische Wurst ist kein Exot mehr im Kühlregal. Deutschlands Schlachthöfe melden dennoch Rekordzahlen: 8,25 Millionen Tonnen Fleisch produzierten sie nach amtlichen Zahlen 2016, so viel wie nie. Denn Deutschland exportiert immer mehr Fleisch, mittlerweile fast die Hälfte.

Bei der Preis-Frage deutet der Handel dann auch auf den Mechanismus von Angebot und Nachfrage. Der Handel sei nur ein Absatzkanal neben dem Export oder der Gastronomie, betont der Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels. Er verweist darauf, dass Fleisch und Fleischwaren im Laden heute gut ein Achtel teurer sind als 2010.
Ist billig wirklich billig?

Das gilt aber nicht für die Lockvogel-Angebote aus den Prospekten. "Sie werden künstlich billig gemacht und quersubventioniert", sagt Sophie Herr, Lebensmittel-Expertin beim Bundesverband der Verbraucherzentralen. "Wenn sie damit eine fünfköpfige Familie in den Laden bekommen, die für 150 Euro ihren Wocheneinkauf macht, dann rechnet sich das."

Darunter leidet das Preisgefühl: Wer denkt, was nichts kostet, ist auch nichts, könnte irren. "Sie können gar nicht sagen, ob das wirklich billig produziertes Fleisch ist", sagt Herr. "Der Preis hat in vielen Fällen seine Kompassfunktion verloren."

Nach einer Umfrage der Verbraucherschützer wären die Kunden sehr wohl bereit, für das Schweineschnitzel rund die Hälfte mehr zu bezahlen - wenn sie sicher sind, dass die Tiere besser gehalten werden. Nahezu jeder Zweite weiß jedoch nicht, woran er Fleisch aus artgerechter Haltung erkennt. Herr sagt: "Wieso soll ich mehr zahlen, wenn ich nicht weiß, ob ich dafür mehr Tierwohl bekomme?"
Siegel für mehr Tierwohl
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Einen Markt für Fleisch aus artgerechterer Haltung zwischen "konventionellen" und den recht teuren "Bio"-Produkten soll die freiwillige Initiative Tierwohl von Landwirtschaft und Handel herstellen. Mit vier Cent pro verkauftem Kilo Fleisch werden Investitionen in mehr Tierschutz im Stall unterstützt. Tierschützer sind jedoch inzwischen ausgestiegen, weil ihnen die Vorgaben für die Bauern zu lax wurden.

Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU) will darüber hinaus ein freiwilliges staatliches Tierwohl-Label für Fleisch im Supermarkt einführen. Wer es auf die Verpackung kleben will, muss Schweinen etwa mehr Platz im Stall gewähren. Für Kunden wird das nicht gratis zu haben sein: Das Ministerium schätzt, dass die Preise um ein Fünftel steigen.

Quelle: n-tv.de , Burkhard Fraune, dpa
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Pflanzenzucht in der Antarktis - Forscher starten Test für Weltraumgemüse

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Jul 2017 22:47

FORSCHUNG ERNÄHRUNG
http://www.n-tv.de/wissen/Forscher-star ... 25599.html
Freitag, 07. Juli 2017
Pflanzenzucht in der Antarktis - Forscher starten Test für Weltraumgemüse

Um sich den lebenswidrigen Bedingungen im All anzupassen und mögliche Langzeit-Weltraumflüge vorzubereiten, züchten Forscher bald Gemüse in der Antarktis. Dazu wird ein eigens dafür entwickeltes Labor errichtet.

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Ein neuartiges Gewächshaus soll Ende des Jahres in der Antarktis errichtet werden, um den Gemüseanbau im All zu simulieren. Unter dem Projektnamen "Eden-ISS" wird dazu in einem Container nahe der Forschungsstation Neumayer III ein geschlossenes System erzeugt. Unter künstlichem Licht und ganz ohne Erde werden dort dann Gurken und Salat angebaut, wie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mitteilte.
Wissenschaftler auf der Station Neumayer III forschen bereits seit 2009 in der Antarktis.
Wissenschaftler auf der Station Neumayer III forschen bereits seit 2009 in der Antarktis.
(Foto: dpa)

Das unter DLR-Leitung entwickelte Gewächshaus könnte dann in Zukunft genutzt werden, um die Astronauten auf bemannten Weltraumflügen mit Frischgemüse zu versorgen. Die Station dient aber auch zur Untersuchung von Mikroorganismen und deren Verhalten innerhalb der Pflanzenzuchtkammern.

Ein Forscher des DLR wird im Dezember 2017 für ein Jahr in die Antarktis reisen, um das Labor samt Gewächshaus in einer Langzeiterprobung unter Extrembedingungen zu betreuen. Die Besatzung wird dabei in der naheliegenden "Neumayer III"-Station untergebracht. Trotz beschwerlicher Bedingungen in der Antarktis leben und arbeiten dort ganzjährig Wissenschaftler.
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Das "Eden-ISS"-Projekt wird von der Europäischen Union im Rahmen des Horizon 2020 Forschungsprogramms mit einem Wert von 4,5 Millionen Euro gefördert. Das Projekt wurde im März 2015 offiziell gestartet und läuft noch bis zum Abschluss der einjährigen Bereitstellungsphase in der Antarktis weiter.

Quelle: n-tv.de , mba/dpa
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Frage & Antwort, Nr. 492 - Kann Käse wirklich den Magen schließen ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Jul 2017 07:54

FORSCHUNG ERNÄHRUNG
http://www.n-tv.de/wissen/frageantwort/ ... 12369.html
Frage & Antwort, Nr. 492 - Kann Käse wirklich den Magen schließen ?

Von Jana Zeh

Suppe, Hauptgericht, Süßspeise: Die Reihenfolge von Menüs scheint festgelegt zu sein. Doch nicht jeder mag etwas Süßes am Schluss. Käse dagegen scheint eine echte Alternative zu sein. Aber ist das Milchprodukt mehr als deftiger Dessertersatz?

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Die allseits bekannte Redewendung "Käse schließt den Magen" wird dem römischen Gelehrten Plinius zugeschrieben. Dieser soll bereits vor 2000 Jahren am Ende jeder Mahlzeit Käse gegessen haben. Was er jedoch genau mit seinem Ausspruch meinte, kann nur gemutmaßt werden. Wahrscheinlich ist, dass Plinius das Gefühl hatte, dass der Käse am Ende jeder Mahlzeit seine Verdauung unterstützte. Und das ist durchaus möglich, denn Käsesorten, die viel Fett und Eiweiß enthalten, werden langsamer verdaut als Nahrungsmittel, die vor allem Kohlenhydrate oder Zucker enthalten – und das schien Plinius gut zu bekommen.

"Die Vorstellung, dass Käse den Aus- oder Eingang des Magens wie ein Stöpsel verschließt, ist allerdings falsch", betont Autor und Ernährungswissenschaftler Uwe Knop. "Der Spruch basiert vielmehr darauf, dass Käse als krönender Abschluss einer vollständigen Mahlzeit erst so richtig satt macht", so der Experte weiter. Die Annahme, dass eine bestimmte Reihenfolge verschiedener Nahrungsmittel während einer Mahlzeit Auswirkungen auf die Verdauung, die Kalorienaufnahme im Körper oder wiederaufkommendes Hungergefühl hat, konnte bisher wissenschaftlich nicht bestätigt werden.
Satt ist satt
Lecker!

Käse, der am Anfang oder direkt während einer Mahlzeit gegessen wird, hinterlässt auch nicht zwangsläufig ein Sättigungsgefühl. "Wenn man richtig Hunger hat und dann eine Pizza mit viel Käse isst oder Pasta mit Parmesan oder auch einfach nur banales Käsebrot - da schließt sich nichts, ganz im Gegenteil, mit jedem leckeren Bissen Käsebrot, Cheesepizza oder Parmesan-Pasta öffnen sich Mund und Magen des hungrigen Essers weiter und weiter und zwar so lange, bis man richtig satt ist" erklärt Knop. Das ist dann der Zeitpunkt, an dem sich der Magen schließt beziehungsweise voll ist. Der Körper lehnt dann weitere Nahrung ab. Selbst das leckerste Essen schmeckt nicht mehr, wenn die persönliche Sättigungsschwelle erreicht ist. Und auch für diesen Zustand gibt es eine Volksweisheit: "Ist die Maus satt, schmeckt das Mehl bitter".
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Wer also nur wegen der geläufigen Redewendung zum Käse greift, der könnte das in Zukunft sein lassen – und spart gleichzeitig noch Energie. Wer dennoch Käse einem süßen Dessert als Mahlzeitabschluss vorzieht, der sollte auch weiterhin dabei bleiben, denn einen Vorteil hat der Käse am Schluss: Er enthält mehr Kalzium als viele andere Nahrungsmittel. Da Käse lange an den Zähnen kleben bleibt, werden diese mit einer kalziumhaltigen Schicht überzogen, die vor schädigenden Säuren schützt. So wird der Zahnschmelz gestärkt. Das tägliche Zähneputzen kann Käse jedoch auch nicht ersetzen.

Übrigens: Als Beispiel für bestimmte Essensreihenfolgen könnte auch die sogenannte Trennkost herangezogen werden, die in den 1990er-Jahren als beliebte Diät zum Abnehmen regen Zulauf hatte. Dabei sollten eiweiß- und kohlenhydratreiche Nahrungsmittel nie gleichzeitig bei einer Mahlzeit gegessen werden. Die versprochenen Auswirkungen, wie beispielsweise Gewichtsabnahme, konnten wissenschaftlich auch nicht bestätigt werden.

Quelle: n-tv.de
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Von wegen gesund - Arsen in glutenfreien Lebensmitteln

Beitragvon Weltbookadmin47 » 31. Jul 2017 19:43

FORSCHUNG ERNÄHRUNG
http://www.n-tv.de/ratgeber/Arsen-in-gl ... 61834.html
Montag, 31. Juli 2017
Von wegen gesund - Arsen in glutenfreien Lebensmitteln

Gluten hat ein Imageproblem. Viele Menschen greifen auch ganz ohne medizinische Indikation zu Lebensmitteln, die ohne das Klebereiweiß auskommen. Und dabei nehmen sie oft tatsächliche Schadstoffe auf, wie eine Untersuchung zeigt.

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"Mir geht es viel besser, seit ich auf Gluten verzichte" – Sätze wie diesen hört man in den letzten Jahren öfter. Gluten hat ein Imageproblem. Das Klebereiweiß, das in Weizen, Roggen, Gerste und verwandten Getreidearten vorkommt, wird als Dickmacher verteufelt, für diverse Verdauungsprobleme, Konzentrationsmangel, Kopfschmerzen und Hautprobleme verantwortlich gemacht. Und obwohl höchstens ein Prozent der Bevölkerung tatsächlich unter Zöliakie leidet, folgen weit mehr Menschen dem Trend zur glutenfreien Ernährung. Längst haben glutenfreie Lebensmittel ihre Nischen im Reformhaus verlassen und sind in jedem besser sortierten Supermarkt angekommen. 20 solcher Produkte hat sich das Magazin "Öko-Test" jetzt genauer angesehen. Bei mehr als der Hälfte von ihnen war die Qualität verbesserungswürdig.

Überprüft wurden unter anderem Mehl, Brot, Nudeln und Haferbrei. Sie wurden im Labor auf Schwermetalle, Schimmelpilzgifte, Pestizide und Mineralölbestandteile untersucht. Und natürlich darauf, ob sie auch wirklich glutenfrei sind. Zumindest im letzten Punkt kann "Öko-Test" Entwarnung geben: Gluten wurde gar nicht oder allenfalls in Spuren nachgewiesen. Andere Schadstoffe waren dagegen durchaus vertreten.
Kein Reis ohne Arsen

Am auffälligsten war die Belastung in den reishaltigen Proben. Egal, ob Mehl oder Brot: Wo immer Reis auf der Zutatenliste stand, war anorganisches Arsen nicht weit. Das krebserregende Halbmetall wird von Reis bevorzugt aufgenommen und lässt sich nicht ganz vermeiden. Dass es auch in einem Haferprodukt enthalten war, überraschte die Tester dann aber doch. 50 Prozent des erlaubten Grenzwerts fanden die Tester im Hot Haferbrei von Bauck. Weil Hafer normalerweise kein Arsen anreichert, könnte die Belastung auf Wasser oder verunreinigte Böden zurückzuführen sein. Handlungsbedarf sieht der Bauck jedenfalls nicht, ließ der Biohersteller "Öko-Test" wissen. Reis zieht aber nicht nur Arsen an, sondern auch Kadmium. Das Schwermetall kann Nieren- und Knochenschäden hervorrufen und fand sich im glutenfreien Baguette von Schnitzer und im Bio-Vollkornbrot von Alnavit.

Schimmelpilzgifte fanden die Laboranten in den glutenfreien Maismehl-Spaghetti von Lidl, einige Brote enthielten zudem schädliche Mineralölbestandteile, sogenannte MOSH. Sie gehen normalerweise aus der Verpackung auf Lebensmittel über. Hammermühle kündigte bereits an, die verwendeten Folien zu optimieren. MOSH waren aber nicht die einzigen Probleme bei der Kastanienbrot-Backmischung des Herstellers. Auch Spuren des Pestizids Chlorpropham waren auffällig. Bei vier Testkandidaten fand sich das berüchtigte Glyphosat, unter anderem in den glutenfreien Weltmeisterbrötchen von Edeka.
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Zwar lagen alle gemessenen Belastungen unter den zulässigen Grenzwerten. Doch auch die gemessenen Belastungen sind für "Öko-Test" zu viel. Zwar sei es zu begrüßen, dass das Angebot für die Betroffenen steige. Das solle aber nicht zulasten der Qualität gehen, mahnt das Magazin. Der Hype um die glutenfreie Ernährung könnte dazu führen, dass die Beschwerden und Belange derjenigen, die darauf tatsächlich angewiesen sind, nicht weniger ernst genommen würden, fürchtet Bianca Maurer von der Deutschen Zöliakie-Gesellschaft.

Wer nicht an Zöliakie erkrankt ist und nicht zu den rund fünf Prozent der Bevölkerung mit einer Weizensensitivität gehört, braucht jedenfalls nicht auf Gluten verzichten, so das Fazit von "Öko-Test": "Glutenfrei gekennzeichnete Produkte sind weder gesünder als herkömmliche Lebensmittel noch kalorienärmer."

Quelle: n-tv.de , ino
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Ministerium warnt vor Verzehr - Millionen Eier sind mit Insektizid belaste

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Aug 2017 10:33

FORSCHUNG ERNÄHRUNG
http://www.n-tv.de/ratgeber/Millionen-E ... 62426.html
Ministerium warnt vor Verzehr - Millionen Eier sind mit Insektizid belastet

Nach Nordrhein-Westfalen ruft nun auch Niedersachsen Eier zurück, die mit dem Insektizid Fipronil belastet sind - gerade für Kinder kann der Verzehr gefährlich sein. Niedersachsens Agrarminister schließt nicht aus, dass es sich um einen "kriminellen Akt" handelt.

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Niedersachsens Agrarminister Christian Meyer hat die Rückgabe von Eiern aus Belgien und den Niederlanden empfohlen, die mit dem Insektizid Fipronil belastet sein könnten. Etwa 1,3 Millionen dieser Eier seien über eine Packstelle in Nordrhein-Westfalen auch nach Niedersachsen gelangt, teilte das Agrarministerium mit. "Es gilt in der Europäischen Union bei Fipronil Nulltoleranz", sagte der Minister demnach. "Das Insektizid hat in Lebensmitteln nichts zu suchen. Punkt."

Aufgrund von Analyseergebnissen in Belgien hatte das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) vor einem potenziell akuten Gesundheitsrisiko für Kinder beim Verzehr der Eier gewarnt. Für Erwachsene wurde dies ausgeschlossen. Die entsprechenden Chargen der Eier tragen nach Angaben des niedersächsischen Ministeriums die Stempelaufdrucke 1-NL 4128604 oder 1-NL 4286001 sowie die Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) 14. August 2017 und 16. August 2017.

Unter Berufung auf die belgischen Behörden erklärte das Ministerium, in beiden Ländern ist das Mittel "Dega16", das für die Reinigung und Desinfektion von Ställen zugelassen ist, mit Fipronil vermischt worden. "Da der Stoff Fipronil nicht in Bereichen der Erzeugung von Lebensmitteln eingesetzt werden darf, müssen alle damit belasteten Erzeugnisse, unabhängig von der Höhe der Belastung, aus dem Verkehr genommen werden".
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In Nordrhein-Westfalen hatte das Landwirtschaftsministerium bereits am Sonntag den Rückruf der betroffenen Eier veröffentlicht. Es handele sich insgesamt um 2,9 Millionen Eier, von denen 875.000 in den Handel gelangt seien, hieß es dort. Über welche Vertriebswege dies geschehen ist, werde nun geprüft. Meyer sagte, "wenn hier jemand bewusst gehandelt hat, ist das ein krimineller Akt. Das wäre unverantwortlich und müsste hart bestraft werden".

Fipronil wird vielfach als Pflanzenschutzmittel genutzt, in der Tiermedizin findet es aber auch als Mittel gegen Flöhe und Zecken bei Hunden und Katzen Verwendung. Bei Tieren, die als Lebensmittel genutzt werden, ist der Einsatz dagegen nicht erlaubt.

Quelle: n-tv.de , jug/dpa
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Fipronil in verarbeiteten Eiern ? - Insektizid-Suche in Kuchen und Nudeln

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Aug 2017 07:01

FORSCHUNG ERNÄHRUNG
http://www.n-tv.de/politik/Insektizid-S ... 67858.html
Freitag, 04. August 2017
Fipronil in verarbeiteten Eiern ? - Insektizid-Suche in Kuchen und Nudeln

In zwölf Bundesländern entdecken Behörden Fipronil-Eier. Jetzt wächst die Sorge, auch Eier enthaltende Lebensmittel könnten vergiftet sein. Die Behörden in Niedersachsen wollen diesem Verdacht nun nachgehen und Proben in Supermärkten nehmen.

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Niedersachsen hat angekündigt, auch Lebensmittel mit Ei-Anteil auf Rückstände des Insektengifts Fipronil untersuchen zu lassen. "Wir können nicht ausschließen, dass vergiftete Eier auch in Kuchen oder Nudeln gelandet sind", sagte der niedersächsische Landwirtschaftsminister Christian Meyer von den Grünen der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Er habe angewiesen, dass die kommunalen Lebensaufsichtsbehörden auch stichprobenartig in den Supermärkten Proben nehmen. Das laufe aber erst an.

Immer mehr Bundesländer betroffen Skandal um verseuchte Eier weitet sich aus

Meyer kritisierte in diesem Zusammenhang, dass es für verarbeitete Eier keine Kennzeichnungspflicht gebe. "Das ist nicht nur aus Verbrauchersicht intransparent. Das erschwert auch die Aufklärung von Lebensmittelskandalen", erklärte der Minister. Er rief die Bundesregierung auf, den Weg für eine Kennzeichnungspflicht analog zum Stempel auf frischen Eiern frei zu machen.
"Kein Skandal der Biohaltung"

Bundeslangwirtschaftsminister Christian Schmidt von der CSU hatte Donnerstagabend erklärt, inzwischen sei von zwölf betroffenen Bundesländern auszugehen. Nicht betroffen seien vorerst Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Eine Schlüsselrolle schreibt das Bundeslandwirtschaftsministerium Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen zu. Die Lage sei "unter Kontrolle", es gebe aber "noch keine Entwarnung", erklärte Minister Schmidt.
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Ein Ursprung des Skandals sind belastete Eier aus den Niederlanden, die auch in Deutschland in den Handel gelangten - darunter Bio-Eier. Die Fraktionschefin der Grünen im Bundestag, Katrin Göring-Eckardt, sieht aber dennoch "keinen Skandal der Biohaltung". Vielmehr hätten Reinigungsmittelhersteller aus Belgien und womöglich auch den Niederlanden mit Insektiziden gepanscht, erklärte sie.

Nach Angaben des Bundesinstituts für Risikobewertung besteht für Erwachsene keine Gesundheitsgefahr. Für Kinder sei ein eingeschränktes Gesundheitsrisiko nicht auszuschließen. Alle betroffenen Bundesländer und Produkte listet das Portal www.lebensmittelwarnung.de auf.
Video http://www.n-tv.de/mediathek/videos/pan ... 65902.html
Immer mehr Bundesländer betroffen: Skandal um verseuchte Eier weitet sich aus
03.08.17 – 01:33 min

Quelle: n-tv.de , chr/AFP/dpa
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Arbeit unter Hochdruck im Labor - Wie Eier auf Fipronil getestet werden

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Aug 2017 10:18

FORSCHUNG ERNÄHRUNG
http://www.n-tv.de/wissen/Wie-Eier-auf- ... 69573.html
Samstag, 05. August 2017
Arbeit unter Hochdruck im Labor - Wie Eier auf Fipronil getestet werden

Wie viel und in welchen Eiern sich tatsächlich Fipronil befindet, wird in Laboren überprüft. Für die Mitarbeiter ist diese Arbeit neu, denn das Insektenschutzmittel wird sonst in Gemüse gesucht. Überstunden sind für die nächsten Tage einkalkuliert.

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Wenn die Eier für die Tests auf Gift im Untersuchungsamt ankommen, steht alles bereit. Das fünfköpfige Team in Münster registriert die Proben, dann werden immer zwölf Eier in eine Schüssel geschlagen und gemixt. Danach kommt eine Probe in ein 400.000 Euro teures Messgerät. "So sieht das nachher aus", sagt Klaus Wilmers, Leiter des Pestizid-Labors am Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe (CVUA-MEL). Er deutet am Computer auf eine Kurve: "Wenn es hier Ausschläge geben sollte, ist Fipronil drin."

Seit am vergangenen Sonntag bekannt wurde, dass mit dem Insektizid Fipronil belastete Eier in den deutschen Handel gelangt sind, arbeiten die Experten am CVUA-MEL in Münster an der Aufklärung. Rund zehn Millionen Eier könnten deutschlandweit betroffen sein, vielleicht aber auch mehr. Das Amt prüft nun für Eier aus Nordrhein-Westfalen - zusammen mit einem weiteren Amt in Krefeld - ob und gegebenenfalls wie viel Fipronil in den Eiern enthalten ist. Dass überhaupt Fipronil in Eiern ist - für den Experten war das eine Überraschung. "Wir prüfen normalerweise pflanzliche Produkte wie Gemüse und Obst auf Fipronil", sagt er.

"In tierischen Produkten wie Eiern war es uns bis dato nicht so bekannt." Fipronil ist ein zugelassenes Pflanzenschutzmittel, erklärt Peter Fürst, Vorstandschef des CVUA-MEL. Es wird aber auch zur Bekämpfung etwa von Läusen eingesetzt. Die Anwendung bei Tieren, die Lebensmittel liefern, ist nicht erlaubt. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand kam es mutmaßlich über ein bei der Stallreinigung eingesetztes Reinigungsmittel, in die Eier. Das Reinigungsmittel "Dega-16" hätte eigentlich nur aus ätherischen Ölen wie Menthol und Eukalyptus bestehen dürfen - es war aber Fipronil beigemischt. "Es sollte empfindliche Strafen für solche kriminellen Machenschaften geben", fordert der Professor.
Messwerte sind noch unbedenklich

In hohen Dosen kann Fipronil für Menschen gefährlich sein - vorerst ist in Deutschland aber keine gesundheitsschädliche Menge des Gifts pro Kilogramm Ei entdeckt worden. Die Messwerte lägen bisher "um einen Faktor zehn unterhalb" des Wertes, bis zu dem eine Gefährdung für Erwachsene wie Kinder als unwahrscheinlich eingestuft wird, erklärte das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR).

Noch kann Fürst keine Ergebnisse für die inzwischen 50 Proben in NRW nennen, weil die Untersuchungen noch laufen. In dem Labor in Münster herrscht trotz der hohen zeitlichen Belastung eine ruhige Atmosphäre. Wieder schlagen zwei Mitarbeiter in weißen Kitteln inmitten von Waagen, Mixern und Computern Eier auf.
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Das Amt prüft Lebensmittel auf Hunderte von Schadstoffen - die Kombination Fipronil / tierisches Produkt ist dem Experten so noch nicht untergekommen. Die Frage, die sich rasch stellte, war: "Wie passen wir unser Verfahren jetzt an?" Anders als etwa Gemüse, dass hier sonst auf Fipronil getestet wird, haben Eier viel Fett. "Wir brauchten ein angepasstes Verfahren und sind froh, dass wir so schnell eine Lösung gefunden haben."

Der Experte rechnet damit, dass der Skandal sich ausweitet: "Es ist naheliegend, dass es bei Eiern nicht bleiben wird." Rückstände von Fipronil seien möglicherweise auch in Produkten wie Mayonnaise oder Eierlikör zu finden. "Das ist vermutlich nicht der größte Lebensmittelskandal in Deutschland, den wir je hatten. Aber der Umfang ist schon erheblich." Im Labor arbeiten sie deshalb unter Hochdruck. "Die ein oder andere Überstunde wird anfallen", meint Fürst. Dabei richten sich die Blicke immer wieder auf die Kurve auf dem Computer-Bildschirm: Zeigt sie einen Ausschlag oder nicht?

Quelle: n-tv.de , Kristin Kruthaup, dpa
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Zart, saftig, Luxus - Eine kleine Steakkunde

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Aug 2017 21:30

FORSCHUNG ERNÄHRUNG
http://www.n-tv.de/ratgeber/Eine-kleine ... 09850.html
Zart, saftig, Luxus - Eine kleine Steakkunde

Wo sitzt das Fleisch am Rind, aus dem Steaks geschnitten werden? Was ist ein Ribeye oder ein Onglet? Eine kleine Steakkunde stellt Klassiker und eher unbekannte Fleischteile zum Kurzbraten, Schmoren oder Grillen vor.

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Hüft- oder Rumpsteaks - das sind die gängigen Fleischstücke, die über deutsche Verkaufstheken wandern, wenn es Steak sein soll. Auf Fleisch spezialisierte Gastronomen werben gerne mit Rinderfilet und Ribeye. Kenner schätzen ein zartes Stück Fleisch aus der Keule, das man Bürgermeisterstück oder auch Tri-Trip nennt.

"Nur sieben Prozent des Fleisches eines Rinds sind als Steakfleisch geeignet", sagt Jürgen David, Metzgermeister aus Worms. In Deutschland, Frankreich und in den USA gibt es unterschiedliche Arten, Fleisch aus dem Körper eines Rindes zu schneiden, erklärt Foodbloggerin Astrid Paul. Hendrik Haase, Mitgründer der Metzgerei "Kumpel & Keule" in Berlin, hat beobachtet, dass Kunden sich gerne inspirieren lassen und neue Zuschnitte ausprobieren. Aber was ist was?

Entrecôte/Ribeye

Das Entrecôte wird auch Zwischenrippenstück, in Süddeutschland Hohe Rippe oder im Englischen Ribeye-Steak genannt. Es stammt aus dem vorderen Rücken des Rindes. Charakteristisch für das Entrecôte ist das deutlich sichtbare Fettauge. "Das Fett ist wichtig für den Geschmack", sagt Astrid Paul. "Das Ribeye-Steak ist leicht von Fett durchzogen und besonders saftig."

Filet/Tenderloin

Das Filet, auch als Tenderloin oder Lungenbraten bezeichnet, stammt aus der inneren Lendenmuskulatur. Der Filetmuskel aus dem Rücken wird kaum beansprucht, dadurch ist das Fleisch besonders zart, mager und feinfaserig. Das Filet macht einen nur sehr kleinen Anteil der Gesamtmuskelmasse aus. "Es gilt als edelstes Teilstück des Rindes", sagt Hendrik Haase. Das Filet ist einfach zuzubereiten, man brät es drei Minuten auf jeder Seite und lässt es kurz nachziehen. "Das Fleisch ist zart, aber aus meiner Sicht gibt es spannendere Entdeckungen in Sachen Steak", meint er.

Rumpsteak/Roastbeef

Das Rumpsteak, auch Roastbeef genannt, wird aus dem hinteren Rücken geschnitten. Es ist sehr saftig und besitzt einseitig einen Fettrand, der beim Braten oder Grillen nicht entfernt werden sollte. Durch Einschneiden des Fettrands bis auf das Fleisch wird die unter dem Fettmantel befindliche Sehne durchtrennt. So wird ein mögliches Wölben beim Anbraten verhindert und ein gleichmäßiger Garprozess gewährleistet.

Dry Aged Beef

Nach langen Recherchen und einigen Experimenten hat Jürgen David das traditionelle Reifeverfahren neu interpretiert. Inspiriert von einem Australier hat der Metzgermeister eine Salzgrotte entwickelt, in der Roastbeef heranreift. Die Salzwand erzeuge ein keimhemmendes Klima, das dem Fleisch ausreichend lange Zeit zum Abhängen gewährt. "Das ist Luxus für den Gaumen", sagt David. "Durch die sechswöchige Reifezeit in der Salzkammer zersetzen Enzyme die zähen Fleischeiweiße. So wird das Fleisch butterzart." Der Gewichtsverlust während der sechswöchigen Reifung liegt bei etwa 20 Prozent. Am Ende der Reifung wird der vertrocknete Rand entfernt, so werden weitere 30 Prozent des Ausgangsmaterials verloren. "Das Fleisch verliert aber nur an Wasser, der Geschmack konzentriert sich auf den verbleibenden Rest." Typisch für das Dry Aged Beef ist ein nussiger, eher milder Geschmack.

T-Bone/Porterhouse

Benannt nach dem buchstabenähnlichen Knochen, zählt das T-Bone-Steak zu den amerikanischen Klassikern. Es stammt aus dem hinteren Rückenbereich. Der Knochen fördert das intensive Fleischaroma. Auf einer Seite des T-Knochens befindet sich das Filet, auf der anderen das Rumpsteak. T-Bone Steaks sind stark marmoriert. "Das sind fantastische Fleischstücke", schwärmt Haase. "Wir empfehlen unseren Kunden, sie als dickere Stücke zuzubereiten, die man dann auch gerne zu dritt oder viert verspeisen kann." Die üppigen Fleischstücke sollten vor- oder nachgegart werden. "Gutes Fleisch ist weiß und rot, darauf weisen wir immer gerne hin", sagt Haase - schließlich sei das Fett ein wichtiger Geschmacksträger. Wie auch das T-Bone stammt das Porterhouse-Steak aus dem hinteren Rückenbereich des flachen Roastbeefs. Es unterscheidet sich vom T-Bone durch seinen größeren Filetanteil.

Bürgermeisterstück/Tri-Tip
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"Das Bürgermeisterstück liegt oberhalb der Kugel der Keule. Es hat eine markante, spitz zulaufende, fast dreieckige Form, deshalb nennt man es international auch Tri-Tip", schildert David. Es ist recht flach, sehr kurzfaserig und fein marmoriert. Die kurze Muskelfaser macht es zu einem der zartesten Stücke aus der Keule. Deshalb war es früher dem Bürgermeister oder dem Pastor vorbehalten.

Onglet/Nierenzapfen

In Richtung Innerei geht ein Stück Fleisch, das man in Frankreich Onglet nennt. "In Deutschland ist es als Nierenzapfen bekannt ist, in Bayern und Österreich auch als Herzzapfen", sagt Astrid Paul. Nicht jeder Metzger in Deutschland wisse etwas damit anzufangen. "Das ist schade, denn es schmeckt herrlich intensiv nach Fleisch." Das Onglet ist ein Stück vom Zwerchfellpfeiler des Rinds. Es hat eine dicke Mittelsehne, die man nicht mitessen kann. Trennt man diese raus, hat man zwei Stränge sehr schön gefasertes Fleisch.

Quelle: n-tv.de , Katja Wallrafen, dpa
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Vegetarier siegesgewiss - Darf die Veggi-Wurst weiter Wurst heißen ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Aug 2017 08:33

FORSCHUNG ERNÄHRUNG
http://www.n-tv.de/ratgeber/Darf-die-Ve ... 85126.html
Mittwoch, 16. August 2017
Vegetarier siegesgewiss - Darf die Veggi-Wurst weiter Wurst heißen ?

Schnitzel aus Tofu, Bratwurst aus Seitan, Boulette aus Gemüse - all das ist kein Fleisch, heißt aber so ähnlich. Ernährungsminister Schmidt findet das nicht richtig, doch Vegetarier sind zuversichtlich.

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Im Streit um die Bezeichnungen für vegetarischen Fleischersatz zeigt sich der Vegetarierbund (Vebu) siegessicher. Ein Entwurf für die entsprechende Regelung sehe vor, dass die Begriffe "Schnitzel", "Bratwurst" und "Frikadelle" weiter "uneingeschränkt" für vegetarische oder vegane Alternativen genutzt werden dürften, die zum Beispiel aus Soja hergestellt werden, teilte der Verband am Dienstag mit. Das Bundesernährungsministerium wollte die Passagen aus dem Entwurf nicht kommentieren, da der Abstimmungsprozess in einem sehr frühen Stadium sei.

Der Fachausschuss der Deutschen Lebensmittelbuch-Kommission hat die Verbändeanhörung dazu gestartet. Die Verbände haben nun sechs Wochen Zeit, Stellung zu nehmen. Der Vebu hat auch seine Kritik schon formuliert: Demnach sollen Begriffe, die zum Beispiel bestimmte Fleischteilstücke oder Tiere beschreiben - "Filet", "Schinken", "Hühnchen" oder "Rind" -, nicht verwendet werden dürfen. Spezielle Bezeichnungen wie "Salami" sollten nach Meinung der Kommission nur über Umwege wie "vegane Tofu-Wurst nach Salami-Art" zulässig sein, schreibt der Verband.

Till Strecker vom Vebu kritisierte das als Willkür: "Die Logik, die dem zugrunde liegt, ist nicht erkennbar." Zufrieden zeigte sich der Bundesverband der Deutschen Fleischwarenindustrie (BVDF): Der Entwurf gehe in die richtige Richtung. "Wie zu erwarten, wird es die verbraucherfreundliche Anlehnung an bestehende Bezeichnungen von Fleischwaren auch weiterhin geben, wenn der Verbraucher dadurch nicht irregeführt wird", sagte Thomas Vogelsang vom BVDF. Das Verbot von Bezeichnungen wie "vegetarisches Rindersteak" sei eine sinnvolle Klarstellung.
Debatte aus dem Ministerium
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Die Debatte hatte Bundesernährungsminister Christian Schmidt von der CSU im Dezember begonnen. "Diese Begriffe sind komplett irreführend und verunsichern die Verbraucher", antwortete er auf die Frage der "Bild"-Zeitung, warum ein "vegetarisches Schnitzel" oder eine "vegane Currywurst" so heißen dürfen. "Ich setze mich dafür ein, dass sie im Sinne einer klaren Verbraucherkennzeichnung verboten werden." Schmidt sei es wichtig, "klarzustellen, dass die Bezeichnungen von vegetarischen und veganen Lebensmitteln klar und wahr sein müssen", sagte eine Sprecherin des Ministeriums. Verwechslungen mit Lebensmitteln tierischen Ursprungs oder die Anlehnung an hervorgehobene Qualitäten von Lebensmitteln tierischen Ursprungs wolle der Minister ausschließen.

Wie Lebensmittel beschaffen sind und was drin stecken muss, steht im Deutschen Lebensmittelbuch. Darin ist zum Beispiel festgehalten, dass ein "Wiener Schnitzel" ein paniertes Kalbsschnitzel sein muss. Deshalb bieten Restaurants oft "Schnitzel Wiener Art" an - das kann dann auch Schwein sein.

Der temporäre Fachausschuss für "vegetarische und vegane Lebensmittel" der Deutschen Lebensmittelbuch-Kommission will noch in diesem Jahr einen Leitsatz veröffentlichen. Der Vebu argumentiert, dass eine Bezeichnung wie "Schnitzel" viele Informationen transportiert - etwa über Aussehen, Zubereitungsweise und herzhaften Geschmack.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Pflanzenöl im Test - Öko-Test: Nicht jedes Rapsöl zu empfehlen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Okt 2017 11:41

FORSCHUNG ERNÄHRUNG
http://www.n-tv.de/ratgeber/Oko-Test-Ni ... 05351.html
Freitag, 27. Oktober 2017
Pflanzenöl im Test - Öko-Test: Nicht jedes Rapsöl zu empfehlen

Deutschland ist auf den Geschmack gekommen, Gesundheit kann auch lecker sein. Was auch für diverse Öle gilt - wenn sie denn was taugen. Denn was nützt allerhand Gutes, wenn man sich gleichzeitig diverse Alt- und Krankmacher einfährt.

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Alle wollen möglichst lange leben, aber keiner möchte alt werden. Dies gilt dieser Tage mehr denn je. Um dieses Paradoxes Herr zu werden, wird zumindest in Teilen der Gesellschaft verstärkt auf gesunde Ernährung geachtet. Stellt diese doch einen Möglichkeit dar, seinen Körper nicht unnötig in Mitleidenschaft zu ziehen. Besonders beliebt sind pflanzliche Fette. Wird ihnen doch vor allem eine positive Wirkung auf die Herzgesundheit nachgesagt.

Das beliebteste Öl hierzulande ist nicht Olivenöl, sondern das heimische Rapsöl. Gefolgt von der Essenz der Sonnenblume. Erst dann kommt das grüne Gold aus dem Mittelmeerraum. Was auch daran liegen mag, dass Rapsöl preiswert zu haben ist. Vielleicht auch daran, dass die leuchtend gelben Felder so schön aussehen. Auch wenn sie ein wenig streng riechen.

Der Frage, ob das aus der hier kultivierten Rapspflanze gewonnene Öl tatsächlich so gut ist wie sein Ruf und auch noch schmeckt, ist Öko-Test nachgegangen. Dazu hat das Verbrauchermagazin 20 native, raffinierte und gedämpfte Rapsöle untersuchen lassen. Dabei zeigte sich, dass die nativen Produkte im Schnitt schlechter abschneiden als die raffinierten. Das liegt an der vergleichsweise hohen Schadstoffbelastung. Dies ist immerhin bei der Hälfte der getesteten Produkte der Fall.

Das ist schade, denn eigentlich hat Rapsöl ein sehr günstiges Fettsäuremuster mit vielen ungesättigten Fettsäuren. Außerdem enthält es vergleichsweise viel alpha-Linolensäure. Diese Omega-3-Fettsäure kann Entzündungsreaktionen im Körper hemmen. Allerdings nutzen die guten Fettsäuren des Rapsöls gar nichts, wenn das Produkt mit Schadstoffen belastet ist und man sich so beim Verzehr diverse Alt- und Krankmacher einfährt.
Testverlierer Bio-Öle

So enthalten viele Rapsöle gesättigte Mineralölkohlenwasserstoffe (MOSH/POSH). Diese können sich im Körper anreichern und haben in Tierversuchen zu Organschäden geführt. In einem Bio-Öl (Alnatura) sind zudem noch aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH) enthalten, von denen einige Substanzen in geringsten Mengen Krebs erregen können.
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Die Laborergebnisse zeigten zudem, dass die nativen Öle tendenziell mehr mit Mineralölrückständen belastet sind als die raffinierten Marken. Möglicherweise liegt das daran, dass kürzerkettige Mineralölkohlenwasserstoffe bei hohen Temperaturen flüchtig sind und im Laufe der Raffination, bei der das Öl bis zu 200 Grad erhitzt wird, abgetrennt werden, erklärt Öko-Test. Die Mineralölrückstände sind jedoch nicht das einzige Problem: Teilweise konnten in den Produkten auch gesundheitsschädliche Fettschadstoffe, Weichmacher und Spritzgifte nachgewiesen werden.

Trotz dieser Problematiken konnten erfreulich viele Produkte im Test mit "sehr gut" abschneiden. So etwa das "Bellasan Reines Pflanzenöl aus Raps" von Aldi Süd für gerade einmal 0,50 Euro pro 500 Milliliter oder das "Ja! Reines Rapsöl" von Rewe und das "Vita D'or Rapsöl" von Lidl zum selben Preis.

Testverlierer waren die nativen und teuren Bio-Öle von Dennree ("mangelhaft), Alnatura und Naturata (beide "ungenügend"). Was zum einem der hohen Schadstoffbelastung geschuldet ist und zum anderen am ranzigen oder modrigen Geschmackserlebnis liegt.

Quelle: n-tv.de , awi
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Selbsttäuschung beim Essen - Bei "Snack" isst man mehr als bei "Mahlzeit"

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Nov 2017 22:10

FORSCHUNG ERNÄHRUNG
http://www.n-tv.de/wissen/Bei-Snack-iss ... 11164.html
Mittwoch, 01. November 2017
Selbsttäuschung beim Essen - Bei "Snack" isst man mehr als bei "Mahlzeit"

Die Bezeichnung beeinflusst das Essverhalten: Glauben Menschen, nur einen "Snack" gegessen zu haben, greifen sie danach stärker zu als nach einer "Mahlzeit" - auch wenn beide Speisen identisch waren. Wie kann man gegen diese Selbsttäuschung angehen?

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Der Konsum von Snacks verleitet zu übermäßigem Essen. Das gilt einer Studie zufolge sogar dann, wenn vollwertige Speisen als Snack - und nicht als Mahlzeit - angeboten werden. Die britischen Forscher empfehlen daher im Fachblatt "Appetite", die Auszeichnung von Lebensmitteln zu überdenken.

In der Studie der University of Surrey durften insgesamt 80 Frauen zunächst ihre Lieblingspasta wählen - entweder Käsespaghetti oder Nudeln mit Tomatensoße, wobei alle Speisen das gleiche Gewicht und die gleichen Kalorien hatten. Dann wurden die Teilnehmerinnen unterteilt: Manchen wurde gesagt, dass sie eine Mahlzeit bekommen, die anderen wurden aufgefordert, ihren Snack zu essen. Zudem aßen sie die Nudeln unter verschiedenen Bedingungen: manche stehend mit einer Plastikgabel aus einer Plastikpackung, die anderen an einem Tisch sitzend mit Metallbesteck von einem richtigen Teller.

Zehn Minuten danach sollten die Frauen in einem anderen Raum angeben, wie viel Hunger sie noch hatten. Dabei unterschieden sie sich kaum. Doch im zweiten Raum standen außerdem Behälter mit Naschwerk: Keksen, M&Ms, Chips und Käsebiskuits. Am meisten naschte die Gruppe, die im Stehen gegessen hatte und denen das Essen als Snack angeboten wurde: Diese Frauen aßen 50 Prozent mehr als die anderen und hatten offenbar Heißhunger auf Süßes, denn sie verzehrten doppelt so viele M&Ms.
Menschen essen mehr, wenn sie abgelenkt sind

Für Studienleiterin Jane Ogden untermauern die Ergebnisse, dass sowohl die Situation als auch die Informationen über Speisen das Essverhalten beeinflussen. Frühere Studie zeigten bereits, dass Menschen mehr essen, wenn sie abgelenkt sind, etwa weil sie fernsehen oder einer Geschichte zuhören.
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Dass auch die Auszeichnung von Essen großen Einfluss hat, sehen die Forscher mit Sorge, da sich der Trend zu Zwischenmahlzeiten verstärke. "Unser Leben wird immer geschäftiger und immer mehr Menschen essen unterwegs und entscheiden sich für Produkte, die als Snack verkauft werden", wird Psychologin Ogden in einer Mitteilung ihrer Universität zitiert. "Wir haben herausgefunden, dass gerade jene, die Snacks essen, eher dazu neigen, zu viel zu essen, weil sie nicht wahrnehmen oder nicht in Erinnerung behalten, was sie schon verspeist haben." Die Forscher empfehlen deshalb, dass die Lebensmittelindustrie auf Bezeichnungen wie "Snack" verzichten sollte.

Der Ernährungspsychologe Christoph Klotter von der Hochschule Fulda, glaubt, dass das Essverhalten auch gesellschaftlich verwurzelt sind: "In einer Gesellschaft, die Selbstkontrolle und die damit verbundene radikale Schlankheitsnorm ganz weit oben ansiedelt, unterstützt das Label und die Platzierung 'Snack' die Illusion, nur ein bisschen zu essen und gar nicht zuzunehmen. Mit dieser Illusion kann dann richtig zugelangt werden."

Solche Selbsttäuschungen gebe es auch in anderer Hinsicht, etwa wenn man Produkte als schmackhafter empfindet, wenn man glaubt, dass sie teuer sind, zum Beispiel bei Wein. Grundsätzlich, so der Experte, solle man sich bewusst mit einem Rhythmus von drei Mahlzeiten am Tag ernähren.

Quelle: n-tv.de , Nadja Wolf, dpa
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