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ERD und WELTGESCHICHTE

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ERD und WELTGESCHICHTE

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Mär 2015 10:04

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ERD und WELTGESCHICHTE
Entstehung der Erde und ihre Entwicklung
von Völkern, Ländern, Dynastien, Religionen, Geschichte,
Evulutionen des Lebens

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Muss die Erdgeschichte neu geschrieben werden?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Mär 2015 10:07

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Muss die Erdgeschichte neu geschrieben werden?
Größter Meteoriten-Krater aller Zeiten in Australien entdeckt
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Das Universum: Die Geburt der Erde

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Apr 2015 18:36

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https://www.youtube.com/watch?v=MOPPh7ynIxg
Das Universum: Die Geburt der Erde

Die Erde ist ein faszinierender Ort. Sie beheimatet zahllose Lebewesen, Pflanzen und Naturwunder. Sie ermöglichte die Entstehung der menschlichen Zivilisation. Doch die Geschichte unseres Planeten verlief nicht immer harmonisch. Die Erde erlebte seit ihrer Entstehung vor etwa 4,6 Milliarden Jahren eine Reihe von Katastrophen, darunter eine planetare Kollision unvorstellbaren Ausmaßes, ohne die wir heute nicht hier wären. Könnte es anderswo im Universum einen ähnlichen Ort geben?
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AUF DEN SPUREN DER RELIGIONEN

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Mai 2015 10:51

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AUF DEN SPUREN DER RELIGIONEN
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Die Geschichte Deutschlands

Beitragvon Gudrun Graf » 7. Mai 2015 16:46

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Die Geschichte Deutschlands
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Gudrun Graf
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Siegen oder Untergehen - Die Todessehnsucht der Besiegten

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Mai 2015 19:10

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Siegen oder Untergehen - Die Todessehnsucht der Besiegten

Von Solveig Bach

Als das angeblich "Tausendjährige Reich" nach zwölf Jahren zusammenbricht, erfasst viele Deutsche eine regelrechte Todessehnsucht. Innerhalb weniger Wochen bringen sich Zehntausende um. Sie wählen den Untergang, weil sie das Nichts kaum ertragen können.
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Anglo-amerikanische Geldbesitzer organisierten den zweiten Weltkrieg

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Mai 2015 12:08

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http://www.voltairenet.org/article187534.html

Anglo-amerikanische Geldbesitzer organisierten den zweiten Weltkrieg
von Valentin Katasonov

Anlässlich des 70. Jahrestages des Sieges gegen den Nationalsozialismus veröffentlichen wir eine Studie von Valentin Katasonov zur Finanzierung der NSDAP und die Aufrüstung des Dritten Reiches. Der Autor benützt neue Dokumente, die die Organisierung von dem zweiten Weltkrieg durch US- und UK-Banker bestätigen, welche von Präsident Franklin Roosevelt und Premierminister Neville Chamberlain beschützt wurden, in der Hoffnung die UdSSR zu zerstören. Diese Studie wirft neue Fragen auf, die in einem zukünftigen Artikel behandelt werden.
Voltaire Netzwerk | Moskau (Russland) | 10. Mai 2015
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Hjalmar Schacht (links), Hitlers Finanzminister, mit seinem engen Freund Montagu Norman, Gouverneur der Bank of England von 1920 bis 1944. Laut offengelegten Dokumenten der Bank of England im Jahr 2012, befand sich das tschechoslowakische Gold in London auf einem Unterkonto unter dem Namen der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIS), der Basler Bank der Zentralbanken. Als die Nazis im März 1939 in Prag einmarschierten, sandten sie sofort bewaffnete Soldaten in die Büros der Nationalbank. Die Tschechischen Leiter mussten unter Todesdrohungen zwei Transfer-Anfragen senden. Die erste wies die BIS an, 23,1 Tonnen, des in der Bank of England deponierten Goldes, von dem tschechoslowakischen BIS Konto, auf das Reichsbank BIS Konto zu überweisen, das auch in der Threadneedle Street lag. Die zweite Weisung befahl der Bank of England fast 27 Tonnen Gold der Nationalbank der Tschechoslowakei auf das BIS Konto der Bank of England zu übertragen.

Der Krieg wurde nicht durch einen verrückten Führer entfesselt, der gerade Deutschland regierte. Der zweite Weltkrieg ist ein Projekt der Welt Oligarchie oder der anglo-amerikanischen "Geld-Besitzer". Mit solchen Instrumenten wie das US Federal Reserve System und die Bank of England begannen sie den nächsten Welt-Konflikt globaler Größe unmittelbar nach dem ersten Weltkrieg vorzubereiten. Die UdSSR war das Ziel.

Die Dawes und Young Pläne, die Gründung der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIS für Bank of International Settlements), Deutschlands Einstellung der Reparations- Zahlungen, die es nach dem Pariser Friedensvertrag hätte zahlen müssen und die Zustimmung der ehemaligen Verbündeten Russlands in dieser Entscheidung, umfangreiche ausländische Investitionen in die Wirtschaft des Dritten Reiches, die Militarisierung der deutschen Wirtschaft und die Verstöße gegen die Bestimmungen des Pariser Vertrags – sie alle waren wichtige Meilensteine auf dem Weg der Vorbereitung des Krieges.

Hinter der Verschwörung waren Schlüsselfiguren: die Rockefellers, die Morgans, Lord Montagu Norman (der Gouverneur der Bank of England), Hjalmar Schacht (Präsident der Reichsbank und Minister der Wirtschaft in der Hitler-Regierung). Der strategische Plan der Rockefellers und Morgans war Europa wirtschaftlich zu unterwerfen, Deutschland mit ausländischen Investitionen und Krediten zu sättigen, um einen vernichtenden Schlag gegen die Sowjetunion auszuführen, damit die Sowjetunion in das kapitalistische Weltsystem als Kolonie zurückgeführt würde.

Montagu Norman (1871-1950) spielte eine wichtige Rolle als Vermittler, um den Dialog zwischen den amerikanischen Finanzkreisen und Deutschlands Wirtschaftsführer aufrecht zu halten. Hjalmar Schacht organisierte die Wiederbelebung des deutschen Verteidigung-Sektors der Wirtschaft. Die von den "Geld-Besitzern“ unternommene Operation wurde von Politikern wie Neville Chamberlain, Franklin Roosevelt und Winston Churchill verschleiert. In Deutschland wurden die Pläne von Hitler und Hjalmar Schacht durchgeführt. Manche Historiker sagen, dass Hjalmar Schacht eine wichtigere Rolle als Hitler gespielt habe. Schacht hielt sich einfach vom Rampenlicht fern.

Der Dawes-Plan war nach dem ersten Weltkrieg ein Versuch für die Triple-Entente, die Kriegs-Reparationen von Deutschland zu kompromittieren und zu sammeln. Der Dawes-Plan (wie von dem Dawes-Ausschuss unter dem Vorsitz von Charles G. Dawes vorgeschlagen) war im Jahr 1924 ein Versuch, das Reparations-Problem, das die internationale Politik nach dem ersten Weltkrieg und dem Versailler Vertrag bedrängt hatte, zu lösen (Frankreich wollte nicht akzeptieren, dass er 50 % der Reparationen überschreitet). Zwischen 1924 und 1929 erhielt Deutschland gemäß dem Dawes-Plan $ 2,5 Milliarden von den Vereinigten Staaten und $ 1,5 Milliarden von Großbritannien. In heutiger Kaufkraft ist die Summe riesig; sie gleicht $ 1000 Milliarden US-Dollar. Hjalmar Schacht spielte eine aktive Rolle bei der Umsetzung der Dawes-Plans. 1929 fasste er die Ergebnisse zusammen indem er sagte, dass Deutschland in 5 Jahren mehr ausländische Kredite bekommen habe, als die Vereinigten Staaten in den 40 Jahren vor dem ersten Westkrieg. Infolgedessen wurde Deutschland im Jahre 1929 die zweitgrößte globale Industrienation, die Großbritannien hinter sich ließ.

In den 1930er Jahren ging der Vorgang für die Bereitstellung von Investitionen und Krediten an Deutschland weiter. Der im Jahre 1929 geschriebene Young-Plan war ein Programm zur Beilegung der deutschen Reparationen des ersten Weltkriegs, der 1930 offiziell angenommen wurde. Er wurde von dem, vom amerikanischen Industriellen Owen D. Young geleiteten Ausschuss (1929-30) vorgeschlagen, der der Schöpfer und Ex-erster Vorsitzender der Radio Corporation of America (RCA) war, der damals auch im Stiftungsrat der Rockefeller-Stiftung laufend diente und der auch als einer der Vertreter an der Anordnung zur Umstrukturierung der Kriegsreparationen – dem Dawes-Plan von 1924 - beteiligt war.

Gemäß dem Plan entstand 1930 die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIS) damit Deutschland den Siegern die Reparationen zahlt. In Wirklichkeit gingen die Geldströme in eine andere Richtung - aus den USA und Großbritannien nach Deutschland. Die Mehrheit der strategisch wichtigen deutschen Unternehmen gehörte dem Amerikanischen Kapital oder war zum Teil unter seiner Kontrolle. Einige von ihnen gehörten britischen Investoren. Die deutschen Öl-Raffinerie und Kohle-Verflüssigung-Sektoren der Wirtschaft gehörten Standard Oil (den Rockefellers). Die große chemische IG-Farben Industrie kam unter die Kontrolle der Morgan-Gruppe. 40 % des Telefonnetzes und 30 % der Aktien von Focke Wulf gehörten der amerikanischen ITT. Radio und AEG, Siemens, Osram, die Elektroindustrie Groß Konzerne kamen unter die Kontrolle der amerikanischen General Electric. ITT und General Electric waren Teil des Reiches der Morgan. Mindestens 100 % der Volkswagen-Aktien gehörten der Amerikanischen Ford. Als Hitler an die Macht kam steuerte das US-Finanzkapital praktisch alle strategisch wichtige Sektoren der deutschen Industrie: Ölraffinerien, synthetische Kraftstofferzeugung, Chemie, Automobilbau, Luftfahrt, Elektrotechnik, Radio-Industrie und einen großen Teil des Maschinenbaus (im ganzen 278 Unternehmen). Die führenden deutschen Banken - Deutsche Bank, Dresdner Bank, Donat Bank und einige andere - waren unter US-Kontrolle.
***

Am 30. Januar 1933 wurde Hitler zum Reichskanzler ernannt. Zuvor wurde seine Kandidatur von amerikanischen Bankiers gründlich studiert. Hjalmar Schacht ging in die Vereinigten Staaten im Herbst 1930, um die Nominierung mit amerikanischen Kollegen zu diskutieren. Die Ernennung Hitlers wurde schließlich bei einem geheimen Treffen von Finanziers in den Vereinigten Staaten genehmigt. Er verbrachte das ganze Jahr 1932, um die deutschen Banker davon überzeugen, dass Hitler die richtige Person für die Position wäre. Er erreichte sein Ziel. Mitte November 1932 schickten 17 deutsche Gross Bankiers und Industrielle einen Brief an Präsident Hindenburg, in dem sie ihre Forderung zum Ausdruck brachten, Hitler zum Kanzler von Deutschland zu machen. Die letzte Arbeitssitzung der deutschen Finanziers vor der Wahl am 4. Januar 1933, fand in Kölnat im Haus des Bankiers Kurt von Schröder statt. Danach kam die Nationalsozialistische Partei an die Macht. Dadurch kamen die finanziellen und wirtschaftlichen Beziehungen Deutschlands mit den Angelsachsen auf ein höheres Niveau.

Hitler machte sofort eine Ankündigung, dass er sich weigerte, Nachkriegszeit Reparationen zu zahlen. Dies stellte die Fähigkeit von England und Frankreich, den Vereinigten Staaten ihre Weltkriegs-Schulden zurückzuzahlen, in Zweifel. Washington machte keine Einwände gegen Hitlers Ankündigung. Im Mai 1933 machte Hjalmar Schacht den Vereinigten Staaten einen weiteren Besuch. Dort traf er Präsident Franklin Roosevelt und große Banker, um einen Kredit von $ 1 Milliarde auszuhandeln. Im Juni desselben Jahres besuchte Hjalmar Schacht London für Gespräche mit Montagu Norman. Alles ging reibungslos. Die Briten vereinbarten, ein $ 2 Milliarden-Darlehen zu gewähren. Die Briten machten keine Einwände mit Bezug auf Deutschlands Entscheidung, die Schuldenzahlungen einzustellen.

Manche Historiker sagen, dass die amerikanische und britische Bankers nachsichtig waren, weil die Sowjetunion gegen 1932 den 5-Jahres-Wirtschaftsentwicklungsplan erfüllt hatte, und neue Höhen als eine Industriemacht erreicht hatten. Einige Tausend Unternehmen wurden gebaut, vor allem im Bereich der Schwerindustrie. Die Abhängigkeit der UdSSR für Einfuhr von Maschinenbau war stark zusammengeschrumpft. Die Chancen, die Sowjetunion wirtschaftlich zu erwürgen wurden praktisch auf null reduziert. Sie beschlossen, sich auf Krieg zu verlassen und riefen die außer Kontrolle geratene Militarisierung Deutschlands ins Leben.

Es war einfach für Deutschland, amerikanische Kredite zu erhalten. Im Großen und Ganzen kam Hitler in seinem Land zur gleichen Zeit an die Macht, wie Franklin Roosevelt in den Vereinigten Staaten. Dieselben Bankiers, die Hitler 1931 unterstützten, unterstützten Roosevelt bei der Präsidentschaftswahl. Der neu designierte Präsident konnte nicht anders, als große Kredite an Deutschland zu befürworten. Übrigens bemerkten viele, dass es eine große Ähnlichkeit zwischen Roosevelts "New Deal-Politik" und der Wirtschaftspolitik des deutschen Nationalsozialismus gab. Kein Wunder. Genau dieselben Leute haben beide Regierungen zu der Zeit beraten und mit ihnen gearbeitet. Sie vertraten hauptsächlich US Finanzkreise.

Roosevelts New Deal begann bald zu stolpern. In 1937 stürzte Amerika in den Sumpf der Wirtschaftskrise. 1939 funktionierte die US-Wirtschaft mit 33 % ihrer industriellen Kapazität (es waren 19 % auf dem Höhepunkt der Krise von 1929-1933).

Rexford G. Tugwell, Ökonom, der an Franklin Roosevelts erster Denkfabrik mitarbeitete, eine Gruppe von Columbia University Wissenschaftlern, die halfen, Politikempfehlungen für Roosevelts New Deal zu entwickeln, schrieb, dass 1939 die Regierung versäumt habe, Erfolg zu haben. Es gab ein offenes Meer [eher: viel Zeit AdÜ] bis zum Tag, als Hitler in Polen einfiel. Nur der mächtige Wind des Krieges konnte den Nebel zerreißen. Alle anderen Maßnahmen, die Roosevelt nehmen konnte, waren zum Scheitern verurteilt. [1] Nur der Weltkrieg konnte den US-Kapitalismus retten. 1939 verwendeten die Geldbesitzer alle zur Verfügung stehenden Hebel, um Druck auf Hitler auszuüben und ihn zu einem großen Krieg im Osten zu treiben.
***

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIS) spielte eine wichtige Rolle während des zweiten Weltkrieges. Sie entstand als Vorposten der amerikanischen Interessen in Europa und als eine Verbindung zwischen angloamerikanischen und deutschen Unternehmen, eine Art Offshore-Zone für kosmopolitisches Kapital, die Schutz vor politischen Prozessen, Kriegen, Sanktionen und anderen Dingen gewährt. Die Bank wurde als eine kommerzielle öffentliche Einrichtung geschaffen, und ihre Immunität vor staatlichen Eingriffen und solchen Dinge wie Steuereinhebung, wurde durch das 1930 in Den Haag gezeichnete internationale Abkommen garantiert.

Die Bankiers der Federal Reserve Bank of New York, die den Morgans, Montagu Norman (Gouverneur der Bank of England) und den deutschen Finanziers: Hjalmar Schacht (Präsident der Reichsbank und Minister der Wirtschaft in der Hitler-Regierung), Walther Funk (der später Hjalmar Schacht als Präsident der Reichsbank ersetzte) und Emil Puhl sehr nahe standen, spielten alle eine wichtige Rolle bei den Bemühungen zur Einführung der Bank. Die Zentralbanken von Großbritannien, Frankreich, Italien, Deutschland, Belgien und einige private Banken gehörten zu den Gründern. Die Federal Bank of New York tat ihr Bestes, um die BIS zu erstellen, aber sie wurde nicht als Gründermitglied in die Liste eingetragen. Die USA waren durch die Private First National Bank of New York, J.P. Morgan & Company, die First National Bank von Chicago – alles Bestandteile des Morgan Imperiums - vertreten. Japan war auch durch private Banken vertreten. 1931-1932 traten 19 europäische Zentralbanken der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich bei. Gates W. McGarrah, ein Bankier des Rockefeller-Clan war der erste BIS-Vorsitzende des Vorstands. Er wurde durch Leon Fraser, der den Clan der Morgans vertrat, ersetzt. Der US-Bürger Thomas H. McKittrick war Präsident der Bank während der Kriegsjahre.

Über die BIS-Aktivitäten im Interesse des Dritten Reichs wurde bereits viel geschrieben. Die Bank war in Geschäften mit verschiedenen Ländern verwickelt, einschließlich mit jenen die gegen Deutschland Krieg führten. Seit Pearl Harbor war die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich eine Korrespondenzbank für die Federal Reserve Bank of New York. Es spielte keine Rolle, dass sie während der Kriegsjahre unter Nazi Kontrolle stand, der US-Amerikaner Thomas Huntington McKittrick war ihr Präsident. Soldaten fielen auf den Schlachtfeldern, während die Direktoren der BIS sich in Basel mit den Bankiers von Deutschland, Japan, Italien, Belgien, Großbritannien und den Vereinigten Staaten trafen. Dort, in der Schweizer Offshore-Zone, war alles friedlich, die Vertreter der Kriegsparteien arbeiteten ruhig in einer Atmosphäre von gegenseitigem Verständnis.

Die Schweiz wurde der Ort, wohin das von Deutschland in allen Ecken Europas beschlagnahmte Gold für die Lagerung transportiert wurde. März 1938, als Hitler Wien eingenommen hatte, wurde ein Teil des österreichischen Goldes in die Stahlkammern der BIS transportiert. Das gleiche passierte mit dem Gold der Tschechischen Nationalbank (48 Millionen USD). Als der Krieg anfing, strömten Flüsse von Gold in die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich. Deutschland bekam es aus Konzentrationslagern und infolge der Plünderung der Vermögen der besetzten Länder (einschließlich was Zivilisten gehörte: Juwelen, Goldkronen, Zigarettenetuis, Geschirr...). Es wurde das Nazi-Gold genannt. Das Metall wurde zu Barren geschmolzen, und in der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, Schweiz, oder außerhalb Europas aufbewahrt. Charles Higham in seinem Trading With The Enemy: An Expose of The Nazi-American Money Plot 1933-1949 (Handel mit dem Feind: eine Darstellung von der Nazi-amerikanischen Geld Verschwörung 1933 – 1949) schrieb, dass während des Krieges die Nazi $ 378 Millionen auf die Konten der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich übertrugen.

Noch ein paar Worte über das Tschechische Gold. Die Details sind aufgetaucht, nachdem die Bank of England ihre Archive im Jahr 2012 freigegeben hatte. [2] Im März 1939 eroberte Deutschland Prag. Die Nazis verlangten $ 48 Millionen der nationalen Goldreserven. Ihnen wurde gesagt, dass die Summe schon an die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich überwiesen worden war. Später wurde bekannt, dass das Gold von Basel schon in die Stahlkammern der Bank of England verlegt worden war. Auf den Befehl von Berlin wurde das Gold auf das Reichsbank BIS-Konto übertragen. Dann beteiligte sich die Bank of England an Transaktionen mit der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, auf Antrag der Reichsbank. Die Befehle wurden nach London übertragen. Es gab Absprachen zwischen der Deutschen Reichsbank, der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich und der Bank of England. 1939 brach ein Skandal in Großbritannien aus, da die Bank of England Transaktionen von tschechischem Gold auf Befehl von Berlin und Basel, nicht aber von der Tschechischen Regierung ausgeführt hatte. Zum Beispiel im Juni 1939, drei Monate vor Anfang des Krieges zwischen Großbritannien und Deutschland, half die Bank of England den Deutschen Gold im Werte von 440 tausend Pfund Sterling auf ihre Konten zu bringen und auch etwas Gold nach New York zu übertragen (Deutschland war sicher, dass die Vereinigten Staaten im Falle der deutschen Intervention in Polen nicht den Krieg erklären würden).

Die illegalen Transaktionen mit tschechischem Gold wurden mit stillschweigendem Einverständnis der Regierung von Großbritannien gemacht, obwohl sie wusste, was vorging. Premierminister Neville Chamberlain, Schatzkanzler Sir John Simon und andere Spitzenbeamte taten ihr Bestes, die Wahrheit zu verbergen, einschließlich kompletter Lügen (das Gold wäre an die rechtmäßigen Besitzer zurückgegeben oder nie an die Reichsbank überwiesen worden). Die vor kurzem freigegeben Dokumente der Bank of England offenbaren die Wahrheit und zeigen, dass die Regierungsvertreter gelogen haben, um sich selbst und die Aktivitäten der Bank of England und der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich zu verschleiern. Es war einfach, die gemeinsamen kriminellen Aktivitäten zu koordinieren, weil Montagu Norman, Leiter der Bank of England, auch Vorsitzender des Vorstands der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich war. Er hat nie aus seinen Sympathien für die Faschisten ein Geheimnis gemacht.

Der Bretton-Woods-Konferenz, formal als die Geld- und Finanz Konferenz der Vereinten Nationen bekannt, war das Treffen im Mount Washington Hotel, das sich in Bretton Woods, New Hampshire, USA befindet, von 730 Delegierten von allen 44 alliierten Nationen, zur Regulierung des internationalen Währungs- und Finanzsystems nach dem Ende des zweiten Weltkriegs. Die Konferenz fand zwischen dem 1. und 22. Juli 1944 statt. Plötzlich schlug die Sache der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in die Tagesordnung ein. Es wurde berichtet, dass die Bank mit dem faschistischen Deutschland kollaboriert hätte. Ich lasse viele Details weg und möchte nur erwähnen, dass (einige US-Abgeordnete waren gegen den Antrag) die Delegierten die Einigung, die BIS zu schließen, mit großer Mühe erreichen konnten. Diese Entscheidung der internationalen Konferenz wurde nie in die Akten eingetragen. Alle Verruf bringende Informationen mit Bezug auf die Aktivitäten der BIS während des Krieges wurden als Geheimakte klassifiziert. Heute hilft das, um die Geschichte des zweiten Weltkriegs zu fälschen.

Schließlich noch ein paar Worte zu Hjalmar Schacht (1877 – 1970), der Präsident der Reichsbank und Wirtschaftsminister in der Regierung des faschistischen Deutschland war. Er war eine Schlüsselfigur, der die wirtschaftliche Maschine des Dritten Reiches kontrollierte, und der als außergewöhnlicher und allmächtiger Botschafter das anglo-amerikanische Kapital in Deutschland vertrat. Im Jahr 1945 wurde Schacht in Nürnberg am 1. Oktober 1946 freigesprochen. Wie man mit Mord davonkommt. Genauso, wie es mit Hitler geschah. Aus irgendwelchen unerklärlichen Gründen war er nicht auf der führenden Kriegs-Verbrecher-Liste von 1945. Mehr dazu, Schacht kehrte zu seinem Beruf zurück, so als wäre nichts passiert und gründete die Schacht GmbH in Düsseldorf. Dieses Detail könnte unbemerkt bleiben, obwohl es als ein weiterer Beweis für die Tatsache spricht, dass die anglo-amerikanischen "Geld-Besitzer" und ihre bevollmächtigten Vertreter in Deutschland das Ergebnis des zweiten Weltkriegs vorbereitet und bis zu einem gewissen Grad beeinflusst haben. Die "Geld-Eigentümer" möchten die Geschichte des Krieges neu schreiben und seine Ergebnisse ändern.
Valentin Katasonov

Quelle
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[1] P.Tugwell, The Democratic Roosevelt, A Biography of Franklin D. Roosevelt, New York, 1957, p 477.

[2] bankofengland.co.uk.
Valentin Katasonov

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Quelle : „Anglo-amerikanische Geldbesitzer organisierten den zweiten Weltkrieg“, von Valentin Katasonov, Strategic Culture Foundation (Russland), Voltaire Netzwerk, 10. Mai 2015, http://www.voltairenet.org/article187534.html
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Die Entstehung des Lebens auf der Erde

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Mai 2015 21:24

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Die Entstehung des Lebens auf der Erde
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Evolution - Die Geschichte des Lebens

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Mai 2015 21:56

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Evolution - Die Geschichte des Lebens
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Das erste Tier - Am Anfang war die Qualle

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Mai 2015 11:07

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Das erste Tier - Am Anfang war die Qualle
Das erste Tier, das vor vielen hundert Millionen Jahren im Ozean entstand, war kein Schwamm, sondern eine Rippenqualle.
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Die Geschichte Europas

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Mai 2015 11:24

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Die Geschichte Europas
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Unglaublich: Rothschild im Interview

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Mai 2015 11:43

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https://youtu.be/xayvMPP4k9s

Unglaublich: Rothschild im Interview


Die Geschichte Europas über die Rothschilds und de Rotschild geht über Napoleon Bonaparte, der erste Weltkrieg durch gekaufte Medien gegen Deutschland, Österreich- Ungarn und der Türkei mit ihrer Gesamtheit des osmanischen Reich, über Hitler und Porschenko...
(Deutschland, Österreich- Ungarn und die Türkei waren Handelspartner, was festgelegt wurde unter die (Preussischen Verträge Potsdamm).

Die Ferderal- Reserve- Bank; seit 1913 gegründet, druckt heute mehr Geld gegen den Wert des Goldes. Sie zahlt Millitär, Polizei, Industrie (Pharmaindustrie), MONSANTO, Regierung etc...
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Geheimakte Rudolf Hess - Die Wahrheit (Langfassung)

Beitragvon Günther Wolfram » 21. Mai 2015 09:47

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https://www.youtube.com/watch?v=k09mA5-oL84&feature=youtu.be
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Geheimakte Rudolf Hess - Die Wahrheit (Langfassung)
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Günther Wolfram
 
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Gastarbeiter kamen nicht “gerufen”

Beitragvon Günther Wolfram » 21. Mai 2015 09:57

Wer nun heute das Internet speziell nach der Geschichte der türkischen Gastarbeiter absucht, wird auf 99 Prozent aller Seiten gleich in den ersten Sätzen belogen, denn es heißt da stereotyp, wir hätten Arbeiter gebraucht und die Türkei sei so nett gewesen, welche zu schicken. Danke, aber dies stimmt nicht:

Gastarbeiter[5]Die Initiative für das deutsch-türkische Anwerbeabkommen ging, was wenig bekannt ist, von der Türkei aus. Die Türkei hatte ein erhebliches Interesse daran, einen Teil der rasch anwachsenden Bevölkerung befristet als Gastarbeiter ins Ausland zu schicken. Neben der Entlastung des eigenen Arbeitsmarktes versprach sie sich zu Recht dringend benötigte Deviseneinnahmen sowie einen Modernisierungsschub durch zurückkehrende Gastarbeiter, die sich entsprechende Qualifikationen angeeignet haben würden. Rund 77 Prozent der Erwerbstätigen waren damals in der Landwirtschaft tätig, nur etwa zehn Prozent in der Industrie. „Sowohl Anfang der sechziger Jahre als auch zu Beginn der siebziger Jahre war die Türkei darauf angewiesen, Arbeitskräfte ins Ausland zu schicken, da sie nur auf diese Weise die Arbeitslosigkeit im Lande reduzieren und mit Hilfe der regelmäßigen Gastarbeiterüberweisungen ihr hohes Außenhandelsdefizit ausgleichen konnte."

ZuwanderungMan wolle als NATO-Mitglied insbesondere gegenüber Griechenland – mit dem ein Anwerbeabkommen im März 1960 geschlossen worden war – nicht diskriminiert werden, ließ der Vertreter der türkischen Botschaft in Bonn im Dezember 1960 wissen. Die deutsche Bundesregierung hatte zunächst keine Notwendigkeit gesehen, auch noch mit der Türkei oder anderen außereuropäischen Ländern ein Abkommen zu schließen, man wollte sich auf Arbeitskräfte aus Europa beschränken. Aus außenpolitischen Rücksichten – die Türkei sicherte die Südost-Flanke der NATO – entschied man sich allerdings anders. Noch vor Abschluss des Anwerbeabkommens wurde eine deutsche Verbindungsstelle der Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung im Juli 1961 im Gebäude des türkischen Arbeitsamtes in Istanbul bezogen.

Der Ansturm sei sofort erheblich gewesen, berichtet die deutsche Botschaft, das Generalkonsulat werde „von türkischen Arbeits- und Auskunftssuchenden geradezu überschwemmt und belagert." War die offizielle Anwerbung schon begonnen worden, so waren hingegen die internen Abstimmungen innerhalb der Bundesregierung keineswegs abgeschlossen. Das Bundesinnenministerium legte – in weiser Voraussicht – Wert darauf, in der Anwerbevereinbarung die Aufenthaltsgenehmigungen jeweils auf maximal zwei Jahre zu beschränken. Es solle „deutlich gemacht werden, dass eine Dauerbeschäftigung türkischer Arbeitnehmer im Bundesgebiet und eine Einwanderung, auf die auch von der Türkei kein Wert gelegt wird, nicht vorgesehen sind."

Weiter verlangte das Innenministerium, alle Verweise auf einen möglichen Familiennachzug (wie er u. a. in der Anwerbevereinbarung mit Griechenland ausdrücklich enthalten war, zu streichen. Beiden Forderungen wurde – zunächst – entsprochen. So hieß es in der Fassung des Jahres 1961: „Die Aufenthaltserlaubnis wird über eine Gesamtaufenthaltsdauer von 2 Jahren hinaus nicht erteilt." Zudem fehlte im Übereinkommen mit der Türkei jeglicher Hinweis auf möglichen Familiennachzug.

Dass die Anwerbevereinbarung mit der Bundesrepublik Deutschland auf Initiative und Druck der türkischen Regierung zustande kam, bleibt in der Literatur meist unerwähnt. Als Grund für die Arbeitsmigration wird in der gängigen Lesart auf den Arbeitskräftebedarf der westdeutschen Wirtschaft verwiesen.
Das Interesse in der Türkei an einer Zuwanderung war seit Beginn der 1960er Jahre groß und blieb es über die Jahrzehnte. Aufgrund des starken Bevölkerungswachstums überstieg das Arbeitskräfteangebot den Bedarf der einheimischen Wirtschaft erheblich. Die Förderung des „Exports” von Arbeitskräften wurde von der türkischen Politik seit den 1960er Jahren als „eine wesentliche beschäftigungspolitische Maßnahme eingesetzt." Das „Ventil” Arbeitsmigration war für die Türkei von existenzieller Bedeutung. „Der Druck auf den Arbeitsmarkt konnte in der Vergangenheit, besonders bis zum Anwerbestopp von 1973, durch die hohe Auswanderung gemildert werden."

So ließen sich von 1961 bis 1973 viermal so viele Bewerber bei der „Deutschen Verbindungsstelle” der Bundesanstalt für Arbeit registrieren, wie tatsächlich vermittelt wurden. Der Präsident der Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung, Anton Sabel, berichtete 1966: „In der Türkei ist das Angebot gewaltig. Und bei jedem Besuch dort wird versucht, uns plausibel zu machen, wir sollten in der Türkei noch mehr Arbeitskräfte anwerben. Ich muss immer wieder deutlich machen, dass unsere Anwerbungen sich nach dem Bedarf richten. Das heißt, wir werben nur an, wo eben Kräfte angeboten sind. Aber es sind gewaltige Zahlen, die uns genannt werden. 400.000 Türken warten darauf, bei uns Beschäftigung zu finden."

Bis 1971 war die Zahl jener, die bei den türkischen Behörden für eine Arbeitsaufnahme im Ausland (insbesondere in Deutschland) gemeldet waren, auf über 1,2 Millionen angestiegen. „Das Gros der Bewerber sind Hilfsarbeiter, jedoch können auch beruflich qualifizierte bzw. teilqualifizierte Bewerber in größerem Umfange gewonnen werden … Die Wartezeit bis zur Berücksichtigung einer Bewerbung um eine Arbeitsplatzvermittlung im Ausland beträgt derzeit für Hilfsarbeiter bereits sechs bis sieben Jahre. Bei den starken Geburtsjahrgängen in der Türkei, die in den nächsten Jahren neu in das Erwerbsleben eintreten, ist – selbst bei einer intensiveren Zunahme des Arbeitsplatzangebots in der Türkei – mit einem grundlegenden Wandel auf dem dortigen Arbeitsmarkt nicht zu rechnen. Insofern werden türkische Arbeitskräfte in größerer Zahl – auch langfristig gesehen – an einer Beschäftigung im Ausland interessiert sein”, hieß es im „Erfahrungsbericht 1971” der Bundesanstalt für Arbeit.

Der Andrang blieb auch nach dem Anwerbestopp sehr groß. So berichtet „Die Zeit” im April 1976: „Als das deutsche Anwerbebüro vor einigen Monaten vorübergehend geschlossen wurde, standen noch eine Million Türken auf der Liste, Fachkräfte unter 45, Hilfsarbeiter unter 35 Jahren. Ohne dieses Alterslimit … wären es drei Millionen, die sofort in die Bundesrepublik aufbrechen wollten."

Der Überschuss an Arbeitskräften in der Türkei belief sich 1972 auf 1,6 Millionen, 1977 lag er bei 2,2 Millionen.



Da in der Türkei eine hohe Arbeitslosigkeit und ein starkes Bevölkerungswachstum herrschte, war die Rückkehrneigung gering. Von 1965 an stieg die Bevölkerung der Türkei um 890.000 Personen pro Jahr. Wohin damit, wenn nicht ins Ausland?

Während also das türkische Mutterland bis auf den heutigen Tag von seinen Auswanderern profitiert, hätte Deutschland diese nie gebraucht oder nur einen verschwindend geringen Teil davon. Deutschland hat der Türkei geholfen und nicht umgekehrt! Unter dem Strich haben wir seit dem Abkommen 45 Jahre, einen Monat und eine Woche lang mit den türkischen Gastarbeitern und Einwanderern nichts gewonnen, sondern nur draufgezahlt
Zuletzt geändert von Günther Wolfram am 21. Mai 2015 11:48, insgesamt 2-mal geändert.
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Die ersten Tiere an Land

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Mai 2015 11:01

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Kriege ohne Kriegserklärung: Die Weltbeherrscher

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Jun 2015 20:14

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21.06.2015


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Kriege ohne Kriegserklärung: Die Weltbeherrscher
Redaktion

Der angebliche »Schutz amerikanischer Interessen und Bürger« führte und führt weltweit zu militärischen und geheimdienstlichen Operationen der USA. Wer kann auch nur aufzählen, wo die USA sich heute, im Jahr 2015, überall befinden? Der freie Journalist Armin Wertz hat sich viel Arbeit gemacht, um darüber hinaus die erste vollständige Chronik aller amerikanischen Eingriffe in der Welt zusammenzutragen. Zahlreiche Operationen »wie die Ermordung unliebsamer Politiker, die Verminung ausländischer Häfen und die jahrelange Bombardierung« anderer Staaten finden sich in seinem fesselnden Werk, das sogar kleinere und wenig bekannte Interventionen fast minutiös aufzeichnet. Die Redaktion hat es gelesen.



Die Weltbeherrscher. Militärische und geheimdienstliche Operationen der USA heißt die einzigartige Chronik von Armin Wertz über die zahlreichen Eingriffe der USA in das Weltgeschehen. Auf 398 Seiten zeichnet er die Entstehungsgeschichte der USA, ihren Gründungsgedanken und den folgenden Alleinvertretungsanspruch nach. Dafür hat er in detaillierter Quellenarbeit brisantes Material zusammengetragen, das in dieser Form bisher nirgends erschienen ist. Der erfahrene Journalist, heute »frei«, hat bereits eine lange Berufskarriere hinter sich. Seine Tätigkeit führte ihn vom Stern und dem Spiegel schließlich zur Frankfurter Rundschau sowie dem Tages-Anzeiger. Als freier Korrespondent berichtete er viele Jahre aus Zentralamerika, Mexiko, Mittelamerika sowie der Karibik. Offensichtlich nutzte er schon die damaligen Aufenthalte, um die Geschichte der USA gründlich zu studieren. Eine umfassende, umwerfende Analyse.



Lassen wir ihn selbst zu Wort kommen, was seine Einschätzung der US-Politik betrifft: »Wenn diese Formen der Einflussnahme in die Angelegenheiten ausländischer Staaten nicht zum gewünschten Erfolg führen, greifen die Vereinigten Staaten oftmals in noch massiverer Weise ein. In zahlreichen Geheimdienstoperationen destabilisierten sie Staaten und Regierungen, um einen Wandel herbeizuführen. Regierungen, die Washingtons Interessen nicht ausreichend berücksichtigten, wurden gestürzt; gelegentlich wurden widerspenstige Politiker kurzerhand ermordet.« Dies fasst in etwa das zusammen, was Kritiker und Gegner den USA schon lange vorwerfen. Nur kann Wertz in seiner einzigartigen Chronik die ganze Geschichte nachzeichnen.



»Die imperiale Politik der USA setzte eben nicht erst mit der Machtergreifung der Bush-Dynastie ein, sondern bereits weit früher, keine 20 Jahre nach der Unabhängigkeit«, eröffnet er seinen historischen Rundgang. Es sind die Indianer, die zunächst aus dem »neuen Land« vertrieben werden. 800 Verträge wurden mit den unterschiedlichsten indianischen Nationen abgeschlossen, lediglich 370 Verträge wurden überhaupt vom Kongress ratifiziert. Nicht ein Einziger wurde eingehalten, lässt Wertz einen Politiker zu Wort kommen. Die ersten Europäer, die das neue Land besiedelten, trafen auf 20 bis 50 Millionen Indianer. Schon zum Ende des 19. Jahrhunderts waren noch 250 000 Indianer anwesend. Was könnte der Hintergrund dieser und der folgenden amerikanischen Geschichte sein?



»(Die) Vorstellungen der bigotten Pilgrim Fathers, die nur 20 Jahre nach ihrer Ankunft in einer Resolution ihre Ansprüche sehr klar formuliert hatten. ›1. Die Erde und alles darin sind Gottes. 2. Gott mag die Erde oder irgendeinen Teil davon seinem auserwählten Volk geben. 3. Wir sind sein auserwähltes Volk.‹« Wertz schließt daraus: »Expansionismus und eine vermeintlich schicksalhafte Bestimmung (...) beherrschten das Denken und Handeln der Siedler wie der Präsidenten. Damit ist schon das ganze Programm geschrieben. Dieses Schicksal sollte fortan die US-Geschicke lenken.«


Die Chronik dazu ist einzigartig, spannend und gespickt mit unbekannten Fakten. Jeder Eintrag ist eine Geschichte für sich, so etwa der »erste Berberkrieg« von 1801-1805. Herrscher von Tunis, Tripolis und Algier verlangten damals Tributzahlungen, damit Fremde Handel in ihrem Land treiben könnten. Als die Zahlungspflicht ausuferte, entsandte Präsident Jefferson ein Fregattengeschwader und Marineinfanteristen, die nach einem 800-Kilometer-Marsch durch die Wüste die Stadt Tripolis einnahmen. So kam es zum »Waffenstillstand«. Eine frühe Blaupause heutiger Auseinandersetzungen.



Oder wussten Sie, wie die ehemals spanischen Territorien von Texas oder Kalifornien in US-Hand kamen? Oder kennen Sie die sogenannte »Monroe-Doktrin« aus dem Jahr 1823, in der die USA die heutigen Staaten von Uruguay, Paraguay, Bolivien oder Argentinien anerkannten, nachdem diese sich aus der spanischen Herrschaft befreit hatten? Die USA wollten sich damals den Kriegen mit früheren europäischen Kolonien gegenüber neutral verhalten. Künftige Einmischungen aus Europa würden jedoch als feindliche Handlungen gegen die USA beziehungsweise deren »Handelsverträge« betrachtet. ...



Und so erfahren Leser nach und nach auch, wie sich die USA schließlich in den japanisch-chinesischen Krieg am Ende des 19. Jahrhunderts einmischten, dass Washington auch Marines nach Seoul in das heutige Südkorea entsandten, um »amerikanische Bürger und Interessen zu schützen« oder von weiteren Eingriffen in China. Zahlreiche kleine und große Kriege sowie Einmischungen folgten, bis es schließlich in Europa zur Teilnahme am Ersten Weltkrieg kam. Der Anlass: Ein Telegramm aus Deutschland, das nach Mexiko ging ...



Neben den zahlreichen Beschreibungen findet sich zudem brisantes historisches Material, das den Geist der US-Politik verdeutlicht. So erinnern sich sicher wenige Leser an den sogenannten »Doolittle Report« von 1954 mit der Beschreibung zum Kampf gegen den Kommunismus: »Es ist nun klar, dass wir uns einem erbarmungslosen Feind gegenübersehen, dessen erklärtes Ziel die Weltherrschaft ist. In einem solchen Spiel gibt es keine Regeln. Daher gelten die akzeptierten Normen menschlichen Verhaltens nicht.« Klarer könnte die bis heute gültige Doktrin nicht beschrieben werden.



Dabei ging und geht es nicht nur um politisch-ideologische Interessen. Als Beispiel für hunderte aufregender Fakten darf der Beitrag zum frühen Syrien in den Jahren 1947-1957 gelten. Die USA unterstütze eine Öl»company«, die den Bau einer Pipeline von Saudi-Arabien bis in das Mittelmeer vorantrieb. Nur in Syrien erhielt die Gesellschaft die Genehmigung nicht. Nach dem erzwungenen Rücktritt des damaligen Ministerpräsidenten »kontaktierte der CIS-Agent Stephen Made rechte Offiziere in der syrischen Armee. Wie aus freigegebenen Dokumenten hervorgeht, traf sich Meade mindestens sechsmal mit Oberst Husni al-Zaim, dem Stabschef der syrischen Armee, um die ›Möglichkeit (einer) von der Armee gestützten Diktatur‹ zu erörtern«. Daran schließt sich eine ganze Kriminalgeschichte an, die das Geschick des Landes bis heute bestimmt. Alles unter dem frühen Deckmantel des (damaligen) Kampfes gegen den Kommunismus.



Wer sich für die deutsche Geschichte interessiert, wird auch hier − reichlich − fündig. Das von den USA gegründete »Komitee für ein Freies Europa« etwa oder die »Organisation Gehlen« verübte in Ostblock-Staaten verschiedenste Anschläge bis hin zur Zerstörung von Straßen- und Eisenbahnbrücken oder zur Fälschung von Nahrungsmittelkarten. Weniger bekannt dürften die Details zur Gruppe »Kiebitz 15« sein, die Teil einer ganzen Geheimarmee geworden ist.



Oder erleben Sie noch einmal den früheren italienischen Ministerpräsidenten Andreotti, der am 9. November 1990, genau ein Jahr nach dem Fall der Mauer, Bemerkenswertes zu berichten wusste. Die NATO, die USA sowie verschiedene Staaten Europas, unter anderen auch Deutschland, wären in die »Verschwörung von Geheimarmeen verwickelt gewesen«. Es geht um ein sogenanntes »Gladio-Netzwerk«.



Die Geschichten in der großen Weltgeschichte ziehen sich wie ein roter Faden durch dieses Buch. Wer einmal gefangen ist, legt es nicht mehr zur Seite. Vom kleinen Aserbaidschan bis zum größeren Jugoslawien oder hinein in die heutigen weltweiten Auseinandersetzungen: überall mischen die USA mit. Und alle Spuren finden sich in diesem Buch. Die Sprache der Macht bleibt dieselbe. Armin Wertz zitiert aus dem »Index of State Weakness in the Developing World«, einem Index der akzeptablen oder »nicht akzeptablen« Staaten, dass 178 Länder als »kritisch« einzustufen sind. Aus Sicht der USA.



Wie eingangs erwähnt fühlen sich die USA berufen und ermächtigt, einzugreifen. Nach eigenem Gusto. Eine der bizarren selbst gesetzten Rechtsgrundlagen bei der Verfolgung des »Bösen«, so erfahren wir als Leser, ist eine Mitte der 90er-Jahre von Bill Clinton unterschriebene »präsidiale Anweisung«, nach der CIA und sogenannte »Special Operations Forces« Terrorverdächtige in aller Welt aufspüren und ohne »Berücksichtigung bilateraler Auslieferungsabkommen oder internationaler Übereinkünfte in die USA zu entführen«.



Inzwischen sind die USA demnach dazu übergegangen, gleich per Drohnen zu vollstrecken. »Einer Studie der New America Foundation zufolge ist die Zahl der Drohnenangriffe seit Obamas Amtsantritt dramatisch angestiegen. (...) Das waren mehr Drohnenangriffe, als George W. Bush in den gesamten letzten drei Jahren seiner Amtszeit genehmigt hatte.« Der Enthüllungsjournalist Bob Woodward meint dazu: »CIA-Drohnen töteten viele Westler einschließlich einiger US-Bürger.«


All dies ist bis hin zum heutigen Cyber-Krieg und zur mehrfach gewendeten Geschichte um Syrien und den IS fein säuberlich dokumentiert und kommentiert. Ein schier unglaublich gewinnbringendes Leseerlebnis in einem jetzt schon unersetzlichen Nachschlagewerk. Dieses Buch bildet aus meiner Sicht eine der wesentlichen Grundlagen, um die Operationen der USA und das heutige Weltgeschehen jederzeit aus einer historischen Perspektive einordnen zu können. Eine unbedingte Leseempfehlung für alle politisch interessierten Menschen.


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Leser-Kommentare (8) zu diesem Artikel
21.06.2015 | 21:04
Rüdiger

Und wer ist nun der große und wer der kleine Teufel?
Auf diese Frage wird auch dieses Buch sicher nicht eingehen.

21.06.2015 | 17:11
Vorsorgeschutz und Fluchtplan


21.06.2015 | 15:18
Pegasus

Der Weltfrieden hängt allein an Deutschland, Friedensverträge kann die BRD nicht schließen da kein Kriegsgegner und onhne Friedensvertrag brauchen z.b. die USA keine Kriegserklärung da der Weltkrieg immer noch aktiv ist ! Wer sich mit der HLKO auskennt versteht was ich meine. Die Deutschen haben das recht, sofort ihr Staat ( 2.Deutsches Reich zu aktivieren ( Volksentscheid ) siehe auch Urteil von 1956 zuletzt Zitiert dur Frau Prof. Dr.Jutta Limbach im Jahre 1973 ! Siehe Seite 2...

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21.06.2015 | 15:00
doro

Wenn die Kirche von Gott redet, meint sie Satan: Video: Raus aus der Matrix – globale Drahtzieher der Macht: http://quer-denken.tv/index.php/mfv-tv/ ... -der-macht _______ Wie Alois Irlmaier hat Nostradamus die NWO-Ausrottungs-Agenda der EUSA-NA(h)To(d)-Terror-Diktatur vorausgesagt: Mittels einer (von der NWO-Elite) HAARP- entfachten POLSPRUNGS wird der größte Teil der Menschheit vernichtet werden. Zuvor kommt es zu einem 3. WK zwischen...

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21.06.2015 | 14:14
Ed

250 Kampfpanzer der USA werden in die BRD gebracht: http://de.sputniknews.com/politik/20150 ... 99817.html ___________________________ USA an Spannungen mit Russland zur Schwächung Europas interessiert: http://de.sputniknews.com/politik/20150 ... 11732.html _________________________________ Die 130 Atombomben auf der US-Air Base Ramstein und die 20 auf dem Bundeswehr-Flugplatz in Büchel sind nach der neuen Nuklear-Doktrin der USA auch als Erstschlagswaffen in...

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21.06.2015 | 13:11
Christof777

"Wie eingangs erwähnt fühlen sich die USA berufen und ermächtigt, einzugreifen." Von wem genau sie berufen wurden, ist ein schmutziges Geheimnis. Dass sie ermächtigt sind, ist allerdings völkerrechtlich richtig. Als Hauptsiegermacht der beiden Weltkriege, die bis heute juristisch gesehen nicht beendet sind, befinden sich die meisten Nationen nach wie vor im Kriegszustand. Und von daher müssen die USA auch niemals einen neuen Krieg erklären sondern machen einfach da...

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DNA-Studien zur Besiedlung Amerikas - Stammen Amazonasvölker aus Südasien

Beitragvon Gudrun Graf » 21. Jul 2015 21:27

bild amazonasvölker.jpg
bild amazonasvölker.jpg (27.93 KiB) 5841-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Stammen-Amazonasvoelker-aus-Suedasien-article15565591.html
Dienstag, 21. Juli 2015
DNA-Studien zur Besiedlung Amerikas - Stammen Amazonasvölker aus Südasien ?

Zwei große Studien anhand von Erbgut kommen zu demselben Ergebnis: Die erste Besiedlung Amerikas lief offenbar anders ab, als bisher gedacht - nur wie?

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Zwei großangelegte Genstudien zur Besiedlung Amerikas geben Rätsel auf: Konkurrierende Forscherteams fanden klare Hinweise darauf, dass manche Gruppen im Amazonasgebiet eng mit Populationen in Südostasien verwandt sind. Völlig unklar ist allerdings, wann und wie die Vorfahren dieser Menschen nach Amerika kamen.

Beide Studien bestätigen grundsätzlich, dass der Kontinent hauptsächlich von eurasischen Zuwanderern besiedelt wurde, die von Sibirien über die Beringstraße kamen. Deren Nachfahren verteilten sich über den Kontinent bis nach Feuerland. Allerdings sind diese Menschen relativ wenig mit den untersuchten Ureinwohnern im Amazonasgebiet verwandt, wie Erbgut-Vergleiche zwischen verschiedenen Gruppen zeigen. Demnach ähneln die in Amazonien lebenden Suruí und Karitiana überraschend stark den Menschen, die heute in Neuguinea, Australien oder auf den Andamanen im Golf von Bengalen leben.

Das größere Team um Eske Willerslev von der Universität Kopenhagen bewertet die Rolle dieses völlig überraschenden Resultats im Magazin "Science" eher zurückhaltend. Dagegen spricht die andere Gruppe um David Reich von der Harvard Medical School in Boston in der Zeitschrift "Nature" von Hinweisen auf eine zweite Gründerpopulation in Amerika.

Die Forscher um Reich bezeichnen sie als Population Y, abgeleitet von "Ypykuera", dem Wort für "Ahne" in der Tupi-Sprache, die die Suruí und Karitiana sprechen. "Offen bleibt die Frage, wann und wie die Vorfahren der Population Y Südamerika erreichten", schreibt das Team. Die Einwanderung müsse jedoch schon vor vielen Jahrtausenden erfolgt sein, vermuten die Autoren.
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Die Gruppe um Willerslev konzentriert sich dagegen auf den Ablauf der eurasischen Einwanderung über die Beringstraße. Diese habe während des Höhepunktes der letzten Kaltzeit vor maximal 23.000 Jahren stattgefunden - in einer einzigen Wanderungswelle über die damalige Landbrücke. Dabei seien die eurasischen Zuwanderer möglicherweise bis zu 8000 Jahre auf der Beringstraße eingeschlossen worden. Später zogen sie demnach entlang der Küsten weiter und erreichten das südliche Südamerika bis spätestens vor 14.600 Jahren.

Erst deutlich später, vor etwa 13.000 Jahren, spaltete sich demnach in Nordamerika eine Gruppe ab. Sie drang gegen Ende der letzten Kaltzeit und dem Rückzug der Eismassen ins Innere des Kontinents vor. Von ihnen stammen etwa die Cree- oder Chippewyan-Indianer und andere Vertreter der athabaskischen Sprachgruppe ab.

Auch das Team um Willerslev fand eine deutliche Ähnlichkeit zwischen Suruí und Menschen aus Südostasien. Sie gehen jedoch davon aus, dass diese Zuwanderung erst nach der Migrationswelle aus Eurasien folgte.
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Quelle: n-tv.de , mbo/dpa
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Diese Sätze werden sie niemals in Schulbüchern geschweige denn in den Medi

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Jul 2015 11:39

logo erd und weltgeschichte 2.jpg
logo erd und weltgeschichte 2.jpg (19.47 KiB) 5820-mal betrachtet
von Ede Pazonka
Diese Sätze werden sie niemals in Schulbüchern geschweige denn in den Medien sehen.
Wieder mal beweise das beide Weltkriege inszeniert wahren.Bloß lief Hitler teilweise aus dem Ruder nach dem Prescott-Bush,Rockefeller (beide Eigner von IG-Farben,heute Bayer und Co,)Henry Ford und viele mehr ihn im Auftrag aufgebaut haben.Um die Balfour-Erklärung( Lügipedia sagt teilweise auch die Wahrheit ) durch zu setzen im Auftrag und dem heimlichen Finanzier Rothschild.

Keiner heißt es gut was damals passiert ist, aber wir sind für die Wahrheit!

Gegen die weitere indoktrinierung einer Generation,unserer Kinder und Enkel.

Zitate zu beiden Weltkriegen und zum „Dritten Reich“ (aus „unverdächtigen“ Quellen)

Zusammengetragen von D. A.W. W., Hamburg, ab ca. 2005

Was ist besser als eine Meinung? Eine fundierte Meinung! Daher: hier eine Zitatensammlung aus einer Zeit, von der wir immer Meinungen aber selten Quellen zu hören bekommen:

*

„Man mag heute darüber sagen, was man will: Deutschland war im Jahre 1936 ein blühendes, glückliches Land. Auf seinem Antlitz lag das Strahlen einer verliebten Frau. Und die Deutschen waren verliebt – verliebt in Hitler… Und sie hatten allen Grund zur Dankbarkeit. Hitler hatte die Arbeitslosigkeit bezwungen und ihnen eine neue wirtschaftliche Blüte gebracht. Er hatte den Deutschen ein neues Bewusstsein ihrer nationalen Kraft und ihrer nationalen Aufgabe vermittelt.“

– Sefton Delmer, brit. Chefpropagandist während des Zweiten Weltkrieges in seinem Buch „Die Deutschen und ich“ – Hamburg 1961, S. 288

*

„Gerade bin ich zurückgekommen von einem Besuch in Deutschland…. Ich habe nun Deutschlands berühmten Führer gesehen, auch die großen Veränderungen, die er verursacht hat. Was immer einer denkt von seinen Methoden – und diese sind bestimmt nicht jene eines parlamentarischen Landes – kann doch kein Zweifel darüber bestehen, dass er eine wunderbare Veränderung im Geist der Menschen, in ihrem Benehmen untereinander, in ihrer sozialen und ökonomischen Selbstdarstellung bewirkt hat… Es ist nicht das Deutschland des ersten Jahrzehnts nach dem Weltkrieg, das zerbrochen, niedergeschlagen, niedergedrückt, mit einem Gefühl von Unvermögen und Furchtsamkeit dahinlebte. Es ist jetzt voll von Hoffnung und Vertrauen und einem erneuten Gefühl von Bestimmung, sein eigenes Leben selbst zu lenken, ohne Einwirkung irgendwelcher Kräfte außerhalb seiner Grenzen. Das erste Mal in Deutschland nach dem Weltkrieg ist generell ein Sinn für Sicherheit unter den Menschen eingezogen. Es ist ein glückliches Deutschland. Ich habe es überall gesehen und kennen gelernt.“

Lloyd George nach seinem Besuch in Berchtesgaden bei Adolf Hitler im „Daily Express“, 17.09.1936

*

„Wenn England einmal so geschlagen daniederliegen sollte wie Deutschland nach dem Weltkrieg, dann wünschte ich mir für England einen Mann wie Adolf Hitler.“

Winston Churchill, 1938

*

Zitate zum Versailler Vertrag (Diktat), zur Ursache und zum Ausbruch des Krieges
„Der fürchterlichste aller Kriege (1. Weltkrieg) hatte einen Friedensvertrag zur Folge, der kein Vertrag des Friedens ist, sondern die Fortsetzung des Krieges. Europa wird durch ihn zugrunde gehen, wenn es nicht die Vernunft zu seinem Ratgeber wählt.“

Anatole France, französischer Dichter (

– „Ich war zutiefst beunruhigt. Der politische und wirtschaftliche Teil waren von Hass und Rachsucht durchsetzt … Es waren Bedingungen geschaffen, unter denen Europa niemals wieder aufgebaut oder der Menschheit der Frieden zurückgegeben werden konnte“

Herbert Hoover, US-Präsident, 1919 (

„Die natürliche Grenze Polens ist im Westen die Oder, im Osten die mittlere und untere Düna …“

Der polnische Westmarkenverband 1926 (vgl. Splittgerber, H., a.a.O., S. 6)

„Am 2. Mai brach der von Korfanty aufgezogene dritte Aufstand in Oberschlesien aus. Es begann eine entsetzliche Schreckensherrschaft. Die Mordtaten vervielfachten sich. Die Deutschen wurden gemartert, verstümmelt, zu Tode gepeinigt, ihre Leichen geschändet. Dörfer und Schlösser wurden ausgeraubt, in Brand gesteckt, in die Luft gesprengt. Die im Bild in der offiziellen Veröffentlichung der deutschen Regierung 1921 festgehaltenen Vorfälle überschreiten an Grausamkeit die schlimmsten Vorgänge, die man sich vorstellen kann.“

Prof. Dr. Renè Martel in seinem Buch „Les frontières orientals de l`Allemagne“ (Paris 1930) über die polnischen Raubzüge in Oberschlesien 1921 !!!

*

„Wir sind uns bewusst, dass der Krieg zwischen Polen und Deutschland nicht vermieden werden kann. Wir müssen uns systematisch und energisch für diesen Krieg vorbereiten. Die heutige Generation wird sehen, dass ein neuer Sieg bei Grunwald in die Seiten der Geschichte eingeschrieben wird. Aber wir werden dieses Grunwald in den Vorstädten von Berlin schlagen. Unser Ideal ist, Polen mit Grenzen an der Oder im Westen und der Neiße in der Lausitz abzurunden und Preußen vom Pregel bis zur Spree einzuverleiben. In diesem Krieg werden keine Gefangenen genommen, es wird kein Platz für humanitäre Gefühle sein.“

Das zensierte und der polnischen Militärdiktatur nahestehende Blatt Mosarstwowiecz 1930, also noch drei Jahre vor Hitlers Machtergreifung

*

„Der polnische Terror in der Ukraine ist heute schlimmer als alles andere in Europa. Aus der Ukraine ist ein Land der Verzweiflung und Zerstörung geworden. Was um so aufreizender ist, als die Rechte der Ukrainer völkerrechtlich gewährleistet sind, während der Völkerbund allen Appellen und Darlegungen gegenüber taub ist und die übrige Welt nichts davon weiß und sich nicht darum kümmert.“

Manchester Guardian, 17.Oktober 1930; beide Zitate nach Ulrich Stern „Die wahren Schuldigen am Zweiten Weltkrieg“

*

„Die Minderheiten in Polen sollen verschwinden. Die polnische Politik ist es, die dafür sorgt, dass sie nicht nur auf dem Papier verschwinden. Diese Politik wird rücksichtslos vorwärtsgetrieben und ohne die geringste Beachtung der öffentlichen Meinung der Welt, auf internationale Verträge oder auf den Völkerbund. Die Ukraine ist unter der polnischen Herrschaft zur Hölle geworden. Von Weißrussland kann man dasselbe mit noch größerem Recht sagen. Das Ziel der polnischen Politik ist das Verschwinden der nationalen Minderheiten, auf dem Papier und in der Wirklichkeit.“

– Manchester Guardian, 14. Dezember 1931

„Die nicht rechtzeitige Revision des Versailler Vertrages wird in mehr oder minder naher Zukunft Europa wieder in einen Krieg hineinziehen, dessen Krönung die bolschewistische Weltrevolution sein wird“

Gustave Hervé, französischer Politiker, 1931 (vgl. Hennig, E. „Zeitgeschichtliche Aufdeckung“, München, 1964, S. 39)

„Ich werde Deutschland zermalmen“

– Roosevelt, 1932 (!) (vgl. E. Reichenberger „Wider Willkür und Machtrausch“, Graz, 1955, S. 241)

„… dass die Signatarmächte des Vertrages von Versailles den Deutschen feierlich versprachen, man würde abrüsten, wenn Deutschland mit der Abrüstung vorangehe. Vierzehn Jahre lang hatte Deutschland auf die Einhaltung dieses Versprechens gewartet … In der Zwischenzeit haben alle Länder … ihre Kriegsbewaffnung noch gesteigert und sogar den Nachbarn Geldanleihen zugestanden, mit denen diese wiederum gewaltige Militär-Organisationen dicht an Deutschlands Grenzen aufbauten. Können wir uns dann wundern, dass die Deutschen zu guter Letzt zu einer Revolution und Revolte gegen diese chronischen Betrügereien der großen Mächte getrieben werden?“

Lloyd George am 29. November 1934 im englischen Unterhaus, Englands Premier während der Kriegszeit (vgl. Sündermann, H. „Das dritte Reich“, Leoni 1964, S. 37)

„Unsere jüdischen Interessen erfordern die endgültige Vernichtung Deutschlands“

W. Jabotinski, Begründer von „Irgun Zwai Leumi“, Jan. 1934 (vgl. Walendy, „Historische Tatsachen“, a.a.O., Heft 15, S. 40)

„Unsere Sache ist, Deutschland, dem Staatsfeind Nr. 1, erbarmungslos den Krieg zu erklären.“

– Bernhard Lecache, Präsident der jüdischen Weltliga, 9.11.1938

„Es ist unsere Sache, die moralische und wirtschaftliche Blockade Deutschlands zu organisieren und diese Nation zu vierteilen: … Es ist unsere Sache, endlich einen Krieg ohne Gnade zu erwirken“.

– Lecache, Paris, 18. November 1938 (vgl. Lecache, B. „Le droit de vivre“Lachen

„Denn obwohl Hitler vielleicht im letzten Augenblick den Krieg vermeiden will, der ihn verschlingen kann, wird er dennoch zum Krieg genötigt werden“

Zionist Emil Ludwig Cohn (vgl. Ludwig Cohn „Die neue heilige Allianz“Lachen

„Hitler will nicht den Krieg, aber er wird dazu gezwungen werden, und zwar bald. Das letzte Wort liegt wie 1914 bei England.“

Zionist Emil Ludwig Cohn, „Annalen“ (

„Wir sind bereit zu jedem Kriege, sogar mit dem stärksten Gegner …“

vgl. Polska Zbrojna, 25. März 1939, zit. bei Walendy, „Historische Tatsachen“, a.a.O., Heft 39, S. 16

„Polen will den Krieg mit Deutschland, und Deutschland wird ihn nicht vermeiden können, selbst wenn es das wollte.“

Rydz-Smigly, Generalinspekteur der polnischen Armee in einem öffentlichen Vortrag vor polnischen Offizieren, Sommer 1939 (vgl. Splittgerber, „Unkenntnis …“, a.a.O. S. 7)

„Die Polen haben das letzte Gefühl für Maß und Größe verloren. Jeder Ausländer, der in Polen die neuen Landkarten betrachtet, worauf ein großer Teil Deutschlands bis in die Nähe von Berlin, weiter Böhmen, Mähren, Slowakei und ein riesiger Teil Russlands in der überaus reichen Phantasie der Polen bereits annektiert sind, muss denken, dass Polen eine riesige Irrenanstalt geworden ist“

vgl. Ward Hermans, flämischer Schriftsteller, 3.8.39, bei Lenz, F., Nie wieder München, Heidelberg 1965, Bd. I, S. 207

„Es wird die polnische Armee sein, die in Deutschland am ersten Tage des Krieges einfallen wird“.

Erklärung des polnischen Botschafters in Paris am 15.8.1939 (vgl. Freund, M. „Weltgeschichte“, a.a.O. Bd. III, S. 90)

„Wir sind bereit, mit dem Teufel einen Pakt abzuschließen, wenn er uns im Kampf gegen Hitler hilft. Hört ihr: Gegen Deutschland, nicht nur gegen Hitler. Das deutsche Blut wird in einem kommenden Krieg in solchen Strömen vergossen werden, wie dies seit Entstehung der Welt noch nicht gesehen worden ist.“

die Warschauer Zeitung „Depesza“ vom 20. August 1939

„Jetzt haben wir Hitler zum Krieg gezwungen, so dass er nicht mehr auf friedlichem Wege ein Stück des Versailler Vertrages nach dem anderen aufheben kann“.

Lord Halifax, englischer Botschafter in Washington, 1939 (vgl. „Nation Europa“, Jahrg. 1954, Heft 1, S. 46)

„Ich will den Frieden – und ich werde alles daransetzen, um den Frieden zu schließen. Noch ist es nicht zu spät. Dabei werde ich bis an die Grenzen des Möglichen gehen, soweit es die Opfer und Würde der deutschen Nation zulassen. Ich weiß mir Besseres als Krieg! Allein, wenn ich an den Verlust des deutschen Blutes denke – es fallen ja immer die Besten, die Tapfersten und Opferbereitesten, deren Aufgabe es wäre, die Nation zu verkörpern, zu führen. Ich habe es nicht nötig, mir durch Krieg einen Namen zu machen wie Churchill. Ich will mir einen Namen machen als Ordner des deutschen Volkes seine Einheit und seinen Lebensraum will ich sichern, den nationalen Sozialismus durchsetzen, die Umwelt gestalten.“

Adolf Hitler nach Beendigung des Frankreich-Feldzuges in einem Gespräch mit seinem Architekten Prof. Hermann Giesler. Giesler: „Ein anderer Hitler“, Seite 395

„Es ist uns gelungen, die Vereinigten Staaten in den Ersten Weltkrieg zu ziehen, und wenn sie (die USA) im Zusammenhang mit Palästina und den jüdischen Streitkräften tun, was wir verlangen, dann können wir die Juden in den USA so weit bekommen, dass sie die USA auch diesmal hineinschleppen“ (in den 2. Weltkrieg).

Weizmann zu Churchill, Sept. 1941 (vgl. Lenski, R. „Der Holocaust vor Gericht“, Samisdat Publ. 1993, S. 555) (Quelle David Irving)

„Mit Gräuelpropaganda haben wir den Krieg gewonnen …Und nun fangen wir erst richtig damit an! Wir werden diese Gräuelpropaganda fortsetzen, wir werden sie steigern bis niemand mehr ein gutes Wort von den Deutschen annehmen wird, bis alles zerstört sein wird, was sie etwa in anderen Ländern noch an Sympathien gehabt haben, und sie selber so durcheinander geraten sein werden, dass sie nicht mehr wissen, was sie tun. Wenn das erreicht ist, wenn sie beginnen, ihr eigenes Nest zu beschmutzen, und das nicht etwa zähneknirschend, sondern in eilfertiger Bereitschaft, den Siegern gefällig zu sein, dann erst ist der Sieg vollständig. Endgültig ist er nie. Die Umerziehung (Re-Education) bedarf sorgfältiger, unentwegter Pflege wie englischer Rasen. Nur ein Augenblick der Nachlässigkeit, und das Unkraut bricht durch, jenes unausrottbare Unkraut der geschichtlichen Wahrheit.“

Sefton Delmer, ehemaliger britischer Chefpropagandist nach der Kapitulation 1945 zu dem deutschen Völkerrechtler Prof. Grimm(Die Propaganda der Alliierten wird durch den Überleitungsvertrag Art. 7.1 als OFFENSICHTLICHE TATSACHEN vom „deutschen’ Strafrecht geschützt.)

„… ich befragte Joe Kennedy, (US-Botschafter in London), über seine Unterredungen mit Roosevelt und N. Chamberlain von 1938. Er sagte, Chamberlains Überzeugung 1939 sei gewesen, dass Großbritannien nichts in der Hand habe, um zu fechten, und dass es deshalb nicht wagen könne, gegen Hitler in den Krieg zu gehen … Weder Franzosen noch Engländer würden Polen zum Kriegsgrund gemacht haben, wenn sie nicht unablässig von Washington angestachelt worden wären … Amerika und das Weltjudentum hätten England in den Krieg getrieben.“

US-Verteidigungsminister J. Forrestal am 27.12.1945 in sein Tagebuch (The Forrestal Diarie’s, New York, 1951, S. 121 ff) (Zit. nach G. Franz-Willing „Kriegsschuldfrage“, Rosenheim 1992, S. 112)

„Nicht die politischen Lehren Hitlers haben uns in den Krieg gestürzt. Anlass war der Erfolg seines Wachstums, eine neue Wirtschaft aufzubauen. Die Wurzeln des Krieges waren Neid, Gier und Angst.“

Generalmajor J.F.C. Fuller, Historiker, England (vgl. „Der Zweite Weltkrieg“, Wien 1950)

„Sie müssen sich darüber klar sein, dass dieser Krieg nicht gegen Hitler oder den Nationalsozialismus geht, sondern gegen die Kraft des deutschen Volkes, die man für immer zerschlagen will, gleichgültig, ob sie in den Händen Hitlers oder eines Jesuitenpaters liegt“.

Mitteilung an einen Beauftragten des deutschen „Widerstandes“ während des Krieges (vgl. Kleist, Peter „Auch du warst dabei“, Heidelberg, 1952, S. 370 und Emrys Hughes, „Winston Churchill – His Career in War and Peace“, S. 145)

„Was wir im deutschen Widerstand während des Krieges nicht wirklich begreifen wollten, haben wir nachträglich vollends gelernt: dass der Krieg schließlich nicht gegen Hitler, sondern gegen Deutschland geführt wurde“.

Eugen Gerstenmaier, Bundestagspräsident ab 1954, während des Krieges Mitglied der „Bekennenden Kirche“ im „Widerstand“

„… Der letzte Krieg hat deutlicher als sonst die satanische Natur der Zivilisation erwiesen … Jedes Sittengesetz ist von den Siegern … gebrochen worden. Keine Lüge war zu schlecht, um angewendet zu werden. …“

– Mahatma Gandhi, „Hier spricht Gandhi.“ 1954, Barth-Verlag München

„Der springende Punkt ist hier, dass Hitler, im Gegensatz zu Churchill, Roosevelt und Stalin, keinen allgemeinen Kriegsausbruch 1939 wollte.“

– vgl. Barnes „Blasting of the historical Blackout“, Oxnard, Kalif., 1962

„Hitler und das deutsche Volk haben den Krieg nicht gewollt. Wir haben auf die verschiedenen Beschwörungen Hitlers um Frieden nicht geantwortet. Nun müssen wir feststellen, dass er Recht hatte. An Stelle einer Kooperation Deutschlands, die er uns angeboten hatte, steht die riesige imperialistische Macht der Sowjets. Ich fühle mich beschämt, jetzt sehen zu müssen, wie dieselben Ziele, die wir Hitler unterstellt haben, unter einem anderen Namen verfolgt werden.“

Sir Hartley Shawcross, der britische Generalankläger in Nürnberg(vgl. Shawcross „Stalins Schachzüge gegen Deutschland“, Graz, 1963)

„Deutschland wird nicht besetzt zum Zwecke der Befreiung, sondern als besiegte Feindnation…“.

– Directive JCS 1067/6

„Wir sind 1939 nicht in den Krieg eingetreten, um Deutschland vor Hitler oder die Juden vor Auschwitz oder den Kontinent vor dem Faschismus zu retten. Wie 1914 sind wir für den nicht weniger edlen Grund in den Krieg eingetreten, dass wir eine deutsche Vorherrschaft in Europa nicht akzeptieren können.“

The Sunday Correspondent, London, 16.9.1989 (vgl.

Kriegsverbrechen

„Es bleibt nunmehr übrig, den besten Weg, die praktischste und schnellste Art und Weise zu finden, wie dem deutschen Volk die Todesstrafe auferlegt werden kann. Ein Blutbad und eine Massenhinrichtung müssen selbstverständlich von vornherein ausgeschlossen werden. Sie sind nicht nur undurchführbar, wo sie auf eine Bevölkerung von etwa siebzig Millionen angewandt werden sollen, sondern derartige Methoden sind auch mit moralischen Verpflichtungen und sittlichen Gepflogenheiten der zivilisierten Welt unverträglich. Es bleibt also nur noch ein Weg offen, um die Welt für immer vom Deutschtum zu befreien, nämlich der, die Quelle zum Versiegen zu bringen, die diese kriegslüsternen Seelen erzeugt, indem man das Volk daran hindert, seine Gattung je wieder fortzupflanzen.“

Präsident der Amerikanischen Friedensvereinigung und amerikanischer Jude Theodore Nathan Kaufman 1941

„Die Anstrengungen sind zu konzentrieren auf die Moral der feindlichen Zivilbevölkerung.“

Directive No. 22 / 04.02.1942

„Ich nehme an, dass es klar ist, dass das Ziel Wohngebiete sind, nicht etwa Schiffswerften oder Flugzeugfabriken.“

Directive to Chief of Air Staff / 05.02.1942

„Unser Hauptziel ist die Vernichtung von so viel wie möglich Deutschen. Ich erwarte die Vernichtung jedes Deutschen westlich des Rheines und innerhalb des Gebietes, das wir angreifen.“

– General Eisenhower zu Beginn des Roer-Angriffes

„In Theresienstadt ist kein Internierter eines gewaltsamen Todes gestorben.“

Aus dem Bericht des IKRK-Beauftragten für das KL Theresienstadt vom 22.05.1945

„Die Tschechen haben tausendmal weniger und die Polen hundertmal weniger erlitten im Vergleich zu dem, was sie in den letzten beiden Generationen den Deutschen zugefügt haben.“

– Prof. David L . Hoggan, US-amerikanischer Geschichtswissenschaftler

„Wenn den Deutschen noch so großes Unrecht angetan wird, findet sich doch immer ein obskurer deutscher Professor, der so lange an der Objektivität herumbastelt, bis er bewiesen hat, dass die Deutschen Unrecht getan haben.“

[Wie z.B. Guido Knopp, ZDF, Mainz. (Anm. Weide)]

Baronin de Stael, 1766-1817, lebte teilweise in Deutschland. Tochter des Finanzministers Necker unter Ludwig XVI, aus „De 1′Allemagne“

„Wir Deutschen sollten die Wahrheit auch dann ertragen lernen, wenn sie für uns günstig ist.“

– Heinrich von Brentano

Deutsche Soldaten

„Die Deutschen sind ohne Frage die wunderbarsten Soldaten.“

Feldmarschall Lord Alan Brooke, Chef des britischen Generalstabs

„Die jungen Soldaten Hitlers waren erstklassig ausgebildet und motiviert; sie haben unsere Truppen überall zum Narren gehalten.“

– Winston Churchill

„Reiste man nach dem Kriege durch die befreiten Länder, so hörte man allenthalben das Lob des deutschen Soldaten und nur zu oft wenig freundliche Betrachtungen über das Verhalten der Befreiungstruppen.“

– Basil Liddel Hart

Nachträge

„Die Störung des Verhältnisses zwischen Deutschland und England ist darauf zurückzuführen, dass Deutschland England auf wirtschaftlichem Gebiete überflügelt.“

Rosebery – britischer Premierminister 1895 (Adam Buckreis: „33 Jahre Weltgeschehen 1901 bis 1933″Lachen, Stuttgart 1955, S. 65

„Die Friedensliebe des deutschen Kaisers (Wilhelm II.) bürgt uns dafür, dass wir den Zeitpunkt des Krieges selbst zu bestimmen haben werden.“

Sasonow – russischer Außenminister im November 1913

„Deutschland wurde (in Versailles) ein Friede aufgezwungen, aber das war ein Frieden von Wucherern und Würgern, ein Frieden von Schlächtern, denn Deutschland und Österreich wurden ausgeplündert und zerstückelt. Man nahm ihm alle Existenzmittel, ließ die Kinder hungern und des Hungers sterben. Das ist ein ungeheuerlicher Raubfrieden.“

Wladimir Ijitsch Lenin

„Lange vor dem 22. Juni 1941 bereitete sich Stalin auf einen Angriffskrieg gegen Deutschland vor.“

– Prawda vom 11.6.2002

„Lange vor Kriegsausbruch 1941 rief Stalin seine Söhne zu sich und erklärte ihnen: ‘Bald bricht der Krieg aus, und ihr werdet Soldaten sein’.“

Kriegshistoriker Andrej Tscherkassow

„Die Massenvertreibung ist eines der größten Verbrechen, an welchem wir direkt Anteil haben… In der gesamten Geschichte findet sich nirgends ein so scheußliches Verbrechen aufgezeichnet wie in den Berichten über die Begebenheiten in Ost- und Mitteleuropa. Schon 15 bis 20 Millionen wurden von den Stätten ihrer Vorfahren entwurzelt, in die Qual einer lebendigen Hölle geworfen und wie Vieh über die Verwüstungen Osteuropas getrieben. Frauen und Kinder, Alte und Hilflose, Unschuldige und Schuldige wurden Gräueltaten ausgesetzt, die noch von niemandem übertroffen wurden.“

Senator William Langer im April 1950 vor dem US-Senat (zit. n. Rolf-Josef Eibicht)

„Viele deutsche Autoren scheinen eine Art perverses Vergnügen daran zu finden, ihrem Volk eine einzigartige Schlechtigkeit zuzuschreiben, die es von der übrigen Menschheit unterscheidet.“

(Z.B. Guido Knopp, ZDF) – Professor Dr. David P. Calleo – New York

„Selbst der Regen war in den Tagen der Deutschen besser.“

Kaschubisches Sprichwort über die Qualität der Lebensverhältnisse unter Deutschen und Polen (David L. Hoggan: „Der erzwungene Krieg“, S. 737)

„Alles deutet darauf hin, dass gewisse Kreise mit dem Großfürsten Nikolai Nikolajewitsch (Oberbefehlshaber der russischen Streitkräfte) an der Spitze auf einen Krieg gegen Deutschland hinarbeiten. Der Ring ist schon fast geschlossen, es fehlt nur noch der äußere Anlass, den man schon finden wird. Der Zar ist zu schwach, um diese Katastrophe zu verhindern.“

W. W. Antonow in „Das Sowjetparadies. Querschnitt durch die russische Revolution“, Berlin 1931, S. 56

Unsere jüdischen Interessen erfordern die endgültige Vernichtung Deutschlands, das deutsche Volk samt und sonders ist eine Gefahr für uns, deshalb ist es unmöglich zuzulassen, dass Deutschland unter der gegenwärtigen Regierung mächtig wird.“

Zionistenführer Wladimir Jabotinsky, Januar 1934 in der jüdischen Zeitung „Tatscha Retsch“

„Wir sind dabei, einen Krieg über Deutschland zu bringen.“

Der Herausgeber des „American Hebrew“ New York zu dem amerikanischen Schriftsteller R. E. Edmondson aus Oregon am 24. Mai 1934

„Wenn Deutschland wirtschaftlich zu stark wird, muss es zerschlagen werden. Deutschland muss wieder besiegt werden und diesmal endgültig.“

Churchill 1934 zu Heinrich Brüning, 1930 bis 1932 Reichskanzler des Deutschen Reichs

„Was wir wollen, ist eine restlose Vernichtung der deutschen Wirtschaft.“

Winston Churchill 1938

„Es ist unsere Sache, die moralische und kulturelle Blockade Deutschlands zu organisieren und diese Nation zu vierteilen. Es ist unsere Sache, endlich einen Krieg ohne Gnade zu erwirken.“

Zionist Bernard-Lecache Lifschitz am 18. Dezember 1938 in seiner Zeitung „Le droit de vivre“

„Der Krieg in Europa ist beschlossene Sache … Amerika wird in den Krieg eintreten, nach Frankreich und Großbritannien.“

William C. Bulitt – amerikanischer Botschafter in Paris am25.4.1939

„Dieser Krieg ist ein englischer Krieg, und sein Ziel ist die Vernichtung Deutschlands.“

Winston Churchill – am 3.9.1939, dem Tag der britischen Kriegserklärung

„Nach dem Eindringen Deutschlands und Russlands (damals noch UdSSR) in Polen 1939 erklärten England und Frankreich Deutschland den Krieg. Wohlgemerkt, nur Deutschland, und nicht auch Russland!“

– Manfred Jacobs

„Wir haben sechs oder sieben Millionen Deutsche umgebracht. Möglicherweise werden wir eine weitere Million oder so töten, bevor der Krieg zu Ende ist.“

Winston Churchill, Kriegsverbrecher und Freimaurer am 7.2.1945 auf der Konferenz von Jalta

„Deutschland wird nicht mit dem Ziel der Befreiung besetzt, sondern als eine besiegte feindliche Nation zur Durchsetzung alliierter Interessen.“

Amerikanische Regierungsanweisung ICG 1067, April 1945 (vgl. „Welt“ vom 4. Juli 1994)

„Wir hätten, wenn wir gewollt hätten, ohne einen Schuss zu tun, verhindern können, dass der Krieg ausbrach, aber wir wollten nicht.“

Winston Churchill 1945

„Der Krieg ging nicht allein um die Beseitigung des Faschismus in Deutschland, sondern um die Erringung der deutschen Absatzmärkte.“

– Winston Churchill – in seiner Rede in Fulton im März 1946

„Das unverzeihliche Verbrechen Deutschlands vor dem Zweiten Weltkrieg war der Versuch, seine Wirtschaftskraft aus dem Welthandelssystem herauszulösen und ein eigenes Austauschsystem zu schaffen, bei dem die Weltfinanz nicht mitverdienen konnte.“

Winston Churchill, Memoiren

„Nicht die politischen Lehren Hitlers haben uns in den Krieg gestürzt; Anlass war der Erfolg seines Wachstums, eine neue Wirtschaft aufzubauen. Die Wurzeln des Krieges waren Neid, Gier, Angst.“

– Generalmajor J. F. C. Fuller in „The Second World War“ (1948)

„Unsere jüdischen Interessen verlangen die vollständige Vernichtung Deutschlands. Das deutsche Volk ist eine Gefahr für uns.“

Zionist W. Shabotinski in der jüdischen Zeitung „Nach Retsch“(Unsere Rache) laut A. Melski in „An den Quellen des großen Hasses – Anmerkungen zur Judenfrage“, Moskau 31.7.1994

„Wie lange werden Sie uns noch beschimpfen, nach allem, was wir für Sie zahlen?“

Bundespräsident Heinrich Lübke zum israelischen Botschafter Asher Ben Nathan

Viktor Suworow – der ehemalige Generalstabsoffizier der Roten Armee – zeigt in seinen drei Büchern („Der Eisbrecher: Hitler in Stalins Kalkül“ / „Der Tag M“ / „Stalins verhinderter Erstschlag“Lachen auf, dass Stalin nie von dem Ziel der kommunistischen Weltrevolution abgerückt ist und der Zweck seines im Juli 1941 geplanten Überfalls auf das Deutsche Reich die Eroberung ganz Europas und seiner Kolonien war.

Suworow beweist anhand von Rüstungsziffern, Aufmarschplänen und anderem Material: Hitlers Angriff auf die Sowjetunion rettete Europa in letzter Minute vor dem Bolschewismus.

Buchankündigung von „Stalins verhinderter Erstschlag“(

„Kaum jemand weiß, dass Deutschland bis heute vertraglich gebunden ist, sich an die Geschichtsversion der Siegermächte zu halten. … Die Verpflichtung Deutschlands, die eigene Geschichte durch die fremde Brille zu sehen, wurde 1990 vertraglich verlängert!“ – Dr. Bruno Bandulet

„Tatsächlich treibt dieser Gedanke alle auf die Barrikaden, denn letztlich wurden zwei Weltkriege geführt, um eben eine dominierende Rolle Deutschlands zu verhindern

Henry Kissinger – amerikanischer Außenminister in „Welt am Sonntag“ v. 13.11.1994

„Das deutsche Volk wird nun endlich erfahren, wie und warum es Anfang September 1939 zum Kriege kam und großen Gewinn aus dieser ebenso sensationellen wie umwälzend neuen Informationsquelle ziehen können, zu der man ihm über zwei Jahrzehnte lang den Zugang verwehrt hat.“

– Prof. Dr. Harry E. Barnes, Malibu, California (über „Der erzwungene Krieg“ von Prof. Dr. David L. Hoggan)

„Selbst ‚Der Spiegel’ schreibt über den sechs Sprachen beherrschenden US-Professor Hoggan, dass er das ausführlichste Quellenmaterial vorweise, das je ein wissenschaftliches Werk über den Kriegsausbruch von 1939 stützte. Allein das Literaturverzeichnis polnischer Werke zählt 134 Quellen auf. Das ausführlichste Buch der deutschsprachigen Kriegsschuld-Forschung, Walther Hofers ‘Die Entfesselung des Zweiten Weltkrieges’ nennt nur drei polnische Titel.“

Klappentext in „Der erzwungene Krieg“ von David L. Hoggan, 15. Neuauflage, Tübingen 1997

„Nicht alles darf man beim Namen nennen in Deutschland.“

Philipp Jenninger am 11.11.1988

„Warum hat kein deutscher Historiker die vielen Fehler und Täuschungen in der Wehrmachtausstellung aufgedeckt? Die Antwort geben Geschichtsprofessoren nur, wenn unsereiner verspricht, Namen nicht zu nennen: ‘Jeder Historiker hat sofort gesehen, wie schlampig und suggestiv die Ausstellung war, aber wer hat schon Lust, sich öffentlich fertig machen zu lassen?’ Die Verfolger anders Denkender haben es weit gebracht.“

Helmut Markwort – Chefredakteur des Nachrichtenmagazins FOCUS (25.10.1999)

„Churchill forderte seine zaudernden Stabschefs auf, notfalls ‘Deutschland mit Giftgas zu durchtränken’.“

(Und diesen „Mörder“ hat die Stadt Aachen 1956 mit dem „Karlspreis“ geehrt! Weide) DER SPIEGEL 2 / 2003 / 50

„Der Kohl ist ein Idiot, und es wird Zeit, dass die Öffentlichkeit dies erfährt!“

– warnte Ernst Benda, Bundesinnenminister, Präsident des Bundesverfassungsgerichts

„Jeder Deutsche hat die Freiheit, Gesetzen zu gehorchen, denen er niemals zugestimmt hat; er darf die Erhabenheit des Grundgesetzes bewundern, dessen Geltung er nie legitimiert hat; er ist frei, Politikern zu huldigen, die kein Bürger je gewählt hat, und sie üppig zu versorgen – mit seinen Steuergeldern, über deren Verwendung er niemals befragt wurde.

Insgesamt sind Staat und Politik in einem Zustand, von dem nur noch Berufsoptimisten oder Heuchler behaupten können, er sei aus dem Willen der Bürger hervorgegangen.“

Hans Herbert von Arnim, Professor für öffentliches Recht und Verwaltungslehre in Speyer

„Die Deutschen müssten Engel oder Heilige sein, um zu vergessen und zu vergeben, was sie an Ungerechtigkeiten und Grausamkeiten zweimal in einer Generation zu erleiden hatten, ohne dass sie ihrerseits die Alliierten herausgefordert hätten. Wären wir Amerikaner so behandelt worden, unsere Racheakte für unser Leiden würden keine Grenzen kennen.“

Reverend Ludwig A. Fritsch, Ph. D., D. D. emer., Chicago, 1948

„Gegen den deutschen Soldaten hätten wir den Krieg nie gewinnen können, denn er war unseren Soldaten weit überlegen. Aber da uns die unfassbare Gnade zuteil wurde, die geheimsten Pläne des Feindes mitzulesen, wussten wir, dass wir den Krieg gewinnen werden.“

Winston Churchill, Quelle: Deutsche Militärzeitschrift, Dezember 1998 (Deutsches Weißbuch Nr.2/1939, Dok. Nr.207) 26.März 1939

Der amerikanische Botschafter in Paris und „Großbotschafter“ Roosevelts im europäischen Raum, WILLIAM C. BULLIT, beauftragte seinen Botschafterkollegen in London, JOSEPH P. KENNEDY, den britischen Premierminister CHAMBERLAIN zu unterrichten, dass „die Vereinigten Staaten wünschten, dass Großbritannien Krieg gegen Deutschland führe, wenn der Streit um Danzig sich zu einer Explosion zwischen Deutschland und Polen entwickle“.

(David Hoggan: „Der erzwungene Krieg“, Seite 448)

Am 22.Oktober 1939 verlangte Lionel de Rothschild, als Ehrenpräsident der zionistischen Organisationen Groß-Britanniens und Irlands, gegenüber Winston Churchills Sekretär John Colville das folgende Kriegsziel gegen das Deutsche Reich zu bestimmen:

„Deutschland muss den Juden überlassen werden und die Deutschen unter den anderen Völkern dieser Erde aufzuteilen.“

(Quelle: John Colville, „Downing Street Tagebücher 1939-1945″, Siedler Verlag, Berlin 1988, S.)

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Wie bewerten Sie jetzt die von den Siegermächten behauptete und von dem größten Teil der deutschen Bevölkerung geglaubte alleinige Schuld Deutschlands an der Entstehung des 1. + 2. Weltkrieges?

Weitergabe dieser Zitate ausdrücklich erwünscht !

Wenn mit militärischen Waffen scharf geschossen wird, ist das eine Kriegshandlung!

Wenn sich eine militärische, voll bewaffnete Einheit unerlaubt auf fremdem Staatsgebiet bewegt, ist das eine Kriegshandlung!

Das Schießen mit Artillerie über die Staatsgrenze hinweg stellt eine Kriegshandlung dar!

Die Notwehr eines Staates ist der Widerstand (falls erforderlich auch mit Waffengewalt) gegen einen gegenwärtigen, völkerrechtswidrigen, bewaffneten Angriff eines anderen Staates… Dabei ist die Notwehr des angegriffenen Staats völkerrechtlich grundsätzlich zulässig. Sie entbindet jedoch den Verteidiger nicht von der Einhaltung der für jeden bewaffneten Konflikt geltenden völkerrechtlichen Normen.
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»Völkerwanderung«: Römisches Reich ging an Einwanderern zugrunde

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Jul 2015 10:01

bild römisches reich.jpg
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/gerhard-wisnewski/-voelkerwanderung-roemisches-reich-ging-an-einwanderern-zugrunde.html

26.07.2015


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»Völkerwanderung«: Römisches Reich ging an Einwanderern zugrunde
Gerhard Wisnewski

Manchmal lohnt es sich doch, in Zeitungsarchiven zu stöbern. Und was findet man da: Einen Text des freien Historikers Dr. Wolfgang Kaufmann, der schon 2011 darauf bestand, das Römische Reich sei nicht an chronischer Bleivergiftung, Degeneration oder Egoismus zugrunde gegangen, wie »moderne« Historiker behaupten ‒ sondern an seinen Einwanderern ...



Kaufmann gebührt das Verdienst, das noch einmal deutlich festgestellt zu haben (Junge Freiheit, 5.10.2012). Denn etwa seit den 60er-Jahren habe sich die etablierte Geschichtswissenschaft plötzlich alle Mühe gegeben, die letzte Ursache für den Untergang des Römischen Reiches unter den Tisch zu kehren: »Nun wurde das Ende des Imperium Romanum bevorzugt auf hausgemachte Gebrechen zurückgeführt, als da beispielsweise wären: Aberglaube, Badewesen, chronische Bleivergiftung, Degeneration, Egoismus, Feinschmeckerei, Gicht, Hedonismus, Impotenz, Kinderlosigkeit, Lethargie, Materialismus, Nichternst, Orientalisierung, Psychosen, Quecksilberschäden, Rentnergesinnung, Sittenverfall, Traurigkeit, Überalterung, Verstädterung, Willenslähmung und Zölibat.« Insgesamt soll die Geschichtswissenschaft nicht weniger als 210 verschiedene Ursachen für den Untergang Roms aus dem Hut gezaubert haben.



Die Überarbeitung der Geschichte



Offenbar war schon in den 60er-Jahren ausgemacht, dass Deutschland und Europa demnächst von Immigrantenwellen heimgesucht werden würden. Und genau deswegen empfahl es sich wohl, die Geschichte in Sachen Völkerwanderung ein wenig ‒ sagen wir: zu »überarbeiten«. Tatsächlich kamen damals ja auch schon die ersten »Gastarbeiter« ins Land, um beim deutschen Wirtschaftswunder auszuhelfen. Und wie wir heute wissen, war das nur ein kleiner Vorgeschmack auf eine Zeit, in der jeder jederzeit würde kommen dürfen ‒ praktisch egal, aus welchem Grunde.



Im Falle Roms reden wir von der Völkerwanderung von Stämmen wie Hunnen, Germanen, und Vandalen, die noch heute einen schlimmen Ruf genießen (daher der Begriff »Vandalismus«), unter der das Römische Reich schließlich zusammenbrach.



Als Auslöser der Migration gelten zwar angebliche Naturkatastrophen in Skandinavien und an Nord- und Ostsee: Wichtig war aber gleichzeitig der Mythos von einem Gelobten Land, nämlich »die Kenntnis von einer Welt im Süden mit ihren günstigen Lebensbedingungen, ihrem Reichtum, ihrer Ordnung, die für diese Völker ein Eldorado bedeutet haben muss«, schrieb auch der renommierte Historiker Gerhard Wirth. Jahrhundertelang stand Rom unter einem ständigen Wanderungs- und Invasionsdruck, auf den das Imperium mit einer Kombination aus militärischer Abwehr, Abgrenzung (Limes, Hadrianswall) und später mit vermehrter Integration reagierte.



Während in der Blütezeit Roms manche Kaiser »ihre Zeit fast ausschließlich an der Front zu verbringen« hatten, wurden später ganze Gruppen von Zuwanderern aufgenommen und »integriert«: »Auf die Dauer war eine solche Integration Zugewanderter« allerdings nur möglich, so Wirth, solange im Reich »aufnehmende Bevölkerungsteile vorhanden waren, die eine solche ermöglichten«. Wo solche Bevölkerungsteile fehlten oder zu schwach geworden waren, »behielten diese Fremden zwangsläufig ihre eigene Zivilisation und ihre Lebensformen bei, ja entwickelten ein eigenes Selbstbewusstsein auch gegenüber den Restbeständen früherer Bevölkerung, die ihrerseits nun in einen Sog der Barbarisierung gerieten.«



Die Enzyklopädie der Ideologien



Genau das versucht man uns heute zu verschweigen. Klammheimlich wurde die Wahrheit inzwischen relativiert und umgedeutet. Der Untergang des Römischen Reiches durch Völkerwanderung, Invasion und »Integration« soll heute so nicht mehr gelehrt werden. Gradmesser dafür ist einmal mehr die sogenannte »Enzyklopädie« Wikipedia, die eher eine Enzyklopädie der jeweils herrschenden ideologischen Irrtümer ist: In der modernen Forschung werde der Begriff der Völkerwanderung »zunehmend kritisch gebraucht, da nach heutiger Einschätzung das in der älteren Forschung entworfene Bild von ›wandernden Völkern‹ nicht haltbar ist und vielen Gelehrten mittlerweile als widerlegt gilt«, heißt es da. »Entscheidend ist dabei nicht zuletzt, wie man ›Volk‹ definiert.«



Etwas, was es nicht gibt, kann auch nicht wandern



Eben, denn auch der Begriff »Volk« fällt ja zunehmend in Ungnade, und etwas, das es nicht gibt, kann natürlich auch nicht wandern. »Von einem einheitlichen Prozess der ›Wanderung‹ ganzer Völker kann daher kaum die Rede sein«, meint Wikipedia: »Diese bis heute populäre Vorstellung gilt den meisten Forschern heute vielmehr als ›Mythos‹, der auf den Nationalismus des 19. Jahrhunderts zurückgeht.«



Auf diese Weise möchte man diesen »Mythos« also schnell in die nationalistische, wenn nicht sogar nazistische Ecke stellen und über des Gedächtnisloch Wikipedia entsorgen. »Welche Rolle die Entwicklungen der Völkerwanderungszeit bei der Auflösung des Weströmischen Reiches spielten, ein in der Forschung immer wieder diskutiertes Problem, ist kaum pauschal zu beantworten«, relativiert das Lexikon.



Aber immerhin: »Sicher ist, dass Rom im späten 4. und im 5. Jahrhundert nicht mehr in der Lage war, seine Grenzen so effizient wie früher zu verteidigen.« In etwa also so wie die Europäische Union und Mitgliedsländer wie Deutschland, die nicht mehr in der Lage sind, den Einwandererstrom zu erfassen und zu kontrollieren.



Ein »phantasievolles Experiment«



Macht nichts. Laut dem äußerst einflussreichen Historiker Walter A. Goffart habe es in Rom ja eigentlich gar keine Krise mit nachfolgendem Untergang gegeben, sondern nur »ein phantasievolles Experiment, das ein wenig außer Kontrolle geriet«, zitiert Kaufmann den Kollegen. Eh klar. »Von da ab war es nicht mehr weit bis zur schwammig-neutralen Formel von der ›Transformation of the Roman World‹, welche einen überwiegend harmonischen Übergang zum System der Nationalstaaten suggerierte und damit natürlich viel besser zur Idee vom friedlich vereinten Europa passte«.



Das Phänomen der Massenmigration, genannt Völkerwanderung, sei »ganz explizit zu einer Fußnote in der bewegten Geschichte des ersten Jahrtausends degradiert« worden. »Damit hatte das akademische Gutmenschentum einmal mehr die Geschichte uminterpretiert und zu einer rosarot kolorierten Karikatur ihrer selbst gemacht.« Der Anfang vom Ende des Römischen Imperiums falle jedoch »eindeutig auf den Sommer des Jahres 376 nach Christus. Zu diesem Zeitpunkt fühlten sich einige gotische Stämme von den Hunnen bedrängt und begehrten deshalb Asyl im Reich«. Zwar habe Kaiser Valens militärisch seinerzeit noch die Möglichkeit gehabt, »den Übergang der Goten über die Donau zu verhindern«.



Doch siehe da: Auch damals schon litt die römische Widerstandskraft »nicht zuletzt unter der neuen christlich-pazifistischen Einstellung« von Mildtätigkeit, Nächstenliebe und Mitleid. Das heutige Spenden-Unwesen lässt grüßen: »Ein großer Anteil des öffentlichen und privaten Wohlstands wurde den trügerischen Forderungen von Mildtätigkeit und Hingabe geopfert.« Das heuchlerische Christentum hatte Rom ohnehin schon entscheidend geschwächt. Und auch damals gab es schon Schmeichler, die dem Kaiser die Immigration schmackhaft machten ‒ und zwar mit dem Hinweis auf die vielen neuen »Facharbeiter« beziehungsweise Rekruten für das Römische Reich.



Nach nicht einmal einem Jahr hätten die integrierten Goten jedoch angefangen, Ärger zu machen und die römische Provinz Thrakien zu terrorisieren. Als Valens die Ordnung habe wiederherstellen wollen, habe er eine vernichtende Niederlage erlitten und sei elend verbrannt, als die Goten seine letzte Zuflucht angezündet hätten. »Trotzdem aber setzte das Imperium weiter auf eine Assimilation der Flüchtlinge, was diese 410 damit vergalten, dass sie Rom plünderten.« Kurz zuvor hatte der Dichter Claudius noch geschrieben, dass die Macht Roms kein Ende nehmen werde.



Pax Romana und Pax Germania



Im Widerspruch zu jedweder romantischen Verklärung der angeblichen »Transformationen« sei »das zivilisatorische Niveau in vielen Regionen des Kontinents auf den Stand prähistorischer Zeiten« gesunken, so Kaufmann: »Statt Geldwirtschaft gab es wieder Tauschhandel, viele Alltags- und Luxusgüter verschwanden völlig vom Markt, streckenweise verlernte man sogar den Gebrauch der altbekannten Töpferscheibe, die einstmals hochentwickelte Infrastruktur verfiel, das Bildungswesen war nur noch ein Schatten seiner selbst und die Landwirtschaft erlebte einen drastischen Produktivitätsrückgang, was ebenso zum Bevölkerungsschwund beitrug wie die nun verstärkt aufkommenden Seuchen und die permanenten Gewaltexzesse aufgrund des Fehlens einer staatlichen Rechtsordnung.«



Dies sei insofern paradox, als es ja gerade die Pax Romana gewesen sei, »welche die Zuwanderer einstmals angelockt hatte« ‒ also die Nachricht vom friedlichen, reichen und glücklichen Rom, das von dem ersten Kaiser Augustus begründet worden war. Genau diese lang anhaltende Anziehungskraft wurde Rom demnach zum Verhängnis.



Ein »überaus deutliches Menetekel«



Bei den Migrantengruppen, deren »Integration« ins Reich letztlich zum Kollaps geführt habe, habe es sich um »ebenso komplexe wie provisorische multikulturelle und multiethnische Koalitionen« gehandelt, »bestehend aus hochmobilen aggressiven jungen Männern samt familiärem Anhang, in einer Größenordnung von jeweils nur einigen zehntausend Menschen«.



Zwar seien diese Eindringlinge »in jedem Falle zahlenmäßig unterlegen« gewesen und habe der Migrantenanteil nirgends zehn Prozent überschritten: »Trotzdem aber ist es den Einwanderern gelungen, heftige politische, militärische und ökonomische Schockwellen auszulösen, in deren Folge sie innerhalb von zwei bis drei Generationen an die Macht gelangen und die römische Gesellschaft und Kultur ein für allemal zerstören konnten.« Deswegen solle sich auch »heutzutage niemand von den statistischen Angaben einlullen lassen, deren Zweck darin besteht, zu demonstrieren, das die alteingesessene Bevölkerung ja immer noch die Mehrheit stelle«.



Das Ende des Römischen Reiches sei »ein überaus deutliches Menetekel dafür, dass auch ein prozentual geringer Anteil von Migranten die Aufnahmegesellschaft bis in ihre Grundfesten erschüttern oder gar komplett ruinieren kann, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind«.



Oder um es mit den Worten des berühmten Archäologen Bryan Ward-Perkins zu sagen: »Die Römer waren vor dem Untergang genauso wie wir heute sicher, dass ihre Welt für immer im Wesentlichen unverändert bleiben würde. Sie lagen falsch. Wir wären gut beraten, nicht genauso selbstgefällig zu sein.« Noch beunruhigender als dieses Zitat ist fast der Titel der Quelle, aus dem es stammt: »Der Untergang des Römischen Reiches und das Ende der Zivilisation.«


Copyright © 2015 Das Copyright für die Artikel von Gerhard Wisnewski liegt beim Autor.

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DEUTSCHLAND NACH DEM ZWEITEN WELTKRIEG Noch heute den Siegermächten unterw

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Aug 2015 22:56

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DEUTSCHLAND NACH DEM ZWEITEN WELTKRIEG
Noch heute den Siegermächten unterworfen ?


Die im “Deutschland Vertrag“ (richtiger “General-Vertrag“ auch “Bonner-Vertrag“ genannt)vom 26.05.1952, sowie in den “Pariser-Verträgen“ vom 23.10.1954 festgelegten Bedingungen
für das besetzte Deutsche Volk:
• Fortbestand alliierter Truppen auf westdeutschem Boden;
• Rechtliche Stellung der Besatzungstruppen und deren Finanzierung durch uns Besetzte
(siehe auch Truppenvertrag);
• Bei einem inneren Umsturzversuch, bzw. Aufbegehren gegen die besatzungs- und Zwingherrschaft können die Alliierten “Notstandsbefugnisse“ ausüben, das heißt, die Aufbegehrenden durch die Militärs und Waffengewalt niedermachen; nach General-Vertrag, Artikel 5 können die Militärbefehlshaber der Alliierten nach eigenem Ermessen
Den Notstand erklären.
• Sonderstatus für Berlin;
• Zwang der BRD-Deutschen unter die westalliierte Verteidigungshoheit (Nordatlantikpakt, NATO);
• Sowie weitere, bis heute noch nicht bekannt gemachte geheime Zusatzverträge;
führten am 05.05.1955 zur mehr als eingeschränkten, besser gesagt zur Schein- “Souveränität“
der BRD. In Wahrheit zur jahrzehntelangen Zementierung der deutschen Zerstückelung. Diese Besatzungsteilstaaten dienten nach der Zerstückelung des Deutschen Reiches vor allem zur
Vernebelung der fortgesetzten Besatzungs tatsache gegenüber der deutschen Bevölkerung.
Das am 08.05.1949 vom “Parlamentarischen Rat“, der rechtlich überhaupt nichts mit Deutschland zu tun hat, unter Zwang der Alliierten beschlossene “Grundgesetz (GG)“, das am23.05.1949 in Kraft trat, musste nach Richtlinien der Besatzungsmächte verfasst werden. Auch
wurde es nicht vom deutschen Volk durch Wahlen angenommen und somit bestätigt, sondern lediglich aufgezwungen.
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Vom Bakterium bis zum Menschen - Forscher erstellen Mega-Stammbaum

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Sep 2015 20:34

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http://www.n-tv.de/wissen/Forscher-erst ... 70861.html
Sonntag, 20. September 2015
Vom Bakterium bis zum Menschen - Forscher erstellen Mega-Stammbaum

Alle bekannten Arten von Tieren, Pflanzen, Pilzen und Mikroben bis zum Ursprung zurückverfolgen - vor 25 Jahren gilt dieses gigantische Projekt noch als unmöglich. Ein Forscherteam der Universität Michigan lässt sich davon nicht abschrecken.

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Forscher haben einen Stammbaum für alle bekannten Arten von Tieren, Pflanzen, Pilzen und Mikroben erstellt. Damit lässt sich erstmals die Abstammung und Verwandtschaft aller Arten, die heute einen wissenschaftlichen Namen tragen, bis an den Ursprung des Lebens vor etwa 3,5 Milliarden Jahren zurückverfolgen. Der "Open Tree of Life", zu deutsch "Offener Baum des Lebens", reicht von den urtümlichen Archaebakterien bis zum Menschen und ist im Internet frei verfügbar.
Neue Impulse für die Forschung?

Ein besseres Verständnis der Verwandtschaftsbeziehungen zwischen den Arten sei etwa wichtig, um neue Medikamente zu entwickeln, landwirtschaftliche Erträge zu steigern oder der Herkunft und Verbreitung von Krankheiten wie Aids, Ebola und Grippe nachzuspüren. Der gigantische Stammbaum entstand in jahrelanger Arbeit aus den Daten zahlreicher früherer Studien, die aber immer nur einzelne Äste dieses Baums des Lebens abbildeten.

Die amerikanische Forschergruppe um Cody Hinchliff und Stephen Smith von der Universität Michigan in Ann Arbor in den USA hat nun erstmals die verfügbaren Daten zu diesem Mammutbaum zusammengefügt. Sie stellen ihre Arbeit in der Fachzeitschrift "Proceedings" der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften ("PNAS") vor. "Dies ist der erste ernsthafte Versuch, alle Punkte zu verbinden und zu einem Ganzen zusammenzufügen", erklärt Projektleiterin Karen Cranston von der Duke Universität in Durham, USA. "Betrachten sie es als Version 1.0."
Wissenslücken offenbart
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Der Stammbaum zeige aber nicht nur, was über die verwandtschaftlichen Beziehungen der Arten bekannt ist, betonen die Forscher. Er offenbare ebenso deutlich die zahlreichen Wissenslücken. Um diese Lücken zusehends zu füllen, ist der Stammbaum im Internet frei zugänglich und kann mit zusätzlichen Daten erweitert werden. "Das ist erst der Anfang", sagt auch Smith. "Wir hoffen, dass unsere Veröffentlichung andere Forscher dazu ermutigt, ihre eigenen Ergebnisse hinzuzufügen." Denn eines der größten Probleme bei der Arbeit sei gewesen, dass viele vorhandene Studien und Daten nicht digital verfügbar seien.

Einen Anspruch auf Vollständigkeit stellen Smith und seine Kollegen ohnehin nicht. Schließlich sind nur wenige Prozent der vermutlich zigmillionen Arten, die auf der Erde leben, überhaupt in wissenschaftlichen Datenbanken verzeichnet. "Vor 25 Jahren noch hielt man es für unmöglich, einen so umfassenden Stammbaum zu erstellen", betont Mitautor Douglas Soltis von der Universität Florida. "Der Open Tree of Life ist ein wichtiger Ausgangspunkt für andere Forscher, die ihn in kommenden Jahrzehnten verfeinern und verbessern können."

Quelle: n-tv.de , lda/dpa
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Die Umerziehung des deutschen Volkes

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Okt 2015 10:16

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http://www.kopp-verlag.de/?websale8=kop ... 08&wsdc=no
Die Umerziehung des deutschen Volkes

Nach dem Zweiten Weltkrieg begannen die Westalliierten eine in der Weltgeschichte beispiellose Umerziehung des deutschen Volkes. Mit einem Zulassungssystem hatten sie ein wirksames Mittel in der Hand, eine gigantische Gehirnwäsche zu steuern: »Wir bekämpfen den Charakter der Deutschen. Im angeborenen Bösen der deutschen Denkungsart - der Art des gesamten deutschen Volkstums - ist das Problem der Welt zu finden.«

Die Umerziehung der Deutschen nach 1945 war eines der prägendsten Ereignisse der Nachkriegszeit. Schrenck-Notzing zeigt minutiös auf, wie die Idee der »Reeducation« Deutschlands in den USA politisch zustandekam und wer an ihr maßgeblich beteiligt war. Die Auswirkungen auf die künftige Elite der Bundesrepublik und letztlich auf die spätere Politik dieses Landes werden klar beleuchtet. So tief drang die »Reeducation« in das Bewusstsein der Deutschen ein, dass sie diese später auch ohne amerikanische Anleitung aus eigenem Antrieb fortführten, um alle Volksschichten mit ihren Prinzipien zu durchdringen. Daran hatten die von den Alliierten lizenzierten Zeitungen ebenso ihren Anteil wie Parteien oder Universitäten.
»Dieser Bestseller ist schockierend für den frommen Bundesbürger, ein tiefgründiges Buch, das gelesen, geistig verdaut und überlegt werden sollte […]« Rheinischer Merkur
»Ein Standardwerk, über dessen Unentbehrlichkeit kein Zweifel erlaubt ist.« Welt am Sonntag
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Mosleys-Universum---Folge-5 WISSENSCHAFT DES LEBENS

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Okt 2015 11:23

bild erd und weltgeschichte.jpg
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http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/ ... ---Folge-5
Mosleys-Universum---Folge-5
WISSENSCHAFT DES LEBENS


Video: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/ ... ---Folge-5
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Die Kreuzzüge des Mittelalters

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Okt 2015 16:02

kreuzritter-heer.jpg
kreuzritter-heer.jpg (148.87 KiB) 5433-mal betrachtet

http://www.mittelalter-server.de/Kreuzz ... uzzug.html
Die Kreuzzüge des Mittelalters
Allgemein üblich werden unter "Den Kreuzzügen" nur jene verstanden, welche in das "Heilige Land" gingen.
Neben diesen gab aus aber auch noch eine Vielzahl andere Kreuzzüge, nicht selten mit eben viel Inbrunst und Stärcke.
Deren Ziele allerdings in Großraum Eruopa lagen, als Beispiel seien nur die Friesen und das alte Preussen genannt.
Den Ursprung "Der Kreuzzüge" finden wir wohl in den über Jahrhunderte (612 - 1096) andauernden Zwist mit immer wieder kehrenden Kämpfen zwischen dem Christentum und dem Islam.
Gerüchte besagten damals, das ein Pilger namens Peter, auch im Namen des Stadthalters von Jerusalem, bei Papst Urban die Unterstützung der Christenheit gegen die Türken erbat.

1. Kreuzzug 1096-1099
Ziel : Eroberung Palästinas
Führer : Gottfried von Bouillon
Ergebniss : Einnahme Jerusalems
Aufgerufen : Papst Urban II

An diesem Kreuzzug nahm wohl so ziemlich jeder Teil,
dessen Seele am Rand des Abgrundes stand, denn der Papst
hatte versichert, wer mitzieht, das Kreuz zu predigen, dem sind
alle Sünden erlassen.
Es war also ein bunt gewirbelter Haufen von Menschen, von denen
nur die wenigstens Kriegserfahrung hatten.
Lichtscheues Gesindel, Strauchdiebe und unzüchtiges Weibsvolk
waren in Ihrer Anzahl nicht unerheblich.
was bei den Rittern nicht gerade besondere Begeisterung
hervorbrachte.

2. Kreuzzug 1147-1149
Ziel : nn
Führer : Konrad III
Ergebniss : nn
Aufgerufen : Bernhard von Clairveaux


3. Kreuzzug 1189-1192
Ziel : Eroberung Jerusalems
Führer : Phillip II / Richard I / Friedrich I
Ergebniss : Eroberung der Stadt AKKON
Aufgerufen : NNI

Dieser Kreuzzug untersschied sich von den ersten beiden ganz
erheblich.
Bei den ersten beiden Kreuzzügen nahm Jedermann und Jedefrau,
unabhängig von sozialem Status oder Vermögen teil.
Hier war das anders, es war ein rein militärisches Projekt,
die Teilnahem war limitiert. Von Friedrich Barbarossa ist überliefert,
das er folgende Ansprüche an einen Teilnehmer stellte:

Es durften nur Krieger mitziehen
Er mußte min. drei Mark Vermögen nachweisen * Siehe Währung
Reiter mußten ein eigenes Pferd besitzen!
Alle mußten in den Waffen geübt sein
Er mußte seinen Unterhalt für zwei Jahre bestreiten können

Das war ein ganz erhebliches Vermögen.
Auch wurde für den Kreuzzug strenge Gesetze erlassen, welche zwar
in Art und Weise ähnlich für die beiden ersten Züge existierten,
aber nicht wirklich durchgesetzt und beobachtet wurden,
Das war hier anders.


4. Kreuzzug 1202-1204
Ziel : Zara / Byzanz / Ägypten / Palästina
Führer : Markgraf Bonifaz von Montferrat
Ergebniss : Zerstörung und Einnahme Konstantinopels
Aufgerufen : Papst Inozenz III

Obwohl sich nach dem Aufruf zunächst wenig Interesse
zeigte, fanden sich 1202 ca. 10.000 Menschen in der
damaligen Republik Venedig zusammen.
Kreuzzug gegen Byzanz
Warum eroberten die Kreuzfahrer 1204 Konstantinopel?
Zuvorderst sei angemerkt, das es sich mitnichten um einen Kreuzzug gegen Byzanz handelte.
Das Ziel der Kreuzfahrer war ursprünglich Palästina über Ägypten.
Wohl, das das Heer der Kreuzfahrer sich gegen Byzanz wandte.
Das dies in dieser Form statt fand, hat eine Verkettung von unterschiedlichen Umständen bewirkt.
Unter anderem ein komplexes Gebilde von Politik, Intrigen und Machtinteressen.
Um diese Umstände in ihrer Gänze zu beschreiben, wäre ein Buch notwendig.
Trotzdem wollen wir die wichtigsten Elemente und den Verlauf einmal anleuchten.

Allgemeine Lage der Kreuzzüge Ende des 12. Jh.
Nach gut einem Jahrhundert, das die Kreuzzüge bisher in Anspruch genommen hat, tritt allgemein eine gewisse Unlust ein.
Vorangetrieben werden die Krezuzüge fast nur noch von dem Papsttum, höherem Klerus und von besonders frommen weltlichen Persönlichkeiten.
Verlustreiche und erfolglose Aktionen der vergangenen Kreuzzüge und das Voranschreiten der Ketzerei tragen dazu bei. Die Amträger der römischen Kirche wird ein unchrsitliche Lebenstiel vorgehalten, Gesetzte und Strafen für Verfehlungen von Glaubensträgern ersonnen und das volk klagt mehr und mehr über die Unsitten , denen sich die Amträger der Kirche hingeben.

Unter diesen Vorzeichen rüstet man sich nun für den 4. Kreuzzug.
Venedig
Die Kreuzfahrer, hier die Gesandten drei französischer Grafen, die mit der Verhandlung betraut waren, verhandelten mit Venedig für die Überfahrt.
Nach der Abstimmung der Volksversammlung kam man überein, das Venedig Schiffe für die Überfahrt von

4500 Pferden
9000 Knappen
4500 Rittern
20000 Fussoldaten

leihen würde, so wie für Mensch und Tier Lebensmittel für 9 Monate liefern werde.
Die Vergütung sollte 4 Mark silber für jedes Pferd und zwei Mark Silber für jeden Mann,
zusammen also 85000 Mark Silber betragen.
Das Reiseziel war Ägpten, da man davon Ausging, von hier die besten Möglichkeiten gegen den Feind (Türken) zu haben.


Die Anführerschaft
Nach einigen vergebliche Versuchen einen Anführer für den Kreuzzug zu gewinnen, unter anderem Herzog Odo von Burgund,
gewann man Markgraf Bonifaz von Montferrat für diese Aufgabe, dessen Wahl König Phillp bestätigte.

Byzanz
Zu dieser Zeit, war Alexus III. Kaiser des Byzantinischen Reiches.
Diesen Kaiserstuhl hatter er durch gewaltsame Absetzung seines Bruders Kaiser Isaak errungen, welchen er blenden und mit dessen Sohn, Prinz Alexios Angelos, einkerkern lies.
In der Annhame, das von seinen Verwandten nun keine Gefahr mehr ausging, lies er diese auf freien Fuss setzen.
Prinz Alexios Angelos hingegen trachtete weiterhin nach der Kaiserwürde und schmiedete seine eigenen Pläne.

Der Aufbruch zum 4. Kreuzzug
Zwischen Ostern und Pfingsten 1202 brachen viele Kreuzfahrer nach Venedig auf.
Ein Großteil jedoch wandte sich aus unterschiedlichen Gründen nicht nach Venedig.
Sie schifften sich in Marseille nach Syrien ein.
Eine flandrische Flotte unter Johann von Neele, Burggraf von Brügge nahm den Weg durch die Strasse von Gibralta
und lies sich trotz Versprechen nicht in Venedig sehen.
Auch weitere Seehäfen wurden von manch anderen genutzt.


Die Kreuzfahrer in Venedig
Als nun die Kreuzfahrer unter Monferrat in Venedig eintrafen, lag die Flotte wie verhandelt bereit.
Doch waren es erheblich weniger als geplant, und kaum genug auch nur ein Drittel der Schiffe zu nutzen.
Der Doge Dondolo hingegen lies von dem Preis nicht ab, der verhandelt war.
Den Kreuzfahrern fehlten nun 34000 Mark Silber, um Venedig zu bezahlen.


Zara in Dalmatien
Doch den Venetianern kam dies gerade recht
Bela III. König von Ungarn hatte Venedig die Stadt Zara in Damlatien abgerungen.
Venedig nutzte die Chance die Kreuzfahrer für den fehlenden Betrag zur Eroberung der Stadt zara zu verpflichten.
Trotz des Widerstandes der päpstlichen Kurie und der Drohung des Banns für alle, die sich gegen Zara richteten, willigten die die meisten Kreuzfahrer ein.
Viele jedoch, unter adnerem acuh Montfrat, blieben in Venedig.
Bereits hier begann der Spaltung der Interessen, der Ziele und des Heeres.

Prinz Alexios Angelos, Phillip und Montferrat
Zu diesem Zeitpunkt trafen Gesandte des Prinzen Alexios Angelos in Venedig ein.
Selbiger hatte bereits bei dem Papst um Beistand gegen den Ursopator Alexus III. gebeten.
Jedoch hatte der Papst keine große Lust die Pläne eines Staufers - Verwandten zu begünstigen.
Alxios wandte sich nun an den Hof des neuen deutschen Königs Phillip, dem Gatten seiner Schwester Irene (Maria)
Hier nun wurde die Entscheidung gefasst, das Heer der Kreuzfahrer zur Wiedereinsetzung des byzantinischen Kaisers zu verwenden.
Montferrat befand sich zu dieser Zeit auf dem Weg nach Venedig, der den befreundeten Königshof auf seiner Reise aufsuchte.
Da auch Montferrat ein Verwander des gestürtzten Kaisers Isaak wr, gewan man recht schnell auch Montferat für diese Pläne.


Venedig
Venedig, namentlich auch Dondolo, waren für diese Pläne durchaus offen,
gaben diese doch die Möglicheit, sich für die erlittenen Unbillgikeiten zu revanchieren.


Der Heerzug gegn Zara
Somit starteten die Kreuzfahrer erst einmal gegen ZARA.
Am 10. Oktober 1202 ereichte das Heer von etwa 40.000 Mann Zara,
Am 12. Oktober bot die Stadt bereits die Übergabe an.
Doch erst am 18. November ergab sich die Stadt den Venitianern, welche die Beute mit den Kreuzfahrern teilte.
Man entschied, den Winter in Zara zu verbringen.


Verhandlungen in Zara
Nach etwa zwei Wochen trafe jene aus Venedig, die nicht mit gegen Zara ziehen wollten, unter anderem Montferrat, in Zara ein.
Kurz darauf erschienen die Gesandten Prinz Alexios und König Phillips in Zara.
Man verhandelte nun mit dem Dogen und den übrigen Führern im Namen Phillips, über die Beteiligung des Heeres, Prinz Alexios zu sienem Recht zu verhelfen.
Alexios hingegen versprach als Gegenleistung durch die Abgesandten.

Alexios und das byzantinische Reich werde sich dem römischen Stuhl unterwerfen
dem Heer 200000 Mark Silber zahlen
für den Kreuzzug 10000 Mann auf eigene Kosten stellen
zeit seines Lebens 500 Mann zur Verteidigung des heilgien Ladnes bereit halten

Das Lager war zwie gespalten
Abt Guido und simon von Montfort (welcher unter anderem dazu Beitrug, das Zara nicht bereits am 12. Oktober die Fahne strich, durch persönlichen Einfluss und gutem Zureden der Zaraner) waren gegen den Zug nach Byzanz und gegen den Kampf gegen Christen
Die übrigen Führer und die Venitianer stellten sich auf den Standpunkt, das die Sicherung des Ostreiches eine wichtige strategische Entscheidung sei, zur Gewinnung des Heiligen Landes.


Die Entscheidung
Die Uneinigkeit und die schwierige Situation erkennend, etnschlossen sich
die Venitianer, Montferrat, Balduin von Flandern, Ludwig von Blois und andere, mit König Phillip und Alexios einen entsprechednen Vertrag zu schliessen.
Während dieser Zeit der Verahndlungen verliessen viele Kreuzfahrer Zara, zum einen, um nach Syrien zu ziehen, zum anderen abe rauch, um wieder nach Hause zu fahren.

Abschliessend

Zusammenfassend könne wir feststellen

Es war kein Kreuzzug gegen Byzanz
Nicht alle Beteiligten am Kreuzzug, waren auch an der Heerfahrt gegen Byzanz beteiligt
Die Beweggründe waren nicht religiös



Faktoren
Wir können zsammenfassend annehmen, das die folgenden Faktoren
letztendlich Entscheidend dafür waren, das sich ein Teil des Kreuzfahrerheeres gegen Byzanz / Konstantinopel gewendet hat.
Die Vermutung liegt sehr Nahe, das dies nicht geschehen wäre, wenn diese Konstellation sich anders dargestellt hätte.

Stimmung der Kreuzfaherer
Venedigs Preis
Annahmen über die Teilnehmerzahlen für die verhandlungen mit Venedig
Anführerschaft, Markgraf Bonifaz von Montferrat
Freisetzung des Prinzen Alexios Angelos
Die Zersplittung der Kreuzzügler hinsichtlich des Reiseweges
Zu wenig Geld der in Venedig ankommenden Kreuzfahrer für Venedigs Rechnung
Zara in der Hand der Ungarn
Verwandschaftliche Verhältnisse Alexios / Phillip / Montferrat
Zara wiedersteht trotz ursrpünglicher Absicht bis zum 18. November
Überwinterung der Kreuzfahrer in Zara



Das gesammte Gespinnst ist sicher unvollständig, das hier Beschriebene zeigt aber deutlich die wesentlichen Merkmale für diese Entwicklung auf, auch wenn der Übersichtlichkeit wegen auf viele Details verzichtet wurde.
Sicher könnte mann nun hier noch weiter fortfahren.
Doch der Kern der Sache wurde dargestellt.
Ursachen und
Es gab keinen Kreuzzug gegen Byzanz.



5. Kreuzzug 1218-1229
Ziel : Eroberung Jerusalems
Führer : Friedrich II
Ergebniss : Friedliche Kooexistenz und Zugang zu den Heiligtümern
Aufgerufen : NN

Obwohl Friedrich II von Papst Gregor IX gebannt wurde
weil er den Kreuzzug, zu dem er sich verpflichtet hatte,
wegen Krankheit zwei mal verschob, brach er 1228
nach Jerusalem auf.
Er gewann durch Verhandlung und gute Beziehungen den
Zugang für die Pilger zu den heiligen Städten in
Jerusalem, Bethlehem und Nazareth
und wurde 1229 zum König von Jerusalem gekrönt.(Angabe unsicher)
Er soll sich nur symbolisch selbst die Krone aufgesetzt haben ohne
Anspruch auf den Thron.



6. Kreuzzug 1248-1254
Ziel : gegen Ägypten
Führer : Ludwig IX
Ergebniss : NN
Aufgerufen :


7. Kreuzzug 1270 - nnnn
Ziel : NN
Führer : Ludwig IX
Ergebniss : NN
Aufgerufen : NN


Das Ende der Krezzüge kann man vielleicht mit dem Fall von Rhodos sehen. siehe Unten.
Zeittafel Die Kreuzzüge
JAHR Ereignisse :
853 Papst Leo IV. ruft zur Verteidigung Roms gegen die Sarazenen auf:"Wer in diesem Kampf fällt, dem wird das Himmelreich nicht versagt bleiben." Der spätere Kreuzzugsablass wird hier vorgedacht.
1054 Die Orthodoxe Kirche (Hauptstadt Byzanz) und die Katholische Kirche (Hauptstadt Rom) trennen sich. Papst Urban II nahm später die Kreuzzüge als Anlass (oder: regte deshalb dazu an) die beiden Kirchen wieder zu vereinen.
1055 Die türkischen Seldschuken erobern Bagdad. Dies ist der Auftakt zu einer Reihe von Erfolgen, die sie schliesslich bis nach Jerusalem bringt, was letztendlich Papst Urban (der sie "Perser" nennt) zum Aufruf der christen zum Kreuzzug anregt.
1071 Die Schlacht von Mantzikert wird zum Auslöser für den 1. Kreuzzug.
1095 Papst Urban II. ruft am 27. November zum 1. Kreuzzug gegen den islamischen Orient auf. Es existieren acht verschiedene Berichte von dieser Ansprache des Papstes auf der Synode von Clermont-Ferand.
"Deus vult", Gott will es. Papst Urban II ruft zum Kreuzzug auf: "Wer von euch heute ein Räuber war, der soll nun ein Ritter sein." Der Benediktiner Robert von Reims verfasst den heute bekanntesten Text über diese Ansprache, deren Augenzeuge er ist, im Jahr 1107.
1096 1. Kreuzzug (15.7.1099 Erstürmung Jerusalems) Gottfried von Bouillon führt diesen an. Seine Truppen belagern Jerusalem und nehmen es schließlich ein. Ein fürchterliches Blutbad war die Folge. Die muslimische und jüdische Bevölkerung wird umgebracht. Gründung des christlichen Staates Jerusalems, dessen Beschützer (sein Nachfolger nannte sich schließlich König) Gottfried von Bouillon wurde. 1096-1099
Beginn der Kreuzzüge. .(1. Kreuzzug von Papst Urban II. veranlaßt mit dem Ziel Jerusalem zu erobern und die Macht des türkischen Islam zu stoppen.) Die von dem Araber Mohammed in Mekka 630 begründete Religion des Islams wurde zur Bedrohung für Byzanz. Da sich auch die heiligen Stätten des Christentums in Jerusalem in den Händen der Araber befanden, rief Papst Gregor VII. zum Kreuzzug auf.
1096-1099 Erster Kreuzzug (15.7.1099 Erstürmung Jerusalems)
1147-1149 Zweiter Kreuzzug.
1189-1192 Dritter Kreuzzug.
1202-1204 Vierter Kreuzzug.
1218-1229 Fünfter Kreuzzug.
1248-1254 Sechster Kreuzzug.
1270 Siebenter Kreuzzug. Folge der Kreuzzüge waren die Gründung von Ritterorden (Johanniter und Deutscher Orden).
1147 Bernhard von Clairveaux veranlaßt den 2. Kreuzzug, welcher unter dem Stauferkönig Konrad III stattfindet.
2. Kreuzzug 1147-1149
Sächsische Fürsten führen mit Unterstützung christianisierter Slawen einen Kreuzzug gegen die Obotriten und die Liutizen.
1160 Im Bünnis mit dem Dänenkönig Waldemar I führt der Herzog der Sachsen, Heinrich der Löwe, einen Kreuzzug gegen die Wenden. Die Obotriten (auch: Abodriten) unter ihrem König Niklat werden ihm tributpflichtig.
1187 Das christliche Königreich Jerusalem, geschwächt durch innere Ohnmacht und Thronwirren, wird durch Sultan Saladin eingenommen. Grund für den 3. Kreuzzug.
Schlacht bei Hattin
Am 4. Juli 1187 erlebten hier dei Kreuzfahrer wahrscheinlich ihre größte militärische Niederlage. Zwischen Akko und dem See Genezareth, im Süden der "Hörner von Hattin" trafen hier die Kreuzfahrer auf die Truppen von Saladin. Es sollen 1200 Ritter und 20.000 Soldaten gewesen sein die unter Reimund von Tripolis und König Guido von Jerusalem angetreten waren.
König Guido und der Großmeister der Templer gerieten am Ende der Schlacht in Gefangenschaft. Raimond von Tripolis konnte entfliehen.Rainald de Chattillon wurde nach der Gefangennahme enthauptet. Nur etwa 200 Ritter hatten sich am Ende durch Flucht retten könnne. Durch diese Schlacht ging Jerusalmen wieder verloren. Die Nachricht dieser vernichtenden Niederlage führte letztlich zum dritten Kreuzzug.
1189 3. Kreuzzug.1189-1192
Der dritte Kreuzzug war ein von der Kirche geförderter Kriegszug zur Rückeroberung Jerusalems von den Moslems. Der Kreuzzug wurde von Philipp II. von Frankreich, Richard I. von England und Kaiser Friedrich I (FriedrichBarbarosssa) angeführt und erreichte lediglich die Eroberung der Stadt Akkon durch die Kreuzfahrer. Kaiser Friedrich I kam im Verlauf des Kreuzzuges ums Leben
1202 4. Kreuzzug 1202-1204
1209 Beginn der Kreuzzüge gegen die Albigenser (Katharer in Südfrankreich)
1212 Der Kinderkreuzzug
Ein Merkwürdiges Ereigniss, denn zwischen den beiden Zügen (Deutschland und Frankreich) ist keienrlei Verbindung erkennbar. Laut Stadtchronisten sollen
im Jahr 1212 zwischen 7.000 und 25.000 Kinder,
aber auch Erwachsene, ausgehend von Köln und Lothringen
ins Heilige Land aufgebrochen sein.
Als Anführer wird ein charismatischer Kölner Junge namens Nikolaus(möglicherweise ein junger Adliger)
bzw. in Frankreich ein Junge namens Stephan genannt.

Über den deutschen Kreuzzug liegen eingie glaubwürdige, zeitgenössiche Dokumente vor.
Von Seiten der Geistlichkeit wurde dieses Vorhaben
Berichten zu Folge abgelehnt.
Das Schicksal der Kindern ist unsicher.
Möglich, das ein Teil von ihnen in Marseille, Genua oder Brindisi an Bord von Schiffen gegangen ist,
von den Kapitänen aber als Sklaven verkauft wurden.
Andere wiederum sollen Rom erreicht haben.
Die ablehnenden Haltung der Kirche hat sie wohl zur Aufgabe ihre Vorhabens bewogen.
Einige von ihnen kehrte über die Alpen zurück,
andere blieben als Bedienstete in Italien.
Es gibt leider nur wenige Quellen zu den Kinderkreuzzügen.
Falls sie tatsächlich stattgefunden haben, so setzte
die Legendenbildung möglicherweise schon sehr frühzeitig ein.
Der Rattenfänger von Hameln soll sichdarauf beziehen.
Eine recht ausführliche Darstellung bietet Thomas Ritter, "Im Namen des Herrn"
1217 Kreuzzug gegen Ägypten. 1217-1221
1218 5. Kreuzzug 1218-1229
1228 5. Kreuzzug; Vertrag zwischen Friedrich II. und Sultan al-Kamil: Friedrich II. erfolgreich durch Verhandlungen. 1228-1229
1234 Kreuzzug gegen die Stedinger Friesen (Bauern); Vorwürfe: Teufel in Gestalt eines Bockes/Frosches, Homagium, Unzucht. Dem Erzbischof von Bremen ging es um die Abgaben der Stedinger, die sie ihm aus politischen Gründen verweigerten; Folge: Vernichtung der Aufständischen bei Altenesch, der Rest erkennt die Forderungen an.
1248 6. Kreuzzug unter Ludwig IX , König von Frankreich gegen Ägypten. 1248-1254
1270 7. Kreuzzug; König Ludwig IX von Frankreich.
1291 Akkon, die letzte Festung der Christen im Heiligen Land, fällt. Ende der Kreuzzüge in Palästina.
Das Ende der Kreuzzüge
Das Ende der Kreuzzüge
in das Heilige Land und all ihren Nachwehen kann man vielleicht im Fall der Feste Rhodos sehen.
Nachdem das Heilige Land verloren war,
und 1453 Konstantinopel, die Feste zum Schutz Europas gegen die Türken, in die Hände Mohammed II (Sultan Mehmet 1451 - 1482) fiel, In der Schlacht um Konstantinopel starb auch der letzte Kaiser Byzanz, Konstantin XII, konzentrierten sich die Türken unter anderem auf Rhodos.
Das vielleicht bekannte Dardanellen-Geschütz wurde extra für den Sturm auf Konstantinopel von Mohammed II vor Ort hergestellt.
Das letzte Bollwerck das noch blieb war die Feste Rhodos, wohin sich die Johanniter zurückgezogen hatten.
Abbildung Insel Rhodos, von Gustav Doré, 19. Jh.

Abbildung aus dem 19. Jh, Die Insel Rhodos aus der Vogelperspektive, von Gustav Doré
1480 begann selbiger Mohammed Rhodos zu belagern.
Die Besatzung bestand aus ca. 600 Ordensmitgliedern (Ritter und Bedienstete) so wie 1500 bis 2000 Söldner und Milizen.
Es gab keine Unterstützung von Seiten des Papstes oder der europäischen Herrscher, die waren anderweitig beschäftigt.
Das türkische Heer kam über See mit (unterschiedliche Quellen sprechen von unterschiedlichen Zahlen) 50 bis 160 Schiffen und mit mehr als 70.000 Mann.
Also einem Verhältnis von 1 : 20.
Am 23.05. landeten die Türken, am 24.05. begann der Beschuß der 8 m dicken Befestigungsanlagen und Außenmauern.
Zuerst wurde der St. Nickolaus-Turm zerstört, eine hoch erhobene, gewaltige Gefechtsstellung. Dessen Übereste wurden von den Johannitern dazu genutzt, die bereits stark lädierten und angegriffenen Mauern fast auf ihre doppelte Stärke zu bringen.
Mit dem anhaltendem Beschuss wollte man die Festung sturmreif schießen.
Der Angriff kam von See, Ziel war die Hafenmole.

Abbildung aus dem 19. Jh, Die Sarazenen, von Gustav Doré
Nachdem die Türken an Land waren begegnete Ihnen ein Geschosshagel von Hackenbüchsen, Armbrüsten und Bögen,
Man hatte sie erwartet.
und dann standen dort weniger als 600 Ritter. Der Rückzug der türkischen Streitmacht war eher eine verlustreiche Flucht.
Doch der Beschuss ging weiter, man schätzt, das etwa 1000 Steinkugeln täglich die Festung trafen.
In der Nacht des 18 Juni erfolgte der zweite Sturm durch die Janitscharen.
Doch auch dieser Sturm misslang.
zeigenössische abb. : Sturm auf die Inselfeste Rhodos
Zeitgenössische Abbildung. Sturm auf die Insel Rhodos
In der dritten Juniwoche lag ein großer Mauerabschnitt in Trümmern. (Gerüchte sprechen von Geschossen mit einem Durchmesser von 2 m)
Der dritte Sturmangriff erfolgte in Form eines Großangriffes am 27. Juni auf eben diesen Mauerabschnitt.
Auf einem Mauerturm prangte bereits die Fahne des Islam.
Doch d'Aubusson, bereits von einem Pfeil schwer verwundet, warf sich mit einem duzend Ritter in genau jene Bresche.
Rund ein duzend Ritter in Ihren Rüstungen, hinter Ihnen drei Bannerträger, die Banner wehten im Wind, traten dem übermächtigem Sturm entgegen.
Was auch immer der Grund war, die Todesverachtung, der Kampfeswille der kleinen Schar Johanniter oder der Eindruck von Stärke,
die Türken wendeten sich und traten den fluchtartigen Rückzug an und wurden bis in ihr Lager verfolgt. Man spricht von 3500 gefallenen Türken, doch Verluste gab es auf beiden Seiten.
Die Türken räumten die Insel,
doch sie kamen wieder, nicht unter Mohammed II, dieser starb im Jahr darauf.
Im Juni 1522, mit 700 Schiffen und 200.000 Mann.
Die Festung war erneuert und verstärkt, die Zahl der Verteidiger ca. 500 Ordensmitglieder und 1500 Söldner und Milizen unter dem Großmeister Phillip Billiers de L' Isle Adam.
Die türkische Artillerie war gewachsen, mehr Geschütze und größere Kaliber eröffneten das Feuer.
Anfang September riss eine unterirdisch vorgebrachte Miene 10 m Mauer fort.
Der darauf folgende Angriff wurde erfolgreich zurückgeschlagen.
Am 24. September erfolgte der Sturm auf die Stadt. Die Bastion Aragon fiel.
Nach vielen Stunden des Kampfes stand der Angriff der Türken
und man warf den Angriff unter großen Verlusten (200 Tote und 200 Schwerverletzte) zurück.
Um Weihnachten (21.12 ?) bot Sultan Selimahn dem Großmeister von Rhodos einen ehrenvollen Frieden und Abzug und versprach sogar Schiffe zu stellen.
Es waren noch 180 Ritter, die in voller Rüstung und hoch zu Pferd Rhodos verliessen.

Die Aufforderung der Franziskaner (Minoriten) an den Papst, angesichts dieser Bedrohung, einen neuen Kreuzzug auszurufen und dafür
von jedem Kloster und jedem seiner Kirchspiele einen Mann abzustellen (was immerhin eine Streitmacht von einer halben Million Mann ergeben hätte)
wurde seitens des Papstes nicht beachtet.
Karl V : "Nichts ging in der Welt glanzvoller verloren wie Rhodos".....
Hieran hatt sich wohl auch der Untergang des Rittertums abgezeichtnet,
ein neues Zeitalter hatte von der Welt Besitz ergriffen... Links zum Thema
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1.01 Das Deutsche Mittelalter
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1.01 Auswirkungen der Kreuzzuege
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1.01 Ausgewählte Mittelalterseiten
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1.01 Das Deutsche Mittelalter
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1.01 INFORMATIONSTEXT: DIE KREUZZüGE (HEILIGE KRIEGE)
Wochenthema: Leben im Mittelalter Informationstext: Die Kreuzzüge (Heilige Kriege) Die katholische Kirche wandte sich im Jahre 1095 an alle Ritter, sie sollten den christlichen Glauben verteidigen. Der damalige Papst Urban II. rief zum Kreuzzug auf.
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Die Folgen der Kreuzzüge height= 302 > Was sind die Auswirkungen der Kreuzüge? Das von den Kreuzfahrern geschwächte Byzanz kann seine bisherige Pufferfunktion gegen den Islam nicht aufrechterhalten: 1329 erobern die osmanischen Türken Nikäa und weit
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1.01 Auszug aus: Régine Pernoud: Die Kreuzzüge in Augenzeugenberichten Düsseldorf 1965 S
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1.01 VHS RECKENBERG-EMS: DIE KREUZZüGE
G0CA102 Rheda-Wiedenbrück Die Kreuzzüge Exkursion zum Diözesanmuseum MainzDie Eroberung Jerusalems, der Heiligen Stadt des Judentums, der Christenheit und des Islam durch die osmanischen Seldschuken im Jahr 1078 war der Auslöser für den 1. Kreuzzu
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1.01 lehnswesen de kirche im mittelalter
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http://www.lehnswesen.de/page/html_kirche.html
1.01 Bugenhagen
Folgen der Kreuzzüge Nachdem 1291 islamische Streitkräfte Akkon eingenommen hatten und das letzte christliche Bollwerk im Heiligen Land gefallen war, endete die Zeit der Kreuzzüge. Nur wenige in Europa bedauerten das, denn schließlich brachte der K
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1.01 Deutscher Bildungsserver: Die Kreuzzüge
Scheme=URL http://www gzg fn bw schule de/lexikon/indexGeschichte htm
http://www.bildungsserver.de/Ressourcen/316
1.01 DONJON.DE
A:hover {color: #000000; font-family: Calligraph421 BT; font-style: italic} Die Kreuzzüge Auf den folgenden Seiten werde ich die Kreuzzüge beschreiben. Was gar nicht so einfach ist, da ich nicht selbst dabei gewesen bin. Daher greif
http://www.donjon.de/
0.5 Rittertum und Burgenbau
Alles rund um Burgen vom Burgenbau dem Alltag bei Krieg und Frieden bis zur Burg zum Asschneiden
http://www.ritterburgen.de/page2.html
0.5 MITTELALTER LITERATURGESCHICHTE SPICKZETTEL
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http://virtuelleschuledeutsch.at/litera ... e_text.htm
0.5 MITTELALTER LITERATURGESCHICHTE SPICKZETTEL
Keine Angaben
http://deutsch.pi-noe.ac.at/literatur1/ ... e_text.htm
0.5 Mittelalter / 10 14 Jahrhundert &Übersicht
Die Wissenseite rund um Literatur Musik sowie Persönliches vom Musiker und Lehrer Martin Schlu
http://www.martinschlu.de/kulturgeschic ... /start.htm
0.5 DENDLON - DIE KREUZZ&UUML;GE
Eine kurze Geschichte der Kreuzzüge ins Heilige Land / A short history of the crusades (1095-1291) Update: 06.05.2004/May, 6 2004
http://www.dendlon.de/Kreuzzug.html
0.5 Die Kreuzzüge
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http://www.amistades.de/1000JSite/left_ ... uzzuge.htm
0.5 MITTELALTER LITERATURGESCHICHTE SPICKZETTEL
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http://www.virtuelleschuledeutsch.at/li ... e_text.htm
0.5 Mittelalter Zeit Tretet ein ins Mittelalter und ins Hexenreich
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0.5 DIE KREUZZüGE
Die Seiten werden überarbeitet >
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0.5 Die Kreuzzüge
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0.5 Kulturregister Zeittafel Mittelalter
Die Wissenseite rund um Literatur Musik sowie Persönliches vom Musiker und Lehrer Martin Schlu
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0.5 Ritter im Mittelalter /Graf Friedrich von Isenberg
07 November 1225: Graf Friedrich von Isenberg erschlägt seinen Vetter Erzbischof Engelbert von Berg Eine Studie der historisch belegten Tat damals im Ruhrgebiet und seine Folgen
http://www.die-isenburg.de.vu/
0.5 Richard Löwenherz
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0.5 ZDF de Literatur rund ums Mittelalter
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0.5 Die Templer
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0.5 ZDF de Europa im Mittelalter
Die Zeit der Ritter und Burgen Minnedichter und Kreuzzüge gilt als dunkel und rückständig und wird heute wieder mythisch verklärt Doch wie lebten Mönche und Burgherren? Wie entwickelten sich Architektur Technik und Geldwesen? Ein Überblick mit vielen Bildern und interaktiven Elementen
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,2106049,00.html
0.5 Ritter im Mittelalter Die Blinde Kuh
Mittelalterseiten für Kinder Wer waren die Ritter wo lebten sie und wie wurde man zum Ritter?
http://www.blinde-kuh.de/ritter/
0.5 Zeitrahmen fuer das Deutsche Mittelalter
Zeitablauf mit Personen und Geschehnissen
http://www.tu-harburg.de/~vbp/docs/zeitrahmen.html
0.5 KIRCHEN UND SOZIALGESCHICHTE
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0.5 UB Freiburg | Semesterapparate WS 2001 / 2002 | 102
Keine Angaben
http://www.ub.uni-freiburg.de/ls/semapp ... 2/102.html
0.5 Die Stedinger
Die Mittelaltergruppe der Stedinger informiert
http://www.andurg.kn-bremen.de/stedinger/
0.5 Arme Ritterschaft Christi vom Salomonischen Tempel - Die Templer
Informationen über den historischen Orden der Tempelritter
http://www.die-templer.de/
0.5 lehnswesen de stadt im mittelalter
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0.5 Seminararbeit Janotta Web
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http://www.sbg.ac.at/ges/people/janotta ... rbild.html
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http://members.aol.com/Soeren123/ma/index.htm
0.5 Bruderschaft des roten Drachen Straubing Interessensgemeinschaft Mittelalter
Wir die Ritter Edeldamen und Gaukler der Bruderschaft des roten Drachen haben uns auf das Banner geschrieben das Lagerleben im Mittelalter darzustellen und nachzuleben
http://www.bruderschaftdesrotendrachen.de
0.5 Alchemie und Mittelalter für das kleine Volk und die Altvorderen Magnus von Braunstein online
Alchemie und Mittelalter für das kleine Volk und die Altvorderen Magnus von Braunstein stellt sich vor *** Informationen für Veranstalter Bilder Berichte Alchemie Mittelalterlinks u v m
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0.5 Die Wartburg Wege der Mythenbildung
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0.5 Hausarbeiten de: Das Hochmittelalter Anderes Seminararbeiten Diplomarbeiten Magisterarbeiten Referate Hausarbeit Referat Diplomarbeit oder Magisterarbeit veröffentlichen
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Endlich bewiesen: Cheops war nicht der Bauherr der Großen Pyramide von Giz

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Nov 2015 11:57

Endlich bewiesen.jpg

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01.11.2015


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Endlich bewiesen: Cheops war nicht der Bauherr der Großen Pyramide von Gizeh
Stefan Erdmann

Vor Kurzem ist ein hochinteressanter Artikel über die mysteriösen Fundumstände und die Original-Dokumente von Howard Vyse aus dem Britischen Museum in London von der Journalistin Katrine Eichberger bei Kopp-Online erschienen. Im Rahmen des um unsere Forschungen entstandenen Cheops-Skandals habe ich mich über ein Jahr hinweg noch einmal mit den mysteriösen Hintergründen rund um Howard Vyse und die berühmte Cheops-Kartusche beschäftigt. Die Untersuchung wurde immer mehr zu einem wahren Kriminalfall mit Happy End – aber nicht für Howard Vyse, die ägyptische Antikenverwaltung und Zahi Hawass!



Die Angst der Ägyptologen vor der Untersuchung der Kartusche …



Wie ich, gemeinsam mit meinem Forscherkollegen Dr. Dominique Görlitz, in unserem gemeinsamen Werk Das Cheops Projekt aufzeigen konnten, war die umstrittene Cheops-Kartusche in der obersten Entlastungskammer und die Unterstellung von Dr. Hawass, sie sei bei unserer Untersuchung 2003 beschädigt worden, der Auslöser für den sogenannten »Cheops-Skandal«.



Unter Entlastungskammern versteht man die fünf Kammern über der sogenannten Königskammer. Die Entlastungskammern waren für den allgemeinen Besucherverkehr in den letzten Jahrzehnten nie zugänglich, was vornehmlich mit Sicherheitsaspekten und den überaus beschwerlichen Zugangsmöglichkeiten zusammenhängt.



Mit dem Ausdruck Hieroglyphenkartusche, auch Pharaonen- oder Königskartusche, bezeichnet man die in der ägyptischen Hieroglyphenschrift benutzte ovale Seilschleife, welche den Namen des Pharaos – in diesem Fall Chufu/Cheops − gleichsam schützend umgibt. (siehe Abb. 3 und 4)



Abb. 1: Querschnitt der Entlastungskammer über der Königskammer.



Seit fast 200 Jahren streiten sich die Gelehrten, ob diese Kartusche echt ist, oder ob Howard Vyse und seine Mitarbeiter die Bemalungen selbst angebracht haben, um sich einen Platz in den Geschichtsbüchern zu sichern.



Für die allermeisten Ägyptologen steht unumstößlich fest, dass das Graffito authentisch ist, und dass es belege, Cheops sei der Bauherr der großen Pyramide von Gizeh gewesen. Diese Kartusche mit dem Namen des Pharaos ist als vermeintlich definitiver Beweis für die Bauherrenschaft des Cheops quasi der »Heilige Gral« der Ägyptologen.



Vorab sollte aber noch einmal betont werden, dass die Frage nach der Authentizität der Cheops-Kartusche zu Beginn des gemeinsamen Projekts von Dominique Görlitz und mir gar nicht im Zentrum unseres Interesses stand, sondern erst im Verlauf der erwähnten Affäre für uns immer mehr an Bedeutung gewann. Es wurde immerhin sehr schnell deutlich, dass wir mit unserer nicht geplanten Probenentnahme einer Bemalung in der obersten Entlastungskammer 2013 in ein Wespennest gestoßen hatten.



Allgemein ‒ und zu Unrecht ‒ wurde ja davon ausgegangen, wir hätten die Kartusche beprobt, und das nun folgende »Wutgeheul« der Ägyptologen, insbesondere in Kairo, klang viel zu schrill und hysterisch, um lediglich als Ausdruck moralischer Entrüstung gelten zu können. Vielmehr schien man dort ‒ das war zumindest unser persönlicher Eindruck ‒ geradezu Angst vor einer unabhängigen Untersuchung und der Veröffentlichung ihrer Ergebnisse zu haben.



Einerseits ließen die offiziellen Stellen am Nil, darunter auch das DAI (Deutsches Archäologisches Institut in Kairo) umgehend verlautbaren, dass man unsere Untersuchungsergebnisse nicht anerkennen werde, denn u.a. seien wir ja keine Fachleute. Auf der anderen Seite gab man sich aber unter Ausschluss der Öffentlichkeit größte Mühe, an die Ergebnisse unserer Untersuchung zu gelangen.



So wurde z.B. sogar die Konzernzentrale des beauftragten Labors in Genf aufgefordert, einen Bericht zu den Untersuchungsergebnissen abzugeben. Woher kommt dieses erstaunliche Interesse an den Forschungsresultaten? Haben die Antikenverwaltung und möglicherweise auch das DAI in Kairo irgendetwas zu befürchten? Unsere sensationellen Entdeckungen in der Königskammer waren die eine Seite der Medaille. Es hatte immer mehr den Anschein, dass die offiziellen Stellen in Kairo Angst vor Ergebnisse hatten, welche die berühmte Cheops-Kartusche betraf.

Dr. Dominique Görlitz und Stefan Erdmann bei ihren Untersuchungen auf dem Gizeh Plateau.

In den vergangenen Jahren habe ich mich immer wieder gefragt, warum die Ägypter die umstrittene Bemalung nie mit naturwissenschaftlichen Methoden untersucht haben, die hieb- und stichfeste Ergebnisse für den Bauherren Cheops liefern. Verfechter des derzeitigen Status quo zur Königskartusche wenden diesbezüglich gerne ein, eine Untersuchung, z.B. mit der Radiocarbon-Methode (C14-Methode), könne zu keinem Ergebnis führen, da die alten Farbpartikel aus anorganischem Eisenoxid bestehen und somit nicht chronologisch datierbar seien.



Im Grundsatz ist dieser Einwand ja nicht unberechtigt, aber tatsächlich liegt der Fall hier doch etwas anders. Immerhin besteht aus meiner nachfolgend dargelegten Sicht der dringende Verdacht, dass Howard Vyse und seine Mitstreiter die Kartuschen und Graffiti, die sie offensichtlich nach der Öffnung der Kammern vorgefunden haben »aufgefrischt«, d.h. teilweise verändert haben. Wenn dies aber so war, dann weist das Grafitto natürlich auch zwei unterschiedliche Farbtypen auf: die originale altägyptische Farbe, die nicht datierbar ist, aber auch eine neue (ca. 200 Jahre alte Farbe), die möglicherweise doch datierbar sein könnte!



Diese Möglichkeit muss auch den Ägyptologen in Kairo bewusst sein. Ist dies möglicherweise der Grund dafür, dass die Kartusche in der Amtszeit von Hawass heimlich ‒ und illegal! ‒ erprobt wurde?



Die Antikenbehörde ist hier in der Pflicht, für endgültige Aufklärung zu sorgen. Tut sie das nicht, erhärtet sich der Verdacht, dass in dieser Angelegenheit irgendetwas verschleiert werden soll. Dass zentrale Personen der Antikenverwaltung, u.a. Zahi Hawass, in diesen Skandal verwickelt sind, ist wohl mehr als anzunehmen, und angesichts der in Ägypten herrschenden Verhältnisse ist wohl auch davon auszugehen, dass eine finanziell potente »dritte Partei« in die Vorgänge verwickelt sein muss.



Meine Untersuchungen und Recherchen der Jahre 2014 und 2015 haben neue Erkenntnisse erbracht, die den Fälschungs-Verdacht sogar noch erhärten und nahelegen, dass hier tatsächlich ganz bewusst etwas verschleiert wird – insbesondere von Dr. Hawass und seinen Helfern aus höchsten staatlichen Ebenen.



Worum geht es bei dem Kartuschen-Streit wirklich?



Wie gesagt: Für die Ägyptologen ist die Präsenz des Königsnamens von Cheops (die griechische Bezeichnung des Herodot für Chufu) in einer der Entlastungskammern der unwiderlegbare Beweis, dass Cheops der Bauherr der Cheops-Pyramide war, denn diese Kammern, die Howard Vyse im Jahre 1837 gewaltsam geöffnet hat, waren zuvor für niemand zugänglich. Das heißt, dass alle darin gefundenen Bemalungen und Königsnamen – einschließlich des Namens »Cheops« – eigentlich schon beim Bau der Pyramide dort angebracht worden sein müssen.



Kritiker behaupten aber seit Jahrzehnten, dass Howard Vyse und seine Mitstreiter die Bemalungen und Königsnamen selbst angebracht haben oder zumindest entscheidende Manipulationen vorgenommen haben, um mit ihren »Entdeckungen« in die Geschichtsbücher einzugehen.



Es geht nur um eine Silbe …



Abb. 3: zeigt die Cheops (Ch-u-f-u)-Kartusche, wie man Sie heute in der 5. Entlastungskammer der Großen Pyramide vorfindet, bestehend aus vier Symbolen (Silben). Die ganz rechte Silbe in der ovalen Kartusche ist ein Kreis mit drei Strichen und bedeutet »Ch«.



Nach unserem aktuellen Forschungsstand fanden Howard Vyse und seine Mitstreiter nach ihrer gewaltsamen Öffnung der Kammern bereits Bemalungen und Kartuschen vor, die von ihnen dann teilweise verändert wurden. Eine davon ‒ und sicherlich die wichtigste ‒ ist die Cheops-Kartusche. Ursprünglich befand sich offenbar ein anderer Name an der Wand der obersten Kammer. Die Beweise dafür sind erdrückend.

Abb. 4: Möglicherweise fanden Vyse und seine Leute eine dieser beiden Kartuschen vor. Dann würde der Name aber gar nicht Ch-u-f-u (Cheops) heißen sondern Ra-u-f-u.



Was geschah tatsächlich Anfang des 19. Jahrhunderts?



Die Geschichte der sogenannten »Königs-Kartusche« begann im Jahre 1835, als Colonel Richard Howard Vyse (1784-1853) zum ersten Mal das Gizeh-Plateau erreichte. Vysesʼ Interesse und Forscherdrang waren vor allem aus dem Wunsch entstanden, eine bedeutende Entdeckung rund um die Große Pyramide zu machen.



Angestachelt wurde Vyses Ehrgeiz vermutlich auch durch die Forschungen des Italieners Giovanni Caviglia, der damals bereits seit einiger Zeit nach verborgenen Kammern in den Pyramiden suchte. Vyse war offensichtlich besessen von der Aussicht auf Prestige und Ruhm.



Schließlich kam es zum Zerwürfnis der beiden Forscher und kurz darauf zu Vyses sensationellen Entdeckungen in den Entlastungskammern, darunter besagte Bemalungen und Königs-Kartuschen, einschließlich der »Cheops-Kartusche«.

Abb. 5: Richard William Howard Vyse (1784-1853)

Durch unsere weiterführenden Untersuchungen 2014/2015 konnten wir erstmals neue Hinweise und Beweise vorlegen, die nachhaltig belegen, dass die Umstände der Entdeckungen von Howard Vyse und Jr. Hill mehr als dubios sind, und dass sich daraus letztlich kein Beweis für Cheops als Bauherren der Großen Pyramide ableiten lässt.

Durch die Nachforschungen der Journalistin Katrine Eichberger konnten wir Einblick in die Original-Dokumente erhalten, die Vyse und Hill im Jahre 1837 in London eingereicht haben.

Schon aus der Überprüfung dieser Unterlagen haben sich Ungereimtheiten ergeben, insbesondere im Falle der Dokumente zur Cheops-Kartusche, deren Skizze beispielsweise nicht durch Zeugen beglaubigt wurde, wie es bei allen anderen Bemalungen und Kartuschen aus den drei unteren Kammern der Fall ist. Nicht einmal Howard Vyse selbst hat das Dokument mit der Nachzeichnung der berühmten Cheops-Kartusche signiert.

Bei näheren Untersuchungen stellte sich auch heraus, dass es offensichtlich zu nachträglichen »Korrekturen« an der Cheops-Kartusche gekommen ist.

Zusätzlich konnten wir mit Hilfe der Nachforschungen von Scott Chreighton feststellen, dass sogar im persönlichen Tagebuch von Howard Vyse schwerwiegende Hinweise zu finden sind, die eine nachträgliche Fälschung nahelegen. Scott Creighton hatte das Tagebuch von Howard Vyse ausfindig gemacht und 2014 darüber einen ausführlichen Artikel geschrieben.

Hinzu kommt ein Dokument, in welchem der Nachfahre eines Zeitzeugen aus England, Humphries Brewer, Angaben zu den damaligen Vorgängen in Ägypten macht. Brewer ging als Ingenieur nach Kairo und hat später unter Howard Vyse gearbeitet. Dann wurde er gefeuert, weil er einen Streit mit Hill (und einem Herrn Raven) hatte. Brewer erklärte, er habe gesehen, wie verblichene Zeichen mit roter Farbe übermalt und neue hinzugefügt wurden.

Abb. 6: Hier ein Ausschnitt aus dem Tagebuch von Howard Vyse. An dieser Stelle rätselt Vyse darüber, wie die Cheops-Kartusche aussehen muss. Warum rätselt er, wenn er doch die Kartusche richtig vorgefunden hat?



Abb. 7: Hier ein Ausschnitt aus der Kartusche, die Howard Vyse in seinem Tagebuch als Fund notiert hat. In dem Siebsymbol sind nur zwei Striche sichtbar. Später hat dann Hill für ihn die Kopie der »vorgefundenen« Kartusche falsch mit drei Strichen im Britischen Museum eingereicht. Unter dieser Zeichnung notiert Vyse: »Die Kartusche in Campbells Kammer«. Quelle: Scott Chreighton.



Und die Konsequenzen?



Diese vier, hier kurz angerissenen Punkte skizzieren wesentliche Aspekte unserer intensiven Untersuchung, und werden in unserem neuen Buch detailliert vorgestellt.



Das Ergebnis dieser Untersuchung erschüttert nicht nur den Nachruhm des Howard Vyse und die überkommene Lehrmeinung, Cheops Bauherrenschaft der Großen Pyramide sei zweifelsfrei erwiesen, sondern auch die Position des Dr. Zahi Hawass und der ägyptischen Antikenverwaltung. Offenkundig hatte man auch dort schon länger vermutet, dass die Cheops-Kartusche ge- bzw. verfälscht sein könnte.



Dies ist der einzige plausible Grund, warum – offensichtlich von höchster Stelle in der Amtszeit von Zahi Hawass – einer illegalen Beprobung und Analyse der Kartusche unter Ausschluss der Fachwelt zugestimmt wurde. Warum deren Ergebnisse bis heute nicht offiziell veröffentlicht wurden, kann man sich unschwer denken.



Der Versuch der Antikenverwaltung und von Zahi Hawass, Dr. Görlitz und mir diese illegale Beprobung in die Schuhe zu schieben, wofür wir in Ägypten auch noch zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt wurden, war also letztlich »ein Schuss«, der »nach hinten losging«. Erst er lieferte uns den Grund für unsere Recherchen. Ansonsten wären wir niemals so umfassend den Manipulationen des Howard Vye nachgegangen ‒ und auch nicht auf jene der Verantwortlichen für die Altertümer des Gizeh-Plateaus aufmerksam geworden. Und wir hätten auch nicht, wie es uns heute möglich ist, mit Sicherheit sagen können: Die Frage, wer die Große Pyramide erbauen ließ, ist wieder völlig offen! Cheops muss keineswegs ihr Bauherr gewesen sein. Aber wenn es nicht Cheops war, wer dann? Und wie alt ist die Große Pyramide wirklich?

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Bildnachweis: Anton Kudelin / Shutterstock, Stefan Erdmann

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.
Leser-Kommentare (2) zu diesem Artikel
01.11.2015 | 11:38
AS

@StefanK Haben Sie Quellen für Ihre Angabe?

01.11.2015 | 11:24
StefanK

14.828 Jahre
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Mollig, schlau oder blau ? - Wo die Evolution den Menschen hinführt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Nov 2015 20:03

Wo die Evolution den Menschen hinführt.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Wo-die-Evolut ... 41866.html
Montag, 30. November 2015
Mollig, schlau oder blau ? - Wo die Evolution den Menschen hinführt

Von Kai Stoppel

Die Evolution macht Baumbewohner zu Weltraumfahrern: Aber wird sie auch das künftige Schicksal der Menschen beeinflussen? Die Forscher sind sich darüber uneins. Ja, sagen die einen, nein, die anderen. Beide Seiten haben gute Argumente.

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Die Menschheit entwickelt sich weiter, das ist unübersehbar - die Städte wachsen, die Technologie ist auf der Überholspur. Erdgeschichtlich betrachtet, geschieht dies alles in einem rasend schnellen Tempo: Während unsere Vorfahren vor ein paar Millionen Jahren noch durch die Baumwipfel hüpften, trägt der moderne Homo sapiens einige Generationen später Schlips und Anzug im Konferenzsaal eines gläsernen Hochhauses in Frankfurt am Main.

Warum das so kam, hat Charles Darwin in seinem Werk "Die Entstehung der Arten" beschrieben: Die Evolution hat die Baumbewohner zum modernen Menschen geformt. Innerlich wie äußerlich machten unsere affenartigen Vorfahren mit der Zeit eine erstaunliche Wandlung durch. Werden wir uns in Zukunft weiter verändern? Die Forscher sind sich bei dieser Frage uneins. Man erhält - je nachdem, wen man fragt - zwei verschiedene Antworten:

Nein: Die menschliche Evolution ist am Ende
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Seit der Mensch zu dem wurde, was er heute ist, sind tausende von Jahren vergangen. In dieser Zeit haben sich nicht nur die Umweltbedingungen und Ernährungsgewohnheiten mehrfach verändert, ... ... sondern parallel dazu auch der Mensch selbst, der übrigens als Art die einzige Überlebende der Gattung Homo ist. Diese Tatsache zeugt von einer guten Anpassungsfähigkeit der Gattung Mensch. Blinddarm, Mandeln, Steißbein Unnötige Körperteile des Menschen

Die Mechanismen der Evolution greifen beim Menschen nicht mehr, glauben einige Wissenschaftler. Ein Grund: Wir sind einfach zu viele. "In einer Population, die so groß ist wie unsere, ist es unwahrscheinlich, dass wir irgendwelche evolutionären Neuheiten hervorbringen", sagte der Paläoanthropologe Ian Tattersall vom American Museum of Natural History dem Magazin "Scientific American". Warum? Um etwa den aufrechten Gang zu entwickeln, so die Argumentation, mussten entsprechende Mutationen des Erbgutes - wie etwa die richtige Ausrichtung der Wirbelsäule - innerhalb einer kleinen Gruppe über Generationen weitergegeben werden. In Gesellschaften wie der unseren, in dem der Genpool durch vielzählige Kreuzungen ständig durchgemischt wird, ist es eher unwahrscheinlich, dass sich ganz spezielle Merkmale oder genetische Besonderheiten etablieren.

Dazu kommt der Wegfall eines anderen wichtigen Aspekts von Darwins Evolutionstheorie, wie der britische Genetiker Steve Jones jüngst bei einer Vorlesung am Londoner Gresham College erläuterte: der natürlichen Auslese. Diese besagt, dass sich bestimmte körperliche oder geistige Merkmale einer Art - wie etwa der aufrechte Gang - dann ausbilden und verstärken, wenn sie den Individuen dabei helfen, zu überleben und Nachkommen zu zeugen. Alle Exemplare, die bei denen diese Merkmale nicht oder nicht stark genug ausgeprägt sind, sterben - und haben somit keine Nachkommen, an die sie ihre Gene weitergeben können.

Doch dieser Mechanismus funktioniert beim modernen Menschen nicht mehr, wie Jones anhand einer Statistik verdeutlicht: Vor etwas mehr als 400 Jahren hatten in England und Wales geborene Kinder nur eine rund 35-prozentige Chance, das Erwachsenenalter zu erreichen und Nachkommen zu zeugen. Heutzutage reifen jedoch 99 Prozent aller Neugeborenen zu Erwachsenen heran. Auch in anderen Teilen der Welt nimmt die Sterblichkeit im Kindesalter immer weiter ab. Sprich: Egal, welches Erbgut ein Mensch heutzutage aufweist - er wird sich höchstwahrscheinlich vermehren können. "Die natürliche Auslese hat den Großteil ihrer Kraft eingebüßt", so Jones.
Menschen werden sich weiter verändern
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Mal ganz animalisch: Sterben für einen Quickie Mal ganz animalisch: Sterben für einen Quickie Mal ganz animalisch: Sterben für einen Quickie Mal ganz animalisch: Sterben für einen Quickie Mal ganz animalisch Sterben für einen Quickie

Die Evolution beim Menschen setzt sich fort, glauben hingegen andere Wissenschaftler. Eine Studie aus den USA etwa behauptet, dass Frauen in Zukunft kleiner und stämmiger werden könnten. Die Forscher um den Evolutionsbiologen Stephen Stearns von der Yale University wollen herausgefunden haben, dass kleinere, etwas molligere Frauen mehr Kinder haben als andere. Ihre Gene fänden in den folgenden Generationen daher eine immer größere Verbreitung und Frauen würden insgesamt durchschnittlich kleiner und molliger.

An eine evolutionäre Fortentwicklung besonders auf geistiger Ebene glaubt Geoffrey Miller, US-amerikanischer Experte für evolutionäre Psychologie. Miller ist überzeugt, dass die Menschen immer kreativer und intelligenter werden. Seine Annahme: "Die erstaunlichen Fähigkeiten des menschlichen Geistes sind wie ein Pfauenschwanz: Sie sind Instrumente der Brautwerbung, entstanden, um Sexualpartner zu beeindrucken und zu unterhalten", schrieb Geoffrey in einem Beitrag für die "New York Times". Das heißt, Frauen bevorzugen Männer mit besonders hoher Intelligenz und Kreativität unter anderem deshalb, weil diese schlichtweg unterhaltsamer sind. Umgekehrt gilt dies natürlich auch. In der Folge hat sich entsprechendes Erbgut in der Nachkommenschaft festgesetzt und durch weitere Auswahlprozesse verstärkt.

Aber auch körperlich könnte sich der Mensch fortentwickeln, glaubt Miller. Das liege vor allem an den zunehmenden Möglichkeiten der Biotechnologie: "Eltern werden sich aussuchen können, welches Spermium welche Eizelle befruchten soll", sagte Miller dem "National Geographic". Auf diese Weise werde es zu einer "künstlichen Auslese" kommen, welche die natürliche Auslese Darwins über den Haufen wirft. Der Effekt von beiden Arten der Auslese ist jedoch ähnlich. Er ruft eine sichtbare Veränderung der Menschheit hervor: "Es wird womöglich einen Anstieg der durchschnittlichen physischen Attraktivität und Gesundheit geben", glaubt Miller.

Auch andere Wissenschaftler sehen vor allem die zunehmenden Möglichkeiten der Biotechnologie als Ursache einer weiteren Veränderung des Menschen. So etwa S. Jay Olshansky, "Biodemograf" an der University of Illinois in Chicago. Wie das aussehen könnte? "Das erste, was wir tun werden, ist, das Gepäck loszuwerden, das die Evolution uns hinterlassen hat - so werden Erbkrankheiten und die Gebrechen, die uns das Altern unseres Körpers beschert, wohl unsere ersten Ziele sein", sagte er der Zeitschrift "Scientific American". Der Mensch der Zukunft würde also vermutlich immer jung bleiben - und seltener erkranken.
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Andere Forscher glauben an eine evolutionäre Entwicklung, wenn die Menschheit zu anderen Planeten aufbricht - und sich dort niederlässt. Denn diese würde wieder zu einer Isolation kleinerer Gruppen von Menschen führen, innerhalb derer sich genetische Besonderheit über mehrere Generationen wieder stärker ausbilden könnten. Ein Beispiel für diesen Mechanismus ist die Familie Fugate - auch bekannt als die "Blauen Fugates", die im 19. Jahrhundert im US-Staat Kentucky siedelte. Aufgrund ihrer isolierten Lage und des kleinen Genpools verbreitete sich ein genetischer Defekt unter ihren Nachkommen, der zu einer speziellen Blut-Erkrankung führte und die Haut der Betroffenen blau färbte. Nach einer Weile hatten viele ihrer Nachkommen eine bläulich gefärbte Haut.

Aber die wohl treffendste Prognose, ob die Menschheit sich evolutionär weiterentwickelt oder nicht, hat Yohannes Haile-Selassie abgegeben: "Die Evolution hat ihre eigenen Wege", so der äthiopische Paläoanthropologe. "Niemand kann sie mit Sicherheit vorhersagen."
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ERD und WELTGESCHICHTE - Die-Entstehung-der-Erde:Gold-aus-dem-All

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Feb 2016 17:12

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http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/ ... us-dem-All
ERD und WELTGESCHICHTE - Die-Entstehung-der-Erde:Gold-aus-dem-All

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Forscher enträtseln Route - Hier überquerte Hannibal die Alpen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Mai 2016 16:03

Hier überquerte Hannibal die Alpen.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Hier-ueberque ... 97296.html
Montag, 02. Mai 2016
Forscher enträtseln Route - Hier überquerte Hannibal die Alpen

Seit Jahrtausenden fasziniert der Herrscher Hannibal die Menschen. Er leistet Übermenschliches und läuft samt Heer und Elefanten über die Alpen. Bisher ist nicht klar an welcher Stelle. Doch nun haben Forscher Spuren von Pferdemist entdeckt, die den Weg weisen.

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Wohl kaum ein antiker Kriegsschachzug fasziniert die Menschheit heute noch so wie Hannibals Alpen-Überquerung. Mit mehreren Tausend Soldaten und Pferden sowie 37 Elefanten soll der Feldherr um 218 vor Christus ins heutige Italien marschiert sein. Dort kämpfte der karthagische Heerführer dann mehrere Jahre lang gegen Rom und musste sich am Ende geschlagen geben. Seine Alpen-Überquerung aber gilt bis heute als logistische und taktische Meisterleistung, die Wissenschaftler begeistert - und verwirrt, denn wo genau Hannibals Tross langzog, ist auch nach mehr als 2000 Jahren Forschung, Diskussion und Streit immer noch nicht geklärt.

Bis jetzt - behauptet ein Team von Forschern rund um den Geologen Bill Mahaney von der kanadischen York Universität in Toronto. "Unser internationales Team hat endlich solide Beweise für die wahrscheinlichste Transitroute erbracht", schreibt Mikrobiologe Chris Allen von der Queens Universität im nordirischen Belfast in einer Zusammenfassung der Studie. Das Ergebnis: Hannibal kam demnach wohl über den Col de la Traversette. Dieser fast 3000 Meter über dem Meeresspiegel gelegene Pass liegt an der französisch-italienischen Grenze, südöstlich von Grenoble und südwestlich von Turin. An einem kleinen See am Rand des Alpen-Passes fanden die Forscher eine große Menge uralter Kotreste, möglicherweise von Pferden, die sie auf etwa 200 vor Christus datieren konnten.
Drei Routen standen zur Debatte
Das Forscherteam stoßt auf antiken Kot, der ein Hinweis sein könnte.
Das Forscherteam stoßt auf antiken Kot, der ein Hinweis sein könnte.
(Foto: dpa)

"Das ist eine der wenigen Stellen in der Gegend, die zum Tränken großer Tiergruppen benutzt werden konnte", schreibt Forscher Allen. "Sie wurde ursprünglich bei geologischen Expeditionen in die Gegend entdeckt und entspricht Beschreibungen von dem Terrain, durch das Hannibal zog." Diese Beschreibungen stammen hauptsächlich von den antiken Geschichtsschreibern Polybios und Titus Livius, die selbst nicht Teil von Hannibals Tross waren, aber möglicherweise mit Augenzeugen beziehungsweise deren Nachfahren gesprochen hatten.

Auf Basis hauptsächlich dieser Quellen hatten die meisten Wissenschaftler bislang zu drei möglichen Routen tendiert: Neben dem Col de Traversette waren das noch zwei weiter nördlich und weniger hoch gelegene Pässe, der französische Col de Montgenèvre und der Col de Clapier zwischen Frankreich und Italien. Der Col de Clapier war bislang der Favorit der Wissenschaftler, da er ziemlich genau auf die Beschreibungen von Titus Livius zu passen schien. Forscher hatten den Pass auch schon mit Elefanten überquert - erfolgreich. Archäologische Beweise waren aber bislang ausgeblieben.
"Eher Fiktion als Fakt"

"Möglicherweise waren die Berichte von Titus Livius eher Fiktion als Fakt", schreibt Forscher Allen, der jetzt den Col de Traversette als Route Hannibals ausgemacht haben will. "Warum Hannibal die schwierigere Traversette-Überquerung ausgewählt hat? Darüber können wir im Moment nur spekulieren." Möglicherweise habe der Feldherr keine Wahl gehabt, weil feindliche Stämme lauerten. Abgeschlossen sei der Beweis seines Forscher-Teams aber noch nicht, warnt Allen. Mit genauerer Gen-Analyse der Bakterien in dem antiken Kot müsse erst noch nachgewiesen werden, dass er wirklich von Pferden oder Menschen stamme. Das könne noch eine Weile dauern.
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Trotzdem sorgt die im Fachmagazin "Archaeometry" veröffentlichte Studie des Forscherteams in der Wissenschaftswelt schon jetzt für Wirbel. "Wenn die Beweise in der Studie wirklich auf das dritte Jahrhundert vor Christus zurückzuführen sind, dann sind das fantastische Nachrichten, die die Diskussion aus dem Hypothetischen ein bisschen mehr ins Nachgewiesene heben", sagt die Archäologin Eve McDonald von der britischen Universität Reading, die im vergangenen Jahr ein Buch über Hannibal veröffentlicht hat. Aber auch McDonald mahnt zu Vorsicht und Geduld. "Solange es keinen eindeutigen Beweis gibt, dass die Hinterlassenschaften aus dieser Studie wirklich von Hannibal und seiner Armee stammen, solange wird die Frage weiter diskutiert werden."
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Quelle: n-tv.de , Christina Horsten, dpa
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ERD und WELTGESCHICHTE - Neue Meteoriten-Ruß-Theorie - Warum die Dinosauri

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Jul 2016 10:45

Warum die Dinosaurier verschwanden.jpg
Warum die Dinosaurier verschwanden.jpg (44.2 KiB) 3780-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Warum-die-Din ... 95406.html
Neue Meteoriten-Ruß-Theorie - Warum die Dinosaurier verschwanden

Das Massensterben der Dinosaurier beschäftigt Wissenschaftler seit Jahrzehnten und bringt immer neue Theorien hervor. Die Neueste scheint sehr plausibel, lässt aber auch einige Fragen offen.

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Gewaltige Mengen Ruß in der Atmosphäre könnten einer neuen Theorie nach zum Aussterben der Dinosaurier geführt haben. Der etwa zehn Kilometer große Meteorit, der auf dem Gebiet des heutigen Mexikos einschlug, habe möglicherweise ein großes Ölreservoir getroffen, erläutern japanische Forscher im Fachjournal "Scientific Reports".
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Geschosse mit Schlagkraft: Die bekanntesten Meteoritenfälle Geschosse mit Schlagkraft: Die bekanntesten Meteoritenfälle Geschosse mit Schlagkraft: Die bekanntesten Meteoritenfälle Geschosse mit Schlagkraft: Die bekanntesten Meteoritenfälle Geschosse mit Schlagkraft Die bekanntesten Meteoritenfälle

In der Nachbarschaft des Kraters in Mexiko existieren tatsächlich größere Ölvorkommen. Die Hypothese der Wissenschaftler lautet, dass das Öl durch die Wucht des Aufpralls bei hohen Temperaturen verbrannte und der entstehende Ruß in die Stratosphäre geschleudert wurde, wo er sich weltweit verbreitete. Dies könne einen Klimawandel bewirkt haben, der letztlich zum massenhaften Aussterben von Tier- und Pflanzenarten am Ende der Kreidezeit vor 66 Millionen Jahren führte, erläutern die Forscher um Kunio Kaiho von der Tohoku University in Sendai. Sie stützen ihre Hypothese mit den Ergebnissen von Bodenproben und Berechnungen mit Hilfe von Klimamodellen.
Finsternis ließ Pflanzen sterben

Die aktuell geläufigste Hypothese besagt, dass der Meteorit riesige Mengen an Schwefelsäure in die höhere Atmosphäre brachte. Über den ganzen Erdball verteilt, reflektierten sie als Schwebteilchen in der Stratosphäre das Sonnenlicht und sorgten damit für eine globale Finsternis. Die auf Sonnenlicht angewiesene Photosynthese der Pflanzen kam zum Erliegen, es gab einen weltweiten Winter und sauren Regen. Das Team um Kaiho hält diese Theorie für unwahrscheinlich: "Wenn dies geschehen wäre, wären Krokodile und viele andere Tiere ebenfalls ausgestorben".

Die Wissenschaftler untersuchten Bodenproben aus Haiti und Spanien vom Ende der Kreidezeit. Sie fanden eine Zusammensetzung von Kohlenwasserstoffen, wie sie bei verbranntem Erdöl entsteht. Der über die Atmosphäre verteilte Ruß habe zwar viel Sonnenlicht von der Erdoberfläche ferngehalten, doch sei die Photosynthese der Pflanzen noch möglich gewesen, glauben die Forscher. In Klimamodellen berechneten sie drei mögliche Abläufe für Temperatur, Niederschlag, Sonneneinstrahlung und Bodenfeuchtigkeit abhängig von der Menge entstandenen Rußes - 500 Millionen Tonnen, 1,5 Milliarden Tonnen oder 2,6 Milliarden Tonnen.
Temperatursturz nach Meteoriteneinschlag

Ihr Schluss: Im ersten Fall hätten die Dinosaurier überlebt, im letzten Fall wären Krokodile und viele andere erhalten gebliebene Tierarten ebenfalls ausgestorben. Eine Rußmenge von 1,5 Milliarden Tonnen in der Atmosphäre sei die realistischste Annahme. Der Meteoriteneinschlag hätte unter diesen Umständen zu einer Verringerung der Temperatur um sechs bis neun Grad und erheblich weniger Niederschlägen in mittleren und höheren Breiten - also näher zu den Polen - geführt.

Das allein könne schon zum großen Artensterben geführt haben, schreiben die Forscher. In den Tropen sei der Temperatursturz weniger stark ausgefallen, dort sei es jedoch so trocken gewesen wie heute in der Sahara. Tiere in und an Seen, darunter die Krokodile, hätten diese Phase überleben können.
Theorie ist sehr plausibel
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Neue Forschungsergebnisse: Klimawandel rottete Fischsaurier aus 08.03.16 Neue Forschungsergebnisse Klimawandel rottete Fischsaurier aus

Für "sehr plausibel" hält Bernd Herkner, Leiter des Senckenberg-Museums in Frankfurt am Main, die Studie: "Es gehört zu dem Besten, was ich über dieses Thema gelesen habe". Dennoch blieben viele offene Fragen. Wichtig sei auch, dass man sich genau ansehe, was die japanischen Forscher bei der Erstellung der Klimamodelle vorausgesetzt haben.

Zum großen Artensterben am Ende der Kreidezeit gibt es nach wie vor eine rege Forschung. Erst kürzlich berichteten Wissenschaftler von der University of Reading (Großbritannien), dass die Artenvielfalt bei den meisten Gruppen von Dinosauriern lange vor dem Meteoriteneinschlag rückläufig gewesen sei. Dadurch seien diese Tiere nicht in der Lage gewesen, sich an die veränderten Klimabedingungen anzupassen. Eine andere Studie zeigte auf, dass das Artensterben wirklich globale Ausmaße hatte: Die Polarregionen seien fast ebenso hart betroffen gewesen wie die anderen Gebiete der Erde. Als ein beteiligter Faktor des Massensterbens wird verstärkter Vulkanismus diskutiert.
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Eine Welt der Superlative: Die Dinosaurier Eine Welt der Superlative: Die Dinosaurier Eine Welt der Superlative: Die Dinosaurier Eine Welt der Superlative Die Dinosaurier

Quelle: n-tv.de , jaz/dpa
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Detaillierte Erbgut-Analyse - So zog der Mensch von Afrika aus in die Welt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Sep 2016 20:04

So zog der Mensch von Afrika aus in die Welt.jpg
So zog der Mensch von Afrika aus in die Welt.jpg (59.78 KiB) 3317-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/So-zog-der-Me ... 98921.html
Donnerstag, 22. September 2016
Detaillierte Erbgut-Analyse - So zog der Mensch von Afrika aus in die Welt

"Out of Africa": Von Afrika aus eroberte Homo sapiens die Welt. Wann und auf welchen Wegen das geschah, haben mehrere Forscher untersucht. Einem Team zufolge sind alle heute lebenden Nicht-Afrikaner die Nachfahren einer einzigen Auswanderer-Population.

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Gleich drei Genetiker-Teams liefern Daten darüber, wie der moderne Mensch aus Afrika kommend die Welt eroberte. Ihre detaillierten Untersuchungen des Genoms von mehr als 280 unterschiedlichen Populationen geben neue Einblicke in die Wanderwege des Homo sapiens. Die Forscher präsentieren ihre Ergebnisse im Fachblatt "Nature".
Buschmänner im Kongo, Afrika.
Buschmänner im Kongo, Afrika.

Nach der gegenwärtig am stärksten vertretenen Out-of-Africa-Hypothese breitete sich die Gattung Homo von Afrika aus über die Welt aus: Als Erstes gelangte demnach Homo erectus vor etwa 1,9 Millionen Jahren nach Asien und Europa. Vermutlich entwickelte sich aus ihm in Europa der Neandertaler, in Afrika der Homo sapiens. Dieser moderne Mensch verließ dann vor 60.000 bis 70.000 Jahren den afrikanischen Kontinent und zog über die Erde.

Die anatomisch modernen Menschen vermischten sich zum Teil mit den einheimischen Menschenarten, die sie auf den Erdteilen antrafen, in Europa etwa mit dem Neandertaler. Letztlich aber starben die anderen Menschenarten innerhalb kurzer Zeit aus, so die gängige Hypothese. Alle heute lebenden Nicht-Afrikaner sind demnach die Nachfahren einer einzigen Auswanderer-Population.
Neue Erkenntnisse zu Details der menschlichen Wanderungen

Einer konkurrierenden Theorie zufolge verließen erste anatomisch moderne Menschen schon vor gut 120.000 Jahren Afrika und besiedelten Südostasien und den australasiatischen Raum. Eurasien wurde anschließend von einer zweiten Auswanderer-Gruppe über die Levante besiedelt. Welche der beiden Hypothesen die richtige ist, beantworten die vorgestellten Studien nicht, aber sie liefern neue Erkenntnisse zu einzelnen Details der menschlichen Wanderungen.
Bilderserie
Homo sapiens und andere Menschen: Eine Stammesgeschichte Homo sapiens und andere Menschen: Eine Stammesgeschichte Homo sapiens und andere Menschen: Eine Stammesgeschichte Homo sapiens und andere Menschen: Eine Stammesgeschichte Homo sapiens und andere Menschen Eine Stammesgeschichte

Die Wissenschaftler um David Reich von der Harvard Medical School (Boston/US-Staat Massachusetts) sequenzierten das Genom von 300 Individuen aus 142 Populationen, vor allem solche, die in vorhergehenden Untersuchungen nicht ausreichend berücksichtigt worden waren. Indem sie anschließend die kleinen Abweichungen im Aufbau des Erbguts analysierten, erfuhren die Forscher etwas über die Herkunft und die Vorfahren der untersuchten Populationen. Warum? In den Populationen bilden sich unterschiedliche Muster heraus, die im Falle eines Umzugs in neue Lebensräume mitgenommen werden.

Reich und seine Mitarbeiter vermuten nach ihrer Untersuchung, dass sich die Gruppe, auf die letztlich alle heute lebenden Menschen zurückzuführen sind, bereits vor 200.000 Jahren in Afrika aufzuspalten begann. Ein Teil verließ den afrikanischen Kontinent und spaltete sich dann in eine ost- und eine westeurasische Gruppe. Die osteurasischen besiedelten später den ostasiatischen und den australasiatischen Raum. Heutige Menschen in Australien und Papua Neuguinea wären dieser Theorie zufolge Nachfahren dieser Gruppe.
Erbgut-Analyse von Aborigines und Papua
Professor Eske Willerslev (l.) im Gespräch mit Aborigine-Ältesten in der Region Kalgoorlie in Südwest-Australien.
Professor Eske Willerslev (l.) im Gespräch mit Aborigine-Ältesten in der Region Kalgoorlie in Südwest-Australien.
(Foto: Preben Hjort/Mayday Film/dpa)

Auch die Forscher um Eske Willerslev von der Universität Kopenhagen sind nach ihrer Analyse der Ansicht, dass es nur eine Auswanderung von Homo sapiens aus Afrika gegeben habe. Sie hatten das Erbgut von insgesamt 83 Aborigines und 25 Papua analysiert. Ihrer Studie zufolge trennte sich diese Gruppe von der der Europäer und Asiaten vor etwa 58.000 Jahren. Vor etwa 37.000 Jahren trennten sich dann die Entwicklungslinien der Aborigines und der Papua voneinander – lange vor der weiten räumlichen Trennung beider Populationen vor etwa 10.000 Jahren. Innerhalb des australischen Kontinents bildeten sich Subgruppen heraus, vermutlich, weil die entstehenden Wüsten natürliche Barrieren ausbildeten.

"Die genetische Vielfalt unter den australischen Aborigines ist erstaunlich. Vielleicht weil der Kontinent schon so lange besiedelt ist, finden wir, dass sich Gruppen aus den südwestlichen Wüstengebieten Australiens genetisch stärker von Gruppen des nordöstlichen Australiens unterscheiden als zum Beispiel Amerikas Ureinwohner und Menschen aus Sibirien – und das auf einem Kontinent!", sagt Anna-Sapfo Malaspinas, ebenfalls von der Universität Kopenhagen. Im Erbgut fand das Team zudem Spuren von ausgestorbenen Menschengruppen, etwa den Denisova-Menschen sowie einer bislang unbekannten Gruppe.
Mehrere Auswanderungswellen aus Afrika nicht ausgeschlossen
Tänzer in traditioneller Kleidung in Port Moresby, Papua-Neuguinea.
Tänzer in traditioneller Kleidung in Port Moresby, Papua-Neuguinea.
(Foto: dpa)

Obwohl diese beiden Untersuchungen Belege für eine einzige Auswanderung von Homo sapiens aus Afrika finden, schließen die Forscher auch mehrere Auswanderungswellen aus Afrika nicht völlig aus. Hinweise darauf fand etwa ein Team um Luca Pagani vom Estonian Biocentre in Tartu (Estland). Diese Forscher zeigten, dass etwa zwei Prozent des Erbguts von Menschen aus Papua-Neuguinea Merkmale haben, die darauf hinweisen, dass ihre Vorfahren Afrika früher verlassen hatten als andere Eurasier.

Die Modelle seien nicht so schwer miteinander zu vereinen, als es zunächst den Anschein hat, kommentieren Serena Tucci und Joshua Akey von der University of Washington die Artikel-Serie in "Nature". Mehrere Auswanderungswellen seien denkbar, solange die Menschen keine oder nur wenige Spuren im Erbgut der heutigen Nicht-Afrikaner hinterlassen haben. Dass Populationen mit Ausnahme ihrer Knochen scheinbar spurlos von der Erde verschwinden, sei im Laufe der menschlichen Geschichte mehrfach vorgekommen.
Grenzen der Genetik nicht vergessen
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Trotz der interessanten Ergebnisse der Studien sei es grundsätzlich von entscheidender Bedeutung, die Grenzen der Genetik nicht zu vergessen. Daten aus der Archäologie, Anthropologie oder Sprachwissenschaft müssten hinzugezogen werden, um ein vollständiges Bild davon zu zeichnen, wie die frühen Menschen die Welt erkundeten und eroberten.

Axel Timmermann und Tobias Friedrich von der University of Hawaii at Manoa (Honolulu/US-Staat Hawaii) zeigten in einer weiteren Studie, das Klimaveränderungen die Menschen womöglich aus Afrika getrieben haben. Demnach verursachten Veränderungen der Erdumlaufbahn in den vergangenen 125.000 Jahren Klimaschwankungen, die unter anderem die Höhe des Meeresspiegel veränderten, berichten sie ebenfalls in "Nature".

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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Rheinwiesenlager: Der vergessene Völkermord der Alliierten an den Deutsche

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Jan 2017 13:47

http://www.anonymousnews.ru/2016/11/26/ ... deutschen/

Rheinwiesenlager: Der vergessene Völkermord der Alliierten an den Deutschen
Von
Anonymous -
26. November 2016 158827
34

13kmal geteilt 13k

Deutschland ist Schuld, Schuld an allem… doch die Wahrheit ist nicht das, worin wir konditioniert werden. Über die Schuld der vermeintlichen Befreier aus Übersee spricht heute niemand mehr. Am 8. Mai 2017 jährt sich zum 72. Mal das größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte: Ein von Machtgier, Neid und Rassenhass initiierter Völkermord an der deutschen Bevölkerung. Nach der vermeintlichen Kapitulation der Wehrmacht internierten Briten und Amerikaner in den sogenannten Rheinwiesenlagern mehrere Millionen Menschen und verübten ein beispielloses und bis heute tabuisiertes Kriegsverbrechen. Von 3.250.000 Gefangenen ließen die Alliierten rechts und links des Rheins über 2 Millionen vorsätzlich verhungern. Zeitzeugenaussagen lassen darauf schließen, dass die tatsächliche Opferzahl noch weitaus größer gewesen sein könnte. Bis zum heutigen Tag ist das Graben auf den ehemaligen Flächen der alliierten Lager behördlich untersagt und unter Androhung drastischer Strafen verboten.
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URSPRUNG UND GESCHICHTE DES FASCHINGS

Beitragvon Weltbookadmin47 » 28. Feb 2017 07:40

https://www.helles-koepfchen.de/artikel/872.html
URSPRUNG UND GESCHICHTE DES FASCHINGS

Fastnacht, Fasching, Karneval: Die Wurzeln des Kostümfestes
Das Kostümfest weltweit - Teil 1

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von Kai Hirschmann

Werbung (warum?)

Ob Karneval, Fasching, Fassenacht, Fasnet oder Fastnacht - egal wie das ausgelassene Kostümfest in deiner Region heißt: Die närrische Zeit feiert man nicht nur bei uns, sondern in vielen Teilen der Welt. Auch in Brasilien und auf Kuba verkleiden sich die Menschen, tanzen auf den Straßen und veranstalten kilometerlange "närrische" Umzüge. Hier kannst du genau nachlesen, wo dieses Fest eigentlich seinen Ursprung hat.

[Das farbenfrohe Kostümfest gibt es schon seit mehr als 1000 Jahren - damals wurde es allerdings ganz anders gefeiert als heute.] Das farbenfrohe Kostümfest gibt es schon seit mehr als 1000 Jahren - damals wurde es allerdings ganz anders gefeiert als heute. (Quelle: Mar N (stock-xchng))

Das Karnevalsfest hat nicht nur eine, sondern gleich drei Wurzeln. Seine Ursprünge liegen im Frühlingsfest der alten Germanen, auf dem unsere Ur-Ur-Ur.....Urgroßeltern sich schaurig verkleideten, um den Winter auszutreiben.

Karneval geht ebenfalls zurück auf das römische Saturnalienfest, bei dem die vornehmen Herren einen Tag lang ihre Sklaven bedienten. Und schließlich gibt es noch den christlichen Ursprung: Bevor am Aschermittwoch die lange, harte Fastenzeit beginnt, die erst am Ostersonntag endet, wollen die Christen noch einmal so richtig ausgelassen feiern. Hier erklären wir dir alle drei Ursprünge des Kostümfestes.

Die alemannische Fastnacht

[Der "Federhannes" will bei der "Rottweiler Fasnet" die Wintergeister vertreiben.] Der "Federhannes" will bei der "Rottweiler Fasnet" die Wintergeister vertreiben. (Quelle: www.rottweil.de)

Die alten Germanen glaubten an Dämonen. Jeden Frühling feierten sie ein wildes Fest, bei dem die bösen Wintergeister vertrieben werden sollten. Nach so viel Frieren, Frost und Schnupfen hatten die Germanen einfach keine Lust mehr auf die kalte Jahreszeit. Die Bauern wollten endlich wieder ihre Felder bestellen können. Das Fest selbst war ein lautes und buntes Treiben. Die Dorfbewohner setzten sich grauenvolle Masken auf ihre Gesichter. Außerdem machten sie mit Schellen, Rasseln und Trommeln einen Höllenkrach, um die Wintergeister in die Flucht zu schlagen.

Der katholischen Kirche war das fröhliche, nicht-christliche (also heidnische) Fest im Mittelalter ein Dorn im Auge. Daher versuchte sie, das germanische Frühlingsfest abzuschaffen. Doch damit hatten sie keinen Erfolg, da sich die Menschen das Feiern nicht einfach verbieten lassen wollten. Deshalb kam die Kirche auf die Idee, das Fest einfach umzudeuten. Statt böse Geister galt es fortan, den Teufel zu vertreiben. Denn vom Teufel ist - im Gegensatz zu Geistern - wenigstens in der Bibel die Rede.

[Im Mittelalter ersetzten Teufelsmasken die germanischen Geister- und Hexenfratzen. ] Im Mittelalter ersetzten Teufelsmasken die germanischen Geister- und Hexenfratzen. (Quelle: Pixelquelle )
Teufelsmasken statt Geisterfratzen

Die Teufelsmasken ersetzten nach und nach die germanischen Geister- und Hexenfratzen. Auch Tiermasken sah man oft bei den Feiern. Die Tiere standen dabei für bestimmte Sünden, die ebenfalls vertrieben werden sollten. Der Esel bedeutete zum Beispiel Trägheit und der Fuchs Geiz.

In der fränkisch-alemannischen Fastnacht in Bayern sowie in der Schweiz in der Baseler und Luzerner Fastnacht sind diese alten Formen der Fastnacht noch heute lebendig. Dort laufen jedes Jahr im Februar Menschen mit gruseligen Holzmasken und lauten Schellen durch die Straßen, um symbolisch den Winter zu vertreiben.

Lebe wohl, Fleisch

[Damals waren die Leute sehr gläubig und beachteten die Regeln, die die Kirche vorgab. ] Damals waren die Leute sehr gläubig und beachteten die Regeln, die die Kirche vorgab. (Quelle: Marcelo Gerpe (stock-xchng))

Auch bei der zweiten Wurzel des Kostümfestes hat die Kirche ihre Hand im Spiel. Im zwölften Jahrhundert hatte der Papst eine jährliche Fastenzeit vor dem Osterfest ausgerufen. Zwischen Aschermittwoch und Karsamstag sollten die Christen weniger essen und dafür mehr beten. Fleisch zu verzehren war in diesen Wochen absolut verboten. Daher kommt auch die Bezeichnung Karneval. Man sagt dem Fleisch - lateinisch "carne" - lebe wohl - lateinisch "vale".

Das traditionelle Fasten vor Ostern gibt es auch heute noch, obwohl sich nicht mehr viele Menschen daran halten. Im Mittelalter hatten die Gläubigen jedoch große Angst, in die Hölle zu kommen, wenn sie sich nicht an die Vorschriften der Kirche hielten. Deshalb fastete fast jeder. Doch bevor die Menschen auf so einige Essens-Genüsse verzichten mussten, wollten sie sich noch einmal so richtig "austoben". Die sechs Tage von Altweiberfastnacht bis Fastnachtsdienstag sind der Höhepunkt der Fastnachtszeit.

Die "kleinen Leute" übernehmen die Macht

[Im Altertum feierten die Römer das Saturnalienfest. An diesem Tag durften die Einwohner sich verkleiden und die Rollen tauschen: Vornehme Herren mussten ihre Sklaven bedienen. ] Im Altertum feierten die Römer das Saturnalienfest. An diesem Tag durften die Einwohner sich verkleiden und die Rollen tauschen: Vornehme Herren mussten ihre Sklaven bedienen. (Quelle: Photocase )

Seinen dritten Ursprung hat die Fastnacht im alten Rom. Im Altertum feierten die Römer dort das Saturnalienfest. Für einen Tag durften die Einwohner die Rollen tauschen: Die vornehmen Herren mussten ihre Sklaven bedienen. Die Diener durften auch Witze erzählen und Kritik äußern, wofür sie an anderen Tagen hart bestraft worden wären.

Aus dieser Tradition heraus haben sich unsere heutigen "Büttenreden" entwickelt. Leute "aus dem Volk" steigen auf die Bühne und schwingen mehr oder weniger lustige Reden, in denen sie mit allem abrechnen, was sie stört: mit hohen Politikern, mit den Bewohnern des Nachbarortes oder mit ihrem Bürgermeister. Auch die Übernahme des Rathauses durch die Narren an den "tollen Tagen" hat seinen Ursprung im römischen Saturnalienfest.

Drei Feste verschmelzen zur "Fastnacht"

[Nicht nur wie hier in Mainz, sondern auch in vielen anderen Städten wie Köln und Düsseldorf ziehen die Menschen in Massen auf die Straße, um die närrische Zeit zu feiern. ] Nicht nur wie hier in Mainz, sondern auch in vielen anderen Städten wie Köln und Düsseldorf ziehen die Menschen in Massen auf die Straße, um die närrische Zeit zu feiern. (Quelle: Mainzer Fastnacht)

Selbst der Untergang ihres Weltreichs hielt die Einwohner Roms nicht davon ab, auch weiterhin ihr Saturnalienfest zu feiern. Einige Jahrhunderte später verknüpfte der Papst, der bekanntlich ebenfalls in Rom wohnt, den alten römischen Brauch mit dem christlichen Fastenfest.

Die katholische Kirche hatte im Mittelalter fast überall auf dem Kontinent einen sehr großen Einfluss. Ausgehend von Rom erreichte Karneval immer weiter entlegene katholisch geprägte Regionen, auch die in Mainz, Köln und Düsseldorf. So kam es, dass das Kostümfest bald in fast ganz Europa gefeiert wurde. Die Mainzer nutzen die Tradition der Fastnacht, um sich Anfang des 19. Jahrhunderts ungestraft über die französischen Besatzungstruppen - Napoleon hatte Mainz erobert - lustig machen zu dürfen. Deswegen sieht man dort auch so viele Garden in Fantasie-Uniformen aus dieser Zeit.

Die Idee des Rosenmontags-Umzugs stammt aus Köln. Die Stadtväter versuchten auf diese Weise, das wilde Treiben in geordnete Bahnen zu lenken. Ob sie damit Erfolg hatten, sei dahin gestellt. Auf jeden Fall haben kurz darauf auch andere Städte wie Düsseldorf und Mainz damit begonnen, Karnevalsvereine zu gründen und Rosenmontagszüge zu veranstalten.

Im zweiten Teil des Artikels, Karneval in anderen Ländern Europas, erfährst du, wie die Menschen das Kostümfest in Venedig, auf Teneriffa, in England, Dänemark und in der Schweiz feiern.
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"Aufstand der Barbaren" bei n-tv - Die legendärsten Gegner Roms

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Apr 2017 09:59

http://www.n-tv.de/wissen/Die-legendaer ... 70847.html
"Aufstand der Barbaren" bei n-tv - Die legendärsten Gegner Roms

Von Andrea Schorsch

Hannibal, Spartakus, Attila: In einem 700-jährigen Kampf wehrten sich die "Barbaren" gegen die Expansion des Römischen Imperiums. Sie waren die Rebellen der Antike. n-tv.de stellt sie vor – zum Start des Doku-Dramas "Aufstand der Barbaren".

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In seiner Glanzzeit hatte das Römische Imperium riesige Ausmaße: Im Jahr 117 nach Christus reichte es vom heutigen Schottland bis zum Sudan und von Spanien bis zum Kaukasus. Doch die Expansion hatte viele Gegner herausgefordert. Germanen, Gallier, Punier: Sie alle kämpften in großen Schlachten gegen die Okkupation und setzten sich gegen die Römer zur Wehr. Caesar beschrieb sie als "grobschlächtige Krieger". Und ohnehin galten sie von vornherein – weil sie keine griechisch-römische Bildung genossen hatten – als Barbaren.

Rund 700 Jahre lang währte der Kampf gegen das Römische Reich. Was im 3. Jahrhundert vor Christus mit den Punischen Kriegen und Hannibal begann, fand ab 400 nach Christus mit den Hunnen und Goten seinen Abschluss. Im Jahr 476 schließlich war der Untergang des Römischen Reiches besiegelt. Bürgerkriege sowie gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen haben dazu beigetragen. Einen entscheidenden Anteil aber hatten zum Schluss auch sie: die "Barbaren". Das waren ihre legendärsten Anführer:
(Foto: Abalg/Furfur/Rafy/Wikipedia/CC BY-SA 3.0)

Hannibal: Der Punier (so nannten die Römer die Karthager) führte die erste "Barbaren"-Allianz an, die gegen Rom zu Felde zog. Mit 50.000 Mann und 60 Kriegselefanten zog Hannibal 218 vor Christus von Spanien über die Pyrenäen und dann über die Alpen. Die Verluste auf dem Weg waren groß: Kämpfe mit den Alpenvölkern sowie Eis und Schnee führten dazu, dass Hannibal mit nur der Hälfte der Männer und Elefanten Italien erreichte.
Dennoch war der Kampf gegen die Truppen des Karthagers für die Römer kein leichtes Spiel: 217 vor Christus wurden sie am Trasimenischen See und 216 bei Cannae geschlagen. Rom geriet in höchste Gefahr. Der griechische Geschichtsschreiber Polybios schrieb über Hannibal: "Er hatte Libyer, Iberer, Ligurer, Kelten, Phöniker, Italiker und Griechen unter sich, die weder Gesetz noch Sitte noch Sprache noch etwas anderes von Natur aus gemeinsam hatten. Dennoch brachte er solch verschiedene Menschenmengen dazu, auf einen Befehl zu hören und einem Willen zu gehorchen." Als jedoch 205 vor Christus der römische Feldherr Scipio mit seinen Truppen nach Afrika übersetzte, um die Karthager in ihrer Heimat zu schlagen, musste Hannibal Italien verlassen. 202 vor Christus kam es zur Schlacht gegen Scipio. Die Karthager wurden vollständig bezwungen und verloren ihr Reich.

Video
Aufstand der Barbaren bei n-tv: "Wow, warum hat das bisher noch keiner gemacht!"
31.03.17 – 02:02 min
"Aufstand der Barbaren" bei n-tv "Wow, warum hat das bisher noch keiner gemacht!"

Viriathus: Nach dem Sieg über die Karthager beherrschten die Römer das ganze westliche Mittelmeer. Im zweiten Jahrhundert vor Christus unterwarfen sie die keltischen und iberischen Stämme auf der Iberischen Halbinsel. Die Lusitaner, die im Gebiet des heutigen Portugal siedelten, wurden zu Tausenden getötet. Es gab nur wenige Überlebende. Diese aber leisteten schließlich erheblichen Widerstand. Ihr Anführer im sogenannten Spanischen Krieg war Viriathus. Er wurde zu einem der gefährlichsten Gegner für die Römer. In zwei Schlachten – 143 und 140 vor Christus – brachte Viriathus ihnen ernste Niederlagen bei. Sie verloren allein in der zweiten Schlacht 3000 Soldaten und waren schließlich zu einem Friedensvertrag gezwungen. 139 vor Christus jedoch wurde Viriathus ermordet, aus den folgenden Schlachten gingen die Römer siegreich hervor. 134 vor Christus war der Spanische Krieg endgültig beendet.

Spartakus: Nicht nur an den Grenzen des Römischen Imperiums, auch in seinem Innern formierte sich Widerstand. Mit Spartakus an der Spitze, einem Thraker, versuchten Sklaven und Gladiatoren im Jahr 72 vor Christus, die Freiheit wiederzuerlangen. Es gelang ihnen, zwei Heere zu schlagen. Spartakus wurde zur größten Bedrohung für die Römer. Als jedoch der reichste Mann von Rom, Crassus, mit dem Krieg gegen die Sklaven beauftragt wurde, fiel Spartakus und sein Heer wurde fast komplett vernichtet. 6000 Gefangene ließ Crassus an der Straße nach Rom ans Kreuz nageln. 5000 andere hätten beinahe nach Norden entkommen können, liefen jedoch Pompeius und seinen Truppen in die Arme, die gerade aus Spanien zurückkamen. Damit war der Sklavenaufstand komplett niedergeschlagen.
Zeigt den Cheruskerfürsten Arminius: das Hermannsdenkmal im Teutoburger Wald.
Zeigt den Cheruskerfürsten Arminius: das Hermannsdenkmal im Teutoburger Wald.
(Foto: Daniel Schwen/Wikipedia/CC-BY-SA 4.0)

Arminius: Er ist später auch als Hermann, der Cherusker, bekannt. Geboren als Sohn des Cheruskerfürsten Sigemer, wurde Arminius als Kind nach Rom verschleppt. Später begleitete er das römische Heer des Tiberius bei Feldzügen durch Germanien und wurde für seinen Einsatz reich von den Römern belohnt. Doch dann, im Jahre 9 nach Christus, wechselte Arminius die Fronten. Nachdem er sich dem Befehlshaber der römischen Provinz Germanien, Quintilius Varus, zunächst als Freund und Verbündeter ausgegeben hatte, überfiel er plötzlich dessen Tross – mitten im Teutoburger Wald.
Die Römer konnten nicht fliehen, sie waren von allen Seiten umzingelt. Auch konnten sich die Legionen nicht formieren, weil die Soldaten – wie in Friedenszeiten – zwischen Wagen und Lasttieren, zwischen Unbewaffneten und Frauen und Kindern marschiert waren. Sie hatten keinen Angriff erwartet. Gegen Arminius und seine Truppen – man spricht von 50.000 Mann – waren die Römer chancenlos. Innerhalb von drei Tagen wurde das gesamte Besatzungsheer, bestehend aus wohl 20.000 Soldaten, niedergemetzelt. Suetonius, ein römischer Schriftsteller und Beamter, notierte später, die Niederlage des Varus habe das Römische Reich fast an den Rand des Abgrundes gebracht, weil drei Legionen samt Feldherrn, Offizieren und Hilfstruppen vernichtet worden waren. Arminius hatte die Römer das Fürchten gelehrt: Von dem Plan, die Germanen zu unterwerfen, nahm Kaiser Augustus nun Abstand. Die Rheingrenze aber wurde gehalten und gesichert.
In London wird Boudicca mit einer Statue geehrt.
In London wird Boudicca mit einer Statue geehrt.
(Foto: A. Brady/Wikipedia/CC BY-SA 3.0)

Boudicca: Die Anführer derjenigen, die gegen die Römer kämpften, waren nicht immer männlich. Als die Römer nach Britannien vordrangen, stießen sie im Gebiet des heutigen East Anglia auf die Icener und die Trinovanten, zwei Keltenstämme. Sie demütigten die Icener, misshandelten deren Königin, Boudicca, und vergewaltigten und entführten Boudiccas Töchter. Die Trinovanten hatten sie aus ihrem Hauptort Camulodunum, dem heutigen Colchester, vertrieben. Im Jahr 60 entschloss sich Boudicca, Rache zu nehmen und rief die Stämme zum Aufstand gegen die Römer auf. Beide Seiten gingen mit großer Brutalität in die Schlacht. Boudicca und ihre Kämpfer waren zunächst in der Übermacht. Nachdem sie die römische Kolonie in Camulodunum dem Erdboden gleich gemacht hatten, zogen sie nach London weiter. Tatsächlich mussten die Römer die Stadt aufgeben.
Boudiccas Heer – mehrere Zehntausend Menschen – brachte die römische Herrschaft in Britannien ernsthaft in Gefahr. Laut Tacitus sollen den "Barbaren" rund 70.000 Römer zum Opfer gefallen sein. In der Schlacht an der Watling Street aber, viele Kilometer nordwestlich von London in der Nähe des heutigen Atherstone, konnten die Römer unter Suetonius Paulinus die keltischen Krieger bezwingen. Der Kampf fand auf offenem Feld statt, wo sich die Römer taktisch günstig formieren konnten. Die Briten hingegen pflegten einen eher undisziplinierten Kampfstil, mit dem sie auf diesem Terrain unterlagen. Dennoch hatte sich der Aufstand der Kelten so sehr auf die römischen Truppen ausgewirkt, dass diese für die folgenden zehn Jahre von weiteren Eroberungen in Britannien absahen.

Fritigern: Dass sich die "Barbaren" gegen die Römer verbündeten, war kein ungeschriebenes Gesetz. In den 70er Jahren des 4. Jahrhunderts lösten die Hunnen die große Völkerwanderung aus. Sie überschritten von Osten kommend die Wolga, schlossen ein Bündnis mit den Alanen und zerschlugen das Gotenreich an der Donau. Die Mehrheit der Terwingen, einem Teilstamm der ostgermanischen Goten, sah sich im Jahr 376 gezwungen, ins Römische Reich zu flüchten. Ihr Anführer war Feldherr Fritigern. Mit Erlaubnis des römischen Kaisers Valens siedelten die Goten in Thrakien am Schwarzen Meer und in Smyrna (heute Izmir). Doch die Lebensbedingungen waren schlecht. Zwar waren sie vor den Hunnen sicher, aber unter den Römern erlebten sie Unterdrückung, Hunger und Verrat. So kam es schließlich zum Gotenkrieg, aus dem Fritigern und die Goten im Jahr 378 zunächst als Sieger hervorgingen. In der Schlacht von Adrianopel hatten sie Valens und zwei Drittel der römischen Armee getötet. In der Folge stand den Goten der ganze Balkan offen. Fritigern und die Terwingen zogen bis in den Norden Griechenlands. Dort stellte sich ihnen Theodosius, der neue römische Kaiser, entgegen. Ihm gelang es 381, die Terwingen nach Thrakien zurückzudrängen.
In der Walhalla bei Regensburg erinnert eine Gedenktafel an Alarich.
In der Walhalla bei Regensburg erinnert eine Gedenktafel an Alarich.
(Foto: Ingo Steinbach/Wikipedia/CC BY-SA 3.0)

Alarich: Als Kaiser Theodosius im Jahr 395 im Sterben lag, teilte er das Römische Reich für seine Söhne in einen Ost- und einen Westteil. Danach aber wurde der Druck der Germanen durch die Völkerwanderung so groß, dass das Imperium Mühe hatte, den "Barbaren" standzuhalten. Die Vandalen drangen über den Rhein und zogen durch ganz Gallien und Spanien bis nach Nordafrika, wo sie ein Königreich errichteten.
Auch die Goten waren auf der Suche nach einem Wohnsitz. Unter König Alarich, einem Flüchtling im Römischen Reich, zogen sie nach Griechenland und Italien. Im Jahr 410 war das Entsetzen groß: Die Goten eroberten Rom und damit das Herz des Reiches. Drei Tage lang plünderten sie die Stadt. Dann zogen sie weiter nach Südgallien und Spanien. Das Römische Imperium war deutlich geschwächt.

Attila: Zu allem Überfluss tauchten nun auch noch die Hunnen unter ihrem König Attila im Römischen Reich auf. Sie beherrschten zu der Zeit das heutige Ungarn, Österreich und einen Teil Deutschlands. Die Tochter des römischen Kaisers Honorius, die gegen ihren Willen verheiratet worden war, hatte Attila um Hilfe gebeten. Der plante nun, Gallien zu erobern. Im Jahr 451 zog er über den Rhein. Auf Seiten Attilas kämpften auch die Ostgoten, die Römer hingegen wurden unter anderem von den Westgoten unterstützt. Letztlich verlor der Hunnenkönig die Schlacht auf den Katalaunischen Feldern im Gebiet zwischen Paris und Worms. Doch Attila ließ sich nicht entmutigen und fiel daraufhin in Italien ein. Er eroberte Mailand, Padua, Verona und andere Städte. Jedoch hatten die Hunnen mit Hunger und Seuchen zu kämpfen, sodass ihre Ressourcen bald erschöpft waren. So entschloss sich Attila zum Rückzug. 453 starb er, sein Reich zerfiel.
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Geiserich: Er war der König der Vandalen und kämpfte wahrscheinlich auf den Katalaunischen Feldern an Attilas Seite. Einige Jahre zuvor, in den 430er Jahren, hatte er Africa, die reichste weströmische Provinz, sowie deren Metropole Kathargo erobert. Africa galt als Kornkammer Roms und Italiens. Es war von großer strategischer und wirtschaftlicher Bedeutung. Zusammen mit Geiserich waren rund 80.000 Menschen in Nordafrika an Land gegangen: rund 20.000 Krieger sowie ihre Frauen und Kinder. Geiserich gründete dort das Vandalenreich. Doch damit nicht genug: Nach Alarich im Jahr 410 eroberte 455 auch Geiserich die Hauptstadt: Er plünderte Rom. Das Imperium war nunmehr dem Untergang geweiht.

Große Free-TV-Premiere: n-tv präsentiert ab dem 1. April das spektakuläre Doku-Drama "Aufstand der Barbaren". Die Highend-Produktion hat acht Teile und erzählt immer samstags um 22.05 Uhr in Doppelfolgen die Geschichte berühmter Heerführer, die sich Rom widersetzten. Die Sendezeiten der einzelnen Episoden:

Hannibal: 1. April 2017, 22.05 Uhr
Viriathus: 1. April 2017, 23.05 Uhr
Spartakus: 8. April 2017, 22.05 Uhr
Arminius: 8. April 2017, 23.05 Uhr
Boudicca: 15. April 2017, 22.05 Uhr
Fritigern: 15. April 2017, 23.05 Uhr
Alarich: 22. April 2017, 22.05 Uhr
Attila und Geiserich: 22. April 2017, 23.05 Uhr

Quelle: n-tv.de
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Geologischer Brexit - So trennte Großbritannien sich vom Festland

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Apr 2017 21:52

http://www.n-tv.de/wissen/So-trennte-Gr ... 78936.html
Geologischer Brexit - So trennte Großbritannien sich vom Festland

Wo heute die Straße von Dover liegt, zog sich vor rund 450.000 Jahren eine Landbrücke aus Kalkgestein von Großbritannien hinüber nach Frankreich. Ohne ihr Zerbrechen wäre Großbritannien noch heute ein Teil von Europa. Aber wie vollzog sich der "Brexit 1.0"?

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Geologisch hat sich Großbritannien schon lange vom Rest Europas verabschiedet: In einem zweistufigen Prozess, beginnend vermutlich vor rund 450.000 Jahren, öffnete sich die Straße von Dover - die engste Stelle im Ärmelkanal zwischen Großbritannien und dem Festland Europas. Das berichtet ein internationales Forscherteam im Fachmagazin "Nature Communications". Die bis dato bestehende Landverbindung begann durch das Überlaufen großer Wassermassen aus dem südlichen Teil der Nordsee zu bröckeln. Einige Hunderttausend Jahre später brach die Verbindung infolge schwerer Überflutungen vollständig.

Vor etwa 450.000 Jahren waren große Teile der Nordhalbkugel von Eis bedeckt, auch die Nordsee zwischen Großbritannien und Skandivien war größtenteils gefroren. Im südlichen Teil der Nordsee entstand ein großer eiszeitlicher See, der aus Flüssen und Gletschern gespeist wurde. Der Wasserstand der Nordsee lag viel niedriger als heute. Während dieser Zeit war der heutige Ärmelkanal eine trockene, von Flüssen durchzogene Landschaft. Dort, wo heute die Straße von Dover liegt, zog sich eine Landbrücke aus Kalkgestein von Großbritannien hinüber nach Frankreich. Sie fungierte wie ein Damm, der die Wassermassen des eiszeitlichen Sees vom unterhalb liegenden Ärmelkanal abhielt.
Daten von Sonar- und reflexionsseismischen Messungen
Karte der Tiefseemessung in der Straße von Dover.
Karte der Tiefseemessung in der Straße von Dover.
(Foto: Sanjeev Gupta and Jenny Collier/Imperial College London/dpa)

Dass ein Überlaufen dieses Sees die Trennung Großbritanniens vom Festland auslöste, nehmen viele Experten schon lange an. Aufgrund fehlender geophysikalischer Daten sei diese Theorie aber bislang nicht gesichert, schreibt das Team um Sanjeev Gupta vom Imperial College in London (Großbritannien). Sie werteten nun Daten von Sonar- und reflexionsseismischen Messungen aus, die eine Analyse der Strukturen im Untergrund ermöglichten. So ermittelten sie, wie die Landbrücke zwischen Großbritannien und Frankreich durchbrach und der Ärmelkanal sich öffnete.

Sie konzentrierten sich dabei zum einen auf das Fosse Dangeard, ein riesiges Flusstal am Kanalboden im Zentrum der Straße von Dover. Darin befinden sich mehrere, grubenförmige Vertiefungen. Sie sind mehrere Kilometer im Durchmesser und an die 100 Meter tief. Den Forschern zufolge entstanden sie, als Wasser des Sees in riesigen Wasserfällen über die Kante der Kreidebrücke lief und den darunterliegenden Felsboden erodierte. So vollzog sich der erste Schritt der Trennung Großbritanniens vom Festland.
"Eines der bedeutendsten Ereignisse der britischen Geschichte"

Vermutlich einige Hunderttausend Jahre später kam es dann zum endgültigen Bruch, berichten die Forscher. Sie hatten eine zweite Struktur am Kanalgrund in der Straße von Dover analysiert, den sogenannten Lobourg Channel. Die Untersuchungen legen nahe, dass er infolge verheerender Überschwemmungen entstand.

"Wir wissen immer noch nicht sicher, was das Überlaufen des eiszeitlichen Sees verursacht hat", erläutert Mitautorin Jenny Collier vom Imperial College. Möglicherweise seien Teile der damals das Land bedeckenden Eisschicht abgebrochen und in den See gestürzt. Die Brücke sei dann möglicherweise durch kleinere Erschütterungen in den Gesteinsschichten, die noch heute für die Region typisch sind, weiter geschwächt worden. "Das könnte den Kollaps der Kreidebrücke verursacht und die Megaflut ausgelöst haben, für die wir Beweise in unserer Studie gefunden haben."
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Erstautor Sanjeev Gupta ergänzt: "Das Zerbrechen der Landbrücke zwischen Dover und Calais war unzweifelhaft eines der bedeutendsten Ereignisse der britischen Geschichte, das unsere Identität als Inselnation bis heute geformt hat. Als mit dem Ende der Eiszeit der Wasserspiegel stieg und den Talboden endgültig flutete, verlor Großbritannien seine physikalische Verbindung zum Kontinent. Ohne diesen dramatischen Durchbruch wäre Großbritannien noch heute ein Teil von Europa. Das ist Brexit 1.0 - der Brexit, für den niemand gestimmt hat."

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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Neue These zu Vormenschen - Ist Afrika doch nicht Wiege der Menschheit ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Mai 2017 11:49

ERD und WELTGESCHICHTE
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http://www.n-tv.de/wissen/Ist-Afrika-do ... 53091.html
Dienstag, 23. Mai 2017
Neue These zu Vormenschen - Ist Afrika doch nicht Wiege der Menschheit ?

Wann und wo entwickelten sich die ersten Vormenschen? Die Wege von Menschen und Menschenaffen trennten sich in Afrika mit der Entwicklung der ersten Vormenschen - das nehmen viele Experten bisher an. Die europäische "North Side Story" stellt das nun infrage.

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Die Abstammungslinien von Schimpansen und Menschen trennten sich möglicherweise in Europa - und nicht wie vielfach angenommen in Afrika. Diese Idee stellt ein Forscherteam um Madelaine Böhme vom Senckenberg Centre for Human Evolution and Paleoenvironment (HEP) in Tübingen im Fachmagazin "PLOS One" vor. Zudem habe sich dieser Evolutionsschritt möglicherweise einige Hunderttausend Jahre früher ereignet als bisher angenommen. Die Wissenschaftler hatten zwei Fossilfunde neu untersucht und die damaligen Umweltbedingungen an den Fundorten charakterisiert.

Wann und wo sich die ersten Vormenschen entwickelten, ist bislang nicht abschließend geklärt. Der Schimpanse ist heute der nächste Verwandte des Menschen. Viele Experten gehen davon aus, dass sich die Entwicklungslinien der Schimpansenvorfahren und der menschlichen Linie vor etwa fünf bis sieben Millionen Jahren in Afrika trennten.

Das Team um Böhme untersuchte nun die beiden einzigen Funde des Hominiden Graecopithecus freybergi, der bei den Forschern den Spitznamen "El Graeco" trägt. Zu den Hominiden gehören der Mensch samt seiner ausgestorbenen Verwandten und die Menschenaffen. Es handelt sich bei den Fossilien um einen in Griechenland gefundenen Unterkiefer und einen Zahn aus Bulgarien.
Bislang unbekannte Vormenschenart
Einer der beiden einzigen Funde des Hominiden Graecopithecus freybergi - der Zahn aus Bulgarien.
Einer der beiden einzigen Funde des Hominiden Graecopithecus freybergi - der Zahn aus Bulgarien.
(Foto: Wolfgang Gerber/Universität Tübingen/dpa)

Detaillierte Untersuchungen lassen die Forscher nun vermuten, dass es sich bei Graecopithecus um eine bislang unbekannte Vormenschenart handelt. So seien die Zahnwurzeln weitgehend verschmolzen gewesen - ein charakteristisches Merkmal des Menschen und seiner ausgestorbenen Verwandten. Bei Menschenaffen liegen die Zahnwurzeln üblicherweise getrennt vor. "Wir waren von unseren Ergebnissen selbst überrascht, denn bislang waren Vormenschen ausschließlich aus Afrika südlich der Sahara bekannt", sagte Jochen Fuss, einer der beteiligten Wissenschaftler.

Über Analysen der Sedimente, aus denen die Fossilien geborgen worden waren, datierten die Forscher den Unterkiefer auf ein Alter von 7,175 Millionen Jahren, den Zahn auf 7,24 Millionen Jahre. Die Funde seien damit älter als der bisher älteste aus Afrika bekannte Vormensch Sahelanthropus mit einem Alter von sechs bis sieben Millionen Jahren. Daraus folgern die Forscher, dass die Abspaltung der Entwicklungslinien von Vormenschen und Schimpansen womöglich früher und nicht in Afrika, sondern im östlichen Mittelmeerraum stattfand.
"East Side Story" versus "North Side Story"

Die "East Side Story", wonach der Vormensch in Ostafrika entstanden ist, werde nun durch die europäische "North Side Story" infrage gestellt, so Böhme am Montag bei der Vorstellung ihrer Ergebnisse in Tübingen. "Ich erwarte heftige Reaktionen, ich erwarte viel Widerspruch", sagte sie. Ihre These will sie weiter untermauern und kündigt Analysen zur Ernährung von "El Graeco" an. Außerdem wolle sie weitere Hinweise auf die Entstehung des Vormenschen außerhalb Afrikas im Iran, Irak und möglicherweise im Libanon suchen.

"Die Aufspaltung der Hominiden-Vorfahren des Menschen und der Menschenaffen ist schlecht dokumentiert", sagt Jean-Jacques Hublin, Direktor der Abteilung Human Evolution am Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig und nicht an der Studie beteiligt. "Es ist nicht das erste Mal, dass ein Vorkommen des ersteren im reichen Fossilienbericht Südeuropas vorgeschlagen wird." Die Forscher um Böhme nehmen an, dass drastische Umweltveränderungen die Abspaltung der Entwicklungslinie angestoßen haben.
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In den Sedimenten der Fundorte fanden sie zum einen rote, feinkörnige Schluffe, die für Wüstenstaub charakteristisch sind. Sie vermuten einen Ursprung in Nordafrika. Zum anderen fanden sie einen hohen Gehalt unterschiedlicher Salze. "Diese Daten könnten erstmalig eine Sahara belegen, die sich vor 7,2 Millionen Jahren ausbreitete und deren Wüstenstürme rote, salzhaltige Stäube bis an die Nordküste des damaligen Mittelmeeres bliesen", erläuterte Böhme.

Auch in Europa hätten Klimaveränderungen zur Ausbreitung einer Savannenlandschaft geführt, so die Forscher weiter. Sie fanden Spuren von dafür typischen Pflanzen in den Sedimenten und Hinweise auf regelmäßige Brände. "Zusammengenommen lässt sich das Bild einer Savanne zeichnen. Dazu passt, dass gemeinsam mit Graecopithecus Fossilien von Vorfahren der heutigen Giraffen, Gazellen, Antilopen und Nashörner gefunden wurden", erläutert Mitautor Nikolai Spassov von der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften. Wie die Vormenschen ausgesehen haben und ob sie bereits aufrecht gegangen sind, wisse man nicht, sagte Böhme. Anhand der Kiefergröße sei davon auszugehen, dass "El Graeco" etwa 40 Kilo gewogen habe und so groß gewesen sei wie ein heutiges Schimpansenweibchen.

Quelle: n-tv.de , Anja Garms, dpa
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Religionskrieg

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Mai 2017 00:53

ERD und WELTGESCHICHTE
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https://de.wikipedia.org/wiki/Religionskrieg
Religionskrieg
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Paris während der Bartholomäusnacht. Zeitgenössisches Gemälde von François Dubois: Le massacre de la Saint-Barthélemy

Unter einem Religionskrieg, seltener Glaubenskrieg, wird im Allgemeinen ein Krieg verstanden, der aus Gründen der Religion geführt wird. Darunter fallen etwa die Christenverfolgungen der Antike, die Expansionskriege des Islam bis zum 8. Jahrhundert, die Kreuzzüge und die Albigenserkriege des Mittelalters. Im engeren Sinne bezeichnet man mit Religionskrieg die Konfessionskriege im 16. und 17. Jahrhundert. Dazu zählen insbesondere die Hugenottenkriege Frankreichs sowie im Deutschen Reich der Schmalkaldische Krieg (1546–1547), der Aufstand der protestantischen Fürsten (1552) und der Dreißigjährige Krieg (1618–1648). Die Abgrenzung ist schwierig, da einerseits bis teilweise in die Neuzeit die meisten Kriege mit religiösen Vorstellungen oder Ausdrucksformen verbunden waren, andererseits hatten selbst die Religionskriege im engeren Sinn noch andere als nur religiöse Motive.

Inhaltsverzeichnis

1 Islamische Expansion
2 Die Kreuzzüge
3 Religionskriege im Inneren
3.1 Die acht Hugenottenkriege
3.2 Der Dreißigjährige Krieg
3.3 Schweiz
4 Verbindung von Religion und (Außen-)politik
5 Religion als Mittel der Kriegsführung
6 Siehe auch
7 Literatur
8 Einzelnachweise

Islamische Expansion
→ Hauptartikel: Islamische Expansion
Die Kreuzzüge
→ Hauptartikel: Kreuzzüge

Die Kreuzzüge zogen sich vom späten 11. Jahrhundert bis ins 13. Jahrhundert hin, dabei umfassten sie sowohl das Heilige Land als auch Teile Europas als Schlachtplätze.
Religionskriege im Inneren

Die Geschichte der Europäischen Nationen kennt indessen gerade in der Zeit der Entstehung der Nationen im engeren Wortsinne Auseinandersetzungen, die als Religionskriege ihren Ursprung nahmen oder zumindest als Religionskrieg bezeichnet wurden.
Die acht Hugenottenkriege

Die acht Hugenottenkriege (1562 bis 1598) wurden auch zusammenfassend „vierzigjähriger Krieg“ genannt. Im 16. Jahrhundert zerfiel Frankreich in zwei religiöse Lager: die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung blieb katholisch; eine starke Minderheit schloss sich der Reformation an. Ein friedliches Zusammenleben der beiden Konfessionen erwies sich als unmöglich; es kam zu kriegerischen Auseinandersetzungen; gerade in Gebieten mit gemischten Glaubensgruppen waren es oft Bürgerkriege.

Die acht offenen Kriege wurden nur von wenig tragfähigen Friedensvereinbarungen unterbrochen. Erst das Edikt von Nantes (30. April 1598) brachte wirklich Frieden; es verordnete eine begrenzte religiöse Toleranz. Die konfessionelle Koexistenz wurde im 17. Jahrhundert zugunsten der Katholiken eingeschränkt und 1685 durch das Edikt von Fontainebleau beseitigt, mit dem das Edikt von Nantes widerrufen wurde.[1]

(Siehe auch Bartholomäusnacht).[2]

Der deutsche Publizist Klaus Harpprecht schreibt zu Religionskriegen mit Blick auf die Hugenottenkriege:

„[Heinrich IV.] bescherte … Frankreich von 1594 … bis 1610 … eine Ära des inneren Friedens. Eine Zeit, in der die Bauern ihre Äcker ohne die Furcht bestellen konnten, dass die reifende Ernte morgen von dem einen oder anderen Heerhaufen in den Boden gestampft würde. Eine Schonfrist, in der das Handwerk wieder gedieh, die Städte nicht mehr den Plünderungen durch die katholische oder die protestantische Soldateska preisgegeben waren.

[…] ein Aufatmen nach den fast vierzig Jahren, in denen das Land den Religionskriegen ausgeliefert war, grausamer Hader, der immer wieder aufbrach, weil jede Partei und jeder ihrer Heerführer die mühsam zusammengebastelten, manchmal auch eilig improvisierten Friedensschlüsse nur als Chance nutzte, den nächsten Waffengang vorzubereiten.

Das Pathos der Prediger – gleichviel ob es auf protestantischen oder katholischen Kanzeln erschallte – und der fistelnde Eifer der religiösen Fanatiker tarnten Beutegier und schiere Mordlust mit dem Anspruch der Legitimität, die aus dem Glauben stammt.

Wer heutzutage naiv genug ist, den fromm drapierten Terror der Islamisten für eine beispiellose Verirrung zu halten, der lese in der Geschichte der europäischen Religionskriege nach, zu welch viehischen Schlächtereien, zu welch absurden Gräueln, zu welcher Verwüstungs- und Vernichtungswut die katholischen wie die protestantischen Heerscharen im Namen Gottes fähig waren!“[3]

Der Dreißigjährige Krieg

Der Dreißigjährige Krieg (1618-1648) wurde durch die gegenreformatorischen Bestrebungen des Kaisers Ferdinand II. ausgelöst. Gegen diese schlossen sich mehrere protestantische Staaten und Herrscher zusammen. Vordergründig ging es um die Entscheidung für die protestantische oder katholische Konfession, im Hintergrund standen politische Interessen der Reichsfürsten und der europäischen Nachbarstaaten, ihre jeweiligen Herrschafts- und Einflusssphären auszuweiten. Dabei unterstützte zum Beispiel das katholische Frankreich unter der Führung des Kardinals Richelieu unter Ludwig XIII. aus Machtinteresse die protestantische Seite. Der Westfälische Friede, der mit dem Dreißigjährigen auch den Achtzigjährigen Krieg beendete, trug zu längerfristiger Stabilität in Europa bei.
Schweiz

Der Erste und zweite Kappeler Krieg waren Kriege in der Schweiz zur Zeit der Reformation. Der Sonderbundskrieg war der letzte Krieg auf Schweizer Territorium und war im Wesentlichen ebenfalls durch die Religion begründet.
Verbindung von Religion und (Außen-)politik

In großen Teilen der Welt gab und gibt es Religionen, die den Charakter einer allgemein verbindlichen Staatsreligion annehmen. Die Verbindung zwischen Staat und Religion wurde in der Geschichte vor allem dann aggressiv, wenn sich missionarischer religiöser Eifer und imperialistische staatliche oder gesellschaftliche Tendenzen trafen. Als klassisches Beispiel mögen die Kreuzzüge dienen, die aufgrund päpstlichen Aufrufs im Mittelalter von verschiedenen europäischen Herrschern und Staaten gegen den Islam geführt wurden, ebenso wie die Eroberungszüge, die von Herrschern und Staaten von der Zeit des frühen und Hochmittelalters bis in die Neuzeit hinein geführt wurden. Im Falle der Kreuzzüge wurde als Motivation vornehmlich die „Befreiung“ des „heiligen Landes“ von der Herrschaft der Ungläubigen propagiert, indessen standen auch konkrete politische und ökonomische Interessen auf dem Spiel, wie zum Beispiel die Handelsinteressen der Republik Venedig im westlichen Mittelmeerraum. Es ist heute schwer, zu entscheiden, ob bei diesen genannten Beispielen die Religion oder politisch-ökonomische Interessen im Vordergrund gestanden haben.
Religion als Mittel der Kriegsführung

In Religionskriegen dient die Religion nicht nur als Mittel der Propaganda, sondern religiöse Versprechungen werden von den kriegsführenden Staaten auch zur Motivation des eigenen Volkes, insbesondere der am Kampf teilnehmenden Soldaten eingesetzt. Materielle Opfer des Krieges werden dem religiösen Opfer gleichgesetzt, was eine höhere Bereitschaft zur Hinnahme materieller Nachteile (Verknappung von Lebensmitteln etc., Erhöhung von Steuern und Abgaben) bewirkt. Insbesondere den Kämpfern werden religiöse Vorteile versprochen. Beispielsweise

versprach die Katholische Kirche für die Teilnahme an einem Kreuzzug den sog. vollständigen Ablass;
islamische Autoritäten versprechen bis heute den unmittelbaren Eintritt in das Paradies, sollte man während des Kampfes für Gott und den Islam („Dschihad“) sterben.

Nicht mit dieser Instrumentalisierung von Religion durch kriegsführende Staaten oder sonstige Mächte vergleichbar ist die seelsorgerische Betreuung von Religionsangehörigen durch Feldgeistliche. Diese Betreuung ist in den neuzeitlichen Kriegen in Europa üblich geworden; sie dient dazu, Soldaten und anderen Streitkräfteangehörigen die Ausübung ihrer Religion (z. B. Beichte, Sonntagsgottesdienst) zu ermöglichen.

Die Stellung der Hochreligionen zu Krieg und Frieden eruiert Helmuth von Glasenapp in seiner Schrift über Glaube und Ritus der Hochreligionen.[4]
Siehe auch

Augsburger Religionsfrieden
Heiliger Krieg
Virtuelles Museum des Protestantismus

Literatur

Friedrich Beiderbeck: Zwischen Religionskrieg, Reichskrise und europäischem Hegemoniekampf. 1. Auflage. Berliner Wissenschafts-Verlag, 2006, ISBN 3-8305-0024-6.
Tariq Ali: The Clash of Fundamentalisms, Crusades, Jihads and Modernity. Verso, London / New York 2002 (Rezension: asmz.ch).
Konrad Repgen: Was ist ein Religionskrieg? In: Zeitschrift für Kirchengeschichte, 97, 1986, 3, S. 334–349.
Mirjam Pressler: Nathan und seine Kinder.

Einzelnachweise
Virtuelles Museum des Protestantismus
Virtuelles Museum des Protestantismus
Klaus Harpprecht: Krieger und Friedensstifter, legendärer Liebhaber und begeisterter Vater: Frankreich liebt bis heute seinen „guten König“ Heinrich IV., der am 14. Mai 1610 in Paris ermordet wurde. Ein Lebensbild des vitalen Monarchen. In: Die Zeit, Nr. 20/2010, S. 22
Glaube und Ritus der Hochreligionen. S. Fischer, Fischer Bücherei 346, Frankfurt am Main 1960, S. 149
Quelle: Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Religionskrieg
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Zerfall der Sowjetunion

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Jun 2017 06:25

bild Zerfall der Sowietunion.png
ERD und WELTGESCHICHTE
https://de.wikipedia.org/wiki/Zerfall_der_Sowjetunion
Zerfall der Sowjetunion
Nachfolgestaaten der Sowjetunion:
1. Armenien
2. Aserbaidschan
3. Weißrussland
4. Estland
5. Georgien
6. Kasachstan
7. Kirgisistan
8. Lettland
9. Litauen
10. Moldawien
11. Russland (Rechtsnachfolger)
12. Tadschikistan
13. Turkmenistan
14. Ukraine
15. Usbekistan
Nach der Auflösung der Sowjetunion wurde das Staatswappen der Sowjetunion mit der Aufschrift „СССР“ (oben) an der Fassade des Großen Kremlpalasts durch fünf Doppeladler mit dem Wappen Russlands (unten) ersetzt.

Der Zerfall der Sowjetunion war ein mehrjähriger Prozess der Desintegration der föderalen politischen Strukturen sowie der Zentralregierung der Sowjetunion (UdSSR), der mit der Unabhängigkeit der 15 sowjetischen Unionsrepubliken zwischen dem 11. März 1990 und dem 25. Dezember 1991 seinen Abschluss fand. Nach dem gescheiterten Augustputsch in Moskau 1991 wurde die Tätigkeit der bis dahin allein regierenden KPdSU auf dem Gebiet der RSFSR verboten.

Am 8. Dezember 1991 unterzeichneten die Präsidenten Russlands, der Ukraine und Weißrusslands - Boris Jelzin, Leonid Krawtschuk und Stanislau Schuschkewitsch - im Nationalpark Beloweschskaja den sogenannten Vertrag von Minsk bzw. die Vereinbarungen von Beloweschskaja Puschtscha, worauf Schuschkewitsch dem sowjetischen Präsidenten Gorbatschow die Vertragsunterzeichnung telefonisch mitteilte. In diesen Vereinbarungen wurde die offizielle Auflösung der Sowjetunion festgehalten, der Vertrag zur Schaffung der UdSSR von 1922 außer Kraft gesetzt und die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten gegründet, die am 21. Dezember 1991 mit der Alma-Ata-Erklärung bestätigt wurde. Die Auflösung des weltgrößten sozialistischen Staates markierte zugleich das Ende des Kalten Krieges.

Inhaltsverzeichnis

1 Erste Anzeichen
2 Folgen und Bewertung
3 Chronologie der Unabhängigkeitserklärungen auf dem Gebiet der UdSSR
3.1 Vor dem Augustputsch
3.2 Nach dem Augustputsch
4 Literatur
5 Weblinks
6 Einzelnachweise

Erste Anzeichen

In der zweiten Hälfte der 1980er Jahre wurde immer deutlicher, dass die Sowjetische Intervention in Afghanistan ein Fiasko war. Die Nuklearkatastrophe im Kernkraftwerk Tschernobyl am 26. April 1986, verursacht durch schwerwiegende Verstöße gegen geltende Sicherheitsvorschriften und durch bauartbedingte Nachteile des Reaktordesigns, wurde zu einem Symbol für das Versagen des kommunistischen Systems.[1] Anstatt die Bürger und die Staaten Europas zu informieren, ordnete die sowjetische Regierung an, das Ausmaß der Reaktor-Explosion geheim zu halten.[2]

Gorbatschows Konzepte von Perestroika („Umgestaltung“) und Glasnost („Offenheit“) konkretisierten sich erstmals öffentlich wahrnehmbar, als er im Dezember 1986 die Verbannung des Friedensnobelpreisträgers Andrej Sacharow und dessen Frau Jelena Bonner aufhob. Die in diesen Jahren neu belebte freie Meinungsäußerung richtete sich zunächst gegen den Stalinismus und führte zu einer Neubewertung Stalins in der Geschichte der Sowjetunion.[3]

Zusätzlich zu innerstaatlichen Protestbewegungen bzw. wirtschaftlichen Problemen im Ostblock wurde im Frühjahr und Sommer 1989 die bisherige Abschottung Osteuropas durch den Eisernen Vorhang von einzelnen Ländern wie Ungarn teilweise gelockert und später aufgehoben. Der Abbau der Grenzanlagen, das Paneuropäische Picknick, die Fluchtbewegung über Botschaften und der spätere Verzicht auf Grenzkontrollen führte dann zu einer unkontrollierten Massenflucht an DDR-Bürgern und Erodierung der Staatsgewalt im gesamten Osteuropa.

Am 25. Oktober 1989 verkündete Präsident Michail Gorbatschow bei einem Staatsbesuch in Helsinki die sogenannte Sinatra-Doktrin, die den Staaten des Warschauer Pakts erlaubte, ihre inneren Angelegenheiten souverän und in Eigenregie zu regeln. Am 9. November 1989 fiel die Berliner Mauer; im Dezember 1989 kam es in der Tschechoslowakei zu einem Regierungswechsel. Im Herbst und Winter 1989 verloren dann die kommunistischen Staatsführungen in allen Ostblockstaaten (außer der Sowjetunion) ihr Herrschaftsmonopol, sodass der Ostblock auseinanderfiel. Diese Revolutionen in Staaten des Ostblocks trugen wesentlich zum Zerfallsprozess in der Sowjetunion bei.

Im ersten und einzigen Referendum in der Geschichte der Sowjetunion vom 17. März 1991 hatten sich noch 76 % der Wähler in neun teilnehmenden Unionsrepubliken[4] für den Weiterbestand einer reformierten Union ausgesprochen.
Folgen und Bewertung

Nach der Auflösung der Sowjetunion und dem Zusammenbruch der Planwirtschaft Ende der 1980er Jahre ging die gesamtwirtschaftliche Produktion in Russland von 1990 bis 1996 Jahr für Jahr zurück. In diesem Zeitraum verringerte sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Russland insgesamt um etwa 40 % und nahm dann ab 1999 jährlich zwischen 5 und 10 % zu. Noch im Jahr 2010 lag die russische Industrieproduktion laut Statistikamt bei nur 83,8 Prozent des Niveaus von 1991 – im Fahrzeugbau lag der Ausstoß sogar nur bei 49,6 Prozent.[5]

In Kirgisistan sprechen vorsichtige Schätzungen von einem Anstieg der Armut auf über 75 % im Jahr 1993 bei einem Rückgang des BIP von 21 %. Auch 1997 lebten noch 50 % der kirgisischen Bevölkerung in Armut.[6]

In Kuba wurde der Zerfall der Sowjetunion zum Auslöser einer Wirtschaftskrise unter der Bezeichnung Sonderperiode.

Die Lebenserwartung in Russland sank zwischen 1991 und 1994 von 69 auf weniger als 64 Jahre; einige Jahre starben mehr Menschen als neu geboren wurden. Besonders der Gesundheitszustand von Männern verschlechterte sich – sie konnten Mitte der 1990er Jahre lediglich mit einer durchschnittlichen Lebenszeit von 58 Jahren rechnen. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts lag die Lebenserwartung mit 62,8 Jahren noch immer niedriger als in Bangladesch.[7]

Nach der formalen Auflösung der Sowjetunion Ende 1991 kam es in der Folgezeit in zahlreichen ehemals sowjetischen Regionen zu bewaffneten Konflikten. Beispiele dafür sind der Bergkarabachkonflikt 1988–1994, der Transnistrien-Konflikt mit dem Höhepunkt 1992, der Georgisch-Abchasische Krieg 1992–1993, der Tadschikische Bürgerkrieg 1992–1997, die russische Verfassungskrise 1993 in Moskau, der Erste (1994–1996) und der Zweite Tschetschenienkrieg (1999–2009), der Dagestankrieg 1999, der Kaukasuskrieg 2008, die Unruhen in Südkirgisistan 2010, die Krimkrise und der Krieg in der Ukraine seit 2014.

In seiner Rede zur Lage der Nation im April 2005 bezeichnete der russische Präsident Wladimir Putin den Zerfall der Sowjetunion 1991 als „die größte geopolitische Katastrophe“ des 20. Jahrhunderts.[8]

„Vielen war klar, dass die UdSSR nach dem Putschversuch im August 1991 bereits zerfallen war, sie fürchteten sich jedoch davor, das auch auszusprechen.“

– Stanislau Schuschkewitsch[9]
Chronologie der Unabhängigkeitserklärungen auf dem Gebiet der UdSSR

Gebiete, die nur teilweise als Staaten anerkannt werden, sind kursiv gesetzt.
Vor dem Augustputsch

Litauen Litauen: 11. März 1990
Estland Estland: 30. März 1990
Lettland Lettland: 4. Mai 1990
Armenien Armenien: 23. August 1990
Abchasien: 25. August 1990
Transnistrien: 2. September 1990
Georgien Georgien: 9. April 1991
Gagausien: 19. August 1991

Die provisorischen Unabhängigkeitserklärungen Estlands und Lettlands traten während des Augustputsches am 20. bzw. 21. August 1991 endgültig in Kraft.
Nach dem Augustputsch

Ukraine Ukraine: 24. August 1991
Weißrussland Weißrussland: 25. August 1991
Moldawien Moldawien: 27. August 1991
Kirgisistan Kirgisistan: 31. August 1991
Usbekistan Usbekistan: 1. September 1991
Bergkarabach: 2. September 1991
Tadschikistan Tadschikistan: 9. September 1991
Aserbaidschan Aserbaidschan: 18. Oktober 1991
Turkmenistan Turkmenistan: 27. Oktober 1991
Tschetschenische Republik Itschkerien: 1. November 1991
Südossetien: 28. November 1991
Russland Russland: 12. Dezember 1991. Der Oberste Sowjet der RSFSR ratifizierte an diesem Tag die Vereinbarungen von Beloweschskaja Puschtscha, setzte den Vertrag zur Gründung der UdSSR von 1922 außer Kraft und berief die russischen Abgeordneten des Obersten Sowjets der UdSSR ab.
Kasachstan Kasachstan: 16. Dezember 1991

Literatur

Dmitri Antonowitsch Wolkogonow: Die Sieben Führer. Aufstieg und Untergang des Sowjetreichs. Übersetzt von Udo Rennert. Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3-7973-0774-8.
Martin Malek, Anna Schor-Tschudnowskaja (Hrsg.): Der Zerfall der Sowjetunion. Ursachen – Begleiterscheinungen – Hintergründe. Nomos Verlag, Baden-Baden 2013, ISBN 978-3-8329-6320-0.
Reinhard Lauterbach: Das lange Sterben der Sowjetunion. Schicksalsjahre 1985-1999, edition berolina, Berlin, 2016, ISBN 978-3-95841-031-2.

Weblinks

100(0) Schlüsseldokumente Ansprache an die Sowjetbürger. Rede des Staatspräsidenten der UdSSR im Fernsehen, 25. Dezember 1991
ARD Tagesschau: 25. Dezember 1991

Einzelnachweise
D. A. Wolkogonow: Die Sieben Führer. Aufstieg und Untergang des Sowjetreichs. Übersetzt von Udo Rennert. Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 2001, S. 471.
Olja Melnik: Tschernobyl-Katastrophe: Ausmaß jahrelang geheim gehalten. auf: DW. 20. April 2006.
Harold Shukman in: D. A. Wolkogonow: Die Sieben Führer. Aufstieg und Untergang des Sowjetreichs. Übersetzt von Udo Rennert. Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 2001. S. I.
Es wurde boykottiert von den baltischen Republiken, Armenien, Georgien (ohne Abchasien), der Teilrepublik Tschetscheno-Inguschetien und Moldawien.
Wirtschaftsblatt.at, 23. August 2011 (Memento vom 21. Januar 2014 im Internet Archive)
Alexander Wolters: Kirgistan. In: Markus Porsche-Ludwig, Wolfgang Gieler, Jürgen Bellers (Hrsg.): Sozialpolitik in Entwicklungsländern : Asien, Afrika, Lateinamerika. LIT Verlag, Münster 2013, ISBN 978-3-643-11772-4 (books.google.ch).
Berlin-Institut: Die schrumpfende Weltmacht (PDF).
Eine Frage der Glaubwürdigkeit. In: Die Zeit. 27. April 2005.

M. Malek, A. Schor-Tschudnowskaja (Hrsg.): Der Zerfall der Sowjetunion. Ursachen – Begleiterscheinungen – Hintergründe. Nomos Verlag, Baden-Baden 2013, ISBN 978-383-296-3200, S. 12.

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Diese Seite wurde zuletzt am 14. Juni 2017 um 16:38 Uhr bearbeitet.
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Der Hooton-Plan ist gescheitert, Merkel ist endgültig entmachtet von Ann

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Jul 2017 12:53

ERD und WELTGESCHICHTE
https://annaschublog.com/2017/07/21/yin ... ossisrael/
Ist es schon oder wird es noch ????
Der Hooton-Plan ist gescheitert, Merkel ist endgültig entmachtet

von Anna Schuster, 21/07/2017
Der Hooton-Plan

Unter dem Hooton-Plan verstehen wir die systematische und von langer Hand geplante Auslöschung der Deutschen durch die bewusst herbeigeführte Flutung Deutschland mit IQ- minderen Kulturen. Durch die genetische Vermischung soll ein Einheitsmensch mit einem IQ < 90 entstehen, der zu dumm zum Leben, zu klug zum Sterben und somit der perfekte Sklave ist. Der jüdische Zeitgenosse Ernest Hooton schlug bereits 1944 vor, „während dieser Zeit (der Überwachung und Besetzung) soll ebenfalls die Einwanderung und Ansiedlung nicht deutscher Menschen, insbesondere nichtdeutscher Männer, in die deutschen Staaten gefördert werden.“

Lanciert wird dieser Plan, die Deutschen durch eine eine massenhafte Ansiedlung von Ausländern zu dezimieren und zu versklaven durch den Strippenzieher und bekennenen Talmud- Anhänger George Soros, der in seinem bereitgestellten Migranten-Handbuch “Wie komme ich am besten nach Europa?“ dafür plädiert, „als Erstes hat die EU für die absehbare Zukunft eine Million Asylsucher pro Jahr zu akzeptieren.“

Der Plan, die kriegerischen und starken Deutschen, bzw. Germanen ausrotten zu wollen, ist so alt, wie die Menschheitsgeschichte selbst und so empfahl auch der 31-jährige Jude Theodor Newman Kaufmann in einem Exposé 1941 die Sterilisation aller Deutschen: „Germany must perish!“ – „Deutschland muß verschwinden!“ Und die Ersetzung durch fremdländische Völker.
Der Yinon Plan

Wie schaffe ich es, Deutschland und Europa mit Millionen ausländische Menschen zu verwässern? Ich zerstöre mutwillig die Heimat der ausländischen (muslimischen) Völker und diktiere sie sodann mit einem Handbuch geschickt nach Europa. Die Hauptursache der Migrationsfluten nach Europa – allen voran Deutschland – ist das Projekt Eretz-Israel (Großisrael), welches für die Destabilisierung der arabischen Länder verantwortlich ist und die Flüchtlingsströme nach Europa erst ermöglichte.

Das Projekt Erz-Israel, welches von Zionisten in Israel umgesetzt wird, gründet auf einer reinen Allmachtsphantasie einer ultraorthodoxen Religionsgemeinschaft aus Israeliten, die sich als das auserwählte Volk Gottes erachten und das Heilige Land aus dem alten Testament für sich beanspruchen. Dieses Land erstreckt sich gemäß des Rabbi Fischmann „vom Bach von Ägypten bis zum Euphrat und es schließt Teile Syriens und des Libanons ein.“ Seltsamerweise befinden sich exakt die Länder seit Jahrzehnten im Krieg (mit den USA und Israel), die in dem gelobten Land liegen, welches Israel für sich aufgrund einer Apotheose ihrer selbst, beansprucht. Nur in diesem Zusammenhang sind die Krieg gegen den Irak, der 2006-Krieg gegen den Libanon, der 2011-Krieg gegen Libyen, der anhaltende Krieg gegen Syrien und den Irak, der Krieg im Jemen und der Prozess des Regimewechsels in Ägypten zu sehen.
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Das Projekt Großisrael: Eine territoriale Ausweitung religiöser Fanatiker. Foto: Twitter

Dieser zionistische Plan besteht darin, die benachbarten arabischen Staaten zu schwächen und eventuell zu fragmentieren, als Teil eines israelischen Expansionsprojekts. Wer diese Tatsache nicht nachvollziehen und verstehen kann, besitzt schlichtweg nicht ausreichend Verstand im Kopf. Der Auslöser hierfür liegt in einer jahrzehntelangen Holocaust-Schuldzuweisung: Das tragische daran ist, dass sich nur Menschen, die sich schuldig fühlen ergeben sich willenlos ihren Herren beugen und eine obrigkeitshörige Haltung einnahmen, woraus ein Mangel an geistiger Aktivität und Reflektionsgabe entsteht. Wie manipuliere ich effektiv meinen Freundeskreis? Ich spreche sie immer und immer wieder für eine „Sache“ schuldig, wodurch ich sie mir unterwerfe und „willig“ mache, meine Befehle und Absichten ohne Murren auszuführen.

An dieser Stelle sei angemerkt, dass die anhaltenden Kriege gegen den Nahen Osten nicht von Muslimen angezettelt wurden. Die NATO-Länder intervenierten in die islamischen Länder, worauf sie die Heimat Millionen Muslime zerstörten, während der Deutsche und alle anderen Länder diesem Treiben unberührt zuschauten. Von den derzeit 28 NATO-Mitgliedsstaaten sind 26 Länder christlich konvertiert. Wir befinden uns also in einem Religionskrieg gegen den Islam, der ursprünglich von den Christen und Juden begonnen wurde!
Der Ben-Eliyahu-Plan

Der zionistische Gedanke, Deutschland dem Erdboden gleich zu machen, durchdringt die Geschichte Israels seit der Entstehung dieses Staates und Israel verkündet dieses Ziel ganz unverhohlen. Wieso der deutsche Michel diesen Fakt als Verschwörungstheorie deklariert und nicht verstehen kann, ist der gleichgeschalteten Presse geschuldet, die einen Großteil der Allgegenwärtigkeiten auf diesem Planeten intentionell verschweigt oder haben wir in den letzten 80 jemals in unseren deutschen Nachrichten gelesen, dass im Jahr 2015 ein Israelit in der Israel National News Atombomben auf Deutschland forderte?
atombomben-israel

„Zwanzig, dreißig Atombomben auf Berlin, München, Nürnberg, Köln, Frankfurt, Stuttgart, Dresden, Dortmund und so weiter stellen die Vernichtung sicher. Und das Land wird danach für Tausend Jahre ruhig sein“. Foto: Israel national News

Diese Veröffentlichung in der „Israel National News“ blieb von Regierungsstellen unwidersprochen. Kann das denn möglich sein? Die Zerstörung Deutschlands durch Migranten und Atombomben entspringt talmudischem Gedankengut? Und kennen wir diesen mörderischen Gedanken, Deutschland mit Atombomben zu zerstören nicht aus den Reihen einer nationalen Gruppierung? Als der Postillon zu den G-20 Geschehnissen am 7. Juli einen satirischen Artikel publizierte, in dem er die Hamburger Polizei Atomraketen auffahren ließ, freute sich darüber besonders die Fraktion der linksextremistischen Antifa:

https://www.facebook.com/plugins/post.p ... &width=500
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Die Antilopen Gang fordert offen den Tod Deutschlands. Foto: Impericon.com

Und auch eine linksextremistische Punkrock-Band schmückt seine Accessoires mit „Atombomben auf Deutschland“ – Aufdrucken. Wer sind diese Menschen, die offen und ohne Eingreifen des Verfassungsschutzes den Untergang Deutschlands einfordern? Sind das etwa mit israelischem Gedankengut indoktrinierte Schlafschafe, die von George Soros für ihre Ausschreitungen in Deutschland mit dem Ziel, Deutschland in den Bürgerkrieg zu stürzen, bezahlt werden? Erfolgreiche Schuldzuweisung und Indoktrination im Endstadium sieht folgendermaßen aus:

Eine berechtigte Frage, die sich nun stellt, ist die Frage, wer das linksgrüne Gedankengut der in Deutschland vorherrschenden „sozialdemokratischen“ Politik steuert? Hat dieses Gedankengut einen einzigen Ursprung? Wer hat diese Ideologien in die Köpfe der Menschen geimpft?
Die Rolle Angela Merkels im Hooton-Plan

Wir erinnern uns zurück an Angela Merkels Rede in Knesset am 18. März 2008, die sie in Hebräisch einleitete, um in Deutsch zu geloben: „Diese historische Verantwortung Deutschlands für Israel ist Teil der Staatsräson meines Landes. Das heißt, die Sicherheit Israels ist für mich als deutsche Bundeskanzlerin niemals verhandelbar. Und wenn das so ist, dann dürfen das in der Stunde der Bewährung keine leeren Worte bleiben.“
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Foto: Mostaque Ali – blogger

Merkel wurde seither von den Machtjuden mit allen hohen Ehren ausgezeichnet. Unter anderem wurde sie im März 2008 von der jüdischen Geheimorganisation B’nai B’rith (Söhne des Bundes), der Oberorganisation aller Freimaurer-Organisationen, „für ihre Dienste an den jüdischen Gemeinden“ geehrt. Sie erhielt sogar die Leo-Baeck-Ehren-Medaille des Leo Baeck Instituts (New York) umgehängt. Das Leo Baeck Institut hat sich „der Geschichte und Kultur des deutschsprachigen Judentums“ gewidmet. Gilt sie bei den Juden etwa als „deutschsprachige Jüdin“? (Quelle) Angela Merkels politisches Wirken liegt in dem Streben nach der totalen Macht begründet. Wir leben in einer hierarchischen Welt die aus sogenannten Aufstiegssystemen besteht. Wer in dieser Welt einen hohen Rang erreichen oder in eine hohes Amt aufsteigen möchte, muss man sich denen unterwerfen, die einen hohen Rang besitzen. Wie eine Uniform eines Generals, der mit dutzenden Abzeichen versehen ist, dienen diese Rangabzeichen ebenso der Unterwerfung und des Respekt dem Träger gegenüber. Doch der kleine Soldat kann ebenfalls diesen Status erreichen, in dem er seine Aufgaben erledigt und fein strebsam die Regeln befolgt, sich seinem Herrn unterwirft, und alles das macht, was man ihn sagt. Schließlich will auch er irgendwann, irgendwo einmal angesehen werden, wenn es schon im realen Leben nicht klappt. Je größer die Machtgier desto größer die Minderwertigkeitskomplexe, aus denen heraus die Antriebskraft, einen hohen Status zu erlangen, herrührt. Für die Ausführung des Hooton-Plans versprach man Angekla Merkel offensichtlich das Amt der „Weltkanzlerin„.
Die Rolle Russlands unter Leitung Putins

Israel scheint einer der Drahtzieher des IS zu sein, da die Terroristen israelische Waffen benutzen „made by Israel“. Zudem war auch immer wieder zu beobachten, dass die Israelischen Streitkräfte das syrische Militär attackierten. Russland ist autark, der klassische Russe ist aufgeklärt. Das Land besitzt die eigenständige Kontrolle über die Medienlandschaft, unterliegt nicht der US-Herrschaft und zionistisches Gedankengut muss vor den Toren Russland bleiben. Eine Indoktrination der russischen Bevölkerung durch gleichgeschaltete Medien fand nicht statt und so besitzen die Politiker und übrigen Menschen in diesem Land einen klareren Verstand und eine Weitsichtigkeit, von der die Deutschen nur träumen können.

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Durch die militärischen Interventionen in Syrien durch die Russische Armee konnte der IS letztlich besiegt werden. Der Weltfrieden ist der Stärke und dem Durchhaltevermögen Wladimir Putins zu verdanken, der durch den jahrelangen Kampf gegen den IS die Terroristen in Syrien besiegen konnte. Die Zukunft dieser Erde liegt auf dem Rücken des russischen Bärens. Ihm haben wir den kommenden Weltfrieden zu verdanken.
Die Besiegelung Angela Merkels Untergang durch das Waffenruhen-Bündnis Trump und Putin

Eine langanhaltende Freundschaft zwischen dem amtierenden US-Prädienten Donald Trump und dem russischen Zaren Wladimir bahnte sich bereits Anfang des Jahres an, als die beiden miteinander telefonierten. Bei Sputnik war über dieses Gespräch zu lesen:

Einstellung auf aktive gemeinsame Arbeit
Regelmäßige persönliche Kontakte vereinbart
Wirtschaftskontakte wiederherstellen
Lage im nahen Osten erörtert
Zusammenschluss im Kampf gegen Terror betont
Kampf gegen IS im Focus

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Der Pakt mit dem Überbösen: Der Zusammenschluss der USA und Israel zur Destabilisierung des Ostens zur Erfüllung „Eretz-Israels“, das Großprojekt Israels. Donald Trump macht böse Miene zum guten Spiel.

Die deutsche Lügenpresse verheimlichte uns diese Meldungen selbstverständlich. Spätestens nach dem „Big Deal“ der anhaltenden Waffenruhe zwischen den beiden neuen besten Freunden, muss das Projekt Eretz-Israel als gescheitert gelten. Haben die letzten US-Präsidenten das Projekt Israels tatkräftig durch Waffenlieferungen unterstützt und den IS in Syrien am Leben erhalten, fällt ein wichtiger IS-Unterstützer mit dem Amtsantritt Trumps weg „Putin hat gewonnen“ – Trump stoppt Waffenlieferungen nach Syrien lesen wir nun auch in der deutschen Presse.

Aus diesem Friedensbündnis resultiert ein Kriegsstopp in Syrien, woraufhin die Rückführung der Flüchtlinge nach Syrien eingeleitet werden kann. Die jungen, dynamischen syrischen Männer werden in Zukunft in ihrem Heimatland benötigt, dieses von dem Kriegsschutt zu befreien, wie es einst unsere Trümmerfrauen taten. Durch den einkehrenden Frieden in allen muslimischen Ländern können zudem alle europäischen Gastländer dieser Erde, die den Schutzbedürftigen in der Vergangenheit Exil boten, mit der Rückführung der Geflüchteten in die muslimischen Länder nach Afghanistan, Libyen, dem Irak usw. beginnen. Jedem Mensch ein Recht auf sein Heimatland! Kein Mensch dieser Erde soll sein Dasein in einem fremden Land jenseits seiner Verwandschaft fristen müssen. Diese Zustände sind unmenschlich und so sollte Deutschland so früh wie möglich damit beginnen, den Vertriebenen bei der Heimreise und ggf. dem Wiederaufbau in die vom Krieg befreiten Heimatländer zur Seite zu stehen.
Emmanuel Macrons Seitenwechsel

Unterstützung bekommen die beiden besten Freunde Trump und Putin neuerdings auch von dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Wieso hat Donald Trump die Hand von Angela Merkel nicht geschüttelt, die des dynamischen Franzosen jedoch nicht wieder los gelassen? Bahnt sich in dem Handschlag mit Macron auch eine Freundschaft an? Medien berichten gar von einem kumpelhaften Ton zwischen den beiden und einer enger politischer Zusammenarbeit.
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Foto: The Telegraph

Hat man den französischen Präsident zum Jahreswechsel noch als Zionistenpuppe und Rothschildmarionette betitelt, wechselte der junge Mann offenbar sie Seiten. Jugendliche Männertypen in Macrons Alter sind im Gegensatz zu ihren älteren Kollegen vor allem eins: Biegsam und formbar wie Ton. Die Chancen stehen gut, dass ein Bübchen wie Macron sich von dem Willen zweier politischer „Urgesteine“ wie Putin und Trump leiten lässt, brav auf seinem Stühlchen sitzen bleibt und sich politisch anständig im Sinne der beiden „Big Blokes“ verhält.
Ein adäquater Kanzler für Deutschland

Für Deutschlands Zukunft ist ein Kanzler wünschenswert, der identische Eigenschaften wie ein Macron aufweist: Jung, jugendlicher Männertyp und politisch unverbraucht. Einen solchen Kanzler können wir uns nach unseren Vorstellungen zurechtbiegen, sollte er nicht zugunsten der Bürger handeln. Die wachsende Wahrheitsbewegung aus „Reichsbürgern, Verschwörungstheoretikern und Neurechten“ wird mit ihren unbequemen Fragen und Thesen einen Kanzler-Jungspund gepaart mit Wut, Zorn und Groll gegen die deutsche Regierung das Fürchten lehren. Die kriegerischen und unermüdlichen Deutschen werden sich ihren zukünftigen Kanzler notfalls mit Mistgabel und Fackel „erziehen“.
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Unheilbringendes Vorzeichen - Sonnenfinsternis beendete Schlacht

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Aug 2017 11:35

ERD und WELTGESCHICHTE
#http://www.n-tv.de/wissen/Sonnenfinsternis-beendete-Schlacht-article19988103.html
Freitag, 18. August 2017
Unheilbringendes Vorzeichen - Sonnenfinsternis beendete Schlacht

Längst weiß man, wie eine Sonnenfinsternis entsteht. Exakte Vorausberechnungen sind möglich. Doch das war nicht immer so. Die Verdunkelung der Sonne galt als schlechtes Omen und war Anlass genug, um Menschen zu töten, aber auch, damit aufzuhören.

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Fünf Jahre schon lagen die Völker der Lyder und Meder im Krieg. Schlacht um Schlacht hatten sie miteinander in Kleinasien gekämpft, doch niemand konnte gewinnen. Bis - so berichtet es der antike Historiker Herodot - sich während einer Schlacht plötzlich der Himmel verdunkelte. Die Soldaten beider Seiten erschraken, legten ihre Waffen nieder - und schlossen auf der Stelle Frieden. Rasch wurde auch noch die Tochter des einen Heerführers dem Sohn des anderen zur Frau gegeben. Wie man das eben damals so machte im Jahr 585 vor Christus.

Fast jedes Jahr gibt es irgendwo auf der Welt eine totale Sonnenfinsternis. Wenn am 21. August auf einem schmalen Streifen in den USA kurzzeitig der Tag zur Nacht wird, beendet das vermutlich keinen Krieg. Wissenschaftlich lässt sich das Phänomen inzwischen ja gut erklären. Der Mond schiebt sich genau zwischen Erde und Sonne und verdeckt diese vollständig. Früher jedoch wurden Sonnenfinsternisse als unheilbringendes Vorzeichen gedeutet - oder als göttliches Signal.
Die Sonnenfinsternis über Norwegen 2015.
Die Sonnenfinsternis über Norwegen 2015.

Die Sonnenfinsternis in Kleinasien soll übrigens der griechische Philosoph Thales vorhergesagt haben, berichtet Herodot weiter. Aber konnte er das wirklich? Historiker und Astronomen sind sich uneinig. Fakt ist: Am 28. Mai 585 vor unserer Zeit fand tatsächlich eine Sonnenfinsternis statt und auch der Krieg zwischen den westiranischen Medern und den kleinasiatischen Lydern ist historisch.
Betrunkene Astronomen am Hof

Was im antiken Kleinasien Frieden stiftete, wurde in China zwei Astronomen zum Verhängnis. Glaubt man der altchinesischen Chronik "Buch der Urkunden", arbeiteten Hsi und Ho als Hofastronomen im alten China. Sie tranken allerdings auch gerne einen über den Durst. Eines Tages vernebelte ihnen der Alkohol offenbar derart die Sinne, dass sie vergaßen, eine Sonnenfinsternis vorherzusagen. In ihrer Stellung ein fataler Fauxpas.

Im alten China glaubte man nämlich, dass bei einer Sonnenfinsternis ein Drache versuche, die Sonne zu verschlingen. Der Kaiser sandte deshalb stets Soldaten aus, wenn es so weit war. Sie sollten Pfeile in den Himmel schießen, um so den Drachen abzulenken. Aber ohne Warnung konnte der Kaiser auch nicht seine Truppen zusammenrufen. Für ihre Unachtsamkeit wurden die beiden Astronomen geköpft.

Wenn die Geschichte wirklich so geschehen ist, übersahen die beiden die Sonnenfinsternis vom 22. Oktober 2137 vor Christus. Mehr als 3300 Jahre später gelang es einem chinesischen Hofastronom sogar zweimal nicht, die richtige Vorhersage zu treffen. Auch er musste für sein Versäumnis im Jahr 1202 büßen.
Angst vor ewiger Dunkelheit

Die plötzliche Dunkelheit war nicht nur Menschen in Fernost unheimlich. Die Azteken schrien und weinten und schlugen sich mit der Hand auf den Mund, aus lauter Angst, die Sonne könne sich auf ewig verdunkeln. Dann nämlich könnten, so glaubten sie, die Dämonen kommen und sie alle auffressen.
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Um sich vor Gefahren zu schützen, nehmen mehrere Millionen gläubiger Hindus bis heute während einer Sonnenfinsternis rituelle Bäder. Die indische Mythologie besagt, dass bei einer Sonnenfinsternis der Dämon Rahu versucht, den Sonnengott Surya und damit das Leben auf der Erde in Gefahr zu bringen. Gläubige Hindus in Indien halten die Sonnenfinsternis daher für einen Unglücksbringer. Sie vermeiden es, während der Sonnenfinsternis zu essen und zu trinken.

Für Nat Turner nahm eine Sonnenfinsternis tatsächlich ein blutiges Ende. Der schwarze Sklave erlebte am 12. Februar 1831 im US-Bundesstaat Virginia, wie sich der Mond vor die Sonne schob. Für den gläubigen Turner ein göttliches Zeichen: Er begann, sich für eine Rebellion zu wappnen. Ein halbes Jahr später initiierte er den größten Sklavenaufstand in der Geschichte der USA. Mehrere Hundert Menschen kamen ums Leben, als Opfer von Turner und seinen Mitverschwörern und als Opfer wütender Mobs von Weißen. Turner selbst wurde gefangen genommen, erhängt und gehäutet.

Quelle: n-tv.de , Jan Ludwig, dpa
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Einleitung – Zusammenhänge, Schuld und Unschuld im Ersten Weltkrieg

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Sep 2017 09:28

ERD und WELTGESCHICHTE
http://npr.news.eulu.info/2017/09/12/ei ... weltkrieg/

Einleitung – Zusammenhänge, Schuld und Unschuld im Ersten Weltkrieg
12/09/2017 Werner Nosko

Viele unserer Leser werden sich fragen, warum wir in der Geschichte der zwei Weltkriege, welche beide von europäischem Boden aus die Welt in Brand setzten, herum graben. Als wir in den uns vorliegenden Dokumenten zu beiden Kriegen zu wühlen begannen, verschlug es uns gelinge gesagt, einige Male die Sprache. Die Antwort ist einfach: „Beide Kriege wurden „gemacht“, und der Erste Krieg bedingte den Zweiten.

Damals wie heute sind die Teilnehmer dieselben. Früher konnte mehr oder minder ein Krieg „heimlich“ vorbereitet werden, heute im Zeitalter der digitalen Welt, nennt man Aufrüstung „Manöver“. Diese Aufrüstung geht gerade vor unserer aller Augen über die Bühne.

Die Vorzeichen, wie die Erhöhung von Militärausgaben, wieder mehr Personal für die „Vereidigung“ und beinahe pausenlose Manöver unter der Federführung der USA, vor allem an den Grenzen Russland sind nur die sichtbaren Vorzeichen für uns. Im Hintergrund läuft genauso wie in den ersten beiden großen Kriegen, eine diplomatische „Schlacht“.

Die beiden Weltkriege hatten einen gemeinsamen Nenner: Deutschland, beim Ersten war Kaiser Wilhelm II. der Protagonist beim Zweiten Adolf Hitler. Beide Kriege wurden lange vor Ausbruch heimlich vorbereitet und während die Diplomatie noch verhandelte, waren die Kriegsausbrüche 1914 und 1939 bereits beschlossene Sache.

Auch heute steht Deutschland wie schon damals wieder im Focus und könnte, zieht man nicht nur das Gesetz der Serie, sondern die historischen Begebenheiten der ersten beiden Weltkriege, sowie einen Ausspruch Kaiser Wilhelms II. heran, der einst meinte:

Es scheint deutsches Schicksal zu sein, dass Deutsche immer durch Deutsche besiegt werden“.

Im Ersten Teil des Krieges von 1914-1918 haben wir uns mit dem Vertrag von Versailles befasst und den vorhersehbaren Folgen daraus:

Der Friedensvertrag von Versailles, der Keim für den Zweiten Weltkrieg
Polen als Stolperstein für den Frieden nach Versailles
Vertrag zwischen den Alliierten und Assoziierten Hauptmächten und Polen

Im abschließenden zweiten Teil lassen wir Kaiser Wilhelm II. zu Wort kommen, der persönlich die sehr komplexe Vorkriegsgeschichte aufarbeitete und mit hunderten Quellen die Schmach des aufgezwungen Deutschen Schuldeingeständnisses, welches er nicht auf sich und seiner Regierung sitzen lassen wollte, widerlegen konnte.

Wir, vielmehr der Kaiser behandeln mehrere Themenbereiche von Abdankung bis zur Zukunft Deutschlands. Die einzelnen Beiträge, werden, da diese relativ lang sind, mehrere Teile umfassen die wir untereinander verlinken werden.

Jedenfalls ist es, wer sich für die Deutsche und österreich-ungarische Geschichte interessiert, ein unbedingtes muß sich die Zeit zu nehmen und die Geschichte hinter den Beiden Weltkriegen kennen zu lernen. Anhand von Fakten, aus erster Hand und unkommentiert, nicht wie uns die Geschichte dazu lehrte, durch AUS- WEGLASSUNGEN und VERDREHUNGEN.


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