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DIE ERDE LEBT UND BEBT

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DIE ERDE LEBT UND BEBT

Beitragvon Gudrun Graf » 26. Apr 2015 09:01

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DIE ERDE LEBT UND BEBT
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Vulkan in Chile - Wanderer filmt ersten Ausbruch des Calbuco

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Apr 2015 09:17

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http://www.n-tv.de/panorama/Wanderer-filmt-ersten-Ausbruch-des-Calbuco-article14981186.html
Vulkan in Chile - Wanderer filmt ersten Ausbruch des Calbuco

Der Vulkan Calbuco speiht noch immer heiße Asche in die Umgebung. Noch mehr Menschen verlassen ihre Häuser. Nun taucht ein Video vom ersten Ausbruch am Mittwoch auf.
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Schweres Erdbeben im Himalaya - Zahl der Toten steigt immer weiter

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Apr 2015 09:20

bild tote nepal.jpg
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http://www.n-tv.de/panorama/Zahl-der-Toten-steigt-immer-weiter-article14979801.html
Schweres Erdbeben im Himalaya - Zahl der Toten steigt immer weiter

Ein Beben der Stärke 7,9 erschüttert die Himalaya-Region. Vor allem Nepal ist betroffen. Das Innenministerium spricht inzwischen von über 1800 Toten, Hunderte Menschen sind verletzt. Viele Gebäude stürzen ein, ein Weltkulturerbe ist völlig zerstört.
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Verheerendes Beben in Nepal

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Apr 2015 09:23

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http://www.n-tv.de/panorama/Hilfsaktion-fuer-Erdbebenregion-laeuft-an-article14982536.html
Verheerendes Beben in Nepal - Hilfsaktion für Erdbebenregion läuft an

Noch immer steigen die Operzahlen in Nepal - und ein Ende ist nicht in Sicht. Die Naturkatastrophe hat Nepal schwer getroffen und auch die Infrastruktur beinahe zerstört. Katastrophenhelfer aus aller Welt machen sich auf den Weg.
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Erde kommt nicht zur Ruhe - Schweres Nachbeben erschüttert Nepal

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Apr 2015 09:25

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http://www.n-tv.de/panorama/Schweres-Nachbeben-erschuettert-Nepal-article14983136.html
Erde kommt nicht zur Ruhe - Schweres Nachbeben erschüttert Nepal

Fast im Stundentakt korrigieren die Einsatzkräfte die Zahl der Erdbebenopfer in der Region in Nepal. In etlichen schwer zugänglichen Gegenden laufen die Rettungsarbeiten nur langsam an. Nun erreichen Helikopter ein Basiscamp am Mount Everest. Derweil bebt die Erde weiter.
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HINTERGRUND: Wenn die Erde bebt - Ursachen, Messungen und gefährdete Gebie

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Apr 2015 11:29

https://www.humedica.org/berichte/2010/ ... x_ger.html
HINTERGRUND: Wenn die Erde bebt - Ursachen, Messungen und gefährdete Gebiete
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Merkblatt Erdbeben

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Apr 2015 11:36

http://bib.gfz-potsdam.de/pub/schule/me ... n_0209.pdf
Merkblatt Erdbeben
Was mache ich, wenn in Starkbebengebieten die Erde bebt?

ausgearbeitet von Prof. Dr. Peter Bormann
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Erdbebengebiete der Erde

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Apr 2015 14:09

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Welche Vulkane sind zur Zeit aktiv? - interaktive Weltkarte

Beitragvon Gudrun Graf » 26. Apr 2015 14:18

http://www.volcanodiscovery.com/de/aktu ... lkane.html
Welche Vulkane sind zur Zeit aktiv? - interaktive Weltkarte
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Liste aktiver Vulkane

Beitragvon Gudrun Graf » 26. Apr 2015 14:20

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Die aktivsten Vulkane der Erde

Beitragvon Gudrun Graf » 26. Apr 2015 14:24

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Ruhender Vulkan

Beitragvon Gudrun Graf » 26. Apr 2015 14:28

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Alles zum Thema Ruhender vulkan

Beitragvon Gudrun Graf » 26. Apr 2015 14:31

http://www.helles-koepfchen.de/?suche=ruhender%20vulkan
Alles zum Thema Ruhender vulkan | auf Helles-Koepfchen.de
www.helles-koepfchen.de/?suche=ruhender%20vulkan
ruhender vulkan - Kaum ein anderes Naturereignis ist faszinierender als ein Vulkanausbruch. Was passiert da eigentlich?
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Vulkanismus in Deutschland: Schlafende Vulkane

Beitragvon Gudrun Graf » 26. Apr 2015 14:42

http://www.br.de/themen/wissen/vulkan-v ... z-100.html
Vulkanismus in Deutschland: Schlafende Vulkane in der ...
www.br.de/.../vulkan-vulkanismus-deutsc ... z-100.ht...
Wer an Vulkane in der Nähe denkt, dem fällt vielleicht der Vesuv oder der Stromboli ein. Aber in Deutschland? Dabei gab es hier einst zahlreiche aktive ..
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Erdbeben-Vorhersagen funktionieren nicht"

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Apr 2015 21:01

bild erdbebebvorhersage.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Erdbeben-Vorhersagen-funktionieren-nicht-article14991896.html
Seismologe erklärt Wissensstand" - Erdbeben-Vorhersagen funktionieren nicht"

Schneestürme, Hochwasser und Hitzewellen lassen sich ziemlich gut vorhersagen. Auch Warnungen vor einem Tsunami sind möglich. Anders ist es bei Erdbeben - trotz modernster Technik.
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Naturkatastrophe im Himalaya - Die Hoffnung schwindet mehr und mehr

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Apr 2015 21:05

bild naturkatasrophe himalaya.jpg
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http://www.n-tv.de/panorama/Die-Hoffnung-schwindet-mehr-und-mehr-article14992076.html
Naturkatastrophe im Himalaya - Die Hoffnung schwindet mehr und mehr

Zwei Tage nach dem Erdbeben wird das Ausmaß der Katastrophe immer deutlicher. Mehr als 4100 Leichen wurden bislang geborgen. Rettungsteams liefern sich bei der Suche nach Überlebenden einen Wettlauf gegen die Zeit. Verzweiflung macht sich breit.
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250 Vermisste nach Lawine in Nepal - Acht Millionen von Erdbeben betroffen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 28. Apr 2015 16:21

bild 250 vermisste nepal.jpg
bild 250 vermisste nepal.jpg (41.82 KiB) 5726-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/panorama/Acht-Millionen-von-Erdbeben-betroffen-article14997371.html
Dienstag, 28. April 2015
250 Vermisste nach Lawine in Nepal - Acht Millionen von Erdbeben betroffen

Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass in Nepal rund acht Millionen Menschen von dem Erdbeben betroffen sind. Hilfe ist unterwegs und während zwischen den Organisationen Revierkämpfe. drohen gibt es eine neue Hiobsbotschaft.
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17 Tage nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal erschüttert ein weiteres g

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Mai 2015 21:01

bild erdbeben nepal.jpg
bild erdbeben nepal.jpg (66.38 KiB) 5726-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/panorama/Neues-Erdbeben-erschuettert-Nepal-article15084746.html

Menschen rennen in Panik ins Freie: Neues Erdbeben erschüttert Nepal Menschen rennen in Panik ins Freie Neues Erdbeben erschüttert Nepal

17 Tage nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal erschüttert ein weiteres gewaltiges Beben den Himalaya-Staat. Nach Angaben des Deutschen Geoforschungszentrums in Potsdam hat das Beben die Stärke 7,2. Das Beben vor zweieinhalb Wochen hatte die Stärke 7,8
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Seltene Arten bisher nicht bedroht - Vulkan auf den Galápagos-Inseln brich

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Mai 2015 21:57

bild Vulkan galapagos.jpg
bild Vulkan galapagos.jpg (40.31 KiB) 5732-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Vulkan-auf-den-Galapagos-Inseln-bricht-aus-article15167276.html
Montag, 25. Mai 2015
Seltene Arten bisher nicht bedroht - Vulkan auf den Galápagos-Inseln bricht aus

Der Vulkan Wolf auf dem Galápagos-Archipel ist ausgebrochen. Der 1707 Meter hohe Vulkan auf der Insel Isabela hat Lava gespuckt, wie die Behörden des Nationalparks Galápagos mitteilten. Der Lavafluss laufe auf dem südöstlichen Hang.

Auf dem Nordwesthang lebt die weltweit einzige Kolonie der Rosada Drusenköpfe (Conolophus marthae), der rosa Landleguane der Galápagosinseln. Auch gelbe Leguane und Riesenschildkröten (Chelonoidis becky) leben auf dem nördlichen Vulkanhang. Sie seien zurzeit von der Eruption nicht gefährdet.
Mehr zum Thema

Letzte Riesenschildkröte ihrer Art: "Lonesome George" ist tot 25.06.12 Letzte Riesenschildkröte ihrer Art "Lonesome George" ist tot

Die touristischen Ausflüge auf der Insel Isabela gingen vorerst weiter. Die nächste Ortschaft Puerto Villamil mit ihren 2200 Einwohnern liegt 115 Kilometer südlich des Kraters.

Die Galápagos-Inseln, die etwa 1000 Kilometer vor der Küste Ecuadors liegen, wurden 1978 von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt. Viele Tier- und Pflanzenarten kommen weltweit nur dort vor. Der Vulkan, die größte Anhöhe des Archipels, war zuletzt 1982 ausgebrochen.
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Tsunamis durch Erdbeben auf dem Meeresboden

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Mai 2015 15:08

bild tsunami entstehung.gif
bild tsunami entstehung.gif (4.42 KiB) 5701-mal betrachtet
http://www.tsunami-alarm-system.com/phaenomen-tsunami/phaenomen-tsunami-entstehung.html
Tsunamis durch Erdbeben auf dem Meeresboden
Die Entstehung eines Tsunamis

Der Begriff Tsunami stammt aus dem Japanischen und bedeutet „Große Welle im Hafen“. Der Begriff wurde von Fischern geprägt, die abends in ihren Hafen zurückkehrten und deren Dörfer und Städte durch eine Riesenwelle zerstört wurden, obwohl sie auf dem offenen Meer keine Wellen bemerkt hatten.

Tsunamis entstehen durch die plötzliche Verdrängung riesiger Wassermassen, bedingt durch Erdbeben auf dem Meeresboden, Vulkanausbrüche über und unter Wasser, Erdrutsche oder Meteoriteneinschläge. Etwa 86% aller Tsunamis entstehen durch die so genannten Seebeben.

Damit ein Tsunami, verursacht von Seebeben, überhaupt entstehen kann, müssen drei Voraussetzungen gegeben sein:
1. Das Erdbeben muss mindestens eine Stärke von 7,0 auf der Momenten-Magnituden-Skala (Mw) haben. Erst ab dieser Stärke reicht die freigesetzte Energie aus, um das Wasser ruckartig hochzuheben.
2. Der Meeresboden muss durch das Erdbeben angehoben oder abgesenkt werden. Wird der Meeresgrund nur seitlich versetzt, entsteht kein Tsunami. Wie zum Beispiel bei dem Erdbeben am 11.04.2012 vor der Westküste Sumatras.
3. Das Hypozentrum des Erdbebens muss sich nahe der Erdoberfläche befinden.
So entsteht ein Tsunami:

Vor dem Erdbeben

Während dem Erdbeben

Nach dem Erdbeben

Der Unterschied zwischen Tsunamis und normalen oder von starkem Wind verursachten Wellen ist die extrem große Wellenlänge. Das ist der Abstand von einem Wellenberg zum nächsten Wellenberg, der bei Tsunamis zwischen 100 und 300 km betragen kann. Ein weiteres Merkmal von Tsunamis ist ihre relativ kleine Wellenhöhe auf dem offenen Meer. Sie liegt meist zwischen einem halben und einem Meter. Daher werden die Wellen in tiefen Gewässern meist nicht wahrgenommen. Gefährlich wird die Welle erst, wenn sie auf Land trifft. In dem immer flacher werdenden Küstenbereich wird die Welle von ihrer Höchstgeschwindigkeit (bis zu 1.000 km/h auf dem offenen Meer) abgebremst und türmt sich dadurch zu einer bis zu 30 Meter hohen Wellenwand auf. Grund dafür ist die Wasserbewegung. Während bei einer vom Wind erzeugten Welle nur die oberen Wasserschichten bewegt werden, wird bei einer Tsunamiwelle das gesamte Wasservolumen in Bewegung versetzt, vom Meeresboden bis zur Wasseroberfläche.

Nähert sich dem Land zuerst ein Wellental, wird das Wasser mit einem ungeheueren Sog ins Meer hinaus gezogen. Dadurch wird der Meeresboden oft über große Flächen trockengelegt. Wird diese Erscheinung richtig gedeutet, haben die Menschen am Strand, aufgrund der großen Wellenlänge, ein paar Minuten bis zu einer halben Stunde Zeit, um sich auf höher gelegene Stellen zu flüchten.

Der ersten Welle, die am Strand bis zu 30 Meter hoch werden kann, folgen meist weitere, zum Teil noch gefährlichere Flutwellen. Gefährlich sind nicht nur die Wellenberge sondern auch die Wellentäler, da ihr Sog Menschen und ganze Häuser kilometerweit in das Meer hinausziehen kann.

Die Vorwarnzeit beträgt je nach Entfernung zum Erdbeben wenige Minuten bis mehrere Stunden.
Quellen, weiterführende Links:

Informationen zum Begriff, Entstehung, Verhalten, Vorkommen, Schutzmaßnahmen, Liste der größten Tsunamis (http://www.wikipedia.de)
Übersicht aller Themen beim ZDF zu Tsunami (http://www.zdf.de)
Verhalten bei Tsunamis (http://www.gfz-potsdam.de)
Wellen Allgemein - Entstehung (http://www.quarks.de)
Video zur Entstehung von Tsunamis (http://www.spiegel.de)


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Von Überraschungen und Statistik - Wie konkret ist ein Mega-Beben in Japan

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Jun 2015 17:24

bild japan beben.jpg
bild japan beben.jpg (85.59 KiB) 5693-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Wie-konkret-ist-ein-Mega-Beben-in-Japan-article15209401.html
Montag, 01. Juni 2015
Von Überraschungen und Statistik - Wie konkret ist ein Mega-Beben in Japan?

Nirgendwo auf der Welt bebt es so oft wie in Japan. Durchschnittlich gibt es dort jeden Monat 73 schwächere Beben. Am Samstag aber wackelte die Erde unter Tokio mit einer Stärke von 7,8. Kurz zuvor war ein Vulkan ausgebrochen. Sind das wirklich Anzeichen fürs große Beben? n-tv.de spricht mit Dr. Danjiel Schorlemmer, Erdbebenforscher am Deutschen GeoForschungsZentrum in Potsdam, über Vorhersagen und Statistiken, wackelnde Tische, Bohrkerne - und das Rauchen.

n-tv.de: Herr Schorlemmer, deutet sich in Japan zurzeit wirklich ein Mega-Beben an?

Danijel Schorlemmer: Es ist natürlich jederzeit denkbar, dass es in Japan ein noch größeres Beben gibt, als das, was 2011 in Tohoku passiert ist. Aber es gibt keine Wahrscheinlichkeiten, die damit einhergehen könnten, die einem bekannt wären. Und es gibt auch Stimmen, die sagen, dass das Tohoku-Beben von 2011 einen Großteil der vorhandenen Spannung aufgelöst hat. Grundsätzlich sind sich Japaner aber immer bewusst, dass sie vor Problemen stehen mit den Erdbeben.
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Fukushima und Tsunami-Region: Japans Tragödie Fukushima und Tsunami-Region: Japans Tragödie Fukushima und Tsunami-Region: Japans Tragödie Fukushima und Tsunami-Region: Japans Tragödie Fukushima und Tsunami-Region Japans Tragödie

Warum trifft es immer wieder Japan?

In der Region kommen einige Platten zusammen. Dort ist eine Subduktionszone, in der sich eine Platte unter die andere schiebt. An den Plattengrenzen bauen sich dann Spannungen auf, und die entladen sich ruckartig durch große Beben. Die Subduktionsbeben sind immer die stärksten Beben, da sich dabei die stärksten Spannungen aufbauen können.

Kann man sich auf schwere Beben und Tsunamis vorbereiten?

Ja, bedingt. Japan baut erdbebensicher, so gab es bei dem schweren Beben von 2011 in Tokio praktisch keine Zerstörung, obwohl die Hochhäuser stark geschwankt haben – mehr als eine Minute lang. Gegen Tsunamis kann man sich mit Schutzmauern an der Küste wehren. Die werden jetzt nachgebessert und größer gebaut. Außerdem werden natürlich die Kinder ständig trainiert. Und auch die Bevölkerung ist eingeladen auf sogenannte Shake-Tables zu gehen. Das sind Tische, die bewegt werden können. Wenn man darauf steht und eine Szene im Haushalt nachstellt, gerät der Tisch in Bewegung – mit einer Beschleunigung wie beim Erdbeben. So weiß man schon ganz gut, was auf einen zukommen kann.

Wie sieht es mit Erdbeben-Vorhersagen aus?

Wir sind als Seismologen ganz gut in Vorhersagen vom statistischen Auftreten von kleineren Erdbeben. Denn von denen haben wir viele aufgezeichnet, wir sehen, wie sich das entwickelt und können dann ganz gut sagen, dass es soundso viele in der und der Region geben wird. Aber wir können kein einziges konkret vorhersagen. Große Beben, die eine Stadt wie Tokio beschädigen und zerstören könnten, kennen wir nicht so gut. Davon gibt es nur wenige, die wir bislang erlebt haben. Und das hieße, ein System zu extrapolieren, das wir nicht hundertprozentig verstehen. Da ist Vorsicht geboten. Viele Beben, die in letzter Zeit stattfanden, hatten einen Überraschungseffekt für die Wissenschaft. Sie sind an Stellen passiert oder in einer Größe oder einer Art, die man nicht erwartet hat.
Bilderserie
Von 1900 bis heute: Die schwersten Erdbeben Von 1900 bis heute: Die schwersten Erdbeben Von 1900 bis heute: Die schwersten Erdbeben Von 1900 bis heute: Die schwersten Erdbeben Von 1900 bis heute Die schwersten Erdbeben

Was macht Vorhersagen so schwierig?

Wir können die Stelle, an der ein Beben stattfindet, nicht wirklich beobachten. Das Gebiet ist tief unten in der Erde. Die tiefsten Bohrungen, die Menschen gemacht haben, sind keine 20 Kilometer tief. Die Subduktionsbeben aber finden in mehreren Hundert Kilometer Tiefe statt. Selbst, wenn wir da runterbohren würden: Der Durchmesser des Bohrkerns entspräche dem einer Kaffeekanne. Das Tohoku-Beben aber hatte eine Ausdehnung von Hunderten von Kilometern. Wir versuchen daher, über indirekte Messungen Hinweise zu bekommen: Wir beobachten die vielen kleinen Erdbeben. Die geben uns Hinweise darauf, wie sich die Spannungen vielleicht verteilen. Und wir beobachten die Bewegungen der Platten an ihrer Oberfläche und versuchen, Rückschlüsse daraus zu ziehen. Den Ort des Geschehens selbst aber können wir nicht beobachten.

Japaner bekommen bei Beben eine Nachricht aufs Handy oder werden über das Radio gewarnt. Wie funktioniert das?

Das sind Frühwarnungen, aber keine, die warnen, bevor die Sache passiert, sondern es ist das Prinzip "Blitz und Donner": Wenn es blitzt, ist das Gewitter da; zum Schutz vor dem Donner kann man sich aber noch eben die Ohren zuhalten. Man hat also ein System installiert, das Erdbebenwellen an den nächstgelegenen Stationen registriert und dann versucht ein Computersystem, abzuschätzen, ob es ein großes Beben wird. Und wenn dies der Fall ist, berechnet es voraus, wann die Wellen wo im Land eintreffen. Dann werden die Menschen über SMS und Einblendungen im Fernsehen gewarnt. Das Erdbeben ist dann schon losgegangen und dort, wo es entsteht, kommt auch jede Frühwarnung zu spät. Das ist das Schwarze Loch der Frühwarnung, da geht gar nichts.
Mehr zum Thema

Aktive Phase deutet sich an: Angst vor Mega-Beben in Japan wächst 31.05.15 Aktive Phase deutet sich an Angst vor Mega-Beben in Japan wächst
Details, die für die exakte Vorhersage eines Erdbebens nötig wären, bleiben offen. 13.01.10 Trotz aller Technik Erdbeben bleiben nicht vorhersagbar
Forscher rechnen für die Region um Istanbul mit einem Beben der Stärke 7 oder darüber hinaus. Damit wäre es mindestens so stark wie das letzte große Beben bei Istanbul im Jahr 1999. Damals starben rund 20.000 Menschen. 19.06.13 Besorgniserregende Ruhe Starkes Erdbeben in Istanbul befürchtet
Die Litosphärenplatten im Überblick. Die Karibische Platte bewegt sich in ihrem nördlichen Teil stärker als in ihrem südlichen. So baut sich eine enorme Spannung auf, die sich entladen muss. 13.01.10 Platten, Spannungen, Brüche Warum die Erde bebt
Immer wieder kommt es in Istanbul und Umgebung zu Erdbeben. 24.08.07 Frage & Antwort, Nr. 31 Welcher Boden ist der beste bei Beben?

Was machen die Japaner dann?

Sie suchen nach Möglichkeit einen Ort auf, wo sie nicht durch herabstürzende Trümmer verletzt werden können. Hat man nur wenige Sekunden Zeit, sollte man sich unter einen festen Tisch bewegen und sich an den Tischbeinen festhalten, so dass beim Erdbeben nicht plötzlich der Tisch zur Seite geschoben wird. Wenn die Zeit noch reicht, um aus dem Haus zu gehen, kann man sich im Freien so in Sicherheit bringen, dass man nicht von herabstürzendem Glas et cetera getroffen wird.

Japaner haben nicht ständig Angst vor Erdbeben?

Nein, da hilft einem die Statistik. Wenn man in Japan raucht, dann ist das Erdbeben sicherlich die geringe Gefahr. Auch das Überqueren von Straßen ist sehr viel gefährlicher.

Mit Danjiel Schorlemmer sprach Andrea Schorsch

Quelle: n-tv.de
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Geologische Sensation in Bayern - Letzter Vulkanausbruch später als gedach

Beitragvon Gudrun Graf » 3. Jun 2015 20:06

bild vulkan2 bayern.jpg
bild vulkan2 bayern.jpg (9.82 KiB) 5683-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Letzter-Vulkanausbruch-spaeter-als-gedacht-article15224676.html
Mittwoch, 03. Juni 2015
Geologische Sensation in Bayern - Letzter Vulkanausbruch später als gedacht

Der letzte Vulkanausbruch in Bayern? Millionen Jahre her – glaubte man bislang. Nun stellt sich heraus, dass die letzte starke Vulkanaktivität nur einen erdgeschichtlichen Wimpernschlag zurückliegt. Die Oberpfalz war lange explosiv.

Der jüngste Vulkanausbruch in Bayern hat sich vor 200.000 Jahren ereignet und damit viele Millionen Jahre später als bisher angenommen. Im Rahmen einer siebenwöchigen Untersuchung entdeckten Experten des Landesamtes für Umwelt in der Oberpfalz vulkanische Überreste. "Das ist eine geologische Sensation. Die letzte massive Vulkanaktivität in Bayern liegt nur einen erdgeschichtlichen Wimpernschlag zurück", sagte Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf in Neualbenreuth.
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Wenn Berge Feuer spucken: Die Welt der Vulkane Wenn Berge Feuer spucken: Die Welt der Vulkane Wenn Berge Feuer spucken: Die Welt der Vulkane Wenn Berge Feuer spucken: Die Welt der Vulkane Wenn Berge Feuer spucken Die Welt der Vulkane

Bisher nahmen Experten an, dass die jüngsten vulkanischen Aktivitäten in Bayern 10 bis 20 Millionen Jahre zurückliegen. Der frühere Feuerberg soll mit Hilfe eines neu konzipierten Radwanderwegs den Menschen näher gebracht werden. "So wird die explosive Vergangenheit der Oberpfalz lebendig", betonte Scharf.
Bohrungen liefern Hinweise

"Wir werden die Erdgeschichte in der Oberpfalz neu schreiben müssen", sagte der Leiter des Geologischen Dienstes am Landesamt für Umwelt (LfU), Roland Eichhorn. Der Nachweis des jüngsten Ausbruchs in Bayern sei durch den Fund von Relikten vulkanischem Glases erfolgt. "Zudem können wir die Klimageschichte seit der Steinzeit rekonstruieren", erläutert Eichhorn. Anhand von Analysen des in 26 Metern gefundenen Pollenspektrums war das Gebiet zum Zeitpunkt der Eruption eine baumlose Kaltsteppe. In den folgenden 80.000 Jahren hatte sich die Gegend aufgrund einer Warmzeit in einen dichten Laub-Mischwald verwandelt. Es folgte wieder eine Eiszeit, in der der Neandertaler vom heutigen Menschen verdrängt wurde - auch der Wald verschwand wieder. Die heutige Landschaft mit Nadelwald und Moor entstand erst in den letzten 10.000 Jahren.
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Die Experten waren dem Naturphänomen in dem Waldgebiet an der Grenze zu Tschechien mit Hilfe von Bohrungen in bis zu 100 Metern Tiefe auf die Spur gekommen. Zuvor waren die Geologen bei routinemäßigen Untersuchungen in dem Waldgebiet auf eine kreisrunde Struktur mit einem Durchmesser von etwa 300 Metern gestoßen. Dabei deutete auf den ersten Blick nichts auf einen Vulkan hin, von einem typischen Trichter war keine Spur zu erkennen.

Deutschlandweit gebe noch immer eine Art Vulkanismus, hatte kürzlich Birger Lühr vom Deutschen Geoforschungszentrum in Potsdam erläutert: "In den Maaren der Eifel steigen noch heute Gasblasen auf." Der letzte Vulkanausbruch in Deutschland ereignete sich im Ulmener Maar in der Vulkaneifel – vor rund 11.000 Jahren.

Quelle: n-tv.de , asc/dpa
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Bruch von Peru bis Feuerland - Erdbeben hebt Insel an

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Jun 2015 20:24

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http://www.n-tv.de/wissen/Erdbeben-hebt-Insel-an-article15366951.html
Mittwoch, 24. Juni 2015
Bruch von Peru bis Feuerland - Erdbeben hebt Insel an

Erdbeben vorherzusagen ist auch mit modernster Technik nicht möglich. Forscher setzen daher alles daran, mehr über Spannungen in der Erdkruste zu erfahren. Eine Insel im Pazifik, die bei Beben in die Höhe schnellt, erweist sich als aufschlussreich.


Schon Darwins Kapitän Robert Fitzroy erzählte davon: Als er mit dem berühmten Naturforscher zu Beginn der 1830er-Jahre auf den Weltmeeren unterwegs war, wurden sie Zeugen eines starken Erdbebens in Chile. Danach – so die Beobachtungen des Kapitäns – ragte die Isla Santa María vor der chilenischen Stadt Concepción zwei bis drei Meter höher aus dem Wasser als zuvor.
Die Isla Santa María: Ein Teil des Strandes wurde erst 2010 wieder sichtbar.
Die Isla Santa María: Ein Teil des Strandes wurde erst 2010 wieder sichtbar.
(Foto: M. Moreno / GFZ)

Fitzroy hatte das an riesigen Mengen toter Muscheln und abgestorbenen Seetangs erkannt, die auf einem breiten Uferstreifen lagen. Offenbar war der Strand erst vor Kurzem trockengefallen, schlussfolgerte er.

Das Beben, das die Gegend mit einer Stärke von 8,5 erschüttert hatte, sollte nicht das letzte Starkbeben an der chilenischen Küste sein. Der Boden des Pazifiks taucht hier unter den südamerikanischen Kontinent. Innerhalb von gut anderthalb Jahrhunderten bricht die gesamte Strecke von Feuerland bis Peru in einer Serie von Erdbeben einmal komplett durch, heißt es aus dem Deutschen GeoForschungsZentrum in Potsdam (GFZ). Das Beben von 1835 war der Anfang eines solchen seismischen Zyklus in Concepción. Der Zyklus endete dort 175 Jahre später.
Tektonische Platte schnellt hoch

Denn 2010 wiederholte sich ein solches Starkbeben an fast genau derselben Stelle. Die Isla Santa María war inzwischen wieder ein gutes Stück abgesunken, anderthalb Meter etwa. Das Beben von Maule im Jahr 2010 hob sie erneut um etwa zwei Meter in die Höhe. Die tektonische Platte, die sich unter der Insel befindet, war nach oben geschnellt.

An der Insel und ihrer Höhe können Wissenschaftler einiges über die Bewegungen der Erdkruste zwischen zwei großen Beben ablesen. Beobachtungen von Geoforschern aus Deutschland, Chile und den USA weisen darauf hin, dass das Absinken der Isla Santa María nach einem Erdbeben nicht gleichmäßig geschieht. Das bedeutet: Die Erdkruste entlang einer Plattengrenze sinkt in der Ruhephase zwischen zwei Starkbeben nicht wieder komplett in die alte Position zurück.
Ein Teil der Hebung bleibt
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In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Nature Geoscience erläutern die Wissenschaftler, wie es zu dem Steigen und Sinken der Insel kommt: "Zwischen den großen Erdbeben verhakt sich die Platte unter der Isla Santa María unter dem Rand Südamerikas und drückt ihn, mitsamt der Insel, nach unten und zugleich nach Osten", sagt Marcos Moreno vom GFZ. Moreno ist Ko-Autor der Arbeit über die Isla Santa María und den kompletten seismischen Zyklus. "Während des Bebens", so der Forscher, "dreht sich die Bewegungsrichtung um, Südamerika springt nach oben und nach Westen".

Über die Jahrzehnte ergibt sich aus diesem Spannungsauf- und -abbau eine dauerhafte Anhebung der Isla Santa María – auch wenn sie zwischendurch immer wieder ein Stückchen in die Tiefe rutscht. Zehn bis zwanzig Prozent der seismischen Hebung könnten dauerhaft sein, sagen die Forscher.

Aus der Erfassung und Messung von Verformungen der Erdkruste über vollständige seismische Zyklen hinweg erhoffen sich die Wissenschaftler, Erdbebenrisiken entlang von Plattengrenzen besser abschätzen zu können. Eines steht fest: Beben wiederholen sich nicht in regelmäßigen zeitlichen Abständen und auch gleichmäßig wiederholte Stärken gibt es nicht. Doch wenn man über dauerhaft bleibende Reste alter Hebungen der Erdkruste Bescheid weiß, könnte das helfen, um bestehenden Spannungen auf die Spur zu kommen.
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Von 1900 bis heute: Die schwersten Erdbeben Von 1900 bis heute: Die schwersten Erdbeben Von 1900 bis heute: Die schwersten Erdbeben Von 1900 bis heute Die schwersten Erdbeben

Quelle: n-tv.de , asc
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Absehbare Katastrophe - Experten warnen vor Mega-Beben in Nepal

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Aug 2015 19:37

bild Experten warnen vor Mega-Beben in Nepal.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Experten-warnen-vor-Mega-Beben-in-Nepal-article15668161.html
Absehbare Katastrophe - Experten warnen vor Mega-Beben in Nepal

Die Bilanz der jüngsten Nepal-Beben ist verheerend: Städte liegen in Trümmern, Dörfer sind zerstört. Über 8000 Menschen kommen ums Leben. Jetzt warnen Forscher: Die Erdstöße könnten ein weiteres, deutlich stärkeres Beben nach sich ziehen.


Das Erdbeben von Nepal hat das Risiko für eine schwerere Katastrophe im Westen des Landes erhöht. Nach einer Analyse der unterirdischen Prozesse warnt ein internationales Forscherteam in der Zeitschrift "Nature Geoscience", die Spannung an der Bruchkante habe sich vom Zentrum der Erdstöße aus nach Osten entladen. Westlich davon habe sich der Druck jedoch eher erhöht.
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Erdbebenkatastrophe in Nepal: Viele Tote, Lage unübersichtlich Erdbebenkatastrophe in Nepal: Viele Tote, Lage unübersichtlich Erdbebenkatastrophe in Nepal: Viele Tote, Lage unübersichtlich Erdbebenkatastrophe in Nepal: Viele Tote, Lage unübersichtlich Erdbebenkatastrophe in Nepal Viele Tote, Lage unübersichtlich

Bei dem sogenannten Gorkha-Beben, benannt nach einer Stadt nahe dem Epizentrum, kamen am 25. April mehr als 8000 Menschen ums Leben. Das Erdbeben der Stärke 7,8 begann 80 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Kathmandu in einer Tiefe von 15 Kilometern. Die gesamte Region ist geologisch äußerst aktiv: In der sogenannten Himalaya-Hauptüberschiebung drückt sich die Indische Platte mit einer Geschwindigkeit von etwa zwei Zentimetern pro Jahr nach Norden unter die Eurasische Platte. Da beide Platten ineinander verhakt sind, können sich über Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte aufgebaute Spannungen schlagartig entladen.

Bei dem Beben hob sich die Eurasische Platte binnen sechs Sekunden um etwa zwei Meter. Vom Zentrum aus breitete sich der Bruch entlang der Himalaya-Hauptüberschiebung 45 Sekunden lang mit knapp drei Kilometern pro Sekunde rund 140 Kilometer nach Osten aus, berichten die Forscher um Jean-Philippe Avouac vom California Institute of Technology in Pasadena in "Nature Geoscience". Er reichte etwa bis zu jener Stelle rund 75 Kilometer östlich von Kathmandu, wo am 12. Mai ein starkes Nachbeben der Stärke 7,2 auftrat.
Seit 500 Jahren aufgestaute Spannung

Damit habe sich der Druck in der Region nur östlich von Kathmandu entladen. Ein weiteres Starkbeben sei dort in naher Zukunft unwahrscheinlich. Doch westlich des Zentrums habe sich auf einer Strecke von fast 800 Kilometern die Spannung seit über 500 Jahren nicht mehr in einem Starkbeben entladen. "Die Himalaya-Hauptüberschiebung ist dort klar ineinander verkeilt, und das Gleitdefizit könnte mehr als zehn Meter betragen", mahnen die Autoren. "Das letzte Großbeben dort trat 1505 auf und könnte die Stärke von 8,5 überschritten haben."

Das andere Team, ebenfalls um Avouac, leitet in "Science" vor allem aus Daten mehrerer Messstationen in der Region ab, wie sich die seismischen Wellen ausbreiteten. Die Forscher erklären den Ablauf vor allem damit, dass der Talkessel von Kathmandu mit relativ weichem, etwa 500 bis 600 Meter mächtigem Sedimentgestein gefüllt ist. Demnach dauerten die Erschütterungen dort insgesamt etwa 65 Sekunden.

Die Station, KKN4, die nördlich von Kathmandu 78 Kilometer entfernt vom Epizentrum des Bebens auf einer Anhöhe direkt auf dem Grundgestein steht, bewegte sich nach etwa 25 Sekunden und kam nach rund 32 Sekunden wieder zur Ruhe. Daraus errechnen die Forscher ebenfalls, dass sich der Bruch im Untergrund mit etwa drei Kilometern pro Sekunde fortpflanzte, das entspricht etwa 11.000 Kilometern pro Stunde.
"Beben der Stärke 8,5 möglich"
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In dem mit Sedimentgestein gefüllten Becken von Kathmandu wurden die seismischen Wellen dann verstärkt. Zwei Messstationen registrierten dort starke Ausschläge von jeweils drei bis vier Sekunden, die sich über einen Zeitraum von insgesamt 20 und 40 Sekunden erstreckten. "Das Gorkha-Erdbeben muss eine Resonanz im gesamten Kathmandu-Becken ausgelöst haben", folgern die Forscher.

Die Warnung vor einem Starkbeben im Westen von Nepal ist für Prof. Frederik Tilmann vom Deutschen GeoForschungsZentrum (GFZ) in Potsdam berechtigt. "Das Gorkha-Erdbeben hat die Wahrscheinlichkeit für ein großes Beben erhöht", sagt der Seismologe. "Ein Beben der Stärke 8,5 ist in den kommenden Jahren durchaus möglich."

Quelle: n-tv.de , ail/dpa
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Der Blutsupermond vom 28. September, der Feuerring und das bevorstehende g

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Sep 2015 09:23

bild der Feuerring und das bevorstehende große Erdbeben in Japan.jpg
http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/michael-snyder/der-blutsupermond-vom-28-september-der-feuerring-und-das-bevorstehende-grosse-erdbeben-in-japan.html

26.09.2015


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Der Blutsupermond vom 28. September, der Feuerring und das bevorstehende große Erdbeben in Japan
Michael Snyder

Am 28. September erleben wir den letzten der vier Blutmonde, die 2014/2015 auf biblische Feiertage fallen. Dieser Blutmond wird ein »Supermond« sein und man wird ihn von Jerusalem aus klar und deutlich erkennen können. Von einem Supermond spricht man, wenn ein Neumond oder ein Vollmond auf den Zeitpunkt fallen, an dem der Mond der Erde auf seiner elliptischen Umlaufbahn am dichtesten kommt. Das führt dazu, dass der Mond von der Erde aus betrachtet größer als normal wirkt.



In den vergangenen Jahren wurde wiederholt die These geäußert, dass es eine Verbindung zwischen Supermonden und gesteigerter seismischer Aktivität geben könnte. Wieder andere haben in Artikeln versucht, diese Theorie zu entkräften. Ich habe die Argumente beider Lager gelesen und muss sagen, dass ich nicht entscheiden könnte, wer nun recht hat. Was ich allerdings weiß, ist, dass die seismische Aktivität entlang des Pazifischen Feuerrings in den vergangenen Jahren dramatisch angestiegen ist.

Laut Volcano Discovery gibt es derzeit 32 aktive Vulkane auf dem Feuerring oder in seiner Nähe. Wenn Sie finden, dass das nach ganz schön vielen Vulkanen klingt, haben Sie absolut recht: Es ist eine ungewöhnlich hohe Zahl.



Auch die Erdbebenaktivität entlang des Feuerrings nimmt zu. Erst vor wenigen Tagen wurde Chile von einem schweren Erdbeben der Stärke 8,3 auf der Richterskala erschüttert. Das Beben löste eine etwa fünf Meter hohe Flutwelle aus und bis hin nach Neuseeland wurden Tsunami-Warnungen ausgegeben …

Für die Küstenregionen des südlichen Kaliforniens wurde eine Tsunami-Warnung ausgegeben. Das bedeutet, dass es voraussichtlich zu starken Strömungen kommen wird und Anwohner der Küste fern bleiben sollten.

Wegen der Möglichkeit starker Strömungen warnten Los Angeles und die Bezirke Orange und San Diego die Bürger davor, an den Strand zu gehen und sich in den Häfen aufzuhalten. Mit Überflutungen dagegen sei nicht zu rechnen, hieß es in allen drei Bezirken.


»Weitverbreitete gefährliche Tsunamiwellen sind möglich« entlang der Küste Chiles und Perus, teilte das Pacific Tsunami Warning Center mit, auch für Hawaii gelte erhöhte Alarmbereitschaft.

Ein Tsunami-Alarm werde ausgegeben, um die Katastrophenschutz-Mitarbeiter und die Öffentlichkeit vor einem Ereignis zu warnen, zu dem es später in dem Gebiet, für das der Alarm gültig ist, kommen könnte, so das Warnzentrum. Das gelte beispielsweise, wenn »ein möglicher Tsunami mit beträchtlichen Überflutungen unmittelbar bevorsteht oder erwartet wird«.

Selbst das 10 000 Kilometer vom Epizentrum des Bebens entfernte Neuseeland gab eine Tsunami-Warnung aus.



Welch große Schäden der Tsunami in Chile anrichtete, können Sie sich hier ansehen. Geschätzte 80 Prozent aller größeren Erdbeben tragen sich entlang des Feuerrings zu. Da ist es unumgänglich, dass es innerhalb dieser »Gefahrenzone« irgendwann zu einer Naturkatastrophe kommt, die mit ihrem Ausmaß den gesamten Planeten schockieren wird.



Ganz besonderes Augenmerk sollte man dabei auf Japan richten. An den Tsunami von 2011 können wir uns alle noch sehr gut erinnern. Jetzt ist innerhalb der letzten 30 Tage der Aso ausgebrochen, dazu hat ein Erdbeben der Stärke 5,3 die Menschen ordentlich durchgerüttelt.



Früher oder später wird ein schweres Erdbeben Tokio treffen. Wenn das geschieht, sind die Schäden für Japan (und für die gesamte Weltwirtschaft) völlig unabsehbar. Hier ein Auszug aus einem Artikel, der vor einigen Jahren erschien und sich mit der Frage befasste, welche Schäden ein Erdbeben der Stärke 7,3 verursachen würde:

Neuere Gebäude in Tokio sind dafür ausgelegt, auch stärkere Erdbeben unbeschadet zu überstehen, aber ein großes Erdbeben in der Stadt kann verheerende Folgen haben.

Die Regierung schätzt, ein Beben der Stärke 7,3 würde etwa 5600 Menschen töten, 159 000 verletzen und 850 000 Gebäude beschädigen.

Leider ist das, was über Tokio hereinbrechen wird, jedoch viel, viel schlimmer als das. Und man darf nicht vergessen: Der Fuji liegt auch sehr dicht bei Tokio. Irgendwann wird dieser Vulkan wieder ausbrechen. Was dann an Leid und Zerstörung über die Menschen hereinbricht, wird absolut unvorstellbar sein. Ich hoffe, dass es Ende September nicht zu irgendwelchen größeren Beben in Japan oder sonst wo kommt. Hoffen wir und beten wir für ein friedliches und ruhiges Ende des Monats.



Unterdessen haben sich die Mainstreammedien leider auf die Leute eingeschossen, die davor warnen, dass der bevorstehende »Blutsupermond« ein bedeutsames Ereignis sein könnte. Hier ein Beispiel von der Website des britischen Daily/Sunday Express:

»Ihren Anfang nahmen die Blutmond-Prophezeiungen mit zwei amerikanischen Predigern, die über eine große Gefolgschaft verfügen. Die Geistlichen sagten, wenn es Ende September zum vierten ›Blutmond‹ der vergangenen 18 Monate kommt, läute dies das Ende der Welt ein, wie wir sie kennen. Die Wiederkunft Jesu Christi stehe dann bevor.

Am 28. September kommt es zum vierten Blutmond in der Serie, zwischen der auch sechs Vollmonde liegen.

Den beiden Predigern John Hagee und Mark Britz wird vorgeworfen, mit ›falschen Warnungen‹ zu hausieren, um Geld mit ihren Büchern über ihre Prophezeiungen zu verdienen. Dessen ungeachtet fegt die Theorie wie ein Waldbrand durch die religiöse Online-Gemeinde, diverse Videos zu der Theorie entwickeln sich zu viralen Hits.«

Erstens können sie nicht einmal »Mark Biltz« richtig schreiben, zweitens weiß ich mit absoluter Sicherheit, dass Mark Biltz nicht erklärt hat, dass die Wiederkunft Jesu Christi im September erfolgen wird. Aber so ist das halt, so etwas nennt sich heutzutage »Journalismus«. Die amerikanischen Medien veröffentlichen ähnliche Geschichten. Hier nur ein Beispiel:

»Natürlich wird irgendwann das Ende aller Tage gekommen sein, aber ganz gewiss wird das nicht in der Nacht von Sonntag auf Montag sein, wenn ein Supermond und eine Mondfinsternis zusammenfallen und für einen ›Superblutmond‹ sorgen.

Allen Weltuntergangsrufen zum Trotz:

Kein die Welt zerstörender Komet, kein die Erde zerspaltendes Erdbeben … und falls eine religiöse Figur (wieder)kommt, wird das in einem privateren Rahmen geschehen, ganz so, wie es nach Meinung vieler Leute ohnehin jeden Tag geschieht … dieses Wochenende wird ohne die Erde verschlingendes Feuer und ohne Schwefel auskommen.

Aber hey: Falls die Welt und alles Leben auf ihr am Wochenende doch vorbei sein sollten, schickt mir doch bitte eine E-Mail. Betreffzeile: ›Habe ich’s doch gesagt!‹.«

Vielleicht haben die Spötter recht, vielleicht wird am 28. September wirklich nichts passieren. Aber eines möchte ich dennoch ganz deutlich machen: Unserem Planeten stehen große Erschütterungen bevor. Das Leben, wie wir es kennen, wird sich grundlegend verändern.


Copyright © 2015 by EndOfTheAmericanDream

Bildnachweis: Beth Swanson / Shutterstock

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Leser-Kommentare (3) zu diesem Artikel
26.09.2015 | 09:42
Menschenfreund

Der Mondgott JHWE alias Jehova alias Allah (und Konsorten) ist letzlich der Urheber allen Unglücks auf diesem Planeten. Er ist der Feind der Hyperborea-Rasse (Ariannis, also der Gothen, der Preußen). Es war schon immer seine Strategie, wenn´s für ihn brenzlig wurde, Völker mit Hilfe seiner kriminellen Horden zu überfallen. Die Bibel ist voll von Schilderungen seiner Verbrechen. Er hält die Menschheit als Sklaven und Nutzvieh. Seine Vertreter auf Erden sind seine Hohepriester aus...

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26.09.2015 | 09:03
Stefan Malsi

Lieber Michael Snyder, ich beschäftige mich seit Jahren mit dem Thema: "Wiederkehr Jesu" und habe darüber in vielfältiger Form Artikel geschrieben. In meinem Blog findet man sowohl offene als auch verschlüsselte Botschaften zu diesem Thema und empfehle dir zudem, die Lieder von Xavier Naidoo anzuhören. "König der Könige" ist eines der Lieder die sehr nachdenklich machen, oder "Babylon" lässt ebenfalls tief blicken! http://www.stefanmalsi.de

26.09.2015 | 08:15
Batoris

Jesus sagte über den Tag seiner Wiederkunft und wann das sein wird : "Nur der Vater weis das allein" Somit liegt der Verdacht nahe, dass viele sogenannte "Propheten" nur ihre Geldbörse bei den ganzen Prophezeiungen im Auge haben. Im übrigen sagte Jesus weiter :"Es wird sein wie zu den Zeiten der Sintflut. Sie aßen und tranken und dann kam die Flut und raffte sie alle hinweg. So wird es wieder sein." (Polsprung) --- aber, wie gesagt, wann weis keiner...

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Mysteriöse Erdlöcher: Versinkt Sibirien in Kratern ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Okt 2015 17:28

Mysteriöse Erdlöcher.jpg
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http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... tern-.html

01.10.2015


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Mysteriöse Erdlöcher: Versinkt Sibirien in Kratern ?
Andreas von Rétyi

Immer wieder tun sich in Sibirien riesige Löcher im Boden auf. Einwohner leben in Angst, Fachleute rätseln weiterhin zu den Ursachen, prognostizieren aber schon jetzt, dass weitere, noch größere Krater entstehen werden. Sie schreiben das Phänomen dem Klimawandel zu. Aber, trifft das wirklich zu – oder gibt es vielleicht doch eine andere Erklärung?



Die sibirischen Riesenkrater haben bereits vielfach Schlagzeilen gemacht. Eine neue Expedition führte Wissenschaftler um Professor Wassilij Bogojawlenskij diesen Sommer nun zu den erstaunlichsten Kratern, die in der Jamal-Region Sibiriens entstanden sind. Der berühmteste, als »B1« bezeichnete Schlund, wurde im vergangenen Jahr entdeckt. Bald zirkulierten dann unterschiedlichste Theorien zum Ursprung. Das gigantische Erdloch befindet sich knapp 30 Kilometer vom Bowanenkowo-Gasfeld entfernt, und in diesem Kontext glauben viele Forscher auch den plausibelsten Zusammenhang zu finden.



Nachdem sie die beeindruckenden Krater einige Monate lang untersucht hatten, stellten sie fest: Bei diesen Gebilden handelte es sich offenbar ursprünglich um Überbleibsel von etwas, das die Eskimos als »Pingos« bezeichnen – ganz schlicht »Hügel«. Ihre Entstehung wird durch »Intrusionseis« und damit als solches Eis erklärt, das ins Gestein beziehungsweise den Boden eindringt. So wölbt sich das Areal dort gut sichtbar auf und bildet runde Hügel.



Eine Erwärmung des Eises führt dazu, dass der halbgeschmolzene Kern sich mit Gas aus der Tiefe füllt, was schließlich den Kollaps des Pingos herbeiführt. In Sibirien kennt man diese typischen Permafrost-Formationen als bulganniakh. Dr. Igor Jeltsow, stellvertretender Direktor des in Nowosibirsk ansässigen Trofimuk-Instituts für Erdöl-Geologie und Geophysik vergleicht eruptierende Pingos mit Methanausbrüchen am Ozeanboden, die seiner Ansicht nach auch für das Verschwinden von Schiffen und Flugzeugen im Bermuda-Dreieck verantwortlich sein könnten.



Wie auch immer die Erklärung für die sibirischen Krater letztlich ausfallen wird, Satellitenbilder zeigen, dass es überraschend viele solcher Löcher in Sibirien gibt. Und ihre Zahl nimmt zu. Zumindest sind die Forscher fest davon überzeugt: Weitere, größere Krater werden entstehen. Einige der schlundartigen Öffnungen wurden von Rentier-Hirten entdeckt, andere Krater fielen erstmals auf Satellitenbildern oder vom Hubschrauber aus auf. Die größten Gebilde erreichen Durchmesser zwischen etwa 30 und 100 Metern, sie führen viele Dutzend Meter senkrecht in die Tiefe.



Trotz der vielen Theorien, vom Missile-Krater über Meteoritenabstürze bis zu Artefakten nicht-irdischer Intelligenzen, bleibt die Entstehung der Krater ein Rätsel. Doch Methangas wird ganz allgemein als Verursacher favorisiert. Der Klimawandel sei dafür verantwortlich, so erklären die beteiligten Forscher. Das entspricht auch der Konvention. Die meisten Gashydrate seien sicher, folgert Dr. Jeltsow, doch gebe es eben auch Regionen wie Jamal, wo sie sich allmählich auflösten und sorgfältig beobachtet werden müssten.



Pingos beginnen demnach zu schmelzen und setzen die eingeschlossenen Gase explosionsartig frei, um auf diese Weise die gefährlichen Riesenlöcher in den Boden zu sprengen. Das habe auch die aktuelle Expedition des Trofimuk-Instituts bestätigt. Allzu viel ist derzeit nicht über sie bekannt. Instituts-Wissenschaftler Dr. Wladimir Olentschenko ließ zumindest ein entscheidendes Detail durchblicken: Während der Expedition sei ein enormer Pingo gefunden worden, der jeden Augenblick explodieren könne.



Eine Satellitenüberwachung dieser »B2« genannten Struktur finde gegenwärtig statt, Ortskoordinaten wurden aber bisher nicht veröffentlicht. B2 soll rund zehn Kilometer von Bowanenkowo entfernt liegen, im autonomen Kreis der Jamal-Nenzen. Wegen der Methanvorkommen und deren Nähe zu größeren Städten befürchte man auch eine gefährliche Kettenreaktion der Ereignisse. Außerdem zeigen sich die Forscher besorgt, dass der ferne Baikal-See als größtes Frischwasser-Reservoir der Welt dem Risiko ähnlicher Gasexplosionen ausgesetzt sein könnte.



Die Jamal-Region zählt ihrerseits zu jenen Gebieten unseres Planeten, die über die größten natürlichen Gasreserven verfügen. Daher bieten sich Methangas-Ausbrüche als Erklärung förmlich an. Hier und da gab es entsprechende Indizien, darunter Schmauchspuren am Rand eines Kraters, aber sie waren eben nicht an jeder Struktur nachweisbar. Etliche Zeugen, darunter ausgebildete Wissenschaftler, die vor Ort tätig waren, erklärten ursprünglich allerdings in vollster Überzeugung, es habe keinerlei Explosionen gegeben.



Die meisten Forscher bevorzugen gegenwärtig die Theorie der Erderwärmung – durch steigende Temperaturen schmelzender Permafrost setze arktisches Erdgas frei. Die ersten 20 Meter des mehrere hundert Meter starken Permafrosts seien wohl bereits von der Erwärmung erfasst, sodass Methan austritt. Da war dann auch die Rede davon, das Gas könne sich durch Blitzschlag selbst entzündet haben, um dann die Löcher zu sprengen.



Die Siberian Times zitiert einige Zeugen, die von einem grellen Lichtblitz sowie Bodenerschütterungen sprachen, und beruft sich auf einen Artikel von Professor Bogojawlenskij, der die Form der Kraterwälle als Hinweis auf einen explosionsartigen Vorgang interpretiert sowie daran erinnert, dass in der Luft eine Methankonzentration von rund fünf bis 16 Prozent explosiv sei, mit der größten Gefahr bei 9,5 Prozent.



Natürlich gehört es heute allgemein zum guten Ton, wo immer es nur geht, die Erderwärmung ins Spiel zu bringen. Fakt ist allerdings, dass bis heute keine eindeutige Erklärung für die sibirischen Krateröffnungen gefunden wurde. Auch der Pingo-Kontext scheint keineswegs nachgewiesen. Wohl auch deshalb, weil etliche dieser riesigen Löcher in sehr einsamen Regionen entstanden sind. Nun, manch einer wird jetzt vielleicht fragen: Was auch anderes als Löcher soll man eigentlich am »Arsch der Welt« erwarten, wo auch immer der nun tatsächlich liegen mag? »Jamal« bedeutet übrigens nichts anderes als »Ende der Welt«, was doch schon etwas besser klingt.



Die recht unbequeme geographische Position spielt bei der Erkundung jedenfalls sicher eine Rolle. Auch die riesige Explosion, die sich am 30. Juni 1908 mit einem Potenzial von wohl mindestens zehn Megatonnen über dem weithin menschenleeren Waldland am sibirischen Tunguska-Fluss ereignete, konnte übrigens nie wirklich aufgeklärt werden.



Tatsächlich bleibt »Tunguska« von etlichen Rätseln umgeben, die bis heute von keiner naturwissenschaftlichen Theorie zufriedenstellend geklärt werden können. Immer noch gilt dabei zwar ein Meteoritenabsturz als das wahrscheinlichste Szenario, doch was ist mit der von Zeugen geschilderten Bahnänderung auf dem letzten Flugabschnitt des Feuerballs sowie mit der erhöhten Radioaktivität der Region? Ein Meteorit kann weder für das eine noch für das andere infrage kommen.



Zu Tunguska kursieren unzählige mehr oder minder glaubwürdige Theorien. In letzter Zeit wurde auch für dieses gewaltige Ereignis von 1908 eine Methan-Explosion aus dem Boden als Alternative präsentiert oder aber ein »Verneshot« als vulkanischer Vorgang. Demnach kam die Katastrophe also gar nicht von oben, aus dem Weltraum, sondern direkt von unten, aus unserer Erde.



Doch das ist sehr unwahrscheinlich. Abgesehen davon, dass zahlreiche Zeugen einen Feuerball gesehen haben, der eine weite Strecke über den Himmel flog, blieben die Bäume am Punkt der Explosion aufrecht stehen. Das konnte nur funktionieren, wenn die Druckwelle direkt von oben kam. Die Bäume waren stark verbrannt, Äste und Rinde fehlten, und ringsum lagen uralte Stämme über riesige Flächen abgeknickt wie Streichhölzer, ihre Spitzen wiesen vom Epizentrum nach außen. Wie gesagt, wäre die Explosion wirklich von unten gekommen, wie hätte an diesem Punkt dann noch irgendetwas »überstehen« können?



Wahrscheinlich erklären sich die aktuellen Riesenkrater Sibiriens anders als das Tunguska-Ereignis, und möglicherweise spielt Methan bei den aktuellen Strukturen tatsächlich eine Rolle. Sammeln sich hier vielleicht regelmäßig größere Mengen an, die schließlich explosiv ausbrechen? Nicht zu vergessen, es gibt Forscher, die eine biotische Entstehung von Erdöl und -gas ohnehin sehr deutlich infrage stellen, also die weithin anerkannte Theorie. Unter diesen Skeptikern finden sich auch der amerikanische Chemienobelpreisträger Dudley R. Herschbach oder der aus Österreich stammende, 2004 verstorbene US-Astrophysiker Thomas Gold, der übrigens auch als Erster die richtige Erklärung für die Pulsare vorlegte und dafür verspottet wurde.



Echte Beweise dafür, dass wir es bei Erdgas und -öl mit fossilen Brennstoffen zu tun haben, mit biologischer Restmasse, die durch die Zersetzung prähistorischer Lebewesen entstanden ist, gibt es bis heute nicht. Mit Blick aufs Öl: Es scheint bemerkenswert, dass die großen Ölkonzerne, die es doch auf Grundlage der etablierten Theorien besser wissen müssten, noch in Tiefen bohren, in denen Druck und Temperatur zu hoch sind, um verwertbares Rohöl zu gewinnen.



Bemerkenswert wäre außerdem die berichtete Existenz von Ölfeldern, die bereits völlig ausgeschöpft erschienen, sich dann aber wieder »erholten« und neues Öl nachlieferten, gerade so, als ob der Entstehungsprozess auch heute noch permanent und recht zügig abliefe. Eine solche schier unerschöpfliche Quelle bildet laut Meinung des Moskauer Experimentalphysikers Wladimir G. Kutscherow das »Elefantenfeld« von Romashkino in der russischen Republik Tatarstan. Die interessante Diskussion um Tiefenöl habe ich in »Energie ohne Ende« aufgegriffen und umfassender dargestellt.



Abiotische Entstehungsprozesse von irdischem Methan sind natürlich ohnehin bekannt. In der Tiefe bildet es sich bei hohem Druck und entsprechenden Temperaturen, vulkanische Vorgänge befördern es nach oben. Natürlich sieht die Erdkruste an der Jamal-Halbinsel Westsibiriens anders aus, »Tiefenmethan« wird hier eigentlich nicht erwartet. Übrigens: Methangas wurde bekanntlich auch auf anderen Himmelskörpern entdeckt, ohne dass pupsende Kühe oder verfaulende Biomasse dafür verantwortlich sein dürften.



Der Saturnmond Titan verfügt heute noch über einen sehr konstanten Methangehalt seiner Atmosphäre, obwohl das Gas längst ins All hätte entweichen müssen. Die europäische Titan-Landesonde Huygens führte an Bord ein Kombi-Instrument zur chemisch-physikalischen Stoffanalyse mit sich und lieferte den Forschern wertvolle Hinweise darauf, dass das Methan nicht etwa aus den Seen an der Oberfläche von Titan stammte, sondern vielmehr aus dem Inneren des Trabanten nach außen drang.



Bei etlichen alternativen Beobachtungen und Theorien würde in der anhaltenden Kontroverse unter anderem natürlich bald auch »Peak Oil« ad absurdum geführt, und das wollen manche eben nicht. Reine Wissenschaft und eine unabhängige geologische Forschung, das bleibt in etlichen Fällen letztlich doch eine Illusion. Manche meinen, dies gilt vielleicht auch im Fall der gigantischen Krater Sibiriens, die sich am Ende vielleicht noch ganz anders erklären.


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Leser-Kommentare (8) zu diesem Artikel
01.10.2015 | 17:20
Gefrorener

Ist das Foto wirklich aus Sibirien ?? Naja das Haus oder bzw. die Scheune ist doch amibauart oder?? (:-0

01.10.2015 | 17:00
Beo

eine Erkärung könnte sein, das HAARP-Projekt. Man erwärmt den Boden, bis er einbricht.

01.10.2015 | 16:01
MARKUS JECKEL

AN ALLE SCHLAFSCHAFE UND PSEUDOINTELEKTUELLEN ! DER AMI IST LEIDER NUR DER SCHULHOFSCHLÄGER , DER HERRSCHAFTEN DIE IN IHREM GEISTESKRANKEN WAHN, DAS VON GOTT GESANDTE VOLK ZU SEIN, DIE GESAMMTE MENSCHHEIT AN DER NASE HERUM FÜHRT ( MIT WERTLOSEN BUNTEN SCHEINEN DEM TV ;MEDIEN ;WISSENSCHAFT ;MEDIZIN ; POLITIK ; U S W .ALLES IN IHREN HÄNDEN !!! DAS GELD HAT DEN MENSCHEN DEN VERSTAND UND DAS HERZ GERAUBT !!! VÖLKER DER WELT ,WERDET WACH, ERKENNT DEN WAHREN FEIND UND STEHT ZUSAMMEN...

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01.10.2015 | 15:43
Nix

@Putinversteher. Einverstanden! Und ich nehme den fräse aber dann den großen. ;-))

01.10.2015 | 15:09
Patriotin

"Der Klimawandel sei dafür verantwortlich, so erklären die beteiligten Forscher" Diesen Pseudowissenschaftlern sollte man ihren Akademischer Grad entziehen. Bei -30 Grad schmilzt nichts...

01.10.2015 | 14:38
Nix

Da haben bestimmt die Amis den Finger im Spiel. Die sind überall. Ich glaube an keine natur Phänomen mehr, alles wird irgendwie initiiert. Wer weiß mit was.
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Bilder Erdbeben

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Okt 2015 20:39

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Bilder Erdbeben bild anklicken zur Bilderschau
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Sechs Monate nach verheerendem Beben - Touristen meiden Nepal

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Okt 2015 15:06

Sechs Monate nach verheerendem Beben.jpg
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http://www.n-tv.de/panorama/Touristen-m ... 08236.html
Sonntag, 25. Oktober 2015
Sechs Monate nach verheerendem Beben - Touristen meiden Nepal

Normalerweise ist der Herbst die ertragreichste Saison für Nepals Tourismusbranche. Doch auch ein halbes Jahr nach dem Erdbeben meiden Reisende das Himalaya-Land. Zu groß sind die Vorbehalte. Dabei ist die Infrastruktur weitgehend wieder aufgebaut.


Schulter an Schulter schieben sich im Herbst normalerweise die Touristen durch Thamel. In dem Viertel im Zentrum von Nepals Hauptstadt Kathmandu reiht sich ein Trekking-Laden an den nächsten, dazwischen drängen sich Souvenir-Shops voller Buddha-Statuen und Kühlschrank-Magnete, und in den oberen Stockwerken teilen sich Cafés und Gästehäuser den Platz. Doch in diesem Jahr sind selbst zur Hauptsaison nur wenige Ausländer in Thamel unterwegs.

Nach dem gewaltigen Erdbeben der Stärke 7,8 vor einem halben Jahr mit rund 9000 Toten haben Menschen aus aller Welt das Himalaya-Land von ihrer Reiseliste gestrichen. "Als ich meinen Freunden erzählt habe, dass ich nach Nepal gehe, haben viele gesagt: "Was? Wieso denn jetzt? Das ist keine gute Zeit!"", erinnert sich Iris Glauser aus Bern. Die Schweizerin buchte trotzdem eine 17 Tage lange Trekking-Tour im Westen Nepals.

"An vielen Orten wie etwa in Pokhara warten die Menschen sehnsüchtig auf Touristen. Sie sehen oft nur einen Kunden am Tag", erzählt Glauser. "Dabei brauchen sie Touristen - gerade jetzt!", meint die 24-Jährige. Die zuletzt rund 800.000 Besucher bringen Hunderte Millionen Euro jährlich ins Land. Der Tourismus ist die zweitwichtigste Einnahmequelle des extrem armen Landes.
Gästehäuser stehen häufig leer

Viele Nepalesen haben sich nach dem Erdbeben am 25. April etwas Geld geliehen oder ihr Erspartes in die Hand genommen, um die Pensionen und Läden wieder aufzubauen. "Jetzt stehen die Gästehäuser oft leer", sagt Temba Tsheri Sherpa, Betreiber der Trekking-Agentur Sherpa Kangri Outdoor. "Dabei war sonst im Oktober immer jedes einzelne Gästehaus in der Everest-Region belegt." Auch Wanderführer und Träger hätten im Khumbu-Tal derzeit kaum etwas zu tun.

Alice Martin und sechs ihrer Freunde aus Seattle sind trotzdem aus den USA ins Khumbu-Tal geflogen. Allerdings nicht, um Wandern oder Bergsteigen zu gehen, sondern um beim Wiederaufbau zu helfen. "Die Menschen dort sind wirklich ausgebrannt, sie haben seit dem Erdbeben unermüdlich gearbeitet", erzählt sie. Sie hätten die Pfade freigeräumt, die alten Häuser abgerissen, das Material sortiert, neue Gebäude gebaut und gleichzeitig ihre Felder bestellt.
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In zahlreichen Tälern Nepals hat das Erdbeben auch gefährliche Erdrutsche ausgelöst. Noch immer lösen sich an vielen Stellen Hänge. Doch die beiden beliebten Trekking-Gebiete am Annapurna-Massiv und im Khumbu-Tal seien sicher, versichert die nepalesische Regierung. Auch deutsche Anbieter reisen dort wieder hin. "Die Berge sind so schön wie immer", schwärmt die US-Amerikanerin Martin.
Politische Proteste

Hotels in Kathmandu verzeichnen Einbußen von bis zu 80 Prozent. Den Grund sehen die Nepalesen nicht nur im Erdbeben, sondern auch in politischen Protesten. Demonstranten blockieren seit Wochen die Straßen nach Indien, so dass kaum noch Lastwagen mit Benzin und Kochgas über die Grenze kommen. "Wir können kein Essen zubereiten, nur Kaffee kochen", sagt etwa der Kellner im Café Kaffeeine in Kathmandu. Viele Restaurants haben verkürzte, von Hand geschriebene Speisekarten.

Wegen des Treibstoffmangels sind derzeit nur wenige Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs. Die wenigen Touristen machen es wie die Nepalesen und laufen viele Strecken. Einzig der Fahrradverleih laufe gut, sagt der Mountainbike-Verleiher Gopal Khadki in Kathmandu. "Es kommen jetzt zwar nicht so viele Touristen wie sonst zu mir, aber dafür mieten die Einheimischen meine Räder."

Quelle: n-tv.de , Doreen Fiedler, dpa
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Opferzahl steigt weiter - Afghanistan-Beben erschüttert Zentralasien

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Okt 2015 19:24

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http://www.n-tv.de/panorama/Afghanistan ... 13566.html
Montag, 26. Oktober 2015
Opferzahl steigt weiter - Afghanistan-Beben erschüttert Zentralasien

Das Epizentrum liegt im unzugänglichen Nordosten Afghanistans, doch die Erschütterungen des schweren Bebens sind in großen Teilen der Region spürbar. Selbst in Indiens Hauptstadt Neu Delhi fürchten die Menschen um ihr Leben.



Bei einem Erdbeben der Stärke 7,5 sind in Afghanistan und Pakistan nach vorläufigen Behördenangaben mindestens 160 Menschen ums Leben gekommen. Das Zentrum des Bebens lag nahe der afghanischen Stadt Dschurm in der nordöstlichen Hindukusch-Region. Der Erdstoß war auch in Kabul, Islamabad und Neu Delhi zu spüren.

Die pakistanischen Behörden nannten die Zahl von 118 Todesopfern, während in Afghanistan bereits 31 Todesopfer bestätigt wurden. Mehr als tausend Menschen wurden verletzt, allein in Afghanistan gab es mehr als 1500 zerstörte oder beschädigte Häuser. Die US-Erdbebenwarte USGS registrierte ein Nachbeben der Stärke 4,8. Selbst an Messstationen in Deutschland konnten die Erdstöße registriert werden. Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) verzeichnete das Ereignis an Erdbebenstationen in Deutschland aus einer Entfernungen von mehr als 5000 Kilometern.

In der gesamten Region rund um den Hindukusch kamen Menschen zu Tode. In der nordafghanischen Kleinstadt Talukan starben zum Beispiel zwölf Schülerinnen, als sie kurz nach Beginn des Bebens bei einer ausbrechenden Massenpanik überrannt wurden. In Pakistan zählten die Behörden acht Kinder unter den Opfern des Bebens. Ein Arzt berichtete, mehr als hundert Menschen seien in Peshawar verletzt worden. "Viele weitere Verletzte werden in Krankenhäuser gebracht, viele liegen noch unter Trümmern", sagte der Arzt.
Die Erde bebte eine Minute lang

Das Zentrum soll in 200 Kilometern Tiefe gelegen haben. Augenzeugen in Pakistan berichteten von schweren Schäden. Das Bebenzentrum lag nach USGS-Angaben nahe der afghanischen Stadt Dschurm in der nordöstlichen Hindukusch-Region in einer Tiefe von 213,5 Kilometern. Mindestens eine Minute lang bebte die Erde. Der Erdstoß war im 250 Kilometer entfernten Kabul zu spüren. Auch in der rund 1000 Kilometer entfernten indischen Hauptstadt Neu-Delhi wankten Gebäude. Hunderte Menschen flüchteten dort aus den Häusern ins Freie. Auch in Islamabad in Pakistan war das Beben zu spüren.

Die Stromnetze und Kommunikationsverbindungen brachen in mehreren Teilen Afghanistans, Pakistans und Nordindiens zusammen. Überall rannten die Menschen in Panik auf die Straßen. Nach Angaben der pakistanischen Zeitung "Dawn" wurden Streitkräfte, Polizisten, lokale Beamte und zivilen Helfer dazu aufgefordert, alle verfügbaren Kräfte zu mobilisieren.

Pakistan mobilisierte seine Armee und versetzte die Militärhospitäler in Alarmzustand. Die Luftwaffe hielt sich für Rettungseinsätze bereit. Allein im nordpakistanischen Peshawar gab es nach Angaben des Krankenhausarztes Muhammad Sadiq "mehr als hundert Verletzte". Viele Menschen lägen noch unter den Trümmern. Der Bezirksbürgermeister Arbab Muhammad Asim sagte: "Viele Häuser und Gebäude sind eingestürzt."
Halbes Jahr nach dem Nepal-Beben

Erst vor einem halben Jahr, am 25. April, hatte es ein großes Himalaya-Erdbeben der Stärke 7,8 gegeben, dessen Zentrum in Nepal lag. Damals starben rund 9000 Menschen. Das Epizentrum der aktuellen Erdstöße in Afghanistan liegt nach Angaben der BGR im nordwestlichen Gebiet der Kollisionszone zwischen der Indisch-australischen und der Eurasischen Platte.
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"Die Indische Platte bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von 40 bis 50 mm pro Jahr in Richtung Norden gegen die Eurasische Platte", heißt es in einer Mitteilung der BGR. "Die Kollision der beiden Platten führte zu einer erheblichen Krustenverdickung, einem komplexen Störungssystem sowie zur Auffaltung von Gebirgen. Entlang der Kollisionszone zwischen Indischer und Eurasischer Platte kommt es immer wieder zu starken Erdbeben."

Zuletzt ereignete sich dort am 3. März 2002 etwa 20 Kilometer westlich des aktuellen Bebenherdes ein Erdbeben mit vergleichbarer Stärke von 7,4. "Die Herdtiefe des heutigen wie auch des früheren Bebens von ca. 200 km ist typisch für diese Region", schreiben die BGR-Experten. "Diese sogenannten mitteltiefen Erdbeben verursachen an der Oberfläche geringere Schäden als flache Erdbeben mit ähnlicher Stärke." Allerdings könnten mitteltiefe Erdbeben auch noch in sehr großen Entfernungen wahrgenommen werden.
Erdbeben in Afghanistan, Epizentrum


Quelle: n-tv.de , mmo/fma/mbo/dpa/rts/AFP
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Serie von Beben in Kalifornien schürt Angst vor einer Mega-Naturkatastroph

Beitragvon Weltbookadmin47 » 31. Okt 2015 11:56

Angst vor einer Mega-Naturkatastrophe.jpg
http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/neue-wissenschaften/michael-snyder/serie-von-beben-in-kalifornien-schuert-angst-vor-einer-mega-naturkatastrophe.html

31.10.2015


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Serie von Beben in Kalifornien schürt Angst vor einer Mega-Naturkatastrophe
Michael Snyder

Erst Waldbrände, dann beispiellose Fluten, jetzt auch noch Erdbeben. Die Kleinstadt San Ramon, etwa 60 Kilometer östlich von San Francisco gelegen, wurde allein in den vergangenen zwei Wochen von über 400 Erdbeben erschüttert. Noch nie wurden innerhalb einer so kurzen Zeit dermaßen viele Erdstöße in dieser Region aufgezeichnet.



Für sich genommen mag dieses Serienbeben nicht viel bedeuten, aber treten Sie einen Schritt zurück. Lassen Sie all die ungewöhnlichen Ereignisse Revue passieren, die seit Ende September aufgetreten sind. Dann nämlich zeichnet sich ein sehr beunruhigendes Bild ab.



Zunächst einmal wollen wir jedoch noch über das Serienbeben sprechen. Weltweit scheint die seismische Aktivität zuzunehmen.



Laut Volcano Discovery sind in jüngster Vergangenheit Dutzende Vulkane in aller Welt ausgebrochen und Afghanistan wurde gerade von einem schweren Erdbeben der Stärke 7,5 erschüttert.



Es war eines der schlimmsten Beben, das Afghanistan je erlebt hat, und es wird Monate dauern, bis alle Schäden beseitigt sind. Aus diesem Grund ist es auch so alarmierend, dass direkt vor den Toren San Franciscos die seismische Aktivität derzeit alle Rekorde bricht:

San Ramon in Kalifornien hat in den vergangenen zwei Wochen einen neuen Erdbebenrekord aufgestellt: Insgesamt 408 kleine Beben haben die Stadt in der East Bay erschüttert. Das ist mehr als vier Mal so viel wie beim bisherigen Rekord, der 2003 in doppelt so viel Zeit aufgestellt wurde.

Der Bundesstaat Kalifornien hat einiges an Katastrophen über sich ergehen lassen müssen. Ende September sorgten die gewaltigen Waldbrände weltweit für Schlagzeilen. Barack Obama erklärte das Valley Fire offiziell zu einer »schweren Naturkatastrophe« und gab Bundesmittel für die Bekämpfung des Feuers frei.



Hier ein Auszug aus einem Artikel von NBC News, der am 23. September online erschien:

»Präsident Barack Obama hat die viertverheerendsten Brände in der Geschichte Kaliforniens zu einer schweren Naturkatastrophe erklärt. Bei der Feuersbrunst mussten rund 12 000 Menschen ihr Zuhause verlassen, mindestens drei Menschen kamen ums Leben. Obama unterschrieb die Erklärung am Dienstag, damit Bundesmittel für die Bekämpfung des seit dem 12. September nördlich von San Francisco wütenden Valley Fire freigegeben werden können.«

Es war ohnehin landesweit ein außergewöhnliches Jahr für Waldbrände. Wie das National Interagency Fire Center meldet, waren zum jetzigen Zeitpunkt nur im Jahr 2006 größere Gebiete Opfer der Flammen geworden.



Und wir liegen nur knapp hinter dem Rekord von 2006. Noch brennen weitere Feuer und wenn es Zeit wird für die Jahresabrechnung, kann ich mir durchaus vorstellen, dass 2015 schlimmer als 2006 gewesen sein wird und als schlimmstes Waldbrandjahr in die Annalen eingeht.



Wie ich kürzlich an anderer Stelle schrieb, haben wir in den vergangenen Wochen auch beispiellose Überflutungen erlebt. Wenige Tage nachdem Obama die Zustände in Kalifornien zur Katastrophe erklärte, entwickelte sich am 28. September das tropische Tiefdruckgebiet, das sich später zu Hurrikan »Joaquin« auswuchs.



»Joaquin« prallte nicht aufs Festland, aber die Feuchtigkeit, die dieser Sturm mit sich führte, hatte verheerende Wirkungen für die amerikanische Ostküste. South Carolinas Gouverneurin Nikki Haley erklärte, ihr Staat habe »seit 1000 Jahren« nicht mehr so viel Regen erlebt.



Was folgte, waren die historischen Überflutungen in Süd-Kalifornien. Und die Ausläufer von Hurrikan »Patricia« sorgten in weiten Teilen von Texas für Überflutungen. Mehr Einzelheiten dazu können Sie in meinem älteren Artikel nachlesen.



Besteht möglicherweise eine Verbindung zwischen all diesen Ereignissen?



Ich möchte Ihnen gerne darlegen, was ich denke. In der Rechtswelt gibt es vor der Bestrafung stets die Urteilsbegründung. Die Dinge, denen sich Amerika schuldig gemacht hat, wurden im vergangenen halben Jahr auf teilweise sehr ungewöhnliche Art und Weise öffentlich gemacht.



Eine Methode, wie den USA ihre Schuld vor Augen geführt wurde, war durch die heimlich gedrehten Planned Parenthood-Videos. Ich halte es nicht für einen Zufall, dass sie gerade jetzt publik wurden.



Der gesamten Welt wird auf diese Weise gezeigt, dass die Amerikaner Millionen Babys töten, ihre Organe ernten und an den höchsten Bieter weiterverkaufen, der sie dann für bizarre wissenschaftliche Experimente verwendet.



Erst diese Woche wurde ein neues Video veröffentlicht. Darin räumt eine Ärztin von Planned Parenthood ein, dass sie versucht, Babys so abzutreiben, dass ihr Schädel intakt bleibt. Hier ein Auszug aus einem Artikel von Fox News:

»Eine Ärztin von Planned Parenthood lacht und sagt, sie werde auch weiterhin ›danach streben‹, bei der Abtreibung Babys so herauszuholen, dass die Schädel intakt bleiben.

In dem jüngsten verdeckt aufgenommenen Video, das Planned Parenthood ins Visier nimmt, scheint die Ärztin auch zuzugeben, dass sie an Abtreibungen bei fortgeschrittener Schwangerschaft teilgenommen hat.«

Derartige Videos wurden in Scharen veröffentlicht und die amerikanische Bevölkerung hat mit einer Gleichgültigkeit reagiert, die einem den Atem verschlägt.



Selbst nachdem unsere Schuld für alle Welt öffentlich wurde, fänden es laut einer Umfrage nur 29 Prozent aller Amerikaner gut, wenn Planned Parenthood die Mittel gestrichen würden.



Mit einer Mehrheit von zwei zu eins (65 zu 29 Prozent) erklärte das amerikanische Volk, Planned Parenthood solle auch weiterhin jedes Jahr hunderte Millionen Dollar an Steuergeldern bekommen.



Die schweren Verbrechen gegen die Menschheit, die Amerika begangen hat, werden nicht ungestraft bleiben. Ein großes Beben kommt auf diese Nation zu und wir werden alles verdienen, was uns zustoßen wird.



Copyright © 2015 by EndOfTheAmericanDream

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Leser-Kommentare (12) zu diesem Artikel
31.10.2015 | 11:28
NochnBremer

Es sieht so aus, als ob meine Gebete doch erhört werden, dass Gott den Amis mal voll in die Eier tritt. Und zwar so schwer, dass sie mal echte Probleme im eigenen Land haben und nicht mehr die Resourcen um andere Länder zu drangsalieren indem sie irgendwelche Aufstände und Revolutionen lostreten, Menschen unterdrücken und foltern, rauben und gieren wie die Wahnsinnigen. In den letzten Jahrzehnten haben die Amis doch nur auf Pump, genauer von Raub und Erpressung gelebt, in dem sie...

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31.10.2015 | 10:34
Gottsiehtalles

Es sieht nach dem Ende der Welt aus. Wer es jetzt noch nicht verstanden hat, dem wird die Angst später in die Knochen ziehen. Spätestens jetzt sollte man offen für die Wahrheit, um nicht später so geschockt zu sein, das man sich am liebsten umbringen will, wegen seiner Ignoranz. https://www.youtube.com/watch?v=ZPHvAso3mrU Wer aber stattdessen ewig und in Liebe leben möchte, sollte sich mit der Bibel auseinandersetzen und Jesus als Erretter anerkennen und für seine...

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31.10.2015 | 10:29
Kaiser Wilhelm

@ Josef Alle Achtung, sie antworten dem Herrn Putinversteher 3 Minuten, bevor er seinen Kommentar abgegeben hat. Kleiner Scherz. Es wird wohl wieder zensiert? +++ Die Chemtrailerei wird im Zusammenhang mit elektromagnetischen Antennenanlagen betrieben, die mittlerweile weltweit verstreut sind, so zum Beispiel hier: +++++https://www.iap-kborn.de/home/++++++ oder hier ++++http://www.arrl.org/images/view/News/HAARP-3.jpg++++ oder hier ++++...

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31.10.2015 | 09:48
Achnee

Na irgendwie müssen die Menschen ja ausgerottet werden um die Zahlen die die IWF etc. anstrebt zu erreichen: http://derachtetag.blogspot.de/2015/09/ ... -neue.html

31.10.2015 | 09:10
Plem plem

Dass das alles auf natürliche Weise passiert halte ich aber für ein Gerücht. Auf einmal häufen sich die " Natur " Katastrophen??? Solche Vorgänge kann man heute manupulativ hervorrufen. Dezimierung Countdown läuft.

31.10.2015 | 08:24
Putinversteher

Nachtrag: ein Satz sollte "Strafe" beinhalten
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Kreta und West-Türkei - Erdbeben-Risiko ist höher als gedacht

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Dez 2015 11:12

Erdbeben-Risiko ist höher als gedacht.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Erdbeben-Risi ... 82441.html
Donnerstag, 03. Dezember 2015
Kreta und West-Türkei - Erdbeben-Risiko ist höher als gedacht

Das östliche Mittelmeer ist die Region mit der höchsten seismischen Aktivität in Europa. Die Gefahr für Erdbeben und Tsunamis ist dort noch größer als erwartet, sagt eine Studie. Forscher erwarten ein schweres Beben. Die Berechnung des Zeitpunktes aber ist schwierig.

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Das östliche Mittelmeer ist stärker durch Erdbeben und Tsunamis gefährdet als bislang bekannt. Und nicht nur das. Starke Beben finden in dieser Gegend auch in zeitlicher Häufung statt. Es kommt im östlichen Mittelmeer also zu geballten Ausbruchsserien. Das fanden Wissenschaftler des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ, der Canterbury University und von GNS Science in New Zealand heraus. Sie präsentieren ihre Ergebnis in den aktuellen "Geophysical Research Letters".
Bilderserie
Von 1900 bis heute: Die schwersten Erdbeben Von 1900 bis heute: Die schwersten Erdbeben Von 1900 bis heute: Die schwersten Erdbeben Von 1900 bis heute: Die schwersten Erdbeben Von 1900 bis heute Die schwersten Erdbeben

Der Boden des Mittelmeers ist demnach durch die Kollision der Afrikanischen Platte mit der Eurasischen in ein Puzzle aus kleineren tektonischen Blöcken und Fragmenten zerbrochen. Damit geht ein erhöhtes Erdbeben-Risiko einher – vor allem im östlichen Mittelmeer. "Für die West-Türkei besteht die Gefahr eines potenziellen Tsunamis, der die gesamte Küstenlinie beträfe", sagt GFZ-Forscherin Vasiliki Mouslopoulou im Gespräch mit n-tv.de.

Das östliche Mittelmeer ist die Region mit der höchsten seismischen Aktivität in Europa. Umso erstaunlicher ist, dass die Gegend seit mehr als 4000 Jahren nur zwei Großbeben hervorgebracht hat, von denen man weiß. "Das zerstörerischste Beben fand im Jahr 365 statt", erzählt Mouslopoulou, Leit-Autorin der Studie. "Damals entstand ein großer Tsunami, von dem Kreta und die Peloponnes sowie die südwestliche Türkei, Zypern, Libanon, Israel beziehungsweise Palästina, Ägypten, Malta, Sizilien und Kalabrien betroffen waren." Rund 1000 Jahre später, 1303, trafen Beben und Tsunami Kreta, Rhodos, abermals die südwestliche Türkei, Zypern, Libanon, Israel (Palästina) und den Norden Afrikas.
Kreta durch Beben 100 Meter angehoben

Südlich von Kreta taucht der afrikanische Teil des Meeresbodens unter die Ägäische Mikroplatte. Die Forscher untersuchten die Erdbebengeschichte dieser Subduktionszone, um besser zu verstehen, welche Prozesse die Entstehung von Erdbeben und ihre Wiederholungsintervalle steuern. 50.000 Jahre gingen die Wissenschaftler dabei zurück. "Das ist mehr als das Zehnfache des bisherigen Zeitfensters der Beobachtungen von Paläo-Erdbeben im östlichen Mittelmeer", so Mouslopoulou. "Wir konnten erstmals überhaupt das zeitliche und räumliche Verteilungsmuster kartieren, mit dem Mega-Erdbeben den Hellenischen Bogen durchbrechen."

Dazu identifizierten und kartierten die Geowissenschaftler alte Küstenlinien von ganz Kreta, die sich heute bis zu 23 Metern über dem Meeresspiegel befinden. Jede dieser Paläo-Küstenlinien spiegelt den Meeresspiegel der Vergangenheit wider zum Zeitpunkt ihrer Entstehung, so die Annahme. Die Höhe über Normal-Null gibt die gesamte vertikale Anhebung durch Erdbeben wieder. Durch eine Kohlenstoff-Datierung der Fossilien der damaligen Meeresfauna an diesen Paläo-Küstenlinien konnten die Forscher bestimmen, dass während der vergangenen 50.000 Jahre sowohl West- als auch Ost-Kreta durch mindestens 40 starke Erdbeben um etwa 100 Meter angehoben wurden. Die Quellen dieser Beben lagen vor der Küste in drei seismischen Bruchzonen, die sich entlang des westlichen und östlichen Teils des Hellenischen Bogens befinden. Offenbar gleitet das östliche Segment, anders als bislang angenommen, nicht ohne Erdbeben, sondern kann starke Erdbeben erzeugen. Daraus folgt, dass die seismische Gefährdung im östlichen Mittelmeer bedeutend höher ist als bisher angenommen.
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Eine weitere Überraschung war die zeitliche Bündelung der untersuchten Erdbeben: "Wir entdeckten auch, dass – im Gegensatz zu den meisten Subduktionszonen auf der Erde – die starken Erdbeben in zeitlicher Häufung auftraten", erklärt Mouslopoulou. "Unsere Daten zeigen, dass die meisten der Paläo-Erdbeben in einer Zeitspanne von 10.000 Jahren stattfanden, während es auch Perioden von bis zu 20.000 Jahren mit relativer seismischer Ruhe gab." Wenn man die seismische Aktivität über die vergangenen 50.000 Jahre mittelt, brach die Störungszone unter West-Kreta anscheinend alle 4500 Jahre. Im Zeitraum von 5000 bis 20.000 Jahren vor heute geschah es in Abständen von 1500 Jahren; im Zeitraum von 0 bis 3000 Jahre v.Chr. geschah es gar nicht. Ähnliches gilt für die beiden anderen seismischen Zonen.

Damit ist es schwierig, die Wiederholungszeiten starker Erdbeben im östlichen Mittelmeerraum zu berechnen. Zurzeit durchläuft der Hellenische Bogen eine Phase relativer seismischer Ruhe. Dennoch sind, so die Forscher, unter West- und Ost-Kreta schwere Beben zu erwarten. Wann, das ist schwer zu sagen. Vorbeugungsmaßnahmen wie Tsunami-Frühwarnsysteme und erdbebensicheres Bauen müssen die erhöhte Gefährdungsberechnung auf jeden Fall berücksichtigen, resümieren die Wissenschaftler.

Quelle: n-tv.de , asc
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Dramatische Veränderungen: Supervulkan vor dem Ausbruch ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Dez 2015 11:06

Supervulkan vor dem Ausbruch.jpg

http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... ruch-.html

29.12.2015


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Dramatische Veränderungen: Supervulkan vor dem Ausbruch ?
Andreas von Rétyi

Innerhalb geologisch kurzer Zeit hat sich der Südrand der Laguna del Maule in den chilenischen Anden um mehr als 70 Meter gehoben. Geowissenschaftler zeigen sich schockiert von dieser Entwicklung und studieren das Gebiet in einer neuen Initiative seit 2014 wieder intensiv. Unter dem See befindet sich ein Riesenvulkan, der in den vergangenen 20 000 Jahren bereits 36 große Eruptionen erlebt hat. Vor wenigen Tagen wurden neue Details über diese »tickende Zeitbombe« bekannt.





Gegenwärtig studiert eine internationale Gruppe von rund 30 Forschern ein riesiges Vulkanfeld in den chilenischen Anden, unter dem sich eine enormer Druck aufbaut, wodurch das Gebiet in

kürzester Zeit bereits deutlich angehoben wurde.



Die Erdoberfläche an der Laguna del Maule hob sich innerhalb von nur acht Jahren in einigen Abschnitten um ganze zwei Meter.



Die Untersuchungen zeigen, dass sich hier eine anhaltende, dramatische Entwicklung fortsetzt, wie sie bereits seit mindestens rund 10 000 Jahren anhält.



Damals bildete sich um den Vulkansee eine nahezu horizontale Uferlinie, deren südliches Ende in dieser Zeitspanne um die Höhe eines 20-stöckigen Hauses nach oben stieg.



Über diese Beobachtung berichtete der an der Universität Wisconsin-Madison tätige Geowissenschaftler Professor Bradley S. Singer kürzlich auf dem Jahrestreffen der Amerikanischen Geophysikalischen Vereinigung in San Francisco und gab dabei neue Details bekannt.



Wie sich herausstellt, haben die umliegenden, rund 200 Meter über den Seespiegel aufsteigenden Anhöhen die anhaltende Entwicklung der vergangenen zehn Jahrtausende aufgezeichnet. Um diesen natürlichen Speicher auszulesen, wanderten Singer und seine Kollegen das Ufer des Sees ab und ermittelten die ungewöhnlich kurzzeitigen Veränderungen mit einem Präzisions-GPS-Empfänger.



»Ich war schockiert, dass wir einen derart deutlichen Anstieg maßen«, so Singer, der die chilenischen Vulkanregionen bereits seit über 20 Jahren erforscht. Er stellt zu diesem radikalen Prozess fest: »Das erfordert das Eindringen einer Magmamenge, die sich in den vergangenen 10 000 Jahren auf das Volumen des Half Dome summierte.« Immerhin entspricht das rund sechs Kubikkilometern Material.



Der annähernd 2700 Meter hohe Half Dome erhebt sich als charakteristisches Granitmassiv im landschaftlich einzigartigen Yosemite-Nationalpark im US-Bundesstaat Kalifornien. Die Nordwestflanke des Berges wurde offenbar durch Gletschereinwirkung abgesprengt, sodass der Gipfelabschnitt heute einer Halbkugel ähnelt.



Ursprünglich sei die imposante Felsstruktur entstanden, als geschmolzenes Gestein sich abkühlte und verfestigte, um dann über sehr lange Zeiträume in die Höhe gedrückt zu werden.



Was die weiterhin anhaltende Aufwärtsbewegung an der Laguna del Maule betrifft, erklärt Singer: »Ich bin mir keiner von Magma getriebenen Anhebung einer vergleichbar hohen Rate bewusst, die sich über diese Zeiträume an irgendeinem anderen Ort abspielt.« Die ungewöhnliche Situation überzeugte Singer auch davon, eine großangelegte wissenschaftliche Kampagne zu starten.



Die 2014 begonnene und auf fünf Jahre ausgelegte Initiative wird von der National Science Foundation als US-Einrichtung zur Förderung von Forschungsprojekten finanziert und umfasst derzeit Wissenschaftler aus den Vereinigten Staaten, Chile, Kanada, Argentinien und Singapur, unter Leitung von Professor Singer, der auch das Gefahrenpotenzial des gewaltigen Magmastaus unterhalb der Laguna del Maule anspricht.



Was dort geschieht, könnte zudem mehr Licht auf die gegenwärtigen, aber deutlich langsamer ablaufenden Vorgänge an der Yellowstone-Caldera im US-Bundesstaat Wyoming sowie am kalifornischen Long Valley werfen.



Auch dort wölbt sich der Untergrund zunehmend auf. Singer betont: »Diese Vulkane haben Super-Eruptionen hervorgebracht, bei denen sie Hunderte von Kubikkilometern vulkanischer Asche ausspien. Aber die heutige Aufwölbung und Deformation läuft dort viel gemächlicher ab, als wir das nun bei dem wesentlich jüngeren Vulkanfeld der Laguna del Maule sehen.«



Der Experte für Geochronologie und Vulkanchemie weist darauf hin, dass sich der volle Einfluss der Maule-Vulkane weit über das Seebecken und die etwa 15 auf 25 Kilometer große Caldera erstreckt. »Die beeindruckenden Lavaflüsse, die wir im Becken des Sees antreffen, stellen nur einen Bruchteil der Eruptions-Chronik dar«, so erläutert Singer und fügt hinzu:



»Windabwärts, in Argentinien, zeigen Ablagerungen von vulkanischer Asche und Bimsstein, dass die Fußstapfen des Systems viele Male größer sind als das, was am See in Erscheinung tritt.«



Um die wirklich von der Lagune ausgehende Bedrohung richtig einschätzen zu können, müsse man unbedingt auch diese Auswirkungen der explosiven Eruptionen miteinbeziehen. Im Laufe der gegenwärtigen Forschungsbemühungen sollen insgesamt rund 50 Seismometer positioniert und eine dreidimensionale Karte der Erdkruste in diesem Gebiet erstellt werden.



Chile hat in den vergangenen Jahren ohnehin eine bemerkenswerte geologische Aktivität erlebt. Keine 200 Kilometer von der Laguna del Maule entfernt ereignete sich im Jahr 2010 das fünftgrößte je mittels Seismometer registrierte Erdbeben; im Lauf der vergangenen zwölf Monate brachen mehrere Vulkane in der Region aus. Aus den geologischen Untersuchungen zur wahrlich bewegten Vergangenheit der Laguna del Maule geht hervor, dass eine der zahlreichen früheren Eruptionen rund 20-mal mehr Asche auswarf als die bereits zum »Standardmaß« gewordene Eruption des Mount St. Helens im US-Bundesstaat Washington, die sich am 18. Mai 1980 ereignete.



Der rund 120 Jahre lang als ruhender Vulkan eingestufte Bergkegel schleuderte während jenes letzten Ausbruchs rund einen Kubikkilometer Material aus. Andere Vulkane der Region übertrafen ihn im Lauf ihrer »Karriere« allerdings um das Hundertfache, womit sie dem besonders gefährlichen Reich der »Supervulkane« zugeordnet werden.



Die aktuellen Ergebnisse lassen laut Singer auch darauf schließen, was diese Teile der Erdkruste wirklich nach oben treibt: »Einige Leute erklären, die dramatischen Deformationen, die wir heute sehen, könnten durch sich ausdehnenden Dampf oberhalb des Magmas angetrieben werden«, so Singer. Seine Kollegen von der Universität Wisconsin-Madison sowie Forscher der kanadischen Simon Fraser University stimmen mit ihm überein und halten dieses Szenario aufgrund eigener gravimetrischer Messungen für unwahrscheinlich. »Dampf würde austreten«, stellt Singer lapidar fest. Ausschließlich ein verfestigtes Magma sei in der Lage, die 67 Meter mächtige Aufwölbung zu tragen.



Im Verlauf der vergangenen 20 000 Jahre kam es durchschnittlich etwa alle 400 bis 500 Jahre zu einem Ausbruch der Laguna del Maule, wobei sich der letzte davon lange vor der Ankunft der spanischen Kolonisatoren ereignete.



Laut einer Studie von 2012 liegt er bereits rund 2000 Jahre zurück. Somit wäre ein Ausbruch rein statistisch gesehen längst überfällig. Die Forscher wollen jetzt versuchen, herauszufinden, welche Größe das aktive unterirdische System wirklich hat, um auch die von ihm ausgehende Gefahr besser einschätzen zu können.



Ob die nächste Eruption einem typischen Vulkanausbruch entsprechen wird oder sogar jenseits aller menschlichen Erfahrung liegt, könne derzeit niemand sagen, so resümiert Professor Singer. Allerdings wird sie sich in voraussichtlich nicht zu ferner Zukunft ereignen.



Supervulkane gelten als wohl größte Gefahr, die von unserer Erde selbst ausgeht – sie haben in der Erdgeschichte wiederholt wahre Schreckensszenarien heraufbeschworen, auch wenn sie Leben dabei nicht nur in Massen vernichteten, sondern ihm teils auch neue Chancen gaben, so wie Forscher das für die Zeit vor rund 650 Millionen Jahren annehmen, als unser Planet global vereist war, um anschließend durch mächtige Vulkane in eine blühende Welt verwandelt zu werden.



Doch unsere Zivilisation ist einer Gefährdung durch künftige Riesenausbrüche nach Art des Toba auf Sumatra an vielen Orten der Erde ausgesetzt, sei es die Laguna del Maule, sei es der Yellowstone oder seien es die Phlegräischen Felder, mit denen auch der Vesuv über eine riesige unterirdische Magmakammer verbunden ist. Tickende Zeitbomben. Die Welt wird sich allerdings immer im Wandel befinden und schon der nächste davon könnte die ohnehin kurze Ära der Menschheit beenden.



»Die systematische Zerstörung unserer demokratischen Nationalstaaten...«

Thierry Baudet gilt als intellektuelles Wunderkind und als eine Art neuer Star der Konservativen. Die Analyse, die der junge Autor in diesem Werk liefert, nötigt selbst linken Politikern und Autoren Respekt ab. Denn mit einzigartiger Präzision deckt Baudet auf, dass Europas Elite die Nationalstaaten nach und nach zerstört.
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"Als ginge die Welt unter" - Erdkruste bebt in Japan und Ecuador

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Apr 2016 11:55

Als ginge die Welt unter.jpg
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http://www.n-tv.de/panorama/Erdkruste-b ... 88061.html
Sonntag, 17. April 2016
"Als ginge die Welt unter" - Erdkruste bebt in Japan und Ecuador

Seit Donnerstag werden die Menschen im Südwest-Zipfel Japans von Erschütterungen geplagt. Gleichzeitig erlebt Ecuador das schlimmste Erdbeben seit über 30 Jahren. Ein Seismologe klärt auf, ob die Ereignissen im Zusammenhang stehen.

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Ein Erdbeben der Stärke 7,8 hat in Ecuador Dutzende Menschen in den Tod gerissen. Zahlreiche Gebäude stürzten durch die Erdstöße vom Samstagabend ein und begruben Menschen unter sich. Die Zahl der Toten wird offiziell mit mindestens 77 angegeben, die der Verletzten mit fast 600. Die Bergungsarbeiten liefen langsam an, viele Menschen gruben mit bloßen Händen in den Trümmern.
Polizisten stehen am Rande der Trümmer in Ecuador.
Polizisten stehen am Rande der Trümmer in Ecuador.
(Foto: REUTERS)

Es war das schwerste Erdbeben in Ecuador seit 1979. Vizepräsident Jorge Glas bereitete seine Landsleute auf ein Ansteigen der Opferzahl vor. "Wir wissen, dass unter den Trümmern noch Menschen begraben liegen", sagte er. Die Einsatzkräfte gäben ihr Bestes, um Verschüttete zu retten. Er sprach von "mehr als 588 Verletzten". Landesweit wurde der Ausnahmezustand verhängt.
Trümmerteile begraben Menschen

Berichte von Überlebenden gaben eine Ahnung von der Wucht der Erschütterungen. "Es war, als ginge die Welt unter. Häuser krachten zusammen, Lichter gingen aus, die Menschen sind vollständig verzweifelt, unter den Trümmern liegen Verschüttete", schilderte die 40-jährige Hausfrau Miriam Santana aus der Stadt Manta ihre Erlebnisse.

Die größten Schäden wurden aus den Regionen im Nord- und Südwesten des Landes gemeldet. In der Stadt Guayaquil stürzte eine Brücke ein und begrub ein Auto unter sich. Das Dach eines Einkaufszentrums brach zusammen.

Der Flughafen in der Stadt Manta an der Pazifikküste musste geschlossen werden. Auch in Quito wurden Gebäude beschädigt. Alle öffentlichen Veranstaltungen in der Hauptstadt wurden abgesagt. Das Beben dauerte etwa eine Minute. Dem Hauptbeben schlossen sich rund 55 Nachbeben an. Die Erdstöße waren auch im Norden Perus und im Süden Kolumbiens zu spüren.
Beben finden in unterschiedlicher Tiefe statt

Es gebe "keinen Ursache-Wirkungs-Zusammenhang zwischen den Erdbeben in Ecuador und in Japan", sagte der Geowissenschaftler David Rothery von der britischen Open University mit Blick auf die jüngsten schweren Erdbeben in Japan, bei denen seit Donnerstag 41 Menschen ums Leben kamen und etwa tausend verletzt wurden. "Jedes Jahr gibt es rund um den Globus rund 20 Beben der Stärke 7", erläuterte Rothery. Was das Beben in Ecuador angehe, habe es sich in 20 Kilometer Tiefe ereignet, seine Gesamtenergie sei wohl 20 Mal stärker gewesen als das Beben der Stärke 7,0 in Japan. Das schwere Erdbeben in Japan ereignete sich am Freitag um 18.25 Uhr MESZ, das Beben in Ecuador am Sonntag um 01.58 Uhr MESZ.
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In Ecuador erlebte die 60-jährige María Torres das Beben in Quito, wo Lichtmasten und Kabel hin- und herschwankten. "Mein Gott! Das war das schlimmste Erdbeben in meinem ganzen Leben. Es dauerte eine ganze Weile. Mir war schwindlig, ich wollte auf die Straße rennen, aber ich konnte nicht - zu sehr drehte sich mir der Kopf", sagte sie.

Der zum Zeitpunkt des Bebens im Vatikan weilende Präsident Rafael Correa sprach den Familien der Opfer sein Mitgefühl aus. Er rief seine Landsleute auf, angesichts der "nationalen Tragödie" Ruhe zu bewahren und "einiger denn je" zu sein. Der Präsident wollte umgehend nach Ecuador zurückkehren und die betroffenen Gebiete besuchen. In einem Telefonat mit Radio Pública sagte Correa, Hilfsteams aus Mexiko und Kolumbien würden in Ecuador bei der Suche nach Verschütteten helfen.
Bilderserie
Dieses Haus in Quito liegt nach dem schweren Erdbeben vollständig in Trümmern. Es ist das stärkste Erdbeben seit 1979. Das Erdbeben mit einer Stärke von 7,8 hat sichtbare Schäden hinterlassen, wie zum Beispiel diese zusammengebrochene Straßenüberführung in Guayaquil. Tod und Zerstörung Erdbeben in Ecuador

Quelle: n-tv.de , Paola Lopez, AFP
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Wenn eine Katastrophe die andere jagt - Erdbeben lassen Vulkane überschwap

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Mai 2016 10:58

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http://www.n-tv.de/wissen/Erdbeben-lass ... 20591.html
Mittwoch, 04. Mai 2016
Wenn eine Katastrophe die andere jagt - Erdbeben lassen Vulkane überschwappen

Ein starkes Beben erschüttert Japan Mitte April. Dann bricht auch noch der Aso aus. Dass Vulkane auf Erdbeben reagieren, hat man schon oft beobachtet. Doch wie lässt sich das erklären? Beim Blick in ihre Kaffeetasse haben Forscher eine Idee.

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Schon länger wird ein Zusammenhang zwischen Erdbeben und vulkanischer Aktivität vermutet. Wie genau diese Wechselwirkung erklärt werden kann, ist bislang aber unbekannt. Ein Wissenschaftler-Team des GeoForschungsZentrums Potsdam (GFZ) und der Universität Hiroshima in Japan hat nun einen neuen Ansatz gefunden: Dieser geht davon aus, dass Erdbeben eine Art "Schwappen" im vulkanischen Magmareservoir auslösen können.

Jeder weiß, wie Kaffee in der Tasse schwappt, wenn diese bewegt wird. Ganz ähnlich, so die Forscher um Atsuko Namiki von der Universität Hiroshima, verhält es sich offenbar bei einem Beben mit dem Magma im Vulkan. Die Wissenschaftler sprechen von "Sloshing" und meinen damit die Resonanzschwingung einer Flüssigkeit in einem bewegten Behälter. So sind etwa Schäden an Erdöltanks durch "sloshing" nach schweren Beben ein bekanntes Phänomen.
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Bisher nahm man an, dass Vulkan-Aktivitäten nach Erdbeben mit einer Erhöhung des Drucks zu tun haben könnten, die wiederum auf aufsteigende Blasen zurückzuführen wäre. Auch dass sich Kristallnetzwerke in den Magma-Kammern verflüssigen, wird in Erwägung gezogen. Doch keine der Thesen erklärt, warum Vulkane sehr unterschiedlich auf Erdbeben reagieren. Einige werden aktiviert, bei anderen sinkt die Aktivität, wieder andere zeigen gar keine Reaktion auf das Beben.

Beim "sloshing" jedoch wären diese Unterschiede stimmig. Es kommt darauf an, ob das Magma in den offenen Aufstiegskanälen und den Reservoiren von den Erdbebenwellen in Resonanzschwingung versetzt wird oder nicht. Wie Experimente im "Bubble-Labor" des GFZ zeigen, haben starke ferne Erdbeben den größten Effekt auf Vulkane. Die niedrigen Frequenzen dieser Beben sind am ehesten in der Lage, eine starke Schwingung in dem in breiten Aufstiegskanälen befindlichen Magma zu erzeugen. Was außerdem die Reaktion des Vulkans beeinflusst, sind die Form des Magmareservoirs sowie Dichte und Viskosität der Lava.
Bilderserie
Wenn Berge Feuer spucken: Die Welt der Vulkane Wenn Berge Feuer spucken: Die Welt der Vulkane Wenn Berge Feuer spucken: Die Welt der Vulkane Wenn Berge Feuer spucken Die Welt der Vulkane

Quelle: n-tv.de , asc
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27.000 Familien bleiben nach Vulkanausbruch in Japan ohne Strom

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Okt 2016 22:47

https://deutsch.rt.com/newsticker/41713 ... hne-strom/
27.000 Familien bleiben nach Vulkanausbruch in Japan ohne Strom
8.10.2016 • 14:49 Uhr
27.000 Familien bleiben nach Vulkanausbruch in Japan ohne Strom
Quelle: Reuters
Nach dem Ausbruch des Vulkans Aso im Südwesten Japans sind 27.000 Familien in den Präfekturen Kumamoto und Oita ohne Strom geblieben, berichet der Fernsehsender NHK. Der Stromversorger Kyushu Electric Power teilt mit, dass Vulkanasche und Regenfälle mehrere Anlagen außer Betrieb gesetzt haben. Die größten Schäden werden wohl alber in der Landwirtschaft entstehen. Das Außmaß der Verluste steht noch nicht fest.

An diesem Samstag ist in Japan der Vulkankegel Nakadake ausgebrochen, der zur Aso-Caldera gehört. Das ist der erste Ausbruch innerhalb von 36 Jahren. Die Rauchsäule stieg in eine Höhe von 11 Kilometern. In elf Städten regnete es Vulkanasche. Die Sperrzone um den Feuerberg beträgt zwei Kilometer.
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Wo die Erde bebt, spuckt und brennt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Nov 2016 11:39

http://www.n-tv.de/wissen/Wo-die-Erde-b ... 40771.html
Wo die Erde bebt, spuckt und brennt

Tief im Innern unseres Planeten blubbert, zischt und brodelt es. Wie oft die Erde seit 1960 bebte und wie viele Vulkane Feuer und Asche spuckten, zeigt eine interaktive Karte.

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Die Erde ist ein einzigartiger Ort voller faszinierender Naturschönheiten, doch tief im Innern unseres Planeten wirken gewaltige Kräfte - dort blubbert, zischt und brodelt es. Manchmal bahnen sich diese Kräfte einen Weg nach außen, dann bebt die Erde oder Vulkane spucken heiße Lava in die Luft.
Erdbeben von Valdivia

Das schwerste Erdbeben aller Zeiten ereignete sich am 22. Mai 1960 in Valdivia, einer Stadt im Süden Chiles. Die über 150.000 Einwohner wurden um 15:11 Uhr Ortszeit von einem Erdbeben der Stärke 9,5 auf der Momenten-Magnituden-Skala überrascht. Das Erdbeben löste einen Tsunami aus, der im gesamten Pazifik-Raum schwere Zerstörungen anrichtete. Die Bilanz: 1655 Tote, 3000 Verletzte und etwa zwei Millionen Obdachlose.

Manchmal haben diese Naturgewalten dramatische Folgen, so wie im August dieses Jahres, als in Italien die Erde bebte und 300 Menschen starben. Oder wie im Frühling 2010, als der isländische Eyjafjallajökull Europa in eine Aschewolke hüllte und den Flugverkehr lahmlegte.

Dem amerikanischen Erdbebendienst US Geological Survey (USGS) zufolge bebt die Erde jährlich mehreren Millionen Mal. Am stärksten dort, wo Kontinentalplatten zusammenstoßen, auseinanderdriften oder aneinander vorbeigleiten. Die meisten dieser Erdbeben sind jedoch harmlos und für Menschen nicht zu bemerken, da sie extrem leicht sind.

Ein Forschungsinstitut hat sich die Mühe gemacht und selbst die kleinsten Erschütterungen der vergangenen 50 Jahre in einer interaktiven Karte zusammengefasst. Die Grafik, die man sich auch als Globus ansehen kann, dokumentiert alle Ereignisse von 1960 bis heute. Sie zeigt, wo die Erde gebebt hat, welche Vulkane noch aktiv sind und wie viele Tonnen Schwefeldioxid sie in die Luft pusten.
Damals und heute
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Die Litosphärenplatten im Überblick. Die Karibische Platte bewegt sich in ihrem nördlichen Teil stärker als in ihrem südlichen. So baut sich eine enorme Spannung auf, die sich entladen muss. 13.01.10 Platten, Spannungen, Brüche Warum die Erde bebt

Erdbeben werden auf der Smithsonian-Weltkarte mit hellblauen Kreisen, Vulkanausbrüche mit orangefarbenen Dreiecken sichtbar gemacht. Je größer die Dreiecke und Kreise sind, desto stärker waren die Vulkanausbrüche und Erdbeben. Als gelbe Kreise sind die Schwefeldioxidwolken dargestellt, die von Vulkanen ausgestoßen wurden. Angegeben sind zudem etwa der genaue Ort, die Stärke und die Dauer des Naturereignisses.

Unverkennbar ist, wie sich Beben und Vulkane vornehmlich auf die Plattengrenzen beschränken. Wo die tektonischen Platten aneinanderstoßen, gerät die Erde in Bewegung, dort kommt es auch zum Aufstieg des Magmas aus der Tiefe.

Spannend ist der historische Vergleich: Während man 1960 nur vereinzelte Vulkanausbrüche in Südamerika, Italien und Südostasien erkennen kann, sieht das 55 Jahre später ganz anders aus.
Bilderserie
Wenn Berge Feuer spucken: Die Welt der Vulkane Wenn Berge Feuer spucken: Die Welt der Vulkane Wenn Berge Feuer spucken: Die Welt der Vulkane Wenn Berge Feuer spucken Die Welt der Vulkane

Quelle: n-tv.de , dsi
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Geologen melden unruhigen Herbst - Mehr als 70 Erdbeben in Baden-Württembe

Beitragvon Gudrun Graf » 3. Dez 2016 10:11

http://www.n-tv.de/wissen/Mehr-als-70-E ... 40101.html
Freitag, 02. Dezember 2016
Geologen melden unruhigen Herbst - Mehr als 70 Erdbeben in Baden-Württemberg

Von den meisten Menschen unbemerkt sucht eine Erdbebenwelle der Südwesten Deutschlands heim. Der Landeserdbebendienst registriert seit Mitte Oktober mehrere Dutzend Erschütterungen. Heftigere Beben sind nicht ausgeschlossen.

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In Baden-Württemberg hat seit Mitte Oktober mehr als 70 Mal die Erde gebebt. Die Epizentren hätten meist bei der Gemeinde Hilzingen im Kreis Konstanz gelegen, teilte der Landeserdbebendienst im Regierungspräsidium Freiburg mit. "Die Erdbebenherde befinden sich in einer Tiefe von circa fünf Kilometern unter der Erdoberfläche. Die Stärken erreichten bisher maximal 3,0 auf der Richterskala." Schäden seien bislang nicht bekannt.
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Die Ursache für die aktuellen Erdbeben im Hegau seien Spannungen im Gestein, hieß es bei der Behörde. Diese führten zu ruckartigen Verschiebungen im Untergrund. "Erdbebenserien, im Sinne von vielen räumlich konzentriert auftretenden Beben in relativ kurzer Folge, sind nicht ungewöhnlich." Am 16. November sei aber eine zusätzliche Messstation in Hilzingen aufgestellt worden.

Derzeit ist nicht absehbar, wie sich die Erdbebenserie entwickelt. "In den meisten Fällen klangen Erdbebenserien im Land nach einigen Wochen oder Monaten wieder ab, ohne dass es zu größeren Schäden kam", teilte das Regierungspräsidium weiter mit. "In selteneren Fällen nahmen die Beben in der Stärke zu, so dass es auch nicht ausgeschlossen ist, dass im Verlauf der Hegau-Serie ein stärkeres Schadensbeben eintritt."

Quelle: n-tv.de , shu/dpa
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Warum Indien den Mount Everest neu vermisst

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Jan 2017 12:07

https://kurier.at/chronik/weltchronik/w ... 42.955.163

Warum Indien den Mount Everest neu vermisst
TOPSHOT-NEPAL-MOUNTAINEERING-EVEREST
Foto: APA/AFP/PHURBA TENZING SHERPA/HO
Ein Sherpa im Mai 2016 beim Abstieg vom Mount Everest.
Es gibt Spekulationen, wonach sich der höchste Berg der Welt beim Nepal-Erdbeben 2015 verschoben hat.
25.01.2017, 10:53

Der Mount Everest soll noch in diesem Jahr neu vermessen werden. Das bestätigte der Chef des indischen Vermessungsamts Survey of India, Swarna Subba Rao, am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Man wolle damit Spekulationen darüber beenden, ob sich der höchste Berg der Welt während des schweren Erdbebens im Jahr 2015 verschoben haben könnte. "Zudem wäre es eine gute Übung zum 250-jährigen Bestehen unserer Behörde", sagte Rao. Survey of India wurde im Jahr 1767 unter den britischen Besatzern Indiens gegründet.
Tausende Tote bei Erdbeben

Im April 2015 hatte ein schweres Erdbeben der Stärke 7,8 das indische Nachbarland Nepal getroffen, mehr als 9000 Menschen starben. Das hatte Spekulationen ausgelöst, ob dadurch auch der Everest, der zum Teil in Nepal steht, seine Position geändert haben könnte. Laut der Geologiebehörde der USA, USGS, weisen chinesische Messdaten jedoch auf keine Höhenänderung des Berges hin.

FILE - In this Nov. 12, 2015, file photo, Mt. Ever… Foto: AP/Tashi Sherpa Die indische Behörde kündigte an, ein Expertenteam werde den Berg erklettern und seine Höhe mit Hilfe des Navigationssystems GPS messen. Gleichzeitig würden andere Teams den Gipfel aus unterschiedlichen Positionen anpeilen und mathematisch seine Höhe errechnen. 2Durch den kombinierten Einsatz beider Methoden werden wir alle Spekulationen beenden", sagte Rao.
(dpa / sho) Erstellt am 25.01.2017, 10:53
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Nach Erdbeben: Mysteriöse Kreatur an philippinische Küste gespült

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Mär 2017 09:32

http://www.maennersache.de/nach-erdbebe ... -1222.html
Nach Erdbeben: Mysteriöse Kreatur an philippinische Küste gespült
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Nach einem Erdbeben wurde an der philippinischen Küste ein mysteriöses Wesen angeschwemmt: Wie sich herausstellte, handelt es sich um einen verendeten Wal
© Facebook/MarjorieCabatinganAboy

Am vergangenen Sonntag erschütterte ein Erdbeben der Stärke 4.4 auf der Richterskala die Philippinen. Im Nachhall der Naturkatastrophe wurden verschiedene mysteriöse See-Kreaturen an die Küsten des südostasiatischen Landes gespült.

Die Bewohner von Mindanao - der zweitgrößten Insel der Philippinen – berichteten beispielsweise von bis zu neun Meter langen Riemenfischen, die nach dem Beben an den Ufern gesichtet wurden.

Der wohl unheimlichste Fund war jedoch ein weißes, haariges Geschöpf, das am Strand von Cagdainao auf den Dinagat Islands auf Land stieß.

Einige Bewohner spekulierten, dass es sich dabei um ein bisher unbekanntes Ungetüm aus den Untiefen des Ozeans handeln könnte.

Andere hielten sie für einen riesigen weißen Schafshund. Beide Parteien lagen verkehrt. Wie lokale Wissenschaftler berichten, ist das "Biest" ein rund sechs Meter langer Walkadaver.

Sie nehmen an, dass sich der Körper des rund 2.000 Kilogramm schweren Säugetiers im Rahmen der fortschreitenden Verwesung weiß verfärbt hat.
Die Biologen schätzen, dass das Tier vor rund zwei Wochen verstarb. Möglicherweise wurde der Ozean-Gigant von einem Schiff gerammt.
Zu welcher Wal-Spezies der Meeressäuger gehört, ist bisher allerdings nicht überliefert.
Wissenschaftler glauben, das Geheimnis um die haarige Kreatur auf den Philippinen gelöst zu haben
vor 1 Woche

Es passiert häufiger als man denkt, dass „mysteriöse Kreaturen“ an Stränden angespült werden. Nach ein paar Tagen stellt sich dann meist heraus, dass es sich nicht um Aliens oder eine neue Spezies handelt, sondern um ganz „gewöhnliche“, wenn auch seltene Tiere. Wie im aktuellen Fall auf den Philippinen.

Seit vergangenem Mittwoch gehen Fotos und Videos von einer riesigen, haarigen Kreatur durchs Netz, die am Strand der philippinischen Insel Dinagat angespült wurde. Eigentlich ist das dort ein Paradies mit türkisblauem Wasser und feinen Sandstränden. Jetzt liegt da ein eigenartiges Wesen rum – mit einer Länge von über sechs Metern und einem Gewicht von über zwei Tonnen.

Schnell wurden Gerüchte laut, es könnte sich um eine neue Spezies handeln. Denn hat man schon mal etwas so haariges und großes gesehen?

Aber es ist nicht das erste Mal, dass wir verwundert sind, was so an den Stränden der Welt angespült wird. Erinnert euch an das Muschel-Monster von Neuseeland oder das graue Klebe-Monster von Mexiko. Irgendwann stellt sich aber doch heraus, dass es Überreste von großen, bereits bekannten Tieren sind.

Die Behörden sind sich mittlerweile sicher, dass es sich um die Überreste eines Meeresbewohners handelt. Allerdings in einem sehr, sehr verwesendem Stadium – weshalb es schwierig wird, genau zu bestimmen, was für ein Tier das mal war. Dazu sind DNA-Proben nötig.

Gerüchte, was es mal gewesen sein könnte, gibt es viele: Zunächst ging man von einer Rundschwanzseekuh oder einem Dugong aus. Mittlerweile denkt man jedoch, dass es sich um Überreste eines bereits seit zwei Wochen toten Pottwals handelt. Die „Haare“ sind zersetzte Muskelfasern.

Die Mehrheit toter Meerestiere wird normalerweise nicht an Stränden angespült. Durch ein Erdbeben am 10. Februar wurden in dieser Gegend Sturmfluten ausgelöst, die viele Kadaver an die Küste trieben.

Die haarige Kreatur ist tatsächlich nicht die erste, die an den Philippinen angespült wurde. Vor zwei Wochen erregte ein toter Riemenfisch großes Aufsehen. Er kann bis zu acht Meter groß werden und ähnelt eine riesigen Schlange. Aufnahmen sind extrem selten, da Riemenfische in einer Tiefe bis zu 1.000 Meter leben. Und ganz im Ernst: Wir müssen denen auch nicht beim Badeurlaub begegnen.

Wenn ihr mehr zu kuriosen Meerestieren wissen wollt: In der Tiefsee des Pazifiks, mitten vor der Nordküste Kaliforniens, lebt eines der merkwürdigsten Geschöpfe dieser Welt – der Glaskopffisch:

http://www.galileo.tv/earth-nature/wiss ... -zu-haben/
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Von 1900 bis heute Die schwersten Erdbeben

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Apr 2017 23:31

DIE ERDE LEBT UND BEBT
http://www.n-tv.de/mediathek/bilderseri ... 50706.html

Von 1900 bis heute Die schwersten Erdbeben
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