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AUSGRABUNGEN - FUNDSACHEN - FORSCHUNG - ZURÜCK IN DIE VERANGENHEIT

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AUSGRABUNGEN - FUNDSACHEN - FORSCHUNG - ZURÜCK IN DIE VERANGENHEIT

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Apr 2015 19:47

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AUSGRABUNGEN - FUNDSACHEN - FORSCHUNG - ZURÜCK IN DIE VERANGENHEIT

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Forscher untersuchen Knochen - Rätsel um Stegosaurus gelüftet?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Apr 2015 19:50

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http://www.n-tv.de/wissen/Raetsel-um-St ... 57621.html
Forscher untersuchen Knochen - Rätsel um Stegosaurus gelüftet?

Bisher konnten Paläontologen nur mutmaßen, warum der Stegosaurus die charakteristischen Knochenplatten auf dem Rücken trug. Nun stellen Forscher eine detaillierte Untersuchung an und stellen fest, dass es zwei Plattentypen gab. Das lässt ganz bestimmte Schlüsse zu.
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Vegan lebender Verwandter des T. rex

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Mai 2015 15:48

bild Dinosaurier-Chilesaurus-diegosuarezi.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/fundsache/Veg ... 24176.html
Fundsache, Nr. 1291
Vegan lebender Verwandter des T. rex

Wissenschaftler stoßen in Südamerika auf die Überreste eines außergewöhnlichen Dinosauriers: Nicht nur die Knochen von Chilesaurus diegosuarezi weisen ganz besondere Charakteristika auf, auch die Essgewohnheiten des Sauriers sind ungewöhnlich.
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Captain Kidds verschollene Beute? - Angeblicher Piratenschatz vor Insel en

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Mai 2015 20:38

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http://www.n-tv.de/wissen/Angeblicher-P ... 62246.html
Freitag, 08. Mai 2015
Captain Kidds verschollene Beute? - Angeblicher Piratenschatz vor Insel entdeckt

Jahrelang suchen Schatzjäger nach der Beute des legendären Piratenkapitäns William Kidd - ohne Erfolg. Nun könnte die Suche jedoch ein Ende haben, denn Archäologen gelingt vor der Küste Madagaskars ein Sensationsfund.
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Britisches Schiff sank 1763 - Schatzsucher will 100.000 Goldmünzen bergen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Mai 2015 08:56

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http://www.n-tv.de/panorama/Schatzsuche ... 73821.html
Britisches Schiff sank 1763 - Schatzsucher will 100.000 Goldmünzen bergen

In sechs Metern Tiefe vermutet der Schatzsucher Ruben Collado in dem Wrack des Schlachtschiffs "Lord Clive" 100.000 Goldmünzen. Eine Genehmigung der Behörden für eine Hebung des Schiffes hat er bereits. Nur die Strömung kann seine Pläne noch durchkreuzen.
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Novum für die Wissenschaft - Forscher entdecken Urzeit-Kakerlake

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Mai 2015 17:23

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http://www.n-tv.de/wissen/Forscher-entd ... 19791.html
Novum für die Wissenschaft - Forscher entdecken Urzeit-Kakerlake

Lange Beine zum schnellen Laufen und extrem lange Fühler - mit diesen Körperbau gelang der Schabe Manipulator modificaputis wohl vor 100 Millionen Jahren die Jagd ihrer Beute. Jetzt entdecken Forscher ein in Bernstein eingeschlossenes Exemplar.
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Fossil eines Terrorvogels in Argentinien

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Mai 2015 17:38

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http://www.n-tv.de/wissen/fundsache/Fos ... 79661.html
Fossil eines Terrorvogels in Argentinien

Als die Dinosaurier ausgestorben waren, zählten die Terrorvögel zu den größten Fleischfressern. Viele Millionen Jahre standen sie an der Spitze der Nahrungskette. Ein gut erhaltenes Fossil gibt nun Einblicke in das Leben der flugunfähigen Vögel.
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Dynamisches Leben vor 3400 Jahren Bronzezeit-Dänin kam aus dem Schwarzwald

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Mai 2015 19:44

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http://www.n-tv.de/wissen/Bronzezeit-Da ... 62161.html
Dynamisches Leben vor 3400 Jahren Bronzezeit-Dänin kam aus dem Schwarzwald

3400 Jahre ist es her, dass in einem hohlen Baumstamm im dänischen Dorf Egtved ein Mädchen bestattet wird. 1921 findet man seine Überreste. Deren Analyse zeigt nun: Bronzezeit-Menschen waren erstaunlich mobil - vor allem, wenn es ums Heiraten ging.
Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Bronzezeit-Tote in Dänemark entdeckt. Wissenschaftler nannten sie das Mädchen von Egtved. Nun, etwa 3400 Jahre nach dem Tod der jungen Frau im Alter von 16 bis 18 Jahren, untersuchten Forscher die gut erhaltenen Überreste der Verstorbenen. Sie analysierten Zahnschmelz, Haare und Nägel und erfuhren dabei einiges über das Leben des Mädchens: Offenbar stammte es aus dem Schwarzwald. Das berichtet das internationale Forscherteam im Fachmagazin "Scientific Reports". In den beiden Jahren vor ihrem Tod reiste die junge Frau den Analysen zufolge viel umher. Das lässt den Schluss zu, dass die Menschen der Bronzezeit sehr mobil waren und auch lange Strecken in kurzer Zeit zurücklegten: In 15 Monaten brachte es das Mädchen auf 2400 Kilometer.
Bilderserie
Körper trotzen dem Verfall: Mumien Körper trotzen dem Verfall: Mumien Körper trotzen dem Verfall: Mumien Körper trotzen dem Verfall: Mumien Körper trotzen dem Verfall Mumien

Die in eine Rinderhaut gewickelte Leiche war 1921 in dem dänischen Dorf Egtved in einem hohlen Baumstamm gefunden worden. Das Mädchen war aufwendig in einem Eichensarg bestattet worden. Bei ihrem Begräbnis trug die junge Frau einen Rock und eine Bluse aus Wolle und war mit Ohrringen und Armreifen geschmückt. Ihr Körper war mit einer Wolldecke bedeckt. Kleidung, Grabbeigaben und die aufwendige Bestattung lassen vermuten, dass das Mädchen einer gehobenen Schicht angehörte, schreiben die Wissenschaftler um Karin Margarita Frei vom Dänischen Nationalmuseum in Kopenhagen. Von ihrem Körper seien Haare, Zähne, Nägel, Haut und Teile des Gehirns erhalten geblieben.
Strontium-Isotope verraten die Herkunft

In einigen dieser Überreste analysierten die Wissenschaftler nun das Strontium-Signal. Strontium ist natürlicherweise in der Erdkruste und im Wasser zu finden, und zwar in verschiedenen Varianten, sogenannten Isotopen. Das Verhältnis verschiedener Strontium-Isotope unterscheidet sich von Region zu Region. Menschen nehmen mit der Nahrung und mit Wasser Strontium auf, das sich dann in Haaren, Nägeln oder Zähnen ablagert. Die Strontium-Signatur verrät damit etwas über die Herkunft eines Menschen.
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In diesem Fall zeigte sie, dass das Mädchen nicht in Dänemark geboren wurde. Das Strontium-Signal passe hingegen gut zu einer Herkunft aus Südwest-Deutschland, womöglich aus dem Schwarzwald, so die Forscher. Darauf wiesen auch die Kleider der Toten hin. "Die Schafe, von denen die Wolle stammte, haben auf Weiden gegrast, die den geologischen Eigenschaften des Schwarzwalds entsprechen", versichert Frei.
Zweck-Ehe verlangte Mobilität

Warum das Mädchen den weiten Weg nach Dänemark auf sich nahm, erklärt Ko-Autor Kristian Kristiansen von der schwedischen Universität Göteborg: "Im Westeuropa der Bronzezeit waren Süddeutschland und Dänemark zwei Machtzentren, ähnlich wie Königreiche", erläutert er. "In den archäologischen Funden gibt es viele direkte Verbindungen zwischen beiden Regionen, und ich vermute, dass das Egtved-Mädchen aus Süddeutschland stammte und mit einem Mann in Jütland verheiratet wurde, um eine Allianz zwischen zwei mächtigen Familien zu bilden."

Dass sie zwischen den beiden Regionen pendelte, legen die Analysen verschiedener Abschnitte ihres langen Haares nahe. Demnach war das Mädchen etwa 13 bis 15 Monate vor seinem Tod an einem Ort, der die gleiche Strontium-Signatur wie sein Geburtsort besaß. Für 9 bis 10 Monate hielt es sich dann wahrscheinlich in Dänemark auf, bevor es erneut in seine Heimat zurückkehrte. Erst etwa einen Monat vor seinem Tod kam es dann nach Egtved. – So präzise konnte bislang noch keine Wanderroute unserer prähistorischen Vorfahren verfolgt werden.

Quelle: n-tv.de , asc/dpa/AFP
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Verwandte von "Lucy" gefunden - "Mutter der Menschheit" war nicht allein

Beitragvon Weltbookadmin47 » 28. Mai 2015 06:19

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http://www.n-tv.de/wissen/Mutter-der-Me ... 85291.html
Donnerstag, 28. Mai 2015
Verwandte von "Lucy" gefunden - "Mutter der Menschheit" war nicht allein

Der Urmensch Lucy gilt als "Mutter der Menschheit". Doch diese These ist in Forscherkreisen umstritten. Ein neuer Knochenfund liefert den Zweiflern neue Nahrung.
Forscher haben in Äthiopien die Überreste eines Frühmenschen entdeckt, der in der selben Zeitepoche wie der Urmensch Lucy lebte. Die Wissenschaftler um Yohannes Haile-Selassie vom Naturkundemuseum von Cleveland datierten die Reste des in der Wüstenregion Afar im Osten Äthiopiens gefundenen Fossils auf ein Alter zwischen 3,3 und 3,5 Millionen Jahren. Damit lebte der Frühmensch zur selben Zeit und in der selben Region wie Lucy, die eine zeitlang als "Mutter der Menschheit" und direkte Vorfahrin der heutigen Menschen galt.

"Ein neuer Verwandter stößt zu Lucy im menschlichen Stammbaum", erklärte das Naturkundemuseum von Cleveland in einer in "Nature" veröffentlichten Studie. Haile-Selassie untersuchte dafür einen Ober- und Unterkiefer sowie vereinzelte Zähne, die 2011 in der Afar-Region gefunden wurden.
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Der Fundort liegt 35 Kilometer vom Ort entfernt, wo Lucy 1974 entdeckt wurde. Sie gehörte zur Art Australopithecus afarensis. Die gefundenen Knochen wiesen aber so deutliche Unterschiede auf, dass sie einer neuen Art zugeordnet wurden, die Australopithecus deyiremeda getauft wurde.

Haile-Selassie erklärte, die Entdeckung dieser neuen Art in der selben Region bestätige die These, dass der Australopithecus afarensis nicht der einzige mögliche Vorfahre der Menschen war. Die bereits seit langem umstrittene These, dass Lucy die "Mutter der Menschheit" sei, wird damit ein Stück weiter in Frage gestellt.

Das Skelett von Lucy war 1974 entdeckt und auf ein Alter von 2,9 bis 3,8 Millionen Jahre datiert worden. Lucy war etwa 1,10 Meter groß, lief auf zwei Beinen, konnte aber auch gut klettern und wies damit sowohl menschen- wie affenähnliche Züge auf.

Quelle: n-tv.de , bad/AFP
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Fossil eines Vogelwinzlings

Beitragvon Gudrun Graf » 2. Jun 2015 22:13

bild vogelwinzling.jpg
bild vogelwinzling.jpg (22.49 KiB) 6094-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/fundsache/Fos ... 18506.html
Fossil eines Vogelwinzlings

Zu Lebzeiten ist er vermutlich ein echter Hingucker gewesen. Das Fossil eines kleinen Vogels finden Forscher an einer ungewöhnlichen Stelle. Doch nicht nur diese Tatsache weckt das Interesse der Wissenschaftler.

Die Überreste eines einst auf dem Superkontinent Gondwana lebenden Vogelwinzlings haben Forscher in Südamerika entdeckt. Das Tier habe die Größe eines Kolibris und lange, dem Schaft eines Pfeils ähnelnde Schwanzfedern gehabt, berichtet das Team um Ismar de Souza Carvalho von der Staatlichen Universität in Rio de Janeiro im Fachmagazin "Nature Communications".

Der Vogel habe vor etwa 115 Millionen Jahren gelebt, seine Überreste seien dreidimensional und in sehr gutem Zustand erhalten. Fossile Funde von Vögeln aus dem Erdmittelalter, das vor etwa 252 Millionen Jahren begann und vor etwa 66 Millionen Jahren endete, sind selten. Deshalb ist nur wenig über die frühe evolutionäre Geschichte dieser Tiergruppe bekannt. Die meisten gefiederten Fossilien aus jener Zeit wurden im Nordosten Chinas gefunden.
Erster Fund dieser Art
Das gut erhaltene Fossil lässt den langen Schwanz des Tieres erkennen.
Das gut erhaltene Fossil lässt den langen Schwanz des Tieres erkennen.
(Foto: picture alliance / dpa)

Umso bemerkenswerter ist nicht nur der erstaunlich gute Zustand des nun entdeckten Vogels, sondern auch der Fundort: das Araripe-Becken im Nordosten Brasiliens. Es sei der erste Fund dieser Art in Südamerika, erklären die Forscher. Der Vogel sei wohl ein Jungtier und gehöre wahrscheinlich zu den sogenannten Enantiornithes ("gegensätzliche Vögel"), einer Gruppe zahntragender Vögel, die an der Kreide-Tertiär-Grenze vor etwa 66 Millionen Jahren ausstarb.

Aus einem anderen evolutionären Zweig, den Ornithuromorpha, entwickelten sich die modernen Vögel. Das Araripe-Becken ist eine der bedeutendsten Fossillagerstätten der Welt. Zu Lebzeiten des kleinen Vogels herrschte hier ein heißes und feuchtes Klima, was eine große Artenvielfalt begünstigt habe, erklärt der Paläontologe Ismar de Souza Carvalho in einem zur Studie veröffentlichten Video.
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Hier ein anderer Vertreter der Terrorvögel: Brontornis burmeisteri. Er wurde drei Meter groß. 11.04.15 Fundsache, Nr. 1290 Fossil eines Terrorvogels in Argentinien
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Der gute Zustand des Fossils erlaubte Rückschlüsse auf Struktur und Funktion der speziellen Schwanzfedern: Sie seien anders als die heutiger Vögel bandförmig, hätten einen elliptischen Schaft und ein Muster aus Punkten, schreiben die Wissenschaftler. Sie nehmen an, dass es sich um Reste der ursprünglichen Färbung des Vogels handelt. Größe und Farbgebung der Schwanzfedern könnten mit dem Balzverhalten der Tiere oder der Arterkennung zusammenhängen, heißt es in der Studie weiter. Unwahrscheinlich sei, dass sie für das Gleichgewicht der Vögel oder ihr Flugverhalten bedeutsam waren - die Federn seien aerodynamisch nicht optimiert.

Quelle: n-tv.de , jaz/dpa
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Frauenleiche von 1656 in Frankreich

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Jun 2015 09:50

bild frauenleiche 1655.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/fundsache/Fra ... 22811.html
Frauenleiche von 1656 in Frankreich

Eine gut erhaltene Frauenleiche - inklusive Schuhen und Kleidung - versetzt Forscher in Staunen. Die bretonische Adlige starb 1656, doch ein Bleisarg konservierte ihre sterblichen Überreste. Die Untersuchung liefert zahlreiche Überraschungen.


In Frankreich ist in einem Bleisarg aus dem 17. Jahrhundert die erstaunlich gut erhaltene Leiche einer bretonischen Adligen gefunden worden. Die etwa 1,45 Meter große Leiche stamme aus einem Steingrab einer Kapelle des Klosters St. Joseph in Rennes, teilten Wissenschaftler mit, die den Fund untersuchen. In dem Sarg hatten sich demnach sogar die Schuhe, die Haube und die Kleider der Toten erhalten.

Bei der Frau handelt es sich wahrscheinlich um die Überreste von Louise de Quengo. Sie war die Witwe eines bretonischen Adligen. Sie starb 1656 im Alter von etwa 60 Jahren und hatte sich offenbar in das Kloster zurückgezogen, um dort ihren Lebensabend zu verbringen. Bei ihrer Bestattung trug sie schlichte Kleidung bestehend aus einem Leinenhemd, einer Kniehose aus Wolle, einem Gewand aus grobem Stoff, einem Umhang und Schuhen mit Korksohle. Ihr Gesicht wurde mit einem Leichentuch verhüllt.
Herz chirurgisch entfernt

Sie und ihre Kollegen hätten gleich gesehen, dass es sich um ein besonderes Grab handelte, sagte die Archäologin Rozenn Colleter vom Pariser Forschungsinstitut Inrap. Unter dem Umhang hätten sie Hände erkannt, "die ein Kruzifix hielten". Die Tote wurde aufwändig untersucht. "Mit Louise haben wir eine Überraschung nach der nächsten erlebt", sagte der Radiologe Fabrice Dedouit zu der Prozedur.
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Die Untersuchungen ergaben Nierensteine und Verklebungen der Lunge. Ihr Herz sei nach ihrem Tod "mit echtem chirurgischen Können" entnommen worden. In der Nähe von Louise de Quengo wurde außerdem das Herz ihres Mannes Toussaint de Perrein gefunden.

Die Frauenleiche wurde auf der Baustelle für ein Kongresszentrum entdeckt. Die Wissenschaftler fanden vor Ort noch vier andere Bleisärge sowie 800 weitere Gräber. Sie enthielten allerdings nur noch Skelette. De Quengos Kleider wurden restauriert und sollen demnächst ausgestellt werden. Ihre Leiche soll in ein paar Monaten in Rennes beigesetzt werden.

Quelle: n-tv.de , lsc/AFP
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Wie der Backenzahn eines Jaguars - Forscher entziffert Maya-Hieroglyphen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Jun 2015 17:38

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bild maya gebäude.jpg (56.33 KiB) 6057-mal betrachtet
Mittwoch, 17. Juni 2015
Wie der Backenzahn eines Jaguars - Forscher entziffert Maya-Hieroglyphen

Das Königsgrab in der mexikanischen Ruinenstadt Palenque gehört zum Unesco-Weltkulturerbe. Bisher war die Inschrift am Tempel nicht entziffert - wie viele andere Maya-Hieroglyphen auch. Nun gibt es eine Übersetzung. Doch geht es wirklich um "spitze Lanzen"?


Mehr als 60 Jahre nach der Entdeckung des Königsgrabs in der mexikanischen Ruinenstadt Palenque hat ein Forscher eigenen Angaben zufolge den Namen der Grabstätte entziffert. Durch Vergleichsstudien sei es ihm gelungen, die Hieroglyphe "Yej" mit "spitz" zu übersetzen, sagte der Maya-Experte Guillermo Bernal Romero von der Universität Unam. Die Inschrift an dem Tempel im Süden Mexikos bedeute demnach: "Haus der neun spitzen Lanzen ist der Name des Grabs von K'inich Janaahb' Pakal, heiliger Herrscher von Palenque".

Laut Bernal ähnelt das nun entzifferte Schriftzeichen dem Backenzahn eines Jaguars, des heiligen Tiers der Maya. Die Dechiffrierung helfe auch bei der Übersetzung weiterer bislang unklarer Texte in den archäologischen Stätten in Toniná, Piedras Negras, Dos Pilas, Yaxchilán und Dzibanché, sagte Bernal. Die Maya-Schrift besteht aus etwa 1500 Hieroglyphen, von denen rund 20 Prozent noch nicht entziffert wurden. "Die Welt der Schrift ist wunderbar. Der Mensch will Geheimnisse lüften und die Schriftkunde der Maya ist eine dieser romantischen Disziplinen, in der man dieser Sehnsucht folgen kann", sagte Bernal.
Deutscher Forscher zweifelt Übersetzung an
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Der Bonner Altamerikanist Nikolai Grube zog die Interpretation seines mexikanischen Kollegen allerdings in Zweifel. "Meines Erachtens ist die Lesung falsch", sagte er. "Wir haben gute Argumente dafür, dass die Entzifferung (...) nicht richtig ist. Sie basiert auf einer falschen sprachlichen Analyse." Grube gilt als einer der führenden Maya-Experten und leitet ein Projekt zum Aufbau einer Textdatenbank und eines Wörterbuchs des Klassischen Maya.

Palenque im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas gehört zum Unesco-Weltkulturerbe und ist eine der wichtigsten archäologischen Fundstätten Mexikos. Die Maya-Kultur erstreckte sich über das heutige Südmexiko, Guatemala und Belize und hatte ihre Hochzeit zwischen 500 und 700 nach Christus.
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Quelle: n-tv.de , asc/dpa
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Indianer kämpfen um Knochen - Herkunft des "Kennewick-Mannes" geklärt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Jun 2015 20:23

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bild schädel indianer.jpg (33.02 KiB) 6035-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Herkunft-des- ... 29281.html
Indianer kämpfen um Knochen - Herkunft des "Kennewick-Mannes" geklärt

In den USA tobt seit Jahren ein Streit um den etwa 8500 Jahre alten "Kennewick-Mann". Indianer betrachten ihn als Vorfahren und fordern die Herausgabe der Knochen - bislang vergeblich. Nun kommt heraus: Der Mann ist tatsächlich mit den Indianern eng verwandt.


Forscher haben die Herkunft von einem der berühmtesten Skelette Amerikas geklärt: Der im US-Staat Washington gefundene sogenannte Kennewick-Mann, dessen Alter auf etwa 8500 Jahre geschätzt wird, ist demnach mit den heutigen Ureinwohnern in der Region eng verwandt. Das berichtet ein internationales Forscherteam um Eske Willerslev von der Universität Kopenhagen in der Zeitschrift "Nature". Die Studie dürfte weitreichende Folgen haben, denn um die Abstammung des Skeletts, das 1996 bei der Stadt Kennewick entdeckt worden war, dreht sich seit Jahren ein erbitterter Rechtsstreit zwischen Indianern und Forschern.
Burke Museum of Natural History and Culture in Seattle - hier liegen die Überreste des "Kennewick Man".
Burke Museum of Natural History and Culture in Seattle - hier liegen die Überreste des "Kennewick Man".
(Foto: dpa)

Die Gebeine lagern derzeit im "Burke Museum of Natural History and Culture" in Seattle. Doch fünf Indianerstämme aus der Fundregion ehren den Kennewick-Mann als frühen Ahnen. Sie fordern die Überführung der Knochen, um sie nach ihren Ritualen zu bestatten. Nach einem US-Gesetz können die Ureinwohner über die Überreste ihrer Vorfahren selbst bestimmen. Allerdings wandten einige Forscher gegen eine solche Rückgabe ein, der Kennewick-Mann sei kein Vorfahr der Indianer. Eine gerichtlich angeordnete Studie ergab 2014, dass die Anatomie des Kennewick-Mannes sich deutlich von heutigen Indianern unterscheide und eher Bewohnern von Japan oder Polynesien ähnele.
Ergebnis der Analyse eindeutig
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Uralter Knochenfund aus Russland: Fossil zeigt Herkunft der Europäer 06.11.14 Uralter Knochenfund aus Russland Fossil zeigt Herkunft der Europäer

Um die Abstammung zu klären, analysierten die Forscher nun Genmaterial aus einem Handknochen und verglichen es mit genetischen Daten von Bevölkerungsgruppen aus aller Welt. Eine solche Untersuchung sei kurz nach dem Fund und zu Beginn des Rechtsstreits wegen der nur schlecht erhaltenen DNA nicht möglich gewesen, erklärt Erstautor Morten Rasmussen, ebenfalls von der Universität Kopenhagen: "Die Technologie ist seitdem viel besser geworden. Wir können heute Informationen aus kürzeren Sequenzen ziehen."

Das Ergebnis der Analyse ist eindeutig: "Die neue Genanalyse zeigt, dass der Kennewick-Mann näher mit modernen Indianern verwandt ist als mit jeder anderen lebenden Bevölkerungsgruppe", schreibt das Team. Zwar können die Forscher ihn keiner bestimmten Gruppe von Indianern zuordnen. Er sei jedoch eng verwandt mit den in der Region lebenden Colville. Diese hatten ebenfalls Anspruch auf die Gebeine erhoben. Damit dürfte der Streit um die Gebeine in eine neue Runde treten. "Zurzeit können wir unmöglich bestimmen, welche heutigen Indianer am engsten mit dem Kennewick-Mann verwandt sind", sagt Willerslev. "Denn unsere Vergleichsdatenbank ist begrenzt, vor allem was die Indianer in den USA betrifft."
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Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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Sensationsfund in Schwäbisch Hall - Forscher entdecken Ur-Schildkröte

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Jun 2015 21:14

bild urschildkröte.jpg

http://www.n-tv.de/wissen/Forscher-entd ... 69931.html
Mittwoch, 24. Juni 2015
Sensationsfund in Schwäbisch Hall - Forscher entdecken Ur-Schildkröte

Wissenschaftler finden ein Fossil der ältesten Schildkröte der Welt. Mehr als 240 Millionen Jahre hat es auf dem Buckel. Forscher sprechen von einem Sechser im Lotto, denn jetzt ist klar, von wem Schildkröten auf keinen Fall abstammen.


Was die Wissenschaftler bei Schwäbisch Hall ausgegraben haben, gleicht einem Sechser im Lotto. Sie haben das Fossil der ältesten Schildkröte der Welt gefunden. Über 240 Millionen Jahre ist die Ur-Schildkröte alt. Sie sei in der Abstammungsgeschichte ein bislang fehlendes Bindeglied zu den Echsen, berichtete Rainer Schoch vom Staatlichen Museum für Naturkunde in Stuttgart. Ihre anatomische Konstruktion ermögliche es, Schildkröten in die nähere Verwandtschaft der Echsen, Krokodile und Vögel zu stellen. Der Fund widerlegt die Hypothese, dass Schildkröten von Sauriern abstammen.
Hier zu sehen: das Fossil der etwas jüngeren Ur-Schildkröte Odontochelys aus China. Sie galt bisher als ältester Nachweis der panzertragenden Reptilien.
Hier zu sehen: das Fossil der etwas jüngeren Ur-Schildkröte Odontochelys aus China. Sie galt bisher als ältester Nachweis der panzertragenden Reptilien.
(Foto: picture-alliance/ dpa / Institute of Vertebrate Palaeontology and Palaeanthropology, Peking)

Schoch und sein Kollege Hans-Dieter Sues vom National Museum of Natural History in Washington präsentieren ihre Erkenntnisse im Fachjournal "Nature". Die Ur-Schildkröte erhielt den Namen Pappochelys, was so viel heißt wie Opaschildkröte. Die Wissenschaftler sehen in ihr so etwas wie einen Missing Link, sie schließe eine weltweite Fundlücke. "Sowas ist wie ein Sechser im Lotto", sagte Schoch. Der 45-jährige gräbt seit 13 Jahren in Vellberg bei Schwäbisch Hall nach fossilen Skelettresten.
Ur-Schildkröte löst Rätsel

Der Ursprung der Schildkröten sei wegen fehlender Fossilfunde in der Wissenschaft kontrovers diskutiert worden, sagte Schoch. Bisher galt demnach die 220 Millionen Jahre alte Ur-Schildkröte Odontochelys aus China als ältester Nachweis der panzertragenden Reptilien. Bei ihr sei der Bauchpanzer bereits vollständig verknöchert, während der Rückenpanzer nur aus verbreiterten Rippen bestehe. Bei der Vellberger Ur-Schildkröte sind die Bauchrippen noch nicht zu einem Panzer verschmolzen. Die Kiefer tragen Zähne und der Schädel weist zwei große Öffnungen in der Schläfe auf.

Schochs 20 Zentimeter lange, echsenartige Pappochelys löse zwei Rätsel in der Entwicklungsgeschichte auf einmal: Sie kläre, wie der Bauchpanzer entstand und wie der Schädel der Schildkröten ursprünglich ausgesehen hat. Der Paläontologe sprach von "großer wissenschaftlicher und evolutionsbiologischer Bedeutung".
"Opaschildkröte" lebte im Wasser
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Die Opaschildkröte lebte in und um einen kleinen Süßwassersee. Vermutlich habe sie sich - ähnlich wie heutige Galápagosechsen - gern im Wasser aufgehalten. Ihre schwer gebauten Rippen und Bauchrippen deuten darauf hin, dass sie tiefer tauchen und vielleicht länger im Wasser bleiben konnte als gewöhnliche Echsen.

Nach einer früheren genetischen Untersuchung haben sich Schildkröten vor gut 250 Millionen Jahren von der Linie der Krokodile und Vögel abgespalten. Etwa zu der Zeit gab es ein großes Massensterben auf der Erde, woraufhin viele neue Tierarten entstanden sind. Auch die Genaktivität während der Embryoentwicklung von Schildkröten ähnele zum Teil derjenigen von Küken, ergab die Studie von über 30 Forschern aus China, Japan, Großbritannien, Dänemark und Saudi Arabien.

Quelle: n-tv.de , jge/dpa
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Gebäudeabriss in Passau - Bauarbeiter finden Goldschatz

Beitragvon Weltbookadmin47 » 28. Jun 2015 12:07

bild goldschatz.jpg
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http://www.n-tv.de/panorama/Bauarbeiter ... 91451.html
Samstag, 27. Juni 2015
Gebäudeabriss in Passau - Bauarbeiter finden Goldschatz

Bei Abrissarbeiten in Passau haben Bauarbeiter auf einem Privatgrundstück in der Nähe des Klinikums Gold im Wert von mehreren Hunderttausend Euro gefunden. Die Polizei bestätigte Medienberichte, wonach ein Baggerfahrer beim Abreißen einer Mauer zunächst einige Barren mit der Aufschrift "Schweizer Bank" und Rollen mit Blattgold gefunden hatte. Nach weiteren Grabungen wurde zwei Tage später weiteres Gold entdeckt.
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Den genauen Wert wollte die Polizei nicht beziffern. Eine Sprecherin der "Dreiflüssestadt", die am Zusammenfluss von Donau, Inn und Ilz liegt und daher schon lange ein regional bedeutsamer Handelsplatz ist, sagte der "Passauer Neuen Presse", dass der Wert des Schatzes an der Millionen-Grenze kratze.

Die Beamten stellten das Gold zunächst sicher, anschließend sperrte der Grundstückseigentümer den Fund in ein Schließfach. Wem der Schatz gehört beziehungsweise wer ihn behalten darf, ist derzeit noch unklar.

Quelle: n-tv.de , dka/rts
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Überraschender Fund in China - Forscher entdecken bizarre Vogelechse

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Jul 2015 09:29

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http://www.n-tv.de/wissen/fundsache/For ... 24936.html
Überraschender Fund in China - Forscher entdecken bizarre Vogelechse

Etwa so groß wie eine Gans, ein auffälliger Knochenkamm auf dem Schädel: Chinesische Forscher stoßen bei Ausgrabungen auf einen bislang unbekannten, vogelartigen Saurier. Es könnte sich um eine neue Dinosaurier-Art handeln.

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Eine Gruppe vogelartiger Saurier hat farbenprächtigen Zuwachs bekommen: Chinesische Forscher entdeckten gut erhaltene Überreste eines gefiederten Dinosauriers in der Provinz Jiangxi im Süden des Landes. Die neue Art ähnele am ehesten der Gruppe der Oviraptorosauria, schreibt das Team in den "Scientific Reports".

Dies waren gefiederte, aber flugunfähige Dinos aus der Kreidezeit (vor 145 bis 66 Millionen Jahren), deren Fossilien vor allem in Ostasien und Nordamerika gefunden wurden. Ihre Vertreter reichen von Exemplaren in der Größe von Truthähnen bis hin zu acht Meter langen Sauriern. Ihre proportional eher kleinen Schädel hatten oft einen zahnlosen Schnabel, manche einen Knochenkamm auf dem Haupt. Auch das nun entdeckte Exemplar verfügt über den auffälligen Auswuchs auf seinem Schädel.
Große Ähnlichkeit mit Funden in der Mongolei

Eine Illustration des Journals zeigt einen etwa Gans-großen Saurier mit muskulösen Beinen, einem dunkelgrauen Federkleid und gefleckten Flügeln. In der Simulation schimmern Hals und Knochenkamm pfauenblau. Insgesamt wirkt der Oviraptoride wie ein bizarrer Mix aus Ur-Vogel und Raubsaurier. Die Forscher um den Paläontologen Junchang Lü von der Chinesischen Akademie der Geowissenschaften nannten ihn Huanansaurus ganzhouensis.
Die fossilien Überreste des Huanansaurus wurden in der chinesischen Stadt Ganzhou gefunden.
Die fossilien Überreste des Huanansaurus wurden in der chinesischen Stadt Ganzhou gefunden.
(Foto: dpa)

Nahezu der komplette Schädel, sieben Halswirbel, Teile der beiden Flügelarme sowie der Beine wurden bei Erdarbeiten für einen neuen Bahnhof in der südchinesischen Stadt Ganzhou gefunden. Eine Analyse ergab, dass das Fossil über Merkmale verfügt, die es rechtfertigen, von einer neuen Art zu sprechen.

Am ehesten sei das Exemplar mit Citipati osmolskae verwandt, so die Autoren der Studie, einer Oviraptorosauria-Art, die in der südlichen Mongolei entdeckt wurde. Die Ähnlichkeiten zwischen den beiden Arten, die 3000 Kilometer trennten, sprächen dafür, dass zu jener Zeit ähnliche Lebensbedingungen in diesen Regionen Asiens herrschten und dass die Gruppe der Oviraptorosauria weit verbreitet und vielfältig war.
Alles- oder Pflanzenfresser?
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Die meisten Fossilien wurden dabei im Gebiet um Ganzhou entdeckt, weswegen die Wissenschaftler glauben, dass die Diversität der Oviraptorosauria in dieser Region am größten war. Eine weitere zentrale Fossilienstätte befindet sich in der Mongolei, nördlich von China. Von dort stammt etwa auch das gut erhaltene Exemplar, dessen Abguss im Frankfurter Naturmuseum Senckenberg zu sehen ist.

Unklar ist noch, ob die vogelähnlichen Saurier Alles- oder Pflanzenfresser waren. Lange Zeit ging man davon aus, dass es sich um Eierdiebe handelt, woraus sich auch der lateinische Name der Oviraptorosauria erklärt. Ursache für diesen Irrtum war der Fundort des ersten Mitglieds der Gruppe, der sich unmittelbar neben einer Anhäufung fossiler Eier befand. Daraus wurde geschlossen, dass der Saurier seinen Schnabel nutzte, um die Eier anderer Tiere zu knacken. Tatsächlich aber handelte es sich bei dem versteinerten Gelege um Eier mit den Embryonen kleiner Oviraptorosauria.
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Quelle: n-tv.de , jja/dpa
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Skelett von "Tristan Otto" - Ein T-Rex kommt nach Berlin

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Jul 2015 17:35

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http://www.n-tv.de/wissen/Ein-T-Rex-kom ... 05791.html
Montag, 13. Juli 2015
Skelett von "Tristan Otto" - Ein T-Rex kommt nach Berlin
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"Tristan Otto" ist in Berlin – zumindest ein Teil von ihm. Wissenschaftler des Berliner Naturkundemuseums präsentierten jetzt einzelne Schädelknochen des Tyrannosaurus rex, der künftig der Star einer neuen Sonderausstellung werden soll. "Es ist der vollständigste Schädel, der bisher auf der Welt bekannt ist", sagte Ausstellungsleiter Uwe Moldrzyk. Der rund eineinhalb Meter lange Kopf ist zu 98 Prozent erhalten, muss aber noch zusammengesetzt werden. Der Schädel ist zudem nur der erste nach Berlin transportierte Teil des Sauriers. Das komplette Skelett soll hier untersucht und ab Dezember drei Jahre zu sehen sein.

Generaldirektor Professor Johannes Vogel bezeichnete "Tristan Otto" als "ganz großen Schatz" und "wunderbares Biest". Das in Gänze etwa zwölf Meter lange Originalskelett wird in den kommenden Wochen komplett zusammengefügt. "Tristan Otto" wurde 2012 in den USA gefunden und ist circa 66 Millionen Jahre alt. Er gehört dem aus Dänemark stammenden Mäzen Niels Nielsen.

Quelle: n-tv.de , wue/dpa

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Beute eines Raubzugs? - Schatzsucher findet Nazi-Gold

Beitragvon Gudrun Graf » 15. Jul 2015 18:56

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http://www.n-tv.de/wissen/Schatzsucher- ... 25231.html
Mittwoch, 15. Juli 2015
Beute eines Raubzugs? - Schatzsucher findet Nazi-Gold

Ein Hobby-Schatzsucher macht die Entdeckung seines Lebens. Bei Lüneburg findet er 217 Goldmünzen, die wahrscheinlich in der NS-Zeit verbuddelt wurden. Aber von wem? Die Forscher hoffen auf Hinweise aus der Bevölkerung.

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Davon träumt jeder Hobby-Schatzsucher: Florian Bautsch aus Lüneburg hat mit seinem Metalldetektor schon oft historische Gegenstände aufgespürt, doch keiner seiner bisherigen Schätze war so mysteriös: Im Oktober vergangenen Jahres entdeckte der 31-jährige zertifizierte Sondengänger an einem Feldrand 217 Goldmünzen. "Ich wusste sofort, dass ich auf etwas Besonderes gestoßen bin", beschreibt Bautsch den großen Moment, "mein Detektor hat angeschlagen, und da sah ich schon Goldmünzen. Ich habe zehn gesichert und sofort das Museum Lüneburg informiert. Die Archäologen haben dann den Schatz aus einem Meter Tiefe geborgen." Die Münzen stammen zum Teil noch aus dem 19. Jahrhundert und wurden vermutlich in der NS-Zeit verbuddelt. Aber von wem?

Bei dem Schatz, der jetzt erstmals öffentlich präsentiert wurde, handelt es sich überwiegend um belgische und französische Goldmünzen, auch einige italienische und österreichisch-ungarische sind dabei. Die ältesten Münzen stammen aus dem Jahr 1831, die jüngsten aus dem Jahr 1910. Versteckt wurde der Schatz in zwei Beuteln, die von Teerpappe geschützt und mit Plomben der Berliner Reichsbank versiegelt waren. Deswegen gehen die Forscher davon aus, dass die Münzen während des Zweiten Weltkriegs vergraben wurden.

Wer den Schatz versteckte und warum, ist nach Angaben des niedersächsischen Landesarchäologen Henning Haßmann noch völlig unklar. "Wir versuchen dem Boden Informationen zu entreißen, die noch nicht bekannt sind und müssen nun weiter nach der Herkunft und dem Vergraber suchen", sagte er. Die Forscher hoffen dabei auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.
Gold ist 45.000 Euro wert

Erstaunt sind die Historiker über den Fund, weil alle Münzen trotz unterschiedlicher Prägung in etwa den gleichen Durchmesser von 21 Millimeter und mit ausnahmslos 6,45 Gramm exakt das gleiche Gewicht aufweisen. Das Gesamtgewicht von genau 1400 Gramm lasse vermuten, dass die beiden Geldsäcke zu Lagerzwecken abgelegt gewesen sein könnten, erläuterte der Lüneburger Stadtarchäologe Professor Edgar Ring bei der Präsentation der Fundgegenstände. Die Münzen haben derzeit einen Goldwert von etwa 45.000 Euro.
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Landesarchäologe Haßmann ist sich sicher, dass es sich bei den Münzen um Goldbestände der Reichsbank handelt. So sei klar, dass die Teerpappe, in der sich der Schatz befand, in ihrer chemischen Zusammensetzung nur bis 1950 verwendet werden durfte. Entscheidend für die Einordnung des Fundes seien die Plomben des Schatzes, die bei der Grabung gefunden wurden. Sie tragen einen Reichsadler, ein Hakenkreuz und die Prägung "Reichsbank Berlin 244."

Bautsch ist in seiner Freizeit seit etwa zwei Jahren mit einem speziellen Detektor auf Schatzsuche unterwegs ist. Er war von dem Lüneburger Stadtarchäologen gebeten worden, eine auffällige Erhebung am Stadtrand von Lüneburg zu durchsuchen. Als Belohnung für seinen Fund erhielt er 2500 Euro.

Quelle: n-tv.de , dsi/dpa
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"Ganz besonderer Fund" - Älteste Spermien sind 50 Millionen Jahre alt

Beitragvon Gudrun Graf » 15. Jul 2015 19:52

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bild älteste spermien.jpg (31.79 KiB) 5902-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Aelteste-Sper ... 11941.html
Mittwoch, 15. Juli 2015
"Ganz besonderer Fund" - Älteste Spermien sind 50 Millionen Jahre alt

Würmer sind eigentlich zu weich - ihre Körper bleiben daher nur selten als Fossilien erhalten. Einen paläontologischen Rekord stellt die Gruppe nun trotzdem auf: den der ältesten Spermien der Welt. Der besondere Fund stammt aus Meeresablagerungen auf der Antarktischen Halbinsel.


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Die ältesten bekannten Spermien der Welt sind 50 Millionen Jahre alt. Sie wurden im versteinerten Kokon eines Gürtelwurms in der Antarktis entdeckt. Ihren Fund stellt die internationale Forschergruppe um Benjamin Bomfleur vom Naturhistorischen Museum in Stockholm in der Zeitschrift "Biology Letters" der britischen Royal Society vor.

Die Forscher hatten im Elektronenmikroskop die Innenseite eines nur 1,5 Millimeter langen Bruchstücks eines Gürtelwurm-Kokons untersucht. Dabei entdeckten sie verschiedene Einschlüsse, zum Beispiel längliche eingedrehte Fäden und körnige Stäbchen mit peitschenartigem Schwanz. Es seien Einzelteile typischer Gürtelwurmspermien, erklären Bomfleur und seine Kollegen.

Bekannte Vertreter der Gürtelwürmer (Clitellata) sind beispielsweise Regenwurm und Blutegel. An einem leicht verdickten Körperabschnitt - dem sogenannten Gürtel - sondern sie bei der Paarung einen Schleimring mit Eiern und Spermien ab. In diesem werden die Eier dann befruchtet. Es entsteht ein widerstandfähiger Kokon, der mit einer eiweißreichen Flüssigkeit gefüllt ist und so die Versorgung der Larven gewährleistet.
Versteinerte Kokons
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Während von den weichen Würmern und ihren kurzlebigen Spermien kaum Fossilien erhalten sind, finden sich immer wieder solche versteinerten Kokons. Die in der Kokonwand eingeschlossenen Spermien sind ein ganz besonderer Fund, berichten die Forscher. Er stammt aus Meeresablagerungen auf der Antarktischen Halbinsel, die für ihren Fossilienreichtum bekannt sind.

Im Tierreich stammten die mit etwa 40 Millionen Jahren bislang ältesten bekannten Spermien von einem in Bernstein eingeschlossenen Springschwanz. Die nun gefundenen Wurmspermien ähneln denen heute lebender Gürtelwürmer, die als Symbionten auf Krebsen leben. Bomfleur und seine Kollegen erhoffen sich neue Erkenntnisse über die Evolution solcher weichhäutiger Kleinstlebewesen, wenn auch andere versteinerte Kokons genau untersucht werden.
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In der Welt der Eisgewalten: Die Antarktis In der Welt der Eisgewalten: Die Antarktis In der Welt der Eisgewalten: Die Antarktis In der Welt der Eisgewalten Die Antarktis

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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"Das Mädchen aus der Blätterhöhle" - 5600 Jahre altes Gesicht rekonstruier

Beitragvon Gudrun Graf » 17. Jul 2015 19:48

bild mädchen aus blätterhöle.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/5600-Jahre-al ... 41596.html
Freitag, 17. Juli 2015
"Das Mädchen aus der Blätterhöhle" - 5600 Jahre altes Gesicht rekonstruiert

Höhlenforscher entdeckten 2004 den 5600 Jahre alten Schädel - eine Rechtmedizinerin hat nun das Gesicht der jungen Frau rekonstruiert. Das Ergebnis: Das "Mädchen aus der Blätterhöhle" sieht den Menschen von heute verblüffend ähnlich.

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"Das Mädchen aus der Blätterhöhle" hat 5600 Jahre nach ihrem Tod wieder ein Gesicht. Die Frankfurter Rechtsmedizinerin Constanze Niess rekonstruierte Gewebe, Haut und Haare der 17 bis 22 Jahre alten Frau, deren Schädel in der Blätterhöhle im westfälischen Hagen gefunden worden war.
Constanze Niess bei einer Gesichtsrekonstruktion.
Constanze Niess bei einer Gesichtsrekonstruktion.
(Foto: picture-alliance/ dpa)

"Ich habe darauf geachtet, dass sich das Alter in dem Gesicht widerspiegelt", sagte Niess, während sie ihre Arbeit präsentierte. Es gab aber auch Feinheiten, die sich nicht anhand der Schädelknochen ablesen lassen ließen: Tränensäcke, Fältchen sowie Augen- und Haarfarbe habe sie in Absprache mit den Forschern mit künstlerischer Freiheit gestaltet. Höhlenforscher hatten den Schädel 2004 zusammen mit anderen Skelettresten entdeckt.

"Sie hat eine eher flache Stirn und verhältnismäßig breite Wangenknochen", erklärte Niess. Rund 60 Stunden habe sie an dem Kopf gearbeitet. Insgesamt hat die Expertin bereits rund zwei Dutzend Toten ein Gesicht gegeben. Darunter sind auch forensische Fälle, bei denen die Polizei die Identität unbekannter Toter klären will.
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Der Schädelfund in der Blätterhöhle sei etwas ganz Außergewöhnliches, sagte der Historiker und Archäologe beim Historischen Centrum Hagen, Ralf Blank. Die Frau gehörte zu einer Gruppe jungsteinzeitlicher Jäger und Sammler.

Laut Lehrmeinung hätten es die zu diesem Zeitpunkt nicht mehr geben dürfen, sagte Blank. Man sei davon ausgegangen, dass sich die Menschen bereits vom Ackerbau ernährten. Das Gesicht zu sehen, sei faszinierend. "Ein ganz bewegender Moment", sagte der Archäologe. "Sie würde nicht auffallen wenn sie in Hagen durch die Innenstadt liefe."
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Quelle: n-tv.de , kpi/dpa

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Fundsache, Nr. 1298 - Dino mit langen Federn in China

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Jul 2015 12:33

bild dino mit langen federn.jpg
bild dino mit langen federn.jpg (74.38 KiB) 5874-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/fundsache/Din ... 49736.html
Fundsache, Nr. 1298 - Dino mit langen Federn in China

Er ist nicht der erste Saurier, der mit Federn ausgestattet war. Er ist jedoch der erste, der kurze Arme und lange Federn hatte. Das beweisen die gut erhaltenen Überreste, die ein Bauer im Nordosten Chinas findet.


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Forscher haben einen neuen gefiederten Dinosaurier entdeckt: Seine Arme waren kurz, aber mit langen Federn bedeckt und so zu Vogel-ähnlichen Flügeln umgestaltet. Fliegen konnte der kleine Raubsaurier damit wohl aber nicht, berichten Forscher im Fachblatt "Scientific Reports". Seine erstaunlich gut erhaltenen Überreste wurden in der Liaoning Provinz im Nordosten Chinas entdeckt, wo in den vergangenen Jahrzehnten schon zahlreiche spektakuläre Fossilien gefiederter Dinosaurier gefunden worden waren.

"Zhenyuanlong suni", so der Name des neuen Dinosauriers, lebte vor etwa 125 Millionen Jahren und war gut anderthalb Meter lang. Seine Arme waren nur etwa halb so lang wie die Beine, an Armen und am Schwanz trug er Federn. Diese Federn bestanden aus einem zentralen Schaft, von dem zahlreiche Seitenäste abzweigten. Viele der in Liaoning gefundenen gefiederten Dinosaurier waren kleiner und hatten lange Arme. Von einem größeren Exemplar mit kurzen Armen waren keine Federn erhalten, deshalb blieb die Frage bisher offen, ob auch bei Dinosauriern dieses Bauplans Federn verbreitet waren.
Gar nicht wie in "Jurassic Park"

Der neue Dinosaurier ist einer der engsten Cousins des Velociraptors, der durch den Film "Jurrassic Park" berühmt wurde. "Aber er sah genauso aus wie ein Vogel. Es war ein Dinosaurier mit riesigen Flügeln aus Federn mit einem Kiel, wie bei einem Adler oder Geier. Die Filmindustrie lag daneben – denn der Velociraptor wird auch so ausgesehen haben", erklärt Dr. Stephen Brusatte, Co-Autor und Paläontologe an der University of Edinburgh.
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Das Besondere: Es ist der erste Fund eines großen, kurzarmigen und zugleich gefiederten Raubsauriers. Trotz der recht großen Fläche der Flügel vermuten die Forscher, dass der Saurier flugunfähig war und seine Flügel der Zurschaustellung dienten.

"Es ist verblüffend, dass wir in der Liaoning-Provinz immer wieder neue gefiederte Dinosaurier finden", freute sich Junchang Lü, Hauptautor und Mitglied der chinesischen Akademie der Geowissenschaften in Peking. Ein chinesischer Farmer hatte das Dinosaurierskelett etwa 500 Kilometer östlich von Peking gefunden und es dem Paläontologischen Museum in Jinzhou gestiftet.
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Quelle: n-tv.de , jaz/dpa
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Ausgrabungen in Paris überraschen - Forscher spüren Karolinger-Gräber auf

Beitragvon Gudrun Graf » 21. Jul 2015 21:00

bild ausgrabungen paris.jpg
bild ausgrabungen paris.jpg (23.83 KiB) 5850-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Forscher-spue ... 59531.html
Dienstag, 21. Juli 2015
Ausgrabungen in Paris überraschen - Forscher spüren Karolinger-Gräber auf

Wer war der Tote mit den verschränkten Armen, der am Fuße der Kirche Saint-Germain-des-Prés lag? Die Archäologen, die dieses und andere Skelette mitten in Paris finden, rechnen bei ihren Fundstücken mit weiteren Überraschungen.

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Seit über 1000 Jahren ruhte er am Fuß der Kirche Saint-Germain-des-Prés im gleichnamigen Pariser Stadtviertel, bis kürzlich sein Grab und sein Skelett bei Ausgrabungen freigelegt wurde. Französische Archäologen fragen sich seitdem, wer dieser seltsame Tote war: ein Würdenträger der Merowinger, des ältesten französischen Königsgeschlechts - oder ein Mönch aus der Zeit der Karolinger? Sie wollen nicht ruhen, bis sie die Antwort gefunden haben.

Das Skelett lag mit verschränkten Armen im Grab, den Kopf zur der Kirche gewandt, die unter dem Merowinger-König Childebert I. im 6. Jahrhundert errichtet worden und die erste Grabstätte der französischen Könige war. Die ursprüngliche Kirche wurde von den Normannen zerstört und im 10. Jahrhundert als romanische Basilika neu errichtet.

Das Skelett mit der Ausgrabungsnummer "SPO10" ruhte nicht alleine in dem kleinen Garten der Kirche: Die Archäologen der Stadt Paris fanden seit Beginn der Ausgrabungen vor einem Monat vier Gräber aus der Merowinger-Zeit. Außerdem wurden elf Gräber aus der Ära der Karolinger freigelegt, die aus dem 10. und 11. Jahrhundert stammen.
Weitere Sarkophage warten

Ein rundes Dutzend Skelette wurde bereits exhumiert. Andere werden sicherlich noch folgen - denn bisher wurden noch nicht alle Merowinger-Sarkophage, die sich unterhalb der Karolinger-Gräber befinden, geöffnet. Die Ausgrabungen sollen bis September beendet werden. Anschließend sind umfangreiche Sanierungsarbeiten geplant. Sie sollen verhindern, dass Feuchtigkeit in die Mauern der Basilika steigt und diese beschädigt.

Bereits im 19. Jahrhundert hatte der französische Archäologe Théodore Vacquer an der alten Kirche Ausgrabungen vorgenommen, als der Boulevard Saint-Germain angelegt wurde. Vaquer habe die Merowinger-Gräber schon damals entdeckt, sagt der Ingenieur Martial Braconnier vom Pariser Denkmalschutzamt. Er habe aber nur Grabschätze gesucht und sich nicht weiter um die Skelette in den Gräbern gekümmert.
Bestattungsort für Könige

In der ehrwürdigen Kirche am heutigen Boulevard Saint-Germain wurden mehrere Jahrhunderte lang die französischen Könige und ihre adlige Gefolgschaft bestattet. Im 12. Jahrhundert sei die königliche Grabstätte dann in die gotische Basilika von Saint-Denis im Norden der Hauptstadt verlegt wurde, sagt David Coxall, Chefarchäologe der Stadt Paris.

"Wir hatten damit gerechnet, Merowinger-Gräber zu finden", berichtet der Leiter der Ausgrabungen, Jean-François Goret. Unerwartet sei hingegen der Fund von Grabstätten aus der Karolinger-Zeit gewesen. In diesen gemauerten Grabstätten wurden nach seinen Angaben ausschließlich männliche Skelette gefunden. Dies deute darauf hin, dass es sich bei den Toten möglicherweise um Mönche handle.
Grabbeigaben wären schön
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Schmuckgegenstände aus der Zeit der Merowinger. 03.09.09 Fundsache, Nr. 696 Ringstein der Merowinger

Im Gegensatz zu den Gräbern aus der Merowinger-Zeit enthielten die der Karolinger keine Grabgaben. Um mehr über die Skelette aus dieser Zeit zu erfahren, darunter vor allem den Zeitpunkt ihres Todes, werden die französischen Wissenschaftler unter anderem eine Radiokarbondatierung vornehmen.

Neue Entdeckungen erhoffen sich die Forscher vor allem von den Merowinger-Sarkophagen, die in den kommenden drei Monaten geöffnet werden sollen. Denn in dieser Zeit wurden Aristokraten mit persönlichen Besitztümern begraben, etwa mit Schmuck, Gürteln oder Waffen. Die Erwartungen könnten allerdings auch enttäuscht werden - falls die Gräber im Laufe der Jahrhunderte bereits geplündert worden sind.

Quelle: n-tv.de , Pascale Mollard, AFP
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Gudrun Graf
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Die mysteriösen Sterne des Kitora-Grabes: Älteste Himmelskarte der Welt ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Jul 2015 08:06

bild älteste himmelskarte.jpg

http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbil ... C5B0F65756

Die mysteriösen Sterne des Kitora-Grabes: Älteste Himmelskarte der Welt ?
Andreas von Rétyi

Wie die japanische Behörde für Kulturangelegenheiten vor wenigen Tagen bekanntgab, basiert eine im antiken Asuka gefundene Sternkarte auf weit früheren chinesischen Beobachtungen und wird nun als die weltweit älteste existierende Himmelsdarstellung ihrer Art eingestuft.



Das unscheinbare Kitora-Grab befindet sich im kleinen Ort Asuka, das der japanischen Nara-Präfektur angehört. Archäologen stießen im Jahr 1983 auf diese Grabstätte, die wohl irgendwann zwischen dem 7. und 8. Jahrhundert errichtet wurde. Die steinerne Kammer besitzt bescheidene Ausmaße, die gerade Platz für einen Sarkophag bieten.



Und doch, dieser winzige Tumulus birgt eine archäologische Besonderheit. Wer in die nur wenig mehr als einen Meter hohe Kammer hineinkriecht, dem wird zunächst natürlich auffallen, dass die Erbauer einer alten Tradition folgend einen eindeutigen Bezug zum Sternenhimmel herstellten. Ein Blick auf den Kompass belegt die Ausrichtung der vier Wände nach den Himmelsrichtungen.



Die Wandmalereien heben diese Orientierung hervor: Da findet sich die Schwarze Schildkröte des Nordens, der Blaue Drache des Ostens, der Rote Vogel des Südens und der Weiße Tiger des Westens. Mischwesen mit menschlichen Körpern und Tierköpfen spiegeln den Zodiak wider, die bemalten Flächen gelten als die möglicherweise ältesten Tierkreiswände im ostasiatischen Raum.



Diese fantastischen Darstellungen, die bereits 1983 bei ersten Sondierungen des Grabes entdeckt wurden, werden ergänzt durch eine Sternkarte an der Decke, die das Grab in ein antikes Planetarium verwandelt und bereits für einige Kontroversen gesorgt hat. Auf die Himmelsdarstellung stießen Archäologen erst 1998 bei einer weiteren Sondierung.



Wann ist diese Sternkarte wirklich entstanden und wo liegen ihre Wurzeln? Wer vermaß damals den Himmel und bildete ihn so präzise ab? Da gibt es faszinierende Details. Insgesamt 68 Sternbilder zieren die Decke, goldene Scheiben markieren die einzelnen Sternpositionen. Drei konzentrische Kreise reflektieren die Bewegung verschiedener Himmelskörper, ein weiterer Kreis den Weg der Sonne.



Die antiken Kartografen markieren Horizont, Himmelsäquator und Ekliptik, Großkreise, wie sie auch in modernen Sternkarten verzeichnet sind. In dieser Genauigkeit sei dies einzigartig für ein antikes Werk – und so hält Professor Kazuhiko Miyajima von der japanischen Doshisha-Universität diese Darstellung für die älteste astronomische Karte ihrer Art, und zwar weltweit, obwohl sich das Alter bisher noch längst nicht mit ausreichender Genauigkeit feststellen ließ. Im Gegenteil, die Expertenmeinungen weichen auch in diesem Fall deutlich voneinander ab.





Außerdem gibt es wesentlich ältere Sternkarten, sei es die auf ein Alter von rund 4000 Jahren geschätzte Himmelscheibe von Nebra, die unter anderem eindrucksvolle Details zu den Sonnenwenden aufweist, oder auch der in jedem Fall aus vorchristlicher Zeit stammende Tierkreis von Dendera, Ägypten. Und selbst auf den wohl über 17 000 Jahre alten Höhlenzeichnungen von Lascaux sind einzelne Sternanordnungen und Konstellationen zu finden – die Sternbilder Stier und Orion oder auch der offene Sternhaufen der Plejaden.



Die Karte des Kitora-Grabes enthält allerdings erstaunlich viele Details und wichtige astronomische Markierungskreise. Und das hebt sie hervor.



Was aber die Fachleute zu ihrer besonderen Verblüffung fanden: Diese mysteriöse Karte passt nicht zum Fundort und auch nicht zur Fundzeit!



Mitsuru Soma ist Assistenzprofessor für Astronomie am National Astronomical Observatory of Japan (NAOJ). Er und sein Fachkollege Tsuko Nakamura vom Institut für Orientstudien an der Daito-Bunka-Universität schlossen sich mit der japanischen Behörde für Kulturangelegenheiten und einer weiteren Forschungsinstitution zusammen, dem Nara National Research Institute for Cultural Property, um auszurechnen, welche Epoche und welche geographische Region sich mit den Darstellungen der Sternkarte deckt.



Die beiden Forscher arbeiteten unabhängig voneinander und stellten fest, dass die Karte einige Jahrhunderte vor der Errichtung des Grabes erstellt und dann übernommen worden sein muss. Und zwar in China, etwa auf dem 34. Breitengrad, in einer Gegend, wo heute Städte wie Xi'an und Luòyáng liegen.



Was die Entstehungszeit betrifft, sind sich die beiden Wissenschaftler allerdings überhaupt nicht einig. Immerhin, beide zeigen sich von einem wesentlich höheren Alter überzeugt: Soma datiert die Karte auf die Zeit zwischen etwa 240 und 520 n. Chr., Nakamura glaubt an einen noch deutlich früheren Ursprung – zwischen 120 und 40 v. Chr. Seine Datierung deckt sich zwar mit der Ansicht von Professor Miyajima, der das Jahr 65 v. Chr. als wahrscheinlichsten Termin nennt.



Allerdings findet er den Sternenhimmel der Karte in einer ganz anderen Region wieder: Er hält Pyongyang in Nordkorea und ebenso auch Seoul in Südkorea für denkbar. Damit liegt er zwischen drei und fünf Breitengraden oberhalb der Ergebnisse seiner Kollegen. Ob sich Ort und Zeit wirklich so genau bestimmen lassen, bleibt ohnehin zu bezweifeln. Vom gleichen Breitengrad aus betrachtet, gleicht sich auch der Himmelsanblick.



Zu guter Letzt: Lässt sich überhaupt feststellen, wer in dem Grab lag und woher er möglicherweise einst kam? Leider gibt es auch hier nur wenig Anhaltspunkte. Das Grab wurde bereits geplündert, der lackierte Sarg geöffnet. Es enthielt lediglich einige Grabbeigaben und Knochenfragmente. Von den wenigen gefundenen Artefakten sticht ein goldenes Fragment hervor sowie Teile eines dekorierten Schwertes.



Daraus schließen die Archäologen recht zügig auf einen erwachsenen Verstorbenen mittleren bis hohen Alters, eine Person möglicherweise aristokratischer Abstammung. Doch sicher ist hier nichts. Vielleicht gibt es aber noch einiges in dem kleinen, aber doch einzigartigen Grabhügel zu entdecken. Vielleicht wird dann auch klar, wer hier wann zur letzten Ruhe gebettet wurde.


Copyright © 2015 Das Copyright dieser Seite liegt, wenn nicht anders vermerkt, beim Kopp Verlag, Rottenburg

Bildnachweis: Agency for Cultural Affairs, »Nebra Scheibe« by Dbachmann. Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons, »Kitora tomb« by New Japan - New Japan s file. Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

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Leser-Kommentare (8) zu diesem Artikel
23.07.2015 | 21:12
Michel Jacobs

Lieber Ben, mich würde interessieren, was jemand wie Sie, von alternativen Kosmologien hält. Ich meine den Innenweltkosmos und die Theorie der Flachen Erde. Wenn letztere auch, scheinbar von wissenschaftlichen Analphabeten vertreten wird, lässt mich der Gedanke, was wäre wenn, nicht los. Außerdem leisten die Flat Earth Truther gute Aufklärung, was NASA Lügen angeht.

23.07.2015 | 20:13
Ben

Die Evolutionstheorie ist totaler Quatsch. Und die ist auch nicht schlüssig. Allerdings findet die jetzt die "Selbstbestätigung" mit der Behauptung, die Nase habe 5000 Lichtjahre entfernt einen erdähnlichen Planeten entdeckt. So muß niemand mehr den Beweis und der Mensch ist zur Biomaschine degradiert, einem zufälligen Auswurf des Urknalls, der auch nicht schlüssig ist. Die spirituelle Erfahrung entzieht sich dem unreifen Bewußtsein. Höhere Weihen empfängt nur der, der...

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23.07.2015 | 19:15
Ben

Die Nasa findet angeblich erdähnlichen Planeten. Und angeblich haben alle Menschen davon geträumt. Kommt ja wie gerufen, wo ja alles "Geheimwissen" den Weg seit Jahren den Weg in die Öffentlichkeit findet? Praktisch ist Geheimwissen das neue Allgemeinwissen. Und wieso sickert das durch, wo doch nur handverlesenes und vereidigtes Personal die geheimsten Geheimsachen erfährt? Natürlich läutet das abgehalfterte Microsoft mit Windows 10 zufällig eine "neue Ära"...

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23.07.2015 | 11:59
Ben

Eine alternative Wissenschaft sollte sich auch und vor allem an den Fakten orientieren. Fakt ist eben auch, daß die Physik vor dem Kollaps steht und die Beweise für Fehlinterpretationen der Schulwissenschaft und Archäologie sich häufen. Hypothesen sind nur solange gültig, wie sie ihre Vorhersagekraft behalten, die Hypothese eine tatsächliche Möglichkeit zeigen, wie es gewesen sein "könnte". Wenn eine Beobachtung die Hypothese widerlegt, wenn sie zwar schön, aber nicht...

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23.07.2015 | 11:03
Ben

Die älteste Himmelsdarstellung ist die Scheibe von Nebra. Die ist rund 4000 bis 3600 Jahre alt und dazu ein präzises Meßinstrument der Sonnenwende. Gefunden worden ist sie auf dem Mittelberg westlich von Nebra. 20 km entfernt vom Fundort entdeckte man eine 7000 Jahre alte Kreisgrabanlage, die astronomische Kenntnisse schon aus der Zeit 5000 v. Chr. belegt. Und auch Stonehenge ist ein Meßinstrument von Himmelsereignissen. Die alten Germanen gehörten mit zu den ersten, die die 7...

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23.07.2015 | 09:09
Hmm...

@Berthold. Sie können Recht haben oder aber auch nicht. Was wenn von ihnen erwähnten von uns noch nicht entdeckt wurde?für diesen Fall wäre das eine Sensation wenn es echt ist. Und zum damaligen Zeit sah auch vielleicht der Himmel auch anders? Es gibt viel zu erforschen und erklären.
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Antike Kulthalle auf Rügen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Jul 2015 12:01

bild antike kulturhalle rügen.jpg
bild antike kulturhalle rügen.jpg (67.28 KiB) 5801-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Antike-Kultha ... 16246.html
Antike Kulthalle auf Rügen

Jedes Jahr frisst sich die Ostsee ein Stück mehr in die berühmte Rügener Steilküste. Um die Überreste einer slawischen Tempelburg vor dem Absturz zu bewahren, führen Archäologen regelmäßig Notgrabungen durch - und machen nun einen spektakulären Fund.


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Für die Archäologen war es eine "riesige Überraschung": Bei Ausgrabungen an der Tempelburg am Kap Arkona auf der Insel Rügen sind sie auf die Überreste eines in der slawischen Welt bislang unbekannten Gebäudes gestoßen. Sie entdeckten Hinweise auf eine rund acht mal zwölf Meter große Halle, die offenbar kultischen Handlungen diente. "Das Gebäude ist größer als alle anderen Gebäude, die zwischen Elbe und Polen in der Slawenzeit entstanden", sagte der wissenschaftliche Projektleiter, Fred Ruchhöft.
Zeichner Ulrich Schede zeigt, wie die Kulthalle der Tempelburg am Kap Arkona ausgesehen haben könnte.
Zeichner Ulrich Schede zeigt, wie die Kulthalle der Tempelburg am Kap Arkona ausgesehen haben könnte.
(Foto: picture alliance / dpa)

Ersten Rekonstruktionszeichnungen zufolge könnte das im 11. Jahrhundert vermutlich auf Eichenpfosten errichtete Gebäude eine Höhe von bis zu zwölf Metern gehabt haben. "Diese Entdeckung ist für uns eine riesige Überraschung und ein großer Erkenntnisfortschritt", sagte der Landesarchäologe von Mecklenburg-Vorpommern, Detlef Jantzen. Die slawische Tempelburg an der Nordspitze der Insel Rügen gilt als das zentrale Heiligtum der westlichen Slawen.

Die Forscher stießen in der Ausgrabung unmittelbar an der Kliffkante auf jeweils ein Meter mal ein Meter große Pfostengruben. "Der Abstand der Gruben und die leicht schiffsförmig anmutende Fundamentstruktur lässt auf skandinavische Einflüsse schließen", sagte Ruchhöft. Ähnliche Grundrisse von Zeremoniengebäuden befinden sich im dänischen Tissoe und im schwedischen Uppakra.
Fund gibt Archäologen Rätsel auf
Bilderserie
Kreide, Sand und lange Strände: Rügen - die größte deutsche Insel Kreide, Sand und lange Strände: Rügen - die größte deutsche Insel Kreide, Sand und lange Strände: Rügen - die größte deutsche Insel Kreide, Sand und lange Strände: Rügen - die größte deutsche Insel Kreide, Sand und lange Strände Rügen - die größte deutsche Insel

Rätselhaft ist, warum ein vermutlich skandinavisches Gebäude in einem slawischen Heiligtum errichtet wurde. Das 11. Jahrhundert war im Nordosten Deutschlands noch "eine tief slawische Zeit". Die Tempelburg wurde erst gut einhundert Jahre später, im Jahr 1168, endgültig von den dänischen Christen erobert und zerstört. Landesarchäologe Jantzen hält es für durchaus möglich, dass die Burg schon in einer früheren Zwischenphase - im 11. Jahrhundert - in skandinavischer Hand gewesen sein könnte und damals die Halle errichtet wurde.
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Die Forscher schließen aus, dass es sich bei der Halle um den Tempel des slawischen Gottes Swantevit handelt. Die Überreste dieses vom dänischen Geschichtsschreiber Saxo Grammaticus (um 1140 bis 1220) beschriebenen Heiligtums sind vermutlich schon vor mehreren Jahrhunderten unwiederbringlich ins Meer gestürzt.

Von der gesamten slawischen Tempelanlage ist nur noch rund ein Drittel erhalten. Weil sich die Ostsee pro Jahr rund einen halben Meter vom Steilküstenkliff holt, führen die Archäologen seit 2012 Notgrabungen durch. Gefunden wurden bisher rund 200 Münzen aus dem deutschen, arabischen und skandinavischen Raum, 200 Perlen sowie rund 350 Pfeilspitzen und eine Wikingeraxt.

Quelle: n-tv.de , Martina Rathke, dpa
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Sensationsfund bei Bauarbeiten - Stuttgart-21-Projekt fördert Skelette zut

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Aug 2015 18:12

bild Stuttgart-21-Projekt fördert Skelette zutage.jpg
bild Stuttgart-21-Projekt fördert Skelette zutage.jpg (91.57 KiB) 5779-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Stuttgart-21- ... 36901.html
Sensationsfund bei Bauarbeiten - Stuttgart-21-Projekt fördert Skelette zutage

Auf der Baustelle zu Stuttgarts neuem Bahnhof wird fleißig gebaggert und gebaut. Immer wieder werden dabei auch archäologische Funde verschiedenster Epochen freigelegt. Die neueste Entdeckung könnte mehr als 7000 Jahre alt sein.



Jahrtausende alte Skelette sind bei den Bauarbeiten für das Bahnprojekt Stuttgart 21 ans Tageslicht gekommen. Für die Stuttgarter Innenstadt könnten sie der erste steinzeitliche Fund sein, wie die "Stuttgarter Zeitung" unter Berufung auf Landesarchäologe Andreas Thiel berichtet.

Die drei Gräber mit Skeletten könnten aus der Zeit zwischen 5500 und 2000 vor Christus stammen und damit aus der Endphase der Jungsteinzeit. Nun müssten Experten die Vermutung überprüfen. Laut dem S-21-Kommunikationsbüro hatten die Funde und deren Bergung keinen Einfluss auf die Arbeiten am Durchgangsbahnhof, wie es in dem Bericht heißt.
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"Wir hätten vor ein paar Tagen nie damit gerechnet, dabei auf drei Skelettgräber zu stoßen", sagte eine Sprecherin des Regierungspräsidiums laut den "Stuttgarter Nachrichten". Es gebe keine Grabbeigaben oder weitere Funde, die auf das Alter der Gräber schließen ließen. Als Hinweis diene aber die Form der damals in Süddeutschland typischen Bestattung: "Die Toten waren auf der Seite liegend mit angewinkelten Armen und Beinen beigesetzt worden."

Seit fast einem Jahr begleiten Mitarbeiter des Landesamts für Denkmalpflege den Erdaushub für den Neubau des Hauptbahnhofs. In den unterschiedlichen Baufeldern stießen sie immer wieder auf Funde aus den Zeiten der alten Römer, der Völkerwanderung und der Renaissance.

Quelle: n-tv.de , lda/dpa
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Russland | Wurde hier ein Alien beigesetzt ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Aug 2015 12:29

bild aliengrab.jpg

http://www.bild.de/news/mystery-themen/ ... .bild.html

Russland | Wurde hier ein Alien beigesetzt ?
Vergrößern Dieser seltsame Schädel wurde in der Uralsteppe (Russland) gefunden

Dieser seltsame Schädel wurde in der Uralsteppe (Russland) gefunden
Foto: Europics


31.07.2015 - 19:32 Uhr

Von INGRID RAAGAARD

Moskau – UFO-Enthusiasten weltweit verfolgen zurzeit begeistert und neugierig die Ausgrabungsarbeiten von russischen Archäologen.

In der Steppe des Urals an der russischen Grenze zu Kasachstan hat man in Arkaim, das auch das „russische Stonehenge“ genannt wird, die sterblichen Überreste eines Menschen mit einem ungewöhnlichen Schädel gefunden.

Aber ist dies wirklich ein Mensch? Der Schädel wirkt größer als normal.

Die Archäologen sind der Meinung, dass das Grab 2000 Jahre alt ist und hier eine Frau beigesetzt wurde. Hundertprozentig sicher sind sich die Wissenschaftler bisher aber nicht.

Maria Makurova, Expeditionsleiterin, sagte gegenüber der russischen Nachrichtenagentur TASS: „Wir möchten nicht ausschließen, dass hier eine Frau aus dem Stamm der Sarmaten beigesetzt wurde. Sie haben damals in diesem Gebiet gelebt.“

Die Überreste des Ortes Arkaim wurden 1981 beim Bau eines Stausees gefunden. Erst wollten die Behörden diesen sensationellen Fund ignorieren, dann entschloss man sich aber doch dazu, den Bau des Staudamms einzustellen. Seitdem arbeiten Archäologen hier. Forscher haben die Überreste von ca. 40 Häusern gefunden und man nimmt an, dass in Arkaim ungefähr 2000 Menschen gelebt haben. 1991 stellten die Behörden die Stätte unter Denkmalschutz.

Das Dorf war eine Ringsiedlung, umgeben von mächtigen Wällen und Gräben. Arkaim wurde 1600 Jahre vor Chr. erbaut. Manche gehen davon aus, dass es sogar noch älter ist.

Aber das nun gefundene Skelett ist „nur“ 2000 Jahre alt! Es wurde um Christi Geburt hier beigesetzt.
Vergrößern Woher kommt die außergewöhnliche Form des Schädels? Forscher suchen auch heute noch nach weiteren Hinweisen
Woher kommt die außergewöhnliche Form des Schädels? Forscher suchen auch heute noch nach weiteren Hinweisen
Foto: Europics

Gehörte sie wirklich zu dem Stamm der Sarmaten?

Die Sarmaten waren Reitervölker aus dem heutigen Iran, die sich 500 vor Christi nach Norden ausbreiteten und unter anderem auch das südliche Russland besiedelten. Ihre Frauen waren gefürchtete Kriegerinnen! Ein US-Forscher glaubt sogar, dass es Zusammenhänge zwischen sarmatischen Kriegern und der Artus-Legende gibt.

Angeblich wickelten die Sarmaten ihre Köpfe von Klein auf mit Seilen ein. So soll der „Eierkopf“ der hier gefundenen Frau entstanden sein.

Warum sie das gemacht haben, ist vollkommen unklar.

Woher kam dieses merkwürdige Schönheitsideal? Hatten sie Besuch von Außerirdischen und wollten genauso aussehen, wie ihre Besucher?

Forscher, die an den Besuch von Aliens glauben, haben deshalb zwei Theorien: Hier wurde eine Besucherin aus dem All beigesetzt.

Oder hier liegt wirklich die Überreste einer Frau, die zu einem Stamm gehörte, die „Eierköpfe“ als Schönheitsideal hatten – etwa weil sie genauso sein wollten wie ihre Gäste aus dem All?
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Grabkammer neben Tutanchamun - Forscher spekuliert über Nofretete-Grab

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Aug 2015 10:02

bild Forscher spekuliert über Nofretete-Grab.jpg
bild Forscher spekuliert über Nofretete-Grab.jpg (21.04 KiB) 5687-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Forscher-spek ... 99291.html
Dienstag, 11. August 2015
Grabkammer neben Tutanchamun - Forscher spekuliert über Nofretete-Grab

Um Nofretete ranken sich viele Mythen. Ein Forscher entfacht nun neue Spekulationen über die schöne Königin aus Ägypten. Es geht um ihre letzte Ruhestätte - er ist sich sicher, dass Nofretetes Grab neben Tutanchamun zu finden ist.


Um das Grab der legendären ägyptischen Königin Nofretete gibt es neue Spekulationen. Der britische Archäologe Nicholas Reeves hat Anhaltspunkte gefunden, dass hinter der 1922 entdeckten Grabkammer des Pharao Tutanchamun im ägyptischen Tal der Könige noch zwei weitere Grabstätten liegen könnten - eine davon die von Nofretete.
Der Forscher Howard Carter entdeckt 1922 das Grab des legendären Tutanchamun.
Der Forscher Howard Carter entdeckt 1922 das Grab des legendären Tutanchamun.
(Foto: dpa)

Der Forscher der US-Universität Arizona verweist dabei auf mögliche Mauerdurchbrüche an den Wänden, die durch eine spätere Bemalung übertüncht wurden. Entdeckt hat er sie auf kürzlich veröffentlichten, hochauflösenden Bildern des Tutanchamun-Grabes mit dem Kürzel KV62. Die mögliche nördliche Kammer stamme aus einer Zeit vor dem berühmten Kindkönig (um 1330 v. Chr.) und könnte das "ungeplünderte Grab" der Nofretete sein, schreibt der Wissenschaftler in einem Aufsatz für das Forschungsprojekt zur ägyptischen Ausgrabungsstätte Amarna.
"Größte Entdeckung aller Zeiten!"

Die britische Wochenzeitung "The Economist" zitierte Reeves mit den Worten: "Wenn ich falsch liege, liege ich falsch. Aber wenn ich Recht habe, könnte es vielleicht die größte archäologische Entdeckung aller Zeiten sein." Auch deutsche Zeitungen berichteten über seine Annahmen. Nach Einschätzung von Olivia Zorn, der stellvertretenden Direktorin des Ägyptischen Museums in Berlin, ist die Theorie von Reeves bisher spekulativ. "Er ist ein erfahrener Amarna-Forscher und arbeitet mit fundierten Ansätzen", sagte sie. "Genaueres könnten aber nur Untersuchungen vor Ort bringen."

Das Grab des Tutanchamun galt schon bei seiner Entdeckung durch den Briten Howard Carter 1922 als Sensation, weil es relativ unversehrt war und unschätzbare Grabbeigaben enthielt. Über die letzte Ruhestätte von Nofretete , sowie die verwandtschaftliche Beziehung der beiden gibt es dagegen zahlreiche Spekulationen. So hat zwar eine DNA-Untersuchung ergeben, dass die Mumie der sogenannten Younger Lady aus dem Tal der Könige die Mutter von Tutanchamun sein soll. Ob es sich dabei aber um Nofretete, die Gemahlin von König Echnaton handelt, ist sehr umstritten.
Berliner Museum zweifelt
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Das Ägyptische Museum Berlin, das seit 1920 die weltberühmte Skulptur der schönen Pharaonengattin besitzt, will sich an solchen Spekulationen nicht beteiligen. "Hundertprozentig sicher wären wir erst, wenn wir einen Sarg finden, auf dem der Name von Nofretete steht - und selbst dann könnte der Leichnam noch später umgebettet worden sein", sagt Vizedirektorin Zorn. "Uns fehlen einfach zu dieser Fragestellung konkrete Inschriften aus der Zeit."

Das Museum hatte 2012/2013 mit einer großen Ausstellung zur Amarna-Zeit mehr als 600.000 Besucher angezogen. Hauptattraktion war der Nofretete-Kopf, der 1912 bei Ausgrabungen in der altägyptischen Herrscherstadt entdeckt worden war und seit zehn Jahren auf der Museumsinsel zu sehen ist.
Bilderserie
Die Schöne ist gekommen: Nofretete hält Hof Die Schöne ist gekommen: Nofretete hält Hof Die Schöne ist gekommen: Nofretete hält Hof Die Schöne ist gekommen Nofretete hält Hof

Quelle: n-tv.de , jgu/dpa
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Folter, Schläge und Entführung - Massengrab deutet auf Steinzeitmassaker h

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Aug 2015 20:44

bild Massengrab deutet auf Steinzeitmassaker hin.jpg
bild Massengrab deutet auf Steinzeitmassaker hin.jpg (17.73 KiB) 5667-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Massengrab-de ... 35676.html
Montag, 17. August 2015
Folter, Schläge und Entführung - Massengrab deutet auf Steinzeitmassaker hin

Sie wurden mit Beilen erschlagen oder mit Pfeilen erschossen: Die gewaltsame Tötung Dutzender Menschen liegt zwar 7000 Jahre zurück, ist für Forscher aber nicht minder interessant. Anhand der Funde bei Frankfurt stellen sie eine erschreckende Theorie auf.


Forscher haben in der Nähe von Frankfurt am Main Hinweise auf ein Steinzeitmassaker entdeckt. "Mindestens 26 Menschen wurden wahrscheinlich gefoltert, erschlagen und dann in eine Grube geworfen", sagte der Erstautor der Studie, Christian Meyer. Nach Erkenntnissen der Wissenschaftler sind die menschlichen Überreste etwa 7000 Jahre alt und stammen damit aus der Jungsteinzeit.

Auffallend sei, dass vor allem Männer und 12 bis 13 Kinder begraben waren, erläuterte Meyer. Die einzigen zwei Frauen schätzen die Forscher auf über 40 Jahre. "Das kann bedeuten, dass die jungen Frauen von den Angreifern entführt wurden." Das Massengrab wurde bereits 2006 im hessischen Schöneck-Kilianstädten gefunden, aber erst später genauer unter die Lupe genommen. Meyer, der damals an der Universität Mainz forschte, präsentiert die Ergebnisse zusammen mit Kollegen in den "Proceedings" der Nationalen Akademie der Wissenschaften der USA.
Die Schädelfunde von Schöneck-Kilianstädten zeigen gravierende Verletzungen.
Die Schädelfunde von Schöneck-Kilianstädten zeigen gravierende Verletzungen.
(Foto: dpa)

Es gebe keine erkennbaren Spuren für ein rituelles, würdevolles Begräbnis, betonte Meyer. Nicht zuletzt deshalb gehen die Forscher von einem gewaltsamen Tod aus. "An vielen Schädeln und vor allem an den Waden- und Schienbeinen haben wir Frakturen gefunden", erklärte der Wissenschaftler, der sich auf die Analyse alter Knochen spezialisiert hat. "Diese Knochenbrüche müssen mit einer enormen Wucht entstanden sein." Vergleichbar sei diese mit der Kraft eines Autos.
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Selbst nach Jahrtausenden können die Forscher solche Gewalt noch nachweisen - und das, obwohl die Knochen gar nicht so gut erhalten sind und im Boden zum Teil bereits aufgelöst wurden, wie Meyer erläuterte. "Wir wissen, dass viele der Menschen mit Steingeräten erschlagen wurden und wahrscheinlich an den Schädelverletzungen gestorben sind." Die Beinknochen seien fast systematisch zertrümmert worden.
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Doch welche Motive die Angreifer hatten, darüber können Meyer und seine Kollegen nur mutmaßen. Sie gehen davon aus, dass bei dem Massaker eine gesamte Siedlung ausgelöscht wurde. Das sei kein einzigartiger Vorfall für die Zeit. Neu sei hingegen die Brutalität der Angreifer. "Mit der Sesshaftigkeit gab es möglicherweise dann auch Konflikte um Gebiete", erklärte der Forscher.

Schöneck-Kilianstädten sei der dritte Ort in Mitteleuropa, an dem ein Massaker aus der Zeit der sogenannten Linearbandkeramik nachgewiesen wurde. Mit der Linearbandkeramik beginnt in Mitteleuropa die Jungsteinzeit und die Zeit, in der sich die ersten Menschen dauerhaft niedergelassen und Ackerbau und Viehzucht betrieben haben. Datiert wird sie grob auf die Jahre 5500 bis 5000 vor Christus.

Das baden-württembergische Talheim und ein österreichisches Dorf in der Nähe von Wien hatten ebenfalls durch jungsteinzeitliche Funde von Massakern Aufsehen erregt - Talheim bereits 1983. "Die drei Orte beweisen, dass es bereits vor 7000 Jahren, also am Ende der Linearbandkeramik, kollektive Gewalt in großem Stil gab", sagte Meyer. "Wahrscheinlich gibt es auch Zusammenhänge mit dem letztlichen Verschwinden dieser Kultur."

Quelle: n-tv.de , lsc/dpa
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Nofretete und das Grab des Tutanchamun: Ein neues Rätsel und eine spektaku

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Aug 2015 18:03

bild Nofretete und das Grab des Tutanchamun.jpg
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http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbil ... these.html

18.08.2015


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Nofretete und das Grab des Tutanchamun: Ein neues Rätsel und eine spektakuläre These
Andreas von Rétyi

Der britische Archäologe Nicholas Reeves glaubt, dass im Tal der Könige ein weiterer archäologischer Sensationsfund bevorsteht: die Entdeckung des Nofretete-Grabes. Reeves vermutet es direkt hinter einer verborgenen Türe im Grab des Tutanchamun – das er lediglich für ein »Grab im Grab« hält.



Schon zu Zeiten von Howard Carter, dem Entdecker des »unversehrten« Grabes von Kindkönig Tutanchamun, waren einige Experten der Ansicht, all die Bemühungen seien umsonst. Im legendären »Tal der Könige« bei Luxor sei nichts mehr zu entdecken. Demnach schienen Carter und sein Finanzier, der Earl of Carnarvon, lediglich einem Phantom hinterherzujagen.



Tatsächlich verging eine kostspielige Grabungssaison nach der anderen, stets mit dem gleichen, niederschmetternden Resultat, das da lautete: wieder nichts, außer Sand, Schutt und Steinen.



Tonnenweise Material hatten die Archäologen bewegt und regelrecht durchsiebt, alles nach einem komplexen Raster abgesucht, bis die von Carnarvon beinahe schon abgelehnte letzte Kampagne gegen Ende 1922 schließlich den sensationellen Erfolg brachte – am Grab von Ramses VI. fanden die Archäologen endlich erste Spuren, entdeckten eine Treppe, die in die Tiefe führte, wo eine Hieroglypheninschrift sie geradezu mit der Nase auf das lange gesuchte Geheimnis stieß. Jetzt konnte Carter alle Neinsager auf ewig Lügen strafen. Und es kam noch besser: Das Grab war weitgehend unversehrt geblieben und enthielt »wunderbare Dinge«, wie sie Carter erstmals durch ein kleines Loch im unsteten Kerzenlicht erspähte. Dieses Grab gab nicht nur die Königsmumie preis, sondern auch den kostbarsten antiken Schatz, der je gefunden wurde, Gold beinahe überall, wohin das Auge blickte. Ein echter Jahrhundertfund.



Bis heute bleiben allerdings viele wesentliche Fragen offen. Selbst, wenn die entdeckten Schätze einzigartig waren, hatten viele Archäologen darauf gehofft, hier Papyrusrollen mit aufschlussreichen Texten vorzufinden, weitere Informationen über die altägyptische Kultur. Doch nichts dergleichen. Andererseits zirkulierten kurz nach der durch Carter und Carnarvon erfolgten, ebenfalls von einigen Geheimnissen umgebenen Graböffnung seltsame Informationen über entsprechende Funde, von denen später nie wieder die Rede war. Farbig gestaltete Schriftrollen, von denen keine Spur mehr zu finden war.



Ebenso gaben sowohl die sehr schlecht erhaltene Mumie als auch das Grab selbst vielerlei Rätsel auf, über die ganze Bücher geschrieben wurden. Vor allem blieb trotz aller Goldschätze die drängende Frage, warum der König in einem vergleichsweise sehr bescheidenen und eher schlampig gestalteten Grab bestattet worden war. Sein früher Tod kam sicherlich sehr unerwartet, daher glauben etliche Ägyptologen, dass schlichtweg Eile geboten war, alles für die Zeremonie vorzubereiten und die Grabstätte entsprechend schnell einzurichten. Dennoch konnten sich manche nicht mit der Fundsituation zufriedengeben. Wie ließen sich die Merkwürdigkeiten aufklären? Gab es dort noch weitere Geheimnisse?



Mittlerweile sind beinahe 100 Jahre seit dem archäologischen Sensationsfund verstrichen. Immer noch wurde wiederholt behauptet, im Tal der Könige sei nichts mehr zu entdecken, und immer noch gab es dort Überraschungen. Doch jetzt vermutet der gegenwärtig an der Universität Arizona tätige britische Ägyptologe Nicholas Reeves eine weitere Jahrhundert-Entdeckung, die sogar Carters Sternstunde in den Schatten stellen könnte. Wie kommt aber ein führender Ägyptologe dazu, eine derart weitreichende, so gewagte Behauptung in die Welt zu setzen?



Reeves beruft sich auf aktuelle, hochauflösende Radarscans der Nordwand in der Grabkammer des Tutanchamun. Sie zeigen Merkmale einer mit Steinen verschlossenen Türe, direkt unter den farbigen Wandmalereien. Seiner Ansicht nach führt sie unmittelbar zur eigentlichen Grabkammer, in der er die Mumie der Nofretete vermutet. Tutanchamuns Grab sei lediglich als eine Art Anhang gestaltet worden, worauf es verschiedene archäologische Hinweise gebe.



Demnach wäre die eigentliche Sensation völlig im Glanz der ersten Funde verloren gegangen. Man hatte Tutanchamun und den grandiosen Grabschatz gefunden, noch mehr erwartete niemand. Keiner dachte daran, weiter im Fels noch größere Kammern zu entdecken. Doch laut Reeves darf genau damit allen Ernstes gerechnet werden. Insgesamt fand er bisher Hinweise auf zwei »Geistertüren«.



Aus seiner Kenntnis der altägyptischen Grabanlagen jener Zeit geht er davon aus, dass eine davon hinein in einen Lagerraum führt, die andere in die Grabkammer der großen Königin, jener berühmt schönen Herrin der beiden Länder Unter- und Oberägypten, der Gemahlin des geheimnisvollen Ketzerkönigs Echnaton und Mutter von Tutanchamun.



Sicher, da gibt es jene Mumie aus dem Grab KV 35, die als »jüngere Dame« (»Younger Lady«) bekannt ist (KV35YL), 1898 entdeckt vom französischen Ägyptologen Victor Loret. Und sicher, im Jahr 2010 durchgeführte DNA-Analysen sollen beweisen, dass sie die Mutter Tutanchamuns ist. Andere bezweifeln allerdings die Zuverlässigkeit dieser Identifikation und gehen davon aus, dass in Wirklichkeit keine andere als Nofretete selbst die Mutter des »Goldenen Gottes«, jenes Kindkönigs Tutanchamun war.



Trotz ihrer Berühmtheit wurden sowohl Mumie und als auch Grabstätte Nofretetes bis heute nicht entdeckt, ganz so wie im Fall ihres Gemahls, was wohl den Wirren jener Zeit zuzuschreiben ist, ausgelöst durch Echnatons völlige Abkehr vom alten Glauben und seiner Hinwendung zu einem monotheistischen Sonnenkult. Nofretete verstarb im Jahr 1340 v. Chr. und somit beinahe zwei Jahrzehnte vor Tutanchamuns plötzlichem Tod. Somit scheint gut möglich, dass sie ihre letzte Ruhestätte im Tal der Könige fand, gut verborgen in einem tief in den Fels gehauenen Grab, dem später das Grab ihres Sohnes hinzugefügt wurde.



Die Theorie würde besser verstehen lassen, warum dessen Ruhestätte lediglich die Größe einer Vorkammer besitzt, anstatt der typischen Maße eines Königsgrabes. Es wäre lediglich ein Grab innerhalb eines Grabes. Wenn Dr. Reeves den richtigen Riecher besitzt, ruht hinter den »Geistertüren« Tutanchamuns eine noch weit größere Sensation, ein vielleicht in dieser Form noch nie da gewesener Grabfund. Die Malereien an der Wand im lediglich ergänzten Grab könnten weit mehr eine rituelle Schutzfunktion für die Stätte dahinter darstellen als für die bisher bekannten Räumlichkeiten. Reeves verweist darauf, dass die Grabkammer rechts des Eingangsschachtes angelegt wurde. Dies sei weitaus typischer für altägyptische Königinnen als für Könige.



Die britische Ägyptologin Joyce Tyldesley von der Universität Manchester könnte sich zwar vorstellen, dass Reeves tatsächlich eine heiße Spur gefunden hat, und so erklärt sie: »Es wäre nicht überraschend, sollte das Grab darauf ausgelegt sein, zusätzliche Räume zu besitzen.« Sie schränkt aber gleich ein: »Wie weit allerdings die Erbauer dabei kamen, ist angesichts der gegenwärtigen Beweislage schwer zu sagen. Ich wäre sehr überrascht, sollte dieses Grab errichtet worden sein, um als ursprüngliche oder erste Grabstätte für Nofretete zu dienen. Es scheint mir eher höchstwahrscheinlich, dass sie während der Regentschaft ihres Gatten verstarb und somit in Amarna, der von Echnaton spezifisch erbauten Stadt in Mittelägypten bestattet wurde. Aber ich würde erwarten, dass sie nicht im Zentrum, sondern irgendwo im westlichen Tal der Könige zur letzten Ruhe gebettet wurde.«


Dr. Reeves betont seinerseits: »Jedes Beweisstück ist für sich allein genommen nicht überzeugend. Setzt man aber alles zusammen, lässt sich meine Schlussfolgerung kaum vermeiden. Falls ich mich irre, dann irre ich mich eben. Wenn ich aber recht habe, dann ist das wohl die potenziell größte archäologische Entdeckung, die je gemacht wurde.« Noch weiß niemand, was hier bevorsteht. Die Meinungen gehen teils weit auseinander, doch um Tutanchamuns Grab dürfte es in der nächsten Zeit durchaus wieder spannender werden!


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Bildnachweis: "AmarnaRelief-Nefertiti-EarlyReliefImage BrooklynMuseum" by Keith Schengili-Roberts - Own work (photo). Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons,

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Leser-Kommentare (3) zu diesem Artikel
18.08.2015 | 18:03
Ben

Da kann man sich wirklich viel für kaufen. Das ist Bild-Boulevard. Es gab mehrer gute Gelegenheiten, die EU zu sprengen. Als die Finanzkrise tobte, waren in Frankreich, Spanien, Portugal, Griechenland Hunderttausende auf der Straße und hielten Merkel-Nazi-Schilder und EU-Nazi-Fahnen hoch. Die braune Klopapier bei uns war genauso in Schockstarre wie die Bräunlinge im Parlament und in Brüssel. Die alternativen Medien hätten den Stein in Deutschland leicht ins Rollen bringen können,...

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18.08.2015 | 17:42
Martin Schöllhammer

Und noch was vom Nofreteterl...
Busserl

18.08.2015 | 16:20
Jason

Der Anthroposoph Andreas Delor zu einer alternativen Archäologie und Geschichtsschreibung und Atlantishttp://www.andreas-delor.com/in ... =29Andreas Delor sieht sich in der Tradition des Experimental-Archäologen Thor Heyerdahls und der anthroposophischen Anthropologie und Psychologie und Wissenschaften nach Rudolf Steiner und anderen Anthroposophen http://www.agrw-netz.de/Atlantisforschung - Wikihttp://atlantisforschung.de/index.p ... uptseite...

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Griechische Ausgrabungen stocken - Rätsel um antike Grabstätte weiter unge

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Aug 2015 10:31

bild Rätsel um antike Grabstätte weiter ungelöst.jpg
bild Rätsel um antike Grabstätte weiter ungelöst.jpg (88.24 KiB) 5640-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Raetsel-um-an ... 52361.html
Mittwoch, 19. August 2015
Griechische Ausgrabungen stocken - Rätsel um antike Grabstätte weiter ungelöst

Amphipolis gilt als größte entdeckte Grabstätte Griechenlands, doch den Archäologen mangelt es an Geld, um ihre Ausgrabungen fortzuführen. Dabei wird sogar vermutet, dass der antike Komplex in Zusammenhang mit Alexander dem Großen steht.


Vor einem Jahr war es eine archäologische Sensation, heute redet niemand mehr davon: In Amphipolis etwa 60 Kilometer vom nordgriechischen Serres liegt die größte je im Land entdeckte Grabstätte fast vergessen in der sengenden Sommersonne. Nach den Ausgrabungen im August 2014 spekulierten Experten vor großem Medienaufgebot, ob der riesige Komplex das Grab Alexander des Großen, seiner Mutter Olympias oder seiner Frau Roxane bergen könnte - heute ist dort nur noch das Summen von Grillen und Wespen zu hören.

"Hier arbeitet keiner mehr. Das Projekt liegt auf Eis wie alles in Griechenland", sagt ein junger Wärter unter Verweis auf die massive Wirtschaftskrise. Die gründliche Erkundung aller Räume des riesigen, kastenartigen Grabs lieferte seinerzeit keine schlüssigen Antworten. Als die Überreste einer älteren Frau gefunden wurden, nährte dies Hoffnungen, es könne sich dabei möglicherweise um Alexanders Mutter handeln.
Grabungen gleichen einer Show
Die Statuen sind teilweise sehr gut erhalten.
Die Statuen sind teilweise sehr gut erhalten.
(Foto: picture alliance / dpa)

Dann entdeckten Archäologen Knochen von zwei Männern und einer dritten Person, deren Geschlecht nicht identifiziert werden konnte, sowie von einem Neugeborenen und Tieren, darunter denen eines Pferdes. Von 550 Knochenfragmenten wurden bisher 157 bestimmten Leichnamen zugeordnet. Verbindungen zu Alexander konnten nicht nachgewiesen werden.

Kulturminister Nikos Xydakis äußerte sich im März kritisch über die Arbeiten unter der konservativen Vorgängerregierung: "Die Art, wie die Ausgrabungen ausgeführt und beworben wurden, hatte Elemente einer Show", sagte Xydakis. Mitte August betonte das Ministerium, es seien beträchtliche Summen nötig, um das Monument Besuchern zugänglich zu machen. "Die Arbeiten, um das Denkmal zu schützen, zu sanieren und zu erschließen, sind enorm", hieß es. Ursprünglich waren demnach 200.000 Euro für das Projekt vorgesehen, doch die Einführung von Kapitalverkehrskontrollen im Juni verzögerte die Freigabe.

Inzwischen streiten die Experten, ob das Grab in die Zeit des Makedonischen Reiches fällt oder unter den Römern gebaut wurde. Nach einem Bericht von "Avgi", der Zeitung der Regierungspartei Syriza, datierte eine Gruppe von Experten den Bestattungskomplex auf das erste oder zweite Jahrhundert vor Christus - bis zu 300 Jahre nach Alexanders Tod also. Versuche, das Grab seiner Familie zuzuordnen, seien folglich ein "Fiasko".
Münzen mit Abbild des Königs

Die Chefarchäologin in Amphipolis, Katerina Peristeri, verteidigte sich in einem scharfen Brief: "Der Grabkomplex wurde im letzten Quartal des vierten Jahrhunderts vor Christus gebaut (325 bis 300 vor Christus) und bis in römische Zeit genutzt", schrieb Peristeri. "Die Makedonier versiegelten es zum Schutz im zweiten Jahrhundert vor Christus." Eine umfassende Bewertung werde im Herbst erfolgen.
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Fundsache, Nr. 1268: Makedonisches Königsgrab in Griechenland 12.08.14 Fundsache, Nr. 1268 Makedonisches Königsgrab in Griechenland
Alexander der Große: Wissenschaftler sehen ihn nicht als Vorfahr der heutigen slawischen Mazedonier. 02.10.09 Für die Forschung war er Grieche Streit um Alexander den Großen

Der Komplex mit einem Umfang von 500 Metern ist in einen 30-Meter-Hügel gegraben. Gefunden wurden Skulpturen von Sphinxen und Karyatiden, aufwändige Mosaike und Münzen mit dem Antlitz Alexander des Großen. Amphipolis am Ufer des Flusses Struma war eine wichtige Stadt des Makedonischen Reiches unter Alexander des Großen, der 323 vor Christus im Alter von 32 Jahren in Babylon starb und in Alexandria begraben wurde. Sein Reich erstreckte sich vom modernen Griechenland bis nach Indien. Der genaue Ort seiner Grabsstätte ist eines der größten Mysterien der Archäologie.

Die Lage des Grabes in Amphipolis ist seit der Antike bekannt. Vermutlich wurde es nach der Eroberung des Makedonischen Reiches durch Rom im zweiten Jahrhundert vor Christus wiederholt geplündert. Historiker hatten die Möglichkeit, dass Alexander der Große selbst in dem Grab liegt, von Anfang an verworfen. Einstweilen muss die Wissenschaftswelt weiter auf Erkenntnisse darüber warten, wer in Amphipolis liegen könnte.

Quelle: n-tv.de , Vassilis Kyriakoulis, AFP
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Mitten in Mexiko-Stadt - Archäologen finden aztekische Schädelwand

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Aug 2015 09:07

bild Archäologen finden aztekische Schädelwand.jpg
bild Archäologen finden aztekische Schädelwand.jpg (97.7 KiB) 5627-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Archaeologen- ... 66561.html
Freitag, 21. August 2015
Mitten in Mexiko-Stadt - Archäologen finden aztekische Schädelwand

Es ist ein schauriges Bild, das sich den Altertumsforschern bietet: Mitten in Mexiko-Stadt grinsen ihnen plötzlich Dutzende Totenköpfe entgegen. Sie gehören zu einem Tempel, in dem die Azteken grausige Menschenopfer zelebrierten.


Mexikanische Archäologen haben eine große Mauer mit eingeschlagenen Menschenschädeln aus der Aztekenzeit mitten in Mexiko-Stadt entdeckt. Die Überreste aus Menschenopfern kamen bei Ausgrabungen nahe des größten Azteken-Tempels im Zentrum der mexikanischen Hauptstadt zutage, wie die Wissenschaftler bekanntgaben. Nach ihrer Einschätzung könnte es sich dabei um die wichtigste der bei den Azteken üblichen Menschenschädel-Türme am Templo Mayor handeln.

Sichtbar seien 35 Schädel überwiegend junger Männer, erklärten die Archäologen des Nationalen Instituts für Anthropologie und Geschichte im Anthropologie-Museum Mexikos. Die sogenannte "Tzompantli" (so etwas wie "Wand oder Gestell der Schädel" in der indigenen Sprache Nahuatl) ist demnach etwa 34 Meter lang und 45 Zentimeter hoch. Sie lag etwa zwei Meter tief.
Totenschädel zur Abschreckung
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Das Bild zeigt den Tunner der Sonnenpyramide und dem Tempel der gefiederten Schlange. 30.10.14 Fundsache, Nr. 1279 Tor zur Unterwelt von Teotihuacán
Vermutlich die Überreste eines Kriegsgefangenen, der als Opfergabe geköpft wurde. 28.07.13 Fundsache, Nr. 1208 Menschenopfer in Tempel in Mexiko-Stadt
Fundsache, Nr. 1190: Geheimkammern in mexikanischer Pyramide 25.04.13 Fundsache, Nr. 1190 Geheimkammern in mexikanischer Pyramide

Wegen des Standortes sei anzunehmen, dass sie die Haupt-"Tzompantli" der ehemaligen Azteken-Hauptstadt Tenochtitlan gewesen sei, sagte der Archäologe Eduardo Matos Moctezuma. Die Experten rechnen mit weiteren Funden in der Gegend. Nach einer ersten Phase zwischen Februar und Juni sollen die Ausgrabungen bald weitergehen. Mexiko-Stadt liegt genau über den Ruinen des früheren Tenochtitlan.

Menschenopfer waren bei vielen Völkern in Mittelamerika vor der spanischen Eroberung im 16. Jahrhundert üblich. Gefangene Krieger aus benachbarten Dörfern wurden den Göttern geopfert und ihre Schädel oft zur Einschüchterung möglicher Eindringlinge zur Schau gestellt. Vor allem die Azteken im heutigen Zentralmexiko pflegten einen grausamen Opferkult.
Bilderserie
Unterhalb der Pyramidenstadt haben Forscher in einem Tunnel verborgene Schätze entdeckt. Eines der Relikte ist eine Statue von vor 2000 Jahren. Noch konnte nicht geklärt werden, was oder wen sie darstellt. Der Tunnel zur "Unterwelt" verläuft unter der Pyramidenstad, ist 138 Meter lang und liegt circa 18 Meter tief unter der Erdoberfläche. Mit glitzernden Steinen an der Decke, die an Sterne erinnern, schufen die Bewohner sich ihren eigenen Himmel. Geheimnisvoller Tunnel Historische Unterwelt in Mexiko entdeckt

Quelle: n-tv.de , vpe/dpa
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2000 Jahre alte Steintreppe in Jerusalem

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Sep 2015 07:31

bild 2000 Jahre alte Steintreppe in Jerusalem.jpg

http://www.n-tv.de/wissen/fundsache/200 ... 31496.html
2000 Jahre alte Steintreppe in Jerusalem

Der Fund einer antiken pyramidenförmigen Treppe aus Stein in der Altstadt von Jerusalem gibt Wissenschaftlern Rätsel auf. Der Bau wird in der Nähe eines biblischen Ortes entdeckt und hat eine einzigartige Struktur.


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Israelische Archäologen haben in Jerusalem eine rund 2000 Jahre alte pyramidenförmige Steintreppe gefunden. Sie liege an einer abgestuften Straße, die vom biblischen Teich von Siloah zum Tempelberg in der Altstadt führe, teilte die Altertumsbehörde mit. Auf der Straße seien in der Vergangenheit Pilger zum jüdischen Tempel gewandert, der im Jahre 70 von den Römern zerstört wurde.
Archäolloge Joe Uziel auf der etwa 2000 Jahre alten Treppe.
Archäolloge Joe Uziel auf der etwa 2000 Jahre alten Treppe.
(Foto: picture alliance / dpa)

Am Fuße der Treppe aus großen Werksteinblöcken seien gut erhaltene Ton- und Steingefäße gefunden worden. Die führenden Archäologen Nahshon Szanton und Joe Uziel sind sich allerdings nicht sicher, wozu der Steinbau damals diente. Uziel sprach von einer "einzigartigen Struktur, deren genauer Gebrauch rätselhaft bleibt". Sie sei von der Pilgerstraße aus gut sichtbar. Möglicherweise handele es sich um ein monumentales Podium, von dem aus Botschaften an die Besucher übermittelt wurden. "Vielleicht diente es für die Verkündung von Nachrichten oder Gerüchten, Mahnungen oder Straßenpredigten", sagte er.

Die Palästinenser sehen Ausgrabungen in der Umgebung des Tempelbergs generell mit Sorge. Sie befürchten, Israel wolle mehr Kontrolle über das Heiligtum gewinnen, das Juden und Muslime gleichermaßen verehren. Die Steintreppe liegt in der sogenannten Davidsstadt in dem Teil Jerusalems, den Israel 1967 erobert hatte. Die Palästinenser wollen dort die Hauptstadt eines künftigen unabhängigen Staates errichten.

Quelle: n-tv.de , sni/dpa
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Frauen-Skelett aus Jungsteinzeit - Leukämie gab es schon vor 7000 Jahren

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Sep 2015 19:55

bild Frauen-Skelett aus Jungsteinzeit.png
bild Frauen-Skelett aus Jungsteinzeit.png (168.78 KiB) 5568-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Leukaemie-gab-es-schon-vor-7000-Jahren-article15835061.html
Frauen-Skelett aus Jungsteinzeit - Leukämie gab es schon vor 7000 Jahren

Das Leben in der Jungsteinzeit war hart. Das können Forscher an den Spuren ausgegrabener Knochen erkennen. Darüber hinaus finden sie Hinweise auf eine bis heute gefürchtete Krankheit.

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Leukämie, umgangssprachlich auch als Blutkrebs bekannt, ist eine gefürchtete Krankheit. Weil sich die Erkrankung des Blutes bis in die Strukturen der Knochen ausbreitet, ist es Forschern gelungen, Leukämie an einem Skelett nachzuweisen, das etwa 7000 Jahre alt ist. Die Wissenschaftler vom Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen können damit den ältesten bekannten Leukämie-Fund präsentieren.

Für ihre Untersuchungen nahmen die Forscher verschiedene Knochen eines Skeletts unter die Lupe, das von einer 30- bis 40-jährigen Frau aus der Jungsteinzeit stammt. Das Skelett, das die Bezeichnung "Individuum G61" trägt, ist zusammen mit anderen auf dem neolithischen Gräberfeld Stuttgart-Mühlhausen entdeckt und geborgen worden.
Knochenauflockerungen entdeckt

Bei "Individuum G61" konnten die Wissenschaftler mit Hilfe von hochauflösenden Computer-Tomographen im rechten oberen Oberarmknochen und im Brustbein außergewöhnliche Auflockerungen des inneren Knochengewebes feststellen. Das sind klare Hinweise auf Leukämie, denn in diesen Bereichen, wie auch in den Wirbeln, den Rippen, im Schädel, dem Becken und den Enden der Oberschenkel finden sich bei Erwachsenen blutbildende Stammzellen.
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Die Forschung verzeichnete in den vergangenen Jahren enorme Fortschritte in der Leukämieforschung. 20.06.14 Formen, Verlauf, Überlebenschancen Das ist Leukämie

Ihre Befunde verglich das Team um Paläoanthropologin Dr. Heike Scherf mit den Oberarmknochen von 11 weiteren Individuen, die von derselben Fundstelle stammen und der gleichen Altersgruppe angehören. "Kein anderes Individuum zeigte dieses signifikante Muster", so Scherf. Andere Erkrankungen wie beispielsweise Osteoporose oder eine Überfunktion der Nebenschilddrüse schließen die Forscher aufgrund des Fehlens typischer Merkmale aus. Ob die Frau an der Leukämie gestorben ist, konnten die Forscher aber nicht feststellen.

Quelle: n-tv.de , jaz
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Wurde "Superhenge" entdeckt ? - Spektakulärer Fund bei Stonehenge

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Sep 2015 10:06

bild Spektakulärer Fund bei Stonehenge.jpg
bild Spektakulärer Fund bei Stonehenge.jpg (37.66 KiB) 5549-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Spektakulaerer-Fund-bei-Stonehenge-article15883816.html
Dienstag, 08. September 2015
Wurde "Superhenge" entdeckt ? - Spektakulärer Fund bei Stonehenge

In der Nähe der Kultstätte Stonehenge entdecken Wissenschaftler Überreste einer riesigen prähistorischen Anlage. Unter der Erde befinden sich Dutzende stehende Steine. Sie waren ursprünglich bis zu 4,5 Meter hoch und sind etwa 4500 Jahre alt.

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Archäologen haben in der Nähe des geheimnisvollen Steinkreises Stonehenge in England Belege für ein weiteres, jahrtausendealtes Monument gefunden. Es ist bereits die Rede von der Entdeckung eines "Superhenge". Es habe sich um bis zu 90 aufrecht stehende Steine gehandelt, die bis zu viereinhalb Meter hoch gewesen seien, hieß es in einer Mitteilung der Forscher.
Die Steine befinden sich unter der bereits bekannten Anlage Durrington Walls. (Computergrafik)
Die Steine befinden sich unter der bereits bekannten Anlage Durrington Walls. (Computergrafik)
(Foto: dpa)

Viele davon seien erhalten, weil sie inzwischen von Erde bedeckt seien. "Sie waren über Jahrtausende versteckt, und nur durch modernste Technologien konnten Archäologen sie entdecken, ohne dass sie graben mussten", hieß es in der Mitteilung. Entdeckt haben das neue Monument Forscher des Projekts "Stonehenge Hidden Landscapes" der Universität Birmingham und eines Instituts der Ludwig Boltzmann Gesellschaft, die unter anderem mit Radartechnik eine Karte des Untergrunds in der Gegend erstellen.

Es handle sich um eine "sehr bedeutende und fantastische Entdeckung", sagte Wolfgang Neubauer vom Stonehenge Hidden Landscapes Project. Die neu entdeckte Anlage habe ursprünglich womöglich bis zu 200 Steine umfasst. Sie befindet sich den Angaben zufolge unter der bereits bekannten Anlage Durrington Walls, rund drei Kilometer von Stonehenge entfernt.
Vielleicht älter als Stonehenge
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"Die Funde werden unsere Sichtweise auf Stonehenge völlig verändern", sagte Co-Projektleiter Vincent Gaffney. 10.09.14 Riesiger "Zwilling", etliche Tempel Stonehenge birgt Überraschungen
Zehntel der Gesamtbevölkerung feierte: Stonehenge war Superpartyort 11.03.13 Zehntel der Gesamtbevölkerung feierte Stonehenge war Superpartyort
Auf der neuen Unesco-Liste steht auch der Einsteinturm auf dem Telegrafenberg in Potsdam. 24.08.12 Neues Unesco-Erbe UN nimmt astronomische Stätten auf die Liste

Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass es sich um eine rituelle Stätte handelt, die so alt oder sogar noch älter ist als Stonehenge. Es sollen sogenannte Sarsensteine sein, also Sandsteine, die in der Gegend verbreitet sind und zum Teil auch in Stonehenge verwendet wurden.

Wozu die bis zu 25 Tonnen schweren Steinkolosse von Stonehenge, die seit rund 4000 Jahren in Südengland stehen, ursprünglich gedient haben, ist trotz vieler Theorien nicht geklärt. Historiker vermuten, dass der rätselhafte Steinkreis von Stonehenge irgendwann zwischen 3000 und 1600 vor Christus errichtet wurde.

Die Megalithsteine geben den Forschern seit Jahrhunderten Rätsel auf. Die gängigste Theorie für ihre Entstehung lautet, dass Menschen schon in der damaligen Zeit den astronomischen Kalender verstanden hätten. Die Steine von Stonehenge wurden demnach auf die Sonnenwende ausgerichtet. Im Jahr 1986 wurde die Stätte in die Welterbeliste der UN-Kulturorganisation Unesco aufgenommen.
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Bis zu 90 stehende Steine bei Stonehenge: Wurde "Superhenge" entdeckt? Bis zu 90 stehende Steine bei Stonehenge: Wurde "Superhenge" entdeckt? Bis zu 90 stehende Steine bei Stonehenge: Wurde "Superhenge" entdeckt? Dutzende stehende Steine bei Stonehenge Wurde "Superhenge" entdeckt?

Quelle: n-tv.de , abe/dpa/AFP
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Fossilien zierlicher Verwandter - Neue Menschenart in Höhle aufgestöbert

Beitragvon Gudrun Graf » 11. Sep 2015 18:04

bild neue menschenart.jpg
bild neue menschenart.jpg (42.58 KiB) 5537-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/Neue-Menschenart-in-Hoehle-aufgestoebert-article15902216.html
Fossilien zierlicher Verwandter - Neue Menschenart in Höhle aufgestöbert

Mit einer grazilen Gestalt, einem kleinen Gehirn und Händen, die gut zum Klettern sind, war Homo naledi ausgestattet. Die bisher unbekannte Menschenart, die in Südafrika entdeckt wird, hält eine weitere Überraschung bereit.


In einer Höhle in Südafrika haben Forscher die Überreste einer bislang unbekannten Menschenart entdeckt. Den ausgestorbenen Verwandten des modernen Menschen haben sie Homo naledi genannt. Wie alt die Fossilien von mindestens 15 Individuen sind, ist noch nicht genau geklärt, schreibt ein internationales Forscherteam im Fachblatt "eLife".
Rekonstruktion des Gesichtes eines Homo naledi, geschaffen vom Paläo-Künstler John Gurche.
Rekonstruktion des Gesichtes eines Homo naledi, geschaffen vom Paläo-Künstler John Gurche.
(Foto: Mark Thiessen/National Geographic/dpa)

Beteiligt sind auch zwei Forscher des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig. Die Überreste der Art gehören zu einem umfangreichen Fund von Fossilien, den Forscher der südafrikanischen University of the Witwatersrand 2013 machten. Geborgen sind davon bislang mehr als 1550 Teile - wie viele noch in der Höhle liegen, sei unklar, sagte eine Sprecherin des Leipziger Instituts.
Homo naledi bestattete Verstorbene

Für die Bergung waren besonders schlanke Helfer nötig: Die Fossilien lagen in einer abgelegenen Kammer der Höhle, die nur über eine sehr schmale Rinne zugänglich war. Wegen des Fundorts nehmen die Forscher an, dass die Toten bewusst abgelegt wurden.

Dass Verstorbene bestattet werden, galt bislang als Ritual des modernen Menschen, Homo sapiens. Doch andere Szenarien sind wohl ausgeschlossen: Da die Knochen relativ unbeschadet sind, gilt als unwahrscheinlich, dass Raubtiere oder Wasser die Körper in die Kammer befördert haben könnten. Die wenigen nichtmenschlichen Fossilienteile dort stammen demnach von zufällig in die Kammer geratenen Mäusen und Vögeln.
Ein echter Glücksfund

Besonders erfreulich für die Wissenschaft: In der Kammer fanden sich fast alle Knochen von Homo naledi mehrfach, berichtet Teamleiter Lee Berger von der University of the Witwatersrand. Daher sei er der Wissenschaft schon jetzt besser bekannt als alle anderen fossilen Vertreter der menschlichen Abstammungslinie.

Homo naledi war demnach etwa 1,50 Meter groß und wog 45 Kilogramm. Einen "sehr grazilen Körperbau" bescheinigen ihm die Forscher - und ein nur etwa orangengroßes Gehirn. Homo naledis Schädel, Zähne, Schultern und Becken ähnelten zwar den frühesten Vertretern unserer Gattung.
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In anderen Punkten sahen die Forscher aber auch ""überraschend menschenähnliche" Eigenschaften: Die Füße etwa seien kaum von denen eines modernen Menschen zu unterscheiden. Mit den Händen war er wohl geschickt genug, um Werkzeuge zu benutzen. Die vergleichsweise stark gebogenen Finger deuteten zudem darauf hin, dass Homo naledi klettern konnte, erklärt die Paläo-Anthropologin Tracy Kivell vom MPI für evolutionäre Anthropologie.

Der Name der neuen Art ist eine Hommage an den Fundort: Die Höhle heißt "Rising Star", aufgehender Stern. Und "Naledi" bedeutet in der in Südafrika regional gesprochenen Sprache Sesotho "Stern".

Quelle: n-tv.de , jaz/dpa
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Sensationeller Fund - Antikes Rom war größer als bekannt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Sep 2015 17:31

Sensationeller Fund.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Antikes-Rom-war-groesser-als-bekannt-article15917781.html

Sensationeller Fund - Antikes Rom war größer als bekannt

Archäologen sprechen vom bedeutendsten Fund in Rom in jüngster Zeit: Auf dem Quirinal-Hügel werden Reste eines mehr als 2500 Jahre alten Wohnhauses entdeckt - und das lässt Zweifel am bisherigen Bild des alten Roms aufkommen.


Die Stadt Rom war in ihrer Frühzeit nach Ansicht von Archäologen deutlich größer als bisher angenommen. Dies ergebe sich aus einem neuen sensationellen Fund auf dem Quirinal-Hügel, wie italienische Medien berichteten. Dort hatten die Ausgräber vor wenigen Tagen die Entdeckung der Überreste eines Wohngebäudes aus dem 6. Jahrhundert vor Christus bekanntgegeben. Das Gebäude aus der Zeit des Königs Servio Tullio (578-539 v. Chr.) soll drei mal zehn Meter weit und drei Meter hoch gewesen sein. Darin soll eine hochrangige Familie gelebt habt. Es ist der bedeutendste archäologische Fund in Rom in den vergangenen Jahren.
Die Fundamente seien noch außerordentlich gut erhalten.
Die Fundamente seien noch außerordentlich gut erhalten.
(Foto: picture alliance / dpa)

Der Quirinal ist einer der sieben Hügel des klassischen Roms. Bisher waren die Forscher aber davon ausgegangen, dass es dort zu der Zeit nur einen Friedhof gab und sich die Besiedlung auf die Gegend des Forums am Kapitol-Hügel beschränkte. "Das bedeutet, dass Rom zu Beginn des sechsten Jahrhunderts deutlich größer war als wir bisher erwarteten", sagte die Ausgrabungsleiterin Mirella Serlorenzi.

Gefunden wurden die außerordentlich gut erhaltenen Fundamente im Inneren des im 19. Jahrhundert erbauten Palazzo Canevari, in dem sich früher ein Geologisches Institut befand. Der neue Eigentümer, eine Sparkasse, will darin Büros einrichten. In der Nähe liegt der Amtssitz des italienischen Staatspräsidenten, der Palazzo Quirinale.

Die heutige italienische Hauptstadt wurde der Legende nach im Jahr 753 vor Christus von den Brüdern Romulus und Remus gegründet. Dieses Jahr war über Jahrhunderte Ausgangspunkt der römischen Zeitrechnung. Zur Großmacht im Mittelmeerraum wurde Rom erst nach den Siegen über Karthago im 3. Jahrhundert vor Christus. Die heute noch erhaltenen bedeutendsten antiken Bauwerke wie das Kolosseum oder das Pantheon stammen aus der Kaiserzeit im 1. und 2. Jahrhundert nach Christus.

Quelle: n-tv.de , sni/dpa
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Tonscherbe sorgt für Überraschung - Nürnberg ist wohl viel älter als gedac

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Sep 2015 17:36

bild Tonscherbe sorgt für Überraschung.jpg

http://www.n-tv.de/wissen/Nuernberg-ist ... 21961.html
Montag, 14. September 2015
Tonscherbe sorgt für Überraschung - Nürnberg ist wohl viel älter als gedacht

Die Geschichte Nürnbergs muss umgeschrieben werden. Denn neue archäologische Funde legen nahe, dass die Stadt viel älter ist als bislang vermutet. Und die Forscher graben sich weiter voran - wie durch "eine Buttercremetorte". Was sie noch finden, weiß niemand.


Ausgrabungsgelände nahe des Hauptmarktes in Nürnberg.
Ausgrabungsgelände nahe des Hauptmarktes in Nürnberg.
(Foto: picture alliance / dpa)

Sie ist klein, grau-schwarz und mit einer Wellenlinie verziert: Was für den Laien wie eine gewöhnliches Stück Keramik aussieht, hat bei Archäologen in Nürnberg für eine handfeste Überraschung gesorgt. Wegen der kleinen Tonscherbe musste die Geschichte der Frankenmetropole quasi über Nacht um rund 100 Jahre zurückdatiert werden. Die Scherbe stammt aus der Zeit zwischen 850 und 880 nach Christus, wie der Stadtarchäologe John Zeitler sagt.

Bislang gingen die Experten davon aus, dass Nürnberg erst um 980 entstand. Und vielleicht ist die Stadt sogar noch älter. Gefunden wurde die Tonscherbe in einer Baugrube mitten in der Innenstadt - wenige Meter vom Hauptmarkt entfernt. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) will dort ihr neues "Haus der Wirtschaft" errichten. Doch das wird noch ein bisschen dauern. Denn die Archäologen graben dort noch bis Ende Januar. Sie wollen noch etwa einen Meter tiefer kommen. Was sie dort noch finden, weiß niemand. "Wir könnten noch bis in die Zeit um etwa 800 zurückkommen", sagt Zeitler.
Erste urkundliche Erwähnung 1050

Eine Archäologin hält einen ausgegrabenen Katzenschädel in der Hand.
(Foto: picture alliance / dpa)

Die erste urkundliche Erwähnung Nürnbergs findet man auf einem Dokument aus dem Jahr 1050: Die sogenannte Sigena-Urkunde besagt, dass eine Frau namens Sigena, die Leibeigene des Adeligen Richolf, von Kaiser Heinrich III. freigesprochen wurde. Bisherige archäologische Funde legten nahe, dass die Besiedlung Nürnbergs Ende des 10. Jahrhunderts begann. Etwas nördlich der aktuellen Grabungsstelle am Hang der Kaiserburg fand man Spuren einer Siedlung. "Doch jetzt müssen wir diesen Beginn um gut 100 Jahre zurückverlegen, vielleicht sogar um 150 Jahre - das werden die weiteren Grabungen im Spätherbst ergeben", sagt Zeitler.

Was die Experten fünf Meter unterhalb der heutigen Straße gefunden haben, ist eine ganze Siedlung: Sie hatte wohl die Form einer Ellipse und war etwa 100 Meter breit und rund 150 Meter lang. Die Archäologen wollen einen Ausschnitt davon freilegen. Die Menschen lebten damals in eingeschossigen Fachwerkhäusern mit Reet- oder Strohdach. Dazu gab es viele Ziegenställe. "Das war ein idyllisches Dorf am Rand des Pegnitztals, das sich hier vor 1150 bis 1200 Jahren erstreckt hat." Die Siedler seien Slawen gewesen, die von Nordosten ins Pegnitz- und Rednitzgebiet eingewandert seien, sagt Zeitler. Sie hätten eine Vorliebe für flussnahe Siedlungen gehabt. Die Franken dagegen bauten lieber in den höheren Regionen, in denen es kein Hochwasser gab. "Diese unterschiedlichen Siedlungsgewohnheiten um 850/860 sehen wir an der Keramik, die wir hier gefunden haben." Im Laufe der nächsten 150 Jahre hätten sich Slawen und Franken dann vermischt.
Das Dorf, das später Nürnberg hieß
20 bis 25 Mal wurde übereinandergebaut.
(Foto: picture alliance / dpa)

Die kleine Siedlung lag verkehrsgünstig - an einem Verbindungsweg vom Rednitztal nach Sulzbach. Man konnte so Beziehungen zur mächtigen Adelsfamilie der Sulzbacher Grafen aufbauen. "Diese Ost-West-Route wurde plötzlich interessant. Die Siedler konnten den Reisenden Dinge verkaufen oder ihnen eine Unterkunft anbieten sowie Nahrung und Dienstleistungen an den Pferden und Wagen." Für eine Siedlung sei es günstig gewesen, nicht nur Landwirtschaft betreiben zu können. "Wir können nun einen winzigen Einblick in die frühe Wirtschaftsgeschichte dieses Dorfes erlangen, das später Nürnberg heißen wird", sagt Zeitler.

Im Moment müssen sich die Forscher jedoch ein wenig in Geduld üben. Derzeit werden die jüngeren Schichten abgetragen. "Das 14. Jahrhundert ist jetzt weitgehend weg und jetzt arbeiten sich die Kollegen gerade durch das 13. und 12. Jahrhundert durch", sagt Zeitler. "Das ist wie eine Buttercremetorte mit vielen Schichten: So wie der Konditor eine Schicht über die andere legt, so liegt hier durch die Bautätigkeit der Bevölkerung eine Schicht über der anderen." 20- bis 25-mal sei übereinandergebaut worden.
Gerberei aus 12. Jahrhundert
Eine ausgegrabene "garantiert sicher wirkende Schuppenpomenade".
Eine ausgegrabene "garantiert sicher wirkende Schuppenpomenade".
(Foto: picture alliance / dpa)

An mehreren Stellen wird emsig gewerkelt. Mit Bagger, Schaufel und Pinsel arbeiten sich etwa 20 Archäologen einer Ingolstädter Grabungsfirma durch die Erde. Etwa in der Mitte der Baustelle sind sie auf eine Gerberei aus dem 12. Jahrhundert gestoßen - zu sehen sind noch Reste der großen Holzbottiche. "Dass es das hier schon so früh gab, hat man nie erwartet", sagt Zeitler. "Das ist das Schöne und das Anstrengende an der Archäologie: Dass man vorher nie weiß, was man findet", sagt die 26-jährige Archäologin Teresa Losert.

Parallel zu den Grabungen werden Zeichnungen gemacht, damit später genau rekonstruiert werden kann, wo was gefunden wurde. Andere Kollegen waschen auf dem Boden sitzend die Fundstücke mit Zahnbürsten in kleinen Wannen. Körbeweise Keramik, Glas und Tierknochen stehen im Haus neben der Grabungsstelle. "Da sind auch vergoldete Weingläser aus dem 17. Jahrhundert dabei - es ist alles da, was das Herz begehrt", sagt Zeitler. "Allein mit den Fundstücken von hier könnte man ein ganzes stadtgeschichtliches Museum füllen."
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Für den Bauherrn sind die Grabungen eine teure Angelegenheit, die IHK muss die Kosten alleine tragen. Zeitler geht davon aus, dass es am Ende etwa eine Million Euro sein werden. Und auch der Umzug der Kammer verzögert sich. "Wir freuen uns, dass Nürnberg durch die Funde (...) um etwa 100 Jahre "älter" geworden ist. Dennoch wirken wir mit Nachdruck darauf hin, dass die Arbeiten nun so schnell wie möglich abgeschlossen werden", sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Lötzsch.

Quelle: n-tv.de , Cathérine Simon, dpa
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Motiv seit Antike präsent - Archäologen finden "Verkehrte Welt" in Pirna

Beitragvon Gudrun Graf » 22. Sep 2015 20:11

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http://www.n-tv.de/wissen/Archaeologen- ... 86076.html
Dienstag, 22. September 2015
Motiv seit Antike präsent - Archäologen finden "Verkehrte Welt" in Pirna

Archäologen entdecken in einem historischen Haus eine mittelalterliche Wandmalerei. Es zeigt eine Gegenüberstellung von realer und verkehrter Welt mit jagenden Tieren und gegrillten Jägern.

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Jagende Tiere und gegrillte Jäger: Eine "Verkehrte Welt" haben Archäologen im Keller eines historischen Hauses im sächsischen Pirna entdeckt. Die sehr seltenen mittelalterlichen Wandmalereien legten sie in einem bisher hinter Verschalungen und Trennwänden verborgenen Saal frei, wie die Restauratoren mitteilten.

Für farbige Darstellungen der "Verkehrten Welt" dieser Art gebe es nur wenige erhaltene Beispiele in Europa. Der für rund 500.000 Euro von den privaten Eigentümern des Gebäudes restaurierte einstige Festsaal samt Malereien soll am 2. Oktober eröffnet werden.
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Zuerst ist eine Jagdgesellschaft zu sehen, die aus einer Stadt in den Wald zieht und jagt. Danach aber verkehrt sich die Welt: Nun jagen die Tiere die Jäger, Bär und Hirsch tragen eine Stange mit einem Gefangenen, ein Jäger wird über dem Feuer gebraten, ein weiterer liegt ausgeweidet auf dem Tisch und wird von Tieren verspeist.

Das Motiv ist nach Angaben der Restauratoren seit der Antike in Kunst und Kultur präsent. Mittelalterliche Bildnisse gebe es meist nur noch als grafische Darstellungen in Sammlungen oder Buchdrucken. Einzelne Wandmalereien, die aus dem 12. bis 16. Jahrhundert datieren, seien nur in der Schweiz, der Slowakei, in Südtirol, der Toskana oder in Österreich bekannt. Die Gegenüberstellung von verkehrter und realer Welt aber sei eine Besonderheit - und der Pirnaer Bilderfries zumindest in Deutschland "einzigartig"

Quelle: n-tv.de , jki/dpa
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Was ist hinter der Nordwand ? - Suche nach Grab der Nofretete beginnt

Beitragvon Gudrun Graf » 28. Sep 2015 19:02

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http://www.n-tv.de/wissen/Suche-nach-Grab-der-Nofretete-beginnt-article16009446.html
Montag, 28. September 2015
Was ist hinter der Nordwand ? - Suche nach Grab der Nofretete beginnt

Es wäre eine archäologische Sensation: Das Grab der Nofretete traf wohl 3300 Jahre lang kein einziger Lichtstrahl. Das könnte sich nun ändern. Ein britischer Forscher glaubt zu wissen, wo der unentdeckte Sarkophag ist - und will das jetzt beweisen.


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Es sind nur ein paar feine Linien in einer Wand aus Kalkstein. Doch sie könnten zu einer der größten archäologischen Sensationen führen, die die Welt seit Langem gesehen hat. Am 28. September 2015 will sich eine Expedition von Wissenschaftlern um den britischen Ägyptologen Nicholas Reeves im Tal der Könige nahe der ägyptischen Stadt Luxor auf die Suche machen - nach nichts Geringerem als der Grabkammer der Nofretete.
Der britische Ägyptologe Reeves macht sich auf die Suche nach der Grabkammer der Nofretete.
Der britische Ägyptologe Reeves macht sich auf die Suche nach der Grabkammer der Nofretete.
(Foto: dpa)

Millionen Menschen haben ihre weltberühmte Büste auf der Berliner Museumsinsel in den vergangenen zehn Jahren bewundert. Den Sarkophag der rätselhaften Pharaonengattin dagegen hat noch keiner ausfindig machen können. Das könnte sich nun ändern: Reeves, der an der Universität von Arizona lehrt, äußerte in einem Aufsatz Vermutungen auf weitere Räume hinter der 1922 entdeckten Grabkammer von Nofretetes Stiefsohn Tutanchamun (um 1330 v. Chr.). In neuen, hochpräzisen Oberflächenaufnahmen zweier Wände der Kammer mit dem Kürzel KV62 fand Reeves Linienstrukturen, in denen er zugemauerte Durchgänge erkannte.

Doch damit nicht genug: Reeves vermutet hinter der bemalten Nordwand einen Korridor, der genug Platz für einen großen Sarkophag böte. Dem der "Nofretete selbst, der gefeierten Gattin, Mitregentin und späteren Nachfolgerin von Pharao Echnaton", wie Reeves schreibt.
Archäologische Welt in Aufregung
Nachgebildete Grabkammer des ägyptischen Pharaos Tutanchamun bei der Ausstellung "Tutanchamun - Sein Grab und die Schätze" in Hamburg im Jahr 2009.
Nachgebildete Grabkammer des ägyptischen Pharaos Tutanchamun bei der Ausstellung "Tutanchamun - Sein Grab und die Schätze" in Hamburg im Jahr 2009.
(Foto: dpa)

Die archäologische Welt ist seitdem in Aufregung. Nicht nur wegen der schönen Nofretete, bei der Ägyptologen seit jeher ins Schwärmen geraten, sondern auch deshalb, weil Reeves seine Theorie gut begründet. So sei der vermutete Gang die exakte Fortführung des Korridors in der Grabkammer Tutanchamuns. Auch scheint die Nordwand später bemalt worden zu sein als die übrige Raumdekoration. Reeves zufolge deshalb, weil sie durch das Zumauern erst nachträglich entstand.

Experten schätzen Reeves als seriösen Wissenschaftler. "Er ist ein wirklich guter Ägyptologe, der zu den größten Kennern des Tals der Könige gehört", sagt sein belgischer Kollege Harco Willems. Seiner Ansicht nach hat Reeves handfeste Hinweise für seine Theorie gefunden. "Was er auf den Bildern sieht, sehe ich auch. Es scheint mir außer Frage zu stehen, dass da zwei Türen sind." Zwei zugemauerte Durchgänge also. Eine zu einer kleineren Kammer. Die andere - womöglich - zu einer Legende der Amarnazeit. Aber warum soll es gerade Nofretete sein, die seit Tausenden von Jahren hinter der berühmten Wandbemalung ruht?
Das Tal der Könige bei Luxor in Ägypten.
Das Tal der Könige bei Luxor in Ägypten.
(Foto: dpa)

Der Theorie zufolge verbirgt sich hinter dem Namen von Tutanchamuns Vorgänger, Semenchkare, niemand anderes als die nach dem Tod ihres Gemahls Echnaton zur Herrscherin aufgestiegenen Nofrete. Ihre Grabkammer sei nach dem plötzlichen Tod Tutanchamuns hastig für diesen umgebaut und der Raum mit ihrem Sarkophag eingemauert worden. Nofretete als direkte Vorgängerin ihres Stiefsohns Tutanchamun: Eine unter Ägyptologen umstrittene These.
Spektakuläre Theorie

So spektakulär sich Reeves Theorie zum Inhalt der vermuteten Kammern auch anhört: "Dazu gibt es erstmal null Hinweise", erklärt Willems. Seiner Ansicht nach könnte es sich bei den Räumen eher um weitere Kammern mit Grabbeigaben für Tutanchamuns Reise ins Jenseits handeln. Andere Ägyptologen zweifeln an der gesamten Theorie. Frank Müller-Römer von der Universität München fragt in einer Gegenschrift: "Warum sollten auch nur die [von Reeves beschriebenen] Umrisse einer Vermauerung und nicht auch Strukturen einzelner Steine erkennbar sein?"
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Der Pharao starb bereits 1324 v. Chr. Kaum ein anderer Tod beschäftigt so viele Forscher über einen solchen Zeitraum. 09.11.13 Der rätselhafte Tod des Pharao Tutanchamun starb wohl bei Unfall

Schließlich stelle sich ebenso die Frage, warum vor der Veröffentlichung des Aufsatzes keine Messungen, zum Beispiel mit Hilfe von Radar, in KV62 durchgeführt wurden. Diese Untersuchungen sollen am 28. September nachgeholt werden und erste Erkenntnisse darüber bringen, was sich hinter der Nordwand des Pharaonengrabes befindet. Nofretete wäre allerdings erst dann zweifelsfrei gefunden, wenn im Gestein des Tals der Könige ein Raum mit einem Sarkophag gefunden würde, der ihren Namen trägt - nichts, was eine Radarmessung leisten könnte.

Doch selbst wenn die Ergebnisse der Messungen die Theorie um das Grab der Nofretete widerlegen sollten, auch der Fund von kleineren Kammern wäre noch immer eine archäologische Sensation. Enttäuschend wird es erst, wenn die Risse in der Wand einfach nur Risse in der Wand sind.

Mit konkreten Ergebnissen ist am heutigen Montag noch nicht zu rechnen. Eine offizielle Pressekonferenz ist für Donnerstag, den 1. Oktober in der ägyptischen Hauptstadt Kairo angekündigt.

Quelle: n-tv.de , Benno Schwinghammer, dpa
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Beleg für Schweriner Geschichte - 1000 Jahre alte Goldperle entdeckt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Okt 2015 20:28

Beleg für Schweriner Geschichte.jpg
Beleg für Schweriner Geschichte.jpg (36.48 KiB) 5352-mal betrachtet
http://www.n-tv.de/wissen/1000-Jahre-alte-Goldperle-entdeckt-article16062401.html
Freitag, 02. Oktober 2015
Beleg für Schweriner Geschichte - 1000 Jahre alte Goldperle entdeckt

Eine filigran gearbeitete Goldperle, die aus der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts stammen soll, haben Archäologen bei Grabungen im Hof des Schweriner Schlosses gefunden. Das untermauere die Annahme, dass sich auf der Insel bereits zu dieser Zeit eine Fürstenburg befand, sagte Landesarchäologe Detlef Jantzen in Schwerin bei der Vorstellung der Grabungsergebnisse. Die Perle stamme vermutlich aus Skandinavien.

Bei den Grabungen im Zuge von Bauarbeiten stießen die Forscher auch auf einen slawischen Burgwall aus dem Jahr 941/942 oder kurz danach. Es sei der erste Nachweis einer Nutzung der Insel im Schweriner See, auf der heute das Schloss steht.
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Quelle: n-tv.de , sni/dpa
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