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Gestatten: "Gualicho"Forscher entdecken neue Dinosaurierart

Beitragvon Gudrun Graf » 14. Jul 2016 07:34

Forscher entdecken neue Dinosaurierart.jpg
Forscher entdecken neue Dinosaurierart.jpg (27.33 KiB) 3954-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Forscher-entd ... 89511.html
Donnerstag, 14. Juli 2016
Gestatten: "Gualicho"Forscher entdecken neue Dinosaurierart

2007 finden Wissenschaftler Fossilien in der Provinz Rio Negro in Argentinien. Doch bürokratische Hürden führen immer wieder zu Verzögerungen der Forschungsarbeiten. Nun geben die Experten ihre Ergebnisse bekannt. Ein Paukenschlag.

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Eine bislang unbekannte fleischfressende Dinosaurierart soll vor 90 Millionen Jahren in der argentinischen Region Patagonien gelebt haben. Forscher präsentierten in Buenos Aires entsprechende Ergebnisse. "Wir dachten Dinosaurier aus der Gattung der Carnotaurus oder Giganotosaurus gefunden zu haben, aber stattdessen sind wir auf eine Linie gestoßen, die wir bisher nicht kannten", sagte der Paläontologe Sebastián Apesteguía.

Der "neue" Dinosaurier wurde "Gualicho" getauft. Er soll sechs Meter lang gewesen sein.
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Die Expedition hat bereits 2007 entsprechende Fossilien nahe der Ortschaft El Chocón in der Provinz Río Negro gefunden - aber wegen bürokratischer Hürden hatten sich die Forschungsarbeiten immer wieder verzögert.

Die Forscher gehen davon aus, dass die Art ähnlich wie ein Tyrannosaurus Arme mit zwei riesigen Fingern hatte. Es scheine, dass "Gualicho" zu einer Linie gehören könnte, die auch in Australien gelebt haben soll. Die Fossilien seien von großer Bedeutung, um mehr über das Leben fleischfressender Dinosaurier in Südamerika zu erfahren.

Quelle: n-tv.de , bad/dpa
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Fund in der Sächsischen Schweiz - Archäologen graben 1494 Münzen aus

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Jul 2016 18:02

Fund in der Sächsischen Schweiz.jpg
Fund in der Sächsischen Schweiz.jpg (19.02 KiB) 3925-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Archaeologen- ... 08991.html
Samstag, 16. Juli 2016
Fund in der Sächsischen Schweiz - Archäologen graben 1494 Münzen aus

Zunächst waren es nur ein paar Silberlinge, die Kletterer Ende April in Sachsen fanden. Jetzt entpuppt sich die Felsspalte im Elbsandsteingebirge als richtige Schatzkammer. Die Münzen wurden dort vor über 300 Jahren versteckt.

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(Foto: picture alliance / dpa)

Der in einer Felsspalte im Elbsandsteingebirge gefundene Schatz ist einer der größten Münzfunde in Sachsen. Die Anzahl der silbernen Stücke sei auf 1494 angewachsen, teilte das Landesamt für Archäologie (LfA) nach weiteren Analysen mit. Damit sei er der zahlenmäßig größte bekannte Münzfund in Sachsen.

Die Geldstücke stammen den Angaben zufolge aus einem Zeitraum zwischen 1693 und 1817. Sie müssen demnach nach den Napoleonischen Kriegen und dem Wiener Kongress verborgen worden sein. In einem nächsten Schritt werden nun Numismatiker des Dresdener Münzkabinetts jede einzelne Münze bestimmen, hieß es.

Die "Sächsische Zeitung" hatte bereits darüber berichtet. Zwei Kletterer aus Bayern hatten die Münzen Ende April entdeckt. Das LfA war zunächst von 800 bis 1000 Stücken ausgegangen. Mitarbeiter hatten seitdem die Fundstelle untersucht, Sedimente freigelegt und weitere Münzen gefunden.

Quelle: n-tv.de , ddi/dpa
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Fleischfressender Dinosaurier - "Großer Räuber" in Patagonien entdeckt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Jul 2016 09:09

Fleischfressender Dinosaurier.jpg
Fleischfressender Dinosaurier.jpg (36.76 KiB) 3892-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Grosser-Raeub ... 44881.html
Fleischfressender Dinosaurier - "Großer Räuber" in Patagonien entdeckt

Diese sehr schnellen, geschickten Dinosaurier liefen auf zwei Beinen, hatten riesige sichelförmige Klauen und einen riesigen Appetit, dem sie ihren Namen Megaraptor verdanken: Forscher entdecken in Patagonien einen Dinosaurier aus der Familie der "Großen Räuber".

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Bilder von der Ausgrabungsstätte in Patagonien. (klicken zum Vergrößern)
Bilder von der Ausgrabungsstätte in Patagonien. (klicken zum Vergrößern)
(Foto: Coria, Currie/Plos One)

Während des vergangenen Jahrzehnts wurden in Südamerika in den Sedimenten aus der Oberkreide-Zeit viele neue Theropoden-Arten gefunden (Theropoden gehören zur Gruppe der Echsenbeckendinosaurier). Nun sind Wissenschaftler aus Argentinien und Kanada wieder fündig geworden: Sie haben einen bislang unbekannten fleischfressenden Dinosaurier aus der Familie der "Großen Räuber" entdeckt. Das rund 80 Millionen Jahre alte Fossil sei nach seinem Fundort in der Sierra Barrosa im argentinischen Patagonien auf den Namen Murusraptor barrosaensis getauft worden, berichtete das US-Fachmagazin "Plos One". Die Forscher erhoffen sich von dem Fund Hinweise auf die Anfänge des Megaraptor (Großer Räuber).

Diese ausgesprochen schnellen und geschickten Dinosaurier liefen auf zwei Beinen, besaßen riesige sichelförmige Klauen und waren mit einem unersättlichen Appetit ausgestattet, dem sie ihren Namen Megaraptor verdanken. Obwohl noch nicht erwachsen, ist der entdeckte Dinosaurier größer und trotzdem graziler als bekannte Exemplare des Megaraptors und in der Größe vergleichbar mit Aerosteon und Orkoraptor, so die Wissenschaftler.
Bislang "vollständigstes" Fossil dieser Art
Schädel- und Körperrekonstruktion von Murusraptor barrosaensis. (klicken zum Vergrößern)
Schädel- und Körperrekonstruktion von Murusraptor barrosaensis. (klicken zum Vergrößern)
(Foto: Coria, Currie/Plos One)

Mit seiner vollständig erhaltenen Hirnschale und seinen ungewöhnlichen Hüftknochen ist der Murusraptor barrosaensis das bislang "vollständigste" Fossil dieser Art, wie die Hauptautoren der Studie, der argentinische Paläontologe Rodolfo Coria und der Kanadier Phillip Currie, betonen. Er war den Funden zufolge etwa sechseinhalb Meter lang.

Sie erhoffen sich von dem Fund weitere Informationen über die "Großen Räuber", einer "hochspezialisierten Gruppe der fleischfressenden Dinosaurier aus dem Mesozoikum". Bislang ist nicht einmal klar, welcher Untergruppe der theropoden Dinosaurier sie angehören, ob zu den Coelurosauriern oder den Allosauriern.

Quelle: n-tv.de , abe/AFP
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Fund in Ruinenstadt Palenque - Kanalsystem aus Maya-Zeit entdeckt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Jul 2016 08:58

Kanalsystem aus Maya-Zeit entdeckt.jpg
Kanalsystem aus Maya-Zeit entdeckt.jpg (82.3 KiB) 3864-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Kanalsystem-a ... 76551.html
Fund in Ruinenstadt Palenque - Kanalsystem aus Maya-Zeit entdeckt

"Komplexe Wassertechnik" unter einem Tempel der mexikanischen Ruinenstadt Palenque: Archäologen entdecken dort ein jahrhundertealtes Kanalsystem aus der Maya-Zeit. Der Fund widerspricht bisherigen Hypothesen zum Herrschergrab.

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Gefunden wurden neun unterirdische Kanäle von 17 Metern Länge.
Gefunden wurden neun unterirdische Kanäle von 17 Metern Länge.
(Foto: dpa)

Archäologen in Mexiko haben ein antikes Kanalsystem aus der Maya-Zeit unter dem Tempel der Inschriften in der Ruinenstadt Palenque entdeckt. "Diese Entdeckung zeigt eine komplexe Wassertechnik", sagte Projektleiter Arnaldo González Cruz bei einer Pressekonferenz am Montag (Ortszeit). Es handle sich um neun unterirdische Kanäle von 17 Metern Länge, durch die Wasser fließt.

Laut González wird der Hauptkanal von einer Quelle gespeist und ist älter als der Tempel, der 675 als Grabmal für den König K'inich Janaahb' Pakal errichtet wurde. Das Kanalsystem setzt den Herrscher in Beziehung zu dem Regengott Chaac.

"Wir haben die Hieroglyphen des Tempels der Inschriften analysiert und glauben, dass sie sich auf die Quelle beziehen und auf den symbolischen Weg, auf dem Pakal die Gewässer der Unterwelt erreicht hat, die durch die Kanäle repräsentiert werden", fügte González hinzu.
Zentrum durch die Existenz einer Quelle festgelegt?
Bei den Ausgrabungen in Palenque.
Bei den Ausgrabungen in Palenque.
(Foto: National Institute of Anthropology and History (INAH)/dpa)

Die Entdeckung des Kanalsystems könne die gängige Hypothese widerlegen, wonach das Herrschergrab die Grundlage für die Tempelpyramide bilde. "Die Indizien weisen darauf hin, dass sein Zentrum durch die Existenz einer Quelle festgelegt wurde", sagt er.

Der Tempel der Inschriften erzählt die Herrschaftsgeschichte der Stadt Palenque im südöstlichen Staat Chiapas. Nach der Entdeckung des Grabes von Pakal 1952 sind die Inschriften noch immer nicht vollständig entziffert. Das Kanalsystem wurde mit Hilfe verschiedener Georadar-Studien entdeckt.
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Die Maya sind eine Gruppe indigener Völker in Mittelamerika. Sie sind besonders wegen der von ihnen im präkolumbianischen Mesoamerika (Gebiet der heutigen Staaten Mexiko, Belize, Guatemala, El Salvador, Honduras, Nikaragua und Costa Rica) gegründeten Reiche und ihrer hoch entwickelten Kultur bekannt. In ihrer Blütezeit waren die Maya eine mächtige Hochkultur. Erste ihnen zugerechnete archäologische Funde aus Belize werden auf etwa 2000 vor Christus datiert.

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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1,7 Millionen Jahre alter Krebstumor entdeckt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Aug 2016 13:01

1,7 Millionen Jahre alter Krebstumor entdeckt.jpeg
1,7 Millionen Jahre alter Krebstumor entdeckt.jpeg (62.7 KiB) 3830-mal betrachtet

http://kurier.at/wissen/krebs-frueheste ... 12.518.253

1,7 Millionen Jahre alter Krebstumor entdeckt
KREBSZELLE
Foto: Juan Gärtner - Fotolia/Juan Gärtner / Fotolia
So sehen Krebszellen aus.
Nachweis eines Tumors in der fossilen Zehe eines Hominiden.
29.07.2016, 10:39
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Der früheste Beweis für Krebs bei menschlichen Fossilien ist jetzt laut einem internationalen Forscherteam in der Swartkrans-Höhle in Südafrika entdeckt worden. Der aggressive Tumor wurde in einer 1,7 Mio. Jahre alten Zehe eines Vorfahren der Menschen nachgewiesen. Diese Zehe gehörte einem der frühen Hominiden, entweder einem Homo ergaster oder einem Paranthropus robustus. Laut den Wissenschaftlern sei damit eindeutig bewiesen, dass Krebs keine Krankheit moderner Gesellschaften sei, wie manche gerne behaupteten.
Menschlicher Vorfahr litt an Knochenkrebs

Tumore wurden bereits in der Vergangenheit bei Fossilien nachgewiesen. Zum Beispiel bei einem Neandertaler, der vor rund 120.000 Jahren gelebt hat. Dieser Nachweis galt bisher als einer der ältesten. Die neue Entdeckung, gelungen in der Swartkrans-Höhle auf der Cradle of Humankind World Heritage Site in der Nähe von Johannesburg, geht im Vergleich dazu wesentlich weiter zurück. Den im "South African Journal of Science" veröffentlichten Forschungsergebnisse zufolge zeigten die Mittelfußknochen des Früh-Hominiden Osteosarkome, also eine seltene und tödliche Form von Knochenkrebs. Die südafrikanischen und britischen Forscher wiesen aber auch ein geringes Krebswachstum in der Wirbelsäule eines zwei Mio. Jahre alten Fossils eines Australopithecus sediba nach. Dieser Fund gelang in der Malapa-Höhle.
Krebs keine moderne Krankheit

Obwohl Krebs bereits bei einer ganzen Reihe von Arten nachgewiesen wurde, wird nach wie vor oft angenommen, dass es sich um ein ausschließlich modernes Problem handle. Edward Odes von der University of the Witwatersrand , einer der Studienautoren, betonte, dass die moderne Medizin zu der Auffassung neige, dass Krebs und Tumore beim Menschen Krankheiten seien, die durch den modernen Lebensstil und die Umwelt verursacht würden. "Unsere Studie zeigt aber, dass die Ursprünge dieser Krankheit bei den Vorfahren der Menschen vor Mio. Jahren liegen, also lange, bevor eine Industriegesellschaft existierte."
Ungesunder Lebensstil erhöht Krebsrisiko

Patrick Randolph-Quinney von der University of Central Lancashire (UCLAN) erklärte gegenüber der BBC, dass die Vorstellung von Krebs als einer neuzeitlichen Krankheit auch daher rühre, dass bei ägyptischen Mumien mittels Röntgenstrahlen kein Nachweis gelungen ist. Der Experte betonte jedoch auch, dass der moderne Lebensstil das Risiko mancher Tumorerkrankungen erhöhen kann. "Das Risiko eines Darmkrebses steigt durch die westliche Ernährung, mehr Menschen erkranken durch den Konsum von Alkohol an Leberkrebs und das gilt auch für durch das Rauchen verursachten Lungenkrebs." Es gebe eine ganze Reihe von verschiedenen Ursachen für Krebs und sie veränderten sich im Verlauf der Geschichte. "Ein Rauchfangkehrer in London erkrankte wahrscheinlich an Lungenkrebs. Viel hängt vom Kontext ab. Dazu gehören auch neue Formen der Ernährung oder bisher unbekannte Gifte."
(Kurier, Pressetext) Erstellt am 29.07.2016, 10:39
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Geburtsstunde der Xia-Dynastie - Erstmals Beweise für Große Flut in China

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Aug 2016 19:55

Geburtsstunde der Xia-Dynastie.jpg
Geburtsstunde der Xia-Dynastie.jpg (55.11 KiB) 3803-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Erstmals-Bewe ... 51476.html
Samstag, 06. August 2016
Geburtsstunde der Xia-Dynastie - Erstmals Beweise für Große Flut in China

Die "Große Flut" gilt als Gründungsmythos des ersten chinesischen Herrschergeschlechts. Nun rekonstruiert eine Studie dort tatsächlich eine Überschwemmung gigantischen Ausmaßes; Forscher liefern erstmals Beweise für eine gigantische Flut vor 4000 Jahren.

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Mythos oder Tatsache? Frühe chinesische Schriften berichten von einer "Großen Flut", die letztlich zur Gründung der ersten Dynastie und zur Entstehung der Zivilisation in China führte. Lange Zeit hielten Experten dies für eine Legende, um den Herrschaftsanspruch des damaligen Kaiserhauses zu legitimieren. Nun rekonstruiert ein internationales Forscherteam im Fachblatt "Science" eine beispiellose Flutwelle am Gelben Fluss, die vor rund 4000 Jahren das Flusstal Tausende Kilometer weit überströmte.

Offenbar wurde die Naturkatastrophe etwa ein Jahrtausend lang mündlich überliefert, bevor sie vor etwa 3000 Jahren schriftlich festgehalten wurde. Dem Text zufolge bändigte der Held Yu die Fluten durch Kanäle und Abwassergräben und stieg so zum Kaiser auf. Yu begründete die Xia-Dynastie, deren Beginn Historiker bislang auf etwa 2200 vor Christus datierten. Trotz ausgiebiger Suche fanden Forscher lange keine Belege für eine tatsächliche Flut.
Geröll türmte sich 200 Meter hoch

Nun entdeckte das Team um den Archäologen Quinglong Wa von der Universität Peking am Gelben Fluss in der Provinz Qinghai Rückstände eines Damms, der offenbar nach einem Erdbeben bei einem Erdrutsch entstanden war. Demnach türmten sich das Geröll nach dem Erdrutsch in der Jishi-Schlucht über eine Länge von einem Kilometer etwa 200 Meter hoch auf. Der Damm unterbrach den Wasserfluss den Berechnungen der Forscher zufolge etwa sechs bis neun Monate lang.

Als er schließlich schlagartig barst, fiel der Wasserpegel im Stausee demnach um 110 bis 135 Meter, insgesamt stürzten etwa 11,3 bis 16 Kubikkilometer Wasser in die Schlucht. Pro Sekunde, so berechnen die Forscher, ergossen sich bis zu 400.000 Kubikmeter Wasser in das Tal.
Datiert auf 1920 vor Christus
Aufgetürmte Flut-Sedimente in der Jishi-Schlucht.
Aufgetürmte Flut-Sedimente in der Jishi-Schlucht.
(Foto: imago/Xinhua)

Hinter dem Ende der Schlucht hinterließ die Flut in einer Siedlung 25 Kilometer stromabwärts eine bis zu 38 Meter dicke Sedimentschicht. Anhand von Funden aus der Schicht datieren die Forscher die Katastrophe etwa auf das Jahr 1920 vor Christus.

Hinweise auf die Reichweite der Flutwelle liefert dem Team zufolge ein Dammbruch im Jahr 1967, der das Tal der Flüsse Yalong und Yangtse über eine Strecke von mindestens 1000 Kilometer in Mitleidenschaft zog. Da die Flutwelle vor 4000 Jahren mindestens das 20-fache Volumen davon enthielt und unterwegs viele kleinere, natürliche Dämme zerstörte, glauben die Forscher, dass diese Überschwemmung noch mehr als 2000 Kilometer stromabwärts Zerstörungen hinterließ. Sie zähle zu den größten Flutkatastrophen des Holozäns - jenes Erdzeitalters, das vor rund 12.000 Jahren begann.
Im kollektiven Gedächtnis überdauert

"Wir glauben, dass dieses Ereignis und seine Nachwehen wohl im kollektiven Gedächtnis dieser Gesellschaften über Generationen überdauert haben und schließlich in den Berichten des 1. Jahrtausends vor Christus über die Große Flut festgehalten wurden", schreibt das Team. Eine meteorologische Ursache der Flut etwa durch sintflutartige Niederschläge schließen die Forscher übrigens aus: Sediment-Analysen deuten darauf hin, dass zur damaligen Zeit ein eher trockenes kühles Klima herrschte.

"Die Entdeckung und Rekonstruktion der massiven Flutwelle, die in der Jishi-Schlucht begann, liefern wissenschaftliche Belege dafür, dass die alten chinesischen Texte über die Große Flut auf einer historischen Naturkatastrophe basieren können", betonen die Forscher. "Sie werfen auch ein Licht auf die Geschichtlichkeit der Xia-Dynastie selbst, da Yus Gründung der Dynastie direkt mit seinen Leistungen bei der Kontrolle der Flut zusammenhängt." Die Entwässerung der überschwemmten Gebiete trug demnach zur Entwicklung der Landwirtschaft im Tiefland und zur Blüte der chinesischen Kultur bei. Der Studie zufolge begann die Dynastie um das Jahr 1900 vor Christus, etwa 300 Jahre später als bisher von vielen Historikern angenommen.
Verbindung zu anderen mythischen Berichten von Naturkatastrophen

In einem "Science"-Kommentar zieht der Geowissenschaftler David Montgomery von der University of Washington in Seattle eine Verbindung zu anderen mythischen Berichten von Naturkatastrophen: "Dieser Beleg für die Authentizität von Yus Flut ist ein weiterer Beitrag in einer langdauernden Debatte über Geschichten von epischen Überschwemmungen." In der Südsee und in Nordamerika kursierten Mythen über verheerende Tsunamis, so Montgomery, in Skandinavien und Tibet gebe es Geschichten über Katastrophen durch ausbrechende Gletscher-Stauseen.
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Auch zur Erklärung der biblischen Sintflut gibt es mehrere wissenschaftliche Theorien wie die von Walter Pitman und William Ryan. Diese Forscher hatten Ende der 1990er Jahre den Ursprung der Geschichte darauf zurückgeführt, dass Wasser aus dem ansteigenden Mittelmeer sich einst am Bosporus in ein Tiefland ergossen und dort das heutige Schwarze Meer geschaffen habe. Ihre Theorie gilt aber als äußerst umstritten.

"Es scheint zunehmend, dass grundlegende Elemente in der weltweiten Überlieferung großer Überschwemmungen die Geografie von Tsunamis, Gletschersee-Brüchen und katastrophalen Tiefland-Überschwemmungen widerspiegeln", schreibt Montgomery. "Immer wieder haben Naturkatastrophen wie große Überflutungen, Erdbeben und Vulkansausbrüche Erzählungen angeregt, die über Generationen und Zivilisationen weitergereicht wurden und zu Legenden wurden. Wie viele weitere alte Geschichten verblüffender Katastrophen mögen mehr enthalten als nur ein Körnchen Wahrheit?"

Quelle: n-tv.de , Walter Willems, dpa
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Einzigartiger Fund in Thüringen - 298 Millionen Jahre alte Wurzel ausgegra

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Aug 2016 10:33

298 Millionen Jahre alte Wurzel ausgegraben.jpg
298 Millionen Jahre alte Wurzel ausgegraben.jpg (54.9 KiB) 3757-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/fundsache/298 ... 87256.html
Einzigartiger Fund in Thüringen - 298 Millionen Jahre alte Wurzel ausgegraben

Fossilien öffnen das Fenster in die Vergangenheit der Erde und ihrer Lebewesen. Im Thüringer Wald finden Wissenschaftler jetzt eine fast 300 Millionen Jahre alte Versteinerung. Sollten sie auch auf Ursaurier-Reste stoßen?

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Eine 298 Millionen alte versteinerte Wurzel eines riesigen Schachtelhalms haben Wissenschaftler bei einer Grabung im Thüringer Wald freigelegt. "Die fossile Wurzel des Schachtelhalms mit einem Durchmesser von 70 bis 80 Zentimetern ist weltweit bisher einzigartig", sagte der Paläontologe Ralf Werneburg. Bisher sei nicht bekannt gewesen, welche Wurzeln diese Pflanze hatte und wie sie funktionierten. Der Fund werde nun präpariert, um ihn wissenschaftlich zu untersuchen.

Seit zehn Tagen gräbt der Direktor des Naturhistorischen Museums Schleusingen mit Dozenten und Studenten der TU Bergakademie Freiberg bei Ilmenau nach Fossilien von Pflanzen und Tieren aus der Zeit des Perm, die vor rund 300 Millionen Jahren begann. Mit Spitzhacke, Schaufel, Vorschlaghammer, Meißel, Hammer, Spachtel und Besen legten sie an einem Steilhang auch Fossilien von Baumfarnwedeln frei.
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Die ein bis zwei Zentimeter langen Wedel haben laut Werneburg im sogenannten Rotliegend-Gestein eine ganze Schicht gebildet. Die Nachfahren dieser imposanten Baumfarne seien heute noch in Neuseeland beheimatet. Zu den Funden gehören auch eine vollständig erhaltene Spinne sowie eine imposante Schicht mit aufklappbaren Muschelschalen. "Wir hoffen noch, auf Ursaurier-Reste zu stoßen", sagte Werneburg.

Das wegen seiner roten Färbung Rotliegend genannte Gestein entstand aus Flussablagerungen von Pflanzen- und Tierresten, die durch den immensen Druck darüber liegender Erde versteinerten.

Quelle: n-tv.de , asc/dpa
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Neue Untersuchungen, neue Fakten - Ötzi-Kleidung stammt von fünf Tierarten

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Aug 2016 12:58

Ötzi-Kleidung stammt von fünf Tierarten.jpg
Ötzi-Kleidung stammt von fünf Tierarten.jpg (46.81 KiB) 3732-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Oetzi-Kleidun ... 48461.html
Neue Untersuchungen, neue Fakten - Ötzi-Kleidung stammt von fünf Tierarten

Er ist durchleuchtet, seine Gene sequenziert und sein Aussehen nachempfunden worden: Die Gletscher-Mumie aus den Alpen hält dennoch einige Informationen bereit, die von Spezialisten wie Puzzle-Stücke zusammengesetzt werden.

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Was wissen wir nicht alles schon über den Ötzi? Was die 5300 Jahre alte Mumie im Magen hatte, welche Zipperlein Ötzi plagten, welche Tattoos er trug und dass er Karies hatte. Aber der Mann aus dem Eis ist und bleibt ein unerschöpflicher Quell für die Forschung, denn jedes noch so kleine Detail gibt spannende Einblicke, wie das Leben vor Jahrtausenden gewesen sein mag.
Die Mumie aus dem Eis wird im Archäologischen Museum in Bozen ausgestellt.
Die Mumie aus dem Eis wird im Archäologischen Museum in Bozen ausgestellt.
(Foto: imago/Südtirolfoto)

Kurz vor dem 25. Jubiläum seiner Entdeckung am 19. September haben sich Wissenschaftler nun erneut mit Ötzis Kleidung beschäftigt und Neues herausgefunden. So ist seine Mütze nach der neuen genetischen Untersuchung definitiv aus Braunbärenfell, schreiben die Wissenschaftler um Niall O'Sullivan vom Forschungsinstitut EURAC in Bozen im Fachjournal "Scientific Reports". Der Köcher, in dem Ötzi Pfeile transportierte, besteht aus Rehleder - und nicht aus Gämse, wie es einmal hieß.

Die Forscher schließen aus der Verarbeitung von Wildtieren, dass Ötzi auch jagte und nicht nur mit der Viehhaltung beschäftigt war. Es ist nicht das erste Mal, dass die Kleidung der Eismumie untersucht wurde. "Es gab vorher zum Teil kontroverse Ergebnisse - zum Beispiel, was die Mütze betrifft - die wir nun endgültig klären konnten", sagt Albert Zink von der Eismannforschungsstelle am EURAC.
Mantel aus Ziegen- und Schafhaut

"Das Neue ist, dass wir die Tierarten nun genau bestimmen konnten." Die Forscher fanden nun heraus, dass der Mantel aus einer Kombination aus Ziegen- und Schafhaut gefertigt wurde. Ötzis "Leggings" wiederum setzen sich aus Ziegenleder zusammen. Eine Probe vom Lendenschurz deutet entgegen der bisherigen Annahme auf Schaf- und nicht auf Ziegenleder hin. Und die Schnürriemen seiner Schuhe stammen vom Rind - und nicht vom Bären.

"Sehr spannend und aufregend neu" nennt Angelika Fleckinger, die Leiterin des Archäologischen Museums in Bozen, wo Ötzi in einer Eiszelle ausgestellt ist, die jetzigen Studienergebnisse. Für den Laien mag es sich hier um Detailfragen handeln, für die Wissenschaft ist die neue Studie dagegen eine weitere Errungenschaft und zeigt, wie sich die Forschungsmethoden verbessern und auch die Ergebnisse präziser werden.

"Versuche, die Fellreste zu bestimmen, gab es in den fast 25 Jahren Forschung rund um den Mann aus dem Eis mehrere - nicht zuletzt daran lässt sich auch die rasante Entwicklung der wissenschaftlichen Untersuchungsmöglichkeiten in den vergangenen Jahrzehnten aufzeigen", heißt es in einer Stellungnahme des Museums.
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Die Ötziforschung wird zum großen Jahrestag am 19. September sowieso wieder weltweites Interesse auf sich ziehen. Denn an jenem Tag vor 25 Jahren "stolperte" ein Wandererpaar aus Nürnberg zufällig über die Gletschermumie im Schnee in den Ötztaler Alpen an der italienisch-österreichischen Grenze. Zunächst hatte niemand vermutet, um was für einen jahrtausendalten Sensationsfund es sich da handelte.

Die Mumie wurde als "normale" Bergsteigerleiche behandelt. Nach und nach dämmerte es den Experten dann, dass es sich um einen Menschen aus der Kupferzeit handelte. Der weltweite Ötzi-Hype konnte beginnen. Zum Jubiläum wird in Südtirol der "Dritte Bozener Mumienkongress" ("Ötzi: 25 years of research") organisiert. Vom 19. bis 21. September wird dabei über sämtliche Ötzi-Forschungsergebnisse diskutiert. Mit dabei sind Archäologen, Anthropologen, Zoologen, Medizinier, Molekularbiologen und Chemiker. Seine Mütze und seine Schuhe kommen dabei sicher auch wieder zur Sprache.
Bilderserie
Mordopfer aus der Kupferzeit: Ötzi ist weltbekannt Mordopfer aus der Kupferzeit: Ötzi ist weltbekannt Mordopfer aus der Kupferzeit: Ötzi ist weltbekannt Mordopfer aus der Kupferzeit Ötzi ist weltbekannt

Quelle: n-tv.de , Annett Stein, dpa
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Kanalsystem aus Maya-Zeit in Palenque

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Aug 2016 11:40

Kanalsystem aus Maya-Zeit in Palenque.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/fundsache/Kan ... 76551.html
Fundsache, Nr. 1332
Kanalsystem aus Maya-Zeit in Palenque

"Komplexe Wassertechnik" unter einem Tempel der mexikanischen Ruinenstadt Palenque: Archäologen entdecken dort ein jahrhundertealtes Kanalsystem aus der Maya-Zeit. Der Fund widerspricht bisherigen Hypothesen zum Herrschergrab.

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Gefunden wurden neun unterirdische Kanäle von 17 Metern Länge.
Gefunden wurden neun unterirdische Kanäle von 17 Metern Länge.
(Foto: dpa)

Archäologen in Mexiko haben ein antikes Kanalsystem aus der Maya-Zeit unter dem Tempel der Inschriften in der Ruinenstadt Palenque entdeckt. "Diese Entdeckung zeigt eine komplexe Wassertechnik", sagte Projektleiter Arnaldo González Cruz bei einer Pressekonferenz am Montag (Ortszeit). Es handle sich um neun unterirdische Kanäle von 17 Metern Länge, durch die Wasser fließt.

Laut González wird der Hauptkanal von einer Quelle gespeist und ist älter als der Tempel, der 675 als Grabmal für den König K'inich Janaahb' Pakal errichtet wurde. Das Kanalsystem setzt den Herrscher in Beziehung zu dem Regengott Chaac.

"Wir haben die Hieroglyphen des Tempels der Inschriften analysiert und glauben, dass sie sich auf die Quelle beziehen und auf den symbolischen Weg, auf dem Pakal die Gewässer der Unterwelt erreicht hat, die durch die Kanäle repräsentiert werden", fügte González hinzu.
Zentrum durch die Existenz einer Quelle festgelegt?
Bei den Ausgrabungen in Palenque.
Bei den Ausgrabungen in Palenque.
(Foto: National Institute of Anthropology and History (INAH)/dpa)

Die Entdeckung des Kanalsystems könne die gängige Hypothese widerlegen, wonach das Herrschergrab die Grundlage für die Tempelpyramide bilde. "Die Indizien weisen darauf hin, dass sein Zentrum durch die Existenz einer Quelle festgelegt wurde", sagt er.

Der Tempel der Inschriften erzählt die Herrschaftsgeschichte der Stadt Palenque im südöstlichen Staat Chiapas. Nach der Entdeckung des Grabes von Pakal 1952 sind die Inschriften noch immer nicht vollständig entziffert. Das Kanalsystem wurde mit Hilfe verschiedener Georadar-Studien entdeckt.
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Die Maya sind eine Gruppe indigener Völker in Mittelamerika. Sie sind besonders wegen der von ihnen im präkolumbianischen Mesoamerika (Gebiet der heutigen Staaten Mexiko, Belize, Guatemala, El Salvador, Honduras, Nikaragua und Costa Rica) gegründeten Reiche und ihrer hoch entwickelten Kultur bekannt. In ihrer Blütezeit waren die Maya eine mächtige Hochkultur. Erste ihnen zugerechnete archäologische Funde aus Belize werden auf etwa 2000 vor Christus datiert.

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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Ältestes Archaeopteryx-Fossi - lSpektakulärer Fund kommt in Ausstellung

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Aug 2016 09:00

Ältestes Archaeopteryx-Fossil.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Spektakulaere ... 92966.html
Ältestes Archaeopteryx-Fossi - lSpektakulärer Fund kommt in Ausstellung

Rund sechs Jahre nach dem spektakulären Fund eines gut erhaltenen Archaeopteryx-Skeletts in Bayern werden die fossilen Überreste des Urvogels ausgestellt. An diesem Donnerstag öffnet das Dinosaurier-Freiluftmuseum Altmühltal in Denkendorf seine Pforten - dort bekommt der rund 153 Millionen Jahre alte Archaeopteryx einen Platz in einer Hochsicherheitsvitrine.
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Das Museum liegt kaum zehn Kilometer von der Fundstätte entfernt. Das Fossil ist nach Angaben des Parks mit einem Abstand von mehreren Hunderttausend Jahren das älteste Originalskelett eines Archaeopteryx, das jemals entdeckt wurde. Ein privater Fossiliensammler hatte es im Mai 2010 in einem kleinen Steinbruch am Ostrand des Köschinger Forstes entdeckt.

Nach einer Begutachtung durch die bayerische Staatssammlung in München habe das Exemplar den Status eines Kulturdenkmals von Nationaler Bedeutung erhalten. Der Finder will anonym bleiben. Er hatte nach dem Fund eine Meldung an das Landratsamt Eichstätt veranlasst und war unverzüglich auf den Eigentümer des Steinbruchs zugegangen, der Anspruch auf die Hälfte des Wertes des unpräparierten Fundes hatte: eine sechsstellige Summe.
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Quelle: n-tv.de , vpe/dpa
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Botschaften an Götter und Dämonen entdeckt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Aug 2016 08:45

Botschaften an Götter und Dämonen entdeckt.jpg
Botschaften an Götter und Dämonen entdeckt.jpg (23.78 KiB) 3627-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/fundsache/Bot ... 30036.html
Fundsache, Nr. 1334
Botschaften an Götter und Dämonen entdeckt

Archäologen finden geheimnisvolle Grabbeigaben in einem römischen Gräberfeld in Serbien. Auf Gold- und Silberröllchen stehen mysteriöse Wörter. Sie sollen an Götter und Dämonen gerichtet sein und die Toten auf ihrer Reise ins Jenseits begleiten.

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Ein freigelegtes Skelett in einem Grab des riesigen römischen Gräberfeldes der antiken römischen Stadt Viminacium im heutigen Serbien.
Ein freigelegtes Skelett in einem Grab des riesigen römischen Gräberfeldes der antiken römischen Stadt Viminacium im heutigen Serbien.
(Foto: dpa)

Die Entdeckung kleiner Gold- und Silberplättchen mit Botschaften unbekannten Inhalts in einem riesigen römischen Gräberfeld in Serbien zieht nicht nur die Fachwelt in ihren Bann. Anfang August entdeckte das Team von Chefarchäologe Miomir Korac die geheimnisvollen Informationen in dem riesigen Gräberfeld der antiken römischen Stadt Viminacium. Sie war vom 1. Jahrhundert an eine wichtige Grenzstadt.

"Bisher haben wir 14.000 Gräber erforscht, die größte Zahl jemals erkundeter Gräber des Römischen Reiches", erklärt Korac die Bedeutung seines Grabungsfeldes: "Und wir glauben, dass noch weitere 10.000 in der Erde verborgen liegen." Die etwa 30 Wissenschaftler arbeiten rund 60 Kilometer von Belgrad entfernt gegen die Zeit. Denn hier soll ein neuer Block des benachbarten Kohlekraftwerks Kostolac entstehen.

Ein goldenes Blatt, das aufgerollt in einer verschlossenen Bleikapsel war, fanden die Archäologen in einem Familiengrab mit den Skeletten von elf Menschen neben den Überresten eines Kindes. Die anderen Gold- und Silberplättchen - nicht größer als Bonbonpapier - lagen neben einer jungen Frau.
Schwierige Entschlüsselung
Korac mit einem Goldplättchen mit einer Botschaft unbekannten Inhalts.
Korac mit einem Goldplättchen mit einer Botschaft unbekannten Inhalts.
(Foto: dpa)

"Dobrebao. Seneseilam. Sensengemfaranges - wir können diese magischen Worte nicht deuten", sagt Korac: "Sie sind mit griechischen Buchstaben, aber in Aramäisch geschrieben. Wir werden es versuchen, aber vielleicht werden wir sie niemals entziffern." Es handelt sich jedenfalls um persönliche Botschaften an Götter und Dämonen, sind sich die Experten einig.

Damals glaubten die Menschen, dass Kinder und Mordopfer die besten Überbringer dieser Nachrichten seien, erläutert der Archäologe Ilija Dankovic. Denn ihnen wurde zugeschrieben, länger als andere Tote auf dem Weg zu ihrer letzten Ruhe zu benötigen. So hatten sie auch mehr Zeit, die ihnen ins Grab gelegten Botschaften zu überbringen.
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Ähnliche Grabbeilagen sind in antiken Gräbern gang und gäbe. Doch wurden sie in der Regel auf Holz- oder Bleiplättchen geschrieben. Dass dafür kostbares Edelmetall verwendet wurde, sei extrem selten, sagt Korac. In einem nächsten Schritt sei die Errichtung eines DNA-Labors geplant, um den Skeletten ihre Geheimnisse zu entlocken, sagt der Wissenschaftler.

Quelle: n-tv.de , Boris Babic, dpa

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Opfer der Eiszeit - Höhlenbär starb aus, weil er Veganer war

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Aug 2016 08:37

Opfer der Eiszeit.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Hoehlenbaer-s ... 10511.html
Opfer der Eiszeit - Höhlenbär starb aus, weil er Veganer war

Höhlenbären lebten vor rund 400.000 Jahren. Die Säugetiere ernährten sich ausschließlich pflanzlich, stellen Forscher fest und sehen diese unflexible Ernährungsweise als Hauptgrund für ihr Aussterben.

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Braunbären gelten als Allesfresser. Sie vertilgen, je nach Jahreszeit, Pflanzen, Pilze, Beeren, kleine und große Säugetiere, Insekten und Fische. Doch das war nicht immer so: "Nach unseren neusten Erkenntnissen waren diese ausgestorbenen Verwandten des Braunbären reine Veganer", erklärt Professor Hervé Bocherens vom Senckenberg Center for Human Evolution and Paleoenvironment an der Universität Tübingen.

Die Höhlenbären, die der Wissenschaftler anspricht, lebten in der letzten Kaltzeit vor rund 400.000 Jahren in Europa. Doch vor zirka 25.000 Jahren starben diese Bären aus. Mit 3,50 Meter Länge und 1,70 Meter Schulterhöhe waren diese von Nordspanien bis in den Ural verbreiteten Bären deutlich größer als ihre heutigen Verwandten.

Trotz ihres Namens lebten sie nicht in Höhlen, sondern hielten dort nur ihre Winterruhe. Dennoch kam es im Laufe von zehntausenden von Jahren durch den gelegentlichen Tod von Tieren in europäischen Höhlen zu enormen Ansammlungen von Knochen und Zähnen der großen Pelzträger.
Informationen aus Knochen geholt

Die Knochen aus den Höhlen von Goyet in Belgien wurden nun von einer Gruppe von Wissenschaftlern untersucht. "Uns hat besonders interessiert, was die Bären gefressen haben und ob es Zusammenhänge zwischen ihrer Ernährungsweise und ihrem Aussterben gab", erläutert der Tübinger Biogeologe.
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Die Forscher haben das sogenannte Kollagen der Knochen mittels Isotopenuntersuchung analysiert und herausgefunden, dass sich die Tiere damals rein vegan ernährten. "Ähnlich wie der heutige Pandabär waren die Höhlenbären demnach sehr unflexibel, was ihre Nahrung betrifft", sagt Bocherens. "Wir gehen davon aus, dass diese einseitige Ernährungsweise in Kombination mit dem geringeren Pflanzenangebot während der letzten Eiszeit letztlich zum Aussterben der Höhlenbären führte."

Bei den Untersuchungen ergab sich ein weiterer interessanter Aspekt: Auch das Kollagen von zwei Höhlenbär-Jungtieren deutet auf eine vegetarische Ernährungsweise hin – obwohl diese noch vom Muttertier gesäugt wurden. Die Wissenschaftler deuten dies als Spiegel der Ernährung der stillenden Höhlenbärmutter.

Quelle: n-tv.de , jaz
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Vormensch mit aufrechtem Gang - Lucy starb durch Sturz vom Baum

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Aug 2016 09:37

Vormensch mit aufrechtem Gang.jpg
Vormensch mit aufrechtem Gang.jpg (17.03 KiB) 3569-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Lucy-starb-du ... 18236.html
Vormensch mit aufrechtem Gang - Lucy starb durch Sturz vom Baum

Lucy war einer der berühmtesten Vormenschen, benannt nach dem Beatles-Titel "Lucy in the sky with diamonds". Lebte sie wie alle ihre Artgenossen vor 3 Millionen Jahren in Bäumen? Das ist unter Fachleuten umstritten. Nun weist ihre Todesursache darauf hin.

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Eine originalgetreue Kopie der Knochen des weltberühmten Fossils "Lucy" im Nationalmuseum von Äthiopien in Addis Abeba.
(Foto: dpa)

Lucy, einer der berühmtesten Vormenschen, starb vermutlich durch einen Sturz von einem Baum. An ihren fossilen Überresten fanden Wissenschaftler mehrere Knochenbrüche, die große Ähnlichkeit mit solchen Verletzungen zeigen, die Menschen bei Stürzen aus großer Höhe erleiden. Die Forscher interpretieren dies als Hinweis darauf, dass Lucy wie alle Angehörigen der Art Australopithecus afarensis in Bäumen lebte - eine Frage, die unter Fachleuten bisher umstritten ist. Sie stellen ihre Studie im Fachblatt "Nature" vor.

Lucy lebte vor 3,18 Millionen Jahren in der Afar-Region des heutigen Äthiopien. Dort entdeckten US-Forscher 1974 ihre Überreste und benannten das Skelett nach dem Beatles-Titel "Lucy in the Sky with Diamonds". Die Fossilien gehören nach Meinung vieler Forscher zu den ältesten und vollständigsten Überresten menschlicher Vorfahren. Es wird wissenschaftlich jedoch noch diskutiert, ob der heutige Mensch aus dem Australopithecus afarensis hervorging. Etwa 40 Prozent des Skeletts von Lucy sind erhalten. Sie war etwas über einen Meter groß und wog weniger als 30 Kilogramm. Aufgrund des Skelettbaus nehmen Experten an, dass Lucy aufrecht auf zwei Beinen am Boden gehen konnte. Unklar ist, ob sie und ihre Artgenossen auch noch in den Bäumen lebten.
Die Skelettteile wurden im Computertomografen untersucht.
Die Skelettteile wurden im Computertomografen untersucht.
(Foto: dpa)
Forscher: Brüche haben Tod verursacht

Ein Team um John Kappelman von der Universität Texas in Austin untersuchte das Fossil sowie computertomographische Aufnahmen davon genauer. Die Forscher fanden Frakturen an vielen Knochen, etwa am Oberarm- und Oberschenkelknochen, am Schulterblatt, dem Becken und einer Rippe. Nach Überzeugung der Forscher sind die Brüche nicht im Laufe der Jahrmillionen nach ihrem Tod entstanden, sondern haben ihren Tod verursacht. Sie wiesen große Ähnlichkeit mit Frakturen auf, die bei heutigen Patienten nach Sturzverletzungen zu finden sind. Am rechten Oberarmknochen bemerkten die Forscher etwa zahlreiche scharfe, saubere Bruchkanten und kleine abgesplitterte Knochenfragmente, die noch an Ort und Stelle lagen. So ein Muster sei von Fossilien nicht bekannt. Wären die Brüche nach dem Tod entstanden, würde man eine Verschiebung der Fragmente erwarten. Auch an anderen Knochen fanden sie ähnliche Verletzungen, die alle auf ein schweres Trauma hinwiesen.
Kappelman mit Nachbildungen von Lucys Knochenteilen aus dem 3D-Drucker.
Kappelman mit Nachbildungen von Lucys Knochenteilen aus dem 3D-Drucker.
(Foto: dpa)

"Als das Ausmaß von Lucys vielfachen Verletzungen erstmals deutlich wurde, stieg ihr Bild vor meinem inneren Auge auf und mich überkam über Zeit und Raum hinweg eine Welle der Empathie", so Kappelman in einer Pressemitteilung seiner Universität. "Lucy war nicht mehr einfach nur eine Schachtel voller Knochen, sondern wurde im Tod zu einem realen Individuum: ein kleiner, zerstörter Körper, der hilflos am Fuße eines Baumes liegt."
Fall wohl aus zwölf Metern Höhe

Die Forscher vermuten folgendes Szenario: Lucy fiel demnach bei vollem Bewusstsein von einem Baum und schlug auf hartem Boden auf. Sie landete auf ihren Füßen, fiel dann nach vorne, wobei sie mit ausgestreckten Armen versuchte, den Sturz abzufangen. Dann schlug sie der Länge nach hin. Durch Vergleiche mit Schimpansen berechneten die Forscher, dass sie wohl aus einer Höhe von etwa zwölf Metern fiel. Dabei habe sie sich auch schwere innere Verletzungen zugezogen, die dann schnell zu ihrem Tod führten.
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Aus früheren Untersuchungen sei bekannt, dass es an der Fundstelle der Fossilien zu Lucys Lebzeiten Bäume gegeben habe, berichten die Forscher weiter. Vermutlich habe Lucy in den Bäumen nach Nahrung und nachts Schutz gesucht. Sie habe somit sowohl am Erboden als auch in Bäumen gelebt. Vielleicht sei ihr gerade das zum Verhängnis geworden, mutmaßen die Wissenschaftler. Die Anpassungen, die den aufrechten Gang und das Leben am Boden ermöglicht haben, hätten vielleicht ihr Geschick beim Klettern eingeschränkt.

"Es ist ironisch, dass das Fossil, das im Zentrum einer Debatte über die Rolle des Baumlebens in der menschlichen Evolution steht, vermutlich an Verletzungen starb, die durch den Sturz aus einem Baum entstanden sind", sagte Kappelman.

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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"Kronjuwel" der eigenen Urgeschichte - Schotten entdecken Seereptil - im A

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Sep 2016 08:28

Schotten entdecken Seereptil - im Archiv.jpg
Schotten entdecken Seereptil - im Archiv.jpg (56.26 KiB) 3535-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Schotten-entd ... 70906.html
"Kronjuwel" der eigenen Urgeschichte - Schotten entdecken Seereptil - im Archiv

Der Kult um "Nessie" hat sich zu einem einträglichen Geschäft entwickelt. Und dieses lebt nicht zuletzt davon, dass das Wesen sich doch recht rar macht. Nun haben Forscher allerdings ein echtes "Monster" entdeckt.

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Nessie kann einpacken - Forscher haben ein echtes schottisches Seereptil entdeckt, das weitaus furchterregender als der Mythos ist. Der delphin-ähnliche Prädator durchpflügte die Gewässer vor rund 170 Millionen Jahren, wie die Wissenschaftler von der Universität Edinburgh bekannt gaben. Das Fossil wurde bereits 1966 an einem Strand der Insel Skye entdeckt, schlummerte jedoch 50 Jahre lang in seiner steinernen Hülle im Schottischen Nationalmuseum.

Ein halbes Jahrhundert lang habe das Museum das Fossil sicher aufbewahrt, sagte der Paläontologe Steve Brusatte. Erst jetzt habe es aber die nötige Expertise gegeben, um das zur Familie der Ichthyosaurier gehörende Reptil aus seinem prähistorischen Sarkophag zu befreien.

Nun habe sich herausgestellt, dass "dieses Skelett das vollständigste Fossil eines Seereptils ist, das je in Schottland gefunden wurde". Der vier Meter lange Räuber mit seinem mit hunderten spitzen Zähnen besetzten schnabelartigen Maul sei "spektakulär". Das "Kronjuwel" der schottischen Urgeschichte werde nun als solches im Museum gewürdigt werden, sagte der Geowissenschaftler.
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Ein "ungeheuerlicher" Fund: Roboter entdeckt Nessie-Replik in Loch Ness 13.04.16 Ein "ungeheuerlicher" Fund Roboter entdeckt Nessie-Replik in Loch Ness

Reptilien wie das Storr Lochs Monster genannte Exemplar sind nach Auffassung Brusattes weitaus beeindruckender als ihr fiktiver Gegenpart, das Monster von Loch Ness. "Den Leuten ist nicht klar, dass es früher echte Seemonster gab", erklärte Brusatte. "Sie waren größer, furchteinflößender und faszinierender als der Mythos Nessie." Die Entdeckung des Ichthyosaurier-Fossils dürfte Forschern helfen, mehr Licht in das Leben und plötzliche Aussterben der Tiere zu bringen.

Quelle: n-tv.de , jwu/AFP
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25 Jahre Ötzi aus dem Eis - Wie Menschen den Jahrhundertfund erlebten

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Sep 2016 20:10

25 Jahre Ötzi aus dem Eis.jpg
25 Jahre Ötzi aus dem Eis.jpg (37.55 KiB) 3491-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Wie-Menschen- ... 05846.html
Freitag, 09. September 2016
25 Jahre Ötzi aus dem Eis - Wie Menschen den Jahrhundertfund erlebten

1991 finden zwei Bergsteiger eine fast 5300 Jahre alte Mumie - der Ötzi wird ein Jahrhundertfund. Der Tote aus dem Eis fasziniert auch 25 Jahre später noch und liefert immerzu neue Erkenntnisse.

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Als Erika Simon in den Ötztaler Alpen beinahe über eine in Schmelzwasser liegende Leiche stolpert, glaubt sie, einen erfrorenen Skitourengeher entdeckt zu haben. Sie und ihr Mann Helmut prägen sich den Fundort ein und benachrichtigen den Wirt einer nahe gelegenen Hütte. Wenige Tage darauf erfährt das Paar aus Nürnberg: Sie haben eine Mumie gefunden.
Ötzi-Finderin Erika Simon präsentiert das erste Foto, das ihr Mann von der Mumie geschossen hat.
Ötzi-Finderin Erika Simon präsentiert das erste Foto, das ihr Mann von der Mumie geschossen hat.
(Foto: picture alliance / dpa)

Die Geschichte vom Ötzi geht um die Welt. 25 Jahre später kommen Erika Simon, mehrere Wissenschaftler und der Polizist, der den Ötzi damals ausgegraben hat, im Ötzi-Museum im österreichischen Umhausen zusammen. Unzählige Male hat Erika Simon ihre Geschichte schon erzählt. Die Medien bekommen nicht genug davon. In den Wochen vor dem Jahrestag könnte sie fünf Interviews am Tag geben, erzählt sie. Ihr Mann ist vor mehr als zehn Jahren gestorben. Der 75-Jährigen ist der Trubel zuviel, dennoch ist sie als Zeitzeugin unterwegs. Sie erinnert sich genau an den 19. September 1991 - und an die Aufregung, die der Fund ausgelöst hat. Damals gab es Medienanfragen aus aller Welt. "Wir haben das Telefon abgestellt. Wir hatten keine Ruhe mehr." Wissenschaftler betrachten Ötzi als Glücksfall, sprechen vom "Jahrhundertfund". Eine fast unversehrte, knapp 5300 Jahre alte Mumie - älter als Pharao Tutanchamun. Doch beinahe wäre die Leiche als namenloser Bergsteiger begraben worden.
Ledrig und übelriechend
So dürfte Ötzi nach Ansicht der Wissenschaftler vor seinem Tod ausgesehen haben.
So dürfte Ötzi nach Ansicht der Wissenschaftler vor seinem Tod ausgesehen haben.
(Foto: picture alliance / dpa)

Walter Leitner, Archäologe aus Innsbruck, war gerade auf dem Weg in einen einwöchigen Urlaub nach Mallorca, als er von der Gletschermumie erfuhr. "Ich habe mich jeden Tag nach Hause gesehnt", erzählt er lachend. Anton Koler war einer der Ersten an der Fundstelle. Der ehemalige Polizist sollte den Toten gemeinsam mit dem Hüttenwirt Markus Pirpamer bergen. Mit einem Pressluftmeißel versuchen sie ihn aus dem Eis zu befreien, stehen dabei teilweise selbst bis zu den Achseln im Schmelzwasser. "Er hat einen üblen Geruch verbreitet und war ledrig", erinnert sich Koler. "Das war für mich der stärkste Eindruck." Bei der Leiche liegt ein Pickel, der Koler spanisch vorkommt, wie er sagt. Daneben weiteres "Gerümpel". Den Pickel schätzt er damals auf 150 Jahre und nimmt ihn mit zur Polizeiwache. Wegen schlechten Wetters braucht es mehrere Bergungsversuche, um den Leichnam freizulegen.

Auch Ernst Schöpf, Bürgermeister von Sölden, erinnert sich gut. Bei der Bergung wird die Leiche an der Hüfte verletzt und ihr steif gefrorener Arm gebrochen - sonst hätte der Tote nicht in den Sarg gepasst. Der Bestatter habe den Arm reingebogen und schnell den Deckel zugemacht, damit der Arm nicht wieder aus dem Sarg herausschnellt, erzählt Schöpf. Konnte ja keiner ahnen, eine Jahrtausende alte Mumie vor sich zu haben. Dass die Mumie nicht begraben wurde, sei auch Extrembergsteiger Reinhold Messner zu verdanken, sagt Schöpf. Messner ist gerade mit Hans Kammerlander im österreichisch-italienischen Grenzgebiet unterwegs und schaut sich den Gletschermann an. Seine spontane Einschätzung: Der stammt aus dem Mittelalter. Später werden Untersuchungen von Gewebe- und Knochenteilen ergeben, dass Ötzi mehr als 5000 Jahre alt ist.

Der Tote wird zunächst nach Innsbruck gebracht, wo sich unter anderem der Anatom Othmar Gaber mit ihm befasst. Gut sechs Jahre befindet sich Ötzi dort in einer Klimazelle, die die Gegebenheiten im Eis simuliert. Höchstens 20 Minuten und nur alle vier Wochen nehmen die Forscher die Mumie für Arbeiten aus der Zelle, schützen sie dabei mit Eiswürfeln. Während die Forscher die Mumie zu entschlüsseln beginnen, entbrennt ein Streit: Wem gehört der Ötzi? Österreich oder Südtirol? Der Fundort am Tisenjoch wird neu vermessen. Nach zwei Wochen steht fest: Der Ötzi lag 92,56 Meter von der Grenze entfernt auf italienischem Boden.
Hinterrücks ermordet
Ötzi für Fans: Den Jahrhundertfund gibt es inzwischen auch als Schokolade.
Ötzi für Fans: Den Jahrhundertfund gibt es inzwischen auch als Schokolade.
(Foto: picture alliance / dpa)

Erika Simon, so scheint es, hat direkt ein wenig Mitleid mit dem Mann aus dem Eis. "Ich muss öfter an ihn denken, zuletzt gesehen habe ich ihn voriges Jahr in Bozen." Die Leiche habe damals am Gletscher ausgesehen wie die eines Kindes. Als ihr Mann ein Foto gemacht hat - das letzte Bild auf seiner Kamera, ehe der Film voll war -, sei sie entsetzt gewesen. Er könne doch keinen Toten fotografieren, habe sie gesagt. Inzwischen ist Ötzi von allen Seiten abgelichtet worden und im Südtiroler Archäologiemuseum ausgestellt. Wissenschaftler versuchen, alles über den Ötzi herauszufinden - und somit über das Leben in der Kupfersteinzeit. Was hat er gegessen? Woher stammt er? Wie ist er gestorben?

Zehn Jahre nach dem Fund steht fest: Ötzi ist ermordet worden, hinterrücks mit einem Pfeil niedergestreckt. Die Mumie wird zum Kriminalfall. Raubmord schließen die Forscher aus, Ötzi hatte noch seinen wertvollen Kupferpickel bei sich. Archäologe Leitner vermutet, Ötzi könnte ein Dorf-Chef gewesen sein, den eine jüngere Generation los werden wollte. Auf der Flucht war er jedenfalls nicht. Denn seinem Mageninhalt nach hatte er kurz vor seinem Tod noch ausgiebig und fettreich gegessen.
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Die Wissenschaftler finden noch viele andere Details über die Mumie heraus. Laktose-Intoleranz, Zahnprobleme, Anlage zu Herz-Kreislauferkrankungen und zahlreiche Tätowierungen. Auch sein Erbgut ist entschlüsselt worden. Das sei vor fünf Jahren gelungen, sagt der Anthropologe Albert Zink. Ötzis mütterliche Vorfahren-Linie dürfte bald nach ihm ausgestorben sein. "Die väterliche Linie ist heute noch in Europa zu finden" - bei etwa einer Million Menschen, vor allem in etwas entlegenen Regionen wie Sardinien und Korsika. Direkte Verwandtschaftsbeziehungen seien mehr als 200 Generationen später aber nicht mehr feststellbar.
Archäologe Leitner ist überzeugt: "Wir werden den Mann aus dem Eis sicher nie ganz entschlüsseln." Aber er glaubt auch, dass noch so manche neue Entdeckung gemacht werden wird.

Quelle: n-tv.de , Ute Wessels, dpa
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Spuren zu 70 Jahre altem Schiff ? - Rätselhaftes Wrack vor Island gefunden

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Sep 2016 19:24

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http://www.n-tv.de/panorama/Raetselhaft ... 13226.html
Sonntag, 11. September 2016
Spuren zu 70 Jahre altem Schiff ? - Rätselhaftes Wrack vor Island gefunden

Deutsche Taucher haben vor Island in 40 Metern Tiefe ein Wrack gefunden. Manche Expeditionsteilnehmer vermuten, dass es sich bei dem Fundstück um das Passagierschiff "Godafoss" handelt, das vor 70 Jahren sank. Ob das wirklich stimmt, ist aber noch unklar.

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Einer Expedition von Deutschen und Isländern könnte eine spektakulärer Fund geglückt sein: Deutsche Taucher wollen vor der Westküste Islands das Wrack des 1944 gesunkenen isländischen Passagierschiffs "Godafoss" entdeckt haben. Die Expedition habe mit Hilfe eines Seitensichtsonars die Abmessungen des 10 mal 70 Meter langen isländischen Schiffes auf dem Meeresgrund gefunden, sagte Thomas Weyer aus Bergisch Gladbach. Andere Expeditionsteilnehmer bezweifelten aber, ob es tatsächlich das Schiff ist. Es könne sich auch um eine technische Fehlfunktion des Sonars handeln, sagte der Isländer Gunnar Birgisson, der zusammen mit Weyer die Expedition geleitet hatte, in einem Rundfunkinterview.
Diese Gruppe fand das vermeintliche Schiffswrack.
Diese Gruppe fand das vermeintliche Schiffswrack.
(Foto: picture alliance / dpa)

Es gebe keinen konkreten Beweis für den Erfolg. Die Suche werde fortgesetzt. Das legendäre Schiff, das als der Stolz der Inselnation galt, war 1944 von einem deutschen U-Boot torpediert und versenkt worden und hatte 24 Menschen in den Tod gerissen. "Wir gehen stark davon aus, dass es sich um die verschollene 'Godafoss' handelt", so Weyer. Dass es jemals gehoben werden kann, um Gewissheit zu erlangen, bezweifelte aber auch er.
Lange Recherche

Vier Ausfahrten und Tauchgänge hatte die Suchmannschaft im August unter teils schwierigen Bedingungen vor der Küste von Gardur im Westen Islands absolviert. Der Arbeit waren monatelange Recherchen und Interviews mit Augenzeugen des Unglücks vorausgegangen. Unter einer dicken Sandschicht habe ein Teammitglied schließlich in etwa 40 Metern Tiefe die Umrisse eines Wracks ausgemacht, bei dem es sich um die "Godafoss" handeln soll. Sie war sowohl Passagier- als auch Frachtschiff.

Quelle: n-tv.de , sgu/dpa
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Fast 170 Jahre lang verschollen - Schiffswrack der HMS Terror aufgestöbert

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Sep 2016 20:00

Fast 170 Jahre lang verschollen.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Schiffswrack- ... 49016.html
Donnerstag, 15. September 2016
Fast 170 Jahre lang verschollen - Schiffswrack der HMS Terror aufgestöbert

Er wollte mit 128 Mann und zwei Schiffen die Nordwestpassage finden - und scheiterte kläglich. Wie genau die Polarexpedition von John Franklin endete, blieb fast 170 Jahre ungewiss. Nun finden Forscher das Wrack des zweiten Schiffes und wahrscheinlich Antworten.

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Mit einem hehren Ziel, zwei Schiffen und 128 Mann Besatzung machte sich der britische Polarforscher und Marineoffizier Sir John Franklin im Mai 1845 im Auftrag der Königin Victoria auf den Weg, um die Nordwestpassage, einen strategisch wichtigen Seeweg zwischen Europa und Asien, ausfindig zu machen. Die Expedition endete in einer Katastrophe und sollte die letzte Reise des Polarforschers und seiner Besatzung sein. Alle Such- und Rettungsaktionen scheiterten. Die gesamte Crew und ihre Schiffe blieben verschollen und gaben Experten Rätsel auf.
Das Sonar-Bild zeigt das Wrack der HMS Erebus.
Das Sonar-Bild zeigt das Wrack der HMS Erebus.
(Foto: picture alliance / dpa)

Bis 2014 ein Suchtrupp der kanadischen Regierung das Wrack der HMS Erebus in einem südlichen Arm der Nordwestpassage entdeckte. Das Schiff lag auf dem Meeresgrund in der Queen Maud Bay und damit sehr viel weiter südlich als bisher erwartet.
Wrack ist gut erhalten

Nun scheint ein weiterer Erfolg hinzuzukommen: Forscher der Arctic Research Foundation konnten wahrscheinlich das Wrack des zweiten Schiffes, die HMS Terror, orten. Bestätigt sich, was die Besatzung des kanadischen Forschungsschiffes "Martin Bergmann" annimmt, ist der Fund eine sensationelle Entdeckung. Er könnte helfen, endlich die genauen Umstände für den Tod von 129 Mann und den Verlust von zwei Schiffen nach fast 170 Jahren zu klären.

Das aufgespürte Wrack liegt am Südende der Victoria Strait, in einer Bucht der King William Insel in 24 Metern Tiefe auf dem Meeresgrund. Auch das ist wesentlich südlicher als das bisherige Suchgebiet. Die "Martin Bergmann" suchte nur deshalb dort, weil ein Angehöriger der Inuit vor sechs Jahren in dieser Gegend ein langes Holzstück aus dem Wasser ragen sah und es für einen alten Mast hielt.

Das Wrack, so Adrian Schimnowski von der Arctic Research Foundation, sei bemerkenswert gut erhalten. Die drei Masten sind zwar gebrochen, stehen aber noch aufrecht. Alle Luken seien geschlossen und sogar die Fenster der Kapitänskajüte scheinen noch in Ordnung zu sein. An der Außenseite konnten die Unterwasser-Archäologen außerdem eine langes, dickes Tau erkennen, das durch ein Loch im Schiffsrumpf kommt. Es könnte das Ankertau sein. Das Aussehen des Wracks sowie ein über Deck aufragender Schornstein sprechen dafür, dass es sich tatsächlich um die HMS Terror handelt. "Diese Entdeckung könnte die Geschichte verändern", erklärt Jim Balsillie, der Gründer der Arctic Research Foundation dem "Guardian".
Neues Szenario ist möglich
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Bisher war man davon ausgegangen, dass nach dem Tod von John Franklin die verbleibenden Mannschaftsmitglieder die beiden im Eis eingeschlossenen Schiffe verließen, um zu Fuß zurück in die Zivilisation zu gelangen. Ein entsprechender Hinweis darüber wurde am 25. April 1848 in einem Steinhaufen am Nordende der King William Insel hinterlassen.

Nach der Lage der beiden Schiffe und dem ungewöhnlich guten Zustand der HMS Terror ist nun auch ein anderes Szenario möglich. Die Überlebenden der Crew könnten es in einem letzten verzweifelten Versuch geschafft haben, mit beiden Schiffen in Richtung Süden zu kommen. Dort wo heute die Terror liegt, wurden die Luken geschlossen und der Anker geworfen, um nur noch mit der HMS Erebus weiterzusegeln, bis diese dann auch endgültig feststeckte.

Ob das Wrack wirklich die verschollene HMS Terror ist und wie weit die neue Theorie zutrifft, muss offiziell noch geklärt werden. Dafür haben die Forscher allerdings nicht mehr viel Zeit, denn der arktische Winter steht bevor und könnte das Wrack wieder unter einer dicken Eisschicht begraben.

Quelle: n-tv.de , jaz
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Knöcherner Sensationsfund - Skelettteile in Schiffswrack aufgestöbert

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Sep 2016 10:09

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http://www.n-tv.de/wissen/Skelettteile- ... 82091.html
Knöcherner Sensationsfund - Skelettteile in Schiffswrack aufgestöbert

Unterwasser-Archäologen bergen aus einem 2000 Jahre alten Schiffswrack Teile eines menschlichen Skeletts. Die Analyse der Knochen könnte einige offene Fragen nicht nur zur Person, sondern auch zum antiken Schiff vor Antikythera beantworten.

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Es muss mit 50 Metern Länge vor mehr als 2000 Jahren das größte Frachtschiff seiner Zeit gewesen sein, bis es vor der griechischen Insel Antikythera in der Ägäis sank. Unterwasser-Archäologen haben nun menschliche Überreste in diesem antiken Schiffswrack gefunden, berichtet das Wissenschaftsmagazin "Nature".

Die Taucher konnten in 50 Meter Tiefe beide Oberschenkel-, einen Armknochen, mehrere Rippen und einen fast vollständigen Schädel mit Zähnen bergen. Alle Skelettteile lagen etwa einen halben Meter tief im Meeresboden unter Sand und Tonscherben. Die Forscher halten es für möglich, dass weitere Knochen im Meeresgrund verborgen liegen. Ob das so ist, soll in einem nächsten Tauchgang untersucht werden.
Kaum Skelettfunde im Meer

Die jahrtausendealten Knochen sind eine archäologische Sensation, weil Skelettfunde im Meer äußerst selten sind. In den meisten Fällen werden die sterblichen Überreste weggespült oder von Meeresbewohnern aufgefressen. "So etwas haben wir noch nie gesehen", betont Brendan Foley, Meeresarchäologe am Woodshole Institut für Meereskunde in Massachusetts. Das Skelett sei eine erste Verbindung zu den Menschen, die an Bord des Schiffes segelten und starben, so Foley.

Die bereits am 31. August diesen Jahres aufgestöberten Knochen sind in einem relativ guten Zustand, allerdings teilweise mit Ablagerungen überzogen. "Die Knochen sehen nicht so aus, als wären sie 2000 Jahre alt", freut sich Hannes Schroeder, der hinzugezogene Experte für alte DNA am Dänischen Museum für Naturkunde in Kopenhagen. Er hat die Aufgabe, den Knochen genetische Informationen zu entlocken und diese zu analysieren. Zum Glück sei das sogenannte Felsenbein am Schädel noch gut erhalten. Darin könne das Erbgut besser erhalten sein als in anderen Skelettteilen oder in den Zähnen, so Schroeder.
Luxusgüter an Bord
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Die erfolgreiche Bestimmung der DNA könnte nicht nur Aufschluss über die wahrscheinlich männliche Person, deren Herkunft und einige Aspekte seines Lebens geben, sondern auch Informationen über die Schiffsbesatzung und im besten Falle über den 50 Meter langen antiken Frachter liefern, der aus dem ersten Jahrhundert vor Christus stammt. Aus dem Wrack des imposanten Handelsschiffs wurden bereits Mamorstatuen, ein drei Meter langer Bronzespeer, Keramik und die bronzene Armlehne eines Throns geborgen. Für die Archäologen am wertvollsten und gleichzeitig am rätselhaftesten allerdings ist das Gerät, das als Mechanismus von Antikythera bezeichnet wird und ein hochkomplexes Modell des Sonnensystems aus der Antike darstellt.

Das Wrack des antiken Handelsschiffes mit seinen Luxusgütern wurde 1900 zufällig von Schwammtauchern entdeckt. Einige Forscher sind der Überzeugung, dass das Schiff Beutegut aus Griechenland nach Rom bringen sollte. Dafür sprechen das Ulmenholz, aus dem die Schiffsplanken bestehen und die ein Hinweis auf eine römische Bauart sind. Und ein zweites antikes Wrack, das nur einige 100 Meter vom Antikythera-Wrack entfernt liegt. Die Schiffe könnten Teile eines Konvois gewesen sein.

Quelle: n-tv.de , jaz/AFP
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Meterlanger Fußabdruck - Riesige Dino-Spuren in Wüste Gobi entdeckt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Okt 2016 18:09

Riesige Dino-Spuren in Wüste Gobi entdeckt.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Riesige-Dino- ... 63066.html
Meterlanger Fußabdruck - Riesige Dino-Spuren in Wüste Gobi entdeckt

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In der Wüste Gobi in der Mongolei haben Forscher riesige Dinosaurier-Fußabdrücke entdeckt. Wie die Wissenschaftler mitteilten, stammen die Spuren vermutlich von einem Titanosaurus mit sehr langem Hals, der vor Millionen Jahren mehr als 30 Meter lang und 20 Meter hoch werden konnte.
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In einer Mitteilung der Wissenschaftsuniversität Okayama hieß es, es handele sich um einen "sehr seltenen Fund". Der gut erhaltene Fußabdruck einschließlich Klauen ist den Angaben zufolge 106 Zentimeter lang und 77 Zentimeter breit. Die japanische Universität war zusammen mit der Mongolischen Wissenschaftsakademie an den Forschungsarbeiten beteiligt.

Die Dinosaurier-Spuren fanden sich in einer geologischen Schicht, die den Forschern zufolge zwischen 70 und 90 Millionen Jahre alt ist. Die Spuren waren besonders gut erhalten, weil die Tiere sie im Schlamm hinterließen und sich die Dellen später mit Sand füllten.

Quelle: n-tv.de , abe/AFP
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Laute schon zur Dinosaurierzeit - Ältester Stimmkopf eines Vogels entdeckt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Okt 2016 06:28

Ältester Stimmkopf eines Vogels entdeckt.jpg
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http://www.n-tv.de/wissen/Aeltester-Sti ... 40491.html
Laute schon zur Dinosaurierzeit - Ältester Stimmkopf eines Vogels entdeckt

Ähnliche Rufe wie Enten und Gänse: Schon zur Zeit der Dinosaurier haben Vögel Laute produziert, wie wir sie heute kennen. Forscher entdecken erstmals in einem Fossil aus jener Zeit einen Stimmkopf. Es ist über 60 Millionen Jahre alt und zeigt die Entwicklung des Organs.

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In einem mindestens 66 Millionen Jahre alten Fossil aus der Antarktis haben Forscher den mit Abstand ältesten Stimmkopf eines Vogels entdeckt. Vegavis iaai ist ein Vorfahre von Enten und Gänsen, der zur Zeit der späten Dinosaurier lebte. Das Fossil war 1992 auf der Vega-Insel in der Weddell-See gefunden worden. Den Stimmkopf mit einem Durchmesser von etwa einem Zentimeter hatte die Paläontologin Julia Clarke von der University of Texas in Austin erst 2013 registriert und per Röntgencomputertomographie rekonstruiert. Wegen der Anatomie geht sie in der Zeitschrift "Nature" davon aus, dass Vegavis iaai ähnliche Rufe ausstieß wie heutige Enten und Gänse.
Grafik eines mittelgroßen Raptor-Sauriers, der mit geschlossenem Maul Laute erzeugt, und einem Vegavis.
Grafik eines mittelgroßen Raptor-Sauriers, der mit geschlossenem Maul Laute erzeugt, und einem Vegavis.
(Foto: Nicole Fuller/Sayo Art for UT Austin/dpa)

Einen Stimmkopf - wissenschaftlich: Syrinx - gibt es heute nur bei Vögeln. Das nahe am Herzen gelegene Organ besteht aus starren Knorpelringen, die Stimmfalten oder Membranen stützen, welche bei den Rufen oder beim Gesang vibrieren. Die bisher ältesten Funde waren - mit einer Ausnahme - maximal 2,5 Millionen Jahre alt. Der zwischen 66 und 69 Millionen Jahre alte Fund ist der bislang einzige Nachweis eines Stimmkopfes aus der Zeit der Dinosaurier - den Vorfahren der Vögel.
Organ schon zur Zeit der Urzeit-Echsen vorhanden

Die Studie zeigt, dass das Organ schon zur Zeit dieser Urzeit-Echsen vorhanden war. In Fossilien von Dinosauriern jener Zeit fanden die Forscher trotz ausgiebiger Suche keine Hinweise auf ein solches Organ. Daraus schließen sie in der Zeitschrift "Nature", dass diese Echsen keine Laute wie heutige Vögel ausstießen.
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"Dieses Resultat hilft zu klären, warum außer bei Vögeln kein solches Organ bei anderen Verwandten von Dinosauriern oder Krokodilen erhalten ist", wird Clarke in einer Mitteilung ihrer Universität zitiert. Weil der Stimmkopf bei Dinosauriern nicht vorhanden ist, vermuten die Wissenschaftler, dass er erst relativ spät in der Evolution der Vögel entstand - nach der Entwicklung von Flug und Federn.

In einem "Nature"-Kommentar schreibt Patrick O'Connor von der Ohio University in Athens, bisher sei die Evolution des vogeltypischen Syrinx sträflich vernachlässigt worden. Das liege auch daran, dass Biologen nicht damit gerechnet hätten, dass man einen Stimmkopf in Fossilien entdecken könnte. Die Studie eröffne nun ein völlig neues Forschungsfeld. "Ich vermute, dass es weitere Beispiele für diese anscheinend vogelspezifische Struktur in Museumssammlungen rund um den Globus gibt", schreibt er.

Quelle: n-tv.de , Walter Willems, dpa
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Amazon baut auf alten Lagerstätten - Eisenzeit-Siedlung in Westfalen gefun

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Dez 2016 11:29

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http://www.n-tv.de/wissen/Eisenzeit-Sie ... 53296.html
Amazon baut auf alten Lagerstätten - Eisenzeit-Siedlung in Westfalen gefunden

Archäologen finden in Nordrhein-Westfalen Siedlungsspuren aus der Eisenzeit. Der Fundort ist eine Baustelle eines neuen Logistikzentrums von Amazon. An dem Alter von 2000 Jahren zweifeln die Archäologen nicht. Ähnliche Funde gibt es auch im Ausland kaum.

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Logistik-Fund aus der Eisenzeit: Ausgerechnet dort, wo der Versandhändler Amazon in Werne in Nordrhein-Westfalen ein neues Logistikzentrum baut, haben Archäologen mehr als 2000 Jahre alte Siedlungsspuren mit Hinweisen auf alte Lagerstätten gefunden. Das teilte der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in Münster mit.

Neben dem Keramik-Bruchstücken fanden die Wissenschaftler Hinweise auf rund 50 Gruben, in denen Siedler Lebensmittel und ihre Ernte lagerten. Nach Angaben des Landschaftsverbandes wurden damit erste Spuren einer Siedlung der Eisenzeit in Westfalen im Flachland entdeckt.
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Zweifel am Alter der Stätte haben die Forscher nicht: "Die Hinweise auf das Alter der Siedlung sind eindeutig", heißt es. Das Gelände war mit einem riesigen Graben gesichert. "Eine kleine Unterbrechung des Grabens und zwei außerhalb liegende dunkle Verfärbungen mit den Spuren von Pfosten deuten auf eine Art Tor in der Befestigungsanlage hin", sagte Grabungsleiter Felix Kunze.

"Solche Ergebnisse sind auch jenseits von Westfalen bislang selten", ergänzte LWL-Archäologe Michael Baales laut Mitteilung. Höhenbefestigungen aus der Eisenzeit sind in Westfalen schon vor längerer Zeit entdeckt worden. Aus dem flachen Land ist derartiges noch nicht bekannt. Ähnliche Funde dagegen gibt es im Rheinland und Holland.

Quelle: n-tv.de , vni/dpa
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"Der erste Staat in Amerika" - Forscher finden erste Landstraße der Welt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Dez 2016 11:49

http://www.n-tv.de/wissen/Forscher-find ... 97996.html
Sonntag, 11. Dezember 2016
"Der erste Staat in Amerika" - Forscher finden erste Landstraße der Welt

Eine Million Menschen sollen in der Maya-Metropole El Mirador im heutigen Guatemala gelebt haben. Vor ihrem Untergang kurz nach Christi Geburt war die "Wiege der Maya-Kultur" die größte Stadt der westlichen Hemisphäre - mit einem imposanten Straßennetz.

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Mittels moderner Laser-Technologie haben Forscher in der "Wiege der Maya-Kultur" im Norden von Guatemala das erste Landstraßen-Netz der Welt entdeckt. Die insgesamt 17 Straßen mit einer Gesamtlänge von über 240 Kilometern hätten die Stadt El Mirador mit umliegenden Ortschaften verbunden, sagte Projektleiter Richard Hansen am Freitag. El Mirador in der Region Petén an der Grenze zu Mexiko sei vor ihrem Untergang um das Jahr 150 nach Christus die größte Stadt der westlichen Hemisphäre gewesen.
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Bei dem sogenannten Lidar-Verfahren wird die Erdoberfläche mit Laserstrahlen gescannt und eine dreidimensionale Karte der Region erstellt. Die Forscher entdeckten dabei Pyramiden, Terrassen, Kanäle, Deiche, Mauern und Straßen. Die Pyramide La Danta ist mit 72 Metern die höchste in Mittelamerika. In der Blütezeit sollen rund um El Mirador über eine Million Menschen gelebt haben. "Das war der erste Staat in Amerika", sagte Hansen.

Bei der Vermessung stießen die Forscher auf Hinweise auf ein komplexes Stall- und Weidensystem. Offenbar hätten die Maya in El Mirador im großen Stil Vieh gezüchtet und Fleisch produziert, sagte Hansen. Im kommenden Jahr wollen die Wissenschaftler ihre Forschung fortsetzen.

Quelle: n-tv.de , jve/dpa
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Massensterben: Lange Brutzeit wurde Dinos zum Verhängnis

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Jan 2017 15:52

https://kurier.at/wissen/neue-erkenntni ... 38.820.356

Massensterben: Lange Brutzeit wurde Dinos zum Verhängnis

Ein Fossil des "Protoceratops andrewsi" aus der Wüste Gobi.
Die lange Inkubationszeit könne beim Massensterben vor 65 Millionen Jahren eine Rolle gespielt haben.
02.01.2017, 21:00

Die Eier zumindest einiger Dinosaurier hatten eine deutlich längere Brutzeit als bisher angenommen. Mindestens drei bis sechs Monate dauerte es, bis die Jungen schlüpften, berichten Wissenschafter im Fachmagazin "Proceedings" der Nationalen Akademie der Wissenschaften der USA (PNAS). Damit ähnele die Brutdauer eher der von Reptilien als der von Vögeln.

Die lange Inkubationszeit könne beim Massensterben vor 65 Millionen Jahren eine Rolle gespielt haben, vermuten die Forscher. Die langsame Entwicklung könne die Fähigkeit der Dinos beeinträchtigt haben, mit den schneller wieder anwachsenden Populationen von Vögeln und Säugetieren mitzuhalten. Bisher war die gängige Annahme, dass Dinosaurier ähnlich kurz brüteten wie ihre heute lebenden Verwandten, die Vögel. Deren Brutzeit liegt zwischen etwa elf und 85 Tagen. Reptilieneier vergleichbarer Größe entwickeln sich vielfach doppelt so lange.

Die Forscher um Gregory Erickson von der Florida State University in Tallahassee hatten versteinerte Dino-Embryos zweier Arten mit modernen Methoden - CT-Scannern und hochauflösenden Mikroskopen - untersucht. Dabei konzentrierten sie sich auf die sogenannten Ebner-Linien, im Zuge der Zahnentwicklung entstehender Anlagerungslinien.
Wie Baumringe

"Sie sind wie eine Art Baumringe, die täglich angelegt werden. So konnten wir sie förmlich abzählen, um zu sehen, wie lange sich jeder Dinosaurier entwickelt hat", erklärt Erickson. Knapp drei Monate alt waren demnach die Embryos eines Protoceratops, eines ausgewachsen etwa schweinegroßen Sauriers mit nur etwa 194 Gramm schweren Eiern. Das versteinerte Gelege war in der Wüste Gobi gefunden worden. Fast sechs Monate hingegen waren die untersuchten Embryos eines Hypacrosaurus gewachsen, eines großen Entenschnabel-Sauriers mit vier Kilogramm schweren Eiern. Das Gelege war im kanadischen Alberta entdeckt worden.

"Diese Arbeit ist ein großartiges Beispiel dafür, wie neuartige Technik und neue Ideen auf ein altes Problem angewandt werden können", sagt Co-Autor Mark Norell vom Amerikanischen Museum für Naturgeschichte. Die Forscher bedauern, zum Vergleich keinen Embryo eines vogelähnlicheren Dinosauriers - etwa eines Velociraptors - zur Verfügung gehabt zu haben. "Über das Heranwachsen von Dinosauriern von ihrer Jugend bis ins Erwachsenenalter ist viel bekannt", erklärt Co-Autorin Darla Zelenitsky von der University of Calgary (Kanada). Die Zeit im Ei sei ein entscheidender Teil der Entwicklung, aber bisher kaum durchschaut, da gut erhaltene Dinosaurier-Embryonen rar seien.
(APA) Erstellt am 02.01.2017, 21:00
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Der Steinzeitmann aus dem Eis - Was war Ötzis letzte Mahlzeit ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Jan 2017 11:43

http://www.n-tv.de/wissen/Was-war-Oetzi ... 00052.html
Freitag, 20. Januar 2017
Der Steinzeitmann aus dem Eis - Was war Ötzis letzte Mahlzeit ?

Was haben die Steinzeitmenschen vor ein paar Tausend Jahren eigentlich gegessen? Ötzi-Forscher analysieren seinen Mageninhalt und finden etwas, das noch heute in der Region als Delikatesse gilt und fester Bestandteil einer Brotzeit ist.

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Südtiroler Speck gilt vielen als Delikatesse und ist in der Region fester Bestandteil einer Brotzeit. Möglicherweise war das schon vor mehr als 5000 Jahren so. Denn der Gletschermann Ötzi hat als letzte Mahlzeit vor seinem Tod vor etwa 5300 Jahren eine Art Steinzeit-Speck gegessen. Eine Analyse von Ötzis Mageninhalt ergab laut einem beteiligten Wissenschaftler, dass die letzte Mahlzeit der Gletschermumie höchstwahrscheinlich getrocknetes Steinbockfleisch, eine Art steinzeitlicher Südtiroler Speck, war.
Bilderserie
Uraltes Mordopfer aus dem Eis: Ötzi ist weltweit eine Berühmtheit Uraltes Mordopfer aus dem Eis: Ötzi ist weltweit eine Berühmtheit Uraltes Mordopfer aus dem Eis: Ötzi ist weltweit eine Berühmtheit Uraltes Mordopfer aus dem Eis: Ötzi ist weltweit eine Berühmtheit Uraltes Mordopfer aus dem Eis Ötzi ist weltweit eine Berühmtheit

Die Forscher hätten die Nanostruktur des Fleisches analysiert und seien zu dem Schluss gekommen, dass es sich um "sehr fettes, getrocknetes Fleisch, vielleicht eine Art Speck" gehandelt haben müsse, berichtete der deutsche Mumienspezialist Albert Zink bei einem Vortrag in Wien. Dass Ötzi zuletzt Steinbockfleisch gegessen hatte, war bereits bekannt, neu ist jedoch die Erkenntnis, dass es Trockenfleisch war.

"Getrocknetes und rohes Fleisch behält seine Fasern, so wie wir sie in Ötzis Magen gefunden haben", sagte nun Zink. Da Ötzis Bogen nicht einsatzfähig für die Jagd war, müsse es sich um getrocknetes Fleisch gehandelt haben. Ein rohes Stück wäre zudem zu schnell verdorben. Zink forscht am Institut für Mumien und den Iceman der Europäischen Akademie (Eurac) in Bozen.
Sensationsfund in den Alpen
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Ötzi war 1991 in einem Gletscher in den italienischen Alpen entdeckt worden. Der Fund der gut erhaltenen Mumie war eine archäologische Sensation; seitdem versuchen die Wissenschaftler mit Hilfe modernster Techniken, seinem Leben und Sterben vor mehr als 5000 Jahren auf die Spur zu kommen.

Wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge war der Gletschermann mit etwa 1,60 Metern für die Zeit durchschnittlich groß, wog um die 50 Kilogramm und war etwa 45 Jahre alt, als er mit einem Pfeil ermordet wurde. Zinks Team fand auch heraus, dass Ötzi mit einem Bakterium infiziert war, das Magengeschwüre verursacht. Allen Problemen wie etwa schlechte Zähne und verschlissene Bänder zum Trotz sei er körperlich in "ziemlich guter Verfassung" gewesen, schrieb Zink kürzlich im US-Fachmagazin "Science".

Quelle: n-tv.de , abe/AFP
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Meteoriten-Jagd auf dem Dach - Astronomen finden winzige Schätze

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Feb 2017 11:54

http://www.n-tv.de/wissen/Astronomen-fi ... 92826.html
Meteoriten-Jagd auf dem Dach - Astronomen finden winzige Schätze

Aufregende Neuigkeiten für Hobby-Astronomen: Wer auf Hausdächern rumkrabbelt, könnte dort Mikrometeoriten entdecken, sagen Forscher. Sie geben Tipps, woran man den Staub aus dem Weltall erkennen kann.

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Mehr als hundert Milliarden: So viele Mikrometeoriten - winzig kleine Himmelskörper - plumpsen jedes Jahr auf die Erde. Sie sind Millionen Jahre alt und fein wie Staub, und wohl deshalb bleiben die allermeisten unentdeckt. Bis vor kurzem dachten Forscher, dass Mikrometeoriten nur in abgelegenen Landschaften wie der Antarktis oder in Wüsten zu finden sind. Eine neue Studie zeigt: Um den kosmischen Staub von Supernova-Explosionen aufzuspüren, reicht es manchmal, auf das nächste Dach zu klettern. "Jeder kann überall Mikrometeoriten finden", sagt Jon Larsen. "Sie sind überall um uns herum."
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Jahrelang ist der Norweger auf Schulen, Kirchen, Turnhallen, Fabriken und Parkhäusern in Oslo herumgeturnt. Ausgerüstet mit einem Magneten, einem Sieb und einem Mikroskop. Dabei hat er nach eigenen Angaben rund tausend verschiedene Typen Mikrometeoriten entdeckt - zum Erstaunen seiner Forscherkollegen. Seit rund 140 Jahren weiß die Wissenschaft Larsen zufolge, dass es Mikrometeoriten gibt. In der Antarktis stammten fast zehn Prozent aller Staubpartikel aus dem Kosmos, sagt der Geowissenschaftler Matthew Genge vom Imperial College in London, der zusammen mit Larsen und anderen Forschern eine Studie im Fachmagazin "Geology" zu dem Thema veröffentlich hat. "Weil es dort so kalt ist und es so wenig Wasser gibt, überleben die Teilchen dort viel, viel länger." Manche sind vor Millionen Jahren auf die Erde gefallen. In der Antarktis sei es wesentlich einfacher, auf die Schnelle enorm viele der winzigen Himmelskörper zu finden.

"Sie von Dächern aufzusammeln, ist dagegen eine Riesenarbeit", sagt Genge. Als Forscher sich anschickten, in den Städten nach Mikrometeoriten zu suchen, machten ihnen Unmengen an Staub aus der Industrie, von Feuerwerken und Autos das Vorhaben schwer. "Ich habe genau umgekehrt angefangen", erzählt Larsen. "Ich habe damit begonnen, alle Arten Staub zu kartieren und zu systematisieren." Der Norweger sammelte Staub in über 50 Ländern auf allen Kontinenten auf, von Straßen, Stränden und Gletschern, aus Industriegebieten und Wüsten. Sobald er herausgefunden hatte, wie sich die Mikrometeoriten optisch von den anderen Partikeln unterschieden, fand er plötzlich einen nach dem anderen. In London ließ er sie von einem Forscherteam des Imperial College chemisch untersuchen.
Weihnachtsbaum-Kristalle, die magnetisch sind

Für ungeübte Hobby-Astronomen sei es nicht ganz leicht, Mikrometeoriten zu identifizieren, meint Genge vom Imperial College. "Manche haben aber sehr charakteristische Formen: Sie enthalten winzige Weihnachtsbaum-förmige Kristalle." Sein Tipp: "Ganz feinen Staub aufschaufeln und ihn dann mit Hilfe eines Magneten trennen." Ist der Staub magnetisch, könnte es sich um Mikrometeoriten handeln. "Dann kann man mit einem Mikroskop Ausschau nach den sehr runden Partikeln halten, in denen sich die Weihnachtsbaum-Kristalle verbergen."
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Mikrometeoriten aufzuspüren sei wie Pilze im Wald zu suchen, sagt Larsen. "Du musst wissen, welche du aufsammeln kannst, um zu sehen, dass es Mikrometeoriten sind und kein Industriestaub. Je mehr du über sie weißt, desto mehr findest du", meint der Forscher. "Experten können Tausende Pilze an einem Tag sammeln, während du und ich vielleicht fünf essbare Exemplare finden." Für Larsen ist es inzwischen ein Leichtes, den kosmischen Staub zu erkennen. Als Anfänger müsse man ein wenig üben, meint er. "Mein bester Tipp ist, ein großes, altes Dach zu finden - und flach sollte es sein, damit man nicht herunterfällt."

Selbst in Berlin hat Larsen schon Mikrometeoriten entdeckt. Während seine Kollegen bei einer Konferenz die Möglichkeit diskutierten, kosmischen Staub in Städten zu finden, kletterte der Norweger einfach auf das Hoteldach und fischte mit seinem Sieb nach dem winzigen Schatz aus dem All.
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Quelle: n-tv.de , Julia Wäschenbach, dpa
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Uraltes Fossil widerlegt Theorie - Meeresreptil trug Jungtier im Bauch

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Feb 2017 11:29

http://www.n-tv.de/wissen/Meeresreptil- ... 02377.html
Uraltes Fossil widerlegt Theorie - Meeresreptil trug Jungtier im Bauch

Ein Merkmal von Säugetieren ist, dass sie lebende Junge zur Welt bringen. Der Fund eines Fossils weist nun darauf hin, dass vor Millionen Jahren auch Vorgänger von Vögeln und Krokodilen ihre Jungen lebend gebaren.

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Einige frühe Verwandte heutiger Vögel und Krokodile gebaren ihre Jungen offenbar lebend. Das zeigt ein etwa 245 Millionen Jahre altes Fossil eines schwangeren Meeresreptils. Bislang hatten Experten angenommen, dass alle Vertreter der sogenannten Archosauromorpha Eier legten, berichtet ein internationales Forscherteam im Fachblatt "Nature Communications".

Das Fossil hatten Wissenschaftler bereits 2008 im Süden Chinas freigelegt. "Wir waren so aufgeregt, als wir das embryonale Exemplar vor einigen Jahren erstmals sahen, aber wir waren nicht sicher, ob es sich dabei um die letzte Mahlzeit der Mutter oder um ihr ungeborenes Baby handelte", sagt Jun Liu von der Hefei University of Technology in China.

Nach genaueren Untersuchungen sind die Forscher jetzt überzeugt, dass es sich tatsächlich um ein Junges handelt, das im Leib eines weiblichen Dinocephalosaurus heranwuchs. Vertreter dieser Gruppe schwammen im Mittleren Trias durch die Meere des südlichen China. Ihren außergewöhnlich langen Hals schwenkten sie wohl auf der Jagd nach Fischen von Seite zu Seite. Sie gehören zur Gruppe der Archosauromorpha, von denen bis heute die Krokodile und Vögel überdauert haben.
Baby oder Beute?

Für die Annahme, dass es sich bei dem Fossil um ein Muttertier mit Embryo handelt, spreche die Tatsache, dass der kleine Körper vollständig vom großen umschlossen ist. Eine Überlagerung durch ein anderes Tier sei somit ausgeschlossen. Zudem weise der Kopf des Embryos nach vorne. Beute werde bei diesen wasserlebenden Tieren normalerweise mit dem Kopf voran verschlungen und auch so verdaut. Schließlich liege der Embryo in einer klassischen Embryonalhaltung im Körper der Mutter - mit dem Kopf in Richtung Brustkorb gebeugt.

Dass die Jungen lebend zur Welt kamen, schließen die Forscher unter anderem daraus, dass sie keine Hinweise auf eine kalkhaltige Eischale fanden. Es wäre auch sehr ungewöhnlich, wenn die Tiere Eier mit derart weit entwickelten Jungtieren gelegt hätten, schreiben die Forscher.
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Weitere Analysen legen nahe, dass das Geschlecht der Nachkommen wohl genetisch festgelegt war - und nicht wie etwa bei heutigen Krokodilen durch die Umgebungstemperatur im Nest bestimmt wurde. "Diese Kombination von Lebendgeburt und genetischer Geschlechtsbestimmung war anscheinend nötig für Tiere wie Dinocephalosaurus, um im Wasser leben zu können", erläutert Mitautor Michael Benton von der University of Bristol.

An Land hätten die Tiere mit ihren paddelförmigen Gliedmaßen und dem extrem verlängerten Hals keine Nester bauen können - wie zum Beispiel heutige Meeresschildkröten. Im Wasser aber könnten Reptilieneier nicht ausgebrütet werden. Auch das dehnbare Becken des Muttertieres spreche für eine Lebendgeburt.

Quelle: n-tv.de , jaz/dpa
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Im Innern uralter Kristalle - Nasa entdeckt unbekannte Mikroben

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Feb 2017 11:20

http://www.n-tv.de/wissen/Nasa-entdeckt ... 10536.html
Im Innern uralter Kristalle - Nasa entdeckt unbekannte Mikroben

In einem mexikanischen Höhlensystem stoßen Astrobiologen der Nasa auf Zehntausende Jahre alte Bakterien. Die Entdeckung mache Hoffnung, dass es auch auf anderen Planeten Mikroorganismen geben könnte, sagen sie.

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Wissenschaftler der US-Weltraumbehörde Nasa haben in einem mexikanischen Höhlensystem bis zu 60.000 Jahre alte lebende Mikroorganismen gefunden, die in Kristalle eingeschlossen waren. Die Entdeckung mache Hoffnung, dass es auch auf anderen Planeten Mikroorganismen geben könnte, die unter äußerst unwirtlichen Bedingungen überlebten, sagte Penelope Boston, Leiterin des Nasa-Instituts für Astrobiologie.
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Es handele sich um etwa hundert verschiedene Mikroorganismen, vor allem um Bakterien, die in zwischen 10.000 und möglicherweise 60.000 Jahre alte Kristalle eingeschlossen gewesen seien. 90 Prozent von ihnen seien bislang auf der Erde völlig unbekannt. Die fremdartigen Mikroben hätten sich von Sulfiten, Mangan oder Kupferoxid ernährt, sagte Boston.

Bei dem Fundort handelt es sich um die stillgelegte Blei - und Zink-Mine von Naica im Bundesstaat Chihuahua mit einer Tiefe von rund 800 Metern. Das Höhlensystem befinde sich oberhalb einer großen vulkanischen Magma-Tasche. Das Klima in der Mine sei sehr feucht bei Durchschnittstemperaturen um die 40 Grad. Die Mine ist unter anderem für ihre großen Kristalle bekannt.

Quelle: n-tv.de , npa/AFP
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Knochen im Meeressand entdeckt - Zufallsfund enttarnt uralten Riesenpingui

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Feb 2017 09:58

http://www.n-tv.de/wissen/Zufallsfund-e ... 15536.html
AUSGRABUNGEN - FUNDSACHEN
Knochen im Meeressand entdeckt - Zufallsfund enttarnt uralten Riesenpinguin

Eineinhalb Meter groß und steinalt: Ein Hobby-Sammler findet einen fossilen Riesenpinguin. Dieser Zufallsfund aus Neuseeland bringt Forschern wertvolle Erkenntnisse - etwa über den typisch aufrechten Watschelgang.

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Zur Startseite AUSGRABUNGEN - FUNDSACHEN - FORSCHUNG - ZURÜCK IN DIE VERANGENHEIT forum-kategorie-f5/ausgrabungen-fundsachen-forschung-zuruck-die-verangenheit-t58.html


Freitag, 24. Februar 2017
Pinguine könnten sich schon wesentlich früher entwickelt haben als bisher bekannt - möglicherweise bereits zu Lebzeiten der Dinosaurier. Darauf schließen Forscher aus dem Fund eines fossilen Riesenpinguins, über den sie im Fachjournals "The Science of Nature" berichten.
Der Fußknochen des Riesenpinguins (l.) im Vergleich zu dem eines Kaiserpinguins, dem größten lebenden Pinguin.
Der Fußknochen des Riesenpinguins (l.) im Vergleich zu dem eines Kaiserpinguins, dem größten lebenden Pinguin.
(Foto: Senckenberg/dpa)

Die Überreste stammen aus dem Zeitalter des Paläozäns, sie sind etwa 61 Millionen Jahre alt. Zum Vergleich: Die Dinosaurier starben vor ungefähr 65 Millionen Jahren aus. Die Wissenschaftler verdanken ihre neue Entdeckung dem Fund eines Hobbysammlers in Meeressand-Ablagerungen am Waipara-Fluss auf der Südinsel Neuseelands, wie Gerald Mayr, Wissenschaftler des Senckenberg-Instituts in Frankfurt, sagte.

Dort seien auch in der Vergangenheit die ältesten bekannten Pinguin-Fossilien gefunden worden - die einer "sehr primitiven Art namens Waimanu", die mit den heutigen Pinguinen nur wenig gemeinsam habe. Das Besondere an der neu entdeckten Art sei, dass sie weitaus mehr mit modernen Pinguinen verwandt sei als die Waimanu-Pinguine.
Strittiger Punkt, wann moderne Vögel entstanden

Die rund 150 Zentimeter großen Riesenpinguine bewegten sich demnach wohl bereits in dem für Pinguine typischen aufrechten Watschelgang, vermuten die Wissenschaftler nach der Untersuchung der fossilen Fußknochen. "Das zeigt, dass die Diversität unter Pinguinen deutlich größer war als bisher angenommen", sagte Mayr.

Für die Pinguinforschung, aber auch hinsichtlich der Evolutionsgeschichte der Vögel insgesamt handle es sich um einen bedeutenden Fund: "Es ist einer der strittigsten Punkte, wann die modernen Vögel entstanden sind und ob es zur Zeit der Dinosaurier schon moderne Vögel gab oder ob das alles erst nach dem Massenaussterben in der Kreidezeit entstanden ist."
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Der gefundene Beinknochen ähnele denen heutiger Königspinguine. Mit einer Größe von etwa 150 Zentimetern sei der Riesenpinguin aber wesentlich größer gewesen. Es handle sich um den ältesten Nachweis von Riesenpinguinen. "Das ist der erste Fund aus dem Paläozän." Da nur etwa vier Millionen Jahre zwischen dem Aussterben der Saurier und dem nun gefundenen Fossil liegen, gehen die Forscher davon aus, dass sich Pinguine in ihrer Vielfalt bereits zur Zeit der Saurier entwickelten.

Der Riesenpinguin hatte fast die Größe des schon länger bekannten Rekordhalters Anthropornis nordenskjoeldi. Dieser bis zu 180 Zentimeter messende, größte bekannte Pinguin lebte vor etwa 45 bis 33 Millionen Jahren, ist also eine deutlich jüngere Art.

Quelle: n-tv.de , ara/dpa
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Leben vor vier Milliarden Jahren - Forscher entdecken älteste Mikrofossili

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Mär 2017 09:06

http://www.n-tv.de/wissen/Forscher-entd ... 25922.html
Leben vor vier Milliarden Jahren - Forscher entdecken älteste Mikrofossilien

Nur halb so breit wie ein Haar und bis zu einem halben Millimeter lang: Forscher entdecken winzige Fossilien, die auf Leben vor vier Milliarden Jahren deuten. Die Entdeckung könnte auch Theorien über mögliches Leben auf anderen Planeten verändern.

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Wissenschaftler haben die bislang ältesten Mikrofossilien der Erde entdeckt, die sie als "direkten Beweis" für Leben auf unserem Planeten vor bereits rund vier Milliarden Jahren werten. Die Mikrofossilien seien rund 300 Millionen Jahre älter als die bislang ältesten bekannten Fossilien, schrieb Dominic Papineau vom University College London im Fachblatt "Nature". Das Alter der Funde datierten er und seine Kollegen auf zwischen 3,77 und 4,29 Milliarden Jahre.

Die Entdeckung könnte auch die Theorien über mögliches Leben auf anderen Planeten verändern, wie die Autoren der Studie schrieben. Dass bereits relativ bald nach der Entstehung der Erde vor 4,57 Milliarden Jahren Leben entstanden sei, lege nahe, dass es auch auf Planeten mit Wasservorkommen außerhalb unseres Sonnensystems bereits in einem so frühen Stadium Lebewesen gegeben haben könnte.
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Co-Autor Matthew Dodd vom Londoner Zentrum für Nanotechnologie hob hervor, dass der Mars zur selben Zeit flüssiges Wasser auf seiner Oberfläche gehabt habe wie die Erde. Es sei also denkbar, auch für den Mars Beweise für Leben vor vier Milliarden Jahren zu finden. Vielleicht sei die Erde aber auch "einfach ein besonderer Fall", fügte Dodd hinzu.

Er und seine Kollegen hatten die winzigen Fossilien, die nur halb so breit wie ein menschliches Haar und bis zu einem halben Millimeter lang sind, in blumenförmigen Quartzstrukturen gefunden. Diese fanden sich wiederum im Nuvvuagittuq-Grünsteingürtel in der kanadischen Provinz Québec. Bislang galten Mikrofossilien als die ältesten der Welt, die in Westaustralien entdeckt und auf 3,46 Milliarden Jahre datiert worden waren.

Quelle: n-tv.de , jki/AFP
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Zufallsfund nach 270 Jahren - Mumie bekommt fehlenden Daumen zurück

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Mär 2017 21:03

http://www.n-tv.de/wissen/Mumie-bekommt ... 36416.html
Donnerstag, 09. März 2017
Zufallsfund nach 270 Jahren - Mumie bekommt fehlenden Daumen zurück

Es ist die Mumie eines berühmten Mannes: Freiherr von der Trenck war einst Kommandant des kaiserlich-österreichischen Panduren-Regiments. Er starb 1749 - und seiner linken Hand fehlte der Daumen. Doch den hat man jetzt gefunden.

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Nach einem Überraschungsfund ist die knapp 270 Jahre alte Mumie des Panduren-Kommandanten Franz Freiherr von der Trenck in Tschechien wieder vollständig. Der erstaunlich gut erhaltenen Leiche hatte bisher der Daumen der linken Hand gefehlt. Nun stießen Forscher im Museum der Stadt Brünn (Brno) auf das schwarz verfärbte Körperteil. Am Mittwoch nahmen Mönche des Kapuzinerordens den Daumen entgegen.

In ihrer Brünner Klostergruft werden die Überreste des Offiziers seit seinem Tod 1749 aufbewahrt. Wie der Daumen in das Stadtmuseum gelangte, war zunächst unklar. Diebe könnten ihn vor rund 100 Jahren mitsamt eines Rosenkranzes gestohlen oder aus mystischen Gründen entwendet haben, sagte der Archäologe Petr Vachut der Agentur CTK.
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Zurzeit wird die Mumie mit modernsten Methoden wie der Computertomographie untersucht. Franz Freiherr von der Trenck (1711-1749) war ein berühmt-berüchtigter Kommandant des kaiserlich-österreichischen Panduren-Regiments. Wegen Gräueltaten und Befehlsverweigerung wurde ihm der Prozess gemacht. "Er war ein kampflustiger und grausamer Mensch, aber zum Ende seines Lebens kehrte er um und bedauerte seine Taten", sagte Kapuziner-Provinzial Jiri Bonaventura Stivar.

Von der Trenck findet Erwähnung in der Karl-May-Erzählung "Pandur und Grenadier". Die Nazis missbrauchten die historische Figur des Soldaten für ihre Propaganda: In dem Spielfilm "Trenck, der Pandur" von 1940 spielte Hans Albers die Hauptrolle.
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Quelle: n-tv.de , asc/dpa
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Neandertaler aßen natürliche Schmerzmittel

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Mär 2017 20:59

http://www.n-tv.de/wissen/Neandertaler- ... 40070.html
Freitag, 10. März 2017
Erkenntnisse aus Zahnbelag - Neandertaler aßen natürliche Schmerzmittel

Neandertaler gelten als rückständig und primitiv. Doch damit scheint man den ausgestorbenen Verwandten des Menschen nicht gerecht zu werden. Sie aßen relativ ausgewogen und nutzten bewusst Mittel, die wie Arzneien wirkten.

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Über Zahnabszesse und Zahnbelag freut sich gewöhnlich niemand. Doch bei dem Neandertaler "El Sidrón 1" auf der iberischen Halbinsel erwiesen sich die Mundraum-Probleme als Glücksfall - für die Forschung. Rund 50.000 Jahre später bringt die mangelnde Mundhygiene Wissenschaftler zum Staunen, verrät sie doch verblüffende Details über die nächsten Verwandten des modernen Menschen. Wie ein internationales Forscherteam im Fachmagazin "Nature" berichtet, ernährten sich Neandertaler offenbar vielseitiger als bislang bekannt - und nutzten gezielt Schmerzmittel und möglicherweise sogar Antibiotika aus der Natur, um Leid zu lindern.
So könnte es ausgesehen haben, wenn Neandertaler ihre Mahlzeit einnahmen.
So könnte es ausgesehen haben, wenn Neandertaler ihre Mahlzeit einnahmen.
(Foto: Abel Grau / CSIC Communication)

Neandertaler (Homo neanderthalensis) starben vor etwa 40.000 Jahren aus - just zu jener Zeit, als sich der moderne Mensch (Homo sapiens) in Europa breitmachte. Lange galten die verschwundenen Cousins als rückständige Höhlenbewohner, doch seit Jahrzehnten rütteln immer mehr wissenschaftliche Erkenntnisse an diesem Klischee - auch die neue Studie.

Die Wissenschaftler um Laura Weyrich und Alan Cooper von der australischen University of Adelaide untersuchten Neandertaler-Zähne aus zwei Höhlen im heutigen Belgien und Spanien. Und dabei erwies es sich als Glückfall, dass auch die Urmenschen schon Zahnstein und Entzündungen im Mundraum hatten.
Erbgut im Zahnbelag

Denn das Team, darunter etliche deutsche Forscher, fand im Zahnbelag Erbgut-Schnipsel, die es genauer unter die Lupe nahm. Die genetischen Analysen der in den Plaques "weggesperrten" DNA geben einzigartige Einblicke in Ernährung und Gesundheit der Neandertaler, wie Erstautorin Weyrich erklärt.

"Zahnbeläge halten im Mund lebende Mikroorganismen und Keime aus dem Verdauungstrakt und den Atemwegen unter Verschluss", sagt sie. "Ebenso Essensreste, die zwischen den Zähnen hängen blieben. Die DNA dieser Stoffe bleibt über Jahrtausende erhalten."

Die Methodik der Forscher sei "sehr spektakulär", sagt Jean-Jacques Hublin, der nicht an der Studie beteiligt war. "Bisher haben wir anhand stabiler Isotope in den Knochen oder aus der Analyse von Rückständen unter dem Mikroskop auf die Ernährung von Neandertalern geschlossen", sagt der Direktor am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig. "Nun können wir anhand der extrahierten DNA die Nahrung bis auf die genaue Spezies bestimmen."
Bei den Ausgrabungen in El Sidron.
Bei den Ausgrabungen in El Sidron.
(Foto: Antonio Rosas)

Insgesamt analysierte das Team Erbgut aus dem Zahnstein von vier Neandertalern: Zwei davon stammten aus der Höhle El Sidrón in der nordspanischen Region Asturien. Dort fanden Forscher 1994 etwa 2500 Knochenstücke von mindestens 13 Neandertalern, die vor etwa 49.000 Jahren lebten. Zwei weitere, ähnlich alte Proben stammen aus der Spy-Höhle in Belgien.

Indem die Wissenschaftler die gefundenen Erbgutschnipsel mit den Genomen von Lebewesen in großen Datenbanken verglichen, konnten sie die DNA-Stücke einzelnen Gattungen und Arten zuordnen. Die Analysen zeigten, dass sich die Mundfloren der belgischen und spanischen Neandertaler deutlich voneinander unterschieden.
Fleischesser und Vegetarier?

Demnach hatten die Neandertaler, die im heutigen Belgien lebten, erwartungsgemäß viel Fleisch gegessen, etwa von Mufflons und Wollnashörnern. Dazu gab es wildwachsende Pilze. Der Neandertaler "El Sidrón 1" aus Spanien hingegen, der wegen seines guten Erhaltungszustands besonders eingehend analysiert wurde, ernährte sich überraschenderweise anscheinend vegetarisch. Hinweise auf Fleisch enthielten seine Zähne nicht. Stattdessen standen auf seinem Speiseplan unter anderem Pinienkerne, der Pilz Gemeiner Spaltblättling (Schizophyllum commune) und das Kleine Blasenmützenmoos (Physcomitrella patens).

Das ist erstaunlich, hatte man den Urmenschen bislang doch eine stark fleischbasierte Kost nachgesagt - nicht zuletzt weil sich an den Fundstellen reichlich Rückstände von Tieren fanden. Doch der Befund überzeugt den Experten Hublin nicht davon, dass manche Neandertaler vegetarisch lebten: Die Höhle El Sidrón enthalte sogar Hinweise darauf, dass Urmenschen dort von anderen Neandertalern verspeist worden seien.
Hinweise auf Erkrankungen
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Das Team um Weyrich fand im Zahnstein aber nicht nur Hinweise auf Ernährungsgewohnheiten. "El Sidrón 1" war den Forschern zufolge ziemlich krank: Der Mann trug einen Parasiten im Verdauungstrakt und hatte Durchfall, außerdem litt er an einem Zahnabszess. Möglicherweise habe ihn gerade dieses schmerzhafte Zahnproblem dazu gebracht, anstelle des schwer zu kauenden Fleisches pflanzliche Nahrung zu bevorzugen, sagt Hublin.

Doch der Neandertaler wusste sich offenbar zu helfen. In seinem Zahnstein fanden die Wissenschaftler DNA-Reste der Westlichen Balsam-Pappel (Populus trichocarpa). "Er aß Pappel, die das Schmerzmittel Salicylsäure enthält", sagt Studienleiter Cooper. Auf Verbindungen der Salicylsäure basiert die Arznei Acetylsalicylsäure (ASS) - besser bekannt unter dem Handelsnamen Aspirin. "Offenbar kannten sich die Neandertaler gut mit medizinischen Pflanzen aus und kannten ihre entzündungshemmende und schmerzstillende Wirkung", folgert Cooper.

Zudem fanden die Wissenschaftler im Zahnstein des Neandertalers DNA-Reste des Schimmelpilzes Penicillium rubens, der ein natürliches Antibiotikum produziert. Sollte der Urmensch absichtlich Antibiotika genutzt haben, sei das sehr überraschend, sagt Cooper. Schließlich wurde Penicillin vom Homo sapiens erst rund 50.000 Jahre später entdeckt - im Jahr 1928 von dem britischen Bakteriologen Alexander Fleming.
Zur Zurückhaltung gerufen

Das Ergebnis, dass der Neandertaler gezielt schmerzstillende Pappel aß, hält Hublin für "ziemlich überzeugend". Ob er sich aber auch mit dem antibiotisch wirksamen Pilz selbst behandelt habe, sei eher ungewiss. "Er könnte zufällig verschimmelte Nahrung verzehrt haben", sagt der Experte und mahnt angesichts der wenigen Untersuchten zu Zurückhaltung bei der Interpretation der Befunde. "Die Hauptschwäche der Studie liegt darin, dass nur vier Neandertaler von zwei Fundstellen untersucht wurden", sagt Hublin. "Die Analyse von 30 oder 40 Neandertalern würde uns ein realistischeres Bild liefern." Die Möglichkeit besteht: Allein in Europa sind Knochen Hunderter Individuen bekannt, wenn auch in unterschiedlichem Zustand.

Bei "El Sidrón 1" war das gefundene Erbgut so gut erhalten, dass die Forscher größere Teile des Genoms von acht Mikroorganismen rekonstruieren konnten. Das Erbgut von Methanobrevibacter oralis, der zu den Archaeen - einer Form von Einzellern - zählt, entzifferten die Wissenschaftler zu 45 Prozent. Nach Angaben der Forscher ist M. oralis mit 48.000 Jahren das älteste zumindest teilweise entschlüsselte Erbgut eines Mikroorganismus. Der Erreger wird mit Zahnfleischerkrankungen in Verbindung gebracht und sucht auch den modernen Menschen heim.
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Und genau das brachte die Forscher zu einem weiteren Schluss: Denn die Stammbäume von Homo sapiens und Homo neanderthalensis trennten sich nach derzeitigem Kenntnisstand vor etwa 500.000 bis 700.000 Jahren. Der letzte gemeinsame Ahne, den die M.-oralis-Varianten von modernem Mensch und Neandertaler hatten, lebte dagegen vermutlich vor 112.000 bis 143.000 Jahren. Das Kleinstlebewesen sei offenbar damals zwischen beiden Menschenarten übertragen worden - vermutlich bei Kontakten im Nahen Osten, glauben die Autoren. Dort kam es früheren Studien zufolge auch zu Vermischungen zwischen den beiden Arten, deren Spuren sich noch heute im Erbgut des modernen Menschen finden.

Aber was sagt die neue Studie über die geistige Kapazität der Neandertaler aus? "Auf jeden Fall widersprechen unsere Funde dem eher einfachen Bild, das die Öffentlichkeit von unseren alten Verwandten hat", betont Cooper. Gleichzeitig warnt Hublin vor überzogenen Spekulationen: "Früher galten Neandertaler eher als affenartige Kreaturen. Jetzt schwingt das Pendel in die andere Richtung, und die Versuchung ist groß, zu glauben, sie seien so wie heutige Menschen gewesen. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen. In jedem Fall waren sie uns ähnlicher, als wir lange Zeit geglaubt haben."

Quelle: n-tv.de , Stefan Parsch und Walter Willems, dpa
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Reste einer Ramses-Statue in Slums gefunden

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Mär 2017 19:17

https://kurier.at/chronik/weltchronik/k ... 51.146.797
Reste einer Ramses-Statue in Slums gefunden
In einer Schlammgrube wurden spektakuläre Funde gemacht. Es handelt sich um Überreste von mehr als 3000 Jahre alten Pharaonenstatuen.
10.03.2017, 18:51
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Der ägyptische Minister für Archäologie Khaled el-Anani mit dem Forscherteam

Der ägyptische Minister für Archäologie Khaled el-Anani mit dem Forscherteam
Fundort in einem Slum bei Kairo


Ein Team von deutschen und ägyptischen Archäologen hat in einer verschlammten Grube bei Kairo Reste zweier mehr als 3000 Jahre alten Pharaonenstatuen entdeckt. Wie das ägyptische Antikenministerium am Donnerstag mitteilte, wurde der Fund in den Slums am nordöstlichen Stadtrand in Matarija gemacht. Dort befand sich einst die Pharaonenhauptstadt Heliopolis.

People gather near water which covered the site of… Foto: AP/Amr Nabil Der Leiter des ägyptischen Ausgrabungsteams, Aiman Aschmawi, sagte, einige der Reste stammten von einer acht Meter hohen Statue aus Quarzit, die wahrscheinlich den Pharao Ramses II. darstelle. Er regierte von 1279 bis 1213 v. Chr. und war einer der bedeutendsten Herrscher des Alten Ägypten. Beim anderen Überrest handelt es sich demnach um eine 80 Zentimeter hohe Kalksteinbüste des ebenfalls aus der 19. Dynastie stammenden altägyptischen Königs Sethos II. mit feinen Gesichtszügen.

Der Leiter des deutschen Teams, Dietrich Raue vom Ägyptischen Museum der Universität Leipzig, sagte, die Archäologen bemühten sich nun, die Funde zur Restaurierung an einen anderen Ort in der Nähe zu bringen. Die Grabungsarbeiten gingen unterdessen weiter.
(APA / tem) Erstellt am 10.03.2017, 11:52
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Aus dem Mittleren Pleistozän - Uralter Menschenschädel gefunden

Beitragvon Weltbookadmin47 » 15. Mär 2017 11:47

http://www.n-tv.de/wissen/Uralter-Mensc ... 46386.html
Mittwoch, 15. März 2017
Aus dem Mittleren Pleistozän - Uralter Menschenschädel gefunden

Er gilt als eines der ältesten Fossilien seiner Art: In Portugal stoßen Forscher auf einen menschlichen Schädel, der bereits 400.000 Jahre alt ist. So weit westlich in Europa ist das eine Besonderheit.

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Wissenschaftler haben in Portugal einen etwa 400.000 Jahre alten menschlichen Schädel gefunden - eines der ältesten derartigen Fossilien, die je in Europa entdeckt wurden. Die Forscher um João Zilhão von der Universität Barcelona seien in einer Ausgrabungsstätte bei Aroeira auf den Schädel gestoßen, teilte die an den Grabungen beteiligte Universität Complutense Madrid (UCM) mit. Die Forschungsergebnisse wurden in den "Proceedings" der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften veröffentlicht.
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Die Archäologin Montserrat Sanz bezeichnete den Fund als "unerwartetes Geschenk". Das Team habe am letzten Tag von Grabungen im Jahr 2014 plötzlich neben einer Säule den Schädel entdeckt. Auch Tierreste und Steinwerkzeuge seien gefunden worden.

Während es bei anderen Funden aus der gleichen Epoche oft Zweifel an der genauen Datierung gebe, sei diese im Fall des Schädels von Aroeira eindeutig, so die Forscher. Nie zuvor sei so weit westlich in Europa ein menschliches Fossil des Mittleren Pleistozäns gefunden worden. Der Schädel leiste einen Beitrag zur Debatte um den Ursprung der Neandertaler und die Entwicklung des Menschen in Europa.
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Homo sapiens und andere Menschen: Eine Stammesgeschichte Homo sapiens und andere Menschen: Eine Stammesgeschichte Homo sapiens und andere Menschen: Eine Stammesgeschichte Homo sapiens und andere Menschen Eine Stammesgeschichte

Quelle: n-tv.de , asc/dpa
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"Australischer Jurassic Park" - Rekordzahl an Dinosaurier-Spuren entdeckt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Mär 2017 23:05

http://www.n-tv.de/wissen/Rekordzahl-an ... 67028.html
Montag, 27. März 2017
"Australischer Jurassic Park" - Rekordzahl an Dinosaurier-Spuren entdeckt

Es gilt als weltweit einmaliger Fund: In der Wildnis Westaustraliens stoßen Forscher auf so viele verschiedene Dino-Fußspuren wie nirgendwo sonst. Dabei hätte nicht viel gefehlt, und die spektakulären Zeugnisse der Vorzeit wären für immer verloren gewesen.

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Forscher haben in einer abgelegenen Küstenregion Westaustraliens einen "australischen Jurassic Park" entdeckt: In bis zu 140 Millionen Jahre altem Gestein haben dort mindestens 21 verschiedene Dinosaurierarten ihre Fußspuren hinterlassen. Der Paläontologe Steve Salisbury schwärmt von einem "weltweit einmaligen" Fund.
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Eine Welt der Superlative: Die Dinosaurier Eine Welt der Superlative: Die Dinosaurier Eine Welt der Superlative: Die Dinosaurier Eine Welt der Superlative: Die Dinosaurier Eine Welt der Superlative Die Dinosaurier

Laut Forschern der Universität von Queensland und der James Cook-Universität wurden nirgendwo sonst auf der Welt so viele verschiedene Dino-Fußabdrücke gefunden wie jetzt in der Region Kimberley. Die Fundstelle sei "ein magischer Ort - Australiens eigener Jurassic Park in einer spektakulären Wildnis", beschrieb Salisbury.

Unter den Fußspuren seien die einzigen Belege für die Existenz von Stegosauriern in Australien und einige der größten Dino-Fußabdrücke, die bislang je gefunden wurden.
Es sind Tausende
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Beinahe wären die Zeugnisse der Vorzeit für immer verloren gewesen: Die Regierung von West-Australien hatte die Region 2008 als Standort für eine riesige Flüssiggas-Verarbeitungsanlage ausgewählt. Die von der Entscheidung alarmierten Aborigine-Einwohner der Region nahmen daraufhin Kontakt zum Dino-Forscher Salisbury und seinem Team auf und wiesen sie auf die Spuren hin, die den Ureinwohnern seit langem bekannt waren.

Die Forscher verbrachten mehr als 400 Stunden mit der Untersuchung und Dokumentation der Fußspuren in der Region Walmadany, jetzt veröffentlichten sie ihre Erkenntnisse in der Fachzeitschrift "Memoir of the Society of Vertebrate Paleontology".

Insgesamt gibt es in dem Gebiet Tausende Dino-Fußabdrücke. Davon können 150 sicher 21 verschiedenen Dinosaurierarten zugeordnet werden, wie Salisbury berichtete: fünf verschiedene Fleischfresser-Arten, sechs Arten von Langhals-Dinosauriern, vier Arten von zweibeinigen pflanzenfressenden Ornithoposen und sechs Arten von gepanzerten Dinos.

Quelle: n-tv.de , asc/AFP
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Mittelalter-Rituale gegen Untote - Knochen weisen auf Zombie-Abwehr hin

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Apr 2017 09:55

AUSGRABUNGEN - FUNDSACHEN - FORSCHUNG - ZURÜCK IN DIE VERANGENHEIT
http://www.n-tv.de/wissen/Knochen-weise ... 86593.html
Sonntag, 09. April 2017
Mittelalter-Rituale gegen Untote - Knochen weisen auf Zombie-Abwehr hin

Die Furcht vor Untoten ist keine Erfindung moderner Filme. Schon im Mittelalter trieb sie die Menschen um. Britische Forscher glauben nun, das archäologisch belegen zu können: anhand malträtierter Knochen.

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Brand- und Schneidespuren an Knochen werten britische Wissenschaftler als Hinweis auf eine mittelalterliche Zombie-Abwehr. Die im Norden Englands vergrabenen Menschen seien wohl nach ihrem Tod verstümmelt worden, damit sie nicht als Untote wieder auftauchten, berichten sie im "Journal of Archaeological Science". "Wenn wir richtig liegen, dann ist dies der erste gute archäologische Beweis, den wir für diese Vorgehensweise haben", sagt Studienleiter Simon Mays von der staatlichen Denkmalpflegebehörde Historic England in Portsmouth.

Der Glaube daran, dass manche Verstorbene nach dem Tod keine Ruhe finden, ist in verschiedenen Kulturen verbreitet. In nordischen Sagas treten Untote als "Wiedergänger" auf, in Osteuropa als "Vampire" und in der Karibik als "Zombies". In mittelalterlichen Schriften aus verschiedenen Teilen Europas wird von Toten berichtet, die aus dem Grab aufstehen und die Lebenden heimsuchen. So soll auch die Tradition der Totenwache auf die Furcht vor dem Wiedererwachen des Verblichenen zurückgehen.

Einige mittelalterliche Autoren erwähnen Methoden, um Leichen daran zu hindern, als Untote zu erscheinen. Dazu gehören das Enthaupten und die Verstümmelung der Leiche sowie das Verbrennen von Körperteilen. Das Team um Mays hat nun eine Reihe von Hinweisen zusammengetragen, die darauf hindeuten, dass im verlassenen Ort Wharram Percy im Norden Englands solche Methoden praktiziert wurden.
137 Knochen aus verschiedenen Jahrhunderten

Wharram Percy wurde vermutlich kurz nach 1500 aufgegeben. Seit 1950 ist die Ortschaft gründlich von Archäologen untersucht worden. Auf diese Ausgrabungen beziehen sich die aktuellen Forschungen. Konkret geht es um 137 Knochen aus drei Gruben jenseits des örtlichen Friedhofs. Die Knochen konnten mindestens zehn verschiedenen Menschen zugeordnet werden, darunter drei Frauen und zwei Kinder. 17 Knochen weisen Schneidespuren auf, 17 weitere verkohlte Stellen. Die Altersbestimmung einiger Knochen mit der Radiocarbon-Methode lässt vermuten, dass die menschlichen Überreste aus verschiedenen Jahrhunderten stammen. Dies würde ein einmaliges Ereignis - etwa einen kriegerischen Überfall - ausschließen.

Die Untersuchung von Zahnschmelz ergab, dass es die Überreste von Menschen sind, die in der Gegend aufgewachsen und also keine Fremden waren. Zum Vergleich wurden die Zähne von Leichen herangezogen, die auf dem regulären Friedhof bestattet wurden. Die Forscher erwägen, dass die gefundenen Spuren auf Fälle von Kannibalismus während einer Hungersnot hinweisen könnten. Dann aber müssten die Schneidespuren an den Knochen eher an den Muskelansätzen oder an den großen Gelenken zu finden sein, schreiben sie. Dies sei nicht der Fall, vielmehr deuteten die Schnittspuren auf Enthauptungen und Verstümmelungen nach dem Tod hin.
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Iris Nießen von der Friedrich-Schiller-Universität Jena ist sich da allerdings nicht so sicher. Die englischen Forscher seien zwar gründlich und mit modernen Methoden vorgegangen. "Doch die Interpretation der Funde ist der Knackpunkt." Radiocarbon-Datierungen hätten ihre Tücken, erklärt die Expertin, die nicht an der Untersuchung beteiligt war. Trotz der Hinweise auf ein unterschiedliches Alter der Knochen könne durchaus eine einzelne Katastrophe oder ein kriegerisches Ereignis die Ursache für den Tod der Menschen gewesen sein.

"Die Ergebnisse zu deuten, ist schwierig, und deshalb sollten einzelne Hinweise nicht überbewertet werden", sagt Nießen. So wiesen die Autoren selbst darauf hin, dass es ungewöhnlich sei, dass von den Vorsorgemaßnahmen gegen Untote auch Kinder und Frauen betroffen gewesen seien.
Bei den heute Lebenden wecken Funde, die mit der Bekämpfung von Untoten in Verbindung stehen könnten, jedenfalls großes Interesse. So schrieben 2013 polnische Medien über Entdeckungen in Gliwice (Gleiwitz, Polen) von einem "Vampirfriedhof". Dort waren Skelette gefunden worden, die mit ihren abgetrennten Schädeln zwischen den Knien oder Händen bestattet worden waren. Und in der bulgarischen Hauptstadt Sofia wurde 2012 das Skelett eines angeblichen Vampirs samt ihn durchbohrenden Eisenpfahl im Nationalen Museum für Geschichte ausgestellt.

Quelle: n-tv.de , sba/dpa
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Fund füllt große Lücke - Fehlendes Bindeglied in Evolution entdeckt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Apr 2017 19:50

AUSGRABUNGEN - FUNDSACHEN - FORSCHUNG - ZURÜCK IN DIE VERANGENHEIT
http://www.n-tv.de/wissen/Fehlendes-Bin ... 91341.html
Mittwoch, 12. April 2017
Fund füllt große Lücke - Fehlendes Bindeglied in Evolution entdeckt

Bislang klafft eine riesige Lücke bei Funden aus der Entstehungszeit der Dinosaurier. Nun entdecken Forscher ein fehlendes Bindeglied. Der Fund bietet überraschende Einblicke in die Evolution der Tierwelt vor etwa 245 Millionen Jahren.

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Eine Entdeckung aus Tansania gibt Einblick in die frühe Entwicklung der Dinosaurier und Vögel. Im Fachblatt "Nature" beschreibt ein internationales Team um Sterling Nesbitt vom Virginia Tech in Blacksburg eine Echse, die vor etwa 245 Millionen Jahren lebte - rund 10 Millionen Jahre vor den frühen Dinosauriern. Überraschenderweise trägt Teleocrater rhadinus sowohl Merkmale, die bislang als typisch für Dinosaurier galten, als auch Eigenschaften von Krokodilen. "Die Entdeckung von Teleocrater ändert unsere Vorstellungen von der frühesten Geschichte der Dinosaurier-Verwandten fundamental", sagt Nesbitt. Die bisherige Lehrmeinung müsse überdacht werden.
Ein Teleocrater rhadinus jagt einen Cynodonten.
Ein Teleocrater rhadinus jagt einen Cynodonten.
(Foto: Museo Argentino de Ciencias Naturales "Bernardino Rivadavia" / Gabriel Lio)

Alle Vögel, Krokodile, Dinosaurier und Flugsaurier gehen auf die Gruppe der Archosauria zurück. Diese Ur-Reptilien spalteten sich vor etwa 250 Millionen Jahren in zwei Linien: die sogenannten Crurotarsi, deren einzige heutige Vertreter die Krokodile sind, und die Avemetatarsalia, den Ahnen von Dinosauriern, Flugsauriern und Vögeln. Von dieser Gruppe - Avemetatarsalia heißt frei übersetzt Vogelfüßige - ist Teleocrater der früheste bekannte Vertreter.
Echse bietet viele Überraschungen

Bisher hatten Forscher kein gutes Bild der Evolution aus dieser Phase, denn gut erhaltene Fossilien gab es kaum. Nun beschreibt das Team eine im Ruhuhu-Becken in Südtansania gefundene Echse, die diese Lücke füllt - und viele Überraschungen bietet. Der zwei bis drei Meter lange Teleocrater lebte vor etwa 245 Millionen Jahren, hatte einen langen Hals und Schwanz, fraß Fleisch und lief auf vier Beinen. Schon Letzteres ist überraschend, denn nach bisheriger Lehrmeinung waren die typischen Vorläufer der Dinosaurier, als deren Vertreter etwa Marasuchus oder Lagerpeton gelten, kleine Zweibeiner von der Größe etwa eines Huhns.
Vereinfachte Darstellung der stammesgeschichtlichen Beziehungen innerhalb der Archosaurier, einschließlich Teleocrater rhadinus.
Vereinfachte Darstellung der stammesgeschichtlichen Beziehungen innerhalb der Archosaurier, einschließlich Teleocrater rhadinus.
(Foto: Richard Butler, University of Birmingham)

Der Fund zeige, dass etliche, den Dinosauriern zugeschriebene Eigenschaften schon sehr viel früher entstanden, schreiben die Forscher und nennen als Beispiel die Architektur der Kiefermuskulatur. Zusätzlich hatte die 10 bis 30 Kilo schwere Echse aber noch andere erstaunliche Charakteristika. "Teleocrater hat überraschenderweise Krokodil-artige Merkmale, die uns dazu zwingen, unsere Annahmen über die frühe Phase der Dinosaurier-Entwicklung zu überprüfen", sagt Ko-Autor Ken Angielczyk vom Field Museum in Chicago. Dazu zählen vor allem die Beine mit besonders beweglichen Fußgelenken. Damit habe sich Teleocrater - obwohl er nach Einschätzung der Forscher zu den "Vogelfüßigen" zählt - eher wie ein Krokodil fortbewegt und nicht wie ein heutiger Laufvogel.
"Fund verändert das Gesamtbild stark"
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"Der Fund deckt einen Bereich ab, der bisher nicht bekannt war, und er verändert das Gesamtbild stark", sagt Bernd Herkner, Leiter des Senckenberg-Museums in Frankfurt. "Bisher dachte man, dass die Vorfahren und die frühen Vertreter der Dinosaurier kleine flinke Läufer auf zwei Beinen waren." Der Fund zeige nun, dass die Entwicklung sehr viel komplexer verlaufen sei.

Teleocrater-Fossilien waren im Süden von Tansania schon 1933 entdeckt und in den 1950er-Jahren untersucht worden, ohne dass Forscher die wenigen Überreste einordnen konnten. Dies gelang erst, nachdem Paläontologen 2015 in dem Gebiet weitere Fossilien der Echse fanden und im Labor analysierten.
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Eine Welt der Superlative: Die Dinosaurier Eine Welt der Superlative: Die Dinosaurier Eine Welt der Superlative: Die Dinosaurier Eine Welt der Superlative Die Dinosaurier

Quelle: n-tv.de , Walter Willems, dpa
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Diese Echse lässt Dino-Forscher rätseln.jpeg
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Diese Echse lässt Dino-Forscher rätseln

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Apr 2017 09:07

AUSGRABUNGEN - FUNDSACHEN - FORSCHUNG - ZURÜCK IN DIE VERANGENHEIT
https://kurier.at/wissen/teleocrater-rh ... 58.109.987
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Diese Echse lässt Dino-Forscher rätseln
Dinosaurier Teleocrater rhadinus…
Foto: /Museo Argentino de Ciencias Naturales
So soll Teleocrater rhadinus ausgesehen haben
Teleocrater rhadinus ist älter als die frühen Dinosaurier und ändert die bisherigen Vorstellungen von den Verwandtschaftsverhältnissen.
13.04.2017, 10:27
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Eine in Tansania entdeckte Ur-Reptilienart soll Wissenschaftlern zufolge eine entscheidende Lücke im Stammbaum der Dinosaurier-Verwandten füllen. Den Forschern zufolge könnte es sogar Hinweise darauf geben, dass Dinosaurier sich viel früher entwickelt haben als bisher gedacht.

Das internationale Team um Sterling Nesbitt vom Virgina Tech in Blacksburg beschreibt im Fachblatt "Nature" eine Echse, die vor etwa 245 Millionen Jahren lebte - rund zehn Millionen Jahre vor den frühen Dinosauriern. Der Teleocrater rhadinus soll demnach ein fleischfressendes Reptil gewesen sein, das etwa zwei bis drei Meter lang war, einen langen Hals und Schwanz hatte und sich auf vier krokodilartigen Füßen fortbewegte.

Teleocrater rhadinus, Dinosaurier… Foto: /Natural History Museum, London, artwork by Mark Witton "Die Entdeckung des Teleocrater stellt unsere Modelle in Frage, wie Dinosaurier-Verwandten ausgesehen haben könnten", erklärt Richard Butler von der University of Birmingham. "Der Teleocrater ist auch unglaublich spannend, weil er neue Fragen in unsere klassischen Vorstellungen von den Dinosaurier-Ursprüngen aufwirft."
Verwirrende Verwandtschaftsverhältnisse

Die Erkenntnisse gehen auf einen Fund im Süden von Tansania zurück. Die Fossilien wurden erstmals 1933 entdeckt und bis in die 1950er Jahre erforscht - mangels entscheidender Knochen, etwa aus den Fußgelenken, konnte nicht festgestellt werden, ob der Teleocrater näher mit Krokodilen verwandt ist oder mit Dinosauriern. Mithilfe neuer Forschungsansätze konnten diese Verwandtschaftsverhältnisse nun endlich geklärt werden.

Dinosaurier-Stammbaum… Foto: /Dr Richard Butler, University of Birmingham
(Kurier / lada) Erstellt am 13.04.2017, 10:27
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Neue Analysen zu Nordamerika - Ist die Neue Welt vielleicht viel älter ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Apr 2017 12:50

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http://www.n-tv.de/wissen/Ist-die-Neue- ... 10808.html
Neue Analysen zu Nordamerika - Ist die Neue Welt vielleicht viel älter ?

Wurde Amerika viel früher besiedelt als gedacht? Zumindest lassen neuentdeckte Schnittspuren an Mammutknochen darauf schließen. Nun müssen Forscher die Entdeckung der Neuen Welt wohl neu berechnen.

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Ein US-Forscherteam hat Hinweise darauf gefunden, dass Nordamerika schon viel früher, nämlich 115.000 Jahre eher als bisher angenommen, von Menschen besiedelt war. Das leiten die Wissenschaftler aus Mammutknochen aus einer Ausgrabungsstätte in San Diego ab, die Spuren von Bearbeitung durch Steinwerkzeuge tragen und mittels moderner Methoden auf ein Alter von etwa 130.000 Jahre datiert wurden.

Steine, die nach Auffassung der Forscher als Hammer und Amboss verwendet wurden, lagen neben den bearbeiteten Beinknochen und Zähnen, berichtet das Team im Fachjournal "Nature". "Für mich gibt es keinen Zweifel, dass dies eine archäologische Ausgrabungsstätte ist", sagt der Mitautor Steve Holen. Experten aus Israel und Deutschland halten dies ebenfalls für plausibel, andere sind skeptisch.
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Homo sapiens und andere Menschen: Eine Stammesgeschichte Homo sapiens und andere Menschen: Eine Stammesgeschichte Homo sapiens und andere Menschen: Eine Stammesgeschichte Homo sapiens und andere Menschen: Eine Stammesgeschichte Homo sapiens und andere Menschen Eine Stammesgeschichte

Schon 1992 hatten Paläontologen, darunter Thomas Deméré vom San Diego Natural History Museum, die sogenannte Cerutti-Mammut-Fundstätte entdeckt. Zahlreiche Knochen- und Zahnreste lagerten in einer dünnen Sandschicht, eingebettet in eine zwölf Meter dicke Sedimentschicht aus dem Pleistozän. Erst 2014 aber konnte das Alter der Knochen anhand spezieller Analysen bestimmt werden. Es liegt bei etwa 130.000 Jahren - es könnten auch 10.000 mehr oder weniger sein. Die Funde stammen damit aus einer wärmeren Phase vor der jüngsten Eiszeit.

Holen und sein Team fanden an den Knochen zum gleichen Zeitpunkt entstandene Kerben, die sie als Bruch- und Bearbeitungsspuren von Steinwerkzeugen deuten. "Die Knochen und mehrere Zähne zeigen deutliche Anzeichen, dass sie absichtlich von Menschen mit handwerklicher Geschicklichkeit und Wissen gebrochen wurden", erläutert Holen. Ähnliche Muster gebe es bei Mammut-Fossilien aus Kansas und Nebraska, wo geologische Kräfte oder Angriffe von Raubtieren ausgeschlossen werden konnten. Zudem fanden sich unmittelbar neben den Knochen fünf große Steine, die, nach Überzeugung der Forscher, von Menschen für Bearbeitungszwecke genutzt wurden. Um ihre Vermutung zu überprüfen, testeten die Forscher eigenhändig an Elefantenknochen, ob diese sich mit Steinäxten und auf einem Stein als Amboss liegend durchtrennen lassen. Dies war der Fall. Die Jäger hätten so an das nahrhafte Mark im Innern der Knochen gelangen oder aus den Knochenstücken andere Werkzeuge bauen können, erläutern die Wissenschaftler.
Frühmenschen kamen wohl über das Meer

Der US-Frühzeitforscher Michael Waters von der Texas A&M University bleibt skeptisch, ob die Steine tatsächlich Werkzeuge darstellten. "Eindeutige Behauptungen erfordern auch eindeutige Beweise." Diese seien in der Studie nicht gegeben. Für Friedemann Schrenk, Paläoanthropologe am Senckenberg-Institut, sind die Ergebnisse hingegen der erste überzeugende Nachweis für die Besiedlung Nordamerikas vor der durch den modernen Menschen. Homo sapiens zog nach derzeitig gängiger Expertenmeinung erst vor höchstens 15.000 Jahren in der letzten Eiszeit von Asien aus auf den Kontinent - durch den tieferen Meeresspiegel gab es eine Landbrücke an der heutigen Beringstraße. Für eine frühere Besiedelung durch andere Homo-Arten gab es bislang nur vereinzelte und umstrittene Anzeichen.
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Die israelische Paläontologin Erella Hovers hält die neue Studie für sorgfältig ausgearbeitet, wie sie in einem Begleitartikel schreibt. So hält sie es für möglich, dass späte Vertreter des Homo erectus, des Denisova-Menschen oder auch des Neandertalers das Mammut zerteilten.

Fraglich ist, wie diese Frühmenschen ins heutige Kalifornien gelangten. Die US-Forscher vermuten, dass dies in der damaligen Warmphase über den Seeweg gelungen sein könnte. Auch in Asien und im Mittelmeer seien vor über 100.000 Jahren frühe Menschen auf Inseln gelangt.

Der deutsche Experte Schrenk nimmt an, dass es Neandertaler-Verwandte gewesen sein könnten, die damals in Europa bis hinüber nach Sibirien lebten. "Die Paläoanthropologie wird dadurch zwar nicht neu geschrieben, sondern ergänzt, was aber dennoch ziemlich spektakulär ist. Frage ist dann natürlich auch, was ist mit diesen Menschen weiter passierte, es kam ja dann wieder eine Eiszeit."
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Homo sapiens und andere Menschen: Eine Stammesgeschichte Homo sapiens und andere Menschen: Eine Stammesgeschichte Homo sapiens und andere Menschen: Eine Stammesgeschichte Homo sapiens und andere Menschen Eine Stammesgeschichte

Quelle: n-tv.de , lou/dpa
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Genetischer Code im Höhlenstaub - Urmenschen-Erbgut in Sand entdeckt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 28. Apr 2017 09:55

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http://www.n-tv.de/wissen/Urmenschen-Er ... 12722.html
Genetischer Code im Höhlenstaub - Urmenschen-Erbgut in Sand entdeckt

Was nach Science-Fiction klingt, ist Forschern jetzt gelungen: Sie haben aus einem Häufchen Staub geschlossen, wer einst an dieser Stelle lebte - und das nach etlichen Jahrtausenden.

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Sand und Staub statt Knochen: Urzeitforscher sind künftig nicht mehr allein auf versteinerte Überreste angewiesen, um Tiere und Frühmenschen an Ausgrabungsstätten nachzuweisen. Ein internationales Team unter Leitung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig hat eine Methode entwickelt, um aus Ablagerungen Erbgutstränge (DNA) zu gewinnen und zu untersuchen. Über den genetischen Code konnten die Forscher um Matthias Meyer Neandertaler und Denisova-Menschen sowie verschiedene Säugetierarten nachweisen.
Das Ausgrabungsprofil der belgischen Höhle Trou Al·Wesse, einer der Fundstätten, in denen die Forscher Urmenschen-DNA im Sediment nachweisen konnten. Diese wiesen hier Neandertaler-Gene auf, obwohl dort bisher nur Tierknochen und Werkzeuge gefunden worden waren.
Das Ausgrabungsprofil der belgischen Höhle Trou Al·Wesse, einer der Fundstätten, in denen die Forscher Urmenschen-DNA im Sediment nachweisen konnten. Diese wiesen hier Neandertaler-Gene auf, obwohl dort bisher nur Tierknochen und Werkzeuge gefunden worden waren.
(Foto: Monika V. Knul/dpa)

In der Studie, die in der Fachzeitschrift "Science" erschienen ist, berichten die Wissenschaftler, dass es viele archäologische Fundstätten aus der Altsteinzeit (Pleistozän) gebe, die Werkzeuge oder andere Gegenstände enthielten. Überreste der Frühmenschen, die sie hergestellt haben, seien jedoch Mangelware. Deshalb kamen die Leipziger Forscher auf die Idee, die Ablagerungen aus bekannten Ausgrabungsstätten auf Überbleibsel von DNA zu untersuchen. "Wir wissen, dass einige Bestandteile von Sedimenten DNA binden können", erklärt Meyer. Die DNA stammt demnach von Weichteilen, die keine fossilen Spuren hinterlassen.
Bodenproben auf DNA-Stränge hin untersucht

Die deutschen Forscher arbeiteten mit internationalen Wissenschaftlern zusammen, die Untersuchungen an Ausgrabungsstätten in Spanien, Frankreich, Belgien, Kroatien und Russland vornehmen. Von diesen Orten, überwiegend Höhlen, erhielten die Leipziger Bodenproben, die sie dann mit moderner Technik auf DNA-Stränge untersuchten. Der größte Teil des Erbguts konnte keinem Lebewesen zugeordnet werden und von den identifizierten genetischen Codes stammte ein Großteil von Mikroorganismen. Die Anthropologen fanden aber auch genetische Spuren von verschiedenen Säugetieren, darunter ausgestorbenen wie dem Mammut, dem Wollnashorn und der Höhlenhyäne.

Die Gruppe um Meyer konzentrierte sich auf die DNA der Mitochondrien, die für die Energieversorgung der Zellen zuständig sind. Diese DNA sei "trotz ihrer geringen Größe informativ, wegen ihrer hohen Entwicklungsgeschwindigkeit in Säugetieren", schreiben die Wissenschaftler.

Dennoch war die Aufgabe nicht einfach: "Erste Ergebnisse ließen uns vermuten, dass die meisten Proben das Erbgut zu vieler anderer Säugetierarten enthielten, um darin Spuren menschlicher DNA zu entdecken", sagt Viviane Slon vom Leipziger MPI und Erstautorin der Studie. "Also änderten wir unsere Herangehensweise und nahmen bei unserer Analyse ganz speziell DNA-Fragmente menschlichen Ursprungs ins Visier."
Erbgut von Frühmenschen in fünf Ausgrabungsstätten
Becky Miller sammelt Sediment in der belgischen Höhle Trou Al·Wesse.
Becky Miller sammelt Sediment in der belgischen Höhle Trou Al·Wesse.
(Foto: Monika V. Knul/dpa)

In den Ablagerungsproben von fünf der sieben untersuchten Ausgrabungsstätten fanden die Forscher Erbgut von Frühmenschen: viermal vom Neandertaler und einmal vom Denisova-Menschen. Die Sedimente der belgischen Höhle Trou Al’Wesse wiesen Neandertaler-Gene auf, obwohl dort bisher nur Tierknochen und Werkzeuge gefunden worden waren. "Anhand von DNA-Spuren im Sediment können wir nun an Fundorten und in Gebieten die Anwesenheit von Urmenschen nachweisen, wo dies mit anderen Methoden nicht möglich ist", sagt Svante Pääbo, Direktor der Abteilung für Evolutionäre Genetik am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie und Ko-Autor der Studie.
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Nach der gegenwärtig am stärksten vertretenen Out-of-Africa-Hypothese breitete sich die Gattung Homo von Afrika aus über die Welt aus: Als erstes gelangte demnach Homo erectus vor etwa 1,9 Millionen Jahren nach Asien und Europa. Vermutlich entwickelte sich aus ihm in Europa der Neandertaler, in Afrika der Homo sapiens. Dieser moderne Mensch verließ dann vor 60 000 bis 70 000 Jahren den afrikanischen Kontinent und zog über die Erde.

Der Denisova-Mensch ist erst seit wenigen Jahren bekannt: 2008 fanden russische Archäologen einen Knochen und Zähne in Südsibirien. Es handelt sich um eine weitentfernte Schwestergruppe der Neandertaler. Während diese vor allem in Europa und Westasien lebten, zogen Denisova-Menschen durch Ostasien. Sie lebten vermutlich noch vor etwa 40.000 Jahren im zentralasiatischen Altai-Gebirge. Der Neandertaler hingegen starb nach bisherigen Erkenntnissen vor etwa 40.000 Jahren aus.
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Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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Konnte er fliegen ? - Dinosaurier mit Federn entdeckt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Mai 2017 14:17

AUSGRABUNGEN - FUNDSACHEN - FORSCHUNG - ZURÜCK IN DIE VERANGENHEIT
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http://www.n-tv.de/wissen/fundsache/Din ... 20716.html
Mittwoch, 03. Mai 2017
Konnte er fliegen ? - Dinosaurier mit Federn entdeckt

Vögel und Dinosaurier sind eng verwandt. Nun entdecken Forscher einen frühen Dinosaurier, der asymmetrische Federn trägt - ebenso wie heutige Vögel. Das Gefieder der neuen Art ähnelt dem des auch "Urvogel" genannten Archaeopteryx.

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In Nordostchina haben Forscher einen frühen vögelähnlichen Dinosaurier mit asymmetrischen Federn entdeckt. Solche Federn, die bis heute bei Vögeln üblich sind, gelten als wichtige Neuerung in der Evolution der Flugtiere, wie das Forscherteam um Michael Pittman von der Universität Hongkong im Magazin "Nature" betont.

Die Fossilien des etwa einen Meter langen Jianianhualong tengi wurden im Westen der Provinz Liaoning gefunden. Das Tier lebte in der frühen Kreidezeit vor 100 bis 145 Millionen Jahren. Von dem Dinosaurier, der von der Form her einem heutigen Huhn oder Fasan ähnelt, werden wichtige Aufschlüsse über die Ursprünge der Vögel erhofft.
Vorfahren besaßen fortgeschrittene aerodynamische Eigenschaften
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Ob er selber fliegen konnte, ist unklar. Das Federkleid deutet aber darauf hin, dass schon die gemeinsamen Vorfahren von Vögeln und Dinosauriern fortgeschrittene aerodynamische Eigenschaften besaßen. Auch ermöglicht der Fund Erkenntnisse über die Evolution von asymmetrischen Federn, die aus schmaler Außenfahne und breiterer Innenfahne bestehen.

Das Gefieder der neuen Art ähnelt dem des auch "Urvogel" genannten Archaeopteryx, mit großen Federn an Armen und Beinen und wedelartigen Federn am Schwanz. Der Fund bestätigt, dass solche Federn unter vogelähnlichen Sauriern weit verbreitet war. Bis in die 1990er-Jahre waren Federn bei Dinosauriern nicht bekannt, weil nur Knochen oder Zähne versteinerten, während weichere Teile wie Haare und Federn verschwanden.

Die chinesische Provinz Liaoning gehört zu den wichtigsten Fundorten für Dinosaurier-Fossilien weltweit, weil in den dortigen feinen Ablagerungen von Aschewolken und durch eine schnelle Einbettung toter Tiere viele kleine Einzelheiten bewahrt blieben. Dort wurden in der Vergangenheit bereits mehrere gefiederte Dinosaurier gefunden.
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Eine Welt der Superlative: Die Dinosaurier Eine Welt der Superlative: Die Dinosaurier Eine Welt der Superlative: Die Dinosaurier Eine Welt der Superlative Die Dinosaurier

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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