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Millionen Jahre alte Eier - Dinosaurier-Baby wäre ein Riese geworden

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Mai 2017 17:14

AUSGRABUNGEN - FUNDSACHEN - FORSCHUNG - ZURÜCK IN DIE VERANGENHEIT
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http://www.n-tv.de/wissen/Dinosaurier-B ... 29472.html
Dienstag, 09. Mai 2017
Millionen Jahre alte Eier - Dinosaurier-Baby wäre ein Riese geworden

Vor etwa 100 Millionen Jahren wurde ein Dinosaurier-Nest begraben - und so für die Ewigkeit konserviert. Das Skelett eines darin liegenden Baby-Dinosauriers gehört zu einer bislang unbekannten Art. Ausgewachsen hätte er es wohl auf eine Tonne Gewicht gebracht.

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Als Baby Louie starb, war es noch nicht mal aus seinem Ei geschlüpft. Etwa 89 bis 100 Millionen Jahre nach seinem Tod ordneten Forscher die fossilen Überreste des Baby-Dinos mit dem Spitznamen nun einer neuen Art zu. Sie tauften sie auf den Namen Beibeilong sinensis, was so viel wie Chinesischer Baby-Drache bedeutet. Die Forscher stellen ihre Untersuchung des Fossils im Fachblatt "Nature Communications" vor.
Illustration eines Pärchens der Dinosaurier-Art Beibeilong, von denen ein Tier die Eier ausbrütet.
Illustration eines Pärchens der Dinosaurier-Art Beibeilong, von denen ein Tier die Eier ausbrütet.
(Foto: Zhao Chuang/dpa)

Die Überreste des Dinosauriers waren Anfang der 1990er-Jahre in der chinesischen Provinz Henan ausgegraben und kurz darauf in die USA verkauft worden. Erst 2013 kehrten die Fossilien nach China zurück. Es handelt sich um Teile eines Dinosaurier-Nests mit insgesamt sechs bis acht großen Eiern - und eben dem fossilen Skelett eines Dinosaurier-Babys.

Dieses maß von Schnauze bis zur Schwanzspitze gerade einmal 38 Zentimeter, berichten die Wissenschaftler um Hanyong Pu vom Henan Geological Museum, wo die Überreste heute aufbewahrt werden. Die beiden am besten erhaltenen Eier hatten eine Länge von 40 bis 45 Zentimetern - der Dino hätte also bequem hineingepasst. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass das Dino-Baby zum Zeitpunkt seines Todes noch im Ei lag, selbst wenn es nicht von Eischale eingeschlossen war.
In klassischer Embryonalstellung
Fossiles Skelett eines Dinosaurier-Babys der Art Beibeilong, oben auf den Eiern liegend (die Eierschalen sind dunkelgrau).
Fossiles Skelett eines Dinosaurier-Babys der Art Beibeilong, oben auf den Eiern liegend (die Eierschalen sind dunkelgrau).
(Foto: Darla Zelenitsky/University of Calgary/dpa)

Darauf weise auch die Körperhaltung des Dinos hin: Er ist in klassischer Embryonalstellung für die Ewigkeit konserviert. Sein Kinn weist in Richtung Brustkorb, die Gliedmaßen sind angezogen. In dieser zusammengerollten Haltung misst der Dino nur noch 23 Zentimeter. Ausgewachsen dürfte der Kleine wohl ein ziemlicher Riese gewesen sein: aus vergleichbar großen Eiern sind Dinosaurier bekannt, die es auf über eine Tonne Gewicht gebracht haben.

Ursprünglich waren weitaus mehr Eier in dem ringförmig angelegten Nest, vermuten die Forscher. Es gebe Funde von Nestern mit bis zu 33 Eiern. Nach der eingehenden Untersuchung des Fossils nehmen die Wissenschaftler an, dass der Dinosaurier zu den sogenannten Caenagnathidae gehörte, einer Gruppe von Dinosauriern innerhalb der Oviraptorosauria.

Die Eier, mit denen das Fossil gefunden wurde, sind in großer Zahl aus Asien und Nordamerika bekannt. Dies lege nahe, dass die Caenagnathidae damals weit verbreitet waren, auch wenn Fossilien ausgewachsener Tiere bisher nur selten gefunden wurden.
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Quelle: n-tv.de , Anja Garms, dpa
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Antike Totenstadt - Ägypten meldet "beispiellosen" Mumienfund

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Mai 2017 00:29

AUSGRABUNGEN - FUNDSACHEN - FORSCHUNG - ZURÜCK IN DIE VERANGENHEIT
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http://www.n-tv.de/wissen/Agypten-melde ... 40211.html
Antike Totenstadt - Ägypten meldet "beispiellosen" Mumienfund

In kaum einem Land wird schon so lange und so intensiv archäologisch geforscht wie in Ägypten. Dennoch gelingen immer noch spektakuläre und überraschende Funde. Nun entdecken Forscher eine Totenstadt mit zahlreichen Mumien.

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Archäologen haben bei Grabungen in Mittelägypten 17 Mumien gefunden. Das ägyptische Antiken-Ministerium sprach von einem "beispiellosen" Fund für die Region südlich von Kairo. Die nicht-königlichen Mumien wurden in freigelegten Katakomben in der Provinz Minja entdeckt. Außerdem wurden mehrere Sarkophage und zwei Papyri mit demotischer Schrift, eine sich ab dem siebten Jahrhundert v. Chr. entwickelnde ägyptische Schreibschrift, ausgegraben.
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Möglicher Fund von Nofretete: Analysen an Tutanchamuns Grab deuten auf zwei Grabkammern hin
31.03.16 – 01:00 min
Möglicher Fund von Nofretete Analysen an Tutanchamuns Grab deuten auf zwei Grabkammern hin

Der Grabungsleiter Salah al-Chuli sprach während einer Pressekonferenz von einer "Anzahl Mumien", auf die die Archäologen in der Region Tuna al-Gabal gestoßen seien. Erstmals sei eine "Nekropole menschlichen Ursprungs in Zentralägypten mit so vielen Mumien" gefunden worden. Bei einer Nekropole handelt es sich um eine größere Begräbnisstätte des Altertums. Es seien noch weitere Funde in der Region möglich. Der Fundort befindet sich in der Nähe eines antiken Tierfriedhofs.

Nach Angaben des Ministeriums bestehen die gefundenen Sarkophage aus Kalkstein und Ton. Auch Tiersärge, unter anderem für Vögel, seien entdeckt worden. Die Mumien sind noch nicht datiert. Dem Ministerium zufolge stammen sie aus der Spätzeit des Alten Ägyptens, die sich etwa über 300 Jahre erstreckte, bis Alexander der Große 332 v. Chr. Ägypten eroberte und die Perser vertrieb. Eine Ministeriumssprecherin sagte, möglicherweise gehörten sie aber auch in die Zeit der Dynastie der Ptolemäer (305 bis 30 v. Chr.).
Grabungsoffensive soll Touristen locken
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Anfang Mai hatten Archäologen nahe Luxor erstmals die Reste eines symbolischen Grab-Gartens aus der Zeit der Pharaonen entdeckt. Der kleine Garten wurde in der Nekropole Dra Abul el-Naga entdeckt. Mitte April fanden Experten in einem gut erhaltenen Grab aus der Zeit der Pharaonen acht Mumien, farbenprächtige Holzsarkophage sowie rund eintausend Tonfigürchen als Grabbeigabe.

Die ägyptischen Behörden hatten in den vergangenen Jahren eine Reihe ehrgeiziger archäologischer Projekte angestoßen - in der Hoffnung, neue Entdeckungen könnten mehr Touristen anlocken. Unter anderem suchten sie im Grab von Tutanchamun nach einer geheimen Kammer, in der die Mumie seiner Stiefmutter Nofretete vermutet wurde.
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"Wichtige Entdeckung" in Luxor: Großer Mumienfund aus Zeit der Pharaonen "Wichtige Entdeckung" in Luxor: Großer Mumienfund aus Zeit der Pharaonen "Wichtige Entdeckung" in Luxor: Großer Mumienfund aus Zeit der Pharaonen "Wichtige Entdeckung" in Luxor Großer Mumienfund aus Zeit der Pharaonen

Quelle: n-tv.de , mbo/AFP
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Neuer Fund in Australien - Leben an Land vielleicht schon viel länger

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Mai 2017 09:05

AUSGRABUNGEN - FUNDSACHEN - FORSCHUNG - ZURÜCK IN DIE VERANGENHEIT
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http://www.n-tv.de/wissen/Leben-an-Land ... 40126.html
Neuer Fund in Australien - Leben an Land vielleicht schon viel länger

Wann gab es auf der Erde erstmals Leben? Diese Frage ist umstritten. Australische Wissenschaftler glauben nun, dass Thermalquellen an Land schon vor fast 3,5 Milliarden Jahren besiedelt gewesen sein könnten.

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Leben an Land könnte es schon viel länger geben als bisher angenommen. Darauf weisen fossile Spuren von Mikroorganismen hin, die Forscher in 3,48 Milliarden Jahre alten Gesteinsablagerungen ehemaliger heißer Quellen entdeckt zu haben glauben. Solche Thermalquellen an Land seien damit drei Milliarden Jahre früher besiedelt gewesen als bislang bekannt, schreiben die Wissenschaftler im Fachblatt "Nature Communications". Die Entdeckung sei auch relevant für die Suche nach Leben auf anderen Planeten. Auf dem Mars gebe es vergleichbare heiße Quellen, an denen möglicherweise Spuren von Leben nachweisbar sind.

William Martin vom Institut für Molekulare Evolution an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, der nicht an der Untersuchung beteiligt war, hält die Interpretation der gefundenen Spuren für "gewagt". "Die Forscher liefern gute Belege dafür, dass es sich um ehemals terrestrische Quellen handelt. Aber neue Beweise für Leben dort liefern sie nicht; die Gas-Bläschen, die sie finden, könnten auch abiotischen Ursprungs sein."
Funde auch in Kanada

Wann und wo das Leben auf der Erde entstand, ist bislang nicht genau bekannt. Kürzlich berichteten Wissenschaftler im Fachblatt "Nature", die bislang ältesten fossilen Spuren von Mikroorganismen entdeckt zu haben. Als solche hatten sie faden- und röhrenförmige Strukturen in mindestens 3,7 Milliarden Jahre altem Gestein aus dem nördlichen Kanada interpretiert. Das Gestein ging ebenfalls auf Ablagerungen von hydrothermalen Quellen zurück, allerdings von unterseeischen. Auch in Grönland hatten Forscher ähnlich alte Spuren entdeckt.

Allerdings ist die Beurteilung solcher Gesteinsspuren schwierig. Sie können etwa auf die Aktivität von Mikroorganismen zurückgehen, können aber auch ohne biologische Aktivität entstehen.

Die Wissenschaftler um Tara Djokic von der University of New South Wales hatten nun Gestein aus der Dresser-Formation in der Pilbara-Region in Westaustralien untersucht. Dass die Ablagerungen an Land, und nicht im Ozean, gebildet wurden, schließen sie vor allem aus dem Nachweis von Geyserit. Dieses Mineral werde ausschließlich an terrestrischen heißen Quellen abgelagert, schreiben die Wissenschaftler.
"Eine Vielfalt von Leben im Süßwasser"

In den Ablagerungen fanden sie Stromatolithen. Das sind Sedimentgesteine, die sich infolge biologischer Aktivität von Mikroorganismen bilden. Außerdem wiesen sie Spuren von Gasblasen nach, die nach Angaben der Forscher in mikrobiellen Belägen "hängen geblieben" und so für die Ewigkeit konserviert wurden. "Das zeigt, dass sehr früh in der Geschichte der Erde eine Vielfalt von Leben im Süßwasser, an Land, existierte", sagt Martin Van Kranendonk, einer der beteiligten Wissenschaftler, laut einer Mitteilung seines Instituts.

"Die Entdeckung von potenziell biologischen Signaturen in diesen alten heißen Quellen in Westaustralien schafft eine geologische Perspektive, die einem landbasierten Ursprung des Lebens Gewicht verleihen könnte", sagt Djokic. Der bislang älteste Nachweis von Leben an Land geht auf 2,7 bis 2,9 Milliarden Jahre alte mikrobielle Überreste in Südafrika zurück, heißt es in der Mitteilung.
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"Es gibt viele Gesteins-Formationen, die so aussehen, aber letztlich doch nicht biogenen Ursprungs sind", kommentiert der Düsseldorfer Forscher Martin die Studie. Er hält Tiefseequellen für den wahrscheinlichsten Ort für die Entstehung von Leben. "An Land dürfte das UV-Licht die Entwicklung der Bausteine des Lebens erheblich erschwert haben."

Die Forscher um Djokic glauben, dass ihre Entdeckung ihnen Hinweise für die Suche nach Lebensspuren auf dem Mars gibt. Auf dem Roten Planeten gebe es ganz ähnliche Ablagerungen ehemaliger heißer Quellen, die das gleiche Alter hätten wie die in der Dresser-Formation in Westaustralien.

Quelle: n-tv.de , ghö/dpa
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Saurier konnte Knochen zermalmen - T. rex biss stärker zu als gedacht

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Mai 2017 09:28

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http://www.n-tv.de/wissen/T-rex-biss-st ... 46320.html
Donnerstag, 18. Mai 2017
Saurier konnte Knochen zermalmen - T. rex biss stärker zu als gedacht

Dass Wölfe und Hyänen die Knochen ihrer Opfer zerkleinern können, ist bekannt. Fleischfressende Reptilien können das nicht - bis auf T. rex. Forscher analysierten das Fressverhalten des Dinosauriers und seinen Biss und kamen zu erstaunlichen Ergebnissen.

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Der Biss des Tyrannosaurus rex war neuen Berechnungen zufolge noch kräftiger als gedacht. Seine Zähne donnerten nicht nur mit einer Wucht auf die Beute nieder, die dem Gewicht von drei Kleinwagen entspricht, sondern bauten auch einen besonders hohen Druck auf. Das schreiben Forscher der Florida State University im Fachjournal "Scientific Reports".
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Da die kegelförmigen Reißzähne des T. rex sehr robust waren und einen Druck von mehr als 30 Tonnen pro Quadratzentimeter ausübten, konnte der Raubsaurier die Knochen seiner Opfer zerkleinern und zermalmen. Diese Fähigkeit haben sonst nur Säugetiere wie Wölfe und Hyänen, andere Reptilien jedoch nicht.

"Es war diese Knochen-zerschmetternde Fähigkeit, die T. rex dabei half, die Gerippe von großen gehörnten Dinosauriern und Schnabelsauriern ganz und gar auszuschlachten", sagt Paul Gignac, Paläontologe und Ko-Autor der Studie. So gelangten die Riesenechsen auch an die wertvollen Mineral-Salze und das Knochenmark.

Die Paläontologen entwickelten ihr T. rex-Rechenmodell auf Basis der Muskeln von Krokodilen und auch von Vögeln, den lebenden Nachfahren der Dinosaurier.
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Eine Welt der Superlative: Die Dinosaurier Eine Welt der Superlative: Die Dinosaurier Eine Welt der Superlative: Die Dinosaurier Eine Welt der Superlative Die Dinosaurier

Quelle: n-tv.de , asc/dpa
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Methan-Explosionen nach Eiszeit - Riesige Krater am Meeresgrund entdeckt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Jun 2017 10:44

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http://www.n-tv.de/wissen/Riesige-Krate ... 73954.html
Sonntag, 04. Juni 2017
Methan-Explosionen nach Eiszeit - Riesige Krater am Meeresgrund entdeckt

Mehrere Krater am Grund der Barentssee zeigen, dass dort nach der letzten Eiszeit explosionsartig Methan aus dem Meeresboden entwich. Dabei gelangte das Treibhausgas wohl auch in die Atmosphäre. Ein Szenario, das sich durch den Klimawandel wiederholen könnte.

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AUSGRABUNGEN - FUNDSACHEN - FORSCHUNG - ZURÜCK IN DIE VERANGENHEIT forum-kategorie-f5/ausgrabungen-fundsachen-forschung-zuruck-die-verangenheit-t58.html
Nach der letzten Eiszeit sind riesige Mengen Methan explosionsartig aus dem arktischen Meeresboden entwichen. Forscher fanden am Grund der Barentssee zwischen Spitzbergen und Norwegen Hunderte Krater, die klar auf dieses Phänomen schließen lassen. Mehr als 100 davon haben einen Durchmesser von 300 bis 1000 Metern und sind bis zu 30 Meter tief.
Das Methan kann auch in die Atmosphäre gelangen.
Das Methan kann auch in die Atmosphäre gelangen.
(Foto: picture alliance / M. Winsborrow)

Im Fachblatt "Science" folgert das Team, dass sich große, unter massivem Druck stehende Methanspeicher vor rund 12.000 Jahren entluden, nachdem sich der darüber liegende Eispanzer zurückgezogen hatte. Solche Szenarien könnten sich bei einem Rückzug heutiger Eisschilde möglicherweise wiederholen, mahnen sie.

Methan (CH4) trägt zur Erwärmung der Erde bei, der Treibhauseffekt ist etwa 25 Mal stärker als der von Kohlendioxid (CO2). Der arktische Ozeanboden beherbergt riesige Mengen Methan in Form von Methanhydrat, einer Eis-artigen Mischung aus Gas und Wasser, die unter hohem Druck und bei kalten Temperaturen stabil ist. Methanhydrat kommt den Forschern zufolge vielerorts unter dem Meeresgrund vor, aber auch an Land unter Permafrostböden.

Auf dem Höhepunkt der letzten Eiszeit vor etwa 20.000 Jahren war Methanhydrat im Boden der Barentssee unter einer kilometerdicken Eisschicht gefangen. "Der Kraterbereich war während der letzten Eiszeit von einer dicken Eisdecke bedeckt, genau wie heute die West-Antarktis", wird Erstautorin Karin Andreassen von der norwegischen Universität Tromsø in einer Mitteilung ihrer Uni zitiert.
Methan-Explosionen könnten sich wiederholen

Sie vergleicht das Szenario mit einem Schnellkochtopf. Das Gas sei über Jahrtausende aus tieferen Schichten kontinuierlich nach oben gestiegen und habe unter der Eisdecke enormen Druck aufgebaut, so Andreassen. "Diese Haufen standen Jahrtausende unter Druck, und dann verschwand der Deckel. Sie kollabierten einfach und entließen das Methan in die Wassersäule."
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Zurück blieben die verräterischen Krater. In dem Meeresgebiet entweicht an mehr als 600 Stellen noch immer Methan ins Wasser, aber in vergleichsweise geringer Menge. Dabei wird das Gas im Wasser gelöst und gelangt somit nicht in die Atmosphäre - anders als vermutlich bei den explosionsartigen Ausbrüchen.

Die Forscher wollen nun klären, ob sich solche Szenarien wie vor 12.000 Jahren wiederholen können, etwa wenn sich heutige Eisschilde zurückziehen oder Permafrostböden auftauen. Dann steige die Gefahr, dass auch dort Methan in großen Mengen entweicht, so Andreassen.

Quelle: n-tv.de , vni/dpa
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300.000 Jahre alt - Homo sapiens ist älter als gedacht

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Jun 2017 08:50

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http://www.n-tv.de/wissen/Homo-sapiens- ... 78633.html
300.000 Jahre alt - Homo sapiens ist älter als gedacht

Forscher entdecken die bislang ältesten Überreste eines modernen Menschen. Sie sind ganz entzückt von ihrem Fund. Das Gesicht dieses Homo sapiens könnte das Gesicht von jemandem sein, den man in der U-Bahn treffen könnte, so ein Experte.

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forum-kategorie-f5/ausgrabungen-fundsachen-forschung-zuruck-die-verangenheit-t58.html


Der Mensch hat weitaus früher gelebt als bisher gedacht. Knochenfunde in Marokko machen den frühen Homo sapiens nach Angaben von Wissenschaftlern am Max Planck Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig auf einen Schlag rund 100.000 Jahre älter. Es handele sich um den "ältesten jemals in Afrika oder anderswo entdeckten Homo sapiens", sagte der Ko-Autor einer am Mittwoch veröffentlichten Studie, Jean-Jacques Hublin. Die Knochen sind demnach rund 300.000 Jahre alt.

Ausgegraben wurde er bei Djebel Irhoud im Nordwesten Marokkos. Die bislang ältesten Funde stammten aus Äthiopien und wurden auf rund 195.000 Jahre datiert.

Hublin sprach von "bedeutenden" Funden. Besonders bemerkenswert seien ein "menschliches Antlitz" und ein "Unterkiefer, wahrscheinlich der schönste Unterkiefer eines afrikanischen Homo sapiens".
Kaum vom heutigen Menschen zu unterscheiden

Die Forscher veröffentlichten zu dem Sensationsfund zwei Studien im renommierten Wissenschaftsmagazin "Nature". "Das Gesicht eines dieser frühen Homo sapiens ist das Gesicht von jemandem, den man in der U-Bahn treffen könnte", sagte der Paläontologe. Trüge er einen Hut, wäre er von heutigen Zeitgenossen nicht zu unterscheiden.
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Die Schädelhöhle unterscheide sich dagegen noch klar von der des heutigen Menschen. Es sei noch ein langer evolutionärer Weg "bis zur modernen Morphologie", sagte Hublin, der auch am Collège der France arbeitet.

Der Fundort Djebel Irhoud liegt in der Region Safi, rund 400 Kilometer südlich der marokkanischen Hauptstadt Rabat. Die Grabungsstelle hat für Archäologen große Bedeutung. Bereits 1968 wurden dort die Reste eines Homo-sapiens-Kindes gefunden, genannt Irhoud 3. Es wurde anfangs auf 40.000 Jahre, später auf 160.000 Jahre datiert.

Hublin kamen jedoch Zweifel an der Altersbestimmung. Im Verlauf von neuen Grabungen seit 2004 wurden auch die nun mit neuen Datierungsmethoden bestimmten Funde zutage gefördert.

Quelle: n-tv.de , kpi/AFP
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115 Millionen Jahre alt - Forscher präsentieren ältestes Pilz-Fossil

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Jun 2017 19:01

AUSGRABUNGEN - FUNDSACHEN - FORSCHUNG - ZURÜCK IN DIE VERANGENHEIT
http://www.n-tv.de/wissen/Forscher-prae ... 85208.html
Montag, 12. Juni 2017
115 Millionen Jahre alt - Forscher präsentieren ältestes Pilz-Fossil

Obwohl ihre Evolution bereits vor mehr als 1,4 Milliarden Jahren begann, sind nur wenige Pilze fossil erhalten, denn sie bilden meist nur für kurze Zeit einen Fruchtkörper aus. Funde sind deshalb rar. Nun stellen Forscher ein 115 Millionen Jahre altes Exemplar vor.

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Mit dem Sturz in einen Fluss begann vor etwa 115 Millionen Jahren auf dem Großkontinent Gondwana die fantastische Reise eines kleinen Pilzes. Damals, zur Zeit der Dinosaurier, wurde er in eine Lagune geschwemmt, wo er versank und von Sedimenten begraben wurde. Er versteinerte und tauchte nach etlichen Jahrmillionen als Fossil im Nordosten Brasiliens wieder auf. Heute ist es der älteste, in Gestein erhaltene fossile Fruchtkörper eines Pilzes, schreiben US-Forscher im Fachblatt "PLOS One". Alle bisher bekannten fossilen Pilzkörper seien in Bernstein konserviert.

Laien meinen mit dem Begriff "Pilz" meist den Fruchtkörper - den oberirdischen Teil, der manchmal auch essbar ist. Biologen und andere Fachleute verstehen unter Pilz sowohl diesen Fruchtkörper als auch das oft unterirdische Pilzgeflecht.

Fossil erhalten sind nur wenige Pilze, obwohl ihre Evolution bereits vor mehr als 1,4 Milliarden Jahren begann, schreiben die Forscher um Sam Heads von der University of Illinois in Urbana-Champaign. Das gelte vor allem für die sogenannten Ständerpilze, von denen heute mehr als 30.000 Arten bekannt sind, darunter die meisten Speisepilze.

Ihre Fruchtkörper existierten nur kurze Zeit und würden nur selten konserviert, erklären die Forscher. Derzeit seien zehn Fossilien bekannt, die modernen Pilzen aus der Gruppe der Champignon-artigen (Agaricales) ähneln. Alle sind in Bernstein eingeschlossen, das bisher älteste Fossil wurde in Südostasien entdeckt und auf ein Alter von 99 Millionen Jahre datiert.
In Kalkstein konserviert
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Im Bild einige Exemplare des Hallimasch. 02.07.10 Fundsache, Nr. 858 Japanische Delikatesse in Schweden

Den fossilen Pilzkörper, den das Team um Heads nun untersuchte ist hingegen in Kalkstein konserviert. Es handelt sich um ein etwa fünf Zentimeter großes Exemplar. Hut und Stil sind gut zu erkennen, elektronenmikroskopische Untersuchungen zeigen zudem, dass der Pilz Lamellen unter seinem Schirm hatte. Die Forscher tauften ihn auf den Namen Gondwanagaricites magnificus - weil er beweist, dass es solche Pilze schon gab, als der der Großkontinent Gondwana auseinanderbrach und weil das Fossil so prächtig ("magnificent") erhalten ist.

"Die meisten dieser Pilze wachsen und sind innerhalb weniger Tage wieder verschwunden", sagt Head. "Die Tatsache, dass dieser Pilz überhaupt konserviert wurde, ist einfach nur erstaunlich."
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Quelle: n-tv.de , Anja Garms, dpa
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Fundsache, Nr. 1354 - Hundert Jahre altes Wrack vor US-Küste

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Jun 2017 09:29

AUSGRABUNGEN - FUNDSACHEN - FORSCHUNG - ZURÜCK IN DIE VERANGENHEIT
http://www.n-tv.de/wissen/fundsache/Hun ... 90651.html
Fundsache, Nr. 1354 - Hundert Jahre altes Wrack vor US-Küste

1917 sinkt ein Schiff der US-Küstenwache. Zuvor hatte es einen Krieg überstanden und als Gerichtssaal gedient. Erst jetzt entdecken Forscher die "McCulloch" in 90 Metern Tiefe. Fische geben den wichtigsten Hinweis zum Fundort.

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Am 13. Juni 1917 umhüllt dichter Nebel Südkalifornien. Die "USCGC McCulloch", ein Schiff der US-Küstenwache, läuft trotzdem aus, um ihren Dienst zu absolvieren. Ein fataler Fehler, denn die Besatzung übersieht einen Passagier-Dampfer. Es kommt zu einem Zusammenstoß, die "McCulloch" sinkt innerhalb von 35 Minuten auf den Meeresgrund. Die Crew kann gerettet werden.

So sah die USCGC McCulloch einst aus.
(Foto: AP) http://www.n-tv.de/wissen/fundsache/Hun ... 90651.html

100 Jahre nach dem Unglück haben die US-amerikanische Ozeanbehörde Noaa und die Küstenwache das Wrack des Unglücksschiffs wiederentdeckt. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur AP. Bei einer Routineuntersuchung spürten die Experten das Schiff etwa 240 Kilometer nordwestlich von Los Angeles auf. Zuvor waren sie bereits stutzig geworden. Denn in der Gegend befinden sich auffällig viele Fische. Ein Indiz dafür, dass sie auf dem Meeresgrund gute Lebensbedingungen vorfinden und demnach auch viele Möglichkeiten haben, sich zu verstecken.
Starke Strömung rund um das Wrack

Fünf Kilometer vor der Landzunge Point Conception fanden die Forscher schließlich das Schiff. Es liegt in 90 Metern Tiefe. Und dort soll es auch bleiben, denn die starke Strömung macht es schier unmöglich, das Wrack zu bergen. Ein Tauchroboter machte Fotos von dem Schiff. Erkennbar ist dabei unter anderem auch ein mit Anemonen bedecktes Torpedorohr.
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Die "McCulloch" wurde Ende des 19. Jahrhunderts in den Dienst gestellt. Ihren ersten Einsatz hatte das Schiff während des Spanisch-Amerikanischen Krieges in der Schlacht um die Manilabucht auf den Philippinen im Jahr 1898.

Nach dem Krieg wurde das Schiff zur Patrouille an der US-Westküste eingesetzt. Später wurde es zwischenzeitlich an die Küste Alaskas geschickt, um auf den Pribilof-Inseln Regeln für die Jagd auf Seehunde durchzusetzen. Außerdem diente es in der abgelegenen Gegend als schwimmender Gerichtssaal.
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Tragödien auf dem Wasser: Wenn Schiffe sinken ... Tragödien auf dem Wasser: Wenn Schiffe sinken ... Tragödien auf dem Wasser: Wenn Schiffe sinken ... Tragödien auf dem Wasser Wenn Schiffe sinken ...

Quelle: n-tv.de , kpi
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Sprung auf die Liste geschafft - Älteste Eiszeitkunst-Höhlen sind Welterbe

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Jul 2017 10:07

AUSGRABUNGEN - FUNDSACHEN - FORSCHUNG - ZURÜCK IN DIE VERANGENHEIT
http://www.n-tv.de/wissen/Alteste-Eisze ... 27398.html
Sprung auf die Liste geschafft - Älteste Eiszeitkunst-Höhlen sind Welterbe

In den Höhlen rund um Blaubeuren finden sich die ältesten Zeugnisse für eine bewusste künstlerische Betätigung des frühen Menschen. Deshalb gehören sie nach Ansicht der Unesco zum Weltkulturerbe. Weitere Kandidaten in Deutschland stehen zur Debatte.

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Die Unesco hat die Höhlen der ältesten Eiszeitkunst in Baden-Württemberg zum Weltkulturerbe ernannt. Das gab das Unesco-Komitee in Krakau bekannt. Laut Unesco zeugen die sechs Höhlen der Eiszeitkunst auf der Schwäbischen Alb von einer der frühesten figurativen Kunst weltweit und liefern wichtige Erkenntnisse über die Entwicklung der Kunst.

Die Höhlen rund um Blaubeuren gelten als eines der wichtigsten Ausgrabungsgebiete für Archäologen. Unter anderem fanden Forscher dort die älteste bekannte Menschenfigur der Welt, die 40.000 Jahre alte "Venus vom Hohle Fels".
Mammuts und Höhlenlöwen

Seit den 1860er-Jahren gibt es in den Höhlen Ausgrabungen, sie brachten zahlreiche bis zu 43.000 Jahre alte figürliche Darstellungen zutage, darunter Mammuts, Höhlenlöwen, Pferde und Musikinstrumente, aber auch Frauenkörper und Darstellungen von Mischwesen aus Mensch und Tier.

Die Fundstücke gehören zu den ältesten Zeugnissen für eine bewusste künstlerische Betätigung des frühen Menschen. Die wichtigsten Funde aus dem Bereich der Schwäbischen Alb können in Museen in Ulm, Tübingen und Blaubeuren besichtigt werden.
Weitere Entscheidungen werden erwartet
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Auf die Welterbeliste kamen in diesem Jahr bereits die angolanische Stadt M'banza Kongo und die modernistische Stadt Asmara in Eritrea - für beide Länder ist es der jeweils erste Unesco-Titel. Freuen können sich auch Argentinien mit dem Nationalpark Los Alerces und Russland und die Mongolei mit den Daurischen Landschaften. Die Unesco erklärte auch die Altstadt von Hebron zum Weltkulturerbe, was heftigen Protest in Israel auslöste. Mehr als 30 Stätten weltweit sind nominiert. Das Welterbe-Komitee tagt bis zum 12. Juli in Südpolen.
Bilderserie http://www.n-tv.de/mediathek/bilderseri ... 27979.html
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Quelle: n-tv.de , jaz/dpa
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Essen für die Bergwanderung - Forscher finden 4000 Jahre alte Proviantbox

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Jul 2017 21:20

AUSGRABUNGEN - FUNDSACHEN - FORSCHUNG - ZURÜCK IN DIE VERANGENHEIT
http://www.n-tv.de/wissen/fundsache/For ... 54444.html
Mittwoch, 26. Juli 2017
Essen für die Bergwanderung - Forscher finden 4000 Jahre alte Proviantbox

Gletscher in den Alpen geben immer wieder sehr alte Dinge preis. Nun machen Wissenschaftler in einer Holzdose aus der Bronzezeit interessante Funde. Sie zeigen: Die Menschen nahmen auf ihrem Weg über die Berge Proviant mit, wie heutige Wanderer auch.

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In einer bronzezeitlichen Proviantbox aus den Alpen haben Forscher Getreidereste entdeckt. Die etwa 4000 Jahre alte Holzdose enthalte Substanzen, wie sie heute in Vollkornbrot zu finden seien, teilte das Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte in Jena mit.
Das Holzgefäß an seinem Fundort in den Schweizer Alpen nahe des Lötschenpasses.
Das Holzgefäß an seinem Fundort in den Schweizer Alpen nahe des Lötschenpasses.


Getreidefunde aus der Bronzezeit seien von Höhlen bekannt, bisher jedoch nicht aus derartigen Gefäßen. Der Fund gebe Anhaltspunkte, wie Getreide in dieser Zeit genutzt und verbreitet wurde. Zudem haben die Forscher auch neue Wege zum Nachweis von Getreide entwickelt. Das internationale Team berichtet darüber in den "Scientific Reports".
Reste von Gerste, Dinkel und Emmer

Die Holzdose mit einem Durchmesser von 20 Zentimetern aus der frühen Bronzezeit sei 2012 auf rund 2700 Metern Höhe in den Berner Alpen nahe des Lötschenpasses gefunden worden. Auf dem Boden der Dose wurden nun Reste von Gerste, Dinkel und Emmer entdeckt, darunter Samenschalen und Spreu.
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Unklar sei, ob das Gefäß auf Handelsrouten hinweise, auf Viehhaltung in höheren Lagen oder auf Jäger. "Auf jeden Fall wirft die Entdeckung neues Licht auf das Leben in den prähistorischen Gemeinschaften innerhalb der Alpenregion und auf den Umgang der Menschen mit den extremen Höhenverhältnissen", sagte Mitautor Francesco Carrer von der britischen Universität Newcastle. "Die Leute haben auf ihrem Weg über die Berge Proviant mitgenommen, wie heutige Wanderer auch. Unsere Forschung trägt dazu bei, zu verstehen, welche Lebensmittel sie dafür nutzten."

Das Gefäß enthalte zudem Alkylresorcine, die auch in heutigen Vollkornprodukten vorkämen. Von keinem archäologischen Fundstück sei bisher über diese Stoffe berichtet worden. Sie seien etwa in Weizen- und Roggenkleie vorhanden. Nun wollen die Forscher auch Keramikgefäße auf die Stoffe untersuchen. Das könnte helfen, die Anfänge des Ackerbaus zu erforschen, so die Jenaer Forscherin Jessica Hendy.

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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42.000 Jahre alter Schmuck - Eiszeitperlen sind "Fund des Jahres"

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Jul 2017 14:44

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http://www.n-tv.de/wissen/Eiszeitperlen ... 58820.html
42.000 Jahre alter Schmuck - Eiszeitperlen sind "Fund des Jahres"

Schon lange kennzeichnen Menschen ihre Zugehörigkeit zu Vereinen, Berufen oder Nationen, etwa durch Wappen oder Abzeichen. Schon vor 42.000 Jahren haben unsere Vorfahren wohl Ähnliches entwickelt. Darauf deuten Perlenfunde in schwäbischen Eiszeithöhlen hin.

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Archäologen haben aus den Weltkulturerbe-Höhlen der Schwäbischen Alb bis zu 42.000 Jahre alte Perlen aus Mammutelfenbein geborgen. Die 40 Schmuckstücke seien für die Eiszeitforschung so bedeutend, dass sie nun als "Fund des Jahres 2017" im Urgeschichtlichen Museum in Blaubeuren ausgestellt werden, sagte der wissenschaftliche Leiter der Grabungen, Professor Nicholas Conard, zur Präsentation der Perlen am heutigen Freitag.
Perlen aus Elfenbein. Dieser Schmuck wurde bei Ausgrabungen 2016 von Archäologen der Universität Tübingen in der Höhle Hohle Fels auf der Schwäbischen Alb gefunden.
Perlen aus Elfenbein. Dieser Schmuck wurde bei Ausgrabungen 2016 von Archäologen der Universität Tübingen in der Höhle Hohle Fels auf der Schwäbischen Alb gefunden.

Sie ergänzen Sammlungen baden-württembergischer Museen mit eiszeitlichen Statuetten von Tieren und Menschen, Flöten und Schmuckgegenständen aus den Höhlen im Ach- und Lonetal. Die Unesco hatte sechs dieser Fundstätten am 9. Juli in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
"Wichtig für die Entwicklung unserer Art"

"Dies Schmuckstücke sind wichtig für die Entwicklung unserer Art", erklärte Conard laut Mitteilung der Universität Tübingen. Sie seien zudem "der bislang älteste Nachweis für die komplexe Herstellung von Elfenbeinperlen weltweit". Conard hob zugleich die besondere Machart der doppelt sowie teils dreifach gelochten Perlen hervor; sie sei bisher allein von der Schwäbischen Alb bekannt. Das deute darauf hin, dass Menschen schon vor 42.000 Jahren Schmuck zur Kennzeichnung einer Gruppenidentität anfertigten.
Rund 40.000 Jahre alte Perle aus Mammutelfenbein: Die Perlen sind "der bislang älteste Nachweis für die komplexe Herstellung von Elfenbeinperlen weltweit".
Rund 40.000 Jahre alte Perle aus Mammutelfenbein: Die Perlen sind "der bislang älteste Nachweis für die komplexe Herstellung von Elfenbeinperlen weltweit".

Die damaligen Menschen (Homo sapiens) im Ach- und Lonetal hätten neue Formen von Schmuckstücken vermutlich "als Ausdruck einer Konkurrenzsituation zum Neandertaler oder als Reaktion auf die radikalen Umweltveränderungen in dieser Zeit" herstellt, erläuterte der US-Forscher, der das Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Tübingen leitet. "Und wir können sogar Rückschlüsse auf die gesellschaftlichen Vorstellungen während dieser ersten Epoche der modernen Menschen in Europa ziehen."
Vom Rohling bis zum getragenen Stück

Die Lochungen der Perlen entstanden durch das Bohren mit einem feinen Feuersteingerät oder durch wiederholtes Einschneiden. Sie liegen in allen Stadien des Herstellungsprozesses vor, vom Rohling bis zum getragenen Stück. Solche Perlen seien über einen Zeitraum von 6000 Jahren nachweisbar, erklärte Sibylle Wolf, wissenschaftliche Koordinatorin des Senckenberg Centre an der Universität Tübingen. "Das bezeugt, dass es eine Tradition des Herstellens und Tragens dieser sehr speziellen Form gab."
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In den schwäbischen Weltkulturerbe-Höhlen wurden die bislang ältesten Werke figurativer Kunst - vor allem Statuetten von Tieren, aber auch von Menschen - sowie Flöten aus Knochen und Elfenbein entdeckt. Die beiden prominentesten Exponate sind die in Blaubeuren ausgestellte Frauenfigur "Venus vom Hohle Fels" und die als "Löwenmensch"" bekannte mysteriöse Mischfigur aus Mensch und Tier im Museum Ulm.
Bilderserie http://www.n-tv.de/mediathek/bilderseri ... 27979.html
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Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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Fundsache, Nr. 1355 - Junge stolpert über uraltes Fossil

Beitragvon Weltbookadmin47 » 30. Jul 2017 08:36

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http://www.n-tv.de/wissen/fundsache/Jun ... 52564.html
Fundsache, Nr. 1355 - Junge stolpert über uraltes Fossil

Bei einem Spaziergang stürzt Jude Sparks über etwas, das aussieht wie "versteinertes Holz". Tatsächlich handelt es sich jedoch um den Schädel eines vor langer Zeit ausgestorbenen Tieres.

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Ein neunjähriger Junge hat in den USA "aus Versehen" eine bemerkenswerte paläontologische Entdeckung gemacht. Wie die "New York Times" berichtet, stolperte Jude Sparks regelrecht darüber, als er sich auf einem Spaziergang vor seinen kleinen Brüdern versteckte.

Dem Medienbericht zufolge kam es zu dem Fund bereits im November vergangenen Jahres in Las Cruces im US-Bundesstaat New Mexico. Jude entdeckte nach seinem Sturz etwas, das auf den ersten Blick aussah wie "versteinertes Holz".

"Es hatte eine seltsame Form", berichtete der inzwischen Zehnjährige. "Ich wusste nur, dass es nicht das war, was man normalerweise findet." Auf den ersten Blick erinnerte der Fund an einen riesigen Kiefer, Judes jüngerer Bruder Hunter mutmaßte, es könnte sich um einen Rinderschädel handeln. Judes Eltern dachten eher an einen Elefanten.
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Zu Hause versuchten sie, herauszubekommen, was es war. "Es stimmte nicht perfekt mit Elefanten überein, also sagten wir uns, es muss etwas anderes sein", zitiert die Zeitung Michelle Sparks. Die Familie wandte sich an Peter Houde, der Biologieprofessor an der New Mexico State University ist. Houde konnte den Fund sofort zuordnen: Es handelte sich um die Überreste eines Stegomastodons. Diese Art durchstreifte vor 1,2 Millionen Jahren das Rio-Grande-Tal und könnte auch noch von den ersten Menschen gejagt worden sein.

Jude war über einen Stoßzahn des vor langer Zeit gestorbenen Tieres gestolpert. Im Mai konnten Wissenschaftler den gesamten versteinerten Schädel des Tieres ausgraben. Er soll möglichst an der Universität von New Mexico ausgestellt werden.
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Quelle: n-tv.de , sba
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Biegsamer Helm ? - Kurioser Dinosaurier ähnelt heutigem Vogel

Beitragvon Weltbookadmin47 » 31. Jul 2017 11:44

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http://www.n-tv.de/wissen/Kurioser-Dino ... 61344.html
Montag, 31. Juli 2017
Biegsamer Helm ? - Kurioser Dinosaurier ähnelt heutigem Vogel

Ein in China entdeckter Dinosaurier hat eine auffällige Ähnlichkeit mit einem lebenden Vogel: dem Kasuar mit seinem charakteristischen Knochenkamm. Dieser unterscheidet sich jedoch in seiner Beschaffenheit und taugte daher wohl nicht als Waffe.

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Ein Dinosaurier, der in China entdeckt wurde, hat eine frappierende Ähnlichkeit mit einem heutigen Laufvogel: dem in Neuguinea und Nordaustralien heimischen Kasuar. Beide tragen einen ähnlich geformten Knochenkamm auf dem Schädel und sie sind mit 1,70 Metern vergleichbar groß. Corythoraptor jacobsi lebte in der späten Kreidezeit vor etwa 66 bis 100 Millionen Jahren und zählt zu den Therapoden - jener Gruppe, aus der vermutlich die Vögel entstanden sind. Ein internationales Team um Junchang Lü von der Chinesischen Akademie für Geologische Wissenschaften in Peking beschreibt die in der südchinesischen Stadt Ganzhou gefundene Art im Fachmagazin "Scientific Reports".

Kasuare, von denen es mehrere Arten gibt, sind nach dem Strauß die größten lebenden Vögel. Ihr auffälliger Knochenkamm ist innen sehr porös, aber im Vergleich zu Corythoraptor jacobsi deutlich dichter, mit weniger großen Hohlräumen. Die Forscher folgern daraus, dass der Helm des Dinosauriers womöglich biegsam war und damit nicht als Waffe für Revierkämpfe mit Rivalen taugte.
Wärmeregulierung statt Waffe

Stattdessen vermuten sie, dass die luftgefüllten Hohlräume möglicherweise der Wärmeregulierung für den Schädel dienten. Zudem könnte der Helm ein Resonanzkörper für tiefe Töne gewesen sein, die zur Jagd und bei Revierkämpfen eingesetzt wurden. Schließlich könnte die Größe auf den Rang in der Hierarchie einer Gruppe hingewiesen haben.
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Aus ihren Analysen schließen Lü und Kollegen, dass der entdeckte Dinosaurier mindestens acht Jahre alt und noch nicht ausgewachsen war. Das Maul war schon als Schnabel ausgeformt, wobei der Oberkiefer noch zahnartige Fortsätze aufwies. Die Vorderläufe waren vermutlich eine Mischung aus Flügel und Arm mit scharfen Krallen.

Corythoraptor jacobsi ist nicht der einzige bizarre Vogel-ähnliche Dinosaurier. Vor zwei Jahren hatten Forscher in Nordamerika die Art Anzu wyliei entdeckt, die vor etwa 66 Millionen Jahren lebte. Dieser Dino war 3,5 Meter hoch und wog 200 bis 300 Kilogramm. Auf dem wuchtigen Schädel trug er einen hahnenähnlichen Kamm. Der lange, robuste Schwanz war wahrscheinlich ebenso wie die Arme gefiedert. Die dünnen Beine glichen denen eines Straußes.
Bilderserie http://www.n-tv.de/mediathek/bilderseri ... 92499.html
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Quelle: n-tv.de , Stefan Parsch, dpa
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Sensationsfund zu Menschen-Urahn - 13 Millionen Jah

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Aug 2017 19:30

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http://www.n-tv.de/wissen/13-Millionen- ... 75609.html
Mittwoch, 09. August 2017
Sensationsfund zu Menschen-Urahn - 13 Millionen Jahre alter Schädel entdeckt

Schon der Fund eines Zahns aus dieser Zeit gilt als Glück: Forscher entdecken in Kenia einen 13 Millionen Jahre alten Schädel, der auch noch perfekt erhalten ist. Er zeigt, wie die Ahnen der Menschenaffen und somit auch des Menschen einst aussahen.

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Ein hervorragend erhaltener Primatenschädel aus Kenia veranschaulicht die Entstehung der Menschenaffen - und damit auch die des Menschen. Der 13 Millionen Jahre alte Fund zeigt, dass diese Ahnen wohl in Afrika lebten, und auch, wie sie ausgesehen haben. Es handele sich um den am besten erhaltenen Schädel einer ausgestorbenen Affenart, der je gefunden wurde, berichtet das Team um Isaiah Nengo von der Stony Brook University (US-Staat New York) und Fred Spoor vom Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie. Aus den Zahndetails schließen die Forscher in der Zeitschrift "Nature", dass es sich um ein Affenkind handelt, das im Alter von 16 Monaten vermutlich im Ascheregen nach einem Vulkanausbruch starb.
Cyprian Nyete und Isaiah Nengo bei der Ausgrabung von Alesi. Sie benutzen feine Stäbe und Pinsel, um das Fossil zu schützen.
Cyprian Nyete und Isaiah Nengo bei der Ausgrabung von Alesi. Sie benutzen feine Stäbe und Pinsel, um das Fossil zu schützen.
(Foto: Isaiah Nengo)

Experten werten den Fund aus einer Zeit, aus der es kaum Objekte gibt, als Sensation. Mit so einer Entdeckung habe sie zu ihren Lebzeiten nicht gerechnet, schreibt Brenda Benefit von der New Mexico State University in einem "Nature"-Kommentar. Normalerweise sei man "überglücklich, wenn wir schon einen einzelnen Zahn finden". Den Schädel entdeckten die Forscher in der Region Napudet westlich des Turkana-Sees im Norden von Kenia. Dem Fund gaben sie den Namen Alesi, nach dem Turkana-Wort "Ales", das "Ahne" bedeutet.
Reichlich Details zur Lebensweise
Das Gehirn war etwa so groß wie ein Zitrone.

Verblüffend ist vor allem der Erhaltungszustand des Schädels, der nach einer 3D-Röntgenanalyse reichlich Details zur Lebensweise der bislang unbekannten Art Nyanzapithecus alesi verriet. "Wir konnten Hirnhöhle, Innenohr und die noch nicht durchgebrochenen bleibenden Zähne mit ihren täglichen Wachstumslinien sichtbar machen", sagt Paul Tafforeau von der European Synchrotron Radiation Facility (ESRF) in Grenoble. "Die Qualität unserer Bilder war so gut, dass wir anhand der Zähne herausfinden konnten, dass das Kind etwa ein Jahr und vier Monate alt war, als es starb."
In der European Synchrotron Radiation facility wurde der Schädel gescannt.

Die knöchernen Gehörgänge verraten demnach, dass Alesi zu den Menschenartigen (Hominoidea) gehört und ein Vorfahr der heutigen Menschenaffen (Hominidae) war. Ausgewachsen hätte das Tier gut elf Kilogramm gewogen. Das Gehirn war etwa so groß wie ein Zitrone. Mit der im Verhältnis zum Schädel kleinen Schnauze und Nase ähnelte das Junge heutigen Gibbons (Hylobatidae), die als Kleine Menschenaffen gelten - im Unterschied zu den eigentlichen Menschenaffen Schimpansen, Gorillas, Orang-Utans und Homo sapiens.
Fortbewegung ähnlich wie heutige Menschenaffen

"Zuerst könnte man denken, es handelt sich um einen ausgestorbenen Gibbon", sagt Chris Gilbert vom Hunter College in New York. "Allerdings zeigen unsere Analysen, dass dieses Erscheinungsbild nicht ausschließlich bei Gibbons gefunden wird, sondern sich im Laufe der Evolution bei den ausgestorbenen Menschenaffen, Affen und ihren Verwandten mehrfach entwickelt hat."
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Zudem zeigen Untersuchungen des am Gleichgewichtssinn beteiligten Innenohrs, dass sich die Art - im Gegensatz zu Gibbons - nicht akrobatisch schnell von Baum zu Baum schwang. Stattdessen bewegte sie sich gemächlicher fort, ähnlich wie heutige Menschenaffen.

"Nyanzapithecus alesi gehörte einer Gruppe von Primaten an, die bereits seit mehr als zehn Millionen Jahren in Afrika leben", betont Erstautor Nengo. "Die Entdeckung von Alesi zeigt, dass diese Gruppe dem Ursprung heute lebender Menschenaffen und Menschen sehr nahe war und dass dieser Ursprung afrikanisch war." Der letzte gemeinsame Ahne von Mensch und Schimpanse lebte übrigens erst sehr viel später - vor etwa sechs bis sieben Millionen Jahren.
In der European Synchrotron Radiation facility wurde der Schädel gescannt.
(Foto: Paul Tafforeau/dpa) http://www.n-tv.de/wissen/13-Millionen- ... 75609.html

Das Gehirn war etwa so groß wie ein Zitrone.
(Foto: Isaiah Nengo, Photo by Christopher Kiarie)

Quelle: n-tv.de , Walter Willems, dpa
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Zufallsfunde in Hannover - Trächtiger Fischsaurier entdeckt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Aug 2017 09:02

AUSGRABUNGEN - FUNDSACHEN - FORSCHUNG - ZURÜCK IN DIE VERANGENHEIT
http://www.n-tv.de/wissen/Traechtiger-F ... 05390.html
Zufallsfunde in Hannover - Trächtiger Fischsaurier entdeckt

Seit Millionen Jahren schwanger - und niemand hat es gemerkt: Im Landesmuseum Hannover stoßen Forscher auf bislang wenig beachtete Fossilien. Nach eingehender Prüfung entpuppen sich die Exponate als Sensation.

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Fast zeitgleich haben Forscher in der Sammlung des Landesmuseums Hannover sowohl einen bisher unerforschten Fischsaurier mit Nachwuchs im Bauch als auch eine neue Schwimmsaurier-Art entdeckt. Bei dem Fischsaurier handelt es sich um einen weiblichen Ichthyosaurus, der drei bis dreieinhalb Meter lang war. Damit ist er das größte bisher beschriebene Exemplar dieser Gattung, wie die University of Manchester mitteilte. Das Fossil war Mitte der 1990er Jahre an der Somerset-Küste in Südwestengland gefunden worden und ist ungefähr 200 Millionen Jahre alt. Die Steinplatte mit dem trächtigen Saurier ist Bestandteil der Dauerausstellung Wasserwelten in Hannover.

Die Bedeutung des Objektes sei bislang nicht klar gewesen, sagte der deutsche Paläontologe Sven Sachs, der seine Forschungsergebnisse gemeinsam mit Dean Lomax aus Manchester im Fachmagazin "Acta Palaeontologica Polonica" veröffentlicht hat. Sie identifizierten den trächtigen Fischsaurier als Ichthyosaurus somersetensis, eine erst vor kurzem beschriebenen Art. Von dem Embryo sind lediglich Teile der Wirbelsäule, des vorderen Paddels sowie ein paar Knochen erhalten.
Schwanger - und niemand hat es gewusst.

Das Wissenschaftler-Duo ist außerdem davon überzeugt, dass der Schwanz des Muttertieres gar nicht zum Rest des Skeletts gehört. "Das war eine rein optische Maßnahme, um den Fund besser verkaufen zu können", sagte Sachs, der im Naturkunde-Museum Bielefeld arbeitet. Die Längenberechnung des Reptils sei aber zuverlässig.

Fischsaurier hatten eine ähnliche Körperform wie heutige Delfine und viele kleine spitze Zähne in der schnabelartigen Schnauze. Sie stammen von echsenartigen Landtieren ab, ihre Gliedmaßen sind zu Paddeln umgeformt, zum Luftholen mussten sie auftauchen. Die Leiterin der Naturkunde-Abteilung im Landesmuseum Hannover, Annette Richter, ist selbst Paläontologin und hatte Kollegen auf bisher unbeachtete Schätze in der Sammlung aufmerksam gemacht.
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Im Zuge dessen nahmen Experten auch einen Schwimmsaurier des Museums näher unter die Lupe und identifizierten ihn als neue Art. Thaumatodracon wiedenrothi lebte vor rund 200 Millionen Jahren, wie Adam Smith von der Universität von Nottingham und Ricardo Araújo von der Technischen Universität Lissabon in der Fachzeitschrift "Palaeontographica" schreiben. Der Saurier ist nach seinem Entdecker Kurt Wiedenroth benannt, sein Name bedeutet soviel wie "Wiedenroths Wunderdrachen", wie das Museum am Montag mitteilte. Das Fossil wurde 1969 von dem Sammler an der Küste von Dorset in England entdeckt und gelangte noch im selben Jahr ins Landesmuseum.

Quelle: n-tv.de , jwu/dpa
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Großer Silberschatz auf Sylt ausgegraben

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Okt 2017 11:34

AUSGRABUNGEN - FUNDSACHEN - FORSCHUNG - ZURÜCK IN DIE VERANGENHEIT
http://www.n-tv.de/wissen/fundsache/Gro ... 51589.html
Großer Silberschatz auf Sylt ausgegraben

Armreife, Ringe, Münzen: Als Archäologen auf der Nordseeinsel Sylt ein Feld umgraben, finden sie ein Kilogramm verschiedenster Silberstücke. Sie sind auf einen Schatz aus der Wikingerzeit gestoßen.

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Archäologen haben auf der Nordseeinsel Sylt einen Silberschatz aus der Wikingerzeit entdeckt. "Das ist einer der größten Silberschatzfunde aus Schleswig-Holstein überhaupt", sagte der Leiter des Archäologischen Landesamtes, Claus von Carnap-Bornheim, bei Vorstellung des Fundes.

Experten hatten im Sommer auf einem Acker in Morsum insgesamt 180 Stücke ausgegraben, darunter vollständig erhaltene Schmuckstücke wie Armringe, Fingerringe, einen Halsring, aber auch Münzen, Barren und Schmelzreste - Gesamtgewicht rund ein Kilogramm.
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Vor Jahrzehnten hatte auf dem Feld auf Sylt ein Landwirt eine Ringfibel aus Silber, ein Schmuckstück, mit dem Gewänder verschlossen wurden, gefunden. Vor zwei Jahren hatte die Familie das Schmuckstück ihrem Hausarzt vermacht, der sich an die Schleswiger Archäologen wandte. Daraufhin machten die sich auf die Suche nach dem Fundort und fingen mit dem Graben an. Dabei entdecken sie auch die zu der Ringfibel passende Nadel.

Die Experten datieren den Fund auf Mitte des zehnten Jahrhunderts. Er soll künftig in der Dauerausstellung auf Schloss Gottorf zu sehen sein.

Quelle: n-tv.de , asc/dpa
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Wikingerschwert in Bergen Norwegens

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Okt 2017 08:25

AUSGRABUNGEN - FUNDSACHEN - FORSCHUNG - ZURÜCK IN DIE VERANGENHEIT
http://www.n-tv.de/wissen/fundsache/Wik ... 34377.html
Fundsache, Nr. 1359
Wikingerschwert in Bergen Norwegens

In Norwegen wird ein 1100 Jahre altes Schwert gefunden. Doch das ist noch nicht die ganze Geschichte. Die eigentliche Sensation ist der Fundort: Dieser liegt 1640 Meter über dem Meeresspiegel. Wie konnte das Relikt aus der Vergangenheit dorthin gelangen?

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Jäger haben in den Bergen Norwegens ein Schwert aus der Wikingerzeit gefunden. Für die Wissenschaftler ist der Fund bei Lesja in Oppland ein Mysterium. Nicht, weil die Waffe rund 1100 Jahre alt ist, sondern weil sie 1640 Meter über dem Meeresspiegel gefunden wurde. Die Wissenschaftler fragen sich nun, wie sie dort, weitab von allen Hauptwegen, hingekommen ist.
Dieses Schwert ist schon etwas älter und vermutlich deswegen auch schon etwas rostig.
Dieses Schwert ist schon etwas älter und vermutlich deswegen auch schon etwas rostig.
(Foto: dpa) http://www.n-tv.de/wissen/fundsache/Wik ... 34377.html

Eine Theorie sei, dass der Besitzer des Schwertes sich verlaufen habe und umkam, sagte der Archäologe Espen Finstad dem Norwegischen Rundfunk NRK. Doch dann müssten eigentlich weitere Gegenstände zu finden sein. "Wir haben die Umgebung in einem Umkreis von 50 Metern mit einem Metalldetektor abgesucht", sagte Finstad. Man habe aber keine weiteren Funde gemacht.

Wenn der Besitzer des Schwertes nur einige hundert Meter weiter östlich gegangen wäre, wäre sein Körper möglicherweise im Eis erhalten geblieben, meint Finstad. Dem NRK zufolge führt die klimabedingte Eisschmelze dazu, dass immer häufiger Gegenstände aus Vorzeiten gefunden würden. 2014 hätten Archäologen in Oppland einen 1300 Jahre alten Ski entdeckt.

Quelle: n-tv.de , kpi/dpa
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Schutz in der Savanne - Dinosaurier tarnte sich mit Federn und Maske

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Okt 2017 10:12

AUSGRABUNGEN - FUNDSACHEN - FORSCHUNG - ZURÜCK IN DIE VERANGENHEIT
http://www.n-tv.de/wissen/Dinosaurier-t ... 03187.html
Schutz in der Savanne - Dinosaurier tarnte sich mit Federn und Maske

Nicht alle Dinosaurier waren so "schwerfällige graue Biester", wie man sie aus Kinderbüchern kennt - sagen Forscher aus Bristol. Sie sind auf eine Art gestoßen, die sich mit einer besonderen Färbung tarnte. Anders als vermutet, lebte sie offenbar nicht im Wald.

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Der Saurier Sinosauropteryx verbarg sich mithilfe seiner besonderen Färbung vor Feinden. Ähnlich wie der heutige Waschbär, hatte er eine Augenmaske, einen dunkleren Rücken und hellen Bauch sowie einen gestreiften Schwanz. Nur hatte er kein Fell, sondern an mehreren Körperteilen Gefieder. Fiann Smithwick von der Universität Bristol und seine Kollegen präsentieren ihre Erkenntnisse im Journal "Current Biology".
Bilderserie http://www.n-tv.de/mediathek/bilderseri ... 98211.html
Perfekt versteckt: Die Tricks der Tarnung Perfekt versteckt: Die Tricks der Tarnung Perfekt versteckt: Die Tricks der Tarnung Perfekt versteckt: Die Tricks der Tarnung Perfekt versteckt Die Tricks der Tarnung

"Dinosaurier waren bei weitem nicht alle diese schwerfälligen grauen Biester, die wir aus Kinderbüchern kennen. Zumindest einige hatten komplexe Farbmuster, um Angreifer zu verwirren und sich besser zu verstecken - genau wie heutige Tiere auch", erklärt Fiann Smithwick von der Universität in Bristol. Bereits 2010 hatten Forscher dieser Universität die braune Gefiederfarbe des Sinosauropteryx rekonstruiert. Das Team um Smithwick untersuchte nun, welchem Zweck die Färbung gedient haben könnte und welcher Lebensraum dazu am besten passte.
Dino verbrachte viel Zeit in der Sonne

Der Kontrast in der Färbung von Rücken und Bauch des Sinosauropteryx wird in der Fachwelt als Konterschattierung bezeichnet und ist auch bei heutigen Tieren zu finden. Beim Sinosauropteryx sei der Übergang zwischen Hell und Dunkel sehr deutlich. Das spräche dafür, dass er viel Zeit in sonnigen offenen Landschaften wie einer Savanne verbracht habe, schreiben die Wissenschaftler. Hätte er im Wald gelebt, müsste der Farbwechsel fließender sein.
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Donnerten mit einer Wucht von drei Kleinwagen auf die Beute nieder: die Zähne des T. rex. 18.05.17 Saurier konnte Knochen zermalmen T. rex biss stärker zu als gedacht

Bei Sonneneinstrahlung von oben wirke der Rücken eines Tieres heller und der Bauch dunkler. Die Fellzeichnung von Sinosauropteryx gleiche genau diesen natürlichen Schattenwurf aus. Dadurch erschienen die Dinosaurier weniger dreidimensional und seien vom Hintergrund schlechter zu unterscheiden als einfarbige Tiere. Die Augenmaske bewirke, dass die Augen weniger gut entdeckt werden können. Der gestreifte Schwanz könnte dazu gedient haben, Angreifer zu verwirren und von lebenswichtigen Köperpartien wie Bauch und Kopf abzulenken.

Der etwa 1,2 Meter große Sinosauropteryx lebte vor etwa 130 Millionen Jahren und wurde in der sogenannten Jehol-Gruppe, einer Region im Nordosten Chinas, entdeckt. Diese Gegend ist für den hervorragenden Erhaltungszustand von Fossilien bekannt. Bisher ging man davon aus, dass die Region in der Zeit des Sinosauropteryx von Wald bedeckt war. Die Analysen der Forscher um Fiann Smithwick legen nun den Schluss nahe, dass es dort auch offene Savannen gegeben haben könnte und die Landschaft vielfältiger war, als bislang vermutet.

Quelle: n-tv.de , asc/dpa
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Sensationsfund in Südengland - Älteste Vorfahren des Menschen entdeckt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Nov 2017 09:34

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http://www.n-tv.de/wissen/Alteste-Vorfa ... 20926.html
Sensationsfund in Südengland - Älteste Vorfahren des Menschen entdeckt

Der Fund zweier uralter Zähne in Südengland ist eine Sensation: Sie sollen rattenähnlichen Säugetieren gehört haben, die die frühesten bislang bekannten Vorfahren des Menschen gewesen sein könnten.

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Im Südwesten Englands hat ein Student zwei Zähne von rattenähnlichen Lebewesen entdeckt, die vor 145 Millionen Jahren lebten und als Säugetiere zu den ältesten entfernten Vorfahren des Menschen zählen. Wie die Universität von Portsmouth mitteilte, stammen die Zähne von der Küste der Grafschaft Dorset. Die Tiere waren ihren abgekauten Zähnen zufolge recht alt geworden - trotz der damals lebenden Dinosaurier.

Der britische Student hatte den sensationellen Fund gemacht, als er Gesteinsproben aus Dorset durchsiebte. "Ganz unerwartet fand er nicht nur einen, sondern zwei ziemlich bemerkenswerte Zähne eines Typs, der noch nie zuvor bei Felsen dieses Alters entdeckt wurde", erklärte Steve Sweetman, der als Forscher an der Universität den Fund untersuchte. "Ich wurde gebeten, sie mir anzuschauen, und meine Meinung abzugeben, und schon beim ersten Blick ist mir die Kinnlade heruntergefallen."
Sie hatten ein Fell und fraßen Insekten
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Die Forscher untersuchten keine Fossilien, sondern arbeiteten mit den Daten von fast 2500 lebenden Arten - darunter auch Fledermäuse. 06.11.17 Aus Angst vor Dinosauriern Ursäugetiere waren zunächst alle nachtaktiv
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Der Wissenschaftler geht davon aus, dass die Zähne zwei verschiedenen Spezies kleiner Lebewesen mit Fell zuzuordnen sind, die von Insekten und möglichweise auch von Pflanzen gelebt haben. "Die Zähne sind von einem hoch entwickelten Typ, der durchbohren, schneiden und zermalmen kann", sagte er weiter.

Auch wenn die rattenähnlichen Tiere sich stark vom Menschen unterscheiden, beschreibt Sweetman sie als "zweifellos die frühesten bisher bekannten aus der Linie der Säugetiere, die zu unserer eigenen Spezies geführt haben."

Die zwei Tierarten wurden Durlstodon ensomi und Durlstotherium newmani genannt - letztere nach dem in der Nähe des Fundorts ansässigen Pub-Besitzer Charlie Newman. Die sogenannte Jurassic Coast im Süden Englands ist als Fossilienfundstätte bekannt und gehört seit 2001 zum Unesco-Welterbe.

Quelle: n-tv.de , vpe/AFP
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Spektakulärer Fund in Südafrika - Wissenschaftler enthüllen uraltes Skelet

Beitragvon Gudrun Graf » 8. Dez 2017 22:33

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https://www.n-tv.de/wissen/Wissenschaft ... 71737.html
Spektakulärer Fund in Südafrika - Wissenschaftler enthüllen uraltes Skelett

Ein Skelett aus der Urzeit ermöglicht Einblicke in die Jahrmillionen zurückliegende Vorgeschichte der Menschheit: In Johannesburg zeigt Entdecker Ron Clarke erstmals das aufsehenerregende Ergebnis seiner jahrelangen Puzzle-Arbeiten in einer dunklen Höhle.


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Forscher haben in Südafrika ein fast vier Millionen Jahre altes, nahezu vollständiges Skelett eines Vormenschen enthüllt. Das "Little Foot" (kleiner Fuß) getaufte Skelett eines Australopithecus war in mühsamer Kleinarbeit freigelegt und neu zusammengesetzt worden. Bei der Vorstellung ihres Fundes präsentierten die Wissenschaftler die auf blauem Samt gebetteten Überreste des menschlichen Urahns in einer eigens angefertigten Vitrine unter Glas.
Ron Clarke enthüllt "Little Foot": Das Banner der Uni und eine Scheibe aus Glas liegen zwischen 3,67 Millionen Jahren Menschheitsgeschichte.

Es sei das mit Abstand am besten erhaltene Skelett eines menschlichen Vorfahren, das älter ist als 1,5 Millionen Jahre, sagte Professor Ron Clarke von der Universität Witwatersrand in Johannesburg. Clarke ist der Entdecker von "Little Foot" und damit so etwas wie der moderne Ziehvater des Vormenschen: Clarke hatte die ersten Fußknochen des rund 3,67 Millionen Jahre alten Vorfahren der modernen Menschheit bereits vor 20 Jahren bei einer Ausgrabung in den für Fossilienfunde bekannten Sterkfontein-Höhlen nordwestlich von Johannesburg entdeckt.
Großer Aufwand beim Freilegen

Die Knochenteile waren dort in betonhartem Gestein eingefasst. Das Freilegen aller Skeletteile war extrem aufwändig: Bevor sie "Little Foot" bergen konnten, mussten die Forscher erst die Knochenfragmente im Inneren des Gesteins ausfindig machen, um sie danach vorsichtig herauspräparieren zu können. Die Arbeiten an dem Fund nahmen Jahre in Anspruch und dauerten von 1997 bis 2012.
Eingebacken ins Gestein: Professor Clarke schildert die Mühen seiner Ausgrabungen.


"Der Prozess verlangte eine extrem vorsichtige Ausgrabung in dem dunklen Umfeld der Höhle", erklärte Clarke. Es handelt sich bei "Little Foot" demnach um das weltweit einzige, nahezu vollständig erhaltene Skelett eines Australopithecus. Die hominide Gattung lebte vor etwa vier bis zwei Millionen Jahren in Afrika.

Das Skelett, so hoffen Beobachter, könnte wertvolle Hinweise auf die Entwicklungsgeschichte der Menschheit liefern. Die auf dem Fund basierenden wissenschaftlichen Schlüsse sollen nach Angaben Clarkes im nächsten Jahr veröffentlicht werden.


Quelle: n-tv.de , mmo/dpa
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Gudrun Graf
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3500 Jahre alte Grabkammern - Archäologen entdecken Mumie in Luxor

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Dez 2017 14:12

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https://www.n-tv.de/wissen/Archaeologen ... 76567.html
3500 Jahre alte Grabkammern - Archäologen entdecken Mumie in Luxor

In zwei antiken Grabkammern der Pharaonenstadt Luxor finden ägyptische Archäologen eine Mumie und Grabbeigaben, die wahrscheinlich 3500 Jahre alt sind. Für Ägypten könnte der Fund nicht nur aus wissenschaftlicher Sicht bedeutsam sein.

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Ägyptische Archäologen haben in einem Grab in Luxor eine Mumie entdeckt. Der Aufsehen erregende Fund wurde in einem von zwei bislang unerforschten Gräbern gemacht, wie das Antiken-Ministerium mitteilte. Die beiden Gräber waren bereits in den 90er Jahren von der deutschen Forscherin Friederike Kampp entdeckt worden, jedoch sei diese "nie dort eingetreten".

Die Gräber könnten den Angaben zufolge aus der Zeit des Neuen Reichs stammen, das mehrere Jahrhunderte und bis 1070 vor Christus währte. Sie seien seit ihrer Entdeckung durch Kampp "unberührt" geblieben, hieß es in der Mitteilung. Der Fund sei wahrscheinlich etwa 3500 Jahre alt.

Im ersten Grab fanden die Archäologen neben Beigaben eine in Leinen eingewickelte Mumie, die vermutlich einem "ranghohen Beamten oder einer mächtigen Person" zuzuordnen sei. Möglicherweise handele es sich um einen gewissen Dschehuti Mes, dessen Name auf einer der Wände geschrieben stehe. Allerdings stünden auf 50 Grabkegeln auch die Namen eines Schreibers Maati und seiner Frau Mehi.
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Der Name des Eigentümers des zweiten Grabes ist bislang unbekannt. Ein Fresko stelle möglicherweise den Bruder des Verstorbenen dar, der dem Toten und dessen Frau Opfergaben und Blumen darbringe, hieß es in der Mitteilung.

Ägypten hat kürzlich grünes Licht für mehrere archäologische Projekte gegeben. Damit verbunden ist die Hoffnung auf neue Entdeckungen, die wieder mehr Touristen in das Land bringen könnten, das in den vergangenen Jahren von mehreren blutigen Anschlägen heimgesucht wurde.
Bilderserie https://www.n-tv.de/mediathek/bilderser ... 98658.html
"Wichtige Entdeckung" in Luxor: Großer Mumienfund aus Zeit der Pharaonen "Wichtige Entdeckung" in Luxor: Großer Mumienfund aus Zeit der Pharaonen "Wichtige Entdeckung" in Luxor: Großer Mumienfund aus Zeit der Pharaonen "Wichtige Entdeckung" in Luxor Großer Mumienfund aus Zeit der Pharaonen

Quelle: n-tv.de , fhe/AFP
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Wie watschelnder Profi-Boxer - Fossilien eines Monster-Pinguins entdeckt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Dez 2017 15:29

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https://www.n-tv.de/wissen/Fossilien-ei ... 82195.html
Wie watschelnder Profi-Boxer - Fossilien eines Monster-Pinguins entdeckt

1,70 Meter groß und 100 Kilogramm schwer: Das klingt nach den Maßen eines Boxers. Allerdings verrät ein typischer Gang etwas anderes: Es handelt sich um einen Vogel, dessen Nachfahren heute am Südpol heimisch sind, der früher aber auch auf Neuseeland lebte.

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Vor vielen Millionen Jahren sind monsterhafte Pinguine über Neuseeland gewatschelt: Forscher entdeckten dort die fossilen Überreste eines riesigen Urzeit-Vogels, dessen Statur an die Maße eines Profi-Boxers erinnert. Aus der Größe der Knochen lasse sich ableiten, "dass dieser Pinguin mehr als 1,70 Meter groß wurde und über 100 Kilogramm wog", erklärte der Frankfurter Ornithologe Gerald Mayr.

Weil das Urzeit-Tier seine heutigen Artgenossen deutlich in den Schatten gestellt hätte, nannten Mayr und seine neuseeländischen Forscher-Kollegen den Pinguin "Kumimanu" - in der Maori-Sprache bedeutet das "Monster-Vogel".
Warum starb er aus?

"Wir haben Flügel und Beinknochen dieses Pinguins untersucht und schnell gemerkt, dass es sich um eine bisher unbekannte Art handelt", erklärte Mayr, der für die Frankfurter Senckenberg Gesellschaft arbeitet.

Die Forscher veröffentlichten ihre Ergebnisse in dem Fachmagazin "Nature Communications". Demnach lebte der Monster-Pinguin in der Zeit des späten Paläozäns, also vor 59 bis 56 Millionen Jahren.

Die Wissenschaftler vermuten, dass sich das Riesenwachstum als eine Folge der Flugunfähigkeit der Vögel entwickelte. Unklar sei jedoch, warum er schließlich ausstarb. Mayr geht davon aus, dass dies mit dem späteren Auftreten von Fressfeinden wie Zahnwalen zusammenhängen könnte.

Quelle: n-tv.de , bad/AFP
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Skelette von zwei Kleinkindern - Dritte Urpopulation Amerikas entdeckt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Jan 2018 13:11

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https://www.n-tv.de/wissen/Dritte-Urpop ... 14243.html
Skelette von zwei Kleinkindern - Dritte Urpopulation Amerikas entdeckt

Ein sensationeller Fund gibt Forschern Aufschluss darüber, wie Amerika vor rund 20.000 Jahren bevölkert wurde. Die Knochen eines Säuglings, der in Alaska lebte, lassen eindeutige Rückschlüsse zu.

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Mit Hilfe von Genom-Analysen hat ein internationales Forscherteam die Erstbesiedlung Amerikas rekonstruiert. Die Studie untermauert die Vermutung, dass Amerika in einer einzigen Einwanderungswelle vor grob 20.000 Jahren erreicht wurde. Zuvor hatten die Vorfahren der ersten Siedler Jahrtausende auf der Landbrücke Beringia ausgeharrt - dem Gebiet der heutigen Beringstraße zwischen Asien und Alaska. Das berichtet das Team um Ben Potter von der University of Alaska in Fairbanks und Eske Willerslev von der Universität Kopenhagen im Fachblatt "Nature".

Amerika war die letzte große Landmasse, die der Homo sapiens besiedelte. Nach derzeitigem Kenntnisstand verließ der moderne Mensch Afrika vor etwa 100.000 Jahren, erreichte Australien vor mindestens 50.000 Jahren und drang vor etwa 40.000 Jahren nach Europa vor. Es gilt als sicher, dass der Mensch Amerika während der letzten Eiszeit über die damals existierende Landbrücke Beringia erreichte. Doch der Ablauf dieser Ausbreitung war bislang unklar - auch weil es bisher keine Funde aus Alaska gab, die direkten Aufschluss gaben.
Überreste von Kleinkindern

Das änderte im Jahr 2013 eine Entdeckung am Tanana River, einem Zufluss des Yukon. An der Fundstelle Upward Sun River (USR) bei Fairbanks fanden Forscher Überreste von zwei miteinander verwandten Kleinkindern, die vor etwa 11.500 Jahren lebten. Zu jener Zeit waren Nord- und Südamerika zwar schon längst besiedelt. Dennoch gewährt die DNA-Analyse des einen Kindes (USR1) einen Blick in die Vergangenheit - mit überraschenden Erkenntnissen.

Demnach gehörte das sechs Wochen alte Mädchen nicht zu jenen frühen Amerikanern, die Nord- und Südamerika erschlossen. Stattdessen zählte es zu einer bislang unbekannten Bevölkerungsgruppe, die von den ersten Einwanderern abstammt - der amerikanischen Gründerpopulation. Die Forscher nennen sie - in Anlehnung an die Landbrücke Beringia - die Alten Beringianer. "Wir wussten nicht, dass es diese Population überhaupt gab", sagt Potter. "Diese Resultate bieten den ersten direkten Hinweis auf die früheste Population der Ureinwohner."

"Die Alten Beringianer trennten sich von anderen Ureinwohnern früher als irgendeine andere lebende oder ausgestorbene amerikanische Gruppe, die bisher sequenziert wurde", ergänzt Willerslev. "Im Grunde genommen ist sie ein Relikt jener Vorfahren, die alle Ureinwohner gemeinsam haben. Deshalb bieten die genetischen Daten enorme Möglichkeiten, Fragen zur frühen Besiedlung Amerikas zu beantworten."
Nur eine Einwanderungswelle

Das analysierte Genom liefere erstmals direkte Belege dafür, dass Amerika in einer einzigen Wanderungswelle besiedelt wurde, schreibt das Team. Genetisch steht das Mädchen - ebenso wie das andere, noch jüngere Kind - den frühen amerikanischen Ureinwohnern näher als seinen Vorfahren, die in Eurasien lebten. Die Forscher verglichen das Erbgut mit dem vieler anderer Bevölkerungsgruppen in Amerika und anderen Weltregionen, anhand der Auswertung mehrerer Modelle halten sie folgendes Szenario für am plausibelsten.

Demnach trennten sich die Vorfahren der ersten Einwanderer vor etwa 36.000 Jahren von anderen eurasischen Gruppen, vermutlich schon in Nordostasien. Zwar gab es anfangs noch Kontakte zu anderen Eurasiern, sie ließen jedoch vor etwa 25.000 Jahren nach. Das führen die Forscher auf die einsetzende Eiszeit zurück, die zu einer Isolierung dieser Gruppe führte. "Das war etwa der Punkt, an dem die Menschen anfingen, Richtung Alaska zu ziehen", glaubt Willerslev. Demnach war die Gründerpopulation auf Beringia mehrere Jahrtausende - von vor 24 000 bis mindestens vor grob 20.000 Jahren - isoliert, der Zugang zu Alaska war durch Gletscher versperrt. Beringia war dagegen damals nach Ansicht von Klimatologen weitgehend eisfrei, und das Meer bot eine gute Nahrungsgrundlage.
Alte Beringianer spalteten sich ab

Die Alten Beringianer - die Gruppe, zu der das Mädchen zählt - spalteten sich vor etwa 20.000 Jahren von den Vorfahren der übrigen Amerikaner ab. Diese zogen weiter südwärts und trennten sich vor grob 16.000 Jahren (17.500 bis 14.600 Jahren) in jene beiden Gruppen, die den Norden und den Süden des Kontinents erstaunlich rasch erschlossen. Funde belegen, dass der Süden von Chile schon vor 14.600 Jahren bewohnt war.

Die Alten Beringianer dagegen verschwanden in den folgenden Jahrtausenden. Die späteren Bewohner Alaskas gehen demnach auf nordamerikanische Gruppen zurück, die schon vor Jahrtausenden wieder nordwärts zogen. Entweder verdrängten sie die Alten Beringianer, oder sie sogen sie in sich auf.

Wolfgang Haak vom Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte spricht von einer sensationellen Entdeckung. "Endlich haben wir ein Individuum aus Alaska", sagt der Experte für Molekulare Anthropologie. "Darauf haben wir lange gewartet und waren gespannt, wie es wohl aussähe. Das ist wichtig, um zu verstehen, wie die Gründerpopulation ausgesehen hat."

Quelle: n-tv.de , Walter Willems, dpa
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Verbotene Archäologie - Versunkene Zivilisationen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Jan 2018 13:16

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Verbotene Archäologie - Versunkene Zivilisationen

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"Wir waren sehr überrascht" - Älteste Sauerstoffoase entdeckt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 19. Jan 2018 16:48

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https://www.n-tv.de/wissen/Alteste-Saue ... 40506.html
Freitag, 19. Januar 2018
"Wir waren sehr überrascht" - Älteste Sauerstoffoase entdeckt

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Auf der Erde hat sich offenbar früher als bisher vermutet Sauerstoff gebildet. Schon vor fast drei Milliarden Jahren sollen Bakterien ihn im Wasser angereichert haben. Diesen ältesten Hinweis auf eine solche Sauerstoffproduktion haben Forscher der Universität Tübingen entdeckt.

Ein hoher Sauerstoffgehalt in der Atmosphäre war Voraussetzung dafür, dass sich später eine Vielfalt an Lebewesen auf der Erde entwickeln konnte. "Wir waren sehr überrascht, als wir die ersten Ergebnisse gesehen haben", sagte Geowissenschaftler Benjamin Eickmann, Erstautor der Studie, über den Fund.
Älteste Stätte, an der Sauerstoffproduktion nachgewiesen wurde

Mit internationalen Kollegen untersuchten die Tübingen Forscher Ablagerungen im Pongolabecken in Südafrika. Dort fanden sie Hinweise auf einen Sauerstoffausstoß von Bakterien vor 2,97 Milliarden Jahren. Das Becken ist damit die bisher älteste Stätte, an der von Lebewesen produzierter Sauerstoff nachgewiesen wurde - eine sogenannte Sauerstoffoase. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie in der Fachzeitschrift "Nature Geoscience".
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Nach Einschätzung von Eickmann und seinen Kollegen handelt es sich um einen lokal begrenzten Fund. "Es ist ein Vorläufer der späteren Entwicklung, als sich der Sauerstoffgehalt permanent änderte." Forscher gehen davon aus, dass ein globaler Umschwung vor 2,5 Milliarden Jahren stattfand. Ausgelöst wurde er vermutlich ebenfalls durch Photosynthese betreibende Bakterien - sie hinterließen Sauerstoff als Abfallprodukt.

Die Tübinger Forscher hatten verschiedene Schwefelsorten (Isotope) in den Ablagerungen des Beckens untersucht und daraus auf den Sauerstoffgehalt geschlossen. Aus dem Verhältnis von Schwefelatomen unterschiedlicher Masse, den sogenannten Schwefelisotopen, in den Ablagerungen schlossen die Forscher, dass dort Bakterien das im Meerwasser vorhandene Sulfat als Energiequelle nutzten und dabei reduzierten.

Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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Fossil einer Riesenfledermaus ausgegraben

Beitragvon Weltbookadmin47 » 21. Jan 2018 15:55

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https://www.n-tv.de/wissen/fundsache/Fo ... 26593.html
Fossil einer Riesenfledermaus ausgegraben

Dass Fledermäuse auch im Boden graben, um sich zu ernähren, wissen nur wenige. Dass Exemplare dieser Art bereits vor einer Million Jahren auf der Erde lebten, können Forscher anhand eines Fossils, das von einer Riesenfledermaus stammt, nun beweisen.

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Etwa 40 Gramm schwer und damit zumindest unter den grabenden Fledermäusen ein Gigant: Auf Neuseelands Südinsel ist das Fossil einer Millionen Jahre alten und mittlerweile ausgestorbenen Riesenfledermaus entdeckt worden. Zähne und Knochen des Tieres, das fliegen und auch auf allen Vieren nach Futter suchen konnte, seien aus 16 bis 19 Millionen Jahre alten Bodensedimenten nahe dem Ort St. Bathans geborgen worden, berichten die Forscher im Fachmagazin "Scientific Reports".

Mit dem geschätzten Gewicht sei sie die größte bislang bekannte grabende Fledermaus und dreimal größer als durchschnittliche Exemplare, hieß es von der Universität von Salford in Großbritannien, die an der Expedition beteiligt war. Der Fund unterstreiche die Artenvielfalt, die im urzeitlichen Neuseeland und gerade in der Gegend um St. Bathans sowie um den prähistorischen See Manuherikia in damals subtropischem Klima geherrscht habe.
Exemplare aus Gondwana

Grabende Fledermäuse existieren heutzutage nur noch in Neuseeland. Das fossile Exemplar gehörte zu einer Gruppe von Fledermäusen, die einst in einem Raum vom südlichen Australien und Neuseeland bis hin nach Südamerika und möglicherweise auch in der Antarktis vorkamen, wie die Universität Salford erklärt. Diese Gebiete hätten vor etwa 50 Millionen Jahren zum Großkontinent Gondwana gehört. Nach dessen Auseinanderbrechen und im Zuge kühlerer Temperaturen seien die Fledermäuse in Australien und Neuseeland von denen in Südamerika getrennt worden.
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Die nun entdeckte Art wurde Vulcanops jennyworthyae genannt - nach dem Teammitglied Jenny Worthy, die das Fossil fand, sowie dem historischen "Vulkan"-Hotel in St. Bathans und nach Vulcanus, dem römischen Gott des Feuers. Wissenschaftler aus Australien, Neuseeland, Großbritannien und den USA hatten an den Ausgrabungen teilgenommen.

"Diese merkwürdige fossile Fledermaus ist völlig anders als die Fledermäuse, die heutzutage in Neuseeland leben", sagte Robin Beck von der Universität Salford. "Das zeigt, dass uns ein großer Teil ihrer Evolutionsgeschichte fehlt - ich glaube, wir können in Zukunft noch mehr Überraschungen von diesem Fundort erwarten."

Quelle: n-tv.de , jaz/dpa
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Erstes Ablass-Plakat für Kölner Dom entdeckt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Jan 2018 13:37

AUSGRABUNGEN - FUNDSACHEN - FORSCHUNG - ZURÜCK IN DIE VERANGENHEIT
https://www.n-tv.de/wissen/fundsache/Er ... 99384.html
Fundsache, Nr. 1365Erstes Ablass-Plakat für Kölner Dom entdeckt

Zufallsfund in der Bibliothek: Ein bisher unbekanntes Schriftstück könnte früher im Kölner Dom gehangen haben. In dem Papier wird ausdrücklich zur Ablasszahlung aufgefordert. Das verwirrt allerdings die Forscher.

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Wer zahlt, kommt in den Himmel: So verspricht es zumindest das 500 Jahre alte Ablassplakat, das in der Kölner Stadt- und Universitätsbibliothek gefunden wurde. Mit dem Dokument seien im frühen 16. Jahrhundert Spenden für den Bau und den Erhalt der Kathedrale gesammelt worden, teilte die Bibliotheksleitung mit. Bei dem Schriftstück handelt es sich demnach um das erste Dokument zum Ablasshandel, das im Zusammenhang mit dem Kölner Dom bislang gefunden wurde.
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"Dieses bisher unbekannte Ablassplakat ist etwas ganz Besonderes", sagte Bibliotheksdirektor Hubertus Neuhausen. Das etwa 20 mal 25 Zentimeter große Papierstück mit lateinischer Schrift hing womöglich im Dom selbst, dessen Langhaus und Seitenschiffe damals bereits standen. Nach einem jahrhundertelangen Baustopp war der Dom erst im 19. Jahrhundert vollendet worden.

Ersten Untersuchungen zufolge ist das Plakat die zweite Auflage eines Drucks von 1487. Darauf lasse der Vermerk "datum per copiam" schließen. Das nun gefundene Dokument stammt hingegen aus der Zeit der Reformation, die sich unter anderem deutlich gegen den Ablasshandel richtete. Laut Bibliotheksleitung sei das Plakat deshalb "von Bedeutung nicht nur für Köln, sondern für die deutsche Reformationsgeschichte überhaupt".

Quelle: n-tv.de , sgu/dpa
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Basler Mumie identifiziert - Die Urururururur-Oma von Boris Johnson

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Jan 2018 18:04

AUSGRABUNGEN - FUNDSACHEN - FORSCHUNG - ZURÜCK IN DIE VERANGENHEIT
https://www.n-tv.de/wissen/Die-Urururur ... 52016.html
Donnerstag, 25. Januar 2018
Basler Mumie identifiziert - Die Urururururur-Oma von Boris Johnson

Vor 230 Jahren starb eine Frau in Basel. Ihre Mumie gab den Forschern lange Zeit Rätsel auf. Jetzt hat sie einen Namen und einen Stammbaum, der sich sehen lassen kann.

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forum-kategorie-f5/ausgrabungen-fundsachen-forschung-zuruck-die-verangenheit-t58.html#p425
Die berühmteste Schweizer Mumie ist identifiziert. Die sterblichen Überreste, die 1975 bei einer Sanierung der Barfüßerkirche in Basel in einer Gruft entdeckt worden waren, stammten von der 1787 gestorbenen Pfarrersfrau Anna Catharina Bischoff, berichtete das naturhistorische Museum Basel. Die Entdeckung historischer Dokumente, die Hilfe eines Ötzi-Experten und DNA-Analysen hätten zum Ziel geführt.

Eine unerwartete Entdeckung machten die Forscher auch: "Anna Katharina Gernler, die Tochter der "Dame aus der Barfüßerkirche", hat einen berühmten Ururururururenkel (6x Urenkel): den britischen Außenminister Boris Johnson", teilte das Museum mit. Bischoff war eine Pfarrersfrau und lebte von 1719 bis 1787. Vor zwei Jahren wurden historische Akten entdeckt, in denen im Zusammenhang mit drei Mumienfunden 100 Jahre früher Namen aufgeführt waren. Die Forscher spekulierten, dass es sich bei der gefundenen Mumie um Bischoff handeln müsste.
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Zur Identifizierung brauchten sie DNA und Nachfahren. Der Spezialist für die 1991 in den Ötztaler Alpen gefundenen Mumie "Ötzi", Albert Zink, half, aus einem Zeh DNA zu generieren. Obwohl von Bischoffs sieben Kindern nur zwei Töchter die Kindheit überlebten und eine von ihnen ohne Nachwuchs blieb, fanden die Forscher Nachfahren, sogar in Basel. Speichelproben bestätigten die Identität von Bischoff mit 99,8-prozentiger Sicherheit.

Die Frau starb an Syphilis. "Wir gehen davon aus, dass sie sich durch die Pflege Kranker infiziert hat", teilte das Museum mit. Sie war wie damals üblich mit Quecksilberdämpfen behandelt worden. Das endete für sie tödlich. Das Quecksilber führte aber dazu, dass die Leiche mumifiziert erhalten blieb.

Quelle: n-tv.de , dsi/dpa
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Mosaik aus Römerzeit in Israel entdeckt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Feb 2018 12:10

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https://www.n-tv.de/wissen/fundsache/Mo ... 77120.html
Mosaik aus Römerzeit in Israel entdeckt

Israelische Archäologen entdecken in der antiken Hafenstadt Caesarea ein "seltenes und schönes" Bodenmosaik aus der Römerzeit. Es besteht aus über 330.000 Mosaiksteinen. Es gibt kein zweites Mosaik ähnlicher Qualität in Israel.


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Israelische Archäologen haben ein mindestens 1700 Jahre altes buntes Mosaik in der Küstenstadt Caesarea entdeckt. Das seltene römische Kunstwerk mit einer Inschrift in antikem Griechisch sei mehr als 3,5 Meter mal 8 Meter groß, bestätigte eine Sprecherin der israelischen Altertumsbehörde. Die Motive seien äußerst künstlerisch sehr anspruchsvoll gestaltet worden - mit rund 12.000 Steinen pro Quadratmeter.
In diesem Mosaik wurden rund 12.000 Steine pro Quadratmeter verlegt.

Während der Ausgrabung hätten die Wissenschaftler Teile eines rund 1500 Jahre alten opulenten Gebäudes entdeckt. Die Experten gehen nach Angaben der Altertumsbehörde davon aus, dass es sich dabei um eine antike Version eines Einkaufszentrums handelt. Die Archäologen hätten das Mosaik unter dem Gebäude gefunden.

"Dieses farbenfrohe Mosaik ist von seltener hoher Qualität", teilten die Leiter der Ausgrabung, Peter Gendelman und Usi Ad, mit. "Es zeigt drei offenbar wohlhabende, in Togas gekleidete Männer, mehrfarbige geometrische Muster und eine lange Inschrift in Griechisch." Letztere sei jedoch durch das byzantinische Gebäude darauf beschädigt worden. Ähnliche Mosaike seien in Zypern und Nordsyrien gefunden worden, sagte Ad.
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Caesarea ist eine der wichtigsten historischen Stätten Israels. Die Stadt liegt rund 50 Kilometer nördlich von Tel Aviv und wurde vor etwa 2030 Jahren vom römischen König Herodes gegründet, der die damalige Provinz Judäa regierte. Herodes errichtete dort einen der größten Seehäfen des römischen Reichs.

Die Metropole Caesarea - benannt zu Ehren der römischen Kaiser - war damals ein international bedeutendes Handelszentrum. Die Ruinen der Hafenstadt sind heute eine beliebte Touristenattraktion.
Bilderserie https://www.n-tv.de/mediathek/bilderser ... 38699.html
Versteckt, vergraben, versunken: Berühmte Schätze und ihre Entdecker Versteckt, vergraben, versunken: Berühmte Schätze und ihre Entdecker Versteckt, vergraben, versunken: Berühmte Schätze und ihre Entdecker Versteckt, vergraben, versunken Berühmte Schätze und ihre Entdecker

Quelle: n-tv.de , ppo/dpa
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Entdeckungen auf Yucatán - Unterwasserhöhle birgt Knochen und Kunst

Beitragvon Weltbookadmin47 » 22. Feb 2018 14:11

AUSGRABUNGEN - FUNDSACHEN - FORSCHUNG - ZURÜCK IN DIE VERANGENHEIT
https://www.n-tv.de/wissen/Unterwasserh ... 99038.html
Entdeckungen auf Yucatán - Unterwasserhöhle birgt Knochen und Kunst

Überreste von Riesenfaultieren und Elefantenvorfahren sowie Maya-Relikte: Die Forscher staunen nicht schlecht über ihre Funde in der größten Unterwasserhöhle der Welt. Und was hat es mit dem mehr als 10.000 Jahre alten Zahn auf sich?


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forum-kategorie-f5/ausgrabungen-fundsachen-forschung-zuruck-die-verangenheit-t58.html


In dem kürzlich in Mexiko entdeckten längsten Unterwasser-Höhlensystem der Welt sind Forscher auf etwa 15.000 Jahre alte Knochen von Riesenfaultieren und Elefantenvorfahren gestoßen. Auch mehr als 9000 Jahre alte Schädel und Knochen von Menschen sowie ein Keramikkopf und Altäre der Maya-Hochkultur befänden sich in der Sac-Actun-Höhle nahe dem Küstenort Tulum auf der Halbinsel Yucatán, teilte das Forschungsprojekt Gran Acuífero Maya (GAM) mit.
Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 97209.html
Knochen von Maya und Urelefanten: Unterwasser-Höhle in Mexiko birgt spektakulären Schatz
20.02.18 – 01:22 min

"Dies ist die wichtigste archäologische Unterwasserstätte der Welt", sagte der mexikanische Forscher Guillermo de Anda bei der Vorstellung der Funde. Dort gebe es fast 200 Fundorte. Die Überreste sollen nun erforscht werden, um das genaue Alter festzustellen. Darunter befindet sich auch ein mehr als 10.000 Jahre alter Zahn. Unklar ist noch, ob es sich um einen Tierzahn handelt.

Höhlentaucher unter der Leitung des Deutschen Robert Schmittner hatten die Verbindung zwischen den beiden Höhlen Sac Actun und Dos Ojos im Bundesstaat Quintana Roo nachgewiesen und ihre Entdeckung im Januar bekanntgegeben. Beide Systeme bilden mit knapp 350 Kilometern die längste Unterwasserhöhle der Welt. Sie wird nun nach der größeren Sac Actun genannt.
Manche Menschen fanden nie heraus

Nach Einschätzung der Wissenschaftler stand das Wasser in den Höhlen im Laufe der Zeit unterschiedlich hoch. In Dürrezeiten könnten sie als Trinkwasserquelle genutzt worden sein - allerdings fanden einige Menschen und Tiere nie wieder heraus.
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Nach Angaben der Archäologen erlauben die Funde Rückschlüsse bis ins Zeitalter des Pleistozäns, das 2,6 Millionen bis 11.700 Jahre zurückliegt. Die Unterwasserwelt berge eine beeindruckende Menge an archäologischen Funden und es sei "beeindruckend", wie gut diese erhalten seien. Die Forscher zeigten sich auch von der architektonischen Vielfalt in der Höhle Sac Actun beeindruckt. Als Zugang zu dem Maya-Schrein sei mitten im Dschungel eine Treppe angelegt worden.

Rund um Hunderte weitere Höhleneingänge seien Hinweise auf rituelle Feiern gefunden worden. Die Maya betrachteten Höhlen und insbesondere solche, die zu Wasser führten, als hochheilige Orte.
Bilderserie https://www.n-tv.de/mediathek/bilderser ... 83807.html
... von längst vergangenen Zeiten und dem damaligen Leben auf unserem Planeten. Knochen, Blätter, Fußabdrücke: Fossilien: geheimnisvolle Zeugen der Erdgeschichte Knochen, Blätter, Fußabdrücke: Fossilien: geheimnisvolle Zeugen der Erdgeschichte Knochen, Blätter, Fußabdrücke Fossilien: geheimnisvolle Zeugen der Erdgeschichte

Quelle: n-tv.de , asc/dpa/AFP
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Ebenbürtige geistige Fähigkeiten - Älteste Höhlenkunst ist von Neandertale

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Feb 2018 11:56

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https://www.n-tv.de/wissen/Alteste-Hoeh ... 04006.html
Ebenbürtige geistige Fähigkeiten - Älteste Höhlenkunst ist von Neandertalern

Nicht Menschen wie wir, sondern Neandertaler haben die älteste bekannte Höhlenkunst geschaffen. In spanischen Höhlen fanden Forscher bildliche Darstellungen, die mindestens 64.000 Jahre alt sind und somit lange vor Ankunft des Homo sapiens in Europa entstanden.


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forum-kategorie-f5/ausgrabungen-fundsachen-forschung-zuruck-die-verangenheit-t58.html

Auch Neandertaler haben sich nach Ansicht deutscher Forscher künstlerisch betätigt, indem sie Höhlenwände bemalten und Muscheln einfärbten. Experten des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie fanden nach eigenen Angaben heraus, dass Malereien in drei spanischen Höhlen mindestens 20.000 Jahre vor der Ankunft des modernen Menschen (Homo Sapiens) in Europa entstanden - und somit nicht von diesen geschaffen wurden.
Eine Zeichnung in einer Höhle. Das rote Symbol (Leiter) hat ein Mindestalter von 64.000 Jahren. Es ist unklar, ob die Tiere und die anderen Symbole später gemalt wurden.

Zudem stießen sie in einer weiteren Höhle in Spanien auf durchbohrte Muscheln und Behälter mit komplexen Farbpigmentmischungen aus noch weitaus früherer Zeit. Das internationale Wissenschaftlerteam misst all dem grundsätzliche Bedeutung zu. Die geistigen Fähigkeiten der Neandertaler müssten denen unserer Vorfahren "ebenbürtig gewesen sein", erklärten sie am Donnerstag.

Die kulturellen und intellektuellen Grundlagen, die zum Anfertigen symbolischer Kunst befähigen, galten demnach bisher als ein "Alleinstellungsmerkmal" des modernen Menschen. "Die Entstehung der symbolisch-materiellen Kultur ist eine fundamentale Schwelle im Lauf der menschlichen Evolution", erklärte Forschungsleiter Dirk Hoffmann. Ob dagegen auch Neandertaler Kunstwerke und Schmuck anfertigten, war zumindest bisher nicht geklärt.

Den Nachweis erbrachte das internationale Expertenteam um die Vertreter des Leipziger Instituts nach eigenen Angaben mit einer neuen Art der Altersbestimmung, der sogenannten Uran-Thorium-Datierung. Damit untersuchten sie Salzkrusten auf den Farbpigmenten der Malereien in drei Höhlen im Norden, Westen und Süden Spaniens.
Homo Sapiens in Europa erst vor 45.000 Jahren belegt
Der mehr als 66.000 Jahre alte Handabdruck eines Neandertalers an einer Höhlenwand in Spanien, Cartagena.

Dabei fanden sie heraus, dass die Ablagerungen über den Linien, Punkten und Handabdrücken mehr als 64.000 Jahre alt waren. Belegt ist der Homo Sapiens in Europa erst ab einem Zeitraum, der rund 45.000 Jahre zurückreicht. "Die Höhlenkunst muss also von Neandertalern geschaffen worden sein", teilte Alistair Pike von der University of Southhampton mit, der an der Studie beteiligt war.

Zusätzlich unterfüttert wird die These demnach durch die Datierung archäologischer Funde aus einer weiteren Höhle in Südostspanien. Die dort entdeckten roten und gelben Farbpigmente sowie durchbohrte Muscheln lagen in einer Ablagerungsschicht, die laut Altersbestimmung mit der Uran-Thorium-Methode in etwa 115.000 Jahre alt ist.

Vergleichbare Funde aus Afrika, die gemeinhin dem Homo Sapiens zugeschrieben werden, haben dagegen ein Alter von 70.000 Jahren und sind damit deutlich jünger. Zur Zeit der Schichtentstehung lebte der Homo Sapiens in Westeuropa zudem noch gar nicht, was ihn als Urheber ausschließt.
Gravierende Folgen für Verständnis der Evolution
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Nach Ansicht der Experten, die ihre Befunde nun in zwei getrennten Artikeln in den Fachzeitschriften "Science" und "Science Advances" veröffentlichten, könnten die neuen Daten gravierende Folgen für das Verständnis der Evolution haben: Wenn Neandertaler und moderne Menschen dieselben kognitiven Fähigkeiten hatten, müssten auf der Suche nach deren Wurzeln auch die gemeinsamen Vorfahren beider Arten in den Fokus genommen werden.

"Auf der Suche nach den Ursprüngen von Sprache und entwickeltem menschlichen Wahrnehmungs- und Denkvermögen müssen wir deshalb viel weiter in unsere Vergangenheit zurückblicken", erklärte João Zilhão von der Catalan Institution for Research and Advanced Studies. Auch er wirkte an den Untersuchungen mit.
Bilderserie https://www.n-tv.de/mediathek/bilderser ... 86154.html
Die ältesten Kunstwerke Europas: Steinzeitliche Höhlenmalerei Die ältesten Kunstwerke Europas: Steinzeitliche Höhlenmalerei

Quelle: n-tv.de , abe/AFP
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2500 Jahre alte Nekropole - Totenstadt am Nil entdeckt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 25. Feb 2018 23:19

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https://www.n-tv.de/wissen/Totenstadt-a ... 07107.html
Sonntag, 25. Februar 2018
2500 Jahre alte Nekropole - Totenstadt am Nil entdeckt

Die Pyramiden von Gizeh sind weltberühmt. Doch Ägypten besitzt noch viel mehr sagenhafte Schätze aus der Antike. Nun finden Forscher eine weitere Nekropole mit 40 Steinsärgen, 1000 Statuen und einer Goldmaske. Und das ist erst der Anfang.


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Tausende Jahre waren antike Sarkophage, Keramikfiguren und wertvoller Schmuck unter dem Wüstensand in Ägypten verborgen. Nun haben Archäologen am Nil eine antike Totenstadt mit Dutzenden Steinsärgen und Kunstschätzen entdeckt. Die nahe dem Ort Minja in Ägypten gefundene, über 2500 Jahre alte Nekropole enthalte mindestens 40 Särge aus Kalkstein, etwa 1000 gut erhaltene Figuren und eine Goldmaske, sagte Antikenminister Chaled al-Enani am Ausgrabungsort. Zudem seien Keramik, Schmuck und andere antike Gegenstände gefunden worden.
Fundstücke aus der kürzlich entdeckten Nekropole

"Das ist erst der Anfang einer neuen Entdeckung und ich glaube, wir brauchen mindestens fünf Jahre, um die Arbeit an der Nekropole zu beenden", erklärte Al-Enani. Die Ausgrabungen, die vergangenes Jahr in der historischen Stätte Tuna al-Gabal begannen, würden wichtige Einblicke in das Leben der Alten Ägypter geben. Er sagte, dass die Entdeckung, die aus der 26. Dynastie der Alten Ägypter stammt, noch sehr frisch sei und weitere Funde zu erwarten seien.

In den vergangenen Monaten hatte das Antikenministerium in Ägypten eine Reihe von Entdeckungen aus der Hochkultur der Alten Ägypter präsentiert. Das Land will damit Touristen anlocken, die es wegen der Wirtschaftskrise dringend als Einnahmequelle für Devisen braucht. Ägypten hat mit der Pharaonenstadt Luxor, den Pyramiden in Giseh bei Kairo und weiteren Orten am Nil zahlreiche wertvolle Kulturstätten zu bieten.
Totenschädel wurden auch gefunden.

Bei den Ausgrabungen nahe Minja seien in den vergangenen Monaten mehrere Grabkammern von Priestern entdeckt worden, die dem ägyptischen Gott Thot dienten, sagte der Chef des Archäologenteams, Mostafa Wasiri vom Obersten Antikenrat in Ägypten, der staatlichen Zeitung "Al-Ahram". In der ägyptischen Mythologie ist Thot der vogelköpfige Gott des Mondes sowie des Lernens und der Schrift. Eines der Gräber gehörte demnach dem Hohepriester mit dem Namen Hersa-Essei, dessen Mumie gefunden wurde. Seine sterblichen Überreste seien mit Bronze verziert, in die die Göttin Nut eingraviert sei, die den Verstorbenen schützen soll.
Deutsche Forscher helfen
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Die Wandmalereien im Grab zeigen die Priesterin in verschiedenen Szenen. 03.02.18 Fundsache, Nr. 1367 4000 Jahre altes Grab nahe Gizeh-Pyramiden
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Für das Projekt stellten Archäologen der Universität München ihren ägyptischen Kollegen Arbeitsmaterialien zur Verfügung und beurteilten Bilder der Funde. In Ägypten sind zahlreiche Expeditionen auf der Suche nach antiken Schätzen. Ein italienisches Forscherteam hatte Ende Januar mit Messungen in der Grabkammer des Pharaos Tutanchamun im Tal der Könige in Luxor begonnen. Die Radarmessungen in der 1922 entdeckten Grabkammer des Kindkönigs (um 1330 v. Chr.) sollen Klarheit darüber bringen, ob sich - wie von einem Wissenschaftler vermutet - hinter der Nordwand ein weiterer, bislang unentdeckter Raum befindet.

Erst Anfang des Monats hatten Wissenschaftler in der Nähe der Pyramiden ein mehr als 4000 Jahre altes Grab gefunden. Die Kammer soll zu einer Priesterin mit dem Namen Hat Bet gehören. Nahe dem einzigen noch erhaltenen Weltwunder der Antike soll Ende des Jahres das neue Ägyptische Museum eröffnen, dass das Ausstellungshaus im Stadtzentrum Kairos ablösen soll.
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Versteckt, vergraben, versunken: Berühmte Schätze und ihre Entdecker Versteckt, vergraben, versunken: Berühmte Schätze und ihre Entdecker Versteckt, vergraben, versunken: Berühmte Schätze und ihre Entdecker Versteckt, vergraben, versunken Berühmte Schätze und ihre Entdecker

Quelle: n-tv.de , Benno Schwinghammer, dpa
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Auftrag der Deutschen Seewarte - Flaschenpost taucht nach 132 Jahren auf

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Mär 2018 09:10

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https://www.n-tv.de/panorama/Flaschenpo ... 21584.html
Auftrag der Deutschen Seewarte - Flaschenpost taucht nach 132 Jahren auf

108 Jahre und 138 Tage - so lange war eine Flaschenpost in der Nordsee unterwegs, die bislang als älteste der Welt galt. Dieser Rekord wird nun von einer Wasserpost mit ungewöhnlichem Inhalt übertroffen.

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Eine Flaschenpost zu finden, ist romantisch und spannend. Einer Spaziergängerin ist genau das Anfang des Jahres passiert. Die Australierin Tonya Illman war im Januar an einem einsamen Strand von Wedge Island unterwegs, etwa 180 Kilometer nördlich von Perth, als sie die Flasche im Sand entdeckte.

Nun steht fest: Die Flaschenpost hat eine lange Reise hinter sich - von einer der ältesten Flaschenpost-Sendungen der Welt ist die Rede. Nach Recherchen des Westaustralien-Museums in Perth wurde die Flasche im Juni 1886 von Bord des Forschungsschiffs "Paula" in den Indischen Ozean geworfen.
Das deutsche Forschungsschiff "Paula" in einem Gemälde.

Illman nahm die Flasche mit nach Hause. Die Freundin ihres Sohnes entdeckte dann, dass darin eine Botschaft lag. "Als wir sie geöffnet haben, sahen wir, dass ein gedrucktes Formular darin lag, in deutscher Sprache, mit einer sehr verblichenen deutschen Handschrift", sagte Illman. Als Datum war darauf der 12. Juni 1886 notiert.

Die Recherchen ergaben, dass die Flasche im Auftrag der Deutschen Seewarte in Hamburg über Bord geworfen wurde, um Genaueres über den Verlauf von Meeresströmungen herauszufinden. Der Finder wurde gebeten, eine Antwort zu schicken - entweder an die Seewarte selbst oder "auch an das nächste Konsulat zur Beförderung an jene Behörde".
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Der bisherige Altersrekord einer Flaschenpost lag bei 108 Jahren und 138 Tagen. Die Flasche mit einer Postkarte war im November 1906 vom Meeresforscher George Parker Bidder in die Nordsee geworfen worden. Eine Urlauberin hatte die Flasche im August 2015 am Strand von Amrum gefunden. Nach der Entdeckung befolgte sie die Anweisung im Innern, die Flasche zu zerbrechen, und fand eine Postkarte mit der Bitte, diese gegen einen Shilling Belohnung an die MBA in Plymouth zu schicken - was die Finderin auch tat.

Quelle: n-tv.de , dsi/dpa
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Kein außerirdisches Leben - Forscher lösen Rätsel um Mini-Mumie

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Mär 2018 11:25

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https://www.n-tv.de/wissen/Forscher-loe ... 49852.html
Kein außerirdisches Leben - Forscher lösen Rätsel um Mini-Mumie

2003 entdecken Forscher ein mysteriöses mumifiziertes Wesen in der chilenischen Atacama-Wüste. Es ähnelt eher Figuren aus Science-Fiction-Filmen als einem Menschen. Jahrelange Forschung bringt nun Klarheit: Um einen Außerirdischen handelt es sich nicht.


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Die Herkunft der geheimnisvollen Mini-Mumie aus Chile, die manche als Überreste eines Außerirdischen ansahen, ist enträtselt. Fünf Jahre intensiver DNA-Forschung zeigen: Das winzige, nur 15 Zentimeter lange mumifizierte Skelett mit dem bizarr langgezogenen Schädel und den übergroßen Augenhöhlen ist eindeutig das eines weiblichen Menschen.

Bilderserie https://www.n-tv.de/mediathek/bilderser ... 33312.html
Trockener geht's nicht: Die Atacama-Wüste Trockener geht's nicht: Die Atacama-Wüste Trockener geht's nicht: Die Atacama-Wüste Trockener geht's nicht: Die Atacama-Wüste Trockener geht's nicht Die Atacama-Wüste

Der Fund in einem verlassenen Örtchen in der chilenischen Atacama-Wüste hatte 2003 für einiges Aufsehen gesorgt. Sogar ein Dokumentarfilm über die angeblich außerirdische Herkunft des Mini-Wesens, nach seinem Fundort Ata genannt, wurde gedreht. Tatsächlich litt der kleine, wohl durch eine Frühgeburt zur Welt gekommene Mensch an einer Vielzahl genetischer Mutationen, die die diversen Knochen- und Schädel-Fehlbildungen hervorbrachten, berichten Forscher der University of California und der Stanford University in einem abschließenden Artikel im Fachjournal "Genome Research".

Von vielen dieser Genveränderungen hatten Forscher bereit gewusst, dass sie eine Rolle bei Kleinwuchs, Skoliose und Fehlbildungen an Muskeln und Knochen spielen. Andere Mutationen hingegen seien zwar als mögliche Auslöser von Erkrankungen bekannt, aber bisher noch nie mit solchen Entwicklungsstörungen in Verbindung gebracht worden, schreiben die Wissenschaftler. "Ich hatte über einen Freund von dem Körper gehört und mir ein Foto besorgt. Man kann sich das nicht angucken und denken 'Das ist uninteressant'. Es ist ziemlich beeindruckend", erinnert sich Mikrobiologe Garry Nolan an den Start der DNS-Sequenzierung vor fünf Jahren.

Heute steht nach einem Abgleich mit Referenzgenomen von Schimpanse und Rhesusaffe fest: Ata war definitiv ein Mensch. Ein geografischer Populationsabgleich lässt zudem auf chilenische Herkunft schließen und das Verhältnis abgelesener X- und Y-Chromosomen auf weibliches Geschlecht. Schon bei der ersten Untersuchung waren weitere Ungewöhnlichkeiten aufgefallen: Das kleine Skelett weist nur zehn statt der üblichen zwölf Rippenpaare auf. Außerdem fand der Knochenexperte Ralph Lachman beim Röntgen heraus, dass bestimmte Knochenteile Atas überraschenderweise aussahen wie die eines sechs- oder siebenjährigen Kindes.
Sie nannten sie "Ata"

Sollte die winzige Ata mit den ungewöhnlichen Deformationen tatsächlich so lange gelebt haben? Nein, folgern die Forscher heute: Ata sei ein Fötus gewesen, habe aber an einer seltenen Erkrankung gelitten, die die Knochen vorzeitig altern lasse. Dies alles festzustellen, war nur möglich, weil die Wissenschaftler aus Atas Rippen intaktes Erbgut extrahieren und sequenzieren konnten. Das gelang, weil das von der Wüstensonne mumifizierte Skelett nur etwa 40 Jahre alt war.
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"Das ist ein großartiges Beispiel dafür, wie uns die Sequenzierung alter Funde dabei hilft, auch moderne Proben zu analysieren", betont Butte. Und es zeige, dass man sich bei Patienten auf der Suche nach Ursachen für bestimmte Erkrankungen, nicht nur auf eine einzelne Mutation fokussieren solle.

Auch über die Ursachen von Atas zahlreichen Fehlbildungen machten sich die Forscher Gedanken: "Wir können nur spekulieren, aber der Körper wurde in La Noria gefunden, einer von vielen verlassenen Städten der Atacama Wüste, in denen Nitrat abgebaut wurde." Dies habe möglicherweise bei den vorgeburtlichen DNA-Schädigungen eine Rolle gespielt.

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Quelle: n-tv.de , mba/dpa
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Pflanzenfresser in Schottland - Seltene Dinosaurier-Fußabdrücke entdeckt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 4. Apr 2018 10:51

AUSGRABUNGEN - FUNDSACHEN - FORSCHUNG - ZURÜCK IN DIE VERANGENHEIT
https://www.n-tv.de/wissen/Seltene-Dino ... 66246.html
Pflanzenfresser in Schottland - Seltene Dinosaurier-Fußabdrücke entdeckt

Gleich zwei verschiedene Dinosaurier-Gruppen sind entlang der Küste einer schottischen Insel entlang gestapft. Unter schwierigen Bedingungen gelang Forschern nun der Fund aus einem bislang kaum erforschten Zeitalter.


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Vor 170 Millionen Jahren streiften sie durch eine matschige Lagune. Nun wurden die Spuren der prähistorischen Giganten gefunden. Forschern der Universität Edinburgh, des Staffin Dinosaur Museum auf der schottischen Isle of Skye und der Chinesischen Akademie der Wissenschaften ist es gelungen, Dutzende Fußabdrücke der langhälsigen Sauropoden und der Theropoden – Cousins des Tyrannosaurus rex – auf der Isle of Skye nachzuweisen.

Die Dinosaurier lebten in der Zeit des Mitteljuras, aus dem bislang nur wenige Fossilien gefunden wurden. Damals war Schottland noch wesentlich wärmer und die Dinosaurier standen noch am Anfang ihrer weltweiten Dominanz als Spezies, wie Paläontologe Steve Brusatte sagte.

Schlechte Witterungsbedingungen und vor allem die Gezeiten hatten es den Forschern zunächst schwergemacht, die rund 50 Abdrücke zu identifizieren. Die Entdeckung am Brothers' Point, auf Gälisch Rubha nam Brathairean, an der Nordostküste der Insel hat dementsprechend einen Seltenheitswert. Mithilfe von Drohnen-Fotos konnte die Wissenschaftler eine Karte der einzelnen Spuren und Pfade erstellen.
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Es handle sich um einen Fund von weltweiter Bedeutung, da er wichtige Aufschlüsse über die Jura-Periode und die Evolution der Dinosaurier gebe, hieß es. Es sei der zweite Fund von Sauropoden-Abdrücken auf der Isle of Skye, sagte Paige dePolo, die die Studie leitete. Das Gestein, in dem die Abdrücke jetzt gefunden wurden, ist ihr zufolge aber älter als bei dem vorherigen Fund. Das zeige, dass Sauropoden in diesem Teil der Erde früher gelebt haben als bisher bekannt.

Die Spuren gehören nach Berechnung der Experten zu bis zu zwei Meter großen Dinosaurier-Exemplaren. Die Sauropoden zählen zu den Pflanzenfressern unter den Dinosauriern. Zu ihrer Gruppe gehören etwa der Brontosaurus und Brachiosaurus. Einige Exemplare konnten bis zu 30 Meter lang und mehr als 70 Tonnen schwer werden.

Die Ergebnisse der Studie wurden im "Scottish Journal of Geology" veröffentlicht.
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Quelle: n-tv.de , fzö/hul
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Bis zu 26 Meter lang - Fischsaurier waren gigantisch groß

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Apr 2018 12:18

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Bis zu 26 Meter lang - Fischsaurier waren gigantisch groß


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Vor 205 Millionen Jahren zogen gigantische Fischsaurier durch die prähistorischen Meere. Die Ichthyosaurier waren bis zu 26 Meter lang und damit etwa so groß wie ein Blauwal, berichtet ein internationales Forscherteam nach der Untersuchung eines fossilen Unterkieferknochens aus Großbritannien im Fachblatt "Plos One".
Darstellung zweier Shonisaurus, einer Ichthyosauriergattung (Fischsaurier).

Ihre Untersuchung belege auch, dass dieser und ähnliche in Großbritannien gefundene Knochen nicht zu Dinosauriern gehörten. Das wurde aufgrund der Größe der Knochen lange Zeit vermutet.

Die Forscher um Dean Lomax von der Universität Manchester (Großbritannien) hatten die Überreste des Unterkieferknochens bereits 2016 im britischen Lilstock gefunden. Der insgesamt knapp ein Meter lange Knochen ist in fünf Teile zerbrochen und nicht vollständig. Durch einen Vergleich mit Knochen anderer Ichthyosaurier zogen die Forscher Rückschlüsse auf die Körpergröße der Urzeit-Tiere.
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Ichthyosaurier lebten vor etwa 200 Millionen bis vor 90 Millionen Jahren. Sie waren vollständig an das Leben im Wasser angepasst und lebten ausschließlich im Meer. Insgesamt wurden bisher etwa 80 Arten der Fischsaurier beschrieben. Fischsaurier hatten eine ähnliche Körperform wie heutige Delfine und viele kleine spitze Zähne in der schnabelartigen Schnauze. Sie stammen von echsenartigen Landtieren ab und mussten zum Luftholen auftauchen.

Die Ichthyosaurier verschwanden rund 30 Millionen Jahre vor dem großen Massensterben am Ende der Kreidezeit, bei dem unter anderem die Dinosaurier ausstarben und die Blütezeit der Säugetiere begann. Das Aussterben der Fischsaurier vor etwa 93 Millionen Jahren hängt vermutlich mit Klima-Veränderungen in dieser Zeit zusammen. Die Vielfalt der unterschiedlichen Ichthyosaurier-Arten nahm nach und nach ab, außerdem erlahmte die evolutionäre Entwicklung der Gruppe, hatten Forscher im März 2016 berichtet.
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Quelle: n-tv.de , abe/dpa
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Vorfahren der Schmetterlinge - Insekten schon vor 200 Millionen Jahren bun

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Apr 2018 10:32

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https://www.n-tv.de/wissen/Insekten-sch ... 82609.html
Vorfahren der Schmetterlinge - Insekten schon vor 200 Millionen Jahren bunt

Die Dinosaurier erlebten eine erste Blütezeit, der Superkontinent Pangäa zerfiel, es war warm. Das Zeitalter des Jura liegt viele Millionen Jahre zurück, aber bunt schillernde Insekten gab es damals schon - 130 Millionen Jahre früher als bisher entdeckt. Wie sahen sie aus?


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Vorläufer von Schmetterlingen gab es schon vor 200 Millionen Jahren - doch wie sahen sie aus? Wohl schon überraschend bunt, schließen Wissenschaftler aus der Analyse fossiler Arten. Farben hervorrufende Strukturen auf den Flügelschuppen gab es damals schon - und damit 130 Millionen Jahre früher als bisher nachgewiesen, wie deutsche, chinesische und britische Wissenschaftler im Fachmagazin "Science Advances" berichten. Dies sei der älteste Beleg von Strukturfarben bei Insekten überhaupt.
Taumelflügler in burmesischem Bernstein mit Detailbildern.

Die Farben von Tieren kommen auf zwei Arten zustande: durch Pigmente oder durch physikalische Effekte. Das am weitesten verbreitete Pigment im Tierreich ist der Farbstoff Melanin. Blaue und grüne Farbtöne entstehen fast gar nicht durch Farbstoffe, sondern sind fast ausschließlich sogenannte Strukturfarben. Die Lichtstrahlen brechen oder streuen dabei an winzigen Strukturen, die meist aus Keratin oder Chitin bestehen. Bei kaum einer Insektengruppe gibt es so eine Vielfalt an Strukturfarben wie bei Schmetterlingen. Sie dienen vielfältigen Zwecken wie der Kommunikation untereinander, der Tarnung oder der Abschreckung von Fressfeinden.
Flügelstruktur fossiler Schmetterlinge und Taumelflügler untersucht
Flügel und Schuppen fossiler Lepidoptera und heutiger Urmotten.
Die Forscher um Bo Wang von der Chinesischen Akademie der Wissenschaften in Peking und Wolfram Mey vom Museum für Naturkunde in Berlin analysierten die Flügelstruktur sechs fossiler Schmetterlinge (Lepidoperta) aus Europa und Asien sowie verwandter Taumelflügler (Tarachoptera) in kleinsten Details. Sie nutzten dazu verschiedene mikroskopische Methoden.

Insbesondere die Untersuchung der Schuppen eines in Kalkstein eingeschlossenen Schmetterlingsflügels aus dem unteren Jura (vor 180 Millionen Jahren) ermöglichte Modellrechnungen, die auf eine mögliche Farbwirkung dieser Insekten schließen lassen. Er stammt aus Grimmen in Vorpommern. Das Arrangement mit einer Lage parallel angeordneter, großer verschmolzener Deckschuppen und einer Lage kleiner verschmolzener Grundschuppen sowie der ultrastrukturelle Aufbau ähnelte demnach den Flügeln heutiger Urmotten (Micropterigidae) mit ihren metallisch glänzenden, vielfältig bunten Mustern.
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Bei einem in Burma in etwa 100 Millionen Jahre (mittlere Kreidezeit) altem Bernstein entdeckten Fossil aus der Ordnung der ausgestorbenen Taumelflügler fanden sich ebenfalls Flügelschuppen, aber mit anderen Eigenschaften: Sie waren sehr klein und nur einlagig auf der Flügeloberfläche angeordnet.

Vergleichbare Schuppen auf den Flügeln, wie sie die Schmetterlinge haben, finden sich heute lediglich bei einigen Köcherfliegen-Arten. Die bei den Fossilien gefundene Verbreitung von Flügelschuppen weise darauf hin, dass dies keine Erfindung der Schmetterlinge sei, schließen die Forscher. Sie entwickelten sich wohl schon lange bevor sich die Schmetterlinge von ihren Stammgruppenvertretern abspalteten.

Zu Beginn des Jura gab es den Superkontinent Pangäa noch, das Klima war warm und die Dinosaurier erlebten in dieser Epoche eine erste Blütezeit.
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Quelle: n-tv.de , Annett Stein, dpa
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Vom Ende der Wikingerzeit - Spektakulärer Schatz auf Rügen entdeckt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Apr 2018 14:52

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Montag, 16. April 2018
Vom Ende der Wikingerzeit - Spektakulärer Schatz auf Rügen entdeckt

In einem Acker auf Rügen macht ein Hobbyarchäologe den "Fund seines Lebens": Er entdeckt einen wertvollen Silberschatz aus dem 10. Jahrhundert mit Schmuck, Thorshammer und Hunderten Münzen, teils aus der Regentschaft des legendären Dänenkönigs Harald Blauzahn.


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Die Insel Hiddensee im Rücken und einen bronzezeitlichen Grabhügel im Blick machen sich Hobbyarchäologe René Schön und Schüler Luca Malaschnitschenko auf der Insel Rügen mit Metalldetektoren auf der Suche nach neuen Funden. Der 13-Jährige meint, ein wertloses Stück Alu auf dem Kirchacker nahe der Ortschaft Schaprode entdeckt zu haben. Doch Schön putzt den Dreck von dem matt silbrig schimmernden Stück und ist elektrisiert.
Die glücklichen Finder: Hobbyarchäologe René Schön und der Schüler Luca Malaschnitschenko mit einem Metalldetektor.


Was er an diesem Januartag in den Händen hält, entpuppt sich nun drei Monate später als Teil eines herausragenden Silberschatzes, der im Zusammenhang mit dem legendären Dänenkönig Harald Blauzahn (910-987) steht. "Das war der Fund meines Lebens", sagt Schön, nachdem er nun endlich sein Schweigen über den Fund brechen darf.

Am Wochenende hat die Landesarchäologie von Mecklenburg-Vorpommern die etwa 400 Quadratmeter große Fläche bergen lassen. Archäologen und Grabungshelfer - darunter auch Schön und Begleiter Luca - entdecken kunstvoll geflochtene Halsreife, Perlen, Fibeln, einen Thorshammer, zerhackten Ringschmuck und zwischen 500 bis 600 teils zerhackte Münzen, von denen mehr als 100 Münzen der Regentschaft des Dänen-Herrschers zugeordnet werden können.
"Herausragende Bedeutung"
Teile des Silberschatzes mit gewendeltem, verschliessbarem Drahtring, Silberperlen mit Granulationsauflage, zerhacktem Silberschmuck, Thorshammeramulett und dänischen sowie ottonischen Münzen.
Teile des Silberschatzes mit gewendeltem, verschliessbarem Drahtring, Silberperlen mit Granulationsauflage, zerhacktem
"Dieser Schatz ist der größte Einzelfund von Blauzahn-Münzen im südlichen Ostseeraum und damit von herausragender Bedeutung", ordnet Grabungsleiter Michael Schirren den Fund ein. Ähnlich große Münzfunde gab es bislang nur auf dem Gebiet des Dänenreiches, wie in Husby und Harndrup. Der als Wikinger geborene Blauzahn gilt als Begründer des dänischen Reiches, indem er das vorher zersplitterte Land einte, das Christentum einführte und Reformen durchsetzte.

In der Hiddensee-Rügen-Region hat der Name des Dänenkönigs einen besonderen Klang. Bereits 1872 und 1874 war nur wenige Kilometer entfernt auf der Insel Hiddensee der berühmte Goldschmuck entdeckt worden, ein 16-teiliges filigran gearbeitetes Schmuckensemble, das Blauzahn beziehungsweise seinem nahen Umfeld zugeschrieben wird. Der umstrittene Herrscher floh historischen Quellen zufolge nach der verlorenen Ostseeschlacht gegen seinen Sohn Sven Gabelbart (965-1014) im Jahr 986 nach Pommern, wo er ein Jahr später auf der Jormsburg bei Swinemünde starb.
Viel kleinteilige Arbeit

"Sötes Länneken": Schöne Insel Hiddensee "Sötes Länneken": Schöne Insel Hiddensee "Sötes Länneken": Schöne Insel Hiddensee "Sötes Länneken": Schöne Insel Hiddensee "Sötes Länneken" Schöne Insel Hiddensee

Eine Verbindung zwischen beiden Funden liege nahe, sagt Archäologe Schirren. Möglicherweise wurde der bei Schaprode gefundene Schatz auf der Flucht Haralds vergraben - wie der Hiddenseer Goldschmuck auch. Der Wissenschaftler warnt vor voreiligen Rückschlüssen. Jetzt warte in Kooperation mit den dänischen Kollegen viel kleinteilige Arbeit auf die Lösung des Rätsels. Doch viele Indizien sprächen für einen Zusammenhang: Der bei Schaprode entdeckte Schatz sei ein typischer "Versteckfund" in einem damals unbesiedelten Gebiet nahe einer markanten Ortsmarke - dem bronzezeitlichen Grabhügel.
Ohrring aus Silberblechkapseln mit Faden-Granulation (slawische oder skandinavische Werkstatt).

Dänische Forscher gehen davon aus, dass die unter Blauzahn geprägten "Kreuzbrakteate" wegen der geringen Stückzahlen vom König überwiegend an die dänische High Society ausgegeben wurde - als Zeichen der Verbundenheit mit ihrem Herrscher und als Bekenntnis zu ihm. Mit einem Gewicht von 0,3 Gramm hatten die mit einem christlichen Kreuz versehenen Münzen nur einen geringen Silberwert. Vielmehr zählte der Nennwert der in der Stückzahl limitierten und deshalb besonders wertvollen Münzen. Zudem gibt es stilistische Parallelen zwischen dem Hiddensee-Goldschmuck und dem Schmuck des Schaprode-Fundes. Mit den typisch feinen Punzierungen und Granulationen sind sie im Terslev-Stil gearbeitet.
Auch Münzen aus dem englischen und orientalischen Raum
Am Wochenende ließ die Landesarchäologie Mecklenburg-Vorpommerns die etwa 400 Quadratmeter große Fläche bergen.

In dem Schaprode-Konvolut finden sich auch Münzen aus dem englischen und orientalischen Raum - Ausdruck der damals bereits üblichen Handelstätigkeit im Ostseeraum. Der Tübinger Münzexperte Lutz Ilisch datiert die älteste, als Anhänger umgearbeitete Münze des Schatzes - einen Damaskus Dirham - auf das Jahr 714, die jüngsten sind sogenannte Otto-Adelheid-Pfennige, die ab 983 geprägt wurden. Nach dem Alter der Münzen zu urteilen, könne davon ausgegangen werden, dass der Schatz in den späten 80er Jahren des 10. Jahrhunderts vergraben wurde, sagt Ilisch. Zu der Zeit also, als Blauzahn nach Pommern geflohen sein soll.
Bilderserie https://www.n-tv.de/mediathek/bilderser ... 58036.html
Kreide, Sand und lange Strände: Rügen - die größte deutsche Insel Kreide, Sand und lange Strände: Rügen - die größte deutsche Insel Kreide, Sand und lange Strände: Rügen - die größte deutsche Insel Kreide, Sand und lange Strände: Rügen - die größte deutsche Insel Kreide, Sand und lange Strände Rügen - die größte deutsche Insel

Das 10. Jahrhundert, in dem Harald Blauzahn herrschte, ist weit entfernt von einer exakten Geschichtsschreibung. Fakten mischen sich noch mit Mythen und Legenden. Der Chronist Adam von Bremen (1050 - 1081/85) beschreibt in seiner Chronik etwa 100 Jahre später das Schicksal Blauzahns und seine Auseinandersetzung mit seinem Sohn Sven Gabelbart. "Wir haben hier den seltenen Fall, dass dieser Fund mit historischen Quellen zusammenzugehen scheint", sagt Landesarchäologe Detlef Jantzen.
Epoche zwischen Christentum und Wikingerzeit
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Es war der kleine Ort Morsum, der die Überraschung für die Archäologen bereithielt. 25.09.17 Fundsache, Nr. 1360 Großer Silberschatz auf Sylt ausgegraben
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Den Quellen zufolge drehte sich der Vater-Sohn-Konflikt von Harald und Sven um Glauben und Thronfolge, wie Jantzen sagte. Der Konflikt wie auch der Schatz spiegele das Hin-und-Hergerissensein dieser Epoche zwischen Christentum und dem in der altnordischen Mythenwelt verhafteten Wikingertum wider.

Harald habe die Dänen geeint, dafür auf Hilfe der christlichen Kirche gesetzt, sich taufen, christliche Bauwerke errichten und Münzen mit christlicher Symbolik prägen lassen. Sein Sohn hingegen sei dem Denken der Wikingerzeit verpflichtet. "Der Schatz von Schaprode ist ein einzigartiger und beispielloser Fund", resümiert Jantzen. Der Fund geht nun zunächst nach Schwerin ins Landesamt, wo er geordnet und konserviert wird.
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Auf der Flucht versteckt?: Archäologen finden Wikinger-Schatz auf Rügen Auf der Flucht versteckt?: Archäologen finden Wikinger-Schatz auf Rügen Auf der Flucht versteckt?: Archäologen finden Wikinger-Schatz auf Rügen Auf der Flucht versteckt? Archäologen finden Wikinger-Schatz auf Rügen

Quelle: n-tv.de , Martina Rathke, dpa
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Spektakuläre Spuren in Italien - Dinosaurier vermehrten sich nach Meteorit

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Apr 2018 15:45

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Dienstag, 17. April 2018
Spektakuläre Spuren in Italien - Dinosaurier vermehrten sich nach Meteorit

Ein verheerender Meteoriteneinschlag besiegelt das Schicksal der Dinosaurier. Doch Dutzende Millionen Jahre zuvor löst ebenfalls ein außerirdisches Geschoss ihre explosionsartige Vermehrung aus. In Italien finden Forscher Spuren eines spektakulären Naturereignisses.


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Dinosaurier haben sich Forschern zufolge nach einem Meteoriteneinschlag vor 232 Millionen Jahren auf der Erde ausgebreitet. Zwar habe es die Landwirbeltiere schon zu Beginn der erdgeschichtlichen Periode Trias vor 245 Millionen Jahren gegeben, weiter ausgebreitet hätten sie sich aber erst 13 Millionen Jahre später, berichtet ein Forscherteam aus Großbritannien und Italien im Fachblatt "Nature Communications". Grund sei unter anderem ein extremer Klimawandel gewesen, der mit dem Meteoriteneinschlag einherging und die Lebensbedingungen auf der Erde und im Wasser beeinflusste.

Für ihre Studie untersuchten die Forscher Fußabdrücke von Dinosauriern in Gesteinsformationen in den norditalienischen Dolomiten. Dort fanden sie für die frühere Periode nur wenige Spuren, aber eine rapide Ausbreitung in dem späteren Zeitraum. Zugleich wiesen Skelettfunde in Argentinien und Brasilien auf eine explosionsartige Ausbreitung der Dinosaurier nach dem Meteoriteneinschlag hin.
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"Es war aufregend zu sehen, dass die Fußabdrücke und die Skelette dieselbe Geschichte erzählen", sagte der Geowissenschaftler und Leitautor Massimo Bernardi vom italienischen Museo delle Scienze in Trento und der britischen University of Bristol. "Es ist erstaunlich, wie klar der Wandel von 'keine Dinosaurier' zu 'ganz viele Dinosaurier' war."

Demnach wurde die Dinosaurierzeit maßgeblich durch zwei Meteoriten bestimmt. Ein verheerender Meteoriten-Einschlag vor 66 Millionen Jahren beendete die Zeit der Dinosaurier endgültig. Doch viele Millionen Jahre zuvor verschwanden schon mehr Dino-Arten von der Erde als neue entstanden, berichteten britische Forscher 2016 in den "Proceedings" der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften ("PNAS").
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Quelle: n-tv.de , mra/dpa
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Speiseplan und Parasiten - Forscher analysieren Kot unser Vorfahren

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Apr 2018 10:14

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Donnerstag, 26. April 2018
Speiseplan und Parasiten - Forscher analysieren Kot unser Vorfahren

In alten Exkrementen rumwühlen - eine ekelhafte Vorstellung. Für Forscher ist das aber sehr aufschlussreich. Die Fäkalienreste verraten auch noch nach Hunderten Jahren, was unsere Vorfahren in verschiedenen Regionen aßen und welche Parasiten sie hatten.


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Die Holländer tranken Wein, die Dänen und Litauer lieber Bier. Und generell aß man früher viel rohes, schlecht durchgekochtes Fleisch. Das berichten Wissenschaftler nach der Untersuchung von jahrhundertealten Kotresten in ausgegrabenen Latrinen im Fachmagazin "Plos One". Das Team um Martin Søe von der Universität Kopenhagen hatte unter anderem das Erbgut von Parasiten-Eiern untersucht, die sie in den Kotresten gefunden hatten. So konnten sie etwa auf die Diät und die Nutztiere der Menschen in Nordeuropa und im Mittleren Osten zwischen 500 vor und 1700 nach Christus schließen.

Durch DNA-Sequenzierung seien deutlich bessere Resultate möglich als mit mikroskopischen Untersuchungen, die bislang üblich waren, erklärten die Wissenschaftler. Sie hatten alte Latrinen in Bahrain, Jordanien, Dänemark, den Niederlanden und in Litauen untersucht. Darin fanden sie Eier vieler Parasiten, darunter vom Spul- und vom Peitschenwurm - beides Parasiten, die den Menschen befallen.
Fisch und Schweinefleisch in Nordeuropa

Einige der identifizierten Parasiten werden von Mensch zu Mensch übertragen, andere über tierische Zwischenwirte, etwa Schwein oder Fisch. Aus der Analyse folgerten die Forscher unter anderem, dass auf dem Speiseplan in Nordeuropa Fisch und Schweinefleisch, das noch so gut wie roh war, standen. Die Ei-Analyse gab auch Hinweise darauf, dass Schafe, Pferde, Hunde und Schweine als Nutztiere gehalten wurden oder zumindest in der Nähe der Menschen lebten.
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Außer den Eiern untersuchten die Forscher auch pflanzliche und tierische DNA in den Überresten. Auch das half dabei, auf das Jagdverhalten und die Ernährung der damaligen Menschen zu schließen. In Dänemark wurden der Untersuchung zufolge zwischen 1000 und 1400 nach Christus Finnwale, Rehe und Feldhasen gejagt. Dazu gab es viel Kohl und Buchweizen, aber auch Gerste, Erbsen und andere Hülsenfrüchte sowie Erdbeeren, Pflaumen, Birnen, Rhabarber und Beeren. Kartoffeln und Möhren dagegen, die heute in Dänemark viel auf den Teller kommen, kannte man noch nicht.

In einer anderen Untersuchung aus dem vergangenen Jahr hatten britische Forscher bereits Wurmeier in jahrtausendealten menschlichen Kotresten aufgespürt und so herausgefunden, welche Krankheiten die alten Griechen plagten.

Quelle: n-tv.de , jaz/dpa
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