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Geld, Rücktritt, Reparatur ? - Diese Rechte haben VW-Kunden

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Okt 2015 21:39

Diese Rechte haben VW-Kunden.jpg

http://www.n-tv.de/ratgeber/Diese-Recht ... 60451.html
Freitag, 02. Oktober 2015
Geld, Rücktritt, Reparatur ? - Diese Rechte haben VW-Kunden

Von Axel Witte

VW hat im großen Stil Verbraucher und Behörden getäuscht. Weltweit wetzen Anwälte bereits die Messer und bereiten große Klagen vor. Doch welche Rechte haben deutsche Kunden und Aktionäre?



Der Käufer muss dem Verkäufer zunächst die Möglichkeit der Nachbesserung geben.
(Foto: imago/Christian Ohde)

Weltweit rund elf Millionen Mal hat der Autobauer VW manipulierte Software in seine Fahrzeuge verbaut und damit seine Kunden über die tatsächlichen Abgaswerte der erworbenen Dieselfahrzeuge getäuscht. Welche Rechte ihnen daraus entstehen, ist abschließend noch nicht zu beurteilen. Doch hinnehmen müssen VW-Kunden diese Manipulation nicht.

Muss VW die betroffenen Fahrzeuge zurückrufen?

Nein. Da die Manipulation nicht die Sicherheit der Wagen gefährdet, ist dies nicht notwendig.

Wie erfahren Kunden, ob ihr Fahrzeug betroffen ist?

Kunden haben ein Recht darauf, vom Händler oder Hersteller zu erfahren, ob in dem erworbenen Fahrzeug die entsprechende Software verbaut wurde. Wird diese Frage nicht beantwortet, kann der Kunde sein Recht auf Auskunft mit einer Klage geltend machen.

Welche Rechte haben betroffene Käufer?

Voraussetzung für alle Ansprüche ist ein "Mangel" der erworbenen Sache. Im Falle von VW-Fahrzeugen kommen gleich mehrere Mängel in Betracht: erhöhte Abgaswerte, ein höherer Treibstoffverbrauch, mögliche Wertminderung und Schäden wegen Zulassungsbestimmungen. Ist eine gekaufte Sache mangelhaft, hat der Käufer per Gesetz das Recht auf Gewährleistung.

Was ist das Gewährleistungsrecht?

Diese besagt, dass der Käufer dem Verkäufer zunächst die Möglichkeit der Nachbesserung geben muss. Dieser kann dann entscheiden, ob die mangelhafte Sache ausgetauscht oder repariert wird. Kommt der Verkäufer dem nicht zufriedenstellend nach, besteht für den Käufer die Möglichkeit, vom Kaufvertrag zurückzutreten. Allerdings muss der Mangel hier erheblich sein – was im Falle von VW-Fahrzeugen allerdings noch nicht absehbar ist. Alternativ zum Rücktritt kommt für Kunden auch eine Minderung infrage. In diesem Fall würde der Kunde den Wagen behalten und einen Teil des Kaufpreises zurückverlangen. Für eine Minderung muss der Mangel nicht erheblich sein.

Gegen wen hat der Käufer Gewährleistungsrechte?

Gegenüber dem Verkäufer – nicht gegenüber dem Hersteller VW. Der Kaufvertrag wurde ja mit einem Händler oder Autohaus geschlossen. Der Verkäufer kann den Hersteller aber in Regress nehmen. Gewährleistungsrechte verjähren grundsätzlich zwei Jahre nach dem Kauf des Autos gegenüber dem Verkäufer.

Ist auch ein Schadensersatz denkbar?

Grundsätzlich ja. Allerdings setzt eine Schadenersatzforderung ein Verschulden des Verkäufers voraus. Der Händler oder das Autohaus wussten im Zweifel aber nichts von der Manipulation und sind insofern schuldlos. Um einen Anspruch auf Schadensersatz direkt gegenüber VW zu haben, setzt dies eine vorsätzliche, sittenwidrige Täuschung voraus. Diese muss von Mitgliedern auf hoher Ebene des Konzerns betrieben worden sein.

Können auch VW-Aktionäre klagen?
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Ja, wenn der Konzern die Öffentlichkeit zu spät über drohenden Strafzahlungen wegen manipulierter Abgaswerte in den USA informiert hat. Bei börsenrelevanten Informationen ist ein Unternehmen zu sogenannten "ad hoc-Mitteilungen" verpflichtet. Ist VW dem nicht fristgerecht nachgekommen, können Aktionäre Schadensersatzansprüche wegen erlittener Verluste geltend machen. Bei Juristen ist allerdings umstritten, zu welchem Zeitpunkt Aktionäre im Besitz von VW-Aktien sein mussten. Hier gehen die Meinungen weit auseinander und reichen von allen Aktionären über nur jene, welche die Aktie ab dem Tag, an dem die "ad hoc-Mitteilung" eigentlich fällig gewesen wäre, erworben haben, bis hin zu Aktionären, die die Unternehmensbeteiligungen seit Beginn der Manipulationen gekauft haben.

Sind Sammelklagen möglich?

Nein. In Deutschland muss jeder Kunde sein Recht mit einer Klage selbst geltend machen.

Quelle: n-tv.de , awi
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Führerschein im Ruhestand - Bis wann darf man Autofahren

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Mär 2016 21:33

Führerschein im Ruhestand.jpg

http://www.n-tv.de/ratgeber/Bis-wann-da ... 75626.html
Dienstag, 22. März 2016
Führerschein im Ruhestand - Bis wann darf man Autofahren ?

Im Alter ist Mobilität besonders wichtig. Allerdings sinkt mit zunehmenden Lebensjahren oft die Verkehrstauglichkeit. Wer sich dann noch ins Auto setzt, gefährdet unter Umständen sich und andere. Doch darf die Fahrerlaubnis aufgrund des Alters entzogen werden?

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Das reine Alter ist kein Grund, die Fahrtauglichkeit eines Führerscheinbesitzers anzuzweifeln.
Das reine Alter ist kein Grund, die Fahrtauglichkeit eines Führerscheinbesitzers anzuzweifeln.

In Deutschland kommt dem fahrbaren Untersatz eine ganz besondere Bedeutung zu. Das Auto ist nicht nur Statussymbol - besonders für ältere Menschen dient es seinem ursprünglichen Zweck: Menschen von A nach B zu bringen. Insbesondere dann, wenn die Mobilität ohnehin eingeschränkt ist und der öffentliche Nahverkehr keine echte Alternative bietet.

Doch mit zunehmendem Alter schleichen sich vermehrt körperliche Verschleißerscheinungen ein, welche wiederum für die Fahrtauglichkeit relevant sein können. Diese verhalten sich meist proportional zum Lebensalter. Kann man also zu alt für den Führerschein sein?

Nicht per se. Wer seinerzeit die Fahrerlaubnis durch eine erfolgreiche Prüfung erworben hat, muss grundsätzlich nicht fürchten, dass diese irgendwann ungültig wird. Zumindest nicht dann, wenn der Besitzer des Dokumentes sich halbwegs anständig im Straßenverkehr verhält. Und auch im Alter sieht der Gesetzgeber keinen Fahreignungstest vor.
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Allerdings kann es durchaus passieren, dass ältere Fahrer ins Visier der Fahrerlaubnisbehörde geraten. Nämlich dann, wenn durch entsprechendes Fahrverhalten altersspezifische Defizite durch die Polizei festgestellt werden. In diesem Fall kann durch die Behörde eine Prüfung der Fahrtauglichkeit angeordnet werden. Hierbei kann es sich sowohl um ein persönliches Gespräch oder eine Fahrprobe handeln. In besonderen Fällen kann auch eine ärztliche oder Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) angeordnet werden.

Fällt der ältere Autofahrer etwa durch sehr langsames Fahren oder unvermitteltes Bremsen auf, rechtfertigt dies eine Überprüfung. Ein Widerspruch gegen diese ist zwecklos, da kein Widerspruchsrecht gegen derlei Bescheide existiert. Wer sich der Aufforderung der Behörde dennoch verweigert, dem kann dann tatsächlich der Führerschein entzogen werden.

Das reine Alter ist hingegen kein Grund, die Fahrtauglichkeit eines Führerscheinbesitzers anzuzweifeln.

Hier finden Sie eine günstige Rechtsschutzversicherung

Quelle: n-tv.de , awi
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Mobil bleiben - Führerschein weg, Mofa fahren ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Apr 2016 20:05

Mobil bleiben.jpg

http://www.n-tv.de/ratgeber/Fuehrersche ... 66926.html
Mobil bleiben - Führerschein weg, Mofa fahren ?

Ärgerlich, wenn der Lappen wegen eines Verkehrsverstoßes weg ist. Um mobil zu bleiben, erinnert sich mancher ans Mofa in der Garage. Doch ob das als Ersatz für das Auto herhalten kann, hängt davon ab, ob ein Fahrverbot oder der Entzug der Fahrerlaubnis vorliegt.

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Umsteigen aufs Moped - so einfach ist das nicht.
Umsteigen aufs Moped - so einfach ist das nicht.
(Foto: imago stock&people)

Den Führerschein abgeben zu müssen, trifft die meisten Menschen hart. Stellt sich doch nun die Frage, wie man von A nach B kommt. Wem die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln klaustrophobische Gefühle bereitet und das Fahrrad mangels Fitness auch keine Alternative bietet, der liebäugelt vielleicht mit der Möglichkeit, einfach auf sein Mofa umzusteigen. Doch geht das?

Hier muss zunächst unterschieden werden, ob gegenüber dem Verkehrssünder ein Fahrverbot oder der Entzug der Fahrerlaubnis ausgesprochen wurde. Denn ein Fahrverbot wird bei entsprechendem Fehlverhalten im Straßenverkehr durch die Bußgeldbehörde oder ein Gericht für maximal drei Monate verhängt. Damit wird dem Verkehrsteilnehmer untersagt, für die Dauer des Entzuges ein Kraftfahrzeug im Straßenverkehr zu führen. Dies gilt für alle motorisierten Fahrzeuge. Mofafahren ist innerhalb des Verbotes also nicht erlaubt. Und dass, obwohl das Fahrverbot im Vergleich zum Führerscheinentzug die mildere Form der Strafe ist. Ein Nutzung von anderen motorisierten Kraftfahrzeugen ist in diesem Fall nur möglich, wenn das Fahrverbot ausdrücklich von Behörde oder Gericht auf bestimmte Kraftfahrzeuge beschränkt wird. Ist dies nicht der Fall und der Delinquent nutzt trotz Verbot dennoch sein Mofa, muss er mit einem Strafverfahren rechnen.
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Wem hingegen der Führerschein entzogen wurde, der muss diesen erst neu beantragen. Nicht selten ist dies mit dem Bestehen einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) verbunden. Der Führerschein wird entzogen, wenn der Verkehrsteilnehmer acht Punkte im Flensburger Verkehrszentralregister gesammelt hat oder wegen einer Straftat wie einer Trunkenheitsfahrt.

Und dennoch räumt der Gesetzgeber hier für das Mofa Ausnahmen ein. Dieses kann nämlich auch dann bei einen Entzug des Führerscheins gefahren werden, wenn für das motorisierte Zweirad eine separate Prüfbescheinigung vorliegt oder die Führerscheinprüfung vor dem 1.4.1980 abgelegt wurde.

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Quelle: n-tv.de , awi
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Bett auf vier Rädern - Darf man im Auto wohnen ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Mai 2016 22:12

Darf man im Auto wohnen.jpg
Darf man im Auto wohnen.jpg (39.43 KiB) 2789-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/ratgeber/Darf-man-im ... 59216.html
Dienstag, 10. Mai 2016
Bett auf vier Rädern - Darf man im Auto wohnen ?

Ein kurzes Nickerchen auf dem Parkplatz ist kein Problem. Aber wie sieht die Rechtslage aus, wenn man langfristig im Auto schläft? Darf man in Deutschland seinen Wohnsitz ins Fahrzeug verlagern?

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Wenn einen am Steuer die Müdigkeit überkommt, fährt man am besten auf den nächstbesten Rastplatz und hält dort ein Nickerchen. Das ist vernünftig und niemand wird dagegen etwas einzuwenden haben. Aber wie sieht die Sache aus, wenn man nicht nur ein halbes Stündchen im Auto schlummert, sondern darin übernachtet? Vielleicht sogar auf Dauer? Darf man im Auto wohnen?

In der Straßenverkehrsordnung wird das Schlafen im Auto nicht erwähnt. Folglich ist es auch nicht verboten. Man muss sich dabei nur an die generellen Regeln fürs Halten und Parken halten, die in Paragraph 12 der StVO festgelegt sind. Die Kurzform: Stellt man den Wagen am Straßenrand ab, darf man dabei niemanden behindern. Ob man das geparkte Auto verlässt oder darin liegen bleibt, ist egal. Man sollte sich nur nicht unbedingt einen kostenpflichtigen Parkplatz aussuchen, denn hier muss man natürlich ein Ticket lösen - auch wenn man im Auto bleibt. Und wenn man sich zum Schlummern auf einen privaten Parkplatz stellt, vergewissert man sich besser, ob das auch erlaubt ist. Viele Supermärkte etwa lassen ihre Stellplätze inzwischen überwachen. Kunden müssen dann eine Parkscheibe verwenden und Dauerparker werden abgeschleppt.
Vorsicht beim Ausnüchtern
Wer seine Wohnung aufgibt und im Auto schläft, muss sich abmelden.
Wer seine Wohnung aufgibt und im Auto schläft, muss sich abmelden.

Manchmal ist der Schlafplatz im Auto nur die Notlösung, weil man zum Fahren zu betrunken ist. Rausch-Ausschläfer machen sich am besten auf dem Beifahrersitz breit und ziehen sicherheitshalber auch den Schlüssel ab, rät der Deutsche Anwaltverein (DAV). Wenn man viel Pech hat, könnten eifrige Polizisten die Situation sonst als Fahrversuch bei Trunkenheit auslegen. Um der eigenen Gesundheit willen sollte man beim Ausnüchterungsschlaf außerdem das Fenster einen Spalt offen lassen, um die Sauerstoffzufuhr zu sichern. Wer schwer verkatert im überhitzten Auto erwacht, wird vermutlich noch eine ganze Weile fahruntüchtig bleiben.

Für Wohnmobile oder Wohnwagen gilt übrigens Ähnliches wie für Autos: Es spricht nichts dagegen, im Fahrzeug zu übernachten, es sei denn, Campieren ist auf dem Parkplatz ausdrücklich verboten. Das mobile Heim sollte allerdings nur eine Nacht an der selben Stelle stehen. Das zählt straßenrechtlich noch zum sogenannten Gemeingebrauch. Dauercampen dagegen könnte Ärger geben. Das ist dann nämlich eine Sondernutzung und die muss genehmigt werden.
Nicht unangenehm auffallen

Verkehrsrechtlich ist das Auto als Schlafplatz also kein Problem. Verwaltungsrechtlich könnte es zu einem werden, wenn man quasi im Auto wohnt. Richtet man sich dauerhaft an einem Stellplatz ein, wird man damit womöglich früher oder später das nähere Umfeld beeinträchtigen. Vielleicht stellt man einen Campingstuhl neben den Wagen, womöglich auch einen Tisch. Vielleicht nutzt man umliegendes Gebüsch, um Darm und Blase zu erleichtern. Und vielleicht hinterlässt man Müll, an dem sich Anwohner stören. Kurz: Wenn man als Dauercamper auffällt, könnte dies das Ordnungsamt oder die Polizei auf den Plan rufen. Und die könnte dann einen Platzverweis aussprechen, um die öffentliche Sicherheit und Ordnung wiederherzustellen. Strafen haben die Dauercamper aber nicht zu befürchten, jedenfalls nicht für das Schlafen im Auto. Wer häufiger den Standort wechselt, wird wohl auch keinen Ärger bekommen.
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Ein weiteres verwaltungsrechtliches Thema ist die Meldepflicht. Manchmal ist das Auto die letzte Zufluchtsmöglichkeit, wenn man nicht unter einer Brücke schlafen möchte. Nach einer Zwangsräumung etwa, oder nach einer Trennung. Zieht man daraufhin in einen Wohnwagen oder in ein Wohnmobil, kann man den festen Stellplatz in manchen Bundesländern als neuen Wohnsitz anmelden. Wenn man im Auto übernachtet, geht das nicht. Vielleicht hat man Freunde oder Verwandte, die einem die eigene Adresse zur Verfügung stellen. Solche "Scheinadressen" sind nach dem neuen Meldegesetz allerdings strafbar. Wer ganz legal im Auto wohnen möchte, muss den bisherigen Wohnsitz abmelden. Im Ausweis steht dann "Ohne festen Wohnsitz".

Quelle: n-tv.de , ino
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Nicht jeder weiß, was er tut - Wo ist das Parken mit dem Motorrad erlaubt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Mai 2016 09:59

Wo ist das Parken mit dem Motorrad erlaubt.jpg

http://www.n-tv.de/ratgeber/Wo-ist-das- ... 34116.html
Nicht jeder weiß, was er tut - Wo ist das Parken mit dem Motorrad erlaubt ?

Es brummt und summt auf Deutschlands Straßen. Mit den milden Temperaturen werden auch wieder Motorräder und Roller zur Fortbewegung genutzt. Kommt man doch im dichten Stadtverkehr mit ihnen oft schneller ans Ziel. Zudem entfällt die lästige Parkplatzsuche, oder?

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Meist geduldet, aber eigentlich nicht erlaubt. Parken auf dem Gehweg.
Meist geduldet, aber eigentlich nicht erlaubt. Parken auf dem Gehweg.
(Foto: imago stock&people)

Es scheint eine Selbstverständlichkeit: Motorräder oder Roller werden auf den Gehwegen geparkt. Das erspart die lästige Parkplatzsuche und macht die Zweiräder für ihre Nutzer im Stadtverkehr besonders attraktiv. Dabei gelten für sie grundsätzlich dieselben Vorschriften wie für Autofahrer. Die Straßenverkehrsordnung (StVO) macht hier keinen Unterschied.

Im Zweifel bedeutet dies, dass die motorisierten Gefährte nur auf den entsprechend gekennzeichneten Flächen oder am Straßenrand abgestellt werden dürfen. Der Bürgersteig gehört nicht dazu. Allerdings wird in vielen Gemeinden das "wilde Parken" auf Gehwegen oder neben Fahrradständern geduldet - denn der Parkraum in den Städten ist meist sehr begrenzt. Ein Knöllchen bleibt den Fahrern aber nur erspart, wenn durch die geparkten Fahrzeuge niemand behindert wird. Als Faustregel gilt hier, dass für Passanten etwa ein Meter Platz auf dem Bürgersteig zum Passieren bleiben muss. Ist dem nicht so, und das Zweirad wird zum Hindernis, darf es abgeschleppt werden.
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Steht die Autotür offen und es kommt zu einem Unfall, müssen unter Umständen beide Beteiligte dafür haften. 15.02.16 Schrecksekunde vor Gericht Unfall durch offene Autotür - wer haftet?
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Wer dann doch lieber eine Parkbucht nutzt, muss sich auch hier an die Regeln halten. Sprich, bei entsprechender Vorgabe muss ein Parkschein gezogen oder die Parkscheibe verwendet werden. Und auch wenn derartige Stellflächen oft für zwei Maschinen ausreichen, müssen gegebenenfalls beide Parker ein Ticket lösen. Bei einer Stellfläche mit Parkuhr muss hingegen nur einer zahlen.

Da Parkscheine nur schwer an den Zweirädern befestigt werden können, beziehungsweise von Dritten entfernt oder im Falle einer Parkscheibe manipuliert werden können, meiden Fahrer besser Stellplätze mit Ticketautomat oder Parkscheibe. Wer das Ticket am Fahrzeug nicht befestigt und mitnimmt, begeht denn auch eine Ordnungswidrigkeit. Die Ordnungsämter erkennen ein nachträgliches Vorzeigen des Tickets nicht an.

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Quelle: n-tv.de , awi
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Kfz-Haftpflichtversicherung justiert - Hier wird Autofahren für Millionen

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Sep 2016 09:04

Hier wird Autofahren für Millionen günstiger.jpg

http://www.n-tv.de/ratgeber/Hier-wird-A ... 36841.html
Kfz-Haftpflichtversicherung justiert - Hier wird Autofahren für Millionen günstiger

In Deutschlands Norden fahren Autofahrer günstiger - zumindest gilt das für ihre Einstufung in der Kfz-Haftpflicht. Das zeigt die neue Regionalstatistik der Versicherer, die auf der Schadenbilanz basiert. Besonders teuer sind die Versicherungsprämien in den Großstädten.

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Tarife zu vergleichen, kann sich für Autobesitzer lohnen. Denn die KfZ-Versicherer stehen in einem harten Wettbewerb.
(Foto: dpa)

Viele Autofahrer in Nord- und Ostdeutschland profitieren in der Kfz-Haftpflicht von niedrigen Einstufungen in den Regionalklassen der Versicherer. Das zeigt die neue Regionalstatistik des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Darin ergeben sich besonders günstige Einstufungen für Fahrzeugeigentümer in den Bundesländern Brandenburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Die Statistik ist nach GDV-Angaben zwar für die Versicherungsunternehmen unverbindlich. Dennoch bildet sie einen Anhaltspunkt für die Berechnung neuer Tarife. Für die bestehenden Verträge bedeutet das Veränderungen meist zum 1. Januar 2017.

Rund jeder Sechste darf sich freuen: Nach GDV-Angaben werden von den insgesamt 39,6 Millionen Kfz-Haftpflichtversicherten rund 16 Prozent (6,3 Millionen) bei den Regionalklassen herabgestuft, so dass sie von günstigeren Tarifen profitieren. Rund 12 Prozent (4,8 Millionen) müssen dagegen wohl tiefer in die Tasche greifen. Für fast drei Viertel der Autofahrer (fast 72 Prozent) ändert sich laut GDV bei den Einstufungen nichts.
Schwerin ist am günstigsten

Die Kfz-Regionalklassen 2017 basieren auf den Schadenbilanzen aus insgesamt 415 Kfz-Zulassungsbezirken. Dabei ist nicht entscheidend, wo ein Unfall passiert oder ein anderer Schaden entstanden ist, sondern die Grundlage ist der Wohnsitz des Fahrzeughalters. Die dabei erfassten Schäden bilden die Grundlage für einen Indexwert - bei der Haftpflicht gibt es 12, bei der Vollkasko 9 und bei der Teilkasko 16 verschiedene Klassen. Und die Regionalstatistik zeigt: In den Großstädten und in Teilen Bayerns sind die Klasseneinstufungen aufgrund der dortigen höheren Schadenbilanz oft weitaus schlechter.

Gleich um zwei Regionalstufen höher bei der Haftpflicht geht es für Autofahrer in den Kreisen Cloppenburg und Wolfsburg in Niedersachsen, Gütersloh in Ostwestfalen sowie in den Städten Ansbach und Bamberg in Bayern. Um zwei Stufen niedriger dagegen sind nun unter anderem Dillingen/Donau in Bayern, Hildburghausen und Weimar in Thüringen gelistet. Den bundesweit besten Schadenbilanzwert weist Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern auf, den schlechtesten Offenbach in Hessen.
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Carsharing funktioniert nicht nur über ein Unternehmen. Man kann so etwas auch privat organisieren, sollte das aber genau prüfen. 30.08.16 Privates Carsharing Wer haftet beim Autoteilen?
Bis zum 30. November können viele Kunden die Autoversicherung in diesem Jahr noch wechseln. Die Preisschlacht unter den Anbietern könnte bis dahin für extreme Niedrigprämien sorgen. 02.11.15 Kfz-Versicherung vergleichen Wann der Wechsel lohnt
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Carsharing: Nutzen statt Besitzen: Wer braucht noch ein eigenes Auto? 08.09.14 Carsharing: Nutzen statt Besitzen Wer braucht noch ein eigenes Auto?

Wie in den Vorjahren ist Schwerin die Landeshauptstadt Deutschlands mit der niedrigsten Regionalklasse (Haftpflichtklasse 1). Erfurt (3), Kiel (5) und Bremen (5) folgen dahinter. Hannover (Haftpflichtklasse 8) und Düsseldorf (11) kommen eine Stufe höher. Am schlechtesten schneiden Großstädte wie Hamburg, Berlin und München (je 12) ab.

Neue Regionalklassen gelten im Jahr 2017 auch für die Voll- und Teilkaskoversicherung. Von den insgesamt 33 Millionen Versicherten werden knapp 2 Millionen in niedrigere Klassen kommen, 2,4 Millionen in höhere. Der Kreis Wesermarsch (Niedersachsen) weist wie im Vorjahr bei der Vollkasko die beste Schadenbilanz auf, der Bezirk Bamberg in Bayern bei der Teilkaskoversicherung. Unverändert das Schlusslicht bei beiden Versicherungen ist der bayrische Landkreis Ostallgäu.

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Quelle: n-tv.de , awi/dpa
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Verspätete Urlaubsgrüße - Strafzettel aus dem Ausland ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Sep 2016 11:14

Verspätete Urlaubsgrüße.jpg

http://www.n-tv.de/ratgeber/Strafzettel ... 90851.html
Freitag, 02. September 2016
Verspätete Urlaubsgrüße - Strafzettel aus dem Ausland ?

Von Axel Witte

Wer im Ausland mit dem Auto unterwegs ist, verstößt gelegentlich gegen dort geltende Verkehrsregeln. Häufig trifft eine entsprechende Zahlungsaufforderung erst dann ein, wenn der Verkehrssünder schon längst wieder zu Hause ist. Muss dennoch gezahlt werden?

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Teurer Ärger im Urlaub: Wenn es im Ausland blitzt, können Autofahrer meist nicht darauf hoffen, in Deutschland verschont zu werden.
Teurer Ärger im Urlaub: Wenn es im Ausland blitzt, können Autofahrer meist nicht darauf hoffen, in Deutschland verschont zu werden.
(Foto: dpa-tmn)

Die gute Nachricht zuerst: Ein Ticket wegen eines im EU-Ausland begangenem Verkehrsverstoßes muss erst ab einer Höhe von 70 Euro beglichen werden - inklusive Verfahrenskosten. Alles was darunter liegt, kann der hierzulande ansässige Autofahrer getrost ignorieren. Denn erst ab dieser Grenze kann das Bußgeld auch vollstreckt werden, wenn der Missetäter nicht zuvor freiwillig gezahlt hat. Eine Ausnahme gilt allerdings für Verstöße, die in Österreich begangen wurden, hier sind wegen eines bilateralen Abkommens Bußgelder bereits ab 25 Euro vollstreckbar.

Die schlechte Nachricht lautet: Seit dem Jahr 2010 werden nicht bezahlte Bußgelder aus den anderen 26 EU-Ländern in Deutschland vollstreckt. Und seit 2013 sind die EU-Staaten zur Weitergabe der Halterdaten verpflichtet, sollte jemand im Verdacht stehen, schwere Verstöße gegen die Verkehrsregeln begangen zu haben. Hierzu zählen zum Beispiel das Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss oder ohne Sicherheitsgurt. Zumeist liegt die Strafe für derlei Missetaten auch im Ausland deutlich höher, sodass der Delinquent sich nicht um die Begleichung des Strafzettels drücken kann. Dies gilt selbstverständlich auch dann, wenn die Beamten direkt vor Ort zur Kasse bitten. Auch wenn diese Praxis - zumindest im Geltungsbereich - seit Inkrafttreten des Vollstreckungsabkommens etwas seltener Anwendung findet.

Allerdings kommen in der Praxis die Zahlungsaufforderungen nicht selten von privaten Inkassounternehmen. Diese müssen nicht beglichen werden, da für die Vollstreckung allein das Bundesamt für Justiz in Bonn zuständig ist. An diese Stelle richtet sich auch eine etwaige schriftliche Äußerung zum Vorwurf, für welche der Beschuldigte 14 Tage Zeit hat. Die beglichene Geldstrafe geht übrigens nicht ins Ausland, sondern behält der deutsche Staat. Analog dazu steht das Bußgeld für hierzulande begangene Verstöße durch EU-Ausländer auch deren Heimatland zu.
Punktekonto im Ausland?

Gegenüber einem Inkassobüro sollten Forderungen aber besser schriftlich bestritten werden, da ansonsten ein Schufa-Eintrag droht. Beantragt die Inkasso-Firma hingegen einen gerichtlichen Mahnbescheid, muss dagegen schriftlich Widerspruch eingelegt werden - unter Verweis darauf, dass deutsche Gerichte hierfür nicht zuständig sind.
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Widerliche Sensationslust: Ist Gaffen strafbar? 14.04.16 Widerliche Sensationslust Ist Gaffen strafbar?
Behörden müssen kurzzeitig geltende Halteverbots-Schilder gut sichtbar platzieren. Das sieht nicht nur der ADAc so, sondern auch das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. 07.04.16 Falschparker vor Gericht Muss man nach Verbotsschildern suchen?
Verkehrssünder im Sammelfieber: Kann man Punkte noch abbauen? 21.03.16 Verkehrssünder im Sammelfieber Kann man Punkte noch abbauen?

Geldbußen, die aus Verkehrsverstößen in Griechenland und Irland resultieren, sind nicht bindend, da die Länder das dafür erforderliche Geldsanktionsgesetz nicht oder noch nicht umgesetzt haben. Auch Bußgelder aus der Schweiz können in Deutschland derzeit nicht vollstreckt werden.

Allerdings sollte bedacht werden, dass der Bußgeldbescheid, wenn er noch nicht verjährt ist, beim nächsten Aufenthalt in dem entsprechenden Land vollstreckt werden kann. Zudem werden Autofahrer im Ausland, wenn sie in flagranti erwischt werden, oft auch sofort zur Kasse gebeten. Hier hilft dann auch kein Jammern oder der Verweis auf die deutsche Staatsbürgerschaft.

Im Ausland gesammelte Punkte werden auf dem jeweiligen Landeskonto "gutgeschrieben". Einen Punkteeintrag im Flensburger Verkehrszentralregister gibt es für Verkehrsverstöße außerhalb Deutschlands nicht. Genausowenig kann dafür der Führerschein entzogen werden - denn dafür sind ausschließlich deutsche Behörden zuständig.

Quelle: n-tv.de ,
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Unfallgefahr für Autofahrer steigt - Flip Flops verlängern Bremswege

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Sep 2016 11:46

Unfallgefahr für Autofahrer steigt.jpg
Unfallgefahr für Autofahrer steigt.jpg (28.13 KiB) 2565-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wissen/Flip-Flops-ve ... 54226.html
Unfallgefahr für Autofahrer steigt - Flip Flops verlängern Bremswege

High Heels, Flip Flops oder Plateus: Bei manchen Autofahrern kommt die Frage zum richtigen Schuhwerk auf. In einer Untersuchung wurden sich die Auswirkungen von Sommerlatschen auf Gas- und Bremspedal angeschaut.

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Die Sonne brennt, das Auto ist aufgeheizt - nicht alle Autofahrer kommen in dieser Situation darauf, sich festes Schuhwerk anzuziehen, bevor sie ins Auto steigen. Es wäre aber sicherer. Wie stark das Unfallrisiko mit Latschen an den Füßen beim Autofahren steigt, haben Forscher der Leuphana Universität Lüneburg untersucht.

Für die Studie wertete das Team um Professor Friedrich Müller vom LüneLab am Institut für Experimentelle Wirtschaftspsychologie die Daten von insgesamt 5400 Bremsmanövern von 34 Personen in einem Fahrsimulator aus. Die Studienteilnehmer trugen bei jeweils der Hälfte der Tests feste, gut sitzende Schuhe und in der anderen Hälfte Flip Flops. Gemessen wurden unter anderem die Reaktionszeiten, die Zeit für die Bewegung vom Gas- zum Bremspedal, die auch als Umsetzzeit bezeichnet wird, und die sogenannte Vorbremszeit. Das ist die Zeit, die beispielsweise vom Aufleuchten einer Ampel bis zum vollständigen Betätigen des Bremspedals benötigt wird.

Die Ergebnisse der Forscher sind eindeutig: Bei allen erhobenen Daten benötigen die Probanden mit Flip Flops mehr Zeit zum Bremsen und schneiden damit schlechter ab. In überraschend auftretenden Bremssituationen, beispielsweise wenn ein Kind mit einem Skateboard auf die Straße fährt, verlängerte sich der Bremsweg der Probanden bei einer Geschwindigkeit von 100 Kilometern pro Stunde im Durchschnitt um rund 2,5 Meter. Die Fahrer blieben in diesen Situationen mit den Flip Flops am Pedal hänge, rutschten davon ab oder verhakten sich mit ihnen. Fast die Hälfte der Latschen-Fahrer verfehlte mindestens einmal das Bremspedal, ein knappes Drittel rutschte mindestens einmal vom Pedal ab. 80 Prozent der Fahrer gaben an, dass sie sich beim Fahren mit Flip Flops wesentlich unsicherer fühlten.
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Das Fahren mit ungeeignetem Schuhwerk erfordert vom Fahrer eine deutlich höhere Aufmerksamkeit. Die Verkehrspsychologen nehmen deshalb an, dass sich die Bremszeiten noch weiter verlängern, wenn Autofahrer durch ein komplexes Verkehrsgeschehen, weitere Mitfahrer oder andere Reize abgelenkt werden. Um auch für diese Situationen wissenschaftliche Daten zu bekommen, wollen die Wissenschaftler mit einem am LüneLab neu konzipierten Fahrsimulator weitere Untersuchungen durchführen.

Quelle: n-tv.de , jaz
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Münchner Antwort auf Tesla und Co. - Bericht: BMW plant Elektro-Offensive

Beitragvon Weltbookadmin47 » 11. Sep 2016 21:42

Münchner Antwort auf Tesla und Co.jpg
Münchner Antwort auf Tesla und Co.jpg (37.14 KiB) 2523-mal betrachtet

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Bericht-B ... 15651.html
Sonntag, 11. September 2016
Münchner Antwort auf Tesla und Co. - Bericht: BMW plant Elektro-Offensive

Geht es um Elektroautos, spricht alle Welt von Tesla. Erst nach und nach konkretisieren auch die deutschen Autobauer ihre Pläne. BMW setze jetzt auf einen Strategieschwenk, berichtet das "Handelsblatt".

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BMW BMW 76,93

Der Autobauer BMW plant einem Zeitungsbericht zufolge eine neue Elektroautostrategie sowie einen Umbau des Vorstands. Konzernchef Harald Krüger wolle künftig eine ganze Reihe von Modellen bereits bestehender Baureihen mit Elektroantrieb anbieten, berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf Konzernkreise. BMW wollte den Bericht nicht kommentieren.

Die neue Strategie solle dem Aufsichtsrat Ende September präsentiert werden, schreibt das "Handelsblatt". BMW reagiere damit auf den US-amerikanischen Elektroauto-Pionier Tesla und die Pläne der deutschen Konkurrenz. Bislang setzt BMW vor allem auf Elektroautos seiner "i"-Reihe mit Kohlefaser-Karosserie.
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Bei seinem Strategieschwenk setzt BMW-Chef-Krüger nach Informationen der Zeitung auch auf einen Umbau des Vorstands. So sollen die Vertriebsressorts von BMW und Mini zusammengeführt werden. Außerdem soll der bislang für den Europavertrieb zuständige Manager Nicolas Peter als neuer Finanzchef und Nachfolger des aus Altersgründen ausscheidenden Friedrich Eichiner in den Vorstand einziehen. Darüber hatte im Mai bereits das "Manager Magazin" berichtet.

Die Wettbewerber der Münchner haben unlängst ihre Elektroauto-Pläne konkretisiert: So kündigte VW-Konzernchef Matthias Müller erst am Sonntag gegenüber der "Bild am Sonntag" an, dass Volkswagen im Jahr 2020 30 elektrisch betriebene Modelle anbieten werde. Mitte Juni hatte Müller bereits prognostiziert, dass im Jahr 2025 rund 20 Prozent bis 25 Prozent des Gesamtabsatzes mit elektrischen Autos erzielt werden sollen. BMWs direkter Konkurrent Daimler will ab 2020 jährlich eine sechsstellige Zahl an Elektroautos verkaufen.

Quelle: n-tv.de , chr/dpa
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Abgasskandal zieht weitere Kreise - Neue Schummelsoftware bei Audi entdeck

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Nov 2016 12:14

Neue Schummelsoftware bei Audi entdeckt.jpg
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http://www.n-tv.de/wirtschaft/Neue-Schu ... 17411.html
Sonntag, 06. November 2016
Abgasskandal zieht weitere Kreise - Neue Schummelsoftware bei Audi entdeckt

Bereits im vergangenen Jahr musste Audi im Zuge des Abgasskandals zugeben, genau wie die Konzernmutter VW bestimmte Motorvarianten mit Schummelsoftware ausgestattet zu haben. Nun stößt die US-Umweltbehörde Carb offenbar auf neue Manipulationen.

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Audi gerät laut "Bild am Sonntag" in der Abgas-Affäre verstärkt unter Druck. Die kalifornische Umweltbehörde Carb habe im Sommer dieses Jahres eine weitere illegale Softwarefunktion bei einem Audi mit V6-Motor entdeckt, berichtete die Zeitung ohne Quellenangabe. Der Autobauer habe die Schummel-Software auch für die Manipulation von CO2-Werten für Diesel und Benziner in Europa verwendet.

Dem Bericht zufolge können Audi-Modelle mit einem bestimmten Automatik-Getriebe erkennen, ob sie auf einem Rollenprüfstand sind oder auf der Straße fahren. Wird das Lenkrad nach dem Start nicht bewegt, aktiviere sich ein Schaltprogramm für das Getriebe, das besonders wenig CO2 produziere. Andernfalls laufe das Fahrzeug mit einem anderen Programm, das mehr Kraftstoff und CO2 verbrauche.
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Nach Informationen des Blatts stoppte Audi den Einsatz der Software in den Getrieben im Mai 2016, kurz bevor Carb die Manipulation in einem älteren Modell entdeckte. Die VW -Tochter habe in dem Fall bereits mehrere verantwortliche Techniker suspendiert. Audi wollte sich zu dem Bericht nicht äußern. Von Carb war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Audi hatte vergangenes Jahr zugegeben, eine nach US-Recht als illegal geltende Software bei Sechszylinder-Diesel-Motoren mit drei Litern Hubraum eingebaut zu haben. Davor bereits hatte der Mutterkonzern VW eingeräumt, weltweit bis zu elf Millionen Diesel-Fahrzeuge mit einem Computerprogramm ausgestattet zu haben, mit dem Abgaswerte bei Tests manipuliert werden können.

Quelle: n-tv.de , jve/dpa
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Widerstand in deutschen Nachbarländern gegen Maut-Kompromiss

Beitragvon Weltbookadmin47 » 2. Dez 2016 10:20

http://www.auto-service.de/news/90092-w ... omiss.html
Widerstand in deutschen Nachbarländern gegen Maut-Kompromiss
Alexander Dobrindt
Alexander Dobrindts (r.) Initiative trifft nicht überall auf Verständnis. © dpa/Thierry Monasse

Die von vielen schon totgesagte Pkw-Maut kommt voran - wenn auch mit Nachbesserungen. Dass Brüssel damit einverstanden ist, stößt prompt auf Proteste. Droht dem CSU-Prestigeprojekt bald neuer Rechtsstreit?

Nach der Zustimmung der EU-Kommission zu einem geänderten Modell der Pkw-Maut formiert sich Widerstand bei deutschen Nachbarstaaten. Die Niederlande wollen gegen eine Maut-Einführung vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) klagen, wie Verkehrsministerin Melanie Schultz van Haegen ankündigte. Österreich kritisierte den Kompromiss ebenfalls umgehend. Die Diskriminierung von Fahrern aus dem Ausland sei nun ein bisschen mehr verschleiert, aber immer noch da, sagte Verkehrsminister Jörg Leichtfried. Auch die Opposition in Deutschland attackierte die Pläne scharf. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) verteidigte die Maut als fair und gerecht.

Linke-Verkehrsexperte Herbert Behrens sagte der dpa: «Wie eine noch stärkere Besserstellung der hiesigen Autofahrer Diskriminierung abbauen soll, versteht wohl niemand.» Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe: «Wenn die Bundesregierung die Dobrindt-Maut nicht stoppt, steht sie bei einer grün-mitregierten Regierung weit oben auf der Rücknahme-Liste.» Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer monierte: «Wenn jetzt manche Autofahrer weniger, aber keiner mehr zahlen soll, beglückt Dobrindt das Land mit einer Maut, die den Staat mehr kostet, als sie bringt.»

Die EU-Kommission hatte nach jahrelangem Streit unter der Bedingung mehrerer Änderungen grünes Licht für die Pkw-Maut gegeben. Demnach sollen inländische Autobesitzer weiterhin voll für Mautzahlungen entlastet werden. Besonders schadstoffarme Wagen sollen aber mehr Steuer-Entlastung bekommen, als sie Maut zahlen - insgesamt geht es um jährlich 100 Millionen Euro mehr als bisher vorgesehen. Außerdem sollen die Preise der Kurzzeittarife für Fahrer aus dem Ausland neu gestaltet werden. Laut Dobrindt soll es bei dem erwarteten Ertrag von unter dem Strich 500 Millionen Euro pro Jahr durch die Maut bleiben.

EU-Kommissarin Violeta Bulc hatte am Donnerstagabend nach einem Treffen mit Dobrindt gesagt, mit den Zusagen gebe es keine Bedenken wegen Benachteiligung von Ausländern mehr. Die Kommission legt das gegen Berlin eingeleitete Verfahren wegen der Verletzung von EU-Recht nun auf Eis. Unabhängig davon können EU-Mitgliedstaaten vor den EuGH ziehen. Die niederländische Ministerin sagte, möglicherweise würden sich auch Österreich, Belgien und Dänemark einer Klage anschließen.

CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt begrüßte den Kompromiss, mit dem ihre Partei ein Wahlversprechen einhalte. «Vor allem kommt es der CSU darauf an, dass mit dem Verursacherprinzip Gerechtigkeit erreicht wird: Alle, die unsere Straßen nutzen, müssen dafür zahlen», sagte sie der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Freitag).

Der Autofahrerclub ADAC forderte, Mehreinnahmen einer Maut müssten langfristig gesichert sein und ausschließlich zweckgebunden in die Verbesserung der Infrastruktur investiert werden. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) sieht noch einige Fragen offen. So sei unklar, inwieweit die Maut tatsächlich nennenswerte zusätzliche Einnahmen bringe. Rechtliche Auseinandersetzungen mit Nachbarstaaten sollten vermieden werden. Positiv sei eine stärkere Entlastung von Euro-6-Pkw bei der Kfz-Steuer. «Dadurch können zusätzliche Anreize für eine ökologisch vorteilhafte Flottenerneuerung entstehen.»
© dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH
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Warum beißen Marder in Kabel ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Dez 2016 12:01

http://www.n-tv.de/wissen/frageantwort/ ... 09101.html
Dienstag, 06. Dezember 2016
Frage & Antwort, Nr. 459
Warum beißen Marder in Kabel ?

Von Jana Zeh

Einsteigen, Zündschlüssel drehen und - nichts passiert. Viele Autofahrer haben das schon mal erlebt und ziemlich oft ist ein Tier daran schuld: Der Marder frisst im Motorraum so ziemlich alles an, was er findet. Aber warum?

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Rund 160.000 Autos werden jedes Jahr allein in Deutschland von Mardern attackiert. Da stellt sich schnell die Frage, warum die Tiere so scharf auf Zündkabel, Bremsschläuche und sogar Keilriemen sind. Ist es ein bestimmter Stoff in den Kunststoffteilen oder die pure Langeweile, die die gefräßigen Nager an diesem besonderen Plätzchen zu überbrücken versuchen?

"Weder noch", sagt Julian Heiermann, Zoologe beim Naturschutzbund Deutschland. "Auch wenn man lange Zeit glaubte, dass Weichmacher die Tiere auf den Geschmack bringen, weiß man heute, dass es der Geruch von Rivalen ist", erklärt der Experte n-tv.de. Das aggressive Verhalten der Tiere ist quasi ein Abreagieren, aber wahrscheinlich auch ein Markierungsverhalten. "Das kommt besonders häufig dann vor, wenn ein Marder in einem bereits besetzten Gebiet die Konkurrenz riecht, beispielsweise in einem Motorraum - und daraufhin alles anfrisst, was er dort finden kann." Das zerstörerische Gebaren vor allem der männlichen Tiere ist der Grund, warum viele Fahrzeuge wegen Marderbiss so stark beschädigt werden, dass sie repariert werden müssen.
Warum verkriechen sich die Tiere im Motorraum?

Dafür gibt es gleich mehrere Gründe: Der Motorraum unter einem geparkten Auto ist ein geschützter, trockener und meistens auch ruhiger Platz, in dem die Tiere hervorragend Nahrungsreserven deponieren können. Vor allem in der kalten Jahreszeit bietet der Platz unter der Motorhaube nach jeder Fahrt auch ein warmes Plätzchen. "Da man sein Auto meistens an der gleichen Stelle oder zumindest in der Nähe abstellt, erkennen die Marder ihre Behausungen auf vier Rädern ganz leicht wieder", so Heiermann weiter.

Wer den Marder, der im Motorraum des Wagens lebt, loswerden will, muss einige Dinge beachten. Marder - hierzulande sind es vor allem Stein- und Baummarder - dürfen nicht gejagt oder gefangen, nicht verletzt oder getötet werden. Die Tiere unterliegen dem Tierschutzgesetz und dem Jagdrecht. "Schon der Versuch, den Marder zu fangen und woanders auszusetzen, ist Jagdwilderei und kann geahndet werden", betont Heiermann.
Marderabwehr mit Elektroschocks
Solche Gitter können helfen, sind aber in der Handhabung schwierig.
Solche Gitter können helfen, sind aber in der Handhabung schwierig.

Es gibt auf dem Markt verschiedene Angebote, um den Marder zu vertreiben. Diese reichen von Düften über Ultraschallgeräte oder Geräte auf Basis von Elektroschocks, die im Motorraum eingebaut werden sollen. Auch eine Unterlage aus Maschendraht, die unter das geparkte Auto gelegt wird, so dass das Tier keinen Halt darauf hat, kann zur Marderabwehr gut eingesetzt werden. Welche Variante die geeignete und vor allem wirkungsvollste ist, hängt von mehreren Faktoren ab.
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"Am besten und nachhaltigsten zur Mardervergrämung wirken die Geräte, die auf Basis von Elektroschocks arbeiten", sagt Heiermann. Bei dieser Variante werden die Tiere bei Kontakt durch einen kleinen Stromstoß eher erschreckt, bleiben aber unverletzt. Wer jedoch auf Nummer sicher gehen will, der kann auch einen Experten beim Vertreiben der kleinen Raubtiere zu Rate ziehen. Bei den meisten Schädlingsbekämpfern gehört auch die Mardervergrämung zu den angebotenen Dienstleistungen. Aber auch in Kfz-Werkstätten kann meistens weitergeholfen werden.

Übrigens: Die Felle von Mardern waren als Pelze lange Zeit heiß begehrt. Zur Zucht allerdings haben sich die Tiere nicht geeignet. Sie vermehrten sich in Gefangenschaft schlecht und die Fütterung mit Fleisch war teuer. Aus den Haaren der Raubtiere werden jedoch bis heute besondere Pinsel hergestellt. Marderhaar-Pinsel sollen sich hervorragend für Aquarellmalereien eignen. Allerdings, so Tierschützer, gibt es auch qualitativ gleichwertige vegane Alternativen.

Quelle: n-tv.de
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Abgaswerte falsch ? - Audi soll den A3 manipuliert haben

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Dez 2016 13:19

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Audi-soll ... 22681.html
Mittwoch, 14. Dezember 2016
Abgaswerte falsch ? - Audi soll den A3 manipuliert haben

Eine Bericht zufolge hat Audi den neuen A3 manipuliert, sodass er nicht gegen EU-Grenzwerte beim Abgas verstößt. Das Unternehmen will von Tests, die das angeblich beweisen, nichts wissen. Bei der VW-Tochter hält man sich bedeckt.

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Die VW-Tochter Audi hat einem Zeitungsbericht zufolge möglicherweise den Dieselmotor des aktuellen Modells A3 manipuliert, um Abgas-Grenzwerte der EU einzuhalten. Das legten Labor-Testergebnisse des Forschungszentrums Joint Research Centre (JRC) der Europäischen Kommission nahe, berichtete die "Süddeutsche Zeitung". Die Brüsseler Behörde habe die Testberichte auf Drängen des Untersuchungsausschusses herausgegeben, den das Europaparlament zur Aufklärung der Abgasaffäre eingesetzt hat.
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Audi erklärte, dem Unternehmen lägen keine Informationen zu den angesprochenen Untersuchungen vor. "Es ist für uns nicht ersichtlich, um welche Motorisierung es sich konkret handelt. Deshalb können wir dazu leider keine Stellung beziehen." Es gebe unabhängige Messungen, bei denen der A3 2,0 TDI mit der Schadstoffnorm Euro 6 "sehr gut abgeschnitten" habe.

Die Ingolstädter sind bereits in die Abgasaffäre bei Volkswagen verwickelt. Für Freitag hat das US-Bezirksgericht in San Francisco eine Anhörung über einen Kompromiss zur Reparatur und den Rückkauf von rund 85.000 Diesel-Fahrzeugen mit 3,0-Liter-Motoren von Audi angesetzt. VW hatte bereits im Oktober in den USA eine Einigung für rund 475.000 Dieselautos mit 2,0-Liter-Motor mit einer illegalen Abschalteinrichtung erzielt. Der Vergleich kostet den Dax-Konzern einschließlich Händler-Entschädigungen bis zu 16,5 Milliarden Dollar.

Quelle: n-tv.de , fma/rts

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Forscher setzen auf Supercaps - E-Autos bald in Sekunden aufladbar ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Dez 2016 08:45

http://www.n-tv.de/wissen/Superkondensa ... 44401.html
Forscher setzen auf Supercaps - E-Autos bald in Sekunden aufladbar ?

Von Kai Stoppel

Lange Ladezeit, kurze Reichweite, Brandgefahr - diese Makel des Elektroautos könnten bald der Vergangenheit angehören. Forscher tüfteln an einem Energiespeicher, der auf ein neues Material setzt. Es wird auch für Kontaktlinsen verwendet.

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Es wäre wohl der Durchbruch für die Elektromobilität, wenn man E-Autos innerhalb von Sekunden aufladen könnte. Und wenn sie dieselbe Reichweite wie Benziner hätten. Forscher von zwei britischen Universitäten wecken Hoffnungen, dass dies bald Wirklichkeit werden könnte. Sie setzen dabei gemeinsam mit dem Unternehmen Augmented Optics auf Superkondensatoren, umgangssprachlich auch "Supercaps" genannt. Zum Einsatz kommen soll dabei ein Material, welches auch in weichen Kontaktlinsen verwendet wird.
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Superkondensatoren sind bereits seit Längerem im Gespräch als Energiespeicher der Zukunft, da sie in Sekunden aufgeladen werden können. Denn im Unterschied zu Akkus findet beim Aufladen kein langwieriger chemischer Prozess statt. Vielmehr werden durch Ansetzen einer Spannung lediglich Ladungen im Material verschoben - was vergleichsweise schnell geht.
Supercaps gehen schnell die Puste aus

Anders als Akkus überstehen Superkondensatoren zudem mehrere hunderttausend bis zu einer Million Ladezyklen. Die Speicher in E-Autos hingegen machen schon nach etwa 1500 Zyklen schlapp. Zudem haben Supercaps eine hohe Leistungsdichte, können also schnell große Energiemengen wieder abgeben. Superkondensatoren wurden auch bereits in Fahrzeugen eingesetzt, etwa in der Formel 1, wo sie die Bremsenergie der Boliden mit dem berühmten KERS speicherten. Auch in einigen Bussen und Straßenbahnen dienen sie neben anderen Speichern demselben Zweck.
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Allerdings haben Superkondensatoren bisher einen eklatanten Nachteil gegenüber Akkus: Ihre Energiedichte ist viel geringer. So erreichen sie nur etwa fünf bis zehn Prozent der Speichermenge eines Lithium-Ion-Akkus. Das macht ihren Einsatz als Haupt-Energiespeicher in Elektroautos bisher wenig sinnvoll, da sich das Reichweitenproblem nur verschärfen würde.

Die Forscher der britischen Universitäten in Surrey und Bristol versuchen jedoch, dieses Problem zu lösen. Sie setzen dabei auf neue Materialien beim Bau von Superkondensatoren: "Unser neues Material kann bei gleichem Gewicht tausend- bis zehntausendmal so viel Energie speichern wie bisherige", schreibt der an dem Projekt beteiligte Forscher Brendan Howlin auf dem Wissenschafts-Portal "The Conversation". Damit hätte der geplante Superkondensator sogar eine höhere Energiedichte als Lithium-Ion-Akkus.
Gespeichertes Wasser soll Brände verhindern

Das Besondere: Das Material basiert auf dem gleichen Werkstoff, aus dem auch weiche Kontaktlinsen hergestellt werden. Dieser ist elastisch, durchsichtig und kann Wasser aufnehmen. Die Forscher haben dieses nichtleitende Material mit leitfähigen Polymeren gemischt. Die Kombination beider Materialien ist elastisch, leitet Strom und kann Wasser speichern. Letzteres sei deshalb nützlich, schreibt Howlin, da so Brände vermieden werden könnten. Zuletzt hatten Explosionen und Brände von leistungsstarken Smartphone-Akkus für Schlagzeilen gesorgt.
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Allerdings, gesteht der britische Forscher, wird wohl erst im kommenden Frühjahr ein Prototyp existieren. In den folgenden zwei Jahren könnte der neue Superkondensator dann in Serienproduktion gehen. Und Howlin ist überzeugt, dass bei einem Erfolg der Technik sich ein breites Spektrum an Anwendungsmöglichkeiten eröffne - neben dem Einsatz in Elektroautos auch der in der Luft- und Raumfahrttechnik sowie in Smartphones, Laptops und Tablets. Ian Hamerton, der das Team der britischen Forscher anführt, formulierte es gegenüber dem "Daily Express" so: "Wir glauben, dass es sich um eine sehr aufregende und möglicherweise bahnbrechende Entwicklung handelt."

Auch in Deutschland wird an Superkondensatoren für Elektroautos geforscht. So stellte das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) ein System vor, bei dem Superkondensatoren die Lebensdauer von Batterien verlängern sollen. Auch sie erreichten eine höhere Energiedichte als bei herkömmlichen Supercaps. Den Erfolg brachte der Einsatz von Nanokohlenstoff.

Quelle: n-tv.de
Kai Stoppel

Kai Stoppel ist Redakteur für Wirtschaft und schreibt auch für das Ressort Wissen bei n-tv.de.
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Ab 2017 wird die Rettungsgasse neu geregelt: Was müssen Sie jetzt beachten

Beitragvon Weltbookadmin47 » 31. Dez 2016 11:33

http://www.auto-service.de/werkstatt/ra ... chten.html
30. Dezember 2016 15:19
Ab 2017 wird die Rettungsgasse neu geregelt: Was müssen Sie jetzt beachten ?
von Tim Neumann
Rettungsgasse auf der Autobahn
Links fährt links und alle anderen fahren möglichst weit rechts - unabhängig von der Anzahl der Fahrspuren. © imago/Jürgen Schwarz

Aufgrund von häufigen Problemen bei der Bildung einer Rettungsgasse auf der Autobahn oder Schnellstraße gibt es ab 2017 neue Regeln in der Straßenverkehrsordnung. Wie Sie sich ab sofort bei Unfällen verhalten müssen, erfahren Sie hier.

Immer wieder kommt es zu schweren Unfällen auf deutschen Autobahnen und Schnellstraßen, bei denen sich nachfolgend kilometerlange Staus bilden. Da ist schnelle Hilfe gefragt. Ob Feuerwehr, Krankenwagen, Notarzt oder die Einsatzkräfte der Polizei: Sie alle sind angewiesen auf eine freie Fahrt zum Unfallort. Doch die dichten Staus machen das oft nicht einfach. Aus diesem Grund ist die Rettungsgasse bereits seit vielen Jahren in der deutschen Straßenverkehrsordnung (StVO) verankert. Viele Autofahrer halten sich dennoch nicht daran. Oftmals wissen diese einfach nicht, wie man sich in einem solchen Notfall zu verhalten hat.
Rettungsgasse: einfachere Regelung ab 2017

Dabei ist es immens wichtig, dass jeder Autofahrer genau weiß, wie er sich verhalten muss. Denn ein schnell vorankommender Krankentransporter oder Feuerwehrwagen kann Leben retten – in vielen Fällen zählt jede Sekunde. Klar, dass die Einsatzkräfte in einem Notfall oft sehr verärgert sind, wenn wieder einmal keine oder nur eine unzureichende Gasse gebildet wurde. Ab 2017 vereinfacht der Gesetzgeber deshalb die Regeln, wie man eine Rettungsgasse bildet.

Musste man bei vier- oder mehrspurigen Fahrbahnen immer in der Mitte eine Gasse bilden (die Autos der beiden rechten Fahrstreifen fahren nach rechts, die der beiden linken nach links), wird sie ab nächstem Jahr grundsätzlich zwischen dem linken Fahrstreifen und den übrigen Spuren gebildet. Der Vorteil liegt auf der Hand: Die Suche nach der Mitte entfällt. Unabhängig von der Anzahl der Fahrspuren, wird die Rettungsgasse jetzt immer zwischen den gleichen Fahrbahnen gebildet.
Jeder muss sich daran halten

Wenn Sie also auf dem linken Fahrstreifen unterwegs sind, fahren Sie bei Staubildung ganz links. Befinden Sie sich auf einer der anderen Spuren, weichen Sie nach rechts aus. Kurz gesagt: Links fährt links und alle anderen fahren möglichst weit rechts – so beschreibt es auch Boris Pistorius, Innenminister von Niedersachsen während einer Veranstaltung der Kampagne "Rettungsgasse" in Hannover. Und das gilt nicht erst bei Stillstand: Sobald es zu stockendem Verkehr kommt, sollten Sie sich an diese Regel halten, denn die Rettungskräfte könnten bereits unterwegs sein.

Denken Sie daran, dass ein Notfallsanitäter, der mit dem Einsatzwagen nicht bis zum Unfallort gelangen kann, sich zu Fuß auf den Weg machen muss. Zum einen dauert das viel länger und zum anderen ist es auch eine belastende Stresssituation für den Retter. Das gleiche gilt für die Löschfahrzeuge: Auch bei einem Fahrzeugbrand kann es auf jede Sekunde ankommen, um Unfallopfer bergen zu können.
Es droht ein Bußgeld bei Missachtung

Zuguterletzt droht Ihnen auch ein Bußgeld, wenn Sie sich nicht an die neuen Regelungen zur Bildung einer Rettungsgasse halten. Zwar sind das in Deutschland bisher nur 20 Euro, doch Innenminister Pistorius macht sich bereits jetzt für empfindlichere Strafen stark: "Das ist weniger, als mit dem Handy zu telefonieren. In Österreich sind es 2.000 Euro. Dort können Sie sehen, wie schnell das mit der Rettungsgasse klappt", sagte der SPD-Politiker im Rahmen der Verkehrssicherheitskampagne "Rettungsgasse" des niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport.
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Futuristisch mit Propeller - Nächstes Jahr kommt das fliegende Auto

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Feb 2017 13:37

http://www.n-tv.de/auto/Naechstes-Jahr- ... 99745.html
Montag, 13. Februar 2017
Futuristisch mit Propeller - Nächstes Jahr kommt das fliegende Auto

Vor fünf Jahren hat der PAL-V bereits seinen Jungfernflug absolviert. Jetzt haben finanzkräftige Kunden tatsächlich die Möglichkeit, ihr Flug-Auto zu ordern. Aber kann man sich damit einfach aus dem Stau(b) machen?

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Bereits 2012 hat das "fliegende" Auto des niederländischen Unternehmens PAL-V ("Personal Air and Land Vehicle") seinen Jungfernflug absolviert. Nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" soll jetzt der Verkauf der Flugautos starten. "Nach vielen Jahren harter Arbeit haben wir es geschafft, ein fliegendes Auto aus der Taufe zu heben, das weltweit nicht nur die Sicherheitsbestimmungen, sondern auch bestehende Gesetze und Regularien in der Luft wie auf der Straße erfüllt", sagte Robert Dingemanse, der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens dem Blatt.
Fahrerlaubnis und Pilotenschein
Mit dem Auto über die Golden Gate Bridge fliegen?
Mit dem Auto über die Golden Gate Bridge fliegen?

Vollmundig bezeichnen die Niederländer ihr futuristisches Gefährt mit Propeller auf dem Dach als "erstes serienmäßig produziertes fliegendes Auto weltweit". Doch der Wunsch, künftig aus einem Stau herausfliegen zu können, wird sich für Interessenten nicht so schnell erfüllen. Der Fahrer des Flugautos benötigt nämlich zur normalen Fahrerlaubnis auch einem Privatpilotenschein, um insgesamt zwei Personen im Propellerauto befördern zu können. Hinzu kommt, dass man für Start und Landung einen offiziellen Flugplatz benötigt. Das spontane Abheben aus dem Stau dürfte also bis auf weiteres ein Traum bleiben.

Interessant könnte das Produkt – und als solches war es wohl auch ursprünglich von PAL-V angelegt – für Regierungen und Hilfsorganisationen sein. Die Mischung aus Hubschrauber und Propellerauto könnte etwa bei der Polizei oder in Krisengebieten zum Einsatz kommen. Aber auch Geschäftsleute mit entsprechend gut gefüllten Portemonnaies soll der Mobilitäts-Zwitter locken.
Mindestens 300.000 Euro teuer
Auf der Straße wird der PAL-V von einem Heckpropeller angetrieben.
Auf der Straße wird der PAL-V von einem Heckpropeller angetrieben.

Auf der Straße sorgt ein Heckpropeller für Vortrieb. Rund 1300 Kilometer Reichweite sollen möglich sein. Zusätzlich kann der PAL-V bis zu 500 Kilometer weit fliegen. Dazu wird einfach ein Rotor über der zweisitzigen Piloten-Fahrer-Kanzel ausgefaltet. Die Kraft für beide Fortbewegungsarten liefert ein Motor, der mit normalem Benzin betrieben wird. Für den Start soll eine 165 Meter lange Beschleunigungsbahn ausreichen - notfalls auch eine Wiese. Sowohl auf dem Boden als auch in der Luft ist ein Maximaltempo von 160 km/h möglich.

Wer sich die Einstiegsvariante des PAL-V in Form eines "Liberty Sport" sichern möchte, der muss mit 10.000 Euro in Vorleistung gehen und weitere 299.000 Euro auf der hohen Kante haben. Wem es nach der "Pioneer Edition" gelüstet, der zahlt 25.000 Euro an und muss dann, wenn das "Flug-Auto" geliefert wird, eine weitere halbe Millionen bereithalten. Dafür bekommt er aber auch gleich noch die Pilotenausbildung in seiner Region, eine persönliche Betreuung und ein exklusiv ausgestattetes Fahrzeug. Die Wartezeiten beziffert das Unternehmen auf neun Monate. Wobei sich Interessenten der einfachen Variante länger gedulden müssen, denn erst werden die Kunden der teuren "Pioneer Edition" beliefert.

Quelle: n-tv.de , hpr
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Mit Badehose zum Rekordpreis ? - Bonhams-Motorrad-Auktion in Las Vegas

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Feb 2017 14:07

http://www.n-tv.de/auto/Bonhams-Motorra ... 96964.html
Montag, 13. Februar 2017
Mit Badehose zum Rekordpreis ? - Bonhams-Motorrad-Auktion in Las Vegas

Es war die erste große Motorrad-Auktion in diesem Jahr. Doch in Las Vegas lief trotz toller Bikes nicht alles nach Plan. Ein Indian-Vincent-Prototyp ist dem Publikum zu teuer, eine 750er Ducati überrascht und eine Feilbach macht das Rennen.

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In Las Vegas hat das britische Auktionshaus Bonhams die erste Motorrad-Auktion des Jahres 2017 abgehalten. Im Mittelpunkt der 251 Lose stand die britische Marke Vincent; gleich 14 Fahrzeuge traten an. Vincent-Motorräder gehören nach den ebenfalls britischen Maschinen von Brough-Superior zu den Kronjuwelen, mit denen engagierte und finanzkräftige Motorradfreunde ihre Sammlung zieren können; 14 der aktuell 100 teuersten Motorräder, die jemals zu einer Auktion rollten, wurden einst in Stevenage produziert, wo die englische Motorradmarke mit dem exklusiven Ruf von 1928 bis 1955 existierte.
Nur mit Badehose zum Rekord
Rollie Free bei seiner Rekordfahrt auf einer Vincent.
Rollie Free bei seiner Rekordfahrt auf einer Vincent.

Schnell waren die Brit-Bikes auch: Beispielsweise schraubte 1948 der exzentrische, fast 50 Jahre alte Amerikaner Rollie Free den US-Geschwindigkeitsrekord auf rund 242 km/h – auf einer Vincent und nur mit einer Badehose bekleidet. Als teuerste jemals versteigerte Vincent gilt eine 1939er "Rapide" der Serie A; sie kam im April 2015 bei Bonhams in Stafford/UK unter den Hammer und wird mit 418.940 Dollar gelistet, womit sie Rang 12 der Top-Teuer-100 einnimmt.

Richtig hochpreisig wurde es erstmals bei Los 131: Die rote Ducati 750 SS von 1974 erzielte fast 110.000 Dollar, ohne dass ihre Geschichte größere Besonderheiten aufweist. Man musste aber keinesfalls Multimillionär sein, um im Rio Hotel zum Zuge zu kommen, dreistellige Dollar-Beträge genügten mitunter. So ging beispielsweise eine Yamaha JT-1 mit 58 Kubik-Einzylinder von 1971 für schlanke 345 Dollar weg. Ein Minibike des amerikanischen Herstellers Rupp (1959 bis 1978) von 1972 erzielt 805 Dollar; freilich sind die hierzulande unbekannten Rupp-Minibikes seinerzeit millionenfach vom Produktionsband gepurzelt.
Ex-Bike von Steve McQueen
Auch der Umstand, dass die Harley X8E BigTwin einst Steve McQueen gehörte, brachte dem Verkäufer kein Glück.
Auch der Umstand, dass die Harley X8E BigTwin einst Steve McQueen gehörte, brachte dem Verkäufer kein Glück.

Auch ein Ex-Bike von Steve McQueen erregte Aufsehen: eine Harley-Davidson X8E Big Twin von 1912, die aus dem ersten Produktionsjahr dieses Modells stammt. Sie erreichte auf den ersten Blick stramme 82.800 Dollar. 1974 war sie von dem US-Schauspieler auf einer Auktion in Las Vegas ersteigert und später mindestens einmal auf einer Oldtimer-Veranstaltung gefahren worden. Kenner wissen, dass ein solcher Umstand gerne mal zu einer Verdoppelung des Preises eines "namenlosen" Vorbesitzers führen kann. Diesmal zahlte der Kurzzeit-Eigentümer der McQueen-Harley aber drauf, hatte er sich doch erst zwei Jahre zuvor für immerhin 117.300 Dollar ersteigert.

Sechsstellig war auch die Kaufsumme für eine 1955er Vincent "Black Prince. Im Besitz von Allan Mallinson, dem Herausgeber des Mitgliedermagazins des Vincent Owners Club, hatte sie auf Ausstellungen mehrfach den Titel "Best of Show" gewonnen. Der schwarze Prinz weist offenbar fantastische Touring-Eigenschaften auf; der jetzige Verkäufer fuhr sie nämlich nach dem seinerzeitigen Erwerb in Stockholm auf Achse heim nach London, "durch alle Wetter", wie er später berichtete. Es ist unbekannt, ob der neue Eigentümer das 103.500 Dollar teure Stück ebenfalls im Regen bewegen will.
Echte Besonderheit bei Los 187
Mindestens eine Viertelmillion Dollar sollte dieser Indian-Vincent-Prototyp von 1949 bringen, tat er dann aber nicht.
Mindestens eine Viertelmillion Dollar sollte dieser Indian-Vincent-Prototyp von 1949 bringen, tat er dann aber nicht.

Um eine Besonderheit ging es bei Los 187, handelte es sich doch um einen Prototyp von 1949, zu dem Indian und Vincent gemeinsam beigetragen haben. Die Kooperation sollte seinerzeit vor allem Indian in schweren Zeiten helfen, doch aus ihr wurde nichts. So blieb der Prototyp auf Vincent-Basis mit Indian-Teilen in den Händen eines Vincent-Ingenieurs, der sie – wieder rückgebaut – als Rentner mit nach Australien nahm und nach einigen Jahren, 1953, gegen ein Auto eintauschte. Bis 2001 blieb das Motorrad verschollen. Damals kam es in die Hände des heutigen Besitzers; er entschloss sich, die Maschine wieder in den Prototyp-Zustand von 1949 zu bringen. Das Einzelstück sollte mindestens 250.000 Dollar bringen, es fand sich aber niemand, der die Preisvorstellungen des Verkäufers näherungsweise erfüllen wollte.

Nicht anders erging es dem Besitzer einer Crocker "Hemi Head" aus dem Jahr 1936; die Marke ist mit nicht weniger als sieben Fahrzeugen in der Top-100-Auktionserlöse-Hitliste vertreten. Die kalifornische Firma bestand lediglich zehn Jahre, ihre Produkte sind rar und seit Jahren extrem gefragt. Doch die angepeilten halbe Million Dollar als Mindestpreis für das äußerst seltene Modell ließen sich an diesem Tag in Las Vegas nicht erreichen.
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Kein schlechtes Ergebnis

Bei Bonhams sieht man die Bilanz der ersten 2017er Auktion nicht negativ: "70 Prozent der Lose bekamen einen Zuschlag" erklärt Sprecher Jared Zaugg, räumt aber ein, dass die Preise diesmal im allgemeinen "a bit flat" ausgefallen sind. Vielleicht waren auch ein paar Vincent zu viel in dieser Auktion. Oder aber die meist amerikanischen Auktionsbesucher sind sich unsicher, wie die US-Wirtschaft längerfristig mit den Trump-Dekreten zurechtkommt. Zaugg weist diplomatisch darauf hin, "dass sich nun gute Möglichkeiten für neue oder jüngere Motorradfans bieten, die sich mit klassischen Motorrädern umgeben wollen."

Den höchsten Preis in Las Vegas erzielte ein Motorrad, dessen Marke nur Experten der Motorrad-Oldtimerszene bekannt ist: Feilbach. Bei 195.000 Dollar fiel der Hammer im Falle der im Originallack antretenden "10 HP Limited" von 1914. Arthur Otto Feilbach, damals gerade 20 Jahre alt, hatte 1904 mit dem Motorradbau begonnen. Doch schon 1914 war Schluss mit dem Traum, die Feilbach Motorcycle Company in Milwaukee/Wisconsin war am Ende.
Bilderserie
"Green Frame" trägt diese rote Ducati 750 SS als Zusatzbezeichnung – aber warum? Das Bieten fand erst bei 109.250 Dollar ein Ende. Mehr Glück hatte diese Vincent Black Shadow aus dem Jahr 1949, die für 112.125 Dollar den Besitzer wechselte. Authentisch von vorne bis hinten ist diese BMW R 69 von 1957; sie erzielte 18.400 Dollar. Zum ersten, zum zweiten … Bonhams Motorrad-Auktion in Las Vegas

Quelle: n-tv.de , hpr/sp-x
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Haftung bei Auffahrunfall ? - Auch Langsamfahren bringt Ärger

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Mär 2017 11:39

http://www.n-tv.de/ratgeber/Auch-Langsa ... 25410.html
Freitag, 03. März 2017
Haftung bei Auffahrunfall ? - Auch Langsamfahren bringt Ärger

Wer rast, hat bei einem Unfall Mitschuld - auch wenn es kein Tempolimit gibt. Das ist bekannt. Doch was gilt im umgekehrten Fall, also zum Beispiel dann, wenn ein Fahrer mit nur 38 km/h auf der Autobahn entlangkriecht?

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Auch wer langsam fährt, kommt irgendwann ans Ziel. Das gilt auch für Autobahnen. Nur: Manchmal wird Bummelei zum Problem. Nämlich dann, wenn ausgeprägtes Langsamfahren einen Unfall verursacht. Und prompt entsteht dann ein Streit darüber, wer bei einem derart verursachten Auffahrunfall zahlen muss. Grundsätzlich gilt ja: Wer auffährt hat schuld. Aber ist das wirklich immer so?

Das hatte jetzt das Oberlandesgericht (OLG) Brandenburg zu entscheiden (Az.: 12 U 121/15). In dem Fall fuhr ein Mann auf der Autobahn 38 km/h, als ihm ein Lkw-Fahrer hinten auffuhr. Folglich stritten die Parteien vor Gericht vor allen Dingen darum, warum der Mann so langsam fuhr. Dieser behauptete, vor ihm sei ein Transporter plötzlich eingeschert, so dass er bei einem Tempo von 120 km/h hat abbremsen müssen. Allerdings gab er auch an, er habe lediglich sachte beziehungsweise mäßig abgebremst.
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Die Ausführungen des Langsamfahrers erschienen dem OLG wenig glaubhaft. Denn wenn der Fahrer tatsächlich nur langsam abgebremst hätte, würde dies nicht die Geschwindigkeit von 38 km/h erklären. Dafür hätte er abrupt abbremsen müssen.

Infolgedessen wurden beide Fahrer zu einer Haftung zu gleichen Teilen verurteilt. Denn "die Autobahn dient dem Schnellverkehr", so das Gericht. Mit einer solch niedrigen Geschwindigkeit müssten nachfahrende Kraftfahrer nicht automatisch rechnen. Deshalb trägt auch das eigentliche Unfallopfer eine Mitschuld. Das auch dem auffahrenden Lkw-Fahrer eine 50-prozentige Schuld zugesprochen wurde, begründete das Gericht damit, dass er nicht habe entkräften können, den Sicherheitsabstand nicht ausreichend eingehalten zu haben. Denn grundsätzlich müsse man auch auf der Autobahn damit rechnen, dass das vorausfahrende Fahrzeug aus verkehrsbedingten Gründen verlangsamt oder abbremst.

Hier finden Sie eine günstige Rechtsschutzversicherung

Quelle: n-tv.de , awi
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Gipfelstürmer am Lac Léman - Die 10 wichtigsten Offroad-Premieren in Genf

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Mär 2017 19:00

http://www.n-tv.de/auto/Die-10-wichtigs ... 31862.html
Montag, 06. März 2017
Gipfelstürmer am Lac Léman - Die 10 wichtigsten Offroad-Premieren in Genf

Sie stehen für Abenteuer, Schick und Komfort durch hohe Sitzposition. Offroader und SUV verkörpern das Automobil in seiner derzeit angesagtesten Form. Populäres Premierenpodium für SUV ist traditionell Genf, die Metropole zwischen Alpen und Jura.


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Toyota RAV ab 1994 (hier als Cabriolet)

Wo ließen sich die wichtigsten 4x4-Gipfelstürmer der Welt besser enthüllen als im internationalen Genf, der UNO-Stadt politischer Gipfeltreffen und der Messe am Fuße des majestätischen Mont Blanc? Hier im Schatten von Europas höchstem Bergmassiv fahren sie seit 70 Jahren besonders gern erstmals im Rampenlicht, all die knorrigen Kletterkünstler und gewagten Crossover, die aus einem Nischensegment eine automobile Massenbewegung gemacht haben. Auch der mittlerweile 87. Genfer Salon lässt 4x4-Autoträume wahr werden, wie gerade eine Vielzahl von SUV beweist, die vor der Kulisse schneebedeckter Berge Premiere feiert. Für uns Anlass, die größten Helden von einst, die Top Ten der tollsten Offroader aller Zeiten noch einmal in Szene zu setzen.

Platz 10: Toyota RAV4 (1994)
Er zählt zu den stillen Stars in der SUV-Szene, denn wer weiß schon, dass sich der Toyota RAV4 regelmäßig in den Top Drei der weltweit meistverkauften SUV platziert. Eine Sensation war dafür die Weltpremiere dieses Japaners mit sperrigem Namen. Als"Recreational Active Vehicle" mit Allrad-Antrieb (RAV4) verblüffte und begeisterte er die Besucher der Genfer Frühjahrsschau 1994. Ein 3,70 Meter kurzes in schicke Couture gekleidetes Fun-Car für Freizeit und City, das hatte es so noch nicht gegeben. Als wenig später ein familienfreundlicher Fünftürer und ein fröhliches Cabrio hinzukamen, wurde der RAV4 ein globaler Millionseller und der Boom bezahlbarer SUV begann. Avantgardist durch alternative Antriebe war der RAV4 ebenfalls. So gab es ihn schon 1995 als Electric Vehicle und nur ein Jahr ging eine Brennstoffzellen-Version in den Versuch.


Subaru Forester ab 1997

Platz 9: Subaru Forester (1997)
Nur ein weiterer kantiger Kombi dachten die meisten Konkurrenten beruhigt, als Subaru sein neustes Allradmodell auf dem Genfer Autosalon enthüllte. Tatsächlich aber tarnte dieses dezente Kombikleid Crossover-Talente, wie sie die SUV-Szene noch nicht gesehen hatte. Der Subaru Forester wurde bester Freund von Förstern und Familien sowie von all denjenigen, die raubeinige Robustheit und ehrliche Durchsetzungsfähigkeit jenseits des Asphalts höher einschätzen als draufgängerisches Hoppla-jetzt-komm-ich-Design. Mit diesem Anspruch eroberte der bis heute unaufgeregt ausgelegte Forester Neuland und die Herzen von mittlerweile mehreren Millionen Fans, die den Waldmeister auch wegen seiner markanten Boxermotoren lieben.


Toyota Land Cruiser Generation J4 von 1960 bis 1980

Platz 8: Toyota Land Cruiser (1960)
Wenn heute in den TV-Nachrichten Rebellen Raketenwerfer transportieren oder die "Ärzte ohne Grenzen" auf afrikanischen Pisten zu Patienten rumpeln, dann gelingt dies offenbar am besten im Land Cruiser. Jenem absolut verlässlichen Urgestein der Offroadszene, das die Marke Toyota einst weltweit bekannt machte. Denn in der 1960 gezeigten Generation J4 konnte der Land Cruiser als erstes japanisches Auto überhaupt alle Kontinente erobern. Mit einer damals beispiellosen Vielfalt von rund 20 verschiedenen Versionen war der martialische Geländeklassiker ebenso in europäischen Metropolen unterwegs wie in den heißesten Wüsten Afrikas, ehe Anfang der achtziger Jahre der Gipfel erklommen war: Toyota stieg auf zum weltweit größten Geländewagenhersteller.


Mitsubishi Outlander Plug-in-Hybrid ab 2013

Platz 7: Mitsubishi Outlander Plug-in-Hybrid (2013)
Bereit für vollkommen neue Wege, das war die ingenieurgetriebene Marke Mitsubishi eigentlich schon immer. Schließlich zeigte der japanische SUV-Spezialist schon 1934 in Japan den ersten Allradler mit Dieselmotor. In Europa sorgte zuletzt 2013 die Serienversion des Outlander als Allrad-Pionier mit Stecker für eine vergleichbare Sensation. Ist der Outlander Plug-in-Hybrid doch das weltweit erste elektrisch angetriebene Großserienauto mit permanentem 4x4-Antrieb. Der Benziner agiert nur als Generator und temporärer Zusatzantrieb. Mittlerweile hat das Mitsubishi-Konzept in der SUV-Szene Nachahmer gefunden, aber erst, nachdem der Outlander die Pole Position als meistverkaufter Plug-in-Hybrid Europas besetzte.


Suzuki Jimny LJ80 ab 1977

Platz 6: Suzuki Jimny LJ 80 (1977)
Für Offroadfans ist dieser winzige Allradler einer der ganz großen Meilensteine in der Geschichte des Automobils, reduzierte der Suzuki Jimny LJ 80 (LJ = Light Jeep) doch das Konzept seines großen Vorbildes - des amerikanischen Jeep - auf ultrakurze 3,19 Meter. So machte der gerade einmal 40 PS starke Suzuki Geländewagen für alle erschwinglich und kleine Cabriolets in ganz Europa begehrenswert. Nicht zu vergessen die Kletterkünste des auch "Jipsy" genannten Suzuki. Dagegen war er für junge Leute ein Lifestylevehikel, das Suzuki in mehreren Ländern zum Marktführer im Allradsegment machte.


Lexus RX 400h ab 2004

Platz 5: Lexus RX 400h (2004)
Lexus, dieser Markenname steht für Luxus. Seit dem Genfer Salon 2004 versteht sich Lexus aber auch als Symbol für den Spaß am Sparen - soweit es um es das CO2-Knausern mit Luxuskarossen geht. Denn im Schatten der schneebedeckten Schweizer Alpengipfel debütierte der Lexus RX 400h als weltweit erster Vollhybrid-SUV mit elektronisch geregeltem Allradantrieb. Ein souveräner Snowmaster und Waldmeister mit kräftigem 3,5-Liter-V6-Benziner und zwei Elektromotoren sowie eindrucksvoller Systemleistung von 272 PS. Schließlich sollte sich der Lexus gegen die starken Diesel der Rivalen als Rudelrocker durchsetzen. Was dem Japaner in Amerika so eindrucksvoll gelang, dass es bald auch Hybride anderer SUV-Marken gab.

Nissan Qashqai (2004 - 2007)

Platz 4: Nissan Qashqai (2004/2007)
Allrad kann, muss aber nicht sein. Kompakte Crossover werden auch als 4x2 geliebt, denn cool aussehen, hoch sitzen, viel sehen und Gefühle burgähnlicher Sicherheit kommen überall gut an. Wer hat's erfunden? Nein, kein Amerikaner oder Engländer, Nissan reklamiert die Ursprünge dieses Segments für sich. Nissan, jenes japanische Unternehmen, das 2004 mit dem Qashqai als Concept und drei Jahre später dann in Serie selbstbewusst zeigte: Auch in der Kompaktklasse muss es nicht immer Golf sein. Längst gibt es andere, die so wie die Japaner das richtige Gespür für Kundenwünsche zeigen und den Hype der hoch bauenden Crossover weiter beschleunigen. Nissan aber war die Nummer eins und belegt diesen Rang mittlerweile auch als weltgrößter SUV-Hersteller.



Porsche Cayenne Diesel ab 2009

Platz 3: Porsche Cayenne Diesel (2009)
Mit dem Cayenne begann für Porsche und andere Powercar-Marken gleich zweimal eine neue Zeitrechnung. Nie zuvor hatte es ein so schnelles Serien-SUV gegeben, das so vielseitig einsetzbar war. Der 2002 vorgestellte Cayenne eignete sich nicht nur als Autobahnraser, sondern er war auch der erste Porsche für Familie, Firma und Offroadausflüge und avancierte sofort zum populärsten Modell der Marke. Kein Wunder, dass die schnelle Konkurrenz von Jaguar, Maserati oder Bentley diesem Vorbild folgte, wenn auch mit reichlich Verspätung. Denn zuerst musste Porsche den Selbstzünder mit sportlichem Flair aufladen. Das gelang dem Cayenne im Jahr 2009 mit einem 3,0-Liter-V6-Diesel, endgültig dann mit den folgenden fetten V8.


Platz 2: Jeep CJ (1947)
Tatsächlich war der Jeep weder der allererste Allradler noch der erste Geländewagen in der Automobilgeschichte. Aber der amerikanische Jeep brachte die 4x4-Offroader ab 1941 in die Massenproduktion und wurde zum Synonym für alle Kletterkünstler – gleich von welchem Hersteller. Gilt doch Jeep vielen Menschen als Gattungsbegriff für jede Art von SUV und Allradler. Kein Wunder, schließlich begann der Jeep seine Karriere als siegreicher automobiler Kriegsheld der US-Army, um direkt nach dem Zweiten Weltkrieg von fast 40 Autoherstellern nachgebaut oder kopiert zu werden. In der "Hauptstadt des Friedens", wie die Schweizer ihren UNO-Sitz am Genfer See nennen, feierte der Ur-Jeep vor 70 Jahren den Beginn seines friedlichen Feldzugs zu europäischen Käufern, die einen verlässlichen Partner für Matsch und Fels oder landwirtschaftliche Felder suchten.

Mercedes-Benz G-Klasse ab 1979 (hier das von 1979 bis 2004 gebaute Cabriolet)

Platz 1: Mercedes-Benz G-Klasse (1979)
Als der kantig-klobige Mercedes vor fast 40 Jahren in die Hallen der Genfer Messe eindrang, wurde er bestaunt wie ein Klettermaxe von einem anderen Stern. Tatsächlich trug der Benz in allen Alpenländern anfangs auch das Markenzeichen von Puch (heute Magna Steyr), dem Entwicklungspartner für den Typ "G" (= Geländewagen).

Vor allem aber hatte kaum jemand mit einem Mercedes-Offroader gerechnet, der statt feinen Zwirns die grobe Arbeitskluft von Militärs (rund 40 Streitkräfte orderten die G-Klasse) und Forst sowie der Fraktion Nutzfahrzeug trug. Aber genau diese Kombination machte die G-Klasse zu einer beispiellosen Erfolgsgeschichte mit scheinbar ewigem Leben. Wie kein anderer Mercedes vereint die G-Klasse unter ihren Fans Förster, Familien, Fürsten, Könige, Präsidenten und Päpste. Heute fühlt sich die G-Klasse fitter denn je und offen für schrillsten und luxuriösesten Lifestyle. Davon zeugt auf dem diesjährigen Genfer Salon das Mercedes-Maybach G 650 Landaulet.

Quelle: n-tv.de
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Krasses für die Easter Safari - Jeep zeigt Osterstudien für Moab-Wüste

Beitragvon Weltbookadmin47 » 1. Apr 2017 17:14

http://www.n-tv.de/auto/Jeep-zeigt-Oste ... 74422.html
Samstag, 01. April 2017
Krasses für die Easter Safari - Jeep zeigt Osterstudien für Moab-Wüste

Alle Jahre wieder bringt Jeep zu Ostern seinen Studien-Fuhrpark in die Moab-Wüste. Ob wilder Hotrod-Umbau, rollender Leuchtturm oder ein Kraxel-Guckkasten – auf der diesjährigen Easter Safari zeigen die Italo-Amerikaner wieder krasse Offroad-Umbauten.

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Wie jedes Jahr bringt Jeep auch 2017 wieder einen großen Studien-Fuhrpark zum Treffen seiner Markenfans in die Moab-Wüste mit. Die Konzepte zeichnen sich vor allem durch mehr Geländekompetenz aus, zum Teil verweisen sie außerdem auf die Geschichte der amerikanischen Offroad-Marke.
Jeep CJ66 ist ein Mix der Jahrzehnte.
Jeep CJ66 ist ein Mix der Jahrzehnte.

Eine Hommage an einen Jeep-Klassiker ist der Grand One. Basis des Umbaus ist ein Grand Cherokee aus dem Jahr 1993, den Jeep allerdings für den Geländeeinsatz mit modernen Komponenten aufgerüstet hat. Zu den Umbaumaßnahmen gehören spezielle Offroad-Reifen auf 18-Zoll-Rädern, Stoßstangen für mehr Bodenfreiheit, Sperrdifferenziale für Vorder- und Hinterachse sowie eine Fahrwerkshöhenverstellung.

Einen Mix historischer Modelle bietet der CJ66. Hier hat Jeep ein 90er-Jahre-Wrangler-Chassis mit einer 60-Jahre-Wrangler-Karosserie verheiratet und einige Neuzeit-Elemente dazu gepackt. So bietet der CJ66 einen gut 380 PS starken 5,7-Liter-V8-Motor, Sportsitze aus der Dodge Viper, einen Überrollkäfig, zusätzliches Rüstzeug für mehr Offroad-Kompetenz sowie LED-Lampen.
Zum rollenden Leuchtturm wird der Jeep Luminator.
Zum rollenden Leuchtturm wird der Jeep Luminator.

Mit einer Vielzahl von Hochleistungs-LED-Lampen ist der Jeep Luminator bestückt. Denn auch bei nächtlichen Geländetouren soll dieser Umbau auf Wrangler-Basis gute Sicht gewährleisten. Einerseits profitiert davon der Fahrer. Zusätzlich soll der Luminator aber für andere Tourteilnehmer auch besser sichtbar sein. Außerdem hat der lichtstarke Wrangler ein Solar-Panel und einen großen Touchscreen an Bord, über den sich GPS- und Internet-Dienste nutzen lassen. Und es gibt einen Landeplatz für Drohnen.
Der Jeep Switchback ist für den verschärften Offroad-Einsatz optimiert.
Der Jeep Switchback ist für den verschärften Offroad-Einsatz optimiert.

Ebenfalls für besonders anspruchsvolle Offroad-Fahrten wurde der Jeep Switchback optimiert. Das Fahrzeug hat spezielle Federelemente, ein um rund 10 Zentimeter in der Höhe verstellbares Fahrwerk und Stoßstangen aus Stahl. Zudem wird die Optik wird von einer neuen Motorhaube, Halbtüren, einem Hardtop mit Dachträger, Kotflügelverbreiterungen und von einem verstärkten Ersatzradhalter bestimmt. Dazu gibt es jede Menge LED-Zusatzlampen. Dazu gibt es Ledersitze, neu gezeichnete Instrumente sowie eine robuste Innenausstattung. Angetrieben wird der Switchback von einem 3,6-Liter-V6-Benziner, der mit einer Fünfgang-Automatik kombiniert wird.
Der Name Jeep Safari sollte selbsterklärend sein.
Der Name Jeep Safari sollte selbsterklärend sein.

Vor allem für abenteuerlustige Familien ist der Jeep Safari gedacht, der neben einer speziellen Lampen- und Offroad-Ausstattung den Insassen außerdem maximale Sicht nach draußen erlaubt. Neben einer durchsichtigen Dachkonstruktion sorgen die aus Plexiglas gefertigten Seitentüren für ein Höchstmaß an Transparenz. Dazu gibt es verstärkte Dana 44er Achsen mit sperrbaren Differentialen, eine Zwei-Zoll-Höherlegung, verkürzte Überhänge, 35-Zoll-Spezial-Offroad-Reifen auf 18 Zöllern, Unterfahrschutz, stählerne Stoßstangen vorne und hinten, verstärkte Bremsen sowie eine bordeigene Reifenfülldruckanlage. Angetrieben wird der Jeep Safari ebenfalls von einem 3,6-Liter-V6-Benziner, der an eine Fünfgang-Automatik gekoppelt ist.
Der Jeep Quicksand ist ein Hotrod-Umbau auf Wrangler-Basis.
Der Jeep Quicksand ist ein Hotrod-Umbau auf Wrangler-Basis.

Beim Jeep Quicksand handelt es sich um einen Hotrod-Umbau auf Wrangler-Basis. Die Kotflügel wurden weggelassen, so stehen die Riesenräder mit BFGoodrich-Bereifung entsprechend frei. Aus der Motorhaube lugen die Ansaugtrichter der offenen Vergaser, die einen 392er Mopar-Hemi-V8 beatmen. Der ist mit einer manuellen Sechsgang-Schaltung verbandelt. Innen ist Minimalismus angesagt. Hier fallen lediglich zwei Schalensitze und der verchromte Überrollkäfig ins Auge.

Schließlich zeigt Jeep in Moab noch einen Compass-Umbau namens Trailpass. Die Offroad-Möglichkeiten des SUV wurden leicht verbessert. So gibt es unter anderem spezielle Geländereifen von Continental und eine Fahrwerkshöhenverstellung.

Quelle: n-tv.de , hpr/sp-x
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Besondere Verkehrsregeln - Das gilt bei Blaulicht und Martinshorn

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Apr 2017 09:27

http://www.n-tv.de/ratgeber/Das-gilt-be ... 79162.html
Mittwoch, 05. April 2017
Besondere Verkehrsregeln - Das gilt bei Blaulicht und Martinshorn

Wenn Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienste unterwegs sind, zählt oft jede Sekunde. Doch trotz Blaulicht und Martinshorn fährt nicht jeder sofort beiseite. Dabei dürfen Autofahrer fürs Platzmachen auch eine rote Ampel missachten.

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Chaos an der Kreuzung: Ein Rettungswagen versucht, sich mit Blaulicht und Martinshorn seinen Weg zwischen den Autos hindurchzubahnen. Das Problem: Einige fahren ein Stück nach rechts, andere nach links, manche bewegen sich gar nicht.

"Leider ist so eine Situation kein Einzelfall. Bei 30 bis 40 Prozent aller Einsatzfahrten werden wir durch andere Verkehrsteilnehmer behindert", sagt Peter Sefrin von der Arbeitsgemeinschaft der in Bayern tätigen Notärzte (agbn). Insgesamt sei es in den vergangenen Jahren für Rettungsfahrzeuge deutlich schwieriger geworden, an einen Unfallort zu gelangen. Nach wie vor sei vielen nicht klar, wie sie sich verhalten sollen, wenn sich ein Einsatzfahrzeug nähere.
Wann muss Rettungsgasse gebildet werden?

Das bestätigt auch René Schönhardt von der Polizei Hamburg: "Wir erleben im Einsatz alles, von absolut vorbildlichem Verhalten bis hin zu größtmöglicher Unsicherheit." Dabei ist seit diesem Jahr klar geregelt, wie die Rettungsgasse gebildet werden muss: Unabhängig von der Anzahl der Spuren muss die ganz linke Spur nach links ausweichen und die anderen nach rechts. "Es ist sehr gut, dass es hier endlich Klarheit gibt", sagt Sefrin. Allerdings gebe es häufig noch Probleme, weil die Fahrzeuge nicht mehr Platz machen könnten, wenn sich etwa auf der Autobahn der Stau schon gebildet hat.

"Viele wissen nicht, dass die Rettungsgasse bereits dann gebildet werden muss, wenn der Verkehr ins Stocken gerät", sagt Sefrin. Wie und wann Einsatzfahrzeugen Platz gemacht werden muss, ist in den Paragrafen 35 und 38 der Straßenverkehrsordnung (StVO) geregelt. Unterschieden wird hier zwischen Sonderrechten und dem Wegerecht.

"Unter Sonderrecht versteht man die vollständige oder teilweise Befreiung von den Vorschriften der StVO", erklärt Daniela Mielchen, Fachanwältin für Verkehrsrecht aus Hamburg. Hierzu gehöre das Überfahren roter Ampeln ebenso wie das Fahren im Gegenverkehr oder das Übertreten des Tempolimits. Sonderrechte seien zudem nicht an Blaulicht und Martinshorn gebunden und könnten nicht nur von Polizei, Krankenwagen oder Feuerwehr in Anspruch genommen werden, sondern zum Beispiel auch von Zivilfahndern oder dem Zoll, erklärt Mielchen.

Paragraf 38 regelt das Wegerecht. "Wenn sich beispielsweise ein Krankenwagen mit Blaulicht und Martinshorn nähert, nimmt er Wegerecht in Anspruch, und alle anderen Verkehrsteilnehmer müssen sofort Platz machen", so Mielchen. Blaues Blinklicht allein hingegen gewähre keinen Vorrang, mahne aber zu erhöhter Vorsicht. Der Fahrer des Einsatzfahrzeugs muss sich daher an die StVO halten. Zudem ist das Wegerecht nicht personenbezogen, sondern fahrzeugbezogen. So darf jeder, der sich mit so einem Fahrzeug im Einsatz befindet, das Wegerecht in Anspruch nehmen.
Gesamtsituation nicht im Auge

Dass gerade im innerstädtischen Bereich oft nicht schnell genug Platz gemacht wird, liegt nach Ansicht von Polizist Schönhardt auch daran, dass Autofahrer mitunter nicht die Gesamtsituation im Auge hätten und beispielsweise vor einer roten Ampel stehend nicht über die Haltelinie fahren würden. "Fährt aber das erste Fahrzeug nur ein Stück weit nach vorne und zur Seite, können alle anderen nachziehen, und es entsteht schnell eine Rettungsgasse."

Selbst wenn ein Autofahrer in so einem Fall bei einer roten Ampel geblitzt wird, muss er mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mit einem Bußgeld rechnen. "Empfehlenswert ist es, sich dann Datum und Uhrzeit und Art des Einsatzfahrzeugs zu notieren, für das man Platz gemacht hat", sagt Sefrin. Komme dann ein Bußgeldbescheid ins Haus, könne der Autofahrer mit Hilfe dieser Angaben seinen Einspruch begründen. Rechtsanwältin Mielchen geht davon aus, dass die Bußgeldstelle sogar von vornherein von einem Bußgeldbescheid absieht, wenn auf dem Beweisfoto ein Einsatzfahrzeug zu erkennen ist.

"Grundsätzlich besteht zwar die Verpflichtung, einem Einsatzfahrzeug Platz zu machen, allerdings nur im Rahmen des Zumutbaren. Der Verkehrsteilnehmer muss und darf sich und andere nicht gefährden", sagt Mielchen. Ein paar Meter nach vorne zu fahren sei sicherlich im Rahmen, die komplette Kreuzung zu überfahren, hingegen kaum.
Bei Behinderung droht Bußgeld
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Wer stehen bleibt und das Einsatzauto behindert, riskiere aber ein Bußgeld von 20 Euro. Gleiches gilt auch, wenn Autofahrer das Martinshorn aufgrund zu lauter Musik ignorieren. Ein Argument, das Rettungsarzt Sefrin immer wieder hört und schlicht für eine Ausrede hält: "Ein Martinshorn ist so durchdringend und laut, das kann man gar nicht überhören, wenn der Rettungswagen hinter einem steht. Dazu kommt auch noch das optische Signal durch das Blaulicht."

Wer im Auto einen Kopfhörer trägt und aufgrund dessen nicht Platz macht, muss sogar mit dem verdoppelten Bußgeld von 40 Euro rechnen, denn hier könnte Vorsatz unterstellt werden, meint Mielchen. Gleiches gilt übrigens für Fahrradfahrer. Verboten ist das Tragen eines Kopfhörers nicht, allerdings muss derjenige die Umgebungsgeräusche wie andere Verkehrsteilnehmer immer noch gut hören können. Nicht erlaubt ist, sich an ein Einsatzfahrzeug hinten "dranzuhängen" und sozusagen die Rettungsgasse für sich selbst auszunutzen.

Wird das Auto eines Politikers unter Blaulicht begleitet, genießt es kein Wegerecht und hat entsprechend auch keinen Vorrang. Das blaue Blinklicht dürfe in diesem Fall nur als Warnzeichen verwendet werden. Anders verhält es sich bei hochrangigen Staatsgästen, wenn die Polizei dem Tross mit Blaulicht und Martinshorn vorwegfahre. Dann könne sie Sonderrechte in Anspruch nehmen, erklärt Mielchen.

Quelle: n-tv.de , Claudius Lüder, dpa
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Mehr als 300 km/h schnell-Kreisel elektrifiziert den Porsche 910

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Apr 2017 20:06

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
http://www.n-tv.de/auto/Kreisel-elektri ... 85981.html
Mehr als 300 km/h schnell-Kreisel elektrifiziert den Porsche 910

Der 910 zählt zu den Ikonen der Porsche-Rennsportgeschichte. Jetzt kann man das Auto mit Straßenzulassung und untypischem E-Antrieb kaufen: Kreisel rüstet den einstigen Rennwagen zum elektrischen Supersportwagen um.

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Auf der Oldtimer-Messe Techno Classica in Essen (5. bis 9. April) feiert ein Porsche 910 seine Wiederauferstehung. Angetrieben wird der einstige 60er-Jahre-Rennwagen allerdings von einem Elektromotor. Der stammt von der Firma Kreisel – ein in Kitzbühel beheimateter Spezialist für elektrische Antriebskomponenten.
Der aufgrund der schweren Batterie gut 1,1 Tonnen schwere 910e soll in nur 2.5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 sprinten.
Der aufgrund der schweren Batterie gut 1,1 Tonnen schwere 910e soll in nur 2.5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 sprinten.

Bei dem 910 handelt es sich zudem um einen Nachbau der Firma Evex. Der im rheinländischen Langenfeld beheimatete Fahrzeugbauer hat bereits in den 1970er-Jahren eine Handvoll 910-Replikas gebaut, dann allerdings die Produktion eingestellt. Kreisel will nun einige wenige Evex-910-Nachbauten mit E-Antrieb ausstatten und für eine Million Euro zum Kauf anbieten. Die Fahrzeuge sollen eine Straßenzulassung bekommen.
In 2,5 Sekunden von 0 auf 100

Neben der exklusiven Optik bietet der Kreisel Evex 910e einen schnellen Antrieb. Lediglich 2,5 Sekunden soll der Sprint des 1,1-Tonners aus dem Stand auf Tempo 100 dauern, mehr als 300 km/h sollen möglich sein. Zum Vergleich: Das nur etwa halb so schwere Original erreichte in seiner stärksten Variante 910/8 Coupé maximal 280 km/h. Verantwortlich für die enormen Fahrwerte ist ein 490 PS und 770 Newtonmeter leistender E-Motor in Kombination mit einem von Kreisel selbst entwickeltem automatisierten Zweigang-Getriebe. Der für den Vortrieb nötige Strom kommt aus einer 53-kWh-Lithium-Ionen-Batterie, die eine Reichweite von 350 Kilometer erlaubt.
Kreisel ist ein in Österreich beheimateter Spezialist für elektrische Antriebskomponenten.
Kreisel ist ein in Österreich beheimateter Spezialist für elektrische Antriebskomponenten.

Der Stromspeicher ist laut Kreisel für bidirektionales Laden ausgelegt, was zum Beispiel Haushalten mit einer Photovoltaikanlage ein intelligentes Energiemanagement erlaubt. So kann die Fahrzeugbatterie unter anderem als Zwischenspeicher für den regenerativ gewonnenen Strom genutzt werden.

Quelle: n-tv.de , sni/sp-x
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Wenn das Wetter verrückt spielt - Winterreifenpflicht auch noch im April ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 10. Apr 2017 11:43

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
http://www.n-tv.de/ratgeber/Winterreife ... 79730.html
Wenn das Wetter verrückt spielt - Winterreifenpflicht auch noch im April ?

von Axel Witte

Von Oktober bis Ostern gilt in Deutschland die Winterreifenpflicht, heißt es. Aber stimmt das auch? Und was, wenn es auch noch spät im Frühjahr zu Schnee und Glätte kommt? Das sollten Autofahrer wissen.

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"Sometimes it snows in april", beklagte einst musikalisch US-Popstar Prince. Womit er recht hatte. Aber manchmal droht auch noch später im Jahr Ungemach. n-tv-Wetterexperte Björn Alexander erinnert in diesem Zusammenhang an das Jahr 2006. Die Fußball-WM im eigenen Land stand unmittelbar bevor und die in Bayern stationierten Teams, mussten damals noch im Wonnemonat Mai im Schneematsch trainieren. Mit Beginn des Turniers begann dann schlagartig das vielzitierte Sommermärchen. Aber genug solcher Erinnerungen, schließlich soll es hier um das Autofahren und die damit verbundene Sicherheit, genauer korrekte Bereifung, des Fahrzeuges gehen. Und in diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, bis wann Autofahrer hierzulande mit Winterreifen unterwegs sein müssen.

Die Aussage, dass in Deutschland von Oktober bis Ostern die Winterreifenpflicht gilt, entpuppt sich dabei als verkehrt. Zum einen lässt sich das Osterfest kalendarisch nicht auf ein bestimmtes Datum festlegen, mal ist Ostern schon im März, dann wieder erst im April. In diesem Zeitraum ist wettertechnisch aber noch alles möglich. Zum anderen gilt in Deutschland die situative Winterreifenpflicht. Was soviel heißt, dass Autofahrer bei winterlichen Wetterverhältnissen nicht mit Sommerreifen fahren dürfen. Was im übrigen auch für Motorradfahrer gilt, wie der ADAC zu berichten weiß. Nur das diese ohnehin meist von selbst auf einen Ritt auf ihrem motorisierten Zweirad im Winter verzichten.

So oder so, wer bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte mit den falschen Pneus auf der Straße erwischt wird, dem droht ein Bußgeld in Höhe von 60 Euro und ein Punkt in Flensburg. Wobei sich die Summe auch erhöhen kann, wenn aufgrund des Verstoßes eine Behinderung, Gefährdung oder eine Sachbeschädigung eintritt.

Darüber hinaus droht in diesem Fall bei einem Unfall die Kürzung der Kaskoversicherungsleistung. Will heißen, die Versicherung zahlt bei falscher Bereifung nur eingeschränkt für einen entstandenen Schaden. Wer also den Winter zu früh abgehakt und sein Fahrzeug bereits auf sommerliche Witterungsverhältnisse umgestellt hat, sollte entweder erneut die Reifen wechseln oder sich nach andere Transportmöglichkeiten umschauen.
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Vor allem vor dem Hintergrund, dass die falschen Reifen auch Auswirkungen auf die Haftpflichtversicherung haben. Bei einem Verstoß gegen die Winterreifenpflicht kann es so zu einer Mithaftung kommen. Ungeachtet dessen, wer den Unfall ursprünglich zu verantworten hat. Den dies erhöht die Betriebsgefahr, die ohnehin schon mit dem Betrieb eines Kraftfahrzeuges für den Halter verbunden ist.

Und welche Reifen genau müssen bei winterlichen Wetterverhältnissen verwendet werden? Hier weiß wieder der ADAC Rat. Demnach dürfen dann nur solche Reifen gefahren werden, bei denen das Profil der Lauffläche und die Struktur derart gestaltet sind, dass sie vor allem auf Matsch und frischem oder schmelzendem Schnee bessere Fahreigenschaften gewährleisten als normale Reifen. Pneus (Winterreifen, Allwetter- beziehungsweise Ganzjahresreifen), die eine M+S (Matsch und Schnee)-Kennzeichnung und/oder eine entsprechende Kennzeichnung mit dem „Three-Peak-Mountain-Snowflake“-Zeichen tragen, erfüllen diese Anforderung.

Quelle: n-tv.de
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Für Deutschland elektrisch - Borgward zeigt erste BX7-EV-Erlkönige

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Apr 2017 17:32

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
http://www.n-tv.de/auto/Borgward-zeigt- ... 94938.html
Sonntag, 16. April 2017
Für Deutschland elektrisch - Borgward zeigt erste BX7-EV-Erlkönige

Der traditionsbehaftete Hersteller Borgward, der seit kurzem unter chinesischer Flagge wieder Autos baut, kehrt mit einem Werk nach Deutschland zurück. In Bremen soll auch der BX7-EV gebaut werden. Als Erlkönig ist er bereits unterwegs.

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Zwar segelt der ehemals in Deutschland beheimatete Autohersteller Borgward seit seiner Wiederbelebung unter chinesischer Flagge. Die Wurzeln der Marke vergisst das neue Führungsteam aber scheinbar nicht. Denn nun hegt der Hersteller ernsthafte Absichten, ab 2019 in Bremen wieder Autos zu bauen.

Schon 2018 soll der Startschuss für die Bauarbeiten auf dem Gelände des Bremer Güterverkehrszentrums starten. Innerhalb eines Jahres sollen dort eine Fertigung, eine Teststrecke und eine Auslieferungsstation entstehen. Borgward plant, 50.000 Elektro- und Plug-in-Hybrid-Modelle pro Jahr in Bremen zu produzieren.
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Passend zur Meldung, dass Borgward künftig in Bremen E-Autos bauen will, tauchten erste Testträger auf Deutschlands Straßen auf. Der BX7-EV kommt mit fünf Fahrmodi ("Eco", "Comfort", "Sport", "Sport+" und "Allrad") und einem glatten Unterboden für eine bessere Aerodynamik. Genaue Daten - zum Beispiel zur Reichweite - liegen noch nicht vor. In China laufen Borgward-Modelle aktuell mit konventionellen Motoren vom Band. Die sind entgegen früherer Ankündigungen aber nicht für den deutschen oder europäischen Markt vorgesehen.

Quelle: n-tv.de , kse/sp-x
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Geblitzt - was nun ? - So können sich Raser wehren

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Apr 2017 12:38

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
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http://www.n-tv.de/ratgeber/So-koennen- ... 97947.html
Geblitzt - was nun ? - So können sich Raser wehren

Der Blitz-Marathon ist vorbei. Nun dürfte der eine oder andere Autofahrer Post bekommen. Denn nach dem Aktionstag folgen die Zahlungsaufforderungen wegen der Tempoverstöße. Ob und wie man sich gegen den Bußgeldbescheid wehren kann, erfahren Sie hier.

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Auch wenn beim diesjährigen Blitzmarathon nicht alle Bundesländer beteiligt waren, wurden dennoch wieder Tausende Autofahrer des zu schnellen Fahrens überführt. Und das, obwohl sich vorab jeder Verkehrsteilnehmer über die Standorte der Blitzer und die entsprechenden Zeiten der Tempokontrollen informieren konnte.

Das ist für die ertappten Raser ärgerlich, aber vielleicht auch eine Lehre. Denn mit dem Blitzmarathon möchte die Polizei vor allem auf die Gefahren des Rasens aufmerksam machen - auch wenn zahlreiche Verkehrstote und schwere Unfälle infolge von Geschwindigkeitsübertretungen eigentlich eine deutliche Sprache sprechen.

Und dennoch, so manchen trifft es zu Unrecht. Deshalb sollte nach dem Erhalt des Bußgeldbescheides zunächst geprüft werden, ob die Vorwürfe zutreffend sind. Wer sich zur angegeben Tatzeit nicht am Ort der Kontrolle befand oder nicht auf dem entsprechenden Beweisfoto abgebildet ist oder wenn das Nummernschild nicht zum eigenen Auto passt, sollte Widerspruch gegen den Bescheid eingelegt werden. Sind die Einwände plausibel, dürfte dieser erfolgreich sein.

Auch wenn derartige offensichtlich fehlerhafte Bescheide eher selten sind, können auch andere Unkorrektheiten einen Bußgeldbescheid hinfällig machen. Laut einer Studie der VUT-Sachverständigengesellschaft aus dem Jahr 2013 waren nur 56 Prozent von 15.000 Vorgängen ohne Mängel.
Demnach sind die häufigsten Fehler beim Bescheid:

Das Messgerät ist nicht geeicht: Liegt kein aktueller Eichschein vor, kann die Messung für ein Verfahren nicht berücksichtigt werden.
Das Gerät ist nicht richtig aufgestellt: In diesem Fall kommt es zu Messfehlern.
Das Fahrerfoto ist undeutlich: Stimmt die Qualität der Aufnahme nicht, kann dies zu einer Einstellung des Verfahrens führen.
Keine Schulung: Die Polizeibeamten müssen eine "Messschulung" nachweisen.

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Allerdings sind diese Fehler ohne Akteneinsicht nicht feststellbar. Diese wird nur einem Anwalt gewährt. Insofern sollten sich mit dem Vorwurf des Rasens belastete Fahrer überlegen, ob sie einen Rechtsvertreter einschalten. Zum einen müssen die nicht unerheblichen Kosten vorfinanziert werden, zum anderen muss das Bußgeld und das Anwaltshonorar berappt werden, wenn der Bescheid fehlerfrei und die Strafe unabwendbar ist. Für denjenigen, der wegen des zu schnellen Fahrens Gefahr läuft den Führerschein zu verlieren, mag dennoch eine genaue Überprüfung des Vorgangs durch einen Anwalt sinnvoll sein.

Wie auch immer sich Raser entscheiden, das beste Mittel um ein Bußgeld, Fahrverbot und Punkte zu vermeiden ist, sich beim Fahren an die erlaubte Geschwindigkeit zu halten.

Quelle: n-tv.de , awi
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Die Top 10 von n-tv.de - Seltenheiten von der Auto Shanghai

Beitragvon Weltbookadmin47 » 20. Apr 2017 13:46

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
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http://www.n-tv.de/auto/Seltenheiten-vo ... 99966.html
Die Top 10 von n-tv.de - Seltenheiten von der Auto Shanghai

Von Michael Gebhardt, Shanghai

Auf der Messe in Shanghai können Autofreaks viele Exoten entdecken - zumindest bei uns sind die meisten der ausstellenden Marken völlig unbekannt. Wir waren vor Ort und haben uns unsere zehn Highlights ausgesucht.

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Sie ist eine der größten Auto-Messen der Welt und lockt alle zwei Jahre Millionen Besucher an. Wer von den Besuchern allerdings nicht aus dem Reich der Mitte kommt, erlebt sein blaues Wunder: Zwar stellen auch die Branchengrößen Mercedes, VW, BMW und Co. ihre Produkte aus, doch das Gros der vertretenen Hersteller ist bei uns völlig unbekannt und mitunter lässt sich noch nicht mal der Markenname erkennen - von technischen Details ganz zu schweigen. Völlig frei von solchen Fakten haben wir uns trotzdem unsere zehn Highlights abseits der bekannten Autobauer ausgesucht.
NextEV Nio
Der NextEV ist Rekordhalter auf der Nordschleife.
(Foto: Holger Preiss)

Ok, NextEV hat man, wenn man sich für elektrische Supersportler interessiert, vielleicht schon mal gehört. Erst im Herbst 2016 hatte das Startup mit dem EP9 einen neuen Rekord auf der Nordschleife aufgestellt. Auf der China-Messe wird nun mit der Studie ES8 ein großes, siebensitziges SUV nachgeschoben, das sich auf mehr als fünf Meter erstreckt. Dank großzügigem Alu-Einsatz soll der Koloss verhältnismäßig leicht sein, das kommt der Reichweite entgegen. Außerdem soll die austauschbare Batterie besonders schnell geladen werden können - mehr technische Details nennt Nio allerdings noch nicht. Schon Ende 2017 soll allerdings die Serienversion fertig sein.
Hersteller: unbekannt
Der Name der Marke ist unbekannt, aber scharf sieht der Kanten schon aus.

(Foto: Holger Preiss)

Mangels Chinesisch-Kentnissen unsererseits und nicht vorhandenem Englisch-Sprachschatz auf Seiten des Standpersonals müssen wir uns bei der Benennung dieses Kandidaten mit "schönes orangefarbenes SUV" begnügen. Der schnittige Hochbeiner mit extrem schmalen Scheinwerfern, riesigem Kühlergrill und markanten Ecken und Kanten im Blechkleid ist auf jeden Fall ein Blickfang auf der Messe. Und würde sich sicher auch auf unseren Straßen gut machen.
BAIC
Mercedes G-Klasse als Hybrid? Gibt's nicht? Doch in China!

(Foto: Michael Gebhardt)

Ein bisschen frech ist es schon. Direkt neben dem Mercedes-Stand hat sich auf der Messe der chinesische Kooperationspartner der Stuttgarter, BAIC, platziert und rückt dort einen nahezu originalgetreuen G-Klasse-Klon namens BJ80 ins Rampenlicht. Der ist zugegeben nicht ganz neu, aber immer wieder ein Hingucker - und anders als das Original, ist die 4,78 Meter lange Kopie jetzt auch als Plug-in-Hybrid erhältlich. Die Schwaben nehmen es mit Humor und konzentrieren sich an ihrem Stand lieber auf die neue S-Klasse.
AM
AMG tunt jetzt auch Wohnmobile? Ach nein, da fehlt das G. Die Firma heißt AM.

(Foto: Holger Preiss)

Noch eine Mercedes-Kopie, oder besser gesagt, eine Namenskopie. Denn die Fahrzeuge, die die chinesische Firma AM umbaut, sind durchaus echte Daimler. Allerdings erinnert das Logo und die Schrifttype, die die Asiaten verwenden, schon sehr an Mercedes’ Haustuner AMG. Statt um Leistung kümmert sich AM allerdings eher um Komfort und Luxus - und zwar im Sprinter. Aus den großen Lieferwagen macht das Unternehmen richtig elegante Wohnwagen: mit Küche und Bad, Liegesesseln, großen Fernsehern und auf Wunsch sogar Vorgarten.
Trumpchi
Ein Auto für den US-Präsidenten? Trumpchi?

Ob der US-Präsident weiß, dass es in China einen Hersteller gibt, der seinen Namen nutzt? Sichern nicht, sonst hätte Donald Trump gewiss schon gegen Trumpchi getwittert, ähm gewettert. Seit 2010 produziert das noch recht junge Unternehmen Autos, das erste Modell bediente sich des Alfa Romeo 156 als Plattform. Inzwischen ist das Produktportfolio weit gefächert und im Januar hätte Trump "seine" Marke sogar auf der Auto Show in Detroit persönlich besuchen können. Mit dem großen SUV GS7 wollen die Chinesen (mal wieder) in den USA starten. In Shanghai dagegen stehen eher die diversen Hybrid-Modelle im Vordergrund.
Hongqi

Eine Staatskarosse für jedermann.

Hongqi heißt übersetzt "rote Fahne", und genau die ziert als Logo die Motorhauben der Autos der gleichnamigen Marke. Und das übrigens schon seit gut 60 Jahren. 1958 stellte Hongqi seine erste Limousine, den CA72 vor - ein unlizenzierter Chrysler-Nachbau, der es immerhin zur Staatskarosse geschafft hat. Inzwischen bauen die Ingenieure eigene Autos, und die Designer zeigen, dass sie mehr können, als nachzeichnen. Die SUV-Studie HS7, die als klassischer Hausfrauenpanzer und einer Coupé-Version auf der Messe steht, beeindruckt jedenfalls mit einem überdimensionierten Kühlergrill mit auffälligen Querstreben, künstlerisch gestalteten Scheinwerfern und einem sich über die gesamte Breite der Front ziehenden schlundartigen Lufteinlass. Auch von hinten hinterlässt die goldgelb lackierte "rote Fahne" einen stattlichen Eindruck.
Lynk & Co
Den Lynk & Co soll es in absehbarer Zeit auch in Deutschland geben.
(Foto: Holger Preiss)

Als Geely, der chinesische Mutterkonzern von Volvo, im vergangenen Jahr sein erstes Modell vorstellte, wusste man nicht so recht, ob man das Projekt ernst nehmen sollte. Der Markenname klingt eher wie ein Plattenlabel, und das SUV 01 sieht aus wie ein etwas ungünstig abgemalter Porsche Cayenne. Doch Lynk & Co meint es ernst und kann schließlich auch auf solide Technik zurückgreifen. Unter dem 01-Blechkleid steckt ebenso wie beim jetzt gezeigten 03 Concept - einer klassischen Stufenheck-Limousine - eine Volvo-Plattform. Und zwar die gleiche, die auch den kommenden S40 und dessen Ableger tragen wird. Ende 2019 sollen die Lynk & Co-Modelle auch bei uns an den Start gehen.
VW

Ok, eigentlich wollten wir nicht über die großen, namhaften Hersteller sprechen. Und jetzt taucht VW doch auf. Aber nicht mit irgendeinem Polo, Passat oder Tiguan, sondern mit dem Lamando GTS. Das derzeit noch ausschließlich in China erhältliche, viertürige Coupé basiert wie zum Beispiel der Golf auf dem modularen Querbaukasten und ist eine Art Luxus-Jetta für das Reich der Mitte. Seit kurzem gibt es den Lamando außerdem in einer besonders sportlichen GTS-Ausführung, den ein 220 PS starker Vierzylinder befeuert. Bei so viel Power ist die ausladende Theke auf dem Kofferraumdeckel ein Muss!
Qoros
Quoros macht jetzt aus Tesla.

(Foto: Holger Preiss)

Wären die Pläne der Qoros-Lenker aufgegangen, würden ihre Modelle inzwischen auch bei uns die Straßen bevölkern. Immer wieder haben die Chinesen, die sich europäische Ingenieurskunst eingekauft haben, auf diversen Messen den Start in Deutschland und anderen westlichen Ländern angekündigt, doch inzwischen ist es wieder ruhig um die Marke geworden. Zumindest bei uns: Auf der Auto Shanghai zeigt sich Qoros mit der 870 PS starken Elektro-Studie K EV dagegen sehr lebendig. In 2,7 Sekunden soll das aggressiv gezeichnete 5,12-Meter-Flaggschiff auf Tempo 100 sprinten und schließlich bis zu 260 km/h schnell werden. Trotz der immensen Leistung soll die Reichweite locker bei 500 Kilometern liegen.
MG
MG präsentiert den elektrifizierten Roadster.

MG, das waren doch die Engländer mit dem knuffigen Roadster? Richtig. Doch schon seit einiger Zeit gehört die Rover-Tochter nebst ihrer Mutter dem chinesischen SAIC-Konzern, der immer mal wieder davon träumte, MG wieder ganz groß raus zu bringen. Passiert ist das bislang nicht, doch mit der Studie E-Motion melden sich die Ex-Briten zumindest mal wieder zu Wort. Das schnittige Sportcoupé hinterlässt einen soliden Eindruck, der allerdings von vorne betrachtet auch ziemlich stark an Mazda erinnert. Wie der Qoros K EV, soll auch der E-Motion 500 Kilometer Reichweite haben, für den Standardsprint könnt er sich aber rund eine Sekunde mehr Zeit. Ob er jemals in Serie geht, steht in den Sternen.

Quelle: n-tv.de
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Erste Fahrt im Elektro-Opel - Unter Strom im Ampera-e ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 26. Apr 2017 18:22

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
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http://www.n-tv.de/auto/Unter-Strom-im- ... 05682.html
Erste Fahrt im Elektro-Opel - Unter Strom im Ampera-e ?

Von Holger Preiss

Als der erste Opel Ampera 2012 auf den Markt kam, blieb er von den Kunden unverstanden. Dabei war das Konzept zukunftsweisend. Jetzt starten die Rüsselsheimer mit dem Ampera-e einen neuen Versuch. Kann der Stromer diesmal die Kunden elektrisieren?

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Trotz der Maße eines Kleinwagens bietet der Opel Ampera-e mehr Platz als ein Astra.
Trotz der Maße eines Kleinwagens bietet der Opel Ampera-e mehr Platz als ein Astra.
(Foto: Holger Preiss)

Mit dem Ampera-e erfüllt Opel ein Versprechen: ein Elektroauto zu bauen, das eine alltagstaugliche Reichweite hat und bezahlbar ist. Nun werden aufmerksame Beobachter der E-Mobilitäts-Szene sagen: "Der Ampera-e ist doch eigentlich ein Chevrolet Bolt." Richtig. Der Ampera-e ist ein Bolt und wird auch im GM-Werk Orion in Michigan, USA gebaut. Entwickelt wurde der Wagen aber während der glücklichen Ehejahre von Opel und General Motors gemeinsam. Ein Umstand, der dazu führte, so berichtet Entwicklungschef Rainer Bachen, dass die Amerikaner für den Bolt eine eigene Fahrwerksabstimmung generierten. Als sie aber den Ampera-e fuhren, stellten sie fest, dass die Arbeit der deutschen Ingenieure irgendwie besser zum Wagen passte. Das Ergebnis: Es wurde kurzerhand eins zu eins in den Bolt übertragen.

Wichtig war für Bachen und seine Kollegen, dass auch das Elektroauto eine ausgewogene Mischung zwischen Komfort und Sportlichkeit bietet. Und das ist gar nicht so einfach, wenn eine 430 Kilogramm schwere Batterie in Unterflur-Bauweise zwischen den Achsen ruht. Natürlich bringt das den Schwerpunkt an die richtige Stelle und schafft eine Gewichtsverteilung von nahezu 50 zu 50. Wer jetzt aber glaubt, der Ampera-e würde sich wie ein Supersportwagen ums Eck schlenzen lassen, muss enttäuscht werden. Dazu ist der Radstand mit 2,60 Metern einfach zu kurz, der Wagen baut zu hoch und ist mit knapp 1,7 Tonnen auch zu schwer.
Mehr Platz als im Opel Astra
Auf den ersten Blick sieht der Innenraum des Ampera-e ganz schick aus.
Auf den ersten Blick sieht der Innenraum des Ampera-e ganz schick aus.
(Foto: Opel)

Letztlich ist das aber auch nicht der Anspruch des Kompakten, der sich mit einer Länge von 4,16 Meter und eindeutig ins B-Segment einsortiert, aber das Platzangebot eines echten Kompakten verspricht. Tatsächlich ist der Kofferraum mit 381 Litern ordentlich bemessen und auch das Raumangebot für die Passagiere ist erstaunlich Luftig. Rechnerisch soll es sogar größer sein als im Opel Astra. Jedenfalls für Menschen, die die Größe von 1,90 Meter nicht überschreiten. Gerade in der zweiten Reihe ist das Platzangebot mit den richtigen Passagieren auf den vorderen Plätzen ordentlich. Für Fahrer und Beifahrer wünschte man sich auch im Ampera-e die tollen, von der Aktion gesunder Rücken zertifizierten Polster aus Astra, Mokka oder Insignia.

Beim Gestühl, das auch im Bolt verwendet wird, ist die Oberschenkelauflage nämlich etwas kurz geraten und der Rücken muss sich in sehr eng geschnittene Seitenwangen der Lehne pressen. Auf langen Strecken könnte das durchaus für Ungemach sorgen. Hinzu kommt die hohe Position des Sitzmöbel, das vor allem hoch aufgeschossenen Zeitgenossen einen unglücklichen Anstellwinkel beschert. Alle anderen Fahrgäste werden die erhöhte Sitzposition lieben, da sie dem eines SUV sehr ähnlich ist, und auch den Abrollkomfort preisen.
Der fährt sich anders
Mit einer Reichweite von über 350 Kilometern kommt der Opel Ampera-e weiter als die direkte Konkurrenz.
Mit einer Reichweite von über 350 Kilometern kommt der Opel Ampera-e weiter als die direkte Konkurrenz.
(Foto: Holger Preiss)

Die Fahreigenschaften sind allerdings ein wenig anders, als man es von einem Verbrenner gewohnt ist. Die aus dem 204 PS starken Elektromotor generierten 360 Newtonmeter liegen nämlich beim Tritt auf den Pin unverzüglich an. Hier empfiehlt es sich, das Lenkrad in beiden Händen zu halten, denn es reißt ganz gewaltig an der Vorderachse des Fronttrieblers, wenn sich die Kraft auf einen Schlag entfaltet. In Zahlen stellt sich das wie folgt dar: Der Sprint aus dem Stand auf Tempo 50 gelingt in 3,2 Sekunden und wer auf der Landstraße einen LKW überholen muss, hat in 4,5 Sekunden von Tempo 80 auf 120 km/h beschleunigt.

Das ist ordentlich und macht richtig Spaß. Noch schöner wäre es, wenn die Lenkung etwas feinfühliger reagieren würde, denn gerade bei spontanen Einschlägen drängt der Ampera mit seiner Akku-Grundschwere nicht nur längs-, sondern auch querdynamisch in die ihm vorgegebene Richtung, was wiederum nach einer schnellen Korrektur verlangt. Dass sich der Wagen hier und auf welligen Landstraßen nicht unnötig aufschaukelt, ist der schon erwähnten Dämpferabstimmung und dem Fahrwerk zu verdanken, das Bachen und seine Ingenieure bereitet haben.
Weiter, weiter!
Im 10,2 Zoll großen Display erfährt der Fahrer auf Wunsch alles über die Rekuperation und den Energiefluss seines Ampera-e.
Im 10,2 Zoll großen Display erfährt der Fahrer auf Wunsch alles über die Rekuperation und den Energiefluss seines Ampera-e.
(Foto: Opel)

Aber noch ein anderes leidiges Problem wurde behoben: das der Reichweite. Je nach Messvorgabe werden 520 (NEFZ) oder 380 Kilometer (WLTP) mit einer Akkuladung versprochen. Realistisch erscheinen nach einer ersten Ausfahrt etwa 354 Kilometer. Das ist deutlich mehr, als die direkte Mitbewerber im Augenblick zu bieten haben. Voraussetzung dafür ist aber, dass man den schweren Gaspedal-Fuß vermeidet und sich in einem Geschwindigkeitsbereich von maximal 120 km/h bewegt. Wer hier schneller fährt - abgeregelt sind 150 km/h möglich - wird diese Strecke auch mit dem Ampera-e nicht bewältigen.

Wer es ruhig angehen lässt und alle Möglichkeiten der Rekuperation nutzt, könnte sogar noch einige Kilometer gewinnen. Neben der Fahreinstellung Drive verfügt der Ampera nämlich noch über eine Einstellung Low. Während bei Drive das Fahrverhalten bezüglich des Bremsens wie bei einem ganz normalen Verbrenner funktioniert, bremst der Wagen im Low-Modus durch die Erhöhung des Schleppmoments, ohne dass der Fahrer den Fuß auf das Stopper-Pedal drückt, bis zum Stillstand ab. In der Wiederholung manifestiert sich die Rückführung der Energie hier wesentlich deutlicher in der Reichweitenanzeige, als es im normalen Fahrbetrieb der Fall ist. Wer dem noch einen draufsetzen möchte, nutzt die Wippe an der Rückseite des Lenkrades. Betätigt man die, wird auf volle Energierückgewinnung geschaltet.
Ein Kaffee für 150 Kilometer
Nach 30 Minuten hat der Ampera-e so viel Energie getankt, dass es 150 Kilometer weiter geht.
Nach 30 Minuten hat der Ampera-e so viel Energie getankt, dass es 150 Kilometer weiter geht.
(Foto: Holger Preiss)

Allerdings kommt auch der Fahrer eines Opel Ampera-e nicht umhin, das Gefährt ab und an an die Steckdose zu hängen, um dem Akku neue Kraft zu verleihen. Im besten Fall trifft er dann auf eine 50 kW-Gleichstrom-Schnellladestation. Hier kann er den Wagen in 30 Minuten wieder fit für 150 Kilometer machen. Andernfalls kommt der Ampera-e auch an einer gewöhnlichen Haushaltssteckdose mit 2,3 kW wieder zu Kräften. Allerdings ist der Ladevorgang hier um einiges länger. Wie der Fahrer braucht auch sein Auto die Nachtruhe, um wieder vollends zu Kräften zu kommen. Schneller geht es zu Hause mit einer Wallbox, die entweder 3,7-7,4 kW-Wechselstrom oder 11-22 kW-Gleichstrom hat. Auf den Akku gibt Opel übrigens acht Jahre Garantie, respektive bis zu einer Laufleistung von 160.000 Kilometern.

Die Erfolge des Energiesparens und natürlich auch die Fortschritte beim Laden werden dem Piloten, wie alle anderen relevanten Fahrdaten, über ein 8 Zoll großes Zentraldisplay vor Augen geführt. Was dort leider nicht zu finden ist, ist eine Außentemperaturanzeige. Die hat Chevrolet - denn an den Darstellungen in den Displays hat Opel keinen Anteil - in den 10,2 Zoll großen Farb-Touchscreen in der Mittelkonsole integriert. Allerdings ist sie dort auch nur zu sehen, wenn das Navi nicht angeschaltet ist. Das wird übrigens über Apple CarPlay oder Android Auto vom Smartphone gespiegelt. Natürlich ist auch Opel OnStar an Bord und auf Wunsch kann auch LTE ins Auto gebucht werden.
Es fehlt der wohlige Schauer

In der Summe ist der Ampera-e ein durchaus angenehmes Auto, an dem es nur wenig zu kritteln gibt. Schwieriger könnte es für verwöhnte Opel-Fahrer bei Qualität, Verarbeitung und den eingesetzten Materialien im Innenraum werden. Hier wurde viel harte Plastik verbaut, die zwar mit Farbe und Struktur aufgewertet wird, aber beim Wandern der Finger über Armaturen und Seitenverkleidungen keinen wohligen Schauer verursacht, wie das durchaus bei einem Astra oder Insignia in den höheren Ausstattungslinien passieren kann.
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Letztlich ist das natürlich dem Umstand geschuldet, dass der Bolt in den USA und der Opel in Europa mit einem Preis einsteigen möchte, der unter 40.000 Euro liegt. Mit der staatlichen Subvention und dem Umweltbonus - in Summe 4380 Euro - bringt es der Ampera sogar auf einen Kampfpreis von 34.950 Euro. Ja, ein BMW i3 kostet genauso viel, fährt aber nach NEFZ auch nur 190 Kilometer weit. Im Grundpreis des Ampera-e sind auch die Standard-Assistenten enthalten: Front-Kollisionswarner mit Notbremsassistenten, adaptiver Spurhalte-Assistent und Geschwindigkeitsregler. Leider lassen die sich nicht zu einem adaptiven System verknüpfen. Dafür gehören auch Reifen mit Notlaufeigenschaften zur Serienausstattung.

Wer jetzt aber glaubt, er könne sofort zum Opel-Händler laufen und sich einen Ampera-e kaufen, muss an dieser Stelle enttäuscht werden. Für den Stromer gibt es eine "limitierte Produktverfügbarkeit" für dieses und nächstes Jahr. Grund ist die begrenzte Verfügbarkeit der Akkumulatoren. Hinzu kommt, dass der Wagen ausschließlich über sogenannte Kommissionsagenten verkauft wird. Die Reservierung erfolgt gegen eine Gebühr, die erst bei Umwandlung in einen Kaufvertrag auf den Gesamtpreis angerechnet wird. Für alle, die die Katze nicht im Sack kaufen wollen, besteht ab dem 24.06. die Möglichkeit, den Ampera-e in ausgewählten Opel-Autohäusern Probe zu fahren.

Quelle: n-tv.de
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Hohe Rabatte, kaum Transparenz - Sollte man Neuwagen im Internet kaufen ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 27. Apr 2017 21:25

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
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http://www.n-tv.de/auto/Sollte-man-Neuw ... 12282.html
Donnerstag, 27. April 2017
Hohe Rabatte, kaum Transparenz - Sollte man Neuwagen im Internet kaufen ?

Wer seinen Neuwagen im Internet kauft, kann eine Menge Geld sparen. Dennoch gilt es einige Klippen zu umschiffen. Der ADAC hat zehn Onlinevermittler unter die Lupe genommen und sie auch mit den Händlern im Autohaus verglichen.

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Neuwagenverkaufsplattformen im Internet locken mit hohen Rabatten. Der Automobilclub ADAC hat jetzt zehn Onlinevermittler genauer unter die Lupe genommen und verglichen. In der Regel können Käufer hier im Vergleich zum Listenpreis rund 18 Prozent sparen. Allerdings haben die Tester häufig Transparenz und Service in den Onlineportalen bemängelt. Vor allem, wenn es um den Kaufprozess selbst und die Informationen über die Rechte der Kunden geht, finden sich dort kaum Antworten.
ADAC-Test 2017: Neuwagenportale.
ADAC-Test 2017: Neuwagenportale.

Bei rund der Hälfte der getesteten Vermittler fanden sich auch keine Informationen zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) oder sie wurden nicht korrekt bereitgestellt. Einige Anbieter behielten sich sogar vor, die AGBs ohne Angabe von Gründen während des Geschäftsvorgangs zu ändern. Das Gute für den Verbraucher: Wird der Kunde nicht korrekt über seine Rechte, wie zum Beispiel das Widerrufsrecht, belehrt, steht ihm dieses trotzdem zu, teilweise sogar deutlich länger.
Zwei Portale mit "gut" bewertet

Mit Autohaus24 und CarsAgentur24 wurden lediglich zwei Portale mit einem "gut" benotet, einzig der Plattform APL wurde ein "mangelhaft" ausgestellt, während der Rest im Mittelfeld landete. Das Portal APL konnte zwar mit hohen Rabatten beeindrucken, doch zeigten sich im Gegenzug deutliche Mängel bei der Benutzerfreundlichkeit und der schon erwähnten Transparenz.

Für viele ist der Autohändler vor Ort immer noch die erste Adresse für den Autokauf. Um herauszufinden, welche Vor- oder Nachteile sich hier auftun, hat der ADAC bei 50 Händlern in zehn deutschen Großstädten die Preise der Fahrzeuge erfragt, die auch bei den Onlineportalen zur Disposition standen. Im Schnitt waren die Händler sechs Prozent teurer. 30 der 50 Befragten gewährten keinen weiteren Rabatt, wenn auf die preiswerteren Portale hingewiesen wurde. Die übrigen 20 stellten bei Kauf eines Neuwagens im Durchschnitt eine Prämie von 1000 Euro in Aussicht, bleiben damit aber noch deutlich über dem Onlinepreis.
AGBs genau studieren
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Resümee des Tests: Wichtig ist es, beim Autokauf im Internet die AGBs des Vermittlers genau zu studieren. Außerdem weist der ADAC darauf hin, dass Käufern immer ein zweiwöchiges Widerrufsrecht zusteht, selbst wenn im Vertrag auf dieses nicht hingewiesen wird. Zudem kann man auch für ein im Internet gekauftes Auto Ansprüche aus der Herstellergarantie europaweit bei jedem Vertragshändler geltend machen. Etwaige erhobene Vermittlungskosten sind nach Angaben der Tester unzulässig.

Für den Test wurden fünf Neuwagen mit vorab festgelegter Ausstattung ausgewählt: BMW X3, Audi A4, Skoda Yeti, Opel Corsa und VW Golf Sportsvan. Die Preise für diese Fahrzeuge wurden bei Vertragshändlern in Hamburg, Hannover, Bremen, München, Stuttgart, Dortmund, Berlin, Frankfurt, Köln und Essen erfragt.

Quelle: n-tv.de , hpr
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Ist Motorrad- wie Fahrradfahren ? - Nach 20 Jahren wieder auf dem Bock

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Mai 2017 10:52

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http://www.n-tv.de/auto/Nach-20-Jahren- ... 21201.html
Ist Motorrad- wie Fahrradfahren ? - Nach 20 Jahren wieder auf dem Bock

Von Holger Preiss

Die Gründe, warum man nach 20 Jahren wieder auf ein Motorrad steigt, mögen unterschiedlich sein. Die Frage, ob man es noch kann, dürfte aber alle einen. Ein Kurs bei Harley soll Gewissheit bringen - und wird zu einem echten Selbstversuch.

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Statt 3,6 PS gilt es hier zwischen 60 und 90 PS zu bezwingen.

Es muss wohl doch eine Frage des Alters sein, wenn man sich nach 20 Jahre Motorrad-Abstinenz wieder auf ein Bike setzt. Natürlich darf es zum Neueinstieg kein herkömmliches Zweirad sein. Was liegt also näher, als dort vorstellig zu werden, wo behauptet wird, dass hier nicht einfach ein Motorrad, sondern ein Traum angeboten wird. Richtig, die Rede ist von Harley Davidson. Ja, ich weiß, die Fraktion der Knieschleifer biegt sich jetzt vor Lachen. Für sie bauen die Amis keine tauglichen Bikes. Lächerliche Schräglagen irgendwo bei 30 Prozent verhindern den Kick und unter 150 PS und 200 km/h geht ohnehin nichts.

Mag sein, aber der Autor war für seinen Wiederaufstieg nicht auf der Suche nach dem schnellen Tod, sondern so wie neun weitere Spät-Biker wollte er sich bei investierten 69 Euro in erster Linie selbst bestätigen, dass er überhaupt noch Motorrad fahren kann. Die Erfahrungen liegen schließlich nicht nur weit zurück, sondern beschränken sich auch auf eine Hubraumspanne von 50 bis 250 Kubikzentimeter. In Pferdestärken umgerechnet heißt das: 3,7 bis 21 PS. Gemessen an den Maschinen, die Harley für die Wagemutigen zur Verfügung, stellt ein Witz. Da startet die Street Rod 750 mit 61 PS und endet bei der Road King mit 90 PS.
Die Aufregung eint uns
Instruktor Thorsten (r.) sammelt die Wieder-Aufsteiger für eine kurze Ansprache.

Doch bevor es an die Bikes geht, gibt es eine kurze Einführungsrunde zu jeder einzelnen Maschine. Am Anfang wirkt das wie eine Verkaufsveranstaltung. Schnell wird aber klar, dass auch die Zweiräder aus dem gleichen Haus einige Unterschiede aufweisen. Das beginnt mit dem Starter, geht weiter über die Blinker und endet natürlich bei Gewicht und Leistung. Während zehn nicht mehr ganz junge Männer sich also um die einzelnen Maschinen scharen, verrät Phillip mir, dass er nicht nur seit über 20 Jahren nicht mehr Motorrad gefahren, sondern auch ziemlich aufgeregt ist. Keine Frage, das eint uns. Er spricht es aus, ich und die anderen behalten es für sich.

Doch bevor wir uns nun wirklich auf den Bock schwingen dürfen, muss auch Instruktor Thorsten noch ein paar Sachen loswerden. Das geht mit dem Aufsteigen los. Während wir früher die Maschine erst vom Ständer geschoben haben und dann aufgestiegen sind, sollte man das mit Motorrädern, die mit einem Kampfgewicht von 240 Kilogramm starten, tunlichst vermeiden. Hier gilt es, sich erst in den Sattel zu schwingen und dann den Ständer einzuklappen. Um aber festzustellen, wie gut so ein Monster austariert ist, lässt uns Thorsten die Maschine am Frontscheinwerfer festhalten. Jetzt müssen wir den Schwerpunkt finden, um das Bike herumlaufen und es dabei natürlich im Gleichgewicht halten. Allein dabei geht der Puls hoch. Denn wenn das Teil nach einer Seite kippt, knallt es.
Ein echter Harley Potpourri
Haben Sie schon mal versucht, eine Heritage Softail Classic nur am Scheinwerfer im Schwerpunkt auszurichten und dann um sie herum zu laufen?
Haben Sie schon mal versucht, eine Heritage Softail Classic nur am Scheinwerfer im Schwerpunkt auszurichten und dann um sie herum zu laufen?

Erst jetzt lässt uns Thorsten aufsitzen. Alles da: Fat Boy, Breakout, Superlow T, Sportster, Low Rider, Heritage, Fat Bob, Street Bob, Forty-Eight und die Street Rod 750. Ich stürze mich auch angesichts des miesen Wetters auf den 240 Kilogramm schweren Einsteiger in die Harley-Welt und übe das Anfahren mit Schleifpunkt bei Regen und pitschnasser Piste. Dann drehe ich ziemlich wackelig die erste Runde auf dem Freigelände am ehemaligen Grenzübergang Dreilinden in Berlin. Bei Michel, einem Harley-Mitarbeiter, muss ich anhalten und wieder anfahren. "Nimm mal als nächstes die Fat Boy", sagt er. "Nee, die ist ja noch schwerer", antworte ich. "Genau deswegen. Du wirst sehen, die lässt sich einfacher fahren, weil die mit ihrem Schwerpunkt viel satter auf der Straße liegt", erklärt er.

Mit jeder neuen Runde habe ich den Eindruck, dass das Gefühl für das Motorrad zurückkehrt. Der Oberkörper lenkt, die Schenkel bleiben am Tank, gebremst wird vorerst bitte nur mit der Fußbremse, doziert Thorsten: "Wenn der Lenker schräg steht und ihr die Vorderbremse zieht, greift zuerst das ABS. Wenn das Rad dann aber blockiert, liegt ihr. Und das sieht echt scheiße aus." Keiner legt sich. Ich merke, dass auch die "Leidensgenossen" schnell in die Zweiradwelt zurückfinden.
"Das hätte ich mir nicht träumen lassen"
Die Roadster wurde zum Liebling des Autors. Auch wenn der Lenker am Ende nicht stimmte.
Die Roadster wurde zum Liebling des Autors. Auch wenn der Lenker am Ende nicht stimmte.

Beim Wechsel auf die Fat Boy komme ich an Hans vorbei. "Das ich mit 65 noch mal aufs Motorrad steige hätte ich mir auch nicht träumen lassen", sagt er mit einem breiten Grinsen im Gesicht und schwingt sich auf die Breakout, zündet und lässt sie ihr sattes Lied singen. Ich für meinen Teil stelle fest, dass Michel recht hat. Trotz völlig anderer Sitzhaltung, die einem der Ape-Lenker (Hochlenker), die tiefe Sitzbank und die Trittbretter aufzwingen, liegt die 320 Kilogramm schwere Wuchtbrumme satt und scheinbar unkippbar auf der Straße. Zudem lässt sie sich für ihr Gewicht fast spielerisch um die Kurven zirkeln.

Nachdem ich auch die Breakout zwischen den Schenkeln hatte und mit der Roadster, die mir tatsächlich am besten steht, schon so arg um die Kurven gegangen bin, dass mich Thorsten höflich, aber bestimmt auffordert, etwas Schwung aus meiner Fahrweise zu nehmen, teste ich natürlich auch die anderen Harleys. "Ich würde nichts sagen, wenn wir hier 20 Grad und trockene Fahrbahn hätten, aber bei den kurzen Anläufen und dem Sauwetter bekommst du die Reifen nicht warm. Wenn du dann noch unkontrolliert in der Kurve aufdrehst, fliegt dir das Ding weg", erklärt Thorsten. Recht hat er. Also gebe ich mich den Übungen des Langsamfahrens hin. Wieder geht es um das dosierte Einsetzen von Kupplung und Bremse. Und ehrlich, das ist nicht einfach. Es folgen Fahrten um die Pylonen, Blickrichtungstraining und erneut Balance-Übungen.
Wiedereinsteigerkurs erfolgreich bestanden.

Das hört sich alles sehr trivial und nach Fahrschule an, schafft aber Sicherheit im Umgang mit den Bikes. Am Ende der vier Stunden hat jeder der Wiedereinsteiger sein Motorrad gefunden. Für mich ist es die Roadster: 1200 Kubikzentimeter, 67 PS und 96 Newtonmeter Drehmoment. Das wird auch die Maschine sein, die ich nach Potsdam in den Harley Store zurücksteuern werde. Am Ende steht nämlich die Frage, wer sich zutraut, das Motorrad zurückzufahren. Nur einer der zehn Teilnehmer ist unsicher. Aber auch nur, weil an dieser Stelle die Versicherung für das Training endet und die satte Selbstbeteiligung von 1500 Euro greift, die von dem gefordert wird, der jetzt das Bike zerlegt.
"Man grüßt sich nicht wie früher"
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Egal, die Meute ist angefixt und jeder will seinen Bock selbst nach Hause bringen. In Kolonne geht es also zurück. Straße, Kreuzung, Ampel, Kopfsteinpflaster - alles kein Problem. Auf den 15 Kilometern merke ich dann aber, dass der Sportlenker der Roadster nichts für mich ist. Der rechte Arm schläft ein und mein Nacken tut weh, aber einen Ape-Lenker finde ich auch blöd. Im Store teste ich noch ein paar Modelle und unterhalte mich mit Stefan, der die Werkstatt leitet und sich auch um den Verkauf kümmert. Er selbst kommt eigentlich von den Vierrädern und ist mehr über sein Hobby in die Rolle bei Harley gekommen.

Früher ist er auch diese "Knierutscher" á la Ducati gefahren, heute lebt er das Harley-Gefühl mit ganzer Seele. Klar haftet der Marke dieser Rocker-Nimbus an. Ein Grund, so mutmaßt Stefan, warum sich auch Anwälte und Ärzte gerne ein Motorrad aus Milwaukee kaufen. Schade findet er, dass es diesen Zusammenhalt unter Bikern – egal, welche Marke sie präferieren – nicht mehr gibt. "Man grüßt sich nicht mehr wie früher, sondern wird mit seinem Motorrad klassifiziert und in eine Schublade gesteckt", sagt er. Schlimmer als bei jeder Automarke. Dabei geht es doch am Ende des Tages nur um das Gefühl der Freiheit, wenn du Motorrad fährst. Und das können auch Leute erleben, die es 20 Jahre nicht gemacht haben. Motorradfahren ist nämlich doch wie Fahrradfahren, man verlernt es nicht.

Quelle: n-tv.de
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Minister schrauben am Diesel - Greenpeace: "Nachrüsten reicht nicht"

Beitragvon Weltbookadmin47 » 5. Mai 2017 13:20

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http://www.n-tv.de/wirtschaft/Greenpeac ... 23726.html
Freitag, 05. Mai 2017
Minister schrauben am Diesel - Greenpeace: "Nachrüsten reicht nicht"

Wie geht es weiter mit dem Diesel? Bei der Konferenz der Umweltminister in Bad Saarow geht es vor dem Wochenende auch um die Frage, ob es zu Fahrverboten in deutschen Innenstädten kommt. Umweltschützer halten die "blaue Plakette" für sinnvoll.

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Die Umweltorganisation Greenpeace hat die Umweltminister der Länder aufgefordert, an der vorgeschlagenen "blauen Plakette" für schadstoffarme Autos festzuhalten. Nur so könnten Bürgermeister die schmutzigsten Diesel aus der Stadt halten, sagte der Greenpeace-Verkehrsexperte Tobias Austrup.

22.02.17 – 00:52 min
Zu oft Feinstaubalarm Stuttgart will Diesel aus der Innenstadt verbannen

Diesel nachzurüsten, um den Ausstoß gesundheitsschädlicher Stickoxide zu reduzieren, sei zwar sinnvoll, werde aber "bei Weitem nicht ausreichen". Es sei "beschämend", dass offensichtlich einige Umweltminister von der Plakette abrückten.

Vor gut einem Jahr hatte die Umweltministerkonferenz die blaue Plakette vorgeschlagen und damit eine heftige Debatte losgetreten. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) war dagegen, das Projekt liegt auf Eis.
In die Stadt nur mit Plakette?

Im Laufe des Tages wollen die Umweltminister der Länder im brandenburgischen Bad Saarow unter anderem Forderungen zum Thema Luftverschmutzung vorlegen. Aus Arbeitspapieren der Konferenz geht unter anderem hervor, dass über die blaue Plakette im Kreis der Minister derzeit noch überhaupt keine Einigkeit besteht.

Viele Städte haben mit zu hohen Stickoxid-Werten durch Diesel-Abgase zu kämpfen. Für Stuttgart und Hamburg sind Fahrverbote angekündigt. Zuletzt hatte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) gefordert, Diesel auf Kosten der Autohersteller nachzurüsten, um den Schadstoffausstoß zu senken.
Fahrverbote ab 2018?

Eine ausführliche Überprüfung der Schadstoffemissionen des Umweltbundesamtes ergab kürzlich, dass selbst die Abgase von Dieselmotoren der strengen Euro-6-Norm unter realistischen Bedingungen um ein Vielfaches über den Grenzwerten liegen. Bislang hatten die Prüfer die Abgaswerte nur auf dem Prüfstand unter Idealbedingungen gemessen. Die Verkehrsminister der Bundesländer fordern rasch wirksame Gegenmaßnahmen. In Stuttgart und München drohen ab 2018 Fahrverbote für ältere Diesel.
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Die Probleme mit den Abgasen in der Diesel-Technologie lässt die Autoindustrie inzwischen um Milliardeninvestitionen und Arbeitsplätze fürchten. VW, Daimler und BMW verweisen bislang vor allem auf die bestehenden Vorteile gegenüber dem Benzinmotor wie etwa den geringen Kraftstoffverbrauch und den geringen CO2-Ausstoß von Dieselmotoren.

Mit der neuen Abgastechnik sei jedoch auch "die Stickoxidfrage bei Neufahrzeugen gelöst", wie VW-Sprecher Nicolai Laude kürzlich erklärte. Nach einer Studie der Unternehmensberatung Roland Berger dürfte der Diesel-Anteil bei Mittel- und Oberklasseautos in Europa bis 2030 auf ein Drittel, bei Kleinwagen sogar gegen Null sinken. Derzeit ist etwa jeder zweite Neuwagen in Europa ein Diesel. Einen leichten Rückgang erklärte der VW-Sprecher mit der steigenden Nachfrage nach kleinen SUVs, die eher mit Benzinmotoren fahren, und mit der Verunsicherung der Kunden.

Quelle: n-tv.de , mmo/dpa
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Unfall mit Papas Wagen - Muss die Kaskoversicherung zahlen ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 6. Mai 2017 12:53

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http://www.n-tv.de/ratgeber/Muss-die-Ka ... 20549.html
Unfall mit Papas Wagen - Muss die Kaskoversicherung zahlen ?

Es ist nicht unüblich, dass Eltern ihrem Nachwuchs das Auto überlassen. Meist verfügt dieser dann aber über einen Führerschein. Nicht so in einem Fall, in dem der mit einer entsprechenden Lizenz ausgestattete Freund des Sprösslings fahren soll - und es kracht.

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Wer sich nicht an die Spielregeln beim Autofahren hält, muss damit rechnen, dass die Kaskoversicherung die Leistung im Schadensfall verweigert oder aber nur eingeschränkt zahlt. So muss beispielweise derjenige, der sich betrunken oder ohne gültigen Führerschein hinters Steuer setzt, mit einem nicht zahlungswilligen Versicherer rechnen.

Aber es gibt auch kompliziertere Konstellationen, wie in einem vor dem Oberlandesgericht Oldenburg (OLG) verhandelten Fall (Az.: 5 U 174/16). Hier war zu entscheiden, ob die Kaskoversicherung die Zahlung verweigern kann, wenn ein Vater seinem führerscheinlosen Sohn seinen Wagen unter der Bedingung überlässt, dass einer mit einer entsprechenden Lizenz ausgestattete Freunde des Sprösslings fährt und es dann zu einem Unfall kommt.

So kollidierte das verliehene Fahrzeug in den frühen Morgenstunden mit einem am Seitenrand geparkten Fahrzeug. Worauf die jungen Männer sich vom Unfallort entfernten. Die herbeigerufene Polizei fand den Wagen verlassen vor. Weil verschiedene Verdachtsmomente dafür sprachen, dass absprachewidrig der führerscheinlose Sohn das Auto gefahren hatte, verweigerte die Versicherung die Zahlung des entstandenen Schadens in Höhe von 9000 Euro. Sie war der Meinung, der Vater hätte damit rechnen müssen, dass sich auch sein Sohn ans Steuer setzen würde. Umso mehr, als dass die Staatsanwaltschaft gegen diesen schon zweimal wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt hätte. Dagegen wehrte sich der Vater mit einer Klage.
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Mit Erfolg. Denn nach Auffassung des OLG ist ein vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten des Vaters nicht erwiesen, da dem Sohn eine unerlaubte Nutzung des Wagens nicht nachgewiesen werden konnte. Vielmehr stehe fest, dass ausgemacht war, dass der Freund das Fahrzeug lenken solle.

Nur wegen der beiden Ermittlungsverfahren gegen seinen Sohn hätte der Vater nicht mit dessen eigenmächtigem Handeln rechnen müssen, weil sich diese Verfahren auf die Nutzung eines frisierten Mofas bezogen hätten. Denn zwischen der Nutzung eines solchen Mofas und dem Führen eines Autos ohne Fahrerlaubnis bestehe ein erheblicher qualitativer Unterschied, die Hemmschwelle liege bei einer Autofahrt deutlich höher.

Quelle: n-tv.de , awi
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Neuer Versuch - Daimler-Elektroauto Denza schwächelt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 24. Mai 2017 14:02

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http://www.n-tv.de/auto/Daimler-Elektro ... 56414.html
Mittwoch, 24. Mai 2017
Neuer Versuch - Daimler-Elektroauto Denza schwächelt

Mit dem Elektroauto Denza sollte Daimlers E-Auto-Offensive in China starten. Nun stockt der Absatz des B-Klasse-Ablegers jedoch. Neues Geld soll die zwei Kernprobleme des Fahrzeugs lösen und den Weg für den Nachfolger bereiten.

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Die Basis für den Denza liefert die modifizierte Plattform der Mercedes B-Klasse.

Dass auch der größte Automarkt der Welt nicht zwingend ein Mekka für Elektroautos ist, muss jetzt der chinesische Konzern Denza feststellen. Allerdings ist auch der deutsche Partner Mercedes davon betroffen. Dabei hatten die Stuttgarter doch gerade erst mit dem EQ Concept gezeigt, wie sie sich das E-Auto der nahen Zukunft vorstellt. Die elektrische Gegenwart ist für den Konzern hingegen eher enttäuschend. In Deutschland fährt die batteriebetriebene B-Klasse unter ferner liefen und in China ist der weitläufig verwandte Denza 400 ein Zuschussprojekt.
Es fehlt der Glanz des Sterns

Eigentlich sollte der elektrische Edel-Van der Startschuss für Daimlers Elektro-Offensive im Reich der Mitte sein. Stolz präsentierten die Stuttgarter und der lokale Joint-Venture-Partner BYD 2014 den himmelblau lackierten Saubermann auf Basis der alten Mercedes B-Klasse der Öffentlichkeit. Knapp drei Jahre später müssen die beiden Unternehmen nun aber einem Bericht von "Automotive News" zufolge ordentlich Geld nachschießen. Mit jeweils rund 73 Millionen Dollar sollen vor allem das Händlernetz und die Markenbekanntheit ausgebaut werden.
Edel präsentiert sich der Innenraum des Denza. Zum Kaufen verleitet er dennoch nicht.
Edel präsentiert sich der Innenraum des Denza. Zum Kaufen verleitet er dennoch nicht.

Denn dass im vergangenen Jahr gerade einmal 2300 Denza-E-Autos verkauft wurden, hat auch mit dem geringen Bekanntheitsgrad in China zu tun. Auf dem unübersichtlichen Markt mit seinen hunderten Marken geht Denza unter – auch weil ihm die Strahlkraft des Mercedes-Sterns fehlt. Preislich allerdings orientiert sich auch die China-B-Klasse durchaus an der Premiummarke: Mit umgerechnet knapp 40.000 Euro ist er trotz großzügiger staatlichen E-Auto-Förderung alles andere als ein Schnäppchen.
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Weil die Passagiere im Jaguar I-Pace tiefer sitzen, ist das Dach flacher als beim F-Pace. 20.11.16 I-Pace Concept in LA vorgestellt Jaguar schwimmt mit dem Strom

Da half selbst die technische Aufwertung nicht viel, durch die die Maximalreichweite Mitte 2016 von rund 300 auf 400 Kilometer wuchs. Und auch davor hat Daimler für Denza kaum technischen Aufwand gescheut. So wurde die B-Klasse-Plattform gründlich umgebaut, damit man die Akkus besser unterbringen konnte. Zugleich wurde auch noch ein eigener Schnelllader entwickelt, der eine bessere Alltagstauglichkeit garantieren soll.

Vielleicht liegt der überschaubare Erfolg aber auch an der Ausstrahlung: Im Vergleich mit den Tesla-Modellen S und X zumindest wirkt die B-Klasse wenig sexy. Auch das deutsche Schwestermodell des Denza, der deutlich modernere und mit anderen Akkus ausgestattete Mercedes B 250e, ist alles andere als ein Renner. Gerade einmal für 281 Exemplare ist seit der Einführung der Elektroautoprämie im Sommer 2016 ein Förderantrag gestellt worden. Für Trost in der Stuttgarter Daimler-Zentrale dürfte vorerst nur der gerade eingeführte Smart Electric Drive sorgen. Und der Ausblick auf 2019 - dann sollen die neuen E-Modelle der EQ-Familie starten und die sind sexy.

Quelle: n-tv.de , hpr/sp-x
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Nicht jedes Produkt überzeugt - Reifenpannen-Dichtmittel im Test

Beitragvon Weltbookadmin47 » 28. Mai 2017 10:29

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
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http://www.n-tv.de/auto/Reifenpannen-Di ... 26979.html
Sonntag, 28. Mai 2017
Nicht jedes Produkt überzeugt - Reifenpannen-Dichtmittel im Test

Das Ersatzrad für den Kofferraum stirbt langsam aus. Viele Autofahrer führen nur noch Reparatur-Sets mit Spraydose oder Druckluftkompressor mit. Doch taugt die Schnellreparatur? Die GTÜ macht den Test.

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Bei kleineren Reifenpannen mit dem Auto kann ein Reparaturset im Kofferraum für zügige Weiterfahrt sorgen. Doch nicht jedes Produkt überzeugt, wie die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) in einem Test festgestellt hat.

Sieger des Vergleichs ist mit dem Prädikat "sehr empfehlenswert" das ResQ Tire Mobility Kit von Airman für knapp 50 Euro. Kompressor und Dichtmittel sind einfach zu benutzen und eignen sich für Schäden bis sechs Millimeter Durchmesser. Ebenfalls mit "empfehlenswert" schneiden das Reifenpannenset von Elastofit (36 Euro) sowie das 1-2-Go Kit 2 Step Tire Repair von Terra-S (etwa 60 Euro) und Pannex – Die schnelle Hilfe bei Reifenpannen (etwa 40 Euro) ab.
Nicht immer ausreichend Druck
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Vier der acht Testkandidaten konnten aber nur bedingt überzeugen – darunter auch das mit 8,70 Euro günstigste Produkt im Test. Die Spraydose mit Dichtmittel von Holts ("Reifen Pilot") baute nicht ausreichend Druck auf. Gleiches gilt trotz externen Kompressors für das Reifenreparaturset von Dunlop (um die 40 Euro). Beim Reifendichtmittel von Premium-Seal (etwa 50 Euro) blockierte mehrfachen nach wenigen Sekunden die Dichtmittelzufuhr, sodass sich der Reifen überhaupt nicht befüllen ließ.

Generell sind Dichtmittel im Pannenfall einem vollwertigen Ersatzrad unterlegen. Bei größeren Schäden an der Lauffläche geraten sie schnell an ihre Grenzen, zudem sollten die mit Dichtmasse reparierten Reifen schnellstmöglich gegen unbeschädigte Exemplare ausgetauscht werden.

Quelle: n-tv.de , sni/sp-x
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Carado Cliff und Sunlight Vlow - Reisemobile zum kleinen Preis

Beitragvon Weltbookadmin47 » 29. Mai 2017 23:26

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http://www.n-tv.de/auto/Reisemobile-zum ... 58182.html
Carado Cliff und Sunlight Vlow - Reisemobile zum kleinen Preis

Die Reisemobilbranche boomt. Besonders bei den Kastenwagen scheint der Bedarf hoch zu sein. Mit dem Carado Vlow und dem Sunlight Cliff stehen jetzt für Interessenten zwei besonders preiswerte Exemplare zur Disposition.

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Ähnlich wie SUV im Pkw-Lager erlebt die Spezies der ausgebauten Kastenwagen bei den Reisemobilen derzeit einen Boom. Die Aussicht auf steigende Absatzzahlen lockt immer mehr Newcomer aufs bislang fremde Terrain. Und so betreten die Billigmarken Sunlight und Carado gleich im gemischten Doppel als Neulinge das Spielfeld und schicken die nahezu identischen Van-Modelle Cliff und Vlow im Juni zu Preisen an den Start, die deutlich unter 40.000 Euro beginnen.
Im Sunlight Cliff und im Cerado Vlow gibt es trotz kurzem Radstand eine Nasszelle mit WC.
Im Sunlight Cliff und im Cerado Vlow gibt es trotz kurzem Radstand eine Nasszelle mit WC.

Sowohl der Sunlight Cliff als auch der Carado Vlow werden jeweils mit vier Grundrissen und Gesamtlängen von 5,41 Meter bis 6,36 Meter angeboten. Die 540er-Basismodelle der beiden Marken stehen auf dem kurzen Radstand des Fiat Ducato. Dennoch haben auch bereits diese Varianten eine Nasszelle mit WC an Bord. Im Heck können zwei Personen sich in einem quer eingebauten Doppelbett zum Schlafen legen, ein hochklappbarer Lattenrost erweitert den Stauraum unterm Bett auch für den Transport größerer, sperriger Gegenstände.
Sind Stockbetten an Bord, können auch vier Personen übernachten.
Sind Stockbetten an Bord, können auch vier Personen übernachten.

Die Sitzecke für vier Personen im vorderen Wagenteil setzt sich, wie in dieser Klasse üblich, aus einer Halbdinette und den beiden drehbaren Frontsitzen zusammen. Gekocht wird auf dem Zweiflammenherd der seitlichen Küchenzeile. In den kurzen Kastenwagen muss man sich mit einem kleinen Kompressor-Kühlschrank begnügen.
Größter Komfort im 640er

Die 600er-Versionen haben zwar ebenfalls einen Querbett-Grundriss, aufgrund des längeren Radstandes aber mehr Platz im Innenraum. Das Modell 601 ist mit Stockbetten ausgestattet, die auch vier Personen das Übernachten ermöglichen. Den größten Komfort bieten die 640er-Varianten im Heck mit einem längs ausgerichteten Queen-Size-Bett.
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Die einzigen Unterschiede zwischen den jeweiligen Modellen der beiden Geschwister bestehen in einem abweichenden Außendesign und verschiedenartigen Möbel- und Polsterdekors. Aber selbst die Preise sind identisch. Exakt fixiert ist bisher allerdings nur der Grundpreis für den Cliff 540 und Vlow 540. Für beide werden mit dem 115 PS starken Turbodiesel als Basismotor jeweils 38.800 Euro verlangt.

Carado als Ableger des Reisemobil- Marktführers Hymer und Sunlight als entsprechendes Pendant des Traditionsunternehmens Dethleffs sind ebenfalls Teil der Erwin-Hymer-Group. Weil man die Strategie, die von der Automobil-Industrie mit nahezu baugleichen Modellen unter verschiedenen Labels erfolgreich vorexerziert wurde, auch in der Caravanbranche vielversprechend empfand, gründeten die Muttermarken Hymer und Dethleffs im sächsischen Neustadt bei Dresden die Capron GmbH (Caravan Produktion Neustadt) mit einem eigenen Werk zur Herstellung von Carado- und Sunlight-Reisemobilen.

Quelle: n-tv.de , hpr/sp-x
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VW setzt neue Ziele - Erdgasauto wird Kaskade rückwärts

Beitragvon Weltbookadmin47 » 3. Jun 2017 09:33

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
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http://www.n-tv.de/auto/Erdgasauto-wird ... 66051.html
VW setzt neue Ziele - Erdgasauto wird Kaskade rückwärts

Von Axel F. Busse

Die Kaskade ist nicht nur ein künstlicher Wasserfall, sondern auch der wagemutige Sprung eines Artisten, der seinen Absturz vortäuscht. Ähnlich muten die Pläne von VW an, wenn man hört, dass die Wolfburger in Zukunft zehnmal mehr Erdgasautos bauen wollen.

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"125 Jahre Diesel sind genug" krähte vor einigen Wochen der Verkehrsclub Deutschland (VCD) und seitdem reißen die Diskussionen um die Zukunft des Selbstzünders beim Pkw-Antrieb nicht ab. Kommunen streiten um Fahrverbote; das Ziel der Bundesregierung, eine Million Elektrofahrzeuge auf die Straße zu bringen, ist kassiert. Womöglich weist jetzt der Volkswagen-Konzern, selbst mitverantwortlich für die Krise des Dieselmotors, einen Weg aus dem Dilemma.
Der serienreife Dreizylinder von VW feierte seine Premiere auf dem Wiener Motorensymposium.
Der serienreife Dreizylinder von VW feierte seine Premiere auf dem Wiener Motorensymposium.

Neu ist die Erfindung nicht, eher die Wiederbelebung einer Antriebs-Idee, die jahrelang im Schatten immer effizienter werdender Ölbrenner stand: Erdgas. Zwar handelt es sich dabei auch um einen fossilen Brennstoff, jedoch hat das Umweltbundesamt bereits 2016 unter dem Schlagwort "Power to Gas" ein Konzept für eine vollständig regenerative und CO-neutrale Energieversorgung vorgestellt. Jüngst überraschte VW auf dem Motorensymposium in Wien die Fachwelt mit einem serienreifen Dreizylinder-Erdgasmotor.

Die Autohersteller sagen, der Dieselmotor werde zur Einhaltung der Kohlendioxid-Grenzwerte gebraucht. Seit bekannt ist, dass viele Fahrzeuge im Praxisbetrieb deutlich mehr schädliche Substanzen freisetzen, als in den offiziellen Datenblättern steht, scheint das Selbstzünder-Prinzip zum Abschuss freigegeben. In den ersten Empörungswellen um den Diesel-Skandal ging fast unter, was der Automobil-Zulieferer Mahle getestet hatte: Im September 2015 veröffentlichte das Stuttgarter Unternehmen, dass sich in einem auf Erdgas optimierten Ottomotor die CO-Emissionen um fast ein Viertel reduzieren ließen. Weitere Versuche mit einem 1,2-Liter-Dreizylinder, in dem Kolben, Pleuel, Ventile und Lager den erhöhten Druckanforderungen angepasst wurden, ergaben sogar ein Einsparpotenzial von 31 Prozent.
Viel versprechende Daten

Der ein Liter große Dreizylinder, den VW jetzt präsentierte, funktioniert genauso wie jene Gasmotoren, die von den Wolfsburgern bereits in Modellen wie Golf oder Caddy verwirklicht sind. Auch andere Hersteller, zum Beispiel Ford oder Opel, haben sogenannte CNG-Modelle im Angebot. Das Kürzel steht für "Compressed Natural Gas" und es besteht zum überwiegenden Teil aus Methan. Sein Energiegehalt entspricht dem von fast 1,5 Litern Superbenzin. Die Leistung seines neuen Dreizylinder-Turbos gibt VW mit 90 PS an. Er arbeitet nach dem sogenannten bivalenten Konzept, kann also außer mit Erdgas auch mit Benzin betrieben werden.
Vor allem der Preis für Erdgas ist unschlagbar.
Vor allem der Preis für Erdgas ist unschlagbar.
(Foto: picture alliance / dpa)

Für Kleinwagen wie den Up! oder den Polo scheint er eine passende Kraftquelle zu sein. Über seinen Verbrauch ist noch nichts zu erfahren, doch ein Blick in die technischen Daten eines aktuellen Golfs gibt eine Ahnung davon, was seine Vorteile sein könnten. Dessen 1.0 Liter großer und 85 PS starker Einstiegsmotor gibt laut NEFZ-Messung 108 bis 111 Gramm Kohlendioxid je Kilometer ab, der 1,4 Liter große Erdgas-Vierzylinder im günstigsten Fall nur 95 g/km. Werte unter 90 Gramm für den neuen Gas-Dreitöpfer scheinen also realistisch.

Trotz der guten Voraussetzungen kam die Verbreitung von Erdgas als Pkw-Treibstoff nicht so recht in Gang. Auf ein kurzes Nachfrage-Hoch Mitte der 2000er-Jahre geriet der Ausbau des Erdgas-Tankstellennetzes in Deutschland ins Stocken. Die Hochdruck-Anlagen erfordern Investitionen von 200.000 bis 250.000 Euro, was einer der Gründe sein könnte. Reichweiten-Angst wie bei Elektrofahrzeugen brauchen die Verbraucher jedoch nicht zu haben, denn alternativ können sie immer noch Benzin tanken. Außerdem dauert das Tanken von Erdgas drei bis vier Minuten und keine Stunden wie bei Elektromobilen.

Die vergleichsweise saubere Verbrennung im Erdgas-Motor ist die eine Seite der Medaille, die Tatsache, dass es sich um einen fossilen – also endlichen – Treibstoff handelt, die andere. Doch auch in dieses Thema ist Bewegung geraten. Seit mehreren Jahren testet beispielsweise das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) in zwei Versuchsanlagen, wie die Technologie der Umwandlung von Elektroenergie in Gas in den Verkehr eingebunden werden kann. Durch Windkraft erzeugter Strom wird dabei zunächst zur Aufspaltung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff eingesetzt. In einem zweiten Schritt wird dem Wasserstoff Kohlendioxid zugeführt und es entsteht Methan, das die Techniker synthetisches Erdgas oder e-Gas nennen. Dies kann dann als Treibstoff für Erdgas-Motoren verwandt werden.
Lösung für das Kohlendioxid-Problem

Die neue Erdgas-Begeisterung von VW erzeugte umgehend Widerspruch. "Gute Argumente für CNG waren schon früher auf dem Tisch", sagte der Bosch-Geschäftsführer für den Kfz-Bereich, Markus Heyn, kürzlich in einem Interview. Ob eine Wende gelinge, "wo parallel elektrische Antriebe aufkommen, wage ich eher zu bezweifeln". Diese Meinung überrascht nicht. Es darf getrost unterstellt werden, dass Bosch als weltgrößter Hersteller von Injektoren für Dieselmotoren kein Interesse an einem Nachfrage-Rückgang für seine Produkte hat.
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Volkswagen jedenfalls scheint es ernst zu meinen. Der Konzern will sich auch für den Ausbau der Erdgas-Infrastruktur stark machen. In Zusammenarbeit mit Energieversorgern, der Gasindustrie, weiteren Originalausrüstungsherstellern sowie Bundesministerien werden Aktivitäten forciert, die CNG als Kraftstoff weiter bekannt und attraktiv machen, heißt es in einer Mitteilung aus Wolfsburg. Auf einem Fach-Symposium im Juni in Hamburg sollen die Chancen beraten werden. "Wir haben uns zum Ziel gesetzt, bis zum Jahre 2025 die Zahl der CNG-betriebenen Fahrzeuge in unserer Flotte um das Zehnfache zu erhöhen."

"Aufgrund seiner chemischen Zusammensetzung senkt der Kraftstoff Erdgas den CO-Ausstoß schon dann, wenn er aus fossilen Quellen kommt", erklärte der Leiter der Ottomotoren-Entwicklung von Volkswagen, Dr. Wolfgang Demmelbauer-Ebner, in Wien. "E-Gas, das aus Überschussstrom der regenerativen Stromerzeugung in speziellen Anlagen aus Wasser und CO hergestellt wird, ist hervorragend geeignet, regenerative Energie für den Verkehrssektor nutzbar zu machen und auch zu speichern."

Quelle: n-tv.de
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Schock bei Elektro-Auto: Tausend Euro Strom-Gebühr jährlich

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Jun 2017 08:30

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
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http://wirtschaft-in-europa.de/schock-b ... jaehrlich/

Schock bei Elektro-Auto: Tausend Euro Strom-Gebühr jährlich

Von: Wirtschaft in Europa 7. Juni 2017

Besitzer von Elektroautos müssen sich auf saftige Gebühren einstellen, wie man an einem Beispiel in Österreich erkennen kann.
inTeilen
Themen:ElektroautoLadenStromTesla

Der Fall dürfte kein Einzelfall sein, und er dürfte auch nicht auf Österreich beschränkt bleiben. Elektroautos wie der Tesla können nicht ohne Schnellladevorrichtung sinnvoll genutzt werden. Die Presse hat ermittelt, dass ein Schnelllader „in zwei bis drei Stunden so viel Strom aus dem Netz wie sechs Einfamilienhäuser“ sieht. Der Chef der österreichischen Regulierung E-Control, Andreas Eigenbauer sagte der Zeitung: „Wer sechs Mal mehr braucht als der Durchschnitt, wird dafür in Zukunft bezahlen müssen.“ Nachdem sich dieses Problem weltweit stellt, ist davon auszugehen, dass die Regulatoren in allen Staaten ähnliche Pläne wälzen. Studien aus Deutschland zeigen: Wenn nur 20 Prozent der Elektroautos Schnelllader benutzen, steigt die Netzlast auf das Doppelte.
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Von EU-Import bis Sondermodell - Geld sparen beim Autokauf

Beitragvon Weltbookadmin47 » 12. Jun 2017 19:39

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
http://www.n-tv.de/auto/Geld-sparen-bei ... 83638.html
Von EU-Import bis Sondermodell - Geld sparen beim Autokauf

EU-Import, Tageszulassung, Sondermodell: Wer einen Neuwagen kauft, für den ist es nicht immer leicht, den Überblick zu behalten. Mit einigen Tipps kommen Autokäufer beim Händler aber weiter – und sparen teilweise eine Menge Geld.

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Was möchte ich und wie viel darf es kosten? Für Herbert Engelmohr vom Automobilclub von Deutschland (AvD) ist das die wichtigste Frage beim Kauf eines Neuwagens. "Wir empfehlen, nicht mehr als ein Jahres-Netto-Einkommen für ein neues Auto auszugeben", sagt Engelmohr.

Sind diese Fragen geklärt, beginnen die meisten Recherchen im Internet - auf den Seiten der Hersteller. Immer häufiger bieten aber auch Händler neue Autos auf einem der einschlägigen Gebrauchtwagen-Portale an. Für Martin Ruhdorfer vom ADAC hat die Online-Recherche vor allem einen Vorteil: "Mit einem Angebot aus dem Netz kann man gut zu seinem Händler um die Ecke gehen und fragen: Kannst du da mithalten?"
Umsicht bei Internet-Suche
Video
Häufig Verbesserungsbedarf: ADAC testet Onlineportale für Neuwagen
23.04.17 – 01:22 min
Häufig Verbesserungsbedarf ADAC testet Onlineportale für Neuwagen

Zur Vorsicht mahnt er bei Neuwagenvermittlern aus dem Netz. Dort gebe es zwar oft üppige Rabatte von um die 25 Prozent. "Das gilt aber immer nur für eine bestimmte Motorisierung oder ein Basismodell mit geringer Ausstattung", sagt Ruhdorfer. Zudem würden häufig zusätzliche Kosten fällig, etwa für die Abholung des Wagens oder die Lieferung an einen vom Kunden gewünschten Ort.

Wer einen Neuwagen im klassischen Sinne will, also ein selbst konfiguriertes Auto ab Werk, hat geringen Verhandlungsspielraum beim Händler. "Da kommt es vor allem auch auf die Finanzierung an", sagt Engelmohr. Ist der Händler bereit, zum Händlerpreis zu finanzieren? Lohnt sich ein Barkauf? Und wie ist es mit Leasing? Wer sich ein bestimmtes Modell mit einer bestimmten Ausstattung wünscht, muss nicht zwingend selbst konfigurieren. "Schauen Sie, ob Sie bei den Sondermodellen der Hersteller die Ausstattung finden, die Sie wollen", rät Ruhdorfer. Auch Händler bieten oft bestimmte Ausstattungsmodelle an, bei denen womöglich das Richtige dabei ist.
Handeln lohnt sich
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n-tv Ratgeber: Diese Banken bieten die besten Autokredite
14.12.16 – 03:36 min
n-tv Ratgeber Diese Banken bieten die besten Autokredite

Mit dem ersten Händlerangebot sollten sich die Kunden den Experten zufolge nie zufrieden geben. Es lohne sich, bei der Konkurrenz vorzusprechen. "Sie sollten aber nicht um des Feilschens Willen feilschen, sondern mit konkreten Angeboten anderer Autohäuser oder aus dem Internet", sagt Georg Tryba von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen und gibt noch einen Tipp: "Fragen Sie am Schluss der Verhandlung noch einmal nach Zusatzleistungen wie kostenlosen Winterreifen und Inspektionsgutscheinen."

Wer nicht unbedingt ein Auto direkt aus der Produktion möchte, weil ihm vielleicht die damit verbundene Wartezeit zu lang ist, der kann viel Geld sparen. So werden laut Ruhdorfer bis zu 40 Prozent aller neuzugelassenen Wagen zuerst von den Händlern angemeldet - die sogenannten Tageszulassungen. Sie schönen die Statistik der Branche, die Autos sind aber manchmal keinen einzigen Kilometer auf der Straße gefahren. "Da kann man bis zu 30 Prozent sparen", sagt Ruhdorfer. Er rät, beim Händler nachzufragen, wie lange das Auto schon auf dem Hof steht - und nach mehr Rabatt zu verlangen, je älter der Wagen ist.
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Wer bereit ist, bei einem Händler in einer anderen Stadt zu kaufen, der hat eine größere Schnäppchen-Auswahl. Ruhdorfer zufolge lohnt sich das vor allem bei hochpreisigen Wagen. Was sich dagegen oft nicht rechnet: Nur fürs Angucken durch die halbe Republik zu fahren. Außerdem hat der Händler um die Ecke auf lange Sicht Vorteile: "Wenn man dort kauft, sind die Händler später kulanter, wenn es zum Beispiel um einen kostenlosen Leihwagen während der Inspektion geht", sagt Ruhdorfer.

Bei bestimmten Modellen können sich Importe aus dem europäischen Ausland lohnen. Händler in den Nachbarländern können oft günstigere Konditionen mit den Herstellern aushandeln - und kaufen absichtlich mehr Autos, als sie im eigenen Land absetzen können. Diese Autos sind den Experten zufolge aber auch deshalb günstiger, weil ihre Ausstattung niedriger ist. Aber Obacht: "Oft gilt für ausländische Wagen nicht die in Deutschland übliche Gewährleistung und Garantie", sagt Engelmohr.

, sni/dpa
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Kleiner Diesel im Praxistest - Volvo V90 - besser als BMW und Co.?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Jun 2017 20:23

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http://www.n-tv.de/auto/praxistest/Volv ... 43141.html
Kleiner Diesel im Praxistest - Volvo V90 - besser als BMW und Co.?

Von Holger Preiss

Es ist nicht einfach, sich im Haifischbecken der deutschen Premium-Laster zu behaupten. Volvo kann das seit Jahrzehnten und hat mit dem V90 einen sehr gelungenen Konkurrenten am Start. Aber kann auch das Gesamtpaket in der Praxis überzeugen?

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Mit einer Länge von 4,94 Meter wirkt der Volvo V90 nicht nur lang, er ist es auch.
Im Normalfall zieht man mit einem Kombi der oberen Mittelklasse keine Blicke auf sich. Mit dem Volvo V90 schon. Der ist im Praxistest bei n-tv.de als D3 mit Handschaltung angetreten, um unter Beweis zu stellen, dass ein 150 PS starker Diesel das Zeug hat, den eleganten schwedischen Lader mit einem Gesamtgewicht von 1,8 Tonnen ordentlich in Schwung zu bringen. Das wird umso spannender, als dass der BMW 518d im Moment nicht im Programm ist. Das Interesse am 143 PS starken Sparmeister war wohl nicht so groß wie erwartet. Den Opener gibt bei der gelifteten 5er-Reihe der Bayern inzwischen wieder der 520d, der in seiner neuesten Ausführung 190 Pferden freien Lauf lässt. Anders Mercedes. Die Stuttgarter haben mit dem 200d gerade einen nigelnagelneuen Vierzylinder-Diesel mit 150 PS und angeschlossener Neungangautomatik im Programm.

Lassen Sie uns noch einen Moment über die Konkurrenz philosophieren. Mit einem Ladevolumen von 560 Litern hinkt der V90 den Mitbewerbern um einiges hinterher, hat aber bereits in der Grundausstattung eine elektrisch aufschwingende Heckklappe. Das Mercedes T-Modell der E-Klasse offeriert 640 Liter, der oben angesprochene 5er Touring bringt es immerhin auf 570 Liter. Wer aber richtig einladen will und keinen Standesdünkel hat, der blickt ohnehin auf den Škoda Superb. Mit 660 Litern ist er im Augenblick in der großen Kombi-Klasse unschlagbar. Nun will aber nicht jeder sein Auto bis unter die Dachkante vollpacken. Mancher ist nur auf der Suche nach außergewöhnlicher Schönheit und Sparsamkeit.

Wer diese zwei Komponenten auf seiner Liste ganz vorne zu stehen hat, der liegt mit dem Volvo V90 goldrichtig. Denn wie gesagt, der Schwede ist ein Blickfang, eine extrem gelungene Kombination aus Eleganz und Praktikabilität. Jedenfalls was das Äußere betrifft. Im Innenraum geht es nicht weniger schick zu, aber hier hat das Design an einigen Stellen der eleganten Linie den Vorzug vor der Praktikabilität gegebene. Zum Beispiel lässt sich der Inhalt in den Seitenfächern der Türen wegen der sehr geraden Armauflage kaum erfassen. Auch für größere Flaschen findet sich dort kein Platz. Überhaupt geizt der V90 mit Ablagen, wobei das Fach in der Mittelkonsole zusätzlich Volumen verliert, wenn dort das CD-Laufwerk verbaut ist. Und das mit einer Schiebeabdeckung versehene Fach vor den Cupholder ist so schmal, dass es nicht einmal ein Smartphone aufnehmen kann.
Vorteil mit Nachteilen

Dafür erfreuen die volvotypischen Sitze alle Insassen des Schweden mit einem einzigartigen Sitzkomfort. Es mag an der Statur des Autors liegen, aber ein besseres Gestühl gibt es in keinem anderen Auto. Die Mischung aus analoger Grafik und digitalen Instrumenten ist zeitgemäß und gefällt aufgrund der Klarheit und extrem guter Lesbarkeit uneingeschränkt. Auch der 12,3 Zoll große Touchscreen, der aufrecht steht und sich wie ein um 90 Grad gedrehtes Tablet präsentiert, erfreut zum Beispiel durch eine Dreiteilung in der Ansicht und sehr präzise Berührungspunkte. Über drei Felder, die auf- und zugeklappt werden können, zeigen sich zum Beispiel Navi, Radio und Wetter-App. Wer das Navi aus der Zentralen Ansicht ausblendet, der findet die Kartendarstellung auf einem Vollfarbdisplay zwischen den Rundinstrumenten wieder.
Mit dem teuren Business-Paket sind alle Anzeigen im Volvo V90 digital.
Mit dem teuren Business-Paket sind alle Anzeigen im Volvo V90 digital.
(Foto: Holger Preiss)

Das Tablet-Display in der Mittelkonsole ist übrigens serienmäßig im V90, misst in der Grundausstattung aber nur 8 Zoll und hat in beiden Fällen einen entscheidenden Nachteil. Der resultiert wiederum aus einem Vorteil: Der matte Touchscreens verhindert Lichtreflektion, kommentiert aber auch jede Berührung mit einem bleibenden Fettfleck. Nicht minder empfindlich sind die optional zu bekommenden, mit Klavierlack überzogenen Tasten am Lenkrad. Apropos Lenkrad, das liegt sehr gut in der Hand und gibt auch ausgezeichnete Rückmeldung bei Kurvenfahrten. Dem einen oder anderen könnte es fast ein wenig zu straff sein.

Ähnlich wie das Fahrwerk. Der V90 ist als 3D nämlich mit dem komplett neu entwickelten Standardfahrwerk ausgestattet. Vorne Doppelquerlenker, hinten Integral-Achse mit Querblattfeder. Diese Kombination filtert zwar grobe Stauchungen aus Querfugen, kann aber nicht verhindern, dass ein gewisser Teil des Stoßes an die Insassen weitergereicht wird. Das macht sich auch bei Kopfsteinpflaster bemerkbar. Hier ist ein deutlicher Unterschied zur optional erhältlichen Luftfederung mit Niveauregulierung spürbar. Das ist aber zu verschmerzen, wenn man sich den Aufschlag von 1350 Euro vor Augen führt.
Sparen mit dem Kraftzwerg

Und weil wir gerade von Geld reden, soll nicht verschwiegen werden, dass mit der Einstiegsvariante des D3 die Volvo-Welt für unter 50.000 Euro geentert werden kann. Da sind wir auch gleich wieder bei unserer Eingangsfrage: Ist ein 150-PS-Dieseltriebwerk ausreichend für ein fast fünf Meter langes und zwei Tonnen schweres Auto? Kurze Antwort: Ja! Das liegt vor allem an zwei Dingen: dem maximalen Drehmoment von 350 Newtonmetern und einer sehr linearen Kraftentfaltung. Die wurde beim Testwagen über ein manuelles Getriebe an die Vorderräder weitergereicht, das sich straff, aber nicht immer ganz sauber über sechs Stufen führen ließ.
Der Kofferraum ist mit 560 Litern nicht der größte im Segment, aber wer behauptet, dass das Volumen nicht reicht, der sollte es ausprobieren.
Der Kofferraum ist mit 560 Litern nicht der größte im Segment, aber wer behauptet, dass das Volumen nicht reicht, der sollte es ausprobieren.
(Foto: Holger Preiss)

An dieser Stelle könnte sich die Investition von 2250 Euro für den Sechsgang-Automaten lohnen. An der Beschleunigung ändert das jedenfalls nichts. In beiden Fällen braucht es 10,2 Sekunden bis auf Tempo 100. Natürlich gibt es auch einen Fahrmodischalter, der sich wie ein geschliffenes Kristall in der Mittelkonsole über drei Stufen rollen lässt: Eco, Comfort und Dynamik. Letzte Stufe verschärft das Ansprechverhalten des Gaspedals und gibt dem großen Schweden gefühlt noch etwas mehr Bums. Aber eigentlich gleitet der V90 einfach nur elegant bis an die Endmarke von 205 km/h. Na gut, zügiges Gleiten haben wir bis Tempo 180, dann braucht es doch einen Moment des Anlaufs bis zum Vmax.

Aber das stört kein bisschen, denn in sich ist der D3 absolut stimmig. Das wird umso deutlicher, wenn man den im Test erzielten Durchschnittsverbrauch betrachtet. Mit 6,4 Litern Diesel ist der Schwede für einen Wikinger wirklich alles andere als durstig. Und das bei vermehrter Kurzstrecke und reichlich Stadtverkehr. Nein, ein Überflieger wird mit dem kleinen Diesel nicht aus dem V90, aber ein trefflicher und sparsamer Langläufer. Grenzen hat der Kraftzwerg in dem Riesen natürlich, wenn die maximale Zuladung von 427 Kilogramm ausgeschöpft ist. Dann muss er sich schon spürbar anstrengen. Aber auch das macht er, ohne dabei laut zu werden.

Laut werden auch die Sicherheitssysteme nicht mehr. War der Auffahrwarner früher ein wahres Licht- und Tonfeuerwerk in den schwedischen Automobilen, wird heute mit einem deutlich dezenteren Signal ein entsprechendes Symbol in das optionale Head-up-Display projiziert. Das erfreut ohnehin über eine blitzsaubere Grafik und gute Übersichtlichkeit. Da wir gerade bei den Assistenten sind, sollen zwei Dinge nicht unerwähnt bleiben: Zum einen, dass Volvo bereits in der Grundausstattung ein reiches Portfolio der kleinen Helferlein anbietet, zum anderen sich ein Mehr an Luxus verdammt teuer bezahlen lässt.
Teure Pakete geschnürt
Der 2.0 Vierzylinder unter der Haube des V90 D3 ist gut verpackt.
Der 2.0 Vierzylinder unter der Haube des V90 D3 ist gut verpackt.
(Foto: Holger Preiss)

Kommen wir erst zu den erfreulichen Fakten: Für 47.100 Euro kann man in einen Volvo V90 D3 in der Ausstattungslinie Momentum einsteigen. Darin enthalten sind Kreuzungsbremsassistent und Wildtiererkennung, Aufmerksamkeitswarner, elektrische Parkbremse, schlüsselloser Zugang, Start-Stopp-System, Verkehrszeichenerkennung, Leder-Komfortsitze mit Sitzheizung, LED-Scheinwerfer und ein Spurhalteassistent, eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage, die den Pilot Assist II für teilautonomes Fahren bis 130 km/h beinhaltet. Der erledigt seine Arbeit auf der Autobahn ganz hervorragend. Das Problem ist nur, dass er ab einer Geschwindigkeit von 50 km/h abwärts aus dem aktiven Arbeitsprozess aussteigt. Wer also mit Schmackes auf den Stau zusaust, der sollte wachsam sein, denn tatsächlich übergibt die Elektronik alle notwendigen Entscheidungen an den Fahrer. Auch das Bremsen! Ein Umstand, der dafür sorgt, sich lieber selbst mit der Pedalerie zu beschäftigen, als die Aufgaben zu delegieren.

Kommen wir noch kurz zu den teuren Luxusgütern, die den Preis für den V90 D3 locker auf 66.000 Euro ansteigen lassen können. Der größte Posten ist das Business-Paket Pro für 4300 Euro. Das lässt die digitale Instrumentierung in der Mittelkonsole von 8 auf üppige 12,3 Zoll wachsen, bietet ein Soundsystem von Bowers und Wilkins und ein Sensus Navigationssystem, das hier leider nicht weiter besprochen werden kann, weil es im Test den Geist aufgegeben hat.
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Hinzu kommen ein Winterpaket, in dem sich erstaunlicherweise neben Sitzheizung hinten und einer Standheizung für 2300 Euro auch ein WiFi-Hotspot verbirgt. Und im Xenium-Paket hat Volvo für 2850 Euro nicht nur das Head-up-Display, sondern auch ein großes Panorama-Glasschiebedach versteckt. Wie so oft erschließt sich die Zusammenstellung der einzelnen Komponenten nicht, es ist nur auffällig, dass sie ordentlich ins Geld gehen.

Fazit: Der Volvo V90 ist vielleicht der schönste Business-Kombi, der im Augenblick auf dem Markt ist. An einem D3 mit 150 PS gibt es als Sparmeister und Langläufer nichts auszusetzen. Nur über den Handschalter sollte man nachdenken und die Pakete mit den sehr unterschiedlichen Zutaten mit Bedacht auswählen, sonst ist man schnell an den Preisen der direkten Konkurrenz von BMW und Mercedes vorbeigezogen.
DATENBLATT Volvo V90 D3
Abmessungen (Länge/Breite/Höhe) 4,94 / 1,88 / 1,47 m
Radstand 2,94 m
Leergewicht (DIN) 1833 kg
Sitzplätze 5
Ladevolumen 560 / 1526 Liter
Motor Vierzylinder-Diesel mit 1969 ccm Hubraum
Getriebe 6-Gang-Handschaltung
Systemleistung 110 kW / 150 PS
Kraftstoffart Diesel
Antrieb Frontantrieb
Höchstgeschwindigkeit 205 km/h
Tankvolumen 55 Liter
max. Drehmoment 320 Nm / bei 1750 - 3500 U/min
Beschleunigung 0-100 km/h 10,2 Sekunden
Normverbrauch (außerorts/innerorts/kombiniert) 4,0 / 5,4 / 4,5 l
Testverbrauch 6,4 l
Effizienzklasse A / EU6
Grundpreis 42.450 Euro
Preis des Testwagens 66.360 Euro

Quelle: n-tv.de
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Kaum gestohlen, schon in Holland - Aachen ist Hochburg der Autodiebe

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Jun 2017 21:33

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
http://www.n-tv.de/auto/Aachen-ist-Hoch ... 02718.html
Kaum gestohlen, schon in Holland - Aachen ist Hochburg der Autodiebe

In München gibt es reichlich schöne neue Autos, doch Diebe schlagen lieber in anderen Städten zu. In Berlin zum Beispiel. Oder in Aachen. Die Stadt tief im Westen ist für die Kriminellen überaus gut gelegen.

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Spritverbrauch oder Steuern? Egal, für Autodiebe sind Unterhaltskosten kein Thema. Schließlich stehlen sie selten für den Eigenbedarf, sondern für einen internationalen Markt. Und dort sind schwere Geländewagen und SUVs gefragt: Range Rover, Toyota LandCruiser, Audi Q7, Lexus RX 350 oder BMW X6 – das waren die Modelle, die 2015 die Modell-Rangliste der Diebe anführten. Jetzt ist auch klar, wo die Kriminellen besonders häufig zuschlagen. Das Branchenmagazin "Versicherungsjournal" hat die Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik ausgewertet und stellt fest: In den deutschen Großstädten fällt die Gefährdungslage sehr unterschiedlich aus.

Insgesamt wurden demnach im letzten Jahr knapp 36.400 Fahrzeuge gestohlen gemeldet, geringfügig weniger als 2015. Berlin traf es am häufigsten, hier schlugen die Diebe fast 7350 Mal zu. Das ist auch dann noch viel, wenn man die Einwohnerzahl von weit über 3,5 Millionen berücksichtigt. Mit einer Klau-Rate von fast 209 Fahrzeugen auf 100.000 Einwohner ist die Bundeshauptstadt für Autobesitzer ein gefährliches Pflaster. Auch das benachbarte Potsdam liegt mit einem Wert von 147 weit überm Bundesdurchschnitt.

Zum Vergleich: Hamburg kam auf 130 Diebstahlanzeigen auf 100.000 Einwohner, München auf knappe 14, die Autometropole Stuttgart auf gerade mal zehn. Besonders sicher dürfen sich Autobesitzer im schwäbischen Reutlingen fühlen. Ganze sieben Fälle auf 100.000 Einwohner meldet die Statistik. Das macht nicht mal eine Anzeige pro Monat.
Verkehrsverbindung ist entscheidend

Dass es in den Städten im Süden und Südwesten an interessantem Diebesgut mangelt, ist unwahrscheinlich. Entscheidender dürfte vielmehr die geografische Lage sein. Autodiebe arbeiten meist international in organisierten Banden. Polen und Litauen sind wichtige Ziel- und Transitländer. Die Profis planen ihre Beutezüge folglich häufig in Städten mit guter Verkehrsverbindung nach Osten. So erklären sich die hohen Diebstahlquoten in Wolfsburg (139), Magdeburg (124) oder Leipzig (120).

Das größte Risiko tragen Autobesitzer allerdings nicht kurz vor der polnischen Grenze, sondern auf der anderen Seite von Deutschland, tief im Westen. Aachen ist mit weit über 250 geklauten Fahrzeugen pro 100.000 Einwohner die Autoknacker-Hochburg Nummer eins, und zwar mit Abstand. Im Schnitt werden pro Tag fast zwei Fahrzeuge als gestohlen gemeldet. Das war nicht immer so, 2013 waren es nur halb so viele. Doch in den letzten Jahren haben professionelle Hehlerbanden aus den Niederlanden die Stadt hinter der Grenze als Fanggebiet entdeckt. Sie schieben die Fahrzeuge dann entweder weiter oder schlachten sie aus und bieten die Teile online an.
Das Risiko für Diebe ist gering
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Zu befürchten haben sie wenig: Innerhalb weniger Minuten sind die Autos in den Niederlanden und da darf die deutsche Polizei nicht auf eigene Faust ermitteln. Anders als in Deutschland herrscht in Holland kein Strafverfolgungszwang. Die Polizei muss den Taten also nicht unbedingt nachgehen und oft tut sie das auch nicht, weil sich der Schaden für die Betroffenen in Grenzen hält. Die Fahrzeuge sind schließlich meist versichert, oft handelt es sich um Firmenwagen und die Besitzer bekommen schnell Ersatz. Die Aufklärungsquote in Aachen liegt dann auch nur im einstelligen Prozentbereich, bundesweit erreichte die Polizei in den letzten Jahren um die 25 Prozent.

Im gerade veröffentlichten Lagebild Kfz-Kriminalität erklärt das Bundeskriminalamt, wo die Fahrzeuge landen, wenn sie nicht in Deutschland bleiben. Wagen wie die aus Aachen, die zunächst in die Niederlande gehen, werden von dort aus weiter bis nach West- und Nordafrika verschifft. Über Osteuropa werden die Fahrzeuge vermehrt auch in zentralasiatische Staaten wie Tadschikistan oder Usbekistan geliefert. Außerdem gewinnt die Balkanroute an Relevanz. Autos, die den Weg über die Türkei nehmen, kommen ebenfalls in Zentralasien an, aber auch im Nahen und Mittleren Osten.

Kfz-Versicherung: Hier gibt's guten Kaskoschutz

Quelle: n-tv.de , ino
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Von wegen lahme Ente - Citroën 2CV mit Elektro-MoER - MOTORSPORT - CAMPING

Beitragvon Weltbookadmin47 » 23. Jun 2017 21:54

AUTO - MOTORRAD - OLDTIMER - MOTORSPORT - CAMPING
http://www.n-tv.de/mediathek/videos/aut ... 91758.html
Von wegen lahme Ente - Citroën 2CV mit Elektro-Motor fährt vielen davon
20.06.17 – 06:51 min

Der Citroën 2CV, die "Ente", gehört jahrzehntelang zum alltäglichen Straßenbild. Heute hat der 2CV Seltenheitswert. Die letzten Modelle rollten 1990 vom Band. Einer, der die Ente vor dem Aussterben bewahrt, ist Christoph Frisch aus Langgöns in Hessen. Er setzt sie sogar unter Strom. "PS - Das Automagazin" (immer sonntags um 8:10 Uhr bei n-tv) besucht den Enten-Liebhaber.

Video http://www.n-tv.de/mediathek/videos/aut ... 91758.html

Quelle ntv.de
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