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Ministerien-Geschacher der Groko - Wer welches Ressort übernimmt

Beitragvon Weltbookadmin47 » 7. Feb 2018 12:39

WELTPOLITIK NACHRICHTEN RUND UM DEN GLOBUS
https://www.n-tv.de/politik/Wer-welches ... 72954.html
Mittwoch, 07. Februar 2018
Ministerien-Geschacher der Groko - Wer welches Ressort übernimmt

Lange ringen Union und SPD um einen Koalitionsvertrag. Nun gibt es eine Einigung - auch darüber, welche Partei welches Ministerium verantworten darf. Dabei gibt es offenbar einige Überraschungen.


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In ihren Koalitionsgesprächen haben sich CDU, CSU und SPD auf einen Vertrag geeinigt. Dabei haben sich die Parteien nach Angaben aus Verhandlungskreisen grundsätzlich auch auf die Verteilung der Ressorts verständigt. Demnach werden in der neuen Regierung stolze sechs prestigeträchtige Ministerien von Sozialdemokraten geleitet - eine gute Grundlage für SPD-Chef Martin Schulz, seine Parteigenossen von einer neuaufgelegten Großen Koalition zu überzeugen. Hier ein Überblick über die mögliche Verteilung der Ressorts sowie die Favoriten auf die vakanten Ministerposten.

- Kanzlerin und Regierungschefin bleibt Amtsinhaberin Angela Merkel.

- Wer Chef des Kanzleramts wird, ist derzeit noch offen. Eine CDU-Leitung ist indes unstrittig.
Die SPD-Unterhändler haben offenbar - zumindest was die Ressortvergabe anbelangt - gut verhandelt.
Die SPD-Unterhändler haben offenbar - zumindest was die Ressortvergabe anbelangt - gut verhandelt.
(Foto: dpa)

- Unklar ist ebenfalls noch die Besetzung des Außenministerpostens. Einem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge soll nicht der bisherige Amtsinhaber Sigmar Gabriel, sondern SPD-Chef Martin Schulz künftig das Top-Ressort leiten. Dafür könnte er den Parteivorsitz abgeben.

- Auch das Finanzministerium fällt offenbar der SPD zu. Verhandlungskreisen zufolge soll Hamburgs erster Bürgermeister Olaf Scholz dafür nach Berlin wechseln.

- Ein weiteres Schlüsselressort unter Regie der SPD wird wohl das für Arbeit und Soziales. Einen Favoriten auf den Ministerposten gibt es derzeit noch nicht. Neben der SPD beanspruchte auch die CSU das Ressort.

- Stattdessen erhalten die Christsozialen ein neu strukturiertes Innenministerium. Aus Koalitionskreisen heißt es, dass CSU-Chef Horst Seehofer nach Berlin wechseln soll. Demnach wird sein Ressort durch die Bereiche Bau und Heimat aufgewertet.

- Ebenfalls unter Leitung der CSU wird wohl das Ministerium für Verkehr und Digitales stehen. Den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) zufolge soll Generalsekretär Andreas Scheuer die Nachfolge von Alexander Dobrindt antreten.

- Außerdem soll die CSU das Entwicklungs-Ressort verantworten. Wie das RND berichtet, ist hierfür die bisherige Parlamentarische Staatssekretärin im Verkehrsministerium, Dorothee Bär, vorgesehen.

- Die CDU wird wohl das Wirtschaftsministerium leiten. Angeblich soll Peter Altmaier das bisher von SPD-Frau Brigitte Zypries gelenkte Ressort übernehmen.

- Auch das Verteidigungsressort bleibt demnach in christdemokratischen Händen. Ursula von der Leyen darf offenbar ihren Posten behalten.

- Das Justizministerium wird den Koalitionskreisen zufolge weiter von der SPD geleitet - ob auch weiter von Heiko Maas, ist noch nicht sicher.

- Dies gilt auch für das Familienministerium, dem aktuell Katharina Barley vorsteht. Über die künftige Besetzung kursieren derzeit noch keine Gerüchte.
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- Gleiches gilt für das Umweltressort, das aktuell von Barbara Hendricks geführt wird. Es ist wahrscheinlich, dass es weiter von der SPD besetzt ist.

- Offen sind hingegen die Zuständigkeiten bezüglich der Ministerien für Gesundheit, Bildung und Forschung sowie Ernährung und Landwirtschaft. Es gilt als wahrscheinlich, dass die CDU die Politik dieser Ressorts verantworten wird.

Quelle: n-tv.de
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Der Koalitionsvertrag im Wortlaut

Beitragvon Weltbookadmin47 » 8. Feb 2018 13:15

WELTPOLITIK NACHRICHTEN RUND UM DEN GLOBUS
http://www.handelsblatt.com/politik/deu ... l?share=fb
Der Koalitionsvertrag im Wortlaut
http://www.handelsblatt.com/politik/deu ... l?share=fb
CDU, CSU und SPD haben sich am Morgen auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Das Originaldokument als PDF.


Berlin177 Seiten, 8355 Zeilen – das ist der Umfang des Koalitionsvertrag. Seine Überschrift: „Ein neuer Aufbruch für Europa – Eine neue Dynamik für Deutschland – Ein neuer Zusammenhalt für unser Land“.
Koalitionsvertrag zum Download http://www.handelsblatt.com/politik/deu ... m-wortlaut
PDF, 1,8 MB

CDU, CSU und SPD haben sich am Mittwoch auf das Regelwerk geeinigt, dass der Arbeit der Großen Koalition zugrunde liegen soll. Allerdings steht noch eine wichtige Frage aus: Wie werden die SPD-Mitglieder entscheiden? Stimmen Sie dafür oder dagegen? Die Sozialdemokraten machen die Regierungsbeteiligung von einem positiven Votum der eigene Basis abhängig.
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Баня "Вилла Лагуна" в Геленджике с бассейном в парной: а вы уже слышали о

Beitragvon JesseHeate » 8. Feb 2018 21:25

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Баня в Геленджике с бассейном в парной: а вы уже слышали о таком?
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JesseHeate
 
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Moskau hat Redebedarf - Syrien beklagt "Massaker" durch US-Militär

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Feb 2018 11:26

WELTPOLITIK NACHRICHTEN RUND UM DEN GLOBUS
https://www.n-tv.de/politik/Syrien-bekl ... 76764.html
Freitag, 09. Februar 2018
Moskau hat Redebedarf - Syrien beklagt "Massaker" durch US-Militär

Nach dem verheerenden Militärschlag der Anti-IS-Koalition beklagt das syrische Assad-Regime zahlreiche Tote und wirft den USA Kriegsverbrechen vor. Der Verbündete Russland will den Vorfall noch nicht bewerten, hat aber "eine Menge Fragen" an die USA.


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Die syrische Regierung hat der von den USA geführten Anti-IS-Koalition Kriegsverbrechen und Terrorunterstützung vorgeworfen. Mit ihrem Angriff auf regierungstreue Truppen habe die Koalition ein "brutales Massaker" veranstaltet, hieß es in einem Brief des syrischen Außenministeriums an den UN-Generalsekretär und den Präsidenten des UN-Sicherheitsrates. "Diese neuerliche Aggression bestätigt die niederen Beweggründe gegen die Souveränität Syriens", zitierte die staatliche Nachrichtenagentur Sana aus dem Brief.
Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/po ... 76892.html
Luftangriff mit mehr als 100 Toten: Strategie der USA in Syrien wirft Fragen auf
09.02.18 – 01:37 min

Die Anti-IS-Koalition hatte die regierungstreuen Truppen von Präsident Baschar al-Assad nach eigenen Angaben in Selbstverteidigung angegriffen. "Es war Selbstverteidigung", sagte US-Verteidigungsminister Jim Mattis. "Wir schalten uns nicht in den syrischen Bürgerkrieg ein." Demnach hatten die Regierungsanhänger im Euphrattal das Gebiet um ein Hauptquartier der kurdisch geführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) mit Panzer und Artillerie angegriffen. Mattis nannte den Vorfall "verwirrend" und sagte, er könne sich nicht erklären, warum die regierungstreuen Truppen die SDF-Stellungen angegriffen hätten, an denen sich auch US-Spezialkräfte aufgehalten hätten.

Aus syrischen Militärkreisen hieß es, mehr als 150 regierungstreue Kämpfer seien bei dem Angriff getötet oder verletzt worden. Unter den Toten seien auch afghanische Kämpfer gewesen. Das US-Militär schätzte die Zahl der Toten nach Angaben des Senders CNN auf mehr als 100. Das Pentagon wollte zunächst keine Zahlen bestätigen. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte meldete mindestens 45 getötete Regierungskräfte.
Russland hat "eine Menge Fragen"
Bei Luftangriffen der syrischen Luftwaffe auf die Region Ost-Ghuta sind zahlreiche Zivilisten getötet worden.

Russlands Militär sprach abweichend von nur 25 Verletzten aufseiten der regierungstreuen Kräfte, nicht von Toten. Das Vorgehen der Milizen gegen die SDF sei nicht mit Russland abgestimmt gewesen, hieß es in einer Mitteilung. Moskau habe wegen des Vorfalls "eine Menge Fragen" an die USA, sagte Maria Sacharowa, Sprecherin des Außenministeriums. Sie hielt sich mit einer Bewertung zurück. Man sammle noch Informationen, sagte sie der Agentur Interfax zufolge. Moskaus Soldaten, die die Assad-Truppen im Bürgerkrieg unterstützen, seien nicht in der Region gewesen, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Die Anti-IS-Koalition erklärte, sie habe mit ihrem russischen Gegenüber vor, während und nach dem abgewehrten Pro-Regime-Angriff in regulärem Kontakt gestanden.

Das Gebiet um die frühere Extremistenhochburg Dair as-Saur nahe der Grenze zum Irak ist strategisch wichtig. Hier stehen sich SDF und Regierung gegenüber. Zudem liegen im Euphrattal wichtige Ölvorräte des durch den Bürgerkrieg schwer geschädigten Landes. Syriens Regierungskräfte konnten in den vergangenen Monaten große Geländegewinne erzielen. Der Zwischenfall zeigt jedoch, wie weit das unter verschiedenen Gruppen aufgeteilte Land von einem Frieden entfernt ist.
Erdogan bezeichnet Assad als "Mörder"
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Unterdessen setzte Syriens Luftwaffe ihre schwere Bombardierung eines islamistischen Rebellengebietes nahe der Hauptstadt Damaskus fort und tötete Aktivisten zufolge mindestens 38 Zivilisten. 135 Zivilisten seien bei Luftangriffen auf die Region Ost-Ghuta verletzt worden, meldeten die Menschenrechtsbeobachter. Demnach sind innerhalb von 72 Stunden mehr als 150 Zivilisten gestorben. Regierungstruppen haben das Gebiet seit langem eingeschlossen. Rund 400.000 Menschen sind fast vollständig von der Außenwelt abgeschnitten.

Die humanitäre Lage ist dramatisch. Es herrscht akuter Mangel an Lebensmitteln und medizinischer Versorgung. In Ost-Ghuta scheiterte auch der Versuch Russlands, des Irans und der Türkei, die Lage zu deeskalieren. Im Bemühen um ein Ende der Gewalt in Syrien wollen die Staatschefs der drei Länder zu einem weiteren Gipfel zusammenkommen. Teheran ist neben Moskau wichtigster Verbündeter der Regierung, Ankara unterstützt die Rebellen. Die drei Mächte hatten sich im vergangenen Jahr auf sogenannte Deeskalationszonen für Syrien geeinigt, wo seit Ausbruch des Bürgerkriegs 2011 mehr als 400.000 Menschen ums Leben kamen. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan nannte Syriens Machthaber Assad nun erneut einen "Mörder" und schloss Gespräche mit ihm aus. "Was sollen wir mit einem Mörder reden, der eine Million seiner Bürger getötet hat?", sagte er in Ankara.

Quelle: n-tv.de , cri/dpa/AFP
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Drohen und Schweigen - Seehofer schildert letzte Verhandlungsnacht

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Feb 2018 13:15

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https://www.n-tv.de/politik/Seehofer-sc ... 76877.html
Freitag, 09. Februar 2018
Drohen und Schweigen - Seehofer schildert letzte Verhandlungsnacht

Der Koalitionsvertrag von Union und SPD sorgt in den Parteien für viel Diskussionstoff. Vor allem die Vergabe der Ministerposten stößt auf Kritik. Wie es dazu kam, schildert CSU-Chef Seehofer ausführlich. Er spricht von einer "sehr, sehr spannenden Situation".


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CDU, CSU und SPD haben nach Darstellung von CSU-Chef Horst Seehofer mehr als zwölf Stunden lang nur über die künftige Ressortverteilung verhandelt. In einem Interview mit dem Bayerischen Fernsehen schilderte Seehofer Details aus der letzten Marathon-Verhandlungsnacht - und verriet, wie es dazu kam, dass er in der neuen Bundesregierung das Innenministerium übernehmen soll.
Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/po ... 74347.html
Ressortsverteilung und ein Übergangener: CDU hadert, CSU ist glücklich, SPD sahnt ab
08.02.18 – 02:39 min

"Die letzte Verhandlungsnacht begann ja durch die Feststellung der SPD: Wir wollen das Auswärtige Amt, das Finanzministerium und das Sozialministerium, sonst gibt es keine Regierung", sagte er. Die CSU habe dagegen gehalten und auch das Finanzministerium gefordert sowie Interesse an Sozialministerium und Auswärtigem Amt angemeldet.

"Das war der Beginn, dass von 16 Uhr bis 6 Uhr in der Früh nur über diese Frage gesprochen wurde", sagte Seehofer. In dieser Zeit seien viele Verhandler in andere Räume gegangen und hätten sich auf den Boden gelegt, darunter auch Ministerpräsidenten. "Dann verbleiben in dem Zimmer vier, fünf Personen, die aber nicht miteinander reden, weil keiner eine Lösung hat und weil man unterschiedlicher Meinung ist", sagte der CSU-Vorsitzende. "Ich habe dann gerne eine Mandarine oder eine Orange geschält, weil das wenigstens eine Betätigung war."

Lange habe man sich nur angeschwiegen. "Wenn jemand etwas anderes erzählt, dann sagt er nicht die Wahrheit. So ging das die ganze Nacht", berichtete Seehofer. "Es war eine sehr, sehr spannende Situation, wenn ein Koalitionspartner sagt 'sonst gibt es keine Koalition'." Es dauere dann eben viele Stunden, bis auch erwachsene Menschen sich wieder vernünftig verhielten.
"So kann es nicht weitergehen"
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"Wir wussten so ungefähr um 6 Uhr in der Früh: So kann es nicht weitergehen. Denn wenn die Koalition scheitert, weil man sich nicht über die Vergabe der Posten verständigen kann, hätte das für alle Parteien einen riesigen Schaden über Jahre ausgelöst." Das sei allen Parteien bewusst gewesen.

"Dann haben wir uns als CSU zurückgezogen und überlegt: Wie kommen wir aus dem Dilemma heraus? Es drehte sich ja immer um die CSU", sagte Seehofer. Denn die SPD habe nicht nachgegeben und habe dies damit begründet, dass sie sonst nicht über den Mitgliederentscheid komme.

"Die Kanzlerin hat uns am Anfang sehr unterstützt, aber war dann mit fortgeschrittener Zeit schon auch der Meinung, so können wir jetzt nicht weitermachen, weil dann platzt die Koalition, und draußen von der Bevölkerung versteht es niemand", so Seehofer. "Und das war dann der Überlegungsprozess, dass wir gesagt haben: Wenn die SPD drei Minister verlangt, verlangt die CSU auch drei." Er bekam dann das Innenministerium, ergänzt um die Bereiche Bauen und Heimat.

Quelle: n-tv.de , mli/dpa
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Druck aus der SPD-Führung - Schulz verzichtet auf Außenministerium

Beitragvon Weltbookadmin47 » 9. Feb 2018 15:08

WELTPOLITIK NACHRICHTEN RUND UM DEN GLOBUS
https://www.n-tv.de/politik/Schulz-verz ... 77811.html
Freitag, 09. Februar 2018
Druck aus der SPD-Führung - Schulz verzichtet auf Außenministerium

SPD-Chef Schulz zieht doch nicht ins neue Kabinett von Bundeskanzlerin Merkel ein: Nach immer lauter werdenden Protesten rückt er von seinem Plan ab, Sigmar Gabriel als Außenminister abzulösen. Er wolle den SPD-Mitgliederentscheid nicht gefährden, erklärt er.

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Der scheidende SPD-Chef Martin Schulz verzichtet auf das Amt des Außenministers in einer Großen Koalition. Schulz erklärte schriftlich, er sehe durch die parteiinterne Diskussion um seine Person ein erfolgreiches Votum beim SPD-Mitgliederentscheid über Schwarz-Rot gefährdet. "Daher erkläre ich hiermit meinen Verzicht auf den Eintritt in die Bundesregierung und hoffe gleichzeitig inständig, dass damit die Personaldebatten innerhalb der SPD beendet sind." Hintergrund ist mutmaßlich der Ärger an der SPD-Basis und besonders im größten Landesverband Nordrhein-Westfalen über Schulz, der ursprünglich nicht ein Kabinett von Kanzlerin Angela Merkel eintreten wollte.

Für ihn sei von höchster Bedeutung, dass die Mitglieder der SPD für den Koalitionsvertrag stimmen, erklärte Schulz weiter. "Wir alle machen Politik für die Menschen in diesem Land. Dazu gehört, dass meine persönlichen Ambitionen hinter den Interessen der Partei zurückstehen müssen."

Das Redaktionsnetzwerk Deutschland und die "Süddeutsche Zeitung" hatten zuerst über den Rückzug berichtet. Laut "Bild"-Zeitung hatte die SPD-Führung Schulz ein Ultimatum bis Freitagnachmittag gesetzt, auf das Außenamt zu verzichten. In der SPD wurde demnach befürchtet, dass Personaldebatten die inhaltliche Diskussion überlagern und die Mitglieder die Große Koalition deswegen ablehnen könnten.
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Auch nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur gab es in der NRW-SPD starke Bestrebungen, Schulz auf einen Verzicht auf das Ministeramt zu bewegen. "Es brodelt in der Partei", hieß es in Parteikreisen.
Gabriel erhebt schwere Vorwürfe

Schulz war aufgrund seiner politischen Ambitionen zuletzt stark unter Druck geraten: Nach dem erfolgreichen Abschluss der Koalitionsverhandlungen gab er am Mittwoch plötzlich bekannt, den Parteivorsitz an Fraktionschefin Andrea Nahles übergeben und anstelle von Sigmar Gabriel Außenminister werden zu wollen. Gabriel warf der SPD-Führung daraufhin respektlosen Umgang und Wortbruch vor. Dem Vernehmen nach spielte er damit auf ein angebliches Versprechen von Schulz an, dass Gabriel im Fall einer neuen Großen Koalition Außenminister bleiben dürfe.

Der erste SPD-Politiker sprach derweil für einen Verbleib Gabriels in der Bundesregierung aus. "Sigmar Gabriel ist ein sehr guter Außenminister", twitterte Johannes Kahrs, der für die SPD im Haushaltsausschuss des Bundestags sitzt und Sprecher des konservativen Flügels ist. "Gabriel sollte Außenminister bleiben. Alles andere würde ich jetzt nicht mehr verstehen."

Quelle: n-tv.de , chr/rts/dpa
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Person der Woche - Katarina Barley - die erste Außenministerin ?

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Feb 2018 11:20

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https://www.n-tv.de/politik/politik_per ... 82471.html
Dienstag, 13. Februar 2018
Person der Woche - Katarina Barley - die erste Außenministerin ?

Von Wolfram Weimer

Im Machtkampf der SPD-Spitze haben sich Martin Schulz und Sigmar Gabriel wechselseitig erledigt. Das Amt des Außenministers wird frei - und in der SPD reift ein Coup: Erstmals könnte Deutschland eine Außenministerin bekommen.


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Das Duell zwischen Martin Schulz und Sigmar Gabriel endet wohl im politischen Doppeltod. Nach dem Totalrückzug von Schulz schwinden in der SPD auch die Chancen für den noch amtierenden Außenminister, sein Amt irgendwie zu retten. Beim neuen Macht-Tandem der Sozialdemokraten, bei Andrea Nahles und Olaf Scholz, genießt Gabriel keinerlei Rückendeckung mehr. Durch sein Wut-Interview und die Attacke auf den "Mann mit den Haaren im Gesicht" hat sich Gabriel für viele Genossen unmöglich gemacht.

Gabriel müht sich noch verzweifelt um Reue, windet sich zu Entschuldigungen und mobilisiert letzte Getreue: Bezirksvorsitzende, SPD-Altvordere, Gewerkschafter und selbst Wirtschaftsführer sollen für ihn plädieren. Doch die Wirkung verpufft. SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil verkündet das inoffizielle Aus für Gabriel reichlich klar: "Wer zu unfairen Mitteln greift, nimmt sich damit selbst vom Platz."

Im Führungskreis der SPD ist man bereits auf der Suche nach einem neuen Außenminister. Der Kandidatenkreis reicht von Michael Roth, Staatsminister für Europa und Beauftragter für die deutsch-französische Zusammenarbeit, über Niels Annen, außenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, bis Thomas Oppermann, Bundestagsvizepräsident und Mitglied im Auswärtigen Ausschuss. Keiner der drei verfügt freilich über Ministererfahrung auf Bundesebene.
Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/po ... 80128.html
Fliegender Wechsel schon am Dienstag: Nahles soll Ordnung ins SPD-Chaos bringen
11.02.18 – 01:33 min

Immer häufiger hört man daher den Namen von Katarina Barley in SPD-Kreisen. Sie ist nicht nur Bundesfamilienministerin, sondern führt seit September 2017 auch die Geschäfte des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Barley ist seit ihrer Zeit als SPD-Generalsekretärin gut vernetzt in der Partei, auch der linke Flügel unterstützt sie, und sie hat sich aus den Machtkämpfen der vergangenen Wochen geschickt herausgehalten. Sie gilt als gesetzt fürs künftige Familienministerium, doch jetzt könnte man sie für die höhere Aufgabe im Außenamt gebrauchen.

Barley bringt einen großen Vorteil für diese Rolle mit - sie verfügt als eine der wenigen in der SPD-Spitze über eine internationale Prägung. Sie ist die Tochter eines britischen Redakteurs der Deutschen Welle und einer deutschen Ärztin. Sie studierte in Paris verfügt über ein "Diplôme de droit français". In Paris lernte sie auch ihren späteren (inzwischen geschiedenen) Ehemann kennen mit dem sie zwei Söhne hat. Barley spricht fließend Englisch und Französisch, sie ist trittsicher auf internationalem und diplomatischem Parkett.
Karriere abseits der Partei

Die promovierte Volljuristin zählt nicht zu dem Schlag Profipolitiker, die ihren Berufsweg nur der Partei verdanken. Barley arbeitet nach dem zweiten Staatsexamen als Rechtsanwältin in einer Hamburger Großkanzlei, als Mitarbeiterin beim Bundesverfassungsgericht und als Richterin.

Barley war von Anfang an außen-, vor allem europapolitisch engagiert. Ihre erste Rede im Deutschen Bundestag hielt sie am 18. November 2013 zum Thema "Östliche Partnerschaft" der Europäischen Union. Der Schluss-Satz dieser Rede lautete: "Dieses soziale Europa, wie wir Sozialdemokraten es schon lange fordern, ist deshalb das europäische Projekt der nächsten Jahre."

Sie ist leidenschaftliche Europäerin und ärgert sich öffentlich darüber, dass man "viel zu leichtsinnig mit dieser großen und historischen Errungenschaft" umgehe. "Ich werde jedenfalls alles tun, was in meiner Macht steht, um Europa zusammenzuhalten. Denn Europa ist unsere Zukunft."

Wenn sie sich hingegen über Erdogan ärgert, dann postet sie schon mal Facebook Sätze wie diese: "Die Türkei verbaut sich Perspektiven, das muss ausgesprochen werden. Wer die Todesstrafe wieder einführt, kann nicht Mitglied der Europäischen Union werden."
Ein kontrolliertes Temperament
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Anders als der sprunghafte und impulsive Gabriel wäre Barley ein besser zum Außenamt passendes, kontrolliertes Temperament, das sich souverän im Ausland bewegt. So reiste sie, als in Berlin die Chaos-Wochen der SPD begannen, bewusst nach Argentinien und eröffnete den G-20-Frauendialog ("W20") in Buenos Aires. Schließlich hatte am 1. Dezember Argentinien von Deutschland die G20-Präsidentschaft übernommen.

Barley hat neben der deutschen noch die britische Staatsbürgerschaft. Das wäre auf dem Außenministerposten eine pikante Besonderheit, sie könnte aber - so das Wording ihrer Unterstützer - "in Brexit-Zeiten Brücken nach Großbritannien bauen".

Wichtiger aber ist etwas anderes: Katarina Barley wäre die erste Außenministerin Deutschlands. Angela Merkels weibliche Alleinstellung auf internationaler Bühne würde damit gebrochen - auch eine Erwägung der SPD-Spitze mit Blick auf das langfristig erhoffte Comeback der Genossen. Kurzfristig freilich ist die Partei so labil, dass die Coup-Personalie Barley auch rasch ganz anders ausgehen kann.

Quelle: n-tv.de
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Nahles designierte Parteichefin - Scholz übernimmt kommissarischen SPD-Vor

Beitragvon Weltbookadmin47 » 13. Feb 2018 22:48

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https://www.n-tv.de/politik/Scholz-uebe ... 84236.html
Dienstag, 13. Februar 2018
Nahles designierte Parteichefin - Scholz übernimmt kommissarischen SPD-Vorsitz

Der erste Schritt des vieldebattierten Führungswechsels bei den Sozialdemokraten ist vollzogen. Martin Schulz ist zurückgetreten und macht den Weg frei für Andrea Nahles. Zunächst soll Olaf Scholz übergangsweise einspringen.


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Als erste Frau an der SPD-Spitze soll Bundestags-Fraktionschefin Andrea Nahles die Partei aus ihrer tiefen Krise führen. Der bisherige Vorsitzende Martin Schulz trat zurück, die Spitzengremien der Partei nominierten daraufhin die 47-Jährige einstimmig als dessen Nachfolgerin. Bis zur Wahl am 22. April bei einem Sonderparteitag in Wiesbaden wird der dienstälteste stellvertretende Vorsitzende Olaf Scholz die SPD kommissarisch führen. Bestrebungen, den Vorsitz sofort an Nahles zu übergeben, scheiterten am Widerstand einzelner Landesverbände.

Nahles bezeichnete die Nominierung als "große Ehre". "Es ist eine große Verantwortung für unser Land", sagte sie. Sie hoffe, dass vom Parteitag in Wiesbaden ein "Aufbruchssignal" ausgehen werde. Nahles verteidigte den Koalitionsvertrag und zeigte sich zuversichtlich, dass die Mitglieder bei der Abstimmung vom 20. Februar bis zum 2. März mit Ja stimmen werden. "Es geht nicht in die Hose", sagte sie. Auf die Frage, ob sie ihre politische Zukunft von dem Votum abhängig machen werde, sagte sie: "Mein Schicksal verknüpfe ich mit gar nichts."

Nahles wird auf dem Parteitag in Wiesbaden nicht die einzige Kandidatin sein. Die Flensburger Oberbürgermeisterin Simone Lange kündigte überraschend ihre Gegenkandidatur an - aus Protest gegen die Vorfestlegung auf Nahles. Chancen werden ihr nicht eingeräumt. Nach SPD-Angaben ist es aber die erste Kampfkandidatur um den Parteivorsitz in der Nachkriegszeit.

Ihre Kandidaten für das Kabinett will die SPD erst nach dem Mitgliederentscheid nennen. Im Gespräch ist unter anderem Hamburgs Erster Bürgermeister Scholz als Vizekanzler und Finanzminister. Völlig offen ist unter anderem noch, wer Außenminister werden soll.
Schulz geht "ohne Bitterkeit und Groll"

Schulz, der den Koalitionsvertrag mit der Union zusammen mit Nahles ausgehandelt hat, hatte seinen Rückzug vom Parteivorsitz bereits in der vergangenen Woche angekündigt. Er hoffe, dass nun die Personaldebatte in der Partei zu einem Ende kommen und die SPD zu alter Kraft zurückfinden werde, sagte er und betonte: "Ich scheide ohne Bitterkeit und ohne Groll aus diesem Amt." Der 62-Jährige war nicht einmal ein Jahr Parteichef. Im März 2017 war er mit dem Rekordergebnis von 100 Prozent gewählt worden.

Schulz hatte Nahles bereits kurz nach den Koalitionsverhandlungen als seine Nachfolgerin für die Parteispitze vorgeschlagen. Entgegen vorheriger Aussagen wollte er zunächst Außenminister in einem schwarz-roten Kabinett werden, verabschiedete sich nach großem Druck aber dann auch von diesem Vorhaben. Vor dem entscheidenden Mitgliederentscheid steckt die Partei damit in großen Turbulenzen. Die Parteiführung hatte gehofft, durch einen schnellen Personalwechsel an der Spitze wieder für etwas Ruhe zu sorgen. Die Idee, Nahles als kommissarische Parteichefin zu benennen, verursachte aber neue Verwerfungen.
Widerstand aus Landesverbänden
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Aus den Landesverbänden in Schleswig-Holstein, Berlin und Sachsen-Anhalt kam vor den Gremiensitzungen Widerspruch gegen das Vorhaben. Sie argumentieren unter anderem, es dürfe nicht der Eindruck entstehen, Personalfragen würden in Hinterzimmern ausgekungelt. Es gab aber auch rechtliche Bedenken: Die Skeptiker führten an, Nahles sei nicht stellvertretende Parteivorsitzende und nicht einmal Mitglied des SPD-Vorstands und könne deswegen nicht kommissarische Vorsitzende werden.

Seit Gründung der Bundesrepublik gab es nur zwei vergleichbare Fälle bei der SPD: 2008 übernahm Frank-Walter Steinmeier kommissarisch die Führung, nachdem Kurt Beck im Streit um die Kanzlerkandidatur abgetreten war. Johannes Rau war 1993 kommisarisch Vorsitzender - nach dem Rücktritt von Björn Engholm im Zuge der Barschel-Affäre. Aber noch nie wurde jemand kommissarisch SPD-Chef, der nicht einen Stellvertreterposten innehatte.

Quelle: n-tv.de , mbo/dpa/rts/DJ
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Report dokumentiert Aufrüstung - China fordert Militärmacht USA heraus

Beitragvon Weltbookadmin47 » 14. Feb 2018 12:04

WELTPOLITIK NACHRICHTEN RUND UM DEN GLOBUS
https://www.n-tv.de/politik/China-forde ... 85169.html
Mittwoch, 14. Februar 2018
Report dokumentiert Aufrüstung - China fordert Militärmacht USA heraus

Die USA sind militärisch betrachtet das mächtigste Land der Welt. Doch in den vergangenen Jahren holen China und Russland auf, wie das Internationale Institut für Strategische Studien in seinem jährlichen Rüstungsbericht herausstreicht.


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China und Russland fordern einer Studie zufolge zunehmend die militärische Vormachtstellung der USA und seiner Verbündeten heraus. Insbesondere Peking verfolge sehr ehrgeizige Ziele, wie aus dem Bericht des Internationalen Instituts für Strategische Studien (IISS) zum militärischen Gleichgewicht in der Welt hervorgeht.

Vor dem Hintergrund der Streitigkeiten im Ost- und Südchinesischen Meer rüstet China sein Militär seit Jahren kräftig auf. Zugleich will Peking seinen Anspruch als aufsteigende Großmacht unterstreichen. So entwickelte China zum Beispiel das Kampfflugzeug Chengdu J-20, eine Maschine mit Tarnkappeneigenschaften. Bislang haben nur die USA solche sogenannten Stealth-Flugzeuge gebaut und im Einsatz; sie können mit normalem Radar nur schwer aufgespürt werden. Zudem verfüge China über eine neue Luft-Luft-Rakete (PL-15), so IISS-Generaldirektor John Chipman.
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Auch im Marine-Bereich verfolge Peking ehrgeizige Ziele. Das Land habe seit dem Jahr 2000 mehr Korvetten, Zerstörer, Fregatten und U-Boote gebaut als Japan, Südkorea und Indien zusammen. Chinas erste Militärbasis im Ausland wird im ostafrikanischen Dschibuti aufgebaut.

Die mehrere hundert Seiten dicke Studie analysiert die militärische Stärke und Rüstungsindustrie von 171 Ländern. Der Report erscheint jedes Jahr. IISS ist - neben dem Stockholmer SIPRI-Institut - die weltweit führende Einrichtung bei der Beurteilung internationaler Konflikte. Das Institut wurde 1958 in London gegründet und hat inzwischen auch Büros in Washington, Singapur und Bahrain.

Quelle: n-tv.de , jog/dpa
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Beitragvon JennyEncom » 15. Feb 2018 17:49

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Bericht über russische Söldner - 100 Russen von US-Armee in Syrien getötet

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Feb 2018 12:41

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https://www.n-tv.de/politik/100-Russen- ... 89634.html
Freitag, 16. Februar 2018
Bericht über russische Söldner - 100 Russen von US-Armee in Syrien getötet

Die US-Luftwaffe hat bei einem Angriff in Syrien möglicherweise Hunderte Russen getötet oder verletzt. Sie sollen im Auftrag einer privaten Sicherheitsfirma mit Verbindungen zum Kreml für syrische Regierungstruppen gekämpft haben.


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Entgegen der offiziellen russischen Darstellung sind bei Kämpfen in Syrien Insidern zufolge rund 300 Angehörige eines russischen Sicherheitsunternehmens getötet oder verwundet worden. Ein russischer Militärarzt, der namentlich nicht genannt werden wollte, sprach von rund 100 Toten. Ein Insider, der mehrere der Kämpfer kennt, sagte, mehr als 80 Männer seien getötet worden.

Das russische Außenministerium erklärte, möglicherweise seien fünf Russen am 7. Februar im Gebiet von Deir al-Sor bei Kämpfen mit der von den USA angeführten Koalition ums Leben gekommen. Es handele sich nicht um Militärangehörige. Medienberichte über Hunderte getötete Russen bezeichnete eine Sprecherin des Ministeriums als Desinformation. Das Präsidialamt erklärte, es habe keine weiteren Informationen. Das russische Verteidigungsministerium äußerte sich nicht auf eine Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters zu russischen Opfern in Syrien.
550 russische Söldner in Deir al-Sor

Die Kämpfer sollen der russischen Wagner-Gruppe angehören, einem privaten Militärunternehmen, dem enge Kontakte zur Regierung in Moskau nachgesagt werden. Reuters gelang es zunächst nicht, das Unternehmen zu kontaktieren. Jewgeni Schabajew, der Anführer einer paramilitärischen Kosaken-Organisation mit Beziehungen zu russischen Sicherheitsunternehmen sagte, er habe mit Verwundeten gesprochen. Sie hätten ihm gesagt, dass an den Kämpfen um Deir al-Sor rund 550 Mitarbeiter russischer Sicherheitsfirmen beteiligt gewesen seien.

Russische Regierungsvertreter bestreiten den Einsatz privater Sicherheitsfirmen in Syrien. Insider bestätigen dies jedoch. Die Nutzung solcher Unternehmen in militärischen Auseinandersetzungen hat in den vergangenen Jahren weltweit zugenommen. Auch die USA und andere westliche Staaten greifen in Konfliktfällen auf sie zurück. Anders als bei getöteten Soldaten müssen Regierungen nicht die Verantwortung übernehmen, wenn es Opfer bei den privaten Unternehmen gibt. Die Kämpfer sind meist ehemaligen Soldaten.
Russlands Armee war gewarnt

Die meisten in der Wagner-Gruppe sind Insidern zufolge Russen, einige aber auch Ukrainer und Serben. Bei den Kämpfen am 7. Februar hatten nach US-Angaben mit der syrischen Regierung verbündete Kämpfer die von den USA unterstützten Syrischen Demokratischen Streitkräfte (SDF) in Deir al-Sor mit Panzern, Raketen und Kanonen angegriffen.
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Der Kosakenführer Schabajew sagte nach seinem Gespräch mit Verwundeten, die Verluste seien so hoch gewesen, weil die Kämpfer keine Luftunterstützung gehabt hätten. Außerdem seien sie nicht wie sonst mit schlecht ausgerüsteten Rebellen, sondern mit einer hochgerüsteten Streitmacht konfrontiert gewesen. Sie seien zunächst mit Bomben eingedeckt und dann mit Apache-Kampfhubschraubern angegriffen worden.

Nach Schabajews Informationen richtete sich der Angriff auf die Siedlung Chuscham in einem Gebiet, das laut einer Übereinkunft zwischen russischen und US-Militärs als neutral galt. Damit habe man die Reaktion der von den USA geführten Koalition testen wollen. Die US-Streitkräfte hätten entsprechend der Vereinbarungen das russische Militär darüber informiert, dass sie einen Abwehrschlag vorbereiteten. Unklar sei, ob die Warnung von den russischen Streitkräften an die Sicherheitsfirma weitergegeben worden sei.

Quelle: n-tv.de , shu/rts
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Verteidigung und Diplomatie - GroKo will fleischfressender Vegetarier sein

Beitragvon Weltbookadmin47 » 16. Feb 2018 17:18

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https://www.n-tv.de/politik/GroKo-will- ... 90583.html
Freitag, 16. Februar 2018
Verteidigung und Diplomatie - GroKo will fleischfressender Vegetarier sein

Von Issio Ehrich, München

Die Große Koalition setzt in der Verteidigungs- und Außenpolitik auf ein Europa der zwei Geschwindigkeiten. Die Minister von der Leyen und Gabriel bereiten auf der Münchner Sicherheitskonferenz zumindest rhetorisch den Boden dafür.


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Die geschäftsführende Verteidigungsministerin Deutschlands, Ursula von der Leyen, erinnert sich an ihren ersten Auftritt bei der Münchner Sicherheitskonferenz. Vor vier Jahren sorgte sie für Aufsehen, als sie forderte, dass Deutschland mehr Verantwortung in der Welt übernehmen müsse.

"Wir ahnten nicht, wie schnell der Lackmustest dafür kommt", sagt sie jetzt zur Eröffnung der 54. Konferenz. Von der Leyen meint die Ukraine-Krise, den Kampf gegen den selbsternannten Islamischen Staat (IS), die Flüchtlingskrise. Der CDU-Politikerin zufolge sind Deutschland und die EU in diesen Krisen ein ganzes Stück vorangekommen. Sie hätten wie ein Weckruf gewirkt. Doch sie fordert längst den nächsten Schritt.
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Gefährlicher Stellvertreterkrieg: USA und Türkei geraten in Syrien aneinander
16.02.18 – 02:17 min
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Nach der Installation eines Europas der zwei Geschwindigkeiten in der Verteidigungspolitik fordert sie eine vergleichbare Option auch in der Entwicklungshilfe und Diplomatie. "Eigentlich bräuchten wir auch ein Pesco in der europäischen Außenpolitik", so von der Leyen. Pesco ist die sogenannte ständige strukturierte Zusammenarbeit, die es einzelnen willigen EU-Staaten seit dem vergangenen Jahr ermöglicht, gemeinsam enger und stärker zusammenzuarbeiten. So können sie das Dilemma umgehen, dass einzelne Mitgliedstaaten die Weiterentwicklung der EU in diesem Sektor durch ihr Veto blockieren.
"EU hat in Syrien versagt"

Von der Leyen gibt damit gewissermaßen auch eine Antwort der neuen Großen Koalition in spe auf Kritik des Vorsitzenden der Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger. In den Wochen vor der Riesenveranstaltung kritisierte dieser immer wieder die uneinheitliche europäische Außenpolitik, mit besonders drastischen Worten am Mittwoch in der "Bild"-Zeitung: "Die EU repräsentiert 500 Millionen Menschen, sie ist für viele Länder der wichtigste Handelspartner, aber sie versagt in der Außenpolitik - auch im Nahen Osten." Statt sich untereinander abzusprechen, bereisten europäische Regierungschefs und Außenminister die Krisenländer einzeln und mit jeweils eigener Agenda. "Wir haben keine Nahost-Strategie, wir machen Nahost-Krisentourismus."

Von der Leyen hält geradezu ein Plädoyer für das Zusammenspiel von militärischer Stärke, diplomatischer Expertise und einer sinnvollen Entwicklungszusammenarbeit. "Was wir brauchen, ist ein ganz klarer Pakt für vernetzte Sicherheit."

Im Koalitionsvertrag sieht sie für weitere Schritte in diese Richtung bereits den Grundstein gelegt. CDU, CSU und SPD haben sich darauf geeinigt, zusätzlich frei werdende Haushaltsmittel zum Teil in die Bundeswehr und die Verteidigung zu investieren, zum anderen Teil in die Entwicklungszusammenarbeit.

Der geschäftsführende Außenminister Sigmar Gabriel klang in einem Gastbeitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" ähnlich. "Krisen und Kriege werden am Ende nicht militärisch, sondern zivil und diplomatisch beendet und überwunden. Dagegen steht leider, dass die Welt um uns herum dies viel zu oft anders zu sehen scheint." Gabriel beschreibt eine Welt voller "Fleischfresser", in der es Vegetarier schwer hätten. "Europa muss ein 'Flexitarier' werden, ein 'Vegetarier zweiten Grades' sozusagen, der Fleischkonsum gelegentlich zulässt und militärische Macht nicht scheuen darf, der aber dem Zivilen den Vorrang gibt." Gabriel verweist auf eine "Pesco Plus" für ziviles Krisenmanagement. Bei seiner geplanten Rede in München am Samstag könnte Gabriel an dieser Stelle noch einmal nachlegen.
"Deutschland steht zu Vereinbarungen"

Im Prinzip ist das Zusammenspiel aus Verteidigungs- und Entwicklungspolitik schon lange gemeinsamer Nenner in der deutschen Politik, in Europa und den USA. Auch von der Leyen verweist auf den Aufbau der Nato und den Marschallplan nach dem Ende des zweiten Weltkriegs. Sie kritisiert aber, dass immer mehr Staaten - sie spricht damit offensichtlich auch die USA unter Donald Trump an - zu sehr aufs militärische setzen und bei der Diplomatie sparen.
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Trump dominierte die Sicherheitskonferenz vor einem Jahr, obwohl er gar nicht anwesend war. Seine Drohungen aus Wahlkampfzeiten, die die Beistandspflicht der Nato infrage stellten, hallten nach. Trump warf Europa vor, sich militärisch zu sehr zurückzuhalten und das selbstgesteckte Ziel der Nato-Mitglieder, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts in das Militär zu investieren, drastisch zu unterlaufen.

Von der Leyen versicherte nun den USA: "Deutschland steht zu seinen Vereinbarungen." Noch sei die Bundesrepublik weit von den zwei Prozent entfernt. Auch die Amerikaner hätten aber eine Verpflichtung. Entwicklungszusammenarbeit und Diplomatie beschreibt sie als "must" - ein Muss.

Getrübt haben dürfte den Auftritt von der Leyens die Berichterstattung der vergangenen Wochen über ihre Truppe. Zunächst hieß es in einem Bericht der "Welt", der Bundeswehr fehle es an einsatzbereiten Kampfpanzern, um wie geplant 2019 eine Führungsrolle in der neu geschaffenen "Speerspitze", der schnellen Eingreiftruppe der Nato im Osten Europas, zu übernehmen. Am Tag ihres Auftritts auf der Sicherheitskonferenz wird gemeldet, dass mehr als 100 Bundeswehrsoldaten in Mali gestrandet sind, weil der Airbus, der sie nach Hause fliegen sollte, defekt war. Einige der Männer und Frauen mussten auf Linienflüge umsteigen. Von der Leyen sagt: 25 Jahre voller Kürzungen und Schrumpfungen seien nicht in ein paar Jahren wiederaufzuholen. "Wir Europäer müssen uns ordentlich anstrengen."

Quelle: n-tv.de
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"Beiderseitiges Interesse" - May strebt Sicherheitsabkommen mit EU an

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Feb 2018 14:23

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https://www.n-tv.de/politik/May-strebt- ... 91322.html
Samstag, 17. Februar 2018
"Beiderseitiges Interesse" - May strebt Sicherheitsabkommen mit EU an

Zumindest in Sicherheitsfragen will London auch nach dem Austritt mit der Europäischen Union weiter eng kooperieren. Angesichts von Cyberangriffen, Terrorismus und Schleuserkriminalität drängt Premierministerin May in München auf enge Zusammenarbeit.

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Die britische Premierministerin Theresa May hat ein umfangreiches Sicherheitsabkommen mit der Europäischen Union nach dem Brexit vorgeschlagen. "Wir möchten die Kooperation auch nach dem Austritt aus der EU fortsetzen und vorantreiben", sagte May bei der Münchner Sicherheitskonferenz. "Wir müssen unsere Bevölkerung schützen. Europas Sicherheit ist unsere Sicherheit."
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Dies sei etwa im Kampf gegen Terrorismus und Schleuserkriminalität, aber auch gegen Cyberkriminalität wichtig. Großbritannien sei bereit, auch nach dem EU-Austritt an einigen EU-Programmen mitzuarbeiten und dafür auch Geld bereitzustellen. Als Beispiele nannte sie die Militärforschung, in der der britische Anteil in Europa bei 40 Prozent liege, sowie Weltraumaktivitäten, gemeinsame militärische Aktionen und die Entwicklungshilfe. Im Gegenzug möchte Großbritannien aber an Entscheidungen über die Ausrichtung beteiligt sein, machte May klar. Zudem müsse ein entsprechender Vertrag die Souveränität des Vereinigten Königreichs akzeptieren. Dies gelte vor allem für den Europäischen Gerichtshof, der künftig nicht mehr für Großbritannien zuständig sein werde, betonte die Premierministerin.

May forderte eine weitere Zusammenarbeit im Rahmen von Europol sowie des europäischen Haftbefehls. Dies sei in beiderseitigem Interesse. May machte damit klar, dass sie mit der EU bereits in der jetzigen Phase und vor dem Auslaufen der bis Ende 2020 geltenden Übergangsphase getrennte Abkommen im Sicherheitsbereich mit der EU schließen will. "Wir sollten nicht warten, wo es nicht nötig ist", drängte May. Mit der EU ist bisher ein schrittweiser Ansatz vereinbart, in dem zunächst das Austrittsabkommen und dann das zukünftige Verhältnis verhandelt wird.
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Einem zweiten Brexit-Referendum erteilte sie erneut eine klare Absage. "Wir werden die EU verlassen", betonte sie. Sie forderte von der EU Dialogbereitschaft. Es gehe nicht um institutionelle Fragen, sondern darum, wie man die Bürger am besten schützen könne. Dies gehe durch eine enge Zusammenarbeit, die über das hinausgehe, was die EU mit Drittstaaten bisher vereinbart habe.

Großbritannien will Ende März 2019 die Staatengemeinschaft verlassen. May steht stark unter Druck: Sie regiert mit hauchdünner Mehrheit und ihr Kabinett ist sich im Brexit-Kurs uneins. Mays Auftritt wird im Zusammenhang mit einer Reihe von Brexit-Reden gesehen, die britische Kabinettsmitglieder in diesen Tagen halten. Den Anfang hatte Außenminister Boris Johnson mit seiner Rede am vergangenen Mittwoch gemacht, in der er aber nur bekannte Positionen wiederholte. Der EU-freundliche Schatzkanzler Philip Hammond soll nicht sprechen.

Quelle: n-tv.de , sba/r
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"Beiderseitiges Interesse" - May strebt Sicherheitsabkommen mit EU an

Beitragvon Weltbookadmin47 » 17. Feb 2018 14:29

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Samstag, 17. Februar 2018
"Beiderseitiges Interesse" - May strebt Sicherheitsabkommen mit EU an

Zumindest in Sicherheitsfragen will London auch nach dem Austritt mit der Europäischen Union weiter eng kooperieren. Angesichts von Cyberangriffen, Terrorismus und Schleuserkriminalität drängt Premierministerin May in München auf enge Zusammenarbeit.

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Die britische Premierministerin Theresa May hat ein umfangreiches Sicherheitsabkommen mit der Europäischen Union nach dem Brexit vorgeschlagen. "Wir möchten die Kooperation auch nach dem Austritt aus der EU fortsetzen und vorantreiben", sagte May bei der Münchner Sicherheitskonferenz. "Wir müssen unsere Bevölkerung schützen. Europas Sicherheit ist unsere Sicherheit."
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Dies sei etwa im Kampf gegen Terrorismus und Schleuserkriminalität, aber auch gegen Cyberkriminalität wichtig. Großbritannien sei bereit, auch nach dem EU-Austritt an einigen EU-Programmen mitzuarbeiten und dafür auch Geld bereitzustellen. Als Beispiele nannte sie die Militärforschung, in der der britische Anteil in Europa bei 40 Prozent liege, sowie Weltraumaktivitäten, gemeinsame militärische Aktionen und die Entwicklungshilfe. Im Gegenzug möchte Großbritannien aber an Entscheidungen über die Ausrichtung beteiligt sein, machte May klar. Zudem müsse ein entsprechender Vertrag die Souveränität des Vereinigten Königreichs akzeptieren. Dies gelte vor allem für den Europäischen Gerichtshof, der künftig nicht mehr für Großbritannien zuständig sein werde, betonte die Premierministerin.

May forderte eine weitere Zusammenarbeit im Rahmen von Europol sowie des europäischen Haftbefehls. Dies sei in beiderseitigem Interesse. May machte damit klar, dass sie mit der EU bereits in der jetzigen Phase und vor dem Auslaufen der bis Ende 2020 geltenden Übergangsphase getrennte Abkommen im Sicherheitsbereich mit der EU schließen will. "Wir sollten nicht warten, wo es nicht nötig ist", drängte May. Mit der EU ist bisher ein schrittweiser Ansatz vereinbart, in dem zunächst das Austrittsabkommen und dann das zukünftige Verhältnis verhandelt wird.
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Die geheime Geschichte der Europäischen Union

Beitragvon Weltbookadmin47 » 18. Feb 2018 14:26

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https://npr.news.eulu.info/2018/02/14/d ... hen-union/

Die geheime Geschichte der Europäischen Union 4.42/5 (12)
14/02/2018 NPR.NEWS

Vom CFR bis Bilderberg. Warum, macht Merkel was sie macht? Warum trifft die EU-Kommision Entscheidungen die jeder Logik widersprechen? Warum rüstet Europa seit kurzem massiv auf? Die wichtigste Frage stellt sich niemand von uns Europäen: Was ist die Europäische Union wirklich? Dieser Beitrag gibt die Antwort! Eine Antwort du sofern du diesen Beitrag wirklich durchliest kaum fassen kannst. WER steckt hinter der Europäichen Union und WARUM?

Nachdem sie 1945 Westeuropa befreit haben, beschließen die Vereinigten Staaten und das Vereinigte Königreich, es durch Schaffung der Vereinigten Staaten von Europa neu zu gestalten. Mit Millionen Dollar finanzieren die CIA und das JIC die proeuropäischen Vereinigungen, um sie zu Instrumenten der Eindämmung des Kommunismus zu machen. Allen Dulles und Joseph Retinger gelingt die Einrichtung des Europarats und der EGKS, aber sie scheitern mit der Durchsetzung einer europäischen Verteidigungsgemeinschaft.

1922 veröffentlicht Graf Richard von Coudenhove-Kalergi sein berühmtes Werk: Paneuropa – ein Vorschlag [1]. Der österreichisch-ungarische Adelige macht sich die Analysen des hohen französischen Beamten Louis Loucheur [2] zu eigen und führt aus, dass die modernen Kriege gigantische industriellen Kapazitäten erfordern. Im Umkehrschluss ist es möglich, Konflikte zwischen Großmächten zu vermeiden, indem man ihre Ressourcen unter eine gemeinsame Obrigkeit stellt. Ein neuer Krieg zwischen Deutschland und Frankreich ist möglicherweise zu verhindern, wenn die deutsche Kohle und der französische Stahl unter die Aufsicht einer binationalen Autorität gestellt werden. Im Laufe seiner Ausführungen, in die er in diesem Fall die Gedanken Giovanni Agnellis [3] über den europäischen Föderalismus als Gegenmittel zum revanchistischen Nationalismus integriert, schlägt Coudenhove-Kalergi vor, weiterzugehen und die Vereinigten Staaten von Europa nach dem Modell der amerikanischen zu schaffen. In seinem Sinne geht es auch darum, eine Europa-Macht zu gründen, die fähig ist, ein Gegengewicht zu den neuen Blöcken wie USA, UdSSR und Großbritannien zu bilden. Sein Europa reicht von Frankreich bis Polen.

1926 schafft Coudenhove-Kalergi eine Vereinigung, die Paneuropa-Union, die in Wien einen Kongress mit mehr als 2.000 Teilnehmern hält. Sein Vorschlag ist die friedliche Zusammenarbeit zwischen souveränen Staaten. Die faschistische Vision eines durch Gewalt zusammengefügten Europas, wo die ethnischen Regionen schwärmerisch übertrieben und die Nationalstaaten zerstört würden, lehnt er ab. Er bringt die Unterstützung einer langen Liste von Intellektuellen wie Guillaume Apollinaire, Albert Einstein, Sigmund Freud, Thomas Mann, José Ortega y Gasset, Pablo Picasso, Rainer Maria Rilke, Saint John Perse und anderen mit.

Der Friedensnobelpreisträger Aristide Briand [4] wird zum Präsidenten der Union gewählt.

In den dreißiger Jahren wird das Projekt politisch von Aristide Briand und Edouard Herriot getragen. Sechsundzwanzig Staaten werden kontaktiert, um einer föderalen europäischen Union beizutreten. Übrigens konstatiert der Geschäftsmann Jean Monnet, der bei der Gründung des Völkerbundes dessen stellvertretender Generalseketär wurde, dieser sei de facto eine europäische supranationale Organisation und schlägt vor, daraus den Rahmen der europäischen Union zu schaffen.
Unglücklicherweise kommen diese Initiativen zu spät: Gegen die Krise von Wall Street und den Aufstieg der Gefahr können sie sich nicht behaupten.

Das anglo-amerikanische Projekt für Westeuropa

Richard von Coudenhove-Kalergi, bei Ende des Zweiten Weltkrieges im US-amerikanischen Exil, macht umfangreiche Lobbyarbeit, um Washington zu bewegen, in Europa eine föderale Organisation durchzusetzen, wenn der Frieden zurückgekehrt ist. Seine Anstrengungen sind von Erfolg gekrönt, denn seine Idee wird im Laufe des Jahres 1946 [5] vom Council of Foreign Relations (CFR) (Rat für Auswärtige Beziehungen) angenommen [6], der daraus eine seiner Empfehlungen an das Außenministerium formuliert.

Der frühere Premierminister Großbritanniens Winston Churchill verweist seinerseits 1946 auf „den Eisernen Vorhang, der sich auf Europa gelegt hat“ >[7]. Man will den westlichen Teil stabilisieren und die kommunistische Ansteckung verhindern.

Am 8. Mai 1946, anlässlich des ersten Geburtstages der Reichskapitulation, stellt das Royal Institute of International Affairs (RIIA, genannt „Chatham House“), die englische Schwester des Council of Foreign Affairs (CFR), die gemeinsame Position von London und Washington vor. Sie wird erläutert von einem ehemaligen Berater der polnischen faschistischen Regierung im Londoner Exil [8], Joseph H. Retinger, der Agent des Geheimdienstes seiner Majestät geworden ist.

Durch Winston Churchill wird diese Position populär gemacht, als er seinerseits die „Vereinigten Staaten von Europa“ propagiert [9].

Allerdings hat dieses Projekt nichts zu tun mit dem von Coudenhove-Kalergi und den Demokraten der Ära zwischen den beiden Weltkriegen. London und Washington planen eine allgemeine anglo-US-amerikanisches Staatsbürgerschaft, um ein großes anglofones Imperium zu besiegeln. In diesem Zusammenhang wäre „Europa“ eine Konstellation von Staaten, die zur Zusammenarbeit untereinander eingeladen sind und bestimmte ihrer industriellen Ressourcen unter die Autorität einer überstaatlichen Instanz stellen, die sich mehr oder weniger sichtbar im anglofonen Imperium ausdrückt. Es würde eine weite Freihandelszone bilden, die für kommunistische Einflüsse undurchdringlich wäre.

Chaotische Anfänge des angloamerikanischen Vorgehens in Westeuropa

Die Entwicklung setzt sich fort. Die englischen Geheimdienste gründen die Independent League for European Cooperation (ILEC) (Unabhängige Liga für Europäische Zusammenarbeit), deren Generalsekretär Joseph H. Retinger und deren Präsident der ehemalige belgische Premierminister Paul van Zeeland ist. Der Sitz ist in Brüssel. Abteilungen werden in Deutschland, Frankreich [10], Italien, den Niederlanden, Luxemburg und – selbstverständlich – in Großbritannien eingerichtet. Auf Initiative des US-amerikanischen Botschafters Averell Harriman wird in den USA eine andere Abteilung durch Russell C. Leffingwell, den Präsidenten des CFR, aufgestellt. Die Rolle, die dabei der ILEC zufällt, ist die Förderung einer europäischen Freihandelszone mit einer gemeinsamen Währung.

Einige Wochen später, im September 1946, finanziert Allen W. Dulles, der neue Präsident des CFR, die Gründung der Union der Europäischen Föderalisten (UEF) in Hertenstein in der Schweiz [11] rund um einen Kreis personalistischer Philosophen [12], namentlich Alexandre Marc und Denis de Rougemont und den ehemaligen Chef der Résistance-Gtuppe „Combat“ Henry Frenay [13]. Die Aufgabe der Union der Föderalisten ist die Mobilisierung der öffentlichen Meinung, damit die Integration beschleunigt wird (d.h. der Verlust der Souveränität der Staaten), was keiner der politischen Leiter im Amt vornehmen kann.

Im Januar 1947 gründet Churchill das Provisionnal United Europe Committee (Provisorisches Vereinigtes Europäisches Komitee).
Im März bewilligen der Senat und das Repräsentantenhaus auf Initiative des Senators J. William Fulbright einen Unterstützungsantrag für die „Vereinigten Staaten von Europa“. Der Kongress fordert die vom Marshall-Plan profitierenden Staaten auf, sich um die Teilnahme an diesen „Vereinigten Staaten“ zu bewerben.

Und um bei den US-Eliten für die Vorstellungen des Grafen von Coudenhove-Kalergi zu werben, gründete Senator Fulbright das Committee for a Free and United Europe (Ausschuss für ein freies und vereintes Europa) mit William J. Donovan und Allen W. Dulles [14]. Dies ist der Anfang der Verwechslungen: Jeder spricht von den „Vereinigten Staaten von Europa“, aber jeder versteht etwas anderes darunter.

Im Juli 1947 veröffentlicht die Zeitschrift des Council on Foreign Relations einen anonymen Artikel – in Wahrheit durch den Botschafter George F. Kennan verfasst – der die Gefahr des kommunistischen Expansionismus beschreibt und die Politik der Eindämmung propagiert. Der Nationale Sicherheitsrat präzisiert die Strategie: Die „Phase I“ sieht vor, alle Staaten Westeuropas, die durch die Anglo-Amerikaner befreit wurden, zu föderalisieren; „Phase II“ besteht darin, die zentralen und östlichen Staaten Europas aus dem sowjetischen Umkreis herauszulösen und den „Vereinigten Staaten von Europa“ anzugliedern [15].

Großbritannien unterschreibt am 17. März 1948 in Brüssel einen Vertrag zur militärischen Zusammenarbeit mit Frankreich und den Benelux-Staaten, der die Westeuropäische Union (WEU) begründet.

Churchill beruft eine halb-regierungsamtliche Konferenz in Den Haag ein, um die Paneuropa-Union, die ILEC, die Union der Europäischen Föderalisten und einige andere anzugliedern. Vom 7. bis 10. Mai reagieren 800 Persönlichkeiten auf seinen Appell und rufen die Europäische Bewegung ins Leben. Duncan Sandys, Schwiegersohn von Churchill, wird zum Präsidenten der Vereinigung gewählt und Joseph H. Retinger zum Generalsekretär [16].

Allerdings hängt der Erfolg dieser Angelegenheit von der Aufrechterhaltung seiner Zweideutigkeit ab. Die Teilnehmer sind mit unterschiedlichen Begründungen angesprochen worden, die nicht immer miteinander vereinbar sind. Coudenhove-Kalergi und seiner Paneuropa-Union wird deshalb nicht die Möglichkeit zur Klärung der Dinge überlassen. Die Dirigenten der Europäischen Bewegung (das heißt die Briten) stürmen nach Washington, um sich mit ihren US-Kollegen zu koordinieren, die die Feinheiten des Alten Kontinents nicht ganz verstanden haben. Man beschließt, den Ausschuss von Senator Fulbright sofort zu schließen und Coudenhove-Kalergi an den Rand zu drängen. Eine neue Struktur wird geschaffen, um den Aufbau Europas zu überwachen: das American Committee for a United Europe (ACUE) (Amerikanisches Komitee für ein Vereintes Europa).

Andererseits richtet mit Blick auf die „Phase II“ der Vorsitzende des angeschlossenen englischen Nachrichtendienstes William Hayter ein Netzwerk von Agenten hinter dem Eisernen Vorhang ein. Diese Stay-behind bilden die Assembly of Captive European Nations (ACEN) (Versammlung der unterjochten Nationen Europas).

Schließlich schließt sich der Heilige Stuhl dem antikommunistischen Kreuzzug an. Pius XII. empfängt im September 1948 den zweiten Kongress der Union der Europäischen Föderalisten in Rom [17].

Das Amerikanische Komitee für ein Vereintes Europa

Am 5. Januar 1949 wird das ACUE am Sitz der Woodrow-Wilson-Stiftung in New York gegründet. Ohne besondere Geheimhaltung ist sein Verwaltungsrat ein Adressbuch der US-Geheimdienste: Präsident William J. Donovan (ehemals Geheimdienstchef des OSS, dann Berater der CIA); Vizepräsident Allen W. Dulles (früher OSS, dann Präsident des CFR und künftig Direktor der CIA); Exekutiv-Direktor Thomas W. Braden (früher OSS, künftiger stellvertretender Direktor der CIA); dazu David Dubinsky, Arthur Golberg, und Jay Lovestone, alle drei verantwortlich für Geheimaktionen von AFL-CIO [18]; usw.

Der Ausschuss hält seine erste öffentliche Versammlung am 29. März 1949 in Anwesenheit von Winston Churchill ab. Sie ist ein Schaufenster für die Regierungsunabhängigkeit der CIA, die an der Oberfläche öffentliche Aktivitäten entwickelt. Ihre wahre Aufgabe ist die heimliche Finanzierung aller europäischen föderalistischen Vereinigungen.

In seiner Einweihungsrede erklärt Churchill mit Gruß an die Sprecher der Versammlung der unterjochten Nationen Europas: „Es kann dort keinen dauerhaften Frieden geben, weil zehn Hauptstädte des östlichen Europa in den Händen der kommunistischen Sowjetregierung sind. Wir haben unsere Beziehungen zu den Nationen hinter dem Eisernen Vorhang. Sie haben ihre Delegierten zu unserer Versammlung geschickt und wir wissen um ihre Gefühle und wie sehr sie wünschen, sich dem neuen vereinten Europa anzuschließen. Wir müssen daher als Ziel und als Ideal nichts Geringeres als die Einheit Europas in seiner Ganzheit nehmen.“

Am 4. April 1949 unterzeichnen die Vereinigten Staaten, Kanada und Frankreich den Nordatlantikpakt (NATO).

Das ACUE finanziert die Vorbereitungstreffen für den Vertrag von Westminster (5. Mai 1949), der eine Organisation mit dem Ziel, Regierungsnormen der „freien Welt“ zu definieren und zu verbreiten, begründet: den Europarat. Zum Präsidenten wird der belgische Ministerpräsident Paul-Henri Spaak gewählt.

Im August 1949 bringt die Sowjetunion ihre erste Atombombe zur Explosion, sehr zur Bestürzung Washingtons. Truman ist überzeugt, dass die UdSSR beabsichtigt, diese Stärke zur Verbreitung des Kommunismus einzusetzen. General George F. Kennan wird ersetzt durch seinen Stellvertreter Paul H. Nitze. Von nun an ist die Welt aufgeteilt zwischen zwei Atommächten. Das relativiert die privilegierte Allianz mit London und bestimmt in der Konsequenz Großbritanniens Abstieg von seinem Sockel und seine Integration in Europa … Bestürzung in London.

Das ACUE beschließt, die direkte Kontrolle der europäischen Bewegung wiederaufzunehmen, das heißt, die Wende in die britische Richtung zu machen. Mit Sachkenntnis wird eine Krise organisiert: Die Franzosen der Föderalisten-Union protestieren dagegen, dass sie nicht in den leitenden Instanzen vertreten sind und schlagen die Tür zu, unter dem Vorwand, das ACUE höre auf, die Europäisch Bewegung zu finanzieren. Präsident Duncan Sandys wird in die Enge getrieben und tritt im März 1950 zurück. Er wird durch den Belgier Spaak ersetzt, der den Umzug des Betriebssitzes von London nach Brüssel vollzieht. Ein anderer Belgier, Baron Boël [19], wird Schatzmeister.

Der Erfolg der EGKS und die Schlappe der CED

Am 8. Mai 1950, zum fünften Jahrestag der Kapitulation des Deutschen Reiches, schlägt der französische Außenminister Robert Schuman vor, das Vorhaben von Louis Loucheur und Richard von Coudenhove-Kalergi durch Schaffung einer Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS, auch: Montanunion) in die Praxis umzusetzen. Schuman ist überzähliges Mitglied von Opus Dei. Die geheime Bruderschaft hat für ihn ein neues Image geschaffen und dadurch die Erinnerung an seine Teilnahme am Kabinett von Philippe Pétain ausgelöscht, das den Waffenstillstand der Schande unterzeichnete. In New York organisiert Allen W. Dulles eine Pressekonferenz, in deren Verlauf er eine Liste mit 118 prominenten Persönlichkeiten der Vereinigten Staaten veröffentlicht – Mitglieder der ACUE, die den Plan Schumans unterstützen.

Unmittelbar darauf schlägt der französische Verteidigungsminister René Pleven am 24. Oktober 1950 die Schaffung einer Europäischen Verteidigungsgemeinschaft (EVG) vor. Der Mitteilung dieser Ankündigung wird Nachdruck gegeben durch ein Wachsamkeitskomitee, eine Erscheinung der Föderalisten-Union von Henry Frenay, selbstverständlich finanziert durch das ACUE. Sechs Staaten unterzeichnen am 27. Mai 1952 den EVG-Vertrag in Paris. Im Unterschied zu den Benelux-Staaten, zum Europarat und zur Montanunion ist die EVG kein traditionelles Projekt der Europäer, sondern eine von Washington aufgesetzte Struktur. Als Antithese zu den Vorstellungen Aristide Briands, der für die Verteidigung eine Syndikatsbildung nach dem Modell der Zusammenschlüsse der griechischen Städte der Antike vorsah, stellt sich das Pentagon einen ergänzenden Zusammenschluss vergleichbar mit dem im Persischen Reich vor. Die Gaullisten und die Kommunisten verbünden sich, um die Ratifizierung des Vertrags durch die Nationalversammlung zu verhindern; diese lehnt dann am 30. August 1954 den Vertrag ab.

Das schöne Gebäude stürzt zusammen. Die Strategie wird geändert und die Wende zur NATO vollzogen. London und Washington vertrauen Joseph H. Retinger, der die ganze Zeit über Generalsekretär der Europäischen Bewegung ist, die sorgfältige Rekrutierung hoher europäischer Persönlichkeiten an, um gemeinsam die Integration der europäischen Staaten in eine Freihandelszone ausgehend von der Montanunion sowie ihre Integration in die NATO voranzubringen. Die vorbereitende Versammlung zur Gründung dieses Clubs findet am 25. September 1952 in Paris statt. Prinz Bernhard der Niederlande, Paul van Zeeland, Alcide Gasperi, Guy Mollet, Antoine Pinay [20] und einige andere nehmen daran teil. Dann holen Retinger und Prinz Bernhard in Washington die Salbung durch General Walter Bedell Smith, den neuen Direktor der CIA [21] und durch Charles D. Jackson, den Sonderberater des Präsidenten, ein. Ein US-Ausschuss mit David Rockefeller, Dean Rusk, Henry Heinz II., Joseph Johnson und anderen wird gebildet. Die erste Versammlung findet vom 29. bis 31. Mai 1954 im Hotel Bilderberg in den Niederlanden statt.

Gründungsmitglieder des American Committee on United Europe (ACUE) :

James William Fulbright, Anwalt
William C. Bullitt, Diplomat
Herbert C. Hoover, ehemaliger US-Präsident
Hale Boggs, Journalist, Anwalt, Abgeordneter
Clare Boothe Luce, konservative Abgeordnete
James Farley, Wahlhelfer Franklin D. Roosevelts
Robert Moses, Sekretär des früheren Kriegsministers Robert Porter Patterson
Alice Roosevelt Longworth, Tochter des ehemaligen US-Präsidenten Theodore Roosevelt
Harry D. Gideonse, Ökonom und Mitglied der Mont Pelerin Society
Norman Thomas, Politiker, ehemaliger Vorstand des America First Committee
Burton K. Wheeler, Politiker, Mitbegründer des America First Committee
Harry Woodburn Chase, Präsident der New York University
William Joseph Donovan, Leiter des Office of Strategic Services
Christian Herter, republikanischer Abgeordneter
Robert Ignatius Gannon, Jesuit und Präsident der Fordham University
Robert L. LaFollette
Allen Welsh Dulles, Anwalt, europäischer OSS-Repräsentant, später CIA-Direktor
John W. Davis, Anwalt und Politiker
George N. Schuster
Clayton Fritchey, Journalist [4]

[1] Paneuropa – ein Vorschlag wurde im November 1922 gleichzeitig in der Wiener Neuen Freien Presse und und in der Vossischen Zeitung in Berlin veröffentlicht.
[2] Der Unternehmer im Hoch- und Tiefbau Louis Loucheur (1872-1931) führte in Frankreich den bewehrten Zement ein. Als Polytechniker im Umkreis Clémenceaus wurde er im Ersten Weltkrieg Rüstungsstaatssekretär, dann beim Waffenstillstand Minister für den Wiederaufbau der Industrie. Er organisierte die französische Industrie in den Kriegs- und den Friedensjahren komplett neu. In der Folgezeit wurde er Arbeitsminister und ließ die ersten Sozialwohnungen bauen.
[3] Giovanni Agnelli (1866-1945), Gründer der Turiner Dynastie, studierte das Modell Henry Fords in den Vereinigten Staaten und schuf Fiat in Italien. 1918 veröffentlichte er La Fédération européenne ou la Ligue des nations. Als Gegner des Vertrags von Versailles und des Völkerbundes schlug er eine kontinentale europäische Föderation mit starker und zentralisierter Macht vor. So wie Henry Ford ein Bewunderer Adolf Hitlers war, so unterstützte Giovanni Agnelli Benito Mussolini.
[4] Der radikale französische Minister Aristide Briand (1862-1932) ist in die Geschichte eingegangen, weil er 1905 den Kompromiss zur Trennung von Kirche und Staat ausgehandelt hat, sich des Weiteren in den Zwanziger Jahren dem politischen Revanchismus gegen Deutschland widersetzte und weil er den Völkerbund beseelte.
[5] Zur Erinnerung: Für die US-amerikanischen Geschichtsschreiber endet der Zweite Weltkrieg nicht mit der Kapitulation des Deutschen Reiches am 8. Mai 1945, sondern mit der Erklärung des Präsidenten vom 31. Dezember 1946 über die Einstellung der Feindseligkeiten.
[6] « Comment le Conseil des relations étrangères détermine la diplomatie US », Réseau Voltaire, 25 juin 2004.
[7] Rede von Fulton (Missouri), 5. März 1946.
[8] Das Deutsche Reich war in Polen eingefallen, die faschistische Regierung von Sikorski fand sich an der Seite der Alliierten wieder.
[9] Rede an der Universität von Zürich (Schweiz), 19. September 1946.
[10] Die französische Abteilung trägt den Namen Ligue européenne de coopération économique (LECE). Ihren Vorsitz hat Edmond Giscard d’Estaing, Mitglied des Opus Dei und Vater des künftigen Präsidenten der Republik und Schöpfers des Ecu.
[11] Allen W. Dulles hat seit dem Zweiten Weltkrieg das OSS (Office of Strategic Services, US-Geheimdienst) in Europa von Bern aus geleitet.
[12] Der Personalismus ist eine von Emmanuel Mounier ausgearbeitete Doktrin, welche die christliche Achtung vor der menschlichen Personen und die kollektive Mobilisierung, wie sie sowohl durch den Faschismus wie den Kommunismus erschlossen wird, miteinander versöhnen will. Diese Bewegung hat sich um die Zeitschriften L’Ordre nouveau und Esprit entwickelt.
[13] Seit 1943 hatte Allen W. Dulles die Widerstandsgruppe „Combat“ finanziert, um die Bemühungen von Jean Moulin zu sabotieren, der die Franco-Anhänger ausgeschlossen und die Kommunisten in den Nationalrat der Résistance einbezogen hatte.
[14] General Donovan war während des Krieges der Chef des OSS und Dulles sein Stellvertreter für Europa gewesen.
[15] Als Reaktion nimmt die UdSSR die Jdanov-Doktrin an und gründet die Kominform. Die Vereinigten Staaten brachen die Allianz gegen die Nazis und stützen sich seither auf Parteien der extremen Rechten, der Rechten und der nichtkommunistischen Linken, um die natürliche Ausbreitung des Kommunismus einzudämmen.. Weltweit müssen die Kommunisten daraus die Schlüsse ziehen und mit ihren linken Partnern brechen. Sie können nur auf die Unterstützung der UdSSR rechnen, die de facto ihr führender Kopf ist.
[16] Zu Ehrenpräsidenten werden ernannt: Winston Churchill, Konrad Adenauer, Léon Blum, Alcide de Gasperi und Paul-Henri Spaak.
[17] 26 Delegierte werden gewählt, davon für Frankreich der ehemalige Widerstandskämpfer Henri Frenay, der frühere Studiendirektor der École d’Uriage André Voisin, Germaine Peyroles, der Philosoph Alexandre Marc.
[18] Siehe die Untersuchung von Paul Labarique « AFL-CIO ou AFL-CIA ? » und « 1962-1979 : l’AFL-CIO et la contre-insurrection syndicale » , Voltaire des 2 et 11 juin 2004 (auch auf englisch: „1962-1979: The AFL-CIO and Trade Union Counterinsurgency“, Voltaire Network, 11 June 2004).
[19] Der Baron Boël war übrigens Präsident der belgischen Abteilung der Unabhängigen Liga für Europäische Zusammenarbeit.
[20] «Les gentlemen du Cercle Pinay», Voltaire, 11 mars 2004.
[21] Das Netzwerk stay-behind wurde gerade formell der CIA eingegliedert.

Siehe auch: „Vereinigte Staaten von Europa“: Ein 240 Jahre alter Plan!

Quellen:
Die geheime Geschichte der Europäischen Union
Register of the American Committee on United Europe records
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Hilfe für Kurden gegen Türkei - Assad schickt Truppen nach Afrin

Beitragvon Weltbookadmin47 » Gestern 12:17

WELTPOLITIK NACHRICHTEN RUND UM DEN GLOBUS
https://www.n-tv.de/politik/Assad-schic ... 93817.html
Montag, 19. Februar 2018
Hilfe für Kurden gegen Türkei - Assad schickt Truppen nach Afrin

Die Kämpfe in Nordsyrien gewinnen an Brisanz: Damaskus will die durch eine türkische Offensive in Bedrängnis gebrachten kurdischen Milizen unterstützen. "Volkskräfte" seien binnen Stunden in Afrin, heißt es.


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Syrische Regierungstruppen wollen laut Medienberichten den Kurden in Afrin gegen die türkische Offensive zu Hilfe kommen. "Volkskräfte werden binnen Stunden in Afrin eintreffen, um den Widerstand des Volkes gegen den Angriff des türkischen Regimes zu unterstützen", meldete die staatliche Nachrichtenagentur Sana. Die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) hatten zuvor Damaskus wiederholt um Hilfe gebeten.
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Die Region Afrin wird seit 2012 von YPG-Einheiten kontrolliert und hat mit der stillschweigenden Duldung der Zentralregierung weitgehende Autonomie erlangt. Im Januar startete die Türkei aber eine Militäroffensive gegen die YPG in Afrin. Ankara empfindet die Präsenz der kurdischen Truppen an der Grenze wegen ihrer engen Verbindungen zur verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) als Bedrohung.

Die Regierung in Damaskus verurteilte zwar die "Aggression" der Türkei und drohte mit dem Abschuss türkischer Kampfflugzeuge, doch intervenierte sie bisher nicht. Die kurdische Regionalverwaltung von Afrin rief Damaskus allerdings wiederholt auf, Truppen gegen die Türkei zu entsenden. Eine Vertreterin der Regionalverwaltung sagte am Sonntag, es liefen Gespräche über das Thema.

Russland und die USA haben die türkische Offensive gegen die YPG in Afrin geduldet, obwohl beide gute Beziehungen zu der Kurdenmiliz unterhalten. Die USA schätzen die Gruppe als schlagkräftigen Verbündeten gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) und wollen trotz der vehementen Kritik ihres Nato-Partners Türkei auch weiter an dem Bündnis mit der YPG festhalten. Im Streit hatte es zuletzt scharfe Drohungen aus Ankara in Richtung Washington gegeben.

Quelle: n-tv.de , mli/AFP
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